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Hendrik Drescher wechselt zu den Baskets Juniors

Norris Agbakoko verlängert um vier Jahre

Die Baskets Juniors stellen die Weichen für die kommende Saison in der ProB. Mit Hendrik Drescher wechselt eines der großen deutschen Big Man-Talente nach Oldenburg und unterzeichnet einen Vertrag für die kommenden drei Jahre. Norris Agbakoko setzt zudem seine Entwicklung im Nachwuchsprogramm fort und verlängerte gleich für vier Spielzeiten.

Drescher, der nahezu die gesamte vergangene Saison mit einem Kreuzbandriss verpasste, kommt aus dem Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN. Der 19-Jährige Big Man soll in Oldenburg wieder fit und zu einem der Schlüsselspieler auf den großen Positionen werden.

„Hendrik ist ein herausragendes Talent, das als Power Forward und Center agieren kann. Wir wollen ihm die besten Bedingungen bieten, um hier in Oldenburg wieder zur hundertprozentigen Fitness zu gelangen. Gemeinsam wollen wir Hendrik zu einem der Leistungsträger unseres ProB-Teams machen und ihn über die kommenden drei Jahre entwickeln“, sagt der sportliche Leiter Srdjan Klaric.

Sein enormes Talent hat Drescher über die vergangenen Jahre im Nachwuchsbereich eindrucksvoll nachgewiesen. Zunächst lief Drescher in der JBBL für den TuS Lichterfelde auf, wurde 2015 als Rookie des Jahres ausgezeichnet und wurde im folgenden Jahr dank 27,9 Punkten und 12,1 Rebounds im Schnitt zum MVP der JBBL gewählt.

Im Anschluss wechselte Drescher zu ALBA BERLIN, wo er sich 2018 gemeinsam mit Jonas Mattisseck und Franz Wagner die Deutsche Meisterschaft in der NBBL sicherte, zudem zum MVP des All Star Games gewählt wurde. Drescher etablierte sich als Leistungsträger der U-Nationalteams, wurde beispielsweise beim Titelgewinn der deutschen U18 als bester Center des renommierten Albert-Schweitzer-Turniers ausgezeichnet.

Seine Entwicklung in Oldenburg fortsetzen wird zudem Norris Agbakoko, der 2016 vom sportlichen Leiter Srdjan Klaric entdeckt wurde, in den folgenden zwei Jahren die ersten Schritte in einem professionellen Nachwuchsprogramm machte und sich enorm entwickelte.

„Norris hat in den vergangenen beiden Jahren eine große Lernkurve verzeichnet und mit herausragendem Engagement an seiner Entwicklung gearbeitet. Wir wollen Norris in gemeinsamer Arbeit mit unserem Athletiktrainer Mico Ilic athletisch auf ein höheres Niveau bringen und ihn in den nächsten Jahren über die ProB auch an die BBL heranführen“, erklärt der sportliche Leiter Srdjan Klaric.

Die starke Entwicklung des Nachwuchscenters hatte sich auch in den Statistiken von Agbakoko gezeigt. Nach 2,8 Punkten, 4,1 Rebounds und 0,4 Blocks in der ersten Saison (2017/2018), steigerte sich der 2,15 Meter große Center auf 7,3 Punkte, 10,2 Rebounds und 1,8 Blocks im Schnitt in der vergangenen Spielzeit. Gegen die Metropol Baskets Ruhr legte der 19-Jährige gar 14 Punkte und 24 Rebounds auf.

„Ich bin sehr glücklich über die Verpflichtungen. Hendrik Drescher ist ein ausgezeichnet ausgebildeter Big Man, der auf beiden großen Positionen flexibel einsetzbar ist und über großes Potenzial verfügt. Norris Agbakoko arbeitet hart, hat sich seit seinem Umzug nach Oldenburg sehr entwickelt und bringt eine seltene Kombination aus Größe und Schnelligkeit mit. Wir müssen ihn jetzt zunächst an die ProB heranführen“, sagt Artur Gacaev, Head Coach der Baskets Juniors.

 

(Baskets Juniors Oldenburg)

GIANTS Kader komplett – Fankhauser kommt, Selimovic bleibt

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben ihre Kaderplanung für die Saison 2019/20 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA abgeschlossen. Der Rekordmeister ergänzt seinen Kader mit der Neuverpflichtung von Thomas Fankhauser und Dzemal Selimovic, der den „Giganten“ auch künftig erhalten bleibt.

