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Niclas Sperber verstärkt die Itzehoe Eagles

Vor drei Jahren spielte Niclas Sperber mit dem FC Schalke 04 Basketball bei den Itzehoe Eagles. „Ich war angetan von ihm“, sagt deren Coach Patrick Elzie. Jetzt gehört Sperber zu seinem Team: Der 24-jährige Flügelspieler verstärkt die Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Sperber stammt aus Berlin, durchlief dort die Jugend von Alba Berlin und spielte sein letztes Jahr in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga in Bremerhaven – zusammen mit Eagles-Guard Erik Nyberg. Die Stationen danach waren zunächst Erstregionalligist Lange und Kirchheim aus der ProA, allerdings vor allem mit Einsätzen in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga. Es folgten zwei Jahre auf Schalke inklusive Aufstieg in die ProA und zuletzt ein Jahr bei ProA-Ligist Karlsruhe.

Dort allerdings stand Sperber nicht oft auf dem Feld. „Er erhofft sich bei uns mehr Spielpraxis“, sagt Elzie, und der Neuzugang bestätigt: Er wolle einen Schritt nach vorn machen, sich eine feste Position im Team erarbeiten und diesem bei seinen Zielen helfen. Für den Nordmeister der vergangenen Saison gelte es, genau da weiterzumachen und dann erfolgreiche Playoffs zu spielen.

Sein früherer Schalker Trainer Raphael Wilder brachte Sperber in Kontakt zu den Eagles, und dem gefiel, was er in Itzehoe kennenlernte. Umfeld und Trainingsmöglichkeiten seien sehr gut, mit Coach Elzie und Teammanager Stefan Flocken habe er sich gleich gut verstanden: „Das ist sehr wichtig für mich. Ich sehe für mich hier eine sehr gute Situation, um mich weiterzuentwickeln.“ Dazu gehört, dass die Mannschaft mit ihrer „sehr guten Teamchemie“ fast vollständig zusammengeblieben ist: „Man hat gesehen, was die Jungs letzte Saison geleistet haben.“

Sperber passe hervorragend in das Konzept, sagt Elzie. Der 24-Jährige habe eine sehr gute Ausbildung, sei ein guter Schütze, Passer, Verteidiger und Rebounder  – und ein feiner Kerl. Mit seiner Größe von 2,01 Metern sei er auf mehreren Positionen einsetzbar wie auch einige andere im Team: „Damit sind wir schwer auszurechnen“, sagt der Coach. Der Neuzugang gebe dem Kader mehr Tiefe, sogar aber auch für mehr Konkurrenz.

Mit dieser Verpflichtung steht auch fest, dass Chaed Wellian nicht zu den Eagles zurückkehren wird. Elzie bedauert den Abschied des Niederländers: Er habe sehr gut gespielt, einige Partien für die Eagles entschieden und ihnen auf dem Weg zur Meisterschaft sehr geholfen. Im Team habe sich Wellian bestens eingefügt und mit großem Engagement trainiert. Doch als sich die Möglichkeit bot, Sperber nach Itzehoe zu holen, griffen die Eagles zu: Mit einem Ausländer weniger im Team kann Elzie die Spielminuten besser verteilen, da immer drei Deutsche auf dem Feld stehen müssen. Von einem endgültigen Abschied von Wellian will der Trainer aber nicht reden: „Vielleicht sieht man sich wieder.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Foto: Itzhoe Eagles

Itzehoe Eagles: Flavio Stückemann hat immer noch Lust

Aufhören? „Nö, jetzt noch nicht.“ Das hören alle gern bei den Itzehoe Eagles: Kapitän Flavio Stückemann ist weiter dabei in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Die Entwicklung der letzten Jahre des Vereins, des Teams, des Trainerstabs und der Fangemeinde machen einfach Bock auf mehr“, sagt der 35-Jährige. „Ich freue mich auf das fünfte Jahr mit den Eagles und auf das achte Jahr unter Pat.“ Und Coach Patrick Elzie ist „wirklich glücklich“, dass Stückemann ein weiteres Jahr dran hängt. „Das hilft uns enorm – Flavio ist unser Anführer und hat in der vergangenen Saison einen super Job gemacht.“

Der Veteran sei der Einzige, der seine Mitspieler auch einmal anschreien dürfe, sagt sein Trainer. Das Gute dabei: „Jeder hört ihm zu.“ Im Training sei zu sehen, wie wichtig Stückemann für die Eagles sei: „Wie er mit den Jungs umgeht und redet, ist genau richtig.“ Gerade Erik Nyberg und Alieu Ceesay hätten sehr viel von ihrem Kapitän gelernt – das gilt übrigens unabhängig von der Lautstärke der Ansprache.

