Beiträge

Meredith & Feuerpfeil bleiben, Ngan kommt 

Für die Nürnberg Falcons bleibt auch in Zukunft die Förderung junger Spieler ein essentieller Anker des sportlichen Konzepts. Eigengewächs Matthew Meredith hat noch Vertrag und auch Manuel Feuerpfeil bleibt ein weiteres Jahr in Nürnberg. Die zwei 2000er-Jahrgänge laufen seit 2014, bzw. 2016 für das Team von Coach Ralph Junge auf. Mit Emmanuel Ngan stößt außerdem ein weiterer junger, deutscher Spieler zum Nürnberger Profi-Kader, welcher auch in der U19 Basketball Bundesliga (NBBL) zum Einsatz kommen wird. 

Matthew Meredith, der in der vergangenen ProA-Spielzeit erneut einen großen Schritt nach vorne gemacht hat, soll auch 2019/2020 die Chance bekommen, sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu beweisen. Bis es aber soweit ist, muss er seine Achillessehnenverletzung völlig auskuriert haben und 100 Prozent fit sein. Die Reha des Juniorennationalspielers im RehaBillitarium unter der Leitung von Physiotherapeutin Andrea Reitz läuft gut.

„Matthew macht sehr gute Fortschritte und arbeitet sehr hart. Wir hoffen, dass er schon in der Hinrunde sein Comeback bei uns geben wird“, erklärt Sportdirektor Ralph Junge.

Manuel Feuerpfeil vor Comeback und wichtigen Minuten

Das gilt in gleichem Maße für Manuel Feuerpfeil, der verletzungsbedingt die komplette ProA-Spielzeit verpasste und auch in der letzten NBBL-Saison schmerzlich vermisst wurde. Seit einigen Wochen kann er wieder voll angreifen. Der Aufbauspieler arbeitet aktuell intensiv im athletischen Bereich mit Dr. Tobias Schachten, Dozent an der Universität Bamberg und Inhaber des Crossfit Bamberg und wird topfit in die, Anfang August startende Vorbereitung gehen.

„Sein Spielverständnis und seine vorbildliche Einstellung helfen jedem Team. Manu hat das Potential, uns wichtige Minuten in der kommenden Saison zu geben“, betont der Falcons-Chef.

Der 19-Jährige gab unter Junge in der Saison 2016/2017 gegen Trier sein ProA-Debüt und wird kommende Saison auch beim Kooperationspartner Longhorns Herzogenaurach in der 1. Regionalliga Süd eine tragende Rolle übernehmen. Meredith, ebenfalls 19 Jahre jung, lief am 24. Januar 2015 erstmals im Nürnberger Dress auf. Auch er hat eine Doppellizenz für die Longhorns.

Emmanuel Ngan kommt nach Hause 

Einen Neuzugang können die Nürnberg Falcons ebenfalls vermelden. Emmanuel Ngan  kehrt aus Bayreuth in die Noris zurück und verstärkt künftig den Nürnberger Profi-Kader, die NBBL und das Team der Longhorns. Der athletische Forward, der seine Wurzeln beim Post SV Nürnberg hat, verfügt über Stärken an beiden Enden des Feldes. Ralph Junge hält große Stücke auf den 18-Jährigen:

„Emmanuel hat sehr viel Potential und ist ein harter Arbeiter. Aktuell lebt er sehr von seinen herausragenden athletischen Fähigkeiten, gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern soll nun die Platform geschaffen werden, ihn kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ich freue mich, auf die Zusammenarbeit.“

 

(Nürnberg Falcons BC)

Braunschweiger Erfolgsduo an der Saale wiedervereint – Steven Clauss wird neuer Co-Trainer

Sie haben bereits in den zurückliegenden beiden Jahren in Braunschweig erfolgreich Seite an Seite gearbeitet und werden ihre Zusammenarbeit nun auch in Thüringen fortsetzen. Science City besetzt die Position des Co-Trainers mit dem 61-jährigen Steven Clauss, der Jenas Sportdirektor und Cheftrainer Frank Menz an die Saale folgt. Mit dem seit über drei Jahrzehnten im deutschen Basketball namhaften Deutsch-Amerikaner verpflichten die Ostthüringer nicht nur einen im Sport anerkannten Fachmann, sondern auch einen charakterlich starken Anker, der das Programm von Science City aufgrund seiner menschlichen Art bereichern wird. Der glücklich verheiratete, zweifache Familienvater unterschrieb bei Science City Jena zunächst einen Vertrag bis Sommer 2020.

