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wiha Panthers verpflichten Cortney Stockard

Nur zwei Tage nach der Trennung von Shaun Willett können die wiha Panthers bereits eine Neuverpflichtung präsentieren. Mit dem 25-jährigen Amerikaner Courtney Stockard stößt ein vielseitiger Forward mit Erstligaformat zum Team.

Unmittelbar nach der erfolgten Trennung von Shaun Willett haben die Verantwortlichen der wiha Panthers keine Zeit verstreichen lassen, um die im Kader entstandene Lücke auszufüllen. Dank exzellenter Kontakte in der Welt des internationalen Basketballs ist es nun gelungen, innerhalb von nur weniger Stunden eine starke Neuverpflichtung präsentieren zu können.

Im Frontcourt der wiha Panthers wird ab sofort mit dem 25-Jährigen Courtney Stockard ein vielseitiger amerikanischer Forward Akzente setzen. Stockard, der in St. Louis im US-Staat Missouri aufgewachsen ist, sorgte erstmals im Frühjahr 2018 für landesweite Schlagzeilen in den USA. In der ersten Runde des prestigeträchtigen NCAA-Endrundenturniers führte der 1,96 Meter große Modellathlet seine Uni mit 26 Punkten zu einem sensationellen Sieg über die Eliteuni UCLA. Gemeinsam mit Matt Mobley, der aktuell bei den Frankfurt Skyliners einer der besten Scorern der Basketball Bundesliga ist, bildete Stockard ein gefährliches Duo. Im direkten Duell mit dem späteren NBA-Spieler Obi Toppin gelangen Stockard mit 35 Punkten und 10 Rebounds Karrierebestwerte in seinem letzten Uni-Jahr. Auch deshalb wurde er 2019 ins All-Atlantic 10 1st Team gewählt.

Seine Profikarriere begann Courtney Stockard in der vergangenen Saison in Finnland. Bei Lahti Basketball bewies der Forward, dass er sich auch im europäischen Basketball bestens zurechtfindet. Mit durchschnittlich 16,0 Punkten, 5,6 Rebounds und 1,6 Ballgewinnen pro Spiel gehörte der 25-Jährige zu den Leistungsträgern seiner Mannschaft. Eigentlich wollte der athletische Forward in der aktuellen Saison in der amerikanischen G-League auflaufen, die als Sprungbrett für die NBA gilt. Da sich der Ligastart durch die Coronakrise verspätet hatte, war Stockard zum Glück der wiha Panthers noch auf dem Markt verfügbar.

„Mit Courtney Stockard haben wir einen Spieler verpflichtet, der uns als Team viel besser machen wird“, erklärt Panthers-Coach Alen Velcic. „Courtney wurde an einem großen College in den USA ausgebildet, war dort auf höchstem Niveau Leistungsträger und hat auch am NCAA Endturnier teilgenommen. Spielerisch wird er viele Fans sicher an Jaren Lewis oder Rasheed Moore erinnern. Wir haben großes Glück gehabt, zu diesem Zeitpunkt der Saison einen Spieler verpflichten zu können, der eigentlich über Erstligaformat verfügt. Wir freuen uns wirklich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm!“

Neuzugang Stockard kommt hochmotiviert in den Schwarzwald: „Ich bin sehr froh darüber, diese Saison in Schwenningen auflaufen zu können und nach längerer Spielpause wieder zeigen zu können, was in mir steckt. Als Spieler hat für mich der Teamerfolg höchste Priorität. Ich werde mich ganz in den Dienst der Mannschaft stellen und alles dafür geben, damit wir den größtmöglichen Erfolg haben und unser Ziel der Playoff-Teilnahe erreichen können.“

Courtney Jahlil Stockard
Geburtstag: 29. März 1995
Größe: 1,96 Meter
Gewicht: 93 Kilogramm
Position: Small Forward

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Alamy Stock Photo

Kanadischer Power Forward Tanner Graham unterschreibt bei den Kangaroos

Vielseitigkeit ist ein Trumpf, der immer sticht: Mit Tanner Graham verpflichten die Iserlohn Kangaroos einen bärenstarken Allrounder für die Power Forward-Position. Allerdings kann der 23-jährige Athlet auch auf den Positionen 3 und 5 eingesetzt werden, was den Waldstädtern eine größtmögliche Flexibilität in ihrem Spiel ermöglicht. Der sympathische Kanadier wechselt von den Tigers Tübingen (ProA) nach Iserlohn in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

„Wir haben einen Vierer gesucht, der nicht nur auf seine ursprüngliche Position limitiert ist. Und mit Tanner haben wir genau diesen Spielertypen gefunden. Er hat Anleihen sowohl an die Center- als auch an die Flügelposition und eröffnet uns so weitere spielerische Variabilität“, erklärt Kangaroos-Headcoach Stephan Völkel zufrieden.

Tanner Graham hat eine beeindruckende Collegekarriere in seiner Vita stehen. Er spielte für die Queen’s University in der kanadischen College-Liga U-Sports. In der Saison 2018/19 legte er durchschnittlich 16 Punkte, 8,3 Rebounds, 3,1 Assists und 2 Blocks pro Partie auf. Im Jahr zuvor führte er die Liga sogar in Blocks an (3,2 bpg) und war zweitbester Rebounder insgesamt (10,4 rpg).

Dabei ist er kein klassischer Rim-Protector. „Dafür bin ich zu klein“, sagt der Zwei-Meter-Mann lachend. Vielmehr entstehen seine Blockshots aus defensiven Rotationen. „Beispielsweise wenn ich von der Weakside zur Hilfe komme“, erklärt Graham. „Tanner hat ein hohes Maß an Spielintelligenz, versteht es zu verteidigen und in der Defense zu rotieren“, ergänzt Völkel. Zudem, so belegen es auch seine Zahlen, ist Graham ein sehr guter Rebounder. „An der Kombination der Spieler, die wir auf den großen Positionen haben, werden wir sehr, sehr viel Spaß haben in der neuen Saison“, sagt Völkel voller Vorfreude.

