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Vorberichte ProB Nord 20. Spieltag

16. Februar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

17.02.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles

Bei den Berlin Braves läuft es nach dem schwachen Start ins neue Jahr aktuell wieder rund. An den letzten drei Spieltagen konnte das Team überzeugende Siege gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld sammeln.

Der nächste Gegner der Berlin Braves sind die Itzehoe Eagles, die aktuell auf dem elften Tabellenplatz stehen und mit frischem Selbstbewusstsein in die Hauptstadt fahren. Am vergangenen Wochenende konnten die Eagles ihren Negativtrend von drei Niederlagen in Folge brechen und einen wichtigen Last-Minute-Sieg gegen die BSW Sixers einfahren.

Aufgrund der Tabellensituation und den letzten Siegen, gehen die Berlin Braves 2000 absolut favorisiert in das Heimspiel gegen die Itzehoe Eagles. Zudem konnten die Braves auch das Hinspiel mit 80:86 für sich entscheiden. Aber unterschätzen sollten sie die Eagles absolut nicht. Die Itzehoer fahren mit der Moral und der Euphorie aus dem Last-Minute-Sieg gegen die BSW Sixers nach Berlin und wollen sicherlich ein Stolperstein für den Berliner Flow sein.


17.02.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Iserlohn Kangaroos

„Wir werden gegen Iserlohn wie im Hinspiel eine sehr gute Leistung brauchen, um uns wieder durchsetzen zu können“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck.

Zwar fügten die RheinStars ihren kommenden Gästen beim 105:86 in Iserlohn die höchste Heimniederlage zu, doch bei den Kangaroos hat sich seit Anfang Dezember einiges getan. So wurde der langjährige Headcoach Dennis Shrivan vor zwei Spieltagen von seinen Aufgaben entbunden. Aktuell lenkt der Assistenztrainer und ehemalige Pointguard Toni Prostran die Geschicke von der Seitenlinie. Der Grund: Nach einem passablen Saisonstart (5:4 Siege) gewannen die Iserlohner nur noch eines ihrer letzten zehn Spiele und stecken überraschend als Drittletzter mitten im Abstiegskampf. Aber: Seit dem Trainerwechsel entwickelt sich die Form wieder in die gewünschte Richtung. Auch wenn es in Wolmirstedt und gegen die Bayer Giants am Ende zwei weitere, wenn auch knappe Niederlagen gab.

„Wir sind auf jeden Fall gewarnt, denn die Kangaroos verfügen über einen mit guten Spielern besetzten Kader. Außerdem geht es für uns nach wie vor darum, unsere eigene Leistung zu entwickeln und zu stabilisieren“, sagt Trainer Baeck. Im Hinspiel beschäftigte vor allem ein Akteur die RheinStars. US-Forward Travis Henson markierte 41 Zähler und traf aus allen Lagen.


17.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU

Mit acht Siegen und elf Niederlagen belegt Bernau aktuell den zehnten Tabellenplatz. Bislang durchlebt der Klub eine bewegte Saison, geprägt von zahlreichen personellen Wechseln. Bester Werfer der Lok ist Akim-Jamal Jonah mit durchschnittlich 15,8 Punkten pro Partie. Außerdem sammelt der Center 10,1 Rebounds im Schnitt. SBB-Profi Marc Friederici trifft auf seinen ehemaligen Verein.

Die SBB Baskets gehen mit zwei Siegen in Folge in die Partie: Am vergangenen Wochenende wurde der SC Rist Wedel auswärts mit 93:84 besiegt. Davor gewann Wolmirstedt daheim mit 79:76 gegen Iserlohn. Bernau musste sich am vergangenen Spieltag deutlich Schwelm mit 67:94 geschlagen geben. Das Hinspiel gegen Bernau konnten die SBB Baskets auswärts mit 83:60 für sich entscheiden.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Bei Bernau geht es in dieser Saison auf und ab, aber in den vergangenen Wochen ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Wenn sie den Dreier treffen, sind sie sehr gefährlich für jedes Team der Liga. Das müssen wir versuchen, so gut wie möglich zu verhindern. Bernau kann heiß laufen und schnell spielen. Da müssen wir fokussiert sein, dürfen uns wenige Ballverluste erlauben und müssen uns offensiv viele gute Würfe kreieren. Wir freuen uns, wieder ein Heimspiel zu haben. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir unsere kleine Siegesserie ausbauen und einen weiteren Schritt in Richtung einer guten Platzierung für die Play-offs gehen.“


17.02.2024 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm

Die Mannschaft von Falk Möller aus Schwelm reist mit dem Rückenwind aus zehn Erfolgen am Stück in den Norden und möchte dort natürlich ihre Erfolgsserie fortsetzen.

Dass die Gastgeber ein unangenehmer Gegner sind, mussten die Schwelmer schon am eigenen Leib erfahren. Am ersten Spieltag siegten die Wedler mit 79:75 in der Schwelm-ArENa. Mittlerweile sind viereinhalb Monate vergangen und die stimmungsvolle Steinberghalle kann sich auf ein Spitzenspiel freuen.

Auf dem Papier erwartet der Tabellenfünfte den Tabellenzweite. Während die Saison von Khalil Miller und seinen Teamkollegen konstant verlief, erlebten die Schleswig-Holsteiner eine Saison voller Aufs und Abs. Am vergangenen Wochenende verloren die Wedeler, ebenfalls vor heimischer Kulisse, mit 84:93 gegen die SBB Baskets.

Davor siegte die Mannschaft von Hamed Attarbashi zweimal souverän und deutlich. Die Gastgeber sind eine schwierig einzuschätzende Mannschaft, die aber jederzeit jeden Gegner schlagen kann. Mitverantwortlich dafür ist die Bigman-Riege, bestehend aus Topscorer Cameron Reese (15 PpS u. 11,2 RpS) und dem Schweden Daniel Johansson (13,7 PpS u. 6,5 RpS). Khalil Miller dürfte also alle Hände voll zu tun haben, um die Bretter, wie in den vergangenen Wochen, zu dominieren.

Falk Möller sagt folgendes über die anstehende Aufgabe: „Wir haben jetzt das zweite Auswärtsspiel hintereinander und Wedel ist eine Playoff-Mannschaft. Natürlich ist das eine harte Aufgabe, aber wir haben in Bernau ein hervorragendes Auswärtsspiel gezeigt und wollen daran anknüpfen. Wenn uns das gelingt, können wir auch in Wedel bestehen.“


17.02.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Seawolves Academy

Bericht folgt.


18.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. BBG Herford

Acht Siege in Serie, zuletzt ein wichtiger Erfolg bei den Iserlohn Kangaroos (79:73), mit welchem man erfolgreich die Tabellenspitze in der ProB-Nord verteidigen konnte.

Bei den Herfordern Korbjägern hat sich seit der letzten Begegnung gegen Leverkusen, die die GIANTS mit 93:69 deutlich für sich entscheiden konnten, eine Menge getan. Die Ostwestfalen mussten gleich zweimal ihren US-Import austauschen. Auf den verletzten Tristan Harper folgte im November 2023 Forward Marquis Moore. Doch Anfang dieses Jahres nahmen die Verantwortlichen der BBG noch einmal eine Veränderung vor und ersetzten Moore mit dem Comboguard Collin Turner. Der erfahrene 28-Jährige (spielte u.a. schon im Aserbaidschan und in Georgien) überragt seit seiner Ankunft in Herford mit durchschnittlich 22,4 Punkten, 7,8 Assists und 5,2 Rebounds pro Spiel. Dies bedeutet eine Effektivität von 29,0 pro Begegnung. Bestwert in der gesamten ProB.
Nicht nur Turner ist neu bei unserem Gegner, auch der Übungsleiter an der Seitenlinie trägt einen anderen Namen: Christos Diktapanidis, der frühere Trainer der Herforder, verließ den Klub aus privaten Gründen und wurde durch Miikka Sopanen ersetzt.

Trainer Hansi Gnad beschreibt den kommenden Gegner wie folgt: „Herford steht zwar derzeit auf einem Abstiegsplatz, wir wissen aber um die Qualitäten des Teams. Mit Collin Turner und Shawn Gulley verfügt die BBG über zwei absolute „Go-To-Guys“, welche zu jedem Zeitpunkt punkten können. Zusammen kommen die beiden im Durchschnitt auf 47 Punkte pro Spiel. Hinzukommt mit Luca Michels ein weiterer Scorer, der beide im Angriff gut entlastet. Wir müssen, wie in den vergangenen Wochen, vor allem in der Verteidigung hart arbeiten und Herford unter Druck setzen. Dann ergeben sich für uns in der Offense Freiräume um erfolgreich zu sein. Es gilt daher geduldig zu sein. Die Jungs müssen versuchen ihre Stärken auf das Parkett zu bringen, ohne sich beeindrucken zu lassen.“


18.02.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. TKS 49ers

Für den 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord begeben sich die TKS 49ers auf eine kurze Auswärtsreise zu den BSW Sixers. Die Bedeutsamkeit der Partie ist schnell an der Tabellensituation abzulesen. Die 49ers rangieren auf dem achten und damit letzten Playoffplatz, die Sixers stehen als direkter Verfolger auf Rang neun.

Beide Vereine würden sich am 20. Spieltag wohl eine bessere Ausgangslage für solch ein wichtiges Aufeinandertreffen wünschen. Die TKS 49ers blicken auf ihre inkonstantesten zwei Wochen der Saison zurück. Nachdem man Aufstiegskandidat Köln auswärts beeindruckend mit 57:77 schlagen konnte, folgte vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum eine desaströse Vorstellung gegen den Tabellenletzten aus Ibbenbüren. Ähnlich wie die letztwöchigen Gegner sind auch die BSW Sixers vor dem Spiel gegen die 49ers nicht in ihrer besten Form. Mit sieben Niederlagen stecken sie in der aktuell längsten Negativserie der ProB Nord fest. Besonders bitter war hierbei die letzte Niederlage auswärts bei den Itzehoe Eagles.

Bei der Begegnung in der Hinrunde konnten sich die 49ers in Kleinmachnow mit 77:71 gegen BSW durchsetzen. Schon damals stellten die Dauerbrenner der Sixers, Donte Nicholas und Hendrik Warner, das Team von Vladimir Pastushenko vor einige Probleme. US-Forward Nicholas erzielt diese Saison durchschnittlich 16,9 Punkte, 4,7 Assists und 7,2 Rebounds pro Partie, Big Man Warner kommt auf 14,1 Punkte und 8,1 Rebounds. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass BBL-Doppellizenzspieler Ralph Hounnou eingesetzt wird. Der Shooting Guard unterstützte BSW Ende Januar bei seinem bisher einzigen Auftritt mit 18 Punkten und fünf Assists. 49ers Co-Trainer Dorian Coppola prognostiziert ein spannendes Spiel: „Es wird intensiv, denn beide Teams wissen, was auf dem Spiel steht. Sowohl wir als auch die Sixers sind nicht gut in dieses Jahr gestartet und brauchen dringend einen Sieg, um etwas aufzuatmen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorberichte-ProB-Nord-ST20.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-02-16 15:59:462024-02-16 15:59:47Vorberichte ProB Nord 20. Spieltag

Phoenix Hagen verpflichtet Jamel McAllister

16. Februar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Die enge Partnerschaft mit dem SV Haspe 70 wird weiter mit Leben gefüllt

Phoenix Hagen gibt zum Ende des Transferfensters eine Verpflichtung bekannt: Jamel McAllister wird bis zum Ende der laufenden Saison das Team von Cheftrainer Chris Harris als Stammspieler unterstützen. Der Big Men, der als Center und Power Forward agieren kann, kommt vom Kooperationspartner SV Haspe 70 und hat bereits sein Können als Aushilfslizenzspieler in drei Spielen für Phoenix unter Beweis gestellt. In engen und vertrauensvollen Gesprächen mit den Verantwortlichen des SV Haspe 70 konnte eine Einigung erzielt werden, die beiden Vereinen zugutekommt. Über die genauen Transfermodalitäten wurde zwischen den beiden Vereinen Stillschweigen vereinbart.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle dem Kooperationspartner SV Haspe 70, der sich aktuell Mitten im Kampf um die Playoffs befindet und mit Jamel McAllister dennoch einen absoluten Schlüsselspieler ziehen lässt. Der Regionalligist gibt dem US-Amerikaner somit die Chance, auch weiterhin in der ProA auflaufen zu können. In dieser Phase der Saison einen Leistungsträger ziehen zu lassen, ist alles andere als selbstverständlich und verdient jede Menge Respekt. Für diese Entscheidung ist Phoenix Hagen dem SV Haspe zu tiefem Dank verpflichtet.

Martin Schmidt, Geschäftsführer Phoenix Hagen: „Wir freuen uns sehr, dass Jamel nun zur festen Rotation für diese Saison gehört. Er hat in den bisherigen drei Spielen gezeigt, was er auf ProA-Niveau leisten kann und wird dies weiter tun. Dass er seit der Saison-Vorbereitung schon zum Trainingskader gehörte, ist bei der diesjährigen Teamchemie ein sehr großer Vorteil. Mein Respekt gebührt dem Vorstand des SV Haspe 70. Die Entwicklung eines Spielers und dessen Karriere vor eine eigene sportliche Ambition zu stellen ist im Sport sehr selten und ich bin sehr dankbar für diese Entscheidung aus unserer, aber auch aus Jamels Sicht. Ich bin mir aber sicher, dass Haspe dennoch die Playoffs erreichen kann.“

Jamel McAllister wird bereits am Freitag mit Phoenix Hagen die Auswärtsreise nach Kirchheim antreten und am Samstagabend in der ProA gegen die Kirchheim Knights auflaufen. Für das Regionalligaspiel des SV Haspe gegen die ETB Miners, am Freitagabend, steht McAllister somit nicht mehr zur Verfügung.

Martin Wasielewski, Teammanager SV Haspe 70: „Für den Spieler Jamel McAllister eine einmalige Chance, direkt als Regionalligaspieler ein Angebot in der laufenden Saison in einem Top ProA-Team bei Phoenix zu bekommen. Natürlich lassen wir Jamel mit einem weinenden und lachenden Auge in der laufenden Saison wechseln. Als wichtiger, wenn nicht wichtigster Spieler im Team von SV Haspe 70 ist das im laufenden Ligaspielbetrieb mit Playoff-Ambitionen ein schmerzlicher Verlust. Das gesamte Team unterstützt Jamel aber bei diesem für ihn so wichtigen sportlichen Schritt und wünscht ihm alles erdenklich Gute. Und die Mannschaft wird alles daran setzen, in den verbleibenden fünf Spielen die Playoffs zu erreichen. Jamel bleibt auch ein „Hasper“, zumindest als Jugendtrainer und wird das Team auch persönlich bis zum Saisonende unterstützen. Am Ende haben viele gute und lange Gespräche der Verantwortlichen bei Haspe und Phoenix diesen Schritt möglich gemacht. Gelebte Partnerschaft muss auch so zwischen Kooperationspartnern funktionieren. Jetzt müssen beide Teams SV Haspe 70 und Phoenix Hagen sportlich auf dem Erfolgsweg weitermachen.“

Die enge Zusammenarbeit mit Kooperationspartner SV Haspe 70 ermöglicht es Phoenix Hagen immer wieder, Talente zu fördern und die regionale Basketballlandschaft nachhaltig zu stärken. Bevor beide Vereine auch in Zukunft weitere Kooperationen anstreben, gilt es sowohl für Phoenix als auch für die 70ers, die zweite Playoff-Teilnahme in Folge klarzumachen.

An dieser Stelle ruft Phoenix auch alle Anhänger dazu auf, den SV Haspe bei seinen Heimspielen in der Rundsporthalle zu unterstützen, jetzt noch mehr als ohnehin schon.

All Eyes on Jamel McAllister

Der Amerikaner wechselte im vergangenen Sommer nach einer starken Saison für die Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn nach Haspe. Dort legte er in der Regionalliga beeindruckende Zahlen auf. Der US-Amerikaner erzielte in 19 Spielen im Schnitt 22,6 Punkte für die 70er und gehört damit zu den fünf besten Scorern der Regionalliga. Auch im Team von Phoenix Hagen besticht der 26-jährige durch Energie und Durchsetzungsvermögen unter dem Korb. In bislang drei Einsätzen erzielte der Big Men im Schnitt neun Punkte.

