Vorberichte ProA // 21. Spieltag

01.02.2025 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Die Eisbären Bremerhaven treffen an diesem Samstag, den 01.02.2025 im Eisbärenkäfig auf die VET-CONCEPT Gladiators Trier.

In einem sehr ausgeglichenen Bremerhavener Kader übernehmen sowohl die Import-Akteure als auch die deutschen Leistungsträger gleichermaßen Verantwortung. Angeführt wird das Team statistisch von Point Guard Elijah Miller mit 14,2 Punkten und starken 7,3 Assists pro Spiel. Die deutschen Akteure Jordan Samare (11,1), Peter Hemschemeier (9,7) und Daniel Norl (9,4) liefern dazu die stärkste Unterstützung und bringen viel Erfahrung in ProA und teilweise sogar BBL mit. Auch Carlos Carter, Adrian Breitlauch, Hendrik Warner und Jacob Biss waren bereits in der ProA aktiv und sorgen für Tiefe und Qualität in der Rotation von Headcoach Steven Esterkamp. Im statistischen Teamvergleich zeigt sich, dass die Eisbären vor allem durch starke Wurfquoten – man stellt die zweitbeste Feldwurfquote der Liga – und eine hohe Anzahl Assists auf (4. Platz ProA).

Aktuell stehen die Gladiators auf dem 2. Tabellenplatz. Nach einem durchwachsenen Saisonstart haben diese beflügelt von starken Nachverpflichtungen die Liga aufgemischt und sich bis auf den 2. Platz hochgekämpft. Bevor die Trierer das letzte Spiel denkbar knapp gegen Crailsheim verloren (86:87), hatten sie beachtliche zehn Spiele in Folge gewonnen. Das Team von Jacques Schneider ist dabei gespickt mit hochkarätigen, erfahrenen Spielern und zum großen Teil schon seit letztem Jahr zusammen. Lediglich den Ausfall von Topscorer JJ Mann musste das Team kompensieren, was sie mit ihrem aktuellen Topscorer Jordan Roland (15.7 Pkt, 3.6 Reb) aber auf beeindruckende Weise geschafft haben. Aus dem Starensemble stechen der ehemalige deutsche National- und Euroleaguespieler Maik Zirbes (10.2 Pkt, 3.9 Reb), der iranische Nationalspieler Behnam Yakhchali (13.2 Pkt, 3.4 Ass) sowie Clayton Guillozet heraus (12.8 Pkt, 3.3 Ass, 3.9 Reb). Gleichzeitig sind die Gladiators sehr breit aufgestellt und haben viele weitere sehr gute ProA-Spieler in ihren Reihen.

01.02.2025 18:30 Uhr // Science City Jena vs. PS Karlsruhe LIONS

Am Samstagabend empfängt Science City Jena die PS Karlsruhe LIONS zum Auftakt in den Februar in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Die Gastgeber gehen mit einer beeindruckenden Serie in die Begegnung. Das Team von Cheftrainer Björn Harmsen konnte alle fünf Spiele im Januar für sich entscheiden und führt mit einer 18:2-Bilanz die Tabelle der ProA an. Die Mannschaft hat sich über die vergangenen Wochen stabil präsentiert und will auch im Duell gegen den amtierenden Meister ihre Siegesserie fortsetzen. Zudem kann Jena auf die Rückkehr von Kristofer Krause in den Kader bauen, was zusätzliche Tiefe und frische Energie ins Team bringen dürfte.

Die Gäste aus Baden-Württemberg reisen als Titelverteidiger der vergangenen Saison nach Jena, hatten in der aktuellen Spielzeit jedoch immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. Nach sieben Siegen und 13 Niederlagen rangieren die Lions derzeit auf dem 12. Platz und haben fünf Siege Rückstand auf die Playoff-Plätze. Trotz dieser Herausforderungen hat Karlsruhe in der Vergangenheit bewiesen, dass es insbesondere in der Schlussphase einer Saison zu Überraschungen fähig ist. Um eine erneute Aufholjagd zu starten, wäre ein Erfolg in Jena ein wichtiger Schritt.

01.02.2025 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. VfL SparkassenStars Bochum

Im Verfolgerduell empfangen die GIESSEN 46ers am Samstag (19 Uhr) die VfL SparkassenStars Bochum.

