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Auch Leon Friederici bleibt ein Panther!

Seit dem Wochenende ist nun auch klar, dass mit Leon Friederici ein weiterer Leistungsträger der Aufstiegsmannschaft den wiha Panthers Schwenningen erhalten bleibt. Damit können sich die Fans der Panthers darauf freuen, in der kommenden Saison neben Kapitän Kosta Karamatskos das „Topscorer-Trio“ aus der ProB-Saison in der Deutenberghalle wiederzusehen.

Lange Anlaufzeit im Schwarzwald hat Leon Friederici nicht gebraucht, als er sich im vergangenen Sommer den wiha Panthers Schwenningen angeschlossen hat. Gleich im ersten Heimspiel schenkte der gebürtige Berliner den Gießen 46ers Rackelos starke 20 Punkte ein. Unvergessen bleibt auch sein siegbringender Korb, mit dem er Sekunden vor Schluss am 6. Spieltag den Heimerfolg gegen Würzburg sicherstellte. Mit durchschnittlich 11 Punkten avancierte der 1,90 Meter große Guard zum drittbesten Scorer der Panthers hinter Bill Borekambi und Rasheed Moore. Nachdem der 24-Jährige bereits in der Spielzeit 2017/18 mit dem FC Schalke 04 den Aufstieg in die ProA feiern konnte, gelang ihm in Schwenningen letzte Saison erneut das Kunststück. Im zweiten Anlauf wird sich Leon Friederici nun in der zweithöchsten deutschen Spielklasse beweisen können – und dort unter anderem auch auf seinen ehemaligen Klub aus Gelsenkirchen treffen.

Alen Velcic: „Wir sind wirklich froh, dass Leon Friederici sich nach einiger Bedenkzeit schließlich doch dafür entschieden hat, zu uns zurückzukommen. In der neuen Saison wird Leon sicher davon profitieren können, dass wir mit einer sehr athletischen Mannschaft in die Spielzeit gehen. Leon wird nicht mehr so viel forcieren müssen wie im vergangenen Jahr und mehr Platz haben, seine Stärken in der Offensive auszuspielen. In einer größeren Rotation wird Leon sicher immer wieder in der Lage sein, punktuell Nadelstiche setzen zu können.“

Leon Friederici: „Neben der sportlichen Perspektive war für mich auch der Spaß entscheidend, den ich letztes Jahr in Schwenningen hatte. Es war nicht nur eine erfolgreiche, sondern auch eine sehr tolle Saison und ich freue mich darauf, mit den Panthers nun in der ProA angreifen zu können. Ich habe ein gutes Verhältnis zu Coach Alen Velcic und bin mir sicher, dass wir auch eine Liga höher eine gute Rolle spielen werden.“

Der neue Schwenninger Kader für die am 21. September startende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nimmt immer konkretere Formen an. Aktuell stehen die Verantwortlichen in Verhandlungen mit zwei Spielern für die großen Positionen und hoffen, schon bald Vollzug vermelden zu können.

Der bisheriger Kader der wiha Panthers Schwenningen umfasst bereits acht Spieler.

Es bleiben:

Kosta Karamatskos, Bill Borekambi, Rasheed Moore und Leon Friederici

Neuzugänge:

Sean Lloyd, Junior Searcy, David Dennis und Jaren Lewis

 

(wiha Panthers Schwenningen)

High Five – Rekordspieler Matthews geht ins fünfte NINERS-Jahr

Es bleibt zusammen, was zusammen gehört. Die NINERS Chemnitz und US-Routinier Virgil Matthews haben sich auf eine Vertragsverlängerung für die kommende Spielzeit in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geeinigt und gehen somit in ein gemeinsames fünftes Jahr. Der 1.91 Meter große Pointguard lief bereits von 2014 bis 2017 für die NINERS auf, machte dann einen kurzen Abstecher zum Ligakonkurrenten Nürnberg und kehrte letzten Sommer nach Chemnitz zurück. Mit Matthews erreichten Sachsens beste Korbjäger in der abgelaufenen Saison wie auch schon zwei Jahre zuvor das Playoff-Halbfinale, verpassten jedoch beide Male hauchdünn den Aufstieg in die easyCredit BBL.

