Schlagwortarchiv für: Viertelfinale

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 4

14.05.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 90:85

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben Geschichte geschrieben und mit einem hart erkämpften 90:85-Heimsieg gegen die BG Göttingen den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht – gleichzeitig sicherten sich die Teckstädter damit erstmals die Qualifikation für den BBL-Pokal. In einer intensiven und über weite Strecken völlig ausgeglichenen Partie entwickelte sich vor ausverkaufter Kulisse in der Sporthalle Stadtmitte erneut ein echtes Playoff-Duell auf Augenhöhe. Wie schon in den Spielen zuvor erwischten die Knights den besseren Start und gingen früh mit 14:6 in Führung, doch Göttingen kämpfte sich schnell zurück und hielt die Partie bis zum Viertelende eng. Auch im weiteren Verlauf blieb Kirchheim zunächst leicht in Front und nahm eine 45:41-Führung mit in die Halbzeitpause. Mit zunehmender Spieldauer machten sich jedoch die Belastungen bemerkbar, insbesondere nach dem intensiven Auswärtsspiel zwei Tage zuvor.

Zudem mussten die Knights auf Tyrel Morgan verzichten, was sich vor allem in der Energie unter dem Korb bemerkbar machte. Göttingen nutzte diese Phase, übernahm im dritten Viertel zwischenzeitlich die Führung und ging mit einem knappen Vorsprung in den Schlussabschnitt. Dort entwickelte sich ein dramatischer Schlagabtausch, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. In der Crunchtime übernahm dann Phillip Russell das Kommando und entschied die Partie quasi im Alleingang. Mit 12 Punkten innerhalb von nur 69 Sekunden stellte der Guard die Weichen auf Sieg. Auf der Gegenseite hielt Jordan Sears mit acht Punkten in dieser Phase dagegen, sodass sich beide Amerikaner ein spektakuläres Duell lieferten. Am Ende behielten die Knights jedoch die Nerven und sicherten sich den verdienten Heimerfolg.

Geschäftsführer Chris Schmidt würdigte nach der Partie die besondere Serie: „Das Spiel war die Fortsetzung einer herausragenden Serie, die extrem eng war. Nuancen haben entschieden. Göttingen hat unsere Defensive immer wieder vor Probleme gestellt. Insgesamt war das Werbung für den Basketballsport. Beide Mannschaften sind sich, sowohl auf dem Parkett wie auch abseits davon, mit sehr viel Respekt begegnet. Die Fans von beiden Mannschaften haben dieser Serie einen tollen Rahmen gegeben.“ Mit dem Halbfinaleinzug krönen die Bozic Estriche Knights Kirchheim eine ohnehin schon außergewöhnliche Saison. Nach mehreren unglücklichen Jahren, in denen große Ziele oft nur knapp verpasst wurden, ist nun der Durchbruch gelungen. Und trotz des bereits historischen Erfolgs ist der Hunger noch nicht gestillt: „Jetzt haben wir es gepackt und natürlich wollen wir es jetzt auch weiter wissen. Wenn man so nah dran ist, dann will man auch den maximalen Erfolg. Man kommt nicht oft in so eine Position. Natürlich brennen wir aufs Halbfinale“, so Schmidt weiter.

 

15.05.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Bericht folgt in Kürze!

Vorberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 4

14.05.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 

Bericht folgt in Kürze!

 

15.05.2026 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Die HAKRO Merlins Crailsheim gehen im Playoff-Viertelfinale weiter Schritt für Schritt vor und haben im Kampf um das Halbfinale ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Nachdem die „Zauberer“ einen Matchball der GIESSEN 46ers abwehren konnten, steht nun das nächste entscheidende Spiel in Gießen an, in dem der Ausgleich der Serie gelingen soll. Während Phoenix Hagen bereits souverän ins Halbfinale eingezogen ist und auch die Eisbären Bremerhaven ihre Serie gegen Quakenbrück für sich entschieden haben, bleibt es auf der anderen Seite des Playoff-Baums spannend. Neben Kirchheim, das sich zuletzt in eine starke Ausgangsposition gebracht hat, kämpfen auch die Crailsheimer weiter um den Einzug in die nächste Runde.

Im dritten Duell mit Gießen war von Beginn an zu spüren, was auf dem Spiel stand. Vor ausverkaufter Kulisse in der Arena Hohenlohe entwickelte sich erneut ein intensives und enges Spiel. Crailsheim setzte mit einem 5:0-Start direkt ein Zeichen, doch wie schon in den vorherigen Begegnungen blieb die Partie über weite Strecken völlig offen, mit zahlreichen Führungswechseln auf beiden Seiten. Erst im dritten Viertel gelang es den Merlins, sich etwas abzusetzen. Mit einem starken Lauf erspielten sie sich eine zwischenzeitliche 13-Punkte-Führung und schienen die Kontrolle übernommen zu haben. Doch Gießen kämpfte sich noch einmal zurück, sodass die Entscheidung erst in einer dramatischen Schlussphase fiel.

Am Ende behielten die Crailsheimer beim 88:86 die Nerven und verhinderten das vorzeitige Aus. Auffällig war dabei vor allem die klare Leistungssteigerung der Merlins. Offensiv zeigte sich das Team deutlich variabler und mannschaftlich geschlossener, was sich in 24 Assists widerspiegelte. Auch defensiv präsentierten sich die Crailsheimer verbessert, agierten aggressiver und kamen auf sieben Ballgewinne. Hinzu kamen bessere Wurfquoten sowohl von außen als auch aus der Nahdistanz, die letztlich den Unterschied ausmachten. Mit diesem Rückenwind reisen die HAKRO Merlins Crailsheim nun nach Gießen, wo sie die Chance haben, die Serie auszugleichen und ein alles entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen. Klar ist jedoch: Auch die GIESSEN 46ers werden alles daransetzen, vor heimischem Publikum den Halbfinaleinzug perfekt zu machen – ein weiteres Spiel auf Messers Schneide ist vorprogrammiert.

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

12.05.2026 19:30 Uhr // BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 82:89

Die BG Göttingen ist im Playoff-Viertelfinale der ProA weiter unter Druck geraten und liegt nach einer 82:89-Niederlage gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim in der Serie nun mit 1:2 zurück. Vor 2.274 Zuschauern in der Sparkassen-Arena entwickelte sich über weite Strecken ein intensives und ausgeglichenes Duell, das erst in der Schlussphase zugunsten der Gäste kippte. Dabei hatte Göttingen lange Zeit alles im Griff. Trotz des Ausfalls von Wes Dreamer fanden die Veilchen nach anfänglichen Schwierigkeiten immer besser ins Spiel und drehten nach einem Rückstand im ersten Viertel die Partie. Vor allem im zweiten Abschnitt zeigte das Team von Headcoach Fabian Strauß eine starke Reaktion, kämpfte sich zurück und ging mit einer 49:43-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Göttingen zunächst am Drücker und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte aus. Maßgeblichen Anteil daran hatte einmal mehr Jordan Sears, der mit 29 Punkten der überragende Akteur auf dem Parkett war. Doch Kirchheim gab sich nicht auf. Angeführt von einem starken Tylan Pope, der mit 24 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double auflegte, sowie Chuck Harris kämpften sich die Gäste Stück für Stück zurück in die Partie. Ein 10:0-Lauf im dritten Viertel brachte die Knights wieder heran und leitete die Wende ein. Im Schlussabschnitt entwickelte sich schließlich ein offener Schlagabtausch mit mehreren Führungswechseln. In den entscheidenden Minuten zeigte sich Kirchheim abgeklärter. Während Göttingen offensiv zunehmend Probleme bekam, leistete sich Ballverluste und wichtige Würfe verfehlte, sicherten sich die Gäste entscheidende Rebounds und zweite Chancen. So setzten sich die Knights in der Crunchtime ab und brachten den Auswärtssieg letztlich souverän ins Ziel.

