Tehree Horn verlängert seinen Vertrag beim BBC Bayreuth
/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25Der BBC Bayreuth setzt ein erstes Zeichen für Kontinuität in der kommenden Saison: Tehree Horn wird auch in der Saison 2025/26 für den BBC Bayreuth spielen. In der vergangenen Woche verlängerte Horn seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr. Der US-Amerikaner ist damit der erste Kontingentspieler seit De’Mon Brooks (Saison 2016/17 – 2019/20), der länger als eine Saison das Bayreuther Trikot trägt.
Horn wechselte zu Beginn der Saison 2024/25 aus der NCAA Division II von den USC Aiken Pacers der University of South Carolina Aiken nach Bayreuth. Seit August hat Horn eine beeindruckende Entwicklung genommen und überzeugt konstant mit starken Leistungen. Mit durchschnittlich 12,3 Punkten, 2,3 Assists und 2,7 Rebounds schlägt sich seine Leistung auch in Zahlen nieder.
Friedrich Hartung, Geschäftsführer des BBC Bayreuth: „Tehree lebt genau das vor, was man sich von einem Spieler wünscht. Mit seiner professionellen Einstellung und dem Willen, sich immer weiter zu verbessern, ist er ein Vorbild für jeden Mitspieler und wird auch in der kommenden Saison eine wichtige Säule des Teams sein. Gleichzeitig ist die frühzeitige Vertragsverlängerung ein wichtiger Schritt für die gesamte Organisation. In den letzten Jahren mussten wir oft kurzfristig auf Entwicklungen reagieren. Schritt für Schritt haben wir uns nun wieder eine Ausgangslage erarbeitet, die es uns ermöglicht, vorausschauend zu planen und zu handeln.“
Tehree Horn: „Ich fühle mich in Bayreuth und beim BBC Bayreuth sehr wohl. Die Fans, das Umfeld und die gesamte Organisation haben mir den Einstieg in den Profibasketball enorm erleichtert. Jetzt geht es darum, in der laufenden Saison noch wichtige Siege einzufahren und in der kommenden Saison daran anzuknüpfen“.
Text: BBC Bayreuth
Foto: Simon Engelbert
Yakhchali bleibt den VET-CONCEPT Gladiators Trier ligaunabhängig für zwei weitere Jahre erhalten
/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25Der Vertrag des iranischen Nationalspielers wäre im Sommer ausgelaufen. Olympiateilnehmer geht somit in seine dritte und vierte Saison in der ältesten Stadt Deutschlands.
Nach der frühzeitigen Vertragsverlängerung mit Cheftrainer Jacques Schneider können die VET-CONCEPT Gladiators Trier auch zukünftig mit ihrem Leistungsträger Behnam Yakhchali planen. Ebenso wie der Vertrag von Headcoach Schneider, war das Arbeitspapier des iranischen Nationalspielers und Olympia-Teilnehmers bis zum Ende der laufenden Saison 2024/25 befristet. Nun verlängerte der Shooting Guard seinen Vertrag vorzeitig und ligaunabhängig um zwei weitere Jahre und geht in seine dritte und vierte Saison als Spieler der Gladiators. Im Sommer 2024 wechselte Yakhchali aus dem Iran nach Trier und erspielte sich schnell den Ruf als einer der besten Spieler der gesamten Liga. Auch in der aktuellen Saison gehört der 29-Jährige zu den Säulen der Gladiatoren und steht durchschnittlich mehr als 25 Minuten pro Spiel auf dem Parkett. In dieser Zeit legt er starke Mittelwerte von 13,2 Punkten, 5,1 Rebounds und 3,4 Assists bei über 60% Trefferquote aus dem Zweier- und 36,3 % aus dem Dreierbereich auf.
„Behnam hat sich in den letzten anderthalb Jahren als absoluter Leader in Trier etabliert. Er ist ein Spieler mit großem Herz und vor allem natürlich großer Qualität. Kürzlich in Münster hat er gezeigt, dass er in der Lage ist, Spiele mit seiner individuellen Klasse zu gewinnen und hilft uns mit seiner großen Erfahrung in kritischen Momenten. Wir haben eine sehr positive und professionelle Zusammenarbeit etabliert, die vor allem auf einer großen Vertrauensbasis beruht und das sind optimale Voraussetzungen um gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Behnam fühlt sich bei uns wohl, macht uns als Team besser und deswegen ist die Vertragsverlängerung ein logischer Schritt. Dass er sich entscheidet, ligaunabhängig bei uns zu verlängern, zeigt auch, wie sehr er am Team und dem Verein hängt und ist für uns alle als sehr positives Zeichen zu bewerten“, so Headcoach Jacques Schneider zur Verlängerung mit Behnam Yakhchali.
„Nachdem wir zwei Jahre in Trier mit seinen wundervollen Menschen und großartigen Basketballfans gelebt haben, habe ich keine Sekunde gezögert, als der Verein auf mich zukam und verlängern wollte. Ich fühle mich hier wirklich zuhause und habe mit der Mannschaft meine erweiterte Familie hier in Trier. Mein Ziel ist es, jedes Spiel hart zu spielen und unser Bestes zu geben um gemeinsam in die BBL aufzusteigen und dort zu bleiben! Mir geht es um Familie, die Menschen, die uns hier so herzlich aufgenommen haben, den großartigen Job, den Management und Trainerstab machen, meine Teammates und den Erfolg, den wir gemeinsam auf und abseits des Feldes erreichen wollen“, sagt Yakhchali zu seiner Verlängerung in der ältesten Stadt Deutschlands.
Text: VET-CONCEPT Gladiators Trier
Foto: Simon Engelbert
Nachberichte ProB Süd // 17. Spieltag
/in APP, ProB Süd 24/2531.01.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy 89:79
Die junge zweite Mannschaft der Bayern hat am Freitagabend wieder ein Erfolgserlebnis feiern können, das 89:79 (48:37) über die Ulmer OrangeAcademy war der ersehnte dritte Saisonsieg für das Team um Trainer Muki Mutapcic.
Nachdem die jungen Ulmer direkt den Sprungball gewonnen haben, erhielten sie anfangs des Spiels den Ballbesitz. Nach nicht einmal einer gespielten Minute punktete Scheffs und auch Anigbata legte mit einer guten Offensive nach. Jedoch hatten beide Mannschaften anfangs des ersten Viertels keine gute Ballkontrolle. Nach zwei getroffenen Freiwürfen durch Scheffs in der fünften Spielminute des ersten Viertels lagen die Münchner mit 15:9 im Vorsprung. Diese Führung zwang Florian Flabb, seine Schützlinge in die erste Auszeit zu holen. Mit einer zweistelligen Führung (25:15) ging das erste Viertel zu Ende. Doch auch im zweiten Viertel trumpften die Bayern mit dominanter Spieltechnik auf. Selbst einfache Wurfchancen ließen sich die jungen Ulmer entgehen. Nach insgesamt 14 gespielten Minuten gelang es der OrangeAcademy mit einem offensiven Team-Rebound die Energie wieder etwas zurück ins Spiel zu holen. Viele Freiwürfe ließen sich die FC Bayern Basketball II nicht entgehen, womit sie stark punkten konnten (42:30). Durch zwei getroffene Freiwürfe durch Jerkic wurde die Euphorie der Orangenen wieder erweckt und es ging mit einem Zwischenstand von 48:37 zu Gunsten des FC Bayern BAsketball II in die Halbzeitpause.
Direkt in der Anfangsphase des dritten Viertels konnte Anigbata mit einem Zweier-Korbleger punkten. Doch auch die FC Bayern Basketball II Jungs legten mit einem offensiven Team-Rebound nach. Insgesamt hatten die Bayern im dritten Viertel der Partie die Spieldominanz im Griff (62:50) und Florian Flabb nahm seine jungen Ulmer in die zweite Auszeit. Gegen Ende des dritten Viertels konnte Drejer mit mehreren getroffenen Freiwürfen punkten. Nun war es für die OrangeAcademy an der Zeit im letzten Viertel des Spiels nochmal Gas zu geben. Mit starker Defensive starteten die Orangenen in die letzten zehn Minuten des Spiels. Auch hier konnte Drejer gekonnt zum Punktesammeln der Ulmer beitragen. Mit zehn Punkten im Verzug (81:71) zog Florian Flabb seine Jungs die dritte Auszeit. Nur kurze Zeit später folgte erneut eine Auszeit der Ulmer. Die Tatsache der beiden aufeinanderfolgenden Auszeiten der OrangeAcademy machte deutlich, dass es in den letzten Minuten der Partie für die Orangenen wohl schwer wird, sich noch an die Spitze zu treiben. So war es letztlich dann auch: Das Spiel endete mit einem Punktestand von 89:79.
01.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. RheinStars Köln 77:81
Nicht spektakulär, aber erfolgreich und in den Schlusssekunden routiniert. Die RheinStars setzten sich am Samstagnachmittag bei der Porsche BBA Ludwigsburg mit 81:77 (35:43) durch.
