Hier sind die TKS 49ers!

RSV Eintracht präsentiert Zweitliga-Basketballer mit neuem Namen und Logo

Das Sportliche geriet für die Basketballer des RSV Eintracht am Sonntag trotz des 79:78 (46:37) Testspielerfolges gegen den Ligakonkurrenten BSW Sixers in den Hintergrund. Zuvor präsentierte der Vereinsvorsitzende Michael Grunwaldt zusammen mit Christin Scheppan den eingeladenen Sponsoren und Gästen aus Politik & Wirtschaft den neuen Auftritt des Basketballteams für die BARMER 2.Basketball Bundesliga.

Nach einem Abriss über die Erfolge der Vergangenheit wurde von der künftigen Leiterin für Marketing & Öffentlichkeitsarbeit des Vereins die in Zusammenarbeit mit der fränkischen Agentur Bergwerk erarbeiteten Ergebnisse hinsichtlich einer Neuausrichtung und Modernisierung vorgestellt. „Mit der neuen Marke wollen wir nicht nur den lokalen Bezug stärken, sondern auch mit einer Imageveränderung einen Treffer landen.“, erklärt Scheppan die Zielstellung mit der das Rebranding entstanden ist. TKS steht hierbei für die in der Region inzwischen sehr geläufige Abkürzung der drei Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf in der Reihenfolge der Einwohnerzahlen. Die 49 repräsentiert das Gründungsjahr des unlängst 70 Jahre alt gewordenen Hauptvereins, der zugleich seit Jahren der größte Sportverein im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist. Ferner stellen die Flügel, die sogenannten Wings, im neuen Logo den Bezug zum Brandenburger Adler sowie zum leidenschaftlichen und aufstrebenden Kampfgeist her.

„Wir haben viel positives Feedback für den neuen Namen und das zugehörige Logo erhalten. Das weckt natürlich auch eine gewisse Erwartungshaltung, der wir uns aber bewusst sind und gern Folge leisten möchten. Mit der neu geborenen Marke wollen wir uns natürlich auch in ein paar Punkten anders aufstellen als bisher, ohne die bereits etablierten guten Dinge über Bord zu werfen.“, ergänzt Christin Scheppan, deren eigentlich offizieller erster Arbeitstag für den RSV Eintracht erst der 1.11. sein wird.

Die Mannschaft präsentierte sich unterdessen beim Premiumpartner Autohaus Böttche in dessen neuer großen Filiale in Teltow zum offiziellen Shooting in den neuen Trikots. Alter und zugleich neuer Ausstatter ist dabei die Firma ISKAY Sports, welche den Club schon als Bundesligaufsteiger 2007 und nun auch beim Wiederaufstieg ausgerüstet hatte.

(RSV Eintracht)

Baskets Juniors: David Akibo verstärkt Frontcourt

Power Forward kommt von Minot State University

Die Baskets Juniors arbeiten weiter an der Zusammenstellung des Teams für die kommende Saison. Mit dem ehemaligen britischen Juniorennationalspieler David Akibo, der zuletzt für die Minot State University aktiv war, verstärken die Oldenburger ihren Frontcourt.

„Wir haben mit David einen Spieler gefunden, der uns als Power Forward zusätzliche Qualität geben kann, aber unseren Nachwuchsspielern genug Raum zur Entwicklung lassen wird. David hat in der NCAA 2 in einem erfolgreichen Team gespielt und präsentiert sich bei uns als absoluter Teamspieler“, ordnet Head Coach Artur Gacaev die Verpflichtung ein.

Akibo lief in den vergangenen zwei Jahren für die Minot State University auf und überzeugte dort mit seinem variablen Spiel. Der 25-Jährige,der somit einer der erfahrensten Spieler des jungen Teams sein wird, legte in seinem ersten Jahr 12,8 Punkte und 7,2 Rebounds auf. In der vergangenen Saison steigerte Akibo seine Statistiken auf 18,5 Punkte, 8,1 Rebounds und 1,4 Assists pro Partie und traf dabei 36,7 Prozent seiner Dreier.

