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Tuna Isler unterschreibt Zweijahresvertrag

Zwar ist bislang noch nicht klar, wann der Tip-Off zur Saison 2020/21 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steigen wird, wer die Artland Dragons als Headcoach durch diese begleitet, seit dieser Woche allerdings sehr wohl. Tuna Isler unterschreibt bei den Quakenbrückern einen Zweijahresvertrag und geht somit in seine erste volle Saison als verantwortlicher Cheftrainer in der Burgmannstadt.

„Ich freue mich riesig über das mir entgegengebrachte Vertrauen und die damit einhergehende Verantwortung. Ich bin ein kompetitiver Typ, weshalb ich der Herausforderung positiv entgegenblicke und jeden Tag Vollgas für den Verein geben werde. Mir ist bewusst, dass es nun an mir liegt langfristig zu überzeugen“, lässt Isler wissen und geht auch umgehend auf die Beweggründe für die weitere Zusammenarbeit ein: „Ich kenne das Umfeld bestens. Und genau dieses familiäre Umfeld hat mir die Entscheidung auch sehr leicht gemacht. Das Ganze spiegelt sich nicht nur in der positiven Atmosphäre wider, sondern macht auch viele Arbeitsprozesse einfacher. Diese positive Basketballverrücktheit der Stadt Quakenbrück und der Artland Dragons als Verein, machen den Standort zu etwas ganz Besonderem. Wenn alle Beteiligten mit Leidenschaft bei der Sache sind, kommt zwangsläufig etwas Gutes dabei heraus“, ist sich der 30-jährige sicher.

Das sieht auch Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger so: „Wir waren uns nach der abgebrochenen Saison schnell einig, dass wir den eingeschlagenen Weg zusammen weiterbeschreiten wollen, da wir mit Tunas Arbeit seit der Amtsübernahme im vergangenen Herbst sehr zufrieden sind. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit war von Anfang an unser primäres Ziel. Aufgrund der derzeitigen Situation mussten wir bis zur vertraglichen Fixierung zwar etwas warten, freuen uns nun aber umso mehr über die Zusage und die Arbeit am neuen Kader. Wir sind uns sicher mit Tuna auf dem richtigen Weg zu sein und wollen nun zusammen jungen und hungrigen deutschen Spielern die Möglichkeit geben bei den Artland Dragons den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen.“

Mit 30 Jahren wird Isler aller Voraussicht nach auch in der kommenden Saison einer der jüngsten Übungsleiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sein. Und diese unbekümmerte Frische an der Seitenlinie, soll künftig auf dem Spielfeld dubliziert werden: „Wir wollen mit Jungs an den Start gehen, die die Werte der Artland Dragons voll und ganz auf dem Parkett leben. Bei der Zusammenstellung des Kaders achten wir deshalb, neben sportlichen Gesichtspunkten, vermehrt auf den Charakter jedes Einzelnen. Wir wollen ambitionierte, hungrige und erfolgsorientierte Spieler um uns wissen, die dennoch stets im Sinne des Teams agieren“, gibt Isler die Marschrichtung vor und führt die Kaderüberlegungen umgehend aus: „Wie die meisten Teams der Liga, werden auch wir einen größeren Umbruch innerhalb der Mannschaft vollziehen, weshalb neben dem sportlichen Aspekt vor allem die menschliche Komponente eine große Rolle spielen wird. Daraus wollen wir eine Dynamik entwickeln, die sich in positiven Resultaten widerspiegelt. Darüber hinaus wollen wir vermehrt jungen deutschen Spielern Verantwortung übertragen, die sich mit unseren Werten identifizieren und diese auch entsprechend vorleben. Diese Philosophie wollen wir langfristig etablieren, jedoch nicht ohne auch auf kurze Sicht erfolgreich zu sein.“

