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Doppelherz bei Itzehoe Eagles: Queisser Pharma ist neuer Partner

Mit viel Herz treiben die Itzehoe Eagles seit vielen Jahren ihr Projekt voran. Künftig geschieht dies sogar mit Doppelherz: Die Firma Queisser Pharma aus Flensburg, zu der unter anderem die bekannte Gesundheitsmarke Doppelherz gehört, ist neuer Top-Partner der Itzehoe Eagles.

„Als Unternehmen der Region fühlen wir uns mit den Menschen und Vereinen verbunden“, sagt Queisser-Geschäftsführer Axel Kaempfe. „Die Eagles stehen für Erfolg durch eine große Portion Leidenschaft – geschaffen im Team. Dies passt zu der Identität der Marke Doppelherz und dem Team von Queisser Pharma.“ Nun wird das Unternehmen mit der Marke Doppelherz auf dem Aufwärmshirt der Zweitliga-Mannschaft ebenso sichtbar sein wie bei den Heimspielen der Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und auf Social-Media-Kanälen.

Vom ersten Kontakt bis zur Unterschrift dauerte es nicht lang, schon in diesen Gesprächen wurden die ersten gemeinsamen Aktionen geplant. „So dynamisch wünschen wir uns die Beziehung zu unseren Partnern“, sagt Eagles-Vorsitzender Volker Hambrock. „Wir sind sehr froh über die Zusammenarbeit mit einem renommierten Unternehmen und einer so bekannten Marke.“ Das zeige die positive Entwicklung der Eagles und ihre ständig zunehmende Strahlkraft, gerade auch überregional.

Produkte der Marke Doppelherz werden von nun an bei den Events der Eagles präsent sein, vom Heimspiel bis zu den Stadtwerke-Camps. Denn die vielfältige Palette bietet für jedes Alter das Richtige: „Wir unterstützen aus vollem Herzen die Gesundheit der ganzen Familie“, sagt Geschäftsführer Kaempfe. „Darum freuen wir uns sehr, die weitere Reise der Eagles – als Teil der Basketball-Familie in Itzehoe – begleiten zu können und gemeinsam Erfolge zu feiern.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Auf dem Foto: Isabel Klaassen (l.) und Nadine Lühr von Queisser Pharma mit Eagles-Cheftrainer Patrick Elzie.

Yasin Kolo – noch ein Neuzugang für die Itzehoe Eagles

„Ich mache eigentlich alles so ein bisschen“ – so bescheiden beschreibt Yasin Kolo seine Spielweise. Patrick Elzies Einschätzung klingt etwas anders: „Er hat in der ProA und in der ProB bewiesen, dass er eine große Verstärkung sein kann“, sagt der Coach der Itzehoe Eagles. Das Team aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga hat sich mit dem 2,08 Meter großen Kolo unter dem Korb noch einmal verstärkt.

Der 28-Jährige war zuletzt beim ProA-Ligisten Schwenningen aktiv und noch ohne Verein für die neue Saison. Eigentlich habe er vor einem Wechsel ins Ausland gestanden, sagt Kolo, doch spontan seien die Eagles als bessere Option ins Spiel gekommen. „Ich habe von Coach Elzie nur gute Sachen gehört“, sagt der Neuzugang. Er habe die Qualitäten, ein Team zusammenzubringen und erfolgreich zu sein. Viel habe er über die Eagles nicht gewusst, aber vor allem den Erfolg in der vergangenen Saison mit der Nordmeisterschaft in der ProB verfolgt: „Das hat mir natürlich gefallen.“ Jetzt wolle er dem Team helfen, diese Leistung zu wiederholen.

Kolo stammt aus Göttingen, spielte lange College-Basketball in den USA und war in der ersten Liga in Tübingen sowie in den zweiten Ligen vor Schwenningen in Ehingen, bei den Artland Dragons und in Köln unter Vertrag. Elzie kannte ihn nicht, doch was er in Videos sah, gefiel ihm: Der 28-Jährige bringe wie der zurückgetretene Eagles-Kapitän Stefan Schmidt die Größe und die Kraft für die Position unter dem Korb sowie Spielintelligenz mit, hinzu komme ein guter Distanzwurf.  Deshalb spielt Kolo ebenso gern als Power Forward etwas weiter weg vom Brett wie als Center. Als weitere Stärken nennt der Neuzugang Rebounds, Energie, physisches Spiel und Verteidigung – eben „alles so ein bisschen“.

