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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

2. Februar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

31.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. EN BASKETS Schwelm 73:81

Rhöndorf erlebte gegen Schwelm ein regelrechtes Déjà-vu. Nicht nur das die Dragons wieder eine Niederlage gegen die Baskets kassierten, auch das Ergebnis fiel mit 78:81 (44:45) fast identisch aus. Damit sind die Drachen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Wochenende sollten die Drachen im DragonDome gegen Westerstede ein Erfolg zur Beruhigung der Nerven aller Beteiligten landen.

Die Dragons standen von Beginn an spürbar unter Druck. Leichte Korbleger wurden versemmelt und Pässe gingen ins Leere. Bis zur siebten Minute fiel’s nur nicht auf, weil die Baskets ähnlich fahrig agierten (8:12). Dann allerdings löste Schwelm die Handbremse, cuttete immer wieder erfolgreich zum Brett und ging nach den ersten zehn Minuten mit 13:21 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Baskets erstmals zweistellig davon (17:27). Die Dragons schlugen aber sofort mit zwei Dreiern von Jorge Mejias zurück. Dann drehte Juhwan Harris-Dyson auf und krönte seine starke Phase mit einem Steal sowie wuchtigem Dunk zum 38:37. Auch wenn Schwelm mit einer knappen 44:45-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte man den Eindruck, dass die Hausherren in der Begegnung angekommen waren.

Weit gefehlt, der Start in den dritten Spielabschnitt ging aus Rhöndorfer Sicht vollkommen in die Hose. Schwelm packte in der Defensive zu, mit der robusten Spielweise kamen die Dragons überhaupt nicht klar. Die Baskets erwischten die Dragons eiskalt und machten eine 9:0-Serie zum 46:56. Rhöndorf berappelt sich aber erneut und antwortete mit acht Punkten in Folge (54:56). Bis zum Start des Schlussviertels scorte dann aber nur noch Schwelm (54:62).

In den abschließenden zehn Minuten mühten sich die Dragons redlich, fanden aber kein Mittel den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil, die Baskets blieben ständig zweistellig in Front und setzen sich drei Minuten vor Spielende sogar mit 18 Punkten (63:81) ab. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gäste dann die Zügel schleifen, sodass Rhöndorf noch erfolgreich Ergebniskosmetik betreiben konnte (73:81).

 

31.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 74:63

Die Hertener Löwen haben ihr Auswärtsspiel bei LOK Bernau trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung am Ende verloren. Nach langer Anreise in die Nähe der Hauptstadt und einem über weite Strecken offenen Spiel musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Singh dem ambitionierten Gastgeber letztlich mit 74:63 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.

In den ersten beiden Minuten gelang keinem Team ein erfolgreicher Abschluss, beide Mannschaften tasteten sich defensiv ab. Herten hatte anfangs noch Schwierigkeiten, fand aber zunehmend besseren Zugriff auf das Spiel. Mit aggressiver Defense, vielen Ballgewinnen und einer guten Trefferquote von jenseits der Dreierlinie setzten sich die Löwen erstmals ab. Erst 2,5 Sekunden vor Viertelende verkürzten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier noch einmal auf 15:21.

Der Vorsprung pendelte sich über weite Strecken des zweiten Viertels bei sechs Punkten ein. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts, einfache Punkte waren weiterhin Mangelware. Im weiteren Verlauf erhöhte Bernau den Druck. Die Löwen verteidigten weiter mit hoher Intensität. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber jedoch besser ins Spiel und verkürzten 30 Sekunden vor der Pause auf 32:33. Mit diesem knappen Spielstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Teams mit schnellen Punkten. Nach einer Minute glich Bernau zum 35:35 aus und übernahm kurz darauf erstmals seit Spielbeginn wieder die Führung. Die Gastgeber kamen jetzt besser in ihren Rhythmus, legten einen Lauf hin und setzten sich nach zweieinhalb Minuten auf 41:35 ab. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand bereits neun Punkte (51:42). Mit einem 56:51 ging es in die letzte Viertelpause – die Partie war wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel. Herten versuchte, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken, doch Bernau hielt konsequent dagegen. Mehrere Ballverluste der Löwen nutzten die Gastgeber anschließend jedoch eiskalt aus und erhöhten langsam den Vorsprung. In der Folge spielte Bernau die Partie routiniert herunter und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand ein 74:63-Erfolg für die Gastgeber.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Iserlohn Kangaroos 90:88

Die Iserlohn Kangaroos haben am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Bei den Baskets Juniors TSG Westerstede unterlag das Waldstadt-Team nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 90:88 – erneut mit dem knapp schlechteren Ende für die Kangaroos.

Die Gastgeber eröffneten zwar die Partie, doch Iserlohn antwortete prompt. In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Kangaroos nach rund sechs Minuten zunehmend das Kommando übernahmen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team von Toni Prostran treffsicher und zog zwischenzeitlich auf 24:15 davon. Mit 32:19 ging das erste Viertel klar an die Gäste.

Im zweiten Abschnitt fand Westerstede besser ins Spiel und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten der Kangaroos, um den Rückstand zu verkürzen. Nach der höchsten Iserlohner Führung von 15 Punkten schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf neun Zähler zusammen (52:43). Offensiv überzeugten vor allem Chris Schultz, Daniel Zacek und Leitao, die bereits zur Halbzeit zweistellig punkteten.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Kangaroos zunächst den besseren Start. Schultz behauptete sich mehrfach kraftvoll unter dem Korb, Zacek setzte mit einem Steal an der Mittellinie und anschließendem Zug zum Korb ein weiteres Ausrufezeichen. Westerstede ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb konstant in Schlagdistanz. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Hausherren auf 65:70.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Westerstede glich früh aus und übernahm wenig später erstmals wieder die Führung. Iserlohn zeigte große Moral und erarbeiteten sich nochmals eine 80:77-Führung. Rund eine Minute vor dem Ende traf Westerstede einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Trotz mehrerer Versuche, das Spiel noch einmal zu drehen, blieb das Glück diesmal aus. Am Ende stand eine knappe 90:88-Niederlage für die Kangaroos auf der Anzeigentafel.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 83:82

25-mal gingen die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die BSW Sixers an die Freiwurflinie – 24-mal waren sie erfolgreich. Wie wertvoll die Topquote war, zeigte sich am Schluss: Die Eagles gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga denkbar knapp mit 83:82.

Vor dem Spiel hatte es Sorgen gegeben um Toni Nickel und Lucien Schmikale. Sie konnten dann doch mitwirken, während Sydnee Bijlsma weiter passen musste. Und noch einer fehlte: Headcoach Timo Völkerink ist krank, Cotrainer Max Rockmann übernahm. „Solide“ nannte er den Start seines Teams. In einem temporeichen ersten Viertel punkteten mehrere Eagles-Spieler, und das war auch nötig, denn die Gäste kamen ebenfalls gut in die Partie.

Der zweite Abschnitt brachte deutlich weniger Punkte, beim 35:34 führten die Sixers kurz. Trey McBride mit Dreier und kurz darauf einem Korbleger holte die Führung zurück. Gern hätte Rockmann gesehen, dass sich seine Mannschaft weiter absetzt, aber dafür habe der Gast nach Offensivrebounds zu viele zweite Chancen bekommen, stellte er fest. Jonathan Elzie sorgte mit drei Freiwürfen für das 44:41 zur Halbzeit.

Den besseren Start nach der Pause erwischten die Sixers, die sieben Punkte in Folge erzielten und die Eagles zur Auszeit zwangen. Das Team habe kühlen Kopf bewahrt und in der Folge phasenweise sehr gute Verteidigung gespielt, sagte Rockmann. Auch offensiv sei der Rhythmus besser gewesen, allerdings gingen die Abschlüsse in diesem Viertel meistens daneben. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Vorsprung weiterhin drei Punkte (58:55).

Tobias Möller, Sven Cikara per Dreier und Finn Fleute machten den Vorsprung zweistellig (66:55). Die Sixers verkürzten auf sieben Punkte und trafen danach minutenlang in jedem Angriff. Zum Ende hin wurde es immer enger, doch Cikara und Schmikale verhinderten mit Freiwürfen das Comeback der Gäste. Als diese mit einem Dreier auf einen Punkt herankamen, waren nur noch 0,7 Sekunden zu spielen. Nach einer Auszeit konnten die Eagles in der Nähe des gegnerischen Korbes einwerfen, nur noch Formsache.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 93:80

Als hätte der easyCredit Basketball Bundesliga-Abend nicht schon genug kassierte Dreier für ein Vechtaer Team parat gehabt, kassierte RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ebenfalls reichlich von Downtown. Bei der 80:93-Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel“ bei den TKS 49ers trafen die Gastgeber 16 ihrer 30 Distanzwürfe und stellten damit selbst Vechtas sehr gute Quote (12/29) in den Schatten

RASTA II ging in der 4. Minute durch AJ Sumbry schon zum dritten Mal in Führung (6:5). Nach ersten Wechseln fiel auch der erste Dreier, als Roy Krupnikas den Pass zum in der Ecke lauernden Ivan Volf spielte und der auf 10:7 stellte – Auszeit TKS 49ers. Nach Fynn Lastrings Threeball zum 18:18-Ausgleich (10.) sah es schon nach einem Remis zur ersten Pause aus. Doch Stahnsdorfs Linus Briesemeister versenkte noch in letzter Sekunde einen Jumper zum Vechtaer Rückstand (18:20).

Laut eröffnete RASTA II das 2. Viertel, Moritz Grüß dunkte zum 20:20 (11.). Die Gäste spielten es vorne oftmals sehr schön anzuschauen, bewegten den Ball schnell und fanden einen freien Schützen. Das galt aber auch für die TKS 49ers, die durch einen Dreier von Joshua Lübken zum 30:25 (14.) kamen. RASTA II erlebte nun eine schwere Phase, lag fast zweistellig zurück. Jenö Pildner versenkte Stahnsdorfs sechsten Dreier (bei nur zwölf Versuchen) zum 46:37 Pausenstand.

Die TKS 49ers klauten sofort zweimal den Ball von den Vechtaern und stellten auf schon 50:37 (21.). Der bereits siebte Offensiv-Rebound des da noch Tabellenvorletzten bereitete dann den nächsten Dreier vor, Pildner traf zum 56:41 (23.). Nach einem zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand gelang RASTA II ein 10:3-Lauf zum 51:62 (26.). Weil Carlo Meyer aber, mit Ablauf der Wurfuhr den nächsten Stahnsdorfer Dreier zum 69:56 (28.) versenkte, war die Vechtaer Aufholjagd schon wieder Geschichte.

Der nun bereits 14. erfolgreiche Dreier der TKS 49ers ließ den Rückstand des Horst-Teams auf 21 Punkte anwachsen (58:79). Mitte des Schlussabschnittes machte Wagner von dort das 84:63 (35.), wenig später legte Carlo Meyer den 16. Dreier zum 87:70 (36.) nach – bei 30 Versuchen. Zwar trafen auch die Gäste auch stark von außen, kamen durch einen Dreier von Moritz Grüß noch zum 77:89 (38.), doch den verdienten Sieg der Stahnsdorfer konnten sie nicht mehr verhindern.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 63:84

Dieses Essen mundete den Spielern des SC Rist Wedel nicht. Hatten sie das Hinrunden-Duell bei den ETB Miners am 8. November 2025 noch mit 93:91 gewonnen, so verloren sie am Sonntag die Rückrunden-Partie gegen die Mannschaft aus Essen mit 63:84 (26:42).

Den größten Unterschied zwischen den beiden Begegnungen, zwischen denen zwölf Wochen lagen, sah Rist-Kapitän Linus Hoffmann in der Trefferquote: „Im Hinspiel haben wir unsere Dreier getroffen – dieses Mal leider nicht.“ Wahre Worte, denn gerade bei ihren Fernwürfen (nur drei von 21 zappelten im Netz) hatten die Wedeler kein Zielwasser getrunken.

Sinnbildlich für die Unterschiede zwischen Hin- und Rückspiel stand Lincoln Rosebush. Hatte der Rister Importspieler 85 Tage zuvor in Essen noch mit 20 Punkten und acht Rebounds geglänzt, sammelte er jetzt lediglich fünf Zähler und sieben Abpraller. Allerdings entpuppte sich die Verletzung des Kanadiers aus dem vorherigen Spiel in Itzehoe auch als mehrfacher Nasenbeinbruch. Deshalb konnte er am Freitag nur einmal vor dem Essen-Spiel trainieren.

Die Wedeler Probleme in der Offensive wurden schon im ersten Viertel offensichtlich, denn sie erzielten lediglich vier Punkte. Krause nannte es „bemerkenswert, dass wir trotz des schlechten Starts noch im Spiel waren“. Tatsächlich betrug der Rückstand nur zwölf Punkte, weil die Essener auch noch nicht im Spiel waren. „Irgendwann haben sie uns dann überrollt“, befand Krause angesichts der Tatsache, dass die Gäste im dritten Viertel mit 32 Zählern doppelt so viele Punkte einfuhren wie im ersten Abschnitt.

Dies missfiel auch Hoffmann, der klagte: „Eigentlich ist die Abwehr unsere Stärke – aber dieses Mal snd wir defensiv nicht richtig in die Struktur gekommen.“ Gerade, wenn der Angriffsmotor „nicht richtig rund laufen“ würde, sei es „umso wichtiger, dass wir uns auf unsere defensiven Stärken besinnen“, weiß Hoffmann, der hier für die nächsten Auftritte „mehr Konzentration und eine bessere Einstellung“ anmahnte.

 

01.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 99:98

Am Sonntagabend empfingen die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellennachbarn aus Rostock zu einem wichtigen Spiel. Vor 788 Zuschauern, was für einen Sonntagabend passabel ist, ging das Spiel mit viel Tempo los und wurde zu einem richtigen Overtimekrimi.

Beide Teams agierten im 1. Viertel mit schnellem Offensivspiel und schon dort war zu erkennen, dass diese Teams nicht nur in der Tabelle eng beieinanderstehen, sondern auch am heutigen Abend Kleinigkeiten entscheiden würden. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 13:12. Mit 11 Punkten war vor allem der Topscorer der Seawolves, Jalen Page, nicht zu halten und hatte großen Anteil daran, dass seine Rostocker den ersten Abschnitt mit 29:30 für sich entschieden.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen und die nur zu neunt angereisten Gäste zeigten eine starke Teamleistung. Page beendete die erste Halbzeit mit 20 eigenen Punkten. Auf der anderen Seite übernahm Jelovcic das Kommando. Egal ob er selbst punktete oder seine Mitspieler in Szene setzte, er war immer mittendrin. Trotzdem gelang es den Rostockern, sich kurz vor der Viertelpause ein wenig abzusetzen und durch einen Buzzer Beater Dreier von Page mit 44:51 in die Kabinen zu verschwinden.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich intensiver und vor allem in der Defensive wurde mehr zugepackt. In der 26. Minute verkürzten die temps Shooters auf 51:54 und die Zuschauer wurden ebenfalls deutlich agiler und lauter. Ihr Team machte es sich aber selbst schwer, denn es verlor in der Folgezeit zu oft den Ball. Ein Dunking von Robin Kniss und ein Freiwurf von Jelovcic stellten den 63:72 Stand nach dem 3. Viertel her.

