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Nat Diallo wechselt nach Ulm

Junioren-Nationalspieler kommt von RASTA Vechta zur OrangeAcademy.

Der 19-jährige Nat-Sidi Diallo erhält bei BBU ‘01 einen Dreijahresvertrag und soll zunächst in der ProB-Mannschaft der OrangeAcademy eingesetzt werden. Darüber hinaus steht der 2,05 Meter große Abiturient im erweiterten Bundesliga-Kader. „Nat verfügt über eine Menge athletisches Potenzial und weiß genau, woran er arbeiten muss, um ein BBL-Spieler zu werden“, sagt Chris Ensminger, der Diallo schon Ende Mai bei einem Besuch in Ulm kennengelernt hat. Dabei hat Ensminger insbesondere Diallos Teamfähigkeit überzeugt:

„Er ist ein starker Rebounder und ein echter Teamplayer, der in der Verteidigung mehrere Positionen abdecken kann. Die OrangeAcademy ist für seine Entwicklung der richtige nächste Schritt“, so Ensminger.

Bisher lief Diallo für die zweite Mannschaft von RASTA Vechta in der Regionalliga und für die Young Rasta Dragons in der NBBL auf. Wenngleich der athletische Big Man in Vechta im Schatten der Toptalente Philipp Herkenhoff und Luc van Slooten stand, konnte er sich für die U18-Nationalmannschaft empfehlen, mit der er 2018 das Albert-Schweitzer-Turnier gewann. 2019 wurde Diallo für das NBBL-Allstar-Spiel nominiert und beendete die Saison in der Nachwuchs Basketball Bundesliga im Schnitt mit einem Double Double (13,1 Pkt / 10,3 Reb). Der in Lüttich (Belgien) geborene Forward spielte zunächst Fußball und Basketball gleichzeitig und entschied sich erst im Alter von 13 Jahren, ausschließlich dem orangenen Leder nachjagen zu wollen.

Zur Person

Geboren: 3. Februar 2000
Nationalität: Deutsch
Größe: 2,05m
Gewicht: 94kg
Position: Forward

Bisherige Teams:

SC Rasta Vechta 2 (Regionalliga), Young Rasta Dragons (JBBL, NBBL).

Größte Erfolge:

NBBL Allstar (2019), Sieger Albert-Schweitzer-Turnier (2018), NBBL-Finalist (2018), Juniorennationalmannschaft (U16/U18)

 

(OrangeAcademy)

Von der Ostsee nach Schwaben- scanplus baskets Elchingen präsentieren ersten Neuzugang

Von der Ostsee ins bayrische Schwaben wechselt für die kommende Spielzeit Darian Cardenas Ruda. Der 1995 in Heidelberg geborene Flügelspieler kommt von den Rostock Seawolves, mit denen er nach der Vizemeisterschaft 2017/18 in die 2. Basketball-Bundesliga ProA aufstieg.

Das Finalspiel in Elchingen, verbunden mit dem Titelgewinn der Elche, ist allen noch in guter Erinnerung. Über zwei Spielzeiten gehörte Darian zum Kader der Ostseestädter und konnte dort mit respektablen Statistiken aufwarten. In Erinnerung ist er den Elchingern aber sicher auch noch aus der Zeit bei den Uni-Riesen Leipzig. Dort war er als Doppellizenzspieler für Leipzig und die Zweitvertretung von Jena aktiv. Cardenas, über den sein Rostocker Trainer Ralf Rehberger mal sagte „er habe selten mit einem so ehrgeizigen und professionellen Spieler zusammen gearbeitet“ avancierte in Rostock schnell zu einem Publikumsliebling. Sein Wechsel jetzt nach Elchingen, für die Rostocker Fans ein herber Verlust.

Die Reaktionen auf den vorgestern auf der Homepage der Seawolves veröffentlichten Abschied von Darian lassen erahnen, wie beliebt er in Rostock war und immer noch ist. Wie immer ist des einen Leid des anderen Freud.

Der athletische Small Forward ist, nach den bisher bekanntgegebenen Vertragsverlängerungen, der erste Neuzugang für die Elche – und sicher nicht der letzte.

