Schlagwortarchiv für: Viertelfinale

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 3

29.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Showdown in Coburg: Im entscheidenden dritten Viertelfinalspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB treffen der BBC Coburg und die Baskets Juniors TSG Westerstede aufeinander. Nach je einem Heimsieg steht die Serie 1:1 – jetzt entscheidet ein einziges Spiel über den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage könnte kaum spannender sein. Während Coburg Spiel eins deutlich für sich entscheiden konnte, schlug Westerstede eindrucksvoll zurück und glich die Serie mit einer starken Teamleistung aus. Damit ist klar: Beide Mannschaften haben bereits gezeigt, dass sie den Gegner schlagen können – nun kommt es auf Details, Nervenstärke und Tagesform an. Selbstbewusst reisen die Gäste aus Niedersachsen nach Oberfranken.

Headcoach Artur Gacaev zeigte sich nach dem Ausgleich hochzufrieden und blickt optimistisch auf das Entscheidungsspiel: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt. Auch unser Passspiel hat gut funktioniert, insgesamt war es eine überzeugende Leistung.“ Vor allem die Rückkehr wichtiger Spieler habe laut Gacaev den Unterschied gemacht: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf, dann sieht unser Basketball deutlich besser aus.“ Entsprechend klar ist die Marschroute für Spiel drei: „Mit Blick auf das dritte und entscheidende Spiel sind wir bereit. Ich glaube, die Jungs haben verstanden, worum es geht.“

Auf der anderen Seite weiß man in Coburg genau, dass eine deutliche Leistungssteigerung nötig ist. Nach der klaren Niederlage in Spiel zwei fand BBC-Coach Patrick Seidel deutliche Worte: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Vor allem in den Bereichen Rebounding, Ballbewegung und Umschaltspiel sieht er Verbesserungspotenzial: „Wir haben schlecht gereboundet, uns ein paar unnötige Ballverluste geleistet und den Ball nicht gut bewegt.“ Dennoch bleibt Seidel zuversichtlich, dass sein Team im entscheidenden Spiel ein anderes Gesicht zeigen wird: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat. Von daher rechne ich jetzt mit einem knappen Spiel.“

 

29.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Für die OrangeAcademy steht am Mittwochabend das alles entscheidende dritte Viertelfinalspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg an. Um 19:30 Uhr geht es am OrangeCampus um den Einzug ins Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB – ein echtes Do-or-die-Spiel. Der Sieger trifft bereits wenige Tage später auf Lok Bernau. Nach der bitteren Niederlage in Ludwigsburg, die erst in der Verlängerung entschieden wurde, bleibt kaum Zeit zur Regeneration. Die Belastung für die jungen Spieler ist enorm, denn zusätzlich steht auch noch ein wichtiges Spiel in der Nachwuchs Basketball Bundesliga an. Innerhalb von nur 24 Stunden geht es somit gleich zweimal um den Einzug ins Halbfinale – sowohl in der ProB als auch in der NBBL.

Trotz dieser Herausforderung sieht Cheftrainer Florian Flabb sein Team gut vorbereitet und setzt vor allem auf den Heimvorteil: „Nach der Niederlage in Ludwigsburg müssen wir den Fokus weiter hochhalten. Wir haben jetzt zwei wichtige Spiele innerhalb von 24 Stunden, in denen wir jeweils eine Halbfinal-Teilnahme sichern können. In beiden Spielen haben wir den Heimvorteil, das ist sehr wichtig. Ich glaube fest daran, dass wir sowohl in der NBBL als auch in der ProB mit unseren Fans im Rücken den Halbfinal-Einzug perfekt machen können.“ Damit ist die Ausgangslage klar: Maximale Belastung, maximaler Druck – aber auch die große Chance, vor eigenem Publikum den nächsten Schritt in Richtung Halbfinale zu machen.

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 2

26.04.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. LOK BERNAU 69:87

LOK BERNAU hat sich mit einem überzeugenden 87:69-Auswärtssieg bei den Hertener Löwen den Einzug ins Halbfinale gesichert und die Viertelfinalserie vorzeitig entschieden. Nach einer zunächst schwierigen Anfangsphase fand Bernau rechtzeitig ins Spiel und übernahm ab dem zweiten Viertel klar die Kontrolle. Zu Beginn entwickelte sich noch eine ausgeglichene Partie. Bernau startete besser, verlor jedoch im Laufe des ersten Viertels den Rhythmus, während Herten vor allem von außen traf und die Führung übernahm. Auch im zweiten Abschnitt tat sich Bernau zunächst schwer, ehe ein entscheidender Lauf das Spiel kippte. Angeführt von Anton Nufer, der mehrere wichtige Dreier traf, drehten die Gäste die Partie noch vor der Halbzeit und gingen mit einer komfortablen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel spielte Bernau dann deutlich strukturierter und effizienter. Vor allem von der Dreierlinie zeigte sich das Team treffsicher und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Herten hielt zwar kämpferisch dagegen, fand aber offensiv nicht die nötigen Lösungen, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Im Schlussviertel verwaltete Bernau die Führung souverän. Zwar gaben sich die Gastgeber nie auf, doch der Abstand war bereits zu groß. Über eine stabile Freiwurfquote brachten die Gäste den Sieg sicher ins Ziel. Ausschlaggebend für den Erfolg waren vor allem die bessere Wurfquote, die klare Überlegenheit beim Rebounding und das starke Zusammenspiel, das sich in vielen Assists widerspiegelte. Damit zieht Lok Bernau verdient ins Halbfinale ein, während für Herten eine insgesamt starke Saison im Viertelfinale endet.

 

26.04.2026 16:00 Uhr // EN Baskets Schwelm vs. ETB Miners 62:75

Für die EN Baskets Schwelm ist die Saison nach der 62:75-Niederlage gegen die ETB Miners Essen im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB beendet. Der Favorit aus Essen setzte sich damit in der Serie durch und zieht ins Halbfinale ein. Dabei starteten die Baskets stark in die Partie und überraschten den Gegner mit einem frühen 14:4-Lauf. Mit viel Energie und getragen von der Unterstützung der rund 1.000 Fans in der Schwelm ArENa gelang es, den Favoriten zunächst unter Druck zu setzen. Doch wie bereits im ersten Spiel fand Essen im weiteren Verlauf besser in die Partie und kämpfte sich Stück für Stück zurück. Zur Halbzeit hatten die Gäste das Spiel gedreht und gingen mit einer knappen Führung in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. Schwelm ließ sich nicht abschütteln und verkürzte den Rückstand immer wieder auf wenige Punkte. Allerdings gelang es den Hausherren nicht, die Führung zurückzuerobern. In den entscheidenden Momenten zeigte sich Essen abgeklärter, spielte seine Qualität aus und setzte sich am Ende verdient durch. Für die EN Baskets endet damit eine Saison mit Höhen und Tiefen, die jedoch vor allem in der Schlussphase noch einmal positiv verlief. Mit starken Auftritten zum Ende der Hauptrunde und einer überzeugenden Achtelfinalserie hat das Team gezeigt, welches Potenzial in ihm steckt.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. OrangeAcademy 99:94

Die Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg hat sich mit einem dramatischen 99:94-Erfolg nach Verlängerung gegen die OrangeAcademy zurück in die Viertelfinalserie gekämpft und ein entscheidendes drittes Spiel erzwungen. In einem hochintensiven Duell auf Augenhöhe lieferten sich beide Teams einen echten Playoff-Krimi. Zunächst erwischte Ulm den besseren Start und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente Führung. Die Gäste überzeugten vor allem mit starken Quoten aus der Distanz sowie Vorteilen beim Rebounding und Ballmovement. Ludwigsburg hielt jedoch mit viel Einsatz, aggressiver Verteidigung und hoher Intensität dagegen, blieb in Schlagdistanz und ließ sich nicht abschütteln.

