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Paderborn verlängert Vertrag mit US-Point Guard Eyassu Worku bis Saisonende

Die Paderborn Baskets investieren noch einmal in ihre Mission Ligaverbleib in der Pro A Barmer 2. Basketballbundesliga: Die Ostwestfalen verlängerten den Vertrag des europaerfahrenen Point Guards Eyassu Worku bis zum Saisonende. Der 27jährige US-Amerikaner wurde im Dezember 2025 als Ersatz für den damals verletzten und mittlerweile wieder genesenen Point Guard Branden Maughmer nachverpflichtet.

Worku feierte beim Auswärtssieg gegen die Uni Baskets Münster ein erfolgreiches Debüt, verletzte sich in seiner ersten Partie jedoch direkt selbst am Meniskus. Mittlerweile ist er wieder komplett fit und gab am vergangenen Wochenende im Auswärtsduell bei der BG Göttingen ein vielversprechendes Comeback. Bei den Baskets soll er mit seinen kreativen Playmaker- und Führungsqualitäten das Spiel mitlenken und seinen Teamkollegen zusätzliche Sicherheit in der anstehenden heißen Endphase der laufenden Spielzeit geben.

Eyassu Worku – 1.88 Meter groß und 79 Kilogramm schwer – wurde am 18. Oktober 1998 in Los Alamitos, Kalifornien/USA, geboren. Er begann mit dem Basketball in der Highschool für die Los Alamitos Griffins und spielte während seiner Collegezeit für die UC Irvine Anteaters – bei beiden Teams zeigte sich sein hohes Talent als Point Guard und kreativ agierender Spieler mit Scoring-Potential.

Diese Entwicklung setzte sich bei seinen Profistationen fort: Worku startete seine Profikarriere 2020 beim kroatischen Club KK Zadar, wechselte dann zum kroatischen Verein KK Zabok. Anschließend spielte er für die nordmazedonischen Erstligisten BC Gostivar und MZT Skopje. Zuletzt etablierte er sich beim kroatischen Erstligisten KK Dubrovnik in der Saison 2024/25 als einer der stärksten Akteure: Worku stand dort in 33 Spielen durchschnittlich 32.8 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt pro Partie 16.7 Punkte, 3.6 Rebounds, 5.1 Assists und 1.9 Steals auf.

Bei den Paderborn Baskets absolvierte er in der laufenden Saison verletzungsbedingt erst zwei Partien. In diesen gehörte er jedoch auf Anhieb zu den Leistungsträgern und bewies unter anderem mit insgesamt 24 erzielten Punkten seine Qualitäten auf dem Parkett.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn BASKETS: „Eyassu hat sich sofort sehr gut in unser Team integriert. Leider hat er sich in seiner ersten Partie unglücklich verletzt, jetzt ist er aber wieder komplett genesen und fit. Er wird uns bis zum Saisonende definitiv mehr Qualität in den Kader bringen. Er ist ein weiterer toller Ballhandler für unser Team, der für sich und für seine Mitspieler gute, wichtige Plays kreieren und sie besser machen kann. Diese Fähigkeiten werden wir für den Rest der Saison brauchen.“

Eyassu Worku: „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, meinen Vertrag in Paderborn zu verlängern. Seit meinem ersten Tag habe ich hier große Wertschätzung und Unterstützung bekommen, von den Fans und von meinen Mitspielern. Das war ein entscheidender Faktor für meine Vertragsverlängerung.“

„Gerade nach meiner Verletzung bedeutet mir das entgegengebrachte Vertrauen des Managements und des Trainerteams besonders viel. Es ist ein starkes Zeichen, mir diese Chance bis zum Saisonende zu geben. Dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung zurückzahlen, hart arbeiten und gemeinsam mit meinen Teamkollegen alles dafür tun, möglichst viele Spiele zu gewinnen und damit meinen Teil dazu beitragen, unseren Klassenerhalt zu sichern“, so Worku.

 

Lok Bernau verlängert mit Anthony Watkins bis zum Ende der Saison 2025/26

Lok Bernau setzt weiter auf Kontinuität und Teamstabilität: Der Vertrag mit Anthony Watkins wurde bis zum Ende der Saison 2025/26 verlängert.

