Schlagwortarchiv für: ProA

Vorbericht ProA // 9.Spieltag (Nachholspiel)

20.11.2024 19:30 Uhr //  EPG Guardians Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC

Die BARMER 2. Basketball Bundesliga geht in die FIBA-Break. Füße hochlegen ist bei den Nürnberg Falcons und den EPG Guardians Koblenz aber noch nicht angesagt.

Vier Siege und fünf Niederlagen stehen für das Team von Marco van den Berg aktuell zu Buche. Mit Ben Stevens hat man jüngst noch einmal auf „Groß“ nachverpflichtet. Dieser wird am Mittwochabend auch sein Debüt geben. Außerdem sind bei Koblenz auch alle verletzten Spieler wieder fit. In Düsseldorf gewannen die Guardians am vergangenen Wochenende mit 84:87. „Koblenz ist ein unberechenbarer Gegner. Neben den deutschen Routiniers Johnson und Frederici ist Taurus Cockfield Dreh- und Angelpunkt ihres Spiels. Wir wollen das gewonnene Selbstvertrauen mitnehmen und wieder mit 100 Prozent Einsatz für den Sieg kämpfen“, so Falcons Coach Ralph Junge.

Die Falcons konnten am vergangenen Samstag mit einem 80:71 Erfolg gegen den Fünftplazierten Phoenix Hagen ihren ersten Saisonsieg feiern. Dies zeigt, wie kompakt das Niveau in dieser Liga ist. Die Nürnberger werden hochmotiviert an das Deutsche Eck reisen, mit dem Ziel, ihre Bilanz weiter zu verbessern. Die Falcons haben mit Gabriel Kalscheur einen offensiv starken Spieler in ihren Reihen, der im Schnitt 17 Punkte pro Spiel erzielt. Auch ihre Neuverpflichtung, Sardaar Calhoun, bringt mit 16 Punkten pro Partie viel Potenzial mit.

Foto: Nürnberg Falcons BC

Nachberichte ProA // 10.Spieltag

16.11.2024 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Phoenix Hagen 80:71

Erster Saisonsieg 2024/2025 für die Nürnberg Falcons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Damian Forrest gewann den Jump und sorgte sogleich für den ersten Korb des Abends (2:0). Die Gäste hatten zu Beginn leichte Ladehemmungen, was den Falken in die Karten spielte. Erst nach Tim Köpples Dreier zum 7:0 trug sich mit Bjarne Kraushaar der erste Hagener Spieler in die Scorer-Liste ein (7:3). Julius Wolf war aber mit der passenden Antwort zur Stelle und nach einem traumhaften Anspiel von Tim Köpple auf Damian Forrest gingen die Falcons zweistellig, mit 13:3 in Führung. Hagens Trainer Chris Harris hatte genug gesehen und bat nach vier Spielminuten zur ersten Auszeit. Danach kamen die Feuervögel besser in die Partie und konnten den Rest des 1. Viertels ausgeglichener gestalten. Nürnberg blieb aber vorne und führte nach zehn Spielminuten 22:11. Auch der Start ins zweite Viertel gehörte den Falken. Leo Saffer stellte mit einem erfolgreichen Dreipunkte-Spiel auf 25:11, gefolgt vom ersten feneberg’schen Korb des Abends (27:11). Hagen wirkte angezählt und teilweise unsortiert, kam dank sieben Punkten in Folge jedoch langsam, aber sicher in Schlagdistanz (27:18). Es war jetzt ein rasantes Spiel auf Augenhöhe, in dem die Falcons aber zu wenig aus ihren Chancen machten. Das sah auch Ralph Junge, der 90 Sekunden vor der Pause beim Stand von 35:28 zur Auszeit bat – ein kluger Schachzug aus Falkensicht, der beim darauffolgenden Angriff zu zwei spektakulären Punkten durch Damian Forrest führte (37:28). Gabe Kalscheur stellte per Dreipunkt-Spiel kurz darauf auf 40:28. Das letzte Wort hatte aber Tyler Stephenson-Moore, der von außen zum 40:31-Pausenstand traf.

In Halbzeit zwei dauerte es eine ganze Weile, bis die ersten Punkte fielen. Julius Wolf war es, der nach zwei Spielminuten zweimal von der Linie traf und auf 42:31 stellte. Danach kamen die Falken immer besser ins Rollen, verteidigten gut und zogen so auf 48:31 davon. Auszeit Hagen. Es sah gut aus für Nürnberg. Der Tabellenvierte der ProA, dem zahlreiche Schlachtenbummler ins Frankenland folgten, hatte aber andere Pläne und legte in der Folgezeit einen Zwischenspurt auf 50:39 hin. Danach passierte in Sachen Punkte recht wenig, ehe Lennart Boner nach 27 Spielminuten per Dreier auf acht Punkte verkürzen konnte (52:44). Das Spiel nahm nun wieder mehr an Fahrt und Emotionen auf. Hagen schien sich ein kleines Momentum zu erkämpfen, doch die Falcons waren in der Lage, sich eine 8 Punkte-Führung nach 30 Spielminuten zu sichern (51:59).  Anschnallen für das letzte Viertel war nun angesagt. Dort legte Nürnberg vor und attackierte in schöner Regelmäßigkeit den Hagener Korb. Dan Monteroso stellte nach 32 Spielminuten von der Linie auf 67:56 und da die Gäste in der Folgezeit einiges liegen ließen, wuchs der Nürnberger Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte an (70:56). Vieles sah nun nach dem ersten Saisonsieg der Nürnberg Falcons aus. Sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Mittelfranken 74:57 vorne und hatten es nun selbst in der Hand, den Sack zuzumachen. Der Tabellenvierte wollte das mit allen Mitteln verhindern und stellte im weiteren Spielverlauf unter Beweis, warum er jüngst dreimal in Folge gewinnen konnte. Ein 7:0-Run brachte Hagen 50 Sekunden vor Schluss noch einmal auf sechs Punkte heran (77:71) und Spannung in die Arena. Die Falcons behielten aber die Nerven und ließen sich diesen Sieg nicht mehr nehmen. Schlussendlich gewann Nürnberg mit 80:71 und holte damit die ersten Punkte in dieser Spielzeit.

16.11.2024 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Dresden Titans 97:68

Die GIESSEN46ers gewinnen deutlich mit 97:68 zu Hause gegen die Dresden Titans.

„Wir waren hochkonzentriert und haben von Anfang an keine Zweifel daran gelassen, wer die Partie am Ende gewinnen wird“, zeigte sich Center Mladen Vujic glücklich über einen gelungenen Start, der die 46ers nach einem Dunk seines serbischen Landsmannes Viktor Kovacevic nach eigenem Steal schon nach sieben Minuten mit 16:6 in Führung liegen sah. Beim 34:20 (13.) durch Roland Nyamas Energieleistung betrug der Vorsprung erstmals 14 Punkte. Als sich Kovacevic eilends mitten in der Partie in Richtung Toilette verabschieden musste, lagen die Hausherren schon mit 18 Zählern (53:35) in Front. Sie hatten die ersatzgeschwächten Gäste von der Elbe, die auf Daniel Kirchner, Sebastian Heck und Wes Dreamer verzichten mussten, aber noch immer nicht entscheidend beeindruckt. „Ich bin echt stolz auf meine Jungs, die 30 Minuten lang mitgehalten und trotz unserer schlimmen personellen Situation nie aufgegeben haben“, wusste Gästetrainer Fabian Strauß, dass Gießen erst im mit 29:13 gewonnenen Schlussviertel den Deckel drauf machte. Weil die Hausherren Titanen-Topscorer Matthew Ragsdale zu null Punkten (bei zehn Versuchen) degradiert hatten. Weil Viktor Kovacevic hundertprozentig aus dem Feld traf und zu seinen am Ende 20 Punkten auch noch elf Rebounds zum ersten Double-Double in dieser Saison beisteuerte. Weil Jonathan Maier und Mladen Vujic unter beiden Körben arbeiteten wie die Berserker. Weil Robin Benzing und Simon Krajcovic mit Übersicht bestachen. Weil Roland Nyama sich bei Nationalcoach Alfred Aboya nachhaltig in Erinnerung brachte. Und weil auch Viktor Ziring und Kai Müsse Minuten bekamen, da den Gästen laut Fabian Strauß „am Ende etwas die Puste ausgegangen“ war. Zwei Dreier von Simon Krajcovic zum 74:58 (32.) zogen Dresden endgültig den Stecker, ehe Luis Figge aufdrehte und all seine neun Punkte in den Schlussminuten besorgte. Ein Treffer von jenseits der 6,75-Meter-Marke durch Viktor Ziring zum 97:66 bedeutete die höchste Gießener Führung des gesamten Samstagabends. Der 97:68-Erfolg war am Ende hochverdient und gleichzeitig die fünfte Niederlage für Titans-Coach Fabian Strauß in Gießen in Serie.

16.11.2024 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 74:93

Einen überraschenden und deutlichen 93:74 (35:26) -Auswärtssieg feierte der BBC Bayreuth am vergangenen Samstagabend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Die Bayreuther erzielten durch Nat Diallo den ersten Korb zur 2:0-Führung. Erst nach fast vier Minuten machte Demarcus Demonia die nächsten Punkte für Bayreuth – mit Foul und getroffenem Freiwurf – es stand 0:5 für den BBC. Nach 5:20 Minuten gelangen Kirchheim durch zwei Freiwürfe von Braden Norris die ersten beiden Punkte der Partie – 2:5. Nach sieben Minuten stand es 6:6. Demarcus Demonia brachte den BBC dann wieder mit einem Dreier mit 6:9 in Front. Am Ende des absoluten Low-Scoring-Viertels führte Bayreuth mit 8:9. Die Wurfquoten waren auf beiden Seiten entsprechend niedrig. Nach über zwölf Minuten erhöhte Moritz Plescher per Dreier auf 8:12 für den BBC. In der Folge baute Plescher, erneut mit einem Dreier, den Vorsprung auf 9:15 aus. Kirchheim antwortete mit dem ersten Distanztreffer zum 12:15. Die Schwaben trafen schließlich drei Dreier in Folge, so dass es nach 15 Minuten 18:19 für Bayreuth stand. Lucas Mayer brachte die Gastgeber dann erstmals und einmalig in Führung (20:19). Bayreuth schlug zurück und ging wieder mit 20:25 in Front. Nach 17 Minuten lag der BBC mit 22:26 vorne. Kirchheim traf dann erneut einen Dreier zum 25:26, Moritz Plescher antwortete ebenfalls aus der Distanz – 25:29 für Bayreuth. Letztlich ging es mit einer etwas überraschenden 26:35-Führung für den BBC in die Halbzeit, nachdem Demarcus Demonia Sekunden vor der Pause noch ein Drei-Punkt-Spiel versenkt hatte.

Bayreuth baute den Vorsprung zunächst mit einem weiteren Dreier von Moritz Plescher auf 30:40 aus. Kurz darauf erhöhte Demonia mit einem Drei-Punkt-Spiel auf 34:46. Kirchheim kam dann wieder etwas auf 41:49 heran. Dejan Kovacevic machte mit dem 41:51 wieder den Zehn-Punkte-Vorsprung klar und erhöhte danach sogar weiter per Dreier auf 41:54 nach 26 Minuten. Kurz darauf stand es 44:56, Cameron Henry verkürzte in der Folge mit einem Dreier auf 47:56. Nach einem erneuten Dreier von Dejan Kovacevic stand es eine Minute vor Viertelende 49:61 für den BBC. Kirchheim antwortete noch mit einem Dreier zum 52:63. Ein Freiwurftreffer von Nat Diallo und ein weiterer Korb mit dem Buzzer von Moritz Plescher sorgten vor dem Schlussviertel für das 52:66. Demarcus Demonia war weiter nicht zu stoppen. Nach 34 Minuten stand es 56:71 für Bayreuth. Demarcus Demonia baute den Vorsprung mit einem Dreier weiter auf 56:76 und damit 20 Punkte aus. Drew Buggs traf einen Dreier zum 59:79 nach gut 36 Minuten. Auch Marios Giotis traf aus der Distanz zum 64:85. Zwei Minuten vor dem Ende stand es 67:86 für die Gäste, die mitgereisten BBC-Fans feierten bereits den Sieg. Am Ende stand ein 74:93 Erfolg für Bayreuth zu Buche.

16.11.2024 19:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. EPG Guardians Koblenz 84:87

Krimi bis zur letzten Sekunde – Die EPG Guardians Koblenz gewinnen in Düsseldorf knapp mit 84:87 (42:42).

