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Nachberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt 77:67

Das Heimfinale 2025 am Sonntagabend war ein „Quasi-Finale“. Die Uni Baskets Münster mussten gegen den direkten Konkurrenten SBB Baskets unbedingt gewinnen, um im Abstiegskampf der BARMER 2. Bundesliga ProA nicht den Anschluss zu verlieren. Und taten dies in leidenschaftlichem Zusammenspiel mit ihren 2.375 enthusiastischen Fans. 77:67 (33:41) hieß es nach 40 nervenaufreibenden und lange hochspannenden Minuten.

Julian Larry brachte viel Energie in die Starting Five und scorte zu den ersten fünf Baskets-Zählern. Die Hausherren kämpften und waren sehr fokussiert ­ Wolmirstedt spielte jedoch ebenso konzentriert seine Qualitäten aus. Folgerichtig der Spielverlauf: 10:10 (5.), 16:15 nach Viefhues-Dreier nach guter Ballbewegung (7.) und 21:22 nach dem schon fünften Münsteraner Distanztreffer (56 Prozent) durch Thore Dilschmann zur Viertelpause.

Die Münsteraner Offensivprobleme im zweiten Viertel stoppte der erst 19-jährige Thore Dilschmann mit zwei famosen und abgeklärt kreierten Distanztreffern gerade rechtzeitig in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit. Viel Rückenwind und Applaus für die Mannen von Coach Götz Rohdwald beim Gang in die Kabine mit einem 8-Punkte-Rückstand (33:41).

Die Uni Baskets kamen bockstark aus der Halbzeitpause. Viertelübergreifend vollendeten Oli Pahnke und Andrew O’Brien den Dreierhagel zum 12:0-Lauf (39:41, 22.). Die Münsteraner waren zurück im Geschehen und ab sofort ungemein resilient. Nicht von ungefähr besorgte Thore Dilschmann den Führungswechsel per Korbleger. Neil Masnic bestätigte mit dem 11. Münsteraner Distanztreffer zum 51:49 (28.) Unverändert der Vorsprung vor dem Schlussviertel: 55:53.

Im letzten Abschnitt forcierte der Gastgeber seine Defensive noch einmal zu einer Wand. Nur zwei Zähler gelangen den SBB Baskets in den letzten viereinhalb Spielminuten. In der zweiten Hälfte des letzten Viertels waren die Uni Baskets im Verbund mit ihren Fans dann einfach zu energetisch. Nach ihrem nächsten 12:0-Lauf war das Spiel entschieden (77:65, 39.).

 

22.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 94:88

Ein Blick auf die Tabelle der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA zeigt, wie eng auch am 14. Spieltag noch viele Mannschaften beieinander liegen. Fast wöchentlich gibt es überraschende Siege gegen scheinbar klare Favoriten. Die ProA ist eine Liga, in der alles passieren und jeder jeden ärgern kann. So auch am Montagabend, als der Tabellenelfte aus Koblenz auf das Schlusslicht der Liga, die Paderborn Baskets in der Maspernhalle traf.

Koblenz startete zwar offensiv stark mit erfolgreichen Dreipunktewürfen, doch taten sich die Schängel aufgrund einer sehr physischen Verteidigung der Paderborner schwer. Koblenz wirkte insgesamt müde und zeigte mit wenigen Ausnahmen nicht die explosive Körpersprache aus den vergangenen Spielen. Trotzdem konnten sie durch starken Kampfeswille zu Beginn nicht nur mithalten, sondern mit einem Lauf Ende des ersten Viertels sogar auf 26:15 davonziehen.

Im zweiten Viertel gerieten die Koblenzer mehr und mehr in Foulprobleme, schafften es jedoch, sich bis zur Halbzeit durch gute Offensivaktionen wieder heranzukämpfen und konnten so die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 45:45 wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit wurde die Foulbelastung für Koblenz zu einem echten Problem. Bereits im dritten Viertel kassierten sowohl Jonas Niedermanner als auch Decorian Jeffries ihr jeweils viertes Foul.

Im letzten Viertel drehte sich das Blatt zunächst gegen Koblenz. Einzig dem unermüdlichen Einsatz von Timothy Smith und Calvin Wishart war es zu verdanken, dass sich die Schängel gegen Ende der Partie noch einmal herankämpfen konnten. Letztlich reichte es jedoch nicht und die Begegnung ging verdient an Paderborn.

EPG-Coach Stefan Dohrn analysierte nach dem Spiel: „Die Paderborner haben heute offensiv gut gespielt und wir haben sie defensiv nicht stoppen können. Man hat gesehen, dass unsere Jungs im Sieg gegen Karlsruhe sehr viel Energie gelassen haben. Wir haben die Konzentration defensiv nicht auf das Niveau bekommen, das wir gebraucht hätten, um das Spiel zu gewinnen. Somit müssen wir anerkennen, dass Paderborn heute besser war und verdient gesiegt hat.“

 

23.12.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven 92:67

Mit 92:67 konnten sich die Bozic Knights beim Xmas Game in der Göppinger EWS Arena gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven am Weihnachtsvorabend deutlich durchsetzen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klettern die Teckstädter in der Tabelle weiter nach oben.

Mit viel Schwung und Energie traten die Knights aufs Spielfeld und nahmen vom Tip-Off weg das heimische Publikum mit. Gian Aydinoglu, Lucas Mayer und Nick Spinoso sorgten mit intensiver Verteidigungsarbeit und flüssig herausgespielten Offensivaktionen für die frühe 19:9 Führung, die die erste Auszeit der Eisbären zur Folge hatte. Die Gäste kamen anschließend besser in die Partie und verkürzten bis zum Viertelende auf 29:24.

Im 2. Viertel dominierten auf beiden Seiten die Defensivreihen. Viele Unterbrechungen, Fouls und damit verbundene Freiwürfe sorgten für wenig Rhythmus. Dennoch konnten sich die Hausherren auch dieses Viertel sichern und so ging es beim Stand von 51:42 in die Halbzeitpause. „Wir haben den Eisbären zu Beginn häufig die ersten Optionen weggenommen, aber sie haben trotzdem passende Lösungen gefunden. Das zeigt ihre große Qualität,“ beschrieb Knights Sportchef Chris Schmidt.

Nach der Halbzeit legten die Kirchheimer in der Verteidigung nochmals eine Schippe drauf. Nur sieben Zähler gelangen den Gästen in den folgenden zehn Minuten und obwohl der Kirchheimer Angriffsmotor nicht wirklich rund lief, konnte der Vorsprung um weitere zehn Punkte ausgebaut werden. Insbesondere Tyrel Morgan sorgte mit einigen Rebounds für zusätzliche Wurfoptionen. Die erste Vorentscheidung schien mit Start des Schlussviertels beim Stand von 68:49 gefallen.

Der Schlussabschnitt war dann geprägt von einigen emotionalen Highlights, für dessen Höhepunkt Center Nick Spinoso sich verantwortlich zeigte. Mit einem Dunking und anschließendem Block riss der US-Amerikaner die Zuschauer von den Sitzen. Die ersten Punkte der Saison für Talent Alex Stief sorgten dann für Schlusspunkt des Spiels. „Die Jungs haben sehr engagiert und konzentriert gearbeitet. Nach dem schwierigen Saisonstart haben wir uns gefunden und wollen uns jetzt weiter Schritt für Schritt verbessern,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC 76:82

Als die Klänge vom Weihnachtsklassiker „Last Christmas“ von „Wham“ gegen 21:20 Uhr in der Ostermann-Arena zu hören waren, war die Rundsporthalle schon relativ leer. Zuvor hatten insgesamt 1.421 Zuschauer am Vorweihnachtsabend, sofern sie es denn mit den GIANTS hielten, die achte Pleite ihrer Mannschaft in Folge gesehen. Mit 76:82 unterlag der ProB-Meister von 2025 den Gästen aus Nürnberg.

Die GIANTS waren den Franken in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Im ersten Abschnitt lag dies vor allem an John Williams Jr., welcher das Heft des Handelns in die Hand nahm und sein Team im Scoring anführte. Der US-Amerikaner traf aus der Distanz, war per Zug zum Korb von der gegnerischen Verteidigung nicht zu bremsen und war emotionaler Taktgeber der „Giganten“. So lag BAYER nach Viertel Nummer Eins mit lediglich zwei Zählern zurück (19:21).

Im zweiten Durchgang lief es dann noch besser für den 14-maligen Deutschen Meister. In der Verteidigung rührten die Schützlinge von Trainerduo Koch / Stachula Beton an und stellten die Gäste vor arge Schwierigkeiten. Höhepunkt dabei waren drei Leverkusener Dreier in Serie, wovon Center Sören-Eyke Urbansky zwei erfolgreiche Distanzwürfe durch die Reuse der Nürnberger beförderte. Zum Ende der Hälfte führten Viktor Ziring, Donte Nicholas & Co. verdient mit 43:38.

In der Kabine schien Gastcoach Ralph Junge die richtigen Worte an seine Jungs gerichtet zu haben. Die Falcons hatten nun deutlich besseren Zugriff auf die Partie und setzten den GIANTS mit tollem Ballmovement und intelligenten Entscheidungen zu, während die Gastgeber mit sich selbst haderten. Die zuvor diszipliniert auftretende Leverkusener Mannschaft machte einfache Fehler, welche Nürnberg bestrafte. So setzte sich das Auswärtsteam nach dem dritten Abschnitt ab (58:70).

Abschreiben wollten die BAYER-Fans ihre Mannen nicht, doch die Gäste waren an diesem Abend eine Nummer zu stark für die Farbenstädter. Den Korbjägern aus dem Frankenland gelang es immer wieder eine Schippe draufzulegen, während es den „Riesen vom Rhein“ nicht gelang effizient zu scoren. Zwar konnten die Hausherren am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, die 76:82-Niederlage ging aber schlussendlich vollkommen in Ordnung

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 97:105

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen zum Weihnachtsspiel Die Tigers Tübingen haben das Weihnachtsspiel vor der tollen Kulisse von 2.847 Zuschauern gegen die Artland Dragons in der Paul Horn-Arena mit 97:105 (56:49) verloren. Besinnliche Tage sind für die Tigers Tübingen und die anderen 17 Kontrahenten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga praktisch Fehlanzeige. Bereits am Samstag, den 27. Dezember 2025, treten die Schwaben bei den Eisbären Bremerhaven an.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Mit einem 9:0-Lauf lagen die Niedersachsen in der vierten Minute mit 11:4 in Front. Hinton hatte frühzeitig seinen Rhythmus gefunden markierte per Dreier das 21:12 – Coach Sonko musste bei 4:12 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit nehmen. Die Schwaben kamen immer besser in die Begegnung. Wenig später ging es mit einem 24:25-Rückstand aus Tübinger Sicht in die erste Pause.

Es ging weiter hoch und runter. Nach zwölf Minuten führten die Artland Dragons mit 34:28. Die Tigers spielten mit Selbstvertrauen weiter nach vorne. Bayram gelang eine Minute später das 46:39 aus der Distanz. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und blieben an den Schwaben dran. 18,4 Sekunden vor der Halbzeit leistete sich Dejan Bruce ein unsportliches Foul gegen Bayram, der beide Freiwürfe zum 56:49 verwandelte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Moreaux eröffnete den zweiten Durchgang nach 13 Sekunden per Floater zum 58:49, im Gegenzug traf der ehemalige Tübinger Timo Lanmüller aus der Distanz zum 52:58. Die Zuschauer sahen ein gutes Basketballspiel, beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Nach 17 Minuten lagen die Schwaben mit 67:62 weiter knapp in Front. Die Raubkatzen ließen nicht locker. Mit jeweils einem Dreier von Pelote und Elijah Ndi endete der dritte Abschnitt mit 77:75 aus Sicht der Schwaben.

Das Spiel blieb enorm umkämpft, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach 32 Minuten führten die Tigers mit 82:80. Bis zur 35. Minute legten die Niedersachsen einen 12:0-Lauf zum 87:82 auf das Parkett. Emilien beendete den Lauf des Gegners mit zwei Zählern zum 84:87. Die Schwaben leisteten sich in kurzer Zeit doch so einige Fehler, was die Niedersachsen gnadenlos bestraften. Es folgte ein Dreier von Hinton, Moreaux beendete die Begegnung mit zwei Freiwürfen zum 97:105 aus Sicht des Gastgebers.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 88:80

Viel Energie gezeigt, gekämpft, aber die zu große Zahl an Turnovers brach dem BBC letztlich im ersten Spiel unter den neuen Interims-Coaches Lukas Hofer und Nils Scheller das Genick. 80:88 stand es am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den VfL SparkassenStars nach einer Bayreuther 39:33-Halbzeitführung.

Moritz Plescher traf den ersten Korb zum 2:3, Nat Diallo brachte die Gäste mit einem Dunk mit 4:3 in Front, anschließend erhöhte Rayshawn Mart auf 6:4. Leroy Ikejiaku und Willem Brandwijk mit einem Dunk sorgten für das 10:6 für Bayreuth. Der Bochumer Jonas Grof ließ den ersten Dreier der Partie zum 9:10 folgen. Bochum übernahm mit zwei weiteren Dreiern dann die Führung (18:14). Louis Nauthon schaffte vor dem Buzzer zum Viertelende immerhin noch das 16:18.

KeVaughn Allen glich zu Beginn des zweiten Viertels zum 18:18 aus. Der BBC versuchte, das Tempo hochzuhalten. Horn brachte Bayreuth wieder in Front (23:21), dann brachte Myreon Jones für Bochum mit einem Vier-Punkte-Spiel die Führung zurück (25:23). Der BBC hatte mit vielen Turnovers und Missverständnissen zu kämpfen. Vom Einsatz her konnte man dem BBC jedoch keinerlei Vorwurf machen. Liedtke sorgte für den 39:33 Halbzeitstand.

Diallo erhöhte zu Beginn des dritten Abschnitts von der Freiwurflinie auf 41:33. Myreon Jones beendete mit einem Dreier zum 36:41 den 11:0-Lauf der Bayreuther. Der BBC verteidigte gut und zwang Bochum oft zu schwierigen Würfen. In der Folge kam Bochum aber stärker auf und lag nach einem Dreier von Matthew Strange und zwei Freiwurftreffern von Dravon Mangum wieder mit 53:50 vorne. Dravon Mangum sorgte schließlich in der spannenden Partie mit einem Drei-Punkte-Spiel für die Bochumer 61:58-Führung nach 30 Minuten.

Bochum zog zu Beginn des Schlussviertels auf 74:63 und damit auf elf Punkte davon. Mart unterbrach den Bochumer Lauf von der Linie mit dem 65:74. Plescher machte von der Linie das 72:74 und Horn perfektionierte den Bayreuther 11:0-Run und sorgte für den Ausgleich zum 74:74 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Die Bayreuther hatten auch in dieser Phase zu viele Ballverluste. Am Ende siegten die Bochumer nach einer besseren Crunchtime mit 88:80.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:82

Zum letzten Heimspiel des Jahres erwartete die HAKRO Merlins ein richtiges Highlight. Beim traditionellen Weihnachtsspiel gastierte der Tabellenerste Phoenix Hagen in der Arena Hohenlohe. Vor ausverkauftem Haus wollte Headcoach David McCray die noch offene Rechnung aus den letztjährigen Playoffs begleichen.

Gaines eröffnete per Korbleger das Spiel, bevor Ogunsipe von der erhöhte (5:0, 3. Minute). Nach drei punktelosen ersten Minuten sah sich der Headcoach der Gäste bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Infolgedessen vollendete Schmidt von Downtown und brachte die Gäste erstmals ins Spiel. Die letzte Aktion des Viertels gehörte jedoch N’Guessan, der ebenfalls per Dunk punktete und die Mannschaften bei einem Stand von 21:16 in die erste Unterbrechung schickte.

Auch im zweiten Viertel waren es die Merlins, denen die ersten erfolgreichen Aktionen gehörten. Wie bereits im ersten Viertel hielten die Crailsheimer Hagen auf fünf Punkte Abstand, bis sie auf neun Zähler erhöhten und Chris Harris zum Timeout zwang (15. Minute). Daraufhin gelang es den Feuervögeln an die Hausherren heranzurücken. Uhlemann war es, der erstmals ausgleichen konnte. Per Dunk drehten die Gäste das Spiel und brachten den Score zur Halbzeit auf 38:41.

In der zweiten Hälfte war die Mission der Hausherren klar: die erneute Führung erzielen. Immer wieder versuchten die Merlins den Ausgleich zu schaffen. Gegen die starke Offensive der Gäste bekamen sie jedoch keine Chance und mussten zusehen, wie Hagen den Vorsprung zweistellig werden lies (50:61). So konnten die Crailsheimer das aber nicht stehen lassen. Kurz vor der Schlusssirene des dritten Viertels traf Gardner von der Freiwurflinie und schrumpfte den Abstand auf acht Punkte (53:61).

Die finalen zehn Minuten begannen kurios. In nur einem Angriff sammelten die Gäste bereits vier Teamfouls. Konzentriert arbeiteten die Zauberer in der Verteidigung, bevor Gaines mit zwei Körben die Hausherren wieder heranrückte und Hagen zur Auszeit brachte (60:67). Bis auf vier Zähler konnten die Merlins verkürzen (69:73). Doch die Hagener wussten ihren Vorsprung zu verwalten und zogen die Fouls der Crailsheimer. Mit 73:82 mussten sich die Zauberer zum ersten Mal in der zweiten Liga in ihrem Weihnachtsspiel geschlagen geben.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln 89:74

Bereits einen Tag vor Heiligabend haben die PS Karlsruhe LIONS Geschenke verteilt. Allerdings nicht an ihren Gegner am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die RheinStars Köln. Vielmehr waren es die 2.556 Fans in der heimischen Europahalle, die sich nach 40 kampfbetonten Minuten freuen durften, nachdem ihr Team sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hatte. Endstand im X-Mas-Game am 23. Dezember: 89:74.

Nach einem Beinahe-Fehlstart mit zwei Turnovern in der ersten Minute und 0:5 nach 90 Sekunden kam Greenes Team gut in die Partie und lief, angepeitscht von vollen Rängen, zeitweise richtig heiß. Die Gäste spielten allerdings gut mit und ließen sich nicht abschütteln. Nach zehn flotten Auftaktminuten stand es 25:18.

Im zweiten Viertel wurde weiterhin intensiv unter den Körben gearbeitet, mit Vorteilen für die Kölner, die nun mehr von der Partie hatten, den Ton angaben und schon bald die Führung übernahmen. Böse Erinnerungen an die Begegnung drei Tage zuvor wurden wach. Am Samstag hatten die LIONS nach einem katastrophalen zweiten Abschnitt in Koblenz verloren. Mit den letzten Sequenzen vor der Pause wurde es allerdings wieder eng und mit 41:42 ging es nach dem Seitenwechsel weiter.

Nun zeigten sich die Badener entschlossener als zuvor und gingen dank starker Aktionen wieder in Front. Doch die häufigen foulbedingten Unterbrechungen ließen keinen wirklichen Spielfluss zu und das Momentum Karlsruhes verpuffte. Für Spannung sorgte in erster Linie der enge Spielstand. Die LIONS hielten die Führung, ein roter Faden war jedoch in dieser Phase nur schwer zu erkennen. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 60:57.

Spielerisch passierte zunächst wenig Neues. Erst die nach einiger Zeit verbesserten Dreierquoten der Badener sorgten für etwas Bewegung auf dem Scoreboard. Die Gäste vom Niederrhein reagierten mit einer Auszeit und kamen danach wieder bis auf zwei Zähler heran. Die letzten vier Minuten gehörten dann den Hausherren, die sich nun keine Fehler mehr erlaubten und, da die RheinStars früh die Teamfoulgrenze erreicht hatten, mit Freiwürfen den Abstand Punkt um Punkt vergrößerten – bis zum Endstand.

 

23.12.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen 61:83

Die BG Göttingen ist auch von noch größeren Personalsorgen nicht gestoppt worden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Dienstagabend bei den GIESSEN 46ers 83:61 (51:36).

Die Göttinger spielten zu Beginn mit den favorisierten Hessen auf Augenhöhe. Einen Dreier von Gießens Castlin konterte Adam Ramstedt zum 5:6 (2.). Kurz darauf glich der Schwede zum 7:7 aus. Die Gäste waren nun in der Partie angekommen, sodass Drescher von außen für die erste BG-Führung sorgte (10:9/4.). Die Veilchen erarbeiteten sich durch gute Verteidigung nun leichte Vorteile und bauten ihren Vorsprung auf 23:17 aus. Zum Viertelende verkürzte Gießen auf 24:21.

