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Vorbericht ProA Playoffs Halbfinale

12.05.2022 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Nach den bisherigen Halbfinal-Begegnungen zwischen Jena und Rostock ist zumindest mit Blick auf die nackten Resultate – drei Heimsiege – noch nicht wirklich viel passiert und dennoch bieten die bisherigen Duelle bereits genügend Stoff für einen Roman. Am morgigen Donnerstagabend kommt es nun zum vierten und aus Jenaer Sicht hoffentlich nicht letzten Schlagabtausch einer Serie, die einer emotionalen Berg-und-Talbahn-Fahrt gleicht und beim derzeitigen Stand von 1:2 den ultimativen Thrill verspricht.

Medipolis SC Jena empfängt die Seawolves nach der dramatischen Schlussphase des dritten Duells am Dienstagabend (78:85) am 12. Mai ab 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena, will und muss dieses Heimspiel gewinnen, um auf 2:2 auszugleichen und die Best-of-Five-Serie zurück an die Küste zu schicken. Gewinnt das Team von Domenik Reinboth kommt es am Sonntag um 19.30 Uhr zum fünften und endgültig letzten Showdown an der Ostsee, siegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern, sind die Hanseaten in die easyCredit BBL aufgestiegen und treffen im ProA-Finale auf Tübingen.

Sowohl Jena als auch die Seawolves hatten in den bisherigen drei Aufeinandertreffen genügend Zeit und Gelegenheit, um sich auf sehr intensive Art und Weise kennenzulernen, Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegenübers zu analysieren und die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen. Nachdem sich die Rostocker am Dienstag den ersten Matchball erspielten, scheint das BBL-Pendel zwar momentan in ihre Richtung ausschlagen zu wollen. Allerdings endet eine Best-of-Five-Serie eben auch immer erst mit dem dritten Sieg eines Teams und so werden sich die Norddeutschen am morgigen Donnerstag trotz der aktuellen Witterung in der Sparkassen-Arena warm anziehen müssen. Die Saalestädter werden alles daran setzen und ihre letzten Reserven mobilisieren, um eine vorzeitige Rostocker Aufstiegsfeier ausgerechnet in Jena zu verhindern.

Letztendlich wird der Ausgang des vierten Halbfinal-Duells innerhalb von sieben Tagen über Fitness, Physis und mentale Stabilität entschieden. Das dabei vor allem der Kopf eine tragende Rolle spielt, war in den bisherigen Playoff-Begegnungen zu erkennen. Gelingt es der Mannschaft von Kapitän Julius Wolf die Schlussphase von Spiel 3 abzuhaken und den Niederlagen-Frust von Dienstagabend in die richtigen Bahnen zu lenken, steht einem offenen Spiel 5 am 15. Mai in der StadtHalle Rostock nichts entgegen.

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

28.04.2022 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Donnerstag um 19:30 Uhr haben die ROSTOCK SEAWOLVES den ersten Matchball im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit einem Sieg über die PS Karlsruhe LIONS können sie den Einzug ins Halbfinale perfekt machen und die “Best-of-Five”-Serie mit 3-0 für sich entscheiden. Bei einer Niederlage wechselt die Serie für Spiel 4 zurück nach Karlsruhe. Etwa 2.000 Zuschauer werden in der StadtHalle Rostock erwartet.

Nach dem dramatischen Overtime-Krimi am Dienstag – die SEAWOLVES konnten sich mit 107:103 nach zweifacher Verlängerung durchsetzen – wird es auch im dritten Spiel der Serie intensiv zugehen. Coach Held erwartet erneut einen “Playoff-Fight mit Hauchen mit Stechen”, in dem um jeden Zentimeter gekämpft und kein Ball verloren gegeben wird. Auch wenn die Kräfte von Duell zu Duell schwinden, gilt es, den Willen und Jagdinstinkt wach zu halten und mental bereit für das nächste Aufeinandertreffen zu sein.

“Der Erfolgshunger ist riesig”, meint Coach Held. “Jeder ist bereit, seine eigenen Interessen hinter dem Teaminteresse zurückzustellen – das ist für mich das wichtigste Zeichen.” In den Playoffs geht es darum, es mehr zu wollen als der Gegner, auch wenn der Körper von den kräftezerrenden Partien müde ist. Dass die Wölfe damit umzugehen wissen, haben sie bereits zweimal bewiesen.

