Ausschreibungen mit neuem Zugangs- und Spielsystem für NBBL & JBBL veröffentlicht

NBBL gGmbH reformiert ihr Zugangs- und Spielsystem – Neuer Spielmodus ab der Saison 2026/27

Die Nachwuchsbasketball Bundesliga (NBBL) und die Jugendbasketball Bundesliga (JBBL) gehen mit gezielten Anpassungen in die neue Saison. Mit der Veröffentlichung der neuen Ausschreibungsunterlagen wird ein grundlegend neues Zugangs- und Spielsystem eingeführt, das den Wettbewerb strukturell und sportlich weiterentwickeln soll.

Ab der Saison 2027/28 gelten für alle Mannschaften, die am Spielbetrieb teilnehmen möchten, neue organisatorische und strukturelle Standards der NBBL gGmbH. Diese umfassen unter anderem hauptamtlich besetzte Trainerstellen im Nachwuchsbereich, einen leistungsfähigen Unterbau mit ausreichenden Mannschaften und Spielerzahlen in jüngeren Altersklassen, strukturierte Schulkooperationen sowie ein durchgängiges Förderkonzept vom Mini- bis in den Leistungsbereich. Ebenso gehört die Anbindung an ein leistungsorientiertes Seniorenteam mindestens der 2. Regionalliga zu den Voraussetzungen.
Die Zugehörigkeit zum NBBL- und JBBL-System wird dann einheitlich über die Erfüllung der Lizenzauflagen geregelt, klassische sportliche Absteiger gibt es künftig nicht mehr.

Für die Saison 2026/27 gilt eine Übergangsregelung: Alle Mannschaften, die sich über ihre sportliche Platzierung in der Saison 2025/26 qualifiziert haben, nehmen unter dem neuen Spielmodus teil, ohne bereits die strukturellen Anforderungen vollständig erfüllen zu müssen. Diese Teams erhalten eine Frist bis zur Saison 2027/28, um die neuen Lizenzierungskriterien umzusetzen. Vereine hingegen, die an der Qualifikation zur Saison 2026/27 teilnehmen möchten, müssen sämtliche Anforderungen bereits zum Start dieser Saison erfüllen. Die detaillierten Kriterien und Vorgaben sind den veröffentlichten Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.

Zeitgleich tritt ab 2026/27 ein neuer Spielmodus in Kraft. Die acht besten Teams der vergangenen drei Spielzeiten qualifizieren sich für den neu eingeführten SuperCup, der im September als fester Bestandteil der regulären Saison ausgetragen wird. Diese Teams sind für die A-Division gesetzt und müssen keine Einteilungsrunden spielen. Alle weiteren Mannschaften absolvieren im September Einteilungsrunden, in denen die Zuordnung zu den Divisionen A, B und gegebenenfalls C festgelegt wird. Innerhalb der Saison haben Teams die Möglichkeit von einer Division in die andere auf- bzw. abzusteigen. Mindestens 20 Hauptrundenspiele stellen dabei eine umfassende Spielpraxis sicher.

Auch das Saisonfinale wird neugestaltet: Anstelle des bisherigen Playoff-Systems werden in allen Divisionen regionale TOP4-Turniere in Nord und Süd ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Teams der regionalen TOP4-Turniere (Nord und Süd) der A-Division qualifizieren sich für das zentrale Jugend TOP4, bei dem der Deutsche Meister ausgespielt wird.

 

Hintergrund dieser umfassenden Reform sind verschiedene strukturelle und sportliche Herausforderungen im bisherigen System, darunter starre Ligazugehörigkeiten, eine eingeschränkte Durchlässigkeit zwischen unterschiedlichen Leistungsniveaus sowie Zielkonflikte zwischen kurzfristigem Erfolgsdruck und nachhaltiger Spielerentwicklung.
Mit den neuen Vorgaben möchten NBBL und JBBL mehr Flexibilität im Wettbewerb schaffen, nachhaltige Leistungsentwicklung stärker in den Mittelpunkt stellen und klar definierte Rahmenbedingungen für eine professionelle Nachwuchsförderung etablieren. Die Reform soll zu homogeneren Wettbewerbsstrukturen, größerer Planungssicherheit für die Vereine sowie besseren Möglichkeiten für entwicklungsorientiertes Coaching führen, während gleichzeitig die Durchlässigkeit innerhalb des Systems erhöht wird.

Weitere Details sind den vollständigen Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen. Alle relevanten Dokumente für die kommende Saison und die kommende Qualifikation finden die Teams ab sofort auf der Homepage der NBBL

Nachwuchs-Check bei den Bayer GIANTS Leverkusen

Bronze-Auszeichnung und Fokus auf regionale Vernetzung

Im Rahmen des Nachwuchs-Checks der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde der Standort der Bayer GIANTS Leverkusen intensiv analysiert. Für die geleistete Arbeit im Nachwuchsbereich erhielten die GIANTS die Bronze-Plakette.

Während des Standortbesuchs gewann das Expertenteam einen umfassenden Eindruck von den bestehenden Strukturen entlang der gesamten Ausbildungskette – vom Einstieg im Kinderbereich bis hin zur Anbindung an den Leistungs- und Herrenbereich. Besonders positiv hervorgehoben wurden unter anderem die umfangreichen Angebote im Kinder- und Jugendsport, die leistungssportliche Heranführung von Talenten im U12- und U14-Bereich sowie die Vielzahl an Mannschaften und Trainingsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Leistungsniveaus.

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachwuchs-Checks war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Im Fokus stand dabei die Intensivierung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Diskutiert wurden unter anderem Modelle für den Einsatz von Doppellizenzen, um Spielern eine weitere Plattform und zusätzliche Spielpraxis auf unterschiedlichen Leistungsniveaus zu ermöglichen. Darüber hinaus ging es um die Etablierung regelmäßiger Coaches-Meetings sowie um Maßnahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit und Wertschätzung der Zusammenarbeit mit Partnervereinen in der Region. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen besser zu vernetzen und die Talententwicklung standortübergreifend zu stärken.

Karsten Schul, Nachwuchsleiter der GIANTS, zog ein überaus positives Fazit des Besuchs: „Der Nachwuchs-Check liefert uns wichtige Impulse, um unsere Strukturen weiter zu schärfen und gezielt auszubauen. Auch die engere Zusammenarbeit mit Partnervereinen bietet großes Potenzial – sowohl für die Entwicklung unserer eigenen Spieler als auch für die gesamte Region. Der Workshop hat uns dabei geholfen, konkrete Ansätze zu entwickeln, wie wir diese Kooperationen künftig noch intensiver und nachhaltiger gestalten können.“

Über den Nachwuchs-Check

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga wird gemeinsam mit der easyCredit Basketball Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. durchgeführt. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst quantitative Daten über ein Online-Reporting erhoben, bevor ein Standortbesuch mit Gesprächen und Einblicken in die Nachwuchsarbeit folgt. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten, über die Analyse hinaus zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Projektförderung.

Standorte mit besonders engagierter Nachwuchsförderung werden im Rahmen des Nachwuchs-Checks mit einem Status (Gold, Silber oder Bronze) ausgezeichnet. Dieser Status spiegelt die Qualität der Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der jeweiligen lokalen Standortbedingungen wider.

Vorberichte ProB Süd 25. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

21.03.2026 15:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. SV Fellbach Flashers 

Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd richtet sich der Fokus der Fellbach Flashers nun auf die bestmögliche Platzierung in der Tabelle. Am kommenden Spieltag wartet mit dem FC Bayern München Basketball II die nächste Herausforderung. Die Ausgangslage in der Tabelle bleibt eng. Mehrere Teams kämpfen mit ähnlicher Bilanz um die verbleibenden Playoff-Plätze und eine möglichst gute Ausgangsposition. Auch Bayern II gehört zu dieser Gruppe und steht trotz individueller Qualität unter Druck, sich für die Endrunde zu qualifizieren.

Die Saison der Münchener war bislang von personellen Veränderungen geprägt. Verletzungen und Ausfälle verhinderten über weite Strecken Konstanz im Kader. Zudem kam es auch auf der Trainerposition zu Anpassungen. Dadurch ist schwer vorherzusagen, in welcher Besetzung das Team in die Partie gehen wird. Die Flashers wollen sich daher vor allem auf die eigenen Stärken konzentrieren. In den vergangenen Spielen waren eine aggressive Defensive sowie ein schnelles Umschaltspiel entscheidende Faktoren für den Erfolg. Gleichzeitig gilt es, im Offensivspiel konstanter zu agieren und Fehler zu minimieren. Ein Sieg könnte für Fellbach eine wichtige Rolle im Kampf um das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde spielen. Aktuell befinden sich die Flashers in einer guten Ausgangsposition, doch die enge Tabellensituation lässt weiterhin viele Konstellationen zu. Damit wartet auf die Flashers eine anspruchsvolle Auswärtsaufgabe gegen einen direkten Konkurrenten im engen Tabellenrennen.

 

21.03.2026 16:00 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. SKYLINERS Juniors

Ein furioser Start und eine erklärbare Regression zur Mitte auf der einen Seite, eine Hinrunde im hintersten Tabellendrittel und ein immensen Aufschwung in der Rückrunde auf der anderen Seite. Wenn sich Ludwigsburg und Frankfurt am Samstag gegenüberstehen werden, ist es ein Duell zweier gegensätzlicher Saisonverläufe und dennoch eines auf Augenhöhe: 23 Stunden nach dem Match-Up der beiden Erstliga-Mannschaften empfängt der ProB-Siebte den Achten der Südstaffel. Aufgrund der Lage im Tableau, in dem aktuell sechs Klubs mit elf Erfolgserlebnissen gleichauf sind, können sich aktuell noch sieben Klubs berechtigte Hoffnungen auf einen der fünf verbliebenen Top-8-Plätze machen. Darunter Ludwigsburg und Frankfurt.

Die Ausgangslage bei diesem Unterfangen ist bestmöglich: Zum in der Vorwoche eingesetztem Septett, das denkbar knapp 61:66 in Fellbach den Kürzeren zog, stoßen Lars Danziger und Yohann Tchouaffe hinzu. Zusätzlich können alle drei Doppellizenz-RIESEN Simon Feneberg, Maxwell Dongmo Temoka und Julis Baumer eingesetzt werden: Die erste Mannschaft ist bereits am Freitag gefordert. In heimischen Gefilden und ohne Reise- und Terminstress geht’s ebenfalls gegen Frankfurt. Die SKYLINERS Juniors sind anders als die Erstliga-Crew bereits in den Top-8 rangierend. Die Verpflichtung von Desmond Watson ist dafür der hauptsächliche Grund: Der US-Amerikaner kam seit seiner Ankunft im Januar in sieben Partien zum Einsatz und auf durchschnittlich 25,0 Punkte, 5,0 Rebounds und 2,4 Assists.

Dabei überzeugten die Hessen zuletzt mit Erfolgen gegen Playoff-Konkurrenten wie Dresden, Coburg, Fellbach, Oberhaching und Speyer. Seit ihrer letzten Niederlage im Januar blieb das Team ungeschlagen, traf dabei jedoch überwiegend auf Gegner aus dem unteren Tabellenbereich, gegen die sie jeweils als Favorit ins Spiel gingen. Ohne BBA-Headcoach Khee Rhee, der sich aktuell im ANGE-Einsatz in Belgrad befindet, gehen die Barockstädter mit Heimvorteil in die Partie und wollen zum richtigen Zeitpunkt ihre beste Saisonleistung abrufen. Die endgültige Entscheidung im Playoff-Rennen fällt zwar erst am letzten Spieltag, dennoch kann in dieser Begegnung bereits eine wichtige Weichenstellung erfolgen.

 

21.03.2026 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. TSV Oberhaching Tropics 

Am vorletzten Heimspieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfängt die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen am Samstagabend die TSV Oberhaching Tropics. Tipoff in der Sporthalle Stadtbergen ist um 19:30 Uhr. Für beide Teams geht es im engen Tabellenrennen um wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Die Ausgangslage bleibt spannend: Die Kangaroos liegen aktuell im vorderen Tabellenbereich, haben jedoch nur einen Sieg Vorsprung auf mehrere Verfolger, zu denen auch Oberhaching zählt. Entsprechend eng ist das Rennen um die Playoff-Plätze und mögliche Heimvorteile in der ersten Runde. Für Leitershofen geht es darum, mit einem Sieg die Qualifikation für die Playoffs weiter abzusichern und gleichzeitig den vierten Tabellenplatz zu verteidigen. Dieser würde im Achtelfinale das Heimrecht bedeuten.

