Erste Vertragsverlängerung: Prahst bleibt Wizards auch in ProB erhalten

Eyke Prahst wird in der kommenden ProB-Saison weiter für die Arvato College Wizards auflaufen. Der 2,09 Meter große Center setzt sein Maschinenbaustudium am KIT fort. Seit 2017 spielt Prahst bereits für die Karlsruher Basketballer. 

„Ich freue mich, dass Eyke auch in der kommenden Saison Teil unseres Teams sein wird. Er hat sich in den vergangenen Jahren in der Regionalliga gut entwickelt und ist eine wichtige Stütze für uns geworden. Ich bin mir sicher, dass Eyke auch in der ProB an seine gute Leistung aus den Vorjahren anknüpfen kann und bin gespannt, wie er sich weiterentwickeln wird“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic.

Leistungsträger verlängert

In der vergangenen Saison gehörte der Center zu den Leistungsträgern des Uni-Teams. In 21 Spielen erzielte Prahst 393 Punkte und war damit der drittbeste Werfer der KIT-Basketballer. „Ich freue mich sehr auf die Herausforderungen und die neue Saison in der ProB. Besonders wegen der langen coronabedingten Zwangspause fehlt mir der sportliche Wettkampf in der Halle sehr. Für die kommenden Spielzeit sehe ich es ganz klar als unser Ziel, in der oberen Tabellenhälfte mitzumischen“, so Eyke Prahst.

(Arvato College Wizards)

Larysz verlängert in Dresden!

Dresden Titans verlängern mit 22-jährigem Spielmacher Lennard Larysz | Damit bleibt ein wichtiger Eckpfeiler der vergangenen Saison erhalten

Gute Neuigkeiten für alle Fans von Lennard Larysz sowie schnellem, dynamischem und intelligentem Basketball: Der smarte Point Guard verlängert bei den Dresden Titans und wird auch in der Saison 2020/2021 für die Blau-Weißen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auflaufen. Beide Seiten wurden sich schnell einig, denn der letztjährige Neuzugang fühlt sich „extrem wohl“ in seiner neuen Heimat und studiert weiterhin fleißig an der TU Dresden Molekulare Biologie und Biotechnologie. Auf dem Basketballfeld will der 1,94 Meter große „Floor General“ an seine sehr guten Leistungen aus der Debütsaison anknüpfen.

„Lenny“ begeisterte nämlich in seinem ersten Jahr Mitspieler, Coaches und Zuschauer mit klugen und umsichtigen Entscheidungen im Schnellangriff sowie mit effizienter Defensive am und abseits vom Ball. Mit durchschnittlich 2.1 Steals gehörte er zu den besten Balldieben der gesamten ProB. Dazu kamen 12.8 Punkte, 4.1 Assists und 4.2 Rebounds pro Spiel. Das sind Werte eines Spielers, der Partien auf verschiedenste Art und Weise zu Gunsten seines Teams beeinflussen kann.
„Konstant auf dem Feld stehen, die Mannschaft anführen und zeigen, was ich alles gelernt habe“, das waren die klar formulierten Ziele Larysz‘ nach dessen Weggang vom Erstligisten Göttingen vergangenes Jahr. Bei den „Veilchen“ gab es neben hochklassiger Konkurrenz nur wenige Minuten Spielzeit für den gebürtigen Hamburger. Bei den Titans waren es dagegen knapp 28 Minuten im Schnitt. Seine Ziele hat er also definitiv erreicht.

Jetzt will „Lenny“ als Leistungsträger weiter ganz oben angreifen. „Ich freue mich darauf, als Team dort anzuknüpfen, wo wir letzte Saison aufgehört haben.“ Larysz spielt dabei natürlich auf den vierten Rang im Abschlussklassement und die starke Heimserie von 10 Siegen in Folge an.

