Adidas Next Generation Tournament: 16 Spieler der BARMER 2. Basketball Bundesliga bei der europäischen Talentshow in Podgorica

Eine Ehre der ganz besonderen Art wurde Jack Kayil (RASTA Vechta) im letzten Monat in Podgorica (Montenegro) zuteil. Der 18-jährige Berliner, der im Sommer von Berlin nach Vechta wechselte, wurde für die Auswahl „U18 Next Generation Team Podgorica“ nominiert und durfte sich in Duellen mit internationalen Spitzenclubs messen. Kayil, der in Vechta überwiegend in der ProA zum Einsatz kommt, kam in allen vier Turnierspielen zum Einsatz (27:44 min/Spiel) und erzielte 15 Punkte im Schnitt. Nach drei Siegen in Gruppenphase unterlag sein Team schlussendlich im Finale dem Turniersieger Real Madrid mit 79:86.

Beim hochkarätig besetzten Event trafen sich Nachwuchteams europäischer Topklubs in Podgorica. Neben Gastegeber SC Derby Podgorica, dem Seriensieger Real Madrid und dem Auswahlteam „Next Generation Team Podgorica“ waren Umana Reyer Venezia (Italien), Cedevita Olimpija Ljubljana (Slowenien) und Cholet Basket (Frankreich) sowie die deutschen Klubs ALBA Berlin und der FC Bayern München Basketball vertreten.

Die acht Teilnehmer teilten sich in zwei Vierergruppen auf, welche am Freitag und Samstag ausgespielt wurden. Die jeweiligen Gruppenersten bestritten am Sonntagnachmittag das Finale. Das U18-Team des FC Bayern München unterlag nach zwei Siegen in der Gruppenphase im Spiel um Platz 3 dem Gastgeber aus Podgorica.

Ivan Kharchenkov gelang als Leader der Münchener mit 16,5 Punkten, 4,8 Rebounds, 3,0 Assists, 1,5 Steals und 1,2 Blocks der Sprung in das All-Star-Team des Turniers in Podgorcia. Neben Kharchenkov durften auch Aksel Laso, Nikolas Sermpezis, Alan Topic, Desmond Yiamu, Koray Grenz, Dominik Dolic, Ivan Volf und Eduard Rantz aus dem ProB-Kader der Münchener auf internationaler Bühne spielen.

Das Nachwuchsteam von ALBA Berlin kam in der Endabrechnung nach Platzierungsspielen auf den 6. Platz. Mit Dorian Grosber, Elias Bahn, Anton Nufer, Leo Hylla, Amon Dörries und Nevio Bennefeld standen dabei gleich 6 Spieler auf dem Parkett, die in der ProB Nord dem Kader von LOK Bernau angehören.

Die weiteren anstehenden Vorrundenorte sind Paris, Dubai und Belgrad. Die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für das Endturnier im Rahmen des Euroleague Final Four 2024 in Berlin.

Foto: Euroleague

Vorberichte 21. Spieltag ProA

07.02.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Medipolis SC Jena

„Jetzt wollen wir im kommenden Heimspiel gegen Jena nachlegen“, kündigte Matchwinner Aaron Carver nach dem wichtigen Sieg gegen die ART Giants Düsseldorf am Samstag an. Den Aufruf von Philip Jalalpoor nach mannschaftlicher Geschlossenheit setzte das Team nach dem Ausfall von Esa Ahmad bravourös um und zeigte mit dem Arbeitssieg neue Qualitäten.

An diese Geschlossenheit und physisch starke Vorstellung, vor allem beim Offensivrebound, will der BBC gegen die Jenenser anknüpfen. Die haben sich im Spitzenduell zu Hause gegen die Gladiators Trier nach großem Kampf unglücklich geschlagen geben müssen. Es war die zweite Niederlage in Folge. Von einem Negativtrend Jenas will Head Coach Mladen Drijencic überhaupt nichts wissen. „Jena zeigt über die ganze Saison beständig, was in dem Team steckt. Coach Björn Harmsen stellt das Team hervorragend ein. Es wird enorm schwer, gegen sie zu bestehen.“

Dass dieses Unterfangen nicht aussichtslos ist, zeigt die Statistik der laufenden Saison. In der Hinrunde sicherte sich der BBC mit 85:68 die Punkte in Jena. „Damals wie zuletzt gegen Düsseldorf waren wir gerade beim Rebound sehr robust. Diese Performance gilt es, erneut abzurufen“, fordert Drijencic von seinen zur Verfügung stehenden Spielern. Neuzugang Besnik Bekteshi soll dabei an sein viel versprechendes Debüt anknüpfen, als er gegen die ART Giants von der Bank kam.

07.02.2024 19:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. FRAPORT SKYLINERS

Nach drei Siegen in Serie erwarten die Nürnberg Falcons in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nun die Skyliners aus Frankfurt. Auch der Tabellenvierte der ProA konnte seine letzten drei Spiele für sich entscheiden.

Schon im Hinspiel konnten die Falcons beim BBL Absteiger und diesjährigen Aufstiegsaspiranten aus Frankfurt durchaus auf Augenhöhe agieren. In der Ballsporthalle Frankfurt am Main musste man sich in einem engen, von guter Defense geprägten Spiel mit 61:68 geschlagen geben. Für Head Coach Virgil Matthews spielt das Hinspiel aber, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle „Frankfurt hat eine überragende Defensive. Sie halten gegnerische Teams sehr gut vom Scoren ab. Im Hinspiel hatten wir ein mehr oder weniger enges Spiel gegen sie aber beide Teams sind nun ganz anders eingestellt“.

07.02.2024 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum

Drei Viertel lang hatten die Drachen zu fast jedem Zeitpunkt die Führung inne im Spiel gegen Kirchheim. Durch den Einbruch im Schlussabschnitt brachte man sich am Ende jedoch selbst um den gerechten Lohn. Wie so häufig in dieser Saison war es das Reboundduell, welches die Drachen ins Hintertreffen brachte. Bei jeder der drei Niederlagen im Kalenderjahr 2024 verlor man das Duell an den Brettern zum Teil deutlich. Beim Spiel gegen die SparkassenStars Bochum treffen die beiden schlechtesten Rebounding Teams der Liga aufeinander. Dort wollen die Drachen nicht nur wieder den Kampf um die Bretter für sich entscheiden, sondern auch zurück in die Erfolgsspur kehren. Vor allem soll aber der direkte Vergleich gegen die Bochumer gewonnen werden, die derzeit mit einem Sieg mehr auf dem 16. Tabellenplatz rangieren. Das Hinspiel verlor man denkbar knapp mit 79:80 in der Rundsporthalle. Dementsprechend brennen die Drachen also auf Revanche und können dabei auch wieder auf ihren vollen Kader zurückgreifen.

Die SparkassenStars Bochum kommen mit dem Rückenwind eines sehr deutlichen Sieges gegen das Farmteam von RASTA Vechta nach Quakenbrück. Mit 106:61 schickte man die Nachbarn der Drachen auf den Heimweg. Vor allem Debütant Raynere Thornton konnte mit einem perfekten Debüt beeindrucken: Der Power Forward traf alle seiner 12 Würfe und markierte am Ende 25 Punkte, vier Rebounds und vier Assists.

Patrick Flomo (Headcoach Artland Dragons): „Vor uns steht ein immens wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Bochum hat eine gefährliche Offensive, die sie um eine weitere Waffe erweitert haben. Unser Ziel ist es, ihnen unser Tempo aufzuzwingen und ihrer aggressiven Defensive mit mindestens genauso viel Eifer zu begegnen. Am Ende wird die Mannschaft gewinnen, die ihr Spiel durchziehen kann“.

07.02.2024 19:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. ART Giants Düsseldorf

Nachdem am vergangenen Wochenende die Siegesserie der Eisbären Bremerhaven in Gießen unglücklich gerissen ist, will das Team von Headcoach Steven Key die jüngste Niederlage schnell vergessen machen.

Eisbären Headcoach Steven Key hat das Spiel gegen Gießen zwar schon abgehakt und konzentriert sich voll auf die kommenden Gegner, so kurz nach dem Spiel ist es aber natürlich noch nicht ganz aus dem Kopf: „Gegen Gießen konnten wir leider nicht das ganze Spiel konstant unseren Plan durchziehen und haben uns nicht für die gute erste Hälfte belohnt. Jetzt haben wir diese Woche zwei Spiele vor uns und wollen uns in eine gute Ausgangssituation im Kampf um die Playoffs bringen. Mit Düsseldorf spielen wir am Mittwoch gegen ein deutlich anderes Team als vor knapp einem Monat. Ihr neuer Coach konnte nun seine Spielidee implementieren und dazu haben sie einen weiteren Spieler verpflichtet. Düsseldorf ist eine sehr athletische Mannschaft. Sie spielen schnell und wir müssen ihre Fastbreak-Möglichkeiten limitieren, wenn wir gewinnen wollen. Siege wie zum Beispiel zuletzt gegen Jena zeigen, wie gut die Giants spielen können.“

Das Düsseldorfer Spiel lenken diese Saison die beiden Point Guards Ben Shungu (13 Punkte, 3 Rebounds, 3.2 Assists) und Marquill Smith (9.9 Punkte, 2.7 Rebounds). Der schwedische Power Forward Craig Lecesne erzielte bisher 12.3 Punkte sowie 6.3 Rebounds und bisheriger Topscorer der Giants ist Raiquan Clark mit 16.2 Punkten pro Spiel. Außerdem kommt ein alter Bekannter in den Eisbärenkäfig: Daniel Norl spielt seit diesem Sommer für die Giants und konnte zuletzt sein Comeback nach längerer Verletzungspause feiern. In bisher fünf Spielen überzeugte er dabei mit 13.2 Punkten im Schnitt.

07.02.2024 19:30 Uhr Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Nach dem zehnten Sieg in Folge am vergangenen Samstag, steht bereits am Mittwoch der nächste Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga an.

In der aktuellen Tabellenkonstellation bedeutet dies, dass die erstplatzierten Moselstädter auf die letztplatzierten Ostwestfalen treffen. Im Kampf um den 11. Sieg in Folge sollten die Gladiatoren trotz der aktuellen Platzierung der Paderborner gewarnt sein, denn mit Shooting Guard Jacob Biss und Big Man Jubril Adekoya verpflichteten die Baskets vor kurzem noch zwei Spieler nach, die der Rotation von Headcoach Steven Esterkamp mehr Tiefe und Qualität verleihen.

„Für mich ist Paderborn das stärkste Team mit aktuell vier Siegen in unserer Liga. Sie sind wirklich sehr, sehr gut gecoached, bringen tolle individuelle Fähigkeiten mit und waren bereits im Hinspiel alles andere als angenehm zu spielen. Sie haben zuletzt einige Spiele verloren, sich dort aber stets kämpferisch präsentiert und bis zum Ende um den Sieg mitgespielt. Dazu haben sie zwei neue Spieler im Team, die es nochmal schwerer machen Paderborn auszurechnen. Zuletzt haben sie gegen Hagen ein starkes Spiel gemacht und werden mit Sicherheit bereit sein, uns in ihrer Halle Probleme zu bereiten“, sagt Headcoach Don Beck mit Blick auf den nächsten Gegner der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

07.02.2024 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach vier Niederlagen in Folge, kam der Erfolg gegen die Quakenbrücker einer kleinen emotionalen Erlösung gleich. Unter großem Druck standen die Ritter, die im Januar ihre sehr gute Ausgangsposition im Kampf um die Playoffs eingebüßt hatten und nun im engen Wettbewerb mit einigen Konkurrenten um die Top Acht stehen. Darunter auch der Gastgeber des Mittwochspiels aus Karlsruhe. Seit der Niederlage beim bereits legendären XMas Game in Göppingen, konnten die Lions insgesamt fünf Erfolge einfahren und unter anderem direkte Konkurrenten aus Münster und zuletzt Dresden in die Schranken weisen. Dies bescherte der Mannschaft von Head Coach Scepanovic Platz sechs in der Tabelle. Zwei Punkte vor den Kirchheimer Rittern.

„Karlsruhe gehört für mich zu den besten Teams der Liga. Sie haben ihren Rhythmus gefunden und sind unglaublich gut aufeinander abgestimmt. Jeder kennt seine Rolle und erfüllt diese. Aber auch wir wollen den Schwung aus Göppingen mitnehmen und uns weiter verbessern und Punkte sammeln,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic.

07.02.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Die JobStairs GIESSEN 46ers sind im Flow und haben die letzten drei Partien gewonnen, die EPG Baskets Koblenz indes haben im neuen Jahr von sechs Spielen nur eines erfolgreich gestalten können und obendrein nach 20 Begegnungen schon den dritten Trainer auf der Bank. Doch Luis Figge warnt: „Die Karten werden neu gemischt!“ Warum? Weil die Truppe vom Deutschen Eck, der Mündung von der Mosel in den Rhein, „bisher hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben ist“, wie es 46ers-Coach „Frenki“ Ignjatovic nach dem dramatischen 74:69 am Samstag gegen die Eisbären Bremerhaven formulierte. Und weil sein langjähriger Freund Marco van den Berg in der drittgrößten Stadt von Rheinland-Pfalz seit einer Woche das Ruder übernommen hat.

„Unsere Freundschaft ruht für einige Tage“, hat Branislav Ignjatovic zuletzt darauf verzichtet, mit Marco van den Berg zu telefonieren. „Ab nächster Woche aber werden wir uns sicher wieder austauschen.“

Dass ein Trainerwechsel fast immer zu einem Ruck in einer Mannschaft führt, unterstrichen die EPG Baskets Koblenz am Sonntag bei ihrer 71:74-Niederlage in Frankfurt, wo sie sich erst nach zweimaliger Verlängerung geschlagen geben mussten. „Sie haben schon 57:52 geführt, ehe sie beim 57:57 das erste Mal in die Overtime mussten“, sah sich der 46ers-Coach das Spiel gemütlich zu Hause vor dem Fernseher an. „Koblenz verteidigt inzwischen sehr aggressiv und legt einen großen Willen an den Tag“.