Die Frage zu Beginn des Spiels war natürlich, ob man eine Änderung im Spielstil der Giants unter dem neuen Trainers Cha Cha Zazai sehen konnte. Die ersten Angriffe der Düsseldorfer wirkten zunächst zaghaft, aber nach einigen Minuten wurde deutlich, dass sich bei den Giants Einiges geändert hat. Und das war nicht nur am Spielfeldrand sichtbar, wo Cha Cha mit seinem dynamischen Coaching-Stil die neugefundene Energie des Teams widerspiegelte. In der zweiten Minute zeigte sich diese Energie durch einen beeindruckenden Dunk von Alex Richardson nach einem Assist von Pointguard Isaiah Hart. Überhaupt war deutlich mehr Bewegung im Spiel der Rheinländer, es wurde häufiger gepasst, so dass es immer wieder zu Freiräumen kam, die Düsseldorf auch zu nutzen wusste. Auch defensiv zeigten sich die Giants deutlich verbessert. Sie übten mehr Druck auf die gegnerischen Spieler aus, doppelten die gegnerischen Guards immer wieder und zwangen sie so zu Fehlern – genau diese Spielweise hatte Trainer Zazai im Vorfeld angekündigt. Aber die Fehler, die sich in den vergangenen Spielen immer wieder bei den Giants eingeschlichen hatten, waren noch nicht ganz verschwunden. Insbesondere die Schwäche beim Defensiv-Rebound kostete die Giants immer wieder Punkte, so dass das erste Viertel mit einem 19:19 endete. Das zweite Viertel begann ähnlich wie das erste. Wieder gelangen Moses Pölking die ersten Zähler, wieder konnte Koblenz einige Angriffe in Folge punkten und in der Defensive den eigenen Korb erfolgreich verteidigen. Erstmals konnte Koblenz sich mit 22:27 leicht absetzen. Doch dieses Momentum hielt erneut nicht lange an. Ein darauffolgender 7:0 Lauf der Düsseldorfer sorgte dafür, dass das Spiel wieder gedreht wurde. Der Trend aus dem ersten Viertel setzte sich fort. Die Guardians waren in ihren Zuspielen zu ungenau, verloren viele Bälle. Nur bei den Rebounds dominierte Koblenz deutlich. Die erste Hälfte endete 42:42 durch einen späten Dreier der Giants zum Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Hälfte konnten sich die Guardians für eine kurze Zeit leicht absetzen, die Partie blieb jedoch weiterhin sehr ausgeglichen und die Führung wechselte erneut. In den letzten Minuten des Viertels gelang den Koblenzern als Mannschaft nur noch sehr wenig. Einzig die Tatsache, dass auch die Hausherren ihre zahlreichen Chancen nicht konsequent nutzten und Koblenz durch Einzelaktionen punktete, sorgte dafür, dass Koblenz nicht in einen deutlicheren Rückstand geriet. Das Viertel endete 64:61 und Düsseldorf durften von seinem ersten Saisonsieg träumen. Das vierte Viertel des Spiels hielt die Zuschauer im Castello dann buchstäblich bis zur letzten Sekunde in Atem.  Die Giants kämpften verbissen um jeden Ball, doch ihre Achillesferse blieb das Rebounding. In der 33. Minute stand es bei den Offensivrebounds 13:5 für Koblenz – eine Statistik, die den Giants immer wieder den Wind aus den Segeln nahm, wenn sie kurz davor waren, davonzuziehen. Das Spiel blieb eng. In der 34. Minute stand es 66:66, keines der Teams konnte sich einen nennenswerten Vorteil erarbeiten. Bis zwei Minuten vor Schluss, als Koblenz mit zwei Dreiern auf 5 Punkte davonzog. Aber auch hier zeigte sich der neu gefundene Kampfgeist der Giants. 13 Sekunden vor Schluss lagen die Giants mit 84:87 zurück und versuchten in einem letzten Angriff mit einem Dreier die Verlängerung zu erzwingen. In der Schlusssekunde und unter Druck gesetzt von gleich zwei Verteidigern verfehlte Brandon Spearman jenseits der Dreipunktelinie.

16.11.2024 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 74:81

Die Artland Dragons haben ihr erstes Spiel unter Interimscoach Patrick Elzie gegen Bremerhaven mit 74:81 verloren.

Das erste Viertel verlief durchweg ausgeglichen und war von vielen Führungswechseln geprägt. Zunächst brachte Elijah Miller die Eisbären in Führung, doch Lamont West antwortete mit einem Korbleger. Nach drei gespielten Minuten lagen die Dragons durch zwei tiefe Midrange-Jumper von Buzz Anthony erstmals in Führung (8:7). Auch die zweite Hälfte des ersten Viertels blieb umkämpft und endete folgerichtig mit 22:22. Im zweiten Viertel schalteten die Eisbären einen Gang höher. Ein Korbleger von Elijah Miller folgte auf einen Floater von Carlos Carter (22:26). Patrick Elzie reagierte mit einer schnellen Auszeit. Doch auch danach fanden die Dragons nicht zu ihrer Form aus dem ersten Viertel zurück und wurden zeitweise vorgeführt. Jacob Bliss, Adrian Breitlauch und Jordan Samare erhöhten mit einem 14:0-Lauf und zwangen die Drachen in die nächste Auszeit. Danach gelang schließlich die Erlösung: Yasin Kolo (9 Punkte, 4 Rebounds) erzielte nach sechs gespielten Minuten die ersten Punkte im zweiten Viertel (24:36). Dennoch behielten die Bremerhavener die Oberhand und gingen mit einer 31:49-Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Pause drückte zunächst Carlos Carter der Partie seinen Stempel auf. Sieben seiner am Ende 18 Punkte erzielte er zu Beginn des dritten Viertels. Die Dragons fanden allmählich wieder ins Spiel und kämpften sich langsam heran. Joanic Grüttner-Bacoul traf einen Dreier, und Taylor Johnson (9 Punkte, 6 Assists) verwandelte ein And-One. Kurz vor Ende des Viertels wurde Lamont West von Jacob Bliss beim Dreier gefoult. West, der am Ende mit 14 Punkten Topscorer der Dragons wurde, verwandelte alle drei Freiwürfe. Das dritte Viertel endete mit einer 53:62-Führung für Bremerhaven. Im Schlussviertel traf Yasin Kolo früh einen Dreier, worauf Steven Esterkamp schnell eine Auszeit nahm. Die Fans in der Artland Arena spürten, dass hier noch ein Sieg möglich sein könnte. Die Dragons spielten weiterhin stark: Tajh Green legte den Ball in den Korb, blockte einen Wurfversuch von Carlos Carter unter dem Korb und versenkte anschließend einen Dunk zum 60:62. Die Dragons waren wieder auf Schlagdistanz. Doch die Eisbären reagierten: Hemschemeier und Carter erhöhten auf eine Sechs-Punkte-Führung, und Patrick Elzie nahm eine weitere Auszeit bei noch drei Minuten verbleibender Spielzeit. Aus der Auszeit heraus traf Tajh Green (11 Punkte, 10 Rebounds) einen Dreier aus halblinker Position, doch Hemschemeier konterte auf der Gegenseite. Buzz Anthony legte einen schwierigen Korbleger nach, doch auch Elijah Miller punktete mit einem Korbleger. Eine Minute vor Ende der Partie verkürzte Brandon Thomas mit einem Dreier auf 72:75, aber erneut war Elijah Miller zur Stelle. 35 Sekunden vor Schluss verlor Brandon Thomas den Ballbesitz, als er ausrutschte und ein Schrittfehler gegen ihn gepfiffen wurde. Die Dragons mussten foulen, doch die Bremerhavener blieben von der Freiwurflinie eiskalt und sicherten damit den 74:81-Sieg.

16.11.2024 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Science City Jena 72:104

Den zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA würden die PS Karlsruhe LIONS wohl am liebsten möglichst bald aus dem Gedächtnis streichen. Denn beim 72:104 zuhause gegen Science City Jena hatten die Badener zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf das Geschehen.

Die Gäste gewannen den Sprungball und machten mit zwei Distanztreffern binnen etwas mehr als einer Minute gleich ihre Ansprüche klar. Die LIONS stiegen zwar in Person von Maurice Pluskota auch bald in die Korbjagd ein. Außer dem Center konnte aber zunächst keiner der Badener scoren. Beim Stand von 4:13 kurz vor Mitte des ersten Abschnitts nahm Aleksandar Scepanovic die erste Auszeit, die jedoch keine Änderung im Spielverlauf einleiten sollte. Im Gegenteil: Seine Mannschaft agierte hektisch und ließ sich nicht genug Zeit, überlegte Abschlüsse zu kreieren. Die Gegenstöße des Tabellenführers saßen hingegen meist. So war der Spielstand von 11:30 nach Ende des ersten Viertels keineswegs verwunderlich. Alles, was im Startabschnitt so eindrucksvoll funktionierte für Jena, fand im zweiten Viertel seine Fortsetzung. Nach einem 3-Punkt-Spiel von Alex Herrera kontinuierlich auf 13:36 (12.) enteilt, dominierten die Thüringer auch bis zur Halbzeit sowohl das Tempo als auch Gegner und das Spiel. Von Jenas Spielwitz und Treffsicherheit sichtlich erschüttert, mühten sich die Hausherren zwar anschließend um Kurskorrektur. Doch mehr als ein 7:0-Lauf zum zwischenzeitlichen Score von 20:36 (14., Lachlan Dent) war den LIONS nicht vergönnt. Zu stabil präsentierte sich das Harmsen-Team im Verlauf dieser Partie, ohne mit Blick auf Intensität und Fokus abzukippen. Nach einem anspruchsvollen Spin Move von Raymar Morgan zum 20:40 (16.) erhöhten die Thüringer kurz vor der Halbzeitsirene zunächst wieder auf 22:47 (20., Robin Christen 3er) und lagen komfortabel auf Kurs in Richtung Auswärtssieg. Für das Finish der ersten Hälfte sorgte derweil Karlsruhes Suomi-Import Joel Mäntynen 19.2 Sekunden vor dem Gong per Distanzwurf zum 25:47.

Nach der Rückkehr aufs Parkett scorten zwar auch die Hausherren besser und besserten ihre bis dahin bescheidenen Quoten auf. Das Karlsruher Spiel war schnell, aber oft ideenlos. Viele Offense-Aktionen endeten in gegnerischen Rebounds. Die Gäste machten es besser und neutralisierten die LIONS-Bemühungen durch Tempogegenstöße, womit sie auch diesen Spielabschnitt knapp für sich entscheiden konnten. Mit 52:77 ging es ins Schlussviertel, das keine überraschende Wende mehr bereithalten sollte. Während sich die Thüringer auf die Verwaltung ihres Vorsprungs konzentrierten, Zach Cooks mit seinem Dreier zum 54:89 (34.) die höchste Differenz des Spiels erzielt hatte, war es Raphael Falkenthal, der mit seinem Korb zum 66:101 (38.) Jenas Scoring in dieser Saison erstmalig über die 100-Punkte-Marke schieben konnte. Endstand 72:104.

16.11.2024 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:94

Die VfL SparkassenStars Bochum gewinnen am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sensationell beim BBL-Absteiger und Aufstiegsfavoriten HAKRO Merlins Crailsheim.

Die SparkassenStars kamen schwierig in die Partie bei den Merlins. Offensiv fielen die Würfe anfangs überhaupt nicht. Die Merlins konnten sich schnell etwas deutlicher mit 21:12 nach 8 1/2 gespielten Minuten absetzen. Keith Braxton und Niklas Geske brachten die SparkassenStars dann auf 19:25 heran, aber der Crailsheimer Point Guard Shahid traf drei Sekunden vor Ende des ersten Spielabschnitts zum 27:19 für sein Team. Bochum eröffnete die zweiten zehn Minuten von jenseits der Drei-Punkte-Linie, für Crailsheim traf erneut Vize-Kapitän Vinnie Shahid nach einem schönen Drive zum Korb (29:24, 12. Min). Der ersten Auszeit folgten fünf schnelle Bochumer Punkte, die den Ausgleich des Spiels zur Folge hatten – die SparkassenStars fanden nun besser in die Begegnung. Ihren 5:0-Lauf erhöhten die Gäste in der Folge weiter und behaupteten so ihre erste Führung des Spiels (29:31, 13. Min.). Ein doppelt erfolgreicher Vinnie Shahid ließ das Momentum anschließend wieder auf Seiten der Zauberer wechseln – Auszeit Bochum. Diese positive Phase hielten die HAKRO Merlins über die kommenden Angriffe, Moe Stuckey zeigte sich von Downtown zielsicher (38:33, 16. Min.). Während die Zauberer sich nun in der Defensive weiter steigern konnten, fanden sie auch unter dem gegnerischen Korb zu einer besseren Präsenz. Mit den Schlusssekunden der ersten Halbzeit näherten sich die Gäste dann nach einer Auszeit jedoch nochmals und verkürzten wenige Momente vor der Sirene auf einen Punkt Abstand (44:43, 20. Min.).

Das dritte Viertel gehörte den SparkassenStars. Grof und Braxton sorgten erstmals für eine deutliche Führung des Teams von Headcoach Felix Banobre. 45:54 stand es nach 3 1/2 gespielten Minuten im dritten Viertel. Bochum hielt die Merlins nun bis zum Viertelende auf Abstand und ging mit einer 61:66 Führung in das letzte Viertel. Fünf Zähler galt es somit im letzten Viertel der Partie für die HAKRO Merlins mindestens aufzuholen, wenn sie die Chance auf den Heimsieg wahren wollten. Anthony Gaines eröffnete von der Freiwurflinie (63:67, 31. Min.). Nachdem Devon Goodman weiter addierte, brachte Kapitän Moe Stuckey mit seinem Ausgleich von jenseits der Drei-Punkte-Linie die Arena Hohenlohe endgültig zum Explodieren (68:68, 32. Min.). Den 7:2-Lauf zu Beginn der letzten zehn Minuten erhöhte Daniel Keppeler per Dunking und Bonusfreiwurf – Führung Crailsheim. Der heute nimmersatte und durchspielende Keith Braxton Jr. antwortete dem Lauf der Hausherren – Niklas Geske riss die Führung wieder auf Seiten der SparkassenStars (71:74, 33. Min.). Nach der Auszeit von David McCray starteten die Zauberer erneut über Anthony Gaines, Vinnie Shahid legte nach. Eine packende Crunchtime kristallisierte sich nun immer mehr heraus, beide Mannschaften nahmen sich zu diesem Zeitpunkt kaum etwas. Mit knapp fünf Minuten auf der Uhr erhöhte Bochum auf eine Vier-Punkte-Führung, Devon Goodman antwortete per Dreier. Das Wurfglück war weiter auf der Seite von Bochum, die mit 120 Restsekunden auf acht Zähler davonzogen (80:88, 38. Min.). Souverän behaupteten die Gäste nun ihren Vorsprung und hielten ihn über die Schlusssirene. Am Ende stand für die HAKRO Merlins Crailsheim eine 87:94-Niederlage auf dem Scoreboard.

17.11.2024 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Uni Baskets Münster 92:70

Die Siegesserie reißt im Topspiel an der Porta Nigra: Vor 4.096 Fans unterlagen die Uni Baskets Münster am Sonntagabend bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier 70:92 (39:46).

