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Neuer Center für die RÖMERSTROM Gladiators. Kalidou Diouf wechselt an die Mosel.

Der Center spielte zuletzt für die ROSTOCK SEAWOLVES und unterschreibt für ein Jahr in Trier. Diouf erhält das Trikot mit der Rückennummer 15.

Mit Kalidou Diouf präsentieren die RÖMERSTROM Gladiators ihren nächsten Neuzugang. Der 25-jährige Center spielte in der abgelaufenen Saison in Rostock für die SEAWOLVES und konnte dort als Starting-Center überzeugen. Durchschnittlich 13,4 Punkte sowie 5,6 Rebounds pro Partie brachte der gebürtige Heidelberger als Seawolf auf das Parkett. Diouf begann seine basketballerische Grundausbildung an der Urspringschule, bevor er an die University of Alaska Anchorage und die California Baptist University in Nordamerika wechselte. Nach seiner Zeit am College wechselte Diouf zurück nach Deutschland und spielte vor seinem Wechsel nach Rostock für die Ebbecke White Wings Hanau. Nun unterschreibt Diouf in Trier einen Ein-Jahres-Vertrag und erhält das Trikot mit der Rückennummer 15.

„Ich bin sehr sehr froh, dass Kalidou sich für uns entschieden hat. Er stand sehr früh und sehr weit oben auf unserer Wunschliste. Wir hatten mehrere sehr gute Gespräche mit ihm und konnten ihn glücklicherweise von unserem Programm und unserer Philosophie überzeugen. Mit Kalidou bekommen wir einen Center, der eine hervorragende Einstellung mitbringt und alles dafür gibt, mit unserem Team erfolgreich zu sein und Spiele zu gewinnen. Er ist ein sehr starker Spieler am offensiven Brett und auch defensiv ist er eine klare Verstärkung. Trotz seiner Erfahrung ist er in einem Alter, in dem er sich weiter entwickeln kann und wird. Nach einem Treffen in Heidelberg, gemeinsam mit meiner Frau Katharina, und einem Besuch von Kalidou in Trier bin ich sehr glücklich, dass er nächste Saison für die Gladiators auflaufen wird.“ so Headcoach Marco van den Berg zum neuen Center der RÖMERSTROM Gladiators.

Auch Diouf selbst zeigt sich glücklich über seinen Wechsel nach Trier und sagt: „Ich kenne Trier als einen traditionsreichen Basketball-Standort in Deutschland und freue mich sehr, nächste Saison für die Gladiators auflaufen zu dürfen. Ich kann es kaum erwarten, wenn es endlich wieder losgeht und ich mein neues Team kennenlernen kann. Ganz besonders freue ich mich auf die Heimspiele in der Arena Trier und hoffe, dass wir unsere Fans mit unserem Basketball begeistern können“. Vielen Fans der RÖMERSTROM Gladiators ist sicherlich Dioufs Auftritt in der Arena Trier im Gedächtnis geblieben, bei dem er für die Rostocker 17 Punkte, 6 Rebounds und 4 Assists verzeichnete. „Es war nie leicht, in der Arena Trier als Gast zu bestehen – umso schöner wird es, dort gute Leistungen im Trikot der RÖMERSTROM Gladiators zu liefern. Ich freue mich wirklich sehr darauf.“ so Diouf.

„Kalidou passt perfekt in unser Anforderungsprofil und war von Beginn an unsere absolute Wunschlösung auf der Center-Position. Er hat letztes Jahr in Rostock gezeigt, dass er zu den stärksten Centern in der gesamten Liga gehört. Wir sind sehr glücklich mit Kalidou einen deutschen Center mit hervorragenden Qualitäten am offensiven wie defensiven Brett zu bekommen. Wie alle unsere Neuzugänge bringt Kalidou für sein Alter bereits einiges an Erfahrung mit und kennt die Liga sehr gut. Es war uns sehr wichtig, Spielertypen zu verpflichten, die sich voll in den Dienst der Mannschaft stellen und bereit sind, dem Teamerfolg alles unterzuordnen. Genau diese Einstellung bringt Kalidou mit und wird uns daher nicht nur basketballerisch besser machen, sondern auch abseits des Feldes eine wichtige Rolle in unserem neu formierten Team spielen.“ ergänzt Geschäftsführer Andre Ewertz.

Mit Kalidou Diouf steht nach Dan Monteroso, Jonas Grof und Brody Clarke der vierte Neuzugang für die kommende Saison fest. Aus dem letztjährigen Kader stehen aktuell Rupert Hennen, Chase Adams, Kevin Smit, Thomas Grün sowie Jermaine Bucknor im Aufgebot für die kommende Saison. „Wir sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand der Personalplanung. Wir haben sehr früh bereits einen sehr großen Teil unseres Kaders beisammen. Marco hatte hier ganz klare Vorstellungen und kam schon sehr früh mit konkreten Plänen auf uns zu. Das hilft uns natürlich enorm in der Vorbereitung, da die spielfreie Zeit nach dem Ligaabbruch deutlich länger ausfällt als normal. Der Trainingsstart ist natürlich abhängig vom endgültigen Starttermin für die nächste Saison, jedoch bereiten sich unsere Neuzugänge selbstverständlich auch außerhalb von Trier auf ihre neuen Aufgaben bei den RÖMERSTROM Gladiators vor. Wir stehen mit jedem einzelnen im engen Austausch.“ so Andre Ewertz abschließend.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier

Erfahrung am Brett: Ronalds Zaķis kommt aus Lettland

Die Kaderplanung bei den ROSTOCK SEAWOLVES für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nimmt so langsam Fahrt auf. Mit dem ehemaligen lettischen Nationalspieler Ronalds Zaķis geben die Wölfe nach Till Gloger und Behnam Yakhchali die dritte Neuverpflichtung bekannt.

