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Aufbau-Talent aus Down Under für die Young Pikes

Einen weiten Weg hat der neue Point-Guard der Baunach Young Pikes vor sich, wenn er zum Trainingsauftakt Mitte August in Oberfranken sein wird. William McDowell-White, eines der größten Talente seines Heimatlandes Australien, wird in den kommenden vier Jahren seine Basketball-Schuhe für das Bamberger Programm schnüren.

Der 1998 geboren McDowell-White hat bereits in jungen Jahren viel Aufmerksamkeit von internationalen Basketballexperten erhalten, denn schon 2014 fiel er durch hervorragende Leistungen beim Adidas Global Nations Event in Long Beach, Kalifornien positiv auf. Im darauffolgenden Jahr stand er als 17-jähriger im Aufgebot von Australiens U19-Nationalmannschaft und nahm an der U19-WM teil, wo er ebenfalls sehr gute Leistungen zeigte. Im vergangenen Jahr dann wurde er zu zwei der bedeutendsten Events für Nachwuchsbasketballer eingeladen, dem von der NBA organisierten Basketball Without Borders Global Camp und dem Nike Hoop Summit. Bereits da spielte er sich in die Notizbücher zahlreicher NBA-Scouts und vieler bekannter NCAA-Colleges. Letztendlich entschied er sich für die Universität von Fresno State, konnte dann aber aufgrund der strengen Regularien nicht sofort am Spielbetrieb teilnehmen. So entschied er sich im Dezember zu einer Rückkehr in sein Heimatland. Er schloss sich dem NBL-Team Sydney Kings an. Da sein Team aber knapp die Playoffs verpasste und die Saison bereits Ende Februar endete, kam er lediglich auf sieben Einsätze für den australischen Erstligisten. Sein Trainer, Australiens Basketballlegende Andrew Gaze, bescheinigte ihm aber herausragendes Talent und sieht in ihm einen sicheren zukünftigen Nationalspieler seines Landes. Derzeit spielt McDowell-White für ein Team in der 2. Liga seines Landes, die Brisbane Spartans und erzielt für sie 18,8 Punkte, 7,8 Rebounds und 5,5 Assists im Schnitt pro Begegnung. Der talentierte Youngster freut sich auf seinen Wechsel in das Bamberger Nachwuchsprogramm: „Ich freue mich riesig in die Bamberger Organisation wechseln zu können. Ich habe nur gute Dinge über den Club und sein Umfeld gehört. Ich kann es kaum erwarten, hier meine Karriere fortzusetzen und mich als Basketballer bestmöglich zu entwickeln.“

 

 

(Baunach Young Pikes)

Ein neuer Löwe für das Rudel – LIONS erweitern ihren Trainerstab

Die Basketballer der PS Karlsruhe LIONS reagieren auf die rasante Entwicklung der Vergangenheit. Der ProA-Neuling entwickelt aktuell Strukturen, die dem sportlichen Erfolg und den Ambitionen für die Zukunft Rechnung tragen sollen. Im Zuge der Professionalisierung wird Karim El-Wakil, der bisher die zweite Mannschaft in der Regionalliga gecoacht hat, als Teammanager für die Belange des ProA-Teams zuständig sein. Er soll auch als Bindeglied zu Danijel Ljubic fungieren, und mit ihm bei der Abteilungsleitung im Stammverein Post Südstadt Karlsruhe zusammenarbeiten.

Gleichzeitig verstärken die LIONS ihr Trainerteam mit Enrico Kufuor, der sowohl Co-Trainer von Michael Mai in der ProA, als auch Headcoach der zweiten Mannschaft wird, die sich in der abgelaufenen Saison erfolgreich in der Regionalliga Baden-Württemberg etabliert hat. Der 29Jährige mit deutschem Pass und internationaler Erfahrung übernimmt zudem den Löwennachwuchs und wird das U18-Team in der Jugend Oberliga (JOL) betreuen. Angepeilt ist die Qualifikation für die Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) im kommenden Frühjahr. Kufuor stammt aus Berlin, hat seine Basketballausbildung bei ALBA erhalten und sich bis in die U18-Nationalmannschaft hochgespielt. Nachdem er einige Jahre in den USA verbrachte, wo er College-basketball spielte, zog es ihn wieder zurück in die Heimat, wo er eine Trainerkarriere bei seinem alten Verein ALBA Berlin startete. Dort begann er als Assistenztrainer des NBBL-Teams und sammelte auch bereits früh Erfahrung als verantwortlicher Coach der Regionalliga-Mannschaft. Nach einer weiteren Station in Bremerhafen, wo er Headcoach des NBBL-Teams war, wagt er nun den nächsten Karriereschritt in Karlsruhe. Kufuor ist bestens mit den Spielklassen vertraut, in denen er künftig das Löwenrudel führen soll. Jung und dennoch erfahren, sympathisch und erfolgshungrig – mit diesen Eigenschaften passt er hervorragend in das strategische Konzept der LIONS.