„Wir brauchen unter beiden Körben eine hohe Intensität“, verweist der Gießener Übungsleiter auf die stattliche Koblenzer Center-Garde um Ex-46ers-Akteur Maurice Pluskota, Gabriel de Oliveira und Moses Pölking, die gerade unter dem eigenen Brett mit bisher 508 eingesammelten Abprallern zu den Besseren der ProA zählt. Die 31-prozentige Trefferquote der EPG-Akteure von der Dreierlinie sowie nur 68 Prozent versenkter Koblenzer Freiwürfe sind allerdings ausbaufähig, mit 1528 selbst erzielten Punkten ziert der Neuling das Tabellenende im Unterhaus, von dem er im realen Spielbetrieb auf Rang 13 liegend mit sieben Siegen aus bisher 20 Partien noch sechs Zähler entfernt liegt.

07.02.2024 19:30 Uhr RASTA Vechta II vs. Phoenix Hagen

Wenn am Mittwoch Phoenix Hagen im RASTA Dome gastiert, kommen mit den Westfalen auch drei ehemalige Vechtaer an die Pariser Straße. Kristofer Krause (2021-22), Siler Schneider und Naz Bohannon (beide 2022-23) machten zusammen 71 Spiele für den heutigen easyCredit Basketball-Bundesligisten. Jetzt treten sie am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen das Farmteam ihres Ex-Klubs an.

Und das ist froh, dass es nur fünf Tage nach der 61:106-Klatsche bei den VfL SparkassenStars Bochum schon wieder aufs Parkett darf und auf einen Gegner trifft, der einen ähnlichen Spielstil pflegt wie die Bochumer. „Da können wir gleich einmal zeigen, dass Schaden klug macht“, so RASTA II-Head Coach Hendrik Gruhn. „Wir müssen zusehen, dass wir das Tempo kontrollieren und Hagen nicht ins laufen kommen lassen. Sehr schnell zu spielen ist ihre Art, das müssen wir unterbinden.“

Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison hatten die Vechtaer dies bei Phoenix Hagen geschafft. Mit 94:86 gewann RASTAs Farmteam am 28. Dezember in der damals erstmals nach vier Jahren wieder ausverkauften Ischelandhalle. Die eingangs erwähnten Krause, Schneider und Bohannon konnten die unerwartete Pleite nicht abwenden, dürften nun umso mehr auf eine erfolgreiche Rückkehr an die alte Wirkungsstätte hoffen.

Phoenix Hagen gewann seit jenem Spiel gegen RASTA II fünf von sechs Partien, insgesamt neun der letzten elf. Siler Schneider kommt pro Einsatz auf 13.7 Punkte und 3.4 Assists, Naz Bohannon auf 13.2 Punkte und 6.1 Rebounds. Dass die Hagener keine 30% ihrer Distanzwürfe treffen liegt derweil nicht an Kristofer Krause. Der Guard nämlich traf bisher 40% seiner Dreier.

Die schlechte Quote von Downton ist das eine, 88.7 Punkte pro Spiel sind das andere. Mit diesem Wert sind die Hagener ligaweit spitze. „Gegen Phoenix ist jeder einzelne im Team gefordert und muss Verantwortung in der Eins-gegen-Eins-Verteidigung übernehmen. Jeder muss den Ehrgeiz haben, das jeweilige Matchup für sich zu entscheiden. Nach einem Spiel wie Bochum ist das auch eine Frage von Stolz und Ehre. Wir haben das Spiel analysiert, wir haben besprochen, was dort schief gelaufen ist. Und jetzt bin ich sehr zuversichtlich, dass wir es am Mittwoch besser machen werden“, sagt Hendrik Gruhn.

07.02.2024 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. Dresden Titans

Mit den beiden Niederlagen in Karlsruhe und jüngst gegen Nürnberg haben die Uni Baskets Gelegenheiten verstreichen lassen, gegen direkte Kontrahenten um einen Playoff-Platz zu punkten. Dennoch weist der Tabellenachte weiterhin mit 11:9-Siegen eine deutlich bessere Zwischenbilanz auf als vielerorts erwartet.

Mit der knappen 89:92-Niederlage gegen die Karlsruhe Lions konnten die Dresden Titans am Sonntag nicht auf zwei Zähler an den letzten Playoff-Platz, den die Uni Baskets als Tabellenachter innehaben, heranrücken. Kapitän Georg Voigtmann fehlte krank. Nachverpflichtung Casey Benson, der den verletzten Grayson Murphy ersetzen wird, fehlte noch die Arbeitserlaubnis, dürfte aber voraussichtlich in Münster auf dem Parkett stehen. Der 28-jährige Point Guard verfügt über große Europaerfahrung mit Stationen in den ersten Ligen in der Slowakei, in Finnland, Bulgarien und der Benelux-Liga sowie in der ProA im Vorjahr in Schwenningen.Das Problem der Titans ist eine Niederlagenserie über inzwischen vier Partien.

Götz Rohdewald (Cheftrainer Uni Baskets): „Das Gute ist, wir haben nach dem Nürnberg-Spiel nicht viel Zeit um uns Gedanken zu machen. Wie nach dem Heimspiel gegen Karlsruhe, man kann ein schlechtes Spiel haben, aber man muss darauf antworten mit der richtigen Art und Weise. Wir werden das am Mittwoch hinkriegen. Dresden hat sehr, sehr gute Werfer. Sie passen den Ball sehr gut. Es ist auf jeden Fall eine unangenehme Mannschaft.“

Nachberichte ProB Nord 18. Spieltag

03.02.2024 16:00 Uhr RheinStars Köln vs. TKS 49ers

Nach drei aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen Teams, die man in der Hinrunde noch schlagen konnte, haben die TKS 49ers ihre Negativserie nun beenden können. Ausgerechnet auswärts gegen das Top-Team der RheinStars Köln gelingt der Befreiungsschlag. Der Endstand fiel mit 57:77 (27:46) letztendlich sogar deutlich zugunsten der 49ers aus. Damit klettert das Team zudem wieder auf Tabellenrang acht. 

Nachdem sich die TKS 49ers bereits zum Saisonauftakt unerwartet gegen die RheinStars Köln durchsetzen konnten, haben sie beim Rückspiel noch eine Schippe in Sachen Sensation draufgelegt. Denn diesmal konnten die RheinStars, welche zuvor punktgleich mit dem Tabellenführer auf Platz 2 rangierten, nach langer Anreise sogar deutlich besiegt werden. Der Grundstein wurde an diesem Tag, an dem die Gastgeber zu keinem Zeitpunkt der Partie in Führung gehen konnten, direkt zu Beginn gesetzt. Die 49ers starteten mit einem 10:0-Lauf ins Match, was Kölns Coaches erstmals zu einer Auszeit zwang. Auf diesem Abstand ruhten sich die Gäste nicht aus, ließen die RheinStars nie wieder auf weniger als fünf Zähler an sich heran und bauten die Führung peu à peu bis zur Halbzeitpause aus. Mit einem undenkbaren Spielstand von 27:46 ging es in die zweite Hälfte.

Das Team von Vladimir Pastushenko ließ an diesem Spieltag die wenigsten Punkte der RheinStars in dieser Saison zu. Vor allem die Wurfquoten machten den Unterschied zwischen beiden Mannschaften. TKS warf 64 Prozent aus dem Zwei Punkte-Bereich und 44 Prozent von jenseits der Dreierlinie, Köln dagegen 51 sowie 12 Prozent. In der zweiten Halbzeit galt es, die Führung zu halten, was den 49ers sehr gut gelang. Nach zuvor drei Niederlagen in Folge trat das Team erleichtert mit dem 57:77 Auswärtssieg die lange Heimreise an. Vladimir Pastushenko, der an diesem Samstag sein 400. Spiel als Headcoach der TKS 49ers absolvierte, ist nach dem Spiel stolz auf seine Schützlinge: „Ich bin sehr froh und dankbar. Das war heute unsere wohl beste Saisonleistung, damit hätte vorher wohl kaum jemand auswärts gegen diesen starken Gegner gerechnet. Jeder einzelne Spieler konnte heute unseren Plan sehr gut umsetzen und hat damit zum Sieg beigetragen.“


03.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Iserlohn Kangaroos

Die Iserlohn Kangaroos verlieren ein packendes Spiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt mit 79 zu 76! Auf eine ausgeglichene erste Halbzeit folgte ein turbulenter zweiter Abschnitt, in dem die Kangaroos sich aus einem fünfzehn Punkte Rückstand wieder ins Spiel zurückkämpften. Für den siebten Saisonsieg reichte es am Ende dennoch nicht und die Waldstädter bleiben dadurch auf dem elften Tabellenplatz. Die Gastgeber aus Wolmirstedt hingegen klettern mit ihrem neunten Saisonsieg auf Platz sieben.

Von Beginn an entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit einem Zähler zurück (20:21). Zur Halbzeit war der Spielstand beim 39:39 dann ausgeglichen. Im dritten Viertel konnten sich die Hausherren absetzen, führten vor dem Schlussabschnitt mit 61:52 und später sogar mit 70:55. Im vierten Viertel präsentierten sich die SBB Baskets schließlich allerdings lange unkonzentriert, sodass die Partie doch noch einmal spannend wurde. Trotzdem behielt Wolmirstedt am Ende einen kühlen Kopf und sicherte sich verdient den neunten Saisonsieg.

Eiko Potthast (Headcoach SBB): „Iserlohn hat eine sehr kämpferische Leistung gezeigt. Das war zurecht ein knappes Spiel. Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel, haben dann aber Kontrolle über die Partie erhalten. Aufgrund einiger haarsträubender Fehler haben wir Iserlohn noch einmal zurück ins Spiel kommen lassen. Aber vor heimischem Publikum hatten wir diesmal das Glück, das uns in den vergangenen Wochen gefehlt hat.“


03.02.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Die Partie begann ausgeglichen, doch die LOK Bernau konnte in der ersten Hälfte streckenweise eine Führung mit mehreren Punkten Vorsprung etablieren. Allerdings war die Leistung nicht souverän, und die Mannschaft hatte Schwierigkeiten, in ihren offensiven Rhythmus zu finden. In der zweiten Hälfte zeigte sich eine noch physischere Begegnung, geprägt von harten Kontakten unter dem Korb. Die LOK Bernau ließ viele Rebounds zu und hatte Schwierigkeiten, die Kontrolle über das Spiel zu halten. Die Itzehoe Eagles konnten dadurch die Aufholjagd starten und die Führung übernehmen. Die Bernauer verloren ihre Fassung im Angriff, unterstützt von der starken Help-Defense der Gäste. Viele Punkte wurden somit liegengelassen. Hinzu kommt, dass Spieler Vires von den Eagles ab diesem Punkt das Spiel übernahm. Er traf fast jeden Wurf, sei es ein Zwei-Punkte- oder ein Drei-Punkte-Wurf und konnte nur schwer von Bernau verteidigt werden. Genau dies setzte die LOK in der Crunchtime unter Druck. Trotzdem gab die LOK Bernau nicht auf und zeigte im vierten Viertel ihren Kampfgeist. Sie zogen häufig zum Korb und versuchten erfolgreich abzuschließen.

Es war Meo Martin, der die Führung und den Sieg mit einem Tip-In in den letzten 5 Sekunden des Spiels sicherte. Um dem zu antworten, nahmen die Eagles eine Auszeit. Der Einwurf wurde in das Vorfeld verlegt. Mit nur 4,9 Sekunden auf der Uhr konnten die Gäste nochmals versuchen, einen Dreier zu werfen, doch ihr Versuch verfehlte das Ziel und die LOK Bernau gewann das Spiel.

Bottinelli (Headcoach LOK-Bernau): „Es ist ein wichtiger Sieg heute Abend – in einem Spiel, wo vieles schief gelaufen ist, waren wir als Mannschaft eingespannt und nervös. Wir haben trotz allem weitergekämpft und den Sieg geholt. Manchmal muss man auch die ‚unattraktiven‘ Spiele mit nach Hause nehmen.“


03.02.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BBG Herford

Die EN Baskets gewinnen zu Hause gegen die BBG Herford mit 89:73! Damit bauen die Blau-Gelben ihre Siegesserie weiter aus und stehen bei neun Siegen in Folge.

Das Team von Falk Möller erwischte erneut einen exzellenten Start in die Partie. Nach fünf Minuten führte die Möller-Mannschaft bereits mit 14:2. Offensiv kamen Cikara und Co. in ihre Spots und trafen hochprozentig. Herford fand nach der ersten Auszeit auch in die Partie und antwortete mit einem 8:0-Lauf.

Die Gäste ließen auch im zweiten Viertel nicht abreißen und spielten vor allem offensiv guten Basketball. Immer wieder generierten Gulley und Turner freie Würfe am Korb.Den letzten drei Minuten der ersten Hälfte drückte Khalil Miller den Stempel auf, der an beiden Enden des Courts teils spektakuläre Aktionen zeigte, die für eine 7-Punkte-Führung zur Halbzeit sorgten. Der Start in die zweite Hälfte gehörte den Gästen. Das Spiel drohte zu kippen, aber nach der kurzen Beratung war die Defense deutlich aggressiver und griffiger. Herford gelang es nicht, in Führung zu gehen oder das Spiel vollends an sich zu reißen. Immer wieder stoppten kleine Runs das Aufbäumen der Herforder, so dass die Gastgeber mit einer knappen Führung ins Schlussviertel starteten. Auch im Schlussviertel blieb das Bild unverändert. Die Führung pendelte sich zwischen fünf bis zehn Punkten ein und die Zeit lief gegen die BBG, die sich durch einfache Ballverluste immer wieder selbst ins Bein schossen.

