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Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 2. Spieltag

Foto: LOK Bernau

07.12.2022 19:30 Uhr LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel

Im Nachholspiel des 2. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der SSV LOK Bernau den SC Rist Wedel. Das Team aus dem Norden reist mit einer ausgeglichenen Bilanz nach Bernau. Allerdings konnten sie auswärts in dieser Saison noch nicht überzeugen. Lediglich 1 Sieg gegen Giessen steht hier zu Buche. Kopf der Mannschaft ist der 25-jährige Aufbauspieler Harrison Cleary. Mit durchschnittlich 26,6 Punkten und 4,6 Assists ist er der Denker und Lenker des Wedeler Spiels. Seine Vorlagen werde häufig durch Leif Möller und Michael Kozak verwertet. Beide punkten im Schnitt zweistellig. Außerdem steuern sie auch noch 4,8 Assists und 6,9 Rebound im Schnitt dem Spiel bei. Auch gegen Wedel wird sich unser Team wieder auf das gute Inside-spiel dieser Saison verlassen können und müssen. Die Zahlen sprechen da für sich. Trefferquote (2er Bereich), Rebounds, Steals und Turnovers – in allen Kategorien liegt die LOK klar
vorne. Alles Zeichen einer starken Verteidigung und eines schnellen Umschaltens in den Angriff.

Rist-Trainer Stephan Blode betreute sogar als Berliner Verbandstrainer mehrere Talente des Jahrgangs 2004, die im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Alba Berlin und Lok Bernau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Erfahrung sammeln und am Mittwochabend für die Hausherren auflaufen werden. „So wie ich die Jungs kenne und so wie sie sich jetzt und all die Jahre auch präsentieren, sind die nicht nur gut, sondern auch sehr selbstbewusst“, sagt der Wedeler Trainer. Von erwähnten 2004ern verfügen Nils Machowski, Rikus Schulte und Elias Rapieque bereits über Bundesliga- und sogar Euroleague-Erfahrung.

Assistant Coach Dan Oppland:
„Wir haben einen großartigen Spieltag hinter uns. Das Spiel in Rhöndorf hat uns als Mannschaft wachsen lassen. Wir konnten weiter an unserem Mindset arbeiten, indem wir aus der Niederlage gegen Itzehoe gelernt haben. Jetzt steht eine anstrengende Woche vor uns. Durch das Nachholspiel haben wir 3 Spiele innerhalb von 7 Tagen. Das wird hart, aber wir freuen uns auf die Herausforderung. Und das wird mit einem starken Gast aus Wedel auch nicht einfach. Der SC Rist Wedel ist eine Mannschaft, die stark in der Offensive ist. Das durfte auch Rhöndorf spüren, indem sie in diesem Spiel in die
Verlängerung gehen mussten. Wir werden auf Grund der besonderen Situation mit unserer Mannschaft zwei eher leichte Trainingseinheiten absolvieren. Wir wollen fit sein und mit voller Konzentration in das Spiel gehen. Unser Ziel ist es wie immer, dem Spiel durch unsere starke Teamverteidigung unseren Rhythmus aufzuzwingen. Dass wir beide Spiele in dieser Woche zu Hause spielen dürfen, ist natürlich ein riesen Vorteil für uns. Unsere Fans sind ein großer Ansporn für uns noch besser zu spielen. “

Quelle: LOK Bernau, SC Rist Wedel

Vorbericht Nachholspiel ProB Süd 12. Spieltag

Foto: Gerd Käser

07.12.2022 20:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Die letzten Ergebnisse in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd sprachen zwar nicht direkt für die Porsche BBA Ludwigsburg, doch die junge Mannschaft entwickelt sich zweifellos weiter. Wenn das Pech der bisherigen Saison mit knappen Niederlagen und vielen Ausfällen der Spieler aufhört, könnte endlich der Knoten platzen. Vielleicht schon gegen das TEAM EHINGEN Urspring.