Am Dienstag wurden Erinnerungen wach an die Partie vom 34. Spieltag, als beide Teams zuletzt in Rostock aufeinandertrafen. Die Wölfe kamen am 19. April aus einer Coronapause, führten knapp sechs Minuten vor Schluss mit 14 Zählern und verloren am Ende mit 73:80 nach einer 22:1-Schlussoffensive der Karlsruher. Auch bei der Playoff-Heimpremiere rieben sich die Zuschauer im dritten Viertel verwundert die Augen. Nach einer 18-Punkte-Führung zu Beginn des dritten Abschnitts durchliefen die 1.800 Fans ein Wechselbad der Gefühle, als die LIONS bis zum Viertelende ausgleichen konnten. Als es dann in die erste bzw. zwei Verlängerung ging, sahen sich einige Anhänger plötzlich einem Déjà-vu ausgesetzt: Vor fünf Jahren gab es in den ProB-Playoffs ebenfalls ein Duell zwischen Karlsruhe und Rostock, das auch erst nach zwei Extraschichten entschieden wurde. Damals konnten sich die LIONS mit 107:105 durchsetzen und später als Vizemeister den Aufstieg in die ProA feiern.

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

Spiel 1

26.04.2022 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS

Die ROSTOCK SEAWOLVES brennen auf ihre Playoff-Heimpremiere am Dienstagabend um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock. Das zweite Spiel der “Best-of-Five”-Viertelfinalserie gegen die PS Karlsruhe LIONS wird präsentiert vom Hauptsponsor OstseeSparkasse Rostock. Am vergangenen Samstag konnten die Wölfe viel Selbstvertrauen tanken. Mit einem deutlichen 87:66-Auswärtssieg setzten sie sich im Auftaktspiel der Playoffs bei den PS Karlsruhe LIONS durch und gingen mit 1-0 in Führung. Das Team, das zuerst drei Siege in der “Best-of-Five”-Serie verbucht, erreicht das Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

In Karlsruhe lagen die Wölfe zur Halbzeit mit drei Punkten zurück (33:36), steigerten sich dann aber nach dem Seitenwechsel und packten defensiv zu. Den Löwen gelangen in der zweiten Hälfte insgesamt nur 30 Punkte, Rostock hingegen kam auf 54 Zähler. Coach Held lobte die Verteidigungsleistung seiner Mannschaft: “Wir haben defensiv in der zweiten Halbzeit nochmals extrem zugelegt. Für mich war das Entscheidende, dass wir es defensiv geschafft haben, die Intensität hochzuhalten und das Spiel darüber zu Ende zu bringen.” Natürlich darf auch die offensive Leistung der Wölfe im Schlussabschnitt nicht unerwähnt bleiben. Nach nur 33 Zählern in der gesamten ersten Hälfte brachten die Rostocker allein im letzten Abschnitt 31 Punkte aufs Tableau. “Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir lernen müssen, mit der Müdigkeit umzugehen. Wir haben heute bewiesen, dass wir das können”, meinte Held.

Der Mann des vierten Viertels war Rückkehrer Tyler Nelson, der im Spiel zuvor coronabedingt aussetzen musste. Ihn hatte buchstäblich das Playoff-Fieber richtig schwer erwischt, denn er lief binnen Sekunden heiß. Der Distanzwurfspezialist erzielte in weniger als vier Minuten 17 Punkten, darunter fünf Dreipunktewürfe. “Es fühlte sich gut an. Ich war in der Zone”, meinte der 26-Jährige nach dem Spiel, bezugnehmend auf seine Leistungsexplosion. Neben Nelson, der das Spiel mit 24 Punkten (in nur 16 Minuten Einsatzzeit) beendete, kamen Nijal Pearson (19 Pkt, 7 Reb), Sid-Marlon Theis (11 Pkt) und Till Gloger (10 Pkt, 7 Reb) auf zweistellige Punktzahlen.