Die Lethargie der Schwelmer kombiniert mit einer schlechte Trefferquote in der Zone ließ Herford aber bis zum Schluss im Spiel. Erst drei Minuten vor Schluss sorgte Chris Frazier, mit einem Assist auf Thomas Reuter und einem Steal mit anschließendem Korbleger, für die Vorentscheidung. Thomas Reuter machte den Deckel mit fünf Punkten in Folge auf das Spiel und der Neunte Erfolg in Serie war eingefahren.

Falk Möller (Headcoach Schwelm): „Wir mussten heute sehr kämpfen. Defensiv haben wir einen guten Job gemacht, aber wir konnten uns bis fünf Minuten vor Schluss nie so wirklich belohnen. Letztes Jahr haben wir ähnlich gegen Herford gespielt und verloren. Das wir heute, am Ende mit 16 Punkten Vorsprung, gewonnen haben, zeigt die Qualität der Mannschaft auch solche Spiele zu gewinnen


04.02.2024 15:00 Uhr Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

„Eigentlich war der Plan, viel den Korb anzugreifen“, sagte Rist-Co-Trainerin Constanze Wegner. Doch die Rostocker sanken in der Verteidigung tief ab und so boten sich zahlreiche Möglichkeiten, von jenseits der Dreiermarkierung abzudrücken. Dass das im Saisonverlauf nicht immer zu den Wedeler Stärken gehörte, merkte man in Rostock keineswegs.

Im Schlussviertel stellten die Rostocker noch einmal auf eine Ball-Raum-Verteidigung um und warfen zeitweise die Presse an, um die in dieser Phase auf dem Feld ausschließlich jugendlich besetzte Wedeler Mannschaft zusätzlich unter Druck zu setzen. „Sie haben sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, das war gut zu sehen. Es gab zwar ein, zwei Anlaufschwierigkeiten, aber wir haben uns bewusst dazu entschieden, sie auf dem Feld zu lassen“, lobte Wegner ihre Schützlinge, von denen sie viele auch in der NBBL bei den Hamburg Towers betreut.

Dass sich die Wedeler Mannschaft als jüngste der ProB-Nord diesen Rang erarbeitet hat und jetzt behauptet, ist nicht zuletzt Ausdruck der Entwicklung der vielen Talente – und auch des Selbstbewusstseins, mit dem sie in der Liga zu Werke gehen. Es sei wichtig, „dass die Jungs Entscheidungen treffen, wenn sie den Ball haben. Denn darum geht es ja im Basketball“, sagte Wegner. „Wie sollen sie es auch sonst lernen? Das Selbstvertrauen kriegen sie dadurch, dass sie das machen dürfen.“

Durch den Sieg halten die Rister einen Konkurrenten um den vierten Tabellenplatz auf Abstand, denn Rostock hatte zuletzt drei Siege in Folge geholt und war dementsprechend geklettert.


04.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Bericht folgt.


04.02.2024 17:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. BSW Sixers

Bericht folgt.

Nachberichte ProB Süd 18. Spieltag

03.02.2024 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Am 18. Spieltag gab es für den TSV Tröster Breitengüßbach den zweiten Auswärtssieg der Saison zu feiern. Die Truppe von Headcoach Mark Völkl gewann verdient bei der Orange Academy in Ulm mit 67:76 und sammelte wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Orange Academy eröffnete das Spiel gleich mit sieben Zählern ihres Topscorrers Maximilian Langenfeld. Allerdings hatten die Oberfranken auch immer die passende Antwort parat. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischte erneut die Orange Academy, die schnell sieben Punkte erzielen konnte. Die Gelbschwarzen stemmten sich aber klasse dagegen und waren nach sechs Walde-Zählern am Stück auf 28:27 dran (14.). Durch die eigene starke Defensive in dieser Phase forcierten die Güßbacher nun einige Ballverluste und schwierige Würfe bei den Gastgebern, sodass diese über drei Minuten punktlos blieben. Mit verschiedensten Defensivvariationen gelang es Güßbach den offensiven Rhythmus der Orange Academy komplett zu zerstören. Die Hausherren blieben dreieinhalb Minuten ohne Punkt, den ersten Feldkorb in der zweiten Halbzeit erzielten sie gar erst nach über sechs Spielminuten. Es war in dieser Phase eine wahre Abwehrschlacht, da auch Breitengüßbach offensiv vor Problemen stand. Ulms Topscorrer wollte es wenig später nochmal wissen und erzielte binnen kürzester Zeit fünf Punkte. Wörrlein traf zwischenzeitlich einen Korbleger. Doch nach einem Korb von Pachucki stand es vier Minuten vor Schluss 65:65-Unentschieden. Nach einer Auszeit von Coach Mark Völkl gelang Walde nach schönem Anspiel von Stephan ein And-One. Letztgenannter erzielte kurze Zeit später auch zwei Zähler zur 67:70-Führung. Ulm hatte aufgrund der starken Defensive der Güßbacher keine guten Würfe, sodass sie in den letzten 90 Sekunden ohne Zähler blieben. Nach taktischen Fouls versenkte Stephan alle fälligen vier Freiwürfe und Center Klaus machte per Dunk den Deckel drauf. Der TSV Tröster Breitengüßbach schlug die Orange Academy schlussendlich verdient mit 67:76 und erzielte damit einen ganz wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Da im Parallelspiel Ehingen beim Schlusslicht in Schwenningen gewann, ist Breitengüßbach zwar immer noch punktgleich mit Ehingen auf Rang 13, hat aber schon vier Zähler Vorsprung auf Schwenningen.


03.02.2024 19:00 Uhr Black Forest Panthers vs. TEAM EHINGEN URSPRING

In einem fahrigen Auftaktviertel vor 547 Zuschauern verteidigten beide Mannschaften zunächst gut und ließen wenige aussichtsreiche Wurfmöglichkeiten zu. Es sollten fast vier Minuten vergehen, ehe Alex Fanchini den ersten Feldkorb für die Gastgeber traf. Beim Stand von 11:11 ging es in die erste Viertelpause. Nach einem verwandelten Dreipunktewurf von Agust Kjartansson zum 18:15 nahm Ehingen Trainer Johannes Hübner in der zwölften Spielminute eine Auszeit. Offensiv zirkulierte der Ball in Reihe der Donaustädter nun viel besser. Die Ehinger erzielten acht Punkte in Serie und gingen in Führung. Auch ein weiterer Treffer aus der Distanz von Kjartansson änderte nichts daran, dass Ehingen nun den Rhythmus des Spiels bestimmte. Angetrieben vom einst in Schwenningen ausgebildete Daniel Zacek bauten die Gäste ihren Vorsprung auf zehn Zähler aus. Schwenningen tat sich schwer mit der variablen Verteidigung der Ehinger.

Die Schwarzwälder versuchten nun vermehrt in der Zone mit Daniel Mayr und Chris Okolie zu Punkten zu kommen. Phasenweise gelang das, doch Ehingen fand immer wieder die richtigen Antworten, um die Führung stabil zu halten. Die Körpersprache der euphorisierten Ehinger ließ im Vergleich zu den verunsichert wirkenden Schwenningern erahnen, in welche Richtung sich das Spiel weiterentwickeln würde. Nach dem ausgeglichenen dritten Viertel blieb der Schwenninger Rückstand bei zwölf Zählern (49:61).

Im Schlussviertel gelang es den Gastgebern nicht mehr den Rückstand zu verkürzen und die Ehinger Mannschaft jubelte nach Ertönen der Schlusssirene mit einigen mitgereisten Fans im Konfettiregen über den wichtigen und verdienten Auswärtssieg.

Für die Schwenninger Basketballer ist ein Nichtabstiegsplatz nach dem enttäuschenden Spiel in weite Ferne gerückt. Bei noch acht ausstehenden Spielen liegen die Panthers nun vier Punkte hinter den auf Platz zwölf liegenden Ehingern und müssten durch den verlorenen direkten Vergleich bis zum Saisonende drei Spiele mehr als die Donausstädter gewinnen.


03.02.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen

Die CATL Basketball Löwen erwischen beim Auswärtsspiel in Frankfurt einen rabenschwarzen Tag und verlieren deutlich mit 57:87.Trotz der hohen Niederlage brachte die Partie einen kleinen Lichtblick für die Gäste mit, da Noah Kamdem erstmals nach seiner langen Verletzungspause wieder zum Einsatz kam.

Nach einem offenen Schlagabtausch im ersten Viertel lagen die Erfurter 12:22 zurück. Bis zur Halbzeit blieben die Thüringer zwar in Reichweite, der Rückstand vergrößerte sich jedoch auf 32:47. Die Frankfurter zeigten sich als Mannschaft sehr gut eingespielt und durchgehend treffsicher. Vor dem Schlussabschnitt lagen die Löwen bereits mit 22 Punkten zurück (44:66). Trotz der deutlichen Niederlage sorgten die 60 mitgereisten Löwen-Fans für eine tolle Atmosphäre.

Löwen-Sportdirektor Florian Gut ordnet die Niederlage folgendermaßen ein: „Frankfurt war heute in allen Belangen besser als wir, dementsprechend ist ihr Sieg auch in der Deutlichkeit absolut verdient. Wir haben uns heute spielerisch in vielen Bereichen sehr schwer getan. Am nächsten Wochenende haben wir gegen Coburg gleich noch eine weitere anspruchsvolle Partie zu bestreiten. Danach haben wir zwei Wochenenden spielfrei. In dieser Zeit kommen voraussichtlich auch nahezu alle angeschlagenen Spieler zurück und unsere Coaches können mit dem Team in guter Besetzung trainieren. Das wird uns helfen, nach den schwierigen letzten Wochen wieder Schwung aufzubauen. Ein besonderes Kompliment möchte ich einmal mehr an unsere Fans aussprechen, die sich stimmungsmäßig nicht unterkriegen lassen und damit tolle gemeinsame Erlebnisse schaffen!“ 


03.02.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Durch ein starkes letztes Viertel bezwang der BBC Coburg vor heimischer Kulisse die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer mit 88:80. Nach zuvor eher zähen 30 Minuten schalteten die Vestestädter im Schlussabschnitt einen Gang nach oben und entschieden die Partie somit für sich.

Anders als noch im Hinspiel kam der BBC besser in die Partie. Dennoch gelang es den Coburgern in der gesamten ersten Halbzeit nicht in einen offensiven Rhythmus kommen. Zwar erspielten sich die Vestestädter Mitte des zweiten Viertels eine 8-Punkte-Führung, die aber direkt von den Pfälzern gekontert wurde.

Im dritten Spielabschnitt zeigte sich dasselbe Bild. Es gelang keiner Mannschaft so richtig, sich einen größeren Vorsprung zu erspielen und so ging es ausgeglichen ins Schlussviertel. Dort aber kam der BBC deutlich besser rein und konnte sich mit offensiv gut herausgespielten Würfen erstmals zweistellig absetzen. Vor allem Adrian Petkovic drehte in dieser Phase auf. 14 seiner 24 Zähler erzielte der Coburger Aufbauspieler in den letzten 10 Minuten und obendrein bediente er immer wieder seinen Big Man Danas Kazakevicius sehenswert am Korb. Speyer kam zwar noch einmal auf 6 Punkte heran, konnte aber den Coburgern den Sieg nicht mehr streitig machen.

Patrick Seidel (Headcoach BBC Coburg): „Wir haben auf jeden Fall defensiv unseren Gameplan hinbekommen. Was uns aber in der ersten Hälfte weh getan hat, war das Offensiv Rebounding von Speyer. Da haben wir zu viele zweite Wurfchancen zugelassen, wodurch wir unsere gute Defensive ein wenig kaputt gemacht haben. In der zweiten Halbzeit hat mir gefallen, dass wir offensiv den Ball schneller bewegt und mehr Transition gespielt haben. Wir haben das Spiel auf jeden Fall verdient gewonnen, aber wir müssen definitiv einen Step Up machen in unserer Emotionalität und einfach insgesamt ein wenig taffer agieren.“


03.02.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Dragons Rhöndorf

Über weite Strecken des Spiels boten die Oberhachinger Basketballer eine starke Leistung. Am Ende sollte es aber nicht ausreichen um den Tabellenführer aus Rhöndorf zu bezwingen.

In einem ausgeglichen ersten Viertel konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Gegen die hohe individuelle Qualität der Bad Honnefer antworteten die Gelbhemden mit viel Kampfgeist und einem überragenden Maxwell Temoka Dongmo. Der 20-jährige erwischte einen absoluten Sahne Tag und war in keinster Weise zu stoppen. 32 Punkte sind eine Karrierebestleistung für den Power Forward der Kyberg Riesen.

Nach der Pause wendete sich jedoch das Blatt. Rhöndorf zeigte nun immer mehr warum Sie an der Tabellenspitze stehen und der große Aufstiegskandidat in die ProA sind. Innerhalb weniger Minuten war der Vorsprung weg und die Nordrhein-Westfalen gingen in Führung. Die Oberhachinger Basketballer ließen sich jedoch nicht abschütteln. Mit einem knappen 71:72 Rückstand ging es ins Schlussviertel.

Hier waren zuerst die Tropics am Drücker. Als man mit 83:75 in Führung ging schien die Sensation zum Greifen nahe. Während die Gäste nun hochprozentig trafen, war bei den Kyberg-Riesen von nun an der Korb wie vernagelt. Als die Dragons innerhalb eines Angriffs aufgrund mehrerer Entscheidungen gegen die Tropics sechs Punkte erzielen konnten, kippte das Momentum zu Gunsten der Gäste. Zwei unnötige Ballverluste vor der eigenen Mittellinie sorgten für die endgültige Entscheidung.

