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Thore Dilschmann bleibt bei den Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster haben eine wichtige Personalie für die Zukunft geklärt: Nachwuchs-Point-Guard Thore Dilschmann bleibt den Münsteranern erhalten und hat seinen Vertrag bis 2027 verlängert. Im Falle eines direkten Wiederaufstiegs in die ProA verlängert sich das Arbeitspapier automatisch um eine weitere Saison. Für die Uni Baskets ist die Verlängerung des 20-Jährigen ein bedeutendes Signal – gerade in einem schwierigen Markt für deutsche Nachwuchsspieler. Nach dem Abschied von Eigengewächs Paul Viefhues sehen die Verantwortlichen in Dilschmann einen zentralen Baustein für die Zukunft des Teams. Cheftrainer Götz Rohdewald betonte die enorme Bedeutung der Verlängerung: „Dass Thore bei uns bleibt, ist sehr, sehr wichtig. Er hat gezeigt, dass er im Herren-Basketball Fuß gefasst hat. Vor allem in seiner Rolle als Point Guard ist es sehr, sehr schwer, in der ProA überhaupt Minuten zu kriegen – in seinem Alter sowieso. Und ich finde, er hat das sehr, sehr gut gemacht – trotz seiner jungen Jahre. Von daher bin ich sehr froh, dass er auch in der ProB bei uns bleibt.“

Nach seiner ersten kompletten ProA-Saison soll Dilschmann nun den nächsten Entwicklungsschritt gehen und künftig als Starting Point Guard deutlich mehr Verantwortung übernehmen. Manager Helge Stuckenholz sieht darin die perfekte Chance für die weitere Entwicklung des jungen Aufbauspielers: „Thore hat eine super Saison gespielt, vor allem, wenn man in Betracht zieht, was für eine Verantwortung im Abstiegskampf auf diesen jungen Schultern lastete. Jetzt der Starting-Point-Guard in einem ProB-Team zu sein, welches hoffentlich mit um den Aufstieg spielt, ist eine große Herausforderung, an der er weiter wachsen kann. Ich glaube auch, dass das ein guter Schritt für ihn ist, erst einmal ein Jahr Verantwortung zu haben und noch mehr als letztes Jahr im Fokus zu stehen. Ich glaube, er wird ein sehr, sehr gutes Jahr spielen. Das braucht er auch für seine Entwicklung.“ Auch Dilschmann selbst freut sich auf die größere Rolle und die Möglichkeit, sich sportlich weiterzuentwickeln:

„Ich bekomme viel Vertrauen von Götz und Helge, auch schon in meinem jungen Alter, die Rolle des Starting-Point-Guards noch mehr als in den paar Spielen des Vorjahres einzunehmen und konstant zu zeigen, und kann mich durch viel Spielzeit in der ProB am besten entwickeln. Aber auch, weil wir mit Felix Engel einen sehr guten Individualtrainer haben. Unter ihm kann ich im Sommer und in der nächsten Saison viel an meinen Schwächen arbeiten. Ein Ziel: einen konstanteren Wurf zu bekommen.“ Darüber hinaus verfolgt der gebürtige Wedeler auch persönliche Ziele: „Weitere Ziele des 20-Jährigen sind, meine Führungsqualitäten zu verbessern und mich menschlich weiterzuentwickeln. Ich fühle mich in Münster sehr wohl und kann hier auch mein Studium nebenbei weitermachen.“ In seiner ersten vollständigen ProA-Spielzeit stand Dilschmann in allen 34 Saisonspielen auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 5,6 Punkte sowie 3,1 Assists pro Partie.

