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Schlagwortarchiv für: Nachberichte

Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

23. Februar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

21.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans 94:90

Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.

Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen. Wisdom explodiert zum Schluss des ersten Viertels mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.

Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52.

Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.

Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.

Dresden Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA-Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. CATL Basktball Löwen 102:53

Die OrangeAcademy hat am Sonntagnachmittag einen dominanten Sieg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt errungen und sich mit 102:53 klar durchgesetzt. Die jungen Uuulmer präsentierten sich von Anfang an konzentriert und überzeugten als Team. Sie übten früh in der Partie viel Druck auf den Gegner aus und setzten sich dementsprechend schnell entscheidend ab.

Die Partie begann aus Sicht der Academy etwas holprig, als der Gastgeber aus Erfurt zunächst mit einem 7:0-Lauf vorlegte. Davon ließen sich die jungen Ulmer jedoch nicht beirren. Durch eine stark agierende Defensive fanden sie schnell wieder ihren Rhythmus. Die Mannschaft um Headcoach Florian Flabb zeigte sich kämpferisch und kontrollierte im Anschluss das Spielgeschehen.

Vor allem durch ein schnelles Umschalten und kluges Zusammenspiel konnten zahlreiche Fastbreak-Punkte erzielt und ein großer Vorsprung herausgespielt werden. In der ersten Halbzeit zogen die Ulmer frühzeitig davon und führten zur Pause bereits mit 55:23.

Auch im dritten Viertel setzten sie ihre Leistung fort und bauten den Vorsprung weiter aus. Immer wieder fanden sie freie Würfe, besonders von jenseits der Dreipunktelinie, und zeigten sich auch am offensiven Brett mit vielen Rebounds präsent. So stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 80:35 – ein Statement der jungen Ulmer Talente.

Zu Beginn des vierten Viertels gelang es Erfurt zwar noch einmal, durch einige Steals schnelle Punkte zu erzielen, doch die OrangeAcademy hielt dem Druck stand. Die Intensität im Spiel der Ulmer blieb hoch, und die Defensive zeigte erneut ihre Stärke, sodass die Gäste trotz besserer Erfurter Offensive weiterhin klar dominierten. Am Ende sicherte sich die OrangeAcademy einen deutlichen 102:53-Erfolg.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 94:76

In einer wichtigen Partie empfingen die SKYLINERS Juniors die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BCM. Die SKYLINERS Juniors feierten einen wichtigen 94:76-Heimerfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und arbeiten sich damit in der ProB Süd weiter nach vorne.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und führten nach wenigen Minuten mit 14:5. Frankfurt tat sich zunächst schwer, fand dann aber zunehmend Zugriff auf das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Juniors zurück – nach zehn Minuten stand es 23:22 für Würzburg.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Frankfurter deutlich wacher und strukturierter. Vor allem Jamie Edoka und Desmond Watson übernahmen offensiv Verantwortung und trieben ihr Team an. Schritt für Schritt erspielten sich die Juniors eine Führung und gingen mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team von Markus Klusemann das etwas wachere Team. Ein wichtiger Dreier von Ivan Crnjac brachte Frankfurt erstmals zweistellig in Front (59:49). Vor dem Schlussabschnitt führten die Juniors mit 63:56. Oftmals war es wieder die hohe defensive Intensität, die den Würzburgern das Leben schwer machte.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut Watson (26 Punkte) und Edoka (27 Punkte), die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Mit hoher Intensität und klarem Fokus bauten die Juniors ihren Vorsprung weiter aus und ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 94:76-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit diesem wichtigen Sieg verbessern sich die SKYLINERS Juniors auf den neunten Tabellenplatz der ProB Süd und bleiben damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 117:85

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten setzte sich der BBC Coburg am 22. Spieltag der ProB Süd gegen dezimierte Tropics aus Oberhaching am Ende doch deutlich mit 117:85 durch. Grund dafür war vor allem eine klare Leistungssteigerung der Vestestädter in der zweiten Hälfte. Beeindruckende 72 Punkte legte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel nach der Pause auf und überrollte sichtlich überforderte Gäste aus Oberbayern völlig.

Der Coburger Start verlief alles andere als gut. 0:10 lagen die Vestestädter nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zurück. Eine frühe Auszeit Seidels weckte den BBC aber allmählich auf. Allen voran unter den Korb nutzten Dawson, Herzog und Ćosić mehr und mehr die Vorteile, die sich den Coburgern aufgrund der dünnen Personaldecke der Gäste ergaben. Allerdings stimmten die Disziplin und Energie am defensiven Ende des Feldes weiterhin nicht wirklich, weshalb die Tropics auch nach dem ersten Viertel in Front blieben (16:21).

Das änderte sich aber, kurz nachdem Wenzl den ersten Dreier versenkte. Ćosić auf Zuspiel von Fasoyiro besorgte die anschließende BBC-Führung (25:24). Doch auf der Gegenseite stemmte sich vor allem Nedzad Muratovic, der im Hinspiel noch punktlos blieb, legte in der ersten Hälfte furiose 27 Punkte auf. Allein fünf Dreier netzte der Bosnier im zweiten Viertel ein und hielt die Tropics auf Augenhöhe mit dem BBC. Dieser sicherte sich dank Wenzls Distanzwurf aber eine knappe 45:44-Halbzeitführung.

Zufrieden konnten die Vestestädter damit jedoch nicht sein. Deutlich griffiger und konzentrierter kamen die Hausherren daher aus der Kabine. Mit intensiver Defense und teils schönen Kombinationen in der Offensive bauten die Coburger den Vorsprung quasi im Sekundentakt aus und überrannten die Tropics förmlich. 26:3 stand es nach gut fünf absolvierten Minuten im dritten Viertel, was in einer 71:47-Führung für den BBC mündete. Der Coburger Vorsprung lag nach dem dritten Spielabschnitt schon bei 25 Zählern lag (86:61).

Die Frage, die es für die knapp 700 Zuschauer im Schlussviertel noch zu beantworten gab, war, wann die 100-Punkte-Marke geknackt werden würde. Diese fiel durch Fasoyiro bereits fünf Minuten vor dem Ende (100:70). Da der Sieger der Partie längst feststand, war es BBC-Headcoach Patrick Seidel vergönnt, der zweiten Coburger Garde mehr Minuten zu gönnen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 87:78

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihre Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA nachhaltig verbessert. In der Stadtberger Sporthalle bezwang man vor 855 Zuschauern die Ahorn Camp Baskets Speyer mit 87:78. In der Tabelle kletterte man dadurch hoch auf Platz fünf.

Das Spiel begann etwas zäh, man merkte beiden Teams an, dass es um sehr viel an diesem Abend ging. Nach dem ersten Viertel hatten die Kangaroos null von acht Dreiern getroffen, Speyer einen von sieben. Ein 14:15 Niedrigscore auf der Anzeigetafel war die Folge davon. Den Stadtbergern gelang es dabei immerhin, einen zwischenzeitlichen 6:14 Rückstand zu egalisieren.

Ferenc Gille, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Team stand und ein sehr gelungenes Comeback feierte, gelang per Korbleger zum 18:17 erstmals wieder eine Führung für die Heimischen zu erzielen. Clint Hamann erhöhte etwas später sogar zum 36:29, der höchsten BG-Führung in der ersten Halbzeit. Speyer konterte erneut, und so ging es beim Spielstand von 44:44 ausgeglichen in die Halbzeitpause. Die Dreierquote der Leitershofer war allerdings kaum besser geworden, nur ein einziger Treffer gelang bei 14 Versuchen.

Das dritte Viertel stand dann ganz im Zeichen der Kangaroos. Man zeigte spielerisch und kämpferisch eine sehr gute Leistung und zog bis auf 71:61 davon. Gewonnen war das Match aber noch nicht. In den letzten zehn Minuten stellte der Gegner auf eine unangenehme Zonenverteidigung um und glich bis zur 37. Spielminute wieder zum 75:75 aus, die Partie drohte zu kippen.

Wie schon vor Wochenfreist in Dresden übernahm erneut Kapitän Jannik Westermeir die Verantwortung und traf nun zwei Dreier binnen einer Minute. Das war eine Vorentscheidung. Die Pfälzer mühten sich redlich, hatten den Schwaben aber final nichts mehr entgegenzusetzen. BG-Chefcoach Emanuel Richter zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Team: „Trotz der schwachen Dreierquote von 15% haben wir als Mannschaft gewonnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg für das Erreichen der Play-Offs und die Jungs haben einen guten Job gemacht“, so BG Headcoach Richter.

 

22.02.2026 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 71:76

Im Spitzenspiel und Verfolger-Duell der ProB Süd unterliegt die Porsche Basketball-Akademie dem FC Bayern Basketball II 71:76. Gegen die Zweitvertretung der Münchner agieren die Ludwigsburger zu ineffizient und fehlerhaft und kassieren. Im Sinne der angestrebten Playoff-Qualifikation ist der 22. Spieltag ein Rückschlag, die Lage in Gänze aber weiterhin sehr gut: Die Gelb-Schwarzen sind mit einer 11:9-Bilanz Vierter.

Die Gelb-Schwarzen starteten fahrig und unkonzentriert. Immer wieder gestatteten sie den bayerischen Gästen einfachste Punkte innerhalb der Zone. 28 ihrer 38 Zähler sollten die Münchner in Halbzeit eins in unmittelbarer Korbnähe erzielen. Die BBA’ler blieben nach einer schwachen Anfangssequenz (3:10) dran, waren aber im Angriff aber zu trefferschwach unterwegs, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen (37:38, 20. Spielminute).

Stattdessen entwickelte sich in der Rundsporthalle im unmittelbaren Vorfeld des BMW TOP FOURs in München ein rasantes Duell. In diesem waren vor Agust Kjartansson und Andrija Susic für die Schwaben nicht zu stoppen. Das Duo orchestrierte die Offensive der Rot-Weißen exzellent und hatte mit Niko Jerkic (78 2P%) und Desmond Yiamu (89%) hochprozentig treffende Abnehmer an seiner Seite.

Ludwigsburg musste wesentlich mehr für Zählbares auf der Anzeigetafel arbeiten, tat dies aber sehr konsequent. Neben Abdulhay Kömürkara machten Daniel Mack, samt spektakulärem Poster-Dunk über Kilian Fischer, und Lars Danziger einen guten Job. Doch auch eine deutlich bessere Dreierquote (32 3P% | 19 3P%) sowie eine Führung im dritten (45:42) und vierten (58:54) Viertel sollten an diesem Nachmittag nicht für die benötigte Stabilität sorgen.

München zerrüttete den gelb-schwarzen Rhythmus durch eigene Korberfolge sehr erfolgreich. Simon Feneberg und Julis Baumer versuchten sich zwar am Erzwingen einer Entscheidung – und später an einer Wende – doch die entscheidenden Spielzüge gelangen den Gästen. Kjartansson, Susic brachten die Bayern mit zwei der drei Münchner Distanztreffer in der 37. und 39. Minute auf die Siegerstraße, deren Spur für ein Zusammenrücken in der ProB-Tabelle sorg(t)en.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-22.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-23 13:03:202026-02-23 13:03:20Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

23. Februar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

21.02.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 81:90

LOK Bernau hat in Sandersdorf die passende Antwort gegeben und sich mit einem 90:81-Auswärtssieg bei den BSW Sixers revanchiert. Es war ein enges, intensives Spiel – eines mit echter Gefahr – doch am Ende setzte sich Charakter, Geduld und Qualität durch.

LOK eröffnete das Spiel hochkonzentriert und ließ die Sixers fast drei Minuten ohne Punkte. Bernau setzte früh ein Zeichen. Doch Sandersdorf wollte dieses Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Mit viel Physis und schnellen Abschlüssen arbeiteten sich die Gastgeber zurück ins Spiel und übernahmen zur Mitte des Viertels die Führung. Kurz vor der Sirene traf Shawn Scott II noch den Dreier und hielt LOK in Schlagdistanz – dennoch ging das erste Viertel mit 26:22 an die Sixers.

Bernau erhöhte nun das Tempo und arbeitete deutlich stärker am defensiven Brett. Jeder Rebound wurde umkämpft, jeder Ballbesitz hatte Gewicht. Die Sixers blieben hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit viel Druck auf beiden Seiten. Zur Mitte des Viertels stand es 36:36 – alles wieder offen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Halbzeitstand: 47:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Doch dann begann LOK, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung und klareren Entscheidungen im Angriff setzte Bernau Akzente. Doch Sandersdorf blieb gefährlich, nutzte kleine Unkonzentriertheiten und glich zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder zum 62:62 aus. Bernau traf anschließend in den entscheidenden Momenten – und setzte sich erneut ab. Mit einer 64:70-Führung ging es ins Schlussviertel.

Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und Intensität. Jeder Angriff konnte das Spiel in eine neue Richtung lenken. Doch LOK blieb ruhig und spielte mit zunehmender Sicherheit. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte an. Vier Minuten vor Schluss stand es 84:73 – die höchste Führung des Spiels. Sandersdorf versuchte noch einmal alles, verkürzte mit Dreiern und brachte die Halle zum Beben. Doch Bernau ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und bezwingt die Sixers mit 90:81.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 107:88

Rhöndorf schickte Itzehoe mit einer empfindlichen 107:88-Klatsche (50:44) auf die Heimreise. Damit gelang den Dragons gegen den aktuellen Tabellendritten die erhoffte Überraschung. Gleichzeitig beendeten die Rheinländer die Durstrecke von sieben Niederlagen in Folge und landeten den ersehnten Befreiungsschlag. Mit dem Heimerfolg über die Eagles rücken die Rheinländer nämlich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

Team von Coach Max Becker verteidigte von der ersten Sekunde an aufmerksam und setzte Itzehoe mächtig unter Druck. Die zwischenzeitliche 9:3-Führrung beeindruckte Itzehoe sichtlich. Ebenso das Tempo von Rhöndorf, die jede sich bietende Chance nutzten und den Ball auf den Korb der Gäste abfeuerten. Die Trefferquote war zwischenzeitlich noch nicht richtig prickelnd und ermöglichte den Eagles den Ausgleich (15:15). So ging das erste Viertel knapp an Rhöndorf (21:19).

Das zweite Viertel blieb eine enge Angelegenheit, mit leichten Vorteilen für Rhöndorf, die sich nach 20 Minuten mit sechs Punkten (50:44) absetzen konnten. Nach der Pause blieben die Hausherren ihrer Linie treu und drückten weiterhin voll aufs Gaspedal. Vier Dreier rauschten durch den Korb von Itzhoe, zwei von Juhwan Harris-Dyson und jeweils einer von Jorge Mejias sowie Kenan Reinhart, zum 70:50 für Rhöndorf (25“).

Da sich die Gastgeber auch beim Rebound (44:32) sukzessive Oberwasser erarbeiteten, blieb der Vorsprung konstant. Nach 33 Minuten sah es richtig böse für Itzhoe aus, als sie mit 89:64 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Eagles hielten noch einmal dagegen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen und mussten sich am Ende mit 107:88 geschlagen geben.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:91

Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Neustädter Spielern und den knapp 80 mitgereisten Fans groß, denn der Auswärtssieg und damit ein großer Schritt Richtung Playoffs, war durch zu viele Ballverluste in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gegeben worden. Somit muss der Blick auch weiterhin nach unten gerichtet werden, da die Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen konnten.

Das Spiel begann wie von vielen erwartet mit sehr viel Tempo und schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten. So stand es nach zwei Minuten schon 9:8 für die Juniors aus Oldenburg, die sich in den Folgeminuten auf 18:10 absetzen konnten. Emil Loch antwortete mit sieben Punkten in Folge, bevor Robin Kniss einen And-One Dunking zum 20:20 in den Korb hämmerte. Das hohe Tempo im Spiel blieb konstant und so endete der erste Abschnitt mit 29:28 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel änderte sich überhaupt nichts an der Spielweise der Teams, einzig die Trefferquoten sanken ein wenig. Das Spiel blieb auf Augenhöhe und die Führung wechselte das ein oder andere Mal. 2,1 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Juniors beim Stand von 46:45 noch einen Einwurf an der Baseline, spielten einen langen Pass auf ProB Topscorer Jon’ll Fugett, der zu einem Wurf ansetzte und ein Foul beim Dreier zog. Fugett nutzte alle Freiwürfe und stellte den Halbzeitstand von 49:45 her.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Neustadt nach und nach das Kommando im Spiel. Durch acht Punkten von Aime Olma und neun von Matej Jelovcic, erspielten sich die Gäste eine 55:64 Führung in der 26. Minute. In den folgenden zwei Minuten legten die Gastgeber einen 13:0 Lauf hin und drehten das Spiel zum 70:66. Erneut antworteten die Gäste und ein Steal von Olma kurz vor dem Ende des Viertels brachte die 70:74 Führung vor den letzten zehn Spielminuten.

Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 84:84, vier Minuten vor dem Ende, war der Sieg für beide Teams möglich. In der entscheidenden Phase führten zwei Ballverluste der Gäste zur 89:84 Führung der Juniors. Olma und Elias Marei verkürzten den Rückstand zwei auf 91:89. Fünf Sekunden vor dem Ende wurde dann Jelovcic beim Stand von 93:90 an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte den ersten Wurf, um dann den zweiten für einen möglichen Rebound extra daneben zu werfen. Der Rebound landet bei Kniss, doch dieser warf aus einer so schwierigen Lage auf den Korb, dass der Ball nicht mehr reinging.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 65:62

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Sporthalle „Am Hallo!“ In einem Spiel, das den 746 Zuschauern alles abverlangte, besiegten die ETB Miners Essen die TKS 49ers mit 65:62.