Mario Matic:“ Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber zu viele Schwächephasen gehabt die von so einem Topteam wie Rhöndorf eiskalt bestraft wurden. Gegen den Tabellenführer muss man eben 40 Minuten konzentriert spielen. Das haben wir nicht geschafft. Wir haben zudem in der zweiten Halbzeit die Lichter ausgeschossen und von außen viel gar nichts mehr.  Gegen so ein Team wie die Dragons hat es nicht gereicht. Viele andere Teams hätten wir mit der heutigen Leistung geschlagen. Ich wünsche Coach Dohrn und Yannik Arenz alles Gute im Kampf um den Aufstieg. Für uns richtet sich der Blick auf das Derby bei den Bayern am Samstag.“


03.02.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II

Es war die sicherlich beste Leistung der BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen im bisherigen Saisonverlauf. Und diese endete darin, dass man Samstagabend in einem denkwürdigen Spiel den FC Bayern München Basketball II auch in dieser Höhe verdient mit 99:76 förmlich aus der Halle schoss. Die Rekordkulisse von 1122 vollkommen euphorisierten Zuschauern war eine weitere Bestleistung des Abends. Kleiner Nebenaspekt am Rande: Im Kampf um die begehrten Play Off Plätze rückten die Kangaroos mit dem vierten Sieg im fünften Rückrundenspiel auf Platz fünf in der Tabelle vor.

Das Spiel benötigte keine lange Eingewöhnungsphase: Ein Monsterblock von Jermane Charter und zwei krachenden Dunkings von Kalu und Bernhard Benke brachten das Publikum bereits in der allerersten Spielminute auf Hochtouren. Die ersten zehn Minuten verliefen sehr ausgeglichen, kleinere Führungen der BG egalisierte der FC Bayern Basketball meist durch das Duo Kalu und Radoncic immer wieder. Zur ersten Viertelpause leuchtete eine 24:23 Führung für die Stadtberger von der Anzeige. Furios dann der Start in das zweite Viertel: Mit einem 15:0 Run zogen die Stadtberger auf 38:23 davon, übernahmen in dieser Phase die herausragende Quote von jenseits der Dreipunktelinie. Allein Basti März hatte da schon vier erfolgreiche Würfe von jenseits der 6,75 Meter Linie auf dem Konto des Statistikbogens. Die Bayern zeigten aber nun auch ihre Klasse und konterten mit einem eigenen 12:0 Lauf. Zu einer Wende im Spiel kam es aber nicht, zwei Mal Nicolas Lagerman mit unwiderstehlichem Zuge zum Korb, Jannik Westermeir per Dreier und Carter mit einem Alley-oop Dunk direkt aus dem Einwurf heraus sorgten dafür, dass die Leitershofer mit einem 47:39 Vorsprung in die Halbzeit gehen konnten.Die Münchner gaben sich längst nicht geschlagen, zwangen beim 47:52 aus ihrer Sicht BG-Coach Richter zu einer Auszeit. Diese nutzte der BG-Übungsleiter für weitere taktische Umstellungen. Das Team agierte fortan mit einem Wechsel aus Zonen- und Manndeckung, aber mit klarem Fokus auf die beiden Topspieler des FCB, Kalu und Radoncic. Vielmehr zogen die Stadtberger in den letzten zehn Minuten Punkt um Punkt davon und bei Bayern versuchte es eigentlich nur noch der eminent starke Martin Kalu, fast schon im Alleingang eine Wende herbeizuführen. Das gelang aber selbst ihm nicht, weil die BG auch im vergleich zu früheren Spielen keinen Millimeter nachließ und die Intensität bis zur wirklich allerletzten Sekunde hochhielt.

Emanuel Richter (BG-Headcoach): „Wir waren heute von der ersten bis zur letzten Minute fokussiert. Kompliment an meine Jungs, dass sie das in dieser Form durchgezogen haben, es war ein herausragender Abend heute mit diesem Spiel und dieser unglaublichen Kulisse. Wenn Nico und Basti so Dreier schießen wird es schwer gegen uns, auch Jermane war unglaublich, aber eigentlich will ich gar keinen herausheben, das Team hat gewonnen. So kann es weitergehen, in Frankfurt wartet aber nun ein sehr, sehr schweres Auswärtsspiel auf uns“.


04.02.2024 16:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers

Der Porsche Basketball-Akademie gelingt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga der erhoffte Befreiungsschlag: Im Lokal-Derby gegen Fellbach dreht das Rhee-Team ein 13-Punkte-Defizit, gewinnt 79:72 und steht in der ProB Süd nun mit einer 9:9-Bilanz auf Rang neun.

BBA’ler und Flashers suchten von Beginn an den Weg zum Korb, was neben Dominykas Pleta auch Brian Butler mehrfach in Zählbares ummünzten, es entwickelte sich ein gleichwertiges Aufeinandertreffen, in dem immer wieder die Gäste tonangebend waren (20:24, 10. Spielminute).
 
Auffällig war allerdings schon in den ersten Sequenzen, dass die Ludwigsburger defensiv unkonzentriert und fahrlässig agierten; und dies minutenlang. Eine Vielzahl an Fellbacher Korberfolgen resultierte aus mangelhaften Verteidigungsrotationen. Erst nach dem Seitenwechsel erlangte Ludwigsburg ein wenig defensiven Zugriff und steigerte sich, von einem geringen Niveau ausgehend, fortwährend.

Auf das Momentum in der Verteidigung ließen die Hausherren im Schlussabschnitt die generelle Wende folgen. Punkt um Punkt und Korberfolg um Korberfolg kamen sie zunächst heran, übernahmen die Führung und waren in der Crunchtime reif und abgebrüht genug, um sich das Heft des Handelns nicht mehr aus der Hand nehmen zu lassen.

Foto: Eibner/Sandy Dinkelacker

Nachberichte 20. Spieltag ProA

02.02.2024 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta II 106:61

Die Gäste von Head Coach Hendrik Gruhn fanden gegen die Bochumer Offense mit deren Debütant Ray Thornton (25 Punkte) überhaupt keine Mittel, während die eigene Offensive einen ganz schlechten Tag erwischt hatte.

Neun Ballverluste in Halbzeit eins, 19 nach 40 Minuten, eine Wurfquote von nur 29% – RASTA II hatte einen mehr als gebrauchten Abend erwischt. Bochums Europapokal-erfahrener Neuzugang Ray Thornton hingehen hatte ein perfektes Debüt hingelegt: Der 28-jährige Power Forward traf alle seine zwölf Würfe aus dem Feld und einen Freiwurf für insgesamt 25 Punkte. Selbst 15 Offensiv-Rebounds hatten den Niedersachsen am Ende kaum etwas eingebracht, da sie zweite Chancen nicht nutzten und insgesamt in der Zone deutlich unterlegen waren

„Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Es war ein sehr kraftvolles Spiel und wir wussten vorher, dass es ein sehr wichtiges Spiel ist. Der Schlüssel war heute die Kraft in unserer Defense. Wir brauchten so ein Spiel, denn die Spieler haben sich das mit der harten Arbeit im Training erarbeitet“, so Headcoach Felix Banobre.

03.02.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven 74:69

Nach einer sehr starken ersten Halbzeit ließen die Eisbären Bremerhaven den Gegner in den zweiten zwanzig Minuten immer mehr zum Zug kommen und kamen selbst nur noch auf 23 Punkte. So mussten sich die Seestädter am Ende des umkämpften letzten Viertels mit 74:69 geschlagen geben.

Beide Mannschaften starteten offensiv stark ins Spiel. Nachdem die Gießener in Person von Stefan Fundic zunächst noch ausgleichen konnten, übernahmen die Seestädter durch einen Tip-In von Nick Hornsby die Führung und sollten sie lange nicht mehr abgeben (9:11). Hornsby legte direkt zwei weitere Körbe nach und zwang die 46ers zur ersten Auszeit (9:15). Kapitän Robert Oehle und seine Mitspieler legten weiter munter nach und erhöhten die Führung. Den letzten Korb des Viertels erzielte Hendrik Drescher per Dreier und baute die Führung auf 13 Punkte aus (13:26). Die Eisbären starteten gut aufgelegt in das zweite Viertel.

Drei Minuten vor der Halbzeit machte Adrian Breitlauch die Führung wieder zweistellig (30:42). Nach weiteren Körben von Reischel und Drescher ging es auch mit diesem Vorsprung in die Halbzeitpause (32:46).

Den besseren Start in die zweite Hälfte der Partie hatten die Hausherren. Adrian Breitlauch konterte direkt per Dreipunktwurf (38:49), doch bis zum Ende des Viertels schien der Korb teilweise wie vernagelt aus Sicht der Eisbären und die Offensivaktionen wurden nur sehr selten belohnt. Am Ende waren vier Feldkörbe im dritten Viertel zu wenig und die komfortable Führung der Seestädter schrumpfte damit auf vier Punkte (51:55).

Nach fünf gespielten Minuten im vierten Abschnitt übernahmen die Hausherren aus Gießen erstmals seit Anfang des Spiels wieder die Führung (62:60). Die Eisbären kamen in der Folge zwar immer wieder nah an die 46ers heran, konnten die Führung aber nie zurückgewinnen und mussten sich am Ende knapp mit 74:69 geschlagen geben.

03.02.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. ART Giants Düsseldorf 76:71

Beide Teams mussten ohne ihren jeweiligen Topscorer ins Spiel gehen. Der nachverpflichtete Besnik Bekteshi gab gegen Düsseldorf sein Debüt im BBC-Trikot. 

Die Rheinländer hatten zu Beginn jedoch Schwierigkeiten sich gute Würfe zu erspielen. Auch nach dem Seitenwechsel erwies sich Norl (17 Punkte) erneut als treffsicherer Werfer, als er einen weiteren Dreier aus der tiefen Ecke einnetzte. Dann wurde es etwas hitziger in der mit 2.231 Zuschauern gut gefüllten Obernfrankenhalle, da die Hausherren nun im Angriff bissiger agierten und den ART Giants immer wieder ein Schritt zum Ball fehlte (49:42). Zum Start in den letzten Abschnitt brachte das Yapicier-Team wieder mehr Tempo aufs Parkett, was dem Spiel der Gäste sichtlich gut tat. Nur kurz darauf tankte sich Alex Möller gut durch die gegnerische Zone und die ART Giants übernahmen die Führung (61:62). Düsseldorf hatte sich das ausgeglichene Spiel hart erarbeitet und bis in die Schlussminuten sollte es so eng bleiben. Früh hatte der BBC die Foulgrenze erreicht, agierte aber clever in der Verteidigung und fand in Shane Gatling (20 Punkte) einen Akteur, der das Spiel in die Hand nahm und den Oberfranken eine Führung erspielte. Als Giganten-Neuzugang Carson, der eine gute zweite Halbzeit spielte, eine Minute vor Spielende einen wichtigen Freiwurf nicht verwandelte und Bayreuth wieder erfolgreich einnetzte, war die Partie entschieden.

Das sagt BBC-Topscorer Aaron Carver: „Es war wichtig, dass wir heute die Niederlagenserie gestoppt haben. Der Schlüssel zum Sieg war heute Leadership, unser Kapitän Philipp Jalalpoor hat uns immer wieder angetrieben. Ich persönlich habe an allen Ecken und Enden geholfen, um die Lücke, die der Ausfall von Esa Ahmad gerissen hat, zu schließen. Mit einem Double-Double von mir als einzig verbliebenem Center hat dies gut geklappt. Jetzt wollen wir am kommenden Mittwoch im Heimspiel gegen Jena nachlegen.“ 

Andaç Yapicier (Headcoach ART Giants): „Wir sind aufgrund von Krankheiten im Team mit einer kleineren Rotation von nur neun Spielern nach Bayreuth gereist. Trotz aller Schwierigkeiten hat unsere Mannschaft eine wirklich gute Leistung gezeigt und alles reingeworfen, darauf bin ich stolz. In den letzten drei Minuten haben wir dann zu viele einfache Fehler gemacht. Wir haben noch einige Spiele vor uns, auf die wir uns jetzt konzentrieren werden.“

03.02.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 93:87

Die Artland Dragons mussten bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim vor 3400 Zuschauern in der EWS-Arena eine bittere Niederlage hinnehmen. Beim 87:93 war es erneut die fehlende Physis am eigenen Brett, die letztendlich zur Niederlage führte.

