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Sandro Antunovic verlängert Vertrag bei den BSW Sixers

Auch in der Spielzeit 2021/22 können die BSW Sixers auf Sandro Antunovic setzen. Der 23 Jahre alte und 2,08 Meter große Kroate, der auf beiden großen Positionen einsetzbar ist und so wie in der vergangenen Saison auch weiter als Trainingsspieler bei unserem Kooperationspartner SYNTAINICS MBC agieren wird, hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert.

Sandro absolvierte 2020/21 insgesamt 21 Partien für die Sixers, stand dabei durchschnittlich knapp 14 Minuten auf dem Feld, erzielte 5.4 Punkte und holte 3.7 Rebounds. Er versenkte neun Dreipunktwürfe bei einer Quote von 33 Prozent, Saisonbestleistung waren 16 Punkte im Playoff-Spiel gegen Iserlohn. Er gab Ende März für den MBC sein BBL-Debüt bei Alba Berlin und absolvierte insgesamt drei Partien im deutschen Oberhaus.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Sandro einen weiteren Spieler halten konnten, der unser Programm bereits kennt. Sandro hat in einigen Spielen vor allem offensiv sein Potenzial bereits unter Beweis gestellt, das soll er nun in der kommenden Saison nach dem Abschied von Djordje Pantelic mit einer größeren Rolle noch konstanter machen. Ich erhoffe mir von ihm defensiv noch mehr Stabilität für unsere Mannschaft“, sagt Sixers-Headcoach Chris Schreiber.

„Die Entscheidung zu bleiben war nicht schwer, ich habe mich letztes Jahr richtig wohl gefühlt in der Sixers-Familie. Ich habe alle meine personliche Ziele erreicht und auch die Ziele des Teams. In der nachsten Saison hoffe ich, dass ich das alles auf noch einem höherem Level machen kann und noch einen stärkeren Playoff-Run mit dem Team erreichen kann“

Quelle | Foto: BSW Sixers

Gemeinde Oberhaching und Moritz Wohlers bleiben an Bord

GWO bleibt Tropics Hauptsponsor – Kapitän Wohlers hängt noch eine Saison dran

In den Räumen der Gemeindewerke Oberhaching, einem treuen Hauptsponsor und Förderer des Vereins, wurden im Rahmen eines Pressetermins weitere Personalentscheidungen für die neue Bundesligaspielzeit verkündet.

Moritz Wohlers hängt noch eine Saison dran

Kapitän Moritz Wohlers, der seine Basketballschuhe eigentlich an den berühmten Nagel hängen wollte, darf noch nicht in den Basketball Ruhestand. Der mittelweile 37-jährige ehemalige A2-Nationalspieler, der seit nunmehr 10 Jahren dem Oberhachinger Basketball die Treue hält, wird weiterhin gebraucht und muss sein Karriereende zumindest um ein weiteres Jahr nach hinten schieben. Den Großteil der vergangenen Spielzeit musste der zweifache Familienvater aufgrund einer Ellbogenoperation verletzungsbedingt zuschauen. Sein Lowpostscoring und die geballte Erfahrung des 203cm großen Brettspielers fehlten den Tropics an allen Ecken und Enden. Anders als die Jahre zuvor, soll der gebürtige Wolfenbütteler jedoch eine kleinere Rolle einnehmen und mit seiner Klasse für wichtige Punkte sowie entscheidende Impulse von der Bank sorgen. Durch die enorme berufliche Belastung kann Wohlers nämlich eine Vielzahl von Auswärtsspielen nicht mitmachen und wird auch bei zwei Heimspielen fehlen. Die sportliche Leitung ist trotzdem sehr dankbar, dass sich der Kapitän nochmal in den Dienst der Mannschaft stellt und mithelfen wird den Klassenerhalt zu schaffen.

Gemeindewerke Oberhaching bleiben Hauptsponsor

Die Gemeindewerke Oberhaching (GWO) als moderner Energiedienstleister bleiben als treuer Partner des Oberhachinger Basketballs auch weiterhin als fester Unterstützer an Bord. Ohne Partner wie die GWO wäre Bundesligabasketball in Oberhaching undenkbar.