Göttingens Headcoach Fabian Strauß analysierte nach dem Spiel: „Kirchheim hat den Sieg in den letzten vier Minuten einfach deutlich mehr gewollt. Sie haben viele wichtige zweite Chancen und viele wichtige Rebounds geholt. Wir haben uns das Leben offensiv mit zwei, drei Turnovern zu viel schwer gemacht. Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das in beide Richtungen hätte gehen können. Wir haben es am Ende nicht mehr hinbekommen, der Physis standzuhalten. Am Donnerstag haben wir die Möglichkeit, die Serie wieder nach Göttingen zu holen – das ist unser Ziel.“ Auch Kirchheims Trainer Igor Perovic hob die Moral seines Teams hervor: „Es war ein sehr gutes Spiel, ein intensiver Kampf. Beide Teams haben alles gegeben. Wir lagen zwischenzeitlich 14 Punkte zurück, und es hat uns viel Energie gekostet, zurückzukommen. Ich spreche meinen Spielern definitiv ein großes Lob aus für den Glauben und den Spirit; das war schön zu sehen. Am Ende haben wir nur ein Spiel gewonnen, einen Schritt gemacht. Das nächste große Spiel ist am Donnerstag.“

 

12.05.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 79:70

Phoenix Hagen hat den Sweep perfekt gemacht und ist mit einem 79:70-Erfolg über die PS Karlsruhe LIONS souverän ins Halbfinale der ProA-Playoffs eingezogen. Vor 3.145 Zuschauern in der erneut ausverkauften Ischelandhalle sicherten sich die Hagener mit dem dritten Sieg im dritten Spiel das Weiterkommen und treffen nun auf Bremerhaven oder Quakenbrück. Dabei tat sich der Hauptrundenerste lange schwerer als es das Endergebnis vermuten lässt. Karlsruhe, mit dem Rücken zur Wand, startete mutig und erwischte den besseren Beginn. Immer wieder kamen die Gäste über zweite Chancen zu Punkten und hielten die Partie bis zur Halbzeit offen. Phoenix fand offensiv zunächst keinen Rhythmus, steigerte sich aber im zweiten Viertel und ging mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild dann entscheidend. Hagen bekam defensiv deutlich besseren Zugriff und ließ in der gesamten zweiten Hälfte nur noch 29 Punkte der Lions zu. Vor allem über Energie, Rebounding und Ballkontrolle setzten sich die Gastgeber Schritt für Schritt ab. Ein entscheidender Faktor war dabei Marvin Omuvwie, der mit großem Einsatz auf beiden Seiten des Feldes wichtige Impulse lieferte und maßgeblich daran beteiligt war, dass sich Phoenix zwischenzeitlich zweistellig absetzen konnte. Karlsruhe kämpfte sich zwar immer wieder heran, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Spätestens im Schlussviertel kontrollierten die Hagener das Spielgeschehen und brachten den Sieg souverän über die Zeit. Damit endet für die Lions eine insgesamt starke Saison, während Phoenix mit breiter Brust ins Halbfinale einzieht.

Hagens Headcoach Chris Harris zeigte sich nach dem Spiel respektvoll gegenüber dem Gegner und gleichzeitig zufrieden mit der eigenen Entwicklung: „Unser größter Respekt geht an Karlsruhe. Die Lions haben eine tolle Saison gespielt, sich mit einem starken Lauf in die Playoffs gespielt und es uns deutlich schwerer gemacht, als die einzelnen Ergebnisse der Viertelfinalpartien vermuten lassen. Heute haben wir uns vor allem zum Start schwergetan, unseren Rhythmus zu finden. Das wurde nach der Pause besser, nachdem wir beim Rebound besser zugegriffen und im Angriff seltener den Ball verloren haben. Genau diese Qualitäten werden wir auch im Halbfinale noch mehr brauchen, egal auf welche Mannschaft wir dort treffen.“

 

13.05.2026 19:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 117:112

Die Artland Dragons sind nach einem echten Playoff-Krimi aus den ProA-Playoffs ausgeschieden. In einem spektakulären dritten Viertelfinalspiel mussten sich die Quakenbrücker den Eisbären Bremerhaven nach Verlängerung mit 112:117 geschlagen geben – damit geht die Serie mit 0:3 verloren, obwohl jedes Spiel bis in die Schlussphase offen war. Im Mittelpunkt stand dabei eine historische Vorstellung von Ben Burnham, die am Ende dennoch nicht zum Sieg reichte. Der MVP der Liga lieferte mit 46 Punkten, 8 Rebounds und sieben Dreiern eine Performance für die Geschichtsbücher ab und hielt sein Team über weite Strecken im Spiel. Unterstützt wurde er unter anderem von Amir Hinton und Buzz Anthony, doch gegen die mannschaftliche Geschlossenheit der Bremerhavener reichte selbst diese Offensivleistung nicht aus.

Wie schon in den ersten beiden Spielen entwickelte sich auch Spiel drei zu einem intensiven und ausgeglichenen Duell. Beide Teams lieferten sich über 40 Minuten einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Führungswechseln. Die Dragons hatten dabei mehrfach die Kontrolle, konnten sich aber nie entscheidend absetzen, während Bremerhaven immer wieder Antworten fand – vor allem über ihre Big Men und zweite Chancen. Die dramatische Schlussphase bot alles, was Playoff-Basketball ausmacht. Burnham brachte die Dragons kurz vor Schluss sogar in Führung, doch Bremerhaven glich in letzter Sekunde aus und erzwang die Verlängerung. Dort zeigten die Gastgeber dann die größere Abgezocktheit. Angeführt von Elijah Miller und Jacob Biss trafen die Eisbären in den entscheidenden Momenten die besseren Entscheidungen, während sich bei den Dragons kleine Fehler und vergebene Chancen summierten.

Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach dem Spiel entsprechend emotional: „Glückwunsch an Steve und die Bremerhavener Mannschaft. Es war eine brutale Serie, die heute in dem besten Spiel gegipfelt ist. Wir haben alles reingeworfen und versucht, dieses Spiel hier zu gewinnen. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben. Zu viele Ballverluste, gerade im vierten Viertel. Natürlich bin ich stolz auf die Jungs, aber gerade ist einfach nur ein heftiger Schmerz da.“ Damit endet für die Artland Dragons eine starke Saison auf bittere Weise. Trotz des klaren 0:3 in der Serie war jedes Spiel hart umkämpft und wurde erst in den letzten Minuten entschieden. Die Eisbären Bremerhaven hingegen ziehen verdient ins Halbfinale ein – dort wartet nun mit Phoenix Hagen der Hauptrundenerste.

 

13.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 88:86

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben im Playoff-Viertelfinale ein wichtiges Lebenszeichen gesendet und sich im Kampf um das Halbfinale zurückgemeldet. Nach zuvor zwei Niederlagen gegen die GIESSEN 46ers gelang den „Zauberern“ ein knapper, aber enorm wichtiger 88:86-Erfolg, mit dem die Serie auf 1:2 verkürzt wurde. Von Beginn an war die Bedeutung der Partie in der Arena Hohenlohe spürbar. Beide Teams agierten mit hoher Intensität, unterstützt von lautstarken Fans auf beiden Seiten. Crailsheim erwischte mit einem 5:0-Start den besseren Beginn, doch wie schon in den Spielen zuvor entwickelte sich schnell ein enges Duell, in dem nahezu jeder Treffer einen Führungswechsel bedeutete. Erst im dritten Viertel konnten sich die Merlins etwas absetzen: Mit einem starken Lauf erspielten sie sich eine zwischenzeitliche 13-Punkte-Führung und schienen die Kontrolle zu übernehmen. Doch Gießen blieb seiner Linie treu und kämpfte sich zurück in die Partie, sodass es in der Schlussphase erneut hochspannend wurde.

Am Ende behielten die Merlins die Nerven und sicherten sich den verdienten Sieg, der die Serie wieder offen hält. Auffällig war vor allem die klare Leistungssteigerung der Crailsheimer. Offensiv zeigte sich das Team deutlich strukturierter und mannschaftlich geschlossener – 24 Assists sprechen für eine verbesserte Ballbewegung. Auch defensiv präsentierten sich die Merlins stabiler, steigerten sich bei den Ballgewinnen und agierten insgesamt wacher. Hinzu kam eine verbesserte Trefferquote sowohl von außen als auch aus dem Zweipunktebereich, was letztlich den Unterschied ausmachte. Nun steht für die HAKRO Merlins Crailsheim das nächste Schlüsselspiel an: Auswärts in Gießen bietet sich die Chance, die Serie endgültig auszugleichen und ein entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen. Klar ist dabei auch, dass erneut ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten ist – mit dem kleinen Vorteil, dass die Merlins den psychologischen Rückenwind auf ihrer Seite haben.

Vorberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

12.05.2026 19:30 Uhr BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Im Playoff-Viertelfinale der ProA steht zwischen den Bozic Estriche Knights Kirchheim und der BG Göttingen ein richtungsweisendes drittes Spiel an. Nach zwei intensiven Duellen ist die Serie ausgeglichen, sodass die Partie am Dienstagabend in Göttingen eine erste Vorentscheidung bringen kann. Für beide Teams geht es nicht nur um die Führung in der Best-of-Five-Serie, sondern auch um wichtige Perspektiven über die laufende Saison hinaus. Nach dem umkämpften Sieg in Spiel zwei lag der Fokus bei den Knights vor allem auf Regeneration und mentaler Vorbereitung. Bereits einen Tag nach dem Spiel versammelte sich das Team von Headcoach Igor Perovic zur Erholungseinheit, ehe es am Montag in Richtung Göttingen ging, wo die abschließende Vorbereitung stattfand. Viel Zeit für größere taktische Anpassungen blieb dabei nicht, weshalb vor allem Einstellung und Intensität entscheidend sein dürften. Perovic bringt es klar auf den Punkt: „Die Spiele haben beide Mannschaften Kraft gekostet. Jetzt kommt es sehr auf Einstellung und Mentalität an. Wir wollen unbedingt gewinnen.“

Für die Teckstädter steht dabei besonders viel auf dem Spiel. Neben dem möglichen Einzug ins Halbfinale spielt auch die Qualifikation für den BBL-Pokal eine Rolle – ein Ziel, das die Knights in den vergangenen Jahren mehrfach knapp verpasst haben. Entsprechend groß ist die Motivation, den nächsten Schritt endlich zu gehen. Sportchef Chris Schmidt betont: „Wir wollen es uns verdienen ins Halbfinale und in den Pokal zu kommen. Was in anderen Hallen passiert, können wir nicht beeinflussen. Jetzt heißt es alle Kräfte zu mobilisieren.“ Die Ausgangslage verspricht ein intensives und umkämpftes Duell. Beide Teams konnten in den ersten Spielen ihre Qualitäten zeigen, sodass Kleinigkeiten den Ausschlag geben dürften. Während Göttingen den Heimvorteil nutzen will, setzen die Knights auf ihre zuletzt gezeigte defensive Stabilität und mannschaftliche Geschlossenheit. Unabhängig vom Ausgang wird die Serie bereits am Donnerstag mit Spiel vier fortgesetzt – dann in Kirchheim. Dort hoffen die Knights trotz des ungewohnten Termins am Vatertag auf lautstarke Unterstützung der eigenen Fans, um im Kampf um das Halbfinale den nächsten Schritt zu gehen.

 

12.05.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Mit zwei deutlichen Siegen im Rücken steht Phoenix Hagen im Viertelfinale der ProA-Playoffs kurz vor dem Einzug ins Halbfinale. Nach dem 90:66 zum Auftakt und dem klaren 108:73-Auswärtssieg in Karlsruhe fehlt den „Feuervögeln“ nur noch ein Erfolg, um die Serie gegen die PS Karlsruhe LIONS zu entscheiden. Spiel drei findet am Dienstagabend in der Ischelandhalle statt – mit dem klaren Ziel, vor heimischem Publikum den entscheidenden Schritt zu machen. Trotz der komfortablen Ausgangslage bleibt die Ausgangssituation intern klar: Noch ist nichts gewonnen. Gerade weil Karlsruhe nun mit dem Rücken zur Wand steht, erwartet Hagen einen Gegner, der alles investieren wird, um die Serie zu verlängern. Ein entscheidender Faktor war bislang vor allem die Hagener Defensive, die die offensivstarken Badener deutlich unter ihrem Saisonschnitt halten konnte und ihnen in den ersten beiden Spielen im Schnitt nur rund 69 Punkte erlaubte. Headcoach Chris Harris macht deutlich, worauf es auch im dritten Spiel ankommen wird:

„Wir freuen uns auf Dienstag und unser Heimpublikum, das uns schon so großartig durch die komplette Saison getragen hat. Gern möchten wir sie für ihre Unterstützung belohnen und mit ihnen den Einzug ins Halbfinale feiern, wissen aber auch, dass Karlsruhe nochmals alles in die Waagschale werfen wird, um die Serie zu verlängern. Das bedeutet für uns, weiter konzentriert zu bleiben, weiter intensiv zu spielen, weiter den Gegner zu respektieren und die Aufgabe ernst zu nehmen.“ Auch Spielmacher Marcus Graves warnt davor, sich zu früh in Sicherheit zu wiegen: „Wir haben noch nichts erreicht. Auch wenn wir 2:0 in Front liegen, steht am Dienstag bereits die nächste schwere Aufgabe vor uns. Dessen sind wir uns alle individuell und als Mannschaft sehr bewusst. Es kommt darauf an, weiter den Fuß auf dem Gas zu lassen und alles zu geben.“ Mit dem Matchball vor Augen will Phoenix Hagen nun den Heimvorteil nutzen und die Serie vorzeitig beenden. Ein Sieg würde nicht nur den Halbfinaleinzug bedeuten, sondern auch ein klares Statement im Kampf um den Aufstieg setzen.

 

13.05.2026 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons

Die Eisbären Bremerhaven stehen im Viertelfinale der ProA-Playoffs vor dem Einzug ins Halbfinale. Nach zwei hart erkämpften Siegen gegen die Artland Dragons fehlt den Norddeutschen nur noch ein Erfolg, um die Serie zu entscheiden. Spiel drei steigt am Mittwochabend in der heimischen Stadthalle – dem „Eisbärenkäfig“ – und bietet die erste Chance, den Matchball zu verwandeln. Die bisherigen beiden Duelle haben eindrucksvoll gezeigt, wie eng diese Serie ist. Sowohl beim 78:74-Heimsieg als auch beim knappen 86:84-Auswärtserfolg in Quakenbrück bewegten sich beide Teams lange auf Augenhöhe. Gerade die Dragons überzeugten mit ihrer individuellen Qualität: Amir Hinton (27 Punkte), Ben Burnham (24 Punkte) und Buzz Anthony (17 Punkte) übernahmen viel Verantwortung und stellten die Bremerhavener Defensive immer wieder vor Probleme. Den Unterschied machten bislang jedoch die Details – und hier wirkten die Eisbären abgeklärter. Vor allem im Schlussviertel von Spiel zwei zeigte das Team von Steven Esterkamp echte Playoff-Reife. Mit aggressiver Defense, wichtigen Offensivrebounds und mehr Ruhe in der Crunchtime drehten die Gastgeber einen Rückstand und sicherten sich die 2:0-Serienführung.

Besonders das offensive Rebounding (18:12 in Spiel zwei) sowie die größere mannschaftliche Geschlossenheit erwiesen sich als entscheidende Faktoren. Trotz der komfortablen Ausgangslage ist allen Beteiligten bewusst, dass die Serie noch nicht entschieden ist. Die Dragons haben in beiden Spielen gezeigt, dass sie jederzeit die Kontrolle übernehmen können und werden im dritten Spiel alles daran setzen, die Serie zu verlängern. Entsprechend erwartet Headcoach Steven Esterkamp erneut ein intensives Duell: „Ich rechne damit, dass Artland mit derselben Physis spielen wird wie in den ersten beiden Spielen. Es wird erneut ein sehr intensives und körperliches Spiel. Wir müssen unseren Gameplan über die gesamten 40 Minuten besser umsetzen und als Mannschaft die komplette Partie über zusammenbleiben.“ Für die Eisbären Bremerhaven bietet sich damit vor heimischer Kulisse die große Chance, den Halbfinaleinzug perfekt zu machen. Die Artland Dragons hingegen stehen bereits unter Zugzwang – und werden alles investieren, um ein viertes Spiel zu erzwingen. Klar ist schon jetzt: Auch Spiel drei dürfte wieder bis in die Schlussphase offen bleiben.