„Frank und ich kennen uns schon sehr lange. Wir haben bereits in unterschiedlichen Konstellationen zusammengearbeitet. Im Verlauf dieser Zeit hat sich eine enge Freundschaft entwickelt, die durch ein hohes Maß an Vertrauen und Loyalität geprägt ist“, sagt Steven Clauss in seinem ersten Statement. „Wir harmonieren sehr gut, was für sportlichen Erfolg eine der wichtigsten Grundlagen bildet. Uns vereint, dass wir beide hungrig danach sind, Arbeit in hoher Qualität abzuliefern“, so Clauss weiter.

„Nachdem klar war, dass Frank bei Science City unterschreibt, wurde auch für mich ein Wechsel nach Thüringen interessant. Jena ist ein toller Basketballstandort, der im Verlauf der zurückliegenden Saison sehr unglücklich abgestiegen ist. Der Club verfügt über das Potential in der ProA oben mitzumischen und zeitnah in die BBL zurückzukehren. Diese Herausforderung werden wir gemeinsam angehen“, sagt Clauss abschließend.

„Steven verfügt über einen enorm großen Erfahrungsschatz, bringt sehr viel Qualität mit, ist zuverlässig und genießt mein vollstes Vertrauen als zukünftiger Assistenztrainer bei Science City Jena. Es sind ausnahmslos positive Charaktereigenschaften, die ich nach meiner jahrelangen Zusammenarbeit mit ihm in Verbindung bringen kann. Wir ergänzen uns sehr gut, auf und neben dem Parkett“, äußerst sich Jenas Cheftrainer Frank Menz über seinen alten und neuen Assistenztrainer.

„Wir sind nach zahlreichen gemeinsamen Etappen in unserer bisherigen Laufbahn eng befreundet. Ich freue mich außerordentlich, Steven auch zukünftig an meiner Seite zu wissen und bin froh, dass sich er für Jena entschieden hat. Steven ist ein sehr positiver Typ, der mit seiner offenen Art auch bei Science City schnell ankommen wird“, so Menz abschließend.

Der 1957 in New York geborene Deutsch-Amerikaner, der seinen familiären Mittelpunkt im hessischen Kronberg besitzt, sammelte seit seiner erfolgreich absolvierten A-Trainer-Lizenz 1983 in über 30 Jahren zahlreiche Erfahrungen im deutschen Basketball. Ob während seiner Stationen in Hannover, Hagen, Bamberg, Frankfurt, Ludwigsburg, Hanau oder Dresden, als Leiter der renommierten Basketball-Akademie Rhein-Main oder in der Funktion als Sportdirektor des Deutschen Basketball Bundes, gelang es Clauss kontinuierlich, seine Fachkompetenz gleichermaßen in unterschiedlichen Ligen wie auch Altersbereichen unter Beweis zu stellen.

Mit der Verpflichtung von Steven Clauss steht der Abschied des bisherigen Co-Trainers Stephan Frost fest. Science City Jena wünscht Stephan Frost sowohl im privaten als auch im sportlichen Bereich für die Zukunft alles Gute.

 

(Science City Jena)

Kyle Leufroy verstärkt Hagen als Shooting Guard

Phoenix Hagen stellt mit Kyle Leufroy den zweiten US-Import für die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2019/2020 vor. Ein weiterer Big Man wird folgen.

Er wünscht sich die Trikotnummer 3 und kann es kaum abwarten in zwei Wochen den Weg nach Hagen anzutreten – das sagt Neuzugang Kyle Leufroy. Der 22-jährige Shooting Guard misst 1,92 Meter und kommt von der Lehigh University an die Volme. „Ich bedanke mich schon jetzt für die Möglichkeit bei Phoenix Hagen zu spielen und freue mich unheimlich darauf, mit dem Training loszulegen“, so Leufroy.