Im zweiten Abschnitt trafen Drescher und Mathis Mönninghoff je einen Dreier zum 30:23; Sears legte zum 34:25 nach (12.). Doch die Gastgeber fingen sich dann ein wenig und glichen zum 36:36 aus (15.). Die Veilchen antworteten mit mehr Intensität in der Verteidigung und gestatteten den Hessen bis zur Halbzeitpause keine Punkte mehr. So schlossen die Göttinger das Viertel mit einem 15:0-Lauf zum 51:36 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die 46ers, die ihre Verteidigung verstärkten. Das brachte die BG aus dem Rhythmus. In den ersten fast sieben Minuten des dritten Viertels gelangen den Gästen nur ein einziger Feldkorb und insgesamt nur sechs Zähler (57:53/27.). Mönninghoff erlöste das Team mit seinem Dreier zum 60:53, doch der Vorsprung schrumpfte vor dem Schlussviertel auf sechs Zähler (61:55).

Den letzten Abschnitt eröffnete Julius Böhmer mit einem Dreier zum 64:55, doch Daniel Norl konterte zum 64:58 (33.). Ramstedt und erneut Böhmer sorgten zwangen 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic dann zu einer Auszeit (69:58/33.). Diese wirkte allerdings nicht, denn die Veilchen verteidigten wieder stark und zogen auf 78:60 davon. Nur sechs Zähler gestatteten sie den Gastgebern in diesem Viertel und siegten am Ende souverän.

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets 59:72

Die drei Partien andauernde Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist beendet. Zum Rückrunden-Auftakt und Jahresabschluss unterliegen die Gelb-Schwarzen den Ahorn Camp Baskets 59:72. Die fünfte konsekutive Speyer-Niederlage sorgt für Frust, trübt ein insgesamt gutes Jahr 2025 aber nur kurzfristig.

Januar 2024, November 2024, Januar 2025, November 2025 und Dezember 2025, zudem zwei vorangegangene Hauptrunden-Partien in der Saison 2022/2023: Die historische Bilanz (1:7) zwischen der Porsche BBA und Speyer ist aus Ludwigsburger Sicht positiv formuliert ausbaufähig und bleibt das auch weiterhin.

In das achte Pflichtspielaufeinandertreffen mit den Domstädtern starteten die Ludwigsburger am Freitagabend zwar motiviert, erlebten in Gänze aber eher demotivierende 40 Minuten. Beziehungsweise 30. Denn der Start war gut. Die Hausherren fanden im Anschluss an die erneut zweiwöchige Pflichtspielpause in der ProB Süd ihr Mojo, trafen aus allen Lagen und stellten gemeinschaftlich, verdientermaßen und dank reifer und schneller Entscheidungsfindung auf 20:12.

Eine gute Basis für einen guten Abend, die leider im weiteren Verlauf nach und nach und im Anschluss an den Seitenwechsel vollends zerbröckelte. Während Speyer ganzheitlich die Partie gestaltete, kontrollierte und in Korbnähe durch Oskar Humpert, David Aichele und Leon Geißler überzeugte, suchten die BBA’ler (nur) jenseits der 6,75-Meter-Linie ihr Glück. Zu sehr verließen sie sich auf den Drei-Punkte-Wurf – der wenig bis gar nicht fallen wollte.

29-fach nahmen die Barockstädter aus der Ferndistanz Maß, nur in fünf Fällen konnten sie jubeln (17 3P%). Speyers Zonendefensive, die eigene Ideen- und Chancenlosigkeit sowie ein ganzheitlich gebrauchter Tag waren in Gänze zu viel. Zuerst gab das Team von Khee Rhee die Führung ab (30:33), dann sorgten zwei Negativ-Läufe zu Beginn des dritten und vierten Abschnitts für die vorzeitige Entscheidung. Speyer machte seine Sache gut, sodass es nun mit einer 7:6-Bilanz in die Pause geht.

 

20.12.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy 77:72

Zum Jahresabschluss und gleichzeitig zum Rückrundenstart gastierte der Tabellenführer, die Orange Academy aus Ulm in der Fellbacher Gäueckerhalle. Zum Großteil konnten die jungen Ulmer eindrucksvoll beweisen wieso sie diese Saison sehr schwer zu schlagen sind. Am Ende jedoch triumphierten die Hausherren trotzdem mit 77:72 und stehen zum Jahresende auf einen soliden 5. Platz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Am Anfang des Spiels schien sich das Hinspiel aus Ulm von vor einer Woch zu wiederholen. Die Ulmer spielten schnell und direkt. Die Trefferquoten waren gut. Vor allem das Duo Faye und Omong überzeugte in der ersten Hälfte. Den ersten Spielabschnitt konnten die Ulmer 18:23 für sich entscheiden.

Die Flashers kämpften und hielten dagegen, um die Gäste nicht davonziehen zu lassen. Nach drei Minuten im zweiten Abschnitt führten die Gäste 18:32. Die Fans peitschten jedoch ihr Team lautstark nach vorne und die Hausherren kämpften sich in die Partie zurück. Mit einem 14:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nicht nochmals gegen die Ulmer verlieren möchten. Der Schlüssel war, eine aggressive Verteidigung die zu leichten Transition Punkten führte.

In der zweiten Hälfte schien der Head Coach der Ulmer, Florian Flabb zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis Ende des dritten Viertels waren die Ulmer wieder mit 47:57 in Führung. Es schien so, als hätten die Ulmer immer die passende Antwort parat. Die Flashers dagegen, erlaubten sich einige leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Mit 8 Punkten Rückstand ging man in die letzten vier Spielminuten.

Mit zunehmender Spielzeit stieg jedoch die Energie und Intensität der Verteidigung der Flashers. Punkt für Punkt kämpften sie sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und drehten das Spiel eine Minute vor Spielende mit 74:72. In der Schlussphase wurde die Führung clever verteidigt und die ganze Erfahrung ausgespielt. Letztendlich gelang der Sieg nach großem Fight.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 92:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen verabschiedet sich in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit einer Niederlage aus dem Kalenderjahr 2025. Bei den VR-BANK Würzburg Baskets unterlag man am Samstagabend knapp mit 88:92 (53:51). Während die Mainfranken mit dem Sieg die rote Laterne in der Tabelle abgeben konnten, fielen die Kangaroos in der Tabelle zumindest bis zum Ausgang der Spiele am Sonntagabend erstmals in dieser Saison aus den Play-Off Plätzen raus.

Die Partie begann auf beiden Seiten schwungvoll, die Zuschauer konnten sich an vielen Körben erfreuen. Die Gäste führten im ersten Viertel immer mit ein paar Punkten. Bezeichnend jedoch, dass exakt drei Sekunden vor Schluss der 17-jährige Marko Petric per Dreier die erste Würzburger Führung zum 30:29 Viertelgewinn herstellte.

Anschließend änderte sich wenig, es ging hin und her, in den zweiten zehn Minuten mit dem besseren Ende für die BG. Zion Richardson traf mit zwei Freiwürfen zur 53:51 Halbzeitführung für Leitershofen. Nach dem Seitenwechsel dann die beste Phase der Kangaroos: Die Bemühungen in der Defensive wurden nun deutlich intensiviert, das machte den jungen Würzburgern durchaus Schwierigkeiten.

Man hielt den Gegner neun Minuten lang bei gerade einmal neun Punkten, und als erneut Richardson per Dreier zum 72:60 einnetzte, schien das Spiel in eine gute Richtung für die Augsburger Vorstädter zu gehen. Doch weit gefehlt. Anstatt den Sack nun konsequent zuzumachen, agierte man nachlässig und machte wieder einmal den Gegner unnötig stark. Mit einem 11:0 Run kamen die Nordbayern ins Spiel zurück und gingen kurz darauf wieder in Führung.

Die BG konterte aber nochmals, Brian Dawson brachte seine Farben wieder mit 83:79 in Führung, vierundzwanzig Sekunden vor dem Ende per Dreier wieder zum 88:88 Gleichstand. Die Gastgeber spielten den letzten Angriff aus und verwandelten diesen vier Sekunden vor dem Ende erneut durch Petric zum 90:88. Die BG fabrizierte statt einem letzten Wurfversuch dann einen Fehlpass mit Stop-Clock Foul, auch diese Chance ließen sich die Baskets dann nicht mehr nehmen.

 

21.12.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors 82:76

Trotz einer starken und leidenschaftlichen Leistung mussten sich die SKYLINERS Juniors am Sonntag beim FC Bayern Basketball II mit 76:82 geschlagen geben. Mit lediglich acht einsatzfähigen Spielern angereist, kontrollierten die Frankfurter über weite Strecken die Partie, mussten sich jedoch im Schlussviertel den Umständen geschlagen geben.

Von Beginn an zeigten die Juniors, dass sie sich trotz der schwierigen Personalsituation nicht verstecken wollten. Mit hoher Intensität, guter Ballbewegung und klarem Fokus bestimmten sie das Spielgeschehen über drei Viertel hinweg. Defensiv arbeiteten die Frankfurter diszipliniert, offensiv fanden sie immer wieder gute Lösungen und hielten die Bayern konstant auf Abstand. Zwischenzeitlich war der Vorsprung sogar im zweistelligen Bereich (Halbzeitstand 32:42).

Im Schlussabschnitt kippte die Partie jedoch. Die Bayern erhöhten den Druck, während sich bei den Juniors der schmale Kader zunehmend bemerkbar machte. Besonders bitter: Mit Alvin Onyia und Ivan Crnjac mussten gleich zwei zentrale Leistungsträger in den letzten zehn Minuten nach ihrem fünften Foul das Feld verlassen. Diese Ausfälle gaben dem Spiel die entscheidende Wendung, die Bayern nutzten ihre Überzahl und drehten die Partie spät zu ihren Gunsten.

Headcoach Markus Klusemann konnte stolz auf seine Jungs sein, auch wenn sie sich nicht mit einem Sieg belohnten: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Mit nur acht Spielern hier anzutreten und über drei Viertel das Spiel zu kontrollieren, spricht für den Charakter dieses Teams. Wie die Jungs bis zum Ende gekämpft haben, war beeindruckend. Darauf können wir aufbauen. Jetzt gilt es, kurz durchzuatmen und im neuen Jahr mit frischer Energie wieder anzugreifen.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics 85:94

Vor 1683 Zuschauern gelingt es den Dresden Titans am Sonntagnachmittag nicht, ihren Lauf weiter auszubauen und das Jahr mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Gegen die Tropics Oberhaching können die Elbriesen die bayerische Offensive rund um Top-Scorer Jonathan Paul Zeisberger nicht stoppen.

In einem zerfahrenen Start tun sich beide Teams schwer, gute Abschlüsse herauszuspielen. Sind es in den Anfangsminuten vor allem Abschlüsse am Korb, brechen die Tropics gegen Ende der ersten Spielperiode das Eis aus der Distanz und können gleich zwei Dreier in Folge verwandeln. Doch die Bankspieler der Elbriesen können wichtige Impulse setzen und vor allem Sebastian Heck, der sich schon früh warm geworfen hat, setzt mit Ablauf der Wurfuhr den Schlusspunkt zum 18:20.

Mit intensivierter Bissigkeit können die Elbriesen die Führung Anfang des zweiten Viertels wieder übernehmen. Dreizehn Minuten gespielt, taucht der Topscorer der Liga Jonathan Paul Zeisberger durch einen verwandelten Freiwurf auf dem Scoreboard auf. Der Treffer schenkt dem jungen Aufbauspieler neues Selbstvertrauen, der nun sein Team zum wiederholten Ausgleich anführt. Nach einer Dresdener Auszeit blieb die erhoffte Wirkung aus und zur Halbzeit steht es 40:40.

Aus der Kabine heraus bestechen die Gastgeber mit hervorragenden Teambasketball, bei dem primär Kevin Kollmar als Motor agiert. Nicht zu stoppen auf der gegnerischen Seite ist Zeisberger, der fleißig Punkte sammelt. Scott Stone kontert dem Youngster und versenkt seinen dritten Dreier. Die Elbriesen gehen mit einem Rückstand von 61:66 in den spielentscheidenden Abschnitt.

Diesen eröffnet Stone, der ein weiteres Mal aus der Distanz glänzen kann. Auf sich sitzen lassen kann das aber Zeisberger nicht, der mit acht Punkte in Folge die Elbriesen zu der nächsten Auszeit zwingt. Ein 8:0 Lauf der Titans lässt die Zuschauer nochmals auf den nächsten Sieg hoffen. Am Ende sind es die Tropics, die das Spiel mit einem 85:94 Auswärtssieg für sich entscheiden können.

 

21.12.2025 18:00 Uhr // TV Langen vs. BBC Coburg 76:83

Bereits drei Tage vor Heiligabend legte sich der BBC Coburg am 14. Spieltag der ProB Süd selbst ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum. Mit dem 83:76 beim TV Langen holten die Vestestädter nach zuvor zwei harten Niederlagen gegen Ulm und im Frankenderby in Würzburg nicht nur ein wichtigen Auswärtssieg, sondern eroberten im Fernduell mit der OrangeAcademy auch die Tabellenspitze zurück, da die Ulmer in Fellbach unterlagen.

Zu Beginn der Partie waren es zunächst die Vestestädter, die früh den Ton angaben. 11:4 stand es nach gut dreieinhalb Minuten und dem ersten erfolgreichen Dreier von Fasoyiro an diesem Abend. Mit der Hereinnahme von Langens Topscorer Alexander Lagerman fanden allerdings auch die Hausherren offensiv allmählich ins Spiel. Neun Zähler legte der Forward im ersten Viertel auf und sorgte dafür, dass die Giraffen kurz vor Ende der ersten zehn Minuten wieder auf pari pari stellten (17:17).

Nicht ohne Grund hatte Langen zuvor vier Spiele in Serie gewonnen, denn auch in Viertel Nummer zwei ließen sich die Hessen nicht abschütteln. Während auf Coburgs Seite besonders Center Finn Döntgens in Erscheinung trat und sich am Brett behauptete, tankte sich auf der anderen Seite Langens Guard Leon Fertig mehrmals bis zum Korb durch. Völlig ausgeglichen schien es in die Halbzeitpause zu gehen, doch dank eines Tip-Ins in der letzten Sekunde holte sich Langen eine 39:41-Führung.

Den kleinen emotionalen Booster zum Ende des ersten Durchgangs nahm Washington anscheinend direkt mit in die zweite Hälfte. Fünf schnelle Punkte des Big Man brachten die Giraffen mit 39:46 in Front. Erst Fasoyiro für drei, dann Dawson, wieder Fasoyiro und erneut Dawson übernahmen mit einem Zwei-Mann-9:0-Run (48:46). Sieben Coburger Zähler hintereinander erzielte Fasoyiro ehe Dawson und Döntgens den BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Minuten schickten (59:54).

Dort angekommen holten sich die Hausherren angeführt durch Fertig die Führung wieder zurück (65:64). Wenn es brenzlig wurde, mussten die Vestestädter den Ball nur in die Hände von Fasoyiro legen: Erst ein Dreier, dann zwei weitere Zähler sorgten für einen erneuten Führungswechsel (69:65). Langen bäumte sich noch einmal gegen die bevorstehende Niederlage auf, aber Fasoyiro und Dawson behielten von der Freiwurflinie die Nerven und sicherten somit den zehnten Coburger Erfolg dieser Saison.

 

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 74:65

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es am Sonnabend in der Steinberghalle, denn die Rister Korbjäger gewannen mit einem 74:65 (31:35) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (kurz „BSW Sixers“) ihr erstes Rückrunden-Spiel in der 2. Bundesliga ProB.

Der Wedeler Trainer Attarbashi erinnerte seine Schützlinge noch einmal eindringlich daran, dass sie, um in der ProB bestehen zu können, hundert Prozent geben müssen. „Wir haben lange gebraucht, bis wir uns gefunden hatten – aber dann waren wir voll da“, lobte Attarbashi. Nachdem die Wedeler in den ersten beiden Vierteln zu viele gegnerische Würfe zugelassen und einen Rückstand zu verdauen hatten, hätten sie „die zweite Halbzeit komplett dominiert“, lobte der Coach.

So wurde ein 35:41-Rückstand (23. Minute) zu einer 44:43-Führung gedreht (27.). Und nach 33 Zeigerumdrehungen stand ein klarer 64:51-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben wir leider etwas Probleme gehabt und der Gegner ist noch einmal herangekommen“, befand Attarbashi angesichts der Tatsache, dass das Polster noch zweimal auf vier Zähler zusammenschmolz (64:60/35. und 68:64/37.).

Zugute kam den Wedelern, dass die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verletzungsbedingt mit nur acht Spielern angereist waren. Kurios: Drei Wochen zuvor hatten die Rister sogar lediglich zu siebt das Hinspiel bestritten und mit 68:82 (29:34) in Sandersdorf-Brehna verloren. Nun hatte Attarbashi elf Akteure in seinem Aufgebot und sprach von „einem Erfolg der Mannschaft“.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:92

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede hat das letzte Spiel des Kalenderjahrs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich gewonnen. Bei der Seawolves Academy in Rostock setzte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev souverän mit 92:74 durch. Dank des ungefährdeten Siegs am ersten Rückrundenspieltag ist der Aufsteiger mit einer Bilanz von 7-7 jetzt Tabellensechster der Nordstaffel.

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Talentschmiede des Erstligisten ROSTOCK SEWOLVES stand bereits das Rückspiel auf dem Programm. Trotz langer Anreise zeigte sich die junge Mannschaft von Beginn an hellwach und ließ sich auch von einer ordentlichen Anfangsphase der Hausherren nicht aus dem Konzept bringen. Ab Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Trainer Gacaev war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Das war ein richtig gutes Spiel. Die Jungs waren von Anfang an bereit. Rostock hat es nur kurz geschafft, in die Partie zurückzukommen, danach haben wir aber mit sehr guter Defensive geantwortet.“ Eine zwischenzeitliche Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte zu Rostocker Ballverlusten. „Die Gegner kamen gar nicht mehr über die Mittellinie“, zeigte sich Gacaev beeindruckt von seinen Akteuren.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:74

Die letzte Partie des Jahres führte die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Rhöndorf. Das erste Rückrundenspiel sollte die Wende bei den Gästen bringen, doch am Ende gelang auch gegen schwache Dragons kein Sieg und damit sollte man spätestens jetzt den Blick in der Tabelle nach unten richten, denn dort gewinnen die anderen Teams und verringern den Abstand immer mehr.

Das Spiel begann auf beiden Seiten zerfahren und mit einigen Ballverlusten, sodass es nicht verwunderlich war, dass es nach fünf Spielminuten erst 10:2 für die Dragons stand. Durch die Einwechslung von Center Max Brackmann fand man defensiv besser in das Spiel und in der Offensive waren es vor allem Aime Olma und Samuel Mpacko, die 16 von 18 Punkten erzielten. Das 1. Viertel endete mit 21:18 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel war es erneut die Reboundschwäche der Neustädter, die ein engeres Spiel unmöglich machte, denn die Dragons holten sich immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen und bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. Dank dem eingewechselten Leonard Musahl waren die Gäste beim Stand von 36:26 in der 16. Minute überhaupt noch in Schlagdistanz. Vier Punkte von Brackmann halfen den temps Shooters den Rückstand zur Halbzeit auf 49:43 zu reduzieren.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Gäste, die den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten durch einen 0:13 Lauf in eine 54:60 Führung drehten und drauf und dran waren diese Führung weiter auszubauen. Allerdings sollte in den letzten vier Spielminuten des Viertels nur noch ein weiterer Punkt folgen und auf der anderen Seite ließ man kurz vor der Sirene noch einen freien Dreier zu und ging so mit einem 62:61 in die letzten zehn Spielminuten.