Fankhauser wechselt von den RheinStars Köln an die Dhünn und hat trotz seines jungen Alters von erst  17 Jahren bereits einiges an Erfahrung auf dem Buckel. Der 2,01 Meter große Flügelspieler kam für die Domstädter in insgesamt 21 ProB-Partien zum Einsatz (durchschnittlich 10:03 Minuten Spielzeit pro Partie) und erzielte 2,2 Punkte pro Begegnung. Zwar konnte Thomas den Abstieg der RheinStars in die 1.Regionalliga West nicht verhindern, doch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wusste der gebürtige Kölner mit Einsatz und Engagement zu überzeugen. Auch in der NBBL etablierte sich Fankhauser schnell und gehörte mit durchschnittlich 13,5 Punkten und 6,0 Rebounds pro Spiel zu den Leistungsträgern der U19er.
Nun möchte die neue Nummer 8 der „Riesen vom Rhein“ den nächsten Schritt in Reihen der GIANTS machen, ganz zur Freude von Assistenztrainer und NBBL-Headcoach Jacques Schneider:

„Wir sind sehr glücklich, dass wir Thomas davon überzeugen konnten nach Leverkusen zu wechseln. Er hat alle Anlage dazu ein sehr guter Spieler zu werden und wir werden ihn dabei bestmöglich unterstützen, soviel steht fest. Im Training und in den ersten Testspielen der NBBL hat er gezeigt, über welches Talent er verfügt, nun gilt es sein Spiel in einigen Bereichen zu verfeinern. In der kommenden Saison soll er weiter reifen und vor allem in der NBBL und 1.Regionalliga West Spielminuten erhalten, damit er in naher Zukunft auch in der ProA zu einem wichtigen Faktor für den Verein werden kann.“

Das BAYER Trikot in 2019/20 weiterhin tragen wird Dzemal Selimovic. Der wuchtige Brettspieler der Leverkusener soll weitere Erfahrungen im Seniorenbereich sammeln und wird hauptsächlich in der 1. Regionalliga West für die Herren ll des TSV BAYER 04 Leverkusen auflaufen. Das der 20-Jährige auch in der zweiten Liga überzeugen kann, bewies er beim entscheidenden Playoff-Heimspiel im Viertelfinale gegen die Junior Baskets Oldenburg, als er für den verletzten Dennis Heinzmann in die Bresche sprang. Mit 5 Punkten und 4 Rebounds gehörte Selimovic zu den positiven Überraschungen des Abends. Schneider über den Verbleib seines Schützlings:

„Der Trainerstab ist sich sicher, dass Dzemal in der kommenden Saison seinen nächsten Schritt in der Entwicklung machen wird. Das er nächstes Jahr Spielpraxis in der 1.Regionalliga West erhalten wird, wird ihm in dieser Hinsicht sicherlich gut tun. Trotz einiger Angebote hat sich Selimovic für uns entschieden und wir wollen ihm dieses Vertrauen zurückgeben.“

Die Mannschaft ist komplett, die Vorbereitung weitestgehend geplant

Mit diesen (letzten) beiden Personalentscheidungen ist der Kader der Rheinländer für die Spielzeit 2019/20 in der ProA komplett. Abteilungsleiter Frank Rothweiler zieht ein erstes Fazit: „Ich freue mich sehr, dass unser neuer Kader jetzt komplett ist. Die Mischung aus einem sehr gut eingespielten und erfahrenen Spielerstamm ergänzt durch unsere fünf sehr interessanten Neuzugänge Logins, Edigin, Kahl, Cooper und Fankhauser wird unter der Anleitung von Hansi und Jacques ganz sicher zu einigen positiven Überraschungen in der neuen Saison führen. Ich freue mich sehr auf den Saisonauftakt unserer Mannschaft am 21.09. gegen Bremerhaven!“

Weiter geht es auf der Homepage www.giants-leverkusen.de  mit dem Vorbereitungsplan 2019, welche am Ende dieser Woche veröffentlicht werden. Schon jetzt steht fest, dass der 14-malige Deutsche Meister ein ambitioniertes Testspielprogramm vor der Brust hat.

Steckbrief Thomas Fankhauser
Name: Thomas Fankhauser
Geburtsdatum: 26.08.2001
Geburtsort: Köln
Nationalität: Deutsch
Position: Forward
Größe: 2,01 Meter
Trikotnummer: #18
Letzter Verein: RheinStars Köln (2013 bis 2019), zuvor DJK Köln-Nord
Statistiken 2018/19 (RheinStars Köln / ProB-Süd, 21 Spiele): 2,2 Punkte pro Spiel / 1,7 Rebounds pro Partie

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen für die Saison 2019/20:

Thomas Fankhauser, Eric Cooper Jr., Luca Kahl, Eddy Edigin Jr., Marian Schick, Lennard Winter, Dennis Heinzmann, Greg Logins Jr., Nick Hornsby, Nino Celebic, Tim Schönborn, Michael Kuczmann, Valentin Blass und Dzemal Selimovic

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

Auch die Brüder bleiben: Eigengewächs Rupert Hennen verlängert für zwei Jahre bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier, Vincent Hennen unterschreibt einen Fördervertrag

Der Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier nimmt weiter Formen an. Rupert und Vincent Hennen stehen nicht nur für den Trierer Weg, sondern auch für Tiefe und Talent auf den Guard-Positionen der Gladiatoren. Die weitere Zusammenarbeit mit den Eigengewächsen zeigt, dass lokale Talente echte Perspektiven haben.