Kyle stand seit seinem Freshman Year stets in der Starting Five seines Teams und spielte im Schnitt 30 Minuten pro Partie. Seine Wurfquoten entsprechen mit 50 (FGs)-40(3PTs)-90(FTs) Prozent genau dem, was sich Harris und Phoenix Hagen Geschäftsführer Patrick Seidel für die Position 2 vorgestellt hatten. Er kam in der NCAA-Saison 18/19 auf durchschnittlich auf 13,8 Punkte und 3,4 Assists.

„Um in diesem Jahr in der Liga bestehen zu können, brauchten wir noch einen effizienten (Frei-) Werfer, der ebenso eine sehr gute Athletik besitzt. Kyle hat mich schon am Bildschirm fasziniert und diesen Eindruck bei einem persönlichen Treffen in Las Vegas nur bestärkt“, erklärt Coach Harris und zeigt sich nicht nur von Kyles sportlichen Qualitäten begeistert: „Auch charakterlich ist er genau das, was wir uns von einem Shooting Guard wünschen. Er ist selbstbewusst, sehr ehrgeizig und wird, was seine Arbeitsmoral angeht, sehr gut zu den anderen Jungs passen. Ich gehe schwer davon aus, dass sich die lange Suche gelohnt hat und wir in Kyle den richtigen Mann gefunden haben.“

Geschäftsführer Patrick Seidel: „Kyle bringt für uns alle Grundlagen mit, um in der täglichen Arbeit mit ihm die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Er war von Beginn an alle vier Jahre Starter auf seinem College. Seine Wurfquoten sind sehr stabil und auf hohem Niveau. Jedes Feedback, das wir über ihn eingeholt haben, lässt darauf schließen, dass er ein sehr guter Teamplayer ist, der Verantwortung übernehmen will. Als Rookie benötigt er dennoch etwas Eingewöhnungszeit, die er von uns bekommt. Ich bin mir sicher, dass er sehr gut zu uns passt. Mit der Verpflichtung eines weiteren großen Spielers wäre unsere Kaderplanung damit abgeschlossen.“

 

(Phoenix Hagen)

Aus Sachsen an die Saale – Matt Vest verstärkt Science City Jena

Knapp drei Wochen vor dem Auftakt der Saisonvorbereitung Anfang August nähert sich Science City Jena der Komplettierung seines Kaders. Die Ostthüringer verpflichten mit dem 26-jährigen US-Amerikaner Matt Vest einen variabel einsetzbaren Teamplayer, welcher nach sechs aufeinanderfolgenden Spieljahren in der ProA als waschechter Liga-Veteran bezeichnet werden kann. Der in Kettering, Ohio, geborene Flügelspieler unterschrieb in den zurückliegenden Tagen an der Saale einen Einjahresvertrag. Während Vest bereits seit der Saison 2014/2015 in der 2. Basketball-Bundesliga aufläuft, gilt der 1,95m große Allrounder als Vorzeigesportler auf und neben dem Parkett. Mit Ermen Reyes-Napoles, Jan Heber, Melvin Jostmann, Vuk Radojicic, Dennis Nawrocki, Julius Wolf, Joschka Ferner, Oliver Mackeldanz, Alex Herrera und Matt Vest bilden nunmehr zehn Akteure das aktuelle Gerüst von Science City.

„Ich bin dankbar für die Möglichkeit, meine Karriere in Deutschland fortsetzen zu können. Trainer Frank Menz und ich hatten in den letzten Wochen sehr konstruktive Gespräche, in denen wir über das Potential der Mannschaft und meine Rolle im Team gesprochen haben. Diese offene Art der Kommunikation hat mich von Science City überzeugt. Ich freue mich darauf, der Mannschaft auf beiden Seiten des Parketts zu helfen und den Verein zu repräsentieren. Natürlich wird es in erster Linie darum gehen, eine sportlich erfolgreiche Saison zu spielen und das Publikum zu begeistern“, sagt Matt Vest nach der Vertragsunterzeichnung. „ Meine Frau und ich lieben Deutschland. Wir freuen uns auf die Stadt und die Jenaer Fans“, so Vest abschließend.