Es war der Sieg einer Mannschaft, die sich trotz personeller Rückschläge und schwindender Kräfte über die Zeit rettete. Auch wenn der gewohnte offensive Rhythmus zeitweise fehlte, bewiesen die Miners in der Crunchtime Herz und Leidenschaft, um den Heimsieg gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.

Dass am Ende die Miners-Fäuste zum Jubel nach oben gingen, war das Resultat harter Arbeit. Die TKS 49ers erwiesen sich als der erwartet zähe Gegner, angeführt von einem starken Meyer, der mit 25 Punkten immer wieder Lücken fand. Doch Essen hielt dagegen: Während Quashawn Lane und Niclas Sperber mit jeweils 19 Punkten offensiv die entscheidenden Akzente setzten, wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Jeder Rebound und jeder Dive zum Ball war ein Signal: Wir lassen uns diesen Sieg nicht nehmen. In den entscheidenden Momenten bewahrten die Miners letztlich doch einen kühlen Kopf und brachten den Vorsprung mit purer Willenskraft ins Ziel.

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners): „Wir gewinnen am Ende mit etwas Zittern gegen Stahnsdorf. Man muss anerkennen, dass Stahnsdorf wirklich stark aufgetreten ist und mit viel Einsatz gekämpft hat. Letztlich hatten wir auch das nötige Glück, dass sie ihre Würfe in der Schlussphase nicht mehr getroffen haben. Bei uns war deutlich zu sehen, dass wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen und die spielfreie Pause dringend benötigen, um unsere Akkus wieder aufzuladen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 95:101

Video-Sequenzen aus dem Hinspiel „mit den 20 besten Szenen des Gegners, bei denen wir naturgemäß nicht gut aussahen“, hatte Co-Trainer Marian Schick für die Spieler des SC Rist Wedel zusammengestellt. Die Bilder verstärkten den Wunsch nach Revanche. Exakt 99 Tage, nachdem die Wedeler im Hinrunden-Duell ein 56:89 (30:55)-Debakel gegen die EN Baskets Schwelm erlitten hatten, gewannen sie das Rückspiel in der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises mit 101:95 (51:46).

„Das Hinspiel war grauenhaft“, erinnerte sich auch Attarbashi „mit Unbehagen“ zurück an den 14. November 2025. „Jetzt haben wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und in Schwelm eine hervorragende Leistung gezeigt“, erkannte der Trainer. Zwar gingen in der ersten Minute die Schwelmer mit 5:0 in Front, doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Nach dem 11:9, einem Dreier von Lincoln Rosebush, lagen sie bis in das letzte Viertel hinein durchgehend in Führung.

Diese war in der zwölften Minute sogar erstmals zweistellig (32:22). Die Wedeler glänzten in dieser Phase immer wieder mit einer aggressiven Verteidigung, mit der sie ihren Gegner zwangen, schwierige Würfe zu nehmen. Doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. „Die Partie wogte immer wieder hin und her“, befand Attarbashi, dessen Schützlinge nach der Pause stark auf das Parkett zurückkehrten.

So konnten sie sich beim 61:48 (23.) die höchste Führung erspielen, aber die Schwelmer hielten dagegen – und so entwickelte sich schließlich eine dramatische Schlussphase. In dieser gingen die EN Baskets beim 83:81 (35.) erstmals seit dem Beginn der Partie wieder in Führung. Angeführt von Janne Müller und Aleksandar Postic, die viel (Wurf-)Verantwortung übernahmen, drehten die Wedeler das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten – aber es blieb eng.

14 Sekunden vor Ultimo erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Ein Fernwurf von Erik Nyberg, asprang von der Korbumrandung zurück ins Feld. Anstatt zum 98:98 auszugleichen, foulte Nyberg anschließend Linus Hoffmann, der den Abpraller erobert hatte. Der Rister Kapitän verwandelte einen von zwei Freiwürfen, was seinem Team ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster beschwerte. In der vorletzten Sekunde versenkte Postic zwei weitere Freiwürfe, womit er den 101:95-Endstand besiegelte.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 90:81

Die Iserlohn Kangaroos feiern am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle einen wichtigen 90:81-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy und setzen damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der die Gäste aus Rostock zunächst die bessere Linie fanden. Drei schnelle Dreier und ein stark aufspielender Jalen Page sorgten früh für eine zweistellige Führung der Seawolves Academy. Während Rostock aus der Distanz hochprozentig traf, suchten die Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen die Gäste schon früh in Teamfouls. Trotzdem gingen die Iserlohner mit einem 19:29-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren zunächst schwer. Rostock spielte weiter mit viel Energie und profitierte von der Treffsicherheit seiner beiden Leistungsträger Page und Jonas Zilinskas. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Kangaroos ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Distanzwürfe in Serie brachten das Selbstvertrauen zurück, und zur Pause war der Rückstand beim 42:51 wieder auf unter zehn Punkte geschrumpft.

Nach dem Seitenwechsel kam das Waldstadt-Team mit neuem Schwung aus der Kabine. Luca Michels übernahm Verantwortung und traf sicher von außen, während auch Daniel Zacek mit seiner Energie und Treffsicherheit von der Dreierlinie wichtige Impulse setzte. In der Defensive agierte Iserlohn nun aggressiver, zwang Rostock zu Ballverlusten und kämpfte sich mit Leidenschaft zurück. Zum Ende des dritten Viertels lagen die Gäste zwar noch knapp mit 64:61 vorne, doch die Partie war endgültig gekippt.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Kangaroos in einen regelrechten Rausch. Michels traf weiter hochprozentig, Zacek netzte seinen vierten Dreier ein und unter den Körben dominierte Kevin Strangmeyer. Die Iserlohner Defensive ließ nun kaum noch etwas zu, während offensiv nahezu alles gelang. Mit einem 29:17 im Schlussviertel drehten die Kangaroos das Spiel endgültig und sicherten sich den umjubelten 90:81-Erfolg.

 

22.02.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II 72:65

Beim heim- und defensivstärksten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat RASTA Vechta II am Sonntagabend keine Überraschung schaffen können. Vor 430 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst am 22. Spieltag mit 65:72 (37:39) bei den Hertener Löwen, die noch Platz 4 in der Tabelle im Auge haben. Moritz Dresing war mit zwölf Punkten, sieben Rebounds und drei Steals bester RASTAner im Löwenkäfig.

RASTA II ging durch zwei Dreier von Ivan Volf zweimal in Führung, hatte nach diesem 6:5 (2.) aber erst einmal nichts mehr zu melden. Die Hertner Löwen bissen kräftig zu und führten nach einem Dreier von Faton Jetullahi mit 22:8 (8.). Horsts-Team hatte es dem Favoriten dann doch zu einfach gemacht, erlaubte den Löwen eine Wurfquote von 73 %. Aber: RASTA II lag nach zehn Minuten alles andere als aussichtslos zurück, weil man vier Dreiern versenkt und sich nur zwei Ballverluste leistete.

Nach dem 30. Punkt der Hertener packte die Gäste-Defense zu, machte aus einem Neun-Punkte-Rückstand (21:30, 12.) erst ein 25:30 (14.) und kämpfte sich dann nach dem nächsten fast zweistelligen Rückstand (25:34, 16.) auf 30:34 (17.) heran. In der letzten Minute der 1. Halbzeit versenkte Epke Kruthaup RASTAs schon siebten Dreier, Tristan Gutersohn legte seine Punkte sieben und acht obendrauf zum 37:39 (20.)

Hersrtens 39-jähriger Center Dario Fiorentino tat den jungen Vechtaern immer wieder weh, nicht nur in der Zone: In Minute 23 netzte der Veteran einen Dreier zum 47:40 ein. Doch RASTA II ließ sich jetzt nicht mehr abschütteln, Kruthaup traf zum nächsten Anschluss, Moritz Dresing besorgte dem Horst-Team mit vier Punkten in Serie sogar eine Führung (50:49, 26.). Im 3. Viertel ging RASTA II noch zwei weitere Male in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber einen weiteren Fiorentino-Dreier zum 55:56 (30.).

Fiorentino war weiter in Hochform, stellte in der 33. Minute von jenseits der 6.75 Meter auf 60:56 – Auszeit RASTA II. Ein weiterer Threeball der Gäste, getroffen von Chris Hinckson, bedeutet einen Sechs-Punkte-Rückstand (58:64, 36.). Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende konnte Johannes Hellmann für RASTA II per Dreier auf 65:69  (39.) verkürzen – Auszeit Herten. Doch näher kam das Horst-Team dem Favoriten nicht mehr.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-ProB-Nord-22.-Spieltag-ProB-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-23 12:47:442026-02-23 12:47:44Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

16. Februar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-21.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-16 18:05:452026-02-16 18:05:45Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

Nachberichte ProA 23. Spieltag

16. Februar 2026/in APP, ProA 25/26

13.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. GIESSEN 46ers 88:92

„Es war eine schwere Geburt, aber das Kind ist gesund!“ Keine Worte dieser Welt hätten die Partie des 23. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA besser beschreiben können als die des Freundes des Giessener Headcoach Branislav Ignjatovic, Ingo Klimmey. Denn der 92:88 (40:41)-Erfolg des Altmeisters von der Lahn bei Aufsteiger SBB Baskets Wolmirstedt glich einem langen Kampf.

Kein Wunder also, dass Branislav Ignjatovic davon sprach, dass es „heute keinen Schönheitspreis zu gewinnen“ gegeben habe, dass „einzig und allein die zwei Punkte zählen. Der Sieg war enorm wichtig. Wir haben Moral bewiesen und uns endlich auch mal wieder in einem engen Match belohnt. Ich merke, es kommen bessere Zeiten.“ Luis König Figge dankte Kyle Castlin: „Er war am Ende überragend!“ „KC hat am Ende die Nerven behalten und uns gerettet“, freute sich Ignjatovic über einen seiner Helden des Abends.

„Unsere Schussquote hat zwar wieder einmal zu wünschen übriggelassen, dennoch haben wir auswärts 92 Punkte markiert“, wunderte sich „Frenki“ Ignjatovic ein wenig über die starke Offensivleistung. „Der Sieg war aber verdient, ich bin echt stolz auf meine Jungs!“ Das konnte der 46ers-Übungsleiter auch sein, denn von Beginn an machten die Mittelhessen klar, dass sie in die Playoffs wollen.

Beim dritten Nachfassen durch Till Gloger zum zwischenzeitlichen 9:9 (4.), beim krachenden Dunk von Jonathan Maier zum 22:21 (10.), beim 62:55 (30.) von Robin Benzing, der den bulligen Fabien Kondo wie in einer Telefonzelle frisch machte, beim 72:61 durch Kyle Castlin, der einen Tempogegenstoß abrupt abstoppte, um hinter der Dreierlinie zu vollenden, erst recht aber beim 74:61 von Kyle Castlin nach Steal unter dem eigenen Korb kam das Giessener Selbstbewusstsein zum Vorschein.

Dass der 59-Jährige Ignjatovic nach der Schlusssirene mit der Becker-Faust über das Parkett bretterte, war ihm nicht zu verdenken, schließlich waren die letzten Monate für ihn kein Zuckerschlecken. „Dass so viele von euch mitgefahren sind, obwohl unsere Saison bisher eher bescheiden war, ist großartig“, wandte sich der Deutsch-Serbe freudig winkend an die auf der Tribüne nach ihm rufenden 46ers-Anhänger. „Ihr seid einmalig.“

 

14.02.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. HAKRO Merlins Crailsheim 65:90

In diesem Jahr sind die HAKRO Merlins noch ungeschlagen. Zur aktuellen Siegesserie aus acht Spielen sollte in Nürnberg ein weiterer Erfolg dazukommen. Headcoach David McCray konnte erstmals nach zwei Partien wieder aus dem Vollen schöpfen, als Vinnie Shahid, der zuletzt zwei Partien aufgrund einer Gehirnerschütterung verpasste, in den Kader der Zauberer zurückkehrte.

Der Start in die Partie begann für beide Teams holprig. Gaines eröffnete schließlich nach fast zwei Minuten das Spiel von der Freiwurflinie, woraufhin die Gastgeber jedoch sofort mit einem Führungswechsel antworteten. Doch die Gäste kamen nun richtig in Fahrt. Shahid traf von der Freiwurflinie zur ersten zweistelligen Führung (9:19). Und wieder war es Shahid, der mit der Schlusssirene weitere zwei Zähler addierte und mit 9:21 die Mannschaften in die erste Pause verabschiedete.

Auch ins zweite Viertel starten die Crailsheimer mit den ersten Punkten. Per And-One erhöhte Gardner, ehe die Falcons punkteten und David McCray zu seiner ersten Auszeit brachten (13:24). Diese zeigte sofort Wirkung und nun waren es die Nürnberger die in Bedrängnis gerieten. De Oliveira war es, der durch drei weitere Punkte den Vorsprung auf über 20 Punkte zu erhöhen, bevor seine Teamkollegen weitere Zähler addierten und die Mannschaften mit 49:25 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gäste nichts anbrennen. Immer wieder fanden die Würfe der Zauberer die Reuse und erhöhten die Führung schnell auf 30 Zähler (31:62, 23. Minute). Whitt, Lagerpusch und Taylor nutzen jedoch eine punktearme Phase der Merlins, um sich wieder ein wenig heranzuspielen. Nach einem 7:3-Lauf der Hohenloher war jedoch alles wieder zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Komfortabel in Führung ging es schließlich mit 75:45 in die letzte Unterbrechung des Spiels.

Zum Start des letzten Viertels mussten die Zauberer ein Weile auf die ersten Punkte warten. Nach über drei gespielten Minuten erlöste Welp die Crailsheimer von ihrer Trockenphase. Nun trafen die Zauberer immer wieder die Reuse und spielten sich in einen Rausch. Den Gastgebern war die bevorstehende Niederlage längst bewusst. Beim Stand von 65:90 ertönte die Schlusssirene und besiegelte den neunten Erfolg in Reihe für die Merlins.

 

14.02.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Paderborn Baskets 105:99

Der BG Göttingen ist die Revanche erneut geglückt. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend gegen die Paderborn Baskets nach Verlängerung 105:99 (46:41, 92:92). Vor 2.217 Zuschauenden in der Sparkassen-Arena zeigten beiden Mannschaften eine kämpferische Leistung, in der es elf Führungswechsel gab und sich die Veilchen nur einmal zweistellig absetzten.

Die Veilchen hatten Probleme, in der Offensive ihren Rhythmus zu finden. Erst nach mehr als drei Minuten erlöste Wes Dreamer die BG-Fans mit seinen Punkten zum 2:7. Kurz darauf verkürzte Jackson von außen auf 5:9, doch die Paderborner zwangen die Göttinger weiterhin zu schweren Würfen. Hendrik Drescher traf von außen zum 15:19, kurz darauf schloss Jackson den 7:0-Lauf zum 19:19 ab. Jalen Johnson stellte den 19:21-Viertelendstand her.

Im zweiten Abschnitt lief es im Angriff besser für die Hausherren. Nach einem Block von Mathis Mönninghoff schloss Daniel Kirchner den Schnellangriff per Dreier zur ersten BG-Führung ab (27:25). Beide Teams bewegten sich nun auf Augenhöhe. Die Paderborner blieben gefährlich, sodass der wieder genesene Eyassu Worku per Dreier auf 39:36 verkürzte. In die Halbzeitpause gingen die Veilchen mit einer 46:41-Führung.

Nach dem Seitenwechsel gaben die Hausherren Gas und bauten ihren Vorsprung durch zwei Dreier erstmals zweistellig aus (52:41). Doch die Baskets ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten zum 52:46 (24.). Mönninghoff verschaffte seinem Team wieder ein wenig Luft (57:48). Matej Silic schloss einen 0:8-Lauf zum 59:60 ab. Nils Schmitz holte die BG-Führung zurück; Sears baute diese wieder etwas aus (65:60). So ging es für sie mit einer knappen 69:68-Führung in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel gaben die Paderborner noch einmal alles, während die BG keine guten Lösungen fand. Johnson baute den Baskets-Vorsprung auf 71:75 aus. Nach einem Drei-Punkte-Spiel von Julius Böhmer holte sich die BG die Führung zurück (80:79). Der Däne Jonathan Klussmann traf einen Dreier zum 91:92, im Gegenzug verpassten die Göttinger die Führung und mussten foulen, um noch eine Chance zu haben. Der sonst so sichere Klussmann vergab beide Freiwürfe. Beim letzten Angriff wurde Kirchner gefoult. Der Guard traf nur einen Freiwurf zum Ausgleich. So ging es in die Verlängerung.

Im Extra-Abschnitt zeigten sich die Erfahrenheit des Strauß-Teams, dass gleich 96:92 in Front ging. Die Baskets hatten Möglichkeiten, die Partie weiterhin sehr eng zu halten, vergaben allerdings vier Freiwürfe hintereinander, sodass die BG zum 102:96 traf. Die Gastgeber machten die Tür für Paderborn noch einmal auf, als sie Osawe ein Drei-Punkte-Spiel zum 102:99 gestatteten, doch der starke Böhmer sicherte den Sieg mit seinem Dreier zum 105:99.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Phoenix Hagen 92:102

Es war alles drin in diesem Derby am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die VfL SparkassenStars Bochum lieferten dem Spitzenreiter Phoenix Hagen einen großen Fight, am Ende mussten sie sich aber unter anderem aufgrund einer unglaublichen Dreierquote der Gäste und einem überragenden Devin Schmidt geschlagen geben.