Topscorer Pleta rückte direkt zurück auf seinen angestammten Platz in der Startformation, sollte sich gut bei der Wiedereingliederung präsentieren. Neben ihm überzeugte zunächst Lukas Modic, der ebenfalls hochprozentig treffen sollte und gegen keinesfalls treffsichere Gäste überzeugte (17:17, 10. Spielminute). Auch im zweiten und vierten Abschnitt sollte die zweitbeste Offensive der ProB erheblich mit der gelb-schwarzen Herangehensweise hadern: Köln kam erheblich ins Straucheln und musste zweistellig abreißen lassen (43:33). Lediglich Rupert Hennen und Malik Riddle hielten die RheinStars am Leben und im Spiel, während bei den Hausherren quasi alle Akteure einen guten Tag erwischten. Julis Baumer und Simon Feneberg orchestrierten das Geschehen, Marko Masic, Modic und Pleta waren vermehrt die Nutznießer.
Dennoch waren die Rheinländer nach dem Seitenwechsel bedeutend griffiger, bedeutend besser und dann bedeutend in Front. Immer wieder machten die Rot-Weißen, unterstützt vom lautstarken Gäste-Support, Big-Plays und kamen zu leicht zum Abschluss und /oder zu zweiten Chancen. Die BBA’ler steckten keinesfalls auf, waren jedoch zwischenzeitlich elf Zähler in Rückstand (59:70) – was die Ausgangslage letztlich verunmöglichte. Die Rhee-Schützlinge waren in der Verteidigung nun noch stärker, im Angriff konsequenter und damit mehrfach auf Tuchfühlung. Sie sollten herankommen, aufholen und zum 74:74-Ausgleich sowie zum 77:78-Zwischenstand kommen. Doch mit verbleibenden Sekunden auf der Uhr und Einwurf unter dem RheinStars-Korb brachten sie das Spielgerät nicht vernünftig zurück ins Spiel. Ludwigsburg verlor den Ball und die Nerven, entschied nicht durch einen eigenen Korb, sondern durch einen Turnover und das anschließende U-Foul zu eigenen Ungunsten die Partie, sodass es am Ende nur wohlwollenden Beifall und viele Komplimente statt des siebten Saisonsieges für Ludwigsburg zum Feiern gab.
01.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. SKYLINERS Juniors 61:87
Am 17. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors im Auswärtsspiel gegen das TEAM EHINGEN URSPRING einen überzeugenden 61:87-Sieg einfahren.
Beide Teams starteten mit intensiver Defensive ins Spiel. Erst nach 2 Minuten eröffnete Malick Kordel für die Gäste mit den ersten Punkten. Kurz darauf konnte dann auch Jorke Aav den ersten Dreier durch die Reuse jagen und die Partie nahm Fahrt auf. In der Zone taten sich die Ehinger gegen den 2,15m großen Kordel immer wieder schwer. Tim Martinez konnte defensiv dann mal zupacken, blockt den Dreier-Versuch seines Ex-Teamkollegen Bruno Albrecht und konnte den folgenden Fastbreak per Dunk vollenden. Es ergab sich immer wieder ein Wechsel des Momentums, womit sich das Spiel sehr eng gestaltete. Till Galler konnte zum Ende des ersten Viertels einen schönen Spielzug zur zwischenzeitlichen Ehinger 17:15-Führung vollenden. Nach der kurzen Pause blieb das Spiel zunächst weiter intensiv und Bruno Albrecht konnte seinen ersten Dreier an alter Wirkungsstätte einnetzen. Während die Intensität vor allem defensiv bei den Hausherren abnahm, war es für die Frankfurter immer wieder Kordel, der an beiden Enden des Feldes zum Faktor wurde. Dadurch kamen die Juniors das erste Mal ins Laufen und konnten sich absetzen, was Headcoach Hricko zur Auszeit zwang. Bis zur Halbzeitpause konnte dann die Führung der Gäste allerdings trotzdem das erste Mal zweistellig ausgebaut werden (29:41).
Auch nach der Halbzeit machten die Hessen da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten und ließen die Ehinger nicht in einen Rhythmus kommen. Eine überragende Defensivleistung sorgte dafür, dass die Gastgeber bei lediglich acht Punkten im dritten Spielabschnitt blieben. In der Offensive sorgten vor allem ein gutes Zusammenspiel und Abschlüsse durch Bruno Albrecht und Malick Kordel für einfache Punkte. Mit einem komfortablen 37:63 Vorsprung für Frankfurt ging es in den letzten Spielabschnitt. Im letzten Viertel dann nahmen die SKYLINERS Juniors etwas den Fuß vom Gas und ließen die Ehinger dadurch wieder einfacher zu Punkten kommen. Offensiv übernahm in dem Viertel vor allem Chrysostom Chukwuma die Verantwortung und scorte acht seiner 13 Punkte im Schlussviertel. Am Ende stand ein deutlicher 61:87 Auswärtssieg für die Frankfurter zu Buche.
01.02.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers 82:87
Das Debüt von Marko Zarkovic als Rhöndorfs Headcoach verlief suboptimal. Gegen die Fellbach Flashers unterlagen die Dragons mit 82:87 (34:51).
Was bei den Dragons nach drei Minuten passierte, sorgte für ungläubiges Kopfschütteln bei den rund 700 Fans. Okay, die Gäste arbeiteten hart in der Defensive und Daniel Mayr dominierte die Bretter an beiden Enden des Spielfeldes. Trotzdem entwickelte Rhöndorf erstaunlich wenig Gegenwehr, kassierte erst einen 12:0-Lauf. Dem ließ dann Fellbach noch eine Dreier-Serie zur komfortablen 21 Punkte-Führung (15:36) nach dem ersten Viertel folgen. Einmal mehr eine echte Hypothek zu einem frühen Zeitpunkt. Im zweiten Viertel fingen sich Hausherren dann, konnten die Begegnung in der Folge offen gestalten und das zweite Viertel für sich entscheiden (19:15). Zur Halbzeit hatten die Flashers gleich mehrere Schlüsselspieler mit 3 Fouls vorbelastet
In der zweiten Hälfte musste Coach Borisov daher sehr aufpassen nicht allzu früh seine Schlüsselspieler zu verlieren. Die Gastgeber zogen das Tempo weiter an verkürzten den Abstand zum Ende des dritten Viertels auf 66:76. Im letzten Abschnitt entwickelt sich also wieder einmal ein spannender Krimi. Lars Berger und Daniel Mayr mussten das Spiel mit jeweils 5 Fouls frühzeitig verlassen. Malik Whitaker und Nik Schlipf spielten mit jeweils 4 Fouls mit entsprechender Vorsicht in der Verteidigung. Trotz wiederholt ausbaufähiger Freiwurfquote von nur 56% (14 von 25) konnten die Flashers in den Schlussminuten den Sieg über die Zeit retten.
01.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics 82:67
Die Ahorn Camp Baskets haben einen weiteren Beweis ihrer Heimstärke geliefert. Der Tabellendritte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd setzte sich mit 82:67 (32:34) gegen die TSV Oberhaching Tropics durch.
Nach einer starken ersten Halbzeit, in der die Gleisental-Riesen durchweg führten, hoffte Oberhaching für eine Überraschung beim Tabellendritten sorgen zu können. Mit einem knappen 34:32 Vorsprung ging es in die Kabine. Ab dem dritten Viertel jedoch drehte sich das Blatt zu Gunsten der Ahorn Camp Baskets. Während die Tropics Ihre wenigen offenen Würfe nicht mehr treffen konnten, bestraften die Hausherren eiskalt das schlechte Rebound Verhalten der Gelbhemden. Insgesamt 20 Offensivrebounds eroberte die Truppe von Carl Mbassa und konnte die zweiten Chancen nun immer wieder hochprozentig verwerten. Vor allem 211cm Hüne David Aichele profitierte immer wieder von der Nachlässigkeit der Gelbhemden und verbuchte mit 9 Offensivrebounds einen neuen Karrierebestwert. Als Felix Angerbauer, der österreichische Neuzugang der Speyerer, kurz vor Ablauf des 3.ten Viertels einen Buzzer Beater aus der eigenen Hälfte traf stand die gut gefüllte Nordhalle Kopf. Auch wenn die Mannen um Kapitän Peter Zeis im Schlussabschnitt nochmal versuchten zurückzukommen, war an diesem Abend gegen eine starke Speyerer Mannschaft nichts zu holen.
02.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg 107:68
Bei der zweiten Auflage des Franken-Thüringen-Derbys in dieser Saison musste sich der BBC Coburg bei den Basketball Löwen Erfurt deutlich mit 107:68 geschlagen geben.
