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Nachberichte ProB Nord 11. Spieltag

22.11.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Dragons Rhöndorf 113:90

Auch bei Rasta Vechta gab’s für Rhöndorf nichts zu holen. Die Niedersachsen waren bestens aufgelegt und ließen den Dragons beim 113:90 (60:49) keine Chance. Auf die Offensiv-Power der Gastgeber fanden die Rheinländer keine passende Antwort. So muss das Team um Headcoach Max Becker weiter auf ein Erfolgserlebnis warten und bleibt im unteren Tabellendrittel festgenagelt.

Während Rasta von Beginn an mit breiter Brust agierte, war Rhöndorf zu passiv in der Defensive. Vechta nahm die sich bietenden Freiräume dankend an und ging bereits in der sechsten Minute zweistellig in Führung (20:8). Gegen Ende der ersten zehn Minuten fanden die Dragons etwas besser in die Begegnung.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts waren sie sogar das dominantere Team. Vechta ließ es in dieser Phase an Struktur vermissen und die Gäste verkürzten den Rückstand bis auf drei Punkte (18“/50:47). Dann brachte Coach Horst Harm-Ubbo seinen Routinier Kevin Smit, der das Spiel der Niedersachsen ordnete und die Hausherren gingen wieder deutlicher nach in Führung (60:49).

Im dritten Viertel gab es einen rasanten Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Mannschaften operierten mit offenem Visier und der Vorsprung von Vechta pegelte sich bei sechs Punkten ein. Bis zur 28. Minute, als Rhöndorf einen kollektiven Blackout hatte und innerhalb von 60 Sekunden einen 10:0-Lauf kassierte (29“/80:64). Von diesem Schlag erholte sich Rhöndorf nicht mehr.

Auf der anderen Seite spielte sich Vechta in einen Rausch und machte bereits in der 34. Minute die 100-Punkte-Marke voll. Und sie ließen bis zur letzten Minute nicht locker, wohl wissend, dass der direkte Vergleich am Ende der Saison durchaus noch eine Rolle spielen kann. So kam es am Ende zu einem unerwartet Highscore von 113:90.

 

22.11.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Itzehoe Eagles 89:96

Immer eine Antwort: Itzehoe Eagles siegen auch bei den BSW Sixers Das letzte Viertel beginnt. Sven Cikara setzt Finn Fleute in Szene, der trifft für die Itzehoe Eagles zum 77:57 bei den BSW Sixers. Dennoch wird die Partie noch einmal knapp, aber schließlich landen die Eagles ihren nächsten Auswärtssieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga: 96:89 (18:11, 26:25, 31:21, 21:32).

Die ersten Angriffe der Gäste gingen daneben, sie gerieten mit 0:5 in Rückstand, den sie aber schnell ausglichen. Fünf Minuten lang lief die Partie rasant hin und her, allerdings auch mit vielen Fehlern. Die Verteidigung machte den Sixers das Leben sehr schwer, und gestützt auf Dreier von Lucien Schmikale und Toni Nickel übernahmen sie die Führung, die sie nicht mehr hergeben sollten.

Ein wesentlicher Grund dafür: Die Itzehoer hatten immer wieder jemanden, der im richtigen Moment einen Akzent setzte, sechs Spieler punkteten zweistellig. Reihenweise zeigten sie sehenswerte Ballstafetten und spielten sich freie Würfe heraus, die dann auch hochprozentig saßen: Mehr als die Hälfte der Dreierversuche landete im Korb. Das sah bei den Gastgebern lange anders aus, zur Halbzeit führten die Eagles mit 44:36.

Die zweite Hälfte eröffneten die Gäste mit mehreren weiteren Dreiern, ein Freiwurf von Tobias Möller war nach rund fünf Minuten der erste Punkt, der nicht aus der Distanz erzielt wurde. Eine typische Szene: Die Sixers kamen zum Korb durch und trafen, nur Sekunden später kam die Antwort: Cikara servierte Sydnee Bijlsma den Ball für einen freien Korbleger. Kurz vor dem Ende des Viertels lieferte Möller noch ein Highlight: Nach Ballgewinn stürmte er nach vorn und vollendete per Dunk.

Doch nach der 20-Punkte-Führung durch Fleute kippte die Partie in Richtung der Gastgeber, die sich deutlich steigerten. Sie trafen besser, verteidigten intensiver und verkürzten den Rückstand bis auf 82:86. Da war der Kapitän gefragt: Schmikales Dreier ließ die Eagles durchatmen, kurz darauf punktete McBride mit Korbleger zum 91:82 – die Entscheidung rund 70 Sekunden vor Schluss. „Ein verdienter Sieg“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Seawolves Academy 86:64

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Gegen die Rostock Seawolves Academy gelang dem Team von Trainer Robin Singh ein souveräner 86:64-Heimerfolg. Über weite Strecken kontrollierten die Gastgeber das Geschehen, überzeugten mit intensiver Defensive und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Die Löwen erwischten einen Traumstart und eröffneten die Partie mit einem beeindruckenden 12:0-Lauf in den ersten drei Minuten. Erst durch Freiwürfe gelangen Rostock die ersten Punkte, doch Herten blieb das klar dominierende Team. Mit hoher Intensität in der Verteidigung und gutem Ballvortrag erspielten sich die Gastgeber eine 24:12-Führung nach zehn Minuten.

Auch im zweiten Abschnitt behielt Herten zunächst die Kontrolle. Punkt für Punkt baute das Singh-Team den Vorsprung aus. Erst zwei schnelle Rostocker Dreier brachten die Gäste wieder etwas heran. Zur Pause schrumpfte der Vorsprung auf 44:33.

Rostock kam nach der Pause besser aus der Kabine und verkürzte in den ersten zwei Minuten auf 44:38. Eine Auszeit brachte die Löwen jedoch wieder in die Spur, Herten fand zur Intensität zurück und stellte den zweistelligen Vorsprung nach fünf Minuten wieder her. Ein Highlight setzte Bryant Allen, der kurz vor Ende des Viertels einen spektakulären Dreier mit Foul versenkte. Mit 66:50 ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel waren die Löwen die klar bessere Mannschaft. Rostock versuchte, mit Härte gegenzuhalten, wodurch das Spiel hektischer wurde. Kurzzeitig zeigten sich die Löwen irritiert, fanden jedoch schnell zur Kontrolle zurück. Anschließend ließen sie sich nicht mehr aus der Ruhe bringen und spielten das Spiel souverän zu Ende. Mit starker Teamdefense zwangen die Löwen Rostock zu 22 Turnovern und sicherten sich einen nie gefährdeten 86:64 Erfolg.

 

22.11.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU 83:110

Das Topspiel des 11. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga fand in Neustadt statt, wo die temps Shooters (4.), die LOK aus Bernau (2.) empfingen. Der Shooters Dome war bereits am Freitagnachmittag ausverkauft, es war somit alles für dieses Spiel angerichtet.

Das Spiel begann mit dem Gewinn des Jumps durch Shooters Akteur David Craig, der wenig später mit einem schönen Assist Elias Marei für die ersten Punkte des Spiels fand. Emil Loch legte fünf Punkte nach, bevor wieder Marei in der 3. Minute den super Start zum 9:1 erzielte. Die Gäste kamen zurück und es entwickelte sich im 1. Viertel ein sehr schnelles Spiel auf Augenhöhe. Bernau übernahm in der 6. Minute die Führung und hielt diese bis zum 23:25 nach den ersten zehn Spielminuten.

Im 2. Viertel lief bei den Gastgebern in der Offensive nicht viel zusammen, LOK zog deutlich davon und führte in der 16. Minute auf einmal mit 25:36. Die temps Shooters fanden in dieser Phase keine Mittel gegen die druckvolle Verteidigung der Gäste. Nach verwandelten Freiwürfen von Aime Olma und Matej Jelovcic gelang in der 18. Minute die Verkürzung des Rückstandes auf 31:40, doch acht Punkte in Folge durch Anton Nufer schraubten den Halbzeitrückstand der Gastgeber auf 33:48 hoch.

Nach der Halbzeit agierte die LOK weiter im Höchsttempo und war kaum zu stoppen. Die Führung der Gäste wuchs teilweise auf über 20 Punkte an, sodass das Spiel zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden war. Am Ende wurde auch das 3. Viertel, zwar knapp, aber mit 23:27 verloren und es ging mit einem 56:75 in den letzten Spielabschnitt. Den temps Shooters war anzumerken, dass sie den Rückstand verringern wollen, allerdings funktionierte an diesem Abend nicht wirklich viel.

Die LOK machte spätestens mit acht Punkten in Folge durch die Ex-Shooters Spieler Scott II und Watkins in der 34. Minute, beim Stand von 61:88, den Deckel auf die Partie. Am Ende des Abends mussten die Neustädter eine herbe 83:110 Heimklatsche einstecken und sich einem in Topform agierenden Spitzenteam geschlagen geben.

 

23.11.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. ETB Miners 78:84

Als Jon’il Fugett nach seinem Einsatz in der easyCredit BBL am Samstagabend offensichtlich angeschlagen vom Parkett ging, schwante einigen Beobachtern nichts Gutes. Tatsächlich hatte sich der Point Guard eine Blessur zugezogen, die sein Mitwirken am Folgetag im Team der Baskets Juniors / TSG Westerstede unmöglich machte. Ohne ihn musste sich die Mannschaft im Heimspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB den ETB Miners aus Essen mit 78:84 geschlagen geben.

Zu keinem Zeitpunkt schafften es die Gäste, einen vorentscheidenden Vorsprung herauszuspielen. Ein Umstand, den sich die Baskets Juniors trotz der Niederlage zugutehalten durften, wenngleich sie statt lobender Worte naturgemäß lieber einen Erfolg eingefahren hätten. „Wir haben nicht schlecht gespielt“, resümierte Headcoach Artur Gacaev den Sonntagnachmittag. „Leider haben wir uns zum Schluss nicht belohnt.“

Tatsächlich machten „nur Kleinigkeiten“ den Unterschied aus, wie Gacaev betonte. „Wir haben ein paar Fehler begangen; hier mal einen Rebound abgegeben, da einen Layup danebengelegt und dort dem Gegner den Ball in die Hände gespielt.“ Und eben diese Kleinigkeiten nutzten die Essener zu ihrem Vorteil und letztlich zum zehnten Saisonsieg aus.

Trainer Gacaev richtete den Blick nach vorn: „Wir sind ein Neuling in der Liga, und wir müssen lernen, die knappen Spiele zu gewinnen. Das wird uns mit zunehmender Erfahrung auch gelingen.“ Gacaev hab besonders drei Spieler aus seinem Team hervor, die sehr gut gekämpft haben: „Colin hat mit seinem Double Double ein starkes Spiel gemacht, auch Beni Fungula war sehr gut. Außerdem hat uns Luca Mevius gute Minuten gegeben.“

 

23.11.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. EN BASKETS Schwelm 83:80

In einer spannenden und ausgeglichenen Partie mussten die Blau-Gelben sich in der Overtime mit 83:80 geschlagen geben. Trotz 30 Punkten von Zyon Patterson und 20 Punkten von Marius Stoll reichte es am Ende nicht ganz, um die Punkte aus Stahnsdorf zu entführen.

Die Partie startete ausgeglichen und so endete das erste Viertel mit einem Punkt Führung für die Hausherrn. Noch ausgeglichener war es zur Halbzeit: 32:32 nach 20 Minuten Spielzeit. Die zweite Halbzeit startete auf beiden Seiten nervös und so verpassten beide Teams die Chance, in Führung zu gehen. Auch im dritten Viertel konnte keines der Teams sich einen Vorsprung erarbeiten und so ging es mit einem Stand von 49:50 ins letzte Viertel der regulären Spielzeit.

Kurz sah es so aus, als könnten die Schwelmer sich nun absetzen, doch beide Teams brauchten fast vier Minuten, bis es nach dem zwischenzeitlichen 49:54 wieder zählbares gab. Die Schlussphase war geprägt von Turnovern und verpassten Würfen. So konnten die Hausherren kurz vor Schluss noch einmal ausgleichen und sogar in Führung gehen. Mit der Schlusssirene folgte dann der Ausgleich durch den überzeugenden Patterson.

Auch in der Overtime blieb die Partie ausgeglichen, letztendlich waren es dann aber zu viele Fehlwürfe und Turnover, die den 49ers den Sieg brachten. Erik Nyberg vergab einen Freiwurf beim Stand von 81:80. En-Head-Coach Falk Möller: „Wir haben dieses Spiel nicht verlieren müssen. Wir waren nicht gut, retten uns aber in die Verlängerung. Wenn man dann aber in fünf Minuten 19 Punkte kassiert, hat man es auch nicht verdient. Wir brauchen diese Länderspielpause dringend.“

 

23.11.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 70:52

Die Iserlohn Kangaroos mussten am Sonntagnachmittag beim SC Rist Wedel eine 70:52-Niederlage hinnehmen. Im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord erwischten die Iserlohner Basketballer einen gebrauchten Tag, an dem vor allem die Offensive nicht ins Laufen kam. Bereits in der Anfangsphase zeigte sich, dass die Dreierquote an diesem Abend ein großes Problem werden würde.

Das Team von Headcoach Toni Prostran fand schwer in die Partie und musste das erste Viertel mit 15:11 abgeben. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild kaum: Wedel traf nun die ersten Punkte von außen, während die Kangaroos weiter auf einfache Punkte warteten.

Eine frühe Auszeit beim Stand von 21:11 brachte zwar kurz neue Impulse, doch die Offensive blieb zäh und die Gastgeber wirkten in entscheidenden Momenten präsenter – sei es beim Rebound oder im Abschluss. Zur Halbzeit lag das Waldstadt-Team folgerichtig mit 34:25 zurück.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Kangaroos zunächst einen engagierten Auftakt. Mit mehr Zug zum Korb und aggressiverer Verteidigung verkürzten sie zu Beginn des dritten Viertels, doch die fehlende Konstanz im Abschluss verhinderte eine echte Wende. Die Dreierquote von zwischenzeitlich 1/17, zahlreiche Ballverluste und zu viele Fouls zerstörten den Spielfluss und spielten Wedel in die Karten.

Mit einem 52:35-Rückstand ging es in den Schlussabschnitt, in dem Iserlohn trotz eines 20-Punkte-Defizits noch einmal Moral bewies. Das Team kämpfte sich zwischenzeitlich auf zwölf Zähler heran, ließ aber weiterhin viele Chancen liegen. Weder zahlreiche Einwurffehler des Gastgebers noch hart erkämpfte Offensiv-Rebounds führten an diesem Abend für Iserlohn zu Punkten. Am Ende stand eine verdiente 70:52-Niederlage für die Iserlohn Kangaroos auf der Anzeige.

Nachberichte ProB Süd 10. Spieltag

16.11.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. FC Bayern Basketball II 81:79

Trotz einer ordentlichen Leistung der Gleißtental-Riesen schien die Partie gegen die zweite Mannschaft der Bayern genau drei Minuten vor Ende entschieden. Sie gingen nach einem Freiwurf vom starken Nikolas Sermpezis mit 79-67 in Führung und sahen wie der sichere Sieger aus. Die tapfer kämpfenden Oberhachinger zeigten sich zwar sehr bemüht aber die hochtalentierten Bayern waren bis zur besagten 37 Minute einfach die bessere Mannschaft.

Die Gelbhemden versuchten Ihr Heil nun mit einer kleinen Aufstellung. Beförderten die Flügelspieler Alek Jekov und Peter Zeis nun auf die großen Positionen. Mit dem Trio Bode, Schüler und Zeisberger versuchte der Coaching-Stuff nun mit drei schnellen Aufbauspielern voll auf Risiko zu gehen und Ballgewinne zu generieren.

Im Gefühl des sicheren Sieges leisteten sich die Bayern nun drei Turnover in Folge und die Oberhachinger verkürzten nun dank schnellen Punkten von Schüler und Zeisberger den Rückstand blitzschnell auf sechs Punkte (73:79). Während die Gastgeber plötzlich nochmal unerwartet Ihre Chance witterten, zeigten die jungen Münchener nun Nerven und verlegten zwei einfache Würfe. Als Schüler mit einem Dreier aus 9 Metern auf drei Punkte verkürzte war das Spiel auf Messers Schneide.

Das Momentum kippte nun komplett und Jonathan Zeisberger traf zwei schwierige Würfe aus dem Zweipunktbereich, mit denen Oberhaching nach einem 14:0 Lauf in Führung ging. Als Sermpezis den letzten Wurf verfehlte und die Tropics den Rebound sicherten war der Sieg für die Tropics sicher.

Mario Matic (Headcoach TSV Oberhaching Tropics): „Glückwunsch an meine Mannschaft. Sicherlich hatten wir am Ende etwas Glück, aber davon haben wir uns auf jedes Quäntchen mit bedingungslosem Kampf verdient. Wir haben trotz aussichtslosem Rückstand nicht aufgegeben und das Wunder geschafft. Neben Zeisberger war heute am Ende Niklas Schüler der Matchwinner.“

 

16.11.2025 16:00 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 95:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Sonntagnachmittag ihre fünf Spiele anhaltende Niederlagenserie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA beendet. Gegen die VR BANK Würzburg Baskets Akademie feierte man in der Stadtberger Sporthalle einen ungefährdeten 95:62 Heimsieg.

Die Franken wurden mit intensiver Verteidigung bearbeitet und im Angriff suchten die Gastgeber dieses Mal konsequent den Weg zum Korb und griff auch bei den Rebounds beherzt zu. Nur zu Beginn hielten die Gäste das Match ein wenig ausgeglichen, vor allem der gut aufgelegte Jason George übernahm aber für seine Farben sehr viel Verantwortung und erzielte bereits im ersten Viertel 14 Punkte. Dies sorgte für eine 28:17 Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Abschnitt war die Partie auf beiden Seiten etwas zerfahren, nicht alles gelang sowohl auf Leitershofer als auch auf Würzburger Seite. Im Vergleich zu den Spielen davor, als die BG in solchen Phasen dann oft einen Vorsprung aus der Hand gab, passierte dies aber jetzt nicht. Mit viel Einsatz hielt man die Baskets auf Distanz und baute die Führung bis zum Seitenwechsel sogar auf 49:33 aus.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die beste Phase der Kangaroos in diesem Spiel. Mit einem 23:5 Run zog man bis zur 28. Minuten auf 72:38 davon, viertelübergreifend erhöhte man dann sogar auf 88:50 bis zur 35. Spielminute. Dies war mit 38 Zählern Differenz der höchste Abstand des Abends.

In den letzten Minuten gelang Würzburg dann noch eine kleine Resultats Verbesserung, mehr war für die zu jeder Zeit der Partie tapfer kämpfenden Mainfranken aber nicht mehr drin. Einziger Wehrmutstropfen für die Stadtberger: Center Tom Alte musste nach einem Zusammenprall mit seinem Mannschaftskollegen Ferenc Gille mit einer Verletzung am Sprunggelenk vom Feld, Diagnose noch offen.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. OrangeAcademy 71:57

Zum 4. Heimspiel der Saison verbuchen die Dresden Titans einen wichtigen Sieg gegen Ulm. Angeführt von Duje Putnik und Sebastian Heck zeigen die Elbriesen vor 1107 Zuschauern eine, über die volle Spiellänge, überzeugende Leistung.

Auch wenn die Ulmer ohne ihre Topspieler Meissa Faye und Teo Milicic antreten, zeigen Sie gleich zu Beginn, was sie können. Hat die Heimmannschaft in den ersten Angriffen noch offensiv Probleme, schöpfen die Elbriesen in den nächsten Minuten ihr volles Potenzial. Kurz vor Ende des ersten Viertels liefern sich vor allem zwei Akteure ein persönliches Duell: Ulmer Milo Murray und Elbriese Samuel Schally können jeweils zwei Dreier in Folge verwandeln. Nach den ersten zehn Minuten leuchtet ein 20:15 auf der Tafel der Margon Arena.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode stellt Schally weiter seine Wurffähigkeiten unter Beweis. Doch auch die Schwaben haben mittlerweile ihr Händchen von außen gefunden. Diese zeigen vor allem in der Defensive mehr Biss, erarbeiten sich dadurch einfache Punkte und Trainer der Titans ist zu seiner ersten Auszeit gezwungen. Die Führung wechselt nun im Minuten-Takt, doch ein And-One vom stark aufgelegten Kroaten Putnik, bringt die Halle zum Beben. Mit einem echten Statement geht es damit bei einem Stand von 35:28 in die Halbzeit.

