Vorberichte ProA 34. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

02.05.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen 

Zum Abschluss der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA reist Phoenix Hagen zu den Uni Baskets Münster – begleitet von rund 400 Fans, die das NRW-Derby noch einmal zu einem echten Highlight machen wollen. Für Hagen geht es dabei um nicht weniger als den Hauptrundensieg, während Münster sich trotz feststehendem Abstieg mit einem starken Auftritt von den eigenen Fans verabschieden möchte. Entsprechend warnt Headcoach Chris Harris vor der Aufgabe: „Spiele gegen Münster sind für uns immer ganz besonders. Vor allem die kurzen Touren zur Sporthalle Berg Fidel ist für unsere reisefreudigen Fans stets ein willkommener Anlass, uns zu Hunderten lautstark zu unterstützen – das wird diesmal nicht anders sein.“

Gerade deshalb erwartet er einen hochmotivierten Gegner: „Und wir werden ihre Unterstützung brauchen, da die Baskets nochmals alles in die Waagschale werfen werden, um sich von ihrem Publikum in die Sommerpause zu verabschieden.“ Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Hagen vor allem in der eigenen Spielweise: „Entsprechend geht es für uns darum, durchgängig in der Verteidigung präsent zu sein und darüber schnell nach vorn umschalten zu können.“ Damit ist die Ausgangslage klar: Hagen hat Platz eins in der eigenen Hand, muss dafür aber in einem emotionalen Derby bestehen, in dem Münster ohne Druck und mit viel Einsatz auftreten wird.

 

02.05.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Paderborn Baskets 

Spannender könnte die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kaum sein: Die PS Karlsruhe LIONS gehen als Tabellenachter ins Saisonfinale und haben damit aktuell einen Playoff-Platz in der Hand – doch dieser ist alles andere als sicher. Im Heimspiel gegen die Paderborn Baskets am 2. Mai entscheidet sich, ob die Badener den Sprung in die Meisterrunde aus eigener Kraft schaffen oder noch zittern müssen. Die Rechnung ist einfach: Ein Sieg bedeutet sicher die Playoff-Teilnahme, eine Niederlage könnte Karlsruhe dagegen bis auf Rang zehn zurückwerfen – abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz. Dabei sprechen einige Faktoren für die LIONS. In der heimischen Europahalle präsentiert sich das Team von Headcoach Demond Greene stark und konnte zwölf seiner bisherigen 16 Heimspiele gewinnen. Zudem zeigte die Formkurve zuletzt nach oben: Trotz der knappen Niederlage in Göttingen hatte Karlsruhe zuvor drei Siege in Serie eingefahren und sich damit in eine gute Ausgangsposition gebracht.

Ganz anders ist die Situation beim Gegner aus Paderborn. Die Ostwestfalen stehen im Tabellenkeller, haben den Klassenerhalt zwar sicher, spielen sportlich aber nur noch um einen versöhnlichen Saisonabschluss. Genau das macht sie jedoch nicht ungefährlich – befreit von Druck könnten sie zum Stolperstein werden. Parallel richtet sich der Blick auch auf die Konkurrenz. Die Nürnberg Falcons BC und die VfL SparkassenStars Bochum liegen nur einen Sieg hinter Karlsruhe und haben ebenfalls realistische Chancen. Besonders brisant: Beide Teams haben den direkten Vergleich gegen die LIONS gewonnen, was bei Punktgleichheit gegen Karlsruhe sprechen würde. Nürnberg empfängt die SBB Baskets, während Bochum in Bayreuth antreten muss – beides durchaus lösbare Aufgaben. Damit ist klar: Die LIONS haben es selbst in der Hand. Gelingt ein Heimsieg, sind alle Rechenspiele hinfällig und der Einzug ins Playoff-Viertelfinale perfekt. Andernfalls droht ein nervenaufreibender Abend mit Blick auf die anderen Hallen.

