Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Nach dem knappen Derby-Erfolg in Leitershofen brennt die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer auf den nächsten Einsatz: Der steht bereits am Freitag an, am 16. ProB-Spieltag empfangen die Youngster des Deutschen Meisters die Löwen aus Erfurt im BMW Park.

Die Basketball Löwen konnten zuletzt Siege über Frankfurt und Würzburg einfahren. In US-Guard Michael Tyrone Mitchell (21,5 PpS) und dem 19-jährigen deutschen Nachwuchstalent Musa Abra (18,8) verfügen die Thüringer über zwei der offensivstärksten Akteure der Liga.

Durch drei Siege in Serie haben sich die Bayern auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Die Gäste reisen mit einer Bilanz von 4:9 Siegen an. Trainer Luca Palumbo sagt: „Wir gehen in unser erstes Heimspiel 2026 mit dem Anspruch, eine bessere Leistung zu zeigen als zuletzt gegen Leitershofen – sowohl offensiv als auch defensiv. Gegen Erfurt müssen wir von Beginn an bereit sein. Sie haben sich in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert und kommen mit Selbstvertrauen nach München.“

 

10.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Eine Woche nach der hauchdünnen 65:67 Niederlage gegen den FC Bayern München Basketball II gestiert die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wieder auswärts. Die Kangaroos spielen bei den SV Fellbach Flashers. Es ist der Start in die „württembergischen Wochen“ für die BG.

Der Partie im Norden von Stuttgart folgt eine Woche später das Heimspiel gegen die Orange Academy Ulm, ehe es dann wieder auswärts nach Ludwigsburg geht. Drei Gegner, welche bei den Kangaroos keine guten Erinnerungen hervorrufen. In der Hinrunde verlor man alle drei Spiele gegen diese Gegner. Besonders bitter war dabei die 83:92 Heimniederlage gegen die Fellbacher, als man fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dies gilt es nun am Samstag besser zu machen, will man im Rennen um die Play-Off Plätze am Ball bleiben.

Demzufolge gilt es, insbesondere die Kreise von Powerforward Nelson Okafor und der Guards Nik Schlipf, Mateus Rodrigues Rocha und Tyseem Lyles einzuengen. Mit Brian Butler und Jakob Hanzalek werden dazu zwei Ex-Kangaroos sicherlich sehr motiviert in die Partie gehen. Im Vergleich zu den letzten Gegnern treffen die Stadtberger also dieses Mal auf eine eher routinierte und clevere Mannschaft.

Bei den Leitershofern hofft man, nach drei Niederlagen in Serie die Wende hinzubekommen. Große Hoffnungen setzt man dabei auf Neuzugang Emmanuel Ansah, der gegen den FC Bayern keine Eingewöhnungszeit benötigte und sofort 22 Punkte markierte. Allein wird es der 28-jährige Kanadier aber sicherlich auch nicht richten können, es bedarf einer geschlossenen Mannschaftsleitung und vor allem einer besseren Wurfquote, um im Remstal bestehen zu können.

„Fellbach ist jedes Jahr ein sehr unangenehmer Gegner, welcher von Coach Kris Borisov immer sehr gut eingestellt wird. Vor allem Tyseem Lyles spielt bisher eine super Saison, da gilt es aufzupassen. Wir müssen selbstbewusst in das Match gehen und von Beginn an konzentriert agieren und unsere Chance suchen“, ist sich Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman der Schwere der Aufgabe bewusst.

 

10.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics

In der Vorwoche hatten es die Giraffen gegen Frankfurt lange in der Hand, einen weiteren Sieg einzufahren. Am Ende leistete sich das Team einige entscheidende Fehler und gab das Spiel so doch noch aus der Hand. Am kommenden Spieltag will der TV Langen daraus die richtigen Lehren ziehen. Das Rückspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics soll für die Mannschaft von Trainer Tobias Jahn vor heimischem Publikum vor allem eine weitere Leistungssteigerung sein.

Auch mit Blick auf das Hinspiel in Oberhaching will das Team vieles besser machen. „Wir haben im Oktober nicht unbedingt schlecht gespielt, hatten gleichzeitig aber auch nur ein wirklich gutes Viertel. Am Ende gab es dann eine Art Shootout beider Teams, das die Tropics für sich entscheiden konnten. Wir müssen auf den 35 guten Minuten aus dem Frankfurt-Spiel aufbauen, dann kann es ein gutes Spiel für uns werden“, betont Jahn.

Entscheidend wird insbesondere die Defensivarbeit sein. Den Giraffen muss es unbedingt gelingen, die Topscorer Nedzad Muratovic und Jonathan Zeisberger unter Kontrolle zu bringen. Muratovic hatte im Hinspiel satte 35 Punkte geholt und dazu auch noch 16 Rebounds vom Brett gefischt.

Mit Blick auf die Tabelle, in der sämtliche Verfolger dem TV Langen mit vier Siegen dicht auf den Fersen sind, ist jeder Erfolg wichtig. „In dieser Situation wollen wir so viele Spiele wie möglich gewinnen, um uns vom Tabellenkeller zu entfernen. Dafür müssen wir, im Vergleich zur Vorwoche, an einigen Dingen arbeiten. Zum einen dürfen wir nicht mehr so viele Offensivrebounds zulassen, zum anderen müssen wir in Offensivsituationen häufiger Ruhe bewahren und freie Wurfpositionen herausspielen“, sagt Jahn.

 

11.01.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets

Nach dem vom Ergebnis her missglückten, aber kämpferisch durchaus gelungenen Start ins neue Kalenderjahr bekommt es der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Tabellenvierten, den Ahorn Camp Baskets Speyer, zu tun.

Der Coburger Auftakt ins Jahr 2026 war einer, der unter der Marke „unglücklich“ verbucht werden kann. Trotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger präsentierten sich die übrig gebliebenen Schützlinge von Headcoach Patrick Seidel im Spitzenspiel bei der OrangeAcademy Ulm nahezu unbeeindruckt und lieferten dem Neu-Tabellenführer einen Kampf bis in die Schlusssekunden hinein. Viel fehlte beim 71:76 gegen die defensivstarken Ulmer nicht. Kleinigkeiten machten den Unterschied.

Während sich der Kader in der Vestestadt derzeit in der Rehabilitation befindet, konnte Baskets Cheftrainer Carl Mbassa bis auf Noah Koch, der zuletzt an einer Knöchelverletzung laborierte, zu Jahresbeginn alle seine Spieler zurückbegrüßen. Gegen die Fellbach Flashers nahmen die Pfälzer auch gleich einmal Revanche für die knappe 75:78-Overtime-Pleite aus dem Hinspiel und rückten dadurch vor bis auf Platz vier.

Kurz vor der Weihnachtspause war Speyer bereits ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten siegreich. In Ludwigsburg beschenkten sich die Baskets mit einem 72:59 und unterstrichen dadurch zum einen erneut, warum sie zu einer der besten Defensiv-Mannschaften der Liga zählen. Zum anderen sind die Speyerer auch besonders in der Fremde ein unangenehmer Gegner. Mit vier Siegen zu zwei Niederlagen fallen die Domstädter definitiv in die Kategorie „auswärtsstark“, was neben Ludwigsburg unter anderem auch schon Oberhaching und Ulm zu spüren bekamen.

Im Hinspiel Ende November fuhr allerdings der BBC einen Auswärtserfolg ein. Mit 70:62 gewannen die Vestestädter dank eines 10:2-Runs Mitte des Schlussviertels eine waschechte Defensiv-Schlacht. Für das Rückspiel erwartet Coburgs Forward Erik Neunhoeffer eine ähnlich knappe Partie: „Mit Speyer kommt ein sehr guter Gegner zu uns nach Coburg. Nicht ohne Grund stehen sie in der Tabelle auch so weit oben. Für uns heißt es, nach der Niederlage in Ulm wieder auf Erfolgskurs zu kommen.“

 

11.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors

Nach einem starken Endspurt zum Jahresende wollen die Titans ihren positiven Trend auch im neuen Jahr bestätigen. Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen wartet in der Margon Arena jedoch direkt eine echte Bewährungsprobe.

Mit dem Sieg im Hessenderby gegen die Langener ist die Negativserie endlich gestoppt und das mit einem klaren Signal. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Mann, der erst seit kurzem das Trikot der Frankfurter trägt: Desmond Watson. Der neu verpflichtete Shooting Guard aus den USA feierte ein Einstand nach Maß. 29 Punkte in seinem Debüt sprechen eine deutliche Sprache. Seine offensive Durchschlagskraft lässt erwarten, dass der US-Amerikaner auch auswärts heiß darauf ist.

Doch Watson ist nicht das einzige frische Element im Kader. Mit Moses Pölking stößt ein weiteres neues Gesicht zur Mannschaft. Der Forward bringt ProA-Erfahrung von den EPG Guardians Koblenz mit und soll auf den großen Positionen für Stabilität sorgen. Gemeinsam sollen Watson und Pölking dem Tabellenvorletzten mehr Körperlichkeit, Ruhe und Erfahrung verleihen und damit den Grundstein legen, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Rückkehr auf die Erfolgsspur zu gestalten.

Nach einem holprigen Saisonauftakt haben sich die Elbriesen in den Schlussmonaten des Jahres 2025 eindrucksvoll stabilisiert und sich Schritt für Schritt bis auf Rang acht der Tabelle vorgearbeitet. Diese Entwicklung soll nun zum Jahresbeginn bestätigt und weitergeführt werden. Allerdings wartet auf die Mannschaft im ersten Spiel des neuen Jahres eine anspruchsvolle Aufgabe, denn neben Samuel Schally wird auch Titans Guard Georg Kupke den Elbriesen bis zum Saisonende fehlen.

Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen ist somit volle Konzentration gefragt, zumal davon auszugehen ist, dass sich der Gegner im Vergleich zum Hinspiel deutlich anders präsentieren wird und will. Damals legten die Dresdner mit einer herausragenden Defensivleistung den Grundstein für den Erfolg und ließen lediglich 63 Punkte zu. Dennoch blickt das Team von Headcoach Valentino optimistisch nach vorn.

 

15.01.2026 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Es hat ein paar Tage länger gedauert, nun ist es aber soweit: Am Donnerstag (14.01.) empfängt die Porsche Basketball-Akademie die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zum Nachholspiel des 16. Spieltags der ProB Süd. Das Duell gegen die Unterfranken hat für die Gelb-Schwarzen, folgend auf das begeisternde Jahresauftaktspiel in Oberhaching, im Hinblick auf die Tabelle eine durchaus große Bedeutung.

Ludwigsburg ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf einem Allzeithoch unterwegs und hat mit einer 8:6-Bilanz große Chancen auf die erstmalige Postseason-Teilnahme. Die seit Mitte November vorhandene, terminliche Spielplan-Zerrüttung der Porsche Basketball-Akademie machte sich nicht bemerkbar. Nun soll sich das Mehr an Spielrhythmus aber bei der Konsolidierung der Top-8-Platzierung bemerkbar machen. Zunächst gegen Würzburg II und Leitershofen in den kommenden zehn Tagen in der heimischen Rundsporthalle

Die Franken reisen ohne den abgewanderten US-Amerikaner Chevon Brown, dafür aber dennoch mit Verstärkung an: Jason George wechselte Mitte Dezember von Leitershofen nach Würzburg, soll langfristig in der easyCredit BBL und kurzfristig in der ProB helfen. An seiner Seite: Jervis Scheffs, David Pisic, Marko Petric, David Gerhard und Lukas Roth. Viel nationale Guard-Power, sehr viel Offensive, die mit 75,5 Punkten auf Ludwigsburger Niveau (76,7) agiert.

In der Defensive liegt derweil aktuell der Unterschied – und dann auch am Donnerstag der Schlüssel zum Spiel. Denn die Schützlinge von Khee Rhee stellen die beste Defensive der Liga. Lediglich 70,5 Zähler gestatten sie ihren Gegner pro Partie, den Franken im Hinspiel nur 53. Würzburg ist mit durchschnittlich 87,9 zugelassenen Zählern signifikant schwächer unterwegs, was zuletzt auch Coach Alex King öffentlich kritisierte.

Trotz des optimierungsbedürftigen Status quo, der 74:96-Niederlage in Erfurt zum Jahresauftakt und der häufigen Abwesenheit von Christian Skladanowski, der zumeist in der ersten Mannschaft gefordert ist, ist die Klassenverbleib realistisch: Würzburg ist mit einer 4:10-Bilanz zwar Dreizehnter und Letzter, allerdings auch nur zwei Erfolgserlebnisse hinter den neuntplatzierten Dresdnern (6:8); fortwährend aber mit größer werden dem Erfolgsdruck.

 

Vorberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS

Nach dem emotionalen Auswärtssieg beim Tabellenführer Phoenix Hagen wollen die Eisbären direkt nachlegen. Am Samstag, den 10. Januar, empfangen die Eisbären die PSK Lions im heimischen Eisbärenkäfig. Nach dem gelungenen Jahresauftakt geht es nun darum, den Schwung mitzunehmen und vor eigenem Publikum nachzulegen.

Die PSK Lions bewegen sich mit einer Bilanz von 7 Siegen und 9 Niederlagen aktuell im Mittelfeld der Tabelle. Auf teils deutliche Niederlagen folgen immer wieder auch starke Auftritte, was das Team nur schwer berechenbar macht. Die Karlsruher haben bereits bewiesen, dass sie an guten Tagen auch Topteams schlagen können. So gelangen den Lions in dieser Saison unter anderem ein Sieg gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (95:85), die Tigers Tübingen (92:82) und zuletzt gegen die Artland Dragons (82:80)

Nach der sportlich enttäuschenden Saison 2024/25, kam es zu einem personellen Neustart an der Seitenlinie. Der Vertrag von Headcoach Aleksandar Šćepanović wurde nicht verlängert, stattdessen übernahm der ehemalige Nationalspieler Demond Greene, der den Kader in der Folge umfassend neu ausrichtete. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei Center Maurice Pluskota ein. Der gebürtige Bremerhavener ist mit 13,3 Punkten und 7,6 Rebounds pro Spiel einer der konstantesten Akteure im Team.

Ebenfalls im Frontcourt setzt David Ejah wichtige Akzente. Der athletische Forward bringt bislang 13,8 Punkte und 7,1 Rebound pro Partie ein. Ergänzt wird die Big-Man-Rotation durch Wesley Oba, der mit 5,1 Punkten und 4,4 Rebounds für Entlastung sorgt. Tyrese Williams bringt individuelle Qualität und erzielt aktuell 11 Punkte pro Spiel. Nach seiner Nachverpflichtung übernahm Isaiah Hart schnell Verantwortung im Spielaufbau. In bislang acht Einsätzen steuerte der Guard 15,3 Punkte und 6,1 Assists bei.

Die Karlsruher verfügen somit über eine breit angelegte Offensive mit mehreren Scoring-Optionen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass es den Lions bislang nicht gelungen ist, diese Qualität über 40 Minuten konstant abzurufen. Schwankende Wurfquoten und phasenweise defensive Unaufmerksamkeiten verhinderten bisher eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte. Gerade in engen Spielen bleiben sie jedoch gefährlich. Wer die PSK Lions unterschätzt, wird bestraft.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen

Am Samstag empfangen die Tigers Tübingen den Tabellenführer Phoenix Hagen (13:3-Erfolge) zum ersten Spiel im neuen Jahr. Die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko will dem großen Favoriten trotz einer schwierigen Gesamtsituation einen heißen Tanz liefern und gleichzeitig den Negativtrend mit sechs Niederlagen aus den vergangenen sieben Partien beenden. Um gegen die Feuervögel bestehen zu können, wird aber eine nahezu perfekte Leistung benötigt.

Die letzten Auftritte der Raubkatzen geben dennoch etwas Anlass zur Hoffnung auf ein gutes Spiel. Gegen starke Gegner spielte man zuletzt lange Zeit auf Augenhöhe. So auch beim 75:83 in der letzten Begegnung bei den HAKRO Merlins Crailsheim, bei der die Sonko-Truppe über weite Strecken des Duells gut im Spiel war. Problematisch war jedoch die schwache Arbeit bei den Rebounds.

Mit einer Bilanz von sieben Siegen aus 16 Spielen belegen die Schwaben aktuell nur den zwölften Tabellenplatz. Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt. Tigers-Kapitän Till Jönke (Rücken), JaCobi Wood (Fuß) und Joshua Schwaibold (Sprunggelenk) stehen weiter nicht zur Verfügung. Ob Neuzugang Larry Thomas (Fuß) sein Debüt im Trikot der Tigers Tübingen geben wird, kann erst kurzfristig entschieden werden.

Zuletzt mussten die Gäste um Trainer Chris Harris die erste Heimniederlage in der Saison 2025/2026 der BARMER 2. Basketball Bundesliga hinnehmen. Die Feuervögel unterlagen den Eisbären Bremerhaven etwas überraschend mit 89:90. Mit dem selbst auserkorenen Ziel Aufstieg in die erste Liga liegen die Westdeutschen aber weiter voll auf Kurs.

Die große Stärke der Gäste liegt in der Kadertiefe. Point Guard Marcus Graves ist mit 15,9 Punkten und 5,3 Assists pro Partie Topscorer des Teams. Ebenfalls hervorzuheben ist Landsmann Jeffrey Carroll, der im Schnitt 12,4 Punkte und 4,2 Rebounds beisteuert. Die deutsche Rotation um Devin Schmidt, Tim Uhlemann, Dennis Nawrocki, Bjarne Kraushaar, Marvin Omuvwie und Fabian Bleck gehört zum Besten der ProA. Keine Frage, die Schwaben benötigen einen Sahnetag, um gegen die Feuervögel eine Überraschung zu schaffen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum

Zum Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die Artland Dragons ein wichtiges Heimspiel an. Am kommenden Samstag empfangen die Quakenbrücker die VfL SparkassenStars Bochum in der Artland Arena. Nach der denkbar knappen Niederlage in Karlsruhe wollen die Dragons vor heimischem Publikum die jüngste Serie von zwei Niederlagen beenden und die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis abschließen.

Nach einer schwierigen Saison 2023/24, in der Bochum nach dem Ausfall von Tom Alte die letzten neun von zehn Spielen verlor und auf einen Abstiegsplatz abrutschte, starteten die SparkassenStars per Wildcard eindrucksvoll in die vergangene Spielzeit. Mit elf Siegen aus den ersten 14 Partien wurden jegliche Abstiegssorgen früh erstickt, am Ende stand sogar die erste ProA-Playoff-Teilnahme der Vereinsgeschichte.

