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Willkommen zurück – Steven Monse

Er ist wieder an der Elbe. Als fünften Neuzugang für die Saison 2014/15 verpflichten die OTTO BASKETS den 24jährigen Urmagdeburger Steven Monse, der bereits jetzt auf eine lange und erfolgreiche Basketball-Karriere zurückblicken kann. Zuletzt stellte Monse sein sportliches Können in der ProA bei den Niners in Chemnitz unter Beweis. Nun ist der 1,98cm große Power-Forward zurück, nachdem er bereits 2012 für den BBC Magdeburg in der Regionalliga auflief.

„Ausschlaggebend für meine Entscheidung waren gleich zwei Dinge. Zum einen habe ich natürlich eine Verbundenheit zur Stadt und der Region, zum anderen aber formiert sich hier in Magdeburg ein vollkommen neues Team, welches mit gesunden Ansprüchen auch für mich und meine ganz persönliche Entwicklung einen fruchtbaren Boden darstellt. – Ich möchte daher mit dem Team eine Entwicklung erleben und ebenfalls meinen Teil zur Gestaltung beitragen“ – Steven Monse

„Steven hat die ALBA-Jugendschule durchlaufen und anschließend viele Erfahrungen an verschiedensten Standorten gesammelt. Mit seinen 24 Jahren ist er allein schon aus diesem Grund ein echter Gewinn für uns. Wir konnten mit ihm einen weiteren „großen Deutschen“ verpflichten, was uns wiederum einen enormen Schritt voran bringt in puncto Kaderzusammenstellung.“ – Geschäftsführer Toni Kohlmeyer

Es gilt nun für das Team der OTTO BASKETS in den verbleibenden vier Wochen bis zum Saisonstart zusammenzuwachsen und sowohl im Training als auch den anstehenden Testspielen die wenige verbleibende Zeit möglichst effektiv zu nutzen.

Steven Monse Chemnitz 13/14

Steven Monse Chemnitz 13/14

 

(OTTO BASKETS Magdeburg)

Duales Studium: Eagles-Neuzugang Patrick Wischnewski

Bei den Sport-Club Itzehoe Eagles steckt Neuzugang Patrick Wischnewski schon mitten im Training für die erste Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Ein anderer Lebensabschnitt hat gerade erst begonnen: Der 27-Jährige hat seine Ausbildung bei der Stadtwerke Steinburg GmbH angetreten, ein duales Studium als Wirtschaftsingenieur in Kooperation mit der Nordakademie, Hochschule der Wirtschaft in Elmshorn. Die Zusage der Stadtwerke machte es den Eagles möglich, den zweitligaerfahrenen Akteur nach Itzehoe zu holen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Manfred Tenfelde wünschte ihm einen erfolgreichen Start: „Ich halte die Ausbildung in einem dualen Studium für sehr wichtig, da wir den Studenten bereits Praxiserfahrung mit auf den Weg geben. Nach Studienabschluss kennen sie bereits die internen Prozesse und können sich effektiv in verschiedene Projekte einarbeiten.“

Über diese Möglichkeit freue er sich sehr, sagte Wischnewski und gab zu, immer noch aufgeregt zu sein. Im Einführungsprogramm steht für ihn das Kennenlernen im Mittelpunkt, sowohl der Kollegen als auch der Bereiche des Unternehmens vom Wasserwerk Twietberg über das Kundencenter bis zum Schwimmzentrum. „Sehr interessant“ sei das alles, sagte der 27-Jährige, weiß aber auch, dass viel Arbeit vor ihm liegt: „Die dualen Studiengänge sind sehr anspruchsvoll und bedürfen eines guten Zeitmanagements – insbesondere in Verbindung mit dem Leistungssport. Aber mit Ehrgeiz und Disziplin ist es möglich, das duale Studium mit dem Basketball unter einen Hut zu bringen – eine tolle neue Herausforderung für mich.“ Seinen ersten Studienabschnitt an der Nordakademie absolviert er ab Januar. Er ist der dritte Eagles-Akteur, der bei diesem Partner des Zweitligateams studiert, nach den angehenden Betriebswirten annick Evans und Lars Kröger, beide beschäftigt beim Pharmaunternehmen Pohl-Boskamp in Hohenlockstedt.

