Nachberichte ProA 24. Spieltag

20.02.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster 88:67

Die Uni Baskets Münster wehrten sich lange, doch im Schlussviertel fehlten der sichere Ballvortrag und die defensive Abstimmung gänzlich: Am Freitagabend unterlag die Mannschaft von Götz Rohdewald vor 1.864 Zuschauern in der fast ausverkauften Maspernhalle bei den Paderborn Baskets 67:88 (40:41).

Cosmo Grühn sorgte für die ersten fünf Baskets-Zähler zur knappen Auftaktführung der Gäste (4:5). Dann aber hatten die Münsteraner große Probleme, defensiven Zugriff zu finden, und lagen schnell nach einem 0:10-Lauf 5:14 zurück (4.). Klasse zunächst noch ihre Antwort per 7:0-Lauf zum 12:14 – mit einem allerdings nur kurzzeitigen defensiven Zwischenhoch. Kaum ausreichendes Verhalten beim Rebound und grundsätzlich in der defensiven Rotation machten es dem Gastgeber für seine erste zweistellige Führung leicht (28:18).

Über das Dreipunktspiel noch vor der Viertelpause und den Korbleger nach langer Hangtime von Philip Alston entwickelten die Uni Baskets spürbar mehr Energie (30:23). Plötzlich war ihre Defensive effizient, schnelles Umschalten sorgte für frühe Paderborner Teamfouls. Andrew O’Brien polierte zweifach in Kürze die ernüchternde Dreierbilanz auf und Cosmo Grühn zeigte sich Sekunden vor der Pause durchsetzungsstark am offensiven Brett: Der Rückstand war vor dem Seitenwechsel beinahe getilgt (41:40).

Nach dem Seitenwechsel ging es für die Uni Baskets zunächst noch positiv weiter. Nick McMullen sorgte für den Führungswechsel zum 41:42. Der Zugriff auf die Partie war über eine solide Defensive da, aber das Team von Götz Rohdewald fand keine größere Sicherheit in der Offensive. Es hielt zwar über Dreier von Oli Pahnke oder Neil Masnic immer Anschluss (56:52). Dennoch fanden sich bei den Unistädtern zur letzten Viertelpause erst sechs Assists wieder. 60:54 vor dem Schlussabschnitt.

Nachdem sie sich im dritten Viertel über viel Energie im Spiel gehalten hatten, waren die Baskets im Schlussviertel früh weit entfernt von einem Wechsel des Momentums. Die Münsteraner raubten sich mit Ballverlusten selbst aller Illusionen. Mit einem 12:0-Lauf in den letzten 70 Sekunden zogen erst im Schlussabschnitt abgezockte Paderborner auf 21 Punkte davon. Eine lange zumindest erträgliche Niederlage wurde zu einer bitteren.

 

21.02.2026 17:30 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC. 90:81

70 Sekunden waren noch zu gehen, als sich die Zuschauer in der Wetzlarer Buderus Arena, falls sie nicht schon standen, von ihren Sitzen erhoben. Mit „Hier regiert der MTV …“-Sprechchören huldigte die Stehtribüne ihren Profis, die den seit Menschengedenken ersten Heimauftritt auf fremdem Terrain zu einem Erfolgserlebnis gemacht hatten.

Kein Wunder also, dass sich nach dem ohne den erkrankten Center Jonathan Maier sowie dem am Knie verletzten Pointguard Devon Goodman zustande gekommenen Arbeitssieg des Altmeisters Freude und Ausgelassenheit Bahn brachen  In die positive Stimmung passten auch die Aussagen der Gießener Akteure. Roland Nyama wusste, „dass wir auch nicht in Panik verfallen sind, als es zwischenzeitlich nicht so gut lief.“  

Recht hatte der Deutsch-Kameruner, denn die vermeintlichen Hausherren kamen zunächst überhaupt nicht gut in die Partie, lagen schnell 4:13, liefen auch beim 23:31 noch der Musik hinterher, kassierten kurz nach der Pause das 44:49 und lagen auch beim 53:62 noch so deutlich zurück, dass „Frenki“ Ignjatovic Böses schwante. „Meistens, wenn irgendein Jubiläum, irgendeine besondere Partie anstand, ist das Ganze unter meiner Regie in die Hose gegangen. Daran habe ich mich im dritten Viertel erinnert.“

Nicht so seine Jungs, die all ihren Mumm zusammennahmen, beim 67:67 (30.) und einem famosen Solo von Kyle Castlin endlich den Ausgleich hergestellt und mit drei schnellen Dreiern durch Neuzugang Adnan Arslanagic (70:67), Aiden Warnholtz (75:70) und dem bärenstarken Luis König Figge (78:70) Nürnberg hernach auch schnell den Stecker gezogen hatten.

Als dann auch noch Simon Krajcovic aufdrehte (80:70), Viktor Kovacevic es per Dunk krachen ließ (82:75) und sich hernach mit beiden Fäusten wie ein Gorilla auf den Brustkorb trommelte und Luis König Figge seinen grandiosen Abend per And One zum 89:78 abrundete, waren die widerspenstigen Gäste von der Noris endgültig besiegt.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen 94:81

Nach vielen Wochen und Monaten war es am Samstag gegen 20 Uhr soweit: Die GIANTS haben endlich wieder die Abstiegsplätze in der ProA verlassen und haben das „rettende Ufer“ erreicht. Mit 94:81 bezwangen die BAYER-Korbjäger in einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung die Gäste aus Tübingen.

In der Anfangsphase dominierten die GIANTS und setzten sich Punkt um Punkt von den Gästen ab. Diese suchten noch nach der Erfolgsformel. Die Tigers verwerteten ihre offenen Wurfchancen nicht. Die Farbenstädter wurden von Minute zu Minute stärker und spielten sich in einen Rausch. Das 28:11 nach zehn absolvierten Spielminuten war von der Leistung her vermutlich das beste erste Viertel der Hausherren.

Im zweiten Durchgang hofften die Fans des ProB-Champions von 2025 natürlich auf einen ähnlich guten Abschnitt. Doch diese Hoffnung, sollte sich schnell legen. Tübingen war jetzt aufmerksamer und kam, angeführt vom stark aufspielenden Jordan Johnson, heran. Aus einem Rückstand von zwischenzeitlich 17 Zählern korrigierten die Baden-Württemberger zum Ende der ersten Hälfte auf drei Punkte (50:47).

Nach der Pause aber fingen sich die GIANTS und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in welchem sich keine Mannschaft wirklich absetzen bzw. an Boden gutmachen konnte. Leverkusen punktete immer genau dann, wenn es an der Zeit war. Zwar konnten die Tigers auch immer wieder Nadelstiche setzen, doch dies genügte nicht. BAYER bewies immer wieder Nehmerqualitäten und kämpfte nach Rückschlägen weiter. Mit 74:68 ging es in die Schlussperiode.

Diese entwickelte sich zunächst zu einem „Thriller“. Tübingen kam den Rheinländern in der 34. Spielminute gefährlich nahe, als Jordan Johnson an der Freiwurflinie auf 78:76 verkürzte. Die Begegnung stand auf Messers Schneide und die Tigers waren kurz davor, die Partie zu kippen. der 36. Minute traf Sebastian „Manni“ Brach einen immens wichtigen Dreier zum 83:76. Dieser Treffer tat weh und die Süddeutschen fanden kein Mittel mehr. Mit 94:81 feierten die GIANTS einen verdienten Erfolg.

 

21.02.2026 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 94:79

Im Topspiel des 24. Spieltags haben die Eisbären Bremerhaven den Tabellenführer Phoenix Hagen mit 94:79 eiskalt erwischt. In einer intensiven und physischen Partie behaupteten sich die Eisbären nahezu über die gesamte Spielzeit und wiesen den Ligaprimus eindrucksvoll in die Schranken. Topscorer der Eisbären war Carlos Carter mit 20 Punkten.

Beide Teams agierten von der ersten Minute an mit hoher Intensität, schenkten sich nichts und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die Partie war dabei zeitweise hitzig, etwa beim unsportlichen Foul von Jeffrey Carroll an Jannis von Seckendorff. Dennoch behielten die Eisbären die Nerven und erspielten sich bis zum Ende des ersten Viertels eine knappe 23:21-Führung.

Im zweiten Abschnitt gelang es den Eisbären erstmals, sich etwas deutlicher abzusetzen. Ein Dreier von Jake Biss markierte die bis dahin höchste Führung zum 38:30. Mit konzentrierten Abschlüssen und hohem Tempo bauten die Gastgeber ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf elf Punkte aus. Eine starke Trefferquote aus dem Feld und gute Entscheidungen im Angriff sorgten dafür, dass die Eisbären mit einer 49:41-Führung in die Halbzeit gingen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Eisbären tonangebend. Jannis von Seckendorff sorgte mit einem weiteren spektakulären Dunk zum 64:51 für Begeisterung auf den Rängen. Doch Phoenix Hagen startete einen Lauf, der sie auf 64:61 heranbrachte. Als Raphael Falkenthal geblockt wurde, reagierte Lorenz Brenneke blitzschnell, sicherte sich den Rebound und vollendete mit einem kraftvollen Dunk zum 70:63. Mit einer 70:63-Führung gingen die Eisbären in den Schlussabschnitt.

Dort ließen die Hausherren keinen Zweifel mehr aufkommen. Sie setzten ihren Lauf fort und stellten mit diesem 8:0-Lauf früh auf 76:63. Phoenix Hagen geriet weiter unter Druck. Doch die Gäste fanden keinen Rhythmus mehr, während die Eisbären konsequent verteidigten und ihre Chancen nutzten. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf beeindruckende 20 Punkte an (86:66). Am Ende stand ein deutlicher 94:79-Erfolg auf der Anzeigetafel.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln 82:93

Sehr gute Wurfquoten von 63 Prozent aus dem Zweier- und 43 Prozent aus dem Dreierbereich waren für die RheinStars Köln letztlich der entscheidende Faktor beim 93:82-Auswärtssieg am 24. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA vor 2.453 Zuschauern beim BBC Bayreuth. Die Bayreuther verpassten damit einen fast schon entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt.

Der BBC ging gleich im ersten Angriff durch Nat Diallo mit 2:0 in Führung, Björn Rohwer antwortete für die Kölner mit einem Dreier zum 3:2 für die Gäste. Neuzugang Kyle Sturdivant traf in seinem ersten Versuch gleich einen Dreier zum 13:10. Diallo erhöhte von der Freiwurflinie auf 15:10, die Gäste erwiderten mit einem weiteren Dreier. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zum 25:18. Köln kam dann auf 23:25 heran und Haris Hujic glich drei Sekunden vor der ersten Viertelpause zum 25:25 aus.

Diallo glich zum Beginn des zweiten Abschnitts die Kölner Führung zum 27:27 aus, es folgte ein Kölner Dreier und auch Cantia Rahming traf aus der Distanz zum 30:30. Köln holte jetzt mehr Rebounds sowie Assists und war präsenter auf dem Court. Sturdivant gab nach zweieinhalb Minuten ohne Punkte mit einem Dreier zum 35:37 ein Bayreuther Lebenszeichen. Rahming traf aus der Distanz zum 44:49. Zur Halbzeit stand es schließlich 53:44 für die Gäste.

Liedtke traf einen von zwei Freiwürfen zum 45:53, Rohwer stellte jedoch postwendend auf 55:45, der Kölner Vorsprung war zweistellig. Die Rheinländer erhöhten weiter auf 59:45. Allen verkürzte auf 52:59 und Ikejiaku machte mit einem Drei-Punkte-Spiel den 10:0-Lauf des BBC binnen zum 55:59 perfekt. Dann waren wieder die Kölner am Zug und stellten mit einem 6:0-Lauf auf 69:63. Mike Miller stellte per Dreier auf 73:65 für Köln, mit diesem Zwischenstand ging es auch in den Schlussabschnitt.

Rohwer traf zu Beginn des Schlussviertels per Dreier zum 76:65 für die Gäste, Russell machte dann seine ersten Punkte zum 78:65 – ein 15:2-Lauf für Köln Viertel-übergreifend war damit perfekt. Ikejiaku traf nach fast vier punktlosen Bayreuther Minuten zum 67:78. Brandwijk stellte von der Linie auf 69:78. Die Kölner stellten dann auf 86:76 und waren drei Minuten vor dem Ende wieder zehn Punkte vorne. Die Gäste erhöhten durch Miller weiter auf 88:76. Am Ende stand es nach einem finalen Distanztreffer von Brandwijk 93:82 für die stark spielenden RheinStars.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen 87:86

Die Erfolgsserie der BG Göttingen ist gerissen. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verlor die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß am Samstagabend bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim knapp 86:87 (45:43). In der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte zeigten beide Teams eine kämpferische Leistung. Die Gäste aus Südniedersachsen arbeiteten gingen acht Sekunden vor dem Ende durch einen Dreier in Front. Im letzten Angriff sahen die Schiedsrichter ein Foul an Kirchheims Chuck Harris, der nervenstark alle drei Freiwürfe zum Knights-Sieg traf.

Die Veilchen starteten mit drei Dreiern zum 9:3 in die Partie (3.). Die Kirchheimer trafen ihre Würfe im Gegenzug nicht, sodass die Gäste zum 13:3 nachlegten. Zwar traf Dreamer einen Dreier zum 16:6, doch die Hausherren verkürzten durch sechs Zähler in Folge auf 16:13. Auch nach Strauß‘ Auszeit fanden die Göttinger nicht wieder in ihren Rhythmus. Die Süddeutschen nutzten dies aus, um ihren 0:12-Lauf zum 16:18 abzuschließen. Doch die BG konterte und traf zwei Dreier zum 22:18-Viertelendstand.

Im zweiten Abschnitt bewegten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrfach hin und her. Dann gab Dreamer den Startschuss für ein Offensiv-Feuerwerk: Die Göttinger versenkten vier Dreier in Folge zum 42:35. Tylan Pope beendete den BG-Lauf und gab seiner Mannschaft wieder mehr Selbstvertrauen. So schrumpfte der Gäste-Vorsprung bis zur Halbzeit auf 45:43.

Nach dem Seitenwechsel blieb es ein enges Duell. Nach einem Dreier von Mönninghoff zum 55:52 antworteten die Gastgeber mit einem 0:4-Lauf zum 55:56. Strauß‘ Auszeit zeigte keine Wirkung – die BG nahm schwierige Würfe, die sie nicht traf, und verteidigte nicht mehr intensiv genug. So bauten die Knights ihren Vorsprung auf 55:64 aus. Die Perovic-Truppe zog weiter davon (57:69). Vor dem Schlussviertel verkürzten die Gäste auf 60:69.

In den letzten Abschnitt starteten die Göttinger mit einem 6:0-Lauf zum 66:69 (32.). Diesen Abstand hielten die Veilchen zunächst (70:73). Doch die BG gab sich nicht geschlagen, Dreamer schloss den 7:0-Lauf per Dreier zum 80:80 ab (37.). Nico Bretzel sorgte zwölf Sekunden vor dem Ende für Kirchheims 83:84-Führung. Mönninghoff versenkte im Gegenzug einen Dreier zum 86:84. Beim von der BG gut verteidigten letzten Angriff der Hausherren trafen die Schiedsrichter die folgenreiche Entscheidung, sodass Kirchheim das Spiel drehte.

 

21.02.2026 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 92:90

An Spannung kaum zu überbieten war das Topspiel der HAKRO Merlins gegen die Artland Dragons. Mit elf Führungswechseln und acht Gleichständen waren es die Zauberer die nach einer dramatischen Crunchtime das Parkett als Sieger verließen. Den zehnten Sieg in Serie fuhren die Crailsheimer mit 92:90 ein.

Das Spiel starte direkt sehr ausgeglichen. Nach einem Foul Gaines‘ eröffneten die Dragons das Scoring von der Freiwurflinie, ehe die Nummer 9 für die Zauberer ausgleichen konnte. Blunt versenkte den ersten Drei-Punkt-Wurf (9:4). Die Crailsheimer kamen nun immer besser ins Spiel. Während die Bälle der Gäste an der Reuse vorbeisegelten, nutzten die Zauberer ihre Chancen und hielten sich vorne. Die Dragons verkürzten den Abstand per Buzzer-Beater auf 28:24 zur ersten Pause.

Die ersten Punkte des zweiten Spielabschnitts gehörten zwar den Merlins, die Dragons waren es jedoch, die daraufhin mit zwei Treffern von Downtown ausgleichen konnten (30:30). Immer wieder wechselte nun die Führung. Bei einem Vorsprung von fünf Punkten und einem 7:0-Run für die Dragons sah sich Headcoach David McCray gezwungen, seine Jungs an die Seitenline zu rufen (40:45). Die Crailsheimer verkürzten daraufhin, kamen aber nicht zum Führungswechsel und verschwanden mit 49:52 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel nun wieder deutlich mehr Fahrt auf. Die Hausherren verkürzten den Rückstand, vielen anschließend wieder zurück und kämpften sich erneut heran (57:60). Mit hoher Intensität verteidigten beide Klubs ihren Korb. Per Alley-Oop-Dunk stellte Ogunsipe anschließend erstmals wieder auf eine Führung der Hausherren, Anthony gelang jedoch der Buzzer-Beater von jenseits der Drei-Punkt-Linie. Somit beendeten die Crailsheimer auch das dritte Viertel mit einem Rückstand (72:74).

Direkt zu Beginn der finalen zehn Minuten gelang den Gastgebern der Ausgleich, Gaines bereitete den Dunk Ogunsipes vor. Erneut wechselte die Führung, die Zauberer setzten dem jedoch schnell ein Ende. Beide Mannschaften ließen alles auf dem Parkett, der Ausgang des Spiels blieb weiterhin offen. Nach erfolgreicher Defensivarbeit der Zauberer erhöhte Gaines von der Freiwurflinie, die Dragons netzten daraufhin von Downtown ein (91:90). Der finale Angriff der Drachen wurde abgewehrt, die Schlusssirene erklang.

