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Eigengewächs Nicolas Buchholz bleibt den Wölfen treu

Nicolas Buchholz unterzeichnet einen neuen Zweijahresvertrag bei den ROSTOCK SEAWOLVES und ist damit der sechste Spieler des Profikaders 2020/21.

In seiner bisherigen spielerischen Laufbahn bekam das 18-jährige Nachwuchstalent die Chance, bei seinem Heimatverein EBC Rostock e.V. zahlreiche Erfahrungen zu sammeln. So hat der Aufbauspieler schon diverse Jugendmannschaften durchlaufen und war 2016 Teil der U16-Auswahl des EBC, die es zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte schaffte, sich für die Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) zu qualifizieren. Auch verhalf er 2018 seinem Team zum Deutschen Pokalsieg in der U18 und wurde im März 2019 für das NBBL Allstar Game nominiert. Erstmals überhaupt wurde einem Spieler des EBC Rostock diese Ehre zuteil und er gehörte damit zu den besten U19-Spielern aus ganz Deutschland.

Auch für die Rostock Seawolves Juniors lief Buchholz in der vergangenen Saison in der U19-Bundesliga (NBBL) auf. Der gebürtige Rostocker verzeichnete 18,4 Punkte pro Partie. Dabei erreichte der Point Guard eine Saisonbestleistung von bärenstarken 36 Punkten im Dezember gegen den Topclub ALBA BERLIN. Mit solchen hervorragenden Leistungen erspielte sich Buchholz über die Jahre hinweg seinen Platz im Profiteam. In der Saison 2019/20 durfte der Abiturient erstmals, nach einem Kurzeinsatz in der vorherigen Spielzeit im Trikot der Wölfe auflaufen. In insgesamt sechs Spielen kam er auf 20 Minuten Einsatzzeit und erzielte neun Punkte.


„Ich wollte in Rostock bleiben und freue mich, dass ich hier bleiben kann. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, diese Möglichkeit zu bekommen, für den Heimatverein zu spielen. Dieses Jahr hoffe ich, mehr Minuten zu bekommen und dabei so gut wie möglich meinem Team zu helfen”, sagt Buchholz.

Buchholz hat als erster einheimischer Spieler seinen Weg von einer Schul-AG bis in den Profikader der ROSTOCK SEAWOLVES gemacht. Darüber freut sich auch SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann: „Spieler über die Ausbildung in unseren Jugendmannschaften an das Profiteam heranzuführen, ist allen Verantwortlichen ein wichtiges Anliegen. Nico Buchholz hat sich dafür entschieden, ein Seawolf zu bleiben – trotz alternativer Angebote. Das freut uns sehr! Ihm trauen wir absolut zu, sich eine gute Rolle im Team zu erkämpfen.”

Die Nachwuchsarbeit des Vereins umfasst Projekte in Kindergärten, Schulen und im Jugendleitsungsbereich. Auch Buchholz hat diese durchlaufen. Sie sind ein wichtiger Grundpfeiler und Herzensangelegenheit des EBC Rostock. Vereinsprojekte wie diese sind durch die Corona-Pandemie stark gefährdet. Um deren Fortbestand zu sichern hat der Verein das Spendenprojekt „Dein High Five für den Basketball in Rostock!” ins Leben gerufen. Unter 99funken.de/highfive können Interessierte den Verein unterstützen. Das gesammelte Geld kommt bei Erreichen der Fundingschwelle in vollem Umfang der Nachwuchsarbeit und dem Breitensport zu Gute.

Spielerprofil Nicolas Buchholz
Geboren: 19.11.2001
Größe: 2,00 m
Position: Point Guard

Stationen:
seit 2018 ROSTOCK SEAWOLVES
2018-2020 Rostock Seawolves Juniors (NBBL, 2. Regionalliga Nord)
2016-2018 EBC Rostock Junior Talents (JBBL)

ROSTOCK SEAWOLVES 2020/2021 (Stand 13.07.2020):

Dirk Bauermann (Head Coach), Christian Held (Co-Trainer),
Nicolas Buchholz, Till Gloger, Michael Jost, Toni Nickel, Behnam Yakhchali, Ronalds Zaķis

Quelle: ROSTOCK SEAWOLVES

Marius Lau Teil des Dragons-Kaders

Wie bereits auf den Social-Media-Kanälen zu erspähen war, wird Marius Lau auch in der Spielzeit 2020/21 zum Kader der Artland Dragons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gehören. Der 20-jährige Small Forward war Teil der ersten Camp-Woche im Dragons-Center und wird parallel zu seinem Ausbildungsbeginn in Deutschlands zweithöchster Spielklasse auflaufen.