„Yasin ist auf jeden Fall eine gute Ergänzung für unsere Centergarde“, sagt Elzie und betont: Kolo sei nicht verpflichtet worden, weil das Vertrauen in Lars Kröger, Tobias Möller und Ole Friedrichs fehle. „Wenn so ein Spieler auf dem Markt ist, sollte man zuschlagen“, sagt der Coach. Er sei froh, dass es dem Verein gelungen sei, einen so gestandenen Profi zu verpflichten. Zunächst läuft der Vertrag für drei Monate, doch Elzie sieht den Neuzugang als ein Investment für die Zukunft: „Für mich als Coach ist das eine langfristige Geschichte.“

Schon an seinem ersten Tag in Itzehoe absolvierte Kolo zwei Trainingseinheiten. In Kürze soll der 28-Jährige voll ins Teamtraining einsteigen, erst einmal wird vor allem an der Fitness gearbeitet. Nach einer Operation am Rücken vor kurzem sei er etwa bei 60 Prozent angekommen, sagt Kolo. Tendenz steigend, und: „Was fehlt, kann ich immer mit Herz ausgleichen.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Striktes Konzept für Heimspiele der Itzehoe Eagles

Freitag, 2. Oktober, 19.30 Uhr: Die Itzehoe Eagles treffen auf den Eimsbütteler TV, es ist das einzige Vorbereitungsspiel für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga in eigener Halle. Ein Testspiel also – und das gilt längst nicht nur in sportlicher Hinsicht. Wegen der Corona-Pandemie ist im Sportzentrum am Lehmwohld in der kommenden Spielzeit alles anders als gewohnt.

Das fängt bei der Zuschauerzahl an. „Wir freuen uns, dass die Politik die wirtschaftliche Notwendigkeit für Fans bei Sportveranstaltungen erkannt hat“, sagt Liga-Geschäftsführer Christian Krings. Da kann Eagles-Vorsitzender Volker Hambrock nur beipflichten: „Wie die meisten anderen Vereine auch sind wir auf Einnahmen aus Tickets und Catering angewiesen.“ Allerdings ist die Menge der Besucher am Lehmwohld begrenzt, die genaue Zahl ist noch in der Abstimmung. Gäste-Fans sind dabei ligaweit ausgeschlossen.

Das strikte Hygienekonzept erstreckt sich auf alle Bereiche der Eagles-Heimspiele. Ein wesentlicher Punkt: Die Halle ist in drei Zonen eingeteilt. Die Zone 1, das Spielfeld und dessen Nahbereich, dürfen nur unmittelbar Beteiligte betreten. Die Zone 2 ist ebenfalls nur für wenige Offizielle zugänglich, Zone 3 für die Zuschauer vorgesehen – sie können nur auf die Tribüne. Keine Pausenspiele, keine werfenden Kinder oder Cheerleader auf dem Feld, kein Abklatschen mit den Fans: „Wir müssen auf sehr vieles verzichten, was eigentlich untrennbar mit Eagles-Heimspielen verbunden ist“, bedauert Hambrock. „Aber es geht leider nicht anders.“

Karten, auch für das Testspiel, wird es ausschließlich im Online-Vorverkauf geben auf der Seite www.ticketflair.de – sie werden personalisiert, um so die Kontaktdaten zu erfassen. Über den Verkaufsstart wird noch informiert, zunächst sind die Dauerkarten an der Reihe. Dauerkarten-Inhaber der vergangenen Saison haben den ersten Zugriff bis zum 27. September. An diesem verkaufsoffenen Sonntag sind die Eagles zwischen 13 und 14.30 Uhr für eine Autogrammstunde bei ihrem neuen Partner Behrens & Haltermann zu Gast, dann beginnt auch der freie Verkauf der Dauerkarten, die nur für die Spiele der regulären Saison gültig sind. Anschließend sind sie in der Eagles-Geschäftsstelle erhältlich bis zum 2. Oktober. In der Reihenfolge des Kaufs werden die festen Plätze im Mittelblock der Tribüne vergeben, danach entsprechend die Karten gedruckt.  Paare und Familien können zusammen sitzen, jeder Einzelne braucht aber eine Dauerkarte. Die Preise bleiben unverändert: 95 Euro für Erwachsene (ermäßigt 76 Euro), 48 Euro für Kinder und Jugendliche.

