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Nachberichte ProA 18. Spieltag

22. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

20.01.2024 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 93:76

Nach einer umkämpften ersten Halbzeit entschieden die Eisbären das Spiel im dritten Viertel, das sie mit 31:10 gewannen, für sich. Das sechs Spieler zweistellig scorten, unterstreicht die starke Teamleistung der Mannschaft von Steven Key. Mit 15 Punkten waren Nick Hornsby und Matt Frierson, der alle seiner vier Dreierversuche verwandeln konnte, beste Werfer der Partie. 

Das erste Viertel gehörte über weite Strecken den LIONS. Während die Gastgeber kein einziges Mal in Führung gehen konnten, lief es für die Badener insbesondere in der Offense gut. Der zwischenzeitliche Vorsprung betrug zehn Punkte, bevor Bremerhaven den Abstand bis zur ersten Pause auf 18:25 begrenzen konnte. In den folgenden Abschnitt fanden die Hausherren deutlich besser hinein. Nach nur 90 Sekunden stand es 23:25, woraufhin LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic sofort mit Timeout reagierte. Auch dies konnte nicht verhindern, dass eine Minute später der 27:27-Ausgleich fiel. Die Partie war nun auch optisch ausgeglichener. Die bis dahin sehr gute Ballbehandlung aufseiten Karlsruhes litt nun zunehmend unter ungenauen Zuspielen, während die Eisbären langsam selbstbewusster und zwingender in ihren Offensivaktionen wurden. Das dritte Viertel entwickelte sich mehr und mehr zur Katastrophe für die weit gereisten Badener. Ein12:0-Run Bremerhavens, eine LIONS-Dreierquote weit unter 30 % und ein Score von 31:10 in diesem Spielabschnitt, der auch so etwas wie die Vorentscheidung markierte. Denn angesichts einer 74:51-Führung der Eisbären zu Beginn der abschließenden zehn Minuten schien es unter Berücksichtigung der Karlsruher Trefferquoten kaum vorstellbar, dass sich an den Verhältnissen noch substanzielle Veränderungen ergeben könnten.

Eisbären Headcoach Steven Key war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir sind zwar nicht gut ins Spiel gestartet, aber haben defensiv vieles richtiggemacht und uns so nach dem ersten Viertel ins Spiel gekämpft. Wir haben keine Läufe der Karlsruher zugelassen, haben auch offensiv weiter Fortschritte gemacht und super zusammengespielt. Sechs Spieler mit mehr als zehn Punkten, dazu Hendrik mit neun und insgesamt 20 Assists sprechen eine ganz klare Sprache. Wenn wir jetzt gesund bleiben und weiter unseren Plan durchziehen, werden wir sicher eine bessere Rückrunde als Hinrunde spielen.“

20.01.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:95

Jenas Zweitliga-Basketballer in Burgau laufen derzeit auf Hochtouren und machen wieder viel Spaß. Zu dieser Erkenntnis dürfte am Samstagabend auch ein Großteil der 2.427 emotional mitgehenden Zuschauer gekommen sein, der beim 98:95-Heimsieg von Medipolis SC Jena gegen Kirchheim einen stimmungsvollen Rahmen bot. Der ProA-Spitzenreiter aus Thüringen bezwang die erwartet starken Gäste aus Kirchheim unter Teck in einem bis zur Schlussminute hart umkämpften Schlagabtausch letztendlich verdient und verteidigte durch den mittlerweile achten Sieg in Folge seine Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Igor Perovic (Headcoach Bozic Knights Kirchheim): „Zunächst Glückwunsch an Björn und seine Spieler. Ich denke, dass wir ein großartiges Spiel vor einer enorm stimmungsvollen Kulisse gesehen haben. Das Publikum hatte großen Einfluss auf dieses Duell. Wir sind stark ins Spiel gekommen, haben in der ersten Hälfte sehr guten und smarten Basketball gespielt, mit guten Entscheidungen, einer guten Wurfauswahl. Trotz dieser Ausgangslage ist es Jena nach der Halbzeitpause gelungen, die Intensität und Aggressivität in der Verteidigung zu erhöhen. Ab diesem Zeitpunkt haben sie wie ein Tabellenführer gespielt. Sie haben in den ersten fünf, sechs Minuten des dritten Viertels einen starken Run hingelegt und mich zu zwei Auszeiten gezwungen. Im Anschluss sind wir wieder zurückgekommen und konnten das Duell offen gestalten. Während das letzte Viertel überwiegend ausgeglichen verlief, haben Jenas Leistungsträger am Ende den Unterschied ausgemacht, schwierige Würfe getroffen und dieses Duell mit ihrer individuellen Qualität gewonnen.“

Björn Harmsen (Headcoach Medipolis SC Jena): „Danke für die Glückwünsche an Igor. Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir am Ende gewonnen haben, weil das Spiel zum Schluss nach dem Motto ‚offensiver Zufall‘ verlief. Wer trifft seine Würfe besser, wer trifft im Angriff die besseren Entscheidungen? Wir haben von Kirchheim in der ersten Halbzeit 50 Punkte bekommen, hätten deutlich aggressiver verteidigen und rebounden müssen. Igors Team war zu diesem Zeitpunkt mit deutlich mehr Energie unterwegs. Das hat sich erst nach der Pause geändert. Im dritten Viertel hatten wir eine gute defensive Phase, konnten Kirchheim über sechs, sieben Minuten bei nur zwei, drei Punkten halten und doch haben wir sie wieder zurückkommen lassen. Wir haben neun Minuten ohne Foul gespielt und sie wieder herankommen lassen. Am Ende machen wir 17 Fouls und erlauben dem Gegner 95 Punkte. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit unserer Verteidigung hingegen gar nicht.“

20.01.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Artland Dragons 76:92

Die Artland Dragons haben die perfekte Antwort nach der knappen Heimniederlage gegen Jena geliefert. Gegen BBC Bayreuth lieferte man über drei Viertel eine nahezu perfekte Leistung ab und siegte am Ende deutlich und verdient mit 92:76. Topscorer der Drachen waren Brandon Thomas und Nikos Chouchoumis mit jeweils 18 Punkten.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Unser zweiter wichtiger Auswärtssieg in Folge gegen eines der stärksten Heimteams der Liga. Wir haben trotz der Tatsache, dass Bayreuth in der ersten Hälfte extrem effizient vom Perimeter getroffen hat, ein sehr gutes Spiel abgeliefert und uns nie aus der Ruhe bringen lassen. Vor der Partie wollten wir das Reboundduell für uns entscheiden und das Spiel durch unsere Defensive gewinnen. Aber nicht nur defensiv haben wir eine hervorragende Leistung gezeigt, sondern in der Offensive den Ball extrem gut bewegt. 23 Assists sprechen für unsere Entwicklung in den letzten Wochen“.

20.01.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. JobStairs GIESSEN 46ers 62:90

Nur 25 Düsseldorfer Punkte in Halbzeit eins waren der Schlüssel zum Gießener Erfolg, der laut Ignjatovic mit Luis Figge auch einen Namen hatte. „Er hat zwar nur drei Punkte markiert, aber seine beste Leistung in den eineinhalb Jahren bei uns gezeigt“, lobte der 46ers-Cheftrainer den gebürtigen Korbacher, der in Abwesenheit des an der Schulter verletzten Dejan Kovacevic vor Energie, Leidenschaft und Einsatzwillen nur so sprühte, überall seine Finger im Spiel hatte und mit zehn eingesammelten Rebounds in nur gut 21 Minuten auf dem Parkett auch unter beiden Brettern den Vogel abschoss.

„Heute haben wir gezeigt, was wir eigentlich können“, verteilte der 26-Jährige das Trainerlob auf das gesamte Team, das in allen Statistiken die Nase vorne hatte. Eine 63-prozentige Quote aus dem Halbfeld, sieben von 18 versenkten Dreiern, nur zwei ausgelassene Freiwürfe, 30 gegenüber 18 eingesammelte Abpraller, starke 16 Assists sowie nur neun gegenüber 19 Düsseldorfer Turnovers waren nicht nur aller Ehren wert, sondern bedeuteten am Ende einen deutlichen Auswärtserfolg, der mit 28 Punkten Differenz ebenso klar ausgefallen war wie der 116:88-Hinspielerfolg Ende Oktober in der Osthalle. „Wir hatten richtig viel Energie, haben bei den Rebounds klasse gearbeitet und haben auch viel von unserer Bank bekommen“, freute sich auch 46ers-Kapitän Robin Benzing, der – noch immer durch eine starke Erkältung gehandicapt – immerhin fast 31 Minuten durchgehalten hatte.

