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Science-City-Crowdfunding #StandTogether startet vielversprechend

Am heutigen Montagmorgen um 10.00 Uhr startete die Unterstützer-Kampagne #StandTogether von und für Science City Jena. Während die Basketballer aus Thüringen für ihren Nachwuchs- und Breitensportbereich 35.000 Euro erlösen wollen, lief die Initiative innerhalb der ersten Stunden vielversprechend an. So wurden bis zum Mittag bereits über 4.000 Euro gesammelt, die nach Erreichen der Zielsumme in voller Höhe dem Science City Jena e.V. zu Gute kommen.

 

Die Palette der Crowdfunding-Initiative ist dabei gleichermaßen interessant wie attraktiv. Ob Trainingseinheiten mit Science-City-Kapitän Dennis Nawrocki, ein Meet & Greet mit Co-Kapitän Julius Wolf, originale und sonst nicht käufliche Trikots der Jenaer Bundesliga-Riesen bis hin zu ganz regulären Spenden, die vom Verein auf Wunsch mit einer Spendenbescheinigung quittiert werden können, haben sich die Saalestädter in den letzten beiden Wochen viele Gedanken gemacht.

Bei den angebotenen virtuellen Playoff-Tickets steht natürlich der ideelle Wert im Vordergrund, nachdem die Bundesliga-Saison 2019/2020 aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen werden musste. Science City Jena kämpft nach der vorzeitigen Beendigung des Spieljahres inkl. der abgesagten Playoffs mit finanziellen Einbußen in sechsstelliger Höhe, hofft durch die Crowdfunding-Aktion eine Summe erzielen zu können, um in dieser schwierigen Zeit die Abteilung unterhalb der Profis zu stabilisieren.

Auch wenn durch den guten Start der Aktion zu Wochenbeginn bereits über zehn Prozent der gewünschten Summe erlöst werden konnten, liegt noch ein weiter Weg vor den Jenaer Basketballern, um die Schallmauer tatsächlich durchbrechen zu können. Insofern kann der erfreulich-erfolgreiche Montag nur der Anfang sein. Nicht zuletzt deshalb hoffen Jenas Riesen in den kommenden drei Wochen bis zum 20. April 2020 auf großen Zusammenhalt und den Support ihrer Basketball-Familie. Unterdessen haben sogar Ex-Auswahlspieler Guido Grünheid und der aktuelle Nationalmannschafts-Center Johannes Voigtmann als Aushängeschilder des Jenaer Basketballs ihre Unterstützung zugesichert.

Quelle: Science City Jena

Stellungnahme der Liga zur Spielbegegnung Science City Jena vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Aufgrund zahlreicher Medienberichte und Anfragen an die Liga zum Spielausgang des Spiels Science City Jena gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier nimmt die Liga zu diesem Spiel Stellung.

Nach Ansicht der Videobilder ist die Entscheidung des technischen Kommissars wie auch der Schiedsrichter die Spielzeit beim Spielstand von 82:84 für Trier von 0,1 Sekunden auf 0,4 Sekunden zu korrigieren und den letzten Treffer zu geben, nach Ansicht der Liga korrekt. Die Videobilder belegen eindeutig, dass der Pfiff des Schiedsrichters deutlich früher als 0,1 Sekunden vor Spielende ertönt, sodass die Spielzeit zu korrigieren ist.

Christian Krings als Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga äußert sich wie folgt zu den Geschehnissen aus Jena: „Ich habe mir die Bilder gestern auch mehrmals aus verschiedenen Perspektiven angeschaut und mit Fachleuten und Experten dazu gesprochen. Ich muss den Schiedsrichtern und dem Kommissar ein großes Lob aussprechen. Der Ball ist vor den 0,1 Sekunden vor Spielende im Seitenaus und auch der Pfiff des Schiedsrichters ist deutlich früher. Die Entscheidung, die Spielzeit zu korrigieren, ist somit die einzig richtige Entscheidung. Auch den finalen Wurf haben wir uns mehrfach angeschaut und kommen zu dem Entschluss, dass es sich hier um Zehntelsekunden handelt und auch mit verschiedenen Videoanalysetools nicht eindeutig zu belegen ist, wie lange sich der Ball genau in der Hand des Werfers befindet. Die Entscheidung der Schiedsrichter ist somit aus unserer Sicht korrekt und definitiv nachvollziehbar. Nur wenn die Schiedsrichter sich zu 100% sicher wären, dass der Ball die Hand nach Ablauf der Spielzeit verlassen hat, wäre eine Entscheidung den Korb nicht zu geben, möglich gewesen. Dies ist aber mit dem menschlichen Auge kaum zu bewerten, sodass wir größten Respekt für die aus unserer Sicht richtigen Entscheidung der Schiedsrichter haben, auch wenn ein solcher Spielausgang für Trier sicherlich bitter ist.“

Science City Jena verabschiedet sich von verdienten Protagonisten und BBL-Legenden

Nachdem der Kader von Science City Jena für die anstehenden Saison 2019/2020 auf volle Mannschaftsstärke angewachsen ist, der personelle Umbruch eingeleitet wurde, steht die Verkündung einiger gleichermaßen absehbarer wie schmerzhafter Abgänge bevor. Dies betrifft neben dem jahrelang überaus erfolgreich für das Jenaer Basketball-Programm arbeitenden Trainer-Tandem Björn Harmsen und Stephan Frost ebenso verdiente Spieler wie hochdekorierte BBL-Legenden.