Der sportlichen Leitung der scanplus baskets unter Coach Perovic und Sportdirektor Jerkic gelang mit der Verpflichtung Darian Cardenas Rudas ein erster großer Coup, mit Spannung darf auf weitere Namen gewartet werden.

 

(scanplus baskets Elchingen)

Elchinger Big-Man bleibt an Bord 

Der 1987 in Seeheim-Jugenheim geborene Center der scanplus baskets Elchingen scheint heimisch geworden zu sein. Kuhn, der mit seinen 2,08 Meter, in jeder Saison eine solide Centerarbeit geleistet hat, wird auch in der kommenden Saison das Trikot der Elche tragen.

Er ist sicher niemand, der durch spektakuläre Dunks oder Alley-oops aus dem Spiel herausragt, aber wie kein anderer Spieler der letzten Jahre in Elchingen steht er für das, was auf seiner Position gefordert wird. Kuhns Weg führte nach seiner Rückkehr vom College über Ehingen, Cuxhaven, Heidelberg, Jena, Weißenfels MBC, Heidelberg schließlich in die bayrisch-schwäbische Provinz nach Elchingen. Hier gelang ihm mit der Mannschaft im letzten Jahr sicher sein bisher größter sportlicher Erfolg. Meister der 2. Basketball-Bundesliga ProB 2017/2018.

In der Meistersaison lieferte Kristian Kuhn 11,3 Punkte und 6,6 Rebounds im Schnitt. Er war der Fels in der Brandung. Getragen vom Team und sehr guten Anspielen gelangen ihm diese sehr guten Werte. In der abgelaufenen Saison erreichte er, bei deutlich reduzierter Spielzeit, immerhin noch 7,7 Punkte. Manchmal sah man ihn aber auch ratlos, fast etwas neben dem Feld stehen. Es waren nicht seine Systeme, es war nicht sein Spiel. So bleibt ihm und auch den Fans von der Spielzeit 2018/19 sicher nur sein unglaublich blaues Auge nach Play-off-Spiel 1 in Oldenburg in Erinnerung.

Haken dran und unter dem neuen Coach Igor Perovic neu durchstarten ist jetzt die Devise! Der sportliche Leiter der scanplus baskets, Dario Jerkic, konnte mit Kristian Kuhn einen ersten wichtigen Baustein für die kommende Spielzeit setzen. Die auch bei den Fans überaus beliebte „Nr. 58“ zieht sich erneut das Trikot der Elche über und startet einen neuen Angriff auf das große Ziel „ProA“.

 

(scanplus baskets Elchingen)

VfL SparkassenStars verpflichten Mario Blessing

Den VfL SparkassenStars Bochum ist der erste Coup des Transfersommers gelungen. Mit Aufbauspieler Mario Blessing wechselt ein Topspieler und Leader an den Stadionring und tritt somit die Nachfolge von Felix Engel an.

Mario Blessing kommt vom Ligakonkurrenten SC Rist Wedel an die Ruhr und folgt somit seinem Trainer Felix Banobre. Für die „Rister“ legte er als Mannschaftskapitän knapp 10 Punkte und 4 Assists pro Spiel auf und führte die Mannschaft bis zu seiner jetzt vollständig auskurierten Verletzung auf und neben dem Feld.

Der 27 Jahre alte und 1,88m große Point Guard begann seine Karriere in Tübingen, bevor er vier Jahre für das renommierte Programm Ehingen Urspring aktiv war. Bereits mit 17 Jahren gab er sein Debüt in der ProB und gewann 2011 mit Ehingen dort den Meistertitel. Seine guten Leistungen brachten ihn in den Kader der U16, U18 und U20-Nationalmannschaften und bescherten ihm Teilnahmen an den Europameisterschaften dieser Altersklassen.

Ab der Saison 2011/2012 brachte er es in vier Jahren auf 137 Einsätze in der ersten Division der NCAA für die University of South Carolina Upstate in der Atlantic Sun Conference.