Tuna Isler kam im Sommer 2018 ins Artland und fungierte zunächst knapp eineinhalb Jahre als Assistenztrainer von Florian Hartenstein. Im vergangenen November übernahm der gebürtige Darmstädter dann die Position des Headcoaches, stabilisierte die zu diesem Zeitpunkt auf einem Abstiegsplatz rangierenden Drachen und führte sie in den folgenden Monaten aus dem Tabellenkeller der ProA. Vor seiner Zeit in Quakenbrück war der 30-jährige bereits ein Jahr lang Assistent-Coach bei den Ebbecke White Wings Hanau in der ProA, in der ProB führte er die Uni Riesen Leipzig parallel zu seinem Sport-Masterstudium in die Playoffs. Doch Islers basketballerische Vergangenheit beläuft sich nicht ausschließlich auf deutschen Boden, auch außerhalb der Bundesrepublik hat der Dragons-Cheftrainer seine Spuren hinterlassen. So sagt Bob McKillop, seit 31 Jahren hauptverantwortlicher Coach der Davidson Wildcats in der US-amerikanischen Collegeliga NCAA, über ihn: „Ich hatte die Möglichkeit Tuna während seiner Hospitanz auf unserem Campus ziemlich gut kennenzulernen. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, kommen mir drei Sätze in den Sinn: man kann sich darauf verlassen, dass er immer sein Bestes gibt. Er fokussiert sich stets darauf sein Bestes zu geben. Und er wird sich um seine Spieler und den Verein kümmern und dies auch zeigen. Vertrauen, Engagement und Sorgfalt sind die Grundlagen und die Formel für großen Erfolg. Tuna verkörpert genau das.“ Stromectol kaufen Hier

Die personalorientierten Gespräche laufen bei den Dragons momentan auf Hochtouren, weshalb in den kommenden Tagen und Wochen mit weiteren Entscheidungen gerechnet werden darf. Mit dem Entschluss auch die nächste Saison mit Tuna Isler als Headcoach anzugehen, ist die erste wichtige Personalie allerdings bereits jetzt geklärt.

Tropics setzen auf Philipp Bode – Kooperation mit TS Jahn München wird fortgesetzt

Gelbhemden planen fest mit dem 19-jährigen Aufbautalent

Trotz der vielen Ungewissheiten durch die Corona Krise, wollen die Verantwortlichen alles daran setzen den Oberhachinger Fans auch in Zukunft attraktiven Basketball zu bieten. In sehr guten Gesprächen mit dem Kooperationspartner TS Jahn München einigte man sich auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Mit tollen Ergebnissen in der JBBL und NBBL blickt unser Partnerverein auf eine starke Saison zurück und bildet mit hochqualifizierten Trainern viele Talente aus.

Zentrales Thema für die beiden sportlichen Leitungen war Aufbauspieler Philipp Bode. Der 179cm große Wirbelwind war bereits die letzten beiden Spielzeiten als Kooperationsspieler im Kader der Gelbhemden und deutete sein Talent an. Den Hauptaugenmerk hatte Bode jedoch voll bei seinem Stammverein, den er in der Bayernliga zur Vizemeisterschaft und in der Nachwuchsbundesliga zum Klassenerhalt führte. In der NBBL erzielte er 13,79 Punkten pro Spiel und verteilte zudem knapp 5 Assist im Schnitt. In der kommenden Saison ändert sich die Konstellation für den 19jährigen. Während er für die Tropics in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB eine feste Rolle als Back-up Point Guard einnehmen soll, wird er soweit es die Zeit zulässt aber auch weiterhin bei seinem Stammverein auflaufen. 

Im eigenen Jugendbereich planen die Verantwortlichen nach Beendigung der Corona Krise einen weiteren hochqualifizierten Nachwuchstrainer nach Oberhaching zu locken. Die Gespräche mit dem potentiellen Kandidaten, der sich in München einen hervorragenden Ruf in der Entwicklung junger Spieler gemacht hat, müssen derzeit jedoch wie vieles in unserer Gesellschaft ruhen. 