Für das zweite Spiel der Serie am Dienstag können die Wölfe auf die Rückkehr von Robert Montgomery Jr., Gabriel de Oliveira und Stefan Ilzhöfer hoffen. Wesentlich wichtiger wird aber der Rückhalt der SEAWOLVES-Fans in der StadtHalle Rostock sein, um das Team einen echten Heimvorteil spüren zu lassen. “Wir brauchen in Rostock am Dienstag eine volle Halle!”, wünscht sich Coach Held. “Wir wollen mit der Kulisse im Rücken die Müdigkeit gerade am Ende komplett vergessen und wollen, dass die Fans uns nach vorn peitschen und es so über 40 Minuten noch schwerer für Karlsruhe wird.”

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

20.04.2022 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven

Gelingt Tübingen der „Sweep“?. Bereits am Mittwoch treffen die Tigers Tübingen und die Eisbären Bremerhaven zum dritten Duell im Playoff-Viertelfinale in der Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga aufeinander. Aktuell führen die Schwaben in der Serie mit 2:0. Mit einem weiteren Sieg wäre der vorzeitige Einzug ins Playoff-Halbfinale gebucht. Trainer Danny Jansson denkt daran jedoch überhaupt noch nicht. „Bremerhaven ist immer brandgefährlich. Gerade jetzt, wo sie zurück liegen. Wir müssen fokussiert ans Werk gehen. Am Mittwoch beginnt es wieder bei 0:0“, so Jansson nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Vor allem bei den Rebounds müssen die Raubkatzen wieder besser zu Werke gehen. Auch in der Offensive gibt es noch viel Spielraum nach oben. Und dennoch, über die Defense und den unbändigen Siegeswillen wurden die ersten beiden Duelle gegen die Eisbären siegreich gestaltet.Wie in den Playoffs üblich, definieren beide Teams ihr Spiel deutlich mehr über Kampf und Verteidigung als noch im Verlauf der Saison. Die Offensivstärke der Eisbären Bremerhaven schwächelte dabei zuletzt. So fanden nur 37% der Feldwürfe ihr Ziel, bei den Dreiern waren es 23%. Armani Moore war mit 18 Punkten Topscorer der Eisbären Bremerhaven und der einzige Spieler auf Eisbärenseite, der alle seine Freiwürfe verwandelte, während DJ Laster 15 Punkte erzielte. Aber auch auf Tübinger Seite lief nicht alles rund. Erst dank eines Zwischensprints gegen Ende des Spiels sicherten sich die Tübinger den zweiten Playoff Sieg. Die Tigers Tübingen kamen ihrerseits nach Spielende auf eine Feldwurfquote von 45%. Zudem fanden 30% ihrer Drei-Punkt-Würfe ihr Ziel. Für Spiel drei darf man gespannt sein, ob Jarelle Reischel (Schulter) wieder zur Verfügung steht. „Ein Spieler, der für den Gegner den Unterschied machen kann“, sagt Jansson.

Nach der Rückkehr am Montagabend geht es am Dienstagmorgen für ein Training in die Paul Horn-Arena. Wer die Begegnung nicht live vor Ort verfolgen kann, können wir auf die Übertragung bei sportdeutschland.tv verweisen. Die Kommentatoren Niklas Schüler und Rouven Hänig werden ab 19 Uhr mit zahlreichen Informationen vor dem ersten Hochball informieren und danach durch die Sendung führen.

Vorbericht Nachholspiel ProA

19.04.2022 18:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS

Spannung ist garantiert am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die ROSTOCK SEAWOLVES können mit einem Sieg gegen die PS Karlsruhe LIONS den ersten Platz in der Tabelle bestätigen. Gegen die Karlsruher ist noch eine Rechnung offen. Am 2. Weihnachtstag unterlagen die Wölfe bei den Löwen mit 86:87 durch einen Treffer in der letzter Sekunde. Nun sind beide Teams zum Siegen verpflichtet, denn für die Rostocker gilt es, den ersten Tabellenplatz zu verteidigen. Die punktgleichen Tübinger könnten die SEAWOLVES bei einer Niederlage noch aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs von der Tabellenspitzen verdrängen. Schlechter als auf den zweiten Platz können die Rostocker jedoch nicht mehr fallen. Fans können sich auf einen spannungsgeladenen Basketballabend freuen, bei dem auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen wird.