Am Montag, 17. Juli werden die LIONS ihren nächsten Wunschspieler präsentieren. Ab 20:00 Uhr gibt es im Karlsruher Friedrich-List-Gymnasium bei einem Fototermin Gelegenheit, das neue Mitglied des ProA-Kaders zu begutachten.

(PS Karlsruhe LIONS)

Positiver Willen, starker Werfer, Kämpfer – Foster bleibt RheinStar

Die RheinStars Köln und Alex Foster gehen in ihre dritte gemeinsame Saison. „Ich freue mich, dass wir Alex bei unserem weiteren Weg an unserer Seite haben. Er ist ein kämpferisches Vorbild, kann unser Spiel breiter machen und hat zudem keine Angst vor dem entscheidenden Wurf“, sagt Manager Stephan Baeck über den beliebten deutsch-amerikanischen Dauerbrenner der letzten Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Der 24 Jahre alte Power Forward absolvierte im vergangenen Jahr alle 33 Pflichtspiele in der Hauptrunde und in den Playoffs. Dabei kam er auf durchschnittlich 9,3 Punkte. „Ich freue mich sehr auf die Arbeit mit Alex Foster“, sagt Chefcoach Denis Wucherer, „er hat nicht allein einen starken Wurf, sondern er spielt auch als langjähriger Bestandteil der Mannschaft eine wichtige Rolle für das Zusammenwachsen unseres neuen Teams.“

Der in Deutschland geborene Foster kam im Sommer 2015 von der Emory Universität (Atlanta) zurück in sein Geburtsland und überzeugte sowohl seine Trainer und Mitspieler als auch die Fans mit seiner Energie und seinem positiven Willen.

Alexander Foster
geb. 26.10.1992, Power Forward, 202cm, 98kg

Stationen
Seit 8/2015 – RheinStars Köln
05/2011 – 07/2015, Emory (NCAA Div. 3/US)

Stats 16/17
33 Spiele; 22.38min, 3er: 37,5%, FT: 77,8%, PPG 9.3, APG: 0.9, RPG: 2.5

Kader der RheinStars 2017/2018: Besnik Bekteshi, Leon Baeck, Max DiLeo, Jesse Morgan, Matt Vest, Alex Foster, Benedict van Laack, Keith Ramsey, Dennis Heinzmann, Andi Wenzl, Thomas Müller-Laschet, Filip Kukic, Jonas Gottschalk

 

(RheinStars Köln)

Young Pikes verpflichten talentierten Big Man

Baunach Young Pikes verstärken sich mit Eddy Edigin unter den Körben.

Mit dem 2,04m großen Eddy Edigin können die Baunach Young Pikes einen weiteren, sehr talentierten Innenspieler für die neue Spielzeit verpflichten. Edigin, der erst relativ spät mit dem Basketballspielen begann, wechselt aus der ProB von den Giants Nördlingen nach Oberfranken.

Der 21-jährige Deutsche begann das Basketballspielen bei den Regensburg Baskets, ehe er in der Saison 2013/14 zum FC Bayern München Basketball wechselte. Dort spielte er ein Jahr in der Nachwuchs Basketball Bundesliga und drei Saisons in der Regionalliga Südost. Mit München gewann er in 2015/16 sogar die Meisterschaft und stieg in die 2. Basketball-Bundesliga ProB auf.