Ursprünglich kam Watkins als kurzfristiger Ersatz für den verletzten Shawn Scott II nach Bernau. Was zunächst als Übergangslösung geplant war, entwickelte sich jedoch schnell zu mehr. Mit seiner Einstellung, seiner Präsenz auf und neben dem Feld sowie seiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, überzeugte der US-Amerikaner nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.

Anthony Watkins hat sich in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil der Mannschaft und der Lok-Familie entwickelt. Er ergänzt das Team mit seinen Qualitäten hervorragend, bringt Energie in beide Spielrichtungen und passt optimal in die Teamstruktur.

Die Vertragsverlängerung ist ein klares Zeichen für den eingeschlagenen Weg und das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft.

Kangaroos setzen auf Kontinuität und Energie – Luca Michels bleibt bis Saisonende

 Bei den Iserlohn Kangaroos haben sich kurz vor Weihnachten wichtige Personalentscheidungen ergeben, die sowohl sportlich als auch perspektivisch richtungsweisend sind.

Eine davon auf der Guard-Position: Luca Michels wird auch weiterhin das Trikot der Kangaroos tragen. Der ursprünglich temporär verpflichtete Shooter hat einen Vertrag bis zum Saisonende verlängert – und das aus gutem Grund. Michels hat in kurzer Zeit gezeigt, welchen Wert er für das Team hat: mit Energie, Tempo und klaren Impulsen im Offensivspiel. Seine Stärken sind dabei nicht nur sichtbar, sondern auch statistisch belegt – insbesondere seine starke Dreierquote und seine Effizienz aus dem Feld geben dem Spiel der Kangaroos zusätzliche Qualität.

Darüber hinaus ist Michels längst mehr als „nur“ ein Schütze. Er übernimmt Verantwortung, bringt Intensität auf beiden Seiten des Feldes und fungiert als echter Energizer, der Mitspieler und Zuschauer gleichermaßen mitnimmt. Seine Art zu spielen, passt zur DNA der Kangaroos – mutig, leidenschaftlich und immer im Dienst des Teams.

Mit dieser Entscheidung gehen die Kangaroos optimistisch in das Jahr 2026. Die Mannschaft ist enger zusammengerückt, die Rollen sind klar verteilt und mit Luca Michels bleibt ein Spieler an Bord, der genau für die Spiele steht, die Basketball in der Matthias-Grothe-Halle ausmachen: Tempo, Emotionen und Spannung bis zur letzten Minute.

 

Tigers Tübingen vermelden Vertragsverlängerung – Connor Nelson verlängert um ein Jahr

Die Tigers Tübingen und Connor Nelson haben das bisherige Vertragsverhältnis vorzeitig um ein weiteres Jahr bis zum Ende der 2026/2027 verlängert. Der Deutsch-Amerikaner wechselte erst im Sommer von den Essex Rebels London aus Großbritannien nach Tübingen.

Aufgrund einer Sprunggelenksverletzung kam der 26-Jährige in einem Pflichtspiel aber noch nicht für die Schwaben zum Einsatz. Seine Rückkehr auf das Spielfeld könnte am Wochenende aber nun final bevorstehen.

Connor Nelson: „Ich freue mich riesig, für ein weiteres Jahr bei den Tigers Tübingen zu spielen. Leider konnte ich aufgrund einer Verletzung noch kein Pflichtspiel bestreiten. Die lange Leidenszeit neigt sich jetzt dem Ende entgegen. Ich fiebere dem ersten Spiel für die Tigers entgegen, hoffentlich jetzt an diesem Wochenende. Wir standen schon seit einigen Wochen in Gesprächen, ob wir die Zusammenarbeit auch verlängern können. Das haben wir nun getan.“

Henrik Sonko (Trainer Tigers Tübingen): „Wir benötigen Kontinuität im Kader, vor allem auf den deutschen Positionen. Connor hat uns in der Vorbereitung mit seinen Leistungen und seiner Entwicklung beeindruckt. Er ist ein sehr guter Werfer und guter Typ. Es ist ein gutes Zeichen, dass Connor sich frühzeitig für einen Verbleib in Tübingen entschieden hat.“