Trier und Rupert Hennen, das passt: „Trier ist meine Heimat, ich fühle mich wohl hier. Trier ist die beste Stadt überhaupt.“ Eine eindeutige Liebeserklärung des 21-jährigen „Rupi“ an seine Geburtsstadt, in der er auch künftig als Basketballprofi aktiv sein wird. Für zwei Jahre hat der wendige Aufbauspieler bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier verlängert, freut sich auf die „guten Entwicklungsmöglichkeiten unter Head Coach Christian Held“ und eine „gute Truppe, mit der wir auch in der kommenden Saison viel erreichen können.“ Auch bei dem Gedanken an seine Familie, seine Freundin und seine Freunde auf der Fan-Tribüne strahlt Hennen.

Aufgrund der zahlreichen Verletzungen waren die Playoffs in der vergangenen Saison zwar bereits früh beendet, für Rupert Hennen boten sie dennoch die Gelegenheit, sich zu präsentieren: 7,7 Punkte, 1,3 Assists und 2,3 Steals erzielte „Rupi“ in den drei Viertelfinal-Partien gegen die Falcons Nürnberg. Mehr als 20 Minuten stand der Point Guard auf dem Parkett und traf ein Drittel seiner Würfe aus der Distanz. Das sind Auftritte, an die Hennen in der Saison anknüpfen möchte.

„Es freut uns sehr, dass Rupert sich hier weiter entwickeln will. Er hat da noch einiges vor sich, aber wir freuen uns, dass er diese nächsten Schritte hier gehen will“, sagt Headcoach Christian Held über Hennens Vertragsverlängerung.

„Rupi ist ein Trierer Junge, hier geboren und aufgewachsen. Er ist eine wichtige Identifikationsfigur. Er hat gezeigt, dass man es in Trier als Trierer zum Profi schaffen kann. Er ist mittlerweile Vollzeit-Profi und hat letztes Jahr einen großen Sprung gemacht.“

Den Sprung zum Vollzeit-Profi schaffen, dass will auch Ruperts jüngerer Bruder Vincent Hennen. Der 19-Jährige unterschrieb – wie einst sein älterer Bruder – einen Fördervertrag bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier. „Ebenso sehr wie es uns freut, dass Rupi bleibt, sind wir sehr froh über die weitere Zusammenarbeit mit Vincent Hennen“, sagt Gladiators-Geschäftsführer Andre Ewertz. „Er hat in der vergangenen Saison nicht nur gezeigt, dass er kann, sondern auch, dass er will.“ Das talentierte Brüderpaar wird weiterhin mit den Rückennummern 5 (Rupert) und 25 (Vincent) für Trier auf Korbjagd gehen.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

Malte Delow weiter für LOK BERNAU auf Korbjagd

Der Mannschaftskader des SSV LOK BERNAU für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nimmt weiter Formen an. Mit Malte Delow bleibt ein weiterer Nachwuchsspieler aus dem Jugendprogramm von ALBA BERLIN an Bord. Auch der U18-Nationalspieler läuft weiterhin mit einer Doppellizenz für Bernau auf.

Mit inzwischen gerade einmal 18 Jahren geht Malte Delow ab September in seine dritte Saison für LOK BERNAU. Aktuell hält sich das Basketballtalent von ALBA BERLIN in Griechenland auf. Nicht um Urlaub zu machen, sondern als Nationalspieler bei den U18-Europameisterschaften. Zum Auftakt am Samstag unterlagen die Deutschen um Delow gegen Serbien 68:75. Zusammen mit Franz Wagner, Evans Rapieque und Malte Delow gehören aktuell drei Berliner zur DBB-Auswahl von Bundestrainer Patrick Femerling. Im Auftaktspiel kam Delow auf 7 Punkte, 3 Rebounds sowie 2 Assists. In den weiteren Gruppenspielen am Sonntag und Montag trifft Deutschland auf die Türkei und Großbritannien.

Auch in der kommenden Saison wird Malte Delow im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN mit Doppellizenz im 12er-Kader des SSV LOK BERNAU stehen und in der ProB zum Einsatz kommen. Seine ersten Einsätze für LOK hatte Delow bereits in der vorletzten Saison. Durch starke Leistungen rückte der damals 16-Jährige, als das Bernauer Team durch Verletzungen stark dezimiert war, in den Kader und gab sein Debüt. Bei Kooperationspartner ALBA BERLIN kann der 1,97m große Delow aber auch weiterhin für die Teams in der NBBL und der Regionalliga eingesetzt werden. .

Malte Delow hat 2012 in der ALBA Jugend angefangen Basketball zu spielen. Die Entwicklungskurve des 18-jährigen Berliners ging seitdem stetig nach oben. Nach der Deutschen Meisterschaft 2017 mit der JBBL, war Delow auch im Frühjahr 2018 gleich in seiner ersten Saison in der NBBL am Meistertitel beteiligt. Als einer der jüngsten Spieler im Team gehörte er im Finale zur „Starting Five“ der NBBL-Meistermannschaft.