Der 32-jährige Center kann auf eine lange Karriere zurückblicken: Bereits seit 14 Jahren ist Zakis im professionellen Basketball tätig. Die ROSTOCK SEAWOLVES sind dabei aber erst der vierte Verein, für den der Lette aufs Parkett treten wird. Der Grund hierfür: Zaķis lief in insgesamt zwölf Spielzeiten bei BK Ventspils, als zehnfacher Meister eine der besten Mannschaften Lettlands, auf. Mit dem Club feierte er drei lettische Meisterschaften (2009, 2011 und 2014). Darüber hinaus streifte Zakis für eine Saison (2014/15) das Trikot von Ligakonkurrenten VEF Rīga über und spielte eine Saison für den slowenischen Spitzenclub KK Olimpija, unter anderem im EuroCup.

Auch im Nationaldress konnte Zakis bereits Erfahrungen sammeln. Von 2005 bis 2008 durchlief er die Juniorenauswahl seines Heimatlandes. 2007 zeichnete er sich mit knapp 25 Punkten pro Partie als bester Punktesammler bei FIBA Europe U20-Championship aus. In der lettischen A-Nationalmannschaft kam er auf insgesamt zehn Einsätze.

“Ronalds Zaķis habe ich im letzten Jahr im FIBA Europa Cup Viertelfinale gesehen und fand seine physische Präsenz, seine Beweglichkeit trotz dieser Physis und sein Spielverständnis sehr interessant. Sein Trainer in diesem Jahr hat ihm auch die Möglichkeit gegeben, Dreier zu werfen; das hat sehr hochprozentig mit fast 40 Prozent getan. Das macht ihn doppelt interessant, weil er als Fünfer, der auch mal Dreier werfen kann, mehr Räume für die kleinen Spieler unterm Korb schafft”, erklärt Coach Dirk Bauermann und betont, worauf er bei allen ausländischen Verpflichtungen wert legt. “Die Spieler kommen von Programmen, die immer erfolgreich waren; sie verstehen, wie gewinnen geht und sie haben internationale Erfahrung. Ronalds Zakis hat viele Jahre lang international mit Ventspils gespielt. Er war auch immer wieder bei der lettischen Nationalmannschaft dabei. Das ist bei der Art und Weise, wie wir spielen wollen, wichtig.”

In der Saison 2019/2020 spielte Zakis vor dem coronabedingtem Saisonabbruch erneut eine starke Spielzeit bei BK Ventspils, in der er in 36 Spielen 437 Punkte (12,1 PpS) einnetzte. Nun wechselt der Korbjäger von der lettischen an die deutsche Ostseeküste und will mit den ROSTOCK SEAWOLVES in der ProA angreifen.

„Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich, Teil der ROSTOCK SEAWOLVES zu werden. Es ist immer toll, in einer Mannschaft mit hochgesteckten Zielen zu spielen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam diese Ziele erreichen werden. Mit großer Ungeduld und großen Erwartungen fiebere ich auf die kommende Saison hin und freue mich auf die Chance, unter der Leitung von einem so exzellenten Trainer wie Dirk Bauermann zu spielen”, sagt Ronalds Zaķis.

Abschied von Kalidou Diouf
Mit der Verpflichtung von Ronalds Zakis geht einher, dass Kalidou Diouf nicht mehr zu den Wölfen zurückkehren wird. Er wird zu einem Ligakonkurrenten innerhalb der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wechseln. Der deutsche Center bestritt im Dress der Wölfe in der Saison 2018/2019 insgesamt 26 Spiele und verzeichnete dabei im Schnitt 13,4 Punkte in 26 Minuten.

“Kalidou hat eine sehr gute Saison bei uns gespielt und war einer der Leistungsträger im Team. Wir bedanken uns bei Kalidou für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute”, sagt Manager Jens Hakanowitz.


Spielerprofil Ronalds Zaķis
Geboren: 08.07.1987
Größe: 2,09 m
Position: Center

Stationen:
2016-2020 BK Ventspils (LAT)
2015-2016 KK Petrol Olimpija (SLV)
2014-2015 VEF Rīga (LAT)
07/2008- 2014 BK Ventspils (LAT)
01/2008- 06/2008 VEF Rīga (LAT)
2006-2008 BK Ventspils (LAT)

Durchschnittliche Statistiken 2019/2020:
Lettische Liga (ELBL): 22 Spiele; 19:30 Minuten; 13,0 Punkte; 5,1 Rebounds
Europe Cup: 12 Spiele; 19:54 Minuten; 11,5 Punkte; 6,2 Rebounds

ROSTOCK SEAWOLVES 2020/20201 (Stand 28.06.2020):
Dirk Bauermann (Head Coach), Till Gloger, Behnam Yakhchali, Michael Jost, Ronalds Zaķis

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

AK47 is back! – Albert Kuppe kehrt zurück nach Heidelberg

Die Kaderplanungen der MLP Academics Heidelberg nehmen langsam aber sicher Fahrt auf. Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich die Kaderplanung im Vergleich zu den vergangenen Jahren um einige Wochen. Seit dem Abbruch der BARMER 2. Basketball Bundesliga sondieren Geschäftsführer Matthias Lautenschläger und das Trainerteam um Branislav Ignjatovic den Markt, um wie bereits in den vergangenen Spielzeiten eine schlagkräftige Truppe auf das Parkett schicken zu können.