Nach der Pause drehte die Partie dann komplett. Die Gastgeber steigerten sich deutlich, fanden offensiv ihren Rhythmus und legten einen beeindruckenden Lauf hin, der ihnen eine zweistellige Führung einbrachte. Angeführt von David Engelhart und mehreren starken Youngstern übernahm Ludwigsburg die Kontrolle und schien auf dem Weg zum Sieg. Doch Ulm gab sich nicht auf und kämpfte sich im Schlussviertel zurück. In einer hektischen und spannenden Schlussphase verpassten die Gäste knapp die Entscheidung in der regulären Spielzeit, sodass die Partie in die Verlängerung ging. Dort zeigte Ludwigsburg die größere Entschlossenheit. Mit wichtigen Treffern, starker Defense und sicheren Freiwürfen in den entscheidenden Momenten brachten die Gastgeber das Spiel auf ihre Seite. Ein spektakulärer Dunk zum Schluss setzte den emotionalen Schlusspunkt unter einen intensiven Basketballabend. Damit kommt es nun zum alles entscheidenden dritten Spiel, in dem beide Teams um den Einzug ins Halbfinale kämpfen.

 

26.04.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. BBC Coburg 94:74

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB eindrucksvoll zurückgeschlagen und mit einem klaren 94:74-Erfolg gegen den BBC Coburg den Serienausgleich hergestellt. Damit kommt es nun zum entscheidenden dritten Spiel um den Einzug ins Halbfinale. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Aufeinandertreffen zeigte Westerstede vor heimischer Kulisse ein komplett anderes Gesicht. Von Beginn an agierten die Gastgeber mit deutlich mehr Energie, besserer Ballbewegung und klarer Struktur im Spielaufbau. Während das erste Viertel noch ausgeglichen verlief, kippte die Partie im zweiten Abschnitt: Mehrere erfolgreiche Dreipunktewürfe und eine insgesamt deutlich effizientere Offensive sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Westerstede das tonangebende Team.

Mit konsequentem Offensivspiel und guter Abstimmung baute die Mannschaft ihren Vorsprung weiter aus und ließ Coburg kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich noch einmal etwas näher heran, doch für eine echte Wende reichte es nicht mehr. Headcoach Artur Gacaev zeigte sich entsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Wir haben genauso gespielt, wie ich es mir vorgestellt habe – mit viel Energie, guter Ballbewegung und starkem Zusammenspiel. Wir waren von Anfang an präsent, haben durchgehend Druck gemacht und füreinander gespielt.“ Besonders hob er hervor, dass sein Team diesmal komplett antreten konnte: „Ein entscheidender Unterschied war, dass wir wieder komplett waren. Wenn alle zur Verfügung stehen, treten wir ganz anders auf.“

Auf der anderen Seite fand Coburg nie wirklich zu seiner gewohnten Intensität. Vor allem im Rebounding, im Umschaltspiel und bei der Ballbewegung offenbarten sich Schwächen. Auch die lange Anreise machte sich bemerkbar. BBC-Coach Patrick Seidel brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Ich glaube, wir haben unsere Energie und Intensität, die uns sonst ausmachen, heute keine Sekunde aufs Feld gebracht. Unser schnelles Spiel hat komplett gefehlt.“ Trotz der klaren Niederlage blickt Seidel zuversichtlich auf das entscheidende Spiel: „Ich erwarte, dass es im nächsten Spiel deutlich enger wird. Die letzten beiden Spiele waren jeweils klar vom Ergebnis, aber eigentlich gab es immer nur ein Viertel, das wirklich den Unterschied gemacht hat.“

Nachberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 92:68

Mit einem beeindruckenden Auftritt ist der BBC Coburg in das Viertelfinale gestartet und hat gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Vor allem eine überragende erste Halbzeit legte den Grundstein für den deutlichen 92:68-Erfolg, bei dem Coburg früh die Kontrolle übernahm und den Gegner kaum zur Entfaltung kommen ließ. Angeführt von einem starken Kollektiv, in dem gleich mehrere Spieler zweistellig punkteten, überzeugten die Gastgeber insbesondere mit ihrer intensiven Defensive und einer flüssigen Offensive. Schon im ersten Viertel setzte Coburg mit hoher Intensität den Ton, bevor im zweiten Abschnitt der entscheidende Lauf folgte, der die Partie praktisch bereits zur Halbzeit entschied. Die Leistungsträger der Gäste wurden konsequent aus dem Spiel genommen, während Coburg selbst immer wieder gute Lösungen fand.

Nach der Pause konnte das Team etwas rotieren, ohne den Spielfluss zu verlieren, und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Headcoach Patrick Seidel zeigte sich entsprechend zufrieden: „Das war heute in der ersten Halbzeit defensiv und offensiv wirklich auf einem sehr, sehr hohen Niveau. Wir haben unsere Vorgaben konsequent umgesetzt, haben Fugett und Schroeder größtenteils unter Kontrolle gehabt und vorne den Ball gut bewegt. Das macht mich stolz, weil wir das in einem Playoff-Viertelfinale abrufen. Dass wir dann in der zweiten Halbzeit auch noch jüngeren Spielern die Möglichkeit geben konnten, sich auf dem Feld zu beweisen, ist natürlich schön und zeigt die Tiefe unseres Kaders.“ Mit diesem Sieg sichert sich Coburg nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch eine hervorragende Ausgangsposition für das nächste Spiel, in dem bereits die Entscheidung über den Einzug ins Halbfinale fallen kann.

 

23.04.2026 19:30 Uhr // OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg 79:70

Die OrangeAcademy ist mit einem Comeback in die Viertelfinalserie der ProB gestartet und hat das erste Duell gegen die Porsche BBA Ludwigsburg mit 79:70 für sich entschieden. Dabei entwickelte sich die Partie schon vor dem Tipoff zu einem besonderen Spiel, denn aufgrund einer Vollsperrung auf der A8 begann das Schwabenderby erst mit rund 90 Minuten Verspätung. Sportlich erwischten zunächst die Gäste aus Ludwigsburg den deutlich besseren Start. Mit hoher Intensität in der Defensive und sicherem Wurf aus der Distanz erspielten sie sich früh eine klare Führung und lagen zwischenzeitlich mit 15 Punkten vorne. Die OrangeAcademy tat sich zunächst schwer, fand aber im zweiten Viertel langsam ihren Rhythmus, steigerte die Energie in der Verteidigung und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit. Die entscheidende Wende folgte nach der Pause:

