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Kilian Dietz bleibt zwei weitere Jahre in Bochum

Die nächste Personalentscheidung der VfL SparkassenStars Bochum für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist gefallen! Center Kilian Dietz, der vor der vergangenen Saison von den RÖMERSTROM Gladiators Trier aus der ProA zum Stadionring nach Bochum gewechselt war, verlängert seinen Vertrag beim VfL um zwei weitere Jahre.

Dietz wechselte nach 12 Jahren in Trier vor der abgelaufenen Saison erstmalig seinen Club und fand bei den SparkassenStars sofort seine tragende Rolle im Team von Headcoach Felix Banobre. In der Aufstiegssaison der Bochumer kam der 2,02 Meter große Center auf durchschnittlich 5,8 Punkte und 4,5 Rebounds. Trug der 30-Jährige noch in der vergangenen Saison die Rückennummer 24 wird Dietz wunschgemäß in der kommenden Saison mit der Nummer 8 auflaufen.

„Ich bin sehr glücklich, dass Kili bei uns bleibt. Er ist das Herz des Teams und somit ein Spieler, welchen jedes Team benötigt. Sein Arbeitswille und seine positive Einstellung geben dem Team einen enormen Push. Kili ist ein intelligenter Spieler und erfüllt die Anforderungen, die unser Team benötigt, in seiner Rolle perfekt“, so ein glücklicher Headcoach Felix Banobre.

„Kili ist ein echter Warrior auf dem Court und hat uns mit seinem unbändigen Willen oft in der letzten Saison in engen Partien geholfen. Er kennt die ProA aus seiner Zeit in Trier bestens und deshalb bin ich froh, dass wir einen solchen Veteranen auch für die kommenden zwei Jahre an uns binden konnten“, freut sich auch Geschäftsführer Tobias Steinert über die Vertragsverlängerung von Kilian Dietz.

Quelle: VfL SparkassenStars Bochum

Foto: Alexander Mihm

Jungtalent bleibt an Bord: Philip Hecker verlängert seinen Vertrag mit den White Wings

Die Saisonplanung für die White Wings Hanau schreitet voran. Nachdem bislang für die Spielzeit 2021/22 mit Till-Joscha Jönke sowie Matthias Fichtner nur zwei Spieler vertraglich gebunden waren, konnte nun ein weiterer Akteur weiterverpflichtet werden. Philip Hecker wird auch in der anstehenden Saison wieder ein Teil der White Wings Mannschaft sein.

Philips erste Saison für Hanau war zeitgleich auch sein Debüt im Profibereich. Diesen Schritt konnte er gemeinsam mit seinem Bruder Felix Hecker gehen. Für beide Spieler erfüllte sich damit ein lang gehegter Traum, gemeinsam auf dem Parkett zu stehen. Philip Hecker wurde dabei zunächst als Perspektivspieler verpflichtet, der sich innerhalb des Hanauer Teams weiterentwickeln und Erfahrung sammeln sollte.

Er übertraf dabei die Erwartungen von Management und Trainer Team gleichermaßen und spielte eine starke erste Saison. Positiv überraschte dabei nicht nur seine herausragende Leistung im Auswärtsspiel beim damaligen Tabellenführer in Ulm. Auf wie abseits des Felds präsentierte sich der 19-Jährige als akribischer Arbeiter und konnte sich so etwas überraschend einen festen Platz in der Stammrotation des Trainers sichern. Rund 11 Minuten stand er pro Spiel auf dem Parkett und gab dem Team immer wieder wichtige Impulse sowohl offensiv wie defensiv.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: Für uns stand relativ schnell schon während der Saison fest, dass wir diesen Weg mit Philip auf jeden Fall weitergehen wollen. Er kam als Perspektivspieler vor der Saison zu uns und sollte sich im Training an das ProB Level herantasten. Das hat er mehr als geschafft. Nicht umsonst kam er in vielen Spielen bereits im ersten Viertel aufs Feld und konnte immer wieder auf beiden Seiten des Feldes in Erscheinung treten. Diese Entwicklung soll er kommende Saison weiterführen.

