Schlagwortarchiv für: ProB Nord

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

31.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. EN BASKETS Schwelm 73:81

Rhöndorf erlebte gegen Schwelm ein regelrechtes Déjà-vu. Nicht nur das die Dragons wieder eine Niederlage gegen die Baskets kassierten, auch das Ergebnis fiel mit 78:81 (44:45) fast identisch aus. Damit sind die Drachen endgültig im Abstiegskampf angekommen. Am kommenden Wochenende sollten die Drachen im DragonDome gegen Westerstede ein Erfolg zur Beruhigung der Nerven aller Beteiligten landen.

Die Dragons standen von Beginn an spürbar unter Druck. Leichte Korbleger wurden versemmelt und Pässe gingen ins Leere. Bis zur siebten Minute fiel’s nur nicht auf, weil die Baskets ähnlich fahrig agierten (8:12). Dann allerdings löste Schwelm die Handbremse, cuttete immer wieder erfolgreich zum Brett und ging nach den ersten zehn Minuten mit 13:21 in Führung.

Zu Beginn des zweiten Viertels zogen die Baskets erstmals zweistellig davon (17:27). Die Dragons schlugen aber sofort mit zwei Dreiern von Jorge Mejias zurück. Dann drehte Juhwan Harris-Dyson auf und krönte seine starke Phase mit einem Steal sowie wuchtigem Dunk zum 38:37. Auch wenn Schwelm mit einer knappen 44:45-Führung in die Halbzeitpause ging, hatte man den Eindruck, dass die Hausherren in der Begegnung angekommen waren.

Weit gefehlt, der Start in den dritten Spielabschnitt ging aus Rhöndorfer Sicht vollkommen in die Hose. Schwelm packte in der Defensive zu, mit der robusten Spielweise kamen die Dragons überhaupt nicht klar. Die Baskets erwischten die Dragons eiskalt und machten eine 9:0-Serie zum 46:56. Rhöndorf berappelt sich aber erneut und antwortete mit acht Punkten in Folge (54:56). Bis zum Start des Schlussviertels scorte dann aber nur noch Schwelm (54:62).

In den abschließenden zehn Minuten mühten sich die Dragons redlich, fanden aber kein Mittel den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Gegenteil, die Baskets blieben ständig zweistellig in Front und setzen sich drei Minuten vor Spielende sogar mit 18 Punkten (63:81) ab. Im sicheren Gefühl des Sieges ließen die Gäste dann die Zügel schleifen, sodass Rhöndorf noch erfolgreich Ergebniskosmetik betreiben konnte (73:81).

 

31.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 74:63

Die Hertener Löwen haben ihr Auswärtsspiel bei LOK Bernau trotz einer engagierten und kämpferischen Leistung am Ende verloren. Nach langer Anreise in die Nähe der Hauptstadt und einem über weite Strecken offenen Spiel musste sich die Mannschaft von Trainer Robin Singh dem ambitionierten Gastgeber letztlich mit 74:63 geschlagen geben. Das Ergebnis fällt dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ.

In den ersten beiden Minuten gelang keinem Team ein erfolgreicher Abschluss, beide Mannschaften tasteten sich defensiv ab. Herten hatte anfangs noch Schwierigkeiten, fand aber zunehmend besseren Zugriff auf das Spiel. Mit aggressiver Defense, vielen Ballgewinnen und einer guten Trefferquote von jenseits der Dreierlinie setzten sich die Löwen erstmals ab. Erst 2,5 Sekunden vor Viertelende verkürzten die Gastgeber mit einem erfolgreichen Dreier noch einmal auf 15:21.

Der Vorsprung pendelte sich über weite Strecken des zweiten Viertels bei sechs Punkten ein. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts, einfache Punkte waren weiterhin Mangelware. Im weiteren Verlauf erhöhte Bernau den Druck. Die Löwen verteidigten weiter mit hoher Intensität. Zum Ende der ersten Halbzeit fanden die Gastgeber jedoch besser ins Spiel und verkürzten 30 Sekunden vor der Pause auf 32:33. Mit diesem knappen Spielstand ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel starteten beide Teams mit schnellen Punkten. Nach einer Minute glich Bernau zum 35:35 aus und übernahm kurz darauf erstmals seit Spielbeginn wieder die Führung. Die Gastgeber kamen jetzt besser in ihren Rhythmus, legten einen Lauf hin und setzten sich nach zweieinhalb Minuten auf 41:35 ab. Nach fünf Minuten betrug der Rückstand bereits neun Punkte (51:42). Mit einem 56:51 ging es in die letzte Viertelpause – die Partie war wieder völlig offen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich erneut ein ausgeglichenes Spiel. Herten versuchte, dem Spiel wieder seinen Stempel aufzudrücken, doch Bernau hielt konsequent dagegen. Mehrere Ballverluste der Löwen nutzten die Gastgeber anschließend jedoch eiskalt aus und erhöhten langsam den Vorsprung. In der Folge spielte Bernau die Partie routiniert herunter und ließ keine echte Aufholjagd mehr zu. Am Ende stand ein 74:63-Erfolg für die Gastgeber.

 

31.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Iserlohn Kangaroos 90:88

Die Iserlohn Kangaroos haben am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine bittere Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. Bei den Baskets Juniors TSG Westerstede unterlag das Waldstadt-Team nach einem intensiven und umkämpften Spiel mit 90:88 – erneut mit dem knapp schlechteren Ende für die Kangaroos.

Die Gastgeber eröffneten zwar die Partie, doch Iserlohn antwortete prompt. In der ausgeglichenen Anfangsphase entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, ehe die Kangaroos nach rund sechs Minuten zunehmend das Kommando übernahmen. Vor allem aus der Distanz zeigte sich das Team von Toni Prostran treffsicher und zog zwischenzeitlich auf 24:15 davon. Mit 32:19 ging das erste Viertel klar an die Gäste.

Im zweiten Abschnitt fand Westerstede besser ins Spiel und nutzte kleinere Unkonzentriertheiten der Kangaroos, um den Rückstand zu verkürzen. Nach der höchsten Iserlohner Führung von 15 Punkten schmolz der Vorsprung bis zur Pause auf neun Zähler zusammen (52:43). Offensiv überzeugten vor allem Chris Schultz, Daniel Zacek und Leitao, die bereits zur Halbzeit zweistellig punkteten.

Auch nach dem Seitenwechsel erwischten die Kangaroos zunächst den besseren Start. Schultz behauptete sich mehrfach kraftvoll unter dem Korb, Zacek setzte mit einem Steal an der Mittellinie und anschließendem Zug zum Korb ein weiteres Ausrufezeichen. Westerstede ließ sich jedoch nicht abschütteln und blieb konstant in Schlagdistanz. Bis zum Ende des dritten Viertels verkürzten die Hausherren auf 65:70.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Westerstede glich früh aus und übernahm wenig später erstmals wieder die Führung. Iserlohn zeigte große Moral und erarbeiteten sich nochmals eine 80:77-Führung. Rund eine Minute vor dem Ende traf Westerstede einen wichtigen Dreier zur erneuten Führung. Trotz mehrerer Versuche, das Spiel noch einmal zu drehen, blieb das Glück diesmal aus. Am Ende stand eine knappe 90:88-Niederlage für die Kangaroos auf der Anzeigentafel.

 

31.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 83:82

25-mal gingen die Itzehoe Eagles im Spiel gegen die BSW Sixers an die Freiwurflinie – 24-mal waren sie erfolgreich. Wie wertvoll die Topquote war, zeigte sich am Schluss: Die Eagles gewannen die Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga denkbar knapp mit 83:82.

Vor dem Spiel hatte es Sorgen gegeben um Toni Nickel und Lucien Schmikale. Sie konnten dann doch mitwirken, während Sydnee Bijlsma weiter passen musste. Und noch einer fehlte: Headcoach Timo Völkerink ist krank, Cotrainer Max Rockmann übernahm. „Solide“ nannte er den Start seines Teams. In einem temporeichen ersten Viertel punkteten mehrere Eagles-Spieler, und das war auch nötig, denn die Gäste kamen ebenfalls gut in die Partie.

Der zweite Abschnitt brachte deutlich weniger Punkte, beim 35:34 führten die Sixers kurz. Trey McBride mit Dreier und kurz darauf einem Korbleger holte die Führung zurück. Gern hätte Rockmann gesehen, dass sich seine Mannschaft weiter absetzt, aber dafür habe der Gast nach Offensivrebounds zu viele zweite Chancen bekommen, stellte er fest. Jonathan Elzie sorgte mit drei Freiwürfen für das 44:41 zur Halbzeit.

Den besseren Start nach der Pause erwischten die Sixers, die sieben Punkte in Folge erzielten und die Eagles zur Auszeit zwangen. Das Team habe kühlen Kopf bewahrt und in der Folge phasenweise sehr gute Verteidigung gespielt, sagte Rockmann. Auch offensiv sei der Rhythmus besser gewesen, allerdings gingen die Abschlüsse in diesem Viertel meistens daneben. Vor den letzten zehn Minuten betrug der Vorsprung weiterhin drei Punkte (58:55).

Tobias Möller, Sven Cikara per Dreier und Finn Fleute machten den Vorsprung zweistellig (66:55). Die Sixers verkürzten auf sieben Punkte und trafen danach minutenlang in jedem Angriff. Zum Ende hin wurde es immer enger, doch Cikara und Schmikale verhinderten mit Freiwürfen das Comeback der Gäste. Als diese mit einem Dreier auf einen Punkt herankamen, waren nur noch 0,7 Sekunden zu spielen. Nach einer Auszeit konnten die Eagles in der Nähe des gegnerischen Korbes einwerfen, nur noch Formsache.

 

01.02.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. RASTA Vechta II 93:80

Als hätte der easyCredit Basketball Bundesliga-Abend nicht schon genug kassierte Dreier für ein Vechtaer Team parat gehabt, kassierte RASTAs Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord ebenfalls reichlich von Downtown. Bei der 80:93-Niederlage im „Vier-Punkte-Spiel“ bei den TKS 49ers trafen die Gastgeber 16 ihrer 30 Distanzwürfe und stellten damit selbst Vechtas sehr gute Quote (12/29) in den Schatten

RASTA II ging in der 4. Minute durch AJ Sumbry schon zum dritten Mal in Führung (6:5). Nach ersten Wechseln fiel auch der erste Dreier, als Roy Krupnikas den Pass zum in der Ecke lauernden Ivan Volf spielte und der auf 10:7 stellte – Auszeit TKS 49ers. Nach Fynn Lastrings Threeball zum 18:18-Ausgleich (10.) sah es schon nach einem Remis zur ersten Pause aus. Doch Stahnsdorfs Linus Briesemeister versenkte noch in letzter Sekunde einen Jumper zum Vechtaer Rückstand (18:20).

Laut eröffnete RASTA II das 2. Viertel, Moritz Grüß dunkte zum 20:20 (11.). Die Gäste spielten es vorne oftmals sehr schön anzuschauen, bewegten den Ball schnell und fanden einen freien Schützen. Das galt aber auch für die TKS 49ers, die durch einen Dreier von Joshua Lübken zum 30:25 (14.) kamen. RASTA II erlebte nun eine schwere Phase, lag fast zweistellig zurück. Jenö Pildner versenkte Stahnsdorfs sechsten Dreier (bei nur zwölf Versuchen) zum 46:37 Pausenstand.