Der 2,01 Meter große Akibo lief im U-Bereich für die britische Nationalmannschaft auf, gilt als Spieler, der in der Zone mit dem Rücken zum Korb agieren, aber auch in der Penetration abschließen und aus der Distanz treffen kann. Zudem soll Akibo den Baskets Juniors zusätzliche Qualität im Rebounding geben.

„In den letzten Jahren hatten wir die großen Positionen mit Marko Bacak, Till Isemann und Marcel Keßen besetzt, die aber zukünftig im Profiteam eingeplant sind oder aber in die ProA wechseln. Mit Hendrik Drescher und Norris Agbakoko haben wir Nachwuchsspieler, die wir entwickeln wollen, benötigten aber auch zusätzliche Erfahrung“, äußert sich der sportliche Leiter Srdjan Klaric.

(Baskets Juniors Oldenburg)

Elijah Allen unterzeichnet bei den Iserlohn Kangaroos

Mit Elijah Allen haben die Iserlohn Kangaroos nun einen erfahrenen und in Deutschland bestens bekannten Forward verpflichtet, der in den letzten 3 Jahren in der ProA aktiv war.

In der letzten Saison spielte Allen bei den Walters Tigers Tübingen und hat dort mit 8,8 Punkten, 3,5 Rebounds und 1,2 Assists sehr gute Werte aufgelegt. Im Jahr zuvor war er bei den Kirchheim Knights (9,8 Pkt., 5 Reb.,1,6 Ass.) sogar noch erfolgreicher. Mit den Oettinger Rockets aus Gotha konnte er in der Saison 16/17 zusammen mit dem Ex-Iserlohner Jonas Grof sogar den Meistertitel in der ProA feiern.

Der 2-fache Familienvater ist ein „undersized“ Power Forward, der auch auf der Small Forward Position eingesetzt werden kann. Der 1,95 m Allen ist in seiner Spielweise sehr variabel, da er einen guten 3-Punkte-Wurf besitzt und auch effektiv zum Korb ziehen kann.

„Nach den Unwägbarkeiten auf der Position in den letzten Wochen, sind wir sehr froh, dass wir Elijah zu diesem Zeitpunkt noch verpflichten konnten. Ich kenne Ihn noch aus seiner Zeit bei Lich und habe seinen Werdegang verfolgt. Er wird uns definitiv spielerisch weiterhelfen und er hat stets viel positive Energie, die dem Team ebenfalls helfen wird“, lobt Geschäftsführer Michael Dahmen den Neuzugang.

Elijah Allen, der in der Nähe von Gießen wohnt, hat einen Verein gesucht, der nicht weit von seiner Familie entfernt ist, so dass gegenseitige Besuche kein Problem darstellen und hat dies in Iserlohn gefunden. „Ich bin sehr froh, ein Teil des Kangaroos Teams zu sein, denn ich habe von allen, die ich gefragt habe, nur Positives gehört. Ich will meinen Beitrag leisten und dafür alles geben, so dass wir erfolgreich spielen und unsere Ziele erreichen“, ist auch Allen mit der neuen Situation sehr zufrieden.

Headcoach Milos Stankovic ist ebenfalls sehr froh, nun endlich einen Spieler verpflichtet zu haben, der seinen Vorstellungen entspricht: „Elijah kennt den Basketball in Deutschland auf ProB und ProA Niveau, ist ein variabel einsetzbarer Spieler und hat einen tollen, positiven Charakter. Ein Spieler, der gewinnen will und viel dafür tut. Für uns sicherlich genau der Typ, den wir in den letzten Monaten gesucht haben.

“ Elijah Allen, der einen deutschen Pass hat, ist bereits seit der letzten Woche in der Waldstadt und ist topfit hier angekommen, so dass vor allem die Gewöhnung an das Team und die Spielsysteme im Moment oberste Priorität hat.

Damit ist das Team der Kangaroos komplett und wird in diesem Jahr ohne US-Amerikaner in die Saison gehen.