Die Fans von Phoenix Hagen dürfen sich somit auf die kommenden Spiele mit Jamel McAllister im Team freuen, während die Partnerschaft zwischen Phoenix Hagen und dem SV Haspe 70 weiter gestärkt wird.

Quelle: Phoenix Hagen

Foto: Jörg Laube

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Kadernews-McAllister-Hagen.jpg 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-02-16 12:13:222024-02-16 12:13:23Phoenix Hagen verpflichtet Jamel McAllister

Vorberichte ProA 23. Spieltag

16. Februar 2024/in APP, ProA 23/24

16.02.2024 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Mit 12 Siegen in Serie und der Tabellenführung inklusive zwei Siegen Vorsprung auf Verfolger Phoenix Hagen haben sich die RÖMERSTROM Gladiators Trier mit Blick auf die anstehende Länderspielpause in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine hervorragende Position gesichert. Und es ist ein ganz besonderes Auswärtsspiel für die Profibasketballer aus der ältesten Stadt Deutschlands. Gemeinsam mit über 500 Fans machen sich die RÖMERSTROM Gladiators auf den Weg nach Koblenz, wo das Derby-Rückspiel gegen die EPG Baskets und das Wiedersehen mit Ex-Headcoach Marco van den Berg wartet.

Die Baskets, die im Hinspiel lange mithalten konnten, dann jedoch am Ende sich noch deutlich mit 68-84 geschlagen geben mussten, erwartet der wahrscheinlichste stärkste Gegner in dieser Saison. Trier weist sowohl die beste Zweier- als auch Freiwurfquote aller Zweitligisten auf, angelt sich die meisten Rebounds und begeht die wenigsten Fouls. Von den Zahlen her ein sehr schwieriges Unterfangen für das Team von Headcoach Marco van den Berg- nur mit einer überragenden Teamleistung ist für die Koblenzer Basketballer die große Überraschung möglich. Das Ziel muss es sein, die Partie so lange wie möglich offen zu gestalten, verhindern das Trier vorentscheidende Läufe generiert und in der heimischen CGM-Arena gezielt Nadelstiche ins Trierer Spiel zu setzen.

„Die Vorbereitung auf das Spiel in Koblenz ist nicht einfach, da wir uns auf verschiedene Szenarien einstellen wollen. Wir wissen nicht, ob Richmond spielen wird oder nicht und werden uns dementsprechend vorbereiten. Wie ich schon nach dem Hinspiel gesagt habe, hat Koblenz einen sehr tiefen und ausgeglichenen Kader, der über sehr viel Talent und Größe verfügt. Mit Richmond haben sie einen weiteren starken Guard hinzugefügt, der zuletzt sehr viel Einfluss auf das Spiel nehmen konnte. Sie brauchen dringend eine Siegesserie um einen Run auf die Playoffs zu starten, davor sind wir gewarnt. Es wird -wie jedes Spiel in der ProA – definitiv eine große Herausforderung werden. Natürlich macht die Unterstützung unserer Fans vor Ort vieles einfacher. Unser ganzes Team und ich sind wirklich extrem dankbar für diese unglaubliche Unterstützung, die wir auch auswärts erfahren und wir freuen uns wirklich sehr auf dieses tolle Derby in Koblenz“, sagt Headcoach Don Beck vor dem Auswärtsspiel am Freitagabend.

17.02.2024 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Nürnberg Falcons BC

Die Nürnberg Falcons sind aktuell direkter Tabellennachbar der Eisbären Bremerhaven. Bei gleichem Punktestand haben die Eisbären lediglich durch den direkten Vergleich aus dem Hinspiel, das 79:65 gewonnen wurde, die Nase vorn. Zuletzt war das Team von Headcoach Virgil Matthews sehr gut aufgelegt und gewann seit der Niederlage gegen die Eisbären Mitte Januar vier von fünf Spielen. Lediglich gegen Frankfurt mussten sie mit 63:78 eine Niederlage einstecken.

Eisbären Headcoach Steven Key möchte nach der Niederlage in Hagen unbedingt einen Sieg einfahren. „Nach dem Spiel in Hagen waren wir alle etwas unzufrieden, da auch dort ein Sieg für uns drin war. Jetzt kommt mit Nürnberg eine sehr erfahrene Mannschaft, die seit unserem letzten Spiel ein paar Kaderveränderungen gemacht und vier aus fünf Spielen gewonnen hat. Das heißt, es wird, wie jedes Wochenende, nicht leicht für uns. Die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist sehr ausgeglichen in diesem Jahr und jeder Sieg zählt. Um gewinnen zu können, müssen wir unser „A-Game“ zeigen und 40 Minuten konstant spielen. – So wie wir es auch in Nürnberg gemacht haben. Im Kampf um die Playoffplätze ist jeder Sieg wichtig und wir wollen unbedingt den Anschluss halten. Dafür brauchen wir einen Sieg und werden alles geben, um diesen einzufahren.“

17.02.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Phoenix Hagen

Nach einer kraftraubenden englischen Woche mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen, hatten die Kirchheimer Korbjäger einen Tag mehr freibekommen. Erst am Mittwoch rief Head Coach Perovic seine Mannen wieder zum Training. „Nach diesen intensiven Spielen hätte die halbe Mannschaft ohnehin nicht vorher trainieren können,“ so der 49-jährige Serbe. Und auch am Mittwoch fehlten zwei Akteure. Kayne Henry und Mike Flowers mussten mit Beschwerden am Sprunggelenk an der Seite individuelle Übungen absolvieren. Bei Beiden steht noch nicht fest, ob sie am Samstag gegen Hagen auflaufen können. Wieder mit an Bord war Mike Miller, der in der letzten Woche intensiv behandelt wurde und bereits am Dienstag individuell in der Halle trainierte. „Die Verletzung von Kayne ist weniger schlimm wie befürchtet. Dennoch wird es knapp werden. Bei Mike müssen wir vorsichtig sein, dass wir nicht zu früh mit der Belastung beginnen.

Mit dem Tabellenzweiten aus Hagen kommt eine unangenehme und physisch spielende Truppe in die Teckstadt, die sechs der letzten sieben Ligaspiele für sich entscheiden konnte. Das Hinspiel ging mit 88:74 an Phoenix. Topscorer im Team von Head Coach Chris Harris ist US Guard Brock Mackenzie mit 14,2 Punkten pro Partie. Dicht gefolgt von Nazihar Bohannon (12,9 PpS) und Siler Schneider (13,5 PpS). Emotionaler Anführer ist der ehemalige Ritter Dennis Nawrocki, der vor einigen Jahren in der Teckstadt auf Punktejagd gegangen ist und nun für Hagen als wichtiger Spieler agiert. „Hagen ist eine sehr physische und schnell spielende Mannschaft. Wir müssen von Beginn an dagegenhalten und selbstbewusst agieren. Wir dürfen uns nicht den Schneid abkaufen lassen,“ so Perovic, der auf zahlreiche Unterstützung der heimischen Fans hofft.

17.02.2024 19:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Es ist mehr als schwer, sich in der aktuellen Situation auf den Basketballsport zu konzentrieren. Dennoch geht es für die ART Giants um Headcoach Andaç Yapicier am Wochenende weiter auf dem Parkett, wenngleich diese Aufgabe gerade emotional eine unbekannte Herausforderung werden dürfte. „Nach dem tragischen Schicksal um Volodymyr waren die vergangenen Tage für uns alle natürlich sehr schwer. Er hatte in Düsseldorf und bei uns im Verein sein neues Zuhause gefunden. Er wird für immer in unseren Erinnerungen und Herzen bleiben“, drückt Yapicier zunächst seine aktuelle Gefühlslage aus.

Im Rahmen des Heimspiels gegen das Tabellenschlusslicht aus Paderborn werden die Düsseldorfer daher bewusst zur Aktion „Zusammen gegen Gewalt“ aufrufen und haben beschlossen, auf jegliche Ticket-Einnahmen für diese Begegnung zu verzichten. Vielmehr möchte man den Spendenaufruf für die Familie des verstorbenen Jugendspielers Volodymyr Yermakov unterstützen. Alle interessierten Basketballfans können sich demnach über den Online-Ticketshop oder an der Tageskasse kostenlose Eintrittskarten für diese Begegnung sichern. Neben einem würdevollen und respektvollen Abschiednehmen von „Vova“ an diesem Abend, wollen die Giganten auch sportlich ein Zeichen setzen und gegen die Baskets möglichst einen Heimsieg einfahren. „Paderborn hat sich in letzter Zeit von Woche zu Woche spielerisch enorm gesteigert. Allein gegen Trier waren sie nah dran an einem Sieg. Wir werden sie, so wie jeden anderen Gegner auch, mit höchstem Respekt in der Spielvorbereitung angehen“, so der Düsseldorfer Headcoach.

Für die Giganten wird es in erster Linie darauf ankommen, endlich mehr Konstanz in das eigene Spiel zu bringen. Zwar gingen die jüngsten drei Auswärtsspiele in Folge allesamt verloren, doch in jeder Partie spielte das Yapicier-Team entweder gut mit oder hatte weitestgehend gar die Kontrolle über das Spiel, um diese jedoch hinten raus wieder aus der Hand zu geben. „Zuletzt haben wir uns defensiv recht ordentlich präsentiert und in jedem Spiel viel Einsatzbereitschaft aufs Parkett gebracht. Durch kleinere Fehler haben wir aber immer wieder die Siege liegengelassen. Daran wollen wir am Samstag arbeiten, um wieder erfolgreich sein zu können“, gibt Yapicier vor.

17.02.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am vergangenen Spieltag mussten die Uni Baskets zwar vom Ergebnis her einen Dämpfer hinnehmen. Bei Tabellenführer Gladiators Trier unterlag der Tabellenachte erst in der Crunchtime, bot aber ersatzgeschwächt eine formidable Leistung und liegt auch weiterhin zwei Zähler vor dem ersten Nicht-Playoff-Rang, den BBL-Absteiger Bayreuth inne hat. Wie schon beim Erfolg drei Tage zuvor gegen Dresden begeisterten die Münsteraner ihren Coach Götz Rohdewald erneut mit toller Mentalität. Nun wollen die Uni-Städter diese mit in das Westfalenderby gegen Bochum nehmen. „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute wachsam sein. So wie die Bochumer spielen, können sie innerhalb weniger Minuten 15 Punkte machen, fünf Dreier treffen, wenn es läuft. Bochum ist als Mannschaft immer gefährlich. Wir müssen ruhig und konzentriert sein“, forderte Rohdewald ein.

„Bochum hat eine andere Mannschaft als zu Saisonbeginn im Hinspiel. Das ist beinahe traditionell schon so, sie haben einige Amerikaner nachverpflichtet“, sagte Götz Rohdewald. „Andererseits ändert sich nichts an ihrem grundsätzlichen Spielstil. Sie versuchen, den Gegner aus dem Rhythmus zu kriegen mit verschiedenen Defensivtaktiken, um dann schnell zu spielen und Dreier zu werfen“, erklärte der Cheftrainer der Uni Baskets weiter.

18.02.2024 15:00 Uhr BBC Bayreuth vs. PS Karlsruhe LIONS

„In so einer Situation, wie die, in der wir uns jetzt befinden, ist die Vorfreude sogar noch größer“, ist Head Coach Mladen Drijencic überzeugt. „Die Jungs können es, das sollen sie beweisen“, sagt er optimistisch aber auch mit gewisser Strenge vor dem kommenden Heimspiel. Die PS Lions Karlsruhe weisen nach 22 Spielen zwei Siege mehr auf und stehen auf Playoff-Platz 7. Es wird also auch darum gehen, im Kampf um die Playoffs den Druck auf die direkten Konkurrenten hochzuhalten.

Im Hinspiel hatte der BBC die Lions in eigener Halle am Rande einer Niederlage. „Die Art und Weise, wie wir das Spiel verloren haben, hat mir gar nicht gefallen“, sagt der Coach mit Blick auf die letzten Spielminuten. Was nun gegen die Badener gefragt ist? „Der unbedingte Wille, ein großer Hunger nach dem Sieg“, fordert Drijencic von seinem Team physische und mentale Stärke gleichermaßen ein.

18.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Bei der schmerzlichen Niederlage im Herbst hatten die 46ers, bei denen unter der Woche Luca Kahl erkrankt fehlte, von Beginn an keine Chance. Frankfurt dominierte beide Bretter. Duane Wilson, der nur vier seiner 13 Würfe aus dem Halbfeld versenkte, und Kapitän Robin Benzing, der eine unterirdische Trefferquote von nur 15 Prozent aufzuweisen hatte, lagen weit unter ihren Möglichkeiten. Und nur neun Assists, dafür aber 16 Turnovers, sprachen aus Gießener Sicht einst ebenfalls nicht für ein Derby, das in den Kneipen in der Ludwigstraße lange gefeiert wurde.

„Meine Jungs waren damals wie gelähmt und völlig blockiert im Kopf. Das wird sich ändern“, verspricht Branislav Ignjatovic ein „völlig anderes Auftreten meiner Mannschaft“, die nach den Erfolgen in Düsseldorf, gegen Bayreuth, gegen Bremerhaven, in Koblenz und zuletzt im Gipfel gegen Jena voller Vorfreude, vor allem aber voller Selbstvertrauen in die Bankenmetropole reist. Was auch nötig sein wird gegen einen Erstliga-Absteiger, der seit der glanzvollen Vorstellung in Gießen und danach weiteren vier Erfolgen mit den Pleiten in Jena (75:86), in Quakenbrück (76:82), gegen Hagen (81:91), in Vechta (78:96), gegen Trier (77:84) und zuletzt auch am vergangenen Samstag gegen Karlsruhe (69:80) einige herbe und unerwartete Rückschläge zu verkraften hatte und sich deshalb auf einigen Positionen personell neu ausrichtete. Mit Ifeoluwa Joshua Ajayi verpflichteten die Skyliners einen US-Nigerianer, der mit seiner Statur, die der von Gießens Big Man Stefan Fundic gleicht, unter den Körben aufräumen soll.

„Frankfurt hat mit seinen Nachverpflichtungen deutlich gemacht, dass sie nach einem Jahr in der ProA wieder nach oben wollen“, weiß „Frenki“ Ignjatoivic, welcher Brocken vor der zweiwöchigen Länderspielpause auf seine Jungs wartet. Einer jedenfalls, gegen den es Revanche zu nehmen gilt. Der Serbe möchte zwar nicht lange zurückblicken, vergesslich aber ist er auch nicht …

18.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. Artland Dragons

Beide Teams befinden sich aktuell auf einer Durststrecke ohne Sieg. Ein Team wird diese am Wochenende garantiert hinter sich lassen. Die Gäste aus Niedersachsen schlugen am vergangenen Samstag nochmal auf dem Spielermarkt zu und verpflichteten den 24-jährigen Finnen Michael Besselink. Der zuletzt in Helsinki spielende Forward soll den Drachen aus ihrer misslichen Lage auf Tabellenplatz 17 helfen, um den Abstieg zu verhindern. Wie man als Neuzugang in Quakenbrück einschlägt, machte Nikolaos Chouchoumis vor. In den acht Partien, in denen er bisher für Artland auf dem Parkett stand, ging seine Mannschaft dreimal als Sieger aus der Halle. In den Spielen kam er auf einen Schnitt von starken 17,3 Punkten und 4,3 Korbvorlagen. 

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Mit den ganzen Nachverpflichtungen, die Artland in den letzten Wochen getätigt hat, haben sie gezeigt, dass sie in der Liga gewinnen können. Mittlerweile kann man die Idee ihres Teambasketballs erkennen und jeder Spieler der Starting-Five strahlt enorme Gefahr aus. Trotzdem bin ich für Sonntag optimistisch. Zwar stehen hinter Koen Sapwell und Sebastian Heck noch Fragezeichen, aber wir heben gegen Vechta und Bremerhaven bewiesen, dass wir Ausfälle kompensieren können.“

18.02.2024 16:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. RASTA Vechta II

Bericht folgt

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorbericht-ST23.jpg 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-02-16 11:30:122024-02-16 11:30:26Vorberichte ProA 23. Spieltag

Patrick Seidel verlängert Vertrag als Headcoach beim BBC Coburg

13. Februar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProB

Nach dem beeindruckenden Derbysieg im Topspiel der zweiten Basketball Bundesliga gegen die Erfurter Löwen hat der BBC Coburg eine wichtige Entscheidung für die kommende Spielzeit getroffen. Der Headcoach Patrick Seidel wird auch für die nächste Saison beim BBC Coburg bleiben. Die Vereinbarung wurde zwei Tage nach dem Sieg des Teams im fränkisch-thüringischen Derby getroffen, als sich Seidel mit den Verantwortlichen des BBC Coburg, Wolfgang Gremmelmaier und Christopher Neudecker, einigte.

