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Schlagwortarchiv für: ProA

Düsseldorfer Brandon Averette wechselt nach Koblenz

27. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Die EPG GUARDIANS Koblenz haben sich mit Aufbauspieler Brandon Averette verstärkt. Der 27-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung vom Ligakontrahenten ART Giants Düsseldorf nach Koblenz. Averette kam bei den Giants im Schnitt auf 7.3 Punkte und 1.5 Assists.

„In den letzten Spielen mussten wir schmerzlich feststellen, dass uns ein gelernter Point Guard fehlt“, so Thomas Klein, Vorstand Sport und Marketing. „Durch die krankheitsbedingte Abwesenheit von Michael Bradley lastete sowohl auf Ty Cockfield als auch auf Leon Friederici zu sehr die Rolle des Point Guards, die sie übernehme mussten, was beide Spieler natürlich in ihrer eigentlichen Funktion als Shooting Guard einiges an Produktivität kostete. Mit Brandon erhalten wir nun einen weiteren gelernten Point Guard, der gemeinsam mit Michael Bradley nun die Aufbauposition übernimmt, sodass Ty und Leon sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren können.“

Mit Blick auf Averette ergänzt Klein: „Mit Brandon bekommen wir einen sowohl offensiv als auch defensiv sehr aggressiv agierenden Spieler, der nicht nur seine Mitspieler gut einsetzt, sondern auch in der Lage ist selbst zu scoren. Neben seinen offensiven Qualitäten bekamen unsere Spieler seine harte Art zu verteidigen im Heimspiel gegen Düsseldorf zu spüren. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit Michael Bradley und ihm ein gutes Duo haben, um für den Abstiegskampf gerüstet zu sein.“

Zum Zeitpunkt der Verpflichtung sagt Klein: „Dass Brandon überhaupt verfügbar war, ist dem temporären Vertrag in Düsseldorf geschuldet. Er sprang für den verletzten Sanni ein, der jetzt aber komplett genesen ist und am Wochenende beim Düsseldorfer Sieg gegen Münster auch schon wieder gespielt hat.“

Nach seiner College-Zeit, die er an der Brigham Young University 2021 beendete, spielte der gebürtige Texaner auf Zypern bei AEL Limassol. In der Saison 2023/24 lief der US-Amerikaner bei Etoile Angers Basket in Frankreich auf. Kurz nach dem Jahreswechsel wurde Averette von den ART Giants Düsseldorf verpflichtet, wo er erstmalig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zum Einsatz kam.

Brandon Averette
Position: Point Guard
Geburtsdatum/-ort: 22.09.1997 (Richardson, Texas)
Größe/Gewicht: 1,80m / 83kg
Nationalität: US-Amerikaner
Universität: Brigham Young University (NCAA)
Letzte Station: ART Giants Düsseldorf (Januar 2025)

 

Text: EPG Guardians Koblenz

Foto: Angel King

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Brandon-Averette.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-27 11:56:262025-01-27 11:56:26Düsseldorfer Brandon Averette wechselt nach Koblenz

Ein Abgang und ein Neuzugang bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim

27. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Kurz nach dem Start der Rückrunde nehmen die Bozic Knights den ersten Personalwechsel der Saison vor. Aleksa Bulajic verlässt die Teckstädter in Richtung ProB. Neu hinzu stößt Gian Aydinoglu von den Basketball Löwen Braunschweig aus der easy-credit BBL. Der 21-jährige Point Guard soll den Teckstädtern neuen, frischen Wind auf der Spielmacherposition einhauchen.

Eine intensive Woche liegt hinter den Verantwortlichen der Bozic Knights. Zu Wochenbeginn kam Aleksa Bulajic auf den Club zu und bat um Vertragsauflösung, um in die ProB zu wechseln. Die Schwaben mussten eine Entscheidung treffen und prüften zunächst den Spielermarkt. Schnell geriet Gian Aydinoglu in den Fokus der Ritter. Nach einigen Gesprächen mit Braunschweig, dem Spieler und seiner Berateragentur stand schnell fest, dass ein Wechsel ins Schwabenland für den ambitionierten Youngster der richtige Schritt sein würde. „Bei uns erhält Gian die Möglichkeit zu spielen, zu lernen und er wird eine wichtige Rolle einnehmen. Wir brauchen auf den Guard Positionen, neben dem Ersatz für Aleksa, mehr Entlastung für Braden und Cam. Zudem ist Dimi nicht zu 100% fit. Gian wird auf seine Minuten kommen,“ so Sportchef Chris Schmidt. In seinen bisherigen Einsätzen in der easy credit BBL machte Aydinoglu als schneller, aggressiver Verteidiger auf sich aufmerksam. Auch offensiv ist das Spiel des jungen Berliners von Intensität und Schnelligkeit geprägt. Der Jugend- Nationalspieler nahm an der FIBA U20- Europameisterschaft 2022 teil und vertrat dort die deutsche Mannschaft. Zudem gewann er mit der NBBL von Alba Berlin die Deutsche Meisterschaft (Saison 2021/2022). „Gian hat in Berlin und Braunschweig eine ausgezeichnete Ausbildung genossen und viel gelernt. Er möchte jetzt den nächsten Schritt gehen und sich weiterentwickeln. Die Chance möchten wir ihm geben,“ so Knights Head Coach Perovic. Erste Erfahrungen in der BARMER 2.Basketball Bundesliga sammelte Aydinoglu bei Alba Kooperationspartner LOK BERNAU in der ProB im Alter von 18 Jahren. Dort gelangen ihm, in 20 Spielen, durchschnittlich 8,7 Punkte pro Partie bei etwa 20 Minuten Spielzeit. Für die Löwen aus Braunschweig stand der flinke Guard in der aktuellen Saison neun Mal auf dem Parkett und erhielt pro Partie im Schnitt fünf Minuten Einsatzzeit. „Ich bin sehr froh ein Knight zu sein und kann es kaum abwarten auf dem Spielfeld loszulegen und die Kirchheimer Fans zu erleben,“ so der neue Kirchheimer Korbjäger. Aydinoglu reiste am Donnerstagabend nach Kirchheim und nahm am Abschlusstraining, bevor es nach Bochum ging, bereits teil. „Wir möchten die Gelegenheit nutzen, um uns bei Aleksa für seine Energie und seinen Einsatz in den letzten Jahren bedanken. Wie er in seinem Alter mit den Verletzungen umgegangen ist war beeindruckend. Der Schritt zurück, um mehr zu spielen, ist überfällig gewesen und wir drücken ihm die Daumen, dass sich sein Potenzial so besser entfalten kann,“ verabschiedet Schmidt den langjährigen Ritter.

 

Text: Bozic Estriche Knights Kirchheim

Foto: Löwen Braunschweig / Christian Schlüter

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Gian-Aydinoglu.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-27 11:18:352025-01-27 11:18:35Ein Abgang und ein Neuzugang bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zwei Neue bei den Artland Dragons

24. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Artland Dragons verstärken sich mit Alexander Möller und Bryan Battle

Die Artland Dragons geben die Verpflichtung von zwei Neuzugängen bekannt: Alexander Möller und Bryan Battle. Beide Spieler sollen dazu beitragen, das Team in der zweiten Saisonhälfte zu stärken und die Artland Dragons aus dem Abstiegskampf zu führen.

Alexander Möller – Verstärkung unter den Körben Alexander Möller (27) ist ein 2,08 Meter großer deutscher Center, der bereits in der Basketball-Bundesliga (BBL) gespielt hat. Der gebürtige Xantener begann seine professionelle Karriere bei den Dragons Rhöndorf und war in den vergangenen Jahren für die Telekom Baskets Bonn, die ART Giants Düsseldorf und die Iserlohn Kangaroos aktiv. Besonders während seiner Zeit in Iserlohn erzielte Möller mit durchschnittlich 14,4 Punkten und 7,3 Rebounds pro Spiel Karrierebestwerte in der ProB. Zuletzt spielte er in der BBL für die BG Göttingen, wo er wertvolle Erfahrungen sammeln konnte. Möller soll unter den Körben Stabilität und Präsenz bringen. Bereits am kommenden Sonntag gegen die Dresden Titans wird er im Kader der Quakenbrücker stehen.

Bryan Battle – Dynamik und Vielseitigkeit Bryan Battle (26) ist ein 1,96 Meter großer amerikanischer Shooting Guard, der internationale Erfahrung aus Bosnien und Herzegowina, Armenien, Island und Norwegen mitbringt. Zuletzt war er für die RheinStars Köln aktiv, wo er in der vergangenen Saison mit soliden Leistungen überzeugte. In der Hauptrunde erzielte er durchschnittlich 12,7 Punkte, 4,8 Rebounds und 2,5 Assists pro Spiel. In den Playoffs steigerte er sich auf 16,6 Punkte und 6,3 Rebounds. Battle wird mit seiner Vielseitigkeit und seinem Scoring das Offensivspiel der Dragons bereichern. Ob er bereits am Sonntag eingesetzt werden kann, wird sich kurzfristig entscheiden, da noch die erforderliche Aufenthaltsgenehmigung und die Arbeitserlaubnis ausstehen. Die Verantwortlichen arbeiten mit Hochdruck daran, diese Formalitäten schnellstmöglich zu klären.

