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Vorberichte ProA 6. Spieltag

23. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des sechsten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

24.10.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. SBB Börde Baskets 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Kreisbau Kirchheim Knights

Am 6. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners eine anspruchsvolle Aufgabe vor heimischer Kulisse an. Am Samstag, den 24.10.2026 (Tip-Off: 19:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Headcoach Lars Wendt die Kreisbau Kirchheim Knights in der Sporthalle am Hallo. Ausgangslage: Die Formkurven der Teams. Die ETB Miners möchten nach der 94:97-Auswärtsniederlage bei den Eisbären Bremerhaven vor heimischen Fans zurück in die Erfolgsspur finden. Vor allem defensiv und bei der Reduzierung individueller Ballverluste (Turnover) gilt es für das Wendt-Team, im Vergleich zum vergangenen Spieltag anzusetzen, um dem Favoriten Paroli zu bieten. Die Kirchheim Knights reisen mit großem Selbstbewusstsein in den Ruhrpott. Die Ritter haben einen Traumstart in die Saison 2026/27 hingelegt und rangieren ungeschlagen an der Tabellenspitze der ProA. Unter anderem feierten die Schwaben deutliche Erfolge – wie ein 104:75 gegen Bayreuth – und präsentierten sich bislang extrem offensivstark und ausgeglichen. Der Gegner im Fokus: Die Top-Performer der Knights. Headcoach Igor Perovic verfügt über einen tiefen und punkthungrigen Kader:

  • Desmond Watson: Der Guard präsentiert sich in der laufenden Spielzeit in hervorragender Frühform und führte die Knights bereits mehrfach als absoluter Topscorer an (u. a. 26 Punkte zum Saisonauftakt sowie 30 Punkte im Pokal gegen Ludwigsburg).
  • Philip Alston: Der Forward sorgt unter den Körben für große Gefahr und punktet regelmäßig zweistellig (u. a. 20 Punkte gegen Bayreuth).
  • Ausgeglichene Mannschaftsleistung: Die Kirchheimer zeichnen sich dadurch aus, dass regelmäßig fünf oder mehr Akteure eine zweistellige Punkteausbeute erzielen.

Headcoach Lars Wendt: „Mit Kirchheim kommt das absolute Top-Team zu uns am Hallo. Sie haben bislang jedes ihrer Spiele dominiert und einen extrem starken Kader zusammengestellt. Vor allem die Importspieler drücken dem Spiel ihren Stempel auf und waren bislang von keiner Mannschaft zu stoppen. Gleichzeitig haben sie mit Wolf, und Bretzel reichlich deutsche Qualität und Erfahrung an Bord und präsentieren sich aktuell als klarer Titelfavorit. Die Ausgangslage ist daher natürlich ziemlich eindeutig. Wir wissen, dass uns eine enorme Herausforderung erwartet. Was wir aber garantieren können: Wir werden kämpfen, alles auf dem Feld lassen und bis zur letzten Sekunde alles geben!“ Die Worte des Trainers machen deutlich, dass vor den Miners ein echtes Brett wartet. Dennoch richtet das Team den Blick voll auf die eigene Entwicklung, will aus den Fehlern der Vorwochen lernen und mit maximalem Einsatz dagegenhalten.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

24.10.2026 19:30 Uhr // MLP Academics Heidelberg vs. BG Göttingen

Göttingen, 22. Oktober 2026 – In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA tritt die BG Göttingen am Samstag, 24. Oktober, bei den MLP Academics Heidelberg an. Tip-off im SNP Dome ist um 19:30 Uhr. Stand der Dinge: Die Veilchen haben am vergangenen Wochenende ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Trotz dezimierten Kaders (nur sieben Profis standen zur Verfügung) besiegten die Südniedersachsen die Nürnberg Falcons souverän 95:74. Beim Aufstiegsfavoriten Heidelberg läuft fast alles nach Plan. Viermal gingen die Kurpfälzer in dieser Spielzeit schon als Sieger vom Parkett. Einen Ausrutscher leisteten sich Academics-Kapitän Paul Zipser und Co. gegen die SBB Börde Baskets (74:85). Spieler im Fokus: Eine starke Leistung zeigte Veilchen-Center Robin Lodders gegen Nürnberg. Der Deutsche erzielte 19 Punkte und holte acht Rebounds. Im Schnitt die meisten BG-Punkte erzielen Zach Jackson und Radvilas Kneizys (je 13,5). Bester Göttinger Rebounder ist Omar Pajic (8,2); die meisten Assists gibt Daniel Kirchner (4,4). Bei den Heidelbergern kommt Neuzugang Chuck Harris auf durchschnittlich die meisten Punkte pro Spiel (15,8) gefolgt von seinem US-Landsmann Frank Champion (11,8), der ebenfalls neu im Academics-Kader ist. Die meisten Rebounds holt der deutsche Forward Cantia Rahming (8,0); die meisten Assists gibt ebenfalls Harris (4,6).