Philip Hecker: Ich freu mich schon sehr auf die kommende Saison und möchte durch harte Arbeit und gute Leistungen im Training natürlich erreichen, dass meine Rolle noch ein wenig größer wird!

Quelle | Foto: EBBECKE White Wings Hanau

Auf dem Sprung: Jens Großmann steht vor seiner dritten ProA-Saison im Trikot der Uni Baskets Paderborn

Paderborn, 11. Juni 2021 – Jens Großmann ist der zweite Spieler im Kader der kommenden ProA-Saison 2021/22, den die Uni Baskets Paderborn bekanntgeben: Der junge Small Forward wird für die Ostwestfalen seine dritte Spielzeit in der Barmer 2. Basketballbundesliga absolvieren.

Großmann kam 2019 von der Internationalen Basketball Akademie München als vielversprechendes Talent nach Paderborn. Mit einer tollen Einstandssaison überzeugte er direkt Trainer, Fans und Mitspieler, auch eine zwischenzeitliche Verletzung konnte ihn nicht aus dem Tritt bringen. In der vergangenen Spielzeit setzte sich seine positive Entwicklung fort: Der 21jährige überzeugte in vielen Partien und hat sich mit über 20 Minuten durchschnittlicher Spielzeit pro Match einen festen Platz im Baskets-Kader erarbeitet – bei im Schnitt 5,2 Punkten und 2,3 Rebounds pro Partie. Auch an seiner Physis hat der „Big Man“ gearbeitet und seit seiner Ankunft bei den Ostwestfalen ordentlich Muskelmasse zugelegt: Mit 98 Kilogramm und 2,04 Körpergröße besitzt er mittlerweile ideale Voraussetzungen für seine agile Flügelposition, auf der er sich richtig wohl fühlt.

Für Baskets-Headcoach Steven Esterkamp zählt Jens Großmann zu den verlässlichen Konstanten im Team, auch in der kommenden Saison: „Ich bin sehr beeindruckt von der Entwicklung, die Jens in den vergangenen beiden Spielzeiten gezeigt hat. Er wird über den Sommer weiter hart an sich und seinen Stärken arbeiten und ich bin wirklich gespannt, seine bisherigen schnellen Fortschritte eine weitere Saison beobachten zu können. Jens hat sich in den vergangenen beiden Jahren zu einem Spieler entwickelt, auf den wir im Kader nicht mehr verzichten wollen.“

Geschäftsführer Dominik Meyer fühlt sich durch die Entwicklung Großmanns in seiner Entscheidung bestätigt, den jungen Physikstudenten vor zwei Jahren nach Paderborn gelotst zu haben: „Jens ist einfach ein toller Spieler und – nicht zu vergessen – auch menschlich ein großartiger Typ mit einem einwandfreien Charakter. Wir freuen uns einfach, dass er vor zwei Jahren den Weg zu uns gefunden und bisher eine solche richtig gute Entwicklung hingelegt hat, trotz seiner Verletzung in der ersten Saison. Er geht jetzt in seine dritte Spielzeit hier bei den Baskets und tut alles dafür, kontinuierlich in allen Bereichen besser zu werden. Jens wird von Jahr zu Jahr stärker und füllt seine Rolle immer besser aus. Deswegen bin nicht nur ich froh, ihn in unserem Kader zu sehen und ich hoffe zugleich, dass er noch lange hierbleibt. Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit ihm!“