Abermals mussten die Ludwigsburger ohne einige Leistungsträger (Hartmann, Nonfon, Paqarada, Stübel) ein Spiel antreten und konnten so diese Saison weiterhin kein einziges Spiel in Bestbesetzung starten. Gegen den BBC Coburg konnte man im ersten Viertel zwar gut mithalten, jedoch leistete man sich zu viele Ballverluste und einfache Fehler. Dazu kam, dass mit Tyreese Blunt ein ehemaliger Ludwigsburger zu großer Form auflief. Zur Halbzeit hatte er bereits 21 Punkte erzielt und verhalf den Coburgern so zur 53:41-Führung.

In Halbzeit zwei konnten sich die Ludwigsburger defensiv steigern, doch vergebene Korbleger und weiterhin viele Ballverluste (insgesamt 29 im Spiel), machten die eigenen Fortschritte zunichte. Im Schlussviertel legte die Porsche BBA abermals zu und kam zwischenzeitlich bis auf vier Punkte heran, doch das Comeback wollte nicht gelingen. Mit 76:87 musste man erneut als Verlierer vom Parkett und blieb weiterhin bei einem Saisonsieg.

Die Ehinger konnten von ihren bisherigen sieben Spielen vier gewinnen, darunter die beiden letzten Begegnungen. Das Team um Headcoach Johannes Hübner ist mit einem Durchschnittsalter von 19,4 Jahren ähnlich jung wie die Ludwigsburger (18,1). Allerdings haben sie mit dem 29-Jährigen US-Amerikaner Andrew Nation einen erfahrenen Mann in den eigenen Reihen, der als Führungsperson vorausgeht. Bislang absolvierte Nation zwar erst vier Spiele, konnte in diesen jedoch knapp 20 Punkte pro Spiel auflegen. Generell klappt das Zusammenspiel der Ehinger bisher gut, denn mit durchschnittlich 20 Assists und knapp 12 Steals führen sie die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd in diesen Statistiken an. Dies ist besonders gefährlich für die Porsche BBA, die sich die zweitmeisten Ballverluste der Liga leistet.

Statement von Coach Khee: „Wir verbessern uns von Woche zu Woche, aber hatten bisher Pech mit unglücklichen Ergebnissen und Ausfällen. Wichtig ist jedoch, dass die Jungs besser werden und das merkt man. Dazu zähle ich auch nicht nur die Leistungsträger, sondern insbesondere die jüngeren Spieler. Das ist momentan das Wichtigste. Natürlich gehen wir auch gegen Ehingen hochmotiviert ins Spiel, schließlich ist es ein Derby zweier Städte aus Baden-Württemberg.

Quelle: Porsche BBA Ludwigsburg

Vorbericht ProA Finale Spiel 2

21.05.2022 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Letztes Spiel der Saison 2021/2022! Die Tigers Tübingen empfangen die ROSTOCK SEAWOLVES zum großen Finale um die Zweitliga-Meisterschaft

Es ist angerichtet für das große Finale der Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Tigers Tübingen erwarten am Samstag, den 21. Mai 2022, die ROSTOCK SEAWOLVES zum Rückspiel um die deutsche Zweitliga-Meisterschaft. Hochball ist um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Im Hinspiel konnte sich das Team aus Mecklenburg-Vorpommern gegen die Schwaben mit 81:73 (40:31) durchsetzen. Somit gehen die Gäste mit einem kleinen Vorsprung in das letzte Spiel der Saison. Für die Raubkatzen ist jedoch noch alles möglich. Aus den bisherigen 20 Heimspielen konnte das Team von Trainer Danny Jansson 18 Duelle siegreich gestalten. Die Partie wird wie immer live und exklusiv auf sportdeutschland.tv übertragen. Die Kommentatoren Niklas Schüler und Benedict Hottner führen ab 19 Uhr mit wissenswerten Informationen zum Spiel durch die Sendung. Bis zum Mittwoch sind bereits 1.500 Tickets verkauft worden, Tickets für das große Saisonfinale können online erworben werden. Dazu öffnet die Abendkasse um 18 Uhr. Beide Stehtribünen werden zusätzlich aufgebaut.

