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Ein Bär für den BBC: Oberfränkisches Talent schließt sich Coburg an

Einen Wolf haben die Basketballer des BBC Coburg bereits unter dem Korb, nun kommt noch ein Bär dazu: Mit Moritz Bär sichern sich die Vestestädter für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein Talent, das seine ersten basketballerischen Schritte in Oberfranken machte und sich nun in Coburg in der dritthöchsten deutschen Spielklasse etablieren will.

Letzte Saison spielte der 2,06 Meter große Center für die BSW Sixers in der Nordstaffel der ProB. Beim Farmteam von easyCredit BBL-Klub Mitteldeutscher BC kam der 20-Jährige auf 9:25 Minuten pro Spiel, erzielte im Schnitt 1,8 Punkte und griff sich 1,5 Rebounds pro Spiel. „Ich habe viel dazugelernt“, beschreibt Bär die Saison – seine erste als Profibasketballer.

Denn zuvor spielte der Hüne im Jugendbereich für die Porsche BBA Ludwigsburg in der U19-Bundesliga NBBL: Das Jugendprogramm der Schwaben gilt als eines der besten in Deutschland, ermöglichte Bär unter anderem die Teilnahme am Adidas Next Generation Tournament, wo er sich mit dem Nachwuchs von Roter Stern Belgrad, Zalgiris Kaunas und Fenerbahce Istanbul messen konnte. Ursprünglich kommt der Youngster aber ganz aus der Nähe von Coburg: In der Jugendabteilung des BBC Bayreuth startete die Karriere von Bär, ehe die Familie nach Baden-Württemberg zog.

Jetzt kehrt Moritz Bär zurück nach Oberfranken – und will sein Potential in einer größeren Rolle unter Beweis stellen. „Unser 20-Jähriger ist der Größte“, schmunzelt BBC-Coach Ulf Schabacker, der sich auf die Arbeit mit Bär freut: „Er ist sehr talentiert, trainiert den Sommer über bereits fleißig und ist bereit für den nächsten Schritt“, ist sich der Cheftrainer der Vestestädter sicher.

Name: Moritz Bär
Größe: 2,06 Meter
Position: Center/Power Forward (5/4)
Bisherige Vereine: BSW Sixers (ProB Nord)
Porsche BBA Ludwigsburg / BSG Ludwigsburg (NBBL / 2. Regionalliga)
BBC Bayreuth (JBBL)

 

(BBC Coburg)

Niko Tsokos neu bei den Itzehoe Eagles

Per Mail meldete sich Niko Tsokos bei Patrick Elzie, Coach der Itzehoe Eagles: Ob die Möglichkeit für ein Probetraining bestehe, fragte der 20-jährige Hannoveraner. Er wurde eingeladen – nun gehört der 1,86 Meter große Aufbauspieler in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Kader der Eagles.

Elzie kannte Tsokos nicht und fand auch bei seiner Recherche wenig heraus. Doch beim Tryout habe der Guard dann als Einziger unter den Kandidaten herausgestochen: „Man hat sofort gesehen, dass er ein guter Spieler ist.“ Jetzt müsse er zeigen, ob er auf diesem Niveau Bundesliga spielen könne – „ich glaube schon“. Ein gutes Auge, gute Ballbehandlung und ein guter Wurf zeichneten den Aufbauspieler aus, stellt der Coach fest. Im Training könne er damit auf der Aufbauposition Druck ausüben auf Erik Nyberg und Flavio Stückemann.

Genau das hat sich Tsokos vorgenommen: Er wolle im Training sein Können zeigen und sich so Spielzeit verdienen. In seiner Geburtsstadt Hannover kam der Deutsche mit griechischen Wurzeln im Alter von sechs Jahren zum Basketball, ging als Jugendlicher nach Neustadt und spielte dort Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, 2. Regionalliga und nach dem Aufstieg der Temps Shooters 1. Regionalliga. Auch in der vergangenen Saison war Tsokos in der 1. Regionalliga aktiv, nun wieder in seiner Heimatstadt für Langenhagen.

