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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

6. Januar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

03.01.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers 84:77

Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durwachsenden Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.

Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Game plan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Die Gastgeber führten verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Abschnitt schien es nun endlich das vermutet Spiel auf Augenhöhe zu sein. Auch den Flashers gelang es nun mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)

Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann wie so oft kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr.

Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer eher der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashres stoppen konnte. Die Flashers fanden viel zu spät in die Partie und ließen besonders in der ersten Hälfte viele einfache Punkte liegen und im Gegenzug viele einfache Körbe zu. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75) was wiederrum im Kampf um die Playoff Plätze wichtig sein kann.

 

03.01.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 65:67

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA schlecht in das Jahr 2026 gestartet. Am Samstagabend unterlag man im Süd-Derby dem FC Bayern München Basketball II genauso knapp wie unnötig mit 65:67 (36:37). Nach der dritten Niederlage in Folge sind die Kangaroos nun aus den Play-Off Plätzen in der Tabelle gefallen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste beim Rebound wesentlich wacher als die BG, pflückten sich 10 der ersten 13 Abpraller. Und weil die Leitershofer auch unter dem Korb einige leichte Würfe liegen ließen, stand rasch eine 18:9 Führung für die Bayern auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit von BG-Chefcoach Emanuel Richter kehrten die Kangaroos aber wieder ins Spiel zurück. Vor allem durch Neuzugang Ansah kämpfte man sich Punkt um Punkt heran und verkürzte bis zur Halbzeitpause wieder auf lediglich einen Punkt Differenz.

Das Match bürgte bis dahin nicht unbedingt von hoher spielerischer Klasse, bot aber jede Menge Dynamik. Im dritten Viertel sahen die Fans dann die beste Phase ihres Teams. Zwar lief im Angriff weiterhin nicht jeder Spielzug reibungslos, mit einer engagierten Verteidigung, viel Kampf und Moral bot man den aggressiven Bayern Paroli und belohnte sich mit einem 20:12 Viertelsieg, der die eigenen 56:49 Führung bedeutete. Die Halle stand nun Kopf.

Allerdings stand aber eben noch das vierte Viertel auf dem Programm. Sage und schreibe über 6 Minuten gelang den Stadtbergern kein einziger Korberfolg. Die Münchner passten sich aber dem Niveau an und vergaben auch jede Menge beste Chancen. Demzufolge rettete die BG über die Spielstände 56:54 und 63:57 sogar die Führung bis in die letzten beiden Spielminuten.

Clint Hamann netzte eine Minute vor dem Ende zum 65:63 ein, welche Bayerns bester Spieler, an diesem Abend, Marco Frank, aber egalisieren konnte. Der letzte Angriff gehörte eigentlich dann den Kangaroos, ein haarsträubender Turnover erlaubte den Gästen dann ein Fastbreak zur eigenen zwei Punkte Führung. Drei Sekunden blieben auf der Spieluhr, der letzte Dreier der Leitershofer durch Zion Richardson verfehlte dann das Ziel aber knapp.

 

04.01.2026 16:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TV Langen 90:81

Die SKYLINERS Juniors sind mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet. In einem über lange Zeit völlig offenen Derby setzten sich die Frankfurter am Samstag gegen den TV Langen mit 90:81 durch. Entscheidend war ein furioser Schlussspurt, mit dem das Team von Markus Klusemann das Spiel in den letzten Minuten komplett an sich riss.

Die Juniors starteten stark in die Partie und setzten früh ein erstes Zeichen. Nach wenigen Minuten stand es 9:2 für Frankfurt, die mit hoher Intensität und Tempo agierten. Doch die Gäste aus Langen fanden zunehmend besser ins Spiel, nutzten ihre Physis und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach den ersten zehn Minuten führten die von Tobias Jahn trainierten Langener mit 21:25.

In der Folge entwickelte sich ein intensives, physisches Derby, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte mehrfach, beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit war beim Stand von 41:41 weiterhin alles möglich.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Erst im letzten Viertel entstanden erstmals kleinere Läufe. Langen hatte zwischenzeitlich das Momentum auf seiner Seite und konnte sich beim Stand von 73:67 eine Führung von sechs Punkten erspielen. Doch genau in dieser Phase zeigten die Juniors ihre stärkste Leistung.

Angeführt von Desmond Watson starteten die Juniors einen beeindruckenden 21:0-Run, der das Spiel endgültig kippte. Die Gäste fanden auf diesen Lauf keine Antwort mehr, Frankfurt dominierte die Schlussminuten und brachte den Derbysieg souverän ins Ziel. „Als wir beim 67:73 hinten lagen, haben wir genau die Energie gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Der 21:0-Run war Ausdruck unseres Willens und unserer Defensive,“ ordnete Markus Klusemann die entscheidende Phase ein.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 96:74

Bericht folgt in Kürze.

 

05.01.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Im ersten Spiel des Jahres empfing die OrangeAcademy die Coburger Gäste zum Topspiel und setzte sich mit 76:71 durch – ein Sieg, der den jungen Ulmern die Tabellenführung einbrachte.

Aiyamenkhue eröffnete das Topspiel gegen die Coburger Gäste. Beide Mannschaften begannen konzentriert und legten früh den Fokus auf die Defensive. Nach einigen Minuten fanden die Gäste aus Coburg in die Partie und erschwerten der OrangeAcademy durch intensive Verteidigung saubere Abschlüsse in Korbnähe. Corburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und die jungen Ulmer gingen mit einem großen Rückstand in die erste Viertelpause (9:23, Q1).

Auch zu Beginn des zweiten Viertels setzte Aiyamenkhue die ersten Akzente. In der Folge fand die OrangeAcademy offensiv besser in das Spiel. Dank verbessertem Rebounding hielten die jungen Ulmer den Anschluss und erzielten Ende des zweiten Vierteils einen Gleichstand (35:35, Q2).

Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Gastgeber immer wieder gute Wege durch die Coburger Defensive und erarbeiteten sich erstmals einen Vorsprung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Coburg übernahm wieder zügig das Kommando. Vor allem das Duo Fasoyiro und Dawson stellte die OrangeAcademy vor eine Herausforderung. Mit einem knappen Rückstand ging es für Ulm in die letzte Viertelpause (57:59, Q3).

Das Schlussviertel war vor allem vom starken Rebounding der jungen Ulmer geprägt. In der umkämpften Partie wechselte die Führung mehrfach, der Spielstand pendelte immer auf Gleichstand. In den letzten drei Minuten setzte sich die OrangeAcademy leicht ab, doch Coburg blieb durch sicher verwandelte Freiwürfe nah dran. In der Crunchtime behielten Dordevic mit vier sowie Zoran Milicic mit zwei Freiwürfen die Nerven und sicherten damit der OrangeAcademy den Heimsieg (76:71, Q4).

 

05.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich garniert.

Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.

Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.

Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara nicht mehr aufzuhalten (55:79).

Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem der Headcoach der Ludwigsburger, Khee Rhee, nutzte.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-15.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-06 10:27:562026-01-06 10:27:56Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

Nachberichte ProA 16. Spieltag

5. Januar 2026/in APP, ProA 25/26

02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase gewannen die Eisbären Bremerhaven beim Tabellenführer Phoenix Hagen mit 80:79. In der Ischelandhalle fügten die Eisbären dem bislang zuhause ungeschlagenen Ligaprimus die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nach ersten Aktionen ehemaliger Bremerhavener im Hagener Trikot holte Elijah Miller mit einem Dreier die ersten Punkte auf das Konto der Gäste (4:3). Zwar ging Hagen durch einen kurzen Lauf zwischenzeitlich in Führung, doch Miller holte diese umgehend zurück. Mit einem Dunk von Jannis von Seckendorff stellten die Eisbären auf 14:25. Mit einem Spielstand von 17:33 endete ein sensationelles erstes Viertel, indem die Eisbären die Feuervögel überrannten.

Auch im zweiten Viertel blieben die Eisbären tonangebend. Hagen leistete sich viele Ballverluste, welche die Eisbären konsequent nutzten. Ein weiterer Dreier von Elijah Miller sorgte für eine 20-Punkte-Führung (20:40). Zwar meldete sich der Tabellenführer mit drei Dreiern in Folge zurück, doch die Eisbären ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Raphael Falkenthal und Adrian Breitlauch verwandelten vier Freiwürfe in Serie, sodass es mit einer 56:42-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruhiger und defensiver. Beide Kontrahenten hatten Probleme erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Hagen begann engagierter, doch die Eisbären hielten den Spitzenreiter zunächst auf Distanz. Jake Biss traf von außen, Elijah Miller legte per Korbleger nach (46:63). Auch als Hagen durch Jeffrey Carroll und Devin Schmidt verkürzte, fanden die Eisbären Antworten. Mit 65:56 ging es in das Schlussviertel.

Im Schlussviertel zeigte sich Phoenix Hagen kämpferisch und erhöhte noch einmal deutlich den Druck. Punkt für Punkt kämpften sich die Feuervögel heran. Spätestens nach dem Dreier von Jeffrey Carroll zum 69:73 wurde es richtig eng. Ein Dreier von Marcus Graves und zwei Freiwürfe von Carroll brachten die Hausherren 30 Sekunden vor Schluss bis auf 77:78 heran. In der entscheidenden Szene behielt Elijah Miller die Übersicht und bediente Jannis von Seckendorff, der per Dunk zum 77:80 traf. Nach einer letzten Hagener Auszeit verwandelte Jeffrey Carroll zwar noch zwei Freiwürfe, doch diese markierten zugleich den 79:80-Endstand.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-16.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-05 16:06:242026-01-07 11:20:33Nachberichte ProA 16. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

5. Januar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-15.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-05 16:05:562026-01-05 16:05:56Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

Nachberichte ProA 15. Spieltag

29. Dezember 2025/in APP, ProA 25/26

23.12.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 64:74

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am 15. Spieltag gegen die GIESSEN 46ers. Gegen starke Hessen taten sich Nürnbergs beste Basketballer die gesamten 40 Spielminuten über schwer und liefen seit dem 1. Viertel einem Rückstand hinterher, den sie trotz aller Bemühungen im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen konnten. So stand eine 64:74 (33:44) -Heimniederlage zum Ende des Kalenderjahres für die Falken zu Buche.

Gut gefüllt war die Kia Metropol Arena zum Christmas Game zwischen den Nürnberg Falcons und den GIESSEN 46ers am 2. Weihnachtstag. Die Gäste legten vor und führten nach zehn Spielminuten zweistellig (13:23). Im zweiten Viertel konnte Nürnberg die Partie ausgeglichener gestalten, ohne aber den Rückstand nennenswert zu verkleinern. Die 46ers verteidigten gut, nahmen mehrere Nürnberger Leistungsträger aus dem Spiel und sicherten sich so eine 33:44-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf 16 Punkte davon (33:49), Nürnberg blieb dran, lag aber auch nach 30 Spielminuten noch deutlich zurück (48:62). Im Schlussabschnitt suchten die Hessen dann schnell die Entscheidung und fanden diese auch. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie mit 16 Zählern (54:70). Schlussendlich verloren die Falcons 64:74 und so blieb es unter dem Strich nur ein starker Jahresendspurt.

Dazu Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Giessen. Sie waren heute einfach besser, haben erwachsener und abgezockter gespielt. Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht mehr erholt und zu oft Dinge forciert. Aktuell spielen wir auswärts einfach besser als daheim.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 101:86

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven vor 1.381 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 86:101 (78:78; 37:43) nach Verlängerung verloren. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spieldauer recht ausgeglichen, mehrere Führungswechsel waren zu notieren.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach 68 Sekunden stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Den ersten Tübinger Dreier verwandelte Miles Tention bei noch 7:46 Minuten auf der Uhr zur 7:5-Führung. In der Folge leisteten sich beide Kontrahenten einige Fahrkarten in der Offense. Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch gelang in der Schlussminute per Dreier das 20:17, was im Gegenzug Silas Oriane ebenfalls aus der Distanz zum 20:20 kontern konnte.

Miller eröffnete den zweiten Abschnitt nach 14 Sekunden mit zwei Freiwürfen zur 22:20-Führung für die Seestädter. Beide Mannschaften hatten an beiden Enden des Spielfelds noch so ihre Probleme. Die Schwaben hatten in dieser Phase des Spiels nun etwas den Faden verloren. Vor allem offensiv lief nichts zusammen. Bester Spieler in der Phase war der Kanadier Emilien. Er verkürzte bis zur Schlussminute mit sechs Zählern in Folge auf 37:43. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Die Tigers kamen besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf zum 44:43 holten die Sonko-Schützlinge in der zwölften Minute die Führung zurück. Nach zwei weiteren Zählern von Pelote zum 48:43 nahm Esterkamp bei noch 7:14 Minuten auf der Uhr eine Auszeit, um den Lauf (11:0) der Schwaben zu stoppen. In Minute 29 gelang Moreaux mit zwei Punkten das 59:55. Kampf war auf beiden Seiten nun Trumpf. Die Gäste gingen mit einem knappen 59:57-Vorsprung in das letzte Viertel.

Nach einem schnellen 5:0-Lauf der Esterkamp-Truppe zum 63:62 musste Sonko bei noch 7:38 Minuten auf der Uhr eine Auszeit nehmen. Pelote gelang jedoch umgehend der Konter aus der Distanz zum 65:63 für die Schwaben. Die Führung wechselte in dieser Phase der Partie nun mehrfach hin und her. 35,9 Sekunden vor dem Ende hatte Moreaux die Chance, auf 80:76 zu erhöhen, doch er verfehlte. Im Gegenzug erzielte von Seckendorff per Korbleger den 78:78-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

Ein Dreier von Baker, ein Dreier von Tention – in der ersten Minute der zusätzlichen Spielzeit stand es mit 81:81 weiter unentschieden. Aus Tübinger Sicht lief nichts mehr zusammen. 66 Sekunden vor dem Ende führten die Eisbären Bremerhaven dann doch deutlich mit 94:84, mit einem 16:6-Lauf waren die Seestädter nun das bessere Team. Miller beendete das Spiel mit einem langen Dreier per Buzzer Beater zum 101:86-Endstand.

 

27.12.2025 18:00 // RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen 98:95

Mit einem Sieg endete die Partie am Samstagabend am 15. Spieltag der ProA für die RheinStars die Düsseldorfer Diaspora. In einem spannenden Rheinischen Derby setzten sich die Kölner am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen 98:95 (45:45) durch.

Headcoach Zoran Kukic schmunzelte beim Blick auf den Spielverlauf, der wenig schmeichelhaft begann. 0:9 stand es, als Kukic die erste Auszeit nach etwas mehr als drei Minuten Spielzeit nahm. „Alle wollten vielleicht ein bisschen zu viel im Derby, wir mussten das erstmal beruhigen“, sagt Kukic.

Köln bekam hernach zusehends Spiel und Gegner in den Griff, wobei sich die Trainer vor allem auf den späteren Topscorer Cedric Russell (30 Punkte, Effektivität 35), Jasper Günther und Mike Miller verlassen konnten. Zusammen mit Haris Hujic managten sie das Spiel, glichen aus und hielten den Druck auf die Leverkusener aufrecht. Dazu kam Björn Rohwer, der am Ende sein Center-Duell gegen Dennis Heinzmann wohl nicht nur nach selbst erzielten Punkten (19:15) für sich entschied.

So entpuppten sich die RheinStars ab Mitte des ersten Viertels als die besseren Teamspieler, wobei die Bayer Giants keineswegs enttäuschten. Und sobald die Kölner nicht aufmerksam verteidigten, legten die Leverkusener nach. Kopf an Kopf ging es bis zur 33. Minute, als den RheinStars ein 8:0-Lauf zum 87:77 (35.) gelang. Die Vorentscheidung, auch wenn die Giants noch mal alles versuchten.