Beide Fanlager pushten ihre Teams von Beginn an lautstark und die Partie begann auch rasant. Hochprozentig trafen sie beide und lagen zunächst Kopf-an-Kopf. Ein 11:0-Lauf der Hagener zwang Bochums Headcoach Felix Banobre dann aber nach 5 Minuten zu einer ersten Auszeit. Danach kann sie wieder etwas näher heran, dennoch gewann Hagen das erste Viertel mit 27:20.

Dravon Mangum und Antonio Williams verkürzten den Rückstand zu Beginn des zweiten Viertels auf nur noch drei Punkte. Wie so oft an diesem Abend hatte Hagen die richtige Antwort parat Graves und Schwieger trafen jeweils für Drei und ließen die Partie nicht kippen. 2 Minuten vor der Halbzeit versenkte Omuvwie einen Dreier und baute damit den Vorsprung auf 12 Punkte für die Feuervögel aus. Die SparkassenStars lagen vor den letzten beiden Vierteln mit 16 Punkten zurück (37:53).

Im dritten Viertel begann dann die Devin Schmidt Show. Mit vier Dreiern in drei Minuten sorgte er für eine Vorentscheidung. Die „Kopf ab“-Geste und das überflüssige unsportliche Foul gegen Niklas Geske im direkten Anschluss hinterließen aber einen bitteren Beigeschmack. Der Rückstand der Bochumer war nun auf 21 Punkte angewachsen. Bis zum Viertelende konnten die Gastgeber auf 60:77 verkürzen.  Und sie gaben sich nicht auf, kämpften sich über intensive Defense und viele Ballgewinnen heran.

Kurzzeitig wankte der Tabellenführer etwas, als der Rückstand auf unter 10 Punkte fiel. Aber egal wer von der Bank kommt, jeder hat die individuelle Klasse, um das Team aus solchen Situationen heraus zu manövrieren. Tim Uhlemann sorgte mit einem Dreier dafür, dass der Vorsprung wieder auf 14 Punkte anwuchs. Bochum gab nicht auf und warf bis zum Schluss alles in die Waagschale. Das honorierten die Fans und feierten ihr Team trotz der 92-102 Niederlage mit stehenden Ovationen.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Baskets Koblenz 84:68

Zum 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 konnten die Bozic Knights den 13. Saisonsieg einfahren und stehen in der Tabelle auf Platz sechs. Gegen angeschlagenen Koblenzer reicht ein starkes drittes Viertel, um sich beim 84:68 Heimerfolg die Punkte zu sichern.

Die Ritter kamen engagiert und intensiv in die Partie, gingen folgerichtig auch relativ früh zweistellig in Führung, doch von da an schalteten die Teckstädter einen Gang zurück. Offene Bälle wanderten zu den Koblenzern, die aufopferungsvoll kämpften und sich ins Spiel verbissen. So schwankte das Spiel von Minute zu Minute. Im ersten Viertel hielten die Teckstädter noch den Vorsprung (22:14), jedoch gehörte den Baskets Viertel Nr. zwei.

„Hier fehlt es uns an Erfahrung. Den Fehler machen wir nicht zum ersten Mal in der Saison, dass wir sehen und fühlen, dass wir die bessere Mannschaft sind und dann von unserem Stil ablassen und uns in dumme Aktionen verstricken, nicht mehr mit der gleichen Konzentration agieren und nur noch mit 90% spielen,“ ergänzt Schmidt. Entsprechend deutlich dürfte die Halbzeitansprache gewesen sein, denn die Gastgeber kamen mit völlig veränderter Körpersprache zurück aufs Feld.

Zwar saßen zu Beginn die freien Würfe nicht, aber in der Defensive wurde nun kompromisslos und konsequent agiert. Die Halle honorierte den Einsatz mit lautstarkem Support. Die Koblenzer waren nun überfordert und konnten dem Energierschwall der Ritter wenig entgegensetzen. Nach dem dritten Viertel stand es 69:48. Die Vorentscheidung im Spiel.

Doch erneut bissen sich die Gäste zurück ins Spiel, gaben nicht auf und wie zu Beginn des Spiels begangen die Kirchheimer den Fehler zu früh etwas Schwung herauszunehmen, sodass der Spielstand drauf und dran war auf unter zehn Punkten Vorsprung zu fallen. Die Knights brauchten einige Minuten um sich nochmals neu zu fokussieren und mit einigen wichtigen Aktionen durch Tyrel Morgan, den letztlich verdienten Sieg nach Hause zu bringen.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. BBC Bayreuth 66:84

Mit einer dominanten Leistung ab Mitte des dritten Viertels sicherte sich der BBC Bayreuth am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA einen wichtigen 84:66 (35:36) -Auswärtssieg im Abstiegskampf bei den Tigers Tübingen und rückt damit in der Tabelle auf Rang zwölf nach vorne.

Lenny Liedtke brachte Bayreuth nach starker Penetration mit 2:0 in Front, Rayshawn Mart erhöhte auf 4:0 und 6:2. Tehree Horn machte mit dem ersten Dreier der Partie zum 11:2 den guten Start des BBC perfekt. In der Folge kämpften sich die Tigers auf 9:11 heran. Horn erwiderte mit einem Dreier zum 14:9 und Liedtke ließ das 16:9 folgen. Mart erhöhte weiter auf 18:9. Horn machte den Bayreuther Vorsprung mit dem 24:13 zum Ende des ersten Viertels zweistellig.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Tübingen auf 21:24. Liedtke beendete den 8:0-Run der Gastgeber mit den ersten Bayreuther Punkten nach vier Minuten im zweiten Viertel zum 26:21. Till Jönke brachte die Gäste wieder auf 25:26 heran. Nach Freiwurftreffern des beim Dreier gefoulten Allen stand es eine Minute vor der Halbzeit 35:30 für die Gäste. Dann drehten die Tübinger aber nochmal auf und gingen nach einem 6:0-Run in den letzten 60 Sekunden mit einer 36:35-Führung in die Halbzeitpause.

Nach fast zwei Minuten im dritten Viertel erhöhte Jönke für Tübingen auf 38:35, Mart verkürzte im Gegenzug auf 37:38 und brachte im Anschluss den BBC mit einem Drei-Punkte-Spiel wieder mit 40:38 in Führung. Die Partie blieb absolut eng und intensiv. Felix Edwardsson erhöhte für die Tigers mit einem Dreier auf 48:43. Allen traf zum 47:48 und stellte anschließend mit einem Dreier auf 50:48 für den BBC. Cantia Rahming traf einen seiner beiden Freiwürfe zum 59:50 nach 30 Minuten.

Mart stellte zu Beginn des Schlussviertels auf 61:52 für den BBC. Nach einem unsportlichen Foul gegen Rahming verkürzten die Tigers in der Folge auf 61:55. Jönke brachte Tübingen weiter auf 61:57 heran. Allen machte den Vorsprung mit 69:59 nach knapp 34 Minuten zweistellig. Tübingen verkürzte dann wieder nach einem 6:0-Lauf auf 72:65. Diallo dunkte noch zum Endstand von 84:66. Man hatte damit nicht nur den Sieg, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Tigers geholt.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bayer Giants Leverkusen 84:80

Chance zur Weichenstellung im direkten Duell um den Klassenerhalt in mental starker Manier genutzt: Die Uni Baskets feierten am Samstagabend beim 84:80 (46:41) gegen Bayer Giants Leverkusen ihren sechsten Saisonerfolg. Als Tabellen-17. sind die Uni Baskets jetzt punktgleich mit Leverkusen (18.) und den SBB Baskets (16.).

Beide Trainer erwarteten kein schönes, sondern ein kampfbetontes Spiel. Es kam anders. Es war vom Hochball an ebenso attraktiv wie kampfbetont im Auftaktviertel. Etwas treffsicherer kam der Gast – insbesondere über acht Zähler von Dennis Heinzmann – hinein (9:13). Dann verwandelten die Gastgeber nach sehr guten Defensivsequenzen und mehrfach guter Ballbewegung die ersten Dreier zum Führungswechsel (17:13). Leverkusen übernahm wieder leicht das Kommando, sorgte für den neuerlichen, knappen Vorsprung nach den ersten zehn Minuten: 23:24.

In den zweiten zehn Minuten setzten beide Offensivreihen zunächst weniger Akzente, forciert auch durch gute Defensivarbeit beiderseits. Philipp Alston glich aus (26:26, 13.). Andrew O’Brien leitete den ersten kleineren Lauf der Münsteraner ein. Nun lautete weiterhin Heinzmann versus Uni Baskets das Match-up der Partie. Der Leverkusener Big Man verkürzte nach seinem nächsten Korbleger auf 41:37. Oli Pahnke erkämpfte Freiwürfe und beendete die erste Hälfte von der Linie zur 46:41-Pausenführung.

Nach Wiederbeginn stellten die Uni Baskets auf 56:49 (24.), bevor der Gastgeber dann den Fokus verlor. Leverkusen glich schnell per 7:0-Lauf aus (56:56, 25.). Mental starke Uni Baskets ließen den Führungswechsel aber nicht zu, auch wenn Dennis Heinzmann weiter scorte. Im Gegenteil: Mit einem klasse Schlussspurt im dritten Viertel schlugen sie über einen 7:0-Lauf zurück. Andrew O’Brien traf unorthodox per Dreier zur 8-Punkte-Führung vor dem packenden Schlussviertel (70:62).

Das letzte Viertel ging für beide Mannschaften in den roten Bereich. Münster forcierte über hohe defensive Intensität Turnover der Giants, versäumte es aber mehrfach, daraus Kapital zur Vorentscheidung zu schlagen. Über seine Defensive hielt das Rohdewald-Team den knapp zweistelligen Vorsprung bis in die Crunchtime (83:74, 36.). Letzte Freiwürfe der Giants schienen den Abend noch mal unschöner enden zu lassen. Dennis Heinzmann ließ aber einen liegen (83:80). Der dritte Heimsieg war deshalb 4,5 Sekunden vor dem Ende nicht mehr in Gefahr.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. PS Karlsruhe LIONS 87:94

Nach zuletzt drei Niederlagen und in einer Situation großer Personalsorgen sind die PS Karlsruhe LIONS am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA über sich hinausgewachsen und konnten ihre Negativserie erfolgreich stoppen. Beim favorisierten Tabellenfünften, den Artland Dragons, konnten die LIONS nach 40 kräftezehrenden Minuten verdient jubeln. Endstand am 15. Februar in Quakenbrück: 87:94.

In einer spielerisch ausgeglichenen Anfangsphase zeigten sich die LIONS physisch sehr präsent, zogen ihr schnelles Umschaltspiel auf und setzten immer wieder nach. Der Ausfall der beiden verletzten Big Men Maurice Pluskota und Wesley Oba wurde von Headcoach Demond Greenes Team erstaunlich gut kompensiert. Die Hausherren nahmen eine 26:23-Führung mit in den zweiten Abschnitt, in dem Karlsruhe das Fundament für den späteren Sieg legte.

Die Gäste machten das Spiel immer wieder schnell, ließen den Ball gut zirkulieren, trafen die richtige Wurfauswahl und setzten in Minute 17 – nach dem Ausgleich und in einer zunehmend hitzigen Phase – ein Ausrufezeichen: Binnen weniger als 60 Sekunden schraubten die LIONS den Spielstand von 36:37 auf 36:48. Isaiah Hart sorgte dann mit einem weiten Dreier-Buzzerbeater für den Schlusspunkt hinter der ersten Halbzeit. Beim Stand von 42:52 wurden die Seiten gewechselt.

Artland fand nun wieder in den Rhythmus und gestaltete die Begegnung ausgeglichen. Karlsruhe setzte weiterhin auf Fastbreaks und machte keine Anstalten, das Tempo zu drosseln. Zwar sanken nun die LIONS-Trefferquoten, aber die Körpersprache des Teams war weiterhin positiv und der Siegeswille klar erkennbar. Vor den abschließenden zehn Minuten stand es 67:76. Es folgte ein verrücktes und am Ende Basketball-typisch hochspannendes Schlussviertel.

Nachdem Karlsruhe mittels sicherer Distanztreffer auf 18 Punkte davongezogen war und die Dragons ihrerseits über drei Minuten nicht zu scoren vermochten, drehten sich die Verhältnisse um. Mit einem 16:2-Run leiteten die Gastgeber im Artland eine dramatische Crunchtime ein. Denn knapp zwei Minuten vor Ablauf der Spieluhr stand es 83:87. Die LIONS behielten aber auch in dieser Situation die Nerven und belohnten sich für ihren Einsatz.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Eisbären Bremerhaven 76:79

Ein überraschend knappes Spiel an einem ungewöhnlichen Spieltag, jedenfalls für Kölner Verhältnisse. Am Karnevalssonntag unterlagen die RheinStars am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 76:79 (37:39) dem Tabellenvierten Eisbären Bremerhaven – und ärgerten sich nachher zurecht, weil mehr möglich gewesen wäre gegen den Favoriten.

Anders als in der Vorwoche gegen die Uni Baskets Münster hatten die Gäste diesmal den besseren Start und holten sich mit 16:21 die ersten zehn Minuten. Die RheinStars aber arbeiteten sich vor allem dank Miller, Günther und des starken Kenny Baptiste zurück ins Spiel und lagen in der 17. Minute 35:30 vorne. Die Eisbären konterten und kamen mit einem Viertel-übergreifenden 9:0-Lauf zum 37:41 (21.). Von diesem Zeitpunkt an lagen die Mannen von Trainer Steven Esterkamp vorne.

Köln aber blieb bis in die Schlusssekunden hartnäckig dran. So wurde es ein kleines, überraschend spannendes Basketballfest, dem die RheinStars nicht die Krone aufsetzen konnten. Ob nun bei 63:68, 72:76 oder 74:77 – immer wieder vermasselten die Kölner sich selbst den entscheidenden Schritt zum endgültigen Umschwung. Bremerhaven konnte sich dem Zugriff der RheinStars beständig entziehen und brachte den Auswärtssieg verdient über die Ziellinie.

Es ist mittlerweile bemerkenswert, dass die Kölner in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit ihren Coaches den Abstand zu den Topteams weiter verringern können. Wobei die Lücke sichtbar bleibt, denn noch ist das Spiel der RheinStars zu fehlerbehaftet. Das war beim Fünften Artland Dragons ebenso zu beobachten wie am Sonntag gegen die Eisbären als Vierten der Liga.

Außerdem fehlt den RheinStars in dieser Saison oft noch das Quäntchen Biss und Entschlossenheit, um wirklich ein Teil des sicheren Mittelfelds werden zu können. So bleibt es aktuell beim Kampf um den Klassenerhalt. Wenn auch mit guten Aussichten auf Erfolg, denn der Abstand nach unten zu den beiden Abstiegsplätzen beträgt weiterhin drei Siege.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-ProA-23.-Spieltag-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-16 15:00:232026-02-16 15:00:23Nachberichte ProA 23. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

16. Februar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

14.02.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. EN BASKETS Schwelm 88:92

Bei widrigen Witterungsbedingungen mussten die EN Baskets an die Ostsee zur Seawolves Academy Rostock.

Das erste Viertel ist ein offener Schlagabtausch. Offense pur auf beiden Seiten. Kein Team kann sich absetzen. Erik Nyberg holt mit einem Dreier zum Ende die Führung mit 27:24.

Die Blau-Gelben machen genau da weiter und starten gut ins zweite Viertel. Nach zwei Dreiern von Erik Nyberg und Fabian Reichstadt muss Rostock beim Stand von 29:36 die nächste Auszeit nehmen. Die fruchtet. Rostock kommt ran. Auszeit Baskets beim 38:33 Mitte des Viertels. Es bleibt weiter eng. Zu viele Ballverlusts verhindern eine höhere Baskets-Führung. Dennoch führen die Gäste zur Halbzeit mit 48:45.

Guter Start der EN Baskets ins dritte Viertel. Dreier Marius Stoll, Dunk Zyon Patterson. Doch ein 10:0-Lauf der Seawolves bringt die Führung für die Gastgeber mit 59:58. Auszeit EN Baskets. Sie wirkt und die Blau-Gelben kommen wieder in Fahrt. Mit einer 74:70-Führung geht es ins letzte Viertel. Weiterhin hohe Wurfquoten auf beiden Seiten.

Rostock startet gut, nutzt eine Schwächephase der Baskets aus. Die Gastgeber führen mit 81:78 nach wenigen Minuten. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende netzt Nyberg zum Ausgleich, Merz sorgt per Dreier zur Führung (86:89). Auszeit Rostock. Crunchtime. Ballverlust Schwelm, Dunk Page, doch 17 Sekunden vor dem Ende erhöhen die EN Baskets durch Knörig auf 91:88. Auszeit Rostock. Airball Page. Ballbesitz EN Baskets. Patterson erhöht auf 92:88, was gleichbedeutend mit dem Sieg ist.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Dragons Rhöndorf 103:81

Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten auch nicht ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.

Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war aus Sicht der Dragons Rhöndorf alles noch in Ordnung (8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons zu acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Bernau nutze die Schwächephase der Dragons, machten in der Phase 15:3 Punkte, gleichbedeutend mit dem 31:13 Zwischenstand.

Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwaltete den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass die Brandenburger sich deutlicher absetzten.

Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich war. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreier sind mäßig, zwölf eingenetzte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man wirklich starke 51 Prozent aus dem Zweier-Bereich getroffen hat und auch im Rebound-Duell (41/42) ausgeglichen gestalten konnte.