Headcoach Markus Jackson zu den Neuverpflichtungen: „Aktuell haben wir durch die unklare Situation mit Yasin Kolo einen Bedarf auf der großen Position und verstärken uns daher mit Alexander Möller. Sein beeindruckendes Skillset und seine Länge machen ihn zu einem interessanten Spieler. Bryan Battle haben wir schon länger auf dem Radar. Er ist ein großer, athletischer Spieler, der sich durch starke Verteidigungs- und Rebound-Fähigkeiten auszeichnet. Gepaart mit seinen offensiven Qualitäten gibt er uns zusätzliche Tiefe.“

Die Artland Dragons begrüßen Alexander und Bryan herzlich in der Artland Arena und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf und neben dem Court.

 

Text: Artland Dragons

Foto: ART Giants Düsseldorf, RheinStars Köln

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Moeller-Battle.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-24 13:46:342025-01-24 13:46:34Zwei Neue bei den Artland Dragons

Allin Blunt nicht mehr Teil der EPG Guardians Koblenz

24. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Die EPG GUARDIANS Koblenz haben Allin Blunt darüber informiert, dass sich die Wege von Verein und Spieler trennen werden. Der US-Amerikaner wechselte vor der Saison aus Luxemburg ans Deutsche Eck und bestritt 17 Spiele in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Der Small Forward kam dabei im Schnitt auf 7.5 Punkte.

„Wir wünschen Allin persönlich und sportlich alles Gute“, so Thomas Klein, Vorstand Sport & Marketing. „Seine Entwicklung in den letzten Spielen hat uns zu der Überzeugung gebracht, dass wir auf seiner Position einen neuen Impuls brauchen. Daher sondieren wir aktuell den Spielermarkt.“

 

Text: EPG Guardians Koblenz

Foto: EPG Guardians Koblenz

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Blunt.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-24 13:14:122025-01-24 13:14:12Allin Blunt nicht mehr Teil der EPG Guardians Koblenz

Nico Brauner kehrt zu den GIESSEN 46ers zurück

22. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Ex-Kapitän Nico Brauner (30) kehrt ab dem 1. Februar zu den GIESSEN 46ers zurück

Spektakuläre Rückholaktion der GIESSEN 46ers für die letzten 14 Partien in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA! Nico Brauner, in der Saison 2022/23 Kapitän des Altmeisters, kehrt an die Lahn zurück und wird alles dafür geben, die Truppe von Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic in die Playoffs zu führen.

„Ich habe weiter viel Lust auf Basketball und möchte in Gießen einige Monate Spaß haben“, hat der 30-Jährige seit zwei Tagen das Training bei den Lahnstädtern aufgenommen. „Ich habe im Mai mein Karriereende erklärt, dabei bleibt es auch. Bei den 46ers möchte ich nun zum einen erfolgreich sein, zum anderen aber auch die Zeit überbrücken, bis ich wieder auf Reisen gehe.“ Brauner war zuletzt einige Monate in Nordamerika und Südostasien unterwegs. Nach dieser Spielzeit wird er abermals als Backpacker aufbrechen, um Vietnam, Laos und Kambodscha zu erkunden.

Brauner hat bei den GIESSEN 46ers einen Vertrag bis zum Saisonende inklusive möglicher Playoffs unterzeichnet. Am 1. Februar (19 Uhr) gegen die VfL SparkassenStars Bochum könnte er erstmals zum Einsatz kommen.

„Nico ist geboren mit Selbstvertrauen“, setzt „Frenki“ Ignjatovic, Cheftrainer und Sportlicher Leiter in Personalunion, auf die Erfahrung des Regisseurs. „Er wird unser Spiel bereichern, er bietet uns zusätzliche personelle Alternativen und er hat gerade defensiv große Qualitäten“, hat der Serbe, nachdem Brauner sich in der Osthalle die Partien gegen Bayreuth und zuletzt gegen Münster angeschaut hat, die Gespräche mit dem Regisseur intensiviert. „Vor zwei Jahren standen wir mit Nico im Halbfinale, ich hätte nichts dagegen, wenn wir das in dieser Saison wiederholen könnten.“ Auch Nico Brauner, der analog zu seinem Geburtsjahr die Rückennummer 94 bekommen wird, ist davon überzeugt, dass in Gießen in dieser Spielzeit viel möglich ist: „In den Playoffs werden die Karten neu gemischt. Wenn ich auf dem Feld stehe, dann will ich erfolgreich sein.“

Der in Wiesbaden aufgewachsene Nico Brauner absolvierte sein letztes Pflichtspiel am 16. Mai 2024. Für die VEOLIA Towers Hamburg stand er in den sogenannten Play-Ins der BBL bei der 78:91-Niederlage gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg neun Minuten auf dem Feld. Insgesamt absolvierte der Combo-Guard in der Saison 2023/24 für die Elbestädter 33 Partien, in denen er durchschnittlich in elf Minuten für drei Punkte, einen Assist und einen Rebound sorgte. In Gießen kam der 30-Jährige in der Saison davor auf im Schnitt zwölf Zähler bei drei Assists und drei Rebounds. 30 Mal trug er insgesamt das Trikot der 46ers, zu denen er aus Jena kommend stieß. Davor war Nico Brauner für die Kirchheim Knights am Ball.

Seine Karriere begann Brauner in den Jugendmannschaften des BC Wiesbaden und des ASC Theresianum Mainz. Als Austauschschüler spielte er auf einer High School in Michigan, ehe er nach seiner Rückkehr abermals für Mainz in der Regionalliga sowie für die TG Würzburg in der 3. Liga aktiv war. Zwischen 2015 und 2019 studierte er in Kanada, war dort für mehrere Hochschulen im Einsatz, ehe er das Kirchheimer Angebot annahm.

 

Text: GIESSEN 46ers

Foto: Science City Jena

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Brauner.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-22 14:33:462025-01-22 14:33:46Nico Brauner kehrt zu den GIESSEN 46ers zurück

Vorberichte ProA // 20. Spieltag

22. Januar 2025/in APP, ProA 24/25

22.01.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. BBC Bayreuth

Am Mittwoch, 22.01.2025, empfangen die EPG GUARDIANS Koblenz den Tabellennachbarn BBC Bayreuth zur vorgezogenen Partie des 20. Spieltags der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA.

In der vergangenen ProA-Saison schafften der damalige Aufsteiger EPG Guardians Koblenz als Tabellen-16. gerade so den Klassenerhalt. In der laufenden Spielzeit hat das Team des früheren Bayreuther Headcoaches Marco van den Berg bislang sechs Siege in 19 Partien erreicht und steht auf Tabellenplatz 13 – mit einem Sieg Vorsprung einen Rang vor dem BBC. Nach der Niederlage in Bayreuth haben die Rheinland-Pfälzer drei weitere Partien verloren – neben zwei deutlichen Pleiten mit 48:103 in Jena und zuletzt mit 72:107 bei den HAKRO Merlins Crailsheim gab es auch eine schmerzliche 72:82-Heimniederlage gegen die ART Giants Düsseldorf. Ein Grund für die schwächeren Spiele war ein Virusinfekt, der das Team von Marco van den Berg schwächte. In Crailsheim waren am vergangenen Samstag jedoch bis auf Michael Bradley und Dominique Johnson wieder alle Mann, auch der allerdings noch nicht wieder in Topform befindliche Topscorer Ty Cockfield, im Kader. Bradley und Johnson sollen auch zeitnah wieder dabei sein, so dass Koblenz am Mittwoch gegen den Tabellennachbar Bayreuth einen neuen Aufwärtstrend einleiten will. Herausragender Akteur des Teams vom Deutschen Eck ist bislang Ty Cockfield mit einer Wurfquote von aktuell 18,5 Punkten im Schnitt. Der US-Amerikaner, der zu Saisonbeginn von der kosovarischen Mannschaft Proton Cable Prizreni kam, ist ein Wunschspieler von Headcoach van den Berg. Bereits noch im alten Jahr hat Ty Cockfield sein Engagement am Deutschen Eck bis zum Ende der Saison 2025/26 verlängert, was dem Team Kontinuität verleiht. Weitere herausragende Scorer des Teams sind die beiden aus dem Team der vergangenen Saison bekannten Guards Dominique Johnson mit 10,6 Zählern und Leon Friederici mit 11,1 Punkten im Schnitt. Benjamin Stevens ist mit 5,7 abgegriffenen Bällen im Schnitt der aktuell beste Rebounder im Team.