„Es war grandios, wie uns unsere Anhänger unterstützt haben. Die Halle fühlte sich an, als sei sie komplett in Gießener Hand“, freute sich „Frenki“ Ignjatovic am Ende nicht nur über die Unterstützung von den Rängen, sondern auch über drei, vier gelungene Aktionen seiner Bankangestellten wie Roland Nyama und Luca Kahl, die schließlich einen rundum gelungenen Trip an den Rhein veredelten.

Andaç Yapicier (Headcoach): „Glückwunsch an Gießen zu diesem verdienten Sieg. Wir wussten, dass sie nach drei Niederlagen in Serie gegen uns ein anderes Gesicht zeigen würden. Von Beginn an hatten wir große Probleme und haben nur wenig Energie aufs Spielfeld gebracht. Durch einige von Verletzungen zurückgekehrten Spieler konnten wir dann mehr rotieren. Das hat uns aber nicht geholfen, weil wir dem Gegner in jeder Statistik und einzelnen Duellen immer unterlegen waren. Für das Spiel gegen Jena müssen wir unser Spiel anpassen und eine Reaktion zeigen. Unsere Mannschaft hat großes Potenzial, vor allem in der Transition. Ich erwarte ein anderes Gesicht meiner Spieler in der kommenden Woche.“

20.01.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 78:68

Anders als zuletzt starteten die Münsteraner blendend in die Partie. Paderborn wirkte beeindruckt von der Verteidigungsarbeit der Münsteraner. Diese ließ aber zwischenzeitlich in der Intensität nach, die Gäste erkämpften sich folgerichtig den Anschluss (16:14, 8.). Insgesamt aber bestimmte der Gastgeber mit hervorragender Ballbewegung das erste Viertel. Der Einstieg in das zweite Viertel gestaltete sich schwieriger. Einige Ungenauigkeiten störten Münsters offensiven Rhythmus. Paderborn wehrte sich darüber hinaus mit mehr Physis, verkürzte zwischenzeitlich über Lars Lagerpuschs Dreipunktspiel und einem Dreier von Lucas Mayer auf 25:24 (14.).

Den Offensivfaden verlor die Mannschaft von Götz Rohdewald zu Beginn der zweiten Halbzeit. Paderborn verkürzte auf 44:40, ein Distanztreffer von Jasper Günther brachte die Münsteraner nach über drei Minuten mit nur zwei Freiwurfzählern Tourays wieder auf soliderem Kurs, ohne zu überzeugen. Defensiv allerdings stand ein Münsteraner Abwehrbollwerk, das nur zehn Gästezähler im dritten Abschnitt zuließ.

Im letzten Abschnitt brachten die Uni Baskets das Westfalenderby ungefährdet zu Ende, verteidigten aber eher luftig. Für das spektakuläre Highlight und die höchste Führung des Spiels sorgten Hilmar Pétursson und Adam Touray. Der Isländer legte ein Traumanspiel hinter seinem Rücken in den Lauf Tourays, der zum krachenden Dunk einflog (67:51, 34.). Paderborn hielt noch einmal energisch dagegen, verkürzte zwischenzeitlich auf 75:65 (37.) Doch mit dem erster Dreier von Adam Touray im Münsteraner Jersey seit seiner Rückkehr 2020, seinem ersten seit mehr als vier Jahren stellte der Center auf 78:66. Standing Ovations der Fans für ihren neuen Dreier-Schützen.

20.01.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC 76:83

Die Baskets starteten defensiv gut ins Spiel und konnten die gegnerischen Topscorer Wolf und Alexander gut aus dem Spiel nehmen. Nach Punkten von Trey Hall führten die Baskets mit 12-8, ehe Nürnberg mit einem 8-0 Lauf die Führung übernahm. Kurz vor dem Viertelende erlangten die Baskets wieder die Spielkontrolle und gingen durch Punkte von Richmond mit einer knappen 18-16 Führung in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel knüpften die Baskets an die gute Endphase an und bauten kontinuierlich die Führung aus. Nach Punkten von Richmond wuchs die Führung auf zwölf Punkte (37-25), doch Schröder traf für Nürnberg zweimal aus der Distanz, sodass Koblenz nur mit einer 8 Punkte Führung in die Halbzeitpause gehen konnte (39-31).

In einem intensiven dritten Viertel erwischte Nürnberg den besseren Start und glich durch einen 8-0 Lauf nach 23 Minuten die Partie aus. In der Folge gab es für beide Teams viele Freiwürfe und keines der Teams konnte sich einen größeren Vorsprung erspielen. Mit einer knappen 56-54 Führung für die Baskets ging es ins letzte Viertel, in dem Koblenz nach Punkten von Pipiras mit 65-59 in Führung ging. Die Baskets leisteten sich in der Endphase zu viele Ballverluste und die Falcons gingen nach einem Dreier von Schröder mit 69-72 in Führung. Nürnberg profitierte in der Crunchtime von weiteren Ballverluste und Bastian Doreth sorgte mit einem Treffer aus der Distanz zum 76-82 für die endgültige Entscheidung.

21.01.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RASTA Vechta II 89:61

Vor 2800 Fans in der Süwag Energie ARENA merkt man den FRAPORT SKYLINERS schnell an, dass sie sich gegen RASTA Vechta II einiges vorgenommen haben und Revanche für das Hinspiel im Sinn hatten. Mit viel defensivem Druck, klarem Plan im Angriff und konsequenter Umsetzung der Vorgaben der Coaches wird schon im ersten Viertel der Grundstein für den Heimsieg gelegt. Denis Wucherer nutzt die gesamte Tiefe und Breite seiner Bank, alle Spieler punkten und am Ende wird der Sieg von den Fans lautstark umjubelt – ein rundum gelungener Basketball-Nachmittag!

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Ich möchte erst mal ein Kompliment an Hendrik aussprechen. Er macht da in Vechta einen großartigen Job. Man kriegt als Coach immer Kopfschmerzen, wenn man sich auf sie vorbereiten will. Es gibt nur sehr wenige Teams, die so wenig Fehler machen. Sie sind einfach gut gecoacht. Heute haben wir Mittel gegen sie gefunden, nämlich mit unserer Physis und unseren großen Guards, die viel unter dem Korb gespielt haben. Wir waren über 40 Minuten stabil in der Verteidigung und haben insgesamt eine erwachsene Leistung gezeigt.“

Hendrik Gruhn (Headcoach, RASTA Vechta II): „Glückwunsch an Frankfurt zum verdienten Sieg. Wir hatten heute über 40 Minuten keine Chance, es war ein ganz anderes Spiel als in Vechta. Frankfurt hat mit sehr viel Energie und Intensität gespielt. Wir waren eigentlich darauf vorbereitet, aber es ist dann doch schwer, dagegen anzutreten. Wir sind mit den großen, physischen Guards von Frankfurt nicht zurechtgekommen. Es ist kein Beinbruch hier in Frankfurt bei einem Spitzenteam zu verlieren, aber dennoch bin ich nicht zufrieden damit, wie wir uns ab dem dritten Viertel mit der Niederlage mehr oder weniger abgefunden haben. Darüber werden wir reden und daran arbeiten, um es beim nächsten Spiel in Dresden besser zu machen.“

21.01.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum (110:101)

Die 3.154 Zuschauer in der ausverkauften Ischelandhalle sahen einen kuriosen Spielverlauf. Drei Viertel dominierte Phoenix das Spiel, doch dann drehte Matthew Strange für Bochum im letzten Viertel richtig auf und machte die Partie fast nochmal spannend.

Im ersten Viertel legte Phoenix los wie die Feuerwehr, spielte schnell und zielstrebig. Brock Mackenzie erzielte die ersten fünf Punkte für das Team von Headcoach Chris Harris. Auch Bohannon, McCall und Schneider zeigten sich treffsicher und sorgten dafür, dass es nach fünf gespielten Minuten bereits 20:8 für Hagen stand. Die SparkasenStars konnten den Rest des Viertels danach ausgeglichener gestalten und ließen Hagen nicht weiter wegziehen. Zu Beginn des zweiten Viertels zog Hagen dann aber deutlich weg. Mit einem 9:0 Lauf schraubten Kristofer Krause und Brock Mackenzie den Vorsprung auf +20 hoch. Niklas Geske nahm nun das Heft auf Bochumer Seite in die Hand. 8 Punkte in Folge erzielte der Kapitän der SparkassenStars in Folge, jedoch konnten die Bochumer keine Stops in der Defense setzen. Hagen traf weiterhin hochprozentig und ging mit einer 20 Punkte-Führung (56:36) in die Halbzeitpause. Die SparkassenStars kamen mit etwas mehr Energie aus der Pause und konnten das dritte Viertel zunächst ausgeglichen gestalten. Bis 3:20 Min vor Viertelende blieb es beim 20 Punkte Rückstand.