Jens Großmann selbst geht mit hoher Motivation in die neue Saison. „Ich freue mich sehr auf die kommende Saison und bin absolut gespannt, welches schlagkräftige Team die Verantwortlichen um Coach Steven Esterkamp zusammenstellen werden. Für mich persönlich gelten die folgenden Ziele: Ich möchte meine bisher beste Saison für Paderborn spielen und mich kontinuierlich und fokussiert weiterentwickeln. Gemeinsam im Team wollen wir ebenfalls einen Schritt nach vorn machen und wieder um die Playoffs kämpfen. Das werden wir mit den Qualitäten, die uns schon in den vergangenen beiden Jahren ausgezeichnet haben, auch schaffen: Einsatz, Spielfreude und eine ganz eigene Spielphilosophie, die der Coach uns vorgibt.“ Eine Sache wünscht sich das Nachwuchstalent zum Abschluss dann noch ganz besonders: „Es wäre großartig, wieder vor unseren tollen Fans in der Maspernhalle spielen zu können. Diese ganz spezielle Atmosphäre hier fehlt einfach so sehr – nicht nur bei uns, auch in den anderen Hallen bei den Auswärtsspielen!“

Quelle | Foto: Uni Basktes Paderborn

Routinier Roessler bei den Wizards: 40-Jähriger hängt noch ein Jahr dran

Routinier Rouven Roessler wird auch in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB im Jersey der Arvato College Wizards auflaufen. Mit seinen mittlerweile 40 Jahren ist der ehemalige Nationalspieler der erfahrenste Spieler der KIT-Basketballer und hat seinen Vertrag um ein weites Jahr verlängert. Der Small Forward war einer der Top-Scorer der vergangenen Saison und ein Garant für viele Erfolge.

„Das Rouven noch ein weiteres Jahr für uns spielen wird freut mich natürlich sehr. In seinem Alter auf diesem Niveau mit solchen Leistungen zu agieren ist definitiv etwas Außergewöhnliches. Für unser Team war er immer einer der Leistungsträger und ich bin überzeugt, dass sich das auch in der kommenden Saison nicht ändern wird. Ich hoffe, dass Rouven fit bleibt und genau dort weitermacht, wo er in der vergangenen Spielzeit aufgehört hat“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.  

„Uns wird keine Mannschaft mehr unterschätzen“

Auch der 40-Jährige freut sich auf die kommende Spielzeit in der ProB: „Ich bin gespannt, ob wir eine ähnliche Rolle spielen können, wie in der vergangenen Saison. Das zweite Jahr ist aber immer schwierig. Ich denke aber, dass uns jetzt keine Mannschaft mehr unterschätzen wird und bin gespannt, wo wir am Ende stehen“, so Roessler.

Quelle | Foto: Arvato College Wizards

Neuer Zweijahresvertrag für Till Gloger

Die ROSTOCK SEAWOLVES arbeiten weiter am Kader für die neue Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Nach den langfristigen Vertragsverlängerungen von Behnam Yakhchali und Sid-Marlon Theis haben die Ostseestädter einen weiteren deutschen Leistungsträger langfristig gebunden. Center Till Gloger hat bei den Wölfen einen Zweijahresvertrag unterschrieben, der für die 2. und 1. Liga gültig ist.

“Wir sind sehr froh, dass wir Kontinuität in die Mannschaft bringen und viele Spieler der vergangenen Saison halten können. Ich glaube, dass das nicht selbstverständlich ist. Es ist ein großer Erfolg des Clubs ist, der vorhandenen Rahmenbedingungen, aber mit Sicherheit auch, dass die Jungs zusammen arbeiten wollen. Sie wissen, was sie am Standort haben und was sie bekommen. Von daher ist die Vertragsverlängerung von Till ein weiterer wichtiger Schritt im Hinblick auf die kommende Saison”, sagt Coach Christian Held, der mit Gloger bereits in Trier zusammengearbeitet hat.

Gloger kam im Sommer 2020 nach Rostock und zeigte im tiefen Rostocker Kader, warum er in der vorangegangenen Saison in Trier der beste deutsche Punktesammler der gesamten ProA war. Bei den SEAWOLVES konnte der gebürtige Bochumer seine relativ geringe Einsatzzeit von knapp 14 Minuten pro Partie in 7,8 Punkte (bei einer beeindruckenden Wurfquote von über 60 Prozent) und 2,1 Rebounds ummünzen.