Auch der BBC hat eine negative Serie vorzuweisen und verlor drei Spiele am Stück. Der letzte Sieg des BBC Bayreuth war im Hinspiel Anfang Januar gegen Koblenz (87:77). Seitdem verlor der BBC in Karlsruhe und Trier sowie gegen Kirchheim. Der Kader der Oberfranken wurde mit dem 29-jährigen Guard Kevaughn Allen verstärkt, der in seiner ersten Partie auf sieben Punkte kam. Topscorer ist weiterhin Demarcus Demonia (20.1 Punkte pro Spiel), gefolgt von Tehree Horn (12.4 PpS). Beide Spieler waren auch im Hinspiel die besten Korbschützen des BBC, Horn kam auf 23 Punkte, Demonia auf 22. „In der aktuellen Situation ist natürlich wichtig, dass wir realisieren, mit welchen Teams wir uns messen müssen“, erklärt BBC-Headcoach Florian Wedell. „Zu diesen Teams gehört natürlich Koblenz dazu und für uns gibt es allen Grund, selbstbewusst in das Spiel rein zu gehen, wenn man anschaut, dass wir gegen die Teams aus unserer Tabellenregion bislang weitaus mehr Siege eingefahren haben als wir Niederlagen realisieren mussten. Wir haben auch im Hinspiel gegen Koblenz einen hervorragenden Job gemacht, trotz vier verletzter Spieler – und so ein wichtiges Heimspiel gewonnen. Wir wollen die Leistung, die wir Anfang Januar gegen Koblenz gezeigt haben, wiederholen. Die Guardians Koblenz haben auf den Guard-Positionen sehr viel Qualität und mit Ty Cockfield aktuell einen der dominantesten Downhill-Guards der Liga. Wir müssen schauen, ihn aus der Zone zu halten und seine Pain-Touches zu limitieren. Leon Friederici müssen wir so viel wie möglich in seinem Scoring einschränken und gegen Bradley sehr physisch spielen. Zusätzlich wird unser Defensiv-Reboundverhalten ein Riesen-Faktor sein. Wir haben im Hinspiel viel zu viele Offensive-Rebounds abgegeben. Koblenz spielte damals auch unglaublich aggressiv. Wir müssen von Anfang an mit der richtigen Physis dagegen angehen und den Koblenzern keine einfachen zweiten Chancen zulassen“.

25.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Uni Baskets Münster

Zum NRW-Klassiker reisen die Uni Baskets am Samstag (17.00 Uhr) zu den ART Giants Düsseldorf in das CASTELLO, gegen die die Münsteraner seit vier Spielen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga unbesiegt sind.

Nach dem Trainerwechsel von Andac Yapicier nach der Niederlage in Münster zu Achmadschah Zazai zeigte die Formkurve sowohl mit einer 5:5-Bilanz als auch stärkeren Leistungen bei den Giants eindeutig nach oben. In der Coaching-Zone steht nun mit Zazai ein ehemaliger erfahrener ProA- und BBL-Spieler. Zuvor coachte er während seiner ersten Trainerstation die Berlin Braves 2000 in der ProB. Mit aktuell 10 Punkten liegt Düsseldorf nach dem Kaderumbau zwei Zähler vor den Abstiegsrängen und ist für die Uni Baskets nicht zuletzt deshalb ein schwieriger Gegner, zudem wegen des Derbycharakters der Begegnung des 20. Spieltags. Einzudämmen gilt es für Münster das Düsseldorfer Offensivspiel um das Trio Ade Sanni (19,6 Punkte), Isaiah Hart (16,3 Punkte, 5,9 Assists) und Brandon Spearman (14,3 Punkte) mit seiner individuellen Klasse.

Aufpassen müssen die Rheinländer beim Thema Rebounding – hier ist Münster deutlich besser als die Giants. Die Uni Baskets Münster haben einen Traumstart in das neue Jahr erwischt, der erst im letzten Spiel in buchstäblich letzter Sekunde bei der knappen Niederlage gegen Trier unterbrochen wurde. Die Westfalen wollen natürlich ihren aktuellen Platz 6 halten – bei vier punktgleichen Teams hinter den Münsteranern soll daher ein Sieg her. Die Münsteraner reisen allerdings mit leichten Verletzungssorgen an: Captain Cosmo Grühn wird fehlen und Shooting Guard Bo Hodges wird voraussichtlich ebenfalls ausfallen.

25.01.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Eisbären Bremerhaven

Am Samstag kommen die siebtplatzierten Eisbären Bremerhaven in den RASTA Dome.

Als RASTAs Farmteam vor gut vier Monaten zum ersten Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA antrat, gab’s gleich mal eine herbe Abreibung. Mit 64:111 unterlagen die Vechtaer bei den Eisbären Bremerhaven, waren über 40 Minuten chancenlos. Sage und schreibe 24 Ballverluste hatten sich Hendrik Gruhns Schützlinge in der Stadthalle erlaubt. „Seit diesem Spiel sind vier Monate vergangen. In dieser Zeit sind wir als Mannschaft sehr gewachsen. Es gab auch personelle Veränderungen bei uns. Wir sind also ein ganz anderes Team als damals. Daher bin ich auch optimistisch, dass es diese Mal nicht so läuft wie in Bremerhaven“, sagt Gruhn. Seit diesem 22. September ist tatsächlich viel passiert bei RASTA II. Setzte es zunächst weitere, teils hohe Niederlagen, so sind die Vechtaer mittlerweile absolut konkurrenzfähig. Am Samstag holte sich das Gruhn-Team mit dem 83:72-Auswärtserfolg bei den Nürnberg Falcons den zweiten Saisonsieg.
Die Gäste von Head Coach Steven Esterkamp verloren zuletzt bei den Dresden Titans (79:92) und Zuhause gegen die PS Karlsruhe LIONS (76:94) und verpassten somit vier wichtige Punkte im Playoff-Rennen. Sechs Profis des Tabellensiebten, angeführt von Top-Scorer Elijah Miller (14.1 Punkte), machen acht oder mehr Punkte im Spiel. Und mit Peter Hemschemeier (53%), Adrian Breitlauch und Daniel Norl (beide 40%) hat Bremerhaven drei sehr gute Distanzschützen im Team. „Die Eisbären sind ein sehr guter Gegner. Sie spielen in der Offensive wahnsinnig gut als Mannschaft zusammen, weil sie den Ball extrem gut bewegen. Das müssen wir möglichst stoppen. Wir müssen die im Eins-gegen-Eins starken Guards Elijah Miller und Jabo Biss vor uns halten. In unserer Offensive wollen wir mit Selbstvertrauen spielen, wollen uns gute Würfe herausspielen und Zuhause hoffentlich ein paar davon reinschmeißen“, sagt Hendrik Gruhn.

25.01.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach drei Auswärtsspielen in Folge kehren die VfL SparkassenStars am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder in die Rundsporthalle zurück. Zu Gast sind am Samstag die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Die Ritter aus Kirchheim unter Teck fügten den SparkassenStars am dritten Spieltag die erste Saisonniederlage zu. Mit 63:70 musste sich das Team von Headcoach Felix Banobre in der Sporthalle Stadtmitte geschlagen geben. Die offensive Hauptlast der Hausherren trägt US-Amerikaner Keith Braxton. Der erfahrene Small Forward erzielt im Schnitt 19,8 Punkte, 6,8 Rebounds und 4,4 Assists pro Partie. Außergewöhnliche Werte, die dem 27-jährigen gute Chancen bei der Wahl zum besten Spieler der Saison einräumen werden. Ihm zur Seite stehen mit Niklas Geske (14,9 Punkte pro Spiel), Peter Kalthoff (14,8 PpS) und Jonas Grof (10,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

Traditionell sind die ProA-Urgesteine aus der Nähe von Stuttgart Playoff-Anwärter, so auch in dieser Saison. Aktuell liegt das von Headcoach Igor Perovic trainierte Team mit elf Siegen auf dem zehnten Tabellenplatz. Der achte Platz, den man erreichen muss um an den Playoffs teilzunehmen, ist nur einen Sieg entfernt. Traditionell hat man in Kirchheim auch ein gutes Händchen bei den Import-Spielern. Der aktuelle PLAYER OF THE WEEK der ProA kommt aus Kirchheim. Cam Henry zeigte beim Auswärtssieg in Bayreuth eine beeindruckende Leistung und schrappte mit 25 Punkten, 12 Rebounds und 8 Assists nur knapp am Triple Double vorbei. Auch in den anderen Spielen zeigte der US-Shooting Guard konstante Leistungen. In 18 Spielen erzielte Henry 16,3 Punkte im Durchschnitt und schnappte sich dazu noch 5,6 Rebounds pro Spiel. Doch es gab nicht nur Jubel nach dem Sieg in Bayreuth. Miryne Thomas musste das Parkett verletzungsbedingt im dritten Viertel aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk verlassen. Ob der Shooting Guard seinem Team in Bochum helfen kann ist aktuell fraglich.

25.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC

20. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Nürnberg Falcons reisen zum Auswärtsspiel beim Tabellendritten der ProA, Phoenix Hagen.

Die Mannschaft von Chris Harris zeigte jüngst zwei Gesichter. Nach dem 83:80-Heimerfolg im BBL-Throwback-Duell gegen Giessen gab es eine schmerzhafte Auswärtsniederlage in Karlsruhe, gefolgt von einem furiosen Heimsieg gegen Tübingen. Damit halten die Feuervögel wieder Schritt mit dem Spitzen-Duo Jena und Trier. Die Konkurrenz dahinter lauert aber und möchte mit Blick auf Heimrecht in den Playoffs ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Nürnberg und Hagen am 26. November war es insbesondere der gute Start der Falken, der an diesem Tag den Unterschied machen sollte. Die Gastgeber gewannen das erste Viertel 22:11 und brachten es fertig, Hagen bis zum Ende der Partie auf Distanz zu halten.