Das Spiel blieb zwar eng, doch die Gastgeber versenkten beim Stand von 66:65 zwei Dreier nacheinander im Korb und bauten so die Führung auf 72:65 in der 34. Minute aus. Davon erholten sich die Neustädter nicht mehr, erzielten selbst nur noch Punkte über die Freiwurflinie, gaben das Spiel am Ende mit 80:74 aus der Hand und kassierten somit die 7. Niederlage in Folge.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Hertener Löwen 74:59

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend eine engagierte und kämpferische Leistung gezeigt, mussten sich bei den ETB Miners Essen jedoch am Ende mit 74:59 geschlagen geben. Die Löwen überwintern damit auf einem hervorragenden Playoff-Platz, punktgleich mit dem Fünftplatzierten aus Neustadt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, die von Defensivaktionen geprägt war. Der Start verlief entsprechend Punktearm. Nach vier Minuten stand es lediglich 2:4 aus Sicht der Gastgeber. In der Folge schlichen sich bei den Löwen jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, die Essen konsequent nutzte. Die Miners übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich erstmals eine etwas größere Führung (12:6). Zur ersten Viertelpause lag Herten mit 19:10 zurück.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Löwen wieder stabiler. Mit aggressiver Defense und besserem Zugriff kämpfte sich das Singh-Team zurück in die Partie und verkürzte nach drei Minuten auf einen Zweipunkterückstand. Essen antwortete jedoch abgeklärt, blieb vor allem von der Freiwurflinie sicher und profitierte von einer hohen Foulbelastung der Gäste. So ging es mit einem 40:32-Rückstand für die Löwen in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und versuchten weiterhin, den Rückstand zu reduzieren. Trotz gut herausgespielter Würfe fehlte jedoch auch weiterhin das Wurfglück. Essen nutzte dies eiskalt aus und stellte nach vier Minuten erstmals auf eine zweistellige Führung (45:34). Trotz großen Einsatzes der Hertener wuchs der Rückstand weiter an, sodass es mit 60:47 in das Schlussviertel ging.

Im letzten Abschnitt warfen die Löwen noch einmal alles in die Waagschale. Mit erhöhter Intensität in der Defensive kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und verkürzten nach gut dreieinhalb Minuten noch einmal auf 62:54. Doch auch in dieser Phase trafen die Löwen die 3-Punkte-Würfe nicht, während Essen wichtige Treffer setzte und den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine 74:59-Niederlage.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers 70:72

Nach dem Hinrunden Kracher gegen die EN Baskets Schwelm in der Overtime, entpuppt sich das Rückspiel ebenfalls als ein Thriller. Der Siegtreffer kommt erst zur letzten Sekunde mit einem Dunk von Jenö Pildner, zu einem 72:70 Sieg.

Das Spiel beginnt auf Augenhöhe dennoch sind die Schwelmer mit dem Ball unvorsichtig und fahren sich so 10 Ballverluste ein. Ausgleichen konnten sie dies durch starke 3er und 8 Punkte von Marius Stoll. Die 49ers werden hingegen von 10 und 7 Punkten von Lukas Wagner und Jenö Pildner angeführt, allerdings ohne Hilfe ihrer Teamkollegen auf dem Scoreboard. So müssen sie sich mit einem 20:17 Rückstand zufriedengeben.

Im anschließenden Abschnitt können sich die Gastgeber auf 7 Punkte absetzen. Für die 49ers bleibt hierbei der Korberfolg aus, trotz guter Chancen, vor allem hinter der Dreierlinie, fehlt die Treffgenauigkeit. Doch durch gute Defense und einem daraus resultierenden 7 zu 0 Lauf können sie den Abstand zur Halbzeitpause auf nur 2 Punkte minimieren.

Nach der Halbzeitpause geben sich beide Teams nichts, im Schlagabtausch schenken sie sich untereinander 17 Punkte in 3 Minuten ein, ohne einen einzigen Fehlwurf. Daraufhin bleiben aber erneut die Punkte für die Blau-Weißen aus, wodurch sich die Schwelmer erneut auf bis zu 11 Punkte absetzen können. Diesmal ist die Lücke zum Ende des Abschnitts nicht zu schließen. So gehen die 49ers mit einem 6 Punkte Rückstand ins Schlussviertel.

Die Schwelmer setzen sich erneut mit 2 Dreiern ab und haben so eine Führung von 9 Punkten aufgebaut. Mit einem 13:2 Lauf machen die 49ers den Rückstand zunichte und gehen in Führung. Die Antwort der Gastgeber folgt allerdings sofort und sie gleichen so das Spiel aus. 2 Minuten kann kein Team einen Treffer einfahren, bis Zyon Patterson 5 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf verfehlte und die 49ers durch einen schnellen Rebound Jenö Pildner finden konnten. Mit nur noch zehntel Sekunden auf der Uhr dunkt er den Ball für den Sieg.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 79:88

Die Iserlohn Kangaroos haben im letzten Heimspiel des Jahres in der Matthias-Grothe-Halle eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am Samstagabend knapp mit 79:88, präsentierte sich dabei aber über weite Phasen deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Die Kangaroos starteten mit viel Energie in die Partie. Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Mit konzentrierter Verteidigung und druckvollem Spielaufbau setzten sie Bernau früh unter Druck und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen.

Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Woche machten sich bemerkbar: Die kleinen taktischen Anpassungen, die Headcoach Prostran vorgenommen hatte, zeigten Wirkung. Zur Halbzeit führte das Waldstadt-Team verdient mit 46:43.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Luca Michels avancierte mit 29 Punkten (7 Dreiern) zum herausragenden Akteur der Partie und war von der Bernauer Defensive kaum zu stoppen.

Auch Christopher Schultz, Ruben Dahmen und Daniel Zacek sorgten für wichtige Impulse und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kangaroos bis weit ins letzte Viertel in Führung lagen. Erst in den Schlussminuten machte sich die enorme Intensität bemerkbar – die Kräfte ließen nach, und Bernau konnte die Partie drehen.

 

21.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles 74:85

Vor der tollen Kulisse von 515 Zuschauern konnte RASTA Vechta II am Sonntagabend phasenweise begeistern, unterlag den Itzehoe Eagles aber trotzdem. Dass 74:85 (43:41) am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord war die zwölfte Niederlage des Farmteams des easyCredit Basketball-Bundesligisten, das nun zumindest eine kleine Weihnachtspause bekommt.

Das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst hatte gegen den Favoriten, den neuen Tabellendritten, auf die verletzten AJ Sumbry, Ivan Volf und Djairo Bernardina verzichten müssen und erlebte einen katastrophalen Start. Nach dem 4:17 (6. Minute) starteten die jungen Vechtaer aber eine tolle Aufholjagd und eroberten sich noch in der 1. Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung (43:37, 18.).

Die Eagles, selbst geschwächt durch das Fehlen von Top-Scorer Walter McBride und das frühe Ausscheiden des Ex-RASTAners Sydnee Bijlsma, wussten nach dem Seitenwechsel aber ihrer Favoritenrolle wieder gerecht zu werden, dominierten physisch (53:29 Rebounds) und trafen 94 % ihrer Freiwürfe (Vechta II 45 %). Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Fynn Lastring war mit 16 Punkten und sieben Rebounds plus drei Blocks bester RASTAner.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Es war in einigen Phasen guter Basketball von uns. Aber Phasen reichen eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich den Jungs auch gerade in der Kabine gesagt. wir das 2. Viertel deutlich gewonnen haben, nachdem wir so deutlich in Rückstand geraten waren, zeugt davon, wie stark wir darin sein können, in ein Spiel zurückzukommen. Jetzt werden wir drei Tage frei machen, Weihnachten feiern und dann weiterarbeiten.“

 

Nachberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:93

Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Bozic Knights nach Münster. Beim Tabellenletzten gelang den Rittern ein 93:79 Auswärtserfolg und damit ein guter Start in die mit vielen Partien gespickte Endphase der Vorrunde. Mit 26 Punkten und elf Rebounds erzielt Tylan Pope ein Double Double und die beste Punkteausbeute des Abends.

Nick Spinoso per Dreier zwang den Coach der Gastgeber Götz Rohdewald früh zur Auszeit (14:6). Doch es war vor allem das fehlende Wurfglück aus der Distanz, dass eine höhere Führung der Ritter verhinderte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive der Knights das gefährliche Münsteraner Duo, bestehend aus den US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen, gut im Griff. Aber die Hausherren spielten mit viel Herz. Die Rollenspieler sprangen in die Bresche und kämpften verbissen.

Nach dem ersten Viertel (21:16) war es vor allem Cosmo Grühn, der traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreierlinie einnetzte und Münster holte sich die Führung zurück (33:32). Kurz vor der Halbzeit eine Schlüsselszene. Aufbauspieler Larry musste nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Parkett verlassen. Knights Guard Gian Aydinoglu verwandelte drei der folgenden vier Freiwürfe. Den folgenden Ballbesitz netzte Nil Failenschmid per Dreier zur 45:40 Pausenführung ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwaben auf eine Acht-Punkte Führung die, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, direkt von Münster gekontert wurde. Drei erfolgreiche Kirchheimer Dreier sorgten jedoch zum Viertelende für die 67:60 Führung nach 30 Spielminuten. Die Vorentscheidung lag dann in den Händen von Knights Guard Phillip Russell.

Der Kirchheimer Topscorer hatte bis dahin einen ruhigen Abend, lief nun jedoch innerhalb kürzester Zeit komplett heiß und traf teilweise sehr schwere Würfe für einen persönlichen 9:0 Lauf und die 76:60 Führung. Zwar kämpften die Baskets nochmals um den Anschluss, die Ritter verwalteten den Vorsprung jedoch im zweistelligen Bereich und holten sich letztlich verdient die Punkte.

 

19.12.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:77

Mit ernster Miene ging es für Michael „Mike“ Koch nach der Partie in Richtung Pressekonferenz. Mit 77:81 unterlagen die Leverkusener Korbjäger in einer intensiven Begegnung bei den SBB Baskets in Magdeburg. Eine verdiente Niederlage, wie der Europameister von 1993 eingesteht: „Zunächst möchte ich Wolmirstedt zu diesem tollen Erfolg gratulieren, welcher in Ordnung geht.“

Die Farbenstädter zeigten in der Anfangsphase eine konzentrierte Leistung. BAYER führte schnell mit 4:11 (4. Spielminute) bevor die SBB Baskets immer besseren Zugriff auf die Begegnung fanden. Punkt um Punkt machten die Gastgeber auf Leverkusen gut und gingen, nach einem 11:0-„Run“, verdient mit 18:14 in Front. Die ersten zehn Minuten endeten beim Spielstand von 21:16.

Im zweiten Abschnitt wurden die „Giganten“ stärker und kamen wieder heran. Nun begegneten sich beide Klubs auf absoluter Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Mit 39:39 ging es folgerichtig in die Pause: „Wir haben in den zweiten zehn Minuten einige Dinge richtig gut gemacht und uns nicht aufgegeben“ analysiert Koch treffend. „Die Jungs waren im Spiel und haben sich nach der Aufholjagd von Wolmirstedt nicht einschüchtern lassen.“

Der Bruch kam dann in der dritten Periode. Bei den „Riesen vom Rhein“ wollte der Ball nicht mehr durch die Reuse des Gegners fallen. Es war wie verhext: Die Wurfquote sank rapide, während die Ostdeutschen souverän agierten. In Person der beiden US-Amerikaner Daivien Williamson (24 Punkte) und Michael Hughes ll (20) setzen sich die Baskets ab. Nach dreißig absolvierten Minuten lag der ProB-Finalist aus 2025 mit neun Zählern vorne (59:50).

Doch die Rheinländer hatten noch die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Sebastian Brach, Donte Nicholas & Co. setzten alles auf eine Karte, um für die Wende zu sorgen und in der Tat: In der 35. Spielminute brachte John Williams Jr. den ProB-Champion wieder auf vier Zähler heran (68:64). Doch es war nur ein kurzer Zwischenspurt. Wolmirstedt zog das Tempo noch einmal an und brachte den 81:77 Sieg am Ende verdient über die Zeit.

 

20.12.2025 16:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:86

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traten die VfL SparkassenStars erstmals in der ÖVB Arena in Bremen an. Grund dafür sind die Renovierungsarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven. Die Eisbären mussten also nach Bremen ausweichen.

Das erste Viertel werden die SparkassenStars schnell vergessen wollen. Sie wurden regelrecht überrollt, von den Eisbären. Insbesondere in der Zone waren die Bremerhavener teilweise völlig frei und konnten einfache Punkte machen. In der Offense lief auch nicht viel zusammen und so kam es zu einem deutlichen Spielstand nach dem ersten Viertel. 13:37 stand es aus der Sicht der Bochumer.

Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel komplett. Headcoach Felix Banobre änderte die Defense und plötzlich lief es auch in der Offense. Nun wirkten die Eisbären völlig paralysiert und die SparkassenStars kamen mit großen Schritten näher heran. Insbesondere Myreon Jones und Antonio Williams gingen in dieser Phase voran. Zur Halbzeit war die Partie wieder völlig offen, denn es stand nur noch 47:49 aus Sicht der Gäste.

Im dritten Viertel agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. In einer immer intensiver werdenden Partie konnten die SparkassenStars am Ende des Viertels das Momentum aber auf ihre Seite ziehen. Psychologisch wichtig traf Matthew Strange mit dem Viertel-Buzzer aus der Ecke für Drei und sorgte für den Zwischenstand von 70:65 für die SparkassenStars.

Die Eisbären drehten das Spiel aber wieder. Baker und Miller trafen wichtige Würfe in der Schlussphase und den SparkassenStars merkte man nun die kräftezehrende Aufholjagd an. 2:40 Min vor Schluss versenkte Niklas Geske einen Korbleger und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Baker konterte das mit zwei Dreiern und die Partie war entschieden. Am Ende mussten sich die SparkassenStars nach großem Kampf mit 94:86 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim 83:81

Noch drei Spiele absolvieren die HAKRO Merlins bevor das neue Jahr startet. Begonnen haben die Crailsheimer ihren Jahresendspurt am Samstagabend bei den RheinStars Köln.

Der Start in die Partie verlief für beide Teams holprig. Auf den zweiten Versuch netzte Gardner von Downtown ein und eröffnete so die Partie. Nach vier Minuten unterbrach Russell den 8:0-Lauf Gardners und brachte Köln damit erstmals ins Spiel (3:8). Unbeirrt agierten die Crailsheimer in der Defensive und konnten sich durch drei Steals immer wieder Punkte sichern. Per Tip-In gelang es Miller als letzte Aktion des ersten Viertels den Vorsprung der Gäste wieder einstellig werden zu lassen (14:23).

Das zweite Viertel begannen die Kölner so, wie sie das erste beendet hatten. Erst traf Miller die Reuse, anschließend erhöhte Günther für die Hausherren und startete so eine Aufholjagd der RheinStars. In der Folge nahm Headcoach David McCray seine erste Auszeit des Spiels (24:33). Auch daraufhin verkürzten die Gastgeber per Korbleger, mussten jedoch dabei zusehen, wie Langley sofort auf der anderen Seite traf. Von der Freiwurflinie verschaffte Otto den Zauberern zur Halbzeit wieder etwas Luft und schickte beide Mannschaften bei einem Stand von 34:40 in die Kabinen.

Aus den Kabinen starteten die Gastgeber mit einem klaren Ziel – dem Ausgleich. Von Downtown netzte Miller ein, ehe Onyejiaka bis auf einen Punkt heranrückte.  Weiterhin blieb die Partie eng. Ihre Führung verteidigten die Crailsheimer konstant, die Kölner blieben ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Geduldig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, lagen zwischenzeitlich wieder fünf Punkte in Führung, doch Russell verkürzte mit der Schlusssirene von der Drei-Punkt-Linie erneut (55:61).

Die finalen zehn Minuten begannen die Kölner wacher. Erst trafen Miller und Watson, ehe Rohwer von der Freiwurflinie zur ersten Führung der Kölner traf. Bis auf sechs Punkte konnten sich die Hausherren freispielen, bevor Shahid den Lauf stoppte. Die letzten 16 Sekunden standen auf der Uhr und Ogunsipes Korbleger wurde geblockt. Die Kölner traten erneut an die Freiwurflinie. Danach konnte Gardner den Buzzer Beater nicht verwandeln. Nach 40 Minuten mussten sich die Merlins somit bei einem Stand von 81:83 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC 78:91

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend den Nürnberg Falcons 78:91 (42:51) geschlagen geben.

Die Veilchen taten sich gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger zu Beginn schwer. Die BG fing sich dann ein wenig und ging durch einen Dreier von Daniel Kirchner erstmalig in Führung (9:7). Die Göttinger fanden in die Partie, zwangen die Falcons zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (16:11). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von Friederici schlossen sie den Abschnitt mit einem 0:6-Lauf zum 18:23 ab.

Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 20:27 aus (11.). Nach einer Strauß-Auszeit spielten die Veilchen mit mehr Energie und verkürzten durch einen 5:0-Lauf auf 25:27. Doch erneut hatten die Falcons eine Antwort und zogen wieder davon (27:35). Einen Dreier von Mathis Mönninghoff konterte Trevor Baskin zum 36:44. Die fränkischen Gäste hingegen zeigten sich von der Dreier-Linie sehr treffsicher, Christian Feneberg stellte den 42:51 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel blieb es für die Veilchen ein schwieriges Duell. Es dauerte mehr als drei Minuten, bis Mönninghoff die ersten BG-Punkte des Abschnitts zum 45:61 erzielte (24.). Die Göttinger versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Einen 7:0-Lauf schloss Hendrik Drescher zum 56:69 ab, vergab dann aber die Chance, noch weiter zu verkürzen. Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einem 56:71-Rückstand.

Im letzten Abschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale. Zach Jackson schloss einen 6:0-Lauf zum 62:72 ab und zwang Falcons-Headcoach Ralph Junge zu einer Auszeit. Diese wirkte, sodass die Franken ihren Vorsprung wieder ausbauten (62:80). Doch die Veilchen gaben sich noch nicht geschlagen. Mönninghoff und Sears brachten ihr Team auf 73:82 heran. Doch am Ende reichten Zeit und Kraft nicht aus, um die Nürnberger noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 72:78

Nach einer 41:33-Halbzeitführung musste der BBC Bayreuth heute Abend vor 3.000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Oberfrankenhalle am 13. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga noch eine 72:78-Niederlage gegen die Tigers Tübingen quittieren. Vor allem die starke Tübinger Defensive nach der Halbzeit war ausschlaggebend für den Sieg.

Rayshawn Mart brachte den BBC schnell mit 2:0 in Führung, Lenny Liedtke traf dann nach fast dreieinhalb Minuten zum 4:2. Nat Diallo ließ einen Dunk zum 6:2 folgen. Die Gäste kamen dann etwas stärker auf und glichen zum 8:8 aus. Die Führung wechselte schließlich wieder, Tübingen lag mit 16:12 vorne, ehe Willem Brandwijk seine ersten Heimpunkte zum 14:16 traf. Liedtke traf zum 16:18, aber Tübingen war jetzt besser im Spiel und ging mit 23:16 in die erste Viertelpause.

KeVaughn Allen, Mart und Brandwijk verkürzten zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Blitzstart auf 22:23. Brandwijk brachte mit dem ersten Bayreuther Distanztreffer den BBC mit 27:26 in Front. Der holländische Neuzugang erhöhte von der Freiwurflinie weiter auf 29:26. Diallo stellte auf 31:28 Diallo machte mit dem 39:28 den 10:0-Lauf perfekt, der Vorsprung des BBC war jetzt zweistellig. Nach einem weiteren Korb von Moritz Plescher ging es mit 41:33 für den BBC in die Halbzeit.

Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte im dritten Viertel zum 43:35. Tübingen spielte jetzt intensiver und arbeitete sich auf 42:44 heran. Tübingen war defensiv aufgewacht und zwang Bayreuth zu Ballverlusten. Moreaux glich für die Gäste von der Freiwurflinie zum 44:44 aus und brachte seine Farben anschließend mit 46:44 in Front. Brandwijk verkürzte auf 48:52. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zweimal zum Zwischenstand von 53:54 nach dem dritten Viertel.

Brandwijk brachte den BBC zu Beginn des vierten Viertels wieder mit 55:54 in Front, Tübingen schlug jedoch zurück und lag nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt nach einem abschließenden Monsterdunk von Miles Tension mit 66:57 vorne. Brandwijk hielt mit einem Dreier zum 60:66 dagegen und Allen traf zum 62:68. Liedtke verkürzte mit einem Dreier auf 67:72. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Tübingen siegte schließlich mit 78:72.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets 103:63

Nichts zu holen gab es für Paderborn im NRW-Derby bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen: Mit 63:103 (31:66) unterlagen die Baskets am 13. ProA-Spieltag klar gegen spielstarke Gastgeber.