Der erste Neuzugang für die Saison 2020/2021 ist kein Unbekannter in Heidelberg. Mit Albert Kuppe kommt ein Spieler zurück an den Neckar, der von 2015 bis 2018 seine Basketballschuhe für die MLP Academics im Profibereich schnürte. Zuvor lief Kuppe bereits im Jugenbereich für den USC Heidelberg auf. Nach der Saison 2017/2018 zog es Albert Kuppe zu den BIS Baskets Speyer, wo er zunächst den Aufstieg aus der 1. Regionalliga in die ProB der BARMER 2. Basketball Bundesliga erreichte. In der vergangenen Spielzeit stand Albert Kuppe in 16 Spielen für Speyer auf dem Parkett und verhalf seinem Team mit durchschnittlich 16,1 Punkten und 3,3 Rebounds zum achten Platz der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Insgesamt belegte Kuppe damit den 6. Rang in der Scorerliste der Südstaffel der ProB

Der 31-jährige deutsche Forward hat einen Einjahresvertrag in Heidelberg unterschrieben und wird ausschließlich als Basketballprofi aktiv sein. Albert Kuppe war im vergangenen Jahr im Format 3×3 für die deutsche Nationalmanschaft aktiv und trat dort bei der Qualifikation für Weltmeisterschaft an. Einige Monate später verpasste Kuppe bei der Europameisterschaft nur knapp das Viertelfinale.

Headcoach Branislav Ignjatovic freut sich sehr über die Rückkehr des ehemaligen Kapitäns der Academics: „Man muss nicht viel über Albert sagen. Wir wissen was wir an Albert haben, weshalb wir auch nicht lange gezögert haben, um ihn unter Vertrag zu nehmen. Von seinen spielerischen und menschlichen Qualitäten ist Albert eine tolle Verstärkung für unsere Mannschaft. Mit seiner Vielseitigkeit wird er uns auf jeden Fall weiterhelfen.“

Auch Geschäftsführer Matthias Lautenschläger ist froh, dass man mit Kuppe wiedereinmal einen Spieler nach Heidelberg zurückholen konnte: „Ich freue mich sehr, dass Albert sich entschlossen hat, sich uns wieder anzuschließen. Ich halte es für ein gutes Zeichen, wenn Spieler, wie bereits auch Phil Heyden und Shyron Ely, nach einer Zwischenstation woanders gerne wieder zurück nach Heidelberg kommen. Albert hat sich in Speyer enorm weiterentwickelt, da er dort sehr viel Verantwortung übertragen bekam. Das hat ihm spielerisch sichtlich gut getan.“

Albert Kuppe: „Vor 2 Jahren habe ich Heidelberg den Rücken gekehrt, um in Speyer meine berufliche Laufbahn nach dem Sport in den Vordergrund zu stellen. Durch die Corona-Pandemie habe ich es wieder in Erwägung gezogen, als Vollprofi zu arbeiten. Die Gespräche mit Matthias und Frenki waren dann wirklich sehr positiv, weshalb es für mich keine schwierige Entscheidung war, wieder in Heidelberg zu unterschreiben. Mit der neuen Halle im Rücken möchte ich der Organisation helfen, den nächsten Schritt zu erreichen. Niemand hat es voraussehen können, dass es nun so ablaufen wird. Ich würde es einfach als Schicksal bezeichnen, dass ich nun wieder in Heidelberg auflaufen kann. Egal ob Zuschauer, Organisation oder Mitspieler, ich freue mich einfach wieder zurück zu sein.“

Quelle: MLP Academics Heidelberg

„Bester Guard Asiens” unterzeichnet bei den ROSTOCK SEAWOLVES

Diese Neuverpflichtung dürfte die Fans der ROSTOCK SEAWOLVES überraschen: Der iranische Nationalspieler Behnam Yakhchali unterzeichnet für die kommende Saison bei den Ostseestädtern.

Der im Iran, in Shahrekord, geborene Yakhchali startete seine Profikarriere in der Saison 2011/2012 bei Jahesh Tarabar Qom, einem Club aus der iranischen Super League. Im Anschluss wurde er von Petrochimi Bandar Imam verpflichtet, für die er von 2012 bis 2019 auf Korbjagd ging. Die Saison 2019/2020 startete für den 1,92 Meter großen Guard in China bei den Nanjing Monkeys in der Chinese Basketball Association (CBA). Dort kam er in elf Spielen im Schnitt auf 16,1 Punkte, 5,2 Rebounds und 3,2 Assists in knapp 34 Minuten. Nach seinem Engagement beim Team aus der chinesischen 8,5 Millionen-Einwohner-Stadt wechselte er zurück in den Iran und ging für Shahrdari Gorgan auf Korbjagd. In vier Einsätzen kam er dort auf 13,8 Zähler im Schnitt.