15 Partien haben die Nürnberg Falcons in der regulären Saison 2024/2025 noch zu absolvieren. Spätestens seit der Heimniederlage gegen RASTA Vechta II am letzten Wochenende steht fest: Es werden 15 Endspiele sein. Mit acht Punkten belegen die Falken in der ProA aktuell Rang 17. Der Abstand auf das untere Mittelfeld der Tabelle wurde jüngst eher größer als kleiner. Diverse Konkurrenten haben gepunktet, einige noch einmal personell nachgelegt. Nürnberg braucht dringend Punkte und das so schnell wie möglich. „Wir sind uns alle der prekären Lage bewusst. Ohne Frage ist diese Saison bisher nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben. So groß der Frust und die Enttäuschung nach dem Spiel gegen Vechta auch waren, so groß ist die Rückendeckung und der Zuspruch von Seiten unserer Partner und Fans, der uns in den letzten Tagen erreicht und auch ein bisschen überwältigt hat. Die Mannschaft weiß, dass sie es auf dem Feld richten muss. Dafür hat sie maximalen Rückhalt“, so Nicolas Hinrichsen, Geschäftsführer der Nürnberg Falcons.

25.01.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Spitzenspiel des 20. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim (Tabellenplatz 5) bei den VET-CONCEPT Gladiators aus Trier (Tabellenplatz 2). Mit acht respektive elf Siegen in Folge treffen zudem die beiden formstärksten Teams der Liga aufeinander.

Eine noch längere Siegesserie als die HAKRO Merlins haben aktuell nur die VET-CONCEPT Gladiators Trier vorzuweisen. Am 10. November verloren die Gladiatoren letztmals ein Pflichtspiel. Seither gingen elf Duelle, unter anderem auch das Hinspiel in Ilshofen, nach Trier. Wie in der Vorsaison, als Trier das Playoff-Halbfinale der ProA erreichte, besticht das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands durch eine große Kaderqualität. Ihr Topscorer ist der nachverpflichtete Guard Jordan Roland. Der ehemalige Rostocker, der 2022 mit den Seawolves in die BBL aufstieg und dort 24 Bundesligaspiele absolvierte, kam Anfang November nach Trier und ist dort mit 16,2 Punkten der offensive go-to-guy. Neben ihm punkten auch Shooting Guard Clayton Guillozet (13,3 Punkte), Behnam Yakhchali (13), Marten Linßen (10,4) und Aufbauspieler Marcus Graves (10) zweistellig. Die deutsche Rotation wird zudem durch den Center-Routinier Maik Zirbes sowie die Flügelspieler Marco Hollersbacher, Hendrik Drescher, Nolan Adekunle und Evans Rapieque erweitert.

Angeführt werden die Crailsheimer von ihrer starken Import-Guard-Rotation. Point Guard Vincent Shahid ist aktuell Topscorer der Mannschaft und legt im Schnitt 16,3 Punkte pro Spiel auf. Auch die beiden weiteren US-Guards Devon Goodmann (12,1) und Anthony Gaines (11) erzielen zweistellige Punktewerte und strahlen viel offensive Gefahr aus. Auch die deutsche Rotation um Daniel Keppeler (10,6), Gabriel de Oliveira (9,8), Tyreese Blunt (8,6) und Maurice Stuckey (7,4) liefern solide Mittelwerte und verfügen über viel BBL- und ProA-Erfahrung. Auch im statistischen Teamvergleich zeigt sich die große Qualität beider Mannschaften, vor allem in der Offensive. Bei der Trefferquote aus dem 2er-Bereich liegen die Gladiatoren auf dem zweiten Platz, nur kurz vor den Merlins auf Platz Drei. Keiner erzielt außerdem durchschnittlich mehr Punkte als Trier (91,8) und Crailsheim (90,7). Auch im Hinspiel sahen die Zuschauer in der Arena Hohenlohe ein echtes Offensivspektakel. Mit 114:102 setzten sich damals die Gladiators durch. Somit haben die Rheinland-Pfälzer aktuell auch den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit am Saisonende den Unterschied ausmacht, auf ihrer Seite.

25.01.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Science City Jena

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

25.01.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Im kommenden Heimspiel am 25. Januar ist das Team um Headcoach Aleksandar Scepanovic maximal gefordert. Denn der Gegner ist kein Geringerer als die GIESSEN 46ers.

Die PS Karlsruhe LIONS haben im Vergleich zum 66:64-Erfolg der 46ers im Hinspiel einige Neue in ihren Reihen haben. Maurice Pluskota ist aus Koblenz zurückgekehrt. Dass sich die Rückhol-Aktion des ehemaligen Gießener Centers gelohnt hat, zeigen seine im Schnitt 13 Punkte und sieben Rebounds. Gegen die Top-Teams aus Bochum und Hagen gelangen ihm sogar jeweils Double-Double. Der junge Finne Joel Mantynen startete die Saison bei Patrioti Levice in der Slowakei, ehe er unter den Löwen-Körben aufzuräumen begann. Zehn Punkte und vier Rebounds pro Match lassen sich für den 23-jährigen Forward durchaus sehen. Top-Neuzugang Michael Miller, der 2023/24 noch für die Kirchheim Knights wirbelte, ist nach einer halbjährigen Verletzungspause wieder an Deck und punktete bei den Siegen gegen Hagen und Bremerhaven anständig. US-Pointguard O‘Showen Williams, der zwei Monate pausieren musste, meldete sich vor einer Woche mit immerhin acht Zählern und fünf Assists zurück. Und Abu Haef al Magid Sultan Kigab, ein Senegalese mit kanadischem Pass, der in der vergangenen Saison in der BBL für die MLP Academics Heidelberg unterwegs war, avancierte in Karlsruhe zum Topscorer. Gegen Bremerhaven zog er sich allerdings eine Knieverletzung zu und wird sechs Wochen ausfallen. Auch Flügel Melvin Jostmann (Schienbein), Guard Jesse Ani (Kreuzbandriss) und Dennis Tunstall (Innenbandriss im rechten Knie), der den 46ers beim Playoff-Aus noch mächtig zusetzte, stehen auf der Verletztenliste.

LIONS und 46ers trennen zwar auf dem Tableau nur drei Plätze. Doch dieses Bild ist etwas verzerrt. Während das Karlsrudel bei sieben Siegen und zwölf Niederlagen steht, ist das Verhältnis beim Team aus der Universitätsstadt an der Lahn genau umgekehrt. Die Mannschaft hat einen starken Kader und mit Branislav Ignjatovic einen äußerst erfahrenen Headcoach, der ein besonderes Augenmerk auf die Defense legt. Nur Tabellenführer Jena hat bisher weniger Punkte kassiert. Das Hinspiel Ende September war ein Lowscoring-Game gewesen, in dem die Hausherren am Ende hauchdünn die Nase vorn hatten. In der vergangenen Spielzeit gingen beide Hauptrundenbegegnungen an die 46ers, bevor die LIONS die Viertelfinalserie mit 3:1 für sich entschieden. Die Statistik wird vervollständigt durch die Duelle in der Saison 2022/2023 in denen Karlsruhe zweimal die Oberhand behielt. Insgesamt traf man somit binnen zwei Jahren bereits neunmal aufeinander. Auch die zehnte Begegnung verspricht spannende Basketball-Unterhaltung.

26.01.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. Dresden Titans

Die Dresden Titans treffen diesen Sonntag, den 26.01.2025, um 17:00 Uhr auswärts auf die Artland Dragons.

Artland ist aktuell das formschwächste Team der ProA und konnte seit dem 12. Oktober 2024 kein Spiel mehr gewinnen. Dabei startete die Saison mit vier Erfolgen in Serie sehr gut und die Dragons schlugen unter anderem auch die Titans mit 96:109. Nun gab es für die Mannschaft von Patrick Elzie seit 15 Spielen keinen Sieg mehr, was mit großer Wahrscheinlichkeit mit der hohen Rate an fabrizierten Ballverlusten zusammenhängt. Im Schnitt verlieren die „Drachen“ in einem Spiel 17,2-mal das orange Leder. Das ist Liga weit der schwächste Wert. Um diese Statistik aufzubessern und die Dragons aus dem Abstiegskampf zu helfen wurde in der vergangenen Woche Nikolaos Chouchoumis nach verpflichtet. In seinem ersten Spiel gegen Jena legte der 28-Jährige direkt beachtliche 33 Zähler und fünf Assists auf.

Natürlich wollen sich Fabian Strauß und die „Elbriesen“ für die Niederlage am dritten Spieltag revanchieren. Dabei gilt es den Fokus auf sich selbst zu lenken und die eigenen Stärken gegen die Dragons auszuspielen. So zum Beispiel der Wurf vom Perimeter, der im ersten Aufeinandertreffen in 50% der Fälle seinen Weg durch den Ring fand. Aber auch an den Brettern müssen die sächsischen Jungs wieder wach agieren. In der letzten Woche klappte das trotz dem Fehlen von Aaron Kayser sehr gut und die Titans gewannen das Rebound-Duell gegen Gießen.

Foto: dieLICHTBUILDER Klamann & Bauer Fotografie GbR

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Vorberrichte-ProA-20.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-22 11:16:232025-01-24 18:53:15Vorberichte ProA // 20. Spieltag

Nachberichte ProA // 19. Spieltag

20. Januar 2025/in APP, ProA 24/25

17.01.2025 19:00 Uhr // Dresden Titans vs. GIESSEN 46ers 78:86

Zum 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlieren die Dresden Titans erstmals seit November auf heimischem Parkett mit 78:86 gegen die GIESSEN 46ers.

