Vertrag von Caleb Zurliene aufgelöst

Caleb Zurliene und die Uni Baskets Münster gehen ab sofort getrennte Wege. Der Vertrag des 23-Jährigen wurde vorzeitig aufgelöst. Beide Seiten haben einvernehmlich einer Vertragsauflösung zugestimmt. Dies gab Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets, bekannt.

„Caleb hatte die ganze Zeit mit Problemen im unteren Rücken zu kämpfen, die ihn nie die 100 Prozent seiner Qualitäten haben erreichen lassen“, erläuterte Helge Stuckenholz die Beweggründe.

„Als er sagte, er würde gerne das Kapitel in Münster beenden, Weihnachten bei seiner Familie sein und wieder komplett fit werden wollen, haben wir seinem Wunsch entsprochen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm nur das Beste“, sagte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

 

Neuer Point Guard für die Merlins

Zum Jahreswechsel waren die HAKRO Merlins Crailsheim auf dem Transfermarkt aktiv und haben mit Xavier Johnson einen neuen Point Guard gefunden. Der 25-Jährige kehrt nach Stationen in Spanien und Frankreich nun nach Hohenlohe und unterschreibt bei den Zauberern einen Vertrag bis Saisonende.

Im Bundesstaat Virgina aufgewachsen durchlief Johnson dort die ersten Jahre seiner akademischen und sportlichen Laufbahn. Nach seiner Highschool-Zeit bei der „Episcopal School“ schloss er sich für drei Jahre den George Mason Patriots an. Vor allem in seinem dritten Jahr legte der Point Guard mit 7,7 Punkten, 4,1 Rebounds und 4,6 Assists ordentliche Allround-Zahlen auf, entschied sich dann aber für einen nach Illinois.

In der ersten Saison bei den Southern Illinois Salukis fügte er sich mit 7,5 Punkten gut ein. Seinen Durchbruch erlebte Xavier Johnson dann in seinem Abschlussjahr. Dort führte er sein Team in nahezu allen Spielen als Topscorer an und spielte sich mit durchschnittlich 22,2 Punkten, 4,1 Rebounds, 6,1 Assists und 1,5 Steals ins Rampenlicht der europäischen Ligen.

Seine professionelle Basketballkarriere begann dann im Sommer 2024 im nordspanischen Baskenland bei Acunsa Gipuzkoa – unter anderem als Teamkollege des Hagener Centers N’guessan. In der starken zweiten spanischen Liga überzeugte der Merlins-Neuzugang mit 11,2 Punkten, 3.3 Rebounds, 3,1 Assists und erreichte mit seinem Team als Hauptrundenachter die Playoffs.

Nach dem Aus in der ersten Runde schloss sich Johnson im vergangenen Sommer dem französischen Zweitligisten Orléans an. Dort absolvierte er die ersten elf Ligaspiele in kleinerer Rolle, ehe er nun für seine dritte Auslandsstation nach Deutschland wechselt.

„Ich habe mich für einen Wechsel zu den Merlins entschieden, um mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich möchte dem Verein dabei helfen, aufzusteigen. Mir gefällt die Herausforderung, daher werde ich viel und hart arbeiten“, sagt der neue Aufbauspieler der Zauberer.

„Wir freuen uns ungemein, dass es mit Xavier Johnson geklappt hat. Xavier ist ein echter Point Guard. Ein Spieler, der seine Mitspieler besser macht und über einen hohen Basketball-IQ verfügt. Er hat seine Stärken auch in der Verteidigung und kann über das ganze Feld aggressiv und physisch verteidigen. Von daher sind wir sehr glücklich, dass er sich für uns entschieden hat. Wir freuen uns, dass er Teil der Merlins-Familie ist“, sagt HAKRO Merlins Headcoach David McCray.

 

Lok Bernau verlängert mit Anthony Watkins bis zum Ende der Saison 2025/26

Lok Bernau setzt weiter auf Kontinuität und Teamstabilität: Der Vertrag mit Anthony Watkins wurde bis zum Ende der Saison 2025/26 verlängert.

Ursprünglich kam Watkins als kurzfristiger Ersatz für den verletzten Shawn Scott II nach Bernau. Was zunächst als Übergangslösung geplant war, entwickelte sich jedoch schnell zu mehr. Mit seiner Einstellung, seiner Präsenz auf und neben dem Feld sowie seiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, überzeugte der US-Amerikaner nicht nur sportlich, sondern auch menschlich.

Anthony Watkins hat sich in kurzer Zeit zu einem festen Bestandteil der Mannschaft und der Lok-Familie entwickelt. Er ergänzt das Team mit seinen Qualitäten hervorragend, bringt Energie in beide Spielrichtungen und passt optimal in die Teamstruktur.

Die Vertragsverlängerung ist ein klares Zeichen für den eingeschlagenen Weg und das Vertrauen in die gemeinsame Zukunft.

Kangaroos setzen auf Kontinuität und Energie – Luca Michels bleibt bis Saisonende

 Bei den Iserlohn Kangaroos haben sich kurz vor Weihnachten wichtige Personalentscheidungen ergeben, die sowohl sportlich als auch perspektivisch richtungsweisend sind.

Eine davon auf der Guard-Position: Luca Michels wird auch weiterhin das Trikot der Kangaroos tragen. Der ursprünglich temporär verpflichtete Shooter hat einen Vertrag bis zum Saisonende verlängert – und das aus gutem Grund. Michels hat in kurzer Zeit gezeigt, welchen Wert er für das Team hat: mit Energie, Tempo und klaren Impulsen im Offensivspiel. Seine Stärken sind dabei nicht nur sichtbar, sondern auch statistisch belegt – insbesondere seine starke Dreierquote und seine Effizienz aus dem Feld geben dem Spiel der Kangaroos zusätzliche Qualität.

Darüber hinaus ist Michels längst mehr als „nur“ ein Schütze. Er übernimmt Verantwortung, bringt Intensität auf beiden Seiten des Feldes und fungiert als echter Energizer, der Mitspieler und Zuschauer gleichermaßen mitnimmt. Seine Art zu spielen, passt zur DNA der Kangaroos – mutig, leidenschaftlich und immer im Dienst des Teams.

Mit dieser Entscheidung gehen die Kangaroos optimistisch in das Jahr 2026. Die Mannschaft ist enger zusammengerückt, die Rollen sind klar verteilt und mit Luca Michels bleibt ein Spieler an Bord, der genau für die Spiele steht, die Basketball in der Matthias-Grothe-Halle ausmachen: Tempo, Emotionen und Spannung bis zur letzten Minute.

 

46ers lösen Vertrag mit Junakovic auf

Basketball-Zweitligist GIESSEN 46ers hat den Vertrag mit Pointguard Martin Junakovic in beiderseitigem Einvernehmen zum 31. Dezember 2025 aufgelöst.

Der kroatische Regisseur, kurz vor Saisonbeginn von GKK Sibenik nach Mittelhessen gekommen, hatte sich Mitte November im Rotkreuz-Krankenhaus in Frankfurt einer Operation an der linken Hüfte unterziehen müssen. Danach ging er in Reha. Für ihn hatte der Altmeister den früheren Crailsheimer Devon Goodman verpflichtet.

Martin Junakovic bestritt die ersten sechs ProA-Partien sowie das Match im BBL-Pokal gegen RASTA Vechta für Gießen. Im Durchschnitt stand er 19 Minuten auf dem Parkett und steuerte sechs Punkte sowie drei Assists zum Gelingen bei. Die 46ers wünschen Martin Junakovic bei seiner Genesung alles nur erdenklich Gute.

 

Nachberichte ProA 17. Spieltag

10.01.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. PS Karlsruhe LIONS 89:80

Die Eisbären Bremerhaven haben sich am Samstagabend im heimischen Eisbärenkäfig mit 89:80 gegen die PSK Lions durchgesetzt. Trotz des Wintereinbruchs mit Schnee und Eis schafften die Lions die Reise aus Karlsruhe in den Norden. Die Eisbären Bremerhaven wollten dem Gegner im Eisbärenkäfig einheizen und den heimischen Fans ein intensives Spiel liefern.

Zunächst hatten die Eisbären Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die ersten Punkte erzielte Wesley Oba per Korbleger nach Defensivrebound von Tyrese Williams. Die Eisbären antworteten über die Freiwurflinie durch Elijah Miller, doch insgesamt blieb das Spiel defensiv geprägt. Immer wieder wechselten sich Ballverluste und schwierige Abschlüsse ab, sodass sich im ersten Viertel ein eher frostiger Schlagabtausch entwickelte. Nach zehn Minuten führten die Gäste knapp mit 20:16.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel zerfahren. Ballverluste auf beiden Seiten verhinderten längere Läufe, doch die Eisbären arbeiteten sich allmählich ins Spiel. Ein kleiner Befreiungsschlag folgte in Minute 14: Nach Defensivrebound traf Jemarl Baker Jr. den ersten Dreier der Eisbären und brachte sie wieder in Führung (25:24). Dennoch blieb die Partie eng. Elijah Miller traf in der Schlussphase per Sprungwurf, Jemarl Baker Jr. legte per Korbleger nach, sodass Bremerhaven mit einer 35:32-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Lions wacher aus der Kabine. Ein Dreier von David Ejah und ein Sprungwurf von Isaiah Hart drehten die Partie und brachten die Gäste in Front. Die Eisbären hielten dagegen und sorgten mit energischen Aktionen für einen kleinen Lauf. Phasenweise fanden die Hausherren nun ihren Rhythmus, zwangen die Lions zu Fehlern und setzten sich mit 51:42 etwas ab. Doch Karlsruhe ließ nicht locker. Nach drei Vierteln stand es 57:57.

Nachdem es den Eisbären im dritten Viertel nicht gelang die Löwen in ihre Schranken zu weisen, wurde es im Schlussviertel also wieder richtig spannend. Beide Teams wussten, dass nun jede Aktion zählen würde. 6 Minuten lang konnten die Löwen mit den Eisbären mithalten, doch die Bremerhavener behielten die Nerven. Raphael Falkenthal sah Adrian Breitlauch, der von außen zum 72:69 traf. Wenig später traf Elijah Miller von außen zum 79:71 und verschafft den Eisbären Luft. Der Treffer der Lions zum 80:89 änderte nichts mehr am Endstand.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Phoenix Hagen 78:104

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen Phoenix Hagen vor 2.517 Zuschauern in der Paul Horn-Arena mit 78:104 (40:52) verloren.

Von Beginn leisteten sich die Schwaben aber einige unnötige Fehler. Ein folgenschwerer Ballverlust von Moreaux nutzte Bjarne Kraushaar per Korbleger zum 15:10 für die Westdeutschen aus, Sonko nahm bei 3:46 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit der Begegnung. Graves schraubte die Führung mit einem Zweier in der Schlussminute erstmalig auf einen zweistelligen Vorsprung (22:12) hoch, Pelote beendete den ersten Abschnitt per Buzzer Beater aus der Distanz zum 15:22. Noch war reichlich Sand im Getriebe der Raubkatzen.