Auch in dieser Saison setzt Felix Banobre auf einen ähnlichen Ansatz. Der Kader wurde gezielt zusammengehalten und punktuell mit Athletik verstärkt. Die deutschen Leistungsträger Niklas Geske, Jonas Grof, Lars Kamp und Matthew Strange gehen mindestens in ihre dritte Saison im Ruhrgebiet. Center Kilian Dietz sorgt für Physis und Präsenz in der Zone. Im Backcourt ziehen vor allem Antonio Williams und Myreon Jones Jr. die Fäden. Auf den großen Positionen bringt Dravon Mangum zusätzliche Athletik mit auf das Parkett.

Mit den SparkassenStars gastiert ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Plätze im Artland. Bochum rangiert nach 16 Spielen mit acht Siegen auf Tabellenplatz neun und befindet sich damit mitten im Rennen um die unteren Playoff-Ränge. Der Saisonverlauf der SparkassenStars ist bislang von Siegen und Niederlagen im Wechsel geprägt. Aus den ersten fünf Spielen holte Bochum drei Siege, darunter Erfolge gegen Leverkusen, Köln sowie ein knapper 92:90-Sieg gegen Nürnberg.

Es folgte eine Phase mit wechselnden Ergebnissen, ehe Siege gegen Kirchheim (79:75) und Tübingen (71:86) neuen Auftrieb brachten. Niederlagen gegen Hagen (87:84), Bremerhaven und zuletzt zwei deutliche Pleiten am Stück in Wolmirstedt (99:88) sowie zum Jahresbeginn gegen Koblenz (89:107) bremsten den Aufwärtstrend jedoch wieder aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 müssen Kirchheims Basketballer nach Paderborn. Der Aufsteiger befindet sich nach drei Siegen in Serie in einem Leistungshoch und konnte im bisherigen Saisonverlauf schon für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Der über mehrere Wochen anhaltende Lauf der Bozic Knights ist nach der Niederlage gegen Bayreuth beendet. Nach acht Siegen aus neun Partien, sechs davon in Serie, mussten sich die Mannen von Head Coach Igor Perovic geschlagen geben. Nun peilen die Teckstädter einen erfolgreichen Abschluss der Hinrunde, und damit das Untermauern ihrer momentanen Playoff Platzierung an. Dass dieses Ziel schwierig zu erreichen sein wird, zeigen die letzten Ergebnisse des kommenden Gegners aus Paderborn.

Nacheinander besiegten die Paderborner zunächst Koblenz, dann den Tabellenzweiten aus Göttingen und vergangenen Woche den Vorletzten aus Leverkusen. Durch die Serie haben sich die Paderborner Distanz zur Abstiegszone verschafft und wichtige Punkte eingefahren. „Paderborn verfügt über sehr gute Spieler. Sie spielen einen smarten und abgezockten Stil, spielen physisch und werden immer gut auf den Gegner eingestellt,“ beschreibt Knights Coach Igor Perovic die Baskets.

Im Offensivspiel stechen die Importspieler heraus. Topscorer ist Jonathan Klussmann mit 19,5 Zählern pro Partie. Der Guard sorgte bereits in der Vorsaison bei Absteiger Vechta für Furore. Ihm zur Seite stehen mit Efosa Osawe (16,6 Punkte pro Spiel), Jalen Johnson (12,1 PpS) und Branden Maughmer (11,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

„Das Spiel ist eine große Herausforderung für uns. Wir wollen nach der Niederlage gegen Bayreuth wieder auf Kurs kommen, aber ich kann vor Paderborn nicht genug warnen. Das es dort zur Sache geht haben schon andere Teams zu spüren bekommen,“ ergänzt Perovic. In der Tabelle stehen die Ritter auf Platz sieben, nur vier Punkte hinter Platz drei, jedoch auch nur zwei Zähler vor der Verfolgergruppe, bestehend aus Koblenz, Bochum und Nürnberg.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Erstes Heimspiel des neuen Jahres und Hinrunden-Abschluss: Die Uni Baskets Münster erwarten am Samstag (19.30 Uhr) die Nürnberg Falcons zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Das Team aus der Frankenmetropole Nürnberg ist in seiner zehnten ProA-Saison zurzeit Tabellenzehnter (8:8). Zuletzt bezog man zwei Heimniederlagen: 64:74 gegen Gießen und am vergangenen Samstag 92:95 gegen Köln. Während die Falcons in der heimischen Kia Metropol Arena, eine der modernsten Veranstaltungshallen in Europa, infolgedessen mit einer 3:5-Bilanz aufwarten, weisen sie auf fremdem Parkett mit 5:3-Siegen eine positive Bilanz auf.

Damit zählen die Dürer-Städter nicht nur zu den besten Auswärtsteams der Liga, sondern haben mit 4:1-Erfolgen aus den letzten fünf Partien in der Fremde eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrer Jubiläumsspielzeit stechen zwei Erfolge bei zwei Aufstiegsfavoriten heraus: zuletzt das klare 91:78 bei der BG Göttingen und Anfang November in Crailsheim (87:83).

Dass Nürnberg folglich als Playoff-Aspirant gehandelt wird, ergibt sich auch aus der Kontinuität im Kader, dessen Stammpersonal um die beiden US-amerikanischen Rookies Trevor Baskin (University of Colorado) und Brandton Chatfield (Iowa State University) sowie Center Lars Lagerpusch von den Paderborn Baskets verstärkt wurde. Anfang November verpflichteten die Nürnberger den 23-jährigen Spielmacher Carter Whitt von der Belmont University nach fünf Jahren in der NCAA 1.

Im Schnitt punkten vier „Falken“ zweistellig, allen voran Center Brandton Chatfield (14,8 Punkte pro Spiel), Shooting Guard Vincent Friedrici (14 Punkte), Spielmacher Evan Taylor (13,7 Punkte) und Small Forward Trevor Baskin (11,9 Punkte). Weitere feste Größen der Norisstädter sind der unverwüstliche Routinier Julius Wolf (8 Punkte), Nachverpflichtung Whitt (8,4 Punkte und 3,6 Assists) und Spielmacher Tim Köpple (3,1 Assists).

 

11.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Hinrundenabschluss gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim bei den Bayer Giants Leverkusen. Der ProB-Meister startete mit vier Siegen aus den ersten sechs Saisonspielen, musste sich zuletzt allerdings zehnmal in Folge geschlagen geben und steht derzeit mit der längsten Negativserie auf einem Abstiegsplatz.

Ganze 14 Bundesligameisterschaften stehen bis heute auf Seiten der Rheinländer – kein anderer Verein konnte in der sechzigjährigen BBL-Geschichte mehr Titel holen. Von den 1970er- bis 1990er-Jahren gehörte Leverkusen zu den prägendsten Klubs im deutschen Basketball. Spieler wie Henning Harnisch, Michael Koch und Christian Welp sowie Coach Dirk Bauermann sind nur einige der Namen, die für die damaligen Erfolge stehen.

Nach den glorreichen Jahren der Vergangenheit waren die Giants in den vergangenen Jahren in ProB und ProA beheimatet. In der vergangenen Saison folgte dann der Durchmarsch aus der ProB in die Zweitklassigkeit. Mit einer 25:1-Bilanz schloss der Rekordmeister die nahezu perfekte Hauptrunde ab, die von einer ungeschlagenen 8:0-Serie in den Playoffs gekrönt wurde. Somit stand neben der ProB-Meisterschaft auch der Aufstieg in die ProA fest.

Ein Großteil der Meistermannschaft steht auch in dieser Saison im Kader der Rheinländer. Sieben Leistungsträger des Vorjahres blieben dem Klub erhalten. Angeführt werden die Leverkusener jedoch vom neuen Guard-Duo John Williams (15,3 PKT) und Kobe Langley (13,8 PKT. Auf dem Flügel überzeugt Routinier Donte Nicholas, mit 38 Jahren ältester Akteur der ProA. Unter den Körben agieren mit Dennis Heinzmann (2,16 Meter) und Sören Urbansky (2,14 Meter) zwei traditionelle Center.

Zu Saisonbeginn überzeugten die Giants mit vier Siegen nach sechs Spielen. Danach folgte mit zehn Niederlagen die längste Negativserie der Liga, aktuell stehen die Giants mit einer 4:12-Bilanz auf dem vorletzten Tabellenplatz. Die HAKRO Merlins Crailsheim indes möchten an die erfolgreichen Spiele zum Jahresende in Quakenbrück und zum Jahresanfang gegen Tübingen anknüpfen und die Hinrunde mit einem Sieg abschließen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth

Mit viel Schwung gehen die RheinStars in ihr abschließendes Hinrundenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Sonntag. Nach drei Siegen aus den vergangenen vier Spielen kommt zum 17. Spieltag der BBC Bayreuth nach Köln – und das ebenfalls auf einer Erfolgswelle schwimmend. Ähnlich wie die RheinStars konnten die Oberfanken nach schwierigem Saisonstart zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.

„Wir haben zwar immer noch die Verletzungssorgen auf der großen Position, aber ich freue mich sehr auf das Spiel. Wir haben uns in den vergangenen Wochen immer besser entwickelt, sind stabiler geworden und eine Rollenverteilung gefunden, die in den letzten Spielen ganz gut funktioniert hat“, sagt Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport. „Auch unsere Fans scheinen sich über die Rückkehr zu freuen, denn das Spiel wird sehr gut besucht sein.“

Für Headcoach Zoran Kukic ist wichtig, „dass wir gemeinsam weiter die Energie entwickeln, die nötig ist, um Spiele in der ProA zu gewinnen. Wir arbeiten im Training jedenfalls intensiv daran und ich denke, die Jungs werden das auch am Sonntag zeigen können“.

Dem Gegner jedenfalls begegnen die Kölner mit viel Respekt. „Sie spielen intensiv und haben nach ihrem Trainerwechsel beide Spiele gewonnen“, sagt Assistant Coach Oli Elling, „das sollte uns Warnung genug sein.“ Zumal die ehemaligen Assistant Coaches von Florian Wedell, Lukas Hofer und Nils Scheller, am vergangenen Wochenende mit 99:90 sogar den 6:0-Sieglauf der Kirchheim Knights auswärts stoppen konnten.

 

11.01.2026 17:00 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 

Am Sonntag steht für die EPG Baskets Koblenz das erste Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich das letzte Spiel der Hinrunde auf dem Programm. Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Schängel um 17:00 Uhr die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Nach dem überzeugenden Auswärtssieg im letzten Spiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum (89:107) wollen die Koblenzer nun vor eigenem Publikum nachlegen.

Die Ausgangslage verspricht ein hochspannendes Duell. Mit acht Siegen aus 16 Spielen rangiert das Team von Headcoach Stephan Dohrn aktuell auf Tabellenplatz acht. Die Gäste aus Gießen stehen mit einer Bilanz von neun Siegen und sieben Niederlagen auf Rang sechs und damit direkt vor den Koblenzern auf einem Playoff Platz. Beide Teams befinden sich in guter Form, was das Aufeinandertreffen zusätzlich spannend macht.

Offensiv gehören die Baskets weiterhin zu den stärksten Teams der Liga. Mit durchschnittlich 91,4 Punkten pro Spiel erzielen sie deutlich mehr Zähler als die GIESSEN 46ers, die bei 83 Punkten pro Partie liegen. Angeführt wird das Koblenzer Team dabei von Calvin Wishart, der nicht nur 5,8 Assists pro Partie verteilt, sondern mit 15,4 Punkten auch bester Scorer der EPG Baskets ist.

Die GIESSEN 46ers setzen offensiv vor allem auf Kyle Castlin. Der Shooting Guard ist mit durchschnittlich 17,4 Punkten pro Spiel der gefährlichste Scorer der Gäste und übernimmt in engen Phasen viel Verantwortung. Unterstützt wird er unter anderem von Kai Müsse, der mit starken Wurfquoten überzeugt.

Mit 99,5 Effizienzpunkten pro Spiel liegen die Koblenzer ligaweit auf Rang vier und damit deutlich vor den GIESSEN 46ers, die bei 89,1 Effizienzpunkten stehen. Genau hier zeigt sich, welches Potenzial in der Mannschaft von Rhein und Mosel steckt – vor allem dann, wenn sowohl in der Offensive als auch in der Defensive über 40 Minuten konzentriert gespielt wird.

 

12.01.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. BG Göttingen

Die BG Göttingen schließt die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Auswärtsspiel bei den SBB Baskets ab. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß ist am Montag, 12. Januar beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt zu Gast. Die Baskets sind ursprünglich in Wolmirstedt beheimatet, tragen ihre Heimspiele aber seit dieser Saison in der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle aus.

Die Baskets haben das Jahr 2025 mit einem deutlichen 99:88-Erfolg gegen Bochum abgeschlossen, bekamen im neuen Jahr aber gleich einen Dämpfer. Bei den GIESSEN 46ers war das Team von Baskets-Headcoach Eiko Potthast chancenlos und musste sich den Hessen 66:95 geschlagen geben. Gegen Bochum stachen der nachverpflichtete Center Michael Hughes II, der deutsche Aufbauspieler Martin Bogdanov sowie US-Guard Daivien Williamson und US-Forward De’Vondre Perry heraus.

In der Offensive tragen Williamson, Stewart, Hughes und Perry die Hauptlast – US-Forward Travis Henson fehlt momentan aufgrund einer Fußverletzung. Ebenfalls verzichten muss Potthast auf seinen besten Rebounder Modestas Paulauskas (8,2 Rebounds pro Spiel), der aufgrund von Rückenbeschwerden pausiert. Der als Ersatz geholte Perry (7,4) und Hughes (7,6) schließen diese Lücke.

Mit fünf Siegen und elf Niederlagen stehen die Sachsen-Anhaltiner derzeit knapp über der Abstiegszone auf Tabellenplatz 16. Allerdings absolvierten die Baskets auch erst sechs Heimspiele und bereits zehn Auswärtspartien. Im Schnitt erzielen die Baskets pro Spiel 78,6 Punkte, lassen allerdings 86,1 zu. Bei den Rebounds ist die Potthast-Truppe (38,3) knapp besser als die Göttinger (37,8).

 

HUDORA RoCo-Days: BARMER 2. Basketball Bundesliga und HUDORA bringen 400 Kinder in Bewegung

Köln, 09.01.2026 – Sport- und Freizeitartikelproduzent HUDORA und die BARMER 2. Basketball Bundesliga haben in den vergangenen Wochen bei 3 „HUDORA RoCo-Days“ insgesamt 400 Kinder in Bewegung gebracht. Die Aktion war Teil der Grundschuloffensive „15.000x Basketball“.

Mit Unterstützung der Eisbären Bremerhaven, der Uni Baskets Münster und der CATL Basketball Löwen Erfurt konnten an den drei Standorten knapp 400 Grundschulkinder erste Erfahrungen mit dem Basketballsport sammeln. Mit tatkräftiger Unterstützung der zuvor genannten Vereine entstand an allen drei Standorten ein sportlicher Vormittag, der den Schulalltag vieler Kinder spürbar bereicherte. Unter Anleitung der jeweiligen NachwuchstrainerInnen tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt des Basketballs ein, übten Dribbling, Passspiel und Korbleger – und entwickelten vor allem eines: pure Freude an Bewegung. Strahlende Kinderaugen, begeisterte Reaktionen und unzählige Erfolgsmomente prägten die Aktionstage.

Besonders beliebt war der abschließende Wurf-Contest auf dem mobilen Basketballständer RoCo „Round Corner“ von HUDORA. Das Modell verbindet modernes Design mit hoher Funktionalität: Dank seines einfachen Klappmechanismus ist er platzsparend zu verstauen, die Höhenverstellung macht ihn ideal für Kinder unterschiedlichster Altersstufen, und integrierte Rollen sorgen dafür, dass er mühelos transportiert und flexibel eingesetzt werden kann. Der RoCo wurde damit nicht nur zum sportlichen Höhepunkt, sondern auch zum sichtbaren Symbol für Spaß, Bewegung und unkomplizierten Zugang zum Basketball.

Die Zusammenarbeit der BARMER 2. Basketball Bundesliga, der HUDORA GmbH und den Vereinen steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Grundschuloffensive „15.000x Basketball“. Das zentrale Anliegen dieser Offensive ist es, Grundschulkinder im Schulalltag stärker in Bewegung zu bringen. Besonders im Zuge der geplanten Umstellung auf Ganztagsbetreuung in den kommenden Jahren wird Basketball als Sportart eine wichtige Rolle spielen. Er fordert Kinder nicht nur körperlich, sondern vermittelt ihnen auch Werte wie Teamgeist, Respekt und Fair Play. Die gemeinsame Initiative der deutschen Basketballorganisationen hat das Ziel, bis 2032 Basketball an 15.000 Grundschulen zu etablieren und die Begeisterung für die Sportart weiter zu tragen. Weitere Informationen unter https://www.15000xbasketball.de/.

Christian Krings, Geschäftsführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga: „Die Grundschuloffensive zur Sport- und Bewegungsförderung von Kindern ist eines unserer zentralen Projekte der nächsten Monate und Jahre. Ich freue mich sehr, dass wir an den gemeinsamen „HUDORA RoCo-Days“ Kinder für Sport und Bewegung begeistern konnten.“

Hasko Heinrici, Geschäftsführer der HUDORA GmbH: „Für mich ist die Grundschuloffensive eine echte Herzensangelegenheit. Beim Aktionstag in Münster habe ich hautnah erlebt, mit welcher Begeisterung die Kinder in die Halle kommen und wie viel Freude es ihnen bereitet, einfach einen Ball in die Hand zu nehmen und auf einen Korb zu werfen. Kinder brauchen so wenig, um glücklich zu sein – und genau das motiviert uns bei HUDORA, solche Projekte zu unterstützen.
Deshalb sind wir stolz, Partner der Grundschuloffensive ‚15.000x Basketball‘ zu sein. Mit unserer Beteiligung möchten wir dazu beitragen, noch mehr Kinder in Bewegung zu bringen und ihnen einen einfachen Zugang zum Sport zu ermöglichen. Bewegung, Teamgeist und Fair Play sind Werte, die wir als Unternehmen aktiv fördern möchten. Die Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga ist für uns ein wichtiger Schritt, um diese Werte im Alltag der Grundschulen nachhaltig zu stärken.“

Über HUDORA:
HUDORA – Wir bewegen Menschen seit 1919. Vier Generationen Erfahrung und Pioniergeist machen uns zum führenden Unternehmen auf unserem Gebiet. Mit Gespür für Trends und modernes Design entwickeln wir in Erkrath bei Düsseldorf Sport- und Freizeitprodukte, die weltweit bewegen und begeistern. Das Mitarbeiter-Team verfolgt dabei unser Ziel: nachhaltig und sozial verantwortlich produzierte Qualität zum besten Preis.