„Die Fans, das Team und die Stadt haben mich direkt herzlich aufgenommen. Das, in Verbindung mit der Perspektive in Dresden einen erfolgreichen, ambitionierten Basketballstandort mit aufzubauen, haben es für mich sehr einfach gemacht, noch eine weitere Saison dranzuhängen.“

Auch Titans-Headcoach Fabian Strauß ist glücklich über den Verbleib eines seiner Leistungsträger. „Lenny hält an unserem Konzept fest. Wir setzen auf junge deutsche Spieler. Und er hat da bereits vergangene Saison perfekt gepasst. In den meisten Spielen hat man gesehen, wie wichtig er ist. Jetzt gilt es noch, ein wenig an seiner Konstanz zu arbeiten. Dann werden wir wieder viel Freude mit ihm haben.“

(Dresden Titans)

Wunschkandidat Bernhard Benke verstärkt die Tropics

209cm geballte Power für den Kampf unter den Körben

Er stand bereits die letzten Jahre auf dem Wunschzettel der sportlichen Leitung und wurde von den Spielerscouts der Gelbhemden intensiv beobachtet. Mit dem 23-jährigen Bernard Benke konnten die Verantwortlichen der Oberhachinger Basketball den absoluten Wunschkandidaten für die großen Positionen an den Kyberg locken. Der athletische Power Forward wechselt von den Topstar BG Leitershofen Kangaroos zu den Tropics.

Der gebürtige Ulmer durchlief die komplette Basketballschule von Ratiopharm Ulm. Als 18-jähriger stand „Berni“ sogar im Kader des Erstligisten und sammelte hierbei auch Kurzeinsätze im Europacup. Obwohl die sportliche Leitung des Bundesligisten Ihr Eigengewächs damals gerne weiter vertraglich gebunden hätte, entschied sich Benke vorerst gegen eine Profikarriere und für die berufliche Zukunft. An der Uni Augsburg begann der neue Tropic ein Studium zum Wirtschaftsingenieur und spielte drei Jahre lang für die BG Leitershofen. Mit bärenstarken Leistungen und regelmäßigen Double-Double Werten in den Kategorien Punkte und Rebounds spielte sich der Innenspieler schnell in die Notizblöcke vieler höherklassiger Vereine. Benke entschied sich trotz zahlreicher anderer Angebote aus der BARMER 2.Basketball Bundesliga PRO A und PRO B zu einem Wechsel nach Oberhaching, weil er im Team um Kapitän Moritz Wohlers sofort eine wichtige Rolle einnehmen und fest als Leistungsträger eingeplant ist. Vor allem in der Defense setzen die Verantwortlichen große Hoffnungen in den 209cm Riesen. Während die Abwehrarbeit vergangene Spielzeit in vielen Spielen einem löchrigen Schweizer Käse glich, soll der athletische Power Forward viel Präsenz unter dem Brett ausstrahlen und mit gutem Stellungsspiel sowie großer Spannweite die Löcher stopfen. Zu seinen Stärken gehört vor allem das Rebounding und defensiv den Ring zu beschützen.

Die Fans der Oberhaching Tropics können sich über einen jungen deutschen Akteur freuen, der sowohl offensiv als auch defensiv für spektakuläre Aktion über Ringniveau sorgen wird.

Milos Kandzic: „Als mir Mario von der Möglichkeit erzählte, dass wir Benke bekommen können, waren wir als Trainerteam als auch der Vorstand sofort einig uns intensiv um Ihn zu bemühen. Wir freuen uns mit Ihm zu arbeiten und sind voll davon überzeugt, dass er eine wichtige Verstärkung unter den Körben sein wird. Er geht dahin wo es weh tut und ist noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung. Zudem passt er menschlich sehr gut in die Truppe und kennt viele der Jungs.“

Hauptamtlicher Jugendtrainer Sebastian Beckenbauer: „Es ist ein riesen Erfolg, dass wir so einen jungen deutschen Spieler wie Benke nach Oberhaching locken konnten. Er ist eine richtige Macht unter den Körben und ist vor allem ein enorm starker Rebounder. Seit Mike Schmidbauer hatten wir keinen solchen Athleten im Team und er ist die perfekte Ergänzung zu Locke, Moritz und Lukas Dollinger. Obwohl er sich schon einen Namen gemacht hat, darf man nicht vergeßen dass er erst 23 Jahre alt geworden ist und noch eine Menge Entwicklungspotential hat.“