Das Hagener Publikum war jetzt schon in Feierlaune, denn kaum einer rechnete damit, dass die SparkassenStars nicht aufgeben und ein Spieler sogar eine wahre Sternstunde erleben sollte. Matthew Strange sorgte für Entsetzen in der Ischelandhalle, denn der 25 jährige US Amerikaner erzielte 25 Punkte für sein Team im letzten Viertel. Auch David Cohn und Niklas Geske trafen ihr Distanzwürfe . Das Team von Headcoach Felix Banobre erzielte insgesamt 42 Punkte im letzten Spielabschnitt und kam Hagen doch nochmal richtig nah.Auch die Zonenverteidgung der Bochumer griff nun besser, Hagen ließ es aber nicht richtig spannend werden und hielt den Vorsprung schlussendlich bei 9 Punkten. Mit 110:101 gewannen die Hagener dieses Derby verdient.

„Beide Teams kennen sich sehr gut. Wir haben einen ähnlichen Spielstil.Wir starteten leider nicht gut ins Spiel. Es war sehr schwer für mich, die richtigen Spieler für die unterschiedlichen Situationen im Spiel zu finden. Im letzten Viertel haben wir die Verteidigung nochmal umgestellt, konnten Stops setzen und Hagen verfehlte Würfe. Dann kam Matthew und lieferte eine unglaubliche Leistung ab. Wir haben nie aufgegeben. Jetzt müssen wir uns erholen und an das nächste Spiel denken“, so Headcoach Felix Banobre.

21.01.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Dresden Titans (91:82)

Die ersten Spielminuten gestalteten sich ausgeglichen und die Gäste machten die Partie erwartbar schnell. Frühe Abschlüsse führten auf Dresdener Seite zum Erfolg, die Gladiatoren ließen den Ball zwar etwas länger durch die eigenen Reihen laufen, gingen das hohe Spieltempo aber erfolgreich mit. Vor allem defensiv wurden die Moselstädter im Verlauf der ersten zehn Spielminuten immer stärker und offensiv fiel der Dreier nun hochprozentig. Zu Beginn des zweiten Viertels wurden die Titans mit ihrem schnellen Offensivspiel wieder erfolgreicher und produzierten immer wieder einfache Punkte im Eins-gegen-Eins. Trier verließ sich nun vermehrt auf das Inside-Spiel über Kapitän Maik Zirbes, der bereits zur Mitte des zweiten Viertels 13 Punkte erzielt hatte und von Dresdens Big Man Riege nicht zu stoppen war (37:26, 15. Spielminute). Durch die starke Präsenz am Brett und im Rebound, erspielten sich die Gladiatoren immer wieder gute Positionen für ihre Schützen und hielten die Führung konstant im zweistelligen Bereich.

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gladiatoren an beiden Enden des Feldes nochmal einen Gang hoch und erhöhten ihre Führung innerhalb der ersten zweieinhalb Minuten der zweiten Halbzeit auf 20 Punkte (59:39, 23. Spielminute). Weiterhin übte man defensiv viel Druck auf die Dresdener Ballhandler aus, die auch aufgrund des hohen Spieltempos, immer wieder zu Fehlern gezwungen wurden. Aber auch auf Seiten der Gastgeber schlichen sich immer wieder vermeidbare Turnover – meist in Form von zu schwachen oder ungenauen Pässen – in das Spiel. Mit fortlaufender Spielzeit wurde die Partie zunehmend physischer und vor allem unter den Körben entwickelte sich ein intensiver Positionskampf. Trotz der kurzen Aufholjagd der Titans gewinnen die RÖMERSTROM Gladiators ihr achtes Saisonspiel in Folge mit 91:82 und stellen damit einen neuen Vereinsrekord auf.

Don Beck (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators): „Zuerst einmal Glückwunsch an Fabian und sein Team. Ich mag das Dresdener Team wirklich sehr. Mir gefällt ihre Art und Weise Basketball zu spielen, das offensive Spacing und wie sie den Ball laufen lassen. Es ist eine sehr uneigennützige Truppe, von der wir wussten, dass sie uns vor eine große Herausforderung stellen wird – und das haben sie vor allem im letzten Viertel getan. Ich bin stolz auf unsere Jungs. Wie auch Dresden mussten wir auf einen Schlüsselspieler verzichten. Marcus Graves ist unser Point Guard, er lenkt die Offensive und produziert unglaublich viel für uns. Wir wussten, dass uns sein Ausfall beeinflussen wird, aber alle anderen Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht und das sehr gut kompensiert. So war es ein absoluter Team-Sieg für uns und ich bin sehr zufrieden mit unserem Rebounding und wie wir den Ball verteilt haben. Defensiv bin ich nicht mit allem zufrieden, aber ich bleibe beim positiven und das ist ein weiterer wichtiger Sieg. We’ll keep it rollin‘“!

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Nachbericht-ProA-ST18.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-22 13:59:002024-01-22 14:36:44Nachberichte ProA 18. Spieltag

BBC Bayreuth verpflichtet Besnik Bekteshi

20. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA

Der BBC Bayreuth freut sich, die Verpflichtung von Besnik Bekteshi bekannt zu geben. Der Deutsch-Kosovare begann seine Basketballkarriere beim VfL Kirchheim unter Teck und wechselte später in die Basketballakademie (BBA) des Bundesligisten Ludwigsburg. Es folgten Einsätze in verschiedenen deutschen Ligen sowie auch in internationalen Wettbewerben. Der 31-Jährige ist in Ferizaj (Kosovo) geboren und war zuletzt für den kosovarischen Verein Golden Eagle Ylli im Einsatz.

Als deutscher Jugendauswahlspieler wurde Besnik Bekteshi unter anderem bei der U17-Weltmeisterschaft in Hamburg ausgezeichnet. Zudem wurde der damalige Youngster als Ludwigsburgs Sportler des Jahres 2010 geehrt. Im Seniorenbereich musste er jedoch immer wieder Rückschläge durch Verletzungen hinnehmen, darunter ein Kreuzbandriss im März 2013, der ihn die gesamte Saison 2013/14 kostete.  

Seine Rückkehr erfolgte in der ProA-Spielzeit 2014/15 für den ehemaligen Erstligisten Gießen 46ers, wo er für seine Leistungen im Oktober 2014 als Youngster des Monats geehrt wurde. Besnik Bekteshi führte die Mannschaft in erzielten Punkten, Vorlagen und Ballgewinnen an und wurde schließlich zum Youngster des Jahres der ProA gewählt.

Besnik Bekteshi, der zuletzt für die Tigers Tübingen von der Saison 2018/19 bis 2020/21 und anschließend für die VfL Kirchheim Knights von der Saison 2021/22 bis 2022/23 in Deutschland spielte, hat in seiner letzten Saison durchschnittlich 18 Minuten pro Spiel gespielt und dabei 4,8 Punkte erzielt. Anschließend folgte der Wechsel zu Golden Eagle Ylli.

Mladen Drijencic, Head Coach des BBC Bayreuth: 
„Es war eine undankbare Aufgabe, weil der Zeitdruck gegen uns gearbeitet hat. Der Spiel- und Trainingsbetrieb war aufgrund von Personalproblemen auf einem sehr niedrigen Niveau. Die Schwierigkeit, einen Spieler mit deutschem Pass zu finden und einen Point Guard / Guard zu finden, der uns helfen kann, ist extrem hoch. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir Besnik verpflichten konnten. Er ist ein erfahrener Spieler, ehemaliger Jugendnationalspieler und hat internationale Erfahrung. Er kennt die ProA und kann auf zwei Positionen spielen.

Besnik Bekteshi:
„Ich freue mich sehr, dass ich die Chance bekomme, für einen so renommierten Verein wie Bayreuth zu spielen und bin super motiviert, alles für den Verein und die Mannschaft zu geben.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Bekteshi-Bayreuth.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-20 14:53:412024-01-29 14:58:34BBC Bayreuth verpflichtet Besnik Bekteshi

Dragons Rhöndorf verpflichten Ferenc Gille

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB, ProB Süd 23/24

Von ProA-Ligist Nürnberg Falcons BC wechselt Power Forward Ferenc Gille an den Bad Honnefer Menzenberg und wird die Big Man-Riege der Dragons Rhöndorf mit seinen vielfältigen Fähigkeiten ergänzen und für mehr Tiefe im weiteren Saisonverlauf sorgen.