Mit aggressiver Defense und besserem Zusammenspiel übernahm Ulm im dritten Viertel zunehmend die Kontrolle und drehte das Spiel. Im Schlussabschnitt ließ sich die junge Mannschaft die Führung nicht mehr nehmen und spielte den Sieg souverän nach Hause – trotz des Fehlens wichtiger Spieler. Headcoach Florian Flabb zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden: „Ich bin stolz darauf, wie meine Mannschaft auf die Ungewissheit, die vor Spielbeginn geherrscht hat, reagiert hat. Wir sind jung, und bleiben am Ende trotzdem fokussiert. Was uns enorm auszeichnet dieses Jahr ist, dass wir auf nahezu jede Situation eine Lösung finden können – das macht mich stolz“.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Hertener Löwen 97:51

Mit einem eindrucksvollen Auftritt ist Lok Bernau in das Viertelfinale gestartet und hat im ersten Spiel der Serie gegen die Hertener Löwen ein klares Statement gesetzt. Vor heimischer Kulisse dominierte Bernau die Partie von Beginn an und ließ beim deutlichen 97:51-Erfolg keine Zweifel an den Kräfteverhältnissen aufkommen. Bereits in den Anfangsminuten wurde deutlich, dass die Gastgeber ihren Heimvorteil konsequent nutzen wollten. Mit hoher Intensität, viel Energie und einem tief besetzten Kader setzte Lok den Gegner früh unter Druck und bestimmte das Spielgeschehen klar.

Die Hertener Löwen hatten es dagegen schwer, in die Partie zu finden – auch aufgrund der personellen Situation, da mehrere wichtige Spieler fehlten. Bernau nutzte diese Ausgangslage konsequent aus, spielte strukturiert und ließ sowohl offensiv als auch defensiv kaum Schwächen erkennen. Über die gesamte Spielzeit hinweg baute das Team seinen Vorsprung kontinuierlich aus und sorgte so frühzeitig für klare Verhältnisse. Mit diesem überzeugenden Sieg sichert sich Lok Bernau nicht nur die Führung in der Serie, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für die kommenden Spiele im Viertelfinale.

 

23.04.2026 20:00 Uhr // ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 87:63

Die EN Baskets Schwelm sind mit einer deutlichen 63:87-Niederlage bei den ETB Miners Essen in das Viertelfinale gestartet. Dabei begann die Partie für die Gäste zunächst vielversprechend: Trotz personeller Ausfälle zeigte Schwelm von Beginn an eine konzentrierte und intensive Leistung und konnte sich zwischenzeitlich sogar eine Führung erarbeiten. Bis Mitte des zweiten Viertels hielten die EN Baskets das Spiel offen, ehe Essen seiner Favoritenrolle gerecht wurde und mit einem 13:0-Lauf die Partie drehte. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Gastgeber klar die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus.

Vor allem die bessere Trefferquote und Vorteile beim Rebounding machten am Ende den Unterschied und ließen Schwelm keine realistische Chance mehr auf ein Comeback. Trotz der klaren Niederlage bleibt die Serie offen, denn bereits im Achtelfinale hatte Schwelm bewiesen, dass sie auch schwierige Ausgangslagen drehen können. Nun richtet sich der Fokus auf das zweite Spiel, das in eigener Halle stattfindet und für die EN Baskets bereits entscheidenden Charakter hat.

Vorberichte ProB Playoffs – Viertelfinale Spiel 1

23.04.2026 19:30 Uhr BBC Coburg vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wartet auf den BBC Coburg die nächste große Herausforderung: Nach dem souveränen 2:0-Erfolg im Achtelfinale treffen die Vestestädter nun auf die Baskets Juniors TSG Westerstede. Beide Teams gingen mit viel Selbstvertrauen in die Serie. Während Coburg vor allem mit starker Defensive überzeugte, präsentierten sich die Oldenburger als eines der offensivstärksten Teams der Liga. Schon in der Hauptrunde gehörte der Nachwuchs aus Niedersachsen zu den besten Angriffsmannschaften und bestätigte diese Qualität auch in den Playoffs mit zwei erfolgreichen Spielen gegen den FC Bayern Basketball II.

Im Fokus steht dabei insbesondere Jon’il Fugett, der zu den Topscorern der Liga zählt und auch in der ersten Playoff-Runde herausragte Leistungen zeigte. Unterstützt wird er unter anderem von Colin Schroeder, der ebenfalls konstant punktet und dem Oldenburger Spiel zusätzliche Stabilität verleiht. Coburg setzt dagegen weiterhin auf seine defensive Stärke. Bereits im Achtelfinale ließ das Team nur wenige Punkte zu und konnte sich so auch in engen Spielen durchsetzen. Genau dieser Ansatz dürfte auch im Duell mit der offensivstarken Mannschaft aus Oldenburg entscheidend werden. Nico Höllerl betonte vor der Partie:

„Nach dem erfolgreichen Achtelfinale gegen Neustadt wartet jetzt mit Oldenburg ein ähnlich starker Gegner auf uns. Unsere Ziele vom Anfang der Saison haben wir zwar schon erreicht, doch jetzt wollen wir alle natürlich mehr. Oldenburg ist ein sehr physisches Team, wo jeder genau seine Rolle kennt. Da müssen wir es unbedingt schaffen, unsere aggressive Defense wieder aufs Feld zu bringen. Sollte uns das gelingen und bewegen wir im Angriff dazu den Ball so, wie wir es können, werden wir am Donnerstag auch eine realistische Chance auf den Sieg haben. Wir hoffen hierbei natürlich wieder auf den Support unserer Fans, die uns die ganze Saison über schon so fantastisch unterstützt haben. Wir zählen auf euch als 6. Mann in der HUK-COBURG arena!“

 

23.04.2026 19:30 Uhr OrangeAcademy vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum „kleinen Schwaben-Derby“ zwischen der Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg und der OrangeAcademy. Beide Teams haben ihre Achtelfinalserien mit 2:0 gewonnen und gehen nun mit viel Selbstvertrauen in das Duell der Top 8. Die Ausgangslage ist dabei klar verteilt: Ulm geht als Hauptrunden-Erster und Top-Seed ins Viertelfinale, während Ludwigsburg als Herausforderer antritt. Schon in der regulären Saison konnte die OrangeAcademy beide direkten Duelle für sich entscheiden, was die Favoritenrolle zusätzlich unterstreicht. Ulm überzeugte bislang vor allem durch Konstanz und Ausgeglichenheit. Mehrere Spieler punkten regelmäßig zweistellig, dazu kommt eine enorme Stärke beim Rebounding, wo das Team ligaweit führend ist.

Auch im Achtelfinale gegen die Dragons Rhöndorf zeigte die Mannschaft ihre Qualität – sowohl beim deutlichen Sieg im ersten Spiel als auch im knappen Auswärtserfolg. Die Ludwigsburger präsentierten sich hingegen ebenfalls stark, mussten in ihrer Serie gegen Itzehoe jedoch mehr kämpfen. Besonders auffällig: Die Tiefe im Kader. Neben den Führungsspielern konnten immer wieder Rollenspieler entscheidende Akzente setzen, was die Mannschaft schwer ausrechenbar macht. Für Ludwigsburg wird es entscheidend sein, defensiv stabil zu stehen und die Stärken der Ulmer möglichst einzuschränken. Gleichzeitig hoffen die Gelb-Schwarzen, erneut über mannschaftliche Geschlossenheit und Energie zu kommen, um den Favoriten zu ärgern. Trotz klarer Rollenverteilung verspricht das Duell eine enge und intensive Serie, in der beide Teams mit ähnlicher Spielphilosophie und viel jungem Talent aufeinandertreffen.