Seine Rookie-Saison in Deutschland ist für Tanner Graham ein Ansporn. „Und ich glaube genau deswegen passen die Kangaroos und ich ganz gut zusammen. Wir haben beide eine Saison hinter uns, die wir so nicht stehen lassen wollen. Wir alle wollen zeigen, dass mehr in uns steckt als wir in der vergangenen Spielzeit gezeigt haben“, sagt Graham. Für die Tigers Tübingen kam er in der ProA 23 Mal zum Einsatz. In knapp zwölf Minuten pro Partie erzielte er durchschnittlich vier Punkte, zwei Rebounds und einen Assist. Seine beste Partie im Hinblick auf die Scoring-Ausbeute machte Graham beim 73:70-Erfolg der Tigers gegen Phoenix Hagen.

„Auch wenn es sportlich nicht nach meinen Vorstellungen gelaufen ist, war Tübingen eine tolle Erfahrung, an der ich gewachsen bin. Ich freue mich sehr darüber, dass ich auch in der neuen Saison die Möglichkeit habe, in Deutschland zu spielen. Mir gefällt das Land, die Strukturen. Und sportlich werde ich alles dafür tun, das Vertrauen, das die Kangaroos in mich setzen, durch Leistung zu rechtfertigen“, sagt Tanner Graham.

Über allem anderen steht für ihn das Team: „Ich bin ein sehr teamorientierter Spieler. Und erledige die Aufgaben, die es braucht, um am Ende gemeinsam erfolgreich zu sein“, so der Ken-Shields-Award-Träger, den er für seine akademischen Leistungen und seinen ehrenamtlichen Einsatz abseits des Feldes erhalten hat. Egal, ob es ums Punkten, Hustleplays oder Defense geht.

Aktuell trainiert der 23-Jährige täglich auf den Freiplätzen seiner Heimatstadt Kingston. „Wegen der Corona-Pandemie sind hier nach wie vor alle Fitnessstudios und Sporthallen geschlossen“, erklärt Graham. Das wiederum hindere ihn nicht daran, beim Trainingsauftakt in Iserlohn fit und ausgeruht zu sein. Und gemeinsam mit den Kangaroos den Playoff-Einzug anzugreifen.

„Tanner hat eine überragende College-Karriere hinter sich und konnte im letzten Jahr noch nicht konstant zeigen was in Ihm steckt. Wir sind dennoch von seinen Fähigkeiten überzeugt und freuen uns einen sehr flexiblen Teamplayer, einen charakterlich einwandfreien und sportlich ambitionierten Spieler von den Kangaroos überzeugt zu haben. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Tanner und wissen nun, dass wir bisher ein sehr vielversprechendes Team zusammengestellt haben.“, sagt Kangaroos Geschäftsführer Michael Dahmen.

(Quelle: Iserlohn Kangaroos)

Calvin Schaum wechselt von den Fraport Skyliners Juniors zu den White Wings

Seine ersten Schritte im Basketball machte Calvin Schaum ab der dritten Klasse in einer der vielen Schul-AGs des Kooperationspartners TG Hanau White Wings, um im Anschluss daran im Basketball-Schwerpunkt der Hohen Landesschule, gefördert durch die Lehrer-Trainer, seine schulische und sportliche Ausbildung fortzusetzen. Nach einer rasanten sportlichen Entwicklung wechselte Schaum im Jahr 2016 in das Jugendprogramm nach Frankfurt ans dortige Internat. Hier spielte er in den verschiedenen Jugendbundesliga-Teams der Skyliners sowie Eintracht Frankfurt und absolvierte zudem bereits zwei Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Er wurde auch immer wieder in die Kader der verschiedenen Jugendnationalmannschaften berufen und trug in zahlreichen Länderspielen für Deutschland den Adler auf der Brust. 

Nun kehrt der gebürtige Bruchköbler zurück nach Hanau und möchte in der Brüder-Grimm-Stadt die nächsten Schritte seiner Laufbahn einschlagen. Zusätzlich ist geplant, dass er seine letzte Saison als NBBL-Spieler beim Team Südhessen in Weiterstadt verbringen wird, mit dem man nach einem Jahr Unterbrechung erneut zusammenarbeitet. Ihm steht folglich ein umfangreiches Programm bevor, was Zeit und Aufwand angeht. Dieses werden die White Wings aber eng begleiten und fördern. 

Mit im Boot ist auch wieder die Hohe Landeschule Hanau, wo Calvin die Oberstufe besuchen wird. Das Traditionsgymnasium mit sportlichem Schwerpunkt wird zukünftig als schulischer Partner noch enger mit den White Wings kooperieren. Die Aufgabe der Lehrer-Trainer für Basketball dort ist es, sportliche Talente bei der Bewältigung schulischer Herausforderungen einerseits und den hohen Anforderungen des Leistungssports andererseits zu unterstützen. 

Sebastian Lübeck: “Mit Calvin bekommen wir einen sehr talentierten jungen Mann, der seine basketballerische Grundausbildung in Hanau erhalten hat. In den letzten Jahren hat er sich in Frankfurt sehr gut weiterentwickelt. Mit seinen 18 Jahren und 2,00m Körpergröße hat er eine hervorragende körperliche Basis als Basketballspieler. Seine vorhandenen Fähigkeiten wollen wir gezielt fördern und erweitern. Zuletzt hatte er immer wieder mit zum Teil kleineren Verletzungen zu kämpfen, die wir durch eine gezielte Trainingssteuerung und eine umfassende medizinische Versorgung in den Griff bekommen werden. Wir wollen ihm im Paket die Plattform bieten, sich sowohl schulisch als auch sportlich weiter zu entwickeln, da er nach wie vor am Anfang seiner Karriere steht. Aus diesem Grund ist es für uns wichtig, dass Calvin seine Energie und Zeit nicht nur in der Halle einsetzt, sondern auch in der Schule fokussiert und gewissenhaft arbeitet. 