Geboren und aufgewachsen in Sachsen-Anhalt durchlief der 2,03 Meter große Forward zunächst das Leistungsprogramm des heutigen Syntainics MBC, inklusive Debüt in der easyCredit BBL. Mit der Aussicht auf mehr Spielzeit und die passende Stätte zur Entwicklung zog es den heute 25-Jährigen jedoch 2019 zum renommierten TEAM EHINGEN URSPRING, wo er in seiner ersten ProA-Spielzeit auf Anhieb 6,3 Punkte und 3,6 Rebounds auflegen konnte und diese in der Folgesaison mit 9,0 Punkten und 3,7 Rebounds mehr als nur bestätigte. Spätestens jetzt hatte sich der Neu-Drache auf die Zettel vieler ProA-Ligisten gespielt und kam 2021/22 erstmals mit dem Rheinland in Kontakt, als er eine Spielzeit für Rekordmeister Bayer Giants Leverkusen (4,5 PPP & 2,7 RPG) im nationalen Unterhaus absolvierte. Nach einem Jahr und einem größeren Umbruch im Kader der Riesen vom Rhein lockten schließlich die Falken aus Nürnberg, wo Ferenc Gille auf Anhieb seinen Platz als Energizer und Publikumsliebling fand und die Spielzeit 2022/23 mit allabendlichen 5,0 Punkten und 2,7 Rebounds beendete.

Mit einer kleiner werdenden Rolle in der laufenden Spielzeit kam schließlich der Wunsch nach einer Veränderung auf, was zu einer einvernehmlichen Vertragsauflösung nach 15 absolvierten Partien führte (3,8 PPG & 1,8 RPG). Jetzt heißt es Umzug stemmen und die neuen Kollegen kennenlernen, denn bereits zum kommenden Auswärtsspiel bei der Porsche BBA in Ludwigsburg kann Ferenc Gille möglicherweise schon sein Debüt im Dragons-Jersey feiern.

Stephan Dohrn (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Yannick Arenz und ich haben vor der Saison mit einem leeren Blatt Papier begonnen, welches sich danach Woche für Woche mit Namen gefüllt hat. Wir sind sowohl charakterlich als auch sportlich mit der Mannschaft sehr zufrieden. Zusätzlich glauben wir, dass uns mehr Tiefe auf den großen Positionen, sowie ein Plus an Athletik und Physis im weiteren Saisonverlauf sehr gut weiterhelfen kann. Mit Ferenc Gille hat dann genau der passende Spieler eine neue Situation gesucht. Wir sind froh, dass er sich uns anschließt. Mit seinen Fähigkeiten auf dem Feld, sowie seinem offenen und freundlichen Charakter wird er eine Bereicherung für uns sein.“


Ferenc Gille (Neuzugang Dragons Rhöndorf): „Ich hatte sehr gute Gespräche mit Coach Dohrn und den Verantwortlichen, was die Entscheidung letztlich einfach gemacht hat. Inhaltlich und menschlich hat vieles direkt gepasst, ebenso wie der Austausch über das sportliche Konzept und das Umfeld. Dazu kenne ich ja auch schon einige der Jungs hier wie Jekabs Beck, Antonio Pilipovic oder Badu Buck, der ebenso wie ich, sehr gut mit Ferdinand Zylka befreundet ist. Jetzt freue ich mich auf mein Debüt als Drache und die Atmosphäre im DragonDome.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Gille-Rhoendorf.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 15:00:472024-01-19 15:00:48Dragons Rhöndorf verpflichten Ferenc Gille

Nick Lasch wechselt zu den NINERS Chemnitz

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB, ProB Süd 23/24

Die CATL Basketball Löwen ermöglichen ihrem bisherigen Spieler Nick Lasch den Wechsel zurück zu seinem Chemnitzer Heimatverein. Der bewegliche Center kam vor der Saison von den NINERS Chemnitz nach Erfurt, wo der 19-Jährige das Nachwuchsprogramm des Erstligisten durchlaufen und in der vergangenen Saison auch bereits Trainingseinheiten mit der BBL-Mannschaft absolviert hatte. Bei den CATL Basketball Löwen nahm er direkt vom Saisonstart an eine feste Rotationsrolle in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein und stand durchschnittlich 12 Minuten auf dem Spielfeld.

Löwen-Sportdirektor Florian Gut blickt positiv auf die Entwicklung des jungen Spielers und äußert zugleich Verständnis für die Entscheidung: „Wir freuen uns, dass Nick in den letzten Monaten Teil unseres Programms war. Er hat sich sehr gut eingefügt und mit seiner positiven wie bodenständigen Einstellung zu unserer erfolgreichen Mannschaftsentwicklung beigetragen. Zudem sammelte er wertvolle Erfahrungen und entwickelte sich spielerisch weiter. Gerne hätten wir ihn längerfristig auf seinem weiteren Weg begleitet und können uns auch in der Zukunft gut ein Wiedersehen vorstellen. Gleichzeitig respektieren wir seinen Wunsch, zurück zu seinem Heimatverein zu wechseln, dem er sehr verbunden ist. Die NINERS Chemnitz sind ein sehr professioneller Klub, der für junge Spieler viele attraktive Perspektiven mit sich bringt. Wir bedanken uns bei Nick für seinen vorbildlichen Einsatz in den letzten Monaten und wünschen ihm viel Erfolg in seiner weiteren Entwicklung“

Nick Lasch erklärt seinen Wechsel folgendermaßen: „Ich blicke positiv auf meine Zeit in Erfurt und bedanke mich bei den Coaches und allen Verantwortlichen für das Vertrauen. Der Klub ist sehr gut aufgestellt und der Umgang aller Beteiligten miteinander ist sehr respektvoll. Vor der Saison war ich unsicher, was für mich der beste nächste Schritt war. Durch die Erfahrung der letzten Monate habe ich noch besser gelernt, meine eigenen Fähigkeiten im Training und im Wettkampf mit Profis einzuschätzen. Der Leistungsschritt aus dem Nachwuchsbereich zu den Löwen als ProB-Spitzenmannschaft war eine wertvolle Herausforderung. Dabei ist mir klar geworden, dass die Entwicklungsmöglichkeiten bei den NINERS mit der zweiten Mannschaft in der 1. Regionalliga und mit der Profimannschaft auf höchstem nationalen Level für meinen nächsten Schritt sehr gut passen. Ich bin dankbar, dass die Löwen-Verantwortlichen so verständnisvoll reagiert haben und würde mich freuen, wenn der Klub den starken Saisonverlauf erfolgreich fortsetzt.“

(Quelle: Basketball Löwen Erfurt)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Lasch-Erfurt.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:47:142024-01-19 13:47:15Nick Lasch wechselt zu den NINERS Chemnitz

LOK Bernau holt Shooting Guard Jacob Mampuya an Bord

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB, ProB Nord 23/24

Die LOK Bernau freut sich, die Neuverpflichtung des erfahrenen Shooting Guards Jacob Mampuya bekannt zu geben. Der gebürtige Berliner, der in den Jugendabteilungen des TuS Neukölln und des TuS Lichterfelde sowie der Internationalen Berliner Basketball-Akademie (IBBA) seine Wurzeln hat, bringt eine beeindruckende Karriere mit sich.

Nach seinen Anfängen in Bremerhaven wechselte Mampuya 2013 in die Vereinigten Staaten, um an der St. Louis Christian Academy in Missouri seine Basketballfähigkeiten zu verfeinern. Seine professionelle Laufbahn begann er beim Zweitligisten VfL Kirchheim/Teck in der Saison 2014/15. Dort etablierte er sich als vielversprechendes Talent, ehe er 2015 zu den Artland Dragons wechselte.

Die Saison 2016/17 verbrachte Mampuya bei den Giants Nördlingen, bevor er Anfang 2017 zum PS Karlsruhe wechselte und maßgeblich zum Vizemeistertitel in der 2. Bundesliga ProA beitrug. Seine beeindruckenden Durchschnittsstatistiken von 8,2 Punkten und 3,3 Rebounds pro Spiel unterstreichen seine Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit.

Die Saison 2016/17 verbrachte Mampuya bei den Giants Nördlingen, bevor er Anfang 2017 zum PS Karlsruhe wechselte und maßgeblich zum Vizemeistertitel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beitrug. Seine beeindruckenden Durchschnittsstatistiken von 8,2 Punkten und 3,3 Rebounds pro Spiel unterstreichen seine Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit.

Im Juli 2017 zog es ihn in die Basketball-Bundesliga zu den Walter Tigers Tübingen, wo er seine Fähigkeiten in 16 Bundesliga-Partien unter Beweis stellte. Nach Stationen beim FC Schalke 04, den Scanplus Baskets Elchingen und der SG Lützel-Post Koblenz fand Mampuya in der Saison 2022/23 bei den Wiha Panthers Schwenningen eine neue sportliche Heimat.