Der 20-Jährige strebt eine Profikarriere an: „Das Ziel ist, es in die erste Bundesliga zu schaffen.“ Auf diesem Weg sei die BARMER 2. Basketball Bundesliga eine gute nächste Stufe: Bei den Eagles finde er gute Trainingsmöglichkeiten vor, „hier kann ich mich sehr gut weiterentwickeln für den nächsten Schritt in meiner Karriere“, sagt Tsokos. Seine Stärken beschreibt er ebenso wie sein neuer Coach: Ballbehandlung, Zug zum Korb und damit seine Mitspieler in Position bringen, aber auch ein guter Wurf.

Spielzeit wird Tsokos bei den Eagles in jedem Fall bekommen, da er auch noch für die zweite Herren in der 2. Regionalliga auflaufen kann. In der ersten Mannschaft müsse sich der Neuzugang einerseits entwickeln und beweisen, andererseits aber auch bodenständig bleiben, sagt Elzie. Tsokos will alles geben, um individuell und mit dem Team so viel wie möglich zu erreichen. Die Playoffs müssten das Ziel sein, sagt der 20-Jährige. „Und dann sehen, wie weit man gehen kann.“

 

(Itzehoe Eagles)

Sperber aus Schalke, Nzeakor frisch vom College – zwei Youngster für die LIONS

Beide sind jung, beide sind über zwei Meter groß: Der 22-jährige US-Amerikaner Josh Nzeakor und der 23-jährige gebürtige Berliner Niclas Sperber verstärken in der kommenden Saison das Team der PS Karlsruhe LIONS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Josh Nzeakor wurde 1997 in Texas geboren, wo er auch bis zuletzt auf dem College war. Von 2015 bis 2019 spielte der 2,03-Meter-Mann für die Lamar Cardinals in der College-Liga NCAA. Dort verbesserte er von Saison zu Saison seine Statistik und kam 2018/2019 schließlich in 32 Spielen auf durchschnittlich 31 Minuten Einsatzzeit, 15 Punkte sowie 7,8 Rebounds. Nun fühlt sich Nzeakor bereit fürs Profi-Geschäft und wagt den Sprung über den Atlantik – direkt ins Karlsruher Löwenrudel.

Niclas Sperber lernte das Basketball spielen in der Jugend von ALBA Berlin, bevor er zu den Eisbären Bremerhaven wechselte, wo er in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) sowie im Regionalliga-Team zum Einsatz kam. 2016 erhielt er seinen ersten Profi-Vertrag, und zwar beim württembergischen Ligakonkurrenten der LIONS, den VfL Kirchheim Knights. 2017 ging die Reise weiter nach Schalke, wo er im Frühjahr 2018 am Aufstieg in die ProA beteiligt war. So kennt Sperber bereits aus der vergangenen Saison seine künftige Heimspielstätte, die Karlsruher Europahalle.

Beide Neuzugänge, Nzeakor und Sperber, spielen auf der Forward-Position. Nzeakor kommt aufgrund seiner Fähigkeit, schnell und effektiv mit dem Rücken zum Korb zu agieren, auch als Center infrage. „Niclas und Josh haben bei uns die Möglichkeit, sich im Verbund mit erfahrenen Spielern zu beweisen und bei entsprechender Leistung unserem Kader die in der vergangenen Saison zeitweise so schmerzlich vermisste Tiefe zu verleihen“, schätzt LIONS-Abteilungsleiter Danijel Ljubic die Situation ein.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Mit Malik Kudic kommt ein talentierter Small Forward zu den EN Baskets!