„Mit Till Gloger wird ein weiterer Eckpfeiler in Rostock bleiben. Er ist seit vielen Jahren ein gestandener Spieler in der ProA und hat unter Beweis gestellt, was er kann. Wir sind davon überzeugt, dass er das auch wieder sehr eindrucksvoll tun wird.”

Nach seiner College-Zeit an der University of Maine kehrte der 2,04 Meter große Center im Jahr 2016 nach Deutschland zurück und startete bei den Paderborn Baskets seine Profikarriere. Zur Saison 2017/2018 schnupperte Gloger beim Mitteldeutschen Basketball Club Erstligaluft, ehe der A2-Nationalspieler einen Zweijahresvertrag beim ProA-Ligisten RÖMERSTROM Gladiators Trier unterzeichnete. In seiner Zeit an der Mosel kam Gloger auf 58 Einsätze für die Gladiatoren und erzielte dabei insgesamt 767 Punkte (13,2 PpS).

“Ich bin sehr glücklich darüber, zwei weitere Jahre für die SEAWOLVES aufzulaufen. Der Standort Rostock ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich bin mir sicher, dass wir mit der tollen Unterstützung der Fans unsere Ziele nächste Saison erreichen werden. Let‘s go Seawolves!”, freut sich Gloger.


Spielerprofil Till Gloger


Geboren: 26.01.1993
Größe: 2,04 m
Position: Center

Stationen:
seit 2020: ROSTOCK SEAWOLVES (ProA)
2018-2020 Römerstrom Gladiators Trier (ProA)
2017-2018 Mitteldeutscher Basketball Club (BBL)
2016-2017 Uni Baskets Paderborn (ProA)
2012-2016 University of Maine (NCAA)
2011-2012 Paderborn Baskets (NBBL)

Durchschnittliche Statistiken 2020/2021:
34 Spiele; 13:51 Min, 7,8 Punkte; 60,4% FG; 2,1 Rebounds

ROSTOCK SEAWOLVES 2021/2022 (Stand: 10.06.2021):

Christian Held (Head Coach)
Nicolas Buchholz, Chris Carter, Till Gloger, Stefan Ilzhöfer, Sid-Marlon Theis, Behnam Yakhchali

Quelle | Foto: ROSTOCK SEAWOLVES

Daniel Mayr verlängert bei den EN Baskets Schwelm!

Die Saison 2020/2021 endete ohne Daniel Mayr, da er sich am 20. Spieltag gegen die ART Giants Düsseldorf schwer am Fuß verletzte und den Rest der Meisterschaft von der Bank aus miterlebte. Mayr kam vor der Spielzeit 2019/2020 zu den Blau-Gelben und plante nach einer langwierigen Knieverletzung sein Comeback zu geben. Das gelang ihm auch im Dezember 2019. Die lange Pause war dem 2,18m großen Centerspieler anzumerken, doch er kämpfte sich durch und wollte nach dem Restart im Oktober 2020 wieder Gas geben. Sein großes Potenzial deutete Daniel immer wieder an, konnte in der Defensive Spitzen setzen – aber er kann noch mehr! Die Rückkehr aufs Spielfeld nach einer langen Pause und vor allem nach einer Verletzung ist keinesfalls eine einfache Sache und mit Höhen und Tiefen verbunden. Dass der 25-Jährige sich erneut „durchgebissen“ hat und seit Wochen wieder in der Halle steht, zeugt von einer Menge Courage und Durchhaltevermögen. Aber der nächste Schritt, wieder ein richtiger Faktor im Spiel der EN Baskets zu werden, fehlt ein wenig. Genau daran wird im Kollektiv gearbeitet, so dass der Knoten ab der Saison 21/22 für Mayr hoffentlich platzen wird. Dennoch wird das Unterfangen nicht einfach, da sich Daniel Mayr neben dem Basketball noch ein weiteres berufliches Standbein aufbaut. Damit begann er schon im letzten Jahr und möchte schon für eine Zeit nach seiner sportlichen Laufbahn vorbereitet oder gar gefestigt sein. Die EN Baskets Schwelm unterstützen seine Planungen und wissen genau, dass ihr „Mann unter den Körben“ die berufliche Doppelbelastung packen wird. Umso mehr freuen sich beide Parteien, dass es nun gemeinsam weitergeht. Daniel Mayr sagt selbst zu seinem Engagement bei den EN Baskets: „Ich freue mich zum ersten Mal in meiner Profikarriere mehr als 2 Jahre bei einem Verein zu sein und die Baskets zumindest ein wenig zu prägen und voranzubringen. Ich kann es kaum erwarten zu Saisonbeginn wieder die ersten Gesichter in der Halle zu sehen und gemeinsam mit den Fans Siege zu feiern.“ 