Für LOK BERNAU stand Delow in der vergangenen Saison insgesamt 25 Mal auf dem Feld. Im Schnitt kam er in seinen 19 Minuten Einsatzzeit auf 4,6 Punkte und 2,8 Rebounds. Der 1,97m große Berliner gilt auf dem Feld als Arbeiter, der variabel auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann. Er macht viele wichtige Dinge auch abseits des Balles richtig, die keine Statistik erfasst.

LOK-Coach René Schilling:

“Malte ist weiterhin ein wichtiger Teil des Teams. Auch für ihn gilt, dass er in der neuen Saison mehr Verantwortung übernehmen soll und so einen weiteren Schritt nach vorn macht. Das wird sowohl für ihn, wie auch für uns Coaches die Herausforderung. Ich bin mir aber auch sicher, dass er aus dem Schatten anderer heraus eine weitere sehr gute Entwicklung macht.“

Malte Delow: „Ich freue mich schon auf die neue Saison in Bernau und kann es kaum erwarten wieder in der Lokhölle zu spielen.“

Mannschaftskader SSV LOK BERNAU:

Abi Kameric, Alexander Blessig, Malte Delow°, Konstantin Kovalev, Lorenz Brenneke°, Kresimir Nikic°

° Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

(SSV LOK BERNAU)

Stefan Schmidt bleibt ein Eagle

Mit Flavio Stückemann bleibt den Itzehoe Eagles ein wichtiger Führungsspieler erhalten. Und auch der Co-Kapitän ist weiter dabei: Center Stefan Schmidt bleibt bei den Eagles und komplettiert den Kader für die BARMER 2. Basketball Bundesliga am Ball.

Vor einem Jahr war Schmidt von den Hamburg Towers gekommen, er spielte eine starke Saison für die Eagles. Warum er weitermacht, beantwortet der 30-Jährige so: „Ich habe wieder die Lust am Basketball gefunden.“ Es mache ihm Spaß, ins Training zu fahren und mit dem Team zu arbeiten.

„Es ist wirklich wie eine große Familie, die abends zusammenkommt und ein gemeinsames Ziel verfolgt – erfolgreich Basketball zu spielen und den Spaß dabei nicht zu verlieren. Außerdem bieten mir die Eagles die einzigartige Möglichkeit, mein Berufsleben mit Basketball zu kombinieren.“

Coach Patrick Elzie freut sich, dass ein „wichtiger Spieler“ den Eagles erhalten bleibt. Und das nicht nur wegen der Erfahrung des früheren Erstliga-Akteurs Schmidt, der in der Jugend und in der A2-Nationalmannschaft auch häufig das Trikot mit dem Bundesadler trug.

„Jede Mannschaft braucht einen Center, der Autorität ausstrahlt“, sagt Elzie.

Man könne nicht erwarten, dass der 2,07-Meter-Mann in jedem Spiel 25 Punkte und 15 Rebounds erziele – dazu sei er nicht der Typ. Aber 10,4 Punkte, 8,5 Rebounds und 2,4 Assists in der vergangenen Saison waren ein wichtiger Beitrag: „Er bringt unheimlich Stabilität und weiß, wie man Basketball spielt“, betont der Coach. Darüber hinaus sei Schmidt ein super Teamspieler und Mannschaftskamerad. Dass die Eagles in der Vorsaison ihre bisher beste Bilanz erreicht hätten, „hing auch von ihm ab“.

Daran will der Center in seinem zweiten Jahr bei den Eagles anknüpfen. Ein großer Vorteil sei, dass der Großteil des Teams zusammengehalten werden konnte und punktuell verstärkt wurde.

„Somit muss unser Mindestziel, sofern alle gesund bleiben, die 2. Runde der Playoffs sein, und dann wird man sehen, wo die Reise hingeht. Für mich gilt es vor allem, gesund zu bleiben und zusammen mit Flavio das Team in schwierigen Situationen in der Spur zu halten.“

 

(Itzehoe Eagles)

Guess who’s back: Shawn Gulley verlängert auf Schalke!

Shawn Gulley verlängert seinen Vertrag auf Schalke um eine weitere Saison. Der Small Forward gehörte zu den Aufstiegshelden in der Saison 2017/2018, verletzte sich vor der vergangenen Spielzeit jedoch schwer und fiel somit im ersten Jahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA komplett aus. Nun wird er doch noch sein ProA-Debüt für den S04 feiern.

Shawn Gulley wechselte vor der Saison 2017/2018 zum FC Schalke 04, nachdem er bereits zuvor für die Rostock Seawolves, die Licher BasketBären und die BG Karlsruhe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB aktiv war. In der Aufstiegssaison erzielte er durchschnittlich 15,2 Punkte und holte 7,1 Rebounds. Damit gehörte er zu den absoluten Leistungsträgern und hatte einen großen Anteil an der überragenden Saison des S04.