 

23.04.2026 20:00 Uhr LOK BERNAU vs. Hertener Löwen

Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Duell zwischen LOK BERNAU und den Hertener Löwen. Beide Teams kennen sich bereits aus der Hauptrunde, in der Bernau zwar beide Spiele für sich entscheiden konnte, jedoch jeweils hart gefordert wurde. Auch diesmal deutet alles auf eine enge Serie hin. Herten überzeugte bereits im Achtelfinale mit offensiver Variabilität und mehreren gefährlichen Scorern. Spieler wie Bryant Allen oder Faton Jetullahi können jederzeit ein Spiel prägen, während auch andere Akteure regelmäßig zweistellig punkten. Genau diese Ausgeglichenheit macht die Löwen schwer auszurechnen. Bernau geht mit Selbstvertrauen in die Serie, weiß aber um die Herausforderungen. Schon in den direkten Duellen zeigte sich, dass Herten vor allem zu Beginn gefährlich ist und schnell ins Spiel findet. Entscheidend wird daher sein, früh Stabilität ins eigene Spiel zu bringen und über die gesamte Spielzeit konstant zu agieren.

Headcoach Dan Oppland sagte vor dem Auftaktspiel: „In den Playoffs treffen wir auf gute Basketballteams. Für uns wird es wichtig sein, die schwachen Phasen aus unserem Spiel herauszubekommen und insgesamt konstanter zu werden. Ich war stolz, dass wir zuletzt zurückgekommen sind und am Ende sehr gut gewonnen haben. Trotzdem gibt es vor allem in der Defensive noch viele Dinge, die wir verbessern müssen. Herten ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Sie haben weitgehend das gleiche Team wie im vergangenen Jahr, spielen schon seit ein paar Jahren zusammen und haben zuletzt die Meisterschaft in der Regionalliga gewonnen. Sie kennen diese Atmosphäre und solche Situationen. Deshalb wird das keine leichte Aufgabe. Wir müssen bereit sein für diesen Kampf. Es fängt mit der Defense an – immer mit der Defense.“

 

23.04.2026 20:00 Uhr ETB Miners vs. EN BASKETS Schwelm 

Zum Auftakt des Viertelfinals in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB kommt es zum Derby zwischen den ETB Miners Essen und den EN Baskets Schwelm. Beide Teams kämpfen in der Best-of-Three-Serie um den Einzug ins Halbfinale. Die Ausgangslage spricht zunächst für Essen. Die Miners beendeten die Hauptrunde als Tabellenerster und konnten auch beide direkten Duelle gegen Schwelm für sich entscheiden. Zudem gehen sie mit Heimvorteil in die Serie. Schwelm reist jedoch mit viel Selbstvertrauen an. Nach einem umkämpften Achtelfinale setzte sich das Team erst im entscheidenden dritten Spiel durch und bewies dabei große mentale Stärke. Besonders die geschlossene Teamleistung und die Fähigkeit, auch Rückstände zu drehen, machen die Baskets zu einem unangenehmen Gegner. Im Fokus stehen auf Seiten der Gäste vor allem Robert Merz, der zuletzt mit starken Scoring-Leistungen überzeugte, sowie Spielmacher Marius Stoll, der das Spiel lenkt und für Struktur sorgt.

Gleichzeitig zeichnet sich Schwelm durch eine ausgeglichene Mannschaft aus, in der mehrere Spieler Verantwortung übernehmen können. Für Essen wird es entscheidend sein, die Schlüsselspieler des Gegners zu kontrollieren und die eigene Dominanz aus der Hauptrunde aufs Feld zu bringen. Headcoach Lars Wendt sagte vor der Partie: „Wir treffen nun bereits zum vierten und mindestens fünften Mal auf Schwelm – neben dem Vorbereitungsspiel und den beiden regulären Saisonspielen jetzt in den Playoffs. Uns erwartet eine sehr abgezockte und gut gecoachte Mannschaft, die selbst ohne zwei ihrer Leistungsträger Leitershofen aus den Playoffs geworfen hat. Entscheidend wird sein, dass wir die drei zentralen Akteure, die die Hauptlast im Spiel tragen, besser kontrollieren. Gelingt uns das, haben wir eine sehr gute Chance, das erste Spiel für uns zu entscheiden.“ Auch der sportliche Leiter Raphael Wilder betonte die Qualität des Gegners:

„Wir spielen gegen Schwelm, die sich trotz zweier Auswärtsspiele und einem Rückstand von 1:0 erfolgreich gegen Leitershofen durchsetzen konnten. Es war unter anderem eine beachtliche Leistung von Robert Merz, der einen großen Teil der Saison gefehlt hat und mit seinem Team die Serie noch gedreht sowie das Spiel in Leitershofen ganz ruhig und souverän nach Hause gebracht hat. Schwelm hat es geschafft zu kompensieren, dass mit Noba, Nyberg und Klesper gleich drei Leistungsträger gefehlt haben, und ist so ins Viertelfinale eingezogen. Wir treffen also auf einen wahnsinnig starken Gegner, der sich in den letzten Wochen und Monaten immens gesteigert hat. Mit einem überragenden Aufbauspieler wie Marius Stoll, der langsam wieder zu der Form zurückfindet, die er in der vergangenen Saison hatte, tritt das Team ganz anders auf als noch vor einigen Monaten. Dazu kommt mit Petterson ein sehr starker Amerikaner, der im Schnitt 20 Punkte macht.“

Nachbericht ProA // Viertelfinale Spiel 5

10.05.2025 20:00 Uhr //HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:77

Es war das spannende Ende, dass diese Viertelfinalserie verdient hatte! Im entscheidenden fünften Spiel gewinnt Phoenix Hagen auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 73:77 und zieht damit in das Halbfinale der diesjährigen Playoffs ein.

Bis zu diesem Spiel hatten sich in dieser Serie jeweils die Heimteams durchgesetzt. Eröffnet wurde das „Do or Die“-Spiel von Vinnie Shahid, der einen der an diesem Abend raren Crailsheimer Dreier traf. Es folgten zunächst auf beiden Seiten Punkte durch Big Men unter den Körben, danach waren es Kraushaar und Carry, die für drei trafen und so ein erstes kleines Polster für die Gäste aus Hagen erspielten (9:15 – 5. Minute). Bis zum Ende des ersten Viertels wuchs die Führung auf neun Zähler an (17:26). Im zweiten Viertel gelang es den Gastgebern aber dann sich wieder in die Partie zu kämpfen. Vor allem Anthony Gaines brachte wichtige Punkte und danach war es Theo John, der beim 33:34 (16. Minute) auf nur einen Punkt Differenz verkürzte. Zur Halbzeitpause stand es dann 36:41.

