Nachberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt 77:67

Das Heimfinale 2025 am Sonntagabend war ein „Quasi-Finale“. Die Uni Baskets Münster mussten gegen den direkten Konkurrenten SBB Baskets unbedingt gewinnen, um im Abstiegskampf der BARMER 2. Bundesliga ProA nicht den Anschluss zu verlieren. Und taten dies in leidenschaftlichem Zusammenspiel mit ihren 2.375 enthusiastischen Fans. 77:67 (33:41) hieß es nach 40 nervenaufreibenden und lange hochspannenden Minuten.

Julian Larry brachte viel Energie in die Starting Five und scorte zu den ersten fünf Baskets-Zählern. Die Hausherren kämpften und waren sehr fokussiert ­ Wolmirstedt spielte jedoch ebenso konzentriert seine Qualitäten aus. Folgerichtig der Spielverlauf: 10:10 (5.), 16:15 nach Viefhues-Dreier nach guter Ballbewegung (7.) und 21:22 nach dem schon fünften Münsteraner Distanztreffer (56 Prozent) durch Thore Dilschmann zur Viertelpause.

Die Münsteraner Offensivprobleme im zweiten Viertel stoppte der erst 19-jährige Thore Dilschmann mit zwei famosen und abgeklärt kreierten Distanztreffern gerade rechtzeitig in den Schlusssekunden der ersten Halbzeit. Viel Rückenwind und Applaus für die Mannen von Coach Götz Rohdwald beim Gang in die Kabine mit einem 8-Punkte-Rückstand (33:41).

Die Uni Baskets kamen bockstark aus der Halbzeitpause. Viertelübergreifend vollendeten Oli Pahnke und Andrew O’Brien den Dreierhagel zum 12:0-Lauf (39:41, 22.). Die Münsteraner waren zurück im Geschehen und ab sofort ungemein resilient. Nicht von ungefähr besorgte Thore Dilschmann den Führungswechsel per Korbleger. Neil Masnic bestätigte mit dem 11. Münsteraner Distanztreffer zum 51:49 (28.) Unverändert der Vorsprung vor dem Schlussviertel: 55:53.

Im letzten Abschnitt forcierte der Gastgeber seine Defensive noch einmal zu einer Wand. Nur zwei Zähler gelangen den SBB Baskets in den letzten viereinhalb Spielminuten. In der zweiten Hälfte des letzten Viertels waren die Uni Baskets im Verbund mit ihren Fans dann einfach zu energetisch. Nach ihrem nächsten 12:0-Lauf war das Spiel entschieden (77:65, 39.).

 

22.12.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz 94:88

Ein Blick auf die Tabelle der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA zeigt, wie eng auch am 14. Spieltag noch viele Mannschaften beieinander liegen. Fast wöchentlich gibt es überraschende Siege gegen scheinbar klare Favoriten. Die ProA ist eine Liga, in der alles passieren und jeder jeden ärgern kann. So auch am Montagabend, als der Tabellenelfte aus Koblenz auf das Schlusslicht der Liga, die Paderborn Baskets in der Maspernhalle traf.

Koblenz startete zwar offensiv stark mit erfolgreichen Dreipunktewürfen, doch taten sich die Schängel aufgrund einer sehr physischen Verteidigung der Paderborner schwer. Koblenz wirkte insgesamt müde und zeigte mit wenigen Ausnahmen nicht die explosive Körpersprache aus den vergangenen Spielen. Trotzdem konnten sie durch starken Kampfeswille zu Beginn nicht nur mithalten, sondern mit einem Lauf Ende des ersten Viertels sogar auf 26:15 davonziehen.

Im zweiten Viertel gerieten die Koblenzer mehr und mehr in Foulprobleme, schafften es jedoch, sich bis zur Halbzeit durch gute Offensivaktionen wieder heranzukämpfen und konnten so die erste Halbzeit mit einem Spielstand von 45:45 wieder ausgleichen. In der zweiten Halbzeit wurde die Foulbelastung für Koblenz zu einem echten Problem. Bereits im dritten Viertel kassierten sowohl Jonas Niedermanner als auch Decorian Jeffries ihr jeweils viertes Foul.

Im letzten Viertel drehte sich das Blatt zunächst gegen Koblenz. Einzig dem unermüdlichen Einsatz von Timothy Smith und Calvin Wishart war es zu verdanken, dass sich die Schängel gegen Ende der Partie noch einmal herankämpfen konnten. Letztlich reichte es jedoch nicht und die Begegnung ging verdient an Paderborn.

EPG-Coach Stefan Dohrn analysierte nach dem Spiel: „Die Paderborner haben heute offensiv gut gespielt und wir haben sie defensiv nicht stoppen können. Man hat gesehen, dass unsere Jungs im Sieg gegen Karlsruhe sehr viel Energie gelassen haben. Wir haben die Konzentration defensiv nicht auf das Niveau bekommen, das wir gebraucht hätten, um das Spiel zu gewinnen. Somit müssen wir anerkennen, dass Paderborn heute besser war und verdient gesiegt hat.“

 

23.12.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven 92:67

Mit 92:67 konnten sich die Bozic Knights beim Xmas Game in der Göppinger EWS Arena gegen den Tabellenvierten aus Bremerhaven am Weihnachtsvorabend deutlich durchsetzen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung klettern die Teckstädter in der Tabelle weiter nach oben.

Mit viel Schwung und Energie traten die Knights aufs Spielfeld und nahmen vom Tip-Off weg das heimische Publikum mit. Gian Aydinoglu, Lucas Mayer und Nick Spinoso sorgten mit intensiver Verteidigungsarbeit und flüssig herausgespielten Offensivaktionen für die frühe 19:9 Führung, die die erste Auszeit der Eisbären zur Folge hatte. Die Gäste kamen anschließend besser in die Partie und verkürzten bis zum Viertelende auf 29:24.

Im 2. Viertel dominierten auf beiden Seiten die Defensivreihen. Viele Unterbrechungen, Fouls und damit verbundene Freiwürfe sorgten für wenig Rhythmus. Dennoch konnten sich die Hausherren auch dieses Viertel sichern und so ging es beim Stand von 51:42 in die Halbzeitpause. „Wir haben den Eisbären zu Beginn häufig die ersten Optionen weggenommen, aber sie haben trotzdem passende Lösungen gefunden. Das zeigt ihre große Qualität,“ beschrieb Knights Sportchef Chris Schmidt.

Nach der Halbzeit legten die Kirchheimer in der Verteidigung nochmals eine Schippe drauf. Nur sieben Zähler gelangen den Gästen in den folgenden zehn Minuten und obwohl der Kirchheimer Angriffsmotor nicht wirklich rund lief, konnte der Vorsprung um weitere zehn Punkte ausgebaut werden. Insbesondere Tyrel Morgan sorgte mit einigen Rebounds für zusätzliche Wurfoptionen. Die erste Vorentscheidung schien mit Start des Schlussviertels beim Stand von 68:49 gefallen.

Der Schlussabschnitt war dann geprägt von einigen emotionalen Highlights, für dessen Höhepunkt Center Nick Spinoso sich verantwortlich zeigte. Mit einem Dunking und anschließendem Block riss der US-Amerikaner die Zuschauer von den Sitzen. Die ersten Punkte der Saison für Talent Alex Stief sorgten dann für Schlusspunkt des Spiels. „Die Jungs haben sehr engagiert und konzentriert gearbeitet. Nach dem schwierigen Saisonstart haben wir uns gefunden und wollen uns jetzt weiter Schritt für Schritt verbessern,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC 76:82

Als die Klänge vom Weihnachtsklassiker „Last Christmas“ von „Wham“ gegen 21:20 Uhr in der Ostermann-Arena zu hören waren, war die Rundsporthalle schon relativ leer. Zuvor hatten insgesamt 1.421 Zuschauer am Vorweihnachtsabend, sofern sie es denn mit den GIANTS hielten, die achte Pleite ihrer Mannschaft in Folge gesehen. Mit 76:82 unterlag der ProB-Meister von 2025 den Gästen aus Nürnberg.

Die GIANTS waren den Franken in der ersten Halbzeit ebenbürtig. Im ersten Abschnitt lag dies vor allem an John Williams Jr., welcher das Heft des Handelns in die Hand nahm und sein Team im Scoring anführte. Der US-Amerikaner traf aus der Distanz, war per Zug zum Korb von der gegnerischen Verteidigung nicht zu bremsen und war emotionaler Taktgeber der „Giganten“. So lag BAYER nach Viertel Nummer Eins mit lediglich zwei Zählern zurück (19:21).

Im zweiten Durchgang lief es dann noch besser für den 14-maligen Deutschen Meister. In der Verteidigung rührten die Schützlinge von Trainerduo Koch / Stachula Beton an und stellten die Gäste vor arge Schwierigkeiten. Höhepunkt dabei waren drei Leverkusener Dreier in Serie, wovon Center Sören-Eyke Urbansky zwei erfolgreiche Distanzwürfe durch die Reuse der Nürnberger beförderte. Zum Ende der Hälfte führten Viktor Ziring, Donte Nicholas & Co. verdient mit 43:38.

In der Kabine schien Gastcoach Ralph Junge die richtigen Worte an seine Jungs gerichtet zu haben. Die Falcons hatten nun deutlich besseren Zugriff auf die Partie und setzten den GIANTS mit tollem Ballmovement und intelligenten Entscheidungen zu, während die Gastgeber mit sich selbst haderten. Die zuvor diszipliniert auftretende Leverkusener Mannschaft machte einfache Fehler, welche Nürnberg bestrafte. So setzte sich das Auswärtsteam nach dem dritten Abschnitt ab (58:70).

Abschreiben wollten die BAYER-Fans ihre Mannen nicht, doch die Gäste waren an diesem Abend eine Nummer zu stark für die Farbenstädter. Den Korbjägern aus dem Frankenland gelang es immer wieder eine Schippe draufzulegen, während es den „Riesen vom Rhein“ nicht gelang effizient zu scoren. Zwar konnten die Hausherren am Ende noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, die 76:82-Niederlage ging aber schlussendlich vollkommen in Ordnung

 

23.12.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 97:105

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen zum Weihnachtsspiel Die Tigers Tübingen haben das Weihnachtsspiel vor der tollen Kulisse von 2.847 Zuschauern gegen die Artland Dragons in der Paul Horn-Arena mit 97:105 (56:49) verloren. Besinnliche Tage sind für die Tigers Tübingen und die anderen 17 Kontrahenten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga praktisch Fehlanzeige. Bereits am Samstag, den 27. Dezember 2025, treten die Schwaben bei den Eisbären Bremerhaven an.

Die Partie nahm gleich an Fahrt auf. Nach zwei Minuten stand ein 4:4-Zwischenstand auf der Anzeigetafel. Mit einem 9:0-Lauf lagen die Niedersachsen in der vierten Minute mit 11:4 in Front. Hinton hatte frühzeitig seinen Rhythmus gefunden markierte per Dreier das 21:12 – Coach Sonko musste bei 4:12 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit nehmen. Die Schwaben kamen immer besser in die Begegnung. Wenig später ging es mit einem 24:25-Rückstand aus Tübinger Sicht in die erste Pause.

Es ging weiter hoch und runter. Nach zwölf Minuten führten die Artland Dragons mit 34:28. Die Tigers spielten mit Selbstvertrauen weiter nach vorne. Bayram gelang eine Minute später das 46:39 aus der Distanz. Die Gäste ließen sich jedoch nicht abschütteln und blieben an den Schwaben dran. 18,4 Sekunden vor der Halbzeit leistete sich Dejan Bruce ein unsportliches Foul gegen Bayram, der beide Freiwürfe zum 56:49 verwandelte. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Moreaux eröffnete den zweiten Durchgang nach 13 Sekunden per Floater zum 58:49, im Gegenzug traf der ehemalige Tübinger Timo Lanmüller aus der Distanz zum 52:58. Die Zuschauer sahen ein gutes Basketballspiel, beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Nach 17 Minuten lagen die Schwaben mit 67:62 weiter knapp in Front. Die Raubkatzen ließen nicht locker. Mit jeweils einem Dreier von Pelote und Elijah Ndi endete der dritte Abschnitt mit 77:75 aus Sicht der Schwaben.

Das Spiel blieb enorm umkämpft, kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Nach 32 Minuten führten die Tigers mit 82:80. Bis zur 35. Minute legten die Niedersachsen einen 12:0-Lauf zum 87:82 auf das Parkett. Emilien beendete den Lauf des Gegners mit zwei Zählern zum 84:87. Die Schwaben leisteten sich in kurzer Zeit doch so einige Fehler, was die Niedersachsen gnadenlos bestraften. Es folgte ein Dreier von Hinton, Moreaux beendete die Begegnung mit zwei Freiwürfen zum 97:105 aus Sicht des Gastgebers.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth 88:80

Viel Energie gezeigt, gekämpft, aber die zu große Zahl an Turnovers brach dem BBC letztlich im ersten Spiel unter den neuen Interims-Coaches Lukas Hofer und Nils Scheller das Genick. 80:88 stand es am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA bei den VfL SparkassenStars nach einer Bayreuther 39:33-Halbzeitführung.

Moritz Plescher traf den ersten Korb zum 2:3, Nat Diallo brachte die Gäste mit einem Dunk mit 4:3 in Front, anschließend erhöhte Rayshawn Mart auf 6:4. Leroy Ikejiaku und Willem Brandwijk mit einem Dunk sorgten für das 10:6 für Bayreuth. Der Bochumer Jonas Grof ließ den ersten Dreier der Partie zum 9:10 folgen. Bochum übernahm mit zwei weiteren Dreiern dann die Führung (18:14). Louis Nauthon schaffte vor dem Buzzer zum Viertelende immerhin noch das 16:18.

KeVaughn Allen glich zu Beginn des zweiten Viertels zum 18:18 aus. Der BBC versuchte, das Tempo hochzuhalten. Horn brachte Bayreuth wieder in Front (23:21), dann brachte Myreon Jones für Bochum mit einem Vier-Punkte-Spiel die Führung zurück (25:23). Der BBC hatte mit vielen Turnovers und Missverständnissen zu kämpfen. Vom Einsatz her konnte man dem BBC jedoch keinerlei Vorwurf machen. Liedtke sorgte für den 39:33 Halbzeitstand.

Diallo erhöhte zu Beginn des dritten Abschnitts von der Freiwurflinie auf 41:33. Myreon Jones beendete mit einem Dreier zum 36:41 den 11:0-Lauf der Bayreuther. Der BBC verteidigte gut und zwang Bochum oft zu schwierigen Würfen. In der Folge kam Bochum aber stärker auf und lag nach einem Dreier von Matthew Strange und zwei Freiwurftreffern von Dravon Mangum wieder mit 53:50 vorne. Dravon Mangum sorgte schließlich in der spannenden Partie mit einem Drei-Punkte-Spiel für die Bochumer 61:58-Führung nach 30 Minuten.

Bochum zog zu Beginn des Schlussviertels auf 74:63 und damit auf elf Punkte davon. Mart unterbrach den Bochumer Lauf von der Linie mit dem 65:74. Plescher machte von der Linie das 72:74 und Horn perfektionierte den Bayreuther 11:0-Run und sorgte für den Ausgleich zum 74:74 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Die Bayreuther hatten auch in dieser Phase zu viele Ballverluste. Am Ende siegten die Bochumer nach einer besseren Crunchtime mit 88:80.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen 73:82

Zum letzten Heimspiel des Jahres erwartete die HAKRO Merlins ein richtiges Highlight. Beim traditionellen Weihnachtsspiel gastierte der Tabellenerste Phoenix Hagen in der Arena Hohenlohe. Vor ausverkauftem Haus wollte Headcoach David McCray die noch offene Rechnung aus den letztjährigen Playoffs begleichen.

Gaines eröffnete per Korbleger das Spiel, bevor Ogunsipe von der erhöhte (5:0, 3. Minute). Nach drei punktelosen ersten Minuten sah sich der Headcoach der Gäste bereits gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Infolgedessen vollendete Schmidt von Downtown und brachte die Gäste erstmals ins Spiel. Die letzte Aktion des Viertels gehörte jedoch N’Guessan, der ebenfalls per Dunk punktete und die Mannschaften bei einem Stand von 21:16 in die erste Unterbrechung schickte.

Auch im zweiten Viertel waren es die Merlins, denen die ersten erfolgreichen Aktionen gehörten. Wie bereits im ersten Viertel hielten die Crailsheimer Hagen auf fünf Punkte Abstand, bis sie auf neun Zähler erhöhten und Chris Harris zum Timeout zwang (15. Minute). Daraufhin gelang es den Feuervögeln an die Hausherren heranzurücken. Uhlemann war es, der erstmals ausgleichen konnte. Per Dunk drehten die Gäste das Spiel und brachten den Score zur Halbzeit auf 38:41.

In der zweiten Hälfte war die Mission der Hausherren klar: die erneute Führung erzielen. Immer wieder versuchten die Merlins den Ausgleich zu schaffen. Gegen die starke Offensive der Gäste bekamen sie jedoch keine Chance und mussten zusehen, wie Hagen den Vorsprung zweistellig werden lies (50:61). So konnten die Crailsheimer das aber nicht stehen lassen. Kurz vor der Schlusssirene des dritten Viertels traf Gardner von der Freiwurflinie und schrumpfte den Abstand auf acht Punkte (53:61).