Wolfgang Gremmelmaier, Geschäftsführer des BBC Coburg, äußerte sich zu dieser Entscheidung: „Wir sind äußerst zufrieden, dass wir Patrick Seidel auch für die kommende Spielzeit als unseren Headcoach gewinnen konnten. Unter seiner Führung haben wir eine deutliche Entwicklung gesehen. Seine Handschrift ist in der jungen Mannschaft des BBC Coburg unverkennbar, die er zu einer starken Einheit geformt hat. Wir glauben fest daran, dass er der richtige Mann ist, um Basketball in Coburg konstant nach vorne zu bringen.“

Die Zukunft des BBC Coburg sieht vielversprechend aus, und das Ziel, sich für die Playoffs zu qualifizieren, steht weiterhin im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird der Verein frühzeitig mit dem Aufbau des Grundgerüsts für die kommende Spielzeit beginnen, um langfristigen Erfolg zu haben.

Patrick Seidel freut sich darauf, die Geschichte des BBC Coburg fortzusetzen und sagte dazu: „Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen und bin überzeugt, dass wir schon viele positive Dinge anstoßen konnten. Außerdem freue ich mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der gesamten Organisation, die einen tollen Job leistet und natürlich weiterhin vor unseren fantastischen Fans zu spielen. Ich denke, der Erfolg gibt uns zur Zeit Recht und ich bin positiv gestimmt, dass wir die Erfolgsgeschichte weiter zusammen schreiben können.”

Am kommenden Samstagabend (17.02.) steht für den BBC Coburg das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast in der HUK-Coburg arena sind die Fellbach Flashers, die aktuell im Mittelfeld der Tabelle zu Hause sind und den Anschluss an die Playoffplätze nicht verlieren wollen.

Quelle: BBC Coburg

Foto: Tobias Wiesner

/wp-content/uploads/2013/04/proa.png 0 0 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-02-13 12:47:002024-02-26 12:51:51Patrick Seidel verlängert Vertrag als Headcoach beim BBC Coburg

Drachen verstärken sich mit Michael Besselink

13. Februar 2024/in APP, Kadernews, Kadernews ProA, ProA 23/24

Kurz vor Ende der Wechselfrist haben die Artland Dragons einen weiteren Neuzugang verpflichtet. Mit Michael Besselink wechselt ein finnischer Allrounder nach Quakenbrück. Der dynamische Power Forward soll vor allem Physis und Rebounding ins Team der Drachen bringen.

Headcoach Patrick Flomo zu seinem neuen Schützling: „Ich bin sehr froh über unsere Neuverpflichtung. Mit Mike bekommen wir einen sehr spannenden Vierer, der uns auf beiden Seiten des Courts helfen wird. Er ist nicht nur ein unheimlich smarter Spieler, sondern bringt als Vierer sehr viel Physis in unser Team. Zudem kann er mehrere Positionen verteidigen und wird uns dadurch noch variabler machen“.

Der 24-Jährige spielte in der letzten Saison in der dritten Liga Finnlands (Finland 1st Division B) bei Pantterit Helsinki, wo er verletzungsbedingt allerdings nur zu 6 Einsätzen kam. In diesen konnte er jedoch mit 22 Punkten, 9 Rebounds und 4.2 Assists überzeugen, ehe er sich einer Operation am Kreuzband unterzog. Nach seiner Operation absolvierte unser Neuzugang eine Ausbildung zum Athletiktrainer und fokussierte sich auf sein Comeback. Zu Beginn dieser Saison konnte Besselink für Helsinki in 12 Spielen 26 Punkte auflegen und war damit der zweitbeste Scorer der Liga. Dazu konnte er noch 8,8 Rebounds und 4,7 Assists beisteuern und sein Team auf den zweiten Tabellenplatz führen.

Quelle: Artland Dragons



https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2021/09/Vorlage-Beitragbilder-Artland-Dragons.png 563 1000 Jessica Grimm /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Jessica Grimm2024-02-13 10:50:142024-02-13 10:50:15Drachen verstärken sich mit Michael Besselink

Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

12. Februar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

10.02.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Black Forest Panthers 82:69

Im Vorfeld des Samstagnachmittags musste Headcoach Khee Rhee, vor dem wichtigen Duell gegen Villingen-Schwenningen, personell mehrfach umstellen. Denn aufgrund der parallel angesetzten und nicht verlegten U19-Partie in Gießen war das älteste Team im Ludwigsburger Nachwuchsprogramm zur Zweiteilung genötigt. Assistant Coach Philipp Staiger und acht BBA’ler machten sich auf den Weg nach Hessen, machten dort ein sehr gutes Spiel und unterlagen denkbar knapp. Rhee und zehn seiner Schützlinge blieben in der Rundsporthalle und nahmen es mit dem ProA-Absteiger und aktuellen ProB-Letzten auf, der sich in der Barockstadt wenig von der sportlich brenzligen Lage anmerken ließen. Den Gästen gelang viel eher ein Bilderbuch-Start, der die erste, lautstarke Auszeit der Partie zur Folge hatte (4:11, 4. Spielminute). Dominykas Pleta und Co. justierten die zu Beginn offenkundigen, defensiven Unzulänglichkeiten nach und nach und kamen im Minutentakt im Angriff besser ins Spiel. In der Defensive benötigte es weitere Sequenzen (17:25, 10.), doch spätestens ab dem zweiten Viertel waren die Gelb-Schwarzen auf der Höhe, drückten der Partie ihren Stempel auf und sammelten gegen die großgewachsenen Schwarzwälder ein Gros der Rebounds (45:33).
 
Luca Stübel, Pleta, Aeneas Jung, Nico Santana Mojica und Esli Edigin führten die Hausherren bis zum Gang in die Kabinen (38:39, 20.) auch aufgrund von Distanztreffern wieder heran und alsbald zum Führungswechsel (57:52, 30.). Endgültig beschlossene Sache war der Sieg deshalb aber lange nicht: Georgi Davidov und seine Schützlinge ließen nichts unversucht und belohnten sich durch das Verkürzen in der Crunchtime bis auf einen Zähler Differenz. Dennoch war Ludwigsburg nun, anders als zu Beginn der Partie, Herr der sportlichen Lage und erarbeitete sich Glück und Pech in gleichem Maße. Einerseits sorgte Edigin, nachdem er beim Distanzwurf gefoult und per Vier-Punkt-Play für eine siegbringende Initialzündung gesorgt hatte, für Freude. Andererseits verletzte sich Santana Mojica, aufgrund eines von mehreren unsportlichen Foulspielen der Gäste und musste in der Crunchtime (unter Schmerzen) zusehen, wie seine Kameraden den Sieg sicherten und sich durch den 82:69-Erfolg die Rückkehr in die Top-8 der Tabelle verdienten.


10.02.2024 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Tropics Oberhaching 71:77

Nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf sicherten sich die Tropics den Derbysieg gegen den FC Bayern Basketball. Obwohl es von beiden Teams eher ein defensiv geprägtes Spiel war, wurde viel Werbung für den Sport gemacht. Knapp 600 Zuschauer sorgten für eine tolle und faire Stimmung im BMW Park.

Beide Mannschaften mussten auf einen wichtigen Scorer verzichten. Während bei den Gastgebern A-Nationalspieler Ivan Kharchenkov fehlte, konnte bei den Gelbhemden Kapitän Janosch Kögler nicht mitwirken. Bereits im ersten Viertel war beiden Mannschaften anzumerken, dass Sie das Derby unbedingt gewinnen wollten. Die wenigen offenen Distanzwürfe fanden auf beiden Seiten nicht das Ziel. Die Tropics suchten im Angriff immer wieder Maxwell Temoka Dongmo, der derzeit in überragender Form agiert, und Jörg Dippold (13 Punkte erste Halbzeit). Als auch Topscorer Omari Knox Punkte auf die Anzeigetafel brachte konnten sich die Tropics im zweiten Viertel erstmals leicht absetzen. Philipp Bode zeigte einmal mehr seine absoluten Topqualitäten in der Verteidigung. Abwechselnd mit Mateo Jukic wurde Martin Kalu, der Topscorer der Bayern, zu schwierigen Würfen gezwungen. Dino Radoncic, Euroleague und Nationalspieler, war durch Maxwell Temoka und Fynn Fischer unter Sonderbewachung gestellt. Durch gute Helpside der Teamkollegen machte man dem Topspieler zudem das Leben schwer. Mit 38:31 ging es in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel kamen die Bayern offensiv besser in die Partie. Neben Kalu und Radoncic, die nicht komplett zu stoppen waren, zeigte nun der kroatische Juniorennationalspieler Ivan Volf seine offensiven Qualitäten. Nach 30 Spielminuten zeigte die Anzeigetafel einen ausgeglichen Spielstand (54:54). Es entwickelte sich nun ein Spiel auf Messers Schneide, in dem jeder Ballbesitz entscheidend war. Jedes Mal als das Spiel zu Gunsten der Gastgeber zu kippen drohte, hatten die Gelbhemden die richtige Antwort. Bode und Jukic, die insgesamt 10 Steals verbuchen konnten, scorten nach Ballgewinnen durch einfache Punkte und gaben wichtige Luft zum Durchatmen. Vor allem der spektakuläre Dunking vom 19-jährigen Jukic gegen Martin Kalu sorgte für einen zusätzlichen Ruck. Der überragende Akteur in dieser Phase war jedoch Maxwell Temoka Dongmo. Immer wieder verwertete der Powerforward seine Offensivrebounds in Punkte, traf seine Freiwürfe und dominierte die Bretter.

Doch kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Es war Crunchtime. Als die Bayern Basketballer durch Punkte von Volf und Kalu eine Minute vor Ende mit 71:70 in Führung gingen, schien das Momentum auf die Seite der Mutapcic-Truppe zu kippen. Doch ein spektakulärer Dreier von Omari Knox brachte die Tropics wieder in Führung. Die 300 Oberhachinger Fans standen Kopf. Man brauchte nun eine gute Defense um den Vorsprung ins Ziel zu retten. Der bis dahin unauffällige Peter Zeis hatte in der anschließenden Sequenz seinen großen Auftritt und sicherte durch cleveres Stellungsspiel den entscheidenden Ballgewinn. Die Bayern mussten nun die Uhr stoppen und die Tropics an die Freiwurflinie schicken. Knox blieb eiskalt und zeigte an der Linie keine Nerven. Durch den 77:71 Erfolg sicherte man sich nicht nur zwei wichtige Punkte im Playoffkampf , sondern auch den direkten Vergleich gegen unsere Münchener Nachbarn.

Mario Matic:“ Es war mehr als ein Sieg. Wir wissen wo wir herkommen und das wir ein kleiner Verein sind. Mit 300 Leuten im Rücken im BMW Park gegen die Bayern so ein Spiel zu gewinnen und die Mannschaft so kämpfen zu sehen, macht mich sehr stolz. Gegen so einen tollen Menschen und legendären Trainer wie Muki Mutapcic, der zu meiner Jugendzeit ein absolutes Vorbild war, zu bestehen ist auch persönlich was ganz Besonders. Ausschlaggebend war unsere Defense mit insgesamt 16 Steals. So schön dieser Abend auch war, richtet sich der Blick nach vorne. Speyer spielt in bestechender Form und wir müssen uns gut vorbereiten.“


10.02.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy 78:84

Eigentlich wägten sich viele Fans der Dragons bereits vor Spielbeginn auf der Siegerstraße. Ulm musste nämlich mit Maximilian Langenfeld sowie Noa Essengue auf zwei wichtige Offensive-Optionen verzichten. Es wurde jedoch früh deutlich, die Gäste würden sich keinesfalls kampflos ergeben. Ganz im Gegenteil: Ulm spielte schnörkellos auf und führte nach zwei Minuten 7:0. In der Folge wachte Rhöndorf auf und glich aus. Wer dachte, dass der Tabellenführer nun die Initiative übernehmen würde sah sich getäuscht. Die Jungs der OrangeAcademy blieben am Drücker und nach zehn Minuten mit neun Punkten vorne (20:29).

Im zweiten Spielabschnitt schien sich die Partie zu Gunsten der Hausherren zu drehen. Angetrieben von Neuzugang Ference Gille glich Rhöndorf erst aus (15“/31:31) und startete mit einem 12:0-Lauf die beste Phase des Spiels, zu der Tyreese Blunt alleine neun Punkte beisteuerte und ging mit 44:33 in Führung (17“). Eigentlich ein beruhigender Vorsprung, „den wir in der Folge allerdings sorglos geschreddert haben“, brachte es Dragons-Coach Stephan Dohrn auf den Punkt. So trennten sich die Gegner nach 20 Minuten mit einem 45:45-Unentschieden.

In der Halbzeitpause war das Parkett dann fest in der Hand der Siebengebirgs-Prinzessin Anna I. und dem Elferrat der KG Halt Pol. Die anmutige Tollität riss die Dragons-Fans mit ihrem Prinzessinnen-Song von den Sitzen und sorgte für beste Stimmung auf den Rängen.

Die aber nicht lange halten sollte, denn das dritte Viertel war ein Spiegelbild des ersten. Ab der 24. Minute übernahmen die aggressiv verteidigenden Ulmer wieder das Kommando. Punkt um Punkt streuten die Gäste ein, wobei Jervis Scheffs Rhöndorf ein ums andere Mal düpierte. Am Ende markierte der gerade einmal 16-Jährige 21 Punkte und avancierte zum Topscorer seines Teams. Auf Seite der Dragons sank Minutenlang die Konzentration und damit das Scoring in den Keller. Der Zwischenstand von 60:68 nach 30 Minuten aus Sicht des Gastgebers war die Quittung.

Im Schlussviertel bliesen Kelvin Omojola & Co. zwar noch einmal zu einer Aufholjagd und kämpften sich bis auf zwei Punkte heran (39“/78:80), kippen konnten sie die Partie aber nicht mehr. Ulms Point Guard Seiko Jawara machte mit Spielübersicht und sicheren Freiwürfen den Sack zu. Die 78:84-Niederlage konnten auch die gut aufgelegten Tyreese Blunt (22 Punkte) sowie Avery Sullivan (18 Punkte & 13 Rebounds) nicht verhindern.  

Stephan Dohrn (Headcoach Dragons Rhöndorf: “Wir sind unmittelbar nach dem Spiel schon deutlich enttäuscht. Einerseits wollen wir als Profis immer gewinnen, auf der anderen Seite haben wir heute nicht das Spiel gezeigt, was wir uns vorgenommen haben. Wie wir immer wieder komfortable Vorsprünge hergeben ärgert mich schon sehr. Ich spare mir an dieser Stelle Gründe für die Schwächen beim Scoring und Rebounding anzuführen. Die einzelnen Spieler sind alt genug, um zu reflektieren, was zur heutigen Niederlage geführt hat. Nächstes Wochenende wartet mit TSV Tröster Breitengüßbach ein Gegner, den wir keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen dürfen.“


10.02.2024 19:00 Uhr FRAPORT Skyliners Juniors vs. BG Hessing Leitershofen 81:56

Nur eine Woche nach der bisher besten Saisonleistung gegen Bayern München konnte die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga die gute Form nicht konservieren. Vielmehr musste man nach einer sehr mäßigen Vorstellung eine 56:81 Niederlage bei den FRAPORT Skyliners Juniors in Frankfurt hinnehmen und war dabei über das gesamte Match hinweg praktisch chancenlos. Durch die Niederlage fielen die Kangaroos vom fünften auf den siebten Tabellenplatz zurück, der Kampf um die Play-Off Ränge bleibt weiterhin gleichsam eng als auch spannend.

Dezimiert musste die BG die Reise an den Main antreten. Basti März und Chris Würmseher fehlten erkrankt. Der Start in die Partie verlief auch zunächst gar nicht so schlecht, 4:1 gingen die Gäste nach Körben von Ole Theiss und Jermane Carter in Führung. Das war es dann aber auch. Die Skyliners konterten sofort und legten einen sagenhaften 32:5 (!) Run aufs Parkett des Basketball Centers Mainhattan. Der wesentliche Unterschied war schnell erkannt: Frankfurt traf in der ersten Halbzeit acht Dreier, Leitershofen gerade einen bei siebzehn Versuchen. Die Treffsicherheit der Vorwoche schien wie weggeblasen zu sein. Die Verunsicherung bei den Kangaroos wuchs zusehend und zur Halbzeit war die Partie beim Spielstand von 21:46 nicht nur vom Ergebnis bereits verloren, sondern angesichts der gezeigten Leistung bestand auch kaum Hoffnung, dass man dieses Spiel noch hätte drehen können.