Die Thüringer – egal ob Club oder Fans – verbeugen sich in diesem Zusammenhang ein letztes Mal respektvoll vor den herausragenden Karrieren und dem unermüdlichen Einsatz von Immanuel McElroy, Julius Jenkins und Derrick Allen im Trikot der Saalestädter. Das Trio gestandener Akteure und zukünftiger Hall-of-Famer hat die Erstliga-Historie von Science City Jena in den zurückliegenden Jahren maßgeblich geprägt und bereichert. Speziell der für die Jenaer Bundesliga-Riesen insgesamt 128 Mal auflaufende Immanuel McElroy stand in den letzten Jahren mit seiner Leidenschaft und Hingabe für den Basketball „Made in Jena“, an dem sich die Saalestädter auch in schwierigen Phasen aufrichten konnten. Nachdem Scharfschütze Julius Jenkins im Aufstiegssommer 2016 dem Flügelspieler an die Saale folgte, das Stadtwerke-Trikot in 89 Duellen überstreifte, komplettierte Derrick Allen seit 2017 in 68 Einsätzen die Riege der erfahrenen Veteranen.

Doch nicht nur diese drei Routiniers werden zukünftig als gern gesehene Gäste jederzeit in der Sparkassen-Arena willkommen sein. Auch der zwei Spieljahre für die Thüringer auflaufende Martynas Mazeika sowie die in der letzten Saison für Science City aktiven Sid-Marlon Theis, Reggie Williams, Ronald Roberts und Dru Joyce haben sich ihren Eintrag als Teil in der Jenaer Basketball-Geschichte gesichert.

Der Abschied geschätzter Protagonisten betrifft in diesem Sommer jedoch nicht nur die genannten Spieler, sondern auch das scheidende Trainer-Duo um Björn Harmsen und Stephan Frost. Dementsprechend gebührt diesem Tandem gleichermaßen Respekt, Dank und Anerkennung für ihr Wirken seit dem Amtsantritt im Sommer 2013. „Björn und ich haben in den letzten sechs Jahren sehr gut zusammengearbeitet. Wir haben in dieser Zeit sehr viel Positives bei und für Science City Jena bewegen können“, sagt Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein.

„Ich denke da in erster Linie an den Bau der Arena sowie den Aufstieg vor drei Jahren. Am Ende bleibt leider auch ein sehr enttäuschender Abstieg zu bilanzieren. Der jetzige Umbruch erfolgt in fast allen Bereichen des Clubs. Er schmerzt teilweise, ist aber richtig und notwendig. Ich wünsche Björn, Stephan sowie allen Spielern alles erdenklich Gute auf dem weiteren Lebensweg. Irgendwann werden sich unsere Wege wieder kreuzen“, so Eberlein abschließend.

Der gesamte Verein aus Science City möchte den personellen Übergang zum Anlass nehmen, um jedem einzelnen, an der positiven Entwicklung des Jenaer Basketball-Programms Beteiligten zu danken und für die private wie sportliche Zukunft nur das Beste zu wünschen.

 

(Science City Jena)

Kristofer Krause kommt aus Jena nach Ulm

Von der Saale an die Donau: Shooting Guard Kristofer Krause ist der nächste Neuzugang für die OrangeAcademy.

In Ulm erhält der 1,90 Meter große Guard einen Zweijahresvertrag und soll neben der OrangeAcademy auch für den erweiterten Kader der Bundesliga-Mannschaft zur Verfügung stehen. Zudem ist Krause für die erste Regionalliga-Mannschaft von BBU ‘01 eingeplant, die im letzten Jahr den Aufstieg in die Regionalliga Südwest perfekt machen konnte.

„Krissi ist ein absoluter Team-Player, der stets hart für den Erfolg arbeitet. Er ist ein sehr athletischer Spieler, der besonders stark in der Transition ist und verschiedene Positionen verteidigen kann“, weiß Chris Ensminger, der Krause noch aus seiner Zeit als Head Coach bei den Oettinger Rockets aus Gotha kennt.

„Sein Potenzial ist mir schon damals aufgefallen, als er noch für die JBBL in Gotha gespielt hat. Er legt eine vorbildliche Mentalität an den Tag und ist sehr lernwillig. Ich bin mir sicher, dass Krissi eine große Bereicherung für uns wird und bereit ist, mit der OrangeAcademy den nächsten Schritt in seiner Karriere zu machen“, so Ensminger.

Neben den Oettinger Rockets spielte der 19-Jährige in der Vergangenheit für das Regionalliga-Team und die NBBL-Mannschaft von Science City Jena. In der NBBL-Spielzeit 2018/2019 legte der Shooting Guard im Schnitt 12,17 Punkte, 4,2 Rebounds sowie 2,8 Assists pro Spiel auf. Mit der Jenaer NBBL ging es in der vergangenen Saison bis in die Playoffs. Und auch wenn sich das Team in der Achtelfinal-Runde gegen den späteren Titelträger Bayern München geschlagen geben musste, zeigte Krause in der Serie mit durchschnittlich 10,3 Punkten, 4 Rebounds und 3 Assists eine beachtliche Leistung.