„Es fühlt sich so an, als wäre mein Job hier noch nicht erledigt und als Cheftrainer Rodrigo Pastore mir sagte, dass er für mich weiter einen Platz in diesem Team sieht, musste ich nicht lange überlegen. Ich mag Chemnitz. Die Stadt und die Fans sind einfach großartig. Deshalb möchte ich zurückkommen und versuchen, unsere Mission zu beenden“, unterstreicht Matthews.

Der 35-Jährige spielt bereits seit 2006 in Deutschland und kann mittlerweile 294 ProA-Einsätze vorweisen. Fast die Hälfte davon, nämlich 141 Pflichtpartien, absolvierte Matthews im Trikot der NINERS und ist somit deren Rekordspieler, knapp gefolgt von seinem Teamkameraden Jonas Richter (139). In Deutschlands zweithöchster Spielklasse legte der Mann aus Seattle über die vergangenen Jahre durchschnittlich 10.7 Punkte, 5.1 Assists, 4.7 Rebounds sowie 1.6 Steals auf und überzeugte mit Trefferquoten von 57.1 Prozent aus dem Zweierbereich, 33.7 Prozent vom Perimeter sowie 74.9 Prozent von der Freiwurflinie. Mit zunehmenden Alter nahmen seine statistischen Werte verständlicherweise etwas ab. Dennoch markierte Matthews letzte Saison 7.4 Zähler, 6.1 Korbvorlagen sowie 4.1 Rebounds pro Partie und unterstrich damit seinen großen Wert für die NINERS. „Er hat uns zur besten Hauptrundenbilanz der Vereinsgeschichte und zum zweiten Mal bis ins fünfte Spiel des Playoff-Halbfinales geführt. Dabei musste Virgil gar nicht groß als Scorer in Erscheinung treten, sondern setzte seine Mitspieler stark in Szene und machte das Team durch seine immense Routine einfach besser“, sagt Pastore.

In den Augen des Argentiniers sind Matthews und Rückkehrer Carter geradezu eine Traumbesetzung auf der enorm wichtigen Pointguardposition.

„Beide spielen sehr mannschaftsdienlich, stellen den Teamerfolg über ihre eigenen Statistiken und besitzen zudem echte Führungsqualitäten auf- wie abseits des Feldes. Chris bringt darüber hinaus eine beeindruckende Athletik und Dynamik aufs Feld, Virgil eine riesige Erfahrung. Von dieser Kombination wird die ganze Mannschaft profitieren“, ist Pastore überzeugt.

Gleichwohl bietet jene Besetzung den Vorteil, die Einsatzzeiten und Belastungen von Matthews besser zu dosieren, wo er doch in rund einem Monat bereits seinen 36. Geburtstag feiert. Trotz jenes Alters hat der starke Passgeber noch nie ein Pflichtspiel der NINERS verpasst und erwies sich auch letzte Saison oftmals als „Mister Zuverlässig“, wenn er in engen Partien besonders gefordert war. Nun wird Matthews das Zepter des ersten Aufbauspielers an den neun Jahre jüngeren Carter übergeben und kann diesem in manchen Punkten vielleicht noch eine Art Lehrmeister sein.

„Ohnehin ist es für uns vorstellbar, dass Virgil nach dem Ende seiner aktiven Karriere Teil der NINERS-Familie bleibt und seine Erfahrungen an künftige Spieler weitergibt. Jetzt aber freuen wir uns erst einmal, dass er auch nächste Saison für uns auf Korbjagd geht und dabei hilft, unsere Ziele zu erreichen“, betont Pastore.

 

(NINERS Chemnitz)

Auch „Mr. Energizer“ kommt zurück

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat den Vertrag mit Dan Monteroso um eine weitere Saison verlängert und bringt damit den absoluten Energizer aus der vergangenen Saison zurück
nach Ehingen. Die Fans können sich weiter über seine harte und spektakuläre Spielweise freuen.

„Wir sind mehr als glücklich über die Rückkehr von Dan. Er ist ein absolut positiver Typ, der in keiner Sekunde im Training oder im Spiel weniger als 100 Prozent geben kann. Er hat in der Phase als Seger und Tim verletzt waren, gezeigt, was in ihm steckt. Darauf möchten wir mit ihm aufbauen. Er kennt unsere Philosophie und wird weitere Schritte nach vorne machen“, sagt Trainer Domenik Reinboth über den sympathischen US-Boy.