Pelote begann das zweite Viertel mit dem nächsten Dreier zum 18:22, gespielt waren 22 Sekunden. Der US-Amerikaner war weiter bester Mann bei den Schwaben. Mit dem nächsten Zweier zum 20:24 und einem Block gegen Nawrocki nach elf Minuten begeisterte der 23-Jährige die. Die Harris-Schützlinge hatten das Heft jedoch klar in der Hand. Pelote beendete den nächsten 8:0-Lauf der Gäste per Dreier zum 36:43. Graves beendete die erste Halbzeit per Korbleger zum 52:40.

Uhlemann eröffnete den zweiten Durchgang nach 29 Sekunden mit einem Zweier zum 54:40. Kaya Bayram steuerte seine ersten Zähler per Dreier zum 43:54 für die Gelb-Schwarzen bei. Graves sorgte per Korbleger für das 59:44 in der 23. Minute – der bisher höchste Vorsprung der Harris-Truppe im Spiel. Es lief kaum mehr etwas zusammen, Hagen konnte die Führung weiter ausbauen. Uhlemann beendete die dritten zehn Minuten mit vier Zählern zum 78:55, das Spiel war vorzeitig entschieden.

Es lief einfach weiter nichts zusammen. Die Feuervögel spielten sich dank des klaren Vorsprungs nun in einen kleinen Rausch. In Minute 32 setzte sich Rissetto gegen Lukas Milner unter dem Korb durch und war für das 84:58 verantwortlich. Trotz des klaren Vorsprungs hielten die Feuervögel die Intensität in der Defense weiter enorm hoch. Nach knapp drei Minuten ohne etwas Zählbares machte Phoenix-Kapitän Nawrocki per Dreier zum 102:76 die 100-Punkte-Marke voll. Wenig später das Spiel aus.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. VfL SparkassenStars Bochum 104:87

Die Artland Dragons haben den 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA souverän für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn deutlich mit 104:87 (25:16, 24:21, 24:23, 31:27) gegen die VfL SparkassenStars Bochum durch und behauptete damit Tabellenplatz fünf zum Abschluss der Hinrunde.  Topscorer der Dragons war Ben Burnham mit 29 Punkten und 8 Rebounds.

Lastring eröffnete das Spiel nach Assist von Anthony mit dem ersten Korb zum 2:0. Quakenbrück übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte sich durch einen Dreier von Lanmüller sowie einen anschließenden Jumper von Burnham schnell auf 11:4 ab. Bochum reagierte mit einer frühen Auszeit, fand jedoch auch danach kaum Zugriff auf das Spiel. Die Dragons blieben spielbestimmend und entschieden das erste Viertel verdient mit 25:16 für sich.

Auch im zweiten Abschnitt knüpften die Gastgeber an ihre starke Leistung an. Zwar eröffnete Antonio Williams den Spielabschnitt, doch Lanmüller antwortete umgehend mit einem Dreier. Hinton erhöhte wenig später per Freiwurf auf 30:18. Bochum hielt offensiv über Williams und Myreon Jones Jr. dagegen, defensiv bekam man das Dragons-Spiel jedoch nicht in den Griff. Lanmüller traf seinen vierten Dreier zum 44:29, ehe die Gäste kurz vor der Pause noch etwas verkürzen konnten. Mit einer 49:37-Führung für die Dragons ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel startete Quakenbrück erneut fokussiert. Zwei starke Drives von Burnham sorgten für schnelle Zähler, Bochum lief nun zunehmend einem Rückstand hinterher. Trotz des vierten Fouls von Hinton Mitte des dritten Viertels blieben die Dragons stabil. Elijah Ndi setzte mit fünf schnellen Punkten ein Ausrufezeichen, die Führung wuchs auf 71:55 an. Zwar verkürzten Jones Jr. und Williams nochmals, doch Burnham stellte mit weiteren Punkten den 73:60-Viertelstand her.

Im Schlussabschnitt ließ Quakenbrück keine Zweifel mehr aufkommen. Lastring per Tip-in und Burnham mit einem krachenden Dunk sorgten früh für klare Verhältnisse. Die Dragons dominierten nun auch physisch und kontrollierten das Geschehen bis zum Schluss. Spätestens zur Mitte des vierten Viertels war die Partie entschieden, der Vorsprung wuchs kontinuierlich an. Am Ende stand ein hochverdienter 104:87-Heimerfolg auf der Anzeigetafel.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 67:95

Zum 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2025/2026 ging es für die Bozic Knights nach Paderborn. Dort setzte sich die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic deutlich mit 95:67 durch und beendete damit die drei Spiele anhaltende Siegesserie der Baskets. In der Tabelle klettern die Schwaben auf Platz sechs.

Der Start in die Partie war zunächst ausgeglichen. Die Gastgeber zogen einige Male aggressiv zum Kirchheimer Korb, erzwangen dadurch einige Freiwürfe und gingen mit 11:8 in Führung. Es sollte die letzte Paderborner Führung des Spiels sein. In der Folge übernahmen die Ritter das Kommando. Der eingewechselte Tyrel Morgan erzielte schnelle sechs Punkte und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur 21:13 Führung nach den ersten zehn Spielminuten.

Phil Russell erhöhte zur Mitte des zweiten Viertels auf 41:23, doch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit wurde das Spiel hektisch und zerfahren. Einige Nicklichkeiten prägten die Partie und unterbrachen den Kirchheimer Rhythmus. Paderborn kämpfte sich zurück und reduzierte den Rückstand auf acht Zähler. Der letzte Angriff gehörte den Knights, den Lucas Mayer per Dreier zur 48:37 Führung verwandelte.

Auch in der zweiten Halbzeit gehörte der Start den Hausherren, die den Rückstand innerhalb der ersten drei Minuten auf 50:45 reduzieren konnten. Doch dann schalteten die Schwaben einen Gang höher. Angeführt von Russell nutzten die Knights ihre physische Überlegenheit durch Nico Bretzel, Tylan Pope und Tyrel Morgan, sodass die Zone kontrolliert wurde. Schnell wurde der Vorsprung wieder zweistellig und die Korbjäger wollten nun die Entscheidung. Zur Viertelpause lag man bereits mit 69:52 in Front.

Die Ritter behielten den Fuß auf dem Gas und sorgten mit einem Lauf, den Chuck Harris Failenschmid knapp sieben Minuten vor Spielende zur 78:52 Führung verwandelte. Die frühe Entscheidung in einem dann doch deutlichen Spiel. „Wir haben sehr intensiv und konzentriert gespielt. Nach der Niederlage gegen Bayreuth wollten wir direkt wieder auf Kurs kommen und das ist gelungen,“ so Head Coach Igor Perovic nach Spielende.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 75:86

Weiterhin ersatzgeschwächte Uni Baskets Münster kommen einfach nicht voran: Gegen den Tabellenachten Nürnberg Falcons verlor das Team von Götz Rohdewald am Samstagabend vor 2.725 Zuschauern 75:86 (36:41).

Mit einem 12:9-Start (5.) zeigten sich die Uni Baskets zunächst unbeeindruckt von der Unzufriedenheit mit dem bisherigen Saisonverlauf. Cosmo Grühn stellte mit seinem ersten Distanztreffer auf die 3-Punkte-Führung. Nur gut zwei Minuten später hieß es 14:23, die Verteidigung bot Räume an, offensiv blieben Korbleger liegen. Doch der verlorengegangene Fokus kehrte mit dem Shotclock-Dreier von Paul Viefhues zurück, der auch den Buzzer-Dreier zum 23:23-Ausgleich nach Abschnitt eins setzte.

Im zweiten Viertel erspielte sich bis zum 34:32 (16.) kein Team – nicht einmal phasenweise – Vorteile. Münster ließ bis dahin aber nach guten Defensivsequenzen einige Chancen auf eine höhere Führung liegen. Dann leisteten sich die Münsteraner 9:4 Ballverluste, weshalb die Uni Baskets kurz vor dem Seitenwechsel wieder deutlicher in Rückstand gerieten (34:41, 19.). Andrew O’Brien linderte über zwei verwandelte Freiwürfe etwas den Frust, sodass die Partie zur Halbzeit aus Gäste Sicht knapp blieb (36:41).

Nürnberg intensivierte die Defensive massiv nach Wiederbeginn und spielte richtig guten Teambasketball. Unaufgeregt beherrschte das Jung-Team die Szenerie. Unsortierte Uni Baskets verschliefen den Beginn der zweiten Halbzeit gänzlich. 0:9-Lauf. Zu diesem frühen Zeitpunkt waren die Münsteraner vorentscheidend in einem 20-Punkte-Rückstand (39:55, 25.). Immerhin fing sich die Baskets-Defense wieder über gutes Rebounding bis zum Viertelende. 47:65 vor dem Schlussviertel.

Alles unter Kontrolle aus Falcons-Sicht? Lange Zeit im Schlussviertel ja, wie sein Verlauf bis zum höchsten Münsteraner Rückstand des Abends von 25 Zählern eindrucksvoll dokumentierte (55:80, 35.). Als längst alles vorbei war, hatten die Gastgeber ihre beste Phase und wendeten eine höhere Niederlage mit Kampfgeist und einigen guten Plays ab, entschieden immerhin das Schlussviertel nach dem fünften Dreier (56 Prozent) des Topscorers des Abends Paul Viefhues für sich (28:21).

 

11.01.2026 16:00 Uhr // Bayer GIANTS Leverkusen vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:79

Die BAYER GIANTS Leverkusen sind in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 weiterhin auf der Suche nach der Erfolgsformel. Der ProB-Meister von 2025 unterlag vor 1.611 Zuschauern in der Ostermann-Arena gegen die HAKRO Merlins Crailsheim mit 71:79. Dabei hatten die Farbenstätdter in der zweiten Halbzeit nach einer großen Aufholjagd die Chance, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.

Die Merlins starteten in der Manier einer Spitzenmannschaft. Schnell setzten sich die Gäste um Headcoach David McCray ab (2:9 / 3. Spielminute) ab und ließen keine Zweifel aufkommen, welches Team den Favoritenstatus an der Bismarckstraße innehat. Die gut ausbalancierte Offensive der Baden-Württemberger stellte die Hausherren immer wieder vor große Herausforderungen. Dies hatte zur Folge, dass Crailsheim nach zehn Minuten mit 11:21 in Front lag.

Auch der zweite Durchgang sollte aus Sicht der „Riesen vom Rhein“ nicht für die Wende sorgen. Viel mehr noch: Das Auswärtsteam aus dem Landkreis Schwäbisch Hall setzte sich Zähler um Zähler ab. Nach 27 Minuten betrug die Führung des früheren Bundesligisten stolze 16 Punkte (20:36). Für die Koch-Schützlinge war es im Angriff eine Hälfte zum Vergessen. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 24:39 nach Ende des Abschnitts auf.