„Ich bin sehr dankbar für die Chance, mich im Trikot der OrangeAcademy beweisen zu können und freue mich riesig auf die kommende Saison in Ulm“, so der Abiturient.

Zur Person

Geboren: 6. März 2000
Nationalität: Deutsch
Größe: 1, 90 m
Gewicht: 76 kg
Position: Shooting Guard
Bisherige Teams: Oettinger Rockets (JBBL), Science City Jena (NBBL & Regionalliga).

 

(OrangeAcademy)

Science City Jena verpflichtet Ex-Alligator mit viel Power und Athletik

Der Jenaer Bundesliga-Kader für den Vorbereitungsstart in die anstehende ProA-Saison 2019/2020 ist vorerst komplett. Science City verpflichtet mit dem sprunggewaltigen Athleten Justin Leon einen Akteur aus der Abteilung Power, Schwung und Dynamik für beide Flügelpositionen. Die Ostthüringer binden den US-Import mit einem 2-Jahresvertrag. Der Linkshänder kommt mit dem Empfehlungsschreiben, zwischen 2015 bis 2017 für eine der renommiertesten Universitäten der gesamten NCAA aufgelaufen zu sein. In dieser Zeit verbrachte Justin Leon die beiden letzten Spieljahre seiner College-Karriere als „Gator“ an der namhaften Universität aus Florida.

Zu den Stärken des Neu-Jenaers gehören neben seinem guten Wurf eine außergewöhnliche Physis, mit der er als Bindeglied zwischen dem Jenaer Frontcourt und den Guard-Positionen für die nötige Durchschlagskraft auf den beiden Flügel-Positionen sorgen soll. Der ebenfalls von anderen – auch ausländischen – Teams umworbene Athlet entschied sich letztendlich aufgrund der ihm in Jena gebotenen perspektivischen Entwicklungsmöglichkeiten für Science City. Die Thüringer sondieren ungeachtet dieser Verpflichtung weiterhin aufmerksam den Markt um evtl. Anpassungen vornehmen zu können, sofern diese erforderlich werden sollten.

„Ich freue mich darauf, zukünftig für Jena zu spielen und Bestandteil eines sportlich erfolgreichen Teams zu werden“, so Justin Leon in seinem ersten Statement. „Ich war noch nie außerhalb des Landes. Daher wird dies sowohl sportlich als auch persönlich eine gute Erfahrung für mich sein. Ich bekomme mit dem Basketball die Chance, verschiedene Teile der Welt zu sehen, neue Städte und Menschen kennenzulernen, während ich das Spiel spiele, das ich liebe“, so Justin Leon.

„Justin ist das fehlende Puzzleteil für unseren Kader. Er bringt die Qualitäten mit, die wir auf dem Flügel gesucht haben, wird auf den Positionen 3 und 4 zum Einsatz kommen und ist eine sehr gute Ergänzung zu Joschka Ferner und Julius Wolf. Er kommt aus einem sehr renommierten College-Programm, ist zuletzt in der G-League für Oklahoma aufgelaufen und wird nun seine Entwicklung in Europa fortsetzen. Wir werden mit ihm arbeiten und gemeinsam den nächsten Schritt gehen“, so Frank Menz.

„Der Spieler wird aufgrund seiner ersten Auslandsstation Zeit benötigen, um sich vom us-amerikanischen Spielstil an den europäischen Basketball zu gewöhnen, verfügt jedoch über die entsprechenden Anlagen, um sich in Jena sehr gut zu entwickeln“, so Menz abschließend.

Während sich Justin Leon in der Conway High School seiner Heimatstadt früh in Richtung Profi-Basketballer entwickelte, startete der seit dem gestrigen Montag 24-jährige US-Amerikaner seine College-Karriere zunächst am Shawnee Community College in Ullin, Illinois. Nach den beiden ersten Spielzeiten (2013 – 2015) gelang es Leon, sich für das in der NCAA anerkannte Programm der Florida Gators zu empfehlen, für die er von 2015 bis 2017 das Trikot trug. Nachdem Leon bei der Talent-Lotterie des NBA-Draft 2017 leer ausging, versuchte der Flügelspieler sein Glück im Talentepool der NBA, der G-League. In den beiden zurückliegenden Spieljahren (2017 – 2019) für die Oklahoma City Blue – Ausbildungspartner des NBA-Clubs Oklahoma City Thunder – auflaufend, wird Justin Leon nun erstmalig die Herausforderung diesseits des Atlantiks suchen und im Team von Science City eine wichtige Rolle spielen.