Den Startschuss gab Gießens Kyle Castlin mit einem getroffenen Sprungwurf. Lukas Zerner gab auf der anderen Seite allerdings direkt die passende Antwort. Erstmals in Führung gebracht wurden die Titans von Koen Sapwell, der mit einem persönlichen 5:0-Lauf auf 8:6 stellte. Die Gäste holten aber mit einem 0:8-Run auf und schickten Dresden nach Führungswechsel in die Timeout. Die Hessen trafen allerdings munter weiter und erhöhten zur Pause auf 16:26. Aus der Mitteldistanz hatte Daniel Kirchner den ersten Korberfolg der zweiten Periode. Danach lief Wes Dreamer heiß und verkürzte durch zwei Treffer vom Perimeter. Das gab den Startschuss zur Dresdner Aufholjagd, die „Elbflorenz“ auf 36:37 heranbrachte. Gießen legte allerdings nochmal einen Schlussspurt ein und nahm eine 38:43-Führung mit in die Pause.

Zum Start der zweiten Hälfte klaute Daniel Kirchner seinem Gegner gleich zweimal den Ball. Einmal vollendete Koen Sapwell den folgenden Angriff von außen und einmal war es die Nummer vier der Titans selbst mit einem schnellen Zug zum Korb. Mit einem Korbleger glich dann Kapitän Heck das Spiel aus, wobei er gefoult wurde und den Bonusfreiwurf zum 46:45 verwandelte. Von nun an wechselte die Führung beinahe mit jedem Angriff. In die letzte Viertelpause gingen aber die Gäste mit der Nase vorn, da Krajcovic mit Ablauf der Uhr zum 57:59 netzte. Pablo Bertone glich allerdings direkt aus. Die 46ers ließen das nicht lang auf sich sitzen und legten mit fünf Punkten nach. Die Titans kämpften sich mit noch sieben Minuten auf der Uhr aber wieder auf 65:66 heran. Gießen-Coach Frenki Ignjatovic zog allerdings eine wirksame Auszeit und entfloh mit seinem Team wieder auf neun Zähler. Kirchner und Sapwell bewiesen, dass dieses Spiel noch lange nicht vorbei war, und antworteten mit einem Dreier und einem erfolgreichen Drive. Doch den Jungs von Fabian Strauß gelang es nicht mehr das Ruder komplett herumzureißen und Dresden verlor mit 78:86.

18.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. VfL SparkassenStars Bochum 75:80

Im zweiten NRW-Derby mussten sich die ART Giants Düsseldorf gegen die Sparkassenstars Bochum mit 75:80 (41:48) geschlagen geben.

Die Giants starteten vielversprechend mit einem Dreier von Emil Marshall, aber dann schlichen sich Nervosität und Unsicherheiten ins Spiel der Rheinländer ein. Die Wurfquote zu Beginn war alles andere als berauschend, was die Düsseldorfer ins Hintertreffen brachte. Zwar zeigten beide Teams eine engagierte Verteidigung, doch die Giants hatten Probleme, Bochums Backdoorpässe zu unterbinden. Nach sechs Minuten sah sich Coach „Cha Cha“ Zazai beim Stand von 9:14 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Diese brachte nicht den erhofften Umschwung – Bochum punktete weiterhin zu leicht, und das erste Viertel endete mit einem 18:27-Rückstand für die Giants. Es lief erstmal auch weiter wie am Schnürchen für die Bochumer. Durch einen Treffer aus der Mitteldistanz von Keith Braxton konnten die SparkassenStars ihre Führung auf 15 Punkte ausbauen (19:34). Danach kamen die Giants aber besser ins Spiel. Durch einen Dreier mit dem Buzzer durch Felix Edwardsson konnten die Düsseldorfer den Rückstand auf 8 Punkte verkürzen. Zur Halbzeit stand es 41:49.

Das Momentum blieb auch im dritten Viertel auf der Seite der Düsseldorfer. Den SparkassenStars unterliefen in dieser Phase zu viele Fehler, was die Giants ausnutzten und einen 13:0 Lauf starteten. Dadurch gingen sie erstmals in Führung (56:53). Im Gegenzug glich Kapitän Niklas Geske die Partie mit einem wichtigen Dreier wieder aus. Insgesamt blieb die Dreierquote der SparkassenStars aber, wie auch schon in den letzten Spielen, unter den Erwartungen. Vor dem letzten Viertel stand es 58:57 für die Giants. Im letzten Viertel zog Bochum die Zügel in der Verteidigung an. Die Führung wechselte hin und her, wobei die Giants zunächst Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Die Schlussphase hatte es in sich: Bochum setzte auf aggressive Verteidigung und häufige Fouls, was die Giants aus dem Konzept brachte. Drei Minuten vor Schluss lagen die Gäste mit 72:68 vorn, was Giants-Coach zu einer Auszeit zwang. Kanye brachte die Düsseldorfer nochmal mit 73:72 in Front, doch Bochum konterte. In den letzten Sekunden fehlte den Giants die Routine in der Crunchtime. Einige Turnover in den letzten Minuten waren der Grund dafür, dass die Giants das Blatt nicht mehr wenden könnten. Am Ende mussten sich die ART Giants Düsseldorf knapp mit 75:80 geschlagen geben.

18.01.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RASTA Vechta II 72:83

Wie schon in der Hinrunde hat RASTA Vechta II auch am Samstagabend gegen die vom Abstieg aus der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bedrohten Nürnberg Falcons gewonnen. In der Kia Metropol Arena siegte das Farmteam von Head Coach Hendrik Gruhn mit 72:83.

Die ersten Punkte erzielten die Gäste. Auf das 0:2 durch Justin Onyekejiaka folgten Körbe von Kaya Bayram und Luc van Slooten (0:6). Vechta wirkte fitter, Nürnberg hingegen fahrig und so führten die Gäste nach zweieinhalb Spielminuten mit acht Punkten (0:8). Es dauerte, bis Damian Forrest sein Team erlöste und die ersten Falken-Punkte des Abends erzielte (2:8). Gab Kalscheur legte nach vier Spielminuten von der Linie nach und so konnten die Gastgeber einen Fehlstart in dieses so wichtige Spiel gerade noch so verhindern (4:8). Wenig später gelang dem Team von Ralph Junge gar der Ausgleich zum 8:8, gefolgt vom viel umjubelten 11:8 durch Tim Köpple. Nürnberg war jetzt im Spiel, am Drücker und in der Folgezeit kaum noch zu bremsen (15:8). Den Gästen schien derweil kaum noch etwas zu gelingen und so bauten die Falken ihren Vorsprung nach zehn Spielminuten auf elf Punkte aus (21:10). Hoffnung für die Gäste kam für sie durch ihren ersten Dreier auf: Luke House traf zum 22:15 (12.). Ein weiterer House-Threeball verkürzte den Vechater Rückstand erneut auf sieben Punkte (27:20), gefolgt von einem And-One von Kaya Bayram zum 27:23 (beides 14.). RASTA II hatte die schlechte Phase des 1. Viertels überwunden und kam durch den schon dritten Dreier von Luke House zum Anschluss (27:26, 15.). Von außen lief es nun mehr als rund für Vechta, sogar Center-Talent Linus Ruf traf einen Dreier – der 29:29-Ausgleich (16.). Der super Lauf der Gäste hielt an, Philipp Carr besorgte RASTA II nach einer von Hendrik Gruhn genommenen Auszeit die 31:33-Führung (17.).

Nürnberg begann den zweiten Durchgang aggressiv und engagiert. Gabe Kalscheur scorte zum 36:37-Anschluss und wenig später traf Julius Wolf von außen zum 39:40. Das Spiel nahm nun mehr und mehr an Fahrt auf, jedoch galt das vor allem für Alarmstufe Orange. Angeführt von Phillip Carr erspielten sich die Gäste Mitte des dritten Viertels einen 11 Punkte-Vorsprung (43:54). Auszeit Ralph Junge. Es folgte ein weiterer Vechta-Dreier, ehe Julius Wolf auf 45:57 verkürzen konnte. Die Halle war jetzt da und bejubelte den nächsten Wolf-Korb zum 48:59, ebenso wie Gabe Kalscheurs Pocket-Dreier zum 53:60. Auszeit Vechta. Der Falcons-Express rollte ungebremst weiter und machte erst zur letzten Viertelpause Halt (55:60). Das Schlussviertel musste nun die Entscheidung bringen. Vechta legte vor, Damian Forrest legte nach (57:63). Ein unsportliches Foul an Tom Stoiber ermöglichte den Falken siebeneinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit auf 59:63 zu verkürzen. Gabe Kalscheur netzte wenig später zum 61:65 ein, Damian Forrest traf an der Linie zum 63:65. Nürnberg schöpfte Hoffnung, doch Vechta regierte abgezockt, unaufgeregt und als Team. Luke House machte zwei Minuten vor Schluss den Deckel auf eine Partie, die mit RASTA Vechta II am Ende das bessere Team mit 72:83 für sich entschied.

18.01.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 84:100

Nach drei Niederlagen hintereinander konnten die Bozic Knights am vergangenen Samstagabend gegen den BBC Bayreuth beim 100:84 Auswärtserfolg die ersten Punkte in 2025 einfahren.