„Matt verfügt offensiv über sehr viel Potential, welches noch lang nicht ausgeschöpft ist. Defensiv hat er alle Anlagen, als variabler Stopper mehrere Positionen zu verteidigen. Er wird unserem Kader mit seiner Vielseitigkeit enorm helfen“, sagt Jenas Cheftrainer Frank Menz. „Matt ist ein mannschaftsdienlicher Spieler und wird im Team eine wichtige Rolle als Leistungsträger übernehmen. Bei ihm stimmt das Gesamtpaket und die Einstellung. Wir verpflichten mit Matt Vest einen harten Arbeiter der zu unserer Philosophie passt“, so Menz zur Unterschrift des US-Amerikaners.

Während der Swingman seine vierjährige College-Karriere bei den Raiders der Wright State University absolvierte und im Abschlussjahr 2014 in das All-Defensiv-Team der Horizon-League berufen wurde, führte ihn seine erste Profistation im Anschluss erstmalig über den Atlantik – nach Thüringen. Im Trikot der Oettinger Rockets auflaufend erwies sich Vest von Beginn an als zuverlässiger und effektiver Stabilisator. Nachdem sich im Sommer 2015 ein Wechsel nach Paderborn anschloss und Matthew Vest für zwei Spieljahre erfolgreich für die Nordrhein-Westfalen auflief, lotste ihn der damalige Trainer Denis Wucherer 2017 zum ambitionierten Projekt nach Köln. Während sich die RheinStars früh aus den Playoffs 2018 verabschieden mussten und im Verlauf des Sommers ihren spielortbedingten Rückzug in die ProB bekanntgaben, unterschrieb Vest 2018 bei den NINERS in Chemnitz. Auch in Sachsen gehörte der sympathische Veteran von Beginn an zu den Korsettstangen von Trainer Rodrigo Pastore, musste sich mit den 99ers jedoch im 5. Spiel des Playoff-Halbfinales den Hamburg Towers geschlagen geben.

 
Matthew „Matt“ Vest
Geburtstag: 17.09.1992 in Kettering, Ohio
Größe: 1,95m
Position: Shooting Guard / Small Forward
Bisherige Stationen
2010 – 2014 Wright State (NCAA)
2014 – 2015 Oettinger Rockets (GER, ProA)
2015 – 2017 Uni Baskets Paderborn(GER, ProA)
2017 – 2018 RheinStars Köln (GER, ProA)
2018 – 2019 NINERS Chemnitz (GER, ProA)
(Science City Jena)

Ein Bär für den BBC: Oberfränkisches Talent schließt sich Coburg an

Einen Wolf haben die Basketballer des BBC Coburg bereits unter dem Korb, nun kommt noch ein Bär dazu: Mit Moritz Bär sichern sich die Vestestädter für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd ein Talent, das seine ersten basketballerischen Schritte in Oberfranken machte und sich nun in Coburg in der dritthöchsten deutschen Spielklasse etablieren will.

Letzte Saison spielte der 2,06 Meter große Center für die BSW Sixers in der Nordstaffel der ProB. Beim Farmteam von easyCredit BBL-Klub Mitteldeutscher BC kam der 20-Jährige auf 9:25 Minuten pro Spiel, erzielte im Schnitt 1,8 Punkte und griff sich 1,5 Rebounds pro Spiel. „Ich habe viel dazugelernt“, beschreibt Bär die Saison – seine erste als Profibasketballer.

Denn zuvor spielte der Hüne im Jugendbereich für die Porsche BBA Ludwigsburg in der U19-Bundesliga NBBL: Das Jugendprogramm der Schwaben gilt als eines der besten in Deutschland, ermöglichte Bär unter anderem die Teilnahme am Adidas Next Generation Tournament, wo er sich mit dem Nachwuchs von Roter Stern Belgrad, Zalgiris Kaunas und Fenerbahce Istanbul messen konnte. Ursprünglich kommt der Youngster aber ganz aus der Nähe von Coburg: In der Jugendabteilung des BBC Bayreuth startete die Karriere von Bär, ehe die Familie nach Baden-Württemberg zog.