Iserlohn Kangaroos 19/20: Joshua Dahmen, Malte Schwarz, Viktor Ziring, Jonas Buss, Jozo Brkic, Ruben Dahmen, Dennis Teucher, Chris Frazier, Moritz Schneider, Elijah Allen, Kristof Schwarz, Tim Wegmann, Elias Marei, Headcoach Milos Stankovic , Ass. Coach Dennis Shirvan, Athletik Coach Dennis Konrad-Werner

(Iserlohn Kangaroos)

ART Giants Düsseldorf verpflichten John Wilkins

Rund zwei Wochen vor dem offiziellen Saisonstart in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB können die ART Giants Düsseldorf einen weiteren Neuzugang vermelden. Der 30-jährige Franzose John Wilkins wechselt ins Rheinland und unterstützt die Giganten in der kommenden Spielzeit 2019/20.

Düsseldorf, den 09.09.2019. Mit der Verpflichtung des 30-jährigen Forwards John Wilkins können die ART Giants einen weiteren gestandenen Akteur in ihren Reihen begrüßen. Der gebürtige Franzose stand zuletzt beim marokkanischen Erstligisten IRT Tanger unter Vertrag und kommt mit viel Erfahrung in das Team von Headcoach Jonas Jönke. Für vier Spielzeiten zog es Wilkins nach Marokko, in den Jahren zuvor spielte der aus Antibes (FR) stammende Forward u.a. in Belgien und Frankreich. Seine Basketball-Ausbildung durchlief der 2,08m große Schützling in jungen Jahren an der Illinois State University in den USA, ehe er als Profi in Europa durchstartete.

Neben der französischen Staatsbürgerschaft besitzt Wilkins auch einen marokkanischen Pass – bisher stand er bereits in rund 30 Partien für die marokkanische Nationalmannschaft auf dem Parkett. Bei den ART Giants geht der gebürtige Franzose nun in seine siebte Saison als Profi-Basketballer. Und auch hier ist er kein ganz unbekanntes Gesicht: In der Saison 2016/17 half er dem damaligen Regionalliga-Team der ART Giants bereits für drei Spiele aus.

Headcoach Jonas Jönke: „John ist ein Spieler, der sehr viel Erfahrung in unser Team bringt. Er hat die nötige Geduld in der Offensive und einen exzellenten Distanzwurf, das wird uns sehr helfen. Aber auch sein Spiel unter dem Korb kann durch seine Größe für den Gegner gefährlich sein. Das macht ihn für uns zu einer echt guten Waffe auf dem Parkett. Neben dem Spielfeld ist er genau so ein super Typ, der immer positiv eingestellt ist. Wir freuen uns riesig über seine Verpflichtung.“

John Wilkins: „Ich bin sehr glücklich hier zu sein und freue mich auf eine spannende Saison mit den ART Giants. Ich liebe die Stadt einfach und freue mich schon jetzt auf die Heimspiele vor unseren Fans. Ich persönlich möchte konkurrenzfähig sein in der Liga und meine Erfahrung ins Team einbringen. Dabei hoffe ich natürlich auf eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison.“

Am kommenden Samstag (14. September, 19:00 Uhr) feiern die ART Giants im Rahmen des Testspiels gegen den Regionalligisten MTB Baskets Hannover ihre Saisoneröffnung in der Comenius-Halle. Eine Woche später wird es dann ernst für das Jönke-Team: Mit einem Heimspiel gegen die Dresden Titans (21. September, 19:00 Uhr) starten die Düsseldorfer in die neue Liga.

(ART Giants Düsseldorf)

Chukuka Emili ersetzt Alex Hicks / Richard Steinmetz neuer Co-Trainer

Knapp drei Wochen vor dem Saisonstart mit dem Heimspiel am 22.9. gegen die WWU Baskets Münster haben die Basketballer des RSV Eintracht doch noch einmal personell reagieren müssen. Aufgrund einer alten und wieder aufgebrochenen Knieverletzung bei Alex Hicks hat man von der Ausstiegsklausel Gebrauch machen und sich nach Ersatz umschauen müssen.