Quelle | Foto: EN Baskets Schwelm

„Husbo“ Dassouki kehrt zurück!

Sechs Spieler stehen bei den Tigers Tübingen für die Saison 2021/2022 in der BAREMR 2. Basketball Bundesliga bislang unter Vertrag. Jetzt herrscht auch Klarheit, wer Head Coach Danny Jansson als Co-Trainer zur Seite stehen wird: Der 27-jährige Hussain „Husbo“ Dassouki bleibt dem Trainerteam der Raubkatzen erhalten. „Husbo“ – wie Freunde und Bekannte den Finnen nennen – wird bei neben seinem Sportmanagement-Studium mit Schwerpunkt Trainingslehre (Haaga-Helia University of Applied Sciences) nun auch weiterhin Kommandos in der Ballspielhalle im Französischen Viertel geben. Damit bleibt das finnische Trainerduo den Schwaben für mindestens eine weitere Saison erhalten. „Husbo hat im letzten, schwierigen Jahr sehr viel positive Energie ins Team gebracht. Er ist ein fleißiger Arbeiter, gepaart mit einem sehr guten Basketball-IQ. Auch er hat in seinem ersten Jahr als Co-Trainer immens viel dazugelernt und wird sein Wissen weiter vertiefen und dem Trainerteam eine große Stütze sein. Zukünftig wird er noch mehr den Bereich Kraft- und Athletiktraining unterstützen. Ich freue mich, sehr er weiter dabei ist. Eine weitere Konstante wird dem gesamten Konstrukt helfen“, berichtet Jansson über seinen alten und neuen Co-Trainer.

Basketballer durch und durch

Der Sport – und speziell der Basketball – spielt im Leben von Dassouki eine große Rolle. So hat der bekennende Fan des Londoner Fußball-Traditionsklubs FC Arsenal London trotz seiner erst 27 Jahre als Trainer gute Referenzen vorzuweisen. Beim langjährigen finnischen Erstligisten Tapiolan Honka sammelte „Husbo“ in nahezu sämtlichen Junioren-Altersklassen wertvolle Erfahrung – sowohl als Chef- als auch als Assistenztrainer. Neben der Rolle als Jugendtrainer fungierte er beim Team aus Espoo, der zweitgrößten Stadt Finnlands, auch als Assistant Coach der Profimannschaft. Das Gefühl, selbst auf dem Court zu stehen, kennt Dassouki aber genauso gut. Denn von 2012 bis 2019 lief der Finne als Point Guard in der zweiten Liga seines Heimatlands auf und wusste dort insbesondere in der Saison 2018/2019 im Trikot von Espoo Basket Team zu überzeugen. Damals gelangen ihm pro Partie 10,9 Punkte, 4,4 Assists und 3,9 Rebounds.