Aktive Nachwuchsförderung sei für die Stadtwerke selbstverständlich und spiele für die Entwicklung und das Wachstum des Unternehmens eine wichtige Rolle, betonte Tenfelde. Neben Wischnewski sind bei den Stadtwerken Steinburg und Itzehoe sowie beim Kommunalservice Itzehoe zehn Auszubildende an den Start gegangen; Kaufleute für Büromanagement, Fachangestellte für Bäderbetrieb, Garten- und Landschaftsbauer, Fachkraft für Abwassertechnik und Elektroniker für Betriebstechnik. Auch eine Ausbildung zum Bauingenieur ist möglich. Tenfelde: „Die gezielte Heranbildung des internen Nachwuchses hat bei uns Tradition. Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre berufliche Laufbahn bei uns als Auszubildende begonnen – dies soll auch zukünftig so bleiben. So stellen wir sicher, dass unsere Mitarbeiter zielgenau die von uns geforderten Qualifikationen erlernen.“ Schon jetzt ist die Bewerbungsrunde für 2015 eingeläutet.

 

(SC Itzehoe Eagles)

124:77-Sieg im Test gegen Cottbus

Die ROSTOCK SEAWOLVES gewannen ihr zweites Spiel der Saisonvorbereitung. Sie besiegten die BBC White Devils Cottbus mit 124:77 (58:34). In Neustrelitz begeisterten die Basketballer von der Ostsee in einem temporeichen Spiel vor 150 Zuschauern. Sechs SEAWOLVES-Spieler punkteten zweistellig. Topscorer war Yannick Anzuluni mit 20 Zählern.

Mit Tim Vogt, Sven Hellmann, Yannick Anzuluni, Jarrell Crayton und Daniel Lopez schickte Coach Sebastian Wild die fünf Spieler aufs Feld, die bereits in der Vorwoche beim Testspiel gegen Trelleborg in der Anfangsformation standen. Bereits nach fünf Minuten führten die SEAWOLVES mit 16:2, überwiegend nach Treffern aus der Nahdistanz. Durch aggressive Verteidigungsarbeit verloren die Gäste aus Brandenburg den Ball oder wurden zu schlechten Würfen gezwungen. Nach dem Anfangslauf der Wölfe verkürzten die Cottbusser Terence Billups und Bastian Bloch den Rückstand mit zwei Dreipunktewürfen auf 16:8 (6. Min). Der Offensivmotor der Ostseestädter lief anschließend weiter auf Hochtouren; Ivo Slavchev erzielte mit zwei erfolgreichen Dreiern die letzten sechs SEAWOLVES-Zähler des ersten Durchgangs. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 30:11 zur Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt kam Tim Vogt, der in den vergangenen drei Jahren für Cottbus spielte, zu seinen ersten Punkten für die Rostocker. Für den Aufbauspieler war es ein besonderer Abend, da er auf seine ehemaligen Mitspieler traf. Am Ende der Partie sollte Vogt insgesamt sieben Punkte auf seinem Konto haben. Coach Wild testete bei einem zweistelligen Punktepolster zahlreiche Spielsituationen, ließ unterschiedliche Systeme in Angriff wie auch Verteidigung laufen und rotierte viel. Der Vorsprung der SEAWOLVES wuchs auf 28 Zähler (55:27, 19. Min) an, da Yannick Anzuluni allein im zweiten Durchgang neun seiner insgesamt 20 Zähler erzielte. Zur Halbzeit stand es 58:34.

Nach dem Seitenwechsel war zunächst etwas Sand im Getriebe der SEAWOLVES. Sie verloren ein ums andere Mal den Ball und leisteten sich viele kleine Fehler. Aus Cottbusser Sicht wuchs der Rückstand dadurch nicht weiter. Auffallend bei den Brandenburgern war Eric Hieltscher, der in der Offensive Akzente für Cottbus setzte. Nach drei Abschnitten lautete der Zwischenstand 80:58.

Zbigniew Owczarek, der noch im ersten Testspiel fehlte, zeigte im Schlussviertel mit drei verwandelten Dreiern und insgesamt elf Punkten seine Offensivqualitäten. Auch Kapitän Jens Hakanowitz bewies mit zwei
Dreipunktespielen und einem beidhändigen Dunk seine Stärke in Korbnähe.
Sven Hellmann markierte den Hunderter, als er aus der Mitteldistanz zum 101:68 traf. Einen Angriff später servierte Vogt einen Pass auf Anzuluni, der zum Alley-Oop einflog und per Dunk vollendete. Vier Minuten vor Schluss wechselte Coach Wild den langjährigen Rostocker Korbjäger Axel Stüdemann ein. In seinem letzten Auftritt im SEAWOLVES-Trikot begeisterte der 30-Jährige, der von 2005 bis 2009 für Neustrelitz spielte, mit sechs Punkten das Neustrelitzer Publikum, darunter waren zwei Korberfolge nach Anspielen von Anzuluni. Unter großem Applaus der 150 Zuschauer in der stimmungsvollen Strelitzhalle endete das Spiel. Die SEAWOLVES siegten mit 124:77 gegen den Regionalligisten.