„Marius ist ein Quakenbrücker Junge, den mit den Dragons eine völlig verrückte Geschichte verbindet. In der vergangenen Spielzeit hat er sich toll bei uns behauptet und einen großen Schritt nach vorne gemacht. Deshalb wollten wir ihn unbedingt weiterhin um uns wissen, damit diese tolle und verrückte Story auch in der Zukunft noch ein Stück weit weitergeschrieben werden kann“, so Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger.

Im Zuge der Berufung Tuna Islers zum Cheftrainer der Dragons im November 2019, fand nämlich auch Marius Lau den endgültigen Weg zurück zu den Quakenbrücker Basketballern. In der Burgmannstadt geboren, im Dunstkreis der Arena das Artland Gymnasium besucht – dass der 20-jährige früher oder später dem orangefarbenen Leder verfallen würde, war unweigerlich abzusehen. So folgte die basketballerische Ausbildung beim QTSV, später war der Flügelspieler schließlich sogar Teil des Kaders der YOUNG RASTA DRAGONS in der JBBL und NBBL. In den Folgejahren lief der 1,95 Meter große Flügelspieler dann allerdings für seinen Heimatverein in der Regionalliga auf, der Traum vom Profitum trat zunächst in den Hintergrund. Verbunden war Lau den Drachen jedoch immer und fand sich zwischenzeitlich in den unterschiedlichsten Rollen wieder. Maskottchen, Wischer, Fanclub-Mitglied, Trommler, Parkettaufbauer – es gibt quasi keine Aufgabe, die Lau bei den Dragons noch nicht innehatte. Gegen den designierten Meister aus Chemnitz feierte er schließlich im vergangenen Dezember für 16 Sekunden sein ProA-Debüt, beim 104:68-Sieg gegen Phoenix Hagen verbuchte er seine ersten Punkte im Profibereich.

Die zusammenaddierte Spielzeit des Youngsters belief sich zuletzt in 10 Einsätzen auf insgesamt knapp 28 Minuten, Drachen-Headcoach Isler will den Wert seines Youngsters jedoch gar nicht an Zahlen festmachen:

„Marius ist ein wirklich cooler Junge. Er ist ein sehr umgänglicher Typ, charakterlich einwandfrei und immer sehr positiv. Er strahlt eine ungemeine Freude im Training aus, die auf seine Mitspieler und alle Beteiligten abfärbt. Er besitzt ein hohes Maß an Motivation sich stets verbessern zu wollen, was ihn zu einem elanvollen Spieler macht, der immer mit voller Energie zur Sache geht und unsere angestrebte Kultur voll und ganz vorlebt.“

Der Quakenbrücker Cheftrainer lobt also insbesondere Laus Arbeitseinstellung macht aber auch aus seinen Qualitäten auf dem Feld keinen Hehl: „Knapp die Hälfte der vergangenen Saison mitgemacht zu haben, hat ihm und seinem Körper sichtlich geholfen. Er ist recht athletisch und passt deshalb gut zu unseren Vorstellungen. Wenn er sich körperlich noch weiterentwickelt und an seiner Technik feilt, habe ich auch zukünftig keine Bedenken ihn in der ProA auflaufen zu lassen.“

Das Hauptaugenmerkt Laus wird zukünftig dennoch nicht ausschließlich auf dem Basketball liegen. Parallel zu seinem Engagement bei den Dragons nimmt der 20-jährige am 1. August eine lokale Ausbildung zum Erzieher auf und wird den Drachen deshalb nicht vollumfänglich zur Verfügung stehen, wie auch Isler weiß: „Er befindet sich trotz der Ausbildung voll und ganz im Profi-Modus. Marius wird unser elfter Mann im Profi-Kader sein, weil er uns mit seinem Arbeitseifer und seinem Talent im Training und während seiner Kurzeinsätze in der vergangenen Saison bewiesen hat, dass er auf diesem Level mithalten kann. Sich jetzt bereits um seine langfristige Zukunft zu kümmern, ist sehr erwachsen von ihm. Dass seine Wahl auf den Beruf des Erziehers fiel, unterstreicht darüber hinaus Marius sozialen und empathischen Charakter.“

Marius Lau ist somit neben Adrian Breitlauch, Thorben Döding, Zach Ensminger, Chase Griffin, Danielius Lavrinovicius, Robert Oehle und Leon Okpara der achte Dragon für die anstehende Saison 2020/21.