Weiter angespornt durch den guten Auftritt der ersten Hälfte sind die Titanen hochmotiviert, weiter ihre Heimstärke zu untermauern. In einem zunächst zerfahrenen Auftakt der zweiten Hälfte können sich die Dresdner durch eine gute Defensive, ein größeres Punkte-Polster erarbeiten. Aus Sicht der Dresdener ist der Ulmer Buzzerbeater zum 53:42 Viertelstand frustrierend.

In den entscheidend startenden Schlussabschnitt zeigen sich die Elbriesen aber wieder konzentrierter. Dass sich beide Teams nichts schenken wollen, zeigt sich sechs Minuten vor Ende, als der gegnerische Aiyamenkuhue den Dresdner Putnik ohne Erbarmen in der Luft foult. Auch wenn sich die Heimmannschaft in den Schlussminuten nicht mit Ruhm bekleckert, tut das nichts der Freude um den Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Ulm.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Ahorn Camp Baskets 78:75

Die Ahorn Camp Baskets haben in dieser Saison der Barmer 2. Basketball-Bundesliga ProB ihre erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Als Gäste der Fellbach Flashers verloren die Speyerer mit 75:78 (66:66, 35:36) nach Verlängerung.

Die Partie war phasenweise zwar zerfahren, aber stets spannend. Es gelang keinem der beiden Widersacher, sich einmal einen zweistelligen Vorsprung zu erarbeiten. Sechs Sekunden vor dem Ende des vierten Viertels demonstrierte Speyers Center David Aichele an der Freiwurfmarke Nervenstärke und erzwang die Verlängerung.

In der Overtime zeigte die Uhr noch fünf Sekunden Spielzeit an, als der Fellbacher Mateus Rocha mit einem gelungenen Drei-Punkte-Wurf die Hoffnungen der Speyerer auf einen weiteren Auswärtscoup zerstörte.

„Es war ein absolutes Kampfspiel zweier ebenbürtiger Gegner. Allerdings haben wir uns zu viele Fehler erlaubt“, sagte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa und verwies auf die 21 Ballverluste seiner Auswahl.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // TV Langen vs. CATL Basketball Löwen 98:94

Nachdem der TV Langen am Freitag kein Mittel fand, um das Spiel in Speyer zu drehen, lief Spiel zwei des Doppelspieltags deutlich besser. Gegen die CATL Basketball Löwen gelang es, in einem spannenden und letztlich knappen Spiel einen zweiten, wichtigen Sieg einzufahren. Ein besonderer Erfolg: Erstmals seit Saisonstart stehen die Giraffen nicht mehr am Tabellenende. Dank des 98:94-Heimerfolgs klettert die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn auf den elften Tabellenplatz.

Im ersten Viertel waren beide Teams weitestgehend gleich auf. Das Scoring ging immer wieder hin und her. In der Offense wirkte Langen vor allem in den ersten Minuten noch unkoordiniert. Doch auch Erfurt musste zunächst noch ins Spiel kommen, entsprechend stand es am Ende des ersten Spielabschnitts 19:22.

Deutlich besser lief es für Langen im zweiten Viertel. Zwar blieb es bis in die 14. Spielminute ein Hin und Her, anschließend kam die Offense der Giraffen deutlich besser ins Rollen. Die Mannschaft attackierte in dieser Phase häufiger das Brett. Sie ließen im Angriff den Ball besser laufen und erarbeiteten sich auch für Distanzschüsse gute Wurfpositionen. So spielte Langen wiederum einen leichten Vorsprung heraus: Mit 49:45 ging es in die Halbzeitpause.

Den Schwung aus der ersten Halbzeit nahm das Team mit ins dritte Viertel. Insbesondere in den ersten sechs Minuten sahen die Fans eine starke Leistung ihrer Mannschaft. Schnelle Angriffe, eine gute Defense und viel Spielübersicht sorgten dafür, dass sich die Giraffen in der 27. Spielminute einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeiteten. Erfurt kamen jedoch noch auf sechs Punkte heran, sodass es mit 77:71 ins letzte Viertel ging.

Dieses sorgte dann noch einmal für sehr viel Spannung. Die Basketball Löwen hatten sich noch nicht aufgegeben und kämpften um jeden Punkt und jeden Rebound. Mit Erfolg: Als Paul Albrecht in der 37. Minute einen Dreier einnetzte, stand es plötzlich 94:94. Am Ende behielten die Hausherren aber die Nerven, konnten in der Verteidigung weitere Gegenpunkte verhindern – und scorten selbst noch einmal. Mit 98:94 sicherte sich der TVL am Ende Saisonsieg Nummer zwei.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg 65:74

Die Porsche Basketball-Akademie beendet das intensivste Wochenende der Hinrunde mit einem 74:65-Sieg in Frankfurt. Bei den SKYLINERS Juniors müssen die Schwaben zwar auf Topscorer Julis Baumer verzichten, können sich aber auf Simon Feneberg und eine reife Mannschaftsleistung verlassen.

Nach einer etwas holprigen Anfangsphase und fünf Führungswechseln übernahmen die Ludwigsburger die Kontrolle. Allen voran Simon Feneberg, der mit einem Distanztreffer und erfolgreichen Freiwürfen früh Akzente setzte, traf gute Entscheidungen. Danziger war ebenfalls zur Stelle. Einerseits durch das Guard-Duo, andererseits aber auch durch gemeinsamen Einsatz und zwei aufeinanderfolgende Steals setzten sich die BBA’ler zweistellig ab (18:28 / 20:31).

Abdulhay Kömürkara, der sein bestes Saisonspiel machen sollte, veredelte eine sehr gute Sequenz aus der 6,75-Meter-Distanz. Die Basis für den fünften Sieg war gelegt, bröckelte in den fünf weiteren Minuten aber erheblich. Zwischen der 14. und der 19. Spielminute gelang kein einziger Punkt – was die Hessen zum Herankommen, nicht aber zur Wende nutzten. Ludwigsburg hielt weiter dagegen und fand in Maxwell Dongmo Temoka und Marko Masic Entlastung (31:36, 20.).

Diese Phase sollte die einzig schwäbische Schwächeperiode in der Partie blieben: Nach dem Seitenwechsel war Frankfurt etwas stärker, Ludwigsburg aber weitestgehend spielbestimmend. Immer wieder fanden die Schützlinge von Khee Rhee, der zeitweise seine ganze Rotationsqualität ausspielte, offensive Antworten. Jamie Edoka, Dusan Nikolic und Co. versuchten viel, es blieb jedoch bei Einzelaktionen und nur neun gespielten Assists.

Die BBA’ler machten ihre Sache(n) derweil weiterhin besser und fokussierter. Sie waren immer ein kleines Stückchen, in Gänze damit aber entscheidend besser – sodass fünf konsekutive Masic-Punkte (62:71) für die Vorentscheidung sorgten. Der 74:65-Sieg hat tabellarisch vorerst keine Auswirkungen, sorgt aber dafür, dass die Ludwigsburger den siebten Tabellenplatz, nach zuletzt drei Niederlagen, wieder konsolidieren.

 

 

Nachberichte ProB Nord 10. Spieltag

16.11.2025 15:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Hertener Löwen 82:87

Die Hertener Löwen haben am Sonntagabend einen wichtigen und hart erkämpften Auswärtssieg eingefahren. Beim Gastspiel bei den Dragons Rhöndorf setzte sich das Team von Trainer Robin Singh mit 82:87 durch und steht nach zehn Spieltagen mit nun 10 Punkten auf Tabellenplatz 7 – punktgleich mit dem Sechstplatzierten aus Oldenburg.

Beide Mannschaften starteten nervös, kompensierten dies jedoch mit hoher Offensivfrequenz. Nach fünf Minuten erspielten sich die Löwen beim 9:13 die erste kleine Führung. Rhöndorf blieb jedoch konsequent dran, profitierte von Fehlern der Gäste und hielt das Spiel eng. Mit 23:25 ging es in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb Herten meist in Führung und setzte sich immer wieder auf vier bis sechs Punkte ab. Doch die Dragons antworteten regelmäßig mit einfachen Punkten. Aus Hertener Sicht blieb die Partie zu foulanfällig und defensiv nicht konsequent genug, während offensiv einige kleine Unkonzentriertheiten den Spielfluss störten. Ein Lichtblick war Gilbert Gyamfi, der sein Team im Spiel hielt. Zur Halbzeit stand ein knappes 44:46 für die Gäste auf der Anzeigetafel.

Rhöndorf erwischte nach der Pause den besseren Wiederbeginn und ging nach zwei Minuten 50:49 in Führung. Das Spiel blieb weiterhin umkämpft und temporeich. Ab der Mitte des Viertels fanden die Löwen jedoch ihren Rhythmus, bestimmten zunehmend das Tempo und spielten kontrollierter. Ein starker 11:0-Lauf brachte eine 6-Punkte Führung, die Herten bis zur Viertelpause verteidigte. Mit 65:69 ging es ins letzte Viertel.

Mit viel Herz und intensiver Defensive hielten die Löwen im Schlussabschnitt die knappe Führung. Nun trat Tarik Jakupovic in den Vordergrund – er übernahm Verantwortung und setzte zahlreiche wichtige Aktionen. Eine Minute vor dem Ende war die Partie beim Stand von 77:85 vorentschieden. Die Dragons warfen noch einmal alles hinein, konnten die Löwen jedoch nicht mehr an die Freiwurflinie schicken. Herten spielte die Angriffe souverän herunter und brachte den 82:87-Erfolg über die Zeit.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // ETB Miners vs. TSV Neustadt temps Shooters 85:82

Die ETB Miners holen am 10. Spieltag den Krimisieg Am Hallo gegen die TSV Neustadt temps Shooters.

Die Miners starteten direkt heiß. Keine 30 Sekunden gespielt, da legte Quashawn Lane die ersten zwei Punkte ins Netz. Und kaum waren zwei Minuten rum, stand es 6:0 für Essen. Neustadt nahm sofort die erste Auszeit. Die Miners spielten mit starkem Passspiel wie aus einem Guss. Und weil es so gut lief, traf auch noch Jegor Cymbal von außen: 29:14. Ende des ersten Viertels: 31:15.

Auch im zweiten Abschnitt lief es zunächst weiter rund. Gabriel Jung fütterte Leon Kalinic mit einem traumhaften Assist, 35:19. Doch dann rappelten sich die Shooters langsam auf. Punkt für Punkt kämpften sie sich heran. Nach 17:30 Minuten stand es nur noch 39:30, und die Miners ließen defensiv plötzlich viel zu. Neustadt nutzte das aus und war zwei Minuten vor der Pause bis auf drei Punkte dran: 40:37. Halbzeit: 44:38 – die Führung war da, aber der Komfort dahin.

Der Start gehörte wieder den Miners: Dreier rein, 49:40. Aber Neustadt ließ sich nicht mehr abschütteln. Die Shooters drehten das Tempo hoch. Essen verlor einen Ball nach dem anderen. Die Gäste sagten Danke und gingen mit 53:52 in Führung. 2:32 Minuten vor Ende des Viertels übernahm Neustadt erstmals die Führung: 55:56. Und damit nicht genug – die Shooters legten nach, Essen stolperte weiter. 59:67 nach 30 Minuten. Das Spiel kippte aus Sicht der Miners.

Neustadt packte nun die Brechstange in der Defense aus, alles wurde härter. Die Miners stemmten sich dagegen, aber die Gäste netzten einen Dreier zum 67:72. Die Miners konterten: Jung und Paulo egalisierten auf 74:74. Es folgte ein Schlagabtausch pur. 76:76 bei noch 2:41 Minuten. Dann kam Jonny Almstedt: komplett frei zum Dreier – 79:76. Die Miners warfen jetzt alles ins Feuer. 83:79 bei noch 9,8 Sekunden. Neustadt kam nochmal, aber Essen hielt dagegen – 85:82.

 

16.11.2025 16:00 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 89:61

Zwei Tage nach dem knappen 79:76-Erfolg gegen RASTA Vechta II mussten sich die Baskets Juniors TSG Westerstede in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB bei den EN BASKETS Schwelm deutlich mit 61:89 geschlagen geben.

Das Programm an diesem Wochenende hatte es in sich für die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev. Am Freitagabend war der Aufsteiger zunächst gegen RASTA Vechta II gefordert. In einer umkämpften Partie, die aufgrund einer Ligaentscheidung in Westerstede ausgetragen und offiziell als Heimspiel Vechtas geführt wurde, hatten sich die Baskets Juniors nach zwischenzeitlich hohem Rückstand erfolgreich zurückgekämpft und sich schließlich mit dem sechsten Saisonsieg belohnt.

Am Sonntag ging die Reise dann nach Nordrhein-Westfalen zu den gut in die Saison gestarteten EN BASKETS Schwelm, die den Doppelspieltag mit einem eindrucksvollen 89:56-Auswärtserfolg beim SC Rist Wedel eingeleitet hatten. Die Mannschaft von Trainer Falk Möller wollte den Schwung mit ins Heimspiel gegen die Baskets Juniors nehmen, doch zunächst erlebten die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Beim Stand von 33:32 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Dort gerieten die Gäste, die ohne ihren Topscorer Jon’il Fugett angetreten waren, allerdings auf die schiefe Bahn und sahen sich einem kontinuierlich anwachsenden Rückstand gegenüber. Trotz nimmermüden Einsatzes war die Lücke schließlich zu groß, um noch einmal ernsthaft in den Bereich eines Comebacks zu kommen. Schwelm ist Dritter mit einer 7:3-Bilanz, die Baskets Juniors (6:6) rangieren auf Rang sechs.

„Die erste Halbzeit war sehr gut, wir haben den Gegner mit guter Defensive unter Druck gesetzt“, blickte Gacaev nach der Schlusssirene auf die Partie zurück. „In der zweiten Halbzeit hatten wir diese Energie nicht mehr. Wir waren deutlich unterlegen bei den Rebounds, dann wurde es für uns wirklich schwer. Die Jungs haben gekämpft, aber mehr war heute nicht drin. Der Gegner war schlicht besser.“

 

16.11.2025 17:00 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. RASTA Vechta II 74:77

Nach der 76:79-Auswärtsniederlage vom Freitag im kleinen Derby bei den Baskets Juniors TSG Westerstede hat RASTA Vechta II am Sonntag großartig geantwortet. Bei den zuletzt so erfolgreichen Iserlohn Kangaroos gewann das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst mit 77:74 (43:39). Für RASTAs so junges Farmteam war es am 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord der erste Sieg.

Vor 1.000 Zuschauern in der Matthias-Grothe-Halle spielte RASTA II ein defensiv überragendes Schlussviertel, ließ minutenlang keine Iserlohner Punkte zu und erkämpfte sich so den knappen Auswärtssieg. Wie schon am Freitag zeigte Roy Krupnikas eine ganze starke Leistung, machte 20 Punkte, holte sieben Rebounds. Der 19-Jährige war damit Top-Scorer der Partie.

Auch Vechtas Joel Lungelu überzeugte, kam in gut 20 Minuten Spielzeit auf zwölf Punkte und ebenfalls sieben Rebounds. RASTA II hielt die favorisierten Gastgeber, die vor dem Sonntag vier ihrer letzten fünf Spiele hatten gewinnen können, bei einer Wurfquote von nur 36 %. Zudem leistete sich Iserlohn 22 Ballverluste, auf Vechtas Konto gingen gleich zwölf Steals.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Die Freude über den Sieg ist riesig. Da sind gerade viele Emotionen hochgekommen, alle sind happy. Es war das von uns erwartete schwere Spiel, wirklich sehr physisch. Am Ende war entscheidend, dass wir im letzten Viertel so viele defensive Stopps bekommen haben – das war wirklich sehr gut. Natürlich hoffe ich, dass der Knoten jetzt geplatzt ist und wir noch weitere Spiele gewinnen.“ 

 

16.11.2025 17:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TKS 49ers 89:71

Für LOK Bernau stand am Sonntag das zweite Heimspiel des Wochenendes an. Nach der bitteren Niederlage am Freitag gegen die Rostock Seawolves Academy wollte das Team unbedingt die Wiedergutmachung – und die Fans die Antwort auf dem Feld sehen.

Das erste Viertel begann äußerst ungewohnt. Nach vier Minuten stand es gerade einmal 2:2 – beide Teams suchten noch ihren Rhythmus, viele Würfe wollten einfach nicht fallen. Mit Korblegern, Freiwürfen und einem Dreier von Emanuel Schüler setzte Bernau sich ab und erspielte sich eine zweistellige Führung. Die 49ers versuchten, Druck zu machen, doch der Vorsprung war bereits angewachsen. Viertelstand: 23:11 für LOK Bernau.

LOK vergab zu Beginn des zweiten Viertels gleich drei Dreier in Folge – und TKS machte es ihnen kurz darauf nach. Nach ein paar Minuten fanden die 49ers besser ins Spiel und konnten den Rückstand etwas verkürzen. Bernau hatte jedoch eine passende Antwort parat: Zwei Dreier in Serie von Anthony Watkins. Trotz vieler verworfener Würfe fanden die Hausherren immer wieder Lösungen: Guy Artman traf weitere Dreier und hielt den Vorsprung im zweistelligen Bereich. Halbzeitstand: 45:36 für Bernau.

Marco Rahn eröffnete den dritten Abschnitt mit einem Dreier, Anthony Watkins legte von außen nach. Erst nach gut drei Minuten konnten die 49ers ihren ersten Korb erzielen. Trotzdem war die Partie offensiv kein Leckerbissen: Beide Teams leisteten sich zahlreiche Ballverluste und vergebene Würfe. Zwischen einer ganzen Serie von Fouls und Freiwürfen setzten Anton Nufer und Emanuel Schüler weitere Dreier. Nach dem dritten Viertel stand es 69:54 für Bernau.

In den ersten drei Minuten des letzten Viertels verbuchten die Hausherren nur zwei Punkte durch Freiwürfe. Die 49ers wollten diese Phase nutzen, kamen aber zunächst ebenfalls nur zu zwei Korblegern. Die Gäste kämpften sich auf 11 Punkte heran. LOK reagierte: Dreier von Emanuel Schüler. Kurz vor Schluss mobilisierten die Gäste noch einmal alle Kräfte und legten eine Serie von Korblegern hin. Doch der Vorsprung war schon zu groß, um ernsthaft zu wackeln. Endstand: 89:71 für LOK Bernau.

 

16.11.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Itzehoe Eagles 86:91

Wieder war es spannend bis in die Schlussminuten – aber dieses Mal mit einem guten Ende für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga gewannen sie bei der Seawolves Academy in Rostock nach einem wechselhaften Spiel mit 91:86.

Die beiden Teams waren vor der Partie punktgleich, entsprechend ausgeglichen ging es auch los: Mehrfach wechselte die Führung, bevor Toni Nickel und Lucien Schmikale die leichte Führung nach dem ersten Viertel für die Gäste herauswarfen.

Die Itzehoer verteidigten stark, und der gebürtige Rostocker Nickel legte sich gegen seinen Heimatverein mächtig ins Zeug: Mit zwei Dreiern sorgte er im zweiten Abschnitt beim 30:20 für die erste zweistellige Führung. Diese hielt zunächst nur kurz, dann bauten Sydnee Bijlsma, ebenfalls in der Vorsaison noch in Rostock aktiv, und Sven Cikara den Vorsprung wieder aus. Danach gelang allerdings in der Offensive nicht mehr viel, sodass es zur Halbzeit nur noch 41:37 stand.

Die Eagles brauchten einen guten Start in die zweite Hälfte, und sie bekamen ihn dank viel Energie und Tempo. Die nächsten Dreier von Nickel und Schmikale saßen, und als Finn Fleute zum 56:43 traf, sah es gut aus. Rostock nahm die Auszeit, nur zwei Minuten später war Eagles-Coach Timo Völkerink zu demselben Schritt gezwungen: Die Gastgeber hatten zehn Punkte in Serie gemacht. Auch die Itzehoer Auszeit konnte die Seawolves nicht stoppen, die sich vor dem letzten Viertel die Führung holten (68:66).