Die Gemeindewerke Oberhaching (GWO) wurden 2006 als lokaler, gemeindeeigener Energieversorger gegründet, um einen Großteil der Bürgerinnen und Bürger Oberhachings mit regenerativer Energie zu günstigen und möglichst stabilen Preisen zu versorgen und gleichzeitig den Ausstoß von Kohlendioxid zu senken.

Bernd Schubert, 1.ter Vorstand: „Wir bedanken uns recht herzlich bei den Gemeindewerken, dass Sie den Verein weiterhin unterstützen und uns eine wichtige Säule des Oberhachinger Basketballs erhalten bleibt. Großen Dank auch an Moritz Wohlers, dass er noch eine weitere Saison für den Verein alles geben wird. Auch mit verringertem Pensum wird er der Mannschaft mit viel Erfahrung und seinem Können weiterhin helfen.“

Quelle | Foto: TSV Oberhaching Tropics

„I am GIANT !“ – Dennis Heinzmann verlängert an der Bismarckstraße

Die BAYER GIANTS Leverkusen können auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2021/22 auf die Dienste von Dennis Heinzmann zählen. Der Brettspieler verlängert seinen Vertrag um eine weitere Saison und geht damit in seine insgesamt sechste Spielzeit am Rhein.

In der gerade abgelaufenen Saison bewies Heinzmann einmal mehr sein großes sportliches Können. Mit durchschnittlich 8,5 Punkten und 7,8 Rebounds pro Spiel absolvierte der sympathische Center die statistisch beste ProA-Spielzeit in seiner Karriere. Insgesamt sieben „Double-Double“ (bezeichnet die Leistung eines Spielers, der in zwei positiven statistischen Kategorien jeweils zweistellige Werte hat) konnte der 30-Jährige einheimsen. Somit hatte er großen Anteil am sensationellen Finaleinzug der „Riesen vom Rhein“ in der ProA. Am allerwichtigsten war für die BAYER GIANTS allerdings, dass der Mannschaftskapitän der Farbenstädter 2020/21 ohne große Verletzungen überstanden hat.

Heinzmann freut sich auf das sechste Jahr im BAYER-Dress: „Nach all den Jahren ist es nach wie vor für mich etwas Besonderes, ein Teil der GIANTS-Familie zu sein. Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison hinter uns und selbstverständlich wollen wir auch in 2021/22 an dieser guten Leistung anknüpfen. Die Vorfreude steigt mit jedem Tag und ich hoffe inständig, dass wir bald wieder vor unseren tollen Fans in der Ostermann-Arena spielen dürfen. Sie haben uns in der letzten Spielzeit bei unseren Partien arg gefehlt. Doch all das holen wir hoffentlich bald nach.“ Assistenztrainer Jacques Schneider ergänzt: „Für uns ist die Verlängerung von Dennis Heinzmann eine ganz wichtige und entscheidende Personalie. Dennis hat in den vergangenen Jahren eine Menge für das gesamte Programm gegeben und hat in der letzten Saison seine wohl beste Spielzeit in seiner Karriere absolviert. Das liegt vor allem auch daran, dass er stets hart an sich und seinen Schwächen arbeitet. Es ist auch ein tolles Signal an unsere Fans, dass wir einen absoluten Publikumsliebling in Leverkusen halten können.“

Mit Dennis Heinzmann stehen aktuell 11 Akteure im Kader der BAYER GIANTS Leverkusen. Doch wie geht es weiter? „Wir sind in fortgeschrittenen Gesprächen mit einem deutschen Akteur, der perfekt in unser Profil passt und welchen wir unseren Fans und Sponsoren zeitnah präsentierten möchten“, so Geschäftsführer Henrik Fronda. „Des Weiteren haben wir noch einen weiteren Amerikaner-Spot zu besetzen. Hier schauen sich unsere Coaches intensiv auf dem Markt nach einem Spieler auf der Position 2/3 um.“

Der Kader der BAYER GIANTS Leverkusen 2021/22 (Stand 30.06.2021): Dennis Heinzmann, Luis Figge, Nico Funk, Quentin Goodin, Ferenc Gille, Lennard Winter, Thomas Fankhauser, Luca Kahl, Melvin Jostmann, Marko Bacak und J.J. Mann.

Quelle | Foto: Bayer Giants Leverkusen

Paul Schult bliebt weiter als Doppellizenzler im Kader!