Die Vestestädter erzielten zwar in Person von Zach Hinton die ersten Punkte der Partie, allerdings sollte das auch die einzige Coburger Führung im gesamten Spiel bleiben. Von da an übernahm Erfurt das Geschehen voll und ganz. Mit einem 17:4-Lauf kamen die Hausherren ihrerseits ins Spiel hinein. Besonders von außen fanden die Löwen früh ihren Rhythmus und kamen auch vermehrt aus der Mitteldistanz zu offenen Abschlüssen. 31:15 endete Viertel Nummer eins zugunsten der Erfurter. Auch im zweiten Spielabschnitt tat sich der BBC, wie die gesamte Begegnung über, schwer offensiv zu kreieren. Zudem fiel der Dreier auf Coburger Seite so gut wie gar nicht. Nur vier Würfe von jenseits der 6,75m-Linie fanden den Weg in den Erfurter Korb. So suchten die Vestestädter ihr Glück aus dem Zweipunkt-Bereich und verkürzten zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit sogar auf 44:33. Doch ein 6:0-Run der Löwen stellte nicht nur den Halbzeitstand von 50:33 her, sondern den BBC vor eine erneut größere Aufgabe im zweiten Durchgang, den Rückstand zu verkürzen.
Dort sollte den Gästen aber tatsächlich noch weniger gelingen als in den ersten 20 Minuten. Sukzessive zog Erfurt immer weiter davon und nutzte die Coburger Absenz sowohl am offensiven als auch am defensiven Ende weiter aus. Neben der schlechten Trefferquote von außen leisteten sich die Vestestädter insgesamt 24 Ballverluste, die den Löwen immer wieder zu einfachen Punkten verhalfen. Nach drei Vierteln stand es bereits 73:49 für die Mannschaft von Florian Gut. Trotz des derweil hohen Vorsprungs ließ Erfurt im Schlussabschnitt kein bisschen nach und begann die letzten 10 Minuten mit einem 20:2-Lauf (93:51). Löwen-Forward Alieu Ceesay war es außerdem noch vorbehalten, drei Minuten vor Ende die 100-Punkte-Marke zu knacken. Mit 107:68-Pleite verloren die Coburger nicht nur das Franken-Thüringen-Derby, sondern auch den direkten Vergleich gegen die Erfurter.
02.02.2025 17:15 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen 86:83
Nach den RheinStars Köln hat der nächste Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd die Heimstärke der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie zu spüren bekommen: Zum Abschluss des 17. Spieltags besiegte das Team von Headcoach Alex King die BG Hessing Leitershofen in der Feggrube mit 86:83 (47:38).
Beide Teams gewährten sich zunächst wechselseitig sehr einfache Körbe, die Defensive wurde eher nachrangig behandelt. Die Kangaroos punkteten vornehmlich durch Ferenc Gille direkt am Brett, darunter auch mit zwei spektakulären Dunkings, führten nach fünf Spielminuten mit 14:16. Mitte des ersten Viertels kamen die Würzburger aber besser ins Spiel, erhöhten die Intensität in der Verteidigung und trafen auch einige Dreier. Im Vergleich zu den letzten Partien hatten die Kangaroos ihr Visier von jenseits der 6,75 Meter Linie nicht gut eingestellt, von sieben Versuchen fand bis dahin kein einziger Ball den Weg in die Reuse. Eine 27:20 Führung der Gastgeber nach zehn Minuten war die Konsequenz hieraus, BG-Coach Emanuel Richter zeigte sich sichtlich unzufrieden mit seinem Team. Seine Laune verbesserte sich auch im zweiten Viertel nicht, als seine Mannschaft nach mehreren Turnovers und Fehlwürfen aus der Distanz sogar mit 35:20in Rückstand geriet. Es dauerte fast vier Minuten, bis die BG durch Oliver Borgol die ersten Punkte erzielte. Erneut Borgol sowie Diculescu per Freiwurf verkürzten zumindest wieder auf 39:30. Dies war dann auch der Abstand zur Halbzeit, welche die Franken mit 47:38 für sich entschieden.
Nach dem Seitenwechsel stellten die Leitershofer auf Zonenverteidigung um, wodurch sie wieder bis auf fünf Punkte herankam. Die Baskets zeigten sich aber nicht beeindruckt und bauten den Vorsprung bis zur 26. Spielminute sogar auf 64:47 aus. Zu viele Turnovers und weitere Fehlwürfe von der Dreierlinie der BG waren hierfür ausschlaggebend. Die BG fand kaum eine Lösung, überhaupt einen vernünftigen Korbabschluss zu erzielen, das Team präsentierte sich in dieser Phase komplett von der Rolle. Mit einer 68:55 Führung für die Mainfranken und einer 0/19 Dreierquote für die Stadtberger ging es dann in das letzte Viertel. In den letzten zehn Minuten zeigte die Zonenverteidigung aber zunächst Wirkung und die Gäste verkürzten dank einiger gelungener Offensivaktionen auf 70:66, um anschließend den Rückstand erneut durch zwei Dreier der Gastgeber wieder auf 76:66 anwachsen lassen zu müssen (35. Spielminute). Eine Minute später dann die Premiere, Dragos Diculescu erzielte im 24. Versuch den ersten erfolgreichen Dreier für seine Farben an diesem Abend. Dieser brachte Hoffnung für die Kangaroos, welche anschließend auf 78:75 und 86:83 (39. Minute) herankamen, dabei aber auch einige weitere aussichtsreiche Chancen vergaben. In der letzten Minute ging es dann hin und her, ohne dass einem Team ein Korb gelang. Mit der Schlusssirene vergaben die Kangaroos die letzte Chance zum Ausgleich.
Foto: FC Bayern Basketball II
Nachberichte ProB Nord // 17. Spieltag
/in APP, ProB Nord 24/2501.02.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU 88:55
Mit einem klaren 88:55-Erfolg gegen LOK BERNAU unterstrich das Team von Head Coach Lukas Varga seine Ambitionen in der Liga.
Der Start ins Spiel verlief für die Gastgeber zunächst holprig. Bernau erwischte den besseren Beginn und führte nach knapp zwei Minuten mit 1:5. Doch die Sixers fanden zunehmend ihren Rhythmus und drehten das erste Viertel mit einer konzentrierten Leistung noch in eine 17:12-Führung. Im zweiten Viertel zeigten die Sixers dann ihr ganzes Potenzial. Mit starkem Teamplay, konsequenter Defensive und effektiver Offensive dominierten sie Bernau fast nach Belieben. Mit einem klaren 30:16 ging dieser Abschnitt an die Hausherren, die zur Halbzeit mit 47:28 komfortabel führten.
Nach der Pause entwickelte sich das dritte Viertel zu einer defensiv geprägten Phase, in der die Sixers zwar weiterhin die Kontrolle behielten, Bernau jedoch etwas besser dagegenhielt. Mit 12:11 fiel dieser Abschnitt vergleichsweise ausgeglichen aus. Im Schlussviertel ließen die Gastgeber dann nichts mehr anbrennen und
legten noch einmal eine beeindruckende Schlussoffensive hin. Angeführt von Top-Scorer AJ Sunbury (20 Punkte, 5 Assists, 5 Rebounds) sowie Moritz Heck, der mit 16 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double auflegte, entschieden die Sixers das letzte Viertel deutlich mit 29:16 für sich und machten den Kantersieg perfekt.
01.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers 76:75
Am 17. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB konnten die TKS 49ers nicht auf den Heimspielsieg gegen Paderborn aufbauen und verloren auswärts in Essen mit 76:75 (38:46).
Die Mannschaft von Headcoach Dorian Coppola begann das Spiel stark und zeigte von Anfang an, dass sie den Erfolg fortsetzen wollten. Zu Beginn der Partie dominierten die 49ers sowohl offensiv als auch defensiv. Besonders beeindruckend war die hohe Trefferquote von außen, während man gleichzeitig die Essener in der Verteidigung zu schwierigen Würfen zwang. Mit einer überragenden Leistung führten die 49ers nach den ersten zehn Minuten deutlich mit 10:30. Im zweiten Viertel brachte Ben Uzoma mit starker Defense die Wende, während Tim Schneider und Neuzugang Dion Braimoh die Essener Dreierquote aufbesserten. Auch Samuel Mpacko und Dzemal Selimovic fanden zunehmend Lücken in der Stahnsdorfer Verteidigung – eine Aufholjagd begann. Dank Isaiah Sanders verkürzten die Miners kurz vor der Pause erstmals auf 34:43, zur Halbzeit stand es 38:46.
In der zweiten Halbzeit fanden die 49ers in der Defensive wieder zu ihrer gewohnten Stabilität zurück. Doch offensiv hatten sie Schwierigkeiten, eine Lösung gegen die Zonenverteidigung der Essener zu finden. Besonders problematisch war die Foulbelastung von Yannick Hildebrandt und Andrii Kozhemiakin. Beide, die mit 17 beziehungsweise 23 Punkten die besten Scorer der 49ers waren, hatten immer wieder mit Foulproblemen zu kämpfen und foulten sich schließlich im vierten Viertel aus. Die Essener glichen das Spiel zunehmend aus und übernahmen im letzten Abschnitt erstmals die Führung. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe, in dem jeder Punkt zählte. Drei Sekunden vor dem Ende stand dann Essens Dzemal Selimovic an der Freiwurflinie und hatte die Chance, das Spiel zu entscheiden. Er verwandelte nur einen von zwei Freiwürfen, aber führte somit seine Mannschaft zum 76:75-Erfolg.