Den Spieler Stückemann hofft Elzie etwas entlasten zu können, auch wenn 30 Minuten auf dem Feld – wie oft in der vergangenen Saison – für den topfitten Akteur nach wie vor machbar seien. Sicher ist, dass der Guard weiterhin stark gefragt sein wird: „Er ist so wichtig für uns als Spieler und als Mensch.“

An Tatkraft mangelt es Stückemann jedenfalls nicht: „Der verfrühte Abbruch der Saison war auch auf dem ersten Platz nicht ganz befriedigend. Wir wollen beweisen, dass unser Erfolg kein Zufallsprodukt war, sondern ein Ergebnis von guter Vereinsarbeit, Motivation und Zusammenhalt im Team.“ Mit einem leichten Augenzwinkern geht der Blick des 35-Jährigen auch schon weiter voraus: „Wer weiß – vielleicht höre ich ja erst auf zu spielen, wenn Pat und ich zusammen 100 Jahre alt sind.“ Elzie wird im November 60.

Quelle: Itzehoe Eagles

Thorben Haake trifft weiter für die Itzehoe Eagles

„Selten so eine lange Basketballpause gehabt!“ Deshalb hat Thorben Haake „richtig Bock, wieder loszulegen“. Das macht der 29-jährige Scharfschütze weiterhin im Trikot der Itzehoe Eagles: Haake ist der nächste Spieler aus dem Meisterteam der BARMER 2. Basketball Bundesliga, der den Eagles erhalten bleibt.

Sehr zufrieden damit ist sein Trainer Patrick Elzie: „Thorben hat letzte Saison super gespielt. Er hat genau das gemacht, was ich von ihm erwartet habe.“ Als da wäre: Energie von der Bank bringen, gut verteidigen – und Gefahr von der Dreierlinie ausstrahlen. Das tat Haake mit fast durchgehend guter Quote und versenkte nicht selten wichtige Distanzwürfe.

Schon in der Jugend hatte Haake, aus Kiel kommend, für die Eagles gespielt, dann studiert und schließlich zur vergangenen Saison wieder seinen Platz in Itzehoe gefunden. Mit seiner Erfahrung gehöre er zu den Anführern im Team, sagt Elzie, der zudem vom Einsatz des 29-jährigen Lehrers begeistert ist: „Ich finde es beeindruckend, wie die Jungs immer wieder die Kombination von Profi-Basketball und Job hinkriegen.“

Für Haake stand nie in Frage, ob er weiter bei den Eagles aufläuft: Es sei einfach eine tolle Mannschaft, sie bleibe fast komplett zusammen und habe sich sogar noch verstärkt. „Ich hoffe, als Team machen wir den nächsten Schritt nach vorne und spielen noch konstanter“, sagt der Shooting Guard. „Ich hoffe, auch so schnell wie möglich mit Zuschauern, sobald man das wieder verantworten kann.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Erik Nyberg weiter bei den Itzehoe Eagles

Eigentlich ist die Sache ganz einfach: „Er ist aus Itzehoe nicht mehr wegzudenken“, sagt Patrick Elzie, Coach der Itzehoe Eagles aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Gemeint ist Erik Nyberg – und da der 23-Jährige es ebenso sieht, geht er in seine vierte Saison für die Eagles.