(Artland Dragons)

Bryan Nießen verlängert; Eric Palm gibt Karriereende bekannt

Dienstältester „Titan“ Bryan Nießen bleibt ein weiteres Jahr aktiv und geht bereits in seine achte Saison mit den Dresdnern | US-Import Eric James Palm gibt dagegen überraschend sein Karriereende bekannt

Mittlerweile sind die Dresden Titans ohne ihn eigentlich nicht mehr vorstellbar. Die Rede ist natürlich von Bryan Nießen, der vor über sieben Jahren aus Jena in die sächsische Landeshauptstadt zog, um seinen Traum vom Profibasketball zu verfolgen. Als blutjunger Rookie und FSJler begann er seine Karriere als „Titan“ und erlebte alle Höhen und Tiefen des Vereins aus erster Hand. Nun steht er kurz vor seinem Masterabschluss in Wasserwirtschaft an der TU Dresden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB will er an die erfolgreiche Vorsaison anknüpfen und mit der Mannschaft wieder für Furore sorgen.

Diese Mannschaft wird kommende Saison allerdings ohne ihren besten Punktesammler des Vorjahres auskommen müssen. Denn US-Spieler Eric James Palm verkündete gestern überraschend sein Karriereende. In einem klärenden Telefonat eröffnete Palm Titans-Headcoach Fabian Strauß die Neuigkeit, ehe der 33-Jährige über Instagram an seine Fans herantrat und Highlights der vergangenen 10 Jahre Revue passieren ließ. Eigentlich waren die Gespräche für eine bevorstehende Vertragsverlängerung auf einem guten Weg. „Aber selbstredend akzeptieren wir die Entscheidung von Eric“, so Titans-Manager Rico Gottwald. „Sicherlich hätten wir noch gerne ein bis zwei Jahre mit EJ geplant. Was er letzte Saison gezeigt hat war wirklich grandios. Aber es ist seine Entscheidung. Und die momentanen Umstände zu Zeiten Coronas rücken sicherlich viele Aspekte des Lebens in ein neues Licht. Wir wünschen unserem ‘Opa‘ in jedem Fall nur das Beste und bedanken uns aus vollem Herzen für seine Leistungen auf dem Parkett!“

Auch Bryan Nießen bedauert die Entscheidung seines ehemaligen Teamkollegen: „Das Ganze ist sehr, sehr schade. Eric war jemand, der gerade aufgrund seiner Erfahrung und Klasse perfekt in diese junge Mannschaft gepasst hat. Wir werden ihn vermissen.“ Dennoch betont Nießen die Chancen für die kommende Saison. „Wenn wir uns so weiterentwickeln wie vergangenes Jahr, noch enger zusammenrücken, dann können wir wieder erfolgreich sein.“

Da ist es hilfreich, ein vertrautes Gesicht weiter im Kader zu wissen. „Bryan steht für die Kontinuität, aber auch das Wachstum unseres Standorts. Er kennt Umfeld und Verein so gut, wie nur wenige andere hier in Dresden“, so Gottwald. Gerade auch für das neue Konzept, vermehrt auf junge deutsche Spieler und den eigenen Nachwuchs zu setzen, ist Nießen sehr wertvoll. „Durch sein Studium an der TU Dresden ist Bryan immer wichtiger Ansprechpartner für Neuankömmlinge. Außerdem hat er stets ein offenes Ohr für seine Mitspieler und hält eine große Aktie an unserer guten Teamchemie.“ Daran wird sich sicher auch in Jahr Nummer Acht nichts ändern. Im Gegenteil. Nießen weiß nun sogar mehr zu schätzen, wie privilegiert jemand ist, der sein Hobby, seine Leidenschaft als Beruf ausüben darf. Das hat ihm auch Eric Palms Abschied nochmal verdeutlicht.

(Dresden Titans)

Moritz Schneider unterschreibt neuen 1+1-Vertrag bei den Kangaroos

Vertrauen ist der Anfang von Allem. Und wenn Vertrauen von Beginn an vorhanden ist, sind Zweifel selten: Weil Moritz Schneider von seinem ersten Tag in Iserlohn das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde, gespürt hat, musste er nicht lange überlegen, als er seinen Vertrag bei den Kangaroos verlängern konnte. Der 20-Jährige hat einen neuen 1+1-Vertrag unterschrieben. Also ein Jahr mit beidseitiger Option auf ein weiteres Jahr.