Insgesamt fast vier Minuten blieben die Gäste ohne Korberfolg und gerieten mit 66:73 in Rückstand. Nickel brach den Bann mit einem Dreier, minutenlang waren die Eagles dicht dran am Gegner, schafften aber den Ausgleich nicht – bis sich die höhere Intensität in der Defensive auszahlte und Fleute drei Minuten vor Schluss zum 79:79 traf. Nun hatten die Itzehoer das Momentum auf ihrer Seite. Cikara verwandelte den Dreier zur Führung. Rostock musste foulen, doch Nickel und Cikara sicherten von der Freiwurflinie den Sieg.

 

Nachberichte ProB Süd 9. Spieltag

13.11.2025 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. SKYLINERS Juniors 73:88

Am Donnerstagabend ging es für die SKYLINERS Juniors zur ersten Partie des Doppelspieltags dieser Woche. Mit einer überzeugenden Performance gewann das Team von Markus Klusemann mit 88:73 gegen den direkten Tabellennachbarn VR Bank Würzburg Baskets Akademie. Am Sonntag steht direkt die nächste Aufgabe auf dem Programm. Die Porsche BBA Ludwigsburg wird am Sonntag zu Besuch kommen.

Das erste Häkchen können die Frankfurter nach dem gestrigen Auswärtssieg bereits setzen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase fanden die Juniors sehr schnell in ihren Rhythmus und setzten sich bereits früh von den Würzburgern ab. Diesem Rückstand liefen die Mannen von Alex King bis zum Ende hinterher. Besonders Marko Petric (27 Punkte) und Christian Skladanowski (18 Punkte) versuchten dagegenzuhalten, am Ende waren die SKYLINERS Juniors aber das bessere Team und setzten sich mit 88:73 durch.

Auf Seiten der Frankfurter überzeugten erneut Jamie Edoka (27 Punkte; drittes Spiel in Folge mit 25+ Punkten), sowie Ivan Crnjac (16 Punkte), der erst kürzlich von einer Verletzung zurückkam. Besonders auffallend war, dass die Frankfurter ihr Spiel konstant über vier Viertel durchzogen – etwas, womit sie bisher in dieser Saison Schwierigkeiten hatten.

„Ich bin sehr stolz auf die Jungs – nicht nur wegen des Sieges, sondern vor allem wegen der Art und Weise, wie wir über vier Viertel konzentriert geblieben sind. Das war ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen dürfen. Mit Ludwigsburg wartet am Sonntag ein starkes und physisches Team auf uns. Wir müssen die Energie aus dem Würzburg-Spiel mitnehmen und wieder von der ersten Minute an bereit sein“, so Markus Klusemann.

 

14.11.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BG Hessing Leitershofen 73:72

Die OrangeAcademy erkämpft sich in einem heißen Spiel zuhause den Sieg gegen die BG Hessing Leitershofen mit 73:72. Besonders Milicic und Dordevic entscheiden die Partie in der Crunchtime.

Beide Mannschaften starteten mit harter Defensive, wodurch beide jeweils nur zu wenigen Abschlüssen am Korb kamen. Die jungen Ulmer nahmen jedoch im Angriff Fahrt auf und konnten Lücken in der Kangaroos Verteidigung für sich nutzen. Die noch ausbaufähige Dreierquote auf Seiten von Leitershofen kam Ulm zugute und sie gingen mit 19:14 in die erste Pause.

Im weiteren Verlauf des Spiels fanden sich die Kangaroos besser in einen offensiven Rhythmus und konnten letztlich entscheidend scoren. Die letzten vier Minuten des zweiten Viertels übernahmen sie dann erstmals knapp die Führung. Weiterhin vergrößerten Freiwürfe und Dreier von Leitershofen den Abstand zum Punktestand der jungen Ulmer.

Aufgrund abnehmender Verteidigungsstärke der Kangaroos konnten die Gäste ihre Stellung im dritten Viertel zwar weiter beibehalten, doch die jungen Ulmer befanden sich auf der Überholspur. Guard Joel Cwik traf in den letzten Sekunden einen schweren Korbleger womit Sie mit 58:56 in die letzte Pause gehen konnten.

Die ersten Minuten des letzten Viertels waren geprägt von starker Defense der Kangaroos, was den jungen Ulmern Korbwürfe erschwerte. Doch in der entscheidenden Phase behielten die Gastgeber die Nerven: Teo Milicic traf einen wichtigen Wurf und Marko Dordevic konnte zwei Freiwürfe zur Führung verwandeln. Damit stellten sie die Weichen auf Sieg. So sicherte sich die OrangeAcademy ihren siebten Erfolg in der laufenden Saison.

OrangeAcademy-Head Coach Florian Flabb: „In der zweiten Halbzeit sind wir richtig stark aufgetreten. Wir haben das Rebound-Duell klar für uns entschieden und nur drei Mal den Ball verloren – genau so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Insgesamt haben die Jungs den Gameplan konsequent umgesetzt.“

 

14.11.2025 18:30 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. TSV Oberhaching Tropics 77:83

Trotz einer unglaublichen individuellen Leistung des Erfurter US-Imports Michael Mitchell entführen die Oberhachinger Basketballer nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf die Punkte aus dem Löwen Käfig.

Nach einem guten Start der Gleißental-Riesen und einer 9:2 Führung lieferte Mitchell eine Show ab. Der Shooting Guard, der seine Ausbildung an der renommierten Universität von Minnesota abgeschlossen hat, traf reihenweise schwierige Würfe. Trotz der Mitchell-Show waren die Tropics dank einer starken Teamleistung, in der alle neun Spieler voll überzeugen konnten, gut im Spiel und lagen zur Halbzeit nur knapp mit 43:47 hinten.

Ab dem dritten Viertel kühlte Mitchell dann nach und nach ab. Auch ein großer Verdienst von Alek Jekov, der sich zusammen mit Philipp Bode, nun gegen den US-Star aufrieb. Jekov überzeugte nicht nur defensiv, sondern verbuchte mit 14 Punkte zudem seine Karrierebestleistung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Während Zeisberger und Müller vorne für Punkte sorgten, überzeugte das Trio Zeis, Fischer und Muratovic vor allem defensiv und kämpfte wie besessen um jeden Rebound.

Muratovic konnte immer wieder auch Offensivrebounds sichern und in Punkte ummünzen. In der entscheidenden Phase war es diesmal Kapitän Peter Zeis, der wichtige Würfe traf und dafür sorgte, dass sich das Momentum zu Gunsten der Gelbhemden drehte. In der Crunchtime überzeugte man vor allem defensiv heute als Team und sicherte sich den wichtigen Auswärtserfolg.

 

14.11.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TV Langen 85:64

Das Auswärtsspiel gegen die Ahorn Camp Baskets wurde für den TV Langen das erwartet schwere Spiel. Auf das ausgewogene Teamplay der Gastgeber aus Speyer fehlte den Lagenern nicht nur defensiv, sondern auch offensiv die richtige Antwort. Letztlich unterlagen die Giraffen mit 85:64.

Auf Seite des TV Langen gab es dabei eine kleine Überraschung: Die Südhessen haben kurzfristig noch einmal nachgelegt und mit Justin Andrews einen erfahrenen Point Guard verpflichtet. Bei seinem ersten Spiel zeigte Andrew eine ordentliche Leistung, konnte aber im neuen Mannschaftsgefüge zumindest bei der ersten Station des Doppelspieltags noch nicht den Unterschied für sein Team ausmachen. Stattdessen verfielen die Giraffen wieder ein wenig zurück in alte Muster, die sie insbesondere vor dem Heimsieg gegen Würzburg gezeigt hatten.

Ein zu großer Fokus auf selten erfolgreiche Drei-Punkte-Würfe und eine zu wenig physische Defense sorgten dafür, dass Speyer das Spiel eigentlich dauerhaft im Griff hatte. Nach dem Korbleger durch David Aichele in der zweiten Spielminute lief der TVL bis zum Schluss einem Rückstand hinterher. Nachdem die Langener insbesondere das erste Viertel mit 24:14 verloren, konnten sie auch in der Folge kein Viertel für sich entscheiden, eine Aufholjagd war so entsprechend nicht möglich.

„Heute war aus meiner Sicht eigentlich mehr drin, als es das Ergebnis zeigt. Leider haben wir insbesondere offensiv nicht den Schalter umgelegt. Wenn man 50 Prozent Zweier wirft und 42 Punkte in der Zone macht, dann müssen wir als Mannschaft einfach verstehen, dass der Weg zum Korb auch zum Erfolg führt. Stattdessen haben wir weiterhin Dreier geschossen, obwohl wir nur 4 von 30 getroffen haben“, sagt Langens Headcoach Tobias Jahn.

 

14.11.2025 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Dresden Titans 85:68

Nach der ersten Niederlage in Oberhaching befindet sich der BBC Coburg wieder im Erfolgsfahrwasser der Vorwochen. Gegen die Dresden Titans präsentierte sich der Tabellenführer der ProB Süd deutlich gefestigter und bleibt damit dank dem 85:68 zuhause weiterhin ungeschlagen. Für die Coburger ist es bereits der achte Erfolg im neunten Ligaspiel, womit die Vestestädter ihren Ein-Sieges-Vorsprung zwischen sich und dem Tabellenzweiten aus Ulm wahren.

10:6 führten die Vestestädter, doch dann meldete sich Dresdens Topscorer Scott Stone an. Zunächst mit einem schönen Zuspiel auf Sebastian Heck und anschließend fing er selbst so richtig Feuer: Auf einen Korbleger folgten drei Stone-Dreier hintereinander, die die Coburger zu einer Auszeit zwangen (10:19). Doch der BBC berappelte sich, ließ in den verbleibenden dreieinhalb Minuten bis zur Viertelpause keine Punkte der Titans mehr zu und verkürzte wieder auf 17:19.

Der positive Coburger Trend setzte sich auch im zweiten Viertel weiter fort. Zwei schnelle Dreier von Fasoyiro brachten den BBC wieder in Front (23:19). Die Titans blieben hartnäckig. Immer wieder arbeiteten sich Gäste bis zum Korb durch, erzielten dort ihre Punkte oder waren andernfalls nur mit einem Foul zu stoppen. Doch die Gäste wackelten von der Freiwurflinie. Deshalb gingen die Coburger mit einer knappen 44:40-Führung in die Kabine.

Auch Durchgang Nummer zwei blieb zunächst eng. Während der BBC nun immer öfter Tim Herzog unter dem Korb ins Spiel brachte, punktete auf der Gegenseite Titans-Guard Georg Kupke vermehrt. Die Schwäche der Dresdner von der Freiwurflinie hielt jedoch auch in der zweiten Halbzeit weiter an und so schafften es die Coburger vor allem durch Herzog und Wenzl sich erstmals zweistellig abzusetzen (64:53).

Aber die Sachsen bäumten sich zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal auf. Bis auf 66:62 kamen die Titans durch Kupke und Heck wieder heran, aber erneut Lahr von draußen, Wenzl von Downtown und Herzog am Korb setzten Dresden entscheidend zu (74:64). Nur noch vier Punkte wollten dem ProA-Absteiger in den verbleibenden sieben Minuten gelingen, während der BBC noch elf Zähler obendrauf packte (85:68) und somit den fünften Heimsieg im fünften Heimspiel feiern konnte.

 

14.11.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers 67:69

Ludwigsburg und Fellbach schenken sich im ProB-Derby nichts und liefern sich in der ersten Hälfte des Doppelspieltags ein packendes Duell auf Augenhöhe. Für die Entscheidung sorgt 1,3 Sekunden vor dem Ende Jakob Hanzalek, dessen Buzzerbeater die Partie zu zu Gunsten der Gäste entscheidet (67:69).

Ludwigsburg zwang Fellbach in den ersten zwölf Minuten zu zehn Ballverlusten, erarbeitete sich eine zweistellige Führung und nutzte dabei quasi jeden Fehler der Flashers vom Rebound bis zur Unachtsamkeit für Zählbares aus. Die Gäste mühten sich gegen die druckvolle Verteidigung der Barockstädter vergeblich und fanden, außer durch Einzelaktionen von Tyseem Lyles, nicht statt (26:14).

Nach mehreren Auszeiten, Ansprachen und emotionalen Seitenlinien-Gesprächen von Headcoach Kristiyan Borisov, der im Spielverlauf unter anderem Nik Schlipf wutentbrannt in die Kabine schicken sollte, gelang dann aber jedoch binnen beeindruckender Kürze vor und nach dem Seitenwechsel der Turnaround. Fellbach sicherte sich spielerische Stabilität, immer wieder Momentum und vor allem Zugriff (37:30, 20. / 51:52, 30.).

Ludwigsburg konnte diese Akzente zwar beantworten, sich aber nicht mehr nachhaltig die Kontrolle zurückerarbeiten. Das Geschehen war vollkommen offen und jede Akzentuierung prägte stets kurzzeitig die Partie – ehe ein Turnover und ein Offensivfoul Fellbach die Chance zur Entscheidung mit dem letzten Wurf ermöglichten, die Hanzalek zu nutzen wusste und seine Farben glückselig werden ließ.

 

Nachberichte ProB Nord 9. Spieltag

14.11.2025 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 76:79

So nah dran am ersten Sieg wie noch nicht oft in dieser Saison war RASTA Vechta II am Freitagabend. Im kleinen Derby gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede, dem 9. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, war es vor allem Roy Krupnikas, der mit 23 Punkten seinem Team lange viel Hoffnung gab. Doch Oldenburgs Top-Scorer Jon’il Fugett wurde zum Matchwinner, er traf die entscheidenden Dreier zum 79:76-Sieg seines Teams.

RASTA II hatte dieses Heimspiel auswärts austragen müssen. Aufgrund der Nichtverfügbarkeit des RASTA Domes wurde in der Hössenhalle in Westerstede gespielt, rund 170 Fans, darunter 20 aus Vechta, sorgten für eine schöne Atmosphäre. Die Vechtaer konnten sich in der 1. Halbzeit eine zweistellige Führung erarbeiten (35:25), überstanden zu Beginn des 3. Viertels eine gefährliche Phase (40:46), ehe sie in der Crunchtime das Spiel hätten für sich entscheiden können.

Doch in letzter Minute traf Fugett jeweils von Downtown erst zum 72:73-Anschluss der Oldenburger, dann zur 75:74-Führung. Eine Wende gelang RASTA II danach nicht mehr. Roy Krupnikas wurde mit 23 Punkten Top-Scorer der Partie.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Diese Niederlage tut gerade richtig weh, nicht nur mir, sondern auch dem ganzen Team. Wir haben heute zumindest eine gute Reaktion auf das Spiel in Schwelm gezeigt, haben mit deutlich mehr Intensität und Bereitschaft gespielt. Das hatten wir uns auch vorgenommen. Aber am Ende ist uns dann die Puste ausgegangen. Jetzt heißt es, so blöd es klingt, Mund abwischen und Sonntag ist das nächste Spiel.“

 

14.11.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos 71:75

Es war Freitag, der 14. – aber für Fans der Itzehoe Eagles, zumindest die abergläubischen, mag es sich wie Freitag, der 13., angefühlt haben. Denn sie mussten die dritte Heimniederlage ihres Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga miterleben: Gegen die Iserlohn Kangaroos unterlagen die Eagles mit 71:75.

Eagles-Leistungsträger Trey McBride konnte wegen Knieproblemen nicht mitspielen. Von der Bank sah er ein ansehnliches, temporeiches und ausgeglichenes Spiel mit einem starken Schluss der Eagles im ersten Viertel: Dreier von Sven Cikara und Jonathan Elzie sowie ein weiterer Treffer von Elzie sorgten für einen kleinen Vorsprung.

Danach wurde es in der Offensive zäher, doch weil die Gäste sieben Minuten lang auch nur vier Mal – wenn auch von der Dreierlinie – erfolgreich waren, blieb es bei der Führung der Itzehoer. Dieses Mal allerdings gehörte das letzte Wort im Viertel den Kangaroos, die noch auf 35:39 verkürzten.

Mit fünf Punkten zu Beginn der zweiten Hälfte bauten die Eagles ihr Polster wieder aus, danach herrschte aber Dürre im Angriff. Iserlohn agierte viel mit einer Zonenverteidigung, und Eagles- Coach Timo Völkerink stellte fest: „Wir haben gegen die Zone sehr schlecht ausgesehen und uns unsere Aggressivität nehmen lassen.“ Das Tempo ging verloren, das Passspiel hakte, oft versuchten es die Gastgeber von außen, trafen aber kaum. Elzie traf einen wohltuenden Dreier zum 51:46.

Doch danach starteten die Kangaroos viertelübergreifend einen 10:0-Lauf. So übernahmen sie die Führung und gaben sie, gestützt auch auf wichtige Dreier, nicht mehr her, obwohl die Eagles in der Schlussphase noch einmal auf zwei Punkte herankamen.

 

14.11.2025 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. ETB Miners 62:70

Die ETB Miners Essen bestritten am Freitagabend den ersten Teil ihres Doppelspieltags-Wochenendes – und setzten sich dabei auswärts bei den Hertener Löwen eindrucksvoll durch.

Herten eröffnete die Partie mit den ersten zwei Punkten, doch Niclas Sperber antwortete sofort per Dreier für die Miners. Nach vier Minuten übernahmen die Löwen per Distanzwurf erneut die Führung – 9:7. Kurz darauf glich Mychael Paulo zum 9:9 aus. Drei Minuten vor Viertelende lagen die Essener bereits mit 11:14 vorne. Der Dreier fiel zunächst deutlich besser. Mit einem starken Finish gingen die Miners mit einer klaren 11:21-Führung in die erste Pause.

Essen knüpfte zunächst nahtlos an die gute Leistung an. Nach 13 Minuten stand es bereits 16:31. Die Miners verteidigten nun sehr kompakt, ließen kaum zweite Chancen zu und dominierten vor allem am Brett. Dennoch kamen die Löwen wieder besser ins Spiel und gewannen dieses Viertel knapp mit 17:16 Punkten. Zur Halbzeit führten die Gäste aber immer noch verdient mit 28:37.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie deutlich physischer. Die Miners verloren phasenweise den Rhythmus, während Herten über eine aggressivere Verteidigung wieder herankam. Nach 27 Minuten war der Vorsprung auf 35:41 geschmolzen. Das Viertelende verlief äußerst emotional und ging an die Löwen, doch Essen behauptete seine Führung – 43:49 nach 30 Spielminuten.

Acht Minuten vor dem Ende blieb es eng. Ben Uzoma erhöhte auf 46:57, ehe Mychael Paulo und Gabriel Jung im späteren Spielverlauf weitere Dreier zum 54:63 einstreuten. Doch Herten kam noch einmal heran die Löwen trafen aus der Distanz zum 59:63 – bei noch 2:22 Minuten auf der Uhr. Die Miners behielten jedoch die Ruhe, spielten die Uhr clever herunter und antworteten trotz eines weiteren Hertener Dreiers zum 62:68 mit Köpfchen. Am Ende stand ein Auswärtssieg von 62:70.

 

14.11.2025 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Seawolves Academy 92:96

Am Freitagabend stand für LOK Bernau der 9. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an – und die Sparkassen-Arena war bereit für den vierten Sieg in Serie.
Die Fans kamen mit guter Stimmung, denn nicht nur das Team hatte einen Lauf – auch der Kader war endlich wieder vollständig einsatzbereit.

Rostock eröffnete das Spiel per Freiwurf, doch LOK fand sofort sein Tempo und erspielte sich eine frühe 8-Punkte-Führung. Beide Teams hatten dann eine Phase voller vergebener Würfe – Blocks, Fehlpässe, Hektik auf beiden Seiten. Kurz vor Ende des Viertels zeigten die Gäste ihre größte Waffe: Drei Dreier in Folge – erst Bruno Loll, dann zweimal Luis Wulff. LOK antwortete durch Anton Kemmer ebenfalls von außen. Viertelstand: 20:18 für Bernau.

Die ersten zwei Minuten wirkten wie verhext: Der Ball wollte einfach nicht durch die Reuse. Erst ein Korbleger von Anton Kemmer beendete diese Phase und brachte das Spiel wieder in Bewegung. Danach folgte ein Abschnitt mit vielen Fouls und Freiwürfen, doch in der zweiten Hälfte des Viertels flog der Ball wieder durch die Reuse. Schritt für Schritt arbeitete sich LOK einen Vorsprung heraus und ging verdient mit einer Führung in die Pause. Halbzeitstand: 48:36.