„Wir haben uns fast 100 Spieler angeschaut und uns am Ende für Chukuka Emili entschieden.“, beschreibt der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko den nötig gewordenen erneuten Scouting-Prozess. Der 23-jährige Emili hat im Sommer in der Eastern New Mexico University seine College-Karriere beendet. In seiner Abschlusssaison als Senior legte er für die in der NCAA 2nd Division aktiven Greyhounds Durchschnittswerte von 11,3 Punkten, 7,9 Rebounds und 2,2 Blocks pro Spiel auf. Für den 2,01m großen ursprünglich aus New York stammenden Flügel- und Centerspieler wird die BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB die erste Station außerhalb der USA sein.

„Wir hoffen, dass er sich schnell ins Team hereinfinden und akklimatisieren kann. Sportlich erhoffen wir uns, dass er uns sowohl offensiv als auch defensiv die nötige Stabilität auf den großen Positionen geben wird.“, erklärt Trainer Kai Buchmann.

Der neue Coach erhält dabei zukünftig Unterstützung durch Richard Steinmetz, der sich nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr 2017/18 und der dort erworbenen C-Lizenz auch in der letzten Saison im RSV-Jugendbereich viel eingebracht hatte und nun Co-Trainer wird. „Die AssistenztrainerPosition in der ProB haben wir ja schon sehr oft an junge und engagierte Trainer vergeben.“, beschreibt Vladimir Pastushenko diese Maßnahme. Für das Team geht es indes weiter mit nicht öffentlichen Testspielen gegen Königs Wusterhausen am Freitag und Ligakonkurrent BSW Sixers am Sonntag. Nachdem man zuletzt gegen Wolmirstedt und Bernau unterlag, möchte man nun natürlich auch wieder Erfolgserlebnisse einfahren.

(RSV Eintracht)

Jalen Ross für Casey Teson

Der Kader des SC Rist ist noch einmal verändert worden: Jalen Ross ersetzt seinen Landsmann Casey Teson.

„Wir haben Casey jetzt vier Wochen beobachten können und haben gesehen, dass er die Anforderungen leider nicht vollends erfüllen kann“, sagt Christoph Roquette, der Sportliche Leiter des SC Rist. Trainer Benka Barloschky ergänzt: „Wir sind eine sehr junge Mannschaft und haben an die Ausländerposition einen extrem hohen Anspruch und eine extrem hohe Erwartung. Wir brauchen da jemanden, der die Mannschaft führt, an dem sich junge Spieler aufrichten können und der auch in Stresssituationen bereit und gewillt ist, anzuführen.“ Diese Aufgabe wird nun Jalen Ross übertragen, der Vertrag mit Teson wurde aufgelöst. Barloschky: „Casey ist ein super Junge, er hat sich überhaupt nichts zu Schulden kommen lassen. Er ist ein guter Basketballer, aber er ist von seinem Naturell und seiner Spielveranlagung her doch nicht der Spieler, den wir brauchen und von dem wir gehofft haben, dass er es ist. Das ist nun mal ein Geschäft, und wir wollen erfolgreich sein und deshalb ist das nichts Persönliches. Das ist keine Situation, die sich jemand gewünscht hat, die im Profisport aber passiert“, erläutert der Trainer.

Der 26-jährige und 1,80 Meter große Ross soll „Verantwortung auf dem Feld übernehmen und das Team führen“, er bringe Schnelligkeit und Dynamik mit, könne sich seine Würfe selbst herausarbeiten und habe seine Offensivkraft bei seinen bisherigen Stationen unter Beweis gestellt, so Roquette. „Wir denken, dass er uns das bringen kann, was unserer jungen Truppe noch fehlt“, sagt der Sportliche Leiter.

Ross ist seit 2017 Profi, trumpfte sowohl in seinem ersten Jahr beim bosnischen Verein KK Student Mostar als auch nach seiner Rückkehr nach Mostar im Dezember 2018 als korbgefährlicher Spieler auf den Positionen eins und zwei auf. In der abgelaufenen Spielzeit führte er die Korbjägerliste der bosnischen Liga mit 18,4 Punkten pro Spiel an. Zwischen seinen Vertragszeiten in Mostar spielte er kurzzeitig in Karlsruhe in der ProA (drei Spiele: 6,7 Punkte im Schnitt).