Hier geht ein großer Dank an die Hohe Landesschule Hanau und Lehrer-Trainer Eiko Fues sowie den kommissarischen Schulleiter Herrn Helge Messner, die uns beim Schulwechsel großartig und unbürokratisch unterstützt haben. Mit dieser Kooperation wollen wir auch in Zukunft weiteren jungen Spielern die sportliche und schulische Entwicklung in perfekter Kombination ermöglichen. Darüber hinaus werden wir im Rahmen unserer Zusammenarbeit weitere gemeinsame Aktionen umsetzen.“Kommentar HOLA (Helge Messner): „Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag dazu leisten können, einen talentierten jungen Mann wie Calvin bei der Erreichung seiner schulischen und sportlichen Ziele zu unterstützen. Im Rahmen des Landeprogramms „Talentsuche und Talentförderung“ findet er bei uns an der HOLA ideale Voraussetzungen dafür. Das gilt natürlich ganz besonders, weil Calvin seine sportliche Karriere bereits in unserem Basketball Programm begonnen hat, das wir schon seit 2006 betreiben und stetig weiterentwickeln. Somit kann er sicherlich auch ein Vorbild für die vielen anderen Nachwuchstalente an unserer Schule sein.“

(Quelle: EBBECKE WHITE WINGS Hanau)

Titans holen Sven Papenfuß

Der gebürtige Leipziger soll ab der Saison 2020/2021 für Dresden in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB sowie in der 2. Regionalliga Südost auflaufen.

Ein im sächsischen Basketball sehr bekanntes Gesicht wechselt nun zu den Dresden Titans. Der gebürtige Leipziger Sven Papenfuß war im vergangenen Jahr sowohl für den USC Leipzig in der 2. Regionalliga, als auch für die BSW Sixers in der BARMER Liga aktiv. Zudem spielte der 19-Jährige 2018/2019 für den MBC in der NBBL und wurde damals zum Allstar Game der Nachwuchs Basketball Bundesliga eingeladen. Jetzt möchte Sven nach dem Abitur sein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten und selbiges mit Basketball bei den Titans verbinden.

In Dresden soll er nun in der ProB Süd weiter Erfahrung sammeln und auch die zweite Mannschaft in der 2. Regionalliga Südost unterstützen. Viele Spieler der zweiten Mannschaft kennen ihn noch  aus vergangenen Saisons als furchtlosen Jugendlichen. In packenden Derbys gegen Leipzig gehörte er stets zu den Leistungsträgern. Dabei beherrscht das 87 Kilogramm auf die Waage bringende Leichtgewicht keine Basketballtechnik herausragend gut. Vielmehr besitzt Sven den berüchtigten „Instinkt“ für das Spiel und bewegt sich immer in die richtigen Lücken, um einfach zu punkten. Außerdem hat er eine Pferdelunge und kann defensiv auch auf schnelle Guards Druck ausüben.

In seinem ersten ProB-Jahr mit Sandersdorf reichte das immerhin für 14 Einsätze und über 14 Minuten Spielzeit im Schnitt. Beim legendären Triple-Overtime-Sieg der Titans gegen die Sixers durfte der Youngster sogar über 27 Minuten auf dem Feld stehen und zeigte teils hervorragende Defense gegen Daniel Kirchner und andere Titans-Flügel. In sieben Aushilfseinsätzen in der Regionalliga für den USC Leipzig erzielte Papenfuß zudem 13 Zähler im Schnitt. Kontakt zu Dresden nahm Sven bereits vergangenes Jahr auf: „Aufgrund meines Abiturs war es da leider noch nicht möglich zu den Titans zu stoßen. Umso glücklicher bin ich, dass es jetzt klappt.“

Papenfuß hat die Titans dann nie aus den Augen verloren. „Der Weg den Dresden letztes Jahr gegangen ist, macht den Standort so spannend und hat mich wirklich überzeugt. Außerdem kann ich hier Basketball hervorragend mit meinem FSJ verbinden. Nun möchte ich mich so gut es geht weiterentwickeln, viel Lernen und hoffe, dass die tolle Vorsaison wiederholt werden kann.

Auch Dresdens Manager Rico Gottwald freut sich über seinen neuen FSJler. „Sven ist ein echt smarter Typ und will über sein FSJ etwas an die Basketballgemeinschaft zurückgeben. Seine Unterstützung beim Vereinstraining und bei Schul-AGs wird uns immens weiterhelfen. Und Basketball spielen kann er auch noch“, so Gottwald augenzwinkernd. „Wir freuen uns, dass er sich auch der sportlichen Herausforderung in der ProB stellen möchte und sind gespannt, wo er nach seinem Jahr bei den Sixers steht.“

(Quelle: Dresden Titans)

Nortmann kehrt zurück nach Trier

Nortmann stand bereits in der Saison 2017/2018 im Kader der Gladiators. Auch Vincent Hennen verlängert seinen Vertrag.

Nach dem Abgang von Kilian Dietz steht nun auch fest, wer den Center in der kommenden Saison ersetzen wird. Mit Robert Nortmann kehrt ein alter Bekannter in die älteste Stadt Deutschlands zurück. Nortmann spielte bereits in der Saison 2017/2018 unter Marco van den Berg für die RÖMERSTROM Gladiators und kehrt nun, nach Stationen in Tübingen und in Island, zurück an die Mosel. Der 2,06 Meter große Centerspieler erhält die Rückennummer 24 und unterschreibt einen Ein-Jahres-Vertrag bei den Gladiatoren.

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass meine Rückkehr nach Trier nun offiziell ist. Ich kenne den Verein und die Stadt und so fiel mir die Entscheidung, erneut ein Gladiator zu werden, sehr leicht. Ich freue mich unheimlich auf die kommende Saison und das Wiedersehen mit den Fans in der Arena Trier.“ so Nortmann über seine Rückkehr zu den Gladiators.