Nachberichte ProB Süd 15. Spieltag

03.01.2026 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers 84:77

Das erste Spiel im Jahr 2026 war das erwartet schwere für die Flashers und Head Coach Kris Borisov. Nach drei durwachsenden Vierteln und einem richtig guten letzten Abschnitt verlieren die Flashers bei den Ahorn Camp Baskets aus Speyer mit 84:77.

Das Spiel startete denkbar schlecht für die Flashers. Bereits nach zweieinhalb gespielten Minuten zwangen die Gastgeber mit einem 11:0 Lauf Fellbachs Trainer Kris Borisov zu seiner ersten Auszeit und den ersten Korrekturen im Game plan. Einige Fehlpässe und schlechte Entscheidungen im Angriff der Flashers nutzen die Ahorn Baskets gnadenlos aus und konnten immer wieder durch einfache schnelle Punkte zum Erfolg kommen. Die Gastgeber führten verdient mit 25:20 nach den ersten 10 Minuten.

Im zweiten Abschnitt schien es nun endlich das vermutet Spiel auf Augenhöhe zu sein. Auch den Flashers gelang es nun mit einigen einfachen Transition Punkten in Schlagdistanz zu kommen. Mit zunehmender Spielzeit fingen sich die Gastgeber wieder und hatten zur Halbzeit das Spiel komplett unter ihrer Kontrolle. (47:37)

Speyers Head Coach Carl Mbassa hatte sein Team gut vorbereitet und vor allem die Wege des Fellbacher Topscorers Nik Schlipf entscheidend gestört. Eine Minute vor Ende des dritten Viertels führte Speyer sogar mit 21 Punkten (66:45) und das Spiel schien gelaufen. Doch dann wie so oft kämpften sich die Flashers zurück in die Partie. Die Intensität wurde nun deutlich erhöht und der Vorsprung der Gastgeber schrumpfte immer mehr.

Eine Minute und 30 Sekunden vor dem Ende stand es nun 79:75 für Speyer eher der starke Felix Angerbauer mit einem Dreier endgültig die Aufholjagd der Flashres stoppen konnte. Die Flashers fanden viel zu spät in die Partie und ließen besonders in der ersten Hälfte viele einfache Punkte liegen und im Gegenzug viele einfache Körbe zu. Mit diesem Sieg gewinnt Speyer den direkten Vergleich (Hinspiel 78:75) was wiederrum im Kampf um die Playoff Plätze wichtig sein kann.

 

03.01.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. FC Bayern Basketball II 65:67

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ist in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA schlecht in das Jahr 2026 gestartet. Am Samstagabend unterlag man im Süd-Derby dem FC Bayern München Basketball II genauso knapp wie unnötig mit 65:67 (36:37). Nach der dritten Niederlage in Folge sind die Kangaroos nun aus den Play-Off Plätzen in der Tabelle gefallen.

Zu Beginn der Partie zeigten sich die Gäste beim Rebound wesentlich wacher als die BG, pflückten sich 10 der ersten 13 Abpraller. Und weil die Leitershofer auch unter dem Korb einige leichte Würfe liegen ließen, stand rasch eine 18:9 Führung für die Bayern auf der Anzeigetafel. Nach einer Auszeit von BG-Chefcoach Emanuel Richter kehrten die Kangaroos aber wieder ins Spiel zurück. Vor allem durch Neuzugang Ansah kämpfte man sich Punkt um Punkt heran und verkürzte bis zur Halbzeitpause wieder auf lediglich einen Punkt Differenz.

Das Match bürgte bis dahin nicht unbedingt von hoher spielerischer Klasse, bot aber jede Menge Dynamik. Im dritten Viertel sahen die Fans dann die beste Phase ihres Teams. Zwar lief im Angriff weiterhin nicht jeder Spielzug reibungslos, mit einer engagierten Verteidigung, viel Kampf und Moral bot man den aggressiven Bayern Paroli und belohnte sich mit einem 20:12 Viertelsieg, der die eigenen 56:49 Führung bedeutete. Die Halle stand nun Kopf.

Allerdings stand aber eben noch das vierte Viertel auf dem Programm. Sage und schreibe über 6 Minuten gelang den Stadtbergern kein einziger Korberfolg. Die Münchner passten sich aber dem Niveau an und vergaben auch jede Menge beste Chancen. Demzufolge rettete die BG über die Spielstände 56:54 und 63:57 sogar die Führung bis in die letzten beiden Spielminuten.

Clint Hamann netzte eine Minute vor dem Ende zum 65:63 ein, welche Bayerns bester Spieler, an diesem Abend, Marco Frank, aber egalisieren konnte. Der letzte Angriff gehörte eigentlich dann den Kangaroos, ein haarsträubender Turnover erlaubte den Gästen dann ein Fastbreak zur eigenen zwei Punkte Führung. Drei Sekunden blieben auf der Spieluhr, der letzte Dreier der Leitershofer durch Zion Richardson verfehlte dann das Ziel aber knapp.

 

04.01.2026 16:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. TV Langen 90:81

Die SKYLINERS Juniors sind mit einem Ausrufezeichen ins neue Jahr gestartet. In einem über lange Zeit völlig offenen Derby setzten sich die Frankfurter am Samstag gegen den TV Langen mit 90:81 durch. Entscheidend war ein furioser Schlussspurt, mit dem das Team von Markus Klusemann das Spiel in den letzten Minuten komplett an sich riss.

Die Juniors starteten stark in die Partie und setzten früh ein erstes Zeichen. Nach wenigen Minuten stand es 9:2 für Frankfurt, die mit hoher Intensität und Tempo agierten. Doch die Gäste aus Langen fanden zunehmend besser ins Spiel, nutzten ihre Physis und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach den ersten zehn Minuten führten die von Tobias Jahn trainierten Langener mit 21:25.

In der Folge entwickelte sich ein intensives, physisches Derby, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte mehrfach, beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Zur Halbzeit war beim Stand von 41:41 weiterhin alles möglich.

Auch nach der Pause blieb das Spiel eng. Erst im letzten Viertel entstanden erstmals kleinere Läufe. Langen hatte zwischenzeitlich das Momentum auf seiner Seite und konnte sich beim Stand von 73:67 eine Führung von sechs Punkten erspielen. Doch genau in dieser Phase zeigten die Juniors ihre stärkste Leistung.

Angeführt von Desmond Watson starteten die Juniors einen beeindruckenden 21:0-Run, der das Spiel endgültig kippte. Die Gäste fanden auf diesen Lauf keine Antwort mehr, Frankfurt dominierte die Schlussminuten und brachte den Derbysieg souverän ins Ziel. „Als wir beim 67:73 hinten lagen, haben wir genau die Energie gezeigt, die wir uns vorgenommen hatten. Der 21:0-Run war Ausdruck unseres Willens und unserer Defensive,“ ordnete Markus Klusemann die entscheidende Phase ein.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 96:74

Bericht folgt in Kürze.

 

05.01.2026 19:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Im ersten Spiel des Jahres empfing die OrangeAcademy die Coburger Gäste zum Topspiel und setzte sich mit 76:71 durch – ein Sieg, der den jungen Ulmern die Tabellenführung einbrachte.

Aiyamenkhue eröffnete das Topspiel gegen die Coburger Gäste. Beide Mannschaften begannen konzentriert und legten früh den Fokus auf die Defensive. Nach einigen Minuten fanden die Gäste aus Coburg in die Partie und erschwerten der OrangeAcademy durch intensive Verteidigung saubere Abschlüsse in Korbnähe. Corburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus und die jungen Ulmer gingen mit einem großen Rückstand in die erste Viertelpause (9:23, Q1).

Auch zu Beginn des zweiten Viertels setzte Aiyamenkhue die ersten Akzente. In der Folge fand die OrangeAcademy offensiv besser in das Spiel. Dank verbessertem Rebounding hielten die jungen Ulmer den Anschluss und erzielten Ende des zweiten Vierteils einen Gleichstand (35:35, Q2).

Mit Beginn des dritten Viertels fanden die Gastgeber immer wieder gute Wege durch die Coburger Defensive und erarbeiteten sich erstmals einen Vorsprung. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Coburg übernahm wieder zügig das Kommando. Vor allem das Duo Fasoyiro und Dawson stellte die OrangeAcademy vor eine Herausforderung. Mit einem knappen Rückstand ging es für Ulm in die letzte Viertelpause (57:59, Q3).

Das Schlussviertel war vor allem vom starken Rebounding der jungen Ulmer geprägt. In der umkämpften Partie wechselte die Führung mehrfach, der Spielstand pendelte immer auf Gleichstand. In den letzten drei Minuten setzte sich die OrangeAcademy leicht ab, doch Coburg blieb durch sicher verwandelte Freiwürfe nah dran. In der Crunchtime behielten Dordevic mit vier sowie Zoran Milicic mit zwei Freiwürfen die Nerven und sicherten damit der OrangeAcademy den Heimsieg (76:71, Q4).

 

05.01.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zum Jahresauftakt gibt’s direkt eine herausragende Leistung: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Gastspiel in der ProB Süd beim dritten in Oberhaching 101:67. Die überragende erste Halbzeit, in denen sich die Gelb-Schwarzen eine 30-Punkte-Führung herausspielen, bildet die Grundlage für den nächsten Saisonerfolg – und wird mit dem gewonnenen Direktvergleich garniert.

Durch Julis Baumer und Simon Feneberg kamen die Schwaben im Anschluss an den Sprungball gleich vierfach zum Korberfolg und direkt ins Laufen. Sie waren schlicht nicht zu bremsen (2:10 / 4:15 / 7:22). Nicht nur das Guard-Duo, sondern auch Abdulhay Kömürkara, David Engelhart und Co. waren äußerst konzentriert, defensivstark und offensiv sehr konsequent. Zusätzlich waren mit Maxwell Dongmo Temoka und Daniel Mack unter den Körben für keinen Oberhachinger unter Kontrolle zu bekommen.

Ballbesitz für Ballbesitz forcierten die Schwaben, sehr zur Überraschung der anwesenden Zuschauer:innen und der zunehmend konsternierten Tropics, Fehler, Ballgewinne und Positives. Zumindest aus ihrer Sicht. Kenan Youdom, Lars Danziger und immer wieder Engelhart waren beim Rebound (41:29) überlegen, aus der Distanz stark (44 3P%) und gallig (11 Steals). Die 57:27-Pausenführung war sehr verdient, gleichzeitig aber auch so nicht zu erwarten.

Nur folgerichtig versuchten die bayerischen Gastgeber sich nach der Pause am Versuch einer Aufholjagd. Doch alle Anpassungen, zu denen eine Zonenverteidigung, eine Ganzfeldpresse und eine gewisse Härte, unter anderem verkörpert durch Nedzad Muratovic, gehörten, fruchteten nicht. Die BBA’ler sortierten sich neu (37:65 / 55:72), fanden dann wieder zurück zur Spielkontrolle und waren durch Baumer, Feneberg und Kömürkara nicht mehr aufzuhalten (55:79).

Auch wenn noch mehrere Highlight-Spielzüge der Ludwigsburger folgten: Der minutenlang feststehende Spielausgang verringerte, wenig verwunderlich, das hohe, vorhandene Niveau der Partie – sorgte so aber zumindest dafür, dass beide Trainer personell etwas durchrotieren konnten, was vor allem der Headcoach der Ludwigsburger, Khee Rhee, nutzte.

 

Nachberichte ProA 16. Spieltag

02.01.2026 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz 89:107

Nach sechs Heimsiegen in Folge mussten die VfL SparkassenStars Bochum am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine Niederlage einstecken. Gegen die EPG Baskets Koblenz haperte es vor allem defensiv bei den Bochumern.

Ohne Center Kilian Dietz mussten die SparkassenStars ins Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Koblenz gehen. Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Baskets erzielten die ersten sechs Punkte durch zwei Dreier, das sollte schon ein Hinweis auf den weiteren Spielverlauf sein. Allein im ersten Viertel trafen fünf Dreier der Koblenzer ihr Ziel. Bochum hielt aber dagegen und konnte das Spiel ausgeglichen gestalten. Mit einem Spielstand von 29:32 aus Sicht der SparkassenStars ging es in die Viertelpause.

Die Gastgeber starteten mit schlechten Wurfquoten in den zweiten Spielabschnitt, während die Baskets das Niveau hielten. Nach fast fünf Minuten Spielzeit war der Vorsprung der Koblenzer durch einen Dreier des Ex-Hageners Devonte McCall auf 12 Punkte angewachsen. Bochums Headcoach Felix Banobre nahm ein Timeout. Bochum traf nicht schlecht, aber Koblenz ( 8/13 Dreier) deutlich besser. Hinzu kamen Lücken in der Bochumer Defense. Zur Halbzeit stand es 43:52 aus Sicht der SparkassenStars.

Und so ging es weiter. Koblenz erzielte die ersten fünf Punkte des dritten Viertels und zog wieder weg. Alexander Möller sorgte nach fünf gespielten Minuten mit einem Korbleger für einen 18-Punkte Vorsprung für sein Team. Eine kleine Vorentscheidung war gefallen. In drei Vierteln kassierten die SparkassenStars 82 Punkte, das ist einfach deutlich zu viel bei 65 eigenen erzielten Punkten.

Ein wenig Hoffnung keimte im vierten Viertel nochmal auf, als die SparkassenStars die Intensität in der Defense erhöhten und einen kleinen Lauf hatten.13 Punkte betrug der Rückstand, doch die Koblenzer trafen immer wieder die „Tough-Shots“ und ließen keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Am Ende standen 6:17 Second Chance Points aus Sich oder Bochumer auf dem Statistik-Bogen und auch das Rebound-Duell verloren sie deutlich (27:40).

 

03.01.2026 15:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:75

Mit viel Lärm läuteten die Zauberer das neue Jahr ein. In einem spannenden Spiel drehten die Merlins in der zweiten Halbzeit auf und erarbeiteten sich in einer tosenden Arena den ersten Sieg des Jahres. Mit 83:75 schickte das Team von Headcoach David McCray die Tigers Tübingen wieder nachhause.

Das Spiel eröffneten die Gäste, Gaines glich aber sofort aus. Auch im weiteren Verlauf zogen die Tübinger kurz vor, konnten die darauffolgenden Angriffe jedoch nicht stoppen. Edwardsson brachte erstmals von der Drei-Punkt-Linie etwas Abstand in den Score (12:16, 6. Minute). Mit einem sehenswerten Treffer von Downtown brachte Shahid die Zauberer wieder näher an die Gäste, Moreaux traf daraufhin jedoch für die Gäste und stellte für die erste Unterbrechung auf 22:25.

Nach der Pause kamen die Merlins mit einer Mission ins Spiel: der Ausgleich. Langley nahm sich den Wurf und versenkte zum Gleichstand, den Tübingen jedoch sofort wieder auf ihre Seite zog (25:28, 11. Minute). Nach einem Steal verbuchte Gaines zwei weitere Punkte auf dem Konto der Merlins und brachte die Hausherren so erstmals in Führung. Weiterhin blieb das Spiel umkämpft. Zwei Würfe von Shahid in Folgen fanden ihren Weg in die Reuse und bescherten den Merlins einen Vorsprung zur Halbzeit (46:42).

Mit dem Seitenwechsel hatten die Hausherren nicht die Absicht ihre Führung so schnell wieder abzugeben. Erst erhöhte Langley, ehe Ogunsipe nachzog und denn Gästen keine Chance zum erneuten Ausgleich gab (50:45). Pelote versenkte daraufhin jedoch erst von der Freiwurflinie und anschließend per Korbleger zum nächsten Führungswechsel. Bis auf sechs Punkte bauten die Hausherren nun Vorsprung aus, mussten jedoch wieder eine Vier-Punkte-Führung hinnehmen (68:64).

Auch in die finalen zehn Minuten starteten die Zauberer mit Energie. In der Verteidigung arbeiteten die Merlins hellwach zusammen. Madlock erarbeitete einen spektakulären Steal für die Cailsheimer, der in erfolgreichen Freiwürfen für Blunt endete (72:65, 33. Minute). Tübingen versuchte das Spiel jedoch wieder enger zu machen. Das Crailsheimer Abwehrbollwerk stand jedoch wie eine Wand und drehte mit jedem defensiven Rebound mehr auf. Den Gästen bot sich keine Möglichkeit mehr am Endstand etwas zu ändern und so gingen die Zauberer mit einem 83:75 Sieg aus dem kleinen Derby zum Jahresauftakt.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster 81:63

Die BG Göttingen ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Sieg ins Jahr 2026 gestartet. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Samstagabend gegen die Uni Baskets Münster 81:63 (36:38).

Beide Teams bewegten sich zu Beginn auf Augenhöhe, weil die Gäste aus Münster immer wieder Lücken in der Göttinger Verteidigung fanden. Einen Dreier von Andrew O’Brien konterte Sears ebenfalls von außen zum 10:8 (4.). Ex-Veilchen Jason Ani legte nach, doch Sears hatte sein Wurfhändchen gefunden und ließ zwei weitere Dreier zum 17:11 folgen (5.). Erst zum Viertelende fingen sich die Nordrhein-Westfalen etwas und verkürzten auf 24:16.

Im zweiten Abschnitt geriet der BG-Rhythmus etwas ins Stocken, sodass Strauß sein Team in einer Auszeit zusammenrief. Gleich danach ließ Mathis Mönninghoff einen Dreier zum 27:19 folgen (13.). Doch so richtig fanden die Veilchen nicht wieder in die Partie. Die Gäste schöpften Hoffnung und schlossen einen 0:9-Lauf zum 27:28 ab (17.). Sears holte die Göttinger Führung zurück. Aber Münster hatte eine Antwort und ließ einen 0:5-Lauf zum 33:35 folgen (19.). Diesen kleinen Vorsprung hielten die Gäste bis zur Halbzeitpause (36:38).

