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Trauer um Reiner Moschall

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga trauert um Reiner Moschall. Der langjährige Vorsitzende und Beisitzer des Gutachterausschusses war viele Jahre für die BARMER 2. Basketball Bundesliga tätig und verstarb vergangene Woche plötzlich und unerwartet im Alter von 75 Jahren.

Reiner Moschall hatte neben dem Vorsitz des Gutachterausschusses in der easyCredit BBL auch viele Jahre den Vorsitz des Gutachterausschusses in der BARMER 2. Basketball Bundesliga inne. Zuvor hatte Moschall die Lizenzierung des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen verantwortet und war zudem im Finanz- und Rechnungswesen des Gesamt-Vereins TSV Bayer 04 Leverkusen tätig gewesen.

Zuletzt war Reiner Moschall als „Beisitzer“ des Gutachterausschusses mit seinem Fachwissen immer noch zur Stelle, wenn vorab die Finanzpläne akribisch begutachtet und diskutiert wurden sowie auch, wenn während der Saison mal die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines in finanzielle Schieflage geratenen Vereins mit Kompetenz beurteilt werden musste.

Sein Sachverstand und Augenmaß werden künftig fehlen, denn Reiner Moschall verstarb, wie erst jetzt bekannt wurde, in der vergangenen Woche plötzlich und unerwartet im Alter von 75 Jahren. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Söhne.

„Wir sind über diese Nachricht tief betroffen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Bekannten und Freunden“, äußerte sich der Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga, Christian Krings. „Reiner Moschall war ein Fachmann, der es immer gut mit den Vereinen meinte und entsprechend von den Vereinen und der Liga hoch geschätzt wurde.“

Nachruf auf Noah Berge

Dresden, 09.02.2022 – Eine traurige Nachricht erreichte die Dresden Titans vergangenes Wochenende: Der ehemalige ProB- und Regionalligaspieler Noah Berge verstarb am Samstagabend in seiner Heimat Leipzig mit 23 Jahren.

Noah erlitt 2018 einen Schicksalsschlag, als er zu seinem Studienbeginn in Jena von einer Straßenbahn erfasst wurde und fortan schulterabwärts gelähmt war.

Nach mehreren Not-OPs und zahlreichen späteren Eingriffen kämpfte sich der ehemalige Leistungssportler langsam zurück ins Leben, übertraf durch das Wiedererlernen des eigenständigen Atmens sogar die ärztlichen Erwartungen.

Nun hatte sich Noah nach 23 Jahren entschieden, freiwillig aus dem Leben zu scheiden.

Noah Berge (Instagram) – „Danke, Für jede einzelne Sekunde, Minute, Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr, jedes Jahrzehnt oder auch das ganze Leben

Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald kannte Noah bereits aus gemeinsamen Chemnitzer Zeiten, als dieser die dortige Sportschule besuchte und im Nachwuchsleistungssportprogramm der NINERS aktiv war. „Als wir Noah 2017 nach Dresden geholt hatten, war er schnell fester Bestandteil unserer Bundesliga- und Regionalligamannschaft. Von Beginn an hatte er sich mit seiner Art und Mentalität bei uns eingefügt. Noah war stets eine Bereicherung für seine Mannschaft, seine Mitspieler und für die Titans. Wir sind in Gedanken bei Noahs Familie und Freunden und wünschen viel Kraft und Stärke in diesen schweren Stunden.“

Zum Heimspiel am 20.02.2022 gegen die Arvato College Wizards werden sich die Dresden Titans offiziell von Noah verabschieden und seiner im öffentlichen Rahmen gedenken.

Auch die gesamte BARMER 2. Basketball Bundesliga ist in Gedanken bei der Familie und Freunden von Noah und wünscht allen viel Kraft in dieser schweren Zeit.

Bild: Dresden Titans | Noah Berge

Nachruf Pit Lüschper

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga trauert um Pit Lüschper, der am 25. Februar 2020 plötzlich und unerwartet im Alter von 62 Jahren verstarb.
Der erfahrene Basketballtrainer arbeitete die letzten Jahre parallel als Landestrainer des Basketball-Verbandes Sachsen-Anhalt und als Sportlicher Leiter der Mitteldeutschen Basketball Academy. In diesen Funktionen förderte er die leistungssportliche Entwicklung von Talenten und koordinierte die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Profiklubs, den ehrenamtlichen Vereinen in der Region und dem Landesverband. Der Einsatz für die Nachwuchsarbeit und die Rolle als Vermittler zwischen den unterschiedlichen Akteuren im deutschen Basketball zeichneten den leidenschaftlichen Basketball Enthusiasten aus.
Die Nachricht von Pit Lüschpers Tod hat die 2. Basketball Bundesliga sehr getroffen. Seit Beginn der 1980er-Jahre war Pit Lüschper bereits als Basketballtrainer im männlichen wie im weiblichen Leistungsbereich tätig. Er lebte Basketball und trainierte im Laufe seiner Karriere sowohl Seniorenmannschaften in der 2. Basketball Bundesliga und der Damen-Basketball-Bundesliga, sowie auch Nachwuchsteams in der NBBL, WNBL und JBBL. Gleichzeitig blieb er immer in der Basisarbeit als ehrenamtlicher Jugendtrainer engagiert und brachte jahrelang auch als Minitrainer zahlreichen Kindern die ersten Schritte im Basketball bei.
Über seine Trainerarbeit hinaus, sorgte sich Pit Lüschper für die Weiterentwicklung im deutschen Basketball und arbeitete über mehrere Jahrzehnte als Funktionär in wichtigen Gremien des Deutschen Basketball Bundes und der 2. Basketball Bundesliga mit. Dabei brachte er nicht nur viele wertvolle Ideen ein, sondern sorgte sich stets für einen guten Zusammenhalt der beteiligten Organisationen. Für seinen langjährigen Heimatverein Citybasket Recklinghausen agierte er viele Jahre als Bundesligabeauftragter und war in dieser Funktion, sowie zudem als Vertreter der Bundesligaklubs in unterschiedlichen Gremien, über die gesamte Liga äußerst anerkannt.

Viele Trainer und Manager unserer Klubs, sowie zahlreiche Spieler verbinden positive Erinnerungen mit ihm und trauern über den Verlust eines Weggefährten. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seinen Angehörigen und Freunden.

Bild: Citybaskets Recklinghausen