Umso größer war der Schock bei allen Beteiligten, als er sich in der darauffolgenden Pre-Season schwer verletzte. Zunächst gingen die Knappen von einer leichteren Blessur aus, die sich im weiteren Verlauf jedoch als Kreuzbandriss entpuppte. Dadurch musste sich die Schalker Nummer 23 einer Operation unterziehen und fiel somit die gesamte Spielzeit aus.

„Shawn hat im letzten Sommer wahnsinnig hart für die ProA gearbeitet und war in der Vorbereitung bis zu seiner Verletzung der beste Spieler, den wir hatten.  Seine Verletzung hat uns richtig, richtig weh getan und auch für ihn persönlich tat es mir unheimlich leid“, so sein Coach Raphael Wilder.

Höhen und Tiefen während der Reha

Was folgte war der lange, steinige Weg durch die Reha, der durch einige Höhen und Tiefen geprägt war. Aufgrund der herausragenden Unterstützung des medicos.AufSchalke, kämpfte sich der Publikumsliebling jedoch zurück auf den Court und überzeugte Wilder mit seinem unbedingten Comeback-Willen:

„Er trainiert, vor allem in den letzten Wochen, unheimlich hart und macht riesige Fortschritte. Es war klar, dass wir ihm einen Vertrag geben wollen, denn er war maßgeblich am Aufstieg in die ProA beteiligt. Er war absoluter Leistungsträger in der ProB und hat sich diese Chance verdient, weil er ein toller Typ ist und Herz hat.“

Dass Gulley ein Jahr lang ausfiel, birgt natürlich ein gewisses Restrisiko, doch für Wilder ist dieses Risiko überschaubar: „Sein Knie ist stabil und macht keinerlei Probleme. Und wie wir in der vergangenen Saison erlebt haben, kann sich jeder Spieler plötzlich verletzen.“ Der gebürtige Berliner freut sich indes bereits auf die Saison:

„Für mich war die Entscheidung auf Schalke zu verlängern einfach. Die Hilfe, die ich während meiner Reha vom Verein und im medicos.AufSchalke bekommen habe, ist alles andere als selbstverständlich. Das weiß ich sehr zu schätzen und möchte mich dafür noch einmal bedanken! Schalke 04 bedeutet für mich ‚Zuhause‘ und ich brenne darauf, mit dem S04 in der ProA anzugreifen!“

Abteilungsleiter Tobias Steinert freut sich ebenfalls über die Vertragsverlängerung, die sich schon fast wie eine Neuverpflichtung anfühlt: „Dass sich Shawn vor der abgelaufenen Saison so schwer verletzt hat, war für uns alle hart. Umso mehr freut es mich, dass er so große Schritte in Richtung Comeback macht und daher war es selbstverständlich, dass wir ihn weiter bei uns haben möchten. Er ist Publikumsliebling und ein emotionaler Leader, der die Fans mitreißen kann. Ich freue mich sehr, ihn schon bald wieder im königsblauen Trikot auf dem Feld zu sehen und möchte mich ebenfalls noch einmal herzlich bei Holger Just und seinem Team aus dem medicos.AufSchalke bedanken. Shawn hat die bestmögliche Behandlung erhalten, die man sich ausmalen kann.“

Der Small Forward wird die Vorbereitung nutzen, um sich nach einem Jahr Pause wieder in Wettkampf-Form zu bringen und die notwendige Spielpraxis zu sammeln, die ihm nach dieser schwerwiegenden Verletzung noch fehlt. Damit er schnellstmöglich wieder an seine Leistungen aus dem Aufstiegsjahr anknüpfen kann, erhält er weiterhin die volle Unterstützung des medicos.AufSchalke, sowie des gesamten Vereins und die Zeit, die er dafür braucht.

Kader: Shawn Gulley, Marley Jean-Louis, Jordan Spencer, Thomas Szewczyk, Shavar Newkirk, Johannes Joos, Adam Touray, Björn Rohwer

Zugänge: Marley Jean-Louis (Schwelm), Jordan Spencer (London Lions), Johannes Joos (Gladiators Trier)

Abgänge: Brandon Parrish, Austin Arians, Courtney Belger (alle Ziel unbekannt), Niclas Sperber (Karlsruhe), Michael Haucke (BSV Wulfen), Patrick Carney (Karriereende), Jakob Mampuya (Elchingen)

 

(FC Schalke 04 Basketball)

Meredith & Feuerpfeil bleiben, Ngan kommt 

Für die Nürnberg Falcons bleibt auch in Zukunft die Förderung junger Spieler ein essentieller Anker des sportlichen Konzepts. Eigengewächs Matthew Meredith hat noch Vertrag und auch Manuel Feuerpfeil bleibt ein weiteres Jahr in Nürnberg. Die zwei 2000er-Jahrgänge laufen seit 2014, bzw. 2016 für das Team von Coach Ralph Junge auf. Mit Emmanuel Ngan stößt außerdem ein weiterer junger, deutscher Spieler zum Nürnberger Profi-Kader, welcher auch in der U19 Basketball Bundesliga (NBBL) zum Einsatz kommen wird. 