Hagen nutzte den Faktor, dass Paderborn auf der Point Guard-Position geschwächt in die Partie ging, von Beginn an geschickt aus und baute bereits dort sehr viel Druck auf. Phoenix präsentierte sich auf eigenem Parkett dominant, physisch stark, treffsicher und spielte sich in einen Flow, den Paderborn defensiv nicht stoppen konnte.

Ein 15:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels von 29:15 auf 44:15 legte den Grundstein für die hohe 66:31-Führung der Gastgeber nach den ersten 20 Spielminuten. So frustrierend der Zwischenstand zur Pause für Paderborn auch war: Sich aufgeben wollten die Baskets nicht – und so hielten sie in der zweiten Hälfte mit hohem Einsatz mutig mit allem dagegen, was sie hatten, und schafften es, eine Partie auf Augenhöhe zu liefern.

Trotz besserer Defense konnten sie den Vorsprung jedoch nicht verringern, das ließ Hagen an diesem Abend nicht mehr zu. Am Ende feierten die Hagener Fans einen verdienten 103:63-Erfolg, der Phoenix weiter an der Tabellenspitze bleiben lässt.

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas von dem aufs Feld gebracht, was wir wollten. Die Physis und der Wille, den es gegen Hagen gebraucht hätte, waren nicht vorhanden. Umso schöner, dass die Mannschaft nach der Pause mehr Contra gegeben und mutig gespielt hat – das müssen wir in die kommenden Partien rund um Weihnachten mitnehmen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 107:100

Die Artland Dragons haben am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hochklassigen und offensiv geprägten Schlagabtausch für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn mit 107:100 (27:20, 23:23, 29:32, 28:25) gegen die GIESSEN 46ers durch.

Amir Hinton eröffnete die Partie mit einem Dreier zur 3:0-Führung, wenig später setzte Linus Ruf mit einem Dunk nach Lanmüller-Assist nach und stellte auf 7:2. Kyle Castlin verkürzte per Korbleger auf 7:4. In der Folge zogen die Dragons das Tempo an: Lastring traf per Floater, Burnham tippte nach Offensivrebound ein, ehe Dominik Dolic per Stepback-Dreier auf 19:12 stellte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte schließlich Dejan Bruce, der per Dreier auf 27:20 stellte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Korbleger von Goodman, doch Lanmüller antwortete umgehend per Dreier nach. Aiden Warnholtz konterte per Dreier, Gruhn nahm die Auszeit. Nach Wiederbeginn traf Hinton aus der Mitteldistanz, kassierte jedoch kurz darauf ein technisches Foul wegen Floppings. Die 46ers kämpften sich zurück und glichen nach Freiwürfen zum 40:40 aus. Anthony, Ndi und Dolic sorgten für einen 10:3-Lauf, sodass Quakenbrück mit einer 50:43-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Hinton direkt mit einem Midrange Jumper zurück. Castlin antwortete von außen, doch Ruf und Hinton stellten rasch auf 56:46. Gießen blieb gefährlich, verkürzte mehrfach, doch Dreier von Bruce und Lanmüller hielten die Dragons zunächst vorne. In den Schlusssekunden des Viertels traf Petrone per Dreier zum 79:72, ehe Castlin mit der Sirene ebenfalls von draußen zum 79:75 verkürzte.

Gießen legte zum Start in das letzte Viertel einen 0:11-Lauf hin und drehte die Partie auf 79:86. Nach einer Quakenbrücker Auszeit übernahm Hinton Verantwortung und brachte die Drachen zurück zum 86:86. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hinton traf zwei schwere Dreier zur 91:89- und 94:89-Führung, Castlin und Krajcovic hielten dagegen. Ballverluste der Gäste und sichere Abschlüsse von Hinton und Ndi an der Linie sorgten schließlich für die Entscheidung.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS 88:82

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wäre mehr drin gewesen für die PS Karlsruhe LIONS. Zu Gast bei den EPG Baskets Koblenz leistete sich das Team von Headcoach Demond Greene allerdings ein äußerst schwaches zweites Viertel. In einer spannenden Crunchtime waren es dann die Hausherren, die das bessere Ende für sich behielten. Endstand am 20. Dezember: 88:82.

Die Partie begann munter und es dauerte keine anderthalb Minuten, bis es 5:5 stand. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase waren die Hausherren jedoch das effektivere Team und führten nach vier Spielminuten mit 14:9. Die Gäste arbeiteten sich schrittweise in die Begegnung hinein, holten sich mehr und mehr Spielanteile und hielten Anschluss. Mit den etwas besseren Trefferquoten gegen Ende des Viertels nahmen die Baskets eine 30:26-Führung mit in die erste Pause.

Danach ging es zwar rasant weiter. Doch waren Treffer auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Koblenz blieb gar drei Minuten ohne Korberfolg, was die kurzzeitige LIONS-Führung ermöglichte. Auf diese reagierten die Gastgeber jedoch mit fünf schnellen Punkten – und Greene mit der ersten Auszeit des Spiels. Das Selbstvertrauen der Hausherren wuchs unaufhaltsam, dadurch bauten sie mit den letzten Sequenzen vor der Halbzeitpause ihre Führung auf 56:38 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die LIONS starteten deutlich entschlossener, was sich in einem 9:2-Run binnen weniger als zwei Minuten niederschlug. Zur Mitte des dritten Viertels pendelte sich die Differenz zwischen beiden Teams bei etwa zehn Punkten ein. Den Schlusspunkt hinter den dritten Abschnitt setzten aber wiederum die LIONS. So war beim Stand von 69:63 zu Beginn des Schlussviertels wieder alles offen.

Nun tat sich auf dem Scoreboard zunächst wenig, wenngleich inzwischen vermehrt Spannung in der Luft lag. Ende der 35. Minute brachte David Ejah die Badener mit einem Dreier bis auf einen Punkt heran. Die Baskets fanden zunächst die passende Antwort, mussten aber wenig später beim Stand von 74:73 in höchster Bedrängnis ein Timeout nehmen. Die Koblenzer Mannschaft war nun wieder präsenter und auf Karlsruher Seite fehlte die letzte Konsequenz, um das Duell noch zu drehen.

 

Nachberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers 88:82

Im Weihnachtsspiel der OrangeAcademy fahren die jungen Ulmer dank einer überragenden Schlussperformance von Matchwinner Faye ihren neunten Saisonsieg ein. Gegen die Fellbach Flashers endet das Derby mit 88:82.

Die Anfangsminuten gehörten den Hausherren. Fellbach hatte massive Probleme damit, die großgewachsenen jungen Ulmer unter dem Korb in Schach zu halten. Immer wieder waren es Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue, die Punkte in der Zone oder von der Freiwurflinie beisteuerten. Erst der defensive Wechsel auf eine 2-3-Zone brachte neuen Schwung für die Flashers, den sie auch in zählbares ummünzen konnten (21:20; Q1).

Schwungvoll starteten die jungen Ulmer auch in die zweiten zehn Minuten. Ein schneller 14:7-Lauf stellte die anfänglich erspielte Führung wieder her und zwang Fellbach zur nächsten Auszeit (14). Nach dieser fanden die Gäste weiterhin keinen wirklichen Rhythmus. Gerade von der Freiwurflinie ließen sie einige Punkte liegen. Dementsprechend gingen die Doppelstädter mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (47:38; Q2).

Nach der Pause änderten sich die Verhältnisse. Fellbach erhöhte die Intensität auf beiden Seiten des Feldes und bereitete den jungen Ulmern massive Probleme. Da abgesehen von Aiyamenkhue nahezu nichts mehr bei den Hausherren funktionierte, eroberten die Flashers sich die Führung zurück und zwangen OrangeAcademy Cheftrainer Florian Flabb zur Auszeit (26). Die Gäste konnten im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auch ihre Freiwürfe nutzen (62:64; Q3).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Probleme hatten beide Mannschaften mit der eigenen Ballbehandlung. Vermehrte Ballverluste nahmen der Partie etwas den Spielfluss. Nach einer Auszeit gehörte die Bühne Meissa Faye. Der Franzose war nicht mehr zu stoppen und versenkte fünf Dreier in Folge. Ein Offensivrebound von Lenni Kunzewitsch besiegelte den Erfolg kurz vor Spielende (88:82; Q4).

 

13.12.2025 15:00 Uhr // VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 97:93

Mit 93:97 musste sich der BBC Coburg am 13. Spieltag der ProB Süd bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie geschlagen geben. Somit kassierten die Coburger nach dem 71:87 gegen Ulm aus der Vorwoche die zweite Niederlage in Folge. Aufgrund der Coburger Niederlage in Würzburg und dem Heimsieg der Ulmer gegen Fellbach stehen nun die Schwaben an der Tabellenspitze der ProB Süd.

Schlafmützig starteten die Coburger in das Frankenderby hinein und zwangen den BBC-Cheftrainer nach gerade einmal zwei Minuten zu einer Auszeit (2:9). Danach arbeiteten sich die Vestestädter des Öfteren an die Freiwurflinie, bauten so ihren Rhythmus auf und gingen dank eines Dreiers von Nico Höllerl Mitte des ersten Viertels in Führung (18:16). Zwei weitere erfolgreiche Wenzl-Distanzwürfe, ein Alley-Oop Dunk von Theiß und ein And-One von Dawson brachten die Coburger nach den ersten zehn Minuten mit 29:23 in Front.

Auch im zweiten Viertel ging die offensive Herrlichkeit des BBC nahtlos weiter. Wieder ein Höllerl-Dreier gepaart mit fünf Zählern von Dylan Fasoyiro bauten den Vorsprung bis auf zwölf Punkte aus (40:28). Doch dann begann Würzburgs David Pisic allmählich Feuer zu fangen. Zwei Drei-Punkte-Würfe des Flügels verkürzten auf 44:37. Ein Dreier von Würzburgs Kapitän Lukas Roth und zwei weitere von Pisic brachten den BBC-Vorsprung bis zur Pause zum Schmelzen (53:48).

Dieser Trend riss auch nach der Halbzeit nicht ab. Würzburg spielte sich in einen Rausch und übernahm, nachdem Petric zum wiederholten Male die Coburger Defense überrannte, die Führung (61:63). Damit nicht genug. Acht weitere Zähler von Pisic zu nur zwei Coburger Freiwürfen stellten auf 63:71. Die Vestestädter steckten die Köpfe aber keineswegs in den Sand und kamen über Einzelaktionen von Fasoyiro und Dawson wieder auf einen Punkt heran (74:75).

76:86 lagen die Baskets bei der letzten Coburger Auszeit dreieinhalb Minuten vor dem Ende in Führung. Der BBC probierte noch einmal alles, packte die Ganzfeldpresse aus und rückte 17 Sekunden vor Schluss bis auf 89:93 heran. Tatsächlich erzwangen die Vestestäder den Turnover der Baskets und verkürzten durch Fasoyiro bei noch sieben Sekunden auf der Uhr auf 91:93. Am Ende brachte Würzburg das Spiel über die Zeit und macht das Derby-Comeback perfekt.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen 82:86

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp mit 82:86 geschlagen geben. In einer über 40 Minuten intensiv geführten Partie entschied sich das Spiel erst in der Schlussminute zugunsten der Gäste.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung die Partie für beide Teams hatte. Beide Mannschaften kämpften um jede Possession, Abschlüsse waren hart umkämpft und die Intensität hoch. Die Juniors fanden gut in die Partie und konnten sich leichte Vorteile erspielen. Nach den ersten zehn Minuten führte Frankfurt knapp mit 24:23.

Im zweiten Viertel trafen die Basketball Löwen Erfurt dann etwas konstanter aus dem Feld und nutzten kleinere Unkonzentriertheiten der Juniors aus. Frankfurt hielt dagegen, musste die Gäste aber zur Halbzeit knapp ziehen lassen. Mit einer 45:50-Führung ging Erfurt in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Headcoach Markus Klusemann eine klare Reaktion. Die defensive Intensität wurde deutlich erhöht, Erfurt fand kaum noch zu einfachen Punkten. Frankfurt zwang den Gegner zu schwierigen Würfen und drehte das Spiel Stück für Stück. Mit einem knappen 64:63-Vorsprung gingen die Juniors in den Schlussabschnitt.

Auch im vierten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft und auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, jede Aktion hatte Gewicht. Erst in der letzten Minute gelang es den Gästen, angeführt von Headcoach Florian Gut, sich entscheidend auf 86:82 abzusetzen. Die Juniors fanden darauf keine Antwort mehr und mussten sich am Ende unglücklich geschlagen geben.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 94:98

Nach schwachem Start kämpfen sich die Dresden Titans mit starker Defensive, hohem Tempo und konsequentem Umschaltspiel zurück in die Partie und drehen das Spiel noch vor der Halbzeit. Trotz einer späten Aufholjagd der Tropics behalten die Elbriesen die Nerven und sichern sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit den 94:98-Auswärtssieg. (22:15; 14:27; 18:27; 40:29)

Die Dresden Titans erwischen in Oberhaching einen holprigen Start. Mit viel Tempo und beeindruckender Treffsicherheit zeigen die Tropics, warum sie als offensivstärkstes Team der Liga gelten und setzen sich auf 16:5 ab. Angeführt von einer aggressiveren Verteidigung kämpfen sich die Titans über Ballgewinne und kompromisslose Blocks zurück in die Partie. Vor allem Dimitrov setzt mit einem Buzzerbeater zum 20:13 ein erstes Ausrufezeichen.

Defensiv stehen die Dresdner nun stabil, verpassen es jedoch zunächst, aus ihrer starken Verteidigungsarbeit Kapital zu schlagen. Zu häufige Ballverluste und unsaubere Abschlüsse verhindern eine Führung. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit platzt der offensive Knoten: Mit deutlich mehr Konsequenz im Abschluss drehen die Titans die Partie und gehen nach schwierigem Auftakt mit einer 36:42-Führung in die Pause.

Trotz kurzer Rotation kommen die Dresdner mit enormer Energie aus der Kabine. Das Umschaltspiel bringt die Tropics immer wieder in Bedrängnis. Gegen Ende des dritten Viertels reißt Kevin Kollmar das Spiel endgültig an sich: Zwei schnelle Dreier zwingen Oberhaching zur Auszeit. In der zweiten Halbzeit ist vor allem Duje Putnik nicht zu kontrollieren und führt die Titans zu einem Lauf, der im Viertelstand von 54:69 endet.

Zu Beginn des Schlussabschnitts setzt Leonardo Benitez an beiden Enden des Feldes wichtige Akzente und hält den Druck hoch. Doch die Tropics geben sich nicht geschlagen. Mit fallenden Dreiern und einem stärker in Szene gesetzten Topscorer Zeisberger kämpfen sie sich Stück für Stück zurück. Zwar bäumt sich Oberhaching noch einmal auf, doch in den Schlussminuten behalten die Titans die Nerven. Am Ende bringen die Dresdner den 94:98-Auswärtssieg über die Ziellinie.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II 74:96

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen 76:92

Dem TV Langen ist am Wochenende ein weiterer wichtiger Schritt in der Spielzeit 2025/26 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gelungen. Das Team von Headcoach Tobias Jahn ging als Underdog ins Spiel gegen die BG Hessing Leitershofen – und triumphierte am Ende bei einem Endstand von 76:92. Es ist der vierte Sieg in Folge für die Südhessen.

Wie schon in der Vorwoche ließen die Langener zunächst aber in einem durchwachsenen ersten Viertel zu viele Gegenpunkte zu. Dabei ließen sie Leitershofen vor allem zu einfach von der Dreierlinie abschließen, die Gastgeber bedanken sich dafür mit 27 Punkten.

Langens Trainer Jahn steuerte nach und das Team verteidigte in der Folge im zweiten Viertel deutlich solider. Auch offensiv lief es noch ein wenig runder. Langen konnte mit einem letzten Punkt sechs Sekunde vor der Halbzeit das Spiel dann sogar auf ein 46:47 drehen.

Besonders positiv für diesen Abend: Langen knüpfte an die Form des zweiten Viertels an und gewann letztlich beide Viertel der zweiten Halbzeit. Gerade im letzten Spielabschnitt drehten die Giraffen ordentlich auf. Egal ob aus kurzer oder langer Distanz – immer wieder fanden die Spieler freie Abschlüsse. Defensiv hielten sie die Gastgeber in Schach und ließen nur noch zwölf Gegenpunkte zu.

„Der Gameplan hat heute sehr gut funktioniert. In der Halbzeit mussten wir ein paar Details in unserem Spiel ändern, die uns dann zum Erfolg gebracht haben. Es ist ein tolles Gefühl, kurz vor Ende dieser Hinrunde nun mit vier Siegen dazustehen. Wir hatten eine schwierige Vorbereitung und wir mussten mit schweren Verlusten zurechtkommen. Anschließend haben wir hart gearbeitet – und jetzt belohnen wir uns dafür“, lobt Jahn.

 

Nachberichte ProB Nord 13. Spieltag

13.12.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. RASTA Vechta II 84:56

Am zweiten Wochenende in Serie haben RASTA Vechtas Talente in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord Lehrgeld bezahlt. Nach dem 76:82 gegen die TKS 49ers, dem Vorletzten, am vergangenen Spieltag setzte es nun eine 56:84-Auswärtspleite bei den BSW Sixers in Sandersdorf, einem bis heute weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Nun steht RASTA Vechta II nach der Hinrunde bei nur zwei Siegen und somit auf einem Abstiegsplatz.

Vor 690 Zuschauern gerieten die Gäste schon im 1. Viertel unter die Räder (13:22) und kamen bis zur Halbzeitpause nur auf 26 eigene Punkte (26:39). Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand versetzte dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst, der am Samstag seinen 27. Geburtstag feierte, im 4. Viertel den endgültigen Push Richtung elfter Saisonniederlage.

Zu der hatten 23 Ballverluste, 19 zugelassene Offensiv-Rebounds und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen. US-Import AJ Sumbry war mit 16 Punkten und elf Rebounds mit Abstand Vechtas bester Akteur. Auf Seiten der BSW Sixers scorten gleich sechs Spieler zweistellig, darunter auch Ex-RASTAner Jarne Jürgens (10 Punkte & fünf Rebounds).

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Das war heute ein rabenschwarzer Tag für uns. Es hat den Anschein gemacht, als wären wir nie wirklich richtig angekommen in der Halle, als säßen wir noch im Bus. Wir haben es nicht geschafft, Sandersdorf zu matchen. Wir müssen das schnellstmöglich abhaken, daraus aber eben auch die Lehren ziehen und dann am nächsten Wochenende zuhause gegen Itzehoe in die Rückrunde starten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SC Rist Wedel 61:58

Die knappste und bisher wohl auch unnötigste Niederlage dieser Saison kassierte der SC Rist Wedel zum Hinrunden-Abschluss. Am Sonnabend gab es ein 58:61 (28:30) beim diesjährigen Aufsteiger Hertener Löwen. So beenden die Gelb-Grünen die Hinserie zwar mit einer leicht negativen Bilanz (sechs Siege bei sieben Niederlagen), stehen zur Saison-Halbzeit mit zwölf Punkten als Tabellen-Achter aber trotzdem auf einem Play-Off-Platz.

In der Sporthalle der Rosa-Parks-Gesamtschule kamen die Wedeler nicht gut in die Partie hinein. So gingen die Hausherren mit 10:4 in Führung (5. Minute) und erzielten im den ersten zehn Minuten insgesamt doppelt so viele Punkte wie die Gäste, was ein Viertel-Ergebnis von 18:9 ergab. „Wir haben uns dann aber gut hineingekämpft, stark verteidigt und das Spiel über weite Strecken dominiert“, stellte Wedels Headcoach Attarbashi fest.

So gelang den Wedelern mit einem 9:0-Lauf im zweiten Abschnitt schnell der Ausgleich (20:20). In der Folge gab es wechselnde, knappe Führungen, wobei es bei den Zwischenständen von 41:35 (27.) und 51:46 (34.) gut aussah für die Rister. Sie litten allerdings nicht nur unter schlechten Wurfquoten aus dem Spiel heraus, sondern vor allem unter einer katastrophalen Freiwurf-Bilanz: Lediglich sechs ihrer 17 Versuche von der Freiwurflinie landeten im Ziel.