Bernau suchte nach der Pause den schnellen Weg zum Korb und verbesserte die Trefferquote.
Sowohl Rostock als auch LOK trafen mehrfach von außen: Mit zunehmender Spielzeit bekam Rostock aber immer mehr Sicherheit. LOK verlor phasenweise das Gleichgewicht – Rostock nutzte das konsequent und kam näher heran. Das Viertel endete zerfahren – viele Fouls, viele Freiwürfe. 68:64 für LOK.

Der Start ins letzte Viertel war für Bernau fatal: Die ersten Punkte erzielte LOK erst nach 2:15 Minuten. Bis zur Viertelmitte hatte Bernau insgesamt nur zwei Punkte erzielt. Rostock glich aus, zog vorbei und baute den Vorsprung aus. Vier Minuten vor Schluss bäumte sich Bernau noch einmal auf und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Doch Nervosität und Zeitdruck führten zu Fehlern – die Rostocker nahmen die Freiwürfe dankend an. Endstand: 92:96 für Rostock.

 

14.11.2025 20:00 Uhr // SC Rist Wedel vs EN BASKETS Schwelm 56:89

Der erste Teil des Doppelspieltags startete für die EN Baskets auswärts beim SC Rist Wedel. Erstmals mit dabei war Tim Ludwig. Der 18-Jährige trainiert schon seit einiger Zeit mit und spielt sonst für unsere Kooperationspartner SW Baskets Wuppertal in der 2. Regionalliga sowie BBA-Hagen in der NBBL. Luka Zajic und Henning Gustrau rückten in die Startformation.

Die Baskets kamen mit sechs schnellen Patterson-Punkten gut ins Spiel. Beim 3:12 muss Wedel bereits die erste Auszeit nehmen. Doch die verpufft. Die Blau-Gelben Schwelmer kontrollierten das erste Viertel, 13:25.

Auch der Start ins zweite Viertel gehört den EN Baskets. 15:33 der Zwischenstand. Und es geht weiter. Die Blau-Gelben verteidigten stark und zwangen Wedel zu zehn Ballverlusten. Im Angriff konnten alle eingesetzten Spieler nach Belieben punkten, Fast-Breaks und schöne Ballbewegungen brachten eine 30:55-Führung.

Das Spiel ging weiter wie die erste Halbzeit. Gute Verteidigung, Steals, Blocks, vorne einfache Punkte, es steht 30:61. Die Baskets können den Vorsprung auf zwischenzeitlich 35 Punkte hochschrauben. Am Ende des Viertels heißt es 43:72. EN-Coach Falk Möller kann, auch im Hinblick auf das Spiel am Sonntag, gut durchwechseln.

Auch im letzten Abschnitt lassen die EN Baskets nichts mehr anbrennen. Am Ende steht ein hoher und sehr verdienter 56:89-Auswärtssieg. Head-Coach Falk Möller „Wir haben das heute als Mannschaft sehr gut gemacht. Wir waren angeschlagen, aber alle haben alles gegeben. Jetzt müssen wir schnell regenerieren und am Sonntag zu Hause nachlegen.“

 

14.11.2025 20:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Dragons Rhöndorf 90:95

Vor knapp 900 Zuschauern verlieren die TSV Neustadt temps Shooters am Freitagabend im Shooters Dome nach zwischenzeitlicher 13 Punkte Führung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die stark spielenden Dragons aus Rhöndorf. Auf beiden Seiten fehlten die verletzten Mannschaftskapitäne und es entwickelte sich, wie vor dem Spiel angenommen, ein spannendes und rasantes Spiel.

Das Spiel begann direkt mit einem Alley-oop vom Dragons Spieler Juhwan Harris-Dyson, der den Ball in den Korb hämmerte. Für die temps Shooters konnte Elias Marei ebenfalls den ersten Korb erzielen. Das Spiel nahm Fahrt auf und ging von da an etwas wild hin und her. Die erste Führung für die Gastgeber erzielte Chris Kwilu durch ein schönes And-one in der 8. Spielminute zum 16:15. Das 1. Viertel endete wenig später mit einem Knappen 22:23 für die Dragons.

Im zweiten Abschnitt agierten die Neustädter in der Defensive deutlich verbessert und im Angriff suchte man öfter erfolgreich den Weg zum Korb. Amar Licina traf einen Dreier und zwang damit Gästecoach Max Becker beim Stand von 39:29 zu einer Auszeit. Die anschließenden Spielminuten gehörten dann wieder den jungen Gästen, die zurückschlugen und den Rückstand bis zur Halbzeit auf 51:46 verkürzen konnten.

Nach dem Seitenwechel baute Neustadts Topscorer Matej Jelovcic die Führung durch einen Dreier wieder aus. Doch die Rhöndorfer nutzen die nächsten zwei schwachen Minuten der temps Shooters aus, um das Spiel komplett zu drehen und durch einen 0:11 Lauf in Führung zu gehen. Von da an war das Spiel wieder auf Augenhöhe und viele Freiwürfe nahmen dem Spiel etwas das Tempo. Vier Gästepunkte in den letzten 30 Sekunden stellten das Ergebnis vor dem letzten Viertel auf 70:67.

Bis in die letzte Spielminute blieben die Neustädter beim Stand von 90:89 in Führung, doch Dragons Big Men Benjamin Sadikovic brachte sein Team mit einem Layup 38 Sekunden mit 90:91 in Führung. Sadikovic bekam zwei Freiwürfe kruz vor Schluss, verwandelte beide und klaute den temps Shooters danach noch bei einem Einwurf den Ball, sodass die erste Heimniederlage für Neustadt besiegelt war. Der Endstand hieß 90:95 für die Dragons.

 

14.11.2025 20:30 Uhr // TKS 49ers vs. BSW Sixers 77:89

Ein packender Basketballabend, ein Spiel voller Läufe, Führungswechsel und purer Nervenanspannung – doch am Ende standen die TKS 49ers nach einer intensiven Overtime mit leeren Händen da. Gegen die starken BSW Sixers zeigte das Team große Moral, kämpfte sich mehrfach zurück und bot den Fans in der BBIS einen echten Krimi. Trotz starker Phasen, cleveren taktischen Anpassungen und großem Einsatz reichte es am Ende nicht.

Am Freitagabend ging es zu einer eher ungewohnt späten Zeit aufs Parkett. Die Partie startet mit einer Machtdemonstration der Sixers, ein offener Dunk von Emanuel Ozike. Danach beginnt das beste Rebounding-Team der Liga diesem Namen alle Ehre zu machen, mit acht offensiv Rebounds können sie dadurch zehn Punkte direkt durch diese Rebounds erzielen. Zeitgleich kommt die Offensive der 49ers nicht ins Rollen, was zu einem Stand von 12:19 führte.

Im zweiten Abschnitt konnten die 49ers mehr entgegenhalten. Die Umstellung der 49ers auf eine Zonenverteidigung gab den Sixers offensiv etwas zum Grübeln: „Wir haben nicht so gut reagiert wie man es sich wünschen würde gegen eine Zone“ zeigt sich Sixers Coach Lukas Varga unzufrieden mit dem Umgang der Verteidigung seiner Spieler. Derweil schenkt Jenö Pildner 11 Punkte in diesem Viertel ein und verhilft somit zu einem Halbzeitstand von 37:38

Aus der Halbzeitpause kommen die Sixers etwas besser heraus und können ihre knappe Führung auf fünf Punkte zuerst ausbauen, doch die 49ers lassen nicht locker und holen sich die erste Führung seit Beginn des 2.Viertels wieder. Die letzten anderthalb Minuten lassen jedoch ein schlechtes Licht werfen, sechs schnelle Punkte der Sixers macht die knappe Führung der Gastgeber zunichte und schickt sie somit mit einem vier Punkte Rückstand in den letzten Abschnitt.

Dieser hatte es in sich, mit 8 Führungswechseln war zu keiner Zeit das Spiel sicher in den Händen eines Teams. Jeder Ballbesitz, jede Verteidigung kann das Spiel entscheiden. Eine Minute vor Schluss trifft Robert Holmes für die Sixers zum Ausgleich, 72:72. Mit nur noch 18 Sekunden und keinen Timeouts mehr können sich die 49ers den Sieg holen. Doch es findet sich kein offener Wurf. Es geht also in die Overtime.

In der Overtime finden die 49ers keinen Rhythmus. Sie versuchen immer wieder hinter der 3er Linie abzuschließen, obwohl sie in der 2. Hälfte sehr viele Freiwürfe unter dem Korb bekommen haben. Je mehr sie versuchten, desto mehr gingen daneben. „Einige Spieler haben sich hervorgetan und Spielzüge gemacht, und wir haben Stopps erzielt.“ so betont Lukas Varga die Schlussphase seines Teams wieder. So endet das Spiel mit einem 77:89 Endstand für die Sixers.

 

Nachberichte ProA 9. Spieltag

14.11.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Nürnberg Falcons BC 71:89

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 71:89 (28:53) gewonnen und damit den dritten Sieg in Folge eingefahren.

Die Nürnberg Falcons sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter im Aufwind. Auch ohne den erkrankten Evan Taylor zeigte das Team von Ralph Junge gegen Wolmirstedt eine starke und souveräne Leistung. Schon im Auftaktviertel setzten die Mittelfranken erste Duftmarken und schenkten den Gastgebern 30 Punkte ein (14:30).

Dank guter Defense, Geduld und tollem Teambasketball konnten Trevor Baskin und Co. die Führung bis zur Pause auf 25 Zähler ausbauen (28:53) und für eine Vorentscheidung sorgen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Baskets dann besser ins Spiel. Die Falcons blieben aber treffsicher von außen, sehr effizient und nach 30 Minuten 52:70 vorne. Im Schlussabschnitt sorgten Vincent Friederici und Julius Wolf schnell wieder für eine 20 Punkte-Führung (54:75) und klare Verhältnisse. Der Aufsteiger war in der Folgezeit nur noch um Schadensbegrenzung bemüht und musste sich schlussendlich mit 71:89 geschlagen geben.

Ralph Junge konnte zufrieden sein, zumal fünf Spieler zweistellig scorten: „Mir hat heute vor allem die erste Hälfte sehr gut gefallen. Wir sind sehr routiniert und dominant aufgetreten und konnten an die gute Defensiv-Leistung aus dem Karlsruhe-Spiel anknüpfen. Nach der Pause ging uns ein wenig die Intensität verloren, was Wolmirstedt mehr Freiheiten bescherte. Der Sieg war aber nie in Gefahr und so freuen wir uns über einen verdienten Auswärtserfolg und den dritten Sieg in Folge.“

 

15.11.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. BG Göttingen 77:88

Über weite Strecken verlangte der BBC Bayreuth der BG Göttingen heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA alles ab, erst als die Niedersachsen begannen, im Schlussviertel ihre Dreier zu treffen, wurde es doch noch deutlich und Göttingen siegte am Ende mit 88:77 (35:36).

Es dauerte in der temporeichen, aber zunächst von wenig Treffsicherheit geprägten Partie über zwei Minuten, ehe Nat Diallo mit dem 2:4 die ersten Bayreuther Punkte der Partie machte. Nach gut fünf Minuten führte Göttingen mit 8:2, KeVaughn Allen und Leroy Ikejiaku verkürzten auf 6:8. Zwei weitere Ikejiaku-Freiwurftreffer stellten den Score auf 8:11, Rayshawn Mart traf zum 10:13. Nach dem finalen Korb von Allen zum 17:19 ging es in die erste Viertelpause.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts zum 19:19 aus. Göttingen zog dann auf 24:19 davon, abermals Diallo antwortete mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 22:24.Hendrik Drescher traf den ersten Göttinger Dreier um 27:22, Kovalov verkürzte auf 24:27. Allen brachte den BBC von der Freiwurflinie auf 31:33 heran. Nach einem technischen Foul gegen Jordan Sears verkürzte Allen von der Linie auf 33:35 und traf dann mit dem Buzzer einen Dreier zur 36:35-Halbzeitführung der Bayreuther.

Diallo traf nach dem ersten Göttinger Korb der zweiten Hälfte zum 38:37 für den BBC. Die Führung wechselte hin und her. Die Partie blieb intensiv, zäh, aber spannend. Nach einem Göttinger 9:0-Lauf stand es 48:42 für die Gäste. Diallo stellte von der Freiwurflinie auf 47:48 und traf anschließend einen Tip-in zur erneuten Bayreuther 49:48-Führung. Plescher traf in der Schlusssekunde des dritten Viertels noch einen Dreier zum 52:50 nach 30 Minuten für Bayreuth.

Diallo traf zu Beginn des Schlussviertels zum 54:52 für die Gastgeber. Göttingen schlug dann mit einer 8:0-Serie und zwei Dreiern zurück und führte wieder mit 62:59. Allen verkürzte von der Linie auf 68:73. Göttingen erhöhte nach einem 15:2-Lauf auf 83:68. Die Entscheidung war damit gefallen, 100 Sekunden vor Schluss stand es 85:70. Göttingen gewann schließlich mit 88:77. Der BBC hatte dem BBL-Absteiger das gesamte Spiel über alles abverlangt.

 

15.11.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:75

Kardiologen in Bochum haben wahrscheinlich eine Menge zu tun in dieser Saison, denn auch der Heimsieg der VfL SparkassenStars Bochum gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim war ein richtiger Thriller. Am 9. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bewiesen die SparkassenStars wieder einmal starke Nerven und behielten die Nase vorn.

Die Partie begann zerfahren. Beide Teams hatten sehr durchschnittliche Wurfquoten und wirkten nervös. Die Knights hatten die Nase vorn und führten 19:15 nach dem ersten Viertel.

Im zweiten Spielabschnitt drehten die SparkassenStars auf und zeigten, dass sie die Knights dominieren können, sowohl offensiv als auch defensiv. Bis zur Halbzeit erzwangen sie 11 Turnover bei den Schwaben und trafen fünf Dreier. Die Ritter blieben bis zur Halbzeit erfolglos aus der Distanz. 0/8 Dreiern stand zur Halbzeit für die Kirchheimer auf dem Stat-Bogen. Zur Halbzeit führte die SparkassenStars mit 38:29.

Die Knights kamen im dritten Viertel wieder besser ins Spiel. Kurz vor Ende des Viertels schienen sie das Momentum durch einen Dreier von Russell auf ihre Seite zu ziehen, doch der nervenstarke Kapitän der Bochumer, Niklas Geske, konterte mit dem Buzzer zur 56:53 Führung vor dem letzten Spielabschnitt für sein Team. Psychologisch war das sehr wichtig.

Mal wieder entwickelte sich ein Thriller in der Bones Hands Arena. Drei Minuten vor Schluss stand es 69:69 und der Bochumer Headcoach Felix Banobre rief sein Team nochmal zum Timeout. Antonio Williams übernahm Verantwortung und traf für sein Team zum 73:70. Danach zeigte sich vor allem Dragon Mangum sicher von der Freiwurflinie und das Spiel endete mit einem Sieg für die SparkassenStars.

 

15.11.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Bayer GIANTS Leverkusen 123:81

Der Rekordmeister aus Leverkusen mussten Auswärts am 9. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 beim großen Favoriten eine 81:123-Pleite hinnehmen. Die Leverkusener Korbjäger mussten, ohne die verletzten John Williams Jr., Sebastian Brach und C.J. Oldham, vor 3.092 Zuschauern in die picke packe vollen Ischelandhalle.

Hagen spielte sich schnell in einen Rausch und setzte sich mit 13:0 von den „Riesen vom Rhein“ ab. In der Anfangsphase verletzte sich Luca Finn Kahl, der im Anschluss nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Es war wie verhext. Nach einer Auszeit konterte BAYER mit einem 10:0- „Run“ und verkürzte den Rückstand auf drei Zähler (13:10). Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki & Co. trafen jedoch hochprozentig von außen und sorgten, nach zehn absolvierten Minuten, für die 25:14-Führung.

Das zweite Viertel ist schnell zusammengefasst. Dennis Heinzmann musste vorzeitig die Halle verlassen. Der Mannschaftskapitän erhielt in der 15. Minute sein zweites technisches Foul und war damit nicht mehr spielberechtigt. Ein herber Rückschlag für die Farbenstädter, die nun endgültig abreißen lassen mussten. Phoenix agierte in Form eines Spitzenteams und ließ keine Zweifel mehr darüber aufkommen, welches Team als Sieger vom Platz geht. Mit 60:32 endete die erste Halbzeit.

Im Kabinentrakt schien Coach Koch genau die richtigen Worte an seine Mannen gefunden zu haben. Leverkusen ließ nicht abreißen und kämpfte. Viktor Ziring traf drei Dreier in Serie und Sören Urbansky zeigte als Heinzmann-Vertretung eine gute Leistung. Natürlich fehlten die Kraft und Qualität, um für die große Wende zu sorgen. Doch die GIANTS konnten die dritte Periode mit 29:31 gewinnen, das bewies, wie stark die Teamchemie innerhalb des Kaders ist.

Das Schlussviertel bot dann keine großen Überraschungen mehr. Die Farbenstädter wollten, konnten aber nicht mehr für Gefahr sorgen, während Hagen den Spielstand verwaltete und den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen konnte. Nichtsdestotrotz gebührte an diesem Abend auch den GIANTS Respekt, die sich bis zur Schlusssekunde nicht aufgegeben hat und Kämpferherz bewiesen. Der 123:81-Sieg der Westfalen war hochverdient.

 

15.11.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. GIESSEN 46ers 62:62

Die Uni Baskets Münster unterliegen durch einen Gamewinner 3,7 Sekunden vor dem Ende den GIESSEN 46ers 62:64 (35:36). In atemberaubender Atmosphäre verpassten defensiv bärenstarke Uni Baskets in der Crunchtime ihre 61:57-Führung vorentscheidend auszubauen.

Die Baskets gingen von Beginn an aggressiv die Intensität der Gäste mit. Die Switch-Defense der Gießener behagte den Münsteranern anfangs noch nicht, ehe sie diese immer besser adaptierten, defensiv immer stärker wurden und zu drei Steals kamen. Trotzdem sorgte Gießen für den Führungswechsel bis zur Viertelpause, weil die Uni Baskets einige gute Abschlüsse nach Ballgewinnen und gutem Rebounding (10:6) ungenutzt ließen. 16:23 nach Viertel eins.

Nick McMullens nächste Zähler und sein Monsterblock in der Defensive nur Sekunden später gaben einen Energieschub. Bo Hodges und der Distanztreffer von Nick McMullen hielten Anschluss (23:29, 14.). Hellwache Baskets hatten ihr bisheriges großes Manko dieser Saison, die Turnover, bestens unter Kontrolle. Kurz vor der Pause glichen die Münsteraner das erstmals seit der Anfangsphase wieder aus (33:33, 19.). Deswegen gingen die Giessener mit einer hauchdünnen Führung in die Pause (35:36).

Die Uni Baskets lieferten weiter einen bockstarken Defensivauftritt ab. 10:3 Steals und 4:1 Blocks zu ihren Gunsten waren ein Ausdruck der Extraklasse in diesem Segment nach dem dritten Viertel. Über die so erlangte Kontrolle über die Defensive war die Führung des Gastgebers nach Larrys Distanztreffer und Dilschmanns cleverem Drive Mitte des dritten Abschnitts dennoch denkbar knapp (47:44). Gießen fand seine Linie wieder und bestrafte Münsteraner Fehler zum Ende des dritten Viertels (47:51).

Die Uni Baskets spielten nun wie befreit auf. Sie kamen über feine Ballbewegung zu freien Distanztreffern von Paul Viefhues und Bo Hodges und zur nächsten Führung (59:56). Nach der 61:57-Führung durch Julian Larry versäumten die Münsteraner mehrfach die Vorentscheidung,, begingen selbst ein ungeschicktes Offensivfoul und mussten den letzten Korbleger 3,7 Sekunden vor der Schlusssirene von Kyle Castlin trotz guter Verteidigung schlucken.

 

16.11.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. RheinStars Köln 89:87

Mit einem stark verbesserten Auftritt in der zweiten Halbzeit wäre den RheinStars am Sonntagnachmittag bei den Eisbären Bremerhaven beinahe eine faustdicke Überraschung gelungen. Der Aufsteiger unterlag einem der Topfavoriten der Liga am neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp mit 87:89 (42:57).