Die finalen zehn Minuten begannen kurios. In nur einem Angriff sammelten die Gäste bereits vier Teamfouls. Konzentriert arbeiteten die Zauberer in der Verteidigung, bevor Gaines mit zwei Körben die Hausherren wieder heranrückte und Hagen zur Auszeit brachte (60:67). Bis auf vier Zähler konnten die Merlins verkürzen (69:73). Doch die Hagener wussten ihren Vorsprung zu verwalten und zogen die Fouls der Crailsheimer. Mit 73:82 mussten sich die Zauberer zum ersten Mal in der zweiten Liga in ihrem Weihnachtsspiel geschlagen geben.

 

23.12.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln 89:74

Bereits einen Tag vor Heiligabend haben die PS Karlsruhe LIONS Geschenke verteilt. Allerdings nicht an ihren Gegner am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, die RheinStars Köln. Vielmehr waren es die 2.556 Fans in der heimischen Europahalle, die sich nach 40 kampfbetonten Minuten freuen durften, nachdem ihr Team sie auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen hatte. Endstand im X-Mas-Game am 23. Dezember: 89:74.

Nach einem Beinahe-Fehlstart mit zwei Turnovern in der ersten Minute und 0:5 nach 90 Sekunden kam Greenes Team gut in die Partie und lief, angepeitscht von vollen Rängen, zeitweise richtig heiß. Die Gäste spielten allerdings gut mit und ließen sich nicht abschütteln. Nach zehn flotten Auftaktminuten stand es 25:18.

Im zweiten Viertel wurde weiterhin intensiv unter den Körben gearbeitet, mit Vorteilen für die Kölner, die nun mehr von der Partie hatten, den Ton angaben und schon bald die Führung übernahmen. Böse Erinnerungen an die Begegnung drei Tage zuvor wurden wach. Am Samstag hatten die LIONS nach einem katastrophalen zweiten Abschnitt in Koblenz verloren. Mit den letzten Sequenzen vor der Pause wurde es allerdings wieder eng und mit 41:42 ging es nach dem Seitenwechsel weiter.

Nun zeigten sich die Badener entschlossener als zuvor und gingen dank starker Aktionen wieder in Front. Doch die häufigen foulbedingten Unterbrechungen ließen keinen wirklichen Spielfluss zu und das Momentum Karlsruhes verpuffte. Für Spannung sorgte in erster Linie der enge Spielstand. Die LIONS hielten die Führung, ein roter Faden war jedoch in dieser Phase nur schwer zu erkennen. Zu Beginn der abschließenden zehn Minuten stand es 60:57.

Spielerisch passierte zunächst wenig Neues. Erst die nach einiger Zeit verbesserten Dreierquoten der Badener sorgten für etwas Bewegung auf dem Scoreboard. Die Gäste vom Niederrhein reagierten mit einer Auszeit und kamen danach wieder bis auf zwei Zähler heran. Die letzten vier Minuten gehörten dann den Hausherren, die sich nun keine Fehler mehr erlaubten und, da die RheinStars früh die Teamfoulgrenze erreicht hatten, mit Freiwürfen den Abstand Punkt um Punkt vergrößerten – bis zum Endstand.

 

23.12.2025 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen 61:83

Die BG Göttingen ist auch von noch größeren Personalsorgen nicht gestoppt worden. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Dienstagabend bei den GIESSEN 46ers 83:61 (51:36).

Die Göttinger spielten zu Beginn mit den favorisierten Hessen auf Augenhöhe. Einen Dreier von Gießens Castlin konterte Adam Ramstedt zum 5:6 (2.). Kurz darauf glich der Schwede zum 7:7 aus. Die Gäste waren nun in der Partie angekommen, sodass Drescher von außen für die erste BG-Führung sorgte (10:9/4.). Die Veilchen erarbeiteten sich durch gute Verteidigung nun leichte Vorteile und bauten ihren Vorsprung auf 23:17 aus. Zum Viertelende verkürzte Gießen auf 24:21.

Im zweiten Abschnitt trafen Drescher und Mathis Mönninghoff je einen Dreier zum 30:23; Sears legte zum 34:25 nach (12.). Doch die Gastgeber fingen sich dann ein wenig und glichen zum 36:36 aus (15.). Die Veilchen antworteten mit mehr Intensität in der Verteidigung und gestatteten den Hessen bis zur Halbzeitpause keine Punkte mehr. So schlossen die Göttinger das Viertel mit einem 15:0-Lauf zum 51:36 ab.

Nach dem Seitenwechsel waren es dann die 46ers, die ihre Verteidigung verstärkten. Das brachte die BG aus dem Rhythmus. In den ersten fast sieben Minuten des dritten Viertels gelangen den Gästen nur ein einziger Feldkorb und insgesamt nur sechs Zähler (57:53/27.). Mönninghoff erlöste das Team mit seinem Dreier zum 60:53, doch der Vorsprung schrumpfte vor dem Schlussviertel auf sechs Zähler (61:55).

Den letzten Abschnitt eröffnete Julius Böhmer mit einem Dreier zum 64:55, doch Daniel Norl konterte zum 64:58 (33.). Ramstedt und erneut Böhmer sorgten zwangen 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic dann zu einer Auszeit (69:58/33.). Diese wirkte allerdings nicht, denn die Veilchen verteidigten wieder stark und zogen auf 78:60 davon. Nur sechs Zähler gestatteten sie den Gastgebern in diesem Viertel und siegten am Ende souverän.

Vorberichte ProA 14. Spieltag

21.12.2025 18:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag (18.30 Uhr) empfangen die Uni Baskets die zuletzt erstarkten SBB Baskets. Für die Münsteraner gilt es, im tabellarisch bedingt brisanten Duell alle Kräfte zu mobilisieren, um im Abstiegskampf über Weihnachten etwas durchatmen zu können. „Das Spiel gegen Wolmirstedt ist das bislang wichtigste in der Saison“, sagte Vizekapitän Oliver Pahnke mit Blick auf die Partie des Tabellen-18. gegen den Tabellen-16.

Alles neu zwischen der Magdeburger Börde und der Colbitz-Letzlinger Heide nach dem Aufstieg in die ProA? Nicht ganz, dennoch ist der personelle Umbruch beachtlich und nach einem schwierigen Saisoneinstieg mit Verletzungssorgen noch einmal verstärkt. Diese noch einmal nachjustierten SBB Baskets sind seit zwei Spieltagen ungeschlagen, gewannen gegen zwei Konkurrenten im Abstiegskampf souverän – am Freitag gegen Leverkusen 81:77 und davor in Paderborn 87:74.

Im Kader der Wolmirstedter stehen mittlerweile offiziell 17 Akteure, darunter acht internationale Spieler (sechs US-Amerikaner, je ein Litauer und ein Niederländer). Auf die Verletztenmisere reagierten die Sachsen-Anhaltener mit den Nachverpflichtungen der drei US-Amerikaner De’Vondre Perry, Michael Hughes II und Daivien Williamson, der in seinen sechs Partien mit 16,3 Punkten im Schnitt das Scoring anführt.

Die sportlichen Geschicke der SBB Baskets aus Wolmirstedt bestimmt seit 2018 auch in der neuen Spielklasse Eiko Potthast. Der 34-Jährige hat eine Mannschaft aus wenigen langjährigen ProB-Stützen und interessanten Neuzugängen auf den Weg gebracht. Vier deutsche Spieler und der Litauer Modestas Paulauskas blieben als Grundgerüst. Das hochgesteckte und mittelfristige Ziel über die „Vision 2030“ lautet: easyCredit Basketball Bundesliga!

Götz Rohdewald, Cheftrainer der Uni Baskets: „Mit Williamson haben sie einen sehr guten Combo-Guard nachverpflichtet und mit Perry auf der Vier einen erfahrenen Qualitätsspieler, auch auf der Fünf auch noch mal nachverpflichtet. Von daher sind sie schon eine gute Truppe und sehr athletisch.“

 

22.12.2025 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. EPG Baskets Koblenz

Am Montag, den 22.12.2025 steht für die EPG Baskets Koblenz bereits das zweite Spiel an diesem Wochenende an. Am 14. Spieltag geht es auswärts zu den Paderborn Baskets. Nach dem umkämpften Heimsieg am Samstagabend gegen die PS Karlsruhe Lions (88:82) reisen die Koblenzer mit viel Selbstvertrauen nach Ostwestfalen. Vier Siege in Folge bedeuten aktuell Platz zehn in der Tabelle.

Die Gastgeber aus Paderborn mussten zuletzt beim Tabellenführer Phoenix Hagen eine deutliche Niederlage hinnehmen und stehen derzeit auf dem 17. Tabellenplatz. Unterschätzen werden die Baskets den Gegner dennoch nicht, denn gerade vor heimischem Publikum wollen die Paderborner zurück in die Erfolgsspur finden.

Für das Team von Headcoach Stephan Dohrn gilt es nun, den Schwung aus den vergangenen Spielen mitzunehmen. Nach der zuletzt geschlossenen Teamleistung und dem neuen vereinsinternen Rekord von vier Siegen in Serie in der ProA ist die Motivation groß, das Jahr mit einem weiteren Erfolgserlebnis fortzusetzen und möglicherweise mit fünf Siegen am Stück in die Feiertage zu gehen.

 

23.12.2025 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Eisbären Bremerhaven

Am 23.12. ist steigt unter anderem in der EWS-Arena das lang erwartete Xmas Game. Und die Knights stecken rechtzeitig in einer sportlichen Hochform. Mit den Eisbären aus Bremerhaven geht es gegen einen Konkurrenten um die Playoffs, aber auch der Rahmen des Spiels hat erneut einiges zu bieten.

Nur noch etwa eine Woche dann steigt in der Handballstadt Göppingen eines der Topspiele der Xmas Games in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Wenn die Schwaben auf die Eisbären treffen, glänzt die EWS-Arena zum mittlerweile dritten Mal an Weihnachten in Gelb. „Das Xmas Games ist für uns, unsere Partner und Fans ein absolutes Highlight. Da freuen wir uns schon seit Bekanntgabe des Spielplans drauf,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt.

Noch vielen in Erinnerung geblieben ist das Derby Xmas Game gegen Karlsruhe vor zwei Jahren, welches Mike Flowers mit einem Buzzer Beater Dreier zugunsten der Ritter entscheiden konnte. In der Tabelle nimmt Bremerhaven derzeit Rang vier ein, während die Ritter auf Platz acht stehen, aber fünf der letzten sechs Partien gewinnen konnten. Unter anderem gegen den Tabellenführer aus Hagen und mit den Artland Dragons den Fünftplatzierten der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Für beide Mannschaften geht es darum ihren Platz in den Top Acht zu festigen. Bremerhaven hatte einen tollen Saisonstart. Sie spielen einen großartigen, schnellen und sehr flüssigen, teamorientierten Basketball. Wir sind in den letzten Wochen immer mehr in Fahrt gekommen und zusammengewachsen. Das wird ein sehr spannendes Duell,“ so Schmidt.

 

23.12.2025 19:30 Uhr Bayer GIANTS Leverkusen vs. Nürnberg Falcons BC

Eigentlich ist Weihnachten die Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe. Familien und Freunde treffen sich, feiern gemeinsam und blicken, während Gänsebraten, Klöße und Rotkohl auf dem weihnachtlich dekorierten Tisch stehen, auch auf das Jahr zurück, welches bald endet. Einen Rückblick wollen die GIANTS, zumindest was die zweite Jahreshälfte anbelangt, vermeiden.

Der Gegner am Dienstag, die Nürnberg Falcons, sind gut durch die bisherige Halbserie 2025/26 gekommen. Das Team von Cheftrainer Ralph Junge, der die Identifikationsfigur im Nürnberger Basketball darstellt, steht mit sieben Siegen und sechs Niederlagen auf dem 11. Tabellenplatz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA – punktgleich mit Bochum, die auf dem sechsten Rang verweilen. Es ist für die Franken somit alles im Soll.

Der beste Scorer auf Seiten der Gäste heißt Evan Taylor. Der US-Amerikaner verstärkte die Falcons im Sommer 2025 und hat sich bestens zurechtgefunden. Mit durchschnittlich 14,3 Punkten pro Spiel beweist der 29-Jährige eindrucksvoll seine Qualitäten. Nur geringfügig weniger punktet Vincent Friederici. Die vergangene Spielzeit begann er bei den Braves in Berlin und überragte mit 26,8 Zählern pro Begegnung.

Bekanntester Akteur des Vereins ist sicherlich Julius Wolf. Der Power Forward kann in dieser Saison die „300-Spiele-Hürde“ in der ProA knacken. Auch Wolf gehört mit seinen 32 Jahren noch längst nicht zum „alten Eisen“ und bewies dies u.a. vor knapp 14 Tagen, als er den EPG Baskets aus Koblenz 25 Zähler einstreute.

Coach Koch über den Gegner: „Nürnberg gehört längst zum etablierten Kreis der ProA und spielt auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle in der Liga. Wir gehen demütig in die Begegnung, wissen aber auch was wir können. Bedeutet, dass wir unsere Stärken im offensiven Spiel schnellstens auf das Parkett bringen und in der Verteidigung hart dagegenhalten. Wir stecken derzeit in einer Ergebniskrise, möchten diese aber so schnell wie möglich hinter uns lassen.“

 

23.12.2025 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. Artland Dragons

Zum letzten Heimspiel im Jahr 2025 empfangen die Tigers Tübingen die Artland Dragons. Die Niedersachsen sind eine der positiven Überraschungen der Saison 2025/2026 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Dank einer Wild Card ist das Team von Trainer Hendrik Gruhn nach dem sportlichen Abstieg in der vergangenen Runde 2024/2025 auch weiterhin zeitklassig. Hochball ist am Dienstag, den 23. Dezember 2025, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena.

Neun Siege aus 13 Partien – so lautet die sportliche Bilanz der Artland Dragons. Aus den vergangenen sechs Begegnungen konnten fünf Erfolge eingefahren werden. Mit 93,9 erzielten Punkten pro Spiel stellen die Gäste nach Tabellenführer Phoenix Hagen (99,5 ppg) die beste Offensive der Liga. Ebenfalls die Nummer zwei der Liga ist man hinter den Feuervögeln (41,8 Prozent) bei den Distanzwürfen, 38 Prozent aller Versuche gehen durch die gegnerische Reuse.

Im Sommer hat sich zwischen Quakenbrück, wo die Artland Dragons beheimatet sind und Vechta einiges getan. Die Kooperation wurde über den Jugendbereich hinaus weiter ausgebaut. So hat Gruhn die Artland Dragons im Sommer als Trainer übernommen, dazu Linus Ruf (7,6 ppg) und Linus Trettin (2,0 ppg) mitgenommen. Die beiden Youngsters sollen ordentlich Spielzeit im deutschen Basketball-Unterhaus erhalten.

Insgesamt wurde der Kader runderneuert. Der ehemalige Spieler und jetzige Sportdirektor Brandon Thomas ist für das neue Team verantwortlich. Mit Amir Hinton und Rookie Benjamin Burnham gelangen Thomas zwei absolute Glücksgriffe. Vor allem Burnham überzeugt bei seiner ersten Station als Profi in besonderer Weise. Mit Hinton verfügen die Dragons über einen Akteur, der über eine enorme offensive Qualität und Athletik verfügt.

Für Timo Lanmüller ist es die erste Rückkehr an die alte Wirkungsstärke, wo der 24-Jährige bis Sommer 2024 auf Korbjagd ging. Bei den Artland Dragons will sich der österreichische Nationalspieler wieder für RASTA Vechta empfehlen. Mit Routinier Robert Oehle der zwischen 2012 und 2014 in Tübingen aktiv war, gibt es ein erneutes Wiedersehen. Für die Spielgestaltung ist Connor Anthony zuständig. Vierter Importspieler der Niedersachsen ist Nathan Petrone.

 

23.12.2025 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. BBC Bayreuth

Einen Tag vor Heiligabend gastiert der BBC Bayreuth am Dienstag, 23. Dezember, um 19.30 Uhr am 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA zum Weihnachtsspiel bei den heimstarken VfL SparkassenStars Bochum. Natürlich werden da Erinnerungen an das epische Weihnachtsspiel vor einem Jahr wach, als der BBC ebenfalls die Bochumer zum Gegner hatte und, damals in der heimischen Oberfrankenhalle, nach dreimaliger Overtime mit 103:108 verlor.

Das Team aus dem Ruhrpott erreichte in der vergangenen Saison 2024/25 überraschend die Playoffs der ProA, schied dann aber im Viertelfinale gegen den späteren Aufsteiger Science City Jena aus. Auch in der laufenden Spielzeit 2025/26 sind die Bochumer wieder gut dabei. Mit sieben Siegen und sechs Niederlagen steht das Team von Hadcoach Felix Banobre aktuell in der ProA-Tabelle auf Rang sechs.