Letzte Saison wechselte er dann zum Ligakonkurrenten Giants Nördlingen und war dort einer der dominanten Spieler. Mit 10,6 Punkten, 7,6 Rebounds und 1,1 Blocks im Schnitt pro Begegnung war er eine Macht unter den Körben und wurde im Februar sogar zum „Youngster des Monats“ in der ProB gewählt. Nun möchte Edigin auch in der ProA zeigen, dass seine Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist. Daher hat er sich zum Wechsel in das Nachwuchsleistungsprogramm des Deutschen Meisters Brose Bamberg entschieden. Er unterschrieb einen Ein-Jahres-Vertrag und wird bei den Baunach Young Pikes mit der Nummer 20 an den Start gehen.

(Baunach Young Pikes)

Alex Herrera gibt dem Phoenix Kader weitere Qualität

Neuzugang kommt aus der spanischen LEB Gold – Liga.

2,06 Meter groß, 116 kg schwer, flexibel einsetzbar und mit erster Europaerfahrung ausgestattet. Wenn man vorher ein Profil erstellt hätte, was dem bisherigen Phoenix Hagen noch gefehlt hat, hätte es ziemlich genau so ausgesehen.

Am Ende trifft all dies auf den 25-jährigen US-Amerikaner mit spanisch klingenden Namen Alex Herrera zu. Herrera ist am 15.08.1992 in Ignacio, Colorado geboren und besuchte in seiner Heimatstadt die Highschool. Bereits zu jener Zeit machte er mit seinem Talent auf sich aufmerksam.

Nach vier sehr erfolgreichen Jahren am Fort Lewis College sammelte Herrera erste Profierfahrungen in Neuseeland und bei KTB Basket in der finnischen Korisliiga, ehe er zuletzt in Spanien für Tau Castello in der LEB Gold (2.Liga) auflief.

Dort bekam Herrera zwar nicht so viel Spielzeit wie er es in den Jahren zuvor gewohnt war, wusste aber seine durchschnittliche Spielzeit von 14 Minuten in 34 Spielen mit 6,1 Punkten und 3,9 Rebounds effektiv zu nutzen.

Für die Feuervögel ist Herrera als echte Verstärkung eingeplant und wird mit seiner bisherigen Rückennummer 44 im neuen Phoenix Jersey auflaufen.

 

Stimmen:

Trainer Matthias Grothe: „Alex ist trotz seiner Größe und seiner Maße ein guter Athlet und recht schnell auf den Füßen. Er hat an seinem D2 College eine herausragende Karriere gehabt und auch in seinem ersten Jahr in der finnischen Korisliiga fast ein Double/Double erzielt. Letztes Jahr hatte er dann etwas Pech in der spanischen 2.Liga LEB Gold mit der Spielzeit, aber sonst hätten wir auch nie die Gelegenheit gehabt, ihn nach Hagen zu holen. In unseren Gesprächen hat er einen sehr guten Eindruck gemacht und ich bin überzeugt davon, dass er der defensive und offensive Anker unseres Spiels unter den Körben sein wird.“

Alex Herrera: „Ich stehe bereits in den Startlöchern und freue mich auf den Trainingsstart und meine neuen Teamkameraden, mit denen ich eine gute Saison spielen möchte. Wichtig ist, dass wir uns nicht nur individuell weiterentwickeln, sondern auch als Team schnell zusammenfinden. Es kann losgehen“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Unser Kader steht. Wir sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand. Die Zusammenstellung verspricht eine Menge Variationen in unserem Spiel und das zugehörige Talent eine vielversprechende Entwicklung im Laufe der Saison. Die Vorbereitung wird sehr intensiv, aber wir freuen uns schon jetzt auf alles, was da kommt. Wir werden jetzt noch Spieler für den Trainingsbetrieb hinzuziehen. Mögliche weitere Transfers werden erst nach zuvor getätigten Mehreinnahmen realisiert werden können.“

 

Kader 2017/2018

Cheftrainer Matthias Grothe, Co-Trainer Kai Schulze

Deutsche Spieler: Dominik Spohr (#19), Marco Hollersbacher (#8), Jonas Grof (#22), Jasper Günther (#6), Javon Baumann (#34), Jannik Lodders (#16), Joel Aminu (#11)

Imports: Buay Tuach (#2), James Reid (#7), Alex Herrera (#44)

 

 

(Phoenix Hagen)

Chase Griffin weiter auf Korbjagd für die Merlins

Die Crailsheim Merlins können auch in der ProA-Saison 2017/2018 auf die Qualitäten von Chase Griffin zählen. Der erfahrene Shooting Guard bleibt bei den Zauberern.

