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Wurfstarker Guard für die jungen Ulmer

Der 1,91 Meter große Shooting Guard Joe Rosga soll dem Angriff der OrangeAcademy neue Variabilität verleihen.

 

Die OrangeAcademy verpflichtet zum Start in den Saisonendspurt einen neuen Spieler: Der US-Amerikaner Joe Rosga wechselt von OKK Sloboda Tuzla aus Bosnien und Herzegowina nach Ulm und erweitert den Backcourt der Donaustädter. Während seiner College-Karriere (2015-2019) spielte der 22-Jährige für die University of Denver und legte dort in vier Spielzeiten 14,1 Punkte und 3,4 Rebounds auf. In seiner Zeit bei den Pioneers versenkte er den Distanzwurf durchschnittlich mit einer 42-prozentigen Trefferquote.

„Joe ist ein starker Schütze von außen, der uns vor allem im Scoring helfen kann und unserem Kader mehr Tiefe verleiht. Er hat schon in den ersten Tagen im Training einen hervorragenden Eindruck hinterlassen und sich sehr präsent gezeigt. Für uns wird es zunächst darum gehen, ihn Stück für Stück an die Mannschaft heranzuführen und ihn in unser System zu integrieren“, so Head Coach Anton Gavel.

Die erste Station seiner Profilaufbahn führte Rosga zu Beginn der Saison 2019/2020 nach Bosnien und Herzegowina. Bei OKK Sloboda spielte der Guard drei Mal in der BiH Liga, entschied sich aber am Jahresende dazu, neue Wege zu gehen. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, hier in Ulm zu spielen. Ich möchte mich hier beweisen und meinem neuen Team helfen, wo ich kann“, so Rosga.

Zur Person:

Joe Rosga
Position: Shooting Guard
Nationalität: USA
Geboren: 30.03.1997
Größe: 1,91 m
Gewicht: 82 kg

Bisherige Teams: University of Denver, NCAA (2015-2019), OKK Sloboda Tuzla, BIH (2019)

(OrangeAcademy)

Kevin Magdowski übernimmt als Headcoach bei den ART Giants Düsseldorf

Der 42-jährige Kevin Magdowski ist ab sofort neuer Cheftrainer der ART Giants Düsseldorf. Der ProB-Aufsteiger aus Düsseldorf und Magdowski haben sich zunächst auf eine Zusammenarbeit bis zum Saisonende geeinigt.

Düsseldorf, den 17.01.2020. Kevin Magdowski ist ab sofort der neue Headcoach der ART Giants und tritt damit die Nachfolge des zuvor zurückgetretenen Jonas Jönke an. Den gebürtigen Berliner zieht es aus Luxemburg ins Rheinland, zuletzt betreute er den luxemburgischen Erstligisten BBC Sparta Bertrange. In Deutschland ist Magdowski ebenfalls kein unbekanntes Gesicht. Im Jahr 2017 übernahm er das Traineramt beim Zweitligisten Phoenix Hagen in der ProA, wo er rund ein Jahr aktiv war. Zuvor sammelte der 42-Jährige zudem in Kolumbien sowie bei weiteren Vereinen in Luxemburg Erfahrung als Trainer. Unterstützt wird Magdowski auch künftig vom bisherigen Co-Trainer Abd Elhadi Saou.

Dr. Tim Uhden (1. Vorsitzender): „Wir sind glücklich, dass wir mit Kevin in so kurzer Zeit einen neuen Headcoach für unser ProB-Team finden konnten. Er hat die Erfahrung, die man unseres Erachtens braucht, um eine solche sportliche Krise zu meistern und unseren Spielern wieder mehr Selbstvertrauen zu geben. Das hat er bereits bei anderen Clubs bewiesen. Gemeinsam mit ihm an der Seitenlinie wollen wir in den anstehenden Wochen den Turnaround schaffen und den Klassenerhalt perfekt machen.“

Kevin Magdowski: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe bei den ART Giants. Der erste Eindruck ist durchweg positiv. Ich habe eine gut zusammengestellte und sehr homogene Mannschaft vorgefunden, die willig ist, das große Ziel ‚Klassenerhalt‘ mit mir gemeinsam anzugehen. Trotz des Rückstands auf den Tabellenachten werden wir alles dafür geben, noch auf einen Playoff-Platz zu springen.“

Schon im anstehenden Heimspiel gegen die EN Baskets Schwelm (18. Januar, 19:00 Uhr) wird Kevin Magdowski erstmals auf der Trainerbank der ART Giants Platz nehmen.