Mit verändertem Kader, ohne Cosmo Grühn, Bo Hodges (Armverletzung im Abschlusstraining) und Oli Pahnke, aber wieder mit Sigu Jawara sahen sich die Uni Baskets früh einem Rückstand gegenüber: 13:6 nach fünf Minuten. Es fehlte den Münsteranern an physischer Präsenz. Trier rebounde defensiv zunächst gut und traf Dreier, die Uni Baskets punkteten vorwiegend und im Viertelverlauf besser über den Zweierbereich, während ihr Dreier Ruhetag hatte. Adam Touray setzte per Dunk das Signal der Ankunft der Gäste. Nach Stefan Weß’ Mitteldistanztreffer waren die Münsteraner auf 12:13 dran und mussten doch bis zur Viertelpause abreißen lassen. Sechs Ballverluste bis hierhin auf Seiten der Baskets schmerzten empfindlich. 21:14 nach Viertel eins. Im zweiten Viertel ging es ausgeglichen weiter und beide Teams zeigten attraktiven Teambasketball. Durch Überlegenheit im Rebounding und eine weiterhin druckvolle Defensive setzten sich die Gladiatoren zwar kurzzeitig auf 36:27 ab, zum Ende des Viertels hatten die Uni Baskets aus Münster diesen Rückstand bereits wieder auf 39:37 verkürzt. Zwar sanken im Verlauf des zweiten Viertels die Wurfquoten auf beiden Seiten und das Spiel verlagerte sich mehr inside, wo die jeweiligen Big Men ihre Abschlüsse in Korbnähe suchten. Auch hier blieben die Gladiatoren hocheffizient, kontrollierten weiterhin den Rebound und gingen so mit einer 46:39 Führung in die Halbzeitpause.

Nach der Pause scorte Trier nach Belieben und zündete so die Halle an. Den Start in die zweite Halbzeit verpassten die Gäste gänzlich. Viertelübergreifend schluckten sie so einen 0:17-Lauf und gerieten früh in einen beinahe aussichtslosen 20-Punkte-Rückstand (59:39, 24.). Es fehlten genügend Stopps oder Rebounds in der Defensive, um der Partie noch größere Spannung zu verleihen. Einmal bäumten sich die Gäste noch auf, verkürzten nach ihrem erst vierten Distanztreffer bei 17 Wurfversuchen auf 61:47. Ein weiterer Dreier von Jasper Günther änderte nichts am 14-Punkte-Rückstand vor dem Schussviertel: 70:56. Im vierten Viertel blieben die VET-CONCEPT Gladiators fokussiert und vor allem defensiv extrem aufmerksam. Insgesamt steigerte sich die Physis des Spiels, vor allem im Pick and Roll und im Rebounding schenkten sich die Big Men keinen Zentimeter Platz. Zur Mitte des letzten Viertels erspielten sich die Moselstädter so eine Führung von 84:60. Diese vorentscheidende Führung brachten die Gladiatoren dann clever über die Zeit und schlagen die zweitplatzierten Münsteraner deutlich mit 92:70.

17.11.2024 18:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. RASTA Vechta II 85:69

Bei Aufstiegskandidat Tigers Tübingen gab es für RASTA Vechta II am Sonntagabend nichts zu holen. Dabei hatte das Farmteam von Hendrik Gruhn noch Mitte des 3. Viertels geführt.

Beide Teams hatten zunächst Mühe ins Spiel zu finden, sodass es nach zwei Minuten immer noch 0:0-Unentschieden stand. Während die Fans der Tigers Tübingen weiter stehen bleiben mussten, trafen die Gäste aus Vechta in den nächsten beiden Minuten nach Belieben. Den völlig verkorksten 2:11-Start der Tübinger Basketballer unterbrach Coach Reinboth in der fünften Minute mit einer Auszeit. Offensiv lief es dann zumindest minimal besser, aber die Defensive der Tigers agierte weiterhin sehr unaufmerksam, sodass das Gruhn-Team immer wieder zu einfachen Körben kam. So stand es nach sieben Minuten immer noch 7:17 aus Tübinger Sicht. Auch bei den Rebounds blieben die Schwaben nachlässig – RASTA Vechta II sammelte bis dahin viel mehr Rebounds wie die Tübinger ein. Nach dem wahrscheinlich schwächsten Tigers-Viertel in der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga lagen die Hausherren gegen die bislang sieglosen Gäste mit 16:25 zurück. Ein Bayram-Dreier hielt die Tübinger Tiger fürs erste auf Abstand (21:28, 14.), Marko Bacak erhöhte auf 21:30 (15.). Knapp zwei Minuten vor der Halbzeitpause konnte Luke House noch auf 26:34 stellen, ehe Tübingen zu einem ersten Zwischensprint ansetzte. Ein 9:2-Lauf der Gastgeber trübte den bis dahin so guten Eindruck von den Vechtaern merklich. Aber: Sie hatten gegen das Top-Team eben auch nur 35 Punkte in 20 Minuten zugelassen und untermauerten damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen.

Eine Minute war im dritten Viertel gespielt, als Idowu nach einem Offensiv-Rebound zur ersten Tübinger Führung (37:36) traf. Die Defense der Tübinger war nun deutlich aggressiver, sodass die Gäste zwei Minuten lang ohne Punkt blieben. Die ersten Zähler erzielte Vechta, als Marvin Hecker unter dem eigenen Korb umknickte und auf dem Boden liegen blieb und Marco Bacak zwei Punkte zum 38.39 erzielte. Beide Teams geizten immer noch mit offensiven Highlights, aber die Partie blieb eng. In der 24. Minute brachte Luke House die Gäste dann wieder aus der Distanz zum 42:44 in Front, wenig später erzielte Bacak dann das 42:46 aus Sicht der Niedersachsen. Die Tigers blieben aber ruhig und antworteten mit einem 9:0-Lauf zum 51:46 nach 27 Minuten, inklusive einigen Dunkings – Auszeit Vechta. Die Hausherren waren nun aber die klar bessere Mannschaft und zogen Punkt um Punkt davon. Ein weiterer Dunking von Vincent Neugebauer sorgte in der 28. Minute für das 56:48, kurz darauf streute Kapitän Jönke einen Dreier zum 59:48 ein. Insgesamt gelang den Raubkatzen in dieser Phase ein 15:2-Lauf. Wollten die Dreier in der ersten Hälfte noch nicht fallen, trafen die Schwaben im dritten Viertel deren fünf. Das Viertel ging folgerichtig mit 30:17 an die Tigers, die eine 65:53-Führung mit in den letzten Durchgang nahmen. Auch wenn RASTAs Dreier weiter gut fielen, so kamen die Gäste nicht mehr heran an das Tübinger Ensemble. Einen weiteren Smit-Dreier (67:59) egalisierte von Downtown Kenny Cooper (70:59, beides 33.). Cooper sorgte mit seinem vierten Dreier des Abends zum 78:62, bei noch 3:34 Minuten auf der Spieluhr, auch für die endgültige Entscheidung. Die Tigers zogen noch bis auf 22 Punkte weg (85:63, 39.), RASTA II machte die letzten sechs Punkte der Partie.

Foto: Laurin Sondermann

Vorberichte ProA // 10.Spieltag

16.11.2024 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. Phoenix Hagen

10. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Nürnberg Falcons empfangen Phoenix Hagen.

Für die Nürnberg Falcons und ihre Fans steht das kommende Heimspiel gegen Phoenix Hagen unter einem besonderen Stern, beziehungsweise in einem ganz besonderen Licht: Es ist die 1. S-RED NIGHT der Saison 2024/2025, präsentiert von der Sparkasse Nürnberg. Die Falken wollen den Sieg und die ersten Punkte in dieser Spielzeit einfahren. Die Kia Metropol Arena wird sich am Samstagabend rot färben, denn die Sparkasse Nürnberg ist offizieller Spieltagspresenter. Die Mannschaft von Ralph Junge geht in einem roten RED NIGHT Sondertrikot von PUMA auf den Court.

Die Mannschaft von Chris Harris kommt mit ordentlich Rückenwind und drei Siegen in Folge im Gepäck in die Noris. Nachdem der Kader im Vergleich zur erfolgreichen Vorsaison (Platz 3 am Ende der regulären Saison) an wichtigen Stellen verstärkt wurde, legt das erste Saisondritten nahe, dass auch 2024/2025 mit den Feuervögeln zu rechnen sein wird. Auf den Ausfall von Ex-Falke Marvin Omuvwie wurde jüngst mit der Nachverpflichtung von Kilian Binapfl reagiert, der als ehemaliger Juniorennationalspieler über viel Talent, BBL- und ProA-Erfahrung verfügt. „Hagen spielt schon jetzt einen sehr soliden Basketball. Davon zeugen die jüngsten Siege gegen Trier und Crailsheim. Sie achten gut auf den Ball, machen aber auch Druck auf ihre Gegner und zwingen diese so zu Turnovern. Für unsere Mannschaft wird das Spiel gegen dieses Top-Team eine echte Bewährungsprobe, die wir mit den eigenen Fans im Rücken bestehen wollen“, sagt Nürnbergs Head Coach Ralph Junge.

16.11.2024 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Dresden Titans

Die Dresden Titans treffen diesen Samstag, den 16.11.2024, um 19:00 Uhr auswärts auf die GIESSEN 46ers.

Gießen steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz der ProA. Am vergangenen Wochenende verloren sie das Topspiel gegen Tabellenführer Jena mit 74:81, aber konnten am Sonntag in Quakenbrück einen 78:86-Erfolg bejubeln. Dabei scorten gleich fünf Akteure mehr als 14 Punkte. Die meisten davon (18 PTS) sammelte Kyle Anthony Castlin, der die gesamte Spielzeit von 40 Minuten durchspielte. Zudem sind die Mittelhessen mit nur elf Turnovern das Ballsicherste Team der Liga und legen mit rund 47% Trefferquote aus dem Feld auch starke Wurfquoten vor.

Dresden liegt mit rund 46% Fieldgoal-Quote nur knapp hinter den dieswöchigen Gastgebern und kann diese aus der Zweipunkt-Distanz mit 52,4% sogar überbieten. Beim Sieg gegen Trier am vergangenen Sonntag trumpften die Titans zudem auch in ihrer eigentlichen Paradedisziplin dem Dreier wieder auf. Sicherster Distanzschütze war der Australier Koen Sapwell, der fünf von acht Würfen versenkte und nach Spielende mit 22 Punkten als Topscorer vom Parkett ging. Gleich einen Punkt hinter ihm stand der US-Amerikaner Wes Dreamer auf dem Scoreboard. Der 2,01 Meter große Forward sammelte zudem noch zwölf Rebounds, wodurch er sein erstes „Double-Double“ im Titans-Dress perfekt machte.

16.11.2024 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Am kommenden Samstag, 16. November, um 19 Uhr gastiert der BBC Bayreuth am 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Der gute Saisonstart der Kirchheimer kommt für manche doch etwas überraschend, hatten die Schwaben doch vor der Saison den Abgang von Michael Flowers, dem Liga-Topscorer der vergangenen Pro A-Saison, zu verzeichnen. Ausgleichen sollten den Verlust im Backcourt die Neuzugänge US-Spielmacher Bradon Norris (Loyola University), Lucas Meyer (aus Paderborn) sowie der Ex-Frankfurter Cameron Henry (derzeit mit im Schnitt 16,2 Punkten Topscorer und durchschnittlich 5,8 abgegriffenen Bällen Top-Rebounder der Kirchheimer). An den Brettern kamen die US-Amerikaner Miryne Thomas aus Leicester in England sowie James Graham (bisher Münster) neu zu den Knights. Zuletzt verloren die Kirchheimer das Spitzenspiel bei Tabellenführer Science City Jena mit 77:87. „Wir haben gegen die Top Mannschaft der Liga lange mitgehalten und hatten Phasen, in denen wir besser waren. Jena hatte die bessere Quote aus der Distanz. Diese Würfe müssen fallen, wenn du so ein Spiel am Ende gewinnen willst. Heute war das für uns nicht der Fall,“ resümierte Knights-Sportchef Chris Schmidt nach der Partie.

Ein Neustart mit vielen neuen Akteuren und einem jungen Head Coach wurde im Sommer angestrebt. Mit zwei Siegen aus den ersten neun Spielen steht die Mannschaft aus Bayreuth auf Platz 15 der Tabelle. Momentan mit etwas Vorsprung auf die Abstiegsränge, da die drei Mannschaften auf den Plätzen 16-18 allesamt noch keine Punkte vorzuweisen haben. Unter der Teck ist man sich jedoch sicher, das sich dies noch verändern wird. „Bayreuth ist gefährlich. Ihre Leistungen sind wechselhaft. Gegen Crailsheim und Tübingen waren sie sehr nah dran das Spiel zu gewinnen. Sie sind absolut in der Lage mit den Topteams mitzuhalten und haben in Demonia einen außergewöhnlichen Spieler,“ beschreibt Kirchheims Sportchef Chris Schmidt den kommenden Gegner. Ebenjener Demarcus Demonia erzielt im Schnitt 21,4 Punkte pro Partie und ist damit stärkster Punktesammler beim BBC Bayreuth. Mit Nat Diallo (11,9), Drew Buggs (11,4), Moritz Plescher (11,4) und Tehree Horn (9,9) gibt es weitere sehr gefährliche Offensivspieler. Die Bayreuther finden sich im ligaweiten Offensivrating sehr weit vorne – auch vor den Knights. Ihr größtes Problem stellt die Defensive dar. Einzig Rasta Vechta II lässt mehr Punkte zu. Es wird also stark auf die Verteidigung der Teckstädter ankommen.

16.11.2024 19:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. EPG Guardians Koblenz

Am kommenden Samstag um 19 Uhr empfangen die ART Giants Düsseldorf im Castello die EPG GUARDIANS Koblenz. Düsseldorf spielt zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Trainers Achmadschah Zazai.

Die Gastgeber aus Düsseldorf stehen nach neun Niederlagen in Folge gehörig unter Druck. Mit dem neuen Cheftrainer Achmadschah „Cha Cha“ Zazai an der Seitenlinie hoffen die Giants auf die dringend benötigte Trendwende. Zazai, der erst in dieser Woche das Ruder übernahm, soll dem Team neuen Schwung und taktische Impulse verleihen. Der Trainerwechsel soll den psychologischen Kick bringen, den die Mannschaft braucht, um wieder in die Erfolgsspur zu finden.

Die EPG GUARDIANS wiederum reisen mit Verletzungssorgen an. Im Spiel gegen Münster, das deutlich mit 55:98 verloren ging, fehlten einige Schlüsselspieler der Koblenzer. Und auch ein Ersatz für Centerspieler Maurice Pluskota, der die Guardians Ende Oktober aus familiären Gründen verließ, ist erst diese Woche gefunden worden. Sein Einsatz ist noch fraglich.