Im Hinspiel am vergangenen Montag konnten die Schwaben nicht an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Zu viele Fehler unterliefen den Tigers, dazu konnte man sich in der Offensive nicht so richtig durchsetzen. Jansson blickt dennoch optimistisch auf die Partie: „Ich denke, die Ausganslage ist nicht schlecht. Wir müssen in vier Vierteln, vier Angriffe mehr abschließen als unser Gegner.“ Mit dem Finaleinzug hat die Mannschaft von Trainer Christian Held das ultimative Ziel, den Aufstieg in die BBL, realisieren können. Dieser wurde zuletzt auch gebührend gefeiert. Die Tübinger Leistungsträger wie Ryan Mikesell oder auch Mateo Šerić hatten im ersten Duell nicht den besten Tag erwischt. Dafür sprangen die Teamkollegen Daniel Keppeler, Joanic Grüttner Bacoul oder auch Bakary Dibba kräftig in die Bresche. Eines ist klar, die Raubkatzen werden alles daransetzen, den Rückstand aufzuholen.

Vorbericht ProB Finale Spiel 1

20.05.2022 19:30 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Dresden Titans

Mit dem Einzug ins ProB-Finale haben die Basketballer der ART Giants Düsseldorf mehr erreicht, als man sich vor Saisonbeginn jemals hätte erträumen können. In zwei Begegnungen spielen die Rheinländer gegen die Dresden Titans am Wochenende um den Meistertitel in der dritthöchsten Spielklasse.

„Es überwiegt aktuell immer noch die Freude über etwas, das man gar nicht so wirklich begreifen kann. Wir haben es in diesem Jahr geschafft den Verein und unsere gesamte Organisation einen großen Schritt nach vorne zu bringen“, sagt ART Giants-Headcoach Florian Flabb über den vergangenen Sonntag, als man in der Comenius-Halle historisches erreichte. Durch den 86:71-Heimsieg im dritten Halbfinalspiel gegen Ulm sicherte man sich den sensationellen Einzug ins ProB-Finale und den damit verbundenen sportlichen Aufstieg in die ProA. So gab es für Flabb, aber auch für alle Spieler, Verantwortlichen und Fans nach Spielende kein Halten mehr. „Für mich persönlich waren die Momente nach dem Spielende der helle Wahnsinn. Mit den Fans zu feiern und diese unglaubliche Energie aufzusaugen, da wird man nach der Saison erstmal ein paar ruhige Tage brauchen, um diese Emotionen verarbeiten zu können“, so der 29-jährige Trainer.

Nach dem triumphalen Erfolg am vergangenen Sonntag wartet nun das große Finale auf die Giganten. In zwei Begegnungen spielt man gegen die Dresden Titans um die ProB-Meisterschaft. Mit den Titans aus Dresden trifft man nicht nur auf den Mitaufsteiger, sondern auf eine Mannschaft, die über den gesamten Saisonverlauf sehr konstante Leistungen abgeliefert hat. So konnten die Titans 19 ihrer 22 Spiele in der Hauptrunde gewinnen und zogen somit als Tabellenerster der ProB Süd in die Playoffs ein. Und in diesen schaltete das Team von Dresden-Trainer Fabian Strauß dann erst Stahnsdorf und dann Wedel aus, ehe man sich im Halbfinale im Ostderby gegen Wolmirstedt durchsetzen und den Aufstieg klarmachen konnte. „Dresden hat eine klasse Saison gespielt. Mit Fabian Strauß haben sie einen super Trainer, den ich persönlich schon länger gut kenne. Ich habe höchsten Respekt vor dieser Mannschaft“, ordnet Flabb den Finalgegner ein. Mit dem Kanadier Tanner Graham, der im vergangenen Jahr noch für die Iserlohn Kangaroos auf dem Parkett stand, verfügen die Sachsen über einen überragenden Werfer. Hinzu kommen weitere Offensivwaffen wie Daniel Kirchner oder etwa Centerspieler Georg Voigtmann, die schon zu dritt für viel Gefahr sorgen. „Die gesamte Mannschaft der Titans kann jederzeit im Spiel heiß laufen, das wird ein harter Fight“, so Flabb.