 

14.02.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. ETB Miners 71:81

Die Zuschauer stehen, bis ihre Mannschaft das erste Mal den Korb trifft. Das ist Tradition bei den Itzehoe Eagles, doch im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen die ETB Miners aus Essen mussten die Eagles-Fans reichlich Stehvermögen mitbringen: Erst nach fast fünf Minuten punktete Toni Nickel. Während der gesamten Partie führten die Gastgeber kein einziges Mal und unterlagen dem Tabellenführer mit 71:81.

„Eine verdiente Niederlage, die weh tut, weil wir uns viel vorgenommen haben für dieses Spiel“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. Essen habe den Sieg mehr gewollt und den Eagles gerade am Anfang vieles weggenommen – der schlechte Start habe zu viel Unsicherheit im Angriff geführt, die während der gesamten Partie zu spüren gewesen sei.

Dennoch kamen die Itzehoer im ersten Viertel nach und nach heran, weil ihre eigene Defensive den Miners ebenfalls einige Probleme bereitete. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verkürzte Trey McBride mit einem Dunk auf 18:19, aber Essen antwortete mit einer der Stärken des Teams: Zwei Dreier saßen, insgesamt traf der Gast fast die Hälfte seiner Würfe aus der Distanz. Auch insgesamt hatte der Spitzenreiter bei der Trefferquote deutliche Vorteile.

Nach dem 30:38 zur Halbzeit wurde der Rückstand im dritten Viertel erst einmal wieder zweistellig, in einer besseren Phase mit starken Aktionen von Finn Fleute kamen die Itzehoer auf 46:51 heran. Doch die Gelegenheit, weiter zu verkürzen, wurde nicht genutzt, den Miners gelangen die wichtigen Aktionen, schon führten sie vor dem letzten Abschnitt wieder zweistellig: 57:47.

Noch einmal verringerten die Eagles durch McBride den Rückstand bis auf fünf Punkte, aber Fehlwürfe und Ballverluste, die der Tabellenführer in einfache Punkte ummünzte, verhinderten eine Wende. Einfache Feststellung: Das an diesem Tag bessere und ausgeglichenere Team gewann. Am nächsten Spieltag treten die Eagles auswärts bei den Dragons Rhöndorf an.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Hertener Löwen 67:64

Vor dem Spiel war bereits durchgedrungen, dass neben Manuel Bojang, Tarik Jakupovic und Bryant Allen nun auch noch Tim Elkenhans bei den Löwen ausfallen wird. Als während des Spiels noch Faton Jetullahi und David Ewald Anfang des 3. Viertels dazu kamen, war die Messe eigentlich gelesen. Dass es anders kam und es am Ende dennoch fast zu einem Sieg gereicht hätte, war der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Kampfgeist der verbliebenen Truppe zu verdanken.

Nach einem, lange ausgeglichenen, ersten Viertel mit einigen Führungswechseln konnte sich Wedel in der letzten Minute einen kleinen Vorsprung von drei Punkten zum Viertelende erarbeiten (14:11). Bei den beiden defensiv besten Teams der Liga war schon Vorfeld klar, das offensiv ein nicht allzu hoher Punktestand zu erwarten war.

Im 2. Viertel pendelte sich der Wedeler Vorsprung kontinuierlich zwischen vier und acht Punkten ein, wobei die Dreierquote der Löwen deutlich besser wurde. Im Gegenzug wurden jedoch viele einfache Korbleger liegen gelassen. Dass der Rückstand zur Halbzeit dann bei „nur“ vier Punkten lag, war einem Drei-Punkte-Buzzerbeater von Christian Hinckson zu verdanken (39:35).

Die Verletzung von Ewald zu Beginn des 3. Viertels ließ die Rotation der Löwen noch kleiner werden als ohnehin schon. Dennoch kämpften sich die Löwen zurück und ging im 3. Viertel sogar mit vier Punkten in Führung (44:48). Die folgende Auszeit nach einem 10:1-Lauf der Löwen brachte Wedel bis zum Ende des Viertels wieder etwas in die Spur, sodass es nach dem 3. Viertel 49:49 unentschieden stand.

Im 4. Viertel schaffte es Wedel sich leicht abzusetzen – auch, weil die Wechselmöglichkeiten nun den einen oder anderen konzentrierten Wurf mehr zuließen als auf Seiten der Löwen. Beim Stand von 65:59, 1:20 Minuten vor dem Ende, schien das Spiel bereits entschieden. Doch das letzte Aufbäumen der Hertener Truppe reduzierte den Rückstand nochmals auf einen Punkt (65:64). Das Ende mit Foul und Freiwürfen führte schließlich zum 67:64-Endstand zugunsten des Gastgebers.

 

15.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Iserlohn Kangaroos 78:89

Vechtas Farmteam in der 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Sonntag einen Heimsieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf verpasst. Im „Keller-Kracher“ gegen die Iserlohn Kangaroos, dem Duell des Letzten gegen den Vorletzten, unterlagen die Vechtaer nach einer guten 1. Halbzeit noch mit 78:89 (41:36).

Epke Kruthaup versenkte gleich mal butterweich einen Dreier und einen Halbdistanzwurf, RASTA II führte in der 2. Minute mit 8:0. Iserlohns Anschluss konterte Ivan Volf mit dem nächsten Dreier, stellte auf 12:6. Kurz darauf machte AJ Sumbry schon das 14:6 – Auszeit Iserlohn. Das Horst-Team hielt Iserlohn lange sehr gut auf Distanz, dann trafen in der 10. Minute aber noch Luca Michels per Dreier und Kevin Strangmeyer zum 19:22-Anschluss.

Jetzt fielen die Würfe wieder, u.a. Moritz Grüß machte vier Punkte, AJ Sumbry versenkte einen Dreier und RASTA II führte in der 13. Minute mit 32:23. Die Vechtaer verteidigten stark, hielten nun auch immer besser Tyson Leitao vom Scoring ab. Nach Tristan Gutersohns starkem Drive führten die Gastgeber erneut mit neun Zählern (37:29). Von jenseits der 6.75 Meter machte Ruben Dahmen das 36:39, schon wieder hatten die Gäste den Anschluss geschafft.

Per Dreier zum 44:36 eröffnete Grüß das 3. Viertel, dann zog Ivan Volf das Offensiv-Foul gegen Glynn Hubbard III und Epke Kruthaup legte ein bejubeltes And-One zum 49:41 nach. Doch fünf Vechtaer Ballverluste in den ersten knapp vier Minuten des 3. Viertels luden die Gäste zu einem Lauf ein, den Luca Michels mit einem Transition-Three zur 51:49-Führung krönte Aus Vechtas „plus acht“ in der 22. Minute wurde bis Viertelende ein „minus neun“ zum 58:67.

Michels wurde mehr und mehr zum entscheidenden Mann. Der ausgewiesene Scharfschütze versenkte seinen fünften Dreier zum 74:64, die erste zweistellige Führung der Gäste. Mit ihrer Effizienz vom Perimeter raubten die Kangaroos RASTA II den letzten Nerv. Vier Minuten vor dem Ende nahm Harm-Ubbo Horst bei einem 70:81-Rückstand eine Auszeit. Als Hubbard III dann per Dreier die Shotclock schlug, Iserlohn 3:18 Minuten vor dem Ende auf 84:70 stellte, war die Partie entschieden.

 

15.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. BSW Sixers 78:66

Sonntagabend in Neustadt am Rübenberge, über 850 Zuschauer sind beim Spiel der TSV Neustadt temps Shooters gegen die BSW Sixers im Shooters Dome dabei und erleben einen starken Auftritt des eigenen Teams. Für beide Teams ging es in diesem Spiel erstmal darum, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu halten oder zu vergrößern.

Den Jump und die ersten Punkte sicherten sich die Gäste aus Sandersdorf, die durch den kräftigen Pointguard Okwuokei in Führung gingen. Elias Marei und Matej Jelovcic erzielten die ersten 13 Punkte der Gastgeber allein und brachten ihrem Team eine 13:7 Führung nach sechs Minuten. Mit viel Energien wurden Rebounds geholt, Ballgewinne erzwungen einfache Punkte erzielt. Center Robin Kniss beendete das 1. Viertel mit einem Tip-Dunk zum 25:14 für die temps Shooters.

Im 2. Viertel bot sich das gleiche Bild, denn die Gäste kamen überhaupt nicht richtig ins Spiel und waren einzig über ihren besten Spieler RJ Holmes gefährlich. Die Neustädter nutzten diese Phase aus, um den Vorsprung weiter auszubauen. Über Max Brackmann und Amar Licina wuchs der Vorsprung kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 21 Punkte an (44:25). Mit dem letzten Angriff konnte Holmes mit einem Dreier für die Sixers den Halbzeitstand von 44:28 erzielen.

Nach der Halbzeitansprache der Trainer kamen die Sixers mit mehr Energie und Willen zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute zeigte die Anzeige beim Stand von 53:43 dadurch nur noch einen Rückstand von zehn Punkten. Auf Seiten der Gastgeber strahlten allerdings alle Spieler, die eingesetzt wurden, Gefahr aus und so waren es Aime Olma und Chris Kwilu, die mit ihren Punkten den Abstand wieder zum 64:51 Zwischenergebnis zum Viertelende ausbauten.

Die Startphase der entscheidenden zehn Minuten lief dabei an den Neustädtern vorbei. So gelang es den Sixers erneut aufzuholen, sodass das Team von Headcoach Varga in der 34. Minute nur noch mit 65:59 zurücklag. Jedoch erzielten Jelovcic und Olma zusammen die nächsten elf Punkte der Gastgeber und bauten die Führung wieder auf zehn Punkte aus. Wenig später erzielte Marei mit dem letzten Angriff im Fastbreak den Endstand zum 78:66 für die TSV Neustadt temps Shooters.

 

01.03.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Bericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-ProB-Nord-21.-Spieltag-ProB-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-16 11:47:472026-02-16 11:47:47Nachberichte ProB Nord 21. Spieltag

Nachberichte ProA 22. Spieltag

9. Februar 2026/in APP, ProA 25/26

08.02.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Tigers Tübingen 92:69

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den GIESSEN 46ers vor 2.219 Zuschauern in der Sporthalle Gießen-Ost mit 69:92 (30:39) verloren. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko kam überhaupt nicht gut in die Partie. Nach dem ersten Viertel betrug der Rückstand beim 6:21 bereits 15 Zähler. Diesen Rückstand konnten die Raubkatzen bis zum Spielende nicht mehr aufholen.

Die Hessen hatten den besseren Start in die Partie. Bei 7:38 Minuten auf der Uhr führte der Gastgeber schon mit 7:0. Aus Tübinger Sicht wollte aus der Distanz noch nichts fallen, die Ignjatovic-Truppe war in den Anfangsminuten das klar bessere Team. Routinier Robin Benzing erhöhte mit einem Dreipunktspiel nach acht Minuten auf 18:4. Final gingen die Hessen mit 21:6 ins zweite Viertel.

Kaya Bayram eröffnete den zweiten Abschnitt nach zehn Sekunden mit dem ersten Dreier zum 9:21. Es war der erste Treffer im neunten Versuch. Neuzugang Johnson verkürzte per Korbleger nach zwölf Minuten auf 13:23. So langsam kamen die Sonko-Schützlinge aber etwas besser ins Spiel. So in der 14. Minute beim Stand von 20:32. Johnson fand im Laufe des Viertels mehr Sicherheit und verkürzte in Minute 18 auf 28:39. Wenig später ging es beim Spielstand 30:39 in die Kabinen.

Erneut gehörte der Start ins Viertel dem Gastgeber. Die Hessen bestimmten weiter das Spielgeschehen und behaupteten den Vorsprung souverän. So nach 14 Minuten beim Stand von 47:36. Es gelang den Schwaben nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Nach 27 Minuten führten die 46ers mit 53:41. Der Tübinger Rückstand pendelte sich konstant bei knapp über zehn Punkten ein. Final ging es mit einem 50:61-Zwischenstand in die letzten zehn Minuten.

Kyle Castlin traf nach 50 Sekunden einen Dreier zum 64:50. Simon Krajčovič legte aus der Distanz zum 69:53 nach. Die Tigers hatten kein Glück aus der Distanz, viele Würfe fanden nicht das gewünschte Ziel. Dazu leisteten sich die Sonko-Schützlinge insgesamt zu viele Ballverluste, um das Spiel enger zu gestalten. Castlin verwandelte in den Schlusssekunden zwei Freiwürfe zum 90:66. Wenig später war Schluss, die Hessen setzten sich verdient mit 92:69 durch.

 

08.02.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Paderborn Baskets 91:72

Die Eisbären Bremerhaven haben den zweiten Teil des Doppelspieltags erfolgreich gestaltet und sich im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets mit 91:72 durchgesetzt. Trotz schwacher Wurfquoten, 16 Ballverlusten und einem Rückstand zur Pause holten sich die Eisbären die Kontrolle zurück und feierten am Ende einen deutlichen Heimsieg.

Die Eisbären gewannen den Sprungball, leisteten sich aber direkt einen Ballverlust, sodass die ersten Punkte per Freiwurf an die Gäste gingen. Insgesamt fanden die Eisbären nur schwer in ihren Rhythmus. Die Wurfquoten blieben niedrig, viele Angriffe wirkten zu statisch und Paderborn nutzte dies konsequent aus. Mit einem 19:26-Rückstand endete das erste Viertel, das aus Sicht der Gastgeber verdient an die Paderborn Baskets ging.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Eisbären blieben bemüht, fanden jedoch weiterhin selten zu ihrem gewohnten Zusammenspiel. Zwar verkürzten sie durch einen 7:0-Lauf zwischenzeitlich auf 26:28, doch Paderborn ließ sich die Führung nicht aus der Hand nehmen und setzte sich erneut leicht ab. Jemarl Baker brachte sein Team noch einmal näher heran, sodass es mit einem knappen 39:41 in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich die Partie. Jannis von Seckendorff glich zunächst per Dunk zum 41:41 aus. Ein Distanztreffer von Grant Teichmann brachte Paderborn noch einmal in Führung, doch Carlos Carter traf aus der Distanz und sorgte anschließend mit einem Korbleger und einem Dunk für die 55:50-Führung. Der Knoten schien endgültig geplatzt. Lorenz Brenneke erhöhte wenig später auf einen zweistelligen Vorsprung. Mit einer 69:54-Führung ging es in den Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel ließen die Eisbären nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Tempo, verteidigten konsequent und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Paderborn Baskets fanden nun kaum noch Mittel, um den Lauf der Gastgeber zu stoppen. Nach einem weiteren Treffer von Lorenz Brenneke wuchs der Vorsprung zwischenzeitlich auf 23 Punkte an. Am Ende stand ein deutlicher 91:72-Erfolg, der das Spielgeschehen der zweiten Halbzeit widerspiegelte

 

08.02.2026 15:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. BBC Bayreuth 89:58

Nur 40 Stunden nach dem gewonnenen Derby in Kirchheim, ging es für die HAKRO Merlins schon wieder um Punkte. Bereits vor Anpfiff war die Stimmung beim Faschingsspiel ausgelassen, auch die Mannschaft von Headcoach David McCray kam voller Vorfreude aus der Kabine.

Der Start ins Spiel lief etwas holprig. Nach verlorenem Sprungball konnten die Merlins durch ein Turnover ihren ersten Angriff starten und Ogunsipe nutze die Chance, die Partie zu eröffnen. Ein Führungsausbau war jedoch nicht möglich. Immer wieder zogen die Oberfranken nach und glichen das Spiel wieder aus. Bis zur ersten Unterbrechung gerieten die Zauberer bis auf fünf Punkte in den Rückstand und verließen bei einem Stand von 11:16 das Parkett.

Nur Sekunden nach dem Beginn des zweiten Viertels traf Madlock von Downtown für die ersten drei Punkte der Merlins, Bayreuth gelang dies jedoch sofort auf der anderen Seite und hielt so seinen Vorsprung. Schließlich drehte Gaines zur Führung der Gastgeber, anschließend netzte Otto zum Ausbau ein (26:23). Die Merlins trafen weiter zur zweistelligen Führung, mit welcher sie sich mit einem abschließenden Sprungwurf Ottos in die Halbzeit verabschiedeten (37:25).

Frischer aus der Kabine kamen die Gäste. Per Dunk brachten sich die Bayreuther wieder ein wenig näher, Gaines traf auf der anderen Seite jedoch genauso und stellte so den Abstand wieder her. Immer wieder fielen die Körbe der Hausherren und bescherten den Crailsheimern so eine stetig wachsende Führung (57:39). Jetzt drehten die Hohenloher richtig auf. Mit drei Steals in Folge lies die Defensive der Zauberer keine Punkte zu und brachte den Spielabschnitt mit 65:44 zu Ende.

Auch das Schlussviertel lies den Bayreuthern keine Chance zum Aufholen. Mit erneuten zwei Steals in Folge störten die Zauberer die Gäste in ihrem Spiel. 26 Punkte lagen die Hausherren nun in Führung. Die Oberfranken wussten sich nur noch mit Fouls vor den Punkten der Crailsheimer zu schützen (78:52). Die Fans bejubelten mittlerweile lautstark den sicheren Heimsieg und feierten ihre Mannschaft, als die Schlusssirene bei 89:58 den siebten Erfolg der Merlins in Serie besiegelte.

 

08.02.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:88

Die Nürnberg Falcons haben auch das zweite Spiel an diesem Wochenende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim führten die Falken lange Zeit, bis Schlussviertel den Fokus und letztlich das Spiel mit 82:88 (50:45) verloren.

2032 Zuschauer kamen am Sonntag in die Kia Metropol Arena für den ProA Klassiker zwischen Nürnberg und Kirchheim. Das Spiel begann rasant. Beide Mannschaften fanden früh ihren Rhythmus und trafen hochprozentig aus dem Feld und von außen (33:25).