Eric Detlev (Sportdirektor Tigers Tübingen): „Connor hat uns in der Vorbereitung total überzeugt. Er ist ein guter Schütze, feiner Charakter und passt hervorragend in unsere Mannschaft. Dass er in den letzten Wochen noch seinen deutschen Pass bekommen hat, macht ihn für uns natürlich sehr wertvoll. Wir haben ihn trotz seiner Verletzung weiterverpflichtet, das hat für uns keine Rolle gespielt. Wir sind von seinen Fähigkeiten absolut überzeugt.“

 

Tryout-Vertrag verlängert: T.J. Madlock bleibt zwei weitere Monate bei den HAKRO Merlins Crailsheim

Der Tryout-Vertrag von T.J. Madlock wird um zwei weitere Monate verlängert. Somit bleibt der athletische Guard, der zu Saisonbeginn zu den HAKRO Merlins wechselte, mindestens bis Ende Dezember in Hohenlohe.

Der 22-jährige Combo-Guard T.J. Madlock läuft auch in den kommenden zwei Monaten mit dem Zauberer auf der Brust auf. Darauf verständigten sich die HAKRO Merlins mit dem US-Amerikaner. Madlock, der in der Summer League für die Detroit Pistons auflief, kam kurz vor Saisonstart nach Hohenlohe und bestritt dort alle bisherigen vier Saisonspiele. In 17 Minuten Einsatzzeit kommt er auf durchschnittlich 6,8 Punkte und 2,5 Rebounds.

„Wir haben den Vertrag mit T.J. um zwei weitere Monate verlängert, weil wir überzeugt sind, dass er uns in dieser Zeit sowohl defensiv als auch offensiv weiterhelfen wird. Er hat bereits gezeigt, dass er ein physischer Spieler und ein starker Verteidiger ist. Gleichzeitig sind wir sicher, dass er uns in den kommenden Wochen auch offensiv wichtige Impulse geben kann. T.J. hat sich in der kurzen Zeit, die er bisher bei uns ist, gut entwickelt und nun die Chance, sich weiter zu zeigen und mit seinen Leistungen zum Erfolg der Mannschaft beizutragen“, sagt der sportliche Leiter Profis Bogdan Radosavljevic.

Hertener Löwen komplettieren den Kader – Joshua Ober verlängert seinen Vertrag bei den Hertener Löwen

Joshua Ober wird auch in der kommenden Spielzeit das Hertener Trikot tragen und damit in seine nun insgesamt siebte Saison mit den Löwen gehen. Der 1,74 m große Point Guard komplettiert damit den ProB-Kader von Head Coach Robin Singh, der sich freut, seinen erfahrenen Schützling weiterhin im Team zu haben:

 

 

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit Josh Ober das letzte Puzzlestück im ProB-Kader verkünden zu können. Nach seiner schweren Verletzung Ende 2023 schaffte es Josh im Laufe der vergangenen Saison, sich ins Team zurückzukämpfen und wieder Anschluss zu finden.

 

 

Daher war für uns klar, dass er als Teil der Aufstiegsmannschaft den Gang in die ProB mit uns antritt. Auch wenn es schwierig für ihn wird, Spielanteile auf diesem Level zu bekommen, ist er für das Mannschaftsgefüge unheimlich wichtig und sowohl für junge Spieler als auch Imports in der Kabine immer ein sehr wichtiger Ansprechpartner“, so Coach Robin Singh.

 

 

Und dementsprechend war auch dem Vorstand der Hertener Löwen klar: „Wir wollten Josh unbedingt im Rahmen einer weiteren Neuverpflichtung präsentieren. Es sollte und durfte nicht nur eine kleine Randnotiz bleiben“, so Matthias Boenke.

 

Sven Cikara bleibt den Itzehoe Eagles erhalten

Er kam im Januar zu den Itzehoe Eagles – und er war einer der entscheidenden Spieler auf dem
Weg zum knapp geschafften Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Jetzt will
Sven Cikara mehr: Der 24-jährige Aufbauspieler aus den Niederlanden trägt auch in der
kommenden Spielzeit das Trikot der Eagles.