Die Hagener kamen etwas besser aus der Kabine und erhöhten schnell zweistellig auf 36:46 (23. Minute). Die Merlins verpassten ein ums andere Mal einfache Abschlüsse, sodass Phoenix seine Führung zunächst behaupten konnte. Crailsheim-Coach McCray reagierte und nahm eine Auszeit, aus der seine Jungs dann defensiv konzentrierter herauskamen. So arbeiteten sich die Gastgeber Stück für Stück zurück, zehn Minuten vor dem Ende leuchtete ein 54:58 auf den Anzeigetafeln der Arena Hohenlohe. Ein Dreier von Goodman brachte die Merlins noch näher heran (61:63 – 34. Minute), doch die Hagener fanden über Uhlemann und McCall die richtigen Antworten und holten das Momentum zurück. Dennoch wurde es in der Crunchtime nochmal richtig eng. Bohannon verpasste einen freien Korbleger, sodass für Crailsheim bei noch einer knappen halben Minute und nur zwei Zählern Rückstand alles drin war. Der erste Wurf traf nicht, doch der Ballbesitz blieb mit 11 Restsekunden bei den Zauberern. Stuckey wurde für den Dreier freigespielt, sein Wurf verfehlte das Ziel. Carry sicherte den Rebound und brachte das Spiel mit zwei Freiwürfen über die Ziellinie.

Damit schlägt Hagen zum ersten Mal seit März 2015 (!) die Crailsheimer in deren Halle und sichert sich als letztes Team den Einzug in das Halbfinale. Dort warten nun die VET-CONCEPT Gladiators Trier auf die Feuervögel.

Foto: dieLichtBUILDER

Vorbericht ProA // Viertelfinale Spiel 5

10.05.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen

„Alles oder Nichts“, „Do or Die“, „Siegen oder Fliegen“ – Welche dieser Überschriften man auch immer wählt, sie trifft zu auf das entscheidende fünfte Spiel zwischen den HAKRO Merlins Crailsheim und Phoenix Hagen. Tipoff in der Arena Hohenlohe ist am Samstagabend um 20:00 Uhr.

Bisher ist die Viertelfinalserie von den Heimteams bestimmt worden, denn beide Mannschaften konnten jeweils ihre Spiele vor heimischer Kulisse gewinnen. Doch geht das nun auch so weiter? Die Merlins wollen in jedem Fall alles dafür geben und ein Fakt, der Hoffnung gibt, sind definitiv die Wurfquoten: In Spiel vier hatte man endlich eine ordentliche Dreierquote (33%), die Bilanz aus dem Zweierbereich konnte sich zudem mehr als sehen lassen (64%). Dafür ist den Crailsheimern aber etwas die Dominanz am offensiven Brett abhanden gekommen: Nach 25 Offensivrebounds in Spiel eins, waren es in der Folge 18, 17 und zuletzt am Donnerstag 13 erkämpfte Abpraller am gegnerischen Brett. Nun stellt sich zudem die generelle Frage, wie die Ausrichtung im entscheidenden fünften Spiel aussehen wird. Die ersten beiden Partien waren defensiv geprägt, die letzten beiden eher offensiv…

Die Hagener gehen mit dem emotionalen Push aus dem abgewehrten Matchball in die Partie. Einige Spieler im Kader haben diese Situation auch schon letztes Jahr erlebt, als es gegen Kirchheim ebenfalls in Spiel fünf ging. Ein Vorteil? „Natürlich haben wir ein bisschen Erfahrung aus dem letzten Jahr, weil wir viele Jungs behalten konnten, aber nichtsdestotrotz steht es wieder 0:0 und am Ende müssen wir 40 Minuten guten Basketball spielen, um Spiel fünf zu gewinnen“, so Kapitän Dennis Nawrocki nach Spiel vier. Hoffen werden die Hagener, dass Sincere Carry, Naz Bohannon und Tim Uhlemann ihre offensive Firepower mit nach Crailsheim nehmen. Die drei waren beim Sieg am Donnerstag für 64 der 100 Phoenix-Punkte verantwortlich.

Der Ausgang dieser spannenden Serie ist also absolut offen, nur eines ist klar: Der Sieger bekommt es im Halbfinale mit den VET-CONCEPT Gladiators aus Trier zu tun, die die Tigers Tübingen mit 3:1 bezwingen konnten.

Foto: dieLICHTBUILDER

Nachberichte ProA // Viertelfinale Spiel 4

08.05.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven 80:61

Halbfinale für die GIESSEN 46ers! Ihren zweiten Matchball haben die Hessen mit einem 80:61 gegen die Eisbären Bremerhaven verwerten können.

Die ersten Zähler der Partie gingen auf das Konto von Big Men: Auf Gießener Seite waren Maier und Kovacevic erfolgreich, für die Eisbären antwortete Rissetto. Insgesamt entwickelte sich ein ausgeglichenes, wenngleich verhältnismäßig punktearmes erstes Viertel. Mit 16:15 ging es in die zweiten zehn Minuten, in denen zunächst die Gäste aus Bremerhaven einen kleinen Lauf starteten. Norl für Zwei, Richmond und Miller für Drei, der schnelle 8:0-Lauf zwang 46ers-Coach Ignjatovic zur Auszeit. Aus dieser heraus konterten die Gastgeber ihrerseits mit einem 8:0-Run, auf den dann die Eisbären-Timeout folgte. In der Folge blieben die Gießener etwas in Front, ein Dreier von Krajcovic brachte den Pausenstand von 42:34.

Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Bremerhavener, die den besseren Start erwischten und insgesamt einen 9:0-Lauf hinlegten (42:43 – 24. Minute). Generell brauchten die 46ers fast fünf Minuten für ihre ersten Zähler in Halbzeit zwei, doch diese wirkten wie ein Weckruf und bis zum Ende des dritten Viertels stellte man wieder auf sechs Zähler Vorsprung (55:49). Im Schlussabschnitt musste also die Entscheidung fallen, Halbfinale für Gießen oder Spiel fünf in Bremerhaven? Die Antwort war eindeutig: Schnell brachten die Gastgeber den Abstand in den zweistelligen Bereich, ein Hemschemeier-Dreier unterbot die 10-Punkte-Marke nur kurz (61:52 – 34. Minute). Drei Minuten vor Schluss ließ Robin Benzing einen Dreier zum 76:55 einfliegen, das war die Entscheidung. Mit dem 80:61-Heimsieg buchen die 46ers das Halbfinalticket und treffen dort nun auf Hauptrundenmeister Jena.

08.05.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 95:100

Es war ein spannendes Spiel vier, das die Fans am Donnerstagabend in der Paul Horn-Arena in Tübingen zu sehen bekamen. Letztendlich setzten sich die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 95:100 bei den Tigers durch und machten damit den Einzug ins Halbfinale klar.

Vier Freiwürfe brachten die ersten Trierer Punkte, Tübingen antwortete durch Dreier der beiden Top Scorer Idowu und Cooper (6:4 – 3. Minute). Ebenfalls von außen traf Behnam Yakhchali, der schon früh andeutete, dass er einen Sahnetag erwischen sollte. Insgesamt verlief das erste Viertel recht ausgeglichen, die etwas bessere Tübinger Wurfquote sicherte den 25:20-Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten. Dieser kleine Vorsprung war aber auch recht schnell wieder Geschichte, ein weiterer Yakhchali-Dreier drehte die Partie (28:29 – 13. Minute). Trier zog in der Folge ein bisschen weg, nur um pünktlich vor der Halbzeitpause wieder von den Gastgebern ein- und überholt zu werden. Mit 41:39 ging es in die Kabinen.