Matthew Meredith, der in der vergangenen ProA-Spielzeit erneut einen großen Schritt nach vorne gemacht hat, soll auch 2019/2020 die Chance bekommen, sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu beweisen. Bis es aber soweit ist, muss er seine Achillessehnenverletzung völlig auskuriert haben und 100 Prozent fit sein. Die Reha des Juniorennationalspielers im RehaBillitarium unter der Leitung von Physiotherapeutin Andrea Reitz läuft gut.

„Matthew macht sehr gute Fortschritte und arbeitet sehr hart. Wir hoffen, dass er schon in der Hinrunde sein Comeback bei uns geben wird“, erklärt Sportdirektor Ralph Junge.

Manuel Feuerpfeil vor Comeback und wichtigen Minuten

Das gilt in gleichem Maße für Manuel Feuerpfeil, der verletzungsbedingt die komplette ProA-Spielzeit verpasste und auch in der letzten NBBL-Saison schmerzlich vermisst wurde. Seit einigen Wochen kann er wieder voll angreifen. Der Aufbauspieler arbeitet aktuell intensiv im athletischen Bereich mit Dr. Tobias Schachten, Dozent an der Universität Bamberg und Inhaber des Crossfit Bamberg und wird topfit in die, Anfang August startende Vorbereitung gehen.

„Sein Spielverständnis und seine vorbildliche Einstellung helfen jedem Team. Manu hat das Potential, uns wichtige Minuten in der kommenden Saison zu geben“, betont der Falcons-Chef.

Der 19-Jährige gab unter Junge in der Saison 2016/2017 gegen Trier sein ProA-Debüt und wird kommende Saison auch beim Kooperationspartner Longhorns Herzogenaurach in der 1. Regionalliga Süd eine tragende Rolle übernehmen. Meredith, ebenfalls 19 Jahre jung, lief am 24. Januar 2015 erstmals im Nürnberger Dress auf. Auch er hat eine Doppellizenz für die Longhorns.

Emmanuel Ngan kommt nach Hause 

Einen Neuzugang können die Nürnberg Falcons ebenfalls vermelden. Emmanuel Ngan  kehrt aus Bayreuth in die Noris zurück und verstärkt künftig den Nürnberger Profi-Kader, die NBBL und das Team der Longhorns. Der athletische Forward, der seine Wurzeln beim Post SV Nürnberg hat, verfügt über Stärken an beiden Enden des Feldes. Ralph Junge hält große Stücke auf den 18-Jährigen:

„Emmanuel hat sehr viel Potential und ist ein harter Arbeiter. Aktuell lebt er sehr von seinen herausragenden athletischen Fähigkeiten, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern soll nun die Platform geschaffen werden, ihn kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ich freue mich, auf die Zusammenarbeit.“

 

(Nürnberg Falcons BC)

Lucien bleibt länger: Scharfschütze Lucien Schmikale und die RÖMERSTROM Gladiators Trier gehen gemeinsam in eine weitere Spielzeit

Der 22-jährige Distanzwurfspezialist Lucien Schmikale hat seinen Vertrag bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier verlängert. Der Flügelspieler möchte sich spielerisch weiterentwickeln und eine größere Rolle im Kader spielen. Die Gladiatoren freuen sich über einen sportlich wie menschlich passenden Akteur für den Profikader.

Der Wert von Lucien Schmikale für die RÖMERSTROM Gladiators Trier, er misst sich nicht nur in Zahlen. Sicher, da sind die 3,8 Punkte und 2,3 Rebounds, die der Flügelspieler in der vergangenen Spielzeit beigetragen hat. Mehr als 15 Minuten pro Partie stand Schmikale in der ProA auf dem Parkett, immer engagiert, stets bereit. Respektable Werte für einen jungen Spieler, doch Lucien Schmikale ist auch abseits des Spielfeldes ein Leistungsträger für die Gladiatoren: „Gerade in der Kabine ist er jemand, mit dem das Team immer Spaß hat. Lucien sorgt für gute Laune. Diese menschliche Komponente ist sehr wichtig und da passt er sehr gut in unsere Truppe“, sagt sein Headcoach, Christian Held. Schmikale ist aber kein 1,94 Meter großer Pausenclown, sondern hat eine klare sportliche Existenzberechtigung:

„Lucien ist ein Spieler den ich schon ewig kenne“, sagt Coach Held. „Er hat bei uns in Trier eine positive Entwicklung genommen. Lucien ist Profi durch und durch. Und gerade mit seinem gefährlichen Wurf von außen kann er uns sehr, sehr viel geben.“

An seinem Distanzwurf möchte Lucien Schmikale in Trier weiter arbeiten: „Ich möchte meinen Wurf weiter stabilisieren, konstant gefährlich sein. Doch das ist nur ein Aspekt meines Spiels, an dem ich arbeite. Ich will mich in allen Belangen individuell verbessern, um dem Team noch mehr zu helfen. Hier in Trier finde ich die perfekten Entwicklungsbedingungen“, sagt Lucien Schmikale.