(ART Giants Düsseldorf)

Migel Wessel ergänzt den Kader

Nachwuchstalent Migel Wessel verlässt die Eisbären Bremerhaven und schließt sich den Basketballern des FC Schalke 04 an. Der 18-jährige Shooting Guard erweitert den Kader der Königsblauen und erhält auf Schalke die Möglichkeit, sich bei den Profis in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu beweisen.

 
Abteilungsleiter Tobias Steinert: „In unseren Gesprächen über mögliche Kaderveränderungen, hat Alexander Osipovitch den Wunsch geäußert, künftig auch vermehrt jungen deutschen Nachwuchstalenten eine Chance geben zu wollen, sich auf ProA-Niveau weiterzuentwickeln. Wir haben dann besprochen, neben der Suche nach einem Ersatz für Jordan Spencer, auch die Augen nach interessanten Nachwuchsspielern offenzuhalten, um uns in der Breite zu verstärken.“

 
Nur wenige Tage später, bekamen die Verantwortlichen dann die Information von Migels Agenten, dass der Jungspund Bremerhaven verlassen möchte, zu seiner Familie nach Marl zurückkehren wird und auf der Suche nach einem Team in der Region sei. „Wir haben dann natürlich nicht lange überlegt und ihn zum Tryout eingeladen“, so Steinert. Dort überzeugte der 18-Jährige dann Headcoach Alexander Osipovitch und wird nun für den Rest der Saison im königsblauen Trikot auflaufen.

 

Ein Junge aus dem Ruhrgebiet
Migel Wessel wurde am 05.04.2001 in Düsseldorf geboren und wuchs nicht weit von Gelsenkirchen, in Marl auf. In der Jugend spielte er für den Marler BC und die Hertener Löwen, ehe er zum UBC Münster wechselte. Von Münster aus ging der Junge aus dem Ruhrgebiet mit 14 Jahren nach Bremerhaven und bezog dort einen Platz im Sportinternat. Bei den Eisbären wurde Wessel vornehmlich im NBBL-Team und bei der zweiten Mannschaft in der 2. Regionalliga eingesetzt. Vor allem in der NBBL sorgte der 18-Jährige als Topscorer seines Teams für Aufsehen. In 7 Spielen erzielte er im Schnitt 20,4 Punkte, holte 8,5 Rebounds und verteilte 2,7 Assists. In den Duellen mit Paderborn (31 Punkte) und Münster (29 Punkte) glänzte er mit Top-Leistungen.

„Migel ist ein talentierter Junge, der in der NBBL gezeigt hat, was er für Potenzial mitbringt. Wir müssen natürlich abwarten, wie schnell er sich an das Niveau in der ProA gewöhnt, aber wir freuen uns, dass er bei uns ist“, sagt Alexander Osipovitch über das Nachwuchstalent. Seine neuen Teamkollegen lernte er bereits am Mittwochabend kennen und trainierte erstmals mit der Mannschaft. „Die ersten Eindrücke sind durchweg positiv, er hat gut mitgehalten“, so Osipovitch über die erste Einheit.

Auf Schalke soll das Nachwuchstalent sich nun Schritt für Schritt weiterentwickeln und den Kader vor allem in der Breite erweitern. Bereits am kommenden Freitag wird Wessel mit nach Paderborn reisen und im Kader stehen. Ob er bereits sein Debüt feiern wird, bleibt jedoch abzuwarten.