Nach dem Seitenwechsel taten sich beide Teams schwer in der Offensive. Die Gastgeber verteidigten besser und schalteten schnell auf Angriff um. Julius Böhmer verschaffte den Veilchen wieder Luft (43:38/23.). Doch die Göttinger ließen zu viele zweiten Chancen zu, die Münster ausnutzte, um an der BG dranzubleiben (52:49/29.). Aber auch die Gäste leisteten sich Unaufmerksamkeiten, die die Veilchen bestraften und ihren Vorsprung vor dem Schlussviertel auf 58:49 ausbauten.

Im letzten Abschnitt ließen die Kräfte bei den Uni Baskets merklich nach. Angeführt von Böhmer und Hendrik Drescher zogen die Veilchen immer weiter davon (72:55/37.). Auch eine Rohdewald-Auszeit stoppte den Göttinger Offensiv-Fluss nicht (78:57/38.). Gegenwehr kam auf Münsteraner Seite von Cosmo Grühn, der die letzten achte Baskets-Punkte erzielte, die nur noch Ergebniskosmetik waren. Den Schlusspunkt setzte BG-Nachwuchsspieler Emil Bode mit seinen ersten ProA-Punkten zum 81:63.

 

03.01.2026 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln 92:95

Die Nürnberg Falcons haben ihr Heimspiel gegen die RheinStars Köln in der BARMER 2. Basketball Bundesliga vor 2.689 Fans mit 92:95 (50:53) verloren. Nach 40 unterhaltsamen Spielminuten setzte sich der Aufsteiger nicht unverdient durch und fügte den Mittelfranken damit die dritte Heimniederlage in Folge zu.

Es war das erste Heimspiel 2026 in der Kia Metropol Arena für die Nürnberg Falcons. Die Hausherren brauchten nicht lange, um ihren Rhythmus zu finden. Das galt jedoch auch für die Gäste, sodass sich ein unterhaltsames Auftaktviertel mit leichten Vorteilen für Nürnberg entwickelte (14:8). Das Team von Ralph Junge zeigte starken Teambasketball und erhöhte nach vier Spielminuten auf 19:10. Köln gestaltete die Partie fortan ausgeglichener (21:18). Nach zehn Spielminuten stand es 29:27.

Die Gäste eröffneten das zweite Viertel mit mehreren Fastbreaks, glichen aus und gingen mit 29:32 in Führung. Ralph Junge gefiel nicht, was er sah. Nürnbergs Trainer konnte jedoch wenig später wieder etwas entspannter dreinschauen, nachdem seine Mannschaft an beiden Enden des Feldes die richtige Antwort gab (38:35). Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem Cezell Russell heiß lief. Er führte die RheinStars zu einer knappen 50:53-Pausenführung.

Die zweite Halbzeit begann aus Falkensicht dann denkbar schlecht. Köln gab das Tempo vor und erspielte sich rasch ein kleines Polster (51:61). Nürnberg stand unter Druck, hielt aber mit der eigenen Halle im Rücken dagegen und verkürzte auf 57:61. Beide Mannschaften gingen nun ein sehr hohes Tempo, ehe es beim Stand von 72:72 in den Schlussabschnitt ging.

Dort legte Köln zunächst vor (72:76). Die Falken blieben dran und hielten die Partie bis in die Crunch-Time offen (80:80). Danach entwickelte sich ein echter Thriller. Nach einer Auszeit von Zoran Kukic, erzielten die Gäste das 90:93. Nun nahm Ralph Junge eine Auszeit. Vincent Friederici wurde gefoult und verwandelte beide Freiwürfe zum 92:93. In der Folge versuchte Nürnberg alles, um die Gäste an die Linie zu schicken. Diese behielten die Nerven und sicherten sich mit einem 92:95-Auswärtssieg die Punkte.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt 95:66

Am Samstag empfingen die GIESSEN 46ers die SBB Baskets Wolmirstedt bei sich und ließen dem Aufsteiger nicht den Hauch einer Chance. Sie setzen sich am Ende verdient mit 95:66 durch und sichern sich somit den ersten Heimsieg im neuen Jahr.

Die 46ers beherrschten ab Minute zwei und einem 2:3-Rückstand den Gegner, ließen den Ball schnell und kreativ zirkulieren, packten hinten besonders gegen die stabilen Michael Hughes II und Fabien Kondo ordentlich zu und zeigten vor allem eine mannschaftliche Geschlossenheit. Till Gloger hatte nach einem Coast-to-Coast-Run von Daniel Norl mit dem 19:14 (9.) die beiden Airballs des danach allerdings auftauenden Abu Kigab unter den Tisch kehren können.

Devon Goodman vollendete nach eigenem Ball-Klau so spektakulär über den gefühlt einen Meter größeren Fabien Kondo zum 26:16 (11.), dass Gästetrainer Eiko Potthast sich zu einer raschen Auszeit zu Beginn des zweiten Abschnitts genötigt sah. Aiden Warnholtz verwertete einen Traumpass von Daniel Norl zum 30:18 (14.).

Jonathan Maier stopfte die Kugel im dritten Nachfassen zum 58:41 (24.) in die Reuse. Daniel Norl schloss per Buzzerbeater zum 73:49 (30.) ab, nachdem er das Bällchen zusammen mit Devon Goodman im Stile von Florian Wirtz und Jamal Musiala über das halbe Feld bewegt hatte.

Abu Kigab ließ beim 79:49 (32.) halb Wolmirstedt stehen. Daniel Norl warf zwischenzeitlich sogar einen 31-Punkte-Vorsprung (89:58, 36.) heraus. Und Kai Müsse, viereinhalb Minuten vor dem Ende unter den Sprechchören der Anhänger eingewechselt, wurde von Luis König Figge so genial bedient, dass sich die Halle bei seinem 91:60-Korbleger gerne erhob.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven 79:80

Nach einer herausragenden ersten Halbzeit und einer dramatischen Schlussphase gewannen die Eisbären Bremerhaven beim Tabellenführer Phoenix Hagen mit 80:79. In der Ischelandhalle fügten die Eisbären dem bislang zuhause ungeschlagenen Ligaprimus die erste Heimniederlage der Saison zu.

Nach ersten Aktionen ehemaliger Bremerhavener im Hagener Trikot holte Elijah Miller mit einem Dreier die ersten Punkte auf das Konto der Gäste (4:3). Zwar ging Hagen durch einen kurzen Lauf zwischenzeitlich in Führung, doch Miller holte diese umgehend zurück. Mit einem Dunk von Jannis von Seckendorff stellten die Eisbären auf 14:25. Mit einem Spielstand von 17:33 endete ein sensationelles erstes Viertel, indem die Eisbären die Feuervögel überrannten.

Auch im zweiten Viertel blieben die Eisbären tonangebend. Hagen leistete sich viele Ballverluste, welche die Eisbären konsequent nutzten. Ein weiterer Dreier von Elijah Miller sorgte für eine 20-Punkte-Führung (20:40). Zwar meldete sich der Tabellenführer mit drei Dreiern in Folge zurück, doch die Eisbären ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Raphael Falkenthal und Adrian Breitlauch verwandelten vier Freiwürfe in Serie, sodass es mit einer 56:42-Führung in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie ruhiger und defensiver. Beide Kontrahenten hatten Probleme erfolgreich zum Abschluss zu kommen. Hagen begann engagierter, doch die Eisbären hielten den Spitzenreiter zunächst auf Distanz. Jake Biss traf von außen, Elijah Miller legte per Korbleger nach (46:63). Auch als Hagen durch Jeffrey Carroll und Devin Schmidt verkürzte, fanden die Eisbären Antworten. Mit 65:56 ging es in das Schlussviertel.

Im Schlussviertel zeigte sich Phoenix Hagen kämpferisch und erhöhte noch einmal deutlich den Druck. Punkt für Punkt kämpften sich die Feuervögel heran. Spätestens nach dem Dreier von Jeffrey Carroll zum 69:73 wurde es richtig eng. Ein Dreier von Marcus Graves und zwei Freiwürfe von Carroll brachten die Hausherren 30 Sekunden vor Schluss bis auf 77:78 heran. In der entscheidenden Szene behielt Elijah Miller die Übersicht und bediente Jannis von Seckendorff, der per Dunk zum 77:80 traf. Nach einer letzten Hagener Auszeit verwandelte Jeffrey Carroll zwar noch zwei Freiwürfe, doch diese markierten zugleich den 79:80-Endstand.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth 90:99

Verletzungsgeschwächt, aber mit viel Zusammenhalt und Einsatz schaffte der BBC Bayreuth heute Abend mit einer unglaublich starken Leistung einen überraschenden 99:90 (49:48) -Auswärtssieg bei den zuletzt in sechs Spielen der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA ungeschlagenen Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Moritz Plescher eröffnete mit einem Dreier für den BBC die Partie, Tehree Horn und Lenny Liedtke mit einem Drei-Punkte-Spiel sorgten für einen guten 8:4-Start der Gäste. Liedtke stellte in der Folge auch noch auf 10:6. Kirchheim glich dann zum 10:10 aus, Horn erwiderte mit einem Dreier und brachte den BBC nach fünf Minuten wieder in Front (13:10). Die Kirchheimer kamen dann auf 15:17 heran. Cantia Rahming lief dann heiß und ließ das 21:17, das 23:19 und schließlich auch das 25:19 folgen. Letztlich stand es zum Viertelende 25:20 für Bayreuth.

Liedtke startete mit dem 27:22 in den zweiten Abschnitt, Plescher ließ einem Dreier zum 30:22 und einen weiteren Korbleger zum 32:22 folgen – nach dem Sieben-Punkte-Run führte der BBC zweistellig und es folgte die nächste Kirchheimer Auszeit. Liedtke stellte auf 34:24. Kirchheim kam dann stärker auf. Allen unterbrach jedoch einen 7:0-Lauf der Kirchheimer mit dem 42:42-Ausgleich. Liedtke brachte den BBC dann von der Linie wieder mit 47:45 in Front. Chuck Harris erwiderte für Kirchheim mit einem Dreier, Mart holte aber mit dem 49:48 zur Halbzeit die Führung für Bayreuth zurück.

Diallo und Liedtke trafen zu Beginn des dritten Abschnitts zur 53:50-Führung für Bayreuth, dann legte Kirchheim jedoch einen 6:0-Lauf aufs Parkett und ging mit 56:53 in Führung. Diallo verkürzte auf 55:58. Es folgten zwei Dreier in Folge sowie ein Korbleger für Kirchheim zum 66:55 – die Gastgeber lagen zweistellig vorne. Danach legten die Gäste einen 17:2  Lauf auf das Parkett und eroberten sich so die Führung zurück. Bis zum Viertelende kam Kirchheim noch auf 71:72 heran, es ging mit einer Bayreuther Ein-Punkte-Führung in den Schlussabschnitt.

Horn traf im vierten Abschnitt gleich einen Dreier zum 75:71, Nico Bretzel antwortete ebenfalls aus der Distanz zum 74:75. Der 7:0-Lauf des BBC wurde von Lucas Mayer mit dem 76:82 unterbrochen, Pope ließ das 78:82 nach 35 Minuten folgen. Horn erhöhte auf 84:78. Kirchheim kam wieder auf 83:84 heran. Allen baute den Vorsprung unter dem Jubel der mitgereisten Fans auf 91:83 aus. Die Kirchheimer Defense ließ zu viele freie Bayreuther Würfe unter dem Korb zu. Plescher stellte schließlich von der Linie den Endstand von 99:90 her.

 

04.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets 73:84

Die Negativserie der BAYER GIANTS hält auch nach dem 16. Spieltag an. Mit 73:84 unterlagen die Leverkusener Basketballer in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA den Paderborn Baskets.

Den Baskets begegneten die BAYER-Basketballer, ähnlich wie zuletzt gegen Köln, Nürnberg und Wolmirstedt/Magdeburg, auf Augenhöhe. Keine Mannschaft hatte das Momentum auf der eigenen Seite. Paderborn und Leverkusener verwerteten ihre Wurfchancen in der ersten Halbzeit hocheffizient, allerdings war ansonsten die Fehleranzahl hoch. Mal trat ein Akteur auf die Seitenauslinie, bei anderer Gelegenheit flog ein Pass über die Köpfe der eigenen Mitspieler hinweg.

So lag die Anzahl an Turnover auf Seiten der „Giganten“ nach zwanzig absolvierten Spielminuten bei elf. „Wir haben viel zu viele einfache Fehler gemacht und diese haben immer wieder dafür gesorgt, dass der Rhythmus verloren ging. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen“, gibt Koch selbstkritisch zu Protokoll. Dennoch lag der dreifache ProB-Meister zur Pause lediglich mit einem Zähler zurück (41:42).

Auch im Anschluss an die fünfzehnminütige Verschnaufpause war es eine Partie, in der sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Führung wechselte hin und her, bevor Paderborn im Schlussdurchgang die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett übernahm. Jonathan Klussmann traf die wichtigen Würfe, setze seine Teamkollegen gut in Szene. BAYER dagegen konnte diesmal nicht Schritt halten und so ging die Paarung mit 73:84 verloren.

„Es gibt Dinge, die machen wir nicht schlecht und darauf lässt sich sicherlich aufbauen“, fasste Koch im Anschluss der insgesamt 12. Saisonniederlage zusammen. „Aber wir machen zu viele Dinge falsch, welche uns am Ende immer wieder auf die Füße fallen. So verlierst du in einer Liga, in der du nichts geschenkt bekommst. Wir sind selbstkritisch genug, um zu wissen, dass es nicht läuft, wie wir es uns gewünscht hatten. Den Kopf in den Sand stecken wollen wir aber auch nicht.“

 

04.01.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons 82:80

Im vorletzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am 4. Januar waren die Artland Dragons zu Gast in der Fächerstadt. Das Team aus dem niedersächsischen Quakenbrück, als Tabellenfünfter ein mehr als ernstzunehmender Gegner, lieferte sich einen fast schon epischen Kampf mit den Hausherren. Das letzte Viertel war gefühlt eine einzige Crunchtime, die buchstäblich in letzter Sekunde mit 82:80 für Karlsruhe endete.

Das Duell begann mit einem schönen Spielzug der LIONS, den Wesley Oba mit einem Dunk veredelte und noch in der ersten Minute zum 4:0 nachlegte. Die dezimierte Mannschaft von Headcoach Demond Greene hatte die Gäste zu Beginn im Griff, auch dank ihres guten Teamplays. Als dann Maurice Pluskota in der vierten Minute gleich zwei Dreier zum 15:6 verwandelte, war es Zeit für die erste Auszeit der Niedersachsen, die in der Folge schon bald den Anschluss herstellen konnten.

Mit 22:18 ging es in den zweiten Abschnitt, in dem die Gastgeber spielerisch nicht mehr so überzeugen konnten wie zuvor. Die Folgen waren der erste Führungswechsel drei Minuten nach Wiederbeginn und die erste Auszeit der LIONS. Doch auch danach sah Greene, wie seine Mannschaft kaum Punkte aus dem laufenden Spiel holte. Karlsruhe konnte sich beim Gegner bedanken, dass die Begegnung nicht komplett kippte. Trotzdem hatte Quakenbrück mehr vom Spiel und ging mit einem Score von 35:38 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel meldeten sich die LIONS sichtbar kämpferisch auf dem Court zurück. Gegen Mitte des dritten Viertels gerieten die Hausherren dann immer mehr unter Druck, weil wieder Karlsruher Korbflaute herrschte. Nach einer LIONS Auszeit sorgte David Cohn mit seinen ersten Punkten für Jubel auf den Rängen und Isaiah Hart eroberte dreieinhalb Minuten vor der letzten Pause die LIONS-Führung zurück. Diese hatte allerdings nur kurz bestand, es ging mit 59:60 für die Gäste in den Schlussabschnitt.

Die Führung wechselte in diesem letzten Abschnitt ständig. Die Punktedifferenz hatte schon seit der 26. Minute nie mehr als drei Zähler betragen und überschritt ab der 33. Minute nie mehr als zwei. Die letzten 68 Sekunden brachten drei Auszeiten und eine ständige gegenseitige Neutralisation – bis zum letzten Angriff der LIONS beim Stand von 80:80. Isaiah Hart setzte zwei Sekunden vor dem Ende zum Dreier an, der Ball prallte vom Ring, David Ejah stieg nach oben und tippte das Spielgerät in den Korb. Die Spannung entlud sich und die Europahalle explodierte förmlich.

 

Nachberichte ProB Nord 15. Spieltag

03.01.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. EN BASKETS Schwelm 78:69

Das Spiel bei den BSW Sixers stand für die EN BASKETS Schwelm unter keinem guten Stern. Kurzfristig musste der Top-Scorer Zyon Patterson krankheitsbedingt passen und blieb zuhause in Schwelm.

Die Baskets starten mit Fehlwürfen und geraten schnell mit 12:3 in Rückstand. Auszeit Schwelm nach schon dreieinhalb Minuten. Und die wirkt. Die Blau-Gelben verteidigen besser und finden auch offensiv ihren Rhythmus. In der Folge können sie auf 14:11 verkürzen – Auszeit Sixers. Das erste Viertel gewinnen die Gastgeber mit 18:15.

Das zweite Viertel beginnt zerfahren mit einigen Ballverlusten auf Baskets-Seite. Doch die Sixers können sich nur leicht absetzen. 26:20 Mitte des Viertels der Zwischenstand. Das Spiel bleibt eng, 40:34 zur Halbzeit. Besonders Ilias Amin mit 17 Punkten war von den Baskets bisher nicht zu stoppen.

Auch das dritte Viertel beginnt eng. Immer eine knappe Führung der Gastgeber. Besonders der Franzose Arthur Noba punktet hier für die EN Baskets, kassiert aber sein viertes Foul und muss auf der Bank Platz nehmen. Ein kleiner Run bringt die Sixers erstmals zweistellig in Front. Beim 59:48 nimmt Schwelm die nächste Auszeit. Noch drei Minuten in diesem Viertel. Ein starker Schlussspurt sorgt dafür, dass die Gäste zu Ende des dritten Viertels auf 60:57 herankommen.

Mitte des letzten Viertels können sich die Sixers wieder mit 66:60 absetzen, Auszeit Baskets. Es bleibt spannend. 70:62, noch dreieinhalb Minuten. Am Ende unterliegen wir den BSW Sixers mit 78:69. Headcoach Falk Möller: „Hier war auch ohne Zyon mehr drin. Unsere Wurfquote war nicht gut, zu viele leichtfertige Ballverluste haben es uns zudem sehr schwer gemacht. Wir werden uns jetzt akribisch auf Essen vorbereiten.“

 

03.01.2026 19:15 Uhr // LOK BERNAU vs. SC Rist Wedel 94:75

Mit einem überzeugenden 94:75-Heimerfolg gegen den SC Rist Wedel ist LOK Bernau erfolgreich ins neue Basketballjahr gestartet. Vor 1.621 Zuschauern in der Sparkassen-Arena überzeugten die Gastgeber mit Struktur, defensiver Stabilität und klaren Entscheidungen in den entscheidenden Spielphasen.