Die Drachen starteten dabei extrem gut in die Partie. Die Gastgeber brauchten hingegen etwas, bis sie ins Spiel fanden.Kirchheim erwischte den besseren Start ins zweite Viertel. Besonders die Schwächen im Defensivrebound der Drachen machte sich nun bemerkbar und man schenkte den Gastgebern unzählige zweite Gelegenheiten. Diese Gelegenheiten nutzten die Knights, um die Führung der Drachen sukzessive abzuarbeiten. Auch offensiv hatten die Drachen Mitte des Viertels eine kleine Dürrephase, die die Aufholjagd Kirchheims weiter begünstigte. Dennoch blieben die Dragons bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit in Führung, ehe Liga-Topscorer Flowers aufdrehte und den Knights ihre erste Führung des Spiels schenkte. Der Auftakt ins dritte Viertel war zunächst ausgeglichen. Zwar konnten die Drachen den ersten Stich setzen, doch Kirchheim hielt stetig mit. Viele Führungswechsel waren die Folge dieser Ausgeglichenheit und die Fans in der EWS-Arena sahen guten Basketball auf beiden Seiten. Mit dem Anbruch der 27. Spielminute gelang es den Dragons dann, sich wieder etwas abzusetzen. Den Schwung aus den Schlussminuten des dritten Viertels konnten die Drachen aber nicht in das vierte Viertel transportieren. Man blieb die ersten zwei Minuten komplett ohne Punkte, was die Gastgeber dazu nutzten, sich die Führung wieder zu holen (69:71). Immer wieder suchten sie nun Jake Forrester, der Ballbesitz um Ballbesitz in der Zone schuftete und die Drachen mit dem Ende der 39. Spielminute wieder auf zwei Punkte ran brachte (85:87). Wieder nahmen die Teckstädter eine Auszeit und scorten aus dieser heraus in Person von Miller mit Foul. Im darauffolgenden Ballbesitz machte Flowers dann per Wurf aus der Mitteldistanz den Deckel auf die Partie, zum Leidwesen der mitgereisten Fans der Drachen.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Das ist eine wirklich bittere Auswärtsniederlage. Wir wussten, dass es nicht einfach wird gegen Kirchheim zu siegen. Wir sind gut in die Partie gestartet, haben dann aber zu wenig Physis beim Rebound gegen ein athletisches Kirchheimer Team an den Tag gelegt. Die guten Defensiv-Ballbesitze die wir hatten, konnten wir leider nicht in Stops ummünzen, in dem wir uns den Rebound schnappen. Zudem haben wir in zwei Vierteln insgesamt 55 Punkte zugelassen, was deutlich zu viel ist. Am Ende waren es kleine mentale Schwächen in der Defensive, die Kirchheim das Vertrauen gegeben hat, auch die schweren Würfe in dieser Partie zu treffen. Viel Zeit, um über diese Niederlage nachzudenken bleibt uns jedoch nicht, denn bereits am Mittwoch erwartet uns gegen Bochum eins der wichtigsten Spiele des Jahres“.

03.02.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 93:101

Das Team aus Jena von Trainer Björn Harmsen hatte sich im Verlauf eines lange verlorengeglaubten Duells und trotz des Rückstands von massiven 23 Punkten (25., 45:68, Evans Rapieque) während des Schlussviertels zurückgekämpft und lag beim 82:80 (38., Amir Hinton) erstmalig in Front, bevor das Ergebnispendel in der Verlängerung doch noch zu Gunsten der Moselstädter ausschlug.

In einem Drama mit fünf Akten hatten die Gäste einen deutlich besseren Start und die Thüringer eiskalt erwischt. Erst mit zunehmender Spielzeit des zweiten Abschnitts fanden die Saalestädter besser in die Partie, verkürzten zwischenzeitlich auf 25:34 (12. Lorenz Bank) und 30:37 (14., Joshiko Saibou), ehe sich beide Kontrahenten mit dem Score von 39:49 in die Halbzeitkabinen verabschiedeten.

Entgegen der Jenaer Hoffnungen auf einen schnellen und intensiven Richtungswechsel nach der Pause blieben die Moselstädter zunächst auch weiterhin der klar spielbestimmende Part. Nach einem haarsträubenden Ballverlust der Gastgeber hatte Triers Veteran JJ Mann nicht viel Mühe, um wieder auf 43:57 (23.) vorzulegen, bevor Gäste-Center Maik Zirbes mit seinem Korb zum 43:63 (24.) erstmals die neuralgische Marke eines 20-Punkte-Vorsprungs knackte. Die statistische Talsohle war jedoch erst nach einem Three-point-Play von Evans Rapieque erreicht, der Trier in der 26. Minute mit 43:68 in Front brachte. Medipolis SC Jena zeigte sich in dieser Phase zwar um Anschluss bemüht, fand jedoch nur punktuell so etwas wie offensiven Rhythmus.

Während die Gladiators nach dem Start in das finale Viertel ihren souveränen Vorsprung bis zum 56:78 (31., JJ Mann) ausbauen konnten und sich eine derbe Klatsche abzeichnete, zog Jenas Coach die taktische Handbremse eines Timeouts. Was auch immer in dieser kurzen Interaktion besprochen wurde, es hatte Eindruck hinterlassen. Plötzlich agierten die Jenaer wie verwandelt. Medipolis SC Jena war am Drücker und stellte das Duell im Verlauf eines mindestens furiosen 21:0-Laufs komplett auf den Kopf. 

Doch abermals konterten die Moselstädter, ausgerechnet durch Center Maik Zirbes, erfolgreich aus der Distanz und egalisierten auf 89:89. Nach dem letzten Baseline-Einwurf versuchte Amir Hinton für die Entscheidung zu sorgen, verfehlte den Korb jedoch knapp, bevor Robin Lodders den Offensiv-Rebound in die Hände bekam und den Ball mit der Schlusssirene zum vermeintlichen 91:89-Sieg im Trierer Korb unterbrachte. Nach Beratung der Referees – ohne die Möglichkeit eines Replays – gab das Trio der Unparteiischen diesen Korb nicht – Overtime. Triers Leistungsträger Behnam Yakhchali eröffnete die fünfminütige Verlängerung mit einem Dreier und während Amir Hinton mit einem Korb zur 93:92-Führung das Momentum noch einmal kurz zu Gunsten der Hausherren kippen konnte, erwies sich letztendlich die Hypothek der Jenaer Aufholjagd als zu hoch.

03.02.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 86:94

In stimmungsvoller Atmosphäre begann der Gastgeber, der den erneuten Ausfall von Center Jonas Weitzel verkraften musste, mit hohem Tempo, bewegte den Ball in den Auftaktminuten hervorragend und fand die offenen Dreier.

Das Inside-Spiel des Teams von Matthew Virgil bekamen die Uni Baskets zu selten gestoppt, führte zum ersten Führungswechsel durch Nürnbergs Kaba-Fofana (37:39, 18.). Münsters offensiver Spielfluss stockte inzwischen, Punkte mussten eher über Einzelaktionen hart gegen die sehr physische Gäste-Defensive erarbeitet werden. James Graham tat sich durchsetzungsstark dreimal in Folge in der Zone hervor, Hilmar Pétursson sicherte über zwei Freiwurfzähler immerhin die knappe Halbzeitführung (45:44).

Nach dem Seitenwechsel konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Münster legte vor, die Nürnberger blieben stets dran. Es war ein intensives Kampfspiel, ein Ringen um die kleinen Vorteile zweier Kontrahenten um die Playoff-Plätze, anders noch als im Hinspiel auf Augenhöhe.

Es wäre angesichts so einiger verpasster Chancen im Schlussabschnitt mehr dringewesen, doch die Falcons spielten noch härter und übernahmen nach einem Touray-Korbleger zum 70:69 erfolgreich. Über die erfahrenen Bastian Doreth und Julius Wolf setzten die Franken zwei Dreier zum vorentscheidenden 10:0-Lauf und zur 79:70-Führung. Als Adam Touray dunkte, waren die Uni Baskets auf 76:81 heran, nach seinen Freiwurfzählern und vorherigem Grühn-Dreier auf 81:85 (36.). Die Halle brodelte, Münsters Fans pushten kämpferische Gastgeber. Alles offen – Jasper Günthers Dreier zum möglichen 84:86 in der Crunchtime fiel leider nicht. Dann entschieden Gaines und Meredith mit starken Aktionen zum entscheidenden Vorsprung der Falcons. Münsters Comeback kam zu spät, um ganz enge Schlusssekunden zu erzwingen.

04.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. EPG Baskets Koblenz 74:71

In einem spannenden Krimi in einem defensiv geprägten Spiel besiegen die Fraport Skyliners die EPG Baskets Koblenz nach zweifacher Verlängerung mit 74-71.

Bereits im Auftaktviertel konnte man die Ausrichtung beider Teams erkennen, offensiv lief nicht viel zusammen, aber defensiv standen beide Teams gut. Durch einen Dreier von Caleb Huffmann gingen die Baskets mit einer knappen 13-11 Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel zeigten beide Teams offensiv einen besseren Basketball, absetzen konnte sich jedoch niemand. Koblenz verteidigte immer eine knappe Führung, Frankfurt ließ sich aber nicht abschütteln und so ging Koblenz nur mit einer 34-31 Führung in die Halbzeitpause. Aus dieser kamen die Baskets besser heraus und bauten ihren Vorsprung schnell auf neun Punkte aus. Bis zum Viertelende konnten die Baskets den Vorsprung verteidigen, versäumten es jedoch sich entscheidend abzusetzen (53-43).

Im vierten Viertel verkürzte Frankfurt sukzessive den Rückstand und vor allem offensiv lief für die Baskets nichts. Zwei verwandelte Freiwürfe von Maurice Pluskota zum 57-50 waren bei noch über fünf Minuten Restspielzeit die letzten Koblenzer Punkte in der regulären Spielzeit. Frankfurt glich von der Linie kurz vor dem Ende aus und so ging es beim Stand von 57-57 in die Verlängerung. Dort schenkten sich beide Teams nichts und Koblenz hatte kurz vor Ende der ersten Verlängerung beim Stand von 63-60 die Chance auf den Sieg, doch der Frankfurter Henry traf aus der Distanz und schickte beide Teams in die zweite Verlängerung. In diese startete Frankfurt besser und führte mit 65-71, ehe sich Koblenz wieder herankämpfte und Richmond von der Linie zum 71-71 ausgleichen konnte. Es verblieb auf der Spieluhr jedoch noch genug Zeit, Frankfurt nahm eine Auszeit und sorgte nach dieser für die Entscheidung: Aiden Warnholtz behielt die Nerven, ging an der Dreierlinie hoch und versenkte den Wurf zum Endstand von 74-71.

Denis Wucherer (Headcoach FRAPORT SKYLINERS):
„Großes Kompliment an Koblenz, das uns mit einer tollen Einstellung vor einige Probleme gestellt hat, auf die wir erst spät eine passable Lösung finden konnten. Es hat bis in die Verlängerung gebraucht, ehe sich bei uns ein ordentlicher offensiver Fluss eingestellt hat und Cam sowie Aiden uns mit wichtigen Treffern getragen haben. Doch vor allem war unsere Verteidigung der Schlüssel dazu, dass wir auf der Zielgeraden überhaupt das Momentum erlangen und dann mit dem Sieg vom Feld gehen konnten.“

Marco van den Berg (Headcoach EPG Baskets Koblenz):
„Grundsätzlich bin ich damit zufrieden, wie wir heute in und gegen Frankfurt aufgetreten sind. Die Mannschaft hat gekämpft, war präsent, hat sich nicht aufgegeben. Jetzt liegt unsere Herausforderung in einer Woche mit insgesamt drei Spielen darin, solche Spiele auch siegreich zu beenden – die nächste Chance dazu erhalten wir schon am Mittwoch.“

04.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS 89:92

Das Spiel startete mit Punkten der Gäste. Lukas Zerner und Arne Wendler sorgten mit ihren Zählern dafür, dass „Elbflorenz“ vorerst den Anschluss nicht verlor (5:6). Doch darauffolgend gab es wieder ein paar Ballverluste der Gastgeber, wodurch Karlsruhe auf 9:19 stellen konnte. Mit einem Dunk von Isemann und einem Distanztreffer durch Schmikale schrumpfte der Rückstand vor der ersten Viertelpause noch auf 23:26.

Nach der kurzen Pause ging die Aufholjagd weiter und Sapwell verkürzte auf 27:28. Die Löwen antworteten allerdings schnell mit einem 0:10-Lauf und erhöhten wieder auf 27:38. Die Gäste überzeugten besonders von jenseits des Perimeters, trafen sechs ihrer 13 Würfe und ließen den Titans keine Chance aufzuholen. So ging die erste Halbzeit mit 42:51 an die Badener. 

Nach zwei vergeblichen Angriffen beider Teams war es Tunstall Jr, der zuerst für die PSK Lions traf. Die Titansfans in der Arena mussten drei Minuten lang ihre Beine bemühen, bis Koen Sapwell traf und sich alle wieder setzen konnten. Bei noch rund sechs Minuten auf der Uhr erzielte Tanner Graham seinen 1000. Punkt im Titans-Dress zum 54:61. Nach chaotischen letzten Minuten in diesem Viertel, in denen Titans Coach Strauß die Halle verlassen musste, zog Karlsruhe noch auf 55:69 davon. 

Mit perfektem „And One“ zum Viertelbeginn wollte Sapwell die erneute Aufholjagd starten. Diese erstickte Lachlan Dent mit seinem vierten Dreier allerdings direkt. Aufgegeben hatten sich die „Titanen“ allerdings noch lange nicht und rückten fünf Minuten vor Schluss wieder auf 69:75 heran. Doch Karlsruhe behielt stets die Oberhand und selbst ein Buzzer-Beater von hinter der Dreierlinie durch Heck reichte nur zum 89:92. 

Patrick Carney (Assistent Coach Dresden Titans): „Das größte Problem war, dass heute bis ins dritte Viertel unser Einsatz nicht ausgereicht hat. Als Fabian (Strauß) dann die Halle verlassen musste, war das wie ein Wachrüttler für das Team. Da waren wir allerdings schon zu weit weg um gegen ein Team wie Karlsruhe das Spiel drehen zu können.“

04.02.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 100:92

Bericht folgt

Foto: Christoph Worsch

Casey Benson kommt nach „Elbflorenz“

Die Dresden Titans schlagen noch einmal auf dem Spielermarkt zu und verpflichten den US-Amerikaner Casey Bryan Benson. Möglich gemacht wurde der Neuzugang durch die tolle Unterstützung der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und weiterer Partner.