Zuletzt gab es am vergangenen Samstag bei den Eisbären Bremerhaven nach bemerkenswertem Spielverlauf eine 86:94 Niederlage. Basis der Bochumer Niederlage war dabei ein schlechtes, mit 13:37 verlorenes erstes Viertel. Im zweiten Abschnitt kamen die Bochumer zwar ähnlich sensationell mit 34:12 zurück, gingen im dritten Viertel sogar in Führung, am Ende musste aber in einer engen Partie aufgrund der individuellen Klasse der Eisbären die Niederlage quittiert werden.

Aktueller Topscorer der VfL SparkassenStars ist US-Spielmacher Antonio Williams. Für Kontinuität und Erfahrung steht der 31-jährige Point Guard Niklas Geske. Seit 2020 beim VfL ist er ein wesentliches Rückgrat des Ruhrpott-Teams. Der 25-jährige US-Shooting Guard Myreon Jones kam zu Beginn der Saison aus dem Kosovo nach Bochum. Der US-amerikanische Power Forward Malek Green verfügt über einige internationale Erfahrung.

US-Power Forward Dravon Mangum (25) spielte in der vergangenen Saison bei Korihait Uusikaupunki in FinnlandPoint Guard Jonas Grof ist ebenfalls in der dritten Saison bei den VfL SparkassenStars wie US-Guard Matthew Strange. Bestens bekannt in Bayreuth ist Small Forward Marios Giotis. Der 23jährige Grieche war in den vergangenen beiden Spielzeiten beim BBC aktiv. Die seit Jahren für den Verein aktiven Shooting Guard Lars Kamp und der 35-jährige Center Kilian Dietz ergänzen den Bochumer Kader.

 

23.12.2025 19:30 Uhr HAKRO Merlins Crailsheim vs. Phoenix Hagen

Das traditionsreiche Weihnachspiel der HAKRO Merlins hat nicht nur Stimmung und Spektakel, sondern vor allem auch ein Spitzenspiel zu bieten. Der Spitzenreiter Phoenix Hagen gastiert zum vorweihnachtlichen Klassiker am 23. Dezember in der Arena Hohenlohe.

Auch auf dem Parkett ist ein echtes Highlight geboten. Mit Phoenix Hagen haben die Zauberer noch eine Rechnung der vergangenen Saison offen. Im fünften Spiel des Playoffs-Viertelfinales gegen die Feuervögel platzte für die Merlins der Traum des direkten Wiederaufstiegs. Für die Hagener war die Reise eine Station später gegen Trier vorbei.

Auch diese Spielzeit peilt Hagen den Aufstieg in die höchste Spielklasse an. Nachdem 2017 nach acht Jahren Erstklassigkeit dem Verein aufgrund finanzieller Probleme die Lizenz entzogen wurde, gehen die Feuervögel in dieser Saison zum neunten Mal in der ProA an den Start. Mit durchschnittlich fast 100 Punkten pro Spiel stellt Hagen die beste Offensive der Liga.

Ein Spieler sticht dabei besonders hervor. Mit 16,9 Punkten pro Spiel und einer Dreierquote von 53,8 Prozent führt Marcus Graves den Angriff der Feuervögel an. Der US-Amerikaner spielt derzeit seine beste Saison im Profibasketball und konnte sich im Vergleich zur vergangenen Spielzeit, in der er mit Trier die ProA-Meisterschaft gewinnen konnte, steigern.

Neben ihm stechen vier weitere Akteure der Nordrhein-Westfalen hervor. Jeffrey Carroll netzte bisher in jeder Partie zweistellig. Verstärkt werden die beiden durch den Guard Devin Schmidt, Tim Uhlemann und Dennis Nawrocki komplettierten die fünf besten Werfer. Ein besonderes Spiel wird es für Fabian Bleck. Der Power Forward trug von 2019 bis 2024 in der ersten Liga den Zauberer auf der Brust. Für ihn wird es das erste Widersehen an alter Wirkungsstätte.

 

23.12.2025 19:30 Uhr PS Karlsruhe LIONS vs. RheinStars Köln

Langjährige Fans der PS Karlsruhe LIONS erinnern sich: 2017/2018, in der Premierensaison ihres Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA, hatte man es bereits einmal mit den RheinStars Köln zu tun und feierte gegen die Mannschaft vom Niederrhein den bis dahin größten Erfolg der Vereinsgeschichte.

Nun geht es erstmals wieder gegen das Team aus der Domstadt, das nach langer Abwesenheit wieder zurück in der ProA ist. Im X-Mas-Game am 23. Dezember empfängt das Karlsrudel die RheinStars in der heimischen Europahalle. Tipoff ist um 19:30 Uhr.

Zur Ausgangslage: Mit aktuell fünf Siegen aus 13 Begegnungen belegen die LIONS den zwölften Rang in der Tabelle und befinden sich in direkter Nachbarschaft zu den RheinStars, die einen Erfolg weniger Auf dem Konto haben. Doch Köln dürfte mit Selbstbewusstsein nach Baden reisen. Denn die letzte Begegnung konnte mit 83:81 gewonnen werden – gegen niemand anderen als die starken HAKRO Merlins Crailsheim.

Karlsruhe hingegen musste nach einer kleinen Serie von drei Siegen zuletzt zwei Niederlagen hinnehmen, darf aber auf seine Heimstärke bauen, während die RheinStars in der Fremde bisher nur einen Sieg holen konnten.

 

23.12.2025 20:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. BG Göttingen

Im Gegensatz zum 100:107 am Samstagabend bei den Artland Dragons wollen sich die GIESSEN 46ers an diesem Dienstag (20 Uhr) gegen die „Veilchen“ nicht zum zweiten Mal gegen ein Team aus Niedersachsen ein blaues Auge einhandeln. Wenn die BG Göttingen am 14. Spieltag ihre Visitenkarte in der Osthalle abgibt, dann ist Dramatik garantiert. Denn die beste Auswärtsmannschaft ist zu Gast bei einem der stärksten Heimteams.

Mit der BG Göttingen erwartet Gießen nun ein Team, das zuletzt zwar den Nürnberg Falcons BC mit 78:91 unterlegen war, dass sich aber gerade auswärts schadlos hielt. Und dies nach einem Komplett-Umbau, keinen Stein auf dem anderen ließen. Nur Center Janis Jünemann und Small Forward Mathis Mönninghoff blieben und entwickelten sich unter dem neuen Coach Fabian Strauß zu echten Leistungsträgern.

Strauß brachte von den aus finanziellen Gründen in der ProA abdankenden Dresden Titans nicht nur seinen Assistenten Patrick Carney, sondern vor allem Regisseur Daniel Kirchner mit. Zusammen mit US-Rookie Jordan Sears zieht der 28-Jährige die Fäden und übernimmt Verantwortung. Ihm in nichts nach steht der Mann aus Florida. Doch auch auf anderen Positionen kann sich das Göttinger Roster sehen lassen.

Mit Robin Lodders und Hendrik Drescher kamen zwei deutsche Big Men von jenen Teams, die den GIESSEN 46ers den BBL-Aufstieg vor der Nase wegschnappen konnten. Die beiden stehen aber klar im Schatten des langen Schweden Adam Ramsted, der aus Island nach Niedersachsen kam. Der 30-Jährige besticht mit Erfahrung aus den obersten Ligen seines Heimatlandes sowie aus Polen, Ungarn und Frankreich.

Julius Böhmer, aus Würzburg gekommen, hat nach langer Verletzungspause in Göttingen wieder zu alter Form gefunden. US-Guard Zack Jackson punktet ebenso wie sein Landsmann Kevin Buckingham, den es aus Spanien nach Göttingen verschlug. Und Nils Schmitz, von den Eisbären Bremerhaven verpflichtet, bringt Entlastung fürs Establishment.

 

Nachberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets 59:72

Die drei Partien andauernde Siegesserie der Porsche Basketball-Akademie ist beendet. Zum Rückrunden-Auftakt und Jahresabschluss unterliegen die Gelb-Schwarzen den Ahorn Camp Baskets 59:72. Die fünfte konsekutive Speyer-Niederlage sorgt für Frust, trübt ein insgesamt gutes Jahr 2025 aber nur kurzfristig.

Januar 2024, November 2024, Januar 2025, November 2025 und Dezember 2025, zudem zwei vorangegangene Hauptrunden-Partien in der Saison 2022/2023: Die historische Bilanz (1:7) zwischen der Porsche BBA und Speyer ist aus Ludwigsburger Sicht positiv formuliert ausbaufähig und bleibt das auch weiterhin.

In das achte Pflichtspielaufeinandertreffen mit den Domstädtern starteten die Ludwigsburger am Freitagabend zwar motiviert, erlebten in Gänze aber eher demotivierende 40 Minuten. Beziehungsweise 30. Denn der Start war gut. Die Hausherren fanden im Anschluss an die erneut zweiwöchige Pflichtspielpause in der ProB Süd ihr Mojo, trafen aus allen Lagen und stellten gemeinschaftlich, verdientermaßen und dank reifer und schneller Entscheidungsfindung auf 20:12.

Eine gute Basis für einen guten Abend, die leider im weiteren Verlauf nach und nach und im Anschluss an den Seitenwechsel vollends zerbröckelte. Während Speyer ganzheitlich die Partie gestaltete, kontrollierte und in Korbnähe durch Oskar Humpert, David Aichele und Leon Geißler überzeugte, suchten die BBA’ler (nur) jenseits der 6,75-Meter-Linie ihr Glück. Zu sehr verließen sie sich auf den Drei-Punkte-Wurf – der wenig bis gar nicht fallen wollte.

29-fach nahmen die Barockstädter aus der Ferndistanz Maß, nur in fünf Fällen konnten sie jubeln (17 3P%). Speyers Zonendefensive, die eigene Ideen- und Chancenlosigkeit sowie ein ganzheitlich gebrauchter Tag waren in Gänze zu viel. Zuerst gab das Team von Khee Rhee die Führung ab (30:33), dann sorgten zwei Negativ-Läufe zu Beginn des dritten und vierten Abschnitts für die vorzeitige Entscheidung. Speyer machte seine Sache gut, sodass es nun mit einer 7:6-Bilanz in die Pause geht.

 

20.12.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy 77:72

Zum Jahresabschluss und gleichzeitig zum Rückrundenstart gastierte der Tabellenführer, die Orange Academy aus Ulm in der Fellbacher Gäueckerhalle. Zum Großteil konnten die jungen Ulmer eindrucksvoll beweisen wieso sie diese Saison sehr schwer zu schlagen sind. Am Ende jedoch triumphierten die Hausherren trotzdem mit 77:72 und stehen zum Jahresende auf einen soliden 5. Platz in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd.

Am Anfang des Spiels schien sich das Hinspiel aus Ulm von vor einer Woch zu wiederholen. Die Ulmer spielten schnell und direkt. Die Trefferquoten waren gut. Vor allem das Duo Faye und Omong überzeugte in der ersten Hälfte. Den ersten Spielabschnitt konnten die Ulmer 18:23 für sich entscheiden.

Die Flashers kämpften und hielten dagegen, um die Gäste nicht davonziehen zu lassen. Nach drei Minuten im zweiten Abschnitt führten die Gäste 18:32. Die Fans peitschten jedoch ihr Team lautstark nach vorne und die Hausherren kämpften sich in die Partie zurück. Mit einem 14:0 Lauf innerhalb von 4 Minuten zeigten die Hausherren, dass sie nicht nochmals gegen die Ulmer verlieren möchten. Der Schlüssel war, eine aggressive Verteidigung die zu leichten Transition Punkten führte.

In der zweiten Hälfte schien der Head Coach der Ulmer, Florian Flabb zunächst die richtigen Worte gefunden zu haben. Bis Ende des dritten Viertels waren die Ulmer wieder mit 47:57 in Führung. Es schien so, als hätten die Ulmer immer die passende Antwort parat. Die Flashers dagegen, erlaubten sich einige leichte Ballverluste und Unkonzentriertheiten. Mit 8 Punkten Rückstand ging man in die letzten vier Spielminuten.

Mit zunehmender Spielzeit stieg jedoch die Energie und Intensität der Verteidigung der Flashers. Punkt für Punkt kämpften sie sich eindrucksvoll ins Spiel zurück und drehten das Spiel eine Minute vor Spielende mit 74:72. In der Schlussphase wurde die Führung clever verteidigt und die ganze Erfahrung ausgespielt. Letztendlich gelang der Sieg nach großem Fight.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 92:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen verabschiedet sich in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA mit einer Niederlage aus dem Kalenderjahr 2025. Bei den VR-BANK Würzburg Baskets unterlag man am Samstagabend knapp mit 88:92 (53:51). Während die Mainfranken mit dem Sieg die rote Laterne in der Tabelle abgeben konnten, fielen die Kangaroos in der Tabelle zumindest bis zum Ausgang der Spiele am Sonntagabend erstmals in dieser Saison aus den Play-Off Plätzen raus.

Die Partie begann auf beiden Seiten schwungvoll, die Zuschauer konnten sich an vielen Körben erfreuen. Die Gäste führten im ersten Viertel immer mit ein paar Punkten. Bezeichnend jedoch, dass exakt drei Sekunden vor Schluss der 17-jährige Marko Petric per Dreier die erste Würzburger Führung zum 30:29 Viertelgewinn herstellte.

Anschließend änderte sich wenig, es ging hin und her, in den zweiten zehn Minuten mit dem besseren Ende für die BG. Zion Richardson traf mit zwei Freiwürfen zur 53:51 Halbzeitführung für Leitershofen. Nach dem Seitenwechsel dann die beste Phase der Kangaroos: Die Bemühungen in der Defensive wurden nun deutlich intensiviert, das machte den jungen Würzburgern durchaus Schwierigkeiten.

Man hielt den Gegner neun Minuten lang bei gerade einmal neun Punkten, und als erneut Richardson per Dreier zum 72:60 einnetzte, schien das Spiel in eine gute Richtung für die Augsburger Vorstädter zu gehen. Doch weit gefehlt. Anstatt den Sack nun konsequent zuzumachen, agierte man nachlässig und machte wieder einmal den Gegner unnötig stark. Mit einem 11:0 Run kamen die Nordbayern ins Spiel zurück und gingen kurz darauf wieder in Führung.

Die BG konterte aber nochmals, Brian Dawson brachte seine Farben wieder mit 83:79 in Führung, vierundzwanzig Sekunden vor dem Ende per Dreier wieder zum 88:88 Gleichstand. Die Gastgeber spielten den letzten Angriff aus und verwandelten diesen vier Sekunden vor dem Ende erneut durch Petric zum 90:88. Die BG fabrizierte statt einem letzten Wurfversuch dann einen Fehlpass mit Stop-Clock Foul, auch diese Chance ließen sich die Baskets dann nicht mehr nehmen.

 

21.12.2025 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors 82:76

Trotz einer starken und leidenschaftlichen Leistung mussten sich die SKYLINERS Juniors am Sonntag beim FC Bayern Basketball II mit 76:82 geschlagen geben. Mit lediglich acht einsatzfähigen Spielern angereist, kontrollierten die Frankfurter über weite Strecken die Partie, mussten sich jedoch im Schlussviertel den Umständen geschlagen geben.

Von Beginn an zeigten die Juniors, dass sie sich trotz der schwierigen Personalsituation nicht verstecken wollten. Mit hoher Intensität, guter Ballbewegung und klarem Fokus bestimmten sie das Spielgeschehen über drei Viertel hinweg. Defensiv arbeiteten die Frankfurter diszipliniert, offensiv fanden sie immer wieder gute Lösungen und hielten die Bayern konstant auf Abstand. Zwischenzeitlich war der Vorsprung sogar im zweistelligen Bereich (Halbzeitstand 32:42).

Im Schlussabschnitt kippte die Partie jedoch. Die Bayern erhöhten den Druck, während sich bei den Juniors der schmale Kader zunehmend bemerkbar machte. Besonders bitter: Mit Alvin Onyia und Ivan Crnjac mussten gleich zwei zentrale Leistungsträger in den letzten zehn Minuten nach ihrem fünften Foul das Feld verlassen. Diese Ausfälle gaben dem Spiel die entscheidende Wendung, die Bayern nutzten ihre Überzahl und drehten die Partie spät zu ihren Gunsten.

Headcoach Markus Klusemann konnte stolz auf seine Jungs sein, auch wenn sie sich nicht mit einem Sieg belohnten: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Mit nur acht Spielern hier anzutreten und über drei Viertel das Spiel zu kontrollieren, spricht für den Charakter dieses Teams. Wie die Jungs bis zum Ende gekämpft haben, war beeindruckend. Darauf können wir aufbauen. Jetzt gilt es, kurz durchzuatmen und im neuen Jahr mit frischer Energie wieder anzugreifen.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics 85:94

Vor 1683 Zuschauern gelingt es den Dresden Titans am Sonntagnachmittag nicht, ihren Lauf weiter auszubauen und das Jahr mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Gegen die Tropics Oberhaching können die Elbriesen die bayerische Offensive rund um Top-Scorer Jonathan Paul Zeisberger nicht stoppen.