 

13.05.2026 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 

Trotz einer scheinbar komfortablen 2:0-Serienführung reisen die GIESSEN 46ers vor Spiel drei des Viertelfinals als Außenseiter zu den HAKRO Merlins Crailsheim. Nach den beiden Erfolgen (89:77 auswärts und 89:79 zuhause) wollen die Mittelhessen am Mittwochabend in der Arena Hohenlohe den Halbfinaleinzug perfekt machen – wohlwissend, dass der vermeintliche Favorit aus Crailsheim jederzeit zurückschlagen kann. Intern herrscht daher bewusst Zurückhaltung statt Euphorie. Headcoach Branislav Ignjatovic machte unmittelbar nach dem zweiten Sieg deutlich, wie die Situation einzuordnen ist: „Unsere DNA heißt Bescheidenheit. 89:77 bei und 89:79 gegen die ‚Zauberer‘ gewonnen zu haben, heißt noch gar nichts. Überhaupt gar nichts.“ Für den erfahrenen Trainer bleibt klar, dass die Rollen trotz der Serienführung nicht neu verteilt werden: „Wir sind nach Platz sieben zum Abschluss der regulären Saison nicht der Favorit. Wir müssen demütig bleiben, denn die für mich stärkste Mannschaft der Liga ist weiter zu allem fähig.“ Die bisherigen Erfolge basieren vor allem auf einer kompromisslosen Defensive. Crailsheim, das offensiv zu den besten Teams der Liga zählt, wurde in beiden Spielen unter 80 Punkten gehalten – ein entscheidender Faktor laut Kapitän Robin Benzing: „Crailsheim zweimal unter 80 Punkte zu halten, war schon grandios.“

Gleichzeitig betonte er die Bedeutung der Physis in dieser Serie, während Ignjatovic Diskussionen über die Schiedsrichter konsequent abblockte: „Wir haben verdient gewonnen, Schluss, Aus, Ende. Sie haben nur ihren Job gemacht.“ Für die 46ers geht es nun darum, den dritten Sieg zu holen und ein mögliches viertes Spiel zu vermeiden. Ein Sweep wäre nicht nur sportlich ein Ausrufezeichen, sondern würde auch zusätzliche Belastung sparen. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass die Aufgabe alles andere als einfach wird – zumal die Merlins nach zwei Niederlagen unter enormem Druck stehen und vor heimischem Publikum reagieren müssen. Dass die Gießener dennoch selbstbewusst auftreten, liegt auch an der Breite des Kaders. Spieler wie Adnan Arslanagic, Viktor Kovacevic oder Kyle Castlin haben bereits ihre Qualität gezeigt, während Veteranen wie Benzing und Jonathan Maier zusätzliche Stabilität geben. Genau diese Mischung aus Erfahrung, Physis und Teamplay soll auch in Spiel drei den Unterschied machen. Für die GIESSEN 46ers ist die Ausgangslage klar: Mit einem weiteren Sieg wäre die Überraschung perfekt und der Einzug ins Halbfinale gesichert. Die HAKRO Merlins Crailsheim hingegen kämpfen um ihre letzte Chance – und genau das macht dieses dritte Duell zu einem echten Schlüsselspiel der Serie.

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

09.05.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 81:67

Die BG Göttingen müssen im Playoff-Viertelfinale der ProA den Ausgleich hinnehmen. Beim Auswärtsspiel gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlagen die „Veilchen“ mit 67:81 und kassierten damit ihre erste Niederlage in der Serie. Die Partie begann aus Göttinger Sicht denkbar ungünstig. Offensiv fanden die Gäste zunächst überhaupt keinen Rhythmus, während Kirchheim – angeführt von Tylan Pope – früh davonzog (2:14). Zwar kämpften sich die Niedersachsen im weiteren Verlauf ins Spiel zurück, konnten den Rückstand bis zur Halbzeit aber nur auf vier Punkte verkürzen (31:35). Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst offen, ehe ein Knackpunkt folgte: Wes Dreamer musste nach einer Verletzung das Feld verlassen. In der Folge verlor Göttingen den Zugriff, während die Hausherren ihre Führung weiter ausbauten und sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 63:48 absetzten. Im Schlussabschnitt fanden die Göttinger offensiv weiterhin keinen konstanten Flow.

Kirchheim kontrollierte das Spielgeschehen und ließ die Gäste nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand eine verdiente 67:81-Niederlage für die BG Göttingen. Bester Werfer der Gäste war Jordan Sears mit 11 Punkten, während auf Seiten der Knights Tylan Pope mit 20 Zählern überzeugte. Headcoach Fabian Strauß sagte nach dem Spiel: „Kirchheim hat verdient gewonnen. Sie waren energischer, intensiver und haben uns überpowert. Wir haben den Ball nicht so gut bewegt, wie am Mittwoch und unsere Würfe sind nicht gefallen. Wir müssen das schnell vergessen, unsere Kräfte bündeln und Dienstag mit mehr Kopf und Intensität von Anfang an spielen.“ Damit steht es in der Best-of-five-Serie nun 1:1. Spiel drei findet am Dienstag in Göttingen statt, wo die BG Göttingen wieder vor heimischem Publikum vorlegen wollen.

 

09.05.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 73:108

Die PS Karlsruhe LIONS konnten auch im zweiten Viertelfinalspiel der ProA-Playoffs keine Antwort auf Phoenix Hagen finden. Vor heimischer Kulisse in der Europahalle unterlagen die Badener deutlich mit 73:108 und stehen damit in der Serie mit dem Rücken zur Wand. Dabei starteten die LIONS durchaus engagiert in die Partie und hielten im ersten Viertel zunächst mit. Doch die Gäste aus Hagen zeigten früh ihre Klasse, trafen hochprozentig und setzten Karlsruhe mit aggressiver Defense unter Druck. Nach den ersten zehn Minuten lag das Heimteam bereits mit 22:33 zurück. Im zweiten Viertel stabilisierten sich die LIONS phasenweise. Vor allem Tyrese Williams, David Ejah und Isaiah Hart sorgten offensiv für Akzente. Dennoch blieb Phoenix Hagen das dominierende Team und ging mit einer komfortablen 57:42-Führung in die Halbzeit.

Die Entscheidung fiel dann direkt nach dem Seitenwechsel. Hagen erhöhte die Intensität in der Verteidigung nochmals deutlich, während Karlsruhe komplett den Rhythmus verlor. Mit einem klaren 29:9 im dritten Viertel zogen die Gäste uneinholbar davon (86:51). Im Schlussabschnitt spielten die LIONS zwar weiter engagiert nach vorne, konnten die deutliche Niederlage aber nicht mehr abwenden. Phoenix Hagen brachte den Vorsprung souverän über die Zeit und sicherte sich mit dem 108:73-Auswärtssieg den zweiten Erfolg in der Serie. Damit steht es 2:0 für die Hagener, die nun nur noch einen Sieg vom Halbfinaleinzug entfernt sind. Für die PS Karlsruhe LIONS heißt es dagegen: Verlieren verboten. Spiel drei findet am 12. Mai in Hagen statt – dort muss Karlsruhe gewinnen, um die Saison am Leben zu halten.

 

10.05.2026 15:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:79

Für die HAKRO Merlins Crailsheim gibt es auch im zweiten Viertelfinalspiel der ProA-Playoffs nichts zu holen. Beim Auswärtsspiel gegen die Gießen 46ers mussten sich die „Zauberer“ mit 79:89 geschlagen geben. Damit stehen die Crailsheimer nun mit dem Rücken zur Wand – im kommenden Spiel wartet ein Do-or-Die-Duell. Dabei starteten die Gäste mit viel Energie in die Partie. Früh übernahmen sie die Kontrolle und erspielten sich eine knappe Führung. Doch angeführt von Robin Benzing drehten die Gastgeber das Spiel noch im ersten Viertel und gingen erstmals in Front. Im zweiten Abschnitt verloren die Merlins zunehmend den Rhythmus. Während offensiv wenig gelang, nutzten die Hessen ihre Chancen konsequent und setzten sich zwischenzeitlich zweistellig ab. Zwar kämpften sich die Crailsheimer bis zur Halbzeit wieder etwas heran (48:38), doch das Momentum blieb auf Seiten der Hausherren. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Merlins nicht, entscheidend näher heranzukommen. Immer wieder verkürzten sie den Rückstand, doch Gießen 46ers fanden stets die passende Antwort. Vor allem im Schlussviertel hielt Gießen den Vorsprung konstant im zweistelligen Bereich und brachte den Sieg letztlich souverän ins Ziel. Topscorer der Crailsheimer war Anthony Gaines mit 16 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Brock Gardner (14) und Vinnie Shahid (13).