Gut zu wissen: Bei den Heidelbergern spielt Ex-Veilchen Erol Ersek, der während des Finalturniers 2020 in München zum Göttinger Kader gehörte. Neben ihm ist der Academics-Kader mit vielen erstliga-erfahrenen Profis bestückt. Ex-NBA- und Euroleague-Profi Paul Zipser ist seinem Heimatklub treu geblieben, ebenso wie Niklas Würzner. Auch der deutsche Guard Kevin McClain spielte schon vergangene Saison bei den Academics. Neu hinzugekommen sind der deutsche Forward Joschka Ferner (Ulm, Crailsheim, Vechta) sowie der deutsche Center Lorenz Brenneke (Berlin, Frankfurt). Neben Harris und Champion haben die Kurpfälzer noch einen weiteren ausländischen Spieler verpflichtet: US-Center Nick Muszynski kam aus der belgisch-niederländischen BNXT-League von Limburg United. Ins rund 310 Kilometer von Göttingen entfernte Heidelberg reisen die Veilchen bereits am Freitag, um am Samstag keine Reisestrapazen in den Beinen zu haben. Zahlen, bitte: Die Veilchen erzielen im Schnitt pro Spiel rund 81 Punkte. Bei den Academics sind es rund 87 Punkte – nur Kirchheim kommt auf mehr Zähler (95). Deutlich besser als die BG sind die Heidelberger in der Verteidigung: Die Kurpfälzer lassen durchschnittlich nur rund 71 Punkte zu; die Göttinger rund 84. Besser als Heidelberg sind die Südniedersachsen nur bei den Offensiv-Rebounds (11,8 zu 7,4) und den Ballverlusten (12,4 zu 14,4). Die Academics sind Liga-Spitzenreiter bei der Dreier-Trefferquote (43 Prozent) und den Blocks (4,4). Das sagen die Coaches: „Ich war sehr zufrieden damit, wie wir in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg auf unsere Probleme reagiert haben, als Team zusammengeblieben sind und Vertrauen in unsere Verteidigung hatten. Diese Woche bereiten wir uns auf einen sehr schweren Gegner vor, der Favorit in dieser Liga ist. Ich habe großen Respekt vor Heidelberg. Jedes Auswärtsspiel ist schwer, sodass wir sehr fokussiert sein müssen“, sagt Gulbis. Nach dem 74:51-Erfolg gegen Karlsruhe sagte Finetti: „Es ist in dieser Liga nie einfach, einen Sieg zu holen. Wer glaubt, dass jedes Spiel für uns oder für einen Anwärter auf die Playoffs einfach sein sollte, irrt sich. Wenn man in dieser Liga nicht voll da ist und keine Verteidigung spielt, wird es eine lange Nacht. Wir freuen uns über das Ergebnis, aber auch darüber, wie wir die erste Halbzeit angegangen sind.“

 

24.10.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Tigers Tübingen

Für die Tigers Tübingen geht es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit dem Derby bei den PS Karlsruhe LIONS weiter. Hochball ist am Samstag, den 24. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der Europahalle. Somit kommt es zu einem frühen Zeitpunkt der Saison 2026/2027 zum schwäbisch-badischen Derby. Die Löwen fordern damit Tigers zum Duell heraus! Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Sendebeginn ist um 19:15 Uhr. Head Coach Félix Bañobre blickt wie folgt auf die Partie: „Aufgrund der Verletztensituation befindet sich Karlsruhe derzeit nicht auf dem Tabellenplatz, der ihrem eigentlichen Leistungsvermögen entspricht. Wir erwarten ein sehr hartes, physisch geprägtes Spiel. Sie werden verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen, um uns zu überraschen. Wir müssen uns auf uns selbst und auf unsere eigene Identität konzentrieren.“ In der Vorbereitung unterlagen die Tigers Tübingen den PS Karlsruhe LIONS in einem verkürzten Testspiel über 30 Minuten mit 56:62. Parallel kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Aleksandar Nadjfeji, der seit 2023 Co-Trainer der PS Karlsruhe LIONS ist und in der Vergangenheit als Spieler, Co-Trainer und Trainer bei den Tigers Tübingen tätig war.

Der Gastgeber hat aus den ersten fünf Begegnungen nur eine Partie gewonnen. Beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Medikamente per Klick Bayreuth setzte sich die Mannschaft von Trainer Demond Greene am zweiten Spieltag (4.10.2026) mit 89:79 durch. Jedoch mussten die Badener – wie auch die Tigers Tübingen – bereits gegen die Meisterschaftsfavoriten aus Crailsheim und Heidelberg antreten. Gegen die Nürnberg Falcons und den Aufsteiger ETB Miners Essen gingen die PS Karlsruhe LIONS ebenfalls als Verlierer vom Platz. Anhaltende Verletztenprobleme bereiten auch dem Gastgeber derzeit massive Probleme. Point Guard und Leistungsträger Isaiah Hart (Adduktoren) wird schmerzhaft vermisst. Der US-Amerikaner wartet noch auf sein Saisondebüt. Auch Martel Williams (13,0 ppg, 3,5 rpg) und Nachverpflichtung Bazoumana Koné (2,0 apg) fehlten verletzungsbedingt bei der jüngsten 51:74-Niederlage gegen die MLP Academics Heidelberg. Äußerst positiv war aber der Zuschauerzuspruch: 2.682 Fans sammelten sich gegen die Kurpfälzer in der Europahalle ein. Aus den bisherigen 45 Ligapartien ist es der viertbeste Zuspruch. Jüngst gab Kapitän Maurice Pluskota sein Saisondebüt im Trikot der Löwen. Nach einer Verletzung am Sprunggelenk stehen in den letzten beiden Spielen 16 Punkte und 5,5 Rebounds zu Buche. Keine Frage, der 34-jährige Routinier gehört weiterhin zu den besten Akteuren auf den großen Positionen im deutschen Basketball-Unterhaus. Mit Kilian Binapfl (11,4 ppg, 3,6 rpg) bildet Pluskota ein starkes Duo unter den Körben. Ebenfalls zweistellig punkten die beiden US-Amerikaner Zac Owens (14,0 ppg) und Robert Jones (10,8 ppg). Auf den deutschen Positionen haben bisher Jason George (7,2 ppg, 7,4 rpg) und Wesley Oba, der Cousin von Jesse „Jason“ Ani (4,8 ppg, 7,3 rpg), gut produziert.

 

24.10.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Eisbären Bremerhaven

Vorbericht folgt in Kürze.

 

25.10.2026 15:30 Uhr // Nürnberg Falcons vs. Artland Dragons

Mit den Nürnberg Falcons wartet eine Mannschaft, die sich nach einem größeren Umbruch noch finden muss. Nachdem die Mittelfranken die vergangene Saison auf Platz neun beendet hatten, verließen sämtliche Leistungsträger den Verein. Auch auf der Trainerposition gibt es ein neues Gesicht: Tim Black, einstiger Topscorer der Basketball-Bundesliga, übernahm das Amt und soll die Mannschaft durch die neue Saison führen. Geschäftsführer Ralph Junge konzentriert sich derweil stärker auf seine Aufgaben abseits der Seitenlinie. Im neu zusammengestellten Kader stehen mit Tim Köpple und Christian Feneberg nur zwei Spieler, die bereits länger für Nürnberg in der ProA aktiv sind. Eine wichtige Rolle übernimmt Nate Heise, der am College für Iowa State spielte und bislang zu den auffälligsten Akteuren der Falcons zählt. Auch Xavier Bell, der als Combo-Guard auf mehreren Positionen eingesetzt werden kann, sowie Power Forward Ty Allred sollen für offensive Impulse sorgen. Unter dem Korb gehört Nic Welp zu den Spielern, auf die Nürnberg setzt.

Sportlich verlief der Saisonstart wechselhaft. Nach einem 83:97-Auswärtssieg in Karlsruhe und einem 85:75-Heimerfolg gegen Koblenz mussten die Falcons zuletzt drei Niederlagen in Serie hinnehmen. Auf das deutliche 86:61 in Tübingen folgte eine 65:92-Heimniederlage gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer aus Kirchheim. Zuletzt unterlag Nürnberg auch in Göttingen klar mit 95:74. Damit wartet die Mannschaft seit dem 2. Oktober auf einen weiteren Sieg und steht nach fünf Spieltagen mit zwei Siegen und drei Niederlagen auf Rang 14. Vor allem offensiv haben die Nürnberger bislang Probleme. Mit durchschnittlich 73,6 Punkten pro Partie erzielen sie die zweitwenigsten Zähler der Liga. Die Dragons kommen dagegen auf 86,2 Punkte im Schnitt und gehören damit ligaweit zu den drei offensivstärksten Teams. Auch bei den Ballverlusten zeigt sich ein Unterschied: Nürnberg leistet sich knapp 17 Turnover pro Spiel und liegt damit im unteren Drittel der Liga, während die Quakenbrücker durchschnittlich nur zwölf Ballverluste verbuchen. Zu den wichtigsten Akteuren der Gastgeber gehört Nate Heise, der bislang 18 Punkte pro Spiel erzielt und zudem 1,4 Steals im Schnitt sammelt. Besonders aus der Distanz ist er gefährlich: Seine Dreierquote liegt bei 42 Prozent. Xavier Bell kommt zum Saisonstart auf 11,6 Punkte pro Partie und trifft 50 Prozent seiner Dreier sowie knapp 42 Prozent seiner Zweipunktwürfe. Ty Allred steuert durchschnittlich 9,8 Punkte und 3,8 Rebounds bei und verbucht zudem einen Block pro Spiel. Nic Welp kommt auf 9,0 Punkte, 5,6 Rebounds und 0,8 Steals. Spielmacher Tim Köpple verteilt in rund 20 Minuten Einsatzzeit durchschnittlich vier Assists, während Christian Feneberg in knapp 20 Minuten 4,2 Punkte, drei Assists und 1,2 Steals beisteuert.

 

25.10.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Einen weiteren Versuch, um den ersten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen, unternimmt Medikamente per Klick Bayreuth im Rahmen des 6. Spieltages der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA am Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr im Auswärtsspiel bei den RheinStars Köln. Die Aufgabe wird aber sicher alles andere als leicht. Die RheinStars Köln starteten als Tabellenzwölfter der vergangenen Spielzeit 2025/26 ansprechend mit 6:4 Punkten und aktuell Tabellenplatz acht in die neue Saison, in der bislang erst ein Heimspiel absolviert wurde. Nach dem 83:80-Auftaktsieg bei der BG Göttingen gab es ein 73:90 bei den Paderborn Baskets und einen weiteren Sieg mit 91:80 bei Aufsteiger ETB Miners Essen. Das bislang einzige Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven ging knapp mit 83:85 nach Verlängerung verloren und zuletzt gewannen die Kölner mit 78:76 bei den GIESSEN 46ers.

Bei Medikamente per Klick Bayreuth ist der Hauptgrund für die bisherige Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen die massive Verletztensituation. Zuletzt fehlten im Heimspiel gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag die Verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku, Nic McClain und Joshua Bonga, zudem fiel auch noch Luis Wulff mit einer Fingerverletzung aus. Immerhin zeigte MpK im Vergleich zur Niederlage gegen die Orange Academy Ulm am Mittwoch zuvor eine deutliche Leistungssteigerung. Die sieben einsatzfähigen, etatmäßigen Profispieler wurden von den mit viel Kampfgeist und Einsatz agierenden Nachwuchsspielern Liam Holländer und Leo Friedlein unterstützt. Kampf, Einsatz und die Suche nach Lösungen stimmten bei den Bayreuthern, beim Rebounding gab es eine Verbesserung, trotzdem konnte letztlich die 86:97-Niederlage nicht verhindert werden. Ein Problem waren immer noch die zu vielen Turnovers. Bester Werfer im Team von Headcoach Vincent van Sliedregt war Collin Metcalf mit 20 Punkten, außerdem war Metcalf mit acht abgegriffenen Bällen auch bester Bayreuther Rebounder. Mit Emanuel Prospere kam ein weiterer Rookie auf 18 Zähler. Unter der Woche gab es eine Neuverpflichtung und Verstärkung für das MpK-Team, die auch die Personalsituation etwas entspannen soll: Am vergangenen Dienstag stellte MPK nach Bestehen des obligatorischen Medical Check den routinierten, international vielfach erfahrenen und flexibel auf den Guard-Positionen einsetzbaren 30-jährigen US-Amerikaner Darrell Davis vor. Durch die Neuverpflichtung soll der Kader nicht nur in der Breite erweitert, sondern dem jungen Team auch gezielt Qualität und Erfahrung hinzufügt werden. Ob Davis bereits im Spiel bei den RheinStars Köln im Bayreuther Aufgebot steht, hängt vom Zeitpunkt der Erteilung der Arbeitserlaubnis durch das Ausländeramt ab.

 

26.10.2026 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers

Nach der knappen Niederlage gegen die SBB Börde Baskets wartet mit den GIESSEN 46ers der nächste anspruchsvolle Gegner auf die EPG Baskets. Am kommenden Montag um 19.30 Uhr empfangen die Schängel den Traditionsklub zum Derby in der EPG Arena. Koblenz musste am vergangenen Freitag in Magdeburg eine bittere Niederlage hinnehmen. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von 16 Punkten kämpften sich die Schängel zurück, drehten die Partie und lagen vor dem Schlussviertel mit 54:52 in Führung. Am Ende stand dennoch ein knappes 66:69. Am Montagabend bietet sich im Heimspiel gegen die GIESSEN 46ers die Gelegenheit, in die Erfolgsspur zurückzukehren. „Wenn wir offensiv als Team besser gespielt hätten, dann glaube ich, wäre es gar nicht zu dieser spannenden Crunchtime gekommen“, betont Headcoach Stephan Dohrn. „Wir hatten den Gegner Mitte des vierten Viertels im Griff, aber unsere Offensive kam komplett zum Erliegen.“ Jayden Williams, der mit dem letzten Wurf noch die Chance hatte, das Spiel auszugleichen, richtet den Blick bereits nach vorne. Für das Duell mit Gießen erwartet er eine aggressivere Offensive und vor allem ein schnelleres Angriffsspiel seiner Mannschaft. Er erkennt jedoch auch: „Gießen ist ein verdammt harter Gegner.“ Dass eine hohe Führung im Basketball keine Garantie für einen Sieg ist, mussten zuletzt auch die GIESSEN 46ers erfahren. Gegen die RheinStars Köln lagen die Mittelhessen zwischenzeitlich mit 16 Punkten vorne. Zur Halbzeit führte Gießen mit 44:31, verlor jedoch die zweite Halbzeit deutlich mit 32:47. Die Mannschaft von Trainer Branislav Ignjatovic verlor zunehmend die Kontrolle. Ballverluste häuften sich, während Köln den Rückstand Schritt für Schritt verkürzte und letztlich gewann. Koblenz steht nun bei einer Bilanz von 3:2, Gießen bei 2:3.

In der vergangenen Saison war das Heimspiel gegen die Hessen eines der absoluten Highlights: Zum Abschluss der Hinrunde setzten sich die EPG Baskets mit 92:91 durch. Es war bislang der einzige Sieg in sechs Liga-Duellen. Der Coach schreibt den Fans einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg zu: „Der Support im letztjährigen Derby war sensationell. Ich denke, dass es auch dieses Jahr wieder ähnlich wird und sich eine Menge Leute auf dieses Spiel freuen. Wir werden die Energieleistung der Fans auf jeden Fall mit einer großen Kampfbereitschaft und Einsatz zurückzahlen.“ Gießen hat seinen Kader für die neue Saison auf mehreren Positionen verändert. Zu den Neuzugängen gehören Zach Cooks, der zuvor bei Science City Jena spielte, Chris Carter, der aus Jena nach Gießen wechselte, sowie Nigel Scantlebury, der zuletzt in Slowenien aktiv war. Auch Alex Williams (University of Pittsburgh) verstärkt den Frontcourt der Mittelhessen. Neben den Neuzugängen stehen mit Robin Benzing (24 Punkte gegen Crailsheim) und Viktor Kovacevic zwei Leistungsträger im Mittelpunkt. Für Koblenz wird es wichtig sein, diese verschiedenen Optionen zu kontrollieren. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Ex-Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing (15 Punkte im Schnitt), Viktor Kovacevic (14) und Zachery Cooks (11). Diese drei Spieler erzielten bislang über die Hälfte aller Gießener Punkte.

Schlagworte: 6. Spieltag, ProA, Vorberichte
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