 

22.02.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt 91:82

Die EPG Baskets Koblenz sichern sich mit 91:82 einen wichtigen Arbeitssieg gegen die SBB Baskets Wolmirstedt Am Sonntagnachmittag empfingen die Rheinländer den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Die 1100 Zuschauer in der EPG Arena sahen im ersten Viertel ein sehr energetisches Spiel und Koblenzer Baskets, die sehr aggressiv verteidigten, den Gegner zu schwierigen Würfen zwangen und dadurch im Konter zu schnellen Punkten kamen.

So geschehen im Zusammenspiel zwischen Calvin Wishart und Decorian Jeffries, der mit einem schnellen Dreier aus dem Fastbreak abschließen konnte. Nur wenige Augenblicke später krachte es erneut im Gebälk der Wolmirstedter. Nach einem Steal schloss Devonte McCall mit einem spektakulären Slamdunk zum 11:5 ab. Die Koblenzer erhielten durch ihre aggressive Defensive jedoch viele Foulcalls gegen sich, doch die Gäste konnten davon nicht wirklich profitieren, schafften es jedoch, dank sicher verwandelter Dreier, mit 19:12 den Anschluss zu halten.

Das zweite Viertel eröffnete Badu Buck für Koblenz mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf. Die Gäste konnten sich bei der Verwertung ihrer Würfe deutlich steigern, was schließlich Mitte des Viertels fast zum Ausgleich führen sollte. Beim Spielstand von 27:25 nahm Trainer Stephan Dohrn die Auszeit, welche Wirkung zeigte. Die Gäste konnten zwar durch Fabien Kondo kurz auf 27:27 verkürzen, gerieten dann aber nach mehreren schönen Fastbreak Aktionen der EPG Baskets und einen Dreier von Julian Larry wieder in Rückstand. Die Halbzeit endete schließlich mit 44:37.

Die zweite Halbzeit startete zunächst mit wilden Schüssen auf beiden Seiten, die allesamt erfolglos blieben, bis schließlich Devonte McCall mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf für die ersten Zähler des dritten Viertels sorgte. Die Gäste konnten dagegenhalten und ließen Koblenz nicht davonziehen. Es ging nun munter auf und ab, wobei der Koblenzer Badu Buck sein bisher wahrscheinlich bestes Spiel für Koblenz ablieferte und seine Würfe sicher verwandelte.

Im weiteren Verlauf schaffte es Koblenz fast durchgängig, den Abstand konstant zweistellig zu halten. Zwei Minuten vor Schluss kamen die Gäste noch einmal durch einige Unachtsamkeiten der Schängel auf acht Punkte heran, Koblenz ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und siegten letztlich mit 91:82. Topscorer der Partie mit 22 Punkten und einem Effizienzwert von 35 wurde Calvin.

 

22.02.2026 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum 87:83

Badische Basketball-Fans durften sich zwischen Freitag und Sonntag zwar gleich über zwei Heimsiege der PS Karlsruhe LIONS freuen, mussten allerdings beide Male lange zittern, bis sich die Anspannung entlud. Nach dem 91:79 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt am 20. Februar, hielt der Nervenkitzel zwei Tage später, im Duell mit den VfL SparkassenStars Bochum, fast bis zur letzten Sekunde.

Die Partie begann ohne Abtastphase. Beide Mannschaften gaben vom Start weg Vollgas, verlegten aber einen Großteil ihrer ersten Würfe. Dies lag auch an der jeweils gegnerischen Defense, die auf beiden Seiten von Beginn an aufmerksam war. Nachdem sich die LIONS einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet hatten, nahmen die Gäste beim 14:8 in Minute sieben erstmals eine Auszeit und waren danach etwas effektiver. Das erste Viertel ging dennoch mit 20:15 an die Hausherren.

Der folgende Abschnitt begann mit einem Distanztreffer von David Ejah. Die Mannschaft von Headcoach Demond Greene legte nach und lag in Minute zwölf erstmals zweistellig vorn. Bochum fand im Anschluss in die Begegnung und war zwischenzeitlich überaus gefährlich mit Würfen von der Dreierlinie. Das Spiel drohte zu kippen. Dies merkten aber auch die Zuschauer in der Europahalle und unterstützten ihre Mannschaft lautstark. Die bedankte sich mit großem Einsatz und glich bis zum Gang in die Kabinen aus.

Nach der Rückkehr auf den Court beim Stand von 39:39 eröffneten die SparkassenStars die zweite Hälfte stark und angesichts eines Sechs-Punkte-Rückstands nahm Greene bereits nach 80 Sekunden die erste Auszeit im dritten Viertel. Das Geschehen war nicht durchgehend attraktiv, angesichts des stets engen Spielstands jedoch überaus spannend. Dies sollte sich auch im Schlussviertel nicht ändern, das beim Stand von 62:62 begann.

In Minute 32 lagen die Gäste wieder fünf Punkte vorn, bevor die LIONS stark konterten – vor allem in Person von Maurice Pluskota und Tyrese Williams. Während Big Man „Moe“ seine bekannten Energizer-Qualitäten unter Beweis stellte, sorgte Aufbauspieler Williams mit drei Distanztreffern binnen 75 Sekunden für Bewegung auf dem Scoreboard. Eng blieb es trotzdem bis zum Schluss. Drei Auszeiten in der letzten Spielminute forderten die Geduld aller Anwesenden heraus, bis der Siegesjubel aufbrandete.

 

Paderborn verlängert Vertrag mit US-Point Guard Eyassu Worku bis Saisonende

Die Paderborn Baskets investieren noch einmal in ihre Mission Ligaverbleib in der Pro A Barmer 2. Basketballbundesliga: Die Ostwestfalen verlängerten den Vertrag des europaerfahrenen Point Guards Eyassu Worku bis zum Saisonende. Der 27jährige US-Amerikaner wurde im Dezember 2025 als Ersatz für den damals verletzten und mittlerweile wieder genesenen Point Guard Branden Maughmer nachverpflichtet.

Worku feierte beim Auswärtssieg gegen die Uni Baskets Münster ein erfolgreiches Debüt, verletzte sich in seiner ersten Partie jedoch direkt selbst am Meniskus. Mittlerweile ist er wieder komplett fit und gab am vergangenen Wochenende im Auswärtsduell bei der BG Göttingen ein vielversprechendes Comeback. Bei den Baskets soll er mit seinen kreativen Playmaker- und Führungsqualitäten das Spiel mitlenken und seinen Teamkollegen zusätzliche Sicherheit in der anstehenden heißen Endphase der laufenden Spielzeit geben.

Eyassu Worku – 1.88 Meter groß und 79 Kilogramm schwer – wurde am 18. Oktober 1998 in Los Alamitos, Kalifornien/USA, geboren. Er begann mit dem Basketball in der Highschool für die Los Alamitos Griffins und spielte während seiner Collegezeit für die UC Irvine Anteaters – bei beiden Teams zeigte sich sein hohes Talent als Point Guard und kreativ agierender Spieler mit Scoring-Potential.

Diese Entwicklung setzte sich bei seinen Profistationen fort: Worku startete seine Profikarriere 2020 beim kroatischen Club KK Zadar, wechselte dann zum kroatischen Verein KK Zabok. Anschließend spielte er für die nordmazedonischen Erstligisten BC Gostivar und MZT Skopje. Zuletzt etablierte er sich beim kroatischen Erstligisten KK Dubrovnik in der Saison 2024/25 als einer der stärksten Akteure: Worku stand dort in 33 Spielen durchschnittlich 32.8 Minuten auf dem Parkett und legte im Schnitt pro Partie 16.7 Punkte, 3.6 Rebounds, 5.1 Assists und 1.9 Steals auf.

Bei den Paderborn Baskets absolvierte er in der laufenden Saison verletzungsbedingt erst zwei Partien. In diesen gehörte er jedoch auf Anhieb zu den Leistungsträgern und bewies unter anderem mit insgesamt 24 erzielten Punkten seine Qualitäten auf dem Parkett.

Milos Stankovic, Head Coach Paderborn BASKETS: „Eyassu hat sich sofort sehr gut in unser Team integriert. Leider hat er sich in seiner ersten Partie unglücklich verletzt, jetzt ist er aber wieder komplett genesen und fit. Er wird uns bis zum Saisonende definitiv mehr Qualität in den Kader bringen. Er ist ein weiterer toller Ballhandler für unser Team, der für sich und für seine Mitspieler gute, wichtige Plays kreieren und sie besser machen kann. Diese Fähigkeiten werden wir für den Rest der Saison brauchen.“

Eyassu Worku: „Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, meinen Vertrag in Paderborn zu verlängern. Seit meinem ersten Tag habe ich hier große Wertschätzung und Unterstützung bekommen, von den Fans und von meinen Mitspielern. Das war ein entscheidender Faktor für meine Vertragsverlängerung.“

„Gerade nach meiner Verletzung bedeutet mir das entgegengebrachte Vertrauen des Managements und des Trainerteams besonders viel. Es ist ein starkes Zeichen, mir diese Chance bis zum Saisonende zu geben. Dieses Vertrauen möchte ich mit Leistung zurückzahlen, hart arbeiten und gemeinsam mit meinen Teamkollegen alles dafür tun, möglichst viele Spiele zu gewinnen und damit meinen Teil dazu beitragen, unseren Klassenerhalt zu sichern“, so Worku.

 

Giessen 46ers finden Ersatz für den verletzten Devon Goodman

Die GIESSEN 46ers haben auf das verletzungsbedingte Saisonende von Devon Goodman reagieren können und mit Adnan Arslanagic einen Profi mit großer internationaler Erfahrung verpflichtet.

„In der Kürze der Zeit rund um das Ende der Wechselfrist war es nicht möglich, uns in Übersee umzuschauen. Wir mussten auf dem europäischen Markt aktiv werden, das ist uns hervorragend geglückt“, freut sich Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic darüber, einen bosnischen Nationalspieler, der auch einen kroatischen Pass besitzt, von einem Wechsel überzeugt zu haben.

„Adnan kann den Korb attackieren und ist ein grundsolider Verteidiger. Er steht voll im Saft und wird nicht allzu lange brauchen, um sich zu akklimatisieren“, so der Mann aus Belgrad. „Wir gehen in die Crunchtime der Saison. Die Position des Pointguards ist enorm wichtig. Wir wollten kein russisches Roulette, sondern einen Mann, der uns sofort weiterhelfen kann.“

Adnan Arslanagic ist 28 Jahre alt. Seine ersten Schritte im Profibereich ging er bei KK Bosna Royal in Sarajevo. Es folgten Stationen bei KK Kakanj in der ersten Liga von Bosnien-Herzegowina, bei Adria Oil Skrljevo und GKK Sibenik in Kroatien, bei Slavia Istocno Sarajevo abermals in Bosnien, beim slowenischen Club KK Ilirija Ljubljana, bei KK Orlovik Zepce in Bosnien und schließlich bei KB Trepca Mitrovica im Kosovo sowie bei KK Jahorina Pale, für die er sowohl in der ersten Liga seines Heimatlandes als auch in der Adria League aktiv war.

Seine Stats konnten sich dabei durchaus sehen lassen. In der Kosovo-Superliga stand der bosnische Regisseur in 13 Partien rund 16 Minuten auf dem Parkett und steuerte durchschnittlich sechs Punkte sowie drei Assists zum Gelingen bei. Im Europe Cup absolvierte er zusätzlich sechs Matches, bei denen er rund 29 Minuten Einsatzzeit (zehn Punkte, sechs Assists, drei Rebounds) hatte.

20 Zähler waren es unter anderem Mitte Oktober bei der 70:84-Niederlage gegen die Löwen Braunschweig, bei der Arslanagic für Aufsehen sorgte. Die Saison begann für ihn im September mit einer 68:90-Niederlage gegen den niederländischen Vertreter Heroes Den Bosch in der Champions League.

Nach seiner zur Jahreswende vollzogenen Rückkehr nach Bosnien absolvierte der Pointguard für Jahorina im Januar und Februar fünf Ligaspiele mit im Schnitt 35 Minuten, 14 Punkten, fünf Assists und drei Rebounds. In der Adria League kamen nochmals zwei Partien gegen KK Vrsac/Serbien und ABS Primorje/Kroatien, wo ihm 22 Zähler glückten, hinzu.

Auch für das bosnische Nationalteam war Adnan Arslanagic im November in der WM-Qualifikation zweimal aktiv, unterlag allerdings der Türkei mit 71:93 und Serbien mit 72:74. Insgesamt absolvierte der 28-Jährige in dieser Spielzeit bereits 29 Partien.

„Ich weiß um die Ambitionen der 46ers und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir in die Bundesliga zurückkehren“, gab sich der Regisseur während der ersten Trainingseinheiten zuversichtlich, Gießen weiterhelfen zu können. „Meine Gespräche mit Branislav Ignjatovic haben mich beeindruckt. Für mich war schnell klar, dass der Wechsel in die ProA kein Rückschritt sein wird, sondern dass an einem solchen Traditionsstandort mit diesen tollen Fans einiges möglich sein wird.“

Dass seine Frau Farah und die sieben Monate alte Tochter Irma in den nächsten Tagen von Sarajevo aus nach Gießen nachkommen werden, war für Adnan Arslanagic ein weiterer bedeutender Schritt, sich für ein Engagement an der Lahn zu entscheiden. „Dass wir bald wieder als Familie vereint sind, macht mich glücklich.“

 

Nachberichte ProB Süd 22. Spieltag

21.02.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans 94:90

Nach einem Start nach Maß und mehreren starken Offensivphasen liefern sich die Dresden Titans mit den Flashers Fellbach ein intensives Duell auf Augenhöhe. Trotz großer Moral und spätem Anschluss müssen sich die Elbriesen am Ende knapp geschlagen geben.

Mit viel Energie und klarem Fokus erwischen die Titans einen Start nach Maß und setzen früh erste Akzente. Fellbachs Trainer reagiert jedoch schnell, nimmt Anpassungen vor und bringt sein Team zurück auf Spur. Während Dresden das offensive Volumen zunächst aufrechterhält, zeigen sich in der Defensive zunehmend Schwächen. Wisdom explodiert zum Schluss des ersten Viertels mit acht Punkten in Folge und führt die Titans zu einer 30:20-Führung.

Auch nach der Pause bleibt Uboh weiterhin heiß, doch nun fangen auch die Gastgeber Feuer. Fellbach lässt sich defensiv kaum stoppen und gibt zunehmend den Ton an. Der offensive Rhythmus der Dresdner geht verloren, dennoch schenkt Kevin Kollmar seinem Team kurz vor der Pause mit einem wichtigen Dreier neue Kraft und stellt auf 52:52.

Der zweite Durchgang beginnt ausgeglichen, doch das Dresdner Angriffsspiel bleibt zerfahren. Ballverluste und Fehlwürfe häufen sich, während die Flashers ihre Würfe sicher treffen. Ein Wechsel in die Zonenverteidigung zeigt Wirkung, dennoch tun sich die Elbriesen weiterhin schwer und müssen einen 72:67-Rückstand hinnehmen.

Zum Start des spielentscheidenden Viertels übernimmt der gegnerische Nik Philip Schlipf Verantwortung, wird seiner Führungsrolle gerecht und trifft schwierige Distanzwürfe. Zwar stellt Kevin Kollmar mit einem weiteren Dreier nochmals den Anschluss her, doch den entscheidenden Coup schaffen die Dresdner nicht mehr. Am Ende verlieren die Titans knapp mit 90:94.

Dresden Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir konnten leider defensiv nur phasenweise Impulse setzen und haben Fellbach viele einfache Lay-Ups in unserer Zone gegeben. Zwar haben wir den Ball offensiv bewegt, waren aber nicht in allen Situationen konsequent genug, sie zu attackieren. Wir haben jetzt Zeit über die FIBA-Pause, das Spiel zu verdauen und unsere Schlüsse zu ziehen, um gegen Ludwigsburg defensiv ein anderes Gesicht zu zeigen.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. CATL Basktball Löwen 102:53

Die OrangeAcademy hat am Sonntagnachmittag einen dominanten Sieg gegen die CATL Basketball Löwen Erfurt errungen und sich mit 102:53 klar durchgesetzt. Die jungen Uuulmer präsentierten sich von Anfang an konzentriert und überzeugten als Team. Sie übten früh in der Partie viel Druck auf den Gegner aus und setzten sich dementsprechend schnell entscheidend ab.

Die Partie begann aus Sicht der Academy etwas holprig, als der Gastgeber aus Erfurt zunächst mit einem 7:0-Lauf vorlegte. Davon ließen sich die jungen Ulmer jedoch nicht beirren. Durch eine stark agierende Defensive fanden sie schnell wieder ihren Rhythmus. Die Mannschaft um Headcoach Florian Flabb zeigte sich kämpferisch und kontrollierte im Anschluss das Spielgeschehen.

Vor allem durch ein schnelles Umschalten und kluges Zusammenspiel konnten zahlreiche Fastbreak-Punkte erzielt und ein großer Vorsprung herausgespielt werden. In der ersten Halbzeit zogen die Ulmer frühzeitig davon und führten zur Pause bereits mit 55:23.

Auch im dritten Viertel setzten sie ihre Leistung fort und bauten den Vorsprung weiter aus. Immer wieder fanden sie freie Würfe, besonders von jenseits der Dreipunktelinie, und zeigten sich auch am offensiven Brett mit vielen Rebounds präsent. So stand es nach dem dritten Abschnitt bereits 80:35 – ein Statement der jungen Ulmer Talente.