„Wir haben inzwischen einige solcher Situationen gehabt und überstanden“, sagte Kukic. So auch diesmal, auch wenn die RheinStars mit zwei klassischen Ballverlusten in der Schlussminute die Spannung noch einmal hochtrieben. Der gut verteidigte Schlusswurf jedenfalls misslang Bayer und Köln feierte einen Heimsieg, obwohl sie als Gastgeber bei diesem Derby eine längere Anreise zum Spielort hatten als ihre Gäste.

 

27.12.2025 18:00 // SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:88

Am Ende war es eine verdiente Niederlage für die VfL SparkassenStars gegen die SBB Baskets, die aber dazu auch noch einen bitteren Beigeschmack hatte, denn Center Kilian Dietz verletzte sich in der ersten Halbzeit am Fuß und droht länger auszufallen.

Im ersten Viertel agierten beide Teams zerfahren und nervös. Viele kleine Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach sieben Minuten Spielzeit erzielte ein Team eine zweistellige Punktzahl. Das waren die SBB Baskets die sich etwas schneller aus dem Tief zogen als die SparkassenStars. Die übernahmen aber dann plötzlich die Führung und blieben es auch bis zur Viertelpause. Myreon Jones traf mit dem Buzzer zum 21:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel wurde die Partie besser. Beide Teams trafen nun auch etwas besser aus der Distanz. Jedoch gelangen den SBB Baskets immer wieder einfache Punkte in der Zone. Immer wieder war es Hughes der Pick an Roll Spielzüge vollendete. Eben jener Hughes und Cattrell setzten dann die Schlusspunkte vor der Halbzeit, durch zwei Korbleger und sorgten für den Halbzeitstand von 47:43 für die SBB Baskets.

Das Momentum lag nun auf der Seite der SBB Baskets und sie nutzten es. Man konnte spüren, dass sie den Heimsieg unbedingt wollten. Die SparkassenStars wirkten oft einen Schritt langsamer. Immer wieder mussten sie den überragenden Hughes gewähren lassen. Williamson sorgte mit einem Dreier erstmals für eine zweistellige Führung für sein Team. Antonio Williams verkürzte vor dem letzten Viertel noch auf 65:73 aus Sicht der SparkassenStars.

Im letzten Viertel vergrößerten die Baskets den Vorsprung zunächst auf 15 Punkte, ehe die SparkassenStars nochmal alles hineinwarfen und durch einen 10-Lauf bis auf sieben Punkte herankamen. Das Team von Eiko Potthast brachte den Sieg aber dann doch ungefährdet ins Ziel und somit beendeten de SparkassenStars das Jahr 2025 mit einer 88.99-Niederlage bei den SBB Baskets.

 

27.12.2025 19:00 // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 83:82

Nach einem echten Krimi gewann der BBC Bayreuth heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.260 Zuschauern das Kellerduell gegen die Uni Baskets Münster mit 83:82 (46:36, 71:71) nach Verlängerung und verteidigt damit den 13. Tabellenplatz.

Nach nervösem Beginn und einem 0:4-Rückstand machte Nat Diallo mit dem Dreier zum 3:4 nach zweieinhalb Minuten die ersten Bayreuther Punkte des Spiels. Moritz Plescher und KeVaughn Allen erhöhten mit zwei weiteren Dreiern auf 14:8 für die Gastgeber. Auch Münster traf durch Nicholas McMullen den ersten Dreier zum 13:20. Willem Brandwijk sicherte weitere zwei Punkte durch einen Tip-In mit dem Buzzer zum 26:15 nach zehn Minuten.

Rahming stellte mit einem Dunk auf 28:17, Liedtke traf zum 30:20. Münster kämpfte sich allmählich heran, nach dem 24:30 rief das Bayreuther Trainerteam zur Auszeit. Der BBC hatte in dieser Phase wieder ein Problem mit zu vielen Turnovers. Beide Teams spielten mit hundertprozentigem Einsatz. Rahming traf zum 44:33 nach 18 Minuten. Bayreuth hielt den Vorsprung, Rahming scorte schließlich zum Halbzeitstand von 46:36 für den BBC.

Mart stellte mit einem Dunk zu Beginn des dritten Viertels auf 48:36, Münster traf durch Andrew O´Brien zum 38:48. Liedtke stellte aus der Distanz auf 51:40. Die Gäste kamen dann weiter auf 45:51 heran. Mart antwortete mit einem Monster-Dunk zum 53:45 und Plescher erhöhte mit einem Freiwurf auf 54:45. Diallo traf zum 56:47 nach 28 Minuten. Die Münsteraner ließen sich nicht abschütteln und robbten sich bis zum Viertelende auf 51:56 heran.

Thore Dilschmann traf zu Beginn des Schlussabschnitts einen weiteren Gästedreier zum 54:56 und verkürzte anschließend von der Freiwurflinie auf 55:56. Dilschmann verkürzte weiter auf 65:70. Auf der Gegenseite erwiderte Brandwijk von der Linie zum 71:65. Dilschmann traf 18 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 68:71. Lamont Larry wurde 1,8 Sekunden vor Schluss beim Dreierversuch gefoult und erhielt drei Freiwürfe, traf alle und glich zum 71:71 aus.

Münster ging in der Overtime nach eineinhalb Minuten mit 75:71 in Führung. Brandwijk traf zwei Dreier zum 79:75. Larry verkürzte auf 77:79 und McMullen brachte mit einem Dreier Münster in Front. Brandwijk antwortete mit dem 81:80, Larry brachte im Gegenzug die Gäste abermals in Front, Brandwijk erwiderte erneut mit dem 83:82 für Bayreuth. McMullen verfehlte jedoch den entscheidenden Dreierwurf und somit hatte Bayreuth mit 83:82 nach Verlängerung gewonnen.

 

27.12.2025 19:00 // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 89:62

Es war bereits im Vorfeld klar, dass der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die PS Karlsruhe LIONS zur größtmöglichen Herausforderung werden würde. Denn der Tabellenzwölfte musste am 27. Dezember bei Phoenix Hagen antreten, dem in der bisherigen Saison spielstärksten Team der Liga.

Zwar eröffnete Maurice Pluskota noch in Minute eins mit einem Karlsruher Distanztreffer die Korbjagd, doch die LIONS-Führung währte nicht lange und die Hausherren zeigten bald mit schnellem, präzisen und effektivem Teamplay, warum sie an der ProA-Spitze stehen. Erst David Ejah gelang es 43 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Dreier, ein Zeichen zu setzen und damit einen 20:2-Lauf der Gastgeber zu beenden. Mit 28:12 ging es ins zweite Viertel.

Wieder waren es die LIONS, die für die ersten Punkte sorgten. Danach aber zeigte sich dasselbe Bild wie zuvor. Hagen fand immer wieder die Lücke in der teils löchrigen Karlsruher Defense, hatte nun aber schwächere Trefferquoten. Kurz vor der Halbzeitsirene entschied der Tabellenführer mit einem aus badischer Sicht schmerzhaften Distanztreffer auch diesen Abschnitt für sich und nahm eine 41:23-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel war Karlsruhe nicht so schlecht, wie es das Scoreboard hätte vermuten lassen. Vom defensiven Rebound bis unter den gegnerischen Korb spielte die dezimierte Rotation zumeist konzentriert und war dem Favoriten fast ebenbürtig. Doch mit der Zeit machten sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar, so dass der Rückstand in der 26. Minute die 20-Punkte-Marke erreichte. Zu Beginn des Schlussabschnitts stand es bereits 66:40.

So ging es für die LIONS eigentlich nur noch darum, nicht völlig auseinanderzubrechen und als Team Moral zu zeigen. Dies gelang auch. Denn nachdem Hagen sieben Minuten vor dem Ende bis auf 32 Punkte davongezogen war, schafften es die Badener in der 37. Minute nochmals unter die 20-Punkte-Marke. Die lockere Linie der Schiedsrichter, gepaart mit dem fairen Verhalten der Kontrahenten hatte zum Ergebnis, dass es trotzdem unterhaltsamen Basketball zu sehen gab.

 

27.12.2025 19:30 // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 85:93

Nur vier Tage nach dem Topspiel gegen Hagen wurde es für die HAKRO Merlins erneut ernst. In Quakenbrück erwartete die Zauberer gegen die Artland Dragons der letzte Spieltag des Jahres.

Bereits zu Beginn des Spiels arbeiteten die Merlins in der Defensive hellwach. Auf der anderen Seite eröffnete Blunt das Scoring, ehe Langley und Gaines es ihm gleichtaten (6:11). Immer wieder starteten sie ihre Angriffe und bauten Stück für Stück einen Vorsprung auf (15:22). So leicht gaben die Hausherren das Spiel jedoch nicht aus der Hand und arbeiteten sich per Buzzer Beater von Hinton wieder an die Hohenloher heran (21:25).

Erneut glänzten die HAKRO Merlins zum Start des neuen Viertels in der Verteidigung. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste trugen sich die Quakenbrücker erst nach zwei Minuten auf das Scoreboard. Bis auf sechs Punkte kämpfte sich das Team wieder heran. Es gelang den Dragons den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen, bevor die Hohenloher zur Halbzeit erneut etwas Raum gewannen und mit 48:53 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Zauberer an ihrer Führung fest. Wie bereits zuvor eröffneten die Gäste das Viertel, konnten den Vorsprung aber nicht ausbauen. Immer wieder glichen die Quakenbrücker die Aktionen der Crailsheimer aus und stellten nach kurzen Führungsausbau der Gäste den vorherigen Vorsprung wieder her (55:59). In die letzte Unterbrechung ging es wieder mit einer knappen Führung der Gäste (68:70).

Die finalen zehn Minuten starteten erneut mit defensiv starken Merlins. Nach zwei weiteren Steals baute Gaines die Führung auf fünf Punkte aus (70:75). Anschließend wurde das Spiel punktärmer. Erst netzte Gaines ein, anschließend veredelte Ogunsipe den Vorsprung von der Freiwurflinie zur Acht-Punkte-Führung 30 Sekunden vor Schluss (85:93). Am Punktestand ändern konnten die Quakenbrücker nun nichts mehr.

 

28.12.2025 17:00 // EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:105

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga, können sich die Bozic Knights beim Tabellenelften aus Koblenz mit 105:98 nach Verlängerung durchsetzen. Nach einem 21 Punkte Rückstand in der ersten Halbzeit, drehen die Teckstädter im vierten Viertel auf und sichern sich die Punkte in der Verlängerung. In der Tabelle rücken die Knights auf Platz sechs.

Von Beginn an dominierten die Koblenzer die Partie. Sie übernahmen schnell die Führung und zogen davon. Angeführt vom quirligen und extrem aktiven Point Guard Calvin Wishart, führten die EPG Baskets im ersten Viertel mit 28:19 und erhöhten den Vorsprung zur Halbzeit auf 30:20. Vor allem in der viel gelobten Defensive hatten die Schwaben große Probleme den Koblenzern Einhalt zu gebieten.

Auch offensiv lief wenig zusammen. Einzig Chuck Harris fand die eine oder andere Lücke und hielt die Teckstädter im Spiel. Zur Pause dürfte Kirchheims Hauptübungsleiter die richtigen Worte gefunden haben, denn der Wind drehte sich nun gewaltig. Mit ganz anderer Körpersprache und neuem Willen kamen Kapitän Mayer und Co. zurück aufs Parkett. Koblenz traf nun nicht mehr so sicher und der Rückstand verkürzte sich merklich.

Acht Punkte von Philip Russell brachten die Ritter wieder heran. Doch so schnell man wieder zurück im Spiel war, so schnell konterten die Koblenzer mit einem 13:2 Lauf, der den Rückstand wieder deutlich anheben ließ (76:62). In diesem Rahmen hielt sich der Spielstand bis weit ins vierte Viertel hinein. Bei noch sechs Minuten zu spielen, startete die Crunch Time und die Kirchheimer waren nun am Drücker. Ein 17:0 Lauf innerhalb von drehte die Partie komplett.

Koblenz musste sich von diesem Schock erholen, hatte jedoch noch Zeit auf der Uhr und schaffte es mit einem Dreier durch Bacak in die Verlängerung. Auch hier war das Spiel zunächst ausgeglichen. Den letzten Punch setzten die Bozic Knights 90 Sekunden vor dem Ende. Ein erneuter Lauf von neun unbeantworteten Kirchheimer Punkten beendete das Spiel zugunsten der Ritter, die damit ihren Lauf am Leben erhalten.

 

30.12.2025 19:30 // Paderborn Baskets vs. BG Göttingen 82:70

Die BG Göttingen hat in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison die erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. In Abwesenheit von BG-Headcoach Fabian Strauß (grippaler Infekt) verloren die Südniedersachsen am Dienstagabend bei den Paderborn Baskets 70:82 (32:50).

Die Gäste aus Südniedersachsen starteten nervös in die Partie, erlaubten sich Ballverluste und kamen in keinen Offensiv-Rhythmus. Nach Baskets-Punkten von Johnson zum 9:17 nahm BG-Assistenztrainer Patrick Carney eine Auszeit (6.). Im Anschluss daran fing sich sein Team, aber die Paderborner waren treffsicher von außen und hielten ihren Vorsprung (11:20/7.). Mathis Mönninghoff und Jordan Sears verkürzten auf 16:20, doch die Hausherren antworteten und bauten ihre Führung zum Viertelende wieder aus (19:27).

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Göttinger keine Mittel, um die Paderborner zu stoppen. Zunächst schafften es die Gäste, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen (27:35/15.). Doch bei der BG fielen die Dreier nicht. Hendrik Drescher verschaffte den mitgereisten Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 30:39 Hoffnung, doch Klussmann konterte zum 30:42 (17.). Bis zur Halbzeitpause fanden die Gäste nicht zurück in die Partie und gingen mit einem 32:50-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Göttinger – Julius Böhmer zwang Baskets-Headcoach Milos Stankovic nach einem Dreier zum 40:54 zu einer Auszeit (24.). Aber sein Team fing sich zunächst nicht. Die Veilchen trafen nun ihre Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke. Mönninghoff und Kirchner versenkten drei Dreier in Folge zum 53:58 – den Schlusspunkt des Abschnitts setzte Nils Schmitz zum 56:61.

Im letzten Viertel brachten Sears und Mönninghoff die BG durch je einen Dreier auf 62:63 heran (33.). Die Veilchen ließen nun aber die Chance liegen, zum ersten Mal seit der 1. Minuten in Front zu gehen. Im Gegenzug verschafften sich die Paderborner wieder etwas Luft (64:69/36. Bei den dezimierten Göttingern ließen nun die Kräfte nach; oft waren sie einen Schritt zu spät und die Würfe ein bisschen zu kurz. Die Baskets erkämpften sich ihre Punkte an der Freiwurflinie und sicherten sich den Erfolg.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-15.-Spieltag-ProA-25_26-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-12-29 12:21:292026-01-06 12:51:28Nachberichte ProA 15. Spieltag

Nachberichte ProA 14. Spieltag

24. Dezember 2025/in APP, ProA 25/26

21.12.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt 77:67

Das Heimfinale 2025 am Sonntagabend war ein „Quasi-Finale“. Die Uni Baskets Münster mussten gegen den direkten Konkurrenten SBB Baskets unbedingt gewinnen, um im Abstiegskampf der BARMER 2. Bundesliga ProA nicht den Anschluss zu verlieren. Und taten dies in leidenschaftlichem Zusammenspiel mit ihren 2.375 enthusiastischen Fans. 77:67 (33:41) hieß es nach 40 nervenaufreibenden und lange hochspannenden Minuten.