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Trotz der ungewissen Situation müssen wir sowohl für die Bundesligamannschaft als auch für die eigene Nachwuchsarbeit planen. Die Kooperation mit Jahn München ermöglicht uns mit Philipp Bode einen hochtalentierten Aufbauspieler weiter an uns Programm zu binden. Er ist kommende Saison fest bei uns als Backup Point Guard eingeplant und genießt unser vollstes Vertrauen. Philipp bringt die richtige Einstellung mit und seine Entwicklung ist noch lange nicht am Ende.“

 

Trainerteam Velcic & Pangarov bleibt in Schwenningen

Bei den wiha Panthers Schwenningen ist die erste Personalentscheidung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga getroffen worden. Mit Alen Velcic und Boyko Pangarov Senior bleibt den Schwarzwäldern jenes Trainerduo erhalten, das seit dem Jahr 2015 die sportliche Leitung innehat.
Never change a winning team!                                                                                                                                                                         Auch in der nächsten Saison wird der Schwenninger Trainerstabaus Head Coach Alen Velcic und Assistenztrainer Boyko Pangarov sen. bestehen. Unmittelbar nach der am Mittwoch erfolgten Abgabe der Lizenzunterlagen unterschrieben die beiden
Übungsleiter neue Verträge für die kommende Saison. „Wir sind einfach eingespieltes Team“, freut sich Panthers-Trainer Alen Velcic über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. „Boyko und ich ergänzen uns richtig gut und es war uns
beiden eine Herzensangelegenheit, unsere Verträge zu verlängern.“

Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung ist Trainer Alen Velcic seit Gründung der Panthers im Jahr 1997 die treibende Kraft im Basketball in der Doppelstadt. Der 49-Jährige hat den Verein nach seiner aktiven Spielerlaufbahn von den Tiefen der Kreisliga bis in die zweithöchste Spielklasse geführt. Velcic kann damit auf eine in Deutschland wohl sportartübergreifend
einzigartige Erfolgsgeschichte blicken. Seit der Saison 2015/16 assistiert ihm Boyko Pangarov Senior. Der frühere bulgarische A-Nationalspieler war bereits als Cheftrainer in der 1. und 2. Liga seines Heimatlands aktiv. Nicht nur als Co-Trainer der Profimannschaft ist Pangarov in Schwenningen tätig. Auch im Nachwuchsbereich des Vereins ist der 60-Jährige aktiv und leitet u.a. die sehr beliebten Jugendcamps der Panthers. Das Trainergespann Velcic/Pangarov geht somit in die sechste gemeinsame Saison in Schwenningen und kann seither eine eindrucksvolle Erfolgbilanz vorweisen. Nach der Vize-Meisterschaft in der Regionalliga im ersten gemeinsamen Jahr in der Neckarstadt (2016) folgten zwei Meistertitel (2017, 2018) und die beiden aufeinanderfolgenden Aufstiege in ProB (2018) und ProA (2019).

Auch in der BARMER 2. Basketball Bundesliga unterstrich das Schwenninger Trainergespann seine Qualität. Dank der zweitbesten Rückrundenbilanz schickten sich die Schwarzwälder an, als Aufsteiger mit dem ligaweit zweitkleinsten Etat die Playoff-Ränge zu erreichen. Erst die Corona-Pandemie und das folgerichtige Saisonaus in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stoppten den Schwenninger Endspurt. „Wir sind auf alle Fälle hungrig auf die neue Saison! Auch weil wir das Gefühl haben, unsere Geschichte nach dem Saisonende noch nicht zu Ende geschrieben zu haben. Den Spielern geht das nicht anders“, verrät Velcic. „In der aktuellen Situation ist es natürlich nicht leicht die Planungen für die kommende Saison voranzutreiben. Dennoch stecken wir aktuell schon in den Vorbereitungen und befinden uns in Gesprächen mit Spielern.“

LOK BERNAU plant für ProB / Zusammenarbeit mit René Schilling läuft weiter

Der SSV LOK BERNAU hat seinen Lizenzantrag für die kommende Saison fristgerecht bis zum 15. April bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Köln eingereicht und plant somit weiter für die ProB. LOK-Coach René Schilling wird dabei auch weiterhin federführend an der Seitenlinie stehen.