Casey Benson – „Ich bin sehr glücklich, jetzt Teil der Dresden Titans zu sein. Ich kann mich nur für die Möglichkeit bedanken und kann es kaum abwarten loszulegen. Der Club hatte in den letzten Jahren viel Erfolg und ich werde mein Bestes geben, diesen gemeinsam mit dem Team fortzuführen.“

Der 28-jährige Point Guard ist in seiner Basketballkarriere schon viel herumgekommen. Nachdem sein Weg von 2014 an mit vier Jahren in der NCAA bei den Oregon Ducks und später den Grand Canyon Antelopes gestartet war, ging er 2018 das erste Mal nach Europa. Dort spielte er in der Slowakei, Finnland sowie Bulgarien und der Benelux-Liga erstklassig. 

Aus der Saison 2022/23 sollte er allen ProA begeisterten Fans noch ein Begriff sein. In der letzten Spielzeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stand er in Schwenningen unter Vertrag. Auch wenn das Team nach 34 Spieltagen als Ligaschlusslicht abstieg, war Benson mit 34 gespielten Minuten und 12 Zählern pro Partie eine der wichtigsten Säulen der Mannschaft. Seine Stärken liegen im Zug zum Korb, was 51,2% aus der Zweipunkt-Range untermauern, doch auch das Auge für die Mitspieler kommt beim 1,91 Meter großen Floor General nicht zu kurz. Seinen Teamkameraden konnten sich im Schwarzwald über rund fünf Vorlagen pro Partie freuen.  

Headcoach Fabian Strauß – „Nach der Verletzung von Grayson Murphy ist uns bewusst geworden, dass wir nochmal aktiv werden müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Deswegen haben wir in den letzten Wochen intensiv den Markt nach einem Point Guard sondiert, um Daniel Kirchner und Koen Sapwell zu entlasten und sie gleichzeitig wieder auf ihren eigentlichen Positionen einsetzen zu können. Casey Benson passt gut in das Profil, welches wir gesucht haben und ich bin sehr froh, dass die Verantwortlichen in Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren die Verpflichtung möglich gemacht haben. In nächster Zeit stehen wichtige Spiele an und ich bin sicher, dass Casey dafür eine große Unterstützung sein wird.“

Quelle: Dresden Titans | Foto: Norbert Schulz

Vorberichte ProB Süd 18. Spieltag

03.02.2024 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Die schlussendlich erfolglose Aufholjagd in Erfurt hat beim TSV Tröster Breitengüßbach sicher im ersten Moment Enttäuschung und Frust hervorgerufen, hat aber auch gezeigt, dass das Völkl-Team mit Kampfgeist und dem Prädikat des „Nie-Aufgebens“ viel bewirken kann. Trotz der Ausfälle der Leistungsträger Engel, Feuerpfeil und Walde hatte man den Tabellenzweiten am Rande einer Niederlage und das nach einem zwischenzeitlichen 16 Punkte-Rückstand. Der Run zum Ende der Begegnung hat sicher Selbstvertrauen in die eigenen Stärken geschaffen. So möchte die Tröster-Truppe am kommenden Samstag in Ulm wieder voll angreifen und auswärts für eine echte Überraschung sorgen.

Einerseits steht fest, dass die Ulmer mit ihren hervorragenden Profibedingungen – die OrangeAcademy ist einer der Nachwuchs-Topadressen in Deutschland – und zweimaligem Training am Tag über andere Basics als der TSV verfügen, andererseits weiß man aber bei Farmteams nie genau, in welcher Aufstellung sie spielen. Im Hinspiel kurz vor Weihnachten in der Güßbacher Hans-Jung-Halle traten sie in absoluter Bestbesetzung an und zeigten damals eindrucksvoll, dass sie in dieser Formation von keinem Team der Liga zu schlagen sind. Ulm gewann verdient mit 101:85 und zeigte in allen Bereichen seine Extraklasse. Ob sie auch am Samstag in dieser Besetzung antreten werden bleibt abzuwarten, da viele Talente in den vergangenen Wochen im Erstligakader der Ulmer aufgrund der zahlreichen Partien und des Verletzungspechs zum Einsatz kamen.


03.02.2024 19:00 Uhr Black Forest Panthers vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.


03.02.2024 19:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen

Aktuell belegen die Juniors den 8. Platz in der Tabelle und sind motiviert, sich durch einen Sieg weiter nach oben zu kämpfen.

Die CATL Basketball Löwen hingegen reisen mit 12 Siegen und 5 Niederlagen als Tabellenzweiter an und haben die Möglichkeit, ihre Position weiter zu festigen. Erfurt hat in den vergangenen Spielen starke Partien abgeliefert und werden versuchen, auch gegen die Juniors ihre Erfolgsserie fortzusetzen.

Die letzte Begegnung beider Teams endete mit einem klaren Sieg für die CATL Basketball Löwen. Mit einem Endstand von 89:69 konnten sie sich deutlich durchsetzen. Die FRAPORT SKYLINERS Juniors haben somit eine Rechnung offen und werden alles daran setzen, ihre Leistung zu verbessern und Revanche zu nehmen.

„Erfurt steht nicht ohne Grund oben in der Tabelle. Vor allem die erste fünf hat enorme Qualität, die nur schwer zu stoppen ist. Sie sind vor allem offensiv eine gefährliche Mannschaft und die beste 3-Punkte Wurf Mannschaft der Liga. Wir wollen defensiv einen deutlich besseren Job machen, um eine Chance zu haben, im Spiel zu sein.“ – Juniors-Headcoach Sepehr Tarrah


03.02.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Aufgrund der Tabellensituation sind die Coburger leicht favorisiert. Das Team von BBC-Trainer Patrick Seidel belegt aktuell den fünften Rang, die Speyerer sind Neunter. Allerdings trennen die beiden Konkurrenten lediglich zwei Punkte. „Diese Mannschaft ist sehr heimstark und verfügt über physisch starke und quirlige Flügelspieler“, betont Mbassa.

Zudem verweist er auf die „weitläufige Halle“ des Basketball-Clubs: „Dort herrscht eine ungewöhnliche Optik. Das spielt eine große Rolle.“ Zu den Leistungsträgern der Oberfranken zählen Aufbauspieler Adrian Petkovic, Distanzschütze Gabriel Kuku sowie Center Henrik Pedersen. Die Speyerer, die zuletzt drei Siege in Serie feierten, werden voraussichtlich in Bestbesetzung antreten.


03.02.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Dragons Rhöndorf

Am Samstagabend kommt der aktuelle Tabellenführer und Meisterschaftsfavorit aus Rhöndorf in den „Deisen Dome“.

Mario Matic: „Rhöndorf ist ein absoluter Traditionsstrandort, der eigentlich nicht in diese Liga gehört. Der Kader ist auf jeder Position doppelt besetzt. Neben viel Qualität hat man auch viele Tiefe. Offensiv hat man viel Firepower. In der Defense kann Coach Dohrn durch die vielen Wechselmöglichkeiten 40 Minuten Vollgas geben. Wir wissen um die Qualität der Dragons, aber wir werden uns sicherlich nicht kampflos ergeben und versuchen unsere Chance zu nutzen.“

Die Oberhachinger Basketballer, die zuletzt sensationell drei Siege in Folge einfahren konnten, werden vermutlich mit komplettem Kader antreten können.


03.02.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II

Es ist ein Match, das in der Vergangenheit immer die Massen begeisterte und für Zuschauerrekorde sorgte, egal ob die Kangaroos gegen die zweite, die dritte oder vor vielen Jahren sogar gegen die erste Garnitur der Münchner spielten. Es ist aber auch das Match zweier Tabellennachbarn in der Liga. Die Landeshauptstädter sind mit einem Spiel weniger und 18 Punkten auf Platz sechs in der Tabelle notiert. Die Kangaroos direkt dahinter mit ebenfalls neun Siegen, aber eben einer Niederlage mehr, auf Platz sieben. Die Liga bleibt also eng wie nie. Es hat sich demzufolge nichts an der Tatsache geändert, dass die Play-Offs irgendwie schon begonnen haben, da es für alle Teams zwischen den Plätzen drei und zwölf jetzt jede Woche schon um sehr viel geht, jede Niederlage kann am Ende eine zu viel sein. Spannung pur also, welche zuletzt dafür gesorgt hat, dass die Stadtberger Halle in den beiden Heimspielen im Januar durchschnittlich rund 900 Fans begrüßen durfte.

Wenn die drei Doppellizenzspieler Ivan Kharchenkov (17), Martin Kalu (19) und WM-Teilnehmer Dino Radoncic (25) im Kader stehen, hat der FCB in der Liga noch kein Spiel verloren. BG-Coach Emanuel Richter: „Ich glaube, das sind die drei besten Akteure in der Liga. Aber natürlich hat man auch weitere hochveranlagte Talente wie Marco Frank, Ivan Volf, Amar Licina, Desmond Yiamu oder Dominik Dolic im Kader, um nur einige zu nennen. Wir werden eine hochkonzentrierte Leistung von der ersten Sekunde an benötigen, um hier bestehen zu können“, so Richter. Und der eigentliche Star der Oberbayern steht nicht auf, sondern neben dem Feld: Trainer Emir „Muki“ Mutapcic gilt als Basketballlegende. Der inzwischen 63-jährige wurde als Spieler mit Sarajevo Europapokalsieger und mit Alba Berlin mehrere Male Deutscher Meister, anschließend gelang ihm dies auch als Trainer bei den Albatrossen. Zeitweise betreute er auch schon die deutsche Nationalmannschaft. Während der Woche arbeitete man in Leitershofen die Niederlag in Speyer auf, der erste Misserfolg im neuen Jahr nach zuvor drei Siegen in Serie. Am Ende fehlte in der Pfalz laut dem BG-Trainerstab der letzte Ticken Erfahrung, um beim Spielstand von 85:85 die richtigen Entscheidungen auf dem Feld zu


04.02.2024 16:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SV Fellbach Flashers

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 18. Spieltag

03.02.2024 16:00 Uhr RheinStars Köln vs. TKS 49ers

Es war durchaus überraschend, als die TKS 49ers die favorisierten RheinStars Köln am ersten Spieltag der laufenden Saison mit 81:79 besiegen konnten. Schon vor der Saison war nicht nur den 49ers-Coaches bewusst, dass Köln dieses Jahr einer der Aufstiegsfavoriten der ProB sein wird. Nach wenigen Wochen wurde dann auch deutlich, dass die Auftaktniederlage der RheinStars nur ein Aussetzer war. Die folgenden elf Partien konnte das Team allesamt für sich entscheiden, wobei bis auf einen Sieg alle mit zweistelliger Differenz endeten. Erst die Bayer Giants Leverkusen konnten den Kölnern in zwei aufeinanderfolgenden Derbys die Niederlagen Nummer zwei und drei zufügen. Vergangenen Samstag machten die dieswöchigen TKS-Gegner ihr Spiel gegen Tabellenschlusslicht Ibbenbüren sehr spannend, indem sie die letzten zweieinhalb Minuten nicht mehr punkten konnten und somit denkbar knapp nur mit 87:89 als Sieger vom Spielfeld gingen:

Für die 49ers kommt diese schwierige Aufgabe, welche durch eine sechs- bis siebenstündige Anreise umso härter wird, nicht zum besten Zeitpunkt. Nach drei Niederlagen in Serie wäre ein Erfolgserlebnis nämlich gern gesehen. TKS-Assistenztrainer Dorian Coppola blickt wie folgt auf das kommende Aufeinandertreffen: „Wir wissen die Ausgangslage des Spiels sehr gut einzuschätzen. Dennoch werden wir nicht nach Köln reisen, um Punkte zu verschenken, sondern werden versuchen wie im Hinspiel einen guten Fight abzuliefern und zwei Punkte aus Köln zu entführen.“


03.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Iserlohn Kangaroos

Nach der Heimniederlage am vergangenen Spieltag wollen die Iserlohner unbedingt den siebten Saisonsieg einfahren, doch bei den heimstarken Baskets wird es definitiv nicht einfach.

Für die Kangaroos ist es kein gewöhnliches Spiel, denn es ist die erste Partie nach der Freistellung des bisherigen Headcoaches Dennis Shirvan, welcher in dieser Woche seinen Platz räumen musste. Am Samstag wird das Team von Assistant Coach Toni Prostran begleitet, der dabei von Michael Dahmen und Timothy Judtka unterstützt wird. Nach den ausbleibenden Erfolgen der vergangenen Wochen finden sich die Waldstädter aktuell auf dem elften Tabellenplatz wieder, bei nur einem Sieg Abstand zu den Abstiegsplätzen. Der Kampf um die Playoffs rückt somit aktuell in weite Ferne und die Waldstädter stehen nun unter Zugzwang, um nicht weiter in den Abstiegskampf zu geraten.

Die SBB Baskets aus Wolmirstedt konnten die Hälfte ihrer bislang erst 16. Partien gewinnen und stehen damit aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Beim Hinspiel im November letzten Jahres sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, mit zwei Teams auf Augenhöhe, welches am Ende knapp zu Gunsten der Gäste ausging. Das Team von Headcoach Eiko Potthast musste aber zuletzt zwei Niederlagen in Serie hinnehmen, die Wolmirstedter werden also vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. 

Toni Prostran gibt seine Einschätzung vor dem Spiel in Wolmirstedt: “Für mich ist es etwas überraschend, dass sie mit ihrer Qualität im Kader aktuell nicht in den Top-3 der Tabelle stehen. Sie haben zwei gute Bigmen in ihren Reihen, mit Bogdanov einen sehr erfahrenen Leader und zudem weitere clevere Spieler auch von der Bank. Wir müssen extrem wach und fokussiert sein, insbesondere im Pick-And-Roll haben sie uns im Hinspiel oft wehgetan, darauf müssen wir aufpassen. Sie sind definitiv ein gutes Team, doch ich vertraue den Jungs, wenn wir unser Spiel durchziehen und das aufs Parkett bringen, was wir in Stahnsdorf oder Leverkusen gezeigt haben, dann können wir auch aus Wolmirstedt einen Sieg mitnehmen.”