Bei allen Einschränkungen bleibt ein kleiner Trost: Wie in den Vorjahren werden die Heimspiele im Livestream im Internet übertragen, und das mit neuem Anbieter. „Details dazu und zu den Kosten für die Übertragung werden wir noch veröffentlichen“, so der Vereinsvorsitzende. „Wir hoffen, den Stream bei der Partie gegen Eimsbüttel ausprobieren zu können.“ Ein Testspiel eben.

Quelle: Itzehoe Eagles

Itzehoe Eagles: Erfolgreiches Wochenende in NRW

Zwischendurch waren sie reichlich verknotet, die Schnüre liefen kreuz und quer. Doch mit viel Geschick und Kommunikation befreiten sich die Spieler der Itzehoe Eagles – wie es sich für eine funktionierende Mannschaft gehört. „Es war ein gutes Wochenende für das Team“, bilanzierte Coach Patrick Elzie nach zwei Tagen in Nordrhein-Westfalen.

Solche Aktionen waren das eine, aber natürlich wurde vor allem Basketball gespielt, zuerst in Ibbenbüren. „Souverän“ nannte Elzie den Auftritt seiner Mannschaft beim 90:48 (22:18, 28:13, 16:10, 24:7) gegen den Gegner aus der 1. Regionalliga. Obwohl mit Flavio Stückemann, Achmadschah Zazai und Alieu Ceesay drei Akteure fehlten, hatten die Eagles keine Probleme. „Wir haben sehr gut gespielt“, stellte der Trainer fest, alle seien gut in der Partie gewesen. Alle Spieler punkteten, fünf von ihnen zweistellig: Chris Hooper (17), Erik Nyberg und Niclas Sperber (je 15), Johannes Konradt (14) und Marko Boksic (11).

Deutlich härter war am Tag darauf der Test in Herford, ebenfalls 1. Regionalliga. Die Eagles gewannen 95:88 (22:24, 27:17, 26:31, 20:16) und gerieten zwischenzeitlich auch in Rückstand. „Es war schön zu sehen, wie wir immer zurückgekommen sind“, sagte Elzie. Chris Hooper (23) und Marko Boksic (18) führten das Team an, die weiteren Punkte teilten sich Johannes Konradt und Erik Nyberg (je 12), Ole Friedrichs (8), Niclas Sperber (7), Tobias Möller (6), Thorben Haake (5) und Lars Kröger (4). Ein Sonderlob des Coaches verdienten sich Nyberg und Friedrichs: „Sie haben ein Klasse-Wochenende gespielt.“ Zufrieden war Elzie auch mit dem Teambuilding durch die Knoten-Aktion und andere Spiele in der Freizeit: „Das hat sehr gut funktioniert.“

Quelle: Itzhoe Eagles

Fotos: Itzehoe Eagles

Souveräner Testspielsieg für Itzehoe Eagles

Im zweiten Testspiel haben die Itzehoe Eagles den ersten Sieg eingefahren. Beim Eimsbütteler TV, Aufsteiger in die BARMER 2. Basketball Bundesliga, gab es ein 89:65 (27:11, 17:17, 24:18, 21:19).

Vor allem in den ersten zehn Minuten habe das Team sehr ordentlich gespielt, sagte Coach Patrick Elzie. Die Eagles ließen nur elf Punkte des Gegners zu und trafen selbst reichlich, insbesondere durch Marko Boksic und Chris Hooper. „Im zweiten Viertel haben wir ein bisschen nachlässig gespielt“, stellte Elzie fest – aber das sei auch zu erwarten gewesen.

Die Partie behielten die Eagles dennoch jederzeit im Griff, während der Trainer die Einsatzminuten verteilte. „Es war ein souveränes Spiel gegen einen Gegner in der Liga, das war gut zu sehen“, sagte er. Hooper stand keine 20 Minuten auf dem Feld, erzielte in dieser Zeit aber 14 Punkte und holte acht Rebounds. Zweistellig punkteten auch Boksic (27 Punkte) und Niclas Sperber (16), für sie gab es ein Sonderlob: „Sie haben beide sehr gut gespielt.“ Die einzige schlechte Nachricht war die Oberschenkel-Verletzung von Achmadschah Zazai: „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist“, sagte Elzie.