Ein junger Flügelspieler mit Gardemaß wird in der kommenden Saison für die EN Baskets Schwelm auflaufen. Malik Kudic erhielt in Ludwigsburg seine basketballerische Ausbildung und wechselte vor der Spielzeit 18/19 zur Orange Academy nach Ulm. Da er recht spät zum Team stieß, hatte der 19-jährige und 2,03m große Forward ein wenig Schwierigkeiten, sich in seinem neuen Umfeld sportlich zurecht zu finden. Die Einsatzzeiten schwankten und Kudic hatte erst spät so etwas wie sein sportliches „Coming-Out“. In den Playoffs zeigte er gegen die LOK Bernau, welches Potenzial in ihm steckt und beschenkte seine Mannschaft mit gutem Scoring und solider Defense. Bei den EN Baskets Schwelm ist Head Coach Falk Möller sehr erfahren, was die Zusammenarbeit mit jungen Nachwuchskräften angeht und freut sich auf seinen Neuzugang. „Er ist ein junger talentierter Spieler, der noch nicht fertig ist in seiner Entwicklung. Er hat aber durchaus gezeigt, dass er in der ProB fähig ist, sein Potenzial abzurufen.“ erklärt Falk Möller.

Einen weiteren Fürsprecher findet Kudic auch im scheidenden Baskets-Guard Niklas Geske, der vor 2 Jahren im easycredit-BBL-Team der Ludwigsburger aktiv war und mit dem Youngster gemeinsam bei Trainingseinheiten auf dem Parkett stand.

Der Neuzugang der EN Baskets könnte aufgrund seines Alters auch für die RE Baskets Schwelm in der 2.Regionalliga auflaufen. Zwar ist sein Stammteam die ProB, aber Einsätze im Team von Robin Singh, haben z.B. David Ewald verholfen, sich besser zu entwickeln. Zudem werden viele Individualeinheiten mit seinem neuen Trainer anstehen, die ihm zu stabilen Leistungen verhelfen sollen.

Bereits in wenigen Wochen zur Vorbereitung wird Malik Kudic seine Zelte in Schwelm aufschlagen und sein neues Team kennenlernen.

 

(EN Baskets Schwelm)

 

LOK verpflichtet bosnischen Nationalspieler Abdulah Kameric

Der SSV LOK BERNAU treibt die Kaderplanung für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voran und verpflichtet den 18-jährigen Guard Abdulah ‚Abi‘ Kameric. Der gebürtige US-Amerikaner mit bosnischen Wurzeln durchlief in den letzten drei Jahren das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN.

Kameric wurde im Jahr 2000 in Seattle (USA) geboren und ist dort aufgewachsen. Anfang August feiert er seinen 19. Geburtstag. Er hat sowohl einen amerikanischen wie auch einen bosnischen Pass. 2016 zog er mit seiner Familie nach Berlin. Der 1,93m große Guard kann auf den Positionen 1 und 2 eingesetzt werden.

Drei Jahre durchlief Abi Kameric das Nachwuchsprogramm von Kooperationspartner ALBA BERLIN, kam zu Einsätzen in der Regionalliga wie auch der U19-Bundesliga (NBBL). In beiden Ligen überzeugte er zuletzt als Führungsspieler mit einer zweistelligen Punktausbeute. In der 1. Regionalliga Nord sammelte Kameric in der letzten Saison im Schnitt 12,5 Punkte. In der NBBL kam er neben durchschnittlich 12,1 Punkte auch noch auf 3,1 Rebounds , 3 Assists sowie 2,6 Steals.

Der Bernauer Neuzugang aus dem ALBA-Programm stand bereits in der letzten Saison im erweiterten ProB-Kader und absolvierte unter LOK-Coach René Schilling fast alle Mannschaftstrainings.

Darüber hinaus spielte Abi Kameric vor einem Jahr in der U18-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina bei den Europameisterschaften. Aktuell gehört er sogar zum Kader der A-Nationalmannschaft seines Landes, die sich gerade in China auf die Qualifikation für die EM 2021 vorbereitet.

Für LOK startet Kameric in der ProB als „Local Player“.