Das dritte Viertel war dann das offensivstärkste der Tübinger. Obwohl die Gladiators mit 8:0 in den Durchgang starteten, ließen sich die Tigers nicht beirren und erkämpften sich die Führung zurück. Tention streute zwei Dreier in Folge ein (61:57 – 26. Minute), auch Niedermanner traf mehrfach von außen. Insgesamt legten die Gastgeber 33 Punkte auf und nahmen so einen Vorsprung von neun Zählern mit in den Schlussabschnitt. Dieser begann mit einem kleinen Shootout von Downtown, Hecker und Idowu trafen für die Tigers, Roland und Yakchali antworteten. Letzterer sollte mit 29 Punkten am Ende der überragende Mann sein. In den ersten Minuten des Schlussviertels konnten die Tübinger ihren Vorsprung noch konstant halten, doch pünktlich zur Crunchtime glichen die Trierer aus (86:86 – 36. Minute). Das Spiel stand auf des Messers Schneide, mehrere Führungswechsel innerhalb kürzester Zeit. Hollersbacher stellte per Freiwurf auf 88:95, der Vorsprung reichte den Gladiators letztendlich, um sich den Sieg und das Halbfinale zu sichern, in dem es dann gegen Crailsheim oder Hagen gehen wird.

08.05.2025 20:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 100:93

Viertes Spiel, vierter Heimsieg! Phoenix Hagen schlägt die HAKRO Merlins Crailsheim und schickt die Playoffserie damit für ein entscheidendes fünftes Spiel zurück in die Arena Hohenlohe.

Wie schon im dritten Spiel, starteten beide Teams mit einer offensiven Ausrichtung in die Partie. Shahid eröffnete von Downtown, Uhlemann antwortete. Die ersten Minuten waren sehr ausgeglichen, doch nach und nach setzten sich die Merlins etwas ab. Gardner beschloss per Dreier einen 13:2-Lauf der Gäste (12:20 – 6. Minute). Phoenix fand nun zwar wieder Antworten, dennoch blieben die Crailsheimer konstant vorne und nahmen ein 23:28 mit in Viertel Nummer zwei. In diesem drehten die Gastgeber erst das Spiel (29:28 – 12. Minute), doch Mitte des zweiten Viertels fingen sich die Merlins wieder und hielten das Geschehen ausgeglichen. Gabriel de Oliveira erzielte elf seiner 13 Punkte in der ersten Halbzeit, den Schlusspunkt setzte Giese von Downtown, der den Halbzeitstand von 51:51 herstellte. Mit 23:28 und 28:23 waren beide Viertel genau umgedreht geendet.

Wie schon im ersten Heimspiel der Hagener war dann das dritte Viertel mitentscheidend. Die Merlins waren früh foulbelastet, sodass die Hagener ein ums andere Mal an der Freiwurflinie zu Punkten kamen. Die Crailsheimer blieben zunächst in Schlagdistanz, doch Bohannons Korbleger machte den Vorsprung zweistellig (71:61 – 27. Minute). Beendet wurde das Viertel dann von Bjarne Kraushaar, der von Downtown per Buzzer Beater traf und beim 79:66 die höchste Führung der Partie herstellte. Bis zur Mitte des Schlussabschnitts blieb der Hagener Vorsprung stabil zweistellig, doch drei Minuten vor Schluss wurde es nochmal spannend, Gaines verkürzte auf 90:84. Nach einem toughen Dreier von Vinnie Shahid trennten beide Teams sogar nur noch fünf Punkte (96:91), doch Bohannon traf einen langen Zweier und machte damit den Deckel drauf. 100:93 war der Endstand, das finale fünfte Spiel der Serie findet am Samstag bei den HAKRO Merlins statt.

Foto: Michael Schepp

Nachberichte ProB // Viertelfinale Spiel 3

07.05.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. LOK BERNAU 84:86

LOK Bernau hat sich mit einem hart umkämpften 84:86-Auswärtssieg gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn den Einzug ins Halbfinale der ProB gesichert. Die Partie entwickelte sich zu einem packenden Playoff-Duell, das erst mit der letzten Aktion entschieden wurde.

Paderborn startete mit viel Energie in die Begegnung und konnte früh die Kontrolle übernehmen. Besonders aus der Distanz zeigten sich die Gastgeber treffsicher, was ihnen eine verdiente Führung zur Halbzeit (50:42) einbrachte. Bernau hatte in der Offensive zunächst Probleme, konnte sich aber über eine engagierte Verteidigungsleistung im Spiel halten.

Nach der Pause gelang es Bernau, sich besser auf die Paderborner Spielweise einzustellen und die Begegnung zunehmend ausgeglichener zu gestalten. Das dritte Viertel ging an die Gäste, die mit einem verbesserten Zusammenspiel und konsequenter Rebound-Arbeit den Rückstand verkürzen konnten.

Das letzte Viertel bot den Zuschauern schließlich das erwartete Playoff-Drama. Beide Teams wechselten sich in der Führung ab, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Wenige Sekunden vor Schluss lag Paderborn knapp vorne und sah bereits wie der Sieger aus – doch Bernau hatte das letzte Wort: Mit der Schlusssirene traf Abdulah Kameric einen schwierigen Dreier aus der Distanz und besiegelte den 84:86-Sieg für die Gäste.

Mit diesem Erfolg zieht LOK Bernau ins Halbfinale ein und trifft dort auf seinen nächsten Gegner, die Bayer Giants Leverkusen.

07.05.2025 19:30 Uhr // BSW Sixers vs. ETB Miners 66:70

Mit einem knappen 66:70-Auswärtssieg bei den BSW Sixers haben die ETB Miners das entscheidende Spiel der „Best-of-Three“-Serie gewonnen und sich das Ticket für das Halbfinale der ProB gesichert.

Essen erwischte einen perfekten Start und führte früh mit 0:9, ehe die Gastgeber besser ins Spiel fanden. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (17:19) gingen die Sixers mit einer knappen 33:32-Führung in die Halbzeitpause.

Im dritten Abschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Besonders Isaiah Sanders übernahm Verantwortung und brachte sein Team per Dreier wieder in Führung. Essen kämpfte sich mit guter Defensivarbeit und starker Rebound-Arbeit in die entscheidenden Minuten und ging mit einer knappen 51:55-Führung ins Schlussviertel.

Hier wurde es noch einmal richtig spannend: Die Miners erspielten zwischenzeitlich eine 10-Punkte-Führung, doch die Sixers kämpften sich zurück und glichen vier Minuten vor Schluss aus. In der entscheidenden Phase war es Dzemal Selimovic, der von der Freiwurflinie die Ruhe bewahrte und den Essener Sieg besiegelte.

Mit diesem Erfolg steht der Liga-Aufsteiger nun im Halbfinale und trifft dort auf die SBB Baskets Wolmirstedt.

Foto: LOK BERNAU

Vorberichte ProA // Viertelfinale Spiel 4

08.05.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven

Die vierten Partien in den Viertelfinalserien der diesjährigen Playoffs in der ProA stehen an. Für die GIESSEN 46ers gibt es damit die Chance vor heimischer Kulisse den Halbfinaleinzug klar zu machen oder schaffen es die Bremerhavener zum zweiten Mal den Matchball abzuwehren und die Serie in ein letztes fünftes Spiel zu schicken?