„Ich bin super aufgenommen worden hier in Iserlohn“, erklärt der Point Guard. Entsprechend habe es keinerlei Anlaufschwierigkeiten gegeben. Im Gegenteil. „Umfeld und Team sind sehr familiär. Das macht die Eingewöhnung leicht“, sagt Schneider, der vor der vergangenen Saison von Science City Jena in die Waldstadt gewechselt war.

Auch die Tatsache, dass seine Familie nicht allzu weit entfernt ist, ist für ihn ein klarer Pluspunkt. „Die Strecke von Iserlohn nach Gießen ist überschaubar und macht es für mich noch komfortabler“, erklärt er. Und ergänzt: „Aufgrund der Gesamtkonstellation war es für mich eine sichere Sache, dass ich bleiben möchte.“ Zudem bewirbt er sich zum kommenden Wintersemester an der TU Dortmund um einen Studienplatz, was auch seine Ambitionen abseits des Feldes unterstreicht.

Auch in der Saison 2020/21 wird 1,90 Meter große Guard mit einer Doppellizenz ausgestattet, damit er neben der ProB auch in der 2. Regionalliga Spielpraxis und Erfahrung sammeln kann. „Wenngleich der Fokus auf der ProB liegen wird“, sagt Kangaroos-Manager Michael Dahmen und ergänzt:

„Moritz hat in seinem ersten Jahr in Iserlohn eine enorme Entwicklung durchgemacht. Und wir hoffen natürlich, dass er sich weiterhin so gut entwickelt.“

Bemerkenswert bei Schneider ist schon jetzt seine absolute Ballsicherheit. In 20 ProB-Spielen mit durchschnittlich 14 Minuten Einsatzzeit leistete sich der gebürtige Gießener nur elf (!) Ballverluste. Im Schnitt verlor er also weniger als einmal pro Partie den Ball (0,6). Schneider selbst bezeichnet sich als klassischen Pass-First-Point-Guard, der immer versucht, den besser postierten Spieler zu finden. „Das ist mein Ding. Und so sehe ich auch meine Rolle innerhalb des Teams“, sagt der 20-Jährige.

Ansonsten will er Tempo machen, smarte Defense spielen, Ballgewinne verzeichnen. Hustlen halt. Für die Fans, das Team und sich wünscht er sich eine erfolgreichere Saison als es die vergangene war.

„Wir freuen uns sehr, dass wir einen jungen, talentierten Mann wie Moritz langfristig an uns binden können. Er hat ungeheures Potenzial, ist hungrig und passt auch menschlich super zu den Kangaroos“, sagt Geschäftsführer Michael Dahmen.

Moritz kann es kaum erwarten:“Ich freue mich darauf, mit dem Team wieder anzugreifen und dass es bald wieder richtig losgeht.“

(Iserlohn Kangaroos)

Erste Vertragsverlängerung: Prahst bleibt Wizards auch in ProB erhalten

Eyke Prahst wird in der kommenden ProB-Saison weiter für die Arvato College Wizards auflaufen. Der 2,09 Meter große Center setzt sein Maschinenbaustudium am KIT fort. Seit 2017 spielt Prahst bereits für die Karlsruher Basketballer. 

„Ich freue mich, dass Eyke auch in der kommenden Saison Teil unseres Teams sein wird. Er hat sich in den vergangenen Jahren in der Regionalliga gut entwickelt und ist eine wichtige Stütze für uns geworden. Ich bin mir sicher, dass Eyke auch in der ProB an seine gute Leistung aus den Vorjahren anknüpfen kann und bin gespannt, wie er sich weiterentwickeln wird“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

Leistungsträger verlängert

In der vergangenen Saison gehörte der Center zu den Leistungsträgern des Uni-Teams. In 21 Spielen erzielte Prahst 393 Punkte und war damit der drittbeste Werfer der KIT-Basketballer. „Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen und die neue Saison in der ProB. Besonders wegen der langen coronabedingten Zwangspause fehlt mir der sportliche Wettkampf in der Halle sehr. Für die kommenden Spielzeit sehe ich es ganz klar als unser Ziel, in der oberen Tabellenhälfte mitzumischen“, so Eyke Prahst.

(Arvato College Wizards)

Larysz verlängert in Dresden!