Die TKS 49ers klauten sofort zweimal den Ball von den Vechtaern und stellten auf schon 50:37 (21.). Der bereits siebte Offensiv-Rebound des da noch Tabellenvorletzten bereitete dann den nächsten Dreier vor, Pildner traf zum 56:41 (23.). Nach einem zwischenzeitlichen 18-Punkte-Rückstand gelang RASTA II ein 10:3-Lauf zum 51:62 (26.). Weil Carlo Meyer aber, mit Ablauf der Wurfuhr den nächsten Stahnsdorfer Dreier zum 69:56 (28.) versenkte, war die Vechtaer Aufholjagd schon wieder Geschichte.

Der nun bereits 14. erfolgreiche Dreier der TKS 49ers ließ den Rückstand des Horst-Teams auf 21 Punkte anwachsen (58:79). Mitte des Schlussabschnittes machte Wagner von dort das 84:63 (35.), wenig später legte Carlo Meyer den 16. Dreier zum 87:70 (36.) nach – bei 30 Versuchen. Zwar trafen auch die Gäste auch stark von außen, kamen durch einen Dreier von Moritz Grüß noch zum 77:89 (38.), doch den verdienten Sieg der Stahnsdorfer konnten sie nicht mehr verhindern.

 

01.02.2026 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 63:84

Dieses Essen mundete den Spielern des SC Rist Wedel nicht. Hatten sie das Hinrunden-Duell bei den ETB Miners am 8. November 2025 noch mit 93:91 gewonnen, so verloren sie am Sonntag die Rückrunden-Partie gegen die Mannschaft aus Essen mit 63:84 (26:42).

Den größten Unterschied zwischen den beiden Begegnungen, zwischen denen zwölf Wochen lagen, sah Rist-Kapitän Linus Hoffmann in der Trefferquote: „Im Hinspiel haben wir unsere Dreier getroffen – dieses Mal leider nicht.“ Wahre Worte, denn gerade bei ihren Fernwürfen (nur drei von 21 zappelten im Netz) hatten die Wedeler kein Zielwasser getrunken.

Sinnbildlich für die Unterschiede zwischen Hin- und Rückspiel stand Lincoln Rosebush. Hatte der Rister Importspieler 85 Tage zuvor in Essen noch mit 20 Punkten und acht Rebounds geglänzt, sammelte er jetzt lediglich fünf Zähler und sieben Abpraller. Allerdings entpuppte sich die Verletzung des Kanadiers aus dem vorherigen Spiel in Itzehoe auch als mehrfacher Nasenbeinbruch. Deshalb konnte er am Freitag nur einmal vor dem Essen-Spiel trainieren.

Die Wedeler Probleme in der Offensive wurden schon im ersten Viertel offensichtlich, denn sie erzielten lediglich vier Punkte. Krause nannte es „bemerkenswert, dass wir trotz des schlechten Starts noch im Spiel waren“. Tatsächlich betrug der Rückstand nur zwölf Punkte, weil die Essener auch noch nicht im Spiel waren. „Irgendwann haben sie uns dann überrollt“, befand Krause angesichts der Tatsache, dass die Gäste im dritten Viertel mit 32 Zählern doppelt so viele Punkte einfuhren wie im ersten Abschnitt.

Dies missfiel auch Hoffmann, der klagte: „Eigentlich ist die Abwehr unsere Stärke – aber dieses Mal snd wir defensiv nicht richtig in die Struktur gekommen.“ Gerade, wenn der Angriffsmotor „nicht richtig rund laufen“ würde, sei es „umso wichtiger, dass wir uns auf unsere defensiven Stärken besinnen“, weiß Hoffmann, der hier für die nächsten Auftritte „mehr Konzentration und eine bessere Einstellung“ anmahnte.

 

01.02.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Seawolves Academy 99:98

Am Sonntagabend empfingen die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga den Tabellennachbarn aus Rostock zu einem wichtigen Spiel. Vor 788 Zuschauern, was für einen Sonntagabend passabel ist, ging das Spiel mit viel Tempo los und wurde zu einem richtigen Overtimekrimi.

Beide Teams agierten im 1. Viertel mit schnellem Offensivspiel und schon dort war zu erkennen, dass diese Teams nicht nur in der Tabelle eng beieinanderstehen, sondern auch am heutigen Abend Kleinigkeiten entscheiden würden. Nach vier Minuten führten die Gastgeber mit 13:12. Mit 11 Punkten war vor allem der Topscorer der Seawolves, Jalen Page, nicht zu halten und hatte großen Anteil daran, dass seine Rostocker den ersten Abschnitt mit 29:30 für sich entschieden.

Im 2. Viertel blieb das Spiel lange ausgeglichen und die nur zu neunt angereisten Gäste zeigten eine starke Teamleistung. Page beendete die erste Halbzeit mit 20 eigenen Punkten. Auf der anderen Seite übernahm Jelovcic das Kommando. Egal ob er selbst punktete oder seine Mitspieler in Szene setzte, er war immer mittendrin. Trotzdem gelang es den Rostockern, sich kurz vor der Viertelpause ein wenig abzusetzen und durch einen Buzzer Beater Dreier von Page mit 44:51 in die Kabinen zu verschwinden.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel deutlich intensiver und vor allem in der Defensive wurde mehr zugepackt. In der 26. Minute verkürzten die temps Shooters auf 51:54 und die Zuschauer wurden ebenfalls deutlich agiler und lauter. Ihr Team machte es sich aber selbst schwer, denn es verlor in der Folgezeit zu oft den Ball. Ein Dunking von Robin Kniss und ein Freiwurf von Jelovcic stellten den 63:72 Stand nach dem 3. Viertel her.

Die Rostocker behielten zunächst die Ruhe, bevor ein And-One von Elias Marei einen 9:0 Lauf einleitete und die temps Shooters das Spiel zum 78:76 drehten. Der junge Rostocker Matthes Tilsen verfehlte zwei Freiwürfe und der Ball landete bei noch 10 Sekunden Restspielzeit bei Jelovcic, der direkt gefoult wurde und seine Freiwürfe sicher zum 90:87 verwandelte. Ein Foul der temps Shooters an Page hatte erneut zwei Freiwürfe zur Folge, wovon der erste verwandelt wurde, der zweite daneben ging und der Rebound direkt wieder bei ihm landete und er dadurch den umjubelten 90:90 Ausgleich erzielte, wodurch es in die Verlängerung ging.

Die ersten vier temps Shooters Punkte erzielte in der Verlängerung Center Max Brackmann und die Führung wechselte auch hier ständig. 30 Sekunden vor dem Ende verwarfen die Rostocker einen guten Wurf. Jelovcic schnappte sich den Ball und zog beherzt zum Korb und konnte dort nur mit Foul gestoppt werden. Ein Freiwurf passte und die Gäste hatten beim Stand von 99:98 den letzten Angriff. Der Einwurf wurde sehr schwer gemacht, dort sprang allerdings Licina dazwischen und schnappte sich den Ball. Wenige Sekunden später kam der Abpfiff.

Löwen reagieren auf Ausfälle – Kelvin Okundaye verstärkt das Rudel

Die Verantwortlichen der Hertener Löwen haben auf die aktuelle Personalsituation reagiert und kurz vor Ende der Wechselfrist noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Mit Kelvin Okundaye verstärkt ein erfahrener Spieler das Team und soll dabei helfen, die durch zahlreiche Verletzungen entstandenen Lücken zumindest teilweise zu schließen.

Der 32-jährige Combo-Guard war zuletzt in der 1. luxemburgischen Liga für die Musel Pikes aktiv und erzielte dort im Schnitt 10,6 Punkte, sowie 2,0 Rebounds und 1,5 Assists. Im Verlauf seiner Karriere war er zunächst bei verschiedenen ProB- und ProA-Klubs in kleineren Rollen aktiv, bevor er sich bei Auslandsstationen in der Schweiz, Belgien und Luxemburg zu einem verlässlichen Scorer entwickelte.

Trainer Robin Singh freut sich über seinen Neuzugang: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es uns gelungen ist, so kurzfristig auf die Situation reagieren und einen Spieler verpflichten zu können. Durch die Verletzungen von Manuel Bojang und Bryant Allen haben wir für einen längeren Zeitraum sowohl Qualität als auch Tiefe auf dieser Position verloren. Wir trauen ihm zu, dass er einen Teil der entstandenen Scoring Lücke schließen kann.“

Dass dieser Plan aufgehen kann, hat bereits die Partie am vergangenen Wochenende beim wichtigen 87:65-Erfolg gegen Rhöndorf gezeigt. Bei seinem Debüt hat Kelvin starke 15 Punkte und 4 Rebounds für die Löwen aufgelegt.

Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf 87:65

Einmal mehr in dieser Saison kassiert Rhöndorf eine bittere Niederlage. Mit 87:65 (47:31) gehen die Dragons am Freitagabend gegen die Löwen unter. Der Sieg geht für Herten auch in der Höhe völlig in Ordnung. Das Team um Coach Max Becker ließ an beiden Enden des Spielfeldes die notwendige Konstanz vermissen. Dadurch wird die Tabellensituation für die Rheinländer langsam aber sicher kitzelig.

Rhöndorf war die ersten fünf Minuten in der Defensive hellwach, machte den Löwen das Leben schwer und führte mit 9:12. Herten fand keinen Rhythmus, was sich mit der Einwechslung ihres Neuzugangs Kelvin Okundaye änderte. Der 32-Jährige wechselte vom Luxemburgischen Erstligisten Musel Pikes ins Ruhrgebiet. Der Shooting Guard initiierte einen 10:0 Lauf zur 19:12-Führung. Die letzten 120 Sekunden des Viertels konnte Rhöndorf den Rückstand verkürzen (23:18).

Im zweiten Spielabschnitt bestimmten die Hausherren das Geschehen. Herten zog sein Set-Play routiniert auf und nutzte seine Chancen konsequent. Rhöndorf reagierte beeindruckt, traf minutenlang so gut wie nichts mehr und ließ es zudem an Intensität vermissen. Jedenfalls bekamen die Rheinländer in der Defensive nur selten Zugriff. Bemerkenswert, bis zur Pause konnten die Dragons keinen einzigen Offensiv-Abpraller sichern.

Im dritten Viertel manifestierten sich die Machverhältnisse auf dem Parkett weiter. Welche Defensive die Dragons auch probierten, Herten hatte die passende Antwort parat. Offensiv wirkte Rhöndorf phasenweise wenig organisiert und schloss öfters hektisch aus der Distanz ab. So hatten die Löwen keine größeren Probleme den Vorsprung in der 24. Minute erst auf 20 Punkte und zum Ende des Viertels sogar auf 30 Punkte (70:40) auszubauen.

Die Begegnung war also frühzeitig entschieden und plätscherte im Schlussviertel über weite Strecken einfach dahin. Rhöndorf fühlte sich dann aber noch einmal bei der Ehre gepackt, verteidigte wie in den ersten Minuten mit hoher Intensität und konnte zumindest die letzten zehn Minuten knapp für ich entscheiden (17:21).

 

24.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU 65:90

Vechtas Farmteam in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat am Samstagabend gegen den Tabellenzweiten LOK BERNAU keine Chance gehabt. Vor 408 Zuschauern im RASTA Dome unterlagen die jungen RASTAner mit 65:90 (39:75), waren dabei vor allem im 1. Viertel chancenlos.

Gerade einmal 143 Sekunden waren gespielt, da musste Harm-Ubbo Horst seinen Spielern schon mit einer Auszeit zur Hilfe eilen. Nach drei eigenen Ballverlusten und drei Bernauer Dreiern stand es 2:13 (3. Minute). In den folgenden Minuten konnte RASTA II die Partie schon offener gestalten, ein Dreier von Ivan Volf stellte auf 13:22 (6.). Danach aber schaltete die LOK wieder einen Gang höher und machte im 1. Viertel noch weitere 15 Punkte zur 37:17-Pausenführung.