Ross spielte in seinem Heimatland an der Eastern Michigan University und legte nach seinem Wechsel an die University of Hartford einen großen Entwicklungssprung hin: In der Saison 2016/17 erzielte er im rot-weißen Dress der Mannschaft aus Connecticut 19,9 Punkte pro Spiel: Bestwert in der America East Conference! Er kommt aus Greenbelt (US-Bundesstaat Maryland) und ist der Spross einer Basketballfamilie. Mutter Kim spielte an der Saginaw Valley State University, Vater Frank an der American University und wurde 1987 beim NBA-Draft von den Philadelphia 76ers ausgewählt.

Barloschky kennt Ross aus dessen Karlsruher Zeit, als dieser 13 Punkte gegen die Hamburg Towers erzielte. „Das war eines unserer ersten Spiele, deswegen habe ich mich vor der Saison auch intensiv mit ihm beschäftigt. Wenn man in der ProA ein sehr guter Spieler ist, der einem als Gegner Probleme bereitet, dann kann man sich sicher sein, dass er das natürlich auch in der ProB aufs Feld kriegt“, sagt der Trainer.

Eine weitere Personalmeldung gibt es: Auch Aleksandar Postic hat den SC Rist verlassen. Er entschloss sich zum Wechsel zum Regionalligisten Eimsbütteler TV. Der 18-Jährige bestritt in der vergangenen Saison sechs Einsätze für die 1. Herren und spielte ebenfalls in der „Zweiten“. Wir danken Casey und Aleks für ihren Einsatz und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute!

 

(SC Rist Wedel)

Davide Bottinelli neuer Co-Trainer bei LOK / Sebastian Trzcionka wechselt in den Trainerstab der ALBA-Profis

Im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN wird Davide Bottinelli neuer Co-Trainer im ProB-Team des SSV LOK BERNAU. ALBA-Trainer und LOK-Legende Sebastian Trzcionka rückt in den Trainerstab des Profiteams auf und wird Assistenztrainer unter ALBA-Headcoach Aito Garcia Reneses.

Sebastian Trzcionka trug selbst 12 Jahre lang das Bernauer Trikot, spielte für den SSV in der Regionalliga und auch in der 2. Basketball-Bundesliga. Fünf Jahre lang führte er die Mannschaft auf dem Feld als Kapitän an. 2012 beendete der heute 39-jährige seine Spielerkarriere und wechselte als Nachwuchstrainer in das Programm von ALBA BERLIN. Seit 2016 stand „Schonka“ als Co-Trainer wieder im Bernauer Aufgebot. An der Seite von LOK-Coach René Schilling bildete er im Trainingsbetrieb mit den Nachwuchs- und Doppellizenzspielern von ALBA BERLIN die wesentliche Schnittstelle zum Kooperationspartner.

„Für Trzcionka freut es mich ungemein“, sagt LOK-Coach René Schilling. „Auch wenn ich ihn natürlich schmerzlich vermissen werde. Wir hatten eine erfolgreiche Zeit zusammen, woran er einen erheblichen Anteil hatte. Um so schöner, dass er nun die Chance im Profiteam bekommen hat.“

Die Schnittstelle zu Kooperationspartner ALBA BERLIN füllt künftig Davide Bottinelli aus. Den 30 Jahre alten gebürtigen Italiener aus der Nähe von Florenz zog es nach seinem Sportstudium nach Berlin. In der Saison 2016/17 arbeitete er bereits ein Jahr lang als Jugendtrainer in Bernau, wechselte danach in das Jugendprogramm von ALBA BERLIN und trainierte dort zuletzt die männliche U14-Mannschaft. Bottinelli spielte in seiner Jugend selbst Basketball, entdeckte aber bereits mit 17 Jahren seine Leidenschaft für den Trainerberuf.