01.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SBB Baskets Wolmirstedt 79:87
Ohne den erkrankten Cheftrainer Eiko Potthast haben sich die SBB Baskets Wolmirstedt am Samstagabend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga beim Tabellennachbarn EN BASKETS Schwelm mit 79:87 durchgesetzt.
Die Gäste starteten fokussiert ins Spiel. Es gestaltete sich eine ausgeglichene Partie. Nach dem ersten Viertel lag Wolmirstedt mit drei Zählern vorn (18:21). Im zweiten Viertel setzten sich die Gäste leicht ab. Doch abschütteln liessen sich die EN Baskets nicht. Immer wieder gab es Mini-Runs und so war Schwelm bis auf zwei Punkte zur Halbzeit dran.
Der Start ins dritte Viertel verlief nicht gut für die Gastgeber. Wolmirstedt kam gut aus der Kabine und setzte sich schnell auf zehn und mehr Punkte ab. Entscheiden konnten sie das Spiel aber nicht. Denn im vierten Viertel kam die Aufholjagd. Bis auf vier Punkte konnten die EN Baskets verkürzen, doch die Wolmirstedter spielten dann ihre ganze Klasse aus und gewannen am Ende 79:87.
01.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Berlin Braves 2000 96:66
Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.
01.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TSV Neustadt temps Shooters 76:83
Das Heimspiel der Itzehoe Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord ging mit 76:83 an die TSV Neustadt temps Shooters.
Der Start der Gäste in das Spiel war nicht besonders gut, denn der erste Pass kam nicht an und auf der anderen Seite vollstreckte der an diesem Abend überragende Adam Paige per Dunking zur Eagles Führung. Doch die Gäste konnten durch Anthony Watkins per Dreier antworten. Im 1. Viertel war es gefühlt das Duell Paige gegen Watkins, die ihre Teams mit vielen Punkten anführten. Auffällig war schon im Auftaktviertel die an diesem Abend mäßige Reboundarbeit der Shooters, die den Eagles immer wieder zweite Wurfchancen gab. Das 1. Viertel endete mit einer 18:17 Führung für die Gastgeber. Zu Beginn des 2. Viertels kamen die Neustädter besser aus der kleinen Pause. Scott II erzielte während eines 0:9 Laufs in den ersten 3:30 Minuten acht Punkte in Folge und brachte somit seine temps Shooters mit 18:26 in Führung. Der Ball wurde in der Offensive der Gäste deutlich besser bewegt und in der Defensive konnte man sich auf die schwache Quote der Eagles verlassen. Dadurch bauten die temps Shooters die Führung eine Minute vor der Halbzeit auf 23:39 aus. Eagles Kapitän Erik Nyberg gelang mit der Halbzeitsirene ein sehenswerter Buzzerbeater zum 29:40 Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gastgeber entschlossener und deutlich aggressiver, was zur Folge hatte, dass die Eagles vor eigenem Publikum den Rückstand aufholen konnten. Angeführt von dem Duo Paige und Ex-Shooter Alan Kikwaki übernahmen sie in der 26. Minute sogar kurzzeitig beim Stand von 45:44 die Führung. Doch die Neustädter blieben cool und antworteten durch Duje Dujmovic, der in den letzten Minuten des 3. Viertels fünf Punkte erzielte und seinem Team somit eine 51:58 Führung vor den letzten zehn Spielminuten bescherte. Im letzten Viertel zeigte sich die Routine von Shooters Akteur Dyon Doekhi, denn der Niederländer führte sein Team clever an und verwandelte zudem zwei wichtige Dreier. Nach einem Dunking von Watkins setzten sich die Gäste in der 33. Minute erneut ab und führten mit 52:65. Doch die Gastgeber gaben sich nicht geschlagen und erzielten ihrerseits vier Dreier in Folge und verkürzten auf 67:71 in der 37. Spielminute. Immer wenn es eng wurde, konnten sich die temps Shooters an diesem Abend auf ihre Schützen verlassen. Erst war es Leo Alban, danach Dujmovic mit extrem wichtigen Dreiern aus der Corner, die den Eagles weh taten. Wenig später machte Watkins mit seinem zweiten Dunking den Deckel auf die Partie, die mit einem 76:83 Sieg endete. Die TSV Neustadt temps Shooters springen somit vorbei an den Itzehoe Eagles auf Platz 12 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.
02.02.2025 11:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Bayer Giants Leverkusen 51:79
Die Bayer Giants Leverkusen gewinnen bei der Zweitvertretung der Rostock Seawolves mit 51:79.
Die Giants starteten so wie man es vom Tabellenführer erwartet hatte, nämlich souverän und spielbestimmend. Der Ex-Seawolf Donte Nicholas war der Taktgeber auf dem Feld der „Giganten“, welche sich schnell mit 5:13 (5. Spielminute) absetzen konnten. Die junge Rostocker Truppe hatte starke Schwierigkeiten mit der gut arbeitenden Defensive der Leverkusener, welche wie immer zu funktionieren wusste. Doch die Hausherren kamen mit zunehmender Dauer des ersten Viertels immer besser in der Stadthalle zu Rostock zurecht. Viele Würfe der Farbenstädter verfehlten in der Folge ihr Ziel und Rostock verkürzte den Rückstand auf zwei Zähler (18:20 – 9. Spielminute). Leverkusen zündete allerdings in der Schlussphase noch einmal den Turbo und sorgte für den Viertelendstand von 18:25. Der zweite Abschnitt war vor allem Anschauungsmaterial für Freunde des defensiven Basketballs. Den Seawolves gelang es nicht gegen die Giants-Defense zu scoren, während die Leverkusener mit ihrer Wurfquote haderten. So plätscherte die Begegnung vor sich hin, ohne dass die Führung der Giants ernsthaft in Gefahr geriet. Die „Riesen vom Rhein“ punkteten immer zum richtigen Zeitpunkt und so endete ein ereignisarmes Viertel Nummer zwei beim Halbzeitstand von 26:37.
Den Grundstein für den Sieg an der Ostsee, so viel darf an dieser Stelle bereits verraten werden, legten Joel Lungelu, Moritz Hübner & Co. dann im dritten Durchgang. Die Leverkusener hatten im Angriff einen deutlich besseren Zugriff als in den zweiten zehn Minuten und kamen immer wieder zu schön herausgespielten Punkten. Ob Luca Kahl per Dreier oder Dennis Heinzmann per Dunk: Die „Mannen von der Dhünn“ waren von den Rostockern einfach nicht zu halten. Die Giants setzten sich Zähler um Zähler ab, während die Verteidigung felsenfest stand. In der Schlussperiode gerieten die „Giganten“ nicht mehr ins Wanken. Headcoach Michael „Mike“ Koch rotierte viel durch und gab so u.a. Sören-Eyke Urbansky oder Dimitrije Djordjevic die Möglichkeit, sich auf dem Parkett auszuzeichnen, und dies gelang. So kam beispielsweise Djordjevic immer wieder zu einfachen Zähler per Korbleger oder aber Urbansky sammelte einige wichtige Rebounds ein. Zwar war die defensive Durchschlagskraft der „BAYER-Boys“ nicht mehr so deutlich wie in den Minuten zuvor, aber dennoch unterschätzten die Leverkusener ihren Gegner nicht. Endresultat 51:79.
02.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos 84:53
Ein ausführlicher Nachbericht folgt in Kürze.
Foto: Jens Gebauer
Nachberichte ProA // 21. Spieltag
/in APP, ProA 24/2501.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 83:76
Die Eisbären Bremerhaven beweisen ihre unglaubliche Kämpfermentalität und schlagen die VET-CONCEPT Gladiators Trier mit 83:76.
Gleich zu Beginn stotterte die Trierer Offensive und es gelang den Eisbären sich mit hoher Physis und viel defensivem Druck bis zur Viertelmitte auf 10:2 abzusetzen. Zwar steigerte sich die Trierer Offensive im Verlauf des ersten Viertels und man brachte seine Big Men am Korb besser ins Spiel, die Eisbären blieben trotzdem in Führung und sorgten vor allem von außen immer wieder für Punkte. So endete das erste Viertel mit 12:19. Nach zwei Dreiern vom offensiv gut aufgelegten Zharon Richmond und einem Korbleger von Nils Schmitz war die Führung der Seestädter zum ersten Mal zweistellig (29:18). Die erfahrenen Gladiators kamen zurück, fanden ihren offensiven Rhythmus und glichen das Spiel zwischenzeitlich aus (30:30). Ein Dreier von Norl und fünf Punkte von Adrian Breitlauch später, waren die Eisbären wieder vorne (38:33) und durch einen Buzzerbeater von Elijah Miller ging sie mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause (43:37).