Im 2. Viertel war Kirchheim dann besser. Das Team von Igor Perovic reboundete konsequenter und nutzte die sich bietenden Chancen in der Nürnberger Zone mit schöner Regelmäßigkeit aus. Nach 30 Spielminuten stand eine 50:45-Pausenführung für die Hausherren zu Buche und auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel egalisierten sich beide Teams. Kirchheim blieb am Brett eine Macht, während bei Nürnberg zusehends die Kräfte schwanden (67:62). Im Schlussabschnitt waren die Ritter dann von der Nürnberger Defensive kaum noch zu kontrollieren. Kirchheim erzielte neun schnelle Punkte (67:71) und zog so das Momentum auf die eigene Seite. Es war jetzt ein offener Schlagabtausch, den schlussendlich die Gäste mit 82:88 für sich entschieden.

Falcons-Coach Ralph Junge fand folgende Worte zur Leistung seiner Mannschaft, die auch gegen den Tabellennachbarn ohne Brandton Chatfiled und Julius Wolf antreten mussten: „Wir haben heute gekämpft, aber es hat nicht gereicht. Kirchheim holt sich 19 Offensiv-Rebounds und wirft 21-mal mehr auf den Korb als wir. Für uns eine unglückliche Niederlage.“

 

08.02.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Artland Dragons 96:73

Die Artland Dragons haben beim Tabellenführer Phoenix Hagen deutlich mit 96:73 (24:17, 27:19, 23:14, 22:23) verloren. Die Quakenbrücker liefen über weite Strecken einem Rückstand hinterher und fanden gegen die physische und aggressive Defensive der Gastgeber sowie deren hohe Effizienz im Abschluss kaum Zugriff auf die Partie. Es ist zugleich die bislang höchste Niederlage der Saison, womit die Dragons nach 22 Spielen bei 14 Siegen bleiben.

In der Anfangsphase hielten die Gäste noch gut dagegen. Lanmüller traf nach Assist von Hinton früh von außen zum 2:3, kurz darauf erhöhte Hinton per Jumper auf 2:5. Das erste Viertel wurde jedoch zunehmend von Devin Schmidt geprägt, der allein in den ersten zehn Minuten zehn seiner 21 Punkte erzielte. Nach einem Dolic-Korbleger zum 18:17 setzte sich Hagen in den letzten Minuten des Abschnitts mit einem 6:0-Lauf ab und ging mit 24:17 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels baute Ryan Schwieger den Vorsprung in den zweistelligen Bereich aus (27:17). Lanmüller traf seinen zweiten Dreier des Abends zum 30:22, und Burnham brachte die Dragons mit einem Korbleger sowie einem Dreier noch einmal auf 34:27 heran. Danach übernahm Hagen zunehmend die Kontrolle. Zwar verkürzten Hinton und Ndi noch einmal auf 38:31, doch ein 11:0-Lauf der Hagener sorgte für klare Verhältnisse. Fünf Punkte von Bruce hielten den Rückstand bis zur Pause bei 51:36.

Nach dem Seitenwechsel startete Hagen mit einem 7:0-Lauf. Punkte von Kraushaar und Uhlemann erhöhten auf 58:36. Die Dragons fanden offensiv kaum noch Lösungen gegen die Hagener Defensive, die mit viel Druck am Ball immer wieder Ballverluste provozierte und Quakenbrück aus dem Rhythmus brachte. Ein Korbleger von Hinton zum 64:43 blieb nur ein kurzes Aufbäumen, denn ein weiterer 8:0-Lauf der Gastgeber stellte früh die Weichen auf Sieg (72:43). Kraushaar stellte vier Sekunden vor der Sirene auf 74:50.

Im Schlussabschnitt verwaltete Hagen den Vorsprung. Die Dragons kamen nun zu etwas mehr Punkten, ohne den Rückstand noch einmal entscheidend verkürzen zu können. Petrone traf von außen, danach punkteten Burnham und Anthony zum 78:57. Hagen blieb souverän und hielt den Abstand konstant, ehe Schwieger vier Minuten vor Schluss auf 86:60 stellte. In den letzten Minuten plätscherte die Partie vor sich hin. Am Ende stand ein verdienter 96:73-Heimsieg für Phoenix Hagen.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BG Göttingen vs. Bayer Giants Leverkusen 65:63

Die BG Göttingen hat ihrem Headcoach Fabian Strauß zum Geburtstag den siebten Sieg in Folge in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geschenkt. Die Südniedersachsen gewannen am Sonntagabend gegen die Bayer Giants Leverkusen ein enges Spiel 65:63 (29:24) und bleiben in diesem Jahr ungeschlagen.

Die Veilchen erspielten sich in der Anfangsphase gute Würfe, trafen diese allerdings nicht. Doch auch die Gäste aus dem Rheinland taten sich in der Offensive schwer. Robin Lodders erlöste die BG-Fans nach drei Minuten mit den ersten Punkten zum 2:3. Die Leverkusener verdienten sich ihre Zähler an der Freiwurflinie und bauten ihren Vorsprung auf 5:11 aus. Direkt im Anschluss daran verkürzten Jackson und Daniel Kirchner auf 9:13. Bei diesem Stand blieb es bis zum Viertelende.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nichts. Die Göttinger fanden in der Offensive keine Lösungen. Die Dreier fielen nicht, sodass Leverkusen seine Führung weiter ausbaute (14:22). Doch die Veilchen kämpften sich ins Spiel. Jordan Sears schloss einen 6:0-Lauf mit dem ersten Dreier der Partie zum 20:22 ab. Die Hausherren ließen nicht nach, glichen aus und gingen durch Jackson zum ersten Mal in Front (25:22). Bis zur Halbzeitpause verteidigten sie eine 29:24-Führung.

Nach dem Seitenwechsel trafen dann auch die Giants ihren ersten Dreier (31:27). Lök Wur legte gleich zweimal von außen nach und ließ die Führung wechseln (31:33). Beide Mannschaften bewegten sich weiterhin auf Augenhöhe. Das Momentum wechselte das auf Leverkusens Seite: Luca Kahl schloss einen 0:8-Lauf zum 38:43 ab und die Rheinländer bauten ihren Vorsprung weiter aus (41:51). Aber die BG gab nicht auf und schloss den Abschnitt mit einem 7:2-Lauf zum 48:53 ab.

Im letzten Viertel verteidigten die Göttinger stark und ließen mehr als sechs Minuten keine Giants-Zähler zu. So holten sie sich die Führung zurück und bauten diese auf 60:53 aus. Die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen und verkürzten auf 62:60. 27 Sekunden vor dem Ende wurde die Zeit für die Giants dann knapp, denn Sears traf kurz vor Schluss einen Freiwurf zum 63:60. Im Gegenzug vergab Wur den Dreier zum Ausgleich – Janis Jünemann sicherten den Erfolg an der Freiwurflinie.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Uni Baskets Münster 86:62

Die Uni Baskets haben das Gastspiel in Köln gründlich in den Sand gesetzt. Bei den RheinStars kassierten die Münsteraner eine heftige 62:86-(21:48-)Niederlage. In der Motorworld Köln waren die Rheinländer sprichwörtlich „hochmotorisiert“ gegen Fahrradstädter im Schlafwagenmodus unterwegs.

Der Einstieg gelang nur den Kölnern, die Halle fing früh Feuer. Münsters Würfe fielen nicht oder kamen gar nicht erst zustande, Köln hatte bis Mitte des Viertels über 12:5 Abschlüsse eine 14:3-Führung erspielt. Frühe Auszeit Götz Rohdewald. Sie fruchtete nicht. Unverändert attackierten die RheinStars in der Offense und bauten die Führung nahezu widerstandslos auf plus 25 aus: sage und schreibe 32:7 nach einem desaströsen Münsteraner Auftaktviertel.

Die Aggressivität reichte auch im zweiten Viertel zunächst nicht, um den Rheinstars auch nur annähernd Paroli bieten zu können. Erst nach knapp 15 Minuten waren die Gäste nach einem der seltenen Durchbrüche zum Korb überhaupt zweistellig auf dem Scoreboard sichtbar (42:11). Die Kölner Wurfquoten gingen bis zur Pause etwas herunter, während die Uni Baskets nun etwas freier aufspielten. 48:21 und tief enttäuschte Münsteraner Gesichter beim Gang in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn eröffnete Nick McMullen mit vier Zählern zum 48:25. Nachlässigkeiten wollte RheinStars-Coach Zoran Kukic gar nicht erst aufkommen lassen und nahm sofort die Auszeit. Anschließend verteidigte Köln wieder ungemein intensiv. Offensiv bewegten die RheinStars den Ball weiterhin besser als die Gäste und bauten ihren Vorsprung peu à peu auf kaum zu glaubende 37 Zähler bis zur Pause vor dem Schlussviertel aus (75:38).

Im vierten Viertel hielten sich die Münsteraner kämpferisch schadlos. Mancher ihrer Ballpassagen war nun die Verkrampfung verloren gegangen. Und die Kölner gaben in Anbetracht ihres sicheren Sieges wahrlich nicht klein bei. Dieses Viertel sah immerhin nach gutem Basketball aus, ging mit 24:11 an die Uni Baskets, wie auch die zweite Halbzeit in Gänze mit 41:38. Ein Trost war dies wahrlich nicht, nicht mal ein schwacher.

 

11.02.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. VfL SparkassenStars Bochum 88:89

Bericht folgt in Kürze.

 

20.02.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:79

Zeitweise war es keine Partie für Basketball-Feinschmecker, doch nach 40 Minuten mit Aufs und Abs hatten die PS Karlsruhe LIONS am 20. Februar ihren Gegner, die SBB Baskets, mit 91:79 niedergerungen. Dabei hatte die Nachholbegegnung des 22. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in der heimischen Europahalle für die Badener alles andere als gut begonnen.

Wolmirstedt startete mutig und trug sich als erstes Team auf dem Scoreboard ein. Aber auch Karlsruhe punktete. Nach zwei Minuten stand es 8:8, jedoch Mitte der vierten Minute 9:18. LIONS-Headcoach Demond Greene reagierte mit einer Auszeit. Auch danach fand seine Mannschaft nicht in ihren Rhythmus. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnten sich die 1991 Fans über mehr gelungene Aktionen ihrer Mannschaft freuen. Nach zehn Minuten stand es 23:29.

Auch im zweiten Durchgang war das Team aus Sachsen-Anhalt zunächst effektiver und baute seine Führung auf neun Punkte aus. Wieder benötigten die LIONS eine ganze Weile, um ihre Linie zu finden, setzten sich dann aber immer öfter durch. Das Spieltempo war nicht übermäßig hoch. In der 16. Minute gelang den Gastgebern erstmals der Ausgleich. Von nun an war es eng, das Niveau hingegen auf beiden Seiten überschaubar, so dass es leistungsgerecht mit 40:40 in die Halbzeitpause ging.

Direkt nach dem Seitenwechsel setzte Tyrese Williams sich schön durch und markierte die erste LIONS-Führung des Abends. Danach wurde es zwar erneut zäh, so dass David Cohns erster und einziger Dreier zum 47:45 in Minute 25 auf den Rängen bereits als echtes Highlight gefeiert wurde. Absetzen konnte Karlsruhe sich zwar nicht, hinterließ aber den überlegteren Eindruck und führte auch zur letzten Pause mit fünf Zählern. Zwischenstand vor dem Schlussabschnitt: 63:58.

Es schien nun alles auf eine schnelle Entscheidung hinauszulaufen. Doch kurz nachdem sich Karlsruhe einen zweistelligen Vorsprung erspielt hatte, konterten die SBB Baskets mit einem Acht-Punkte-Run. Die besseren Aktionen lagen in den letzten Minuten jedoch klar aufseiten der LIONS, die auch in der Crunchtime einen kühlen Kopf behielten und dank einer verbesserten zweiten Halbzeit mit gewonnenem Selbstbewusstsein den Court verlassen konnten.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-ProA-22.-Spieltag-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-09 16:42:292026-02-23 13:00:46Nachberichte ProA 22. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

9. Februar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

07.02.2026 14:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. TV Langen 82:79

Am Ende des Spiels gegen die Porsche BBA Ludwigsburg findet Langens Headcoach Tobias Jahn klare Worte: „Dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen.“ Nach einem guten Start ins Spiel und einem soliden zweiten Viertel gaben die Giraffen die greifbar nahen Auswärtspunkte in einer unkonzentrierten zweiten Halbzeit doch noch ab. Ludwigsburg sicherte sich am Ende einen knappen 82:79-Heimsieg.

Dabei lief es zu Spielbeginn äußerst gut für den TVL. Mit einer effektiven Mischung aus Angriffen zum Korb und Distanzwürfen waren die Giraffen sehr erfolgreich, stellten nach sechs Minuten bereits auf ein 6:17 und gewannen das erste Viertel mit 17:24. Einen zweistelligen Vorsprung konnten die Giraffen dann im zweiten Viertel immerhin bis zur vierten Minute aufrechterhalten. Nach zwei getroffenen Freiwürfen kam dann jedoch die Ludwigsburger Offense in Fahrt. Mit 38:41 zur Halbzeit blieb es ein offenes Spiel.

Aus der Pause kamen die Langener dann äußerst unsortiert zurück. Offensiv fielen einfache Layups nicht, defensiv machte es das Team ihren Gegnern deutlich zu einfach. Als Ludwigsburg dann auf ein 44:41 stellte, nahm Jahn eine Auszeit. Dabei fand der Langener Coach offensichtlich die richtigen Worte und rüttelte seine Mannschaft wieder wach. Die Folge: Ein starker 14-Punkte-Lauf, der Langen wieder in Front brachte. Mit 51:59 ging es ins entscheidende letzte Viertel.

Erneut startete Langen alles andere als ideal, sodass Ludwigsburg nach nicht einmal zwei Minuten auf 62:61 stellte. In der Folge blieb es lange ein offenes hin und her, nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Droste stand es 2:20 Minuten vor Schluss ausgeglichen 74:74. Ludwigsburg netzte zunächst per Layup ein. Langen schaffte es in den darauffolgenden 24 Sekunden nicht, einen Wurf zu produzieren. Mit 1:15 Restzeit stand es nun plötzlich 80:74 und Langen stand in Zugzwang.

Als Marko Masic einen zweiten Freiwurf zum 82:79 traf, hatte Langen noch elf Sekunden auf der Uhr, also einen letzten Angriff zum Ausgleich. Der Ball kam zu Lagermann, sein Drei-Punkte-Versuch ging jedoch daneben, Jacob Washington sicherte sich den Offensivrebound. Er passte auf Crnjac, der noch vor Ertönen der Schlusssirene einen weiteren Dreier abfeuerte – doch auch sein Wurf ging daneben. So verloren die Giraffen am Ende eine Partie, in der sie mehrfach das tonangebende Team waren.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. CATL Basketball Löwen 83:85

Eigentlich wollte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA zwei Serien beenden. Einerseits, zum ersten Mal zu Hause gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt gewinnen, andererseits, erstmals in dieser Saison vier Siege in Folge einzufahren. Es sei vorweggenommen, daraus wurde nichts. Die Kangaroos unterlagen in letzter Sekunde in einem wahren Basketballkrimi den Thüringern mit 83:85.

Die Gäste konnten erwischten den besseren Start. Sie waren in der Verteidigung exakt auf die Spielzüge der Leitershofer vorbereitet, wodurch diese nur sehr schwierig Anspiele an den Korb fanden. Dies führte wieder einmal zu einer längst vergessen geglaubten Masse an Dreipunktewürfe. Im ersten Viertel nahm man elf Schüsse von jenseits der 6,75 Meter Linie, traf aber eben nur zwei davon. Dies nutzten die Löwen geschickt und gewannen das erste Viertel mit 25:20.

Sie ließen sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als ihr Chefcoach Florian Gut mit zwei T-Fouls die Halle verlassen musste. Im Gegenteil, es schien sogar ein Vorteil für die Thüringer. Co-Trainer Kemal Velishaev übernahm das Kommando und sorgte dafür, dass sein Team weiter auf höchstem taktischem Niveau agierte. Angetrieben vom Amerikaner Michael Mitchell Jr. zogen die Thüringer auf 43:30 davon. Sein Landsmann Brian Dawson hielt dagegen und die BG konnte den Rückstand bis zur Pause auf sieben Punkte verkürzen.

Das dritte Viertel war das Beste der BG. Man erhöhte nun die Intensität in der Verteidigung und agierte im Angriff variabler. Zur Freude der Fans holte man Punkt um Punkt auf, erneut Dawson per Dreier zum 58:58 und per Freiwürfe sogar zur erstmaligen 60:58 Führung ließen die Halle Kopf stehen. Vor dem letzten Viertel war wieder alles möglich. Erneut zogen die Gäste aber einige Punkte weg, dann verkürzte Brendan Gregori per Dreier wieder auf 78:79 (37. Spielminute).

Beim Spielstand von 80:83 ging es in die letzten fünfzehn Sekunden. Erfurts Mitchell musste mit einem disqualifizierenden Foul fernab des Balls die Halle verlassen. Von den beiden Freiwürfen traf Tom Alte nur einen, im daraus folgenden Ballbesitz wurde Brian Dawson gefoult und glich fünf Sekunden vor dem Ende zum 83:83 aus. Danach brachten die Löwen den Ball auf Paul Albrecht, die Verteidigung der Kangaroos agierte nicht optimal und Albrecht netzte zum umjubelten Sieg für seine Farben ein.