So wollen sich die Schützlinge der ART Giants unter der Woche bereits bestmöglich vorbereiten, um das erste Duell am Freitag in heimischer Halle mit den eigenen Fans im Rücken positiv gestalten zu können. „Wir werden versuchen über unsere Stärken, vor allem der Athletik und dem nötigen Tempo, unser Spiel aufzuziehen und defensiv beide Partien stabil zu gestalten. An diesem Wochenende müssen wir einfach nochmal alles reinwerfen“, meint der Düsseldorfer Headcoach. Ohnehin müssen die Rheinländer, unabhängig vom Ergebnis am Freitag, bereits zwei Tage später am Sonntag auswärts in Dresden antreten, wo dann der Meistertitel vergeben wird. „Im Finale geht es jetzt darum, sich für ein ganz besonderes Jahr zu belohnen. Man bekommt nicht alle Tage die Chance, um eine Meisterschaft mitzuspielen. Natürlich wollen wir dieses Wochenende genießen, aber auch guten Basketball aufs Parkett bringen. Am Ende wird sich die Mannschaft durchsetzen, die gewillt ist mehr zu investieren. Wir freuen uns jedenfalls auf ein spannendes Finalwochenende“, blickt Flabb selbstbewusst und voller Vorfreude voraus.

Vorbericht ProA Playoffs Finale Spiel 1

16.05.2022 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Tigers Tübingen

Nach dem Aufstiegsjubel in Jena und den Feierlichkeiten auf den Rostocker Neuen Markt freuen sich die ROSTOCK SEAWOLVES auf die Rückkehr in ihre Wolfshöhle. Dort wollen sie am Montagabend ein letztes Mal vor ihren Fans Basketball zelebrieren. Das Finalhinspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wird am Montag, den 16. Mai, um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock ausgetragen.

Als das vierte Playoff-Halbfinale zwischen Rostock und Jena endete und Tyler Nelson den wichtigsten Wurf der Vereinsgeschichte getroffen hatte, begann zugleich die längste Nacht – von Donnerstag bis Samstag – , die die ROSTOCK SEAWOLVES je erlebt haben. Auf dem Parkett in Jena wurde ausgelassen mit den Fans gefeiert, später weiter in Kabine und auf der Rückfahrt im Bus. Am Freitag ging die Party weiter: Zunächst beim Empfang der Wölfe beim Hauptsponsor OSPA im Rahmen des Anlegerforums, danach vor über 2.000 Fans auf dem Neuen Markt in Rostock. Am Samstag um 17:00 Uhr folgte sodann die erste Trainingseinheit nach Jena – und alle Profis waren dabei. Einzig Brad Loesing fehlte aufgrund gesundheitlicher Probleme. Stefan Ilzhöfer war zwar dabei, konnte aber weiterhin nicht mitwirken. Die Vorbereitungen für das Finale gegen die Tigers Tübingen standen auf dem Plan – mit Video, Werfen und Taktik. 

In der regulären Saison haben die SEAWOLVES beide Spiele gegen die schwäbischen Raubkatzen verloren. In Rostock gab es am 4. Spieltag einen 14-Punkte-Niederlage (83:97), in Tübingen Ende März kassierten die Wölfe sogar mit 21 Punkten Differenz die höchste Saisonpleite (88:109). In den Playoffs marschierte Tübingen scheinbar mühelos bis ins Finale. Als Hauptrundenmeister setzten sie sich im Viertelfinale gegen die Eisbären Bremerhaven mit 3-1 durch. Im Halbfinale ließen sie den Bayer Giants Leverkusen mit 3-0 keine Chance. Coach Christian Held weiß um die Qualität der Tübinger und stellt sich mit seinem Team und den heimischen Fans gern dieser Herausforderung: “Tübingen wird für uns eine extrem schwere Aufgabe. Sie spielen unglaublich physisch und aggressiv. Dadurch haben sie extrem viele Vorteile. Für uns wird es nicht nur darum gehen, mit den Fans zu feiern, sondern sie auch nochmal auf unsere Seite zu bringen, um den Heimvorteil – gerade im ersten Spiel – auch ausspielen zu können.” 