Crailsheim, 11.07.2017. Er gehört seit mehreren Spielzeiten zu den konstantesten und besten Korbschützen der 2. Basketball-Bundesliga: Chase Griffin. Umso erfreulicher ist es für die Crailsheim Merlins, dass der US-Amerikaner den Zauberern auch in der kommenden Runde treu bleibt. Merlins-Headcoach Tuomas Iisalo: „Das war eine wichtige Entscheidung. Als einer der gefürchtetsten Werfer in der Liga öffnet er unserer ganzen Offense die Räume, um optimal zu agieren. Das ist äußerst wichtig im modernen Basketball. Darüber hinaus kennt er unser Spielsystem nun gut, wodurch er mit seiner Erfahrung helfen kann, neue Spieler einfacher zu integrieren.“

In seiner ersten Saison für die Merlins legte Griffin herausragende Wurfquoten auf: Mit 48% aus dem Feld, 89% Freiwürfe und starke 46% Dreier bestätigte der Guard seine Leistungen aus den vorangegangenen Jahren. An diese Konstanz will der 33-jährige auch in der kommenden Saison anknüpfen und gleichzeitig dem Team helfen, noch besser zu werden: „Es gibt hier noch Arbeit, die noch nicht erledigt ist – die letzte Saison ist nicht so zu Ende gegangen wie wir das erhofft haben. Aber jetzt freue ich mich auf die neue Saison mit den Merlins und hoffe natürlich, dass uns die Fans weiter so toll unterstützen.“

„Chase war in der vergangenen Saison von allen Leistungsträgern am konstantesten. Daher haben wir uns auch dazu entschlossen, gemeinsam weiterarbeiten zu wollen und freuen uns sehr, dass es geklappt hat“, so Crailsheims sportlicher Leiter Ingo Enskat, der anmerkt, dass neben Griffin kein weiterer ausländischer Kaderspot mit einem Spieler aus dem letztjährigen Team besetzt werden wird. Damit verabschieden sich die Merlins auch von Kevin Tiggs und Tuukka Kotti. Wohin es die beiden Routiniers ziehen wird, steht aktuell noch nicht fest, die Crailsheimer Basketball-Familie wünscht den Jungs jedoch alles Gute für ihren weiteren Weg. Die Wechsel von Nimrod Hilliard (nach Schweden) und Christopher Dunn (nach Ungarn) waren bereits zuvor bekanntgegeben worden.

(Crailsheim Merlins)

Ulmer Trio wird flügge

Mit Bernhard Benke, Lukas Rosenbohm und Marvin Omuvwie reiften drei Jugendliche in Ulm zu Jungprofis. Seinen Lebensweg setzt das Trio nun wo anders fort.

Den 21. Dezember 2016 wird Marvin Omuvwie nicht so schnell vergessen. Bei Bernhard Benke ist es der 26. Dezember, bei Lukas Rosenbohm lautet das magische Datum der 5. November 2016. Das Debüt im höchsten nationalen Wettbewerb vergisst ein Spieler nicht. Das Trio, das nun seinen Lebensweg getrennt und in verschiedenen deutschen Städten fortsetzt, erlebte seine Premiere in der easyCredit BBL im Trikot von ratiopharm ulm. Das ist insofern bemerkenswert, da sich die drei Jugendlichen in den letzten vier Jahren gemeinsam über die NBBL, die Regionalliga und die ProB Schritt für Schritt zu Jungprofis entwickelt haben.

Bei den gebürtigen Ulmern Benke und Rosenbohm reicht die Verbundenheit zu BBU ‘01 sogar noch deutlich länger zurück. „Ich hatte tolle zehn Jahre in Ulm, in denen ich von der U10 an das komplette Nachwuchsprogramm bei BBU ‘01 durchlaufen habe und während dieser Zeit miterleben konnte, wie der ganze Club immer größer wurde“, so Benke, für den nun die Wahl des Studienortes vorgibt, wo er zukünftig seine Sneakers schnüren wird. Das gilt auch für Lukas Rosenbohm, der gemeinsam mit Benke 2016 im NBBL-Halbfinale stand und ein Jahr später mit der OrangeAcademy den Aufstieg in die ProA feierte. „Wohin es mich verschlägt, weiß ich noch nicht, aber meiner Heimatstadt werde ich immer verbunden bleiben“, so Rosenbohm, für den nun das Studium Priorität hat.