(FC Schalke 04 Basketball)

Ein weiterer Neuzugang im Kampf um die Playoffs

Die FRAPORT SKYLINERS Juniors haben sich mit dem kroatischen Aufbauspieler Bruno Peric verstärkt. Der 24-jährige kommt vom KK Hermes Analitica aus Zagreb und wird bereits beim heutigen Heimspiel gegen die Basketball Löwen Erfurt sein Debüt geben.

Der in Zagreb geborene Peric spielte bis zuletzt bei Hermes Analitica in der kroatischen Premijer-Liga und erzielte dort im Durchschnitt 12 Punkte pro Partie, angelte sich zudem 5,3 Rebounds und verteilte 3,2 Assists. Er kann auf beiden Guard-Positionen eingesetzt werden und soll entsprechend das Aufbauspiel der jungen Frankfurter in den kommenden wichtigen Spielen verstärken. Seinen ersten Einsatz vor heimischem Publikum feiert er am heutigen Samstag gegen die Basketball Löwen Erfurt.

Miran Cumurija (Headcoach): „Wir freuen uns, kurz vor Ende der Wechselfrist noch einen erfahrenen Aufbauspieler verpflichtet zu haben. Bruno wird dem Team mit seinen Skills in den kommenden Spielen sicherlich helfen.“

Key Facts:

Vorname: Bruno
Nachname: Peric
Position: PG
Geburtstag: 04.09.1994
Größe: 1,94 m
Gewicht: 88 kg
Nationalität: Kroatien

(FRAPORT SKYLINERS Juniors)

ART Giants holen Ex-Gigant Jamal Smith zurück

Kurz vor Ende der Transferperiode haben die ART Giants Düsseldorf ihren ProB-Kader nochmals verstärkt. Der ehemalige Düsseldorfer Jamal Smith kehrt zurück in die Landeshauptstadt und wird die Giganten ab sofort im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen.

Düsseldorf, den 11.01.2020. Nach drei Monaten beim Regionalligisten Grevenbroich Elephants ist der 27-jährige Jamal Smith zurück bei den ART Giants. Mit seiner Verpflichtung reagieren die Verantwortlichen im Verein auf den plötzlichen Abgang des Litauers Dainius Zvinklys. Bevor es Smith zu Beginn der aktuellen Spielzeit nach Grevenbroich zog, trug der US-Amerikaner mit niederländischem Pass in der Vorsaison bereits das Trikot der Giganten. Bei den Düsseldorfern zählte Smith in der Regionalliga zu den Leistungsträgern und hatte großen Anteil am Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. In 23 Regionalliga-Spielen markierte er durchschnittlich 14,3 Punkte und 4,4 Rebounds für die Düsseldorfer. Dabei wusste sich Smith mit viel Kampfgeist immer in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Zuletzt war Smith bei den Grevenbroich Elephants mit 24,1 Punkten pro Partie zweitbester Werfer der 1. Regionalliga-West.

Tim Uhden (1. Vorsitzender): „Wir freuen uns sehr, dass wir Jamal zurück nach Düsseldorf holen konnten. Er ist ein flexibler Spieler, der über einen guten Distanzwurf verfügt und einen energischen Zug zum Korb mitbringt. Im Abstiegskampf in der ProB wird er enorm wichtig sein für uns.“

Jamal Smith: „Es ist schön, wieder zurück in Düsseldorf zu sein. Ich freue mich auf spannende Spiele in der ProB und auf unsere tollen Fans. Gemeinsam mit den Teamkollegen möchte ich bei den ART Giants da weitermachen, wo ich aufgehört hatte – mit erfolgreichem Basketball.“

(ART Giants Düsseldorf)

Tauch verstärkt die Giganten / Zvinklys verlässt Düsseldorf

Mit dem 21-jährigen Yannik Tauch verpflichten die ART Giants Düsseldorf einen weiteren Akteur für das ProB-Team. Zeitgleich müssen sich die Giganten von Litauer Dainius Zvinklys verabschieden.