Nach dem erreichten Ziel, dem Aufstieg in die 1. Liga, könnte man meinen, dass die Profis nun den Fuß von Gaspedal nehmen würden. Doch der Cheftrainer sieht das anders: “Wer die Mannschaft kennt und die Jungs das gesamte Jahr über gesehen hat, weiß: Dieses Team will unbedingt gewinnen! Das zeichnet sie aus. Ich bin davon überzeugt, dass sie auch für die Finalspiele die Motivation finden werden. Nichtsdestotrotz ist es für eine Organisation wie Rostock ein anderes Finale als für Tübingen. Die Tigers spielen am Ende um diese Meisterschaft. Für sie gibt es keinen Aufstieg, sondern eine weitere Saison in der ProA. Für uns kommt danach die Riesenaufgabe BBL, auf die wir uns alle sehr freuen. Es wird im Finale schwierig, aber ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass die Mannschaft das machen wird.”

Vorbericht ProA Playoffs Halbfinale

12.05.2022 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Nach den bisherigen Halbfinal-Begegnungen zwischen Jena und Rostock ist zumindest mit Blick auf die nackten Resultate – drei Heimsiege – noch nicht wirklich viel passiert und dennoch bieten die bisherigen Duelle bereits genügend Stoff für einen Roman. Am morgigen Donnerstagabend kommt es nun zum vierten und aus Jenaer Sicht hoffentlich nicht letzten Schlagabtausch einer Serie, die einer emotionalen Berg-und-Talbahn-Fahrt gleicht und beim derzeitigen Stand von 1:2 den ultimativen Thrill verspricht.

Medipolis SC Jena empfängt die Seawolves nach der dramatischen Schlussphase des dritten Duells am Dienstagabend (78:85) am 12. Mai ab 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena, will und muss dieses Heimspiel gewinnen, um auf 2:2 auszugleichen und die Best-of-Five-Serie zurück an die Küste zu schicken. Gewinnt das Team von Domenik Reinboth kommt es am Sonntag um 19.30 Uhr zum fünften und endgültig letzten Showdown an der Ostsee, siegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern, sind die Hanseaten in die easyCredit BBL aufgestiegen und treffen im ProA-Finale auf Tübingen.

Sowohl Jena als auch die Seawolves hatten in den bisherigen drei Aufeinandertreffen genügend Zeit und Gelegenheit, um sich auf sehr intensive Art und Weise kennenzulernen, Stärken und Schwächen des jeweiligen Gegenübers zu analysieren und die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen. Nachdem sich die Rostocker am Dienstag den ersten Matchball erspielten, scheint das BBL-Pendel zwar momentan in ihre Richtung ausschlagen zu wollen. Allerdings endet eine Best-of-Five-Serie eben auch immer erst mit dem dritten Sieg eines Teams und so werden sich die Norddeutschen am morgigen Donnerstag trotz der aktuellen Witterung in der Sparkassen-Arena warm anziehen müssen. Die Saalestädter werden alles daran setzen und ihre letzten Reserven mobilisieren, um eine vorzeitige Rostocker Aufstiegsfeier ausgerechnet in Jena zu verhindern.