Nach seiner Collegeausbildung in Halifax, Kanada begann Nortmann in Australien seine Karriere als Profibasketballer. Nach mehreren Stationen in Kanada und Italien wechselte er zur Saison 2017/2018 nach Trier zu den RÖMERSTROM Gladiators. In dieser Saison erzielte Nortmann durchschnittlich 4,8 Punkte und 2,6 Rebounds pro Partie. Sein heutiger wie damaliger Coach Marco van den Berg ist von Nortmanns Qualität vollends überzeugt und sagt über seinen letzten Neuzugang:

„Wir hatten uns im Rekrutierungsprozess zwei wichtige Maßgaben gesetzt: Erstens müssen die Spieler wirklich unbedingt nach Trier kommen wollen und zweitens müssen sie von Anfang an Teil unserer Invictus Philosophie sein wollen. Auf Rob treffen glücklicherweise beide Maßgaben perfekt zu. Er hat bereits in Trier gespielt und hat von Anfang an klar gezeigt, dass er gerne zu uns zurückkehren möchte. Ebenso bringt Robert als offener, hart arbeitender Teamplayer genau die Mentalität mit, die wir auf der Position gesucht haben, nachdem Kilian sich für einen Wechsel entschieden hat. Rob hat persönlich viel Mühe auf sich genommen, um für die nächste Saison zu uns zurückzukehren. Wir hatten viele, extrem positive Gespräche, in denen er immer wieder deutlich gemacht hat, dass er gerne an die Zeit in Trier zurückdenkt und unbedingt wieder Teil unseres Programms sein möchte“.

Neben Nortmann, der als letzter Neuzugang zu den RÖMERSTROM Gladiators stoßen wird, hat auch Vincent Hennen seinen Vertrag bei den Moselstädtern verlängert. Hennen schaffte in der abgelaufenen Saison den Sprung in den Profikader und kam bereits unter dem ehemaligen Cheftrainer Christian Held in der ProA zum Einsatz. „Vincent bringt nicht nur das Talent und den nötigen Ehrgeiz mit um Profibasketballer zu werden, er hat mittlerweile auch die Erfahrung aus einer Saison im ProA-Kader. Er ist ein hoch veranlagter Spieler, der weiter hart an sich arbeiten muss, um in naher Zukunft ein guter Shooting Guard in unserem Team zu werden. Es ist sehr schön zu sehen, dass die Jugendarbeit im Gladiators Trier e.V. mit Vincent wieder einen Spieler hervorgebracht hat, der an die Tür zum Profibasketball klopft. Das ist ein großer Erfolg und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um in den nächsten Jahren mehreren Jugendspielern den Weg in den Profikader zu ermöglichen.“ sagt Marco van den Berg über Nachwuchsmann Vincent Hennen.

Mit der Verpflichtung von Robert Nortmann und der Vertragsverlängerung von Vincent Hennen ist die Kaderplanung der Gladiators für die Saison 2020/2021 abgeschlossen. „Rob und Vincent besetzen nun die Kaderplätze zehn und elf, damit ist unsere Personalplanung abgeschlossen. Aus den offenen TryOuts werden vier Jugendspieler mit einer Doppellizenz ausgestattet, um den Profikader zu ergänzen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass der Kader bereits steht und wir uns nun vollständig auf die Saisonvorbereitung konzentrieren können. Wir konnten den Kader genau nach Marcos Wünschen zusammenstellen und haben trotz des größeren Umbruchs wieder jede Menge Qualität im Team. Wir alle freuen uns sehr darauf, wenn es im Herbst wieder losgeht.“ fasst Geschäftsführer Andre Ewertz die abgeschlossene Kaderplanung zusammen.

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Tidjan Keita verstärkt Knights-Kader

Der Kader der Ritter nimmt weiter Formen an. Mit Tidjan Keita wurde nun ein Spieler für die Position des Forwards verpflichtet. Der 23-jährige Franzose spielte zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für Coburg. In einem dreitägigen Try-Out überzeugte der Athlet die Knights-Verantwortlichen. Durch die Verpflichtung von Keita steht fest, dass Brian Butler und Mitchell Hahn nicht zurückkehren werden. 

Mit 2,07m Körpergröße und einer Spannweite von unglaublichen 2,17m, einem guten Distanzwurf (36% Dreier) und einer beeindruckenden Athletik, bringt der junge Franzose, dessen Wurzeln im Senegal liegen, alles mit, was man sich unter der Teck für die Positionen des Power Forwards und Small Forwards vorgestellt hatte. 15,1 Punkte und 7,5 Rebounds in 24 Minuten Einsatzzeit produzierte der in der Nähe von Paris aufgewachsene Keita für den BBC Coburg, für die er seit Dezember des vergangenen Jahres aufgelaufen war.

„Tidjan bringt eine unglaubliche Vielseitigkeit mit. Er kann letztlich alle Positionen spielen. Für einen Spieler seiner Größe hat er ein fantastisches Ballhandling, er ist schnell und hat einen sehr stabilen Distanzwurf. Er ist noch jung, entwicklungsfähig und bringt eine sehr gute Arbeitseinstellung mit“, berichtet Knights-Sportchef Chris Schmidt.

Seine basketballerischen Wurzeln hatte der große Fußballfan (Lieblingsspieler Kilian Mbappe) relativ spät. Erst mit 16 entdeckte er seine Liebe für den Basketballsport. Scouts entdeckten früh das Talent, das in dem schlaksigen Franzosen steckte und rieten ihm zu einem Wechsel nach Kanada. 2015 dann der Wechsel zur Basketballakademie von Thetford. In den folgenden beiden Jahren legte Keita eine beeindruckende Entwicklung hin, die so weit ging, dass ihn die Phoenix Suns 2017 zur NBA Summer League einluden. Es folgte der Rückschlag. Eine Stressfraktur im Schienbein verhinderte den großen Wurf und sorgte für eine acht Monate lange Pause. Zur Saison 2018-2019 ging es zurück nach Frankreich zu Vosges. Doch eine schwierige Rolle und wenig Einsatzzeit sorgten für eine gewisse Stagnation in seiner Entwicklung. Im vergangenen Dezember dann der Wechsel nach Coburg, für die er sehr gute Leistungen zeigte und sich dadurch auf den Radar der Knights-Verantwortlichen spielte. Nachdem es die Corona-Regeln wieder erlaubten, wurde Keita zu einem dreitägigen Try-Out nach Kirchheim eingeladen, wo er sich in einigen Duellen Till Pape, Tim Koch und weiteren Knights-Akteuren erwehren musste und seine Stärken zeigen konnte.