Den kämpferischen Einsatz nach dem Seitenwechsel konnte man den Stadtbergern nicht absprechen. Das Team zeigte sich bemüht, die Scharte von nur 21 Punkten in einer Halbzeit auszumerzen. Im dritten Viertel gelang das auch nur bedingt, auch diese zehn Minuten musste man mit 15:20 an den sicherlich auch sehr guten Gegner abgeben. Lediglich im Schlussviertel gelang es den Leitershofern dann, noch eine Ergebnisverbesserung herbeizuführen, dieser Abschnitt ging dann mit 5 Zählern an die BG. Erfreulich war lediglich, dass die beiden Nachwuchsspieler Benjamin Kuprat und Benjamin Heinrich noch viel Spielzeit erhielten und die beiden Youngstars machten ihre Sache mehr als ordentlich in einer zu diesem Zeitpunkt schwierigen Partie. Beide Spieler empfahlen sich durchaus für weitere Einsätze. Mit der hohen Niederlage ging der direkte Vergleich ebenfalls an die Frankfurter, das Hinspiel hatte die BG bekanntermaßen noch mit neun Punkten Differenz gewonnen. In einem möglichen Dreier- oder Vierervergleich um die begehrten Play-Off Plätze könnte diese hohe Niederlage aber eventuell noch schmerzhaft in der finalen Abrechnung der Tabelle zum Ende der Vorrunde Ende April werden, am besten sollte man daher mit den Skyliners in keinen direkten Vergleich jeglicher Art geraten.


10.02.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. TSV Tröster Breitengüßbach 100:59

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung haben die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer den Abstand zu den Abstiegsplätzen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB vergrößert. Die Mannschaft um Routinier Christoph Rupp setzte sich vor der Rekordkulisse von über 500 Zuschauern in der heimischen PSD Bank-Halle Nord mit 100:59 (46:25) gegen den TSV Breitengüßbach durch und nährte die Hoffnung auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

„Die Jungs haben vor diesen tollen Fans eine Bombeneinstellung an den Tag gelegt und unser variables Defensivkonzept eins zu eins umgesetzt“, lobte BIS-Coach Carl Mbassa seine Auswahl nach dem höchsten Saisonsieg. Im Angriff attestierte er seinem Team eine „aggressive und physische“ Spielweise: „Man hat gemerkt, dass die Mannschaft die Niederlage in Coburg unbedingt wettmachen wollte. Entsprechend konzentriert ist sie aufgetreten.“

Von Anfang an diktierten die Speyerer gegen die mitunter sehr robusten Gäste das Geschehen. Ihre Wurfquoten waren wesentlich besser als die der Oberfranken, und sie gewannen auch den Reboundvergleich deutlich. Mit einem 15:0-Lauf Ende des zweiten und Anfang des dritten Durchgangs beseitigten die BIS Baskets die allerletzten Zweifel, dass sie als Sieger die Halle verlassen werden. Das Schlussviertel, in dem Mbassa Leuten aus der zweiten Reihe Einsatzminuten gab, entschieden die Einheimischen mit 31:10 zu ihren Gunsten.


11.02.2024 16:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg 86:95

In der zweiten Auflage des fränkisch-thüringischen Derby in dieser Saison siegte der BBC Coburg bei den Basketball Löwen Erfurt mit 95:86. Mit dabei starken 31 verteilten Assists zeigten die Coburger nicht nur eine besonders mannschaftsdienliche Vorstellung, sondern holten sich auch noch den direkten Vergleich gegen die Erfurter. Topscorer des BBC wurde Shooting Guard Gabriel Kuku mit 23 Punkten. Dazu erzielte Kapitän Sven Lorber mit 22 Zählern seine Karriere-Bestleistung in der ProB.

Head Coach Patrick Seidel zeigte sich nach dem Derbysieg sichtlich zufrieden mit seinem Team: „Ich bin sehr glücklich, dass ich heute jeden einwechseln konnte und jeder direkt seinen Input gegeben hat. Das war heute insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung. Wir haben in der Verteidigung heute sehr viel Zone gespielt, was wir sonst eigentlich selten machen, aber das war heute gegen die Großen von Erfurt nötig, damit wir sie kontrollieren können. Das hat uns auch sehr geholfen, vor allem bei unseren Runs im zweiten und im letzten Viertel. Wir haben auf jeden Fall verdient gewonnen und dass wir auch den direkten Vergleich mitnehmen, ist sehr gut für uns und ich bin wirklich stolz auf die Jungs, weil wir es heute als Mannschaft gelöst haben. Vielen Dank an unsere großartigen Fans! Es war wirklich eine super Stimmung in der Halle und ihr habt uns das ganze Spiel über gepusht, das hat uns sehr geholfen!“

In einem von Offensive geprägten Derby waren es zunächst die Löwen, die sich nach einem ausgeglichenen ersten Viertel im zweiten Spielabschnitt erstmals zweistellig absetzen konnten. Die Antwort der Vestestädter ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie und einem And One von Sven Lorber konterten die Coburger und gingen so mit einem knappen Zwei-Punkte-Vorsprung in die Kabine.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel weiter eng. Alles steuerte auf spannende Crunch Time hin und die bekamen die Zuschauer in der gut gefüllten Riethsporthalle auch zu sehen. Im Schlussabschnitt erwischten die Erfurter derweil den besseren Start. Mit einem 11:0-Start holten sich die Hausherren die Führung wieder zurück und lagen sechs Minuten vor dem Ende mit 74:68 in Front. Aber der BBC steckte nicht auf und kämpfte sich erneut heran. Vier Minuten vor Schluss hatten die Coburger Dank eines erfolgreichen Dreiers des glänzend aufgelegten Gabriel Kuku die Nase wieder vorne und ließen sich diese Führung bis zur Schlusssirene auch nicht mehr nehmen. An der Freiwurflinie sicherten Adrian Petkovic und Kapitän Sven Lorber ihrer Mannschaft zudem noch den direkten Vergleich. Mit dem Erfolg im Derby liegt der BBC nun auf Rang vier in der Tabelle, einen Sieg hinter den Thüringern, wobei die Coburger noch ein Spiel in der Hinterhand haben.


11.02.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TEAM EHINGEN URSPRING 105:99

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.

Foto: FRAPORT Skyliners Juniors

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorlage-Beitragbilder-Nachberichte-ProB-Sued.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-02-12 14:15:452024-02-12 14:15:47Nachberichte ProB Süd 19. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

12. Februar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

10.02.2024 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. RheinStars Köln 88:109

Am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord musste sich die Seawolves Academy vor knapp 300 Zuschauern den RheinStars Köln in der OSPA Arena geschlagen geben. Das Spiel endete mit 88:109 (41:64) aus Sicht der Rostocker, die nach der zweiten Heimniederlage in Folge auf den achten Tabellenplatz abgerutscht sind.

Die Gäste aus dem Rheinland erwischten den besseren Start. Nach sieben Minuten lagen die Hausherren mit 10:30 im Hintertreffen und hatten Schwierigkeiten mit dem schnellen und aggressiven Spiel der Gäste. Bereits zur Halbzeit beim Stand von 41:64 schien das Spiel entschieden, wenngleich die Academy nach dem Seitenwechsel Moral zeigte und sich zwischenzeitlich auf 14 Punkte (84:98, 36. Min) herankämpfte.

Mika Freitag markierte mit 21 Punkten einen neuen persönlichen Saisonbestwert. Auch Svante Schmundt und Branden Maughmer punkteten mit je 17 Zählern zweistellig. Bei den Kölnern kam das Trio um Rupert Hennen, Bryan Battle und Grantas Vasiliauskas zusammen auf 64 Punkte und 19 Rebounds.


10.02.2024 19:00 Uhr LOK Bernau vs. EN Baskets Schwelm 67:94

Die LOK Bernau Herren mussten sich am Samstagabend, den 10.02.2024, in der Erich-Wünsch-Halle den EN Baskets Schwelm mit 67:94 geschlagen geben. Trotz eines guten Starts und einer kämpferischen Leistung konnten die Gastgeber die starke Offensive der Gäste nicht stoppen. Damit endete die Siegesserie der Bernauer, die nun weiterhin den fünften Tabellenplatz besetzen. Das Spiel begann vielversprechend für die LOK, die mit viel Energie und Tempo in die Partie starteten. Der erste Korb des Spiels war ein spektakulärer Alley-Oop Dunk von Jacob Mampuya, der die Fans begeisterte. Die Bernauer hielten gut mit den Schwelmern mit, die ihrerseits hellwach und treffsicher waren. Das erste Viertel endete mit einem knappen 20:25 aus Sicht der LOK.

Im zweiten Viertel zeigte sich jedoch die Klasse der Gäste, die ihre Führung kontinuierlich ausbauten. Die Schwelmer schossen aus allen Lagen und trafen fast jeden Wurf. Die LOK hingegen ließ viele Chancen liegen und verlor zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Hinzu kamen erste Ballverluste und Anzeichen von Frustration bei den Spielern. Zur Halbzeit stand es 35:47 für die EN Baskets.

Nach der Pause versuchten die Bernauer noch einmal alles, um das Spiel zu drehen. Sie starteten mit viel Energie und aggressiver Verteidigung in die zweite Hälfte. Doch die Schwelmer ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hatten immer eine Antwort parat. Sie spielten clever und nutzten ihre körperliche Überlegenheit aus. Es wurde zunehmend physischer und unruhiger auf dem Spielfeld, was zu einigen Fouls und Freiwürfen führte. Die LOK hatte Mühe, ihren Rhythmus zu finden und Ideen zu entwickeln. Wenn der Ball aber bewegt wurde, wurde auch getroffen. Dies wurde größtenteils nicht umgesetzt, was leider zu vielen Einzelaktionen, die nicht zum Erfolg führten. Ein großes Problem war auch das Reboundverhalten der Bernauer, die viele zweite Chancen zuließen. Das dritte Viertel ging mit 16:29 an die Gäste.

Im letzten Viertel war die Partie praktisch entschieden, doch die LOK gab nicht auf. Sie kämpften bis zum Schluss und zeigten Moral. Die Schwelmer verwalteten ihren Vorsprung souverän und ließen keinen Zweifel an ihrem Sieg. Im Endeffekt war es eine Schlacht der Center, die beide eine starke Performance zeigten. Sie waren teilweise mit Abstand die Leistungsträger der jeweiligen Mannschaft. Außergewöhnlich versatil haben sich die Center aus jeder Position des Spielfeldes in Szene gesetzt. Dabei war es egal ob es ein 3er, hartumkämpfter Korbleger oder Rebound war. Khalil Miller von den EN Baskets war mit 25 Punkten und 16 Rebounds der Topscorer der Gäste aus NRW, gefolgt von Thomas Reuter mit 17 Punkten und 10 Rebounds. Bei der LOK war Akim-Jamal Jonah mit 28 Punkten und 9 Rebounds der beste Spieler, unterstützt von Emilio Banic mit 13 Punkten und 5 Rebounds. Das Spiel endete mit einem 67:94 für die EN Baskets.

Nach dem Spiel zeigte sich Trainer Davide Bottinelli dennoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Ich bin stolz auf meine Jungs, sie haben alles gegeben und nie aufgegeben“, so Davide Bottinelli. „Wir haben gegen ein sehr starkes Team gespielt, das verdient gewonnen hat. Wir müssen aus dieser Niederlage lernen und weiter hart arbeiten.“


10.02.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. Berlin Braves 2000 67:97

Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.


10.02.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Bayer GIANTS Leverkusen 73:79

Die Iserlohn Kangaroos verlieren ein packendes Spiel gegen den Tabellenführer Bayer Giants Leverkusen mit 73 zu 79! Die Waldstädter spielen ein starkes erstes Viertel, verlieren dann aber in den darauffolgenden zwei Vierteln die Kontrolle und geraten zwischenzeitlich in einen 17 Punkte Rückstand. Angetrieben von den lautstarken Iserlohner Fans in einer randvollen
Matthias-Grothe-Halle, kämpfen sich die Kangaroos dann zurück ins Spiel und erzielen zwei Minuten vor Schluss sogar die Führung. Am Ende fallen jedoch die Würfe nicht, Leverkusen rebounded stark und geht als Sieger vom Parkett.

Nach dem Krimi vergangene Woche in Wolmirstedt ist es das nächste nervenaufreibende Spiel für die Waldstädter, bei dem die Kangaroos einen starken Gegner an den Rand einer Niederlage bringen. Doch erneut können sich die Iserlohner für den aufopferungsvollen Kampf nicht belohnen. Das Team von Toni Prostran beginnt in Viertel eins sehr stark, die Kangaroos sind aggressiv und verteidigen hart über den gesamten Court. So gehen die Waldstädter dann mit einem knappen Vorsprung in das zweite Viertel.

Dort ist jedoch die Defense der Iserlohner nicht mehr so griffig und intensiv wie zuvor. Die Gäste aus Leverkusen finden besser in die Partie rein, drehen das Spiel nach und nach zu ihren Gunsten und gehen so mit einer neun Punkte Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel bleibt das Momentum auf Seiten der Gäste, die Iserlohner finden wie schon in
Viertel zwei keinen Zugriff in der Defensive und geraten weiter ins Hintertreffen. Am Ende des dritten Viertels ist dann der höchste Rückstand des Abends erreicht und die Partie geht mit einem Zwischenstand von 50 zu 67 in das Schlussviertel.

Angetrieben von den lautstarken Iserlohner Anhängern fighten sich die Kangaroos dann nach und nach wieder zurück in die Partie. Aus dem 17 Punkte Rückstand werden erst 12, dann 8 und kurz darauf sind die Iserlohner wieder in Schlagdistanz. Ein stark aufspielender Samuel Mpacko sorgt offensiv immer wieder mit seinen schnellen, wendigen Drives für Gefahr in der Zone. In der Defensive sind alle Kangaroos hellwach, spielen über das gesamte Schlussviertel eine Ganzfeldpresse und forcieren dadurch einen Ballverlust nach dem nächsten. So schaffen es die Iserlohner, ein scheinbar verlorenes Spiel wieder zu ihren Gunsten zu drehen und gehen zwei Minuten vor Schluss knapp in Führung. Doch dort geht den Waldtstädtern ein wenig die Puste aus, die Würfe fallen nicht mehr und die routinierte Leverkusener Mannschaft klaut den Sieg aus der Matthias-Grothe-Halle.

Coach Toni Prostran ist stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, ärgert sich aber natürlich über das verlorene Spiel: “Wir haben ein starkes erstes Viertel gespielt, waren sehr aggressiv in der Defense und haben die Giants auch etwas überrascht. In den darauffolgenden zwei Vierteln ist uns dann etwas die Puste ausgegangen, wir haben immer noch gute Würfe rausgespielt aber diese leider nicht getroffen. Leverkusen hat in der Phase dann ihr Spiel durchbringen können und ist so in Führung gegangen. Im Schlussviertel haben wir dann bewiesen, dass wir nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch überzeugen können. Wir konnten gegen das beste Team der Liga nach einem 17 Punkte Rückstand, zwei Minuten vor Schluss in Führung gehen, doch am Ende konnten wir uns dafür nicht belohnen.”


10.02.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers 75:73

Wer diese Szene miterlebt hat, wird sie nicht mehr vergessen. Fünf Sekunden sind noch zu spielen, es steht 73:73 zwischen den Itzehoe Eagles und den BSW Sixers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Einwurf für die Eagles, Mason Vires bekommt den Ball. Sein schwerer Wurf geht knapp vorbei – aber Eagles-Kapitän Erik Nyberg tippt den Ball in Volleyballer-Manier in den Korb. Die Halle explodiert, die Itzehoer Bank rast aufs Feld und begräbt Nyberg in einer Jubeltraube. Ein enorm wichtiger Sieg am Klinikum-Itzehoe-Spieltag bringt die Eagles auf einen Nichtabstiegsplatz.