Mit Basketball habe er angefangen, weil es ihm Spaß bringe, sagt Nyberg. „Hier in Itzehoe macht mir Basketball Spaß, hier in Itzehoe macht mir das Leben Spaß. Das steht im Vordergrund, und das möchte ich so beibehalten.“ Aktuell steckt der angehende Physiotherapeut im Examen, danach werde er in Itzehoe eine Stelle antreten, berichtet Nyberg. Damit unterstreicht er nur, was sein Trainer über ihn sagt: „Er hat sich richtig gut eingefügt in Itzehoe, auch außerhalb des Basketballs.“

Dasselbe gilt im Verein und in der Zweitligamannschaft: Nyberg sei ein „toller Teamspieler“ und bringe enorm viel Energie auf das Feld, sagt Elzie. Mit seiner aggressiven Verteidigung bekam der 1,86 Meter große Guard einen festen Platz in der ersten Fünf der Eagles, glänzte aber immer wieder auch offensiv.

Nyberg habe einen sehr guten Wurf und sei an guten Tagen stark als Punktesammler, so sein Coach. Teils habe ihm da die Konstanz gefehlt, doch in der vergangenen Saison habe er sich in dieser Hinsicht weiter verbessert: „Jetzt erwarte ich, dass er den nächsten Schritt macht.“ Gerade nach der Verpflichtung von Aufbauspieler Achmadschah „ChaCha“ Zazai könne Nyberg noch mehr in diese Rolle schlüpfen, sagt Elzie. Und was er in den Trainingseinheiten der vergangenen Wochen sah, gefiel ihm: „Erik hat bisher sehr gut gespielt.“

Für den 23-Jährigen ist das Ziel klar: „Wie in jeder Saison ganz nach oben hinaus.“ Das gehe aber nur Schritt für Schritt, deswegen gelte für ihn wie für das Team: „Jede Herausforderung und jedes Spiel so angehen, dass wir es gewinnen wollen. So kommt der Erfolg auf die lange Sicht gesehen.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Itzehoe Eagles: Chris Hooper ist zurück!

Das Meisterteam zusammenhalten – das war natürlich das Ziel der Itzehoe Eagles. Es ist gut gelungen, und dazu gehört „eine Riesensache für uns“, so Coach Patrick Elzie: Chris Hooper ist zurück für seine zweite Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Elzie sieht es gern, wenn Amerikaner wiederkommen wegen der Bindung zum Verein und zu den Fans. Das gilt bei Hooper ganz besonders: „Ich bin sehr froh, dass wir das hingekriegt haben.“ Denn mit dem 28-Jährigen läuft der beste Spieler der vergangenen Saison erneut für die Eagles auf. Im Durchschnitt 19,5 Punkte, 10,3 Rebounds und fast vier Vorlagen bei knapp 32 Minuten auf dem Feld: Spitzenwerte und der Beleg, dass Hooper ein entscheidender Faktor auf dem Weg zur Nord-Meisterschaft war.

Natürlich sei der Power Forward enttäuscht gewesen, dass der mögliche Aufstieg mangels passender Halle nicht realisiert werden konnte, sagt Elzie. Also habe er sich für den erneuten Anlauf entschieden. Denn Gewinnen – das will der Power Forward auch in der kommenden Spielzeit reichlich, wie er sagt. Am liebsten vor den „tollen Fans“ der Eagles, die allerdings nach aktuellem Stand in der Mitte Oktober beginnenden Saison nicht in die Halle dürfen.

Wie auch immer es dann aussehen wird: „Mein Ziel ist es, dort weiterzumachen, wo ich in der vergangenen Saison aufgehört habe“, sagt Hooper. Wird ihm das gelingen? „Ja!“, sagt sein Trainer ohne Zögern. Hooper habe es überall gezeigt und sei ebenso hungrig wie trainingsfleißig: „Er will sich immer verbessern. Er hat einfach ein Riesenherz.“ Und dazu sei der Amerikaner ein feiner Kerl, mit dem jeder gern gespielt habe – solche Akteure seien für jeden Coach ein Gewinn.