 

08.02.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. FC Bayern Basketball II 88:70

Mit einem ligaweiten Saisonbestwert von 2085 Zuschauern sichern sich die Elbriesen ihren nächsten Erfolg. Über große Teile der Partie dominieren die Titans-Akteure das Spiel-geschehen und gehen gegen die renommierte Münchner Basketball-Akademie einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Play-Offs.

Simeon Dimitrov eröffnet die Partie furchtlos und setzt gleich das erste Ausrufezeichen. Wisdom Uboh knüpft nahtlos an. München dagegen findet nur schwer in die Partie. Vor allem offensiv leisten sich die Bayern unnötige Ballverluste. Mit Treffern aus der Distanz hält Ágúst Kjartansson für die Gäste dagegen. Niclas Kodje netzt den nächsten Dreier ein, sodass sich die Münchener nach schwachem Start bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:23 herankämpfen können.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts übernimmt Niko Jerkic offensiv Verantwortung bei den Gästen. Die passende Antwort liefert Duje Putnik, der einen Dreier trifft und anschließend Wisdom Uboh in Szene setzt. In der zunehmend körperbetonten Partie verlieren jedoch beide Teams den anfänglichen Spielfluss. Scott Stone versenkt seinen nächsten Wurf jenseits der Dreierlinie, ehe Best Otahko einen anspruchsvollen Korbleger zum Halbzeitstand von 28:38 verwertet.

Zwar kann die Nachwuchs-Akademie den ersten Treffer der zweiten Hälfte erzielen, doch die Titans starten insgesamt deutlich engagierter in den dritten Abschnitt. Mit starkem kollektivem Basketball bauen die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Putnik überzeugt offensiv, zieht mehrfach an die Freiwurflinie und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene. Nach furiosen Minuten erspielen sich die Elbriesen eine komfortable Führung von 66:44.

Auch zu Beginn des Schlussviertels bleiben die Dresdner offensiv kaum zu stoppen. Heck und Uboh treffen erneut aus der Distanz, während Kevin Kollmar nicht mal per Foul am erfolgreichen Abschluss gehindert werden kann. Die Gäste starten zwar noch einen 5:0-Lauf, doch der kurze Wackler bleibt ohne größere Folgen. Auch wenn die Bayern sich noch einmal aufbäumen, sichern sich die Titans einen verdienten 88:70-Erfolg und gewinnen damit knapp den direkten Vergleich.

 

08.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BBC Coburg 78:63

Nach einer defensiv starken Vorstellung gewinnen die Fellbach Flashers hochverdient gegen BBC Coburg mit 78:63 und leiben damit den restlichen Teams auf den Versen im Kampf um eine gute Playoff Platzierung in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Minute an war die Motivation der Flashers zu spüren. Man wollte sich unbedingt für die letzten Heimauftritte revanchieren. Coburg, eine der stärksten Mannschaften in der bisherigen Saison trat ebenfalls mit breiter Brust an. Dementsprechend verlief das erste Viertel ausgeglichen. Mit 20:16 führten die Gastgeber denkbar knapp.

Bereits im zweiten Abschnitt schalteten die Fellbacher noch einen Gang höher in der Verteidigung. Immer wieder wurden die Coburger zu schwierigen Würfen gezwungen. Die Flashers im Gegenzug spielten souverän in der Offensive und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Das Resultat, ein Halbzeitstand von 39:28 und ein gutes Gefühl für die Zuschauer.

Die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Die Coburger wurden das ganze Spiel von ihrem Aufbauspieler, Nico Wenzl, im Spiel gehalten, ohne jedoch den Abstand wirklich zu verkürzen. Die beiden Importspieler, Dawson und Fasoyiro wurden sehr gut verteidigt, so dass alle Punkte der Coburger hart erarbeitet werden mussten. Knapp vier Minuten vor dem Ende stieg die Führung auf 19 Punkte an (70:51) und allen war klar, dass die Fellbacher diesmal den Sieg nicht aus der Hand geben.

Zwar konnten die Gäste am Ende noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, um auch den direkten Vergleich zu den Flashers nicht zu verlieren. Mit dem Endstand von 78:63 war jedoch klar, dass die Flashers den Sieg und den direkten Vergleich gewonnen haben. Durch den Sieg klettern die Flashers auf Platz 7 in der Tabelle und halten Schritt mit den restlichen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Coburger bleiben, trotz der Niederlage, auf den zweiten Tabellenplatz.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-20.-Spieltag-ProB-Sued-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-09 14:35:322026-02-26 10:41:56Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

9. Februar 2026/in APP, ProB Nord 25/26

07.02.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Seawolves Academy 67:94

Vor der tollen Kulisse von 452 Zuschauern wurde Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord am Samstag gut eine Halbzeit lang eine Lehrstunde erteilt. Am 19. Spieltag unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst der Seawolves Academy, ebenfalls Farmteam eines easyCredit Basketball-Bundesligisten, mit 69:94 (24:58).

Mit vier Punkten nacheinander glich AJ Sumbry die Partie erstmals aus (4:4), Epke Kruthaup verkürzte in der 4. Minute per Dreier auf 8:12. Auch RASTAs Punkte elf und zwölf machte der Guard (12:19, 6.), dann war es um die jungen Vechtaer geschehen. Die Seawolves zogen bis in die 10. Minute auf 31:16 weg.

In den ersten knapp drei Minuten des 2. Viertels kassierte RASTA II einen 0:12-Lauf zum 19:43. Die Rostocker spielten sich an beiden Enden des Feldes in einen Rausch und dominierten diese zehn Minuten, wie wohl kaum zuvor ein Team an der Pariser Straße. RASTA II gelang im 2. Viertel nicht ein einziger Treffer aus dem Spiel heraus, die fünf Punkte wurden allesamt von der Freiwurflinie erzielt. Zur großen Pause lag RASTA II mit 24:57 hinten.

Das Horst-Team hatte sich in der Halbzeitpause wohl ein Herz gefasst und zeigte sich nun bereit für die Partie. Die Vechtaer ließen keinen Lauf mehr zu, konnten allerdings ebenso wenig einen Eigenen aufs Parkett bringen – von sieben Punkten in Serie zum 37:65 (26.) einmal abgesehen. Von jenseits der 6.75 Meter lief bei RASTA II nach wie vor nichts zusammen, die Rostocker trafen im 3. Viertel nur einen ihrer sieben Threeballs.

Rostocks Jalen Page drückte auch dem Schlussabschnitt seinen Stempel auf. Nach zuvor 24 Punkten in gut 25 Minuten Einsatzzeit kamen jetzt noch weitere elf Zähler dazu. RASTA II traf auch im 4. Viertel nicht einen einzigen Dreier, stand am Ende aber immerhin bei einer starken Freiwurfquote von 86 % (19/22). Glückliche Gesichter gab es angesichts der erteilt bekommene Lehrstunde in der 1. Halbzeit keine, zu enttäuschend war dieser 19. Spieltag verlaufen.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 101:110

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Samstagabend einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt und Playoffs in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB gemacht. Mit einem 110:101-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf, kletterte die Mannschaft von Coach Artur Gacaev mit einer Bilanz von 11:8 auf den vierten Platz, hat nach vier Erfolgen in Serie nun zwei Siege Vorsprung auf den neunten Tabellenplatz.

Zunächst hatten die Gäste sich auf die ungewöhnliche Verteidigung der Dragons, die weiter in akuter Abstiegsgefahr schweben, einstellen müssen, griffen zudem defensiv nicht wie gewohnt zu. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem Fritz Hemschemeier, mit einem Buzzer einen deutlicheren Rückstand nach zehn Minuten verhinderte (24:28).

Im Anschluss blieb die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen, keine Mannschaft konnte sich absetzen. Vor allem Beni Fungula, der 15 Punkte im zweiten Abschnitt erzielte, war es zu verdanken, dass die Baskets Juniors nach 20 Minuten mit 49:47 führten.

Die entscheidende Phase sollte nach Wiederbeginn folgen: 37 Punkte legten die Gäste im dritten Viertel auf und entschieden die Begegnung. Vor allem von der Dreierlinie waren die Baskets Juniors nicht zu stoppen. Jeweils drei Distanztreffer von Helwig und Boger sorgten kombiniert mit verbesserter Defensive dafür, dass der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 24 Punkte anwuchs (81:57) – die Vorentscheidung der Begegnung.

Dennoch wurde die Partie noch einmal enger: Rhöndorf zeigte Moral, die Gäste ließen Konzentration und Energie schleifen und ein 0:8-Lauf sorgte Anfang des letzten Viertels für das 86:72 aus Sicht der Baskets Juniors. Nach einer Auszeit hielt das Team von Artur Gacaev Rhöndorf weiterhin bei über zehn Punkten Rückstand. Die Dragons kamen erst mit einem 9:0-Lauf 53 Sekunden vor dem Ende noch einmal auf vier Punkte heran, ein Comeback, das jedoch zu spät kam.

 

07.02.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:60

Das Wort „Playoffs“ rückt für die Neustädter nach einem desolaten Auftritt bei den Hertener Löwen etwas in die Ferne. Die Löwen aus Herten zeigten in der 2. Halbzeit Biss, während sich die Gäste in Einzelaktionen verstrickten und offensiv blass blieben. Beide Teams hatten sich für dieses wichtige Spiel viel vorgenommen und wollten mit einem Sieg das Abstiegsgespenst hinter sich lassen und den Kampf um die Playoffs aufnehmen.

Das Spiel startete auf beiden Seiten zerfahren, bevor die Gastgeber zwei Dreier zum 6:0 in den Korb versenkten. Sekunden später war es Emil Loch der mit einem Dreier die ersten Punkte für sein Team erzielen konnte. Die Gäste fanden vor allem offensiv eher einen Rhythmus und konnten sich eine 11:15 Führung in der 7. Minute erspielen. Allerdings konnten die Hertener zurückschlagen und durch einen 13:2 Lauf bis zum Viertelende die 24:17 Führung übernehmen.

Im 2. Viertel ging es erstmal so weiter und die Löwen bauten ihren Vorsprung auf 29:17 aus. In den folgenden Minuten schien es so, als ob die Neustädter nun endlich wieder aufwachten und mit schnellerem Spiel in der Offensive Punkte generieren konnte. Durch einen Tip-In von Robin Kniss, einen Dreier von Amar Licina und Jelovcic verkürzten die Gäste auf 35:34 in der 19. Spielminute. Wenig später ging es mit einem 43:39 für die Hertener Löwen in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gehörten die ersten Spielminuten spielerisch den Gästen aus Neustadt, die allerdings daraus kein Kapital schlagen konnten und offenen Würfe nicht trafen. So waren es die Gastgeber, die sich das Spiel innerhalb von wenigen Minuten sicherten und den temps Shooters einen Nackenschlag verpassten. Faton Jetullahi nutzte seine Freiheiten aus und verwandelte drei Dreier in Serie und so führten die Gastgeber mit 54:41 in der 24. Minute.

Die Gäste erholten sich von dieser Dreierserie das restliche Spiel nicht mehr und der Rückstand pendelte sich bei -15 Punkten ein. Neun magere Pünktchen erzielten die Neustädter im 3. Viertel und so ging es mit 64:48 in die letzten zehn Spielminuten. Dieses letzte Viertel wurde von den Löwen gut verwaltet und die Neustädter hatten an diesem Abend vor allem offensiv große Probleme und konnten die am Ende deutliche 80:60 Niederlage nicht mehr verhindern.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. LOK BERNAU 74:77

Am 20. Spieltag der ProB Nord kam es in der Sporthalle „Am Hallo“ zum absoluten Showdown der Liga. Der Tabellenführer ETB Miners Essen empfing den direkten Verfolger LOK Bernau. In einer bis zur letzten Sekunde dramatischen Begegnung mussten sich die Miners knapp mit 74:77 geschlagen geben. Damit verpassen die Essener die Chance, den Vorsprung an der Spitze weiter auszubauen, bleiben aber auf dem ersten Tabellenplatz.

Das Spiel hielt von der ersten Minute an, was das Duell „Erster gegen Zweiten“ versprach. Beide Defensivreihen agierten extrem physisch und machten es den gegnerischen Angreifern schwer, ihren Rhythmus zu finden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer einen Schlagabtausch auf Augenhöhe, bei dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Für die Fans war es ein Basketballspiel der Extraklasse, bei dem es an nichts fehlte.

In der zweiten Halbzeit schien Essen das Spiel zunächst unter Kontrolle zu bekommen, doch Bernau bewies die nötige Abgeklärtheit eines Spitzenteams. In den Schlussminuten entwickelte sich ein echter Krimi. Beide Teams gaben alles, um das Spiel für sich zu entscheiden und versuchten zu scoren. Wie Raphael Wilder später erklärte, entschied man sich 1. Sekunde vor Ende der Partie, in der aller letzten Auszeit dazu nicht in die Verlängerung gehen zu wollen.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Wir verlieren zwar das Spiel, gewinnen aber dennoch den direkten Vergleich gegen Bernau. Die Mannschaft hat trotz der schwierigen personellen Situation alles gegeben und sich fast mit dem Sieg belohnt. Jetzt müssen wir zusehen, dass wir das Lazarett, welches mit Bens Handverletzung wieder größer geworden ist, lichten, um den ersten Platz weiter verteidigen zu können.“

 

07.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Itzehoe Eagles 83:93

Sie konnten nur eine dezimierte Mannschaft aufbieten. Aber die zeigte Herausragendes: Die Itzehoe Eagles haben ihr Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EN Baskets Schwelm gewonnen: 93:83 (21:18, 23:32, 23:14, 26:19).

Mit schmalem Kader reisten die Eagles nach Nordrhein-Westfalen. Trotz dieser Voraussetzung gestalteten die Itzehoer die Partie nicht nur ausgeglichen, sondern erspielten sich leichte Vorteile. Defensiv standen sie gut mit dem Manko, dass mit Tobias Möller, Toni Nickel und Tino Wohltmann drei Spieler schon im ersten Viertel zwei Fouls kassierten. Auf der anderen Seite des Feldes trafen die Gäste zwar nicht gut, sammelten aber einige Punkte nach Offensivrebounds.

Im zweiten Abschnitt stellte Schwelm auf Zonenverteidigung um und übernahm die Führung, weil die Eagles weiterhin ihre Würfe zu selten verwerteten. Zur Halbzeit hatten sie nur 4 Dreier getroffen bei 16 Versuchen. Selbst operierten sie ebenfalls mit Zonenverteidigung und hielten den Kontakt zum Gegner. Dabei trug Nickel mit 17 Punkten in der ersten Hälfte sein Team, und er war es auch, der Sekunden vor der Halbzeitsirene einen schwierigen Wurf versenkte zum 44:50.

Und auch insgesamt zeigten die Itzehoer eine starke Leistung, nun angeführt von Trey McBride, der gleich die ersten sieben Punkte erzielte. Möller und Nickel per Dreier holten die Führung zurück, auch Jonathan Elzie und Sven Cikara trafen von außen. Vor dem letzten Viertel stand es 67:64.

Dieses eröffnete Cikara mit einem weiteren Dreier, McBride sorgte für die erste zweistellige Führung beim 77:66. Gleichzeitig funktionierte die Defensive sehr gut und erzwang immer wieder Fehlwürfe oder Ballverluste. Einmal noch schnupperten die Baskets an der Wende. Doch einen Schwelmer Dreier beantwortete Chris Herget aus der Distanz. Am Ende hatten die Eagles nicht nur ihren dritten Platz gefestigt, sondern auch den direkten Vergleich gegen Schwelm für sich entschieden.

 

07.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. SC Rist Wedel 67:93

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend im Abstiegskampf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Gegen den SC Rist Wedel unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am 20. Spieltag in der heimischen Matthias-Grothe-Halle mit 67:93.

Dabei hatten die Kangaroos zu Spielbeginn vielversprechend agiert.  Die ersten Punkte gingen zwar an Wedel, doch Daniel Zacek glich mit einem erfolgreichen Dreier aus. Die Gastgeber verteidigten intensiv, mussten allerdings schon nach zweieinhalb Minuten das vierte Teamfoul hinnehmen. In einer hart umkämpften Anfangsphase schenkten sich beide Teams nichts, und so ging es mit einem leistungsgerechten 16:16 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie zunächst ausgeglichen. Iserlohn zeigte viel Einsatz, erarbeitete sich mehrere Ballgewinne und kämpfte sich durch zwei weitere Distanztreffer von Zacek bis auf 32:23 nach vorn. Doch Wedel nutzte seine Größenvorteile unter den Körben und legte einen 8:0-Lauf hin, der die Gäste wieder ins Spiel brachte. In den letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gelang den Kangaroos kaum etwas sodass sie mit einem 32:35-Rückstand in die Kabine gingen.

Nach der Pause verloren die Gastgeber zunehmend den Rhythmus. Wedel traf hochprozentig aus dem Feld und zog auf 39:32 davon, bevor Kevin Strangmeyer die ersten Zähler der zweiten Hälfte für Iserlohn markierte. Doch besonders in der Zone fehlte der Zugriff im Rebound, die Gäste sicherten sich zehn Abpraller mehr. Trotz kleiner Aufbäumversuche, unter anderem durch Christopher Schultz, ging es mit 49:59 ins Schlussviertel.

Dort setzte sich das Bild fort: Wedel kontrollierte das Tempo und traf weiter sicher von jenseits der Dreierlinie. Die Kangaroos kämpften zwar, fanden aber kaum Lösungen gegen die aggressive Verteidigung des Gegners. Zwar brachte Zacek sein Team mit insgesamt sechs erfolgreichen Dreiern und 20 Punkten immer wieder ins Spiel, doch die Gäste antworteten jedes Mal souverän. Wedel zog Punkt um Punkt davon und gewann letztlich verdient mit 93:67.