03.02.2024 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Itzehoe Eagles

Aktuell belegt Itzehoe mit einer Bilanz von fünf Siegen und zwölf Niederlagen den 13. Rang in der Tabelle. Damit hat die LOK auf dem Papier eine bessere Position. Ebenso bringen die beiden Siege der Bernauer Herren den Spielern den gewünschten Schwung in die Partie. Trotzdem: Die Verpflichtungen von Ivan Catani und Mason Damion Vires führten dazu, dass das Team der Itzehoe Eagles im Januar weiter verstärkt wurde.

Coach Davide Bottinelli blickt auf das bevorstehende Duell mit klaren Zielen: „Es ist unser Bestreben, einen intensiven und körperlichen Wettkampf zu führen. Dementsprechend gilt es, den Heimvorteil optimal zu nutzen, angeführt von unseren fantastischen Anhängern. Im sportlichen Bereich wird die Kontrolle des Rebounds eine enorme Rolle spielen, doch wir sollten uns darüber im Klaren sein, dass diese Vorteile nur als Team durch Ballbewegung und Struktur geschaffen werden können.“


03.02.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. BBG Herford

Am vergangenen Wochenende bauten die Schwelmer, angeführt von Topscorer Khalil Miller (20 Punkte), ihre Siegesserie auf mittlerweile acht Erfolge am Stück aus. Ein souveräner und zu keiner Zeit gefährdeter Auswärtserfolg, im Stile einer Spitzenmannschaft, untermauerte den Status einer der besten Mannschaften der Liga. Mit dem Nachholspiel bei den BSW Sixers in der Hinterhand, steht die Möller-Mannschaft aktuell auf dem dritten Tabellenplatz.

Anders sieht die Situation bei den Gästen aus. Die BBG kämpft seit Beginn der Saison gegen den Abstieg; so auch das formulierte Ziel! Am vergangenen 17. Spieltag verloren die Herforder zu Hause ein eminent wichtiges Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten aus Bernau. Am Ende lautete der bittere Endstand: 85:98. Auf dem Papier ist der Tabellenzwölfte sicherlich der Außenseiter, aber in dieser Saison haben die Ostwestfalen mehrmals bewiesen, dass sie auch starke Mannschaften besiegen können.

Damit sich die EN Baskets nicht dieser Liste anschließen, wird die Verteidigung der Topspieler Gulley und Turner im Fokus liegen müssen. Der bullige Veteran Shawn Gulley erzielt 25 Punkte im Schnitt und ist mittlerweile bekannterweise der beste deutsche Scorer der ProB. Seit drei Spielen spielt der Amerikaner Collin Turner für Herford und liefert Fabelzahlen. Über 26 Punkte und 10 Assists pro Spiel unterstreichen die Klasse des Spielmachers.

Auch Falk Möller warnt vor dem Gegner: „Herford ist spätestens seit der Verpflichtung von Collin Turner eine sehr gefährliche Mannschaft. Wir werden versuchen müssen seine Kreise deutlich einzuschränken. Wir müssen über 40 Minuten konzentriert auftreten, wenn wir gewinnen wollen!“


04.02.2024 15:00 Uhr Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

Als Tabellenvierter reisen Johansson und seine Rister nach Rostock. Wie erklärt sich der Schwede diesen erfreulichen Zwischenstand der jüngsten Truppe der ProB-Nord? „Wir spielen als Mannschaft zusammen und wir kämpfen in jedem Spiel. Das ist unsere größte Stärke. Vor allem am Saisonbeginn hätten wir sogar noch mehr Spiele gewinnen können“, meint der 25-Jährige.

Eine gelb-grüne Konstante ist die Reboundstärke. Beim Ergreifen der vom Ring und Brett abprallenden Bälle wird der SC Rist ligaweit als die Nummer eins geführt. Und auch daran hat Johansson seinen Anteil. Wie bei den Punkten (13,8 pro Spiel) ist der Schwede beim Einsammeln der Abpraller (6,5 pro Spiel) in der Rist-Wertung Zweiter hinter Reece. „Über Rebounds sprechen wir viel. Wenn man viele Rebounds holt, hat man einfach mehr Chancen als der Gegner und dann ist es einfacher, ein Spiel zu gewinnen“, erklärt Johansson.

Sportlich hinterlässt der Schwede Spuren in der ProB, auch an den Alltag in seinem ersten Jahr außerhalb seines Heimatlandes hat er sich schnell gewöhnt. Johansson: „Das Leben in Wedel und Östersund ist nicht sehr unterschiedlich. Da, wo ich herkomme, ich es nur sehr viel kälter.“


04.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.


04.02.2024 17:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. BSW Sixers

Die Berlin Braves konnten nach dem denkbar schlechten Start in das neue Jahr mit einer Auswärts- und der ersten Heimniederlage der Saison am letzten Wochenende endlich wieder einen Sieg einfahren. Nun steht das nächste Heimspiel auf dem Programm und es wird für die Braves darum gehen, die gute Leistung des vergangenen Spieltags zu bestätigen und die Heimfans mit einem leidenschaftlichen Auftritt wieder zu besänftigen. Zu Gast sind dann die BSW Sixers, die das Hinspiel mit nur einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden konnten. 

Die Sixers sind aktuell auf dem siebten Tabellenplatz mit einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen und acht Niederlagen. Am vergangenen Wochenende kassierten die Sandersdorfer zwar eine 73:78 Heimniederlage gegen die Seawolves Academy, sie lieferten den Rostockern dabei jedoch einen großartigen Kampf.

Angesichts der Tabellensituation, des knappen Hinspiels und der jüngsten Leistungen dürfen sich die Fans auf ein weiteres intensives Duell mit voller Spannung einstellen. Die Berlin Braves wollen dabei sicherlich die letzte Heimniederlage vergessen machen und ihre Festung mit einem Sieg zum Beben bringen. Außerdem könnten sie den Blick mit einem Sieg wieder auf die oberen Tabellenplätze richten.

Vorberichte 20. Spieltag ProA

02.02.2024 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta II

Die SparkassenStars wollen nach zwei Niederlagen in Folge wieder punkten und einen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.

In der Hinrunde, am 4. November, feierten die Vechtaer gegen Bochum ihren ersten Heimsieg, hatten dabei in der 1. Halbzeit 55 Punkte gemacht und am Ende mit 98:86 gewonnen. Mit Luc van Slooten (22 Punkte), Kevin Smit (21) und Johann Grünloh (20) hatten damals gleich drei Gruhn-Schützlinge 20 oder mehr Punkte erzielt, während die Bochumer Feldwurf-Quote mit 39% praktisch nicht siegfähig gewesen war. Es war das erste Spiel von David Cohn im Trikot der SparkassenStars, der mit 17 Punkten und 6 Assists Topscorer für sein Team war.

„Bochum bleibt seinem schnellen, auf sehr viele Abschlüsse ausgelegten Stil immer treu“, sagt Hendrik Gruhn. „Wir sind ein junges Team und müssen dieses Tempo und diese Energie matchen können. Wir wollen in Bochum selber schnell umschalten und zu einfachen Abschlüssen kommen.“ Vechta belegt aktuell den 15. Tabellenplatz und hat bereits sieben Siege eingefahren. Am letzten Spieltag schlugen sie den Playoff-Anwärter Dresden Titans im RASTA Dome mit 83:79. Zuvor konnte das Team von Headcoach Hendrik Gruhn auch mit Siegen gegen Giessen und Hagen für Aufsehen sorgen.

„Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, aber ich muss zugeben, dass dieses Spiel wichtig für uns ist. Wir kennen die Stärken von Vechta und müssen sehr aufmerksam sein, aber insgesamt müssen wir eine starke Defense und Offense über die gesamten 40 Minuten spielen. Wir werden bereit sein und freuen uns auf das Spiel“, so Headcoach Felix Banobre.

03.02.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven

„Meine Jungs haben Selbstvertrauen getankt, sie haben die drei Niederlagen gegen Trier, in Jena und gegen Vechta vergessen lassen und spielen besonders in der Abwehr so, wie ich mir das seit Monaten vorgestellt habe“, weiß Branislav Ignjatovic, dass eine gute Offense Matches, eine starke Defense aber Titel gewinnt. „Unsere Ausgangsposition gefällt mir“, hat der 57-Jährige die kommenden drei Monate im Blick. „Bis auf Frankfurt und Trier kommen alle Mitkonkurrenten im Ringen um die ersten acht Plätze zu uns“, denkt er an die Heimaufgaben gegen Bremerhaven, Jena, Karlsruhe, Kirchheim, Hagen und Dresden. „Vor eigenem Publikum sind wir nicht so leicht zu schlagen.“

Dennoch: Der 46ers-Übungsleiter weiß, dass Bremerhaven keine Laufkundschaft ist. „Sie sind das Team der Stunde“, verweist „Frenki“ Ignjatovic auf die letzten drei deutlichen Erfolge der Eisbären in Quakenbrück (91:80), gegen Karlsruhe (93:76) und in Nürnberg (79:65). Nach somit sieben Siegen aus den letzten zehn Partien nach der Niederlage gegen Gießen hat sich die Truppe des ehemaligen Gießener Cheftrainers Steven Key auf Rang neun vorgearbeitet und befindet sich somit auf dem besten Weg, Vorjahresrang sieben und den damit verbundenen Einzug in die K.o.-Runde wieder ins Auge fassen zu können.

03.02.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. ART Giants Düsseldorf

„Das Einzige, was uns bleibt, ist die Partie schnell abzuhaken“, sagte Head Coach Mladen Drijencic nach der Niederlage gegen Gießen eine Woche zuvor. Nun bietet sich dem BBC eine neue Chance, sich „in schwierigen Zeiten“ zu behaupten. So hatte Drijencic die Situation im Angesicht zahlreicher Verletzungen zuletzt bezeichnet.

Mit dem Bayreuther Publikum im Rücken möchte das Team nun die nächste Chance ergreifen, nicht nur als Einheit zu bestehen, sondern auch zu wachsen. „Die momentane Situation ist nicht einfach. Wir sind zwar sehr talentiert, aber auch noch unerfahren“, sagt Kapitän Philip Jalalpoor. In einer starken und ausgeglichenen Liga führe das zu Leistungsschwankungen. Führungsspieler Jalalpoor gibt sich kämpferisch: „Wir werden alles daransetzen, die Situation so erfolgreich wie möglich zu meistern.“

Im Hinspiel am Rhein hat der BBC über drei Viertel lang gut mitgehalten, ehe man sich den Art Giants doch geschlagen geben musste. Nun soll die Revanche gelingen. Erstmals auf Seiten Bayreuths mitwirken könnte dabei Besnik Bekteshi. Der nachverpflichtete Routinier soll dem Spiel des BBC zusätzliche Struktur verleihen. Die ART Giants aus Düsseldorf stehen aktuell auf Tabellenplatz 14 und haben zwei Siege weniger auf dem Konto aus der BBC. Am letzten Spieltag überraschten die Rheinländer mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer Jena. Davor setzte es jedoch zwei Niederlagen.

Shooting Guard Raiquan Clark wusste auf Seiten der ART Giants im Hinspiel mit 21 Punkten zu gefallen. Er mischt mittlerweile unter den Top-Performern der Liga mit. Seine Kreise sollen maßgeblich eingeschränkt werden. „Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Fans“, weiß der Kapitän den Support von der Tribüne zu schätzen. Überträgt der sich auf das Parkett, könnte das nächste Erfolgserlebnis bereits am Wochenende verbucht werden.

03.02.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons

Extase, Jubel, Begeisterung. Mit diesen Emotionen haben sich die Bozic Knights im Jahr 2023 aus Göppingen in die Weihnachtstage verabschiedet. Der Buzzerbeater von Michael Flowers dürfte nicht nur den eingefleischten Basketballfans, sondern jedem der ca. 3.700 Zuschauer in der EWS Arena in Göppingen in Erinnerung geblieben sein. Genau diese Emotionen benötigen die Bozic Knights auch am 20. Spieltag der ProA bei ihrer Rückkehr in die Staufferstadt mehr denn je. Noch stehen die Knights zwar auf dem letzten der begehrten acht Playoff-Plätze, allerdings musste die Mannschaft um Headcoach Igor Perovic zuletzt vier Niederlagen in Folge verkraften. Bei der Suche nach der Trendwende hoffen die Knights dabei erneut auf die „Göppinger Magie“ in der Hölle Süd.

Seit dem letzten Spiel in Göppingen ist viel passiert und die Bozic Knights um ihren Kapitän Michael Flowers konnten in den seitdem gespielten sechs Spielen nur gegen Paderborn das Feld als Sieger verlassen. Ganz anders verläuft das Jahr 2024 hingegen bei den Gästen aus der Samtgemeinde Artland. Im Jahr 2023 noch Tabellenletzter und designierter Absteiger mit gerade einmal einem Sieg in den ersten 14 Spielen, hat die Mannschaft aus Quakenbrück nochmals auf dem Transfermarkt nachgelegt und konnte von fünf Spielen im Jahr 2024 drei gewinnen und die Abstiegsränge verlassen. Trotz des nach wie vor bestehenden 16. Tabellenranges kommt damit ein Team nach Göppingen, das nicht unterschätzt werden darf. „Die Dragons sind mit dem Team der Hinrunde nicht mehr zu vergleichen. Das wird ein sehr schwieriges und enges Spiel. Wir wollen unbedingt wieder in die Erfolgsspur, erwarten aber eine knifflige Partie,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Die Wende für die Dragons leitete der zum Jahreswechsel verpflichtete Grieche Nikolaos Chouchoumis ein. Dieser erzielt nicht nur aus dem Stand über 16 Punkte pro Spiel, sondern scheint auch die Gewinnermentalität wieder nach Quakenbrück gebracht zu haben. Dass der Neuzugang aber nicht alleine verantwortlich für den Aufschwung der Dragons ist, zeigen Spieler wie Killian Binapfl, Jakob Forrester, Brandon Thomas und Connor van Anthony, die allesamt dafür sorgen, dass sich Quakenbrück aufmacht, die Versprechungen vor der Saison nunmehr doch noch zu erfüllen.