Durch die Vertragsverlängerung kann sich die Ehinger Fangemeinde nach Gianni Otto, Tim Hasbargen, Kevin Strangmeyer, Franky Aunitz, Dejan Puhali und Tim Martinez einen weiteren Spieler der abgelaufenen Saison zu halten.

„Ich bin jetzt schon wieder total bereit loszulegen! Ich freue mich riesig, erneut in Ehingen spielen zu dürfen. Meine Mitspieler, die Fans und der gesamte Trainerstab haben mir einen tollen Start in meine Karriere ermöglicht. Besonders wieder mit Gianni, Tim und Kevin auf dem Feld zu stehen, macht die Vorfreude sehr groß“, sagt Monteroso mit Blick auf die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Monteroso erzielte in der abgelaufenen Spielzeit 6,9 Punkte pro Spiel und steigerte seinen Schnitt in den Playoffs auf 12,3 Punkte pro Begegnung. Seine statistisch beste Leistung lieferte der Amerikaner im letzten Saisonspiel in den Playoffs gegen Heidelberg: Mit 22 Zählern war er Top-Scorer der Partie.

 

(TEAM EHINGEN URSPRING)

Leistungsträger des Meisterteams bleiben an Bord

Veränderungen auf der Center-Position

Als direkter Wiederaufsteiger in die 2.Basketball-Bundesliga ProB haben sich die Vereinsverantwortlichen des RSV Eintracht die Zielstellung gesteckt, möglichst viele Spieler der letztjährigen Meistermannschaft zu halten, welche in beeindruckender Manier den Titel in der 1.Regionalliga Nord geholt hat.

Nach Kapitän Sebastian Fülle kann der Verein hier nun auch Vollzug bei zwei weiteren Leistungsträgern vermelden. So werden Yannick Hildebrandt und Max Stölzel auch weiterhin das RSV-Trikot tragen.

„Trotz seiner erst 21 Jahre wird Yannick bereits in seine vierte Saison im Herrenbereich bei uns gehen. Er war einer der ersten, der diesen Schritt direkt aus der NBBL-Kooperation mit dem DBV Charlottenburg und TuS Lichterfelde gegangen ist.“, freut sich der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko.

Der physisch starke Flügelspieler war in der letzten Spielzeit einer von nur drei Akteuren, die in jedem Saisonspiel auf dem Feld standen. Teamintern landete er mit 4,0 Punkten pro Spiel auf dem 7.Rang und bei den Rebounds mit 3,2 RpS auf Platz vier. Relativ ähnliche Werte trotz anderer Spielposition konnte auch Max Stölzel in der letzten Spielzeit verzeichnen. In seiner zugleich ersten vollen Spielzeit im Herrenbereich beim RSV Eintracht kam der 19-jährige auf Durchschnittswerte von 3,4 Punkten und 2,8 Rebounds. Zugleich verteilte er auch noch 2,5 Assists pro Partie, womit er seine Allrounder-Qualitäten unter Beweis stellte. Besonders beeindruckend unterstrich er diese als Kapitän der NBBL-Mannschaft, die er bis ins Halbfinale führte. Für seine in der U19 erbrachten Leistungen von 12,9 Punkten, 8,5 Rebounds, 5,6 Assists und 2,1 Steals pro Spiel wurde er zudem ins Allstar-Team berufen.

Auf der Centerposition wird es indes Veränderungen geben müssen. Moses Pölking als etatmäßiger Starter wird die erste Hälfte der Saison aufgrund eines Auslandssemesters leider nicht zur Verfügung stehen und voraussichtlich erst im Januar wieder dazu stoßen. Akim-Jamal Jonah als weiterer Center kam im letzten Winter zum RSV zurück und hat durch seine starken Leistungen
in der Rückrunde das Interesse von höherklassigen Vereinen geweckt. In knapp 15 Minuten Spielzeit kam der 2,06m große Hüne auf 6,0 PpS und 3,2 RpS, wobei vor allem seine starke Leistung im entscheidenden Spiel um den Aufstieg in Göttingen in Erinnerung bleiben wird. Der RSV dankt Akim und wünscht ihm für seinen Schritt in die BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA alles Gute!