Zu Beginn des vierten Viertels gelang es Erfurt zwar noch einmal, durch einige Steals schnelle Punkte zu erzielen, doch die OrangeAcademy hielt dem Druck stand. Die Intensität im Spiel der Ulmer blieb hoch, und die Defensive zeigte erneut ihre Stärke, sodass die Gäste trotz besserer Erfurter Offensive weiterhin klar dominierten. Am Ende sicherte sich die OrangeAcademy einen deutlichen 102:53-Erfolg.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 94:76

In einer wichtigen Partie empfingen die SKYLINERS Juniors die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie im BCM. Die SKYLINERS Juniors feierten einen wichtigen 94:76-Heimerfolg gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie und arbeiten sich damit in der ProB Süd weiter nach vorne.

Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und führten nach wenigen Minuten mit 14:5. Frankfurt tat sich zunächst schwer, fand dann aber zunehmend Zugriff auf das Spiel. Bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Juniors zurück – nach zehn Minuten stand es 23:22 für Würzburg.

Im zweiten Viertel präsentierten sich die Frankfurter deutlich wacher und strukturierter. Vor allem Jamie Edoka und Desmond Watson übernahmen offensiv Verantwortung und trieben ihr Team an. Schritt für Schritt erspielten sich die Juniors eine Führung und gingen mit 44:41 in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Team von Markus Klusemann das etwas wachere Team. Ein wichtiger Dreier von Ivan Crnjac brachte Frankfurt erstmals zweistellig in Front (59:49). Vor dem Schlussabschnitt führten die Juniors mit 63:56. Oftmals war es wieder die hohe defensive Intensität, die den Würzburgern das Leben schwer machte.

Zu Beginn des letzten Viertels waren es erneut Watson (26 Punkte) und Edoka (27 Punkte), die Verantwortung übernahmen und wichtige Treffer erzielten. Mit hoher Intensität und klarem Fokus bauten die Juniors ihren Vorsprung weiter aus und ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen. Am Ende stand ein verdienter 94:76-Erfolg auf der Anzeigetafel. Mit diesem wichtigen Sieg verbessern sich die SKYLINERS Juniors auf den neunten Tabellenplatz der ProB Süd und bleiben damit weiterhin in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 117:85

Nach etwas Anlaufschwierigkeiten setzte sich der BBC Coburg am 22. Spieltag der ProB Süd gegen dezimierte Tropics aus Oberhaching am Ende doch deutlich mit 117:85 durch. Grund dafür war vor allem eine klare Leistungssteigerung der Vestestädter in der zweiten Hälfte. Beeindruckende 72 Punkte legte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel nach der Pause auf und überrollte sichtlich überforderte Gäste aus Oberbayern völlig.

Der Coburger Start verlief alles andere als gut. 0:10 lagen die Vestestädter nach nicht einmal zwei gespielten Minuten zurück. Eine frühe Auszeit Seidels weckte den BBC aber allmählich auf. Allen voran unter den Korb nutzten Dawson, Herzog und Ćosić mehr und mehr die Vorteile, die sich den Coburgern aufgrund der dünnen Personaldecke der Gäste ergaben. Allerdings stimmten die Disziplin und Energie am defensiven Ende des Feldes weiterhin nicht wirklich, weshalb die Tropics auch nach dem ersten Viertel in Front blieben (16:21).

Das änderte sich aber, kurz nachdem Wenzl den ersten Dreier versenkte. Ćosić auf Zuspiel von Fasoyiro besorgte die anschließende BBC-Führung (25:24). Doch auf der Gegenseite stemmte sich vor allem Nedzad Muratovic, der im Hinspiel noch punktlos blieb, legte in der ersten Hälfte furiose 27 Punkte auf. Allein fünf Dreier netzte der Bosnier im zweiten Viertel ein und hielt die Tropics auf Augenhöhe mit dem BBC. Dieser sicherte sich dank Wenzls Distanzwurf aber eine knappe 45:44-Halbzeitführung.

Zufrieden konnten die Vestestädter damit jedoch nicht sein. Deutlich griffiger und konzentrierter kamen die Hausherren daher aus der Kabine. Mit intensiver Defense und teils schönen Kombinationen in der Offensive bauten die Coburger den Vorsprung quasi im Sekundentakt aus und überrannten die Tropics förmlich. 26:3 stand es nach gut fünf absolvierten Minuten im dritten Viertel, was in einer 71:47-Führung für den BBC mündete. Der Coburger Vorsprung lag nach dem dritten Spielabschnitt schon bei 25 Zählern lag (86:61).

Die Frage, die es für die knapp 700 Zuschauer im Schlussviertel noch zu beantworten gab, war, wann die 100-Punkte-Marke geknackt werden würde. Diese fiel durch Fasoyiro bereits fünf Minuten vor dem Ende (100:70). Da der Sieger der Partie längst feststand, war es BBC-Headcoach Patrick Seidel vergönnt, der zweiten Coburger Garde mehr Minuten zu gönnen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets 87:78

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Samstagabend ihre Ausgangsposition im Kampf um die Play-Off Plätze in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA nachhaltig verbessert. In der Stadtberger Sporthalle bezwang man vor 855 Zuschauern die Ahorn Camp Baskets Speyer mit 87:78. In der Tabelle kletterte man dadurch hoch auf Platz fünf.

Das Spiel begann etwas zäh, man merkte beiden Teams an, dass es um sehr viel an diesem Abend ging. Nach dem ersten Viertel hatten die Kangaroos null von acht Dreiern getroffen, Speyer einen von sieben. Ein 14:15 Niedrigscore auf der Anzeigetafel war die Folge davon. Den Stadtbergern gelang es dabei immerhin, einen zwischenzeitlichen 6:14 Rückstand zu egalisieren.

Ferenc Gille, der erstmals nach langer Verletzungspause wieder im Team stand und ein sehr gelungenes Comeback feierte, gelang per Korbleger zum 18:17 erstmals wieder eine Führung für die Heimischen zu erzielen. Clint Hamann erhöhte etwas später sogar zum 36:29, der höchsten BG-Führung in der ersten Halbzeit. Speyer konterte erneut, und so ging es beim Spielstand von 44:44 ausgeglichen in die Halbzeitpause. Die Dreierquote der Leitershofer war allerdings kaum besser geworden, nur ein einziger Treffer gelang bei 14 Versuchen.

Das dritte Viertel stand dann ganz im Zeichen der Kangaroos. Man zeigte spielerisch und kämpferisch eine sehr gute Leistung und zog bis auf 71:61 davon. Gewonnen war das Match aber noch nicht. In den letzten zehn Minuten stellte der Gegner auf eine unangenehme Zonenverteidigung um und glich bis zur 37. Spielminute wieder zum 75:75 aus, die Partie drohte zu kippen.

Wie schon vor Wochenfreist in Dresden übernahm erneut Kapitän Jannik Westermeir die Verantwortung und traf nun zwei Dreier binnen einer Minute. Das war eine Vorentscheidung. Die Pfälzer mühten sich redlich, hatten den Schwaben aber final nichts mehr entgegenzusetzen. BG-Chefcoach Emanuel Richter zeigte sich anschließend zufrieden mit seinem Team: „Trotz der schwachen Dreierquote von 15% haben wir als Mannschaft gewonnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg für das Erreichen der Play-Offs und die Jungs haben einen guten Job gemacht“, so BG Headcoach Richter.

 

22.02.2026 15:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 71:76

Im Spitzenspiel und Verfolger-Duell der ProB Süd unterliegt die Porsche Basketball-Akademie dem FC Bayern Basketball II 71:76. Gegen die Zweitvertretung der Münchner agieren die Ludwigsburger zu ineffizient und fehlerhaft und kassieren. Im Sinne der angestrebten Playoff-Qualifikation ist der 22. Spieltag ein Rückschlag, die Lage in Gänze aber weiterhin sehr gut: Die Gelb-Schwarzen sind mit einer 11:9-Bilanz Vierter.

Die Gelb-Schwarzen starteten fahrig und unkonzentriert. Immer wieder gestatteten sie den bayerischen Gästen einfachste Punkte innerhalb der Zone. 28 ihrer 38 Zähler sollten die Münchner in Halbzeit eins in unmittelbarer Korbnähe erzielen. Die BBA’ler blieben nach einer schwachen Anfangssequenz (3:10) dran, waren aber im Angriff aber zu trefferschwach unterwegs, um die Partie auf ihre Seite zu ziehen (37:38, 20. Spielminute).

Stattdessen entwickelte sich in der Rundsporthalle im unmittelbaren Vorfeld des BMW TOP FOURs in München ein rasantes Duell. In diesem waren vor Agust Kjartansson und Andrija Susic für die Schwaben nicht zu stoppen. Das Duo orchestrierte die Offensive der Rot-Weißen exzellent und hatte mit Niko Jerkic (78 2P%) und Desmond Yiamu (89%) hochprozentig treffende Abnehmer an seiner Seite.

Ludwigsburg musste wesentlich mehr für Zählbares auf der Anzeigetafel arbeiten, tat dies aber sehr konsequent. Neben Abdulhay Kömürkara machten Daniel Mack, samt spektakulärem Poster-Dunk über Kilian Fischer, und Lars Danziger einen guten Job. Doch auch eine deutlich bessere Dreierquote (32 3P% | 19 3P%) sowie eine Führung im dritten (45:42) und vierten (58:54) Viertel sollten an diesem Nachmittag nicht für die benötigte Stabilität sorgen.

München zerrüttete den gelb-schwarzen Rhythmus durch eigene Korberfolge sehr erfolgreich. Simon Feneberg und Julis Baumer versuchten sich zwar am Erzwingen einer Entscheidung – und später an einer Wende – doch die entscheidenden Spielzüge gelangen den Gästen. Kjartansson, Susic brachten die Bayern mit zwei der drei Münchner Distanztreffer in der 37. und 39. Minute auf die Siegerstraße, deren Spur für ein Zusammenrücken in der ProB-Tabelle sorg(t)en.

Nachberichte ProB Nord 22. Spieltag

21.02.2026 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 81:90

LOK Bernau hat in Sandersdorf die passende Antwort gegeben und sich mit einem 90:81-Auswärtssieg bei den BSW Sixers revanchiert. Es war ein enges, intensives Spiel – eines mit echter Gefahr – doch am Ende setzte sich Charakter, Geduld und Qualität durch.

LOK eröffnete das Spiel hochkonzentriert und ließ die Sixers fast drei Minuten ohne Punkte. Bernau setzte früh ein Zeichen. Doch Sandersdorf wollte dieses Heimspiel unbedingt für sich entscheiden. Mit viel Physis und schnellen Abschlüssen arbeiteten sich die Gastgeber zurück ins Spiel und übernahmen zur Mitte des Viertels die Führung. Kurz vor der Sirene traf Shawn Scott II noch den Dreier und hielt LOK in Schlagdistanz – dennoch ging das erste Viertel mit 26:22 an die Sixers.

Bernau erhöhte nun das Tempo und arbeitete deutlich stärker am defensiven Brett. Jeder Rebound wurde umkämpft, jeder Ballbesitz hatte Gewicht. Die Sixers blieben hartnäckig und ließen sich nicht abschütteln. Es entwickelte sich ein schnelles, intensives Spiel mit viel Druck auf beiden Seiten. Zur Mitte des Viertels stand es 36:36 – alles wieder offen. Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Halbzeitstand: 47:47.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ausgeglichen. Doch dann begann LOK, das Spiel zunehmend zu kontrollieren. Mit wachsender Intensität in der Verteidigung und klareren Entscheidungen im Angriff setzte Bernau Akzente. Doch Sandersdorf blieb gefährlich, nutzte kleine Unkonzentriertheiten und glich zwei Minuten vor Ende des Viertels wieder zum 62:62 aus. Bernau traf anschließend in den entscheidenden Momenten – und setzte sich erneut ab. Mit einer 64:70-Führung ging es ins Schlussviertel.

Das letzte Viertel war geprägt von Spannung und Intensität. Jeder Angriff konnte das Spiel in eine neue Richtung lenken. Doch LOK blieb ruhig und spielte mit zunehmender Sicherheit. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf zehn Punkte an. Vier Minuten vor Schluss stand es 84:73 – die höchste Führung des Spiels. Sandersdorf versuchte noch einmal alles, verkürzte mit Dreiern und brachte die Halle zum Beben. Doch Bernau ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und bezwingt die Sixers mit 90:81.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles 107:88

Rhöndorf schickte Itzehoe mit einer empfindlichen 107:88-Klatsche (50:44) auf die Heimreise. Damit gelang den Dragons gegen den aktuellen Tabellendritten die erhoffte Überraschung. Gleichzeitig beendeten die Rheinländer die Durstrecke von sieben Niederlagen in Folge und landeten den ersehnten Befreiungsschlag. Mit dem Heimerfolg über die Eagles rücken die Rheinländer nämlich wieder auf einen Nichtabstiegsplatz vor.

Team von Coach Max Becker verteidigte von der ersten Sekunde an aufmerksam und setzte Itzehoe mächtig unter Druck. Die zwischenzeitliche 9:3-Führrung beeindruckte Itzehoe sichtlich. Ebenso das Tempo von Rhöndorf, die jede sich bietende Chance nutzten und den Ball auf den Korb der Gäste abfeuerten. Die Trefferquote war zwischenzeitlich noch nicht richtig prickelnd und ermöglichte den Eagles den Ausgleich (15:15). So ging das erste Viertel knapp an Rhöndorf (21:19).

Das zweite Viertel blieb eine enge Angelegenheit, mit leichten Vorteilen für Rhöndorf, die sich nach 20 Minuten mit sechs Punkten (50:44) absetzen konnten. Nach der Pause blieben die Hausherren ihrer Linie treu und drückten weiterhin voll aufs Gaspedal. Vier Dreier rauschten durch den Korb von Itzhoe, zwei von Juhwan Harris-Dyson und jeweils einer von Jorge Mejias sowie Kenan Reinhart, zum 70:50 für Rhöndorf (25“).

Da sich die Gastgeber auch beim Rebound (44:32) sukzessive Oberwasser erarbeiteten, blieb der Vorsprung konstant. Nach 33 Minuten sah es richtig böse für Itzhoe aus, als sie mit 89:64 ins Hintertreffen gerieten. Doch die Eagles hielten noch einmal dagegen, konnten den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen und mussten sich am Ende mit 107:88 geschlagen geben.

 

21.02.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:91

Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung bei den Neustädter Spielern und den knapp 80 mitgereisten Fans groß, denn der Auswärtssieg und damit ein großer Schritt Richtung Playoffs, war durch zu viele Ballverluste in der entscheidenden Phase noch aus der Hand gegeben worden. Somit muss der Blick auch weiterhin nach unten gerichtet werden, da die Konkurrenten im Abstiegskampf gewinnen konnten.

Das Spiel begann wie von vielen erwartet mit sehr viel Tempo und schnellen Abschlüssen auf beiden Seiten. So stand es nach zwei Minuten schon 9:8 für die Juniors aus Oldenburg, die sich in den Folgeminuten auf 18:10 absetzen konnten. Emil Loch antwortete mit sieben Punkten in Folge, bevor Robin Kniss einen And-One Dunking zum 20:20 in den Korb hämmerte. Das hohe Tempo im Spiel blieb konstant und so endete der erste Abschnitt mit 29:28 für die Gastgeber.

Im 2. Viertel änderte sich überhaupt nichts an der Spielweise der Teams, einzig die Trefferquoten sanken ein wenig. Das Spiel blieb auf Augenhöhe und die Führung wechselte das ein oder andere Mal. 2,1 Sekunden vor der Halbzeit hatten die Juniors beim Stand von 46:45 noch einen Einwurf an der Baseline, spielten einen langen Pass auf ProB Topscorer Jon’ll Fugett, der zu einem Wurf ansetzte und ein Foul beim Dreier zog. Fugett nutzte alle Freiwürfe und stellte den Halbzeitstand von 49:45 her.

Nach der Halbzeitpause übernahmen die Gäste aus Neustadt nach und nach das Kommando im Spiel. Durch acht Punkten von Aime Olma und neun von Matej Jelovcic, erspielten sich die Gäste eine 55:64 Führung in der 26. Minute. In den folgenden zwei Minuten legten die Gastgeber einen 13:0 Lauf hin und drehten das Spiel zum 70:66. Erneut antworteten die Gäste und ein Steal von Olma kurz vor dem Ende des Viertels brachte die 70:74 Führung vor den letzten zehn Spielminuten.

Beide Teams schenkten sich nichts und beim Stand von 84:84, vier Minuten vor dem Ende, war der Sieg für beide Teams möglich. In der entscheidenden Phase führten zwei Ballverluste der Gäste zur 89:84 Führung der Juniors. Olma und Elias Marei verkürzten den Rückstand zwei auf 91:89. Fünf Sekunden vor dem Ende wurde dann Jelovcic beim Stand von 93:90 an die Freiwurflinie geschickt. Er verwandelte den ersten Wurf, um dann den zweiten für einen möglichen Rebound extra daneben zu werfen. Der Rebound landet bei Kniss, doch dieser warf aus einer so schwierigen Lage auf den Korb, dass der Ball nicht mehr reinging.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 65:62

Was für eine emotionale Achterbahnfahrt in der Sporthalle „Am Hallo!“ In einem Spiel, das den 746 Zuschauern alles abverlangte, besiegten die ETB Miners Essen die TKS 49ers mit 65:62.

Es war der Sieg einer Mannschaft, die sich trotz personeller Rückschläge und schwindender Kräfte über die Zeit rettete. Auch wenn der gewohnte offensive Rhythmus zeitweise fehlte, bewiesen die Miners in der Crunchtime Herz und Leidenschaft, um den Heimsieg gemeinsam über die Ziellinie zu bringen.

Dass am Ende die Miners-Fäuste zum Jubel nach oben gingen, war das Resultat harter Arbeit. Die TKS 49ers erwiesen sich als der erwartet zähe Gegner, angeführt von einem starken Meyer, der mit 25 Punkten immer wieder Lücken fand. Doch Essen hielt dagegen: Während Quashawn Lane und Niclas Sperber mit jeweils 19 Punkten offensiv die entscheidenden Akzente setzten, wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Jeder Rebound und jeder Dive zum Ball war ein Signal: Wir lassen uns diesen Sieg nicht nehmen. In den entscheidenden Momenten bewahrten die Miners letztlich doch einen kühlen Kopf und brachten den Vorsprung mit purer Willenskraft ins Ziel.