Die 46ers wollten nach ihren beiden Auftaktsiegen schon am Dienstag in Bremerhaven ihr Halbfinalticket buchen, doch eine schwache zweite Halbzeit kostete den Sieg. „Es gibt halt so Partien, in denen du nichts triffst, in denen die Leistung trotz allen Bemühens nicht stimmt, in denen der Erwartungsdruck vielleicht zu groß war. Es gibt aber auch andere Matches, in denen du alles zuvor Geschehene vergessen machen kannst“, blickt Coach Ignjatovic durchaus positiv auf Spiel vier, zumal die Heimstärke der Lahnstädter ligaweit bekannt ist. Positiv stimmt auch, dass Mladen Vujic am Dienstag sein erstes Double Double in der ProA auflegen konnte, dennoch…

…konnten die Eisbären den Sweep verhindern und sind daher durchaus im Aufwind. Vor allem auf den großen Positionen hatten die Nordseestädter beim Heimsieg Vorteile. Hendrik Warner erzielte mit 23 Punkten ein Season High, auch Center-Kollege Anzac Rissetto zeigte mit neun Rebounds eine gute Leistung. Manko sind allerdings weiterhin die Ballverluste, im Schnitt leistete man sich in den drei bisherigen Partien mehr als 19 Turnover! Der Halbfinalgegner für den Sieger dieser Playoffserie steht übrigens bereits fest: Science City Jena hat per Sweep Bochum bezwungen und wartet nun auf Gießen oder Bremerhaven.

08.05.2025 20:00 Uhr // Tigers Tübingen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Schlagen die Tigers Tübingen erneut im Heimspiel gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier zurück?

Es steht 2:1 in der Playoffserie zwischen Trier und Tübingen, bislang konnten beide Teams ihre Siege vor heimischer Kulisse holen. Dabei soll es aus Tübinger Sicht natürlich auch in diesem vierten Aufeinandertreffen bleiben und die Hauptakteure in denen die schwäbische Hoffnung steckt sind einmal mehr Kenny Cooper und Samuel Idowu. Die Statistiken beider Spieler sprechen für sich. Cooper steht in den Playoffs bei durchschnittlich 18,7 Punkten, genauso wie Center Idowu, der sich zudem noch 8,3 Rebounds pro Partie abgreift. Daneben sind aber auch Spieler wie Vincent Neugebauer und Miles Tention deutlich verbessert gegenüber der Hauptrunde.

Die Trierer dagegen wollen sich mit einem Auswärtssieg das Halbfinalticket sichern. Der volle Kader steht Coach Schneider allerdings nicht zur Verfügung: „Leider sind nicht alle Spieler fit, Amir wird weiterhin ausfallen und auch Nolan ist gestern im Spiel umgeknickt. Er hat sich durchgebissen, hat nun aber diese Bänderverletzung und ob er einsatzfähig ist, wird sich leider erst morgen entscheiden.“ Doch es gibt genügend Akteure im tiefen Trierer Kader, die die Verletzungen auffangen können. Am Dienstag zeigte Maik Zirbes eine bärenstarke Leistung (23 Punkte, 6 Rebounds), zudem arbeitete Marco Hollersbacher stark und sicherte sich gleich 13 Rebounds. Gewinnen die Trierer, ziehen sie ins Halbfinale ein. Gegen wen treten sie dort an? Das könnte sich ebenfalls am Abend entscheiden, im Spiel:

08.05.2025 20:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Auch in dieser Viertelfinalpaarung konnten beide Teams bislang ihre Heimspiele gewinnen.

Obwohl es 2:1 für die Merlins steht, kann Phoenix durchaus positiv auf das anstehende Spiel blicken, denn im ersten Playoffspiel in der heimischen Ischelandhalle konnte man den deutlichsten Sieg der Serie erringen (83:67). Bei den beiden Niederlagen in Hohenlohe war man beide Male kurz vor Schluss knapp dran, startete jeweils die Aufholjagd einen Tacken zu spät. Entsprechend ist aber auch Coach Harris vorsichtig optimistisch: „Trotz der Niederlage in Crailsheim gehen wir gestärkt in dieses Spiel 4 vor heimischer Kulisse. Die Mannschaft hat in der zweiten Hälfte gezeigt, welche Energie in ihr steckt. Genau diese müssen wir mit in die Ischelandhalle nehmen. Und gemeinsam mit den Fans eine Atmosphäre schaffen, die alles aus dem Team herauskitzelt, um die Serie zu verlängern.“ Erfahren ist sein Team übrigens mit solchen Situationen, denn auch im letzten Jahr lag man gegen die Knights aus Kirchheim zurück, konnte den Matchball abwehren und die Serie drehen.

Die Merlins möchten es natürlich nicht so weit kommen lassen und mit einem Auswärtssieg das Halbfinale klar machen. Es gilt vor allem an die ersten drei Viertel aus Spiel drei anzuknüpfen, als man mit guter Defense und offensivem Flow eine deutliche Führung herausspielte. Ohne das letzte Viertel wäre es wohl ein deutlicherer Sieg für die Zauberer geworden: „In der zweiten Halbzeit ist uns das Spiel ein wenig entglitten, weil wir nicht mehr so gut verteidigt haben. Trotz unser schlechten Dreierquote haben wir in der Offensive einen guten Job gemacht.“ Das waren die Worte von Merlins-Coach McCray nach dem dritten Spiel und es stimmt, die Dreier fallen bei den Crailsheimern bislang noch gar nicht. Schaffen es die Merlins allerdings ihre Wurfquote von Downtown zu steigern, dürften sie schwer zu bezwingen sein.

Foto: Dennis Duddek

Nachberichte ProA // Viertelfinale Spiel 3

06.05.2025 19:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. GIESSEN 46ers 83:69

Matchball abgewehrt! Die Eisbären Bremerhaven gewinnen ihr erstes Playoffspiel mit dem Rücken zur Wand und verkürzen in der Viertelfinalserie auf 1:2.

In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Teams größtenteils auf Augenhöhe. Bremerhaven eröffnete zwar stärker (13:5, Breitlauch – 4. Minute), doch die Gäste aus Hessen punkteten durch Kovacevic und Vujic und waren ebenfalls im Spiel (16:12 – 6. Minute). Mit 22:20 ging es in die zweiten zehn Minuten, die ein ähnlich ausgeglichenes Bild lieferten. Warnholtz glich das Spiel aus, dann der Auftritt von Hendrik Warner: Acht Zähler in drei aufeinanderfolgenden Angriffen legte der Bremerhavener Center auf, er wurde am Ende auch Top Scorer mit 23 Punkten. Sein Gießener Big Man-Pendant Mladen Vujic zeigte sich ebenfalls stark und sammelte bis zur Pause bereits 16 Zähler. In die Halbzeit ging es dann mit einem Buzzer Beater von Daniel Norl, der zum 43:41 traf.

Dieser Wurf war scheinbar das Signal für die Eisbären, nun die Intensität hochzufahren. Mitte des dritten Viertels legten die Gastgeber einen 10:0-Lauf hin und waren plötzlich deutlich in Front (67:52 – 28. Minute). Bei den 46ers hielten die Guards Castlin und McClain etwas dagegen, ihre Zähler brachten den Stand von 70:60 vor Beginn der letzten zehn Minuten. Und diese entwickelten sich zu einer Low Scoring-Angelegenheit. Zwar traf zunächst noch Castlin von Downtown, doch insgesamt gelangen den Gästen nur neun Zähler im Schlussabschnitt. Es hätte umgerechnet also sogar für die Eisbären zum Sieg gereicht, wenn sie im letzten Viertel gar keinen Punkt erzielt hätten. Das taten sie aber, kamen einmal mehr über die Bigs Warner und Rissetto zu erfolgreichen Abschlüssen und zogen am Ende den 83:69-Heimerfolg.