Die PS Karlsruhe LIONS sind ein schwer zu spielender Gegner, der sowohl unter den Körben als auch von außen unberechenbar ist, bestätigt Coach Christian Held: “Uns erwartet mit Karlsruhe eine Mannschaft, die mit Stanley Whittaker Jr. einen der besten Spieler der Liga hat. Hinzu kommt mit Ferdinand Zylka ein überragender Scorer. Wir treffen auf eine relativ tief besetzte Mannschaft, die im Laufe der Saison immer wieder Höhen und Tiefen hatte. Es gibt im Team auch Spieler, die in die Bresche können, wenn die Leistungsträger mal nicht so stark performen. Sie haben mit Maurice Pluskota und Tom Alte zwei gute und erfahrene Big Men, die seit Jahren in der Liga sind. Mit Leo Behrend, Matt Freeman, Nils Schmitz, Emil Marshall und Zylka haben sie hervorragende Werfer. Die LIONS haben viele Stärken und für sie macht es keinen großen Unterschied macht, ob sie daheim oder auswärts spielen, weil sie sowohl zuhause als auch in fremder Halle eine ähnliche Bilanz haben. Wir erwarten ein extrem hart umkämpftes und schwieriges Spiel, da es für Karlsruhe um alles geht. Das gilt auch für uns. Wir gehen davon aus, dass es lange Zeit ein enges Spiel werden wird.”

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

17.04.2022 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Am Ostersonntag ist es soweit: Die Eisbären Bremerhaven empfangen zum 2. Spiel der Best-of-five-Viertelfinalserie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Tigers Tübigen um 18 Uhr in der heimischen Stadthalle Bremerhaven. Nachdem die letztjährigen ProA-Playoffs im veränderten Modus und als Geisterspiele im Trainingscenter der Eisbären Bremerhaven ausgetragen wurden, wird es das erste Playoff-Heimspiel mit Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven seit der Partie gegen ALBA Berlin in den Playoffs 2011, damals noch in der 1. Basketball Bundesliga, sein. Nach der Niederlage im ersten Auswärtsspiel am Gründonnerstag wollen die Eisbären Bremerhaven am Ostersonntag die Serie ausgleichen. Die Eisbären Bremerhaven, die nach einem starken Schlussspurt in der Hauptrunde der BARMER 2. Bundesliga ProA noch den Sprung in die Playoffs geschafft haben, haben in einem spannenden und intensiven Auswärtsspiel in Overtime mit 78:82 (33:39, 73:73) gegen heimstarke Tübinger (16. Sieg im 17. Heimspiel) verloren.

Die Eisbären Bremerhaven sind vor ihrem ersten Heimspiel in der Playoffserie der BARMER 2. Bundesliga ProA hoch motiviert und möchten ihren Fans das passende Ostergeschenk machen. Das erste Spiel war geprägt von hoher Intensität, aber auch leichten Fehlern beider Teams, denen man anmerkte, dass nach zwei Jahren mit wenig oder keinen Zuschauern echte Playoff-Atmosphäre auch Nervosität mit sich brachte: so verwarfen beide Teams insgesamt 24 von 46 und damit die mehr als die Hälfte (!) aller Freiwürfe. Eisbären-Headcoach Allen Ray Smith: „Die Freiwürfe waren auswärts für uns spielentscheidend, die Playoff-Atmosphäre war zu spüren. Jetzt werden wir alles daran setzen, zu Hause mit unseren Fans im Rücken die Serie ausgleichen.“ Eisbären-Topscorer des ersten Spiels waren Kevin Yebo und Carrington Love mit jeweils 15 Punkten, gefolgt von Robert Oehle (10 Punkte) und Jarelle Reischel (9 Punkte), während bei den Tigers Tübingen Mateo Seric (24 Punkte, 12 Rebounds) und Ryan Mikesell (13 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) ihr Team anführten. Im zweiten Spiel gilt es also nun, die Heimstärke der Eisbären Bremerhaven und ihrer Fans zu nutzen, nachdem die Tübinger Fans ihre Mannschaft zuvor zum Sieg geführt hatten.

Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann: „Die dramatische Niederlage im 1. Spiel bot sofort Playoff-Atmosphäre pur, wenn auch leider mit dem schlechten Ende für uns. Gleichzeitig freuen wir uns aber, dass die Eisbären-Mannschaft mit einem tollen Lauf zum Saisonende den Sprung in die Playoffs überhaupt noch geschafft hat. Zum ersten Mal seit dem Lizenzentzug 2019 können die Eisbären Bremerhaven heute die Eigenkapitalanforderungen der easycredit BBL erfüllen und haben sich mit einem Konsolidierungskonzept nebst der Teilnahmerechtsübertragung wieder eine Perspektive erarbeitet. Jetzt freuen wir uns auf das Playoff-Heimspiel am Ostersonntag vor unseren Fans und die Stimmung in unserer Halle.“ Wer am Sonntag nicht vor Ort sein kann, kann das Spiel wie immer über sportdeutschland.tv live und kostenlos verfolgen.

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

14.04.2022 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven

Es ist soweit! Die Tigers Tübingen starten erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte in die Playoffs. Gegner im Viertelfinale sind die Eisbären Bremerhaven. Hochball ist an Gründonnerstag, den 14. April 2022, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Dies hat sich kurzfristig am Montagabend ergeben, nachdem die PS Karlsruhe LIONS die Partie bei den wiha Panthers Schwenningen mit 94:73 siegreich gestaltet haben. Damit steht final fest, dass die Mannschaft von Trainer Danny Jansson auf die Seestädter trifft. Die anderen drei Begegnungen stehen aufgrund des noch ausstehenden Nachholspiels zwischen den ROSTOCK SEAWOLVES und den PS Karlsruhe LIONS noch nicht fest. Die Raubkatzen gehen damit als Erster oder Zweiter in die Playoffs, davon hängt das Ergebnis der letzten Partie der Hauptrunde ab. Bremerhaven wird die Hauptrunde als Siebter oder Achter beenden. Die Mannschaft freut sich auf große Unterstützung im Tübinger Dschungel zur sportlich heißesten Zeit des Jahres. Die Partie zudem wie immer live und exklusiv auf sportdeutschland.tv übertragen. Sendebeginn ist um 19 Uhr mit wertvollen Informationen zum ersten von möglichen fünf Spielen in den Playoffs. Benedict Hottner und Niklas Schüler werden durch die Sendung führen.

Organisatorisch ist die Reise nach Bremerhaven (740 Kilometer) ungünstig, sportlich dazu ein schweres Los. Die Mannschaft von Trainer Allen Ray Smith konnte die letzten fünf Begegnungen siegreich gestalten und somit noch den Sprung in die Playoffs schaffen. Qualitativ ist der Kader der Seestädter gut besetzt. Das Trio Kevin Yebo (17,2 ppg, 8,1 rpg), Carrington Love (16,6 ppg, 5,8 apg, 3,2 rpg) und Jarelle Reischel (16,7 ppg, 4,3 rpg) führt die Gäste mit starken Zahlen an. Anfang März konnten sich die Jansson-Schützlinge noch mit einem 87:74-Erfolg behaupten, damals fehlte jedoch Leistungsträger Reischel. Dazu kommt es zu einem erneuten Wiedersehen mit Robert Oehle, der von 2012 bis 2014 das Trikot der Tigers Tübingen überstreifte.

Während das Auswärtsspiel im Dezember mit 100:81 verloren ging, gewann man das Heimspiel im März mit 74:87. Auch Tübingen beendete die Saison mit einer 4:0 Siegesserie. Damit ist klar: Eine der Siegesserien wird am Donnerstag reißen. Keine Frage, die Eisbären Bremerhaven sind eine harte Nuss zu knacken. Folgende Zahlen belegen dies neben der individuellen Klasse, über die das Team verfügt. Die Eisbären sind das beste Team in der Offensive (96,2 Zähler), bei den Rebounds (37,2) liegt man auf Platz zwei, dazu verliert die Smith-Truppe nur 13,2 Bälle pro Partie, was Rang drei bedeutet. „Bremerhaven verfügt über viele Stärken. Wir müssen unser gesamtes Potential abrufen, um diese Aufgabe zu lösen. Der Schlüssel liegt in der Defense“, betont Jansson.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 13. Spieltag