In einem zerfahrenen Start tun sich beide Teams schwer, gute Abschlüsse herauszuspielen. Sind es in den Anfangsminuten vor allem Abschlüsse am Korb, brechen die Tropics gegen Ende der ersten Spielperiode das Eis aus der Distanz und können gleich zwei Dreier in Folge verwandeln. Doch die Bankspieler der Elbriesen können wichtige Impulse setzen und vor allem Sebastian Heck, der sich schon früh warm geworfen hat, setzt mit Ablauf der Wurfuhr den Schlusspunkt zum 18:20.

Mit intensivierter Bissigkeit können die Elbriesen die Führung Anfang des zweiten Viertels wieder übernehmen. Dreizehn Minuten gespielt, taucht der Topscorer der Liga Jonathan Paul Zeisberger durch einen verwandelten Freiwurf auf dem Scoreboard auf. Der Treffer schenkt dem jungen Aufbauspieler neues Selbstvertrauen, der nun sein Team zum wiederholten Ausgleich anführt. Nach einer Dresdener Auszeit blieb die erhoffte Wirkung aus und zur Halbzeit steht es 40:40.

Aus der Kabine heraus bestechen die Gastgeber mit hervorragenden Teambasketball, bei dem primär Kevin Kollmar als Motor agiert. Nicht zu stoppen auf der gegnerischen Seite ist Zeisberger, der fleißig Punkte sammelt. Scott Stone kontert dem Youngster und versenkt seinen dritten Dreier. Die Elbriesen gehen mit einem Rückstand von 61:66 in den spielentscheidenden Abschnitt.

Diesen eröffnet Stone, der ein weiteres Mal aus der Distanz glänzen kann. Auf sich sitzen lassen kann das aber Zeisberger nicht, der mit acht Punkte in Folge die Elbriesen zu der nächsten Auszeit zwingt. Ein 8:0 Lauf der Titans lässt die Zuschauer nochmals auf den nächsten Sieg hoffen. Am Ende sind es die Tropics, die das Spiel mit einem 85:94 Auswärtssieg für sich entscheiden können.

 

21.12.2025 18:00 Uhr // TV Langen vs. BBC Coburg 76:83

Bereits drei Tage vor Heiligabend legte sich der BBC Coburg am 14. Spieltag der ProB Süd selbst ein Geschenk unter den Weihnachtsbaum. Mit dem 83:76 beim TV Langen holten die Vestestädter nach zuvor zwei harten Niederlagen gegen Ulm und im Frankenderby in Würzburg nicht nur ein wichtigen Auswärtssieg, sondern eroberten im Fernduell mit der OrangeAcademy auch die Tabellenspitze zurück, da die Ulmer in Fellbach unterlagen.

Zu Beginn der Partie waren es zunächst die Vestestädter, die früh den Ton angaben. 11:4 stand es nach gut dreieinhalb Minuten und dem ersten erfolgreichen Dreier von Fasoyiro an diesem Abend. Mit der Hereinnahme von Langens Topscorer Alexander Lagerman fanden allerdings auch die Hausherren offensiv allmählich ins Spiel. Neun Zähler legte der Forward im ersten Viertel auf und sorgte dafür, dass die Giraffen kurz vor Ende der ersten zehn Minuten wieder auf pari pari stellten (17:17).

Nicht ohne Grund hatte Langen zuvor vier Spiele in Serie gewonnen, denn auch in Viertel Nummer zwei ließen sich die Hessen nicht abschütteln. Während auf Coburgs Seite besonders Center Finn Döntgens in Erscheinung trat und sich am Brett behauptete, tankte sich auf der anderen Seite Langens Guard Leon Fertig mehrmals bis zum Korb durch. Völlig ausgeglichen schien es in die Halbzeitpause zu gehen, doch dank eines Tip-Ins in der letzten Sekunde holte sich Langen eine 39:41-Führung.

Den kleinen emotionalen Booster zum Ende des ersten Durchgangs nahm Washington anscheinend direkt mit in die zweite Hälfte. Fünf schnelle Punkte des Big Man brachten die Giraffen mit 39:46 in Front. Erst Fasoyiro für drei, dann Dawson, wieder Fasoyiro und erneut Dawson übernahmen mit einem Zwei-Mann-9:0-Run (48:46). Sieben Coburger Zähler hintereinander erzielte Fasoyiro ehe Dawson und Döntgens den BBC mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die letzten zehn Minuten schickten (59:54).

Dort angekommen holten sich die Hausherren angeführt durch Fertig die Führung wieder zurück (65:64). Wenn es brenzlig wurde, mussten die Vestestädter den Ball nur in die Hände von Fasoyiro legen: Erst ein Dreier, dann zwei weitere Zähler sorgten für einen erneuten Führungswechsel (69:65). Langen bäumte sich noch einmal gegen die bevorstehende Niederlage auf, aber Fasoyiro und Dawson behielten von der Freiwurflinie die Nerven und sicherten somit den zehnten Coburger Erfolg dieser Saison.

 

Nachberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 74:65

Eine vorweihnachtliche Bescherung gab es am Sonnabend in der Steinberghalle, denn die Rister Korbjäger gewannen mit einem 74:65 (31:35) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06 (kurz „BSW Sixers“) ihr erstes Rückrunden-Spiel in der 2. Bundesliga ProB.

Der Wedeler Trainer Attarbashi erinnerte seine Schützlinge noch einmal eindringlich daran, dass sie, um in der ProB bestehen zu können, hundert Prozent geben müssen. „Wir haben lange gebraucht, bis wir uns gefunden hatten – aber dann waren wir voll da“, lobte Attarbashi. Nachdem die Wedeler in den ersten beiden Vierteln zu viele gegnerische Würfe zugelassen und einen Rückstand zu verdauen hatten, hätten sie „die zweite Halbzeit komplett dominiert“, lobte der Coach.

So wurde ein 35:41-Rückstand (23. Minute) zu einer 44:43-Führung gedreht (27.). Und nach 33 Zeigerumdrehungen stand ein klarer 64:51-Vorsprung auf der Anzeigetafel. „Dann haben wir leider etwas Probleme gehabt und der Gegner ist noch einmal herangekommen“, befand Attarbashi angesichts der Tatsache, dass das Polster noch zweimal auf vier Zähler zusammenschmolz (64:60/35. und 68:64/37.).

Zugute kam den Wedelern, dass die Gäste aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld verletzungsbedingt mit nur acht Spielern angereist waren. Kurios: Drei Wochen zuvor hatten die Rister sogar lediglich zu siebt das Hinspiel bestritten und mit 68:82 (29:34) in Sandersdorf-Brehna verloren. Nun hatte Attarbashi elf Akteure in seinem Aufgebot und sprach von „einem Erfolg der Mannschaft“.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 74:92

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede hat das letzte Spiel des Kalenderjahrs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB deutlich gewonnen. Bei der Seawolves Academy in Rostock setzte sich das Team von Headcoach Artur Gacaev souverän mit 92:74 durch. Dank des ungefährdeten Siegs am ersten Rückrundenspieltag ist der Aufsteiger mit einer Bilanz von 7-7 jetzt Tabellensechster der Nordstaffel.

Nur eine Woche nach dem Heimsieg gegen die Talentschmiede des Erstligisten ROSTOCK SEWOLVES stand bereits das Rückspiel auf dem Programm. Trotz langer Anreise zeigte sich die junge Mannschaft von Beginn an hellwach und ließ sich auch von einer ordentlichen Anfangsphase der Hausherren nicht aus dem Konzept bringen. Ab Mitte des zweiten Viertels übernahmen die Gäste die Spielkontrolle und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand.

Trainer Gacaev war nach der Partie entsprechend zufrieden: „Das war ein richtig gutes Spiel. Die Jungs waren von Anfang an bereit. Rostock hat es nur kurz geschafft, in die Partie zurückzukommen, danach haben wir aber mit sehr guter Defensive geantwortet.“ Eine zwischenzeitliche Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte zu Rostocker Ballverlusten. „Die Gegner kamen gar nicht mehr über die Mittellinie“, zeigte sich Gacaev beeindruckt von seinen Akteuren.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters 80:74

Die letzte Partie des Jahres führte die TSV Neustadt temps Shooters in der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach Rhöndorf. Das erste Rückrundenspiel sollte die Wende bei den Gästen bringen, doch am Ende gelang auch gegen schwache Dragons kein Sieg und damit sollte man spätestens jetzt den Blick in der Tabelle nach unten richten, denn dort gewinnen die anderen Teams und verringern den Abstand immer mehr.

Das Spiel begann auf beiden Seiten zerfahren und mit einigen Ballverlusten, sodass es nicht verwunderlich war, dass es nach fünf Spielminuten erst 10:2 für die Dragons stand. Durch die Einwechslung von Center Max Brackmann fand man defensiv besser in das Spiel und in der Offensive waren es vor allem Aime Olma und Samuel Mpacko, die 16 von 18 Punkten erzielten. Das 1. Viertel endete mit 21:18 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel war es erneut die Reboundschwäche der Neustädter, die ein engeres Spiel unmöglich machte, denn die Dragons holten sich immer wieder zweite oder dritte Wurfchancen und bauten so den Vorsprung kontinuierlich aus. Dank dem eingewechselten Leonard Musahl waren die Gäste beim Stand von 36:26 in der 16. Minute überhaupt noch in Schlagdistanz. Vier Punkte von Brackmann halfen den temps Shooters den Rückstand zur Halbzeit auf 49:43 zu reduzieren.

Nach dem Seitenwechsel folgte dann die stärkste Phase der Gäste, die den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten durch einen 0:13 Lauf in eine 54:60 Führung drehten und drauf und dran waren diese Führung weiter auszubauen. Allerdings sollte in den letzten vier Spielminuten des Viertels nur noch ein weiterer Punkt folgen und auf der anderen Seite ließ man kurz vor der Sirene noch einen freien Dreier zu und ging so mit einem 62:61 in die letzten zehn Spielminuten.

Das Spiel blieb zwar eng, doch die Gastgeber versenkten beim Stand von 66:65 zwei Dreier nacheinander im Korb und bauten so die Führung auf 72:65 in der 34. Minute aus. Davon erholten sich die Neustädter nicht mehr, erzielten selbst nur noch Punkte über die Freiwurflinie, gaben das Spiel am Ende mit 80:74 aus der Hand und kassierten somit die 7. Niederlage in Folge.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Hertener Löwen 74:59

Die Hertener Löwen haben am Samstagabend eine engagierte und kämpferische Leistung gezeigt, mussten sich bei den ETB Miners Essen jedoch am Ende mit 74:59 geschlagen geben. Die Löwen überwintern damit auf einem hervorragenden Playoff-Platz, punktgleich mit dem Fünftplatzierten aus Neustadt.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, die von Defensivaktionen geprägt war. Der Start verlief entsprechend Punktearm. Nach vier Minuten stand es lediglich 2:4 aus Sicht der Gastgeber. In der Folge schlichen sich bei den Löwen jedoch einige Unkonzentriertheiten ein, die Essen konsequent nutzte. Die Miners übernahmen zunehmend die Kontrolle und erspielten sich erstmals eine etwas größere Führung (12:6). Zur ersten Viertelpause lag Herten mit 19:10 zurück.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Löwen wieder stabiler. Mit aggressiver Defense und besserem Zugriff kämpfte sich das Singh-Team zurück in die Partie und verkürzte nach drei Minuten auf einen Zweipunkterückstand. Essen antwortete jedoch abgeklärt, blieb vor allem von der Freiwurflinie sicher und profitierte von einer hohen Foulbelastung der Gäste. So ging es mit einem 40:32-Rückstand für die Löwen in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Löwen nicht nach und versuchten weiterhin, den Rückstand zu reduzieren. Trotz gut herausgespielter Würfe fehlte jedoch auch weiterhin das Wurfglück. Essen nutzte dies eiskalt aus und stellte nach vier Minuten erstmals auf eine zweistellige Führung (45:34). Trotz großen Einsatzes der Hertener wuchs der Rückstand weiter an, sodass es mit 60:47 in das Schlussviertel ging.

Im letzten Abschnitt warfen die Löwen noch einmal alles in die Waagschale. Mit erhöhter Intensität in der Defensive kämpften sie sich Punkt für Punkt heran und verkürzten nach gut dreieinhalb Minuten noch einmal auf 62:54. Doch auch in dieser Phase trafen die Löwen die 3-Punkte-Würfe nicht, während Essen wichtige Treffer setzte und den Vorsprung letztlich souverän über die Zeit brachte. Am Ende stand eine 74:59-Niederlage.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers 70:72

Nach dem Hinrunden Kracher gegen die EN Baskets Schwelm in der Overtime, entpuppt sich das Rückspiel ebenfalls als ein Thriller. Der Siegtreffer kommt erst zur letzten Sekunde mit einem Dunk von Jenö Pildner, zu einem 72:70 Sieg.

Das Spiel beginnt auf Augenhöhe dennoch sind die Schwelmer mit dem Ball unvorsichtig und fahren sich so 10 Ballverluste ein. Ausgleichen konnten sie dies durch starke 3er und 8 Punkte von Marius Stoll. Die 49ers werden hingegen von 10 und 7 Punkten von Lukas Wagner und Jenö Pildner angeführt, allerdings ohne Hilfe ihrer Teamkollegen auf dem Scoreboard. So müssen sie sich mit einem 20:17 Rückstand zufriedengeben.

Im anschließenden Abschnitt können sich die Gastgeber auf 7 Punkte absetzen. Für die 49ers bleibt hierbei der Korberfolg aus, trotz guter Chancen, vor allem hinter der Dreierlinie, fehlt die Treffgenauigkeit. Doch durch gute Defense und einem daraus resultierenden 7 zu 0 Lauf können sie den Abstand zur Halbzeitpause auf nur 2 Punkte minimieren.

Nach der Halbzeitpause geben sich beide Teams nichts, im Schlagabtausch schenken sie sich untereinander 17 Punkte in 3 Minuten ein, ohne einen einzigen Fehlwurf. Daraufhin bleiben aber erneut die Punkte für die Blau-Weißen aus, wodurch sich die Schwelmer erneut auf bis zu 11 Punkte absetzen können. Diesmal ist die Lücke zum Ende des Abschnitts nicht zu schließen. So gehen die 49ers mit einem 6 Punkte Rückstand ins Schlussviertel.

Die Schwelmer setzen sich erneut mit 2 Dreiern ab und haben so eine Führung von 9 Punkten aufgebaut. Mit einem 13:2 Lauf machen die 49ers den Rückstand zunichte und gehen in Führung. Die Antwort der Gastgeber folgt allerdings sofort und sie gleichen so das Spiel aus. 2 Minuten kann kein Team einen Treffer einfahren, bis Zyon Patterson 5 Sekunden vor Schluss einen Sprungwurf verfehlte und die 49ers durch einen schnellen Rebound Jenö Pildner finden konnten. Mit nur noch zehntel Sekunden auf der Uhr dunkt er den Ball für den Sieg.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU 79:88

Die Iserlohn Kangaroos haben im letzten Heimspiel des Jahres in der Matthias-Grothe-Halle eine engagierte und kämpferisch starke Leistung gezeigt. Gegen LOK Bernau unterlag das Team von Headcoach Toni Prostran am Samstagabend knapp mit 79:88, präsentierte sich dabei aber über weite Phasen deutlich verbessert und zeigte, welches Potenzial in der Mannschaft steckt.

Die Kangaroos starteten mit viel Energie in die Partie. Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie bereit waren, Verantwortung zu übernehmen. Mit konzentrierter Verteidigung und druckvollem Spielaufbau setzten sie Bernau früh unter Druck und fanden offensiv immer wieder gute Lösungen.

Die intensiven Trainingseinheiten der vergangenen Woche machten sich bemerkbar: Die kleinen taktischen Anpassungen, die Headcoach Prostran vorgenommen hatte, zeigten Wirkung. Zur Halbzeit führte das Waldstadt-Team verdient mit 46:43.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung auf Augenhöhe. Luca Michels avancierte mit 29 Punkten (7 Dreiern) zum herausragenden Akteur der Partie und war von der Bernauer Defensive kaum zu stoppen.

Auch Christopher Schultz, Ruben Dahmen und Daniel Zacek sorgten für wichtige Impulse und trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kangaroos bis weit ins letzte Viertel in Führung lagen. Erst in den Schlussminuten machte sich die enorme Intensität bemerkbar – die Kräfte ließen nach, und Bernau konnte die Partie drehen.

 

21.12.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles 74:85

Vor der tollen Kulisse von 515 Zuschauern konnte RASTA Vechta II am Sonntagabend phasenweise begeistern, unterlag den Itzehoe Eagles aber trotzdem. Dass 74:85 (43:41) am 14. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord war die zwölfte Niederlage des Farmteams des easyCredit Basketball-Bundesligisten, das nun zumindest eine kleine Weihnachtspause bekommt.

Das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst hatte gegen den Favoriten, den neuen Tabellendritten, auf die verletzten AJ Sumbry, Ivan Volf und Djairo Bernardina verzichten müssen und erlebte einen katastrophalen Start. Nach dem 4:17 (6. Minute) starteten die jungen Vechtaer aber eine tolle Aufholjagd und eroberten sich noch in der 1. Halbzeit eine Sechs-Punkte-Führung (43:37, 18.).