Schien das Momentum dank ihrer erfolgreichen Aufholjagd lange für die Wedeler zu sprechen, kippte die Partie in der Schlussphase wieder zugunsten der Westfalen. Dass Tomas Bjarkason einen von zwei Freiwürfen zum 54:53 verwandelte, bedeutete die letzte Gäste-Führung des Tages (54:53/36.). Darauf folgten mehrere Fehlwürfe, Fehler und Fouls der Wedeler, was die Löwen zu einem 5:0-Lauf nutzten.

Als noch eine Minute auf der Uhr war, verkürzte Rist-Kapitän Linus Hoffmann per Sprungwurf auf 56:59. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr – stattdessen bedeuteten zwei vom Heim-Team versenkte Freiwürfe fünf Sekunden vor Ultimo die endgültige Entscheidung. Mit dem Ertönen der Schlusssirene verkürzte Aleksandar Postic noch zum 58:61-Endstand, was aber höchstens am Saisonende in Bezug auf den direkten Vergleich noch interessant sein könnte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos 103:87

Die Iserlohn Kangaroos haben am heutigen Abend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts bei LOK Bernau eine 103:87-Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem furiosen ersten Viertel und einer starken Anfangsphase verlor das Waldstadt-Team im weiteren Spielverlauf zunehmend den Zugriff und musste sich am Ende verdient geschlagen geben.

Nach einem frühen Ballverlust direkt nach dem Tip-Off, der Bernau einfache zwei Punkte bescherte, fanden die Kangaroos schnell in die Partie. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Iserlohner treffsicher: Drei von drei Dreiern zum Auftakt unterstrichen früh die offensive Gefahr von außen. Insgesamt überzeugten die Gäste im ersten Viertel mit starken Quoten (4/5 Dreier, 9/12 Zweier) sowie engagierter Reboundarbeit und setzten sich verdient auf 34:20 ab.

Auch der zweite Spielabschnitt begann aus Iserlohner Sicht optimal, als Daniel Zacek direkt mit einem Dreier eröffnete. In der Folge kippte der Rhythmus jedoch etwas zugunsten der Gastgeber. Zwar erspielte sich Iserlohn weiterhin gute Fastbreak-Möglichkeiten nutzte diese aber nicht konsequent. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 52:49 zusammengeschmolzen.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Kangaroos offensiv zunächst schwer und gaben erstmals die Führung ab. Bernau nutzte diese Phase, kam zunehmend besser ins Spiel und übernahm klar die Kontrolle. Zwischenzeitlich setzten sich die Gastgeber bis auf 13 Punkte ab. Den Kangaroos gelang jetzt der Zugriff nicht mehr, sodass es mit einem 68:79-Rückstand aus Iserlohner Sicht in das Schlussviertel ging.

Der Auftakt ins vierte Viertel gehörte Trey Hubbard, der mit einem Dreier, einem Korbleger mit anschließendem schnellen Steal und erneuten Korbleger ein starkes persönliches Zeichen setzte. Seine sieben schnellen Punkte wurden jedoch immer wieder postwendend von Bernauer Korberfolgen beantwortet, sodass der Rückstand nicht entscheidend verkürzt werden konnte. Der Endstand von 103:87 fällt etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf widerspiegelte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 88:64 

Drei Niederlagen in Serie hatten die zuvor stark in die Saison gestarteten Baskets Juniors / TSG Westerstede zuletzt kassiert, jetzt folgte das Ende dieser Negativserie. Im Heimspiel gegen die Seawolves Academy feierte der Aufsteiger einen deutlichen 88:64-Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Das deutliche Endresultat verriet derweil nicht die ganze Wahrheit hinter der Partie am Samstagabend, denn die Gastgeber erspielten sich erst im Verlauf der zweiten Halbzeit die entscheidenden Vorteile. Zuvor wurde den Zuschauern eine lange Zeit recht ausgeglichene Partie geboten, in der sich im ersten Viertel die Baskets Juniors (23:15) und im zweiten die Seawolves (28:19) jeweils phasenweise Vorteile erkämpften.

Und auch die zweite Halbzeit verlief zunächst noch auf Augenhöhe, im Schlussspurt dieses Abschnitts (24:13) und vor allem im finalen Viertel (22:8) setzten sich die Schützlinge von Headcoach Artur Gacaev aber schließlich vorentscheidend ab. Für den Neuling in der Nord-Staffel war es der sechste Sieg im 13. Spiel und damit ein erfreulicher Abschluss einer ordentlichen ersten Saisonhälfte.

„Es war ein guter Start in die Partie, meine Jungs haben sehr aggressiv gespielt. Rostock ist zunächst noch wieder ins Spiel gekommen, auch dank einiger Treffer aus der Distanz in Serie.“ Dass es am Ende zum klaren Sieg reichte, war aus Westersteders Headcoach Gacaevs Sicht vor allem der Verteidigung zu verdanken: „Wir haben in der Defensive in der zweiten Hälfte noch eine Schippe draufgelegt. Durch diese starke Verteidigung haben wir uns dann auch in der Offensive belohnt.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 70:81

Für das letzte Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Jahr 2025 war alles angerichtet. Beide Teams hatten mit Marc Klesper (Schwelm) und Matej Jelovcic (Neustadt) zwei wichtige Spieler nicht dabei. Zudem entschieden die Neustädter Verantwortlichen unter der Woche den Vertrag von Center David Lee Craig aufzulösen, sodass der Südafrikaner zum letzten Mal in Zivil mit auf der Bank Platz nahm und am Sonntag in die Heimat zurückkehrt.

Die temps Shooters fingen sehr fokussiert an und führten dank Aime Olma und Emil Loch in der 6. Minute mit 15:4 und zwangen Gästetrainer Falk Möller zu einer frühen Auszeit. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste allerdings besser ins Spiel und konnten den Rückstand vor dem letzten Angriff auf 15:13 verkürzen. Samuel Mpacko gelang zum Abschluss ein sehenswerter Dreier zur 18:13 Führung nach dem 1. Viertel.

Der an diesem Abend sehr gut aufgelegte Loch sorgte im zweiten Viertel mit weiteren 12 Punkten dafür, dass sein Team den Vorsprung zwischendurch auf 34:21 ausbauen konnte. Die Schwelmer fanden offensiv zu diesem Zeitpunkt des Spiels nicht statt und hatten Mühe den Ball im Korb unterzubringen, was allerdings auch daran lag, dass die Neustädter Spieler mit viel Einsatzbereitschaft verteidigten. In die Halbzeit ging es mit einem 36:24 für die temps Shooters.

In der Halbzeitpause bekamen die Neustädter Spieler anscheinend Beruhigungstee statt Wasser gereicht, denn was dann passierte, ist schwer zu erklären. Das Team erzielte acht Minuten keinen einzigen Punkt und kassierte bis dahin einen 0:24 Lauf, der das Spiel für die Baskets aus Schwelm drehte und auf die Siegerstraße brachte. Dank eines Dreiers von Amar Licina kurz vor dem Viertelende ging es mit einem 41:54 für die Gäste in das Schlussviertel.

Dort angekommen kämpften die Gastgeber gegen die drohende 6. Niederlage in Folge und schafften es den Rückstand auf 5-6 Punkte zu verkürzen. Doch anschließend zeigten die Gäste keine Nerven mehr und versenkten wichtige Würfe oder Layups, um die Neustädter nicht noch näher kommen zu lassen. Die Gäste verwandelten noch einige Freiwürfe und siegten durch ein phänomenales drittes Viertel verdient mit 70:81 und bleiben damit unter den besten vier Teams der Liga.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Dragons Rhöndorf 85:74

Itzehoe wird seiner Favoritenrolle gerecht und bezwingt Rhöndorf mit 85:74 (38:30). Es war allerdings ein Duell, bei dem die Dragons unter ihren Möglichkeiten blieben. Für die Rheinländer war der Korb über weite Strecken wie vernagelt. So reichten den Eagles unter dem Strich eine solide Zonenverteidigung und ein wenig bessere Wurfquoten zum Heimsieg.

Benjamin Sadikovic war gesundheitlich angeschlagen mit nach Itzehoe gereist. Bei der ohnehin dünnen Personaldecke, gerade auf der Center-Position, sorgt so etwas schon für Unordnung bei einem so jungen Team. Entsprechend verunsichert starteten die Dragons in die Begegnung und ließen gleich zwei hundertprozentige Korbchancen aus und produzierten eine Reihe Ballverluste. Ein Umstand den die Hausherren zur 9:3-Führung (5“) nutzten.

In der Folge überließen die Eagles dann den Dragons die Initiative. Juhwan Harris-Dyson läutete einen 11:2-Lauf der Gäste ein und war letztendlich für die Rhöndorfer Führung verantwortlich (11:14). Die hatte aber nicht lange Bestand. Itzhoes Coach Timo Völkerink ordnete eine Zonenverteidigung an, auf die die Dragons keine Antwort fanden. So antworten die Eagles mit einer 9:0-Serie und gingen nach den ersten 20 Minuten verdient mit 38:30 in die Kabine.

Ins dritte Viertel startete Rhöndorf mit viel Energie, hebelte die Defensive der Gastgeber nun häufiger mit Drives in die Zone aus und schloss konsequenter ab. In der 24. Minute war Itzehoes Vorsprung auf drei Punkte geschmolzen (42:39). Aber wieder fanden die Eagles dank größerer Routine die passende Antwort. Sinnbildlich war der Buzzer-Dreier von Toni Nickel zum 63:50 zum Abschluss Viertels.

Im Schlussviertel drohten die Dragons phasenweise deutlicher unter die Räder zu kommen. Sechs Minuten vor Schluss lag Rhöndorf mit 20 Punkten hinten (78:58). Doch das Team um Coach Max Becker raffte sich noch einmal auf und betrieb erfolgreich Ergebniskosmetik. Das Endresultat von 85:74 ist einerseits ansehnlicher, auf der anderen Seite aber aus der Sicht der Gäste ärgerlich.

 

14.12.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. ETB Miners 75:97

Die ETB Miners Essen präsentierten sich bei den TKS 49ers überzeugend und konnten am Ende einen deutlichen 97:75-Auswärtserfolg feiern.

Nach dem gewonnenen Tip-Off erzielten die Miners direkt die ersten Punkte der Partie. Lukas Wagner konterte jedoch auf Seiten der Gastgeber mit einem Dreier. Essen übernahm früh die Kontrolle. Marc Friederici erhöhte in der fünften Spielminute von jenseits der Dreierlinie auf 10:21. Yannick Hildebrandt versuchte, die 49ers zurück ins Spiel zu bringen, doch die Miners hielten dagegen. Nach einem weiteren Distanztreffer der Gastgeber stand es nach zehn Minuten 17:31.

Zu Beginn des zweiten Viertels arbeiteten die Miners weiter an ihrer Dreierquote. Mychael Paulo traf erneut von außen. Nach rund zwölf Minuten Spielzeit kam Jordan Zimmerman zu seinen ersten Minuten in dieser Partie. In der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten die Miners nochmals den Druck und sorgten mit schnellem Passspiel für Tempo. Marc Friedericiv traf von außen zum 40:55 nach. Zur Halbzeit führten die Miners mit 58:45.

Essen kam stark aus der Kabine, nutzte die Fehler der 49ers konsequent aus und baute den Vorsprung weiter aus. Stahnsdorf stellte sich danach defensiv besser ein. Der Vorsprung schrumpfte zwischenzeitlich auf 66:55. Zudem häuften sich bei den Miners einige Turnover. Die Gastgeber präsentierten sich an der Freiwurflinie stark und verkürzten nach 27 Minuten auf 72:64. Die Miners schlossen das Viertel mit einer 77:64-Führung ab.

Der ETB startete konzentriert ins Schlussviertel. Die 49ers gaben sich jedoch nicht auf. Marc Friederici kam trotz seiner vier Fouls zurück aufs Feld und beendete eine kurze punktlose Phase der Miners mit dem Treffer zum 82:69. Dennoch wurde es rund vier Minuten vor Schluss beim Stand von 82:73 noch einmal enger, begünstigt durch erneute Ballverluste der Gäste.

Das Team von Coach Lars Wendt fand jedoch die passende Antwort, zog das Tempo wieder an und setzte sich entscheidend ab. Beim Stand von 88:73 war die Vorentscheidung gefallen. Friederici erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 90 Punkte für Essen. In der Schlussminute traf Mychael Paulo per Dreier zum 94:75 nach einem spektakulären Assist von Marc Friederici. Den Schlusspunkt setzte Niclas Sperber ebenfalls von außen zum 97:75-Endstand.

 

Nachberichte ProA 12. Spieltag

12.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. SBB Baskets Wolmirstedt 74:87

Die SBB Baskets haben am Freitagabend in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A mit 87:74 bei den Paderborn Baskets gewonnen. Es war der dritte Saisonsieg für den Aufsteiger – und das gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie mit defensiven Lücken auf beiden Seiten. Die SBB Baskets liefen lange einem Rückstand hinterher. Nach dem ersten Viertel führte Paderborn mit drei Zählern (27:24), zur Halbzeit mit vier Punkten (50:46). Auch nach dem dritten Spielabschnitt lagen die SBB Baskets noch zurück (63:67). Im letzten Viertel schraubten die Gäste dann ihre defensive Intensität nach oben und kamen so auch offensiv besser ins Rollen.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns, um einfach auch Selbstbewusstsein zu finden. Am Anfang haben wir uns defensiv schön schwergetan. In der Verteidigung haben wir dann besser ins Spiel gefunden, das hat die Grundlage gesetzt, dass wir einen Weg gefunden haben, im Spiel zu bleiben. Das war ein Sieg des gesamten Teams und ich bin wahnsinnig stolz auf die Jungs.“

 

13.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. RheinStars Köln 95:83

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihren zehnten Saisonsieg geholt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die RheinStars Köln 95:83 (52:37).

Die Veilchen starteten mit viel Energie in der Offensive in die Partie, doch auch die Rheinländer fanden Wege zum Korb (8:7). Doch dann legten die Hausherren einen kurzen Zwischenspurt ein, den Ramstedt zum 14:7 abschloss. Die Kölner zeigten sich wenig beeindruckt und kämpften sich auf 18:16 heran. Zwar konterte Zach Jackson von außen zum 21:16, doch Paige sorgte dafür, dass die Gäste dranblieben (23:30). In die Viertelpause gingen die Göttinger mit einer 24:20-Führung.

Im zweiten Abschnitt brachte Björn Rohwer die RheinStars durch einen Dreier auf 24:23 heran, aber die BG antwortete mit einem 6:0-Lauf zum 30:23 und zwang die Kölner zu seiner ersten Auszeit. Julius Böhmer erhöht den Veilchen-Vorsprung auf zehn Zähler (37:27). Die Göttinger leisteten sich im Anschluss Unkonzentriertheiten in der Verteidigung, die die Kölner nutzten, um wieder zu verkürzen (37:31). Vor der Halbzeitpause verkürzten die Rheinländer noch auf 52:37.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber ihre Überlegenheit aus. Hendrik Drescher ließ den BG-Vorsprung durch zwei Dreier in Folge auf 64:42 anwachsen. Im Anschluss daran schafften es die Kölner, sich Punkte an der Freiwurflinie zu erarbeiten und auf 66:51 zu verkürzen. Die RheinStars kämpften, sodass Haris Hujic per Dreier auf 68:55 verkürzte. Die Göttinger fingen sich aber wieder und bauten ihren Vorsprung bis zum Viertelende auf 79:60 aus.

Im letzten Abschnitt warfen die Rheinländer noch einmal alles in die Waagschale, während bei den dezimierten Veilchen nun die Kräfte schwanden. Die Gäste arbeiteten sich Stück für Stück heran. Nachdem Tim Davis einen Freiwurf verworfen hatte, sicherte sich Marko Cuvalo den Rebound und verkürzte auf 84:72. Die Kölner gaben nicht auf – Cedric Russell traf zum 87:76. Näher ließen die Göttinger den Gegner aber nicht mehr herankommen.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsruhe LIONS 96:77

Mit einer dominanten Leistung in der zweiten Halbzeit haben die VfL SparkassenStars Bochum die PS Karlsruhe Lions am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die Schranken gewiesen. Sie distanzierten damit den direkten Konkurrenten aus Baden und begeisterten die Fans in der Bones Hands Arena.

Die Lions kamen etwas besser in die Partie. Bei den SparkassenStars war ein bisschen Nervosität zu spüren. So hatten die Karlsruher bis zur Endphase des ersten Viertels leicht die Nase vorn. Ein spektakulärer Alley Oop von Brandon Porter war der Höhepunkt des Spielabschnitts. Drei Minuten vor der Viertelpause legten die Bochumer dann einen 8:0-Lauf hin und gingen erstmals in Führung. Vor dem zweiten Viertel stand es 22:21 für die SparkassenStars.

Die Nase vorne hatten dann nur noch die SparkassenStars. Bis kurz vor der Halbzeit immer nur leicht, aber dann legten die Mannen von Headcoach Felix Banobre einen fulminanten Schlussspurt hin und bauten die Führung erstmals zweistellig aus. Karlsruhe wirkte angeknockt und die SparkassenStars entschlossen den fünften Heimsieg in Folge einzufahren. Zur Halbzeit stand es 49:38 für die Bochumer.

Auch im dritten Viertel ließen die SparkassenStars keine Zweifel aufkommen. Die Löwen wehrten sich zwar nach Kräften, wurden aber durch die immer intensiver werdende Defense der SparkassenStars ausgebremst. Das gesamte Team spielte sehr variabel, traf aus der Distanz, war aber auch in der Zone brandgefährlich. Vor dem letzten Viertel stand es 72:61 für die Bochumer.

Niklas Geske sorgte für die Vorentscheidung, als er einen Fast Break mit einem Korbleger zum 86:70 abschloss. Felix Banobre brachte nun auch die beiden Young Guns Mats Neumann und Aurel Bucur, der noch drei Punkte per Freiwurf erzielte. Die SparkassenStars gewannen die Partie gegen die Lions mit 96:77.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Bozich Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen 81:60

Am vergangenen Samstagabend konnten sich die Bozic Knights mit 81:60 gegen Phoenix Hagen durchsetzen und damit ihren sechsten Erfolg am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga einfahren. Mit fünf Siegen aus den letzten sechs Partien bauen die Teckstädter ihre Serie weiter aus.

Die mit Abstand erfolgreichste Offensivtruppe traf auf die derzeit beste Verteidigungsreihe der Liga und schon das Anfangsviertel setzte die Weichen für die Richtung, an die es an diesem Abend gehen sollte. Zwar gelang den Kirchheimer Gastgebern mit 18 Punkten im Offensivbereich allemal ein durchschnittliches Viertel, jedoch waren es gerade einmal sieben Punkte, die das erwartete, Hagener Offensivfeuerwerk in den ersten zehn Minuten erzielen konnte.

In den ersten fünf Minuten des zweiten Viertels waren es anschließend nur zwei Punkte, die aufs Scoreboard der Hagener wanderten. Neun Punkte nach 15 Spielminuten hat durchaus extremen Seltenheitswert. Insbesondere gegen einen solch hochkarätigen Gegner. Doch der eigene schwache Offensivoutput (24 Punkte) schien für gedämpfte Stimmung zu sorgen. Dies nutzten die Gäste aus, um bis zur Halbzeit noch 17 Zähler zu erzielen. Beim Stand von 34:26 ging es in die Halbzeitpause.

Im Anschluss starteten die Ritter durch. Endlich fielen die Würfe und nach einem 10:0 Lauf mit Punkten von Phillip Russell, Lucas Mayer und Nico Bretzel, lagen die Bozic Knights mit 48:32 in Führung. Doch die Hagener steckten zu keinem Zeitpunkt auf. Die Partie pendelte in den folgenden Minuten rund um eine 10 Punkte Führung der Hausherren. Mit einem 59:48 Zwischenstand ging es ins Schlussviertel.

Und Hagen wollte es nochmal wissen. Bis auf sechs Punkte konnte der Rückstand verkürzt werden. Die Teckstädter behielten jedoch einen kühlen Kopf, trafen in der Offensive gute Entscheidungen und zogen wieder davon. Am Ende stand ein beeindruckender 81:60 Heimerfolg zu Buche.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Uni Baskets Münster 71:83

Die Uni Baskets feiern Befreiungsschlag in Tübingen: Eine fulminante erste Halbzeit der Münsteraner war am Samstagabend der Grundstein des eminent wichtigen 83:71-(43:27) -Auswärtserfolgs.