Parallel zu seiner Club-Karriere verbuchte Yakhchali einige Erfolge mit dem iranischen Nationalteam und konnte sich so auch international einen Namen machen. Mit der Auswahlmannschaft gewann er von 2012 bis 2016 drei Mal in Folge die FIBA Asia Challenge und erspielte beim FIBA Asia Cup 2015 die Bronze- und 2017 die Silbermedaille. Dadurch kam auch der Kontakt zu Dirk Bauermann zustande: Der Cheftrainer der SEAWOLVES coachte die iranische Nationalmannschaft von 2015 bis 2017.

„Behnam ist aus meiner Sicht der beste Guard Asiens und verfügt über große internationale Erfahrung. Außerdem ist er ein kompletter Spieler, der keine wirklichen Schwächen in seinem Spiel hat. Darüber hinaus arbeitet er immer hart und stellt den Erfolg der Mannschaft über alles. Wir sind sehr froh, dass wir einen Spieler dieser Qualität nach Rostock holen konnten”, erklärt Coach Dirk Bauermann.

Behnam Yakhchali zeichnet sich vor allem durch seine herausragenden Qualitäten als Werfer aus. So brachte der Shooting Guard beim FIBA Asia Cup 2017 seine Gegner mit einer Wurfquote aus der Distanz von 57,9 Prozent zur Verzweiflung. Mit 22 Dreiern erzielte er den besten Wert des gesamten Turniers. Defensiv hält der 1,92 Meter große Spieler mit schneller Bein- und Handarbeit seine Gegenspieler stets unter Kontrolle. Mit seinem Mindset, sich ständig weiterentwickeln zu wollen, und seiner Arbeitseinstellung ist Yakhchali ein großer Gewinn für die ROSTOCK SEAWOLVES.

„Coach Dirk Bauermann war einer der smartesten Trainer, mit dem ich je zusammengearbeitet habe. Ich habe viel von ihm gelernt. Seine Art zu coachen und auf kleine Details zu achten, gefällt mir, denn diese kleinen Details machen am Ende einen großen Unterschied in den Resultaten aus. Meine Erwartung an mich selbst ist, eine der besten Saisons meiner Karriere zu spielen – offensiv wie defensiv. Ich kann es kaum erwarten, die Rostocker Fans kennenzulernen und vor ihnen und für sie zu spielen”, sagt Behnam Yakhchali zu seiner Verpflichtung.

Abschied von Teamkapitän Martin Bogdanov

Martin Bogdanov verlässt nach zwei Jahren die ROSTOCK SEAWOLVES. Der Vertrag mit dem Leitwolf wird nicht weiter verlängert. Der damals 25-Jährige wechselte von den Crailsheim Merlins, denen er zum BBL-Aufstieg verhalf, zu den Ostseestädtern. Hier übernahm er unter Coach Milan Škobalj die Rolle des routinierten Point Guards.


Im Trikot der Wölfe bestritt der gebürtige Berliner insgesamt 61 Spiele und verzeichnete dabei durchschnittlich 7,6 Punkte bei knapp 22 Spielminuten. Insgesamt netzte Bogdanov in seiner Zeit beim Basketball-Zweitligisten 462 Punkte ein und verteilte 222 Assists.


Nach dem Trainerwechsel und dem Einsatz von Dirk Bauermann änderte sich die Rotation von einer Zehner- zu einer Achter-Rotation und damit auch Bogdanovs Rolle bei des Wölfen. Hinter Tony Hicks und Zach Lofton erhielt der Kapitän weniger Minuten und kam nicht mehr so häufig zum Einsatz.


„Martin Bogdanov hat vor allem in seinem ersten Jahr Akzente gesetzt und war einer der Leistungsträger unserer ersten ProA-Saison. In der Spielzeit 2020/21 suchen wir ein anderes Profil auf der Backup-Position bei den Guards. Ich wünsche Martin für seinen weiteren Weg alles Gute und bedanke mich für seinen Einsatz in den vergangenen zwei Jahren”, sagt SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz.


Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Martin Bogdanov sportlich und privat alles Gute!

Spielerprofil Behnam Yakhchali
Geboren: 12.07.1995
Größe: 1,92 m
Position: Shooting Guard

Stationen:
2019-2020 Nanjing Monkey Kings (China) / Shahrdari Gorgan (Iran)
2012-2019 Petrochimi Bandar Imam (Iran)
2011-2012 Jahesh Tarabar Qom (Iran)

Durchschnittliche Statistiken 2019/2020:
China: 11 Spiele; 33:54 Minuten; 16,1 Punkte; 5,2 Rebounds; 3,2 Assists
Iran: 4 Spiele, 27:30 Minuten; 13,8 Punkte, 6,3 Rebounds, 4,3 Assists


ROSTOCK SEAWOLVES 2020/20201 (Stand 25.06):
Dirk Bauermann, Till Gloger, Michael Jost, Behnam Yakhchali

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

ART Giants verpflichten Andrius Mikutis

Der erste Neuzugang für die Saison 2020/21 ist verpflichtet. In Andrius Mikutis präsentieren die ART Giants einen erfahrenen Flügelspieler aus Litauen.

Düsseldorf, den 23.06.2020. In Deutschland ist Andrius Mikutis längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nachdem der 32-jährige Litauer über vier Jahre lang an der John Brown University (Arkansas) seine basketballerische Ausbildung genoss, begann er in seinem Heimatland beim Zweitligisten BC Mazeikiai seine Profi-Karriere. Kurz darauf wechselte er erstmals nach Deutschland zur BG Dorsten. Nur ein Jahr später schloss er sich dem FC Schalke 04 an und gewann mit den Blau-Weißen gleich den Regionalliga-Meistertitel. Über den Verein aus dem Ruhrgebiet zog es Mikutis schließlich zu den EN Baskets Schwelm. Hier konnte der Litauer sein Team im ersten Jahr ebenfalls zum Gewinn der Regionalliga-West führen, in der nachfolgenden Spielzeit debütierte er mit den EN Baskets dann in der ProB.