LOK-Coach René Schilling: „Mit Abi bekommen wir einen jungen Spieler von Alba der ein wenig unter dem Radar läuft. Er war einer der Leistungsträger in der Regionalliga und NBBL-Mannschaft. Außerdem hat er die gesamte letzte Saison bei uns trainiert und sich in diesem Jahr sehr gut entwickelt. Womit er sich einen Platz in diesem Jahr erarbeitet hat.“

Abi Kameric: „Ich freue mich riesig, ein Teil des Bernauer Teams zu sein und kommende Saison für LOK zu spielen. Ich werde im Training und auch in den Spielen mein Bestes geben, dass wir eine weitere erfolgreiche Saison haben werden.“

 

(LOK Bernau)

Kris Davis kommt von Phoenix Hagen

„Wir sind auf der Suche nach zwei Combo-Guards“, berichtete ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel unlängst. Der erste dieser vielseitig einsetzbaren Aufbauspieler ist nun gefunden: Kris Davis wechselt vom ProA-Konkurrenten Phoenix Hagen zu den Tigers Tübingen. Der 1,88 Meter große und 86 Kilogramm schwere US-Amerikaner wusste 2018/2019 in seiner Debüt-Saison in Deutschland mit beeindruckender Konstanz zu überzeugen und soll jetzt bei den Raubkatzen zu den Schlüsselspielern gehören. Bei den Tübingern hat der Combo-Guard einen Vertrag über eine Spielzeit unterschrieben.

Dreijährige Spanien-Erfahrung

Der Neu-Tiger aus der US-Metropole Detroit ist zwar erst 25 Jahre alt, verfügt aber bereits über reichlich Erfahrung im europäischen Basketball. 2015, nach vier Saisons an der Southern Illinois University Edwardsville (SIUE), wagte Davis den Sprung über den großen Teich und heuerte in Spanien an. Bei C.B. Penas Huesca in der starken zweiten spanischen Liga kam der Musterathlet, der trotz seiner vergleichsweise eher geringen Körpergröße ohne jegliche Probleme per Dunking abschließen kann, auf 7,0 Zähler im Schnitt. Um mehr Spielzeit zu bekommen, zog der pfeilschnelle US-Amerikaner nach einem Jahr in Aragonien weiter zu Arcos Albacete Basket, beheimatet in der dritthöchsten Spielklasse Spaniens. Das sportliche Level der sogenannten LEB Silver ist in etwa mit dem der ProA zu vergleichen. Wie erhofft, gelang Davis dort der Durchbruch. Mit reichlich Einsatzzeit gesegnet, erzielte der US-Amerikaner 2016/2017 pro Partie 15,9 Punkte, 4,4 Rebounds und 2,7 Assists. Genau so konstant präsentierte sich der Tigers-Neuzugang auch in der darauffolgenden Runde, diesmal bei Basket Navarra.

„Passt in unser Konzept!“

Im Sommer 2018 klopfte Phoenix Hagen beim wurfstarken US-Amerikaner an. Dies werden die Feuervögel definitiv nicht bereut haben, denn im Laufe der Saison entwickelte sich Davis zu einem der besten Guards der gesamten ProA. Wer Davis im Hagener-Trikot zu Gesicht bekommen hat, dem dürfte schnell die Vielseitigkeit des ehemaligen Footballers aufgefallen sein. Der letztjährige Phoenix-Leistungsträger ist ein exzellenter Distanzschütze, verfügt über flinke Beine und kann dank seiner Athletik und Sprungkraft problemlos – auch gegen deutlich größere Gegenspieler – zum Korb ziehen. Zudem ist er ebenfalls ein engagierter und kluger Verteidiger, was für Tigers-Trainer Doug Spradley eine wichtige Rolle spielt: „Davis kann sowohl offensiv als auch defensiv auf beiden Guard-Positionen eingesetzt werden.

In der vergangenen Saison hat er auf ganzer Linie überzeugt und wir sind uns sicher, dass er bestens in unser Konzept passt.“