Obwohl er in der Vorsaison spät zum Team gestoßen sei, habe er sich schnell wie zu Hause gefühlt
wegen der freundlichen Aufnahme, erklärt Cikara. Als er dann noch erfahren habe, dass für die neue
Saison etwas Besonderes aufgebaut werden solle, sei die Entscheidung einfach gewesen.
Coach Timo Völkerink freut sich darüber: „Mit seiner Verpflichtung haben einige Spieler im Team
einen Schritt nach vorne gemacht, und er hat die Saison mit einer positiven Bilanz beendet.“ Damit
habe Cikara bewiesen, wie wichtig er für die Mannschaft sein könne, betont Cotrainer Max
Rockmann. „Durch seinen Spielwitz und die Fähigkeit, sich seinen eigenen Wurf zu kreieren, kann
er gegnerische Verteidigungen konstant vor Probleme stellen, wodurch nicht nur er, sondern auch
unsere Schützen profitieren werden.“

Der Niederländer habe mit durchschnittlich zehn Punkten und gut vier Assists eine starke
Rückrunde gespielt und den Eagles mit seiner Kreativität viel gegeben, sagt Völkerink. „Er hat sich
seinen Platz im Team verdient“, Cikara solle mit Trey McBride den Spielaufbau steuern und das
Tempo vorgeben. Der 24-Jährige selbst freut sich auf ein „sehr gutes Team mit großartigem
Charakter“. Die Playoffs seien ein sehr realistisches Ziel – oder auch deutlich mehr.

Titans setzen auf Konstanz – Georg Kupke verlängert seinen Vertrag in Dresden

Die „Elbriesen“ können nach Veteran Sebastian Heck den nächsten Stammspieler mit einem neuen Arbeitspapier für die nächste Spielzeit ausstatten. Georg Kupke kam schon mit zwölf Jahren zu den „Titanen“ und bahnte sich seinen Weg in die Profimannschaft, mit der er nun in die sechste Saison geht. Das Dresdner Eigengewächs soll weiterhin eine wichtige Rolle im Team einnehmen.

Nachdem er mit den Titans nun drei Jahre in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spielte, geht es nun wieder „back to the roots“ in die ProB, wo am 17.10.2020 seine Profikarriere gegen die Arvato College Wizards begann. Über die vergangenen zwei Saisons entwickelte sich „Kuppi“ vom Ergänzungsspieler und Doppellizenzträger zu einer wahren Stammkraft in der sächsischen Landeshauptstadt. So absolvierte er letzte Saison 32 Spiele und kam im Schnitt auf 15 Minuten Spielzeit, 3,3 Punkte und 2,2 Assists. Zudem ist der agile Dresdner ein starker Verteidiger, der es seinen Gegnern immer schwer macht, an ihm vorbeizukommen.

In der kommenden Spielzeit spielt der 23-Jährige nun wieder unter seinem ehemaligen Regionalliga-Trainer, Valentino Lott, in dessen Mannschaft er schon eine wichtige Rolle spielte. Jetzt soll er auch bei den Profis in die Position eines Führungsspielers wachsen.

Georg Kupke  „Trotz der veränderten Situation war mir schnell klar, dass ich in Dresden bleiben möchte. Ich fühle mich in der Stadt und im Verein äußerst wohl und möchte nichts davon missen. Die Möglichkeiten, mein Lehramtsstudium abzuschließen und für Valentino zu spielen, tragen auch zu meinem Entschluss bei. Die ProB als Entwicklungsschritt hatte ich letzten Sommer sogar in Erwägung gezogen, als ich nicht sicher sein konnte, welche Rolle ich in der ProA einnehmen würde. Deshalb freue ich mich jetzt auf das neue Level und möchte zeigen, dass ich eine tragende Rolle einnehmen kann. Ich bin gespannt, wie wir die Neuausrichtung der Titans gemeinsam gestalten werden und würde mich sehr freuen, viele Fans in der Margon Arena zu sehen, wenn es im September endlich wieder losgeht.“

 