Am Wochenende geht es zu den nächsten Testspielen gegen zwei Teams aus der 1. Regionalliga nach Nordrhein-Westfalen: Am Sonnabend spielen die Eagles in Ibbenbüren, am Sonntag in Herford, wo auch übernachtet wird. Das, so Elzie, lasse sich gut als Aktion für das Teambuilding nutzen.

Quelle: Itzhoe Eagles

Erster Test der Itzehoe Eagles in Bremerhaven

„Die erste Halbzeit war prima, das sah richtig gut aus.“ So klang ein zufriedener Coach Patrick Elzie nach dem ersten Test der Itzehoe Eagles für die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Bei den klassenhöheren Eisbären aus Bremerhaven stand es nach den ersten 20 Minuten 56:53 für die Eagles, am Ende allerdings doch noch standesgemäß 104:74 für den Beinahe-Aufsteiger in die erste Liga.

Die Itzehoer haben ihr erfolgreiches Team der Vorsaison weitgehend zusammengehalten, und das war auf dem Feld sofort zu sehen: Die Mannschaft habe keine Eingewöhnungszeit gebraucht, die Neuzugänge Achmadschah Zazai und Niclas Sperber hätten sich sehr gut eingefügt, sagte Elzie. Die Teams lieferten sich einen offensiven Schlagabtausch, der im ersten Viertel mit 33:32 an die Gastgeber ging. In den zweiten zehn Minuten funktionierte die Verteidigung der Eagles besser, das brachte die Halbzeitführung.

Auch die ersten fünf Minuten nach dem Wechsel liefen gut. Dann machte der Bremerhavener Coach seinem Team lautstark Beine, zudem begannen sich Foulprobleme bei Schlüsselspielern der Eagles auszuwirken. Gerade offensiv hakte es nun zusehends, im letzten Viertel gelangen nur noch fünf Punkte. Dennoch war Elzie für das erste Vorbereitungsspiel zufrieden: „Gefühlt waren das keine 30 Punkte Unterschied.“ Die ganze Mannschaft habe gut gespielt und sich reingehängt. Eine Erkenntnis aus der Partie: „Es gibt ein paar Abläufe in der Verteidigung, die wir verbessern müssen.“

Eagles: Chris Hooper (14, 9 Rebounds), Marko Boksic (13, 1 Dreier), Niclas Sperber (12, 2 Dreier), Thorben Haake (7, 1 Dreier), Achmadschah Zazai (7), Flavio Stückemann (6, 2 Dreier), Lars Kröger (4), Johannes Konradt (4), Tobias Möller (4), Erik Nyberg (3).

Quelle: Itzehoe Eagles

Johannes Konradt bleibt bei den Itzehoe Eagles

Er ist im Verein seit – immer. Und dabei bleibt es: Johannes Konradt läuft auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Itzehoe Eagles auf.

„Schön, dass er hier bleibt“, sagt Coach Patrick Elzie. Gern hätte er dem Eagles-Eigengewächs mit einem Aufstieg in die ProA den nächsten Schritt ermöglicht, das scheiterte bekanntlich am Fehlen einer geeigneten Spielhalle. Ein Wechsel Konradts zu einem ProA-Club stand im Raum, doch letztlich ziehe er es vor, im gewohnten Umfeld zu spielen, gerade in der aktuellen Situation, sagt der Ur-Itzehoer. In guten wie in schlechten Zeiten, das gilt für den 25-Jährigen auch für das Verhältnis zu seinem Heimatverein: „Momentan sind Zeiten schwerer als je zuvor, und ich freue mich, wenn ich sowohl sportlich als auch persönlich die Mannschaft und das Umfeld in Itzehoe unterstützen kann und vielleicht dazu beitragen darf, dass wieder ein bisschen Normalität Einzug hält.“

Sein persönliches Ziel sei wie in jedem Jahr die Weiterentwicklung, sagt Konradt. Mit dem Team wolle er „dort ansetzen, wo wir aufgehört haben“. Und das heißt auch: Nicht nur in der Hauptrunde wieder eine sehr gute Rolle spielen, sondern danach auch in den Playoffs für Furore sorgen. Die Voraussetzungen stimmen aus seiner Sicht mit einem punktuell verstärkten Team: „Ich freue mich über die Neuzugänge und bin gespannt, wie wir zusammen auf dem Spielfeld agieren – aber da bin ich sehr zuversichtlich.“