Im Sommer 2023 wechselte Mampuya zum Drittligaaufsteiger BG 2000 Berlin, wo er eine entscheidende Rolle im Team der Berlin Braves 2000 einnahm. Geprägt von seinem beeindruckenden Können auf dem Spielfeld und seiner Führungsqualität, trug er maßgeblich dazu bei, dass die Braves ihre Ziele erreichten. Nach einer erfolgreichen Hinrunde schließt sich Jacob Mampuya nun LOK Bernau an und bringt seine Erfahrung und sein Talent mit, um das Team in den kommenden Herausforderungen zu unterstützen.

Trainer Davide Bottinelli äußerte sich positiv über die Verpflichtung: „Mit Jacob können wir Qualität und Tiefe zu unserem Kader hinzufügen und werden damit für den letzten Teil der Saison am besten ausgestattet sein. Er ist ein starker Athlet, der seine Physis sehr gut in der Offense sowie der Defense einsetzen kann. Sein Wurf hat sich verbessert und sein Drive zum Korb, ebenso wie die Abschlüsse in der Nähe des Ringes waren immer eine seiner Stärken. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Auch Jacob Mampuya selbst äußerte sich optimistisch: „Ich freue mich, für die restliche Saison für Lok Bernau zu spielen und nehme die Challenge an, mit der jungen, hungrigen Mannschaft die Playoffs zu erreichen. Ich freue mich auf das neue Team und vor allem die Fans!“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Bernau-Mampuya.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:43:042024-01-19 13:43:05LOK Bernau holt Shooting Guard Jacob Mampuya an Bord

PSK Lions und Seiko trennen sich

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Zur Mitte der Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nehmen die PS Karlsruhe LIONS Feinjustierungen an ihrem Kader vor. In der Konsequenz verlässt Shooting Guard Adam Seiko die Mannschaft. Die Trennung von dem 25-jährigen US-Amerikaner erfolgt einvernehmlich, wie die LIONS-Verantwortlichen mitteilen.

Seiko war im vergangenen Sommer vom College in den USA nach Karlsruhe gewechselt und hat 13 Spiele im Löwentrikot absolviert. Im Durchschnitt kam er auf knapp 17 Minuten Einsatzzeit und 5,7 Punkte. Seinen Bestwert erreichte er im Heimspiel gegen die JobStairs GIESSEN 46ers, als er 16 Punkte erzielte. Die LIONS bedanken sich bei dem Aufbauspieler für seinen Einsatz und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

(Quelle: PSK Lions)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Seiko-Karlsruhe.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:32:382024-01-19 13:32:39PSK Lions und Seiko trennen sich

Gartenzaun24 Baskets verpflichten Jubril Adekoya

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die Gartenzaun24 Baskets haben sich nach dem Sieg gegen Bayreuth am vergangenen Wochenende und der Verpflichtung von US-Boy Jake Biss nicht ausgeruht, im Gegenteil: Der Paderborner ProA-Ligist legte direkt nach und verkündete mit dem US-Amerikaner Jubril Adekoya eine weitere Kaderverstärkung. Der 29jährige Forward spielte zuletzt in der höchsten britischen Basketballliga BBL und soll den Baskets vor allem mehr Sicherheit auf der großen Position geben. Adekoya unterschrieb einen Vertrag für den Rest der Saison 23/24 der BARMER 2. Basketball Bundesliga. 

Geboren in Tinley Park (Illinois/USA), sammelte Jubril Adekoya seine ersten Basketballerfahrungen bei den Victor J. Andrew Thunderbolts an der lokalen Highschool.  Der mit den Gardemaßen 2.01 Meter und 104 Kilogramm ausgestattete Forward startete anschließend seine College-Karriere 2013 bei den „Valparaiso Beacons“ an der Valparaiso University (Valparaiso, Indiana/USA). Über vier Spielzeiten entwickelte er sich in der NCAA 1 zu einem wichtigen Leistungsträger seines Teams. 2017 folgte der Schritt nach Europa: Beim spanischen Zweitligaclub Levitec Huesca unterschrieb Adekoya seinen ersten Profivertrag, anschließend stand er in der zweiten spanischen Liga ab 2018 für Real Valladolid und ab 2020 für Almansa Con Alfanion auf dem Parkett. 2021 wechselte er in die höchste britische Basketballliga BBL (British Basketball League) zu den Leicester Riders, 2023 zog es ihn zum Ligakonkurrenten Sheffield Sharks. Für sie stand er 2023/24 in 16 Spielen im Schnitt 23.7 Minuten auf dem Platz und erzielte dabei pro Partie 7.1 Punkte, 1.9 Assists, 4.6 Rebounds und 0.8 Steals. Bei den Gartenzaun24 Baskets Paderborn unterzeichnete Adekoya einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2023/24. 

Statements zum Transfer 

Steven Esterkamp, Headcoach Gartenzaun24 Baskets Paderborn: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Jubril für den Rest der Saison. Er ist ein Spieler, der die Erfahrung mitbringen wird, die uns die ganze Saison über etwas gefehlt hat. Ein Spieler, der uns für den Rest der Saison Sicherheit auf der großen Position geben kann.“ 

Dominik Meyer, Geschäftsführer Gartenzaun24 Baskets Paderborn: „Wir sind sehr froh, dass wir auf der großen Position in dieser Phase der Saison noch einmal einen Spieler gefunden haben, der zu uns passt. Jubril hatte richtig Lust auf Paderborn: Die finalen Gespräche am vergangenen Wochenende verliefen alle sehr unkompliziert, die Vertragskonditionen war dann am Sonntagabend innerhalb von drei Stunden unter Dach und Fach. Wir haben uns nach der Verpflichtung von Jake Biss und dem Sieg gegen Bayreuth nicht ausgeruht, sondern mit Hochdruck daran gearbeitet, auch für den restlichen Verlauf der Saison weiter erfolgreicher zu werden. Wir wollen und werden alles dafür tun, aus dem Tabellenkeller herauszukommen – dieser Transfer ist ein starkes Zeichen dafür. Für Jubril haben wir uns noch mal echt gestreckt und ich bin sehr froh, dass wir ihn so schnell von Paderborn überzeugen konnten.“ 

Jubril Adekoya: „Ich freue mich darauf, jetzt in Paderborn zu sein! Es ist eine große Chance für mich, auf diesem Niveau in Deutschland zu spielen, das sehe ich nicht als selbstverständlich an. Ich glaube, dass ich dem Team helfen kann und bin zuversichtlich, dass sich das auch in Siegen zeigen wird. Ich sehe, dass es hier eine großartige Fangemeinde und Basketballhistorie gibt: Das möchte ich mit meinem Spiel würdigen.“ 

Faktencheck: Jubril Adekoya 

  • Geburtstag: 30. Dezember 1994 
  • Größe: 2.01 Meter 
  • Gewicht: 104 Kilogramm 
  • Position: Forward 
  • Nationalität: USA 
  • Stationen: Sheffield Sharks (England, 2023-2024), Leicester Riders (England, 2021-2023), Almansa Con Alfanion (Spanien, 2020-2021), Real Valladolid (Spanien, 2018-2020), Levitec Huesca (Spanien, 2017-2018), Valparaiso Beacons (USA, 2013-2017) 
  • Stats 2023-24 (BBL British Basketball League): 16 Spiele / 23.7 Minuten / 7.1 Punkte / 1.9 Assists / 4.6 Rebounds / 0.8 Steals 

(Quelle: Gartenzaun24 Baskets | Foto: Peter Simmons)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Adekoya-Paderborn.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:28:282024-01-19 13:28:29Gartenzaun24 Baskets verpflichten Jubril Adekoya

RÖMERSTROM Gladiators Trier verpflichten Jordan Barnes

19. Januar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Der US-Amerikaner spielte bereits für Paderborn und Gießen in der ProA. Barnes unterschreibt einen Vertrag über acht Wochen.

In den letzten Minuten des Auswärtserfolges bei den Fraport Skyliners Frankfurt landete Point Guard Marcus Graves nach einem Wurfversuch unglücklich und zog sich dabei einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zu. Diese Verletzung wird den Topscorer der Gladiatoren für einige Wochen außer Gefecht setzen, weswegen die Verantwortlichen der Trierer Profibasketballer noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden sind. Jordan Barnes, einer der stärksten Import-Spieler der vergangenen beiden ProA-Saisons, wird für acht Wochen an die Mosel wechseln und somit mindestens für die Ausfallzeit von Marcus Graves das grün-weiße Trikot tragen. Zuletzt stand der 1,78 Meter große Guard in der zweiten spanischen Liga für Betis Sevilla auf dem Parkett, einigte sich mit den Spaniern jedoch auf eine vorzeitige Vertragsauflösung.