Jetzt kehrt Moritz Bär zurück nach Oberfranken – und will sein Potential in einer größeren Rolle unter Beweis stellen. „Unser 20-Jähriger ist der Größte“, schmunzelt BBC-Coach Ulf Schabacker, der sich auf die Arbeit mit Bär freut: „Er ist sehr talentiert, trainiert den Sommer über bereits fleißig und ist bereit für den nächsten Schritt“, ist sich der Cheftrainer der Vestestädter sicher.

Name: Moritz Bär
Größe: 2,06 Meter
Position: Center/Power Forward (5/4)
Bisherige Vereine: BSW Sixers (ProB Nord)
Porsche BBA Ludwigsburg / BSG Ludwigsburg (NBBL / 2. Regionalliga)
BBC Bayreuth (JBBL)

 

(BBC Coburg)

Niko Tsokos neu bei den Itzehoe Eagles

Per Mail meldete sich Niko Tsokos bei Patrick Elzie, Coach der Itzehoe Eagles: Ob die Möglichkeit für ein Probetraining bestehe, fragte der 20-jährige Hannoveraner. Er wurde eingeladen – nun gehört der 1,86 Meter große Aufbauspieler in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga zum Kader der Eagles.

Elzie kannte Tsokos nicht und fand auch bei seiner Recherche wenig heraus. Doch beim Tryout habe der Guard dann als Einziger unter den Kandidaten herausgestochen: „Man hat sofort gesehen, dass er ein guter Spieler ist.“ Jetzt müsse er zeigen, ob er auf diesem Niveau Bundesliga spielen könne – „ich glaube schon“. Ein gutes Auge, gute Ballbehandlung und ein guter Wurf zeichneten den Aufbauspieler aus, stellt der Coach fest. Im Training könne er damit auf der Aufbauposition Druck ausüben auf Erik Nyberg und Flavio Stückemann.

Genau das hat sich Tsokos vorgenommen: Er wolle im Training sein Können zeigen und sich so Spielzeit verdienen. In seiner Geburtsstadt Hannover kam der Deutsche mit griechischen Wurzeln im Alter von sechs Jahren zum Basketball, ging als Jugendlicher nach Neustadt und spielte dort Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, 2. Regionalliga und nach dem Aufstieg der Temps Shooters 1. Regionalliga. Auch in der vergangenen Saison war Tsokos in der 1. Regionalliga aktiv, nun wieder in seiner Heimatstadt für Langenhagen.

Der 20-Jährige strebt eine Profikarriere an: „Das Ziel ist, es in die erste Bundesliga zu schaffen.“ Auf diesem Weg sei die BARMER 2. Basketball Bundesliga eine gute nächste Stufe: Bei den Eagles finde er gute Trainingsmöglichkeiten vor, „hier kann ich mich sehr gut weiterentwickeln für den nächsten Schritt in meiner Karriere“, sagt Tsokos. Seine Stärken beschreibt er ebenso wie sein neuer Coach: Ballbehandlung, Zug zum Korb und damit seine Mitspieler in Position bringen, aber auch ein guter Wurf.

Spielzeit wird Tsokos bei den Eagles in jedem Fall bekommen, da er auch noch für die zweite Herren in der 2. Regionalliga auflaufen kann. In der ersten Mannschaft müsse sich der Neuzugang einerseits entwickeln und beweisen, andererseits aber auch bodenständig bleiben, sagt Elzie. Tsokos will alles geben, um individuell und mit dem Team so viel wie möglich zu erreichen. Die Playoffs müssten das Ziel sein, sagt der 20-Jährige. „Und dann sehen, wie weit man gehen kann.“

 

(Itzehoe Eagles)

Sperber aus Schalke, Nzeakor frisch vom College – zwei Youngster für die LIONS

Beide sind jung, beide sind über zwei Meter groß: Der 22-jährige US-Amerikaner Josh Nzeakor und der 23-jährige gebürtige Berliner Niclas Sperber verstärken in der kommenden Saison das Team der PS Karlsruhe LIONS in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Josh Nzeakor wurde 1997 in Texas geboren, wo er auch bis zuletzt auf dem College war. Von 2015 bis 2019 spielte der 2,03-Meter-Mann für die Lamar Cardinals in der College-Liga NCAA. Dort verbesserte er von Saison zu Saison seine Statistik und kam 2018/2019 schließlich in 32 Spielen auf durchschnittlich 31 Minuten Einsatzzeit, 15 Punkte sowie 7,8 Rebounds. Nun fühlt sich Nzeakor bereit fürs Profi-Geschäft und wagt den Sprung über den Atlantik – direkt ins Karlsruher Löwenrudel.