Konstant und anpassungsfähig

Die angesprochene Vielseitigkeit demonstrieren auch Davis‘ Statistiken aus 30 Spielen in den Farben der Feuervögel: Durchschnittlich waren es 13,6 Punkte, 3,5 Assists sowie 2,4 Rebounds, die Davis 2018/2019 in 27:49 Minuten produzierte. Mit knapp 40 Prozent von jenseits der Dreierlinie gehörte der 25-Jährige darüber hinaus zu den Akteuren, die man als Gegenspieler niemals frei stehen lassen will. Als Mitspieler dagegen kann man sich glücklich schätzen, Davis in seinen Reihen zu haben. Denn die Entscheidungsfindung gehört zu den großen Stärken des Guards, der 2018/2019 in 20 von 30 ProA-Begegnungen auf eine zweistellige Punkteausbeute kam. Und selbst, wenn es mit dem Punkten einmal nicht so recht laufen mag, kann Davis positiven Einfluss auf ein Spiel nehmen. Wie am 26. Spieltag der abgelaufenen Saison gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier: Der ehemalige Absolvent der SIUE kam damals offensiv nicht so recht in Fahrt, nahm im gesamten Spiel nur sechs Würfe. Mit starken zehn Assists trug Davis dennoch einen wichtigen Teil bei und bewies, dass er alles andere als ein reiner Scorer ist. Die Tigers freuen sich auf das vielseitige Skillset von Kris Davis und heißen ihren sechsten Neuzugang herzlich willkommen!

Zur Person:

Kristopher Lavon Fullwood-Davis wurde am 26. August 1993 in Detroit, Michigan/USA geboren. Nach dem erfolgreichen High School-Abschluss an der Cass Technical High School in seiner Heimatstadt studierte der heute 25-Jährige vier Jahre lang an der Southern Illinois University Edwardsville. Dort ist Davis nicht nur viertbester Punktesammler aller Zeiten, sondern stellte 2011/2012 sogar einen nationalen Rekord auf: Mit einer Trefferquote von 59,8 Prozent von „Downtown“ war Davis damals der sicherste Dreierschütze der gesamten NCAA. Nach drei Jahren in Spanien und einer Saison in Diensten von Phoenix Hagen steht der Combo-Guard nun vor seiner fünften Spielzeit als Profi. Davis wird in Tübingen mit der Trikotnummer 11 auflaufen.

 

(Tigers Tübingen)

UNI BASKETS Paderborn verpflichten US-Boy Ryan Logan

Der zweite Neuzugang im Kader der UNI BASKETS PADERBORN für die kommende ProA-Saison 2019/20 steht fest: Ryan Logan, 25jähriger USBoy, wechselt vom ProB-Ligisten SC Rist Wedel nach Paderborn.

Ein wichtiger Baustein in der Kaderplanung der UNI BASKETS Paderborn für die nächste Spielzeit: Der 25jährige US-Amerikaner Ryan Logan wechselt nach einer starken Saison im Trikot des SC Rist Wedel zum ostwestfälischen ProA-Club. Beim ProB-Ligisten Wedel überzeugte der 2,00 Meter große und 99 Kilogramm schwere Power Forward mit 14,5 Punkten als bester Werfer seines Teams, legte eine Dreierquote von 38 Prozent auf und sammelte insgesamt 6,9 Rebounds pro Partie.

Geboren in Fredericktown, Ohio/USA, besuchte Logan von 2013-2017 das Stonehill College in Massachusetts/USA und absolvierte dort erfolgreich seinen Bachelor-Abschluss in Medienkommunikation, Wirtschaft und Sport. Im NCAA Basketballteam der Stonehill Skyhawks entwickelte er sich schnell zum Führungsspieler mit beeindruckenden Statistiken: 17,8 Punkte und 7,1 Rebounds pro Spiel standen im Schnitt am Ende der letzten College Season auf seinem Konto. In der Saison 2017/2018 folgte die erste Station auf europäischem Boden: Beim luxemburgischen Erstligisten Heffingen hinterließ Logan mit durchschnittlich 22,8 Punkten sowie 9,2 Rebounds und insgesamt 55 versenkten Dreiern einen nachhaltigen Eindruck. Es folgte der Wechsel in die deutsche ProB-Liga zum SC Rist Wedel, dem Kooperationspartner der Hamburg Towers.