„Tidjan hat enormes Talent und viel Upside. Er kann alle Positionen verteidigen, ist athletisch, groß, schnell, hat das Ballhandling eines Guards. Für uns wird er primär auf der Position vier und drei spielen. Er ist noch jung und wird körperlich zulegen müssen, aber durch seine Flexibilität ist er ein sehr moderner Spieler, der einen Unterschied ausmachen kann. Er bringt Fähigkeiten mit, die schwer zu finden sind, deshalb freuen wir uns sehr“, sagte der neue Ritter-Coach Igor Perovic.

Derzeit befindet sich Keita in Kirchheim, wo er mit den anderen Knights-Akteuren und ausgewählten Nachwuchsspielern regelmäßig trainiert und sich auf die Saison vorbereitet. „Ich möchte der Knights-Organisation danken, dass ich hier die Chance erhalte, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen. Ich freue mich total darauf Teil der Knights-Familie zu werden. Meine ersten Tage hier sind toll und ich hoffe, dass noch viele mehr folgen werden, “ sagte Keita. Vor dem Start in die neue Saison wird es für den Franzosen nochmals in seine Heimat nach Paris gehen, bevor er dann mit seinen neuen Teamkollegen in die Vorbereitung starten wird. In der kommenden Saison nicht mehr für die Knights auflaufen werden hingegen Brian Butler und Mitchell Hahn. „Gerade die Entscheidung bei Brian war enorm schwierig. Er ist ein Wahnsinnstyp mit toller Einstellung. Ein Teamplayer, der immer hart arbeitet und für unsere Mannschaft in der vergangenen Saison sehr wertvoll war. In einer schwierigen Situation hat er seinen Mann gestanden und sich durchgebissen. Aufgrund der finanziellen Situation und der neuen Kaderstruktur mussten wir uns nun dagegen entscheiden, aber ich bin mir sicher, dass er seinen Weg in der ProA machen kann und wird. Auch Mitch wünschen wir nur das Beste. Er hat immer hart an sich gearbeitet und ist ein sehr guter Spieler. Wir glauben, dass seine Position eher auf der Drei liegt und er dort für Gefahr sorgen kann. Diese Position ist bei uns allerdings schon relativ tief besetzt und wir haben einen Spieler gesucht, der auch auf den großen Positionen spielen kann, deshalb hat es hier nicht gepasst“, erklärte Schmidt die Entscheidungen der beiden sportlich Verantwortlichen.

(Kirchheim Knights)

Neuer Center für die RÖMERSTROM Gladiators. Kalidou Diouf wechselt an die Mosel.

Der Center spielte zuletzt für die ROSTOCK SEAWOLVES und unterschreibt für ein Jahr in Trier. Diouf erhält das Trikot mit der Rückennummer 15.

Mit Kalidou Diouf präsentieren die RÖMERSTROM Gladiators ihren nächsten Neuzugang. Der 25-jährige Center spielte in der abgelaufenen Saison in Rostock für die SEAWOLVES und konnte dort als Starting-Center überzeugen. Durchschnittlich 13,4 Punkte sowie 5,6 Rebounds pro Partie brachte der gebürtige Heidelberger als Seawolf auf das Parkett. Diouf begann seine basketballerische Grundausbildung an der Urspringschule, bevor er an die University of Alaska Anchorage und die California Baptist University in Nordamerika wechselte. Nach seiner Zeit am College wechselte Diouf zurück nach Deutschland und spielte vor seinem Wechsel nach Rostock für die Ebbecke White Wings Hanau. Nun unterschreibt Diouf in Trier einen Ein-Jahres-Vertrag und erhält das Trikot mit der Rückennummer 15.

„Ich bin sehr sehr froh, dass Kalidou sich für uns entschieden hat. Er stand sehr früh und sehr weit oben auf unserer Wunschliste. Wir hatten mehrere sehr gute Gespräche mit ihm und konnten ihn glücklicherweise von unserem Programm und unserer Philosophie überzeugen. Mit Kalidou bekommen wir einen Center, der eine hervorragende Einstellung mitbringt und alles dafür gibt, mit unserem Team erfolgreich zu sein und Spiele zu gewinnen. Er ist ein sehr starker Spieler am offensiven Brett und auch defensiv ist er eine klare Verstärkung. Trotz seiner Erfahrung ist er in einem Alter, in dem er sich weiter entwickeln kann und wird. Nach einem Treffen in Heidelberg, gemeinsam mit meiner Frau Katharina, und einem Besuch von Kalidou in Trier bin ich sehr glücklich, dass er nächste Saison für die Gladiators auflaufen wird.“ so Headcoach Marco van den Berg zum neuen Center der RÖMERSTROM Gladiators.

Auch Diouf selbst zeigt sich glücklich über seinen Wechsel nach Trier und sagt: „Ich kenne Trier als einen traditionsreichen Basketball-Standort in Deutschland und freue mich sehr, nächste Saison für die Gladiators auflaufen zu dürfen. Ich kann es kaum erwarten, wenn es endlich wieder losgeht und ich mein neues Team kennenlernen kann. Ganz besonders freue ich mich auf die Heimspiele in der Arena Trier und hoffe, dass wir unsere Fans mit unserem Basketball begeistern können“. Vielen Fans der RÖMERSTROM Gladiators ist sicherlich Dioufs Auftritt in der Arena Trier im Gedächtnis geblieben, bei dem er für die Rostocker 17 Punkte, 6 Rebounds und 4 Assists verzeichnete. „Es war nie leicht, in der Arena Trier als Gast zu bestehen – umso schöner wird es, dort gute Leistungen im Trikot der RÖMERSTROM Gladiators zu liefern. Ich freue mich wirklich sehr darauf.“ so Diouf.