„Wir sind natürlich sehr glücklich, dass ein Spieler seines Kalibers zu diesem Zeitpunkt der Saison verfügbar war. Wir haben früh gemerkt, dass Jordan ebenfalls großes Interesse hat für uns zu spielen. Er bringt eine Menge ProA-Erfahrung auf höchstem Niveau mit und wird von seiner Spielweise sehr gut in unser Teamgefüge passen“, sagt Headcoach Don Beck. Auch Jacques Schneider, sportlicher Leiter der RÖMERSTROM Gladiators ist hochzufrieden mit der Verpflichtung von Jordan Barnes und sagt: „Ich kenne und beobachte Jordan seit seiner Zeit in Paderborn. Er hat Gießen letzte Saison bis ins Halbfinale der ProA geführt. Er war immer in der engeren Auswahl von Spielern die wir verpflichten wollten. Charakterlich habe ich ihn immer als zuvorkommend und teamorientiert wahrgenommen. Seine sportlichen Qualitäten, besonders Offensiv, sind ohne Frage auf Top-Level in der ProA. Wir erhoffen uns, dass er die Lücke die durch Marcus Ausfall entstanden ist sofort schließt und durch seine Erfahrung in der ProA der Mannschaft kurzfristig hilft“.

In der Saison 2021/22 führte Barnes die Paderborn Baskets in die Playoffs und gehörte mit 17,9 Punkten und 6,5 Assists pro Spiel zu den stärksten Aufbauspielern der gesamten Liga. Diesen Status erreichte er auch letzte Saison, in der er mit Gießen ebenfalls die Playoffs erreichte und ebenfalls starke Mittelwerte mit 17 Punkten und 5,6 Assists pro Spiel erzielte. Nach seinem kurzen Gastspiel in Spanien wird Barnes nun für die Gladiatoren auflaufen und das Trikot mit der Rückennummer 2 tragen. 

(Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier)

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Kadernews-Barnes-Trier.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-01-19 13:13:032024-01-19 13:13:24RÖMERSTROM Gladiators Trier verpflichten Jordan Barnes

Vorberichte ProA 18. Spieltag

19. Januar 2024/in APP, ProA 23/24

20.01.2024 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Die PS Karlsruhe LIONS stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und konnten zehn ihrer 17 Spiele gewinnen. Somit sind sie voll auf Playoffkurs und damit dort wo die Eisbären unbedingt noch hinwollen. Zuletzt konnten die LIONS sieben von zehn Spielen gewinnen und sind dementsprechend in guter Form. Dies betont auch Eisbären-Headcoach Steven Key. „Die Lions sind ein stark gecoachtes Team und haben momentan einen guten Lauf. Sie haben Anfang der Saison gegen Top-Teams der Liga nur knappe Niederlagen eingesteckt und zeigen in den letzten Spielen, welches Potenzial in ihnen steckt. Sie spielen sehr physisch und sind ein starkes Defensiv-Team, vielleicht das Beste der Liga. Wir müssen unsere volle Leistungsfähigkeit über 40 Minuten abrufen und konsequent unsere Team-Defense umsetzen, so wie wir das im letzten Spiel gegen Nürnberg auch gemacht haben, wenn wir gegen Karlsruhe bestehen wollen. Insbesondere ihre Guards müssen wir stoppen. Wir wollen die Revanche für das Auswärtsspiel vor 2 ½ Monaten und ich denke, wir werden ein anderes Gesicht zeigen als im Hinspiel. Unsere guten Leistungen auswärts wollen wir auch vor unseren heimischen Fans zeigen und für uns und sie einen Sieg einfahren.“

20.01.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Das Team von Björn Harmsen will die zuletzt auf sieben Spiele angewachsene Siegesserie ausbauen. Die seit einigen Wochen auf dem 1. Platz rangierenden Thüringer haben mit dem Tabellenfünften aus Kirchheim unter Teck zudem noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen.

„Wenn man Sportler ist, tut jede Niederlage weh. Insofern haben wir jetzt zum Auftakt der Rückrunde die Gelegenheit, um das Resultat des Hinspiels zu korrigieren. Nachdem wir dieses Duell lange unter Kontrolle hatten, zwischenzeitlich mit zehn Punkten vorn lagen, war Kirchheim zum Schluss das bessere Team. Wir hatten aufgehört, als Team zu spielen, zu oft versucht, über Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen und es am Ende aus der Hand gegeben. Nun bekommen wir die Chance, Dinge ein wenig anzupassen und umzustellen“, so Björn Harmsen vor der Begegnung. „Kirchheim hat eine gute Mannschaft. Sie sind vielleicht nicht so tief besetzt, haben dennoch sehr sehr gute Spieler in ihren Reihen. In erster Linie mit Flowers, Miller oder Muszynski auf der Fünf, den ich auch schon einmal nach Münster holen wollte, der aber zu dem Zeitpunkt viel zu teuer war. Zudem haben sie einen sehr guten Trainer. Ich kenne Igor jetzt schon sehr lange. Er macht einen tolle Job, hat immer ein paar schöne Ideen, wie im Hinspiel, als sie uns schon ein bisschen aus dem Konzept bringen konnten“, so Jenas Coach abschließend.

20.01.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Artland Dragons

Ein einfaches Spiel erwartet Drijencic trotz zuletzt fünf Siegen vor heimischem Publikum nicht. Außer gegen Bayreuth gewannen die Drachen zuletzt das Kellerduell gegen Paderborn und unterlagen dem aktuellen Tabellenführer Jena zudem denkbar knapp. „Das Team hat zuletzt so gespielt, wie der Trainer sich das vorgestellt hat. Das Team nähert sich dem Level, das es sich vor Saisonbeginn anvisiert hatte. Und es gab Veränderungen im Kader.“ Vor Weihnachten trennte Quakenbrück sich von TJ Gibbs, der nachverpflichtete Nikos Chouchoumis, laut Trainer Patrick Flomo „ein hungriger Kämpfertyp mit hoher Spielintelligenz“, feierte sein Debüt gegen Bayreuth und zündete seitdem auf Anhieb.

„Die Stimmung in der Oberfrankenhalle mitzuerleben, ist immer ein Genuss, für die Spieler wie für die Fans. Nun wollen wir den nächsten Erfolg einfahren, das ist doch ganz klar“, sagt Head Coach Mladen Drijencic vor dem Spiel gegen den aktuellen Tabellenletzten. Vom Tabellenplatz der Drachen will er sich jedoch nicht blenden lassen, zumal das letzte Aufeinandertreffen aus dem Hinspiel noch keine drei Wochen zurückliegt. Drijencic spricht von einem „bitteren Gefühl der Niederlage“ im Artland. Das soll nun in einen Motivationsschub umgemünzt werden. „Wir sind mental stark. Das haben wir gegen Paderborn über weite Strecken des Spiels gezeigt.“ Diese Stärke soll nun über die gesamte Spieldauer aufs Parkett gebracht werden.

20.01.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. JobStairs GIESSEN 46ers

„Gießen ist ein sehr erfahrenes Team mit vielen verschiedenen Offensivwaffen und sie bringen einen anspruchsvollen Spielstil aufs Parkett. Nachdem sie zuletzt drei Spiele in Folge verloren haben, müssen wir vor ihrer Reaktion definitiv gewarnt sein“, befindet Düsseldorfs Headcoach Andaç Yapicier vor der Begegnung gegen die 46ers. Als Tabellensechster befinden sich die Hessen trotz der jüngsten Niederlagenserie weiterhin voll auf Playoff-Kurs. Einen großen Anteil daran haben vor allem Duane Wilson (18,6 Punkte pro Spiel) sowie der ehemalige deutsche Nationalspieler Robin Benzing (13,5 Punkte), die zu den absoluten Leistungsträger bei den 46ers zählen. „Unser Fokus wird auch in diesem Spiel darauf liegen, dass wir zu jedem Zeitpunkt unsere erstarkte Defensive aufs Spielfeld bringen“, ergänzt Yapicier.