16.11.2024 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven

Der erste Gegner für Interimscoach Patrick Elzie und die Artland Dragons sind die Eisbären Bremerhaven. Tip-off der Partie ist am Samstag um 19:30 Uhr.

Es war eine turbulente Woche für die Artland Dragons. Nach fünf Niederlagen in Serie trennten sich die Drachen von Coach Vince Macaulay. Sportdirektor Patrick Elzie übernimmt als Interimslösung den Trainerposten, bis eine geeignete Lösung gefunden ist. Patrick Elzie zum Spiel: „Bremerhaven ist eine Topmannschaft mit einem klasse Trainer. Sie spielen sehr aggressiv und haben die besten Wurfquoten der Liga. Auch auswärts haben sie stark performt, z. B. mit Siegen in Karlsruhe und Trier. Unsere Trainingswoche war gut und unsere Jungs sind bereit, die Niederlagenserie am Wochenende zu beenden.“

Die Eisbären Bremerhaven mussten viele Veränderungen im Vergleich zur Vorsaison vornehmen. Coach Steven Kay wurde nach zwei Jahren durch Steven Esterkamp ersetzt, der in Paderborn mit kleinem Budget zweimal die ProA-Playoffs erreichte. Der Eisbären-Etat kann laut „buten un binnen“ nicht mehr mit den Topteams mithalten. Mit Lokalmatador und Ex-Drache Adrian Breitlauch (9 Punkte, 52,2 % 3P) blieb nur ein Spieler der Vorsaison. Schütze Daniel Norl kehrte zudem zurück. Mit Combo-Guard Peter Hemschemeier (10,8 Punkte, 3,6 Assists) und Shooter Jake Biss verpflichtete Esterkamp zwei Paderborner Weggefährten. In der Vergangenheit bewies Esterkamp ein scharfes Auge für Point Guards (u. a. Buzz Anthony). In Person von Elijah Miller holte er diesmal einen kräftigen 1,83-m-Spielmacher, der die Bremerhavener in Punkten und Assists anführt. Auf den großen Positionen setzt Esterkamp auf ein deutsches Trio aus Jordan Samare (12,6 Punkte, 71,4 % 2P), Hendrik Warner und Till Isemann.

16.11.2024 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Science City Jena

Am 16. November macht der ProA-Spitzenreiter seine Aufwartung beim amtierenden Meister in Karlsruhe. Science City Jena steht nach neun Spieltagen mit nur einer Niederlage ganz oben in der Tabelle.

Im Hier und Jetzt ist die Mannschaft von Aleksandar Scepanovic darum bemüht, ihren eher semioptimalen Saisonstart zu korrigieren. Während sich die Lions im bisherigen Verlauf den Playoff-Anwärtern aus Münster (A – 73:84), Gießen (A – 64:66), Hagen (A – 69:100), Tübingen (A – 78:81), Bremerhaven (H – 78:87) sowie Tabellennachbar Koblenz (A – 67:71) beugen mussten, stehen diesen Niederlagen drei Heimsiege über Vechta (95:71), die Dragons (87:72) sowie Düsseldorf (78:64) gegenüber. Vom BBL-erfahrenen Guard-Duo O‘Showen Williams (13.1 PpG, 4.6 ApG, 4.5 RpG, Ex-Würzburg) und Lukas Herzog (13.0 PPG, 2.3 ApG, 4.8 RpG, Ex-Bamberg) in den relevanten Teamstatistiken angeführt, können die Lions auch wieder unter den Körben auf ein altbekanntes Gesicht vertrauen. Anfang November kehrte Center-Veteran Maurice Pluskota (12.3 PpG, 4.7 RpG) an die Alb zurück, nachdem er bereits von 2017 bis 2023 für die Badener auflief. Der 32-jährige Routinier trug bis Ende Oktober noch das Trikot des Liga-Konkurrenten aus Koblenz, bevor er sich über eine Vertragsauflösung verständigen konnte.

Auch wenn die LIONS bisher hinter den eigenen Ansprüchen geblieben und zudem von Verletzungssorgen geplagt sind: Jedes Team in der ProA ist schlagbar. Im Fall von Jena haben dies die VET-CONCEPT Gladiators Trier am 26. Oktober in Thüringen unter Beweis gestellt. Es wird allerdings schwer für das Karlsrudel, das zudem seit der Niederlage gegen die Eisbären am vergangenen Wochenende zuhause nicht mehr ungeschlagen ist. Die Kulisse von zuverlässig weit über 2.000 Zuschauern und die packende Atmosphäre in der Europahalle sind aber auch weiterhin ein klarer Vorteil. In den bisher neun Begegnungen ging Jena sieben Mal als Sieger vom Feld, die beiden Niederlagen fanden in der Saison 2022/2023 statt.

16.11.2024 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte die HAKRO Merlins Crailsheim und die VfL SparkassenStars Bochum aufeinander.

Nach dem Abstieg aus der easyCredit BBL haben die Merlins schnell das Ziel „Wiederaufstieg“ definiert und dafür einen schlagfertigen Kader zusammengestellt. Größtenteils war das aber mit einem Umbruch verbunden. Fast alle Spieler wurden neu verpflichtet. Gehalten werden konnte der 34-jährige Routinier Maurice Stuckey. Bereits zu Beginn der Saison ließen die Crailsheimer aufhorchen, als sie den BBL-Ligisten Rostock Seawolves in der ersten Runde aus dem BBL-Pokal warfen In der zweiten Runde scheiterten sie nur äußerst unglücklich an ALBA Berlin. Auch in der ProA gelang der Start mit drei Siegen, ehe man bei den Uni Baskets Münster die erste Niederlage hinnehmen musste. In den folgenden vier Spielen folgten noch zwei weitere Niederlagen, gegen Giessen und gegen Hagen. Das von David McCray trainerte Team steht somit etwas unter Zugzwang gegen die SparkassenStars. Point Guard Vincent Malik Shahid ist der Topscorer der Merlins und der achtbeste Scorer der Liga mit 16,7 Punkten pro Spiel. Aktuell belegen die Crailsheimer den neunten Rang in der Tabelle.

Ganz anders scheint es für den VfL in dieser Saison zu laufen: Die SparkassenStars starteten mit sechs Siegen, konnten die letzten drei Spiele für sich entscheiden und sind somit eines der heißesten Teams der Liga. Aktuell befindet man sich auf Tabellenplatz Acht und damit auf einem Playoff-Rang. Dabei besteht die Mannschaft vor allem aus dem eingespielten deutschen Kern rund um die Center Tom Alte (seit 2022 im Verein) und Kilian Dietz sowie Aufbauspieler Niklas Geske (beide seit 2020 im Klub). Vor allem der Kapitän und Point Guard Geske spielt im Team des spanischen Headcoachs Félix Bañobre (seit 2019 Cheftrainer in Bochum) eine wichtige Rolle. Der gebürtige Dortmunder, der bereits BBL-Erfahrung in Hagen, Vechta und Ludwigsburg sammelte, kam 2020 zum VfL und wurde dort zum Leistungsträger. Aktuell ist er mit 7,7 Assists der zweitbeste Vorlagengeber der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, erzielt zudem selbst 14,2 Punkte bei einer Dreierquote von 42 Prozent. Das „heißeste Händchen“ hat aktuell allerdings ein Neuzugang. Keith Braxton Jr. ist amtierender „Player of the week“ der ProA und erzielte in den vergangenen drei Spielen jeweils über 20 Zähler. Auch Landsmann Peter Kalthoff überzeugte in der Frühphase der Saison und ist mit durchschnittlich 14,3 Punkten der zweitbeste Scorer im Team.

17.11.2024 17:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Uni Baskets Münster

Aufeinandertreffen umgekehrter Vorzeichen! Gewöhnungsbedürftig ist der Blick auf die Tabelle, denn vor dem 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA rangieren die Uni Baskets Münster mit 8:1-Siegen im Spitzenduo ganz oben – und die Trierer Gladiators mit einer ebenso unerwarteten 4:4-Bilanz im Feld der Verfolger dahinter auf Platz zehn.

Der Aufstiegsaspirant von der Porta Nigra brachte aber auch Tabellenführer Jena die einzige Saisonniederlage bei. Besonders dieser 91:85-Erfolg beim Spitzenreiter zeigte, dass die Gladiatoren nach dem knapp verpassten Aufstieg in die BBL im Vorjahr auch in dieser Saison einer der Topfavoriten auf eben diesen sind. In Jena drehten die Trierer die Partie noch nach einem 21-Punkte-Rückstand. Dem vertrauten Trierer Gerüst aus Flügelspieler Behnam Yakhchali, der derzeit mit einem Bänderriss pausiert, Ex-EuroLeague-Center Maik Zirbes sowie den beiden Guards Marcus Graves und Clayton Guillozet brach JJ Man mit dem verletzungsbedingten frühen Saisonaus heraus. Kaum hatte das Trierer Management Jenas Topscorer der vergangenen Saison Amir Hinton nachverpflichtet, fiel auch dieser für rund drei Monate aus. Zu einer Besonderheit der Trierer Kaderkomposition gehört damit eine erneute, wenn auch nicht positionsgetreue Nachverpflichtung des Hochkaräters Jordan Roland. Der Combo-Guard spielte zuvor für die Rostock Seawolves in der ProA und BBL und weiß zu scoren. Der 27-jährige US-Amerikaner geht sofort als Triers Topscorer (26 Punkte pro Partie) voran.

Bei den Münsteranern fehlt mit Kapitän Cosmo Grühn ebenfalls ein wichtiger Akteur verletzungsbedingt. Statistisch stellt sich der Kader der Uni Baskets erneut sehr ausgeglichen dar und wird aktuell von Adam Touray und Seikou Jawara mit 14,6 und 14,4 Punkten pro Spiel angeführt. Auch Tyler Groce (13,9), Jasper Günther (11), Timetric Hodges (10,7) und Jonas Weitzel (10) erzielen durchschnittlich zweistellige Punktewerte und zeigen, wie variabel das diesjährige Münsteraner Team aufgestellt ist. Betrachtet man die Teamstatistik stechen vor allem die Offensivwerte der Uni Baskets heraus. Sowohl bei der Zweier-Quote (3.), der Dreier-Quote (3.), der Freiwurfquote (4.), als auch den erzielten Punkten pro Spiel (1.) belegt das Team von Headcoach Götz Rohdewald Spitzenplätze im ligaweiten Vergleich.

17.11.2024 18:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. RASTA Vechta II

Am zehnten Spieltag empfangen die Tigers Tübingen die zweite Mannschaft von RASTA Vechta. Gespielt wird am Sonntag, den 17. November 2024, um 18 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Der Kampf unter den Brettern wird gegen die „super Mannschaft mit super Spielern“ (Gruhn) der Tigers überlebenswichtig. Dabei gehören weder Vechtaer noch Tübinger zu den Rebound-starken Teams der Liga. Aber: Mit dem nur 1.80 Meter großen Kenny Cooper haben die Tigers einen der Stars der Liga in ihren Reihen. 19.3 Punkte, eine 51%-3er-Quote (20/39), 3.3 Assists und 1.4 Steals stehen in den Stats des US-Spielmachers. Tübingen kann zudem auf die bisher 12.3 Punkte und 7.1 Rebounds von Sam Idowu und die 11.1 Punkte, 4.7 Rebounds und 1.7 Steals von Melkisedek Moreaux bauen. Beim letzten Sieg, dem 102:98 beim BBC Bayreuth, gelang Moreaux ein Double-Doubles aus 16 Punkten und zwölf Rebounds.

Insgesamt 22 Spieler stehen im Kader von RASTA Vechta II. Kein anderer Konkurrent kann auf derart viele Akteure zurückgreifen. Die Mannschaft ist mit vielen jungen Spielern ausgestattet, die parallel auch noch in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) des Klubs spielen. Einige Spieler haben auch eine Doppelspielrecht für die erste Mannschaft in der easyCredit BBL. Topscorer der Gäste ist Luke House mit 13,0 Punkten pro Partie. Der US-Amerikaner wurde bereits früh nachverpflichtet und trägt seinen Anteil dazu bei, dass die Gäste nun deutlich konkurrenzfähiger sind. Der erst 18-jährige Roy Krupnikas (10,6 ppg) sowie der Däne Jonathan Klussmann (10,3 ppg) punkten ebenfalls zweistellig für die Niedersachsen. Das Team ist sehr ausgeglichen aufgestellt. Ganze elf Akteure punkten zwischen 4,4 Punkten (Fynn Lastring) und House. Auch der Blick auf die Statistik zeigt, dass RASTA Vechta II trotz der vielen Niederlagen nicht abgeschlagen ist. In vielen Einzelstatistiken ist das Gruhn-Team absolut konkurrenzfähig. Bei der Quote aus dem Zweierbereich (54,3 Prozent zu 50,4 Prozent) sind die Gäste sogar auch deutlich effektiver. Der größte Unterschied zeichnet sich bei den Steals ab. Während Tübingen und Hagen mit jeweils 8,2 Ballgewinnen die Liga anführen, ist der Tabellen-17. Schlusslicht in dieser Wertung. Kurios: Beide Kontrahenten begehen mit 22,6 Fouls pro Partie die meisten Vergehen.

 

Foto: ART Giants Düsseldorf

ART Giants Düsseldorf verpflichten Kayne Henry

Die ART Giants Düsseldorf haben einen neuen Spieler verpflichtet. Der athletische Forward Kayne Henry spielt demnächst bei den Rheinländern. Seine dynamische und explosive Spielweise kommt dem Spielstil des neuen Trainers Achmadschah Zazai entgegen.

Aktuell laboriert der Engländer noch an einer Achillessehnen-Verletzung, die er sich im März bei einem Einsatz für seinen letzten Verein, den Kirchheim Knights, zugezogen hatte. Sportdirektor Marin Petric ist aber zuversichtlich, dass Kayne schon in wenigen Wochen im Dress der Giants wird auflaufen können: „Mit Kayne gewinnen einen explosiven Scorer für unser Team“, freut sich Petric. Henry soll mit seiner Athletik und Energie die Düsseldorfer im Kampf um den Klassenerhalt in der ProA unterstützen.