06.05.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 94:91

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich die Führung zurückgeholt. Gegen Phoenix Hagen stand es letztlich knapp 94:91, damit stellen die Merlins auf 2:1.

Big Man de Oliveira eröffnete die Partie mit einem krachenden Dunking, Shahid legte von der Dreierlinie und in der Zone mit Zusatzfreiwurf nach – 8:3-Start nach drei Minuten. Anders als die ersten beiden Spiele startete das Duell am Dienstagabend mit viel offensiver Firepower, bereits nach fünf Spielminuten hatten beide Teams die 10-Punkte-Marke überschritten. Der letzte Angriff eines starken ersten Crailsheimer Viertels gehörte dann auch den Zauberern, Anthony Gaines zog unwiderstehlich zum Korb und legte den Ball zum 25:17 durch die Reuse. Crailsheim setzte sich zu Beginn des zweiten Viertels weiter ab, John erhöhte per Dunking auf 45:25 (18. Minute). Hagen kam erst kurz vor der Halbzeitsirene offensiv besser in das Spiel, angeführt von Top Scorer Sincere Carry, der mit seinem Dreier auf 13 Zähler Rückstand verkürzte. In die Pause ging es beim Stand von 49:34.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Crailsheimer zunächst das aktivere Team, kamen ein ums andere Mal in der Zone zu einfachen Zählern. Kraushaar antwortete für die Gäste via and-one und im Anschluss von der Dreierlinie, auch Krslovic traf seinen ersten Dreier. Doch die Führung der Crailsheimer war weiterhin im zweistelligen Bereich, da sie nun häufig an die Freiwurflinie kamen und von dort hochprozentig trafen. Vinnie Shahid traf dann aus gut zehn Metern und stellte auf 74:58 vor dem letzten Abschnitt. Dieser gehörte dann aber Phoenix. McCall brachte die Gäste wieder zum einstelligen Rückstand (85:77 – 37. Minute). Pünktlich zum Start der Crunchtime versprach die Schlussphase viel Spannung. Nun war das Momentum endgültig auf Hagener Seite, Kraushaar und Carry verwandelten ihre Korbleger und verkürzten auf fünf Zähler. Die HAKRO Merlins hatten mit Anthony Gaines aus der Mitteldistanz aber die passende Antwort parat (88:81 – 39. Minute). An der Freiwurflinie brachten die Merlins den Sieg ins Ziel.

06.05.2025 19:30 Uhr // Science City Jena vs. VfL SparkassenStars Bochum 102:77

Der erste Halbfinalist in den diesjährigen Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht fest. Science City Jena holt den dritten deutlichen Sieg gegen die VfL SparkassenStars Bochum und wartet nun auf die GIESSEN 46ers oder die Eisbären Bremerhaven.

Die Bochumer traten personell geschwächt ohne Niklas Geske und Lars Kamp an. Dennoch war das Auftaktviertel zunächst ausgeglichen, vor allem weil Keith Braxton stark aufspielte. 13 der 20 Bochumer Punkte im ersten Viertel gingen auf sein Konto. Auf der anderen Seite erzielte Robin Christen zehn Zähler und trug so zum 26:20 nach den ersten zehn Minuten bei. Im zweiten Viertel schlichen sich dann Unsicherheiten bei den SparkassenStars ein, die die Thüringer eiskalt ausnutzten. Das Team von Björn Harmsen lief regelrecht heiß und setzte sich immer weiter ab, während die Wurfquoten der Gäste immer weiter runter gingen. Jena führte zur Halbzeit mit 58:38, das Spiel war schon mindestens leicht vorentschieden.

Die Jenaer Dominanz setzte sich im dritten Viertel fort. Vor allem Robin Christen zeigte, dass er einen Sahnetag erwischt hatte, 7/10 Dreier standen bei ihm im Statistikbogen. Den letzten Spielabschnitt konnten die Bochumer dann nochmal für sich entscheiden, am Ergebnis änderte das aber nichts signifikant. Damit gehen also die Jenaer per Sweep ins Halbfinale, während die erste Bochumer Playoffreise ohne Sieg endet.

06.05.2025 20:00 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Tigers Tübingen 94:75

2:1 für die Gladiators aus Trier! Mit einem deutlichen Heimsieg gehen die Trierer in der Viertelfinalserie gegen die Tigers Tübingen erneut in Führung.

Gleich zu Spielbeginn wurde deutlich, dass beide Mannschaften mit etwas weniger Tempo in die Partie starteten und den Fokus eher auf die Defensivarbeit legten. Die ersten Punkte auf beiden Seiten besorgten die beiden Big Men Samuel Idowu mit dem 0:2 für Tübingen und Marten Linßen mit zwei Insidetreffern zum 4:2. Die Startphase des dritten Playoffviertelfinales gestaltete sich ausgeglichen, kein Team konnte sich bis zur Mitte des ersten Spielabschnitts absetzen. Erst Maik Zirbes sorgte nach seiner Einwechslung mit einer starken Performance unter dem gegnerischen Korb für Kopfzerbrechen bei den Gästen. Mit gleich 13 Punkten im ersten Viertel hatte der Kapitän der Gladiatoren dann auch großen Anteil an der 25:18-Führung nach den ersten zehn Spielminuten. Auch im zweiten Viertel wurde das Spieltempo nur sehr dosiert erhöht und die Tübinger arbeiteten sich mit Punkten durch Cohn und Moreaux wieder in Schlagdistanz (27:24 – 12. Spielminute). Mit fortlaufender Spielzeit fanden die Gladiatoren immer besser in ihren Rhythmus, kontrollierten weiterhin den Rebound und hielten die Tigers defensiv vom eigenen Korb fern. Nach zwei getroffenen Dreiern durch Yakhchali und Adekunle nahm Gäste-Coach Detlev die Auszeit. Doch die Trierer legten weiter nach, ein 13:0-Lauf brachte die Führung über 20 Zähler, zur Pause stand es 59:33.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Tübinger deutlich wacher und starteten gut in die zweite Spielhälfte. Über gute defensive Rotationen eroberten die Gäste regelmäßig den Ball und trafen offensiv besser aus der Distanz. Ein 63:47 in der 24. Spielminute verwandelte sich durch einen Dreier von Jönke in ein 66:57 und die Zuschauer in der SWT Arena sahen erneut ein offenes Playoffspiel. Letztendlich war der Halbzeitabstand innerhalb eines Viertels halbiert (76:63 – Ende Viertel drei). Im vierten Viertel zeigten die Gladiators dann wieder eine deutliche Intensitätssteigerung und schafften es vor allem defensiv wieder mehr Zugriff auf die Partie zu erhalten. Dank starker Mann-Mann-Defense und schnell ausgespielten Gegenangriffen wuchs die Trierer Führung schnell wieder an (82:65 – 32. Spielminute). So spielte man die letzten Spielminuten clever herunter, ließ die Tübinger nicht mehr ins Spiel kommen und sicherte sich letztlich souverän den zweiten Heimerfolg in der Viertelfinalserie mit 94:75.

Foto: Christoph Worsch