Justin Leon

Geburtstag: 29.07.1995 in Conway, Arkansas
Größe: 2,03m
Position: Small Forward / Power Forward

Bisherige Stationen

2013 – 2015 Shawnee Community College (NJCAA)
2015 – 2017 Florida Gators (NCAA)
2017 – 2019 Oklahoma City Blue (G-League)

Kader Science City Jena: Justin Leon (Oklahoma City Blue), Brad Loesing (s.Oliver Würzburg), Matt Vest (NINERS Chemnitz), Alex Herrera (Phoenix Hagen), Oliver Mackeldanz, Joschka Ferner (HAKRO Merlins Crailsheim), Julius Wolf, Dennis Nawrocki (Basketball Löwen Braunschweig), Vuk Radojicic, Melvin Jostmann, Jan Heber sowie Urgestein Ermen Reyes-Napoles

 

(Science City Jena)

Braunschweiger Erfolgsduo an der Saale wiedervereint – Steven Clauss wird neuer Co-Trainer

Sie haben bereits in den zurückliegenden beiden Jahren in Braunschweig erfolgreich Seite an Seite gearbeitet und werden ihre Zusammenarbeit nun auch in Thüringen fortsetzen. Science City besetzt die Position des Co-Trainers mit dem 61-jährigen Steven Clauss, der Jenas Sportdirektor und Cheftrainer Frank Menz an die Saale folgt. Mit dem seit über drei Jahrzehnten im deutschen Basketball namhaften Deutsch-Amerikaner verpflichten die Ostthüringer nicht nur einen im Sport anerkannten Fachmann, sondern auch einen charakterlich starken Anker, der das Programm von Science City aufgrund seiner menschlichen Art bereichern wird. Der glücklich verheiratete, zweifache Familienvater unterschrieb bei Science City Jena zunächst einen Vertrag bis Sommer 2020.

„Frank und ich kennen uns schon sehr lange. Wir haben bereits in unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet. Im Verlauf dieser Zeit hat sich eine enge Freundschaft entwickelt, die durch ein hohes Maß an Vertrauen und Loyalität geprägt ist“, sagt Steven Clauss in seinem ersten Statement. „Wir harmonieren sehr gut, was für sportlichen Erfolg eine der wichtigsten Grundlagen bildet. Uns vereint, dass wir beide hungrig danach sind, Arbeit in hoher Qualität abzuliefern“, so Clauss weiter.

„Nachdem klar war, dass Frank bei Science City unterschreibt, wurde auch für mich ein Wechsel nach Thüringen interessant. Jena ist ein toller Basketballstandort, der im Verlauf der zurückliegenden Saison sehr unglücklich abgestiegen ist. Der Club verfügt über das Potential in der ProA oben mitzumischen und zeitnah in die BBL zurückzukehren. Diese Herausforderung werden wir gemeinsam angehen“, sagt Clauss abschließend.

„Steven verfügt über einen enorm großen Erfahrungsschatz, bringt sehr viel Qualität mit, ist zuverlässig und genießt mein vollstes Vertrauen als zukünftiger Assistenztrainer bei Science City Jena. Es sind ausnahmslos positive Charaktereigenschaften, die ich nach meiner jahrelangen Zusammenarbeit mit ihm in Verbindung bringen kann. Wir ergänzen uns sehr gut, auf und neben dem Parkett“, äußerst sich Jenas Cheftrainer Frank Menz über seinen alten und neuen Assistenztrainer.

„Wir sind nach zahlreichen gemeinsamen Etappen in unserer bisherigen Laufbahn eng befreundet. Ich freue mich außerordentlich, Steven auch zukünftig an meiner Seite zu wissen und bin froh, dass sich er für Jena entschieden hat. Steven ist ein sehr positiver Typ, der mit seiner offenen Art auch bei Science City schnell ankommen wird“, so Menz abschließend.

Der 1957 in New York geborene Deutsch-Amerikaner, der seinen familiären Mittelpunkt im hessischen Kronberg besitzt, sammelte seit seiner erfolgreich absolvierten A-Trainer-Lizenz 1983 in über 30 Jahren zahlreiche Erfahrungen im deutschen Basketball. Ob während seiner Stationen in Hannover, Hagen, Bamberg, Frankfurt, Ludwigsburg, Hanau oder Dresden, als Leiter der renommierten Basketball-Akademie Rhein-Main oder in der Funktion als Sportdirektor des Deutschen Basketball Bundes, gelang es Clauss kontinuierlich, seine Fachkompetenz gleichermaßen in unterschiedlichen Ligen wie auch Altersbereichen unter Beweis zu stellen.

Mit der Verpflichtung von Steven Clauss steht der Abschied des bisherigen Co-Trainers Stephan Frost fest. Science City Jena wünscht Stephan Frost sowohl im privaten als auch im sportlichen Bereich für die Zukunft alles Gute.

 

(Science City Jena)

Wunschkandidat Loesing die ideale Lösung – Erstligaerfahrener Terrier wechselt nach Jena

Knapp zwei Wochen bevor die Basketballer von Science City Jena in ihre Saisonvorbereitung starten, stehen die Thüringer unmittelbar vor der Komplettierung ihres Kaders für das Spieljahr 2019/2020. Das neu formierte Team der Ostthüringer darf sich bei dem vorletzten Puzzleteil mit Aufbauspieler Brad Loesing auf einen gleichermaßen prominenten wie erfahrenen Neuzugang freuen. Jenas zukünftiger Point Guard wechselt mit der Erfahrung von 136 Erstliga-Duellen an die Saale, wird als einer der verlängerten Arme von Trainer Frank Menz fungieren und die Mannschaft als Führungsspieler dirigieren. Der 29-jährige Routinier, der aufgrund seiner großelterlichen Wurzeln über einen deutschen Pass verfügt, gehörte zu den Jenaer Wunschkandidaten und unterschrieb einen Vertrag bis Sommer 2020, mit der Option auf eine Verlängerung bei BBL-Aufstieg.