Die ersten fünf Spielminuten gestalteten sich auf beiden Seiten etwas holprig (11:11). Dann setzten die Ritter zum ersten Lauf an und erhöhten bis zum Ende des Viertels auf 18:33. Doch wie so oft im Basketball hatte diese Führung nur eine kurze Überlebensdauer. Noch vor der Halbzeit egalisierten die Hausherren und übernahmen ihrerseits die Führung (52:49). Ein Kirchheimer 9:2 Schlussspurt bis zur Halbzeit sorgte für den 54:58 Zwischenstand. Beide Head Coaches konnten mit der Verteidigungsarbeit ihrer Mannschaft nicht zufrieden sein und schienen dies ihren Teams auch deutlich kommuniziert zu haben, denn dem Offensivwirbel auf beiden Seiten wurde ein Ende gesetzt. Kampfbetont und intensiv ging es im dritten Viertel zur Sache. Auf Kirchheimer Seite ging Miryne Thomas nach einem Korbleger mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. Eine Sprunggelenksverletzung beendete die Partie frühzeitig für den US-Amerikaner. Der bis dahin mit 16 Punkten sehr dominant auftretende Toni Dorn erhielt früh sein viertes persönliches Foul und musste auf die Bank. Flüssige Angriffe, gut herausgesielte Wurfoptionen und selbstloses Auftreten prägten das Offensivspiel der Knights. Mit insgesamt 24 Assists lieferten die Teckstädter einen absoluten Topwert. Im Schlussabschnitt war es dann häufig Graham, der in kritischen Phasen übernahm und am Ende 9/11 Feldwurfversuche für 22 Punkte verwandelte. Ebenfalls zweistellig punkten konnten, neben Dorn, die beiden Guards Mayer (14) und Norris (10). Am Ende standen zwei ungefährdete Punkte für Kirchheim zu Buche.

18.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Tigers Tübingen 91:77

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei Phoenix Hagen in der Ischelandhalle mit 91:77 verloren.

Die Partie begann mit jeweils zwei Zählern auf beiden Seiten in der ersten Minute. Tim Uhlemann und Jonas Niedermanner trafen für ihre Farben zum 2:2-Zwischenstand. Die Feuervögel waren sofort wach in der Partie. Bohannon erzielte bereits sechs Zähler nach vier Minuten beim Stand von 8:7 für den Gastgeber. Bei noch 6:23 Minuten auf der Uhr kassierte Phoenix-Kapitän Dennis Nawrocki ein unsportliches Foul, Philipp Hecker sorgte mit zwei Freiwürfen für die erste Führung (9:7) der Reinboth-Truppe. Neuzugang Cohn beendete in Minute sieben einen 7:0-Lauf von Phoenix Hagen zum 14:15-Zwischenstand. Hagen spielte sehr schnell, das Spiel war geprägt von vielen Abschlüssen auf beiden Seiten. Die Feuervögel spielten atemberaubend schnell und stellten die Tigers Tübingen immer wieder vor Probleme. Tigers-Kapitän Till Jönke trafen im Anschluss einen Dreier zum 24:23, mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Unterbrechung. Nach zwölf Minuten führten die Harris-Schützlinge mit 27:24. Nach einem 6:0-Lauf für Hagen erzielte Idowu nach 223 Sekunden per Dreier die ersten Punkte für Tübingen zum 27:29. Phoenix Hagen war optisch das deutlich bessere Team, trotzdem war die Partie praktisch ausgeglichen. Die Feuervögel konnten die Fehler der Gäste punktetechnisch nicht besser ausnutzen. Uhlemann sorgte in Minute 17 mit zwei Freiwürfen zum 37:29 für die bisher höchste Führung im Spiel. Marvin Heckel verkürzte mit fünf Punkten in Folge auf 36:37. Auf Hagener Seite spielte sich Kilian Binapfl in den Vordergrund, der beim Stand von 40:38 nach 19 Minuten schon auf neun Zähler kam. Wenig später ging es in die große Pause: Phoenix Hagen führte knapp mit 42:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang mit sieben Zählern in Serie zum 49:40, gespielt waren erst 82 Sekunden. Nach einem 11:0-Lauf nach Wiederanpfiff zum 53:40 nahm Reinboth bei noch 7:51 Minuten auf der Uhr die nächste Auszeit. Zu viel konnte dem 42-Jährigen nicht gefallen. Cohn gelang in Minute 23 aus der Distanz die ersten Punkte zum 43:53 für die Schwaben. Idowu verkürzte nach genau 25 gespielten Minuten auf 50:58. Erst Bohannon konnte einen zwischenzeitliches 10:0-Lauf der Gäste mit zwei Zählern zum 60:53 beenden. In Minute 28 verkürzte der US-Amerikaner Cohn mit dem nächsten Dreier auf 61:69. Final ging Hagen mit einer 71:61-Führung in die letzten zehn Minuten. Heckel eröffnete den Schlussabschnitt von der Freiwurflinie. Der 27-Jährige traf nach 14 Sekunden beide Würfe zum 63:71. Die Anfangsminuten gestalteten sich wild. Bohannon erhöhte in Minute 34 auf 77:63, Reinboth nahm eine erneute Auszeit. In der Folge traf Jay Nagle zwei Dreier in Serie zum 69:77, Harris nahm nach 39 Sekunden bei noch 5:24 Minuten ebenfalls eine Auszeit. Zumindest auf die Dreier konnten sich die Schwaben an diesem Tag verlassen, dazu hatte man Bohannon überhaupt nicht im Griff, der in Minute 35 das 79:69 erzielte und schon bei 24 Zählern stand. 160 Sekunden vor dem Ende führte das Harris-Team mit 81:72. Gut 58 Sekunden vor Schluss sorgte Kraushaar für die Entscheidung. Dem Point Guard der Feuervögel gelang ein Dreipunktspiel zum 85:76 für seine Farben. Nun ging es noch um den direkten Vergleich. 8,5 Sekunden vor Rambo war der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel beim Stand von 89:77 ausgeglichen, doch aufgrund der mehr erzielten Auswärtszähler lag der Vergleich bei den Raubkatzen, Harris nahm eine Auszeit für den letzten Angriff. Kraushaar traf beide Freiwürfe und der direkte Vergleich war bei Phoenix Hagen.

18.01.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. EPG Guardians Koblenz 107:72

Siegesserie geht weiter: HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen gegen SPG Guardians Koblenz deutlich mit 107:72.

Das am Ende deutliche Resultat war in Viertel eins alles andere als absehbar, denn beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe und es war zunächst eine sehr unterhaltsame Partie. Die Guardians machten von Beginn an einen wachen Eindruck und überzeugten erneut besonders im offensiven Rebounding. Auch in der Defensive standen sie über weite Strecken gut und machten es den Crailsheimern durch hohen Druck auf den ballführenden Spieler schwierig, einfache Punkte zu erspielen. Anders als die Guardians überzeugten die Hausherren allerdings bei den Dreipunktewürfen. Zudem gelangen ihnen gleich vier Blocks und zwei Dunkings, sodass sich Crailsheim zum Ende des Viertels mit 24:18 absetzen konnte. Der gewohnt blitzschnelle Devon Goodman eröffnete das zweite Viertel für die HAKRO Merlins, Blunt erhöhte weiter (28:23, 12. Min.). Zu viele Ballverluste (7 TO) und stellenweise falsche Entscheidungen der Zauberer ermöglichtet es den Gästen aus Koblenz jedoch bis dato den Abstand nicht allzu groß werden zu lassen. Der heute wieder treffsicherer Tyreese Blunt (4/4 3P) legte derweil von Downtown nach, Vinnie Shahid ließ die erste zweistellige Führung auf dem Scoreboard erscheinen (38:27, 14. Min.). Anthony Gaines zwang die Gäste nach erfolgreichem Steal und anschließendem And-One in die Auszeit (45:30, 16. Min.). Die HAKRO Merlins konnten nun erstmals einen höheren Abstand herausspielen und zeigten sich insgesamt sicherer und schneller in ihren Angriffen. Weiterhin gestalteten die Zauberer ihre Angriffe (65 FG%) wesentlich effektiver als die Gäste (33 FG%) und schafften bis zur Halbzeitpause zunehmend Distanz auf die EPG Guardians (53:36, 20. Min.).

Den Druck aufrecht hielten die HAKRO Merlins auch zu Beginn des zweiten Durchgangs mit den gleichen Mitteln wie zuvor: Blunt eröffnete, Gaines zog nach (57:37, 22. Min.). Schnelle Crailsheimer Hände und die passenden Defensivansätze der Zauberer machten Koblenz das Leben schwer. LaDarien Griffin zeigte Präsenz unter dem Korb, Devon Goodman zog nach und der Basketballabend der HAKRO Merlins bewegte sich fortläufig in die richtige Richtung – Auszeit Koblenz (66:43, 25. Min.). Wiederholt zeigte sich Callum Lawson nach dieser von Downtown erfolgreich und legte zugleich nach, der Abstand näherte sich der 30-Punkte-Marke (74:47, 27. Min.). Die nun souverän auftretenden Gastgeber hatten das Spiel weiter unter Kontrolle. Moe Stuckey zeigte sich erst von weit draußen erneut treffsicher und addierte kurz vor Ende des dritten Viertels weiter (81:54, 30. Min.). Von der Freiwurflinie eröffnete der Ex-Koblenzer Gabriel de Oliveira das Schlussviertel für die HAKRO Merlins Crailsheim. Devon Goodman erhöhte nach wiederholtem Ballgewinn, de Oliviera ergänzte erneut (88:59, 34. Min.). Schnelle sechs Punkte von Tyreese Blunt ließen die Zauberer in Richtung 100-Punkte-Marke stoßen, Koblenz unterbrach den Rhythmus mit einer weiteren Auszeit (94:61, 35. Min.). Nach erfolgreichen Freiwürfen von Callum Lawson fehlte lediglich ein Punkt bis zur 100 – Vinnie Shahid überquerte die Grenze aus kurzer Distanz (101:67, 36. Min.). Ein überzeugender Auftritt der HAKRO Merlins Crailsheim endete mit der Schlusssirene in einem ungefährdeten 107:72-Heimsieg.