Lok Bernau kam von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente in der Defensive. Mehrere gesicherte Defensivrebounds verhinderten zweite Chancen für den SC Rist Wedel und ermöglichten es den Gastgebern, das eigene Spiel kontrolliert aufzuziehen. Mehrere Führungswechsel prägten die Anfangsminuten, ehe LOK sich durch konsequente Abschlüsse und erste defensive Stops leicht absetzen konnte. Der Lohn war eine knappe, aber verdiente Führung nach den ersten zehn Minuten.

Im zweiten Spielabschnitt kippte das Spiel zunehmend zugunsten der Gastgeber. LOK Bernau gelang der erste entscheidende Run der Partie. Die Defensive erhöhte den Druck in den Passwegen, Wedel leistete sich Ballverluste und fand nur noch selten klare Abschlüsse aus dem Feld. Bernau nutzte diese Phase konsequent, kam mehrfach zu schnellen Punkten und dominierte insbesondere im Zweipunktebereich. Lok setzte sich Schritt für Schritt ab und ging mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der SC Rist Wedel, mit höherem Tempo und aggressiveren Aktionen zurück ins Spiel zu finden. Lok Bernau ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Die Gastgeber reagierten mit stabiler Helpside-Defense, mehreren Blocks und konsequentem Reboundverhalten. Immer dann, wenn Wedel eine kleine Serie andeutete, folgte auf Bernauer Seite die passende Antwort. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut, ohne unnötige Risiken einzugehen.

In den letzten 2 Spielminuten legte Bernau dann endgültig den Deckel auf das Spiel. Wedel versuchte noch einmal, Druck aufzubauen – doch Bernau setzte innerhalb kürzester Zeit mehrere defensive Ausrufezeichen. Den Schlusspunkt setzte erneut Emanuel Schüler. Nach einem weiteren Turnover der Gäste traf er aus der Distanz – diesmal nach Assist von Akim-Jamal Jonah – und stellte den Endstand von 94:75 her.

 

03.01.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Iserlohn Kangaroos 94:63

Der Start ins Basketballjahr 2026 verlief für die Iserlohn Kangaroos sportlich ernüchternd. Beim Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Herten mussten sich die Waldstädter mit 94:63 deutlich geschlagen geben. Dabei war die Ausgangslage bereits vor dem Tip-off alles andere als einfach: Mit Kapitän Ruben Dahmen, David Pavljak und Julius Gebauer fehlten gleich drei Akteure im Kader der Gäste.

Herten nutzte diese Situation früh konsequent aus. Die Gastgeber erwischten einen starken Abend von außen, trafen hochprozentig von der Dreierlinie und kombinierten dies mit aggressiver Verteidigung. Weniger Turnover und mehr Steals sorgen auf Seiten der Hertener schon für einen klaren Punkteabstand zur Halbzeit.

Die Kangaroos hatten zudem früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Rotationen einschränkte und den Rhythmus erschwerte. Trotzdem ließ sich das Team nicht hängen. Immer wieder verkürzten die Iserlohner den Rückstand, kämpften sich mit Einsatz und Mentalität zurück in die Partie und zeigten, dass sie trotz der Umstände bereit waren, Verantwortung zu übernehmen.

Am Ende reichte es nicht, um das Spiel noch einmal offen zu gestalten. Herten blieb konstant, kontrollierte die entscheidenden Phasen und brachte den Sieg souverän ins Ziel. Der Trainer der Iserlohn Kangaroos, Toni Prostran, ordnete die Partie so ein: „Wir haben uns für dieses Spiel viel vorgenommen, konnten es aber zu selten umsetzen. Entscheidend ist jetzt, dass wir den Blick nach vorne richten, als Team zusammenbleiben und den Fokus konsequent auf das nächste Spiel legen.“ 

 

04.01.2026 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Dragons Rhöndorf 77:91

Im ersten Spiel des neuen Jahres können die 49ers den Hinrundensieg in Rhöndorf nicht wiederholen und müssen sich, trotz eines 17-Punkte-Comebacks, mit 77:91 geschlagen geben.

Eröffnet wird die Partie mit einem 7:2 Lauf der 49ers, doch lange dauert die euphorische Stimmung der Gastgeber nicht an. Rhöndorf fängt sich und beendet das Viertel mit einem 19:4 Lauf. Die schon zweistellige Führung kommt zum einen durch eine mangelnde Physis der 49ers am defensiven Brett zustande, als auch durch eine ernüchternde Trefferquote von gerade einmal 20 %.

Nach einer lautstarken Ansage in der Viertelpause scheint die Offensive zuerst wieder ins Rollen zu kommen. Zunächst bauen die Gäste ihre Führung so in den ersten 5 Minuten des Abschnitts nicht weiter aus. Doch das erneute Ausbleiben von Treffern lässt die Rhöndorfer Führung auf bis zu 17 Punkte anwachsen. Mit einem größeren Fokus auf den Zug zum Korb kämpfen sich die 49ers, über das offensive Brett und die Freiwurflinie, wieder zurück in Schlagdistanz von 34:42 zur Halbzeitpause.

Im 3. Abschnitt jedoch wachen die 49ers endlich auf, 11 Punkte von Jenö Pildner und 9 von Lukas Wagner geben den nötigen Schub, um den Ausgleich zu forcieren. Mit den Fans und dem Momentum im Rücken gehen sie so mit vollgetanktem Selbstbewusstsein in den letzten Abschnitt.

In diesem halten Sie dem Druck der Gäste aber nicht lange Stand. Nach 2 Minuten fangen die Rhöndorfer erneut an, sich abzusetzen. Es fehlen erneut die Antworten der Gastgeber. Dazu kommt noch eine lückenhafte Defense. In der Rotation sind sie zu oft zu spät, um den Wurf zu beeinflussen. So gelingt der Anschluss an den Rest der Tabelle für die 49ers nicht. Für die Gäste bedeutet der Sieg den Einzug in die Playoff-Plätze.

 

04.01.2026 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Seawolves Academy 101:79

Der Start in das neue Basketballjahr – für die Itzehoe Eagles ist er mehr als gelungen. Gegen die Seawolves Academy aus Rostock zeigten sie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eine starke Leistung, begeisterten ihre Fans in der vollen Halle und festigten den dritten Platz. Ergebnis am Messteam-Nord-Spieltag: 101:79 (27:13, 22:29, 26:19, 26:18).

Die Mannschaft von Headcoach Timo Völkerink war in der Offensive sofort gut in Tritt, angeführt von McBride, der schnell bei elf Punkten stand. Als er Tobias Möller unter dem Korb das 19:8 vorlegte, war die Führung erstmals zweistellig. Rostock brauchte die Auszeit, danach spielten die Gastgeber eine Zonenverteidigung, auch das erfolgreich.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gäste besser ins Spiel, vor allem dank ihrer Distanzwürfe: Fast 50 Prozent der Dreier saßen bis zur Halbzeit. Zunächst hielten die Eagles den Vorsprung mit eigenen Punkten, dann kamen die Seawolves doch bis auf 42:37 heran. Cikara mit zwei Freiwürfen und einem Dreier vergrößerte die Führung wieder, ein Dreier mit der Pausensirene brachte Rostock noch das 42:49.

Eine Kernbotschaft Völkerinks in der Kabine: So lange der Zwei-Punkt-Bereich kontrolliert werde, stehe am Ende ein Sieg. So kam es auch: Die Rostocker Quote bei Würfen aus diesem Bereich wurde unter 40 Prozent gehalten, im Verlauf der zweiten Hälfte ging auch die Dreierquote nach unten. Es sei gelungen, dem Gegner mit der Defensive die Lust am Spiel zu nehmen, stellte Völkerink fest.

Nach und nach setzte sich sein Team ab, McBrides Dreier zum 71:59 machte die Führung anderthalb Minuten vor dem Ende des dritten Viertels wieder zweistellig. Toni Nickel punktete mehrfach gegen sein früheres Team, Jonathan Elzie und Chris Herget zogen mit Wucht zum Korb, der unter dem Jubel der Fans eingewechselte Youngster Hannes Schmidt lieferte McBride die Vorlage für einen spektakulären Dunk. Den dreistelligen Sieg sicherte schließlich Finn Fleute.

 

04.01.2026 17:30 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. ETB Miners 75:79

Die Neustädter Niederlagenserie sollte am Sonntagabend endlich ein Ende finden. Auch wenn der Gegner aus Essen aktueller Tabellenführer ist, hatte sich das Team von Headcoach Allen Ray Smith viel vorgenommen und wollte zeigen, dass man auch die Topteams schlagen kann. Vor über 900 Zuschauern entwickelte sich eine packende Begegnung auf Augenhöhe, die am Ende jedoch die ETB Miners für sich entschieden.

Das Publikum im Shooters Dome musste nicht lange auf die ersten Punkte des Jahres 2026 warten, allerdings erzielten die Miners diese durch einen Dreier. Einen Angriff später traf Emil Loch für seine temps Shooters und Matej Jelovcic legte wenig später einen Dreier nach. Von da an waren die Neustädter bis in die absolute Schlussphase des Spiels in Führung liegend. Nach den ersten zehn Minuten führten die Gastgeber mit 23:17.

Zu Beginn des 2. Viertels war es wieder einmal der von der Bank kommende Leonard Musahl, der Akzente setzte und somit die Führung bei den temps Shooters hielt. In der 14. Minute zwang Loch den Gästetrainer Lars Wendt zu einer Auszeit, denn die Neustädter führten mit 32:24. Mit zwei Dreiern kamen die Gäste gut aus dem Timeout heraus, doch die temps Shooters blieben stabil. Zur Halbzeit gelang es die Führung wieder deutlich auszubauen und mit 45:36 in die Kabinen zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Shooters den Vorsprung in der 25. Minute auf 55:42 ausbauen. Wie im Hinspiel und auch schon die ganze Saison, zeigte sich in solchen Situationen, wie weit eine Mannschaft ist. Durch den hohen Rückstand angestachelt, wachten die Essener langsam auf und knabberten den Rückstand Punkt um Punkt ab. In den letzten Minuten des 3. Viertels hatte ein 4:15 Lauf einen Zwischenstand von 59:57 für die Shooters vor den letzten zehn Spielminuten zur Folge.

Anders als zuletzt hielten die Gastgeber die Miners in Schach. Mitte des letzten Viertels konnten die Neustädter die Führung sogar wieder auf 71:65 ausbauen. 70 Sekunden vor dem Ende übernahm der Tabellenführer beim Stand von 75:76 zum ersten Mal seit der Startphase die Führung und sollte diese ins Ziel retten. Zwar hatte Jelovcic noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Dreier verfehlte sein Ziel und am Ende feierten die ETB Miners einen knappen 75:79 Sieg.

 

04.01.2026 18:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II

Der Wintereinbruch in Deutschland nimmt Einfluss auf den Spielplan der Baskets Juniors und RASTA Vechta II in der ProB. Das für Sonntag angesetzte Heimspiel in der Hössensporthalle (18 Uhr) gegen Vechta II wurde von der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB abgesagt.

Angesichts der bereits entstandenen Schneelast auf der Hössensporthalle und des noch zu erwartenden neuen Schnellfalls erfolgte aus Sicherheitsaspekten die Entscheidung der Stadt Westerstede zur Sperrung der Halle, die zur Absage der Partie gegen Vechta führt.

In Abstimmung der beiden Teams und der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt eine Neuansetzung der Begegnung, die von den Baskets Juniors im Anschluss zeitnah über die Club-Kanäle bekanntgegeben wird.

 

Vorberichte ProA 16. Spieltag

Für alle Fans, die ab sofort kein Hauptrundenspiel mehr verpassen wollen: Sichert euch den Rückrundenpass für die ProA-Livestreams auf Sporteurope.TV für 69,99 € – inklusive aller Rückrundenspiele sowie den Hinrunden-Spieltagen 16 und 17. Jetzt buchen: ProA Rückrundenpass 2025/2026

 

02.01.2026 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. EPG Baskets Koblenz

Die EPG Baskets Koblenz rangieren aktuell mit 7 Siegen auf dem elften Tabellenplatz. Die letzten beiden Partien verloren die Baskets gegen Paderborn und in der Overtime gegen die formstarken Ritter aus Kirchheim. Zuvor konnte das Team von Headcoach Stephan Dohrn vier Siege in Folge feiern. Topscorer seines Teams ist der US-Point Guard Calvin Wishart, der in 15 Partien im Durchschnitt 15,2 Punkte erzielte und 5,5 Assists verteilte. Das Team vom Deutschen Eck hat die drittbeste Dreierquote der Liga (36,1%) wobei sie die zweitmeisten Würfe nimmt.

Mit den SparkassenStars treffen sie auf das Team mit den meisten Steals der Liga. Die Bochumer konnten die letzten sechs Heimspiele allesamt gewinnen, musste aber bei den SBB Baskets, am letzten Spieltag des Jahres 2025, eine schmerzliche Auswärtsniederlage einstecken, die durchaus vermeidbar war. Dabei fiel der „Emotional Leader“ des Teams, Center Kilian Dietz, verletzungsbedingt aus. Ein Einsatz des gebürtigen Moselaners ist aktuell noch nicht klar. Zu Hause zeigten die SparkassenStars bisher ein anderes Gesicht als in den Hallen des Gegners und konnten auch enge Partien mit den eigenen Fans im Rücken gewinnen. Die werden wieder eine wichtige Rolle spielen. Für alle, die nicht in der Halle sein können, wird das Spiel, wie immer, live auf Sporteurope.TV im Pay übertragen.

„Koblenz spielt eine sehr solide Saison und stehen aktuell mit einem Sieg weniger als wir in der Tabelle auf dem elften Tabellenrang. Sie haben sich in die Verfolger-Position um die Playoffplätze gebracht. Der große Umbruch im Sommer inklusive Trainerwechsel hat sich bislang ausgezahlt. Es wird für uns eine Herausforderung zum Jahresauftakt, für die wir jede Unterstützung von den Rängen brauchen“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

 

03.01.2026 15:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Zur neuen Saison übernahm der Schwede Henrik Sonko die Seitenlinie der Tübinger und baute sich um fünf Spieler, die aus der vorangegangenen Saison geblieben sind, einen neuen Kader. In der Offensive verstärkt seit dieser Saison US-Amerikaner Jacobi Wood die Tigers und spielte sich mit durchschnittlich 16,4 Punkten und 5,3 Assists zum Topscorer der Mannschaft. Dicht gefolgt in der Statistik steht sein Landsmann Bernard Pelote mit 15,8 Punkten, der vergangenes Spiel mit 19 Zählern bester Werfer der Mannschaft wurde.

Der Start in die Saison verlief für die Tigers gut. Aus sieben Spielen konnten fünf Siege eingefahren werden, ehe das Glück kippte und aus den folgenden acht Begegnungen lediglich zwei Erfolge zu verzeichnen sind. Zuletzt nahmen die Tübinger aus Bayreuth vor drei Spieltagen Punkte mit, ihre letzte Partie des Jahres spielten sie in Bremerhaven. Dort kam es nach Verlängerung zur achten Saisonniederlage. Mit 14 Punkten verweilen die Tigers aktuell auf Tabellenplatz zehn in Lauerstellung um die Playoff-Plätze.

Die bisherige Bilanz sieht bei den Zauberern deutlich rosiger aus. In 15 Spielen konnten die Merlins zehn Siege einfahren und starten auf Tabellenplatz drei in das neue Jahr. In Quakenbrück verabschiedeten die Crailsheimer das alte Jahr mit einem Sieg in einem zwischenzeitlich engen Spiel. Gleich sechs Spieler scorten dabei zweistellig ein, bester Werfer wurde Tyreese Blunt mit 18 Zählern. Anthony Gaines gelang mit 17 Punkten und 11 Rebounds das Double-Double.

Wieder spielberichtigt ist auf Seiten der Merlins TJ Madlock. Der US-Amerikaner verlängerte seinen Vertrag bis Saisonende und kann somit nun auch wieder eingesetzt werden.

Nach dem gemeinsamen Abstieg aus der Basketball Bundesliga 2024 bestreiten sowohl die Tigers Tübingen, als auch die HAKRO Merlins diese Saison ihre zweite Spielzeit in der zweiten Basketball Bundesliga. Beide Partien der Vorsaison konnten die Crailsheimer klar für sich entscheiden, auch die letzten zwei Duelle der BBL gingen an die Hohenloher.

„Mit dem Spiel gegen Tübingen steht das nächste Derby vor der Tür. Wir freuen uns auf die einzigartige Stimmung in der Arena Hohenlohe. Tübingen ist ein schwerer Gegner. Sie verfügen über sehr viel Wurfpotential, haben über das ganze Feld Werfer und sich jetzt einen neuen Point Guard dazugeholt. Daher wird das wirklich eine Herausforderung und ein gutes Spiel. Aber wir freuen uns darauf und werden alles geben, um einen Sieg einzufahren“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins.

 

03.01.2026 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Uni Baskets Münster

Beim Blick auf die ProA-Tabelle sieht die Partie gegen Münster für die Göttinger nach einer leichten Aufgabe aus: Während die BG weiterhin den zweiten Tabellenplatz belegt, steht das Team von Baskets-Headcoach Götz Rohdewald auf dem letzten Rang. Aufgrund der angespannten Personalsituation mit vier verletzten Leistungsträgern (Janis Jünemann, Robin Lodders, Kevin Buckingham, Zach Jackson) müssen die gesunden Veilchen-Spieler aber alle funktionieren, um auch gegen schwächere Gegner zu bestehen. Was passiert, wenn die nötige Energie fehlt, hat das Spiel in Paderborn gezeigt, das die BG 70:82 verlor. „Wir haben den Guards zu viel Raum gelassen, was Paderborn sehr gut ausgenutzt hat“, so Carney.

Auch die Münsteraner haben das Jahr mit einer Niederlage beendet, allerdings mit einer sehr knappen. Beim BBC Bayreuth musste sich die Rohdewald-Truppe erst nach Verlängerung 82:83 geschlagen geben. Die meisten Münsteraner Punkte erzielten US-Forward Nick McMullen (23), der deutsche Aufbauspieler Thore Dilschmann (20), US-Guard Andrew O’Brien (12) sowie der deutsche Guard Paul Viefhues (11). McMullen sammelte zudem 14 Rebound ein und traf drei seiner vier Versuche von der Drei-Punkte-Linie.