Tigers Tübingen verlängern mit Publikumsliebling Melkisedek Moreaux

Tigers Tübingen können einen echten Transfererfolg vermelden: Publikumsliebling Melkisedek Moreaux bleibt den Schwaben erhalten und hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr mit Option auf eine zusätzliche Saison verlängert. Damit geht der 28-Jährige in seine dritte Spielzeit am Neckar und setzt gemeinsam mit den Tigers ein klares Zeichen für Kontinuität. Für die Tübinger Verantwortlichen besitzt die Vertragsverlängerung enorme Bedeutung. General Manager David Keckeis machte deutlich, welchen Stellenwert der vielseitige Forward mittlerweile im Klub besitzt: „Wir sind sehr froh, dass wir „Melki“ Moreaux nach intensiven Verhandlungen und vielen guten Gesprächen weiterhin an die Tigers Tübingen binden können. Er ist für uns ein absoluter Leistungsträger – sportlich durch seine Qualität auf dem Feld, aber auch darüber hinaus als Persönlichkeit innerhalb der Mannschaft und als Identifikationsfigur für die Fans. Umso wichtiger war es für uns, gemeinsam den Weg fortzusetzen und ein klares Zeichen für Kontinuität zu setzen.“ Sportlich entwickelte sich Moreaux in den vergangenen beiden Jahren zum wohl wichtigsten deutschen Spieler im Tübinger Kader. In der abgelaufenen Saison kam der athletische Forward in 30 Ligaspielen auf starke 11,7 Punkte und 5,9 Rebounds pro Partie. Dazu überzeugte er mit großem Einsatz, spektakulären Aktionen und hoher Energie auf beiden Seiten des Feldes. Besonders bemerkenswert: Mit 24 Minuten Einsatzzeit pro Spiel stand kein anderer deutscher Spieler der Tigers länger auf dem Parkett.

Auch der neue Headcoach Félix Bañobre zeigte sich begeistert über den Verbleib des Fanlieblings und hob dessen Bedeutung für den gesamten Standort hervor: „Eine Sache, die mir sofort auffiel, war die starke Verbindung, die Kapitän Till Jönke und Moreaux zu den Fans und dem Klub pflegen. Wir betrachten Moreaux als einen der zentralen Baustelle unseres Teams für die Zukunft, sein Einfluss auf dem Spielfeld ist für uns von enormer Bedeutung. Vielen Personen innerhalb der Organisation haben große Anstrengungen unternommen, um ihn in Tübingen zu halten. Naturgemäß wecken Spieler mit seinen Qualitäten das Interesse anderer Verein, daher schätze ich das Engagement, das er für unser Projekt und die gemeinsame Ausrichtung gezeigt hat, sehr. Wir haben ein offenes und positiven Gespräch geführt. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine weitere Leistungsstufe erreichen werden kann. Für den Basketball-Standort Tübingen ist es einfach eine gute Nachricht, dass Moreaux bleibt!“

Auch Moreaux selbst machte keinen Hehl daraus, wie eng seine Verbindung zu Verein, Stadt und Fans inzwischen geworden ist: „Es ist kein Geheimnis, wie besonders meine Beziehung zu diesem Verein und den Fans in den letzten zwei Jahren geworden ist. Der Klub, die Stadt und die Menschen hier sind mir wirklich ans Herz gewachsen, und genau deshalb bedeutet mir diese Entscheidung sehr viel. Ich möchte dem Management und allen Verantwortlichen großen Respekt und Dank aussprechen. Sie haben wirklich um mich gekämpft, mir gezeigt, wie sehr sie mich hier haben wollen, und mir während des gesamten Prozesses das Gefühl gegeben, wertgeschätzt zu werden und hierher zu gehören. Genau dieser Einsatz und dieses Vertrauen haben die Entscheidung, zurückzukommen, deutlich einfacher gemacht.“ Mit der Verlängerung von Moreaux sichern sich die Tigers nicht nur einen ihrer konstantesten Leistungsträger, sondern auch eine wichtige Identifikationsfigur für Fans und Mannschaft. Gemeinsam mit Till Jönke, Connor Nelson und Neuzugang Fabien Kondo nimmt der Kader für die kommende Saison damit weiter Form an.

Kapitän Sebastian Heck verlängert bei den Dresden Titans

Die Dresden Titans setzen in ihrer Kaderplanung für die kommenden Jahre auf Kontinuität und haben den Vertrag mit Kapitän Sebastian Heck um zwei weitere Spielzeiten verlängert. Damit geht das Dresdner Basketball-Urgestein in seine elfte und zwölfte Saison bei den Elbriesen und bleibt weiterhin eines der prägenden Gesichter des Vereins. Der gebürtige Speyerer hat sich in den vergangenen Jahren längst zur Identifikationsfigur der Titans entwickelt. Nach dem ProA-Abstieg 2025 bekannte sich Heck früh zum Neustart in Dresden und unterstrich seine Bedeutung für die Mannschaft in der abgelaufenen Saison eindrucksvoll. Der 30-Jährige spielte eine der stärksten Spielzeiten seiner Karriere und gehörte ligaweit zu den konstantesten Akteuren. Mit durchschnittlich 3,0 Steals pro Partie war Heck sogar bester Balldieb der Liga. Hinzu kamen starke Werte von 8,4 Rebounds, 6,5 Assists und 1,5 Blocks pro Spiel, womit er sich in mehreren statistischen Kategorien unter den Topspielern der ProB Süd etablierte. Auch offensiv war der erfahrene Forward mit durchschnittlich 8,6 Punkten ein wichtiger Faktor. Doch nicht nur sportlich nimmt Heck bei den Titans eine zentrale Rolle ein.