Düsseldorf, den 10.01.2020. Von der Ruhr an den Rhein: Nach fünf erfolgreichen Jahren in Essen geht Yannik Tauch künftig für die ART Giants auf Korbjagd. In seinen jungen Jahren sammelte der Guard bei den ETB Baskets Essen bereits Erfahrung in der zweitklassigen ProA sowie der ProB. Nach dem Abstieg in die 1. Regionalliga-West, wirkte Tauch dort zuletzt als Leistungsträger in der vierthöchsten Spielklasse mit. Bei den Giganten soll er nun für weitere Tiefe des Kaders sorgen und auch persönlich den nächsten Schritt machen.

Yannik Tauch: „Ich sehe den Wechsel für mich als persönlichen Neuanfang. Zuletzt habe ich fünf Jahre beim gleichen Verein gespielt und nun möchte ich die Chance ergreifen, auf hohem Niveau nochmal anzugreifen. Gemeinsam mit dem Team werde ich alles dafür tun, um den Klassenerhalt zu realisieren.“

Neben der Verpflichtung des deutschen Guards müssen die ART Giants künftig jedoch auf die Dienste von Dainius Zvinklys verzichten. Aus privaten Gründen einigten sich Verein und Spieler einvernehmlich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung. Zvinklys wird Düsseldorf verlassen und sich einem Club in der 1. Regionalliga anschließen.

Tim Uhden (1. Vorsitzender): „Wir sind Dainius sehr dankbar für seine Zeit bei unserem Verein. Er hat sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und hundert Prozent gegeben. Wir wünschen ihm beruflich und vor allem privat alles erdenklich Gute für die Zukunft.“

Dainius Zvinklys: „Ich möchte mich beim Verein und den Fans in Düsseldorf ganz herzlich bedanken. Ich hatte hier eine tolle Zeit und war gerne ein Teil des Clubs. Ich wünsche der Mannschaft für den Rest der Saison viel Erfolg.“

 

(ART Giants Düsseldorf)

DaVonté Lacy verstärkt die MLP Academics

Nachdem am 1. Januar die Nachricht durchsickerte, dass Shyron Ely operiert werden muss und wohl in dieser Saison nicht mehr für die MLP Academics in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auflaufen kann, machten sich die Verantwortlichen auf die Suche nach einem Ersatz für Ely.

Während es zu Beginn eine Vielzahl an Möglichkeiten gab, kristallisierte sich schnell ein Spieler heraus, der sehr gut in das Anforderungsprofil der Academics passen sollte. Dass man diesen Spieler bereits in den vergangenen beiden Jahren als Gegner in der ProA spielen sehen konnte, half den Academics bei der Entscheidungsfindung. Es handelt sich um den 26-jährigen US-Amerikaner DaVonté Lacy.

DaVonté Lacy verbrachte vier Spielzeiten an der Washington State Universität und spielte dort auf höchstem NCAA Niveau. Als absoluter Leistungsträger legte er unter anderem in seinem dritten Jahr 19,4 Punkte pro Spiel auf. Nach seiner Zeit an der Universität versuchte sich Lacy unter anderem in der NBA Summer League bei den Indiana Pacers, landete schlussendlich aber für die nächsten zwei Spielzeiten in der ersten Liga in Österreich.

In der Saison 17/18 war Lacy dann zusammen mit Sebastian Schmitt für das Team Ehingen Urspring in der ProA aktiv. Mit durchschnittlich 18,5 Punkten war Lacy dort der Topscorer der gesamten Liga und zog damit das Interesse anderer Vereine auf sich. Schlussendlich zog es ihn zu den PS Karlsruhe Lions, wo Lacy mit 16,7 Punkten der beste Scorer des Playoffteilnehmers war.

Im Sommer entschied sich Lacy in der 2. Türkische Liga zu Merkezefendi Belediyesi Denizli Basket zu wechseln. Zwar legte er in dieser starken Liga durchschnittlich 10 Punkte und 4 Assists auf, jedoch trennten sich die Wege mit dem türkischen Verein wieder im Dezember, weshalb er nun wieder auf dem Markt zur Verfügung stand. Diese Möglichkeit wollten sich die Verantwortlichen der MLP Academics nicht entgehen lassen und verpflichten daher DaVonté Lacy. Dieser wird am Dienstag den üblichen Medical-Check absolvieren.