Nach dem Seitenwechsel konnten die Gladiatoren dann noch einmal den defensiven Druck erhöhen und bekamen guten Zugriff auf die Offensive der Bremerhavener. So ließ man über mehrere Minuten kaum Punkte zu, sicherte sich offensiv wie defensiv die Rebounds und fand offensiv schnelle und gut herausgespielte Abschlüsse. Bis zur Mitte des dritten Viertels hatte Trier den Vorsprung der Eisbären egalisiert und konnte mit 50:51 in Führung gehen (25. Spielminute). Erst in den letzten Minuten des dritten Spielabschnitts kamen die Eisbären wieder besser in Fahrt und wurden vor allem aus der Distanz wieder treffsicherer. Erneut hatten die Trierer Probleme ihre defensive Intensität hochzuhalten und so erspielten sich die Gastgeber erneut eine Führung vor der letzten Viertelpause – 56:52. Im letzten Viertel zeigten sich die Bremerhavener sehr sicher von der Dreierlinie und trafen insgesamt fünf Dreier. Teilweise unter sehr enger Bedrängnis und zu sehr wichtigen Zeitpunkten. In der Defensive machten ihnen ein paar zu viele zugelassene Defensivrebounds Probleme. Zharon Richmond, Nils Schmitz, Jake Biss, Carlos Carter und zu guter Letzt Peter Hemschemeier waren die Dreipunktschützen im letzten Viertel, von denen zwar kein Dreier weniger wichtig war, wenngleich der Dreier von Hemschemeier bei ablaufender 24-Sekunden-Uhr die Hausherren wahrscheinlich auf die Siegerstraße brachte (77:72). Auch wenn Trier in der Folge noch Chancen hatte, zeigten sich die Eisbären in Person von Elijah Miller und Daniel Norl von der Freiwurflinie sicher und brachten den Sieg mit 83:76 nach Hause.
01.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. PS Karlsruhe LIONS 106:68
Achter Sieg in Folge – Science City Jena dominiert personell gehandicapte Karlsruher mit 106:6.
Bereits in der dritten Minute, beim Stand von 11:2, war LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen. Die Gastgeber hingegen drückten permanent aufs Tempo und führten in Minute vier erstmals zweistellig. Doch Jena spielte nicht nur druckvoll und konsequent nach vorn. Auch die aggressive Defense der Thüringer stellte Karlsruhe vor Probleme. Der ProA-Meister der vergangenen Saison verlor auf diese Weise früh den Anschluss. Schon die Rebound-Statistik verdeutlichte die Kräfteverhältnisse auf dem Court. Nach zehn Minuten stand es hier 18:6 für die Gastgeber (49:28 nach der vollen Spielzeit). Da zudem die Trefferquoten der LIONS nicht gut ausgefallen waren, ging es mit einem Score von 34:12 ins folgende Viertel. Umso überraschender war dann, dass die ersten sieben Punkte im zweiten Abschnitt alle auf das Konto der Gäste gingen. Björn Harmsen, der Headcoach des Spitzenreiters, war sichtlich unzufrieden. Doch nach einer Auszeit fand seine Mannschaft ab der 13. Minute wieder zu ihrer Linie, auch wenn die anfangs so souveräne Defense erste Lücken offenbarte. Die LIONS versuchten, diese zu nutzen, agierten allerdings häufig zu ungenau, was zu Turnovern führte und dazu, dass der Halbzeitstand mit 62:32 bereits äußerst deutlich ausfiel.
Nach der üblichen viertelstündigen Unterbrechung, um unterschiedlichste Wege zu erledigen, hatten einige Nachzügler auf den Tribünen die Höhepunkte des dritten Abschnitts bereits verpasst. Drei aneinandergereihte Highlights waren in dieser Phase zu bewundern. Durch einen Dunk von Robin Lodders zum 64:34 eröffnet, sorgte das Duett Chris Carter und Krissi Krause für den nächsten Alley Oop, bevor sich auch Karlsruhes Center Maurice Pluskota mit einem Stabilitätstest des Jenaer Korbes ins Poesiealbum dieser Begegnung eintragen konnte. Das Scepanovic-Team mühte sich zwar tapfer gegen einen sich abzeichnenden Blowout, hatte durch einen 14:0-Lauf auch noch einmal bis auf 82:62 (30., 3er Lukas Herzog) verkürzt, jedoch standen die verbleibenden Minuten erneut klar im Zeichen der Thüringer. Während Science City defensiv die Schotten dicht gemacht hatte, den LIONS im Schlussviertel lediglich sechs Punkte gestattete, schraubte Jenas Angriff den Score erneut auf den prägnanten dreistelligen Score. Lorenz Bank, mit einem starken Double-Double aus dem Spiel gehend, war es in der 36. Minute vorbehalten, die offensive Wucht der Saalestädter in ein statistisches Fundament zu gießen, bevor die Partie auf ihren letzten Metern austrudelte.
01.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum 96:81
Gegen dezimierte Bochumer tun sich die GIESSEN 46ers zunächst schwer, drehen aber nach der Pause zu einem 96:81-Erfolg auf.
Das Spiel startete zunächst mit einem 10:0 Run der Gastgeber. Im ersten Timeout nahm der Coaching-Staff der SparkassenStars Anpassungen in der Defense vor. Danach kamen die Bochumer besser ins Spiel. Mit einem Dreier von Jonas Grof verkürzten die SparkassenStars den Rückstand auf 7:12. Bochum stand jetzt stabiler in der Defense und hielt die Partie relativ ausgeglichen, auch wenn die physische Überlegenheit der Gäste offensichtlich war. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 22:17 für die 46ers. Im zweiten Viertel baute Simon Krajcovic den Vorsprung durch einen Dreier auf 10 Punkte aus, doch Cem Emen konterte postwendend ebenfalls mit einem Dreier. Nun lief Keith Braxton heiß. Zwei tiefe Dreier erzielte der Small Forward mit dem Buzzer und sorgte für Stille in der ansonsten stimmungsvollen Osthalle. 14 Punkte erzielte der Small Forward alleine in diesem Viertel, 21 waren es insgesamt in der ersten Halbzeit. Die SparkassenStars waren, trotz aller Widrigkeiten, im Spiel. Mit einem Spielstand von 44:41 ging es in die Halbzeitpause.
Im dritten Viertel kamen die SparkassenStars sogar auf einen Punkt heran, da standen noch 4:30 Minuten Restspielzeit für dieses Viertel auf der Anzeigetafel, der mit 2.116 Zuschauern gut gefüllten Osthalle. Coach Ignjatovic reagierte und nahm ein Timeout, danach startete sein Team einen 11:0 Lauf. Die Spieler der SparkassenStars hatten zu diesem Zeitpunkt, aufgrund der kleinen Rotation, viele Minuten in den Beinen und konnten in dieser Situation nicht reagieren. Kilian Dietz erhielt im Kampf um einen Rebound einen weiteren Schlag auf den verletzten Finger. Folglich wechselte Felix Banobre ihn aus. Dietz setzte sich mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Bank und konnte danach nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Das Viertel endete mit einem Spielstand von 67:54 für das Giessener Team. Wer dachte, dass die SparkassenStars sich nun aufgaben lag falsch. Auch nachdem Peter Kalthoff nach seinem fünften Foul das Feld verlassen musste und damit ein weiter großer Bochumer in der Rotation fehlte, kämpften sich die verbliebenen SparkassenStars wieder näher heran. Jonas Grof traf 4:20 Minuten vor Ende der Partie einen Dreier und verkürzte damit auf 72:80. Frenky Ignjatovic spürte die Gefahr und nahm direkt eine Auszeit. In der Folge spielte sein Team die Partie clever zu Ende. Die GIESSEN 46er gewannen die Partie mit 96:81.
01.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Artland Dragons 83:77
Die Artland Dragons kommen nicht aus der Krise. Auch beim BBC Bayreuth mussten die Quakenbrücker eine 83:77-Niederlage hinnehmen.
Die Dragons kamen gut in die Partie, hielten mit den Gastgebern mit und konnten das erste Viertel mit 25:25 ausgeglichen gestalten. Besonders Brandon Thomas sorgte mit einem spektakulären Dunk für einen frühen Höhepunkt und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Auch das zweite Viertel blieb umkämpft. Beide Teams zeigten phasenweise gute Offensivaktionen, ließen aber auch einige Chancen ungenutzt. Bayreuth verwandelte 46 % ihrer Dreier. Die Dragons hielten dagegen, agierten in der Verteidigung stabil und setzten in der Offensive auf schnelle Abschlüsse. Zur Halbzeit führte Bayreuth knapp mit 46:45.