Bei Marvin Omuvwie, der 2013 aus Berlin nach Ulm kam, hier sein Fachabitur machte und unter Anleitung von ProA-Coach Danny Jansson zum Jungprofi reifte, ist der nächste Schritt indes schon klar. Omuvwie wird zum ProA-Ligisten Nürnberg Falcons wechseln. „In Ulm habe ich erkannt, dass der Traum vom Basketball-Profi möglich ist“, sagt Marvin Omuvwie. „Hier konnte ich mich vier Jahre lang voll auf Basketball konzentrieren und wurde immer in allen Bereich optimal unterstützt“, so der sprunggewaltige Flügelspieler. Wie die Entwicklung von Omuvwie voranschreitet, kann das Ulmer Publikum am 17. Dezember begutachten – denn dann trifft die OrangeAcademy in der Kuhberghalle (Tipoff 17 Uhr) auf die Nürnberg Falcons.

„Wir hätten die Jungs gerne in Ulm gehalten – doch so viele Studienangebote gibt es bei uns leider nicht. Ich denke, wir können sehr stolz auf die Entwicklung der drei sein. Und ich bin sicher, dass wir uns in der einen oder anderen Form wiedersehen werden“; so Manager Dr. Thomas Stoll.

 

 

(OrangeAcademy)

Christopher Wolf geht

Bereits in der vergangenen Woche gab Christopher Wolf bekannt, nicht mehr an die Donau zum TEAM EHINGEN URSPRING zurückzukehren.

„Ich hatte zwei tolle Jahre mit der Meisterschaft in der ProB und dem Klassenerhalt in der ProA! Für mich geht es aber aus diversen Gründen an einer anderen Spielstätte weiter“.

Nun steht auch fest, wohin der Nachwuchsspieler wechselt und zwar in die ProB zum BBC Coburg. Damit kehrt Wolf zurück in seine Heimat nach Franken, wo er sich vermehrt um sein Studium kümmern möchte.  „Es ist unglaublich schade, dass Chris geht, denn wir haben in zwei Jahren das erreicht, was ihm eigentlich keiner zugetraut hatte“, so Headcoach Domenik Reinboth. „Wäre es rein nach dem Basketball gegangen, dann wäre es bei uns geblieben, denn wir hatten ihm hier die perfekten Voraussetzungen geboten, um sich weiterzuentwickeln.“ In den beiden Jahren kam Wolf zusammen auf durchschnittlich auf 7,6 Punkte und fünf Rebounds pro Partie. Unvergessen bleibt sein Korb in der letzten Sekunde gegen Dresden, womit er den ersten Sieg in der ProA sicherte.

(TEAM EHINGEN URSPRING)

PUBLIKUMSLIEBLING JOSH YOUNG WIEDER IN VECHTA

Mit RASTA war er 2016 in die easyCredit Basketball Bundesliga aufgestiegen, jetzt ist Josh Young bereit für eine zweite Runde mit den Vechtaern. Der Guard hatte letzte Saison bei den Nürnberg Falcons in der 2. Basketball-Bundesliga ProA gespielt und erhält nun einen Vertrag bei RASTA.

Mit der Verpflichtung des 29-Jährigen US-Amerikaners hat RASTAs Coach Doug Spradley alle Planstellen im Backcourt besetzt. „Mit Josh haben wir einen Combo Guard unter Vertrag genommen, der treffsicher wie defensivstark ist. Außerdem ist Josh ein feiner Kerl, der obendrein sogar die Liga und RASTA schon sehr gut kennt“, freut sich Spradley über die Unterschrift. Young soll sich in der kommenden Saison zusammen mit seinem Landsmann Chris Carter und dem Deutsch-Zyprioten Christopher Razis um den Spielaufbau der Vechtaer kümmern.