Mit einem Dreier zum 44:19 (13.) besorgte Akim-Jamal Jonah den Gästen eine 25-Punkte-Führung. Und nachdem Jonah per Alley-Oop-Dunking das 46:22 gemacht hatte, rief Horst sein Team erneut an die Bande. LOKs Machtdemonstration hatte damit erst einmal ein Ende gefunden, die Mannschaft von Head Coach Dan Oppland konnte nicht noch weiter davonziehen. RASTA II wehrte sich nun besser, kam in letzter Sekunde vor der großen Pause durch Roy Krupnikas zum 39:57.

Zwei Dreier von Volf und Kruthaup bedeuteten das 45:59 (22.), RASTA II kam gut in die 2. Halbzeit. Das Horst-Team ließ in einer Phase von gut drei Minuten nur zwei Freiwürfe Bernaus zu, blieb aber selbst fast vier Minuten ohne Treffer. Heran an den Tabellenzweiten kamen die Vechtaer so natürlich nicht, obwohl die im 3. Viertel nur vier ihrer 15 Würfe trafen. RASTA II ließ in diesem Abschnitt nur 14 Punkte zu, gewann nach dem zweiten (22:20) auch das 3. Viertel (15:14).

LOK BERNAU wusste die jungen Vechtaer gleich zu Beginn des Schlussabschnittes wieder in ihre Schranken zu weisen. Der Tabellenzweite legte einen 11:0-Lauf zum 82:56 (34.) aufs Parkett des RASTA Domes und wurden damit seinem Anspruch mehr als gerecht. Die letzten sieben Minuten plätscherten mehr oder weniger so dahin, RASTA II geriet nicht weiter in Rückstand.

 

24.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. BSW Sixers 70:69

Mit einer der bittersten Niederlagen der Saison, aus Sicht der Gäste, kehrten die BSW Sixers aus der OSPA-Arena zurück. Bei der Rostock Seawolves Academy unterlagen die Sixers am Samstagabend um 18:30 Uhr denkbar knapp mit 69:70 – entschieden durch einen Dreipunktewurf mit der Schlusssirene.

Die Partie begann intensiv, aber offensiv zunächst zäh. Die Sixers erwischten den besseren Start und erzielten bereits nach 14 Sekunden die ersten Punkte der Begegnung. Danach übernahmen jedoch die Gastgeber das Kommando und setzten sich mit einem 7:0-Lauf ab. Jarne Jürgens stoppte diesen Lauf mit einem wichtigen Dreier. In der zweiten Hälfte des ersten Viertels arbeiteten sich die Sixers wieder heran und glichen durch RJ Holmes mit der Viertelsirene zum 12:12 aus.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe. Die Rostocker taten sich in der ersten Hälfte des Abschnitts schwer, was die Sixers nutzten, um sich bis auf 25:19 abzusetzen. In der Folge kamen die Hausherren jedoch besser ins Spiel und drehten die Partie. Kurz vor der Pause brachte Bruno Loll die Seawolves Academy per Korbleger mit 31:29 in Führung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. Rostock baute seinen Vorsprung in der ersten Hälfte des dritten Viertels auf bis zu neun Punkte aus. Doch die Sixers bewiesen Moral und kämpften sich erneut zurück. In den Schlusssekunden des Viertels verkürzten sie Schritt für Schritt, ehe Felix Zacharias mit einem Dreier exakt mit der Viertelsirene die 49:48-Führung für die Sixers erzielte.

Im Schlussviertel schien das Spiel dann endgültig zugunsten der Gäste zu kippen. Mitte des letzten Abschnitts lagen die Sixers mit 66:53 vorne und hatten sich einen 13-Punkte-Vorsprung erarbeitet. Doch die Rostocker steckten nicht auf. Ein Foul von Ilias Amin brachte beim Stand von 66:65 neue Spannung in die Partie. 17 Sekunden vor Schluss führten die Sixers mit 69:67. Im letzten Angriff fand der Ball schließlich Bruno Loll, der in Bedrängnis einen schweren Dreier mit der Schlusssirene verwandelte und den Rostockern den 70:69-Heimsieg bescherte.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:95 

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB für eine große Überraschung gesorgt. Beim Tabellenführer ETB Miners, der zuvor acht der letzten neun Spiele gewonnen hatte, siegte das Team von Coach Artur Gacaev mit 95:74. Damit kletterten die Baskets Juniors vorerst auf den sechsten Tabellenplatz.

Die Begegnung hatte zerfahren begonnen, nach vier Minuten standen kombiniert erst acht Punkte auf dem Scoreboard. Die Baskets Juniors setzten sich nach fünf Punkten in Serie durch Boger erstmals leicht ab. Ein 15:1-Lauf, an dem Schroeder mit zwei Dreiern entscheidend beteiligt war, stellte die Weichen für die Gäste, die 32:16 in Führung gingen. Mehrfach fanden die Baskets Juniors auch Colin Schroeder für den Alley oop-Dunk. Nach 20 Minuten stand es 44:33.

Den besseren Start ins dritte Viertel hatten die Gastgeber, die Baskets Juniors jedoch die Antworten. Nach einem Dreier von Boger stand es 51:38. Simon Kohlhoff hatte auf den nächsten Run die perfekte Reaktion, verwandelte aus der Distanz. Eine Szene, die sich wiederholen sollte: Mehrfach beantworteten die Gäste Comeback-Versuche der Miners mit Treffern aus der Distanz und ließen die Gastgeber nicht mehr zurück ins Spiel.

Die Gäste hielten die Essener, die ohne ihren Topscorer Quashawn Lane antreten mussten, bei nur 34 Prozent Wurfquote, erzwangen 20 Ballverluste. Während die Wurfquoten der Gäste ebenfalls niedrig blieben, sprachen 21 Assists für das teamorientierte Spiel der Baskets Juniors.

„Wir haben die Leistung aus dem letzten Spiel mitgenommen und waren alle für das Spiel bereit. 40 Minuten haben wir als Team agiert, haben den Ball bewegt, stark in der Defensive gearbeitet und waren konzentriert. In den Momenten, als Essen wieder an zehn Punkten Rückstand gekratzt hat, haben unsere Youngster wichtige Dreier getroffen. Wir haben immer eine Antwort gefunden“, so Baskets Juniors Coach Artur Gacaev.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 75:67

Mit einem Sieg im Rücken reisten die Neustädter am Samstag zu den seit vier Spielen sieglosen Baskets Schwelm. Laut der Tabelle versprach es ein Topspiel zu werden, doch auf dem Feld war es über die gesamte Spielzeit ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber konnten, wie auch die temps Shooters, auf den gesamten Kader zurückgreifen, wobei die Neustädter durch die anhaltende Grippewelle nur ein gemeinsames Training unter der Woche absolvieren konnten.

Insgesamt war die Startphase beider Teams sehr ansehnlich und es wurde schneller Basketball gespielt, sodass es nach vier Minuten 12:12 stand. In das Spiel der Gäste schlichen sich allerdings nach und nach mehr Fehler ein und die Ballverluste gaben den Schwelmern immer wieder einfache Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen. Topscorer Matej Jelovcic konnte in der letzten Sekunde des 1. Viertels einen Dreier zum 27:23 Pausenstand erzielen und so den Rückstand verkürzen.

Im 2. Viertel blieb das Spiel ausgeglichen und beide Teams schenkten sich nichts. Mitte des Viertels konnten die Neustädter nach einem erneuten Dreier von Jelovcic die 31:32 Führung übernehmen, doch die eigene gute Phase nicht ausnutzen, um den Vorsprung auszubauen. So waren es wieder die Baskets, die sich die Führung zurückholten und mit einem 43:38 Vorsprung in die Halbzeit verschwanden.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Neustädter das Spiel schnell wieder ausgleichen und der Vorsprung wechselte von Minute zu Minute. Mit 14:19 konnten die temps Shooters das Viertel letztendlich für sich entscheiden und verkürzten damit den Rückstand vor den letzten zehn Spielminuten auf 58:57.

Den Spielern der Gäste merkte man mit zunehmender Spieldauer die schwindenden Kräfte durch die Grippewelle im Team an. Bis zur 34. Minute gelang es, das Spiel beim Stand von 66:64 offen zu halten. Im Anschluss folgten Ballverluste und vergebene Wurfchancen, sodass fünf Minuten lang kein einziger Punkt gelang und das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Am Ende gewinnen die EN BASKETS Schwelm mit 75:67 und beenden die kleine Serie von vier Niederlagen am Stück.

 

24.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers 56:59

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr Heimspiel gegen die TKS 49ers mit 56:59 verloren. In einer Partie, die von Fehlwürfen, Foulproblemen und wenig Offensivrhythmus geprägt war, verpasste das Team von Headcoach Toni Prostran den erhofften Befreiungsschlag im Tabellenkeller der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Dabei starteten die Kangaroos stark in die Begegnung. Nach einem konzentrierten Auftakt stand es schnell 8:0, ehe die Gäste aus Stahnsdorf nach über drei Minuten erstmals punkten konnten. Iserlohn verteidigte engagiert und ging mit einer 18:10-Führung in die erste Viertelpause. Doch das anfängliche Selbstvertrauen schwand im zweiten Abschnitt. Stahnsdorf fand besser ins Spiel. Lediglich 13 Punkte gelangen den Gastgebern im zweiten Viertel, zur Halbzeit stand es 31:27.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zäh. Beide Teams hatten große Mühe, aus dem Spiel heraus zu punkten, und so entwickelte sich ein physisches, aber wenig hochklassiges Duell. Die Kangaroos taten sich vor allem von außen schwer – nur vier ihrer 32 Dreierversuche fanden ihr Ziel. Unter den Körben überzeugte einmal mehr Tyson Leitao, der mit 12 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double auflegte, aber knapp zwei Minuten vor Schluss mit seinem fünften Foul ausschied.

Die Schlussphase brachte schließlich die Entscheidung: Nach einem Dreier von Luca Michels führten die Kangaroos kurzzeitig mit 54:53, doch Stahnsdorf antwortete nervenstark von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Am Ende blieb den Iserlohnern nur der Blick auf die Anzeigetafel – 56:59, ein Ergebnis, das sonst an eine Halbzeit erinnert.

Iserlohn Headcoach Toni Prostran machte nach dem Spiel deutlich, wie schwierig die aktuelle Situation ist: „Es ist sehr schwer zu spielen, wenn unser erster Point Guard fehlt und wir zusätzlich immer mindestens einen weiteren wichtigen Spieler vermissen. Heute kam hinzu, dass wir viele offene Dreier nicht getroffen haben. Das ist frustrierend, weil die Jungs kämpfen und alles geben. Uns fehlt aktuell aber der Spieler, der uns in solchen Momenten den Sieg nach Hause bringt.“

 

25.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 83:96

Noch gut acht Minuten waren im letzten Viertel zu spielen, da drohte die Hallendecke im Sportzentrum am Lehmwohld abzuheben. Soeben hatte Kapitän Lucien Schmikale für die Itzehoe Eagles nach hohem Rückstand per Dreier zum 72:72 ausgeglichen. Doch das bessere Ende hatten die Gäste für sich: Der SC Rist Wedel gewann am Klinikum-Itzehoe-Spieltag das Nordderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit 96:83.