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Erstmal Glückwunsch an Gießen, das haben die sehr gut gemacht. Es haben heute viele anders erwartet, aber Gießen ist eben auch nicht der typische siebte Platz. Die Mannschaft hat vor der Saison auch ganz klar das Ziel des Aufstiegs ausgerufen. Sie waren auch ganz klarer Favorit für den Aufstieg. Sie haben sehr gut nachverpflichtet in der Mitte der Saison und spielen sehr guten Basketball. Ich glaube unsere beiden Mannschaften sind vom Talent-Level sehr ähnlich und wenn man sieht, wie erfahren ihre Spieler sind ist es echt schwer. Trotzdem müssen wir es besser machen, was wir heute einfach nicht geschafft haben. Trotzdem würde ich mir wünschen, wenn wir ein Spiel bekommen, in dem die Spieler mehr spielen dürfen. Wo die Schiedsrichter nicht jeden Kontakt pfeifen. Wir sind beide physische Mannschaften und ich würde mir wünschen in der dritten Begegnung mehr Spielfluss sehen zu können.“

 

10.05.2026 16:00 Uhr // Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 84:86

Die Artland Dragons haben auch das zweite Viertelfinalspiel der Playoff-Serie gegen die Eisbären Bremerhaven knapp verloren und stehen nach dem 84:86 vor heimischer Kulisse mit dem Rücken zur Wand. Vor einer lautstarken Atmosphäre in der Artland Arena lieferten sich beide Teams erneut ein intensives und hochklassiges Duell, in dem sich lange kein klarer Sieger abzeichnete. Topscorer der Partie war Amir Hinton mit starken 27 Punkten, dennoch reichte es am Ende nicht zum Serienausgleich. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und gingen früh mit 6:0 in Führung, ehe die Dragons zunehmend ihren Rhythmus fanden. Angeführt von Ben Burnham und Hinton drehten die Gastgeber das Spiel mit einem starken Lauf und erspielten sich im ersten Viertel eine zwischenzeitliche Führung. Auch im zweiten Abschnitt präsentierten sich die Quakenbrücker offensiv variabel und kontrollierten über weite Strecken das Geschehen. Trotz mehrerer Gegenläufe der Gäste gelang es den Dragons, mit einer 49:42-Führung in die Halbzeit zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel weiterhin eng. Zwar verkürzte Bremerhaven früh, doch die Dragons fanden immer wieder Antworten und bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf neun Punkte aus. Mit einer 68:60-Führung ging es in den Schlussabschnitt, in dem sich die Partie schließlich entscheiden sollte. Dort kippte das Spiel jedoch zugunsten der Gäste. Während Bremerhaven defensiv den Druck erhöhte und sich vor allem über Offensivrebounds immer wieder zweite Chancen erarbeitete, verlor die Offensive der Dragons zunehmend an Struktur. In der entscheidenden Phase nutzten die Eisbären ihre Möglichkeiten konsequenter. Ein später Tip-In von Jannis von Seckendorff nach erneutem Offensivrebound brachte die Führung, die Bremerhaven bis zum Ende verteidigte. Zwar konnte Hinton wenige Sekunden vor Schluss noch einmal per Dreier verkürzen, doch die verbleibende Zeit reichte nicht mehr für eine Wende. Besonders auffällig war erneut der Unterschied beim Rebounding sowie an der Freiwurflinie, wo sich die Gäste klare Vorteile erarbeiteten. Damit liegen die Artland Dragons in der Best-of-Five-Serie nun mit 0:2 zurück und stehen vor einem „Do-or-Die“-Spiel in Bremerhaven.

Headcoach Hendrik Gruhn zeigte sich nach der Partie entsprechend frustriert: „Ich bin maximal frustriert, weil wir das Spiel erneut über die Offensivrebounds verlieren – zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Das ist extrem bitter. Über mehr als 30 Minuten haben wir es eigentlich sehr gut gemacht und Bremerhaven immer wieder zu schwierigen Würfen gezwungen. Im vierten Viertel wurde das Spiel dann durch Kleinigkeiten entschieden: ein Ballverlust hier, ein vergebener Wurf da. Dazu haben wir nicht gut genug gereboundet und sind offensiv zu selten an die Freiwurflinie gekommen, gerade wenn man die Zahlen auf Bremerhavener Seite sieht. Deshalb ist es extrem enttäuschend, dass wir dieses Spiel erneut verlieren. Wir sind angeschossen aber noch nicht tot und werden am kommenden Mittwoch alles geben, um die Serie am Leben zu halten.“   

Vorberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

09.05.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 

Bericht folgt in Kürze!

 

09.05.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Phoenix Hagen 

Nach dem deutlichen 90:66 im ersten Viertelfinale gegen die PS Karlsruhe LIONS ist die Ausgangslage klar: Phoenix Hagen führt mit 1:0 und will im zweiten Spiel direkt nachlegen. Die Freude über den Auftaktsieg hielt jedoch nicht lange an – der Fokus liegt bereits voll auf der nächsten Aufgabe im Badischen. Denn die Höhe des ersten Erfolgs spielt keine Rolle mehr, entscheidend ist nur, die Serie weiter in die richtige Richtung zu lenken. Ein Schlüssel bleibt die Defensive. Bereits im ersten Spiel hielten die Hagener die Lions deutlich unter ihrem Schnitt (81,8 Punkte in der Hauptrunde) und bestätigten damit ihren Playoff-Modus. Genau diese Stabilität soll auch auswärts die Basis sein. Offensiv setzte Phoenix auf eine breite Lastenverteilung. Lucas N’Guessan (19 Punkte) und Jeffrey Carroll (16 Punkte) waren die Topscorer, standen aber vergleichsweise kurz auf dem Feld – ein Vorteil mit Blick auf die Belastung in der Serie.

Auch bei Karlsruhe zeigten Isaiah Hart und David Ejah ihre Qualität, konnten die Niederlage jedoch nicht verhindern. Headcoach Chris Harris erklärt: „Wir haben uns vor Beginn der Serie Gedanken über unsere Matchups gemacht. Das können wir sicherlich noch optimieren, da wir ein immer klareres Verständnis dafür entwickeln, wer welche Qualitäten besitzt. Das ist eine Erkenntnis aus den vergangenen Playoff-Begegnungen, dass diesbezüglich innerhalb mehrerer Spiele in kurzer Zeit viele Verschiebungen möglich sind. Das wird besonders mit Blick auf die Begegnung in Karlsruhe wichtig, um in der Verteidigung stabil zu stehen – das ist auswärts für uns immer die Basis.“ Spiel zwei steigt am Samstag in der Europahalle in Karlsruhe. Mit einem weiteren Sieg würde sich Phoenix den Matchball sichern – Karlsruhe dagegen kämpft um den Ausgleich in der Serie.

 

10.05.2026 15:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Nach der 77:89-Niederlage im ersten Viertelfinalspiel gegen die Gießen 46ers stehen die HAKRO Merlins Crailsheim bereits unter Druck. In Spiel zwei der Serie soll nun in der Sporthalle Gießen-Ost der Ausgleich gelingen. Der Auftakt verlief zunächst vielversprechend: Mit einem 13:3-Lauf erwischten die Merlins einen starken Start. Doch im weiteren Verlauf übernahmen die Gießener zunehmend die Kontrolle, drehten das Spiel noch vor der Halbzeit und setzten sich vor allem im dritten Viertel entscheidend ab. Trotz eines offensiv starken Schlussabschnitts gelang den Crailsheimern kein Comeback mehr.

Dabei zeigt ein Blick auf die Zahlen, wie eng die Partie tatsächlich war. Rebounds, Wurfquoten und Freiwürfe bewegten sich auf nahezu identischem Niveau – ein klares Zeichen dafür, dass Kleinigkeiten den Unterschied machten. Nun richtet sich der Fokus komplett auf Spiel zwei: Mit einem Sieg könnten die Merlins die Serie wieder ausgleichen, während die Gießen 46ers sich bereits den Matchball sichern wollen. Tip-Off ist am Sonntag um 15 Uhr in Gießen – mit der klaren Mission der Crailsheimer: zurückschlagen und die Serie offenhalten.

 

10.05.2026 16:00 Uhr Artland Dragons vs. Eisbären Bremerhaven 

Nach der knappen 74:78-Niederlage im ersten Viertelfinalspiel bei den Eisbären Bremerhaven wollen die Artland Dragons in Spiel zwei der Serie vor heimischer Kulisse zurückschlagen und den Ausgleich schaffen. Bereits das erste Duell zeigte, wie eng beide Mannschaften beieinander liegen. Über weite Strecken lieferten sich beide Teams ein intensives Playoff-Spiel auf Augenhöhe. Vor allem defensiv überzeugten die Dragons zunächst und hielten Bremerhaven in der ersten Halbzeit bei nur 30 Punkten. Allerdings fanden die Eisbären auch ohne erfolgreiche Dreier immer wieder Lösungen in Korbnähe. Nach der Pause kippte das Momentum zunehmend auf Seiten der Gastgeber. Vor allem beim Rebounding verschaffte sich Bremerhaven Vorteile und sammelte insgesamt 17 Offensivrebounds – allein 13 davon in der zweiten Halbzeit. Gerade diese zweiten Chancen machten am Ende den Unterschied. Auch offensiv lag die Hauptlast bei den Dragons vor allem auf Ben Burnham, Amir Hinton und Timo Lanmüller, die gemeinsam 61 der 74 Punkte erzielten. Mehr offensive Unterstützung von der Bank soll nun in Spiel zwei folgen.