(TSV Oberhaching Tropics)

ProB: Titans mit neuem Assistent-Coach in Südstaffel

Ostfriese Harm-Ubbo Horst verstärkt Trainerteam der Dresden Titans und wird in der ProB als Assistenztrainer sowie in der NBBL als Coach fungieren | In der kommenden Saison wird Dresden zudem wieder in der Südstaffel auflaufen

Das Lizenzierungsverfahren der Dresden Titans für die Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wurde am gestrigen Tage erfolgreich abgeschlossen. Doch es gab noch weitere Neuigkeiten aus der Ligazentrale: Nach zwei Jahren Einsatzes in der Nordstaffel der zweigeteilten ProB, geht es nun zurück in die Südstaffel. Dies bedeutet bei Gegnern wie Ulm und Karlsruhe noch etwas längere Fahrtzeiten und den Wegfall des Derbys gegen Sandersdorf. Dafür wartet mit Coburg ein alter Bekannter und auch die weiteren Konkurrenten (u. A. Bayern, Speyer, Frankfurt) versprechen eine spannende Saison.

In der kommenden Spielzeit wird sich zudem Dresdens letztjähriger NBBL-Trainer und ProB-Assistent Fabian Strauß nun voll auf seine Aufgaben als Headcoach der Bundesliga-Mannschaft der Dresden Titans konzentrieren können. Denn die Verantwortlichen sind auf der Suche nach einem geeigneten Nachfolger fündig geworden. Mit Harm-Ubbo Horst wurde ein geeigneter Kandidat verpflichtet, der beide vakanten Positionen ausfüllen wird.

Der gebürtige Ostfriese stößt aus Vechta zu den Titans. Dort betreute der 21-Jährige zuletzt diverse Mannschaften im Minibereich (U6 – U12) des Bundesligisten, nachdem er zuvor erfolgreich die vom DBB zertifizierte Ausbildung der Minitraineroffensive (MTO) abschließen konnte. Zudem absolviert der in Leer geborene, angehende Basketballfachmann noch ein Fernstudium im Bereich „Sport und angewandte Trainingswissenschaften“ an der Deutschen Hochschule für Sport und Gesundheit.

Dieses Studium möchte „Habbo“ in Dresden auch weiter verfolgen und abschließen. Daneben steht aber hauptsächlich die Weiterentwicklung als Trainer. „In Vechta begann meine Reise im Coaching. Jetzt möchte ich mich in einem neuen Umfeld beweisen, von erfahrenen Trainern bei den Titans profitieren und so viel Wissen und Erfahrung wie möglich aufsaugen, um den nächsten Schritt als Coach zu gehen,“ beschreibt der Neu-Dresdner seine Motivation.

Auch Titans-Geschäftsführer Rico Gottwald, der Habbo bereits vor zwei Jahren im Rahmen einer Fortbildung kennenlernte, freut sich über die Verstärkung im Trainerteam.

„Mit Habbo stößt ein echter Trainerdiamant zu uns ins Konstrukt. Trotz seiner jungen Jahre konnte er bei seinen bisherigen Stationen seinen Spielern stets viel vermitteln. Zudem ist er lernwillig und packt mit an. Er wird uns enorm helfen, unsere Vision vom Basketballstandort Dresden weiter zu verwirklichen.“

(Dresden Titans)

Milos Kandzic verlängert – Tropics starten in die Vorbereitung

Unter strengen Regeln haben die Oberhachinger Basketballer am vergangenen Dienstag die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Auch mit Einhaltung des Sicherheitskonzept und den hygienischen Vorschriften, an die man sich strikt hält, kann man langsam beginnen die Grundlagen für die kommende Saison zu legen. Neben Laufeinheiten arbeitet das Trainerteam vor allem im individuellen Bereich und nutzt hier sowohl die Sporthalle, als auch den Außenbereich der Grundschule Oberhaching.

Milos Kandzic brachte Wohlers und Co. hierbei bereits ordentlich ins Schwitzen. Der bosnische A-Lizenzinhaber bleibt den Gelbhemden auch in der kommenden Spielzeit der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB erhalten.