Die Rostocker behielten zunächst die Ruhe, bevor ein And-One von Elias Marei einen 9:0 Lauf einleitete und die temps Shooters das Spiel zum 78:76 drehten. Der junge Rostocker Matthes Tilsen verfehlte zwei Freiwürfe und der Ball landete bei noch 10 Sekunden Restspielzeit bei Jelovcic, der direkt gefoult wurde und seine Freiwürfe sicher zum 90:87 verwandelte. Ein Foul der temps Shooters an Page hatte erneut zwei Freiwürfe zur Folge, wovon der erste verwandelt wurde, der zweite daneben ging und der Rebound direkt wieder bei ihm landete und er dadurch den umjubelten 90:90 Ausgleich erzielte, wodurch es in die Verlängerung ging.

Die ersten vier temps Shooters Punkte erzielte in der Verlängerung Center Max Brackmann und die Führung wechselte auch hier ständig. 30 Sekunden vor dem Ende verwarfen die Rostocker einen guten Wurf. Jelovcic schnappte sich den Ball und zog beherzt zum Korb und konnte dort nur mit Foul gestoppt werden. Ein Freiwurf passte und die Gäste hatten beim Stand von 99:98 den letzten Angriff. Der Einwurf wurde sehr schwer gemacht, dort sprang allerdings Licina dazwischen und schnappte sich den Ball. Wenige Sekunden später kam der Abpfiff.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-19.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-02 15:43:222026-02-02 15:43:22Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

Nachberichte ProA 20. Spieltag

2. Februar 2026/in APP, ProA 25/26

30.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Artland Dragons 90:75

Einen überzeugenden Sieg konnten die VfL SparkassenStars Bochum am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons einfahren. Mit viel Energie und einer starken Defense haben die Bochumer ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffs gesetzt.

Den SparkassenStars gelang ein Traumstart. 4/5 Dreier fielen in den ersten 3 1/2 Minuten. Dadurch führten die Bochumer schon früh in der Partie zweistellig. Das erste Viertel endete mit einem Spielstand von 24:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel gelang den Dragons der bessere Start. Schnell war der Rückstand fast vollständig aufgeholt. Benjamin Burnham verkürzte per Dreier auf 25:28 aus Sicht der Drachen. Doch zur Führung sollte es danach nicht reichen. Antonio Williams sorgte mit einem Korbleger wieder für eine 11-Punkte Führung. Trotz 15 Minuten Spielzeit hielt man den ProA-Topscorer Amir Hinton bis zur Halbzeit bei nur sechs Punkten. Ein Schlüssel zum Erfolg. So war die 51:42 Halbzeitführung nicht überraschend.

Amir Hinton kam im dritten Viertel besser ins Spiel und trieb sein Team gemeinsam mit Connor van Anthony an. Immer wieder konnten die Quakenbrücker das Ergebnis verkürzen, die Partie kippte aber nicht. Gerade defensiv waren die SparkassenStars an diesem Tag zu stark. Der Bochumer Lars Kamp erwischte einen Sahnetag. Defensiv machte er Hinton richtig zu schaffen und offensiv traf er wichtige Distanzwürfe. Vor dem letzten Spielabschnitt führten die Bochumer mit 70:59.

Die Gegenwehr der Drachen war gebrochen. Im vierten Viertel kontrollierten die SparkassenStars die Partie total. Zwischenzeitlich führten die Bochumer sogar mit 17 Punkten. Der direkte Vergleich war in Reichweite. Dass es für die Bochumer nicht zum Gewinn des direkten Vergleichs reichte, lag vielleicht auch daran, dass Kapitän Niklas Geske sein fünftes Foul kassierte. Zuvor war er, wie eigentlich immer, die treibende Kraft im Spiel. Am Ende siegten die SparkassenStars mit 90:75.

 

30.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Uni Baskets Münster 74:77

Was für eine große und reife Leistung in der zweiten Halbzeit: Die Uni Baskets Münster haben sensationell 77:74 (31:40) nach einem Buzzer-Dreier von Nick McMullen bei Aufstiegsanwärter GIESSEN 46ers gewonnen. Für die Münsteraner war es der so lange ersehnte fünfte Saisonsieg.

Die Offensive des Gastgebers kontrollierten die Uni Baskets zunächst, das eigene Offensivspiel stotterte ebenso in den Abschlüssen (7:5, 6.). Die Gießener adaptierten aber dann rasch ihre offensive Präzision und übernahmen zur 13:5-Führung (8.). Absetzen konnte der Favorit sich nicht. Im Gegenteil: Thorben Dödings klasse Steal mit Buzzer-Fastbreak gab Rückenwind zum 19:15 nach Viertel eins.

Auch zum Einstieg in das zweite Viertel „lahmten“ beide Offensivreihen. Die bewegliche Baskets-Defensive sorgte für Ballgewinne. Offensiv schlug der Gast aber kein Kapital daraus. Vier Minuten blieb die Mannschaft von Götz Rohdewald ohne Zähler, fand dann aber über gute Passagen in der Ballbewegung offensiv bessere Lösungen, entzog sich so immer wieder den Doppelungen. Paul Viefhues’ ganz schwerer weiter Dreier verhinderte den zweistelligen Rückstand zur Halbzeitpause: 40:31.

Der Fadeaway-Treffer durch Nick McMullen war das Signal zu einem bärenstarken Auftritt nach Wiederbeginn. Mit einem 13:5-Lauf sorgte der Außenseiter in Folge für die erste Münsteraner Führung (45:46, 25.). Nick McMullen erweiterte den Münsteraner Lauf im dritten Abschnitt gar auf 23:9 (49:54). Der Forward ermöglichte durch seinen zu früh vor der Pausensirene genommenen Dreier ein spektakuläres Highlight: Robin Benzing traf noch rechtzeitig von der Mittellinie (55:54).

So einige knappe Duelle hatten die Uni Baskets in dieser Saison nicht für sich entscheiden können. Gießen ging mit einem 6:0-Lauf 32 Sekunden vor der Schlusssirene gar in Front (73:71). Nick McMullen konterte schnell mit dem offenen Dreier zum erneuten Führungswechsel (73:74), Gießens Krajcovic ließ einen Freiwurf liegen. Das letzte Play gehörte den Uni Baskets. Nick McMullen verwandelte eiskalt den Buzzer-Dreier, die Sporthalle-Ost verstummte.

 

31.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. EPG Baskets Koblenz 115:67

Für die Koblenzer hätte ein Sieg im Auswärtsspiel in Bayern den erneuten Ausgleich des Spielverhältnisses in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA bedeutet und wäre eine Wiedergutmachung für die hohe Niederlage gegen Phoenix Hagen in der vergangenen Woche gewesen. Doch sollte dies ganz anders kommen.

Die Falcons, die weiterhin auf ihren seit Wochen fehlenden Topscorer Brandton Chatfield verzichten müssen, erwischten in der heimischen Kia Metropol Arena den besseren Start. Die 2569 Zuschauer erlebten von Beginn an intensiven und schnellen Basketball, bei dem die Gastgeber einen zweistelligen Vorsprung herausspielen konnten. Im zweiten Viertel schaffte es Koblenz, die Begegnung ausgeglichen zu halten (25:25), doch nach dem Seitenwechsel brach Koblenz völlig ein.

Nürnberg dominierte in allen Bereichen und punktete nach Belieben, zurückzuführen vor allem auf eine schwache Abwehrleistung der Schängel. Bereits im dritten Viertel, bei einem Vorsprung von über 30 Punkten für die Hausherren, war die Begegnung entschieden. Im letzten Viertel setzte sich der Trend kontinuierlich fort, ganz zur Freude der 2569 Zuschauer, die erlebten, wie ihr Team streckenweise völlig ungehindert zu leichten Punkten kam.

Die Falcons zeigten sich offensiv sehr selbstbewusst und glänzten vor allem von der Dreipunktelinie mit sicherer Hand: 13 von 28 Versuchen fanden ihr Ziel (46%). Dem steht eine magere Quote von lediglich fünf aus 20 Versuchen (20%) der Baskets gegenüber. Auch bei den Rebounds zog Koblenz deutlich den Kürzeren. Nürnberg dominierte hier mit 50:29, was, neben der schlechten Koblenzer Verteidigung, als Erklärung für eine Niederlage mit 48 Punkten Unterschied heranzuziehen ist.

Headcoach Stephan Dohrn war nach der Partie sichtlich fassungslos und zeigte sich sprachlos zur Leistung seiner Mannschaft: „Die Spieler werden morgen trainieren müssen, bekommen keinen spielfreien Tag. Ich glaube, man kommt nach solch einem Spiel am besten zurück, wenn man viel trainiert und wenig denkt.“

 

31.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 96:90

Die BG Göttingen bleibt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA im Jahr 2026 ungeschlagen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß erkämpfte sich am Samstagabend gegen die SBB Baskets einen 96:90 (46:45) -Erfolg. Die 2.321 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena sahen ein spannendes Spiel mit 15 Führungswechseln.

Die Gastgeber starteten zäh in die Partie. Den ersten Feldkorb erzielte Kirchner erst nach rund vier Minuten – per Dreier zum 4:8 (4.). Im Anschluss kam die BG-Offensive besser in Schwung. Mathis Mönninghoff verkürzte ebenfalls von außen auf 9:10; Kirchner legte per Drei-Punkte-Spiel zum 12:10 nach. Doch der Aufsteiger ließ nicht nach und holte sich die Führung zurück (12:14). Beide Teams spielten auf Augenhöhe. Dreamer stellte mit seinen ersten BG-Punkten den knappen 20:19-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt brachten Janis Jünemann viel Energie ins Spiel. Der 20-Jährige traf zum 23:21, erkämpfte sich kurz darauf den Ball und schloss den Schnellangriff per Dunk zum 27:21 ab. Aber die Baskets ließen sich davon nicht beirren, trafen dreimal von Drei und verkürzten auf 31:30. Im Anschluss wechselte die Führung hin und her. Wie schon im ersten Viertel holte sich die BG die Führung zum Abschluss zurück: Zach Jackson traf von außen zum 46:45.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Hausherren erneut leichte Vorteile. Adam Ramstedt und Jordan Sears waren nun nicht zu stoppen und sorgte gemeinsam für das 52:47. Doch die Baskets ließen sich angeführt von Williamson weiterhin nicht abschütteln. Die Veilchen blieben zunächst in Front (63:59), aber die Gäste glichen durch einen 0:4-Lauf zum 63:63 aus. Zum Viertelende lief es dann wieder etwas besser für die Strauß-Truppe, die mit einer 73:67-Führung in den Schlussabschnitt ging.

Ins letzte Viertel starteten die Göttinger mit einem 4:0-Lauf zum 80:69 und zwangen Baskets-Headcoach Eiko Potthast zu einer schnellen Auszeit (32.). Danach fing sich sein Team wieder. Die Gäste warfen noch einmal alles in die Waagschale und gingen durch Williamson sogar in Front (84:85). Doch Julius Böhmer konterte direkt per Dreier zum 87:85; Sears legte zum 89:85 nach (39.). Kirchner gelang rund 15 Sekunden vor dem Ende ein Steal; die Baskets foulten ihn unsportlich – daraus machte die BG vier Punkte zum 96:88 und sicherte den Erfolg.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 94:80

Die Sensation ist ausgeblieben. Die Tigers Tübingen haben die Partie des 20. Spieltags der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei Tabellenführer Phoenix Hagen vor 3.017 Zuschauer in der Ischelandhalle zu Hagen mit 80:94 (48:54) verloren. Es war die zehnte Niederlage aus den vergangenen elf Spielen.

Die Feuervögel starteten gut in die Partie. Nach 63 Sekunden stand ein 5:0-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Die Raubkatzen nahmen jedoch das Spiel in der Folge auf. Tention beendete mit einem Dreipunktspiel zum 17:17 nach sieben Minuten einen 6:0-Lauf des Gastgebers. Es war die erste Tübinger Führung im Spiel. Moreaux verkürzte mit einem Zweier nach neun Minuten auf 24:25, Bayram glich die Begegnung in der Schlussminute mit seinem dritten Dreier zum 27:27 aus. Bjarne Kraushaar netzte aus der Distanz per Buzzer Beater zum 30:27-Viertelstand ein.

Jeffrey Carroll mit einem Zweier und Schmidt mit einem Dreier – nach 62 Sekunden führte Phoenix Hagen mit 35:27. Diesen Vorsprung von ein paar Zählern hielt der Gastgeber in der Folge aufrecht. Die Schwaben leisteten sich nun einige Fehler, die Feuervögel spielten noch mit angezogener Handbremse. Marcus Graves gelangen für den Tabellenführer bis in Minute 19 fünf Zähler in Folge zum 51:46-Zwischenstand. Phoenix-Neuzugang Ryan Schwieger erzielte im Anschluss seine Punkte drei, vier und fünf aus der Distanz zum 54:48-Halbzeitstand für die Westdeutschen.

Die Schwaben kamen besser aus der Kabine und erzielten innerhalb von 123 Sekunden einen 9:0-Lauf zur 57:54-Führung. Carroll netzte 22 Sekunden später mit einem Zweier zum 56:57-Zwischenstand ein. Es war der Beginn der wichtigsten Phase der Feuervögel. Phoenix Hagen legte ab der 24. Minute einen 17:0-Lauf zum 73:59 auf das Parkett. Erst Lukas Milner stoppte den Run 49 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts. Insgesamt beendeten die Schwaben das dritte Viertel mit einem 6:0-Run zum 65:73 nach 30 Minuten.

Der Start in den Schlussabschnitt gehörte den Raubkatzen. Tention markierte zwei Dreier zum 72:73-Anschluss. Die Feuervögel nahmen das Spiel wieder auf und konnten sich wieder leicht absetzen. Bis zur 35. Minute folgte ein 8:0-Lauf zum 81:72-Zwischenstand. Diesen Vorsprung ließen sich die Harris-Schützlinge nicht mehr nehmen. Nach 40 Minuten setzte sich der Favorit in einem über weiten Strecken ausgeglichenen Begegnung dann doch noch souverän mit 94:80 durch.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. PS Karlsruhe LIONS 87:77

Der 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA begann in der Arena Hohenlohe mit Luftschlangen und großem Jubel. Denn als im badisch-schwäbischen Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den HAKRO Merlins Crailsheim beide Teams startklar auf dem Court standen, ließen es sich die Gastgeber im äußersten Osten von Baden-Württemberg nicht nehmen, zusammen mit der vollbesetzten Halle ihrer Vereinsgründung zu gedenken, die sich zum 40. Mal jährte.

Es entwickelte sich schnell der erwartet intensive Schlagabtausch, zunächst auch auf Augenhöhe. Nach drei Minuten ohne Abtasten stand es 7:7, bevor die Merlins mit verbesserter Treffsicherheit und einem Neun-Punkte-Run etwas davonzogen. Karlsruhe konnte zwar zwischenzeitlich den Anschluss herstellen. Starke LIONS-Phasen waren aber auch im späteren Spielverlauf zwar gegeben, jedoch selten von langer Dauer. So lagen die Hausherren nach dem ersten Viertel verdient mit 26:18 vorn.