Mit der Verpflichtung des Deutsch-Amerikaners erhöht sich Mannschaftsstärke bei Science City Jena auf elf Akteure. Zum aktuellen Kadergerüst zählen nunmehr Brad Loesing (s.Oliver Würzburg), Matt Vest (NINERS Chemnitz), Alex Herrera (Phoenix Hagen), Oliver Mackeldanz, Joschka Ferner (HAKRO Merlins Crailsheim), Julius Wolf, Dennis Nawrocki (Basketball Löwen Braunschweig), Vuk Radojicic, Melvin Jostmann, Jan Heber sowie Urgestein Ermen Reyes-Napoles.

„Ich freue mich auf die Reise bei und mit Science City Jena und darauf gemeinsam erfolgreich zu sein“, sagt Brad Loesing in seinem ersten Statement.

„Ich möchte dem Verein auf der Jagd nach dem Titel helfen, wieder in die BBL aufsteigen und bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam ein tolles Jahr erleben werden. Deshalb ist meine Vorfreude jetzt schon riesengroß. Meine Frau und ich freuen uns auf die Stadt, den Club, die Fans und darauf zukünftig ein Teil der Jenaer Basketball-Familie zu werden. Auf geht’s, Science City Jena“, so Loesing abschließend.

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir Brad unter Vertrag nehmen konnten und er sich dafür entschieden hat, zu Science City Jena in die ProA zu wechseln. Er wird unser Programm mit seiner Persönlichkeit, seiner Routine und seinen Führungsspielerqualitäten bereichern“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz nach der Unterschrift des Point Guards.

„Brad war unser Wunschkandidat als Starting Point Guard. Er wird zu unseren Leistungsträgern gehören und mit seinem ruhigen und mannschaftsdienlichen Spiel das Team anführen. Ich verfolge seine Entwicklung jetzt schon seit ein paar Jahren. Brad hat in der BBL und in europäischen Wettbewerben bereits sehr viele Erfahrungen sammeln können, ist ein verteidigungsstarker Aufbauspieler, von dessen Qualitäten ich mir im kommenden Spieljahr viel verspreche“, sagt Menz.

Der aus Cincinnati stammende Aufbauspieler absolvierte zwischen 2008 bis 2012 seine Collegezeit an der Wofford Universität in Spartanburg im Bundesstaat South Carolina. Parallel zu seinem Betriebswirtschaftsstudium, welches er mit einem herausragenden Grade Point Average (Notendurchschnitt) von 3,9 abschloss, lief Loesing für die Wofford Terriers auf. Im Kader seines NCAA-Teams etablierte sich Loesing von Beginn an als ein wichtiger Leistungsträger, feierte mit den „Terriers“ ein sportlich überaus erfolgreiche Ära. Mit der individuell wohl prestigeträchtigste Ehrung als „Defensive Player of the Year“ in der Southern Conference im Senior-Jahr seine Universitätskarriere beendend, folgte im Anschluss der Schritt in den Profibereich.

Seine erste Station führte Loesing diesseits des Atlantiks zu den PVSK-Panthers ins ungarische Pécs, bevor sich in der folgenden Saison ein Wechsel ins niederländische Zwolle abzeichnete. Nachdem sich Loesing im Rahmen eines Testspiels einen Kreuzbandriss zuzog und die komplette Saison aussetzen musste, blieb ihm ein Auftritt im DBL-Trikot von Landstede Zwolle verwehrt. Trotz der sich verletzungsbedingt ergebenden Lücke in seiner Vita, sicherten sich die MHP Riesen Ludwigsburg vor der Saison 2014/2015 die Qualitäten des defensivstarken Aufbauspielers im Rahmen eines 2-Jahresvertrages. Um ihm Spielpraxis auf hohem Niveau gewährleisten zu können, liehen ihn die Baden-Württemberger zunächst an die Oettinger Rockets nach Gotha aus, mit denen er in den Playoffs 2015 seinen zukünftigen Jenaer Arbeitgeber im Viertelfinale eliminierte. Zwar mussten sich die Westthüringer im Halbfinale dem späteren BBL-Aufsteiger Würzburg beugen, Brad Loesings Weg führte nach Ende der einjährigen Leihe dennoch in die deutsche Bel Etage. Schnell etablierte sich der 1,83m große Aufbauspieler zu einem wichtigen Teil des Ludwigsburger Kaders von Trainer John Patrick. Mit seiner Teilnahme am Allstar Game 2016 rundete Loesing sein sportlich gelungenes BBL-Premierenjahr ab, welches später im Playoff-Viertelfinale gegen Bayern München endete. Nach einer weiteren Playoff-Saison bei den MHP Riesen lockten die EWE Baskets Oldenburg, die ihn im Sommer 2017 unter Vertrag nahmen. Nachdem die Spielzeit des Point Guards bei den Niedersachsen kontinuierlich sank, schloss sich Loesing vor der zurückliegenden Spielzeit dem Team von s. Oliver Würzburg an. Am Main steigerte der Deutsch-Amerikaner seine Spielanteile im nationalen Wettbewerb leicht, absolvierte vor allem international eine starke Saison, an dessen Ende die Würzburger Finalteilnahme im Endspiel des FIBA Europe Cup stand.