Etwas mehr als vier Wochen ist es her, dass die Siegesserie der SparkassenStars endete. Die 46ers gewannen am 28.12.2024 souverän mit 98:81 in der Rundsporthalle. Dabei überpowerten sie die SparkassenStars mit einer physisch starken Spielweise. Das Team von Trainer-Routinier „Frenki“ Ignjatovic präsentierte sich in dieser Partie Im Stile ein echten Top-Team der ProA. Aktuell stehen die Giessener mit 13 Siegen auf dem sechsten Tabellenplatz und befinden sich damit auf Playoff-Kurs. Die letzten beiden Spiele gegen Dresden und Karlsruhe konnten die 46ers für sich entscheiden. Gerade der deutliche Sieg gegen den amtierenden ProA-Meister am vergangenen Wochenende verdeutlichte nochmal die Klasse der Hessen. Die LIONS aus Karlsruhe schienen nach drei Siegen in Folge wieder in Tritt gekommen zu sein, aber das Team um Routinier Robin Benzing ließ ihnen beim 97:76 keine Chance. Rückkehrer Nico Brauner konnte in Karlsruhe noch nicht ins Geschehen eingreifen, wird aber gegen die SparkassenStars zum Kader gehören. Auch der Langzeitverletzte Shooter Aiden Warnholtz soll dann sein Comeback geben. Die beiden Shooting Guards Kyle Castlin und Kevin McClain sind die Topscorer der 46ers mit durchschnittlich 14,2 und 14,4 Punkten pro Spiel.

In Quakenbrück (83:76) und in Düsseldorf (80:75) feierte das Team von Cheftrainer Felix Banobre noch irgendwie eingeplante Erfolge, der gegen Kirchheim (71:66) vor einer Woche indes war keine Selbstverständlichkeit, zumal die Schwaben mit einem 23:12 nach den ersten zehn Minuten stark in die Partie gestartet waren. „Bochum spielt total befreit auf. Sie haben in keiner Partie etwas zu verlieren, sie schicken ein eingespieltes Team aufs Feld und sie haben sich auf den Ausländerpositionen mit Keith Braxton und Peter Kalthoff prächtig verstärkt“, weiß Branislav Ignjatovic zu berichten. Da die Männer aus jener Stadt, in der Sänger und Schauspieler Herbert Grönemeyers nicht nur das Gymnasium besuchte, sondern auch studierte, auch über die besten Werfer aus der Mitteldistanz (fast 60 Prozent Trefferquote) verfügen, sie bei der Zahl der Assists im ersten Liga-Drittel rangieren, sie beim Bälle klauen nur Crailsheim den Vortritt lassen müssen und auch durchschnittlich 14 Ballverluste im Rahmen sind, warnt Ignjatovic: „Bochum fühlt sich in seiner derzeitigen Rolle total wohl. Im Vorbeigehen sind die nicht zu besiegen.“ Was einige Zahlen dokumentieren: Neuzugang Keith Braxton gehört mit durchschnittlich fast 20 Punkten zu den Top-Scorern der Liga, außerdem sammelt er pro Match noch sieben Rebounds ein. Da auch Niklas Geske mit sieben Assists zu den stärksten Ballverteilern der ProA gehört und Tom-Niclas Alte in der Statistik der Blocks weit vorne platziert ist, dürfte das Duell des Rangsechsten gegen den Tabellendritten zu einem echten Spitzenspiel werden.

01.02.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Artland Dragons

Nach dem Auswärtserfolg in Koblenz will der BBC Bayreuth jetzt am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga Pro A in der heimischen Oberfrankenhalle nachlegen und am Samstag, 1. Februar, um 19 Uhr gegen die Artland Dragons einen weiteren Sieg feiern.

Bayreuth rangiert mit sechs Siegen aus 20 Spielen auf Tabellenplatz 13. Nach einem schwachen Saisonstart mit nur zwei Siegen aus neun Spielen konnte sich das Team von Florian Wedell zwischenzeitlich etwas stabilisieren. Zwei Siege in Serie: in Kirchheim (74:93) und gegen Nürnberg (86:72) ließen die Oberfranken hoffen, doch zuletzt geriet Bayreuth wieder in den Negativstrudel. Lediglich gegen die EPG Baskets Koblenz konnte man zwei knappe Erfolge einfahren – zuletzt mit 95:93 in einer bis zur Schlusssirene umkämpften Partie. Herausragender Akteur bei Bayreuth ist Topscorer Demarcus Demonia, der mit 25 Punkten gegen Koblenz erneut seine Klasse unter Beweis stellte.