Die Gäste aus Oberhaching stehen ebenfalls unter Druck, da sie ihr letztes Hauptrundenspiel bestreiten und einen Erfolg benötigen, um ihre Chancen auf die Postseason zu wahren. Die Tropics präsentieren sich erneut als unangenehmer Gegner. Offensiv zählt vor allem Jonathan Zeisberger zu den auffälligsten Spielern der Liga, während auch Nedzad Muratovic und Frederik Müller regelmäßig für Punkte sorgen. Trotz begrenzter Mittel gelingt es Oberhaching, konstant konkurrenzfähig aufzutreten. Das Hinspiel entschieden die Kangaroos deutlich mit 115:94 für sich, dennoch ist im Rückspiel von einer deutlich ausgeglicheneren Partie auszugehen. Headcoach Emanuel Richter sagte vor dem Spiel:

„Oberhaching hat eine sehr erfahrene Mannschaft mit erstklassigen Schützen wie Zeisberger oder Muratovic. Insbesondere gegen deren variable Zonenverteidigungen gilt es, unser Spiel durchzusetzen. Für uns ist es ein wichtiges Match, um die Play-Offs abzusichern, vor unseren Fans werden wir alles geben.“ Personell müssen die Gastgeber auf Connor Anderson verzichten, während der Einsatz von Jannik Westermeier fraglich ist.

 

21.03.2026 20:00 Uhr VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. OrangeAcademy 

Bericht folgt in Kürze!

 

22.03.2026 17:00 Uhr CATL Basketball Löwen vs. TV Langen 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gastiert der TV Langen am Sonntag bei den CATL Basketball Löwen Erfurt. Tipoff in der Riethsporthalle ist um 17 Uhr. Nach der knappen Niederlage in der Vorwoche will das Team von Headcoach Tobias Jahn wieder einen Auswärtssieg einfahren. Das Hinspiel entschieden die Langener mit 98:94 knapp für sich. Vor allem Alex Lagerman sowie Henk Droste, Drago Crnjac und Niklas Pons überzeugten damals mit starken Leistungen. Für das Rückspiel ist jedoch mit einer anderen Ausgangslage zu rechnen. Die Gastgeber verfügen über mehrere erfahrene Akteure, darunter Guard Ivan Kucan (16,4 PPG) sowie die Big Men Noah Kamdem (14,3 PPG) und Paul Albrecht (13,1 PPG).

Zudem zählt Nachwuchsspieler Musa Abra zu den auffälligen Spielern im Kader. Auch personell haben beide Teams im Saisonverlauf Veränderungen hinnehmen müssen. Erfurt muss seit Februar auf seinen bisherigen Topscorer Michael Mitchell verzichten. Für Langen wird es entscheidend sein, über die gesamte Spielzeit konzentriert aufzutreten und an die kämpferische Leistung aus der Vorwoche anzuknüpfen. Headcoach Tobias Jahn sagte vor der Partie: „Das Spiel gegen Erfurt gehen wir genauso an, wie das Match letzte Woche. Wir spielen Basketball um uns jede Woche weiterzuentwickeln und da ist es auch egal, ob wir Ziele schon erreicht haben. Wir wollen die Saison mit 10 Siegen abschließen, also wollen wir diese und nächste Woche unbedingt gewinnen. Wir sind äußerst motiviert, das zu schaffen.“

 

22.03.2026 17:00 Uhr Dresden Titans vs. BBC Coburg 

Diesen Sonntag treten die Dresden Titans in der Margon Arena gegen den BBC Coburg an. Nach dem bedeutenden Erfolg in Ulm, wollen die Elbriesen gegen das Topteam Coburg ihre Heimstärke untermauern. Das Duell ist dabei nicht nur im Kampf um die Play-Offs von großer Prägnanz, sondern sorgt durch das Wiedersehen alter Weggefährten für zusätzliche Spannung. Der BBC hat nach furiosem Auftakt mit sieben Erfolgen im weiteren Saisonverlauf die Leistungsdichte der Südstaffel zu spüren bekommen. Mit zuletzt vier Siegen in Folge, konnten sich die Franken aber als Tabellenzweiter und Verfolger von Ulm weiter etablieren. Damit hat der Verein sich vorzeitig für die Play-Offs qualifiziert und die Grundlage geschaffen, das auserkorene Ziel des ersten Erfolges in der K.O.-Phase anzugehen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn das Kooperationsteam der BMA 365 Bamberg Baskets präsentiert sich als eines der offensivstärksten Teams, was vor allem an dem Ligabestwert der Wurfquote von 48,8 % liegen dürfte.

Von Treffsicherheit strotzt primär das Importgespann aus Dylan Fasoyiro (19,3 PPG) und Darius Dawson (17,8 PPG), die im Scoring von Nico Wenzl, Tim Herzog, Nico Höllerl und Finn Döntgens ergänzt werden. Gerade der Ex-Titan Wenzl spielt dabei im System von Patrick Seidel eine prägende Rolle, dirigiert mit 6,8 Assists pro Partie die Coburger Offensive und zählt damit zum besten Vorlagengeber der Staffel. Cheftrainer Seidel durfte aber mit Blick auf die verbleibende Spielzeit die Abhängigkeit von den genannten Akteuren Sorge bereiten. Der restliche Teil des Kaders, der vorrangig aus ambitionierten Nachwuchsspielern besteht, liefert in der bisherigen Saison offensiv meist noch zu wenig Impulse. Die Talente sorgen aber durch hungrige Energie gerade in der Verteidigung dafür, dass man in der Defensive mit im Schnitt 75,3 zugelassenen Punkten deutlich stabiler steht als die Dresdner.

Die Play-Off Teilnahme klopft nach dem Coup gegen den Spitzenreiter aus Ulm immer lauter an der Tür. Nach der kämpferischen Leistung des dezimierten Kaders am vergangenen Sonntag, hofft Cheftrainer Valentino Lott zu Hause gegen seinen ehemaligen Verein, wieder auf die volle Stärke zurückgreifen und den Fortschritt bestätigen zu können. Lott und Kapitän Sebastian Heck werden dabei besonders motiviert sein, denn im Aufeinandertreffen steht nicht nur ein Duell ehemaliger Teamkollegen auf dem Feld, sondern auch auf der Trainerbank an.

Titans Headcoach Valentino Lott: „Wir wollen das Spiel am Sonntag natürlich wieder so lange wie möglich offen gestalten! Das Hinspiel ist uns leider im entscheidenden Moment entglitten, umso mehr wollen wir es dieses Mal besser machen. Für Coburg geht es um den ersten Platz in der Tabelle, um einen vermeintlich leichteren Play-Off Gegner zu bekommen und für uns geht es nach wie vor darum unter die ersten acht Teams zu kommen. Ein Spiel, bei dem wir wieder vieles richtig machen und vor allem körperlich dagegenhalten müssen, um als Sieger vom Feld zu gehen. Die heiße Phase der Saison ist angebrochen und wir wollen alles auf dem Parkett lassen.“

Vorberichte ProB Nord 25. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

21.03.2026 18:30 Uhr Seawolves Academy vs. Hertener Löwen 

Die Hertener Löwen treten auswärts bei der Rostock Seawolves Academy an. In der Arena Rostock kommt es zu einem direkten Duell zweier Teams, die sich im engen Rennen um die Playoff-Plätze befinden. Die Ausgangslage ist entsprechend spannend. Herten belegt aktuell mit 12 Siegen Rang sechs und damit einen Playoff-Platz, während Rostock mit nur einem Sieg weniger auf Platz neun folgt. Mehrere Mannschaften kämpfen derzeit um die letzten Tickets für die Endrunde, sodass jedes Spiel im Saisonendspurt entscheidend sein kann. Für die Hertener Löwen bietet sich mit einem Auswärtssieg die Möglichkeit, ihre Position im Tabellenmittelfeld zu festigen und einen wichtigen Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme zu machen.

Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag liegt der Fokus zudem darauf, wieder konstanter aufzutreten. Die Rostock Seawolves Academy tritt als junge und zugleich ausgewogen besetzte Mannschaft auf. Angeführt wird das Team von Point Guard Jalen Page, der mit durchschnittlich 23 Punkten pro Spiel zu den auffälligsten Akteuren der Liga zählt. Ergänzt wird er unter anderem von Jonas Zilinskas, der unter dem Korb für Präsenz sorgt. Darüber hinaus verteilt sich die Punkteausbeute auf mehrere Spieler, was Rostock variabel und schwer auszurechnen macht. Das Hinspiel entschieden die Hertener Löwen deutlich mit 86:64 für sich. Dieses Ergebnis kann im weiteren Saisonverlauf im direkten Vergleich noch an Bedeutung gewinnen. Die Partie verspricht ein intensives Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe, in dem beide Teams wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs sammeln wollen.

 

21.03.2026 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. TKS 49ers 

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt der SC Rist Wedel am Samstagabend die TKS 49ers. Tipoff in der Steinberghalle ist um 19 Uhr. Während die Wedeler weiterhin um die Playoff-Teilnahme kämpfen, steht für die Gäste der sportliche Abstieg bereits fest. Die Ausgangslage vor der Partie ist klar, dennoch birgt das Duell sportliche Brisanz. Die Rister belegen aktuell den achten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Allerdings ist die Konkurrenz dicht dahinter positioniert, sodass jeder Sieg im Saisonendspurt entscheidend sein kann. Mehrere Teams befinden sich punktgleich oder in unmittelbarer Schlagdistanz, wodurch auch direkte Vergleiche eine wichtige Rolle spielen.

Für die TKS 49ers hingegen ist der Abstieg nach der Niederlage gegen Neustadt rechnerisch besiegelt. Trotz theoretischer Punktgleichheit mit anderen Teams würde der direkte Vergleich in allen Konstellationen gegen die Brandenburger sprechen. Damit endet nach aktuellem Stand eine lange Zugehörigkeit zur ProB, der Verein war seit 2007 durchgehend Teil der Liga. Das Hinspiel entschieden die Wedeler deutlich mit 81:62 für sich. Auch die letzten Heimduelle gegen die TKS 49ers konnten die Schleswig-Holsteiner gewinnen. Dennoch warnte Headcoach Benka Barloschky Attarbashi vor dem kommenden Gegner: „Unser Gegner kann befreit aufspielen und wird sicher nichts zu verschenken haben. Die Partie darf keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden.“ Trotz zuletzt drei Niederlagen in Folge hat Wedel weiterhin alle Chancen auf die Playoff-Teilnahme.

 

21.03.2026 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am vorletzten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfängt LOK Bernau die TSV Neustadt temps Shooters. Für die Gastgeber ist es das letzte Heimspiel der regulären Saison vor dem Start der Playoffs. Die Ausgangslage ist klar: Bernau hat sich bereits frühzeitig für die Endrunde qualifiziert und steht aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Ziel ist es, mit einem positiven Ergebnis und stabilem Rhythmus in die entscheidende Phase der Saison zu gehen. Die Gäste aus Neustadt reisen als Tabellensiebter an und kämpfen weiterhin um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Bernau präsentierte sich in den vergangenen Wochen in starker Form und konnte eine längere Siegesserie aufbauen, bevor zuletzt wieder eine Niederlage folgte.

Die Mannschaft von Headcoach Dan Oppland gehört zu den offensivstärkeren Teams der Liga und überzeugt durch Tempo, Ballbewegung und mannschaftliche Geschlossenheit. Neustadt hingegen zeichnet sich durch ein strukturiertes Offensivspiel und physische Präsenz aus. Mit durchschnittlich über 80 Punkten pro Spiel agieren die Gäste offensiv solide und sind insbesondere im Reboundspiel auf Augenhöhe mit Bernau. Defensiv versuchen die Shooters, das Tempo zu kontrollieren und dem Gegner ihren Rhythmus aufzuzwingen. Das Hinspiel entschieden die Bernauer deutlich mit 110:83 für sich. Dennoch ist im Rückspiel mit einer ausgeglicheneren Partie zu rechnen, da Neustadt zuletzt zwei Siege in Folge feiern konnte und mit Selbstvertrauen anreist.

Zu den auffälligsten Spielern der Shooters zählen Matej Jelovcic (22 PPG, 8,5 RPG), der sowohl als Scorer als auch im Reboundspiel eine zentrale Rolle einnimmt, sowie Aimé Olma (12,6 PPG) und Emil Loch (11,3 PPG), die ebenfalls regelmäßig für offensive Akzente sorgen. Für Bernau wird es darauf ankommen, die Kontrolle über das Spieltempo zu behalten, Ballverluste zu vermeiden und die Rebound-Duelle ausgeglichen zu gestalten. Die Partie verspricht ein intensives Duell zweier Playoff-Teams, die sich vor dem Saisonendspurt weiter stabilisieren wollen.