Für die Mannschaften unterhalb des Profi-Bereichs fiel die Basketballsaison 20/21 weitestgehend aus. Für Nachwuchsspieler und U19er war es fast ein verschenktes Jahr und deren sportliche Entwicklung stagnierte etwas. Weder Training im Team noch Athletik- oder Krafteinheiten waren zu 100% und wettkampfnah umsetzbar. Für den Doppellizenzler Paul Schult, der in der 2.Regionalliga der RE Baskets und bei den EN Baskets Schwelm spielberechtigt ist, eröffnete sich eine Option, die er für sich hervorragend nutzen konnte. Die Chance regelmäßig bei den EN Baskets Schwelm zu trainieren, ergriff er sofort und machte sichtlich einen Sprung nach vorne. Paul Schult kam in der Spielzeit 2020/2021 nur zu wenigen Einsätzen, blieb aber konstant „am Ball“ und soll in der kommenden Saison den nächsten Schritt machen. Primär wird es seine Aufgabe sein, das Team der RE Baskets Schwelm in der 2.Regionalliga durch eine erfolgreiche Saison zu führen. Außerdem wird er weiterhin ein Teil des ProB-Teams bleiben. Mit seinen 19 Jahren ist Paul Schult keinesfalls am Ende seiner Entwicklung angekommen. Sein Ehrgeizig und seine gute Einstellung werden ihm helfen, ein noch besserer Point-Guard zu werden. Zu seinen Stärken gehören seine aggressive Defense und sein Auge für den besser postierten Mitspieler. Aber auch sein Wurf ist nicht zu unterschätzen. Die EN Baskets freuen sich sehr, dass Paul Schult den Blau-Gelben erhalten bleibt. „Paul hat das Pech gehabt, dass er eine tolle Entwicklung durch das Training bei der Pro B nicht in der NBBL und der 2. Regio beweisen konnte. Ich glaube, er wird eine sehr gute Rolle in unserer Zweiten einnehmen und durch die Einheiten und eventuelle Einsätze bei uns sein Spiel noch weiter verbessern.“ sagt Head-Coach Falk Möller über seinen jungen Guard.

Quelle | Foto EN Baskets Schwelm

Jonathan Maier hält Nürnberg Falcons die Treue

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons setzen unter den Körben der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter auf Kontinuität und haben sich mit Jonathan Maier auf einen Zweijahresvertrag verständigt. Der 28-Jährige spielt bereits seit 2017 für die Mittelfranken, studiert in Nürnberg und zählt mittlerweile zu den Identifikationsfiguren des ProA-Ligisten. 

Jonathan Maier steht vor seiner fünften Spielzeit im Trikot der Nürnberg und soll auch in Zukunft ein wichtiger Eckpfeiler im Team der Mittelfranken sein. Mit 10,5 Punkten und 5,6 Rebounds war der gebürtige Schwarzwälder eine absolute Konstante der Vorsaison und geht mit viel Vorfreude und Energie in die neue Spielzeit: „Ich bin sehr glücklich, für weitere zwei Jahre Teil der Falcons der zu sein. Nürnberg ist für mich zu einer zweiten Heimat geworden und ich fühle mich sehr wohl. Ich möchte mich zusammen mit der Organisation der Falcons weiterentwickeln und freue mich sehr darauf, in der neuen Halle endlich wieder vor unseren Fans zu spielen.“ Die ProA selbst hat derweil den Sommer über weiter an Quantität und Qualität gewonnen. Der Kreis der Top-Teams scheint wieder zu wachsen, die Messlatte in Deutschlands zweithöchster Spielklasse wird erneut höher gelegt. 

Viel Arbeit bis zum Saisonstart Mitte September 

Bei den Nürnberg Falcons ist man sich dessen durchaus bewusst. Gemeinsam mit werk :b events hat man darum die Weichen Richtung Zukunft gestellt. Die KIA Metropol Arena als neue sportliche Heimat der Falken bietet eine großartige Perspektive und soll möglichst schnell zu einer uneinnehmbaren Heimfestung und einem Leuchtturm für die ganze Region werden. Offiziell soll die neue Halle Anfang August eröffnet werden. Am 2. August starten die Nürnberg Falcons in die Saisonvorbereitung 2021/2022. Mitte September beginnt dann die neue Spielzeit. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor Geschäftsführer Ralph Junge, dem Team hinter dem Team, werk :b events und Trainer Vytautas Buzas. Letzterer möchte schon bald den ersten Neuzugang vorstellen. 