Nach Beendigung seiner amerikanischen Universitätszeit ging es zurück in die Heimat zum ProA-Ligisten Nürnberger BC und von dort 2016/2017 an die Elbe zu den Hamburg Towers. Nach zwei  Jahren in der ProA wechselte er 2017 zum SC Rist Wedel. Ab der kommenden Spielzeit soll er nun in Bochum eine Schlüsselrolle übernehmen.

„Es ist ein großer Gewinn für unser Programm, dass wir Mario von einem Wechsel nach Bochum überzeugen konnten. Er ist ein absoluter Vollprofi und bringt alle Qualitäten mit, um die Mannschaft zum Erfolg zu führen“ so SparkassenStars-Finanzvorstand Hans Peter Diehr zur Verpflichtung des Wunschspielers von Felix Banobre.

„Ich freue mich sehr auf diese neue Herausforderung. Meine ersten Eindrücke von der Stadt Bochum und dem Programm sind sehr positiv und ich freue mich darauf, hart mit der Mannschaft zu arbeiten, um eine erfolgreiche Saison zu spielen“ gibt Mario Blessing einen Einblick in die Beweggründe für den Wechsel in das Ruhrgebiet.

Bereits in wenigen Tagen sollen die nächsten Transfers unter Dach und Fach sein und die Ambitionen der Bochumer für die kommende Spielzeit untermauern.

 VfL SparkassenStars Bochum 2019/2020

Zugänge:  Felix Banobre (Headcoach), Mario Blessing (SC Rist Wedel)

Bleibt:  Marco Buljevic, Mark Gebhardt, Chris Schneider (AC) Petar Topalski (AC), Florian Wendeler

Abgänge:  Felix Engel (Karriereende), Albert del Hoyo, Montrael Scott, David Stachanczyk (alle Ziel unbekannt)

 

(VfL SparkassenStars Bochum)

Ruben Dahmen geht bei den Kangaroos in seine 10. Saison!

Der Point Guard der Iserlohn Kangaroos Ruben Dahmen hat an seinem 25. Geburtstag seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und geht damit bereits in seine 10. Saison bei seinem Heimatverein. Damit ist er zusammen mit seinem Bruder Joshua der dienstälteste Spieler des Sauerländer ProB Ligisten.

In der abgelaufenen Saison war er hauptverantwortlich für die Aufbauposition und führte seine Team in die PlayOffs, was ihm allerdings nicht ausreichte:

„Die vergangene Saison war für uns Iserlohner eine turbulente, erkenntnisreiche Spielzeit, die uns mit Blick auf die kommende Saison wieder ein Stück erfahrener gemacht hat. Nun gilt es hart daran zu arbeiten, den nächsten Schritt zu gehen.“

Für den 1,93 m Guard galt es auch zu den etlichen Trainingseinheiten und Spielen den beruflichen Spagat hinzubekommen. Als Mitgründer und Geschäftsführer des Dortmunder Digitalunternehmen WAYS hatte er auch außerhalb des Basketballfeldes seine Rolle als Vordenker gefunden. Vor allem während der Saison ist eine disziplinierte Aufteilung der zur Verfügung stehenden Stunden enorm wichtig, um auf beiden Feldern entsprechende Leistungen zu bringen. Allerdings gibt es in den Reihen der Kangaroos viele Spieler die Beruf/Studium und Bundesliga Basketball unter einen Hut bringen.

„Ruben spielt mit sehr großer Leidenschaft und Übersicht. Er ist ein intelligenter Aufbauspieler der sein eigenes Scoring in den Hintergrund stellt und in der Offense und Defense alles für das Team tut“, ist Trainer Stankovic glücklich darüber seinen Point Guard weiterhin zur Verfügung zu haben.

Auch in der kommenden Saison soll Ruben Dahmen die verantwortungsvolle Rolle des Point Guards übernehmen und mit seiner mittlerweile reichlichen Erfahrung in eine erfolgreichere Saison 19/20 führen. Hierzu arbeitet er mit zusammen mit den verbliebenen Spielern und Headcoach Milos Stankovic bereits seit April sehr hart um weitere Details seines Spiels zu verbessern.