Der nächste Abschnitt begann mit einem Distanztreffer für Karlsruhe durch David Cohn, dem allerdings unmittelbar darauf zwei Merlins-Dreier folgten. So stand es gerade einmal 64 Sekunden nach Wiederbeginn 32:21. Nach einer Green Auszeit zeigten sich seine Schützlinge in der Defense stabiler und auch diszipliniert, hatten aber weiterhin zu häufig das Nachsehen gegen aggressive Hausherren, die voll im Rhythmus waren. Beim Stand von 49:36 wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann mit offenem Visier bei beiden Teams. Es überwog jedoch das Gefühl, dass die LIONS in jeden Punkt mehr investieren und für jeden Ball härter arbeiten mussten als die Gastgeber. Nach knapp 24 Minuten war der Merlins-Vorsprung auf 19 Zähler angewachsen. Die Frage, die sich nach dem dritten Viertel stellte, war, ob Crailsheim angesichts eines 71:56 bei noch verbliebenen zehn Minuten bereits zu weit enteilt war.

Der Schlussabschnitt brachte nochmals viel Dynamik. Die LIONS, die nun mehr ins Risiko gehen mussten, waren damit zunächst erfolgreich. In der 33. Minute stand es 74:64 und es schien plötzlich wieder alles möglich. Aber der Tabellendritte verfiel nicht in Panik, reagierte routiniert, beruhigte das Spiel und nutzte die offenen Räume, die sich ergaben zur 20-Punkte-Führung. Weil sich Greenes Mannschaft aber zu keinem Zeitpunkt aufgab, blieb es bei der klaren, aber nicht überdeutlichen Karlsruher Niederlage.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:83

Was für ein unfassbar wichtiger Sieg: Der BBC Bayreuth zeigte heute Nachmittag am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine Reaktion auf die schwache Leistung am vergangenen Sonntag in Leverkusen und kämpfte das Playoff-Team der Bozic Estriche Knights Kirchheim vor 2.019 Zuschauern in der heimischen Oberfrankenhalle mit 84:83 nach Verlängerung nieder.

Mit zwei schnellen Körben von Rayshawn Mart zum 4:0 startete der BBC in die Partie. Dann drehte Kirchheim auf und ging mit 6:4 in Führung. Dann brachte Ke Vaughn Allen nach einem Steal den BBC per Dunk mit 8:6 in Front. Das Spiel war von vielen Fehlern auf beiden Seiten geprägt. Lenny Liedtke glich zum 14:14 aus und Brandwijk brachte Bayreuth mit 16:14 und 18:15 in Front. Nach zehn Minuten stand es in der sehr nervösen und fehlerbehafteten Partie 18:16 für den BBC.

Nach einem verschlafenen Beginn des zweiten Abschnitts rief Headcoach Lukas Hofer das Bayreuther Team zur Auszeit. Mart unterbrach schließlich nach dreieinhalb Minuten im zweiten Abschnitt den viertelübergreifenden 12:0-Lauf der Gäste mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 21:27. Horn traf zum 30:31, Cantia Rahming brachte den BBC nach einem 8:0-Lauf und drei Zählern in Folge schließlich mit 33:31 in Front. Die Knights schlugen dann noch einmal zurück und gingen mit einer 35:33-Führung in die Halbzeitpause.

Allen glich im ersten Angriff des dritten Abschnitts zum 35:35 aus und Mart brachte den BBC wieder mit 37:35 in Front. Brandwijk erhöhte per Dreier auf 40:35. Der Kirchheimer Aeneas Jung unterbrach mit dem 37:40 schließlich den BBC-Run. Allen traf zwei Freiwürfe zum 45:43 für die Gastgeber. Mart erhöhte in der Folge auf 52:49. Leroy Ikejiaku und Horn nach einem technischen Foul stellten jeweils von der Linie auf 55:49 für den BBC nach dem dritten Viertel.

Zu Beginn des Schlussabschnitts wurde Mart beim Dreierversuch gefoult und erhöhte von der Linie auf 56:49, zwei Freiwürfe gingen daneben. Rahming stellte mit einem Dreier auf 61:53. Nach einem Bayreuther Ballverlust kam Kirchheim auf 56:61 heran. Phil Russell drehte dann abermals auf und traf für die Gäste zwei Dreier in Folge zum 64:65. Allen traf zum 73:72 für den BBC 103 Sekunden vor Schluss. Brandwijk versenkte zwei Freiwürfe zum 75:72. Tylan Pope glich noch mit einem Dreier zum 75:75 aus und es ging in die Overtime.

Liedtke brachte den BBC zu Beginn der fünfminütigen Verlängerung mit 77:75 in Führung. Russell stellte für Kirchheim auf 79:77. Diallo glich wieder zum 79:79 aus. Brandwijk traf dann einen Dreier zum 82:79 und Horn erhöhte 68 Sekunden vor dem Ende auf 84:79. Pope verkürzte von der Linie auf 81:84. Russell traf zum 83:84. Brandwijk verwarf einen Dreier, den Kirchheimern gelang aber im Gegenzug kein Punkt mehr – der BBC hatte mit 84:83 nach Verlängerung einen wichtigen Sieg errungen.

 

01.02.20626 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:65

Die Eisbären Bremerhaven setzten ihre Heimserie am Sonntag fort und gewannen gegen die Bayer Giants Leverkusen deutlich mit 81:65. Damit feierten die Eisbären den nächsten überzeugenden Heimsieg und ließen ihren Gegner dabei nahezu chancenlos.

Die Eisbären waren von Beginn an aufmerksam. Sie erspielten sich früh Vorteile, auch wenn die Wurfquoten noch nicht optimal waren. Mit der Einwechslung von Lorenz Brenneke nach gut zwei Minuten kam zusätzliche Präsenz unter den Körben ins Spiel. Brenneke sammelte früh mehrere Rebounds und fügte sich nahtlos ins Teamspiel ein. Punkte von Jemarl Baker und Elijah Miller sorgten dafür, dass die Eisbären das erste Viertel mit einer 21:13-Führung beendeten.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser in die Partie. Nachdem beide Teams zunächst offensiv Schwierigkeiten hatten, verkürzte Leverkusen den Rückstand Schritt für Schritt. Ein Dreier von Sebastian Brach brachte die Giants erstmals näher heran, wenig später glichen sie zum 25:25 aus. Trotz dieses Ausgleichs gerieten die Eisbären nicht aus der Ruhe. Sie blieben strukturiert, und ließen Leverkusen nicht in Führung gehen. Zur Halbzeit behaupteten die Eisbären eine 39:32-Führung.

Nach dem Seitenwechsel starten die Eisbären dann durch. Mit hoher defensiver Intensität, Tempo im Angriff und klarem Fokus starteten sie mit einem 12:1-Lauf in die zweite Hälfte und sorgten für klare Verhältnisse. Erst nach gut vier Minuten und dreißig Sekunden gelang den Gästen durch John Williams Jr, der erste Punkt im dritten Viertel. Die Eisbären entschieden das dritte Viertel mit 22:9 Punkten klar für sich, bauten die Führung zeitweise auf über 20 Zähler aus und gingen mit 61:41 in den Schlussabschnitt.

Auch im letzten Viertel ließen die Eisbären nicht nach. Sie hielten das Tempo hoch, kontrollierten das Geschehen und antworteten auf jeden erfolgreichen Abschluss der Gäste. Treffer von Jemarl Baker, Carlos Carter und Jannis von Seckendorff sorgten für die höchste Führung des Abends, die zwischenzeitlich bei 28 Punkten lag (75:47). Die Giants betrieben in der Schlussminute noch Ergebniskosmetik, doch auch diese Phase änderte nichts am klaren Spielverlauf. Am Ende stand ein verdienter 81:65-Heimsieg der Eisbären.

 

01.02.20626 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Paderborn Baskets 88:89

Eine große Siegchance auf dem Weg zum Klassenerhalt haben die RheinStars zu Beginn des Februars liegen gelassen. Mit 88:89 (41:44) unterlagen die Kölner ihrem Mitaufsteiger Paderborn Baskets am frühen Sonntagabend zum 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In einer jederzeit engen und spannenden Partie vor 1.424 Zuschauern in der Motorworld ärgerten sich die RheinStars allesamt über einen gebrauchten Tag vom Team und das Ergebnis.

Dabei war den Kölnern diesmal sogar ein passabler Start in die Partie gelungen, der Weg führte dabei vor allem über den gut aufgelegten Björn Rohwer, brachte die Gäste ein ums andere Mal in Verlegenheit. Auch schienen die Hausherren anders als beim 69:87 im Hinspiel diesmal insgesamt das talentiertere Team auf dem Feld sein zu können.

Allerdings muss sich das dann auch in Zählbares umsetzen lassen, und genau den Nachweis konnte die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic an diesem Sonntag nicht liefern. Immer wieder blieben Chancen unterm Korb ungenutzt, freie Dreier wurden teilweise fahrlässig verworfen. Die Paderborner hingegen nutzen ihre Möglichkeiten besser. Und so blieb die Partie eng, was den Zuschauern immerhin einen spannenden Abend bescherte.

Ende des dritten Viertels gelingt den Gästen ein 7:0-Lauf zum 59:66, den die RheinStars im letzten Viertel mit einem 12:0-Lauf ihrerseits kontern. Die Partie wogt nun hin und her, wobei Kölner mit einem Dreier von Cedric Russell auf 74:68 (34.) erhöhen und nun drauf und dran sind, das Spiel zu kippen. Aber sie lassen in der nächsten anderthalb Minuten sechs Chancen auf weitere Punkte aus in einer Phase, in der die Baskets nur dreimal zum Kölner Korb kommen, daraus aber drei Punkte machen 74:73 (36.).

Schön und von besonderer Güte ist das Spiel in der Endphase sicher nicht mehr, aber mitreißend spannend. Bei 84:87 und sechs Sekunden verbleibender Zeit steht Haris Hujic für drei Freiwürfe an der Linie, verwandelt aber nur zwei davon. 86:87. Köln gelingt ein schnelles Foul, doch Kevin Osawe trifft beide Freiwürfe. 86:89. Einwurf RheinStars. Die versuchen, Cedric Russell in Schussposition zu bringen, doch der Ball kommt zu Mike Miller, der nicht richtig zum Wurf kommt. Letztendlich findet der Ball über Neuzugang Kenny Baptiste den Weg durchs Netz. 88:89. Das Spiel ist aus. Jubel im stark besetzten Paderborner Fanblock.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-20.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-02 15:42:512026-02-02 15:42:51Nachberichte ProA 20. Spieltag

Nachberichte ProA 19. Spieltag

27. Januar 2026/in APP, ProA 25/26

23.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 66:89

Die Vorfreude in Baden war groß auf das Duell zwischen den PS Karlsruhe LIONS und den GIESSEN 46ers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Denn die Paarung hatte in der Vergangenheit häufig spannende Begegnungen geliefert. Am Ende war es jedoch eine klare Angelegenheit für die Hessen, die dem Abend ihren Stempel aufdrückten und für die erste Heimniederlage der Badener seit über zweieinhalb Monaten sorgten, welche mit 66:89 zudem deutlich ausfiel.

Vor 2.391 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an dominant. Für den ersten Eintrag der Hausherren auf dem Scoreboard sorgte David Ejah mit einem Korbleger zum 2:8. Da waren bereits vier Minuten gespielt. Ende der siebten Minute stand es 5:21. LIONS-Headcoach Demond Greene sah die Zeit für eine Timeout gekommen. Doch auch danach taten sich seine Schützlinge schwer. Nach den ersten zehn Minuten sorgte der Zwischenstand von 14:29 für allgemeine Ernüchterung.

Mit Beginn des zweiten Viertels zeigten die Gastgeber, dass sie sich an diesem Abend ebenfalls etwas vorgenommen hatten und konnten sogar den Rückstand etwas verringern. Ein Problem war aber die fast durchgehend schlechte Wurfauswahl, wodurch der Score im Mittelteil des Viertels auf beiden Seiten stagnierte. So konnten die LIONS dank besserer Ballbehandlung den Abschnitt knapp für sich entscheiden, lagen jedoch zur Halbzeit trotzdem immer noch deutlich mit 30:44 zurück.

Die zweite Spielhälfte begann temporeich und mit guten Angriffen auf beiden Seiten. Binnen drei Minuten scorte Karlsruhe zwölffach, Gießen punktete im selben Zeitraum elfmal. So änderte sich zunächst wenig an der Differenz. Während die Gäste auch in der zweiten Hälfte des dritten Abschnitts das Tempo hoch hielten und mit ihrer Transition ein ums andere Mal erfolgreich waren, fand Karlsruhe nun kein Rezept mehr.

So ging es mit 48:74 in den Schlussabschnitt, in dem sich die Badener nochmals aufbäumten und zumindest einige gute Szenen für sich verbuchen konnten. Doch die 46ers waren an diesem Abend das smartere Team, hielten dosiert dagegen und hatten keine Mühe, den klaren Sieg abzusichern.

 

23.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. RheinStars Köln 89:93

Einen wichtigen und eindrucksvollen Comeback-Sieg landeten die RheinStars am Freitagabend in Magdeburg. Beim 93:89-Erfolg bei den SBB Baskets lagen die Kölner noch Mitte des dritten Viertels mit 21 Punkten in Rückstand, bevor sie ihre ganze Energie aufs Spielfeld warfen und den Umschwung erzwangen. Mit ihrem achten Saisonsieg konnten die RheinStars zum Start des 19. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen weiteren direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt besiegen.

An einem verrückten Freitagabend vor 1.302 Zuschauern in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle hatte es dabei lange nicht nach einem Happyend für die RheinStars ausgesehen. Die Hausherren waren gedanklich schneller. Allein Kölns Neuzugang Kenny Baptiste deutete schon im ersten Durchgang an, welch positiver Faktor er für sein neues Team sein kann.

In der Pause schienen die Kölner Coaches aber die richtigen Worte gefunden zu haben. Auch wenn es trotz einer merklichen Steigerung in Sachen Intensität erst einmal weiter in die falsche Richtung ging. 43:64 stand es aus Sicht der Gäste zu Beginn der 24. Spielminute, bevor das Kölner Team zur Aufholjagd ansetzte und der Abend kippte. „Nicht viele Mannschaften kommen nach einem solchen Rückstand noch mal zurück“, stellt SBB-Coach Eiko Potthast später anerkennend fest.

Und wie das im Basketball manchmal so vorkommt, brach die bis dato deutliche Führung der SBB Baskets binnen Minuten wie ein Kartenhaus zusammen. Die Kölner spielten und kämpften sich von 51:67 (27.) binnen drei Minuten auf 68:70 zum Ende des dritten Viertels heran. Mit dem Start des letzten Durchgangs war die Partie durch einen imaginären Reset-Knopf neu gestartet worden. Natürlich hielten die Hausherren dagegen, beide Teams warfen alles in die Begegnung.