In jüngster Zeit war bei den Artland Dragons einiges im Wandel. So gab es nicht nur einen Wechsel auf der Position des Headcoaches – Markus Jackson übernahm für den erkrankten Pat Elzie. Außerdem verpflichteten die Dragons neue Spieler. So kehrte Point Guard Nikos Couchoumis nach einem halbjährigen Gastspiel in Griechenland nach Quakenbrück zurück und schlug gleich sehr gut ein, scorte in der Partie bei Spitzenreiter Jena 33 Punkte bei exzellenten Wurfquoten und traf auch im jüngsten Heimspiel gegen Dresden 18 Zähler. Auch die beiden aktuellsten Neuzugänge, der BBL-erfahrene Center Alexander Möller (zuletzt BG Göttingen) und der international erfahrene amerikanische Shooting-Guard Bryan Battle (zuletzt RheinStars Köln) sollen die Quakenbrücker im Kampf um den Klassenerhalt verstärken. Zuletzt verloren die Artland Dragons am vergangenen Sonntag trotz großer Hoffnungen mit 93:104 in heimischer Halle gegen die Dresden Titans.

01.02.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. EPG Guardians Koblenz

Am kommenden Samstag empfangen die Bozic Estriche Knights Kirchheim die EPG Guardians Koblenz in der Kirchheimer Sporthalle Stadtmitte.

Die Bozic Knights blicken auf einen intensiven Januar zurück, in dem sie sich mit einigen der Top-Teams der Liga messen mussten. Gegen Trier, zweimal gegen Crailsheim und Bochum setzte es größtenteils knappe Niederlagen, lediglich im Heimspiel gegen Crailsheim gelang ein Erfolg. Die Playoff-Ränge bleiben in Reichweite, dennoch sind weitere Siege erforderlich, um die Chancen auf eine Teilnahme zu wahren. In den kommenden Partien trifft das Team auf Koblenz (Tabellenplatz 15), die Artland Dragons (17.) und Karlsruhe (12.), allesamt Mannschaften, die aktuell nicht zu den direkten Playoff-Kandidaten gehören. Sportchef Chris Schmidt betont die Bedeutung der anstehenden Spiele: „Uns ist es leider nicht gelungen, einen Bonussieg gegen die Spitzenteams zu holen. Daher stehen wir jetzt in den Duellen gegen die Mannschaften der unteren Tabellenhälfte unter Druck, wenn wir noch einmal die Top Acht angreifen wollen.“ Noch ist unklar, ob Miryne Thomas rechtzeitig fit wird. Der Forward war mit 21 Punkten maßgeblich am 87:80-Erfolg der Knights im Hinspiel beteiligt. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf Neuzugang Gian Aydinoglu, der in der Vorwoche in Bochum seine ersten Punkte im Trikot der Knights erzielen konnte und nun sein erstes Heimspiel bestreitet.

Die EPG Guardians Koblenz haben eine herausfordernde Saison hinter sich, die von Verletzungen, Personalwechseln und fehlender Konstanz geprägt war. Trotz eines vielversprechenden Kaders und hoher Erwartungen zu Saisonbeginn rangiert das Team aktuell im unteren Tabellendrittel. Dennoch verfügt die Mannschaft von Head Coach Marco van den Berg über individuelle Qualität. Taurus Cockfield zählt mit durchschnittlich 19,5 Punkten pro Spiel zu den besten Guards der Liga und ist eine zentrale Figur im Offensivspiel der Koblenzer. Ergänzt wird er von den erfahrenen Bundesliga-Akteuren Dominique Johnson (10,6 PpS) und Leon Friederici (10,9 PpS). Trotz der schwierigen Saisonphasen haben die Guardians mehrfach ihr Potenzial unter Beweis gestellt. Knights-Head-Coach Igor Perovic warnt vor der Herausforderung: „Koblenz hat immer wieder gezeigt, wozu sie in der Lage sind. Sie sind sehr gefährlich, spielen aggressiv und körperbetont. Wir müssen dagegenhalten und konzentriert bleiben.“

01.02.2025 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Phoenix Hagen

Am Samstagabend um 19:30 Uhr treffen die Uni Baskets Münster in der Halle Berg Fidel auf Phoenix Hagen.