Komplettiert wird das Bernauer Trainerteam weiterhin durch ALBA-Athletiktrainer Fabian Ottawa, der die entsprechenden Einheiten für die ProB-Spieler leitet.

LOK-Coach René Schilling: „Davide ist für uns kein Unbekannter. Wir arbeiten uns bereits ein. Kennen tue ich ihn aber bereits schon aus seiner Zeit als Jugendtrainer in Bernau. Er ist ein guter Typ und hat bei all seinen Stationen immer einen guten Eindruck hinterlassen.“

Co-Trainer Davide Bottinelli: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Coach und dem jungen motivierten Team. Ich erwarte eine gute Saison mit viel Training und Leidenschaft in den Spielen. Und natürlich wünsche ich mir viel Unterstützung von den Fans in Bernau.“

(SSV LOK BERNAU)

Robert Kulawick verlässt die Basketballbühne

Nach drei Jahren im Trikot des SSV LOK BERNAU wird Robert Kulawick künftig nicht mehr für die Bernauer spielen. Der 33-jährige ehemalige Bundesligaprofi ist inzwischen dreifacher Familienvater und wird sich zukünftig auch auf seine berufliche Karriere als Grundschullehrer konzentrieren.

Mit dem Abschied von Robert Kulawick endet zugleich auch die beeindruckende Sportlerkarriere des 33-jährigen Berliners. Zehn Jahre lang stand Kulawick in 299 Spielen in der BBL auf dem Feld. In der höchsten deutschen Spielklasse war “Kulle” insgesamt für vier Vereine auf dem Parkett aktiv.

Seine Basketballkarriere begann bei den Marzahner Basket Bären. Über den TuS Lichterfelde schaffte es Robert Kulawick mit einer Doppellizenz schon in jungen Jahren in den Profikader von ALBA BERLIN. Nach kurzen Gastspielen in Cuxhaven, Bremerhaven und Den Helder (Niederlande), feierte der 1,92m große gebürtige Berliner in der Saison 2008/2009 bei der BG Göttingen seinen Durchbruch in der BBL. 2010 erlebte er bei den Veilchen mit dem Gewinn der EuroChallenge seinen Karrierehöhepunkt. 2011 wechselte er nach Braunschweig, kehrte dann aber 2014 noch einmal für zwei Jahre zur BG Göttingen nach Niedersachsen zurück.

Ausgerechnet in seinem letzten Bundesligaspiel Anfang Mai 2016 wurde der ausgewiesene Dreierspezialist zum großen Helden, als er den Göttingern mit starken 20 Punkten, darunter sechs von neun Dreiern, den Klassenerhalt in der deutschen Königsklasse sicherte. Wenige Wochen später gab er seinen Abschied und die Rückkehr nach Berlin bekannt, wo seine Basketball-Karriere begann.

Drei Jahre, 72 Spiele und 815 Punkten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB später verlässt Robert Kulawick nun auch die Bernauer Basketballbühne, um sich fortan voll seiner Familie und der beruflichen Karriere als Grundschullehrer widmen zu können. In der vergangenen Saison war Kulawick Mannschaftskapitän und mit seinen durchschnittlich 11,5 Punkten, aber eben auch 1,5 Steals pro Spiel mitverantwortlich, dass LOK bis ins Halbfinale der ProB-Playoffs gekommen ist.

LOK-Coach René Schilling: „Mit seiner Erfahrung und Routine hat er den jungen Talenten in unserem Team viel Sicherheit gegeben. Dazu ist er auch abseits des Feldes ein Vorbild und Teamplayer. Von daher ist es für uns schon ein riesiger Verlust. In jedem Training – egal wie viel Stress er in der Uni hatte – hat er immer 100 Prozent gegeben und mit dieser Einstellung natürlich auch die anderen Spieler im Team mitgerissen.“

Robert Kulawick: „Es ist für mich nicht einfach diesen Schritt zu gehen, jedoch möchte ich nicht mehrere Sachen halbherzig machen. Daher haben jetzt meine Familie und das Studium Priorität. Ich danke LOK BERNAU und ALBA BERLIN für die tollen drei Jahre und bin sehr stolz auf das, was wir in den letzten Jahren bewirken konnten und erreicht haben. Ich wünsche den Jungs viel Erfolg für die kommende Saison. Die Schuhe bleiben noch griffbereit…“

Der SSV LOK BERNAU bedankt sich für die Leistungen und seinen Einsatz auf und abseits des Feldes und wünscht Robert Kulawick für die Zukunft alles Gute.