Titans Headcoach Valentino Lott – „Für uns war es wichtig, Kuppi halten zu können. Er weiß, wie der Hase läuft und wir beide hatten in der Vergangenheit ja auch schon viel miteinander zu tun. Gerade in der neuen Situation ist es wichtig, Stabilität zu bieten. Die Connection von Georg und mir wird auf und neben dem Feld sicher dazu beitragen. Für die neue Saison wird er auf jeden Fall in eine neue Rolle innerhalb der Profimannschaft schlüpfen. Diese wird ähnlich der Rolle sein, die er bei mir in der ersten Regionalliga innehatte – als Führungsspieler auf der Position des Point Guards.“

 

Titans Geschäftsführer Nils Ruttmann – „Mit der Vertragsverlängerung von Georg Kupke sichern wir uns nun einen weiteren lokalen Leistungsträger für die ProB. Das zeigt, wofür wir als Dresden Titans in Zukunft stehen möchten: Wir möchten jungen Talenten und insbesondere den Jungs aus Dresden eine echte Perspektive bieten, sich bei uns zu entwickeln und sich auf professionellem Niveau zu beweisen. Dafür bietet die jahrelang erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Dresden Titans ein solides Fundament, weshalb wir sehr glücklich sind, weiter mit Georg zusammenarbeiten zu dürfen.“

Matthew Strange geht in sein drittes Jahr bei den SparkassenStars

26 jähriger Guard soll den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen. Die VfL SparkassenStars Bochum haben den Vertrag mit einem bekannten Gesicht verlängert. Guard Matthew Strange wird in seine dritte Saison im Ruhrgebiet gehen.

Strange absolvierte in der vergangenen Saison 36 Spiele und erzielte dabei 243 Punkte – im Schnitt gut 6,8 Punkte pro Partie. 66 erfolgreiche Dreipunktewürfe bei 190 Versuchen (34,7 Prozent Trefferquote) unterstreichen seine Rolle als Shooter vom Dienst. Strange wurde zudem deutlich mehr in der Starting Five eingesetzt, als in den zwei Jahren zuvor, was seine Aufwertungen im Spielsystem von Headcoach Felix Banobre reflektiert.

Wenn der „Sniper“ heißläuft, ist er kaum zu stoppen. Das wurde besonders beim Auswärtssieg in Tübingen deutlich, als die SparkassenStars mit dezimiertem Kader in die Universitätsstadt reisten und Strange mit 28 Punkten zum Topscorer avancierte. 9 von 15 Dreier traf er und brachte die Tiger zur Verzweiflung. Beim wahnsinnigen Auswärtssieg nach dreifacher Overtime in Bayreuth hatte der 1,80 m große Shooter am Ende eine Dreierquote von 80% und traf 8 Dreier (27 Punkte). Solche Auftritte sind es, die den Point Guard zum Publikumsliebling machen. Nun soll Strange diese Leistungen öfter zeigen, wenn es nach Headcoach Felix Banobre geht. Er kennt die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und blickt auf zwei Profijahre zurück. Bochum freut sich auf den sympathischen Texaner, der sich ebenfalls erfreut über die Vertragsverlängerung zeigt: „Ich freue mich total auf das dritte Jahr in Bochum und besonders darauf, euch alle in der Rundsporthalle wiederzusehen“.

Stimmen:

„Matt geht nun in sein drittes Jahr bei uns. Diese Saison ist eine wichtige für ihn – es ist seine Chance zu zeigen, dass er auf professionellem Niveau konstant Leistung bringen kann. Er kennt das Umfeld, er weiß, was wir von ihm erwarten, und jetzt ist es an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen“, so Headcoach Felix Banobre.

„Es freut mich sehr, dass Matt mit uns in sein drittes Jahr als Profi geht. Er hat sich hier in Bochum bei vielen Fans beliebt gemacht und sich von Jahr zu Jahr im Team gesteigert. Ich bin froh, dass wir an dieser Stelle Kontinuität ins Team bringen konnten“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

Foto: Alexander Mihm

Der nächste ProB-Champ bleibt: Calin Nita verlängert!

Eigentlich gibt es auf Seiten der GIANTS nur Gewinner, wenn man auf die vergangene Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zurückblickt. Doch der eine oder andere Akteur hat die Gunst der Stunde genutzt und sich für höhere Aufgaben empfohlen. So auch Calin Nita, der 2024/25 eine starke Spielzeit absolvierte. Belohnt wurde der Jugend-Nationalspieler Rumäniens mit der Verlängerung seines Arbeitspapiers.