Nach der Pause schien es so, als würden die „Magier“ schnell für die Entscheidung sorgen wollen. Brock Gardner sorgte per erfolgreichen Wurf aus der Distanz für einen 20-Punkte-Vorsprung seiner Farben (26:46). Doch die „Giganten“ ließen sich nicht hängen. Angeführt von Kobe Langley, der drei Dreier in Serie traf, gelang es BAYER den Vorsprung sukzessive zu verkürzen. Highlight dabei war ein Korbleger von John Williams Jr., welcher auf 49:51 stellte. Mit 50:57 endete das dritte Viertel.

Für Sören-Eyke Urbansky, Ricarco Lynch & Co. war noch alles möglich und das spürte man. Der Rekordmeister wollte die Siegchance beim Schopfe packen und kämpfte um jeden Ballbesitz. Nur die Wende konnte nicht herbeigeführt werden. Entweder stoppten eigene Fehler die Leverkusener Angriffsversuche oder aber die Merlins konterten umgehend. So rannten die Rheinländer verzweifelt einem Rückstand hinterher. Den Bock konnten der 14-malige Deutsche Meister am Ende nicht mehr umstoßen (71:79).

 

11.01.2026 17:00 Uhr // RheinStars Köln vs. BBC Bayreuth 90:82

Mit dem vierten Sieg aus den vergangen fünf Spielen haben sich die RheinStars pünktlich zum Abschluss der Hinrunde ein Polster in Sachen Klassenerhalt erspielen können. Am späten Sonntagnachmittag schlugen die Kölner vor 1.468 Zuschauern den BBC Bayreuth mit 90:82 (34:34). Nach 17 Spieltagen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stehen die RheinStars nun bei 7 Siegen aus 10 Spielen auf Rang 13 und damit drei Siege und vier Plätze vor den Abstiegsplätzen.

Beide Mannschaften mussten in der Partie auf Leistungsträger verzichten, die Kölner auf Hall B. Elisias, die Gäste auf ihren Topscorer Moritz Plescher. Die Begegnung kam nur mäßig in Fahrt. Im ersten Viertel trafen beiden Seiten kaum etwas – entsprechend ging es bei 13:12 in die zweiten zehn Minuten. Bis zur Pause war das Spiel ausgeglichen und gelangte folgerichtig bei 34:34 zum Seitenwechsel.

In Durchgang drei fluppte es dann offensiv auf beiden Seiten. 54 (27:27) Punkte gönnten die Teams ihren Zuschauern. Bayreuth versuchte es immer wieder mit schnellen Vorstößen, Köln antwortete eher mit gemäßigterem Spiel; verteidigt bekamen beide Teams die gegnerischen Aktionen dabei nicht wirklich. Bei 61:61 wurde das letzten Viertel eröffnet – fünfmal wechselte die Führung. Spannung pur und ein mitgehendes Publikum, angetrieben durch Musik und Moderation bis zur Entscheidung.

Und die gelang den Kölnern samt der nötigen Stopps: Eröffnet von Mike Miller per Dreier zum 79:77 (36. Minute), gefolgt von Korblegern durch Björn Rohwer und Jasper Günther zum 81:77 und 83:77. Getoppt wurde das dann von zwei „staubtrocken“ abgeschlossenen Dreiern von Cedric Russell zum 86:80 (37.) und 89:82 (38.) – die Spannung wich dem Jubel der Sieger.

„Es war ein hartes Stück Arbeit, anfangs nicht immer schön, aber dann zum Ende mitreißend und mit Allem, was Basketball so spannend und mitfiebernd macht. Am Ende haben viele Spieler große Würfe getroffen und haben für sich selbst und das Team großartige Werbung gemacht!“ freute sich Sportgeschäftsführer Stephan Baeck über die nächsten Kölner Punkte auf der Habenseite.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. GIESSEN 46ers 92:91 

Zum ersten Heimspiel des Kalenderjahres 2026 und zugleich zum Abschluss der Hinrunde empfingen die EPG Baskets Koblenz am Sonntagabend die GIESSEN 46ers in der heimischen EPG-Arena. Vor knapp 1700 Zuschauern entwickelte sich ein intensives, hochklassiges und bis zur letzten Sekunde spannendes Duell zweier Teams in starker Form.

Beide Teams starteten nervös in die Begegnung. Gießen ließ die ersten Würfe liegen, bis Jonathan Maier mit einem Dunking ein Ausrufezeichen für die 46ers setzte. Auf Seiten der Baskets zeigte sich vor allem Decorian „DJ“ Jeffries früh präsent. Die Partie blieb ausgeglichen (11:9), geprägt von Rebounds und intensiver Defensivarbeit auf beiden Seiten. Nach einem Dreier der Gäste durch Devon Goodman und Freiwürfen von Marko Bacak ging es mit 26:24 für Koblenz in die erste Viertelpause.

Der Start ins zweite Viertel verlief holprig für die Baskets. Offensiv lief wenig zusammen, kleine Fehler häuften sich, und Gießen übernahm erstmals die Führung. Headcoach Stephan Dohrn reagierte früh mit einer Auszeit. Die Partie gewann nun deutlich an Intensität. Gießen ließ mehrfach Punkte an der Freiwurflinie liegen, während Wishart zunehmend Verantwortung übernahm. Trotz vieler Fouls auf Koblenzer Seite ging es mit einer knappen 54:51-Führung für die Baskets in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Gießen den besseren Start. Unkonzentriertheiten und einfache Fehler der Baskets führten schnell zur erneuten Führung, was Dohrn beim Spielstand von 54:55 erneut zu einer Auszeit zwang. Die Baskets kämpften sich in der Folge zurück: Aleksa Kovačević setzte sich gleich mehrfach in der Zone durch, und mit einer starken Schlussphase des Viertels nutzte Koblenz die zunehmenden Fehler der Gäste konsequent aus. Nach Freiwürfen von Kovačević stand es 74:66 vor dem Schlussviertel.

Im letzten Viertel schien Koblenz zunächst auf der Siegesstraße. Doch Gießen gab sich nicht geschlagen. Wenige Sekunden vor Schluss stand es nur noch 90:89. Ein entscheidendes Offensivfoul gegen Gießen verschaffte den Baskets Freiwürfe und Timothy Smith verwandelte eiskalt von der Linie. Nach einem letzten Treffer der Gäste blieb Koblenz der finale Angriff mit dem sie sich den knappen 92:91-Erfolg sichern konnten.

 

12.01.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. BG Göttingen 82:89

Die BG Göttingen hat die Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit einem Arbeitssieg abgeschlossen. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß gewann am Montagabend bei den SBB Baskets 89:82 (33:35). In der Magdeburger Wolfgang-Lakenmacher-Halle zeigten die weiterhin dezimierten Südniedersachsen eine durchwachsene Leistung, in der sich starke Phasen mit sehr schlechten abwechselten.

Im ersten Abschnitt drückten beide Teams aufs Tempo. Hendrik Drescher brachte die Gäste aus Südniedersachsen 8:3 in Front, aber die Baskets antworteten mit einem 0:6-Lauf zum 8:9 (5.). Im Anschluss fing sich die BG wieder, holte sich die Führung zurück und baute sie auf 17:11 aus (7.). Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und kämpften sich auf 19:17 heran (8.). Jackson schloss die ersten zehn Minuten mit zwei Dreiern zum 25:21 ab.

Im zweiten Viertel fanden die Göttinger offensiv keinen Rhythmus. Es dauerte eine Strauß-Auszeit und mehr als drei Minuten, bis Drescher die ersten Veilchen-Zähler in diesem Abschnitt zum 27:28 erzielte (14.). Die Gäste kämpften und erarbeiteten sich die Punkte an der Freiwurflinie. Sears und Jackson glichen durch sechs Treffer zum 33:33 aus. Vor der Halbzeitpause sorgte De’Vondre Perry für die knappe Baskets-Führung (33:35).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst eng. Die Gastgeber legten vor, die Göttinger glichen aus (41:41). Doch dann leisteten sich die Veilchen eine schwache Phase, die die Baskets ausnutzten, um etwas davonzuziehen (41:49). Doch die BG kämpfte, fand ihre Energie, erzwang Ballverluste und verkürzte den Rückstand. Sears holte die Führung per Dreier zurück und schloss kurz darauf den 15:0-Lauf zum 58:52 ab (28.). Ins Schlussviertel gingen die Gäste mit einer 60:57-Führung.

Im letzten Abschnitt blieb das Duell eng und spannend. Die BG baute ihre Führung zunächst auf acht Zähler aus (65:57), geschlagen gaben sie die Baskets aber noch lange nicht. Bogdanov schloss einen 0:7-Lauf der Gastgeber per Dreier zum 67:66 ab. Sears verschaffte den Gästen durch seinen Dreier zum 72:69 wieder Luft. Bogdanov stemmte sich mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage, die Sears jedoch mit sechs von sechs Freiwürfen in der letzten Minute besiegelte.

Nachberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. BSW Sixers 72:67

RASTA Vechta II startet mit einem Heimsieg ins neue Kalenderjahr. Am Samstag gewinnt das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst vor 240 Zuschauern im RASTA Dome mit 72:67 (31:39) gegen die BSW Sixers.

An der Pariser Straße haben beide Teams große Probleme mit ihrem Wurf, RASTA II sieht zudem  im 1. Viertel beim Rebound nicht gut aus. Mit dem Halbzeit-Buzzer kassiert das Horst-Team, dass ohne die Big Men Fynn Lastring und Joel Lungelu auskommen muss, einen 20-Meter-Dreier der BSW Sixers zum 31:39-Rückstand, kann das Blatt nach der Pause aber drehen.

Viel besseres Rebounding und im 4. Viertel drei getroffene Dreier machen schließlich den Unterschied aus. Sechs RASTAnern gelingen acht oder mehr Punkte. AJ Sumbry kommt auf zwölf Zähler, fünf Rebounds, vier Assists und zwei Steals sowie einen überragenden Plus/Minus-Wert von +24.

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Wir haben jetzt schon so viele Spiele verloren. Natürlich nagt das am Selbstvertrauen. Trotzdem kommen wir jede Woche ins Training, haken das letzte Spiel ab und konzentrieren uns weiter auf unsere Entwicklung. In der 2. Halbzeit haben wir es dann über lange Phasen sehr gut geschafft, den freien Mann zu finden. Und deshalb haben wir am Ende auch das Spiel gewonnen, was sich auch beim Dreier von Epke Kruthaup zeigt.“

 

10.01.2026 18:30 Uhr // Seawolves Academy vs. LOK BERNAU 90:82

Trotz lautstarker Unterstützung aus Bernau reichte es am Samstagabend nicht für einen Auswärtssieg: LOK Bernau musste sich bei der Rostock Seawolves Academy mit 82:90 geschlagen geben.

Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo in die Partie und übernahmen direkt die Kontrolle. Vor allem von außen zeigte sich Rostock gefährlich: Fünf getroffene Dreier im ersten Viertel stellten die Bernauer vor große Probleme. Unter dem Korb verteidigte Rostock sehr physisch, von außen fiel bei Bernau zu wenig. Kurz vor Viertelende versuchte Meo Martin mit einem Dreier noch den Ausgleich zu erzielen, doch der Wurf kam zu spät und wurde nicht mehr gezählt. Zwischenstand nach dem 1. Viertel: 25:22 für Rostock

Im zweiten Abschnitt fand Bernau besser ins Spiel. Mit mehr Geduld im Aufbau und einfachen Abschlüssen kam der Ball besser durch die eigenen Reihen. Die Teamarbeit funktionierte sichtbar besser, das Spiel wurde ausgeglichener. Der Lohn: Kurz vor der Halbzeit übernahm LOK Bernau erstmals die Führung. Rostock bekam keine Gelegenheit mehr, vor der Pause erneut vorzulegen. Halbzeitstand: 43:44 für LOK Bernau

Nach der Pause blieb Bernau leicht im Vorteil. Die Fans merkten: Dieses Spiel ist noch lange nicht verloren. LOK sammelte Punkt für Punkt, konnte sich aber nie entscheidend absetzen. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, atmete Bernau förmlich im Nacken. Jeder kleine Fehler wurde sofort bestraft, ein größerer Lauf wollte nicht gelingen. Zwischenstand nach dem 3. Viertel: 68:61 für Rostock

Das Schlussviertel wurde LOK Bernau zum Verhängnis. Zu viele Ballverluste, zu wenig defensive Stabilität und vor allem eine hohe Foulbelastung brachten die Gastgeber immer wieder an die Freiwurflinie. Rostock nutzte diese Phase konsequent und entschied das Viertel klar für sich: 29:14. Der Rückstand war nicht mehr aufzuholen. Endstand: 90:82 für die Rostock Seawolves Academy.

 

10.01.2026 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters 

Bericht folgt in Kürze.

10.01.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners 70:87

Die ETB Miners Essen bleiben auch am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord in der Fremde ungeschlagen. Beim Auswärtsspiel gegen die EN Baskets Schwelm überzeugten die Miners vor allem mit einer starken Defensivleistung über weite Strecken der Partie und setzten sich am Ende verdient mit 70:87 durch.

Niclas Sperber zeigt sich früh treffsicher von außen, auch Jonathan Almstedt bringt sich offensiv gut ein. Nach 6:40 Minuten gehen die Miners erstmals mit 18:19 in Führung. Gabriel Jung sorgt mit viel Einsatz zum Korb für ein erfolgreiches And-One und das 18:22. Essen startet mit einer Dreierquote von 80 Prozent und bleibt zudem von der Freiwurflinie makellos (5/5). Dennoch gehen die Gastgeber mit einer knappen 27:25-Führung in die erste Viertelpause.

Die Miners erarbeiten sich ihre Punkte nun vermehrt an der Freiwurflinie, unter anderem durch Niclas Sperber. Nach einem Goaltending der Gastgeber baut Essen den Vorsprung weiter aus. Mychael Paulo stellt bei 1:46 Minuten Restspielzeit im zweiten Viertel auf eine 8-Punkte-Führung. Mit weiterhin starker Dreierquote (54 Prozent) geht Essen verdient mit 40:46 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel drücken die Miners dem Spiel endgültig ihren Stempel auf. Niclas Sperber dominiert weiterhin von jenseits der Dreierlinie, auch Mychael Paulo findet nun konstant seinen Rhythmus. Beim Stand von 47:65, rund zwei Minuten vor Viertelende, ist der Vorsprung erstmals deutlich zweistellig. Ein Buzzerbeater-Dreier von Robert Merz verkürzt für Schwelm noch einmal, dennoch geht Essen mit einer klaren 55:70-Führung in das Schlussviertel.

Nach der intensiven Partie müssen sich die Miners nun besonders konzentrieren, da sich auch auf Essener Seite kleinere Fehler einschleichen. Dennoch bleibt das Team stabil, bestraft Fehler der Gastgeber weiterhin konsequent und bringt den Vorsprung souverän über die Zeit. Gleichzeitig erhalten die jungen Spieler wie Reik Gäbler und Lukas Ophelders zusätzliche Einsatzminuten. Am Ende steht ein verdienter 70:87-Auswärtssieg für die Miners.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 100:76

Die Iserlohn Kangaroos haben am Samstagabend eindrucksvoll ihre Heimstärke unter Beweis gestellt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und viel Spielfreude setzten sich die Waldstädter in der Matthias-Grothe-Halle souverän mit 100:76 gegen die Dragons Rhöndorf durch – ein Sieg, der sportlich überzeugte, aber auch emotional unter besonderen Vorzeichen stand.

Denn vor Spielbeginn gedachten Mannschaft, Verantwortliche und Fans in einer Schweigeminute dem am Vortag verstorbenen Jugendkoordinator und Trainer Jan-Eric Keysers. Die Stimmung war spürbar gedrückt, doch die Kangaroos verwandelten diese Emotion in Energie, Zusammenhalt und Leidenschaft – und lieferten eine der stärksten Teamleistungen der bisherigen Saison.

Von Beginn an zeigten die Iserlohner, dass sie den Abend sportlich unbedingt positiv gestalten wollten. Schon nach wenigen Minuten übernahmen sie die Kontrolle, bewegten den Ball hervorragend und trafen hochprozentig. Das erste Viertel endete mit einem furiosen 35:18 – die Grundlage für einen ungefährdeten Erfolg. Auch im zweiten Abschnitt blieb das Team konzentriert, verteidigte konsequent und fand offensiv immer wieder gute Lösungen.

Nach der Halbzeitpause machten die Hausherren dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Das Pick and Roll funktionierte hervorragend, die Dreipunktwürfe fanden ihr Ziel, und die Defensive zwang die Gäste immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Besonders auffällig war, dass an diesem Abend nicht einzelne Akteure herausstachen, sondern das gesamte Team als Einheit funktionierte. Tyson Leitao war mit 26 Punkten, 8 Rebounds und 6 Blocks zwar der effektivste Spieler, doch auch Daniel Zacek überzeugte mit starker Wurfquote und fünf Treffern von jenseits der Dreierlinie.

Trey Hubbard und Sadiq Ajagbe punkteten jeweils zweistellig und leisteten sich kaum Fehler, während Chris Schultz mit zehn Rebounds und starker Präsenz unter den Körben glänzte. Dazu zeigte Jordan Iloanya eine engagierte Leistung und traf zwei wichtige Dreier, Ruben Dahmen lenkte als Kapitän das Spiel umsichtig und Kevin Strangmeyer brachte mit viel Physis und seinem neunten Punkt den Jubel in der Halle zum Überkochen – der zugleich den runden 100. Zähler markierte.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers 92:66

Der bis dahin Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga spielte gegen den Vorletzten. Das muss keine klare Sache sein, aber bei den Itzehoe Eagles in ihrer derzeitigen Verfassung schon: Beim 92:66 gegen die TKS 49ers ließen sie nie einen Zweifel am Sieg aufkommen. Damit sind die Itzehoer nun Zweiter, denn Bernau unterlag in Rostock.

Der Beginn der Partie war kurios. Temporeich ging es hin und her, nur den Korb trafen beide Teams nicht. Erst nach drei Minuten brach Finn Fleute den Bann für die Eagles. Ihre Defensive machte es den Berlinern schwer, fast alle Angriffe mussten sie unter Druck abschließen, wenn es überhaupt dazu kam: Mit schnellen Händen holten die Gastgeber einige Ballgewinne. Als Sven Cikara zwei Freiwürfe zum 19:9 traf, war die Führung zweistellig. Das blieb sie bis zum Schluss.

Das zweite Viertel eröffneten die Eagles spektakulär: Kapitän Lucien Schmikale war nach Fußverletzung wieder dabei und traf einen Dreier, Toni Nickel ließ einen Distanzwurf folgen, dann punktete Cikara nach Ballgewinn per Korbleger – nicht einmal anderthalb Minuten waren vergangen, da brauchten die Gäste beim 9:30 die Auszeit. Danach allerdings wurde es zäh, die Partie verlief nun nach dem Geschmack der Berliner, die bis zur Halbzeit auf 28:39 verkürzten.

„Probleme mit der zunehmenden Intensität“ sah Eagles-Coach Timo Völkerink als Grund für die schwächere Phase seines Teams. Das wurde in der Halbzeit besprochen, danach sei die Mannschaft „mit ordentlich Feuer rausgekommen“. Die Itzehoer dominierten, Nickels zweiter Dreier in dem Viertel brachte das 51:30. Noch einmal wurde es etwas enger, dann traf Trey McBride, dessen Wurf an diesem Abend ansonsten Pause machte, von außen zum 57:40.

Weitere Treffer von Schmikale und Cikara ließen den Vorsprung weiter wachsen, die Partie war entschieden. Völkerink verteilte Spielzeit und ebnete damit den Weg für einen weiteren Jubelsturm in der Halle: Vier Minuten vor Schluss erzielte der 16-jährige Hannes Schmidt seine ersten ProB-Punkte. Ein souveräner Sieg sei es gewesen, stellte der Coach fest. Das Team habe eine ausgeglichene Leistung gezeigt und 35 Minuten lang auch defensiv überzeugt.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 82:78

Die Hertener Löwen haben sich in einem hochklassigen und umkämpften Heimspiel gegen die Baskets Juniors TSG Westerstede mit 82:78 durchgesetzt. Nach einem schwierigen Start in die Partie drehten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit auf, zeigten Kampfgeist, Teamplay und starke Defense und sicherten sich vor heimischem Publikum einen verdienten Heimsieg.

Die Partie begann relativ ausgeglichen, beide Teams suchten zunächst ihr Tempo. Nach fünf Minuten führten die Löwen mit 11:8, doch die Gäste erhöhten das Tempo und setzten die Singh-Fünf unter Druck. Ein 8:0-Lauf drehte die Partie zugunsten der Westersteder, die nach dem ersten Viertel mit 17:25 vorne lagen.

Auch im zweiten Abschnitt erwischten die Baskets den besseren Start und zwangen Herten mit einer gut gestaffelten Verteidigung zu Fehlern. Zudem bereitete ein bärenstarker Jon’ll Fugett der Löwendefense in dieser Phase große Probleme. Nach fünf Minuten lag Westerstede 31:20 in Front und baute den Vorsprung anschließend auf 14 Punkte aus. Mit konsequentem Einsatz verkürzten die Löwen den Rückstand bis zur Pause jedoch wieder auf 34:45.