Nach einer längeren, verletzungsbedingten Pause war Josh Young am 30. Dezember 2016 zurück aufs Parkett gekehrt und traf für seine Nürnberg Falcons gleich den Gamewinner zum Auswärtssieg bei den Hamburg Towers. Der 1,85 Meter große und 80 Kilogramm schwere Profi machte für die Franken alle 15 Spiele in der Rückrunde und kam in 29:21 Minuten pro Spiel auf im Schnitt 12,6 Punkte, 3,5 Punkte und 3,0 Rebounds für einen Effizienzwert von 12,7. „Josh kann den Korb attackieren, ist treffsicher von außen und spielt immer mit sehr viel Einsatz – an beiden Endes des Feldes. Er ist ein weiteres Puzzleteil in unserem Kader und ich denke, dass er dabei helfen wird, eine gute Teamchemie zu bilden“, so Spradley.

In der Saison 2015/2016 war der Mann aus Shawnee in Oklahoma (USA) schon einmal für RASTA auf Korbjagd gegangen, kam wegen einer Verletzung aber nur auf sechs Einsätze. Dank einer erfolgreichen Operation bei Dr. Jens Hilgenberg im St.-Marienhospital in Vechta und darauf folgender Behandlung im REHA- und Sportmedizinischen Zentrum in Cloppenburg schaffte es der 29-Jährige zurück auf den Court. In seiner Zeit in Vechta bestach der Sympathieträger durch großen Teamgeist und unterstützte das Trainerteam während der Spiele. „In Vechta konnte ich in der vorletzten Saison leider nicht all zu viel zeigen. Um so glücklicher bin ich, dass ich jetzt eine neue Chance bekomme, um vor diesen fantastischen und in der Liga einmaligen Fans spielen zu dürfen. Heute gilt mein großer Dank aber auch den Nürnberg Falcons. Sie haben mir im Winter die Chance auf ein Comeback gegeben und das werde ich ihnen niemals vergessen.“, so Young.

RASTA Vechta 2017/2018

Radii Caisin (16, D), Chris Carter (25, USA), Robin Christen (26, D), Jeremy Dunbar (29, D), David Gonzalvez (29, USA), Seth Hinrichs (24, USA), Dirk Mädrich (33, D), Christopher Razis (29, D), Luc van Slooten (15, D) und Josh Young (29, USA).

 

(RASTA Vechta)

Young Pikes holen sich mit Ferguson jede Menge Erfahrung ins Team

Bamberger Farmteam verstärkt sich mit Routinier aus dem hohen Norden und nimmt Rob Ferguson unter Vertrag.

Mit der Verpflichtung des 32-jährigen US-Amerikaners Robert „Rob“ Ferguson holen sich die Baunach Young Pikes einen ProA-erfahrenen Anführer ins Team. Der 2,03m große Innenspieler kann bereits auf eine lange Karriere in Deutschland zurückblicken, die er nach einer sehr erfolgreichen Collegezeit an der Saint Joseph´s University im Jahr 2009 begann. Er war unter anderem für Nördlingen, Crailsheim, Vechta und Karlsruhe aktiv, ehe er vor drei Jahren bei den Hamburg Towers unterschrieb.

Ferguson verbrachte drei erfolgreiche Spielzeiten bei den Towers und war in der letzten Saison der Teamkapitän der Mannschaft aus der Hansestadt. Auf neun Punkte und 5,6 Rebounds brachte es Ferguson in der zurückliegenden Saison und half dem Team sowohl auf der Power-Forward als auch auf der Center-Position. Durch seinen hochprozentigen Drei-Punkte-Wurf wird er das Spiel der Baunach Young Pikes variabler machen und vor allem mit seinen Führungsqualitäten im jungen ProA-Team gefragt sein.

Für den US-Boy ist es eine Art „Homecoming“, denn die Familie seiner Frau stammt aus dem Landkreis Bamberg und so lag es nahe, dass er irgendwann auch in Oberfranken die Basketballschuhe schnüren wird. Teammanager Jörg Mausolf meint zu der Verpflichtung: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Rob endlich geklappt hat. Ich bin schon seit Jahren mit ihm und seiner Frau in Kontakt und wir haben schon öfter mit dem Gedanken gespielt, ihn nach Baunach zu holen. Jetzt konnten wir es endlich realisieren, und ich denke, es ist für beide Seiten eine tolle Sache. Er ist der Spieler, der unsere jungen Talente mit seiner Erfahrung anführen kann, ohne dabei nur auf seine eigenen Statistiken zu achten. Das ist sehr wertvoll für die Young Pikes.“

 

(Baunach Young Pikes)