Ins Konzept passe es jedenfalls sehr gut, dass Konradt ein Eagle bleibe, sagt sein Trainer. Erneut habe er in der spielfreien Zeit sehr viel gearbeitet und sei zusammen mit Alieu Ceesay am meisten in der Halle gewesen. Konradt sei ebenso ein starker Werfer wie ein guter Verteidiger und auf mehreren Positionen einsetzbar, sagt Elzie. Jetzt könne er sich auf den Flügel konzentrieren, in diesem Bereich hätten die Eagles damit eine sehr gute Konkurrenz-Situation. „Das erlaubt uns, schneller zu spielen und mehr zu werfen.“ In der vergangenen Saison hätten die Eagles statistisch die beste Offensivmannschaft gestellt, genau da will Elzie weitermachen: „Joe spielt da eine große Rolle mit seinem Offensivtalent und seiner Defense.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Niclas Sperber verstärkt die Itzehoe Eagles

Vor drei Jahren spielte Niclas Sperber mit dem FC Schalke 04 Basketball bei den Itzehoe Eagles. „Ich war angetan von ihm“, sagt deren Coach Patrick Elzie. Jetzt gehört Sperber zu seinem Team: Der 24-jährige Flügelspieler verstärkt die Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Sperber stammt aus Berlin, durchlief dort die Jugend von Alba Berlin und spielte sein letztes Jahr in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga in Bremerhaven – zusammen mit Eagles-Guard Erik Nyberg. Die Stationen danach waren zunächst Erstregionalligist Lange und Kirchheim aus der ProA, allerdings vor allem mit Einsätzen in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga. Es folgten zwei Jahre auf Schalke inklusive Aufstieg in die ProA und zuletzt ein Jahr bei ProA-Ligist Karlsruhe.

Dort allerdings stand Sperber nicht oft auf dem Feld. „Er erhofft sich bei uns mehr Spielpraxis“, sagt Elzie, und der Neuzugang bestätigt: Er wolle einen Schritt nach vorn machen, sich eine feste Position im Team erarbeiten und diesem bei seinen Zielen helfen. Für den Nordmeister der vergangenen Saison gelte es, genau da weiterzumachen und dann erfolgreiche Playoffs zu spielen.

Sein früherer Schalker Trainer Raphael Wilder brachte Sperber in Kontakt zu den Eagles, und dem gefiel, was er in Itzehoe kennenlernte. Umfeld und Trainingsmöglichkeiten seien sehr gut, mit Coach Elzie und Teammanager Stefan Flocken habe er sich gleich gut verstanden: „Das ist sehr wichtig für mich. Ich sehe für mich hier eine sehr gute Situation, um mich weiterzuentwickeln.“ Dazu gehört, dass die Mannschaft mit ihrer „sehr guten Teamchemie“ fast vollständig zusammengeblieben ist: „Man hat gesehen, was die Jungs letzte Saison geleistet haben.“

Sperber passe hervorragend in das Konzept, sagt Elzie. Der 24-Jährige habe eine sehr gute Ausbildung, sei ein guter Schütze, Passer, Verteidiger und Rebounder  – und ein feiner Kerl. Mit seiner Größe von 2,01 Metern sei er auf mehreren Positionen einsetzbar wie auch einige andere im Team: „Damit sind wir schwer auszurechnen“, sagt der Coach. Der Neuzugang gebe dem Kader mehr Tiefe, sogar aber auch für mehr Konkurrenz.

Mit dieser Verpflichtung steht auch fest, dass Chaed Wellian nicht zu den Eagles zurückkehren wird. Elzie bedauert den Abschied des Niederländers: Er habe sehr gut gespielt, einige Partien für die Eagles entschieden und ihnen auf dem Weg zur Meisterschaft sehr geholfen. Im Team habe sich Wellian bestens eingefügt und mit großem Engagement trainiert. Doch als sich die Möglichkeit bot, Sperber nach Itzehoe zu holen, griffen die Eagles zu: Mit einem Ausländer weniger im Team kann Elzie die Spielminuten besser verteilen, da immer drei Deutsche auf dem Feld stehen müssen. Von einem endgültigen Abschied von Wellian will der Trainer aber nicht reden: „Vielleicht sieht man sich wieder.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Foto: Itzhoe Eagles