Die Eagles gingen mit personellen Sorgen in die Partie: Sydnee Bijlsma und Toni Nickel verletzt, Trey McBride und Chris Herget unter der Woche krank, Jonathan Elzie angeschlagen. Trotzdem gelang ein guter Start mit vier Punkten durch Tobias Möller, der sich ein Extralob von Coach Timo Völkerink verdiente. Der Center habe viel Verantwortung übernommen und mit 26 Punkten sein bisher bestes Spiel im Eagles-Trikot gezeigt mit einer vorne wie hinten sehr überzeugenden Leistung.

„Überragend“ allerdings nannte Völkerink die Trefferquote der Wedeler. Im ersten Viertel warfen sie fast nichts daneben. Zur Halbzeit waren es 12 von 20 Dreiern, enorm starke 60 Prozent verwandelt gegen die Itzehoer. Mit ihrer Trefferquote hätten die Gäste ein Stück weit überrascht, stellte Völkerink fest. Beim Gang in die Kabine stand es 44:58, und ein Eagle trug dabei einen Kopfverband: Schmikale hatte sich eine blutende Wunde an der Stirn zugezogen.

Nach dem Wechsel war die Verteidigung der Gastgeber wirkungsvoller, der Gegner traf eine Weile nicht mehr. Dennoch kam Wedel immer wieder zum Korb, lange blieb der Vorsprung bei zehn Punkten, erst kurz vor dem Viertelende gelangen die Eagles in den einstelligen Bereich. Finn Fleute traf noch zum 64:70 und heizte danach das Publikum in der ausverkauften Halle weiter an.

Schmikales zweiter Dreier im letzten Viertel brachte den umjubelten Ausgleich. Wie das Spiel wohl gelaufen wäre, wenn sein nächster Distanzwurf zur Führung gesessen hätte? Aber er ging knapp daneben, die Wedeler ließen sich nicht beirren und fanden ihre Treffsicherheit von außen wieder. Der Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und er war verdient, so Völkerink. Phasenweise habe seine Mannschaft nicht diszipliniert und strukturiert genug agiert.

 

Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

23.01.2026 20:00 Uhr Hertener Löwen vs. Dragons Rhöndorf

Bereits am kommenden Freitag, dem 23. Januar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 20:00 Uhr empfängt das Löwenrudel die Dragons Rhöndorf in der Rosa-Parks-Schule.

Das Hinspiel entwickelte sich zu einem hektischen und offensiv geprägten Duell, das die Löwen am Ende knapp mit 82:87 für sich entscheiden konnten. Auch diesmal ist mit einem intensiven und umkämpften Spiel zu rechnen.

Die Löwen gehen weiterhin von einem starken fünften Tabellenplatz in die Partie. Die Tabelle der ProB Nord bleibt jedoch eng, sodass jeder Spieltag direkte Auswirkungen auf die Platzierung haben kann. Die Gäste aus Rhöndorf rangieren aktuell mit zwei Siegen weniger auf Platz elf, sind damit aber weiterhin Teil des dicht gedrängten Mittelfelds.

Sportlich treffen derweil zwei Teams mit klar unterschiedlichen Profilen aufeinander. Mit den Löwen trifft eines der defensivstärksten Teams der Liga auf eine Mannschaft, die zu den Teams mit den meisten zugelassenen Punkten zählt. Zudem gehören die Löwen zu den Mannschaften mit den wenigsten Turnovern und den wenigsten Fouls, während die Dragons in dieser Kategorie ligaweit zu den auffälligeren Teams zählen.

Die Dragons Rhöndorf sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn und setzen seit Jahren konsequent auf junge Talente und Nachwuchsförderung. Point Guard Jorge Mejias Sanchez führt das Team mit 16 Punkten pro Spiel an. Kenan Reinhart kommt als Shooting Guard auf 13 Punkte, während Small Forward Juhwan Harris-Dyson mit 15 Punkten und 7 Rebounds ein vielseitiger Leistungsträger ist. Besondere Vorsicht gilt dabei Harris-Dysons schnellen Händen, kein Spieler der Liga sammelt mehr Steals.

 

24.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. LOK BERNAU

Mit dem Zweitplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord kommt am Samstag der mit Abstand bestbesuchte Klub der Liga in den RASTA Dome. Die Brandenburger begrüßen im Schnitt pro Spiel 1.600 Fans in der knapp zwei Jahre alten Sparkassen-Arena.

Am Samstag gewann das Team von Head Coach Dan Oppland zum zweiten Mal gegen die Itzehoe Eagles und eroberte so Platz 2 von den punktgleichen Schleswig-Holsteinern. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen – und sechs von acht Auswärtsspielen. RASTA II ging aus den letzten sieben Spielen dreimal als Sieger hervor, wobei drei der vier Niederlagen mit sechs oder weniger Punkten Differenz zustande kamen.

In der Hinrunde, am 1. Spieltag, hatten sich die Teams bereits gegenübergestanden. RASTA II holte einen 22-Punkte-Rückstand (17. Minute) fast vollständig auf (71:72, 34). Doch zum Ende kassierten die Gäste einen 0:13-Lauf zur 74:89-Niederlage. Fynn Lastring war damals ein Double-Double (17 Punkte und elf Rebounds) gelungen.

Angeführt werden die Brandenburger von Spielmacher Guy Artmann Nahmias mit dessen 14.2 Punkten. Weitere Leistungsträger sind 2.10-Meter-Center Akim-Jamal Noah mit 11.3 Punkten und 7.2 Rebounds sowie auf Shooting Guard Anthony Watkins der auf 13.1 Punkte und 2.7 Assists kommt.

„LOK ist ein Team mit einer Mischung aus schon erfahrenen Profis und Berliner Talenten. Für uns ist dieses Spiel eine ganz tolle Herausforderung, weil jeder einzelne von uns eine große Aufgabe vor sich hat. Sich auf hohem Niveau zu messen, ist immer der beste Weg, um Dinge zu lernen, so besser zu werden und eine positive Entwicklung hinzulegen“, so Headcoach Harm-Ubbo Horst.

 

24.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. BSW Sixers

Am Samstagabend um 18:30 Uhr steht für die BSW Sixers ein richtungsweisendes Auswärtsspiel auf dem Programm. In der OSPA-Arena in Rostock treffen die Sandersdorfer auf die Rostock Seawolves Academy – ein direktes Duell zweier Tabellennachbarn mit großer Bedeutung im Kampf um die Play-off-Plätze der ProB.

Beide Teams weisen nach 17 Spieltagen eine identische Bilanz von acht Siegen auf und liegen punktgleich mit zwei weiteren Mannschaften auf den Tabellenplätzen sechs bis neun. Entsprechend eng ist das Rennen, und jeder Erfolg kann in dieser Phase der Saison entscheidend sein.

Das Hinspiel vor gut drei Monaten ging klar an die BSW Sixers. Beim 100:68-Heimsieg zeigten die Sixers eine ihrer stärksten Saisonleistungen und dominierten die Partie über weite Strecken. Doch diese Erinnerung zählt am Samstag nichts mehr: In Rostock beginnt alles bei null, und die Sixers müssen sich erneut beweisen – gegen einen direkten Konkurrenten und in fremder Halle.

Die Seawolves Academy gilt als heimstarkes, intensives Team, das besonders über Tempo und Aggressivität kommt. Entsprechend gefordert werden die Sixers sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv ihre Qualität konsequent auf das Parkett zu bringen. Für die BSW Sixers ist klar: Wer den Traum von den Play-offs weiterleben will, muss in Rostock bestehen.

 

24.01.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nach einer erfolgreichen Serie von drei Auswärtsspielen in Folge kehren die ETB Miners Essen am kommenden Samstag, den 24.01.2026, zurück in die Sporthalle „Am Hallo“. Am 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der Tabellenführer die Baskets Juniors TSG Westerstede.

Die ETB Miners führen das Klassement der ProB Nord weiterhin souverän mit einer Bilanz von 15 Siegen und 2 Niederlagen (30 Punkte) an. Dass die Tabellenführung so deutlich ausfällt, verdanken die Essener vor allem ihrer makellosen Auswärtsform – zuletzt unterstrichen durch einen deutlichen 107:78-Erfolg bei den Dragons Rhöndorf. Vor heimischer Kulisse mussten die Miners in dieser Saison jedoch bereits zwei Niederlagen hinnehmen.

Die Baskets Juniors TSG Westerstede belegen aktuell mit 16 Punkten den 7. Tabellenplatz (Bilanz 8:8). Dass dieser Platz die tatsächliche Stärke nur bedingt widerspiegelt, zeigt die Statistik: Westerstede hat ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz und reist mit dem Schwung eines 100:79-Sieges gegen Schwelm an. Als Farmteam der EWE Baskets Oldenburg hängen ihre Auftritte stark von der personellen Verfügbarkeit ihrer Doppellizenzspieler ab.

Die Gäste verfügen über eine außergewöhnliche individuelle Qualität, die sich auf vier Hauptakteure konzentriert: Der US-Amerikaner Jon’il Fugett ist aktuell der Topscorer der Liga. Der physisch starke Importspieler Beni Fungula sorgt für enorme Präsenz unter den Körben. Der Doppellizenzspieler Colin Schröder steuert knapp 12 Punkte pro Partie bei und bringt Erstliga-Erfahrung mit. Mit Alan Boger haben sie außerdem einen erfahrenen und zugleich gefährlichen Distanzschützen in ihren Reihen.

Tabellarisch trennen beide Teams zwar sieben Plätze, doch leistungsmäßig begegnen sie sich auf Augenhöhe. Während Essen mit 1.482 erzielten Punkten die gefährlichste Offensive stellt, agiert Westerstede als eines der stärksten Fastbreak-Teams der Liga und ist defensiv besonders bei den Steals brandgefährlich. Das Hinspiel im November konnten die Miners erst in der Schlussphase knapp mit 84:78 für sich entscheiden.

 

24.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag, den 24.01.2026 um 19:30 Uhr kommt mit den TSV Neustadt temps Shooters eine ganz interessante Mannschaft in die Schwelm ArENa.

Zur letzten Saison aufgestiegen, trotz teuren Kaders direkt wieder sportlich abgestiegen. Doch aufgrund der Wildcards in der ProA konnte sich das Team aus Niedersachsen über eine erneute Teilnahme in der ProB freuen. Der Kader wurde noch einmal verstärkt und das Team von Coach Allen Ray Smith startete direkt super stark mit sieben Siegen in Folge. Was danach folgte, war schon sehr selten.

Es gab acht Niederlagen in Folge. Unter anderem auch gegen die Schwelmer Mitte Dezember mit 70:81. Erst am letzten Wochenende gab es den ersehnten Sieg gegen RASTA Vechta II mit 91:87. Das Hinspiel war auch recht kurios. In der ersten Halbzeit kamen Blau-Gelben gar nicht in Tritt. Doch dann kam eine der spektakulärsten Wende der Saison. Ein sensationeller 25:0-Lauf der EN Baskets drehte das Spiel und sie konnten sich den Sieg in Neustadt holen.

Dass Neustadt eine viel höhere Qualität hat als die aktuelle Platzierung, zeigt ihr Kader. Einige Spieler mit ProA-Erfahrung und gute ProB-Spieler stellen das Gerüst des Teams. Top-Scorer ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovcic mit knapp 22 Punkten, gefolgt von Aime Olma mit 13 und Emil Lock mit 12.

Head-Coach Falk Möller: „Neustadt hat zwar zuletzt einige Spiele verloren, jedoch meistens sehr knapp. Mit der Rückkehr von Jelovcic haben sie noch einmal an Qualität dazubekommen. Wir wollen über gute Verteidigung versuchen, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

24.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. TKS 49ers

Am Samstag zieht es die 49ers um 19:30 nach Iserlohn gegen den Tabellennachbarn. Iserlohn steht mit 5 Siegen vor den 49ers in der Tabelle, mit einem Sieg könnten die 49ers gleichziehen. Wenn man mit mehr als 6 Punkten siegt, dann gewinnen die 49ers den direkten Vergleich und würden so endlich aus den Abstiegsrängen herauskommen.