Head Coach Sebastian Wild nach dem Spiel: “Es war heute viel Licht und Schatten. Es war nicht die konzentrierte Vorstellung, die ich mir über 40 Minuten gewünscht hätte. Wir hatten lange Phasen gehabt, in denen wir nah an den Basketball herankamen, den ich mir vorstelle. Allerdings hatten wir auch Phasen dabei, die sich über zwei oder drei Minuten erstreckt haben, in denen die Konzentration nachgelassen hat. Ich habe wieder ein paar Eindrücke gewonnen, die wir natürlich ins Training einbinden können. Im Endeffekt bin ich froh, dass wir wieder offensiv recht effizient gespielt haben. Allerdings will ich das, genau wie vergangene Woche, auch nicht überbewerten, denn es sind noch viele Fehler passiert, die es abzustellen gilt.”

 

Fotograf: Tobias Hahn

Yannick Anzuluni am Ball – Fotograf: Tobias Hahn

 

Viertelstände: 30:11, 23:28, 24:22, 19:44

Punkteverteilung der ROSTOCK SEAWOLVES:

Yannick Anzuluni (20), Jörn Boghöfer (1), Jarrell Crayton (10), Niccolò Croci (5), Jens Hakanowitz (12), Sven Hellmann (16), Tobias Lange (4), Daniel Lopez (6), David Markert (6), Zbigniew Owczarek (13), Ivo Slavchev (18), Axel Stüdemann (6), Tim Vogt (7).

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Alles neu macht der…September – Teamseiten online

Ein wenig hat es gedauert bis wir Euch ein weiteres Element unserer Homepage präsentieren können aber nun sind Sie da, die Teamseiten der Bundesligisten.

Hier findet Ihr alle Infos über Euer Team oder über den nächsten Gegner. Über den Reiter TEAMS gelangt Ihr zur Übersicht aller Teams einer Spielklasse.
Ab sofort sind aber auch die Logoleisten auf der Startseite verlinkt und führen Euch direkt zum Team Eurer Wahl.

In den Team-Infos findet Ihr alles Wissenswerte von Anschriften und Infos zur Spielhalle (inkl. Fotos falls vorhanden) über Ticketbestellmöglichkeiten bis hin zu den Socialmedia-Kanälen der Clubs.

Team-Infos

Endlich könnt Ihr bei uns auch einen ersten Überblick über die jeweiligen Kader der Clubs bekommen. In den nächsten Tagen werden auch die einzelnen Spielerprofile scharf gestellt und die Kader sukzessive ergänzt und durch die Clubs mit Inhalten befüllt.
Die Sortierung innerhalb eines Kader erfolgt zunächst nach Positionen, dann nach Nachnamen in alphabetischer Reihenfolge. Es besteht aber auch die Möglichkeit die Anordnung nach Lust und Laune zu verändern.

Kader

Wie Ihr merken werdet, fehlen bei einigen Clubs noch Spieler und auch viele Fotos sind noch nicht online. Bitte habt hier noch ein wenig Geduld, gemeinsam mit den Clubs arbeiten wir mit Hochdruck an der Vervollständigung.

Komplettiert werden die Teamseiten zunächst einmal durch den Spielplan des jeweiligen Teams.

Spielplan

(2. Basketball-Bundesliga)

 

ProB Nord: Der SC Itzehoe Eagles ersetzt die UBC Tigers Hannover

Finale Ligeneinteilung ProB Nord:
Der SC Itzehoe Eagles ersetzt die UBC Tigers Hannover

Die UBC Tigers Hannover machen von der Möglichkeit eines Tausches des Teilnahmerechts mit einem Verein aus der Regionalliga Gebrauch und ermöglichen somit dem Vizemeister der letztjährigen Regionalliga Nord, dem SC Itzehoe Eagles, die Teilnahme am Wettbewerb der ProB in der Saison 2014/2015.