02.02.2022 19:00 Uhr BSW Sixers vs. WWU Baskets Münster

Die Spielabsage für die Partie bei LOK Bernau haben Headcaoch Björn Harmsen und sein Team ebenso bedauert wie aus der Not eine Tugend gemacht, stattdessen Trainingseinheiten über das Wochenende absolviert. „Das Training wird von Woche zu Woche wieder angenehmer, manche Spieler müssen aber immer noch Rhythmus und Normalität finden“, sagte Björn Harmsen am Montagnachmittag in Folge der corona- und verletzungsbedingten Ausfälle. „Kai braucht noch etwas Zeit, Adam ist jetzt so langsam wieder drin. Cosmo ist jetzt ein bisschen wieder integriert. Ich denke mal, noch so ein, zwei Wochen, dann können wir auch inhaltlich wieder mehr machen“, blickte Harmsen optimistisch voraus. „Die Jungs wollen ja spielen. Wenn ein Spiel ausfällt und stattdessen trainiert wird, ist die Motivation natürlich nicht so hoch, verständlicherweise.“ So kommt die Ansetzung des Nachholspiels bei den Sixers nur vier Tage später am Mittwoch gerade recht.

Seit dem 79:71-Erfolg im Hin- und seinerzeitigen Spitzenspiel haben sich die WWU Baskets peu à peu vom Verfolgerfeld abgesetzt. Nahezu im Gleichschritt marschiert dieses durch die Hauptrunde. Mittendrin die Sachsen-Anhaltiner, die mit mindestens fünf weiteren Teams – punktgleich oder zwei Punkte entfernt – um die besten Playoff-Platzierungen streiten. Und dies, obwohl die vergangenen Wochen – auch coronabedingt – nicht wunschgemäß liefen. Nach Niederlagen in Wolmirstedt (88:95) und gegen inzwischen sechs Spiele ungeschlagene EN Baskets Schwelm (83:84) gelang am Sonntag in Hamburg ein 75:67-Arbeitssieg. „Wir denken nach oben. Da wollen wir hin und da gehören wir auch hin“, sagte Headcoach Chris Schreiber Anfang dieses Jahres. „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann können wir uns im oberen Drittel festbeißen“, so der Sixers-Coach weiter.

Von der Stärke des Kooperationspartners des Weißenfelser Erstligisten SYNTAINICS MBC konnten sich die WWU Baskets in dieser Saison bereits überzeugen. Das Hinspiel gewannen die Münsteraner 79:71 nach zwischenzeitlich 11 Punkten Rückstand Mitte des dritten Viertels, dem sie einen furiosen 24:3-Lauf folgen ließen. „Wir haben uns jetzt schon zweimal auf die Sixers vorbereitet. Das zweite Mal ist dann leider vor drei Wochen ausgefallen. Sie haben uns im Hinspiel schon ganz gut beschäftigt, waren auch lange Zeit die bessere Mannschaft“, wie WWU-Baskets Coach Björn Harmsen unumwunden zugestand. „Vor allen Dingen die beiden Guards Kazlauskas und Friederici haben uns schon eine Phase lang weh getan. Die Großen der Sixers haben uns mit ihren Offensivrebounds ziemlich zugesetzt. Das schauen wir uns noch einmal an, analysieren das und arbeiten im Training daran.

Das Personal:
Cosmo war jetzt voll im Training drin. Diese Woche ist vielleicht jetzt der Zeitraum, wo er wieder ins Spielgeschehen einsteigen könnte. Ich gehe jetzt mal davon aus, am Mittwoch noch nicht, eher am Sonntag“, berichtete Björn Harmsen. Ansonsten reisen die WWU Baskets mit ihrer Wunschformation in den Osten.

Vorbericht Nachholspiel White Wings Hanau vs. Arvato College Wizards

2. Spieltag:

27.10.2021, 19:00 Uhr: White Wings Hanau vs. Arvato College Wizards

Ursprünglich hätten die WHITE WINGS Hanau und die Arvato College Wizards bereits am zweiten Spieltag aufeinandertreffen sollen. Wegen Bauarbeiten in der Main-Kinzig-Halle musste das Spiel allerdings verschoben werden.

Beide Mannschaften werden sich dabei einen packenden Kampf liefern, denn beide wollen das Spiel unbedingt gewinnen. Die WHITE WINGS Hanau haben bislang noch kein Spiel gewonnen, Karlsruhe hingegen hat eine vier Spiele andauernde Niederlagenserie im Rücken. „Die College Wizards sind allerdings ein deutlich besseres Team, als ihre aktuelle Statistik es vermuten lässt“, sagt Kamil Piechucki.