Nach der Halbzeit kamen die Hertener hellwach zurück auf das Parkett. Mit verbesserter Defensive und mehr Übersicht holten sie Punkt für Punkt auf. Richtig hektisch wurde es nach ca. 4,5 Minuten. Es kam nach einem Angriff der Gäste zu einer Rudelbildung, in deren Verlauf die Schiedsrichter 4 technische Fouls vergaben – je zwei Fouls auf beiden Seiten. Auf Seiten der Baskets erhielt Beni Fungula (#8) beide technische Fouls gegen sich und wurde folgerichtig für den weiteren Spielverlauf disqualifiziert.

Die Löwen ließen sich von der aufkommenden Hektik jedoch nicht verunsichern und spielten hoch konzentriert weiter. Mit einem 56:56 endete das 3. Viertel. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein echter Krimi. Dario Fiorentino kassierte sein fünftes Foul, auch Christian Hinckson war bereits bei vier. Trotzdem blieb das Löwenrudel konzentriert und konnte sich langsam absetzen. 45 Sekunden vor Schluss sorgte Faton Jetullahi für die Entscheidung. Am Ende stand ein verdienter 82:78-Heimsieg.

 

Nachberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen 69:89

Rückschlag für den FCBB II: Die junge zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball hat nach zuletzt drei Siegen eine empfindliche 69:89 (26:46)-Niederlage gegen Erfurt kassiert.

Die Münchner enttäuschten dabei bereits vor der Pause, als der Gast zu viele Freiheiten hatte und die eigenen Wurfquoten gerade der eigenen Leistungsträger unzureichend waren. Nach 15 Spielen weist das Team jetzt eine Bilanz von 9:6 auf.

„Wir hatten in den ersten zehn Minuten einen schlechten Ansatz, der sofort zu einem deutlichen Rückstand geführt hat. Danach haben wir zwar mehr Physis ins Spiel gebracht, uns aber weiterhin einfache Fehler in Korbnähe erlaubt. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, uns heranzukämpfen, waren aber immer einen Schritt zu weit weg“, erklärte Coach Luca Palumbo.

Bereits nach zehn Minuten lag der FCBB II 10:28 zurück. Erfurt präsentierte sich von Beginn an wach, aggressiv und treffsicher. Zwar fanden die Bayern-Youngster im weiteren Verlauf besser in die Partie, doch es gelang nicht, vor der Pause durch Intensität und körperliche Präsenz das Momentum auf die eigene Seite zu ziehen.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Bayern durchaus eine engagiertere Leistung, doch ein Comeback blieb außer Reichweite. Ausschlaggebend waren eine schlecht Dreierquote (6/31) sowie eine deutliche Unterlegenheit im Rebound-Duell (40:57).

 

10.01.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 51:88

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA einen Befreiungsschlag getätigt. Am späten Samstagnachmittag gewann man die Auswärtspartie bei den SV Fellbach Flashers auch in dieser Höhe verdient mit 88:51 (34:12) und bleibt damit mittendrin im Rennen um die Play-Off Plätze. Vor allem eine herausragende Defensive und eine geschlossene Mannschaftsleistung gaben den Ausschlag für diesen Kantersieg.

Von Beginn an agierten die Kangaroos sehr konzentriert und ließen in der Verteidigung gar nichts anbrennen. Man verstellte den Württembergern jeden Weg zum Korb, verteidigte auch deren Distanzwürfe sehr clever und schnappte sich nahezu jeden Rebound, nachdem man zuvor die Flashers oft zu schlechten Abschlüssen gezwungen hatte. Es dauerte exakt acht Minuten und zwanzig Sekunden, bevor die Gastgeber ihren ersten Korb zum Spielstand von 2:16 erzielen konnten. Der Viertelstand von 18:2 dürfte auch kein alltäglicher Score in einem Spiel der PRO B gewesen sein.

Und es kam noch besser für die Leitershofer: In der 15. Spielminute leuchtete ein 30:3 zu ihren Gunsten von der Anzeigetafel. Und dies war keinem technischen Fehler auf dem Board geschuldet, sondern einer weiterhin defensiv sehr stabilen und offensiv sehr einfallsreichen Spielweise der Kangaroos. Anschließend kam die einzige Phase, welche den rund 500 Fans in der Gäuäckerhalle nochmals Hoffnung gab. Die Fellbacher konnten halbzeitübergreifend den Rückstand auf 21:34 verkürzen.

Eiskalt konterte die BG den Lauf des Gegners. Zion Richardson mit drei Dreiern und einem Korbleger, Clint Hamann per Dunking und Korbleger, und schnell stand es bereits wieder 49:25. Das war praktisch die Vorentscheidung, der Gegner war nun sichtbar konsterniert. Besonders erfreulich, dass die Stadtberger in diesem Match einen wirklich guten Mix aus Distanzwürfen und Aktionen direkt zum Korb fanden. Nach dem dritten Viertel führte Leitershofen mit 61:33.

Blieb noch das zuletzt mitunter doch schwächelnden vierte Viertel: Auch hier hielt sich die BG dieses Mal schadlos und gewann diesen Abschnitt ebenfalls souverän mit 27:18. Emmanuel Womala setzte schließlich den Schlusspunkt per Korbleger und am Ende der Partie durfte auch noch die große Rotation angeworfen werden, so dass alle Akteure zum Einsatz kamen. Mit dem Vorsprung von 37 Punkten hat man sich dazuhin auch den direkten Vergleich gegen das Team aus dem Stuttgarter Norden gesichert.

 

10.01.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics 92:73

Für das erste Heimspiel im neuen Jahr hatte sich der TV Langen fest vorgenommen, eine klare Leistungssteigerung zu zeigen. Die Mannschaft hat geliefert: In einem überzeugenden Auftritt gegen die TSV Oberhaching Tropics waren die Giraffen über 40 Minuten das dominierende Team auf dem Feld. Für einen dreistelligen Sieg hatte es am Ende nicht gereicht, dennoch wurde es am eine mit 92:73 ein deutliches Ergebnis.

Das Spiel blieb an diesem Samstagabend lediglich im ersten Viertel spannend, als beide Teams sich zunächst ein wenig aneinander herantasteten. In der dritten Spielminute führten die Tropics kurzzeitig mit 12:15 – es sollte die letzte Führung des Abends bleiben. In der Defense konnten die Giraffen ihre Gegner immer wieder am erfolgreichen Abschluss hindern, außerdem funktionierte der Kampf um Rebounds in dieser Woche deutlich besser als noch im Spiel gegen Frankfurt.

Langen gewann das Reboundduell mit 46:30. Essenziell für den Erfolg war das offensive Teamplay: „Wir haben heute den Ball wirklich sehr gut laufen lassen, fokussiert den freien Mann gesucht – und gefunden“, betont Langens Headcoach Tobias Jahn. Der Halbzeitstand von 56:36 sollte dabei bereits vorentscheidend sein.

Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Langener das Spiel kontrollieren. Auch wenn das Team nicht noch einmal gleichermaßen dominieren sollte wie im zweiten Viertel, blieb es dauerhaft bei einem zweistelligen Punkteunterschied. So konnte Jahn über den Verlauf der Partie auch einigen Spielern ein wenig Einsatzzeit geben, die in engen Matches nur selten auf dem Feld stehen. Am Ende trugen alle Spieler zumindest einen Teil zu den guten Statistiken bei.

Mit dem Ergebnis ist Langens Coach sehr zufrieden: „Wir haben es geschafft, dass unsere Gegner nie ihr Spiel etablieren konnten. Stattdessen haben wir der Partie unseren Stempel aufgedrückt. Darauf können wir jetzt sehr gut aufbauen, auch mit Blick auf das Spiel gegen Dresden in der kommenden Woche. Wir wollen wieder hart an uns arbeiten und in der kommenden Woche dann ebenfalls wieder sehr gut dastehen.“

 

11.01.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets 71:68

Trotz der verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfälle von BBC-Dirigent Nico Wenzl und den beiden Big Men Ole Theiß und Leo Ćosić setzte sich der BBC Coburg am 16. Spieltag der ProB Süd vor heimischer Kulisse mit 71:68 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch.

Bei der Rückkehr der zuletzt erkrankten Höllerl und Herzog gingen die ersten Minuten jedoch an die Gäste aus der Pfalz (2:7). Auch wenn der BBC durch einen Alley Oop Dunk von Herzog auf Zuspiel von Lahr für das erste Highlight-Play im Spiel sorgte, war für Liebhaber des Offensiv-Basketball im ersten Viertel nur wenig Ansehnliches dabei. Viel Stückwerk auf beiden Seiten bekamen die Zuschauer in der HUK-COBURG arena zu sehen (12:16).

Doch nach der Viertelpause fanden die Vestestädter mehr und mehr in ihren offensiven Rhythmus, der sie in der Hinrunde so stark gemacht hat. Nach einem Dreier von Höllerl übernahm der BBC zum ersten Mal die Führung (19:18), allerdings hielt Speyer noch dagegen. Erst aufgrund einiger Turnover der Pfälzer, setzte sich die Mannschaft von Patrick Seidel allmählich ab (34:25). Der BBC konnte sich in dieser Phase mit Fasoyiro und Dawson auf seine beiden Importspieler verlassen und nahm eine Neun-Punkte-Führung mit in die Kabine (40:31).

Den zweiten Durchgang eröffnete Dawson nach rund acht gespielten Sekunden sehenswert mit einem krachenden Dunk. Nach zwei Freiwürfen des US-Amerikaners und einem langen Zweier von Egger war der Vorsprung der Coburger bis auf 13 Zähler angewachsen (46:33). Die Baskets konterten aber mit einem 8:0-Run (46:41), den Egger, der die Füße dieses Mal hinter der Dreierlinie platzierte, mit einem erfolgreichen Distanzwurf unterbrach. Neunhoeffer und Dawson waren es im Anschluss, die wieder für einen zweistelligen BBC-Vorsprung sorgten (57:45). Zum Ende des dritten Viertels verkürzte Speyer erst durch Rupp von außen und nur wenig später durch Woodmore, der ebenfalls einen Dreier einnetzte, wieder bis auf 59:54.

Im Schlussakkord, der geprägt war von Turnovern und Fehlern auf der einen wie auf der anderen Seite, konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen. Mit 19 Sekunden auf der Uhr, beim Stand von 71:67, hatte Speyer die Chance erneut heranzukommen. Woodmore schenkte den Ball aber an Höllerl her, der sich per Fastbreak auf den Weg zur Entscheidung aufmachte, jedoch von einem Pfiff ausgebremst wurde.

Fasoyiro bekam zur Verwunderung aller ein unsportliches Foul zugesprochen, was bedeutete, dass Speyer zwei Freiwürfe plus Ballbesitz erhielt. Angerbauer verpasste jedoch einen der beiden Freiwürfe. Dennoch hatten die Pfälzer die Möglichkeit, sich mit einem erfolgreichen Dreier in die Verlängerung zu retten, was ihnen aber nicht mehr gelingen sollte und dem BBC somit den elften Saisonsieg im 15. Spiel verschaffte.