Dresden Titans verlängern mit 22-jährigem Spielmacher Lennard Larysz | Damit bleibt ein wichtiger Eckpfeiler der vergangenen Saison erhalten

Gute Neuigkeiten für alle Fans von Lennard Larysz sowie schnellem, dynamischem und intelligentem Basketball: Der smarte Point Guard verlängert bei den Dresden Titans und wird auch in der Saison 2020/2021 für die Blau-Weißen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen. Beide Seiten wurden sich schnell einig, denn der letztjährige Neuzugang fühlt sich „extrem wohl“ in seiner neuen Heimat und studiert weiterhin fleißig an der TU Dresden Molekulare Biologie und Biotechnologie. Auf dem Basketballfeld will der 1,94 Meter große „Floor General“ an seine sehr guten Leistungen aus der Debütsaison anknüpfen.

„Lenny“ begeisterte nämlich in seinem ersten Jahr Mitspieler, Coaches und Zuschauer mit klugen und umsichtigen Entscheidungen im Schnellangriff sowie mit effizienter Defensive am und abseits vom Ball. Mit durchschnittlich 2.1 Steals gehörte er zu den besten Balldieben der gesamten ProB. Dazu kamen 12.8 Punkte, 4.1 Assists und 4.2 Rebounds pro Spiel. Das sind Werte eines Spielers, der Partien auf verschiedenste Art und Weise zu Gunsten seines Teams beeinflussen kann.
„Konstant auf dem Feld stehen, die Mannschaft anführen und zeigen, was ich alles gelernt habe“, das waren die klar formulierten Ziele Larysz‘ nach dessen Weggang vom Erstligisten Göttingen vergangenes Jahr. Bei den „Veilchen“ gab es neben hochklassiger Konkurrenz nur wenige Minuten Spielzeit für den gebürtigen Hamburger. Bei den Titans waren es dagegen knapp 28 Minuten im Schnitt. Seine Ziele hat er also definitiv erreicht.

Jetzt will „Lenny“ als Leistungsträger weiter ganz oben angreifen. „Ich freue mich darauf, als Team dort anzuknüpfen, wo wir letzte Saison aufgehört haben.“ Larysz spielt dabei natürlich auf den vierten Rang im Abschlussklassement und die starke Heimserie von 10 Siegen in Folge an.

„Die Fans, das Team und die Stadt haben mich direkt herzlich aufgenommen. Das, in Verbindung mit der Perspektive in Dresden einen erfolgreichen, ambitionierten Basketballstandort mit aufzubauen, haben es für mich sehr einfach gemacht, noch eine weitere Saison dranzuhängen.“

Auch Titans-Headcoach Fabian Strauß ist glücklich über den Verbleib eines seiner Leistungsträger. „Lenny hält an unserem Konzept fest. Wir setzen auf junge deutsche Spieler. Und er hat da bereits vergangene Saison perfekt gepasst. In den meisten Spielen hat man gesehen, wie wichtig er ist. Jetzt gilt es noch, ein wenig an seiner Konstanz zu arbeiten. Dann werden wir wieder viel Freude mit ihm haben.“

(Dresden Titans)

Yngve Jentz: Stets im Dienst der Mannschaft

Die Rolle, die Yngve Jentz beim SC Rist bekleidet, verlangt ein gutes Stück Gemeinschaftssinn. Der 23-Jährige stand in keinem Spiel der vergangenen Saison länger als 18 Minuten auf dem Feld, war auf der Centerposition die Nummer zwei hinter Aurimas Adomaitis und führte die ihm übertragenen Aufgaben sehr zur Zufriedenheit von Trainer Benka Barloschky aus. Ein echter Mannschaftssportler eben, einer der sich in den Dienst der Truppe stellt.

Der SC Rist baut auch in der Saison 2020/21 auf Jentz. „Wir waren sehr zufrieden mit Yngve, wie er sich im ersten Jahr bei uns präsentiert hat“, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter des SC Rist. „Deswegen wollten wir mit ihm auf jeden Fall weitermachen. Er schmeißt seinen Körper ins Spiel, tut das, was den anderen wehtut, ist im Training immer voll dabei. Wir können da einfach auf ihn zählen“, so Roquette, der als ehemaliger Spieler auf der Position fünf selbst mit am besten nachempfinden kann, was im Gedränge unter den Körben gefragt ist.