 

08.02.2026 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. TKS 49ers 68:53

In Sandersdorf müssen sich die 49ers geschlagen geben, trotz guter Defense ist es offensiv einfach zu wenig, um sich im umkämpften Mittelfeld durchzusetzen. Ein schleppendes zweites und viertes Viertel spiegeln sich im geringen Endstand von 68:53 wider.

Beide Teams beginnen das Spiel heiß, in den ersten 3 Minuten fallen auf beiden Seiten 17 Punkte. Doch nach der anfänglich aufregenden Phase wird das Spiel wieder ruhiger, zu ruhig für die 49ers, welche einen 10:2 Lauf der Sixers erlauben und so im ersten Viertel schon zum Aufholen gezwungen werden. Ein für den gesamten Abend entscheidendes Thema zeigt sich auch schon im ersten Viertel auf. Die 3er-Quote, aus 5 Versuchen gelingt nur ein Treffer.

Der zweite Abschnitt verlief zwar ausgeglichen, doch nur 23 Punkte fallen zwischen beiden Teams. Ein wahres Fest an Ballverlusten und vergebenen Chancen. Defensiv liefen die 49ers ein sehr gutes Bild ab und halten die Sixers mit 8 forcierten Turnover zu einem schlechten Viertel. Es bleibt jedoch dabei, dass sie in der Offensive diese große Chance nicht nutzen. Hinter der 3er Linie läuft es noch schlechter als zuvor, aus 10 Würfen treffen sie nur einen einzigen.

Nach der Halbzeitpause müssen die 49ers erst einmal einstecken und kassieren direkt einen 11:2 Lauf der Sixers. Sie können sich zwar etwas zurückkämpfen, doch zum Ende des Viertels müssen sie sich mit einem 16 Punkte Defizit auf die Bank setzen. Davon noch zurückzukommen ist schwierig. Die Befürchtung bestätigt sich, in einem erneut sehr schleppenden letzten Viertel wird klar, dass die Sixers diese Führung nicht mehr hergeben werden.

Coach Tomic brauchte nach dem Spiel erst einmal Zeit, um diese Partie zu verarbeiten, doch zeigt sich sichtlich enttäuscht von seinem Team, von dem er mehr erwartet hätte. Es habe keiner offensiv das Zepter an sich gerissen, bedauert er, sonst findet sich immer wer, welcher das Team leitet, die heiße Hand hat, doch das hat dieses Mal gefehlt.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-20.-Spieltag-ProB-Nord-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-09 14:09:462026-02-09 14:09:46Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

Nachberichte ProA 21. Spieltag

9. Februar 2026/in APP, ProA 25/26

05.02.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. EPG Baskets Koblenz 79:96

Ernüchterung nach dem Erfolg in Gießen: Die Uni Baskets Münster haben am Donnerstagabend eine verdiente Heimniederlage bezogen. Vor 1.950 Zuschauern unterlagen personell gehandicapte Unistädter gegen Koblenz 79:96 (47:51).

Thore Dilschmann und Nick McMullen leiteten einen starken Auftakt der Uni Bakets ein, ihre drei Dreier plus ein Dreipunktspiel zeugten von der aus Gießen mitgenommenen Leichtigkeit zur 12:6-Führung (3.). Die gute Balance zwischen Offensive und Defensive ließen die Gastgeber früh in Sorglosigkeit und zu geringe Physis in der Defensive übergehen. Mängel, die Koblenz konsequent zum 22:27-Rückstand nach dem Auftaktviertel bestrafte.

Der Start ins zweite Viertel gelang zunächst: Eine der zu wenigen Aktionen guter Ballbewegung führte durch Paul Viefhues zum 25:27 (12.). Es folgten jedoch Unkonzentriertheiten gepaart mit vielen Ballverluste, die den Gästen einen einfachen 10:1-Lauf zur ersten zweistelligen Führung ermöglichten (28:39, 14.). Die Uni Baskets konnten über einen schnellen Fastbreak und Pass raus auf Cosmo Grühn zum schnellen Dreier und den 42:42-Ausgleich verwerteten. Zur Pause stand es 47:51.

Im dritten Viertle wandelte sich das Bild zunächst nicht. Die Partie war länger ausgeglichen, der Rückstand der Münsteraner knapp. 53:57 (24.) und 58:62 nach dem nächsten Dreier von Thore Dilschmann und dem Fastbreak-Dunk von Neil Masnic (25.). Die Gäste münzten ihre spielerischen Vorteile (16:9 Assists) erneut in eine zweistellige Führung um. Die ersten vier Zähler von Neuzugang Curtis Jones Jr. für die Uni Baskets zum Ende des dritten Viertels reichten für einen 10-Punkte-Rückstand (65:75).

Spürbar war nun die Verkrampfung im Offensivspiel und die fehlende Eingespieltheit durch die vielen Personalwechsel im Aufbau. Die Gastgeber wehrten sich, das Team von Stephan Dohrn hatte jedoch seinen Rhythmus gefunden und das Spiel an sich gerissen. Erneut Thore Dilschmann konnte noch einmal auf den 10-Punkte-Rückstand verkürzen (69:79). Die Koblenzer bestraften Fehler konsequent und fuhren einen deutlichen 17-Punkte-Auswärtserfolg ungefährdet ein.

 

06.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC 96:68

Die Nürnberg Falcons haben ihr Gastspiel beim BBC Bayreuth am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga deutlich mit 96:68 (47:36) verloren. Nach einem guten Start ließen bei den Falken Konzentration und Intensität nach und sie liefen bis zum Schluss einem Rückstand hinterher, der so nicht mehr aufzuholen war.

Ohne Brandton Chatfield und Julius Wolf traten die Nürnberg Falcons am Freitagabend zum Frankenderby beim BBC Bayreuth an. Der Start verlief vielversprechend. Nürnberg traf früh seine Würfe und erspielte sich schnell eine sieben Punkte Führung (0:7). Danach kam Bayreuth und es war ein offenes Spiel (18:16). Im zweiten Viertel war der BBC dann die bessere Mannschaft, schenkte den Falken 29 Punkte ein und ging mit viel Selbstvertrauen und einer 47:36-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Bayreuth traf aus allen Lagen, die Falken fanden teilweise nicht statt und lagen nach 30 Minuten mit 67:47 zurück. Es war die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt konnten die Gäste zwar immer wieder Nadelstiche setzen, es gelang aber nicht mehr, den Rückstand merklich zu verkleinern oder gar die Partie zu drehen. So gewann am Ende der BBC Bayreuth das Frankenderby mit 96:68.

Nürnbergs Coach Ralph Junge war nach dem Spiel entsprechend bedient: „Wir haben gewusst was uns erwartet, haben aber insbesondere gegen die starken Bayreuther Guards kein Mittel gefunden. Sicher hat uns auch die Reife gefehlt und wir neigen dann dazu, uns ein Loch zu graben, wenn es nicht läuft. Wir müssen das jetzt möglichst schnell abhaken und am Sonntag anders auftreten.“ Dann geht es zu Hause gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. GIESSEN 46ers 83:72

Kollektives Durchatmen in der Ostermann-Arena: Die BAYER GIANTS haben am 21. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen immens wichtigen Erfolg feiern könnten. Der deutsche Rekordmeister setzte sich im Traditionsduell gegen die GIESSEN 46ers mit 83:72 durch. Ein Sieg, welcher für die „Giganten“ von großer Bedeutung war, schließlich galt es im Kampf gegen den Abstieg, wichtige Punkte einzufahren.

Die GIANTS zeigten eine durchweg stabile Vorstellung. Bereits im ersten Viertel zeigten die „Giganten“, dass sie gegen die Gäste aus Mittelhessen Großes vorhaben. Zwar gingen die 46ers mit 0:6 in Front, doch BAYER ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. Mit organisiertem Teambasketball und guten Entscheidungen konnten die Hausherren die Führung erringen und sich absetzen. Die „Riesen vom Rhein“ bestachen als Einheit und führten nach zehn Minuten mit 24:16.

Im zweiten Durchgang blieben die Farbenstädter konzentriert. In der Verteidigung sanken die Gastgeber ab und ließen den vermeintlichen Schützen der Gießener viel Platz zum Werfen. Dies sorgte auf Seiten der Auswärtsmannschaft für Verunsicherung, die Wurfquote des Gegners sank rapide. Der ProB-Champion von 2025 nutzte seine Gelegenheiten und so rieben sich die Fans der Leverkusener verwundert die Augen, als es zur Halbzeit 44:28 für ihre Farben stand.

Der dritte Abschnitt galt in jüngerer Vergangenheit als „das Problemviertel“ der „Giganten“. Doch dies war am 21. Spieltag anders. Mit einem 9:3-„Run“ setzte sich der 14-malige Deutsche Meister auf einen Vorsprung von 22 Zähler ab (53:31). Während die Anhänger der 46ers vollkommen entgeistert dem Spiel ihres Teams folgten, erhoben sich die Zuschauer in der von ihren Plätzen und unterstützten ihre Truppe lautstark. Mit 64:44 ging es in die Schlussperiode.

Diese war tatsächlich geprägt von Spannung, was vor allem an den Gästen lag. Die 46ers wollten diese Partie nicht einfach so abschenken. Nun lief es in der Offensive für die Mannen von Coach Ignjatovic deutlich besser. Der Wurf aus der Distanz fiel und auch in der Verteidigung stellte man die Rheinländer vor große Probleme. Doch die GIANTS ließen sich dieses Spiel nicht mehr nehmen und feierten am Ende einen verdienten 83:72-Erfolg.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS 99:79

Das Auswärtsspiel der PS Karlsruher LIONS bei den Tigers Tübingen am 6. Februar wurde zu einem bitteren Abend für die Badener. Einerseits, da die Schwaben sich mit 99:79 vor heimischer Kulisse für das 92:82 in der Fächerstadt am 5. Dezember revanchierten. Andererseits verletzten sich mit Maurice Pluskota und Wesley Oba bei den LIONS gleich zwei Big Men so schwer, dass an ein Weitermachen nicht zu denken war.

Die Partie am Neckar begann mit einem Schützenfest von der Dreierlinie. In der flotten Anfangsphase reichlich Distanztreffer. Nach knapp drei Minuten stand es 10:9, bevor die Hausherren die ersten waren, die ihre Defense geordnet hatten und davonzogen. Bei einem Rückstand von bereits 17 Punkten in Minute acht schien sich ein Desaster für die LIONS anzudeuten, die aber bis zur ersten Pause noch fünf Punkte von der Differenz abknabbern konnten.

Mit 32:20 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gäste von Beginn an viel besser im Spiel waren, mehr Druck aufbauten und auch unter den Körben die Hoheit an sich rissen. Keine drei Minuten nach Wiederbeginn stand es 36:33 und Karlsruhe schickte sich an, die Kontrolle über die Begegnung zu übernehmen. Vier Sekunden vor der Halbzeitpause war es soweit und Tyrese Williams stellte mit einem Dreier den verdienten 49:49-Ausgleich her.

Kurz nach dem Seitenwechsel sorgte David Ejah für die Gästeführung, an der sich die Badener aber nur kurz erfreuen konnten. Das Aus für Wesley Oba in Minute 33 bedeutete eine empfindliche Schwächung des Karlsrudels, das zwar nochmals einen Rückstand aufholte und knapp vier Minuten vor der letzten Pause zum 59:59 ausglich.

Nun aber bedingte die zwangsweise kleine Rotation, die Greene auf den Court schicken musste, immer wieder Mismatches, so dass die Tigers die Lufthoheit übernahmen und zehn Minuten vor dem Ende auf 72:61 davongezogen waren. Im Schussviertel war es ein ungleiches Duell. Die zwischenzeitlich spannende und attraktive Begegnung trudelte mit einem klaren Ergebnis aus.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. RheinStars Köln 97:85

Besser als zuletzt gespielt, aber keine zusätzlichen Punkte auf dem Habenkonto. Zum Auftakt des Doppelspieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die RheinStars am 21. Spieltag nach einer attraktiven Auseinandersetzung bei den Artland Dragons mit 85:97 (39:49) geschlagen geben. Durch die Ergebnisse in den anderen Hallen ist zusätzlich Spannung in die untere Tabellenhälfte gekommen. Köln liegt mit acht Siegen inzwischen gleichauf mit vier weiteren Teams.

Vor 1.803 Zuschauern hatten sie am Freitag dem Tabellenfünften einen Kampf auf Augenhöhe geliefert, in den entscheidenden Momenten der Partie aber den Kürzeren gezogen. „Die Dragons haben wie eine Playoff-Mannschaft gespielt. Und um eine solches Team schlagen zu können, musst du selbst robust spielen können, brauchst Kraft, Konzentration und Kopf“, befand Headcoach Zoran Kukic. „Und das alles gleichzeitig. Das ist uns heute nicht gelungen.“

Zwar hatten die Kölner Coaches in der Vorbereitung den Gegner erneut gut gelesen und vorbereitet, aber die Spieler hatten trotzdem ihre liebe Mühe mit ihren Kontrahenten. Insbesondere die von Assistant Coach Oliver Elling als beste Spieler der ProA bezeichneten Benjamin Burnham und Amir Hinton bereiteten den Rheinländern arge Probleme. Die beiden sorgten so für 16 der 22 erfolgreichen Zweierabschlüsse der Hausherren.

Bei allem Fokus auf die Spiele gegen die direkte Konkurrenz gingen die Kölner beim ehemaligen Bundesligisten mit erhobenen Köpfen, aber genervt vom Feld der Artland Arena. „Die Jungs haben als Team wieder deutlich besser gespielt, aber einige Spieler befinden sich immer noch in einem kleinen Tief. Aber jeder einzelne ist wichtig und trägt Verantwortung für das große Ganze. Nur so können wir unsere Ziele erreichen“, sagt Baeck mit Blick auf den Sonntagsgegner.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BG Göttingen 81:86

Die BG Göttingen hat ihre Erfolgsserie ausgebaut. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Freitagabend bei den VfL SparkassenStars Bochum 86:81 (51:41) und holte den sechsten Sieg in Folge.

Die Veilchen starteten mit einem Steal und Fastbreak-Punkten ins Spiel, vergaben dann aber mehrere Chancen hintereinander. Die Bochumer nutzten dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten (2:8). Die Hausherren blieben treffsicher und bauten ihre Führung weiter aus (7:13). Die Göttinger fingen sich im Laufe des Abschnitts und kämpften sich heran (17:17). Bis zum Viertelende ließen die Gäste keine gegnerischen Punkte mehr zu und schlossen den Abschnitt mit einem 11:0-Lauf zum 23:17 ab.

Im zweiten Viertel gab die BG Gas. Jacksons Punkte zum 29:19 zwangen Bochums Headcoach Felix Banobre zu seiner ersten Auszeit. Doch auch im Anschluss daran waren die Veilchen schwer zu stoppen. Angeführt von Janis Jünemann und Hendrik Drescher zogen sie auf 46:27 davon. Danach erarbeiteten sich die Gastgeber wieder heran – Niklas Geske schloss einen 0:9-Lauf zum 46:36 ab (18.). Den Abschnitt schloss Jackson mit zwei Freiwürfen zum 51:41 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste treffsicher von außen und bauten ihren Vorsprung so wieder auf 60:45 aus. Doch der VfL blieb hartnäckig, verteidigte aggressiv und ließ einen 0:10-Lauf zum 60:55 folgen. Einen Drescher-Dreier konterte Geske zum 63:58, doch Böhmer und Jackson stellten die zweistellige Führung wieder her (68:58). Die Bochumer verkürzten wieder auf 68:62. Jünemann stellte den 70:62-Viertelendstand her.

Zu Beginn des Schlussviertels hielten die Veilchen einen zweistelligen Vorsprung (77:67). Aber die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich Stück für Stück heran (79:77). Jünemann stoppte den VfL-Lauf mit seinen Punkten zum 81:77. Dravon Mangum vergab für Bochum einen Dreier zum Ausgleich – im Gegenzug traf Wes Dreamer von außen zum 84:78. Zehn Sekunden vor dem Ende stellte Jünemann den BG-Sieg dann von der Freiwurflinie sicher.

 

06.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Phoenix Hagen 93:99

Sie kann beides. Sie kann brüllend heiß, Sie kann eiskalt. Doch vor allem kann die altehrwürdige Maspernhalle atmosphärisch dicht. Beim NRW-Derby zeigte die Paderborner Heimstätte einmal mehr all diese Facetten. Und stellte den Beweis an, warum schon so viele Mannschaften in der Domstadt als Verlierer vom Parkett gingen.

Auch Phoenix tat sich beim Gastspiel in der Domstadt lange schwer, hatten allerdings in Lucas N’Guessan (22 Punkte) und Devin Schmidt (19, 3/5 Dreier) ein Duo in den eigenen Reihen, das Hagen lange Zeit trug. In der Crunchtime gab Dominick von Waaden, im Sommer erst von den Ostwestfalen an die Volme gewechselt, wichtig Impulse, ehe Marcus Graves (16) auf der Zielgeraden für die Entscheidung sorgte.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen): „Die Maspernhalle hat heute einmal wieder unter Beweis gestellt, warum es als Gast so schwer ist, hier zu spielen. Ich muss Paderborn zu einer starken Leistung gratulieren, während wir viele Phasen hatten, in denen wir zu unkonzentriert und ohne die nötige Physis agiert haben.“

 

06.02.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Eisbären Bremerhaven 87:84

Die SBB Baskets haben sich am Freitagabend vor 1.084 Zuschauern in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle mit 87:84 gegen die Eisbären Bremerhaven durchgesetzt. Es war der sechste Saisonsieg für den Liganeuling in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A.