Headcoach Hendrik Gruhn erklärt: „Für uns ist es sehr gut, dass wir direkt wieder spielen. Wir freuen uns wahnsinnig darauf, für Spiel 2 nach Hause zu kommen. Wir haben am Mittwoch einige Dinge nicht gut gemacht, allen voran das Rebounding. 17 Offensivrebounds zuzulassen, davon 13 in der zweiten Halbzeit, ist einfach zu viel. Wenn man einem Topteam so viele zweite Chancen gibt, darf man sich nicht wundern, wenn das bestraft wird. Da sind alle in der Mannschaft gefragt und ich bin zuversichtlich, dass wir das in Spiel 2 besser machen werden. Ansonsten wollen wir gar nicht so viel verändern. Ich finde, dass wir defensiv über weite Strecken einen guten Job gemacht haben. Natürlich gibt es kleinere Feinjustierungen, die wir und sicherlich auch Bremerhaven vornehmen werden. Ich bin sehr optimistisch für Spiel 2. Alle in der Mannschaft sind hochmotiviert. Wir haben uns gestern in der Halle getroffen, um das Spiel gemeinsam im Video aufzuarbeiten, und die ganze Mannschaft ist gewillt, diesen Kampfgeist gemeinsam mit den Fans im Rücken am Sonntag aufs Parkett zu bringen.“

Nachberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

06.05.2026 19:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 78:74

Die Eisbären Bremerhaven sind erfolgreich in die Viertelfinalserie gestartet und haben sich in Spiel 1 mit 78:74 gegen die Artland Dragons durchgesetzt. In einer intensiven und physischen Partie entschied vor allem eine starke zweite Halbzeit zugunsten der Gastgeber. Die Dragons erwischten zunächst den besseren Start und setzten vor allem über Ben Burnham und Amir Hinton offensive Akzente. Bremerhaven hatte zunächst Probleme, ins Spiel zu finden, kämpfte sich jedoch angeführt von Lorenz Brenneke zurück und glich zum Ende des ersten Viertels aus. Auch im zweiten Abschnitt blieb die Partie umkämpft und zunehmend von Defensive geprägt. Während Bremerhaven lange ohne erfolgreichen Dreier blieb, trafen die Dragons hochprozentig aus der Distanz und gingen mit einer 36:30-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch die entscheidende Phase: Die Eisbären agierten deutlich disziplinierter in der Verteidigung und fanden offensiv ihren Rhythmus. Treffer von Elijah Miller, Peter Hemschemeier und Jake Biss drehten die Partie, ein starkes drittes Viertel (27:15) brachte die Führung. Im Schlussabschnitt blieb es spannend bis in die Crunchtime. Die Dragons verkürzten erneut, hatten sogar die Chance auf den Ausgleich, doch der letzte Wurf verfehlte sein Ziel. Bremerhaven behielt die Nerven und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Headcoach Steven Esterkamp zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Es war ein sehr starkes Spiel. Wie erwartet war es eine schwierige und intensive Partie, bei der sich erst in den Schlusssekunden entscheidet, wer gewinnt.“ Mit dem 78:74-Erfolg sichern sich die Eisbären die 1:0-Führung in der Serie. Weiter geht es am Sonntag in Quakenbrück, wo die Dragons vor heimischer Kulisse antworten wollen.

 

06.05.2026 19:30 Uhr // BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 99:87

Die BG Göttingen ist mit einem Erfolg in die Playoffs gestartet und hat Spiel 1 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim mit 99:87 gewonnen. Vor 1.974 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, ehe die Gastgeber nach der Pause die Kontrolle übernahmen. Bester Akteur auf Seiten der Göttinger war Wes Dreamer, der mit 21 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double auflegte. Für Kirchheim war Chuck Harris Jr. mit 19 Punkten der erfolgreichste Werfer. Nach einer ersten Halbzeit auf Augenhöhe setzte sich Göttingen vor allem im dritten Viertel entscheidend ab und ging mit einer klaren Führung in den Schlussabschnitt. Eine kurze Schwächephase überstanden die Gastgeber und brachten den Sieg am Ende souverän ins Ziel.

Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie:„Wir wussten um die Qualität von Kirchheim und einiger ihrer Spieler. In bestimmten Situationen, insbesondere im dritten Viertel, haben wir defensiv viel richtig gemacht. Die zweite Fünf hatte Anfang der ersten Hälfte in der Verteidigung ein bisschen nachgelassen. Uns war wichtig, dass wir Spiel eins gewinnen, über weite Strecken eine sehr gute Energieleistung zeigen, gut rebounden und die Physis von Kirchheim kontrollieren. Die Jungs haben sich dann teilweise mit guter Ballbewegung und vielen einfachen, offenen Würfen belohnt. Das erste Spiel zu gewinnen war wichtig. Ich bin froh drüber.“

Kirchheims Trainer Igor Perovic analysierte: „Das war in den ersten 17 bis 18 Minuten ein gutes Spiel, dann haben wir in den letzten Minuten des zweiten Viertels die Disziplin verloren und Göttingen das Momentum gegeben. Auch in den ersten Minuten des dritten Viertels haben wir nicht gut gespielt und verteidigt. Wir waren immer einen halben Schritt zu langsam und nicht physisch genug. Wenn du so gegen ein gutes Team auftrittst, kann es ziemlich schwer werden.“ Mit dem 99:87 sichert sich Göttingen die 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie.

 

06.05.2026 19:30 Uhr // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 90:66

Phoenix Hagen ist erfolgreich in die Playoff-Serie gegen die PS Karlsruhe LIONS gestartet und hat sich vor 3.007 Zuschauern mit 90:66 durchgesetzt. Es war der erste Auftaktsieg in einer Playoff-Serie für die Hagener – im achten Anlauf. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, beide Teams hatten mit Nervosität und Ballverlusten zu kämpfen. Doch Phoenix fand zunehmend Lösungen, vor allem über Lucas N’Guessan, der immer wieder gut in Szene gesetzt wurde und mit 19 Punkten Topscorer der Gastgeber war. Entscheidend war die zweite Halbzeit: Phoenix dominierte defensiv und ließ Karlsruhe nach der Pause nur noch 26 Punkte zu. Gleichzeitig kontrollierten Fabian Bleck (12 Rebounds) und Marvin Omuvwie (7 Rebounds) die Bretter, während offensiv konsequent nachgelegt wurde. So bauten die Hagener ihre Führung kontinuierlich aus und brachten den Sieg souverän ins Ziel.

Headcoach Chris Harris sagte nach dem Spiel: „Was für eine tolle Stimmung, was für eine Atmosphäre in der Halle zum Start in die Playoffs – und das mitten in der Woche. Die Fans haben auf jeden Fall dazu beigetragen, dass wir einen guten Start in diese Serie hatten, auch wenn wir uns im Spiel selbst lange schwer getan haben. Karlsruhe hat sich viele zweite Chancen erarbeitet, die wir ihnen gern genommen hätten. Umso froher bin ich darüber, wie wir uns nach der Pause gesteigert haben und auch die Minuten einigermaßen verteilen konnten. Das war ein guter Schritt in unserem Entwicklungsprozess.“

Auch Karlsruhes Trainer Demond Greene erkannte die Stärke des Gegners an: „Phoenix hat heute, vor allem in der zweiten Hälfte gezeigt, was sie so dominant macht. Hagen konnte die Mismatches in der Zone klar für sich nutzen. Hier hatten wir defensiv zu wenig Zugriff und keinen ordentlichen Rhythmus. Dadurch sind wir im Gang nach vorn leider ein wenig zu sehr ins Eins-gegen-Eins verfallen und haben den Ball zu wenig laufen gelassen. Unsere Aufgabe ist es nun, gegen die unterschiedlichen Hagener Lineups – von sehr groß bis sehr klein – bis Samstag ein Mittel zu finden.“ Mit dem klaren 90:66 sichert sich Phoenix die 1:0-Führung in der Best-of-five-Serie und untermauert direkt seine Favoritenrolle.