Nach vier erfolgreichen Jahren suchte Mikutis 2018 schließlich in Österreich eine neue Herausforderung und schloss sich dort dem Erstligisten Gunners Oberwart an, wo der Litauer die vergangenen zwei Jahre auf Korbjagd ging. Mit durchschnittlich 13,7 Punkten und 4,4 Rebounds gehörte er bei den Gunners in der abgelaufenen Spielzeit zu den Leistungsträgern seines Teams. Ebenso beachtlich ist seine Wurfquote bei 42% versenkter Treffer von jenseits der Dreipunktelinie. Ohnehin zählt der Litauer als ausgezeichneter Distanzschütze. Lange mischte Mikutis mit seinen Gunners im Titelrennen mit, ehe die Saison – ebenso wie in anderen europäischen Ligen – vorzeitig abgebrochen wurde.

In Düsseldorf möchte Mikutis nun den ambitionierten Weg der Giganten mitbestreiten. Gemeinsam mit den Verantwortlichen der ART Giants einigte man sich daher auf eine Vertragslaufzeit über zwei Jahre.

Andrius Mikutis: „Ich war schon länger mit dem Verein in Kontakt und bin echt glücklich, dass es in diesem Jahr geklappt hat nach Düsseldorf zu kommen. Für mich war klar, dass ich eines Tages nach Deutschland zurückkehren möchte. Und wenn man eine tolle Stadt mit einem ambitionierten Verein verbinden kann, könnte es kaum besser passen. Es war eine sehr leichte Entscheidung, mich diesem super Club anzuschließen. Ich bin sehr motiviert und möchte immer das Beste aus jeder Saison machen.“

Tim Uhden (1. Vorsitzender): „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir Andrius in diesem Jahr nach Düsseldorf holen konnten. Neben seinen Qualitäten auf dem Parkett und der spielerischen Cleverness bringt er auch abseits des Spielfelds eine Menge Erfahrung mit. Unsere Fans dürfen sich also auf einen absoluten Teamleader freuen, der eine wichtige Rolle für uns in der ProB spielen wird.“

Quelle: ART Giants Düsseldorf

Niklas Geske wechselt zu den SparkassenStars

Die VfL SparkassenStars Bochum haben den ersten Königstransfer für die Spielzeit 2020/2021 getätigt. Vom ProA-Ligisten Phoenix Hagen wechselt der 26-jährige Aufbauspieler Niklas Geske zurück an den Stadionring.

Niklas Geske war als damals 18-jähriger Bestandteil der Meistermannschaft 2012/2013, die den Aufstieg in die 2. Bundesliga ProB schaffte. In der kommenden Spielzeit war er sowohl beim Ligakonkurrenten Iserlohn Kangaroos als auch für den damaligen Bundesligisten Hagen aktiv. Bei Rasta Vechta und den MHP Riesen Ludwigsburg sammelte er weitere Erfahrung in der höchsten deutschen Spielklasse.

Wieder zurück im Revier und mit Fokus auf seinem Studium heuerte er 2018/2019 in der ProB bei den EN Baskets Schwelm an. Dabei unterstrich er seine Ausnahmestellung in dieser Liga mit 20,8 Punkten und 6,2 Vorlagen pro Begegnung. Als einer der besten Spieler der Saison geriet er in den Focus des ProA-Ligisten Phoenix Hagen. Dort startete er mit einer regelmäßig zweistelligen Punktausbeute stark in die Spielzeit, bevor er von einer Verletzung ausgebremst wurde. Zum Saisonende hin erarbeitete er sich aber wieder Einsatzzeiten über 25 Minuten und fand zu alter Leistungsstärke zurück.

In der neuen olympischen Sportart 3×3 wurde Niklas Geske zudem erfolgreich in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Beim EM-Qualifikationsturnier in Rumänien im Juni 2019 erhielt er die Auszeichnung als MVP (Most-Valuable-Player) des Turniers. Auch in diesem Herbst wird er wieder zum Aufgebot des Deutschen-Basketball-Bundes gehören und damit der erste deutsche Nationalspieler bei den VfL SparkassenStars Bochum sein.

„Niklas Geske ist ein Spieler mit einem sehr guten Charakter, der viel Geschwindigkeit und Übersicht auf das Parkett bringt und zudem ein unglaublich guter Verteidiger ist. Wir sind sehr glücklich, dass er sich für eine Rückkehr nach Bochum entschieden hat. Es unterstreicht die Entwicklung und das Ansehen unseres Standortes “ so Finanzvorstand Hans Peter Diehr.

VfL SparkassenStars Bochum 2020/2021:

Felix Banobre (HC), Marius Behr, Niklas Bilski, Ben Böther, Marco Buljevic, Niklas Geske, Lars Kamp, Petar Topalski (AC), Jo Lam Vuong (AC)

Zugänge: Niklas Geske (Phoenix Hagen/ProA)

Abgänge: Florian Wendeler (RheinStars Köln/ProB)

Quelle: SparkassenStars Bochum

Litauischer Allrounder Rytis Pipiras wird ein Panther

Die wiha Panthers Schwenningen haben die nächste Neuverpflichtung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unter Dach und Fach gebracht. Mit dem Litauer Rytis Pipiras wechselt ein Allrounder an den Neckarursprung, der in der vergangenen Spielzeit in Würzburg für Aufsehen sorgte.