20.01.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Angesichts des dichten Mittelbaus in der Tabelle und einem Sieg Vorsprung zu den Nicht-Playoff-Rängen kommt dem Duell mit dem Team von Steven Esterkamp eine gewisse Bedeutung zu, damit die Münsteraner in der zweiten Hälfte der ProA-Hauptrunde verstärkt auf ihre Heimstärke setzen können. Schließlich warten in der Rückrunde noch sechs Auswärtsspiele bei den aktuellen Top sieben der Liga. Kein einfaches Unterfangen für den Tabellenachten in der Halle Berg Fidel, kommen die Paderborner Gäste doch nach zuvor sieben, meist knappen Niederlagen in Folge mit dem Rückenwind eines Favoritensturzes, dem 84:80 gegen Playoff-Anwärter BBC Bayreuth. Und die sich soeben noch einmal verstärkt haben.

Auf ihren bisher nicht zufriedenstellenden Saisonverlauf haben die Paderborner Baskets reagiert und mit Jake Biss einen weiteren Guard sowie am Donnerstag mit Jubril Adekoya einen Forward nachverpflichtet. „Wir wollen und werden alles dafür tun, aus dem Tabellenkeller herauszukommen – dieser Transfer ist ein starkes Zeichen dafür“, betonte Dominik Meyer, Geschäftsführer der Ostwestfalen. Der 29-jährige Jubril Adekoya spielte bis zur vergangenen Woche für die Sheffield Sharks in der ersten britischen Basketballliga BBL und soll den Paderbornern insbesondere mehr Sicherheit auf der großen Position geben.

20.01.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Nürnberg Falcons BC

Das Team aus Franken besiegte im Hinspiel die Baskets mit 84-70 und zeigte dabei vor allem gleich zu Beginn und in der Crunchtime eine sehr starke Leistung. Für die Baskets gilt es die Turnover-Quote niedrig zu halten, was angesichts der Tatsache, dass Nürnberg die drittmeisten Steals der Liga hat, kein leichtes Unterfangen wird. Schwächen zeigten die Falcons in dieser Saison von der Freiwurflinie: mit einer 65 %igen Freiwurfquote ist Nürnberg in dieser Kategorie in dieser Saison bislang noch Schwächen gezeigt.

Kopf des Teams ist der 30-jährige Julius Wolf, der schon seit vielen Jahren zu den besten deutschen ProA-Spielern zählt und auch in dieser Saison mit 15 Punkten, 7 Rebounds und einer Effektivität von 17 beeindruckende Werte auflegt. Zusammen mit dem 26-jährigen Courtney Alexander bildet Wolf eines der besten Duos auf den Positionen 4 und 5. Mit 10 Punkten und über 7 Rebounds ist der sprungstarke Alexander unter dem Korb nur schwer zu kontrollieren, was die Baskets im Hinspiel bereits am eigenen Leib erfahren mussten, als Alexander 15 Punkte und 10 Rebounds auflegte und einer der Garanten für den Nürnberger Erfolg war. Christian Feneberg, der ehemalige Nationalspieler Bastian Doreth, der starke Distanzschützte Tim Köpple (55 % Dreierquote) sowie die vielseitigen Importspieler Anthony Gaines und Isaiah Sanders teilen sich die Einsatzzeit im Backcourt der Falcons. Sanders und Gaines werden bei Bedarf auch neben Matthew Meredith und Sebastian Schröder, der im Hinspiel gegen die Baskets von außen heiß lief und innerhalb weniger Minuten 14 Punkte erzielte, auf der Position drei eingesetzt.

21.01.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. RASTA Vechta II

Anschluss halten, lautet das Motto für beide Teams in der kommenden Begegnung. Während es für Vechta darum geht, den Anschluss an das dichtgepackte Mittelfeld der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zu halten, wollen die FRAPORT SKYLINERS mit aller Vehemenz ihre Ausgangslage im Führungsquartett der Liga wieder verbessern.

Zu wenig Hunger, zu wenig Leidenschaft attestierte Headcoach Denis Wucherer seinen Jungs im Hinspiel in Vechta. Die jungen Niedersachsen trumpften genau in diesen Bereich groß auf und sicherten sich den 96:78 Erfolg. Für die FRAPORT SKYLINERS erreichte lediglich Lorenz Brenneke mit 19 Punkten und 6 Rebounds sein normales Leistungsvermögen. Auf Vechtaer Seite trumpfte Kaden Anderson mit einer Glanzleistung von 30 Punkten und 8 Rebounds auf.

Denis Wucherer (Headcoach, FRAPORT SKYLINERS): „Im Grunde ist die Vorbereitung auf das Spiel am Sonntag sehr einfach. Die Niederlage und die Art und Weise der Niederlage in Vechta sind noch komplett präsent. Das Energielevel, die Physis und alles was es braucht, damit sich so ein Spiel nicht wiederholt, dürften automatisch von den Jungs abgerufen werden. In diese Richtung müssen wir Coaches nicht coachen. Aber in der Verteidigung gibt es Dinge, die wir besser machen müssen. Primär geht es in dem Spiel aber um die richtige Einstellung, die wir an den Tag legen. Wir müssen absolut bereit sein. Vechta hat zuletzt gegen Gießen gewonnen, spätestens seitdem müssen wir vorgewarnt sein, haben im Hinspiel nicht gut ausgesehen und ich erwarte eine Reaktion!“

21.01.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. VfL SparkassenStars Bochum

Im Hinspiel zog Phoenix noch mit 91:109 den Kürzeren. Dabei wussten vor allem die beiden Ex-Hagener Niklas Geske (14 Punkte, 12 Assists) und Daniel Zdravevski (8 Punkte) zu gefallen.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen und nur einer Niederlage in der Ischelandhalle gehören die „Feuervögel“ zu den heimstärksten ProA-Teams, während der VfL sich auf fremdem Terrain anscheinend besonders schwertut (1-7). Obacht ist jedoch geboten, immerhin feierten Geske und Co. ausgerechnet am vergangenen Wochenende mit 82:80 in Kirchheim ihren ersten Erfolg „on the road“.

Chris Harris (Headcoach Phoenix Hagen):
„Zum Start der Rückrunde gleich ein Derby vor ausverkauftem Haus … besser kann es doch fast gar nicht kommen. Wir freuen uns riesig auf die Stimmung in der Ischelandhalle und die Energie der Zuschauer. Gleichzeitig haben wir den Anspruch an uns selbst, die bis hierhin genommene Entwicklung weiter fortzusetzen. Bochum hat uns im Hinspiel mit einigen Dingen sehr wehgetan, genau da wollen wir ansetzen und vor allem defensiv der Partie unseren Stempel aufdrücken. Es liegt an uns als Mannschaft, die Fans für ihr Kommen zu belohnen.“

21.01.2024 17:00 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Dresden Titans

Fest steht, dass die RÖMERSTROM Gladiators am Sonntag auf ihren Spielmacher Marcus Graves verzichten müssen, der sich in Frankfurt einen Muskelbündelriss zuzog und somit mehrere Wochen nicht zur Verfügung stehen wird. Aber auch die Titans teilen dieses Schicksal, denn der Dresdener Point Guard Grayson Murphy fällt mit einem Mittelhandbruch ebenfalls aus.

„Wir haben im Hinspiel in Dresden gesehen, dass sich beide Teams auf Augenhöhe begegnen können. Diesmal haben wir den Heimvorteil und beide Teams müssen ohne ihren Point Guard antreten, was das Spiel sicherlich verändern wird. Dresden spielt sehr strukturiert, haben ein gutes Spacing und alle Spieler kennen ihre Rollen. Sie verstehen ihr System und spielen einen sehr guten und schnellen offensiven Basketball. Wir müssen uns im Vergleich zum Hinspiel defensiv steigern und mit einer vollen Halle im Rücken freuen wir uns sehr auf unser nächstes Heimspiel und das Rückspiel gegen Dresden“, sagt Jacques Schneider, sportlicher Leiter der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Alle Spiele werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorbericht-ST18.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-19 13:04:202024-01-19 13:04:21Vorberichte ProA 18. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

19. Januar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

20.01.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Seawolves Academy

Zum ersten Heimspiel der Rückrunde ist nun die Seawolves Academy aus Rostock zu Besuch in der Hauptstadt. Die Seawolves stehen aktuell mit einer Bilanz von 7:8 auf dem neunten Tabellenplatz und sind den Braves dicht auf den Fersen. Sie konnten nicht nur das Hinspiel gegen die Berliner für sich entscheiden, sondern auch ihr Spiel am vergangenen Wochenende gegen LOK Bernau. Das Spiel gegen Bernau war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sodass die beiden Teams in die Overtime mussten. In der OT konnten die Seawolves am Ende knapp mit 116:115 gewinnen. Der Spieler des Spiels war Branden Michael Maughmer, der überragende 33 Punkte erzielte, dazu 7 Körbe auflegte und 5 Rebounds holte. Maughmer agiert schon während der gesamten Saison sehr auffällig und ist mit durchschnittlich 19.6 P./4.9 A./5.9 R. sicherlich jemand, auf den sich die Braves Defensive konzentrieren sollte. Neben Maughmer überzeugen zudem Michael Jost (11.2 P./2.4 A./5.8 R.) und Toni Nickel (10.5 P./1.9 A./6.7 R.) mit ihren Stats.