Anders als in den vorherigen Jahren haben die Vereine der ProA und ProB in der Corona-Krise nun noch bis Juni Zeit weitere Planzahlen und wirtschaftliche Nachweise bei der Liga einzureichen. Die Bernauer Verantwortlichen gehen zwar auch von Einschnitten aus, setzen aber alles daran, den Basketball auf hohem Niveau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu erhalten. Entscheidend wird dabei die Unterstützung aus der lokalen und regionalen Wirtschaft sein. „Wir halten gerade zu vielen unserer Sponsoren Kontakt und hören da auch von unterschiedlichsten wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie“, berichtet Teammanager Christian Leschke. „Nach und nach werden wir aber erst in den nächsten Wochen und Monaten konkrete Gespräche führen. Wir hoffen und wünschen uns natürlich, dass möglichst viele die Krise gut überstehen und uns weiterhin unterstützen können.“

Die in dem Zusammenhang vor gut zwei Wochen vom SSV LOK BERNAU initiierte Spendenaktion „LOKalpatriot“ brachte bisher schon eine Spendensumme von deutlich über 4.000,00 Euro ein. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen Fans für die Unterstützung. Die angebotenen Shirts befinden sich gerade in der Herstellung und werden dann voraussichtlich in der kommenden Woche an die Spender versendet.

Fest steht darüberhinaus, dass René Schilling die Bernauer Basketballer auch weiterhin als Headcoach betreuen wird. Er geht in seine neunte Saison bei LOK BERNAU. 2012 übernahm der 40-Jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und ist seitdem nicht nur für die 1. Herrenmannschaft verantwortlich, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit den Bernauern nach einer makellosen Saison ohne Niederlage den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den vier abgelaufenen Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifizierte sich LOK unter Schilling drei Mal für die Playoffs und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt.

LOK-Coach René Schilling: „Trotz des abrupten Saisonendes hat mir die Arbeit mit dem Team viel Spaß gemacht. Ich war positiv überrascht, dass es nach dem großen Umbruch in der Mannschaft und vieler junger Spieler so gut lief. Die Hälfte der Spiele haben wir gewonnen, auch wenn wir nur selten komplett gespielt haben. Und trotzdem waren wir immer auch in der Lage, die Spiele zu gewinnen. Die nächste Saison wird ganz sicher auf vielen Ebenen eine große Herausforderung. Darauf freue ich mich aber jetzt schon. Zumal durch die lange Zwangspause gerade viel Zeit bleibt, um Kraft zu tanken.“

Der Kopf des Teams bleibt in Coburg: Ebert verlängert bis 2021

Nur wenige Tage nach dem verfrühten Saisonende in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB hat der BBC Coburg eine weitere Personalentscheidung für die kommende Spielzeit getroffen: Mit Point Guard Constantin Ebert wird auch in der Saison 2020/2021 ein Publikumsliebling das Trikot der Vestestädter tragen.

Das Werben von Daniel Urbano hatte also Erfolg – der Forward hatte bei seiner Vertragsverlängerung bereits angekündigt, seinem Mitbewohner Ebert einen Verbleib an der Itz nun täglich sehr stark ans Herz zu legen. Nach Christopher Wolf und Urbano ist der 24-Jährige der dritte Spieler aus dem diesjährigen Kader, der auch weiterhin für den BBC spielen wird. Das hat er sich mit starken Leistungen verdient: Mit 13,1 Punkten im Schnitt war der Point Guard der drittbeste Coburger Scorer in der vergangenen Saison. Seine 4,5 Assists pro Spiel waren der zweitbeste Wert eines deutschen Spielers in der ProB Süd und insgesamt in den Top 20 ligaweit.

Ebert war im letzten Sommer von den Kirchheim Knights aus der ProA nach Coburg gekommen. Bei den Schwaben hatte der gebürtige Würzburger die gesamte Saison 2018/2019 mit einer schweren Knieverletzung verpasst. Zuvor hatte Ebert in Braunschweig und seiner Heimatstadt Würzburg Erfahrung in ProB und der Basketball-Bundesliga gesammelt. Auf die abgelaufene Spielzeit blickt Ebert positiv zurück: „Ich bin total froh, dass ich gesund geblieben bin und jedes Pflichtspiel bestreiten konnte – das war in dieser Saison das Wichtigste. Als Sportler ist man nie zufrieden, aber ich bin stolz, dass wir zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Playoffs erreichen konnten.“ Sein schönster Moment in dieser Saison kam allerdings schon deutlich früher: „Unser erster Saisonsieg in Ulm am fünften Spieltag. Das war, auch, wenn’s ganz früh in dieser Saison war, ein Wendepunkt für uns nach den vier Niederlagen zum Start.“