 

07.05.2026 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 77:89

Die GIESSEN 46ers haben mit dem 89:77-Auswärtssieg bei den HAKRO Merlins Crailsheim ein starkes Zeichen gesetzt und sich direkt den Heimvorteil in der Viertelfinalserie gesichert. Kapitän Robin Benzing ordnete den Erfolg dennoch klar ein: „Der Sieg heißt noch überhaupt nichts. Wir haben ihnen den Heimvorteil geklaut, mehr nicht. Erst wenn wir Sonntag vor eigenem Publikum nachlegen können, wird sich der Wert unseres Auftritts vielleicht darstellen.“ Auch Luis König Figge blieb bewusst zurückhaltend: „Wir bleiben am Boden und heben nicht ab. Wir alle sind erwachsen genug, um zu wissen, dass Spiel eins auch wirklich nur ein erster, kleiner Schritt war.“ Headcoach Branislav Ignjatovic lobte vor allem das Kollektiv: „grandiose Teamleistung ohne Schwachstellen“ und ergänzte mit Blick auf die Serie:

„Es bleibt in dieser Serie bei unserer Außenseiterrolle, bei der wir am Sonntag abermals unsere Chance suchen. Wir genießen den Moment, mehr aber auch nicht.“ Nach frühem Rückstand kämpften sich die Gießener zurück und übernahmen zur Halbzeit erstmals die Führung. Entscheidend war ein Lauf im dritten Viertel, nach dem die 46ers die Kontrolle nicht mehr abgaben. Besonders Viktor Kovacevic (17 Punkte) sowie Kyle Castlin und Robin Benzing führten das Team an. Ignjatovic fasste die Leistung treffend zusammen: „So geht Teambasketball.“ und erklärte weiter: „Es war ein außergewöhnlich gutes Spiel von uns, in dem wir Crailsheim mit unserer starken Defense so bearbeitet haben, dass sie immer mehr die Nerven verloren haben.“ Damit gehen die Gießener mit einer 1:0-Führung und gestohlenem Heimrecht in Spiel zwei der Serie.

Vorberichte ProA Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

06.05.2026 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 

Für die Artland Dragons beginnt die entscheidende Phase der Saison: Im Viertelfinale der ProA-Playoffs treffen die Quakenbrücker auf die Eisbären Bremerhaven. Spiel 1 der Serie steigt am Mittwoch um 19:00 Uhr in der ÖVB Arena. Als Tabellenfünfter reisen die Dragons zum Viertplatzierten, der mit zwei Siegen in Serie und viel Selbstvertrauen in die Playoffs geht. Die bisherigen Duelle in der Hauptrunde machen deutlich, wie eng es zwischen beiden Teams zugeht: Sowohl in Bremerhaven als auch im Rückspiel lieferten sich die Mannschaften intensive Spiele auf Augenhöhe, die jeweils erst in der Schlussphase entschieden wurden. Besonders die individuelle Qualität der Eisbären machte dabei den Unterschied. Spieler wie Elijah Miller oder Jemarl Baker sorgen konstant für offensive Gefahr, während das Team insgesamt durch starkes Ballmovement und effiziente Abschlüsse überzeugt. Gleichzeitig konnten die Dragons in beiden Partien zeigen, dass sie mit ihrer kontrollierten Offensive und Akteuren wie Ben Burnham jederzeit mithalten können. Vor dem Auftakt der Serie blickt Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn optimistisch auf die Aufgabe:

„Die Vorfreude und der Enthusiasmus sind wahnsinnig groß. Seit wir die Playoffs mit dem Sieg in Kirchheim klargemacht haben, freuen wir uns sehr auf das erste Spiel am Mittwoch. Wir haben zweimal gegen Bremerhaven gespielt und wissen, was auf uns zukommt. Es waren intensive Spiele, die jeweils in der letzten Minute unglücklich für uns entschieden worden sind. Bremerhaven bewegt den Ball extrem gut. Es ist ein Team, das viel Wert auf Rhythmus und Ballmovement legt. Sie spielen recht wenig Eins-gegen-eins, sondern binden alle Spieler in der Offensive ein. Darauf müssen wir uns einstellen. Wir müssen defensiv extrem konzentriert bleiben, denn jede Unaufmerksamkeit bestrafen die Eisbären konsequent, das haben wir in der Hauptrunde bereits gemerkt. In den Playoffs wird es zudem darauf ankommen, wie schnell man nachjustieren und Dinge innerhalb der Serie anpassen kann und wie gut man sich auf den Gegner einstellt. Dass wir jetzt schon wieder mitbekommen, wie viele Fans aus Quakenbrück uns in Bremen unterstützen wollen, macht uns extrem stolz. Das gibt uns schon während der Vorbereitung auf Spiel 1 einen zusätzlichen Selbstvertrauensschub. Bei den Spielen zuletzt in Münster und in Magdeburg war es bereits besonders zu sehen, wie viele Fans diese Reisen auf sich nehmen. Das ist nicht selbstverständlich. Wir werden alles geben, um unsere Fans für ihre Unterstützung zu belohnen.“

 

06.05.2026 19:30 Uhr BG Göttingen vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Für die Bozic Estriche Kirchheim Knights beginnt am Mittwoch die entscheidende Phase der Saison. In der ersten Runde der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Teckstädter auf die BG Göttingen – und gehen dabei als klarer Außenseiter in die Serie. Als Tabellensechster reisen die Knights zum Drittplatzierten nach Göttingen, der sich nach dem Abstieg aus der BBL den direkten Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt hat. Entsprechend liegt die Favoritenrolle bei den „Veilchen“, die sich nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase zum Saisonende wieder stabilisiert haben. Auch Knights-Headcoach Igor Perovic sieht die Ausgangslage deutlich:

„Göttingen hat alles was eine Spitzenmannschaft benötigt. Wir haben nur eine Chance, wenn wir unser Leistungslimit wieder erreichen und auf konstant hohem Niveau verteidigen und konzentriert als Team spielen. Das ist uns zuletzt nicht gelungen.“ Die Kirchheimer hatten in den vergangenen Wochen selbst mit Formschwankungen zu kämpfen, konnten zuletzt jedoch zwei Siege einfahren. Dennoch bleibt die Herausforderung enorm – gerade gegen ein individuell stark besetztes Göttinger Team um Topscorer Jordan Sears. In der „Best-of-Five“-Serie gilt es nun, schnell den Rhythmus zu finden. Spiel eins steigt am Mittwochabend in Göttingen – mit klar verteilten Rollen, aber der Hoffnung der Knights, den Favoriten direkt unter Druck setzen zu können.

 

06.05.2026 19:30 Uhr Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 

Als Hauptrundenprimus startet Phoenix Hagen in die entscheidende Phase der Saison – und bekommt es im Viertelfinale mit den PS Karlsruhe LIONS zu tun. Ein Duell, das alles andere als neu ist und bereits in der Vergangenheit für Spannung gesorgt hat. Die „Feuervögel“ gehen mit Heimvorteil in die „Best-of-Five“-Serie und empfangen Karlsruhe zunächst in der Ischelandhalle. In der Hauptrunde teilten sich beide Teams die Siege: Während Hagen zuhause klar dominierte, revanchierten sich die LIONS in der Europahalle nach Verlängerung. Entsprechend gewarnt geht der Tabellenführer in die Serie. Auch personell gibt es einige spannende Verbindungen zwischen beiden Teams. Unter anderem kommt es zum Wiedersehen mit Kilian Binapfl, der bereits das Phoenix-Trikot getragen hat und inzwischen eine wichtige Rolle bei den Badenern einnimmt.

Hagens Headcoach Chris Harris blickt mit Respekt auf den Gegner: „Karlsruhe ist eine spannendes und herausforderndes Matchup. Die Lions haben gezeigt, dass sie mit kleinen Lineups für viel Wirbel sorgen können. Zudem sind sie in der Europahalle extrem stark. Sie haben sich über die Saison toll entwickelt und stehen verdient in den Playoffs – das gilt es zu respektieren. Wir freuen uns auf die Postseason und eine hoffentlich tolle Kulisse in der Ischelandhalle zum Auftakt der Serie.“ Die Serie verspricht nicht nur aufgrund der sportlichen Ausgangslage Spannung: Bereits 2024 trafen beide Teams im Halbfinale aufeinander – damals setzte sich Karlsruhe durch und krönte die Saison später sogar mit der Meisterschaft. Nun folgt das nächste Kapitel dieses Duells – mit klaren Rollen auf dem Papier, aber reichlich Potenzial für Überraschungen.

 

07.05.2026 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. GIESSEN 46ers 

Die Gießen 46ers gehen mit klar verteilten Rollen in das Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Gegen die HAKRO Merlins Crailsheim wartet auf die Mittelhessen eine maximale Herausforderung – und dennoch reist das Team selbstbewusst an. Schon vor der finalen Entscheidung über den Gegner war die Wunschlage innerhalb der Mannschaft eindeutig. „Wenn es nach mir geht, spielen wir lieber gegen Hagen“, sagte Luis König Figge vor dem letzten Hauptrundenspiel. Doch es kam anders: Crailsheim, eines der formstärksten Teams der Liga, steht nun gegenüber. Headcoach Branislav Ignjatovic ordnet die Ausgangslage realistisch ein: „Die sind der klare Favorit. Ich bin weiterhin sehr glücklich, dass wir nach dieser turbulenten Saison überhaupt die Playoffs erreicht haben. Aber unsere Außenseiterrolle stellt eben auch eine kleine Chance dar.“ Gerade diese Rolle könnte für die 46ers zur Stärke werden. Ohne großen Druck wollen die Gießener direkt im ersten Spiel überraschen.