Nach zwei sieglosen Spielen möchte das Team von Cheftrainer Götz Rohdewald zurück in die Erfolgsspur finden. Besonders die knappe Niederlage gegen Trier und das Auftaktviertel im vergangenen Spiel in Düsseldorf sollen aufgearbeitet werden. Defensivstabilität und entschlossen geführte Duelle sind aus Sicht der Münsteraner Schlüssel zum Erfolg, um eigene Stärken wie das Rebounding und die Dreipunktequote auszuspielen. Die personelle Lage bleibt herausfordernd. Nach dem langfristigen Ausfall von Julius Ferber muss das Team weiterhin auf Cosmo Grühn verzichten. Jonas Weitzel ist kurzfristig fraglich, während Oliver Pahnke und Bo Hodges wieder im Training stehen.

Mit 26 Punkten aus 20 Spielen belegt Phoenix Hagen aktuell den siebten Tabellenplatz und liegt damit zwei Punkte vor den Uni Baskets. Die Mannschaft von Trainer Chris Harris hat sich in dieser Saison als besonders heimstark erwiesen, musste aber zuletzt eine überraschende Niederlage gegen die Nürnberg Falcons hinnehmen. Auswärts lief es für die Hagener mit einer Bilanz von vier Siegen und fünf Niederlagen wechselhaft. Siege gelangen zuletzt gegen Abstiegskandidaten, während die Partien gegen höherplatzierte Teams verloren gingen. Das Team zeichnet sich durch physische und aggressive Verteidigung aus und setzt im Angriff auf individuelle Qualität und Eins-gegen-Eins-Situationen.

01.02.2025 20:00 Uhr // HAKRO Merlins Crailsheim vs. Tigers Tübingen

Am 21. Spieltag der Saison 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treten die Tigers Tübingen bei den HAKRO Merlins Crailsheim an.

Nach einem holprigen Start in die Runde mit vier Siegen und sechs Niederlagen nach den ersten zehn Spielen sind die HAKRO Merlins Crailsheim in der Tabelle da, wo man sie vor der Spielzeit erwartet hat. Auf einem Playoff-Platz, und dies mit McCray bei seiner ersten Station in vorderster Front bei den Aktiven. Jüngst gelangen deutliche Siege sowie auch Spiele, die knapp gewonnen werden konnten. So zuletzt beim 87:86-Auswärtssieg bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier, die davor ebenfalls zehn Erfolge am Stück einfahren konnten. Die Crailsheimer wirken nun gefestigt und bringen ihre zweifelsohne vorhandene Qualität im Kader nun auch regelmäßig auf das Spielfeld. Mit dem US-Amerikaner Brock Gardner hat das McCray-Team erst eine Nachverpflichtung getätigt. Der 27-Jährige kommt auf gute 7,9 Zähler und 3,7 Rebounds in nur 16 Minuten Einsatzzeit und ist mitverantwortlich für den guten Trend. Angeführt werden die Crailsheimer von Point Guard Vincent Shahid. Der Point Guard aus den USA ist mit 16,5 Zählern bester Punktesammler des Tabellenvierten. Dazu kommen 4,1 Assists, die gleiche Ausbeute kann sein Landsmann Devon Goodman (11,9 ppg) aufweisen, der mit Shahid für den Spielaufbau der Crailsheimer zuständig ist. Insgesamt ist das Team in der Breite aufgestellt. Neun Akteure punkten zwischen 7,2 Zählern (Kapitän Maurice Stuckey) sowie 16,2 Punkten (Shahid). Der ehemalige Tübinger Daniel Keppeler spielt bei den Merlins eine tragende Rolle unter den Körben. In knapp 20 Minuten kommt der 28-Jährige auf 10,5 Punkte und 4,3 Rebounds.