Sage und schreibe knapp sechs Minuten gestatteten höchst aggressiv verteidigende Uni Baskets den Tigers keine Zähler. Der gelungene Einstieg über Nick McMullen, Julian Larry und Andrew O’Brien zwangen die Tigers zur ersten Auszeit (0:9). Diese verpuffte, denn der Fastbreak-Dreier von Neil Masic stellte gar auf 0:14 (5.). Über den vierten Münsteraner Dreier durch Cosmo Grühn und den Durchbruch von Thore Dilschmann erhöhten die Gäste bis zur Viertelpause auf 11:26.

Defensiv spielten die Gäste auch im zweiten Viertel ungemein fokussiert. Tübingen kam nur schwer in die Ballbewegung hinein. Dann leisteten sich die Münsteraner viereinhalb Minuten ohne einen Zähler und versäumte so, das Spiel noch deutlicher zu gestalten. Über weitere Hustle-Plays – vor allem über Julian Larry spielte das Rohdewald-Team seine Stärken aus. Mit verwandelten Freiwürfen sorgte die Münsteraner für eine 43:27-Halbzeitführung.

Mehr Tübinger Energie musste fortan in der Verteidigung gematcht werden. Trotz des guten Einstiegs in die zweite Hälfte (30:47, 32.) geriet Münsters Defensive in eine Phase der Unordnung (36:48, 34.), wusste diese jedoch schnell wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Doch die ruhig gespielte Paul Horn-Arena erwachte, als die Tübinger plötzlich das Feld weit machten und erfolgreich Dreier zu einem 11:0-Lauf warfen. Nur noch 55:62 vor dem Schlussviertel.

Viertelübergreifend blieben die Münsteraner über vier Minuten ohne Punkte, auf fünf Punkte schrumpfte die einst komfortable Führung (57:62). Jason Ani aber stoppte die Offensiv-Flaute und sein Team brachte fortan den sich anbahnenden offenen Schlagabtausch zum Erliegen. Die Uni Baskets übernahmen das Tempo. Beachtlich souverän in Anbetracht des Rucksacks der Niederlagenserie auf dem Rücken brachten die Baskets den dritten Saisonsieg über die Zeit.

 

13.12.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven 103:81

Zum zweiten Mal in dieser Woche stehen die HAKRO Merlins auf dem Parkett. In der Arena Hohenlohe liefen die Zauberer zu einem absoluten Topspiel gegen die Eisbären aus Bremerhaven auf.

Nach verlorenem Sprungball eröffnete Ogunsipe das Spiel, bevor erst Blunt per Korbleger und anschließend Gaines nach einem Steal erhöhten (7:3). Immer wieder schaffte es die Mannschaft aus dem Norden jedoch die Partie wieder eng zu machen. Kurz vor der ersten Unterbrechung gelang es den Gastgebern ein wenig Luft zwischen sich zu bringen und das punktereiche erste Viertel mit einem Stand von 33:26 beendete.

Im zweiten Viertel waren es die Gäste, die zuerst punkten konnten. Die Zauberer fanden darauf jedoch sofort die passende Antwort und bauten die Führung zweistelligen aus (42:30). Die Merlins spielten ihre Angriffe erfolgreich aus, schafften es sogar mit zwei Steals den Gästen mögliche Punkte zu verhindern. Geschlagen gaben sich die Eisbären noch lange nicht und beide Mannschaften verabschiedeten sich mit 61:48 in die Kabinen.

Aus der Kabine kamen die Crailsheimer hellwach. Trotz Annäherungsversuchen der Gäste, hielten die Merlins ihre Führung stabil. Sechs defensive Rebounds in Folge schnappten sich die Hausherren und konnten gleichzeitig vorne im Angriff ihre Chancen ausspielen, sodass die Gäste ein Timeout nehmen mussten (73:56). Gardner stellte mit einem Treffer hinter der Drei-Punkt-Linie sofort klar, dass die Hohenloher nicht ohne einen Sieg nachhause gehen wollten.

In den finalen zehn Minuten wussten sich die Gäste gegen die starke Offensive der Merlins nicht mehr anders als mit Fouls zu helfen. Mit schnellen Schritten näherten sich die Zauberer der Dreistelligkeit. Die 100 machte nach 39 gespielten Minuten schließlich Madlock mit zwei Freiwürfen voll. Mit 103:81 sicherten sich die Hausherren weitere zwei Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

14.12.2025 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BBC Bayreuth 95:84

Trotz einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit musste der BBC Bayreuth heute Nachmittag am 12. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine 84:95 (37:51)-Niederlage bei den GIESSEN 46ers hinnehmen.

Nach recht nervösem Beginn auf beiden Seiten fanden die Gastgeber deutlich besser in die Partie und gingen mit 12:0 in Führung. Erst nach knapp viereinhalb Minuten erzielte Rayshawn Mart mit dem 2:12 die ersten Bayreuther Punkte. Gießen erhöhte dann auf 18:6, ehe KeVaughn Allen sowie Cantia Rahming weiter auf 12:18 verkürzten. Bayreuth war jetzt deutlich besser in der Partie. Nach der Aufholjagd des BBC stand es zur ersten Viertelpause 23:20 für Gießen

Allen traf dann den ersten Dreier der Partie zum 23:29 und Diallo versenkte die nächste Alley-oop-Aktion zum 25:29. Allen ließ einen weiteren Dreier zum 28:30 folgen, im Gegenzug traf Robin Benzing auch aus der Distanz – 33:28 für die Mittelhessen. Ein weiteres Mal Benzing aus der Distanz brachte die Gastgeber nach knapp 16 Minuten mit 41:31 in Front. Die Partie blieb weiter zerfahren mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Letztlich ging es mit 51:37 für Gießen in die Halbzeitpause.

Allen und Brandwijk mit einem Statement-Dunk und einem Bonusfreiwurf verkürzten für den BBC schnell auf 43:51. Mart stellte mit weiteren siebe Zählern in Folge auf 50:51. Bayreuth hatte massives Momentum. Gießen riss dann die Partie wieder etwas mehr an sich. 68:61 stand es knapp zwei Minuten vor Viertelende, Allen und Mart hatten Dreier getroffen, dann versenkte Horn einen weiteren Distanztreffer zum 64:68. Bis zur Viertelpause stellte Gießen auf 72:66.

Die Gastgeber zeigten zu Beginn des Schlussabschnitts viel Aggressivität und stellten wieder auf 76:66. Brandwijk markierte mit zwei Freiwurftreffern und anschließend mit einem Dunk das 70:76. Die Gastgeber erhöhten dann mit einem 7:1-Lauf wieder auf 83:71. Ikejiaku stellte auf 78:85. Dann baute Gießen den Vorsprung abermals auf 91:78 aus. Ein abschließender Korb von Horn waren die letzten Bayreuther Lebenszeichen, am Ende hatte Gießen mit 95:84 gewonnen.

 

14.12.2025 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. EPG Baskets Koblenz 83:95

Die EPG Baskets Koblenz schlagen auch die Bayer Giants Leverkusen auswärts mit 83:95 (47:38). Zunächst standen die Vorzeichen allerdings gar nicht gut für die Schängel.

Man erwischte einen klassischen Fehlstart und Leverkusen gelang ein schnelles 9:0. Fast vier Minuten brauchten die Koblenzer, bis sie durch einen Dunk von Decorian Jeffries zu ihren ersten Punkten kam. In drei aufeinander folgenden Angriffen versenkten zunächst Wishart, dann Niedermanner ihre Dreier, abgerundet durch einen zweiten Dunk von Jeffries zum 10:10. In der Folge kam es Immer wieder zu Spielunterbrechungen und es stellte sich kein Spielfluss ein.

Die Partie war auf Koblenzer Seite weitestgehend von Einzelaktionen geprägt und man bekam die Leverkusener Offensive nicht richtig in den Griff. Es gelang den Nordrhein-Westfalen, sich peu à peu immer weiter abzusetzen, bis Coach Stephan Dohrn beim Spielstand von 41:29 die Notbremse zog und eine Auszeit nahm. Die EPG Baskets schafften es in den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit mit neuem Schwung noch einmal auf 47:38 zu verkürzen.

In der zweiten Halbzeit kam Koblenz mit völlig anderem Gesicht und Körpersprache aus der Kabine. Die Partie nahm deutlich an Fahrt und Qualität auf und entwickelte sich zu einem sehr ansehnlichen Basketballspiel, das Ende des dritten Viertels wieder völlig ausgeglichen war. Koblenz fühlte sich durch wiederholt umstrittene Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt, die Mannschaft ließ sich davon jedoch nicht beirren und drehte erst recht auf.

Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung, die im letzten Viertel zum Sieg führte. Vier Minuten vor Schluss stand es 79:79 und es sollte zum finalen Showdown kommen. Die nächsten drei Angriffe wurden durch Dreier von Marko Bacak, Calvin Wishart und von Badu Buck zum 81:88 erfolgreich abgeschlossen. Drei Angriffe auf beiden Seiten, 9:2 Punkte für Koblenz. Dies bedeutete die Entscheidung in der Crunchtime. Die Partie ging schließlich mit 83:95 an die EPG Baskets.

 

14.12.2025 17:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Artland Dragons 92:104

Die Nürnberg Falcons haben ihr gestriges Heimspiel gegen die Artland Dragons mit 92:104 (38:43, 82:82) nach Verlängerung verloren. Es war ein sehenswertes Spiel vor 1964 Zuschauern in der Kia Metropol Arena.

Es war ein Spiel der Läufe am 3. Advent, das knapp 2.000 Fans in der Kia Metropol Arena verfolgten. Nach einem starken Auftakt-Viertel der Falken, drehten die Gäste die Partie zur Pause (38:43).

In Halbzeit 2 waren dann wieder die Hausherren am Zug. Im Schlussviertel zeigte jedoch Artland seine Qualität und sah bereits wie der sichere Sieger aus. Mit einem starken Schlussspurt retteten sich die wackeren Falcons in die Overtime. Dort machten die Dragons dann aber kurzen Prozess und gewannen schlussendlich 92:100.

Falcons-Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Artland. Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben. Wer daheim nach dem ersten Viertel so deutlich führt und im Schlussabschnitt fünf Minuten vor dem Ende 71:63 vorne liegt, muss den Sack zumachen. Das ist uns schon mehrfach passiert in dieser Saison. Das müssen wir abstellen.“

 

 

Nachberichte ProB Nord 12. Spieltag

06.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. TKS 49ers 76:82

Im Duell der Tabellenplätze 13 und 14 können die TKS49ers in der zweiten Hälfte an sich reißen und gewinnen mit 82:76. Sie holen somit ihren dritten Saisonsieg und sichern ein Vorrücken auf die 13. Stelle in der Tabelle.

Im ersten Viertel beginnt das Spiel auf Augenhöhe. Bis Vechta in den letzten vier Minuten einen 11:2 Lauf bis zum Ende des ersten Abschnitts startet. Ballverluste und eine schlechte Chancenverwertung führten zur Flaute der 49ers. Trotz der guten Aussicht für Vechta konnten sie keine ihrer 5 Dreier verwerten, was weiter ein Problem darstellen wird.

Im folgenden Viertel geht es erst vergleichbar weiter. Die Gastgeber konnten so ihre Führung auf 10 Punkte ausbauen. Doch binnen zwei Minuten haben die 49ers diesen Vorsprung mit einem 10:0 Lauf komplett beseitigt. Bis zum Ende der Hälfte schwankt die Führung hin und her. Beim Ertönen der Sirene stand es 37:35 für Rasta Vechta.

Nach der Halbzeitpause konnten die 49ers ihre gute Arbeit in der Offensive fortsetzen, wohingegen die Gastgeber ihre Würfe nicht treffen konnten, darunter vier verworfene Dreier am Stück. Das Resultat nach 5 Minuten: eine 9 Punkte Führung für die 49ers. In der zweiten Hälfte des Abschnitts konnte sich Vechta wieder etwas fangen und den Abstand zum letzten Viertel auf 4 Punkte begrenzen.

Diesen Trend können sie weiter fortsetzen und die Führung zurückholen, welche sie bis auf 4 Zähler ausbauen können. Daraufhin wachen die 49ers wieder auf und setzen dem Ganzen ein Ende. Ein Dreier, zwei Meter hinter der Linie, von Lukas Wagner, zur auslaufenden Shotclock, zwei Minuten vor Schluss, ist der letzte Schlag, den es gebraucht hat, um das Spiel zu entscheiden. Eine so entstandene 10 Punkte Führung ist trotz Vechta’s Versuch nicht mehr einzuholen.

 

06.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. LOK BERNAU 91:84

Einmal mehr überzeugen die Dragons gegen ein Top-Team der ProB. Rhöndorf gewinnt gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU nach Overtime mit 91:84 (38:46, 12:5). Aufatmen ging nach dem Krimi durch die Ränge im DragonDome. Gelang es den Rheinländern doch, die Negativserie zu stoppen und in der Tabelle punktetechnisch wieder zu den Playoff-Plätzen aufzuschließen.

Nach einem Erfolgserlebnis sah es für die Hausherren in der ersten Halbzeit jedoch nicht aus. Da Bernau ihre Korbchancen in der Zone hochprozentig verwandelte und Rhöndorf auch noch ein paar hundertprozentige Würfe verfehlte, ging das Team von Coach Oppland zwischenzeitlich verdient mit 30:43 in Führung (18“). Es war einem 6:0-Lauf von Rhöndorf zu verdanken, dass der Vorsprung zum Pausentee auf acht Punkte schmolz (38:46).

Was der Dragons-Coach seinen Jungs für die zweite Spielhälfte mit auf den Weg gab, zeigte Wirkung. Sie waren wie ausgewechselt, nahmen die harten Zweikämpfe an und waren plötzlich ebenbürtig. Rhöndorf glich sogar in der 24. Minute durch einen Dreier von Lagui Diallo aus. Die Dragons nutzten das Momentum zu einem 14:0-Lauf, gleichbedeutend mit der 52:48-Führung (25“). Das letzte Wort im Viertel gehörte allerdings Bernaus Guy Nahmias, der einen Buzzer-Dreier zum 59:61 reinnagelte.

Im letzten Spielabschnitt gings hin- und her, die Führung wechselte mehrfach, bis Rhondorf das Momentum zum Sieg in eigener Hand hatte. Juhwan Harris-Dyson stand 28 Sekunden vor Schluss beim Zwischenstand von 78:79 an der Freiwurflinie, zuvor hatte der angeschlagene US-Amerikaner bereits zwei Chancen vergeben, verwandelte diesmal zumindest einen zum 79:79 – gleichbedeutend mit Overtime.

In den fünf Extraminuten riefen die Dragons dann ihr ganzes Potenzial ab und rangen Bernau nieder. Mit 12:5 setzte Rhöndorf sich klar durch, wozu Duje Dujmovic mit sechs Punkten einen wesentlichen Anteil hatte. Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Wir haben heute in der ersten Halbzeit, gerade im Rebound, überhaupt keinen Zugriff gehabt. Was die Jungs da in der zweiten Halbzeit abgeliefert haben, war purer Einsatzwillen, pure Energie – darauf bin ich sehr stolz.“

 

06.12.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 100:90

Die Baskets Juniors / TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord die dritte Niederlage in Folge kassiert. Beim zuvor punktgleichen SC Rist Wedel unterlag die Mannschaft von Trainer Artur Gacaev am Samstagabend mit 90:100.

Die Baskets Juniors gerieten in der ersten Halbzeit Stück für Stück immer deutlicher in Rückstand und sahen sich zum Seitenwechsel mit einem 39:56 konfrontiert. Entsprechend groß war die Herausforderung für den Aufsteiger, einen Weg zurück in die Partie zu finden. „Wir wussten, dass Wedel sehr athletisch ist“, sagte Headcoach Gacaev nach der Schlusssirene, „allerdings konnten wir zunächst nicht mithalten. In der Kabine haben wir den Jungs Mut gemacht, ihr Spiel zu spielen.“

Einige gute Momente in der zweiten Halbzeit durften in der Folge auf der Positivliste verbucht werden, allerdings war die Hypothek zu groß, um noch ernsthaft in die Nähe eines großen Comebacks zu gelangen. „Wir wollten den Rhythmus des Gegners brechen und haben unsere Verteidigung immer mal wieder umgestellt. Das vierte Foul gegen Jon’il und die verpasste Chance, noch einmal auf sechs oder sieben Punkte heranzukommen, waren ärgerliche Momente“, so Gacaev.

„Wedel war wirklich sehr gut, wir sind an unsere Grenze gekommen. Aber: Wir wissen jetzt, was auf uns zukommt, und wollen im Rückspiel antworten.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Itzehoe Eagles 87:89

Die letzte Minute beginnt im Spitzenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga zwischen Tabellenführer ETB Miners Essen und den Itzehoe Eagles. Noch knapp 15 Sekunden, Trey McBride treibt den Ball nach vorn. Sein Versuch wird geblockt, doch er sichert den Ball, der über Schmikale und Finn Fleute zu Sven Cikara an die Dreierlinie kommt. Er trifft – die 89:87-Führung mit nur noch 1,2 Sekunden auf der Uhr. Noch einmal nimmt Essen die Auszeit, der letzte Angriff bringt nichts mehr ein.

Es ist der Schlussakkord eines sehr sehenswerten Spiels auf hohem Niveau und mit viel Kampf, in dem das Pendel mal in die eine, dann in die andere Richtung ausschlägt. Die Miners starten stark mit zwei Dreiern, die Eagles kontern aus der Distanz durch Chris Herget und McBride. Viel Tempo und aggressive Verteidigung auf beiden Seiten führen zu einigen Ballverlusten, das erste Viertel geht mit 20:19 an die Gastgeber.

Im zweiten Abschnitt bleibt die Eagles-Defense stark, sie spielen gute Würfe heraus, treffen sie aber zunächst nicht. Das ändert Schmikale mit drei Dreiern, der letzte bringt das 40:36 anderthalb Minuten vor der Halbzeit. Das 21:18 in diesem Viertel bedeutet schließlich eine 40:38- Halbzeitführung.

Nach dem Wechsel spielen die Gäste noch stärker und übernehmen das Kommando. Der Vorsprung wächst bis auf 52:40, dann bekommen die Eagles Probleme gegen die aggressive Verteidigung der Miners und verlieren mehrfach schon am eigenen Korb den Ball. Den 8:0-Lauf der Gastgeber beendet schließlich Fleute mit einem Drei-Punkte-Spiel: Korb trotz Foul und verwandelter Freiwurf. 25:24 endet das Viertel, mit 65:62 geht es in die letzten zehn Minuten.

Zwei McBride-Dreier vergrößern den Vorsprung, doch auch die Essener können es aus der Distanz: Erfolgreiche Distanzwürfe von Marc Friederici und Quashawn Lane drehen die Partie, plötzlich führt Essen mit 84:81. Aber wieder einmal zeigen die Eagles großen Charakter – und spielen eine denkwürdige letzte Minute. Glücklich, aber verdient, so stuft Coach Timo Völkerink den Erfolg ein. „Ein nervenaufreibendes Spiel, in dem wir uns als Coaches gewünscht hätten, es früher zu gewinnen.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. BSW Sixers 69:67

Das Spiel gegen starke BSW Sixers war wie erwartet hart umkämpft. Und das bis zur letzten Sekunde. Die EN Baskets kamen sehr schleppend ins Spiel. Anders die Gäste, die von Beginn an zu einfachen Punkten kamen. 16:26 hieß es dann auch nach den ersten zehn Minuten.

Das zweite Viertel konnten die Baskets vor allem defensiv zulegen und erlaubten den Sixers nur 10 Punkte. Zur Halbzeit stand es dann ausgeglichen 36:36. Im dritten Viertel konnte sich erneut kein Team absetzen. Durch drei Dreier des wurfstarken Erik Nyberg konnten die Blau-Gelben mit einem kleinen Polster, 55:53, in das letzte Viertel gehen.

Im letzten Viertel blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Beim Stand von 67:67 wurde Jascal Knörig 0,3 Sekunden vor dem Ende gefoult. Zwei Freiwürfe. Der erste zittert sich in den Korb. 68:67. Den zweiten Freiwurf will Knörig absichtlich daneben werfen, damit die Spieluhr beginnt zu laufen. Doch er trifft auch den zweiten Freiwurf. Auszeit Sixers. Der letzte Wurf verfehlt sein Ziel. Sieg EN Baskets.