Sportlicher Leiter Mario Matic: „Wir freuen uns sehr, dass Milos trotz vieler anderen Angebote für eine weitere Saison in Oberhaching bleibt. Ich sehe Ihn als gleichberechtigten Partner, der sehr loyal ist und ein ungemein großes Fachwissen in den Klub gebracht hat. Auf Neu-Deutsch würde man Ihn als Associated Head Coach bezeichnen. Er nimmt mir sehr viele Aufgaben ab und ist sowohl sportlich als auch menschlich ein absoluter Gewinn für uns. Wir arbeiten gleichberechtigt zusammen und versuchen den Verein du die Mannschaft weiter nach vorne zu bringen.“

Der 40-jährige Vollbluttrainer brachte seit seiner Ankunft auch viel neuen Schwung in die Jugendarbeit des TSV. Mit einem neuen Jugendkonzept will der ehemalige DBBL Trainer (Bad Aibling Fireballs) die eigenen Talente stetig weiterentwickeln. Unter anderem sollen mehrere Jugendliche während des Sommertrainings bei den Profis reinschnuppern und wertvolle Erfahrungen sammeln. Der dreifache Familienvater musste seine Spielerlaufbahn (unter anderem Konstantin Nis und AEK Athen) aufgrund von Verletzungen früh beendet. Seit fast 20 Jahren steht Kandzic an der Seitenlinie und ist ein Basketballfanatiker, von dessen Wissen und Leidenschaft sowohl die erste Mannschaft als auch die Jugendabteilung profitiert.

Auch in Sachen Spielerkader gibt es sehr erfreuliche Neuigkeiten. Mit dem absoluten Wunschkandidat des Vereins konnte man eine Einigung erzielen. Hierbei handelt es sich um einen hochtalentierten Spieler, der die Gelbhemden unter den Körben verstärken wird. Die Veröffentlichung wird nach jedoch nach Absprache mit seinem Ex-Verein nicht vor nächster Woche erfolgen.

(TSV Oberhaching Tropics)

Engagement wird fortgesetzt: Sparkasse Hanau bleibt Premium Partner

Seit Jahren setzen die EBBECKE WHITE WINGS Hanau auf ein großes Netzwerk starker Partner. Viele Unterstützer sind dabei schon seit vielen Jahren Teil der White-Wings-Familie. Dazu zählt auch die Sparkasse Hanau, die auch für die Saison 2020/21 wieder ihre Unterstützung zugesagt hat. „Wir freuen uns, dass die Sparkasse Hanau mit ihrer Unterstützung zur Stärkung der Marke der White Wings beitragen kann. Es ist eine Partnerschaft, die über Jahre hinweg gewachsen ist“, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Dr. Ingo Wiedemeier. „Wir sind stolz, mit unserem Engagement die Mannschaft mit prägen zu können. Daher werden wir auch in der kommenden Saison die White Wings begleiten.“

Somit konnten die Hanauer Basketballer erneut einen Big Player der Region an sich binden. Die Zusammenarbeit mit dem starken regionalen Partner hat Tradition und ist für die Fans beim Betreten der Halle sofort sichtbar. So ziert der Mittelkreis des Spielfelds und auch die Rückseite der Trikothose das Branding der Sparkasse Hanau.

Auf Basis einer gelebten Partnerschaft verwaltet die Mehrzahl der Spieler und Coaches der White Wings ihre Finanzen über ein Konto der Sparkasse. Der Premium Partner wiederum ist nicht nur durch ein Sponsoring vertreten: Ein großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Hanau kommt zu vielen Heimspielen in der Main-Kinzig-Halle und feuert das Team an. Und auch die Fans der EBBECKE WHITE WINGS Hanau profitieren von dieser Kooperation: So erhalten alle Inhaber einer Grimmcard einen Euro Rabatt auf Tagestickets sämtlicher Heimspiele.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck dazu: “Wir sind der Sparkasse und allen voran Herrn Dr. Wiedemeier und seinem Team sehr dankbar, dass sie sich weiterhin klar zu den White Wings bekennen. Als einer der ersten Partner hat die Sparkasse Hanau signalisiert, uns auch in der kommenden Saison zu unterstützen und an unserer Seite stehen zu wollen. Das ist in der aktuellen Zeit alles andere als selbstverständlich.“