Gleich in den ersten beiden Verteidigungssequenzen landet ein Akteur der Gastgeber auf dem Boden – der Kampf ist eröffnet gegen einen Gegner, der zuvor sechs Mal in Folge verloren hat. Filmore Beck ist bei den Eagles wieder am Start und hilft sehr mit seinen Würfen, obwohl er immer wieder behandelt werden muss. Denn die Offensive der Itzehoer tut sich sehr schwer gegen die „unkonventionelle“ Zonenverteidigung der Sixers, wie Coach Timo Völkerink sagt. Er ist nicht zufrieden: „Wir haben unsere Spielzüge nicht gut durchgesetzt.“ Damit habe das Team zugelassen, dass der Gegner ihm den Rhythmus nimmt, das habe den Sixers in die Karten gespielt. Frustrierend sei das, so Völkerink, „weil wir eigentlich alle Waffen haben, um so eine Zone zu Hause auseinander zu nehmen“. Doch bei Teams, die wie die Eagles im Abstiegskampf unter Druck stehen, sei eben auch viel Kopf dabei. „Umso glücklicher bin ich, dass die Jungs nie aufgegeben haben.“

20:17 geht das erste Viertel an die Gäste, die sich im zweiten Abschnitt bis auf zehn Punkte absetzen. Dreier von Jack Fritsche und Beck bringen die Eagles aber wieder dicht heran, zur Halbzeit steht es 40:43. Nervenaufreibend geht es weiter vor 500 Zuschauern in der Halle und mehreren hundert weiteren Zuschauern im Grünwatt-Livestream. Die Gastgeber sind meistens im Rückstand, machen aus einem 48:55 mit zwei weiteren Fritsche-Dreiern ein 54:57 vor den letzten zehn Minuten. Diese eröffnet Beck mit acht Punkten, endlich führen die Eagles: 62:60. Die ist schnell wieder weg, Mason Vires holt sie mit Dreier zum 70:69 zurück. Dann begeht Beck ein unsportliches Foul und muss die Halle verlassen, weil er schon ein technisches Foul auf dem Konto hat.

79 Sekunden vor dem Ende treffen die Sixers einen Dreier zum 73:70, Vires kontert aus der Distanz. Mit dem letzten Angriff könnten die Gäste gewinnen – doch Robert Heise gelingt eine enorm wichtige Verteidigungsaktion, er nimmt ein Offensivfoul an. Noch fünf Sekunden, und dann kommt der große Moment von Kapitän Nyberg. Sinnbildlich sei es gewesen, dass Nyberg den entscheidenden Tip-in gelandet habe, sagt Völkerink: Der Kapitän spiele eine überragende Saison. In der Vorwoche habe das Team nach gutem Spiel unglücklich verloren, dieses Mal sei es andersherum gewesen. Nun hofft Völkerink, dass sich der Knoten löst und die nächsten Aufgaben mit mehr Leichtigkeit angegangen werden können. Und das nicht mehr von einem Abstiegsplatz, weil alle Konkurrenten Niederlagen kassieren.


11.02.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Ademax Ballers Ibbenbüren 62:70

Es soll einfach nicht sein. Die TKS 49ers finden keinen Weg, ihre bestmögliche Leistung konstant gegen schlechtere Gegner zu präsentieren und diese Spiele dann zu gewinnen. Was vor einer Woche noch nach überragendem Basketball aussah, war heute nur in kurzen Abschnitten zu erkennen. In der ersten Halbzeit konnte man nach Anfangsschwierigkeiten an den Erfolg aus Köln anknüpfen und das zweite Viertel sogar mit 26:12 für sich entscheiden, sodass man mit einer 37:32-Führung in die Pause ging.

Die ersten fünf Minuten des dritten Viertels liefen ebenfalls zu Gunsten der 49ers, sodass man zwischenzeitlich 46:32 führte und den Trainer der Ademax Ballers zu einer Auszeit zwang. Eine Auszeit, die ihre Wirkung zeigte. In den letzten 15 Minuten kam die Mannschaft von Vladimir Pastushenko auf lediglich 16 Punkte. Gefühlt kein Wurf der Gastgeber wollte mehr fallen. Bei den Gästen lief hingegen alles nach Plan. In dieser Zeitspanne erzielten sie weitere 38 Punkte. Vor allem der US-Amerikaner Denzel Livingston konnte zum Sieg beisteuern. Der Flügelspieler traf außergewöhnliche Würfe und fand immer wieder den Weg zur Freiwurflinie. Insgesamt machte er 31 Punkte und sammelte 7 Rebounds. Sonst konnte nur der Spanier Albert del Hoyo Perez zweistellig punkten. Bei den 49ers überzeugte Oleh Bondarenko mit 14 Punkten. Robin Jorch und Lukas Wagner punkteten ebenfalls zweistellig.

Nach dem Spiel analysierte Pastushenko das Spiel wie folgt: „Wir haben 20 Minuten lang gut gespielt, aber leider auch 20 Minuten lang nicht gut gespielt. Es kann auch nicht sein, dass ein einzelner Spieler uns solche Probleme bereitet. Wir müssen uns jetzt auf nächste Woche konzentrieren und das heutige Spiel schnell abhaken.“


11.02.2024 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. SBB Baskets Wolmirstedt 84:93

Der Jugendtag brachte den Ristern diesmal kein Glück. Gegen die SBB Baskets Wolmirstedt verloren sie am Steinberg mit 84:93. In der Tabelle der ProB-Nord ist man auf den fünften Rang abgerutscht.

Die körperlich starken Wolmirstedter kauften den Ristern mitunter den Schneid ab. „Wir haben es nicht geschafft, unser Spiel durchzudrücken, und uns gerade defensiv manchmal auch ein bisschen ungeübt angestellt“, sagte Co-Trainerin Constanze Wegner. „Ein bisschen fehlende Spannung, ein bisschen fehlende Konzentration“ hatte sie festgestellt.
Was das Ergebnis betraf, waren beide Mannschaften lange auf Augenhöhe, nach der Halbzeit setzte sich Wolmirstedt dann ab, führte kurz vor der letzten Viertelpause mit 70:58.

Die Gäste überzeugten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung: Sechs Spieler punkteten zweistellig, der Litauer Modestas Paulauskas (16 Zähler) war am treffsichersten, leistete sich keinen einzigen Fehlversuch und holte sich zudem elf Rebounds. Auf Wedeler Seite ging Camron Reece (20 Punkte, zehn Rebounds) voran, der gerade 17 Jahre alt gewordene Darren Egbe kam wie in der Vorwoche auf 13 Zähler, wiederholte damit seine bisherige persönliche ProB-Bestmarke.
An fehlender Unterstützung am Jugendtag in der vollbesetzten Steinberghalle mangelte es jedenfalls nicht.

„Die hohen Kinderstimmen sind durch die ganze Halle geschallt. Die haben richtig Alarm gemacht“, freute sich Wegner über die lautstarke Anfeuerung des Rist-Nachwuchses. Für die Jugendlichen war das Spiel gleichzeitig auch so etwas wie Anschauungsunterricht und möglicherweise Ansporn, eines Tages vielleicht selbst bei den 1. Herren mitzumischen. „Sie sehen, dass bei uns die jungen Spieler eine Chance kriegen. Das ist ganz nahe“, so Wegner.

Foto: Seawolves Academy

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorlage-Beitragbilder-Nachberichte-ProB-Nord.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-02-12 14:08:512024-02-12 14:08:53Nachberichte ProB Nord 19. Spieltag

Nachberichte ProA 22. Spieltag

12. Februar 2024/in APP, ProA 23/24

10.02.2024 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BBC Bayreuth 107:77

Das RASTA-Farmteam startete mit einer 5:0-Führung, ehe Selim Fofana mit einem Freiwurftreffer den ersten Bayreuther Punkt markierte. Es folgte allerdings ein Vier-Punkt-Spiel für die Gastgeber durch Luc van Slooten – 9:1 für Vechta. Aaron Carver machte dann im Fastbreak den ersten Bayreuther Feldkorb zum 3:9. Vechta erhöhte dann auf 14:3 und BBC-Headcoach Mladen Drijencic nahm angesichts des Fehlstarts die erste Auszeit. Nach sechs Minuten stand es 19:8 für die Gastgeber, kurz darauf lag Vechta bereits mit 23:8 vorne – 15 Punkte Vorsprung. Bis zum Ende des Auftaktviertels bauten die Gastgeber die Führung weiter auf 32:16 aus. Bayreuth tat sich offensiv, auch in Brettnähe, außergewöhnlich schwer. Die RASTA-Offensive brachte den BBC schwer ins Schwitzen, Bayreuth hatte außerdem zu viel Turnovers. 

Esa Ahmad, Besnik Bekteshi und Aaron Carver sorgten zu Beginn des zweiten Viertels für einen Bayreuther 6:0-Lauf. So verkürzte sich der Rückstand auf 22:32 und damit auf zehn Punkte. Vechta hatte bereits nach gut drei Minuten fünf Fouls auf dem Konto. Die Gastgeber ließen sich aber nicht beirren und zogen wieder auf 39:25 davon. Beim Stand von 41:27 für RASTA II nahm Mladen Drijencic nach 15 Minuten eine weitere Auszeit. Die Niedersachsen bauten die Führung trotzdem weiter auf 49:27 aus. Dann folgte ein weiterer Bayreuther 6:0-Lauf. Dennoch lag der BBC letztlich zur Halbzeit deutlich mit 35:54 hinten. Mit acht hatte Vechta in der ersten Hälfte doppelt so viele Dreier getroffen als Bayreuth.  

Nach einem Dreier und einem Freiwurftreffer von Selim Fofana kam der BBC wieder etwas auf 41:56 heran. Luc van Slooten antwortete jedoch sofort mit einem Dreier für RASTA II zum 59:41. Bayreuth hatte nach rund dreieinhalb Minuten im dritten Abschnitt bereits fünf Fouls zu Buche stehen. Der BBC wirkte weiter uninspiriert und ideenlos, man konnte den Rückstand nicht signifikant verkürzen. Vechta führte nach knapp 26 Minuten mit 72:49. Immerhin kamen die Bayreuther in der Folge wieder leicht auf 54:72 heran, Vechta antwortete allerdings sofort wieder mit einem Dreier von Kevin Smit. Einziger Lichtblick beim BBC war Topscorer Shane Gatling. Mit einer 83:64-Führung für Vechta ging es ins für Bayreuth schon praktisch aussichtslose Schlussviertel. 

RASTA II zeigte eine deutliche Reaktion auf die jüngsten Niederlagen und führte sieben Minuten vor Schluss mit 89:64 und damit mit 25 Punkten. Eine richtig deutliche Klatsche für den BBC deutete sich an. 97:66 für Vechta stand es nach 35 Minuten vor den rund 650 Zuschauern. Kaya Bayram machte es mit einem Dreier zum 101:67 dreistellig.

10.02.2024 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 77:74

Die VfL SparkassenStars gewinnen auch das dritte Spiel der englischen Woche in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProA. In einer spannenden und vom Kampf geprägten Partie behalten die SparkassenStars gegen den direkten Konkurrenten Gartenzaun24 Baskets Paderborn die Nase vorn und landen einen weiteren Big Point im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Spannung auf den Rängen und auf dem Feld der Rundsporthalle war vor dem Spiel quasi greifbar. Für beide Teams ging es um sehr viel und alle waren sich der Wichtigkeit bewusst. Dementsprechend intensiv startete die Partie. Der bessere Start gelang den SparkassenStars, die sich nach der Hälfte des ersten Viertels eine 6 Punkte Führung erspielten (14:8). Paderborn wirkte dann aber selbstbewusster und kam besser in die Partie. Punkt für Punkt kam das Team von Headcoach Steven Esterkamp näher und Lucas Mayer sorgte dann per Freiwurf für die erste Paderborner Führung (18:16) bei 01:10 zu spielenden Minuten auf der Anzeigetafel der Rundsporthalle. Tom Alte setzte den Schlusspunkt in diesem Viertel mit einem krachenden Dunk zum 18:20 aus Bochumer Sicht.

Paderborn gelang zu Beginn des zweiten Viertels ein 6:0 Lauf. Bochums Headcoach Felix Banobre reagierte prompt mit einem Timeout. Jedoch blieben die Wurfquoten seines Teams in dieser Phase überschaubar. Paderborn nutzte das aus und zog erstmals deutlicher davon. Lucas Mayer schraubte den Vorsprung für sein Team auf 13 Punkte hoch. Felix Banobre nahm ein weiteres Timeout und schien die richtigen Wort gefunden zu haben. Danach spielte sein Team wieder mit mehr Sicherheit. Drei Dreier von Lars Kamp und einer von Ray Thornton brachten die Bochumer wieder in Schlagdistanz. Zur Halbzeit führte Paderborn dennoch mit 41:36.

Bochum kam mit Wut im Bauch aus der Pause und legte durch Ray Thornton und David Cohn einen 6:0 Lauf hin. Die Bochumer lagen wieder in Führung und die Rundsporthalle kochte. Danach verlief der Spielabschnitt recht ausgeglichen. Beide Teams kämpften um jeden Ball. Mit einer hauchdünnen 58:57 Führung für die SparkassenStars ging es in den letzten Spielabschnitt. So ging es zunächst auch weiter. Die SparkassenStars sollten die Führung aber nicht mehr abgeben. Entscheidend war dann die Schlussphase. Der überragende Ray Thornton übernahm viel Verantwortung und erzielte in der Crunchtime acht Punkte. 44 Sekunden vor Schluss führten die SparkassenStars mit 77:71. Doch es wurde noch einmal turbulent. Die SparkassenStars nutzen Ihre Chancen nicht die Führung auszubauen und acht Sekunden vor Ende verkürzte Jacob Biss per Dreier den Rückstand für die Paderborner auf drei Punkte. Die SparkassenStars leisteten sich danach einen Turnover, jedoch stand Zachary Chappell nach dem Einwurf der Paderborner im Aus und der Ball war wieder bei den SparkassenStars. Das Spiel endete mit einem 77:74 Sieg der SparkassenStars, die den dritten Sieg in Folge ausgiebig mit ihren Fans feierten.

10.02.2024 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 86:77

Beide Teams starteten mit je einem erfolgreichen Dreipunktewurf in die Partie. Auf Seiten der Hagener, die auf ihren etatmäßigen Headcoach Chris Harris an der Seitenlinie verzichten mussten, eröffnete Devonte McCall per Dreier, worauf Matt Frierson prompt ebenso antwortete (3:3). Im Gegensatz zu den Seestädtern blieben die Hagener unglaublich treffsicher von der Dreierlinie. Beim Stand von 10:7 aus Hagener Sicht kam für die Hausherren Tim Uhlemann ins Spiel. In nur sechs Minuten traf er jeden seiner fünf Würfe in der Folge und legte unglaubliche 14 Punkte auf, eher er verletzt ausgewechselt werden musste. Aber auch von diesem Lauf und der dementsprechenden Stimmung in der Ischelandhalle ließ sich das Team von Headcoach Steven Key nicht verunsichern. Lediglich mit sechs Punkten Rückstand ging es in die Viertelpause (27:21).

Im zweiten Viertel lieferten die Bremerhavener einen starken Kampf und punkteten viel von der Freiwurflinie. Defensiv hatten sie die Hagener besser im Griff und kamen immer näher an diese heran. Zum Ende des Viertels belohnten sie sich dann: Mit nur drei noch zu spielenden Sekunden bekamen sie den Ball in die Hände vom stark aufspielenden Nick Hornsby, der einen akrobatischen Dreier-Buzzerbeater versenkte und so das Spiel ausglich (42:42). 

Ebenso war es Nick Hornsby der den Eisbären direkt zum Start in die zweite Halbzeit per Korbleger die Führung zurückeroberte (42:44). Durch einige Punkte von Robert Oehle setzten sich die Bremerhavener sogar etwas ab (47:52). Angetrieben von der Atmosphäre in der Ischelandhalle kamen die Hagener aber schnell zurück, trafen ihre Dreier und übernahmen wieder die Führung (60:54). Hilmar Henningsson hielt auf der Seite der Norddeutschen dagegen, traf seinerseits einen schwierigen Dreier und schloss per starkem Zug zum Korb ab (62:59). 

Im letzten Viertel hatten die Eisbären zwar immer wieder Chancen das Spiel zu drehen und zeigten guten Kampf, schlussendlich konnten sie sich aber zu häufig nicht für starke Defensivsequenzen belohnen, ließen Offensivrebounds zu oder fanden Offensiv keine guten Optionen. Dass die Dreier so gar nicht fallen wollten, spielte dabei eine ebenso große Rolle. Schlussendlich endete das Spiel 86:77 für Phoenix Hagen.