 

21.03.2026 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Baskets Juniors TSG Westerstede 

Nur noch zwei Spieltage stehen in der regulären Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auf dem Programm. Dem Team der Baskets Juniors TSG Westerstede ist dabei die Teilnahme an den Playoffs nicht mehr zu nehmen, es winkt sogar noch der Sprung auf den dritten Platz. Vor diesem Hintergrund kommt dem Auswärtsspiel an diesem Samstag, 21. März, bei den Itzehoe Eagles entscheidende Bedeutung zu: Die Baskets Juniors reisen als Vierter im Klassement an (14:10 Siege), Itzehoe ist Dritter (15:9). Das Hinspiel im Oktober ging mit 96:89 an Itzehoe. Gleich fünf Spieler punkten bei den Eagles im Schnitt zweistellig: Walter McBride (18,1 PPG), Finn Fleute (16,0 PPG), der ehemalige Oldenburger Lucien Schmikale (16,0 PPG), Sven Cikara (10,8 PPG) und Toni Nickel (10,5 PPG).

Teamkapitän Schmikale, der 2014 und 2015 mit der damaligen Baskets Akademie Weser-Ems/Oldenburger TB jeweils ProB-Meister wurde und im Anschluss viele Jahre in der ProA auflief, ist bei den Eagles mit durchschnittlich 33:19 Minuten Einsatzzeit der meistbeschäftigte Akteur. Headcoach des Teams aus Schleswig-Holstein ist Timo Völkering. Artur Gacaev, Trainer der Baskets Juniors, richtete nach dem 96:83-Erfolg am Dienstag im Nachholspiel gegen RASTA Vechta II den Blick kurz zurück und anschließend direkt wieder nach vorn: „Gegen Vechta war die erste Halbzeit schwierig, danach haben wir aber einen Weg gefunden, um die Partie zu gewinnen. Nach Itzehoe reisen wir natürlich mit dem Ziel, den direkten Vergleich für uns zu entscheiden; wohl wissend, dass das keine leichte Aufgabe wird. Grundsätzlich geht es für uns in den verbleibenden beiden Spielen darum, den Heimvorteil nicht aus der Hand zu geben.“

 

21.03.2026 19:30 Uhr EN BASKETS Schwelm vs. Iserlohn Kangaroos 

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kommt es am Samstagabend zum Derby zwischen den EN Baskets Schwelm und den Iserlohn Kangaroos.  Die Ausgangslage vor der Partie ist klar: Während sich die EN Baskets mit dem jüngsten Erfolg gegen Bernau bereits für die Playoffs qualifiziert haben, wollen die Kangaroos ihre positive Entwicklung im Saisonendspurt fortsetzen. Iserlohn präsentierte sich zuletzt deutlich stabiler und konnte vier Siege in Folge einfahren. Beide Teams erlebten bislang eine wechselhafte Saison. Iserlohn hatte insbesondere durch Verletzungen und Ausfälle von Leistungsträgern immer wieder mit personellen Problemen zu kämpfen, wodurch Konstanz schwer zu erreichen war.

In den vergangenen Wochen gelang es der Mannschaft jedoch, sich zu stabilisieren und sich von den unteren Tabellenregionen zu lösen. Schwelm hingegen hat sich mit starken Leistungen zuletzt eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme richtet sich der Blick nun auf eine mögliche Verbesserung in der Tabelle. Mit einem zusätzlichen Sieg im Vergleich zur Konkurrenz besteht weiterhin die Chance, sich Heimrecht für die erste Playoff-Runde zu sichern. Das Hinspiel entschieden die Kangaroos für sich, sodass die EN Baskets im Rückspiel auf eine Revanche aus sind.

Die Partie verspricht aufgrund der regionalen Rivalität und der tabellarischen Konstellation zusätzliche Brisanz. Headcoach Falk Möller sagte vor dem Spiel: „Derbys sind immer schwer, machen allerdings auch Spass, vor allem mit unseren Fans im Rücken. Wir haben noch etwas gut zu machen aus dem Hinspiel und sind dementsprechend besonders motiviert.“

 

21.03.2026 19:30 Uhr ETB Miners vs. RASTA Vechta II 

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord tritt RASTA Vechta II auswärts bei den ETB Miners Essen an. Für die Gäste ist es das dritte Auswärtsspiel innerhalb kurzer Zeit, bevor am letzten Spieltag das Heimspiel im RASTA Dome folgt. Die Ausgangslage vor der Partie ist deutlich. Essen steht bereits als Tabellenerster der ProB Nord fest und gehört zu den Topteams beider Staffeln. RASTA Vechta II hingegen befindet sich im Tabellenkeller und nutzt die verbleibenden Spiele vor allem zur Weiterentwicklung des jungen Teams. Die ETB Miners präsentieren sich in dieser Saison sowohl offensiv als auch defensiv konstant.

Mit über 85 Punkten pro Spiel zählt Essen zu den produktivsten Mannschaften der Liga, gleichzeitig gehört das Team auch zu den stärksten Rebound-Teams. Mehrere Spieler übernehmen regelmäßig Verantwortung, wodurch die Miners variabel und schwer auszurechnen sind. Im Hinspiel setzte sich Essen deutlich mit 95:77 durch und dominierte dabei insbesondere unter den Körben. Auch im Rückspiel dürfte die physische Präsenz der Gastgeber ein entscheidender Faktor sein. RASTA Vechta II steht vor einer anspruchsvollen Aufgabe, will die Partie jedoch nutzen, um weitere Erfahrungen auf hohem Niveau zu sammeln.

Besonders im Reboundspiel und in der Defensive wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit konzentriert zu agieren. Headcoach Harm-Ubbo Horst sagte vor der Partie: „Essen ist definitiv der große Aufstiegsfavorit. Sie sind individuell sehr gut besetzt, rebounden als Team sehr gut. Für uns ist es gut, dass wir zum Ende der Saison auf so einen Gegner treffen. Jedes einzelne Matchup ist für unsere Jungs eines, bei dem sie dazulernen können. Jeder hat Lust auf diese Herausforderung.“ Mit Blick auf die verbleibenden Spiele betonte Horst zudem: „Wir werden auch in den letzten beiden Spielen alles daran setzen, zu competen. Für unsere jungen Spieler ist jede Minute in dieser Liga sehr wertvoll. Zur individuellen Entwicklung gehört auch, als Team alles zu geben und Ballbesitz für Ballbesitz das bestmögliche zu erreichen.“

 

22.03.2026 16:00 Uhr BSW Sixers vs. Dragons Rhöndorf 

Am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treten die Dragons Rhöndorf am Sonntag auswärts bei den BSW Sixers an. Beide Teams befinden sich im engen Rennen um die Playoff-Plätze und benötigen im Saisonendspurt dringend Siege. Die Ausgangslage ist nahezu identisch. Sowohl Rhöndorf als auch Sandersdorf liegen mit jeweils 20 Punkten knapp hinter den aktuell auf Rang acht platzierten Teams. Neben diesen beiden Mannschaften kämpfen auch weitere Konkurrenten um die verbleibenden Playoff-Tickets, sodass die direkte Begegnung zusätzliche Bedeutung erhält. Für beide Seiten gilt: Ein Sieg ist die Voraussetzung, um die Chance auf die Endrunde zu wahren.

Das Hinspiel verlief bereits eng und wurde erst nach Verlängerung entschieden. Rhöndorf setzte sich damals mit 105:97 durch. Auch im Rückspiel ist mit einer ausgeglichenen Partie zu rechnen. Die Sixers verfügen über mehrere auffällige Akteure. Vor allem Robert Holmes und Toby Okwuokei zählen zu den wichtigsten Leistungsträgern, während auch jüngere Spieler wie Ilias Amin und Jarne Jürgens regelmäßig zum Scoring beitragen. Insgesamt zeichnet sich Sandersdorf durch physische Präsenz, insbesondere im Reboundspiel, aus. Die Dragons reisen mit Rückenwind an. Nach zuletzt drei Siegen in Folge sicherte sich das Team vorzeitig den Klassenerhalt und kann nun befreit aufspielen. Dennoch ist die Ausgangssituation klar: Um die Playoff-Chance zu wahren, müssen die verbleibenden Spiele gewonnen werden.

Headcoach Max Becker sagte vor der Partie: „Wir haben unser oberstes Ziel erreicht – den Verbleib in der Liga. Nun können wir befreit nach oben schauen und die Playoffs attackieren. Das wir dabei aber auch auf Schützenhilfe angewiesen sind ist uns klar, weswegen wir bei unserem Motto bleiben und uns voll und ganz auf uns konzentrieren. Wir wollen das Beste aus den letzten beiden Spielen rausholen, um so im Kampf um die letzten Playoff-Tickets nochmal mitreden zu können.“ Damit treffen zwei Teams mit ähnlicher Ausgangslage aufeinander, für die es im Saisonendspurt um entscheidende Punkte geht.

Vorberichte ProA 28. Spieltag

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

20.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. Tigers Tübingen 

Hinter den SBB Baskets liegt eine bewegte Woche: erst der Trainerwechsel, dann zwei Heimspiele. Gegen Bayreuth wurde mit 75:74 gewonnen, gegen den Aufstiegskandidaten aus Crailsheim musste sich der Tabellenvorletzte knapp mit 78:81 geschlagen geben. Beide Partien aber machten Mut für die heiße Saisonphase. Die Tigers Tübingen feierten am vergangenen Spieltag einen wichtigen 87:67-Heimsieg gegen Köln, konnten zuletzt zweimal in Folge gewinnen. Der Gegner Tübingen belegt aktuell Rang 14 im Klassement, hat drei Siege mehr als die SBB Baskets auf dem Konto.

Der Liganeuling will mit einem Heimsieg den Anschluss halten. Das Hinspiel gewann Tübingen deutlich mit 91:64. Überragender Mann damals: Isaiah Sanders mit 24 Punkten. Bester Werfer der Tübinger ist der US-Amerikaner Jordan Johnson mit durchschnittlich 18,4 Punkten pro Partie. Auch bei den Tigers gab es einen Trainerwechsel: Henrik Sonko wurde Mitte Februar freigestellt, der Sportliche Leiter Eric Detlev übernahm. SBB-Sportdirektor Kevin Magdowski sagt:

„Das ist ein unfassbar wichtiges Spiel für uns. Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Jedes Spiel zählt jetzt doppelt, vor allem die Heimspiele gegen Mitkonkurrenten. Wir hoffen auf die Unterstützung des Publikums, die wir jetzt unbedingt brauchen. Wir hatten eine gute Trainingswoche bislang und sind optimistisch, dass wir den Sieg in Magdeburg behalten.“  Die SBB Baskets konnten zuletzt wieder aus dem Vollen schöpfen und so wird es auch gegen Tübingen vermutlich sein. Auch Joshua Bonga gab am vergangenen Spieltag sein Comeback und wird wieder dabei sein.

 

21.03.2026 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. PS Karslruhe LIONS 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die BAYER GIANTS Leverkusen auf die PS Karlsruhe LIONS. Für beide Teams geht es in der entscheidenden Phase der Saison um wichtige Punkte im Tabellenmittelfeld und unteren Bereich. Die GIANTS gehen mit Rückenwind in die Partie. Fünf Siege aus den vergangenen neun Spielen haben die Leverkusener auf Tabellenplatz 15 geführt und die Ausgangslage im Kampf um den Klassenerhalt deutlich verbessert. Dennoch bleibt das Team fokussiert auf die kommenden Aufgaben. Headcoach Michael „Mike“ Koch betont: „Wir bleiben demütig und machen einen Schritt nach dem anderen. Der Sieg in Paderborn inklusive des direkten Vergleichs war Gold wert, dennoch müssen wir die nächsten Begegnungen fest im Blick behalten. Die kommenden Aufgaben sind alles andere als einfach.“

Mit den PS Karlsruhe LIONS wartet ein Gegner, der sich im engen Tabellenmittelfeld bewegt. Aktuell auf Rang neun platziert, haben die Süddeutschen weiterhin Chancen auf die Playoff-Plätze, liegen aber gleichzeitig auch nicht weit von den unteren Tabellenregionen entfernt. Die Partie in Leverkusen könnte daher richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein. Karlsruhe verfügt über einen erfahrenen und physisch starken Kader. Spieler wie Maurice Pluskota, Julian Albus, Jason George und Kilian Binapfl bringen viel Erfahrung mit. Pluskota zählt mit durchschnittlich 12,9 Punkten und 7,2 Rebounds zu den prägenden Akteuren unter den Körben. Topscorer der LIONS ist Guard Isaiah Hart, der im Schnitt 15,1 Punkte erzielt.