Julian Larry brachte viel Energie in die Starting Five und scorte zu den ersten fünf Baskets-Zählern. Die Hausherren kämpften und waren sehr fokussiert ­ Wolmirstedt spielte jedoch ebenso konzentriert seine Qualitäten aus. Folgerichtig der Spielverlauf: 10:10 (5.), 16:15 nach Viefhues-Dreier nach guter Ballbewegung (7.) und 21:22 nach dem schon fünften Münsteraner Distanztreffer (56 Prozent) durch Thore Dilschmann zur Viertelpause.

Die Münsteraner Offensivprobleme im zweiten Viertel stoppte der erst 19-jährige Thore Dilschmann mit zwei famosen und abgeklärt kreierten Distanztreffern gerade rechtzeitig in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit. Viel Rückenwind und Applaus für die Mannen von Coach Götz Rohdwald beim Gang in die Kabine mit einem 8-Punkte-Rückstand (33:41).

Die Uni Baskets kamen bockstark aus der Halbzeitpause. Viertelübergreifend vollendeten Oli Pahnke und Andrew O’Brien den Dreierhagel zum 12:0-Lauf (39:41, 22.). Die Münsteraner waren zurück im Geschehen und ab sofort ungemein resilient. Nicht von ungefähr besorgte Thore Dilschmann den Führungswechsel per Korbleger. Neil Masnic bestätigte mit dem 11. Münsteraner Distanztreffer zum 51:49 (28.) Unverändert der Vorsprung vor dem Schlussviertel: 55:53.

Im letzten Abschnitt forcierte der Gastgeber seine Defensive noch einmal zu einer Wand. Nur zwei Zähler gelangen den SBB Baskets in den letzten viereinhalb Spielminuten. In der zweiten Hälfte des letzten Viertels waren die Uni Baskets im Verbund mit ihren Fans dann einfach zu energetisch. Nach ihrem nächsten 12:0-Lauf war das Spiel entschieden (77:65, 39.).

 

22.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 94:88

Ein Blick auf die Tabelle der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA zeigt, wie eng auch am 14. Spieltag noch viele Mannschaften beieinander liegen. Fast wöchentlich gibt es überraschende Siege gegen scheinbar klare Favoriten. Die ProA ist eine Liga, in der alles passieren und jeder jeden ärgern kann. So auch am Montagabend, als der Tabellenelfte aus Koblenz auf das Schlusslicht der Liga, die Paderborn Baskets in der Maspernhalle traf.

Koblenz startete zwar offensiv stark mit erfolgreichen Dreipunktewürfen, doch taten sich die Schängel aufgrund einer sehr physischen Verteidigung der Paderborner schwer. Koblenz wirkte insgesamt müde und zeigte mit wenigen Ausnahmen nicht die explosive Körpersprache aus den vergangenen Spielen. Trotzdem konnten sie durch starken Kampfeswille zu Beginn nicht nur mithalten, sondern mit einem Lauf Ende des ersten Viertels sogar auf 26:15 davonziehen.

Im zweiten Viertel gerieten die Koblenzer mehr und mehr in Foulprobleme, schafften es jedoch, sich bis zur Halbzeit durch gute Offensivaktionen wieder heranzukämpfen und konnten so die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 45:45 wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit wurde die Foulbelastung für Koblenz zu einem echten Problem. Bereits im dritten Viertel kassierten sowohl Jonas Niedermanner als auch Decorian Jeffries ihr jeweils viertes Foul.

Im letzten Viertel drehte sich das Blatt zunächst gegen Koblenz. Einzig dem unermüdlichen Einsatz von Timothy Smith und Calvin Wishart war es zu verdanken, dass sich die Schängel gegen Ende der Partie noch einmal herankämpfen konnten. Letztlich reichte es jedoch nicht und die Begegnung ging verdient an Paderborn.

EPG-Coach Stefan Dohrn analysierte nach dem Spiel: „Die Paderborner haben heute offensiv gut gespielt und wir haben sie defensiv nicht stoppen können. Man hat gesehen, dass unsere Jungs im Sieg gegen Karlsruhe sehr viel Energie gelassen haben. Wir haben die Konzentration defensiv nicht auf das Niveau bekommen, das wir gebraucht hätten, um das Spiel zu gewinnen. Somit müssen wir anerkennen, dass Paderborn heute besser war und verdient gesiegt hat.“

 

23.12.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven 92:67

Mit 92:67 konnten sich die Bozic Knights beim Xmas Game in der Göppinger EWS Arena gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven am Weihnachtsvorabend deutlich durchsetzen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klettern die Teckstädter in der Tabelle weiter nach oben.

Mit viel Schwung und Energie traten die Knights aufs Spielfeld und nahmen vom Tip-Off weg das heimische Publikum mit. Gian Aydinoglu, Lucas Mayer und Nick Spinoso sorgten mit intensiver Verteidigungsarbeit und flüssig herausgespielten Offensivaktionen für die frühe 19:9 Führung, die die erste Auszeit der Eisbären zur Folge hatte. Die Gäste kamen anschließend besser in die Partie und verkürzten bis zum Viertelende auf 29:24.

Im 2. Viertel dominierten auf beiden Seiten die Defensivreihen. Viele Unterbrechungen, Fouls und damit verbundene Freiwürfe sorgten für wenig Rhythmus. Dennoch konnten sich die Hausherren auch dieses Viertel sichern und so ging es beim Stand von 51:42 in die Halbzeitpause. „Wir haben den Eisbären zu Beginn häufig die ersten Optionen weggenommen, aber sie haben trotzdem passende Lösungen gefunden. Das zeigt ihre große Qualität,“ beschrieb Knights Sportchef Chris Schmidt.

Nach der Halbzeit legten die Kirchheimer in der Verteidigung nochmals eine Schippe drauf. Nur sieben Zähler gelangen den Gästen in den folgenden zehn Minuten und obwohl der Kirchheimer Angriffsmotor nicht wirklich rund lief, konnte der Vorsprung um weitere zehn Punkte ausgebaut werden. Insbesondere Tyrel Morgan sorgte mit einigen Rebounds für zusätzliche Wurfoptionen. Die erste Vorentscheidung schien mit Start des Schlussviertels beim Stand von 68:49 gefallen.

Der Schlussabschnitt war dann geprägt von einigen emotionalen Highlights, für dessen Höhepunkt Center Nick Spinoso sich verantwortlich zeigte. Mit einem Dunking und anschließendem Block riss der US-Amerikaner die Zuschauer von den Sitzen. Die ersten Punkte der Saison für Talent Alex Stief sorgten dann für Schlusspunkt des Spiels. „Die Jungs haben sehr engagiert und konzentriert gearbeitet. Nach dem schwierigen Saisonstart haben wir uns gefunden und wollen uns jetzt weiter Schritt für Schritt verbessern,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC 76:82

Als die Klänge vom Weihnachtsklassiker „Last Christmas“ von „Wham“ gegen 21:20 Uhr in der Ostermann-Arena zu hören waren, war die Rundsporthalle schon relativ leer. Zuvor hatten insgesamt 1.421 Zuschauer am Vorweihnachtsabend, sofern sie es denn mit den GIANTS hielten, die achte Pleite ihrer Mannschaft in Folge gesehen. Mit 76:82 unterlag der ProB-Meister von 2025 den Gästen aus Nürnberg.

Die GIANTS waren den Franken in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Im ersten Abschnitt lag dies vor allem an John Williams Jr., welcher das Heft des Handelns in die Hand nahm und sein Team im Scoring anführte. Der US-Amerikaner traf aus der Distanz, war per Zug zum Korb von der gegnerischen Verteidigung nicht zu bremsen und war emotionaler Taktgeber der „Giganten“. So lag BAYER nach Viertel Nummer Eins mit lediglich zwei Zählern zurück (19:21).

Im zweiten Durchgang lief es dann noch besser für den 14-maligen Deutschen Meister. In der Verteidigung rührten die Schützlinge von Trainerduo Koch / Stachula Beton an und stellten die Gäste vor arge Schwierigkeiten. Höhepunkt dabei waren drei Leverkusener Dreier in Serie, wovon Center Sören-Eyke Urbansky zwei erfolgreiche Distanzwürfe durch die Reuse der Nürnberger beförderte. Zum Ende der Hälfte führten Viktor Ziring, Donte Nicholas & Co. verdient mit 43:38.

In der Kabine schien Gastcoach Ralph Junge die richtigen Worte an seine Jungs gerichtet zu haben. Die Falcons hatten nun deutlich besseren Zugriff auf die Partie und setzten den GIANTS mit tollem Ballmovement und intelligenten Entscheidungen zu, während die Gastgeber mit sich selbst haderten. Die zuvor diszipliniert auftretende Leverkusener Mannschaft machte einfache Fehler, welche Nürnberg bestrafte. So setzte sich das Auswärtsteam nach dem dritten Abschnitt ab (58:70).

Abschreiben wollten die BAYER-Fans ihre Mannen nicht, doch die Gäste waren an diesem Abend eine Nummer zu stark für die Farbenstädter. Den Korbjägern aus dem Frankenland gelang es immer wieder eine Schippe draufzulegen, während es den „Riesen vom Rhein“ nicht gelang effizient zu scoren. Zwar konnten die Hausherren am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, die 76:82-Niederlage ging aber schlussendlich vollkommen in Ordnung

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 97:105

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen zum Weihnachtsspiel Die Tigers Tübingen haben das Weihnachtsspiel vor der tollen Kulisse von 2.847 Zuschauern gegen die Artland Dragons in der Paul Horn-Arena mit 97:105 (56:49) verloren. Besinnliche Tage sind für die Tigers Tübingen und die anderen 17 Kontrahenten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga praktisch Fehlanzeige. Bereits am Samstag, den 27. Dezember 2025, treten die Schwaben bei den Eisbären Bremerhaven an.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Mit einem 9:0-Lauf lagen die Niedersachsen in der vierten Minute mit 11:4 in Front. Hinton hatte frühzeitig seinen Rhythmus gefunden markierte per Dreier das 21:12 – Coach Sonko musste bei 4:12 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit nehmen. Die Schwaben kamen immer besser in die Begegnung. Wenig später ging es mit einem 24:25-Rückstand aus Tübinger Sicht in die erste Pause.

Es ging weiter hoch und runter. Nach zwölf Minuten führten die Artland Dragons mit 34:28. Die Tigers spielten mit Selbstvertrauen weiter nach vorne. Bayram gelang eine Minute später das 46:39 aus der Distanz. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und blieben an den Schwaben dran. 18,4 Sekunden vor der Halbzeit leistete sich Dejan Bruce ein unsportliches Foul gegen Bayram, der beide Freiwürfe zum 56:49 verwandelte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Moreaux eröffnete den zweiten Durchgang nach 13 Sekunden per Floater zum 58:49, im Gegenzug traf der ehemalige Tübinger Timo Lanmüller aus der Distanz zum 52:58. Die Zuschauer sahen ein gutes Basketballspiel, beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Nach 17 Minuten lagen die Schwaben mit 67:62 weiter knapp in Front. Die Raubkatzen ließen nicht locker. Mit jeweils einem Dreier von Pelote und Elijah Ndi endete der dritte Abschnitt mit 77:75 aus Sicht der Schwaben.

Das Spiel blieb enorm umkämpft, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach 32 Minuten führten die Tigers mit 82:80. Bis zur 35. Minute legten die Niedersachsen einen 12:0-Lauf zum 87:82 auf das Parkett. Emilien beendete den Lauf des Gegners mit zwei Zählern zum 84:87. Die Schwaben leisteten sich in kurzer Zeit doch so einige Fehler, was die Niedersachsen gnadenlos bestraften. Es folgte ein Dreier von Hinton, Moreaux beendete die Begegnung mit zwei Freiwürfen zum 97:105 aus Sicht des Gastgebers.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 88:80

Viel Energie gezeigt, gekämpft, aber die zu große Zahl an Turnovers brach dem BBC letztlich im ersten Spiel unter den neuen Interims-Coaches Lukas Hofer und Nils Scheller das Genick. 80:88 stand es am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den VfL SparkassenStars nach einer Bayreuther 39:33-Halbzeitführung.

Moritz Plescher traf den ersten Korb zum 2:3, Nat Diallo brachte die Gäste mit einem Dunk mit 4:3 in Front, anschließend erhöhte Rayshawn Mart auf 6:4. Leroy Ikejiaku und Willem Brandwijk mit einem Dunk sorgten für das 10:6 für Bayreuth. Der Bochumer Jonas Grof ließ den ersten Dreier der Partie zum 9:10 folgen. Bochum übernahm mit zwei weiteren Dreiern dann die Führung (18:14). Louis Nauthon schaffte vor dem Buzzer zum Viertelende immerhin noch das 16:18.

KeVaughn Allen glich zu Beginn des zweiten Viertels zum 18:18 aus. Der BBC versuchte, das Tempo hochzuhalten. Horn brachte Bayreuth wieder in Front (23:21), dann brachte Myreon Jones für Bochum mit einem Vier-Punkte-Spiel die Führung zurück (25:23). Der BBC hatte mit vielen Turnovers und Missverständnissen zu kämpfen. Vom Einsatz her konnte man dem BBC jedoch keinerlei Vorwurf machen. Liedtke sorgte für den 39:33 Halbzeitstand.

Diallo erhöhte zu Beginn des dritten Abschnitts von der Freiwurflinie auf 41:33. Myreon Jones beendete mit einem Dreier zum 36:41 den 11:0-Lauf der Bayreuther. Der BBC verteidigte gut und zwang Bochum oft zu schwierigen Würfen. In der Folge kam Bochum aber stärker auf und lag nach einem Dreier von Matthew Strange und zwei Freiwurftreffern von Dravon Mangum wieder mit 53:50 vorne. Dravon Mangum sorgte schließlich in der spannenden Partie mit einem Drei-Punkte-Spiel für die Bochumer 61:58-Führung nach 30 Minuten.

Bochum zog zu Beginn des Schlussviertels auf 74:63 und damit auf elf Punkte davon. Mart unterbrach den Bochumer Lauf von der Linie mit dem 65:74. Plescher machte von der Linie das 72:74 und Horn perfektionierte den Bayreuther 11:0-Run und sorgte für den Ausgleich zum 74:74 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Die Bayreuther hatten auch in dieser Phase zu viele Ballverluste. Am Ende siegten die Bochumer nach einer besseren Crunchtime mit 88:80.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:82

Zum letzten Heimspiel des Jahres erwartete die HAKRO Merlins ein richtiges Highlight. Beim traditionellen Weihnachtsspiel gastierte der Tabellenerste Phoenix Hagen in der Arena Hohenlohe. Vor ausverkauftem Haus wollte Headcoach David McCray die noch offene Rechnung aus den letztjährigen Playoffs begleichen.

Gaines eröffnete per Korbleger das Spiel, bevor Ogunsipe von der erhöhte (5:0, 3. Minute). Nach drei punktelosen ersten Minuten sah sich der Headcoach der Gäste bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Infolgedessen vollendete Schmidt von Downtown und brachte die Gäste erstmals ins Spiel. Die letzte Aktion des Viertels gehörte jedoch N’Guessan, der ebenfalls per Dunk punktete und die Mannschaften bei einem Stand von 21:16 in die erste Unterbrechung schickte.

Auch im zweiten Viertel waren es die Merlins, denen die ersten erfolgreichen Aktionen gehörten. Wie bereits im ersten Viertel hielten die Crailsheimer Hagen auf fünf Punkte Abstand, bis sie auf neun Zähler erhöhten und Chris Harris zum Timeout zwang (15. Minute). Daraufhin gelang es den Feuervögeln an die Hausherren heranzurücken. Uhlemann war es, der erstmals ausgleichen konnte. Per Dunk drehten die Gäste das Spiel und brachten den Score zur Halbzeit auf 38:41.