Nach dem Sieg am letzten Wochenende gegen die 5.platzierten Hertener Löwen wollen die 49ers den Schwung mitnehmen. Eine deutlich aggressivere Verteidigung, wie sie sich Coach Tomic schon von Anfang der Saison erhofft hätte, soll auch gegen Iserlohn den gewünschten Erfolg bringen.

Für die Defense wird der stärkste Center der Liga, Tyson Leitao, ein zentraler Fokus sein müssen. Vor allem im Rebounding, was die letzten Spiele eine Schwachstelle der 49ers war, ist Leitao stark mit 10,5 Rebounds pro Spiel und davon 4,5 offensive Rebounds. Ebenso gefährlich ist Luca Michels, welcher der 2.beste 3er Schütze mit mehr als 2 Treffern pro Spiel ist. Die Kombination aus der Präsenz unterm Korb und der Schützen Qualität der Iserlohner wird die Defense fordern.

Die 49ers Offensive findet sich immer mehr, eine gewisse Ruhe und Erfahrung hat sich trotz des jungen Kaders entwickelt, was die Ballverluste in Grenzen halten lässt. Mit simplen offensiven Spielzügen fokussieren sie sich auf die verschiedenen Optionen, welche sich ergeben und spielen von dort aus weiter. Was sich auch an den immer häufiger werdenden Bewegungen zum Korb abseits des Balles bemerkbar macht.

In ihrem letzten Spiel unterlagen die Gastgeber knapp gegen die Sixers in einem Spiel mit sehr geringer Punktzahl 60:59. In der ersten Minute haben sie ihren amerikanischen Point Guard Glynn Hubbard III mit einer Verletzung über dem Auge verloren, für die er ins Krankenhaus musste. Ebenso verletzt ist Kevin Strangmeyer, welcher gegen die Sixers nicht angetreten ist. So werden die Iserlohner wahrscheinlich geschwächt antreten.

 

25.01.2026 17:00 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Wie im Herbst 2025 in die neue Saison, so startete der SC Rist Wedel auch in das Jahr 2026 mit zwei Niederlagen. Das am vergangenen Sonnabend bezogene 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy sei „einerseits absolut unnötig, andererseits aber eben auch verdient“ gewesen, wie Rist-Trainer Hamed Attarbashi feststellte. Nun folgt am Sonntag, 25. Januar, das Derby bei den Itzehoe Eagles.

Gar nicht so sehr wegen der Derby-Brisanz, sondern aufgrund der Tabellensituation sah sich Attarbashi veranlasst, vorab Alarm zu schlagen. „Wir müssen jetzt wirklich aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen“, sagte der 49-Jährige angesichts der Tatsache, dass sein Team nur noch vier Punkte Vorsprung hat auf den RSV Eintracht Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf, der als Vorletzter den ersten Abstiegsplatz belegt.

Achtsamkeit ist also angesagt, aber keinesfalls Panik. Denn: Als Tabellen-Zehnter liegen die Wedeler mit 14 Punkten auch nur zwei Zähler hinter den vier Teams, die die Plätze sechs bis neun innehaben. Und sie haben noch die Nachholpartie gegen den TSV Neustadt Temps Shooters in der Hinterhand.

Gegen den Lokalrivalen aus dem Nachbarkreis Steinburg geht es auch darum, Wiedergutmachung zu betreiben. Denn in der vergangenen Saison hatten die Rister beide Derbys verloren, und am 3. Oktober 2025 gab es mit einem 77:85 (41:41) im ersten Saison-Heimspiel die dritte Niederlage in Folge gegen die „Adler“. Das sei „vor allem für unsere Fans ärgerlich gewesen“, weiß Attarbashi.

Welche Doppellizenzspieler den Wedelern im Auftritt an der Stör zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Mittwochabend in der Euro League gegen Reyer Venezia Mestre mit einem 95:87 (54:44) seinen ersten Saisonsieg auf internationalem Parkett feierte, war Jared Grey 16 Minuten dabei (zwei Punkte).

 

Nachberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos 60:59

Die Iserlohn Kangaroos haben am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eine der bittersten Niederlagen der Saison hinnehmen müssen. Beim Auswärtsspiel bei den BSW Sixers unterlag das Waldstadt-Team nach dramatischen Schlussminuten mit 60:59.

Die Kangaroos starteten furios in die Partie und setzten früh offensive Akzente von außen. Christopher Schultz und Daniel Zacek trafen jeweils aus der Distanz und Iserlohn erzielte die ersten acht Punkte der Begegnung. Früh überschattet wurde der starke Auftakt jedoch durch die Verletzung von Glynn „Trey“ Hubbard III, der mit einer Verletzung über dem Auge ausschied. Dennoch behaupteten die Gäste nach dem ersten Viertel eine 18:14-Führung.

Auch im zweiten Abschnitt bestimmten die Kangaroos das Geschehen. Jordan Iloanya eröffnete erneut mit einem Dreier, defensiv zwang Iserlohn die Sixers immer wieder zu Würfen aus ungünstigen Positionen. Die sehr strenge Linie der Schiedsrichter auf beiden Seiten ließ jedoch kaum Spielfluss zu und stellte insbesondere die intensive Verteidigung der Kangaroos immer wieder vor Probleme. Zur Pause führte Iserlohn dennoch verdient mit 28:34.

Nach dem Seitenwechsel kam das Team von Headcoach Toni Prostran hochkonzentriert aus der Kabine. Kapitän Ruben Dahmen traf direkt von außen, wenig später wuchs der Vorsprung auf 15 Punkte an. Beim Stand von 28:43 sah sich Sandersdorf zu einer frühen Auszeit gezwungen. Mit einer aggressiven, gut organisierten Defense ließen die Kangaroos nur sieben Punkte im dritten Viertel zu und gingen mit einer komfortablen 47:35-Führung in den Schlussabschnitt.

Im vierten Viertel machte sich die enge Linie der Unparteiischen dann zunehmend bemerkbar. Center Tyson Leitao musste früh mit seinem fünften persönlichen Foul vom Feld, kurz vor Schluss traf es auch Sadiq Ajagbe. Sandersdorf kam Punkt für Punkt heran und glich 3:45 Minuten vor dem Ende aus. Nach der letzten Auszeit trafen die Sixers bei noch 2,4 Sekunden Restspielzeit zum entscheidenden 60:59.

 

17.01.2026 18:30 Uhr // TKS 49ers vs. Hertener Löwen 78:64

Die Hertener Löwen mussten sich am Samstagabend bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf mit 78:64 geschlagen geben. In einem lange Zeit engen Auswärtsspiel machte sich im letzten Viertel die stark dezimierte Rotation der Löwen bemerkbar. Trotz großem Kampf und engagierter Leistung konnte das Team von Headcoach Robin Singh die Niederlage am Ende nicht verhindern.

Die Gäste erwischten den besseren Start. Mit aggressiver Defense erzwangen die Löwen direkt zu Beginn zwei Ballgewinne und führten nach zwei Minuten schnell mit 0:6. In der Folge wurde das Spiel etwas zerfahrener, Stahnsdorf fand besser in die Partie und verkürzte nach fünf Minuten auf 6:9. Kurz vor Ende des ersten Viertels setzte sich Herten dann erneut ab (11:19), doch mit der Schlusssirene verkürzten die Gastgeber noch auf 13:19.

Im zweiten Viertel kamen die 49ers deutlich besser ins Spiel. Nach drei Minuten betrug der Rückstand nur noch zwei Punkte (19:21), wenig später übernahm Stahnsdorf erstmals die Führung. Nach fünfeinhalb Minuten erspielten sich die Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung von vier Punkten (27:23). Ein Buzzer-Beater von Center Leonard Hampl sorgte für den 34:34-Halbzeitstand.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie ausgeglichen. Herten konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, doch Stahnsdorf hielt mit weiterhin aggressiver Defense dagegen. Nach fünf Minuten stand es 43:45. Insgesamt blieb das Spiel hart umkämpft, beide Teams verteidigten intensiv. In dieser Phase sammelten die Löwen jedoch viele Fouls, was Stahnsdorf zum Ende des Viertels nutzte, um den Vorsprung auf 53:48 auszubauen.

Im Schlussabschnitt erhöhten die TKS 49ers nochmals den Druck. Die Löwen taten sich nun zunehmend schwer, während Stahnsdorf wacher und präsenter wirkte. Nach zwei Minuten im vierten Viertel betrug der Rückstand erstmals neun Punkte (57:48). Mit einer Auszeit versuchten die Löwen entgegenzuwirken, doch die kleine Rotation kostete zunehmend Energie. Stahnsdorf baute den Vorsprung weiter aus und brachte den Sieg (78:64) souverän nach Hause.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners 78:107

Die Miners ließen den Dragons am Samstagabend keine Chance, am Ende stand eine deutliche 78:107-Schlappe (38:53) für Rhöndorf zubuche. Die Rheinländer mussten die Extraklasse von Essen neidlos anerkennen.

Rhöndorf hat den favorisierten Miners über weite Strecken des Spiels Paroli geboten. Allerdings gab’s auch immer wieder Phasen, in denen die Dragons den Gästen die Initiative komplett überließen. Dann zog Essen das Tempo unvermittelt an und bestrafte jeden Fehler gnadenlos. So erlebt nach einem guten Start der Hausherren (6:0), als Essen kurz aufdrehte und binnen vier Minuten eine 14:0-Serie startete. Das erste Viertel ging eindeutig an das Team aus der Ruhrpott-Metropole (16:23).

Dann hielten die Dragons wieder voll dagegen und gingen durch einen Dreier von Juhwan Harris-Dyson in der 14. Minute selbst wieder in Führung (31:30). Das Momentum kippte aber sofort abermals auf die Seite des Gegners. Ein 10:0-Lauf von Essen sorgte erneut für klare Verhältnisse (31:40). Und dann kam noch Essens Kaltschnäuzigkeit zum Tragen: Mychael Paulo findet Marc Friederici und der feuert einen Dreier mit der Pausensirene zum 43:58 durch die Reuse.

Nach dem Seitenwechsel hängten sich die Dragons nochmal voll rein und verkürzen den Rückstand auf 60:68 (28“). Doch wieder erlebten die Gastgeber ein Déjà-vu: Die Aufmerksamkeit von Rhöndorf ließ in den letzten zwei Minuten zu wünschen übrig, Essen schlug wieder eiskalt zu und machte die nächste 10:0-Serie zum 60:78.

Von diesem Schlag erholten sich die Dragons nicht mehr und hatten dem Ligaprimus im letzten Viertel nicht mehr viel entgegenzusetzen. Unter dem Strich traf Essen jenseits der Dreierlinie aber auch traumwandlerisch sicher (14/32=44%). Zudem entschieden sie den Rebound klar für sich (35:54).

 

17.01.2026 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles 87:81

Vor 1.873 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Bernau hat Lok Bernau einen wichtigen Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles eingefahren. In einem intensiven und umkämpften Spiel setzte sich Lok Bernau am Ende mit 87:81 durch.

Wie erwartet startete die Partie mit hohem Tempo. Beide Mannschaften suchten früh den Abschluss, niemand rechnete mit einem einfachen Spiel. Lok Bernau übernahm zunächst die Kontrolle und erspielte sich zwischenzeitlich eine Führung von rund zehn Punkten. Die Eagles blieben jedoch dran, erhöhten den Druck und verkürzten mehrfach. Zur ersten Viertelpause lag Lok mit 22:16 vorne.