19.01.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 76:94

Im Rahmen des 19. Spieltags konnte sich Karlsruhe für die weite Reise an die Nordsee belohnen. Endstand 76:94.

In einer munteren Anfangsphase hatten zunächst die Hausherren die Nase vorn. Doch eine zielstrebige Offense, gepaart mit deutlich besseren Trefferquoten als zuletzt, brachte die LIONS kurz vor Mitte des ersten Viertels auf 13:12 heran. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich war dies auch die Punktedifferenz vor Beginn des zweiten Abschnitts, der bei einem Score von 26:25 startete. Das Spiel blieb eng und da beide Teams gute Abschlüsse fanden, jedoch die eigene Defense etwas vernachlässigten, bekamen die Zuschauer viele sehenswerte Treffer geboten. Mit einem Dreier des wiedergenesenen Löwen-Leaders O´Showen Williams zum 42:47 konnte sich Karlsruhe knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause erstmals ein kleines bisschen absetzen. Die Eisbären schlossen die Lücke aber weitgehend noch vor dem Gang in die Kabinen. So stand es in einem sehenswerten Duell nach 20 Minuten 49:50.

Die Lions starteten besser in die zweite Halbzeit. Durch einen kleinen Lauf setzten sie sich schnell auf 50:59 ab. Die Auszeit von Steven Esterkamp folgte und zeigte ihre Wirkung. Nun starteten die Eisbären einen eigenen Lauf und schlossen immer näher und näher zu den LIONS auf. Nach einem weiteren Dreier von Jake Biss und einem Korbleger von Anzac Rissetto stand es 64:66 und das Momentum schien zu kippen. Karlsruhe festigte sich jedoch und nahm eine fünf Punkte Führung mit ins letzte Viertel (69:74). Den Hausherren gelang im Schlussabschnitt über sechs Minuten lang kein erfolgreicher Abschluss mehr. Das Karlsrudel nutzte dies, um zwischenzeitlich auf über 20 Punkte davonzuziehen. So fiel die Vorentscheidung auch bereits frühzeitiger als erwartet. Auch wenn die Hausherren in der Reboundstatistik und bei der Dreier-Trefferquote die Nase vorn hatten, macht der Blick auf die Turnovers klar, welche Mannschaft an diesem Tag die bessere Performance zeigte. Bremerhaven kam in 40 Minuten auf 22 Ballverluste, Karlsruhe lediglich auf zehn.

19.01.2025 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Artland Dragons 95:85

Trotz einer engagierten Leistung mussten sich die Dragons mit 95:85 geschlagen geben.

Die Hausherren erwischten den besseren Start. Nach einigen unnötigen Ballverlusten der Dragons, die Jena zu schnellen Punkten nutzte, sah sich Markus Jackson bereits früh zu einer Auszeit gezwungen. Beim Stand von 10:2 sortierte der Coach sein Team neu. Die Dragons fanden daraufhin besser ins Spiel. Angeführt von einem überragenden Nikos Chouchoumis, der mit 33 Punkten in seinem Debütspiel ein Ausrufezeichen setzte, kämpften sich die Gäste bis auf 12:9 heran. Doch zum Ende des ersten Viertels zog Jena erneut an und ging mit einem 27:18-Vorsprung in die erste Pause. Im zweiten Viertel zeigten die Dragons eine starke Reaktion. Insbesondere Robert Oehle war in dieser Phase kaum zu stoppen. Mit präzisen Aktionen unter dem Korb und einer perfekten Freiwurfquote (100%) brachte er sein Team zurück ins Spiel. Am Ende verbuchte Oehle ein Double-Double mit 20 Punkten und 11 Rebounds. Zwei Minuten vor der Halbzeit sorgte Tajh Green mit einem Korbleger für den ersten Ausgleich (46:46). Doch Jena bewahrte die Nerven und rettete sich mit einer knappen 48:46-Führung in die Kabine.

Auch das dritte Viertel begann ausgeglichen, doch die Dragons haderten weiterhin mit ihrer Defensive. Jena zeigte sich insbesondere im Reboundverhalten und in der Transition-Defense aggressiv, während die Gäste Schwierigkeiten hatten, ihre Chancen zu nutzen. Zur Mitte des Viertels zogen die Hausherren erneut davon, während die Dragons mit Ballverlusten zu kämpfen hatten. Mit einem 74:62 ging es ins letzte Viertel. Im Schlussabschnitt warfen die Drachen noch einmal alles in die Waagschale. Zwei schnelle Dreier von Lamont West sowie ein Treffer von Tajh Green ließen die Hoffnung kurz aufflammen, als der Rückstand auf 82:75 schrumpfte. Björn Harmsen reagierte prompt mit einer Auszeit, doch ein weiterer Dreier von Nikos Chouchoumis brachte die Dragons sogar auf 84:80 heran. Jena bewahrte jedoch in der Schlussphase die Ruhe, traf wichtige Freiwürfe und brachte den Sieg letztlich über die Zeit.

19.01.2025 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 81:82

Entscheidung in letzter Sekunde. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Uni Baskets Münster mit 82:81 und sichern sich elften Sieg in Folge.

Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie und legten den Fokus klar auf die jeweilige Defensive. Es dauerte einige Minuten bis die Gladiatoren das Spieltempo etwas erhöhen konnten und sich erstmalig mit 9:2 etwas absetzen konnten. Weiterhin blieb die Partie defensivgeprägt und die Münsteraner machten es den Moselstädtern schwer, durch Ballbewegung zu einfachen Punkten zu kommen. Vor allem im Eins-gegen-Eins durch Jordan Roland kamen die Gladiatoren nun zu Punkten und führten zur ersten Viertelpause mit 13:17. Der Start in das zweite Viertel gehörte dann ganz den Gastgebern. Wie schon zum Ende der ersten zehn Minuten schafften es die Uni Baskets defensiv die Gladiatoren weiter unter Druck zu setzen. Dazu traf man nun offensiv den Dreier und sicherte sich immer wieder zweite Chancen durch Offensivrebounds. So legten die Münsteraner zwischenzeitlich einen 16:0 Lauf hin und erspielten sich zur Mitte des zweiten Viertels eine Führung von 20:29. Doch auch nun fanden die Trierer die richtige Antwort und erhöhten ihrerseits den defensiven Druck. Offensiv suchte Trier nun verstärkt den Weg zum Korb, was durch die Uni Baskets oft nur durch Fouls zu stoppen war und für einfache Trierer Punkte an der Freiwurflinie sorgte. So gelang es den Gladiatoren bis zum Halbzeitpfiff wieder mit 36:39 in Führung zu gehen.

Nach Wiederbeginn wuchs der Vorsprung der Gäste auf 40:47, nur wenig später waren die Uni Baskets schon wieder im Rückspiegel des Favoriten erkennbar und ließen einen 8:0-Lauf zum wiederholten Führungswechsel von der Leine (48:47, 25.). Wieder zelebrierte das Rohdewald-Team eine Dreierserie. Nach vier Distanztreffern führten sie nach dem letzten von Jasper Günther 54:49 (27.). Die Offensive spielte sehr fokussiert im Ballvortrag, Münster hatte am Ende weniger Ballverluste als der Favorit (10:13). Und doch blieb der Gast nach Viertel drei knapp vorn. 56:58 vor dem Schlussviertel, das eine ohnehin schon klasse Partie zu einer faszinierenden werden ließ! Auch der Beginn des letzten Viertels blieb ausgeglichen und beide Mannschaften tauschten knappe Führungen hin und her. Weiterhin blieben die Defensiven extrem standhaft und sorgten beidseitig für schwere Abschlüsse in der Offensive. Weiterhin konnte sich kein Team absetzen und langsam aber sicher entwickelte sich eine echte Crunchtime in der Münsteraner Halle am Berg Fidel. Während die Gladiatoren offensiv nun deutlich effektiver aus der Distanz trafen, suchten die Münsteraner immer wieder den Weg zum Korb, wo es ihnen gelang athletisch abzuschließen oder Freiwürfe zu ziehen. Knapp drei Minuten vor Ende der Partie führten die Uni Baskets mit 74:69 und zogen das Momentum des Spiels langsam auf ihre Seite. Nun war es Behnam Yakhchali, der auf Trierer Seite die Kontrolle übernahm und sein Team im Spiel hielt. Der iranische Nationalspieler erzielte nicht nur die letzten 13 Punkte seiner Mannschaft, sondern traf in den entscheidenden Momenten des Spiels zwei unglaubliche Drei-Punkte-Würfe. Bei 9.4 Sekunden Restspielzeit und einem Rückstand von 79:76, traf Yakhchali seinen ersten Dreier weit hinter der Linie und nach dem zwischenzeitlichen 81:79 bei gut sechs Sekunden Spielzeit, war es erneut der iranische Olympiateilnehmer, der mit Ablauf der Spieluhr einen weiteren Dreier zum 81:82 Endstand traf und somit für den elften Trierer Sieg in Serie sorgte.