RÖMERSTROM Gladiators-Geschäftsführer Achim Schmitz stimmt die Weiterverpflichtung des ehemaligen U- und aktuellen 3×3-Nationalspielers Schmikale sehr positiv:

„Lucien hat in der vergangenen Saison den Schritt zum vollwertigen Profi geschafft. Jetzt geht es darum, dass er sich weiter stabilisiert. Wir brauchen seine Stärke aus der Distanz, freuen uns aber auch auf alle weiteren spielerischen Impulse von ihm“.

Lucien Schmikale spielt auch kommende Saison mit der Rückennummer 6 für die RÖMERSTROM Gladiators Trier.

 

(RÖMERSTROM Gladiators Trier)

ALBAs Talente Lorenz Brenneke und Kresimir Nikic weiter im LOK-Kader

Im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und dem SSV LOK BERNAU werden die beiden Innenspieler Lorenz Brenneke und Kresimir Nikic auch in der kommenden Saison mit einer Doppellizenz für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ausgestattet.

Mit einer Bronzemedaille um den Hals kehrte Lorenz Brenneke Anfang dieser Woche von der U20-Europameisterschaft aus Tel Aviv zurück. Im kleinen Finale setzte sich Deutschland gegen Frankreich mit 73:65 durch und bestätigte damit den 3. Platz aus dem Vorjahr. Neben Brenneke stand mit Jonas Mattisseck ein weiterer Berliner im Aufgebot des DBB. Ebenso im Einsatz bei der U20-Europameisterschaft war Kresimir Nikic, der das Turnier mit Kroatien auf dem 7. Platz beendete. Brenneke und Nikic gehören zur neuen Saison weiter zum Bernauer Kader in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Lorenz Brenneke durchläuft seit 2011 das Programm der ALBA Jugend und zeigte seither Jahr für Jahr solide Leistungen, wobei er sich auch stetig steigerte. Die letzten beiden Jahre waren dabei zweifellos die Erfolgreichsten in der jungen Karriere des 19-jährigen Berliners. Nach der Deutschen Meisterschaft 2018 in der NBBL mit ALBA BERLIN, gewann Brenneke ebenfalls vor einem Jahr mit der U18-Nationalmannschaft das renommierte „Albert Schweitzer Turnier“. In der abgelaufenen Saison stand er mit LOK BERNAU im Halbfinale der ProB-Playoffs und auch im Halbfinale des Top4 in der NBBL. Mit EM-Bronze hat Brenneke seine Leistungen der letzten Saison nun noch einmal gekrönt.

Für LOK BERNAU kam der 2,05m große Flügelspieler zu 28 Saisoneinsätzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im Schnitt legte Brenneke 8,8 Zähler sowie 3,9 Rebounds auf. In den Heimspielen gegen Bochum und Iserlohn zeigte Brenneke mit jeweils 21 Punkten seine bisherigen Bestleistungen im LOK-Trikot.

Ebenfalls weiter im Bernauer Jersey wird ALBAs kroatisches Centertalent Kresimir Nikic auflaufen. Seit 2017 steht der 20-jährige bei ALBA unter Vertrag. Mit Doppellizenz kam er bereits in der vorletzten Saison zu ersten Einsätzen in der ProB. Zudem trainierte Nikic auch regelmäßig bei den ALBA Profis, wo er nicht nur drei Mal in der BBL, sondern auch schon in fünf Spielen im EuroCup auf dem Feld stand. Mit dem U19-Team von ALBA BERLIN wurde er 2018 in der NBBL Deutscher Meister.

Mit seinen 2,13m Gardemaß war der Center in der letzten Saison zweitbester Rebounder der LOK. Nikic kam für Bernau in der ProB auf 25 Einsätze, sammelte dabei pro Spiel 10,3 Rebounds, 5,3 Rebounds sowie 1,9 Assists. Mit seinen Leistungen im November 2018 wurde er von der Liga als „ProB-Youngster des Monats“ ausgezeichnet.

Kresimir Nikic wurde in Zagreb geboren und begann zunächst als leistungsorientierter Schwimmer. Als 10-Jähriger wurde er aufgrund seiner außergewöhnlichen Größe beim Besuch eines Spiels von Cibona Zagreb entdeckt. Der damalige Jugendtrainer und heutige ALBA-NBBL-Coach Josef Dulibic holte ihn in das Zagreber Basketballprogramm. Wie sich herausstellte, war er nicht nur mit einer außergewöhnlichen Körpergröße gesegnet, sondern auch mit gutem Ballgefühl und großer Beweglichkeit für seine Maße.