Das liegt zu einem großen Teil an Rouven Roessler. Trotz seines Alters von mittlerweile 40 Jahren ist er nach wie vor topfit und derzeit drittbester Scorer der Liga mit satten 21,8 Punkten pro Spiel. Gerade 3-Punkte-Würfe sind seine absolute Stärke. Und auch der US-Importspieler Richaud Gittens hat bislang voll eingeschlagen und trägt im Schnitt 14 Punkte und 5 Assists bei.

Für das Hanauer Team geht es vor allem darum, Lehren aus den vergangenen beiden Spielen zu ziehen. „Wir müssen schneller spielen und mit mehr Selbstvertrauen auftreten“, sagt Piechucki. „Wir sind eine Mannschaft, die es sich eigentlich nicht erlauben darf, das Spiel langsam zu machen.“ Auch wird es wichtig sein, dass die jungen Spieler mehr Verantwortung übernehmen, als es gegen Speyer der Fall war.

Das Spiel wird hier auf Sportdeutschland.TV Live übertragen. Die Übertragung kostet 5€.

Vorberichte Gruppen-Playoffs 3. Spieltag

04.04.2021 16:00 Uhr EBBECKE WHITE WINGS HanauART Giants Düsseldorf

Nach der corona-bedingten Verlegung des Playoff-Heimspiels gegen Bochum, führt die Schützlinge der ART Giants Düsseldorf die nächste Aufgabe zu den White Wings Hanau. In Hessen zählt für die Giganten um Headcoach Kevin Magdowski nichts anderes als ein Auswärtssieg. Um die Chance auf den Einzug in die zweite Playoff-Gruppenphase weiter zu wahren, sind die ProB-Basketballer der ART Giants am kommenden Sonntag (4. April, 16:00 Uhr) in Hanau zum Siegen verdammt. Dabei trifft man auf einen Gegner aus der ProB Süd, der nur schwer einzuschätzen ist. „Hanau hat mit Blick auf den Kader eine gute Mannschaft. Auch wenn sie sich ihren Saisonverlauf in der Hauptrunde vielleicht etwas anders vorgestellt haben, erwartet uns ein unberechenbarer Gegner“, blickt Magdowski auf die Auswärtspartie am Ostersonntag. Mit zehn Siegen schlossen die White Wings die Hauptrunde in der ProB Süd ab und schafften dadurch als Tabellenachter knapp den Einzug in die Playoffs. Als vermeintlicher Außenseiter möchte man den kommenden Gegner in Düsseldorf aber keineswegs sehen. „Wir müssen Leistung zeigen und deutlich konstanter spielen als in Karlsruhe“, mahnt der Headcoach der Giganten.
„Düsseldorf ist aus meiner Sicht ein starkes Team mit viel Potenzial. Sie suchen häufig den Abschluss aus der Drei-Punkte-Distanz und konnten so in der Saison bereits den Favoriten aus Bochum besiegen“, sagt Hanaus Headcoach Kamil Piechucki.

04.04.2021 16:00 Uhr TKS 49ers – FC Bayern Basketball II

Im dritten und somit letzten Spiel der 1. Playoff-Runde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfangen die TKS 49ers am Sonntag den FC Bayern München Basketball II. Die Gastgeber verloren bis dato beide Playoff-Spiele relativ deutlich, weshalb das Weiterkommen zwar rechnerisch möglich, aber dennoch extrem schwierig ist und auch nicht mehr in ihrer eigenen Hand liegt.
Vladimir Pastushenko: „Wir treffen hier auf das jüngste, aber gleichzeitig talentierteste Team der Liga. Einige Spieler wurden 2019 NBBL-Meister und werden später mit Sicherheit auf sehr hohem Niveau spielen. Es wird also keine leichte Aufgabe, aber wir werden alles geben. Und auch, wenn der Einzug in die nächste Runde nicht klappt, wollen wir uns zum Abschluss einer tollen Saison noch einmal von unserer besten Seite zeigen.“

04.04.2021 16:00 Uhr BBC Coburg – WWU Baskets Münster

Am Ostersonntag treffen die Mannen der BBC Coburg auf die WWU Baskets Münster. Tip-Off für die letzte Begegnung in den Gruppen-Playoffs ist 16:00 Uhr. Münster führt die Tabelle mit zwei SIegen aus zwei Begegnungen an. Die Coburger wollen mit einem Sieg die Chance auf das Weiterkommen bewahren! Ihre Bilanz steht bei einem SIeg und einer Niederlage.