In der zweiten Hälfte war die Mission der Hausherren klar: die erneute Führung erzielen. Immer wieder versuchten die Merlins den Ausgleich zu schaffen. Gegen die starke Offensive der Gäste bekamen sie jedoch keine Chance und mussten zusehen, wie Hagen den Vorsprung zweistellig werden lies (50:61). So konnten die Crailsheimer das aber nicht stehen lassen. Kurz vor der Schlusssirene des dritten Viertels traf Gardner von der Freiwurflinie und schrumpfte den Abstand auf acht Punkte (53:61).

Die finalen zehn Minuten begannen kurios. In nur einem Angriff sammelten die Gäste bereits vier Teamfouls. Konzentriert arbeiteten die Zauberer in der Verteidigung, bevor Gaines mit zwei Körben die Hausherren wieder heranrückte und Hagen zur Auszeit brachte (60:67). Bis auf vier Zähler konnten die Merlins verkürzen (69:73). Doch die Hagener wussten ihren Vorsprung zu verwalten und zogen die Fouls der Crailsheimer. Mit 73:82 mussten sich die Zauberer zum ersten Mal in der zweiten Liga in ihrem Weihnachtsspiel geschlagen geben.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln 89:74

Bereits einen Tag vor Heiligabend haben die PS Karlsruhe LIONS Geschenke verteilt. Allerdings nicht an ihren Gegner am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die RheinStars Köln. Vielmehr waren es die 2.556 Fans in der heimischen Europahalle, die sich nach 40 kampfbetonten Minuten freuen durften, nachdem ihr Team sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hatte. Endstand im X-Mas-Game am 23. Dezember: 89:74.

Nach einem Beinahe-Fehlstart mit zwei Turnovern in der ersten Minute und 0:5 nach 90 Sekunden kam Greenes Team gut in die Partie und lief, angepeitscht von vollen Rängen, zeitweise richtig heiß. Die Gäste spielten allerdings gut mit und ließen sich nicht abschütteln. Nach zehn flotten Auftaktminuten stand es 25:18.

Im zweiten Viertel wurde weiterhin intensiv unter den Körben gearbeitet, mit Vorteilen für die Kölner, die nun mehr von der Partie hatten, den Ton angaben und schon bald die Führung übernahmen. Böse Erinnerungen an die Begegnung drei Tage zuvor wurden wach. Am Samstag hatten die LIONS nach einem katastrophalen zweiten Abschnitt in Koblenz verloren. Mit den letzten Sequenzen vor der Pause wurde es allerdings wieder eng und mit 41:42 ging es nach dem Seitenwechsel weiter.

Nun zeigten sich die Badener entschlossener als zuvor und gingen dank starker Aktionen wieder in Front. Doch die häufigen foulbedingten Unterbrechungen ließen keinen wirklichen Spielfluss zu und das Momentum Karlsruhes verpuffte. Für Spannung sorgte in erster Linie der enge Spielstand. Die LIONS hielten die Führung, ein roter Faden war jedoch in dieser Phase nur schwer zu erkennen. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 60:57.

Spielerisch passierte zunächst wenig Neues. Erst die nach einiger Zeit verbesserten Dreierquoten der Badener sorgten für etwas Bewegung auf dem Scoreboard. Die Gäste vom Niederrhein reagierten mit einer Auszeit und kamen danach wieder bis auf zwei Zähler heran. Die letzten vier Minuten gehörten dann den Hausherren, die sich nun keine Fehler mehr erlaubten und, da die RheinStars früh die Teamfoulgrenze erreicht hatten, mit Freiwürfen den Abstand Punkt um Punkt vergrößerten – bis zum Endstand.

 

23.12.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen 61:83

Die BG Göttingen ist auch von noch größeren Personalsorgen nicht gestoppt worden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Dienstagabend bei den GIESSEN 46ers 83:61 (51:36).

Die Göttinger spielten zu Beginn mit den favorisierten Hessen auf Augenhöhe. Einen Dreier von Gießens Castlin konterte Adam Ramstedt zum 5:6 (2.). Kurz darauf glich der Schwede zum 7:7 aus. Die Gäste waren nun in der Partie angekommen, sodass Drescher von außen für die erste BG-Führung sorgte (10:9/4.). Die Veilchen erarbeiteten sich durch gute Verteidigung nun leichte Vorteile und bauten ihren Vorsprung auf 23:17 aus. Zum Viertelende verkürzte Gießen auf 24:21.

Im zweiten Abschnitt trafen Drescher und Mathis Mönninghoff je einen Dreier zum 30:23; Sears legte zum 34:25 nach (12.). Doch die Gastgeber fingen sich dann ein wenig und glichen zum 36:36 aus (15.). Die Veilchen antworteten mit mehr Intensität in der Verteidigung und gestatteten den Hessen bis zur Halbzeitpause keine Punkte mehr. So schlossen die Göttinger das Viertel mit einem 15:0-Lauf zum 51:36 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die 46ers, die ihre Verteidigung verstärkten. Das brachte die BG aus dem Rhythmus. In den ersten fast sieben Minuten des dritten Viertels gelangen den Gästen nur ein einziger Feldkorb und insgesamt nur sechs Zähler (57:53/27.). Mönninghoff erlöste das Team mit seinem Dreier zum 60:53, doch der Vorsprung schrumpfte vor dem Schlussviertel auf sechs Zähler (61:55).

Den letzten Abschnitt eröffnete Julius Böhmer mit einem Dreier zum 64:55, doch Daniel Norl konterte zum 64:58 (33.). Ramstedt und erneut Böhmer sorgten zwangen 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic dann zu einer Auszeit (69:58/33.). Diese wirkte allerdings nicht, denn die Veilchen verteidigten wieder stark und zogen auf 78:60 davon. Nur sechs Zähler gestatteten sie den Gastgebern in diesem Viertel und siegten am Ende souverän.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-14.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-12-24 12:49:202025-12-24 12:49:20Nachberichte ProA 14. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

22. Dezember 2025/in APP, ProB Süd 25/26

19.12.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets 59:72

Die drei Partien andauernde Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist beendet. Zum Rückrunden-Auftakt und Jahresabschluss unterliegen die Gelb-Schwarzen den Ahorn Camp Baskets 59:72. Die fünfte konsekutive Speyer-Niederlage sorgt für Frust, trübt ein insgesamt gutes Jahr 2025 aber nur kurzfristig.

Januar 2024, November 2024, Januar 2025, November 2025 und Dezember 2025, zudem zwei vorangegangene Hauptrunden-Partien in der Saison 2022/2023: Die historische Bilanz (1:7) zwischen der Porsche BBA und Speyer ist aus Ludwigsburger Sicht positiv formuliert ausbaufähig und bleibt das auch weiterhin.

In das achte Pflichtspielaufeinandertreffen mit den Domstädtern starteten die Ludwigsburger am Freitagabend zwar motiviert, erlebten in Gänze aber eher demotivierende 40 Minuten. Beziehungsweise 30. Denn der Start war gut. Die Hausherren fanden im Anschluss an die erneut zweiwöchige Pflichtspielpause in der ProB Süd ihr Mojo, trafen aus allen Lagen und stellten gemeinschaftlich, verdientermaßen und dank reifer und schneller Entscheidungsfindung auf 20:12.

Eine gute Basis für einen guten Abend, die leider im weiteren Verlauf nach und nach und im Anschluss an den Seitenwechsel vollends zerbröckelte. Während Speyer ganzheitlich die Partie gestaltete, kontrollierte und in Korbnähe durch Oskar Humpert, David Aichele und Leon Geißler überzeugte, suchten die BBA’ler (nur) jenseits der 6,75-Meter-Linie ihr Glück. Zu sehr verließen sie sich auf den Drei-Punkte-Wurf – der wenig bis gar nicht fallen wollte.

29-fach nahmen die Barockstädter aus der Ferndistanz Maß, nur in fünf Fällen konnten sie jubeln (17 3P%). Speyers Zonendefensive, die eigene Ideen- und Chancenlosigkeit sowie ein ganzheitlich gebrauchter Tag waren in Gänze zu viel. Zuerst gab das Team von Khee Rhee die Führung ab (30:33), dann sorgten zwei Negativ-Läufe zu Beginn des dritten und vierten Abschnitts für die vorzeitige Entscheidung. Speyer machte seine Sache gut, sodass es nun mit einer 7:6-Bilanz in die Pause geht.

 

20.12.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy 77:72

Zum Jahresabschluss und gleichzeitig zum Rückrundenstart gastierte der Tabellenführer, die Orange Academy aus Ulm in der Fellbacher Gäueckerhalle. Zum Großteil konnten die jungen Ulmer eindrucksvoll beweisen wieso sie diese Saison sehr schwer zu schlagen sind. Am Ende jedoch triumphierten die Hausherren trotzdem mit 77:72 und stehen zum Jahresende auf einen soliden 5. Platz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Am Anfang des Spiels schien sich das Hinspiel aus Ulm von vor einer Woch zu wiederholen. Die Ulmer spielten schnell und direkt. Die Trefferquoten waren gut. Vor allem das Duo Faye und Omong überzeugte in der ersten Hälfte. Den ersten Spielabschnitt konnten die Ulmer 18:23 für sich entscheiden.

Die Flashers kämpften und hielten dagegen, um die Gäste nicht davonziehen zu lassen. Nach drei Minuten im zweiten Abschnitt führten die Gäste 18:32. Die Fans peitschten jedoch ihr Team lautstark nach vorne und die Hausherren kämpften sich in die Partie zurück. Mit einem 14:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nicht nochmals gegen die Ulmer verlieren möchten. Der Schlüssel war, eine aggressive Verteidigung die zu leichten Transition Punkten führte.

In der zweiten Hälfte schien der Head Coach der Ulmer, Florian Flabb zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis Ende des dritten Viertels waren die Ulmer wieder mit 47:57 in Führung. Es schien so, als hätten die Ulmer immer die passende Antwort parat. Die Flashers dagegen, erlaubten sich einige leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Mit 8 Punkten Rückstand ging man in die letzten vier Spielminuten.

Mit zunehmender Spielzeit stieg jedoch die Energie und Intensität der Verteidigung der Flashers. Punkt für Punkt kämpften sie sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und drehten das Spiel eine Minute vor Spielende mit 74:72. In der Schlussphase wurde die Führung clever verteidigt und die ganze Erfahrung ausgespielt. Letztendlich gelang der Sieg nach großem Fight.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 92:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen verabschiedet sich in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit einer Niederlage aus dem Kalenderjahr 2025. Bei den VR-BANK Würzburg Baskets unterlag man am Samstagabend knapp mit 88:92 (53:51). Während die Mainfranken mit dem Sieg die rote Laterne in der Tabelle abgeben konnten, fielen die Kangaroos in der Tabelle zumindest bis zum Ausgang der Spiele am Sonntagabend erstmals in dieser Saison aus den Play-Off Plätzen raus.

Die Partie begann auf beiden Seiten schwungvoll, die Zuschauer konnten sich an vielen Körben erfreuen. Die Gäste führten im ersten Viertel immer mit ein paar Punkten. Bezeichnend jedoch, dass exakt drei Sekunden vor Schluss der 17-jährige Marko Petric per Dreier die erste Würzburger Führung zum 30:29 Viertelgewinn herstellte.

Anschließend änderte sich wenig, es ging hin und her, in den zweiten zehn Minuten mit dem besseren Ende für die BG. Zion Richardson traf mit zwei Freiwürfen zur 53:51 Halbzeitführung für Leitershofen. Nach dem Seitenwechsel dann die beste Phase der Kangaroos: Die Bemühungen in der Defensive wurden nun deutlich intensiviert, das machte den jungen Würzburgern durchaus Schwierigkeiten.

Man hielt den Gegner neun Minuten lang bei gerade einmal neun Punkten, und als erneut Richardson per Dreier zum 72:60 einnetzte, schien das Spiel in eine gute Richtung für die Augsburger Vorstädter zu gehen. Doch weit gefehlt. Anstatt den Sack nun konsequent zuzumachen, agierte man nachlässig und machte wieder einmal den Gegner unnötig stark. Mit einem 11:0 Run kamen die Nordbayern ins Spiel zurück und gingen kurz darauf wieder in Führung.

Die BG konterte aber nochmals, Brian Dawson brachte seine Farben wieder mit 83:79 in Führung, vierundzwanzig Sekunden vor dem Ende per Dreier wieder zum 88:88 Gleichstand. Die Gastgeber spielten den letzten Angriff aus und verwandelten diesen vier Sekunden vor dem Ende erneut durch Petric zum 90:88. Die BG fabrizierte statt einem letzten Wurfversuch dann einen Fehlpass mit Stop-Clock Foul, auch diese Chance ließen sich die Baskets dann nicht mehr nehmen.

 

21.12.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors 82:76

Trotz einer starken und leidenschaftlichen Leistung mussten sich die SKYLINERS Juniors am Sonntag beim FC Bayern Basketball II mit 76:82 geschlagen geben. Mit lediglich acht einsatzfähigen Spielern angereist, kontrollierten die Frankfurter über weite Strecken die Partie, mussten sich jedoch im Schlussviertel den Umständen geschlagen geben.

Von Beginn an zeigten die Juniors, dass sie sich trotz der schwierigen Personalsituation nicht verstecken wollten. Mit hoher Intensität, guter Ballbewegung und klarem Fokus bestimmten sie das Spielgeschehen über drei Viertel hinweg. Defensiv arbeiteten die Frankfurter diszipliniert, offensiv fanden sie immer wieder gute Lösungen und hielten die Bayern konstant auf Abstand. Zwischenzeitlich war der Vorsprung sogar im zweistelligen Bereich (Halbzeitstand 32:42).

Im Schlussabschnitt kippte die Partie jedoch. Die Bayern erhöhten den Druck, während sich bei den Juniors der schmale Kader zunehmend bemerkbar machte. Besonders bitter: Mit Alvin Onyia und Ivan Crnjac mussten gleich zwei zentrale Leistungsträger in den letzten zehn Minuten nach ihrem fünften Foul das Feld verlassen. Diese Ausfälle gaben dem Spiel die entscheidende Wendung, die Bayern nutzten ihre Überzahl und drehten die Partie spät zu ihren Gunsten.

Headcoach Markus Klusemann konnte stolz auf seine Jungs sein, auch wenn sie sich nicht mit einem Sieg belohnten: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Mit nur acht Spielern hier anzutreten und über drei Viertel das Spiel zu kontrollieren, spricht für den Charakter dieses Teams. Wie die Jungs bis zum Ende gekämpft haben, war beeindruckend. Darauf können wir aufbauen. Jetzt gilt es, kurz durchzuatmen und im neuen Jahr mit frischer Energie wieder anzugreifen.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics 85:94

Vor 1683 Zuschauern gelingt es den Dresden Titans am Sonntagnachmittag nicht, ihren Lauf weiter auszubauen und das Jahr mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Gegen die Tropics Oberhaching können die Elbriesen die bayerische Offensive rund um Top-Scorer Jonathan Paul Zeisberger nicht stoppen.

In einem zerfahrenen Start tun sich beide Teams schwer, gute Abschlüsse herauszuspielen. Sind es in den Anfangsminuten vor allem Abschlüsse am Korb, brechen die Tropics gegen Ende der ersten Spielperiode das Eis aus der Distanz und können gleich zwei Dreier in Folge verwandeln. Doch die Bankspieler der Elbriesen können wichtige Impulse setzen und vor allem Sebastian Heck, der sich schon früh warm geworfen hat, setzt mit Ablauf der Wurfuhr den Schlusspunkt zum 18:20.