Die anderen Teams in der Liga hätten sich gut verstärkt, sagt Elzie. Für die Eagles sei ein Pluspunkt, dass nicht viele Neue zu integrieren seien. Doch es werde interessant, wie es sich entwickele mit anderen Typen wie dem neuen Aufbauspieler Achmadschah Zazai auf dem Feld. Hooper jedenfalls ist bereit: „Ich freue mich darauf, zusammen mit dem Team wieder an die Arbeit zu gehen.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Achmadschah Zazai – namhafter Zugang für Itzehoe Eagles

Als Kapitän führte er die Hamburg Towers ins Basketball-Oberhaus. Jetzt übernimmt er die Rolle des Regisseurs bei den Itzehoe Eagles: Achmadschah Zazai. Der 33-jährige Aufbauspieler ist der erste Neuzugang für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Zazai – genannt ChaCha – ist afghanischer Abstammung und wuchs in Berlin auf. Wieder einmal sei es den Eagles gelungen, einen deutschen Topspieler nach Itzehoe zu holen wie zuvor schon mit Flavio Stückemann und Stefan Schmidt, freut sich Coach Patrick Elzie. „Der Ruf des Vereins hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert.“ Er und Zazai kennen sich lange, schon vor der vergangenen Saison war ein Engagement in Itzehoe ein Thema. Da habe es beruflich nicht gepasst, sagt Zazai, der in Wedel lebt und mit zwei Partnern ein Unternehmen in der Sicherheitsbranche betreibt. Doch mit Basketball hatte er nicht abgeschlossen, jetzt ließen sich die Anforderungen im Beruf und im Sport unter einen Hut bringen.

Der 33-Jährige sammelte Erstliga-Erfahrung in Ludwigsburg, Gießen und Braunschweig, spielte ansonsten fast ausnahmslos in der ProA und schaffte mehrfach den Aufstieg – zuletzt mit den Towers. Es reize ihn, dieses Ziel wieder anzupeilen, sagt Zazai. Er wolle dabei helfen, die Mannschaft zu formen und ihr das Gefühl und die Einstellung weiterzugeben, die für den Erfolg nötig seien. Sich selbst beschreibt er als mannschaftsdienlichen Teamspieler: „Ich will, dass andere besser werden. Meine glorreichen Zeiten waren schon – ich muss nichts mehr beweisen.“

Sein neuer Trainer ist voll des Lobes: „ChaCha ist ein feiner Kerl, der uns auf ein anderes Niveau hievt“, sagt Elzie. Als Spieler bringe er ebenso viel Qualität mit wie als Führungsfigur, Zazai sei clever, könne punkten oder seine Mitspieler in Szene setzen: „Das hat man jetzt schon im Training gesehen.“ Einen solchen Aufbauspieler hätten die Eagles seit Courtney Belger nicht gehabt –  Akteure wie Stückemann, Erik Nyberg oder Alieu Ceesay seien auch sehr stark, aber eher auf der Position neben dem Spielmacher angesiedelt. Nicht zuletzt sei Zazai ein „Top-Verteidiger mit Löwenherz“. Und das bei einer Größe von 1,75 Metern: So zeige er jüngeren Spielern auch in der eigenen Jugend, dass es im Basketball nicht nur auf die Länge ankomme. „Für unseren Verein ist er eine super Verpflichtung“, sagt Elzie.

Gern wolle er sich langfristig bei den Eagles einbringen und ihnen helfen, weiter zu wachsen, sagt Zazai. Sein Ein-Jahres-Vertrag enthält eine Option auf Verlängerung, erst einmal ist das klare Ziel eine „bestmögliche Ausgangsposition für die Playoffs“. Das sei dann wieder ein ganz anderes Kaliber, sagt der 33-Jährige. Doch die Mannschaft sei sehr gut aufgestellt – „ich hoffe, ich kann ihr noch einmal einen Push geben“.

Quelle: Itzehoe Eagles

Alieu Ceesay bleibt bei den Itzehoe Eagles

Er brauchte nicht lange, um eine feste Größe im Verein zu werden. So musste niemand lange über eine Fortsetzung nachdenken: Alieu Ceesay spielt auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Trikot der Itzehoe Eagles.