Für Paderborns Headcoach Steven Esterkamp ergänzt Logan den bisher zusammengestellten Kader der UNI BASKETS Paderborn optimal: „Ryan ist ein äußerst vielseitiger, überzeugender und effizienter Spieler auf der wichtigen Power Forward-Position, der aber auch in der Lage ist, schlagkräftig als Center auf der 5 zu agieren. Darüber hinaus verfügt er ebenfalls über bemerkenswerte Fähigkeiten als Guard und Point Forward für die 2er- und 3er-Position mit ordentlich Zug zum Korb. Ryan kann sehr gut mit Druck umgehen, hat bei Rist Wedel als Führungsspieler eine beeindruckende Saison gespielt und ist nun bereit für den nächsten Schritt in die ProA. Ich bin von seinen Qualitäten absolut überzeugt: Ryan wird seine Rolle schnell finden und ist eine Top-Verstärkung für unser Team. Ich freue mich sehr, ihn an Bord zu haben!“

BASKETS-Geschäftsführer Dominik Meyer sieht die BASKETS mit der Neuverpflichtung auf dem richtigen Weg: „Ich bin froh, Ryan bald im BASKETS-Trikot spielen zu sehen! Er ist unser erster, vielversprechender neuer Import für die kommende Saison. Die Gespräche mit ihm verliefen wirklich positiv, sodass wir uns auch schnell geeinigt haben. Ryan hat uns deutlich gezeigt, dass er sehr gern nach Paderborn kommen möchte. Er ist absolut heiß darauf, ProA zu spielen und kann sich mit unserer Spielphilosophie zu 100 Prozent identifizieren. Ryan kennt durch seine Spielerfahrungen in Luxemburg und Deutschland den europäischen Basketball sehr gut und kann für uns dementsprechend direkt loslegen, ohne sich umgewöhnen zu müssen – ein großer Vorteil und ein echter Gewinn für uns!“

Paderborns Sportdirektor Uli Naechster freut sich ebenfalls über den gelungenen Transfercoup: „Wir hatten Ryan bereits im vergangenen Sommer auf dem Zettel. Er ist ein überaus interessanter, vielseitiger Spieler. In der ProB konnte er das in der vergangenen Saison auch schon auf europäischer Bühne beweisen und wir sind fest davon überzeugt, dass er auch eine Liga höher eine wichtige Rolle für uns spielen kann!“

Für Ryan Logan könnte es in Paderborn gern direkt losgehen: „Ich bin sehr glücklich über die Möglichkeit, mit den UNI BASKETS Paderborn erstmals in der ProA spielen zu können. Dieses nächste, anspruchsvolle Level in Angriff zu nehmen ist in meinem dritten Jahr in Europa ein wichtiger Schritt in meiner Karriere. Ich bin dankbar für das Vertrauen des Vereins und weiß, dass ich dieses Niveau draufhabe. Coach Steven und die Verantwortlichen stellen gerade ein richtig gutes Team mit Klassespielern zusammen und ich bin voll motiviert, meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beizutragen und für ein bisschen Furore zu sorgen. Ich freue mich auf die Stadt, die Fans, meine Teamkollegen bei den BASKETS und die kommende Saison – ready to go and make some noise!“

 

(UNI BASKETS Paderborn)

White Men can jump – Alex Herrera verstärkt Jenaer Basketball-Riesen

Er kann springen, blocken, rebounden und natürlich auch punkten. Science City Jena freut sich, für die Saison 2019/2020 mit „Big Man“ Alex Herrera den nächsten wichtigen Baustein im Kader begrüßen zu können. Der 2,06m große US-Amerikaner verfügt über ein enorm variables Skillset, welches er bereits in seinen zurückliegenden Spieljahren bei Phoenix Hagen konstant unter Beweis stellen konnte. Aus Nordrhein-Westfalen an die Saale wechselnd, unterschrieb Herrera in den zurückliegenden Tagen einen 2-Jahresvertrag und wird dem Frontcourt der Jenaer Mannschaft von Chefcoach Frank Menz viel Stabilität verleihen. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner, Oliver Mackeldanz und Alex Herrera bilden nunmehr neun Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Es ist ein Mix aus positiver Nervosität und freudiger Erwartung, der mich nach meiner Unterschrift bei Science City jetzt in den kommenden Wochen begleiten wird“, sagt Herrera in seinem ersten Statement. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, unter einem großartigen Trainer wie Frank Menz und für eine Organisation wie Jena spielen zu können. Auch wenn die Sommerpause noch ein wenig andauert, zähle ich nun schon etwas aufgeregter die Tage, bis ich ankommen werde und wir in die Vorbereitung starten“, so Herrera.