In dieser Spielzeit treffen sich beide Teams in der ProA zum zweiten Mal. Das Hinspiel stieg bereits Ende Dezember, damals setzten sich die HAKRO Merlins bei den Schwaben mit 76:62 durch. Kurz nach dem Duell verletzte sich Tübingens Schlüsselspieler Kenny Cooper. Der 26-Jährige zog sich einen Muskelfaserriss zu und wird voraussichtlich auch am Wochenende fehlen. Dafür holten die Tigers Ersatz mit ProA-Erfahrung. Point Guard David Cohn spielte bereits in Schwenningen und zuletzt in Bochum. Für die SparkassenStars legte der US-Amerikaner in der abgelaufenen ProA-Saison 13,3 Punkte und 6,6 Assists auf. In seinen ersten beiden Spielen bei den Tübingern erzielte Cohn 18 respektive acht Zähler und verteilte je vier Vorlagen. Neben dem Aufbauspieler zählen der britische Center Samuel Idowu (13,9 ppg/ 7,4 rpg) sowie der deutsche Forward Melkisedek Moreaux (10 ppg/ 5 rpg) zu den gefährlichsten Akteuren der Raubkatzen.

02.02.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. ART Giants Düsseldorf

Am 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Nürnberg Falcons auf die ART Giants Düsseldorf.

Die Nürnberg Falcons möchten an ihre zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen und sich mit einem Sieg im Kampf um den Klassenerhalt eine bessere Ausgangslage verschaffen. Im ersten Aufeinandertreffen mit den ART Giants Düsseldorf verloren die Mittelfranken knapp mit 76:74. Vor heimischem Publikum strebt das Team von Head Coach Ralph Junge nun eine Revanche an und möchte sich zudem den direkten Vergleich sichern.

Die ART Giants Düsseldorf reisen mit dem Ziel nach Nürnberg, ihren positiven Trend fortzusetzen. Als direkter Konkurrent im Kampf um den Ligaverbleib möchten die Gäste an den Erfolg aus dem Hinspiel anknüpfen und wichtige Punkte aus der Fremde mitnehmen. Das Team aus der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens hat in den vergangenen Wochen eine kämpferische Leistung gezeigt und will diese auch in Nürnberg unter Beweis stellen.

02.02.2025 16:00 Uhr // Dresden Titans vs. RASTA Vechta II

Zum 21. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geht es für die Korbjäger von Fabian Strauß gegen die Zweitvertretung von RASTA Vechta.

Die Titans brauchen als ProA-Elfter unbedingt einen Sieg, wollen sie noch ins Rennen um einen Platz in den Playoffs eingreifen. Am Sonntag siegte die Mannschaft von Head Coach Fabian Strauß mit 104:93 bei den Artland Dragons. In Quakenbrück hatten Dresdens Distanzschützen einmal mehr einen herausragenden Tag, trafen 14 von 32 Dreiern. Was die Quote von Downtown angeht, sind die Titans mit 38% das zweitbeste Team der Liga. Der wohl beste Schütze der Liga ist ein Dresdener. Matt Ragsdale traf in 20 Spielen schon 46 Mal von jenseits der 6.75 Meter – bei einer Quote von 48%! Auch Wes Dreamer, Koen Sapwell (beide 43%) und Lucien Schmikale (40%) sind am Perimeter traumwandlerisch sicher unterwegs. „Dass die Dresdener so hochprozentig treffen, ist auf deren hervorragende Ballbewegung zurückzuführen. Sie spielen offensiv wahnsinnig gut zusammen und finden auch am Ende der 24 Sekunden immer wieder Lösungen. Dafür müssen wir bereit sein“, weiß Vechtas Head Coach Hendrik Gruhn.

Die Mannschaft aus Niedersachsen lässt sich in nur drei Worten sehr gut beschreiben. Denn jung, talentiert und siegeshungrig ist die Truppe von Hendrik Gruhn allemal. Der Altersdurchschnitt der Vechtaraner liegt bei gerad einmal 20,1 Jahren und trotzdem beweisen sie ihr Können wöchentlich auf den Courts der ProA. So auch an den letzten zwei Spieltagen, wo Vechta II sich gegen die direkten Konkurrenten aus Nürnberg und das Playoff-Team aus Bremerhaven durchsetzte. In beiden Partien spielte der 22-jährige Däne Jonathan Klussman eine entscheidende Rolle und ist mit einem Punkteschnitt von 14,3 auch der Top-Scorer des breiten RASTA-Kaders. In der Hinrunde verlor RASTAs Farmteam gegen die Dresden Titans mit 97:100.