Koch erwartet eine intensive Begegnung: „Karlsruhe verfügt über einen breiten Kader, welcher durch seine gute Physis besticht. Sie verteidigen sehr aggressiv, haben einige große Flügelspieler. Da gilt es für uns, dagegenzuhalten und diese „Körperlichkeit“ des Gegners anzunehmen. Wir dagegen müssen, wie bereits in Paderborn, die Kontrolle über das Spieltempo übernehmen.“ Für die GIANTS könnte ein weiterer Erfolg ein wichtiger Schritt im Saisonendspurt sein. Gleichzeitig bietet die Partie die Chance, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren und die eigene Position in der Tabelle weiter zu festigen.

 

21.03.2026 18:30 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Uni Baskets Münster 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die Nürnberg Falcons am Samstagabend die Uni Baskets Münster. Tipoff in der Kia Metropol Arena ist um 18:30 Uhr. Nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie wollen die Franken vor heimischem Publikum wieder in die Erfolgsspur zurückfinden. Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende zeigten die Falcons beim Auswärtsspiel in Hagen über weite Strecken eine ansprechende Leistung.

Über drei Viertel hinweg hielt Nürnberg das Spiel offen, ehe die Partie im Schlussabschnitt aus der Hand gegeben wurde. An diese Leistung möchte das Team nun anknüpfen, diesmal jedoch über die volle Distanz. Mit Münster reist der aktuelle Tabellenletzte an, dennoch ist die Ausgangslage keineswegs eindeutig. In der engen Liga gilt jedes Spiel als Herausforderung, unabhängig von der Platzierung. Für Nürnberg geht es darum, im Saisonendspurt wichtige Punkte zu sammeln, um die eigenen Chancen im Tabellenmittelfeld zu verbessern. Headcoach Ralph Junge sagte vor der Partie: „Wir kennen das Tableau, müssen aber auf uns selbst schauen. Wenn wir so auftreten wie in Hagen und es gleichzeitig verstehen, Intensität und Konzentration über 40 Spielminuten hochzuhalten, haben wir gute Chancen auf den so wichtigen Heimsieg“.

 

21.03.2026 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trifft der BBC Bayreuth am Samstagabend auf die GIESSEN 46ers. Tipoff ist um 19 Uhr. Die Gäste reisen mit einer Serie von sechs Siegen in Folge an und haben sich mittlerweile auf Rang sechs der Tabelle etabliert. Die Gießener fanden erst im Verlauf der Saison in ihren Rhythmus, präsentierten sich zuletzt jedoch deutlich stabiler. Mit Siegen unter anderem gegen Tübingen, Nürnberg und zuletzt Kirchheim arbeitete sich das Team von Headcoach Branislav Ignjatovic in die Playoff-Ränge vor und verfügt aktuell über einen komfortablen Vorsprung auf die Nicht-Playoff-Plätze. Im Hinspiel behielten die 46ers mit 95:84 die Oberhand. Bayreuth geriet dabei früh in Rückstand und konnte diesen trotz einer Leistungssteigerung im weiteren Spielverlauf nicht mehr entscheidend verkürzen.

Die Gäste verfügen über mehrere erfahrene und offensivstarke Akteure. Kyle Castlin zählt mit durchschnittlich 17,2 Punkten zu den auffälligsten Spielern, während Kapitän Robin Benzing ebenfalls zweistellig punktet und viel Erfahrung einbringt. Zudem verstärkte sich Gießen im Saisonverlauf auf der Point-Guard-Position mit Adnan Arslanagic, der zusätzliche Stabilität ins Spiel bringt. Bayreuth geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag gewann das Team trotz personeller Ausfälle mit 78:72 bei den PS Karlsruhe Lions und verbuchte damit zwei Siege aus den letzten drei Auswärtsspielen. Mit aktuell elf Siegen aus 27 Partien rangiert der BBC auf Tabellenplatz 13.

Headcoach Lukas Hofer sagte vor der Partie: „Ich glaube, mit den kommenden Spielen warten jetzt absolute Topteams auf uns, Gießen ist sicher eines davon. Ich glaube, sie haben gegen Kirchheim gezeigt, was für ein Potential und was für eine Qualität sie in der Mannschaft haben. Es wird auf jeden Fall unsere Aufgabe sein, dass wir sie nicht ins Spiel kommen lassen, sondern dass wir von Anfang an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken wollen – mit aggressiver Defense. Ich glaube, dass es vor allem gilt, Kyle Castlin und Robin Benzing aus dem Spiel zu nehmen. Aber sie haben trotzdem noch wahnsinnig viel Qualität auf den anderen Positionen. Offensiv heißt es für uns, ihre Schwachstellen zu attackieren und dann wieder mehr zu versuchen, den Ball zu bewegen. Wir haben immer noch große Personalprobleme auf den deutschen Positionen und müssen versuchen, irgendwie damit umzugehen.“

 

21.03.2026 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am kommenden Samstag empfangen die Kirchheimer Ritter die Sparkassenstars aus Bochum. Beim Duell Siebter (Kirchheim) gegen Achter (Bochum) sind die Vorzeichen für beide Mannschaften klar. Bochum möchte ihre derzeitige Playoff Platzierung sichern und näher an die Ritter heranrücken, während diese, bei acht Punkten Abstand auf Platz neun, eher den Blick nach oben richten und die punktgleichen Giessener und Artland Dragons auf den Plätzen fünf und sechs im Auge haben. „Ich glaube es bringt uns nichts auf die anderen Courts zu achten. Wir haben sehr schwere Spiele vor uns und Bochum gehört mit zu den größten Herausforderungen. Wenn wir unsere Aufgaben erfolgreich gestalten werden wir unser Ziel erreichen. Daher konzentrieren wir uns auf uns selber und kucken dann am Ende wofür es gereicht hat. Bochum ist ein Schlüsselspiel“, sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt.

Die Teckstädter haben derzeit mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. In Giessen fehlten Center Nico Bretzel und Forward Tyrel Morgan. Hinzu kam der Ausfall von Point Guard Phillip Russell nach wenigen Spielminuten aufgrund einer Sprunggelenksverletzung. Zur Mitte der Woche stand noch nicht fest, wer aus dem schwäbischen Lazarett rechtzeitig fit wird für das Duell mit den Bochumern. Diese konnten ihrerseits die letzten beiden Spiele gegen Köln und Bremerhaven siegreich gestalten und liegen vier Punkte vor den auf Platz neun liegenden Karlsruhern und sind somit ebenfalls in einer guten Ausgangsposition um sich für die Playoffs zu qualifizieren. Insbesondere der Erfolg gegen die auf Platz vier liegenden Eisbären aus Bremerhaven (82:75) beeindruckte.

Defensiv ließen die Bochumer kaum etwas zu und dominierten die Partie. Das Spiel der Mannschaft von Head Coach Felix Banobre ist primär auf die US-Amerikanischen Importspieler ausgerichtet. Mit 17,4 PPG führt Antonio Williams das teaminterne Punkteranking an. Dicht gefolgt von Myreon Jones mit 16,1 PPG. Ebenfalls brandgefährlich ist Routinier Niklas Geske (13,4 PPG). „Bochum ist eine erfahrene und sehr talentierte Truppe. Ihr Kern spielt schon einige Jahre zusammen und ist gut aufeinander abgestimmt. Die momentane Form spricht für Sie. Wir spielen zuhause und wollen natürlich die Punkte holen,“ so Knights Coach Igor Perovic. Seit einigen Wochen spielt Ex-Ritter Aitor Pickett beim Ruhrpott Club und sorgt dort auf der Centerposition für mehr Variabilität und Stabilität. Für ihn wird es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte.

 

22.03.2026 15:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kommt es am Sonntag zu einem Topspiel zwischen den Eisbären Bremerhaven und den HAKRO Merlins. Beide Teams gehören zur Spitzengruppe der Liga und kämpfen um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Eisbären gehen aktuell von Tabellenplatz vier in die Partie. Zuletzt endete ihre Siegesserie nach sechs Erfolgen in Folge mit einer Niederlage gegen Bochum (75:82). Dennoch zählt das Team weiterhin zu den formstärksten Mannschaften der Liga – insbesondere in eigener Halle. Bremerhaven hat zuhause erst eine Partie in dieser Saison verloren und ist seit mehreren Spielen ungeschlagen.

Auch die Merlins reisen mit viel Selbstvertrauen an. Die Crailsheimer konnten zuletzt eine starke Serie von Auswärtssiegen aufbauen und gehören ebenfalls zu den konstanten Teams im oberen Tabellenbereich. Das Hinspiel entschieden die Merlins deutlich mit 103:81 für sich. Offensiv wird Bremerhaven von mehreren Spielern getragen. Elijah Miller ist mit rund 16 Punkten pro Spiel Topscorer und zählt zudem zu den besten Vorlagengebern der Liga. Unterstützung erhält er unter anderem von Jemarl Baker und Lorenz Brenneke, die ebenfalls regelmäßig zweistellig punkten. Das Duell verspricht auch aufgrund der jeweiligen Stärken Spannung. Während Bremerhaven vor allem durch seine Heimstärke überzeugt, bringen die Merlins eine starke Auswärtsbilanz mit. Zudem trifft Center Till Isemann auf seinen ehemaligen Verein.

Merlins-Headcoach David McCray erwartet eine anspruchsvolle Partie: „Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel in Bremerhaven. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die in den letzten Wochen einen guten Basketball spielt. Als Team spielen sie super zusammen, haben unter anderem mit Elijah Miller einen überragenden Aufbauspieler. Aber generell spielen sie Team-Basketball, sind offensiv gefährlich aber stehen auch defensiv gut. Dazu kommt, dass sie sehr heimstark sind und diese Saison erst ein Spiel zuhause verloren haben. Deshalb wird das eine wirklich schwere Aufgabe für uns, wir freuen uns aber dennoch auf die Herausforderung. Wir werden alles dafür geben, mit einem Sieg nachhause zu kommen.“

 

22.03.2026 15:00 Uhr BG Göttingen vs. Artland Dragons 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfängt die BG Göttingen am Sonntag die Artland Dragons in der Sparkassen-Arena. Tipoff ist um 15 Uhr. Beide Teams befinden sich im oberen Tabellenbereich und kämpfen im Saisonendspurt um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs. Die Gäste aus Quakenbrück reisen als Tabellenfünfter an und befinden sich gemeinsam mit weiteren Teams in einer engen Gruppe im Kampf um die vorderen Plätze. Auch die Göttinger haben sich mit zuletzt überzeugenden Leistungen im oberen Tabellenfeld etabliert, sodass dem direkten Duell zusätzliche Bedeutung zukommt. Die Artland Dragons verfügen über eine offensivstarke Mannschaft.

Vor allem Amir Hinton und Ben Burnham zählen zu den produktivsten Scorern der Liga und kommen gemeinsam auf rund 40 Punkte pro Spiel. Burnham gehört zudem zu den stärksten Reboundern der ProA. Ergänzt wird das Trio durch Guard Buzz Anthony, der nicht nur zweistellig punktet, sondern auch als bester Vorlagengeber der Liga auftritt. Insgesamt erzielen die Dragons im Schnitt über 90 Punkte pro Partie, lassen defensiv jedoch ebenfalls vergleichsweise viele Zähler zu. Nach einer zwischenzeitlichen Phase mit mehreren Niederlagen hat sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt stabilisiert und die vergangenen beiden Spiele gewonnen. Damit bleiben die Quakenbrücker ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoff-Platzierungen.

Die BG Göttingen geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag feierten die Veilchen einen deutlichen Auswärtssieg in Münster und zeigten dabei sowohl offensiv als auch defensiv eine überzeugende Leistung. Auch das Hinspiel in Quakenbrück entschieden die Göttinger klar mit 104:83 für sich. BG-Assistenztrainer Patrick Carney sagte vor der Partie: „Artland hat starke Individualisten, die sehr schwer zu verteidigen sind. Es wird für uns auf eine gute Team-Defense ankommen.“ Mit Blick auf das Hinspiel ergänzte er: „Wir wissen, welche Dinge wir im Vergleich zum Hinspiel noch besser machen müssen.“

 

23.03.2026 19:30 Uhr RheinStars Köln vs. Phoenix Hagen 

Am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die RheinStars Köln eine anspruchsvolle Aufgabe an. Am Montagabend (19:30 Uhr) ist mit Phoenix Hagen der aktuelle Tabellenführer in der Motorworld zu Gast. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie, dennoch steht für beide Seiten der sportliche Erfolg im Fokus. Die Gäste aus Hagen präsentieren sich in dieser Saison in starker Verfassung und gehören zu den konstantesten Teams der Liga. Mit neun Siegen aus den letzten zehn Spielen und einer Gesamtbilanz von 23:4 untermauert Phoenix seine Rolle als Spitzenreiter.