Letztendlich wird der Ausgang des vierten Halbfinal-Duells innerhalb von sieben Tagen über Fitness, Physis und mentale Stabilität entschieden. Das dabei vor allem der Kopf eine tragende Rolle spielt, war in den bisherigen Playoff-Begegnungen zu erkennen. Gelingt es der Mannschaft von Kapitän Julius Wolf die Schlussphase von Spiel 3 abzuhaken und den Niederlagen-Frust von Dienstagabend in die richtigen Bahnen zu lenken, steht einem offenen Spiel 5 am 15. Mai in der StadtHalle Rostock nichts entgegen.

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

28.04.2022 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Donnerstag um 19:30 Uhr haben die ROSTOCK SEAWOLVES den ersten Matchball im Playoff-Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Mit einem Sieg über die PS Karlsruhe LIONS können sie den Einzug ins Halbfinale perfekt machen und die “Best-of-Five”-Serie mit 3-0 für sich entscheiden. Bei einer Niederlage wechselt die Serie für Spiel 4 zurück nach Karlsruhe. Etwa 2.000 Zuschauer werden in der StadtHalle Rostock erwartet.

Nach dem dramatischen Overtime-Krimi am Dienstag – die SEAWOLVES konnten sich mit 107:103 nach zweifacher Verlängerung durchsetzen – wird es auch im dritten Spiel der Serie intensiv zugehen. Coach Held erwartet erneut einen “Playoff-Fight mit Hauchen mit Stechen”, in dem um jeden Zentimeter gekämpft und kein Ball verloren gegeben wird. Auch wenn die Kräfte von Duell zu Duell schwinden, gilt es, den Willen und Jagdinstinkt wach zu halten und mental bereit für das nächste Aufeinandertreffen zu sein.

“Der Erfolgshunger ist riesig”, meint Coach Held. “Jeder ist bereit, seine eigenen Interessen hinter dem Teaminteresse zurückzustellen – das ist für mich das wichtigste Zeichen.” In den Playoffs geht es darum, es mehr zu wollen als der Gegner, auch wenn der Körper von den kräftezerrenden Partien müde ist. Dass die Wölfe damit umzugehen wissen, haben sie bereits zweimal bewiesen.

Am Dienstag wurden Erinnerungen wach an die Partie vom 34. Spieltag, als beide Teams zuletzt in Rostock aufeinandertrafen. Die Wölfe kamen am 19. April aus einer Coronapause, führten knapp sechs Minuten vor Schluss mit 14 Zählern und verloren am Ende mit 73:80 nach einer 22:1-Schlussoffensive der Karlsruher. Auch bei der Playoff-Heimpremiere rieben sich die Zuschauer im dritten Viertel verwundert die Augen. Nach einer 18-Punkte-Führung zu Beginn des dritten Abschnitts durchliefen die 1.800 Fans ein Wechselbad der Gefühle, als die LIONS bis zum Viertelende ausgleichen konnten. Als es dann in die erste bzw. zwei Verlängerung ging, sahen sich einige Anhänger plötzlich einem Déjà-vu ausgesetzt: Vor fünf Jahren gab es in den ProB-Playoffs ebenfalls ein Duell zwischen Karlsruhe und Rostock, das auch erst nach zwei Extraschichten entschieden wurde. Damals konnten sich die LIONS mit 107:105 durchsetzen und später als Vizemeister den Aufstieg in die ProA feiern.

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

Spiel 1

26.04.2022 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS

Die ROSTOCK SEAWOLVES brennen auf ihre Playoff-Heimpremiere am Dienstagabend um 19:30 Uhr in der StadtHalle Rostock. Das zweite Spiel der “Best-of-Five”-Viertelfinalserie gegen die PS Karlsruhe LIONS wird präsentiert vom Hauptsponsor OstseeSparkasse Rostock. Am vergangenen Samstag konnten die Wölfe viel Selbstvertrauen tanken. Mit einem deutlichen 87:66-Auswärtssieg setzten sie sich im Auftaktspiel der Playoffs bei den PS Karlsruhe LIONS durch und gingen mit 1-0 in Führung. Das Team, das zuerst drei Siege in der “Best-of-Five”-Serie verbucht, erreicht das Halbfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