 

(SSV LOK BERNAU)

 

Ein Talent bleibt in der Region

Die BSW Sixers verpflichten eines der größten Nachwuchstalente unserer Region für die kommende Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Der 18-jährige Sven Papenfuß begann mit 11 Jahren das Basketballspielen, weil seine Eltern eine Sportart mit viel Bewegung gesucht haben. Nach einem Probetraining ließ ihn das orange Leder nicht mehr los.

Das Ganze passierte damals in einer Sporthalle des USC Leipzig und Sven durchlief daraufhin die Jugendteams des sächsischen Vereins. „Ich habe dann 1 Jahr in Chemnitz JBBL gespielt. Ich wollte möglichst viel Erfahrung sammeln, um dann im nächsten Jahr mit Leipzig die Qualifikation für die Jugend Basketball Bundesliga zu schaffen.“, begründet der heute 2,01m große Spieler seine damalige Abwanderung. Die Rechnung ging auf und es folgte ein Jahr JBBL in Leipzig. Danach ein erneuter Abstecher nach Chemnitz, um die nächsten Schritte in der Nachwuchs Basketball Bundesliga zu gehen. Ein Jahr später folgte dann der Wechsel zu den MBC Junior Sixers, das gemeinsame NBBL Team des SYNTAINICS MBC und der BSW Sixers. Im zweiten Jahr bestätigte der Small Forward mit 13.9 Punkten, 9.8 Rebounds, 3.0 Assists und 2.2 Steals seine Vielseitigkeit und wurde dafür zum Allstar Game der besten Spieler der Nachwuchs Basketball Bundesliga eingeladen.

Die Nominierung lies natürlich das Interesse von anderen Programmen nochmals in die Höhe schnellen. „Umso mehr freuen wir uns, dass Sven sich entschieden hat, den nächsten Schritt in seiner Karriere bei den BSW Sixers gehen zu wollen.“, weiß auch Präsident Maik Leuschner. Auch der Schüler freut sich über die Chance in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu spielen:

„Die Sixers hatten schon vergangenes Jahr Interesse gezeigt, doch da hat es leider nicht geklappt. Diese Saison funktioniert es und bietet mir eine tolle Möglichkeit Basketball auf einem hohen Niveau zu spielen und zeitgleich noch mein Abitur zu beenden. Ich möchte diese Saison möglichst viel lernen, das mir hilft, mich spielerisch und menschlich weiter zu entwickeln. Es ist meine erste Saison auf diesem Level, aber trotzdem möchte ich meinen Beitrag leisten, dass unser Team erfolgreich spielt.“, so das Ziel des Abiturienten.

„Wir freuen uns sehr, dass sich mit Sven Papenfuß ein weiterer junger Spieler für uns entschieden hat. Er war bereits vergangene Saison absoluter Leistungsträger in der NBBL, aber auch beim USC Leipzig in der 2. Regionalliga. Nun möchte er den nächsten Schritt gehen. Sven wird uns sicher mit seiner Spielintelligenz und seiner kämpferischen Art auf der Flügelposition weiterhelfen.“, weiß auch Sixers-Co-Coach Schreiber.

Herzlich Willkommen, Sven Papenfuß!