„Die Menschen in Iserlohn haben sich in den letzten Jahren durch fulminante und mitreißende Krimis in der Matthias-Grothe-Halle wieder ganz frisch in den Basketball-Sport verliebt. Es liegt an uns, die Euphorie in unserer Heimat zu nutzen, die Erwartungen für die nächsten Jahre zu übertreffen und den ProA Aufstieg fest in den Fokus zu nehmen.“ gibt sich Ruben kämpferisch und selbstbewusst.

Iserlohn Kangaroos 19/20:

Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Headcoach Milos Stankovic

 

(Iserlohn Kangaroos)

WWU Baskets verlängern mit Malcolm Delpeche

Fans der WWU Baskets dürfen sich auch in der kommenden Saison auf spektakuläre Korbaktionen von Malcolm Delpeche freuen! Der 23-jährige Powerforward bleibt Münster treu und wird zum Trainingsauftakt im August zurückerwartet. „Er ist extrem wichtig, ein Schlüsselspieler“, betont WWU-Baskets-Headcoach Philipp Kappenstein die Bedeutung des gebürtigen US-Amerikaners mit britischem Pass. Delpeche verpasste in der vergangenen Saison kein Spiel und hatte mit durchschnittlich 12 Punkten und 7 Rebounds pro Spiel großen Anteil an der ProB-Vizemeisterschaft.

„Malcolm Delpeche hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagt Philipp Kappenstein. Der 23-jährige bringe die Einstellung mit, sich stets verbessern zu wollen und zähle zu den besten Big Men der Liga. Und Manager Helge Stuckenholz ergänzt: „Es macht große Freude zu sehen, wie Malcolm sich mit dem Team und der Stadt Münster identifiziert“. Der Power Forward wechselte 2018 vom ehemaligen Liga-Konkurrenten Grevenbroich in die Domstadt. Fünfmal gelang dem Power Forward hier bereits ein „Double Double“, zuletzt gegen Schwennigen in den Playoffs.

Im Kurzinterview sagt Delpeche über…

…seine erste Saison in Münster:

„Ich habe das Jahr total genossen und fühle mich gesegnet, einen solchen Erfolg mit dem Team gehabt zu haben. Auf und auch außerhalb des Feldes fühle ich mich in Münster zuhause und bin sehr dankbar für die bisherigen Erfahrungen. Ich freue mich wirklich, mindestens ein weiteres Jahr in dieser tollen Stadt ProB spielen zu dürfen.“

…die Zeit bis zur Rückkehr nach Deutschland:

“Ich habe direkt meine Workouts gestartet und bereite mich somit persönlich schon auf die nächste Saison vor. Ich möchte mit einem besseren Spiel nach Münster zurückkommen, mich aber auch körperlich weiter verbessern, um dem Team bestmöglich helfen zu können. Neben dieser Arbeit versäume ich aber auch nicht, die Off Season zu genießen und Zeit in meiner alten Heimat verbringen zu dürfen!“

 

(WWU BASKETS Münster)

Traditionsclub baut auf junge Garde – Leon Okpara und Tim Uhlemann verlängern bei Rackelos

Das Farmteam der GIESSEN 46ers baut auf Beständigkeit und hält an ihrem jungen Konzept fest. So verlängerten die Depant GIESSEN 46ers Rackelos jüngst mit den beiden Youngsters Leon Okpara und Tim Uhlemann um eine bzw. zwei Spielzeiten. Der Combo-Guard und der Power Forward erhalten wie in der vergangenen Saison Doppellizenzen, die es ihnen ermöglichen, sowohl in der easyCredit Basketball Bundesliga als auch der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aufzulaufen.

„Ich war sehr zufrieden mit den letzten zwei Jahren in Gießen. Daher freue mich darauf, ein weiteres Jahr mit dem Trainerteam und der Mannschaft zu arbeiten. Auf und neben dem Feld fühle ich mich in Gießen sehr wohl, was sehr gute Voraussetzungen dafür sind, mich hier individuell zu verbessern und dem Team so gut wie nur möglich zu helfen“, sagte Leon Okpara.