„Kalidou passt perfekt in unser Anforderungsprofil und war von Beginn an unsere absolute Wunschlösung auf der Center-Position. Er hat letztes Jahr in Rostock gezeigt, dass er zu den stärksten Centern in der gesamten Liga gehört. Wir sind sehr glücklich mit Kalidou einen deutschen Center mit hervorragenden Qualitäten am offensiven wie defensiven Brett zu bekommen. Wie alle unsere Neuzugänge bringt Kalidou für sein Alter bereits einiges an Erfahrung mit und kennt die Liga sehr gut. Es war uns sehr wichtig, Spielertypen zu verpflichten, die sich voll in den Dienst der Mannschaft stellen und bereit sind, dem Teamerfolg alles unterzuordnen. Genau diese Einstellung bringt Kalidou mit und wird uns daher nicht nur basketballerisch besser machen, sondern auch abseits des Feldes eine wichtige Rolle in unserem neu formierten Team spielen.“ ergänzt Geschäftsführer Andre Ewertz.

Mit Kalidou Diouf steht nach Dan Monteroso, Jonas Grof und Brody Clarke der vierte Neuzugang für die kommende Saison fest. Aus dem letztjährigen Kader stehen aktuell Rupert Hennen, Chase Adams, Kevin Smit, Thomas Grün sowie Jermaine Bucknor im Aufgebot für die kommende Saison. „Wir sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand der Personalplanung. Wir haben sehr früh bereits einen sehr großen Teil unseres Kaders beisammen. Marco hatte hier ganz klare Vorstellungen und kam schon sehr früh mit konkreten Plänen auf uns zu. Das hilft uns natürlich enorm in der Vorbereitung, da die spielfreie Zeit nach dem Ligaabbruch deutlich länger ausfällt als normal. Der Trainingsstart ist natürlich abhängig vom endgültigen Starttermin für die nächste Saison, jedoch bereiten sich unsere Neuzugänge selbstverständlich auch außerhalb von Trier auf ihre neuen Aufgaben bei den RÖMERSTROM Gladiators vor. Wir stehen mit jedem einzelnen im engen Austausch.“ so Andre Ewertz abschließend.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier

Erfahrung am Brett: Ronalds Zaķis kommt aus Lettland

Die Kaderplanung bei den ROSTOCK SEAWOLVES für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nimmt so langsam Fahrt auf. Mit dem ehemaligen lettischen Nationalspieler Ronalds Zaķis geben die Wölfe nach Till Gloger und Behnam Yakhchali die dritte Neuverpflichtung bekannt.

Der 32-jährige Center kann auf eine lange Karriere zurückblicken: Bereits seit 14 Jahren ist Zakis im professionellen Basketball tätig. Die ROSTOCK SEAWOLVES sind dabei aber erst der vierte Verein, für den der Lette aufs Parkett treten wird. Der Grund hierfür: Zaķis lief in insgesamt zwölf Spielzeiten bei BK Ventspils, als zehnfacher Meister eine der besten Mannschaften Lettlands, auf. Mit dem Club feierte er drei lettische Meisterschaften (2009, 2011 und 2014). Darüber hinaus streifte Zakis für eine Saison (2014/15) das Trikot von Ligakonkurrenten VEF Rīga über und spielte eine Saison für den slowenischen Spitzenclub KK Olimpija, unter anderem im EuroCup.

Auch im Nationaldress konnte Zakis bereits Erfahrungen sammeln. Von 2005 bis 2008 durchlief er die Juniorenauswahl seines Heimatlandes. 2007 zeichnete er sich mit knapp 25 Punkten pro Partie als bester Punktesammler bei FIBA Europe U20-Championship aus. In der lettischen A-Nationalmannschaft kam er auf insgesamt zehn Einsätze.

“Ronalds Zaķis habe ich im letzten Jahr im FIBA Europa Cup Viertelfinale gesehen und fand seine physische Präsenz, seine Beweglichkeit trotz dieser Physis und sein Spielverständnis sehr interessant. Sein Trainer in diesem Jahr hat ihm auch die Möglichkeit gegeben, Dreier zu werfen; das hat sehr hochprozentig mit fast 40 Prozent getan. Das macht ihn doppelt interessant, weil er als Fünfer, der auch mal Dreier werfen kann, mehr Räume für die kleinen Spieler unterm Korb schafft”, erklärt Coach Dirk Bauermann und betont, worauf er bei allen ausländischen Verpflichtungen wert legt. “Die Spieler kommen von Programmen, die immer erfolgreich waren; sie verstehen, wie gewinnen geht und sie haben internationale Erfahrung. Ronalds Zakis hat viele Jahre lang international mit Ventspils gespielt. Er war auch immer wieder bei der lettischen Nationalmannschaft dabei. Das ist bei der Art und Weise, wie wir spielen wollen, wichtig.”

In der Saison 2019/2020 spielte Zakis vor dem coronabedingtem Saisonabbruch erneut eine starke Spielzeit bei BK Ventspils, in der er in 36 Spielen 437 Punkte (12,1 PpS) einnetzte. Nun wechselt der Korbjäger von der lettischen an die deutsche Ostseeküste und will mit den ROSTOCK SEAWOLVES in der ProA angreifen.

„Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich, Teil der ROSTOCK SEAWOLVES zu werden. Es ist immer toll, in einer Mannschaft mit hochgesteckten Zielen zu spielen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam diese Ziele erreichen werden. Mit großer Ungeduld und großen Erwartungen fiebere ich auf die kommende Saison hin und freue mich auf die Chance, unter der Leitung von einem so exzellenten Trainer wie Dirk Bauermann zu spielen”, sagt Ronalds Zaķis.