Das Team verfügt über einen tief besetzten Kader und überzeugt insbesondere durch ein variables Offensivspiel sowie eine gute Ballbewegung. Die RheinStars gehen als Aufsteiger mit einer Bilanz von 11:16 in das Duell. Trotz der klaren Ausgangslage zeigte die Mannschaft in dieser Saison mehrfach, dass sie auch gegen Topteams konkurrenzfähig sein kann. Enge Spiele gegen Bremerhaven sowie ein Sieg gegen Crailsheim unterstreichen dieses Potenzial. Geschäftsführer Stephan Baeck blickt mit Blick auf das Hinspiel voraus: „Wir haben zum Auftakt der Saison in Hagen noch nicht nachweisen können, dass wir in die Liga gehören, das wollen wir nun nachholen.“ Auch aus sportlicher Sicht wird die Qualität des Gegners anerkannt.

Aus dem Trainerteam heißt es: „Hagen hat viel Talent, einen tief und gut besetzten Kader, bewegt den Ball gut und spielt eine herausragende Saison.“ Im Hinspiel mussten sich die RheinStars deutlich mit 74:101 geschlagen geben. Im Rückspiel soll nun eine andere Leistung gezeigt werden. Auf Seiten der Hagener zählen Devin Schmidt, Marcus Graves, Jeffrey Carroll, Marinus N’Guessan und Tim Uhlemann zu den wichtigsten offensiven Optionen. Zudem lenkt Point Guard Bjarne Kraushaar mit Übersicht das Spiel und gehört zu den besten Vorlagengebern der Liga. Auch die Tabellensituation sorgt für zusätzliche Spannung.

Während Hagen an der Spitze steht, kämpfen dahinter mehrere Teams um die bestmöglichen Playoff-Platzierungen. Für Köln geht es darum, sich im Saisonendspurt weiter zu stabilisieren und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln. Damit treffen am Montagabend zwei Teams mit unterschiedlichen Zielsetzungen aufeinander – der Tabellenführer und ein Aufsteiger, der sich vor heimischem Publikum gegen einen Topgegner beweisen möchte.

 

23.03.2026 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. Paderborn Baskets 

Am Montag, den 23.03.2026, steht für die EPG Baskets Koblenz das nächste Heimspiel auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfangen die Koblenzer am 28. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die Baskets aus Paderborn in der EPG-Arena. Die Ausgangslage vor der Partie ist klar: Die EPG Baskets Koblenz stehen nach 27 absolvierten Spielen mit zwölf Siegen auf dem 10. Tabellenplatz, während die Gäste aus Paderborn mit neun Erfolgen Rang 16 belegen. Im Hinspiel siegten die Paderborner mit 94:88 – nun sollen jedoch vor heimischem Publikum die Koblenzer siegreich sein. Die vergangenen Spiele der Koblenzer zeigen, wie eng es aktuell in der Liga zugeht. Beim sensationellen Auswärtssieg in Crailsheim bewies das Team große Moral und Nervenstärke, ehe man sich zuletzt bei den Artland Dragons trotz großem Kampf nur knapp mit 96:90 geschlagen geben musste.

Kleinigkeiten gaben hier am Ende den Ausschlag. Umso wichtiger wird es sein, im kommenden Heimspiel wieder über die gesamte Spielzeit hinweg konstant zu agieren. Ein Blick auf die Statistiken zeigt einige Vorteile auf Seiten der EPG Baskets. Offensiv erzielen die Koblenzer durchschnittlich 87,6 Punkte pro Spiel und gehören damit weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga, während Paderborn bei 80,2 Punkten liegt. Auch bei den Wurfquoten liegen die Gastgeber vorne: Sowohl bei den Zweipunktewürfen (52%) als auch von jenseits der Dreierlinie (35,1%) weisen die Koblenzer bessere Werte auf als die Gäste (50,9% / 30,1%). Ein wichtiger Faktor könnte zudem das Zusammenspiel im Angriff werden. Mit durchschnittlich 17,1 Assists pro Partie bewegt sich Koblenz im oberen Ligadrittel, während Paderborn hier etwas dahinter liegt. Auch unter den Körben haben die EPG Baskets mit 37,4 Rebounds pro Spiel leichte Vorteile gegenüber den Gästen (35). Auf individueller Ebene ragt bei den Koblenzern weiterhin Calvin Wishart heraus.

Mit durchschnittlich 15,6 Punkten pro Spiel ist er der Topscorer seines Teams und prägt das Offensivspiel maßgeblich. Im Spiel gegen die Paderborner muss das Team rund um Kapitän Badu Buck jedoch auf eine weitere starke Offensivkraft verzichten – Timothy Smith fehlt dem Team weiterhin wegen einer Gehirnerschütterung. Auf Seiten der Gäste ist vor allem Jonathan Klussmann zu beachten, der mit 19,3 Punkten pro Spiel die offensive Hauptlast trägt. Auch Efosa Osawe sorgt unter den Körben für Stabilität und ist mit 7,7 Rebounds pro Partie ein wichtiger Faktor im Spiel der Paderborner. Trotz der tabellarischen Situation sollten die Koblenzer gewarnt sein. Die Gäste konnten zwar zuletzt nur drei ihrer vergangenen zehn Spiele gewinnen, haben aber bereits mehrfach gezeigt, dass sie auch stärkere Teams vor Probleme stellen können. Für die EPG Baskets Koblenz wird es entscheidend sein, die eigene offensive Qualität aufs Parkett zu bringen und gleichzeitig defensiv konsequenter zu agieren als zuletzt.

Nachbericht Nachholspiel ProB Nord 15. Spieltag

17.03.2026 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II 96:83

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben am Dienstagabend nach der bereits sicheren Playoff-Qualifikation einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs-Heimrecht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gemacht. Im Derby gegen RASTA Vechta II siegte die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev nach einem starken letzten Viertel mit 96:83. Am Samstag reisen sie zum direkten Duell um den dritten Tabellenplatz bei den Itzehoe Eagles, müssen sich dort den Sieg und den direkten Vergleich (Hinspiel 89:96) sichern, um einen weiteren Tabellenplatz nach oben zu klettern.

Gegen Vechta entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, an dessen Ende sich das Playoff-Team mit mehr Selbstvertrauen und dank der Führungsspieler im letzten Viertel den Erfolg sicherte. Zuvor war die Begegnung ausgeglichen, zeitweise erarbeiteten die Gäste sich sogar kleine Vorteile. Ein 13:0-Lauf zum Start ins letzte Viertel sorgte jedoch für klare Verhältnisse (79:69). Neben der stärkeren Insidequote (67 Prozent) machte die Zahl der Ballverluste den Unterschied. Die Baskets Juniors erlaubten sich nur sechs Ballverluste, bei Vechta waren es 14 – das Team von Artur Gacaev erarbeitete sich so deutlich mehr Wurfchancen. Zum Topscorer wurde Beni Fungula, der 26 Punkte, acht Rebounds und vier Assists auflegte. Unter dem Korb dominierte Colin Schroeder (22 Punkte, 9 Rebounds). Bei Jon’il Fugett wollte der Wurf zeitweise nicht fallen, der Aufbauspieler kam dennoch auf 18 Punkte und sieben Assists. Dazu punktete Alan Boger (11 Punkte) zweistellig.

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Gäste gefunden, führten nach einem Dreier von Lastring mit 11:6 und setzten sich zwischenzeitlich gar fast zweistellig ab (18:9). Durch vier Dreier in den letzten Minuten, drei davon durch Alan Boger, kamen die Baskets Juniors jedoch zurück, sodass die Begegnung nach dem ersten Viertel ausgeglichen war (23:24). Der zweite Abschnitt verlief nach einem ähnlichen Muster. Vechta setzte sich erneut ab (34:25), in einer zerfahrenen Partie arbeiteten sich die Gastgeber langsam wieder heran, gingen durch Fungula gar in Front (41:39). Das letzte Wort zur knappen Führung hatten jedoch die Gäste (47:43).

Das dritte Viertel verlief ausgeglichen. Die Baskets Juniors fanden den Weg zum Korb, Vechta antwortete von der Dreierlinie oder über Freiwürfe und hielt die Führung. Dreier von Fugett und Galler sorgten jedoch dafür, dass der Rückstand nach 30 Minuten nur drei Punkte betrug. Zu Beginn des Schlussviertels zogen die Westersteder an, erlaubten Vechta kaum noch erfolgsversprechende Offensive. Dazu war Beni Fungula nicht zu stoppen, ließ die Gastgeber mit sieben Punkten in Serie davonziehen. Vechta versuchte alles, die Baskets Juniors jedoch hatten die spektakulären Antworten. Gleich mehrfach, darunter auch ein Alley-Oop über das Brett, vollendete Colin Schroeder per Dunk und der Vorsprung erhöhte sich gegen couragiert kämpfende Gäste auf bis zu 15 Punkte (91:76). Durch den Erfolg haben die Baskets Juniors, die aktuell auf dem vierten Rang stehen, nun mindestens den sechsten Platz bereits sicher.

BARMER 2. Basketball Bundesliga rückt Mädchen und Frauen im Basketball in den Fokus

Ligaweite Mädchenspieltage: „Support Her Game“

An den Spieltagen rund um den Internationalen Frauentag am 8. März hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga gezielt Mädchen und Frauen im und um den Basketball in den Mittelpunkt gestellt. Unter dem Motto „Support Her Game“ organisierten Liga und Bundesligisten zahlreiche Aktionen, um Frauen und Mädchen sichtbarer zu machen und gezielt zu fördern.

Aktionen, Camps und Einblicke hinter die Kulissen

Die teilnehmenden Clubs setzten den Spieltag mit unterschiedlichen Formaten um und boten vielfältige Einblicke in den Basketballalltag. Bei den Tigers Tübingen konnten Mädchen und Jugendliche bereits im Vorfeld bei einer Trainingseinheit aktiv werden und zusätzlich verschiedene Aufgabenbereiche eines Spieltags kennenlernen. Die Artland Dragons spielten am Aktionswochenende mit speziell angefertigten Trikots. Die Fans können die Trikots anschließend für einen guten Zweck ersteigern.

Der SC Rist Wedel kombinierte den Spieltag mit einem Girlscamp und prominenter Unterstützung durch Nationalspielerin Marianna Byvatov. Dazu gehörten Einlaufkinder aus weiblichen Teams, eine Preisverleihung sowie Gewinnspiele rund um den FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin. Auch die BG Göttingen setzte auf ein erweitertes Rahmenprogramm und verband den Spieltag mit einem Familienevent. Neben Mitmachaktionen wie einer Basketball-Hüpfburg oder Geschicklichkeitsspielen erhielten Nachwuchsspielerinnen beim Einlauf der Teams eine besondere Rolle.

Viele Vereine nutzten den Spieltag rund um den Internationalen Frauentag gezielt, um Frauen und Mädchen in die Halle einzuladen und gemeinsam Basketball zu erleben. Impressionen vom Frauenspieltag.

Ligaübergreifender Trailer und Ticketaktion

Neben den Aktionen der Clubs sorgte die Liga mit zentralen Maßnahmen für zusätzliche Sichtbarkeit. Ein eigens produzierter Trailer wurde in den Hallen sowie in den Livestreams ausgestrahlt. Ergänzend wurde der Spieltag mit dem FIBA Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin verknüpft, für den Fans im Aktionszeitraum vergünstigte Tickets erwerben konnten.

Impuls für die Weiterentwicklung

Der Mädchenspieltag zeigt, wie gezielte Maßnahmen und das Engagement der Clubs ineinandergreifen, um neue Impulse für den Basketball zu setzen. Durch die unterschiedlichen Ansätze an den Standorten entsteht ein vielfältiges Gesamtbild, das Mädchen und Frauen im Basketball stärker in den Fokus rückt.