04.04.2021 16:00 Uhr Iserlohn Kangaroos – OrangeAcademy

Am Ostersonntag wird die OrangeAcademy die diesjährige ProB-Spielzeit mit einem Auswärtsspiel bei den Iserlohn Kangaroos beenden. Da die BSW Sixers gegen die Iserlohn Kangaroos im zweiten Playoffs-Gruppenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 79:68 gewannen, steht fest, dass die OrangeAcademy nicht mehr in die nächste Runde des neugestalteten Meisterschaftsrennen einziehen kann. Nichtsdestotrotz werden die jungen Ulmer von Headcoach Anton Gavel am Ostersonntag (Tipoff 16 Uhr/ Livestream) nach Nordrhein-Westfalen zu den Kangaroos, die ebenfalls ausgeschieden sind, reisen und das letzte Saisonspiel bestreiten. „Das war ein großes Privileg für uns, dass wir in diesem Jahr spielen durften. Wir wollen dem Basketball Respekt zollen und die Saison würdevoll beenden“, sagt Gavel, der wehmütig auf die Spielzeit ohne Fans zurückblickt. Die Ulmer Talente wollen sich auch im letzten ProB-Pflichtspiel beweisen, zur Höchstform auflaufen und einen Sieg in Iserlohn einfahren. „Das wird aber nicht leicht, da wir erneut auswärts ranmüssen. Wir wollen aber mit breiter Brust spielen“, so Gavel.

04.04.2021 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz – EN BASKETS Schwelm

Nach dem Heimsieg gegen die Itzehoe Eagles, geht es für die EN Baskets Schwelm direkt am Ostersonntag weiter. Dann reisen die Blau-Gelben zu den EPG Baskets Koblenz, die am Ende der regulären Saison auf dem 7.Rang der Süd-Gruppe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB landeten. Das Abschneiden der Koblenzer Mannschaft nach 22.Spieltagen (nur Platz 7) sollte aber niemanden täuschen, da der Kader erst spät seinen Feinschliff erhielt. Bei den EN Baskets war die Freude über den Sieg gegen die Itzehoe Eagles groß. Mehr als ein kurzes Jubeln war es nicht, schon wurde der Fokus sofort auf den kommenden Gegner gerichtet. Die Vorbereitungszeit ist für beide Mannschaften recht überschaubar, so dass für eine ausführliche Analyse des kommenden Kontrahenten wenig Zeit bleibt.

04.04.2021 19:30 Uhr Itzehoe Eagles – Depant GIESSEN 46ers Rackelos

Viel Zeit zum Verarbeiten bleibt nicht. Drei Tage nach der Niederlage in Schwelm zum Auftakt der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sind die Itzehoe Eagles wieder gefordert. Dieses Mal in eigener Halle: Ostersonntag um 19.30 Uhr treffen die Eagles auf die Depant Gießen 46ers Rackelos. „Wir benötigen eine konzentrierte Leistung von der ersten bis zur letzten Minute“, sagt Elzie. So viele Fehler wie in Schwelm dürften nicht passieren, dafür brauche es mehr Playoff-Basketball: mehr Biss, mehr mentale Stärke. Denn nach der Auftaktniederlage stehen die Eagles mit dem Rücken zur Wand: „Es ist ein Do-or-die-Spiel“, sagt der Coach. Eine weitere Pleite bedeutet fast sicher das Aus, doch dazu soll es nicht kommen: „Wir werden alles geben für den Sieg.“
Lutz Mandler (Cheftrainer Depant GIESSEN 46ers Rackelos): „Ich erwarte einen ähnlich großen Kampf wie am Donnerstag gegen Koblenz. Itzehoe ist mit Hopper am Brett sehr stark besetzt. Wir müssen das Spiel schnell machen, schneller zurücklaufen. Da können wir uns auch im Hinblick auf das letzte Match noch verbessern.“