„Er hat das super gemacht“, findet auch Barloschky. „Yngve hat diese Rolle hinter Aurimas angenommen, hat uns das gegeben, was wir von ihm gebraucht haben. Wenn Aurimas Foulprobleme hatte oder nicht so gut im Spiel war, hat er mehr gespielt“, sagt der Trainer. „Was für uns besonders toll ist, ist der Teamgedanke, den er in sich hat und dass er das macht, was das Team braucht, um erfolgreich zu sein. Das hat manchmal auch viel größeren Wert, als man das von außen vielleicht sehen kann. Viele Leute gucken auf die Statistiken, aber Yngve bringt noch so viel mehr mit“, erläutert Barloschky. Beispiele für derartiges nennt Roquette:

„Er hat ein Kämpferherz. Yngve ist einer, der aufs Feld geht, verteidigt, blockt, Blöcke stellt und Schwerstarbeit macht.“

Jentz wechselte im vergangenen Sommer vom Regionalligisten TSG Bergedorf nach Wedel, der 2,07 Meter große und 107 Kilogramm schwere Center spielte früher unter anderem auch in Itzehoe. In 20 Saisoneinsätzen für den SC Rist erzielte er im Durchschnitt 3,4 Punkte und holte 2,3 Rebounds. Seine Bestleistungen: Neun Punkte und fünf Rebounds gegen Münster (Letzteres auch gegen Iserlohn) sowie drei Blocks gegen Bochum.

(SC Rist Wedel)

Chase Griffin bleibt Dragons erhalten

Vorhang auf für die dritte Saison des Chase Griffin bei den Artland Dragons. Die Quakenbrücker verlängern den Vertrag mit dem 36-jährigen Shooting Guard um eine weitere Spielzeit und können auch 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA auf die Dienste ihres Scharfschützen bauen. Für Griffin ist es die zehnte Saison in Deutschlands zweithöchster Spielklasse, doch nicht nur seine Erfahrung spricht für ihn…

„Dass uns Chase Griffin auch in der anstehenden Spielzeit erhalten bleibt, war uns ein sehr großes Anliegen, schließlich gehörte er in den vergangenen zwei Jahren zu unseren absoluten Leistungsträgern. Wir freuen uns deshalb sehr über seinen Verbleib. Er vereint die nötige Arbeitseinstellung mit maximaler Erfahrung und wird uns deshalb insbesondere in engen Situationen helfen können“, sagt Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger nach der Vertragsunterschrift.

Derzeit befindet sich Griffin mit seiner Frau und seinen Töchtern bei seiner Familie in den Vereinigten Staaten – dort, wo für ihn alles begann. Als Profi war der Guard, der gebürtig aus Redmond, Washington stammt, allerdings nie in den USA beschäftigt, zu schnell führte ihn sein Weg nach dem erfolgreichen College-Abschluss an der Pepperdine Universität in Malibu nach Übersee. Phoenix Hagen, Gießen 46ers, Oettinger Rockets Gotha, RASTA Vechta, Crailsheim Merlins: die Liste seiner Stationen in Deutschland ist lang, überall hinterließ der Anfang August 37 Jahre alt werdende Griffin jedoch seine Spuren. Drei Mal stieg der 1,90 Meter große Dreierspezialist aus der ProA in die Basketball Bundesliga auf, drei Mal hatte Griffin entscheidenden Anteil am jeweiligen Erfolg seines Teams. Und wurde im immer weiter fortschreitenden Alter nicht schlechter – im Gegenteil. Wie ein guter Wein reifte auch Griffin mit jeder weiteren Saison, die vergangenen zwei Jahre schließlich im Artland. Für die Dragons stand der zweifache Familienvater bisher in insgesamt 55 Pflichtspielen auf dem Parkett und legte dabei durchschnittlich 14,8 Punkte, 3,1 Assists und 3,2 Rebounds, bei einer Dreierquote von 45,5 Prozent auf.