 

02.05.2026 19:30 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. RheinStars Köln

Am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Bozic Estriche Knights Kirchheim noch einmal ein besonderes Highlight an: In der Göppinger EWS Arena empfangen die Schwaben die RheinStars Köln – ein Duell, das sportlich zwar keine großen tabellarischen Auswirkungen mehr hat, aber dennoch wichtige Signale für die bevorstehenden Playoffs senden kann. Die Ausgangslage ist klar: Kirchheim hat sich bereits Platz sechs gesichert und trifft im Viertelfinale auf die BG Göttingen. Für die Knights geht es daher vor allem darum, nach zuletzt schwächeren Wochen wieder in den Rhythmus zu finden und mit einem guten Gefühl in die K.o.-Phase zu starten. Headcoach Igor Perovic bringt es auf den Punkt: „Köln ist sehr schwierig zu spielen. Sie sind gut organisiert und verfügen über viel individuelle Qualität. Für uns geht es darum, nach eher schwierigeren Wochen wieder eine bessere Leistung zu zeigen.“

Die Gäste aus Köln können ebenfalls befreit aufspielen. Nach einem holprigen Saisonstart haben sich die RheinStars stabilisiert und nur knapp den Einzug in die Playoffs verpasst. Vor allem Guard Cedric Russell, der das Team als Topscorer anführt, sowie der erfahrene Spielmacher Mike Miller sorgen für offensive Qualität und machen die Rheinländer zu einem unangenehmen Gegner. Neben dem Sportlichen steht auch das Event im Fokus. Für die Knights ist das Spiel in der größeren EWS Arena etwas Besonderes – rund 3.000 Tickets sind bereits verkauft. Die Atmosphäre soll ein Vorgeschmack auf die Playoffs werden, auch wenn diese wieder in der gewohnten Heimhalle in Kirchheim ausgetragen werden. Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt betont die Bedeutung des Rahmens: „Die Spieler spielen sehr gerne in Göppingen. Die Atmosphäre und Stimmung sind sehr motivierend und natürlich haben sie uns gefragt ob die Playoffs dort gespielt werden können.“

 

02.05.2026 19:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. SBB Baskets 

Bericht folgt in Kürze!

 

02.05.2026 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. BG Göttingen

Zum Abschluss der Hauptrunde reist die BG Göttingen ohne großen Druck zu den HAKRO Merlins Crailsheim. Vor dem Duell am Samstag steht bereits fest: Im Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Veilchen auf die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Damit geht es für Göttingen sportlich zwar nicht mehr um die Platzierung, dennoch wartet mit Crailsheim eine echte Herausforderung. Die Gastgeber stehen auf Rang zwei und haben sogar noch Chancen auf die Tabellenführung, benötigen dafür jedoch einen eigenen Sieg und Schützenhilfe im Parallelspiel. Entsprechend hoch dürfte die Intensität in der Arena Hohenlohe sein. BG-Assistent Patrick Carney sieht die Ausgangslage gelassen, aber keineswegs nachlässig:

„Für uns ist es eine gute Situation, weil wir keinen zusätzlichen Druck haben. Dennoch ist es eine schwere Aufgabe in einer hitzigen Atmosphäre gegen einen sehr guten Gegner. Wir wollen natürlich gewinnen.“ Das Hinspiel spricht für Göttingen: Anfang November setzte sich die BG deutlich durch und zeigte eine starke Offensivleistung. Dennoch hat sich Crailsheim seitdem deutlich weiterentwickelt und präsentiert sich vor allem in der Rückrunde in Topform. Mit nur einer Niederlage aus den letzten 19 Spielen gehören die Merlins zu den formstärksten Teams der Liga. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den athletischen Guards der Gastgeber. Carney betont: „Gaines und Johnson sind zwei große, athletische Guards, die konstant die Zone attackieren und Möglichkeiten für ihre Mitspieler schaffen. Sie müssen wir einschränken.“

Auch die Variabilität im Frontcourt stellt Göttingen vor Aufgaben: „In Gardner haben sie einen großen Spieler, der werfen kann, was immer eine Herausforderung ist. Shahids Würfe müssen wir so schwer wie möglich machen.“ Taktisch erwartet die BG ein intensives Spieltempo. Crailsheim sucht häufig den schnellen Abschluss, während Göttingen versuchen wird, das Spiel zu kontrollieren: „Wir müssen sie im Halbfeld halten und entscheiden, wann wir aufs Gaspedal drücken“, erklärt Carney. Entscheidend werden zudem Rebounding und eine gute Wurfauswahl sein.