 

11.01.2026 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors 80:102

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2026 tun sich die Dresden Titans über den Großteil des Spiels gegen offensiv herausragend spielende SKYLINERS schwer. Die Elbriesen laufen einen schlechten Auftakt hinterher, in der vor allem zwei Frankfurter Akteure jegliche Comeback-Chancen vereiteln.

Die Gäste starten hellwach in das Spiel. Nach anfänglichen Problemen schaffen es die Elbriesen, gelungene Defensivaktionen in einfache Fastbreak-Punkte umzumünzen. Offensiver Rückhalt auf Dresdner Seiten bleibt wie schon im letzten Jahr Scott Stone. Doch noch mehr Feuer hat der gegnerische Ivan Crjnac gefangen, der alle seine vier Versuche im Korb versenken kann und zum Viertelende beim Stand von 12:34 genau so viele Punkte wie die Heimmannschaft gesammelt hat.

Auch zum Auftakt des zweiten Viertels müssen sich die Titans jeden Punkt hart erkämpfen, während die Hessen weiterhin ohne Probleme das Punktepolster erhöhen können. Mit mittlerweile 23 Punkten im Rückstand erhöht ein Dunk von Duje Putnik nach langer Stille mal wieder den Dezibel-Spiegel. Zwar können die Titans im Angriff wieder den roten Faden finden, aber scheitern weiterhin daran, den eigenen Korb zu beschützen. Es bleiben weiterhin Crjnac und Watson, die die Titans mit 37:57 weiter auf Abstand halten.

Das Bild bleibt zum Anfang der spielentscheidenden Hälfte gleich. Hat man zum ersten Mal das Gefühl, dass die Elbriesen das Ruder der Partie übernehmen können, kontern die SKYLINERS mit spektakulären Alley-Oop-Dunk durch Jamie Edoka. Beflügelt von der akrobatischen Einlage finden die Gäste wieder zu ihrem offensiven Rhythmus. Mit einem anspruchsvollen Dreier von Lukas Smazak netzen die Hessen zum 59:86 kurz vor Schluss des dritten Viertels einen weiteren Stimmungsdämpfer ein.

Noch nicht abgekühlt ist Crnjac, der Anfang des letzten Spielabschnittes seinen siebten Dreier einstreuen kann.  Auch wenn ein Sieg nicht mehr in greifbarer Nähe scheint, schöpft Otakho aus seiner ganzen Energie und kann mit zwei And-Ones mit Blick auf den direkten Vergleich wichtige Punkte sammeln. Am Ende ist es aber der souverän aufspielende Watson, der das direkte Duell mit weiteren Körben für die Gäste bei dem finalen Ergebnis von 80:102 entscheiden kann.

 

15.01.2026 19:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:68

Die Porsche Basketball-Akademie überzeugt im Nachholspiel gegen Würzburg II und feiert im Nachholspiel des 16. ProB-Spieltags einen 91:68-Sieg.

Zunächst und in der ganzen ersten Halbzeit begegneten sich die beiden Kontrahenten in offensivgeprägten 20 Minuten auf Augenhöhe. Insgesamt elf Führungswechsel sollten für Spannung sorgen und immer wieder fränkische Highlights mit sich bringen. Auch ohne ihren besten Schützen, Roth, waren die Würzburger individuell solide bis gut – wurden aber von der schwäbischen Verteidigung im Fortgang der Partie erfolgreich gestoppt.

Die erste und wesentliche Folge: Nachdem die Hausherren im zweiten Abschnitt lediglich 16 Punkte gestattet hatten und die Partie ausgeglichen war, setzten sich die Schützlinge von Khee Rhee nach dem Seitenwechsel Punkt für Punkt ab. David Engelhart, Armin Pivac und der wieder gesunde Marko Masic übernahmen viel Verantwortung für ihr beiden, am Seitenrand supportenden, Kameraden.

Hinzu kam gewohntermaßen mit Simon Feneberg, Julis Baumer und Lars Danziger viel Guard-Power, die die Gäste nicht zu stoppen vermochten. Das Trio markierte 40 Punkte, 20 Rebounds und 13 Assists und war gemeinsam mit Abdulhay Kömürkara (15) maßgeblich für den Spielausgang verantwortlich.

Dieser zeichnete sich spätestens nach der 32. Spielminute (77:55) ab, führte aber nicht zu einem gelb-schwarzen Spannungsabfall. Eher im Gegenteil! Die Porsche Basketball-Akademie dominierte über die mannschaftliche Geschlossenheit, rotierte und punktete mit allen Akteuren und baute den Vorsprung bis zum Ertönen der Schlusssirene auf 23 Zähler Differenz aus. Der nächste Pflichtspielerfolg konsolidiert die bereits im Vorfeld eingenommene Top-4-Platzierung.

 

Vorberichte ProB Nord 16. Spieltag

10.01.2026 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BSW Sixers

Nach dem aufgrund von zu viel Schneelast auf der Hössensporthalle ausgefallenen Spiel bei den Baskets Juniors TSG Westerstede startet RASTA Vechta II nun mit dem 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord in das neue Kalenderjahr. Am Samstag um 17 Uhr empfängt Vechtas Farmteam die BSW Sixers aus Sandersdorf. Die Erinnerungen an das erste Duell mit den Sachsen sind noch frisch.

Am 13. Dezember erwischte RASTA II in Sandersdorf einen „rabenschwarzen Tag“, wie es Head Coach Harm-Ubbo Horst nach der enttäuschenden 56:84-Pleite formulierte. Vor 690 Zuschauern hatten die Gäste schon im 1. Viertel sieben Ballverluste, kamen in der 1. Halbzeit nur auf 26 Punkte. Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand im 4. Viertel versetzte RASTA II den endgültigen Knockout. Zudem hatten 23 Ballverluste und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen.

Vier Wochen später brennen die jungen Vechtaer auf Wiedergutmachung, wollen zeigen, dass sie aus Fehlern lernen und sich in der Rückrunde besser mit ihren Gegnern auseinandersetzen können. „Die Sixers sind ein Team, dass sehr stark im Rebound ist, was für uns eine große Herausforderung ist. Wir werden das gemeinsam als Mannschaft angehen und zeigen, dass wir gewillt sind, um jeden Ball zu kämpfen“, kündigt Harm-Ubbo Horst an.

In den Big Men Robert Holmes (15.1 Punkte und 8.7 Rebounds) und Emanuel Ozike (8.7/7.5) sowie Point Guard Toby Okwuokei (16.3/7.0) haben die Sachsen gleich mehrere exzellente Rebounder in ihren Reihen. Und zu denen kann man sicher auch den ehemaligen Vechtaer Jarne Jürgens (10.3/5.1) zählen. Der 20-Jährige spielte bis 2024 in RASTAs Nachwuchsprogramm, wechselte dann nach Sandersdorf, wo er eine immer größere Rolle einnimmt.

„Wir freuen uns auf dieses Spiel. Nicht nur, weil wir zeigen wollen, dass wir besser sind, als es das erste Aufeinandertreffen vermuten lässt, sondern auch, weil die BSW Sixers eine große individuelle Qualität haben, an der unsere jungen Spieler wachsen werden. Wir hatten nun drei Wochen kein ProB-Spiel, alle brennen darauf, wieder aufs Parkett zu gehen und zu competen“, so Harm-Ubbo Horst.

 

10.01.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. LOK BERNAU

Am Samstag, 10. Januar, steht für LOK Bernau das nächste schwere Auswärtsspiel an. Ziel ist Rostock – und dort wartet noch eine Rechnung, die offen ist.

Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena verlief aus Bernauer Sicht enttäuschend. Nach zuvor starken Leistungen unterschätzte LOK den Gegner, verlor den eigenen Rhythmus – und schenkte den Rostockern am Ende den Sieg. Eine Niederlage, die Fans und Team gleichermaßen schmerzte und bis heute nachwirkt. Gerade deshalb ist klar: Dieses Spiel ist mehr als ein normaler Spieltag – es ist eine Revanche.

Die Rostock Seawolves Academy zeigte damals eindrucksvoll, warum sie nicht zu unterschätzen sind. Vor allem drei Akteure stellten LOK vor große Probleme: Jonas Zilinskas dominierte unter den Körben mit 26 Punkten und 12 Rebounds – ein starkes Double-Double. Jalen Page überzeugte mit 18 Punkten und 8 Rebounds, war physisch präsent und schwer zu stoppen. Luis Wulff steuerte 12 Punkte bei und traf in wichtigen Momenten. Diese Achse gilt es diesmal konsequenter zu kontrollieren.

Im Vodafone Fan-Talk machte #18 Meo Martin klar, worauf es ankommen wird: „Entscheidend wird sein, dass wir das spielen, was wir spielen wollen: sehr aggressive Defense und strukturierte Offense. Wir werden uns gut vorbereiten.“ Genau hier liegt der Fokus der Bernauer: Intensität von der ersten Minute, klare Abläufe und volle Konzentration – unabhängig von Halle, Gegner oder Umständen.

 

10.01.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TSV Neustadt temps Shooters

Väterchen Frost hat die Basketballer des SC Rist Wedel in die Knie gezwungen. Die Stadt Wedel beschloss am Donnerstagmittag „bis auf Weiteres“ die vorsorgliche Sperrung aller städtischen Wedeler Sporthallen. Dazu gehört auch die Steinberghalle, die Heimspiel- und Trainingsstätte des SC Rist.

Deshalb mussten alle für das zweite Wochenende des Jahres geplanten Heimspiele der Wedeler Teams, darunter auch das für Sonnabend, 10. Januar, angesetzte Heimspiel in der 2. Bundesliga ProB gegen den TSV Neustadt Temps Shooters, abgesagt werden.

„Grund ist die Schneelast auf den Dächern der Sporthallen, die in den kommenden Tagen zusätzlich erwartet wird“, hieß es in einer Pressemitteilung der Stadt Wedel. Weil die Hamburger Bezirksämter aus demselben Grund die städtischen Sporthallen sperrten, sagte der Hamburger Basketball-Verband (HBV) am Donnerstag alle in den HBV-Ligen für das Wochenende 10./11. Januar geplanten Spiele ab.

Wann die 1. Rister Herren ihre Partie gegen das Team aus Neustadt am Rübenberge nachholen sollen, ist noch fraglich. Im engen ProB-Terminplan würde sich das letzte Februar-Wochenende anbieten, an dem beide Mannschaften bisher spielfrei haben.