 

Wichtiger Rotationsspieler der „Giganten“, Leistungsträger der Zweitvertretung

In der Tat hat sich Nita im Laufe der letzten Saison in die Rotation des Rekordmeisters hineingearbeitet. Woche für Woche hat sich der 19-Jährige im Training der ersten Mannschaft aufgerieben,
ohne Rücksicht auf Verluste: „Calin hat in den Übungseinheiten hart geackert und seinem Gegenüber, beispielsweise im „Fünf-gegen-Fünf“, stets alles abverlangt“, weiß BAYER-Sportdirektor 
und Co-Trainer Hansi Gnad.
„Es war von daher die folgerichtige Entscheidung, dass er in der ProB die Möglichkeit erhielt sich zu beweisen. Wir freuen uns ungemein darüber, dass er in Leverkusen bleibt und versucht sich weiterzuentwickeln. Auch wenn es in der ProA schwer
er für ihn werden wird, so bin ich überzeugt davon, dass er hart trainieren wird um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Aktuell ist er in der Rotation unser zehnter Mann.“

In der ProB kam der Point Guard in insgesamt 22 Paarungen zum Einsatz und stand im Durchschnitt 09:26 Minuten pro Partie auf dem Parkett. Seine statistisch gesehen beste Begegnung lieferte er beim 92:64-Heimsieg über die Seawolves Academy Rostock ab, denen er acht Zähler einschenkte. Im Finale gegen die SBB Baskets kam er ebenfalls zum Einsatz und konnte in seinen 18 Minuten einen Dreier erzielen.
Individuell lief es für Calin in der 1. Regionalliga West noch deutlich besser. Er war in den Reihen der „Zwoten“ absoluter Leistungsträger und zeigte starke Auftritte in Deutschlands vierthöchster Basketballliga. Mit Mittelwerten von 10,6 Punkten, 3,5 Rebounds und 2,6 Assists (Effektivität: 8,5) war er in Reihen der „Strack-Jungs“ unverzichtbar. Unvergessen sein wichtiger Dreier gegen die SG Bergische Löwen, der am Ende den 73:71-Erfolg im Kellerduell bedeutete.

 

Nita, der auch einen deutschen Pass besitzt, blickt fokussiert auf 2025/26:
„Ich freue mich sehr, auch in der kommenden Saison für Leverkusen auf dem Platz zu stehen. Der Verein, das Umfeld und die Fans bedeuten mir viel. Hier habe ich mich sportlich und persönlich weiterentwickelt und einen Schritt nach vorne gemacht. Für die kommende Saison habe ich mir vorgenommen, in der U22 noch mehr Verantwortung zu übernehmen und eine wichtige Rolle zu spielen. Gleichzeitig will ich auch bei den Profis jede Chance nutzen, um mich zu zeigen und der Mannschaft zu helfen. Egal in welcher Art und Weise.“

In 2025/26 wird Calin hauptsächlich in der Herren ll des TSV Bayer 04 Leverkusen in der 1. RLW zum Einsatz kommen.

Suche nach Importspieler läuft weiter auf Hochtouren

Nach der Verpflichtung von John Williams Jr. (wir berichteten) und dem bereits feststehenden Verbleib von Donte Nicholas sind die Rheinländer auf der Suche nach einem weiteren Importspieler. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf einem variablen Power Forward, der mehrere Positionen abdecken kann: „Wir sind uns der Tragweite dieser Entscheidung bewusst und wägen genau ab, welcher Spieler uns helfen kann“, so Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Von daher können wir derzeit keinen genauen Zeitpunkt angeben, an dem es zu einer Verpflichtung kommen wird. Es muss einfach passen.“

Ähnlich sieht es mit weiteren Ergänzungen aus dem eigenen Nachwuchs für das ProA-Team aus, wie Gnad zu berichten weiß: „Wir werden in den kommenden Wochen verschiedene Jungs aus der NBBL und dem Jahrgang 2006 einladen, welche sich für einen Spot in unserem Kader empfehlen können. Selbstverständlich möchten wir auch weiterhin dafür sorgen, dass junge Leverkusener Talente ins Training der Profis reinschnuppern können.“