Die Baskets hielten ihren Vorsprung bis knapp dreieinhalb Minuten vor dem Ende, bevor Mike Miller per Dreier zum 86:86 ausglich. Die erste Kölner Führung (87:86) gab es durch Günther 133 Sekunden vor Schluss per Freiwurf. Die Baskets versuchten durch schnelle Fouls und schnelle Abschlüsse das Spiel noch einmal zu wenden, doch die RheinStars behielten die Nerven und das Momentum.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BG Göttingen 76:93

Der BG Göttingen ist die Revanche gelungen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß besiegte in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstagabend die Tigers Tübingen 93:76 (48:51) und sicherte sich nach der 83:90-Niederlage im Hinspiel auch den direkten Vergleich.

Beide Mannschaften spielten zu Beginn auf Augenhöhe. Bei den Göttingern war auf Sears Verlass, der die ersten sieben BG-Punkte erzielte (7:5). Adam Ramstedt erhöhte auf 9:5, doch die Gäste offenbarten Lücken in der Defensive, die die Tigers ausnutzten, um auf 11:10 zu verkürzen (4.). Kurz darauf brachte Moreuax die Hausherren in Front (18:20), aber die Südniedersachsen antworteten zum 25:22 (9.). In die Viertelpause ging die Strauß-Truppe mit einer knappen 26:24-Führung.

Im zweiten Abschnitt blieb die Partie eng. Julius Böhmer baute den Vorsprung wieder auf 30:26 aus, aber das Team von Tigers-Headcoach Henrik Sonko konterte und ging durch einen 2:8-Lauf 32:34 in Front (14.). Auch nach einer Strauß-Auszeit lief es für die BG nicht viel besser. Patrick Emilien erhöhte auf 43:48, aber die Veilchen wurden nicht nervös und glichen durch Mathis Mönninghoff und Jünemann wieder aus (48:48). Zur Halbzeitpause lagen leichte Vorteile bei den Tigers (48:51).

Nach dem Seitenwechsel holten Sears und Mönninghoff die Führung sofort zurück (55:51), doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln. Einen Dreier von Bernard Pelote konterte Böhmer zum 59:55 – Adam Ramstedt erhöhte auf 61:55 (25.). Die Tübinger kämpften und blieben an der BG dran (63:61/27.). In der Defensive waren die Veilchen nun aber wachsamer, sodass Sears‘ Dreier zum 73:66-Viertelendstand die bis dahin höchste BG-Führung bedeutete.

Im letzten Abschnitt machten die Gäste da weiter, wo sie aufgehört hatten: Böhmer und Hendrik Drescher zwangen Sonko durch ihre Dreier zum 79:66 zu einer schnellen Auszeit. Danach geriet die Partie ins Stocken. Mehr als fünf Minuten blieben die Veilchen ohne Korberfolg, doch die Tigers schafften es nicht, dies auszunutzen. Zwar verkürzten sie auf 82:71, aber Ramstedt verschaffte der BG wieder mehr Luft (84:71). Die Tübinger hatten nun aber nichts mehr entgegenzusetzen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Nürnberg Falcons BC 90:80

Die Artland Dragons haben vor heimischem Publikum ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um die Playoff-Plätze gesetzt. In einer intensiven Partie gegen die Nürnberg Falcons drehten die Quakenbrücker nach Anlaufschwierigkeiten das Spiel und feierten am Ende einen 90:80-Erfolg.

Die Falcons präsentierten sich von Beginn an wach. Nach einem Defensivrebound machte Carter Whitt das Spiel schnell und eröffnete per Korbleger zum 0:2. Ben Burnham glich auf der Gegenseite aus. Vincent Friederici brachte die Gäste wieder in Front. In der Folge übernahmen die Falcons zunehmend die Kontrolle. Zwei Dreier in Serie von Julius Wolf und Tim Köpple sorgten für das 8:15. Ndi traf eine Minute vor Viertelende seinen ersten Dreier zum 19:23-Endstand des ersten Abschnitts versenkte.

Das zweite Viertel begann aus Dragons-Sicht denkbar ungünstig. Nürnberg legte einen 0:8-Lauf hin und nutzte defensive Unkonzentriertheiten der Hausherren konsequent aus. Gruhn nahm beim Stand von 19:31 früh die Auszeit. Zwar kamen die Dragons danach etwas besser ins Spiel, doch Nürnberg blieb zunächst tonangebend. Dann wendete sich die Partie. Die Dragons steigerten ihre defensive Intensität deutlich und fanden offensiv besser in den Rhythmus. Die Artland Arena war nun voll da. Lanmüller brachte die Burgmannstädter von der Linie kurz vor der Pause sogar mit 43:42 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Hinton das dritte Viertel mit einem Dreier aus der Bewegung. Die Partie entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch. Wolf traf den Dreier zum Ausgleich, Baskin brachte Nürnberg per Dunk wieder in Führung. Dolic antwortete mit einem Dreier, ehe die Falcons einen sehenswerten Angriff ausspielten, den Baskin nach Alley-Oop-Anspiel von Wolf per Dunk vollendete. Wolf selbst stellte mit einem weiteren Treffer den 64:67-Viertelstand her.

Im Schlussviertel erwischten die Gäste zunächst den besseren Start. Köpple traf seinen vierten Dreier des Abends und erhöhte auf 64:70. Was folgte, war die entscheidende Phase der Partie. Die Dragons legten einen 12:0-Lauf hin. Über fünf Minuten blieb Nürnberg ohne Feldkorb. Nach dem die Falcons nochmals verkürzten nahm Gruhn 1:30 Minuten vor Schluss eine Auszeit. Aus dieser heraus traf Ndi seinen dritten Dreier zum 87:78. Evan Taylor traf zum Abschluss noch von der Freiwurflinie, um das 90:80-Endergebnis zu stellen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:83

In einem intensiven Spiel überpowerten die VfL SparkassenStars Bochum die Paderborn Baskets in der ersten Halbzeit und legten damit den Grundstein für den Derbysieg. Malek Green, der angeschlagen in die Partie gegangen ist, war dabei der überragende Spieler auf Bochumer Seite.

Mit viel Energie und Selbstbewusstsein starteten die VfL SparkassenStars in die Partie und erarbeiteten sich früh eine zweistellige Führung. Der gebürtige Ostwestfale Lars Kamp spielte insgesamt stark auf und traf nach ca. 4 Minuten Spielzeit für Drei zum 14:4 für sein Team. Malek Green, der im letzten Spiel gegen Tübingen eine Verletzung erlitten hatte, aber auf die Zähne biss und trotzdem spielte, traf per Korbleger zum 26:13 Viertelendstand für die SparkassenStars.

Die Paderborner kamen mit Wut im Bauch aus der Pause und legten einen 9:0 Lauf hin, wieder war es aber Lars Kamp, der mit einem Dreier konterte. Danach folgte ein 7:0 Lauf seines Teams und das Aufbäumen der Baskets war abgewehrt. Die SparkassenStars spielten mit viel Energie und einer Switch-Defense, die die Baskets vor riesige Probleme stellte. Mit einem Spielstand von 45:30 für die SparkassenStars ging es in die Halbzeitpause.

Paderborn intensivierte die Bemühungen im dritten Viertel nochmal. Im Gegensatz zur ersten Hälfte ließen sie sich nun nicht mehr so leicht durch das schnelle Spiel der SparkassenStars überrumpeln. Tatsächlich kamen sie am Ende des Viertels nochmal etwas näher heran und gingen mit einem 10-Punkte Rückstand (50:60) in die letzte Viertelpause.

Lars Kamp und Myreon Jones stellten zu Beginn des letzten Spielabschnitts wieder den alten 15-Punkte Vorsprung her. Den hielten die SparkassenStars auch bis kurz vor Ende der Partie, ehe Jonathan Klussman nochmal aufdrehte und die Baskets etwas näher heranbrachte. Mehrfach versuchten sie es aus der Distanz, aber auch in der Schlussphase fiel der Dreier zu selten. So brachten die Bochumer den 83:75 Derbysieg ungefährdet ins Ziel.

 

25.01.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:76

Das Fehlen der beiden Kirchheimer Point Guards Phillip Russell und Chuck Harris wiegt zu schwer, um bei den Eisbären Bremerhaven etwas Zählbares mitzunehmen. In der Tabelle bleiben die Ritter auf Platz sechs. Aufgrund des hoch gewonnenen XMas Games in Göppingen, bleibt der direkte Vergleich bei den Rittern.

Kurzfristig musste Knights Head Coach auf Chuck Harris verzichten, der wegen einer Fingerverstauchung aussetze. Bereits zu Wochenbeginn meldete sich Guard Kollege Russell mit einer Erkältung ab. Er wurde nicht rechtzeitig fit. Die Gastgeber aus dem Norden setzten bereits im ersten Viertel eine entscheidende Duftmarke und gingen mit 29:12 in Führung.

Mit drei verwandelten Dreiern sorgte Eisbären Point Guard Elijah Miller für den Unterschied. Nach einer längeren Pause aufgrund technischer Probleme zur Viertelpause, kamen die Schwaben anschließend besser ins Spiel. Offensiv wurde sich nun mehr getraut und die Würfe fielen. Insgesamt 29 Punkte erzielten die Teckstädter noch vor der Halbzeit. In die Kabinen ging es mit einem 10-Punkte Rückstand (51:41).

Die Mannen von Head Coach Perovic waren nun drauf und dran das Spiel zu drehen und verkürzten auf einen Vier Punkte Rückstand, welchen die Eisbären jedoch direkt konterten und der Rückstand wieder zweistellig anwuchs. Ein Schlüsselmoment im Spiel. Bis zur Viertelpause lagen die Kirchheimer wieder mit 73:57 in Rückstand.

Im Schlussviertel merkte man den Kräfteverschleiß und die kurze Rotation auf Kirchheimer Seite, während die Eisbären das Spiel routiniert zu Ende spielten. „Unser Spiel ist stark von Energie und Intensität geprägt. Zu acht war es uns nicht möglich auf dieses Niveau zu kommen. Das reicht gegen eine der Top Mannschaften der Liga dann nicht aus,“ so Knights-Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

25.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. BBC Bayreuth 99:65

Es ist vollbracht: Die BAYER GIANTS Leverkusen haben nach 12 Niederlagen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 endlich wieder gewonnen. Die Farbenstädter bezwangen den BBC Bayreuth mit 99:65.

Als die letzten Minuten der Begegnungen zwischen BAYER und Bayreuth in der Ostermann-Arena anbrachen, konnte so manch ein Fan, welcher es mit den GIANTS hält, nicht glauben, was da auf dem Parkett geschehen war. Die Hausherren führten mit großem Vorsprung gegen den BBC und sollten nach fast drei Monaten endlich wieder einen Sieg einfahren. Mit 99:65 feierte Leverkusen den insgesamt fünften Saisonerfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26.

Die GIANTS starteten vor 1.446 Zuschauern gut in die Begegnung und machten von Beginn an klar, dass mit ihnen heute zu rechnen war. Schnell führte BAYER mit 6:0 und definierte sich in der Anfangsphase vor allem über die eigene Defensive. So benötigten die Gäste dreieinhalb Minuten, um erstmalig zu punkten (6:2). In der Folge wurden die „Giganten“ zusehends stärker. Auch aufgrund gut herausgespielter Angriffe lag man nach Viertel Nummer eins mit 24:12 vorne.

Ähnlich erfolgreich ging es im zweiten Abschnitt weiter. Mit einem 9:2- „Run“ kam der 14-malige Deutsche Meister zurück auf das Parkett und lag mit 18 Punkten (32:14) in Front. Während die „Riesen vom Rhein“ überzeugten, hatte der BBC große Probleme, Schritt zu halten. Immer wieder ließen die Gäste einfache Korbleger liegen, was dem eigenen Selbstvertrauen nicht zuträglich war. Für BAYER war es eine furiose erste Halbzeit, die nach 20 Minuten mit 54:34 endete.

Im dritten Durchgang begegneten sich die Klubs in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Bayreuth hatte sich scheinbar einiges vorgenommen und scorte nun deutlich effizienter. Auch die GIANTS konnten ihre Wurfgelegenheiten hochprozentig verwerten. So blieb der Leverkusener Vorsprung konstant im Bereich von 15 bis 20 Zählern. Mit 78:50 endeten die dritten zehn Spielminuten, was gleichzeitig die Vorentscheidung war.

Die Schlussperiode plätscherte dann vor sich hin. Der Rückstand war für Bayreuth zu hoch, um für die Wende zu sorgen. Leverkusen auf der anderen Seite wirkte unheimlich souverän und ließ nicht zu, dass der „Schlendrian“ Einzug hielt. So konnte das Trainerduo Koch / Stachula munter wechseln und sich in verschiedenen Rotationen probieren. Mit 99:65 konnten die Rheinländer nicht nur gewinnen, sondern sich auch den direkten Vergleich gegen den BBC sichern.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Phoenix Hagen 67:100

EPG Baskets Koblenz unterliegen dem Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 67:100 (43:52) Mit einer beeindruckenden Spielbilanz von 15 Siegen aus 18 Spielen gastierte am Sonntag das dominierende Spitzenteam der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA am Deutschen Eck.

Das Team von Stephan Dohrn startete stark in die Partie. Auf zwei verwandelte 3er der Gäste antworteten Badu Buck und Decorian Jeffries ihrerseits mit Treffern jenseits der Dreipunktelinie. Wie zu erwarten, war es besonders der ex-Trierer Marcus Graves, der auf Hagener Seite immer wieder für spektakuläre Punkte sorgte. Doch Koblenz hielt dagegen, verteidigte gut und zwang Hagen zu schwierigen Würfen. Das Viertel endete mit einer Führung von vier Punkten für die Gastgeber (25:21).

In den ersten Minuten des zweiten Viertels erlebten die Zuschauer ein wahres Dreipunkte Feuerwerk. Wieder war es Marcus Graves, der sich für Hagen mit einem schnellen Dreier zurückmeldete, unmittelbar gekontert durch Calvin Wishart. Von Waaden legte 3 Punkte für Hagen nach, beantwortet von DJ Jeffries und einem weiteren Dreier durch Dominick von Waaden zum 37:35. Ein weiterer Dreier von Devin Schmidt besiegelte die erste Halbzeit schließlich mit einem Punktestand von 43:52.

Die Gäste, nun deutlich treffsicherer als Koblenz, dominierte das dritte Viertel. Die Hausherren wirkten verunsichert und Hagen erzielte immer wieder leichte Punkte durch vermeidbare Fehler der Koblenzer, denen es zunehmend an Konzentration und Entschlossenheit fehlte. Es gelang den Baskets nicht, das hohe Niveau der ersten Halbzeit aufrecht zu halten. Den Schängeln ging sichtbar die Luft aus. Das dritte Viertel ging mit 13:25 an Hagen, bei einem Spielstand von 56:77.

Das letzte Viertel war eine Phase ohne Highlights auf beiden Seiten. Durch viele Pfiffe der Schiedsrichter kam kein echter Spielfluss mehr auf. Auch das Schlussviertel ging mit 11:23 wieder deutlich an Hagen. Koblenz war offensiv glück- und einfallslos, in der Defensive häufig zwei Schritte zu langsam. Die Partie endete schließlich mit 67:100 und einem hochverdienten Sieg für Phoenix Hagen, die ihre Tabellenführung noch einmal deutlich untermauern konnten.