Der Spielplan steht noch nicht fest, jedoch werden die Brandenburger voraussichtlich beim aus der letzten Saison erprobten und als familienfreundlich befundenen Heimspieltermin sonntags um
16:00 Uhr bleiben.

RSV Eintracht BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB 19/20:
Bleibt: Sebastian Fülle, Yannick Hildebrandt, Max Stölzel, Moses Pölking (ab Januar)
Neu: Kai Buchmann (Trainer)
Geht: Akim-Jamal Jonah (ProA), Denis Toroman (Basketball Verband Luxemburg)

 

(RSV Eintracht)

C.J. Oldham bleibt ein Elch

Frohe Kunde gibt es bei der Kaderentwicklung der scanplus baskets zu vermelden. Calvin Eugene Oldham JR kehrt, nach seinem Urlaub in den USA, zurück ins Team und bleibt auch in der kommenden Saison „Herr der Lüfte“.

C.J., 1991 in Berlin geboren, ist der Sohn von Calvin Oldham sen., welcher den Basketballfreunden im Ulmer Raum natürlich ein Begriff ist. Er spielte von 1992-1995 bei Ratiopharm Ulm und war damit Derby-Gegner für Oberelchingen in der ersten Bundesligasaison des SV Oberelchingen.

Die Staatsangehörigkeit von C.J. ist US-amerikanisch, sein Status auf dem Feld ist jedoch der eines Local Players. Da C.J. den Großteil seiner Kindheit in Deutschland verbrachte und auch hier den Jugendbereich im Basketball durchlief, gilt er, nach dem Reglement der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB, als einheimischer Spieler. Seine Collegezeit verbrachte Oldham dann in Acron (NCAA I) und Gannon (NCAA II), bevor er über die europäischen Stationen Kongsberg (Norwegen) und Leverkusen nach Elchingen kam.

In seiner ersten Saison in Elchingen kam C.J. Oldham in fast allen Spielen zum Einsatz. Gegen Ende der Saison war er dann einer der Stützen des Teams. Seine puren Werte sagen über die Saison 2018/19 folgendes: 24 Spiele, 21 Minuten im Schnitt, 6 Punkte und 3,6 Rebounds. Der athletische Flügelspieler zeichnet sich durch Einsatzwillen in jeder Lage und durch immerwährendes positives Auftreten aus.

Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein begehrter Spieler wie C.J. nach einer insgesamt durchwachsenen letzten Saison entschließt, eine weitere Saison in Elchingen anzugehen.
Gefragt, warum er diesen Schritt unternimmt, antwortet er:

„Ich glaube an diesen Verein, alle hier wollen gewinnen. Die Fans sind unglaublich, fantastisch wie sie die Mannschaft unterstützen. Ich freue mich besonders auf mein neues Team und das Training unter Igor Perovic. Er bringt sehr viel Basketballerfahrung nach Elchingen.“

Mit dieser vollzogenen Vertragsverlängerung nimmt der Kader der baskets für die kommende Saison langsam Konturen an.

Bis jetzt stehen unter Vertrag:

Cardenas, Kuhn, Rozic, Mampuya und Oldham

 

(scanplus baskets Elchingen)

Hollersbacher bleibt trotz Verletzung ein Feuervogel

Nachwuchstalent und Hagener Eigengewächs Marco Hollersbacher wird trotz seiner Knieverletzung auch in der kommenden Saison ein Teil des Phoenix-Teams sein. Darauf einigten sich in dieser Woche Marco, Headcoach Chris Harris und Geschäftsführer Patrick Seidel.

Gerade erst das Abitur bestanden, steht Hollersbacher eine schwere Zeit ins Haus. Sein Knie, welches in der Vergangenheit immer wieder Probleme machte, wird ihn in der Saison 2019/2020 zu einer längeren Pause zwingen. Die Verletzung erfordert zwei Operationen und es ist aktuell noch nicht abzuschätzen, wie lange Marco krank geschrieben sein wird und wann er wieder auf dem Feld stehen kann.