Das Spiel entwickelte sich nun zu einem echten Schlagabtausch – schnell, intensiv und mit hoher Physis. Lok Bernau zeigte in dieser Phase große Geschlossenheit und arbeitete stark am Brett. Auffällig war die Entscheidung im Angriff: weniger Würfe von außen, stattdessen der konsequente Weg zum Korb. Diese Geduld zahlte sich aus, Bernau blieb stabil und nahm eine 41:37-Führung mit in die Halbzeit.

Zur Mitte des dritten Abschnitts übernahmen die Gäste kurzzeitig die Führung. Lok Bernau reagierte jedoch geschlossen, glich aus und setzte anschließend einen starken Lauf. Angetrieben vom Publikum erspielten sich die Bernauer einen Vorsprung von neun Punkten. Mit 24 erzielten Punkten war es das offensiv beste Viertel der Partie für Lok Bernau – 65:56 vor dem Schlussabschnitt.

Im letzten Viertel war die Spannung in der Sparkassen-Arena greifbar. Beide Teams standen unter hohem Druck, jeder Ballbesitz zählte. Lok Bernau spielte konzentriert, vermied unnötige Fehler und nutzte die zunehmende Nervosität der Eagles. Nach einer emotionalen Szene betrat der Cheftrainer der Eagles das Feld und wurde disqualifiziert. Die Eagles starteten noch einen letzten Versuch, das Spiel zu drehen, doch Lok Bernau blieb ruhig und brachte den 87:81-Heimsieg sicher über die Zeit.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 78:84

Es war eine Szene, die sinnbildlich für das Wurf-Pech des SC Rist Wedel stand. Als noch 40 Sekunden auf der Uhr waren, blieb der Ball bei einem Dreierwurf von Nelson Martin zwischen Korbumrandung und Brett hängen. Anstatt auf 81:83 heranzukommen, blieben die Wedeler weiter mit 78:83 im Hintertreffen. Am Ende verloren sie mit einem 78:84 (46:45) gegen die Rostock Seawolves Academy auch ihr zweites Spiel im Jahr 2026 in der 2. Bundesliga ProB.

Der erste Dreierwurf der Partie von Lincoln Rosebush landete direkt im Korb, was nach 38 Sekunden eine 3:2-Führung gegen die zweite Mannschaft des Bundesligisten Rostock Seawolves ergab. In der Folge häuften sich allerdings die Fehlwürfe. „Die Rostocker haben wirklich gut getroffen und auch viele schwierigen Würfe versenkt – dagegen haben wir viel zu viel verworfen“, stellte Rist-Coach Hamed Attarbashi fest.

Dass sie es können, zeigten die Wedeler im zweiten Viertel, in dem sie offensiv wie defensiv ihre beste Phase hatten. Waren die Rostocker im ersten Abschnitt noch zu 29 Punkten gekommen (Attarbashi: „Das war für unsere Verhältnisse wirklich viel, weil wir sonst oft eine gute Abwehr stellen.“), konnten die Wedeler die Ausbeute des Gegners mit einer konzentrierten Leistung im zweiten Durchgang fast halbieren (16). Der Lohn dafür war ein hauchzarter 46:45-Vorsprung zur Pause.

Auch zu Beginn des dritten Viertels lagen die Grün-Gelben knapp in Front, ehe nach einem 55:55 (25. Minute) wieder die Gäste die Führung übernahmen. Ein Unentschieden gibt es im Basketball nicht, aber wäre es dieses Mal vielleicht das gerechte Ergebnis gewesen? „Beide Teams waren weitestgehend auf Augenhöhe“, so Attarbashi.

Aus dem Spielrhythmus kamen durch die besagte Absage der Partie gegen Neustadt alle Rister Korbjäger. „Dass die Hallen gesperrt waren und vier Tage lang nicht trainieren konnten, hat uns natürlich nicht gut getan“, so Attarbashi, der hofft, seine Schützlinge nun „mit einer guten Trainingswoche“ auf das Derby bei den Itzehoe Eagles vorbereiten zu können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm 100:79

Die EN Baskets mussten beim starken Aufsteiger Baskets Juniors Oldenburg/Westerstede antreten.

Eine personelle Überraschung gab es zu Beginn. Aurel Bucur lief erstmals für die Blau-Gelben auf. Der 19-jährige Aufbauspieler ist im ProA-Kader der VfL SparkassenStars Bochum und wurde unter der Woche mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet.

Offensiv begann das Spiel auf beiden Seiten stark. Besonders stark sind die Gastgeber von außen und treffen gleich vier Dreier in den ersten vier Minuten. Auszeit beim 16:11. Oldenburg gibt weiter Gas und trifft weiterhin sehr gut von außen. Doch die Blau-Gelben fangen sich und am Ende des Viertels heißt es 26:22 für Oldenburg.

Das zweite Viertel geht munter weiter. Die Partie bleibt durch zwei Dunks von Robert Merz eng. 31:29 der Zwischenstand. Die Oldenburger treffen starke 10 von 20 Dreierversuchen. 50:43 heißt es zur Halbzeit. Nach der Pause kommen die EN Baskets schlecht in die Partie, so dass Falk Möller bereits nach zwei Minuten beim Stand von 59:45 die erste Auszeit nehmen muss. Es wird nicht besser. Oldenburg trifft weiterhin hochprozentig und führt nach drei Vierteln klar mit 80:61.

Im letzten Viertel kommen die Schwelmer nicht mehr heran und die stark aufspielenden Oldenburger gewinnen verdient mit 100:79.

 

17.01.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II 91:87

Eine Unterbrechung von gut einer halben Stunde hat in Neustadt den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord überschattet. Aufgrund technischer Probleme mit der Shotclock hatte die Partie von RASTA Vechta II bei den TSV Neustadt temps Shooters Mitte des 3. Viertels beim Stand von 54:51 für die Gäste unterbrochen werden müssen. Nach Wiederaufnahme der Partie unterlagen Vechtas Talente mit 87:91 (42:45).

RASTA II kassierte früh gleich drei Neustädter Dreier zu einem 7:11-Rückstand (4.), ließ die Hausherren aber nie wegziehen. Zwei Freiwürfe von Veteran Kevin Smit brachte die Vechtaer dann mit 16:15 in Führung (8.). Der letzte Punch im 1. Viertel gehörte den Shooters, als Emil Loch in letzter Sekunde einen Offensiv-Rebound zum 23:20 verwandelte.

Einen Sechs-Punkte-Rückstand beantwortete Epke Kruthaup von Downton mit seinem 23:26. Der 17-Jährige machte auch die nächsten sieben Zähler für RASTA II – bis zum 30:32 (14.). Das Horst-Team eroberte sich sogar eine Führung, erst zum 38:37 (17.), dann zum 43:42 (19.). Und AJ Sumbrys Dunk, keine halbe Minute vor der großen Pause, brachte den Gästen sogar das 45:42.

Die Partie blieb auch nach dem Seitenwechsel eng und sehr spannend. Zwischen zwei Neustädter Dreier traf auch Ivan Volf einen Dreier (50:45). Dann standen noch 6:24 Minuten Restspielzeit auf der Uhr, die Schiedsrichter bemerkten Probleme mit der Shotclock. Bis diese behoben waren, vergingen rund 32 Minuten. Die Vechtaer punkteten erst wieder in der 28. Minute aus dem Spiel heraus.

Neustadts Samuel Mpacko netzte nach rund drei gespielten Minuten einen ganz wichtigen Dreier zum 77:70 ein, Loch erhöhte auf 79:70. Ein Dreier von Moritz Grüß leitete RASTAs Aufholjagd ein, der 17-Jährige traf zum 75:81, gefolgt von Kruthaup-Punkten und einer Auszeit Neustadts. Kruthaup war nicht mehr zu halten, traf drei weitere Dreier zum 87:88. Die Shooters behaupteten jedoch ihre Führung. RASTA II ließ die Chance auf einen Auswärtssieg ungenutzt.

 

Vorberichte ProB Nord 17. Spieltag

17.01.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Samstag, den 17. Januar, treten die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord zum wichtigen Auswärtsspiel bei den BSW Sixers in Sandersdorf an.

Nach dem überzeugenden 100:76-Heimsieg gegen die Dragons Rhöndorf am vergangenen Wochenende wollen die Waldstädter ihren Schwung mitnehmen und auch in der Fremde erfolgreich auftreten.

Das Hinspiel Anfang November entschieden die Iserlohner in der Matthias-Grothe-Halle klar mit 83:68 für sich. Ein Erfolg, an den das Team von Headcoach Toni Prostran nun anknüpfen möchte. „Wir haben zuletzt gezeigt, wie stark wir als Team auftreten können, wenn wir fokussiert und mit Energie spielen. In Sandersdorf brauchen wir genau diese Mentalität wieder – besonders in der Defense“, betont Prostran.

Einmal mehr wird die defensive Stabilität der Schlüssel sein. Aus einer aggressiven Verteidigung heraus wollen die Kangaroos ihr schnelles Spiel aufziehen und so den Rhythmus bestimmen. Die BSW Sixers stehen aktuell auf dem 9. Tabellenplatz und haben nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Kangaroos. Mit einem Auswärtssieg könnte das Waldstadt-Team die Sachsen-Anhalter also in der Tabelle überholen, ein zusätzlicher Anreiz in einem ohnehin wichtigen Duell.

Bei den Gastgebern ragen Toby Okwokei, der im Schnitt 15,6 Punkte pro Spiel erzielt, sowie Power Forward Robert Joseph Holmes, einer der effizientesten Spieler der ProB-Nord, heraus. Zu den effizientesten Spielern der Liga gehört allerdings auch der Iserlohner Center Tyson Leitao, der die Effizienz-Tabelle aktuell anführt. Bei den Kangaroos ist es aber vor allem das starke Kollektiv, welches zu überzeugen weiß.

 

17.01.2026 18:30 Uhr TKS 49ers vs. Hertener Löwen

Für die Hertener Löwen beginnt am kommenden Samstag eine besondere Phase der Saison. Die Singh-Fünf steht vor der ersten von insgesamt vier langen Auswärtsreisen und macht dabei den Auftakt im rund 500 Kilometer entfernten Stahnsdorf. Um 18:00 Uhr gastiert das Löwenrudel bei den TKS 49ers in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School.

Die Löwen reisen mit breiter Brust nach Brandenburg. Zwei Heimsiege in Folge haben Herten auf Tabellenplatz fünf geführt – punktgleich mit dem Viertplatzierten aus Schwelm. Gleichzeitig verschaffte sich Herten durch diese Erfolge ein kleines Vier-Punkte-Polster auf die folgenden Ränge. Doch der Blick auf die Tabelle bleibt trügerisch. Die drei Teams direkt hinter den Löwen haben allesamt ein Spiel weniger absolviert, sodass weiterhin höchste Konzentration gefragt ist.

Die Gastgeber aus Stahnsdorf stehen aktuell vor einer deutlich schwierigeren Situation. Die TKS 49ers rangieren auf dem vorletzten Tabellenplatz und mussten zuletzt zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Dennoch ist Vorsicht geboten. Erst Ende 2025 gelang den Brandenburgern ein überraschender Auswärtssieg in Schwelm.