Der 1,98 Meter große Forward zeigte sich bei seiner Vorstellung im Castello hochmotiviert: „Ich freue mich darauf, für die Giants zu spielen. Die Mannschaft hat großes Potenzial, und ich möchte mit meiner Energie auf dem Spielfeld dazu beitragen, das Team zu unterstützen.“

In der vergangenen Saison bewies Henry seine Qualitäten in der ProA mit durchschnittlich 10,3 Punkten und 4,3 Rebounds pro Spiel. In Kirchheim entwickelte er sich schnell zum Publikumsliebling und auch die Düsseldorfer Fans dürfen sich auf spektakuläre Dunks und athletische Plays freuen.

Die Verpflichtung von Henry sendet ein weiteres, klares Signal der ART Giants, dass sie nach einem schwierigen Saisonstart bereit sind, die Wende einzuleiten. Headcoach Achmadschah Zazai zeigt sich optimistisch: „Henry bringt eine beeindruckende Athletik und ein großes Scoring-Potenzial mit, die uns helfen werden, unser Spiel zu verbessern.“

Text: ART Giants Düsseldorf

Foto: Nina Sander

Kanadischer Neuzugang für die EPG Guardians Koblenz

Der 25-jährige Ben Stevens, 207 cm große Kanadier aus Halifax, Nova Scotia, spielte zuletzt für Vardar Skopje in der Nordmazedonischen Profiliga, wo er im Schnitt pro Partie 11 Punkte erzielte und 12 Rebounds holte. Weitere Stationen seiner Profikariere nach dem Studium an der Laurier University in Waterloo, Kanada, waren Aserbaidschan, Tschechien und Australien. Für die Guardians soll Stevens durch seine Athletik wichtige Akzente unter dem Korb setzen und die Reboundarbeit verstärken.

„Zudem ist er für einen Center wahnsinnig schnell und ein extrem guter Blocksteller. Dadurch werden wir viel mehr pick and roll spielen und unseren Angriff effektiver gestalten können“, weiß Coach van den Berg.

Die Suche nach einer weiteren Verstärkung auf der Centerposition nach dem Weggang von Maurice Pluskota ging plötzlich ganz schnell. „Die Kontaktaufnahme erfolgte vergangenen Donnerstag und am Sonntag war ich schon hier. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und ich konnte sofort durchstarten“, bestätigt der sympathische Kanadier im Interview vor dem Training.

Ob Stevens schon am Samstag in Düsseldorf antreten kann, hängt noch von den Koblenzer Ämtern und der FIBA ab. Wenn diese bis zum Wochenende grünes Licht geben, kann er für Koblenz auflaufen.

Text: EPG Guardians Koblenz

Foto: Hailey Tripodi

ART Giants Düsseldorf trennen sich von Headcoach Andac Yapicier – Achmadschah Zazai übernimmt

Die ART Giants Düsseldorf trennen sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Cheftrainer Andac Yapicier. Die Entscheidung wurde nach reiflicher Überlegung und eingehender Analyse der aktuellen sportlichen Situation getroffen. Ein Nachfolger steht bereits fest: Achmadschah Zazai wird neuer Headcoach der Giants.

Die Mannschaft befindet sich derzeit in einer schwierigen Phase. Mit neun Niederlagen in Folge hängen die Giants im Tabellenkeller fest. Zwar liegt das auch daran, dass sich zu Beginn der Saison drei Schlüsselspieler verletzten und für längere Zeit ausfielen. Dennoch war die nach der Verpflichtung weiterer Spieler erwartete Entwicklung nur in Ansätzen zu erkennen.

Die Geschäftsführung der ART Giants Düsseldorf hat sich daher entschlossen, Andac Yapicier mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden. Sportdirektor Marin Petric erklärt hierzu: „Wir bedanken uns bei Andac Yapicier für sein Engagement und seinen Einsatz für unser Team. Die Entscheidung, einen neuen Trainer zu verpflichten, ist uns definitiv schwergefallen, da Andac eine gute Beziehung zu der Mannschaft aufbauen konnte und sie durchaus viel von ihm gelernt hat. Jedoch wollen wir mit einem neuen Trainer neue Impulse zu setzen und die Negativserie zu durchbrechen.“

Die ART Giants Düsseldorf bedanken sich ausdrücklich bei Andac Yapicier für seine geleistete Arbeit und wünschen ihm für seine zukünftige Karriere alles Gute.

Ein Nachfolger steht bereits fest: Achmadschah Zazai wird ab sofort das Training der Giants leiten. Der gebürtige Berliner kommt von den Berlin Braves 2000, die er zum Aufstieg in die ProB führte und führte die Berliner dort in der letzten Saison direkt bis ins Halbfinale.

Zazai, Spitzname „Cha Cha“, freut sich auf sein Engagement in der Landeshauptstadt: „Ich freue mich, dass Düsseldorf sich für mich entschieden hat und bin hochmotiviert, das Team zu übernehmen. Jetzt muss es zunächst darum gehen, den Tabellenkeller zu verlassen und die ersten Siege einzufahren.“

Text: ART Giants Düsseldorf

Fotos: Norbert Schulz/Berlin Braves 2000

Artland Dragons trennen sich von Headcoach Vince Macaulay

Die Artland Dragons haben sich von ihrem Cheftrainer Vince Macaulay getrennt. Sportdirektor Patrick Elzie wird die Mannschaft interimsweise übernehmen, bis eine dauerhafte Lösung gefunden worden ist. Die Entscheidung fiel aufgrund der aktuellen sportlichen Situation. Auf vier Siege zum Auftakt gegen die momentanen Kellerkinder der Liga folgten zuletzt fünf Niederlagen in Serie gegen Playoff-Kandidaten.

Statement von Sportdirektor Patrick Elzie: „Die Entlassung von Vince war eine sehr schwierige Entscheidung für uns. Ich habe ihn in der kurzen Zeit unserer Zusammenarbeit als Menschen sehr schätzen gelernt. Leider ist unser tägliches Geschäft sehr schnelllebig und ein Coach wird an seinen Ergebnissen gemessen. Wie schon nach der Niederlage in Karlsruhe von mir angesprochen, sind wir nach einem guten Start in eine Abwärtsspirale gerutscht. Diese Entscheidung ist eine Maßnahme, um uns aus dieser Spirale zu befreien. Ich danke Vince für die geleistete Arbeit und wünsche ihm alles erdenklich Gute für die Zukunft.“

Geschäftsführer Marius Kröger zur Entscheidung: „Es fiel uns allen sehr schwer, diese Entscheidung zu treffen, allerdings sahen wir uns gezwungen, die Zusammenarbeit mit Vince zu beenden. Wir wollen vermeiden, dass sich ein ähnliches Szenario wie vergangene Saison wiederholt. Nach fünf Niederlagen in Folge haben wir leider dringenden Handlungsbedarf gesehen. Ich danke Vince für seine Professionalität und seine geleistete Arbeit.“

Die Artland Dragons bedanken sich bei Vince Macaulay für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

 

Text: Artland Dragons

BBC Bayreuth – Leon Kratzer wird Gesellschafter

Der gebürtige Bayreuther Leon Kratzer, aktueller National- und Euroleague-Spieler, wird Mitgesellschafter des BBC Bayreuth. Der 27-jährige Sympathieträger, ist Sohn des ehemaligen Bayreuther Bundesliga-Spielers Marc Suhr und bis heute in Bayreuth familiär verwurzelt.

Leon machte seine ersten Schritte im Basketball beim heutigen BBC Bayreuth und ist mit dem Verein immer noch engstens verbunden. Er spielte in der Saison 2010/2011 als jüngster Spieler im Kader der Bayreuther JBBL-Mannschaft, ehe ihn seine sportliche Karriere über Bamberg, Würzburg und Frankfurt nach Bonn führte. Dort war er Führungsspieler der Telekom Baskets und gewann sowohl die Champions League, als auch die deutsche Vize-Meisterschaft. Er reifte zum Nationalspieler und wurde erst als letzter Kandidat aus dem Olympia-Kader von Gordon Herbert gestrichen.

Aktuell spielt Leon seine zweite Saison in Paris, wo er dieses Jahr den gewonnen Liga-Pokal verteidigen und sich in der Euro League etablieren möchte.

Seit Beginn seiner Profi-Karriere unterstützt Leon regelmäßig die Cybex Talents Jugendmannschaften im Spielbetrieb, im Training und mit privaten Tipps und Ratschlägen. Er ist im Sommer regelmäßig in Bayreuth und ist in den Hallen ein großer Unterstützer aller Mannschaften. Leon möchte seine Unterstützung für den neuen Weg des BBC Bayreuth noch stärker dokumentieren und wird daher Gesellschafter der BBC Bayreuth Spielbetrieb GmbH. Er wird mit seiner sportlicher Kompetenz den Gesellschafterkreis komplettieren.

Harald Petersen (Gesellschafter & Aufsichtsrat):

„Die Bayreuther Basketball Familie freut sich riesig, durch Leon einen waschechten Bayreuther mit einer außergewöhnlichen internationalen Karriere als Gesellschafter zu gewinnen. Leon verkörpert genau die Eigenschaften, für die der BBC Bayreuth steht und zeigt mit seinem Engagement seine Verbundenheit zum Basketballstandort Bayreuth und ist ein Zeichen dafür, wie sehr der Slogan ‚United in Passion‘ zutreffend ist. Dies hat auch der Besuch im September der Legenden des Bayreuther Basketballs gezeigt, die vor 35 Jahren das Double gewonnen haben. Ehemalige Spieler sind selbst aus den USA angereist, um ihre damaligen Mitspieler zu treffen. So etwas findet nur an einem Standort statt, der für die Spieler besonders ist. Die Gesellschafter werden alles daran setzen, um diese Tradition fortzuführen.“

Leon Kratzer:

„Bayreuth war immer ein familiärer Standort, dem ich auch nach meinem Weggang sehr verbunden bin. Der Bayreuther Basketball hat in den letzten Jahren große Herausforderungen gemeistert und ist aus meiner Sicht auf einem guten Weg. Als aktiver Spieler weiß ich, wie wichtig es ist, dass Fans und Verantwortliche hinter einem stehen. Deshalb gebt dem Trainerteam und der Mannschaft Zeit und stärkt ihnen den Rücken. Ich bin sicher, sie wird es euch zurückzahlen.“

 

Text: BBC Bayreuth

Nachberichte ProA // 9. Spieltag

10.11.2024 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 98:102

In einem High-Scoring Game sichern sich die Tigers Tübingen einen knappen Auswärtssieg. Beim BBC Bayreuth gewannen die Gäste mit 98:102.

Es war im neunten Spiel die bisher beste Leistung in der Offensive der Raubkatzen, gleichzeitig der siebte Saisonerfolg. Die Partie war von Beginn an hart umkämpft. Die Franken um Trainer Florian Wedell lieferten den Schwaben einen extrem harten Kampf. Erst in der Schlussphase konnten sich die Tigers Tübingen zum Sieg kämpfen. Nach 39 Minuten verkürzte Drew Buggs per Dreier auf 92:94. Kenny Cooper übernahm für die Raubkatzen Verantwortung und ging voran. Sein Dreier zum 97:92 bei noch 65 Sekunden auf der Uhr war der Knackpunkt zugunsten der Gäste. Diesen knappen Vorsprung konnten die Schwaben über die Ziellinie bringen.

Topscorer der Begegnung war Drew Buggs mit 28 Zählern, gefolgt von Demarcus Demonia mit 25 Punkten. Cooper kam für die Raubkatzen ebenfalls auf 25 Zähler. Mit Melkisedek Moreaux (16 Punkte), Samuel Idowu (14) und Vincent Neugebauer (zehn) punkteten gleich drei weitere Akteure für Tübingen zweistellig. Stark präsentierte sich der Gastgeber von der Freiwurflinie. 23 von 24 Treffer (96%) sollten gelingen. Noch entscheidender war allerdings die Dreierquote der Tigers. Neun von 15 Versuchen (60%) gingen durch die Bayreuther Reuse.

10.11.2024 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 84:77

Eines der Top-Spiele des 9. Spieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stieg am Sonntagnachmittag in Hagen. Mit 84:77 konnten sich die Gastgeber von Phoenix Hagen gegen die HAKRO Merlins Crailsheim durchsetzen.

Die von Beginn an mitreißende Partie am Sonntagnachmittag hielt, was sie zuvor versprach. In der kochenden Ischelandhalle entschieden die Gastgeber den Sprungball für sich und starteten zugleich per And-One – Daniel Keppeler antwortete erst von Downtown und zeichnete wenig später für die Führung der Zauberer verantwortlich (5:6 – 2. Minute). Auf Hagener Seite ließ Tim Uhlemann mehrfach die Halle per Dreier explodieren, das Spiel blieb eng und umkämpft (24:24 – 10. Minute). Im zweiten Viertel bewegten die Hagener den Ball besser, hielten die Merlins bei nur 16 Punkten und erarbeiteten sich so eine Sechs-Punkte-Pausenführung (46:40).

Temporeicher und energievoller war der Crailsheimer Start in den zweiten Durchgang: Vinnie Shahid verkürzte erst per And-One und Gabriel de Oliveira zog per Dunking nach (50:49 – 26. Minute). Ein sich nun entwickelndes Defensiv-Spektakel hielt beide Mannschaften ausgeglichen unter sechzig Punkten (55:54 – 29. Min.). Zum erneuten Ausgleich traf Devon Goodman aus der Distanz (57:57 – 30. Minute). Das Spiel näherte sich nun der maximalen Spannung: Angriff um Angriff wechselte die Führung die Seite. Vinnie Shahid traf von weit draußen, Hagen erneut von der Freiwurflinie. Auf einen verpassten Korberfolg Crailsheims fanden die Feuervögel anschließend dreifach eine Antwort – die Halle tobte (76:69 – 38. Minute). Der Vorsprung reichte den Hagenern, die durch Lennart Boner mit einem von Kraushaar assistierten Alley-Oop das Spiel beendeten (84:77 – Endstand).

10.11.2024 16:00 Uhr // Science City Jena vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 87:77

Science City Jena bleibt Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim gelang dem Team von Björn Harmsen ein 87:77-Heimerfolg.