BSW Sixers – 2019/2020:

Zugänge: Sebastian Ludwig (MBC), Chris Schreiber (MBC), Marko Krstanovic (ScanPlus Baskets Elchingen), Anthony Okao (Herzöge Wolfenbüttel), Roland Winterstein (Aschersleben Tigers), Niklas Radestock (Aschersleben Tigers), Marco Rahn (ETB Wohnbau Baskets Essen), Quadir Welton (Lok Bernau), Sven Papenfuß (NBBL/USC Leipzig)

Abgänge: Tomas Grepl (BK Decin, CZ), Jonas Niedermanner (EBBECKE WHITE WINGS Hanau), Ferenc Gille (Ehingen Urspring), Pal Ghotra (Dragons Rhöndorf), Moritz Bär (BBC Coburg), Eimantas Stankevicius (1. Litauische Liga), Terrence Williams (unbekannt)

Kader: Sebastian Ludwig (HC), Chris Schreiber (AC), Luka Petkovic, Marko Krstanovic, Anthony Okao, Roland Winterstein, Niklas Radestock, Marco Rahn, Quadir Welton, Sven Papenfuß, Ferdinand Zylka*, Benedikt Turudic*

 

(BSW Sixers)

Chad Prewitt hilft ProB-Team

Die WWU Baskets dürfen ab sofort auf die Dienste eines weiteren US-Amerikaners vertrauen. Ex-BBL-Profi Chad Prewitt wird allerdings nicht auf dem Court wirken, sondern mit seinen hervorragenden Kenntnissen und seiner langjährigen Profi-Erfahrung das Trainer-Team von Headcoach Philipp Kappenstein verstärken. „Ich freue mich, hier zu sein. Ich weiß, wir haben gute Jungs im Team, auch mit Erfahrung. Ich möchte so gut es geht helfen, dass es eine erfolgreiche Saison wird!“, so Prewitt.

WWU-Baskets-Manager Helge Stuckenholz sieht in Prewitt einen sehr spielernahen Assistenz-Coach: „Chad hat eine beeindruckende Vita als Profi. Er war ein intelligenter Spieler, einer der ersten „Stretch Four“ hier in Deutschland und passt somit perfekt zu unserem Spiel.“ Zudem ist Stuckenholz überzeugt, auch menschlich die passende Lösung gefunden zu haben, um das Trainerteam um Philipp Kappenstein, Atila Göknil und Baris Türkel zu unterstützen. „Chad kann hier seine nächsten Schritte als Trainer gehen und wird uns auf vielen Ebenen helfen.“

Headcoach Philipp Kappenstein freut sich auf die Zusammenarbeit: „Ich glaube, Chad ist für den gesamten Verein ein Gewinn. So, wie spielermäßig, müssen wir auch unser Trainerteam weiterentwickeln. Ich glaube, dass Chad mit seiner Erfahrung einen guten Beitrag leisten kann.“

Pokalsieg mit Artland Dragons

Der 39-jährige Chad Prewitt wurde in Cody (Wyoming) geboren. Nach seiner College-Zeit sammelte der US-Amerikaner 2002/03 erste Profi-Erfahrungen in Europa (Zypern). Auf die zwischenzeitliche Rückkehr in die USA (Dakota Wizards) folgte 2005 der Wechsel in die BBL. In Deutschland machte Prewitt in Artland (Pokalsieg 2008), Ludwigsburg, München, Gießen und Quakenbrück Station. Zuletzt arbeitete der Ex-Profi als Coach des Regionalligisten OTB Titans (Osnabrück) und gewann mit dem Team den NBV-Pokal. Aktuell lebt der US-Amerikaner in Kettenkamp, einer kleinen Gemeinde im Landkreis Osnabrück.

Saisonvorbereitung startet

In Münster ist Chad Prewitt bereits in die Jugendarbeit eingebunden, unterstützt so beispielsweise auch das von Marsha Owusu Gyamfi organisierte UBC-Leistungscamp, das am Samstag (10.08.) am Pascal-Gymnasium startet. Mit dabei sind unter anderem auch Andrej König und Baris Türkel von den WWU Baskets. Das ProB-Team beginnt in der kommenden Woche mit der offiziellen Vorbereitungsphase auf die neue Saison in der BARMER Liga, hat aber auch in der Sommerpause beispielsweise im Athletik-Bereich gearbeitet. Sobald letzte Details geklärt sind, werden wir die Termine für öffentliche Testspiele bekanntgeben.

 

(WWU BASKETS Münster)