Branislav Ignjatovic: „Einen direkten Ersatz für Shy zu finden ist natürlich sehr schwierig und auch nicht direkt möglich. Mit DaVonté haben wir jetzt einen ProA-erfahrenen Akteur für uns gewinnen können, der sehr gut performt hat in den vergangenen Saisons. Wir erhoffen uns, dass er der Mannschaft Stabilität in die Offensive bringen kann.“

DaVonté Lacy: „Ich freue mich sehr, dass die Organisation mir das Vertrauen geschenkt hat. Ich bin nicht nach Heidelberg gekommen, um nur Spiele zu gewinnen. Ich möchte Spiele in den Playoffs gewinnen und meinen Teil dazu beitragen. Es ist sehr schade, dass Shy sich verletzt hat. Ich versuche nun aber nicht ein Shy 2.0 zu sein, sondern möchte einfach die beste Version von mir selbst sein und so der Mannschaft helfen, in den Playoffs so weit wie möglich zu kommen.“

(MLP Academics Heidelberg)

Henry Pwono verstärkt die SEAWOLVES unter den Körben

Von den Löwen zu den Wölfen. Henry Pwono wechselt vom Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig zu den ROSTOCK SEAWOLVES und erhält einen Vertrag bis Saisonende. Der 28-jährige US-Amerikaner mit kongolesischen Wurzeln verstärkt die Rostocker unter den Körben und soll vor allem die Verteidigung verbessern.

“Nach dem Abgang von Malik Pope war unser Anforderungsprofil klar: Wir waren auf der Suche nach einem Spieler, der unsere Defensive stärkt, uns im Rebounding hilft und vor allem auch vom Charakter her zum Team passt. Diese Eigenschaften vereint Pwono. Er hat uns in einem Probetraining in Rostock überzeugt und wir sind sehr froh, ihn verpflichten zu können”, sagt Jens Hakanowitz, Sportlicher Leiter der ROSTOCK SEAWOLVES.

Henry Pwono –  Foto: SoulClap Media

2015 startete Pwono seine Profikarriere, war in Finnland, Italien und Australien aktiv, ehe er zur Saison 2019/2020 nach Deutschland wechselte. Der Braunschweiger Coach Pete Strobl sagte im Sommer 2019 über den in Pittsburgh geborenen Flügelspieler: „Henry ist der Typ von Spieler, den jeder Trainer gerne in seiner Mannschaft hat. Er ist ein harter Arbeiter, der mit seiner Intensität und Leidenschaft ein Team auf vielfältige Weise positiv beeinflusst. Seine größte Stärke ist seine Fähigkeit, ein Spiel mit seiner Verteidigung zu verändern.”

Bei den Basketball Löwen kam Pwono in acht Ligaspielen in der easyCredit BBL auf durchschnittlich 3,1 Punkte, 2,4 Rebounds und 0,9 Steals in 12:15 Minuten. Zuletzt fiel der athletische Forward aus der Rotation der Löwen, so dass das Angebot aus Rostock zur rechten Zeit kam. Nach den Weihnachtsfeiertagen absolvierte Pwono zwei Trainingseinheiten in Rostock und überzeugte die SEAWOLVES von seinen Fähigkeiten.

“Ich bin dankbar, fortan für die SEAWOLVES spielen zu können und freue mich sehr auf die bevorstehende Zeit”, sagt Pwono, der mit der Trikotnummer 5 auflaufen wird. “Ich danke den Basketball Löwen für die gute Zeit und die Erfahrungen, die ich dort sammeln durfte und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute. Ich möchte mich aber auch für die tolle Gastfreundschaft und Gemeinschaft in Rostock bedanken; ich wurde sehr herzlich aufgenommen. Ich freue mich darauf, mit den SEAWOLVES für Aufsehen zu sorgen und unsere Ziele zu erreichen. Dafür werde ich alles geben! Let’s get to work!”