Mit intensivierter Bissigkeit können die Elbriesen die Führung Anfang des zweiten Viertels wieder übernehmen. Dreizehn Minuten gespielt, taucht der Topscorer der Liga Jonathan Paul Zeisberger durch einen verwandelten Freiwurf auf dem Scoreboard auf. Der Treffer schenkt dem jungen Aufbauspieler neues Selbstvertrauen, der nun sein Team zum wiederholten Ausgleich anführt. Nach einer Dresdener Auszeit blieb die erhoffte Wirkung aus und zur Halbzeit steht es 40:40.

Aus der Kabine heraus bestechen die Gastgeber mit hervorragenden Teambasketball, bei dem primär Kevin Kollmar als Motor agiert. Nicht zu stoppen auf der gegnerischen Seite ist Zeisberger, der fleißig Punkte sammelt. Scott Stone kontert dem Youngster und versenkt seinen dritten Dreier. Die Elbriesen gehen mit einem Rückstand von 61:66 in den spielentscheidenden Abschnitt.

Diesen eröffnet Stone, der ein weiteres Mal aus der Distanz glänzen kann. Auf sich sitzen lassen kann das aber Zeisberger nicht, der mit acht Punkte in Folge die Elbriesen zu der nächsten Auszeit zwingt. Ein 8:0 Lauf der Titans lässt die Zuschauer nochmals auf den nächsten Sieg hoffen. Am Ende sind es die Tropics, die das Spiel mit einem 85:94 Auswärtssieg für sich entscheiden können.

 

21.12.2025 18:00 Uhr // TV Langen vs. BBC Coburg 76:83

Bereits drei Tage vor Heiligabend legte sich der BBC Coburg am 14. Spieltag der ProB Süd selbst ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum. Mit dem 83:76 beim TV Langen holten die Vestestädter nach zuvor zwei harten Niederlagen gegen Ulm und im Frankenderby in Würzburg nicht nur ein wichtigen Auswärtssieg, sondern eroberten im Fernduell mit der OrangeAcademy auch die Tabellenspitze zurück, da die Ulmer in Fellbach unterlagen.

Zu Beginn der Partie waren es zunächst die Vestestädter, die früh den Ton angaben. 11:4 stand es nach gut dreieinhalb Minuten und dem ersten erfolgreichen Dreier von Fasoyiro an diesem Abend. Mit der Hereinnahme von Langens Topscorer Alexander Lagerman fanden allerdings auch die Hausherren offensiv allmählich ins Spiel. Neun Zähler legte der Forward im ersten Viertel auf und sorgte dafür, dass die Giraffen kurz vor Ende der ersten zehn Minuten wieder auf pari pari stellten (17:17).

Nicht ohne Grund hatte Langen zuvor vier Spiele in Serie gewonnen, denn auch in Viertel Nummer zwei ließen sich die Hessen nicht abschütteln. Während auf Coburgs Seite besonders Center Finn Döntgens in Erscheinung trat und sich am Brett behauptete, tankte sich auf der anderen Seite Langens Guard Leon Fertig mehrmals bis zum Korb durch. Völlig ausgeglichen schien es in die Halbzeitpause zu gehen, doch dank eines Tip-Ins in der letzten Sekunde holte sich Langen eine 39:41-Führung.

Den kleinen emotionalen Booster zum Ende des ersten Durchgangs nahm Washington anscheinend direkt mit in die zweite Hälfte. Fünf schnelle Punkte des Big Man brachten die Giraffen mit 39:46 in Front. Erst Fasoyiro für drei, dann Dawson, wieder Fasoyiro und erneut Dawson übernahmen mit einem Zwei-Mann-9:0-Run (48:46). Sieben Coburger Zähler hintereinander erzielte Fasoyiro ehe Dawson und Döntgens den BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Minuten schickten (59:54).

Dort angekommen holten sich die Hausherren angeführt durch Fertig die Führung wieder zurück (65:64). Wenn es brenzlig wurde, mussten die Vestestädter den Ball nur in die Hände von Fasoyiro legen: Erst ein Dreier, dann zwei weitere Zähler sorgten für einen erneuten Führungswechsel (69:65). Langen bäumte sich noch einmal gegen die bevorstehende Niederlage auf, aber Fasoyiro und Dawson behielten von der Freiwurflinie die Nerven und sicherten somit den zehnten Coburger Erfolg dieser Saison.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-14.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-12-22 18:07:002025-12-22 18:07:00Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

22. Dezember 2025/in APP, ProB Nord 25/26

20.12.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 74:65

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es am Sonnabend in der Steinberghalle, denn die Rister Korbjäger gewannen mit einem 74:65 (31:35) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (kurz „BSW Sixers“) ihr erstes Rückrunden-Spiel in der 2. Bundesliga ProB.

Der Wedeler Trainer Attarbashi erinnerte seine Schützlinge noch einmal eindringlich daran, dass sie, um in der ProB bestehen zu können, hundert Prozent geben müssen. „Wir haben lange gebraucht, bis wir uns gefunden hatten – aber dann waren wir voll da“, lobte Attarbashi. Nachdem die Wedeler in den ersten beiden Vierteln zu viele gegnerische Würfe zugelassen und einen Rückstand zu verdauen hatten, hätten sie „die zweite Halbzeit komplett dominiert“, lobte der Coach.

So wurde ein 35:41-Rückstand (23. Minute) zu einer 44:43-Führung gedreht (27.). Und nach 33 Zeigerumdrehungen stand ein klarer 64:51-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben wir leider etwas Probleme gehabt und der Gegner ist noch einmal herangekommen“, befand Attarbashi angesichts der Tatsache, dass das Polster noch zweimal auf vier Zähler zusammenschmolz (64:60/35. und 68:64/37.).

Zugute kam den Wedelern, dass die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verletzungsbedingt mit nur acht Spielern angereist waren. Kurios: Drei Wochen zuvor hatten die Rister sogar lediglich zu siebt das Hinspiel bestritten und mit 68:82 (29:34) in Sandersdorf-Brehna verloren. Nun hatte Attarbashi elf Akteure in seinem Aufgebot und sprach von „einem Erfolg der Mannschaft“.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:92

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede hat das letzte Spiel des Kalenderjahrs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich gewonnen. Bei der Seawolves Academy in Rostock setzte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev souverän mit 92:74 durch. Dank des ungefährdeten Siegs am ersten Rückrundenspieltag ist der Aufsteiger mit einer Bilanz von 7-7 jetzt Tabellensechster der Nordstaffel.

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Talentschmiede des Erstligisten ROSTOCK SEWOLVES stand bereits das Rückspiel auf dem Programm. Trotz langer Anreise zeigte sich die junge Mannschaft von Beginn an hellwach und ließ sich auch von einer ordentlichen Anfangsphase der Hausherren nicht aus dem Konzept bringen. Ab Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Trainer Gacaev war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Das war ein richtig gutes Spiel. Die Jungs waren von Anfang an bereit. Rostock hat es nur kurz geschafft, in die Partie zurückzukommen, danach haben wir aber mit sehr guter Defensive geantwortet.“ Eine zwischenzeitliche Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte zu Rostocker Ballverlusten. „Die Gegner kamen gar nicht mehr über die Mittellinie“, zeigte sich Gacaev beeindruckt von seinen Akteuren.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:74

Die letzte Partie des Jahres führte die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Rhöndorf. Das erste Rückrundenspiel sollte die Wende bei den Gästen bringen, doch am Ende gelang auch gegen schwache Dragons kein Sieg und damit sollte man spätestens jetzt den Blick in der Tabelle nach unten richten, denn dort gewinnen die anderen Teams und verringern den Abstand immer mehr.

Das Spiel begann auf beiden Seiten zerfahren und mit einigen Ballverlusten, sodass es nicht verwunderlich war, dass es nach fünf Spielminuten erst 10:2 für die Dragons stand. Durch die Einwechslung von Center Max Brackmann fand man defensiv besser in das Spiel und in der Offensive waren es vor allem Aime Olma und Samuel Mpacko, die 16 von 18 Punkten erzielten. Das 1. Viertel endete mit 21:18 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel war es erneut die Reboundschwäche der Neustädter, die ein engeres Spiel unmöglich machte, denn die Dragons holten sich immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen und bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. Dank dem eingewechselten Leonard Musahl waren die Gäste beim Stand von 36:26 in der 16. Minute überhaupt noch in Schlagdistanz. Vier Punkte von Brackmann halfen den temps Shooters den Rückstand zur Halbzeit auf 49:43 zu reduzieren.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Gäste, die den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten durch einen 0:13 Lauf in eine 54:60 Führung drehten und drauf und dran waren diese Führung weiter auszubauen. Allerdings sollte in den letzten vier Spielminuten des Viertels nur noch ein weiterer Punkt folgen und auf der anderen Seite ließ man kurz vor der Sirene noch einen freien Dreier zu und ging so mit einem 62:61 in die letzten zehn Spielminuten.

Das Spiel blieb zwar eng, doch die Gastgeber versenkten beim Stand von 66:65 zwei Dreier nacheinander im Korb und bauten so die Führung auf 72:65 in der 34. Minute aus. Davon erholten sich die Neustädter nicht mehr, erzielten selbst nur noch Punkte über die Freiwurflinie, gaben das Spiel am Ende mit 80:74 aus der Hand und kassierten somit die 7. Niederlage in Folge.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Hertener Löwen 74:59

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend eine engagierte und kämpferische Leistung gezeigt, mussten sich bei den ETB Miners Essen jedoch am Ende mit 74:59 geschlagen geben. Die Löwen überwintern damit auf einem hervorragenden Playoff-Platz, punktgleich mit dem Fünftplatzierten aus Neustadt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, die von Defensivaktionen geprägt war. Der Start verlief entsprechend Punktearm. Nach vier Minuten stand es lediglich 2:4 aus Sicht der Gastgeber. In der Folge schlichen sich bei den Löwen jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, die Essen konsequent nutzte. Die Miners übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich erstmals eine etwas größere Führung (12:6). Zur ersten Viertelpause lag Herten mit 19:10 zurück.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Löwen wieder stabiler. Mit aggressiver Defense und besserem Zugriff kämpfte sich das Singh-Team zurück in die Partie und verkürzte nach drei Minuten auf einen Zweipunkterückstand. Essen antwortete jedoch abgeklärt, blieb vor allem von der Freiwurflinie sicher und profitierte von einer hohen Foulbelastung der Gäste. So ging es mit einem 40:32-Rückstand für die Löwen in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und versuchten weiterhin, den Rückstand zu reduzieren. Trotz gut herausgespielter Würfe fehlte jedoch auch weiterhin das Wurfglück. Essen nutzte dies eiskalt aus und stellte nach vier Minuten erstmals auf eine zweistellige Führung (45:34). Trotz großen Einsatzes der Hertener wuchs der Rückstand weiter an, sodass es mit 60:47 in das Schlussviertel ging.

Im letzten Abschnitt warfen die Löwen noch einmal alles in die Waagschale. Mit erhöhter Intensität in der Defensive kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und verkürzten nach gut dreieinhalb Minuten noch einmal auf 62:54. Doch auch in dieser Phase trafen die Löwen die 3-Punkte-Würfe nicht, während Essen wichtige Treffer setzte und den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine 74:59-Niederlage.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers 70:72

Nach dem Hinrunden Kracher gegen die EN Baskets Schwelm in der Overtime, entpuppt sich das Rückspiel ebenfalls als ein Thriller. Der Siegtreffer kommt erst zur letzten Sekunde mit einem Dunk von Jenö Pildner, zu einem 72:70 Sieg.

Das Spiel beginnt auf Augenhöhe dennoch sind die Schwelmer mit dem Ball unvorsichtig und fahren sich so 10 Ballverluste ein. Ausgleichen konnten sie dies durch starke 3er und 8 Punkte von Marius Stoll. Die 49ers werden hingegen von 10 und 7 Punkten von Lukas Wagner und Jenö Pildner angeführt, allerdings ohne Hilfe ihrer Teamkollegen auf dem Scoreboard. So müssen sie sich mit einem 20:17 Rückstand zufriedengeben.

Im anschließenden Abschnitt können sich die Gastgeber auf 7 Punkte absetzen. Für die 49ers bleibt hierbei der Korberfolg aus, trotz guter Chancen, vor allem hinter der Dreierlinie, fehlt die Treffgenauigkeit. Doch durch gute Defense und einem daraus resultierenden 7 zu 0 Lauf können sie den Abstand zur Halbzeitpause auf nur 2 Punkte minimieren.

Nach der Halbzeitpause geben sich beide Teams nichts, im Schlagabtausch schenken sie sich untereinander 17 Punkte in 3 Minuten ein, ohne einen einzigen Fehlwurf. Daraufhin bleiben aber erneut die Punkte für die Blau-Weißen aus, wodurch sich die Schwelmer erneut auf bis zu 11 Punkte absetzen können. Diesmal ist die Lücke zum Ende des Abschnitts nicht zu schließen. So gehen die 49ers mit einem 6 Punkte Rückstand ins Schlussviertel.

Die Schwelmer setzen sich erneut mit 2 Dreiern ab und haben so eine Führung von 9 Punkten aufgebaut. Mit einem 13:2 Lauf machen die 49ers den Rückstand zunichte und gehen in Führung. Die Antwort der Gastgeber folgt allerdings sofort und sie gleichen so das Spiel aus. 2 Minuten kann kein Team einen Treffer einfahren, bis Zyon Patterson 5 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf verfehlte und die 49ers durch einen schnellen Rebound Jenö Pildner finden konnten. Mit nur noch zehntel Sekunden auf der Uhr dunkt er den Ball für den Sieg.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 79:88

Die Iserlohn Kangaroos haben im letzten Heimspiel des Jahres in der Matthias-Grothe-Halle eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am Samstagabend knapp mit 79:88, präsentierte sich dabei aber über weite Phasen deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Die Kangaroos starteten mit viel Energie in die Partie. Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Mit konzentrierter Verteidigung und druckvollem Spielaufbau setzten sie Bernau früh unter Druck und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen.

Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Woche machten sich bemerkbar: Die kleinen taktischen Anpassungen, die Headcoach Prostran vorgenommen hatte, zeigten Wirkung. Zur Halbzeit führte das Waldstadt-Team verdient mit 46:43.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Luca Michels avancierte mit 29 Punkten (7 Dreiern) zum herausragenden Akteur der Partie und war von der Bernauer Defensive kaum zu stoppen.

Auch Christopher Schultz, Ruben Dahmen und Daniel Zacek sorgten für wichtige Impulse und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kangaroos bis weit ins letzte Viertel in Führung lagen. Erst in den Schlussminuten machte sich die enorme Intensität bemerkbar – die Kräfte ließen nach, und Bernau konnte die Partie drehen.

 

21.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles 74:85

Vor der tollen Kulisse von 515 Zuschauern konnte RASTA Vechta II am Sonntagabend phasenweise begeistern, unterlag den Itzehoe Eagles aber trotzdem. Dass 74:85 (43:41) am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord war die zwölfte Niederlage des Farmteams des easyCredit Basketball-Bundesligisten, das nun zumindest eine kleine Weihnachtspause bekommt.

Das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst hatte gegen den Favoriten, den neuen Tabellendritten, auf die verletzten AJ Sumbry, Ivan Volf und Djairo Bernardina verzichten müssen und erlebte einen katastrophalen Start. Nach dem 4:17 (6. Minute) starteten die jungen Vechtaer aber eine tolle Aufholjagd und eroberten sich noch in der 1. Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung (43:37, 18.).