10.02.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. Uni Baskets Münster 103:94

Nach drei Auswärtsspielen in Folge traten die RÖMERSTROM Gladiators Trier am 22. Spieltag der ProA wieder in der Trierer SWT Arena an. Gegen die Uni Baskets Münster ging es für die Moselstädter um den 12. Sieg in Folge und erneut musste man ohne die Guards Marcus Graves und Clay Guillozet auskommen. Aber auch die Gäste reisten mit Verletzungssorgen und ohne einsatzfähigen Center in die älteste Stadt Deutschlands – sowohl Adam Touray, als auch Jonas Weitzel fielen aus. Wie schon in den letzten Partien schickte Don Beck seine gewohnte Starting Five aus Behnam Yakhchali, Evans Rapieque, JJ Mann, Moritz Krimmer und Maik Zirbes auf das Parkett. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem beide Teams gute Wurfquoten aus der Distanz auflegten und streckenweise schönen Teambasketball zeigten. Nach vier Spielminuten stand es noch 12:12, doch im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts gelang es den Gladiatoren vor allem unter dem Korb immer wieder gefährlich zu werden und ihre Missmatches auszunutzen. Auch defensiv wurde man nochmals effizienter und entschied das erste Viertel letztlich mit 28:20 recht deutlich für sich.

Im zweiten Viertel wurde die Physis auf beiden Seiten deutlich erhöht. Das Positionsspiel unter dem Korb wurde den Trierer Centern immer wieder schwer gemacht und auch offensiv fanden die Münsteraner auch ohne ihre Big Men gute Lösungen – vor allem aus der Distanz. Baskets Forward Nathan Scott zeigte wie schon im Hinspiel seine Wurfqualitäten und sorgte ein ums andere Mal mit starken Dreiern, dass seine Mannschaft im Spiel blieb. Doch auch die Trierer Offensive lief schnell und effizient, sodass man nach fünf gespielten Minuten auf 40:30 davonziehen konnte. Auch eine Zonenverteidigung der Uni Baskets sorgte nicht für den gewünschten Effekt und die Gladiatoren bestraften jede defensive Ungenauigkeit sofort. So stand auch zur Halbzeitpause eine zweistellige Trierer Führung auf der Anzeigetafel – 55:44.

Der Start in die zweite Halbzeit gestaltete sich wieder ausgeglichen. Trier suchte wieder vermehrt die Missmatches unter dem Korb während die Uni Baskets von jenseits der Dreierlinie immer wieder erfolgreich waren und sich nun auch durch Offensivrebounds zweite Chancen sichern konnten. Doch erneut kamen die Gladiatoren in einen Lauf und kontrollierten die Partie an beiden Enden des Feldes. Mit aggressiver Mann-Mann-Verteidigung, konsequentem Rebounding und schneller Ballbewegung in der Offensive erhöhten die Gastgeber die Führung auf 68:51 (25. Spielminute). Doch auch jetzt gaben sich die Münsteraner nicht auf, passten ihr Spiel etwas an und erspielten sich ihrerseits gute Missmatches in der Offensive. Auf Trierer Seite wollte nun minutenlang kein Wurf aus dem Spiel fallen und lediglich von der Freiwurflinie erhöhte man nun das Punktekonto. Durch zwei Freiwürfe von Hilmar Petursson wenige Sekunden vor Ende des dritten Viertels verkürzten die Münsteraner auf 70:68 und hatten die Partie wieder völlig offen gestaltet. Behnam Yakhchali sorgte dann mit einem schweren Dreier mit Ablauf der Spieluhr für den 73:68 Endstand des dritten Spielabschnitts.

Zu Beginn des letzten Viertels zeigten die RÖMERSTROM Gladiators dann nochmal ihre ganze Klasse und machten klar, dass sie dieses Heimspiel nicht mehr aus der Hand geben möchten. Erneut übernahm Yakhchali die Verantwortung und sorgte mit einem Dreier, zwei Steals und einem krachenden Dunk in nur einer Minute für die erneute zweistellige Führung der Moselstädter (78:68, 31. Spielminute). Doch auch jetzt ließen die Münsteraner nicht locker und schalteten ihrerseits auch nochmal einen Gang hoch. Erneut war es Nathan Scott, der sein Team mit starken Drei-Punkte-Würfen in der Partie hielt und mit einem Korbleger auf 84:80 verkürzte (35. Spielminute). Nun war es Moritz Krimmer, der auf Trierer Seite übernahm und mit sechs Punkten am Stück und einer starken Energieleistung wieder auf 92:84 erhöhte. Zwar kamen die Uni Baskets bei zwei Minuten Restzeit nochmal auf 94:91 heran, letztlich gelang es den Gladiatoren aber die Uhr clever herunterzuspielen und die taktischen Freiwürfe am Ende der Partie hochprozentig zu verwandeln. So schlagen die RÖMERSTROM Gladiators Trier die Uni Baskets Münster mit 103:94 und sichern sich den zwölften Sieg in Folge.

11.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. PS Karlsruhe LIONS 69:80

Am 22. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA waren die PS Karlsruhe LIONS bei den FRAPORT SKYLINERS gefordert. Der Absteiger aus der easyCredit Basketball Bundesliga hatte das Hinspiel in Karlsruhe knapp für sich entschieden und war auch im Sonntagsspiel am 11. Februar zuhause in der Mainmetropole favorisiert. Doch die Badener überraschten im ersten Viertel mit einer überaus effektiven Offense und sicherten den Vorsprung im weiteren Verlauf mit einer ansprechenden Teamleistung. Am Ende hieß es 69:80, womit Karlsruhe auch den direkten Vergleich aus Hin- und Rückspiel gewinnt.

Die Gastgeber – mit zuletzt vier Siegen auf einem guten dritten Tabellenrang platziert – schienen ganz zu Anfang der Begegnung alles unter Kontrolle zu haben, was aber nur für die ersten Sequenzen galt. Bereits nach drei Minuten war die Begegnung mit 5:5 ausgeglichen und wenig später gingen die LIONS in Front. Drei Minuten vor der ersten Pause war die Führung der Badener dank eines 11:2-Runs bereits auf zehn Punkte angewachsen. Die zahlreich mitgereisten Fans des Karlsrudels konnten mit dem Verlauf des ersten Viertels hochzufrieden sein. Denn ihr Team brachte außerordentlich viel Energie auf den Court und zeigte sich zudem sehr treffsicher. Ganze sechs ihrer neun Dreierversuche verwandelten die Schützlinge von Headcoach Aleksandar Scepanovic binnen zehn Minuten. So ging es vielleicht etwas überraschend mit einem Spielstand von 15:27 in den zweiten Abschnitt, in dem die LIONS zunächst nahtlos an ihre bisherige Leistung anknüpften. Keine zwei Minuten waren gespielt, da stand es bereits 17:35, und SKYLINERS-Headcoach Denis Wucherer war gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Doch die Hausherren fanden weiter nicht in ihren Rhythmus. So lag Karlsruhe wenig später bereits mit 20 Punkten vorn. Mit der Zeit gelang es Frankfurt nun aber der LIONS-Offense-Power zunehmend eigene gelungene Angriffs-Sequenzen entgegenzusetzen. Beim Stand von 24:39 nach 15 Spielminuten versuchte Scepanovic, mittels einer Auszeit, den Run der Gastgeber zu unterbrechen. Doch die SKYLINERS schienen nun endgültig in der Partie angekommen. 60 Sekunden vor der Halbzeitpause war die Punktedifferenz nur noch einstellig. Die Würfe der LIONS waren nun nicht mehr so präzise wie zuvor. Hinzu kamen vermehrt Ballverluste. Überhaupt kam es zu auffällig vielen Turnovers auf beiden Seiten. Das Duell war trotzdem unterhaltsam, temporeich und zeitweise sogar spektakulär. Das zweite Viertel endete leistungsgerecht mit 18:18, was einen Spielstand von 33:45 zur Spielmitte bedeutete. Ausgeglichen war hingegen die Turnover-Statistik der ersten Hälfte: 13:13. Zurück aus den Kabinen ergaben sich zunächst optisch Vorteile für die SKYLINERS. Aber die Gäste zeichneten sich weiterhin durch eine hohe Intensität aus und setzten immer wieder nach. So hielten die LIONS weiterhin eine zweistellige Führung, vor allem deshalb, weil sie sich auf ein gutes Teamplay verlassen konnten. Aber: Frankfurt steckte nicht auf und Karlsruhe versäumte es, sich weiter abzusetzen. So endete auch der dritte Spielabschnitt ausgeglichen. Beim 50:62 zehn Minuten vor dem Ende schien noch alles möglich. Und tatsächlich – der engagierte Kampf der Hessen wäre beinahe belohnt worden. Im Verlauf der letzten fünf Minuten schmolz der LIONS-Vorsprung Punkt für Punkt, aber zunächst nicht in dem Maße, wie von den SKYLINERS benötigt, um das Ruder noch herumzureißen. Bis der Mitfavorit im Aufstiegsrennen 81 Sekunden vor der Schlusssirene mit einem blitzartigen Dreier aus der Timeout kam und auf 69:75 stellte. Nun hieß es für Karlsruhe, die Nerven zu behalten. Dies gelang schließlich unter dem ausgelassenen Jubel der lautstarken Gästefans.

11.02.2024 15:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. ART Giants Düsseldorf 84:70

Den Nürnberg Falcons ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga am Sonntagnachmittag ein wichtiger Heimerfolg gelungen. Gegen die ART Giants Düsseldorf holte das Team von Coach Virgil Matthews dank einer Leistungssteigerung in der 2. Hälfte ein letztlich verdientes 84:70 (30:41). Es war der 10. Saisonsieg der Mittelfranken, der Ihnen nach 22. Spieltagen Rang 11 in der Tabelle und aufgrund seiner Deutlichkeit auch den direkten Vergleich gegen die Giants bescherte. Vor dem FIBA Break geht es am kommenden Wochenende nach Bremerhaven. 

2067 Basketballfans waren am Sonntag in die Kia Metropol Arena gekommen, um die Nürnberg Falcons beim 11. Heimspiel der Saison gegen die ART Giants Düsseldorf zu supporten. Nach der unglücklichen Hinspielniederlage in NRW und die jüngsten Klatsche gegen Frankfurt, standen die Zeichen am Tillypark auf „Wiedergutmachung“. Auf dem Feld blieben die Falcons diese im ersten Viertel aber schuldig. Düsseldorf war aktiver, aggressiver und unter dem Strich mit ihrer Art des Basketballs erfolgreicher (14:18). Im zweiten Viertel legten die Gäste ebenfalls vor. Es bedurfte deshalb einiger Auszeiten von Falcons-Coach Virgil Matthews und diverser Dreier von Basit Doreth, Julius Wolf und Matthew Meredith, um Nürnberg weiter im Spiel zu halten (23:31). Nach einem starken Schlusssprint führten die Giants zur Pause derweil zweistellig (30:41). 

Mit einer frühen und bitter nötigen Auszeit im dritten Viertel gelang es Virgil Matthews, einen Fehlstart in Halbzeit 2 zu verhindern. Beim Stand von 31:45 bat Nürnbergs Trainer zum Stuhlkreis und richtete eindringliche Worte an sein Team. Tim Köpple und Co. hatten verstanden und ließen in der Folgezeit einen wahren Dreierregen in der Hälfte der Giants herunter. Die Falcons spielten sich in einen wahren Rausch und nahmen dabei auch das Publikum mit. Lohn der Mühen war ein 24:15-Viertelergebnis und ein 54:55-Zwischenstand nach 30 Spielminuten. Nürnberg war zurück im Geschäft. Und dort blieb man im Schlussviertel auch. Dan Monteroso eröffnete dieses sehenswert (56:55). Er und seine Guard-Kollegen Sanders und Köpple waren die dominierenden Akteure auf dem Feld und neben den über 2000 begeisterten Fans letztlich die Garanten eines verdienten 84:70-Heimsieges der Nürnberg Falcons.

11.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 73:84

Die ersten Zähler des Nachmittags gingen auf das Konto von Arne Wendler. In den ersten Minuten konnten die Fans in der Arena schnellen Basketball ihrer Mannschaft sehen, die ihre ersten drei Fernwürfe verwandelte und 13:10 in Führung ging. Beide Mannschaften trafen im ersten Abschnitt fünf Fernwürfe. Zur ersten kurzen Pause waren es jedoch die Gäste, welche mit 25:26 führten. 

Im Anschluss brachten sich die „Elbriesen“ durch Teichmann zurück in die bessere Position. Mit zwei Treffern von Außen antwortet Kirchheim prompt. Zwischenzeitlich setzten sie sich auf 35:43 ab, doch die Titans leisteten sich nur einen Turnover in der ersten Hälfte und arbeiteten sich so wieder auf 45:47 heran.

Mit dem ersten Treffer im dritten Viertel machte Kirchner den Ausgleich klar. Dieser hatte allerdings nur kurz Bestand, weil die Knights mit fünf schnellen Zählern konterten. Die Sachsen generierten in diesem Viertel viele Stopps und kamen oft an die Freiwurflinie, konnten aber trotzdem nicht wieder in Führung gehen. Das lag daran, dass die Teckstädter in den entscheidenden Momenten oft einen Dreier aus dem Hut zauberten und so mit 64:70 in Front lagen. 

Die Gastgeber waren siegeshungrig näherten sich mit den ersten Punkten durch Benson an, doch Kirchheim unterdrückte den Start der Aufholjagd mit einem 0:6-Lauf (66:76). Ein Dunk von Zerner zeigte die Bemühungen von „Elbflorenz“, doch nach diesem kam nur noch ein Pünktchen von Georg Voigtmann dazu. Neun Zähler im Schlussabschnitt reichten nicht aus, um starke „Ritter“ zu schlagen, die mit 73:84 siegten. 

11.02.2024 17:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Medipolis SC Jena 92:83

War die Stimmung am Mittag beim Faschingszug durch die Innenstadt gut, so schwappte sie am Sonntagabend in der Osthalle über. „Ein solcher Hexenkessel gibt meinen Jungs die Energie, die nötig ist, um Spitzenspiele zu gewinnen“, strahlte „Frenki“ Ignjatovic von einem Ohrläppchen bis zum anderen, nachdem seine Jungs in einem an Dramatik, Klasse und Leidenschaft kaum zu überbietenden Match den fünften Sieg hintereinander eingefahren hatten. 92:83 (55:39) schlugen die JobStairs GIESSEN 46ers im Verfolgerduell der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA Medipolis SC Jena, schoben sich damit an den zum vierten Mal in Serie erfolglosen Thüringern vorbei auf Rang vier und haben eine Woche vor dem Duell in Frankfurt nur noch zwei Zähler Rückstand auf die Truppe von Coach Denis Wucherer.

„Unser Sieg war verdient“, wollte Branislav Ignjatovic im Überschwang der Gefühle nicht lange um den heißen Brei herumreden, nachdem seine Jungs die beste erste Halbzeit der gesamten Saison aufs Parkett gezaubert hatten. Giftig und stabil in der Defense, eiskalt von der Freiwurflinie und schon mit sieben Treffern von jenseits der 6,25-Meter-Linie stürzten die Hausherren Jena von einer Verlegenheit in die nächste. „Derzeit läuft es einfach“, freute sich Topscorer Duane Wilson, nachdem Roland Nyama, sauber bedient durch Simon Krajcovic und TreVion Crews, per Dreier den zwischenzeitlichen 16:20-Rückstand (8.) spätestens beim 32:22 (12.) und einem Gießener 12:0-Lauf hatte vergessen lassen.

„Wahnsinn, was heute hier wieder abgegangen ist“, schüttelte Gästetrainer Björn Harmsen ungläubig den Kopf, als Dejan Kovacevic und Luca Kahl ebenfalls mit erfolgreichen Dreiern sogar auf 45:27 (16.) gestellt hatten. Die teils wild kostümierten Fans lagen sich in den Armen, die Sitz- waren längst zu Stehplätzen geworden und „Frenki“ Ignjatovic klatschte TreVion Crews mitten im Spiel vor Freude ab, als die Partie bereits zur Pause beim 55:39 entschieden schien.