Quelle | Foto: Nürnberg Falcons BC

N’Sondé bleibt / Toppin geht

Die TKS 49ers arbeiten weiter am Kader für die kommende Saison. Dieses Mal wurden zwei weitere Entscheidungen auf der Center-Position getroffen. Youngster Kimoni N’Sonde bleibt den 49ers erhalten und US-Amerikaner Malik Toppin verlässt den Verein nach einer überragenden Saison.

Mit dem 20-jährigen Kimoni N’Sondé hat sich der nächste Spieler aus der Vorsaison dazu entschieden auch in der Saison 2021/22 für die 49ers aufzulaufen. Nach seinem ersten Jahr im Trikot der Stahnsdorfer, in der er zu fünf Einsätzen kam und viel Erfahrung sammeln konnte, will der 1,95 Meter große Center den nächsten Schritt machen und sich einen Stammplatz in der schon gut besetzten 49ers Center Rotation sichern. N’Sondé wird, wie schon in der vergangenen Saison, auch für die 2. Herren Mannschaft auflaufen, um dort weiter nötige Spielpraxis zu erhalten. Bereits im letzten Jahr hatte er in dieser Mannschaft eine entscheidende Rolle spielen können. So blickt er selbst zuversichtlich auf die kommende Saison und kann es kaum erwarten beiden Mannschaften mit seinem Einsatz zu helfen: „Ich freue mich, mit den TKS 49ers die nächste Saison angreifen zu dürfen. Persönlich möchte ich mich weiterentwickeln, um hoffentlich meinem Team helfen zu können.“

Malik Toppin verlässt die TKS 49ers

Ein großer Leistungsträger der Saison 2020/21 wird seinen Vertrag leider nicht verlängern. Der US-Amerikaner Malik Toppin befindet sich zurzeit wieder zuhause in den Staaten und ist auf der Suche nach einem höherklassigen Verein. Er wird aufgrund der inzwischen voll besetzten Center Rotation nicht wieder zu den 49ers zurückkehren. Toppin war mit 19,3 Punkten, 9 Rebounds und 2,1 Blocks nicht nur teaminterner Spitzenreiter, sondern auch insgesamt unter den Top 10 der Liga. Er hinterlässt große Fußstapfen, die nur schwer gefüllt werden können. Trotzdem wünschen wir ihm alles Gute für die Zukunft und sind sicher, dass er seinen Weg machen wird!

Kader-Update:

Verlängert: Sebastian Fülle, Max Stölzel, Vladimir Pastushenko, Dorian Coppola, Leonik Wadehn, Leo Hampl, Jordan Müller, Yannick Hildebrandt, Lukas Wagner, Alex Giese, Kimoni N‘Sondé

Zugänge: Niklas Ney, Robin Jorch

Abgänge: Karolis Babkauskas, Kristian Kuhn, Malik Toppin

Quelle | Fotos: TKS 49ers

Kneesch und Michel verlängern bei den RheinStars

Gute Nachrichten zum Sonntag: Yannick Kneesch und Thomas Michel gehen ebenso wie Kapitän Vincent Golson mit den RheinStars in die kommende Saison. Die beiden Dauerbrenner des ProB-Ligisten gaben den Verantwortlichen jetzt ihre Zusage für ein weiteres Jahr mit den Kölnern in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Yannick und Thomas sind wichtige Faktoren in unserer Mannschaft. Sowohl sportlich als auch menschlich“, sagt Manager Stephan Baeck.

Kneesch und Michel haben in der vergangenen Saison jedes Spiel bestritten und nach dem Aufstieg in die ProB sowohl in Sachen Punkte pro Spiel (10.5/9.3) und Effektivität noch einmal zugelegt.  Mit ihren 25 bzw. 26 Jahren zählen sie zudem in den Plänen von Headcoach Simon Cote zu den erfahreneren Spielern, mit denen sich die zukünftige Mannschaft der RheinStars in den nächsten Jahren entwickeln soll. Sobald die Hallenfrage sich im Sinne des Basketballs mit dem Ausbau der Radrennbahn klärt, sollen schließlich wieder höhere Ligen angestrebt werden.