Die Eagles, selbst geschwächt durch das Fehlen von Top-Scorer Walter McBride und das frühe Ausscheiden des Ex-RASTAners Sydnee Bijlsma, wussten nach dem Seitenwechsel aber ihrer Favoritenrolle wieder gerecht zu werden, dominierten physisch (53:29 Rebounds) und trafen 94 % ihrer Freiwürfe (Vechta II 45 %). Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Fynn Lastring war mit 16 Punkten und sieben Rebounds plus drei Blocks bester RASTAner.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Es war in einigen Phasen guter Basketball von uns. Aber Phasen reichen eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich den Jungs auch gerade in der Kabine gesagt. wir das 2. Viertel deutlich gewonnen haben, nachdem wir so deutlich in Rückstand geraten waren, zeugt davon, wie stark wir darin sein können, in ein Spiel zurückzukommen. Jetzt werden wir drei Tage frei machen, Weihnachten feiern und dann weiterarbeiten.“

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-14.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-12-22 17:40:252025-12-22 17:40:25Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

Nachberichte ProA 13. Spieltag

22. Dezember 2025/in APP, ProA 25/26

18.12.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:93

Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Bozic Knights nach Münster. Beim Tabellenletzten gelang den Rittern ein 93:79 Auswärtserfolg und damit ein guter Start in die mit vielen Partien gespickte Endphase der Vorrunde. Mit 26 Punkten und elf Rebounds erzielt Tylan Pope ein Double Double und die beste Punkteausbeute des Abends.

Nick Spinoso per Dreier zwang den Coach der Gastgeber Götz Rohdewald früh zur Auszeit (14:6). Doch es war vor allem das fehlende Wurfglück aus der Distanz, dass eine höhere Führung der Ritter verhinderte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive der Knights das gefährliche Münsteraner Duo, bestehend aus den US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen, gut im Griff. Aber die Hausherren spielten mit viel Herz. Die Rollenspieler sprangen in die Bresche und kämpften verbissen.

Nach dem ersten Viertel (21:16) war es vor allem Cosmo Grühn, der traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreierlinie einnetzte und Münster holte sich die Führung zurück (33:32). Kurz vor der Halbzeit eine Schlüsselszene. Aufbauspieler Larry musste nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Parkett verlassen. Knights Guard Gian Aydinoglu verwandelte drei der folgenden vier Freiwürfe. Den folgenden Ballbesitz netzte Nil Failenschmid per Dreier zur 45:40 Pausenführung ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwaben auf eine Acht-Punkte Führung die, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, direkt von Münster gekontert wurde. Drei erfolgreiche Kirchheimer Dreier sorgten jedoch zum Viertelende für die 67:60 Führung nach 30 Spielminuten. Die Vorentscheidung lag dann in den Händen von Knights Guard Phillip Russell.

Der Kirchheimer Topscorer hatte bis dahin einen ruhigen Abend, lief nun jedoch innerhalb kürzester Zeit komplett heiß und traf teilweise sehr schwere Würfe für einen persönlichen 9:0 Lauf und die 76:60 Führung. Zwar kämpften die Baskets nochmals um den Anschluss, die Ritter verwalteten den Vorsprung jedoch im zweistelligen Bereich und holten sich letztlich verdient die Punkte.

 

19.12.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:77

Mit ernster Miene ging es für Michael „Mike“ Koch nach der Partie in Richtung Pressekonferenz. Mit 77:81 unterlagen die Leverkusener Korbjäger in einer intensiven Begegnung bei den SBB Baskets in Magdeburg. Eine verdiente Niederlage, wie der Europameister von 1993 eingesteht: „Zunächst möchte ich Wolmirstedt zu diesem tollen Erfolg gratulieren, welcher in Ordnung geht.“

Die Farbenstädter zeigten in der Anfangsphase eine konzentrierte Leistung. BAYER führte schnell mit 4:11 (4. Spielminute) bevor die SBB Baskets immer besseren Zugriff auf die Begegnung fanden. Punkt um Punkt machten die Gastgeber auf Leverkusen gut und gingen, nach einem 11:0-„Run“, verdient mit 18:14 in Front. Die ersten zehn Minuten endeten beim Spielstand von 21:16.

Im zweiten Abschnitt wurden die „Giganten“ stärker und kamen wieder heran. Nun begegneten sich beide Klubs auf absoluter Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Mit 39:39 ging es folgerichtig in die Pause: „Wir haben in den zweiten zehn Minuten einige Dinge richtig gut gemacht und uns nicht aufgegeben“ analysiert Koch treffend. „Die Jungs waren im Spiel und haben sich nach der Aufholjagd von Wolmirstedt nicht einschüchtern lassen.“

Der Bruch kam dann in der dritten Periode. Bei den „Riesen vom Rhein“ wollte der Ball nicht mehr durch die Reuse des Gegners fallen. Es war wie verhext: Die Wurfquote sank rapide, während die Ostdeutschen souverän agierten. In Person der beiden US-Amerikaner Daivien Williamson (24 Punkte) und Michael Hughes ll (20) setzen sich die Baskets ab. Nach dreißig absolvierten Minuten lag der ProB-Finalist aus 2025 mit neun Zählern vorne (59:50).

Doch die Rheinländer hatten noch die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Sebastian Brach, Donte Nicholas & Co. setzten alles auf eine Karte, um für die Wende zu sorgen und in der Tat: In der 35. Spielminute brachte John Williams Jr. den ProB-Champion wieder auf vier Zähler heran (68:64). Doch es war nur ein kurzer Zwischenspurt. Wolmirstedt zog das Tempo noch einmal an und brachte den 81:77 Sieg am Ende verdient über die Zeit.

 

20.12.2025 16:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:86

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traten die VfL SparkassenStars erstmals in der ÖVB Arena in Bremen an. Grund dafür sind die Renovierungsarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven. Die Eisbären mussten also nach Bremen ausweichen.

Das erste Viertel werden die SparkassenStars schnell vergessen wollen. Sie wurden regelrecht überrollt, von den Eisbären. Insbesondere in der Zone waren die Bremerhavener teilweise völlig frei und konnten einfache Punkte machen. In der Offense lief auch nicht viel zusammen und so kam es zu einem deutlichen Spielstand nach dem ersten Viertel. 13:37 stand es aus der Sicht der Bochumer.

Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel komplett. Headcoach Felix Banobre änderte die Defense und plötzlich lief es auch in der Offense. Nun wirkten die Eisbären völlig paralysiert und die SparkassenStars kamen mit großen Schritten näher heran. Insbesondere Myreon Jones und Antonio Williams gingen in dieser Phase voran. Zur Halbzeit war die Partie wieder völlig offen, denn es stand nur noch 47:49 aus Sicht der Gäste.

Im dritten Viertel agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. In einer immer intensiver werdenden Partie konnten die SparkassenStars am Ende des Viertels das Momentum aber auf ihre Seite ziehen. Psychologisch wichtig traf Matthew Strange mit dem Viertel-Buzzer aus der Ecke für Drei und sorgte für den Zwischenstand von 70:65 für die SparkassenStars.

Die Eisbären drehten das Spiel aber wieder. Baker und Miller trafen wichtige Würfe in der Schlussphase und den SparkassenStars merkte man nun die kräftezehrende Aufholjagd an. 2:40 Min vor Schluss versenkte Niklas Geske einen Korbleger und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Baker konterte das mit zwei Dreiern und die Partie war entschieden. Am Ende mussten sich die SparkassenStars nach großem Kampf mit 94:86 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim 83:81

Noch drei Spiele absolvieren die HAKRO Merlins bevor das neue Jahr startet. Begonnen haben die Crailsheimer ihren Jahresendspurt am Samstagabend bei den RheinStars Köln.

Der Start in die Partie verlief für beide Teams holprig. Auf den zweiten Versuch netzte Gardner von Downtown ein und eröffnete so die Partie. Nach vier Minuten unterbrach Russell den 8:0-Lauf Gardners und brachte Köln damit erstmals ins Spiel (3:8). Unbeirrt agierten die Crailsheimer in der Defensive und konnten sich durch drei Steals immer wieder Punkte sichern. Per Tip-In gelang es Miller als letzte Aktion des ersten Viertels den Vorsprung der Gäste wieder einstellig werden zu lassen (14:23).

Das zweite Viertel begannen die Kölner so, wie sie das erste beendet hatten. Erst traf Miller die Reuse, anschließend erhöhte Günther für die Hausherren und startete so eine Aufholjagd der RheinStars. In der Folge nahm Headcoach David McCray seine erste Auszeit des Spiels (24:33). Auch daraufhin verkürzten die Gastgeber per Korbleger, mussten jedoch dabei zusehen, wie Langley sofort auf der anderen Seite traf. Von der Freiwurflinie verschaffte Otto den Zauberern zur Halbzeit wieder etwas Luft und schickte beide Mannschaften bei einem Stand von 34:40 in die Kabinen.

Aus den Kabinen starteten die Gastgeber mit einem klaren Ziel – dem Ausgleich. Von Downtown netzte Miller ein, ehe Onyejiaka bis auf einen Punkt heranrückte.  Weiterhin blieb die Partie eng. Ihre Führung verteidigten die Crailsheimer konstant, die Kölner blieben ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Geduldig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, lagen zwischenzeitlich wieder fünf Punkte in Führung, doch Russell verkürzte mit der Schlusssirene von der Drei-Punkt-Linie erneut (55:61).

Die finalen zehn Minuten begannen die Kölner wacher. Erst trafen Miller und Watson, ehe Rohwer von der Freiwurflinie zur ersten Führung der Kölner traf. Bis auf sechs Punkte konnten sich die Hausherren freispielen, bevor Shahid den Lauf stoppte. Die letzten 16 Sekunden standen auf der Uhr und Ogunsipes Korbleger wurde geblockt. Die Kölner traten erneut an die Freiwurflinie. Danach konnte Gardner den Buzzer Beater nicht verwandeln. Nach 40 Minuten mussten sich die Merlins somit bei einem Stand von 81:83 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC 78:91

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend den Nürnberg Falcons 78:91 (42:51) geschlagen geben.

Die Veilchen taten sich gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger zu Beginn schwer. Die BG fing sich dann ein wenig und ging durch einen Dreier von Daniel Kirchner erstmalig in Führung (9:7). Die Göttinger fanden in die Partie, zwangen die Falcons zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (16:11). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von Friederici schlossen sie den Abschnitt mit einem 0:6-Lauf zum 18:23 ab.

Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 20:27 aus (11.). Nach einer Strauß-Auszeit spielten die Veilchen mit mehr Energie und verkürzten durch einen 5:0-Lauf auf 25:27. Doch erneut hatten die Falcons eine Antwort und zogen wieder davon (27:35). Einen Dreier von Mathis Mönninghoff konterte Trevor Baskin zum 36:44. Die fränkischen Gäste hingegen zeigten sich von der Dreier-Linie sehr treffsicher, Christian Feneberg stellte den 42:51 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel blieb es für die Veilchen ein schwieriges Duell. Es dauerte mehr als drei Minuten, bis Mönninghoff die ersten BG-Punkte des Abschnitts zum 45:61 erzielte (24.). Die Göttinger versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Einen 7:0-Lauf schloss Hendrik Drescher zum 56:69 ab, vergab dann aber die Chance, noch weiter zu verkürzen. Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einem 56:71-Rückstand.

Im letzten Abschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale. Zach Jackson schloss einen 6:0-Lauf zum 62:72 ab und zwang Falcons-Headcoach Ralph Junge zu einer Auszeit. Diese wirkte, sodass die Franken ihren Vorsprung wieder ausbauten (62:80). Doch die Veilchen gaben sich noch nicht geschlagen. Mönninghoff und Sears brachten ihr Team auf 73:82 heran. Doch am Ende reichten Zeit und Kraft nicht aus, um die Nürnberger noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 72:78

Nach einer 41:33-Halbzeitführung musste der BBC Bayreuth heute Abend vor 3.000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Oberfrankenhalle am 13. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga noch eine 72:78-Niederlage gegen die Tigers Tübingen quittieren. Vor allem die starke Tübinger Defensive nach der Halbzeit war ausschlaggebend für den Sieg.

Rayshawn Mart brachte den BBC schnell mit 2:0 in Führung, Lenny Liedtke traf dann nach fast dreieinhalb Minuten zum 4:2. Nat Diallo ließ einen Dunk zum 6:2 folgen. Die Gäste kamen dann etwas stärker auf und glichen zum 8:8 aus. Die Führung wechselte schließlich wieder, Tübingen lag mit 16:12 vorne, ehe Willem Brandwijk seine ersten Heimpunkte zum 14:16 traf. Liedtke traf zum 16:18, aber Tübingen war jetzt besser im Spiel und ging mit 23:16 in die erste Viertelpause.

KeVaughn Allen, Mart und Brandwijk verkürzten zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Blitzstart auf 22:23. Brandwijk brachte mit dem ersten Bayreuther Distanztreffer den BBC mit 27:26 in Front. Der holländische Neuzugang erhöhte von der Freiwurflinie weiter auf 29:26. Diallo stellte auf 31:28 Diallo machte mit dem 39:28 den 10:0-Lauf perfekt, der Vorsprung des BBC war jetzt zweistellig. Nach einem weiteren Korb von Moritz Plescher ging es mit 41:33 für den BBC in die Halbzeit.

Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte im dritten Viertel zum 43:35. Tübingen spielte jetzt intensiver und arbeitete sich auf 42:44 heran. Tübingen war defensiv aufgewacht und zwang Bayreuth zu Ballverlusten. Moreaux glich für die Gäste von der Freiwurflinie zum 44:44 aus und brachte seine Farben anschließend mit 46:44 in Front. Brandwijk verkürzte auf 48:52. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zweimal zum Zwischenstand von 53:54 nach dem dritten Viertel.

Brandwijk brachte den BBC zu Beginn des vierten Viertels wieder mit 55:54 in Front, Tübingen schlug jedoch zurück und lag nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt nach einem abschließenden Monsterdunk von Miles Tension mit 66:57 vorne. Brandwijk hielt mit einem Dreier zum 60:66 dagegen und Allen traf zum 62:68. Liedtke verkürzte mit einem Dreier auf 67:72. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Tübingen siegte schließlich mit 78:72.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets 103:63

Nichts zu holen gab es für Paderborn im NRW-Derby bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen: Mit 63:103 (31:66) unterlagen die Baskets am 13. ProA-Spieltag klar gegen spielstarke Gastgeber.

Hagen nutzte den Faktor, dass Paderborn auf der Point Guard-Position geschwächt in die Partie ging, von Beginn an geschickt aus und baute bereits dort sehr viel Druck auf. Phoenix präsentierte sich auf eigenem Parkett dominant, physisch stark, treffsicher und spielte sich in einen Flow, den Paderborn defensiv nicht stoppen konnte.

Ein 15:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels von 29:15 auf 44:15 legte den Grundstein für die hohe 66:31-Führung der Gastgeber nach den ersten 20 Spielminuten. So frustrierend der Zwischenstand zur Pause für Paderborn auch war: Sich aufgeben wollten die Baskets nicht – und so hielten sie in der zweiten Hälfte mit hohem Einsatz mutig mit allem dagegen, was sie hatten, und schafften es, eine Partie auf Augenhöhe zu liefern.

Trotz besserer Defense konnten sie den Vorsprung jedoch nicht verringern, das ließ Hagen an diesem Abend nicht mehr zu. Am Ende feierten die Hagener Fans einen verdienten 103:63-Erfolg, der Phoenix weiter an der Tabellenspitze bleiben lässt.

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas von dem aufs Feld gebracht, was wir wollten. Die Physis und der Wille, den es gegen Hagen gebraucht hätte, waren nicht vorhanden. Umso schöner, dass die Mannschaft nach der Pause mehr Contra gegeben und mutig gespielt hat – das müssen wir in die kommenden Partien rund um Weihnachten mitnehmen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 107:100

Die Artland Dragons haben am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hochklassigen und offensiv geprägten Schlagabtausch für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn mit 107:100 (27:20, 23:23, 29:32, 28:25) gegen die GIESSEN 46ers durch.