Köln beginnt ordentlich, gerät aber im Laufe des ersten Viertels ins Hintertreffen. Die RheinStars werfen viel von außen, haben aber ihrerseits auch Probleme mit der Verteidigung rund um den eigenen Korb. Da aber auch Bremerhaven ähnlich freundschaftlich arbeitet in der Defense, erfreuen sich beide Mannschaften lange Zeit über hohe Quoten bei den Abschlüssen in Korbnähe. Ende der ersten Hälfte führten die Eisbären mit 15 Punkten (42:57).

Und in Halbzeit zwei ist das alles Makulatur, denn die RheinStars finden mit dem Seitenwechsel all das wieder, was auch in den ersten 20 Minuten hilfreich gewesen wäre – oder in Münster zum Sieg gereichte. Energie und Leidenschaft beispielsweise. Sie finden Lösungen in Offense und Defense, holen sich die Stopps und verkürzen den Rückstand Punkt um Punkt. Vor allem Paige (20 Zähler) und Onyejiaka (19) zeigen ihre besten Saisonleistungen.

Mit Beginn des Schlussviertels sind sie bis auf zwei Zähler an (74:76) den Eisbären dran. Der Favorit gerät inklusive des Ex-Kölners Jannis von Seckendorff ins Wanken. Ein Dreier von Paige gleicht die Partie aus, mit dem nächsten Dreier gehen die Kölner sogar in Führung (83:80). Das Spiel wogt hin und her. Zwei Freiwürfe von Haris Hujic bringen 23 Sekunden vor dem Ende erneut den Ausgleich. Bremerhaven antwortet durch Miller, Köln schafft diese nicht mehr. Die Punkte für den Sieg bleiben im Norden.

„Nach der Pause haben wir die richtige Energie gefunden, um uns auch gegen schwierige Gegner behaupten zu können. Zudem haben wir mit einigen Anpassungen insgesamt mehr Fluss in Offense und Defense bekommen“, sagte Head Coach Zoran Kukic nach der umkämpften Partie.

 

16.11.2025 15:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. Paderborn Baskets 104:85

Vor der starken Kulisse von 2.847 Zuschauern (Saisonrekord) in der Paul Horn-Arena feierten die Tigers Tübingen einen letztlich ungefährdeten 104:85 Heimsieg gegen die Paderborn Baskets. Nach fünf Minuten im ersten Viertel übernahm die Mannschaft von Coach Henrik Sonko die Führung (11:10) und gab diese auch bis zum Ende nicht mehr her.

Das Spiel begann munter, beide Teams schlossen die ersten Angriffe hochprozentig ab. So stand es nach zwei Minuten 5:6 aus Sicht der Hausherren. Bis zur Mitte des Viertels war die Begegnung ausgeglichen. Nach fünf Minuten führten die Raubkatzen mit 13:12. Angeführt vom in der Anfangsphase hervorragend aufgelegten Pelote zogen die Schwaben dann etwas an und gingen mit 16:12 nach sechs Minuten in Führung. Die Schwaben ging mit einer knappen 22:21-Führung in die erste Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts passierte punktemäßig nicht viel auf beiden Seiten, ehe Wood per Korbleger auf 24:21 erhöhte. Als kurz darauf Silas Oriane erstmals auf eine zweistellige Führung gestellt hatte (37:26), nahm Stankovic seine zweite Auszeit. Die Tigers ließen sich dadurch allerdings kaum beeinflussen. Bis zur großen Pause konnten die Schwaben den Vorsprung noch erhöhen, sodass es mit einem 50:38-Vorsprung in die Halbzeitpause ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit mussten beide Teams noch den Pausentee verdauen und starteten dementsprechend zerfahren in das dritte Viertel. Danach gelangen beiden Mannschaften wieder ein paar Aktionen in der Offensive. Nach einem Tübinger 0:9-Lauf bat Coach Sonko bei noch 3:37 Minuten auf der Uhr und beim Stand von nur noch 63:57 um eine Unterbrechung. Mit einem 72:62-Vorsprung gingen die Hausherren in den letzten Spielabschnitt.

Zu Beginn des letzten Viertels nahm Wood das Spiel dann in die Hand und erzielte vier schnelle Punkte zum 78:65. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten – Auszeit Paderborn nach 84 Sekunden. Zwei Dunkings von Lukas Milner und Moreaux zum 96:81 in der 36. Minute brachten die Frage auf, wer die 100 Punkte vollmachen würde. Dies übernahm Wood genau 107 Sekunden vor dem Spielende. Am Ende stand dann ein in der Höhe verdienter 104:85-Sieg auf der Anzeigetafel fest.

 

16.11.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Artland Dragons 83:113

Rabenschwarzer Tag für die EPG Baskets. Die Koblenzer unterliegen den Artland Dragons mit 83:113 (32:51) Trainer Stephan Dohrn musste am Sonntagnachmittag mit einem dezimierten Kader antreten.

Für Koblenz eröffnete Aleksa Kovačević das Scoring. In der Offensive sollte es auf Koblenzer Seite der Abend des Serben werden, der am Ende mit 42 Zählern über 50% der Punkte seiner Mannschaft lieferte. Leider sollte dies aus Sicht der Koblenzer Fans das einzige Highlight des Abends bleiben. Nach einem respektablen ersten Viertel, das die Baskets mit 18:17 knapp für sich entscheiden konnten, verlor man das zweite Viertel mit einer Differenz von 20 Punkten, was die Partie bereits vorentscheiden sollte.

Es gelang Koblenz nicht, die Verteidigung der Quakenbrücker zu knacken und Spieler in Korbnähe in Szene zu setzen. Obwohl die Distanzwürfe viel zu selten ihr Ziel fanden, warfen die Baskets beharrlich weiter von außen und vergaben dadurch 30 Würfe. Die miserable Wurfquote von 19% war einer der Gründe, warum die Dragons im dritten Viertel auf 30 Punkte wegziehen konnten.

Der Koblenzer Coach ging nach der Partie hart mit seinen Spielern ins Gericht: „Ich war auch nach dem ersten Viertel überhaupt nicht zufrieden. Für mich teilt sich das Spiel in zwei Phasen: Nach der Halbzeit war es blamabel und vor der Halbzeit einfach nur dumm. Die Offense war eine Katastrophe, das Spiel zur Halbzeit leider so gut wie gelaufen. Zum fünften Mal in Folge treten wir zu Hause in einer entscheidenden Phase des Spiels offensiv schlecht auf, weil wir nicht schlau genug spielen.“

 

08.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. HAKRO Merlins Crailsheim 95:85

In einem fulminanten Duell im Nachholspiel gegen favorisierte HAKRO Merlins Crailsheim am 8. Dezember belohnten sich die PS Karlsruhe LIONS mit einem 95:85-Sieg für ihre vielleicht beste bisherige Saisonleistung. Es war bereits das zweite Heimspiel binnen drei Tagen. Schon am Freitag hatte es ein Baden-Württemberg-Derby gegeben. Da lag Karlsruhe in einer sehenswerten Begegnung gegen die Tigers Tübingen am Ende auch mit zehn Punkten vorn.

Crailsheim startete erwartet druckvoll und sicherte sich die ersten fünf Punkte des Abends. Die Hausherren hingegen begannen nervös. Während die LIONS in der fünften Minute nach einem schönen Fastbreak kurzzeitig in Front gingen, sorgten treffsichere Merlins kurze Zeit später beim 12:18 für die erste Auszeit der Gastgeber. Der erste Karlsruher Distanztreffer des Abends kam gerade zur rechten Zeit. Mit 22:25 ging es in den zweiten Abschnitt, der dem ersten in nichts nachstand – im Gegenteil.

Es war nun ein hochklassiger, dynamischer Schlagabtausch auf Augenhöhe. Karlsruhe erkämpfte sich wieder die Führung, konnte sich aber nicht absetzen. Der Tabellendritte blieb stets gefährlich aus sämtlichen Positionen, machte keine Anstalten, das Spiel zu beruhigen. Doch die Führung hielt, auch weil die LIONS die Last gut verteilten und als Team dagegenhielten. Dies zeigte früh Wirkung und führte in den wichtigen Minuten vor der Halbzeitpause zum Ausbau der Führung auf 58:46.

Ein Zehn-Punkte-Run führte in der 25. Minute zum 69:51 und damit der höchsten Führung des Abends. In der sich anschließenden Phase zauberten die Merlins allerdings von der Dreierlinie und vertagten so die Vorentscheidung. Nach zehn ausgeglichenen Minuten ging es mit 80:68 in den Schlussabschnitt, der nun weniger vom Tempo als vielmehr vom Kampf und der Spannung lebte. Denn das Nervenkostüm derer, die es mit den LIONS hielten, wurde ziemlich strapaziert.

Drei Minuten vor Ablauf der Spieluhr stand es 84:82. Das Gästeteam und seine zahlreichen mitgereisten Fans pushten sich gegenseitig und hatten gefühlt schon mehr als eine Hand an den Siegpunkten. Aber Karlsruhe hielt stand. Es waren nun erfolgreiche Einzelaktionen aus schier unmöglichen Situationen, welche die Mannschaft wieder stabilisierten und der Europahalle den Glauben an den Sieg zurückbrachten.

 

Nachberichte ProA 8. Spieltag

09.11.2025 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bayer GIANTS Leverkusen 97:71

Erst kam die Feuerwehr zu spät in die Osthalle, dann machten die GIESSEN 46ers mächtig Alarm! Und erstickten mit einem starken 97:71 Erfolg über die Bayer Giants Leverkusen auch jeden noch so kleinen Schwelbrand, der sich nach vier Niederlagen aus den ersten sieben Saisonspielen entwickelt hatte, im Keim.

Roland Nyama fasste zusammen: „Endlich haben wir uns über die Defense und das Teamplay definieren können.“ Ein Teamplay, das von Anfang an sichtbar wurde. Denn egal, wer auch aufs Parkett rotierte, die Hausherren hatten den Fuß auf dem Gaspedal. Eine frühe 10:5-Führung der Männer vom Niederrhein, machten Jonathan Maier und Daniel Norl mit Dreiern und einem 8:0-Lauf zum 13:10 wieder wett.

Als sich Dennis Heinzmann ein „Unsportliches“ gegen den durchbrechenden Simon Krajcovic erlaubte, brach sich der Frust der Gäste beim Stande von 35:30 (16.) für Gießen erstmals Bahn. Als Coach „Mike“ Koch, der nach eigener Aussage von den Schiedsrichtern „ein wenig mehr Respekt für meine Mannschaft“ eingefordert hatte, nach zwei „Technischen“ sogar die Halle verlassen musste (32.), war die Messe beim 77:59 für Gießen längst gelesen.

Zuvor hatte der Altmeister mit einem 16:0-Lauf auf 73:43 (28.) und damit auf einen 30-Punkte-Vorsprung gestellt, so dass der Aufschwung des Aufsteigers früh beendet war. Was „Mike“ Koch auch anerkannte: „Gießen hat verdient gewonnen, da gibt es nichts zu diskutieren.“

Zumal auch 2,16-Meter-Hüne Dennis Heinzmann mit seinem fünften Foul vorzeitig zum Zuschauen verurteilt war, Till Gloger seine Chance im Schlussabschnitt mit acht blitzsauberen Zählern nutzte, Roland Nyama alle zehn Minuten durchspielte, der bisherige Topscorer Kyle Castlin zumindest noch auf einen zweistelligen Wert kam und Daniel Norl alles dafür tat, dass die Zuschauer doch noch mit einem so sehr herbeigerufenen Hunderter entlohnt würden.

 

09.11.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. HAKRO Merlins Crailsheim 63:79

Der Negativtrend ist gestoppt: Die HAKRO Merlins gewinnen in der Bayreuther Oberfrankenhalle mit 63:79. In einem zwischenzeitlich sehr engen Spiel mit Führungswechseln im dritten Viertel, gehen die Zauberer dank eines 16:0 Scoring-Run als Sieger vom Parkett. 40 Stunden nach dem ersten Spiel des Wochenendes waren die HAKRO Merlins bereits wieder gefragt.

In der Oberfrankenhalle bekam das Team von Headcoach David McCray die Chance den Negativtrend der letzten Spiele zu beenden. Das Spiel startete für die HAKRO Merlins gut. Ogunsipe und Gaines machten den Hoffnungen zum Ausgleich der Hausherren sofort ein Ende und erhöhten erst per Dunk und anschließend per Treffer von Downtown (5:11). Den gewonnenen Abstand wollten die Merlins nun nicht mehr hergeben. Die Gäste ließen nichts anbrennen und gingen mit 15:24 in die erste Pause.

In die zweiten zehn Minuten versuchten die Bayreuther mit einer kleinen Aufholjagd zu starten, der Gardner sofort ein Ende setzte (20:30). Der Sicherheitsabstand von zehn Punkten war nun wie eingemauert. Nach neun Minuten stabiler Verteidigung, gelang es den Gastgebern jedoch kurz vor der Halbzeit das Momentum auf ihre Seite zu ziehen, weshalb beide Teams bei einem Stand von nur 35:40 in den Kabinen verschwanden.

Aus der Kabine kamen die Gastgeber wacher. Knapp verpassten die Hausherren den Ausgleich, ehe Langley die ersten Punkte auf dem Konto der Merlins gutschrieb (37:42). Auch im Anschluss blieb das Spiel eng. Erneut zogen die Bayreuther nach vorn, ehe die Merlins sich die Führung sofort wieder zurückholten (49:50). Ein wenig Luft brachte Blunt in das Ergebnis, der mit einem And-One wieder den Vorsprung auf fünf Punkte wachsen ließ (49:54). In das letzte Viertel ging es nun nach einem Scoring-Run von 13:0 mit 49:63.

Die ersten Punkte gehörten Crailsheim, bis nach fast zwei gespielten Minuten der erste Korb der Gäste fiel. Nun lagen die Zauberer bereits 17 Punkte in Führung (51:68). Einen erneuten Angriff der Gäste konnte der BBC nur mit Foul stoppen, sodass Kovalov, den zweitbesten Scorer der Bayreuther, vorzeitig in den Feierabend schickte. Auch die restlichen Minuten wollten die Zauberer nichts mehr anbrennen lassen. Nach 40 Minuten war somit auf den Anzeigetafeln ein 63:79 Auswärtssieg zu lesen.

 

09.11.2025 15:00 Uhr // BG Göttingen vs. VfL SparkassenStars Bochum 93:74

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Siegesserie ausgebaut. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß bezwang am Sonntagnachmittag die VfL SparkassenStars Bochum 93:74 (48:29) und holte ihren sechsten Erfolg in Folge.

Die Veilchen starteten mit zwei Dreiern von Zach Jackson und Mathis Mönninghoff in die Partie, doch auch die Bochumer trafen (6:6). Im Anschluss erarbeiteten sich die Hausherren einen kleinen Vorsprung (12:6), leisteten sich dann aber zu viele Fehler, die der VfL ausnutzte, um in Front zu gehen (14:16). Strauß rief sein Team in einer Auszeit zusammen, die wirkte. Die BG schloss den Abschnitt mit einem 4:0-Lauf zum 18:16.

Auch das zweite Viertel begannen die Gastgeber mit zwei Dreiern von Julius Böhmer und Daniel Kirchner zum 24:18 (12.). In der Offensive lief es bei den Veilchen dieses Mal deutlich besser als in Leverkusen, sodass Böhmer mit einem zweiten Dreier nachlegte. Die Gäste aus dem Ruhrpott versuchten sich zu wehren, doch Mönninghoff traf den nächsten Dreier zum 42:25 (19.). Der BG-Kapitän setzte vor der Halbzeitpause den Schlusspunkt zum 48:29.

Nach dem Seitenwechsel wuchs der Bochumer Rückstand weiter an. Sears traf von jenseits der 6,75-Meter-Marke zum 57:36 (24.). Doch die Bochumer gaben nicht auf und verkürzten angeführt von Jones und Antonio Williams durch einen 0:8-Lauf auf 57:44 (26.). Kirchner erlöste die Veilchen-Fans durch seine Punkte zum 59:44 (27.). Diesen Abschnitt entschieden die Gäste aber knapp für sich, sodass die Göttinger mit einer 65:48-Führung ins Schlussviertel gingen.

Im letzten Abschnitt bäumten sich die Bochumer noch einmal auf und kämpften sich auf 68:53 heran (31.). Doch dann schwanden beim Banobre-Team die Kräfte deutlich. Die Göttinger ließen bis Mitte des Viertels den Vorsprung auf 25 anwachsen ließ (81:56). Der VfL warf noch einmal alles in die Waagschale und verkürzte durch einen 3:12-Lauf auf 82:68, aber die Veilchen konnten nur durch Fouls gestoppt werden. An der Freiwurflinie zeigten sie keine Schwäche und sicherten den Sieg.

 

09.11.2025 16:00 Uhr // Paderborn Baskets vs. Eisbären Bremerhaven 69:91

Bericht folgt in Kürze.

 

09.11.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. Phoenix Hagen 110:109

Vor 2.200 Zuschauern lieferten die Artland Dragons am achten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein wahres Spektakel ab und bezwangen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer Phoenix Hagen nach doppelter Verlängerung mit 110:109 (23:28, 22:19, 17:28, 28:15, 12:12, 8:7).

Die Dragons brauchten kurz, um ins Spiel zu finden; Amir Hinton erlöste sie nach knapp zwei Minuten mit einem starken Korbleger zum 2:3. Es entwickelte sich ein harter Schlagabtausch. Hagen zog zwischenzeitlich auf 7:12 davon, Quakenbrück blieb aber dran. Weiter blieb es ein komplett offener Schlagabtausch gegen den Ligaprimus. Petrone sorgte mit seinem zweiten Dreier 15 Sekunden vor Viertelende für den 23:28-Zwischenstand.

Das zweite Viertel startete mit einem Dreier von Ben Burnham nach Pass von Dominik Dolic zum 26:28. Danach gelang es den Gästen, sich etwas abzusetzen. Einige gute Aktionen, abgeschlossen mit einem Korbleger von Fabian Bleck, sorgten für das 26:39 nach fünf gespielten Minuten. Die Dragons blieben weiter dran. Im Schlussabschnitt des zweiten Viertels sorgte Hinton mit mehreren Aktionen für Furore und brachte die Dragons bis zur Halbzeit auf 45:47 heran.

Das dritte Viertel startete mit einem Korbleger von Ben Burnham nach schönem Zuspiel von Buzz Anthony. Bis drei Minuten vor Ende des Viertels blieb die Partie offen und hochintensiv. Dann folgte jedoch ein 0:11-Lauf der Hagener, die durch starke Distanzwürfe von Devin Schmidt, Jeffrey Carroll und Bjarne Kraushaar davonzogen. Ein weiterer Korbleger von Schmidt kurz vor Schluss besiegelte den 62:75-Rückstand der Dragons vor dem letzten Abschnitt.

Mit dem Rücken zur Wand kam das Team von Hendrik Gruhn mit einem enormem Energielevel aus der Pause. Danach sah der Tabellenführer jedoch bereits wie der sichere Sieger aus. Gruhn reagierte mit einer Auszeit, und die zeigte Wirkung. Ein 11:0-Lauf, abgeschlossen von einem Midrange-Jumper von Hinton, brachte die Dragons wieder auf Tuchfühlung. Devin Schmidt traf fünf Sekunden vor dem Ende nur einen seiner beiden Freiwürfe zum 88:90. Nach der letzten Dragons-Auszeit landete der Ball bei Ben Burnham, der mit einem Hookshot von der Freiwurflinie das Ziel fand (90:90).

Zum Auftakt der ersten Overtime traf Amir Hinton per starkem And-One zum 93:90. Hagen blieb jedoch gefährlich: Dennis Nawrocki traf aus der Ecke zum 95:93, und nach einem Offensivrebound verwandelte Kraushaar den nächsten Dreier zur 95:96-Führung. Nach einer Auszeit fand Buzz Anthony Amir Hinton jenseits der Dreierlinie zum 102:102-Ausgleich. Kraushaars Layupversuch, eine Sekunde vor dem Ende, wurde jedoch von Burnham geblockt. Wieder Gleichstand (102:102).

In der zweiten Overtime ging es Schlag auf Schlag. Nach einem technischen Foul gegen Marcus Graves, das zugleich sein fünftes und disqualifizierendes war, verwandelte Hinton den Freiwurf zum 105:102. Noch 13 Sekunden zu spielen. Hagen nahm die letzte Auszeit. Kraushaar verfehlte zunächst den Dreier, doch von Waaden sicherte den Offensivrebound und traf selbst zum 110:109, vier Sekunden vor dem Ende. Beide Freiwürfe verfehlten das Ziel, doch der Hagener Verzweiflungsdreier von Kraushaar aus der eigenen Hälfte ging vorbei.