Die 49ers verzichten komplett auf Importspieler und setzen ausschließlich auf eine deutsche Rotation. Angeführt wird das Team vom erst 22-jährigen Guard Linus Jannik Briesemeister. Zum Jahresbeginn wurde mit Jannes Hundt zudem ein erfahrener Guard aus Trier nachverpflichtet. Er ist eine mögliche Unbekannte im Spiel der Gastgeber. Weitere Schlüsselspieler sind Shooting Guard Lukas Wagner, der 19-jährige Jenö Pildner sowie Center Leonard Paul Hampl.

Nach zwei offensiv geprägten Partien deutet vieles auf ein defensiv betontes Spiel mit niedrigerem Score hin. Hinzu kommt, dass Stahnsdorf bislang die schwächste Heimmannschaft der Liga stellt und erst einen Sieg vor eigenem Publikum feiern konnte. Die Löwen wollen alles daransetzen, dass das auch so bleibt. Ein Selbstläufer wird die Partie dennoch nicht. Die 49ers werden alles investieren, um einen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. ETB Miners

Wollen die Dragons am Samstag (17.01.) im anstehenden Heimspiel etwas reißen, muss alles zusammenpassen. Die ETB Miners sind derzeit in der ProB nämlich das Maß der Dinge. Essen hat in der laufenden Saison erst zwei Spiele verloren und steht unangefochten an der Tabellenspitze. Rhöndorf muss sich also etwas Besonderes einfallen lassen und mit großem Kämpferherz auftreten, um gegen das Spitzenteam aus dem Ruhrpott zu bestehen.

An das Hinspiel werden sich die Rheinländer bestimmt nicht gerne erinnern. Da kam Rhöndorf in der Ruhrmetropole mit 114:72 deutlich unter die Räder. Damals beklagte der Dragons-Coach mangelnde Intensität seiner Mannschaft. Man überließ den Miners die Initiative, was sie in der Offensive gnadenlos ausnutzten und der Tabellenführer kann aktuell wie kein Zweiter in der Liga scoren.

Angesichts des Kaders verwundert das wenig. Alleine auf der Power Forward-Position stehen Essen mit dem Kroaten Leon Kalinic (ø 6,8 Pkt./37,1 % 3er), Niclas Jonathan Sperber (ø 12,3 Pkt./45,8 % 3er) und dem Portugiesen Mychael Paulo (ø 13,6 Pkt.) drei starke Optionen zur Verfügung. Unter dem Brett wirken zwei echte Hünen: der 2,08 Meter und 126 Kilo schwere Jonathan Almstedt (ø 8,1 Pkt.) sowie Bejamin Uzoma (ø 6,5 Pkt.), der 2,10 Meter misst.

In Szene gesetzt wird die lange Garde von Spielgestalter Quashawn Tyrese Lane. Der US-Amerikaner ist mit durchschnittlich 16,8 Punkten, 6,3 Assist pro Spiel ein effektiver Allrounder. Aber auch Point Guard Marc Friederici ist mehr als nur ein Backup für Lane. Insgesamt ist das Stammpersonal von Essen groß, athletisch, erfahren. Ein Vorteil gegenüber anderen Teams in der Liga, den die Miners Woche für Woche mit konstanten Leistungen bestätigen.

Für Rhöndorf wird es darum gehen, Essen einerseits mit dem gebotenen Respekt und auf der anderen Seite aber auch selbstbewusst zu begegnen. Trotzdem liegt die Favoritenrolle klar bei den Gästen, was nicht zwingend ein Nachteil sein muss. Rhöndorf hat in dieser Saison schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie in der Rolle des Underdogs durchaus positiv überraschen können.

 

17.01.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Am Samstag, 17. Januar 2026 empfängt Lok Bernau in der Sparkassen-Arena den aktuellen Tabellenzweiten der ProB Nord – die Itzehoe Eagles.

Die Ausgangslage ist klar – und brisant. Nach der Niederlage in Rostock ist Bernau in der Tabelle auf Platz 3 abgerutscht und steht nun bei 11 Siegen und 5 Niederlagen. Die Gäste aus Itzehoe rangieren direkt davor auf Platz 2 mit 12 Siegen und 4 Niederlagen. Besonders beeindruckend ist ihre aktuelle Form – sieben Siege in Folge sprechen eine deutliche Sprache. Für Bernau ist das eine klare Warnung, aber auch ein zusätzlicher Antrieb.

Trotz aller Statistik gibt es einen wichtigen Fakt: Das Hinspiel in Itzehoe gewann LOK souverän mit 82:77. Bernau hat also bereits bewiesen, dass dieses Team zu schlagen ist – wenn Fokus, Intensität und Teamspiel stimmen. Zusätzlich sorgten die Eagles in dieser Saison bereits für ein Ausrufezeichen, als sie den damaligen Tabellenführer ETB Miners. Itzehoe ist also ein Team, das auch gegen Topmannschaften besteht.

Ein Blick auf den Kader zeigt schnell, wo die Gefahren liegen. Walter J. McBride ist der Motor im Spiel der Eagles und ihr Topscorer. Er kann Spiele lenken, Tempo kontrollieren und in wichtigen Momenten selbst übernehmen. Finn Fleute ist ein Spieler, der es versteht, Fouls zu ziehen und permanent Druck auf die Defense auszuüben. Lucien Schmikale ist der Distanzspezialist im Team. Mit 15,4 Punkten pro Spiel gehört auch er zu den konstanten Leistungsträgern.

Nach der Niederlage in Rostock ist klar: LOK Bernau muss am Samstag eine Reaktion zeigen. Auch wenn Sieg oder Niederlage den Tabellenplatz kurzfristig nicht verändern, geht es um weit mehr – Rhythmus, Selbstvertrauen und die Sicherung der Playoff-Position. In der Sparkassen-Arena hat Bernau in dieser Saison mehrfach gezeigt, wie stark das Team vor eigenem Publikum auftreten kann. Jetzt gilt es, diese Energie wieder auf das Parkett zu bringen.

 

17.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Seawolves Academy 

Voller Zuversicht sind die Verantwortlichen des SC Rist Wedel, dass ihr Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen die Rostock Seawolves Academy am Sonnabend, 17. Januar, wie geplant stattfinden kann. Die Rister Team-Managerin Britta Wien-Hansen geht „fest davon aus“, dass die schneebedingte Hallensperrung nicht über Freitag, 16. Januar, hinaus verlängert wird. „Es ist ja schon seit mehreren Tagen Tauwetter“, sagte Wien-Hansen.

Die Rostocker konnten am vergangenen Sonnabend spielen und, nach zuvor drei Niederlagen in Folge, den als Tabellen-Zweiten angereisten SSV Lokomotive Bernau mit 90:82 (43:44) schlagen. Dadurch zogen die Mecklenburger im Klassement nach Punkten gleich mit den Ristern, die ihre 14 Zähler allerdings in nur 15 Partien holten.

Gute Erinnerungen haben die Wedeler an das Hinspiel gegen die Zweitvertretung des Bundesligisten aus Rostock. Nicht nur, dass die Temperaturen damals noch angenehmer waren – am 5. Oktober 2025 hatten sie mit einem 80:60 (45:29) am dritten Spieltag auch ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Dagegen denken die Rister ungern an ihren letzten Heimauftritt gegen die Ostseestädter zurück: Am 9. März 2025 hatten sie mit 75:83 (36:41) gegen das damalige Schlusslicht verloren.

Schaffte das Academy-Team der Seawolves im Sommer 2025 als Tabellenletzter mit acht Punkten nur den Klassenerhalt, weil andere Teams auf ihre ProB-Teilnahme verzichteten, so präsentiert es sich in der aktuellen Serie deutlich verbessert. „Die Seawolves haben mit Domenik Reinboth einen sehr erfahrenen Trainer, der viele Jahre in der ProA gearbeitet hat, und auch starke Spieler in ihren Reihen“, weiß Rist-Coach Hamed Attarbashi.

Unklar ist noch, auf welche Spieler Attarbashi setzen kann. Während Winter-Neuzugang Josh Behrendt (18, zuletzt MHP Riesen Ludwigsburg) sein Debüt im gelb-grünen-Trikot geben dürfte, müssen bei den anderen Doppellizenzspielern die Planungen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg berücksichtigt werden.

 

17.01.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. EN BASKETS Schwelm

Für die Baskets Juniors / TSG Westerstede geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB an diesem Samstag, 17. Januar, mit einem Heimspiel weiter. Der Aufsteiger trifft in der Westersteder Hössenhalle auf die EN BASKETS Schwelm. Während die Niedersachsen (7:8 Siege) aktuell auf dem achten Tabellenplatz rangieren, reisen die Gäste (9:7) aus Nordrhein-Westfalen als Vierter an.

Den Baskets Juniors bietet sich die Gelegenheit, es deutlich besser zu machen als im Hinspiel, als sie Mitte November letztlich chancenlos mit 61:89 unterlagen. Ohne ihren Topscorer Jon’il Fugett (mit 25,8 Punkten pro Spiel der beste Korbschütze der ProB Nord) hielten die Gäste beim ersten Aufeinandertreffen nur eine Halbzeit lang mit.

„Nach der Halbzeit ging bei uns leider gar nichts mehr“, erinnert sich Juniors-Headcoach Artur Gacaev. Die Partie am Samstag bietet nun die Chance zur Revanche gegen das Team von Trainer Falk Möller, der bei den EN BASKETS seit über neun Jahren an der Seitenlinie steht.

Schwelm, das die vergangenen drei Spiele alle verlor, verteilt die offensive Last auf viele Schultern. Nur zwei Akteure erzielen im Schnitt zweistellige Punktezahlen: Zyon Patterson (18,9 Zähler pro Partie) und Robert Merz (12,1). Mit 18 (Merz) und 13 Punkten (Patterson) zählten sie auch im Hinspiel zu den entscheidenden Akteuren, damals ragten zudem Erik Nyberg (18) und Luka Zajic (17) heraus.

Artur Gacaev erwartet „eine große Herausforderung“ für seine Mannschaft. „Schwelm verfügt über eine routinierte Mannschaft und viel ProB-Erfahrung. Ich hoffe, dass wir am Samstag nicht wie im Hinspiel nur 20 Minuten lang guten Basketball spielen, sondern über die gesamte Spieldauer. Der Gegner steckt mental nach den Niederlagen in einem Tief, wird aber alles daransetzen, seinen Rhythmus wiederzufinden.“

 

17.01.2026 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. RASTA Vechta II

Nach dem Sieg gegen die BSW Sixers, einem 72:67 im heimischen RASTA Dome, wollen Vechtas Talente am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord nun in der Erfolgsspur bleiben. Am Samstag tritt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den in den letzten Monaten alles andere als vom Erfolg verwöhnten TSV Neustadt temps Shooters an.

So gut der Saisonstart der Neustädter mit sieben Siegen in Serie gelungen war, so heftig erwischte es die Mannschaft von Trainer Allen Ray Smith seit dem 8. Spieltag. Da nämlich begann mit dem 81:89 bei den Itzehoe Eagles eine nunmehr seit mehr als zwei Monaten andauernde Niederlagenserie. Hatte man in den ersten fünf Saisonspielen im Schnitt nur 67.2 Gegenpunkte kassiert, so waren es zwischen dem achten und dem 12. Spieltag satte 95.8 Punkte des Gegners.

Weil die eigentlich letzte Partie der Neustädter, das Auswärtsspiel beim SC Rist Wedel, am Wochenende witterungsbedingt abgesagt werden musste, ist die 75:79-Heimniederlage gegen die ETB Miners vom 4. Januar der letzte Auftritt der temps Shooters gewesen. Mitte des 3. Viertels führte man noch mit 13 Punkten, büßte die Führung gut eine Minute vor dem Ende aber ein.