 

25.01.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. HAKRO Merlins Crailsheim 72:90

Vier Siege in Folge konnten die HAKRO Merlins Crailsheim zuletzt einfahren. Vergangenes Wochenende gelang den Zauberern gegen Köln der erfolgreiche Rückrundenauftakt, eine Woche später reisen die Zauberer nach Münster, um die Erfolgsserie auszubauen.

Den Start in die Begegnung gestalteten die Münsteraner. Von der Freiwurflinie versenkte O’ Brian für den ersten Punkt, McMullen zog per Korbleger nach. Die ersten Punkte der Zauberer ließ Johnson in der zweiten Minute erscheinen, die Gastgeber trafen jedoch postwendend und ließen keinen Führungswechsel zu (5:2). Gaines brachte die Gäste danach zum ersten Mal in Führung (14:15). Per Buzzer-Beater schickte Gardner die Zauberer mit einer Führung von 20:18 in die erste Pause.

Dieses Mal setzten die HAKRO Merlins die ersten offensiven Akzente. Nach Assist Gardners netzte Otto von der Drei-Punkt-Linie ein und baute die Führung auf fünf Zähler aus. Während die Angriffe der Crailsheimer erfolgreicher wurden, kam auch der Defensivmotor der Gäste nun richtig ins Rollen. Fast vier Minuten lang gelang es den Münsteraner nicht die Reuse zu finden. Mit 48:36 verabschiedeten sich die Crailsheimer somit in die Halbzeit.

Das Spiel eröffneten die Gastgeber nach dem Seitenwechsel, kassierten aber umgehend die nächsten drei Punkte durch Gaines, ehe sich auch Johnson und de Oliveira auf dem Scoreboard verewigten. Das Spiel gaben die Universitätsstädter dennoch nicht aus der Hand. Mit einem 5:0-Lauf verkürzte Dilschmann wieder das Spiel. Die folgenden Minuten gestalteten sich sehr punktearm auf beiden Seiten, ehe Gaines per Steal mit dem Buzzer die Reuse fand (50:69).

Wieder eröffneten die Hausherren die finalen zehn Minuten, die ersten Zähler auf Seiten der Zauberer machte Welp knapp eine Minute später und leitete anschließend den nächsten erfolgreichen Angriff der Crailsheimer ein (53:73). Souverän spielten die Merlins nun das Spiel herunter. Ein Sicherheitspuffer von 15 Zählern blieb durchgehend bestehen. Nach 40 gespielten Minuten endete die Partie schließlich 90:72 für die Crailsheimer.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-19.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-27 09:55:182026-01-27 09:55:18Nachberichte ProA 19. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

27. Januar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-18.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-27 09:54:452026-01-27 09:54:45Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

27. Januar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

24.01.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BG Hessing Leitershofen 75:82

Die kleine Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist vorbei. Im Heimspiel gegen Leitershofen kassieren die Ludwigsburger eine 75:82-Niederlage, die gleichermaßen ernüchternd wie begeisternd ist: Ohne drei Starting-Five-Akteure sind die Schwaben spielerisch unterlegen, agieren kämpferisch aber überragend. Die Aufholjagd ist beachtlich und bringt als Belohnung zwar nicht den Sieg, wohl aber den Gewinn des Direktvergleichs.

Ludwigsburg blieb im ersten Viertel (20:25, 10. Spielminute) unter seinen Möglichkeiten, steigerte sich dann aber sichtbar. Dabei waren die Big wichtig, die Guards aber von höchster Relevanz: Simon Feneberg schulterte, als einzig verbliebener Starter, gemeinsam mit Lars Danziger und Yohann Tchouaffe seine Farben und hievte die Porsche BBA auf das seit Spielbeginn bereits vorhandene Kangaroos-Niveau (38:42 / 48:63).

Im dritten Viertel setzte sich der Aufstiegsanwärter ab, verpasste es aber, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Wobei dazu auch ein Gegner gehörte, und die Hausherren machten ihre Sache nun sehr, sehr gut. Von nun an waren sie im Schlussabschnitt und bis zum Ertönen der Schlusssirene im Angriff nicht mehr zu bremsen.

Gäste-Coach Emanuel Richter stoppte mit zwei Auszeiten den Flow, viel eher waren es aber der zwischenzeitlich auf 16 Punkte angewachsene Rückstand, die Dreier- (26 3P%) und die Freiwurfquote (62%), die flankiert von der Spieluhr für die Gelb-Schwarzen zum Verhängnis wurden. Vor den Augen (und Mündern) einer lautstarken Rundsporthalle machten sie viel Werbung in eigener Sache, wendeten die Partie aber nicht mehr.

Eine Tatsache, die zwar kurzfristig bitter, mittelfristig, aber verkraftbar ist. Der Gewinn des Direktvergleichs ist eine Anerkennung und der Blick auf die Tabelle eine Entschädigung zugleich. Einerseits ist Ludwigsburg nun punktgleich mit den achtplatzierten Fellbachern, andererseits weiterhin Vierter.

 

24.01.2026 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 76:83

Die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat erneut eine Heimniederlage einstecken müssen: Nach dem Auswärtssieg zuletzt in Würzburg verlor der FCBB II am Samstag im BMW Park trotz der gewonnenen zweiten Hälfte gegen Speyer 76:83 (36:46). Dabei fehlten es den Bayern-Youngstern an Konstanz in punkto Intensität gegen einen routinierteren Gegner. Die Münchner Bilanz steht nun bei 10:7 Siegen.

Speyer startete sehr treffsicher, dennoch konnten die Bayern den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 18:21 begrenzen. In dieser Phase leistete sich der FCBB II jedoch zu viele Ballverluste – insgesamt waren es 26. Nach dem Seitenwechsel agierten die Münchner sicherer und kontrollierten das Scoring der Gäste besser.

Im dritten Viertel taten sich aber beide Seiten in der Offense schwer. Die Bayern kämpften und sieben Minuten vor Spielende verkürzte Kodjoe auf 59:62 – Speyer antwortete mit einem 8:0 und bestrafte die Fehler des Heimteams. Mit lediglich acht getroffenen Dreiern bei 35 Versuchen sowie einer Feldwurfquote von nur 34 Prozent fehlte es insgesamt an der nötigen Treffsicherheit. Bester Werfer war Nikolas Sermpezis mit 27 Punkten.

„Speyer hat seine Chance genutzt und vor allem mit der Erfahrung seiner Routiniers gepunktet. Uns hat über 40 Minuten die Konstanz an Energie und Aggressivität gefehlt, an beiden Enden des Feldes. Genau daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Luca Palumbo.

 

24.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. SKYLINERS Juniors 72:78

Die Flashers erleiden eine knappe Niederlage (72:78) gegen die Frankfurt Skyliners und rutschen auf den achten Tabellenplatz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Allen Beteiligten war es klar, dass die Partie gegen die formstarken Frankfurter nicht einfach sein wird. Head Coach Kris Borisov, an diesen Tag aus privaten Gründen verhindert, wurde von seinem Assistenten Lasse Steinort vertreten. Der Gameplan musste vor Anpfiff geändert werden, da die Frankfurter mit anstatt Desomd Watson mit dem anderen amerikanischen Guard, Marcus Domsk aufliefen.

Der Bundedsliga Profi, der auch in der NBA G League spielte, soll über die Pro B wieder nach einer Verletzung an die BBL herangeführt werden. In der ersten Halbzeit zeigte er auch deutlich, wozu er im Stande ist zu leisten. Nahezu ohne Fehlwurf führte er die Gäste zu einer Halbzeitführung (29:40).

Die Gastgeber schienen drei Viertel nicht in die Partie zu finden. Im letzten Spielabschnitt drehte sich jedoch das Blatt nach und nach. Die aggressive Verteidigung zwang die Frankfurter zu eiligen Ballverlusten und u.a. Domsak zu sehr schwierigen Würfen und damit auch Fehlwürfen. Knapp 40 Sekunden vor Schluss war das Spiel dadurch komplett offen (72:73) und die Stimmung in der Fellbacher Gäueckerhalle auf den absoluten Siedepunkt.

Der entscheidende Wurf der Fellbacher fand jedoch nicht sein Ziel und die Gäste spielten die letzten Sekunden clever aus. Durch diese Niederlage rutschen die Flashers auf den achten Tabellenplatz, bleiben jedoch immer noch auf einen Playoff Platz.  Die Frankfurter dagegen, drängen mit nun ihren vierten Sieg in Folge auf ebendiesen Playoff Platz und entfernen sich immer mehr aus der unteren Hälfte der Tabelle.

 

24.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 84:92

In der erwartet schweren Partie gingen die Oberhachinger Basketballer nach hart umkämpften 40 Minuten als Verlierer vom Feld.

Die hochtalentierten Unterfranken, die von Beginn an sehr physisch spielten, trafen in den ersten 10 Minuten traumwandlerisch sicher Ihre Distanzwürfe. Während die Tropics sich in Einzelaktionen verzettelten, ließen die Gäste gekonnt den Ball bewegen und suchten den besser postierten Mitspieler und gingen mit 30:15 in Führung.

Im zweiten Viertel folgte dann eine starke Phase der Gleißental-Riesen. Allen voran waren es Zeisberger und Schüler, die immer erfolgreich abschließen konnten und den Rückstand zur Halbzeit auf 49:53 verkürzten. Auch Alek Jekov könnte erneut kämpferisch überzeugen.

Nach der Pause agierten die Tropics zwar defensiv deutlich konsequenter, kamen aber offensiv nicht so richtig in die Partie. Vor allem ließ man sich von der harten körperlichen Spielweise der Baskets aus dem Konzept bringen und befasste sich zu sehr mit Schiedsrichterentscheidungen, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Bis Mitte des letzten Viertels war die Partie beim Stand von 73:74 ausgeglichen.

Nun trafen die Mainfranken in Person von Petric und Roth die wichtigen Big Shots und sicherten sich den Auswärtssieg. Während die Gäste 45 Prozent von der Dreierlinie trafen, konnten die Tropics nur vier Ihrer 21 Versuche erfolgreich abschließen. Würzburg hat über das ganze Spiel über geführt und somit auch verdient gewonnen.

 

25.01.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. TV Langen 99:80

Dank eines souveränen 99:80-Heimerfolgs der OrangeAcademy gegen den TV Langen stehen die jungen Ulmer wieder auf dem ersten Tabellenplatz der BARMER ProB Süd.

Schnelles Umschaltspiel und gute Zusammenarbeit prägten einen guten Beginn der jungen Ulmer. Angeführt vom früh heißgelaufenen Namori Omog spielten sich die Hausherren in einen Punkterausch. Schnell war der Vorsprung ins Zweistellige angewachsen, weswegen Langen Cheftrainer Tobias Jahn die Reißleine ziehen musste (5). Zur ersten Viertelpause hielt dieser auch stand (27:16; Q1).

Vollgas gab der Offensivmotor der Orangenen auch im zweiten Viertel. Nach gerade einmal zwei weiteren Minuten wuchs das eigene Punktekonto um zehn weitere Zähler an. In Folge bekam Langen die eigene Verteidigung besser in den Griff und punktete auch vorne ab und zu. Trotzdem gingen die jungen Ulmer mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (56:39; Q2).

Deutlich ausgeglichener verlief der Start in Halbzeit zwei. Auch die beiden Offensiven gerieten sichtbar ins Stocken und taten sich schwer. Ein krachender Dunking von Aiyamenkhue rüttelte den kurzzeitig eingerosteten Motor dann wieder wach. Langen verhinderte die vorzeitige Entscheidung dennoch und verkürzte die Führung noch vor dem letzten Viertel (76:63; Q3).

Dank der guten Verteidigung setzten sich die Gastgeber früh im letzten Abschnitt wieder ab. Fastbreak-Punkte resultierten aus der giftigen Defense und heizten den Campus auf. Langen erholte sich von diesem Gegenschlag nicht mehr, weswegen die jungen Ulmer ihren nächsten Heimsieg feiern durften (99:80; Q4).

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. CATL Basketball Löwen 86:81

Im Derby bejubeln die Dresden Titans einen sehr wichtigen Erfolg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt. In einer Partie, in der sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen kann, sind es die Hausherren, die am Ende die Oberhand behalten.

Nach starkem Auftakt verlieren die Dresden Titans aber ihre offensive Struktur, doch die Löwen hinken immer noch dem Spiel hinterher. Durch zweite Chancen schaffen es die Thüringer aber den Anschluss zu halten. Seinen zehnten Punkt in kürzester Zeit verbucht Paul Albrecht, der seine physischen Vorteile gegen Best Otahko unter dem Korb zu nutzen weiß. Nach einem starken Start müssen die Elbriesen ein 19:20 nach Ende des ersten Viertels hinnehmen.

Zum Auftakt der zweiten Spielperiode sorgt Otahko, nach einem Alley-Oop-Anspiel von Kollmar, in gewohnter Manier für den ersten Highlightspielzug des Abends. Erfurter Topscorer Micheal Tyron Mitchell Jr. findet auch in das Spiel und hält die Gäste in einer hitzigen Phase weiter im Spiel. Kurz vor Ende der ersten Hälfte sind es Kollmar und Otahko, die ihr Kunststück ein weiteres Mal wiederholen. Es geht beim Stand von 42:35 in die Kabine.

In der ersten Halbzeit noch mit Problemen, zeigen sich die Erfurter zu Beginn der zweiten Hälfte sicherer von außen. Auch wenn Kollmar mit einem Dreier entgegenwirken kann, zeigen sich die Gäste aus der Pause deutlich konzentrierter und gleichen in Minute 25 den Spielstand wieder aus. Paul Albrecht weiß aber weiterhin seine körperlichen Vorteile gegen den Titanen auszunutzen und hält sein Team mit mehreren Korbabschlüssen beim Stand von 59:57 im Spiel.

Auch wenn die Dresdner offensiv hervorragend in das spielentscheidende Viertel starten, tut sich die Mannschaft von Valentino Lott weiterhin schwer, die spielentscheidenden Akteure der Löwen zu stoppen. Kaum haben sich die Titans ein kleines Punktepolster erarbeitet, meldet sich Mitchell Jr. mit einem weiteren Distanztreffer zurück. Das letzte Wort beim Schützenfest hat aber Kevin Kollmar, der kurz vor Schluss den wegweisenden Drei-Punkte-Wurf zum 86:81 einnetzt.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-18.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-27 09:54:292026-01-27 09:54:29Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

19. Januar 2026/in APP, ProA 25/26

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-ProB-Nord-25_26-17.-Spieltag-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-19 18:53:572026-01-19 18:53:57Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

Nachberichte ProA 18. Spieltag

19. Januar 2026/in APP, ProA 25/26

15.01.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 79:87

Die Artland Dragons haben zum Rückrundenstart ein starkes Ausrufezeichen gesetzt und sich bei den GIESSEN 46ers mit 79:87 durchgesetzt. Angeführt vom überragenden Ben Burnham, der mit 31 Punkten und 11 Rebounds Topscorer der Partie war, entschieden die Dragons nicht nur das Auswärtsspiel für sich, sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Mittelhessen.