Spielerprofil von Henry Pwono

Geboren: 21.07.1991 in Pittsburgh (USA)
Größe: 2,01 m
Position: Forward

Stationen:
2019 Basketball Löwen Braunschweig (BBL)
2019 South West Metro Pirates (AUS)
2017-2019 Lahti (FIN)
2015-2016 Olimpica Cerignola (ITA)
2015-2016 Salon Vilpas Vikings (FIN)
2012-2015 East Central University (NCAA2)

Durchschnittliche Statistiken 2019/2020 (Braunschweig, BBL):
8 Spiele: 12:15 Minuten, 3,1 Punkte, 2,4 Rebounds, 0,5 Assists, 0,9 Steals

 

(ROSTOCK SEAWOLVES)

Justin Jenifer verstärkt die Nürnberg Falcons

Nürnberg – Neuzugang bei den Nürnberg Falcons! Aufgrund des langfristigen Ausfalls von Marcell Pongó hat der Tabellenvierte der BARMER 2. Basketball Bundesliga den US-Amerikaner Justin Jenifer verpflichtet. Der Aufbauspieler, der am 4. Dezember seinen 24. Geburtstag feiern wird, stand zuletzt in der NBA G League bei den Texas Legends unter Vertrag und kam am vergangenen Wochenende in Nürnberg an.

Gut ein Drittel der regulären Saison haben die Teams in der ProA bisher absolviert und an vielen Standorten fanden bereits Personalwechsel statt. Nun sind auch die Nürnberg Falcons tätig geworden, was aber weniger an der sportlichen Situation als viel mehr an der zuletzt sehr kleinen Rotation liegt. Mit Marcell Pongó wird der etatmäßige Point Guard bis zum Frühling fehlen, Matthew Merediths Comeback lässt noch auf sich warten und Fritz Eismann (Kreuzbandriss) fällt ebenfalls länger aus. „Die Verpflichtung eines zusätzlichen Spielers soll helfen, die angespannte Personalsituation zu lockern und die bisherige Saison weiter erfolgreich zu gestalten. Ohne Point Guard wäre das ein schwieriges Unterfangen, deshalb sind wir froh, mit Justin einen echten Playmaker gefunden zu haben, der diese Rolle bei uns neben Duane Wilson übernehmen soll“, so Geschäftsführer Ralph Junge.

Welcome to Nuremberg!

Justin Jenifer spielte vier Jahre für die University of Cincinnati. Im Trikot der Bearcats absolvierte er insgesamt 132 Spiele und verließ bei 111 davon das Parkett als Sieger. In seinem Senior-Jahr legte er 8,6 Punkte, 2,9 Assists und 1,7 Rebounds auf. In Runde 1 des NCAA Tournaments 2019 gelangen ihm gegen Iowa 19 Punkte. Er wurde zwei Mal AAC-Champion und hatte es in der eigenen Conference mit Teams wie UConn, Memphis, Wichita State oder der SMU zu tun. Am Samstag betrat er zum ersten Mal deutschen Boden. Die Nürnberg Falcons heißen Justin Jenifer recht herzlich in Deutschland willkommen! Die sportmedizinischen Untersuchungen sowie das Herzecho werden heute im Laufe des Tages bei den Team-Ärzten Doktor Brem und Dr. Pauser im Curathleticum in Nürnberg und in den Praxen von Dr. Rösch und Dr. Kirste in Schwabach durchgeführt.

Schweres Restprogramm für Nürnberg Falcons

In Anbetracht des harten Restprogramms 2019 können die Falcons jede Hilfe brauchen. Es geht gegen Tübingen, Ehingen, Heidelberg, Chemnitz und Jena. 2020 geht es nicht
minder schwer weiter. Mit dem Abstieg sollte man zwar nichts mehr zu tun haben, aber ohne die nötige Tiefe im Kader wäre eine Playoff-Teilnahme bei mehreren Niederlagen hintereinander in Gefahr. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Platz 17 und Platz 8 nur vier Punkte trennen. Nun gilt es, den 1,75 Meter großen Justin Jenifer möglichst schnell zu integrieren. Schon am Samstag gastieren die Falcons und ihre Fans bei den Tigers in Tübingen.