Der 23-jährige Rookie von der Georgia State University ist absoluter Leistungsträger bei den Uni Baskets. Durchschnittlich kommt der 2,03 Meter große Amerikaner auf ein Double-Double (16,5 Punkte/10,5 Rebounds pro Spiel). Sein Landsmann Julian Larry folgt mit durchschnittlich 12,5 Punkte pro Partie – er gibt die meisten Assists (3,4). Ebenfalls im Schnitt zweistellig punkten der deutsche Forward Neil Masnic (11,4) sowie Viefhues (10,0). „McMullen agiert sehr physisch unter dem Korb. Ihn und Larry müssen wir unter Kontrolle bringen“, sagt Carney.

Ebenso wie die BG hat auch Münster derzeit Personalsorgen: Der deutsche Center Adam Touray bestritt aufgrund eines Bandscheibenvorfalls erst eine Partie; US-Guard Bo Hodges musste sich im Dezember einem operativen Eingriff am Knie unterziehen. Den Vertrag mit US-Rookie Caleb Zurliene lösten die Baskets auf Wunsch des Spielers auf. Doch Carney warnt: „In Paderborn haben zwei Statistiken gezeigt, warum wir verloren haben: Wir stand nur dreimal an der Freiwurflinie, weil wir in der Offensive nicht attackiert, sondern schwere Sprungwürfe genommen haben. Zudem hat Paderborn mehr Rebounds geholt. Wir müssen die Rebounds kontrollieren, damit sich unsere Offensive besser entfaltet.“  

 

03.01.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. RheinStars Köln

Neues Jahr, neues Glück. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga empfangen die Nürnberg Falcons die RheinStars Köln in der Kia Metropol Arena. Der Aufsteiger hat sich zuletzt stabilisiert und kommt mit viel Selbstvertrauen in die Noris. Tip-off am Samstag ist um 18.30 Uhr.

Die Nürnberg Falcons starten mit einem Heimspiel ins Kalenderjahr 2026. Die Niederlage gegen Giessen ist aufgearbeitet, der Fokus liegt auf den letzten beiden Spielen der Hinrunde und einem guten Start ins neue Jahr. Mit den RheinStars Köln kommt ein Aufsteiger nach Mittelfranken, bei dem die Formkurve deutlich nach oben zeigt. Gegen Leverkusen holte das Team von Zoran Kukic jüngst den fünften Saisonsieg und zeigte dabei eine starke Teamleistung, angeführt von Cedric Russell, der in seinem neunten Spiel für die Domstädter satte 30 Punkte auflegte. Ihn muss die Nürnberger Verteidigung tunlichst unter Kontrolle bekommen, ohne dabei die starke deutsche Rotation um Haris Hujic und Björn Rohwer zu vernachlässigen. „Köln kann an einem guten Tag jedes Team vor Probleme stellen. Nach einem schwierigen Start sind sie mittlerweile in der ProA angekommen, haben wichtige Spiele gewonnen und dabei vor allem gegen besser platzierte Mannschaften geglänzt, wie gegen Crailsheim oder Giessen“, weiß Falcons-Coach Ralph Junge.

Dessen Team hat das Kalenderjahr 2025 auf Tabellenplatz 9 beendet, punktgleich mit den Teams auf Rang 8 und 7. Damit ist Nürnberg im Soll und kann mit guten Leistungen gegen die Kölner am Samstag und in Münster in der kommenden Woche eine gute Basis für die Rückrunde legen. Insbesondere zu Hause wird dabei der Fan-Support eine tragende Rolle Spielen. Geschäftsführer Nicolas Hinrichsen blickt voraus: „Das Heimspiel gegen Köln ist das erste Nürnberger Sport-Highlight im neuen Jahr. Wir wollen die gesamte Basketball-Familie zusammenbringen und auch neue Fans für unseren Sport begeistern. Nur gemeinsam können wir die Kia Metropol Arena in einen Hexenkessel verwandeln und für unser Team der 6. Mann oder die 6. Frau sein.“ 

 

03.01.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Mit den SBB Baskets Wolmirstedt empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (19 Uhr) einen Aufsteiger, der sich inzwischen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA etabliert hat. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie, nachdem sie zuletzt bei den Nürnberg Falcons BC mit 74:64 überzeugten und dabei vor allem defensiv über weite Strecken konstant agierten.

Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic zeigte sich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die zuletzt wieder geschlossen auftreten konnte. Nach kleineren Blessuren und Erkältungen sind alle Spieler wieder einsatzbereit, auch Daniel Norl kehrte ins Teamtraining zurück. Der Fokus lag in der Vorbereitung auf Teamplay, Ballbewegung und defensive Intensität – Elemente, die zuletzt den Aufwärtstrend der 46ers begründeten. Besonders Till Gloger (21 Punkte in Nürnberg), Simon Krajcovic und Kapitän Robin Benzing setzten dabei Akzente.

Wolmirstedt reist mit wachsendem Selbstbewusstsein nach Gießen. Der ProA-Neuling gewann vier seiner letzten acht Spiele und sorgte zuletzt mit einem 99:88-Erfolg gegen Bochum für Aufsehen. Mit einer Bilanz von 5:10-Siegen belegen die Sachsen-Anhalter Rang 14, haben den Übergang aus der ProB aber erfolgreich gemeistert.

Im Fokus steht vor allem US-Powerforward De’Vondre Perry, der im November zum Team stieß und mit durchschnittlich sieben Rebounds eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützung erhält er von Center Michael Hughes II sowie den offensivstarken Guards Trey Stewart und Daivien Williamson. Trotz einiger Langzeitverletzter präsentiert sich Wolmirstedt als unangenehmer Gegner.

Die GIESSEN 46ers wollen mit einem Heimsieg ihren Platz in den Playoff-Rängen festigen und den positiven Trend bestätigen. Respekt ist vorhanden – Nachlässigkeit soll es jedoch keine geben.

03.01.2026 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Eisbären Bremerhaven

Neues Jahr, gute Vorsätze. Wenn es dabei zudem unterhaltsam wird, umso besser. Wenn Phoenix als aktueller ProA-Tabellenführer (Bilanz: 13-2) die Eisbären Bremerhaven (10-5, Platz 4) empfängt, ist das Label „Spitzenspiel“ durchaus angebracht. Immerhin haben die Norddeutschen mehr als nur angedeutet, dass sie in der Lage sind ihre Leistung aus der Spielzeit 2024/2025 zu wiederholen, als sie am Ende der Hauptrunde den vierten Rang einnahmen und mit dem Heimvorteil ausgestattet in die Playoffs starteten.

Die Coaches Chris Harris und Steven Esterkamp verbindet sowohl eine enge Freundschaft als auch sie Tatsache, dass sie im Sommer homogene Truppen zusammengestellt haben, die davon profitieren, dass sie auf einen gestandenen Kern an Akteuren zählen können. Dazu gehört unter anderem Elijah Miller, der ob seiner durchschnittlich 15,8 Punkten und 6,9 Assists in jeder MVP-Diskussion einen Platz verdient hat.

Der Kandier ist jedoch beileibe kein Alleinunterhalter. In Jemarl Baker (12,9 Punkte) wurde ein gewissenloser Werfer rekrutiert, der in den letzten drei Spielen vor dem Jahreswechsel 14 seiner 24 Dreierversuche verwandelte (58,3 Prozent Trefferquote). Stabilität erhält der Eisbären-Kader unter anderem durch Adrian Breitlauch (5,5 Punkte, 2,8 Rebounds). Der Routinier gastierte bereits anno 2012 in der Ischelandhalle, als er mit Bremerhaven das NBBL TOP4 erreichte – seinerzeit setzten sich die Nordlichter im Halbfinale mit 79:67 gegen den Phoenix-Nachwuchs um Fabian Bleck, Niklas Geske und Co. durch, ehe sie im Endspiel gegen Breitengüßbach mit 65:79 den Kürzeren zogen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Bremerhaven ist ein echtes, eingeschworenes Team, das eine tolle Saison spielt und sich auf dem besten Wege befindet, die Ergebnisse der vergangenen Spielzeit zu bestätigen. Die Eisbären bringen viel offensive Qualität mit, ihr Prunkstück ist aber sicherlich die Verteidigung – genau darauf müssen wir vorbereitet sein. Es braucht von uns auf allen Positionen höchste Konzentration und viel Energie, um diesem Druck standzuhalten – und eine wie immer tosend laute Ischelandhalle.“

 

03.01.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BBC Bayreuth

Zum ersten Spiel des neuen Jahres empfangen die Bozic Knights am Samstag (19 Uhr) den Tabellendreizehnten aus Bayreuth. Zwei Spiele stehen in der Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 noch aus. Für die Teckstädter geht es darum, ihre starke Heimbilanz auszubauen, den Anschluss an die Spitzengruppe zu wahren und die aktuelle Siegesserie fortzusetzen.

Die Knights verabschiedeten sich mit zwei emotionalen Erfolgen aus dem Jahr 2025. Auf den intensiven Heimsieg gegen Bremerhaven beim Xmas Game folgte ein beeindruckender Comeback-Triumph in Koblenz, bei dem ein 21-Punkte-Rückstand noch in einen Overtime-Sieg gedreht wurde. „Wir haben die Phase mit vielen Spielen in kurzer Zeit sehr erfolgreich gestaltet, sind jetzt aber froh, wieder im Wochenrhythmus zu sein“, erklärt Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Gäste aus Bayreuth tun sich seit ihrem Abstieg schwer in der ProA. Eine sportlich schwierige Phase führte kurz vor Weihnachten zur Trennung von Head Coach Florian Wedell, seine Assistenten übernahmen interimsmäßig. Nach einem knappen Overtime-Sieg gegen Münster und einer Niederlage ist die Bilanz unter dem neuen Trainerduo ausgeglichen. Defensiv kassieren die Oberfranken ligaweit viele Punkte, offensiv sind sie jedoch breit aufgestellt.

Mit Moritz Plescher, Rayshwan Mart, Kevaughn Allen, Willem Brandwijk, Tehree Horn und Lenny Liedtke verfügen gleich sechs Bayreuther über zweistellige Punkteschnitte. „Bayreuth ist ein gefährlicher Gegner. Es reicht nicht, einen Spieler zu stoppen – wir müssen als Team konzentriert verteidigen“, betont Knights-Headcoach Igor Perovic.

Auch Kirchheim kann offensiv aus dem Vollen schöpfen. In den letzten fünf Partien stellten mit Chuck Harris, Phillip Russell, Tylan Pope, Nick Spinoso und Lucas Mayer gleich fünf verschiedene Spieler den Topscorer. Nach zwei freien Tagen startete die Mannschaft am Mittwoch vollständig besetzt in die Vorbereitung.

Mit sechs Siegen in Serie und acht Erfolgen aus den letzten neun Spielen kletterten die Knights auf Rang sechs und liegen nur zwei Punkte hinter den Plätzen drei bis fünf. Anwurf in der Sporthalle Stadtmitte ist am Samstag um 19 Uhr.

04.01.2026 16:00 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Paderborn Baskets

Zum Jahresauftakt 2026 empfangen die BAYER GIANTS Leverkusen am Sonntag, 04. Januar, um 16 Uhr die Paderborn Baskets in der Ostermann-Arena. Headcoach Michael „Mike“ Koch verbrachte den Jahreswechsel entspannt mit der Familie, bevor es für sein Team direkt wieder in den Spielbetrieb geht. Paderborn stellt einen interessanten Gegner dar, der in den vergangenen Wochen für Aufsehen in der ProA gesorgt hat.

Die Gäste aus Ostwestfalen konnten drei ihrer letzten fünf Partien gewinnen und sich damit aus dem Tabellenkeller auf einen Nichtabstiegsplatz vorarbeiten. Besonders die Siege gegen die BG Göttingen (82:70) und die EPG Baskets Koblenz (94:88) zeigen den Aufwärtstrend des ProA-Aufsteigers.

Jonathan Klussmann ist der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Baskets. Der dänische Nationalspieler markiert derzeit durchschnittlich 19,3 Punkte pro Partie und führt die Offensive an. Ergänzt wird er von Kevin Osawe, der nach einer erfolgreichen Zeit in Kanada nun in Paderborn im Schnitt 17,6 Punkte und 8,2 Rebounds erzielt. Bester deutscher Akteur ist Kapitän Grant Teichmann, Shooting Guard und erfahrener Führungsspieler mit 7,6 Zählern pro Begegnung.

Coach Koch erwartet ein schnelles und offensivstarkes Spiel: „Paderborn reist mit zwei Siegen in Serie an und wird motiviert auftreten. Sie spielen ein hohes Tempo und nehmen viele Zwei-Punkt-Versuche. Für uns heißt das, dass wir defensiv dagegenhalten und den Gegner zu schwierigen Würfen zwingen müssen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten eine Balance zwischen Verteidigung und Offensive zu finden.“

Nicht einsatzbereit ist C.J. Oldham, der weiterhin an einer Fußverletzung laboriert. Ein MRT-Termin steht für die kommende Woche an. Die GIANTS wollen vor heimischem Publikum die Partie nutzen, um einen erfolgreichen Start ins neue Jahr zu feiern.

04.01.2026 PS Karlsruhe LIONS vs. Artland Dragons

2025 war für die PS Karlsruhe LIONS mit einer Abreibung beim Spitzenreiter Phoenix Hagen zu Ende gegangen. Für den Start ins neue Jahr hat man sich am Oberrhein daher Wiedergutmachung vorgenommen. Am vorletzten Hinrundenspieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA besteht dafür Gelegenheit. Die heimstarken Badener empfangen im Sonntagsspiel die Artland Dragons. Keine einfache Aufgabe, denn das Team aus der Kleinstadt Quakenbrück spielt in der laufenden Saison häufig groß auf.

Die Niedersachsen stehen auf einem guten fünften Rang und haben in den bisherigen 15 Partien die zweitmeisten Punkte aller 18 Mannschaften erzielt. Nur der Tabellenführer scort noch häufiger. Die Dragons kommen damit auf zehn Siege – vier mehr als die LIONS, die zwar im Dezember eine aufsteigende Tendenz verzeichnen konnten, aber aufgrund der Niederlage zum Jahresabschluss weiterhin auf dem zwölften Platz verharren und damit etwas auf der Stelle treten.

Zudem sind die taktischen Möglichkeiten von Headcoach Demond Greene aktuell recht beschränkt, da das Karlsrudel vom Verletzungspech geplagt ist und die Rotation entsprechend dezimiert ist. Dafür wissen Greenes Schützlinge die Fans in der heimischen Europahalle im Rücken und zeigen sich zuhause deutlich stabiler als in der Fremde. Bei den Dragons ist es derzeit genau umgekehrt. Daheim im Artland läuft es nicht immer rund, dafür musste Quakenbrück in gegnerischer Halle in der laufenden Saison erst eine Niederlage hinnehmen.

Die Ausgangslage für die Begegnung am 4. Januar um 17:30 Uhr ist also interessant. Mut dürfte den LIONS der Blick auf die jüngere Historie machen. Die Siegpunkte aus den letzten sechs Duellen gingen allesamt nach Baden. Diese Serie gilt es nun auszubauen, um den Anschluss an die Playoff-Ränge herzustellen.

Nachberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers 64:74

Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am 15. Spieltag gegen die GIESSEN 46ers. Gegen starke Hessen taten sich Nürnbergs beste Basketballer die gesamten 40 Spielminuten über schwer und liefen seit dem 1. Viertel einem Rückstand hinterher, den sie trotz aller Bemühungen im Schlussabschnitt nicht mehr aufholen konnten. So stand eine 64:74 (33:44) -Heimniederlage zum Ende des Kalenderjahres für die Falken zu Buche.

Gut gefüllt war die Kia Metropol Arena zum Christmas Game zwischen den Nürnberg Falcons und den GIESSEN 46ers am 2. Weihnachtstag. Die Gäste legten vor und führten nach zehn Spielminuten zweistellig (13:23). Im zweiten Viertel konnte Nürnberg die Partie ausgeglichener gestalten, ohne aber den Rückstand nennenswert zu verkleinern. Die 46ers verteidigten gut, nahmen mehrere Nürnberger Leistungsträger aus dem Spiel und sicherten sich so eine 33:44-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste schnell auf 16 Punkte davon (33:49), Nürnberg blieb dran, lag aber auch nach 30 Spielminuten noch deutlich zurück (48:62). Im Schlussabschnitt suchten die Hessen dann schnell die Entscheidung und fanden diese auch. Vier Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit führten sie mit 16 Zählern (54:70). Schlussendlich verloren die Falcons 64:74 und so blieb es unter dem Strich nur ein starker Jahresendspurt.

Dazu Head Coach Ralph Junge: „Glückwunsch an Giessen. Sie waren heute einfach besser, haben erwachsener und abgezockter gespielt. Wir haben uns von dem frühen Rückstand nicht mehr erholt und zu oft Dinge forciert. Aktuell spielen wir auswärts einfach besser als daheim.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen 101:86

Die Tigers Tübingen haben das Auswärtsspiel bei den Eisbären Bremerhaven vor 1.381 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 86:101 (78:78; 37:43) nach Verlängerung verloren. Die Partie gestaltete sich über die gesamte Spieldauer recht ausgeglichen, mehrere Führungswechsel waren zu notieren.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach 68 Sekunden stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Den ersten Tübinger Dreier verwandelte Miles Tention bei noch 7:46 Minuten auf der Uhr zur 7:5-Führung. In der Folge leisteten sich beide Kontrahenten einige Fahrkarten in der Offense. Eisbären-Kapitän Adrian Breitlauch gelang in der Schlussminute per Dreier das 20:17, was im Gegenzug Silas Oriane ebenfalls aus der Distanz zum 20:20 kontern konnte.