Als dienstältester Spieler des Teams führt er die junge Mannschaft mit Ruhe und Erfahrung an und gilt intern als wichtiger Führungsspieler. Gleichzeitig ist er auch abseits des Feldes längst ein Publikumsliebling geworden – etwa wenn er nach Spielen gemeinsam mit seiner Tochter die Fans in der Margon Arena begrüßt. Heck selbst erklärte nach seiner Vertragsverlängerung: „Über die Jahre ist eine besondere Verbindung mit dem Verein entstanden. Es macht mich stolz, in meine elfte Saison mit den Titans zu gehen und weiterhin der Mannschaft eine Stütze sein zu dürfen.“ Auch Headcoach Valentino Lott zeigte sich hochzufrieden über die Verlängerung seines Kapitäns: „Wenn der Kapitän an Bord bleibt, weiß man, dass der Kurs stimmt. Als absolute Identifikationsfigur des Vereins und mit inzwischen zehn Jahren im Trikot, steht Sebastian wie kaum ein anderer für Kontinuität, Leidenschaft und Zusammenhalt. Ich freue mich, dass Sebastian nochmal zwei Jahre dranhängt. Er ist nicht nur auf dem Feld enorm wichtig für die Mannschaft, sondern auch off the court ein Ruhepol. Genau solche Typen braucht man, um gemeinsam etwas aufzubauen und langfristig erfolgreich sein will.“

Eagles-Kapitän bleibt an Bord: Lucien Schmikale verlängert in Itzehoe

Die Itzehoe Eagles können auch in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf ihren Kapitän bauen. Lucien Schmikale wird weiterhin das Trikot der Eagles tragen und nach seinem im vergangenen Sommer unterschriebenen Zwei-Jahres-Vertrag auch in der Spielzeit 2026/27 eine zentrale Rolle übernehmen. Der 29-Jährige gehörte in der vergangenen Saison mit durchschnittlich knapp 16 Punkten und rund 33 Minuten Einsatzzeit pro Partie zu den wichtigsten Akteuren der Norddeutschen. Für den neuen Headcoach Max Rockmann ist Schmikale ein elementarer Bestandteil der Mannschaft: „Als Kapitän übernimmt Lucien Verantwortung, geht täglich voran und gibt unserem Team auf und neben dem Feld Stabilität. Seine Erfahrung und Präsenz sind für unsere Entwicklung enorm wertvoll.“ Mit etwas Abstand blickt Schmikale insgesamt positiv auf die vergangene Saison zurück, auch wenn das frühe Playoff-Aus einen bitteren Beigeschmack hinterließ. „Auch wenn wir uns erhofft hatten, ein wenig weiter in den Playoffs zu kommen, bin ich der Meinung, dass wir stolz auf die Saison sein können. Nach zwei sportlich schwierigen Jahren in Itzehoe waren wir in der Lage, den Fans wieder erfolgreichen Basketball zu bieten“, erklärte der Guard. Besonders wichtig sei für ihn die Entwicklung des Teams gewesen: „Wir sind als Team zusammengewachsen und haben uns sowohl auf dem Feld als auch menschlich weiterentwickelt.“