Damit steht das Teilnehmerfeld für die bevorstehende Saison endgültig fest.
Möglich wurde dies durch eine Vereinbarung zwischen der 2. Basketball-Bundesliga und den Regionalligen, die einen solchen Tausch vorsieht. Ein solcher Tausch ist nur mit einem Regionalligisten des gleichen Bereiches zulässig, der das Lizenzierungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat und nur aufgrund der fehlenden sportlichen Qualifikation nicht berücksichtigt wurde.

Der SC Itzehoe nimmt den Platz der Tigers in der ProB Nord ein und wird deren Termine im Spielplan, bis auf minimale Änderungen, wahrnehmen können.

Ab dem 15.08.14 führt die Website der 2. Basketball-Bundesliga den SC Itzehoe Eagles als 13. Team in der ProB Nord. Die Logoleiste sowie der Spielplan werden entsprechend angepasst.

Die Saison startet für die Eagles direkt mit einem Heimspiel am ersten Spieltag der ProB Nord am 27. September gegen die Dresden Titans.

Jörn Wessels bringt Erstligaerfahrung in die Messestadt

Die nächste Neuverpflichtung bei den Uni-Riesen Leipzig steht ins Haus – Jörn Wessels bringt Erstligaerfahrung in die Messestadt

Der 23 Jahre junge Big Man Jörn Wessels wechselt vom letztjährigen Play-Off Erstrundengegner aus Braunschweig zu den Uni-Riesen Leipzig.Zusammen mit dem ebenso neu verpflichteten Marian Schick sowie einem weiteren Spieler soll er für eine gleichbleibend hohe Qualität auf den beiden großen Positionen sorgen. Dabei ist Jörn ein überaus flexibel einsetzbarer Spieler, der trotz seiner stattlichen Größe von 2,06 m, womit er sich schon am oberen Ende der ProB Größentabelle wiederfindet, sogar auf der Position drei spielen kann. Seine 100 kg Körpergewicht verleihen ihm zudem die nötige Robustheit beim Kampf um Punkte und Rebounds in Korbnähe, machen ihn zudem auf der Flügelposition zu einem Problem für jeden Gegenspieler. Jörn verfügt darüber hinaus über einen soliden Wurf sowie eine sehr gute Beweglichkeit, welche sein Offensivspiel äußerst variabel machen.

Coach Martin Scholz sagt über seinen neuen Schützling: “Jörn war mein absoluter Wunschspieler für eine der beiden großen Positionen. Er passt ideal in das Konzept der Mannschaft und wird sehr wahrscheinlich eine zentrale Rolle im Angriff und der Verteidigung spielen. Er ist mit dem Rücken zum Korb und auch von außen gefährlich. Ich bin davon überzeugt, dass er sich in Leipzig gut entwickelt und es für beide Seiten eine erfolgreiche Saison wird.“
In seiner Heimat Braunschweig war Jörn bisher mit einer sogenannten Doppellizenz ausgestattet, was bedeutet, dass er sowohl für den Kader des Braunschweiger ProB-Teams als auch für die Beko BBL Mannschaft der Niedersachsen spielberechtigt war. In unzähligen Trainingseinheiten sowie einigen Kurzeinsätzen bei den Erstliga Profis konnte er dementsprechend viel Erfahrung auf diesem Niveau sammeln, was seinem Spiel in der ProB, wo er regelmäßig auflief, zu Gute kam.Jörn Wessels vs Jorge Schmidt
Jörn ist ein Spieler, der mit viel Potential ausgestattet ist. In Leipzig bekommt er nun die Chance selbiges unter Beweis zu stellen. Auch die in der Vorsaison erlittene Verletzung – Riss des Syndesmosebandes im linken Fuß – ist vollständig ausgeheilt. Dank seines Erfahrungsschatzes in Kombination mit eben jenem spielerischen Potential und der wiedererlangten körperlichen Fitness wird Jörn zunehmend Verantwortung im Spiel der Uni-Riesen übernehmen können.

Auch Jörn ist, wie seine Mannschaftskollegen Jorge Schmidt und Marian Schick, neben seiner Tätigkeit als Basketballspieler noch Student und arbeitet auf seinen Bachelor Abschluss in Wirtschaftswissenschaften hin. Dass auch sein Wechsel viel mit der Attraktivität Leipzigs sowohl als Stadt als auch als professionellem Basketballstandort zu tun hat, kann man folgenden Worten des Niedersachsen entnehmen.