Nachdem Science City Jena durch einen Korbleger von Kristofer Krause früh mit 9:1 (2.) in Front lag, fanden die Gäste zwar besser ins Spiel, das Tempo wurde jedoch von den Thüringern diktiert. Obwohl der Vorsprung der Jenaer zwischendurch wieder an der Marke zur zweistelligen Führung kratzte, blieb Kirchheim statistisch in Sichtweite, nicht zuletzt aufgrund eines verwandelten Buzzer Beaters von Miryne Thomas zum 26:20. Ein gegensätzliches Bild entwickelte sich in der anschließenden Phase bis zur Halbzeitpause. Obwohl die Thüringer ihren Vorsprung zunächst noch behaupten konnten, kippten die Baden-Württemberger das Duell in den folgenden Minuten. Im Verlauf eines durch zahlreiche Freiwürfe geprägten 10:0-Laufs war es den Knights gelungen, beim Stand von 36:39 (16. Minute) erstmalig in Front zu gehen. Mit einem ausgeglichenen 45:45 ging es in die Kabinen.

Bis zur 24. Minute war Science City mit einem 11:0-Run auf 56:45 enteilt, bevor das Team von Gäste-Coach Igor Perovic mit ebenso offensivstarken Aktionen antwortete und erneut auf 62:61 (28. Minute) verkürzen konnte. Das letzte Wort des dritten Viertels Viertels war Lorenz Bank vorbehalten, der sein Team mit einem 64:61-Vorsprung in die letzte Pause gehen ließ. Was gemeinhin als Crunchtime bezeichnet wird, zog sich während des Schlussviertels dieser Partie fast über die gesamten zehn Minuten. Zwar hatten die Saalestädter durch einen Herrera-Dunk zwischenzeitlich wieder auf 69:61 (31. Minute) angezogen, die Begegnung war jedoch noch weit von einer Vorentscheidung entfernt. Nach zwei Freiwürfen von Kirchheims bestem Akteur, Braden Norris, zum 71:69 (34. Minute) lagen die Knights wieder in Schlagdistanz, mussten sich ab der 37. Minute allerdings zunehmend stärker einem Jenaer Team beugen, dass zur richtigen Zeit die wichtigen Würfe traf. Speziell Zach Cooks war in dieser Phase nicht mehr zu bremsen. In Kombination mit zwei Freiwürfen von Lorenz Bank hatte er acht Punkte erzielt und die Thüringer beim Stand von 81:71 (38.) vorentscheidend in Richtung Heimsieg abbiegen lassen.

10.11.2024 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 89:82

Heimsieg für die Dresden Titans! Gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier setzten sich die Sachsen mit 89:82 durch.

Die Partie startete gleich mit zwei verwandelten Fernwürfen der Gäste aus Trier. Als Antwort traf Lukas Zerner den ersten Korbleger für die Titans und auch Matthew Ragsdale schaltete sich von außen in die Korbjagd ein. In der Folge drehte der Australier Koen Sapwell auf und holte mit sieben Punkten am Stück die erste 15:11-Führung der Gastgeber. Bis zum Viertelende legte er nochmal sechs Zähler drauf und stellte mit seinem dritten Dreier auf 27:21. Das zweite Viertel eröffneten erneut die Gladiators vom Perimeter. Die Dresdner Defensive stand aber weiterhin gut und so kamen die Trierer kaum zu weiteren Körben. Lucien Schmikale und erneut der stark aufspielende Zerner legten nach, so nahmen die Titans einen 49:40 Vorsprung mit in die Kabine.

Beide Mannschaften kämpften nun mit offenem Visier und so gab es erfolgreiche Dreier für beide Teams, aber auch starke defensive Sequenzen. Die Gäste bewiesen sich zumindest vorerst treffsicherer und holten durch zwei Distanzwürfe hintereinander auf (61:53). Doch die Sachsen fanden erneut Antworten und vergrößerten vor dem letzten Abschnitt den Vorsprung auf 71:60. Trier gab aber nochmal Gas und kämpfte sich dreieinhalb Minuten vor Schluss wieder auf 80:74 heran. Und es wurde noch spannender, als Marcus Graves mit seinem Treffer von außen auf nur drei Punkte verkürzte. Schlussendlich blieben die Gastgeber jedoch eiskalt und der US-Amerikaner Dreamer besiegelte mit seinem Dreier und zwei weiteren Treffern von der Freiwurflinie den 89:82-Heimsieg für die Dresden Titans.

10.11.2024 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 78:86

Fünfter Erfolg aus den letzten sechs Spielen für die GIESSEN 46ers. Auswärts bei den Artland Dragons gewann das Team von Frenkie Ignjatovic mit 78:86.

Die Gastgeber starteten stark: Brandon Thomas, von 2018 bis 2021 für Gießen am Ball, versenkte in gut 90 Sekunden gleich mal drei Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Markierung. Durch weitere Treffer von Downtown setzten sich die Dragons leicht ab (20:12 – 7. Minute), ehe sich die 46ers langsam in die Partie arbeiten konnten. Dreier von Benzing und Castlin vollendeten einen viertelübergreifenden 9:0-Lauf, der die Gäste in Front brachte (24:27 – 11. Minute). Doch auch die Gastgeber fanden die passende Antwort und legten ihrerseits einen 8:0-Run hin. In die Halbzeitpause nahmen die Dragons eine knappe Führung mit (45:42).

Nach der Pause kamen die Gießener stärker aus der Kabine. Sie setzten die Dragons mit aggressiver Verteidigung und treffsicheren Würfen unter Druck und holten Punkt um Punkt auf. Die Quakenbrücker kämpften zwar dagegen an, mussten jedoch die Führung abgeben. Das dritte Viertel ging mit 18:22 an die Gäste, sodass das Spiel mit einem knappen 63:64 ins letzte Viertel startete. In diesem blieben die 46ers das bessere Team. Dank präziser Abschlüsse gelang es den 46ers, ihren Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Die Dragons fanden keine Antwort auf die starken Schlussoffensive der Gäste, die das Viertel mit 15:22 für sich entschieden und damit den Endstand von 78:86 besiegelten.

10.11.2024 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. VfL SparkassenStars Bochum 91:101

In einem über weite Strecken engen Spiel sichern sich die VfL SparkassenStars Bochum den nächsten Auswärtssieg. Bei RASTA Vechta II gewannen die Gäste mit 91:101.

Vechta war im ersten Spielabschnitt meistens eine Nasenspitze vorn, die SparkassenStars kamen aber immer zurück und hielten den Rückstand klein. RASTA traf hochprozentig von außen, die Bochumer waren eher inside erfolgreich. 27:24 stand es nach einem ausgeglichenen ersten Viertel. Im zweiten Viertel verlief die Partie noch ausgeglichener. Die Führung wechselte hin und her. Roy Krupnikas traf hochprozentig von jenseits der Dreierlinie für Vechta und für Bochum übernahm Peter Kalthoff das Scoring. Bis zur Halbzeit erzielte der US-Power Forward 15 Punkte in nur 8 Spielminuten. Am Ende des Viertels führten die Gäste mit 51:55.

Im dritten Viertel war es wieder Krupnikas, der die Partie mit einem Dreier zum 59:59 ausglich. Danach folgte eine Bochumer Schwächephase, die Vechta nutzte um den Vorsprung auf sechs Punkte auszubauen. Die SparkassenStars kamen aber wieder heran. Peter Kalthoff verkürzte den Rückstand mit einem Korbleger auf 69:72 zum Viertelende. Im Schlussabschnitt blieb es lange umkämpft, ehe das Spiel zugunsten der Gäste kippte. Nach einem Foul, verwandelte Jonas Grof beide Freiwürfe zur Führung für die SparkassenStars. Beim nächsten Angriff der Niedersachsen packte Center Tom Alte einen Monsterblock gegen Linus Trettin aus und brachte das Momentum endgültig auf die Seite der SparkassenStars. Von der Freiwurflinie legte der Center nach, sodass die SparkassenStars den Auswärtssieg am Ende ins Ziel bringen konnten. Angeführt wurden die Bochumer einmal mehr von Keith Braxton, der ein starkes Spiel zeigte (23 Punkte, acht Rebounds, sieben Assists).

10.11.2024 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Eisbären Bremerhaven 78:87

Ein starkes Schlussviertel sichert den Eisbären Bremerhaven den nächsten Auswärtssieg. Bei den PS Karlsruhe LIONS setzte sich das Team von Steven Esterkamp mit 78:87 durch.

Die LIONS verteidigten die ersten gegnerischen Angriffe gut, gewährten den Eisbären wenig Räume, und lagen nach 48 Sekunden bereits durch Maurice Pluskota mit 4:0 vorn. Die Gäste fanden in der Folge ebenfalls ins Spiel und kamen nach drei Minuten zum Ausgleich. Den strukturierteren und fokussierteren Eindruck machten die Eisbären, die die Karlsruher immer wieder überrumpelten und in Front gingen. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels lagen die Gäste erstmals zweistellig vorne, nach rund 16 Minuten leuchtete bereits ein deutliches 24:38 auf der Anzeigetafel. Fast ausschließlich Distanztreffer, davon allein drei von Lukas Herzog, verhinderten in dieser Phase, dass die Karlsruher völlig den Anschluss verloren und sorgten dafür, dass die Mannschaft bis zur Spielmitte sogar wieder etwas heranrücken konnte. Halbzeitstand in einer lebendigen Begegnung: 40:48.

Auf dem Court ging es nach dem Seitenwechsel weiterhin intensiv zur Sache, die LIONS gingen dabei aber deutlich konzentrierter vor. Mit einem Neun-Punkte-Run zogen die LIONS Ende der 24. Minute sogar kurzzeitig am Gegner vorbei. Die Gastgeber krönten ihr starkes drittes Viertel mit einem 10:0-Lauf in nur 55 Sekunden, der für die 68:60-Führung vor dem Schlussabschnitt sorgte. Doch entschieden war die Partie noch nicht, im Gegenteil: Nachdem sich beide Teams einige Zeit lang gegenseitig neutralisierten, das Tempo der Partie weiterhin hoch war, gelang es den Eisbären langsam, sich Punkt um Punkt heranzuarbeiten. So war das Spiel in der 37. Minute bei 73:73 wieder ausgeglichen. Bremerhaven nutzte nun das Momentum geschickt und schob sich mittels eines 13-Punkte-Runs zwei Minuten vor Schluss um acht Punkte nach vorn. In der Crunchtime wurde es nochmals spannend, eine Minute vor dem Ende war bei 78:81 plötzlich wieder alles offen. Doch die Eisbären blieben cool und brachten den Sieg ins Ziel.

10.11.2024 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. ART Giants Düsseldorf 100:79

Die Uni Baskets Münster bleiben weiterhin in der Spitzengruppe der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Im NRW-Duell mit den ART Giants Düsseldorf gewann man souverän mit 100:79.

Von Beginn setzten die Uni Baskets die Vorgabe hoher Aggressivität um, nach dem dritten Dreier in Serie führten die Gastgeber 9:2. Immer wieder überspielten die Münsteraner durch schnelle Ballbewegung den Druck der Düsseldorfer und kamen zu offenen Abschlüssen. Als dann Cosmo Grühn umknickte und verletzt ausgewechselt wurde, kam ein Bruch ins Spiel der Gastgeber. Düsseldorf stabilisierte sich zusehends, sodass es nach Abschnitt eins ausgeglichen 18:18 stand. Insbesondere defensiv steigerte sich der Tabellenzweite aber dann, erzwang Ballverluste und profitierte von hoher Energie in der Offensive. Münsters sechster Dreier von Bo Hodges war gleichbedeutend mit der höchsten Führung in Halbzeit eins (40:31 – 20. Minute). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte allerdings Düsseldorfs Isaiah Hart per Buzzer Beater (42:34).

Eine kurze Schwächephase der Münsteraner nach Wiederbeginn nutzten die Gäste eiskalt. Mit dem viertelübergreifenden 10:0-Lauf schlossen die Rheinländer auf (42:41). Doch nach der folgenden Münsteraner Auszeit übernahmen die Gastgeber sofort wieder die Initiative und erspielten sich über Nick Stampleys spektakuläres Dreipunktspiel und offenen Dreier eine erste 10-Punkte-Führung (57:47 – 25. Minute) in den zweiten 20 Minuten. Die Uni Baskets hatten peu á peu die Kontrolle über das Spiel an sich gezogen und führten weiter deutlich. Das Spiel war so früh entschieden. Der Buzzer-Tip-in von Julius Ferber zu den Punkten 99 und 100 rundete die Partie aus Münsteraner Sicht ab.

Foto: Achim Kunetka

Nachberichte ProA // 8. Spieltag

06.11.2024 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. Uni Baskets Münster 55:98

Der Höhenflug der Uni Baskets Münster hält an. Die Uni Baskets gewannen am Mittwochabend mit 55:98 (27:53) bei den EPG Guardians Koblenz.

Die Unistädter starteten enorm fokussiert. Als Sigu Jawara und Bo Hodges ihre zweite Ko-Produktion per Fastbreak vollendeten, hatten sich die Münsteraner auf 10:2 abgesetzt (4.). Bärenstarke Defensive des Rohdewald-Teams sorgte für Balleroberungen, die konsequent in schnelle Abschlüsse umgesetzt die frühe zweistellige Führung nach einem 12:0-Lauf produzierten. Highlight dabei das Anspiel von Jasper Günther zum Alley Oop Dunk von Ty Groce (2:16, 7.). Demonstration spielerischer Klasse. Auch im zweiten Viertel erlebten die Zuschauer eine in allen Belangen dominierende Münsteraner Mannschaft, die mit einem 2:14 Lauf auf 15:41 davon zog. Die Halbzeit endete mit 27:53.

Nach Wiederbeginn machten die Münsteraner schnell deutlich, dass sie ihren Auswärtstrip ans Deutsche Eck mit zwei perfekten Halbzeiten abrunden wollen. Sie spielten wie aus einem Guss weiter. Sigu Jawara aus der Mitteldistanz und Nick Stampley per Korbleger erhöhten auf 30 Punkte Vorsprung (29:59, 23.). Das Team von Götz Rohdewald hatte immer Druck im Spiel, hielt den Gastgeber bei nur 32 Prozent aus dem Feld. 32 lautete auch die Punktdifferenz beim Stand von 42:74 vor dem Schlussviertel. Paul Viefhues hatte jetzt starke Szenen, nutzte das Anspiel von Ty Groce robust zum Fastbreak und Dreipunktspiel (42:81, 32.). Die ominöse 32. Minute war angebrochen, war jedoch in Koblenz kein Offensivstop. Götz Rohdewald wechselte auch in Anbetracht der englischen Woche in der zweiten Halbzeit viel durch. Frische Kräfte hielten den Druck in der Defensive und im Tempospiel bis zur Schlusssirene hoch. Dass die Uni Baskets 40 Minuten durchgezogen hatten, unterstrich auch die höchste Führung von 43 Zählern mit dem Endresultat 55:98.