 

02.05.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Bayer Giants Leverkusen

Zum Abschluss der Saison 2025/26 steht für die BAYER GIANTS Leverkusen noch einmal ein Auswärtsspiel bei den Artland Dragons an. Am letzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat die Partie zwar tabellarisch keine große Bedeutung mehr, dennoch wollen sich die Rheinländer ordentlich verabschieden. Headcoach Michael Koch macht die Zielsetzung klar: „Wir möchten uns nach unserem feststehenden Abstieg ordentlich aus der ProA verabschieden.“ Während Leverkusen die Saison ohne sportliche Perspektive beendet, richtet sich der Blick in Quakenbrück bereits auf die Playoffs. Die Artland Dragons stehen auf Rang fünf und treffen in der ersten Runde auf die Eisbären Bremerhaven. Vor allem offensiv zählt das Team zu den stärksten der Liga. Mit Ben Burnham und Amir Hinton verfügen die Niedersachsen über zwei herausragende Scorer, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Auch Connor Van Anthony sorgt konstant für zweistellige Punkte. Koch warnt entsprechend vor der Qualität des Gegners: „Die Dragons gehören zu den besten Offensivmannschaften der Liga. Das Duo Burnham-Hinton ist, wenn einmal heiß gelaufen, schwer zu bremsen. Uns erwartet eine große Herausforderung, welche wir in der Artland Arena zu bewerkstelligen haben.“

Gleichzeitig sieht er auch Chancen: „Auf der anderen Seite lassen die Quakenbrücker in der Verteidigung im Schnitt knapp 84 Punkte pro Spiel zu. Bedeutet, dass sie durchaus Zähler zulassen. Für uns heißt es, die einfachen Dinge richtig zu machen und den Ball durch den Korb des kommenden Gegners zu befördern.“ Neben dem sportlichen Abschluss richtet der Trainer auch emotionale Worte an die eigenen Fans: „Ich weiß gar nicht, wie oft ich es noch sagen soll, aber unsere Fans verdienen einfach größten Respekt. Was sie in dieser Saison geleistet haben, ist alles andere als selbstverständlich. Sie sind uns quer durch die Republik gefolgt, haben uns auch in schwierigen Phasen getragen und uns nie allein gelassen. Gerade in so einem Jahr zeigt sich, was diesen Verein ausmacht.“ Zum Saisonfinale kann Leverkusen zudem wieder auf Luca Finn Kahl zurückgreifen, der nach überstandener Verletzung in den Kader zurückkehrt.

 

02.05.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Eisbären Bremerhaven 

Bericht folgt in Kürze!

 

02.05.2026 19:30 Uhr BBC Bayreuth vs. VfL SparkassenStars Bochum 

Zum letzten Spiel der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt der BBC Bayreuth die VfL SparkassenStars Bochum. Während es für die Gastgeber tabellarisch um nichts mehr geht, kämpfen die Gäste aus dem Ruhrgebiet noch um ihre letzte Chance auf den Einzug in die Playoffs. Bayreuth geht nach dem Auswärtssieg in Koblenz mit Selbstvertrauen in die Partie und will sich vor heimischem Publikum mit einem Erfolg aus der Saison verabschieden. Gleichzeitig hat das Team noch eine offene Rechnung aus dem Hinspiel, das trotz guter Leistung verloren ging. „Wir haben mit den VfL SparkassenStars auf jeden Fall noch eine Rechnung offen, nachdem wir uns schon beim Hinspiel eine Chance gegeben hatten, das Spiel zu gewinnen, aber dies letztlich aufgrund unserer hohen Turnover-Anzahl nicht geschafft haben“, erklärt Headcoach Lukas Hofer. Der Gegner wird dabei keineswegs unterschätzt. Bochum verfügt über einen erfahrenen und ausgeglichen besetzten Kader, der vor allem durch seine Mischung aus Routine und Athletik gefährlich ist. „Bochum hat einen super-soliden Kader mit Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Kilian Dietz – das sind schon alles gestandene Spieler, die, kombiniert mit den Importakteuren, eine tolle Mannschaft sind. Da haben wir als Team großen Respekt davor“, so Hofer weiter.

Trotzdem blickt Bayreuth optimistisch auf die Partie und will die positive Entwicklung der letzten Wochen bestätigen. „Gleichzeitig können wir aufgrund der Leistungen in den vergangenen Wochen dennoch selbstbewusst auftreten und wir werden versuchen, unseren Heimfans im letzten Saisonspiel einen Sieg zu bescheren und uns würdig in die Off-Season zu verabschieden.“ Auf Seiten der Bochumer ist die Ausgangslage klar: Nur mit einem Sieg bleibt die minimale Playoff-Chance bestehen. Nach dem wichtigen Erfolg im Derby gegen Münster zeigte sich Headcoach Petar Topalski mit dem Auftritt seiner Mannschaft nur teilweise zufrieden. „Ich möchte Respekt an Münster zollen, die Mentalität nach dem verschlafenen Start gezeigt haben“, sagte er und lobte zugleich den eigenen Beginn: „Ich bin mit unserem ersten Viertel sehr zufrieden, dass wir wieder so früh zu unserer Identität gefunden haben.“ Dass das Spiel dennoch noch einmal eng wurde, ordnete er kritisch ein: „Später waren die Beine ein bisschen müde und ein paar Würfe sind nicht reingegangen. Am Ende war es ein spannendes Spiel, vielleicht gut für die Zuschauer, aber für mich war das nicht so einfach.“

 

02.05.2026 19:30 Uhr GIESSEN 46ers vs. EPG Baskets Koblenz 

Für die GIESSEN 46ers steht vor dem Start in die Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA noch einmal der Liga-Alltag auf dem Programm. Zum Abschluss der Hauptrunde empfangen die Mittelhessen die EPG Baskets Koblenz – ein Spiel ohne tabellarische Bedeutung, aber mit klarem Fokus auf die bevorstehende K.o.-Phase. Überschattet wird die Partie von den Sorgen um Viktor Kovacevic, der sich zuletzt in Bremerhaven verletzt hatte. „Viktor konnte bislang nicht trainieren. Mit seiner Hand hat er keine Probleme, aber starke Schmerzen in Nacken, Kopf und Brust. Der Sturz hat so eine Art Schleudertrauma verursacht“, berichtet Headcoach Branislav Ignjatovic. Insgesamt passt die Situation für ihn ins Bild der Saison: „Das passt einfach zu dieser Saison.“ Trotz aller Rückschläge überwiegt die Erleichterung über das Erreichen der Playoffs.

„Ich bin einfach nur super happy, dass wir die Playoffs überhaupt erreicht haben. Diese zu verpassen, wäre für einen Standort wie Gießen eine Katastrophe gewesen“, stellt Ignjatovic klar. Bevor es jedoch in die entscheidende Phase geht, wollen die 46ers im letzten Hauptrundenspiel noch einmal ein Ausrufezeichen setzen. „Nachdem wir uns für die gute Leistung beim Spiel bei den Eisbären wieder einmal nicht belohnen konnten, wollen wir uns und vor allem unsere Fans am Samstag mit einem Sieg belohnen“, so der Coach. Gleichzeitig sieht er die Partie als wichtigen Härtetest: „Das ist genau die richtige Generalprobe für die Playoffs. Und außerdem haben wir mit Koblenz noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel haben wir mit einem Punkt verloren, weil wir am Ende den Ball verstolpert haben.“ Damit geht es für Gießen weniger um Punkte, sondern um Rhythmus, Selbstvertrauen und eine gelungene Einstimmung auf die Playoffs – gegen einen Gegner, der trotz verpasster Qualifikation genügend Qualität mitbringt, um ein echter Prüfstein zu sein.