Auch abseits des Courts fühlt sich Lucien Schmikale in Itzehoe mittlerweile tief verwurzelt. Vor allem die Rückkehr der Heimspiele an den Lehmwohld habe die Verbindung zum Umfeld nochmals verstärkt: „Dadurch, dass die Spiele am Lehmwohld und nicht mehr wie in der ProA in Brokdorf stattfanden, war die Nähe zu Fans, Helferinnen und Helfern besonders bei den Spielen für mich als Spieler noch greifbarer.“ Über die Jahre habe er erkannt, wie bedeutend der Zusammenhalt innerhalb des Vereins und der Stadt sei. „Grenzen zwischen ‚Arbeit‘ und Privatem verschwimmen hier in Itzehoe – und das ist natürlich positiv gemeint“, so Schmikale. Die Offseason nutzt der Kapitän aktuell vor allem, um Kraft zu tanken und sich gleichzeitig auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Neben Reisen mit seiner Frau arbeitet Schmikale an seiner Masterarbeit und hält sich mit Krafttraining fit. Zudem verbringt er freie Zeit gerne bei seiner Familie in der Heimat, kümmert sich um den Haushalt, geht mit dem Hund spazieren oder spielt Videospiele.

Mit Blick auf die kommende Saison sieht Schmikale sowohl persönlich als auch mannschaftlich weiteres Entwicklungspotenzial. „Für die neue Saison nehme ich mir persönlich vor, eine Balance zwischen Positivität und Fordern zu entwickeln“, erklärte der 29-Jährige. Gleichzeitig wolle die Mannschaft lernen, sich gegenseitig noch konsequenter an den eigenen Standards zu messen und sich weniger von negativen Emotionen beeinflussen zu lassen. Auch der Trainerwechsel von Timo Völkerink zu Max Rockmann wird innerhalb des Teams positiv aufgenommen. „Nach außen mögen sich Max und Timo vielleicht etwas unterscheiden. Der eine ruhiger, der andere emotionaler. Jedoch kommen sie hinsichtlich Basketball oft auf einen Nenner“, sagte Schmikale. Besonders schätze er Rockmann als reflektierte Persönlichkeit und freue sich auf neue Impulse im Spielsystem der Eagles.

Publikumsliebling Adam Touray bleibt bei den Uni Baskets Münster

Die Uni Baskets Münster können auch in der kommenden ProB-Saison weiter auf ihr Gesicht der vergangenen Jahre bauen. Publikumsliebling und Leistungsträger Adam Touray hat seinen Vertrag verlängert und geht damit nach seiner Rückkehr im Jahr 2020 bereits in seine siebte Spielzeit bei den Münsteranern. Für Cheftrainer Götz Rohdewald ist der Verbleib des Centers ein enorm wichtiges Signal: „Wir können stolz sein, auch froh sein, dass Adam bei uns bleibt. Er ist ein Riesenteil von Münster und unserem Verein. Und wie sehr er sich mit dem Verein verbunden fühlt, hat man ja auch daran gesehen, dass er so früh wieder zurückgekommen ist.“ Besonders hob Rohdewald hervor, wie sehr sich Touray trotz Verletzung für den Klub aufgeopfert habe: „Ich glaube, er hat viele Spiele mit quasi nur ‚einem Arm‘ gespielt und hat alles getan, um in der ProA zu bleiben. Von daher ist Adam in so vielen Punkten ein so unglaublich wichtiger Spieler für uns, der auch ein großes Vorbild für alle Spieler ist in der Art, wie er Training, Spiel und alles angeht.“

Auch Manager Helge Stuckenholz zeigte sich begeistert über die erste wichtige Personalentscheidung für den neuen Kader: „Wenn man von ‚to lead by example‘ spricht, kenne ich keinen, der dieser Redewendung mehr gerecht wird als Adam! Er war einer der Eckpfeiler des Erfolges der letzten Jahre! Dass er in der ProB für uns und die Stadt weiter die Doppelbelastung von Lehre und Basketball leisten will, rechne ich ihm sehr hoch an!“ Für Adam Touray selbst spielte bei der Entscheidung vor allem die enge Bindung zur Stadt und zum Verein eine große Rolle: „Ich bin Münsteraner. Ich liebe es, hier zu spielen. Es gibt ProA-Vereine mit vielleicht 1.000 Leuten bei den Spielen und die sind im Mittelfeld oder in den Playoffs. Wir steigen ab und haben 2.800 Fans beim letzten Heimspiel in der Halle. Das ist ein Riesenfaktor für mich. Das macht unglaublich Spaß, alle zwei Wochen hier vor so einer Menge Leute zu spielen, die einen anfeuern.“