Brad Loesing
Geburtstag: 09.10.1989 in Cincinnati, Ohio
Größe: 1,83m
Position: Point Guard

Bisherige Stationen

2008 – 2012 Wofford Terriers (NCAA)
2012 – 2013 Pécs VSK Panthers (HUN)
2014 – 2015 Oettinger Rockets Gotha (GER, ProA)
2015 – 2017 MHP Riesen Ludwigsburg (GER, BBL)
2017 – 2018 EWE Baskets Oldenburg (GER, BBL)
2018 – 2019 s.Oliver Würzburg (GER, BBL)
2019 Science City Jena (GER, ProA)

 

(Science City Jena)

Aus Sachsen an die Saale – Matt Vest verstärkt Science City Jena

Knapp drei Wochen vor dem Auftakt der Saisonvorbereitung Anfang August nähert sich Science City Jena der Komplettierung seines Kaders. Die Ostthüringer verpflichten mit dem 26-jährigen US-Amerikaner Matt Vest einen variabel einsetzbaren Teamplayer, welcher nach sechs aufeinanderfolgenden Spieljahren in der ProA als waschechter Liga-Veteran bezeichnet werden kann. Der in Kettering, Ohio, geborene Flügelspieler unterschrieb in den zurückliegenden Tagen an der Saale einen Einjahresvertrag. Während Vest bereits seit der Saison 2014/2015 in der 2. Basketball-Bundesliga aufläuft, gilt der 1,95m große Allrounder als Vorzeigesportler auf und neben dem Parkett. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner, Oliver Mackeldanz, Alex Herrera und Matt Vest bilden nunmehr zehn Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Ich bin dankbar für die Möglichkeit, meine Karriere in Deutschland fortsetzen zu können. Trainer Frank Menz und ich hatten in den letzten Wochen sehr konstruktive Gespräche, in denen wir über das Potential der Mannschaft und meine Rolle im Team gesprochen haben. Diese offene Art der Kommunikation hat mich von Science City überzeugt. Ich freue mich darauf, der Mannschaft auf beiden Seiten des Parketts zu helfen und den Verein zu repräsentieren. Natürlich wird es in erster Linie darum gehen, eine sportlich erfolgreiche Saison zu spielen und das Publikum zu begeistern“, sagt Matt Vest nach der Vertragsunterzeichnung. „ Meine Frau und ich lieben Deutschland. Wir freuen uns auf die Stadt und die Jenaer Fans“, so Vest abschließend.

„Matt verfügt offensiv über sehr viel Potential, welches noch lang nicht ausgeschöpft ist. Defensiv hat er alle Anlagen, als variabler Stopper mehrere Positionen zu verteidigen. Er wird unserem Kader mit seiner Vielseitigkeit enorm helfen“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Matt ist ein mannschaftsdienlicher Spieler und wird im Team eine wichtige Rolle als Leistungsträger übernehmen. Bei ihm stimmt das Gesamtpaket und die Einstellung. Wir verpflichten mit Matt Vest einen harten Arbeiter der zu unserer Philosophie passt“, so Menz zur Unterschrift des US-Amerikaners.

Während der Swingman seine vierjährige College-Karriere bei den Raiders der Wright State University absolvierte und im Abschlussjahr 2014 in das All-Defensiv-Team der Horizon-League berufen wurde, führte ihn seine erste Profistation im Anschluss erstmalig über den Atlantik – nach Thüringen. Im Trikot der Oettinger Rockets auflaufend erwies sich Vest von Beginn an als zuverlässiger und effektiver Stabilisator. Nachdem sich im Sommer 2015 ein Wechsel nach Paderborn anschloss und Matthew Vest für zwei Spieljahre erfolgreich für die Nordrhein-Westfalen auflief, lotste ihn der damalige Trainer Denis Wucherer 2017 zum ambitionierten Projekt nach Köln. Während sich die RheinStars früh aus den Playoffs 2018 verabschieden mussten und im Verlauf des Sommers ihren spielortbedingten Rückzug in die ProB bekanntgaben, unterschrieb Vest 2018 bei den NINERS in Chemnitz. Auch in Sachsen gehörte der sympathische Veteran von Beginn an zu den Korsettstangen von Trainer Rodrigo Pastore, musste sich mit den 99ers jedoch im 5. Spiel des Playoff-Halbfinales den Hamburg Towers geschlagen geben.