Die Eagles, selbst geschwächt durch das Fehlen von Top-Scorer Walter McBride und das frühe Ausscheiden des Ex-RASTAners Sydnee Bijlsma, wussten nach dem Seitenwechsel aber ihrer Favoritenrolle wieder gerecht zu werden, dominierten physisch (53:29 Rebounds) und trafen 94 % ihrer Freiwürfe (Vechta II 45 %). Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Fynn Lastring war mit 16 Punkten und sieben Rebounds plus drei Blocks bester RASTAner.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Es war in einigen Phasen guter Basketball von uns. Aber Phasen reichen eben nicht, um ein Spiel zu gewinnen. Das habe ich den Jungs auch gerade in der Kabine gesagt. wir das 2. Viertel deutlich gewonnen haben, nachdem wir so deutlich in Rückstand geraten waren, zeugt davon, wie stark wir darin sein können, in ein Spiel zurückzukommen. Jetzt werden wir drei Tage frei machen, Weihnachten feiern und dann weiterarbeiten.“

 

Nachberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:93

Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Bozic Knights nach Münster. Beim Tabellenletzten gelang den Rittern ein 93:79 Auswärtserfolg und damit ein guter Start in die mit vielen Partien gespickte Endphase der Vorrunde. Mit 26 Punkten und elf Rebounds erzielt Tylan Pope ein Double Double und die beste Punkteausbeute des Abends.

Nick Spinoso per Dreier zwang den Coach der Gastgeber Götz Rohdewald früh zur Auszeit (14:6). Doch es war vor allem das fehlende Wurfglück aus der Distanz, dass eine höhere Führung der Ritter verhinderte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive der Knights das gefährliche Münsteraner Duo, bestehend aus den US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen, gut im Griff. Aber die Hausherren spielten mit viel Herz. Die Rollenspieler sprangen in die Bresche und kämpften verbissen.

Nach dem ersten Viertel (21:16) war es vor allem Cosmo Grühn, der traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreierlinie einnetzte und Münster holte sich die Führung zurück (33:32). Kurz vor der Halbzeit eine Schlüsselszene. Aufbauspieler Larry musste nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Parkett verlassen. Knights Guard Gian Aydinoglu verwandelte drei der folgenden vier Freiwürfe. Den folgenden Ballbesitz netzte Nil Failenschmid per Dreier zur 45:40 Pausenführung ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwaben auf eine Acht-Punkte Führung die, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, direkt von Münster gekontert wurde. Drei erfolgreiche Kirchheimer Dreier sorgten jedoch zum Viertelende für die 67:60 Führung nach 30 Spielminuten. Die Vorentscheidung lag dann in den Händen von Knights Guard Phillip Russell.

Der Kirchheimer Topscorer hatte bis dahin einen ruhigen Abend, lief nun jedoch innerhalb kürzester Zeit komplett heiß und traf teilweise sehr schwere Würfe für einen persönlichen 9:0 Lauf und die 76:60 Führung. Zwar kämpften die Baskets nochmals um den Anschluss, die Ritter verwalteten den Vorsprung jedoch im zweistelligen Bereich und holten sich letztlich verdient die Punkte.

 

19.12.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:77

Mit ernster Miene ging es für Michael „Mike“ Koch nach der Partie in Richtung Pressekonferenz. Mit 77:81 unterlagen die Leverkusener Korbjäger in einer intensiven Begegnung bei den SBB Baskets in Magdeburg. Eine verdiente Niederlage, wie der Europameister von 1993 eingesteht: „Zunächst möchte ich Wolmirstedt zu diesem tollen Erfolg gratulieren, welcher in Ordnung geht.“

Die Farbenstädter zeigten in der Anfangsphase eine konzentrierte Leistung. BAYER führte schnell mit 4:11 (4. Spielminute) bevor die SBB Baskets immer besseren Zugriff auf die Begegnung fanden. Punkt um Punkt machten die Gastgeber auf Leverkusen gut und gingen, nach einem 11:0-„Run“, verdient mit 18:14 in Front. Die ersten zehn Minuten endeten beim Spielstand von 21:16.

Im zweiten Abschnitt wurden die „Giganten“ stärker und kamen wieder heran. Nun begegneten sich beide Klubs auf absoluter Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Mit 39:39 ging es folgerichtig in die Pause: „Wir haben in den zweiten zehn Minuten einige Dinge richtig gut gemacht und uns nicht aufgegeben“ analysiert Koch treffend. „Die Jungs waren im Spiel und haben sich nach der Aufholjagd von Wolmirstedt nicht einschüchtern lassen.“

Der Bruch kam dann in der dritten Periode. Bei den „Riesen vom Rhein“ wollte der Ball nicht mehr durch die Reuse des Gegners fallen. Es war wie verhext: Die Wurfquote sank rapide, während die Ostdeutschen souverän agierten. In Person der beiden US-Amerikaner Daivien Williamson (24 Punkte) und Michael Hughes ll (20) setzen sich die Baskets ab. Nach dreißig absolvierten Minuten lag der ProB-Finalist aus 2025 mit neun Zählern vorne (59:50).

Doch die Rheinländer hatten noch die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Sebastian Brach, Donte Nicholas & Co. setzten alles auf eine Karte, um für die Wende zu sorgen und in der Tat: In der 35. Spielminute brachte John Williams Jr. den ProB-Champion wieder auf vier Zähler heran (68:64). Doch es war nur ein kurzer Zwischenspurt. Wolmirstedt zog das Tempo noch einmal an und brachte den 81:77 Sieg am Ende verdient über die Zeit.

 

20.12.2025 16:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:86

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traten die VfL SparkassenStars erstmals in der ÖVB Arena in Bremen an. Grund dafür sind die Renovierungsarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven. Die Eisbären mussten also nach Bremen ausweichen.

Das erste Viertel werden die SparkassenStars schnell vergessen wollen. Sie wurden regelrecht überrollt, von den Eisbären. Insbesondere in der Zone waren die Bremerhavener teilweise völlig frei und konnten einfache Punkte machen. In der Offense lief auch nicht viel zusammen und so kam es zu einem deutlichen Spielstand nach dem ersten Viertel. 13:37 stand es aus der Sicht der Bochumer.

Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel komplett. Headcoach Felix Banobre änderte die Defense und plötzlich lief es auch in der Offense. Nun wirkten die Eisbären völlig paralysiert und die SparkassenStars kamen mit großen Schritten näher heran. Insbesondere Myreon Jones und Antonio Williams gingen in dieser Phase voran. Zur Halbzeit war die Partie wieder völlig offen, denn es stand nur noch 47:49 aus Sicht der Gäste.

Im dritten Viertel agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. In einer immer intensiver werdenden Partie konnten die SparkassenStars am Ende des Viertels das Momentum aber auf ihre Seite ziehen. Psychologisch wichtig traf Matthew Strange mit dem Viertel-Buzzer aus der Ecke für Drei und sorgte für den Zwischenstand von 70:65 für die SparkassenStars.

Die Eisbären drehten das Spiel aber wieder. Baker und Miller trafen wichtige Würfe in der Schlussphase und den SparkassenStars merkte man nun die kräftezehrende Aufholjagd an. 2:40 Min vor Schluss versenkte Niklas Geske einen Korbleger und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Baker konterte das mit zwei Dreiern und die Partie war entschieden. Am Ende mussten sich die SparkassenStars nach großem Kampf mit 94:86 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim 83:81

Noch drei Spiele absolvieren die HAKRO Merlins bevor das neue Jahr startet. Begonnen haben die Crailsheimer ihren Jahresendspurt am Samstagabend bei den RheinStars Köln.

Der Start in die Partie verlief für beide Teams holprig. Auf den zweiten Versuch netzte Gardner von Downtown ein und eröffnete so die Partie. Nach vier Minuten unterbrach Russell den 8:0-Lauf Gardners und brachte Köln damit erstmals ins Spiel (3:8). Unbeirrt agierten die Crailsheimer in der Defensive und konnten sich durch drei Steals immer wieder Punkte sichern. Per Tip-In gelang es Miller als letzte Aktion des ersten Viertels den Vorsprung der Gäste wieder einstellig werden zu lassen (14:23).

Das zweite Viertel begannen die Kölner so, wie sie das erste beendet hatten. Erst traf Miller die Reuse, anschließend erhöhte Günther für die Hausherren und startete so eine Aufholjagd der RheinStars. In der Folge nahm Headcoach David McCray seine erste Auszeit des Spiels (24:33). Auch daraufhin verkürzten die Gastgeber per Korbleger, mussten jedoch dabei zusehen, wie Langley sofort auf der anderen Seite traf. Von der Freiwurflinie verschaffte Otto den Zauberern zur Halbzeit wieder etwas Luft und schickte beide Mannschaften bei einem Stand von 34:40 in die Kabinen.

Aus den Kabinen starteten die Gastgeber mit einem klaren Ziel – dem Ausgleich. Von Downtown netzte Miller ein, ehe Onyejiaka bis auf einen Punkt heranrückte.  Weiterhin blieb die Partie eng. Ihre Führung verteidigten die Crailsheimer konstant, die Kölner blieben ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Geduldig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, lagen zwischenzeitlich wieder fünf Punkte in Führung, doch Russell verkürzte mit der Schlusssirene von der Drei-Punkt-Linie erneut (55:61).

Die finalen zehn Minuten begannen die Kölner wacher. Erst trafen Miller und Watson, ehe Rohwer von der Freiwurflinie zur ersten Führung der Kölner traf. Bis auf sechs Punkte konnten sich die Hausherren freispielen, bevor Shahid den Lauf stoppte. Die letzten 16 Sekunden standen auf der Uhr und Ogunsipes Korbleger wurde geblockt. Die Kölner traten erneut an die Freiwurflinie. Danach konnte Gardner den Buzzer Beater nicht verwandeln. Nach 40 Minuten mussten sich die Merlins somit bei einem Stand von 81:83 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC 78:91

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend den Nürnberg Falcons 78:91 (42:51) geschlagen geben.

Die Veilchen taten sich gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger zu Beginn schwer. Die BG fing sich dann ein wenig und ging durch einen Dreier von Daniel Kirchner erstmalig in Führung (9:7). Die Göttinger fanden in die Partie, zwangen die Falcons zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (16:11). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von Friederici schlossen sie den Abschnitt mit einem 0:6-Lauf zum 18:23 ab.

Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 20:27 aus (11.). Nach einer Strauß-Auszeit spielten die Veilchen mit mehr Energie und verkürzten durch einen 5:0-Lauf auf 25:27. Doch erneut hatten die Falcons eine Antwort und zogen wieder davon (27:35). Einen Dreier von Mathis Mönninghoff konterte Trevor Baskin zum 36:44. Die fränkischen Gäste hingegen zeigten sich von der Dreier-Linie sehr treffsicher, Christian Feneberg stellte den 42:51 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel blieb es für die Veilchen ein schwieriges Duell. Es dauerte mehr als drei Minuten, bis Mönninghoff die ersten BG-Punkte des Abschnitts zum 45:61 erzielte (24.). Die Göttinger versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Einen 7:0-Lauf schloss Hendrik Drescher zum 56:69 ab, vergab dann aber die Chance, noch weiter zu verkürzen. Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einem 56:71-Rückstand.

Im letzten Abschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale. Zach Jackson schloss einen 6:0-Lauf zum 62:72 ab und zwang Falcons-Headcoach Ralph Junge zu einer Auszeit. Diese wirkte, sodass die Franken ihren Vorsprung wieder ausbauten (62:80). Doch die Veilchen gaben sich noch nicht geschlagen. Mönninghoff und Sears brachten ihr Team auf 73:82 heran. Doch am Ende reichten Zeit und Kraft nicht aus, um die Nürnberger noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 72:78

Nach einer 41:33-Halbzeitführung musste der BBC Bayreuth heute Abend vor 3.000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Oberfrankenhalle am 13. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga noch eine 72:78-Niederlage gegen die Tigers Tübingen quittieren. Vor allem die starke Tübinger Defensive nach der Halbzeit war ausschlaggebend für den Sieg.

Rayshawn Mart brachte den BBC schnell mit 2:0 in Führung, Lenny Liedtke traf dann nach fast dreieinhalb Minuten zum 4:2. Nat Diallo ließ einen Dunk zum 6:2 folgen. Die Gäste kamen dann etwas stärker auf und glichen zum 8:8 aus. Die Führung wechselte schließlich wieder, Tübingen lag mit 16:12 vorne, ehe Willem Brandwijk seine ersten Heimpunkte zum 14:16 traf. Liedtke traf zum 16:18, aber Tübingen war jetzt besser im Spiel und ging mit 23:16 in die erste Viertelpause.

KeVaughn Allen, Mart und Brandwijk verkürzten zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Blitzstart auf 22:23. Brandwijk brachte mit dem ersten Bayreuther Distanztreffer den BBC mit 27:26 in Front. Der holländische Neuzugang erhöhte von der Freiwurflinie weiter auf 29:26. Diallo stellte auf 31:28 Diallo machte mit dem 39:28 den 10:0-Lauf perfekt, der Vorsprung des BBC war jetzt zweistellig. Nach einem weiteren Korb von Moritz Plescher ging es mit 41:33 für den BBC in die Halbzeit.

Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte im dritten Viertel zum 43:35. Tübingen spielte jetzt intensiver und arbeitete sich auf 42:44 heran. Tübingen war defensiv aufgewacht und zwang Bayreuth zu Ballverlusten. Moreaux glich für die Gäste von der Freiwurflinie zum 44:44 aus und brachte seine Farben anschließend mit 46:44 in Front. Brandwijk verkürzte auf 48:52. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zweimal zum Zwischenstand von 53:54 nach dem dritten Viertel.

Brandwijk brachte den BBC zu Beginn des vierten Viertels wieder mit 55:54 in Front, Tübingen schlug jedoch zurück und lag nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt nach einem abschließenden Monsterdunk von Miles Tension mit 66:57 vorne. Brandwijk hielt mit einem Dreier zum 60:66 dagegen und Allen traf zum 62:68. Liedtke verkürzte mit einem Dreier auf 67:72. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Tübingen siegte schließlich mit 78:72.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets 103:63

Nichts zu holen gab es für Paderborn im NRW-Derby bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen: Mit 63:103 (31:66) unterlagen die Baskets am 13. ProA-Spieltag klar gegen spielstarke Gastgeber.

Hagen nutzte den Faktor, dass Paderborn auf der Point Guard-Position geschwächt in die Partie ging, von Beginn an geschickt aus und baute bereits dort sehr viel Druck auf. Phoenix präsentierte sich auf eigenem Parkett dominant, physisch stark, treffsicher und spielte sich in einen Flow, den Paderborn defensiv nicht stoppen konnte.

Ein 15:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels von 29:15 auf 44:15 legte den Grundstein für die hohe 66:31-Führung der Gastgeber nach den ersten 20 Spielminuten. So frustrierend der Zwischenstand zur Pause für Paderborn auch war: Sich aufgeben wollten die Baskets nicht – und so hielten sie in der zweiten Hälfte mit hohem Einsatz mutig mit allem dagegen, was sie hatten, und schafften es, eine Partie auf Augenhöhe zu liefern.

Trotz besserer Defense konnten sie den Vorsprung jedoch nicht verringern, das ließ Hagen an diesem Abend nicht mehr zu. Am Ende feierten die Hagener Fans einen verdienten 103:63-Erfolg, der Phoenix weiter an der Tabellenspitze bleiben lässt.

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas von dem aufs Feld gebracht, was wir wollten. Die Physis und der Wille, den es gegen Hagen gebraucht hätte, waren nicht vorhanden. Umso schöner, dass die Mannschaft nach der Pause mehr Contra gegeben und mutig gespielt hat – das müssen wir in die kommenden Partien rund um Weihnachten mitnehmen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 107:100

Die Artland Dragons haben am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hochklassigen und offensiv geprägten Schlagabtausch für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn mit 107:100 (27:20, 23:23, 29:32, 28:25) gegen die GIESSEN 46ers durch.

Amir Hinton eröffnete die Partie mit einem Dreier zur 3:0-Führung, wenig später setzte Linus Ruf mit einem Dunk nach Lanmüller-Assist nach und stellte auf 7:2. Kyle Castlin verkürzte per Korbleger auf 7:4. In der Folge zogen die Dragons das Tempo an: Lastring traf per Floater, Burnham tippte nach Offensivrebound ein, ehe Dominik Dolic per Stepback-Dreier auf 19:12 stellte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte schließlich Dejan Bruce, der per Dreier auf 27:20 stellte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Korbleger von Goodman, doch Lanmüller antwortete umgehend per Dreier nach. Aiden Warnholtz konterte per Dreier, Gruhn nahm die Auszeit. Nach Wiederbeginn traf Hinton aus der Mitteldistanz, kassierte jedoch kurz darauf ein technisches Foul wegen Floppings. Die 46ers kämpften sich zurück und glichen nach Freiwürfen zum 40:40 aus. Anthony, Ndi und Dolic sorgten für einen 10:3-Lauf, sodass Quakenbrück mit einer 50:43-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Hinton direkt mit einem Midrange Jumper zurück. Castlin antwortete von außen, doch Ruf und Hinton stellten rasch auf 56:46. Gießen blieb gefährlich, verkürzte mehrfach, doch Dreier von Bruce und Lanmüller hielten die Dragons zunächst vorne. In den Schlusssekunden des Viertels traf Petrone per Dreier zum 79:72, ehe Castlin mit der Sirene ebenfalls von draußen zum 79:75 verkürzte.