Wenn Alen Velcic über Neuzugang Rytis Pipiras spricht, kommt der Panthers-Trainer schnell ins Schwärmen: „Rytis hat in der vergangenen Saison in Würzburg in der ProB dominiert und auch bei seinen Einsätzen in der Bundesliga gezeigt, dass er auf höherem Niveau gut mithalten kann. Dank seiner Vielseitigkeit kann er nicht nur auf der angestammten Power Forward-Position spielen, sondern auch als Small Forward und sogar als Shooting Guard eingesetzt werden. Das gibt uns taktisch völlig neue Optionen. Außerdem ist Rytis ein sehr kluger, teamorientierter Spieler, der sich voll in den Dienst der Mannschaft stellt. Ein Spieler mit seinem Profil passt perfekt zu der Spielkultur, die wir in Schwenningen verkörpern wollen.“

Rytis Pipiras hat in der vergangenen Saison in Würzburg eine ordentliche Duftmarke hinterlassen. Für die zweite Mannschaft der Unterfranken erzielt der 2,01 Meter große Litauer durchschnittlich 17,5 Punkte, 5,3 Rebounds und 2,7 Assists auf. In 17 seiner 19 ProB-Einsätze punktet er zweistellig und zeigt beim Auswärtsspiel gegen Bayern München II mit 35 Punkten eine der eindrucksvollsten Leistungen in der gesamten Zweitliga-Spielzeit 2019/20.

Auch in der Basketball Bundesliga gelingt es Pipiras, gute Leistungen zu zeigen, nachdem er durch Verletzungssorgen im Würzburger BBL-Team kurzzeitig in die erste Mannschaft aufrückt. Besonders im Heimspiel gegen Bayern München spielt Pipiras groß auf. Dem Deutschen Meister schenkt der Litauer bei seinem zweiten Bundesligaeinsatz 8 Punkte in knapp 10 Minuten Spielzeit ein.

Seine basketballerische Grundausbildung erhielt Pipiras in seinem Heimatland Litauen. Als Jugendlicher durchlief er sämtliche Juniorennationalmannschaften. Typisch für die litauischen Basketballschule verfügt Pipiras über starke Grundlagen und weiß sowohl aus der Distanz als auch in Brettnähe abzuschließen. „Ich bin ein vielseitiger Spieler, der gerne auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt wird“, beschreibt der 25-Jährige sein eigenes Spiel. „Außerdem gehe ich keinem Zweikampf aus dem Weg und weiß mich gut durchzusetzen.“

Der Wechsel nach Schwenningen ist für den wettkampfliebenden Forward der logische nächste Schritt in der Karriere: „Coach Velcic sieht mich als wichtigen Spieler in seinen Planungen und ich freue mich, für einen so ambitionierten Klub in der ProA auflaufen zu können. Ich bin überzeugt davon, dass wir den tollen Fans in Schwenningen schönen und erfolgreichen Basketball bieten können!“

Mit der Verpflichtung von Rytis Pipiras haben die wiha Panthers Schwenningen ihren vierten ausländischen Spieler verpflichtet und planen vorerst keinen weiteren Transfer eines Ausländers. „Unsere Planungen für die Ausländer-Spots sind erstmal abgeschlossen“, erklärt Trainer Velcic. „Wir halten lediglich Rasheed Moore ein Hintertürchen offen, falls sich seine Erstligaambitionen nicht verwirklichen sollten und er zu einem späteren Zeitpunkt noch verfügbar ist.“

Neben den beiden Rückkehrern Kosta Karamatskos und Ivan Mikulic stehen derzeit mit den Neuzugängen Nate Britt, Shaun Willett, Robin Jorch, Chris Frazier, Kevin Bryant und Rytis Pipiras insgesamt acht Spieler im Schwenninger Kader.

Name: Rytis Pipiras
Geburtstag: 9. April 1995
Größe: 2,01 Meter
Gewicht: 96 Kilogramm
Position: Power Forward

Quelle: wiha Panthers Schwenningen

Grant Dressler wird ein „Riese vom Rhein“

Die BAYER GIANTS präsentieren mit dem US-Amerikaner ihren dritten Neuzugang für die Spielzeit 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Grant Dressler hat eine bewegte und vor allem erfolgreiche Karriere im Hochschulsport in den Vereinigten Staaten von Amerika hinter sich. Der 2,01 Meter große Forward wechselte im Sommer 2015 von der Highschool an die Sacramento State University (NCAA l), wo er auch gemeinsam mit GIANT Nick Hornsby auflief. Nach zwei Spielzeiten, in denen der aus Las Vegas stammende US-Amerikaner eher mäßige Spielanteile erhielt (in seinem zweiten Jahr waren es knapp 11 Minuten pro Begegnung), wechselte Dressler in die NCAA ll an die Chaminade University of Honolulu. Dort startete der 23-Jährige dann so richtig durch…

Als Junior (Bezeichnung für einen Sportler, der sein drittes Jahr an der Hochschule absolviert) legte der agile Forward gute 10,5 Punkte sowie 4,6 Rebounds pro Partie auf. Der Coaching Staff wurde allerdings schnell bewusst, dass in Grant großes Potenzial schlummerte. Dies bewahrheitete sich dann in seinem Abschlussjahr auf Hawaii. Dressler war 2018/19 im Jersey der „Silverswords“ kaum zu bremsen, scorte starke 19,6 Zähler pro Partie und traf 44 Prozent seiner Versuche von außerhalb der Dreipunktelinie. Doch auch als Rebounder (5,7 Rebounds pro Spiel) und Assistgeber (4,6 ApS) bewies der US-Amerikaner seine großen Basketballfähigkeiten, welche mit der Ernennung in das „All-First Team“ seiner Division („Pac West“) entsprechend gewürdigt wurden.