Lars Wendt (Headcoach ETB Miners): „Wir gewinnen am Ende mit etwas Zittern gegen Stahnsdorf. Man muss anerkennen, dass Stahnsdorf wirklich stark aufgetreten ist und mit viel Einsatz gekämpft hat. Letztlich hatten wir auch das nötige Glück, dass sie ihre Würfe in der Schlussphase nicht mehr getroffen haben. Bei uns war deutlich zu sehen, dass wir derzeit auf dem Zahnfleisch gehen und die spielfreie Pause dringend benötigen, um unsere Akkus wieder aufzuladen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel 95:101

Video-Sequenzen aus dem Hinspiel „mit den 20 besten Szenen des Gegners, bei denen wir naturgemäß nicht gut aussahen“, hatte Co-Trainer Marian Schick für die Spieler des SC Rist Wedel zusammengestellt. Die Bilder verstärkten den Wunsch nach Revanche. Exakt 99 Tage, nachdem die Wedeler im Hinrunden-Duell ein 56:89 (30:55)-Debakel gegen die EN Baskets Schwelm erlitten hatten, gewannen sie das Rückspiel in der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises mit 101:95 (51:46).

„Das Hinspiel war grauenhaft“, erinnerte sich auch Attarbashi „mit Unbehagen“ zurück an den 14. November 2025. „Jetzt haben wir uns sehr gut auf den Gegner vorbereitet und in Schwelm eine hervorragende Leistung gezeigt“, erkannte der Trainer. Zwar gingen in der ersten Minute die Schwelmer mit 5:0 in Front, doch in der Folge kamen die Gäste immer besser in Fahrt. Nach dem 11:9, einem Dreier von Lincoln Rosebush, lagen sie bis in das letzte Viertel hinein durchgehend in Führung.

Diese war in der zwölften Minute sogar erstmals zweistellig (32:22). Die Wedeler glänzten in dieser Phase immer wieder mit einer aggressiven Verteidigung, mit der sie ihren Gegner zwangen, schwierige Würfe zu nehmen. Doch die Hausherren ließen sich nicht abschütteln. „Die Partie wogte immer wieder hin und her“, befand Attarbashi, dessen Schützlinge nach der Pause stark auf das Parkett zurückkehrten.

So konnten sie sich beim 61:48 (23.) die höchste Führung erspielen, aber die Schwelmer hielten dagegen – und so entwickelte sich schließlich eine dramatische Schlussphase. In dieser gingen die EN Baskets beim 83:81 (35.) erstmals seit dem Beginn der Partie wieder in Führung. Angeführt von Janne Müller und Aleksandar Postic, die viel (Wurf-)Verantwortung übernahmen, drehten die Wedeler das Ergebnis wieder zu ihren Gunsten – aber es blieb eng.

14 Sekunden vor Ultimo erreichte die Dramatik ihren Höhepunkt. Ein Fernwurf von Erik Nyberg, asprang von der Korbumrandung zurück ins Feld. Anstatt zum 98:98 auszugleichen, foulte Nyberg anschließend Linus Hoffmann, der den Abpraller erobert hatte. Der Rister Kapitän verwandelte einen von zwei Freiwürfen, was seinem Team ein beruhigendes Vier-Punkte-Polster beschwerte. In der vorletzten Sekunde versenkte Postic zwei weitere Freiwürfe, womit er den 101:95-Endstand besiegelte.

 

21.02.2026 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 90:81

Die Iserlohn Kangaroos feiern am Samstagabend in der Matthias-Grothe-Halle einen wichtigen 90:81-Heimsieg gegen die Rostock Seawolves Academy und setzen damit ein starkes Ausrufezeichen im Kampf um den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, bei der die Gäste aus Rostock zunächst die bessere Linie fanden. Drei schnelle Dreier und ein stark aufspielender Jalen Page sorgten früh für eine zweistellige Führung der Seawolves Academy. Während Rostock aus der Distanz hochprozentig traf, suchten die Kangaroos den Weg zum Korb und zwangen die Gäste schon früh in Teamfouls. Trotzdem gingen die Iserlohner mit einem 19:29-Rückstand in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hausherren zunächst schwer. Rostock spielte weiter mit viel Energie und profitierte von der Treffsicherheit seiner beiden Leistungsträger Page und Jonas Zilinskas. Erst gegen Ende der ersten Hälfte fanden die Kangaroos ihren Rhythmus. Drei erfolgreiche Distanzwürfe in Serie brachten das Selbstvertrauen zurück, und zur Pause war der Rückstand beim 42:51 wieder auf unter zehn Punkte geschrumpft.

Nach dem Seitenwechsel kam das Waldstadt-Team mit neuem Schwung aus der Kabine. Luca Michels übernahm Verantwortung und traf sicher von außen, während auch Daniel Zacek mit seiner Energie und Treffsicherheit von der Dreierlinie wichtige Impulse setzte. In der Defensive agierte Iserlohn nun aggressiver, zwang Rostock zu Ballverlusten und kämpfte sich mit Leidenschaft zurück. Zum Ende des dritten Viertels lagen die Gäste zwar noch knapp mit 64:61 vorne, doch die Partie war endgültig gekippt.

Im Schlussabschnitt spielten sich die Kangaroos in einen regelrechten Rausch. Michels traf weiter hochprozentig, Zacek netzte seinen vierten Dreier ein und unter den Körben dominierte Kevin Strangmeyer. Die Iserlohner Defensive ließ nun kaum noch etwas zu, während offensiv nahezu alles gelang. Mit einem 29:17 im Schlussviertel drehten die Kangaroos das Spiel endgültig und sicherten sich den umjubelten 90:81-Erfolg.

 

22.02.2026 16:00 Uhr // Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II 72:65

Beim heim- und defensivstärksten Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord hat RASTA Vechta II am Sonntagabend keine Überraschung schaffen können. Vor 430 Zuschauern unterlag das Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst am 22. Spieltag mit 65:72 (37:39) bei den Hertener Löwen, die noch Platz 4 in der Tabelle im Auge haben. Moritz Dresing war mit zwölf Punkten, sieben Rebounds und drei Steals bester RASTAner im Löwenkäfig.

RASTA II ging durch zwei Dreier von Ivan Volf zweimal in Führung, hatte nach diesem 6:5 (2.) aber erst einmal nichts mehr zu melden. Die Hertner Löwen bissen kräftig zu und führten nach einem Dreier von Faton Jetullahi mit 22:8 (8.). Horsts-Team hatte es dem Favoriten dann doch zu einfach gemacht, erlaubte den Löwen eine Wurfquote von 73 %. Aber: RASTA II lag nach zehn Minuten alles andere als aussichtslos zurück, weil man vier Dreiern versenkt und sich nur zwei Ballverluste leistete.

Nach dem 30. Punkt der Hertener packte die Gäste-Defense zu, machte aus einem Neun-Punkte-Rückstand (21:30, 12.) erst ein 25:30 (14.) und kämpfte sich dann nach dem nächsten fast zweistelligen Rückstand (25:34, 16.) auf 30:34 (17.) heran. In der letzten Minute der 1. Halbzeit versenkte Epke Kruthaup RASTAs schon siebten Dreier, Tristan Gutersohn legte seine Punkte sieben und acht obendrauf zum 37:39 (20.)

Hersrtens 39-jähriger Center Dario Fiorentino tat den jungen Vechtaern immer wieder weh, nicht nur in der Zone: In Minute 23 netzte der Veteran einen Dreier zum 47:40 ein. Doch RASTA II ließ sich jetzt nicht mehr abschütteln, Kruthaup traf zum nächsten Anschluss, Moritz Dresing besorgte dem Horst-Team mit vier Punkten in Serie sogar eine Führung (50:49, 26.). Im 3. Viertel ging RASTA II noch zwei weitere Male in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber einen weiteren Fiorentino-Dreier zum 55:56 (30.).

Fiorentino war weiter in Hochform, stellte in der 33. Minute von jenseits der 6.75 Meter auf 60:56 – Auszeit RASTA II. Ein weiterer Threeball der Gäste, getroffen von Chris Hinckson, bedeutet einen Sechs-Punkte-Rückstand (58:64, 36.). Knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende konnte Johannes Hellmann für RASTA II per Dreier auf 65:69  (39.) verkürzen – Auszeit Herten. Doch näher kam das Horst-Team dem Favoriten nicht mehr.

Vorberichte ProB Süd 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Süd können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 17:30 Uhr SV Fellbach Flashers vs. Dresden Titans

Im Kampf um die K.O. – Phase steht für die Titans eine wichtige Standortbestimmung an. Gegen einen defensivstarken Gegner und einem anspruchsvollen Restprogramm vor Augen, geht es darum, Stabilität zu finden und eine solide Ausgangsposition für die kommenden Wochen zu schaffen.

Die Flashers konnten ihre Neujahresvorsätze bislang nur phasenweise umsetzen. In den vergangenen zehn Partien standen vier Niederlagen bei sechs Partien zu Buche. Eine Bilanz, die nicht ganz den eigenen Ansprüchen entsprach. Zuletzt zeigte die Formkurve jedoch wieder nach oben: Mit wichtigen Erfolgen gegen Coburg und Langen, stabilisierte das Team seine Leistungen und verteidigte den vierten Tabellenplatz vehement.

Den maßgeblichen Anteil an den jüngsten Erfolgen hat Nik Philip Schlipf. Der großgewachsene Schütze erzielt im Schnitt 15,3 Punkte, trifft starke 38,6 Prozent von jenseits der Dreierlinie und verteilt zudem 3,9 Assists pro Partie. Im Kontrast zu seinen Gegenspielern hat Brian Butler in dieser Saison noch keinen einzigen Dreier geworfen. Der ProA-erfahrene Veteran sucht konsequent den Weg zum Korb und kommt so dennoch auf 9,4 Punkte sowie 3,9 Rebounds pro Spiel. Neben den Beiden gilt es vor allem das Guard-Gespann um Tyseem Lamel Lyles (13,6 PPG) und Jakob Hanzalek (10,4 PPG) sowie Big Man Nelson Okafor (10,2 PPG) unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kollektiv liegt die große Stärke der Flashers in der Defensive. Mit nur 78,2 zugelassenen Punkten pro Spiel zählen sie zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga. Besonders aggressiv agiert das Team in den Passwegen: 9,8 Steals pro Spiel bedeuten die Platzierung an der Ligaspitze und unterstreichen den hohen defensiven Druck, den die Fellbacher über 40 Minuten hinweg ausüben.

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten die Elbriesen am vergangenen Samstag einen Dämpfer im Kampf um die K.O.-Phase hinnehmen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Leitershofen, offenbarten die Dresdner vor allem in der Defensive Schwächen und ließen mit 97 Gegenpunkten zu viele Punkte zu.

Im verbleibenden Saisonprogramm wartet zudem ein anspruchsvolles Restprogramm: Mit Ludwigsburg, Ulm, Coburg und Speyer, stehen noch die aktuell drei besten Teams der Liga und ausgewiesene Playoff-Kandidaten auf dem Plan. Wollen die Titans weiterhin ein Wörtchen im Rennen um die Endrunde mitreden, ist eine klare Leistungssteigerung gefragt. Das Team von Cheftrainer Valentino Lott muss defensiv wieder an Stabilität gewinnen und zugleich Selbstvertrauen für die anstehenden Schlüsselspiele sammeln.

Titans Headcoach Valentino Lott –„Wenn es ein Team in der Liga gibt, das weiß, wie man enge Spiele gestaltet und am Ende auf seine Seite zieht, dann ist es Fellbach. Umso wichtiger ist es, von Beginn an physisch präsent zu sein und die Kontrolle über die Bretter zu übernehmen. In den letzten Partien (Bayern ausgenommen) haben wir defensiv zu viele Punkte zugelassen, da müssen wir in den wichtigen Situationen klarer und aufmerksamer agieren. Es ist wichtig, dass wir über 40 Minuten eine höhere Intensität und konstante Energie auf das Feld bringen und ihnen 1-2 Dinge offensiv wegnehmen können.“

 

21.02.2026 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. CATL Basketball Löwen

Im Spitzenspiel der BARMER ProB Süd fährt die OrangeAcademy einen wichtigen 89:80-Auswärtssieg beim FC Bayern Basketball 2 ein. Am kommenden Samstag wartet bereits mit den CATL Basketball Löwen Erfurt der nächste Herausforderer.

Der souveräne Lauf der jungen Uuulmer hält weiter an. Nach den Erfolgen über den TV Langen und die SKYLINERS Juniors besiegten die Doppelstädter auch die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketballs. Ohne Leistungsträger Teo Milicic konnten sich die Schützlinge von Cheftrainer Florian Flabb allen voran auf Joel Cwik verlassen. Der Doppellizenzspieler lieferte 23 Punkte, die dem jungen Aufgebot verlässliche Stabilität gaben. Zudem klauten die Orangenen ganze 14-mal den Ball und profitierten von 20 Assists.

„Wir hatten einen schwierigen Start ins Spiel. Lange hat uns der Rhythmus gefehlt, weswegen wir Defensiv auch anfällig waren. Nach der Pause haben wir mehrere Stops generieren können und immer besser zu unserem Spiel zurückgefunden. Besonders gefallen hat mir die Ausgeglichenheit im Team. Jeder Spieler hatte wichtige Impulse zum Sieg beitragen können“, betont Cheftrainer Flabb nach dem Erfolg und blickt bereits auf das nächste Spiel in kurzer Zeit: „Erfurt hat ein gutes Momentum mit zwei Siegen in Serie. Sie haben gut nachverpflichtet und treten sehr selbstbewusst auf. Wir müssen von der ersten Sekunde an wach und fokussiert sein, um diesen hochtalentierten Gegner schlagen zu können“, so Flabb. Mit einem Sieg könnte die OrangeAcademy mit fremder Schützenhilfe die Playoff-Qualifikation bereits fünf Spieltage vor Hauptrundenende festigen. Im Kampf um die Spitzenplätze wäre ein Erfolg ebenfalls ein wichtiger.

Die CATL Basketball Löwen Erfurt bewegen sich in dieser Spielzeit im Tabellenmittelfeld. Fünf Spieltage vor Hauptrundenende befinden sich die Thüringer in der unspektakulären Zone. Zwei Siege Vorsprung weißen sie auf den Tabellenletzten aus Würzburg auf, wohingegen der Rückstand auf einen Playoff-Platz bereits drei Erfolge beträgt. Zuletzt zeigte die Form allerdings sichtbar nach oben.

Mit den Erfolgen über die BG Hessing Leitershofen und die Ahorn Camp Baskets Speyer reißt das Team von Cheftrainer Florian Gut mit breiter Brust an den OrangeCampus. US-Amerikaner Mike Mitchell ist aktuell die tragende Säule im eigenen Aufgebot. Mit 20.7 Punkten, 4.2 Assists und 2.7 Steals ist er kaum zu stoppen. Tatkräftige Unterstützung erhält er von den Guards Musa Abra (18.4 Punkte), Ivan Kucan (17), sowie den beiden Big-Men Noah Kandem (14.1) und Paul Albrecht (13.1).

 

21.02.2026 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors im BCM den aktuellen Tabellenletzten der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd, die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie. Ein Sieg wäre ein wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. Die Frankfurter gehen mit breiter Brust in die Partie. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen sprechen eine klare Sprache. Erst am vergangenen Wochenende setzte sich das Team von Markus Klusemann souverän mit 94:79 bei den TSV Oberhaching Tropics durch.

In den vergangenen Wochen überzeugten die Juniors vor allem mit Moral, Geschlossenheit und defensiver Konzentration. Besonders erfreulich: Jamie Edoka wird gegen Würzburg wieder im Kader stehen, nachdem er am vergangenen Wochenende beim NBA „Basketball Without Borders“-Camp in Los Angeles zu Gast war.

Die Gäste aus Unterfranken, trainiert von Alex King, reisen mit viel Druck nach Frankfurt. Die Würzburger stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten im Jahr 2026 bislang erst einen Sieg einfahren. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen im Kampf um den Klassenerhalt zählt für sie jeder Erfolg. Verstärkung erhielten sie kürzlich durch Christoph Philipps, ein in Frankfurt bekanntes Gesicht. Der Forward spielte in der vergangenen Saison für das BBL-Team der SKYLINERS, ehe ihn eine schwere Verletzung ausbremste. Nun soll er helfen, den Abstiegskampf noch einmal neu zu beleben.

Die Juniors wollen ihre Intensität und Konzentration erneut über 40 Minuten aufs Parkett bringen und den positiven Trend fortsetzen. Ein weiterer Sieg würde die Position im engen Playoff-Rennen weiter stärken.

„Wir sind gut in Form, aber wir wissen auch, dass jedes Spiel jetzt enorm wichtig ist. Entscheidend wird sein, dass wir mit der gleichen Energie und Disziplin auftreten wie in den letzten Wochen. Wenn wir unseren Fokus behalten, können wir den nächsten Schritt machen,“ betont Markus Klusemann vor der Partie.

 

21.02.2026 19:00 Uhr BBC Coburg vs. TSV Oberhaching Tropics 

Nur sechs Tage nach dem souveränen 83:68-Heimerfolg gegen Ludwigsburg steht für den BBC Coburg bereits das nächste Spiel in heimischer Halle im Terminkalender. Gegner der Mannschaft von Cheftrainer Patrick Seidel sind die Oberhaching Tropics, die sich mit 86 Punkten im Durchschnitt als die beste Offensiv-Mannschaft der Liga etabliert haben.