Lorenz Brenneke und Kresimir Nikic sind die ersten beiden Toptalente von ALBA BERLIN, die im Rahmen der Kooperation beider Clubs in der kommenden Saison in der ProB zum Einsatz kommen. Ziel der Partnerschaft ist die Nachwuchsförderung, wobei talentierte Spieler aus dem ALBA-Programm mit einer Doppellizenz beim SSV LOK BERNAU wichtige Erfahrungen auf hohem Niveau sammeln können. Gleichzeitig gehören sie weiterhin dem ALBA-Programm an, trainieren und spielen bei den ALBA-Profis sowie in der Regionalliga oder in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL).

LOK-Coach René Schilling: „Es ist toll, dass sowohl Lorenz als auch Kresimir weiterhin für uns spielen werden. Für beide geht es darum, den nächsten Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung zu machen. Das heisst auch, dass beide in eine Führungsrolle wachsen und uns helfen sollen, wichtige Spiele zu gewinnen.”

Lorenz Brenneke: „Die letzte Saison in Bernau war sowohl für mich als Spieler, aber auch für uns als Team sehr erfolgreich. Ich freue mich schon, dass es bald wieder losgeht und hoffe, dass wir an die guten Leistungen anknüpfen.“

Kresimir Nikic: „Ich freue mich, auch wieder zum Team zu gehören. Weil wir letzte Saison im Halbfinale ausgeschieden sind, ist es auf jeden Fall mein Ziel, wieder zu versuchen in den Playoffs um das Finale zu spielen.”

Franz Wagner verlässt Berlin und geht in die USA ans College

Das 17-jährige Berliner Ausnahmetalent Franz Wagner schreibt sich an der Universität von Michigan ein, wo er ein vierjähriges Basketball-Stipendium erhält. Wagner stand in der letzten Saison neben seinen Einsätzen für ALBA BERLIN im EuroCup und der Bundesliga, auch in 9 Spielen für LOK BERNAU in der ProB auf dem Feld (16,3 Punkte im Schnitt).

Der SSV LOK BERNAU bedankt sich für seinen Einsatz und wünscht ihm viel Erfolg und alles Gute!

Mannschaftskader SSV LOK BERNAU:

Abi Kameric, Alexander Blessig, Konstantin Kovalev, Lorenz Brenneke°, Kresimir Nikic° (° Doppellizenzspieler ALBA BERLIN)

 

(LOK BERNAU)

 

Rister bauen auf Marshall und Weilguny – Drei gehen

Was braucht’s, um im Basketball etwas zu erreichen? Eine gewisse Begabung, ganz viel Arbeitswillen und Fleiß, etwas Glück – und vor allem Gesundheit. Denn Letzteres ist die Grundvoraussetzung. Emil Marshall und Semjon Weilguny können ein Lied davon singen, sie sind trotz junger Jahre schon einige Zeit lang von Verletzungen ausgebremst worden. Die beiden gehören in der Saison 2019/20 wie bislang zum Aufgebot der 1. Herren des SC Rist Wedel.

„Emil hat eine ganz langwierige Verletzungspause gehabt und aufgrund einer Rückenverletzung ein Jahr so gut wie kein Basketball spielen können“, sagt Rist-Trainer Benka Barloschky. Im Dezember griff der Flügelspieler insbesondere bei den 2. Herren und den Piraten in der NBBL wieder ins Geschehen ein. Kurz vor Weihnachten schnupperte Marshall erstmals ProB-Luft. „Er hat ganz hart dafür gearbeitet, jetzt wieder da zu sein“, sagt Barloschky über den 19-Jährigen.

„Wenn er gesund bleibt, wird er die Chance bekommen, sich zu beweisen. Da bin ich mir ganz sicher. Emil ist ein sehr harter Arbeiter und sehr motiviert, der will das. Aber der Körper muss eben mitmachen“, so der Wedeler Trainer.

Ähnliches gelte für Weilguny, erläutert Barloschky. „Semjon ist super-talentiert und ja auch schon seit mehreren Jahren bei uns. Leider wird er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Es geht da für ihn gar nicht so sehr um Basketball, denn er kann Basketball spielen.“ Es geht darum:

„Wie viel investiert er körperlich, wie viel investiert er im Athletikbereich und wie schafft er es, seinen Körper dort hinzubekommen, dass er eine Saison durchhält. Dann wird auch er Minuten bekommen und die Chance bekommen, sich auf dem Level zu beweisen“, sagt der Trainer.

Wie es in der ProB zugeht, weiß Weilguny aus eigener Anschauung bereits. Durchschnittlich rund sieben Minuten stand er bei seinen 13 Einsätzen in der vergangenen Saison auf dem Feld. Der Fortsetzung seiner guten Entwicklung stehen seine Knie hoffentlich nicht im Weg.

Unterdessen sind drei Spielerabgänge zu vermelden: Nico Schümann zieht es zum Studium nach Kiel, Marius Behr nimmt eine neue sportliche Herausforderung bei einem anderem Verein an und Malo Valérien tritt in Sachen Basketball künftig kürzer. Der SC Rist Wedel dankt den dreien ganz herzlich für ihren Einsatz und ihre Leistungen und wünscht persönlich sowie sportlich alles Gute!

 

(SC Rist Wedel)