Frühzeitig auf einem Nenner

Nun kehrt Dassouki also nach Tübingen zurück. Angedeutet hatte sich dies bereits schon länger, nun wurde die Verbindung vertraglich fixiert. „Zunächst ein großes Dankeschön für das Vertrauen in meine Person. Verein, Coach Danny Jansson und ich hatten frühzeitig den Gedanken, dass wir zusammen weitermachen wollen. Nun hat es geklappt, was Begeisterung bei mir auslöst. Ich werde auch weiterhin all meine Energie in die Entwicklung des Teams und des Klubs einbringen, damit die Entwicklung nach vorne geht. Tübingen ist eine tolle Stadt zum Leben, im ganzen Umfeld war die Zusammenarbeit spitze. Nun hoffe ich, dass wir zur neuen Saison endlich auch wieder Zuschauer in der Arena begrüßen können. Das wird ein tolles Erlebnis“, berichtet der 27-Jährige aus der finnischen Heimat. Dassouki wird im Juli nach Tübingen zurückkehren, um die komplette Planung für die Vorbereitungszeit ab Anfang August vorzubereiten. Parallel wird Jansson rechte Hand auch weiter sein Studium parallel vorantreiben, der Abschluss ist für Dezember 2022 geplant. Somit steht Dassouki erneut ein spannendes, intensives und abwechslungsreiches Jahr bevor. In der letzten Spielzeit 2020/2021 hat er jedoch bewiesen, dass dies möglich ist.

Zur Person:

Hussain „Hubso“ Dassouki wurde am 20. März 1994 im finnischen Espoo geboren, wo der heute 27-Jährige mit einem älteren und jüngeren Bruder aufgewachsen ist. Dassouki verfügt über libanesisch-palästinensische Wurzeln. Hier liegt auch der Grund für seine Liebe zum Basketball. „Im Libanon ist Basketball sehr populär. Meine Eltern haben schon immer Basketball verfolgt. So war es keine Überraschung, dass auch ich eine Verbindung zu dieser Sportart aufbauen sollte. Bereits in der Schule eiferte er frühzeitig dem Basketball-Sport nach. Sein Idol in früher Kindheit war Allen Iverson von den Philadelphia 76ers. „Daraufhin habe ich beschlossen, mir ein Stirnband zuzulegen und Basketball zu spielen“, erinnert sich „Husbo“ an seine basketballerischen Anfänge zurück. Er liebt Konstanz in seinem Leben. „Ich hätte auch nichts dagegen, länger in Tübingen zu bleiben, um die Identität des Vereins voranzutreiben“, so Dassouki, der neben seinem Abschluss auch die Fiba A-Lizenz anstrebt. Neben Ausbildung und Beruf möchte Dassouki in der kommenden Saison Tennis als Ausgleichssport betreiben. Herzlich willkommen zurück in Tübingen, “Husbo”!

Quelle | Foto: Tigers Tübingen

Emanuel Francisco: „Möchte hier den nächsten Schritt machen“

Die Saison 2020/21 war für Emanuel Francisco ein Lehrjahr. Auf allen Ebenen. Aber weil sowohl er als auch die Iserlohn Kangaroos das Potenzial der Zusammenarbeit sehen, gehen sie gemeinsam in die neue Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Damit ist er bereits der achte (!!) Spieler, der bei den Kangaroos auch für die kommende Spielzeit bleiben wird. Auch wenn der 20-Jährige in seinem ersten Jahr mit den Kangaroos nur wenig Spielzeit gesehen hat, weiß er, dass er ein wichtiger Teil des Teams war.

In neun Partien wurde Francisco eingesetzt, stand insgesamt 28 Minuten auf dem Feld. Im Schnitt also etwas mehr als drei Minuten. Das hatte sich der ehrgeizige Junge zwar irgendwie anders vorgestellt, aber: er hat seine Rolle im Team akzeptiert. Und auf andere Art und Weise Einfluss auf sein Team genommen. Gemeinsam mit Benjamin Dizdar und Elias Marei sorgte er dafür, dass das Team in der Spielzeit ohne Zuschauer immer wieder wichtigen Support von der Bank bekam. „Für mich ist es selbstverständlich, dass ich alles tun werde, um meinem Team den Rücken zu stärken“, erklärt der 1,98 Meter große Forward.