Um dem Anschluss an die Nichtabstiegsplätze näher zu kommen, muss RASTA Vechta II weiter Spiele gewinnen. In der Hinrunde unterlag man Neustadt mit 90:103. Überragend damals: Gäste-Guard Matej Jelovic, der ein Double-Double aus 29 Punkten und zehn Rebounds schaffte. Fünf weitere Neustädter punkteten zweistellig. „Die 90 Punkte, die wir damals gemacht haben, waren eine gute Ausbeute. Daran wollen wir jetzt wieder anknüpfen“, so Harm-Ubbo Horst.

Nun muss Vechtas Head Coach noch abwarten, welche Spieler ihm am Rübenberge zur Verfügung stehen werden. RASTAs „Erste“ spielt parallel zu Vechtas Talenten in der easyCredit BBL zuhause gegen ALBA BERLIN (Sa., 20 Uhr). „Alle, die Samstag dabei sind, werden heiß sein. Beim Sieg gegen die BSW Sixers haben wir ja gesehen, wie gut wir schon spielen können.Da wollen wir jetzt weitermachen und in Neustadt den zweiten Sieg in Serie holen“, sagt Harm-Ubbo Horst.

 

Nachberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. BSW Sixers 72:67

RASTA Vechta II startet mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Am Samstag gewinnt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst vor 240 Zuschauern im RASTA Dome mit 72:67 (31:39) gegen die BSW Sixers.

An der Pariser Straße haben beide Teams große Probleme mit ihrem Wurf, RASTA II sieht zudem  im 1. Viertel beim Rebound nicht gut aus. Mit dem Halbzeit-Buzzer kassiert das Horst-Team, dass ohne die Big Men Fynn Lastring und Joel Lungelu auskommen muss, einen 20-Meter-Dreier der BSW Sixers zum 31:39-Rückstand, kann das Blatt nach der Pause aber drehen.

Viel besseres Rebounding und im 4. Viertel drei getroffene Dreier machen schließlich den Unterschied aus. Sechs RASTAnern gelingen acht oder mehr Punkte. AJ Sumbry kommt auf zwölf Zähler, fünf Rebounds, vier Assists und zwei Steals sowie einen überragenden Plus/Minus-Wert von +24.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Wir haben jetzt schon so viele Spiele verloren. Natürlich nagt das am Selbstvertrauen. Trotzdem kommen wir jede Woche ins Training, haken das letzte Spiel ab und konzentrieren uns weiter auf unsere Entwicklung. In der 2. Halbzeit haben wir es dann über lange Phasen sehr gut geschafft, den freien Mann zu finden. Und deshalb haben wir am Ende auch das Spiel gewonnen, was sich auch beim Dreier von Epke Kruthaup zeigt.“

 

10.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 90:82

Trotz lautstarker Unterstützung aus Bernau reichte es am Samstagabend nicht für einen Auswärtssieg: LOK Bernau musste sich bei der Rostock Seawolves Academy mit 82:90 geschlagen geben.

Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo in die Partie und übernahmen direkt die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich Rostock gefährlich: Fünf getroffene Dreier im ersten Viertel stellten die Bernauer vor große Probleme. Unter dem Korb verteidigte Rostock sehr physisch, von außen fiel bei Bernau zu wenig. Kurz vor Viertelende versuchte Meo Martin mit einem Dreier noch den Ausgleich zu erzielen, doch der Wurf kam zu spät und wurde nicht mehr gezählt. Zwischenstand nach dem 1. Viertel: 25:22 für Rostock

Im zweiten Abschnitt fand Bernau besser ins Spiel. Mit mehr Geduld im Aufbau und einfachen Abschlüssen kam der Ball besser durch die eigenen Reihen. Die Teamarbeit funktionierte sichtbar besser, das Spiel wurde ausgeglichener. Der Lohn: Kurz vor der Halbzeit übernahm LOK Bernau erstmals die Führung. Rostock bekam keine Gelegenheit mehr, vor der Pause erneut vorzulegen. Halbzeitstand: 43:44 für LOK Bernau

Nach der Pause blieb Bernau leicht im Vorteil. Die Fans merkten: Dieses Spiel ist noch lange nicht verloren. LOK sammelte Punkt für Punkt, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, atmete Bernau förmlich im Nacken. Jeder kleine Fehler wurde sofort bestraft, ein größerer Lauf wollte nicht gelingen. Zwischenstand nach dem 3. Viertel: 68:61 für Rostock

Das Schlussviertel wurde LOK Bernau zum Verhängnis. Zu viele Ballverluste, zu wenig defensive Stabilität und vor allem eine hohe Foulbelastung brachten die Gastgeber immer wieder an die Freiwurflinie. Rostock nutzte diese Phase konsequent und entschied das Viertel klar für sich: 29:14. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 90:82 für die Rostock Seawolves Academy.

 

10.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Bericht folgt in Kürze.

10.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 100:76

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Spielfreude setzten sich die Waldstädter in der Matthias-Grothe-Halle souverän mit 100:76 gegen die Dragons Rhöndorf durch – ein Sieg, der sportlich überzeugte, aber auch emotional unter besonderen Vorzeichen stand.

Denn vor Spielbeginn gedachten Mannschaft, Verantwortliche und Fans in einer Schweigeminute dem am Vortag verstorbenen Jugendkoordinator und Trainer Jan-Eric Keysers. Die Stimmung war spürbar gedrückt, doch die Kangaroos verwandelten diese Emotion in Energie, Zusammenhalt und Leidenschaft – und lieferten eine der stärksten Teamleistungen der bisherigen Saison.

Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie den Abend sportlich unbedingt positiv gestalten wollten. Schon nach wenigen Minuten übernahmen sie die Kontrolle, bewegten den Ball hervorragend und trafen hochprozentig. Das erste Viertel endete mit einem furiosen 35:18 – die Grundlage für einen ungefährdeten Erfolg. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und fand offensiv immer wieder gute Lösungen.

Nach der Halbzeitpause machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Das Pick and Roll funktionierte hervorragend, die Dreipunktwürfe fanden ihr Ziel, und die Defensive zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Besonders auffällig war, dass an diesem Abend nicht einzelne Akteure herausstachen, sondern das gesamte Team als Einheit funktionierte. Tyson Leitao war mit 26 Punkten, 8 Rebounds und 6 Blocks zwar der effektivste Spieler, doch auch Daniel Zacek überzeugte mit starker Wurfquote und fünf Treffern von jenseits der Dreierlinie.

Trey Hubbard und Sadiq Ajagbe punkteten jeweils zweistellig und leisteten sich kaum Fehler, während Chris Schultz mit zehn Rebounds und starker Präsenz unter den Körben glänzte. Dazu zeigte Jordan Iloanya eine engagierte Leistung und traf zwei wichtige Dreier, Ruben Dahmen lenkte als Kapitän das Spiel umsichtig und Kevin Strangmeyer brachte mit viel Physis und seinem neunten Punkt den Jubel in der Halle zum Überkochen – der zugleich den runden 100. Zähler markierte.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 92:66

Der bis dahin Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielte gegen den Vorletzten. Das muss keine klare Sache sein, aber bei den Itzehoe Eagles in ihrer derzeitigen Verfassung schon: Beim 92:66 gegen die TKS 49ers ließen sie nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Damit sind die Itzehoer nun Zweiter, denn Bernau unterlag in Rostock.

Der Beginn der Partie war kurios. Temporeich ging es hin und her, nur den Korb trafen beide Teams nicht. Erst nach drei Minuten brach Finn Fleute den Bann für die Eagles. Ihre Defensive machte es den Berlinern schwer, fast alle Angriffe mussten sie unter Druck abschließen, wenn es überhaupt dazu kam: Mit schnellen Händen holten die Gastgeber einige Ballgewinne. Als Sven Cikara zwei Freiwürfe zum 19:9 traf, war die Führung zweistellig. Das blieb sie bis zum Schluss.

Das zweite Viertel eröffneten die Eagles spektakulär: Kapitän Lucien Schmikale war nach Fußverletzung wieder dabei und traf einen Dreier, Toni Nickel ließ einen Distanzwurf folgen, dann punktete Cikara nach Ballgewinn per Korbleger – nicht einmal anderthalb Minuten waren vergangen, da brauchten die Gäste beim 9:30 die Auszeit. Danach allerdings wurde es zäh, die Partie verlief nun nach dem Geschmack der Berliner, die bis zur Halbzeit auf 28:39 verkürzten.

„Probleme mit der zunehmenden Intensität“ sah Eagles-Coach Timo Völkerink als Grund für die schwächere Phase seines Teams. Das wurde in der Halbzeit besprochen, danach sei die Mannschaft „mit ordentlich Feuer rausgekommen“. Die Itzehoer dominierten, Nickels zweiter Dreier in dem Viertel brachte das 51:30. Noch einmal wurde es etwas enger, dann traf Trey McBride, dessen Wurf an diesem Abend ansonsten Pause machte, von außen zum 57:40.

Weitere Treffer von Schmikale und Cikara ließen den Vorsprung weiter wachsen, die Partie war entschieden. Völkerink verteilte Spielzeit und ebnete damit den Weg für einen weiteren Jubelsturm in der Halle: Vier Minuten vor Schluss erzielte der 16-jährige Hannes Schmidt seine ersten ProB-Punkte. Ein souveräner Sieg sei es gewesen, stellte der Coach fest. Das Team habe eine ausgeglichene Leistung gezeigt und 35 Minuten lang auch defensiv überzeugt.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 82:78

Die Hertener Löwen haben sich in einem hochklassigen und umkämpften Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede mit 82:78 durchgesetzt. Nach einem schwierigen Start in die Partie drehten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf, zeigten Kampfgeist, Teamplay und starke Defense und sicherten sich vor heimischem Publikum einen verdienten Heimsieg.

Die Partie begann relativ ausgeglichen, beide Teams suchten zunächst ihr Tempo. Nach fünf Minuten führten die Löwen mit 11:8, doch die Gäste erhöhten das Tempo und setzten die Singh-Fünf unter Druck. Ein 8:0-Lauf drehte die Partie zugunsten der Westersteder, die nach dem ersten Viertel mit 17:25 vorne lagen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Baskets den besseren Start und zwangen Herten mit einer gut gestaffelten Verteidigung zu Fehlern. Zudem bereitete ein bärenstarker Jon’ll Fugett der Löwendefense in dieser Phase große Probleme. Nach fünf Minuten lag Westerstede 31:20 in Front und baute den Vorsprung anschließend auf 14 Punkte aus. Mit konsequentem Einsatz verkürzten die Löwen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 34:45.

Nach der Halbzeit kamen die Hertener hellwach zurück auf das Parkett. Mit verbesserter Defensive und mehr Übersicht holten sie Punkt für Punkt auf. Richtig hektisch wurde es nach ca. 4,5 Minuten. Es kam nach einem Angriff der Gäste zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf die Schiedsrichter 4 technische Fouls vergaben – je zwei Fouls auf beiden Seiten. Auf Seiten der Baskets erhielt Beni Fungula (#8) beide technische Fouls gegen sich und wurde folgerichtig für den weiteren Spielverlauf disqualifiziert.

Die Löwen ließen sich von der aufkommenden Hektik jedoch nicht verunsichern und spielten hoch konzentriert weiter. Mit einem 56:56 endete das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Dario Fiorentino kassierte sein fünftes Foul, auch Christian Hinckson war bereits bei vier. Trotzdem blieb das Löwenrudel konzentriert und konnte sich langsam absetzen. 45 Sekunden vor Schluss sorgte Faton Jetullahi für die Entscheidung. Am Ende stand ein verdienter 82:78-Heimsieg.

 

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.