„Mit dem Mädchenspieltag wollen wir gezielt Aufmerksamkeit schaffen und Mädchen für unseren Sport begeistern. Die große Beteiligung zu diesem Thema und die Vielfalt der Aktionen zeigen, welches Potenzial in unseren Clubs steckt“, so Svenja Bahlke, Spielleiterin der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Vorbericht Nachholspiel ProB Nord 15. Spieltag

Alle Spiele der ProB sind LIVE und KOSTENLOS bei Sporteurope.TV zu sehen!

17.03.2026 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. RASTA Vechta II 

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord treffen am Dienstagabend die Baskets Juniors TSG Westerstede und RASTA Vechta II aufeinander. Während Westerstede bereits sicher für die Playoffs qualifiziert ist, steht für Vechta II der sportliche Abstieg in die 1. Regionalliga fest. Unabhängig von der tabellarischen Ausgangslage hat die Partie für beide Teams weiterhin Bedeutung. Die Baskets Juniors befinden sich aktuell auf Rang vier der Tabelle und wollen diese Position in den verbleibenden Spielen der Hauptrunde verteidigen. Vechta II wird versuchen, sich in den letzten Saisonspielen noch einmal konkurrenzfähig zu präsentieren.

Das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison verlief deutlich enger, als es die Tabelle vermuten ließ. Die Baskets Juniors setzten sich damals in Westerstede mit 79:76 durch. Die Begegnung am Dienstag ist ein Nachholspiel des 15. Spieltags, nachdem der ursprüngliche Termin aufgrund von Schneelast auf dem Hallendach abgesagt werden musste. Bei RASTA Vechta II zählen Roy Krupnikas (13,0 PPG), Ivan Volf (12,5 PPG) und Epke Kruthaup (12,0 PPG) zu den offensiv auffälligsten Spielern. Moritz Dresing kam als einziger Akteur bislang in allen 23 Saisonspielen zum Einsatz. Trainiert wird das Team von Headcoach Harm-Ubbo Horst. Westerstede geht mit Rückenwind in die Partie. Am vergangenen Spieltag gewann die Mannschaft von Headcoach Artur Gacaev mit 91:72 gegen den SC Rist Wedel und feierte damit den 13. Saisonsieg.

Artur Gacaev sagte vor dem Spiel: „Vechta ist zwar bereits abgestiegen, aber ich bin mir sicher, dass der Gegner alles tun wird, um gerade gegen uns zu gewinnen. Die Gäste werden absolut motiviert sein, aber auch wir wollen für dieses Duell unter Nachbarn bereit sein. Mit dem Sieg am Wochenende gegen Wedel bin ich zufrieden, wenngleich wir ein bisschen Zeit benötigt haben, um unseren Rhythmus zu finden.“

Nachberichte ProA 27. Spieltag

13.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 78:81

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem knappen Auswärtssieg in Magdeburg vorzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert. Mit 81:78 setzten sich die Zauberer gegen den Aufsteiger aus der ProB Nord durch. Topscorer der Partie wurde Anthony Gaines, dem mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double gelang. Auch Kapitän Moe Stuckey überzeugte und punktete erstmals seit seiner Rückkehr wieder zweistellig. Nach dem Ende der elf Spiele andauernden Siegesserie gegen Koblenz hatten die Crailsheimer nur zwei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Headcoach David McCray musste dabei auf Big Man Brock Gardner verzichten, der sich im vorherigen Spiel am Knöchel verletzt hatte.

Die Merlins starteten konzentriert in die Partie und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Ein erfolgreicher Beginn mündete in einem 8:0-Lauf, der den Crailsheimern eine komfortable Führung verschaffte. Offensiv lief es rund, sodass der Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte anwuchs (29:19). Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich, doch die Merlins behielten die Kontrolle. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und bauten den Vorsprung erneut aus. Zur Halbzeit lagen die Hohenloher mit 48:37 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Crailsheimer zunächst stabil und hielten den Abstand konstant. Wolmirstedt ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im Laufe des dritten Viertels Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Viertelpause drohte der Führungswechsel, doch ein Dreier von Moe Stuckey stellte den Vorsprung wieder her (64:60).

Im Schlussviertel legten die Merlins erneut vor. Gaines und Blunt sorgten mit wichtigen Punkten für eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung. Dennoch blieb die Partie spannend, da Wolmirstedt in den letzten Minuten noch einmal verkürzen konnte. In der Crunchtime behielten die Crailsheimer jedoch die Nerven. Ein sicher verwandelter Freiwurf von Vinnie Shahid sorgte schließlich für den entscheidenden Abstand, ehe ein verfehlter Buzzer-Beater der Gastgeber den 81:78-Auswärtssieg besiegelte. Neben Gaines punkteten auch Vinnie Shahid (16), Tyreese Blunt (12), Moe Stuckey (12) und Marvin Ogunsipe (10) zweistellig.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sehr physisch gespielt. Basketballerisch war es kein gutes Spiel. Nach der Niederlage am Mittwoch, der langen Anreise und einigen verletzten Spielern war die Situation für uns schwierig. Trotzdem müssen wir besser spielen als heute. Mit der Einstellung und Intensität bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben in der Verteidigung 26 Ballverluste erzwungen. An der Stelle möchte ich auch Wolmirstedt loben, sie haben das Spiel sehr unangenehm gemacht.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 82:75

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte sich das Team von Headcoach Felix Banobre mit einer starken Teamleistung durch und verbuchte damit den ersten Erfolg der Saison gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Trotz des Ausfalls von Kapitän Niklas Geske überzeugten die Bochumer mit mannschaftlicher Geschlossenheit und verteidigten ihren Playoffplatz. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 22:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die SparkassenStars jedoch besser in die Partie. Besonders Antonio Williams übernahm offensiv Verantwortung und erzielte bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte. Mit einer engagierten Leistung drehten die Bochumer das Spiel und gingen mit einer 39:35-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Begegnung. Bremerhaven drängte immer wieder auf den Ausgleich, doch die SparkassenStars hatten stets die passende Antwort. Vor allem Myreon Jones übernahm nun mehr Verantwortung im Angriff, während die Bochumer Defensive den Gästen kaum einfache Würfe erlaubte. Die ansonsten treffsicheren Bremerhavener wurden von der Dreierlinie bei nur 15 Prozent gehalten. Vor dem Schlussabschnitt lag Bochum knapp mit 60:58 in Führung. Im letzten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhte Antonio Williams die Führung auf neun Punkte. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich Myreon Jones mit einem Dreier zum 78:70 rund eine Minute vor Schluss. In der Folge behielten die SparkassenStars auch an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich den wichtigen Heimsieg.

Headcoach Felix Banobre sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, gegen ein sehr starkes Team aus Bremerhaven. Meine Spieler haben einen hohen Aufwand betrieben und sowohl in der Offensive als auch der Defensive das umgesetzt, was wir geplant haben.“ Geschäftsführer Tobias Steinert ergänzte: „Mein großer Respekt vor dieser Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an viel Energie in dieses Spiel investiert und haben eine gute Bremerhavener Mannschaft mit unserer intensiven Verteidigung immer wieder vor Probleme gestellt. So haben wir das Spiel bis zum Ende offen gehalten und am Ende verdient den Sieg eingefahren. Es war eine fantastische Teamleistung“.

 

14.03.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 111:89

Die GIESSEN 46ers haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich in der Osthalle souverän mit 111:89 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und feierte damit bereits den sechsten Sieg in Serie. Mit der offensivstarken Vorstellung bestätigten die Mittelhessen ihre derzeitige Topform in der Liga. Erfolgreichster Werfer der Partie auf Seiten der Gastgeber war Till Gloger mit 18 Punkten, während auch Kyle Castlin und Viktor Kovacevic jeweils 17 Zähler beisteuerten. Die 46ers übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Früh setzte sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic ab und überzeugte vor allem durch starke Trefferquoten sowie klare Vorteile im Reboundspiel. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber eine komfortable Führung, die sie im zweiten Abschnitt weiter ausbauten. Nach rund 15 Minuten lagen die Gießener bereits deutlich vorne und gingen schließlich mit einer klaren 66:41-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach. Mit aggressiver Verteidigung, schnellen Ballgewinnen und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierten die 46ers weiterhin das Geschehen. Besonders Till Gloger zeigte sich unter dem Korb treffsicher und verwandelte neun seiner elf Würfe aus der Nahdistanz. Kirchheim, das unter anderem auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, fand nur selten Mittel gegen das temporeiche Spiel der Gastgeber. Im Schlussabschnitt überschritten die Gießener schließlich auch die 100-Punkte-Marke. Jonathan Maier sorgte mit seinem Treffer zum 101:80 für den lautstarken Jubel in der Osthalle. In der Folge verwalteten die 46ers ihren Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 111:89-Erfolg sicher über die Zeit. Neben Gloger punkteten für Gießen auch Kyle Castlin (17 Punkte), Viktor Kovacevic (17 Punkte), Robin Benzing (14 Punkte) und Adnan Arslanagic (12 Punkte) zweistellig. Die Gastgeber überzeugten zudem mit starker Reboundarbeit, acht Ballgewinnen und nur zehn eigenen Ballverlusten. Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Wahrscheinlich werden wir auch in dieser Saison noch Spiele verlieren, wir sollten aber jetzt erstmal das Momentum genießen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 87:67

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln mit 87:67 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Vor 2.080 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Eric Detlev eine energiereiche Leistung und dominierte nach einem ausgeglichenen Beginn über weite Strecken der Partie. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner mit 16 Punkten und neun Rebounds. Auch Bernard Pelote überzeugte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds, während Jhivvan Johnson mit 13 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds das Spiel lenkte. Die Gäste aus Köln starteten zunächst besser in die Partie und führten nach drei Minuten mit 8:4. Doch die Tigers fanden zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) setzten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt ab. Dank mehrerer erfolgreicher Distanzwürfe und einer verbesserten Reboundarbeit erspielten sich die Schwaben bis zur Halbzeit eine 48:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tigers spielbestimmend. Vor allem Milner und Pelote sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Zwar versuchten die RheinStars im dritten Viertel noch einmal zu verkürzen, doch Tübingen verteidigte konsequent und ging mit einer komfortablen 65:53-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel stemmten sich die Gäste zwar noch einmal gegen die Niederlage, doch die Tigers hielten dem Druck stand. Ein Alley-Oop-Dunk von Pelote nach Pass von Johnson sowie mehrere erfolgreiche Abschlüsse von Milner sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Mit einem Dunk von Melkisedek Moreaux zum 81:61 machten die Gastgeber schließlich den Deckel auf die Partie. Am Ende stand ein souveräner 87:67-Heimsieg für die Schwaben auf der Anzeigetafel. Neben Milner punkteten für Tübingen auch Bernard Pelote (14 Punkte) und Jhivvan Johnson (13 Punkte) zweistellig. Bei den Gästen waren Hall Elisias und Cedric Russell Jr. mit jeweils zwölf Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Trainer Eric Detlev sagte nach der Partie: „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“ Kölns Trainer Zoran Kukić erklärte: „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können.“

14.03.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 74:95

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Rheinländer setzten sich bei den Paderborn Baskets mit 95:74 durch und feierten damit den fünften Erfolg aus den vergangenen neun Partien. In der Tabelle kletterten die Leverkusener auf Rang 15. Die GIANTS starteten konzentriert in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Mit strukturiertem Offensivspiel und einer aufmerksamen Defensive erspielten sich die Gäste schnell Vorteile. Vor allem im Angriff traf Leverkusen gute Entscheidungen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Der erste Spielabschnitt ging folgerichtig mit 28:18 an die Mannschaft von Headcoach Michael Koch. Auch im zweiten Viertel blieben die Leverkusener tonangebend. Zwar kam Paderborn immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, doch die Gäste fanden meist die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.

Mit einer verdienten 53:39-Führung ging Leverkusen schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz der GIANTS zunächst fort. Zwischen der 23. und 27. Minute starteten die Gäste einen 11:0-Lauf, den Kobe Langley zum 68:45 abschloss. Die Gastgeber verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal, dennoch blieb Leverkusen mit 72:57 in Führung. Im Schlussabschnitt ließen die GIANTS nichts mehr anbrennen. Die Rheinländer behielten die Kontrolle über das Spiel und verwalteten ihren Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene. Am Ende stand ein deutlicher 95:74-Auswärtssieg. Topscorer der Partie war Kobe Langley mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Lök Wur (16 Punkte), Dennis Heinzmann (14 Punkte), Luca Finn Kahl (13 Punkte) und John Williams Jr. (11 Punkte).

Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Für uns war das, ähnlich wie für Paderborn, eine ganz wichtige Begegnung. Man kann fast schon von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ sprechen. Von Beginn an waren wir voll da und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs – jeder hat seinen Beitrag zu diesem Teamerfolg geleistet. Jetzt haben wir alles in eigener Hand.“

14.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 72:78

Der BBC Bayreuth hat am 27. Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Trotz personeller Probleme setzten sich die Oberfranken bei den PS Karlsruhe Lions mit 78:72 (40:33) durch und feierten damit ihren elften Saisonsieg. Bayreuth musste in Karlsruhe auf mehrere deutsche Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Moritz Plescher und Noah Wabersich fehlten auch der erkrankte Nat Diallo sowie Lenny Liedtke, der sich zuletzt eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Dennoch zeigte der BBC eine engagierte und physisch starke Leistung. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Bayreuth im ersten Viertel mit einem 12:0-Lauf absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 19:11.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der BBC spielbestimmend und ging mit einer 40:33-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel baute Bayreuth den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Die Lions versuchten immer wieder zu verkürzen, doch der BBC fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Besonders im Rebound-Duell verschafften sich die Gäste Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spiel. Im Schlussviertel kam Karlsruhe noch einmal heran, angeführt von Isaiah Hart, der zwei wichtige Dreier traf. Bayreuth behielt jedoch die Nerven. Wichtige Punkte von Kyle Sturdivant sowie ein Tip-In von Willem Brandwijk sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung, sodass der BBC den Auswärtssieg mit 78:72 über die Zeit brachte.

Kyle Sturdivant war mit 25 Punkten und vier Assists der überragende Spieler auf Bayreuther Seite. Willem Brandwijk steuerte elf Punkte bei, während Tehree Horn und Rayshawn Mart jeweils zehn Zähler erzielten. Cantia Rahming kam auf neun Punkte und dominierte mit 16 Rebounds unter den Körben. Für Karlsruhe war Kilian Binapfl mit 23 Punkten Topscorer, Isaiah Hart erzielte 19 Zähler. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie zufrieden:

„Wir hatten Schwierigkeiten angesichts der fehlenden deutschen Spieler in der Rotation, spielten teilweise ohne nominellen Vierer und versuchten, einfach den Ball in die Hände der besten Spieler zu geben. Wir haben in dieser Saison schon ein paar schöne Spiele verloren, und heute macht es Spaß, mal ein nicht so schönes Spiel zu gewinnen. Wir waren mental voll da und haben die Mentalität, dass verletzte Hunde am gefährlichsten sind, voll implementiert. Dementsprechend wollten wir von Anfang an Vollgas geben. Der elfte Saisonsieg ist wichtig, um uns nach unten abzusichern. Das war heute ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Alle Spiele nach Sicherstellung der ProA-Zugehörigkeit sind on Top, wir werden auf jeden Fall weiterhin kämpfen wie die Löwen“.

15.03.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 90:77

Phoenix Hagen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 3.019 Zuschauern in der Ischelandhalle setzten sich die Hagener mit 90:77 gegen den Nürnberg Falcons BC durch und fuhren damit ihren 23. Saisonsieg ein. Nach einem schwierigen Start übernahmen die Gastgeber im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der Partie auf Hagener Seite war Devin Schmidt mit 20 Punkten. Die Gäste aus Nürnberg starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und setzten Phoenix früh unter Druck. Die Falcons trafen in der Anfangsphase besser und entschieden das erste Viertel mit 24:16 für sich. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hagener zunächst schwer, fanden jedoch zunehmend besser in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 38:43.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Phoenix erhöhte den Druck in der Verteidigung und brachte das Spiel häufiger ins Halbfeld, wodurch die Gastgeber mehr Kontrolle über das Tempo bekamen. Ende des dritten Viertels gelang schließlich der Ausgleich zum 56:56, womit die Partie wieder völlig offen war. Im Schlussabschnitt drehten die Hagener dann endgültig auf. Mit starken Aktionen von Tim Uhlemann sowie wichtigen Treffern aus der Distanz erspielten sich die Gastgeber erstmals eine deutliche Führung. Besonders im letzten Viertel zeigte Phoenix eine starke Teamleistung und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein verdienter 90:77-Heimsieg für die „Feuervögel“. Neben Schmidt punkteten für Hagen auch Mike Carroll (15 Punkte) sowie Marcus Graves und Tim Uhlemann mit jeweils zehn Punkten zweistellig.

Hagen-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Unser Plan war zunächst, das von Nürnberg bevorzugte hohe Tempo mitzugehen. Das hat im Gang nach vorn aber zu Fehlern geführt, die wiederum zu leichten Punkten für die Falcons führten – so haben wir gleich doppelt gelitten. Wir mussten wirklich an unsere Grenzen gehen, um irgendwie Zugriff aufs Tempo und die Partie zu bekommen.“ Falcons-Trainer Ralph Junge ergänzte: „Viele unserer Spiele verlaufen zuletzt ähnlich. Nach gutem Beginn machen wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler hintereinander, um uns selbst mit einem Sieg zu belohnen. Phoenix hat es geschafft, in genau diesem Moment mit viel Qualität die Kontrolle zu übernehmen und hat völlig verdient gewonnen.“

15.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 96:90

Die Artland Dragons haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In einer lange offenen und intensiven Partie setzten sich die Quakenbrücker mit 96:90 gegen die EPG Baskets Koblenz durch und kletterten damit zurück auf Tabellenplatz fünf. Überragender Spieler des Abends war Amir Hinton mit 33 Punkten und sieben verwandelten Dreiern. Die Dragons erwischten einen guten Start in die Partie. Timo Lanmüller eröffnete das Spiel mit einem And-One, wenig später erhöhte Ben Burnham von der Freiwurflinie auf 5:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel mit mehreren Führungswechseln, ehe Quakenbrück mit einer 21:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen zunächst die Gäste aus Koblenz das Kommando. Besonders Decorian Jeffries und Calvin Wishart sorgten dafür, dass die Baskets zwischenzeitlich in Führung gingen. Die Dragons gerieten phasenweise unter Druck, blieben jedoch in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit traf Lanmüller nach einem Foul beim Dreier zunächst zwei Freiwürfe und verwandelte anschließend den Rebound direkt mit der Schlusssirene zum 49:48-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng. Koblenz konnte immer wieder ausgleichen oder kurzzeitig in Führung gehen, doch die Dragons hatten stets eine Antwort parat. Vor allem Amir Hinton übernahm in dieser Phase Verantwortung und sorgte mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für eine knappe Führung. Mit einem Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels stellte er den Spielstand auf 75:70. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste jedoch erneut zurück. Nach einem 5:0-Lauf gelang Koblenz früh der Ausgleich, und die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen. In der Crunchtime zeigten die Dragons jedoch die besseren Nerven. Zunächst traf Burnham zur Führung, anschließend verwandelte Hinton wichtige Freiwürfe. Ein Offensivrebound von Linus Ruf sowie weitere Punkte in der Schlussphase sorgten schließlich für den entscheidenden Vorsprung. Neben Hinton punkteten auch Ben Burnham (20 Punkte) und Buzz Anthony (15 Punkte) zweistellig für die Dragons.

Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Es war ein toughes Spiel und am Ende wieder ein Arbeitssieg. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht und vor allem defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der Schlussphase sind wir dann aber die richtigen Plays gelaufen, haben defensiv noch einmal angezogen und insgesamt mit mehr Intensität gespielt als zuvor. Es tut gut, jetzt zweimal in Folge solche Spiele zu gewinnen, nachdem wir uns in den Wochen davor trotz guter Leistungen nicht belohnen konnten.“

 

15.03.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 55:100

Die BG Göttingen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert und damit die Teilnahme an den Playoffs perfekt gemacht. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich bei den Uni Baskets Münster klar mit 100:55 durch. Bester Werfer der Partie war Jordan Sears mit 22 Punkten. Die Gäste aus Göttingen starteten mit viel Energie in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Drei Freiwürfe von Mathis Mönninghoff brachten die Veilchen früh in Führung, anschließend setzte sich die BG mit einer starken Defensivleistung weiter ab. Münster fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste kaum Lösungen, sodass Göttingen das erste Viertel deutlich mit 22:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG spielbestimmend. Zwar kamen die Uni Baskets offensiv etwas besser in die Partie, doch die Göttinger hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Dreier von Jordan Sears sorgte kurz vor der Pause für eine klare Führung, mit der die Gäste beim Stand von 51:23 in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener. Münster verkürzte zwischenzeitlich durch Adam Touray etwas, doch Göttingen antwortete mit einem 13:2-Lauf und stellte den Abstand schnell wieder deutlich her. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs die Führung der Veilchen auf 78:35 an. Auch im Schlussabschnitt blieb Göttingen überlegen. Zach Jackson, Mönninghoff und Sears sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Schließlich stellte Nils Schmitz von der Freiwurflinie die 100 Punkte für die Gäste sicher, ehe Münster per Dreier den 100:55-Endstand herstellte.

Neben Sears punkteten für Göttingen auch Mathis Mönninghoff (15 Punkte), Julius Böhmer (13 Punkte) und Leon Drescher (12 Punkte) zweistellig. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Dieses Spiel war für uns extrem wichtig, um uns daran zu erinnern, was wir als Mannschaft können und wofür wir in den vielen Wochen gestanden haben. Die Jungs haben das umgesetzt, war wir wollten. Und sie haben das, was sie sich als Hausaufgabe gegeben haben, sehr gut durchgesetzt. Wir haben den Ball phasenweise sehr schön bewegt, immer noch einen zusätzlichen Pass gegeben und den offenen, den einfachsten Wurf gefunden. Da muss ich meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Aber ich weiß auch, in welcher Situation Münster sich befindet, deshalb bin ich respektvoll und weiß, dass wir nicht der Gegner waren, den sich Münster gewünscht hat.“

 

Nachberichte ProB Süd 24. Spieltag

13.03.2026 20:30 Uhr SKYLINERS Juniors vs. Ahorn Camp Baskets 91:74

Die SKYLINERS Juniors haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Am Freitagabend setzten sich die Frankfurter im BCM mit 91:74 gegen die Ahorn Camp Baskets Speyer durch und verbesserten damit ihre Ausgangsposition im Rennen um die Playoff-Plätze. Durch den Erfolg zogen die Juniors in der Tabelle an den Gästen vorbei. Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden früh ihren offensiven Rhythmus und kamen zu mehreren erfolgreichen Abschlüssen. Nach den ersten zehn Minuten lagen die Gäste aus Speyer knapp mit 25:24 in Führung.

Auch im zweiten Viertel blieb die Begegnung eng. Beide Teams stellten sich defensiv besser aufeinander ein, dennoch blieb es ein Spiel auf Augenhöhe. Mit einer knappen 41:40-Führung für die SKYLINERS Juniors ging es schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Frankfurter zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Mit einer konzentrierteren Verteidigung gelang es ihnen immer häufiger, die Angriffe der Speyerer zu stoppen. Gleichzeitig blieb die Offensive der Juniors effektiv, sodass sie ihren Vorsprung Schritt für Schritt ausbauen konnten.

Im Schlussabschnitt hielten die Gastgeber den Abstand konstant und ließen Speyer nicht mehr entscheidend herankommen. Am Ende stand ein souveräner 91:74-Heimsieg für die SKYLINERS Juniors. Für die Frankfurter punkteten gleich sechs Spieler zweistellig. Jamie Edoka war mit 16 Punkten erfolgreichster Werfer, gefolgt von Lukas Smazak (14 Punkte), Desmond Watson (13Punkte), Ivan Crnjac (12 Punkte) sowie Leif Zentgraf und Dusan Nikolic mit jeweils 11 Punkten. Headcoach Markus Klusemann sagte nach der Partie: „Wir haben nach der Halbzeit defensiv nochmal deutlich zugelegt und dadurch das Spiel kontrollieren können. Besonders unsere Teamleistung war heute entscheidend“.