In Karlsruhe lagen die Wölfe zur Halbzeit mit drei Punkten zurück (33:36), steigerten sich dann aber nach dem Seitenwechsel und packten defensiv zu. Den Löwen gelangen in der zweiten Hälfte insgesamt nur 30 Punkte, Rostock hingegen kam auf 54 Zähler. Coach Held lobte die Verteidigungsleistung seiner Mannschaft: “Wir haben defensiv in der zweiten Halbzeit nochmals extrem zugelegt. Für mich war das Entscheidende, dass wir es defensiv geschafft haben, die Intensität hochzuhalten und das Spiel darüber zu Ende zu bringen.” Natürlich darf auch die offensive Leistung der Wölfe im Schlussabschnitt nicht unerwähnt bleiben. Nach nur 33 Zählern in der gesamten ersten Hälfte brachten die Rostocker allein im letzten Abschnitt 31 Punkte aufs Tableau. “Wir haben vor dem Spiel gesagt, dass wir lernen müssen, mit der Müdigkeit umzugehen. Wir haben heute bewiesen, dass wir das können”, meinte Held.

Der Mann des vierten Viertels war Rückkehrer Tyler Nelson, der im Spiel zuvor coronabedingt aussetzen musste. Ihn hatte buchstäblich das Playoff-Fieber richtig schwer erwischt, denn er lief binnen Sekunden heiß. Der Distanzwurfspezialist erzielte in weniger als vier Minuten 17 Punkten, darunter fünf Dreipunktewürfe. “Es fühlte sich gut an. Ich war in der Zone”, meinte der 26-Jährige nach dem Spiel, bezugnehmend auf seine Leistungsexplosion. Neben Nelson, der das Spiel mit 24 Punkten (in nur 16 Minuten Einsatzzeit) beendete, kamen Nijal Pearson (19 Pkt, 7 Reb), Sid-Marlon Theis (11 Pkt) und Till Gloger (10 Pkt, 7 Reb) auf zweistellige Punktzahlen.

Für das zweite Spiel der Serie am Dienstag können die Wölfe auf die Rückkehr von Robert Montgomery Jr., Gabriel de Oliveira und Stefan Ilzhöfer hoffen. Wesentlich wichtiger wird aber der Rückhalt der SEAWOLVES-Fans in der StadtHalle Rostock sein, um das Team einen echten Heimvorteil spüren zu lassen. “Wir brauchen in Rostock am Dienstag eine volle Halle!”, wünscht sich Coach Held. “Wir wollen mit der Kulisse im Rücken die Müdigkeit gerade am Ende komplett vergessen und wollen, dass die Fans uns nach vorn peitschen und es so über 40 Minuten noch schwerer für Karlsruhe wird.”

Vorbericht ProA Playoffs Viertelfinale

20.04.2022 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven

Gelingt Tübingen der „Sweep“?. Bereits am Mittwoch treffen die Tigers Tübingen und die Eisbären Bremerhaven zum dritten Duell im Playoff-Viertelfinale in der Saison 2021/2022 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga aufeinander. Aktuell führen die Schwaben in der Serie mit 2:0. Mit einem weiteren Sieg wäre der vorzeitige Einzug ins Playoff-Halbfinale gebucht. Trainer Danny Jansson denkt daran jedoch überhaupt noch nicht. „Bremerhaven ist immer brandgefährlich. Gerade jetzt, wo sie zurück liegen. Wir müssen fokussiert ans Werk gehen. Am Mittwoch beginnt es wieder bei 0:0“, so Jansson nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel.