Amir Hinton eröffnete die Partie mit einem Dreier zur 3:0-Führung, wenig später setzte Linus Ruf mit einem Dunk nach Lanmüller-Assist nach und stellte auf 7:2. Kyle Castlin verkürzte per Korbleger auf 7:4. In der Folge zogen die Dragons das Tempo an: Lastring traf per Floater, Burnham tippte nach Offensivrebound ein, ehe Dominik Dolic per Stepback-Dreier auf 19:12 stellte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte schließlich Dejan Bruce, der per Dreier auf 27:20 stellte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Korbleger von Goodman, doch Lanmüller antwortete umgehend per Dreier nach. Aiden Warnholtz konterte per Dreier, Gruhn nahm die Auszeit. Nach Wiederbeginn traf Hinton aus der Mitteldistanz, kassierte jedoch kurz darauf ein technisches Foul wegen Floppings. Die 46ers kämpften sich zurück und glichen nach Freiwürfen zum 40:40 aus. Anthony, Ndi und Dolic sorgten für einen 10:3-Lauf, sodass Quakenbrück mit einer 50:43-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Hinton direkt mit einem Midrange Jumper zurück. Castlin antwortete von außen, doch Ruf und Hinton stellten rasch auf 56:46. Gießen blieb gefährlich, verkürzte mehrfach, doch Dreier von Bruce und Lanmüller hielten die Dragons zunächst vorne. In den Schlusssekunden des Viertels traf Petrone per Dreier zum 79:72, ehe Castlin mit der Sirene ebenfalls von draußen zum 79:75 verkürzte.

Gießen legte zum Start in das letzte Viertel einen 0:11-Lauf hin und drehte die Partie auf 79:86. Nach einer Quakenbrücker Auszeit übernahm Hinton Verantwortung und brachte die Drachen zurück zum 86:86. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hinton traf zwei schwere Dreier zur 91:89- und 94:89-Führung, Castlin und Krajcovic hielten dagegen. Ballverluste der Gäste und sichere Abschlüsse von Hinton und Ndi an der Linie sorgten schließlich für die Entscheidung.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS 88:82

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wäre mehr drin gewesen für die PS Karlsruhe LIONS. Zu Gast bei den EPG Baskets Koblenz leistete sich das Team von Headcoach Demond Greene allerdings ein äußerst schwaches zweites Viertel. In einer spannenden Crunchtime waren es dann die Hausherren, die das bessere Ende für sich behielten. Endstand am 20. Dezember: 88:82.

Die Partie begann munter und es dauerte keine anderthalb Minuten, bis es 5:5 stand. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase waren die Hausherren jedoch das effektivere Team und führten nach vier Spielminuten mit 14:9. Die Gäste arbeiteten sich schrittweise in die Begegnung hinein, holten sich mehr und mehr Spielanteile und hielten Anschluss. Mit den etwas besseren Trefferquoten gegen Ende des Viertels nahmen die Baskets eine 30:26-Führung mit in die erste Pause.

Danach ging es zwar rasant weiter. Doch waren Treffer auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Koblenz blieb gar drei Minuten ohne Korberfolg, was die kurzzeitige LIONS-Führung ermöglichte. Auf diese reagierten die Gastgeber jedoch mit fünf schnellen Punkten – und Greene mit der ersten Auszeit des Spiels. Das Selbstvertrauen der Hausherren wuchs unaufhaltsam, dadurch bauten sie mit den letzten Sequenzen vor der Halbzeitpause ihre Führung auf 56:38 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die LIONS starteten deutlich entschlossener, was sich in einem 9:2-Run binnen weniger als zwei Minuten niederschlug. Zur Mitte des dritten Viertels pendelte sich die Differenz zwischen beiden Teams bei etwa zehn Punkten ein. Den Schlusspunkt hinter den dritten Abschnitt setzten aber wiederum die LIONS. So war beim Stand von 69:63 zu Beginn des Schlussviertels wieder alles offen.

Nun tat sich auf dem Scoreboard zunächst wenig, wenngleich inzwischen vermehrt Spannung in der Luft lag. Ende der 35. Minute brachte David Ejah die Badener mit einem Dreier bis auf einen Punkt heran. Die Baskets fanden zunächst die passende Antwort, mussten aber wenig später beim Stand von 74:73 in höchster Bedrängnis ein Timeout nehmen. Die Koblenzer Mannschaft war nun wieder präsenter und auf Karlsruher Seite fehlte die letzte Konsequenz, um das Duell noch zu drehen.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-13.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-12-22 17:03:342025-12-22 17:03:34Nachberichte ProA 13. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 13. Spieltag

15. Dezember 2025/in APP, ProB Süd 25/26

12.12.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers 88:82

Im Weihnachtsspiel der OrangeAcademy fahren die jungen Ulmer dank einer überragenden Schlussperformance von Matchwinner Faye ihren neunten Saisonsieg ein. Gegen die Fellbach Flashers endet das Derby mit 88:82.

Die Anfangsminuten gehörten den Hausherren. Fellbach hatte massive Probleme damit, die großgewachsenen jungen Ulmer unter dem Korb in Schach zu halten. Immer wieder waren es Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue, die Punkte in der Zone oder von der Freiwurflinie beisteuerten. Erst der defensive Wechsel auf eine 2-3-Zone brachte neuen Schwung für die Flashers, den sie auch in zählbares ummünzen konnten (21:20; Q1).

Schwungvoll starteten die jungen Ulmer auch in die zweiten zehn Minuten. Ein schneller 14:7-Lauf stellte die anfänglich erspielte Führung wieder her und zwang Fellbach zur nächsten Auszeit (14). Nach dieser fanden die Gäste weiterhin keinen wirklichen Rhythmus. Gerade von der Freiwurflinie ließen sie einige Punkte liegen. Dementsprechend gingen die Doppelstädter mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (47:38; Q2).

Nach der Pause änderten sich die Verhältnisse. Fellbach erhöhte die Intensität auf beiden Seiten des Feldes und bereitete den jungen Ulmern massive Probleme. Da abgesehen von Aiyamenkhue nahezu nichts mehr bei den Hausherren funktionierte, eroberten die Flashers sich die Führung zurück und zwangen OrangeAcademy Cheftrainer Florian Flabb zur Auszeit (26). Die Gäste konnten im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auch ihre Freiwürfe nutzen (62:64; Q3).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Probleme hatten beide Mannschaften mit der eigenen Ballbehandlung. Vermehrte Ballverluste nahmen der Partie etwas den Spielfluss. Nach einer Auszeit gehörte die Bühne Meissa Faye. Der Franzose war nicht mehr zu stoppen und versenkte fünf Dreier in Folge. Ein Offensivrebound von Lenni Kunzewitsch besiegelte den Erfolg kurz vor Spielende (88:82; Q4).

 

13.12.2025 15:00 Uhr // VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 97:93

Mit 93:97 musste sich der BBC Coburg am 13. Spieltag der ProB Süd bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie geschlagen geben. Somit kassierten die Coburger nach dem 71:87 gegen Ulm aus der Vorwoche die zweite Niederlage in Folge. Aufgrund der Coburger Niederlage in Würzburg und dem Heimsieg der Ulmer gegen Fellbach stehen nun die Schwaben an der Tabellenspitze der ProB Süd.

Schlafmützig starteten die Coburger in das Frankenderby hinein und zwangen den BBC-Cheftrainer nach gerade einmal zwei Minuten zu einer Auszeit (2:9). Danach arbeiteten sich die Vestestädter des Öfteren an die Freiwurflinie, bauten so ihren Rhythmus auf und gingen dank eines Dreiers von Nico Höllerl Mitte des ersten Viertels in Führung (18:16). Zwei weitere erfolgreiche Wenzl-Distanzwürfe, ein Alley-Oop Dunk von Theiß und ein And-One von Dawson brachten die Coburger nach den ersten zehn Minuten mit 29:23 in Front.

Auch im zweiten Viertel ging die offensive Herrlichkeit des BBC nahtlos weiter. Wieder ein Höllerl-Dreier gepaart mit fünf Zählern von Dylan Fasoyiro bauten den Vorsprung bis auf zwölf Punkte aus (40:28). Doch dann begann Würzburgs David Pisic allmählich Feuer zu fangen. Zwei Drei-Punkte-Würfe des Flügels verkürzten auf 44:37. Ein Dreier von Würzburgs Kapitän Lukas Roth und zwei weitere von Pisic brachten den BBC-Vorsprung bis zur Pause zum Schmelzen (53:48).

Dieser Trend riss auch nach der Halbzeit nicht ab. Würzburg spielte sich in einen Rausch und übernahm, nachdem Petric zum wiederholten Male die Coburger Defense überrannte, die Führung (61:63). Damit nicht genug. Acht weitere Zähler von Pisic zu nur zwei Coburger Freiwürfen stellten auf 63:71. Die Vestestädter steckten die Köpfe aber keineswegs in den Sand und kamen über Einzelaktionen von Fasoyiro und Dawson wieder auf einen Punkt heran (74:75).

76:86 lagen die Baskets bei der letzten Coburger Auszeit dreieinhalb Minuten vor dem Ende in Führung. Der BBC probierte noch einmal alles, packte die Ganzfeldpresse aus und rückte 17 Sekunden vor Schluss bis auf 89:93 heran. Tatsächlich erzwangen die Vestestäder den Turnover der Baskets und verkürzten durch Fasoyiro bei noch sieben Sekunden auf der Uhr auf 91:93. Am Ende brachte Würzburg das Spiel über die Zeit und macht das Derby-Comeback perfekt.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen 82:86

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp mit 82:86 geschlagen geben. In einer über 40 Minuten intensiv geführten Partie entschied sich das Spiel erst in der Schlussminute zugunsten der Gäste.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung die Partie für beide Teams hatte. Beide Mannschaften kämpften um jede Possession, Abschlüsse waren hart umkämpft und die Intensität hoch. Die Juniors fanden gut in die Partie und konnten sich leichte Vorteile erspielen. Nach den ersten zehn Minuten führte Frankfurt knapp mit 24:23.

Im zweiten Viertel trafen die Basketball Löwen Erfurt dann etwas konstanter aus dem Feld und nutzten kleinere Unkonzentriertheiten der Juniors aus. Frankfurt hielt dagegen, musste die Gäste aber zur Halbzeit knapp ziehen lassen. Mit einer 45:50-Führung ging Erfurt in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Headcoach Markus Klusemann eine klare Reaktion. Die defensive Intensität wurde deutlich erhöht, Erfurt fand kaum noch zu einfachen Punkten. Frankfurt zwang den Gegner zu schwierigen Würfen und drehte das Spiel Stück für Stück. Mit einem knappen 64:63-Vorsprung gingen die Juniors in den Schlussabschnitt.

Auch im vierten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft und auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, jede Aktion hatte Gewicht. Erst in der letzten Minute gelang es den Gästen, angeführt von Headcoach Florian Gut, sich entscheidend auf 86:82 abzusetzen. Die Juniors fanden darauf keine Antwort mehr und mussten sich am Ende unglücklich geschlagen geben.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 94:98

Nach schwachem Start kämpfen sich die Dresden Titans mit starker Defensive, hohem Tempo und konsequentem Umschaltspiel zurück in die Partie und drehen das Spiel noch vor der Halbzeit. Trotz einer späten Aufholjagd der Tropics behalten die Elbriesen die Nerven und sichern sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit den 94:98-Auswärtssieg. (22:15; 14:27; 18:27; 40:29)

Die Dresden Titans erwischen in Oberhaching einen holprigen Start. Mit viel Tempo und beeindruckender Treffsicherheit zeigen die Tropics, warum sie als offensivstärkstes Team der Liga gelten und setzen sich auf 16:5 ab. Angeführt von einer aggressiveren Verteidigung kämpfen sich die Titans über Ballgewinne und kompromisslose Blocks zurück in die Partie. Vor allem Dimitrov setzt mit einem Buzzerbeater zum 20:13 ein erstes Ausrufezeichen.

Defensiv stehen die Dresdner nun stabil, verpassen es jedoch zunächst, aus ihrer starken Verteidigungsarbeit Kapital zu schlagen. Zu häufige Ballverluste und unsaubere Abschlüsse verhindern eine Führung. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit platzt der offensive Knoten: Mit deutlich mehr Konsequenz im Abschluss drehen die Titans die Partie und gehen nach schwierigem Auftakt mit einer 36:42-Führung in die Pause.

Trotz kurzer Rotation kommen die Dresdner mit enormer Energie aus der Kabine. Das Umschaltspiel bringt die Tropics immer wieder in Bedrängnis. Gegen Ende des dritten Viertels reißt Kevin Kollmar das Spiel endgültig an sich: Zwei schnelle Dreier zwingen Oberhaching zur Auszeit. In der zweiten Halbzeit ist vor allem Duje Putnik nicht zu kontrollieren und führt die Titans zu einem Lauf, der im Viertelstand von 54:69 endet.

Zu Beginn des Schlussabschnitts setzt Leonardo Benitez an beiden Enden des Feldes wichtige Akzente und hält den Druck hoch. Doch die Tropics geben sich nicht geschlagen. Mit fallenden Dreiern und einem stärker in Szene gesetzten Topscorer Zeisberger kämpfen sie sich Stück für Stück zurück. Zwar bäumt sich Oberhaching noch einmal auf, doch in den Schlussminuten behalten die Titans die Nerven. Am Ende bringen die Dresdner den 94:98-Auswärtssieg über die Ziellinie.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II 74:96

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen 76:92

Dem TV Langen ist am Wochenende ein weiterer wichtiger Schritt in der Spielzeit 2025/26 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gelungen. Das Team von Headcoach Tobias Jahn ging als Underdog ins Spiel gegen die BG Hessing Leitershofen – und triumphierte am Ende bei einem Endstand von 76:92. Es ist der vierte Sieg in Folge für die Südhessen.

Wie schon in der Vorwoche ließen die Langener zunächst aber in einem durchwachsenen ersten Viertel zu viele Gegenpunkte zu. Dabei ließen sie Leitershofen vor allem zu einfach von der Dreierlinie abschließen, die Gastgeber bedanken sich dafür mit 27 Punkten.

Langens Trainer Jahn steuerte nach und das Team verteidigte in der Folge im zweiten Viertel deutlich solider. Auch offensiv lief es noch ein wenig runder. Langen konnte mit einem letzten Punkt sechs Sekunde vor der Halbzeit das Spiel dann sogar auf ein 46:47 drehen.

Besonders positiv für diesen Abend: Langen knüpfte an die Form des zweiten Viertels an und gewann letztlich beide Viertel der zweiten Halbzeit. Gerade im letzten Spielabschnitt drehten die Giraffen ordentlich auf. Egal ob aus kurzer oder langer Distanz – immer wieder fanden die Spieler freie Abschlüsse. Defensiv hielten sie die Gastgeber in Schach und ließen nur noch zwölf Gegenpunkte zu.

„Der Gameplan hat heute sehr gut funktioniert. In der Halbzeit mussten wir ein paar Details in unserem Spiel ändern, die uns dann zum Erfolg gebracht haben. Es ist ein tolles Gefühl, kurz vor Ende dieser Hinrunde nun mit vier Siegen dazustehen. Wir hatten eine schwierige Vorbereitung und wir mussten mit schweren Verlusten zurechtkommen. Anschließend haben wir hart gearbeitet – und jetzt belohnen wir uns dafür“, lobt Jahn.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/12/Nachberichte-13.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-12-15 18:02:142025-12-15 18:02:14Nachberichte ProB Süd 13. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 13. Spieltag

15. Dezember 2025/in APP, ProB Nord 25/26

13.12.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. RASTA Vechta II 84:56

Am zweiten Wochenende in Serie haben RASTA Vechtas Talente in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord Lehrgeld bezahlt. Nach dem 76:82 gegen die TKS 49ers, dem Vorletzten, am vergangenen Spieltag setzte es nun eine 56:84-Auswärtspleite bei den BSW Sixers in Sandersdorf, einem bis heute weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Nun steht RASTA Vechta II nach der Hinrunde bei nur zwei Siegen und somit auf einem Abstiegsplatz.