Miller eröffnete den zweiten Abschnitt nach 14 Sekunden mit zwei Freiwürfen zur 22:20-Führung für die Seestädter. Beide Mannschaften hatten an beiden Enden des Spielfelds noch so ihre Probleme. Die Schwaben hatten in dieser Phase des Spiels nun etwas den Faden verloren. Vor allem offensiv lief nichts zusammen. Bester Spieler in der Phase war der Kanadier Emilien. Er verkürzte bis zur Schlussminute mit sechs Zählern in Folge auf 37:43. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Die Tigers kamen besser aus der Kabine. Mit einem 7:0-Lauf zum 44:43 holten die Sonko-Schützlinge in der zwölften Minute die Führung zurück. Nach zwei weiteren Zählern von Pelote zum 48:43 nahm Esterkamp bei noch 7:14 Minuten auf der Uhr eine Auszeit, um den Lauf (11:0) der Schwaben zu stoppen. In Minute 29 gelang Moreaux mit zwei Punkten das 59:55. Kampf war auf beiden Seiten nun Trumpf. Die Gäste gingen mit einem knappen 59:57-Vorsprung in das letzte Viertel.

Nach einem schnellen 5:0-Lauf der Esterkamp-Truppe zum 63:62 musste Sonko bei noch 7:38 Minuten auf der Uhr eine Auszeit nehmen. Pelote gelang jedoch umgehend der Konter aus der Distanz zum 65:63 für die Schwaben. Die Führung wechselte in dieser Phase der Partie nun mehrfach hin und her. 35,9 Sekunden vor dem Ende hatte Moreaux die Chance, auf 80:76 zu erhöhen, doch er verfehlte. Im Gegenzug erzielte von Seckendorff per Korbleger den 78:78-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es auch.

Ein Dreier von Baker, ein Dreier von Tention – in der ersten Minute der zusätzlichen Spielzeit stand es mit 81:81 weiter unentschieden. Aus Tübinger Sicht lief nichts mehr zusammen. 66 Sekunden vor dem Ende führten die Eisbären Bremerhaven dann doch deutlich mit 94:84, mit einem 16:6-Lauf waren die Seestädter nun das bessere Team. Miller beendete das Spiel mit einem langen Dreier per Buzzer Beater zum 101:86-Endstand.

 

27.12.2025 18:00 // RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen 98:95

Mit einem Sieg endete die Partie am Samstagabend am 15. Spieltag der ProA für die RheinStars die Düsseldorfer Diaspora. In einem spannenden Rheinischen Derby setzten sich die Kölner am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA knapp gegen die Bayer Giants Leverkusen 98:95 (45:45) durch.

Headcoach Zoran Kukic schmunzelte beim Blick auf den Spielverlauf, der wenig schmeichelhaft begann. 0:9 stand es, als Kukic die erste Auszeit nach etwas mehr als drei Minuten Spielzeit nahm. „Alle wollten vielleicht ein bisschen zu viel im Derby, wir mussten das erstmal beruhigen“, sagt Kukic.

Köln bekam hernach zusehends Spiel und Gegner in den Griff, wobei sich die Trainer vor allem auf den späteren Topscorer Cedric Russell (30 Punkte, Effektivität 35), Jasper Günther und Mike Miller verlassen konnten. Zusammen mit Haris Hujic managten sie das Spiel, glichen aus und hielten den Druck auf die Leverkusener aufrecht. Dazu kam Björn Rohwer, der am Ende sein Center-Duell gegen Dennis Heinzmann wohl nicht nur nach selbst erzielten Punkten (19:15) für sich entschied.

So entpuppten sich die RheinStars ab Mitte des ersten Viertels als die besseren Teamspieler, wobei die Bayer Giants keineswegs enttäuschten. Und sobald die Kölner nicht aufmerksam verteidigten, legten die Leverkusener nach. Kopf an Kopf ging es bis zur 33. Minute, als den RheinStars ein 8:0-Lauf zum 87:77 (35.) gelang. Die Vorentscheidung, auch wenn die Giants noch mal alles versuchten.

„Wir haben inzwischen einige solcher Situationen gehabt und überstanden“, sagte Kukic. So auch diesmal, auch wenn die RheinStars mit zwei klassischen Ballverlusten in der Schlussminute die Spannung noch einmal hochtrieben. Der gut verteidigte Schlusswurf jedenfalls misslang Bayer und Köln feierte einen Heimsieg, obwohl sie als Gastgeber bei diesem Derby eine längere Anreise zum Spielort hatten als ihre Gäste.

 

27.12.2025 18:00 // SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum 99:88

Am Ende war es eine verdiente Niederlage für die VfL SparkassenStars gegen die SBB Baskets, die aber dazu auch noch einen bitteren Beigeschmack hatte, denn Center Kilian Dietz verletzte sich in der ersten Halbzeit am Fuß und droht länger auszufallen.

Im ersten Viertel agierten beide Teams zerfahren und nervös. Viele kleine Fehler schlichen sich auf beiden Seiten ein. Erst nach sieben Minuten Spielzeit erzielte ein Team eine zweistellige Punktzahl. Das waren die SBB Baskets die sich etwas schneller aus dem Tief zogen als die SparkassenStars. Die übernahmen aber dann plötzlich die Führung und blieben es auch bis zur Viertelpause. Myreon Jones traf mit dem Buzzer zum 21:17 für die SparkassenStars.

Im zweiten Viertel wurde die Partie besser. Beide Teams trafen nun auch etwas besser aus der Distanz. Jedoch gelangen den SBB Baskets immer wieder einfache Punkte in der Zone. Immer wieder war es Hughes der Pick an Roll Spielzüge vollendete. Eben jener Hughes und Cattrell setzten dann die Schlusspunkte vor der Halbzeit, durch zwei Korbleger und sorgten für den Halbzeitstand von 47:43 für die SBB Baskets.

Das Momentum lag nun auf der Seite der SBB Baskets und sie nutzten es. Man konnte spüren, dass sie den Heimsieg unbedingt wollten. Die SparkassenStars wirkten oft einen Schritt langsamer. Immer wieder mussten sie den überragenden Hughes gewähren lassen. Williamson sorgte mit einem Dreier erstmals für eine zweistellige Führung für sein Team. Antonio Williams verkürzte vor dem letzten Viertel noch auf 65:73 aus Sicht der SparkassenStars.

Im letzten Viertel vergrößerten die Baskets den Vorsprung zunächst auf 15 Punkte, ehe die SparkassenStars nochmal alles hineinwarfen und durch einen 10-Lauf bis auf sieben Punkte herankamen. Das Team von Eiko Potthast brachte den Sieg aber dann doch ungefährdet ins Ziel und somit beendeten de SparkassenStars das Jahr 2025 mit einer 88.99-Niederlage bei den SBB Baskets.

 

27.12.2025 19:00 // BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster 83:82

Nach einem echten Krimi gewann der BBC Bayreuth heute Abend in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.260 Zuschauern das Kellerduell gegen die Uni Baskets Münster mit 83:82 (46:36, 71:71) nach Verlängerung und verteidigt damit den 13. Tabellenplatz.

Nach nervösem Beginn und einem 0:4-Rückstand machte Nat Diallo mit dem Dreier zum 3:4 nach zweieinhalb Minuten die ersten Bayreuther Punkte des Spiels. Moritz Plescher und KeVaughn Allen erhöhten mit zwei weiteren Dreiern auf 14:8 für die Gastgeber. Auch Münster traf durch Nicholas McMullen den ersten Dreier zum 13:20. Willem Brandwijk sicherte weitere zwei Punkte durch einen Tip-In mit dem Buzzer zum 26:15 nach zehn Minuten.

Rahming stellte mit einem Dunk auf 28:17, Liedtke traf zum 30:20. Münster kämpfte sich allmählich heran, nach dem 24:30 rief das Bayreuther Trainerteam zur Auszeit. Der BBC hatte in dieser Phase wieder ein Problem mit zu vielen Turnovers. Beide Teams spielten mit hundertprozentigem Einsatz. Rahming traf zum 44:33 nach 18 Minuten. Bayreuth hielt den Vorsprung, Rahming scorte schließlich zum Halbzeitstand von 46:36 für den BBC.

Mart stellte mit einem Dunk zu Beginn des dritten Viertels auf 48:36, Münster traf durch Andrew O´Brien zum 38:48. Liedtke stellte aus der Distanz auf 51:40. Die Gäste kamen dann weiter auf 45:51 heran. Mart antwortete mit einem Monster-Dunk zum 53:45 und Plescher erhöhte mit einem Freiwurf auf 54:45. Diallo traf zum 56:47 nach 28 Minuten. Die Münsteraner ließen sich nicht abschütteln und robbten sich bis zum Viertelende auf 51:56 heran.

Thore Dilschmann traf zu Beginn des Schlussabschnitts einen weiteren Gästedreier zum 54:56 und verkürzte anschließend von der Freiwurflinie auf 55:56. Dilschmann verkürzte weiter auf 65:70. Auf der Gegenseite erwiderte Brandwijk von der Linie zum 71:65. Dilschmann traf 18 Sekunden vor dem Ende den Dreier zum 68:71. Lamont Larry wurde 1,8 Sekunden vor Schluss beim Dreierversuch gefoult und erhielt drei Freiwürfe, traf alle und glich zum 71:71 aus.

Münster ging in der Overtime nach eineinhalb Minuten mit 75:71 in Führung. Brandwijk traf zwei Dreier zum 79:75. Larry verkürzte auf 77:79 und McMullen brachte mit einem Dreier Münster in Front. Brandwijk antwortete mit dem 81:80, Larry brachte im Gegenzug die Gäste abermals in Front, Brandwijk erwiderte erneut mit dem 83:82 für Bayreuth. McMullen verfehlte jedoch den entscheidenden Dreierwurf und somit hatte Bayreuth mit 83:82 nach Verlängerung gewonnen.

 

27.12.2025 19:00 // Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS 89:62

Es war bereits im Vorfeld klar, dass der 15. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die PS Karlsruhe LIONS zur größtmöglichen Herausforderung werden würde. Denn der Tabellenzwölfte musste am 27. Dezember bei Phoenix Hagen antreten, dem in der bisherigen Saison spielstärksten Team der Liga.

Zwar eröffnete Maurice Pluskota noch in Minute eins mit einem Karlsruher Distanztreffer die Korbjagd, doch die LIONS-Führung währte nicht lange und die Hausherren zeigten bald mit schnellem, präzisen und effektivem Teamplay, warum sie an der ProA-Spitze stehen. Erst David Ejah gelang es 43 Sekunden vor der ersten Pause mit einem Dreier, ein Zeichen zu setzen und damit einen 20:2-Lauf der Gastgeber zu beenden. Mit 28:12 ging es ins zweite Viertel.

Wieder waren es die LIONS, die für die ersten Punkte sorgten. Danach aber zeigte sich dasselbe Bild wie zuvor. Hagen fand immer wieder die Lücke in der teils löchrigen Karlsruher Defense, hatte nun aber schwächere Trefferquoten. Kurz vor der Halbzeitsirene entschied der Tabellenführer mit einem aus badischer Sicht schmerzhaften Distanztreffer auch diesen Abschnitt für sich und nahm eine 41:23-Führung mit in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel war Karlsruhe nicht so schlecht, wie es das Scoreboard hätte vermuten lassen. Vom defensiven Rebound bis unter den gegnerischen Korb spielte die dezimierte Rotation zumeist konzentriert und war dem Favoriten fast ebenbürtig. Doch mit der Zeit machten sich erste Abnutzungserscheinungen bemerkbar, so dass der Rückstand in der 26. Minute die 20-Punkte-Marke erreichte. Zu Beginn des Schlussabschnitts stand es bereits 66:40.

So ging es für die LIONS eigentlich nur noch darum, nicht völlig auseinanderzubrechen und als Team Moral zu zeigen. Dies gelang auch. Denn nachdem Hagen sieben Minuten vor dem Ende bis auf 32 Punkte davongezogen war, schafften es die Badener in der 37. Minute nochmals unter die 20-Punkte-Marke. Die lockere Linie der Schiedsrichter, gepaart mit dem fairen Verhalten der Kontrahenten hatte zum Ergebnis, dass es trotzdem unterhaltsamen Basketball zu sehen gab.

 

27.12.2025 19:30 // Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim 85:93

Nur vier Tage nach dem Topspiel gegen Hagen wurde es für die HAKRO Merlins erneut ernst. In Quakenbrück erwartete die Zauberer gegen die Artland Dragons der letzte Spieltag des Jahres.

Bereits zu Beginn des Spiels arbeiteten die Merlins in der Defensive hellwach. Auf der anderen Seite eröffnete Blunt das Scoring, ehe Langley und Gaines es ihm gleichtaten (6:11). Immer wieder starteten sie ihre Angriffe und bauten Stück für Stück einen Vorsprung auf (15:22). So leicht gaben die Hausherren das Spiel jedoch nicht aus der Hand und arbeiteten sich per Buzzer Beater von Hinton wieder an die Hohenloher heran (21:25).

Erneut glänzten die HAKRO Merlins zum Start des neuen Viertels in der Verteidigung. Nach einem 5:0-Lauf der Gäste trugen sich die Quakenbrücker erst nach zwei Minuten auf das Scoreboard. Bis auf sechs Punkte kämpfte sich das Team wieder heran. Es gelang den Dragons den Rückstand weiter schrumpfen zu lassen, bevor die Hohenloher zur Halbzeit erneut etwas Raum gewannen und mit 48:53 in die Kabinen verschwanden.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Zauberer an ihrer Führung fest. Wie bereits zuvor eröffneten die Gäste das Viertel, konnten den Vorsprung aber nicht ausbauen. Immer wieder glichen die Quakenbrücker die Aktionen der Crailsheimer aus und stellten nach kurzen Führungsausbau der Gäste den vorherigen Vorsprung wieder her (55:59). In die letzte Unterbrechung ging es wieder mit einer knappen Führung der Gäste (68:70).

Die finalen zehn Minuten starteten erneut mit defensiv starken Merlins. Nach zwei weiteren Steals baute Gaines die Führung auf fünf Punkte aus (70:75). Anschließend wurde das Spiel punktärmer. Erst netzte Gaines ein, anschließend veredelte Ogunsipe den Vorsprung von der Freiwurflinie zur Acht-Punkte-Führung 30 Sekunden vor Schluss (85:93). Am Punktestand ändern konnten die Quakenbrücker nun nichts mehr.

 

28.12.2025 17:00 // EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 98:105

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga, können sich die Bozic Knights beim Tabellenelften aus Koblenz mit 105:98 nach Verlängerung durchsetzen. Nach einem 21 Punkte Rückstand in der ersten Halbzeit, drehen die Teckstädter im vierten Viertel auf und sichern sich die Punkte in der Verlängerung. In der Tabelle rücken die Knights auf Platz sechs.

Von Beginn an dominierten die Koblenzer die Partie. Sie übernahmen schnell die Führung und zogen davon. Angeführt vom quirligen und extrem aktiven Point Guard Calvin Wishart, führten die EPG Baskets im ersten Viertel mit 28:19 und erhöhten den Vorsprung zur Halbzeit auf 30:20. Vor allem in der viel gelobten Defensive hatten die Schwaben große Probleme den Koblenzern Einhalt zu gebieten.

Auch offensiv lief wenig zusammen. Einzig Chuck Harris fand die eine oder andere Lücke und hielt die Teckstädter im Spiel. Zur Pause dürfte Kirchheims Hauptübungsleiter die richtigen Worte gefunden haben, denn der Wind drehte sich nun gewaltig. Mit ganz anderer Körpersprache und neuem Willen kamen Kapitän Mayer und Co. zurück aufs Parkett. Koblenz traf nun nicht mehr so sicher und der Rückstand verkürzte sich merklich.

Acht Punkte von Philip Russell brachten die Ritter wieder heran. Doch so schnell man wieder zurück im Spiel war, so schnell konterten die Koblenzer mit einem 13:2 Lauf, der den Rückstand wieder deutlich anheben ließ (76:62). In diesem Rahmen hielt sich der Spielstand bis weit ins vierte Viertel hinein. Bei noch sechs Minuten zu spielen, startete die Crunch Time und die Kirchheimer waren nun am Drücker. Ein 17:0 Lauf innerhalb von drehte die Partie komplett.

Koblenz musste sich von diesem Schock erholen, hatte jedoch noch Zeit auf der Uhr und schaffte es mit einem Dreier durch Bacak in die Verlängerung. Auch hier war das Spiel zunächst ausgeglichen. Den letzten Punch setzten die Bozic Knights 90 Sekunden vor dem Ende. Ein erneuter Lauf von neun unbeantworteten Kirchheimer Punkten beendete das Spiel zugunsten der Ritter, die damit ihren Lauf am Leben erhalten.

 

30.12.2025 19:30 // Paderborn Baskets vs. BG Göttingen 82:70

Die BG Göttingen hat in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison die erste Auswärtsniederlage hinnehmen müssen. In Abwesenheit von BG-Headcoach Fabian Strauß (grippaler Infekt) verloren die Südniedersachsen am Dienstagabend bei den Paderborn Baskets 70:82 (32:50).

Die Gäste aus Südniedersachsen starteten nervös in die Partie, erlaubten sich Ballverluste und kamen in keinen Offensiv-Rhythmus. Nach Baskets-Punkten von Johnson zum 9:17 nahm BG-Assistenztrainer Patrick Carney eine Auszeit (6.). Im Anschluss daran fing sich sein Team, aber die Paderborner waren treffsicher von außen und hielten ihren Vorsprung (11:20/7.). Mathis Mönninghoff und Jordan Sears verkürzten auf 16:20, doch die Hausherren antworteten und bauten ihre Führung zum Viertelende wieder aus (19:27).

Auch im zweiten Abschnitt fanden die Göttinger keine Mittel, um die Paderborner zu stoppen. Zunächst schafften es die Gäste, den Rückstand nicht noch größer werden zu lassen (27:35/15.). Doch bei der BG fielen die Dreier nicht. Hendrik Drescher verschaffte den mitgereisten Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 30:39 Hoffnung, doch Klussmann konterte zum 30:42 (17.). Bis zur Halbzeitpause fanden die Gäste nicht zurück in die Partie und gingen mit einem 32:50-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel kämpften die Göttinger – Julius Böhmer zwang Baskets-Headcoach Milos Stankovic nach einem Dreier zum 40:54 zu einer Auszeit (24.). Aber sein Team fing sich zunächst nicht. Die Veilchen trafen nun ihre Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Marke. Mönninghoff und Kirchner versenkten drei Dreier in Folge zum 53:58 – den Schlusspunkt des Abschnitts setzte Nils Schmitz zum 56:61.

Im letzten Viertel brachten Sears und Mönninghoff die BG durch je einen Dreier auf 62:63 heran (33.). Die Veilchen ließen nun aber die Chance liegen, zum ersten Mal seit der 1. Minuten in Front zu gehen. Im Gegenzug verschafften sich die Paderborner wieder etwas Luft (64:69/36. Bei den dezimierten Göttingern ließen nun die Kräfte nach; oft waren sie einen Schritt zu spät und die Würfe ein bisschen zu kurz. Die Baskets erkämpften sich ihre Punkte an der Freiwurflinie und sicherten sich den Erfolg.