 

10.01.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. ETB Miners

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord sind die ETB Miners Essen auswärts gefordert. Am Samstag, den 10. Januar 2026, gastiert der Tabellenführer bei den EN Baskets Schwelm. Tip-off ist um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die ETB Miners gehen mit breiter Brust in das Auswärtsspiel. Mit 13 Siegen aus 15 Partien führt das Team von Headcoach Lars Wendt die Tabelle an und präsentiert sich bislang äußerst konstant. Besonders auffällig ist dabei die Auswärtsstärke der Essener: In der laufenden Saison sind die Miners in fremden Hallen weiterhin ungeschlagen.

Das zeigte sich auch zuletzt beim Auswärtsspiel in Neustadt. Dort bewiesen die Miners erneut ihre mentale Stärke und drehten eine enge Partie in der zweiten Halbzeit noch zu ihren Gunsten. Bemerkenswert dabei: Die Mannschaft musste auf Jegor Cymbal verzichten, kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und setzte sich durch eine konzentrierte Teamleistung durch. Solche Auftritte unterstreichen die Stabilität und Tiefe des Essener Kaders.

Die EN Baskets Schwelm rangieren aktuell mit neun Siegen und sechs Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz der ProB Nord. Trotz einer gewissen Ergebnisschwankung zählt Schwelm zu den spielstarken Teams der Liga und verfügt über mehrere Akteure, die ein Spiel prägen können. Besonders in eigener Halle präsentieren sich die EN Baskets bislang sehr stabil.

Die offiziellen Teamstatistiken der Liga zeigen, dass Schwelm im bisherigen Saisonverlauf auf eine effiziente Spielweise setzt. Mit einer Trefferquote von über 53 Prozent im Zweipunktebereich gehört der Gastgeber ligaweit zu den stärkeren Teams in Korbnähe. Zudem zeichnet sich Schwelm durch eine mannschaftsdienliche Spielanlage aus und zählt im Assist-Bereich zu den führenden Teams der ProB Nord.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Dragons Rhöndorf 

Rhöndorf tritt am Samstag mit breiter Brust zum Gastspiel in Iserlohn an. Nach zuletzt zwei Siegen wollen die Dragons auch bei den Kangaroos zwei Punkte entführen. Auf dem Papier stehen die Chancen dazu nicht schlecht, allerdings waren die Sauerländer im Hinspiel ein harter Brocken. Erst in der Schlussminute konnte der knappe 87:84-Sieg gesichert werden. Ein Selbstläufer wird die Begegnung also garantiert nicht.

Am dritten Spieltag der Saison erlebten die Fans im DragonDome eine ganz enge Kiste. Damals war es Kenan Reinhart, der sein Team 16 Sekunden vor dem Ende durch zwei Freiwürfe auf die Siegerstraße brachte. Zuvor forderten die Kangaroos den Dragons alles ab. Vor allem der Kap Verdische Center Tyson Leitao hatte einen Glanztag erwischt und war mit 27 Punkten sowie sieben Rebounds der überragende Akteur. Glynn Habbard III blieb mit vier Punkten hingegen unter seinen Möglichkeiten.

Der US-Playmaker ist überhaupt eine Wundertüte, mal macht er 23 Punkte und liefert sieben Assist ab, im nächsten Spiel können es aber auch nur ein Korb und eine Vorlage sein. Abgesehen davon haben sich die Kangaroos inzwischen gezielt verstärkt. Luca Michels wechselte von den RheinStars Köln ins Sauerland. Der Shooting Guard ist ein Werfer, der richtig heiß laufen kann. Gegen Lok Bernau erzielte der 23-Jährige 29 Punkte und klinkte sieben von 15 Dreierversuchen ein.

Zuletzt ist es den Kangaroos jedoch zu selten gelungen mannschaftlich kompakt aufzutreten. Drei Niederlagen in Folge brachten Iserlohn als Zwölfter dem Tabellenkeller unangenehm nahe. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass zwei Schlappen davon auf das Konto von Bernau gingen, dem aktuellen Tabellenzweiten. Nichtsdestotrotz steht Iserlohn ordentlich unter Druck. Mit einem weiteren Punktverlust könnte man auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Rhöndorf wird dagegen den Blick in der Tabelle nach oben richten. Mit einem weiteren Erfolg würde man nicht nur den Playoff-Platz absichern, sondern sich gleichzeitig eine gute Ausgangssituation für die dann anstehenden Begegnungen schaffen. Da warten mit Essen, Schwelm und Herten nämlich große Herausforderungen.

 

10.01.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. TKS 49ers

Das zweite Wochenende im Jahr 2026 bringt bereits das zweite Heimspiel des Jahres für die Itzehoe Eagles. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht es am Samstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die TKS 49ers.

Die Berliner seien eine Mannschaft, die als unabsteigbar gelte, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Auch jetzt kämpfe sie wieder um das Überleben in der Liga. Die 49ers sind Vorletzter, aber: „Zuletzt haben sie sich sehr stark präsentiert“, so Völkerink. Aus fünf Spielen holten die Stahnsdorfer zwei Siege gegen Schwelm und Vechta. „Es ist eine Mannschaft, die weiß, wie man Spiele gewinnt, wenn man ihr die Chance gibt, zum Spielende in Schlagdistanz zu sein.“

Eine Besonderheit in der Liga: Die 49ers sind ein rein deutsches Team. „Man muss Stahnsdorf ein Kompliment aussprechen, dass sie viele ihrer Talente über Jahre entwickelt haben“, sagt der Eagles- Trainer. Entsprechend sei die Mannschaft sehr eingespielt und werde getragen vom 19-jährigen Jenö Pildner, der bei den Siegen sehr starke Leistungen gezeigt habe. Als Beispiel für die Entwicklung der Talente nennt Völkerink Lukas Wagner, der nun zu den Topscorern seines Teams gehöre.

Die Eagles sind nach dem überzeugenden Jahresauftakt gegen Rostock Tabellendritter und klarer Favorit. Doch das deutliche 106:64 aus dem Hinspiel ist nicht mehr relevant, zumal weiterhin Verletzungen kompensiert werden müssen. Sydnee Bijlsma fehlt mit gebrochenem Fuß, auch der Einsatz des ebenfalls verletzten Kapitäns Lucien Schmikale ist laut Völkerink unwahrscheinlich. Das bedeute: Um die Lücken aufzufangen, müssen andere Spieler wieder einen Schritt nach vorn machen.

 

11.01.2026 17:00 Uhr Hertener Löwen vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Am Sonntag steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Bereits um 16:00 Uhr, und damit zu ungewohnter Zeit, empfängt das Löwenrudel die Baskets Juniors TSG Westerstede in der Rosa-Parks-Schule. Es ist das Duell zweier Aufsteiger und direkter Tabellennachbarn – Spannung ist also garantiert.

Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen die Iserlohn Kangaroos haben sich die Löwen wieder auf Tabellenplatz fünf vorgeschoben. Die ProB Nord bleibt dabei sehr ausgeglichen, Westerstede liegt mit einem absolvierten Spiel weniger nur einen Rang hinter den Hertenern.  Die Niedersachsen fügten den Löwen im Hinspiel eine der bislang deutlichsten Niederlagen der Saison zu. Neben Iserlohn ist Westerstede das einzige Team, das Herten in der Hinrunde klar bezwingen konnte (90:64).

Bei den Gästen handelt es sich um die EWE Baskets Juniors, also die Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten aus Oldenburg. Mit einem Durchschnittsalter von rund 22 Jahren stellt Westerstede ein junges, aber keineswegs unerfahrenes Team. Die Gäste überzeugen vor allem durch eine ausgeglichene Mannschaftsleistung. Regelmäßig punkten vier bis fünf Spieler zweistellig.

Im Hinspiel bereiteten den Löwen vor allem die Importspieler große Probleme. Power Forward Beni Fungula (#8) aus Schweden überzeugte mit Physis und Athletik, während der Shooting Guard Jon’ll Larenz Fugett (#0) als einer der konstantesten und vielseitigsten Amerikaner der Liga gilt. Fugett übernimmt neben seiner Rolle als Scorer auch Verantwortung im Spielaufbau und gibt den Juniors viel Struktur.

Die Löwen erwartet erneut ein aggressives, temporeiches und junges Team. Ähnlich wie zuletzt gegen Iserlohn sinnt die Singh-Fünf auf Revanche aus. Das Hinspiel spricht zwar klar für Westerstede, doch die Ausgangslage ist diesmal eine andere. Ein Schlüssel zum Erfolg könnte das Eindämmen des Spielraums der beiden Topscorer Fugett und Fungula sein. Sollte dies gelingen, würde das die Siegchancen der Löwen deutlich erhöhen.

 

Vorberichte ProB Süd 16. Spieltag

09.01.2026 19:30 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Nach dem knappen Derby-Erfolg in Leitershofen brennt die junge zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer auf den nächsten Einsatz: Der steht bereits am Freitag an, am 16. ProB-Spieltag empfangen die Youngster des Deutschen Meisters die Löwen aus Erfurt im BMW Park.

Die Basketball Löwen konnten zuletzt Siege über Frankfurt und Würzburg einfahren. In US-Guard Michael Tyrone Mitchell (21,5 PpS) und dem 19-jährigen deutschen Nachwuchstalent Musa Abra (18,8) verfügen die Thüringer über zwei der offensivstärksten Akteure der Liga.

Durch drei Siege in Serie haben sich die Bayern auf Tabellenplatz drei vorgearbeitet. Die Gäste reisen mit einer Bilanz von 4:9 Siegen an. Trainer Luca Palumbo sagt: „Wir gehen in unser erstes Heimspiel 2026 mit dem Anspruch, eine bessere Leistung zu zeigen als zuletzt gegen Leitershofen – sowohl offensiv als auch defensiv. Gegen Erfurt müssen wir von Beginn an bereit sein. Sie haben sich in den vergangenen Wochen deutlich gesteigert und kommen mit Selbstvertrauen nach München.“

 

10.01.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Eine Woche nach der hauchdünnen 65:67 Niederlage gegen den FC Bayern München Basketball II gestiert die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA wieder auswärts. Die Kangaroos spielen bei den SV Fellbach Flashers. Es ist der Start in die „württembergischen Wochen“ für die BG.

Der Partie im Norden von Stuttgart folgt eine Woche später das Heimspiel gegen die Orange Academy Ulm, ehe es dann wieder auswärts nach Ludwigsburg geht. Drei Gegner, welche bei den Kangaroos keine guten Erinnerungen hervorrufen. In der Hinrunde verlor man alle drei Spiele gegen diese Gegner. Besonders bitter war dabei die 83:92 Heimniederlage gegen die Fellbacher, als man fast das gesamte Spiel einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dies gilt es nun am Samstag besser zu machen, will man im Rennen um die Play-Off Plätze am Ball bleiben.

Demzufolge gilt es, insbesondere die Kreise von Powerforward Nelson Okafor und der Guards Nik Schlipf, Mateus Rodrigues Rocha und Tyseem Lyles einzuengen. Mit Brian Butler und Jakob Hanzalek werden dazu zwei Ex-Kangaroos sicherlich sehr motiviert in die Partie gehen. Im Vergleich zu den letzten Gegnern treffen die Stadtberger also dieses Mal auf eine eher routinierte und clevere Mannschaft.