Gießen legte zum Start in das letzte Viertel einen 0:11-Lauf hin und drehte die Partie auf 79:86. Nach einer Quakenbrücker Auszeit übernahm Hinton Verantwortung und brachte die Drachen zurück zum 86:86. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hinton traf zwei schwere Dreier zur 91:89- und 94:89-Führung, Castlin und Krajcovic hielten dagegen. Ballverluste der Gäste und sichere Abschlüsse von Hinton und Ndi an der Linie sorgten schließlich für die Entscheidung.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS 88:82

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wäre mehr drin gewesen für die PS Karlsruhe LIONS. Zu Gast bei den EPG Baskets Koblenz leistete sich das Team von Headcoach Demond Greene allerdings ein äußerst schwaches zweites Viertel. In einer spannenden Crunchtime waren es dann die Hausherren, die das bessere Ende für sich behielten. Endstand am 20. Dezember: 88:82.

Die Partie begann munter und es dauerte keine anderthalb Minuten, bis es 5:5 stand. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase waren die Hausherren jedoch das effektivere Team und führten nach vier Spielminuten mit 14:9. Die Gäste arbeiteten sich schrittweise in die Begegnung hinein, holten sich mehr und mehr Spielanteile und hielten Anschluss. Mit den etwas besseren Trefferquoten gegen Ende des Viertels nahmen die Baskets eine 30:26-Führung mit in die erste Pause.

Danach ging es zwar rasant weiter. Doch waren Treffer auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Koblenz blieb gar drei Minuten ohne Korberfolg, was die kurzzeitige LIONS-Führung ermöglichte. Auf diese reagierten die Gastgeber jedoch mit fünf schnellen Punkten – und Greene mit der ersten Auszeit des Spiels. Das Selbstvertrauen der Hausherren wuchs unaufhaltsam, dadurch bauten sie mit den letzten Sequenzen vor der Halbzeitpause ihre Führung auf 56:38 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die LIONS starteten deutlich entschlossener, was sich in einem 9:2-Run binnen weniger als zwei Minuten niederschlug. Zur Mitte des dritten Viertels pendelte sich die Differenz zwischen beiden Teams bei etwa zehn Punkten ein. Den Schlusspunkt hinter den dritten Abschnitt setzten aber wiederum die LIONS. So war beim Stand von 69:63 zu Beginn des Schlussviertels wieder alles offen.

Nun tat sich auf dem Scoreboard zunächst wenig, wenngleich inzwischen vermehrt Spannung in der Luft lag. Ende der 35. Minute brachte David Ejah die Badener mit einem Dreier bis auf einen Punkt heran. Die Baskets fanden zunächst die passende Antwort, mussten aber wenig später beim Stand von 74:73 in höchster Bedrängnis ein Timeout nehmen. Die Koblenzer Mannschaft war nun wieder präsenter und auf Karlsruher Seite fehlte die letzte Konsequenz, um das Duell noch zu drehen.

 

Vorberichte ProB Nord 14. Spieltag

20.12.2025 17:00 Uhr SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Bericht folgt in Kürze.

20.12.2025 19:00 Uhr Seawolves Academy vs. Baskets Juniors TSG Westerstede

Nur eine Woche nach dem überzeugenden 88:64-Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ist die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede erneut gegen die Seawolves Academy gefordert. Am Samstag, 20. Dezember, steigt um 19 Uhr das Rückspiel in Rostock.

Vor dem Aufeinandertreffen an der Ostsee stehen die Mannschaften mit derselben Bilanz von 6-7 Siegen auf dem neunten (Baskets Juniors) beziehungsweise zehnten Platz im Klassement der ProB. Für beide geht es entsprechend darum, mit einem Erfolg den Abstand auf den Tabellenkeller weiter zu vergrößern.

„Es hat Vor- und Nachteile, dass wir unmittelbar wieder auf die Rostocker treffen“, sagt Juniors-Headcoach Artur Gacaev. „Gut ist, dass meine Jungs den Gegner gut kennen und sich noch bestens dessen Spielweise erinnern. Nachteilig ist die psychologische Seite, sich nun auf eben diesen Gegner erneut vorzubereiten.“ Das Hinspiel soll als Vorlage dienen, denn dort setzte sich der Aufsteiger aus Niedersachsen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit durch.

Gacaev sieht die Mannschaften auf Augenhöhe: „Die Teams sind meiner Meinung nach im Grunde gleich stark. Bei Rostock genau wie bei uns geht jeweils ein starker US-Amerikaner voran.“ Bei den Baskets Juniors imponiert tatsächlich Jon’il Fugett, der im Schnitt auf 28,9 Punkte kommt und damit die Liste der Topscorer in der ProB anführt. Ihm gegenüber steht der ebenfalls überaus vielseitige Jalen Page.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am kommenden Samstag (20.Dezember, 19:00 Uhr) starten die Dragons in die Rückrunde der Saison 2025/26. Zum Auftakt geben die Neustadt temps Shooters ihre Visitenkarte am Menzenberg ab. Die Ostholsteiner sind aktuell ein schwer einzuschätzender Gegner. Zuletzt erwischten die Norddeutschen eine Negativserie, die sie von der Tabellenspitze ins Mittelfeld spülte.

Was ist mit Neustadt los, werden sich in den letzten Wochen einige Basketball-Experten gefragt haben. Sieben Siegen zum Auftakt folgten sechs Niederlagen. Ein Team mit einem so stark besetzten Kader verliert zuletzt gegen Bernau (83:110) sowie Rostock (100:85) sogar relativ deutlich. Los ging die Talfahrt mehr oder weniger ausgerechnet mit Rhöndorf, dass im November in der Gymnasialsporthalle gleichermaßen knapp wie überraschend mit 90:95 gewinnen konnten.

Mit Matej Jelovcic (ø 22,3 Pkt./6,9 Reb.) wird wohl Neustadts bisheriger Topscorer fehlen.  Zudem hat man sich vorzeitig von David Lee Craig getrennt. Kleiner wird die Rotation dadurch aber nicht, denn mit Max Brackmann wurde ein ebenfalls 218 Zentimeter langer Center-Hühne vom ProA-Team Vfl SparkassenStars Bochum ausgeliehen. Außerdem ist Samuel Mpacko nach auskurierter Verletzung wieder zurück im Kader.

Abgesehen von den personellen Veränderungen, Neustadt hatte und hat eine tiefe Bank. Amar Licina hat die Dragons im Hinspiel nachhaltig geärgert. Ebenfalls sind die Dragons gut beraten Christenvie Kwilu im Auge zu behalten. Power Forward Elias Marei (9 Reb.) hinterließ zusammen mit Foward Emil Loch (7 Reb.) einen starken Eindruck in der Zone. Ganz abgesehen von einzelnen Spielern, die in solchen Begegnungen üblicherweise über sich hinauswachsen.

Auf die leichte Schulter werden die Dragons die strauchelnden Shooters aber bestimmt nicht nehmen. Die personelle Situation sieht bei den Rheinländern derweil entspannt aus. Benjamin Sadikovic hat seinen Infekt gut überstanden und Juhwan Harris-Dyson hat die Blessuren vom Spiel gegen Bernau abgeschüttelt.

 

20.12.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. Hertener Löwen

Am Samstag, den 20. Dezember 2025, steht für die ETB Miners Essen das letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm. Um 19.30 Uhr empfangen die Miners in der Sporthalle Am Hallo die Hertener Löwen – ein Duell, das Spannung verspricht und einen stimmungsvollen Jahresabschluss garantieren soll.

Zuletzt konnten die Löwen einen knappen Heimsieg gegen den SC Rist Wedel feiern und werden alles daransetzen, diesen Schwung mit nach Essen zu nehmen. Angeführt wird das Team von Topscorer Bryant Allen (USA), der gemeinsam mit Muslim Özmiral zu den Spielern gehört, die in Essen bestens bekannt sind. Bereits im Hinspiel erwiesen sich beide als echte Aktivposten und stellten die Miners vor große Herausforderungen.

Statistisch präsentieren sich die Hertener Löwen als kompakte Einheit: Im Schnitt erzielen sie 70 Punkte pro Spiel und lassen lediglich 68,5 Zähler der Gegner zu. Neben Bryant Allen verfügt der Löwen-Kader über weitere offensive Waffen, die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die ETB Miners Essen gehen als Tabellenführer in diese Begegnung. Mit durchschnittlich 87,3 Punkten pro Spiel stellen sie eine der besten Offensiven der ProB Nord, auch wenn defensiv mit 75,8 Gegenpunkten noch Steigerungspotenzial besteht. Demnach wird es ein würdiges letztes Heimspiel im Jahr 2025 für die Miners gegen einen ernstzunehmenden Gegner, der viel Erfahrung mitbringt und eine starke Partie verspricht.

Coach Lars Wendt gibt in diesem Jahr sein letztes Statement im Vorfeld zu einem ETB-Heimspiel ab und teilte mit: „Die Rückrunde startet mit einem Derby gegen Herten. Herten spielt bislang eine herausragende Saison und steht vollkommen verdient auf einem Playoff-Platz. Mit einer der besten Verteidigungen der Liga und einem sehr kontrollierten, langsamen Spielstil stellen sie jeden Gegner vor große Herausforderungen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs TKS 49ers

Kurz vor Weihnachten steht bereits das erste Spiel der Rückrunde an. Zu Gast sind am kommenden Samstag, den 20.12.2025 (Sprungball ist um 19:30 Uhr) die TKS 49ers aus Stahnsdorf.

Stahnsdorf? Da war doch noch was? Richtig, kurz vor der Länderspielpause gab es dort für die EN BASKETS aus Schwelm eine Niederlage nach Verlängerung. Und genau diese Rechnung ist noch offen. Das Ziel ist klar, die Rollen sind klar verteilt: es soll der siebte Heimsieg in Folge her und das sollte auch als Tabellendritter gegen den Vorletzten klappen.

Die TKS49ers werden im Scoring von Jenö Pildner mit knapp 13 Punkten pro Spiel angeführt. Ihm folgen Leonard Hampl mit 11 sowie Carlo Meyer und Lukas Wagner mit rund 10 Punkten. Auch Veteran Yannick Hildebrandt mit 8 Punkten ist immer gefährlich.

Head-Coach Falk Möller: „Nach der unnötigen Niederlage im Hinspiel haben wir etwas gut zu machen. Wir wollen natürlich zu Hause ungeschlagen bleiben, dafür brauchen wir aber im Vergleich zum ersten Spiel eine konzentriertere Leistung mit deutlich mehr Energie. Das sollte uns vor und mit unseren Fans gelingen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. LOK BERNAU

Am Samstag, den 20. Dezember, startet für die Iserlohn Kangaroos die Rückrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Zum traditionellen Weihnachtsspiel empfängt das Waldstadt-Team nur eine Woche nach dem Hinspiel LOK Bernau in der Matthias-Grothe-Halle am Hemberg. Tipoff der Partie ist um 19:30 Uhr.

Erst eine Woche zuvor trafen beide Teams im Hinspiel in Bernau aufeinander. In einer intensiven Partie zeigten die Kangaroos phasenweise eine starke Leistung, konnten diese jedoch nicht über die gesamte Spielzeit konstant abrufen. Genau hier setzt die Vorbereitung auf das Rückspiel an – mit klaren Erkenntnissen und dem festen Willen, es vor heimischer Kulisse besser zu machen.

Headcoach Toni Prostran blickt optimistisch auf das Duell und sieht sein Team gut vorbereitet:
„Wir werden kleine Anpassungen vornehmen, aber nichts Grundlegendes verändern. Wir wissen, wo unsere Fehler lagen. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten fokussiert zu bleiben – nicht nur über 15. Es sind die kleinen Details, die dieses Spiel entscheiden – und ich bin positiv gestimmt.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. Itzehoe Eagles

Am Sonntag um 17 Uhr empfängt RASTA Vechta II die Itzehoe Eagles zum 14. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord. Während die jungen Vechtaer seit fast einem Monat auf einen Sieg warten, gewannen die Schleswig-Holsteiner fünf ihrer letzten sechs Spiele und schoben sich auf Platz 4. RASTAs Farmteam steht also vor einer großen Herausforderung.

Mitte November hatte das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst seine ersten zwei Siege geholt, gewann in Iserlohn (12.) und gegen Rhöndorf (11.). Doch die angepeilten Punkte in den darauffolgenden Spielen gegen den Tabellenvorletzten, die TKS 49ers, und die BSW Sixers wurden nicht geholt. Und so steht RASTA II nach der Hinrunde mit sechs Punkten Rückstand auf das „rettende Ufer“ auf dem letzten Platz.

Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bekommen es Horsts Schützling nun mit einem seit Wochen sehr erfolgreich spielenden Gegner zu tun. Die Itzehoe Eagles haben den drittbesten Punkteschnitt und sehr starke Wurfquoten, sie leisten sich kaum Ballverluste und lassen ihre Gegner auch nicht allzu oft an die Freiwurflinie. Als sich die Teams in der Hinrunde trafen, führte RASTA II in der 30. Minute mit 68:66, musste sich aber mit 86:96 geschlagen geben.

Bei den Eagles ist es aber vor allem ein Trio, das spielbestimmend ist. Finn Fleute (25) steht 31:15 Minuten auf dem Parkett, kommt auf 17.8 Punkte und 8.8 Rebounds. Im Scoring folgen US-Import Walter McBride (28) mit 17.5 Zählern und Lucien Schmikale mit 15.2. Letztgenannter hat schon 44 Dreier versenkt, bei einer Quote von 37 %.

Wer am Sonntag für RASTA II wird auflaufen können, wird sich wohl erst am Spieltag exakt ergeben. Da Vechtas Kooperationspartner, die Artland Dragons, ein Heimspiel am Samstagabend hat und RASTAs „Erste“ am Montag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den MHP RIESEN Ludwigsburg, könnten, theoretisch, auch Fynn Lastring und Roy Krupnikas dabei sein. „Hinter der Rückkehr von Djairo Bernardina und Ivan Volf stehen derweil größere Fragezeichen, so Horst.

 

Vorberichte ProB Süd 14. Spieltag

19.12.2025 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. Ahorn Camp Baskets

Der Hinrunden-Abschluss war spielfrei, die Fest- und Feiertage sind es ebenfalls: Der Fokus der Porsche Basketball-Akademie liegt exklusiv auf diesem Wochenende. Bevor sich die Gelb-Schwarzen am Sonntag in die kurze Winterpause verabschieden, steigt am Freitag (19.12.; 19:30 Uhr) der nächste ProB-Spieltag. Speyer gastiert in der Rundsporthalle.

„Die Besonderheit bei jungen Mannschaften, manchmal das gefährliche, manchmal das chancenreiche, ist der Umgang mit Serien – im positiven wie im negativen Fall. Wir gehen nun mit einer kleinen Siegesserie von drei Erfolgen am Stück ins Spiel. Entweder kann darauf aufgebaut werden, weil alle die Chance des Moments erkennen, oder aber wir heben ab und werden keinerlei Chance haben“, analysiert Headcoach Khee Rhee und nimmt seine Schützlinge in die Pflicht.

Das Tableau der ProB verdeutlicht die Rhee’schen Aussagen: Oberhaching ist mit einer 7:5-Bilanz Dritter, Speyer mit 6:6 Neunter. Zudem sind sowohl die Klubs an der Spitze, Ulm und Coburg (9:3), nicht ausschließlich dominant und Langen (5:7), Frankfurt, Erfurt und Würzburg (alle 3:9) keinesfalls chancenlos. Der Süden im Unterhaus ist die Perfektion des „jeder kann jeden bezwinge“.

Rhee sagt: „Speyer ist gut und liegt uns, in der jüngeren Vergangenheit, spielerisch nicht. Mit Carl [Mbassa] haben sie einen guten Trainer, zuletzt bereits gegen ein Farmteam [74:96 vs. München II] verloren und die vergangenen vier Spiele abgeben müssen. Selbstverständlich beschäftigt uns das Hinspiel, wir möchten gegen keinen Gegner zweifach verlieren.“

Die Schwaben möchten die Heimbilanz verbessern und das Kalenderjahr siegreich beenden. Eine Mission, die auf Big-Men-Positionen verankert werden soll: Mit Oluwadamilola Ade-Eri, Christoph Rupp, Oskar Humpert und David Aichele war ein Quartett im ersten Match-Up entscheidend. On top gibt’s mit den stets umtriebigen Darly Woodmoore, Felix Angerbauer, Dennis Diala und Noah Koch auch ein qualitatives Guard-Quartett.

 

20.12.2025 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. OrangeAcademy

Zum Ende des Jahres findet auch offiziell der Rückrundenauftakt in der BARMER 2. Bundesliga Pro B statt. Die Fellbach Flashers treffen dabei den aktuellen Tabellenführer, die Ulmer Orange Acadamy.