Den ersten Akzent setzten die Dragons durch Lastring, der nach Assist von Burnham per Floater zum 0:2 traf. Gießen reagierte mit einem 7:0-Lauf und ging früh mit 7:2 in Führung. Nach dem Gießener Startsignal antworteten die Dragons mit einem eigenen 0:9-Run. In der Folge beruhigte sich das Spiel etwas. Kurz vor der Viertelsirene traf Castlin dann den ersten Gießener Dreier des Abends zum 18:23.

Auch im zweiten Abschnitt eröffnete Lastring nach Zuspiel von Buzz Anthony per Jumper zum 19:25. Die Dragons bestimmten zunächst das Geschehen und setzten sich durch ein And-One von Burnham auf 21:30 ab. Till Gloger verkürzte. Danach gelang den Dragons vier Minuten lang kein Korberfolg und die 46ers verkürzten auf 27:30. Eine Minute vor der Pause setzten sich die Dragons auf 37:42 ab. Gießen kam noch einmal heran, sodass es mit einer knappen 40:44-Führung für Quakenbrück in die Kabine ging.

Nach dem Seitenwechsel machte Burnham dort weiter, wo er aufgehört hatte, und traf direkt einen Dreier zum 40:47. Krajcovic verkürzte, ehe Lastring postwendend von außen zum 42:50 traf. Devon Goodman stellte vier Minuten vor Viertelende auf 53:53. Castlin und Dolic tauschten in der Folge Körbe aus, ehe Hinton 1:30 Minuten vor Viertelende einen Dreier aus der Bewegung zum 56:66 versenkte. Gloger und Castlin verkürzten bis zum Viertelende noch auf 63:66.

Burnham traf zum Start des vierten Viertels per Dunk, Lastring versenkte wenig später zwei Dreier und stellte bei noch sechs Minuten auf der Uhr auf 69:76. Die Partie wurde danach zunehmend zerfahrener. In der Folge kamen beide Teams vor allem von der Freiwurflinie zu Punkten. Gießen bäumte sich auf und kam 1:30 Minuten vor dem Ende auf 76:83 heran. Wenig später machte Burnham mit einem Dunk den Deckel drauf. Am Ende steht ein 79:87-Auswärtssieg für die Dragons.

 

16.01.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. EPG Baskets Koblenz 78:71

Vor vier Wochen mussten die PS Karlsruhe LIONS bei den EPG Baskets Koblenz mit hängenden Köpfen die Heimreise antreten. Die Hausherren behielten dort mit 88:82 die Oberhand. Am 16. Januar eröffneten die beiden Teams im Freitagsspiel die Rückrunde und zunächst zeigte sich das Karlsrudel erneut nicht von seiner besten Seite, arbeitete sich aber im weiteren Verlauf immer besser in das ruppige und teils fahrige Duell hinein. Der Schlagabtausch endete mit 78:71.

Pavle Pisic eröffnete die Korbjagd in der Europahalle. Die darauffolgenden Sequenzen gehörten aber ganz klar den Gästen, die sich geschickt bewegten und schon bald vorn lagen. Nach sechs Minuten reichte es Greene. Seine Schützlinge hatten sich bereits vier Turnover geleistet und lagen 7:15 zurück. Tyrese Williamswar es, der die Badener mit drei Dreiern binnen 45 Sekunden im Spiel hielt, sonst wäre der Rückstand nach zehn Minuten deutlicher gewesen als 20:26.

In das zweite Viertel startete Karlsruhe stark und übernahm mit einem Acht-Punkte-Run sogar kurzzeitig die Führung, bevor das Momentum wieder in die andere Richtung kippte. Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause stellte Maurice Pluskota auf eine Sechs-Punkte-Führung für die LIONS – die bis dahin höchste. Diese vertändelte man dann aber fast bis zur Spielmitte und nahm nur einen hauchdünnen Vorsprung mit in die Kabine.

Beim Stand von 40:39 ging es weiter, zunächst eng, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, die nun ihre Defense deutlich besser im Griff hatten und mit schnellem Umschaltspiel überzeugten. Zur Mitte des dritten Viertels schien es, als könne sich Karlsruhe langsam absetzen. Brandon Porter markierte mit einem Versuch für drei Punkte die 51:43-Führung, auf die Koblenz sofort mit einer Auszeit reagierte. Mit einem Buzzer Beater brachte Wesley Oba sein Team mit 62:57 nach vorn.

Im Schlussabschnitt investierten beide Kontrahenten nochmals viel. Die Baskets versuchten alles, aber Karlsruhe behielt die Nerven, agierte als Einheit und verteidigte mit kontrolliertem Spielaufbau sowie wichtigen Stops in der Defense seinen Vorsprung, auch wenn die Gäste noch einmal kurz davor waren, auf Schlagdistanz zu kommen.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Eisbären Bremerhaven 84:79

Die BG Göttingen hat sich im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA durchgesetzt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann das spannende Duell am Samstagabend gegen die Eisbären Bremerhaven 84:79 (37:34).

Die Bremerhavener zeigten zu Beginn, dass sie sich für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren wollten. Miller und Adrian Breitlauch trafen von außen zum 5:10 (5.). Doch die Göttinger blieben ruhig – Jackson glich zum 10:10 aus (6.). Die Veilchen hatten jetzt einen Rhythmus gefunden und ging mit 18:12 in Front. Nach einer Esterkamp Auszeit fingen sich die Eisbären ein wenig – die BG ging nur noch mit einer 20:16-Führung in die Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt verteidigten beide Teams intensiv, mehr als drei Minuten fielen keine Körbe. Die Gäste fanden zuerst wieder einen Weg zu punkten (22:20). Die Göttinger taten sich in der Offensive nun schwerer, was die Eisbären ausnutzten, um durch zwei Dreier in Front zu gehen (24:26). Doch die Hausherren fingen sich. Hendrik Drescher schloss einen 6:0-Lauf zum 30:26 ab. Die Gäste von der Nordsee zeigten Kampfgeist und verkürzten bis zur Halbzeitpause auf 37:34.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber wach in der Verteidigung und bauten ihren Vorsprung durch einen 7:0-Lauf auf 44:34 aus (23.). Jacob Biss erzielte sechs Punkte in Folge zum 48:45 und zwang Strauß zu einer Auszeit (26.). Die Partie blieb eng, beide Teams schenkten sich nichts. Miller brachte die Gäste in Front (50:51). Durch einen 7:2-Lauf verschaffte sich die BG wieder Luft und behielt ihre Führung vor dem Schlussviertel (61:58).

Im letzten Abschnitt gaben die Veilchen Gas und bauten ihren Vorsprung wieder auf zehn Zähler aus (73:63). Im Anschluss verpassten es die Gastgeber sich noch weiter abzusetzen, hatten die Bremerhavener aber defensiv im Griff. Die Eisbären gaben sich noch nicht geschlagen und kämpften bis zum Schluss. Die BG leistete sich durch den Druck Fehler und öffnete für die Esterkamp-Truppe wieder eine Tür (83:79). Am Ende reichte den Göttingern aber die Zeit, um den Sieg zu sichern.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Paderborn Baskets 92:103

Verpatzter Start in die Rückrunde der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA für den BBC Bayreuth: Vor heimischem Publikum verloren die Mannen von Headcoach Lukas Hofer mit 92:103 (45:50) gegen die Paderborn Baskets. Letztlich zeigte der BBC zu wenig Intensität, eine zu schwache Defensive und konnte nie wirklich das Momentum an sich reißen.

Nat Diallo machte mit einem starken Dunk zum 2:2 die ersten Bayreuther Punkte. KeVaughn Allen traf den ersten Bayreuther Dreier zur 5:4-Führung. Willem Brandwijk traf ebenfalls aus der Distanz zum 10:6. Leonard Kröger brachte die Gäste wieder mit 18:16 in Front, Tehree Horn erwiderte mit einem Drei-Punkte-Spiel zum 19:18 für Bayreuth. Nach einem Buzzerbeater aus der Distanz ging es mit 30:24 für Paderborn in die erste Viertelpause.

Mart verkürzte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30. Allen brachte den BBC mit dem 29:30 bis auf einen Punkt an die Gäste heran. Nicolas Marty-Decker traf mit einem Dreier die ersten Paderborner Punkte der zweiten Hälfte zum 33:29. Die Intensität war jetzt auf beiden Seiten hoch. Nach 16 Minuten stand es 40:36 für Paderborn. Klussmann traf einen weiteren Dreier, Horn glich zum 45:45 aus. Paderborn ließ jedoch noch fünf Zähler zur 50:45-Führung nach 20 Minuten folgen.

Allen erzielte mit einem Dreier zum 48:52 die ersten Bayreuther Punkte der zweiten Hälfte. Nach 23 Minuten stand es 57:51 für die Gäste. Horn stellte auf 58:60, der BBC blieb in Schlagdistanz. Rahming sorgte für die 62:61-Führung. Paderborn gab nicht nach und lag nach einem 7:0-Lauf 98 Sekunden vor Ende des dritten Viertels wieder mit 68:62 vorne. Letztlich ging Paderborn nach einer starken Schlussphase im dritten Viertel mit einem 75:64-Vorsprung in den Schlussabschnitt.

Lenny Liedtke verkürzte per Dunk auf 66:76, Allen stellte auf 68:79. Paderborn ließ nicht nach, Mart konnte aber mit einem Drei-Punkte-Spiel und anschließenden weiteren vier Zählern auf 75:82 verkürzen. Paderborn erwiderte aber sofort mit fünf Punkten in Folge zum 97:83. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Horn traf zwar noch fünf Zähler in Folge zum 90:101. Das Aufbäumen kam jedoch zu spät und war letztlich nur noch Ergebniskosmetik.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Tigers Tübingen 81:55

Der freie Fall geht für die Tigers Tübingen weiter! Bei den VfL SparkassenStars Bochum hat die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko vor 1.100 Zuschauer in der Bones Hands Arena eine deutliche 55:81 (27:35) -Niederlage einstecken müssen. Es war die acht Niederlage aus den vergangenen neun Spielen. Kurios: Gegen die Westdeutschen startete einst dieser Negativtrend.

Die Partie nahm auch gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten führte der Gastgeber mit 7:5, beide Kontrahenten leisteten sich aber auch schon einige Fehler. Das Spiel stotterte Mitte des ersten Abschnitts dann aber erheblich. Beide Kontrahenten taten sich in der Offense enorm schwer, die Defense beider Teams funktionierte recht gut. Felix Edwardsson verkürzte 32 Sekunden vor Ende des ersten Abschnitts per Dreier auf 15:17. Moreaux gelang ein Buzzer Beater zum 15:19-Zwischenstand.

Moreaux eröffnete das zweite Viertel nach 47 Sekunden mit einem Freiwurf zum 18:19. Das Spiel wurde zunehmend hektischer und ruppiger. Pelote beendete in Minute 17 mit einem Zweier einen 8:0-Lauf der Hausherren zum 23:27-Zwischenstand. Nach zwei weiteren Punkten von Williams stand es 23:33 aus Tübinger Sicht, erstmals lagen die Gäste zweistellig zurück. Patrick Emilien verkürzte per Korbleger auf 27:35. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Kabinen.

Williams eröffnete den zweiten Durchgang nach 14 Sekunden per Dreipunktspiel zum 38:27. Dravon Mangum traf nach 48 Sekunden den nächsten Bochumer Dreier zum 41:28. Offensiv leisteten sich die Tübinger Abspielfehler um Abspielfehler, die Schwaben wirkten phasenweise von der Rolle. Jones Jr. knallte seinen fünften Dreier zum 61:41 in den Tübinger Korb. Erstmals waren die Tübinger mit 20 Zählern im Hintertreffen. Nach 30 Minuten stand es 61:43 für die Hausherren.

Jones Jr. eröffnete die finalen zehn Minuten mit zwei Freiwürfen nach 17 Sekunden zum 63:43. Bei den Rebounds war man zumeist nur zweiter Sieger, dazu konnte man den Gegner oftmals nur mit Fouls stoppen. Aus der Sicht der Gäste ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Milner konnte einen viertelübergreifenden 12:0-Lauf des Gastgebers per Dunking zum 45:69 beenden. Am Ende sicherte Bochum sich einen nie gefährdeten 81:55-Erfolg.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:84

Auswärtsniederlage trotz starkem Kampf: Die SBB Baskets haben am Samstagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 84:95 beim Spitzenreiter Phoenix Hagen verloren.

Hagen startete stark ins Spiel. Nach dem ersten Viertel lagen die hoch favorisierten Gastgeber mit elf Punkten vorn (27:16). Mit einem überzeugenden Auftritt im zweiten Spielabschnitt kämpften sich die SBB Baskets bis zur Halbzeit allerdings auf vier Zähler heran (42:46).

Nach dem dritten Viertel war die Partie noch immer offen (76:68). Zu einem Knackpunkt kam es dann fünf Minuten vor Schluss, als SBB-Center Michael Hughes das Spielfeld nach seinem fünften Foul vorzeitig verlassen musste.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „In Hagen zu gewinnen, ist wahrscheinlich die schwerste Aufgabe in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Ich bin stolz, wie wir gekämpft haben, wie viel wir in die Waagschale geworfen haben, um das Spiel zu gewinnen. Wir hatten eine realistische Chance. Leider hat es am Ende nicht geklappt, aber wir nehmen das Positive mit und wollen gegen Köln den Heimsieg holen.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Uni Baskets Münster 82:63

Bis zum Ende alles reingelegt: Die Uni Baskets Münster haben am Samstagabend trotz einer sehr ordentlichen Vorstellung 63:82 (30:42) bei den Knights Kirchheim verloren. Das Team von Götz Rohdewald liefert sich zwei gute Viertel um den Seitenwechsel ab.

Mit harter Defense ging der Favorit nach gutem Münsteraner Start (4:4) dann mehrfach mit acht Zählern in Front (16:8). Vergebene freie Dreier (0/4) und fünf Turnover ließen die Münsteraner Offensive zunächst in wenig Fluss kommen. Anders der Rhythmus der Gastgeber: Fünf Distanztreffer und 12 Zähler von Pope sorgten für Münsters 12:23-Rückstand nach dem Auftaktviertel.

Der Gast steigerte seine Physis. Neil Masnic checkte den ersten Gäste-Dreier ein, Jason Ani war mehrfach beherzt erfolgreich am offensiven Brett. Aus ihrer inzwischen starken Verteidigung und in dieser Phase guten Ballbewegung heraus versäumten es die Gäste, weiter zu verkürzen. Die Uni Baskets beendeten mit einem Tip-in von Nick McMullen den ersten Durchgang zum 30:42-Halbzeitrückstand.

Aus der Halbzeitpause kamen die Gäste noch energischer und schlugen aus ihren Ballgewinnen mit einem Dreierhagel Kapital. Vier verschiedene Distanzwerfer brachten ihre Mannschaft auf drei Zähler heran (50:47). Der gastgebende Seriensieger wankte, aber nur kurz, profitierte von Ballverlusten Münsters (15) und schlug vor allem über seinen Topscorer des Abends, Tylan Pope (24 Punkte), bis zur letzten Viertelpause zurück (63:51).