„Ich habe mich sehr über das in mich gesetzte Vertrauen gefreut und werde in den nächsten beiden Jahren alles geben, um die nächsten Schritte in meinem Basketballerleben mit den Teams der GIESSEN 46ers positiv zu gestalten“, so Tim Uhlemann.

Rolf Scholz (Headcoach Depant GIESSEN 46ers Rackelos):

„Mit Tim Uhlemann und Leon Okpara zu verlängern, bedeutet, mit zwei Spielern weiterzugehen, die in den letzten beiden Spielzeiten bereits eine gute Entwicklung auf ihren Positionen gemacht haben. Beide werden in der kommenden Saison ihre nächsten Schritte gehen und immer mehr Verantwortung übernehmen können. Ich freue mich, dass beide sich für ihre spielerische Weiterentwicklung unter dem Dach der GIESSEN 46ers entschieden haben und auch darüber, dass sie uns mit ihrer positiven Art erhalten bleiben.“

„Beide haben sich in der vergangenen Saison weiterentwickelt und besonders bei unseren Rackelos gute Leistungen gezeigt. Wir wollen alle gemeinsam weiter an ihrem Potential arbeiten und sie dementsprechend fördern“, ergänzt Ingo Freyer (Cheftrainer GIESSEN 46ers). „Auch auf dem BBL-Parkett konnten sie sich bereits behaupten und Spielminuten sammeln. Die Kombination aus BBL-Training und mehr Verantwortung in der ProB werden Leon und Tim in ihrem spielerischen Vermögen und ihrer Persönlichkeit weiterbringen.“

Leon Okpara geht somit bereits in seine dritte Saison für die Mittelhessen. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte der Combo-Guard 28 Begegnungen für die Rackelos und kam dabei im Durchschnitt auf knapp 24 Minuten Einsatzzeit. Er erzielte 9.1 PpS und verbuchte 9.0 RpS sowie 2.2 ApS auf sein Konto. Der 20-jährige Tim Uhlemann bestritt insgesamt 25 Partien für die zweite Mannschaft und kam auf 6.1 PpS und 3.1 RpS. Beide 46ers-Akeure absolvierten zusammen acht Spiele in der easyCredit Basketball Bundesliga-Saison 2018/19 und waren vor allem in der Schlussphase der Saison im Team von Cheftrainer Ingo Freyer aktiv.

 

(Depant GIESSEN 46ers Rackelos)

Langfristige Bindung: Gabriel de Oliveira

Doppellizenz-Vertrag bis Sommer 2021

Das Kooperations-Programm von Telekom Baskets Bonn und Dragons Rhöndorf kann seinen ersten Neuzugang verzeichnen. Mit Gabriel de Oliveira kommt ein Power Forward ins Rheinland, der mit einer Doppellizenz ausgerüstet sowohl in der easyCredit BBL als auch der 1. Regionalliga auflaufen kann. Der 21-Järige hat einen Vertrag bis Sommer 2021 unterzeichnet, während dessen Laufzeit er sukzessive an das Oberhaus herangeführt werden soll.

Der athletische Innenspieler lief in der vergangenen Saison für seinen Heimatverein Iserlohn in der ProB auf. Dabei führte de Oliveira die Kangaroos mit durchschnittlich 10,5 Punkten und 6,0 Rebounds pro Spiel bei einer Feldwurfquote von 53,2 Prozent auf den fünften Hauptrundenplatz (Bilanz: 12-10) und empfahl sich damit für höhere Aufgaben. Im Bonn/Rhöndorfer Kooperations-Programm soll er mit beiden Mannschaften trainieren, für die Dragons alle Spiele in der 1. Regionalliga bestreiten und dort als Leistungsträger fungieren. Darüber hinaus soll er so oft wie möglich im Trikot der Telekom Baskets Präsenz zeigen.