Quelle: EBBECKE WHITE WINGS Hanau

Nibler bleibt dem Verein erhalten – Justin Hedley wechselt nach England

Weiteres Update im Kader der Tropics

Eine Gemeinsamkeit der beiden letztjährigen Tropics ist das englische Blut in den Adern. Aufgewachsen in München bzw. in Oberhaching kommt jeweils ein Elternteil kommt gebürtig aber von der Insel. Während es Hedley in sein Vaterland zieht bleibt Lokalmatador Nibler dem Verein in neuer Funktion erhalten.

Justin Hedley startete die Saison beim Ligakonkurrenten EBBECKE White Wings Hanau. Da er bei den Hessen kaum zum Zug kam und auch die Tropics durch starke Verletzungsprobleme geplagt waren, war der Vereinswechsel für beide Seite eine Win-Win-Situation. Der ehemalige britische Jugendnationalspieler fügte sich hervorragend in die Truppe um Kapitän Moritz Wohlers und spielte persönlich die beste Saison seiner Karriere. Der 191cm große Athlet brachte Sicherheit und Struktur in den Spielaufbau und war mit über 11 Punkten pro Partie stets brandgefährlich. Die starken Leistungen des Familienvaters weckten natürlich große Begehrlichkeiten bei mehreren Erstligisten in seiner zweiten Heimat. Der Aufbauspieler kann sein Engagement in der britischen BBL zudem mit einem Elitestudium kombinieren. Für den 23-jährigen und seine kleine Familie somit eine perfekte Situation.

Lokalmatador Thomas Nibler konnte aufgrund starker Knieprobleme im Laufe der Saison niemals richtig in den Trainings- und Spielbetrieb einsteigen. Als die Spielerdecke aufgrund der Verletzungssorgen minimalst schrumpfte, stellte sich der 30-jährige mit großen Schmerzen in den Dienst der Mannschaft und half dem Team mit Kurzeinsätzen. Obwohl das Knie durch gezielte Behandlung wieder stabilisiert wurde, macht Profisport jedoch keinen Sinn mehr. Der Flügelspieler wird künftig für die zweite Mannschaft des Vereins auflaufen. Neben seinem Engagement als Jugendtrainer brachte der Oberhachinger bereits letzte Saison viel frischen Wind ins Marketing und Management des Vereins. In diesem Aufgabengebieten soll der Distanzwurfspezialist nun vermehrt Verantwortung übernehmen und den Tropics langfristig erhalten bleiben.

Bernd Schubert 1.Vorstand: „Der TSV Oberhaching bedankt sich bei Justin für sein außerordentliches Engagement. Wir wünschen Ihm und seiner Familie alles erdenklich Gute für seinen neuen Lebensabschnitt in England. Die Türen für eine Rückkehr werden immer offen sein. Tommy kam bereits als 10-jähriger in den Verein und wir freuen uns, dass er langfristig in Oberhaching weitermachen wird und noch mehr Verantwortung übernimmt. Das ehemalige Spieler auch in anderen Funktion beim TSV bleiben freut uns immer besonders.“

Quelle: TSV Oberhaching TRopics

Auch Sven Lorber verlängert beim BBC

Nach Timo Dippold verlängert auch Sven Lorber seinen Vertrag beim BBC Coburg um ein weiteres Jahr. Der Flügelspieler ist damit der fünfte Spieler aus der vergangenen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB, der auch in der kommenden Saison das BBC-Trikot tragen wird.

Wie Dippold war auch Lorber im vergangenen Sommer von Regionalligist TSV Breitengüßbach zum BBC gewechselt, wo er sich umgehend auf den kleinen Positionen etablierte. Der 22-Jährige verbuchte im Schnitt 8,4 Punkte, griff sich 2,2 Rebounds und spielte 1,4 Assists pro Spiel. Beim Heimspiel gegen Gießen zeigte der 1,83 Meter große Lorber seine beste Leistung, als er sich 17 Zähler in die Statistik schreiben konnte.