„Der Kontakt zu Alex Herrera besteht nicht erst seit diesem Sommer, sondern hatte sich bereits 2017 über DeAndre Lansdowne ergeben. Beide haben in Fort Lewis am gleichen College gespielt“, sagt Jenas Trainer Frank Menz. „Nachdem Alex sich zahlreiche Spiele unseres damaligen Teams in Braunschweig angesehen hat, bin ich auf ihn aufmerksam geworden und habe seine gute Entwicklung in der ProA in Hagen aufmerksam verfolgt. Er war im zurückliegenden Sommer bereits zum Probetraining in Braunschweig und aufgrund seiner Perspektive ein heißer Kandidat für eine Verpflichtung. Deswegen freue ich mich, dass es jetzt mit seiner Unterschrift bei Science City Jena geklappt hat. Alex konnte nach seinen Auszeichnungen am College in Europa schon ziemlich viele wichtige Erfahrungen sammeln. Er hat auch in der ProA bereits nachgewiesen, über welche Stärken er sowohl offensiv als auch defensiv verfügt“, so Menz abschließend.

Während der US-Amerikaner von der Ignacio Highschool seiner Heimatstadt 2010 an das ebenfalls in Colorado gelegene Fort Lewis College wechselte, er bei den Skyhawks (NCAA Division II) vor allem aufgrund seiner defensiven Qualitäten überzeugen konnte, unternahm er zwischenzeitlich, im Frühjahr 2014, einen Ausflug in die Australische State Basketball League. Ohne Profi-Einsatz beim SBL-Team der Metro Pirates vom Mount Gravatt, einem Vorort von Brisbane, zu den Skyhawks zurückkehrend, schloss er seine Zeit am College 2015 an der Universität in Durango erfolgreich ab. Im Verlauf seiner Zeit am Fort Lewis College wurde Herrera drei Mal als bester Verteidiger der „Rocky Mountain Athletic Conference“ ausgezeichnet.

Nachdem Alex Herrera zur Saison 2015/2016 beim sechsfachen finnischen Meister KTP Basket Kotka seine ersten Schritte auf europäischem Parkett unternahm, folgte im anschließenden Sommer ein Wechsel in die Autonome Region Valencia zum spanischen Zweitligisten Tau Catello (LEB Oro). Im Sommer 2017 gelang es schließlich Phoenix Hagen den 2,06m großen Allrounder nach Deutschland zu lotsen. Ohne große Anpassungsprobleme entwickelte sich der bewegliche Center zu einer feste Stütze im Kader der Nordrhein-Westfalen, gehörte in den beiden zurückliegenden Spieljahren nicht nur aufgrund seiner beeindruckenden Statistiken zum festen Kreis unverzichtbarer Leistungsträger. Nachdem Herrera in seiner deutschen Premieren-Saison 2017/2018 mit 15.7 Punkten, 8.4 Rebounds und 2.2 Blocks pro Partie zu überzeugen wusste, bestätigte er in der darauffolgenden Spielzeit 2018/2019 seine durchschnittlichen Statistiken mit 13.7 Punkten, 8.1 Rebounds sowie 1.8 geblockten Würfen.

Alex Herrera
Geburtstag: 15.08.1992 in Ignacio, Colorado
Größe: 2,06m
Position: Center / Power Forward

Bisherige Stationen
bis 2010 Ignacio High School
2012 – 2018 Fort Lewis Skyhawks (NCAA, Division II)
2014 South West Metro Pirates (AUS, SBL)
2015 – 2016 KTP Basket Kotka (FIN, Korisliiga)
2016 – 2017 TAU Castelló (ESP, LEB Oro)
2017 – 2019 Phoenix Hagen (GER, ProA)

 

(Science City Jena)

Michael Gilmore wird einer der neuen Phoenix-Bigs

Die Kaderplanung geht voran und zum Wochenstart präsentiert Phoenix Hagen seinen ersten US-Import für die Saison 19/20: Mit Michael Gilmore kommen 2,08 Meter nach Hagen, die die Feuervögel auf den Positionen 4 und 5 unterstützen werden.