„Für mich war das eine leichte Entscheidung“, sagt der 23-jährige Flügelspieler. „Ich habe mich letztes Jahr im Team sehr wohl gefühlt und konnte mich aufgrund der Umstände gut entwickeln.“ Bei den Eagles zu bleiben, sei für ihn das Richtige, „um weiterhin das Beste aus meinen basketballerischen Fähigkeiten rauszuholen“, sagt Ceesay.

Ganz die Meinung seines Coaches Patrick Elzie: „Alieu hat eine sehr gute erste Saison gespielt.“ Es sei schön gewesen zu sehen, wie er sich während der Spielzeit entwickelt habe. Vor einem Jahr sagte Ceesay über seinen Wechsel nach Itzehoe: „Ich will jeden Tag im Training von den Besseren lernen.“ So kam es, er habe sich sehr aufnahmefähig gezeigt und viel von erfahrenen Akteuren wie Flavio Stückemann oder den ausländischen Spielern profitiert, sagt Elzie. „Man hat gesehen, dass er sich im Training Tag für Tag verbessert hat.“

So soll es weitergehen für den athletischen Ceesay. Er sei ein Heißsporn, aber das müsse man auf seiner Position auch sein, sagt der Coach. Er gehöre zu den Spielern, die sehr flexibel eingesetzt werden könnten, in der kommenden Saison werde es einen gesunden Konkurrenzkampf um die Minuten auf dem Feld geben: „Das ist gut für alle.“ Ceesay wittere seine Chance, und die werde er bekommen:  „Keiner hat in der Offseason so hart gearbeitet wie Alieu.“

Ceesay ist zudem nicht nur als Zweitligaspieler im Einsatz, sondern weiterhin als Coach im Nachwuchs- und Minibereich. Mit seiner offenen Art hat sich der 23-Jährige schnell die Sympathien von jungen Spielern und Eltern gesichert, künftig wird seine Rolle im Trainerstab der Eagles noch größer. Ceesay freut sich darauf: „Mich erfüllt die Arbeit mit den Kindern sehr, und ich genieße die Chance, dass ich ihnen helfen kann, auf dem Basketballfeld, aber auch abseits davon zu wachsen und sich zu entwickeln.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Größere Rolle für Tobias Möller bei den Itzehoe Eagles

In Itzehoe lernte er, Basketball zu spielen. Zwischendurch war Tobias Möller in Hamburg, seit der vergangenen Saison ist er zurück bei den Itzehoe Eagles. Und in seinem Heimverein wollte der 20-Jährige bleiben: In der kommenden Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird er unter dem Korb noch deutlich wichtiger.

„Das Umfeld ist sehr familiär“, sagt Möller über die Eagles, bei denen er gerade ein Jahr im Freiwilligendienst beendet. „Und als Spieler wird einem sehr viel Vertrauen geschenkt.“ Persönlich und mit dem Team wolle er an die Leistungen der vorigen Saison anknüpfen.

Dabei wird er aller Voraussicht nach deutlich mehr Minuten auf dem Feld bekommen. Möller übernehme praktisch die Rolle von Stefan Schmidt, der seine Karriere beendet hat, sagt Eagles-Coach Patrick Elzie. Im Zusammenspiel mit Lars Kröger und Youngster Ole Friedrichs müsse der 2,10 Meter große Center nun die Fünfer-Position ausfüllen. „Ich bin überzeugt, dass er das gut machen wird.“

Bis in die vergangene Saison hinein musste der 20-Jährige gesundheitsbedingt pausieren, stand aber bald nach seinem Wiedereinstieg im Zweitliga-Kader. Möller bringe eine sehr gute basketballerische Grundausbildung mit und habe sich im Training schon sehr gut präsentiert, sagt sein Trainer. An der körperlichen Stärke müsse er weiter arbeiten, aber Elzie sieht seinen jungen Center auf einem guten Weg: „Ich bin selbst gespannt, wie er sich schlägt. Ich bin überzeugt, dass er eine sehr gute Rolle in der ProB spielen kann.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Jahr 2 für Marko Boksic bei den Itzehoe Eagles

Sehr gute Nachricht aus der Kaderplanung der Itzehoe Eagles: Mit Marko Boksic ist einer der zentralen Spieler auf dem Weg zur Nordmeisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auch in der kommenden Saison wieder dabei.