Falk Möller (Headcoach EN BASKETS Schwelm): „Das war sicherlich das erwartet schwierige Spiel, dennoch haben wir den Sixers zu viele einfache Punkte erlaubt. Jetzt freuen wir uns aber über den Sieg und bereiten uns nächste Woche auf das Spiel in Neustadt vor.“

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Hertener Löwen 72:63

Mit Leidenschaft, Einsatz und starker Defensive haben die Iserlohn Kangaroos am Samstagabend einen wichtigen 72:63-Erfolg gegen die Hertener Löwen gefeiert. Vor einer mitreißenden Kulisse in der Matthias-Grothe-Halle zeigte das Waldstadt-Team eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Von Beginn an bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Mit intensiver Verteidigung zwangen sie Herten zu schwierigen Würfen und erspielten sich selbst durch geduldige Offense immer wieder gute Abschlüsse. Bereits nach dem ersten Viertel führten die Gastgeber mit 22:12 – ein Vorsprung, der bis ins dritte Viertel kontinuierlich anwuchs. Besonders beeindruckend: die defensive Stabilität und das Zusammenspiel aller Mannschaftsteile, die den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließen.

„Wir haben heute als echtes Team verteidigt, jeder hat für den anderen gearbeitet – genau das ist Kangaroos-Basketball“, sagte Iserlohns Headcoach Toni Prostran nach der Partie.

Mit einer 18-Punkte-Führung gingen die Iserlohner ins Schlussviertel. Doch in den letzten Minuten wurde es noch einmal spannend: Nach einigen Fehlern der Kangaroos kamen die Hertener Löwen noch einmal bis auf sechs Punkte heran. In der Schlusssekunde setzte Luca Michels schließlich mit einem Buzzer Beater zum 72:63-Endstand den Schlusspunkt und brachte die Matthias-Grothe-Halle vor Begeisterung zum Explodieren.

„Das war ein Sieg, der unglaublich guttut“, erklärte Kapitän Ruben Dahmen. „Wir haben heute gezeigt, dass wir als Mannschaft zusammenstehen. Die Energie von den Rängen war Wahnsinn – das hat uns durchgetragen.“

 

07.12.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. TSV Neustadt temps Shooters 100:85

Am Sonntag reisten die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit vier Niederlagen in Folge im Gepäck nach Rostock. Nach einer intensiven und guten Trainingswoche sollte endlich wieder gewonnen werden, doch es kam ganz anders.

Die ersten Punkte der Partie gingen auf das Konto der Gäste, die nach schönem Zuspiel von Jelovcic auf Marei erfolgreich waren. Das Spiel war zu Beginn zerfahren, beiden Teams gelang nicht wirklich viel. So stand es in der 7. Minute 13:9 für die Seawolves. Während die Gastgeber die Geschenke der Neustädter im Anschluss auszunutzten und dadurch bis zum Viertelende den Vorsprung auf 24:16 ausbauten, waren es bei den temps Shooters Einzelaktionen und Ballverluste, die das Spiel bestimmten.

In den ersten drei Minuten des 2. Viertels war ein wenig mehr Energie bei den Gästen zu spüren, sodass die Rostocker keine Punkte erzielen konnten, während die temps Shooters auf 24:22 verkürzten. Allerdings fingen sich die Gastgeber schnell wieder und nutzten die schwache Defensive der Neustädter aus. Der Vorsprung konnte so wieder ausgebaut werden und zwei Sekunden vor dem Halbzeitpfiff besorgte der überragende Jonas Zilinskas den 52:41 Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Neustädter nicht bedeutend näher, wodurch sich der Rückstand bei um die -11 Punkten einpendelte. Vor allem Neustadts Topscorer Jelovcic war es in dieser Phase, der seine Mannschaft (mit 16 Punkten allein in diesem Viertel) überhaupt in Schlagdistanz hielt. Wie schon kurz vor der Halbzeit waren es die Rostocker, die durch einen Buzzerbeater den Vorsprung auf 80:65 erhöhten und mit einer ordentlichen Führung in die letzten zehn Minuten gingen.

Im letzten Abschnitt gelang es den Gästen nicht mehr die Rostocker in Bedrängnis zu bringen. Der Rückstand wuchs zwischenzeitlich auf über 20 Punkte an und Seawolves Kapitän Chris Frazier erzielte in diesem Viertel drei Dreier in Folge für sein Team. Am Ende verbuchen die temps Shooters eine verdiente 100:85 Niederlage. Die Negativserie geht also weiter.

 

Nachberichte ProB Süd 12. Spieltag

05.12.2025 19:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. Porsche BBA Ludwigsburg 69:82

Ludwigsburg beendet die Hinrunde der ProB Süd mit einem überzeugenden 82:69-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball II. Im BMW-Park sind die Gelb-Schwarzen über die vollen 40 Minuten tonangebend, liegen, bis auf eine kurze Sequenz in der 11./12. Spielminute, dauerhaft in Front und beenden die erste Hauptrunden-Halbserie mit einer 7:5-Bilanz und in den Top-6 der Tabelle.

Die Barockstädter reisten mit dem Selbstbewusstsein von zwei aufeinanderfolgenden Siegen sowie den nach Verletzungen ins Aufgebot zurückgekehrten Julis Baumer und David Engelhart an. Sie agierten am Isarufer also in Bestbesetzung, was sich ab dem Tip-Off bemerkbar machen sollte: Die Gäste sorgten für die ersten Punkte, den ersten Lauf und eine Vielzahl an Offensivrebounds, die zunächst durch den Spielstand und dann von einem Buzzerbeater von Lars Danziger veredelt wurden (17:19, 10. Spielminute).

Die Hausherren hatten zwischenzeitlich mit einem 8:0-Lauf das Geschehen ausgeglichen gestaltet und im zweiten Viertel auch kurzzeitig die Führung übernommen, waren aber sichtbar überfordert ob der schwäbischen Defensiv-Intensität und Trefferquote. Simon Feneberg und Co. forcierten insgesamt 24 Turnover und waren auch aus der Distanz treffsicher. Ein 11:0-Run sorgte für ein gutes Ludwigsburger Halbzeitergebnis, was nach dem Seitenwechsel fortwährend verbessert wurde.

Denn während der FCBB II in der Zone, durch Alessio Calamita und Kilian Fischer durchaus zu gefallen wusste, galt dies für die Gäste in Gänze. Sie teilten das Spielgerät, fanden die besser postierten Nebenleute und verwandelten die Big Plays, sodass sie bereits vor dem Schlussabschnitt deutlich zweistellig führten und die bayerische Moral brachen.

Das vierte Viertel erlebte hierdurch einen rapiden Spannungsabfall, der von den bereits genommenen drei Auszeiten Emir Mutapcics begünstigt wurde. Ludwigsburg brachte den Vorsprung mit Leichtigkeit über die Zeit, Khee Rhee nutzte seine Möglichkeiten zur Rotation – und konnte sich schon weit vor dem Ertönen der Sirene über einen sehr gelungenen Hinrunden-Abschluss freuen.

 

06.12.2025 18:00 Uhr Dresden Titans vs. Ahorn Camp Baskets 98:73

Die Dresden Titans konnten am 12. Spieltag der ProB Süd in der Margon Arena weiter ihre Heimstärke beweisen. Gegen die Gäste aus Speyer konnten die Elbriesen durch eine geschlossene Vorstellung an beiden Enden des Feldes einen souveränen Erfolg einfahren.

Mit konzentrierter Verteidigung und hohem Tempo spielten sie sich früh eine deutliche 21:2-Führung heraus. Speyer findet offensiv zunächst keinerlei Lösungen. Erst vier Punkte in Folge von Geißler bringen neue Energie ins Spiel der Gäste und die anfängliche Spielfreude der Titanen verläuft etwas im Sande. Nach einer Auszeit zeigt sich das frisch entfachte Feuer besonders bei Best Otakho. Mit Ablauf der Uhr vollendet er einen spektakulären Putback-Dunk und setzt den Schlusspunkt unter das erste Viertel – 31:15.

Auch im zweiten Abschnitt bleibt Otakho der Aktivposten: Erst räumt er am eigenen Brett auf, dann schließt er per And-One ab. Parallel beweist sich Kelvin Kollmar, der seinen zweiten Dreier einstreut und die Führung auf 19 Zähler ausbaut. Eine starke, konzentrierte Verteidigung sichert den Titanen schließlich die phänomenale 54:26-Halbzeitführung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte folgt der nächste Rückschlag für Speyer: Daryl Woodmore, einer der Führungsspieler der Baskets, muss nach zwei unsportlichen Fouls frühzeitig aus der Partie verabschieden. Aus der Distanz zeigen sich die Gäste danach zwar routinierter als noch in Hälfte eins, doch das offensiv heiß brennende Zeichen setzt erneut Otakho, der unermüdlich die Korbanlagen testet. Nach einem weiteren dominanten Viertel leuchtet ein klares 76:48 auf der Anzeigetafel.

Der Auftakt in die letzte Spielperiode verläuft aus der Sicht der Gastgeber weniger erfolgreich. Die Titanen finden offensiv kaum Lösungen, bis auf einen: Scott Stone punktet weiter verlässlich und hält den Rhythmus am Leben. Für einen gebührenden Abschluss sorgt jedoch Leonard Benitez. Der 16-jährige Debütant trifft kurz vor dem Ende seinen ersten Profi-Dreier und setzt damit zum 98:62 den Schlusspunkt der Partie.

 

06.12.2025 18:00 Uhr BBC Coburg vs. OrangeAcademy 71:87  

In einem von Emotionen geprägten Topspiel unterlag der BBC Coburg am 12. Spieltag der ProB Süd der OrangeAcademy Ulm mit 71:87. Die Vestestädter, die von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, fanden über die gesamte Spielzeit hinweg zu selten genug offensive Durchschlagskraft, um das orange Defensiv-Bollwerk zu überwinden.

Vom Start weg tat sich der BBC schwer. Zwar kannten die Coburger das Szenario bereits aus den vorherigen Partien, doch im Gegensatz dazu stand auch die ansonsten griffige und intensive Defense aus den Vorwochen nicht. Ulms Toptalent Meissa Faye machte sich das zu Nutzen. Immer wieder fanden ihn seine Mitspieler und der 17-jährige verwandelte. Auch defensiv gestatteten die Gäste den Hausherren kaum freie Würfe, so endete das erste Viertel mit 18:25 für die Gäste.

Doch peu à peu enteilten die Ulmer ab Mitte des zweiten Viertels den Vestestädtern. Nach einem And-One von Big Man Endurance Aiyamenkhue war der Rückstand aus Coburger Sicht wieder zweistellig angewachsen. Joel Cwik stellte nach einem getroffenen Dreier zeitweise auf 16 vor für die Gäste (30:46). Mit 34:47 und 23 Punkten von Meissa Faye gingen beide Teams in die Kabine. Die Stimmung in der Halle schien so entzündlich, dass ein sprichwörtlicher Funken inmitten der Halbzeitpause den Feueralarm auslöste, der sich nach kurzer Zeit als Fehlalarm herausstellte.

Nach einer gut 40-minütigen Unterbrechung anstelle der üblichen 15 konnte es mit Halbzeit Nummer zwei weitergehen. Doch auch da blieben die Ulmer weiter tonangebend. Dieses Mal übernahm Point Guard Namori Omog, der sieben schnelle Punkte verbuchte und die Ulmer weiter zweistellig in Führung hielt (43:56). Der offensive Knoten wollte auf Coburger Seite nicht platzen.

Erst Mitte des Schlussviertels stellten die Vestestädter nach zwei erfolgreichen Dreiern von Herzog und Egger auf 66:71 und vieles deutete auf eine spannende Crunchtime im Spitzenspiel hin. Allerdings verpassten erst Wenzl und im Anschluss Fasoyiro die Partie noch einmal enger zu gestalten oder gar herumzureißen. Die Ulmer hingegen blieben ruhig, nutzten die Coburger Fehleranfälligkeit eiskalt aus und zogen davon.

 

06.12.2025 19:30 Uhr TV Langen vs. SKYLINERS Juniors 70:61

Die Fans des TV Langen erlebten am Wochenende ein echtes Wechselbad der Gefühle im Sportpark Oberlinden. Im hart umkämpften Derby gegen die SKYLINERS Juniors ging die Führung immer wieder hin und her. Erst spät im Spiel konnten die Langener alles klar machen und sich einen äußerst wichtigen Derbysieg sichern. Mit 70:61 gewannen die Giraffen ihr drittes Spiel in Folge.

Zunächst sah es am Nikolausabend jedoch alles andere als rosig aus für den TV Langen. Nach sieben Minuten auf Augenhöhe ließen die Giraffen defensiv viele einfache Punkte zu. Insbesondere Ivan Crnjac und Lukas Samazak nutzten diese Schwächephase aus und stellten letztlich auf ein 17:29 am Ende des ersten Viertels.

Im zweiten Viertel kam Langen aber stabilisierter zurück. Dabei hielten sie sich zeitweise wieder stärker an den Gameplan und schlossen aus kurzer Distanz ab. Frankfurt blieb dennoch mit 42:43 knapp in Front.

Im dritten Viertel taten sich beide Mannschaften äußerst schwer damit zu punkten. Sowohl Langen als auch Frankfurt scheiterten immer wieder in ihren Angriffen, so ging es mit 53:53 ausgeglichen ins letzte Viertel. „In dieser Phase haben wir sehr gute Defense gespielt. Und dann hatten wir zum Ende des Spiels den längeren Atem und haben die einfachen Würfe im letzten Viertel getroffen. Das war der ausschlaggebende Punkt“, betont Langens Headcoach Tobi Jahn.

Allerdings dauerte es auch im letzten Spielabschnitt vier Minuten, ehe Jacob Washington mit zwei verwandelten Freiwürfen die ersten Punkte aufs Scoreboard brachte. Mit zwei Dreiern in Folge kam Frankfurt dann jedoch auf ein 61:59 heran – bei 4:32 Minuten Restzeit. Entscheidend war, dass Frankfurt nach dem Layup durch Jamie Edoka in der achten Spielminute keine weiteren Punkte mehr erzielte. Langen suchte weiter den direkten Weg zum Korb und stellte auf den finalen Endstand von 70:61.

 

07.12.2025 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BG Hessing Leitershofen 88:95

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen bleibt in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA auf der Erfolgsspur. Am Sonntagabend gewann man auswärts bei den CATL Basketball Löwen Erfurt mit 95:88 (53:53), es war der dritte Sieg in Folge für die Kangaroos. Mit diesem rückte man in der Tabelle auf den siebten Platz vor, konnte aber den Rückstand auf Platz 3 im Klassement sogar auf zwei Punkte reduzieren.

Die Thüringer kamen besser ins Spiel, führten rasch 6:0 und gewann dann auch das erste Viertel mit 28:19. In diesem konnte die BG lediglich eine einzige Führung verbuchen, als Brain Dawson per Dreier zum 12:10 eingenetzt hatte. Die zweiten zehn Minuten boten Sport auf höchstem Niveau. Es wurde fulminanter Offensivbasketball gespielt. Die Löwen nutzten ihre Vorteile am Brett aus, dem Duo Noah Kamdem und Paul Albrecht gelangen hier bereits zusammen über 30 Punkte und 20 Rebounds.

Routinier Albrecht zog immer zwei Gegenspieler auf sich, dies beeindruckte ihn aber wenig und er servierte direkt unter dem Brett. Die Kangaroos zeigten sich von der Dreierlinie wie schon gegen Oberhaching sehr treffsicher. Punkt um Punkt kämpften sich die Stadtberger heran, es war Zion Richardson vorbehalten, dann siebzehn Sekunden vor der Halbzeitsirene eine erste 53:52 Führung für die Seinen zu erzielen. Dies war dann auch der Spielstand zum Pausentee.

Im dritten Viertel änderte sich wenig, Erfurt dominierte erst einmal weiter die Rebounds, die Kangaroos trafen weiterhin aus allen Lagen, dazu streuten beide Teams jede Menge Fast-Breaks ein. Nun gelang es aber den Gästen, sich immer wieder kleinere Vorsprünge herauszuarbeiten. 74:68 stand es beispielsweise in der 28. Spielminute. Exakt andersherum als im zweiten Viertel erzielte aber Erfurt mit einem Albrecht-Dreier in letzter Sekunde die 76:74 Führung.

Spannung pur herrschte nun in der Halle. Das letzte Viertel gehörte dann den Kangaroos. Dem Team von Trainer Richter gelang es nun, beim Rebound zuzulegen. Dies gab den Ausschlag, dass es den tapfer kämpfenden Thüringern nicht mehr gelang, eine eigene Führung zu erzielen. Mal waren es sieben Punkte (83:76), dann wieder nur ein Punkt Vorsprung für die Kangaroos (86:85). Aber man hielt dem Druck stand, produzierte keinen einzigen Turnover mehr und behielt am Ende auch von der Freiwurflinie die Nerven.

 

07.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TSV Oberhaching Tropics 72:73

Mit einer vor allem defensiv bärenstarken Leistung gewannen die Oberhaching Tropics überraschend bei den heimstarken Fellbachern und kletterten dadurch auf den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2.ten Basketball Bundesliga Süd.

Zu Beginn der Partie konnten die Tropics das Spiel vor allem dank eines gut aufgelegten Nedzad Muratovic offen gestalten. Doch die Flashers, die von Coach Borisov hervorragend eingestellt waren, brachten den ansonsten so starken offensiven Motor der Tropics gehörig ins Stottern. Der Trainerfuchs der Schwaben ließ vor allem gegen Ligatopscorer Jonathan Zeisberger aggressiv doppeln und brachte die Gleißental-Riesen gehörig aus dem Konzept.

Als die Gastgeber Mitte des zweiten Viertels zweistellig in Führung gingen, sah man im Lager der Gelbhemden dann bereits die Felle davon schwimmen. Dann überraschte man die Flashers ausgerechnet mit Verteidigungsform, für die eigentlich Coach Borisov bekannt ist. Mit der bulgarischen Zonenverteidigung konnte man den bis dato starken Rhythmus der Flashers stoppen und mit einem starken 15:3 Lauf sogar bis zur Halbzeitpause in Führung gehen.

Im dritten Viertel drehten die Mannen um Kapitän Peter Zeis nun richtig auf. Kämpften als Mannschaft wie besessen um jeden Ball und nahmen sich die Kritik des Trainerteams über schwache Verteidigung zu Herzen. Allen voran Jonathan Zeisberger, der sich in die Notizbücher vieler höherklassiger Vereine gespielt hat, ging nun voran. Während er im Angriff wie gewohnt nun nicht zu stoppen war, zeigte er in diesem Spiel auch wie wertvoll er in der Verteidigung sein kann.

Als man im letzten Viertel mit 15 Punkten führte und die Partie entschieden schien, weckte der Borisov seine Mannschaft nochmal auf. Mit einer lautstarken Ansprache, die gefühlt in ganz Fellbach zu hören war, weckte er sein Team nochmal auf und brachte die Tropics mit einer taktischen Umstellung auf Small Ball nochmal stark in Bedrängnis. Doch die Oberhachinger Basketballer, die in der Schlusssekunde noch einen Dreier kassierten, retteten den Vorsprung über die Zeit.

 

Nachberichte ProA 11. Spieltag

05.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen 92:82

Es waren keine durchgehend souveränen 40 Minuten, welche die PS Karlsruhe LIONS im badisch-schwäbischen Duell gegen die Tigers Tübingen am 5. Dezember auf das Parkett zauberten. Angesichts der aktuellen Lage mit zuvor drei Siegen bei sechs Niederlagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA war allerdings sowieso eher harte Arbeit mit Blick auf das Endergebnis gefragt.

Die Partie wurde von Anfang an intensiv geführt, war aber zunächst arm an Punkten. Einem Dreier durch LIONS-Neuzugang Isaiah Hart nach 72 Sekunden folgte 1 ½ Minuten später ein Tübinger Distanztreffer. Kurz darauf gingen die Tigers zum ersten und einzigen Mal an diesem Abend in Führung, denn die Trefferquote der Gäste war durchgehend mäßig. So konnten die LIONS, obwohl selbst nicht fehlerfrei, einen 23:18-Vorsprung mit in die erste Pause nehmen.

Es dauerte bemerkenswert lange – über 13 Minuten – bis die erste Auszeit des Spiels genommen wurde. Die Tigers konnten damit aber zunächst nicht die starke LIONS-Phase unterbrechen. Erst drei Minuten vor der Halbzeitsirene sollte sich das Blatt kurzzeitig wenden. Tübingen hatte seine bis dahin stärkste Phase und LIONS-Headcoach Demond Greene nahm binnen 20 Sekunden gleich zwei Auszeiten. Danach stabilisierten sich seine Schützlinge in der Folge wieder. Karlsruhe bewahrte eine 47:40-Führung zur Pause.