Niclas Sperber lernte das Basketball spielen in der Jugend von ALBA Berlin, bevor er zu den Eisbären Bremerhaven wechselte, wo er in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) sowie im Regionalliga-Team zum Einsatz kam. 2016 erhielt er seinen ersten Profi-Vertrag, und zwar beim württembergischen Ligakonkurrenten der LIONS, den VfL Kirchheim Knights. 2017 ging die Reise weiter nach Schalke, wo er im Frühjahr 2018 am Aufstieg in die ProA beteiligt war. So kennt Sperber bereits aus der vergangenen Saison seine künftige Heimspielstätte, die Karlsruher Europahalle.

Beide Neuzugänge, Nzeakor und Sperber, spielen auf der Forward-Position. Nzeakor kommt aufgrund seiner Fähigkeit, schnell und effektiv mit dem Rücken zum Korb zu agieren, auch als Center infrage. „Niclas und Josh haben bei uns die Möglichkeit, sich im Verbund mit erfahrenen Spielern zu beweisen und bei entsprechender Leistung unserem Kader die in der vergangenen Saison zeitweise so schmerzlich vermisste Tiefe zu verleihen“, schätzt LIONS-Abteilungsleiter Danijel Ljubic die Situation ein.

 

(PS Karlsruhe LIONS)

Mit Malik Kudic kommt ein talentierter Small Forward zu den EN Baskets!

Ein junger Flügelspieler mit Gardemaß wird in der kommenden Saison für die EN Baskets Schwelm auflaufen. Malik Kudic erhielt in Ludwigsburg seine basketballerische Ausbildung und wechselte vor der Spielzeit 18/19 zur Orange Academy nach Ulm. Da er recht spät zum Team stieß, hatte der 19-jährige und 2,03m große Forward ein wenig Schwierigkeiten, sich in seinem neuen Umfeld sportlich zurecht zu finden. Die Einsatzzeiten schwankten und Kudic hatte erst spät so etwas wie sein sportliches „Coming-Out“. In den Playoffs zeigte er gegen die LOK Bernau, welches Potenzial in ihm steckt und beschenkte seine Mannschaft mit gutem Scoring und solider Defense. Bei den EN Baskets Schwelm ist Head Coach Falk Möller sehr erfahren, was die Zusammenarbeit mit jungen Nachwuchskräften angeht und freut sich auf seinen Neuzugang. „Er ist ein junger talentierter Spieler, der noch nicht fertig ist in seiner Entwicklung. Er hat aber durchaus gezeigt, dass er in der ProB fähig ist, sein Potenzial abzurufen.“ erklärt Falk Möller.

Einen weiteren Fürsprecher findet Kudic auch im scheidenden Baskets-Guard Niklas Geske, der vor 2 Jahren im easycredit-BBL-Team der Ludwigsburger aktiv war und mit dem Youngster gemeinsam bei Trainingseinheiten auf dem Parkett stand.

Der Neuzugang der EN Baskets könnte aufgrund seines Alters auch für die RE Baskets Schwelm in der 2.Regionalliga auflaufen. Zwar ist sein Stammteam die ProB, aber Einsätze im Team von Robin Singh, haben z.B. David Ewald verholfen, sich besser zu entwickeln. Zudem werden viele Individualeinheiten mit seinem neuen Trainer anstehen, die ihm zu stabilen Leistungen verhelfen sollen.

Bereits in wenigen Wochen zur Vorbereitung wird Malik Kudic seine Zelte in Schwelm aufschlagen und sein neues Team kennenlernen.