Bevor es danach in eine einwöchige Länderspielpause und den anschließenden Saisonendspurt geht, wartet mit den Tropics  viel Firepower auf die Vestestädter. Mit Jonathan Zeisberger stellen die Oberbayern den über die komplette Saison gesehen besten Scorer der Liga. 24,5 Punkte markiert der 19-jährige pro Partie. Darüber hinaus verteilt Zeisberger mit 5,7 Assists nach BBC-Kapitän Nico Wenzl (6,4 Assists) die zweitmeisten Vorlagen in der ProB Süd. Aufgrund seiner beeindruckenden Rookie-Saison wurde vor kurzem bekannt gegeben, dass der Aufbauspieler mithilfe einer Doppellizenz nun auch die Chance erhält, seine Qualitäten eine Liga höher für den BBC Bayreuth zu zeigen. Ob Zeisberger am Samstagabend für die Tropics in Coburg oder doch beim zeitgleich stattfindenden ProA-Heimspiel des ehemaligen Bundesligisten gegen Köln auflaufen wird, ist unklar.

Mit nur zwei Siegen zu vier Niederlagen aus den sechs Spielen seit der Weihnachtspause haben die Tropics ihr Mojo aus der ersten Saisonhälfte ein wenig verloren. Zwar gab es mit dem ungefährdeten Auswärtserfolg in Speyer und dem Last-Second-Sieg zuhause gegen Fellbach zwei Highlights zu verbuchen, mit den Klatschen gegen Ludwigsburg und Langen, der Heimniederlage gegen die auswärts zuvor noch sieglosen Würzburger und der deutlichen Pleite gegen Frankfurt zuletzt überwiegen jedoch die Schattenseiten.

Das Hinspiel war hingegen das erste Coburger Lowlight der Saison. Nach einer katastrophalen ersten Halbzeit (37:57) unterlagen die Vestestädter den Tropics mit 85:99. Der BBC, der auf den damals angeschlagenen Dylan Fasoyiro verzichteten musste, kämpfte sich nach zwischenzeitlichem 26-Punkte-Rückstand im letzten Viertel tatsächlich noch einmal bis auf Zähler heran. Am Ende war die Hypothek aus Durchgang eins aber zu groß. Es war die erste Saisonniederlage für die Mannschaft um Julian Günther und Co. Der BBC-Youngster weiß daher aus eigener Erfahrung um das enorme Oberhachinger Offensiv-Potenzial.

Für das Rückspiel mahnt der 17-jährige trotz der hervorragenden Coburger Heimbilanz nicht ohne Grund zur Vorsicht: „Mit Oberhaching haben wir alles andere als einen leichten Gegner vor der Brust. Bereits im Hinspiel haben sie gezeigt, dass sie uns das Leben sehr schwer machen können. Deshalb wird es für uns vor allem darauf ankommen, mit der richtigen Einstellung und ohne Leichtsinn ins Spiel zu gehen. Wir wollen zeigen, dass wir es besser machen können als noch im Hinspiel. Daher sind wir gleich umso mehr motivierter, den nächsten Heimsieg zu holen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Ahorn Camp Baskets

Fünf Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt die Lage in der Liga spannend bis dramatisch. Die Plätze drei und neun im Klassement trennen aktuell nur 4 Punkte. Es geht nicht nur um das Erreichen der Saisonverlängerung ab April, sondern auch um die beste Ausgangslage im Klassement bezüglich des Heimrechtes. Oder auch darum, im Play-Off Achtelfinale den besten Teams aus der starken Nordgruppe aus dem Weg zu gehen. Demzufolge zählt aktuell jeder Sieg praktisch doppelt, denn auch die direkten Vergleiche von zwei oder mehreren punktgleichen Teams werden am Ende zu Rate gezogen.

Den Gegner aus Speyer verbindet neben der Punktgleichheit mit der BG auch, dass beide Teams des Samstags zuletzt jeweils den Basketball Löwen Erfurt hauchdünn in den Schlussminuten unterlag. Die Kangaroos vor 14 Tagen mit 83:85, die Pfälzer letzte Woche mit 87:90. „Wir waren uns am Ende zu fein, ordentlich zu verteidigen“, wurde Speyers Coach Carl Mbassa (47) etwas verärgert nach dem Auftritt der Seinen zitiert. Die Fans dürfen sich also auf ein erneut spannendes und wahrscheinlich bis zum Schluss ausgeglichenen Match freuen.

Die Baskets weisen einen der ausgeglichensten Kader der Liga auf. Gleich zehn Spieler scoren durchschnittlich zwischen 6 und 12 Punkten, allen voran das starke Importtrio um den US-Amerikaner Daryl Woodmore (34), den Österreicher Felix Angerbauer (22) und den nach langer Verletzung wieder zurückgekehrten Spanier Carlos Hidalgo Guijo (28). Besagter Coach Mbassa, seit vielen Jahren in der Domstadt an der Seitenlinie aktiv und davor auch prägender Spieler der Ahorn Camps, hat aber auch unter dem Korb Klasse, statt Masse aufzubieten: Center David Aichele (27/212cm)) weist ebenso wie der Ex-Ehinger Leon Geisler (19/206cm) Gardemaß direkt am Brett auf, dazu kommen sehr gut ausgebildete Akteure wie Oskar Humpert (20), Dennis Diala (22) und Dreipunktespezialist Christoph Rupp (31). Zusammengefasst stellt Speyer einen sehr guten Mix aus routinierten Spielern und hoffnungsvollen Talenten und wird im vierten Auswärtsspiel in Folge versuchen, den dritten Sieg einzufahren. Denn nur in Erfurt war man zuletzt unterlegen, davor hatte man in Langen und bei Bayern München deutliche Siege in der Fremde eingefahren.

Die Stadtberger werden sicherlich den Gegner sehr gut studiert haben, wollen aber natürlich auch auf eigene Stärken setzen. In Dresden landete man einen zwar knappen, aber trotzdem hochverdienten Sieg, weil man spielerisch die bessere Mannschaft war. Und besonders wichtig, das Team behielt auch in engen Situationen die Nerven. Allen voran Kapitän Jannik Westermeir, der an der Elbe allein im letzten Viertel sagenhafte 13 Punkte erzielte und dabei Brain Dawson im Spielaufbau nachhaltig entlastete.

BG-Chefcoach Emanuel Richter blickt mit einer besonderen Statistik auf die Partie: „In den letzten sechs Spielen insgesamt standen unsere Gegner 146-mal an der Freiwurflinie, wir nur 110-mal, das sind objektiv betrachtet 33% mehr Optionen. Das muss ein Ansporn sein, dass wir noch disziplinierter auftreten und noch konsequenter den Weg zum Korb suchen. Wir müssen defensiv sauber arbeiten und brauchen im Angriff Klarheit im Kopf. Wir wollen unser Spiel zu Hause durchsetzen, mit physischer Präsenz und reifer Mentalität“, so Richter. Der Kader war in der Trainingswoche erstmals wieder vollständig, der zuletzt verletzte Ferenc Gille wird wieder ins Team zurückkehren. Nochmals Richter: „Wir freuen uns, dass er wieder dabei ist, er soll am Samstag erste Minuten bekommen“.

 

22.02.2026 15:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FC Bayern Basketball II 

Bericht folgt in Kürze.

Vorberichte ProB Nord 22. Spieltag

Alle Spiele der ProB Nord können LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV gestreamt werden!

 

21.02.2026 18:00 Uhr BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Bericht folgt in Kürze.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. Itzehoe Eagles

Die Saison biegt auf die Zielgerade ein und Rhöndorf steht gehörig unter Druck. Nach sechs Niederlagen in Serie sind die Dragons auf einem Abstiegsplatz abgerutscht. Am kommenden Samstag (21.02./19:00 Uhr) müssen die Rheinländer gegen die Itzehoe Eagles wieder zurück in die Erfolgsspur, um den Druck vom Kessel zu nehmen.

Die Lage ist schwierig, aber lange noch nicht aussichtslos. Von den Punkten her zwar gleichauf mit der unmittelbaren Konkurrenz, haben die Dragons gegen Iserlohn und Stahnsdorf den direkten Vergleich abgegeben und liegen in der Tabelle hinter den beiden Teams. Der „Dreiervergleich“ ist aber noch kniffliger und daraus ergibt sich folgende rechnerische Ausgangssituation: Ist Rhöndorf am Ende punktgleich mit Iserlohn und Stahnsdorf hat mehr Siege auf dem Konto, würde den Dragons der Abstieg drohen. Umgekehrt, käme es zum Vergleich mit Stahnsdorf und Iserlohn hat mehr Punkte auf dem Konto, müsste Stahnsdorf runter. Den beschriebenen Szenarien geht Rhöndorf aus dem Weg, wenn sie in der Endabrechnung mindestens einen Sieg mehr als beide Kontrahenten auf dem Konto haben. Ein Erfolgserlebnis gegen Itzehoe käme da absolut zu pass, um den aktuell 13. Tabellenplatz wieder abzugeben – Schützenhilfe bei den anderen Begegnungen am 22. Spieltag vorausgesetzt.

Ungeachtet der Rechenspiele, für Rhöndorf gilt zunächst volle Konzentration aufs kommende Heimspiel. Der Tabellendritte Itzehoe ist ein alles andere als idealer Gegner für eine solche richtungsweisende Partie. Die Eagles darf man salopp formuliert als abgezockte Truppe bezeichnen. Genauer gesagt verfügt das Team aus dem Südwesten Schleswig-Holsteins über ein erfahrenes und herausragendes Trio, das schon Rhöndorfs Hinspielniederlage seinen Stempel aufdrückte: Der US-Amerikaner Walter J. McBride (28) ist Topscorer und zugleich starker Allrounder (ø 18,9 Pkt./3,8 Reb./4,4 As.) der Eagles. Shooting Guard Lucien Schmikale (28) steuert pro Partie 14,9 Punkte bei und Finn Fleute (26) zählt mit durchschnittlich 16,9 Punkten sowie 9,7 Rebounds zu den effektivsten Power Forwards der Liga. Hinzu kommen solide Rollenspieler wie der niederländische Point Guard Sven Cikara (ø 10,8 Pkt./5,0 As.) oder Toni Nickel, der dank seiner 140 Kilo unter den Brettern eine Macht (ø 10,1 Pkt./6,5 Reb.) ist. Bei den jungen Talenten verdienen noch die beiden Guards Sydnee Bijlsma (21) sowie Christopher Herget (21) besondere Erwähnung.

Das Hinspiel haben die Dragons gegen Itzehoe mit 85:74 verloren. Basis des Erfolgs war damals eine Zonenverteidigung, auf die Rhöndorf aus der Distanz zu wenige Antworten fand. Zudem war man an der Freilinie indisponiert und ließ entscheidende zwölf Punkte liegen. Wo man aus Sicht der Dragons ansetzen muss liegt also auf der Hand. Würfe, speziell Freiwürfe, sind eine Frage des Selbstbewusstseins. Außer Frage steht, dass es die Jungs um Headcoach Max Becker draufhaben. Ein Erfolgserlebnis kann da bekanntlich ungeahnte Kräfte freisetzen.

 

21.02.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Mannschaft der Baskets Juniors / TSG Westerstede trifft in einem Duell zweier Tabellennachbarn am Samstag, 21. Februar, ab 19 Uhr auf die TSV Neustadt temps Shooters (Hössenhalle, Westerstede). Die Gäste reisen mit 20:20 Punkten als Siebter an, die Hausherren rangieren als Aufsteiger mit 22:16 Punkten auf dem fünften Platz.

Die Baskets Juniors unter Regie von Headcoach Artur Gacaev streben vor heimischer Kulisse den zwölften Saisonsieg an und könnten durch einen Erfolg ihre Aussichten auf eine Playoffteilnahme gleich im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg deutlich verbessern. Dass den jungen Liganeulingen aber keine leichte Aufgabe bevorsteht, beweist der Blick auf das Hinspiel: Da unterlagen die Gacaev-Schützlinge trotz 48 Punkten von Jon’il Fugett mit 90:92.

Die Gäste aus Neustadt verzeichneten in den vergangenen Wochen ein stetes Auf und Ab, Siege und Niederlagen wechseln sich seit Jahresbeginn regelmäßig ab. Zuletzt feierten sie einen 78:66-Erfolg über die BSW Sixers, sodass der TSV weiterhin aussichtsreich im Rennen um eine Playoffteilnahme liegt – wenngleich das Saisonziel bescheidener ausfällt: Das Team aus Neustadt am Rübenberge hat den Klassenerhalt als solches definiert.

Im Kader stehen drei Akteure, die im Schnitt für zweistellige Punkteausbeuten verantwortlich zeichnen: Matej Jelovcic (22,2 PPG, 7,4 REB), Aimé Olma (12,3 PPG, 6,3 REB) und Emil Loch (11,6 PPG). Dieses Trio avancierte auch im Hinspiel zu den erfolgreichsten Akteuren im Team von Trainer Allen Ray Smith. Am Samstag treffen nun zwei der besten Spieler der ProB Nord aufeinander: Matej Jelovcic ist mit einem durchschnittlichen Effektivitätswert von 21,2 Zweiter in dieser Kategorie, Jon’il Fugett mit 19,1 Fünfter. Die beiden Guards stehen jeweils über 33 Minuten pro Partie auf dem Spielfeld.

Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors / TSG Westerstede, geht mit Respekt in die Partie: „Im Hinspiel lagen wir zwischendurch hoch zurück, leider konnten wir unsere Aufholjagd nicht belohnen. Neustadt ist mit erfahrenen und individuell starken Spielern besetzt. Das Team hat erst einen perfekten Saisonstart hingelegt und danach einen schwer zu erklärenden Einbruch erlitten. Ich erwarte ein schweres Spiel und eine große Herausforderung, wir wollen aber nach der Pause im Spielplan rasch Rhythmus aufnehmen, unseren Heimvorteil nutzen und unsere kleine Siegesserie fortsetzen.“

 

21.02.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. TKS 49ers

Die ETB Miners Essen gehen als aktueller Tabellenführer in die Begegnung. Mit einer Bilanz von 17 Siegen und 4 Niederlagen sowie 34 Punkten behaupten die Essener die Spitzenposition in der ProB Nord. Zuletzt untermauerten die Miners ihre Form mit einem 81:71-Auswärtssieg bei den Itzehoe Eagles am 14. Februar. Das Team von Lars Wendt erzielt im Saisonschnitt starke 85,5 Punkte pro Partie und stellt damit eine der gefährlichsten Offensivreihen der Liga. Dennoch gilt es für die Miners, vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zu finden und die jüngste Negativserie in der eigenen Halle zu stoppen.

Der Gast aus Stahnsdorf belegt derzeit mit 14 Punkten den 11. Tabellenplatz. Die TKS 49ers konnten in der laufenden Spielzeit bisher 7 Siege einfahren und mussten 13 Niederlagen hinnehmen. Im Kampf um den Klassenerhalt stehen die Gäste unter Zugzwang. Das Hinspiel im Dezember 2025 konnten die Miners mit 97:75 für sich entscheiden.

Bei den Gästen gilt es für die Essener Defensive besonders auf Jenö Pildner zu achten, der mit einem Schnitt von 14,2 Punkten pro Spiel der Top-Scorer der Brandenburger ist. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Offensive der 49ers spielt Carlo Meyer, der durchschnittlich 10,6 Punkte beisteuert. Unter den Körben müssen sich die Miners gegen Benjamin Faatz behaupten, der im Schnitt 5,3 Rebounds einsammelt und damit eine wichtige Säule im Spiel der Gäste darstellt. Verstärkt wurde der Kader zudem durch den ProA-erfahrenen Aufbauspieler Jannes Hundt, der dem Team zusätzliche Stabilität verleiht.

Statement von Headcoach Lars Wendt: „Am Samstag empfangen wir mit Stahnsdorf eine Mannschaft, die mitten im Abstiegskampf steckt. Bereits im Hinspiel hatten wir unsere Probleme, konnten uns aber im vierten Viertel entscheidend absetzen. Unsere personelle Situation hat sich zuletzt weiter angespannt, insbesondere durch den Ausfall von Leon. Umso wichtiger wird es sein, dass wir als geschlossene Mannschaft auftreten und die Situation gemeinsam auffangen. Wir wollen unbedingt unsere Niederlagenserie am Hallo beenden, um anschließend die spielfreie Pause nutzen zu können, um zu regenerieren und die Wunden zu lecken.“

Für die ETB Miners geht es darum, die Tabellenführung im Endspurt der regulären Saison zu festigen und den Heimvorteil für die kommenden Playoffs abzusichern. Gleichzeitig gilt es, den schmerzhaften Ausfall von Leon durch Teamgeist aufzufangen. Die TKS 49ers benötigen hingegen jeden Erfolg, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen.

Ein Duell der Gegensätze: Der Spitzenreiter empfängt einen kampfstarken Gegner, der zuletzt deutlich an Stabilität gewonnen hat. Die Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ dürfen sich auf eine intensive Partie freuen, in der die Miners alles daran setzen werden, ihre Heimstärke zurückzugewinnen und mit einem Sieg in die Pause zu gehen.

 

21.02.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. SC Rist Wedel

„Der Gegner war gut, aber wir waren auch einfach schlecht.“ Trainer Hamed Attarbashi denkt nicht gerne zurück an den 14. November 2025, als sein SC Rist Wedel mit einem 56:89 (30:55) gegen die EN Baskets Schwelm die mit Abstand höchste Niederlage in dieser Saison kassiert hatte. Exakt 99 Tage später steigt das Rückspiel: Am Sonnabend, 21. Februar, gastieren die Wedeler in Schwelm und wollen Wiedergutmachung betreiben, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle Milsper Straße der Tip-Off erfolgt.

In der vergangenen Saison hatten die Schwelmer noch knapp die Play-Off-Qualifikation verpasst, weil sie bei Punktgleichheit mit den Essen Miners den direkten Vergleich verloren hatten. Aktuell steuert die Mannschaft aus der Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises aber als Tabellen-Vierter klar auf Play-Off-Kurs. Sowohl die Schwelmer als auch die Wedeler gewannen jeweils drei ihrer jüngsten vier Aufgaben. Die Baskets triumphierten sie am vergangenen Sonnabend mit 92:88 bei der Rostock Seawolves Academy; die Rister schlugen tags darauf die Hertener Löwen mit 67:64.