Bei den Verantwortlichen ist man hochzufrieden damit, frühzeitig einen weiteren Spieler von den Vorzügen Coburgs überzeugt zu haben: „Wir freuen uns riesig, dass ‚Consti’ auch weiter in Coburg bleibt“, macht Carsten Richter, der sportliche Leiter des BBC, aus seinem Herzen keine Mördergrube. „Er hat in dieser Saison ein mehr als erfolgreiches Comeback nach seiner schweren Verletzung gefeiert und als Kopf des Teams starke Leistungen gezeigt. Er ist ohne Zweifel einer der besten Point Guards in der ProB. Mit ihm haben wir in der kommenden Saison einen echten Anführer auf der Eins – und ein weiteres Gesicht unserer erfolgreichen Mannschaft auch nächstes Jahr wieder dabei.“

Ebert stammt aus einer sportlichen Familie: Seine Schwester Leonie ist eine der besten deutschen Florettfechterinnen, seine ältere Schwester Amélie trat als Synchronschwimmerin in der Nationalmannschaft bei Welt- und Europameisterschaften an und ist inzwischen als Athletensprecherin unter anderem im Aufsichtsrat der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA.

Derzeit ist der Aufbauspieler in seiner Heimat Würzburg bei seiner Familie und bereitet sich auf die nächste Spielzeit vor: „Im Sommer will ich daran arbeiten, meine Spritzigkeit zu verbessern. Die ist noch nicht da, wo sie mal war, habe ichgemerkt. Ich will mich sehr gut vorbereiten und versuchen, nächste Saison noch besser zu spielen.“

Für BBC-Geschäftsführer Wolfgang Gremmelmaier soll die Vertragsverlängerung von Ebert nicht die letzte gewesen sein: „Die Mannschaft hat uns in der abgelaufenen Saison viel Freude gemacht – auf dem Feld und daneben. Jeder Basketballfan in Coburg kann sich mit dieser Truppe identifizieren. Es ist völlig klar, dass wir alles versuchen, auch in dieser schwierigen Lage dieses Team zusammenzuhalten und ihnen so die Chance zu geben, im nächsten Jahr den Erfolg auskosten zu dürfen, den sie sich schon in dieser Saison erarbeitet haben.“

BBC Coburg 2020/2021: Christopher Wolf, Daniel Urbano, Constantin Ebert

 

Quelle: BBC Coburg

EN Baskets Schwelm – Auch Kapitän Nikita Khartchenkov verlängert!

Die EN Baskets Schwelm stehen vor den beiden letzten Spieltagen der ProB-Saison 2019-2020, stellen sich aber bereits für die kommende Spielzeit auf. Vor wenigen Tagen gab Dario Fiorentino die Zusage für 2020/2021. Er ist gemeinsam mit Nikita Khartchenkov Kapitän des Teams. Nun hat auch Khartchenkov frühzeitig seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert und steht als weiterer Spieler für die im September 2020 startende Meisterschaftsrunde fest. Der Small Forward kam im Sommer aus Iserlohn und übernahm sowohl auf und neben dem Platz Verantwortung. Seine Erfahrung tut der Mannschaft sehr gut und er ist mit Fiorentino gemeinsam der unumstrittene Leitwolf der EN Baskets Schwelm. Mit durchschnittlich 11 Punkten pro Begegnung ist der 33-jährige eine wichtige Waffe in der Offense der EN Baskets Schwelm. Vor allem aus der Mitteldistanz und von der Dreierlinie konnte Nikita Khartchenkov in wichtigen Momenten seine Qualität unter Beweis stellen. „Wir sind sehr glücklich, dass wir neben Dario Fiorentino nun auch Nikita Khartchenkov weiter bei uns haben werden. Nikita ist ein Vorbild für die jungen Spieler und hat in kürzester Zeit bewiesen, wie wichtig er für uns ist. Er stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft und musste in dieser Saison häufig auf der Position des Power Forward ausweichen. Er ist auf dem Small Forward wesentlich wertvoller. Das wird er auch in 2020/2021 unter Beweis stellen!“ so Omar Rahim, Geschäftsführer der EN Baskets Schwelm.