Thomas Michel geht mit den Kölnern dabei bereits in seine vierte Saison, auf die nicht allein er eine große Lust verspürt. „Simon versprüht als Trainer eine sehr positive Energie und dann kommen die Zuschauer hoffentlich wieder zurück in die Halle. Ich kann nur sagen, ich bin total motiviert und freue mich sehr, wenn es Anfang August wieder richtig mit dem Mannschaftstraining losgeht.“ Ähnlich sieht es Yannick Kneesch vor seinem dritten Jahr bei den RheinStars: „Wir haben ja quasi mit uns als Mannschaft noch eine Rechnung offen. Durch die vielen Verletzungen im vergangenen Jahr wurden die letzten Spiele echt zu einer Quälerei. Aber in diesem Jahr wollen wir es in die Playoffs schaffen. Das motiviert.“

Yannick Kneesch, Power Forward, Center
29.03.1996 – 2,04 Meter, 108 kg

Stationen:
Seit 2019 RheinStars Köln
2017 – 2019 Dragons Rhöndorf (ProB)
2016- 2017 Telekom Baskets Bonn II (Regionalliga)
2012 – 2016 Basketballinternat BIS Speyer

Saison 2020/2021 – ProB
22 Spiele, 22:02 Min. pro Spiel, 43.7% Zweierquote, 25.4 % Dreierquote, 77.8% FW, 10.5 Punkte, 0.7 Ass, 3.9 Rebounds, 8 Eff.

Thomas Michel, Forward
15.02.1995 – 2,00 Meter, 97 kg

Stationen:
Seit 2018 RheinStars Köln
2015 – 2018, Dragons Rhöndorf
2013 – 2018, Telekom Baskets Bonn
2011 – 2013, Dragons Rhöndorf
2010 – 2011, BSV Roleber

Saison 2020/2021 – ProB
22 Spiele, 28:13 Min pro Spiel, 57.1% Zweierquote, 30.7% Dreierquote, 47.8% FW, 9.3 Punkte, 2.1 Assists, 4 Rebounds, 9.8 Eff.

Fotos: Gero Müller-Laschet

Quelle: RheinStars Köln

Wendler bleibt, Kayser geht

Dresden Titans verlängern Vertrag mit 22-jährigem Small Forward Arne Wendler | Power Forward Aaron Kayser verlässt die Titans in Richtung Paderborn

Dresden, 26.6.2021 – Nach der erfolgreichen Spielzeit 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, die für die Dresden Titans mit der Hauptrundenmeisterschaft und einem knappen Ausscheiden in der Viertelfinalrunde endete, sind seit einigen Wochen die Vorbereitungen für die kommende Saison in vollem Gange. Das Ziel: Den Erfolg des Vorjahres bestätigen, und das möglichst vor begeistertem Publikum in Dresdens Margon Arena.

Ein wichtiges Puzzleteil im Kader von Headcoach Fabian Strauß ist dabei Arne Wendler. Der athletische und 1,97 Meter große Small Forward präsentierte sich in seinen ersten zwei Jahren in Elbflorenz als elitärer Verteidiger für die Titans, der vor wichtigen Würfen nicht zurückschreckt und seiner Mannschaft des Öfteren mit Dreipunktwürfen und spektakulären Dunks auch offensiv entscheidende Impulse geben konnte.

Umso schöner ist nun die Nachricht, dass der 22-jährige Student der Verkehrswirtschaft (an der TU Dresden) für ein weiteres Jahr in Dresden unterschrieben hat. Der gebürtige Chemnitzer fühlt sich in seiner Wahlheimat pudelwohl: „Die Entscheidung bei den Titans zu verlängern fiel mir sehr leicht. Die vergangenen Jahre brachten Spaß und Erfolg, zudem verstehe ich mich gut mit dem Trainerteam und dem Clubumfeld.“ Auch akademisch will Arne am Ball bleiben: „Ich will meinen Masterabschluss machen. Und dafür bietet sich mir in Dresden einfach weiterhin die perfekte Kombination aus Basketball und Uni.“