„Wir können mit Selbstvertrauen nach Schwelm fahren und wollen uns besser präsentieren als im Hinspiel“, kündigte Attarbashi an. Ein Sieg im Ennepe-Ruhr-Kreis würde die Ausgangsposition im Kampf um die Play-Offs für die Wedeler, die aktuell Tabellen-Achter sind, verbessern. Immerhin: Ihre jüngsten beiden Gastspiele in Schwelm gewannen die Wedeler, wobei Attarbashi am 30. September 2023 sein Debüt als Rist-Trainer gefeiert hatte. Von den insgesamt 15 Duellen, die es seit dem Sommer 2018 in der 2. Bundesliga ProB zwischen den beiden Mannschaften gab, entschieden die Gelb-Grünen immerhin sieben für sich, sodass sie die Gesamtbilanz mit einem weiteren Sieg ausgleichen würden.

Welche Spieler Attarbashi in Schwelm zur Verfügung stehen, ist noch fraglich. Als der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg am Dienstagabend mit 93:87 bei ALBA Berlin gewann, stand von den Doppellizenzspielern Jared Grey knapp zehn Minuten auf dem Feld.

 

21.02.2026 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. Seawolves Academy 

Am Samstagabend wird’s wieder heiß am Hemberg! Die Iserlohn Kangaroos empfangen in der Matthias-Grothe-Halle die Rostock Seawolves Academy – das Farmteam des BBL-Clubs aus dem hohen Norden. Beide Teams brauchen die Punkte dringend: Rostock (Platz 9) will weiter in die Playoffs einziehen, die Kangaroos (Platz 12) kämpfen im Tabellenkeller um jeden Zähler. Die Ausgangslage ist also klar: Es wird ein Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord, in dem richtig viel auf dem Spiel steht.

Die Iserlohner kommen mit Rückenwind in die Partie. Beim 78:89-Auswärtssieg in Vechta zeigte das Team von Headcoach Toni Prostran eine starke Leistung. Einsatz, Teamgeist, Energie – alles hat gepasst. Und genau diese Energie soll jetzt auch in der heimischen Halle spürbar werden. „Wir wollen an den Erfolg aus Vechta anknüpfen und gemeinsam mit unseren Fans Vollgas geben“, sagt Kapitän Ruben Dahmen. „Zu Hause müssen wir alles raushauen – unsere Fans haben das verdient.“
Die Iserlohner Fans sind bekannt dafür, mit ihrer Energie und Lautstärke das Team ordentlich zu pushen und das soll auch diesmal wieder so sein. Wenn die Fans auf den Rängen mitgehen, dann wird’s für jeden Gegner unangenehm. „Unsere Fans geben uns so viel Rückhalt. Das spürt man sofort. Das ist unser Extra-Schub, wenn’s eng wird“, betont Headoach Toni Prostran.

Die Seawolves Academy ist alles andere als ein leichter Gegner. Das junge Rostocker Team hat aus den letzten zehn Spielen fünf gewonnen und spielt mit viel Tempo. Besonders gefährlich ist Jalen Page, der mit 22,4 Punkten im Schnitt die Liga anführt und zusätzlich rund 6 Assists verteilt. Ihn zu stoppen, wird eine echte Herausforderung. „Page ist ein Top-Scorer, aber wir müssen als Team dagegenhalten – mit Intensität, Energie und cleverer Defense“, sagt Prostran.

Das Hinspiel zum Saisonauftakt in Rostock war ein echter Krimi. Damals verloren die Kangaroos denkbar knapp in den letzten Sekunden mit 86:84. Diesmal soll die Revanche gelingen. „Wir wissen, dass wir sie schlagen können. Das wollen wir jetzt vor unseren Fans zeigen“, so Dahmen kämpferisch.

 

22.02.2026 16:00 Uhr Hertener Löwen vs. RASTA Vechta II

Am kommenden Sonntag, dem 22. Februar 2026, steht für die Hertener Löwen das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProB an. Um 16:00 Uhr empfängt das Löwenrudel in der Rosa-Parks-Schule die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Ausgangslage vor dem 22. Spieltag ist weiterhin spannend. Die Löwen befinden sich mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und rangieren aktuell auf Tabellenplatz sechs. Die Tabelle bleibt weiterhin eng. Zwischen Rang sechs und neun liegt lediglich ein Sieg, sodass nahezu jeder Spieltag zu spürbaren Verschiebungen führen kann. Ein Heimsieg würde den Blick der Singh-Fünf weiter nach oben richten.

Die Gäste aus Vechta reisen als Tabellenletzter an. Mit bislang nur drei Saisonsiegen stehen die Niedersachsen unter erheblichem Druck zu punkten. Trotz der Tabellenkonstellation ist Vorsicht geboten und es wäre es ein Fehler, die Gäste zu unterschätzen. Für RASTA zählt praktisch nur ein Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren – entsprechend hoch dürfte die Motivation sein. Die Vechtaer sind das Nachwuchsteam des easyCredit-Bundesligisten RASTA Vechta, die in der laufenden Saison international im FIBA Europe Cup vertreten waren. In der Spielzeit 2024/25 durfte die Zweitvertretung bereits ProA-Luft schnuppern, bevor es zurück in die ProB ging.

Der Fokus der jungen Truppe liegt klar auf der Entwicklung junger Talente, die immer wieder ihr großes Potenzial aufblitzen lassen. Angeführt wird das Team von zwei jungen deutschen Point Guards. Roy Krupnikas (19 Jahre, 13 Punkte pro Spiel) und Epke Kruthaup (17 Jahre, 12 Punkte) lenken das Spiel der Gäste. Dazu kommen weitere talentierte Akteure wie Center Fynn Lastring (12 Punkte, 6 Rebounds), Small Forward Ivan Volf (13 Punkte) sowie Shooting Guard Moritz Grüß (12 Punkte), die jederzeit für Gefahr sorgen können.

Die Löwen wollen nach der unglücklichen Niederlage in Wedel vor heimischem Publikum unbedingt wieder punkten. Gleichzeitig steht Vechta mit dem Rücken zur Wand und wird alles investieren, um seine Chance zu nutzen. Die personellen Sorgen begleiten die Löwen aber weiterhin durch diese Saison. Aktuell können lediglich sieben Spieler voll trainieren. Neben den Langzeitverletzten plagen Faton Jetullahi und David Ewald Blessuren aus dem Spiel gegen Wedel. Auch Tim Elkenhans ist weiterhin angeschlagen. Bei allen dreien ist ein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich. Das Trainerteam wird kurzfristig entscheiden müssen, wer dem Löwenrudel zur Verfügung steht.

Damit sind die Löwen trotz des Heimvorteils aufgrund der angespannten Personalsituation keineswegs klarer Favorit. Vielmehr deutet alles auf ein ausgeglichenes Duell hin, in dem Einsatz, Kampfgeist und mannschaftliche Geschlossenheit den Ausschlag geben dürften.

Vorberichte ProA 24. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

 

20.02.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Uni Baskets Münster

Nach erfolgreicher Weichenstellung mit dem 84:80-Sieg gegen Leverkusen haben die Uni Baskets die nächste richtig schwere Aufgabe vor der Brust: Am Freitag reisen die Münsteraner zu formstarken Paderborn Baskets. Das Westfalenderby ist erneut ein direktes Duell um den Klassenerhalt, denn den vier Punkte vor ihnen liegenden Tabellen-15. könnten die Uni Baskets im Erfolgsfalle mit in den Abstiegskampf hineinziehen.

Die Erleichterung war bei den Uni Baskets nach dem Muss-Heimsieg unter größtem Druck gegen Mitkonkurrent Leverkusen groß, „aber es geht jetzt weiter“, sagte Paul Viefhues. Zweimal in Folge konnten die Münsteraner in dieser Zweitliga-Saison noch nicht gewinnen und wollen nun in Paderborn auch diesen „Bock“ umstoßen. „Es wird natürlich nicht einfach, weil für uns kein Spiel in dieser Liga einfach ist. Aber Paderborn ist in Reichweite und wir wollen das Spiel gewinnen – definitiv“, gab Cheftrainer Götz Rohdewald am Mittwoch die Marschroute vor, um die Ausgangsposition im Abstiegskampf nochmal zu verbessern.

An dieser hätte schon das Hinspiel am Nikolaustag etwas ändern können. „Das Hinspiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte Rohdewald. 77:65 führten die Uni Baskets in der 32. Spielminute, 84:80 dreieinhalb Minuten vor dem Ende. Der Baskets-Coach sah dann „eines dieser Spiele, wo wir am Ende so viele Dinge falsch machen“, leider keinen Zähler mehr seiner Mannschaft und eine unnötige 84:90-Heimniederlage. Aus solchen Spielen haben die Uni Baskets Erfahrungen mitnehmen können und „dann mit den Siegen in Gießen und zuletzt gegen Leverkusen inzwischen Selbstvertrauen ziehen können“, erläuterte der Münsteraner Coach. „Wir wollen etwas. Wir sind ganz gut drauf. Ich glaube, die Matchups mit den Paderbornern sind auch gut für uns.“

Cheftrainer Götz Rohdewald hat im Verlauf der Trainingswoche weiter seinen aktuell verfügbaren Kader beisammen – sprich: Neuzugang Taylor sowie die Langzeitverletzten Touray, Ferber und Hodges fehlen nach wie vor im Mannschaftstraining. „Julius hat immer noch Probleme. Ich denke nicht, dass er diese Saison wieder spielen wird“, berichtete Götz Rohdewald. Erfreulich dagegen: „Bei Adam sieht es ganz gut aus, aber er hat noch nicht mittrainiert.“ Der 31-jährige Center hat sein Reha- und Aufbauprogramm erfolgreich absolviert und steht nach knapp fünfmonatiger Pause vor einer dosierten, schrittweisen Rückkehr in das Mannschaftstraining.

Die Paderborn Baskets kommen aus einer Serie mit drei Niederlagen. Doch wie so oft bei nüchternen statistischen Daten: Sie zeigen nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Gegner waren nämlich mit Tabellenführer Phoenix Hagen, dem Tabellen-2. BG Göttingen und den Eisbären Bremerhaven das Nonplusultra der Liga. Am letzten Spieltag verloren die Ostwestfalen in Göttingen nach einem starken Auftritt erst nach Overtime mit 99:105. Gut eine Woche zuvor boten die Paderborner sogar Spitzenreiter Hagen in einer hochspannenden Partie beim 93:99 durchgängig Paroli.

 

21.02.2026 17:30 GIESSEN 46ers vs. Nürnberg Falcons BC.

Nach zuletzt zwei Siegen gegen die Tigers Tübingen (92:69) und bei den SBB Baskets Wolmirstedt (92:88) will der Altmeister im Rahmen des Doppelspieltags mit den Rollstuhlbasketballern des RSV Lahn-Dill (20 Uhr gegen Wiesbaden) alles dafür tun, um die wahrscheinlich rund 3500 Besucher in der Wetzlarer Buderus Arena zu begeistern und sich vor der Länderspielpause auf einem Playoff-Rang in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA festzusetzen. 

Während Rolli-Manager Andreas Joneck „sechs Stunden allerbester Unterhaltung“ entgegenfiebert und sein Mit-Gesellschafter Nicolai Zeltinger von einer „coolen Kooperation“ der beiden mittelhessischen Korbjäger-Größen spricht, liegt der Fokus von 46ers-Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic trotz aller „Vorfreude auf diesen großartigen Abend“ alleine bei seinem Team, das nach dem Ausfall von Devon Goodman zwar personell noch immer nicht nachbessern konnte, das mit dem dritten Erfolg in Serie jedoch endgültig den Deckel auf eine nicht enden wollende Diskussionen um eventuell verfehlte Saisonziele draufmachen möchte. 

„Wir haben eine gute Mannschaft. Wir haben gut trainiert. Wir verteidigen gut. Wir haben einzig und allein das Problem, dass unsere Wurfquoten nicht stimmen“, wartet der Deutsch-Serbe auf das Platzen jenes Knotens, dessen Unbeugsamkeit ihn in dieser Spielzeit fast in den Wahnsinn treibt. „Mit einem Sieg in die zweiwöchige Pause gehen zu können, wäre stark“, möchte der 59-Jährige seine Jungs zwar nicht allzu sehr unter Druck setzen, es ist jedoch kein Geheimnis, dass zwei Punkte gegen die Truppe aus der Heimatstadt des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder Balsam auf die geschundenen Seelen des Altmeisters wäre. 

Ob mit den Nürnberg Falcons der „richtige“ Gegner zum ersten Gießener Heimspiel in der Fremde kommt, werden die Anhänger kurz vor Beginn der Tagesschau wissen. „Frenki“ Ignjatovic geht jedenfalls mit gemischten Gefühlen in die Partie. „Zum einen habe ich bei ganz besonderen Events meistens den Kürzeren gezogen, zum anderen haben wir mit den Falken jedoch gute Erfahrungen gemacht.“ Zur Erinnerung: In der Pre-Season unterlagen die Franken in der Osthalle mit 88:95, am 15. ProA-Spieltag blieb Gießen in der KIA-Metropol-Arena mit 74:64 siegreich. 

Big Man Till Gloger besorgte starke 21 Punkte, der längst nicht mehr zum Kader gehörende Abu Kigab sammelte sechs Rebounds ein, Devon Goodman verteilte sechs Assists und das komplette 46ers-Team erlaubte sich nur neun Ballverluste. Vergessen waren also schnell die 25 Zähler und acht Rebounds von Nürnbergs Superstar Brandton Chatfield, der am Samstag verletzt auszufallen droht. Der US-Center hat die letzten acht Partien verpasst, der zweite Big Man Julius Wolf die vergangenen drei, die alle (65:90 gegen Crailsheim, 82:88 gegen Kirchheim und 68:96 in Bayreuth) mit Niederlagen endeten. 

Da die „Raubvögel“ von den letzten neun Partien seit der Niederlage gegen die 46ers am zweiten Weihnachtsfeiertag nur drei gewannen und deshalb aus den Playoff-Plätzen herausgerutscht sind, wurden sie nochmals auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichteten den Griechen Georgios Giouzelis vom Erstligisten Aris Thessaloniki. Der 30-Jährige, der dem Nachwuchsprogramm von Panathinaikos Athen entstammt, bringt Europapokalerfahrung mit an die Noris, die allerdings seine erste Auslandsstation darstellt. Bei der letzten Niederlage gegen Crailsheim stand Giouzelis 22 Minuten auf dem Parkett, markierte vier Punkte und sammelte ebenso vier Rebounds ein. 

„Nürnberg hat gute deutsche Spots und einige Top-Ausländer“, weiß „Frenki“ Ignjatovic, dass das Falken-Gastspiel in Wetzlar kein Selbstläufer für seine Truppe wird. Weil die beiden deutschen Point Guards Tim Köpple oder Vincent Friederici ebenso wie die beiden US-Aufbauspieler Carter Whitt und Evan Taylor jederzeit zweistellig scoren können. Weil Trevor Baskin unter den Körben aufzuräumen weiß und schon mal 14 Abpraller sein Eigen nennt. Weil auch Lars Lagerpusch mit seinen 2,07 Metern die Ellenbogen ausfahren kann. Weil der erst 19-jährige Christian Feneberg wie gegen Koblenz auch mal mit 18 Zählern von der Anzeigetafel leuchtet. Und weil Tom Stoiber, ebenfalls gegen Koblenz, mit bisweilen 30 Punkten schon mal zum Matchwinner werden kann. 

 

21.02.2026 18:00 Bayer Giants Leverkusen vs. Tigers Tübingen

GIANTS-Trainer Michael „Mike“ Koch und seine Schützlinge haben unter der Woche hart in der Ostermann-Arena geschuftet. Am Wochenende steht das immens wichtige Spiel gegen Tübingen auf dem Programm. Eine Aufgabe, welche nicht einfach wird – aus den verschiedensten Gründen: „Die Tigers haben am Montag ihren Headcoach entlassen und gehen nun mit einem neuen Übungsleiter an den Start“, so Koch. „Bedeutet, dass die Spieler im Kader der Tübinger versuchen werden, sich zu empfehlen und hochmotiviert in Leverkusen zu Werke gehen. Wir sind gewarnt und haben uns in den Übungseinheiten den einen oder anderen Bereich genauer angesehen.“

Mit Eric Detlev übernimmt ein angesehener deutscher Basketballlehrer interimsweise das Traineramt bei den Baden-Württembergern. Unter der Woche haben sich die Verantwortlichen der Tigers vom bisherigen Headcoach Henrik Sonko getrennt. Grund war die sportliche Talfahrt der Tübinger, welche lediglich zwei der vergangenen 12 Begegnungen für sich entscheiden konnten. Aufgrund dieser Vielzahl an Niederlagen sind die Universitätsstädter inzwischen auf Rang 14 (acht Siege / 15 Niederlagen) gerutscht.

An sich verfügen die Universitätsstädter über einen interessanten Kader. Neu im Team ist Jordan Johnson, welcher Anfang Februar 2026 zum früheren Bundesligisten wechselte. Der 31-Jährige verfügt über viel Erfahrung im professionellen Basketballsport. So lief u.a. auch schon für die Gladiators Trier auf. In bisher drei absolvierten Paarungen erzielte der Guard im Durchschnitt starke 20,0 Zähler: „Wir müssen ihn sicherlich im Blick haben, denn Johnson kennt die Liga und hat schnell klargemacht, dass er liefern kann“, weiß Koch.

Auch Bernard Pelote weiß, wo der Korb des Gegners steht. Der im Sommer von der Western Carolina University (NCAA l) nach Tübingen wechselnde US-Amerikaner ist im Angriff brandgefährlich. An guten Tagen kann er von „Downtown“ heiß laufen, an der Freiwurflinie ist er recht sicher (79 Prozent Trefferquote). Mit einem Zählermittelwert von 14,9 ist er der zweitbeste Scorer in Reihen unserer Gäste.