Die Knights müssen sich also nicht nur mit der eigenen Form beschäftigen, sondern erwarten am Samstag eines der heißeren Teams der Liga in ihrem zweiten Zuhause. Dass die Knights vor der sensationellen Kulisse in Göppingen über sich hinauswachsen können, haben Sie in der Vergangenheit bereits gezeigt.

03.02.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Als Spitzenreiter reisen die RÖMERSTROM Gladiators Trier nach Thüringen, wo das Aufeinandertreffen mit dem aktuell Zweitplatzierten wartet. Ganze neun Wochen marschierten Jena und Trier im Gleichschritt an der Tabellenspitze und erst am letzten Spieltag endete die Siegesserie von Medipolis in Düsseldorf, während die Gladiatoren ihr Gastspiel in Kirchheim siegreich gestalten konnten und mit neun Siegen in Folge die Tabellenführung übernahmen. Doch nicht nur die beeindruckende Siegesserie der Thüringer attestiert die hohe Qualität des Teams von Headcoach Björn Harmsen. Im Hinspiel mussten sich die Moselstädter erst- und letztmalig in der Hinrunde in der eigenen Halle geschlagen geben und Jena entführte einen 95:83-Sieg aus der ältesten Stadt Deutschlands.

Während Jena mit einer Dreierquote von 38% die gesamte Liga anführt, sind die Trierer weiterhin führend bei der Trefferquote aus dem Zwei-Punkte-Bereich (56,4%). Bei den Rebounds belegen Trier (40,9) und Jena (39,9) ebenfalls die ersten beiden Plätze des ligaweiten Vergleichs. Auch bei den erzielten Punkten pro Spiel gehören beide Kontrahenten zu den Top-Fünf der ProA und verfügen somit über starke Offensiven, die es am Samstag in Schach zu halten gilt.

„Jena hat eine extrem tiefbesetzte Mannschaft, vor allem auf den Guard-Positionen. Wir müssen defensiv einen sehr guten Job machen um die starken Scorer von Jena zu stoppen. Sie bekommen sehr gute und effiziente Unterstützung von ihren Rotationsspielern, wie zum Beispiel den Big Men. Auch dort haben sie sehr gute Spieler, die vielleicht nicht so großartige Zahlen wie die Guards auflegen, aber dennoch extrem gefährlich sind. Es wird ein wirklich wichtiges und interessantes Spiel. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung des Spitzenspiels am Samstag“, sagt Headcoach Don Beck mit Blick auf die Partie in Jena.

03.02.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Auch nach der knappen 72:77-Niederlage nach großem Kampf in Karlsruhe am vergangenen Wochenende bleibt die Ausgangslage der Uni Baskets eine gute. Nach 19 Spieltagen stehen die Münsteraner mit 22 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, weiterhin vier Zähler vor den drei punktgleichen Verfolgern Bremerhaven, Dresden und Bayreuth auf den ersten Nicht-Playoff-Plätzen. Nur weitere zwei Zähler dahinter die Nürnberg Falcons, gegen die unbedingt die nächsten zwei Punkte her sollen, um die eigene Playoff-Position zu festigen.

Allerdings sind die Vorzeichen im Vergleich zum Münsteraner 84:62-Hinspielerfolg gegen die Mittelfranken nur einen Monat später deutlich veränderte. „Nürnberg hat zuletzt zwei Spiele gewonnen. Vor allem das Hagen-Spiel wird ihnen Selbstvertrauen gegeben haben“, sagte Götz Rohdewald am Donnerstag. „In der Liga kann jeder jeden schlagen. Von daher müssen wir mit 100 Prozent in dieses Spiel gehen, wenn wir das gewinnen wollen“, forderte der Cheftrainer der Uni Baskets ein. Ob der angeschlagene Jonas Weitzel (Rückenprobleme) in die Partie gehen kann, ist völlig offen.

Richtungweisende Partie am Berg Fidel für die Nürnberg Falcons: Als Tabellenzwölfter beträgt der Abstand auf die Playoff-Plätze für die Falken mittlerweile nur noch vier Zähler, der Vorsprung auf die Abstiegszone schon acht. Nach dem erfolgreichen Schlussspurt in den letzten Partien 2023, waren die Nürnberger nach dem Jahreswechsel von ihrem Weg abgekommen und die Playoffs in weite Ferne gerückt. Inzwischen aber haben die Franken nach ihren beiden Siegen in Folge diesen Eindruck kräftig revidiert. Am vergangenen Spieltag schlug das Team um den 96-fachen Nationalspieler Bastian Doreth mit Phoenix Hagen erstmals in dieser Spielzeit ein Topteam (89:85). Eine Woche zuvor gewannen die Nürnberger in Koblenz 83:76.

Mit der richtigen Einstellung will die Mannschaft von Virgil Matthews nun an die letzten Erfolge anknüpfen. Für den suspendierten Kai Huntsberry verpflichteten die Franken den letztjährigen Trierer Leistungsträger Dan Monteroso nach und verfügen nunmehr über einen breiteren Backcourt. Sorgen bereitet den Mittelfranken die deutsche Rotation, denn bis auf Weiteres müssen sie auf Kapitän Sebastian Schröder und Christian Feneberg verzichten.

Götz Rohdewald (Cheftrainer Uni Baskets): „Wie schon vor dem Hinspiel gesagt, mit Gaines, Alexander, Sanders, der heißlaufen kann und einem guten deutschen Gerüst mit Wolf und Doreth ist natürlich genug Qualität bei den Falcons da. Wir müssen auf einige Spieler aufpassen und das Spiel so ähnlich gestalten wie in Nürnberg, dass wir versuchen, defensiv sehr gut zu sein. Offensiv haben wir da eines unserer besten Spiele gemacht. Das heißt nicht, das wir das im Rückspiel wiederholen werden.“

04.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. EPG Baskets Koblenz

Es ist erst knapp einen Monat her, da trafen die FRAPORT SKYLINERS im ersten Spiel des Jahres 2024 auf den Aufsteiger aus Koblenz. Beim umkämpften 69:54-Sieg zeigten die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer dabei vor allem nach der Pause eine defensiv starke Vorstellung und erlaubten der Truppe vom Deutschen Eck die im Saisonverlauf bislang wenigsten gegnerischen Punkte. Die Erinnerungen an das Stelldichein sind entsprechend noch frisch und die Vorfreude auf das Rückspiel riesig.

Für Frankfurt steht seither eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen zu Buche, während Koblenz zunächst drei weitere Pleiten kassierte, ehe vergangenes Wochenende in Paderborn ein 79:75-Befreiungsschlag gelang. Damit verschafften sich die Gäste im tabellarischen Mittelfeld etwas Luft und rangieren derzeit auf Platz 13 (Bilanz: 7-12), die SKYLINERS indes könnten mit einem weiteren Erfolg mindestens den derzeit vierten Rang (14-5) festigen.

Während bei den SKYLINERS personelle Konstanz vorherrscht und Bruno Vrcic weiterhin an seinem Comeback arbeitet, haben die Baskets innerhalb des zurückliegenden Monats ihrem Kader einen frischen Anstrich verpasst. Mit Ryan Richmond wurde ein Aufbauspieler verpflichtet, der 2022/2023 noch an der Seite von Booker Coplin in Düsseldorf aktiv war. Dazu lockten die Verantwortlichen nach der Trennung von Trainer-Legende Pat Elzie unlängst den in Basketball-Deutschland ebenfalls bestens bekannten Marco van den Berg in die ProA – der Niederländer feiert gegen Frankfurt seinen Einstand als Baskets-Trainer.

Denis Wucherer (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Koblenz ist ein spannender Standort, der ob seiner Ambitionen eine echte Bereicherung für die Liga darstellt. Durch den Trainerwechsel ist deutlich unklarer, was aus taktischer Sicht auf uns zukommt. Sicher ist, dass wir es mit einer Mannschaft zu tun bekommen, die aufgrund der neuen Impulse mit viel Energie auftreten wird. Damit verbunden ist für uns die Chance, sich noch mehr auf die eigenen Qualitäten und Stärken zu fokussieren. Es wird alle Konzentration und Intensität brauchen, um mit unserem Heimpublikum im Rücken entsprechend gegenwirken zu können. Gleichzeitig ist dies ein interessanter Test, inwiefern wir während der Begegnung auf eben jene Veränderungen im Koblenzer Spiel reagieren, die wir noch nicht scouten konnten.“

04.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS

Mit elf siegreichen Spielen stehen die Lions aus Karlsruhe aktuell auf dem sechsten Platz der ProA. Besonders überzeugend ist der beste Shotblocker der Liga, Bakary Dibba sowie Nachverpflichtung O‘Showen Williams, der seit dem sechsten Spieltag immer zweistellig punktete. Bei der 91:86 Hinspielniederlage stand er den „Löwen“ noch nicht zur Verfügung und trotzdem gelang der Mannschaft aus Karlsruhe ein Comeback nach 20 Punkten Rückstand. 

Es ist also noch eine Rechnung offen und ein Ausrutscher wie im Hinspiel soll am Wochenende vermieden werden. Ein Sieg wäre nach zuletzt drei erfolglosen Spielen enorm wichtig, um im Rennen um die Playoffs Schritt zu halten. Zwei „Elbriesen“, die schon im Hinspiel gut funktionierten, waren Tanner Graham und Koen Sapwell. Beide erzielten 16 Zähler und Sapwell blieb in einem turnoverreichen Spiel sogar ohne Ballverlust. Ballsicherheit ist am Sonntag auf jeden Fall wieder gefragt, denn Karlsruhe klaut in der Barmer-Liga am häufigsten das Spielgerät.

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Um gegen Karlsruhe erfolgreich spielen zu können, darf man ihnen kaum zweite Chancen am Brett geben. Zudem muss man sie dazu zwingen im Halbfeld zu spielen, da Spieler wie Bakary Dibba, Garai Zeeb und O‘Showen Williams im Fastbreak kaum zu stoppen sind.“ 

04.02.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

Iserlohn Kangaroos trennen sich von Headcoach Shirvan

Kurz vor dem 18. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga gibt es Veränderungen auf der Trainerposition in der Waldstadt. Die Iserlohn Kangaroos trennen sich nach mehr als 6 Jahren von Headcoach Dennis Shirvan. Shirvan, der zunächst die 2. Mannschaft von der Oberliga in die 2.Regionalliga geführt hat, wurde in der Saison 19/20 Assistant Coach des damaligen Trainers Milos Stankovic in der ProB und in der darauffolgenden Saison von Stephan Völkel, von dem er zum Ende der Saison 20/21 das Amt des Cheftrainers übernahm.

Zu Beginn der Saison 21/22 erhielt Dennis Shirvan einen 3-Jahresvertrag als Headcoach der Kangaroos, der somit zum Ende dieser Saison ausgelaufen wäre.

Die nun getroffene Entscheidung der Freistellung von Shirvan wurde aufgrund der jüngsten sportlichen Niederlagenserie getroffen, in der das Team aus den letzten 10 Spielen lediglich 2 Siege verzeichnen konnte.

Geschäftsführer Michael Dahmen äußerte sich zur Entscheidung: “Dennis hat sich während der gesamten Zeit seiner Tätigkeit mehr als gefordert eingesetzt und war definitiv ein Players Coach und für den Club immer ansprechbar. Mir persönlich tut es leid, diese Entscheidung treffen zu müssen, aber am Ende geht es um den Verein und nicht um Personen. Es zählen auch die Resultate und die Entwicklung. Unserer Ansicht nach benötigen wir einen neuen Impuls, um das Momentum des Erfolges wieder auf unsere Seite zu bekommen.Wir sind schon fest der Überzeugung, dass unser Team sich bisher unter Wert verkauft hat und das Potential zu besseren Leistungen hat. Nun gilt es auch für alle Spieler zu zeigen, was in ihnen steckt und schnellstmöglich den nächsten Schritt zu tätigen, um aus dem Abstiegskampf so schnell wie möglich herauszukommen”.

Dennis Shirvan, der in den letzten 3 Jahren bei den Iserlohn Kangaroos sowohl seine B-Lizenz als auch seine A-Lizenz erwarb, zeigte während seiner Trainerlaufbahn seinen großen Ehrgeiz und den Wunsch voranzukommen.

Wir danken Dennis von ganzem Herzen für seinen unermüdlichen Einsatz und wünschen ihm für seine private und basketballerische Zukunft alles erdenklich Gute.

Die Iserlohn Kangaroos werden weiterhin mit Assistant Coach Toni Prostran zusammenarbeiten, der aktuell auch als Interimscoach fungieren wird. “Wir sind mit Toni übereingekommen, dass er in den nächsten Tagen das Training leiten wird, wir aber versuchen so schnell wie möglich einen neuen Headcoach zu verpflichten, damit das Team für die letzten 9 Spiele der Hauptrunde neue Impulse erhält” gibt Michael Dahmen die aktuellen Pläne bekannt.

Für den kommenden Spieltag in Wolmirstedt wird das Team von Coach Toni Prostran, mit Unterstützung von Michael Dahmen und Timothy Judtka, gecoacht.

Quelle: Iserlohn Kangaroos