„Sven hat sich letzten Sommer zusammen mit Timo den Schritt aus der Regionalliga in die zweite Liga zugetraut und eine sehr gute erste Saison in der ProB gespielt. Er hatbewiesen, dass er auf dem Level einen Mehrwert für ein Team bringen kann. “, freut sich Cheftrainer Valentino Lott über die Vertragsverlängerung.

Dennoch sieht der Coach auch noch Raum zur Verbesserung für Lorber: „Offensiv war die erste Saisonhälfte besser als zweite, aber wir glauben an ihn und seine Fähigkeiten: Über den Sommer arbeiten wir daran, dass er im Angriff noch stabiler wird.“ Für seine Fähigkeiten am anderen Ende des Feldes hat Lott nur gute Worte übrig: „Defensiv hat Sven in der vergangenen Spielzeit bereits gezeigt, dass er einer der besten Verteidiger der Liga ist.“

Der angehende Lehrer erhielt seine basketballerische Ausbildung in Breitengüßbach, wo er Vizemeister der U16-Bundesliga JBBL wurde, und beim Nachwuchs von BBL-Klub medi bayreuth, lief aber auch an der Seite von Dippold für den Nachwuchs von Brose Bamberg im prestigeträchtigen Adidas Next Generation Tournament der Euroleague auf.

Dass er in der Vestestadt bleiben will, stand für den Flügelspieler schnell fest: „Ich habe mich letztes Jahr extrem wohl gefühlt. Als klar war, dass sowohl das Team als auch der Trainerstab größtenteils zusammenbleiben, war für mich deutlich, dass wir auch dieses Jahr einiges miteinander erreichen können.“ Das Ziel in der kommenden Saison ist für Lorber auch ganz klar: „Wir haben dieses Jahr schon einmal die Playoffs erreicht – das nächste Mal wollen wir sie dann auch spielen!“

BBC Coburg 2020/2021: Christopher Wolf, Daniel Urbano, Constantin Ebert, Timo Dippold, Sven Lorber, Valentino Lott (Head Coach), Jessica Miller (Assistant Coach)

Quelle: BBC Coburg

Leitwolf Janosch Kögler bleibt den Tropics erhalten

Oberhaching kann weiterhin mit dem Kapitän planen

Vor sechs Jahren wechselte der damals 20-jährige Janosch Kögler vom FC Bayern München Basketball zum TSV Oberhaching. Neben viel Talent bringt der gebürtige Germeringer eine vorbildhafte Einstellung mit und entwickelte sich Jahr für Jahr stetig weiter. Aus dem schüchternen Nachwuchsakteur ist mittlerweile eine gestandener Bundesligaspieler geworden, der nicht mehr wegzudenken ist bei den Tropics.

In der abgelaufenen Saison der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB überzeugte der 26 jährige mit 12,3 Punkten pro Spiel sowie einer Feldwurfqoute von über 50 Prozent. Mit seiner spektakulären Spielweise ist der 193cm große Kögler bereits seit langer Zeit ein Publikumsliebling in Oberhaching. Auch defensiv war auf den athletischen Shooting Guard/Small Forward stets Verlass. Aufgrund von großen Verletzungsproblemen musste der Allrounder kurzzeitig auf der Aufbaupositionen aushelfen. Wenn man klein und schnell gespielt hat zeigte er auf der großen Flügelposition seine Vielseitigkeit und stellte sich immer in den Dienst der Mannschaft.

Mit seinen starken Leistungen weckte der Co-Kapitän natürlich auch das Interesse der Konkurrenz. Umso erleichterter ist die sportliche Leitung, dass man den Leitwolf ein weiteres Jahr an den Verein binden konnte. Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium ist Kögler nun ins Berufsleben eingestiegen und bleibt den Tropics hoffentlich noch die kommenden Jahre erhalten.

In Sachen Verstärkungen hofft der Vorstand bereits kommende Woche positive Nachrichten zu vermelden. Hierbei handelt es sich um einen absoluten Wunschkandidaten der sportlichen Leitung, der sowohl sportlich als auch menschlich sehr gut ins Team passen würden.