 

09.11.2025 17:00 Uhr // Nürnberg Falcons vs. PS Karlsruhe LIONS 87:69

Zwei Spiele, zwei Siege. So lautet die Bilanz der Nürnberg Falcons nach diesem Wochenende. Nicht ganz 48 Stunden nach dem Derby-Sieg in Crailsheim holten die Mittelfranken auch gegen die PS Karlsruhe LIONS zwei Punkte. Die Mannschaft von Ralph Junge gewann eine spektakuläre Partie vor 1543 Fans mit 87:69 (47:41) und macht so in der Tabelle weiter Boden gut.

Karlsruhe legte vor und entschied das 1. Viertel mit 29:22 für sich. Die Falcons fanden erst im 2. Viertel zu ihrem Spiel. Angeführt von Trevor Baskin und Vincent Friederici glich Nürnberg aus und erspielte sich bis zur Pause eine 8 Punkte-Führung (47:41).

Nach dem Seitenwechsel hielt das Team von Ralph Junge das Tempo hoch. Die Defense stand gut und in der Offensive wurde immer wieder der besser postierte Mitspieler gefunden. Die geschwächten Lions kamen nur noch wenig zur Entfaltung und lagen nach 30 Spielminuten mit 67:56 zurück.

Im Schlussabschnitt suchte Nürnberg schnell die Vorentscheidung und wurde spätestens nach Brandton Chatfields Korb zum 73:59 fündig. David Cohn hatte zwar etwas dagegen, doch nach seinen zwei Dreiern zum 74:65-Anschluss kam von Demond Greens Team nicht mehr viel. Die Falcons spielten die Partie stattdessen souverän zu Ende, gewannen 87:69 und sicherten sich somit den zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen – nebst Tabellenplatz 9 in der ProA-Tabelle.

Falcons Head Coach Ralph Junge fand folgende Worte: „Ein wichtiger Sieg für uns, insbesondere nach dem Spiel am Freitag an das wir unbedingt anknüpfen wollten. Wir haben defensiv zu Beginn der Partie Probleme gehabt, danach aber vieles besser gemacht und vor allem in der zweiten Halbzeit sehr konzentriert und effizient gespielt. So gehen wir mit vier Punkten aus diesem Wochenende. Prädikat ‚perfekt‘.“

 

09.11.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Tigers Tübingen 83:62

Zum Doppelspieltag des vergangenen Wochenendes in der BARMER 2. Basketball Bundesliga, konnten Kirchheims Basketballer zwei Siege einfahren. Sowohl in Karlsruhe wie auch beim Heimsieg gegen Tübingen, durften die Ritteranhänger zwei Erfolge gegen direkte Nachbarn feiern. In der Tabelle klettern die Teckstädter auf Platz elf.

Motiviert vom Freitagserfolg, sah man den Rittern am Sonntag direkt zu Spielbeginn an, dass die Truppe um Kapitän Lucas Mayer mehr wollte. In der Defensive spulten die Ritter ein unglaubliches Tempo ab. Kaum Raum für gelungene Aktionen wurden den Tübinger Gästen gewährt. Perovic nutzte die gesamte Rotation und so blieb das Energielevel auf konstant hohem Niveau. Die Folge war eine 19:13 Führung nach dem ersten Viertel.

Einige vergebene gute Optionen verhinderten eine höhere Führung. Der zweite Abschnitt war dann ausgeglichener. Tübingen legte defensiv eine Schippe drauf und so ging es mit einem Zwischenstand von 35:30 in die Halbzeitpause. Perovic entschied sich erneut dafür, ohne einen der beiden etatmäßigen Center (Nico Bretzel und Nick Spinoso) zu starten, was für viel Tempo und Intensität sorgte. Die Tigers hatten damit zusehends Probleme.

Die Spielkontrolle lag in der Hand der Hausherren. Immer wieder attackierten die Kirchheimer klug und erhöhten den Vorsprung auf 57:48. Im Schlussabschnitt übernahmen dann Nico Bretzel und Point Guard Phillip Russell Verantwortung. Bretzel sorgte mit vielen wichtigen Rebounds für defensive Stabilität, während Russell in der Offensive gute Entscheidungen traf und den Tübingern final jeglichen Raum für ein Comeback nahm. Am Ende stand ein 83:62 Heimerfolg zu Buche.

„Das Spiel in Karlsruhe war kompliziert, aber letztendlich der Brustlöser. Die Mannschaft hat toll gefightet und sich die vier Punkte redlich verdient. Der Schlüssel zum Erfolg ist die Energie und Intensität. Die war an diesem Wochenende da. Wir müssen daran arbeiten, das konstant abzurufen,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt nach Spielende.

 

10.11.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Uni Baskets Münster 81:69

Mit einer, aus Münsteraner Sicht, vermeidbaren Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz beenden die Uni Baskets ihr drittes Spiel binnen acht Tagen: Die weiter ersatzgeschwächten Münsteraner gaben am Montagabend (nicht nur) im letzten Viertel den möglichen Sieg sprichwörtlich aus der Hand. Der überzeugenden Willensleistung standen beim 69:81 (33:37) in der EPG-Arena gleich 20 Ballverluste für einen Erfolg im Weg.

Die Uni Baskets bewegten den Ball mehrfach gut ans Brett, wo Nick McMullen verlässlich scorte. Schnelle 4:0-Gästeführung – dazu streuten Neil Masnic und Julian Larry Dreier ein. Zweistellig waren die Uni Baskets nach Larrys schwerem Abschluss von Downtown vorn (7:17, 6.). Münster verteidigte gut. Es waren aber die zunehmenden Ballverluste, die dem Gastgeber in die Karten spielten, der so bis zur ersten Viertelpause auf 15:17 aufschloss.

Zum Start des zweiten Viertels schraubten die Gastgeber an der defensiven Intensität, fanden verschiedene Wege zu scoren und kamen so nach dem zehnten Münsteraner Turnover Mitte des zweiten Viertels über einen Bacak-Dreier zur ersten Führung (28:25). Caleb Zurliene checkte erstmals zum Führungswechsel ein (30:31). Kämpferisch zwar voll da, vernachlässigten die Gäste in den beiden Minuten vor der Pause die Organisation in der Defense. Koblenz nutzte dies zur 37:33-Halbzeitführung.

Nach der Pause gingen die Baskets über einen furiosen 12:2-Lauf wieder in Front (39:45). Der Eindruck einer gewissen Müdigkeit bei beiden Mannschaften am Ende der englischen Woche verstärkte sich. Der 6-Punkte-Vorsprung hielt für die Gäste kurzzeitig, ehe die Führung, wiederholt, hin und her wechselte. Ab diesem Zeitpunkt blieb das Spiel lange sehr eng umkämpft. Die Münsteraner verdienten sich über Caleb Zurlienes schicken Drive die nächste knappe Führung (50:51).

Im vierten Viertel konnten sich die Baskets kurzzeitig über Neil Masnic’ Dreier und ein McMullen-Korbleger leicht absetzen (56:61). Inzwischen 17 Gäste-Turnover verhinderten eine mögliche komfortablere Führung. Dies rächte sich in den Schlussminuten, als die Koblenzer von draußen erfolgreich wurden zur 72:67-Führung. In den letzten dreieinhalb Minuten schafften die Münsteraner um Nick McMullen und Julian Larry nur noch zwei Punkte zur „Schönheitskorrektur“.

 

10.11.2025 19:30 Uhr // RheinStars Köln vs. SBB Baskets Wolmirstedt 72:80

Die SBB Baskets haben einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gefeiert: Die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast setzte sich am Montagabend mit 80:72 bei den RheinStars Köln durch und beendete damit ihre fünf Spiele andauernde Niederlagenserie.

Die SBB Baskets starteten fokussiert in die Partie, führten nach dem ersten Spielabschnitt mit drei Zählern (21:18). Zur Halbzeitpause stand dann eine 44:38-Führung auf der Anzeigetafel. Die Gäste kontrollierten das Spiel, ohne sich jedoch entscheidend abzusetzen. Vor dem Schlussviertel führte die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 60:52 und ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen.

Bester Werfer der SBB Baskets war Joshua Bonga mit 18 Punkten. Auch Trey Stewart mit zwölf, Travis Henson, Daivien Williamson und Alieu Ceesay mit jeweils elf Zählern punkteten zweistellig. Auffällig: Die SBB Baskets passten besser auf das Spielgerät auf, leisteten sich sechs Ballverluste weniger als Köln.

SBB-Topscorer Joshua Bonga sagt: „Wir haben besser als Team gespielt und haben in der Defensive vor allem zusammengehalten. Wir haben das gemacht, was der Coach von uns verlangt hat. Wir werden Schritt für Schritt immer besser. Dieser Sieg war sehr wichtig für uns und wir sind sehr zufrieden mit dem Spiel.“

 

Nachberichte ProB Süd 8. Spieltag

08.11.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. FC Bayern Basketball II 90:95

Die kleine Siegesserie des FCBB II endet auch nicht in Frankfurt, die Jungs um Trainer Muki Mutapcic gewannen am Samstagabend auch das Auswärtsspiel bei den Skyliners Juniors 95:90 (50:32) – der vierte ProB-Sieg hintereinander für die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer.  Nach einer starken ersten Halbzeit und drei gewonnenen Viertel brachten sich die Gäste allerdings im Schlussabschnitt (19:35) beinahe noch um den verdienten Lohn.

In Frankfurt legten die Bayern mit zwei Dreiern von Kodjoe und einem weiteren von Kjartansson furios los: ein 11:0-Lauf zum 18:8. Auch im zweiten Viertel fielen die Würfe von außen weiterhin. Auch Gabriel traf von jenseits der Dreierlinie und legte per Korbleger nach, der Vorsprung wuchs weiter. Lediglich ein Turnover und eine starke Dreierquote von 50 Prozent (6/12) unterstrichen bis zur Pause die sehenswerte Vorstellung der Münchner Talente.

Doch im letzten Viertel kippte das Momentum komplett: Nach zwischenzeitlich 22 Punkten Führung kamen die Frankfurter plötzlich besser ins Spiel und starteten mit einen 14:3-Lauf. Zwei Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung der Münchner nur noch vier Zähler, 19 Sekunden vor Schluss stand es gar nur noch 89:87. Doch Sermpezis und auch Gabriel blieben je zweimal an der Linie eiskalt.

„Ein weiterer wichtiger Sieg für unser Team. Wenn man bedenkt, dass wir nach über fünf Stunden Busfahrt direkt ins Spiel gestartet sind und die ersten drei Viertel nahezu perfekt gespielt haben, ist das eine sehr starke Leistung. In den letzten zehn Minuten hatten wir aufgrund der Spielweise der Frankfurter zwar einige Probleme, doch mit sicheren Freiwürfen am Ende haben wir den Sieg verdient nach Hause gebracht“, freute sich Coach Mutapcic.

 

08.11.2025 19:30 Uhr // TV Langen vs. VR-Bank Würzburg Akademie 89:69

Im siebten Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist dem TV Langen endlich der langersehnte Erfolg gelungen. Gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zeigte die Mannschaft von Headcoach Tobias Jahn eine deutlich stärkere Leistung als in den Vorwochen. Dank gutem Teamplay, einer stabilen Defense und einem deutlich versierteren Offensivspiel sicherten sich die Langener beim Endstand von 89:69 einen überzeugenden Heimsieg.

Zumindest im ersten Viertel begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe. Würzburg startete ein wenig erfolgreicher ins Spiel und holte einen Fünf-Punkte-Vorsprung, den sie über den Verlauf des ersten Spielabschnitts mehrfach wieder herstellen konnten. In den letzten beiden Minuten wirkten dann auch die Giraffen etwas agiler und erreichten nicht nur erneut einen Ausgleich, sondern stellten auf ein knappes 18:16.

Besonders stark waren die Langener im zweiten Viertel. Deutlich seltener als noch im ersten Spielabschnitt gingen sie auf Abschlüsse von der Dreierlinie, sondern attackierten zunehmend mehr das Brett. Auffällig war im Vergleich zu den Vorwochen insbesondere, dass es dem TVL deutlich besser gelang, freie Spieler auf dem Weg zum Korb mit wichtigen Pässen zu bedienen. Mit 46:35 ging Langen erstmals in dieser Saison mit einem zweistelligen Vorsprung in die Halbzeitpause.

Auch das dritte Viertel wurde für den TVL ein sehr erfolgreiches. Defensiv gelang es noch besser, Antworten auf das Würzburger Spiel zu finden. Und: Alex Lagermann lief offensiv heiß. Egal ob bei Layups oder bei Würfen von der Drei-Punkte-Linie – Lagermann schien einfach alles zu treffen. Mit 33 Punkten und elf Rebounds sicherte er sich an diesem Abend ein beeindruckendes Double-Double.

Als es mit 70:48 ins letzte Viertel ging, merkte der gesamte Sportpark Oberlinden: Heute geht was. Und tatsächlich ließen sich die Langener diesen Sieg am Ende nicht mehr nehmen. Mehr noch: Sie stellten zwischenzeitlich sogar auf ein 85:55, der mit Abstand größte Vorsprung in dieser Saison. Langen spielte das letzte Viertel mit Tempo und Druck zu Ende und sicherte sich die langersehnten ersten Ligapunkte.

 

08.11.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. Porsche BBA Ludwigsburg 82:70

Am 8. Spieltag der ProB Süd muss die Porsche Basketball-Akademie die erste Auswärtsniederlage verkraften. Beim 70:82 in Speyer agieren die Ludwigsburger zwar lange Zeit sehr gut, bekommen die Ahorn Camp Baskets aber nicht endgültig gestoppt. Die Pfälzer behalten die Nerven, Ludwigsburg konnte sich für eine gute Leistung aber nicht belohnen.

Das dritte Top-Duell in Serie startete für Ludwigsburg mehrheitlich positiv: Mit Rückkehrer Lars Danziger und allen verfügbaren Doppellizenzlern starteten die Schwaben zwar faktisch als Außenseiter, sportlich, aber exzellent. In allen Aktionen waren sie hellwach und den deutlich erfahreneren Speyrern absolut gewachsen. Uneigennützig ließen sie das Spielgerät rotieren (insgesamt 19 Assists) und passten gleichzeitig auf dieses auf (12 Turnover).

Dem sehr teamdienlichen Ansatz standen die Ahorn Camp Baskets ihrerseits in nichts nach. Die Hausherren setzten ebenso wie Ludwigsburg x-fach Akzente in einer Partie, die hin und her wogte. Mit Oluwadamilola Ade-Eri und Christoph Rupp waren zwei Akteure gut, Dennis Diala mit einem Double-Double der beste Pfälzer. In Gänze war das Duell nur mit minimalen Vorteilen der blau-orange-weißen versehen, der sich im Verlauf kaum bemerkbar machte (16:16 / 35:33 / 60:56).

Erst im vierten Viertel, als die Ludwigsburger den Versuch unternahmen, die Partie auf ihre Seite zu ziehen, war das Glück ausschließlich auf Baskets-Seite: Die Khee-Rhee-Jungs mussten, trotz sehr guter Leistung, etwas abreißen lassen – was in Anbetracht der herunterlaufenden Zeit, Gegnerqualität und nachlassenden Kraft genügte, um die Entscheidung zu BBA-Ungunsten herbeizuführen.

So gut die Leistung auch war und so ärgerlich die Niederlage aus Sicht der Ludwigsburger ist: Sie stehen nunmehr weiterhin bei einer ausgeglichenen 4:4-Bilanz und sind vorerst und mit einer verzerrten Anzahl an Partien, Sechster. Tabellarisch überholt wurden sie am Samstag von ihrem nächsten Gegner, den Fellbach Flashers

 

08.11.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. SV Fellbach Flashers 83:92

Die Niederlagenserie der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA hält an. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es für die Kangaroos nichts zu ernten, man unterlag am Samstagabend in eigener Halle den Württembergern mit 83:92. Es war die vierte Niederlage für die BG in Folge. Somit steht man nach sieben Spieltagen auf dem achten Tabellenplatz, gerade noch über der Play-Off Linie.

Vor etwas über 700 Zuschauern begann das Match ausgeglichen, nach vier Minuten stand es 6:6. Wie so oft in den letzten Spielen bekamen die Stadtberger aber keinen Zugriff auf das Spiel, schnell zogen die Gäste auf 20:12 davon und entschieden auch das erste Viertel mit 27:21 zu ihren Gunsten gegen eine löchrige Leitershofer Defensive. Bis zur 18. Spielminute erhöhte sich der Rückstand für die Kangaroos sogar auf 35:47. Mit einer guten Phase kam man bis zur Halbzeitpause aber wieder auf 46:49 heran.

Mit dem Momentum auf seiner Seite ging es auch nach dem Seitenwechsel weiter, Ferenc Gille glich per Korbleger zum 53:53 aus, Tom Alte und Brendan Gregori erhöhten sogar auf 58:53. Ein Run von 23:6, da sollten die Kangaroos in eigener Halle eigentlich an Selbstvertrauen gewinnen. Doch weit gefehlt, der guten Phase folgte eine katastrophale Periode. Fünf Minuten lang gelangen wieder einmal nur zwei Körbe. Und obwohl auch Fellbach jetzt noch viele Würfe liegen ließ, stand eine 67:62 Führung für die Flashers auf der Anzeigetafel vor dem Schlussabschnitt.

Ein Ergebnis, das aber eigentlich zu drehen wäre. Aktuell bei den Kangaroos aber offensichtlich nicht. Man lief fortan einigermaßen hilflos dem Rückstand hinterher, ohne noch einmal näher als auf sieben Punkte Differenz an die Gäste heranzukommen und hatte keinerlei Mittel, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Ein Bild, das sich inzwischen bei den Spielen der Kangaroos jede Woche wiederholt, angesichts der Qualität der Einzelspieler aber aktuell etwas ratlos macht.

Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman: „Jeder unserer Spieler sollte sich schnellstens hinterfragen, ob er das Zeug zum Profisport mitbringt, und zwar in allen Bereichen. Und was er persönlich in die Schale werfen kann, um das Team wieder besser zu machen. Es ist mehr als ärgerlich, was jeder Einzelne bei uns aktuell abliefert. Wir und die Zuschauer wollen ein Team sehen mit Selbstvertrauen, Gewinnermentalität und Einsatzwille. Dem ist momentan nicht so.“

 

09.11.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. BBC Coburg 99:85

Die Hypothek aus Halbzeit eins war am Ende schlichtweg zu groß. Mit 85:99 musste sich der BBC Coburg am 8. Spieltag der ProB Süd bei den Oberhaching Tropics geschlagen geben und kassierte somit die erste Niederlage der Saison. Die Vestestädter rannten die gesamte Partie über einen Rückstand hinterher, der die Folge einer komplett misslungenen ersten Halbzeit war. 26 Punkte betrug die Führung der Tropics zeitweise (49:23), eine zu hohe Bürde für die junge Coburger Mannschaft.

Nach einem sehr foul-intensiven Beginn auf beiden Seiten, bei dem sowohl Oberhachings Topscorer Nedzad Muratovic als auch Coburgs Tim Herzog sich zügig zwei Fouls abholten, übernahm Jonathan Zeisberger das Kommando. 13 Punkte erzielte der 19-jährige Shooting Star im ersten Viertel und sorgte quasi im Alleingang für eine schnelle zweistellige Führung der Oberbayern (16:6). Ein Oberhachinger 9:0-Lauf in den verbliebenen 120 Sekunden brachte den Hausherren eine 31:16.

Durch zu viele Fouls und Fehler in der Defensive schickten die Vestestädter die Tropics auch in den zweiten zehn Minuten immer wieder an die Freiwurflinie oder gewährten den Gelb-Blauen viel zu leicht den Zug zum Korb. In der Offense lief der Ball zwar nun phasenweise besser, allerdings wollten die teils freien und gut herausgespielten Würfe von außen weiter nicht fallen. Hinzu kamen einige einfache Ballverluste, die sich Oberhaching zu Nutze machen konnte. Ein Coburger Satz mit X im ersten Durchgang. (37:57).