 

(EN Baskets Schwelm)

 

LOK verpflichtet bosnischen Nationalspieler Abdulah Kameric

Der SSV LOK BERNAU treibt die Kaderplanung für die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB voran und verpflichtet den 18-jährigen Guard Abdulah ‚Abi‘ Kameric. Der gebürtige US-Amerikaner mit bosnischen Wurzeln durchlief in den letzten drei Jahren das Nachwuchsprogramm von ALBA BERLIN.

Kameric wurde im Jahr 2000 in Seattle (USA) geboren und ist dort aufgewachsen. Anfang August feiert er seinen 19. Geburtstag. Er hat sowohl einen amerikanischen wie auch einen bosnischen Pass. 2016 zog er mit seiner Familie nach Berlin. Der 1,93m große Guard kann auf den Positionen 1 und 2 eingesetzt werden.

Drei Jahre durchlief Abi Kameric das Nachwuchsprogramm von Kooperationspartner ALBA BERLIN, kam zu Einsätzen in der Regionalliga wie auch der U19-Bundesliga (NBBL). In beiden Ligen überzeugte er zuletzt als Führungsspieler mit einer zweistelligen Punktausbeute. In der 1. Regionalliga Nord sammelte Kameric in der letzten Saison im Schnitt 12,5 Punkte. In der NBBL kam er neben durchschnittlich 12,1 Punkte auch noch auf 3,1 Rebounds , 3 Assists sowie 2,6 Steals.

Der Bernauer Neuzugang aus dem ALBA-Programm stand bereits in der letzten Saison im erweiterten ProB-Kader und absolvierte unter LOK-Coach René Schilling fast alle Mannschaftstrainings.

Darüber hinaus spielte Abi Kameric vor einem Jahr in der U18-Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina bei den Europameisterschaften. Aktuell gehört er sogar zum Kader der A-Nationalmannschaft seines Landes, die sich gerade in China auf die Qualifikation für die EM 2021 vorbereitet.

Für LOK startet Kameric in der ProB als „Local Player“.

LOK-Coach René Schilling: „Mit Abi bekommen wir einen jungen Spieler von Alba der ein wenig unter dem Radar läuft. Er war einer der Leistungsträger in der Regionalliga und NBBL-Mannschaft. Außerdem hat er die gesamte letzte Saison bei uns trainiert und sich in diesem Jahr sehr gut entwickelt. Womit er sich einen Platz in diesem Jahr erarbeitet hat.“

Abi Kameric: „Ich freue mich riesig, ein Teil des Bernauer Teams zu sein und kommende Saison für LOK zu spielen. Ich werde im Training und auch in den Spielen mein Bestes geben, dass wir eine weitere erfolgreiche Saison haben werden.“

 

(LOK Bernau)

Kris Davis kommt von Phoenix Hagen

„Wir sind auf der Suche nach zwei Combo-Guards“, berichtete ProBasket-Geschäftsführer Robert Wintermantel unlängst. Der erste dieser vielseitig einsetzbaren Aufbauspieler ist nun gefunden: Kris Davis wechselt vom ProA-Konkurrenten Phoenix Hagen zu den Tigers Tübingen. Der 1,88 Meter große und 86 Kilogramm schwere US-Amerikaner wusste 2018/2019 in seiner Debüt-Saison in Deutschland mit beeindruckender Konstanz zu überzeugen und soll jetzt bei den Raubkatzen zu den Schlüsselspielern gehören. Bei den Tübingern hat der Combo-Guard einen Vertrag über eine Spielzeit unterschrieben.

Dreijährige Spanien-Erfahrung

Der Neu-Tiger aus der US-Metropole Detroit ist zwar erst 25 Jahre alt, verfügt aber bereits über reichlich Erfahrung im europäischen Basketball. 2015, nach vier Saisons an der Southern Illinois University Edwardsville (SIUE), wagte Davis den Sprung über den großen Teich und heuerte in Spanien an. Bei C.B. Penas Huesca in der starken zweiten spanischen Liga kam der Musterathlet, der trotz seiner vergleichsweise eher geringen Körpergröße ohne jegliche Probleme per Dunking abschließen kann, auf 7,0 Zähler im Schnitt. Um mehr Spielzeit zu bekommen, zog der pfeilschnelle US-Amerikaner nach einem Jahr in Aragonien weiter zu Arcos Albacete Basket, beheimatet in der dritthöchsten Spielklasse Spaniens. Das sportliche Level der sogenannten LEB Silver ist in etwa mit dem der ProA zu vergleichen. Wie erhofft, gelang Davis dort der Durchbruch. Mit reichlich Einsatzzeit gesegnet, erzielte der US-Amerikaner 2016/2017 pro Partie 15,9 Punkte, 4,4 Rebounds und 2,7 Assists. Genau so konstant präsentierte sich der Tigers-Neuzugang auch in der darauffolgenden Runde, diesmal bei Basket Navarra.