„Superfroh“ ist Coach Patrick Elzie über die Vertragsverlängerung des 26-jährigen Kroaten. Als zweitbester Scorer der Eagles mit 12,8 Punkten im Durchschnitt habe Boksic eine sehr wichtige Rolle bei der Meisterschaft gespielt: „Die Statistiken sprechen für sich.“ Der 2,03-Meter-Mann sei ein guter Werfer, könne aber auch am Korb agieren und verteidige zudem sehr stark. In einem Satz: „Er bringt das ganze Paket mit für modernen Basketball“, sagt Elzie.

Nach Boksic‘ erster Saison in der 2. Liga wundert sich der Coach noch mehr, dass der Kroate zuvor fünf Jahre in der Regionalliga spielte. Gut für die Eagles: In Itzehoe habe sich Boksic im vergangenen Jahr ohne Probleme eingefügt. Das fiel dem damaligen Neuzugang mit der Nummer 7 nicht schwer, wie er sagt: „Ich habe wieder unterschrieben, weil ich letztes Jahr herzlich empfangen wurde und es bei den Eagles sehr familiär ist, was für mich persönlich wichtig ist.“

Nach dem ersten Rang in der Nordgruppe in der vorigen Saison seien die Ziele jetzt natürlich sehr hoch gesteckt, sagt Boksic. „Ich freue mich, wenn wir wieder ganz oben mitspielen können.“ Und er hoffe, dass es in der kommenden Saison dann auch die Chance gebe, Playoffs zu spielen. Für sich selbst strebe er an, was er immer anstrebe: „Sich selbst zu verbessern und das Team bestmöglich zu unterstützen.“

Sein Trainer ist da sehr zuversichtlich. Boksic sei ein Typ, der allen sein Können beweisen wolle, sagt Elzie. Für die kommende Saison erwartet er einen weiteren Schritt nach vorn bei dem Kroaten: „Er wird eine sehr gute Rolle spielen.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Lars Kröger und die Itzehoe Eagles: Das achte Jahr

Die Itzehoe Eagles in der Regionalliga – viele heutige Fans waren damals noch nicht dabei, manche waren noch nicht einmal geboren. Er aber trug zu dieser Zeit bereits das Trikot der Eagles: Lars Kröger. Und dabei bleibt es auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga: Der 29-Jährige spielt sein achtes Jahr bei den Itzehoern.

Er freue sich sehr darauf, sagt der 2,11 Meter große Center: „Ich bin dankbar für die tolle Beziehung zu unserem Verein. Auch wenn noch nicht klar ist, ob wir die kommende Saison wieder vor unseren Fans spielen können, spürt man trotzdem den vollen Support, und ich freue mich, weiter meinen Beitrag für die Eagles-Family zu leisten.“

Dieser Beitrag wird wachsen, wie Eagles-Coach Patrick Elzie sagt: Nachdem Stefan Schmidt seine Karriere beendet habe, falle Kröger die Rolle des Anführers auf der Centerposition zu. Für diese Rolle sei er ideal, denn er sei nicht nur ein perfekter Teamgefährte, sondern auch immer mit vollem Einsatz dabei. Das zeigt sich auch abseits des Feldes, Kröger absolviert ein Master-Studium im Bereich Marketing und Sales Management an der Hamburger Graduate School des Eagles-Partners Nordakademie. „Ich bin begeistert, wie er das alles meistert“, sagt Elzie.

In den vergangenen beiden Jahren habe Kröger sehr von den Einheiten mit Stefan Schmidt profitiert, „da war Steps genau der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt“. Entsprechend habe sich Kröger gesteigert: „Die letzten beiden Jahre waren seine besten hier bei uns“, sagt Elzie. Der Center habe nicht die Rolle des Leistungsträgers, aber er wisse genau, wie man Basketball spiele und sich in eine Mannschaft einfüge. Künftig soll Kröger noch mehr als Leitfigur unter dem Korb agieren – gerade mit Blick auf die jungen Spieler Tobias Möller und Ole Friedrichs.

Quelle: Itzehoe Eagles