Um den Youngster für seine jahrelange Loyalität und seinen Einsatz für Phoenix Hagen zu belohnen und um ihn in dieser harten Zeit zu unterstützen, verlängert Phoenix den Vertrag mit Hollersbacher dennoch um ein weiteres Jahr.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris:

„Wir möchten Marco in jeder Hinsicht unterstützen und ihm beistehen, auch wenn er nicht spielen kann. Die Arbeit mit ihm war immer vorbildlich und hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich hoffe sehr, dass beide OPs gut verlaufen und er wieder richtig fit wird.“

Marco Hollersbacher: „Ich werde in diesem Jahr einfach alles geben, um Körper und Knie wieder herzustellen. Ich möchte danach wieder angreifen.“

 

(Phoenix Hagen)

Janosch Kögler und Chris Hustert bleiben bei den Tropics

Mit Janosch Kögler und Chris Hustert gaben zwei weitere wichtige Spieler der Meistermannschaft Ihre Zusage für die kommende Saison. Die beiden Germeringer machten gemeinsam bei den Minis in Ihrer Heimatstadt unter Anleitung von Trainerlegende Edo Vrkas, die ersten Schritte im Basketballsport. Knapp 15 Jahre später schliesst sich der Kreis und die beiden Freunde gehen gemeinsam für die Tropics in der zweiten Basketballbundesliga auf Korbjagd.

Für Kögler wird es die fünfte Saison am Kyberg sein. Unter Trainer Mario Matic entwickelte sich der 193cm Athlet zu einem absoluten Führungsspieler. In der abgelaufenen Spielzeit überzeugte der Student mit 12 Punkten und einer starken Dreierqoute. Mit spektakulären Abschlüssen am Brett sorgt der Swingman immer wieder für absolute Highlights. Auch außerhalb des Spielfelds entwickelte Kögler immer mehr Führungsqualitäten und geniesst hohes Ansehen im Verein.

Christian Hustert ist seit zwei Jahren Teil der Tropics Familie. Der Allrounder durchlief vor seinem Wechsel nach Oberhaching die Ausbilung bei IBAM München. Der angehende Jurist war in den vergangenen beiden Spielzeiten die Allzweckwaffe der Tropics und wurde auf mehreren Positionen variabel eingesetzt. Die Saisonstatistik zeigt für den Flügelspieler 7,9 Punkten und 5,4 Rebounds. Viel wichtiger jedoch waren die sogenannten Husteplays, mit denen der gebürtige Germeringer sein Team oft mitgerissen und auf die Siegesspur gebracht hat.

Vorstand Bernd Schubert:

“Wir wollten in das Abenteuer Bundesliga mit der Mannschaft gehen, die uns dahin gebracht hat. Da freue ich mich natürlich sehr, das mit Janosch und Chris zwei weitere Leistungsträger mit uns gemeinsam den nächsten Schritt gehen. Beide Jungs sind absolute Teamspieler, die sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt haben und nicht für die eigene Statistik gespielt haben.”

 

(TSV Oberhaching Tropics)

Kaderplanung bei den LIONS schreitet voran – auch Filmore Beck bleibt

Nachdem die PS Karlsruhe LIONS in der vergangenen Woche mit Orlando Parker einen wichtigen Spieler für ein zusätzliches Jahr an sich binden konnten, hat nun mit Filmore Beck ein weiterer Akteur der abgelaufenen Saison seinen Kontrakt am Oberrhein verlängert.

Der 1,89 m große Shooting Guard Beck war in der Spielzeit 2018/2019 zu 31 Einsätzen für die LIONS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gekommen und hatte dabei im Schnitt 8,5 Punkte pro Partie erzielt. Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main sammelte der inzwischen 27-jährige früh Erfahrung in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) bevor er 2009 ins ProB-Team der Skyliners wechselte. Nach weiteren Stationen in der ProB – zuletzt war er in drei Jahren bei den scanplus baskets Elchingen zum Leistungsträger avanciert – gelang es ihm, sich in seinem Premierenjahr in der ProA als wertvoller Spieler im Kader des Löwenrudels zu präsentieren. Danijel Ljubic, Sportlicher Leiter bei den LIONS, erklärt:

„Im Frühjahr, als unser Kader mitten in der entscheidenden Phase der Saison verletzungsbedingt geschwächt war, hat Filmore engagiert geholfen, die entstandenen Lücken zu füllen. Daher vertrauen wir weiter auf ihn und seine Fähigkeiten.“

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Ein Youngster bleibt, der Andere wechselt

Die Zusammensetzung des Kaders der BAYER GIANTS Leverkusen 2019/20 wird Woche für Woche erkennbarer. Lennard Winter wird weiterhin in der Farbenstadt spielen, während Lars Thiemann in die USA wechselt.