Zudem betonte der Center die Bedeutung seines privaten Umfelds: „Dazu habe ich meine Freunde und Familie und auch meinen Job hier, gehe ins letzte Lehrjahr. Ohne die Uni Baskets würde ich das wahrscheinlich nicht nebenher schaffen.“ Der gebürtige Münsteraner war 2020 von den MHP RIESEN Ludwigsburg in seine Heimat zurückgekehrt und entwickelte sich seitdem zu einer Identifikationsfigur des Vereins. Bis zum Ende der Saison 2024/25 absolvierte Touray 152 Spiele in der ProA mit 1.768 Punkten sowie 61 Partien in der ProB mit 626 Zählern. Dazu kommen fünf Einsätze in der Basketball Bundesliga. In der vergangenen Spielzeit wurde der Big Man allerdings immer wieder von einer hartnäckigen Verletzung ausgebremst und kam deshalb nur auf elf ProA-Einsätze mit insgesamt 107 Punkten.

Wisdom Uboh verlängert seinen Vertrag bei den Dresden Titans

Die Dresden Titans treiben ihre Kaderplanung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB weiter voran und können einen wichtigen Verbleib vermelden: Leistungsträger Wisdom Uboh hat seinen Vertrag verlängert und wird auch 2026/27 das Trikot der Sachsen tragen. Der 24-jährige US-Amerikaner mit nigerianischen Wurzeln war erst im Januar nach Dresden gewechselt, nachdem Titans-Eigengewächs Georg Kupke krankheitsbedingt ausgefallen war. Zuvor hatte sich Uboh bereits bei den Berlin Dreams in der 1. Regionalliga Nord als absoluter Leistungsträger etabliert. Dort führte er sein Team ungeschlagen an die Tabellenspitze und überzeugte mit starken Durchschnittswerten von 24,2 Punkten, 5,5 Rebounds, 4,6 Assists und 1,5 Steals pro Spiel. Besonders spektakulär war dabei eine Partie mit 46 Punkten und acht verwandelten Dreiern gegen Braunschweig. Über die gesamte Saison hinweg traf er herausragende 52,2 Prozent seiner Distanzwürfe.

Auch in Dresden schlug Wisdom Uboh sofort ein. Trotz seines späten Wechsels integrierte sich der Guard schnell ins Team und wurde zu einem entscheidenden Faktor im Kampf um den Playoff-Einzug. In sieben Einsätzen für die Titans kam Uboh auf durchschnittlich 18,1 Punkte, 2,2 Assists und zwei Steals pro Partie. Besonders seine Dreierquote von 48,6 Prozent machte ihn zu einem der gefährlichsten Schützen der ProB. Erst eine Verletzung am vorletzten Spieltag setzte seinem starken Saisonendspurt ein abruptes Ende. Geschäftsführer Nils Ruttmann zeigte sich entsprechend erfreut über die Vertragsverlängerung: „Bei unserer Kadergestaltung möchten wir uns sportlich verstärken, gleichzeitig aber auch Identifikation für unsere Fans schaffen und dazu gehören für uns die Integration von Nachwuchsspielern aus Stadt und Region sowie Kontinuität – und das eben auch auf den Positionen der Leistungsträger. Daher freuen wir uns, dass wir Wisdom auch kommende Saison wieder im Titans-Trikot sehen dürfen.“

Auch Headcoach Valentino Lott hob die Bedeutung des Guards hervor: „Wisdom kam im Januar erst sehr spät zu uns, hat sich aber nahtlos ins Team eingefügt und direkt Impact auf unser Spiel gehabt. Mit der Verlängerung gehen wir einen wichtigen Schritt. Kontinuität ist für uns ein entscheidender Faktor, um als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen und uns sportlich weiterzuentwickeln. Ich freue mich, dass Wisdom auch in der kommenden Saison Teil unseres Teams ist und wir den gemeinsamen Weg in Dresden fortsetzen.“ Derzeit arbeitet Wisdom Uboh nach einer erfolgreichen Operation an seinem Comeback und befindet sich in der Reha. Schon bald soll der Aufbauspieler wieder ins Training einsteigen. Uboh selbst blickt optimistisch voraus: „Ich bin sehr froh zurück in Dresden zu sein und freue mich auf ein erfolgreiches Jahr und die großartige Stimmung in der Margon Arena.“