 
Matthew „Matt“ Vest
Geburtstag: 17.09.1992 in Kettering, Ohio
Größe: 1,95m
Position: Shooting Guard / Small Forward
Bisherige Stationen
2010 – 2014 Wright State (NCAA)
2014 – 2015 Oettinger Rockets (GER, ProA)
2015 – 2017 Uni Baskets Paderborn(GER, ProA)
2017 – 2018 RheinStars Köln (GER, ProA)
2018 – 2019 NINERS Chemnitz (GER, ProA)
(Science City Jena)

White Men can jump – Alex Herrera verstärkt Jenaer Basketball-Riesen

Er kann springen, blocken, rebounden und natürlich auch punkten. Science City Jena freut sich, für die Saison 2019/2020 mit „Big Man“ Alex Herrera den nächsten wichtigen Baustein im Kader begrüßen zu können. Der 2,06m große US-Amerikaner verfügt über ein enorm variables Skillset, welches er bereits in seinen zurückliegenden Spieljahren bei Phoenix Hagen konstant unter Beweis stellen konnte. Aus Nordrhein-Westfalen an die Saale wechselnd, unterschrieb Herrera in den zurückliegenden Tagen einen 2-Jahresvertrag und wird dem Frontcourt der Jenaer Mannschaft von Chefcoach Frank Menz viel Stabilität verleihen. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner, Oliver Mackeldanz und Alex Herrera bilden nunmehr neun Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Es ist ein Mix aus positiver Nervosität und freudiger Erwartung, der mich nach meiner Unterschrift bei Science City jetzt in den kommenden Wochen begleiten wird“, sagt Herrera in seinem ersten Statement. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, unter einem großartigen Trainer wie Frank Menz und für eine Organisation wie Jena spielen zu können. Auch wenn die Sommerpause noch ein wenig andauert, zähle ich nun schon etwas aufgeregter die Tage, bis ich ankommen werde und wir in die Vorbereitung starten“, so Herrera.

„Der Kontakt zu Alex Herrera besteht nicht erst seit diesem Sommer, sondern hatte sich bereits 2017 über DeAndre Lansdowne ergeben. Beide haben in Fort Lewis am gleichen College gespielt“, sagt Jenas Trainer Frank Menz. „Nachdem Alex sich zahlreiche Spiele unseres damaligen Teams in Braunschweig angesehen hat, bin ich auf ihn aufmerksam geworden und habe seine gute Entwicklung in der ProA in Hagen aufmerksam verfolgt. Er war im zurückliegenden Sommer bereits zum Probetraining in Braunschweig und aufgrund seiner Perspektive ein heißer Kandidat für eine Verpflichtung. Deswegen freue ich mich, dass es jetzt mit seiner Unterschrift bei Science City Jena geklappt hat. Alex konnte nach seinen Auszeichnungen am College in Europa schon ziemlich viele wichtige Erfahrungen sammeln. Er hat auch in der ProA bereits nachgewiesen, über welche Stärken er sowohl offensiv als auch defensiv verfügt“, so Menz abschließend.

Während der US-Amerikaner von der Ignacio Highschool seiner Heimatstadt 2010 an das ebenfalls in Colorado gelegene Fort Lewis College wechselte, er bei den Skyhawks (NCAA Division II) vor allem aufgrund seiner defensiven Qualitäten überzeugen konnte, unternahm er zwischenzeitlich, im Frühjahr 2014, einen Ausflug in die Australische State Basketball League. Ohne Profi-Einsatz beim SBL-Team der Metro Pirates vom Mount Gravatt, einem Vorort von Brisbane, zu den Skyhawks zurückkehrend, schloss er seine Zeit am College 2015 an der Universität in Durango erfolgreich ab. Im Verlauf seiner Zeit am Fort Lewis College wurde Herrera drei Mal als bester Verteidiger der „Rocky Mountain Athletic Conference“ ausgezeichnet.

Nachdem Alex Herrera zur Saison 2015/2016 beim sechsfachen finnischen Meister KTP Basket Kotka seine ersten Schritte auf europäischem Parkett unternahm, folgte im anschließenden Sommer ein Wechsel in die Autonome Region Valencia zum spanischen Zweitligisten Tau Catello (LEB Oro). Im Sommer 2017 gelang es schließlich Phoenix Hagen den 2,06m großen Allrounder nach Deutschland zu lotsen. Ohne große Anpassungsprobleme entwickelte sich der bewegliche Center zu einer feste Stütze im Kader der Nordrhein-Westfalen, gehörte in den beiden zurückliegenden Spieljahren nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Statistiken zum festen Kreis unverzichtbarer Leistungsträger. Nachdem Herrera in seiner deutschen Premieren-Saison 2017/2018 mit 15.7 Punkten, 8.4 Rebounds und 2.2 Blocks pro Partie zu überzeugen wusste, bestätigte er in der darauffolgenden Spielzeit 2018/2019 seine durchschnittlichen Statistiken mit 13.7 Punkten, 8.1 Rebounds sowie 1.8 geblockten Würfen.