08.11.2024 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Dresden Titans 71:72

Die Dresden Titans gewinnen auswärts knapp gegen den BBC Bayreuth mit 71:72

Die Sachsen, die den ersten fränkischen Angriff mit einer Zonenverteidigung abwehrten, trafen in der Folge auch den ersten Wurf durch Lukas Zerner. Zudem startete Georg Kupke erstmals für die Dresdner und machte schnell seine ersten Punkte zum 4:8. Zwei Titans-Punkte später fanden sich die etwas schläfrigen Gastgeber erstmal auf der eigenen Bank zur Auszeit. Danach kämpften sie sich aber zurück, um mit einem 16:16 in die Viertelpause zu gehen. Lucien Schmikale erhöhte für Dresden mit dem ersten Dreier der Partie auf 19:16, auf der Gegenseite traf Demarcus Demonia ebenfalls aus der Distanz für drei – 19:19. Die Gäste gingen jetzt wieder mit 23:19 in Front. Nach 14 Minuten lag Dresden mit 19:27 vorne. Als Lukas Zerner auf 19:29 erhöhte, betrug der Vorsprung der Gäste zehn Zähler. Demarcus Demonia verkürzte dann durch sechs Punkte in Serie auf 25:29. Die Titans nahmen gut zweieinhalb Minuten vor der Halbzeit eine Auszeit. Nach 18 Minuten war der BBC auf 28:30 dran. Demarcus Demonia glich an der Freiwurflinie auf 30:30 aus – 16 der 30 Bayreuther Punkte hatte in dieser Phase Demonia geworfen. Dejan Kovacevic traf eine Sekunde vor Viertelschluss noch einen Freiwurf zur 33:32-Führung zur Halbzeit. Die Dreierquote lag in den ersten 20 Minuten beim BBC bei sechs und bei den Gästen bei zehn Prozent.

Dresden startete stark in den dritten Abschnitt und führte mit 33:37. Dann verkürzte Callum Baker mit einem Dreier auf 36:37. Nach 23 Minuten lag Dresden mit 38:40 vorne. Durch einen Dreier von Demarcus Demonia ging Bayreuth wieder mit 41:40 in Führung. Moritz Plescher setzte den nächsten Distanztreffer zur 44:40-Führung. Die Dreier fielen jetzt besser und der BBC startete einen 15:0-Lauf. Nach 27 Minuten stand es 47:40 für Bayreuth. Die Abwehr des BBC zeigte eine starke Leistung, Dresden war mittlerweile gut sechs Minuten ohne Punkt und Bayreuth lag 76 Sekunden vor dem Viertelende mit 53:40 vorne. Die Titans kamen dann mit einer 7:0-Serie wieder etwas heran. Durch einen Korbleger von Koen Sapwell mit dem Buzzer ging Bayreuth lediglich mit einem 55:48-Vorsprung in den Schlussabschnitt. Die Gäste verkürzten zu Viertelbeginn weiter auf 53:55. Callum Baker traf dann endlich wieder einen Korb für den BBC – 57:53 für Bayreuth, Nat Diallo erhöhte weiter auf 59:53.  Zur Mitte des letzten Viertels lag der BBC mit 64:57 vorne. Durch ein Drei-Punkt-Spiel von Pablo Bertone kam Dresden wieder auf 64:60 heran und Sebastian Heck versenkte einen Dreier zum 64:63. Es wurde eng und Lucien Schmikale brachte die Titans drei Minuten vor dem Ende mit einem weiteren Dreier mit 64:66 in Front – die Gäste hatten einen weiteren 9:0-Lauf auf das Parkett gelegt. Demarcus Demonia glich dann zum 66:66 aus. Mit 68:68 ging es in die Schlussminute. Demarcus Demonia brachte die Bayreuther in der Folge mit einem Dreier wieder mit 71:68 in Front. Die Titans nahmen 49 Sekunden vor dem Ende ihre letzte Auszeit. Von der Freiwurflinie verkürzte Wesley Dreamer auf 71:70. Neun Sekunden vor Schluss foulte Drew Buggs, Bertone traf zwei Freiwürfe und die Gäste lagen 8,6 Sekunden vor dem Ende mit 72:71 vorne. Demarcus Demonia verlor dann beim eigenen Angriff den Ball und damit hatte Dresden mit 72:71 gewonnen und sich in einem absoluten Kampfspiel den zweiten Saisonsieg gesichert.

08.11.2024 19:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 59:100

Die Nürnberg Falcons haben das Premierenspiel von Ralph Junge auf der Trainerbank verloren. Die VET-CONCEPT Gladiators Trier konnten die Nürnberg Falcons bis ins Schlussviertel auf Abstand halten und so 59:100 (34:43) gewinnen.

Nürnberg spielte viel über „Groß“, hatte aber wenig Erfolg dabei. Besser machten es die Gäste, die durch Hendrik Drescher vorlegten (0:2). Auch von außen kamen die Mannen von Jaques Schneider im – Gegensatz zu den Gastgebern – zu Punkten und führten durch zwei Dreier von Jordan Roland nach drei Spielminuten 0:8. Auszeit Nürnberg. Damian Forrest nutzte dann sein Miss-Match unter dem Korb und dunkte zum 2:8. Die Falcons waren jetzt im Spiel, fanden aber kaum ein Mittel gegen Jordan Roland, der vom Parkplatz auf 4:13 stellte. Unter den Körben spielte derweil Maik Zirbes seine ganze Erfahrung und Klasse aus und durch ein erfolgreiches Dreipunktspiel von Jannes Hundt, führten die Gäste zwei Minuten vor dem Ende des ersten Viertels 6:20. Nach zehn Spielminuten stand ein 12:25 auf der Anzeigetafel. Das zweite Viertel begann spektakulär. Gabe Kalscheur übernahm viel Verantwortung und brachte die Falken fast im Alleingang auf 22:31 heran. Es war jetzt ein offenes Spiel zweier ebenbürtiger Teams und die starken Falken kamen Punkt um Punkt näher. Christian Feneberg verkürzte nach sechzehn Spielminuten per Layup auf 29:35, näher sollten die Falken bis auf Weiteres aber nicht an die Gladiators herankommen. Diese legten stattdessen einen imposanten Viertel-Endspurt hin und führten zur Pause mit neun Punkten (34:43).

In Halbzeit 2 knackten die Gäste früh die 50 Punkte-Marke und erspielten sich Mitte des Dritten Viertels ein zweistelliges Polster (41:55). Die Falcons waren jetzt gefordert, taten sich aber schwer mit der physischen Gäste-Defense, trafen weiterhin nicht von außen und kamen unter dem eigenen Korb immer wieder den einen oder anderen Schritt zu spät. Trier spielte in dieser Phase seine individuelle Klasse voll aus und verhinderte so, dass Nürnberg nennenswert in Schlagdistanz kommen konnte (43:61). Die Falken waren angezählt, während die Gladiatoren nach 28 Spielminuten auf 23 Punkte davonzogen (43:66). Beim Stand von 45:71 ging es dann ins Schlussviertel. Dort suchten die Gäste von der Mosel früh die Entscheidung und fanden diese. Sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit lagen die Gladiators mit 34 Punkten vorne (45:79) und es war auch dem letzten der 1710 Fans in der Kia Metropol Arena klar, dass Nürnberg dieses Spiel nicht mehr gewinnen würde. Schlussendlich setzte sich der Favorit klar mit 59:100 durch und fügte den Falcons die achte Saisonniederlage zu.

08.11.2024 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. PS Karlsruhe LIONS 81:78

Erster Doppelspieltag in der laufenden Saison der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA: Im Freitagabendspiel am 8. November verloren die PS Karlsruhe LIONS auswärts bei den Tigers Tübingen.

Der Beginn der Begegnung war sehr ausglichen. Die Hausherren hatten zunächst Mühe mit den Würfen, gingen dann aber auf Nummer sicher und stopften die ersten beiden Körbe durch Moreaux (2:3, zweite Minute) und Idowu (4:5, dritte Minute) einfach durch die Karlsruher Reuse. Auf beiden Seiten wollte aber offensiv nicht besonders viel gelingen, sodass es nach vier Minuten erst 4:5 aus Tübinger Sicht stand. Philip Hecker erzielte in der fünften Minute den ersten Tübinger Dreier zum 7:5, wenig später folgte ein weiterer Dunking von Idowu zum 9:5, der Gäste-Trainer Šćepanović zu einer frühen Auszeit zwang. Sein gegenüber Reinboth brachte nach der Auszeit früh Tübingens Neuzugang Jay Nagle, der sich gleich gut einfand. Die Tigers taten sich mit erfolgreichen Abschlüssen weiterhin schwer, während die Badener ihren Rhythmus fanden und einen raschen 10:2-Lauf zum 11:15 (siebte Minute) hinlegten. Idowu (acht Punkte im ersten Viertel) und Nagle (vier Zähler) hielten die Hausherren jedoch im Spiel, sodass es eine Minute vor dem Viertelende 17:19 stand. Wenig später ging es mit einem 21:21 in die erste Viertelpause. Jönke war noch für einen Zweier per Buzzer Beater verantwortlich. Gerade einmal 78 Sekunden waren gespielt, als sich beide Teams wieder an ihren Bänken versammelten. Karlsruhe startete furios mit zwei Dreiern von Joel Mäntynen und Albus zum 21:27 in den zweiten Durchgang – Reinboth nahm eine schnelle Auszeit. Es sollte helfen, denn nun legten seine Schützlinge innerhalb von zweieinhalb Minuten einen 10:0-Lauf zum 31:27 (14.) auf das Parkett. Zwei Minuten vor der Halbzeit lagen die Hausherren wieder mit 34:40 im Hintertreffen – Auszeit Tübingen. Die letzten zwei Minuten gehörten dann aber eindeutig den Tigers, bei denen Cooper binnen 90 Sekunden acht Punkte erzielte (insgesamt 13 im zweiten Viertel). Ein Tübinger 11:3-Lauf sorgte für eine den 45:43-Halbzeitstand.

Das Baden-Württemberg-Derby machte Spaß und war kurz nach Wiederbeginn erneut komplett ausgeglichen. Doch gegen Mitte des dritten Viertels hatte Karlsruhe seine einzige wirklich schwache Phase im Spiel. Die Distanzwürfe fielen einfach nicht mehr, die Fehler nahmen erneut zu und die Tigers zogen auf 59:50 davon. Zwei Dreier binnen 30 Sekunden, von Julian Albus und O´Showen Williams, brachten den amtierenden ProA-Meister allerdings schlagartig zurück in die Partie. Der Vorsprung der Hausherren fiel mit 64:62 vor Beginn des Schlussabschnitts äußerst knapp aus. Erwartungsgemäß blieb die Begegnung weiterhin äußerst eng. Die LIONS hatten jedoch nach 126 Sekunden vier Teamfouls beisammen, was den Hausherren natürlich in die Karten spielte. Ganze vier Minuten gelang den LIONS gar nichts, allerdings erzielten auch die Hausherren in dieser Zeit nur zwei Punkte durch Cooper und ein Zähler durch Idowu zum 69:66 nach 35 Minuten, sodass das Spiel immer noch eng blieb. Nach fünf erfolglosen Minuten der Šćepanović-Truppe war es kurz darauf Ex-Tiger Albus, der aus der Distanz zum 71:69 (37. Minute) traf und das Spiel wieder ganz eng machte. Die passende Antwort fand dann Jonas Niedermanner, der zweieinhalb Minuten vor dem Ende einen ganz wichtigen Dreier zum 74:69 traf. Einmal mehr schlugen die Gäste eiskalt zurück und netzten in Person von Lachlan Dent einen extrem schweren Dreier zum 76:74 in der 39. Minute ein. Da Idowu auf der anderen Seite nur einen von zwei Freiwürfen (77:74) in der Schlussminute traf, blieben die Gäste weiter im Spiel. 33 Sekunden vor dem Ende legte Cooper an der Freiwurflinie zwei weitere Zähler zum 79:74 nach – Auszeit Karlsruhe. Ganze drei Sekunden benötigten die Gäste nach der Auszeit, um erneut aus der Distanz durch O`Showen Williams auf 79:77 zu verkürzen. Im nächsten Angriff verdaddelten die Tigers früh den Ball und foulten die Gäste, die in Person von Williams 14 Sekunden vor dem Ende an die Linie durften. Der US-Amerikaner traf nur einen der beiden Versuche zum 79:78. Mit 15 Sekunden auf der Uhr nahm nun Reinboth die letzte Auszeit auf Tübinger Seite. Erwartungsgemäß foulten die Gäste schnell und schickten Cooper an die Linie, der beide Würfe zum 81:78 traf.

08.11.2024 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Artland Dragons 98:78

Die Artland Dragons sind maximal schlecht in den Doppelspieltag gestartet und verloren am Freitagabend deutlich mit 98:78 gegen die VfL SparkassenStars Bochum.

Die Dragons kamen hervorragend in die Partie. Brandon Thomas traf sofort den ersten Dreier, danach sah er Lamont West frei in der Ecke stehen, welcher sich die Chance nicht nehmen ließ (0:6). Nach kurzer Eingewöhnungsphase kamen dann auch die Bochumer in der Partie an. Altes Arbeit unter dem Korb, sowie ein Dreier von Jonas Grof brachten die Ruhrstädter gegen Mitte des ersten Viertels wieder in Schlagdistanz. Scharfschütze Matthew Strange sorgte nun für Feuer in der Rundsporthalle mit zwei seiner insgesamt sechs getroffenen Dreier brachte er Bochum erstmalig in Führung (17:14). Ein ausgeglichenes Viertel neigte sich dem Ende entgegen, als Buzz Anthony (11 Punkte 10 Assists) Thomas von jenseits der Dreierlinie fand. Damit endete das erste Viertel mit einer 24:28 Führung für die Drachen. Das zweite Viertel gehörte den SparkassenStars. Mit einem 19:2 Lauf legten die Bochumer den Grundstein für den späteren Sieg. Dominant in der Defense und effektiv in der Offense überrollten sie die Gäste aus Niedersachsen in dieser Phase regelrecht. Nach einem Statement-Dunk von Kilian Dietz zum 50:34 Zwischenstand, brachen auch bei den Zuschauern in der fast ausverkauften Rundsporthalle alle Dämme. Matthew Strange traf vier von sieben Dreier und war zu diesem Zeitpunkt Topscorer der SparkassenStars. Mit einer komfortablen 54:39 Führung der VfL-Basketballer ging es in die Halbzeitpause.