“Ich habe mich für Leipzig entschieden weil mir die Stadt und auch das gesamte Umfeld sehr gut gefallen. Das gesamte Team der Uni-Riesen Leipzig hat sich sehr um mich bemüht, was mir natürlich zusätzlich ein gutes Gefühl gibt. Darüber hinaus haben mich die vorab geführten Gespräche mit dem Leipziger Kapitän Jorge Schmidt vollends überzeugt. Sportlich ist es mein Ziel nach vielen kleinen und größeren Verletzungen, komplett fit anzugreifen und mit der Mannschaft erfolgreich zu spielen. Ich möchte der Mannschaft helfen noch besser abzuschneiden als im Vorjahr, um den Fans in Leipzig erfolgreichen und spektakulären Basketball bieten zu können.“

 

(Uni-Riesen Leipzig)

Interview mit Center Tobias Lange: „Kämpferisch, fokussiert und aggressiv“

Tobias Lange ist 24 Jahre alt und hat bereits drei Saisons in der ProB gespielt. Für Stahnsdorf und Wedel sammelte der 2,07 Meter große Center von 2010 bis 2013 Erfahrung in der 2. Basketball-Bundesliga. In den nächsten zwei Jahren wird der Hamburger die ROSTOCK SEAWOLVES verstärken.

Wie bist du zum Basketball gekommen?

Tobias Lange: Ich kam mit 16 Jahren zum Basketball, also relativ spät. Davor habe ich Fußball gespielt und Leichtathletik gemacht. Meine Schwester selbst spielt auch Basketball. Sie hat mich dazu bewogen, es auch mal auszuprobieren und glücklicherweise bin ich dann auch dabei geblieben.

Du bist gebürtiger Hamburger und nun seit Anfang Juli in Rostock. Bist du schon angekommen?

Ich bin definitiv in Rostock angekommen. Ich finde den Verein sehr familiär. Jeder kümmert sich um einen. Ich finde es gut, dass alle Spieler relativ dicht bei einander wohnen. So unternimmt man natürlich viel miteinander.

Ich war letzte Saison bereits bei einem Spiel der SEAWOLVES und habe dort schon die Teamchemie gespürt. Das war definitiv ein Erfolgsfaktor in der letzten Saison. Und in diesem Jahr wird es sicher wieder so sein. Wir machen viel zusammen und das sieht man dann auch auf dem Feld.

Welchen Eindruck hast du von den ersten Trainingseinheiten?

Sie waren intensiv, anstrengend, aber auch mit sehr viel Spaß verbunden. Coach Wild plant die Trainingseinheiten sehr strukturiert, was zur Folge hat, dass viele Trainingsinhalte vermittelt werden können. Das bringt uns als Team enorm weiter. Wir haben einen sehr tiefen und ausgeglichenen Kader. Ich habe ein gutes Gefühl, was das Team angeht und würde sagen, dass wir vom Umfeld und von dem Spielerpotenzial eines der besten Teams sind, in dem ich bisher gespielt habe.

Kannst du schon etwas zu deiner Rolle im Team sagen?

Mit Daniel Lopez haben wir einen sehr guten Bigman. Wir sind beide 2,07 Meter groß und haben unterschiedliche Stärken. Meine Stärke ist die Schnelligkeit, Daniels seine Präsenz. Wir werden uns gut ergänzen. Durch das laufintensive Spiel werden wir viel rotieren und jeder wird seine Minuten bekommen.

Wie würdest du deine Spielweise beschreiben?

Ich spiele sehr defensiv orientiert und konzentriere mich darauf. Wenn die Defensive stimmt, läuft es auch im Angriff. Da wir ein ausgeglichenes Team sind, wo jeder punkten kann,  lege ich darauf nicht meinen Fokus. Dort werde ich auch meine Chancen nutzen.

Du wirst in den nächsten zwei Jahren sowohl für die ROSTOCK SEAWOLVES auf Korbjagd gehen als auch in der Jugendarbeit des EBC Rostock tätig sein. Hattest du in Hamburg auch schon in diesem Bereich gearbeitet?

Ja. 2011 habe ich dort meinen eigenen Verein, die Hamburg Warriors Basketballakademie, gegründet. Das Konzept ist ähnlich aufgebaut wie hier in Rostock, d.h. wir akquirieren Schüler über Grundschulen und machen so den Basketball auch für Kinder wieder attraktiver.