Bernd Schubert 1.ter Vorstand: „Janosch geht jetzt in seine 6.te Saison für den TSV Oberhaching. Er ist als junger Bursche zu uns gekommen und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Das Spieler wie Kögler dem TSV seit Jahren die Treue halten, beweist Kontinuität und dass man die familiäre Atmosphäre im Verein zu schätzen weiß.“

Quelle: TSV Oberhaching Tropics

Kapitän Frank-Maus von Bord, auch Noeres und Alibegovic gehen

Bei der zweiten Mannschaft der Bayern sind erste Personalentscheidungen gefallen, ein Trio wird das ProB-Team verlassen: Neben Kapitän Viktor Frankl-Maus verlassen auch Moritz Noeres und Denis Alibegovic die junge Münchner Reserve. Frankl-Maus war zur Saison 2018/19 aus Rhöndorf in den Audi Dome gewechselt, wo er in insgesamt 46 Partien im FCBB-Dress zum Einsatz kam. Der Guard ging dabei immer als Vorbild für das junge Team voran. Als erfahrener Spieler leitete er das Team auch durch die schweren Phasen dieser Saison, in der Coach Demond Greene durch Verletzungen auf den halben Kader verzichten musste. In der abgelaufenen Spielzeit stand Viktor im Schnitt 27:46 Minuten auf dem Parkett, in denen er im Schnitt 11,7 Punkte auflegte. Hinzu kommen pro Spiel 4,5 Assists, 4,1 Rebounds und 1,9 Steals.

„Der Abschied von Viktor ist natürlich ein großer Verlust, für mich als Trainer, aber auch für den Verein“, sagt Greene. „Viktor kam als erfahrener Spieler zu uns und sollte für die jungen Spieler ein Leader sein. Dies hat er zwei Jahre bei uns sehr gut gemacht, viele haben in der Zeit von ihm profitiert. Er war ein Profi auf und abseits des Spielfelds, der sich auch selbst durch seinen fleißigen und ehrgeizigen Einsatz als Spieler weiterentwickelt hat. Wir wünschen Viktor auf seinem Weg alles Gute.“

 

Wechsel nach Köln mit der Option auf ein Wiedersehen
Frankl-Maus zieht es zurück in seine rheinische Heimat und er geht in der kommenden Saison für ProB-Aufsteiger Köln 99ers (Anm. RheinStars Köln) an den Start. Die geographische Einteilung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht zwar noch aus, ein Wiedersehen ist aber wohl nicht unwahrscheinlich.

Moritz Noeres kam in 20 Partien zum Einsatz. In 15:51 Minuten steuerte er im Schnitt 6,7 Punkte und drei Rebounds bei. Auch in der Regionalliga-Mannschaft stand er in 13 Spielen auf dem Parkett. In 28:58 Minuten legte er dort im Schnitt 13 Punkte, drei Assists und 4,7 Rebounds auf.  Vor der Saison war der gebürtige Leverkusener vom Stadtrivalen Schwabing gewechselt.

Denis Alibegovic kam auch aufgrund der späten Verpflichtung nur auf acht Spiele im Trikot der zweiten Mannschaft. In sieben Spielen der Regionalliga gelangen ihm starke 14,4 Punkte pro Spiel und einer Wurfquote von 56 Prozent aus dem Zweier-Bereich und  48,6 Prozent Dreiern. Er spielte im Schnitt 19:02 Minuten für die erfolgreiche dritte Mannschaft.

„Denis hatte es aufgrund der Ausländerregelung sehr schwer, sich Spielzeit in der ProB zu erkämpfen. Er hat dennoch das Beste daraus gemacht und im Training immer am härtesten gearbeitet. Diese Arbeit hat dann für die Regionalliga-Mannschaft bezahlt gemacht, wo er sich vor der Corona-Pandemie zu einem echten Scorer entwickelte. Für seinen weiteren Weg wünschen wir auch ihm und Moritz alles Gute“.

Quelle: Fc Bayern Basketball