Nach dem Seitenwechsel übernahm KeVaughn Allen für Bayreuth das Kommando. Mit sehenswerten Würfen setzte er die Dragons unter Druck und trug entscheidend dazu bei, dass sein Team das dritte Viertel mit 17:14 für sich entschied. Die Dragons hatten nun Probleme, offensive Lösungen zu finden, und leisteten sich einige unnötige Ballverluste. Dennoch blieb die Partie weiterhin offen, und mit einem 63:59 ging es in den letzten Abschnitt. Im Schlussviertel kämpften die Dragons weiter, konnten aber nicht konstant scoren. Bayreuth spielte konzentriert, nutzte die Chancen konsequent und entschied das Viertel mit 20:18 für sich. Besonders in der Schlussphase machten sich kleinere Unaufmerksamkeiten und fehlende Effizienz im Abschluss der Dragons bemerkbar, wodurch sich die Gastgeber ihren Sieg sichern konnten. Damit stand am Ende die nächste bittere Niederlage für die Dragons fest.
01.02.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Guardians Koblenz 79:71
Die Bozic Estriche Knights Kirchheim konnten sich am vergangenen Samstag im Duell gegen die EPG Guardians aus Koblenz mit 79:71 durchsetze.
Krankheitsbedingt fehlte Topscorer Ty Cockfield. Neu mit an Bord war die Nachverpflichtung Brandon Averette, der sich in Statur und Position von Cockfield kaum unterscheidet. Der flinke US-Guard übernahm auch früh das Kommando bei den Guardians und leitete die flüssige Offensivmaschinerie. Sieben Punkte wanderten auf das Konto des Neuzugangs, womit er einen wesentlichen Beitrag zur knappen 23:24 Führung nach den ersten zehn Spielminuten leistete. Auf Seiten der Schwaben fand Henry früh seinen Rhythmus und zeichnete sich für neun Punkte verantwortlich. Doch schon in den Anfangsminuten waren bei den Teckstädtern Abstimmungsprobleme in der Verteidigung zu sehen, die sich im zweiten Viertel nochmals ausweiteten. Zu oft wurden die Koblenzer aus der Distanz frei gelassen und diese verwandelten einigermaßen hochprozentig. So sah Kirchheim sich zur Halbzeit einem 48:41 Rückstand gegenüber.
Um den ersten Saisonsieg seit sechs Spielen einfahren zu können, mussten die Guardians dieses Niveau in Hälfte zwei aufrechterhalten. Doch das schafften sie nicht. Früh verspielten sie die Führung. Die Guardians machten gerade in der Offensive zu viele Fehler. Es waren die Fehlpässe, Offensivfouls und die sich häufenden Fehlwürfe, durch die sich Kirchheim nicht nur wieder ran arbeiten, sondern schließlich auch in Führung gehen konnte. Das Viertel endete mit 67:62. Im abschließenden Viertel konnten die Guardians keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Koblenz entschied sich für viele Würfe von hinter der Dreipunktelinie, doch die Ausbeute war zu gering. Insgesamt erzielte die Mannschaft vom Deutschen Eck lediglich neun Zähler im Schlussabschnitt. Kirchheim nutzte hingegen die Fehler der Guardians eiskalt aus und gewann das Spiel schlussendlich mit 79:71.
01.02.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen 67:65
Die Uni Baskets Münster haben den ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga gegen Phoenix Hagen eingefahren.
Wie intensiv dieses Derby verlaufen sollte, zeigten gleich die ersten Aktionen. Die Startoffensive der Ruhrstädter blieb zunächst stecken. Über ein Dreipunktspiel von Adam Touray und den ersten Distanztreffer von Stefan Weß kamen die Uni Baskets richtig gut in die Partie (6:2, 2.), sie ließen aber einige Lay-ups aus. Dennoch warteten die Unistädter mit einem sehr guten Fokus und einer bissigen Defensive auf. Paul Viefhues setzte wie in Düsseldorf mit seinem ersten Dreier ein Zeichen (12:15, 8.). Mit dem starken Jasper Günther schlug Münster zurück. Mit seinen beiden klasse ausgespielten Distanztreffern blieb Münster nach dem packenden Auftaktviertel dran (19:21). Kurzzeitig ließen die an diesem Abend so reboundstarken Münsteraner (46:39) eben in dieser Disziplin nach und handelten sich ihren größten Rückstand der Partie ein (24:35, 15.). Diesem und einigen Widrigkeiten trotzend arbeiteten sich die Uni Baskets bis zur Pause wieder heran. Vier Freiwurfzähler von Paul Viefhues und Bo Hodges waren der Schlussakkord der ersten Spielhälfte (35:40).
Die zweite Halbzeit begann mit ausgeglichenem Spielverlauf, in dem Münster aber zunächst einige klasse Plays über Lay-ups liegen ließ. Jasper Günther aber versenkte seinen zum 43:45 Mitte des dritten Viertels. Tolle Defensivarbeit der Münsteraner sorgte für drei Dreier in Folge der jetzt auch spielstarken Offensive. Nur der dritte von Stefan Weß fiel und sorgte nach dem 46:45 für Ekstase auf den Rängen. Das Derby blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen – auch nach 30 Minuten. 54:54 vor dem Schlussviertel. Beide Teams lieferten sich auch im Schlussabschnitt einen großartigen Kampf um jeden Ballbesitz. Die Defensive der Gastgeber war nun bärenstark, ließ keine einfachen Punkte mehr zu. Viel Pech dagegen in den Münsteraner Offensivaktionen. Gute Ballbewegung blieb mehrfach mit In-and-out-Würfen unbelohnt, was Hagen zur 56:63-Führung nutzte. Mitte des Schlussviertels schien das Momentum bei den Gästen zu liegen, doch die Uni Baskets hatten an diesem Samstagabend einen unerschütterlichen Glauben in sich selbst. Und glichen die Partie mit einem weiten Dreier von Sigu Jawara 2:14 Minuten nach einem 7:0-Lauf zum 63:63 aus. Die Münsteraner behielten in diesem Thriller und angetrieben von der großartigen Kulisse in der Crunchtime die Ruhe, hatten in dieser die größere Spielkontrolle und entschieden das Spiel mit großer Überzeugung für sich. Ein mutiger, cleverer Spielzug überrumpelte die Gästedefensive. Ty Groce schloss energisch am offensiven Brett zum 67:65 und zur Entscheidung ab.
01.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen 83:51
Zehn Siege in Folge! Die HAKRO Merlins Crailsheim setzen ihre Serie auch gegen die Tigers Tübingen fort und gewinnen mit 83:51.
Der Gastgeber kam schnell und gut in die Partie. Nach 57 Sekunden führte das McCray-Team bereits mit 6:0. Alle Zähler gingen auf das Konto von Shahid. Die ersten Tübinger Punkte erzielte Jonas Niedermanner bei 8:47 Minuten auf der Uhr zum 6:2-Zwischenstand. Die Crailsheimer drückten jedoch weiter immens auf das Tempo und machten es den Schwaben im eigenen Angriff sehr schwer für gute Abschlüsse. Nach drei Minuten führten die Zauberer mit 10:2. Reinboth musste die Begegnung bei 4:06 Minuten auf der Uhr unterbrechen, um sein Team beim Stand von 11:2 neu einzustellen. Idowu sorgte nach sieben Minuten für den ersten Lichtblick: Der Dreier saß zum 13:5. Die Tigers kämpften sich so langsam ins Spiel, Shahid erhöhte nach neun Minuten per Dreier aber auf 19:9. Der US-Amerikaner erzielte im Anschluss bereits seinen zehnten Zähler per Freiwurf zum 25:11 und war Topscorer des Spiels. Mit diesem Ergebnis endeten auch die ersten zehn Minuten. Der vier Jahre im gelben Dress aktive Ex-Tübinger Daniel Keppeler eröffnete die zweiten zehn Minuten für die Merlins, Kapitän Moe Stuckey erhöhte weiter (31:13, 12. Min.). Die Gäste aus Tübingen hatten weiterhin ihre Schwierigkeiten mit der aggressiven Defensivarbeit der McCray-Schützlinge, gleichzeitig schlichen sich allerdings auch die ersten Unachtsamkeiten bei den Zauberern ein. In einem eher unspektakulären zweiten Zauberer-Viertel verkürzten die Tigers zum wiederholten Mal von der Freiwurflinie und kamen auf elf Punkte heran (36:25, 19. Min.). Die HAKRO Merlins schafften es zudem nicht die eigene Präsenz unter dem gegnerischen Korb zu steigern, was die Anzahl von keinem Offensivrebound bis zur Halbzeitpause widerspiegelte. Nach einem verlorenen zweiten Viertel gingen die Zauberer dennoch mit einer Führung in die Kabine (40:30, 20. Min.).