Was können die SEAWOLVES-Fans in der neuen Saison von dir erwarten?

Kurz und knapp: Ich bin kämpferisch, fokussiert und aggressiv. Ich werde auf dem Spielfeld immer mein Bestes geben und die Mannschaft zu 100 Prozent unterstützen.

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Paul Owusu scheidet aus dem Kader aus

Paul OwusuPaul Owusu spielt in der Saison 2014/15 nicht für den SC Rist (2. Basketball-Bundesliga ProB). Der 28 Jahre alte Center muss aus beruflichen Gründen kürzertreten. Die vergangene Spielzeit war Owusus insgesamt sechste im Wedeler Trikot, als „Fels in der Brandung“ war er unter dem Korb eine wichtige Stütze der Mannschaft und vor allem wegen seiner Defensivqualitäten hoch geschätzt. Seine beste Offensivleistung der Saison zeigte Owusu im ersten Spiel der Playoff-Halbfinalserie gegen Oldenburg (elf Zähler). Fast vier Rebounds schnappte er sich pro Einsatz, zudem blockte er im Saisonverlauf zwölf Würfe und verteilte 13 Assists.
Der SC Rist dankt herzlich für den Einsatz und die gezeigten Leistungen und wünscht Paul alles Gute!

Paul Owusu ist damit nach Lee Jeka (Rückkehr nach Australien) und Davey Hopkins (neuer Verein bislang unbekannt) der dritte Abgang.

 

(SC Rist Wedel)

Lars Meyer: Aus der ProA zu den Hertener Löwen

Lars Meyer (Otto Baskets Magdeburg 13/14)Die Hertener Löwen haben sich für die kommende Spielzeit in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die Dienste von Lars Meyer gesichert. Der 1,90m große Flügelspieler trug in der vergangenen Saison das Trikot der Otto Baskets Magdeburg in der ProA.

Für den letztjährigen ProA-Ligisten stand der Neu-Löwe in insgesamt 15 Spielen in der Startformation, insgesamt trug der Aufbauspieler in der vergangenen Saison 26mal das Trikot der Otto Baskets. In durchschnittlich 17,9 Minuten erzielte der Small Forward 5,08 Punkte. In den Spielen gegen die Cuxhaven BasCats (14 Punkte), die Kirchheim Knights (13) und die BG Göttingen (11) markierte er jeweils mehr als zehn Punkte.

„Wir sind uns sicher, mit Lars Meyer einen Spieler gefunden zu haben, der uns direkt weiterhilft. Er hat in der letzten Saison in Magdeburg wichtige Erfahrungen sammeln können, und dort auch bereits unter Beweis gestellt, dass er in Lage ist, eine tragende Rolle zu spielen“, erklärt Sportmanager Markus Horn.

 

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Lars“, sagt Dirk Ewald, Assistant Coach der Löwen. „Auch die Zuschauer werden ihre Freude mit ihm haben. Er spielt spektakulär, hat eine enorme Sprungkraft und wird sicherlich auch den einen oder anderen Punkt per Dunking erzielen“, berichtet Ewald.

„Ich denke, dass die ProB und die Hertener Löwen für mich eine gute sportliche Option sind. Ich möchte eine gute Rolle im Team spielen und mich weiterhin gut entwickeln“, begründet der Neu-Löwe seinen Wechsel ins Revier. „Vor allem nach der nicht so erfolgreichen letzten Saison will ich jedes Spiel gewinnen. Dabei ist es klar, dass ich immer Vollgas geben werde. Ich bin voller Vorfreude und freue mich auf die Zeit bei den Hertener Löwen“, fiebert der Flügelspieler dem Trainings- und Saisonauftakt bereits entgegen.