Bremerhaven, vor dem Spiel in Magdeburg auf Rang vier des Klassements, startete etwas besser ins Spiel. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste mit drei Zählern (23:20). Auch zur Halbzeit liefen die SBB Baskets noch einem Rückstand hinterher (38:45).

Nach dem Seitenwechsel aber übernahm die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast allerdings zusehends die Kontrolle, lag vor dem Schlussabschnitt mit 67:64 vorn. Im letzten Viertel brachten die Hausherren den Sieg schließlich ins Ziel.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Erst einmal großen Respekt an Bremerhaven, sie sind wirklich ein unglaublich starkes Team. Der Sieg war verdient, weil wir es geschafft haben, gegen so eine Mannschaft bis zum Ende konzentriert zu spielen. Wir hatten heute ein paar sehr starke Einzelleistungen, haben es aber vor allem als Einheit geschaffen, den Sieg zusammen über die Ziellinie zu bringen. Ich bin stolz auf die Jungs. Auf diesem Erfolg wollen wir jetzt aufbauen.“

 

06.02.2026 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. HAKRO Merlins Crailsheim 81:87

Knapp ein Jahr nach dem legendären Auswärtsderby der HAKRO Merlins Crailsheim gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim, standen sich die beiden Vereine erneut gegenüber. In der Sporthalle Stadtmitte wollten die Zauberer ihren Erfolg aus der Vorsaison wiederholen und an den Sieg im Hinspiel anknüpfen.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Kirchheimer. Per Korbleger brachte Bretzel die Hausherren erstmals in Führung, die Zauberer glichen aber postwendend aus. Auch die folgenden Angriffe egalisierten die Merlins sofort, ehe Blunt den ersten Drei-Punkt-Wurf der Partie versenkte und so das Spiel drehte (8:11). Nun legten die Zauberer vor. (16:21). Die Knights gaben sich noch nicht geschlagen und schafften es mit 25:23 in die erste Spielunterbrechung zu gehen.

Das zweite Viertel startete für die Zauberer mit einem klaren Ziel: der erneute Führungswechsel. Nach einer gespielten Minute war es Gaines, der die ersten Punkte des Spielabschnitts gutschrieb. Den Ausgleich erzielte schließlich Kapitän Stuckey per Treffer von Downtown, nach erfolgreichem Korbleger Ogunsipes (40:40). Mit der Schlusssirene netzte Gaines zum Führungswechsel ein und bescherte somit den Gästen eine Halbzeitführung mit 45:44.

Nach dem Seitenwechsel versenkte Pope für den Führungswechsel, die Merlins stellten daraufhin jedoch klar, dass sie das Spiel nicht verlieren möchten. Johnson addierte zwei Zähler ehe Gardner per And-One auf sechs Punkte Vorsprung stellte (46:53). Wieder arbeiteten sich die Hausherren an die Merlins heran, verkürzten auf fünf Punkte, mussten jedoch erneut den Führungsausbau einstecken und starteten schließlich mit 62:68 in das Schlussviertel.

Dieses Mal waren die HAKRO Merlins die spielbestimmende Mannschaft. Sie stellten den zweistelligen Vorsprung wieder her und mussten erst nach über zwei gespielten Minuten die ersten Punkte der Gastgeber hinnehmen (65:72). Daraufhin schrumpfte der Vorsprung der Merlins schnell auf einen Zähler. Nach einem Foul an Johnson musste die Ritter zusehen, wie er nochmals einen Punkt addierte (81:85). An Dramatik war die Partie nicht mehr zu überbieten. 15 Sekunden waren auf der Spieluhr abzulesen, die Ritter versuchten es von Downtown, verwarfen jedoch.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/02/Nachberichte-ProA-21.-Spieltag-25_26.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-02-09 11:32:332026-02-09 11:32:33Nachberichte ProA 21. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

2. Februar 2026/in APP, ProB Süd 25/26

31.01.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. OrangeAcademy 80:91

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend der Orange Academy mit 80:91 geschlagen geben. Nach einer über weite Strecken sehr starken Leistung kostete den Frankfurtern vor allem das letzte Viertel den möglichen Heimsieg gegen den Tabellenführer der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd.

Die Partie begann auf hohem Niveau. Die Orange Academy zeigte früh, warum sie aktuell an der Spitze der ProB Süd steht, doch auch die Juniors hielten mit Intensität, Tempo und Mut dagegen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte.
Zur Halbzeit trennten sich beide Mannschaften beim knappen 47:46 zugunsten der Frankfurter.

Nach dem Seitenwechsel gewann das Team von Markus Klusemann zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Defensive stand stabil, offensiv fanden die Juniors gute Lösungen und setzten sich Schritt für Schritt ab. Mit einem Sechs-Punkte-Vorsprung ging es in das Schlussviertel, acht Minuten vor dem Ende war die Führung sogar auf zehn Zähler angewachsen.

Dann jedoch drehte sich das Spiel. Ulm erhöhte die defensive Intensität deutlich und nahm den Juniors zunehmend den Rhythmus. Die Frankfurter fanden kaum noch saubere Abschlüsse, während die Gäste Punkt um Punkt aufholten.

In der Schlussphase zog die Orange Academy schließlich vorbei und setzte sich auf bis zu elf Punkte ab – ein Rückstand, den die Juniors nicht mehr egalisieren konnten. So stand am Ende eine 80:91-Niederlage, die sich angesichts starker 30 Minuten besonders bitter anfühlte. „Wir haben über lange Phasen genau das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Umso ärgerlicher ist es, dass wir uns dafür am Ende nicht belohnen konnten,“ ordnete SKYLINERS Headcoach Markus Klusemann die Partie ein.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. Ahorn Camp Baskets 80:85

Es war vermutlich nicht das ansehnlichste Spiel der laufenden Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In einem hart umkämpften Spiel hatten sowohl der TV Langen als auch die angereisten Ahorn Camp Baskets aus Speyer immer wieder Phasen, in denen es taktisch nicht rund lief. Eine schwache defensive Phase der Gastgeber führte jedoch zu einem 13-Punkte-Run für die Gegner, der letztlich vorentscheidend für die spätere 80:85-Niederlage sein sollte.

Offensiv erwischten die Giraffen einen soliden Start ins Spiel. Immer wieder funktionierte der Abschluss, sowohl aus der Distanz als auch beim Run in Richtung Brett. So erarbeiteten sich die Langener im ersten Spielabschnitt 27 Punkte. Allerdings haperte es zu diesem Zeitpunkt noch in der Defense. Zu oft war der Abschluss für Speyer zu einfach, das Resultat waren 24 Gegenpunkte.

Schwach war dann insbesondere das zweite Viertel. Offensiv lief es nicht Rund für den TVL, insbesondere viele ärgerliche Turnover unterbrachen den Spielrhythmus. Auch fehlte es an Präzision im Abschluss. Entsprechend konnte die Mannschaft von Trainer Tobi Jahn sich glücklich schätzen, dass Speyer nicht gefährlich davonzog. Mit einem Halbzeitstand von 36:40 waren die Giraffen in dieser Phase gut bedient.

In der Halbzeitpause hatte Jahn offenbar die richtigen Worte in Richtung seiner Mannschaft gefunden. Die Leistung im dritten Viertel wirkte stabilisierter und vor allem taktischer. Die Defense stand endlich besser. So konnte Langen Kontrolle über das Spiel zurückgewinnen und zum Ende des Viertels auch die Führung an sich reißen. Entsprechend ging es mit 56:52 ins letzte Viertel.

Auch hier lief es zunächst sehr gut für Langen. Knapp sieben Minuten vor Schluss hatte sich das Team ein kleines Polster aufgebaut und war mit 64:54 in Führung gegangen. Doch nach nicht einmal drei Minuten nach der Langener Führung hatten Felix Angerbauer und Routinier Daryl Woodmore dann den Vorsprung egalisiert und auf ein 64:67 gestellt. Zwar kam Langen zum Ausgleich – es sollten aber vor allem die Baskets sein, die immer wieder kleine Läufe erzeugten. Näher als drei Punkte kamen sie jedoch nicht mehr heran. So endete das Spiel mit 80:85.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. FC Bayern Basketball II 80:76

Angetrieben von 1.849 begeisterten Zuschauern fuhr der BBC Coburg gegen den FC Bayern Basketball II einen mit Blick auf die Tabelle wichtigen Heimerfolg ein. Gegen eines der besten Auswärtsteams der Liga setzten sich die Vestestädter an diesem großen Nachmittag für den Coburger Basketball mit 80:76 durch und halten die Gäste aus der Landeshauptstadt, die vor dem Spieltag direkter Tabellennachbar des BBC waren, durch diesen Sieg weiter auf Distanz.

Sichtlich angestachelt von der beeindruckenden Kulisse erwischte der BBC einen Start nach Maß. Griffig in der Defensive und konsequent beim Abschluss in der Offensive präsentierten sich die Coburger in der Anfangsphase. Die Vestestädter führten demzufolge schnell mit 15:4. Die Bayern brauchten etwas, um in die Partie zu kommen. Doch Stück für Stück fanden sie offensiv Mittel gegen die Coburger Defense und verkürzten nach einem Steal und zwei Punkten von Susic auf 20:17.

Der BBC tat sich hingegen schwer, den Rhythmus aus den Anfangsminuten fortzuführen. Jedes Mal aufs Neue mussten die Coburger hart für ihre Punkte arbeiten, da auch die Würfe von außen nicht fallen wollten. So waren es die Bayern, die dank Yiamu und Susic Mitte des zweiten Viertels die Führung übernahmen (28:29). Daran änderte sich auch bis zur Pause nichts, obwohl auf Coburger Seite Wenzl nach über 18 gespielten Minuten den ersten Dreier versenkte (37:38).

In der Kabine schien BBC-Cheftrainer Patrick Seidel allerdings erneut die richtigen Worte gewählt zu haben. Ähnlich wie im ersten Viertel schlugen die Coburger vor allem aus den Ballverlusten der Münchner Kapital. Immer wieder erarbeitete sich der BBC in dieser Phase zweite Wurfmöglichkeiten und zog dank eines 11:0-Runs bis auf 59:47 davon. Über vier Minuten blieben die Bayern ohne eigenen Zähler, verkürzten jedoch auf 59:52 vor dem Schlussabschnitt.

Dort netzte Münchens Isländer Kjartansson schnell zwei Distanzwürfe in Serie ein und brachte die Gäste wieder auf drei Punkte heran (61:58). Nach zwei Zählern vom bayerischen Big Man Calamita war der BBC-Vorsprung bis auf 65:64 geschrumpft. In einem nun immer physischer werdenden Spiel hielten die Vestestädter als Team dagegen und bauten den Vorsprung wieder auf acht Punkte aus (72:64). Den endgültigen Deckel machte Darius Dawson drauf.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SV Fellbach Flashers 88:86

Der so wichtige Auswärtserfolgt bei den Tropics aus Oberhaching wurde leider verpasst. Zu viele individuelle Fehler kosten den Sieg und eine bessere Platzierung in der Tabelle. Trotzdem bleiben die die Flashers auf den 8. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B Süd.

Von der ersten Sekunde an war klar, dass es ein enges Spiel werden würde. Beide Coaches haben Ihre Teams bestmöglich auf den Gegner eingestellt und wussten um die Stärken des jeweils anderen Teams. Der Plan der Fellbacher den Liga Topscorer, Jonathan Zeisperger, in die Schranken zu weisen, funktionierte. Nur 9 Punkte gelangen den jungen Guard anstatt der üblichen 25 im Schnitt. Dafür sorgte jedoch Alek Jekov mit seiner Karrierebestleistung (26 Punkte) für die entscheidenden Momente.

Das erste und zweite Viertel war ausgeglichen und der Halbzeitstand von 43:43 ließ auch weiterhin erahnen, dass es ein echter Krimi werden wird. Drei Minuten vor dem Ende konnten sich die Gastgeber jedoch mit 79:70 absetzen. Ca. 1.30 Minuten vor dem Ende waren es sogar komfortable 10 Punkte (84:74). Doch die Flashers gaben sich nicht auf. Angeführt von dem stark aufspielenden Jakob Hanzalek und Tyseem Lyles wurde die Partie nochmals spannend.

Am Ende sollte es jedoch trotz der Aufholjagd nicht reichen. Die Tropics setzten sich mit 88:86 durch und entschieden die Partie für sich. Es war vorallem eine ärgerliche Niederlage. Es gab etliche Situationen in der Partie, in der das Momentum hätte auf die Fellbacher Seite gezogen werden können/müssen. Es waren jedoch immer wieder individuelle Fehler die die Tropics eiskalt bestraften und sich auch dadurch entscheidend absetzen konnten.

Diese vielen kleinen Fehler summieren sich im Laufe des Spiels und am Ende so einer Partie kosten diese den Sieg. Ärgerlich dabei ist, dass es sich dabei um Kleinigkeiten handelt, die misslingen, ein überhasteter Abschluss, ein vergebener Korbleger oder ein unnötiger Pass über das halbe Feld der abgefangen wird. Unkonzentriertheiten die die Flashers dringend abstellen müssen um in den Kampf um die Playoffplätze nicht mit leeren Händen dazustehen.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 88:102

Der dritte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres 2026 ist für die Porsche Basketball-Akademie erneut ein dominanter. Die Ludwigsburger sind beim ProB-Gastspiel in Erfurt mit spielerischer Leichtigkeit überlegen, gewinnen 102:88.

Die CATL Basketball Löwen wurden bereits innerhalb der ersten zehn Minuten vollkommen überrannt (18:35), es fehlten jegliche Mittel, um der Porsche BBA auch nur ansatzweise auf Augenhöhe begegnen zu können. Ludwigsburg machte mit der kompletten Rotation und allen Akteuren ab dem Sprungball sehr viel richtig. Bereits vor dem Seitenwechsel schien das Duell entschieden (37:59).

Aus dieser Annahme sollte schnell Gewissheit werden. Denn während der formstarke Marko Masic, flankiert von David Engelhart und Simon Feneberg sowie dem aus der Distanz exzellenten Yohann Tchouaffe, und Ludwigsburg weiter anzogen, blieben die Löwen zahn- und harmlos. Der 86:55-Vorsprung und die entsprechende 31-Punkte-Führung ließen die BBA’ler bereits nach 28 Minuten endgültig auf die Siegerstraße einbiegen.

Aufgrund der schwindenden Kraft- und Konzentrationsressourcen und der weiterhin breiten Rotation gestatteten die Ludwigsburger den Gastgebern noch viel Raum für Ergebniskosmetik, ließen die eigene Partylaune aber nicht außer Acht: Feneberg stellte zum zweiten Mal binnen vier Wochen auf ‚100‘ und Engelhart besorgte den Endstand. Dieser Sieg ist tabellarisch wichtig. Die Barockstädter klettern auf Tabellenplatz drei und verschaffen sich etwas Luft im breiten Tabellenmittelfeld.

 

01.02.2026 20:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Dresden Titans 84:93

In einer kämpferischen Partie können die Titans gegen den Tabellenletzten einen weiteren Erfolg von großer Bedeutung feiern. In den entscheidenden Phasen bestimmen die Dresdner in den entscheidenden Phasen das Spielgeschehen, sodass die Würzburger über die volle Länge der Partie das Nachsehen haben.

Würzburg erwischt einen Start nach Maß und scheint in der Anfangsphase kaum zu stoppen. Es ist allen voran Marko Petric, der die Dresdner Defensive früh vor große Probleme stellt. Die Titans lassen sich davon jedoch nicht abschütteln und halten sich mit gut herausgespielten Würfen konsequent in Schlagdistanz. Auf den punktreichen Auftakt folgt auf beiden Seiten eine Phase mit schwierigeren Abschlüssen. Mit einem ausgeglichenen 21:21 geht es in die erste Viertelpause.

Petric bleibt weiterhin mit dem Fuß auf dem Gaspedal, während den Titans im Angriff zeitweise der rote Faden fehlt. Danach finden beide Teams nicht mehr zum Rhythmus der Anfangsminuten zurück. Das Spiel ist nun vor allem von intensivem Kampf und hoher Physis geprägt. Kurz vor der Pause blitzen bei den Dresdnern jedoch wieder ihre Wurfstärken auf: Kevin Kollmar und Scott Stone übernehmen Verantwortung und erarbeiten den Titans eine 41:46-Führung zur Halbzeit.

Scott Stone knüpft nahtlos an seine starke Phase vor der Pause an, während Leo Alban und Best Otakho mit spektakulären Flugeinlagen die Würzburger Korbanlagen testen. Auf Seiten der Akademie ist es weiterhin der erst 17-jährige Petric, der versucht, sein Team im Spiel zu halten. Doch im Kollektiv finden die Franken offensiv wie defensiv keine Mittel gegen die nun dominanten Titans, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und sich bis auf 56:73 absetzen.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts bestimmen die Titans das Spielgeschehen. Würzburg zeigt jedoch Moral und präsentiert sich erstmals seit längerer Zeit wieder treffsicher aus der Distanz. Angeführt von Jonas März verkürzt die Akademie den Rückstand auf zwölf Zähler. Nach einer Auszeit von Alex King bäumen sich die Würzburger noch einmal auf und können den Abstand erneut verkleinern. Doch der Vorsprung ist zu groß. Am Ende feiern die Titans mit 84:93 einen wichtigen Auswärtssieg.

 

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