Das ist Justin Jenifer

Name: Justin Malik Jenifer
Nationalität: USA
Größe: 1,75 m
Gewicht: 90 kg
Position: Point Guard

Eberhardt kommt, Cooper geht

Eberhardt kommt, Cooper geht

 
Während sich zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA das Wechselkarussell bei einigen Vereinen der Liga drehte, nehmen nun auch die BAYER GIANTS Leverkusen Änderungen an ihrem Kader vor: Eric Cooper Jr. verlässt den Rekordmeister, dafür wechselt Sheldon Eberhardt an den Rhein.

Am Ende waren sich beide Seiten einig: Die GIANTS und Eric Cooper Jr. lösen das Vertragsverhältnis in beiderseitigem Einverständnis auf. Der US-Amerikaner wird aus persönlichen Gründen künftig nicht mehr für die „Riesen vom Rhein“ auflaufen und Anfang nächster Woche den Heimflug in Richtung Kalifornien, USA antreten.

BAYER-Coach Hansi Gnad wünscht dem sympathischen Cooper Jr. alles Gute: „Eric ist ein super Kerl und menschlich gibt es nichts an ihm zu auszusetzen. Leider hat es sportlich nicht für unsere Ansprüche gereicht, so dass wir gemeinsam entschieden haben getrennte Wege zu gehen. Die gesamte Mannschaft wünsch Cooper alles Gute und nur das Beste.“

Der Combo-Guard, der gebürtig aus Amberg in Bayern stammt, kam in bisher allen 11 Saisonspielen der „Giganten“ zum Einsatz und erzielte durchschnittlich 5,2 Punkte pro Spiel und griff 1,5 Rebounds pro Begegnung ab. Sein bestes Spiel absolvierte der 24-Jährige gegen die Nürnberg Falcons, als er 12 Zähler markierte.

Welcome Sheldon Eberhardt!

Als Ersatz für Cooper Jr. spielt künftig Sheldon Eberhardt für die GIANTS. Der Deutsch-Amerikaner wechselt von den SYNTAINICS MBC aus der easyCredit-BBL in die Farbenstadt.

Eberhardt, Sohn einer Deutschen und eines US-Amerikaners, wuchs in Deutschland auf und spielte ab der Saison 2012/13 für die zweite Herrenmannschaft der PS Karlsruhe Lions. In der darauffolgenden Spielzeit sammelte der 1,96 Meter große Guard, der auch auf der Position des Small Forward auflaufen kann, erste Erfahrungen für die BG Karlsruhe in der ProA (vier Einsätze).
Von 2015 bis 2019 lief Sheldon für die Elon University (NCAA l) auf und verbesserte sich statistisch von Jahr zu Jahr. In seiner Abschlusssaison 2018/19 erzielte der gebürtige Pforzheimer 10,3 Punkte pro Begegnung und wurde im Anschluss als „Sixth Man of the Year 2019“ der Colonial Athletic Association-Conference ausgezeichnet.

Nach seiner Zeit an der Hochschule wechselte Eberhardt zurück in die Bundesrepublik und unterschrieb einen Vertrag beim MBC in der easyCredit Basketball-Bundesliga. Bei den „Wölfen“ lief es für den Allrounder, der einen deutschen Pass besitzt, nicht wie gewünscht und nach fünf Partien im Dress der Ostdeutschen endete die Zeit für „SE“. Für die Weißenfelser konnte Sheldon durchschnittlich 1,2 Zähler pro Begegnung im Korb seiner Gegner unterbringen.

Trainer Gnad freut sich über seine Neuverpflichtung: „Sheldon hat beim MBC auf einem professionellen Niveau trainiert, die Competition in den Einheiten war dementsprechend hoch. Er kann auf den Positionen des Point Guard, Shooting Guard und Small Forward spielen und ist vielseitig einsetzbar. Eberhardt wird bei uns die Chance erhalten sein Talent zu zeigen und einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung zu machen. Wir freuen uns darauf, dass Sheldon für uns spielen wird und ich bin mir sicher, dass er uns einen Push für den weiteren Saisonverlauf geben wird.“