„Chase ist einfach ein super korrekter Typ. Er kennt das Business, das Alter spricht bei ihm eindeutig für maximale Erfahrung. Dazu kommt, dass er schlicht und ergreifend ein sehr guter Spieler ist. Er weiß, wie man Partien gewinnt. Das ist nichts, was man in die Wiege gelegt bekommt, sondern hängt mit harter Arbeit zusammen. Die Erfahrung erfolgreichen Basketball zu spielen und aufzusteigen muss man sich erarbeiten, so etwas kann man nicht in irgendeinem Buch nachschlagen. In der Vergangenheit hat er diese Erfahrung ein ums andere Mal für uns unter Beweis gestellt – all das macht ihn zu einem Komplettpaket“, findet Drachen-Headcoach Tuna Isler, der noch weiter auf die Stärken seines Guards eingeht: „Chase ist eine Waffe. Er kennt die Liga in- und auswendig und darf sich seit vielen Jahren zu den besten Schützen der ProA zählen. Wir wollen von seinem erfahrenen Auge profitieren, schließlich kann er Dynamiken eines Spiels innerhalb weniger Minuten lesen und diese dann zu seinem und unserem Vorteil nutzen. Dass er mit seiner Erfahrung auch eine Stütze für die jüngeren Spieler sein soll, war für uns dabei auch von Beginn an klar. Er macht genau die Dinge, die erledigt werden müssen – ohne dabei zu sehr auf sich selbst zu achten.“

Chase Griffin ist somit neben Adrian Breitlauch, Thorben Döding, Zach Ensminger, Danielius Lavrinovicius, Robert Oehle und Leon Okpara der siebte Dragon für die anstehende Saison 2020/21.

Milos Kandzic verlängert – Tropics starten in die Vorbereitung

Unter strengen Regeln haben die Oberhachinger Basketballer am vergangenen Dienstag die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Auch mit Einhaltung des Sicherheitskonzept und den hygienischen Vorschriften, an die man sich strikt hält, kann man langsam beginnen die Grundlagen für die kommende Saison zu legen. Neben Laufeinheiten arbeitet das Trainerteam vor allem im individuellen Bereich und nutzt hier sowohl die Sporthalle, als auch den Außenbereich der Grundschule Oberhaching.

Milos Kandzic brachte Wohlers und Co. hierbei bereits ordentlich ins Schwitzen. Der bosnische A-Lizenzinhaber bleibt den Gelbhemden auch in der kommenden Spielzeit der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB erhalten.

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Wir freuen uns sehr, dass Milos trotz vieler anderen Angebote für eine weitere Saison in Oberhaching bleibt. Ich sehe Ihn als gleichberechtigten Partner, der sehr loyal ist und ein ungemein großes Fachwissen in den Klub gebracht hat. Auf Neu-Deutsch würde man Ihn als Associated Head Coach bezeichnen. Er nimmt mir sehr viele Aufgaben ab und ist sowohl sportlich als auch menschlich ein absoluter Gewinn für uns. Wir arbeiten gleichberechtigt zusammen und versuchen den Verein du die Mannschaft weiter nach vorne zu bringen.“

Der 40-jährige Vollbluttrainer brachte seit seiner Ankunft auch viel neuen Schwung in die Jugendarbeit des TSV. Mit einem neuen Jugendkonzept will der ehemalige DBBL Trainer (Bad Aibling Fireballs) die eigenen Talente stetig weiterentwickeln. Unter anderem sollen mehrere Jugendliche während des Sommertrainings bei den Profis reinschnuppern und wertvolle Erfahrungen sammeln. Der dreifache Familienvater musste seine Spielerlaufbahn (unter anderem Konstantin Nis und AEK Athen) aufgrund von Verletzungen früh beendet. Seit fast 20 Jahren steht Kandzic an der Seitenlinie und ist ein Basketballfanatiker, von dessen Wissen und Leidenschaft sowohl die erste Mannschaft als auch die Jugendabteilung profitiert.

Auch in Sachen Spielerkader gibt es sehr erfreuliche Neuigkeiten. Mit dem absoluten Wunschkandidat des Vereins konnte man eine Einigung erzielen. Hierbei handelt es sich um einen hochtalentierten Spieler, der die Gelbhemden unter den Körben verstärken wird. Die Veröffentlichung wird nach jedoch nach Absprache mit seinem Ex-Verein nicht vor nächster Woche erfolgen.

(TSV Oberhaching Tropics)

Der Kader füllt sich weiter: Blass und Fankhauser verlängern am Rhein

Valentin Blass und Thomas Fankhauser bleiben den BAYER GIANTS Leverkusen auch in der Saison 2020/21 erhalten. Die beiden Flügelspieler verlängerten ihr auslaufendes Arbeitspapier um eine weitere Spielzeit in der Ostermann-Arena.