Itzehoe Eagles: Flavio Stückemann hat immer noch Lust

Aufhören? „Nö, jetzt noch nicht.“ Das hören alle gern bei den Itzehoe Eagles: Kapitän Flavio Stückemann ist weiter dabei in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Die Entwicklung der letzten Jahre des Vereins, des Teams, des Trainerstabs und der Fangemeinde machen einfach Bock auf mehr“, sagt der 35-Jährige. „Ich freue mich auf das fünfte Jahr mit den Eagles und auf das achte Jahr unter Pat.“ Und Coach Patrick Elzie ist „wirklich glücklich“, dass Stückemann ein weiteres Jahr dran hängt. „Das hilft uns enorm – Flavio ist unser Anführer und hat in der vergangenen Saison einen super Job gemacht.“

Der Veteran sei der Einzige, der seine Mitspieler auch einmal anschreien dürfe, sagt sein Trainer. Das Gute dabei: „Jeder hört ihm zu.“ Im Training sei zu sehen, wie wichtig Stückemann für die Eagles sei: „Wie er mit den Jungs umgeht und redet, ist genau richtig.“ Gerade Erik Nyberg und Alieu Ceesay hätten sehr viel von ihrem Kapitän gelernt – das gilt übrigens unabhängig von der Lautstärke der Ansprache.

Den Spieler Stückemann hofft Elzie etwas entlasten zu können, auch wenn 30 Minuten auf dem Feld – wie oft in der vergangenen Saison – für den topfitten Akteur nach wie vor machbar seien. Sicher ist, dass der Guard weiterhin stark gefragt sein wird: „Er ist so wichtig für uns als Spieler und als Mensch.“

An Tatkraft mangelt es Stückemann jedenfalls nicht: „Der verfrühte Abbruch der Saison war auch auf dem ersten Platz nicht ganz befriedigend. Wir wollen beweisen, dass unser Erfolg kein Zufallsprodukt war, sondern ein Ergebnis von guter Vereinsarbeit, Motivation und Zusammenhalt im Team.“ Mit einem leichten Augenzwinkern geht der Blick des 35-Jährigen auch schon weiter voraus: „Wer weiß – vielleicht höre ich ja erst auf zu spielen, wenn Pat und ich zusammen 100 Jahre alt sind.“ Elzie wird im November 60.

Quelle: Itzehoe Eagles

Thorben Haake trifft weiter für die Itzehoe Eagles

„Selten so eine lange Basketballpause gehabt!“ Deshalb hat Thorben Haake „richtig Bock, wieder loszulegen“. Das macht der 29-jährige Scharfschütze weiterhin im Trikot der Itzehoe Eagles: Haake ist der nächste Spieler aus dem Meisterteam der BARMER 2. Basketball Bundesliga, der den Eagles erhalten bleibt.

Sehr zufrieden damit ist sein Trainer Patrick Elzie: „Thorben hat letzte Saison super gespielt. Er hat genau das gemacht, was ich von ihm erwartet habe.“ Als da wäre: Energie von der Bank bringen, gut verteidigen – und Gefahr von der Dreierlinie ausstrahlen. Das tat Haake mit fast durchgehend guter Quote und versenkte nicht selten wichtige Distanzwürfe.

Schon in der Jugend hatte Haake, aus Kiel kommend, für die Eagles gespielt, dann studiert und schließlich zur vergangenen Saison wieder seinen Platz in Itzehoe gefunden. Mit seiner Erfahrung gehöre er zu den Anführern im Team, sagt Elzie, der zudem vom Einsatz des 29-jährigen Lehrers begeistert ist: „Ich finde es beeindruckend, wie die Jungs immer wieder die Kombination von Profi-Basketball und Job hinkriegen.“

Für Haake stand nie in Frage, ob er weiter bei den Eagles aufläuft: Es sei einfach eine tolle Mannschaft, sie bleibe fast komplett zusammen und habe sich sogar noch verstärkt. „Ich hoffe, als Team machen wir den nächsten Schritt nach vorne und spielen noch konstanter“, sagt der Shooting Guard. „Ich hoffe, auch so schnell wie möglich mit Zuschauern, sobald man das wieder verantworten kann.“

Quelle: Itzehoe Eagles