Ähnlich wie die ersten zwanzig Minuten für die Merlins endeten, begann auch der zweite Durchgang: Tübingen erspielte sich zunehmend mehr Selbstvertrauen und hielt die Zauberer gleichzeitig bei knapp vierzig Punkten. Moreaux verkürzte auf sechs Zähler – Tyreese Blunt fand eine Antwort von Downtown, Tübingen legte per And-One nach (45:39, 25. Min.). Ein Hallo-Wach-Effekt stellte sich dann jedoch bei den Merlins ein, die dank schneller fünf Punkte die Arena Hohenlohe zum Kochen brachten. Vinnie Shahid addierte weiter von Downtown und schickte die Gäste in die Auszeit. Eine nun fokussierter wirkende Crailsheimer Mannschaft konnte den Abstand ausbauen – Daniel Keppeler erhöhte aus kurzer Distanz (57:39, 27. Min.). Während Tübingen bisher nur zwölf Mal aus dem Spiel zum Punkterfolg kam, lief der Basketball nun schneller durch die Crailsheimer Reihen. Brock Gardner traf nach einem No-Look-Pass von Shahid sehenswert zur 65:44-Führung vor der letzten Viertelpause. In der ersten Minute ging es gleich mit einigen Punkte los. Gaines erzielte in den ersten 57 Sekunden fünf Zähler in Folge zum 70:47. Zuvor netzte Jay Nagle mit seinen ersten Zählern aus der Distanz zum 67:47 ein. Genau 17 Sekunden später war für den US-Amerikaner des Gastgebers die Begegnung mit dem fünften Foul beendet. Zehn Punkte standen auf seinem Arbeitsnachweis. Die Merlins hatten eine gute Ausgangslage, den zehnten Sieg in Serie einzufahren. Zu dominant traten die McCray-Schützlinge weiter in diesem Spiel auf. In Minute 34 führten die Crailsheimer nach einem Korbleger von Goodman komfortabel mit 72:50 – Reinboth nahm die nächste Auszeit. Der 42-Jährige musste aber auch erkennen, dass das Spiel bereits verloren war. Es ging jetzt nur noch um Schadenbegrenzung. In Minute 36 erhöhte Goodman mit einem Dreipunktspiel auf 77:50. Von den Raubkatzen kam einfach nichts mehr, jedoch vom Gastgeber. Shahid erzielte eine Minute später das 79:50. Der Point Guard war nun schon bei 17 Zählern angelangt. Die Raubkatzen verstrickten sich nun vermehrt in Einzelaktionen, die nicht von Erfolg geprägt waren. Goodman gelang 47,2 Sekunden das 81:50. Wenig später war das Spiel nach einem 13:1-Lauf mit dem 83:51-Endstand beendet.
02.02.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. ART Giants Düsseldorf 95:76
Den Nürnberg Falcons ist am Sonntagnachmittag der vierte Heimsieg der laufenden Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gelungen. Gegen die ART Giants Düsseldorf gewann die Mannschaft von Ralph Junge mit 95:76 (46:41).
Die Giants starteten durchaus ambitioniert in die Partie und konnten vor allem in der Zone immer wieder punkten. Doch trotz einiger einfacher Wege zum Korb fehlte es ihnen an der nötigen Kaltschnäuzigkeit: Viele Lay-ups wollten einfach nicht fallen, und auch aus der Distanz fanden die Würfe kaum ihr Ziel. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel lagen die Gäste dennoch nur knapp mit 22:19 zurück. Im zweiten Viertel übernahmen bei den Falcons dann Gabe Kalscheur und Neuzugang Jack Pagenkopf. Das US-Duo erzielte die Hälfte der 24 Nürnberger Punkte in diesem Durchgang und hatte damit großen Anteil daran, dass die Gastgeber auch zur Pause noch in Front lagen (46:41).
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich überlegen. Die Falcons spielten offensiv wie defensiv auf einem anderen Niveau und setzten sich mit einem dominanten dritten Viertel deutlich ab. Die Giants fanden in dieser Phase kaum Mittel gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger und ließen sich immer wieder zu Turnovern hinreißen. Nach 30 Minuten stand ein 72:54 auf der Anzeigetafel. Dies galt es für Nürnberg im Schlussabschnitt zu verteidigen und auszubauen, was dank tollem Team-Basketball und einem heiß laufenden Jack Pagenkopf auch gelingen sollte. Nürnbergs neue Nummer 11 erzielte acht Punkte im letzten Viertel und markierte quasi mit der Schlusssirene den 95:76-Endstand.
02.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. RASTA Vechta II 73:65
RASTA Vechta II hat einen möglichen dritten Sieg in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA verpasst. Bei den noch um die Playoffs kämpfenden Dresden Titans unterlag das Team von Head Coach Hendrik Gruhn am Sonntagnachmittag mit 65:73 (32:30).
Mit dem ersten Ballbesitz ergatterten die Gäste auch gleich die ersten Punkte. Die Titans fanden erstmal keine Antwort und fanden sich vor Wes Dreamers perfektem „And One“ 0:6 in Rückstand. Das erste Ausrufezeichen auf Dresdner Seite setzte ebenfalls Dreamer, der zum 9:11 stopfte. Zeitgleich mit der Sirene zur ersten Viertelpause traf Lucien Schmikale aus der Mitteldistanz und besorgte den 14:15 Anschluss. Mit einem weiten Dreier von Luke House machten sich die Niedersachen wieder etwas Luft. „Elbflorenz“ blieb aber dran und Koen Sapwell dunkte sehenswert aus dem Fastbreak. Rasta ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und spielte offensiv munter weiter. Erst nach knapp sieben Minuten glichen die Männer von Fabian Strauß zum 30:30 aus. In vier Angriffen gelang es Dresden allerdings nicht die Führung zu übernehmen, wodurch Vechta zwei Punkte Polster mit in die Kabine nahm (30:32).
Die Gäste starteten wieder mit einem Treffer aus der Ferne ins dritte Viertel. Daniel Kirchner hatte mit seinem Korbleger plus Bonusfreiwurf die richtige Antwort parat, aber Vechtas Linus Ruf traf erneut vom Perimeter. Einen Dreier der Gäste später fanden sich die Titans zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit zur Auszeit ein. Danach verkürzten die Titans zwar wieder auf einen Punkt, aber der Führungswechsel wollte nicht gelingen und die BBL-Reserve ging mit 52:54 in den Schlussabschnitt. Doch die Gastmannschaft erhöhte ihren Vorsprung direkt wieder mit dem ersten Korb des letzten Viertels. Kapitän Sebastian Heck, der den erkrankten Lukas Zerner vertrat, verwandelte danach allerdings direkt für die Hausherren. Daniel Kirchner besorgte den 56:56 Ausgleich und nach einem Steal auch die erste Dresdener Führung des Spiels. Nun vielen auch die Dreier und Lucien Schmikale sowie Pablo Bertone erhöhten auf 64:56. Die vorentscheidende Führung gaben die „Titanen“ nicht mehr her und gewannen nach einem wilden Spiel mit 73:65.
Foto: Dennis Green
Zwei Nachverpflichtungen bei den RheinStars Köln
/in APP, Kadernews ProB, ProB Süd 24/25Mit zwei Neuzugängen läuten die RheinStars die heiße Phase der Saison ein. Point Guard Maximilian Begue und Shooting Guard Jonas Falkenstein verstärken und vertiefen ab sofort den Kader der Kölner in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. „Wir wollen für die anstehenden Playoffs gut gerüstet sein. Mit Maxi und Jonas konnten wir zwei noch junge, aber auch schon gestandene Akteure, die bereits höherklassig gespielt haben, für uns gewinnen und uns mit ihrer spielerischen Qualität und Erfahrung noch mehr Tiefe in unserem Kader geben. Wir wollen ein Team sein das 40 min marschiert, drückt und das Tempo hochhält. Das kostet Kraft und erfordert hohe Intensität im täglichen Training. Die zwei bringen durch ihre Art und Qualität zu spielen diese zusätzliche Intensität ins Training – und davon profitieren die Jungs und wir als Trainer zusätzlich“, sagt Manager und Headcoach Stephan Baeck.
Tim Lang wechselt zu Bergischen Löwen
Baeck führt aus: „Unser Plan war schon länger, noch einen Guard vor Ablauf der Wechselfrist in der vergangenen Woche zu verpflichten, um mehr Tiefe auf den kleineren Positionen zu haben, falls in Richtung Playoffs nicht doch noch was Unvorhergesehenes passiert.“ So hatten die Trainer bereits mehrere Namen auf der Liste als mit Tim Lang ein Guard in der vergangenen Woche überraschend um seine Vertragsauflösung bat. Nach knapp anderthalb Jahren bei den RheinStars wurde dem 24 Jahre alten Psychologiestudent der Aufwand mit Studium, Berufspraktikum und als ProB-Spieler zu viel. Er schloss sich eine Liga tiefer dem Regionalligisten Bergische Löwen an.
„Zum einen danken wir Tim für die Zeit mit uns und wünschen ihm viel Glück bei seiner beruflichen Entwicklung, zum anderen haben wir das Glück zwei gute Zugänge begrüßen zu können“, sagt Baeck. Beide Neuzugänge haben Bundesliga-Erfahrung, Begue in Frankfurt und Gießen, Falkenstein bei den Telekom Baskets. Begue spielte zuletzt im Norden der ProB in Essen und Wolmirstedt. Falkenstein hatte sich nach seiner Zeit bei Ligakonkurrent Dragons Rhöndorf eine Pause und den Fokus aufs sein Jura-Studium gegönnt.