Kapitän Tim Köpple verlängert bei den Nürnberg Falcons

Die Nürnberg Falcons können den Verbleib von Kapitän Tim Köpple vermelden. Der 25-jährige Aufbauspieler hat seinen Vertrag beim mittelfränkischen ProA-Ligisten für zwei Jahre verlängert. Mit der Vertragsverlängerung von Tim Köpple setzten die Nürnberg Falcons zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein wichtiges Signal mit Blick auf den deutschen Kern. Köpple spielt seit Sommer 2021 in Nürnberg und gehört hier zu den absoluten Publikumslieblingen. Seine Besonnenheit und Leadership machen ihn auch weiterhin zu einem wichtigen Puzzle-Teil im Nürnberger Profikader. Sein zukünftiger Head Coach Tim Black freut sich den gemeinsamen Weg weiter zu gehen: „Es ist ein tolles Zeichen, Tim Köpple weiterhin als Teil der Falcons-Familie zu wissen. In den vergangenen Jahren war er ein entscheidender Baustein unseres Fundaments und unseres Aufbauprozesses. Sein Verbleib unterstreicht die wichtige Rolle, die er als Eckpfeiler dessen, was wir hier aufbauen, auch weiterhin spielt.“

Tim Köpple hat in seiner fünften Falcons-Spielzeit alle 34 Partien bestritten und stand dabei im Schnitt 18 Minuten auf dem Parkett. Sein statistisch bestes Jahr hatte der 1,82 Meter große Guard 2023/20024, als er im Schnitt 8,6 Punkte, 2,9 Assists und 2,4 Rebounds auflegte. Daran will Köpple in der kommenden Saison gerne anknüpfen: „Ich freue mich sehr, hier bleiben zu können. Die letzten Jahre hat sich der Verein toll entwickelt und ich möchte gerne weiterhin meinen Beitrag leisten, da wir weiter Luft nach oben haben. Daher ist mir die Entscheidung auch sehr leicht gefallen.“

Paderborn verlängert Vertrag mit US-Point Guard Eyassu Worku bis Saisonende

Die Paderborn Baskets investieren noch einmal in ihre Mission Ligaverbleib in der Pro A Barmer 2. Basketballbundesliga: Die Ostwestfalen verlängerten den Vertrag des europaerfahrenen Point Guards Eyassu Worku bis zum Saisonende. Der 27jährige US-Amerikaner wurde im Dezember 2025 als Ersatz für den damals verletzten und mittlerweile wieder genesenen Point Guard Branden Maughmer nachverpflichtet.

Worku feierte beim Auswärtssieg gegen die Uni Baskets Münster ein erfolgreiches Debüt, verletzte sich in seiner ersten Partie jedoch direkt selbst am Meniskus. Mittlerweile ist er wieder komplett fit und gab am vergangenen Wochenende im Auswärtsduell bei der BG Göttingen ein vielversprechendes Comeback. Bei den Baskets soll er mit seinen kreativen Playmaker- und Führungsqualitäten das Spiel mitlenken und seinen Teamkollegen zusätzliche Sicherheit in der anstehenden heißen Endphase der laufenden Spielzeit geben.

Eyassu Worku – 1.88 Meter groß und 79 Kilogramm schwer – wurde am 18. Oktober 1998 in Los Alamitos, Kalifornien/USA, geboren. Er begann mit dem Basketball in der Highschool für die Los Alamitos Griffins und spielte während seiner Collegezeit für die UC Irvine Anteaters – bei beiden Teams zeigte sich sein hohes Talent als Point Guard und kreativ agierender Spieler mit Scoring-Potential.

Diese Entwicklung setzte sich bei seinen Profistationen fort: Worku startete seine Profikarriere 2020 beim kroatischen Club KK Zadar, wechselte dann zum kroatischen Verein KK Zabok. Anschließend spielte er für die nordmazedonischen Erstligisten BC Gostivar und MZT Skopje. Zuletzt etablierte er sich beim kroatischen Erstligisten KK Dubrovnik in der Saison 2024/25 als einer der stärksten Akteure: Worku stand dort in 33 Spielen durchschnittlich 32.8 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt pro Partie 16.7 Punkte, 3.6 Rebounds, 5.1 Assists und 1.9 Steals auf.