Alex Herrera
Geburtstag: 15.08.1992 in Ignacio, Colorado
Größe: 2,06m
Position: Center / Power Forward

Bisherige Stationen
bis 2010 Ignacio High School
2012 – 2018 Fort Lewis Skyhawks (NCAA, Division II)
2014 South West Metro Pirates (AUS, SBL)
2015 – 2016 KTP Basket Kotka (FIN, Korisliiga)
2016 – 2017 TAU Castelló (ESP, LEB Oro)
2017 – 2019 Phoenix Hagen (GER, ProA)

 

(Science City Jena)

Oliver Mackeldanz bleibt Science City Jena treu

Center verlängert bis 2020

Auch in der vierten aufeinanderfolgenden Woche können die Basketball-Riesen von Science City Jena mit der Vertragsverlängerung von Oliver Mackeldanz eine ausgesprochen positive Personalentscheidung präsentieren. Die Thüringer einigten sich mit dem 2,12m großen Center auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit um ein weiteres Jahr. Während der gebürtige Berliner im Sommer 2016 an die Saale wechselte, wird der aktuell längste Spieler im Kader von Trainer Frank Menz in seine bereits vierte Jenaer Saison starten. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner und Oliver Mackeldanz bilden nunmehr acht Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Es waren gute Gespräche, die wir in den letzten Tagen geführt haben. Die Kommunikation war von Beginn an sehr klar und wurde von einer positiv Grundstimmung begleitet. Nachdem wir schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden hatten, bin ich froh, glücklich und auch ein Stück weit dankbar, dass ich bei und mit Science City in meine vierte Jenaer Saison starten kann.“, sagt Oliver Mackeldanz nach seiner Vertragsverlängerung.

„Ich will unter Frank Menz den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gehen. Er hat zuletzt während seiner Braunschweiger Zeit gezeigt, dass er die Fähigkeit besitzt, Spieler besser zu machen. Ich bin kein Typ, der jeden Sommer den Club wechseln möchte. Der Neustart ist eingeleitet, meine Motivation enorm groß und vielleicht muss man manchmal einen Schritt zurückgehen, um zwei Schritte nach vorn zu kommen“, so Mackeldanz.

„Die Unterschrift von Oliver Mackeldanz ist für uns aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein sehr erfreuliches Ergebnis“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Zum einen konnten wir mit ihm einen Spieler halten, der bereits in den letzten Jahren für Science City auflief, sein Potential unter Beweis stellen konnte und der sich mit dem Club und der Stadt identifiziert. Zum anderen versprechen wir uns von ihm nicht zuletzt aufgrund seiner Statur eine entsprechende Präsenz unter den Körben, die sich nicht nur in seinen 2,12m widerspiegeln. Oliver hat in seiner bisherigen Karriere auf Erst- und Zweitliga-Niveau meist mit starken Quoten jenseits der 50 Prozentmarke überzeugt. Diesen Vorteil wollen wir mit ihm in einer wichtigen Rolle nutzen.“

„Ich bin froh, mit Oliver einen deutschen Center in unserem Team zu wissen, der sowohl sportlich als auch mit seinen menschlichen Charakterzügen zu unserem Erfolg beitragen soll“, sagt Menz.

Während Oliver Mackeldanz seine Liebe zum Basketball erst im verhältnismäßig späten Alter von 17 Jahren entdeckte, ihm 2007 der Einstieg in der Jugendabteilung des SV Pfefferwerk gelang, folgten im Anschluss bei Central Hoops Berlin (NBBL), Future Basketball Berlin und Königs Wusterhausen (Regionalliga) zunächst ausnahmslos Stationen in und um den Ballungsraum Berlin. Nachdem der deutsche Center im Sommer 2011 beim RSV Eintracht Stahnsdorf (ProB) unterschrieben hatten, zog es ihn im darauffolgenden Spieljahr 2012/2013 zu den Cuxhaven BasCats, mit denen er in der eine Liga höher angesiedelten ProA seinen nächsten Entwicklungsschritt absolvierte. Aufgrund überzeugender Leistungen im Trikot der Nordseestädter sicherte sich im Sommer 2013 der damalige BBL-Aufsteiger RASTA Vechta die Dienste des Hünen. Im Trikot der Niedersachsen debütierte Mackeldanz am 23. November 2013 gegen die EWE Baskets Oldenburg in der BBL. Während Vechta im Verlauf der Saison 2013/2014 aus dem Oberhaus absteigen musste, blieb der Center den Niedersachsen über zwei weitere Spielzeiten in der ProA als verlässliche Stütze erhalten. Schließlich wechselte der Hobby-Fotograf im Sommer 2016 die Seiten zweier Erstliga-Aufsteiger. Nach erfolgreichen Playoff-Halbfinalspielen hatten sich sowohl Science City Jena als auch RASTA Vechta bereits für die BBL qualifiziert, duellierte sich im Anschluss um den Titel des Zweitliga-Meisters, den letztendlich die Thüringer erringen konnten. Im Verlauf der drei zurückliegenden Spieljahre etablierte sich Oliver Mackeldanz als wertvoller Teil des Jenaer BBL-Kaders und überzeugte in Summe mit einer starken Feldwurfquote von durchschnittlich 70,37 Prozent (114/162).

Seinen denkwürdigsten Einsatz im Jenaer Trikot feierte der Jenaer Center mit der Trikotnummer 50 am 15. Februar 2017 ausgerechnet auf Berliner Parkett. Nachdem Science City bei großen Favoriten ALBA Berlin zur Halbzeit noch deutlich mit 26:44 zurückgelegen hatte, war es der heute 28-Jährige, der im dritten Viertel die Aufholjagd der Ostthüringer maßgeblich initiierte und erheblichen Einfluss auf den Jenaer 74:73-Sensationssieg in der Mercedes-Benz-Arena hatte.

 

(Science City Jena)