Auf die bis dato schlechteste Halbzeit der Saison reagierte der angenockte Tabellenprimus richtig. Mit mehr Aggressivität, Fokus und Wille kamen die Coburger aus der Kabine. Während man den Tropics in der ersten Hälfte so gut wie nichts entgegenzusetzen hatte, zeigte der BBC in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht. Ein 12:4-Run zwang den Oberhachinger Headcoach Mario Matic zu einer Auszeit (49:61). Das Momentum wechselte hin und her. Denzel Mota stellte mit einem Buzzer Beater auf 64:76 vor Beginn des Schlussviertels.

Dort bauten die Coburger in der Defensive auf eine Zonenverteidigung um, was sich zunächst auch bezahlt machte. Bis auf 78:84 arbeiteten sich die Coburger nochmal heran. Die Tropics, die bis dahin nicht viel von außen geworfen hatten, suchten ihr Glück nun von Dreierlinie und das aus BBC-Sicht leider erfolgreich. Zwei Dreier von Fynn Fischer und einer von Niklas Schüler brachen den Coburgern schließlich das Genick (82:95) und sorgten gut zwei Minuten vor Schluss für die Entscheidung.

 

09.11.2025 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. OrangeAcademy 71:84

Am 8. Spieltag der ProB Süd reiste die Ulmer zweite Mannschaft zu den CATL Basketball Löwen nach Erfurt. Von Anfang an entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der beide Teams mit großem Einsatz und viel Leidenschaft agierten.

Die Gastgeber aus Erfurt starteten mit viel Energie und konnten in der Anfangsphase mithalten, doch die OrangeAcademy zeigte früh, dass sie entschlossen waren, den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Durch die Treffsicherheit aus der Distanz setzten die jungen Ulmer wichtige Akzente und zogen kontinuierlich an den Löwen vorbei. Meissa Faye lieferte eine starke Vorstellung: Er versenkte 6 seiner 8 Dreierversuche – eine beeindruckende Quote von 75 %, die seine Schlagkraft unter Beweis stellt.

Im zweiten Viertel bewies die OrangeAcademy eine starke Defensive und ließ die Löwen nur selten in gute Abschlusspositionen kommen. Die Erfurter versuchten durch schnelle Gegenangriffe und individuelle Aktionen dagegenzuhalten, doch wirklich absetzen konnten sie sich in dieser Phase allerdings nicht. Besonders beeindruckend war das Zusammenspiel in der Offensive: Die Ulmer gestalteten die Ballbewegung so, dass Lücken in der Erfurter Abwehr gezielt genutzt werden konnten.

Die Schlussphase hinterließ einen bleibenden Eindruck: Während die Kräfte der Löwen zunehmend nachließ, zeigte die OrangeAcademy weiterhin einen offensiven Willen und erhöhte sogar den Druck, um den Abstand entscheidend zu vergrößern.

OrangeAcademy Head Coach Florian Flabb: „Ich bin sehr froh, dass wir den Auswärtssieg in Erfurt holen konnten. Erfurt hat viel Qualität, das war kein einfaches Spiel – vor allem nach unserer Niederlage gegen Speyer war es wichtig, defensiv eine starke Reaktion zu zeigen. In der zweiten Halbzeit kam auch unser offensiver Fluss dazu, wir haben uns in einen kleinen Rausch gespielt. Der Ball lief gut, wir haben viele offene Würfe kreiert und dementsprechend auch verdient gewonnen.“

 

Nachberichte ProB Nord 8. Spieltag

08.11.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Hertener Löwen 54:63

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Nach langer Anreise von rund fünf Stunden bezwang das Team von Cheftrainer Robin Singh die BSW Sixers mit 54:63. Entscheidend war einmal mehr die überragende Verteidigungsarbeit im Schlussviertel, mit der die Löwen das Spiel für sich entschieden.

Die Löwen starteten stark in die Partie. Nach zwei Minuten führten sie bereits 0:6. Auch in der Folge kontrollierte Herten das Geschehen und lag nach fünf Minuten mit 4:11 vorne. Erst ein 6:0-Lauf der Gastgeber nach einer Auszeit brachte die Sachsen-Anhalter wieder heran. Nach dem ersten Viertel stand es 10:15 für Herten – trotz schwacher Wurfquote von außen (0 von 8 Dreiern).

Auch im zweiten Abschnitt erwischte Herten den besseren Start und baute den Vorsprung schnell auf 12:21 aus. Doch mit zunehmender Spieldauer schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Ballverluste luden die Sixers zum Comeback ein. Zwei schnelle Dreier ließen den Vorsprung schrumpfen, zur Halbzeit führte Herten nur noch knapp mit 29:30.

Nach dem Seitenwechsel übernahm zunächst der Gastgeber die Kontrolle, während Herten weiterhin große Mühe von der Dreierlinie hatte. Ein 12:2-Lauf der Sixers drehte die Partie – plötzlich lag Herten mit 40:32 zurück. Doch das Löwenrudel zeigte Moral, kämpfte sich mit aggressiver Verteidigung zurück und glich zum Viertelende zum 45:45 aus.

Dann folgte die beste Phase der Gäste. Die Löwen verteidigten gut und zwangen die Sixers zu schwierigen Würfen. Nach einem Steal und anschließendem Fastbreak samt unsportlichem Foul sicherten sich die Hertener ein Fünf-Punkte-Spiel. Drei Minuten vor Schluss führten die Löwen mit 48:57 – und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. Die Sixers versuchten noch einmal alles, doch die Löwen behielten an der Freiwurflinie die Nerven und brachten den Sieg sicher nach Hause.

 

08.11.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Dragons Rhöndorf 84:69

Rhöndorf liefert in Rostock eine indiskutable erste Halbzeit ab und verliert am Ende verdient mit 84:69 (49:24). Für ersatzgeschwächte Dragons schien der Seawolves-Korb über weite Strecken wie vernagelt. Zudem blieben die Leistungsträger der Rheinländer unter ihren Möglichkeiten, was die zweite Riege nur teilweise kompensieren konnte. So rutscht das Team um Headcoach Max Becker in der Tabelle erstmals aus den Playoff-Rängen heraus.

Rostock erwischte die Dragons zu Beginn auf dem komplett falschen Fuß. Mit einer 10:0-Serie setzten die Seawolves nach vier Minuten ein unmissverständliches Statement. Die Gäste agierten in der Defensive unerklärlich passiv und in der Offensive wollte zunächst rein gar nichts fallen. Die deutliche 49:24-Führung der Gastgeber war durch die miserable Wurfquoten der Dragons die logische Konsequenz.

Rhöndorfs Start ins dritte Viertel war dann verheißungsvoll. Plötzlich hielt man körperlich dagegen und ging mit deutlich mehr Selbstvertrauen zur Sache. Nach einem 9:0-Lauf sah das Zwischenergebnis mit 52:42 deutlich freundlicher aus. Rhöndorf hatte in der Folge mehrfach die Chance noch näher heranzukommen, doch Rostock blieb Herr der Lage, konterte mehrfach trocken, zog wieder mit 15 Punkte davon und brachte Vorsprung problemlos über die Runden. Am Ende gab’s am 84:69 nichts zu rütteln.

Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Rostock zum Sieg. Wir haben heute über weite Strecken gute Abschlüsse erspielt, wurden aber einfach vom Pech verfolgt. Die Niederlage aber nur darauf zu schieben wäre zu einfach. Wir waren erst in der zweiten Halbzeit in der Lage körperliche Nachtteile mit dem extra Schritt, dem extra Willen auszugleichen. Der Punkt, an dem wir ansetzen müssen, liegt aber in der ersten Halbzeit.“

 

08.11.2025 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. LOK BERNAU 77:81

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede mussten sich am Samstagabend in der BARMER Zweiten Basketball Bundesliga ProB im Heimspiel LOK BERNAU mit 77:81 geschlagen geben. Bei den Hausherren war Jon’il Fugett mit 28 Punkten Topscorer, bei den Gästen aus der Nähe Berlins kam Guy Artman Nahmias auf 23 Zähler.

Von Beginn an entwickelte sich in der Westersteder Hössenhalle eine ausgeglichene Partie, in der sich zunächst kein Team deutlicher absetzen konnte. „Die erste Halbzeit war sehr defensivbetont“, blickte Juniors-Headcoach Artur Gacaev zurück. Nach mehreren Führungswechseln hieß es schließlich 34:34 zur Pause.

Erst in der zweiten Halbzeit erspielten sich die Gäste phasenweise deutlichere Vorteile, die von den Hausherren mit großem Einsatz nach Kräften gekontert wurden. „Der Start ins dritte Viertel war unglücklich. Es gab ein paar Turnover, außerdem haben wir einige Rebounds abgegeben“, so Gacaev. Für die endgültige Wende allerdings reichte aller Einsatz schließlich nicht mehr.

„Es ist schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Die Einstellung war sehr gut und wir haben uns gegen einen wirklich starken Gegner sehr gut gewehrt“, lobte Gacaev. Außer Fugett punkteten bei den Baskets Juniors noch Beni Fungula (13) und Colin Schroeder (12) zweistellig, bei LOK BERNAU kamen neben Topscorer Nahmias auch Anthony Watkins, Emanuel Schüler, Akim-Jamal Jonah (jeweils 12) sowie Anton Kemmer (10) auf zweistellige Ausbeuten.

 

08.11.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. SC Rist Wedel 81:93

Am 8. November 2025 empfingen die bisher ungeschlagenen ETB Miners Essen im Rahmen des 8. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord die Mannschaft des SC Rist Wedel in der Sporthalle Am Hallo. Nach sieben Siegen in Serie wollten die Miners ihre makellose Bilanz auch vor heimischem Publikum weiter ausbauen. Die Gäste aus Wedel hatten jedoch anderes vor: Sie wollten als erstes Team den Tabellenführer stoppen.

Das Spiel begann holprig für die Hausherren. Nach drei Minuten stand es 0:7 für Wedel und die Miners fanden zunächst nicht ins Spiel. Doch durch Aktionen von Gabriel Jung und einen Dreier von Leon Kalinic konnten die Essener das erste Viertel ausgeglichen gestalten, das mit 15:16 an die Gäste ging.

Auch im zweiten Viertel zeigte sich ein enges Duell. Die Dreierquote der Miners ließ weiterhin zu wünschen übrig – nur drei von 17 Würfen von hinter der Drei-Punkte-Linie fanden ihr Ziel. Offensiv überzeugte bei Wedel insbesondere Al-Fayed Alegbe-Issifou, der zur Halbzeit 12 Punkte auf seinem Konto hatte. Lincoln James Rosebush sorgte mit neun Zählern dafür, dass das Spiel für die Miners kein Spaziergang wurde, sodass es zur Halbzeit 37:38  für die Gäste stand.

Headcoach Lars Wendt musste sich in der Kabine neue Strategien überlegen, um sein Team wieder in Führung zu bringen. Im dritten Viertel zeigte sich dann, dass die Miners Lösungen gefunden hatten. Quashawn Lane brachte mehr Offensivdruck, Gabriel Jung übernahm Verantwortung und die Dreierquote verbesserte sich leicht. Alle eingesetzten Spieler konnten Punkte beisteuern, sodass das Viertel mit 26:23 an Essen ging und die Miners mit 63:61 in Führung lagen.

Doch die Schlussphase des Spiels wurde emotional und hart umkämpft. Beide Teams gaben zunächst alles, um die Partie zu gewinnen. Letztlich hatten die Gäste aus Wedel das bessere Ende für sich: Die Miners mussten sich nach einer starken, aber nicht erfolgreichen letzten Phase mit 81:93 geschlagen geben.

Für die ETB Miners endet damit eine beeindruckende Serie von sieben Siegen in Folge. Dass irgendwann ein Team kommen würde, das die Essener besiegt, war klar – an diesem Basketballabend war es der SC Rist Wedel, der den ersten Dämpfer setzte.

 

08.11.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. RASTA Vechta II 100:74

Vor dem Spiel bei den EN BASKETS Schwelm hatte RASTA II-Head Coach Harm-Ubbo Horst noch guten Gewissens sagen dürfen, dass seinem Farmteam nicht mehr viel zum ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB fehlt. Doch nach dem Gastspiel vom Samstagabend konnte der 26-Jährige nicht anders, als von einem „Desaster“ zu sprechen. Seine Mannschaft hatte beim Tabellenvierten mit 74:100 (40:53) verloren und es dabei auch an Einsatz vermissen lassen.

RASTA Vechta II hatte an diesem 8. Spieltag ab Mitte des 2. Viertels abreißen lassen, aus einem knappen Rückstand (29:31, 14. Minute) wurde binnen drei Minuten ein großer – 29:44 (17.). Dieser wuchs bis zum 63:98 (37.) unaufhörlich an. In den 20 Minuten der mittleren Abschnitte kassierten die Vechtaer 63 Gegenpunkte, insgesamt ging das Rebound-Duell mit 24:42 verloren, die 3er-Quote lag am Ende bei nur 26 %.

Zwar punkteten fünf RASTAner zweistellig, jedoch waren die am Ende 74 Punkte ebenso wenig konkurrenzfähig wie die Vorstellung in der Defense. Für RASTA II kam Moritz Grüß in knapp 20 Minuten auf 13 Punkten und war damit bester Werfer des Vechtaer Farmteams.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Das Spiel war ein Desaster. Wir hatten noch gut angefangen, haben ein gutes 1. Viertel gespielt. Aber dann hat sich im 2. Viertel abgezeichnet, dass Schwelm seine Würfe konstant trifft. Wir haben das dann nicht matchen können, nicht individuell und auch definitiv nicht vom Einsatz. Da haben wir heute nicht geglänzt. Das zweite und das 3. Viertel gingen mehr oder weniger nach hinten los. Aber wir haben uns alle heute nicht mit Ruhm bekleckert.“

 

08.11.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TSV Neustadt temps Shooters 89:81

„Ein super intensives Spiel.“ So sah es Timo Völkerink, Coach der Itzehoe Eagles, aber wohl auch jeder Zuschauer im vollen Sportzentrum am Lehmwohld. Die Eagles und die TSV Neustadt temps Shooters hatten sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga einen harten Fight geliefert. Mit dem besseren Ende für die Gastgeber: Sie gewannen mit 89:81 (17:20, 26:16, 27:29, 19:16).

Defensiv habe sich seine Mannschaft eindeutig verbessert gezeigt, allerdings nicht viel besser getroffen als zuletzt in Herten, so Völkerink. 10 von 34 Dreierversuchen saßen, im ersten Viertel waren es 2 von 13 – ein Grund für den Rückstand nach zehn Minuten.

Dieser blieb zunächst bestehen, bis Trey McBride beim 27:27 erstmals ausglich. Mit einem Korbleger im Schnellangriff holte Sydnee Bijlsma die erste Führung, allerdings geriet der Niederländer ebenso früh in Foulprobleme wie sein Landsmann Sven Cikara. Doch gute Verteidigung, schnelles Spiel und fünf von acht Dreiern in diesem Abschnitt sicherten den Eagles das 43:36 zur Halbzeit.

Die Itzehoer lagen während der gesamten zweiten Hälfte vorn, aber nur einmal zweistellig beim 64:54 – was sich nach wenigen Sekunden auch schon wieder erledigt hatte. Nie konnten sich die Eagles ihrer Sache sicher sein, trafen aber wichtige Würfe durch Finn Fleute, Toni Nickel und Lucien Schmikale: Die letzte Minute war gerade angebrochen, als der Kapitän einen Wurf zum 82:78 versenkte. Neustadt gab nicht auf, aber Cikara und McBride machten den Sieg an der Freiwurflinie perfekt.

Das Team habe sich den Erfolg verdient, sagte Itzehoe Headcoach Völkerink. „Und natürlich war es auch ein Sieg für unsere Fans: Nachdem wir bereits zweimal zu Hause verloren haben, war das etwas, das die Mannschaft sich auf die Fahne geschrieben hat.“

 

09.11.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Iserlohn Kangaroos 79:85

Die Iserlohn Kangaroos haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Beim 79:85-Erfolg über die TKS 49ers bewies das Team von Headcoach Toni Prostran nach einer intensiven Partie große Moral – und das trotz der frühen Ausfälle von Spielmacher Trey Hubbard und Julius Gebauer.

Bereits im ersten Viertel war die Partie geprägt von vorsichtigem Abtasten auf beiden Seiten. Ein Schockmoment dann nach rund sieben Minuten: Point Guard Trey Hubbard musste nach einer Verletzung behandelt und im Anschluss ausgewechselt werden. Davon ließ sich das Waldstadt-Team jedoch nicht beirren. Tyson Leitao bescherte den Iserlohnern mit einem Buzzer-Beater eine 20:16-Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Viertel blieben die Gastgeber dank starker Distanzwürfe dran, ehe Chris Schultz und Jordan Iloanya das Spiel wieder in die Iserlohner Richtung lenkten. Mit einem 46:36-Vorsprung aus Sicht der Gäste ging es in die Kabine. Nach der Pause kamen die 49ers stark zurück und glichen kurz vor Ende des dritten Viertels zum 59:59 aus.

Doch im Schlussabschnitt bewiesen die Gäste Nervenstärke: Nach einer Auszeit von Coach Prostran eröffnete Leitao mit einem Drei-Punkt-Spiel den Iserlohner Endspurt. Anschließend drehte Luca Michels auf – mit fünf Dreiern bei 45 Prozent Trefferquote wurde er zum entscheidenden Faktor von jenseits der Linie. Am Ende feierten die Kangaroos einen hart erkämpften 79:85-Auswärtserfolg

„Das war ein Sieg des Charakters“, lobte Headcoach Toni Prostran. „Nach der Verletzung von Trey und Julius und ohne Daniel Zacek mussten andere Verantwortung übernehmen – und das haben sie beeindruckend getan.“

Nachberichte ProA 7. Spieltag

07.11.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. SBB Baskets Wolmirstedt 104:99

Nach einem epischen Kampf gewann der BBC Bayreuth am Freitag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 104:99 (42:46, 87:87, 94:94) nach zwei Verlängerungen gegen Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt.

Michael Hughes brachte die Gäste mit 2:0 in Führung. Kurz darauf stand es 5:1 für Wolmirstedt. Joshua Bonga erhöhte dann per Dreier auf 12:4 für die Gäste, BBC-Headcoach Florian Wedell rief sein Team zur Auszeit an die Seitenlinie. Liedtke traf aus der Distanz zum 14:16 und Artem Kovalov brachte den BBC per Drei-Punkte-Spiel erstmals in Führung (17:16). Michael Hughes machte per Dunk die 26:19-Führung der Gäste nach zehn Minuten klar.

Wolmirstedt ging zu Beginn des zweiten Abschnittes weiter mit 30:21 in Front. Der BBC konnte die Energie und Physis der Gäste im Rebound nur schwer matchen, die SBB Baskets hatten ein Übergewicht bei den Rebounds. Nach knapp 14 Minuten führte Wolmirstedt mit 35:23 und damit erstmals zweistellig. Tehree Horn traf zum 38:44 und Liedtke brachte den BBC weiter auf 40:44 heran. Mit dem Buzzer traf Rahming zum Halbzeitstand von 42:46 aus Sicht der Bayreuther.

Horn verkürzte mit einem Dreier auf 45:46. Henson brachte Wolmirstedt dann wieder mit 50:45 in Front, Bogdanov und abermals Henson mit einem Dunk erhöhten auf 54:45 für die Gäste. Florian Wedell nahm die nächste Auszeit. Das Momentum kippte danach zu Gunsten des BBC und Kovalov sorgte mit einem Drei-Punkte-Spiel für die 58:56-Führung der Bayreuther. Nach einem weiten Buzzerbeater-Dreier von Moritz Plescher ging es mit 69:64 für Bayreuth ins Schlussviertel.

Die Gäste gingen dann zu Beginn des vierten Abschnitts nach einem 6:0-Lauf wieder mit 70:69 in Front. Rahming konterte von mit dem 71:70 für den BBC. Allen traf aus der Distanz zum 74:72. Plescher erhöhte mit einem Dreier kurz vor Schluss auf 81:77. Michael Hughes stellte 16,6 Sekunden vor Schluss auf 84:85. Auf der Gegenseite wurde Allen gefoult und erhöhte von der Linie auf 87:84. Henson glich mit Brett per Dreier zum 87:87 aus, 10,8 Sekunden waren auf der Uhr. Letztlich hatte der folgende Bayreuther Angriff keinen Erfolg mehr, es ging in die Overtime.