Ein anderer Chemnitzer verlässt dagegen leider den Club. Big Man Aaron Kayser zieht es nach einjährigem Engagement für die “Titanen” von der Elbe an die Pader. Bei den Uni Baskets Paderborn sucht der 2,05 Meter große Power Forward eine neue sportliche Herausforderung in der ProA. Der Modellathlet avancierte mit scheppernden Dunks und Blocks bis auf die Tribüne schnell zum Publikumsliebling und gab Dresden neben Georg Voigtmann und Max von der Wippel eine weitere, massive Präsenz an den Körben. Doch Kayser will es nun nochmal wissen und seine ansprechenden Leistungen in der höheren Liga bestätigen, um seine Karriere auf das nächste Level zu hieven. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und mein erstes Jahr in der ProA hier in Paderborn. Ich möchte mich hier bei den Baskets weiterentwickeln und bin überzeugt, dass wir mit einem starken Team in die neue Saison gehen werden.“
Wir danken Aaron für seinen Einsatz im Trikot der Dresden Titans und wünschen ihm in der ProA und für seine Zukunft alles Gute!

Quelle | Foto: Dresden Titans

Der „Emotional Leader“ bleibt in Rostock

Die Rostocker Basketball-Fans haben Grund zur Freude: Ein weiterer Leistungsträger verlängert seinen Vertrag bei den SEAWOLVES. Spielgestalter Brad Loesing bleibt für ein weiteres Jahr in der Hanse- und Universitätsstadt.

„Wir freuen uns, dass wir mit Brad einen weiteren wichtigen Eckpfeiler der vergangenen Saison in der Mannschaft halten können und somit weiter auf Kontinuität setzen“, sagt Coach Christian Held.

Loesing war neben den bereits verlängerten Spielern Sid-Marlon Theis und Till Gloger der dritte SEAWOLVES-Profi der abgelaufenen Saison, der in allen 34 Spielen auflief. Im Schnitt legte der Deutsch-Amerikaner 10,9 Punkte und 3,9 Assists in etwas mehr als 26 Minuten Einsatzzeit auf. Mit seiner Energie, Spielwitz und aggressiver Verteidigung war der 1,83 Meter große Aufbauspieler stets ein wichtiger Faktor auf beiden Seiten des Spielfelds im System des ehemaligen SEAWOLVES-Coaches Dirk Bauermann. Auch abseits des Parketts fühlt sich der 31-Jährige in Rostock pudelwohl: Im Dezember erwarten seine Frau Maren und er ihr zweites Kind. Sohn Kilian erblickte im vergangenen August das Licht der Welt.

„Ich freue mich auf ein weiteres Jahr in Rostock. Meine Familie und ich schätzen den Verein, die Stadt und die Menschen sehr und wir freuen uns, ein Teil der SEAWOLVES-Familie zu bleiben. Ich freue mich sehr darauf, die neue Mannschaft zu treffen und endlich vor unseren Fans zu spielen“, sagt Loesing.

Bevor Loesing nach Rostock kam, sammelte der aus Cincinnati stammende Spielgestalter lange Zeit Erfahrung in Europa, vor allem in Deutschlands Top-Ligen. Nach einem Jahr in Ungarn (2012/2013) nahm ihn Erstligist Ludwigsburg unter Vertrag und lieh ihn zunächst für ein Jahr an den damaligen ProA-Ligisten Gotha aus. Von 2015 bis 2019 war Loesing feste Größe bei den BBL-Ligisten Ludwigsburg, Oldenburg und Würzburg. Mit allen drei Clubs spielte der sympathische Guard auch in verschiedenen internationalen Wettbewerben. In der Saison 2018/2019 erreichte er mit Würzburg das Finale im FIBA Europe Cup. Mit der Erfahrung von 136 Erstligaspielen wechselte Loesing im Sommer 2019 in die ProA zu Science City Jena und schloss sich nur ein Jahr später den SEAWOLVES an.