Sicherlich erwähnenswert ist auch die bisherige Saisonleistung von Melkisedek Moreaux. Der deutsche Forward mit ghanaischen Wurzeln wechselte über Hagen, Düsseldorf und Virtus Cassino (dritte Liga Italien) im Jahr 2024 in die Region Neckar-Alb. Bereits in der Vorsaison wusste der Modellathlet zu glänzen (9,7 Punkte pro Spiel), in 2025/26 legte er noch einmal eine Schippe darauf (11,9 PpS).

Worauf es am Samstag ankommt, weiß Coach Koch: „Wir haben uns die letzten Spiele der vergangenen Saison von Tübingen unter Eric Detlev angeschaut und daraus mitgenommen, dass die Tigers unter ihm sehr aggressiven und schnellen Basketball spielen. Sprich: Wir müssen sie im „Eins-gegen-Eins“ bremsen und ihnen die Schnelligkeit nehmen. Des Weiteren gilt es, den Gegner mit verschiedenen, sich wechselnden Verteidigungsformationen in Schach zu halten. Das wird nicht einfach, aber die Jungs haben schon mehrfach bewiesen, dass sie wissen, wie es geht.“ Für den gebürtigen Licher ist noch eines wichtig: „Es geht nur über Einstellung und Kampf. Nur so kann es uns gelingen, diese wichtige Begegnung im Tabellenkeller für uns zu entscheiden.“

 

21.02.2026 18:00 Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Bislang ist es in dieser Saison keinem Team gelungen, Phoenix Hagen zweimal zu bezwingen. Am Samstag haben die Eisbären Bremerhaven nun genau diese Chance und stellen sich der Herausforderung, dem Ligaprimus erneut ein Bein zu stellen. Wenn der Tabellenführer beim Tabellenvierten im Eisbärenkäfig gastiert, ist Intensität garantiert.

Mit Phoenix Hagen kommt das konstanteste Team der Liga an die Nordseeküste. Das Hinspiel dürfte jedoch beiden Seiten noch präsent sein: Zum Jahresauftakt setzten sich die Eisbären denkbar knapp mit 80:79 in Hagen durch. Zwischenzeitlich kontrollierten sie die Partie eindrucksvoll und führten im zweiten Viertel mit 20 Punkten. Nach dem Seitenwechsel zeigte Hagen jedoch, warum sie die Tabelle anführen: Mit höherer Intensität und deutlich mehr Druck kämpften sich die Feuervögel zurück. Am Ende retteten die Eisbären den Vorsprung mit viel Einsatz und Nervenstärke über die Zeit. Es war eine von bislang nur drei Niederlagen für das Team von Headcoach Chris Harris.

Den drei Pleiten (gegen Bremerhaven, Quakenbrück und Kirchheim) stehen beeindruckende 20 Siege gegenüber. Aktuell befinden sich die Feuervögel erneut in starker Verfassung und peilen den achten Erfolg in Serie an. Zuletzt gewann Hagen auswärts in Bochum mit 102:92, setzte sich deutlich gegen die Artland Dragons mit 96:73 durch und behielt auch bei den Paderborn Baskets mit 99:93 die Oberhand. Die Offensive läuft dabei auf Hochtouren.

Statistisch unterstreicht Phoenix Hagen seine Spitzenposition eindrucksvoll. Mit durchschnittlich 97,1 Punkten stellen sie die offensivstärkste Mannschaft der Liga. Besonders gefährlich: die hohe Trefferquote aus der Distanz (39,5 Prozent) sowie die starke Ballbewegung, die sich in ligaweit führenden 23,3 Assists pro Spiel widerspiegelt. Tempo, Tiefe im Kader und variable Scoring-Optionen machen das Spiel der Feuervögel schwer berechenbar. Statistisch liegen die Eisbären lediglich bei den Freiwürfen (75,2 Prozent gegenüber 72,4 Prozent) sowie knapp bei den Blocks leicht vorne. Insgesamt bewegen sich beide Teams auf hohem Niveau, Zahlen allein entscheiden dieses Duell nicht.

Im Backcourt sorgen Devin Schmidt (15,3 Punkte, 3,4 Assists, 40 % Dreierquote) und Marcus Graves (14,7 Punkte, 5,5 Assists) für Dynamik und Kreativität. Spielmacher Bjarne Kraushaar (7,9 Punkte, 6,2 Assists) lenkt das Hagener Offensivspiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unter dem Korb sorgt Lucas N’Guessan (11,2 Punkte, 4,9 Rebounds) für Präsenz, während Jeffrey Carroll (11,7 Punkte, 58 % Zweierquote) konstant effizient abschließt. Gefährlich von außen ist zudem Tim Uhlemann (11,1 Punkte, 70 % Zweierquote, 42 % Dreierquote), der immer wieder wichtige Würfe trifft. Mit Ryan Schwieger wurde zudem weitere Qualität für die Guard-Position verpflichtet, was die Rotationsmöglichkeiten nochmals erweitert.

Headcoach Steven Esterkamp ordnet die Aufgabe klar ein: „Hagen ist das beste Team der Liga und verfügt über die stärkste Offensive. Unsere Verteidigung wird extrem gefordert sein. Wir brauchen Disziplin und noch mehr Einsatz als gewöhnlich, wenn wir am Ende eine Chance haben wollen.“ Trotz der beeindruckenden Zahlen und dem Respekt vor der Mission wissen die Eisbären, dass auch sie ihre Argumente ins Feld führen können. Die Heimstärke im Eisbärenkäfig war in den vergangenen Wochen ein entscheidender Faktor. Zudem haben die Norddeutschen im Hinspiel gezeigt, dass sie die Hagener Offensive phasenweise kontrollierten und eigene Akzente setzen können. Entscheidend wird sein, über 40 Minuten defensive Stabilität zu bewahren und das Tempo der Gäste nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

 

21.02.2026 19:00 BBC Bayreuth vs. RheinStars Köln

Bayreuth und Köln sind vor der Partie mit jeweils 18:28 Zählern nach 23 Spielen als Tabellennachbarn auf den Plätzen 13 und 12 punktgleich. Seit dem 90:82-Heimsieg im Hinspiel gegen den BBC Bayreuth am 11. Januar haben die Kölner zwei Siege aus sechs Partien gefeiert. Gewonnen wurde gegen die ebenfalls im Abstiegskampf befindlichen Teams SBB Baskets Wolmirstedt und Uni Baskets Münster. Zuletzt unterlagen die Rheinländer am vergangenen Sonntag in eigener Halle knapp mit 76:79 gegen die Eisbären Bremerhaven.

Die Kölner ärgerten sich nach der Partie, weil gegen den Favoriten von der Nordseeküste mehr möglich gewesen wäre. „Es war ein gutes Spiel von uns, auf Augenhöhe mit einer cleveren Mannschaft, in dem wir aber in den entscheidenden Momenten beinahe immer einen Fehler gemacht haben. Bremerhaven hat in diesen Phasen smarter und klüger gespielt, das war der kleine, aber feine und ausschlaggebende Unterschied“, sagte Stephan Baeck, der Geschäftsführer Sport der RheinStars im Anschluss an die Partie. Die Bremerhavener waren ohne ihren Star-Neuzugang John Bryant angereist, da sich dieser gleich bei seinem ersten Training mit den Eisbären an der Achillessehne verletzt hatte.

Topscorer der RheinStars ist aktuell Cedric Russell mit im Schnitt 14,8 Punkten, 2,5 Rebounds, 2,2 Assists und einer Dreierquote von 40,4 Prozent in 17 absolvierten Spielen. Der 26-jährige US-amerikanische Pointguard mit Führungs- und Scoringqualitäten wurde Anfang November 2025 nachverpflichtet, kam vom FIBA Europe-Cup-Teilnehmer KP Trepca Mitrovice aus dem Kosovo und war in der Saison 2024/25 für die Traiskirchen Lions in Österreich aktiv.

Zum Rückrundenbeginn kam der 26-jährige Forward Kenny Baptiste neu zu den Kölnern. Der zuletzt bis September 2025 in der ersten französischen Liga bei CSP Limoges aktive und seitdem vereinslose Franzose erhielt einen Vertrag bis Saisonende und überzeugte in seinen bisher sechs absolvierten Partien mit 12,8 Zählern und 6,7 Rebounds im Schnitt.

Der 30-jährige, 2,13 Meter große Center-Routinier Björn Rohwer ist seit 2023 Teil der RheinStars, hat bisher alle Saisonspiele absolviert und 12,0 Punkte, 4,4 Rebounds und eine bemerkenswerte Dreierquote von 46,2 Prozent bei 52 Versuchen auf dem Scoreboard stehen. Der 26-jährige kanadische Power Forward Adam Paige kam vor der Saison von den Itzehoe Eagles nach Köln. Mit durchschnittlich 9,1 Punkten und 3,6 Rebounds avancierte er zu einem der Leistungsträger der RheinStars.

Der frühere A2-Nationalspielmacher Haris Hujic kehrte als Neuzugang aus Trier nach zweijähriger Verletzungspause in Köln aufs Parkett zurück. Bislang hat der 28-jährige Shooting Guard 16 Partien für die RheinStars absolviert und dabei 8,7 Zähler und 1,6 Rebounds zu verzeichnen. Ein ligaerprobter Neuzugang ist Justin Onyejiaka. Der 21-jährige Small Forward kam zu Saisonbeginn von ProA-Absteiger RASTA Vechta II und scorte bislang 8,0 Punkte und 3,5 Rebounds. Von den Uni Baskets Münster wechselte Point Guard Jasper Günther (26), der mit einem Schnitt von 7,7 Punkten, 1,4 Rebounds und 2,7 Assists einen Stammplatz im Team einnimmt.

Das Hinspiel gegen den BBC gewannen die RheinStars am 11. Januar in eigener Halle mit 90:82. BBC-Assistant-Coach Nils Scheller bezeichnete damals die Umstände der Bayreuther Niederlage in der bis zum Schluss hart umkämpften Partie als „super-unglücklich“. Bester Bayreuther Akteur der Partie war der überragende Nat Diallo mit 23 Punkten und acht Rebounds. Beim Rückspiel am Samstag wollen die Bayreuther natürlich Revanche nehmen und nach dem überzeugenden Sieg am vergangenen Samstag in Tübingen vor den eigenen Fans einen weiteren Erfolg erringen.

BBC-Trainer Lukas Hofer: „Nach dem tollen Sieg in Tübingen gilt es, an die dort gezeigte Leistung anzuknüpfen. Wir werden auf jeden Fall wieder mit sehr viel Energie und Druck in der Defense agieren. Köln hat sich natürlich schon noch ziemlich verstärkt. Kenny Baptiste gibt dem Team noch einmal viele Möglichkeiten, um vor allem defensiv besser agieren zu können. Für uns heißt es, genauso weiterzumachen wie in Tübingen. Wir wollen unsere Offense weiter auf das nächste Level bringen mit schnellen Entscheidungen. Defensiv wollen wir mit viel Druck agieren und insgesamt vor hoffentlich einer vollen Halle eine gute Leistung abrufen.“

 

21.02.2026 19:00 Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. BG Göttingen

Kurz vor der einwöchigen Nationalmannschaftspause treten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die besten sechs Mannschaften gegeneinander an. Die auf Platz sechs stehenden Bozic Knights aus Kirchheim empfangen in der Sporthalle Stadtmitte die BG Göttingen (2.). Die Ritter können dabei als Underdog unbelastet ins Spiel gehen.

Nach den beiden Erfolgen gegen die direkten Playoff Konkurrenten aus Koblenz und Nürnberg, sind die Mannen von Head Coach Igor Perovic wieder zurück in der Erfolgsspur und voll auf Kurs Richtung Playoffs. Doch die Saison 2025/2026 hat gerade erst knapp zwei Drittel aller Spiele absolviert. Es stehen also noch einige Hürden vor den schwäbischen Korbjägern. Eine der Größten dürfte dabei das Spiel gegen den letztjährigen Bundesligisten aus Göttingen am kommenden Samstag darstellen. Die „Veilchen“ sind souverän in die Saison gestartet und praktisch durchweg in den Top zwei der Liga zu finden. Einzig Spitzenreiter Hagen thront über den Göttingern, die mit dem Ziel des direkten Wiederaufstiegs in die Spielzeit gestartet sind und sich auf einem guten Weg befinden.

Besonders beeindruckend wird die Bilanz, wenn man sich die Verletztensituation im Laufe der vergangenen Monate genauer ansieht. Regelmäßig musste Head Coach Strauss auf wichtige Schlüsselspieler verzichten. Dennoch konnte sich der Aufstiegsfavorit durchsetzen. Pünktlich zum Duell gegen die Schwaben kehrten wichtige Akteure zurück in den Kader und werden am Samstag auflaufen. Mit 15,1 Punkten pro Partie sticht Point Guard Jordan Sears aus einer Vielzahl an Spitzenspielern heraus. Ihm zur Seite steht mit 14,4 Punkten im Schnitt US-Amerikaner Zach Jackson. Viel Erfahrung bringt das deutsche Korsett, bestehend aus Daniel Kirchner, Robin Lodders, Julius Böhmer, Hendrik Drescher und Mathis Mönninghoff.

„Göttingen gehört zu den Top drei der Liga. Sie sind auf jeder Position doppelt gut besetzt. Sie spielen schnell, konzentriert und abgezockt. Unsere derzeitige Performance wird gegen Göttingen nicht reichen. Wir müssen uns steigern, wenn wir gewinnen wollen,“ analysiert Knights Coach Perovic. Neben dem Duell Göttingen (2.) vs. Kirchheim (6.), treffen zudem noch Hagen (1.) auf Bremerhaven (3.) und Crailsheim (3.) auf die Artland Dragons (5.). Ebenfalls spannend dürfte das Duell Giessen (7.) vs. Nürnberg (9.) im Kampf um die Playoffs werden. Anschließend an den 24. Spieltag gibt es für die Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga die letzte Gelegenheit nochmals durchzuatmen und ein paar Tage frei zunehmen. Aufgrund der Nationalmannschaftsspiele gibt es ein spielfreies Wochenende.

Dabei vertritt auch ein Spieler mit Knights Vergangenheit die deutsche Nationalmannschaft. Der ehemalige Ritter und Kirchheimer Publikumsliebling Till Pape wurde für die Qualifikationsspiele nominiert und wird im Deutschland Jersey auflaufen. „Wir gratulieren Till, dass er erneut nominiert wurde. Er hat sich das verdient und natürlich sind wir total stolz darauf, dass ein Spieler der drei Jahre bei uns gewesen ist, diesen herausragenden Weg gegangen ist,“ so Schmidt. Pape spielt mittlerweile in Frankfurt, wohin ihn sein Weg über weitere Zwischenstationen in Göttingen und Bonn geführt hatte.

 

21.02.2026 20:00 HAKRO Merlins Crailsheim vs. Artland Dragons 

Fünf Heimspiele stehen für die HAKRO Merlins Crailsheim in der regulären Spielzeit noch auf dem Programm. Zum Auftakt des Endspurts gastiert mit den Artland Dragons ein echtes ProA-Urgestein in der Arena Hohenlohe. Seit acht Jahren spielen die Niedersachsen in der zweiten Bundesliga, am Samstag kommt es bereits zum sechsten Duell, dem vierten in der ProA, mit den Zauberern. Tip-off ist um 20 Uhr.

Seit Beginn der Saison sind die Artland Dragons entgegen vieler Erwartungen auf Playoff-Plätzen zu finden, zuletzt etablierte sich der Verein auf Tabellenplatz fünf. Zu verdanken haben die Niedersachsen dies vor allem ihren drei leistungsstarken Importspieler. Während der Topscorer der Mannschaft Amir Hinton mit durchschnittlich 19,9 Punkten und einer Freiwurfquote von 94 Prozent (5,7/6) auf sich aufmerksam macht, stehen zwei seiner Mitspieler im ligaweiten Ranking ganz oben. Der Forward Benjamin  Burnham gilt als MvP-Kandidat und liegt nur knapp hinter seinem Teamkollegen im Scoring (18,7 PKT), holt sich zusätzlich die meisten defensiven Rebounds der Liga (6,8 DRB) und überzeugt mit der ligaweit höchsten Effektivität (24,8 EFF). Auch Connor Van Anthony zeigt sich erfolgreich im Angriff. Trifft der US-Amerikaner nur für neun Punkte im Durschnitt, legt er 6,8 Assists für seine Teamkollegen auf.

Nach zuletzt zwei verlorenen Partien haben die Drachen jedoch die aktuell schlechteste Form der ersten acht Vereine, gegen Tabellenführer Hagen fuhren sie ihre bisher höchste Niederlage der Saison ein. Im Hinspiel gelang den Niedersachen noch die Überraschung gegen die Feuervögel, dieses Mal musste sich die Mannschaft von Hendrik Gruhn geschlagen geben. Während das Spiel bis zur Hälfte des zweiten Viertels noch eng war, konnten sich ab der 15. Minute die Hagener klar absetzen und bescherten den Dragons ihre achte Niederlage. Auch eine Woche später gegen Karlsruhe gelang den Quakenbrückern nicht der Sieg und so stehen die Dragons diesen Spieltag unter Zugzwang, ihren Tabellenplatz zu verteidigen.

Bereits das letzte Aufeinandertreffen der Quakenbrücker mit den Merlins brachte den Dragons keine Punkte ein. Mit 93:85 entschieden die Zauberer das Spiel in Niedersachsen für sich und konnten so ein enges Spiel auf ihre Seite ziehen. Für die Crailsheimer begann mit diesem Sieg ihre derzeitige Erfolgsserie. Nach Niederlagen gegen Köln und Hagen gewannen die Zauberer das letzte Spiel 2025 in Quakenbrück und sind seitdem eins von zwei Teams, das jede Partie des neuen Jahres gewinnen konnte.