„Passt in unser Konzept!“

Im Sommer 2018 klopfte Phoenix Hagen beim wurfstarken US-Amerikaner an. Dies werden die Feuervögel definitiv nicht bereut haben, denn im Laufe der Saison entwickelte sich Davis zu einem der besten Guards der gesamten ProA. Wer Davis im Hagener-Trikot zu Gesicht bekommen hat, dem dürfte schnell die Vielseitigkeit des ehemaligen Footballers aufgefallen sein. Der letztjährige Phoenix-Leistungsträger ist ein exzellenter Distanzschütze, verfügt über flinke Beine und kann dank seiner Athletik und Sprungkraft problemlos – auch gegen deutlich größere Gegenspieler – zum Korb ziehen. Zudem ist er ebenfalls ein engagierter und kluger Verteidiger, was für Tigers-Trainer Doug Spradley eine wichtige Rolle spielt: „Davis kann sowohl offensiv als auch defensiv auf beiden Guard-Positionen eingesetzt werden.

In der vergangenen Saison hat er auf ganzer Linie überzeugt und wir sind uns sicher, dass er bestens in unser Konzept passt.“

Konstant und anpassungsfähig

Die angesprochene Vielseitigkeit demonstrieren auch Davis‘ Statistiken aus 30 Spielen in den Farben der Feuervögel: Durchschnittlich waren es 13,6 Punkte, 3,5 Assists sowie 2,4 Rebounds, die Davis 2018/2019 in 27:49 Minuten produzierte. Mit knapp 40 Prozent von jenseits der Dreierlinie gehörte der 25-Jährige darüber hinaus zu den Akteuren, die man als Gegenspieler niemals frei stehen lassen will. Als Mitspieler dagegen kann man sich glücklich schätzen, Davis in seinen Reihen zu haben. Denn die Entscheidungsfindung gehört zu den großen Stärken des Guards, der 2018/2019 in 20 von 30 ProA-Begegnungen auf eine zweistellige Punkteausbeute kam. Und selbst, wenn es mit dem Punkten einmal nicht so recht laufen mag, kann Davis positiven Einfluss auf ein Spiel nehmen. Wie am 26. Spieltag der abgelaufenen Saison gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier: Der ehemalige Absolvent der SIUE kam damals offensiv nicht so recht in Fahrt, nahm im gesamten Spiel nur sechs Würfe. Mit starken zehn Assists trug Davis dennoch einen wichtigen Teil bei und bewies, dass er alles andere als ein reiner Scorer ist. Die Tigers freuen sich auf das vielseitige Skillset von Kris Davis und heißen ihren sechsten Neuzugang herzlich willkommen!

Zur Person:

Kristopher Lavon Fullwood-Davis wurde am 26. August 1993 in Detroit, Michigan/USA geboren. Nach dem erfolgreichen High School-Abschluss an der Cass Technical High School in seiner Heimatstadt studierte der heute 25-Jährige vier Jahre lang an der Southern Illinois University Edwardsville. Dort ist Davis nicht nur viertbester Punktesammler aller Zeiten, sondern stellte 2011/2012 sogar einen nationalen Rekord auf: Mit einer Trefferquote von 59,8 Prozent von „Downtown“ war Davis damals der sicherste Dreierschütze der gesamten NCAA. Nach drei Jahren in Spanien und einer Saison in Diensten von Phoenix Hagen steht der Combo-Guard nun vor seiner fünften Spielzeit als Profi. Davis wird in Tübingen mit der Trikotnummer 11 auflaufen.

 

(Tigers Tübingen)