Bei den Leitershofern hofft man, nach drei Niederlagen in Serie die Wende hinzubekommen. Große Hoffnungen setzt man dabei auf Neuzugang Emmanuel Ansah, der gegen den FC Bayern keine Eingewöhnungszeit benötigte und sofort 22 Punkte markierte. Allein wird es der 28-jährige Kanadier aber sicherlich auch nicht richten können, es bedarf einer geschlossenen Mannschaftsleitung und vor allem einer besseren Wurfquote, um im Remstal bestehen zu können.

„Fellbach ist jedes Jahr ein sehr unangenehmer Gegner, welcher von Coach Kris Borisov immer sehr gut eingestellt wird. Vor allem Tyseem Lyles spielt bisher eine super Saison, da gilt es aufzupassen. Wir müssen selbstbewusst in das Match gehen und von Beginn an konzentriert agieren und unsere Chance suchen“, ist sich Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman der Schwere der Aufgabe bewusst.

 

10.01.2026 19:30 Uhr TV Langen vs. TSV Oberhaching Tropics

In der Vorwoche hatten es die Giraffen gegen Frankfurt lange in der Hand, einen weiteren Sieg einzufahren. Am Ende leistete sich das Team einige entscheidende Fehler und gab das Spiel so doch noch aus der Hand. Am kommenden Spieltag will der TV Langen daraus die richtigen Lehren ziehen. Das Rückspiel gegen die TSV Oberhaching Tropics soll für die Mannschaft von Trainer Tobias Jahn vor heimischem Publikum vor allem eine weitere Leistungssteigerung sein.

Auch mit Blick auf das Hinspiel in Oberhaching will das Team vieles besser machen. „Wir haben im Oktober nicht unbedingt schlecht gespielt, hatten gleichzeitig aber auch nur ein wirklich gutes Viertel. Am Ende gab es dann eine Art Shootout beider Teams, das die Tropics für sich entscheiden konnten. Wir müssen auf den 35 guten Minuten aus dem Frankfurt-Spiel aufbauen, dann kann es ein gutes Spiel für uns werden“, betont Jahn.

Entscheidend wird insbesondere die Defensivarbeit sein. Den Giraffen muss es unbedingt gelingen, die Topscorer Nedzad Muratovic und Jonathan Zeisberger unter Kontrolle zu bringen. Muratovic hatte im Hinspiel satte 35 Punkte geholt und dazu auch noch 16 Rebounds vom Brett gefischt.

Mit Blick auf die Tabelle, in der sämtliche Verfolger dem TV Langen mit vier Siegen dicht auf den Fersen sind, ist jeder Erfolg wichtig. „In dieser Situation wollen wir so viele Spiele wie möglich gewinnen, um uns vom Tabellenkeller zu entfernen. Dafür müssen wir, im Vergleich zur Vorwoche, an einigen Dingen arbeiten. Zum einen dürfen wir nicht mehr so viele Offensivrebounds zulassen, zum anderen müssen wir in Offensivsituationen häufiger Ruhe bewahren und freie Wurfpositionen herausspielen“, sagt Jahn.

 

11.01.2026 16:00 Uhr BBC Coburg vs. Ahorn Camp Baskets

Nach dem vom Ergebnis her missglückten, aber kämpferisch durchaus gelungenen Start ins neue Kalenderjahr bekommt es der BBC Coburg am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Tabellenvierten, den Ahorn Camp Baskets Speyer, zu tun.

Der Coburger Auftakt ins Jahr 2026 war einer, der unter der Marke „unglücklich“ verbucht werden kann. Trotz der Ausfälle zahlreicher Leistungsträger präsentierten sich die übrig gebliebenen Schützlinge von Headcoach Patrick Seidel im Spitzenspiel bei der OrangeAcademy Ulm nahezu unbeeindruckt und lieferten dem Neu-Tabellenführer einen Kampf bis in die Schlusssekunden hinein. Viel fehlte beim 71:76 gegen die defensivstarken Ulmer nicht. Kleinigkeiten machten den Unterschied.

Während sich der Kader in der Vestestadt derzeit in der Rehabilitation befindet, konnte Baskets Cheftrainer Carl Mbassa bis auf Noah Koch, der zuletzt an einer Knöchelverletzung laborierte, zu Jahresbeginn alle seine Spieler zurückbegrüßen. Gegen die Fellbach Flashers nahmen die Pfälzer auch gleich einmal Revanche für die knappe 75:78-Overtime-Pleite aus dem Hinspiel und rückten dadurch vor bis auf Platz vier.

Kurz vor der Weihnachtspause war Speyer bereits ebenfalls gegen einen direkten Konkurrenten siegreich. In Ludwigsburg beschenkten sich die Baskets mit einem 72:59 und unterstrichen dadurch zum einen erneut, warum sie zu einer der besten Defensiv-Mannschaften der Liga zählen. Zum anderen sind die Speyerer auch besonders in der Fremde ein unangenehmer Gegner. Mit vier Siegen zu zwei Niederlagen fallen die Domstädter definitiv in die Kategorie „auswärtsstark“, was neben Ludwigsburg unter anderem auch schon Oberhaching und Ulm zu spüren bekamen.

Im Hinspiel Ende November fuhr allerdings der BBC einen Auswärtserfolg ein. Mit 70:62 gewannen die Vestestädter dank eines 10:2-Runs Mitte des Schlussviertels eine waschechte Defensiv-Schlacht. Für das Rückspiel erwartet Coburgs Forward Erik Neunhoeffer eine ähnlich knappe Partie: „Mit Speyer kommt ein sehr guter Gegner zu uns nach Coburg. Nicht ohne Grund stehen sie in der Tabelle auch so weit oben. Für uns heißt es, nach der Niederlage in Ulm wieder auf Erfolgskurs zu kommen.“

 

11.01.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. SKYLINERS Juniors

Nach einem starken Endspurt zum Jahresende wollen die Titans ihren positiven Trend auch im neuen Jahr bestätigen. Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen wartet in der Margon Arena jedoch direkt eine echte Bewährungsprobe.

Mit dem Sieg im Hessenderby gegen die Langener ist die Negativserie endlich gestoppt und das mit einem klaren Signal. Maßgeblichen Anteil daran hatte ein Mann, der erst seit kurzem das Trikot der Frankfurter trägt: Desmond Watson. Der neu verpflichtete Shooting Guard aus den USA feierte ein Einstand nach Maß. 29 Punkte in seinem Debüt sprechen eine deutliche Sprache. Seine offensive Durchschlagskraft lässt erwarten, dass der US-Amerikaner auch auswärts heiß darauf ist.

Doch Watson ist nicht das einzige frische Element im Kader. Mit Moses Pölking stößt ein weiteres neues Gesicht zur Mannschaft. Der Forward bringt ProA-Erfahrung von den EPG Guardians Koblenz mit und soll auf den großen Positionen für Stabilität sorgen. Gemeinsam sollen Watson und Pölking dem Tabellenvorletzten mehr Körperlichkeit, Ruhe und Erfahrung verleihen und damit den Grundstein legen, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und die Rückkehr auf die Erfolgsspur zu gestalten.

Nach einem holprigen Saisonauftakt haben sich die Elbriesen in den Schlussmonaten des Jahres 2025 eindrucksvoll stabilisiert und sich Schritt für Schritt bis auf Rang acht der Tabelle vorgearbeitet. Diese Entwicklung soll nun zum Jahresbeginn bestätigt und weitergeführt werden. Allerdings wartet auf die Mannschaft im ersten Spiel des neuen Jahres eine anspruchsvolle Aufgabe, denn neben Samuel Schally wird auch Titans Guard Georg Kupke den Elbriesen bis zum Saisonende fehlen.

Gegen die neu formierte Mannschaft aus Hessen ist somit volle Konzentration gefragt, zumal davon auszugehen ist, dass sich der Gegner im Vergleich zum Hinspiel deutlich anders präsentieren wird und will. Damals legten die Dresdner mit einer herausragenden Defensivleistung den Grundstein für den Erfolg und ließen lediglich 63 Punkte zu. Dennoch blickt das Team von Headcoach Valentino optimistisch nach vorn.

 

15.01.2026 19:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Es hat ein paar Tage länger gedauert, nun ist es aber soweit: Am Donnerstag (14.01.) empfängt die Porsche Basketball-Akademie die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zum Nachholspiel des 16. Spieltags der ProB Süd. Das Duell gegen die Unterfranken hat für die Gelb-Schwarzen, folgend auf das begeisternde Jahresauftaktspiel in Oberhaching, im Hinblick auf die Tabelle eine durchaus große Bedeutung.

Ludwigsburg ist in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf einem Allzeithoch unterwegs und hat mit einer 8:6-Bilanz große Chancen auf die erstmalige Postseason-Teilnahme. Die seit Mitte November vorhandene, terminliche Spielplan-Zerrüttung der Porsche Basketball-Akademie machte sich nicht bemerkbar. Nun soll sich das Mehr an Spielrhythmus aber bei der Konsolidierung der Top-8-Platzierung bemerkbar machen. Zunächst gegen Würzburg II und Leitershofen in den kommenden zehn Tagen in der heimischen Rundsporthalle

Die Franken reisen ohne den abgewanderten US-Amerikaner Chevon Brown, dafür aber dennoch mit Verstärkung an: Jason George wechselte Mitte Dezember von Leitershofen nach Würzburg, soll langfristig in der easyCredit BBL und kurzfristig in der ProB helfen. An seiner Seite: Jervis Scheffs, David Pisic, Marko Petric, David Gerhard und Lukas Roth. Viel nationale Guard-Power, sehr viel Offensive, die mit 75,5 Punkten auf Ludwigsburger Niveau (76,7) agiert.

In der Defensive liegt derweil aktuell der Unterschied – und dann auch am Donnerstag der Schlüssel zum Spiel. Denn die Schützlinge von Khee Rhee stellen die beste Defensive der Liga. Lediglich 70,5 Zähler gestatten sie ihren Gegner pro Partie, den Franken im Hinspiel nur 53. Würzburg ist mit durchschnittlich 87,9 zugelassenen Zählern signifikant schwächer unterwegs, was zuletzt auch Coach Alex King öffentlich kritisierte.

Trotz des optimierungsbedürftigen Status quo, der 74:96-Niederlage in Erfurt zum Jahresauftakt und der häufigen Abwesenheit von Christian Skladanowski, der zumeist in der ersten Mannschaft gefordert ist, ist die Klassenverbleib realistisch: Würzburg ist mit einer 4:10-Bilanz zwar Dreizehnter und Letzter, allerdings auch nur zwei Erfolgserlebnisse hinter den neuntplatzierten Dresdnern (6:8); fortwährend aber mit größer werden dem Erfolgsdruck.