 

Quelle: EN Baskets Schwelm

Erste Vertragsverlängerung: Urbano auch weiterhin in Coburg

Beim BBC Coburg ist eine erste Personalentscheidung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gefallen: Forward Daniel Urbano wird auch im Spieljahr 2020/2021 das Trikot der Vestestädter tragen. Mit ihm und Christopher Wolf können die Coburger damit auf ein eingespieltes Duo auf der Position vier setzen.

Derzeit muss der gebürtige Würzburger allerdings ohne seinen verletzten Positions-Partner auskommen. Stattdessen übernimmt Urbano während Wolfs Abwesenheit viel Verantwortung. In den letzten vier Spielen markierte der 24-Jährige 15,0 Punkte, traf überragende 84,2 Prozent aus dem Zweierbereich und griff sich 5,3 Rebounds pro Partie. Damit dürfte der Forward endgültig seine ProB-Tauglichkeit unter Beweis gestellt haben.

„Daniel hat sich definitiv in der ProB etabliert. Körperlich muss er noch ein bisschen zulegen. Wir werden über den Sommer an seiner Spritzigkeit und der Aggressivität arbeiten. Den Kopf hat er, er weiß genau, was er macht“, lobt Coburgs Cheftrainer Ulf Schabacker seinen Schützling.

Denn der 24-Jährige war im vergangenen Sommer von der vierten Mannschaft von Science City Jena an die Itz gewechselt, hatte in Thüringen neben dem Studium nur noch zum Spaß Basketball gespielt. In Coburg verbindet er nun sein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Leistungssport – und muss auf den Spaß nicht verzichten.

Carsten Richter, sportlicher Leiter beim BBC Coburg, freut sich sehr über die Vertragsverlängerung: „Gerade in den letzten Spielen hat Daniel gezeigt, welche Qualität er hat. Wir sind sehr froh, einen Spieler wie ihn im Team zu haben.“ „Dass wir den Vertrag mit Daniel verlängern konnten ist ein Zeichen dafür, dass wir auch in Zukunft den Weg mit einer jungen, fränkischen Mannschaft weiter gehen werden“, ist auch Wolfgang Gremmelmaier, der Geschäftsführer des BBC Coburg, mit der Verlängerung hochzufrieden.

„Es passt einfach alles: Studium, Trainer, Mitspieler, Fans – was will man mehr?“, fiel Urbano die Vertragsverlängerung an der Itz leicht. Auch sportlich ist der 2,01-Meter-Hüne froh, in Coburg zu sein: „Ich glaube, ich habe gezeigt, dass ich auf jeden Fall einen Einfluss auf das Spiel haben kann.“ Eine Mission hat Urbano noch: „Ich hoffe, dass mein Mitbewohner Constantin Ebert auch hier bleibt. Ab und zu lass’ ich da schon mal was fallen“, schmunzelt der Unterfranke, der bereits in der Jugend in Würzburg mit Ebert gemeinsam auf dem Spielfeld stand.

Neben Kapitän Wolf ist Urbano nun der zweite Spieler aus dem bisherigen BBC-Kader, der einen Vertrag für die kommende Saison besitzt. Das Team verhalf den Coburgern in der bisherigen Saison erstmals zur Playoff-Teilnahme in der ProB und kämpft in den beiden noch ausstehenden Hauptrundenspielen in Oberhaching (29. Februar) und gegen den FC Bayern München (7. März, HUK-COBURG arena) um eine gute Ausgangsposition für das am 14. März startende Achtelfinale.