Nach seinem Abschluss an der Florida Gulf Coast University hat Gilmore in der letzten Saison für das Team der Virginia Commonwealth University gespielt und dort im Schnitt 2,2 Punkte und 2,4 Rebounds in 7 Minuten Spielzeit erzielt. Phoenix-Headcoach Chris Harris sieht in dem 24-Jährigen großes Potential und eine echte Bereicherung für den Phoenix-Kader. Seine Trikotnummer wird die Nr. 1 von Kris Davis sein.

Phoenix Hagen Headcoach Chris Harris: “Mir gefällt vor allem Michaels Speed in Kombination mit seiner Länge. Er zeigt vollen Einsatz für sein Team und spielt mit einer Menge Herz. Zudem ähnelt der Spielstil seines bisherigen Teams sehr dem Stil, den wir in der nächsten Saison zeigen möchten – das ist ein großer Vorteil. In meinen Augen ergänzt er Javon und Dominik perfekt und wird sich gut ins Team einfügen. Ich bin davon überzeugt, dass er bei uns tolle erste Schritte in Europa machen wird und wir sind sehr froh darüber, ihn für Phoenix gewonnen zu haben.“

In den nächsten Wochen geht die Suche nach einem weiteren starken Center und einem Shooting Guard bei Phoenix Hagen dann in die heiße Phase.

#WirsinddasFeuer

 

(Phoenix Hagen)

Julius Stahl ergänzt Kader

Nach diversen Verpflichtungen und Vertragsverlängerungen in den letzten Wochen, zieht mit Julius Stahl nun der nächste Inländer in die sächsische Landeshauptstadt. Der 24-Jährige spielte vergangene Saison für die SBB Baskets Wolmirstedt in der 1. Regionalliga Nord, kann aber auch schon ProB-Erfahrung beim RSV Eintracht Stahnsdorf vorweisen.

Dort spielte er vor zwei Jahren mit Luka Kamber und Daniel Kirchner zusammen. Kirchner wird also in der Saison 2019/2020 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wieder das Feld mit Stahl teilen und freut sich auf das Wiedersehen in Dresden. „Julius ist einen extrem harten Arbeiter, der immer hinter dem Team steht. Sein ´Hustle` und seine Emotion auf dem Feld werden uns sicher weiterbringen.“ Auch vergangenes Jahr spielte der gebürtige Berliner mit einigen ehemaligen Titans-Akteuren zusammen. So lief der 1,97 Meter große Athlet mit dem vormaligen Kapitän Philipp Lieser sowie den „Big Men“ Petar Madunic und Malik Fall auf. Mit Infos aus erster Hand traf er dann die fundierte Entscheidung für „Elbflorenz“.

In der Universitätsstadt will der junge Mann an der TU sowohl akademisch, als auch sportlich glänzen. „Bei den Try-Outs hat uns Julius mit seiner vorbildlichen Arbeitseinstellung und seinem Ehrgeiz wirklich überzeugt“, so Gottwald. „Das ist genau die Art von jungen Spielern, die wir hier bei den Titans entwickeln wollen, denen wir helfen wollen, bei uns den nächsten Schritt zu gehen.“

Und auch der Neuzugang selbst sieht der Herausforderung mit Vorfreude entgegen. „Dresden hat mich vom ersten Besuch an überzeugt. Mir gefallen Stadt und Konzept sehr gut.“ Angesprochen auf seine sportlichen Ziele in der kommenden Saison, zeigt sich Stahl ambitioniert. „Bereits jetzt arbeite ich mit einem Trainer in  Berlin an meiner Fitness und meinem Spiel. Ich will optimal in die Vorbereitung starten und im Team mit positivem Beispiel vorangehen.“

(Dresden Titans)