Bei Coach Held ist Loesing als Schlüsselspieler eingeplant. „Brad hatte im letzten Jahr eine absolute Leader-Rolle im Team übernommen. Darin sehen wir ihn auch in der kommenden Saison“, hofft Held und ergänzt: „Wir wollen den eingeschlagenen Weg mit ihm und vielen anderen Spielern weitergehen. Deshalb sind wir froh, dass diese Spieler weiterhin in Rostock sein wollen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

Spielerprofil Bradley Alexander Loesing


Geboren: 9. Oktober 1989 in Cincinnati (USA)
Größe: 1,83 m
Position: Point Guard

Stationen:


seit 2020 ROSTOCK SEAWOLVES (ProA)
2019-2020 Science City Jena (ProA)
2018-2019 s.Oliver Baskets (BBL)
2017-2018 EWE Baskets Oldenburg (BBL)
2015-2017 MHP RIESEN Ludwigsburg (BBL)
2014-2015 Rockets Gotha (ProA)
2012-2013 Pescsi VSK-Veolia (Ungarn)
2008-2012 Wofford Terriers (NCAA, Division I)

Durchschnittliche Statistiken 2020/2021:
34 Spiele; 26:18 Minuten; 10,9 Punkte; 2,6 Rebounds; 3,9 Assists

ROSTOCK SEAWOLVES 2021/2022 (Stand: 25.06.2021):

Christian Held (Head Coach)
Nicolas Buchholz, Chris Carter, Gabriel de Oliveira, Till Gloger, Stefan Ilzhöfer, Brad Loesing, Sid-Marlon Theis

Quelle | Foto: ROSTOCK SEAWOLVES

Routinier bleibt unter der Teck

Die Kirchheim Knights und Tim Koch verlängern ihre Zusammenarbeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga um ein weiteres Jahr. Die Kirchheimer Identifikationsfigur geht damit bereits in seine insgesamt neunte Knights Saison. Der 32-jährige Routinier konnte seine Leistungen nach zwei von Verletzungen geprägten Jahren stabilisieren und soll die junge Rittertruppe der kommenden Saison mit Erfahrung und Zuverlässigkeit ergänzen.

Eine schwierige Zeit liegt hinter Tim Koch. Nach seiner Vertragsverlängerung vor drei Jahren hatte der sympathische aus Dürrn stammende Flügelspieler in der Folgesaison mit einer hartnäckigen Rückenverletzung zu kämpfen, die ihn beinahe die gesamte Saison kostete. Auch im Folgejahr hatte Koch noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen. Im vergangenen Jahr stabilisierten sich dann die Leistungen und der 1,96m große Guard verpasste verletzungsbedingt nur ein Saisonspiel. Immer häufiger blitzten die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Scharfschützen wieder auf und er leistete einen wichtigen Beitrag zum Einzug in die Playoffs. Im fast schon historischen Playoff Spiel in Heidelberg, sorgte Koch mit einem Buzzer Beater Dreier für die Verlängerung. Ein Muskelfaserriss in der Wade aus dieser Partie beendete seine Playoffs frühzeitig, bevor dann auch der Rest der Mannschaft coronabedingt die Segel streichen musste. „Tim hat sich stabilisiert und es steckt noch eine Menge guter Basketball in ihm. Charakterlich steht er ohnehin völlig außer Frage. Solche Typen kann man in einem Team nie genug haben. Die Rotation in der kommenden Saison wird kleiner ausfallen und jeder Spieler wird seine Möglichkeiten bekommen sich eine größere Rolle zu verdienen, “ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Bereits in jungen Jahren spielte Koch zwei Saisons als Kooperationsspieler des Bundesligisten aus Ludwigsburg für die Kirchheimer. Im Sommer 2015 folgte dann der Wechsel zu den Rittern, wo er seitdem auf Korbjagd geht. Eine Partnerschaft, wie es sie im Sportbusiness selten gibt. Der mittlerweile in Kirchheim fest verwurzelte Koch freut sich ebenfalls auf die kommende Saison. „Ich bin sehr froh und glücklich darüber ein weiteres Jahr für die Knights zu spielen. In den vergangenen Jahren habe ich hier einiges erlebt und verbinde viele tolle Momente mit dem Club. Ich fühle mich hier sehr wohl und will mit der Mannschaft an den Erfolg der letzten Saison anknüpfen. Ich hoffe vor allem darauf, dass die Fans wieder in die Halle können und ein Stück weit Normalität zurückkehrt, “ sagte Koch.

Quelle | Foto: VfL Kirchheim Knights