(BBC Coburg)

NINERS Chemnitz verlängern mit Cheftrainer Rodrigo Pastore bis 2022

Im jüngsten Spiel gegen Rostock zog NINERS-Cheftrainer Rodrigo Pastore mit dem bisherigen Rekordhalter Torsten Loibl gleich. Beide führten die „Orange Army“ nunmehr jeweils 165 Mal als Headcoach in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA an. Während Loibl dabei in seinen drei Amtszeiten insgesamt 97 Siege schaffte, gelangen Pastore sogar deren 105 und es werden wohl noch viele hinzukommen. Denn der Argentinier verlängerte jetzt seinen Vertrag bei Sachsens bestem Basketballclub bis 2022. „Wir wollten unbedingt mit Rodrigo weiter machen und sind deshalb sehr glücklich, dass wir uns bereits jetzt einigen konnten“, freut sich NINERS-Geschäftsführer Steffen Herhold über den gelungenen Coup. „Chemnitz ist mittlerweile zu meiner zweiten Heimat geworden und der gesamte Verein hat sich in den letzten Jahren unglaublich gut entwickelt. Wir wollen jenen Weg fortsetzen und ich bin froh, weiter ein Teil dieser einzigartigen Geschichte sein zu dürfen. Gemeinsam können wir noch sehr viel erreichen“, betont Pastore.

Der heute 47-Jährige übernahm im Sommer 2015 das Traineramt bei den NINERS, kurz nachdem diese dem Abstieg aus der 2. Bundesliga gerade so entkommen waren, und führte sie umgehend in die Playoffs. Ein Jahr später gelang unter dem Argentinier sogar der Sprung ins Halbfinale mit drei Matchbällen zum Aufstieg in die easyCredit BBL. Nach den Abgängen vieler Leistungsträger folgte 2017/18 eine eher durchwachsene Spielzeit, doch schon damals war die Vereinsführung überzeugt, mit Pastore den richtigen Cheftrainer zu haben und verlängerte den Vertrag trotz des Verpassens der Playoffs um zwei Jahre. Das Vertrauen zahlte sich schnell aus, denn unter Pastore spielte man anschließend die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte, zog erneut ins Halbfinale ein und steckte sogar das dramatische Scheitern gegen Hamburg weg. Gerade aus jener Erfahrung entwuchs innerhalb der ganzen Organisation und nicht zuletzt beim Trainer selbst die unbändige Gier, endlich den Sprung in Deutschlands höchste Liga zu schaffen. Mit ihrer nunmehr 21 Spiele währenden Siegesserie und überhaupt nur einer einzigen Saisonniederlage sind die NINERS für dieses große Ziel auf dem allerbesten Weg.

„Einen großen Anteil daran hat Rodrigo mit seiner Spielidee und seinem klaren, erfolgsorientierten Konzept. Er kann Mannschaften insgesamt als auch Spieler individuell entwickeln und passt mit seiner Leidenschaft, seinem Arbeitseifer perfekt zu uns“, weiß Herhold die Qualitäten des Trainers enorm zu schätzen. Pastore selbst gibt das Lob jedoch umgehend zurück: „Wir haben ein tolles Team auf und neben dem Platz. Gerade Steffen und alle Mitarbeiter machen einen unglaublichen Job und haben die NINERS auf ein neues Level gehoben. Deshalb gehe ich jeden Tag mit Freude in die Halle, weil hier so viele Menschen am Werk sind, die mit riesigem Einsatz für unsere ehrgeizigen Ziele arbeiten. Die gleiche Energie versprühen unsere Fans und machen jedes Heimspiel, manchmal sogar die Auswärtsspiele zu einem ganz besonderen Erlebnis. Nicht zuletzt haben meine Familie und ich hier in Chemnitz auch abseits des Basketballs viele Freunde gefunden und fühlen uns einfach wohl.“

Nach mittlerweile fast fünf Jahren wissen beide Seiten, was sie aneinander haben, begegnen sich mit großem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. „Deshalb ist der neue Vertrag auch für die erste und zweite Liga gültig“, unterstreicht Herhold. Gemeinsam möchte man den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten und sich den großen Traum vom Aufstieg erfüllen. „Die Saison ist noch lang und wir wissen besser als jeder andere, wie schwer es in den Playoffs werden kann. Aber wir haben wohl das beste NINERS-Team aller Zeiten beisammen und freuen uns auf diese große Herausforderung“, blickt Pastore optimistisch den nächsten Wochen entgegen.