Markus Röwenstrunk (Trainer Dragons Rhöndorf):

„Mit seiner Physis, Athletik und seinen langen Armen wird Gabriel uns an beiden Enden des Feldes einige Optionen, aber vor allem viel Präsenz geben. Er ist, je nach Lineup, variabel auf den großen Positionen einsetzbar und wird so für spannende Matchups sorgen. Mit seiner Fähigkeit, das Spiel offensiv wie defensiv zu beeinflussen, wird er unsere Zuschauer hoffentlich begeistern können.“

Olaf Stolz (Sportlicher Leiter Telekom Baskets Bonn e.V.):

„Ich habe die Entwicklung von Gabriel in den letzten Jahren beobachtet, und er hat gute Voraussetzung in den kommenden Jahren zum BBL Spieler zu reifen. Diese Herausforderung muss er jetzt annehmen, damit er sein Potential durch viel individuelle Arbeit ausschöpfen kann.“

Gabriel de Oliveira: „Sowohl Bonn als auch Rhöndorf habe ich immer als ein sehr familiäres, aber vor allem professionelles Umfeld wahrgenommen. Seit der U14 in Iserlohn und später auch in Hagen unter Matthias Grothe habe ich basketballerisch als auch menschlich viel gelernt, was mich auf den jetzigen Sprung vorbereitet hat.“

Gabriel de Oliveira ist im Rheinland kein unbekanntes Gesicht. Der Forward lief anno 2017 im Rahmen des NBBL ALLSTAR Game im Telekom Dome auf und legte für das „Team Nord“ starke 17 Punkte auf. Während seiner finalen Saison in der U19-Bundesliga überzeugte er mit 17,8 Zählern, 9,8 Rebounds und 1.1 Assists pro Begegnung.

Profil
Name:                  Gabriel de Oliveira
Geburtstag:         3.3.1998
Größe:                  2,06 Meter
Gewicht:              102 Kilogramm
Position:              Power Forward
Nationalität:       deutsch

Stationen
ab 2019       Telekom Baskets Bonn
Dragons Rhöndorf
bis 2019      Iserlohn Kangaroos (ProB)
 

(Dragons Rhöndorf)

Titans verpflichten Bo Meister

Dresden Titans verpflichten mit Bo Meister junges Talent auf der Forward-Position | Der 20-jährige passt perfekt zur neuen Ausrichtung des Vereins

Im Zuge der Kaderplanung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, geht der zukünftige Geschäftsführer Rico Gottwald konsequent den Weg der Förderung junger deutscher Spieler. Der 20-jährige Bo Meister passt da perfekt in die Planung. Der junge Forward/Flügel spielte in der vergangenen Spielzeit für die Dragons Rhöndorf, dem Kooperationsverein von Bundesligist Telekom Baskets Bonn. Mit den Erstligaprofis trainierte Meister regelmäßig, kam sogar auf einen Kurzeinsatz in der Champions League. Doch seine Brötchen verdiente er vornehmlich in der ProB-Süd, wo er für die Dragons durchschnittlich 22 Minuten auf dem Parkett stand

Der gebürtige Bremerhavener absolvierte seine gesamte basketballerische Grundausbildung bei den Eisbären Bremerhaven. Dort kam er mit 17 Jahren bereits zu seinem ersten Einsatz in der easyCreditBBL und spielte auch in der NBBL (U19-Bundesliga) mit 17,7 Punkten und 6,7 Rebounds pro Partie stark auf. Danach folgte der Wechsel zum Team Ehingen Urspring. Für das renommierte Programm lief Meister weiter in der NBBL auf und sammelte in 22 ProA-Begegnungen wichtige Erfahrungen.

Aufgrund seines bereits beeindruckenden Portfolios, hatte der 2,03 Meter große „Allrounder“ nach der Saison viele Anfragen anderer Teams. Ausschlaggebend für die Entscheidung nach Dresden zu wechseln, war dann der neue Trainer Christian Steinberg. „Ich kenne Herrn Steinberg schon länger, habe als Jugendspieler unter ihm gespielt und halte ihn für einen sehr guten Coach. Mit ihm zusammenarbeiten zu können war ausschlaggebend, für meinen Wechsel zu den Titans“, so Meister. Und auch Steinberg selbst blickt der erneuten Zusammenarbeit mit Freude entgegen.