„Wir fahren dorthin und versuchen, eine Überraschung zu schaffen“, so Ignjatovic weiter. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, zeigt der Blick auf den Gegner. Die Merlins präsentierten sich zuletzt in Topform und verfügen über enorme Qualität im Kader. Dennoch sieht Ignjatovic auch Ansätze aus dem letzten Spiel: „In der zweiten Halbzeit haben wir über weite Strecken so gespielt, wie ich mir das für die Playoffs vorstelle. Da haben wir solide verteidigt und auch unsere Schüsse endlich getroffen.“ Auch Kapitän Robin Benzing richtet den Blick nach vorne und setzt auf den Neustart-Charakter der Playoffs: „Jetzt beginnt eine neue Saison.“ Und ergänzt mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben: „Das ist doch die beste Zeit des Jahres.“ Die Favoritenrolle liegt klar bei Crailsheim, doch genau darin sehen die Gießener ihre Chance. Oder wie Ignjatovic es formuliert: „Die Mannschaften aus Hagen und Crailsheim sind die gejagten Teams. Und diese haben auch am meisten zu verlieren.“

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

29.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 81:77

Die Baskets Juniors TSG Westerstede müssen sich im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geschlagen geben. Beim entscheidenden Spiel in Coburg unterlag das Team dem BBC Coburg mit 77:81 und verpasst damit den Einzug ins Halbfinale. Dabei lieferten die stark ersatzgeschwächten Gäste noch einmal einen großen Kampf. Ohne mehrere Leistungsträger hielten die Baskets Juniors vor allem über ihre intensive Defensive lange dagegen, zwangen den Gegner zu zahlreichen Ballverlusten und kämpften sich mehrfach zurück ins Spiel. Letztlich fehlte jedoch die Effizienz, insbesondere unter dem Korb, um die Partie zu drehen. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft und hob vor allem die Moral hervor:

„Wir haben unglücklich angefangen, haben jedoch Charakter gezeigt. Besonders unter dem Korb hatten wir eine schwache Quote, aber sind als Team nicht zusammengebrochen. Schritt für Schritt haben wir uns ins Spiel gekämpft und haben uns die Siegchance erkämpft.“ Dass es am Ende nicht gereicht hat, ordnete er realistisch ein: „Wir hätten trotz der schwachen Quote gewinnen können, weil wir wie in der ganzen Saison gekämpft haben. Kompliment an mein Team!“ Besonders die schwierige personelle Situation spielte dabei eine Rolle, änderte für ihn aber nichts an der Einstellung seiner Mannschaft: „Uns haben wichtige Spieler gefehlt, aber die Jungs, die hier waren, haben alles für das Team gegeben.“ Am Ende bleibt für Westerstede trotz des Ausscheidens ein positives Fazit: „Es war eine großartige Saison, auf die wir sehr stolz sein können.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 91:64

Die OrangeAcademy steht im Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel setzte sich das Team deutlich mit 91:64 gegen die Porsche Basketball-Akademie durch. Ausschlaggebend war vor allem ein starker Lauf nach der Halbzeit. Mit einem viertelübergreifenden 19:2-Run zogen die Gastgeber entscheidend davon und stellten früh die Weichen auf Sieg. Die aggressive Verteidigung brachte Ludwigsburg immer wieder aus dem Rhythmus und ermöglichte viele einfache Punkte im Fastbreak. In der Anfangsphase entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes und physisches Spiel. Beide Teams hatten offensiv Probleme, während die Defensiven dominierten. Erst gegen Ende des ersten Viertels konnte sich Ulm leichte Vorteile erspielen und diese bis zur Halbzeit ausbauen.

Nach der Pause drehte die OrangeAcademy dann richtig auf. Die Intensität in der Verteidigung blieb hoch, gleichzeitig wurden die eigenen Angriffe konsequenter ausgespielt. Ludwigsburg fand darauf keine Antwort mehr, sodass der Vorsprung schnell deutlich anwuchs. Spätestens im dritten Viertel war die Partie entschieden. Cheftrainer Florian Flabb zeigte sich nach dem Spiel entsprechend zufrieden: „Glückwunsch an beide Teams für eine herausragende Serie. […] Sie war ab der ersten Sekunde voll fokussiert und hat auch ein sehr gutes Ludwigsburger Team physisch an seine Grenzen gebracht. Dementsprechend freue ich mich sehr, dass wir uns für die harte Arbeit belohnen konnten.“ Für die OrangeAcademy geht es bereits am Sonntag weiter. Im Halbfinale wartet mit LOK Bernau der nächste Gegner – dann geht es um den Einzug ins Finale und den sportlichen Aufstieg in die ProA.

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

29.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Showdown in Coburg: Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen der BBC Coburg und die Baskets Juniors TSG Westerstede aufeinander. Nach je einem Heimsieg steht die Serie 1:1 – jetzt entscheidet ein einziges Spiel über den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein. Während Coburg Spiel eins deutlich für sich entscheiden konnte, schlug Westerstede eindrucksvoll zurück und glich die Serie mit einer starken Teamleistung aus. Damit ist klar: Beide Mannschaften haben bereits gezeigt, dass sie den Gegner schlagen können – nun kommt es auf Details, Nervenstärke und Tagesform an. Selbstbewusst reisen die Gäste aus Niedersachsen nach Oberfranken.

Headcoach Artur Gacaev zeigte sich nach dem Ausgleich hochzufrieden und blickt optimistisch auf das Entscheidungsspiel: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt. Auch unser Passspiel hat gut funktioniert, insgesamt war es eine überzeugende Leistung.“ Vor allem die Rückkehr wichtiger Spieler habe laut Gacaev den Unterschied gemacht: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf, dann sieht unser Basketball deutlich besser aus.“ Entsprechend klar ist die Marschroute für Spiel drei: „Mit Blick auf das dritte und entscheidende Spiel sind wir bereit. Ich glaube, die Jungs haben verstanden, worum es geht.“

Auf der anderen Seite weiß man in Coburg genau, dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig ist. Nach der klaren Niederlage in Spiel zwei fand BBC-Coach Patrick Seidel deutliche Worte: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Vor allem in den Bereichen Rebounding, Ballbewegung und Umschaltspiel sieht er Verbesserungspotenzial: „Wir haben schlecht gereboundet, uns ein paar unnötige Ballverluste geleistet und den Ball nicht gut bewegt.“ Dennoch bleibt Seidel zuversichtlich, dass sein Team im entscheidenden Spiel ein anderes Gesicht zeigen wird: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat. Von daher rechne ich jetzt mit einem knappen Spiel.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Für die OrangeAcademy steht am Mittwochabend das alles entscheidende dritte Viertelfinalspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg an. Um 19:30 Uhr geht es am OrangeCampus um den Einzug ins Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – ein echtes Do-or-die-Spiel. Der Sieger trifft bereits wenige Tage später auf Lok Bernau. Nach der bitteren Niederlage in Ludwigsburg, die erst in der Verlängerung entschieden wurde, bleibt kaum Zeit zur Regeneration. Die Belastung für die jungen Spieler ist enorm, denn zusätzlich steht auch noch ein wichtiges Spiel in der Nachwuchs Basketball Bundesliga an. Innerhalb von nur 24 Stunden geht es somit gleich zweimal um den Einzug ins Halbfinale – sowohl in der ProB als auch in der NBBL.

Trotz dieser Herausforderung sieht Cheftrainer Florian Flabb sein Team gut vorbereitet und setzt vor allem auf den Heimvorteil: „Nach der Niederlage in Ludwigsburg müssen wir den Fokus weiter hochhalten. Wir haben jetzt zwei wichtige Spiele innerhalb von 24 Stunden, in denen wir jeweils eine Halbfinal-Teilnahme sichern können. In beiden Spielen haben wir den Heimvorteil, das ist sehr wichtig. Ich glaube fest daran, dass wir sowohl in der NBBL als auch in der ProB mit unseren Fans im Rücken den Halbfinal-Einzug perfekt machen können.“ Damit ist die Ausgangslage klar: Maximale Belastung, maximaler Druck – aber auch die große Chance, vor eigenem Publikum den nächsten Schritt in Richtung Halbfinale zu machen.