Maximilian Begue, Point Guard
Geb. 26. Februar 2001
Größe: 1,93 – Trikot-Nr: 0
Stationen:
11.2024 – 01.2025, ETB Miners Essen (DE)
12.2022 – 05.2024, SBB Baskets Wolmirstedt (DE)
08.2021 – 12.2022, JobStairs Gießen 46ers (DE)
09.2016 – 06.2021, FRAPORT SKYLINERS Juniors (DE)
08.2015 – 07.2021, Eintracht Frankfurt (DE)
40 Bundesliga-Spiele für Frankfurt und Gießen
Saison 2023/2024 (Wolmirstedt)
28 Spiele, 23:17 Min pro Spiel, 10.9 Punkte, 3 Assists, 4.3 Rebounds
Jonas Falkenstein, Shooting Guard
geb. 05.07.2000
Größe: 1,85m – Trikot-Nr. 45
Stationen:
08.2022 – 06.2023, Dragons Rhöndorf (DE)
06.2021 – 06.2022, Telekom Baskets Bonn 2 (DE)
13 Bundesliga-Spiele für Bonn
Saison 2022/2023 (Dragons)
18 Spiele, 21:42 Min pro Spiel, 6.6 Punkte, 1.8 Assists
Text: RheinStars Köln
Foto: ETB Miners, Jörn Wolter
Theo John als neuer Big Man in Crailsheim
/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25Die HAKRO Merlins Crailsheim waren auf dem Transfermarkt tätig und verpflichten den 26-jährigen Center Theo John. Der US-Amerikaner war zuletzt bei Donar Groningen unter Vertrag und läuft nun bis zum Saisonende für die Zauberer auf.
Crailsheim, 31.01.2025. Knapp zwei Wochen vor Ende der Meldefrist der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA können die HAKRO Merlins einen Neuzugang verkünden. Theo John läuft künftig im Zauberer-Jersey mit der Nummer 11 auf und verstärkt die Merlins auf der Center-Position.
Theo John stammt wie HAKRO Merlins Point Guard Vinnie Shahid aus Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota. Die beiden 26-jährigen lernten sich dort bereits im Kindesalter kennen. Nach seiner Zeit in der Champlin Park High School in seiner Heimat wechselte John an das renommierte College in Marquette. Dort kam der 2,06-Hüne in vier Spielzeiten auf 124 Einsätze (75:49-Bilanz) und spielte unter anderem gegen seinen alten Kumpel Vinnie Shahid, der zu dieser Zeit für das College-Team von North Dakota auf Korbjagd ging.
In seinem vierten Schuljahr kam John auf acht Punkte und fünf Rebounds in über 26 Minuten Einsatzzeit. Während seiner Zeit in Marquette spielte der neue Big Man der HAKRO Merlins unter anderem mit dem Euroleague-Star Markus Howard (Baskonia) sowie dem NBA-Champion Sam Hauser (Boston Celtics) zusammen.
Abschlussjahr bei der berühmten Duke University
Nach den vier Jahren in Marquette wechselte der Big Man 2021 für sein finales fünftes College-Jahr nach Duke, zu einer der bekanntesten Basketballakademien Amerikas. Unter dem berühmten Trainer Mike Krzyzewski, besser bekannt als „Coach K“, konnte der Neuzugang der HAKRO Merlins wertvolle Erfahrungen sammeln und stand unter anderem im Halbfinale des „March Madness“ Turniers. Dort mussten sich die Duke Blue Devills vor 70.000 Zuschauern knapp mit 81:77 dem Team aus North Carolina geschlagen geben. „Coach K“, der von 1980 bis 2022 Duke trainierte und mehrere Jahrzehnte bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften dem Trainerteam der USA angehörte, war einer der Hauptgründe für das fünfte Schuljahr des Merlins-Neuzugangs. Theo John spielte in dieser Saison unter anderem mit den heutigen NBA-Stars Paolo Banchero (Orlando), Mark Williams (Charlotte) und Wendell Moore Jr. (Detroit) zusammen.
Erste Saison in Europa
Nach seiner erfolgreichen Schullaufbahn war der 26-jährige zunächst für eine Saison in der amerikanischen Hauptstadt, beim Farmteam der Washington Wizards, in der G-League aktiv. Im Sommer 2023 entschied sich John dann für einen Wechsel nach Übersee. Für den niederländischen Klub Donar Groningen absolvierte der Familienvater sein Debütjahr in Europa und führte sein Team mit 9,1 Punkten und 6,4 Rebounds in die Playoffs. Nun verstärkt die neue Nummer 11 der Zauberer die HAKRO Merlins im Frontcourt.
„Theo ist ein physischer Center, der mit viel Energie und Einsatz spielt. Er wird uns vor allem unter dem Korb viel Power geben. Persönlich ist er ein sehr netter Familienvater, der Basketball liebt und lebt. Theo kommt von einem sehr guten College, bei dem er eine gute Basketball-Ausbildung genoss. Deshalb freuen wir uns, dass er in Crailsheim ist und sind bereit für ein paar verrückte Dunks und Blocks“, sagt HAKRO Merlins Teammanager Bogdan Radosavljević.
„Meine Familie und ich sind sehr begeistert Teil der HAKRO Merlins zu werden. Nach allem, was wir über den Verein gehört haben, sind die Atmosphäre und die Basketballkultur hier auf dem höchsten Level. Nach den Gesprächen mit den Verantwortlichen war klar, dass unsere Werte und Einstellungen ähnlich sind und wir als Team gemeinsam wachsen wollen. Ich bin sehr dankbar, dass uns alle Menschen hier willkommen heißen. Ich freue mich darauf Teil des Teams zu sein und möchte dabei helfen, unsere Ziele zu erreichen“, sagt die neue Nummer 11 der HAKRO Merlins Crailsheim
Steckbrief:
Name: Theo John
Geburtsdatum: 25.08.1998
Größe: 2,06 m
Gewicht: 110 kg
Position: Center
Trikotnummer: 11
Text: HAKRO Merlins Crailsheim
Foto: Maggie Bean
Callum Lawson verlässt Crailsheim in Richtung Island
/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25Zwei Wochen vor Ablauf der Transferfrist haben sich die HAKRO Merlins Crailsheim mit Forward Callum Lawson auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der Brite wechselt mit sofortiger Wirkung nach Island, wo er bereits die letzten Jahre erfolgreich performte.
Crailsheim, 31.01.2025. Der BARMER 2. Basketball Bundesliga Klub HAKRO Merlins Crailsheim hat sich mit dem Forward Callum Lawson auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Der sympathische Brite hat sich am Freitagmorgen persönlich vom Team und Staff verabschiedet und reist nun nach Island, wo er sich mehr Einsatzzeit für seine persönliche Entwicklung erhofft. Lawson stand 19-mal für die Zauberer auf dem ProA-Parkett und erzielte im Schnitt 2.8 Punkte in knapp zwölf Minuten Spielzeit.
„Callum ist auf uns zugekommen und hat uns mitgeteilt, dass er gerne den Verein wechseln würde, um mehr Spielzeit zu bekommen. Wir hätten Callum gerne hierbehalten, aber gleichzeitig werden wir ihm keine Steine in den Weg legen und können seine Entscheidung nachvollziehen. Callum hat einen enormen Mehrwert für die Mannschaft gehabt, war stets sehr professionell und ein Vorbild für andere trotz seiner herausfordernden Rolle auf dem Feld. Wir bedanken uns bei Callum für seinen Einsatz, Engagement und seine Liebe zu den Merlins und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft! Er wird immer Teil unserer Familie bleiben! Einmal Merlin, immer Merlin“, so Teammanager Bogdan Radosavljevic.
Text: HAKRO Merlins Crailsheim
Foto: die Lichtbuilder
Mitch Jost und Beyuan Hendricks verstärken die Seawolves Academy
/in APP, Kadernews ProB, ProB Nord 24/25Größe: 1,93 m
Position: Guard
2024-2025 BC Batumi (GEO)
2019-2024 Lee University (NCAA2)
9 Spiele; 28:12 Minuten; 7,3 Punkte; 3,3 Rebounds, 4,0 Assists, 0,9 Steals
Größe: 2,04 m
Position: Power Forward
2022-2024 Seawolves Academy (1. Regio, ProB)
2018-2022 ROSTOCK SEAWOLVES (ProA)
2015-2018 Crailsheim Merlins (BBL, ProA)
2014-2015 ETB Wohnbau Essen (ProA)
2013-2014 USC Heidelberg (ProA)
2011-2013 Paderborn Baskets (ProA)
2010-2011 USC Freiburg (ProA)
2009-2010 Mitteldeutscher BC (BBL)
2009-2010 Science City Jena (ProA)
2007-2009 RSV Eintracht (ProB)
19 Spiele; 30:16 Minuten; 11,6 Punkte; 5,2 Rebounds; 2,2 Assists