„Mir war aber klar, dass Jena kommen würde. Dass wir auch im zweiten Abschnitt so treffen würden wie vor der Pause, war fast unmöglich“, hatte der Serbe die Aufholjagd der Gäste aus der Optikstadt kommen sehen. Jena verkürzte mit einer 14:4-Serie auf 53:59, glich beim 62:62 wieder aus und lag sogar beim 66:65, als 46ers-Leader Robin Benzing gerade ein Technisches Foul aufgebrummt bekommen hatte, in Führung. Die Duane Wilson per Dreier zum 68:66 zum Ende des dritten Abschnitts jedoch nicht lange genehmigte.

„Wir haben Charakter gezeigt und sind in ein Spiel zurückgekommen, das wir schon fast verloren hatten“, blickte Björn Harmsen auf die dritten zehn Minuten zurück, die seine Jungs souverän mit 27:13 für sich entschieden hatten. Als Stefan Fundic, dessen Mutter Snezana extra aus Belgrad angereist war, jedoch die Ärmel hochwickelte (72:66), Jonathan Maier und Duane Wilson einen Fünf-Punkte-Angriff zum 77:68 abschlossen, der anfangs unglückliche Luis Figge mit der Shotclock zum 80:68 traf und schließlich einen 19:4-Lauf nach Zuckerpass von TreVion Crews auf 84:70 schraubte, waren die rund 20 mitgereisten Medipolis-Anhänger längst verstummt. Drei Monsterblocks von Stefan Fundic in nur einer Jenaer Angriffsaktion sowie Jonathan Maier und Duane Wilson von der Freiwurflinie besorgten schließlich nach einer Achterbahn der Gefühle einen 92:83-Erfolg, mit dem sich die JobStairs GIESSEN 46ers rechtzeitig vor dem Hessenderby Respekt verschafften.

11.02.2024 17:00 Uhr Artland Dragons vs. EPG Baskets Paderborn 75:85

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Die Drachen suchten in der Anfangsphase oft den Zug zum Korb, wo sie häufig nur durch Fouls zu stoppen waren. Pölking, einer der zahlreichen Koblenzer Big Men, hatte sich nach gerade mal fünf Minuten Spielzeit schon drei Fouls eingefangen. Die fälligen Freiwürde fielen in den ersten Minuten noch sicher, ehe Buzz Anthony per Dreier nachlegte und den Drachen das erste kleine Polster des Abends bescherte (10:6). Die Partie verflachte daraufhin ein wenig, denn beide Seiten produzierten viele Turnover und ließen sich zu vielen Fouls hinreißen. Die Drachen befreiten sich zuerst aus dieser Phase und erhöhten ihre Führung durch einen Dreier von Thorben Döding auf acht Punkte. Koblenz gelang es, in den letzten Minuten noch einmal an die Drachen heranzukommen. Marvin Heckel erzielte die letzten sechs Punkte der Gäste und sorgte für einen 23:18 Spielstand nach dem ersten Viertel.

Die Gäste konnten zwar im zweiten Viertel den ersten Stich setzen, erneut waren es aber die Defensivreihen beider Mannschaften, die die Anfangsphase des zweiten Viertels bestimmten. Die Drachen blieben die ersten zwei Minuten komplett ohne Punkte, ehe Brandon Thomas vom Perimeter zuschlagen konnte. Koblenz war nun aber in der Partie und glich durch einen 7:0 Lauf ihrerseits aus (27:27). Nachdem sich die Gäste zwischenzeitlich sogar auf fünf Punkte absetzen konnten, kam endlich der Offensivmotor der Drachen wieder ins Rollen. Ein 9:1 Lauf der Drachen brachte sie kurz vor der Halbzeit erneut in Führung, doch defensiv verlor man in der letzten Spielminute des zweiten Viertels völlig den Faden und ließ acht Punkte zu, was einen 42:45 Spielstand zur Halbzeit zur Folge hatte.

Die zweite Halbzeit begann ganz nach Geschmack der 1700 Fans in der Artland Arena. Zunächst glich Jakob Forrester per Alley-Oop aus, bevor Kilian Binapfl die Drachen mit einem Dunk wieder in Führung brachte. Es entwickelte sich ein sehr von der Defensive geprägtes Spiel, in dem die Koblenzer das Momentum erstmal wieder auf ihre Seite zogen. Vor allem die deutsche Achse rund um Heckel und Pluskota übernahm nun Verantwortung und brachten ihre Farben erneut in Führung. Den Schlusspunkt setzte jedoch Drachen-Guard Anthony Watkins mit einem krachenden Dunk, der für den 58:60 Spielstand nach drei gespielten Vierteln sorgte.

Auch der Start in den Schlussabschnitt folgte dem gleichen Muster wie zuvor für die Dragons. Ein Layup mit Bonusfreiwurf brachte die Burgmannsstädter zunächst wieder in Führung, ehe die Offensivbemühungen der Drachen drei lange Minuten lang fruchtlos blieben. So konnten die Gäste sich die Führung zurückholen und auf sechs Punkte ausbauen (61:67). Nikos Chouchoumis beendete die Durststrecke der Drachen zwar per Dreier, der lahmenden Offensive gab dies jedoch auch keinen Aufschwung. Die Gäste aus Koblenz hingegen suchten ihr Glück nun vermehrt im Post, wo Maurice Pluskota für die nächsten sechs Punkte in Folge sorgte. Die Drachen warfen noch einmal alles in die Waagschale, die schlechten Quoten von der Freiwurflinie und vom Perimeter, besonders im vierten Viertel, sorgten letztendlich aber für die vierte Niederlage in Folge. Am Ende musste man sich den EPG Baskets Koblenz mit 75:85 geschlagen geben.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Nach einem guten Start müssen wir uns mit der nächsten bitteren Niederlage zufriedengeben. Wir haben im zweiten und vierten Viertel erneut deutlich zu viele Punkte abgegeben, insgesamt waren es alleine 50 Punkte in der Zone während des gesamten Spiels. Auch offensiv hatten wir heute nicht die benötigte Konstanz, um unser Momentum aufrecht zu erhalten. Besonders in den Schlussphasen der Viertel bringen wir momentan nicht den Basketball aufs Feld, den wir uns vorstellen. Die aggressive und physische Verteidigung von Koblenz hat es uns heute nicht erlaubt, unser Momentum zu konservieren und konstant zu punkten. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um unsere Fehler zu analysieren und gegen Dresden am Sonntag eine deutlich verbesserte Leistung zu zeigen“.

Foto: Alexander Mihm

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorlage-Beitragbilder-Nachberichte-22.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-02-12 13:55:572024-02-12 13:55:59Nachberichte ProA 22. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 19. Spieltag

9. Februar 2024/in APP, ProB Süd 23/24

10.02.2024 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Black Forest Panthers

Das zurückliegende Wochenende war aus Sicht der ältesten Ludwigsburger Jugend- und Nachwuchsteams ein voller Erfolg: In der Oberliga Württemberg bezwang die Porsche BBA am Samstag den Tabellenführer Söflingen II auf fremdem Parkett (78:82), tags darauf feierten die Gelb-Schwarzen in eigener Halle gegen Fellbach den Befreiungsschlag (79:72) in der ProB. An diesem Wochenende möchten die Schwaben nun doppelt nachlegen, sind bei diesem Unterfangen aber terminlich maximal eingespannt – obwohl in der Oberliga spielfrei ist. Denn aufgrund der Dopplung im Kalender, die durch die Nachwuchs Basketball Bundesliga kreiert wurde, muss sich Ludwigsburg am Samstag zweiteilen. Auf dem Spielplan steht um 15:30 Uhr das ProB-Duell gegen Villingen-Schwenningen, 243 Kilometer nördlich ist um 16:00 Uhr Sprungball für’s Nachwuchs-Match-Up in und gegen Gießen. Das gelb-schwarze Aufgebot ist zwar durchaus personenstark, hat allerdings seit Wochen akute Verletzungs- und Gesundheitssorgen, sodass die Ludwigsburger an ihre Grenzen gehen müssen, um überhaupt in Hessen antreten zu können.

Für den größtmöglichen Erfolg am Wochenende werden aktuell in der Barockstadt alle verfügbaren (Personal-)Ressourcen mobilisiert – und der Heimvorteil gegen die Black Forest Panthers eine große Rolle spielen. Denn mit der aktuellen 7:2-Heimbilanz verfügen Khee Rhee und sein Team über die viertbeste Bilanz der ProB Süd und möchten im Baden-Württemberg-Duell gegen die Schwarzwälder nun daran anknüpfen und die eigenen Playoff-Ambitionen untermauern. Für die als ProA-Absteiger ambitioniert und runderneuert in die Spielzeit gestarteten Panthers steht derweil ausschließlich Schadensbegrenzung noch auf der (verbliebenen) Agenda. Mit lediglich drei Saisonsiegen steht der Klub aus der Doppelstadt am Tabellenende, verlor zuletzt sieben Partien in Folge und in der Vorwoche das wegweisende Duell samt Direktvergleich gegen das TEAM EHINGEN URSPRING (61:76). Um die Ehinger, die den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegen, tabellarisch überholen zu können, benötigen die Schwarzwälder mindestens drei Siege aus den verbleibenden acht Hauptrunden-Spielen – sofern die Ostwürttemberger keinen weiteren Erfolg mehr feiern werden. In anderen Worten: Während das Team noch um den Klassenverbleib kämpft, laufen die Planungen in Villingen-Schwenningen vermutlich zweigleisig und auch in Richtung Regionalliga Südwest.

Damit die zweite Variante des Szenarios nicht eintritt, justierten die Schwarzwälder in den vergangenen Wochen mehrere Aspekte: Marti Zamora ist ebenso nicht mehr für die Mannschaft verantwortlich wie Luke Lawson und Jegor Cymbal für ebendiese aktiv. Der Klub trennte sich von seinem Headcoach und löste auch die Verträge mit Jegor Crymbal und Luke Lawson auf, mit Nadine Pascal ging in der Geschäftsstelle zudem Hauptamtlichkeit verloren. Neu dabei sind Georgi Davidov, der Zamora beerbte, und Power Forward Damezi Desean Anderson Jr., die allerdings beide einen frustrierenden Start erlebten. Mit dem 47-jährigen Bulgaren am Seitenrand gab’s fünf Pleiten in Serie, der US-Amerikaner entpuppte sich in seinen ersten beiden Partien aber noch nicht als die erhoffte Verstärkung (14:13 Minuten | 1,5 Punkte / 2,5 Rebounds), sodass weiterhin die Last auf Alexander Lagerman (14,9 PpS), Ágúst Kjartansson (12,2 / 5,3 ApS), Christian Okolie (10,2 / 6,1 RpS), Jeremia Agyepong (8,9 / 2,7) und Daniel Mayr (8,9 / 7,2) liegt.

In anderen Worten: Die Lage in der Doppelstadt ist mittlerweile verändert und angespannter, die Ludwigsburger können sich aber auf die wichtigsten Akteure weiterhin verlassen – möchten diesmal aber doch ein deutlich anderes Gesicht zeigen. Denn im Hinspiel, das in einer gelb-schwarzen 86:97-Pleite mündete, hatten die BBA’ler erhebliche Probleme mit den Panthers und zogen in der Sporthalle am Deutenberg deutlich den Kürzeren. Beim erneuten Aufeinandertreffen soll nun an die Vorwoche angeknüpft und erfolgreich Revanche genommen werden. Es winkt eine positive Bilanz und, wenn die parallelen Ergebnisse „richtig“ sind, die Rückkehr in die Top-8 der Tabelle.


10.02.2024 16:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TSV Tropics Oberhaching

Es ist die kürzeste Reisedistanz in der gesamten BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB: Die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer empfängt am Samstagnachmittag (16.30 Uhr) Oberhaching zum Münchener Derby im BMW Park. Das Hinspiel Anfang Dezember gewannen die jungen Bayern 80:76, Martin Kalu glänzte damals mit 22 Punkten.

Am Samstag kommt es somit erneut zum Wiedersehen mit Maxwell Dongmo Temoka, der nach vielen Jahren im Westpark erst im Sommer in die Münchner Vorstadt gewechselt war. Er ist Top-Rebounder der Tropics (7,7 RpS) und punktet auch zweistellig (10,0 PpS). Am vergangenen Spieltag machte er mit einer neuen persönlichen Bestleistung auf sich aufmerksam: Beim 92:102 gegen Tabellenführer Rhöndorf markierte Maxwell 32 Punkte und 14 Rebounds.

Der 37-jährige Routinier Omari Knox ist aber immer noch Topscorer der Gäste (18,3 PpS). Sie kommen mit einer 10:8-Bilanz in den BMW Park und rangieren auf Tabellenplatz sieben, die Bayern sind direkt dahinter Achter (9:8).

FCBB-Eigengewächs Ivan Volf blickt voraus: „Oberhaching ist offensichtlich in sehr guter Verfassung und uns erwartet ein körperliches Spiel. Wir müssen uns auf uns konzentrieren, um wieder einen Sieg in eigener Halle zu holen.“


10.02.2024 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.


10.02.2024 19:00 Uhr FRAPORT Skyliners Juniors vs. BG Hessing Leitershofen

Die FRAPORT SKYLINERS Juniors empfangen vor heimischer Kulisse am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd die BG Hessing Leitershofen. Tip-Off ist diesen Samstag, 10.02.2024 um 19 Uhr in der Basketball City Mainhatten.

Die Juniors werden in ihrer Heimarena antreten und versuchen, ihre jüngsten Erfolge weiter auszubauen. Aktuell stehen sie auf dem sechsten Platz in der Tabelle, nachdem sie sich durch einige starke Leistungen gegen Erfurt nach oben gearbeitet haben.

Die Gäste aus Leitershofen sind jedoch ebenfalls gut in Form und stehen derzeit auf dem fünften Platz. Das bevorstehende Spiel verspricht also ein packendes Duell zwischen zwei direkten Tabellennachbarn, die um jeden Punkt hart kämpfen werden.

Die erste Begegnung dieser beiden Teams fand am 2. Spieltag statt und endete mit einem knappen Heimsieg für Leitershofen, der mit einem Endstand von 59:50 ausging. Die FRAPORT SKYLINERS Juniors werden daher sicherlich alles daran setzen, das Ergebnis dieses Mal umzukehren.


10.02.2024 19:30 Uhr Ahorn Camp BIS Baskets Speyer vs. TSV Tröster Breitengüßbach

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer behalten trotz des jüngsten Rückschlags die Playoff-Plätze in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB im Visier. „Ich hoffe, dass die Niederlage bei BBC Coburg ein Schuss vor den Bug war und meine Mannschaft nun wieder richtig Fahrt aufnimmt“, sagt BIS-Trainer Carl Mbassa vor dem Heimspiel am Samstag, 10. Februar, ab 19.30 Uhr in der PSD Bank-Halle Nord gegen Aufsteiger TSV Breitengüßbach.

Von der Papierform sind die Gäste als Tabellenvorletzter Außenseiter gegen die Speyerer. Allerdings hat die Auswahl vom TSV-Coach Mark Völkl zuletzt bei der knappen Niederlage bei den zweitplatzierten Basketball-Löwen Erfurt und dem anschließenden Auswärtserfolg in Ulm gegen den Rangdritten Orange Academy ihre Qualitäten demonstriert.

„Wir dürfen die physisch starken Breitengüßbacher auf keinen Fall unterschätzen. Sie kämpfen mit harten Bandagen ums Überleben in der Liga“, betont Mbassa. Probleme könnten seiner Mannschaft um Taktgeber Carlos Hidalgo Guijo beispielsweise der bundesligaerfahrene Center Erik Land oder die Flügelspieler Timo Dippold und Steffen Walde bereiten.

Das Hinspiel bei den Oberfranken haben die BIS Baskets deutlich mit 86:61 (40:27) gewonnen. Damals zeigte Center David Aichele eine famose Vorstellung, markierte 23 Punkte und sicherte elf Rebounds. „Nach dem derzeitigen Stand werden wir in Bestbesetzung antreten können. Alle Spieler sind fit und gesund“, berichtet Mbassa.


11.02.2024 16:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg

Drei Siege aus vier Spielen stehen für die Coburger im Jahr 2024 zu Buche, weshalb man mit Fug und Recht behaupten kann, dass der Start ins neue Kalenderjahr geglückt ist. Mit der Begegnung beim Tabellenzweiten aus Erfurt wartet aber nun eine der schwersten Auswärtsaufgaben in dieser Saison auf den BBC. Obendrein haben die Vestestädter diese Trainingswoche mit einigen Komplikationen zu kämpfen. Zum Einen sorgt der eng getaktete NBBL-Spielplan dafür, dass eine Reihe von Youngstern nicht im Training und im Derby dabei sein können und zum anderen muss Cheftrainer Patrick Seidel auf einige angeschlagene und kranke Spieler verzichten, weshalb noch unklar ist in welcher Konstellation die Coburger in Erfurt auflaufen werden.