 

Matthias Pattloch

Tony Canty bleibt den Eisbären auch in der ProA erhalten

Neben Adrian Breitlauch wird auch Tony Canty in der kommenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga erneut im Trikot der Eisbären Bremerhaven auflaufen. Für den 28-Jährigen ist es nun insgesamt die sechste Saison bei den Eisbären.

Es sind gute Neuigkeiten für die Eisbären Bremerhaven und ihre Fans. Mit Tony Canty bleibt den Eisbären ein weiteres bekanntes Gesicht erhalten.

„Wir freuen uns, auch mit Tony in die neue Saison zu starten! Mit ihm bleibt ein sehr erfolgreicher, ProA-erfahrener Guard, ein großartiger Schütze und Leader! Er gibt uns Kontinuität auf einer Schlüsselposition. Das sind einige der Hauptgründe, warum Tony und Addi in der Offseason für uns Priorität hatten“, so Headcoach Michael Mai über die Vertragsverlängerung.

„Ich freue mich auf die kommende Saison mit den Eisbären Bremerhaven. Für mich war relativ schnell klar, als es hieß, dass wir die Lizenz für die ProA bekommen, dass ich ein Teil dieser Mannschaft sein möchte. Ich möchte wieder attraktiven und erfolgreichen Basketball in Bremerhaven spielen und da ist es wichtig für mich, dass ich ein Teil dieser positiven Wende bin. Zusätzlich fühlen meine Familie und ich uns sehr wohl in Bremerhaven“, freut sich Tony Canty auf die kommende Saison.

Steckbrief:
Name: Anthony Canty (GER)
Geburtsdatum: 12. Februar 1991
Alter: 28 Jahre
Größe: 1.83 m
Gewicht: 75 kg
Position: Guard

Bisherige Stationen:
Seit 2018 Eisbären Bremerhaven
2015-2018 Hamburg Towers (ProA)
2013-2015 TBB Trier (BBL)
2007-2013 Eisbären Bremerhaven (NBBL/BBL)

 

(Eisbären Bremerhaven)

Nürnberg Falcons halten auch Marcell Pongó

Nächste gute Nachricht für die Nürnberg Falcons und ihre Fans. Marcell Pongó hat seinen Vertrag bei den Mittelfranken um eine Saison verlängert und zieht auch weiterhin die Fäden im Aufbau. Mit dem ungarischen Point Guard bleibt somit ein weiterer Leistungsträger der Vorsaison an Bord. Aktuell ist Pongó mit der ungarischen Nationalmannschaft unterwegs. 

„Nicht zu halten“, „nächstes Jahr in der BBL“ – das sind nur zwei der Aussagen, die gegen Ende der vergangenen Saison über Marcell Pongó getroffen wurden. Ohne Frage, der 22-Jährige spielte eine starke Saison und zählte zu den besten Aufbauspielern der Liga. Und so blieben auch die Erstliga-Angebote nicht aus. Schlussendlich entschied sich der Nationalspieler aber für ein weiteres Jahr bei den Nürnberg Falcons.

„Wir freuen uns sehr, mit Marcell ins zweite gemeinsame Jahr zu gehen. Er hat sich hervorragend entwickelt und seine Rolle bei uns gefunden“, erklärt Falcons-Head Coach Ralph Junge.

Verbleib keine Selbstverständlichkeit 

Marcell Pongó war drei Jahre lang Teil des Ulmer Nachwuchsprogramms und schaffte 2016/2017 im Trikot der Orange Academy (Weißenhorn Youngstars) als ProB-Meister den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse. 2018 kam der Aufbauspieler dann nach Nürnberg. Seine Entwicklung im Laufe der Spielzeit 2018/2019 steht exemplarisch für die der gesamten Mannschaft. Während der Siegesserie in der zweiten Saisonhälfte spielten Pongó und die Falcons ihren besten Basketball und in den Playoffs konnte er seine Produktivität noch einmal steigern und legte pro Partie 11,7 Punkte und 5,9 Assists auf. Daran will er 2019/2020 anknüpfen.

„Marcells Verbleib in Nürnberg ist keine Selbstverständlichkeit. Er will weiter lernen, besser werden und sieht hier hervorragende Voraussetzungen dafür“, so Junge weiter.

 

(Nürnberg Falcons BC)