Auch vergangenen Spieltag in Nürnberg unterstrichen die Merlins ihre aktuelle Form eindrucksvoll. Rund 250 mitgereiste Fans aus Crailsheim konnten einen Sieg im kleinen Derby gegen die Nürnberg Falcons bejubeln, als die Zauberer mit 90:65 einen ungefährdeten Sieg einfahren konnten. Schon im ersten Viertel bauten sich die Gäste einen zweistelligen Vorsprung auf, der sich für den Rest des Spiels nur noch steigerte.

„Wir freuen uns auf das Heimspiel gegen die Artland Dragons. Sie sind eine gute Mannschaft, die offensiv sehr guten Basketball spielt. Mit Burnham und Hinton verfügen sie über zwei MVP-Kandidaten, die im eins-gegen-eins sehr gefährlich sind und sehr effektiv scoren. Deshalb wird das wirklich eine Herausforderung. Aber wir freuen uns darauf, müssen uns auf unsere Stärken besinnen, physisch verteidigen, schnell spielen und Merlins Basketball zeigen. Wir werden alles dafür geben, beim Heimspiel mit einem Sieg in die FIBA-Pause zu gehen“, sagt David McCray, Headcoach der HAKRO Merlins Crailsheim.

 

22.02.2026 17:00 EPG Baskets Koblenz vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am Sonntag, den 22.02.2026 steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel in der EPG-Arena an. Um 17:00 Uhr trifft das Team von Headcoach Stephan Dohrn auf die SBB Baskets Wolmirstedt. Präsentiert wird der Spieltag von den Stadtwerken, zudem dürfen sich die Fans auf besondere Aktionen freuen, denn das Moselbad wird in der Halle spannende Goodies verteilen.

Sportlich gesehen geht Koblenz als Favorit in die Partie. Das Hinspiel in Wolmirstedt konnten die EPG Baskets deutlich mit 105:76 für sich entscheiden. Nach 23 absolvierten Spielen stehen die EPG Baskets mit zehn Siegen auf Tabellenplatz zehn, während der Aufsteiger aus Wolmirstedt mit sechs Erfolgen Rang 16 belegt. Beide Teams haben zuletzt mit schwankenden Leistungen zu kämpfen und gewannen je nur eine aus den letzten drei Begegnungen.

Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Vorteile der Gastgeber. Offensiv erzielen die EPG Baskets durchschnittlich 87,4 Punkte pro Spiel, während Wolmirstedt bei 80,8 Punkten liegt. Auch die Wurfquoten sprechen leicht für Koblenz: 52,1 Prozent aus dem Zweipunktebereich und 34,8 Prozent von jenseits der Dreierlinie bedeuten Vorteile gegenüber den 49,9 Prozent (2P) und 33,1 Prozent (3P) der Gäste.

Besonders aus der Distanz verfügen beide Teams über ausgewiesene Spezialisten. Auf Koblenzer Seite trifft Timothy Smith starke 48,3 Prozent seiner Dreier, während Nigel Pruitt bei den SBB Baskets mit 48,9 Prozent ebenfalls brandgefährlich ist. Unter den Körben ist Decorian Jeffries mit 6,9 Rebounds pro Partie der wichtigste Akteur der EPG Baskets, während Michael Hughes II mit 7,7 Rebounds das Rebounding der Gäste anführt.

Im Spielaufbau liegt Koblenz ebenfalls vorne: Mit durchschnittlich 17 Assists pro Partie bewegt das Team den Ball gut und kommt so immer wieder zu freien Würfen. Calvin Wishart ist mit 15,8 Punkten und 5,5 Assists pro Spiel weiterhin Dreh- und Angelpunkt der Offensive. Bei Wolmirstedt sticht vor allem Daivien Williamson heraus, der mit 18,7 Punkten pro Spiel Topscorer seines Teams ist. Die Gäste verhindern mit 3,4 Blocks pro Partie ligaweit überdurchschnittlich viele Würfe. Hier gilt es für Koblenz, geduldig zu bleiben und gute Abschlüsse herauszuspielen. Für die EPG Baskets geht es darum, die zuletzt knappen Niederlagen abzuschütteln und vor heimischem Publikum ein Zeichen zu setzen.

 

22.02.2026 17:30 PS Karlsruhe LIONS vs. VfL SparkassenStars Bochum

Bericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Süd 21. Spieltag

14.02.2026 18:00 Uhr // Dresden Titans vs. BG Hessing Leitershofen 91:97

Die Dresden Titans können keine wichtigen Punkte um die Play-Off Plätze mitnehmen und verlieren gegen die BG Hessing Leitershofen mit 91:97 (19:24, 27:21, 19:22, 26:30)

Von Beginn an entwickelt sich ein physisch intensives Spiel. Nach einer soliden Anfangsphase geraten die Titans jedoch ins Straucheln: Zu viele Turnover erleichtern den Kangaroos das Spiel, die ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Scott Stone drückt dem Spiel in kürzester Zeit mit fünf Punkte seinen Stempel auf. Leitershofens Tom Niclas Alte ist jedoch nicht zu kontrollieren und führt sein Team zur 19:24-Führung nach dem ersten Viertel.

Zu Beginn der zweiten Spielperiode bleibt Brendan Gregori treffsicher und verwandelt seinen zweiten. Nachdem Richardson im Umschaltspiel zu einfachen Punkten kommt, reagiert Lott mit einer Auszeit. Der taktische Eingriff zeigt Wirkung. Kollmar trifft anschließend gleich zweimal von der Dreierlinie in Folge, bevor Duje Putnik mit einem Dunk ein Statement setzt. Mit einer knappen 46:45-Führung für die Titans geht es in die Halbzeitpause.

Den Start in die zweite Hälfte bestimmen die Gäste, die sich an beiden Enden des Feldes bissiger präsentieren. Vor allem die großen Akteure um Alte und Hamann sind in dieser Phase kaum zu stoppen. Nach einem holprigen Start rehabilitiert sich die Heimmannschaft zum Ende des Viertels und sammelt durch einen Buzzerbeater von Uboh zum 65:67 neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Minuten.

Diese Energie nehmen die Titans mit ins Schlussviertel. Die Partie entwickelt sich zu einem offenen offensiven Schlagabtausch, bei dem Scott Stone das Dresdner Spiel lenkt. Nachdem Otahko mit einem energischen Abschluss den Ausgleich erzielt, scheint das Momentum auf Seiten der Titans zu liegen. Doch Leitershofens Jannik Westermeir macht sämtliche Hoffnungen auf eine Dresdner Siegesfeier zunichte. Am Ende unterliegen die Dresden Titans nach kämpferischer Leistung 91:97.

 

14.02.2026 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 79:94

Die Gäste aus Mainhatten dominierten die Partie von Beginn an und landeten am Samstagabend einen verdienten Start-Ziel-Sieg in Oberhaching. Die Tropics hatten sich trotz einer schwierigen Trainingswoche mit vielen Ausfällen viel vorgenommen für das Spiel gegen den direkten Konkurrenten. Trotz ein paar guter Phasen muss man anerkennen, dass die Skyliners an diesem Abend die bessere Mannschaft waren und die Gleißental-Riesen wenig entgegenzusetzen hat.

Während Phillip Bode und Alek Jekov gegen den US-Topscorer Watson einen exzellenten Job machten, ließ die Tropics Verteidigung viele einfache Punkte gegen die Rollenspieler der Gäste zu. Vor allem Nikolic, der mit 26 Punkten seine Karrierebestleistung schaffte, bestrafte immer wieder die Nachlässigkeiten in der Oberhachinger Defense.

Zwar kämpfte man sich über den offensiv stark auflegten Freddy Müller im Schlussviertel nochmal heran, konnte das Momentum gegen die starken Hessen nicht kippen. Kommenden Samstag ist man zu Gast im Coburg. Sowohl für das Gastspiel beim Tabellenzweiten in der Vestestadt als auch für die restlichen vier schweren Saisonspiele muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Oberhaching Headcoach Mario Matic: „Wir haben in einem wichtigen Spiel nicht unsere Leistung abgerufen. Natürlich lag das nicht nur an uns, sondern auch weil Frankfurt ein sehr starkes Spiel gezeigt hat. Zum wiederholten Male in dieser Saison hat uns eine Spielpause am Wochenende davor nicht gutgetan und uns hat sowohl defensiv als auch offensiv der Rhythmus gefehlt. Wir müssen jetzt gut trainieren und uns für restliche Spiele steigern, wenn wir noch Siege holen wollen.“

 

14.02.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. SV Fellbach Flashers 80:88

Die Niederlagenserie des TV Langen will derzeit einfach nicht abreißen. Auch gegen die SV Fellbach Flashers gab es nichts zu holen für die Südhessen. Trotz mitunter soliden Phasen und einem, lange offen gehaltenen Spiel, schaffte es die Mannschaft erneut nicht, über volle 40 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. Fellbach gewann am Ende mit 80:88.

Während das erste Viertel mit 22:27 endete, konnten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt eine etwas stabilere Defensivleistung abrufen. Gut herausgespielte Offensivaktionen waren ein wichtiger Faktor, um das Spiel offen zu halten, kurzzeitig sogar mit drei Punkten in Führung zu gehen. Letztlich ging es mit 42:43 in die Halbzeit.

Das dritte Viertel war ein wenig härter umkämpft, allerdings verpassten die Langener immer wieder wichtige Würfe, insbesondere von der Dreierlinie war die Mannschaft nun deutlich seltener erfolgreich. Dennoch war beim Zwischenstand von 59:63 zu Beginn des letzten Viertels noch alles drin. Und tatsächlich holten die Langener nach einem erfolgreichen Dreier in der 32. Spielminute den Ausgleich zum 65:65. Ab der 34. Spielminute kam es dann zu einer vorentscheidenden Phase.

Zunächst netzte Schlipf per Dreier zum 67:72 ein. Dann folgte einige Zeit lang Coast-to-Coast-Basketball, Langen verpasste immer wieder wichtige Abschlüsse. Als Schlipf dann mit 4:55 auf der Uhr erneut per Dreier auf ein 77:70 stellte, war ein Comeback der Langener zwar theoretisch noch möglich. Allerdings wollte der Ball anschließend deutlich zu selten durch die Reuse gehen, ärgerliche Turnover taten ihr Übriges. So gelang es am Ende nicht mehr, den Fellbacher Erfolg noch aufzuhalten.

Es ist mittlerweile die vierte Niederlage in Folge für den TV Langen, irgendwie scheint es im Getriebe ein wenig zu klemmen: „Bei uns ist die Konstanz ein echtes Problem. Es gibt immer wieder Phasen, in denen es gut läuft, aber wir schaffen es dann nicht, eine Führung auszubauen oder aufrecht zu erhalten. Auch sehen wir derzeit in der 1-gegen-1-Defense nicht gut aus“, sagt Headcoach Tobias Jahn.

 

15.02.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Porsche BBA Ludwigsburg 83:68

Eine Woche nach dem ernüchternden Auftritt in Fellbach hat der BBC Coburg im Spitzenduell mit der Porsche Basketball-Akademie aus Ludwigsburg wieder sein gewohntes Heimspiel-Gesicht gezeigt. Mit 83:68 siegten die Vestestädter nach einer starken zweiten Halbzeit (42:29) am Ende souverän und fügten der besten Auswärtsmannschaft der Liga ihre erst zwei Pleite in gegnerischer Halle zu.

Vor über 800 Zuschauern fand der BBC offensiv schnell seinen Rhythmus. Mit viel mehr Energie und Einsatz als noch beim Gastspiel in Fellbach gingen die Vestestädter zu Werke und waren nach einem ausgeglichenen Beginn ab Mitte des ersten Viertels die tonangebende Mannschaft. Nico Wenzls Dreier vom Parkplatz der HUK-arena war der Startschuss für einen 12:4-Run der Coburger, der von Darius Dawson mit der Viertelsirene zum 29:17 abgeschlossen wurde.

Nach einem hochklassigen ersten Viertel waren offensive Highlight-Sequenzen des BBC in den zweiten zehn Minuten aber eher Mangelware. Zwar hielten die Coburger die Basketball-Akademie zunächst weiter auf Abstand (35:24), doch gegen Ende der ersten Halbzeit platzte schließlich der offensive Knoten auf Seiten der Ludwigsburger: 15 Punkte erzielten die Gäste aus der Barockstadt in den verbleibenden vier Minuten vor der Pause stellten damit nach dem ersten Durchgang auf (41:39).

Fünf schnelle Dawson-Zähler zum Start ins dritte Viertel beruhigten das Coburger Fan-Gemüt erst einmal wieder (46:39). Allerdings blieb der Riesen-Nachwuchs auch nach der Halbzeit weiter brandgefährlich von außen. Immer wieder streuten die Ludwigsburger Würfe von jenseits der Dreierlinie ein, als der BBC gerade den Anschein erweckte, sich abzusetzen. Erst Richtung Ende des dritten Spielabschnitts sorgten Theiß, Fasoyiro und Dawson für die erneute zweistellige Führung (62:52).

Das Ludwigsburger Strohfeuer von außen schien nun erloschen, als zweimal Höllerl und wieder Dawson den Vorsprung auf 16 Zähler ausbauten (68:52). Bis auf 72:64 verkürzten die Gäste nach einer Auszeit noch einmal, doch der BBC blieb unbeeindruckt und nutzte die Turnover und Lücken in der Defense wiederholt aus. Ein Dreier von Herzog mit Brett gefolgt von einem spektakulären Slam Dunk von Dawson brachten zwei Minuten vor Schluss die endgültige Entscheidung (81:66).

 

15.02.2026 17:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. Ahorn Camp Baskets 90:87

Die Ahorn Camp Baskets haben bei den Erfurter Basketball-Löwen einen ebenso ärgerlichen wie vermeidbaren Rückschlag hinnehmen müssen. Obwohl die Speyerer lange Zeit in Führung lagen, verließen sie nach der 87:90(47:42) -Pleite mit hängenden Köpfen die Halle der abstiegsgefährdeten Thüringer. Nach der neunten Niederlage in dieser Saison müssen die Pfälzer als aktueller Tabellensiebter um die angepeilte Teilnahme an der Aufstiegsrunde bangen.

„Wir waren in der entscheidenden Phase uns zu fein, richtig zu verteidigen. Damit haben wir den Erfurtern den Sieg auf dem Silbertablett serviert“, sagte Ahorn- Camp-Coach Carl Mbassa, der zudem die schlechte Freiwurfquote von 54 Prozent kritisierte. Seine Schützlinge wähnten sich nach drei nahezu ausgeglichenen Vierteln auf Erfolgskurs, ehe sie in den beiden Schlussminuten völlig den Faden verloren.

Die Gastgeber drehten mit einem 12:0-Lauf die Partie und hatten schließlich das bessere Ende für sich, da Speyers Flügelspieler Dennis Diala mit einem Drei-Punkte-Wurf in der Schlusssekunde sein Ziel und die Verlängerungverfehlte. Zweistellig trafen für die Gäste Carlos Hidalgo Guijo (18 Punkte/2 Dreier), DJ Woodmore (14/4), Oskar Humpert (12/2), Felix Angerbauer (12/3) und David Aichele (11/1).

Beste Schützen der Löwen, die auf ihren gesperrten Leistungsträger Michael Mitchell verzichten mussten, waren Ivan Kucan (25/4) und Musa Abra (24/2). Dass die Erfurter den Reboundvergleich mit 42:37 zu ihren Gunsten entschieden, verdankten sie in erster Linie Paul Albrecht, der 15-Mal den abprallenden Ball sicherte.

 

18.02.2026 19:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze.

Tigers Tübingen stellen Trainer Henrik Sonko frei – Sportdirektor Eric Detlev übernimmt

Die Tigers Tübingen haben auf die anhaltende sportliche Talfahrt reagiert und Trainer Henrik Sonko von seinen Aufgaben mit sofortiger Wirkung entbunden.

„Die sportliche Entwicklung sowie die Ergebnisse der vergangenen Wochen sind leider hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Nach intensiven Gesprächen haben wir uns daher gemeinsam mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat dazu entschieden, die Zusammenarbeit mit Sonko zu beenden. Diese Entscheidung ist uns persönlich alles andere als leichtgefallen. Dennoch sahen wir uns im Sinne unserer langfristigen sportlichen Zielsetzung zu diesem Schritt veranlasst“, sagt David Keckeis, General Manager der Tigers Tübingen.

Die Freistellung wurde dem 47-Jährigen am Sonntag in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt. „Er war über diese Entscheidung natürlich sehr enttäuscht und gleichzeitig betroffen“, so Keckeis. Aus den vergangenen 14 Partien konnten die Schwaben nur zwei Spiele siegreich gestalten, der Absturz auf den 14. Tabellenplatz ist die Folge. „Wir benötigen nun einen neuen Impuls, um den Klassenerhalt schaffen zu können“, betont Keckeis.

Die Tigers Tübingen bedanken sich bei Trainer Henrik Sonko für die geleisteten Dienste und wünschen dem Schweden sportlich und private alles Gute für die Zukunft. Sonko übernahm zur laufenden Saison 2025/2026 bei seiner ersten Station im Ausland die Tigers Tübingen. Das bisherige Abschneiden mit nur acht Siegen aus 23 Begegnungen war aber insgesamt zu wenig, der anhaltende Negativtrend hat die Schwaben nun zum Handeln gezwungen.

Als Interimstrainer fungiert übergangsweise Sportdirektor Eric Detlev mit den bisherigen Co-Trainern Troy Culley, Philipp Braun und Athletiktrainer Benedikt Cords. „Er hat den Großteil des Kaders zusammengestellt und bereits in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt, dass er eine Mannschaft erfolgreich führen kann. Gemeinsam mit ihm werden wir nun den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen. Wir sind überzeugt, dass wir mit vereinten Kräften unser Ziel bis zum Saisonende erreichen werden“, so Keckeis.