Mart brachte den BBC mit 89:87 in Front. Nach einem technischen Foul gegen BBC-Headcoach Wedell glichen die Gäste zum 89:89 aus, Liedtke antwortete mit dem 91:89. Bayreuth war zwölf Sekunden vor dem Ende zum Foulen gezwungen. Routinier Bogdanov machte beide Freiwürfe zum 94:91. Der BBC war 3:44 Minuten ohne Punkt. Liedtke traf schließlich acht Sekunden vor dem Ende der Overtime aus der Distanz zum 94:94. Es gab weitere fünf Minuten Verlängerung.

Bonga traf zum Auftakt der zweiten Overtime einen Freiwurf zum 95:94. Henson stellte von der Freiwurflinie auf 96:94. Horn glich zum 96:96 aus. Kopke ging als nächster an die Linie und traf zum 97:96. Leroy Ikejiaku brachte den BBC von der Linie mit 98:97 in Front. Horn erhöhte von der Linie auf 102:97, Bogdanov konterte mit Freiwürfen zum 99:102. 11,9 Sekunden vor Schluss traf Horn von der Linie zum Endstand von 104:99 und hatte sich damit den zweiten Heimsieg der Saison gesichert.

 

07.11.2025 19:30 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BG Göttingen 63:68

Die BG Göttingen hat sich ihren sechsten Saisonsieg erkämpft. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß gewann am Freitagabend bei den Bayer Giants Leverkusen trotz schwacher Offensiv-Leistung 68:63 (36:35). In der Leverkusener Ostermann Arena taten sich die Göttinger fast die gesamte Partie schwer und kamen im Angriff nicht in ihren Rhythmus. Die rheinischen Hausherren hielten gut dagegen und spielten mit dem Favoriten auf Augenhöhe.

Die Veilchen starteten mit Wurf Pech in die Partie. Es dauerte etwas, aber dann kamen die Gäste aus Göttingen besser ins Spiel und verkürzten durch Robin Lodders und Hendrik Drescher. Die Strauß-Truppe hatte weiterhin Probleme ihren Rhythmus zu finden, sodass sie eine Zeit lang einem Rückstand hinterherlief. Die BG kämpfte und sicherte sich viele zweite Chancen. Den Abschnitt schlossen die Veilchen mit einem 8:0-Lauf zum 20:18 ab.

Im zweiten Viertel lief es dann besser für die BG, die die Leverkusener Fehler nun konsequenter bestraften und sich etwas absetzten (31:22). Nach einer Auszeit von Giants-Headcoach Michael Koch fingen sich die Hausherren wieder und holten sich die Führung mit einem 0:10-Lauf zurück (31:32). Der Ex-Leverkusener Mathis Mönninghoff beendete die BG-Durststrecke durch einen Dreier zum 34:32. In die Halbzeitpause gingen die Gäste mit einer knappen 36:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Die Giants erarbeiteten sich nun leichte Vorteile und zwangen Strauß zu einer Auszeit (42:46). Danach übernahm BG-Youngster Jünemann Verantwortung und traf zwei Dreier hintereinander zum 50:51. Zwar konterten die Leverkusener, doch Jünemann und Kevin Buckingham sorgten dafür, dass die Veilchen nicht mit einem Rückstand ins Schlussviertel gingen (54:54).

Im letzten Abschnitt bewegten sich die beiden Kontrahenten weiterhin auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. Die Leverkusener leisteten sich nun zu viele Fehler, die die Veilchen ausnutzten, um in Front zu gehen (66:63). Im Anschluss vergaben die Gäste mehrfach die Chance, sich einen höheren Vorsprung zu sichern. 20 Sekunden vor dem Ende behielt Drescher dann die Nerven an der Freiwurflinie und tütete den sechsten Göttinger Erfolg ein.

 

07.11.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. GIESSEN 46ers 84:82

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers vor 2.570 begeisterten Zuschauern in der Paul Horn-Arena in einem wahren Thriller mit 84:82 (44:40) gewonnen. 1,2 Sekunden vor dem Ende traf Tigers-Kapitän Till Jönke mit einem Sprungwurf zum Sieg für die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko. Für die Raubkatzen war es gleichzeitig der vierte Sieg in Folge.

JaCobi Wood mit zwei Treffern sowie Bernard Pelote sorgten nach 125 Sekunden für eine 9:4-Führung. Robin Benzing verkürzte nach fast genau vier Minuten per Korbleger auf 10:11. Die Partie war im ersten Viertel auf Augenhöhe, mit kleinen Vorteilen für die Hausherren. Nach Foul von Luis König Figge zeigte sich Pelote von der Freiwurflinie sicher und erhöhte mit zwei Treffern auf 29:18. Mit dem Spielstand ging es in die erste Viertelpause.

Die Sonko-Truppe hatte ihrerseits in den ersten Minuten Ladehemmung. Milner erzielte per Korbleger bei 7:44 Minuten auf der Uhr die ersten Zähler zum 31:23 im zweiten Abschnitt. Gießen war nun besser in der Partie. Spieler des Tages war weiterhin Pelote für die Tigers. 18 Zähler hatte der Leistungsträger schon auf dem Konto. Sein Pendant war Castlin, der in der 19. Minute das 40:44 aus der Distanz erzielte. Das war gleichzeitig auch der Pausenstand.

Die Begegnung nahm gleich wieder an Fahrt auf. Gießen spielte nun aggressiver. Die Raubkatzen erlaubten sich nun Fehler im eigenen Spiel. König Figge sorgte in Minute 24 mit zwei Punkten für die erste Führung der Gäste zum 50:49. Die Führung wechselte nun mehrfach hin und her, dazu war das Spiel 76 Sekunden vor Ende des dritten Abschnitts durch zwei Freiwürfe von Maier beim Stand von 63:63 ausgeglichen. Castlin beendete das dritte Viertel per Dreier zum 66:63.

Wood glich die Begegnung per Dreier nach 20 Sekunden zum 66:66 aus. Beide Teams agierten weiter komplett auf Augenhöhe. Tention traf bei 20 Sekunden Restzeit auf der Uhr nur einen von zwei Freiwürfen zum 82:79. Und weil dieses Spiel so verrückt war, glich König Figge bei 14 Sekunden per Dreier zum 82:82 aus. Die Entscheidung führte Kapitän Jönke herbei: 1,2 Sekunden vor der finalen Sirene setzte der Routinier mit einem Sprungwurf den Ball zum 84:82-Sieg in den Gießener Korb.

 

07.11.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Paderborn Baskets 94:92

Eines der vielleicht intensivsten und spannendsten Spiele in der Geschichte der VfL SparkassenStars Bochum endete mit einem Overtime-Sieg gegen die Paderborn Baskets.

Die SparkassenStars starteten dynamisch: Mit viel Einsatz in der Verteidigung und schnellem Umschaltspiel setzten sie Paderborn früh unter Druck. Dennoch hielten die Gäste den Rhythmus und kamen immer wieder über ihre Distanzwürfe zurück. So blieb das erste Viertel mit 25:20 für die SparkassenStars.

Im zweiten Abschnitt legten die Bochumer offensiv eine Schippe drauf – vor allem durch erhöhte Aggressivität im Angriff und mehr Zug zum Korb. Paderborn zeigte sich jedoch unbeeindruckt, traf weiter aus der Distanz und hatte mit Jonathan Klussmann eine Lebensversicherung im Kader. Der dänische Shooting Guard traf vor der Halbzeit mit dem Buzzer zum 48:47 für sein Team.

Nach der Pause änderte sich das Bild insofern, dass Bochum die Rebounds konsequenter holte und im Angriff insgesamt mehr Variabilität zeigte. Die Verteidigung war präsenter, die Wege zum Korb wurden öfter gesucht – und doch gelang es Paderborn, mit kleinen Runs die Führung mehrfach zu übernehmen. Doch die SparkassenStars drehten die Partie mit großem Kampf. Der überragende Myrren Jones traf mit dem Buzzer zur 71:64 Führung für sein Team vor dem letzten Viertel.

Das Schlussviertel hatte dann alles, was ein spannendes Basketballspiel braucht: hektische Phasen, Fouls zur Unzeit, vergebene Würfe, Ballverluste und immer wieder Führungswechsel. 49 Sekunden vor Ende des Viertels glich Niklas Geske mit einem Dreier zum 84:84 aus. Paderborn ging mit zwei getroffenen Klussmann Freiwürfen wieder in Führung und im Gegenzug glich Myreonn Jones wieder mit einem Layup aus. Die SparkassenStars waren gut vorbereitet und erzwangen einen schwierigen Wurf von Branden Maughmer, der sein Ziel verfehlte. Es ging also in die Overtime.

Hier ging es genauso spannend und eng weiter. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Jonas Grof traf einen Dreier und Niklas Geske legte mit einem Korbleger nach. Jetzt führten die SparkassenStars mit drei Punkten 53 Sekunden vor Schluss. Mit Sicherheit von der Frewurflinie und dem nötigen Quäntchen Glück entschieden aufopfernd spielende SparkassenStars am Ende mit 94:92 für sich.

 

07.11.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 88:84

Die Artland Dragons mussten sich am siebten Spieltag bei den Eisbären Bremerhaven nach großem Kampf knapp mit 88:84 geschlagen geben. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Zum Ende des Viertels drehte Bremerhaven durch Jannis von Seckendorff das Spiel und ging knapp mit 22:21 in Führung. Auch im zweiten Viertel blieb es ein Schlagabtausch auf hohem Niveau. Zur Halbzeit lag Quakenbrück knapp mit 41:42 vorne.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Dragons den besseren Start: Ben Burnham erhöhte per Korbleger und versenkte anschließend einen Dreier zum 41:49. Esterkamp stoppte den Lauf mit einer Auszeit. Danach übernahm jedoch Elijah Miller das Kommando für Bremerhaven: Mit mehreren Treffern brachte er sein Team zurück ins Spiel. Nach drei Vierteln war wieder alles offen (60:61).

Im Schlussviertel setzte Miller seine Gala fort: Zwei Freiwürfe, ein Dreier und ein Korbleger sorgten für die 67:61-Führung der Gastgeber. Gruhn reagierte früh mit einer Auszeit, und sein Team antwortete: Buzz Anthony traf wiederholt am Korb, Petrone stellte per Freiwurf die Führung wieder her (70:71). In der Crunchtime ging es hin und her.

So kamen die Dragons 33 Sekunden vor dem Ende wieder in Ballbesitz. Amir Hintons Abschluss ging nicht durch die Reuse, Hinton sicherte sich den Offensivrebound selbst, doch auch sein zweiter Versuch rollte unglücklich vom Ring.

Den anschließenden Rebound schnappte sich Von Seckendorff, der den Ball zu Miller brachte. Der US-Amerikaner wurde bei noch zehn Sekunden gefoult und traf beide Freiwürfe sicher zum 87:84. Nach der letzten Auszeit von Headcoach Hendrik Gruhn bekam Quakenbrück nochmals die Gelegenheit zum Ausgleich, doch Timo Lanmüllers Dreier aus der Distanz sprang vom Ring zurück. Carter traf anschließend noch einen Freiwurf zum 88:84-Endstand.

 

07.11.2025 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. EPG Baskets Koblenz 113:97

Keine Überraschung in Hagen – der Tabellenführer bezwingt auch die EPG Baskets Koblenz mit 113:97 (58:41). Phoenix Hagen gilt derzeit in der 2. Basketball Bundesliga ProA als das Maß aller Dinge. Nach sieben Spielen führen die Südwestfalen die Tabelle ungeschlagen an. Auch den EPG Baskets gelang es am Freitagabend nicht, den Favoriten zum Stolpern zu bringen.

Koblenz kam im ersten Viertel gut ins Spiel und zeigte sich von den Hagenern unbeeindruckt. Marco Bacak und Tim Smith punkteten gleich zu Beginn mit erfolgreichen Dreipunktewürfen zum 3:7 für die Koblenzer. Doch Hagen war mit Kapitän Dennis Nawrocki und Marcus Graves sofort zur Stelle. Nachdem Hagen zum ersten Mal leicht davonziehen konnte, stoppte dies Jannis Sonnefeld mit einem Dreier zum 26:25. Das erste Viertel endete mit einer 31:27 Führung der Hagener.

Im zweiten Viertel übernahmen die Gastgeber das Sagen und überrannte Koblenz förmlich mit einem 13:0 Lauf. Koblenz wirkte in der Offensive einfallslos, es blieb bei wenigen erfolgreichen Einzelaktionen. Hagen hingegen agierte fast nach Belieben und baute die Führung auf 53:33 aus, was die Vorentscheidung bedeuten sollte. Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich zur Halbzeit mit 58:41.

Auch im dritten Viertel dominierte Hagen. Nach einem Dreier von Devin Schmidt zum 76:53 nahm Coach Stephan Dohrn eine Auszeit, da Koblenz mit dem Tempo der Hagener nicht mehr mitgehen konnte. Ein weiteres Davonziehen der Hausherren konnte bis zum Ende des Viertels verhindert werden, jedoch blieb der Vorsprung zum Anfang des letzten Viertels mit einem Punktestand von 86:65 bei 21 Zählern für Hagen.

Das letzte Viertel konnten die Baskets dank eines Pressings in der Verteidigung und einem 9:0 Run mit 32:27 für sich entscheiden, doch reichte dies nicht, um Hagen zu beeindrucken. Die punktereiche Partie ging letztlich verdient mit 113:97 an die Gastgeber, die sich noch lange nach Abpfiff von ihren Fans feiern ließen.

 

07.11.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 76:80

Teil eins des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat den Akteuren im badisch-schwäbischen Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den Bozic Estriche Knights Kirchheim alles abverlangt. Beide Mannschaften waren auf Punkte angewiesen, um Anschluss zum Tabellenmittelfeld herzustellen.

Die Knights starteten in der Fächerstadt blitzartig mit den ersten Punkten und legten noch in der ersten Minute einen Dreier nach, während die ersten LIONS-Angriffe verpufften. Wenig später stand es bereits 2:10. Nach einiger Zeit hatten sich die Hausherren vom frühen Schock etwas erholt und kamen bis auf zwei Zähler heran, auch weil die Gäste nun viele ihrer Würfe verlegten. Beide Teams leisteten sich im ersten Viertel einige Turnover. So war das Spiel zwar schnell und intensiv, aber nicht immer schön anzuschauen.

Mit 17:22 ging es ins zweite Viertel, in dem die Vorteile zunächst weiter aufseiten der Schwaben lagen. Action war weiterhin geboten, hochklassige Aktionen blieben aber Mangelware, genauso wie LIONS-Punkte. Dies besserte sich erst in den Minuten vor der Halbzeit. Dennoch lag das Team von Trainer Demond Greene, das sich aus sämtlichen Wurfpositionen sichtbar schwertat, beim Gang in die Kabinen mit 39:44 zurück.

Nach Wiederbeginn dauerte es zwei Minuten bis zu den ersten Karlsruher Punkten. Dann aber gelang es Greenes Mannschaft, binnen kurzer Zeit den Anschluss herzustellen. Die erste LIONS-Führung des Abends erzielte Maurice Pluskota in Minute 26 per Dreier zum 50:49. Von nun an war die Begegnung völlig offen. Die Atmosphäre wurde immer dichter, während es mit 60:61 in den Schlussabschnitt ging.

Hier waren zunächst beide Teams nervös. Die Trefferquoten gingen nach unten, doch Kirchheim fand schneller wieder zurück in die Spur, was zum Stand von 64:70 bei noch fünf verbliebenen Minuten führte. Gut drei Minuten vor dem Ende stellte Kilian Binapfl mit einem Fastbreak wieder auf Gleichstand, 72:72. Die Knights legten nun immer wieder vor, Karlsruhe glich noch zweimal aus. Aber die eine oder andere vergebene Chance zu viel besiegelte die Niederlage.

 

07.11.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Nürnberg Falcons BC 83:87

Beim Top-Team HAKRO Merlins Crailsheim holten die Nürnberg Falcons einen famosen 83:87 (37:36) -Auswärtssieg. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Moral sicherten sich die Falken in der spannenden Schlussphase ihren dritten Saisonsieg. Es war der 1. ProA-Sieg gegen die Merlins in zehn Spielzeiten.

Nürnberg war gut eingestellt, vom Tip-off hellwach und ließ den Favoriten im 1. Viertel kaum zur Entfaltung kommen. Nach sechs Minuten war man mit drei Punkten vorne (7:10). Auf Crailsheimer Seite war es vor allem Vincent Shahid zu verdanken, dass die Merlins mit einer knappen Führung (17:16) ins 2. Viertel gehen konnten. Dort lieferten sich die zwei Teams ein Duell auf Augenhöhe, sodass Merlins und Falken zur Pause nur ein Zähler trennte (37:36).

Julius Wolf traf nach 27 Spielminuten von außen zum 47:50 und zur ersten Falcons-Führung in Halbzeit 2. Diese hatte auch zum Start der Schlussabschnittes noch Bestand (55:56). Hier begannen die Gastgeber besser und legten schnell einen 11:0-Lauf hin (65:56). In der Folgezeit zog Crailsheim dann weiter zweistellig davon (75:64), aber die Falken kamen zurück und verkürzten zwei Minuten vor dem Ende auf zwei Zähler (79:77).

Die Crunch-Time war eröffnet und Nürnberg im Aufwind. Es ging nun hin und her. 32 Sekunden vor Schluss versenkte Julius Wolf seinen dritten Dreier in Serie und brachte seine Farben damit so auf die Siegerstraße. Crailsheim vergab die Chance zum Ausgleich, Carter Whitt sicherte sich den Rebound und den Rest erledigte Vincent Friederici an der Freiwurflinie. Am Ende gewannen die Nürnberg Falcons mit 83:87.

Nürnberg Falcons Headcoach Ralph Junge: „Kompliment an meine Mannschaft. Wir haben heute sehr konzentriert gespielt. Jeder hat seinen Teil beigetragen, während uns die Fans nochmal einen Extra-Push gegeben haben. Die harte Arbeit der letzten Wochen trägt im Derby Früchte.“

 

07.11.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. RheinStars Köln 78:83

Die RheinStars machen da weiter, wo sie am vergangenen Sonntag mit dem ersten Saisonsieg aufgehört haben. Nach Kirchheim gelang dem Aufsteiger in Münster am siebten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gleich der nächste Erfolg. Bei den Uni Baskets setzten sich die Kölner am Freitagabend nach einer geschlossenen Teamvorstellung mit 83:78 (48:39) durch zum Start in den Doppelspieltag.

Headcoach Zoran Kukic betonte schon unter der Woche wiederholt, dass immer die Spieler im Mittelpunkt stehen. So war es auch in Münster. In der Sporthalle Berg Fidel spielte die Mannschaft um Kapitän Rupert Hennen (15 Punkte) wie schon beim 87:74 über Kirchheim wie aus einem Guss. „Unsere Teamchemie ist erstaunlich. Jeder gönnt jedem die Punkte, wir spielen alle füreinander. Es macht gerade echt Spaß.“

Münsters Werfer kamen nicht zur Geltung, die Kölner fanden immer Antworten auf die Bemühungen der Hausherren. Sie waren in der Offense schwer auszurechnen, allein fünf Akteure punkteten zweistellig. „Kompliment an die Jungs wie und mit welcher Energie sie das heute gespielt haben. Es war keine einfache Trainingswoche mit dem späten Spiel am Sonntag, aber alle haben das gut gemacht.“

Münster jedenfalls konnte mit den RheinStars und ihrem Spiel vom Start weg wenig anfangen. Sie schienen eher ratlos und konsterniert ob der Kölner Vorstellung. „In Halbzeit eins waren wir überhaupt nicht da“, kritisierte deren Trainer Götz Rohdewald. Ganze vier Fouls in den ersten 20 Minuten unterstrichen deren eher körperloses Spiel. Mit einem 6:0-Lauf übernahmen die RheinStars zum Ende des ersten Viertels (26:18) das Kommando und bauten die Führung aus bis zum Seitenwechsel (48:39).

Mitte des dritten Viertels führten die Gäste mit 16 Punkten (55:39) und versäumten es, schon zu diesem Zeitpunkt den Uni Baskets alle Chancen und den Willen zu nehmen. Die besannen sich fortan zunehmend auf ihre Kampfqualitäten und verkürzten den Rückstand, ohne aber wirklich auf Schlagdistanz zu kommen. Beim Stand von 73:68 erstickte schließlich Cedric Russell mögliche Diskussionen über den Sieger des Abends. Die letzten Sekunden spielten die Kölner dann routiniert nach Hause.