Nach seiner Zeit an der Universität im Sommer 2019 war Dressler auf der Suche nach einem Verein im professionellen Basketball, doch Grant riss sich das Kreuzband und fiel für längere Zeit aus. Der groß gewachsene Scharfschütze arbeitete hart in der Reha und kam zurück. Der Allrounder trainierte mit dem NBA-G League Team der Los Angeles Clippers (Agua Caliente Clippers) und empfahl sich so im März 2020 für ein Engagement in der ersten Liga Neuseelands. Doch zu einem Einsatz für die Franklin Bulls kam es nicht mehr, die Corona-Pandemie beendete alle Hoffnungen für den Forward doch noch sein Profidebüt zu geben.

Nun soll der NCAA ll National Allstar (2019), der bei den GIANTS die Nummer Sieben tragen wird, seine ersten professionellen Schritte in Leverkusen machen, ganz zur Freude seines neuen Cheftrainers Hansi Gnad: „Mit Grant haben wir einen sehr vielseitigen Spieler verpflichten können, der sich an der Chaminade University nicht nur als Scorer ausgezeichnet hat, sondern auch als vielseitiger Allrounder. Er wirft sicher von der Dreipunktlinie, kann seine Mitspieler gut mit seinen Passqualitäten einsetzen und auf der Position 2 bis 4 spielen. Auch als Verteidiger hat sich Dressler in seiner Conference einen Namen gemacht, welches seine zweimalige Auszeichnung als „Defense Player of the Week“ beweist. Ich freue mich über die Verpflichtung eines Akteurs, der über ein hohes Spielverständnis verfügt.“ Die Hochschule an der Dressler spielte, bezeichnet der gebürtige Darmstädter als tolles Sprungbrett für den professionellen Basketball: „Rohndell Goodwin, letztes Jahr für die Eisbären Bremerhaven aktiv und mit rund 14 Punkten im Schnitt brandgefährlich, hat ebenfalls an der Chaminade gespielt und ähnliche Zahlen aufgelegt wie Grant. Vergleiche zu ziehen sind hier zwar schwierig, dennoch zeigt es, wie gut dieses Programm arbeitet und die Spieler fördert!“

Im Hintergrund arbeiten die „Giganten“ weiter am neuen Kader für die Saison 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In der kommenden Woche sollen weitere Neuigkeiten rund um das Team des Rekordmeisters veröffentlicht werden.

 

Kader BAYER GIANTS Leverkusen 2020/21 (Stand: 10.06.2020): Grant Dressler, Michael Kuczmann, Luca Kahl, Padiet Wang und Haris Hujic

 

Steckbrief Grant Dressler
Geburtsdatum: 04.01.1997
Geburtsort: Las Vegas, Nevada (USA)
Nationalität: USA
Position: Small Forward / Power Forward
Größe: 2,01 Meter
Gewicht: 93 Kilogramm
Trikotnummer: #7
Letzte Vereine: Chaminade University of Honolulu (NCAA ll / 2017 bis 2019), Sacramento State University (NCAA l / 2015 bis 2017)
Statistiken 2018/19 (Chaminade University / NCAA ll, 31 Spiele): 19,6 Punkte pro Spiel / 5,8 Rebounds pro Partie

Quelle: Bayer Giants Leverkusen

Willkommen Lukas Dollinger – Junger Centerspieler erster Neuzugang der Tropics

Gelbhemden holen 22jährigen für die Backup-Position

Die Oberhachinger Basketballer wollen in der kommenden Spielzeit der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB vermehrt auf junge und hungrige Nachwuchsspieler setzen. Der 22 jährige Lukas Dollinger passt sehr gut in das neue Nachwuchskonzept und soll künftig für Entlastung auf den großen Positionen sorgen.

Die sportliche Leitung konnte sich bereits im Laufe der abgelaufenen Spielzeit im Trainingsbetrieb ein Bild von den Qualitäten des 204cm großen Hünen machen. Der gebürtige Kaufbeurer studiert in der bayerischen Landeshauptstadt Luft und Raumfahrttechnik. Aufgrund hoher zeitlicher Belastung mit seinem Studium spielte der variable Innenspieler in der abgelaufenen Spielzeit lediglich unterklassig bei seinem Heimatverein. Unter der Woche war er aber regelmäßiger Gast bei den Trainingseinheiten der Oberhachinger und deutete oftmals sein Potential an. Zudem passt der Defensivspezialist auch menschlich sehr gut in die Truppe rein. Somit war für beide Seiten schnell klar, dass man für die kommende Saison eine Zusammenarbeit anstrebt.