 

Vorberichte ProA 15. Spieltag

23.12.2025 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. GIESSEN 46ers

Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball -Bundesliga ProA wartet mit den Nürnberg Falcons ein Team auf die GIESSEN 46ers, das nicht zu unterschätzen ist. Von den letzten acht Partien gewannen die Schützlinge von Coach Ralph Junge immerhin sechs, so dass Nürnberg in der Tabelle inzwischen als Achter sogar an den Lahnstädtern, die mit sieben Siegen bei ebenfalls sieben Niederlagen auf Platz zehn abgerutsch t sind, vorbeiziehen konnte.

Leistungsträger der Männer aus der Heimatstadt des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder sind die US-Big-Man Brand ton Chatfield und Trevor Baskin (beide im Schnitt 14 Punkte und sieben Rebounds), die von den Routiniers Julius Wolf (neun Zähler, fünf Abpraller) und Lars Lagerpusch unterstützt werden. Allerdings: Beide Letztgenannten fehlten den „Falken “ kurz vor Weihnachten beim 82:76 -Erfolg in Leverkusen krankheits – bzw. verletzungs bedingt.

Den Aufbau regeln Vincent Friederici (14 Punkte) und der ehemalige Gießener Tim Köpple, der sich in seinen fünf Jahren in der Noris prächtig entwickelt hat und der jederzeit in der Lage ist, auch mal sieben, acht oder neun Assists zum Gelingen beizusteurn. Und von den Flügeln treffen Evan Taylor (14 Punkte) und Carter Whitt (7), so dass Coach „Frenki “ Ignjatovic warnt: „Alles geht nur über eine funktionierende Defense. So schlecht wie gegen Göttingen treffen wir schließlich nicht jeden Tag.“

 

27.12.2025 16:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Tigers Tübingen

Die Eisbären Bremerhaven sind heiß auf ihr letztes Heimspiel des Jahres. Am 15. Spieltag wagen sich die Tigers Tübingen in den Eisbärenkäfig. Tip-Off der Partie ist am 27.12.2025 um 16:00 Uhr in der Stadthalle Bremerhaven.

Die Tigers blicken bislang auf eine wechselhafte Saison zurück. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen rangiert das Traditionsteam nach dem 13. Spieltag auf Tabellenplatz 9 und verfolgt dennoch klar das Ziel, sich sicher für die Playoffs zu qualifizieren. Zuletzt gelang ein knapper 78:72-Auswärtssieg in Bayreuth, zuvor mussten die Schwaben jedoch drei Niederlagen in Folge gegen die VfL SparkassenStars Bochum (71:86), die PSK Lions (82:92) und die Uni Baskets Münster (71:83) hinnehmen.

Nach dem personellen Umbruch im Sommer stellte Headcoach Henrik Sonko sein Team neu auf. Offensiv ragte bislang vor allem JaCobi Wood heraus, der mit 16,8 Punkten und 5,3 Assists pro Spiel zu den produktivsten Guards der Liga zählte. Der 23-jährige US-Rookie zog sich jedoch im Spiel gegen Münster eine Stressfraktur im Mittelfuß zu, wurde bereits operiert und fällt zwei bis drei Monate aus.

Auch darüber hinaus ist die Personalsituation angespannt. Isaiah Sanders, ProB- Topscorer der Vorsaison laboriert derzeit an einer Knieverletzung. Till-Joscha Jönke, Kapitän und wichtige Führungsfigur, konnte aufgrund von Rückenproblemen bislang nur eingeschränkt eingesetzt werden. Weitere Ausfälle erschweren ein eingespieltes Zusammenspiel, machen das Team aber zugleich schwer berechenbar.

Dennoch verfügt Tübingen über Qualität und Tiefe. Power Forward Melkisedek Moreaux, spielte schon in der letzten Saison für die Tigers. Auch Miles Tention blieb den Tigers erhalten und bringt Scoring und Spielübersicht, während junge Akteure wie Aufbau-Neuzugang Kaya Bayram gegen Münster mit 27 Punkten, 9 Rebouns und 5 Assists eine starke Vorstellung lieferte. Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Tigers trotz aller personellen Probleme ein unangenehmer Gegner bleiben.

 

27.12.2025 18:00 RheinStars Köln vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Acht Mal in Serie haben die BAYER GIANTS zuletzt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 verloren. Gegen die RheinStars Köln im Castello Düsseldorf (Sa., 27.12.2025 um 18 Uhr) soll der Befreiungsschlag gelingen.

Die RheinStars Köln kamen nicht ganz so gut in die neue Saison 2025/26. Coach Zoran Kukic beerbte während der laufenden Spielzeit Stephan Baeck, welcher sich künftig um die Belange im Management der Domstädter kümmert. Im Monat Dezember konnten die Kölner allerdings zwei von insgesamt vier Partien für sich entscheiden und das gegen Topklubs wie die GIESSEN 46ers (92:76) bzw. den HAKRO Merlins Crailsheim (83:81).

Der beste Punktesammler auf Seiten der RheinStars hört auf den Namen Cedric Russell Jr. Der US-Amerikaner wechselte im November 2025 ins Rheinland und hat sich gleich als wichtige Stütze des Teams etabliert. Vielen Leverkusener Fans wird beim nächsten Namen ein Lächeln über die Lippen kommen, schließlich war Haris Hujic einer der Hauptgründe, weshalb der ProB-Champion von 2025 die Vizemeisterschaft in der ProA 2021 errang.

Herausheben kann man noch einige weitere Jungs aus dem Kader des kommenden Gegners. Die ProA-erfahrenen Adam Paige (11,4 PpS), Björn Rohwer (10,3) und Justin Onyejiaka (ebenfalls 10,3) sind ebenfalls als gefährliche Offensivakteure bekannt und wissen, wie sie den Defensivreihen des Gegners Kopfschmerzen bereiten können.

GIANTS-Hauptübungsleiter Mike Koch fasst zusammen: „Für uns ist es ein direktes Duell gegen einen Mitaufsteiger. Wir möchten uns mit einem Erfolg Selbstvertrauen verschaffen und endlich wieder punkten. Dafür müssen wir konstant auf einem guten Level Basketball spielen und die RheinStars unter Druck setzen. Im Angriff müssen meine Spieler Ruhe bewahren, falls es nicht so läuft wie gewünscht. Auf der Gegenseite müssen wir die Produktivität des Gegners eindämmen.“

 

27.12.2025 18:00 SBB Baskets Wolmirstedt vs. VfL SparkassenStars Bochum

Letzter Auftritt der SBB Baskets im Kalenderjahr 2025: Im Heimspiel am Samstag (Beginn: 18 Uhr) gegen die VfL SparkassenStars Bochum will der Aufsteiger das Jahr in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A erfolgreich abschließen.

Bochum ist ein Urgestein der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Die Mannschaft von Cheftrainer Felix Banobre steht aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und ist klar auf Play-off-Kurs. Die Bilanz: sieben Siege und sechs Niederlagen. Bochum lebt von seiner Ausgeglichenheit. Bester Werfer ist Antonio Williams mit 16,3 Punkten im Schnitt.

Das letzte Heimspiel der SBB Baskets war ein erfolgreiches: Gegen Leverkusen gewannen die SBB Baskets mit 81:77. Danach folgte aber ein ernüchterndes Auswärtsspiel in Münster, das mit 67:77 verloren ging. Bochum musste sich am vergangenen Spieltag ebenfalls geschlagen geben, unterlag Bremerhaven mit 86:94.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Bochum ist ein sehr mobiles und athletisches Team. Sie haben einen sehr gewachsenen deutschen Kern, die seit vielen Jahren zusammenspielen. Deshalb waren sie in dieser Saison auch so erfolgreich bislang. Wir müssen besser im Rebound arbeiten als zuletzt. Ich bin mir sicher, dass die Jungs heiß sind, die Niederlage gegen Münster wieder gutzumachen. Wir freuen uns auf das Heimspiel und sind uns sicher, dass uns die Atmosphäre wieder Kraft geben wird.“

 

27.12.2025 19:00 BBC Bayreuth vs. Uni Baskets Münster

In der Wagnerstadt Bayreuth werden die Uni Baskets Münster am 2. Weihnachtstag eintreffen, doch auch in der Oberfrankenhalle werden die Dinge tags danach, am Samstag ab 19.00 Uhr, voraussichtlich nicht in Form eines Festspiels einfach von der Hand gehen. Beim BBC Bayreuth sind nichtsdestotrotz zwei Punkte im direkten Duell das Ziel, spitzt sich doch der Abstiegskampf aktuell zu.

Der BBC Bayreuth erwartet die Uni Baskets mit einer Serie von drei Niederlagen und ebenfalls einer 4:10-Bilanz. Nach der letzten Heimniederlage gegen personell stark dezimierte Tigers Tübingen (72:78) haben die Gremien des BBC Bayreuth den bisherigen Cheftrainer Florian Wedell freigestellt und die sportliche Verantwortung für den Zweitligisten Lukas Hofer und Nils Scheller interimistisch übertragen.

Die beiden bisherigen Assistenztrainer übernahmen unter der Woche vor dem Auswärtsspiel in Bochum, das sie 80:88 verloren, und setzten auf Stabilisierung der Defensive. In der Abwehrarbeit gehören die Oberfranken mit knapp 89 zugelassenen Punkten pro Spiel zu den eher anfälligen Teams, während die Offensive als siebtbeste Punktesammler durchaus gehobenen Ansprüchen genügt.

Die sportliche Berg- und noch mehr Talfahrt des BBC kommt durchaus überraschend, setzte man beim fränkischen Traditionsverein doch auf Kontinuität im Kader mit qualitativ sehr guten ProA-Spielern wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo. Der 30-jährige Willem Brandwijk steht nun bis Saisonende unter Vertrag. Neuzugang Rayshawn Mart führt mit durchschnittlich 12,3 Punkten sowie 4,7 Assists stark Regie.

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Die Bayreuther sind eine athletische Mannschaft. Die amerikanischen Guards sind alle sehr schnell. Der Center Diallo ist auch athletisch und schnell. Liedtke ist schnell. Von daher liegt darin eine ihrer größten Stärken. Dazu haben sie mit Plescher vielleicht den stärksten Werfer in der Liga. Auf den muss man aufpassen. Er wirft sehr viel und trifft hochprozentig. Das sind die Themen, die mit Bayreuth auf uns zukommen.“

 

27.12.2025 19:00 Phoenix Hagen vs. PS Karlsruhe LIONS

Die überflüssigen Pfunde müssen schnell wieder runter. Und so wird am „dritten Weihnachtsfeiertag“ der Völlerei entsagt und Sport getrieben. Die Gäste aus Karlsruhe deuteten vor dem heiligen Fest mit einem 89:74 über Köln an, dass sie gewillt sind sich tabellarisch gen Playoff-Plätze zu arbeiten. Phoenix indes strebt nicht weniger als die Verteidigung der Tabellenspitze und eine nach wie vor blitzsaubere Heimweste (Bilanz: 7-0) an.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Karlsruhe ist eine brandgefährliche Mannschaft, die viele Athleten im Kader hat. Hier sind wir besonders beim Rebound gefordert, um darüber das Tempo der Partie zu kontrollieren. Gerade am eigenen Brett sind wir diesbezüglich zuletzt besser geworden, wollen und müssen die Entwicklung allerdings unbedingt fortsetzen.“

 

27.12.2025 19:30 Artland Dragons vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Nach dem Auswärtserfolg in Tübingen geht die intensive Phase vor Jahresende für die Artland Dragons weiter. Am 15. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Dragons um 19:30 Uhr die HAKRO Merlins Crailsheim. Mit dem dritten Sieg in Serie und dem Sprung auf Tabellenplatz drei geht Quakenbrück mit viel Selbstvertrauen in das direkte Duell mit dem unmittelbaren Verfolger.

Crailsheim geht auch in dieser Saison mit klaren Ambitionen an den Start. Cheftrainer und Ex-Drache David McCray setzt auf aggressiven Tempobasketball und hohe Intensität über das gesamte Feld. Bereits in der Vorsaison präsentierten sich die Merlins als eines der defensivstärksten Teams der Liga und bestätigten diesen Ansatz phasenweise auch in der aktuellen Spielzeit. Der Kader wurde dabei bewusst mit Kontinuität zusammengestellt.

Acht Spieler standen bereits im Vorjahr für Crailsheim auf dem Parkett, darunter die beiden Leistungsträger Anthony Gaines und Tyrese Blunt. Eine zentrale Rolle im Spiel der Merlins nimmt zudem Vincent Shahid ein, der zu Saisonbeginn per Nachverpflichtung nach Crailsheim zurückkehrte. In der Zone ist Marvin Ogunsipe ein wichtiger Faktor.

Crailsheim startete mit fünf Siegen in Serie stark in die Spielzeit, darunter ein überzeugender 106:82-Erfolg gegen Gießen am fünften Spieltag. Es folgten zwei Niederlagen in Göttingen (88:100) und zuhause gegen Nürnberg (83:87), ehe das Team von McCray mit Siegen gegen Münster und Wolmirstedt wieder in die Erfolgsspur zurückfand. Ein weiterer Rückschlag folgte beim 95:85 in Karlsruhe, doch die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten.

Mit einem beeindruckenden 103:81-Erfolg gegen Bremerhaven meldeten sich die Merlins eindrucksvoll zurück. Zuletzt musste Crailsheim jedoch zwei Niederlagen hinnehmen. Am vergangenen Samstag unterlagen die Hohenloher knapp mit 83:81 in Köln, ehe es am Dienstag zuhause ein 73:82 gegen Tabellenführer Hagen setzte. Trotz dieser Rückschläge behaupten die Merlins weiterhin Rang vier und sind voll im Soll.

 

28.12.2025 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Mit nunmehr sieben Siegen aus den letzten acht Saisonpartien, haben sich die Bozic Knights in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Tabellenplatz sieben vorgeschoben. Nach dem Highlight Sieg beim X-Mas Game in der Göppinger EWS Arena, geht es nun nach Koblenz zum Tabellenelften. Dabei wollen die Schwaben ein Deja-Vu Erlebnis unbedingt vermeiden.

Nur wenige Tage nach dem emotionalen Highlight wartet am Sonntag die Auswärtsfahrt nach Koblenz. „Bei diesem Spiel geht es um die gleiche Anzahl von Punkten wie gegen Bremerhaven oder Hagen. Wir wollen die gute Ausgangsposition nicht verlieren, daher müssen wir uns sehr konzentrieren und alle Kräfte mobilisieren,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Wie es nicht geht, zeigte die Erfolgsmannschaft der Saison 2023/2024, die nach dem Derbysieg im X-Mas Game gegen Karlsruhe anschließend in Koblenz deutlich unterlag. Head Coach Igor Perovic mahnt vor der wichtigen Partie. „Koblenz ist sehr groß aufgestellt. Sie spielen smart und sehr physisch. Besonders zuhause sind sie sehr clever und abgezockt. Wir müssen eine sehr gute Leistung zeigen, wenn wir die Punkte mitnehmen wollen,“ so Perovic.

Ähnlich wie bei den Teckstädtern, verteilt sich die Verantwortung in der Koblenzer Mannschaft auf mehrere Schultern. Im Angriff erzielen mit Calvin Wishart (15,3 PpP) und Tim Davis (14 PpP) zwei US-Amerikaner die meisten Zähler. Ebenfalls eine zweistellige Punkteausbeute liefern mit dem ehemaligen Bundesligaakteur Aleksa Kovacevic (11,2 PpP) und Decorian Jeffries (11,2 PpP). Sie zu stoppen dürfte die Hauptaufgabe der Ritterdefensive sein.

„Wir haben gezeigt, dass wir mit den Topmannschaften der Liga mithalten und sie bezwingen können. Gegen Münster konnten wir uns zwar ebenfalls durchsetzen, haben dort aber keine gute Leistung gezeigt. Wenn wir so gegen Koblenz spielen, wird das nichts werden. Sich weiterzuentwickeln und das stabiler und besser zu absolvieren, ist der nächste Schritt für unsere Mannschaft,“ ergänzt Schmidt.

 

30.12.2025 19:30 Paderborn Baskets vs. BG Göttingen

Nach einer kurzen Weihnachtspause bereitet sich die BG Göttingen nun auf das letzte Spiel des Jahres 2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vor. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß reist am Dienstag, 30. Dezember, zum Aufsteiger Paderborn Baskets (19:30 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz).

Während die Göttinger trotz Personalsorgen beim 83:61-Sieg gegen die GIESSEN 46ers Selbstvertrauen getankt haben, sicherten sich auch die Paderborner vor Weihnachten einen wichtigen Erfolg: Der Aufsteiger aus Nordrhein-Westfalen besiegte die EPG Baskets Koblenz 94:88.

Bester Paderborner Punktesammler war der dänische Guard Jonathan Klussmann mit 23 Zählern gefolgt vom kanadischen Forward Kevin Osawe (16), dem wieder genesenen US-Guard Branden Maughmer (13), US-Center Jalen Johnson (12) und dem deutschen Guard Nico Marty-Decker (11). Zu seinem ersten Kurzeinsatz kam gegen Koblenz der nachverpflichtete Däne Basla Veljic, der den verletzten Eyassu Worku vertreten soll.

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg gegen Koblenz war die Dreier-Trefferquote von 48 Prozent. Pro Spiel erzielen die Paderborner durchschnittlich 78,1 Punkte. Klussmann (18,8), Osawe (17,6) und Johnson (12,1) sind die Baskets-Akteure, die am meisten dazu beitragen. Durchschnittlich die meisten Assists gibt Maughmer (6,1) vor Klussmann (3,5). Unter den Körben ist Osawe mit 8,2 Rebounds pro Spiel ein Anker gefolgt von Johnson (6,6).

Durch den Sieg gegen Koblenz hat das Team von Baskets-Headcoach Milos Stankovic nun vier Erfolge auf dem Konto und steht auf dem 16. Tabellenplatz vor Leverkusen und Münster, während die BG weiterhin Platz zwei hinter Tabellenführer Phoenix Hagen belegt. „Obwohl uns einige Spieler verletzungsbedingt fehlen, haben wir noch genug Qualität“, sagt Carney. „Wir müssen uns an unseren Gameplan halten, die Rebounds kontrollieren und physisch dagegenhalten.“