Gleich zwei Dreier durch Tyrese Williams innerhalb der ersten Minute nach Wiederbeginn verschafften den LIONS den nötigen Rückenwind, um die Führung halbwegs stabil zu halten. Es gab innerhalb des dritten Viertels mehrere Momente, in denen die Tigers gefährlich nahe daran waren, das Momentum an sich zu reißen. Die letzte Minute des Spielabschnitts gehörte allerdings wieder den LIONS, die mit einer 73:61-Führung in das Schlussviertels starteten.

Richtig gefährlich wurde es noch einmal, als die Tigers 40 Sekunden vor Spielende per Dreier nochmals auf sechs Punkte herankamen. Nach der unmittelbar darauffolgenden LIONS-Auszeit sorgte allerdings Gabriel Kuku mit einem Distanztreffer auf der Gegenseite für die Vorentscheidung. Danach geschah nichts Spielentscheidendes mehr und die LIONS konnten sich durch einen 92:82 Sieg ihren vierten Erfolg der Saison sichern.

 

05.12.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. SBB Baskets 89:76

Der dritte Erfolg in Serie glückte den HAKRO Merlins zuhause gegen die Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Mit 89:76 setzte sich das Team aus Hohenlohe in der ersten Partie der beiden Vereine durch. Für die Merlins ist es zudem ein guter Einstand in ihren Doppelspieltag, bereits am Montag sind sie im Nachholspiel des neunten Spieltags bei den PS Karlsruhe LIONS wieder gefordert.

Beide Mannschaften mussten nach dem Sprungball erst in die Partie finden. Ogunsipe verbuchte den ersten Punkt von der Freiwurflinie. Den ersten Punkt der Gäste konnte erst nach drei gespielten Minuten auf dem Scoreboard ablesen (3:1). Das Spiel nahm immer mehr Fahrt auf. Blunt klaute sich den Ball der Baskets, welchen Langley von Downtown versenkte und schließlich durch einen erneuten Treffer den Vorsprung auf elf Punkte wachsen lies (14:3, 5. Minute). So ging es für beide Mannschaften bei einem Stand von 27:19 in die erste Spielunterbrechung.

Die ersten Punkte des zweiten Viertels gehörten den Gästen. Die Zauberer zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und setzten ihre Angriffe konsequent durch. Bei den Gästen war es vor allem Wiliamson, der immer wieder mit guten Aktionen hervorstach und mit seinen Punkten 16,17 und 18 zwei Minuten später Headcoach David McCray zum ersten Time-Out zwang. Nach zwanzig Minuten traten die beiden Teams bei einem Stand von 49:43 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel eröffnete Ogunsipe die zweite Hälfte des Spiels per And-One. Nach einer Leistungssteigerung der Gäste im zweiten Viertel, waren es nun wieder die Zauberer, die mehr Erfolg unterm Korb hatten. Nach vier Minuten im dritten Viertel war der Vorsprung bereits wieder an der Schwelle zur Zweistelligkeit. Blunt durchbrach diese erst mit einem spektakulären Dunk und anschließend von Downtown (68:56, 28. Minute). Mit einem Vorsprung von 13 Zählern für die Merlins ging das Spiel in die letzte Unterbrechung.

Der Start in die finalen zehn Minuten verlief für die Hausherren nicht optimal. Zwar ließ man in den ersten vier Minuten nur fünf Punkte der Gäste zu, traf selbst die jedoch die Reuse nicht. Nach 35 Minuten war es Ogunsipe, der die ersten Punkte für die Merlins erschienen lies. Souverän verwalteten die Merlins ihren Vorsprung nun. Den Gästen bot sich kaum noch Gelegenheit. Mit 89:76 gewannen die Crailsheimer gegen die SBB Baskets, der dritte Erfolg in Serie.

 

06.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. GIESSEN 46ers 92:76

Einen erfolgreichen Basketballabend erlebten die RheinStars am Samstag im Düsseldorfer Castello. In der Ausweichspielstätte gelang gegen die favorisierten Gießen 46ers der dritte Saisonsieg – und das beim 92:76 (52:32) in überzeugender Manier.

Anders als in den Begegnungen zuvor waren die RheinStars vor 640 Zuschauern von Anfang an wach und im Spiel. Die Hausherren gingen in der zweiten Minute (4:2) in Führung und gaben diese bis zum Ende nicht mehr her. Im Gegenteil, die Mannschaft von Headcoach Zoran Kukic verteidigte durchweg konzentriert, arbeitete gemeinsam, war schwer auszurechnen und nervte die Gäste um den treffsicheren Robin Benzing in Offense und Defense.

Die Führung wuchs bis zur Pause auf 20 Zähler. Gießen startete zwar mit 7:2 Punkten in die zweite Hälfte (22.), doch richtig gefährlich kamen sie nie auf. Das wiederum lag eben auch an den Kölnern, die sich als solide Einheit präsentierten. Nicht immer mit viel Glanz und Gloria oder spektakulär, aber fokussiert und klaren Verteilungen der Rollen. „Für uns als ist der Sieg von großer Bedeutung, weil er uns alle darin bestärkt, den gemeinsam Weg weiter zu verfolgen“, bilanzierte Zoran Kukic.

Die RheinStars hatten eine gute Balance zwischen dem korbgefährlichen Topscorer Cedric Russel, dem unermüdlich antreibenden und reboundenden Mike Miller sowie dem umsichtigen Haris Hujic. Gerade Hujic war es zu verdanken, dass besonders in der Anfangsphase auch die großen Spieler unter dem Korb gefunden worden. Das hatte zur Folge, dass das Kölner Spiel variabler als in den letzten Partien war, wovon dann wiederum Björn Rohwer auch Laurent Zoccoletti profitierten.

Der Abend lieferte am Ende auch noch eine im deutschen Basketball ungewöhnliche Statistik. 16,5 Jahre nach dem letzten Aufeinandertreffen setzen sich die Kölner wie einst im April 2009 durch. 73:66 gewannen dereinst die Rheinländer bei den Mittelhessen in der Bundesliga nach Verlängerung. Damals wie heute war Zoran Kukic Trainer der Kölner und Stephan Baeck der Manager.

 

06.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:84

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA lieferten die VfL SparkassenStars Bochum eine bärenstarke Leistung ab und brachten den Spitzenreiter an den Rand einer Niederlage. Das Team von Headcoach Banobre hatte den Sieg sogar in den eigenen Händen, vergab seine Chancen aber dann in der Crunchtime.

Beide Teams spielten von Anfang an mit hoher Intensität. Den SparkassenStars gelang es, dass der Hagener Marcus Graves zunächst kein Faktor im Scoring der Feuervögel wurde und hielt ihn bei zwei Punkten. Generell fiel die schwache Dreierquote der Hagener auf. So gelang es den SparkassenStars das Spiel ausgeglichen zu halten. Am Ende des Viertels stand es 20:19 für Hagen.

Das zweite Viertel verlief zunächst ähnlich ausgeglichen. Nach fünf gespielten Minuten gelang den Hagenern aber ein 7:0-Lauf, mit dem sie sich erstmals absetzen konnten. Niklas Geske und Myreon Jones brachten die SparkassenStars aber wieder auf zwei Punkte heran. Zur Halbzeit hatten die Hagener knapp die Nase mit 43:37 vorn.

Die SparkassenStars merkten, dass sie mit dem Spitzenreiter mithalten können und traten nun noch selbstbewusster auf. Getragen von den Bochumer Fans kippten sie die Partie. Lars Kamp brachte sein Team mit einem Dreier mit 53:52 in Führung. Kapitän Niklas Geske setzte den spektakulären Schlusspunkt des Viertels, in dem er einen Dreier mit der Sirene versenkte und die Bochumer mit 66:64 in Führung brachte. Doch wie so oft in dieser Saison entwickelte sich ein Thriller im letzten Viertel.

Es war wieder Niklas Geske, der mit einem Dreier für Ruhe sorgte und sein Team vier Minuten vor Schluss mit 77:71 in Führung brachte. Danach fingen die Bochumer an zu wackeln und Marcus Graves übernahm für die Hagener. Mit einem wilden Dreier glich er die Partie 1:23 Min. zum 80:80 aus. Nachdem Fabian Bleck sein Team mit 85:84 in Führung brachte, hatten die Gäste zwei Mal die Möglichkeit den Dagger zu setzen, aber beide Dreier von Myreon Jones verfehlten das Ziel.

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 94:108

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga konnten die Bozic Knights gegen die Artland Dragons ihren fünften Saisonsieg einfahren und finden sich auf Platz zehn der Tabelle wieder. In einer kampfbetonten und intensiven Partie zeigen die Knights in der Offensive ihre bislang beste Performance.

Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Offensiv fanden die Knights zunächst fast ausschließlich über Tylan Pope statt, der die ersten zehn Zähler seines Teams markierte (17:10). Seine Auswechslung leitete schließlich einen 8:0-Lauf ein, den Dragons-Coach Hendrik Gruhn mit seiner ersten Auszeit stoppte (19:18). Trotz vieler Ballverluste der Kirchheimer konnte sich im weiteren Verlauf des ersten Viertels keine Mannschaft absetzen – die Dragons nahmen eine 23:20-Führung mit in die erste Pause.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels erwischten Oehle und Petrone den besseren Start für die Dragons (28:20). Doch die Knights konterten eindrucksvoll: Drei erfolgreiche Dreipunktewürfe von Chuck Harris Jr., Gian Aydinoglu und Phillipp Russell brachten die Partie zurück in die Balance. In einer zunehmend umkämpften, teils zerfahrenen Begegnung wechselte die Führung mehrfach, ehe es beim Stand von 46:46 in die Kabinen ging.

Nach dem Seitenwechsel rückte vor allem Rückkehrer Tyrel Morgan in den Fokus. Bei seinem Debüt nach Mittelhandbruch nahm er das Heft sofort in die Hand. Mit seinen ersten Punkten des Abends leitete Lucas Mayer beim Stand von 67:70 den nächsten Kirchheimer Lauf ein. Nach weiteren erfolgreichen Aktionen führten die Knights erstmals zweistellig (67:77). Die Auszeit der Dragons brachte keine Wende, sodass Oehle per Freiwurf den 68:77-Viertelstand herstellte.

Im Schlussviertel setzte Phillipp Russell offensiv ein Ausrufezeichen. Er traf nicht nur seinen nächsten Dreier, sondern erzielte zehn Punkte in Serie. Damit sorgte er für höchste Kirchheimer Führung (70:87). 3:36 Minuten vor Ende krönten die Knights ihre starke Offensivleistung: Tylan Pope versenkte nach einem perfekten Zuspiel von Phillipp Russell per spektakulärem Alley-Oop den 100. Punkt des Abends – ein emotionaler Höhepunkt der Partie.

 

06.12.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Paderborn Baskets 84:90

Das ersehnte Erfolgserlebnis der Uni Baskets Münster war zum Greifen nah: Gegen die Paderborn Baskets war das Spiel der Münsteraner nach einer 76:63-Führung zu Beginn des Schlussviertels auf beiden Seiten des Feldes nicht reif genug – die Gastgeber unterlagen im Westfalenduell vor 2.525 Fans noch 84:90 (52:44).

Über zwei Minuten ohne Punkte und Physis in der Defense ermöglichten den Paderbornern einen Einstieg nach Maß (3:8, 3.). Dann akklimatisierten sich die Münsteraner und kamen über einen blitzgescheiten Fastbreak durch Paul Viefhues zur ersten Führung (11:10). In der zweiten Hälfte des Auftaktviertels spielte das Team von Götz Rohdewald variabel, energisch im Rebounding und kam durch gute Korbaktionen zur 28:23-Führung nach Abschnitt eins.

Über eine ganze Reihe kluger Aktionen baute der Gastgeber seine Führung sukzessive aus. Die beste Phase auf dem Weg zur 11-Punkte-Führung hatten die Münsteraner zwischen der 12. und 16. Minute, als sie über gute Ballbewegung mehrfach fein abschlossen. Bis zur Pause war das Spiel zerfahren, Münsters anfangs guter Dreier fiel nicht mehr. Bestens gestimmt gingen die Zuschauer in die Halbzeitpause, hatte doch Jason Ani noch per Buzzer-Tip-in auf 52:44 gestellt.

Knapp drei energiearme Münsteraner Minuten mit zu wenig Ballbewegung bescherten den Gästen den Anschluss (54:51). In der Folge blieb die Partie zunächst noch ausgeglichen bis zum 62:59 nach einem Grühn-Dreier. Die Verteidigung der Münsteraner griff beherzt zu. Wieder war es die über die Partie eben nur in Phasen gute Ballbewegung, die für eine 9-Punkte-Führung vor dem Schlussviertel sorgte (72:63).

Das vielzitierte Momentum blieb weiter auf Seiten der Gastgeber, die ihre Führung über weiter gute Passstafetten gar auf 13 Punkte ausbauten (76:63, 32.). Münster blieb in der Folge aber zu harmlos. Plötzlich kam der Schlendrian ins Spiel und leidenschaftlich kämpfende Paderborner übernahmen über einen 13:0-Lauf gar die Führung (77:78, 35.), In der Crunchtime war die Verunsicherung der Münsteraner Mannschaft greifbar. Der 10:0-Lauf der Ostwestfalen war der K.-o.-Schlag.

 

07.12.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bayer Giants Leverkusen 91:77

Einen überzeugenden 91:77 (46:36) -Heimsieg feierte der BBC Bayreuth am Samstagnachmittag vor 2.241 Zuschauern in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen.

Rayshawn Mart und Nat Diallo brachten Bayreuth schnell mit 4:0 in Führung, Mart traf in der Folge zum 6:3. Leverkusen zog dann an und ging nach einem 7:0-Lauf mit 10:6 in Front. Nach fünf Minuten stand es nach einem Dreier von Tehree Horn 12:12. Mit einem weiteren Dreier brachte Horn den BBC mit 15:14 in Front. Auch Plescher traf zum zweiten Mal aus der Distanz zum 18:17. Mit dem dritten Horn-Dreier stellte Bayreuth auf 21:17 und Noah Wabersich erhöhte weiter auf 26:20 nach zehn Minuten.

Lenny Liedtke stellte zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 28:23, Plescher ließ einen weiteren Dreier zum 31:23 folgen. Der BBC spielte defensiv sehr ordentlich, war aber offensiv stark von den Dreiern abhängig, die bis dato gut fielen. Nach 15 Minuten stand es nach eine weiteren Plescher-Dreier 36:26. Leverkusen zeigte ein zu statisches Spiel und hatte bis dato nur eine recht geringe Trefferquote aus dem Zweier-Bereich. Bis zur Halbzeitpause kamen die Gäste noch etwas auf 36:46 heran.

Leverkusen startete gleich mit fünf Punkten zum 41:46 in die zweite Halbzeit, Plescher traf dann den ersten Bayreuther Korb der zweiten Hälfte zum 48:41. Leverkusen trat jetzt defensiv deutlich aggressiver auf und kam weiter auf 44:48 ran. Der Aufsteiger verkürzte jedoch mit einem 7:0-Run wieder auf 53:58. Nach einem weiteren Korb von Allen ging es mit 62:58 für Bayreuth in den Schlussabschnitt. Die Gäste waren wieder voll in der Partie.

Zu Beginn des vierten Viertels gab es ein technisches Foul gegen den Bayreuther Headcoach Florian Wedell. In der Folge kam Leverkusen weiter auf 59:62 heran. Wabersich stellte schließlich mit vier Zählern in Folge auf 76:65. Gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende hatten die Gäste wieder auf 74:78 verkürzt. Allen stellte schließlich mit einem offenen Dreier 77 Sekunden vor Schluss auf 85:74. Plescher ließ schließlich noch seinen neunten Dreier zum Endstand von 91:77 folgen.

 

07.12.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC 101:97

Die Nürnberg Falcons haben ihr Auswärtsspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei den EPG Baskets Koblenz mit 101:97 (51:40) verloren. Nach einem klassischen Fehlstart und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte-Rückstand kämpfte sich die Mannschaft von Ralph Junge zurück in die Partie, konnte sie in der Schlussphase aber nicht mehr drehen.

Die Nürnberg Falcons sind mit leeren Händen von ihrem Gastspiel in Koblenz nach Hause zurückgekehrt. Vor allem defensiv haperte es am 2. Advent bei den Mittelfranken. Das zeigte sich schon im Auftaktviertel. Koblenz erwischte einen Blitzstart (11:1) und schien im 1. Viertel auf alle Nürnberger Bemühungen stets die passende Antwort zu haben (28:15).

Mitte des 2. Viertels wuchs der Vorsprung dann auf 20 Zähler an (38:18), was für Nürnberg wie ein Weckruf zu sein schien. Nach einem schönen Pass von Evan Taylor stellte Julius Wolf 20 Sekunden vor der Pause auf 48:40. Nürnberg war zurück und die EPG-Arena verstummt – zumindest bis zum Buzzer Beater von Devonte McCall zum 51:40.

Nach der Pause schienen beide Teams ihr Glück im Vorwärtsgang zu suchen und lieferten sich einen sehenswerten Offensiv-Schlagabtausch auf Augenhöhe. So ging es beim Stand von 81:68 in den Schlussabschnitt. Hier unternahmen die Gäste mehrere Comeback-Anläufe und kamen fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wieder auf fünf Zähler heran (84:79). Die Crunch-Time war eröffnet und Koblenz wieder hellwach.

Eine Minute vor Schluss stellte Calvin Wishart auf 100:90, doch die Falken steckten nicht auf und kamen noch einmal in Schlagdistanz. Chancen auf mehr waren da, blieben aber ungenutzt. So gewannen die Gastgeber mit 101:97. „Wenn wir 100 Punkte auswärts zulassen, wird es schwer zu gewinnen. Wir haben gekämpft und Moral gezeigt. Die 20 Punkte-Hypothek war am Ende dann aber doch zu hoch. Glückwunsch an ein starkes Koblenzer Team“, so Falcons-Coach Ralph Junge.

 

08.12.2025 19:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. BG Göttingen 67:84

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den Eisbären Bremerhaven 84:67 (51:33).

Die Veilchen und die Eisbären bewegten sich zu Beginn der Partie auf Augenhöhe. Böhmer brachte die Gäste zum ersten Mal in Front (6:4/3.). Aber Bremerhaven konterte und holte sich die Führung zurück (7:8/5.). Jordan Sears baute den Vorsprung auf 17:12 aus (7.). Die Strauß-Truppe verpasste es zunächst, sich abzusetzen, sodass die Hausherren auf 19:17 verkürzten. Zum Abschnittsende gab die BG aber noch einmal Gas: Böhmer versenkte zwei Dreier hintereinander zum 25:17-Viertelendstand.

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Gastgeber, die näher herankamen. Dann schafften es die Veilchen ihren Vorsprung Stück für Stück auszubauen. Nach vier Punkten in Folge von Ramstedt zum 34:23 nahm Eisbären-Headcoach Steven Esterkamp eine Auszeit (13.). Die BG erlaubte sich in der Folge Nachlässigkeiten, die Strauß in einer Auszeit besprechen wollte (39:31/17.). Die Worte des Veilchen-Trainers wirkten, denn den Abschnitt beendete sein Team mit einem 12:2-Lauf zum 51:33-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel machten die Göttinger dort weiter, wo sie vor der Halbzeitpause aufgehört hatten. Die Bremerhavener fanden nun keinen Zugriff mehr auf die Partie und schafften es nicht, die Gäste zu stoppen. Nach Mathis Mönninghoffs Punkten zum 59:33 nahm Esterkamp die nächste Auszeit (23.). Aber die Südniedersachsen ließen nicht locker. Böhmer schraubte die Führung auf plus 30 (65:35/25.). Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einer 74:45-Führung.

Im letzten Abschnitt bäumten sich die Eisbären noch einmal auf und brachten den Offensivrhythmus der BG durch ihre Zonen-Verteidigung ins Stocken. Die Hausherren kämpften sich auf 78:59 heran, doch Ramstedt und Drescher verschafften den Veilchen wieder etwas mehr Luft (82:59/36.). Angesichts der hohen Führung schalteten die Göttinger einen Gang zurück, gewannen am Ende aber dennoch souverän.