14.03.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 66:61

Die Porsche Basketball-Akademie hat im Auswärtsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd bei den Flashers Fellbach eine 61:66-Niederlage hinnehmen müssen. Für die Ludwigsburger war es bereits die vierte Niederlage in Folge. Trotz personeller Probleme mit nur sieben einsatzfähigen Spielern zeigte das Team eine engagierte Leistung, rutschte in der Tabelle jedoch auf den sechsten Platz ab und ist nun punktgleich mit Rang neun. Die Gäste starteten mutig in die Partie und übernahmen früh die Führung. Vor allem David Engelhart und Armin Pivac übernahmen Verantwortung in der Offensive und sorgten für eine 11:5-Führung nach fünf Minuten. Fellbach fand jedoch zunehmend besser ins Spiel, bewegte den Ball schnell durch die eigenen Reihen und erspielte sich immer wieder gute Wurfmöglichkeiten. Bis zur Halbzeit setzten sich die Gastgeber auch aufgrund von zehn Ballverlusten der Ludwigsburger auf 40:31 ab.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Porsche Basketball-Akademie jedoch eine starke Reaktion. Mit viel Einsatz in der Defensive und großem Kampfgeist arbeiteten sich die Gelb-Schwarzen Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Marko Masic und Abdulhay Kömürkara sorgten schließlich für den Führungswechsel zum 57:56 und nährten die Hoffnung auf eine Überraschung. In der Schlussphase fehlte den Ludwigsburgern jedoch die offensive Durchschlagskraft. In den letzten Minuten gelangen den Gästen nur noch vier Punkte, während Fellbach die Partie vor allem durch einen starken Nik Schlipf kontrollierte und letztlich mit 66:61 für sich entschied.

Bester Werfer der Ludwigsburger war Marko Masic mit 18 Punkten. David Engelhart überzeugte mit zwölf Punkten und 13 Rebounds, während Armin Pivac neun Punkte und ebenfalls 13 Rebounds beisteuerte. Auf Seiten der Gastgeber führte Nik Schlipf mit 17 Punkten und fünf Rebounds sein Team zum Heimsieg.

 

14.03.2026 19:30 Uhr // TV Langen vs. BG Hessing Leitershofen 92:94

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB einen dramatischen Auswärtssieg gefeiert. Beim TV Langen setzten sich die Kangaroos nach einem intensiven Spiel knapp mit 94:92 durch und stehen damit kurz vor dem sicheren Einzug in die Playoffs. Mit dem Erfolg rückte das Team zudem auf Tabellenplatz vier vor und hat damit weiterhin beste Chancen auf Heimrecht in der ersten Playoff-Runde. Die Gäste erwischten allerdings einen denkbar schlechten Start in die Partie. Erst nach fast vier Minuten gelang Tom Alte per Dunking der erste Korb für die Kangaroos. Langen nutzte die schwache Anfangsphase der BG konsequent aus und setzte sich früh deutlich ab. Nach dem ersten Viertel lag Leitershofen/Stadtbergen mit 14:28 zurück, wenig später wuchs der Rückstand sogar auf 21:43 an.

Im zweiten Viertel fand das Team von Cheftrainer Emanuel Richter jedoch besser ins Spiel. Durch aggressivere Verteidigung, mehrere Ballgewinne und eine deutlich verbesserte Trefferquote starteten die Gäste eine Aufholjagd. Bis zur Halbzeit verkürzten die Kangaroos den Rückstand auf 46:52. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. In der 25. Minute brachte Ferenc Gille die BG erstmals wieder bis auf einen Punkt heran. Zwar setzte sich Langen anschließend mit einem 12:0-Lauf erneut ab, doch die Kangaroos kämpften sich ein weiteres Mal zurück. Vor allem Brain Dawson übernahm nun Verantwortung und brachte sein Team in der 35. Minute erstmals in Führung (80:78). In der Schlussphase blieb es spannend. Eine Minute vor dem Ende lag die BG mit 90:84 vorne, ließ jedoch mehrere Freiwürfe liegen und ermöglichte Langen noch einmal die Chance auf den Ausgleich. Der letzte Wurf der Gastgeber verfehlte jedoch sein Ziel, ehe Clint Hamann den entscheidenden Rebound sicherte und den 94:92-Auswärtssieg festhielt.

Bester Werfer der Kangaroos war Brain Dawson mit 28 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Zion Richardson (18 Punkte), Clint Hamann (16 Punkte) und Tom Alte (10 Punkte). Cheftrainer Emanuel Richter sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Langen für den großen Kampf heute. Mit unserer Leistung, besonders im ersten Viertel, können wir nicht zufrieden sein. Positiv war jedoch die Reaktion unserer Mannschaft. Nach einem Rückstand mit 22 Punkten wieder zurückzukommen, spricht für den Charakter meines Teams.“

15.03.2026 16:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. CATL Basketball Löwen 84:93

Die Tropics Oberhaching haben am Wochenende eine Niederlage gegen die Erfurter Basketball Löwen hinnehmen müssen. Trotz großer Unterstützung von den Rängen unterlagen die Gastgeber nach einer intensiven Partie, in der sie sich mehrfach zurückkämpften. Die Gäste lagen über weite Strecken der Begegnung in Führung und entschieden das Spiel schließlich in der Schlussphase für sich. Die Partie begann mit einem guten Start der Gastgeber. Nedzad Muratovic eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Dreiern. Anschließend übernahmen jedoch die Gäste zunehmend die Kontrolle. Vor allem Ivan Kucan zeigte sich treffsicher aus der Distanz und erzielte bereits bis zur Halbzeit 19 Punkte. Auch Paul Albrecht und Noah Kandem trugen ihren Teil dazu bei, dass Erfurt mit einer 44:38-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel baute Erfurt den Vorsprung zunächst weiter aus und lag zwischenzeitlich deutlich vorne. Erst nach einer Umstellung in der Verteidigung gelang es den Tropics, wieder besser in die Partie zu finden. Niklas Schüler und Freddy Müller sorgten mit mehreren Treffern von außen dafür, dass der Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 64:71 verkürzt werden konnte. Im Schlussabschnitt blieb das Spiel umkämpft. Jonathan Zeisberger setzte mit mehreren erfolgreichen Aktionen zum Korb wichtige Akzente und brachte Oberhaching kurz vor Schluss zurück ins Spiel. Beim Stand von 84:84 zwei Minuten vor dem Ende war die Partie wieder ausgeglichen. In der entscheidenden Phase fanden die Gäste jedoch die besseren Lösungen und nutzten ihre Möglichkeiten, während Oberhaching einige Chancen ungenutzt ließ. Am Ende sicherten sich die Erfurter Basketball Löwen den Auswärtssieg. Topscorer der Tropics war Jonathan Zeisberger mit 20 Punkten sowie fünf Rebounds und drei Assists. Nedzad Muratovic steuerte 16 Punkte und 13 Rebounds bei, Niklas Schüler kam auf 15 Zähler und Freddy Müller auf 12 Punkte.

Trainer Mario Matic sagte nach der Partie: „Danke erstmal an die vielen Fans, die uns toll unterstützt haben! Glückwunsch an Florian und sein Team. Wer über die gesamte Partie hinweg führt hat auch verdient gewonnen. Ivan Kucan war heute einfach auch eine andere Liga und man muss den Hut vor seiner Leistung ziehen. Kämpferisch kann ich meiner Truppe nicht den Hauch eines Vorwurfs machen. Wir haben die Rebounds gewonnen und trotz eines aussichtslosen Rückstands, den wir aufgeholt haben, nicht aufgegeben uns bis zum Ende gekämpft. Leider haben wir an der Freiwurflinie viele einfache Punkte liegen lassen. Die Situation bezüglich Playoffs ist schwer, aber nicht aussichtslos. Wir werden am Samstag alles reinwerfen in Leitershofen und dann auf Schützenhilfe hoffen.“

 

15.03.2026 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 91:70

Der BBC Coburg hat im Frankenderby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd einen deutlichen Heimsieg gefeiert. Vor 1.075 Zuschauern in der HUK-COBURG arena setzten sich die Vestestädter klar mit 91:70 gegen die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie durch. Mit dem Erfolg sicherte sich Coburg Rang zwei in der Tabelle und bleibt im Rennen um den ersten Platz der Hauptrunde. Topscorer der Gastgeber war Dylan Fasoyiro mit 24 Punkten. Die Coburger erwischten einen furiosen Start in die Partie. Nach den ersten Punkten der Gäste sorgten mehrere Distanztreffer von Felix Egger, Fasoyiro und Kapitän Nico Wenzl für einen schnellen Lauf der Hausherren. Besonders von der Dreierlinie präsentierte sich der BBC treffsicher und setzte sich früh deutlich ab. Mit acht erfolgreichen Dreiern im ersten Viertel erspielte sich Coburg eine komfortable 38:13-Führung. Im zweiten Abschnitt stabilisierten sich die Gäste aus Würzburg etwas und konnten den Rückstand phasenweise verkürzen. Dennoch blieb der Vorsprung der Coburger konstant bei rund 20 Punkten. Fasoyiro traf kurz vor der Pause erneut aus der Distanz und stellte schließlich den Halbzeitstand von 56:32 her.

Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Coburg weiterhin das Spielgeschehen. Mit guter Ballbewegung und weiteren Treffern von außen bauten die Gastgeber ihre Führung zwischenzeitlich auf über 30 Punkte aus. Nach drei Vierteln war die Partie beim Stand von 83:49 bereits entschieden. Im Schlussabschnitt nutzte BBC-Trainer Patrick Seidel die Gelegenheit, die Rotation zu erweitern und allen Spielern Einsatzzeit zu geben. Würzburg verkürzte durch einige erfolgreiche Aktionen noch etwas, doch der deutliche Vorsprung der Coburger geriet nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein souveräner 91:70-Heimsieg. Neben Fasoyiro punkteten für Coburg auch Nico Wenzl (14 Punkte, 9 Assists), Erik Herzog (11 Punkte) und Brandon Dawson (10 Punkte) zweistellig.

Headcoach Patrick Seidel sagte nach der Partie: „Wir hatten heute einen extrem fulminanten Start ins Spiel, womit wir uns eigentlich auch direkt schon die lange Rotation verdient haben. Es hat mich sehr gefreut, dass wir den Ball so gut bewegt haben. Unsere Dreierquote und unsere Intensität im ersten Viertel haben wirklich ihresgleichen gesucht. Das war meiner Meinung nach unser bestes Viertel der Saison. Danach haben wir die Rotation natürlich erweitert, jeder durfte mal aufs Feld und die Spieler, die sonst nicht so viel spielen, haben dann einfach die Chance bekommen und Erfahrung sammeln dürfen. Das war dann schön zu sehen, wie sehr sich alle auch für die Jungs gefreut haben. Rund um war das wirklich ein gelungener Auftritt von uns und jetzt haben wir noch zwei Spiele, bevor wir Richtung Playoffs schauen können.“

 

15.03.2026 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dresden Titans 

Die OrangeAcademy hat im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Gegen die Dresden Titans unterlagen die Ulmer nach einem intensiven Schlagabtausch mit 74:76. Über weite Strecken der Partie lag die OrangeAcademy in Führung, ehe Dresden das Spiel in der Schlussminute drehte. Die Gäste aus Dresden erwischten zunächst den besseren Start und kamen mit hohem Tempo sowie aggressiver Verteidigung zu frühen Punkten. Auf Seiten der Ulmer übernahm zunächst Teo Milicic Verantwortung im Angriff, bevor Center Aiyamenkhue mit acht schnellen Punkten den Führungswechsel herbeiführte. Nach dem ersten Viertel lag die OrangeAcademy mit 26:19 vorne. Im zweiten Abschnitt bauten die Hausherren ihren Vorsprung zunächst aus, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Dresden blieb durch schnelle Angriffe und konsequentes Umschaltspiel in Schlagdistanz. Trotz der intensiven Partie behauptete die OrangeAcademy ihre Führung und ging mit einem 34:28-Vorsprung in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel fanden die Ulmer vor allem aus der Distanz besser ins Spiel. Meissa Faye traf direkt drei Dreier in Folge und sorgte für wichtige Punkte. Dennoch blieb Dresden weiter dran und nutzte Ballverluste der Gastgeber, um den Rückstand bis zum Ende des dritten Viertels auf 55:53 zu verkürzen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein umkämpftes Spiel. Lenny Kunzezwitsch setzte wichtige Akzente für Ulm, doch die Titans eroberten zwischenzeitlich erstmals wieder die Führung. Die OrangeAcademy antwortete zwar mit einem 8:0-Lauf, doch in der Schlussphase mobilisierten die Gäste noch einmal ihre Kräfte und drehten die Partie kurz vor dem Ende zum 76:74-Auswärtssieg. Headcoach Florian Flabb sagte nach der Partie: „Glückwunsch an Dresden zum Sieg. Wir haben heute zu keiner Zeit einen wirklichen Rhythmus in der Offensive gefunden. Zudem haben wir auch nicht gut als Mannschaft gespielt. In der zweiten Halbzeit sah es zwar besser aus, dennoch haben wir uns dann zu viele Fehler in der Verteidigung erlaubt. Wir möchten noch vor den Playoffs wieder Fahrt aufnehmen.“