Vor 690 Zuschauern gerieten die Gäste schon im 1. Viertel unter die Räder (13:22) und kamen bis zur Halbzeitpause nur auf 26 eigene Punkte (26:39). Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand versetzte dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst, der am Samstag seinen 27. Geburtstag feierte, im 4. Viertel den endgültigen Push Richtung elfter Saisonniederlage.

Zu der hatten 23 Ballverluste, 19 zugelassene Offensiv-Rebounds und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen. US-Import AJ Sumbry war mit 16 Punkten und elf Rebounds mit Abstand Vechtas bester Akteur. Auf Seiten der BSW Sixers scorten gleich sechs Spieler zweistellig, darunter auch Ex-RASTAner Jarne Jürgens (10 Punkte & fünf Rebounds).

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Das war heute ein rabenschwarzer Tag für uns. Es hat den Anschein gemacht, als wären wir nie wirklich richtig angekommen in der Halle, als säßen wir noch im Bus. Wir haben es nicht geschafft, Sandersdorf zu matchen. Wir müssen das schnellstmöglich abhaken, daraus aber eben auch die Lehren ziehen und dann am nächsten Wochenende zuhause gegen Itzehoe in die Rückrunde starten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SC Rist Wedel 61:58

Die knappste und bisher wohl auch unnötigste Niederlage dieser Saison kassierte der SC Rist Wedel zum Hinrunden-Abschluss. Am Sonnabend gab es ein 58:61 (28:30) beim diesjährigen Aufsteiger Hertener Löwen. So beenden die Gelb-Grünen die Hinserie zwar mit einer leicht negativen Bilanz (sechs Siege bei sieben Niederlagen), stehen zur Saison-Halbzeit mit zwölf Punkten als Tabellen-Achter aber trotzdem auf einem Play-Off-Platz.

In der Sporthalle der Rosa-Parks-Gesamtschule kamen die Wedeler nicht gut in die Partie hinein. So gingen die Hausherren mit 10:4 in Führung (5. Minute) und erzielten im den ersten zehn Minuten insgesamt doppelt so viele Punkte wie die Gäste, was ein Viertel-Ergebnis von 18:9 ergab. „Wir haben uns dann aber gut hineingekämpft, stark verteidigt und das Spiel über weite Strecken dominiert“, stellte Wedels Headcoach Attarbashi fest.

So gelang den Wedelern mit einem 9:0-Lauf im zweiten Abschnitt schnell der Ausgleich (20:20). In der Folge gab es wechselnde, knappe Führungen, wobei es bei den Zwischenständen von 41:35 (27.) und 51:46 (34.) gut aussah für die Rister. Sie litten allerdings nicht nur unter schlechten Wurfquoten aus dem Spiel heraus, sondern vor allem unter einer katastrophalen Freiwurf-Bilanz: Lediglich sechs ihrer 17 Versuche von der Freiwurflinie landeten im Ziel.

Schien das Momentum dank ihrer erfolgreichen Aufholjagd lange für die Wedeler zu sprechen, kippte die Partie in der Schlussphase wieder zugunsten der Westfalen. Dass Tomas Bjarkason einen von zwei Freiwürfen zum 54:53 verwandelte, bedeutete die letzte Gäste-Führung des Tages (54:53/36.). Darauf folgten mehrere Fehlwürfe, Fehler und Fouls der Wedeler, was die Löwen zu einem 5:0-Lauf nutzten.

Als noch eine Minute auf der Uhr war, verkürzte Rist-Kapitän Linus Hoffmann per Sprungwurf auf 56:59. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr – stattdessen bedeuteten zwei vom Heim-Team versenkte Freiwürfe fünf Sekunden vor Ultimo die endgültige Entscheidung. Mit dem Ertönen der Schlusssirene verkürzte Aleksandar Postic noch zum 58:61-Endstand, was aber höchstens am Saisonende in Bezug auf den direkten Vergleich noch interessant sein könnte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos 103:87

Die Iserlohn Kangaroos haben am heutigen Abend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts bei LOK Bernau eine 103:87-Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem furiosen ersten Viertel und einer starken Anfangsphase verlor das Waldstadt-Team im weiteren Spielverlauf zunehmend den Zugriff und musste sich am Ende verdient geschlagen geben.

Nach einem frühen Ballverlust direkt nach dem Tip-Off, der Bernau einfache zwei Punkte bescherte, fanden die Kangaroos schnell in die Partie. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Iserlohner treffsicher: Drei von drei Dreiern zum Auftakt unterstrichen früh die offensive Gefahr von außen. Insgesamt überzeugten die Gäste im ersten Viertel mit starken Quoten (4/5 Dreier, 9/12 Zweier) sowie engagierter Reboundarbeit und setzten sich verdient auf 34:20 ab.

Auch der zweite Spielabschnitt begann aus Iserlohner Sicht optimal, als Daniel Zacek direkt mit einem Dreier eröffnete. In der Folge kippte der Rhythmus jedoch etwas zugunsten der Gastgeber. Zwar erspielte sich Iserlohn weiterhin gute Fastbreak-Möglichkeiten nutzte diese aber nicht konsequent. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 52:49 zusammengeschmolzen.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Kangaroos offensiv zunächst schwer und gaben erstmals die Führung ab. Bernau nutzte diese Phase, kam zunehmend besser ins Spiel und übernahm klar die Kontrolle. Zwischenzeitlich setzten sich die Gastgeber bis auf 13 Punkte ab. Den Kangaroos gelang jetzt der Zugriff nicht mehr, sodass es mit einem 68:79-Rückstand aus Iserlohner Sicht in das Schlussviertel ging.

Der Auftakt ins vierte Viertel gehörte Trey Hubbard, der mit einem Dreier, einem Korbleger mit anschließendem schnellen Steal und erneuten Korbleger ein starkes persönliches Zeichen setzte. Seine sieben schnellen Punkte wurden jedoch immer wieder postwendend von Bernauer Korberfolgen beantwortet, sodass der Rückstand nicht entscheidend verkürzt werden konnte. Der Endstand von 103:87 fällt etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf widerspiegelte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 88:64 

Drei Niederlagen in Serie hatten die zuvor stark in die Saison gestarteten Baskets Juniors / TSG Westerstede zuletzt kassiert, jetzt folgte das Ende dieser Negativserie. Im Heimspiel gegen die Seawolves Academy feierte der Aufsteiger einen deutlichen 88:64-Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Das deutliche Endresultat verriet derweil nicht die ganze Wahrheit hinter der Partie am Samstagabend, denn die Gastgeber erspielten sich erst im Verlauf der zweiten Halbzeit die entscheidenden Vorteile. Zuvor wurde den Zuschauern eine lange Zeit recht ausgeglichene Partie geboten, in der sich im ersten Viertel die Baskets Juniors (23:15) und im zweiten die Seawolves (28:19) jeweils phasenweise Vorteile erkämpften.

Und auch die zweite Halbzeit verlief zunächst noch auf Augenhöhe, im Schlussspurt dieses Abschnitts (24:13) und vor allem im finalen Viertel (22:8) setzten sich die Schützlinge von Headcoach Artur Gacaev aber schließlich vorentscheidend ab. Für den Neuling in der Nord-Staffel war es der sechste Sieg im 13. Spiel und damit ein erfreulicher Abschluss einer ordentlichen ersten Saisonhälfte.

„Es war ein guter Start in die Partie, meine Jungs haben sehr aggressiv gespielt. Rostock ist zunächst noch wieder ins Spiel gekommen, auch dank einiger Treffer aus der Distanz in Serie.“ Dass es am Ende zum klaren Sieg reichte, war aus Westersteders Headcoach Gacaevs Sicht vor allem der Verteidigung zu verdanken: „Wir haben in der Defensive in der zweiten Hälfte noch eine Schippe draufgelegt. Durch diese starke Verteidigung haben wir uns dann auch in der Offensive belohnt.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 70:81

Für das letzte Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Jahr 2025 war alles angerichtet. Beide Teams hatten mit Marc Klesper (Schwelm) und Matej Jelovcic (Neustadt) zwei wichtige Spieler nicht dabei. Zudem entschieden die Neustädter Verantwortlichen unter der Woche den Vertrag von Center David Lee Craig aufzulösen, sodass der Südafrikaner zum letzten Mal in Zivil mit auf der Bank Platz nahm und am Sonntag in die Heimat zurückkehrt.

Die temps Shooters fingen sehr fokussiert an und führten dank Aime Olma und Emil Loch in der 6. Minute mit 15:4 und zwangen Gästetrainer Falk Möller zu einer frühen Auszeit. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste allerdings besser ins Spiel und konnten den Rückstand vor dem letzten Angriff auf 15:13 verkürzen. Samuel Mpacko gelang zum Abschluss ein sehenswerter Dreier zur 18:13 Führung nach dem 1. Viertel.

Der an diesem Abend sehr gut aufgelegte Loch sorgte im zweiten Viertel mit weiteren 12 Punkten dafür, dass sein Team den Vorsprung zwischendurch auf 34:21 ausbauen konnte. Die Schwelmer fanden offensiv zu diesem Zeitpunkt des Spiels nicht statt und hatten Mühe den Ball im Korb unterzubringen, was allerdings auch daran lag, dass die Neustädter Spieler mit viel Einsatzbereitschaft verteidigten. In die Halbzeit ging es mit einem 36:24 für die temps Shooters.

In der Halbzeitpause bekamen die Neustädter Spieler anscheinend Beruhigungstee statt Wasser gereicht, denn was dann passierte, ist schwer zu erklären. Das Team erzielte acht Minuten keinen einzigen Punkt und kassierte bis dahin einen 0:24 Lauf, der das Spiel für die Baskets aus Schwelm drehte und auf die Siegerstraße brachte. Dank eines Dreiers von Amar Licina kurz vor dem Viertelende ging es mit einem 41:54 für die Gäste in das Schlussviertel.

Dort angekommen kämpften die Gastgeber gegen die drohende 6. Niederlage in Folge und schafften es den Rückstand auf 5-6 Punkte zu verkürzen. Doch anschließend zeigten die Gäste keine Nerven mehr und versenkten wichtige Würfe oder Layups, um die Neustädter nicht noch näher kommen zu lassen. Die Gäste verwandelten noch einige Freiwürfe und siegten durch ein phänomenales drittes Viertel verdient mit 70:81 und bleiben damit unter den besten vier Teams der Liga.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Dragons Rhöndorf 85:74

Itzehoe wird seiner Favoritenrolle gerecht und bezwingt Rhöndorf mit 85:74 (38:30). Es war allerdings ein Duell, bei dem die Dragons unter ihren Möglichkeiten blieben. Für die Rheinländer war der Korb über weite Strecken wie vernagelt. So reichten den Eagles unter dem Strich eine solide Zonenverteidigung und ein wenig bessere Wurfquoten zum Heimsieg.

Benjamin Sadikovic war gesundheitlich angeschlagen mit nach Itzehoe gereist. Bei der ohnehin dünnen Personaldecke, gerade auf der Center-Position, sorgt so etwas schon für Unordnung bei einem so jungen Team. Entsprechend verunsichert starteten die Dragons in die Begegnung und ließen gleich zwei hundertprozentige Korbchancen aus und produzierten eine Reihe Ballverluste. Ein Umstand den die Hausherren zur 9:3-Führung (5“) nutzten.

In der Folge überließen die Eagles dann den Dragons die Initiative. Juhwan Harris-Dyson läutete einen 11:2-Lauf der Gäste ein und war letztendlich für die Rhöndorfer Führung verantwortlich (11:14). Die hatte aber nicht lange Bestand. Itzhoes Coach Timo Völkerink ordnete eine Zonenverteidigung an, auf die die Dragons keine Antwort fanden. So antworten die Eagles mit einer 9:0-Serie und gingen nach den ersten 20 Minuten verdient mit 38:30 in die Kabine.

Ins dritte Viertel startete Rhöndorf mit viel Energie, hebelte die Defensive der Gastgeber nun häufiger mit Drives in die Zone aus und schloss konsequenter ab. In der 24. Minute war Itzehoes Vorsprung auf drei Punkte geschmolzen (42:39). Aber wieder fanden die Eagles dank größerer Routine die passende Antwort. Sinnbildlich war der Buzzer-Dreier von Toni Nickel zum 63:50 zum Abschluss Viertels.

Im Schlussviertel drohten die Dragons phasenweise deutlicher unter die Räder zu kommen. Sechs Minuten vor Schluss lag Rhöndorf mit 20 Punkten hinten (78:58). Doch das Team um Coach Max Becker raffte sich noch einmal auf und betrieb erfolgreich Ergebniskosmetik. Das Endresultat von 85:74 ist einerseits ansehnlicher, auf der anderen Seite aber aus der Sicht der Gäste ärgerlich.

 

14.12.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. ETB Miners 75:97

Die ETB Miners Essen präsentierten sich bei den TKS 49ers überzeugend und konnten am Ende einen deutlichen 97:75-Auswärtserfolg feiern.

Nach dem gewonnenen Tip-Off erzielten die Miners direkt die ersten Punkte der Partie. Lukas Wagner konterte jedoch auf Seiten der Gastgeber mit einem Dreier. Essen übernahm früh die Kontrolle. Marc Friederici erhöhte in der fünften Spielminute von jenseits der Dreierlinie auf 10:21. Yannick Hildebrandt versuchte, die 49ers zurück ins Spiel zu bringen, doch die Miners hielten dagegen. Nach einem weiteren Distanztreffer der Gastgeber stand es nach zehn Minuten 17:31.

Zu Beginn des zweiten Viertels arbeiteten die Miners weiter an ihrer Dreierquote. Mychael Paulo traf erneut von außen. Nach rund zwölf Minuten Spielzeit kam Jordan Zimmerman zu seinen ersten Minuten in dieser Partie. In der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten die Miners nochmals den Druck und sorgten mit schnellem Passspiel für Tempo. Marc Friedericiv traf von außen zum 40:55 nach. Zur Halbzeit führten die Miners mit 58:45.

Essen kam stark aus der Kabine, nutzte die Fehler der 49ers konsequent aus und baute den Vorsprung weiter aus. Stahnsdorf stellte sich danach defensiv besser ein. Der Vorsprung schrumpfte zwischenzeitlich auf 66:55. Zudem häuften sich bei den Miners einige Turnover. Die Gastgeber präsentierten sich an der Freiwurflinie stark und verkürzten nach 27 Minuten auf 72:64. Die Miners schlossen das Viertel mit einer 77:64-Führung ab.

Der ETB startete konzentriert ins Schlussviertel. Die 49ers gaben sich jedoch nicht auf. Marc Friederici kam trotz seiner vier Fouls zurück aufs Feld und beendete eine kurze punktlose Phase der Miners mit dem Treffer zum 82:69. Dennoch wurde es rund vier Minuten vor Schluss beim Stand von 82:73 noch einmal enger, begünstigt durch erneute Ballverluste der Gäste.

Das Team von Coach Lars Wendt fand jedoch die passende Antwort, zog das Tempo wieder an und setzte sich entscheidend ab. Beim Stand von 88:73 war die Vorentscheidung gefallen. Friederici erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 90 Punkte für Essen. In der Schlussminute traf Mychael Paulo per Dreier zum 94:75 nach einem spektakulären Assist von Marc Friederici. Den Schlusspunkt setzte Niclas Sperber ebenfalls von außen zum 97:75-Endstand.

 

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