Aufgrund der Tabellensituation, dem engen Hinspielergebnis und den Leistungen des vergangenen Spieltags, können die Fans ein weiteres Kopf-an-Kopf-Rennen mit großer Intensität auf beiden Seiten erwarten. Die Berlin Braves können jedoch weiterhin auf ihre bisher starke Heimbilanz setzen. Sechs Siege aus sechs Heimspielen geben enormes Selbstvertrauen vor heimischem Publikum.

20.01.2014 18:00 Uhr TKS 49ers vs. Iserlohn Kangaroos

Dies wird definitiv keine leichte Aufgabe für die Waldstädter, denn der Tabellen-Achte aus Stahnsdorf gilt als sehr heimstark. In der laufenden Spielzeit mussten sich die 49ers lediglich gegen Bernau und Leverkusen vor heimischem Publikum geschlagen geben, während sie Köln, Schwelm und Wedel schlagen konnten. Am vergangenen Spieltag verloren die 49ers jedoch deutlich in Herford, das Team von Headcoach Vladimir Pastushenko wird also gegen die Iserlohner auf Wiedergutmachung aus sein. 

Assistant Coach Toni Prostran schätzt die kommende Herausforderung ein: “Stahnsdorf ist ein echt gutes Team, insbesondere Zuhause sind sie nicht erst seit dieser Saison eine der besten Mannschaften der Liga. Sie haben ein gut ausbalanciertes Team mit starken Big Men, die auch aus dem Low-Post für Gefahr sorgen können. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren versuchen sie, noch aggressiver zu spielen, insbesondere in der Verteidigung. Wir sind momentan in einer schwierigen Situation und es ist Zeit die Saison zu unseren Gunsten umzudrehen. Das Team trainiert gut und sehr hart, wir haben natürlich Selbstvertrauen eingebüßt, doch ich bin überzeugt davon, dass wir mit einem Sieg schnell wieder in die Spur finden können!”

20.01.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Itzehoe Eagles

Der Gegner spiele eine tolle Saison, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink anerkennend. Angeführt von Rupert Hennen, habe das Team einen sehr tiefen Kader und „die perfekte Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten“. Sehr auffällig sei bei den RheinStars auch die spezielle Verteidigung. Lange rangierten die Kölner an der Tabellenspitze, doch der Ausfall des litauischen Power Forwards Grantas Vasiliauskas tat weh: Nach drei Niederlagen in Folge mussten sie den ersten Platz an die Bayer Giants Leverkusen abtreten. Völkerink warnt: „Das macht sie zu Hause noch gefährlicher.“
Um selbst einem Team wie Köln gefährlich zu werden, sieht der Eagles-Coach zwei Voraussetzungen: „Wir müssen defensiv den nächsten Schritt machen und brauchen offensiv einen besseren Tag.“

„Wir haben in den vergangen 14 Tagen sehr gut trainiert“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck. „Alle ziehen mit und es ist für mich nur eine Frage der Zeit, dass wir wieder unseren Rhythmus finden und uns für unsere harte Arbeit im Training belohnen.“

Das letzte Erfolgserlebnis liegt zwar schon drei Spiele zurück, doch gegen die Norddeutschen wollen die RheinStars ihren siebten Heimsieg im achten Spiel holen. Im Hinspiel setzten sich die Kölner in Itzehoe überraschend deutlich mit 98:77 durch und feierten im vierten Auswärtsspiel der Saison den dritten Sieg in Folge.

20.01.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Die SBB Baskets reisen nach zwei Erfolgen in Folge mit Rückenwind nach Herford. Vor allem der 90:88-Heimsieg gegen den bisherigen Spitzenreiter Köln hat für Selbstvertrauen bei der Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast gesorgt. Das Hinspiel gegen Herford konnte Wolmirstedt vor heimischem Publikum mit 90:80 für sich entscheiden.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Der Sieg gegen Köln gibt uns Kraft für die kommenden Aufgaben. Herford ist ein schwierig einzuschätzender Gegner. Der neue Trainer wird dem Team nach und nach seine Handschrift mitgeben. Und der neue US-Amerikaner hat einen super Einstand gefeiert. Wir müssen mit der gleichen Intensität wie gegen Köln auftreten und vor allem defensiv hellwach sein.“

20.01.2024 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Zuletzt gab es zwei sehr bittere Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz. Im ersten Spiel im Jahr 2024 holten sich die Ibbenbürener eine 82:49-Klatsche in Bernau ab. In der vergangenen Woche verlor die Mannschaft von Headcoach Peer Reckinger zu Hause denkbar knapp mit 70:76 gegen die Itzehoe Eagles.

Das Hinspiel am 2. Spieltag in Ibbenbüren ging mit 74:67 an die EN Baskets. In einem insgesamt sehr umkämpften Spiel setzte sich am Ende die individuelle Qualität der Schwelmer durch. Topscorer Anfang Oktober war Khalil Miller mit 23 Punkten.

Falk Möller sagt folgendes über die anstehende Aufgabe: „Wir sind der Favorit, vor allem zu Hause. Aber in der Liga darf man keinen Gegner unterschätzen. Auch wenn Ibbenbüren aktuell den letzten Platz belegt, ist das eine talentierte Mannschaft, die, wie wir das auch im Hinspiel erlebt haben, gefährlich werden kann. Wir hatten zwei Wochen lang kein Spiel und müssen früh unseren Rhythmus finden, um unsere Siegesserie weiter auszubauen.“

21.01.2024 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. Bayer Giants Leverkusen

Dass der sonntägliche Gegner wiedererstarkt an den Steinberg kommt, haben sich die Rister fast ein wenig selbst zuzuschreiben. Denn am zweiten Dezember-Wochenende fuhren sie am Rhein einen 78:73-Sieg ein, der Leverkusens Trainer Hansi Gnad anschließend dazu veranlasste, eine harte Linie und schweißtreibende Schichten anzukündigen. Der Europameister von 1993 hat seinen Spielern offenbar ordentlich Beine gemacht.

Denn ihre vier Spiele seit besagter Niederlage gewannen die Leverkusener, schlugen Stahnsdorf, zuletzt Berlin und davor zweimal Köln. Damit setzte man sich wieder auf den ersten Rang, die Rister belegen den vierten Platz.

Punkte, Rebounds, Assists, Ballgewinne: Der US-Amerikaner Trey McBride ist Bayers unumstrittener Führungsspieler, gleich in allerlei Statistikwertungen Spitze und dabei nur einer von mehreren Hochkarätern beim deutschen Rekordmeister. Eine tolle Prüfung für die junge Rist-Mannschaft und ein Leckerbissen für das Wedeler Publikum.

21.01.2024 17:00 Uhr LOK BERNAU vs. BSW Sixers

Die BSW Sixers sind altbekannte Rivalen in der Liga und gehören seit Jahren zu den Spitzenmannschaften. Die Mannschaft zeichnet sich durch eine gelungene Verbindung von Ausbildung und Zusammenarbeit mit dem Bundesliga-Team Syntainics MBC aus. Die Sixers präsentieren sich als junge und energiegeladene Truppe, angeführt von Donte Nicholas, einem erfahrenen Veteranen und Schlüsselspieler. Trotz einiger Rückschläge, belegen die Sixers derzeit den 5. Platz in der Tabelle mit 8 Siegen und 6 Niederlagen.

Die LOK Bernau findet sich derzeit auf dem 13. Tabellenplatz wieder, punktgleich mit Herford, Iserloh, und Itzehoe. Das kommende Spiel gegen die Sixers wird somit von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Rückrunde und die Playoff-Chancen der Mannschaft

Trainer Davide Bottinelli betont die Wichtigkeit des Heimvorteils und appelliert an die Mannschaft, von der ersten Minute an fokussiert und bereit für einen physischen Kampf zu sein. „Sandersdorf wird uns keine Körbe schenken“ sagt Bottinelli und will damit die Wichtigkeit der Konzentration über die volle Länge des Spiels betonen. Ebenso werden die Kontrolle der Ballverluste und eine solide Teamverteidigung laut Bottinelli der Schlüssel zum Erfolg in diesem bedeutenden Duell sein.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorberichte-ProB-Nord-ST16.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-01-19 13:03:352024-01-19 13:03:36Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag
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