Mit einer Hypothek von 15 Punkten ging es also in die zweite Halbzeit für die Quakenbrücker. Zunächst fand Watkins West mit einem schönen Ally-Oop-Anspiel. Brandon Thomas versenkte einen Dreier aus dem Dribbling und Watkins legte den Ball im Fastbreak rein und zwang die Gastgeber zu einer frühen Auszeit (56:48). Nach der Auszeit sorgten Geske und Jonas Grof mit zwei ansehnlichen Floatern wieder für alte Machtverhältnisse. Insgesamt verlief das dritte Viertel deutlich ausgeglichener. Die Bochumer schafften es jedoch die Führung immer konstant zweistellig zu halten. Mit einem 74:59 ging es in den Schlussabschnitt. In Viertel Nummer 4 sorgten Strange Braxton und auch Kalthoff früh für klare Machtverhältnisse. Mit einigen Treffern von draußen sorgten sie dafür, dass die Aufholjagd im Keim erstickt wurde, bevor sie überhaupt angefangen hat. So trudelte das Spiel dem Ende hingegen und endete mit einem 98:78 für Bochum.

08.11.2024 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. RASTA Vechta II 89:88

Zum Auftakt des Doppelspieltag-Wochenendes in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA hat RASTA Vechta II nur ganz knapp einen sensationellen Auswärtssieg verpasst.

Dass RASTAs Farmteam es einmal mehr schwer haben würde, einen körperlich überlegenen Gegner vom Korb fern zu halten, zeigte sich schon im 1. Viertel. Phoenix Hagen machte 14 „Points in the paint“. Dafür trafen die Gastgeber nur schlecht von außen, während RASTA II schon vier Dreier in den ersten zehn Minuten einnetzen konnte. Ein 8:0-Lauf brachte dem Team von Head Coach Hendrik Gruhn eine 19:16-Führung, zur Pause stand es 24:22 für RASTA II. Das Trefferbild von jenseits der 6.75 Meter blieb im zweiten Abschnitt praktisch gleich. Hagen kam zur Halbzeit auf eine Quote von 18% (2/11), RASTA II lag da deutlich vorne – sieben aus 16 (44%). Einen Lauf oder gar einen größeren Vorsprung konnte sich keiner der Kontrahenten erspielen. Veteran Kevin Smit führte sein Team mit schon sechs Assists zu einer 46:42-Halbzeitführung.
Zwar warf Phoenix Hagen auch nach dem Seitenwechsel aus dem Dreierland weiter Backsteine gen Vechtaer Korb. Doch dafür klappte es anderswo umso besser. Elf von 14 Zweier waren erfolgreich, 22 Punkte in der Zone im 3. Viertel für Phoenix Hagen. RASTA II hatte Probleme beim defensiven Rebound, erlaubte den Gastgebern zu viele zweite Chancen. Mit einem 10:0-Lauf zog das Team von Head Coach Chris Harris unter dem Jubel der Phoenix-Fans erstmals weg – 69:59. Weil aber Luke House mit zwölf Zählern groß aufspielte, kam RASTA II noch vor der nächsten Pause zurück in die Partie. Dank einer bis dahin 46%-Quote von Downtown (11/24) lag Vechta nur mit 68:72 hinten. Ein Alley-Oop-Dunk von Naz Bohannon zum Hagener 84:76 hätte RASTA II in der 35. Minute vielleicht schon den Stecker ziehen können. Doch das Gruhn-Team fand in der folgenden Auszeit neue Energie. Minutenlang ließ sie nichts mehr zu und kam in der 38. Minute zum Ausgleich: Smit, Dreier, 84:84. Auch knapp sechs Sekunden vor dem Schluss glichen die Gäste noch einmal aus, Luke House verwandelte nervenstark zwei Freiwürfe zum 88:88. Den letzten Angriff Phoenix Hagens unterbrach keine Sekunde vor dem Ende dann ein Foul-Pfiff. Bjarne Kraushaar zeigte sich ebenfalls sicher, traf mit dem ersten Freiwurf zum 89:88 und setzte den zweiten gewinnbringend, weil Zeit auslaufen lassend, an den Ring.

08.11.2024 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Science City Jena 74:81

GIESSEN 46ers verlieren das lange hart umkämpfte Spitzenspiel gegen Science City Jena mit 74:81.

Allein sieben Führungswechsel sowie drei ausgeglichene Zwischenstände während der ersten Hälfte durchzogen eine Partie, in der sich beide Kontrahenten bis zur Crunchtime neutralisiert hatten. Lagen die Thüringer nach einem Korbleger von Chris Carter 29 Sekunden vor der ersten Pausensirene noch hauchdünn mit 22:21 in Front, so pendelte das Duell anschließend in Richtung der 46ers. Obwohl es keinem der beiden Teams gelungen war, sich nennenswert abzusetzen, hatte Science City Jena eine kritisch-kurze Phase zu überstehen. Gießens Guard Kevin McClain hatte auf 31:24 (14.) vorlegt. In der 16. Minute war es Jenas Flügelspieler Lorenz Bank gelungen, mit dem Paradebeispiel eines Coast-to-Coast wieder auf 34:30 (16.) zu verkürzen. Parallel zum Kabinengang leuchtete eine erneut knappe 36:34-Halbzeitführung der Hessen von der Anzeigetafel.

Ähnlich umkämpft wie im Auftaktviertel, entwickelte sich auch der dritte Abschnitt zu einem auf der Kippe stehenden Geduldsspiel. Während Zach Cooks anfänglich wieder auf 36:36 (21.) ausgeglichen hatte, fand Science City zunehmend besser seinen Rhythmus aus der Distanz und setzte hinter dem Perimeters wichtige Nadelstiche. Bis zum 49:49-Einstand durch Rasheed Moore (27., FTs) hatte die Führung mittlerweile 12 Mal gewechselt, acht ausgeglichene Zwischenstände inklusive. Nachdem Chris Carter jenseits der 6.75m-Linie auf 49:52 nachlegen konnte, hatte die Partie ihren letzten Kurswechsel erlebt. Bis zur finalen Pause erhöhte das Harmsen-Team erst auf 51:57 (Zach Cooks, 3PT), um durch Robin Lodders hinein in die Viertelsirene mit einem schweren Mitteldistanz-Fadeaway aus der Drehung auf 51:59 zu erhöhen. Mit dem höchsten Vorsprung als Motivator im Rücken legten die Saalestädter gleich zu Beginn des Schlussabschnitts richtungsweisend nach. Zach Cooks war es nach 16 Sekunden dieses Viertels mit seinem Korb zum 51:61 gelungen, die erste zweistellige Gäste-Führung zu erzielen. Zwar geriet Jenas langersehnter Auswärtssieg nach einem Dunk von Viktor Kovacevic zum 60:66-Anschluss (33.) noch einmal kurz ins Wanken, doch Robin Christen konterte via Dreier zum 60:71 die aufkeimenden Hoffnungen einer Gießener Aufholjagd. Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Kapitän Chris Carter zum 62:76 (37.) hatte das Harmsen-Team den Lahnstädtern dann endgültig den Stecker gezogen. Obwohl das Team von 46ers-Coach Frenkie Ignjatovic nicht aufgab und bis zur finalen Sirene auf 74:81 verkürzte, hatte es Science City Jena nach zahlreichen Anläufen endlich geschafft, den seit 2007 anhaltenden Fluch in der Osthalle zu brechen und mit einem Sieg in die Heimat zu fahren.

08.11.2024 20:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven 89:72

Beim Duell der Bozic Knights gegen die Eisbären aus Bremerhaven trafen der Tabellendritte und Tabellenfünfte aufeinander. Mit dem 89:72 Heimerfolg sorgten die schwäbischen Korbjäger für ein deutliches Ausrufezeichen.

Per And-One erzielte Jordan Samare postwendend die ersten drei Punkte des Spiels (0:3). Anschließend kamen die Hausherren besser in die Partie und übernahmen die Führung (8:5). Mit je einem Dreier von Marquis Collins und Jake Biss holten die Seestädter schnell die Führung zurück (8:12). Mit einem Korbleger erzielte Adrian Breitlauch die letzten Punkte des Viertels, mit dem die Eisbären sehr zufrieden sein konnten (12:18). Ein 8:2-Lauf der Kirchheimer zwang Coach Esterkamp schnell zur Auszeit (20:20). Mit fünf schnellen Punkten von Elijah Miller und Daniel Norl konterten die Seestädter famos und zwangen wiederum die Kirchheimer zur Auszeit (22:25). Nun schlug die Stunde vom Kirchheimer Cameron Henry, der vier Dreier in Folge traf und insgesamt 14 Punkte in Serie erzielte. Doch die Eisbären hielten weiter dagegen und Daniel Norl erzielte wiederum die letzten Punkte des Viertels per Dreier (40:39). Die Partie bleib eng und erst kurz vor der Viertelpause setzen die Hausherren erneut zu einem Lauf an, den Aitor Pickett mit Ablauf der Uhr per Dreier zum 65:50 abrundete. Die erste deutliche Führung des Spiels und wohl die Entscheidende. Die Eisbären versuchten zwar nochmals heranzukommen, doch die Teckstädter blieben durchweg konzentriert und fanden jeweils die passenden Antworten. Am Ende stand ein 89:72 Heimerfolg für Kirchheim zu Buche.

08.11.2024 20:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. HAKRO Merlins Crailsheim 66:100

Die HAKRO Merlins Crailsheim gewinnen gegen die ART Giants Düsseldorf am Ende deutlich mit 100:66.

Der Sprungball in Düsseldorf ging an die HAKRO Merlins Crailsheim – die ersten Zähler verantwortete Tyreese Blunt zugleich von Downtown. Die Zauberer zeigten in den ersten Augenblicken direkt Präsenz, Tyreese Blunt erhöhte weiter (0:5, 2. Min.). Während die ART Giants zwischenzeitlich besser in das Spiel kamen, fand Vinnie Shahid erstmals erfolgreich den Korb (5:10, 4. Min.). Nachdem die HAKRO Merlins die Zweistelligkeit durchbrachen, wussten die Düsseldorfer Hausherren in Emil Marshall zum Ausgleich zu kommen (10:10, 6. Min.). Nach einem schnellen 9:0-Lauf der HAKRO Merlins, behaupteten die Gäste in der Folgezeit ihre Führung (10:19, 7. Min.). Von Downtown zwang Gabriel de Oliveira die Giants erst in die Auszeit – Devon Goodman erhöhte im Anschluss daran nach einem Düsseldorfer Ballverlust. Ihren erspielten Vorsprung bauten die HAKRO Merlin nun kontinuierlich aus und zogen zweistellig davon (12:26, 8. Min.). Bis zur ersten Viertelpause ließen die Hohenloher sich weiter kaum beeindrucken und gingen mit einer 30:15-Führung in die erste Unterbrechung. Wer an dieser Stelle einen Einbruch befürchtete, lag allerdings falsch. Man merkte – die Giants wollten sich nicht so leicht geschlagen geben. Man merkte aber auch die Erfahrung und Abgeklärtheit des Bundesliga-Absteigers aus Crailsheim. Dementsprechend war das zweite Viertel der Partie deutlich ausgeglichener. In den ersten vier Minuten des Viertels lieferten sich beide Teams ein Duell auf Augenhöhe, mit wechselnden Stärken und Schwächen in Angriff und Verteidigung.  Beide Mannschaften zeigten in diesem Viertel eine starke Defensivleistung, die zu Fehlern auf beiden Seiten führte. Trotz einer weiterhin schwachen Wurfquote der Giants verloren sie dieses Viertel am Ende nur knapp mit drei Punkten Differenz, so dass es zur Halbzeit 34:52 aus Sicht der Gastgeber hieß. 

In die zweite Halbzeit starteten die HAKRO Merlins erneut mit dem starken Tyreese Blunt, der sich dreifach von der Freiwurflinie erfolgreich zeigte. Die ART Giants kamen in den ersten Momenten des dritten Viertels wenig zum Zug, gleichzeitig verpassten es allerdings auch die Zauberer stellenweise zu oft, mehr Distanz zwischen ihnen und den Hausherren zu schaffen (38:60, 25. Min.). Als Antwort auf die vergebenen Chancen erhielten die HAKRO Merlins zwei erfolgreiche Düsseldorfer Würfe von Downtown, die David McCray die Auszeit aufzwangen (45:60, 26. Min.). Die Ansprache des Crailsheimer Headcoaches zeigte Wirkung und ließ die Zauberer besser zurückkommen. Zunächst mehrfach Daniel Keppeler, gefolgt vom blitzschnellen Devon Goodman erhöhten für Crailsheim (49:69, 29. Min.). In der Schlussminute der dritten zehn Minuten war es dann erst Kapitän Moe Stuckey, der unwiderstehlich von Downtown traf – LaDarien Griffin zog mit der Sirene nach (51:74, 30. Min.). In den letzten zehn Minuten ging es für die HAKRO Merlins nun darum, den Vorsprung weiter zu behaupten und mit der besseren Energie die Düsseldorfer auf Distanz zu halten. Per krachendem Dunking schickte Anthony Gaines die ART Giants in die Auszeit (53:81, 32. Min.). Die HAKRO Merlins nutzen auch im Anschluss weiterhin die Fehlerhaftigkeit der Hausherren und zogen erstmals auf dreißig Zähler davon (58:89, 37. Min.). Während sich die HAKRO Merlins in den letzten Minuten des Duells der 100-Punkte-Marke näherten, verharrten die ART Giants zunächst unter 60 Zählern. Am Ende stand somit ein 100:66-Auswärtssieg der Merlins zu Buche.

Foto: VfL SparkassenStars Bochum