 

Foto: Nathalie Zweifel

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Nachberichte-ProA-19.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-20 18:12:402025-01-20 18:12:40Nachberichte ProA // 19. Spieltag

Getrennte Wege zwischen Artland Dragons und Taylor Johnson

17. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Die Artland Dragons haben sich mit sofortiger Wirkung von Shooting Guard Taylor Johnson getrennt. Der 30-jährige US-Amerikaner war im Sommer 2024 von Hemel Storm aus der britischen NBL Division 1 nach Quakenbrück gewechselt.

Taylor Johnson erzielte in 18 Spielen 10,9 Punkte und holte 3,3 Rebounds im Schnitt. Die Entscheidung, die Zusammenarbeit zu beenden, wurde aus sportlichen Gründen getroffen.Taylor Johnson absolvierte in dieser Saison 18 Spiele für die Artland Dragons und erzielte dabei durchschnittlich 10,9 Punkte pro Partie. Trotz seiner individuellen Leistungen hat man sich im Sinne der Mannschaftsentwicklung zu diesem Schritt entschlossen.

Geschäftsführer Marius Kröger erklärt: „Wir möchten Taylor Johnson für seine Zeit bei den Artland Dragons und seine Professionalität auf und abseits des Feldes danken. Taylor hat sich stets engagiert und alles für das Team gegeben. Wir wünschen ihm für seine Zukunft sowohl sportlich als auch persönlich alles Gute.“

Die Artland Dragons bedanken sich herzlich bei Taylor Johnson für seinen Einsatz und seine Leistungen und wünschen ihm alles Gute auf seinem weiteren Weg.

 

Text: Artland Dragons

Foto: Artland Dragons

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Taylor-Johnson-.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-17 21:39:582025-01-17 21:39:58Getrennte Wege zwischen Artland Dragons und Taylor Johnson

Kader der Eisbären Bremerhaven wird von Zharon Richmond komplettiert

17. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Mit dem 2.01m großen Forward Zharon Richmond als Nachverpflichtung konnte Eisbären Headcoach Steven Esterkamp einen weiteren, wichtigen Import-Kaderplatz besetzen und den Kader komplettieren. Der US-Amerikaner kommt von der Montana State University und wird beim Spiel gegen Karlsruhe sein Debut feiern.

Mit 25 Jahren hat der aus Montana stammende Forward bereits eine bewegte Basketballkarriere hinter sich. Als hometown hero startete er diese an der Montana State University und legte ab seinem ersten Collegejahr mehr als 10 Punkte pro Spiel auf. Nach drei starken Saisons zwang ihn die Covid-Pandemie sowie eine Knieverletzung zu einer längeren Pause. Doch aus dieser kam er gestärkt und gefestigt zurück. Für die Billings legte er in seiner letzten Saison starke 14.2 Punkte und 5.2 Rebounds pro Spiel auf und führte sie ins NAIA-Tournament. Dort konnte er seine Statistiken noch einmal auf 21 Punkte und 7 Rebounds im Schnitt steigern. Nun möchte er seine Europakarriere bei den Eisbären Bremerhaven starten, die bereits länger nach einem passenden Puzzleteil auf der Forward-Position gesucht haben.

Dies betont auch Eisbären Headcoach Steven Esterkamp: „Zharon ist der Power Forward, der für uns das letzte Puzzleteil in der Rotation darstellt. Er ist ein sehr vielseitiger Spieler. Er kann gut werfen, den Korb attackieren und spielt aggressive Defense. Er wird uns in der Zone mit seiner Athletik helfen, aber auch vom Perimeter Gefahr ausstrahlen und macht uns noch unberechenbarer. Allgemein gibt er unserer Rotation noch mehr Tiefe und Möglichkeiten, die wir für die Rückrunde und den Saisonendspurt brauchen werden. Wir freuen uns, ihn im Team zu haben und werden ihn schnellstmöglich integrieren.“

Das erste Mal in Aktion können die Eisbären Fans Zharon direkt am Sonntag, den 19.01.2025 im Eisbärenkäfig sehen. Gegen die PS Karlsruhe LIONS wird er sein Debut im Eisbären-Trikot geben und will direkt seinen Teil für einen weiteren Sieg beitragen. Tickets für die Partie gibt es weiter unter tickets.dieeisbaeren.de oder im Ticketcenter der Eisbären Bremerhaven.

Das ist Zharon Richmond:
Name: Zharon James Lee Richmond
Geburtsdatum: 14.06.2001
Größe: 2.01m
Gewicht: 100 kg
Position: Forward
Nationalität: USA

Bisherige Stationen:
2017 – 2024 Montana State University Billings NCAA II (USA)

 

Text: Eisbären Bremerhaven

 

Foto: Montana State University Billings Athletics

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/Zharon-Richmond.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-17 21:32:232025-01-17 21:32:23Kader der Eisbären Bremerhaven wird von Zharon Richmond komplettiert

BBC Bayreuth verpflichtet Kevaughn Allen

17. Januar 2025/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Neuzugang mit viel internationaler Erfahrung

Mit dem 29-jährigen Guard Kevaughn Allen verpflichtet der BBC Bayreuth einen international erfahrenen Neuzugang als Ersatz für Drew Buggs, dessen Vertrag am vergangenen Wochenende in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde. Der Vertrag des Neuzugangs läuft bis zum Saisonende.

Der 1,88 Meter große und 88 Kilogramm schwere US-Amerikaner spielte zunächst während seines Studiums bis zur Saison 2018/19 in der amerikanischen College-Liga NCAA bei den Florida Gators. Dort stand er in vier Spielzeiten in fast jedem Spiel in der Startformation und erzielte im Schnitt zweistellige Punktewerte. Zur Saison 2019/20 wagte er den Sprung über den Atlantik und wurde von KK Lovcen Cetinje für die erste Liga in Montenegro verpflichtet. Dort erzielte er in 13 Spielen durchschnittlich 8,9 Punkte. In der darauffolgenden Saison wechselte der in North Little Rock, Arkansas, geborene Spieler in die erste finnische Liga zu Ura Basket. In 21 Spielen stand er 17 Mal als Starter auf dem Feld und erzielte dabei durchschnittlich 12,6 Punkte.

In den Spielzeiten 2021/22 und 2022/23 stand Allen dann bei den Stella Artois Leuven Bears in Belgien in der BNXT-League mit den besten Teams aus Belgien und den Niederlanden unter Vertrag. Beim Team aus dem vorderen Mittelfeld der Liga gehörte er mit 13,1 Punkten in 37 Spielen in der Saison 2021/22 und 15,1 Punkten in 35 Spielen in der Saison 2022/23 zu den absoluten Stammspielern und Leistungsträgern.

Weiter ging die Karriere von Allen in der ersten kroatischen Liga bei KK Cedevita Junior Zagreb. Mit seinem Team wurde er Tabellen-Sechster in der Liga, zählte in 34 von 35 absolvierten Partien zu den Startern und scorte im Schnitt 14,2 Punkte. In der laufenden Saison war Kevaughn Allen bereits bei zwei Teams aktiv. Bei BC Athletic Constanta spielte er sowohl in der ersten rumänischen Liga als auch international im Europe-Cup. In neun Partien in der rumänischen Liga warf der Guard durchschnittlich 16 Punkte. In sieben Partien der Qualifikation und der Hauptrunde des Europe-Cups war sein Scoring-Wert im Schnitt bei 15 Punkten. Vor seinem Wechsel in die BARMER 2. Basketball-Bundesliga Pro A zum BBC Bayreuth absolvierte Kevaughn Allen noch vier Partien in Griechenland bei GS Lavrio in der ersten Liga.

Florian Wedell, Headcoach des BBC Bayreuth:
„Wir haben jemanden gesucht, der charakterlich ins Team passt und uns Vielseitigkeit und Tiefe auf den Guard-Positionen gibt. Kevaughn ist aus meiner Sicht die perfekte Lösung für uns. Er bringt bereits einiges an Erfahrung mit, hat bei all seinen Stationen in Europa konstante Leistungen gebracht und ist ein sehr vielseitiger, athletischer Spieler. Außerdem spielt er sehr mannschaftsdienlich und denkt nicht zu sehr an sich selbst, sondern immer an den Erfolg des Teams. Wir haben von vielen ehemaligen Trainern und Spielern sehr positive Rückmeldungen über ihn erhalten, die sich auch in einem persönlichen Gespräch mit Kevaughn bestätigt haben. Wir freuen uns daher sehr, dass Kevaughn Allen Teil unserer Organisation wird und heißen ihn hier in Bayreuth mit offenen Armen willkommen.“

Allen ist am Donnerstagvormittag in Bayreuth eingetroffen und hat die medizinischen Untersuchungen und Behördengänge bereits hinter sich. Wann Allen erstmals zum Einsatz kommen kann, hängt nun von den zuständigen Behörden ab.

 

Text: BBC Bayreuth

 

Foto:  Alex de la Osa

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/01/KeVaughn-Allen.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-01-17 20:06:512025-01-17 20:07:27BBC Bayreuth verpflichtet Kevaughn Allen
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