Vor allem bei den Rebounds müssen die Raubkatzen wieder besser zu Werke gehen. Auch in der Offensive gibt es noch viel Spielraum nach oben. Und dennoch, über die Defense und den unbändigen Siegeswillen wurden die ersten beiden Duelle gegen die Eisbären siegreich gestaltet.Wie in den Playoffs üblich, definieren beide Teams ihr Spiel deutlich mehr über Kampf und Verteidigung als noch im Verlauf der Saison. Die Offensivstärke der Eisbären Bremerhaven schwächelte dabei zuletzt. So fanden nur 37% der Feldwürfe ihr Ziel, bei den Dreiern waren es 23%. Armani Moore war mit 18 Punkten Topscorer der Eisbären Bremerhaven und der einzige Spieler auf Eisbärenseite, der alle seine Freiwürfe verwandelte, während DJ Laster 15 Punkte erzielte. Aber auch auf Tübinger Seite lief nicht alles rund. Erst dank eines Zwischensprints gegen Ende des Spiels sicherten sich die Tübinger den zweiten Playoff Sieg. Die Tigers Tübingen kamen ihrerseits nach Spielende auf eine Feldwurfquote von 45%. Zudem fanden 30% ihrer Drei-Punkt-Würfe ihr Ziel. Für Spiel drei darf man gespannt sein, ob Jarelle Reischel (Schulter) wieder zur Verfügung steht. „Ein Spieler, der für den Gegner den Unterschied machen kann“, sagt Jansson.

Nach der Rückkehr am Montagabend geht es am Dienstagmorgen für ein Training in die Paul Horn-Arena. Wer die Begegnung nicht live vor Ort verfolgen kann, können wir auf die Übertragung bei sportdeutschland.tv verweisen. Die Kommentatoren Niklas Schüler und Rouven Hänig werden ab 19 Uhr mit zahlreichen Informationen vor dem ersten Hochball informieren und danach durch die Sendung führen.

Vorbericht Nachholspiel ProA

19.04.2022 18:00 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. PS Karlsruhe LIONS

Spannung ist garantiert am letzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die ROSTOCK SEAWOLVES können mit einem Sieg gegen die PS Karlsruhe LIONS den ersten Platz in der Tabelle bestätigen. Gegen die Karlsruher ist noch eine Rechnung offen. Am 2. Weihnachtstag unterlagen die Wölfe bei den Löwen mit 86:87 durch einen Treffer in der letzter Sekunde. Nun sind beide Teams zum Siegen verpflichtet, denn für die Rostocker gilt es, den ersten Tabellenplatz zu verteidigen. Die punktgleichen Tübinger könnten die SEAWOLVES bei einer Niederlage noch aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs von der Tabellenspitzen verdrängen. Schlechter als auf den zweiten Platz können die Rostocker jedoch nicht mehr fallen. Fans können sich auf einen spannungsgeladenen Basketballabend freuen, bei dem auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen wird.

Die PS Karlsruhe LIONS sind ein schwer zu spielender Gegner, der sowohl unter den Körben als auch von außen unberechenbar ist, bestätigt Coach Christian Held: “Uns erwartet mit Karlsruhe eine Mannschaft, die mit Stanley Whittaker Jr. einen der besten Spieler der Liga hat. Hinzu kommt mit Ferdinand Zylka ein überragender Scorer. Wir treffen auf eine relativ tief besetzte Mannschaft, die im Laufe der Saison immer wieder Höhen und Tiefen hatte. Es gibt im Team auch Spieler, die in die Bresche können, wenn die Leistungsträger mal nicht so stark performen. Sie haben mit Maurice Pluskota und Tom Alte zwei gute und erfahrene Big Men, die seit Jahren in der Liga sind. Mit Leo Behrend, Matt Freeman, Nils Schmitz, Emil Marshall und Zylka haben sie hervorragende Werfer. Die LIONS haben viele Stärken und für sie macht es keinen großen Unterschied macht, ob sie daheim oder auswärts spielen, weil sie sowohl zuhause als auch in fremder Halle eine ähnliche Bilanz haben. Wir erwarten ein extrem hart umkämpftes und schwieriges Spiel, da es für Karlsruhe um alles geht. Das gilt auch für uns. Wir gehen davon aus, dass es lange Zeit ein enges Spiel werden wird.”