Der 18-jährige Winter wechselte im Sommer 2018 vom FC Bayern Basketball an die Bismarckstraße und fand sich schnell im Kollektiv des Rekordmeisters zurecht. Während er in der zweiten Mannschaft und der NBBL (15,3 Punkte pro Spiel) schnell zum Leistungsträger heranwuchs, wurde Winter bei den BAYER GIANTS ein wichtiger Rotationsspieler. In insgesamt 27 Einsätzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kam der Sohn von Basketball-Kommentator Manfred „Manni“ Winter auf 3,1 Zähler pro Begegnung. 2019/20 soll Lenny nicht nur in der ProA wertvolle Minuten sammeln, sondern sich auch mit der Herren II in der 1. Regionalliga West seine Sporen verdienen.

„Ich bin sehr froh, dass Lennard weiterhin für uns spielen wird“, so Assistenztrainer Jacques Schneider „er hat in den von mir gecoachten Teams der NBBL und zweiten Herren einen hervorragenden Job abgeliefert, auch in der ProB hat er sich toll weiterentwickelt. Gleich nach seiner Verletzung in den NBBL-Playoffs gegen ALBA Berlin (Anm. d. Red.: Mittelhandbruch) hat er auf der Laufbahn und im Kraftraum hart gearbeitet, dass beweist wie ehrgeizig Lennard ist. Ich freue mich, dass ein so toller Charakter auch 2019/20 für die GIANTS aufläuft.“

Thiemann zieht es ins sonnige Kalifornien

Nicht mehr am Rhein spielen wird Lars Thiemann, der über den „großen Teich“ in die Vereinigten Staaten wechseln wird. Der Brettspieler nahm das Angebot der University of California, Berkeley an künftig in der NCAA I Basketball zu spielen. Eine tolle Möglichkeit für den 19-Jährigen, der damit einer grandiosen Saison 2018/19 die Krone aufsetzt.

In der NBBL des TSV BAYER 04 Leverkusen dominierte der gebürtige Duisburger nach Belieben und erzielte durchschnittlich 19,1 Punkte und griff 12,9 Rebounds pro Spiel ab. Der verdiente Lohn war die Nominierung ins NBBL-Allstar Team des Nordens und auch in dieser Partie gab Lars den Ton an (22 Zähler und 6 Rebounds). Bei den „Giganten“ in der ProB wurde 2,08 Meter große Power Forward von Woche zu Woche sicherer und stellte seinen Wert vor allem in den Playoffs  unter Beweis, in denen er im Schnitt 4,8 Zähler markieren konnte. Am Ende feierte Thiemann mit seinen Kollegen die Meisterschaft in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Der Wechsel zu den „Golden Bears“ nach Kaliforniern fällt Lars nicht einfach:

„Ich werde immer positiv auf meine Zeit in Leverkusen zurückblicken, soviel steht fest. Ich habe mich hier super entwickeln können und bin jetzt bereit den nächsten Schritt in meiner noch jungen Karriere zu gehen. Vor allem die vergangene Saison hat mich extrem nach vorne gebracht und mir einen tollen Abschluss beschert. Hansi Gnad und Jacques Schneider haben einen exzellenten Job gemacht und bei den GIANTS ein Programm aufgebaut, in dem sich junge Talente frei entfalten können. Vielen Dank an die Coaches, meine Kollegen, dem gesamten Orgateam und den Fans die mich unterstützt haben.“

Ein Ende der Saison 2018/19 ist für Lars Thiemann aktuell noch nicht in Sicht, aktuell versucht sich der „Gigant“ in den Kader der U20-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft im Juli in Tel Aviv (Israel) zu spielen.