Bereits letzten Freitag trafen die Spieler von Head Coach Kris Borisov auf die jungen Ulmer und fingen sich eine Niederlage ein. (88:82) Besonders beeindruckend agierte Meissa Faye. Der junge Franzose, der aus Fellbachs Partnerstadt Tain-Tournon nach Ulm zog, reiht sich daher nahtlos in die lange Reihe der Ulmer Talente die 1-2 Jahre lang an das Profiniveau herangeführt werden um dann in die große, weite Basketballwelt zu ziehen.

Kilian Hayes (Detroit Pistons/Brooklyn Nets), Jeremy Sochan (San Antonio Spurs) oder Noa Essengue (Chicago Bulls), das sind nur einige Beispiele die erfolgreich den Ulmer Weg gegangen sind. Unzählige andere machten ebenfalls ihren Weg in der BBL oder den europäischen Top Ligen. Neben Faiye der am Freitag 26 Punkte auflegte war auch der niederländische Center, Endurance Aiyamenkhue mit 18 Punkten und 12 Rebounds der entscheidende Faktor für den Ulmer Sieg.

Die Fellbacher haben andere Sorgen als den nächsten NBA-Spieler auszubilden. Verglichen mit den Orange Campus der Ulmer, der eine der modernsten Trainingsmöglichkeiten in ganz Europa bietet, müssen die Fellbacher wöchentlich um Hallentermine in den städtischen Hallen kämpfen.

Auf dem Feld will das Team nach zwei unglücklichen Niederlagen in Folge nun wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Head Coach Kris Borisov und sein Assistent Lasse Steinort haben ihre Lehren aus der Niederlage letzte Woche in Ulm gezogen und werden sicherlich alles geben damit die Revanche zum Jahresabschluss gelingt.

 

20.12.2025 18:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen

Das allerletzte Spiel im Kalenderjahr 2025 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend in Würzburg. Um 18 Uhr gastiert man bei der VR-BANK Würzburg Baskets Academy. Das Spiel findet in der dortigen BBL-Halle, der tectake ARENA Würzburg, statt und wird auf Sportdeutschland.TV live gestreamt. Dazu hin gibt es wieder das Public Viewing in der Klasser Sportsbar im Siegmund Sportpark.

Die Mainfranken ließen am vergangenen Wochenende aufhorchen und bezwangen überraschend den bisherigen Tabellenführer BBC Coburg mit 97:93. Dadurch entrissen sie dem fränkischen Nachbarn am letzten Spieltag der Vorrunde noch die bereits sicher geglaubte Herbstmeisterschaft. Diese konnte die OrangeAcademy Ulm für sich verbuchen.

Überragender Akteur beim Würzburger Sieg war dabei David Pisic, der 42 Punkte erzielte. Dass er sowie Kapitän Lukas Roth (23) bei der 62:95 Niederlage vor einigen Wochen beim Hinspiel in Stadtbergen nicht dabei waren, erklärt die überdurchschnittlich hohe Niederlage im November. Damals war die Last der Würzburger hauptsächlich auf die anderen Leistungsträger wie Jervis Scheffs, Marco Petric, David Gerhard und 2,10 Meter Hüne Clemens Sokolov (18) verteilt.

Die Konstellation am Wochenende erinnert ein wenig an die Ausgangslage in der vergangenen Saison. Da fertigten die Kangaroos im Heimspiel eine bessere Jugendmannschaft der Baskets förmlich ab, um dann auswärts eine Niederlage hinnehmen zu müssen.

BG-Headcoach Emanuel Richter misst den samstäglichen Gegner demzufolge auch an diesem Fakt, noch dazu, weil seine eigenen Personalprobleme unter der Woche nicht kleiner geworden sind: „Wir befinden uns aktuell in einer schwierigen Situation. Innerhalb kurzer Zeit haben wir mit Tom Alte, Jason George und Ference Gille drei Leistungsträger verloren. Trotzdem fahren wir mit dem Ziel nach Würzburg, das Spiel zu gewinnen“, so Richter.

 

21.12.2025 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SKYLINERS Juniors

Am kommenden Sonntag (21.12.25) steht für die SKYLINERS Juniors das letzte Spiel in der BARMER 2.Basketball Bundesliga vor dem Jahreswechsel an. Um 15:00 Uhr trifft das Team von Markus Klusemann auswärts im BMW-Park auf den FC Bayern Basketball II. Nach der knappen 90:95-Niederlage im Hinspiel im BCM bleibt noch eine Rechnung offen.

Die zweite Mannschaft des FC Bayern zeigte sich zuletzt wechselhaft. Nach drei Niederlagen in Serie gelang am vergangenen Wochenende ein deutlicher 96:74-Erfolg gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer, der dem Team neues Selbstvertrauen geben dürfte. Dennoch waren die Leistungen besonders im letzten Monat alles andere als konstant.

Angeführt wird das Team von Headcoach Emir Mutapcic, der auf eine talentierte und physisch starke Mannschaft setzen kann. Offensiv ist vor allem Nikolas Sermpezis der Fixpunkt im Spiel der Münchner. Mit durchschnittlich 19 Punkten pro Partie führt er das Team im Scoring an und ist stets schwer zu kontrollieren.

Die SKYLINERS Juniors reisen mit klaren Ambitionen nach München. Das Team von Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen. Top-Scorer der Juniors ist weiterhin Jamie Edoka mit 17,7 Punkten pro Spiel. Zuletzt konnte jedoch auch Ivan Crnjac erneut ein Ausrufezeichen setzen – seine herausragenden 35 Punkte gegen Erfurt am vergangenen Wochenende unterstrichen seine aktuelle Form.

Nach einer intensiven Trainingswoche blickt Headcoach Markus Klusemann folgendermaßen auf die Partie: „Wir wissen, dass wir Bayern schlagen können – das haben wir im Hinspiel bereits gezeigt, auch wenn es am Ende ganz knapp nicht gereicht hat. Wenn wir mit der nötigen Intensität verteidigen und offensiv konsequent bleiben, haben wir die Qualität, die Punkte mitzunehmen. Genau mit dieser Einstellung gehen wir in das Spiel.“

 

21.12.2025 17:00 Uhr Dresden Titans vs. TSV Oberhaching Tropics

Letztes Heimspiel des Jahres für die Dresden Titans. Nachdem man erst letzte Woche in Oberhaching gastiert hat, treten nun die Tropics die lange Fahrt nach Sachsen an. Die Gäste wollen im letzten Spiel des Jahres eine Reaktion zeigen. Nach der bitteren Niederlage brennt das Team auf Wiedergutmachung – allen voran Frederik Müller. Als einer der Topscorer der Tropics (13,8 PPG) blieb dieser zuletzt überraschend ohne Punkt und erwischte einen gebrauchten Abend.

Wen die Elbriesen allerdings unbedingt besser kontrollieren müssen, ist der gegnerische Niklas Schüler. Der Oberhachinger Schütze erwischte einen guten Tag und versenkte fünf Dreier, die zugleich einen persönlichen Saisonrekord bedeuteten. Ein klares Warnsignal für die Dresdner Defensive. Im Verlauf der Partie fanden die Tropics nur phasenweise zu ihrer sonst so abgeklärten Spielweise.

Besonders in der zweiten Halbzeit schlichen sich überhastete Abschlüsse und fehlende Struktur ins Offensivspiel ein. Ein bekanntes Problem offenbarte sich dabei einmal mehr auf der defensiven Seite: Mit 88,3 zugelassenen Punkten pro Spiel bleibt die Verteidigung der große Schwachpunkt der Saison. Nun kennen die Oberhachinger die Qualitäten der Elbriesen und wissen, dass gegen die Titans keine Unachtsamkeiten erlaubt sind.

Die Dresden Titans sind endgültig in der Saison angekommen. Trotz 94 zugelassener Punkte überzeugten die dezimierten Elbriesen mit einem leidenschaftlichen und intensiven Auftritt. Nicht zu stoppen war dabei vor allem Duje Putnik. Mit 29 Punkten stellte der Flügelspieler einen neuen persönlichen Bestwert auf und trug die Titans offensiv über weite Strecken. Einziger Kritikpunkt bleibt das Schlussviertel: 40 zugelassene Punkte zeigen, dass noch Luft nach oben ist.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Das Spiel am Sonntag wird kein Selbstläufer und wir haben mit den 40 erzielten Punkten im letzten Viertel gesehen, dass Oberhaching offensiv ins Rollen kommen kann. Ziel ist es definitiv, wacher ins Spiel zu kommen und über 40 Minuten hohe Intensität und Smartness zu zeigen, um mit einer positiven Bilanz das Jahr abzuschließen.“

 

21.12.2025 18:00 Uhr TV Langen vs. BBC Coburg

Als der TV Langen am 28. September zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder in der ProB auflief, wurde das Team von Headcoach Tobias Jahn kalt erwischt. Nach einer sehr kurzen Vorbereitungszeit und mit einer verletzungsbedingt kleinen Rotation ging die Mannschaft gegen den BBC Coburg mit 100:49 unter. Am kommenden Wochenende steht nun das Rückspiel an, bei dem sich die Giraffen klar besser präsentieren wollen.

Die Vorzeichen für das Spiel sind mittlerweile andere. Zwar geht Coburg wie schon im Hinspiel als klarer Favorit ins Spiel. Allerdings ist der TV Langen inzwischen in der Liga angekommen und steht mit fünf Siegen auf Platz zehn. Schon in der Vorwoche hatten die Giraffen gezeigt, dass sie gegen favorisierte Teams durchaus zu Überraschungen fähig sind.

Und doch wird es eine schwere Aufgabe. Der BBC Coburg steht mit neun Siegen auf dem zweiten Tabellenplatz. Dass sie bislang sehr erfolgreich spielen, liegt unter anderen an ihren beiden Topscorern Dylan Fasoyiro und Darius Dawson. Doch auch Spieler wie Tim Herzog, Nico Höllerl und Nico Wenzel sind brandgefährlich. Allerdings haben sie auch drei der letzten fünf Spiele verloren, darunter durchaus überraschend in der Vorwoche gegen Würzburg.

„Gegen Coburg wollen wir weiter an unseren Stärk als Team arbeiten und unsere Entwicklung als Team vorantreiben“, sagt Jahn. Den Spielern muss es gelingen, an die Physis der letzten Wochen anzuknüpfen, aggressiv zu verteidigen und in der Offense über das Teamplay zu Punkten zu kommen. „Wir sind sehr zufrieden damit, zum Ende der Hinrunde vier Siege in Folge erzielt zu haben. Insofern freuen wir uns bereits auf den Start der Rückrunde.“

 

Vorberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum 13. Spieltag reisen die Bozic Knights zum Tabellenschlusslicht nach Münster. Dort wartet mit den Uni Baskets eine schwierige Aufgabe auf das Ritterteam. Nach dem Höhenflug gegen die Artland Dragons (5.) und Phoenix Hagen (1.) ist gegen die Münsteraner (18.) ein kampfbetontes Spiel angesagt. Die Gastgeber setzten am vergangenen Wochenende einen bedeutenden Befreiungsschlag.

Nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien sind die Ritter das momentan heißeste Team der Liga. Grundlage dafür ist die ligaweit beste Verteidigungsreihe. Nur 78 Punkte im Schnitt werden pro Partie zugelassen. Und gerade in der Offensive drückt der Schuh bei den Münsteraner Gastgebern. Die Baskets erzielen pro Partie 76 Punkte und liegen damit auf dem letzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Das hat nichts zu bedeuten. Viel hängt von der Tagesform ab und wir müssen die Aufgabe konzentriert und engagiert angehen. Der Sieg in Tübingen hat ein anderes Gesicht von Münster gezeigt. Darauf müssen wir uns einstellen,“ sagte Head Coach Igor Perovic. Der Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald gelang nach sieben Niederlagen hintereinander bei den Tigers aus Tübingen ein beeindruckender 83:71 Erfolg. Damit sind sie nun punktgleich mit Wolmirstedt, Paderborn und Köln.

Viel hängt an den beiden US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen. Erwischen sie einen guten Tag, hat Münster gegen jeden Gegner gute Karten. Mit 17,2 Punkten und 10,4 Rebounds pro Partie liefert vor allem McMullen unglaubliche Statistiken. Der bullige Power Forward spielt mit hoher Intensität und viel Leidenschaft. Point Guard Larry folgt mit 13,9 Zählern pro Spiel. Diese Beiden gehören zu den Topspielern der Liga.

Im ersten Saisondrittel hatte Münster mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Am schlimmsten ist dabei wohl der Ausfall von Center Adam Touray aufgrund eines Bandscheibenvorfalls. „Wenn Münster ins Laufen kommt und mit viel Leidenschaft und Energie spielt, wird es für jeden Gegner schwer. Daher müssen wir das Tempo kontrollieren und mit hoher Intensität spielen,“ ergänzt Perovic.

 

19.12.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Den SBB Baskets steht in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A ein wichtiger Doppelspieltag bevor: Am Freitagabend gastieren ab 19.30 Uhr die Bayer Giants Leverkusen in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg. Nur zwei Tage später (Sonntag, 18.30 Uhr) spielen die SBB Baskets bei den Uni Baskets Münster. Zwei Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

Leverkusen sicherte sich in der vergangenen Saison ebenfalls den Aufstieg in die Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A, gewann in der Finalserie gegen die SBB Baskets. Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Michael Koch auf dem 14. Tabellenplatz, also einen Rang vor den SBB Baskets mit einem Sieg mehr auf dem Konto.

Fixpunkt ist auch in der neuen Liga wieder der wuchtige Center Dennis Heinzmann, dem nicht nur 14,2 Punkte, sondern auch 8,5 Rebounds im Schnitt gelingen. Auch die US-Amerikaner John Williams Jr. (14,2 Punkte pro Partie) und Kobe Langley (14) strahlen große Gefahr aus.

Die SBB Baskets konnten am vergangenen Spieltag aufatmen: Im wichtigen Duell beim Aufsteiger Paderborn sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast einen verdienten 87:74-Auswärtssieg und holte den dritten Erfolg der Saison. Hinter Leverkusen liegen schwere Wochen. Zuletzt musste sich der Liganeuling sechsmal in Serie geschlagen geben. Den letzten Sieg gab es Anfang November.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Leverkusen ist sehr physisch auf der Position fünf. Wir müssen Heinzmann kontrollieren. Sie haben eine sehr eingespielte Achse, da müssen wir hellwach sein an beiden Enden des Feldes. Wir haben auch noch eine Rechnung offen aus dem Finale der vergangenen Saison. Wir wollen weiter zusammenwachsen und auch mal wieder vor unseren Fans ein starkes Spiel abliefern.“

 

20.12.2025 16:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA werden die VfL SparkassenStars Bochum in einer Halle antreten, in der sie bisher noch nicht gespielt haben. Aufgrund der Umbauarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven tragen die Eisbären Bremerhaven ihre Heimspiele aktuell in der ÖVB-Arena in Bremen aus. Am Samstag um 16:30 Uhr treffen zwei Teams aufeinander, die nur ein Sieg und drei Plätze in der Tabelle trennt.

Die Eisbären Bremerhaven konnten bereits früh in der Preseason wichtige Vertragsverlängerungen vermelden. Wichtige Stammkräfte konnten in „Fischtown“ gehalten werden. Auch Headcoach Steven Esterkamp steht weiterhin an der Seitenlinie der Eisbären. Nicht überraschend befinden sich die Bremerhavener auch im oberen Tabellendrittel. Ihr Ziel ist der Aufstieg in die easyCredit BBL. Acht Siege stehen bisher zu Buche. Allerdings verloren die Eisbären ihre letzten drei Spiele.

In Crailsheim standen Esterkamp allerdings auch nur neun Spieler zur Verfügung. Topscorer des Teams ist der Kanadier Elijah Miller, der in elf Partien durchschnittlich 14,6 Punkte erzielte und dazu 6,9 Assists pro Spiel verteilte. Damit ist er der beste Assistgeber der gesamten Liga.

Die SparkassenStars mussten eine herbe Klatsche in der Preseason bei einem Testspiel in Bremerhaven einstecken. Mit einer sehr physischen Spielweise holte sich das Team von Steven Esterkamp seinerzeit den Sieg. Nach der starken Leistung in Hagen und dem dominanten Sieg in Karlsruhe strotzt das Team von Headcoach Felix Banobre vor Selbstvertrauen und hat gegen Bremerhaven nichts zu verlieren. Mit einem Sieg könnten die SparkassenStars mit den Eisbären gleichziehen.

„Bremerhaven ist ein Top-4-Team, und sie zeigen genau, warum sie dorthin gehören. Sie haben einen starken und tief besetzten Kader, der in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen. Sie sind sehr gut organisiert und spielen nun schon seit zwei Jahren in dieser Formation zusammen, mit viel Qualität. Jedes Spiel ist anders, und für uns ist es wichtig, auf unsere Identität, unsere Energie zu vertrauen und über 40 Minuten fokussiert und als Einheit aufzutreten“, so Headcoach Felix Banobre.

 

20.12.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Einen der bestbesetzten Kader der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die RheinStars am kommenden Wochenende. In Düsseldorf erwarten die Kölner den ehemaligen Bundesligisten und Drittplatzierten HAKRO Merlins Crailsheim. Schon bei früheren Duellen in dieser Spielklasse waren die Aufeinandertreffen der beiden Teams meist Garanten für spektakuläre Auseinandersetzungen.