Kämpferisch legten die Gäste alles hinein, schlossen noch einmal über die Robustheit von Philip Alston und Nick McMullen in den einstelligen Punktebereich auf (65:56, 33.). Anschließend ließen die Uni Baskets reihenweise Chancen nach guter Defensivarbeit liegen, um die Crunchtime noch einmal spannend zu machen. Dichter als auf 12 Zähler kamen die Gäste nach einem nächsten spektakulären Dunk von Alston und dem Grühn-Dreier nicht mehr heran.

 

17.01.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Craislheim vs. RheinStars Köln 99:58

Das erste Spiel der Hinrunde startete für die HAKRO Merlins mit einem Heimauftakt. Mit der Chance auf Revanche standen die Zauberer am Samstagabend den RheinStars Köln gegenüber, die nur knapp einen Monat zuvor das Hinspiel für sich entscheiden konnten. Nach vier gespielten Vierteln war auf den Anzeigetafeln ein Heimsieg von 99:58 abzulesen. Somit revanchierten sich die Zauberer für die Hinspielniederlage in Köln 28 Tage zuvor und läuteten die Rückrunde erfolgreich ein.

Voller Tatendrang zur Revanche startete das Spiel sofort furios. Nach verlorenem Sprungball konnte sich Gaines nur Sekunden später den Ball von Miller klauen, Gardner eröffnete kurz darauf von Downtown. Gaines zwang die Gäste nach nur 90 gespielten Sekunden per Dunk zur ersten Auszeit (10:0). Den Merlins konnte die Spielunterbrechung nichts anhaben. Die ersten zehn Minuten brachten sie mit 25:10 sicher nachhause.

In den zweiten Spielabschnitt starteten die RheinStars mit einem erfolgreichen Angriff, den Otto von jenseits der Drei-Punkt-Linie jedoch sofort wieder egalisierte. Der Offensivmotor der Hausherren schien nun erst richtig warm zu laufen. Zwei Würfe Ottos fanden aus der Hälfte des Feldes die Reuse, auch Shahid und Ogunsipe trugen weiter zum Führungsausbau bei (38:14). Als Ogunsipe per Dunk die Mannschaften zum 58:31 in die Kabinen verabschiedete, saß schon längst keiner mehr.

Auch zum Beginn des dritten Viertels bot sich den Zuschauern ein Punktespektakel. Innerhalb 40 Sekunden netzte Blunt drei Mal in Folge von Downtown ein (67:31). Kurz darauf steuerte Johnson von der Freiwurflinie seine Punkte Neun und Zehn bei. Auch Ogunsipe traf Zweistellig, die Merlins nun mit 40 Punkten in Führung, ohne Anzeichen auf Vorsprungsverwaltung (73:33). Mit 84:46 verabschiedeten sich die Teams schließlich in die letzte Unterbrechung der Partie.

Die finalen zehn Minuten begannen die Zauberer recht verhalten. Mit weiterhin sehr komfortablem Vorsprung lagen die Crailsheimer vorne und gönnten sich eine kurze Verschnaufpause. Die Zauberer hatten nun ein klares Ziel vor Augen: die Dreistelligkeit. Fünf Punkte fehlten den Hausherren zur völligen Ekstase. Madlock stellte eine Minute vor Schluss auf 99:58 und besiegelte so den zwar knapp nicht dreistelligen, aber trotzdem verrückten Heimsieg.

 

18.01.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bayer GIANTS Leverkusen 95:72

Die Niederlagenserie der BAYER GIANTS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 hält weiter an. Das Team von Headcoach Michael „Mike“ Koch unterlag am 18. Spieltag den Nürnberg Falcons mit 72:95 (37:52).

Die GIANTS zeigten zumindest in den ersten zehn Minuten Begegnung, dass man mit dem Gegner mithalten kann. Zwar startete Nürnberg gut in den Spieltag, doch Leverkusen rappelte sich mit zunehmender Dauer des Viertels wieder auf. Dies lag vor allem an Kobe Langley, welcher immer wieder punkten konnte. Zwar haperte es hier und da in der Verteidigung, mit dem Ergebnis von 25:23 aus Sicht der Hausherren konnten die Rheinländer gut leben.

Im zweiten Durchgang ging der 14-fache Deutsche Meister durch Luca Finn Kahl in Führung (25:26). Es sollte allerdings das erste und einzige Mal bleiben, dass die TSV-Basketballer vorne lagen. Denn Nürnberg konterte, spielte deutlich besser als noch in den Minuten zuvor und baute den eigenen Vorsprung sukzessive aus. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Carter Whitt mit zwei erfolgreichen Freiwürfen für 50:37-Pausenstand.

Nach der fünfzehnminütigen Ruhephase sorgten die Falcons für die vorzeitige Entscheidung. Aufgrund eines 9:2-„Runs“ lagen die Franken mit 20 Zählern in Front (59:39). Die GIANTS haderten mit ihrer hohen Anzahl an vergebenen Würfen. Dazu kamen Fehler, welche der Kategorie „Unnötig“ zugeordnet werden dürfen. Nach Abschnitt Nummer Drei lag Nürnberg mit 77:50 verdient vorne.

Die letzte Spielperiode plätscherte dann vor sich hin. Einer drohenden Demontage versuchte man, sich entgegenzustellen. Am Ende konnte man das Ergebnis allerdings nur unwesentlich nach oben korrigieren. Mit 95:72 gewannen die „Falken“ hochverdient gegen BAYER Leverkusen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-18.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-19 17:28:002026-01-19 17:28:00Nachberichte ProA 18. Spieltag

Nachberichte ProA 17. Spieltag

12. Januar 2026/in APP, ProA 25/26

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-17.-Spieltag-ProA-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-12 17:22:432026-01-15 16:31:34Nachberichte ProA 17. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

12. Januar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

10.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. BSW Sixers 72:67

RASTA Vechta II startet mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Am Samstag gewinnt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst vor 240 Zuschauern im RASTA Dome mit 72:67 (31:39) gegen die BSW Sixers.

An der Pariser Straße haben beide Teams große Probleme mit ihrem Wurf, RASTA II sieht zudem  im 1. Viertel beim Rebound nicht gut aus. Mit dem Halbzeit-Buzzer kassiert das Horst-Team, dass ohne die Big Men Fynn Lastring und Joel Lungelu auskommen muss, einen 20-Meter-Dreier der BSW Sixers zum 31:39-Rückstand, kann das Blatt nach der Pause aber drehen.

Viel besseres Rebounding und im 4. Viertel drei getroffene Dreier machen schließlich den Unterschied aus. Sechs RASTAnern gelingen acht oder mehr Punkte. AJ Sumbry kommt auf zwölf Zähler, fünf Rebounds, vier Assists und zwei Steals sowie einen überragenden Plus/Minus-Wert von +24.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Wir haben jetzt schon so viele Spiele verloren. Natürlich nagt das am Selbstvertrauen. Trotzdem kommen wir jede Woche ins Training, haken das letzte Spiel ab und konzentrieren uns weiter auf unsere Entwicklung. In der 2. Halbzeit haben wir es dann über lange Phasen sehr gut geschafft, den freien Mann zu finden. Und deshalb haben wir am Ende auch das Spiel gewonnen, was sich auch beim Dreier von Epke Kruthaup zeigt.“

 

10.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 90:82

Trotz lautstarker Unterstützung aus Bernau reichte es am Samstagabend nicht für einen Auswärtssieg: LOK Bernau musste sich bei der Rostock Seawolves Academy mit 82:90 geschlagen geben.

Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo in die Partie und übernahmen direkt die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich Rostock gefährlich: Fünf getroffene Dreier im ersten Viertel stellten die Bernauer vor große Probleme. Unter dem Korb verteidigte Rostock sehr physisch, von außen fiel bei Bernau zu wenig. Kurz vor Viertelende versuchte Meo Martin mit einem Dreier noch den Ausgleich zu erzielen, doch der Wurf kam zu spät und wurde nicht mehr gezählt. Zwischenstand nach dem 1. Viertel: 25:22 für Rostock

Im zweiten Abschnitt fand Bernau besser ins Spiel. Mit mehr Geduld im Aufbau und einfachen Abschlüssen kam der Ball besser durch die eigenen Reihen. Die Teamarbeit funktionierte sichtbar besser, das Spiel wurde ausgeglichener. Der Lohn: Kurz vor der Halbzeit übernahm LOK Bernau erstmals die Führung. Rostock bekam keine Gelegenheit mehr, vor der Pause erneut vorzulegen. Halbzeitstand: 43:44 für LOK Bernau

Nach der Pause blieb Bernau leicht im Vorteil. Die Fans merkten: Dieses Spiel ist noch lange nicht verloren. LOK sammelte Punkt für Punkt, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, atmete Bernau förmlich im Nacken. Jeder kleine Fehler wurde sofort bestraft, ein größerer Lauf wollte nicht gelingen. Zwischenstand nach dem 3. Viertel: 68:61 für Rostock

Das Schlussviertel wurde LOK Bernau zum Verhängnis. Zu viele Ballverluste, zu wenig defensive Stabilität und vor allem eine hohe Foulbelastung brachten die Gastgeber immer wieder an die Freiwurflinie. Rostock nutzte diese Phase konsequent und entschied das Viertel klar für sich: 29:14. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 90:82 für die Rostock Seawolves Academy.

 

10.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Bericht folgt in Kürze.

10.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 100:76

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Spielfreude setzten sich die Waldstädter in der Matthias-Grothe-Halle souverän mit 100:76 gegen die Dragons Rhöndorf durch – ein Sieg, der sportlich überzeugte, aber auch emotional unter besonderen Vorzeichen stand.

Denn vor Spielbeginn gedachten Mannschaft, Verantwortliche und Fans in einer Schweigeminute dem am Vortag verstorbenen Jugendkoordinator und Trainer Jan-Eric Keysers. Die Stimmung war spürbar gedrückt, doch die Kangaroos verwandelten diese Emotion in Energie, Zusammenhalt und Leidenschaft – und lieferten eine der stärksten Teamleistungen der bisherigen Saison.

Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie den Abend sportlich unbedingt positiv gestalten wollten. Schon nach wenigen Minuten übernahmen sie die Kontrolle, bewegten den Ball hervorragend und trafen hochprozentig. Das erste Viertel endete mit einem furiosen 35:18 – die Grundlage für einen ungefährdeten Erfolg. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und fand offensiv immer wieder gute Lösungen.

Nach der Halbzeitpause machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Das Pick and Roll funktionierte hervorragend, die Dreipunktwürfe fanden ihr Ziel, und die Defensive zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Besonders auffällig war, dass an diesem Abend nicht einzelne Akteure herausstachen, sondern das gesamte Team als Einheit funktionierte. Tyson Leitao war mit 26 Punkten, 8 Rebounds und 6 Blocks zwar der effektivste Spieler, doch auch Daniel Zacek überzeugte mit starker Wurfquote und fünf Treffern von jenseits der Dreierlinie.

Trey Hubbard und Sadiq Ajagbe punkteten jeweils zweistellig und leisteten sich kaum Fehler, während Chris Schultz mit zehn Rebounds und starker Präsenz unter den Körben glänzte. Dazu zeigte Jordan Iloanya eine engagierte Leistung und traf zwei wichtige Dreier, Ruben Dahmen lenkte als Kapitän das Spiel umsichtig und Kevin Strangmeyer brachte mit viel Physis und seinem neunten Punkt den Jubel in der Halle zum Überkochen – der zugleich den runden 100. Zähler markierte.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 92:66

Der bis dahin Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielte gegen den Vorletzten. Das muss keine klare Sache sein, aber bei den Itzehoe Eagles in ihrer derzeitigen Verfassung schon: Beim 92:66 gegen die TKS 49ers ließen sie nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Damit sind die Itzehoer nun Zweiter, denn Bernau unterlag in Rostock.

Der Beginn der Partie war kurios. Temporeich ging es hin und her, nur den Korb trafen beide Teams nicht. Erst nach drei Minuten brach Finn Fleute den Bann für die Eagles. Ihre Defensive machte es den Berlinern schwer, fast alle Angriffe mussten sie unter Druck abschließen, wenn es überhaupt dazu kam: Mit schnellen Händen holten die Gastgeber einige Ballgewinne. Als Sven Cikara zwei Freiwürfe zum 19:9 traf, war die Führung zweistellig. Das blieb sie bis zum Schluss.

Das zweite Viertel eröffneten die Eagles spektakulär: Kapitän Lucien Schmikale war nach Fußverletzung wieder dabei und traf einen Dreier, Toni Nickel ließ einen Distanzwurf folgen, dann punktete Cikara nach Ballgewinn per Korbleger – nicht einmal anderthalb Minuten waren vergangen, da brauchten die Gäste beim 9:30 die Auszeit. Danach allerdings wurde es zäh, die Partie verlief nun nach dem Geschmack der Berliner, die bis zur Halbzeit auf 28:39 verkürzten.

„Probleme mit der zunehmenden Intensität“ sah Eagles-Coach Timo Völkerink als Grund für die schwächere Phase seines Teams. Das wurde in der Halbzeit besprochen, danach sei die Mannschaft „mit ordentlich Feuer rausgekommen“. Die Itzehoer dominierten, Nickels zweiter Dreier in dem Viertel brachte das 51:30. Noch einmal wurde es etwas enger, dann traf Trey McBride, dessen Wurf an diesem Abend ansonsten Pause machte, von außen zum 57:40.

Weitere Treffer von Schmikale und Cikara ließen den Vorsprung weiter wachsen, die Partie war entschieden. Völkerink verteilte Spielzeit und ebnete damit den Weg für einen weiteren Jubelsturm in der Halle: Vier Minuten vor Schluss erzielte der 16-jährige Hannes Schmidt seine ersten ProB-Punkte. Ein souveräner Sieg sei es gewesen, stellte der Coach fest. Das Team habe eine ausgeglichene Leistung gezeigt und 35 Minuten lang auch defensiv überzeugt.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 82:78

Die Hertener Löwen haben sich in einem hochklassigen und umkämpften Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede mit 82:78 durchgesetzt. Nach einem schwierigen Start in die Partie drehten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf, zeigten Kampfgeist, Teamplay und starke Defense und sicherten sich vor heimischem Publikum einen verdienten Heimsieg.

Die Partie begann relativ ausgeglichen, beide Teams suchten zunächst ihr Tempo. Nach fünf Minuten führten die Löwen mit 11:8, doch die Gäste erhöhten das Tempo und setzten die Singh-Fünf unter Druck. Ein 8:0-Lauf drehte die Partie zugunsten der Westersteder, die nach dem ersten Viertel mit 17:25 vorne lagen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Baskets den besseren Start und zwangen Herten mit einer gut gestaffelten Verteidigung zu Fehlern. Zudem bereitete ein bärenstarker Jon’ll Fugett der Löwendefense in dieser Phase große Probleme. Nach fünf Minuten lag Westerstede 31:20 in Front und baute den Vorsprung anschließend auf 14 Punkte aus. Mit konsequentem Einsatz verkürzten die Löwen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 34:45.