Und das hat er getan. Kaum eine Bank in der Liga hat so bedingungslos und ehrgeizig geflext bei guten Aktionen, Aufbauhilfe geleistet, wenn es mal nicht so rund lief. Deswegen sagt Francisco auch selbstbewusst: „Ohne unseren Support untereinander wären wir wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Allerdings glaube ich auch, dass gemeinsam noch mehr möglich gewesen wäre.“ Und genau deshalb kehrt er nach Iserlohn zurück. Weil er an das Team glaubt, an die gemeinsame Perspektive. Und weil auch er betont, dass „die Teamchemie überragend gut war“.

Zudem hat er sich gemeinsam mit Ruben Dahmen um die Beschallung in der Kabine gekümmert, war also Co-Team-DJ. Und was legt er dann so auf? „Alles, was das Team hyped. Das kann Hip Hop sein, Techno, Schlager. Hauptsache wir fühlen es und kommen auf Touren“, sagt Emanuel Francisco.

Für die Saison 2021/22 hat er ehrgeizige Ziele: „Ich will zeigen, was ich kann. Und gemeinsam mit dem Team zeigen, was wir zu leisten imstande sind. Und natürlich möchte ich für mich den nächsten Schritt machen, mich weiter verbessern. Und ich glaube, dass ich für diese Ziele in Iserlohn den richtigen Standort und mit Dennis Shirvan den richtigen Coach dafür gefunden habe“, so der 20-Jährige.

In der Offseason hat er unter anderem mit seinem Zwillingsbruder Obed trainiert. Auf dem Court, aber auch im Bereich Kraft und Athletik. „Wir sind auf dem Weg zur Maschine“, sagt Emanuel Francisco und lacht. Der Forward hat Potenzial – und noch viel Luft nach oben. Aber auch den Ehrgeiz, dieses Potenzial ausschöpfen zu wollen. 

„Emanuel ist unglaublich athletisch, ein guter Verteidiger. Er hat immer ein Lächeln auf den Lippen und die richtige Arbeitseinstellung. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm gemeinsam an seiner Entwicklung weiterzuarbeiten. Wir werden definitiv viel Freude an ihm und seiner Art zu spielen haben“, sagt Kangaroos-Headcoach Dennis Shirvan.

Team Iserlohn Kangaroos Saison 2021/2022:  #2 Elias Marei, #7 Joshua Dahmen, #8 Emanuel Francisco, #10 Toni Prostran, #20 Jonas Buss, #21 Benjamin Dizdar, #22 Ruben Dahmen, #55 Moritz Schneider, HC Dennis Shirvan

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Die nächste Unterschrift! Javon Baumann bleibt ein Feuervogel

28-jähriger Center bildet mit Marcel Keßen weiterhin starkes Duo unterm Brett

Er ist nicht nur eine wichtige Säule im Team-Gefüge, sondern auch sportlich eine „Bank“ – und als leidenschaftlicher Hobby-Koch auch gefragter Rezepte-Lieferant: Javon Baumann ist seit der Saison 2017/18 eine Macht unterm Brett der Feuervögel – und wird es für eine weitere Saison bleiben! Phoenix Hagen verlängerte jetzt den Vertrag mit dem 28-Jährigen, der gemeinsam mit Marcel Keßen, dessen Vertragsverlängerung bereits bekannt gegeben worden war, weiterhin ein starkes Duo unter den Körben bildet.

Dass Javon Baumann eine mehr als schwere Saison hinter sich hat, steht außer Frage. Nicht nur coronabedingt war der Center geschwächt, sondern er musste auch aufgrund einer Stirnhöhlenentzündung lange Zeit aussetzen. Umso bemerkenswerter war sein Kampf zurück aufs Parkett. Am Ende der Saison erzielte er bei durchschnittlich 16:10 Minuten pro Spiel 4,7 Punkte und griff sich 2,9 Rebounds. Die #34 der Feuervögel geht jetzt hochmotiviert in seine fünfte Saison für Phoenix Hagen.