Im Gegensatz zum BBC sind die Erfurter mit nur zwei Siegen aus fünf Spielen eher mäßig ins neue Jahr gestartet. Zuletzt setzte es in Frankfurt eine 30-Punkte-Klatsche, bei der den Löwen offensiv nichts gelingen wollte. Allerdings holte Erfurt seine beiden Siege in der Rückrunde zuhause und auch über die komplette Saison hinweg gelang es nur dem Tabellenführer aus Rhöndorf in der Riethsporthalle zu gewinnen.

Mit der Rückkehr von Center Noah Kamdem am vergangenen Wochenende ist die löwenstarke Starting Five der Erfurter wieder komplett. In Frankfurt absolvierte Kamdem sein erstes Saisonspiel, nachdem er die bisherige Spielzeit verletzungsbedingt zum Zuschauen genötigt war. Zusammen mit Point Guard Jan Heber, Small Forward Alieu Ceesay und den beiden Topscorern der Löwen Tyseem Lyles und Paul Albrecht bildet er eine der besten Anfangsformationen der Liga, die es für die Coburger zu stoppen gilt.


11.02.2024 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorlage-Beitragbilder-Vorberichte-ProB-Sued.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-02-09 14:19:432024-02-09 14:19:44Vorberichte ProB Süd 19. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 19. Spieltag

9. Februar 2024/in APP, ProB Nord 23/24

10.02.2024 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. RheinStars Köln

Eine der längsten Auswärtsreisen bestreiten die RheinStars am kommenden Spielwochenende. Am 19. Spieltag in der Gruppe Nord der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB geht es für die Kölner erstmals überhaupt in die Hansestadt Rostock zum Ausbildungsteam des Erstligisten. Spielbeginn am Karnevalssamstag ist bei der Seawolves Academy um 18 Uhr. „Wir wollen in Rostock wieder zu unserem Spiel und zu unserem Rhythmus finden, den wir zuletzt etwas verloren haben“, sagt Manager und Headcoach Stephan Baeck vor dem Premierenspiel in der OSPA-Arena.

Ähnliche Gedanken werden auch das Trainerteam der Mecklenburger um Coach Nico. umtreiben, die ebenso wie die RheinStars am vergangenen Wochenende Heimniederlagen kassierten – und das in überraschender Höhe. Denn beide Teams zählen selbst nach dem 72:100 der Seewölfe gegen den SC Rist Wedel bzw. dem 57:77 der Kölner gegen die TKS 49ers aus Stahnsdorf mit nunmehr 7:2-Siegen zu den heimstärksten Teams im Norden. Das Hinspiel gewannen die RheinStars mit 85:67.

Trainer Stephan Baeck: „Vor dem Spiel gegen die 49ers hatten wir wie schon in den Wochen zuvor eine gute Trainingswoche. So kam der Auftritt dann am vergangenen Samstag sehr überraschend. Er war trotzdem ein guter Grund und Anlass, nochmal Veränderungen vorzunehmen. Wir trainieren gut und alle ziehen mit. Natürlich geht es darum, in Rostock zu gewinnen. Wichtiger ist aber, dass wir dabei unsere Entwicklung vorantreiben und alle wieder an Bord bekommen.“ Aufgrund der stauanfälligen 600km langen Strecke Richtung Norden reisen die RheinStars bereits am Freitagmorgen Richtung Ostsee. Am Abend und am Samstagmorgen wird dann vor Ort trainiert.


10.02.2024 19:00 Uhr LOK Bernau vs. EN Baskets Schwelm

Die Bernauer gehen mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie am vergangenen Wochenende einen knappen 67:65-Sieg gegen die Itzehoe Eagles errungen haben. „Der schwierige Sieg der letzten Woche hat uns noch mehr zusammen vereinigt“, so Trainer Davide Bottinelli. „Wir haben die Woche an die notwendigen Details unseres Spielstils gearbeitet und wir sind bereit.“

Auf der anderen Seite des Feldes begrüßen wir die EN Baskets Schwelm, die sich in bester Form befinden. Mit einer beeindruckenden Siegesserie von neun Spielen belegen sie momentan den zweiten Tabellenplatz. In dieser Siegesserie ist der deutliche Sieg über die LOK von 95:83 in der Hinrunde enthalten. Schwelm zeichnet sich durch eine starke Offensive aus, angeführt von Spielmacher Chris Frazier (13,5 Punkte und 4,6 Assists pro Spiel) und Center Khalil Miller (15,2 Punkte und 11,1 Rebounds pro Spiel). Hinzu kommen auf den Flügelpositionen Till Hornscheidt, Robert Merz und Thomas Reuter. Till Hornscheidt, der durch seine Präzision beim Wurf und seine aggressive Verteidigung überzeugt, bringt die Gefahr einen potenziellen Vorsprung zu festigen und weiter auszubauen. Ebenso hat sich Robert Merz in den letzten Monaten beachtlich weiterentwickelt. Nun ist er nicht nur in der Lage, seinen Wurf effektiv einzusetzen, sondern kann mit seiner Größe auch den Korb erfolgreich attackieren. Ein besonderes Augenmerk gilt Thomas Reuter, der im Hinspiel Leistungsträger Nummer eins war.

Um gegen Schwelm zu bestehen, wird LOK Bernau auf seine Stärken als Team setzen müssen. „Unsere Qualität, als Team zusammen an beiden Enden des Feldes zu spielen, wird entscheidend sein“, betont Bottinelli. Die Defensive wird eine wichtige Rolle spielen, um die gefährlichen Schützen der Gäste zu stoppen.

Das Spiel am Samstag verspricht Spannung pur und könnte einen vorentscheidenden Charakter für den weiteren Verlauf der Saison haben. Mit einem Sieg könnten sich die Bernauer im Kampf um die Playoff-Plätze ein wichtiges Polster verschaffen und wieder erfolgreich im oberen Mittelfeld mitkämpfen.


10.02.2024 19:30 Uhr BBG Herford vs. Berlin Braves 2000

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.


10.02.2024 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Bayer GIANTS Leverkusen

“Man kann mit einer Niederlage natürlich nicht zufrieden sein, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung”, bilanzierte Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen nach dem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets Wolmirstedt am vergangenen Wochenende. Die Waldstädter hatten im ersten Spiel nach der Freistellung von Head Coach Dennis Shirvan eine
weitestgehend gute Leistung gezeigt und die SBB Baskets an den Rande einer Niederlage gebracht. Die Leitung übernahm vorerst Assistant Coach Toni Prostran, der am kommenden Spieltag ebenfalls die Mannschaft coachen wird. Nach einem erneut knappen Ergebnis soll gegen die Giants nun der Knoten platzen und endlich der langersehnte nächste Heimsieg
eingefahren werden.

Doch das wird definitiv eine Mammut Aufgabe für die Waldstädter, denn nach einigen Schwierigkeiten zu Saisonbeginn haben sich die Giants gefestigt und werden nun ihrem Favoritenstatus in dieser Saison gerecht. Vierzehn Siege konnte das Team von Head-Coach Hansi Gnad an den bisherigen achtzehn Spieltagen einfahren und steht damit aktuell souverän
an der Spitze der ProB Nord. Nach der Heimniederlage Anfang Dezember gegen Wedel spielten sich die Bayer Giants regelrecht in einen Rausch, es folgten sieben Siege in Serie, darunter zwei Erfolge gegen Verfolger Köln und Siege gegen Top-Teams aus Berlin, Wedel und Wolmirstedt. Trotzdem macht eins in der Waldstadt besonders Mut für Samstag, eine der
erst vier Saisonniederlagen der Giants war im Hinspiel gegen die Kangaroos!

Neben der sportlichen Brisanz bringt das Duell auch abseits des Parketts einige spannende Geschichten mit sich. Mit Marko Boksic kehrt der letztjährige Topscorer der Kangaroos zurück an den Hemberg, zudem verpflichteten die Giants kürzlich
Ex-Kangaroos-Flügelspieler Moritz Hübner, der von 2020 bis 2022 für die Waldstädter auf Korbjagd ging. Die wohl bedeutendste Rückkehr ist jedoch die von Joshua Dahmen, der die Kangaroos nach über fünfzehn Jahren in der ersten Mannschaft im letzten Sommer Richtung Leverkusen verließ. Für den langjährigen Kangaroos-Kapitän ist es die erste Rückkehr in die Matthias-Grothe-Halle sowie das zweite Duell mit Bruder und aktuellem Kangaroos-Kapitän Ruben Dahmen. Die Zuschauer dürfen sich also auf eine packende Partie mit besonderen Emotionen freuen!

Coach Toni Prostran gibt seine Einschätzung vor dem Spiel: “Leverkusen ist das beste Team der Liga, mit dem besten Kader. Meistens muss man sich auf zwei-drei Spieler des Gegners intensiver einstellen, doch bei ihnen muss man auf gleich zwölf Spieler ein besonderes Auge haben. Alle von ihnen haben Erfahrungen als Anführer gesammelt in ihren ehemaligen Teams und sind nun in einer Mannschaft vereint, da ist es echt schwierig, sich darauf vorzubereiten. Im Vergleich zum Hinspiel haben sie einige Anpassungen in ihren Line-Ups vorgenommen und zudem mit Moritz Hübner einen guten Spieler dazugewonnen, sieben Siege in Serie sprechen da für sich. Doch ich bin sehr zufrieden mit den Jungs, sie arbeiten wirklich jeden Tag bis an ihre Grenze und geben alles, um aus der Situation herauszukommen. Wir haben einen klaren „Game-Plan” entwickelt, es wird entscheidend sein, dass wir uns keine einzige schwache Minute im Spiel erlauben, dann glaube ich fest
daran, dass wir erfolgreich sein können.”


10.02.2024 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. BSW Sixers

Zum zweiten Auswärtsspiel in Folge reisen die BSW Sixers am 19. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu den Itzehoe Eagles. Beim Tabellendreizehnten will die Mannschaft von Sixers-Trainer Chris Schreiber endlich wieder einen Sieg einfahren und sich im Kampf um die Playoff-Plätze zurück melden. Dabei drohen gegen die Gastgeber aus Schleswig-Holstein gleich mehrere Sixers-Akteure auszufallen. Krankheits- und Verletzungsbedingt war an einen regulären Trainingsbetrieb unter der Woche nicht zu denken. Die Vorzeichen für das Spiel im hohen Norden bei den Itzehoe Eagles könnten besser sein, doch gerade in der aktuellen Situation gilt es jede Chance zu nutzen. Um nach dem Hinspielerfolg gegen Itzehoe nun auch das Rückspiel zu gewinnen, müssen die Sixers offensiv besser agieren als zuletzt. Lediglich 66 Punkte erzielten die Sixers in vergangenen fünf Partien im Schnitt. Auch bei den Gastgebern verläuft die Saison bisher nicht zufriedenstellend. Nach Siegen gegen Ibbenbüren und Herford zum Jahresbeginn, verlor das Team von Timo Völkerink zuletzt drei Partien am Stück und steht auf einem Abstiegsplatz.

Um sich über die Abstiegsränge keine Gedanken machen zu müssen, ist ein Sieg am Samstagabend für die Sixers Pflicht. Ein Schlüssel zum Sieg wird es sein, die Kreise der großen Spieler um Top-Rebounder Dominick Oliveri, Tobias Möller, sowie die wurfstarken Jack Fritsche, Filmore Beck und Erik Nyberg einzuschränken. Neu im Aufgebot der Norddeutschen sind seit Kurzem der US-Amerikaner Mason Vires und der Italiener Iván Catani.

Statistisch betrachtet gehört Itzehoe zu den Top-5 Teams in puncto Distanzwurf. Über acht erfolgreiche Distanzwürfe bei einer soliden Quote von knapp 34% treffen die Eagles. Vorteile könnten sich die für Sixers unter dem Korb ergeben. Hier spricht die Wurfquote klar für die Bundesligabasketballer aus Anhalt-Bitterfeld.

„Ungeachtet der angespannten Personallage werden wir am Samstag alles in die Waagschale werfen, um endlich wieder einen Sieg einzufahren. Wir müssen die gefährlichen Schützen kontrollieren und beim Rebound einen guten Job machen. Wenn wir diese zwei defensiven Aspekte berücksichtigen, wird uns das auch in unserem offensiven Spiel helfen.“ blickt Sixers-Trainer Chris Schreiber auf die wichtige Partie in Itzehoe voraus.


11.02.2024 16:00 Uhr TKS 49ers vs. Ademax Ballers Ibbenbüren

Die diesjährigen TKS 49ers zählen zu den unberechenbarsten Mannschaften der gesamten Liga. Nach dem überraschenden Sieg gegen den aktuellen Tabellendritten aus Köln wollen die TKS 49ers erneut eine Siegesserie starten. Doch im Weg stehen die Ademax Ballers Ibbenbüren, welche sich wie schon im Hinspiel auf dem letzten Tabellenplatz befinden.

Doch wie schon oft bewiesen wurde, sind bisher die Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte die Achillesferse der 49ers. Zwar konnte man das Hinspiel in Ibbenbüren gewinnen, aber selbst bei diesem Erfolg lief es lange Zeit schwierig. Drei Viertel lang bietete Ibbenbüren der Mannschaft von Vladimir Pastushenko einen Kampf an, bis dann im letzten Spielabschnitt die 49ers ihre Souveränität ausstrahlten und am Ende deutlich mit 83:68 gewannen. Damals überzeugten vor allem Robin Jorch und Oleh Bondarenko. Jorch konnte am Ende drei wichtige Dreier versenken und wurde mit 21 Punkten Topscorer. Bondarenko konnte mit 17 Punkten seine Saisonbestleistung hinlegen. Auf Seiten der Gastgeber konnten Tim Kosel und Lorenz Neuhaus ihre Mannschaft mit 11 und 10 Punkten anführen. Bei Ibbenbüren fehlte im ersten Aufeinandertreffen jedoch auch der US-Amerikaner Denzel Livingston. Der Flügelspieler kommt in sieben Einsätzen auf durchschnittlich 16 Punkte und 7 Rebounds pro Partie. Ob Livingston den Ballers am Wochenende zur Verfügung steht, wird man sehen müssen.

Die 49ers werden sich auf alle Spieler vorbereiten und wollen das Momentum aus Köln mitnehmen. So sieht es 49ers Co-Coach Dorian Coppola: „Wir müssen für das Spiel am Wochenende bodenständig bleiben. Ibbenbüren hat einen neuen Trainer und steht mit dem Rücken zur Wand. Es wird also definitiv ein schweres Spiel und wir müssen sehr konzentriert auftreten. Vor allem dürfen wir uns nicht auf dem Sieg aus Köln ausruhen.“


11.02.2024 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Die SBB Baskets Wolmirstedt sind am Sonntag (11. Februar, 17:00 Uhr, Steinberghalle) der nächste Gegner des SC Rist. Ausgetragen wird das Spiel im Rahmen des Jugendtages.

Wolmirstedt reist als Tabellensechster an den Steinberg, die Rister belegen derzeit den vierten Rang. Am vergangenen Wochenende kämpfte die Mannschaft von Trainer Eiko Potthast die Iserlohn Kangaroos (79:76) nieder. Der US-Amerikaner Christopher Rollins, der seit Mitte Januar für Wolmirstedt aufläuft, kam mit 17 Punkten auf seine bislang beste ProB-Ausbeute, war mit diesem Wert Mannschaftsbester. Der erfahrene Martin Bogdanov (31 Jahre alt) folgte mit 14 Zählern. Center Fabien Kondo tritt in Wedel an alter Wirkungsstätte an.

Das Hinspiel zwischen Wedel und Wolmirstedt wurde erst in der Verlängerung (75:81) entschieden. Daniel Johansson stellte in der letzten Sekunde des Abschlussviertels mit einem Korbleger Gleichstand her, zuvor hatten die Rister einen bis zu 15 Punkte betragenden Rückstand aufgeholt.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/02/Vorlage-Beitragbilder-Vorberichte-ProB-Nord.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-02-09 14:09:262024-02-09 14:09:28Vorberichte ProB Nord 19. Spieltag
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