Nach der Halbzeit kamen die Hertener hellwach zurück auf das Parkett. Mit verbesserter Defensive und mehr Übersicht holten sie Punkt für Punkt auf. Richtig hektisch wurde es nach ca. 4,5 Minuten. Es kam nach einem Angriff der Gäste zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf die Schiedsrichter 4 technische Fouls vergaben – je zwei Fouls auf beiden Seiten. Auf Seiten der Baskets erhielt Beni Fungula (#8) beide technische Fouls gegen sich und wurde folgerichtig für den weiteren Spielverlauf disqualifiziert.

Die Löwen ließen sich von der aufkommenden Hektik jedoch nicht verunsichern und spielten hoch konzentriert weiter. Mit einem 56:56 endete das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Dario Fiorentino kassierte sein fünftes Foul, auch Christian Hinckson war bereits bei vier. Trotzdem blieb das Löwenrudel konzentriert und konnte sich langsam absetzen. 45 Sekunden vor Schluss sorgte Faton Jetullahi für die Entscheidung. Am Ende stand ein verdienter 82:78-Heimsieg.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/01/Nachberichte-16.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-01-12 17:22:202026-01-12 17:22:20Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

12. Januar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

09.01.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 69:89

Rückschlag für den FCBB II: Die junge zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat nach zuletzt drei Siegen eine empfindliche 69:89 (26:46)-Niederlage gegen Erfurt kassiert.

Die Münchner enttäuschten dabei bereits vor der Pause, als der Gast zu viele Freiheiten hatte und die eigenen Wurfquoten gerade der eigenen Leistungsträger unzureichend waren. Nach 15 Spielen weist das Team jetzt eine Bilanz von 9:6 auf.

„Wir hatten in den ersten zehn Minuten einen schlechten Ansatz, der sofort zu einem deutlichen Rückstand geführt hat. Danach haben wir zwar mehr Physis ins Spiel gebracht, uns aber weiterhin einfache Fehler in Korbnähe erlaubt. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, uns heranzukämpfen, waren aber immer einen Schritt zu weit weg“, erklärte Coach Luca Palumbo.

Bereits nach zehn Minuten lag der FCBB II 10:28 zurück. Erfurt präsentierte sich von Beginn an wach, aggressiv und treffsicher. Zwar fanden die Bayern-Youngster im weiteren Verlauf besser in die Partie, doch es gelang nicht, vor der Pause durch Intensität und körperliche Präsenz das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Bayern durchaus eine engagiertere Leistung, doch ein Comeback blieb außer Reichweite. Ausschlaggebend waren eine schlecht Dreierquote (6/31) sowie eine deutliche Unterlegenheit im Rebound-Duell (40:57).

 

10.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 51:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen Befreiungsschlag getätigt. Am späten Samstagnachmittag gewann man die Auswärtspartie bei den SV Fellbach Flashers auch in dieser Höhe verdient mit 88:51 (34:12) und bleibt damit mittendrin im Rennen um die Play-Off Plätze. Vor allem eine herausragende Defensive und eine geschlossene Mannschaftsleistung gaben den Ausschlag für diesen Kantersieg.

Von Beginn an agierten die Kangaroos sehr konzentriert und ließen in der Verteidigung gar nichts anbrennen. Man verstellte den Württembergern jeden Weg zum Korb, verteidigte auch deren Distanzwürfe sehr clever und schnappte sich nahezu jeden Rebound, nachdem man zuvor die Flashers oft zu schlechten Abschlüssen gezwungen hatte. Es dauerte exakt acht Minuten und zwanzig Sekunden, bevor die Gastgeber ihren ersten Korb zum Spielstand von 2:16 erzielen konnten. Der Viertelstand von 18:2 dürfte auch kein alltäglicher Score in einem Spiel der PRO B gewesen sein.

Und es kam noch besser für die Leitershofer: In der 15. Spielminute leuchtete ein 30:3 zu ihren Gunsten von der Anzeigetafel. Und dies war keinem technischen Fehler auf dem Board geschuldet, sondern einer weiterhin defensiv sehr stabilen und offensiv sehr einfallsreichen Spielweise der Kangaroos. Anschließend kam die einzige Phase, welche den rund 500 Fans in der Gäuäckerhalle nochmals Hoffnung gab. Die Fellbacher konnten halbzeitübergreifend den Rückstand auf 21:34 verkürzen.

Eiskalt konterte die BG den Lauf des Gegners. Zion Richardson mit drei Dreiern und einem Korbleger, Clint Hamann per Dunking und Korbleger, und schnell stand es bereits wieder 49:25. Das war praktisch die Vorentscheidung, der Gegner war nun sichtbar konsterniert. Besonders erfreulich, dass die Stadtberger in diesem Match einen wirklich guten Mix aus Distanzwürfen und Aktionen direkt zum Korb fanden. Nach dem dritten Viertel führte Leitershofen mit 61:33.

Blieb noch das zuletzt mitunter doch schwächelnden vierte Viertel: Auch hier hielt sich die BG dieses Mal schadlos und gewann diesen Abschnitt ebenfalls souverän mit 27:18. Emmanuel Womala setzte schließlich den Schlusspunkt per Korbleger und am Ende der Partie durfte auch noch die große Rotation angeworfen werden, so dass alle Akteure zum Einsatz kamen. Mit dem Vorsprung von 37 Punkten hat man sich dazuhin auch den direkten Vergleich gegen das Team aus dem Stuttgarter Norden gesichert.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics 92:73

Für das erste Heimspiel im neuen Jahr hatte sich der TV Langen fest vorgenommen, eine klare Leistungssteigerung zu zeigen. Die Mannschaft hat geliefert: In einem überzeugenden Auftritt gegen die TSV Oberhaching Tropics waren die Giraffen über 40 Minuten das dominierende Team auf dem Feld. Für einen dreistelligen Sieg hatte es am Ende nicht gereicht, dennoch wurde es am eine mit 92:73 ein deutliches Ergebnis.

Das Spiel blieb an diesem Samstagabend lediglich im ersten Viertel spannend, als beide Teams sich zunächst ein wenig aneinander herantasteten. In der dritten Spielminute führten die Tropics kurzzeitig mit 12:15 – es sollte die letzte Führung des Abends bleiben. In der Defense konnten die Giraffen ihre Gegner immer wieder am erfolgreichen Abschluss hindern, außerdem funktionierte der Kampf um Rebounds in dieser Woche deutlich besser als noch im Spiel gegen Frankfurt.

Langen gewann das Reboundduell mit 46:30. Essenziell für den Erfolg war das offensive Teamplay: „Wir haben heute den Ball wirklich sehr gut laufen lassen, fokussiert den freien Mann gesucht – und gefunden“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn. Der Halbzeitstand von 56:36 sollte dabei bereits vorentscheidend sein.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Langener das Spiel kontrollieren. Auch wenn das Team nicht noch einmal gleichermaßen dominieren sollte wie im zweiten Viertel, blieb es dauerhaft bei einem zweistelligen Punkteunterschied. So konnte Jahn über den Verlauf der Partie auch einigen Spielern ein wenig Einsatzzeit geben, die in engen Matches nur selten auf dem Feld stehen. Am Ende trugen alle Spieler zumindest einen Teil zu den guten Statistiken bei.

Mit dem Ergebnis ist Langens Coach sehr zufrieden: „Wir haben es geschafft, dass unsere Gegner nie ihr Spiel etablieren konnten. Stattdessen haben wir der Partie unseren Stempel aufgedrückt. Darauf können wir jetzt sehr gut aufbauen, auch mit Blick auf das Spiel gegen Dresden in der kommenden Woche. Wir wollen wieder hart an uns arbeiten und in der kommenden Woche dann ebenfalls wieder sehr gut dastehen.“

 

11.01.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets 71:68

Trotz der verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle von BBC-Dirigent Nico Wenzl und den beiden Big Men Ole Theiß und Leo Ćosić setzte sich der BBC Coburg am 16. Spieltag der ProB Süd vor heimischer Kulisse mit 71:68 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch.

Bei der Rückkehr der zuletzt erkrankten Höllerl und Herzog gingen die ersten Minuten jedoch an die Gäste aus der Pfalz (2:7). Auch wenn der BBC durch einen Alley Oop Dunk von Herzog auf Zuspiel von Lahr für das erste Highlight-Play im Spiel sorgte, war für Liebhaber des Offensiv-Basketball im ersten Viertel nur wenig Ansehnliches dabei. Viel Stückwerk auf beiden Seiten bekamen die Zuschauer in der HUK-COBURG arena zu sehen (12:16).

Doch nach der Viertelpause fanden die Vestestädter mehr und mehr in ihren offensiven Rhythmus, der sie in der Hinrunde so stark gemacht hat. Nach einem Dreier von Höllerl übernahm der BBC zum ersten Mal die Führung (19:18), allerdings hielt Speyer noch dagegen. Erst aufgrund einiger Turnover der Pfälzer, setzte sich die Mannschaft von Patrick Seidel allmählich ab (34:25). Der BBC konnte sich in dieser Phase mit Fasoyiro und Dawson auf seine beiden Importspieler verlassen und nahm eine Neun-Punkte-Führung mit in die Kabine (40:31).

Den zweiten Durchgang eröffnete Dawson nach rund acht gespielten Sekunden sehenswert mit einem krachenden Dunk. Nach zwei Freiwürfen des US-Amerikaners und einem langen Zweier von Egger war der Vorsprung der Coburger bis auf 13 Zähler angewachsen (46:33). Die Baskets konterten aber mit einem 8:0-Run (46:41), den Egger, der die Füße dieses Mal hinter der Dreierlinie platzierte, mit einem erfolgreichen Distanzwurf unterbrach. Neunhoeffer und Dawson waren es im Anschluss, die wieder für einen zweistelligen BBC-Vorsprung sorgten (57:45). Zum Ende des dritten Viertels verkürzte Speyer erst durch Rupp von außen und nur wenig später durch Woodmore, der ebenfalls einen Dreier einnetzte, wieder bis auf 59:54.

Im Schlussakkord, der geprägt war von Turnovern und Fehlern auf der einen wie auf der anderen Seite, konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen. Mit 19 Sekunden auf der Uhr, beim Stand von 71:67, hatte Speyer die Chance erneut heranzukommen. Woodmore schenkte den Ball aber an Höllerl her, der sich per Fastbreak auf den Weg zur Entscheidung aufmachte, jedoch von einem Pfiff ausgebremst wurde.

Fasoyiro bekam zur Verwunderung aller ein unsportliches Foul zugesprochen, was bedeutete, dass Speyer zwei Freiwürfe plus Ballbesitz erhielt. Angerbauer verpasste jedoch einen der beiden Freiwürfe. Dennoch hatten die Pfälzer die Möglichkeit, sich mit einem erfolgreichen Dreier in die Verlängerung zu retten, was ihnen aber nicht mehr gelingen sollte und dem BBC somit den elften Saisonsieg im 15. Spiel verschaffte.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors 80:102

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 tun sich die Dresden Titans über den Großteil des Spiels gegen offensiv herausragend spielende SKYLINERS schwer. Die Elbriesen laufen einen schlechten Auftakt hinterher, in der vor allem zwei Frankfurter Akteure jegliche Comeback-Chancen vereiteln.

Die Gäste starten hellwach in das Spiel. Nach anfänglichen Problemen schaffen es die Elbriesen, gelungene Defensivaktionen in einfache Fastbreak-Punkte umzumünzen. Offensiver Rückhalt auf Dresdner Seiten bleibt wie schon im letzten Jahr Scott Stone. Doch noch mehr Feuer hat der gegnerische Ivan Crjnac gefangen, der alle seine vier Versuche im Korb versenken kann und zum Viertelende beim Stand von 12:34 genau so viele Punkte wie die Heimmannschaft gesammelt hat.

Auch zum Auftakt des zweiten Viertels müssen sich die Titans jeden Punkt hart erkämpfen, während die Hessen weiterhin ohne Probleme das Punktepolster erhöhen können. Mit mittlerweile 23 Punkten im Rückstand erhöht ein Dunk von Duje Putnik nach langer Stille mal wieder den Dezibel-Spiegel. Zwar können die Titans im Angriff wieder den roten Faden finden, aber scheitern weiterhin daran, den eigenen Korb zu beschützen. Es bleiben weiterhin Crjnac und Watson, die die Titans mit 37:57 weiter auf Abstand halten.

Das Bild bleibt zum Anfang der spielentscheidenden Hälfte gleich. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die Elbriesen das Ruder der Partie übernehmen können, kontern die SKYLINERS mit spektakulären Alley-Oop-Dunk durch Jamie Edoka. Beflügelt von der akrobatischen Einlage finden die Gäste wieder zu ihrem offensiven Rhythmus. Mit einem anspruchsvollen Dreier von Lukas Smazak netzen die Hessen zum 59:86 kurz vor Schluss des dritten Viertels einen weiteren Stimmungsdämpfer ein.

Noch nicht abgekühlt ist Crnjac, der Anfang des letzten Spielabschnittes seinen siebten Dreier einstreuen kann.  Auch wenn ein Sieg nicht mehr in greifbarer Nähe scheint, schöpft Otakho aus seiner ganzen Energie und kann mit zwei And-Ones mit Blick auf den direkten Vergleich wichtige Punkte sammeln. Am Ende ist es aber der souverän aufspielende Watson, der das direkte Duell mit weiteren Körben für die Gäste bei dem finalen Ergebnis von 80:102 entscheiden kann.

 

15.01.2026 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:68

Die Porsche Basketball-Akademie überzeugt im Nachholspiel gegen Würzburg II und feiert im Nachholspiel des 16. ProB-Spieltags einen 91:68-Sieg.

Zunächst und in der ganzen ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Kontrahenten in offensivgeprägten 20 Minuten auf Augenhöhe. Insgesamt elf Führungswechsel sollten für Spannung sorgen und immer wieder fränkische Highlights mit sich bringen. Auch ohne ihren besten Schützen, Roth, waren die Würzburger individuell solide bis gut – wurden aber von der schwäbischen Verteidigung im Fortgang der Partie erfolgreich gestoppt.

Die erste und wesentliche Folge: Nachdem die Hausherren im zweiten Abschnitt lediglich 16 Punkte gestattet hatten und die Partie ausgeglichen war, setzten sich die Schützlinge von Khee Rhee nach dem Seitenwechsel Punkt für Punkt ab. David Engelhart, Armin Pivac und der wieder gesunde Marko Masic übernahmen viel Verantwortung für ihr beiden, am Seitenrand supportenden, Kameraden.

Hinzu kam gewohntermaßen mit Simon Feneberg, Julis Baumer und Lars Danziger viel Guard-Power, die die Gäste nicht zu stoppen vermochten. Das Trio markierte 40 Punkte, 20 Rebounds und 13 Assists und war gemeinsam mit Abdulhay Kömürkara (15) maßgeblich für den Spielausgang verantwortlich.

Dieser zeichnete sich spätestens nach der 32. Spielminute (77:55) ab, führte aber nicht zu einem gelb-schwarzen Spannungsabfall. Eher im Gegenteil! Die Porsche Basketball-Akademie dominierte über die mannschaftliche Geschlossenheit, rotierte und punktete mit allen Akteuren und baute den Vorsprung bis zum Ertönen der Schlusssirene auf 23 Zähler Differenz aus. Der nächste Pflichtspielerfolg konsolidiert die bereits im Vorfeld eingenommene Top-4-Platzierung.

 

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