Beim FC Bayern München Basketball durchlief Dollinger sowohl die JBBL als auch die NBBL Ausbildung des deutschen Meisters. Unter Fachleuten wie Berthold Bisselik, Felix Czerny und Oliver Kostic (aktueller Trainer des FC Bayern Basketball) bekam der Neu-Tropic eine herausragende basketballerische Ausbildung mit auf den Weg. Die Stärken des 110kg schweren Kraftpakets liegen vor allem in der Verteidigung um im Kampf um die Rebounds. Im Herrenbereich lief der gebürtige Allgäuer unter anderem auch für IBAM Schwabing in der ersten Regionalliga auf.

Neben dem erfahrenen Duo Moritz Wohlers und “Locke” Rauch hat man mit dem jungen Dollinger einen Spieler mit viel Potential dazugewonnen, der langfristig das gelbe Trikot tragen soll und sich jede Minute hart erarbeiten will. Auf dem Wunschzettel der sportlichen Leitung steht ein weiterer junger Power Forward/Center, mit dem die Verantwortlichen bereits sehr gute Gespräche geführt haben. Sollte die Verpflichtung des Wunschkandidaten klappen, wären die Personalplanungen auf den großen Positionen abgeschlosssen.

Milos Kandzic :” Lukas ist trotz seiner Größe und Masse sehr beweglich. Er geht dahin wo es weh tut und verfügt über eine gute Fußarbeit. Wir wollten junge Spieler mit Potential ins Team integrieren. Einen 204cm großen Center, der bereit ist sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen und zu kämpfen, kann man immer sehr gut nutzen. Unsere größte Schwäche in der abgelaufenen Saison war die Verteidigung. Hier erhoffen wir uns von Dollinger ein Upgrade und sind gespannt auf die Entwicklung, die er bei uns nehmen wird. “

 

Quelle: TSV Oberhaching Tropics

Robin Jorch startet seine Profikarriere in Schwenningen

Die wiha Panthers Schwenningen haben sich für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Dienste des deutschen Centers Robin Jorch gesichert. Der 2,11 Meter große Big Man hat die vergangenen Jahre in den USA am College verbracht und startet nun seine Profikarriere in Schwenningen.

 

Insgesamt fünf Jahren hat Center-Talent Robin Jorch in den USA an der Boise State Universität verbracht und ist nun bereit dafür, in seinem Heimatland bei den wiha Panthers richtig durchzustarten. „Mein Plan war es immer, nach dem College professionell weiter Basketball zu spielen“, schildert der 25-Jährige. „Es war mir wichtig, vorher einen Schulabschluss zu machen und erst dann mit der Profikarriere zu starten.“

 

Nach wie vor lassen sich in den USA schulische und sportliche Ausbildung bestens miteinander verknüpfen. Neben dem Bachelor-Abschluss im Fach Kommunikationswissenschaften bringt Robin Jorch die Erfahrung von insgesamt 112 Einsätzen für das Division 1-College Boise State mit. Der gebürtige Berliner lief für vier Spielzeiten in der starken Mountain West Conference auf. Dort machte sich der frühere Juniorennationalspieler vor allem durch sein mannschaftsdienliches, effizientes Spiel einen Namen. In seinem letzten Unijahr verbesserte sich Jorch in sämtlichen Kategorien und wurde zu einem wichtigen Energiespieler für die „Broncos“. Bei durchschnittlich 16 Minuten Einsatzzeit gelangen dem körperlich robusten Innenspieler 3,8 Punkte und 2,9 Rebounds pro Partie bei starken 61% Trefferquote.

 

Auch in Deutschland hat Robin Jorch schon in jungen Jahren auf sein Talent aufmerksam machen können. Bereits im zarten Alter von nur 16 Jahren debütierte der Center für RSV Eintracht Stahnsdorf in der ProB. In seinem Lebenslauf lassen sich Nominierungen für sämtliche deutsche Juniorennationalmannschaften ebenso finden wie die Teilnahme am prestigeträchtigen Albert-Schweitzer-Turnier. An diese starken Referenzen möchte der 2,11 große Center nun bei seiner Rückkehr nach Deutschland bei den wiha Panthers anknüpfen.

 

Robin Jorch freut sich auf sein erstes Jahr als Profi-Basketballer: „Nachdem ich mit Coach Velcic telefoniert habe, war ich schnell davon überzeugt, dass Schwenningen die beste Möglichkeit für mich darstellt, um individuell und im Teamverbund erfolgreich zu sein. Die Panthers und ich haben hohe Ambitionen und wir teilen die Leidenschaft dafür, erfolgreich zu sein und gewinnen zu wollen. Ich möchte mich in der kommenden Saison persönlich weiterentwickeln, meine Teamkollegen besser machen und mit den Panthers um die Meisterschaft in der ProA mitspielen!“

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass es uns gelungen ist, mit Robin einen vielversprechenden deutschen Center unter Vertrag zu nehmen“, schildert Panthers-Trainer Alen Velcic. „Robin ist noch immer ein wenig unter dem Radar bei vielen Mannschaften in Deutschland. Dabei bringt er als ausgesprochener Teamspieler mit seiner hervorragenden Arbeitseinstellung und einer tollen Grundausbildung alle Voraussetzungen mit, um ein wichtiger Spieler zu sein. Mir gefällt besonders, dass er genau weiß, welche Qualitäten er mitbringt und auf dem Parkett exakt das umsetzt, was ihn als Spieler besonders auszeichnet.“

 

Robin Jorch
Geburtstag: 30. Juli 1994
Größe: 2,11 Meter
Gewicht: 111 Kilogramm
Position:  Center

Quelle: wiha Panthers Schwenningen