Bei den Paderborn Baskets absolvierte er in der laufenden Saison verletzungsbedingt erst zwei Partien. In diesen gehörte er jedoch auf Anhieb zu den Leistungsträgern und bewies unter anderem mit insgesamt 24 erzielten Punkten seine Qualitäten auf dem Parkett.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn BASKETS: „Eyassu hat sich sofort sehr gut in unser Team integriert. Leider hat er sich in seiner ersten Partie unglücklich verletzt, jetzt ist er aber wieder komplett genesen und fit. Er wird uns bis zum Saisonende definitiv mehr Qualität in den Kader bringen. Er ist ein weiterer toller Ballhandler für unser Team, der für sich und für seine Mitspieler gute, wichtige Plays kreieren und sie besser machen kann. Diese Fähigkeiten werden wir für den Rest der Saison brauchen.“

Eyassu Worku: „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, meinen Vertrag in Paderborn zu verlängern. Seit meinem ersten Tag habe ich hier große Wertschätzung und Unterstützung bekommen, von den Fans und von meinen Mitspielern. Das war ein entscheidender Faktor für meine Vertragsverlängerung.“

„Gerade nach meiner Verletzung bedeutet mir das entgegengebrachte Vertrauen des Managements und des Trainerteams besonders viel. Es ist ein starkes Zeichen, mir diese Chance bis zum Saisonende zu geben. Dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung zurückzahlen, hart arbeiten und gemeinsam mit meinen Teamkollegen alles dafür tun, möglichst viele Spiele zu gewinnen und damit meinen Teil dazu beitragen, unseren Klassenerhalt zu sichern“, so Worku.

 

Lok Bernau verlängert mit Anthony Watkins bis zum Ende der Saison 2025/26

Lok Bernau setzt weiter auf Kontinuität und Teamstabilität: Der Vertrag mit Anthony Watkins wurde bis zum Ende der Saison 2025/26 verlängert.

Ursprünglich kam Watkins als kurzfristiger Ersatz für den verletzten Shawn Scott II nach Bernau. Was zunächst als Übergangslösung geplant war, entwickelte sich jedoch schnell zu mehr. Mit seiner Einstellung, seiner Präsenz auf und neben dem Feld sowie seiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, überzeugte der US-Amerikaner nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.

Anthony Watkins hat sich in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil der Mannschaft und der Lok-Familie entwickelt. Er ergänzt das Team mit seinen Qualitäten hervorragend, bringt Energie in beide Spielrichtungen und passt optimal in die Teamstruktur.

Die Vertragsverlängerung ist ein klares Zeichen für den eingeschlagenen Weg und das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft.

Kangaroos setzen auf Kontinuität und Energie – Luca Michels bleibt bis Saisonende

 Bei den Iserlohn Kangaroos haben sich kurz vor Weihnachten wichtige Personalentscheidungen ergeben, die sowohl sportlich als auch perspektivisch richtungsweisend sind.

Eine davon auf der Guard-Position: Luca Michels wird auch weiterhin das Trikot der Kangaroos tragen. Der ursprünglich temporär verpflichtete Shooter hat einen Vertrag bis zum Saisonende verlängert – und das aus gutem Grund. Michels hat in kurzer Zeit gezeigt, welchen Wert er für das Team hat: mit Energie, Tempo und klaren Impulsen im Offensivspiel. Seine Stärken sind dabei nicht nur sichtbar, sondern auch statistisch belegt – insbesondere seine starke Dreierquote und seine Effizienz aus dem Feld geben dem Spiel der Kangaroos zusätzliche Qualität.

Darüber hinaus ist Michels längst mehr als „nur“ ein Schütze. Er übernimmt Verantwortung, bringt Intensität auf beiden Seiten des Feldes und fungiert als echter Energizer, der Mitspieler und Zuschauer gleichermaßen mitnimmt. Seine Art zu spielen, passt zur DNA der Kangaroos – mutig, leidenschaftlich und immer im Dienst des Teams.

Mit dieser Entscheidung gehen die Kangaroos optimistisch in das Jahr 2026. Die Mannschaft ist enger zusammengerückt, die Rollen sind klar verteilt und mit Luca Michels bleibt ein Spieler an Bord, der genau für die Spiele steht, die Basketball in der Matthias-Grothe-Halle ausmachen: Tempo, Emotionen und Spannung bis zur letzten Minute.