Valentin Blass wechselte im Sommer 2018 von den Dragons Rhöndorf, damals noch in der ProB-Süd aktiv, zu den Leverkusenern. Gleich in seiner ersten Saison gab es für den gebürtigen Münchener einen großen Erfolg zu feiern, schließlich errangen die GIANTS den Meistertitel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Valle“ kam damals in allen Saisonspielen zum Einsatz und erzielte solide 4,7 Punkte pro Partie. Doch auch nach dem Aufstieg in die ProA blieb Blass ein wichtiger Teil der Rotation. So erzielte der 25-Jährige beim wichtigen 89:85-Sieg über die ROSTOCK SEAWOLVES starke 12 Zähler und addierte seinen Statistiken an diesem Abend vier Rebounds hinzu. Für Valentin ist die Verlängerung ein folgerichtiger Schritt:

„Ich glaube, dass die letzten beiden Jahre nach meinem Wechsel für sich sprechen. Wir haben uns kontinuierlich weiterentwickelt und 2020/21 gilt es an diesem Erfolg anzuknüpfen. Der Verein stellt sich immer professioneller auf und so wurde mir in den Gesprächen mit Headcoach Hansi Gnad schnell bewusst, dass ich in Leverkusen bleiben möchte. Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Spielzeit.“

Doch nicht nur Valle bleibt Bestandteil der GIANTS, auch  Thomas Fankhauser wird weiterhin für den Rekordmeister und der zweiten Herren in der 1. Regionalliga West auflaufen. Der im Vorjahr von den RheinStars Köln an die Bismarckstraße gewechselte Flügelakteur spielte 2019/20 nicht nur für BAYER in der ProA, sondern auch für die U19 in der NBBL sowie der Herren ll in der 1. Regionalliga West. Nach einem verheißungsvollen Start verletzte sich der sympathische Domstädter allerdings und kam nach einigen Monaten langsam aber stetig wieder zurück in den Kader. In der ProA kam der 2001 geborene Forward zu insgesamt drei Einsätzen, für den TSV Bayer 04 erzielte Thomas in der NBBL 9,9 bzw. in der 1. Regionalliga West 5,0 Punkte pro Begegnung. Fankhauser freut sich über die Verlängerung im BAYER-Dress:

„Ich habe in meiner ersten Saison in Leverkusen positive Erfahrungen auf und neben dem Feld sammeln dürfen. Die Verantwortlichen haben mich sehr freundlich aufgenommen, das weiß ich unheimlich zu schätzen. Nach einer schwierigen Saison freue ich mich über das Vertrauen unserer Coaching Staff. Es gilt für mich, mich in der Herren ll zu etablieren und bei den GIANTS in der ProA weitere Minuten auf einem hohen spielerischen Niveau zu sammeln.“

Auch Co-Trainer Jacques Schneider sieht die Vertragsverlängerungen seiner beiden Schützlinge positiv, Valentin Blass beschreibt der A-Lizenzer wie folgt: „Ich freue mich über die Verlängerung von Blass. Valentin ist trotz seines jungen Alters sehr erfahren. Er hat in Bonn, Rhöndorf und eben Leverkusen drei gute Programme kennenlernen dürfen und in diesen viel gelernt. Er zeichnet sich als absoluter Teamplayer aus und macht auf dem Spielfeld die Dinge, die nicht jeder gerne macht. Valle verteidigt intensiv, kämpft um jeden Rebound und bringt viel Energie mit auf das Parkett. Derzeit arbeiten wir individuell an seinen Offensivwaffen und ich bin mir sicher, dass er 2020/21 einen weiteren Schritt nach vorne machen wird.“ Für den jungen Fankhauser hofft Schneider, dass er eine verletzungsfreie Spielzeit erleben wird: „Thomas hat eine sehr unausgewogene Saison mit vielen „Up and Downs“ erlebt. Aufgrund seiner Verletzungen hat er viele Spiele in NBBL, 1. Regio West und ProA verpasst. Wenn er aber spielte, hat Thomas immer wieder sein Können aufblitzen lassen. Dass er großes Potenzial besitzt, ist unbestritten. Der ganze Trainerstab hofft, dass er gesund bleibt, damit er in der Herren ll und bei den GIANTS wichtige Minuten erhalten kann und sich so weiterentwickelt.“

Kader BAYER GIANTS Leverkusen 2020/21 (Stand: 02.07.2020): Valentin Blass, Thomas Fankhauser, Dennis Heinzmann, Sheldon Eberhardt, Lennard Winter, Grant Dressler, Michael Kuczmann, Luca Kahl, Padiet Wang und Haris Hujic. 

(BAYER GIANTS Leverkusen)