Kurz-Biografie:
Name: Lars Meyer
Größe: 190cm
Position: Small Forward
Nationalität: Deutsch
Stationen: Otto Baskets Magdeburg, SSC Südwest Berlin

Damit stehen momentan folgende Spieler im ProB-Kader für die Saison 2014:

Trainer: Majdi Shaladi (HC), Dirk Ewald (AC), Cedric Hüsken (AC)

Es bleiben: Mark Depta, Marvin Ewald, Max Wittenberg

Neuzugänge: DeShaun Cooper (Missouri State Beats/NCAA II), Jens Nieswand (TV Jahn Königshardt), Dominik Buchner (Hertener Löwen II), Sven Jeuschede (CYBEX Urspring/NBBL), Lars Meyer (Otto Baskets Magdeburg/ProA)

Abgänge: Yannick Opitz (NOMA Iserlohn Kangaroos), Carsten Bartels (ETB Wohnbau Baskets), Aaron Henrichs (UBC Münster)

 

(Hertener Löwen)

Jimmy Sherburne und Lukas Mersch komplettieren den Kader

Jan Möhring wechselt nach Dortmund

Die VfL AstroStars Bochum haben den US-Amerikaner James Michael „Jimmy“ Sherburne unter Vertrag genommen. Der 23-jährige Guard kommt von der renommierten Universität Princeton aus der Ivy League der NCAA 1 in das Ruhrgebiet und ist nach Drew Shubik der zweite weiße Amerikaner in der Vereinsgeschichte. Für die Princeton Tigers stand er im Schnitt rund 18 Minuten auf dem Feld und erzielte dabei 4,3 Punkte pro Spiel.

Ausschlaggebend für die Verpflichtung waren jedoch weniger die Statistiken, als mehr die Empfehlung von Ex-Coach Hanno Stein, der im Rahmen eines Showcases in Las Vegas den Spieler in seiner Mannschaft hatte. Jimmy Sherburne ist flexibel auf den Positionen 1 bis 3 einsetzbar,  sehr athletisch und verfügt sowohl über einen starken Zug zum Korb als auch über einen guten Wurf lautete die Beschreibung, die auch von anderen Coaches vor Ort bestätigt wurde. Zudem wird ihm die für Princeton wohl obligatorische Cleverness und eine schnelle Auffassungsgabe bescheinigt. In Princeton hatte er oft die Rolle den gegnerischen Starspieler an die Kette zu legen, was sicherlich seine defensiven Qualitäten unterstreicht.

Nach dem Studium der Videos war auch Coach Kai Schulze schnell vom dem US-Boy überzeugt. „Er passt gut in das gesuchte Profil und könnte sich als Glücksgriff erweisen“ ist auch Teammanager Hans-Peter Diehr von der Neuverpflichtung angetan.

Jimmy Sherburne wird am 20.08. Morgens in Bochum erwartet und wird dann am Abend erstmals auf seine neuen Kollegen treffen. Bis Mitte September können die Verantwortlichen dann entscheiden, ob seine Zukunft in Bochum liegt.

Zum Team gehört dann auch der 21-jährige Lukas Mersch, der in den letzten beiden Jahren für die Oberligamannschaft der AstroStars agierte, nach dem ihn das Studium nach Bochum gebracht hatte. Der 1,94m große Forward hatte bei seinem Stammverein TV Werne bereits als 16-jähriger den Sprung in die 2. Regionalliga geschafft und stand 2011/2012 auch im Kader der 1. Regionalliga.

„Lukas hat im letzten Jahr enorme Fortschritte gemacht und verfügt dazu über eine sehr gute Athletik“ traut Kai Schulze dem U22-Spieler den Schritt in die Pro B zu.

Eine studienbedingte Pause muss dagegen Jan Möhring einlegen. Zwei längere Auslandsaufenthalte während der nächsten Saison führen dazu, dass er für den Kooperationspartner SV Dortmund in der 2. Regionalliga gemeldet wird. Damit verlieren die Bochumer vorübergehend einen der besten Distanzschützen der Liga, der aber 2015/2016 wieder in den Kader des VfL zurückkehren soll.

Der Kader:

Patrick Abraham (seit 2007), Raphael Bals (2012), Felix Engel (Neuzugang Schwelmer Baskets), David Feldmann (Schalke 04), Michael Haucke (RSV Eintracht Stahnsdorf), Ryon Howard (2011), Julian Jasinski (SV Dortmund), Cham Korbi (2011), Lukas Mersch (2. Herren), Sven Morlock (2013), Lennart Rupprecht (2. Herren), Maximilian Schörner (2. Herren), Jimmy Sherburne (Princeton Tigers/NCAA 1), Felix Wenningkamp (2012)

Abgänge:

Julius Dücker (Schwelmer Baskets), Kendrick Easley (Ziel unbekannt), Dennis Kortmann (Schalke 04), Jan Möhring (SV Dortmund), Eike Sünkeler (TV Gerthe)

 

(VfL AstroStars Bochum)