Allein von den Voraussetzungen gehen die RheinStars wie schon gegen die Spitzenklubs aus Hagen, Göttingen oder Bremerhaven als Außenseiter in die Partie. Dort aber konnten die Mannen von Headcoach Zoran Kukic zwar noch keine Punkte auf der Habenseite einfahren. Allerdings verkleinerten sich die Abstände zu den Kontrahenten von Partie zu Partie bzw. legten die RheinStars stetig etwas zu.

Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, beim 76:81 nach Verlängerung, erinnert sich Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport gerne an den 27. Oktober 2017 in der LANXESS Arena. Der spätere Nationalspieler Max DiLeo hatte die RheinStars mit einem wilden Dreier vier Sekunden vor Ende der Partie in die Overtime geworfen, doch die Mannschaft der Gäste um ihren noch jungen Coach Tuomas Isalo bestand die Feuertaufe in Köln.

2024 stiegen die Merlins allerdings wieder ab und versuchen seitdem, wieder an die Glanzzeiten anzuknüpfen. Headcoach David McGray verfügt in seinem zweiten Dienstjahr über einen sehr Kader, bei dem sechs Mann regelmäßig zehn Punkte und mehr auflegen. Topscorer ist aktuell Anthony Malik Gaines mit durchschnittlich 14.8 Zählern vor Brock Boone Gardener (14.3) und Marvin Ogunsipe (12.4). Zudem bereichern klangvolle Namen den Roster.

So findet sich dort unter anderem der 35 Jahre alten Maurice Stuckey, den viele aus 429 Bundesligaspielen für Bamberg, Oldenburg, Würzburg oder eben Crailsheim kennen. Aktuell fehlt der Kapitän seinem Team allerdings wegen eines länger zurückliegenden Zeckenbisses. Ebenfalls im Kader: Nic Welp, ein Sohn des vor zehn Jahren verstorbenen ehemaligen Nationalspielers Chris Welp, der gemeinsam mit Stephan Baeck 1993 Europameister wurde.

 

20.12.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC

Vor Weihnachten steht für die BG Göttingen noch ein Doppelpack auf dem BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Spielplan. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 20. Dezember, die Nürnberg Falcons (18:30 Uhr, Sparkassen-Arena) und reist am Dienstag, 23. Dezember, zu den GIESSEN 46ers (20 Uhr, Sporthalle Gießen-Ost) bevor es in eine kleine Weihnachtspause geht.

„Sowohl Nürnberg als auch Gießen spielen gerne in Systemen und verlangsamen das Tempo“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. Die Personalsituation bleibt bei den Göttingern angespannt. Janis Jünemann und Robin Lodders fallen weiterhin aus; ein Einsatz von Kevin Buckingham ist unwahrscheinlich. „Wir mussten zusehen, dass wir die Trainingseinheiten gut managen und den gesunden Jungs so viel Zeit wie möglich zur Regeneration geben“, so Carney.

Die Nürnberger stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen momentan auf dem neunten Tabellenplatz. Vergangenes Wochenende leistete sich das Team von Falcons-Headcoach Ralph Junge ein spannendes Duell mit den Artland Dragons, das sie nach Verlängerung 92:104 verloren. Die Verlängerung erst möglich gemacht hat Nürnbergs Forward Julius Wolf, Sohn von Ex-Veilchen-Spieler und BG-Sponsoringleiter Horst Wolf, der den Dreier zum 82:82 traf.

Auf eine zweistellige Punkteausbaute kommen durchschnittlich pro Spiel US-Guard Evan Taylor (14,6), US-Forward Brandton Chatfield (14,0), der deutsche Guard Vincent Friederici (13,3) sowie US-Forward Trevor Baskin (12,9). Die meisten Rebounds holen Chatfield (7,4), Baskin (6,8) und Wolf (5,2). Nachdem Junge Aufbauspieler Cameron Parker gegen Carter Whitt ausgetauscht hat, ist der deutsche Guard Tim Köpple bester Vorlagengeber (3,1 Assists pro Spiel).

„Wolf ist als werfender großer Spieler eine Herausforderung für uns, insbesondere weil uns gerade Größe fehlt“, sagt Carney. „Baskin und Chatfield sind starke Offensiv-Rebounder – sie müssen wir vom Brett weghalten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Nürnberg während eines Angriffs mehrfach die Chance bekommt zu punkten.“

 

20.12.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge treten die Tigers Tübingen am kommenden Samstag, den 20. Dezember 2025, beim BBC Bayreuth an. Sechs Siege und sechs Niederlagen bedeuten für die Raubkatzen aktuell nur zehnten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Franken stehen ihrerseits auf Rang 13, vier Erfolge stehen acht Niederlagen gegenüber. Die Mannschaft von Trainer Florian Wedell hat vier Partien aus den letzten fünf Spielen verloren.

Die sportliche Situation hat sich bei den Tigers Tübingen mit der Verletzung von Point Guard JaCobi Wood (Stressfraktur) weiter dramatisch verschärft. Zu Wochenbeginn konnte Trainer Henrik Sonko nur fünf gesunde Spieler im Training zählen. Bis zum Spieltag bleibt abzuwarten, wie viele und welche Akteure überhaupt einsatzfähig sind. „Die personellen Situation ist derzeit enorm schwierig. Wir hoffen, dass wir bis Samstag noch einige Spieler zurückbekommen“, berichtet der Schwede.

In Bayreuth wird man mit dem bisherigen Saisonverlauf auch nicht zufrieden sein. Die Schlussphase der vergangenen Spielzeit 2024/2025 gestaltete sich mit fünf Siegen aus den letzten acht Partien durchaus positiv. Am Ende sprang mit 13 Erfolgen und 21 Niederlagen der 13. Tabellenplatz heraus – die gleiche Position wie man aktuell einnimmt. Dank des guten Endspurts kamen die Wedell-Schützlinge nicht mehr in akute Abstiegsgefahr. Es folgte Kontinuität im Kader.

Leistungsträger wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo tragen auch weiterhin des Trikots des fränkischen Traditionsvereins. Der erwünschte positive Effekt der personellen Kontinuität ist (bis jetzt) noch ausgeblieben. „Bayreuth ist in der Transition ein sehr gefährliches Team. Sie haben gute Guards, die viel Druck ausüben können, gleichzeitig bekommen sie durch offensive Rebounds immer wieder zweite Wurfchancen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Ein Schlüsselspieler des BBC Bayreuth ist der US-Amerikaner Rayshawn Mart. Unter den Körben ist der Ukrainer Artem Kovalov, ebenso wie der deutsche Rookie Cantia Rahming mit eine wichtige Stützte. Der 24-jährige Power Forward spielte bis zuletzt noch am College für die University of South Alabama (NCAA I) in den USA. Für beide Kontrahenten gewinnt diese Begegnung aufgrund der aktuellen sportlichen Lage eine große Bedeutung.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets

Im letzten Heimspiel vor Heiligabend kommt es in der Ischelandhalle zu einem NRW-Derby, welches nach einem Jahr Zwangspause neu belebt wird. Mussten die Paderborn Baskets am Ende der Saison 2023/2024 den ungeliebten Gang zurück in die ProB antreten, kehrten die Ostwestfalen vergangenen Sommer durch eine Wildcard zurück in Deutschlands zweithöchste Spielklasse.

Und so ergibt sich die schöne Konstellation, dass den Fans aufgrund der kurzen Distanz zwischen beiden Standorten – Ischelandhalle und Maspernplatz liegen nur rund 120 Kilometer auseinander – ein spannendes, vorweihnachtliches Rendezvous bevorsteht.

Die Gäste aus der Domstadt haben ihr volles Potenzial bislang aufgrund von Verletzungssorgen kaum entfalten können. Erst beim jüngsten 74:87 gegen Wolmirstedt musste Headcoach Milos Stankovic auf seine Spielmacher Branden Maughmer sowie Eyassu Worku verzichten. Umso mehr verlagert sich die Verantwortung auf den Flügel, wo mit Efosa Osawe (19,5 Punkte, 8,6 Rebounds) und Jonathan Klussmann (18,4 Punkte) gleich zwei Akteure ganz genau wissen, wo der Korb hängt.

Dass die Baskets sich aktuell im Tabellenkeller befinden, lässt sich auf die ausbaufähige Auswärtsbilanz (1-5) zurückführen. Doch gerade hier ist Obacht geboten: Nach fünf Pleiten in Folge auf fremdem Terrain wusste Paderborn am Nikolaustag in Münster ein 90:84 zu entführen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Das letzte Heimspiel vor Heiligabend gegen Paderborn zu bestreiten, ist für alle Beteiligten schön. Die Fans feiern ein NRW-Derby, und wir als Team bekommen es mit einem spannenden Gegner zu tun, der deutlich gefährlicher ist, als es die Tabelle vermuten lässt. Die Baskets verfügen über viel offensives Potenzial, das nur darauf wartet, sich entfalten zu können.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers

In Quakenbrück steht am Samstag (19.30 Uhr) am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA das durchaus richtungsweisend Verfolgerduell bei den Artland Dragons auf dem Programm. Rein in den warmen Bus, ab ins kuschelige Hotel und dann ein hoffentlich heißer Tanz in der Artland-Arena, in der die 46ers den „Drachen“ Feuer machen wollen.

„Sie haben vernünftig investiert. Deshalb ist aus einem Absteiger ein Top-Team mit Playoff-Qualität geworden“, hat Branislav Ignjatovic Respekt vor der Truppe seines Kollegen Hendrik Gruhn, der in der Vorsaison noch bei Kooperationspartner RASTA Vechta II auf der Bank saß. Dem erst 31-Jährigen ist es gelungen, aus starken Übersee-Akteuren, gestandenen ProA-Profis und herausragenden Talenten eine Einheit zu formen.

Der Gießener Übungsleiter ist jedoch optimistisch, „dass wir in Quakenbrück etwas holen können.“ Zum einen haben die „Drachen“ vor eigenem Publikum bereits gegen die Uni Baskets Münster (69:71), gegen die BG Göttingen (83:104) und gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim (94:108) gepatzt, zum anderen stimmt die Unterhaus-Bilanz der Mittelhessen gegen die Männer aus Quakenbrück. Von bisher sechs Duellen gewann Gießen fünf.

Und dann ist da natürlich noch Neuerwerbung Abu Kigab, von dem „Frenki“ Ignjatovic vier Tage nach seiner Ankunft in Deutschland noch keine Wunder erwartet, von dem er sich allerdings erhofft, „dass er uns besonders defensiv helfen wird.“ Denn die Quakenbrücker „Abteilung Attacke“ hat es in sich. Mit dem syrischen Internationalen Amir Hinton und US-Rookie Ben Burnham (beide im Schnitt 19 Punkte) verfügen die Dragons über zwei der aktuell drei besten Scorer der Liga.

Mit dem ehemaligen Gießener Robert Oehle, mit Dejan Bruce sowie den Ex-Vechtaern Linus Ruf und Fynn Lastring hat die Truppe aus Quakenbrück unter den Brettern Körpergröße zu bieten, außerdem erfährt Connor van Anthony in Dominic Dolic wertvolle Unterstützung beim Spielaufbau. Und von außen sind der ehemalige Frankfurter Timo Lanmüller, der Kanadier Nate Patrone, Linus Trettin und der Ex-Karlsruher Elijah Ndi jederzeit stets in der Lage, zweistellig zu punkten.

 

20.12.2025 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS

Zum Auftakt des Doppelspieltages vor Weihnachten empfangen die EPG Baskets Koblenz am Samstag, den 20.12. um 19:30 Uhr die PS Karlsruhe Lions in der heimischen EPG-Arena. Vor dem 13. Spieltag gehen beide Teams als direkte Tabellennachbarn in die Partie. Mit sechs Siegen und sechs Niederlagen stehen die Baskets aktuell auf dem 11. Tabellenplatz, während die Lions mit fünf Siegen und sieben Niederlagen Rang 12 belegen.

Nach dem jüngsten Auswärtserfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen (95:83) stehen die EPG Baskets erstmals bei einer Siegesserie von drei Erfolgen in Serie. Die Karlsruher mussten am vergangenen Wochenende eine Niederlage gegen die SparkassenStars Bochum hinnehmen (96:77). Die Ausgangslage verspricht damit nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation, sondern auch wegen der aktuellen Form beider Teams eine spannende Partie in der EPG-Arena.

In der Offensive haben die Koblenzer die Nase vorne: In der laufenden Saison erzielten sie knapp 100 Punkte mehr als die Gäste aus Karlsruhe. Die Offensive bleibt eine der großen Stärken der Baskets, was sich weiterhin in stabilen Trefferquoten widerspiegelt.  Im vergangenen Spiel gegen Leverkusen überzeugten sie mit einer überragenden Quote von 50% von jenseits der Dreipunktelinie. Zu den zentralen Offensivakteuren zählen Calvin Wishart sowie Decorian Jeffries.

Auf Seiten der Karlsruher sorgen insbesondere die beiden Neuverpflichtungen für neuen Schwung. Sowohl Brandon Angelo Porter als auch Isaiah Rayshaud Hart konnten von Beginn an mit ihren Qualitäten überzeugen. Zu den weiteren Schlüsselspielern der Lions gehört zudem der ex-Koblenzer Center Maurice Pluskota

Headcoach Stephan Dohrn ordnet die Aufgabe entsprechend ein und richtet den Blick auf die Stärken des Gegners: „Mit Karlsruhe kommt das athletischste Team der Liga auf uns zu. Sie haben den Kader während der Saison verändert, was sie noch besser und gefährlicher macht. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sind die Karlsruher absolute Playoff Kandidaten.“

GIESSEN hat Vukovic Ersatz gefunden

Neuzugang Abu Kigab, ein Kanadier mit sudanesischen Wurzeln, soll den GIESSEN 46ers schon am Samstag bei den Artland Dragons helfen

Nur fünf Tage nach der Trennung vom Kroaten Domagoj Vukovic haben die GIESSEN 46ers für die restlichen 22 Partien in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA damit einen Mann verpflichten können, der bereits bei den PS Karlsruhe LIONS und auch ein halbes Jahr im Oberhaus bei Ignjatovics Ex-Club MLP Academics Heidelberg unter Vertrag stand.

Kigab kam in Khartum, der Hauptstadt des Sudan, auf die Welt. Mit neun Jahren zog er mit seiner Familie nach St. Catharines in Ontario/Kanada. Abu Kigab begann seine Basketballkarriere an der St. Francis Catholic Secondary School und wechselte später an die renommierte Prolific Prep Academy in Kalifornien.

In der NCAA Division I sammelte er zwei Jahre lang Erfahrungen bei den „Ducks“ der University of Oregon, bevor er seine College-Karriere von 2019 bis 2022 bei den „Broncos“ der Boise State University fortsetzte. Dort erzielte er als „Senior“ im Durchschnitt 15 Punkte und sechs Rebounds pro Match. 2017 feierte Kigab mit der kanadischen U19-Nationalmannschaft seinen bisher größten Erfolg, den Gewinn der Junioren-WM in Ägypten.

Kigab beeindruckte mit durchschnittlich 20 Punkten, sieben Rebounds und zwei Assists in der slowakischen Liga sowie 23 Punkten, sieben Rebounds und zwei Assists im Alpe Adria Cup. „Schon in der Slowakei habe ich ihn beobachtet, ein Engagement bei uns kam aber leider noch nicht zustande“, so „Frenki“ Ignjatovic. Stattdessen verschlug es Abu Kigab für zwölf Partien nach Heidelberg sowie ab November 2024 zu den PS Karlsruhe LIONS.

„Ich bin bereit, den 46ers zu helfen, und zwar an beiden Enden des Parketts“, ließ der Neuzugang schon kurz nach seiner Ankunft wissen. Dies kann er bereits am Samstag (19.30 Uhr) bei den Artland Dragons versuchen, bei denen Abu Kigab erstmals ins schwarze 46ers-Auswärtstrikot mit der Nummer 47 schlüpfen wird.

 

Center David Lee Craig verlässt Neustadt und kehrt in seine Heimat zurück

Im Sommer wurde der 22-jährige und 218cm große Südafrikaner mit viel Hoffnung für die Nicht EU-Position verpflichtet. Nach 12 Spielen, in denen der Big Men knapp 14 Minuten pro Partie im Einsatz war und dabei 5,7 Punkte und 5,4 Rebounds auf dem Statistikbogen zu Buche stehen hatte, trennen sich die Wege schon wieder.

Der symphatische Center war im Team super integriert und hat immer zu 100% für sein Team gespielt. Nun wurde der Vertrag zum Ende des Monats aufgelöst und David ist am gestrigen Sonntag zurück nach Südafrika geflogen.

„Wir haben uns viele Gedanken gemacht und sind am Ende zu dieser Entscheidung gekommen. Menschlich hat David sich nichts zu Schulden kommen lassen, doch sportlich haben wir uns eine bessere und schnellere Entwicklung erhofft. Wir wünschen David nur das Beste und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg und vor allem Gesundheit, was seine sportliche und private Laufbahn angeht“, so Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.