Kader der BAYER GIANTS Leverkusen für die Saison 2019/20 (Stand 15.06.2019):

Lennard Winter, Dennis Heinzmann, Greg Logins Jr., Nick Hornsby, Nino Celebic, Tim Schönborn, Michael Kuczmann und Valentin Blass

 

(BAYER GIANTS Leverkusen)

Martin Bogdanov bleibt bei den Wölfen I Kevin Bryant wechselt in die BBL

Die ROSTOCK SEAWOLVES verlängern den Vertrag mit Aufbauspieler Martin Bogdanov um ein Jahr bis zum Saison 2019/2020. Der gebürtige Berliner geht in sein zweites Jahr in Rostock.

„Wir können uns glücklich schätzen, einen so routinierten Point Guard im Team zu haben“, meint SEAWOLVES-Manager Jens Hakanowitz. „Martin kam in der letzten Saison von der Bank, genoss jedoch das Vertrauen von unserem Coach und stand in den spielentscheidenden Phasen auf dem Parkett. Wir freuen uns, auch in der kommenden Saison auf seine Spielübersicht und Korbgefährlichkeit bauen zu können.“

In der abgelaufenen Spielzeit war Bogdanov einer von nur drei Spielern im SEAWOLVES-Trikot, der alle 34 Saisonspiele bestritt. Als viertbester Punktesammler (9,2 Punkte pro Spiel) und zweitbester Vorlagengeber (3,7 Assists pro Spiel) war Bogdanov eine wichtige Konstante im Rostocker Spiel.

„Das erste Jahr in Rostock war sowohl für uns als Team als auch für mich persönlich erfolgreich. Ich habe das Vertrauen von den Coaches und fühle mich wohl in Rostock. Für die nächste Saison heißt es, weiter oben anzugreifen“, sagt Bogdanov.

Vor seinem Engagement in Rostock war Bogdanov zwei Spielzeiten lang für die Crailsheim Merlins in der ProA aktiv. Als Aufbauspieler kam er in der Saison 2017/2018 im Schnitt auf knapp 18 Minuten Einsatzzeit (7,0 Punkte und 3,4 Assists pro Spiel). Zuvor ging der 26-jährige Berliner mit ukrainischen Wurzeln drei Jahre lang für Braunschweig in der BBL bzw. ProB auf Korbjagd.

Spielerprofil Martin Bogdanov

Geboren: 06.10.1992
Größe: 1,83 m
Position: Point Guard

Stationen:
seit 2018 ROSTOCK SEAWOLVES (ProA)
2016-2018 Crailsheim Merlins (ProA)
2013-2016 Basketball Löwen Braunschweig (BBL)
2013-2015 SG Braunschweig (ProB)
2011-2012 Cuxhaven BasCats (ProA)
2008-2011 Central Hoops (NBBL)
2008-2011 SSV Lok Bernau

Durchschnittliche Statistiken 2018/2019:
34 Spiele; 22:37 Minuten; 9,2 Punkte; 1,8 Rebounds; 3,7 Assists

 

Die ROSTOCK SEAWOLVES verabschieden sich von Kevin Bryant. Der Flügelspieler wird seine Karriere in der BBL bei der BG Göttingen weiterführen.

Nach einer schweren Verletzung bekam der 24-jährige bei den Rostockern Anfang des Jahres die Chance, sich wieder in das Spielgeschehen einzufinden und sein Niveau zu steigern. In insgesamt neun Kurzeinsätzen konnte er sein Potenzial andeuten, so auch direkt in seinem ersten Spiel gegen Hanau, in dem er neun Punkte sammelte.

“Ich will mich beim ganzen Verein, den Fans und dem Danceteam bedanken für die wahnsinnige Unterstützung und Riesengelegenheit, die nicht selbstverständlich ist – ich habe die Zeit sehr genossen. Dank Euch allen konnte ich das tun, was mir am meisten Spaß macht. Ich wünsche dem Verein viel Glück für die nächste Saison und das Beste für die Zukunft!”, bedankt sich Kevin Bryant.

Die ROSTOCK SEAWOLVES wünschen Kevin Bryant auf dem privaten und beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)