Abschied von Kalidou Diouf
Mit der Verpflichtung von Ronalds Zakis geht einher, dass Kalidou Diouf nicht mehr zu den Wölfen zurückkehren wird. Er wird zu einem Ligakonkurrenten innerhalb der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wechseln. Der deutsche Center bestritt im Dress der Wölfe in der Saison 2018/2019 insgesamt 26 Spiele und verzeichnete dabei im Schnitt 13,4 Punkte in 26 Minuten.

“Kalidou hat eine sehr gute Saison bei uns gespielt und war einer der Leistungsträger im Team. Wir bedanken uns bei Kalidou für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute”, sagt Manager Jens Hakanowitz.


Spielerprofil Ronalds Zaķis
Geboren: 08.07.1987
Größe: 2,09 m
Position: Center

Stationen:
2016-2020 BK Ventspils (LAT)
2015-2016 KK Petrol Olimpija (SLV)
2014-2015 VEF Rīga (LAT)
07/2008- 2014 BK Ventspils (LAT)
01/2008- 06/2008 VEF Rīga (LAT)
2006-2008 BK Ventspils (LAT)

Durchschnittliche Statistiken 2019/2020:
Lettische Liga (ELBL): 22 Spiele; 19:30 Minuten; 13,0 Punkte; 5,1 Rebounds
Europe Cup: 12 Spiele; 19:54 Minuten; 11,5 Punkte; 6,2 Rebounds

ROSTOCK SEAWOLVES 2020/20201 (Stand 28.06.2020):
Dirk Bauermann (Head Coach), Till Gloger, Behnam Yakhchali, Michael Jost, Ronalds Zaķis

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

AK47 is back! – Albert Kuppe kehrt zurück nach Heidelberg

Die Kaderplanungen der MLP Academics Heidelberg nehmen langsam aber sicher Fahrt auf. Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich die Kaderplanung im Vergleich zu den vergangenen Jahren um einige Wochen. Seit dem Abbruch der BARMER 2. Basketball Bundesliga sondieren Geschäftsführer Matthias Lautenschläger und das Trainerteam um Branislav Ignjatovic den Markt, um wie bereits in den vergangenen Spielzeiten eine schlagkräftige Truppe auf das Parkett schicken zu können.

Der erste Neuzugang für die Saison 2020/2021 ist kein Unbekannter in Heidelberg. Mit Albert Kuppe kommt ein Spieler zurück an den Neckar, der von 2015 bis 2018 seine Basketballschuhe für die MLP Academics im Profibereich schnürte. Zuvor lief Kuppe bereits im Jugenbereich für den USC Heidelberg auf. Nach der Saison 2017/2018 zog es Albert Kuppe zu den BIS Baskets Speyer, wo er zunächst den Aufstieg aus der 1. Regionalliga in die ProB der BARMER 2. Basketball Bundesliga erreichte. In der vergangenen Spielzeit stand Albert Kuppe in 16 Spielen für Speyer auf dem Parkett und verhalf seinem Team mit durchschnittlich 16,1 Punkten und 3,3 Rebounds zum achten Platz der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Insgesamt belegte Kuppe damit den 6. Rang in der Scorerliste der Südstaffel der ProB

Der 31-jährige deutsche Forward hat einen Einjahresvertrag in Heidelberg unterschrieben und wird ausschließlich als Basketballprofi aktiv sein. Albert Kuppe war im vergangenen Jahr im Format 3×3 für die deutsche Nationalmanschaft aktiv und trat dort bei der Qualifikation für Weltmeisterschaft an. Einige Monate später verpasste Kuppe bei der Europameisterschaft nur knapp das Viertelfinale.

Headcoach Branislav Ignjatovic freut sich sehr über die Rückkehr des ehemaligen Kapitäns der Academics: „Man muss nicht viel über Albert sagen. Wir wissen was wir an Albert haben, weshalb wir auch nicht lange gezögert haben, um ihn unter Vertrag zu nehmen. Von seinen spielerischen und menschlichen Qualitäten ist Albert eine tolle Verstärkung für unsere Mannschaft. Mit seiner Vielseitigkeit wird er uns auf jeden Fall weiterhelfen.“

Auch Geschäftsführer Matthias Lautenschläger ist froh, dass man mit Kuppe wiedereinmal einen Spieler nach Heidelberg zurückholen konnte: „Ich freue mich sehr, dass Albert sich entschlossen hat, sich uns wieder anzuschließen. Ich halte es für ein gutes Zeichen, wenn Spieler, wie bereits auch Phil Heyden und Shyron Ely, nach einer Zwischenstation woanders gerne wieder zurück nach Heidelberg kommen. Albert hat sich in Speyer enorm weiterentwickelt, da er dort sehr viel Verantwortung übertragen bekam. Das hat ihm spielerisch sichtlich gut getan.“

Albert Kuppe: „Vor 2 Jahren habe ich Heidelberg den Rücken gekehrt, um in Speyer meine berufliche Laufbahn nach dem Sport in den Vordergrund zu stellen. Durch die Corona-Pandemie habe ich es wieder in Erwägung gezogen, als Vollprofi zu arbeiten. Die Gespräche mit Matthias und Frenki waren dann wirklich sehr positiv, weshalb es für mich keine schwierige Entscheidung war, wieder in Heidelberg zu unterschreiben. Mit der neuen Halle im Rücken möchte ich der Organisation helfen, den nächsten Schritt zu erreichen. Niemand hat es voraussehen können, dass es nun so ablaufen wird. Ich würde es einfach als Schicksal bezeichnen, dass ich nun wieder in Heidelberg auflaufen kann. Egal ob Zuschauer, Organisation oder Mitspieler, ich freue mich einfach wieder zurück zu sein.“

Quelle: MLP Academics Heidelberg

„Bester Guard Asiens” unterzeichnet bei den ROSTOCK SEAWOLVES

Diese Neuverpflichtung dürfte die Fans der ROSTOCK SEAWOLVES überraschen: Der iranische Nationalspieler Behnam Yakhchali unterzeichnet für die kommende Saison bei den Ostseestädtern.