„Bo habe ich bereits in Bremerhavens JBBL gecoacht. Er hat als junger deutscher Spieler schon bewiesen, dass er in ProA und ProB Verantwortung übernehmen kann. Jetzt will er bei uns den nächsten Schritt machen, sich weiterentwickeln. Das passt natürlich genau in unser neues Konzept.“

Angesprochen auf seine erste Station in Ostdeutschland und die eventuellen Hürden des sächsischen Dialekts, gibt sich der weitgereiste Jungprofi furchtlos. „Ich habe ja schon im ‘Ländle‘ gelebt und gespielt. Und wenn ich den schwäbischen Dialekt verstanden habe, dann werde ich mit Sicherheit auch den sächsischen meistern.“ Bevor es in Dresden wirklich losgeht, wartet aber noch ein schweißtreibender Sommer voller Individualtraining auf Meister.

„Natürlich arbeite ich wie jeder Profi an allen Aspekten meines Spiels. Mein Fokus liegt aber vornehmlich auf meinem Ballhandling und meinem Wurf. Ich möchte offensiv aggressiver und entschlossener agieren, meinem zukünftigen Team an diesem Ende des Feldes noch mehr helfen.“

 

(Dresden Titans)

Bryan bleibt!

Titans-Urgestein Bryan Nießen bleibt für eine weitere Saison | Der Veteran geht in sein siebtes Jahr mit den Titans und will parallel an der TU Dresden seinen Master abschließen

Mittlerweile ist er aus Dresden überhaupt nicht mehr wegzudenken: Bryan Nießen! Der sympathische Spielmacher und Shooting Guard geht inzwischen in seine siebte Saison mit den Titans. Der letztjährige Co-Kapitän erwies sich schon in der zurückliegenden Spielzeit als erfahrener Ratgeber für die jüngeren Profis, sowohl auf, als auch abseits vom Feld. Umso glücklicher ist Dresdens Management, angeführt vom zukünftigen Geschäftsführer Rico Gottwald, weiter mit Nießen arbeiten zu können.

Der gebürtige Thüringer kam nach dem Abitur an der Sportschule Jena nach Dresden und leistete dem Verein, parallel zu seinen Aufgaben als Profi in der ProB, zudem als „FSJler“ hervorragende Dienste. Während seines Studiums der Hydrowissenschaften und dem ProA-Intermezzo der „Titanen“, war sich Nießen auch nicht zu schade, für die zweite Mannschaft in der Regionalliga aufzulaufen. Dort brillierte er als unerschrockener Anführer und bester Punktesammler. Als reifere Persönlichkeit und „Bachelor of Science“ kehrte er dann in die Profiabteilung zurück und ist dank seiner Erfahrung und einnehmenden Persönlichkeit aus der Mannschaft und der Stadt Dresden einfach nicht mehr wegzudenken.

Das sieht der 25-jährige ähnlich. „Für mich ist Dresden wie ein zweites Zuhause geworden. Ich fühle mich hier einfach wohl, liebe die Stadt, die Fans und den Verein.“ Auch das neue Konzept als Ausbildungsstandort für junge deutsche Spieler ist ganz in Nießens Sinn.

„Ich stehe voll hinter dem eingeschlagenen Weg des Clubs. Der neue Trainer wird sicherlich viel aus den Spielern herausholen. Und auch für mich selbst sehe ich immer noch eine sportlich attraktive Situation.“

Für Gottwald ist der Verbleib des 1,83 Meter großen Flügelspielers zudem ein wichtiges Puzzleteil für das kommende Jahr.

„Bryan gehört ja schon fast zum Inventar. Jeder im Verein arbeitet gern mit ihm zusammen. Außerdem verdeutlicht er, wie gut sich Ausbildung und akademisches Lernen mit professionellem Basketballsport bei den Titans verbinden lassen. Ihn zu halten war für beide Seiten nur der folgerichtige Weg. Wir freuen uns, ihn weiter als Aushängeschild, Mentor und Vorbild in unseren Reihen zu wissen.“

 

(Dresden Titans)