Headcoach Chris Harris: „Dass Javon bei uns noch ein Jahr dranhängt, ist eine tolle Nachricht. Er ist ein vorbildlicher Profi, mit dem es eine Freude ist, auf dem Parkett in den Fight zu gehen. Er setzt in der Mannschaft mit seiner Zuversicht und seinem Kampfgeist ganz wichtige Impulse, auch abseits des Feldes. Mit seinen vielen Projekte und dem großen Netzwerk in Hagen ist er ein echtes Vorbild und ein wichtiger Baustein unserer Mannschaft. Sicher war die letzte Saison für ihn sportlich aufgrund der gesundheitlichen Rückschläge eine Enttäuschung, aber er arbeitet sehr fleißig daran, in der kommenden Saison wieder mehr als 100 Prozent geben zu können. Wir sind sehr optimistisch, dass Javon sportlich noch einen großen Schritt nach vorne machen kann.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Javon war ein Spieler, der gesundheitlich von der Corona-Saison am meisten betroffen war und deshalb verständlicherweise auch die größten Schwierigkeiten hatte, wieder in Fahrt zu kommen. Schließlich resultiert seine Stärke auf dem Feld nicht zuletzt aus seiner unglaublichen Physis, die er jetzt wieder aufs Parkett bringen kann. Ich freue mich sehr, dass er sich für ein weiteres Jahr bei uns entschieden hat – denn auch wenn er jetzt in sein fünftes Jahr bei uns geht, ist eine Vertragsverlängerung mit einem Spieler wie ihm nie eine Selbstverständlichkeit. Javon ist nicht nur ein unglaublich guter Center, sondern als Mit-Kapitän auch so etwas wie Herz und Seele unserer Mannschaft. Deshalb freuen wir uns alle unglaublich, dass er als toller Typ und Sportler weiter ein Bestandteil unseres Teams ist.“

Quelle | Foto: Phoenix Hagen

Miki Servera verlängert seinen Vertrag bei den SparkassenStars um zwei weitere Jahre in der ProA

Die nächste Personalentscheidung der VfL SparkassenStars Bochum ist gefallen. Der spanische Guard Miki Servera wird seinen Vertrag bei den SparkassenStars um zwei weitere Jahre verlängern und geht mit dem Team von Headcoach Felix Banobre in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Miki Servera wechselte vor der abgelaufenen Saison von den EBECKE White Wings Hanau an den Stadionring und avancierte nach einer Verletzung zu Saisonbeginn zum Leistungsträger der Bochumer ProA-Aufsteiger. Der 28-jährige Guard kam in 26 Spielen auf 12,6 Punkte und 4,3 Assists im Schnitt.

Servera hatte bereits bei seinem Wechsel eine Players-Option für den Fall des ProA-Aufstiegs in seinem Vertrag verankert. Anstatt eines weiteren Jahres in der ProA bleibt er nun zwei Jahre mit seiner Familie in Bochum.

„Miki ist die perfekte Verbindung für dieses Team. Er ist ein vielseitiger Spieler und sein hoher Basketball-IQ ist der Schlüssel. Ich weiß, dass Miki ein Spieler ist, der auf einem höheren Niveau spielen muss und kann. Ich bin sehr froh, dass er bei uns bleibt“, freut sich Headcoach Felix Banobre über die Vertragsverlängerung seines Landsmannes.

„Miki war eine der wichtigen Säulen für den Aufstieg und wir haben ihm bereits schon vor der Verpflichtung im letzten Jahr unsere Absicht aufgezeigt, mit ihm in der ProA zu planen. Dieses Vertrauen hat er in der abgelaufenen Saison auf dem Feld zurückgezahlt und deshalb freuen wir uns, dass er nun nicht nur das kommende Jahr, sondern noch ein weiteres darüber hinaus bei uns bleibt“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.