Der im Iran, in Shahrekord, geborene Yakhchali startete seine Profikarriere in der Saison 2011/2012 bei Jahesh Tarabar Qom, einem Club aus der iranischen Super League. Im Anschluss wurde er von Petrochimi Bandar Imam verpflichtet, für die er von 2012 bis 2019 auf Korbjagd ging. Die Saison 2019/2020 startete für den 1,92 Meter großen Guard in China bei den Nanjing Monkeys in der Chinese Basketball Association (CBA). Dort kam er in elf Spielen im Schnitt auf 16,1 Punkte, 5,2 Rebounds und 3,2 Assists in knapp 34 Minuten. Nach seinem Engagement beim Team aus der chinesischen 8,5 Millionen-Einwohner-Stadt wechselte er zurück in den Iran und ging für Shahrdari Gorgan auf Korbjagd. In vier Einsätzen kam er dort auf 13,8 Zähler im Schnitt.

Parallel zu seiner Club-Karriere verbuchte Yakhchali einige Erfolge mit dem iranischen Nationalteam und konnte sich so auch international einen Namen machen. Mit der Auswahlmannschaft gewann er von 2012 bis 2016 drei Mal in Folge die FIBA Asia Challenge und erspielte beim FIBA Asia Cup 2015 die Bronze- und 2017 die Silbermedaille. Dadurch kam auch der Kontakt zu Dirk Bauermann zustande: Der Cheftrainer der SEAWOLVES coachte die iranische Nationalmannschaft von 2015 bis 2017.

„Behnam ist aus meiner Sicht der beste Guard Asiens und verfügt über große internationale Erfahrung. Außerdem ist er ein kompletter Spieler, der keine wirklichen Schwächen in seinem Spiel hat. Darüber hinaus arbeitet er immer hart und stellt den Erfolg der Mannschaft über alles. Wir sind sehr froh, dass wir einen Spieler dieser Qualität nach Rostock holen konnten”, erklärt Coach Dirk Bauermann.

Behnam Yakhchali zeichnet sich vor allem durch seine herausragenden Qualitäten als Werfer aus. So brachte der Shooting Guard beim FIBA Asia Cup 2017 seine Gegner mit einer Wurfquote aus der Distanz von 57,9 Prozent zur Verzweiflung. Mit 22 Dreiern erzielte er den besten Wert des gesamten Turniers. Defensiv hält der 1,92 Meter große Spieler mit schneller Bein- und Handarbeit seine Gegenspieler stets unter Kontrolle. Mit seinem Mindset, sich ständig weiterentwickeln zu wollen, und seiner Arbeitseinstellung ist Yakhchali ein großer Gewinn für die ROSTOCK SEAWOLVES.

„Coach Dirk Bauermann war einer der smartesten Trainer, mit dem ich je zusammengearbeitet habe. Ich habe viel von ihm gelernt. Seine Art zu coachen und auf kleine Details zu achten, gefällt mir, denn diese kleinen Details machen am Ende einen großen Unterschied in den Resultaten aus. Meine Erwartung an mich selbst ist, eine der besten Saisons meiner Karriere zu spielen – offensiv wie defensiv. Ich kann es kaum erwarten, die Rostocker Fans kennenzulernen und vor ihnen und für sie zu spielen”, sagt Behnam Yakhchali zu seiner Verpflichtung.

Abschied von Teamkapitän Martin Bogdanov

Martin Bogdanov verlässt nach zwei Jahren die ROSTOCK SEAWOLVES. Der Vertrag mit dem Leitwolf wird nicht weiter verlängert. Der damals 25-Jährige wechselte von den Crailsheim Merlins, denen er zum BBL-Aufstieg verhalf, zu den Ostseestädtern. Hier übernahm er unter Coach Milan Škobalj die Rolle des routinierten Point Guards.


Im Trikot der Wölfe bestritt der gebürtige Berliner insgesamt 61 Spiele und verzeichnete dabei durchschnittlich 7,6 Punkte bei knapp 22 Spielminuten. Insgesamt netzte Bogdanov in seiner Zeit beim Basketball-Zweitligisten 462 Punkte ein und verteilte 222 Assists.


Nach dem Trainerwechsel und dem Einsatz von Dirk Bauermann änderte sich die Rotation von einer Zehner- zu einer Achter-Rotation und damit auch Bogdanovs Rolle bei des Wölfen. Hinter Tony Hicks und Zach Lofton erhielt der Kapitän weniger Minuten und kam nicht mehr so häufig zum Einsatz.


„Martin Bogdanov hat vor allem in seinem ersten Jahr Akzente gesetzt und war einer der Leistungsträger unserer ersten ProA-Saison. In der Spielzeit 2020/21 suchen wir ein anderes Profil auf der Backup-Position bei den Guards. Ich wünsche Martin für seinen weiteren Weg alles Gute und bedanke mich für seinen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren”, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz.


Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Martin Bogdanov sportlich und privat alles Gute!

Spielerprofil Behnam Yakhchali
Geboren: 12.07.1995
Größe: 1,92 m
Position: Shooting Guard

Stationen:
2019-2020 Nanjing Monkey Kings (China) / Shahrdari Gorgan (Iran)
2012-2019 Petrochimi Bandar Imam (Iran)
2011-2012 Jahesh Tarabar Qom (Iran)

Durchschnittliche Statistiken 2019/2020:
China: 11 Spiele; 33:54 Minuten; 16,1 Punkte; 5,2 Rebounds; 3,2 Assists
Iran: 4 Spiele, 27:30 Minuten; 13,8 Punkte, 6,3 Rebounds, 4,3 Assists


ROSTOCK SEAWOLVES 2020/20201 (Stand 25.06):
Dirk Bauermann, Till Gloger, Michael Jost, Behnam Yakhchali

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES