Williams auch nächste Saison bei den LIONS – Spielmacher verlängert vorzeitig

Nachdem er im vergangenen Sommer von den Würzburg Baskets aus der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) zu den PS Karlsruhe LIONS gestoßen war, verletzte sich der Königstransfer der Badener gleich im Verlauf der Saisonvorbereitung schwer. Doch nach seiner Genesung und der Punktspiel-Premiere im Löwentrikot am vierten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA spielte er sich angesichts seiner Dynamik in Rekordgeschwindigkeit in die Herzen der Fans. Die Rede ist von O´Showen Williams, der vor wenigen Tagen seinen Vertrag am Oberrhein vorzeitig verlängert hat. Damit wird der Point Guard auch mit an Bord sein, wenn die LIONS im kommenden Herbst wieder in die Europahalle umziehen.

Williams kann nach seinen bisherigen 18 Einsätzen in der laufenden Saison auf eine beeindruckende Bilanz verweisen. Durchschnittlich 28 Minuten verbringt der 26-jährige US-Amerikaner pro Partie auf dem Court – immer in Bewegung und überall zu finden. Als Aufbauspieler verteilt er Bälle und dirigiert, schließt aber auch gerne selbst ab. So kommt Williams auf einen Schnitt von 15,5 Punkten und über 4 Assists pro Begegnung. Mit seiner Wendigkeit und Reaktionsschnelligkeit gelangen ihm zudem bereits 48 Steals (2,7 pro Spiel), die meist in Tempogegenstößen und schnellen Punkten resultieren.

Danijel Ljubic, Sportlicher Leiter der LIONS, freut sich: „O´Showen ist ein echter Unterschiedsspieler und einer der besten Guards der Liga. Außerdem passt er perfekt in unser Konzept, das konsequent auf Tempobasketball und eine hohe Intensität setzt. Wir freuen uns über seine frühzeitige Entscheidung, auch 2024/2025 seine Power im Karlsrudel einzubringen.“ Dazwischen liegen für die LIONS auf Tabellenrang sieben jedoch noch elf Hauptrunden-Begegnungen und – bei Beibehaltung der derzeitigen Performance – die Playoffs ab Anfang Mai.

Quelle: PS Karlsruhe LIONS

Foto: Markus Holtrichter

ART Giants trauern mit Artem Kozachenko um weiteren NBBL-Spieler

Nach der tragischen Gewalttat in Oberhausen, bei der vor knapp einer Woche zwei NBBL-Spieler der ART Giants Düsseldorf zum Opfer wurden und Volodymyr Yermakov sein Leben verlor, ist nun auch sein Teamkollege und Landsmann Artem Kozachenko an den schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben.

Düsseldorf, den 20.02.2024. Neben dem verstorbenen NBBL-Spieler Volodymyr Yermakov trauern die Basketballer der ART Giants nun auch um Artem Kozachenko. Der ebenfalls 17-jährige Teamkollege von Yermakov hatte den brutalen Messerangriff zunächst überlebt, erlag am heutigen Dienstag jedoch seinen schweren Verletzungen. Seit der Gewalttat in Oberhausen befand sich Kozachenko im Krankenhaus auf der Intensivstation. Leider verschlechterte sich sein Zustand in den vergangenen Tagen so drastisch, dass die Ärzte nichts mehr für ihn tun konnten.

Ebenso wie Yermakov war auch der 17-jährige Ukrainer Kozachenko fester Bestandteil der NBBL-Mannschaft der Giganten in der U19-Bundesliga. Die ART Giants sind zutiefst schockiert, trauern und nehmen Abschied von einem weiteren großen Basketball-Talent aus den eigenen Reihen. Wie Vova, war auch Artem bei Mitspielern, Trainern und Freunden extrem beliebt und alle konnten nur positive Worte über ihn verlieren. Neben seinem großen Talent und der disziplinierten Einsatzbereitschaft im Basketball, war Artem als freudiger, humorvoller und aufgeschlossener Mensch bekannt. Artem und Volodymyr pflegten eine tiefe und verbundene Freundschaft zueinander, die gezeigt hat, wie bedeutsam menschliche Verbundenheit und ein gemeinschaftliches Miteinander in unserem Leben sind.

In diesen weiterhin schweren Stunden versuchen die ART Giants die nächste schockierende Nachricht zu verkraften und als Verein zusammenzustehen. Für Artem und Vova – wir werden euch für immer in Erinnerung behalten und weiter in unseren Herzen tragen. Ruhet in Frieden!

Quelle: ART Giants Düsseldorf

Foto: ART Giants

Vorberichte Nachholspiele ProB Nord

14. Spieltag: 21.02.2024 19:30 Uhr Berlin Braves vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Eigentlich sollte die Partie bereits Anfang Januar stattfinden. Aufgrund einer defekten Korbanlage wurde das Gastspiel in der Bundeshauptstadt allerdings kurzfristig verschoben. Nun geht Wolmirstedt mit drei Siegen in Serie im Rücken in das Nachholspiel. Auch Berlin überzeugte zuletzt, bezwang Itzehoe daheim mit 87:73. Die SBB Baskets wollen nicht nur ihre Siegesserie fortsetzen, sondern auch Revanche für das Hinspiel nehmen: Nach Verlängerung mussten sich die SBB Baskets den Braves im November vergangenen Jahres in der heimischen Halle der Freundschaft mit 76:86 geschlagen geben.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Das wird für uns ein richtungsweisendes Spiel. Sie sind ein direkter Konkurrent im Kampf um das Heimrecht in den Play-offs, wofür wir Vierter werden müssen. Auch der direkte Vergleich wird also wichtig. Die Mannschaft hat sich deutlich verändert, seitdem wir das bislang letzte Mal gegeneinander gespielt haben. Mit Seth Compas und Andrii Kozhemiakin haben sie zwei dominante neue Spieler dabei. Wenn sie komplett sind, haben die Braves einen der tiefsten, wenn nicht sogar den tiefsten Kader der gesamten Liga. Wir dürfen uns nicht so viele Ballverluste wie gegen Bernau leisten, da müssen wir deutlich besser sein. Auch offensiv müssen wir gute Lösungen und hochprozentige Würfe finden, wieder die Rebounds auf beiden Seiten kontrollieren.“

15. Spieltag: 26.02.2024 18:00 Uhr BSW Sixers vs. EN Baskets Schwelm

Nachdem am letzten Wochenende die Siegesserie von Schwelm in Wedel gerissen ist, wartet am Montag um 18:00 Uhr das Nachholspiel gegen die BSW Sixers.

In der vergangenen Woche fuhr die Mannschaft von Headcoach Christopher Schreiber (BSW Sixers) den ersten Sieg, nach zuvor sieben Niederlagen in Folge, ein. Die Gastgeber werden mit Sicherheit an die Leistung anknüpfen und eine Serie starten wollen.

Coach EN Baskets Schwelm Falk Möller blickt wie folgt auf den kommenden Gegner: „Letzte Woche waren wir einfach nicht gut genug, um ein Spiel in dieser Liga gewinnen zu können. Ich bin gespannt auf die Reaktion der Mannschaft. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir alles anders machen als am vergangenen Samstag und wieder an die Leistungen davor anknüpfen!“

Neue Wege in der Talentsuche

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V. führt Talentdiagnostik-Datenbank ein

Ziel ist Steigerung der Prognosequalität zur zukünftigen Leistungsfähigkeit von Talenten / Angebot richtet sich an alle interessierten Clubs der easyCredit BBL und BARMER 2. Basketball Bundesliga

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V., eine gemeinsame Einrichtung der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) und der BARMER 2. Basketball Bundesliga zur Nachwuchsförderung im deutschen Basketballsport, hat in Zusammenarbeit mit der 4talents analytics GmbH aus Berlin eine basketballspezifische Talentdiagnostik-Datenbank eingeführt. Mit Hilfe der Datenbank soll die Prognosequalität zur zukünftigen Leistungsfähigkeit von Talenten gesteigert werden.

Matthias Sonnenschein, Leiter Sport- und Nachwuchsentwicklung der
easyCredit BBL: „Die Datenbank wird mehr Objektivität und Transparenz in die Diagnostik bringen. Das bedeutet einen großen Schritt nach vorne für die Talentfindung und -entwicklung im deutschen Basketball.“

Das Angebot richtet sich an alle interessierten Clubs der easyCredit BBL und der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Getestet wird per standardisierter Testbatterie in den Bereichen Anthropometrie, Schnelligkeit, Koordination und Kognition. In vier Präsenz-Schulungen seit November 2023 in Berlin, Hamburg, Nürnberg und Frankfurt konnten die Clubs sowohl die Datenbank als auch die Testbatterie kennen lernen. Laut aktuellem Stand haben sich 30 Clubs aus den insgesamt drei Ligen für eine Teilnahme am Projekt entschieden.

Die 4talents analytics GmbH ist spezialisiert auf die Erhebung, Analyse und Modellierung von Daten im Sport. Mit dem Ziel, mehr Objektivität in Selektions- und Scoutingprozesse von leistungsorientierten Vereinen sowie Verbänden zu bringen, entwickelte das Unternehmen eine auf dem heutigen Stand der Wissenschaft fundierte Begabungsdiagnostik. „Für uns ist dieses Projekt ein Meilenstein und wir sind davon überzeugt, die Vereine mit unserem Tool bestmöglich bei der Talentselektion und -entwicklung unterstützen zu können. Mit bereits ca. 8.500 getesteten Kindern und Jugendlichen gelingt es uns, aussagekräftige Analysen und Prognosen sowohl für die Sportler:innen als auch die Trainer:innen zu erstellen. Dies ermöglicht allen eine gezieltere und individuellere Förderung, da die Analyse auch anhand des biologischen Alters vorgenommen werden kann.“, kommentiert Denny Ruprecht, Verantwortlicher für den Nachwuchsbereich bei 4talents analytics, die Zusammenarbeit mit der easyCredit BBL und der BARMER 2. Basketball Bundesliga.  

Deutscher Basketball Ausbildungsfonds e.V.

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. ist eine gemeinsame Einrichtung der easyCredit Basketball Bundesliga (BBL) und der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Zu den Zielen des Fonds gehören u.a. die Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die Nachwuchsförderung, insbesondere für die Förderung künftiger einheimischer Profi-Basketballspieler, die Finanzierung erfolgsträchtiger, vereinsübergreifender (Schul-)Projekte, die Förderung von Jugendleistungstrainer*innen sowie die Bereitstellung finanzieller Mittel für Ausbildungsprämien.

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

17.02.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Porsche BBA Ludwigsburg 68:70

Wieder Ehingen, wieder Krimi, wieder Sieg: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Rückrunden-Duell gegen das TEAM EHINGEN URSPRING 70:68, feiert den dritten Sieg in Serie und konsolidiert sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zunehmend in den Playoff-Rängen.

Die BBA erwischte in Ehingen einen guten Start (0:5, 3. Spielminute), sah sich in den folgenden 40 Minuten aber einem fortwährenden Führungswechsel gegenüber. Mal waren die schwarz gekleideten Ludwigsburger, mal die grün gekleideten Ehinger in Front – zumindest innerhalb der ersten zehn Minuten hatten die Hausherren dabei Vorteile. Die Gäste agierten anfänglich offensiv zu hektisch, defensiv zu fahrlässig, was dazu führte, dass mehrere Würfe nicht den erhofften Weg durch das Netz fanden und Ehingen physisch unter dem Korb Akzente setzte (23:19, 10.).

Das Gesehen sollte sich in dieser Art und Weise auch bis zum Gang in die Kabinen fortsetzten. Nachdem Rhee und Johannes Hübner ihren Teams ein Mehr an Verteidigung ans Herz gelegt hatten, gingen Ludwigsburger und Ehinger ab dem dritten Viertel nochmals deutlich physischer zu Werke, was die Partie zwar ungemein spannend machte, gleichwohl deshalb aber nicht unbedingt ansehnlicher.

Auch im Schlussabschnitt war die Verteidigung weiterhin stark und der Defensivverbund stabil: Die Gäste zwangen Ehingen zu 24 Ballverlusten, klauten selbst 12-fach das Spielgerät. Das Mehr an Ballbesitz nutzten sie für einen kleinen Zwischenspurt (64:68, 36.), der gepaart mit dem Einsatz unter dem eigenen Korb siegbringend werden sollte. Denn obwohl die BBA’ler in den letzten vier Minuten nur noch zwei Zähler markierten, genügten diese zum Auswärtserfolg.


17.02.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. SV Fellbach Flashers 85:78

Nach einer schwachen ersten Hälfte zeigte der BBC vor allem im Schlussviertel wieder seine Comeback Fähigkeiten und bezwang die SV Fellbach Flashers mit 85:78.

BBC-Kapitän Sven Lorber: „Die erste Halbzeit haben wir leider komplett verschlafen und es hat die ganze Intensität und das Vertrauen in die eigenen Stärken gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir am Anfang offensiv auch ein bisschen gebraucht um reinzukommen, defensiv war die Zone mal wieder unsere Rettung. Durch diese konnten wir einige Stopps kreieren, dadurch schnell nach vorne spielen, was uns eigentlich auch ausmacht und hatten so einfache und schnelle Abschlüsse. Am Ende ist es einfach wichtig, dass wir auch solche Spiele dieses Jahr gewinnen. Es war auf jeden Fall ein ekliges Spiel, aber solche muss man am Ende trotzdem erstmal für sich entscheiden, um oben in den Playoffs zu bleiben. Wir haben es am Ende als Team wieder sehr gut hinbekommen. Nächstes Spiel wäre es mal schön das ganze über 40 Minuten zu zeigen und nicht erst in der zweiten Hälfte, aber wir sind einfach eine Zweite-Hälfte-Mannschaft.“

Vor allem im letzten Viertel zeigte der BBC seine offensiven Fähigkeiten und drehte die Partie mit einem Schlussspurt. 31 zu 14 entschieden die Coburger das vierte Viertel für sich, nachdem man noch bis zum Ende des dritten Viertels mit zehn Zählern zurücklag. Die funktionierende Zonenverteidigung, starke offensive Rebounds von Adrian Worthy und ein Dreier von Kolten Mortensen läuteten die Aufholjagd ein. Ein weiterer Dreier von ihm und nachfolgend fünf Punkte von Nico Höllerl brachten die Coburger dann zum 69:69 Ausgleich. Den entscheidenden Dreier verwandelte Kapitän Lorber, 50 Sekunden vor Ende der Partie zur vier Punkte Führung, die Gäste aus Fellbach konnten darauf nicht mehr antworten und so endete die Partie schlussendlich mit 85:78 für die Hausherren.


17.02.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 97:82

In der ersten Halbzeit waren es die Kurpfälzer, die besser in die Partie fanden. Die Oberhachinger Basketballer hatten Probleme gegen die gefürchtete 2-3 Zone der Baskets und leisteten sich teilweise unnötige Turnover. Die Ballverluste wurden von den Gästen eiskalt bestraft. Als die Anzeigetafel zu Beginn des zweiten Viertels einen 16:28 Rückstand aufzeigte war das Momentum klar auf der Seite der Truppe von Trainerikone Carl Mbassa. In dieser heiklen Phase waren es die Routiniers Omari Knox und Jörg Dippold die den Rückstand verkürzen konnten. Zudem stand die Abwehr um Philipp Bode und Maxwell Temoka Dongmo stand nun stabiler. Mit einem knappen 36:39 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

In Viertel drei ließ Daniel Urbano von den Tropics ließ sein offensives Potential aufblitzen und scorte sowohl von der Dreierlinie als auch mit starkem Drive zum Korb. Temoka Dongmo und Fischer dominierten am Brett und Bode zeigte nun, dass er viel mehr ist als nur ein Defensivspezialist. Das dritte Viertel wurde von den Tropics sensationell mit 34:10 gewonnen. Der Vorsprung wurde im letzten Spielabschnitt weiter ausgebaut.

Mit dem 97:82 machten die Tropics einen großen Schritt in Richtung Playoffs. Um die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde zu sichern, benötigt man jedoch noch drei Siege aus den verbleibenden sechs Spielen.


17.02.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy 79:89

Der Start verlief für die Kangaroos sehr gut, 884 Zuschauer in der Stadtberger Sporthalle erfreuten sich an einer ersten 11:2 Führung der Ihren. Danach wendete sich aber das Blatt, Ulm kam immer besser in Fahrt und gewann das erste Viertel mit 25:22. Danach baute man den Vorsprung weiter aus, ehe die Stadtberger mit viel Engagement und Kampf sich doch wieder eine minimale Halbzeitführung sicherten. Ähnlich verlief es im dritten Viertel, in einer nun sehr hochklassigen Partie wechselte die Führung ständig. Jannik Westermeir hielt die Seinen mit einem Buzzer Beater zum 63:64 vor dem Schlussviertel weiter im Rennen. In diesem schien das Momentum zunächst auf Seiten der BG. Ein 70:64 leuchtete nach 33 Minuten auf der Anzeigetafel, in der 36. Minute stand es zumindest noch 75:72 für die Einheimischen. Dann aber zeigte Ulm seine ganze Klasse. Die Zonenverteidigung der Kangaroos wurde gnadenlos ausgespielt, dazu war Sisoho Seikou nun nicht mehr zu stoppen. Der 23-jährige Spanier steuerte selbst drei Dreier ein und zahlreiche weitere Assists. Als das 16-jährige Toptalent Jervis Scheffs dann fünf Punkte in Folge gelangen, war die Messe für Leitershopfen gelesen. Vor allem weil die Stadtberger im Angriff nun selbst gar nichts mehr zu Stande bekamen. Haarsträubende Fehlpässe nicht verwandelte Freiwürfe und ein viel zu statisches Spiel machten in den letzten drei Minuten alles kaputt, was man sich zuvor mühsam erarbeitet hatte.


18.02.2024 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 80:56

Zunächst war das Spiel auf beiden Seiten recht fahrig. Frankfurt verließ sich zu sehr auf Distanzwürfe, die aber nicht fielen. Stück für Stück schlugen die Schwenninger Kapital aus der Wurfmisere der Gäste, die gegen die Zonenverteidigung der Panthers überhaupt kein Mittel fanden. Jerema Agyepong erzielte sieben sein insgesamt zwölf Punkte im ersten Viertel, das die Gastgeber mit 17:13 für sich entschieden.

In die zweiten zehn Minuten starteten die Panthers mit einem 7:0-Lauf durch Punkte von Kjartansson, Mayr und Lagerman und schraubten ihre Führung erstmals in den zweistelligen Bereich. Auch als die Frankfurter sich langsam auf die Schwenninger Zonenverteidigung eingestellt hatten, blieben die Schwarzwälder in Front und gingen mit einer Führung von acht Punkten in die Halbzeit (35:27).

Oft hatten die Schwenninger in dieser Saison den Start in die zweite Halbzeit verschlafen. Doch diesmal waren die Panthers hellwach und strahlten Selbstvertrauen aus. Körpersprache, Einstellung und Kampfbereitschaft stimmten! Dank eines frühen 11:0-Laufs bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus (48:30). Auch wenn der Bundesliga-erfahrene Nolan Adekunle von außen nun langsam sein Visier eingestellt hatte und zwei Distanzwürfe traf, blieben die Gäste weiterhin zu harmlos. Die Panthers kontrollierten die Partie auf beiden Seiten des Feldes und erzielten starke 27 Punkte im sonst oft so kritischen dritten Viertel.

Auch der Start ins Schlussviertel glückte den Gastgebern. Nachdem Damezi Anderson per Distanzwurf die Führung auf zwanzig Zähler ausgebaut hatte (67:47), war die Partie praktisch entschieden. Die Panthers nahmen nun deutlich das Tempo aus dem Spiel und konnten den komfortablen Vorsprung bis zum Spielende weiter ausbauen. Erleichtert reckten die Schwenninger Spieler nach dem Ende der Partie die Arme in die Luft und feierten mit ihren Fans den langersehnten Erfolg.


18.02.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. Dragons Rhöndorf 74:89

Trotz einger Ausfälle starteten die Dragons unbeeindruckt ins Spiel. Nach einer Phase des Abtastens, ging Rhöndorf nach fünf Minuten in Führung (9:7) und baute den Vorsprung, dank einem bestens aufgelegtem Kelvin Omojola, nach dem ersten Viertel auf 22:13 aus. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Rhöndorf am Drücker. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr kontrolliert und präzise gespielt“, meinte Stephan Dohrn. So baute der Tabellenführer die Distanz nach sieben Minuten auf 20 Punkte aus (45:25). Und spätestens nachdem Badu Buck mit der Halbzeitsirene einen Dreier zum 55:32 durch die Reuse schickte, schien Breitengüßbach vorzeitig auf der Verliererstraße.

Ein Eindruck, der sich nach der Pause weiter verstärkte. Zwei Minuten waren im dritten Viertel gespielt, als der beruhigende Zwischenstand aus Rhöndorfer Sicht 61:34 lautete. Dann nahm TSV-Coach Marko Völkl eine richtungsweisende Auszeit und stellte sein Team auf eine Zonenverteidigung ein. Mit Erfolg, denn fortan sollte die Partie zusehends kippen. „Die Zone von Breitengüßbach hat uns Probleme im Kopf bereitet“, räumte Dragons-Coach Stephan Dorn ein. „Wir haben den Ball ganz vernünftig bewegt, manchmal aber den letzten Pass vermissen lassen und reihenweise gute Wurfchancen daneben gesetzt.“ Bei Breitengüßbach drehte nun Marlon Stephan voll auf, der mit 22 Punkten zum Topscorer der Begegnung avancierte und maßgeblich am finalen 11:0-Lauf beteiligt war, der sein Team bis auf vier Punkte (25“/73:69) heranbrachte. Eine Herausforderung, die Rhöndorf in dieser Saison schon mehrfach erfolgreich bewältigt hat. Kurzum, auch diesmal: Als Kollektiv zog man Breitengüßbach mit intensiver Defensivarbeit in den letzten Minuten den Zahn und versenkte den Ball auch wieder sicher im gegnerischen Korb.

Dragons-Coach Stephan Dohrn: “Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit der Leistung des Teams. In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch und in der zweiten kämpferisch sehr gut. Manchmal kippt ein Basketballspiel ein wenig, manchmal richtig heftig, dann entscheidet der Charakter. Aber Breitengüßbach hat das in der zweiten Halbzeit auch richtig gut gemacht und schwierige Würfe getroffen. Wir im Gegenzug so gut wie nichts mehr. In solchen Momenten muss man die richtige Mentalität zeigen, dass haben die Jungs heute klasse gemacht. Auch als der Gegner eine 24 Punkteführung von uns auf vier reduziert hat, haben wir weitergespielt und eine Antwort gefunden. Daher bin ich gar nicht unzufrieden mit der zweiten Halbzeit.“


20.02.2024 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Spiel hat noch nicht stattgefunden.

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

17.02.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles 87:73

Da war mehr drin – das galt schon häufiger für die Itzehoe Eagles in dieser Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Und es traf auch wieder auf die Partie bei den Berlin Braves 2000 zu: Aus einem deutlichen Rückstand machten die Itzehoer eine Führung, verloren dann aber doch mit 73:87 (14:26, 13:14, 31:17, 15:30).

„Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren“, stellte Völkerink fest. Zehn Minuten lang habe die Mannschaft dann sehr guten Basketball gespielt und – insbesondere in Person von Erik Nyberg und Tobias Möller – sehr stark verteidigt. Doch die Intensität habe leider nur für zehn und nicht für zwanzig Minuten aufrecht erhalten werden können, so der Coach. Insgesamt habe die Konstanz gefehlt, um ein Topteam wie die Berliner schlagen zu können.


17.02.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Iserlohn Kangaroos 87:75

In Viertel Nummer eins beginnen die Kangaroos entschlossen und selbstbewusst, die Defensive greift gut und in der Offensive erarbeiten sich die Iserlohner einige gute Abschlüsse. So sind es die Waldstädter, die zu Beginn der Partie die Führung übernehmen. Es gelingt den Kangaroos, viele Spielzüge der Kölner zu vereiteln, doch RheinStars Point Guard Rupert Hennen erwischte heute einen Sahne-Abend und hielt seine Domstädter in dieser Phase fast eigenhändig im Spiel. Frustrierend für die Iserlohner und Coach Prostran: “Wir haben es geschafft, über die ersten 20 Sekunden der Angriffe fast nichts zuzulassen, umso bitterer das Hennen dann einen tiefen Dreier nach dem nächsten spät in der Wurfuhr trifft.”

Kölns Manager und Trainer Stephan Baeck zeigte sich vor allem mit der Leistung vor der Pause sehr einverstanden. „Ich habe mich gefreut, wie wir ins Spiel gekommen sind. Wir haben intensiv verteidigt, keine einfachen Würfe zugelassen und aus der Transition gepunktet.“ So erarbeiteten sich die Hausherren auch ohne die fehlenden Steffen Hauffs und Andrej Mangold mit der Zeit ein Übergewicht, das in einem 10:0-Lauf zum Halbzeitstand von 43:29 mündete.

Baeck: „Weniger hat mir dann der Start in die zweite Hälfte gefallen, da waren wir nicht bereit genug. Allerdings haben sich die Jungs dann gefangen und sich zum verdienten Erfolg gekämpft und gespielt.“ Allen voran dabei Kapitän Rupert Hennen. Es war eines der besten Spiele von „Rupi“ im Kölner Trikot, vielleicht sogar das Beste bislang. Der Pointguard diktierte Tempo und Rhythmus seiner Mitspieler, setzte diese gut ein, war ein unangenehmer Verteidiger und hatte die Lage jederzeit im Griff.  Resultat: Effektivitätswert 39. Persönliche Bestleistung ebenso wie die 31 Punkte. Der 26 Jahre alte Sportstudent traf fünf seiner sieben Dreierversuche, spielte sechs Assists, holte sieben Rebounds und drei Steals.


17.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU 70:68

Erstmals in dieser Saison konnte SBB-Cheftrainer Eiko Potthast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit vier Zählern zurück (19:23). Zur Halbzeit stand ein 36:38-Rückstand auf der Anzeigetafel. Auch nach dem dritten Viertel führte Bernau (52:54). In den letzten Momenten des Spiels behielten die Hausherren allerdings die Nerven. Fünf Sekunden vor Schluss startete schließlich der spielentscheidende Angriff, den Bill Borekambi mit einem erfolgreichen Wurf aus der Mitteldistanz vollendete. Ein hart erkämpfter elfter Saisonsieg für die SBB Baskets.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Bernau hat einen großen Kampf abgeliefert, Respekt dafür. Am Ende war es ein bisschen Glück, das entschieden hat. Wir haben mit viel Energie gespielt, Gas gegeben und auch das Rebound-Duell gewonnen. Aber viele individuelle Fehler und unsere schlechte Dreier-Quote haben Bernau lange im Spiel gehalten. Da müssen wir weiter dran arbeiten.“

LOK-Coach Davide Bottinelli äußerte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams trotz der Niederlage. Er dankte den Fans für ihre Unterstützung und lobte die Einstellung seiner Spieler. Bottinelli betonte jedoch: „Schade für die viele 2. Chancen, die wir zu Wolmirstedt abgegeben haben, sie haben den Unterschied gemacht.“


17.02.2024 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm 74:54

Mit der Niederlage gegen Wedel ist die unglaubliche Serie von 10 Siegen für Schwelm gerissen. Dazu kommt, dass Wedel auch den direkten Vergleich gewonnen hat, falls dieser am Ende entscheidend sein sollte.

Falk Möller: „Das waren heute Männer gegen Kinder. Wir haben einfach physisch nicht dagegengehalten. Ich hoffe, dass alle den Schuss vor den Bug verstanden haben und wir nächste Woche bei den BSW Sixers wieder anders auftreten.“

Vor allem im zwischen Durchgang schnürten die Rister den Gästen, die mit Robert Merz einen wichtigen Mann ersetzen mussten, in der Korbverhinderung zeitweise die Luft ab, allein in den ersten 20 Spielminuten unterliefen Schwelm 14 Ballverluste. „Wir wollten das Tempo vorgeben, um die wichtigsten Schwelmer Spieler müde zu machen“, so Wegner.

Mit einem 8:0-Lauf kurz vor der Halbzeit schraubten die Rister ihre Führung auf 19 Punkte hoch (39:20), die in leicht veränderter Form (41:22) auch noch in der Pause Bestand hatte. Anschließend legten die Rister noch einen drauf, setzten sich auf 52:28 ab und dachten auch später nicht daran, in ihrem Wirken nachzulassen. 66:38 führte die Heimmannschaft Mitte des letzten Abschnitts.


17.02.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Seawolves Academy 80:85

In den ersten 20 Minuten taten sich die Ademax Ballers vor allem offensiv extrem schwer, leisteten sich viele Ballverluste und trafen die Würfe nicht. Die Folge war ein verdienter 30:37-Rückstand zur Pause. Dann jedoch ging ein Ruck durch die Gastgeber. 14 Zähler betrugt der Rückstand, als die Ademax Ballers, getragen von einer unglaublichen Stimmung in der „Hölle Ost“, ein Wahnsinns-Comeback starteten und drei Minuten vor dem Ende mit 75:70 in Führung gingen. Dann jedoch leisteten sich die Ibbenbürener zu viele schlechte Entscheidungen vorne, die Seawolves schlugen ein weiteres Mal zurück und entschieden das enge Duell in der Schlussphase mit 85:80 für sich.

Ademax Ballers-Headcoach Naoufal Uariachi: „Es wartet das erwartet schwere Spiel, für uns ein weiteres Endspiel. Es war eine verpasste Möglichkeit, wir haben am Ende zu viele Fehler gemacht und Rostocks überragende Individualisten haben das Spiel gewonnen. Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs für ihr Comeback, nachdem wir Denzel verloren haben. Die Fans haben uns unglaublich geholfen, sie sind einfach die besten Fans der ProB.“


18.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. BBG Herford 86:73

Spielbericht folgt.


18.02.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. TKS 49ers 71:70

TKS_Kapitän Robin Jorch verletzte sich nach acht Minuten Spielzeit beim Kampf um den Rebound an der Hand und konnte von dort an nicht wieder in Aktion treten. Wie ernst die Verletzung ist, wird sich erst im Laufe der Woche zeigen können. Dies kam dem bis dato ohnehin schon durchwachsenen Spiel der 49ers nicht unbedingt zugute. Denn vor allem Sandersdorfs Center Hendrik Warner bereitete dem Team von Vladimir Pastushenko mit seinem offensiven Rebounding und Scoring anfangs Probleme. Was das anging, fingen jedoch die verbleibenden Big Men Leo Hampl und Yannick Hildebrandt die fehlende Präsenz von Robin Jorch unter dem Korb gut auf. Nachdem die 49ers im ersten Viertel mit 20:6 in Rückstand lagen, kämpften sie sich im zweiten Viertel kurzzeitig bis auf drei Zähler heran. Trotz sehr schlechter Wurfquoten lag man somit zur Halbzeit „nur“ mit 35:28 zurück. Über das ganze Spiel hinweg fanden die 49ers kaum Wege, sich in die Nähe des Korbes zu arbeiten und verfehlten bei etlichen freien Dreierversuchen ihr Ziel. Letztere fingen jedoch im letzten Abschnitt, vor allem bei TKS-Topscorer Mikheieiv, immer mehr an zu fallen, weshalb das Team den Sixers anderthalb Minuten vor Schluss beim Stand von 68:67 endgültig im Nacken saß. Eine letzte Chance, das Comeback zu vollenden, blieb den 49ers mit der Sirene nach einem chaotischen siebensekündigen Fastbreak, doch es konnte leider kein kontrollierter Wurf mehr herausgespielt werden. Nach der 71:70-Niederlage fasste sich TKS-Headcoach Pastushenko kurz: „Wir können stolz sein, dass wir uns als Team zurückgekämpft haben. Doch leider lag es heute zum wiederholten Male an kleinen Fehlern und den Trefferquoten. Wir werden versuchen, die spielfreie Woche bestmöglich zu nutzen, um den Kopf frei zu kriegen.“ 

„Wir hatten einen guten Start in die Partie, speziell defensiv haben wir wenig zugelassen und super gereboundet. Offensiv haben wir als Mannschaft gut den Ball geteilt und die freien Leute gefunden. Mit zunehmender Spieldauer haben wir dann zwar etwas den Fokus verloren und sind zu oft von unserem offensiven Plan abgewichen, doch die Moral und der Kampf haben absolut gestimmt. Dieser Sieg ist natürlich enorm wichtig für das Selbstvertrauen, wir müssen nun den Schwung mitnehmen.“ erklärt ein erleichterter Sixers-Trainer Chris Schreiber.

Nachberichte ProA 23. Spieltag

16.02.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 66:63

In einem defensiv geprägten Duell zwischen den EPG Baskets Koblenz und den Römerstrom Gladiators Trier setzt sich vor 2850 Zuschauern die Heimmannschaft aus Koblenz mit 66-63 durch und beendet somit überraschend die zwölf Spiele anhaltende Siegesserie des Tabellenführers aus Trier. „Durch eine starke Defensivleistung als Team haben wir Trier nicht in einen offensiven Rhythmus kommen lassen. Wir haben um jeden einzelnen Rebound gekämpft, offensiv uns zwar zu viele Ballverluste geleistet, doch dafür die wichtigen Würfe getroffen und uns mit dem Sieg für die harte Arbeit belohnt.“, so fasst Trey Hall das Spiel in wenigen Sätzen treffend zusammen.

Die Gastgeber trafen in den ersten Spielminuten besser von außen und zwangen die Gladiatoren zu einem recht hektischen Spielaufbau. So lagen die Trierer nach knapp vier gespielten Minuten mit 3:8 in Rückstand, bev0r man selbst besser aus der Distanz traf und erst auf 8:8 ausgleichen (7. Minute) und dann mit 14:10 zum Ende des ersten Viertels in Führung gehen konnte. Weiterhin blieb die Partie defensiv geprägt und verlangte beiden Teams offensiv sehr viel Konzentration und Physis ab. Zu Beginn des zweiten Viertels zeigten sich die Gladiatoren defensiv sogar nochmal verbessert und intensivierten den Druck auf die Koblenzer Aufbauspieler. Dies sorgte immer wieder für schwere Würfe oder Ballverluste auf Seiten der EPG Baskets, während die Gladiatoren offensiv den Ball nun gut laufen ließen und die Führung bis auf 23:13 (14.) ausbauen konnten. Doch die Koblenzer fanden ebenfalls über eine verbesserte Dreierquote wieder in die Partie und schaffte es zügig, die Partie wieder auszugleichen (27:27, 17.). Der Start in die zweite Halbzeit verlief erneut sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden weiterhin defensiv gute Lösungen und erschwerten die Offensive auf der jeweils anderen Seite enorm. Im letzten Viertel gelang es den Gladiatoren nicht, dem Spiel nochmal eine entscheidende Wendung zu geben. Offensiv verlor die Partie stark an Tempo und die Trierer suchten nun immer wieder das Eins-gegen-Eins zum Korb, während die Koblenzer den Ball etwas besser laufen ließen. So stand auch zur Mitte des letzten Viertels eine knappe Koblenzer Führung auf der Anzeigetafel der CGM Arena (55:59, 34.). Zwar gelang es den Gladiatoren noch einmal das Spiel eng zu machen und dank einer verbesserten Defensiv- und Reboundarbeit nochmal auf 61:62 (37.) und letztlich auf 63:65 zu verkürzen. Bereits zwei Minuten vor Spielende traf Koblenz per Dreier zu diesem Spielstand, knapp zehn Sekunden vor Schluss – bei Trierer Ballbesitz – hatten die Gladiatoren so die Chance auf Verlängerung oder sogar den Sieg. Der anschließende Drei-Punkte-Wurf von Behnam Yakhchali verfehlte jedoch das Ziel und ein Reboundfoul der Trierer wurde noch mit zwei Freiwürfen für Maurice Pluskota bestraft. Dieser traf einen Freiwurf zum 63:66 Endstand im Derby-Rückspiel am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Somit endet die 12 Spiele anhaltende Siegesserie der Moselstädter,

17.02.2024 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC 89:84

Wie bereits zuletzt machten die Bremerhavener es wieder spannend im Eisbärenkäfig. Selbst von einem schwachen Start ins dritte Viertel ließ sich das Team um Kapitän Robert Oehle dabei nicht beirren und zeigte ein unglaubliches Kämpferherz. Getragen von den lautstarken Fans holten sich die Seestädter bereits Ende des dritten Viertels die Führung zurück und behielten am Ende des Spiels die Nerven.

Es entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide. Bis kurz vor Schluss konnte sich keines der Teams absetzen. Bei noch zweieinhalb zu spielenden Minuten glich Nürnberg auf 81:81 aus – Crunchtime. Nachdem die Eisbären nicht direkt wieder punkten konnten, verwarfen die Falcons zwei Freiwürfe. Nun übernahm Nick Hornsby Verantwortung, nahm einen Mitteldistanzwurf von Höhe der Freiwurflinie und versenkte diesen gewohnt sicher (83:81). Nürnberg glich mit zwei erfolgreichen Freiwürfen erneut aus, aber auch die Eisbären hatten eine Antwort parat. Nick Hornsby setzte Addi Breitlauch in Szene, der per Korbleger punktete (85:83). Nun stand die Defense der Bremerhavener. Zwei Stopps in Folge und bei noch 14 Sekunden Spielzeit zeigte Aaron Cook keine Nerven an der Freiwurflinie: seine zwei Versuche waren genauso erfolgreich wie die Beiden von Nick Hornsby sechs Sekunden vor Ende. So gewannen die Eisbären Bremerhaven letztendlich mit 89:84 und haben einen ganz wichtigen Sieg vor der Länderspielpause eingefahren.

Das betonte auch Headcoach Steven Key nach dem Spiel. „Der Sieg heute war immens wichtig für uns. Im dritten Viertel haben wir es uns selbst unnötig schwergemacht, aber auch solche Phasen gibt es in einem Spiel. Wir haben Moral bewiesen und die richtigen Antworten gefunden. Sich von so einem Lauf zu erholen ist nicht einfach. Deshalb bin ich sehr stolz auf meine Mannschaft. Darüber hinaus haben wir das Rebound-Duell gewonnen und gut auf den Ball aufgepasst – Das ist sehr wichtig in so knappen Spielen. In diesem Jahr haben wir nun sechs aus acht Spielen gewonnen. Diesen Schwung wollen wir weiter mitnehmen, wenn nach der Länderspielpause direkt die nächsten wichtigen Spiele auf uns warten.“

17.02.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen 77:76

Den vierten Sieg im vierten Spiel in Serie konnten die Bozic Knights am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen den Tabellenzweiten aus Hagen einfahren. Beim spannenden 77:76 Heimsieg steigern sich die Ritter im Laufe des Spiels und kompensieren erfolgreich den krankheits- bzw. verletzungsbedingten Ausfall von zwei Leistungsträgern. In der Tabelle bleiben die Knights auf Platz sechs.

Der Tabellenzweite kam mit der klaren Absicht in die Teckstadt, den Ausrutscher von Tabellenführer Trier vom Vortag zu nutzen und näher an Platz eins heranzurücken. Entsprechend engagiert startete die Truppe von Head Coach Chris Harris. Besonders der Ballvortrag der Ritter wurde konsequent attackiert und unter Druck gesetzt. Dementsprechend mickrig die Punkteausbeute auf Seiten der Knights in Abschnitt eins. Da jedoch auch die Defense der Gastgeber früh da war, bekamen die Zuschauer einen Abnutzungskampf zu sehen, der nach den ersten zehn Minuten in einem 19:14 Zwischenstand resultierte. Die Ritter fingen sich so langsam und fanden Mittel und Wege mit der intensiven Spielweise der Hagener klarzukommen. Bessere Lösungen wurden präsentiert und es wurde ein Spiel auf Augenhöhe. In die Halbzeit ging es mit einer 39:35 Führung für die Gäste. Den besseren Start in Halbzeit zwei erwischten die Hagener, doch dieser erwies sich nur als kurzes Zwischenhoch. Die Bozic Knights waren nun im Spiel angekommen und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle über das Spieltempo. Die Führung wechselte pünktlich zum Viertelwechsel (58:57). Beide Teams kämpften verbissen. Den Rittern war nun die kurze Rotation anzumerken. Kapitän Mike Flowers plagte sich mit Krämpfen durchs Spiel, hielt jedoch wacker durch und auch seinem Pendant Mike Miller merkte man die Verletzungspause der vorherigen Woche an. In der Schlussphase der Partie setzten zuerst die Knights einen Lauf an und gingen mit vier Punkten in Führung. Phoenix konterte jedoch umgehend und ging seinerseits mit einem Zähler in Führung. Die Defensive der Ritter hielt und generierte einen entscheidenden Stopp. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde Flowers bei noch fünf Sekunden Restspielzeit gefoult. Er verwandelte sicher von der Linie seine Punkte 24 und 25, mit denen der Guard Topscorer der Partie war. Den letzten Angriff konnte Hagen nicht mehr verwerten und so stand der verdiente Heimsieg zu Buche.

„Gratulation an meine Spieler. Sie haben in den letzten zwei Wochen außergewöhnliches gezeigt und sich die vier Siege verdient. Jetzt brauchen wir dringend die Pause um wieder neue Kraft zu tanken und wir hoffen, dass die verletzten Spieler bis zum nächsten Spieltag wieder fit sind,“ sagte Knights Coach Igor Perovic nach Spielende.

17.02.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 71:88

Im Vorfeld der Begegnung gegen Paderborn war allen Beteiligten klar, dass diese Partie unter besonderen Vorzeichen stehen würde. Um dem verstorbenen Jugendspieler Volodymyr Yermakov zu gedenken und ihm einen würdevollen Abschied zu bereiten, hatten die Düsseldorfer zur Aktion „Zusammen gegen Gewalt“ aufgerufen. Es wurde auf Ticketeinnahmen verzichtet und dafür zur Unterstützung des Spendenaufrufs appelliert. Und so schlossen sich 2.521 Zuschauer dieser Aktion an und fanden am Samstagabend zum Heimspiel gegen Paderborn den Weg ins Castello. Spendenboxen wurden aufgestellt, ein Kondolenzbuch lag aus und Mitglieder, Spieler sowie Funktionäre des Vereins trugen gesonderte T-Shirts mit der Aufschrift „33 Volodymyr Yermakov – forever in our hearts“.

Kurz darauf begann dann die Partie auf dem Parkett, in der zunächst die Gäste den besseren Start fanden. Viele Abschlüsse der Giganten sprangen vom Ring ab, aber auch die Baskets aus Paderborn hatten im ersten Viertel offensiv noch Schwierigkeiten (13:16). Zwar eröffnete Paul Giese das zweite Viertel mit einem Dreier, doch in der Folge übernahmen die Westfalen die Spielkontrolle, weil man ihnen immer wieder leichte Treffer ermöglichte.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Hausherren deutlich präsenter, auch weil nun Mannschaftskapitän C.J. Anderson voranging, sowohl im kontrollierten Spielaufbau als auch im Scoring. Von den Rängen, sowohl bei den Heim- als auch den mitgereisten Auswärtsfans aus Paderborn, konnte man nun deutlich spüren, dass es in dieser Partie um viel geht. Der stark aufspielende Anderson (20 Punkte) war in diesem Abschnitt kaum zu stoppen, nahezu das gesamte Offensivspiel der Düsseldorfer lief über ihn. Dennoch hatte man defensiv zunehmend Probleme gegen die Baskets, die ihre Führung vor dem Schlussviertel deutlich ausbauen konnten (53:66). So musste aus Sicht der Giganten in den letzten zehn Minuten eine Leistungssteigerung her, um die Begegnung gegen den Tabellenletzten noch drehen zu können. Nach Belieben kam Paderborn jedoch weiterhin zu einfachen Abschlüssen, die das Team um Headcoach Steven Esterkamp sicher verwandelte. So rannten die Gastgeber rund fünf Minuten vor Spielende einem aussichtslosen Rückstand von mittlerweile 20 Punkten hinterher, der nicht mehr aufgeholt werden konnte. Letztlich musste man sich dem Tabellenschlusslicht aus Paderborn deutlich und auch verdient geschlagen geben (71:88).

17.02.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. VfL SparkassenStars Bochum 90:83

Bochum startete im ersten Viertel gut in die Begegnung mit den Uni Baskets und wirkte selbstbewusst. Gute Defense gegen die gefährlichen Dreierschützen und eigene gute Wurfquoten führten schnell zu einer Führung für die SparkassenStars. Leider wurden früh einige Fouls gegen die beiden Big Men Tom Alte und Kilian Dietz gepfiffen, die später noch entscheidend werden sollten. Nach dem ersten Viertel führten die Bochumer mit 25:16.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Münsteraner zunächst auf 7 Punkte heran, das beeindruckte die SparkassenStars aber nicht und sie zogen danach wieder weg und vergrößerten den Vorsprung auf 12 Punkte. So ging man auch mit einem zweistelligen Vorsprung (47:37) in die Halbzeitpause.

Anfang des dritten Viertels bauten die Bochumer den Vorsprung sogar auf 14 Punkte aus. Ein 8:0 Lauf brachte die Uni Baskets aber wieder in Schlagdistanz und erstmals waren auch die 2750 Zuschauer, darunter rund 250 Bochumer, richtig laut. Die SparkassenStars verteidigten die Führung bis zum Viertelende und gingen mit einer 67:61 Führung in den letzten Spielabschnitt.

Münster gelang der bessere Start ins Viertel. Nach 1 1/2 gespielten Minuten gelang Nathan Scott per Freiwurf der Ausgleich zum 69:69. Kurz danach musste Tom Alte mit seinem 5. Foul das Feld verlassen. 30 Sekunden später musste Kilian Dietz ebenfalls mit 5 Fouls runter. Münsters überragender Center Adam Touray war nun kaum noch zu stoppen und bekam dazu noch sehr viele Pfiffe. Er alleine durfte 15 mal an die Freiwurflinie. Münster drehte die Partie, aber die SparkassenStars kämpften, angefeuert von ihren lautstarken Fans, bis zum Ende. Die Partie endete mit einem 90:83 Sieg für die Uni Baskets Münster.

18.02.2024 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS 77:71

Das Hinspiel in der Fächerstadt am 16. Dezember hatte das Karlsrudel spektakulär in der Overtime mit einem Punkt für sich entschieden. Nun, am 18. Februar, revanchierten sich die Franken in einer ähnlich intensiven Begegnung und behielten nach spannenden 40 Minuten mit 77:71 die Oberhand.

Die LIONS hatten zunächst Probleme, sich aus dem Spiel heraus gegen die Bayreuther Defense durchzusetzen. Die Spieler beherzigten die Ansagen ihres Trainers, hatten aber weiterhin wenig Glück im Abschluss – im Gegensatz zu den Hausherren, die den ersten Abschnitt mit einer 25:17-Führung beendeten. Kurz nach der Viertelpause schoben sich die LIONS mit schnellen Treffern auf drei Punkte heran und wirken auch in der Defense nochmals etwas konzentrierter. Beim 27:24 war es Gästecoach Mladen Drijencic, der in der 13. Minute Gesprächsbedarf mit seinem Team hatte. Die Bayreuther Auszeit änderte jedoch nichts am Führungswechsel zwei Minuten später, so dass beim 29:33 und angesichts eines 16:4-Laufs Karlsruhes gleich die nächste Auszeit bei den Gastgebern fällig war. In der Folge bekamen die Franken wieder mehr Zugriff auf die Partie und eroberten sich mittels einer starken Schlussphase einer insgesamt sehr abwechslungsreichen ersten Hälfte die Führung zurück. Nach der Rückkehr aus den Kabinen beim Stand von 42:36 waren es wieder die Badener, die die ersten Minuten des dritten Viertels prägten und zügig zum Ausgleich kamen. Im weiteren Verlauf sahen die Zuschauer in der Oberfrankenhalle eine enge Begegnung. Keiner der Kontrahenten konnte sich klare Vorteile erarbeiten und der Charakter des Duells war nun zunehmend kampfbetont.

Drei Minuten vor Ende, bei 71:64, hatte es Bayreuth in der Hand, eine Vorentscheidung zu erzwingen. Stattdessen blieb es spannend. Denn 100 Sekunden vor dem Ende stand der BBC immer noch bei 71 Punkten. Karlsruhe schob sich jedoch in diesem Moment durch einen Dreier von Point Guard O´Showen Williams wieder auf drei Zähler heran. Die verbliebene Crunchtime wurde von vielen Freiwürfen auf beiden Seiten bestimmt – mit dem besseren Ende für den BBL-Absteiger, der damit auch den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspiel für sich entscheiden konnte.

18.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. JobStairs GIESSEN 46ers 94:67

Zweites Hessenderby, zweite ordentliche Abreibung! Auch fünf Siege in Serie haben bei den JobStairs GIESSEN 46ers nicht dazu geführt, das besonders für die Anhänger wichtigste Spiel des Jahres selbstbewusst und erhobenen Hauptes zu bestreiten. 114 Tage nach dem 69:92-Heimdebakel verloren die Männer von Trainer „Frenki“ Ignjatovic auch das zweite Duell in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den FRAPORT SKYLINERS klar. Bei der 67:94 (29:46)-Niederlage am Main hatten die Mittelhessen spätestens ab Mitte des zweiten Viertels nicht mehr den Hauch einer Chance, verabschiedeten sich mit hängenden Köpfen in die zweiwöchige Länderspielpause und mussten konstatieren, dass ihnen in der Offensive noch nie so wenig gelungen war.

„Wenn du zweimal in einer Saison gegen den gleichen Gegner eine solche Packung bekommst, dann kannst du das nicht mehr als Blackout abtun, dann liegen die Probleme schlicht tiefer“, nahm der 46ers-Coach einen Teil der Schuld auf sich. „Es ist mir offenbar nicht gelungen, bei einigen meiner Jungs die mentalen Blockaden zu lösen“, wusste Ignjatovic, dass die Brisanz von Derbys nicht immer nur beflügelnd, sondern manchmal auch lähmend wirken kann.

Denis Wucherer (Headcoach FRAPORT SKYLINERS)

„Ein riesiges Kompliment geht an die Fans beider Lager, die für eine wirkliche großartige und stimmungsvolle Derbyatmosphäre gesorgt haben. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, vor allem mit der Art und Weise wie dieses für uns zustande gekommen ist. Wir waren vor Gießen gewarnt, sind aber mit genau der richtigen Energie und Spannung rausgekommen, so dass wir früh das Tempo bestimmen konnten. Die ProA hat an diesem Wochenende einmal mehr gezeigt, in was für einer wilden Liga wir uns befinden, weswegen wir umso glücklicher sind einen weiteren Schritt gen Playoff-Qualifikation gemacht zu haben.“

18.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. Artland Dragons 86:95

Das Spiel startete mit vier Punkten für die Gäste. Ein sehenswerter Pass von Voigtmann veredelt von einem Distanztreffer durch Wendler ließ dann alle Dresdner Fans das erste Mal Jubeln. Der Mann mit der Nummer zehn machte munter weiter und besorgte kurz darauf den 7:7 Ausgleich. Beirren ließen sich die Gäste dadurch nicht, gingen abermals in Font und bauten ihren Vorsprung bis zur Viertelpause auf 24:34 aus. 

Die Mannschaft aus Quakenbrück startete besser in den zweiten Spielabschnitt und schickte die Truppe von Fabian Strauß erstmals in die Auszeit. Doch auch danach zeigten die Dragons stärke, wie Watkins per Dunk demonstrierte. Beim Treffer aus der Ferne gefoult und mit perfektem Freiwurf, verkürzte Daniel Kirchner auf 34:45. Bis zur Halbzeitpause versenkten die Titans noch drei weitere Versuche vom Perimeter und kamen so auf 47:53 heran. 

Nach zwei Zählern von Teichmann kam wieder eine gute Phase der Artland Dragons und ein 0:10-Lauf brachte „Elbflorenz“ wieder deutlich ins Hintertreffen. Eine Auszeit rüttelte die Hausherren etwas wach, sodass sie auch wieder zu Punkten kamen. Till Isemann stopfte durch den Korb, Benson zeigte einen spritzigen Drive und der Rückstand wurde wieder einstellig (62:71). Ein Dreier von Teichmann kurz vor Ablauf der dritten zehn Minuten verkürzte erneut auf neun Punkte Rückstand (64:73). 

Vier getroffene Freiwürfe von Till Isemann gaben den Startschuss für die sächsische Aufholjagd. Die Antwort aus Niedersachsen gab es in Form eines weiteren 0:7-Laufs wodurch die Gäste wieder auf 71:85 erhöhten. Das gab der Heimmannschaft den Rest. Zwar flog in letzter Sekunde noch ein Dreier von Graham durch den Ring, dieser stellte aber nur auf 86:95.

 Headcoach Fabian Strauß –„Wir wurden von Artland heute ganz einfach überpowert. Durch die vielen Ausfälle in den letzten Wochen kommt kein Rhythmus zustande. Das macht uns enorm zu schaffen.“ 

18.02.2024 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. RASTA Vechta II 86:67

Während Johann Grünloh am Sonntag bei der Nationalmannschaft in Ludwigsburg erwartet wurde, ist Jack Kayil noch beim Basketball Without Borders Global Camp der NBA und der FIBA in den USA. Aber auch ohne die zwei 18-Jährigen Leistungsträger bot der Aufsteiger dem großen Favoriten toll Paroli. Erst im Schlussabschnitt ging den Gästen, die auf Blake Francis und Lorenz Bank verzichten mussten, der Sprit aus und Medipolis SC Jena wusste seine physischen Vorteile noch besser zu nutzen. Das Harmsen-Team bezwang die talentierte BBL-Reserve der Niedersachsen vor 2.511 Zuschauern aufgrund einer Leistungssteigerung während der zweiten Hälfte auch in dieser Höhe verdient und klettert auf den 4. Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Während die Saalestädter mit Blake Francis und Lorenz Bank erneut auf zwei wichtige Impulsgeber verzichten mussten, avancierte Amir Hinton mit 20 Punkten vor drei weiteren zweistellig scorenden Jenaern zum erfolgreichsten Werfer der Partie.

Foto: Dmitrij Zibart

Vorberichte ProB Süd 20. Spieltag

17.02.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im Vorfeld der zweiwöchigen Länderspielpause gastiert die Porsche Basketball-Akademie in Ehingen und möchte im Alb-Donau-Kreis den jüngst eroberten Playoff-Platz in der ProB Süd mit dem dritten Sieg in Folge verteidigen.

Alles kann, nichts muss. Einerseits. Andererseits sind die Ludwigsburger in den vergangenen Wochen und Monaten auf den Geschmack gekommen und haben sich nun, da die Playoffs in Reichweite sind, die erstmalige Postseason-Teilnahme auch zum Ziel gesetzt.

In dieses Unterfangen starten die Ludwigsburger mit einem Auswärtsspiel in Ehingen und damit gegen einen Klub, der in dieser Spielzeit einzig und allein (noch) um den Klassenverbleib kämpft. Die Donaustädter sind mit einer 5:12-Bilanz momentan Zwölfter, punktgleich mit Breitengüßbach, die Stand jetzt den Gang in die Regionalliga antreten müssten.Im

Vorfeld der Weihnachtspause wurde das Hinrunden-Aufeinandertreffen erst in der Verlängerung entschieden. Die BBA gewann 103:100 und hatte mit Aeneas Jung (24 Punkte / 10 Rebounds), Esli Edigin (20 / 6) und Nico Santana Mojica (18 / 5 / 7 Assists) die entscheidenden Akteure in den eigenen Reihen, bekam gleichzeitig die Zonenverteidigung und das Duo Valtteri Mervola (23 / 4 / 10) und Vincent Neugebauer (20 / 11) aber erst im letzten Moment in den Griff.


17.02.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. SV Fellbach Flashers

Nach dem wichtigen Erfolg im Derby bei den Erfurter Löwen trifft der BBC Coburg am kommenden Samstagabend vor heimischer Kulisse auf die Fellbach Flashers.

Mit dem Derbysieg beim Spitzenteam aus Erfurt am vergangenen Sonntag unterstrichen die Coburger den aufsteigenden Trend der letzten Wochen. Kein Wunder also, dass der Verein sich dazu entschlossen hat, den Vertrag mit Cheftrainer Patrick Seidel um ein weiteres Jahr zu verlängern. Mit vier Siegen aus fünf Spielen in der Rückrunde rangieren die Vestestädter aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben den Heimvorteil in den Playoffs damit fest im Blick. Durch die vorzeitige Vertragsverlängerung des Head Coaches ist es dem BBC nun möglich, die Kaderplanung für die kommende Spielzeit weiter voranzutreiben.

Gegen einen erneuten Sieg hätte der frisch verlängerte Head Coach Patrick Seidel mit Sicherheit nichts einzuwenden, doch zuvor müssen die Coburger mit der teils ungewöhnlichen Spielweise der Fellbacher zurechtkommen: „Fellbach ist eigentlich viel unangenehmer zu spielen, als man denkt. Mit Brian Butler haben sie auch einen sehr guten athletischen Spieler, der immer mal wieder Spiele verändern kann und auch sonst haben sie eine relativ erfahrene Truppe, die uns gefährlich werden kann. Sie spielen öfter mal eine Zone und Zonenpresse, was andere Mannschaften in der Liga nicht machen. Vor allem die Zonenpresse ist extrem hoch und aggressiv, darauf müssen wir uns auf jeden Fall vorbereiten und wenn wir die wie im Hinspiel wieder knacken können, sind wir denke ich ganz gut aufgestellt.“


17.02.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Am kommenden Samstag steht die nächste richtungsweisende Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Die Gäste aus Speyer, die derzeit neun Siege auf dem Konto haben, kämpfen genau wie die Gelbhemden um den Einzug in die Playoffs. Zuletzt konnten die Baskets vier Ihrer letzten fünf Spiele gewinnen und spielen derzeit in bestechender Form.

Mit Topscorer DJ Woodmore haben die Speyerer einen absoluten Ausnahmespieler in den Reihen, der auf und neben dem Feld der Leader des Teams ist. Mit Carlos Hidalgo Guijo gelangt es Gerd Kopf, der über sehr gute internationale Kontakte verfügt, ein Glücksgriff auf der zweiten Ausländerposition zu verpflichten. Der spanische Wirbelwind organisiert gekonnt den Spielaufbau und ist selber brandgefährlich. Flügelspieler Christoph Rupp (ehemals KIT Karlsruhe) und 211cm Centerhüne David Aichele spielen seit Jahren in der Liga eine sehr gute Rolle. Zudem konnte man talentierte und junge Spieler wie Djordevic und Franke aus Hanau nach Speyer locken.

Die Offense muss diesmal gegen die starke Zonenverteidung von Mbassa und Kalamorz eine Lösung finden. Defensiv gilt es vor allem den starken Distanzschützen auf den Füßen zu stehen.


17.02.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Bericht folgt


18.02.2024 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Nach zwei Heimspielen in Folge geht es nun für die FRAPORT SKYLINERS Juniors für die nächsten drei Spiele auswärts weiter. Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd reisen die Juniors zu den Black Forest Panthers nach Schwenningen.

Nach einem weiteren beeindruckenden Sieg der Juniors gegen Leitershofen – 81:56, wollen die Frankfurter ihre Serie weiter ausbauen und auch gegen Schwenningen ihre starken Leistungen aus den vergangenen Wochen weiter fortsetzen. In der Hinrunde konnte Frankfurt vor heimischem Publikum sich mit 83:73 durchsetzen. Die Juniors haben insbesondere Richtung Playoff Plätze den Anspruch sich weiter zu festigen, denn der Blick auf die Tabelle zeigt, dass jeder Sieg, jede Niederlage die Konstellation schlagartig verändern kann. Lediglich vier Punkte trennen den Tabellen vierten und elften. Frankfurt steht vor der nächsten Partie aktuell auf dem 5. Platz, während Schwenningen um den Klassenerhalt kämpft und das Schlusslicht der Tabelle bildet. Das anstehende Spiel ist somit für beide Teams von enormer Wichtigkeit, in der jeder Punkt für den weiteren Verlauf der Saison zählt.

SKYLINERS Headcoach Sepehr Tarrah: „Uns erwartet ein sehr schweres Spiel in Schwenningen. Sie kämpfen um den Klassenerhalt und brauchen wirklich jeden Sieg. Doch auch wir haben unsere Ziele und wollen in Schwenningen bestehen. Dafür wird es zunächst wichtig sein, dass wir uns auf uns konzentrieren und es schaffen auch auswärts unsere Qualität unter Beweis zu stellen. Wir wollen vor der Pause noch einmal nachlegen und uns Richtung Playoffs weiter festigen.“


18.02.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. Dragons Rhöndorf

Wenn der Spitzenreiter auf den Vorletzten der Tabelle trifft ist die Favoritenrolle klar verteilt. Ein Sieg der Dragons Rhöndorf bei TSV Tröster Breitengüßbach sollte eine Pflichtaufgabe sein. Doch Vorsicht, die Oberfranken haben den Klassenerhalt noch lange nicht abgeschrieben und sind ein gefährlicher Underdog.

Das belegen die jüngsten Ergebnisse von Breitengüßbach eindrucksvoll. Auswärts besiegte das Team um Headcoach Mark Völkl unlängst den Dragons-Bezwinger OrangeAcademy mit 76:67. Beim Tabellenzweiten, die CATL Basketball Löwen, musste man sich zwar knapp geschlagen geben (77:72), landete aber einen Achtungserfolg. Überhaupt ist die Liste von knappen Niederlagen für den TSV in dieser Saison lang.

So betrachtet war die 100:59-Schlappe bei Ahorn Camp BIS Speyer am letzten Wochenende kein Maßstab. „Wenn ein Team einen sehr guten und das andere einen sehr schlechten Tag erwischt, kann so etwas schon mal passieren“, relativiert Stephan Dohrn. „Die Ergebnisse gegen Ulm und Erfurt entsprechen eher dem Leitungsvermögen von Breitengüßbach“, so der Dragons-Coach.

Rhöndorfs Headcoach Stephan Dohrn hebt jedenfalls warnend den Finger: „Breitengüßbach ist eine mental gefestigte Einheit und kein typischer Abstiegskandidat. Ich bin generell ein Mensch, der bei jedem Gegner zunächst die Stärken sieht, die es zu nehmen gilt, um erfolgreich zu sein. Aktuell sieht es so aus, dass drei Mannschaften um den Klassenerhalt und der Rest um die Playoffs kämpfen. Es geht also für jeden um viel. Mit mentalen Hintertürchen beschäftigte ich mich ohnehin nicht. Wir müssen am Sonntag schlicht die eigenen Erwartungen erfüllen. Bedeutet: Offensiv klare Strukturen wahren und den Ball konsequent zu teilen. Dann sind wir nur schwer zu verteidigen. Blamieren kann man sich in Breitengüßbach ehe nicht, dafür sind sie zu gut. Ich erwarte ein Spiel, was in beide Richtungen gehen kann.“


20.02.2024 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Bericht folgt.

Vorberichte ProB Nord 20. Spieltag

17.02.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles

Bei den Berlin Braves läuft es nach dem schwachen Start ins neue Jahr aktuell wieder rund. An den letzten drei Spieltagen konnte das Team überzeugende Siege gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld sammeln.

Der nächste Gegner der Berlin Braves sind die Itzehoe Eagles, die aktuell auf dem elften Tabellenplatz stehen und mit frischem Selbstbewusstsein in die Hauptstadt fahren. Am vergangenen Wochenende konnten die Eagles ihren Negativtrend von drei Niederlagen in Folge brechen und einen wichtigen Last-Minute-Sieg gegen die BSW Sixers einfahren.

Aufgrund der Tabellensituation und den letzten Siegen, gehen die Berlin Braves 2000 absolut favorisiert in das Heimspiel gegen die Itzehoe Eagles. Zudem konnten die Braves auch das Hinspiel mit 80:86 für sich entscheiden. Aber unterschätzen sollten sie die Eagles absolut nicht. Die Itzehoer fahren mit der Moral und der Euphorie aus dem Last-Minute-Sieg gegen die BSW Sixers nach Berlin und wollen sicherlich ein Stolperstein für den Berliner Flow sein.


17.02.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Iserlohn Kangaroos

„Wir werden gegen Iserlohn wie im Hinspiel eine sehr gute Leistung brauchen, um uns wieder durchsetzen zu können“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck.

Zwar fügten die RheinStars ihren kommenden Gästen beim 105:86 in Iserlohn die höchste Heimniederlage zu, doch bei den Kangaroos hat sich seit Anfang Dezember einiges getan. So wurde der langjährige Headcoach Dennis Shrivan vor zwei Spieltagen von seinen Aufgaben entbunden. Aktuell lenkt der Assistenztrainer und ehemalige Pointguard Toni Prostran die Geschicke von der Seitenlinie. Der Grund: Nach einem passablen Saisonstart (5:4 Siege) gewannen die Iserlohner nur noch eines ihrer letzten zehn Spiele und stecken überraschend als Drittletzter mitten im Abstiegskampf. Aber: Seit dem Trainerwechsel entwickelt sich die Form wieder in die gewünschte Richtung. Auch wenn es in Wolmirstedt und gegen die Bayer Giants am Ende zwei weitere, wenn auch knappe Niederlagen gab.

„Wir sind auf jeden Fall gewarnt, denn die Kangaroos verfügen über einen mit guten Spielern besetzten Kader. Außerdem geht es für uns nach wie vor darum, unsere eigene Leistung zu entwickeln und zu stabilisieren“, sagt Trainer Baeck. Im Hinspiel beschäftigte vor allem ein Akteur die RheinStars. US-Forward Travis Henson markierte 41 Zähler und traf aus allen Lagen.


17.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU

Mit acht Siegen und elf Niederlagen belegt Bernau aktuell den zehnten Tabellenplatz. Bislang durchlebt der Klub eine bewegte Saison, geprägt von zahlreichen personellen Wechseln. Bester Werfer der Lok ist Akim-Jamal Jonah mit durchschnittlich 15,8 Punkten pro Partie. Außerdem sammelt der Center 10,1 Rebounds im Schnitt. SBB-Profi Marc Friederici trifft auf seinen ehemaligen Verein.

Die SBB Baskets gehen mit zwei Siegen in Folge in die Partie: Am vergangenen Wochenende wurde der SC Rist Wedel auswärts mit 93:84 besiegt. Davor gewann Wolmirstedt daheim mit 79:76 gegen Iserlohn. Bernau musste sich am vergangenen Spieltag deutlich Schwelm mit 67:94 geschlagen geben. Das Hinspiel gegen Bernau konnten die SBB Baskets auswärts mit 83:60 für sich entscheiden.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Bei Bernau geht es in dieser Saison auf und ab, aber in den vergangenen Wochen ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Wenn sie den Dreier treffen, sind sie sehr gefährlich für jedes Team der Liga. Das müssen wir versuchen, so gut wie möglich zu verhindern. Bernau kann heiß laufen und schnell spielen. Da müssen wir fokussiert sein, dürfen uns wenige Ballverluste erlauben und müssen uns offensiv viele gute Würfe kreieren. Wir freuen uns, wieder ein Heimspiel zu haben. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir unsere kleine Siegesserie ausbauen und einen weiteren Schritt in Richtung einer guten Platzierung für die Play-offs gehen.“


17.02.2024 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm

Die Mannschaft von Falk Möller aus Schwelm reist mit dem Rückenwind aus zehn Erfolgen am Stück in den Norden und möchte dort natürlich ihre Erfolgsserie fortsetzen.

Dass die Gastgeber ein unangenehmer Gegner sind, mussten die Schwelmer schon am eigenen Leib erfahren. Am ersten Spieltag siegten die Wedler mit 79:75 in der Schwelm-ArENa. Mittlerweile sind viereinhalb Monate vergangen und die stimmungsvolle Steinberghalle kann sich auf ein Spitzenspiel freuen.

Auf dem Papier erwartet der Tabellenfünfte den Tabellenzweite. Während die Saison von Khalil Miller und seinen Teamkollegen konstant verlief, erlebten die Schleswig-Holsteiner eine Saison voller Aufs und Abs. Am vergangenen Wochenende verloren die Wedeler, ebenfalls vor heimischer Kulisse, mit 84:93 gegen die SBB Baskets.

Davor siegte die Mannschaft von Hamed Attarbashi zweimal souverän und deutlich. Die Gastgeber sind eine schwierig einzuschätzende Mannschaft, die aber jederzeit jeden Gegner schlagen kann. Mitverantwortlich dafür ist die Bigman-Riege, bestehend aus Topscorer Cameron Reese (15 PpS u. 11,2 RpS) und dem Schweden Daniel Johansson (13,7 PpS u. 6,5 RpS). Khalil Miller dürfte also alle Hände voll zu tun haben, um die Bretter, wie in den vergangenen Wochen, zu dominieren.

Falk Möller sagt folgendes über die anstehende Aufgabe: „Wir haben jetzt das zweite Auswärtsspiel hintereinander und Wedel ist eine Playoff-Mannschaft. Natürlich ist das eine harte Aufgabe, aber wir haben in Bernau ein hervorragendes Auswärtsspiel gezeigt und wollen daran anknüpfen. Wenn uns das gelingt, können wir auch in Wedel bestehen.“


17.02.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Seawolves Academy

Bericht folgt.


18.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. BBG Herford

Acht Siege in Serie, zuletzt ein wichtiger Erfolg bei den Iserlohn Kangaroos (79:73), mit welchem man erfolgreich die Tabellenspitze in der ProB-Nord verteidigen konnte.

Bei den Herfordern Korbjägern hat sich seit der letzten Begegnung gegen Leverkusen, die die GIANTS mit 93:69 deutlich für sich entscheiden konnten, eine Menge getan. Die Ostwestfalen mussten gleich zweimal ihren US-Import austauschen. Auf den verletzten Tristan Harper folgte im November 2023 Forward Marquis Moore. Doch Anfang dieses Jahres nahmen die Verantwortlichen der BBG noch einmal eine Veränderung vor und ersetzten Moore mit dem Comboguard Collin Turner. Der erfahrene 28-Jährige (spielte u.a. schon im Aserbaidschan und in Georgien) überragt seit seiner Ankunft in Herford mit durchschnittlich 22,4 Punkten, 7,8 Assists und 5,2 Rebounds pro Spiel. Dies bedeutet eine Effektivität von 29,0 pro Begegnung. Bestwert in der gesamten ProB.
Nicht nur Turner ist neu bei unserem Gegner, auch der Übungsleiter an der Seitenlinie trägt einen anderen Namen: Christos Diktapanidis, der frühere Trainer der Herforder, verließ den Klub aus privaten Gründen und wurde durch Miikka Sopanen ersetzt.

Trainer Hansi Gnad beschreibt den kommenden Gegner wie folgt: „Herford steht zwar derzeit auf einem Abstiegsplatz, wir wissen aber um die Qualitäten des Teams. Mit Collin Turner und Shawn Gulley verfügt die BBG über zwei absolute „Go-To-Guys“, welche zu jedem Zeitpunkt punkten können. Zusammen kommen die beiden im Durchschnitt auf 47 Punkte pro Spiel. Hinzukommt mit Luca Michels ein weiterer Scorer, der beide im Angriff gut entlastet. Wir müssen, wie in den vergangenen Wochen, vor allem in der Verteidigung hart arbeiten und Herford unter Druck setzen. Dann ergeben sich für uns in der Offense Freiräume um erfolgreich zu sein. Es gilt daher geduldig zu sein. Die Jungs müssen versuchen ihre Stärken auf das Parkett zu bringen, ohne sich beeindrucken zu lassen.“


18.02.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. TKS 49ers

Für den 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord begeben sich die TKS 49ers auf eine kurze Auswärtsreise zu den BSW Sixers. Die Bedeutsamkeit der Partie ist schnell an der Tabellensituation abzulesen. Die 49ers rangieren auf dem achten und damit letzten Playoffplatz, die Sixers stehen als direkter Verfolger auf Rang neun.

Beide Vereine würden sich am 20. Spieltag wohl eine bessere Ausgangslage für solch ein wichtiges Aufeinandertreffen wünschen. Die TKS 49ers blicken auf ihre inkonstantesten zwei Wochen der Saison zurück. Nachdem man Aufstiegskandidat Köln auswärts beeindruckend mit 57:77 schlagen konnte, folgte vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum eine desaströse Vorstellung gegen den Tabellenletzten aus Ibbenbüren. Ähnlich wie die letztwöchigen Gegner sind auch die BSW Sixers vor dem Spiel gegen die 49ers nicht in ihrer besten Form. Mit sieben Niederlagen stecken sie in der aktuell längsten Negativserie der ProB Nord fest. Besonders bitter war hierbei die letzte Niederlage auswärts bei den Itzehoe Eagles.

Bei der Begegnung in der Hinrunde konnten sich die 49ers in Kleinmachnow mit 77:71 gegen BSW durchsetzen. Schon damals stellten die Dauerbrenner der Sixers, Donte Nicholas und Hendrik Warner, das Team von Vladimir Pastushenko vor einige Probleme. US-Forward Nicholas erzielt diese Saison durchschnittlich 16,9 Punkte, 4,7 Assists und 7,2 Rebounds pro Partie, Big Man Warner kommt auf 14,1 Punkte und 8,1 Rebounds. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass BBL-Doppellizenzspieler Ralph Hounnou eingesetzt wird. Der Shooting Guard unterstützte BSW Ende Januar bei seinem bisher einzigen Auftritt mit 18 Punkten und fünf Assists. 49ers Co-Trainer Dorian Coppola prognostiziert ein spannendes Spiel: „Es wird intensiv, denn beide Teams wissen, was auf dem Spiel steht. Sowohl wir als auch die Sixers sind nicht gut in dieses Jahr gestartet und brauchen dringend einen Sieg, um etwas aufzuatmen.“

Phoenix Hagen verpflichtet Jamel McAllister

Die enge Partnerschaft mit dem SV Haspe 70 wird weiter mit Leben gefüllt

Phoenix Hagen gibt zum Ende des Transferfensters eine Verpflichtung bekannt: Jamel McAllister wird bis zum Ende der laufenden Saison das Team von Cheftrainer Chris Harris als Stammspieler unterstützen. Der Big Men, der als Center und Power Forward agieren kann, kommt vom Kooperationspartner SV Haspe 70 und hat bereits sein Können als Aushilfslizenzspieler in drei Spielen für Phoenix unter Beweis gestellt. In engen und vertrauensvollen Gesprächen mit den Verantwortlichen des SV Haspe 70 konnte eine Einigung erzielt werden, die beiden Vereinen zugutekommt. Über die genauen Transfermodalitäten wurde zwischen den beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle dem Kooperationspartner SV Haspe 70, der sich aktuell Mitten im Kampf um die Playoffs befindet und mit Jamel McAllister dennoch einen absoluten Schlüsselspieler ziehen lässt. Der Regionalligist gibt dem US-Amerikaner somit die Chance, auch weiterhin in der ProA auflaufen zu können. In dieser Phase der Saison einen Leistungsträger ziehen zu lassen, ist alles andere als selbstverständlich und verdient jede Menge Respekt. Für diese Entscheidung ist Phoenix Hagen dem SV Haspe zu tiefem Dank verpflichtet.

Martin Schmidt, Geschäftsführer Phoenix Hagen: „Wir freuen uns sehr, dass Jamel nun zur festen Rotation für diese Saison gehört. Er hat in den bisherigen drei Spielen gezeigt, was er auf ProA-Niveau leisten kann und wird dies weiter tun. Dass er seit der Saison-Vorbereitung schon zum Trainingskader gehörte, ist bei der diesjährigen Teamchemie ein sehr großer Vorteil. Mein Respekt gebührt dem Vorstand des SV Haspe 70. Die Entwicklung eines Spielers und dessen Karriere vor eine eigene sportliche Ambition zu stellen ist im Sport sehr selten und ich bin sehr dankbar für diese Entscheidung aus unserer, aber auch aus Jamels Sicht. Ich bin mir aber sicher, dass Haspe dennoch die Playoffs erreichen kann.“

Jamel McAllister wird bereits am Freitag mit Phoenix Hagen die Auswärtsreise nach Kirchheim antreten und am Samstagabend in der ProA gegen die Kirchheim Knights auflaufen. Für das Regionalligaspiel des SV Haspe gegen die ETB Miners, am Freitagabend, steht McAllister somit nicht mehr zur Verfügung.

Martin Wasielewski, Teammanager SV Haspe 70: „Für den Spieler Jamel McAllister eine einmalige Chance, direkt als Regionalligaspieler ein Angebot in der laufenden Saison in einem Top ProA-Team bei Phoenix zu bekommen. Natürlich lassen wir Jamel mit einem weinenden und lachenden Auge in der laufenden Saison wechseln. Als wichtiger, wenn nicht wichtigster Spieler im Team von SV Haspe 70 ist das im laufenden Ligaspielbetrieb mit Playoff-Ambitionen ein schmerzlicher Verlust. Das gesamte Team unterstützt Jamel aber bei diesem für ihn so wichtigen sportlichen Schritt und wünscht ihm alles erdenklich Gute. Und die Mannschaft wird alles daran setzen, in den verbleibenden fünf Spielen die Playoffs zu erreichen. Jamel bleibt auch ein „Hasper“, zumindest als Jugendtrainer und wird das Team auch persönlich bis zum Saisonende unterstützen. Am Ende haben viele gute und lange Gespräche der Verantwortlichen bei Haspe und Phoenix diesen Schritt möglich gemacht. Gelebte Partnerschaft muss auch so zwischen Kooperationspartnern funktionieren. Jetzt müssen beide Teams SV Haspe 70 und Phoenix Hagen sportlich auf dem Erfolgsweg weitermachen.“

Die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartner SV Haspe 70 ermöglicht es Phoenix Hagen immer wieder, Talente zu fördern und die regionale Basketballlandschaft nachhaltig zu stärken. Bevor beide Vereine auch in Zukunft weitere Kooperationen anstreben, gilt es sowohl für Phoenix als auch für die 70ers, die zweite Playoff-Teilnahme in Folge klarzumachen.

An dieser Stelle ruft Phoenix auch alle Anhänger dazu auf, den SV Haspe bei seinen Heimspielen in der Rundsporthalle zu unterstützen, jetzt noch mehr als ohnehin schon.

All Eyes on Jamel McAllister

Der Amerikaner wechselte im vergangenen Sommer nach einer starken Saison für die Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn nach Haspe. Dort legte er in der Regionalliga beeindruckende Zahlen auf. Der US-Amerikaner erzielte in 19 Spielen im Schnitt 22,6 Punkte für die 70er und gehört damit zu den fünf besten Scorern der Regionalliga. Auch im Team von Phoenix Hagen besticht der 26-jährige durch Energie und Durchsetzungsvermögen unter dem Korb. In bislang drei Einsätzen erzielte der Big Men im Schnitt neun Punkte.

Die Fans von Phoenix Hagen dürfen sich somit auf die kommenden Spiele mit Jamel McAllister im Team freuen, während die Partnerschaft zwischen Phoenix Hagen und dem SV Haspe 70 weiter gestärkt wird.

Quelle: Phoenix Hagen

Foto: Jörg Laube