 

Foto: Achim Kunetka

Vorberichte ProB Nord // 17. Spieltag

01.02.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. LOK BERNAU

Am kommenden Samstag, den 1. Februar, um 18 Uh empfangen die BSW Sixers LOK BERNAU im heimischen Sixers Dome in Sandersdorf.

Die Sixers belegen aktuell Platz 5 mit 9 Siegen, mussten aber zuletzt zwei Niederlagen einstecken – darunter ein deutliches 86:67 gegen die SBB Baskets Wolmirstedt. Das Hinspiel in der Sparkassen-Arena ging mit 93:79 an die LOK. Die Sixers sind ein körperlich starkes Team, das defensiv gut arbeitet und den Gegner mit hoher Intensität unter Druck setzt. LOK Bernau bringt in dieser Saison im Schnitt 85,7 Punkte pro Spiel auf das Scoreboard, während die Sixers mit 77,1 Punkten offensiv etwas schwächer auftreten. Sandersdorf holt währenddessen im Schnitt 36,4 Rebounds pro Spiel und ist damit leicht im Vorteil. Power Forward Aula Maarufu Sumbry (15,5 Punkte, 7,1 Rebounds) und Shooting Guard Matej Silic (15 Punkte, 4,5 Rebounds) sind die Hauptwaffen der Gastgeber.

Die Mannschaft aus Brandenburg reist mit breiter Brust an. Im letzten Spiel setzte sich Bernau mit einem eindrucksvollen 113:97-Sieg gegen die Seawolves Academy durch und bewies damit ihre offensive Qualität. Besonders gefragt sein wird die Defensive der Sixers, denn mit LOK BERNAU kommt das offensiv stärkste Team der Liga mit einer Dreierquote von 33,7 % in den Sixers Dome. Gerade im letzten Spiel hat die LOK gezeigt, dass sie brandgefährlich sind. Die Derbyˋs zwischen den Sixers und LOK BERNAU haben eine lange Geschichte, und die bisherigen Duelle haben stets gezeigt, wie eng es zwischen beiden Teams zugeht.

01.02.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. TKS 49ers

Am 01.02.2025 treffen die Aufsteiger ETB Miners um 19:30 Uhr im Rahmen der Rückrunde auf die TKS 49ers.

Im Hinspiel überzeugten die 49ers in einer geschlossenen Mannschaftsleistung und sicherten sich einen 72:64-Erfolg vor heimischem Publikum. Besonders in der Defensive überzeugte das Team und hielt die Miners, welche sonst durchschnittlich 80,9 Punkte erzielen, bei lediglich 64 Punkten. Auf Seiten der Essener sorgte Dezimal Selimovic mit 20 Punkten und 16 Rebounds für Probleme, die die 49ers jedoch letztlich gut kompensierten. Im Rückspiel müssen sich die 49ers nicht nur auf Selimovic einstellen, sondern auch auf den gefährlichen US-Amerikaner Isaiah Sanders (19,3 Pkt) und den Jamaikaner Brian Dawson (13,7 Pkt), die beide bereits im Hinspiel zweistellig punkteten. Aktuell stehen die Gastgeber mit einer ausgeglichenen Bilanz von acht Siegen sowie Niederlagen in der Tabelle vier Plätze vor TKS.

Die Gäste aus Stahnsdorf erzielen im Schnitt 69,6 Punkte pro Spiel und stehen derzeit auf dem 11. Tabellenplatz. Zu ihren stärksten Offensivkräften gehören Leonard Hampl (9,5 PPS), Yannick Hildebrandt (9,8 PPS) und Andrii Kozhemiakin (16 PPS). Ihr letztes Heimspiel gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn konnten die 49ers mit 66:63 knapp für sich entscheiden. Offensiv stachen beim Hinspiel für TKS damals Andrii Kozhemiakin sowie Paul Stegmann mit 15 und 13 Punkten hervor.

01.02.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am kommenden Samstag, den 01.02.2025 um 19:30 Uhr steigt das erste Spiel in dieser Saison zischen den EN BASKETS Schwelm und den SBB Baskets Wolmirstedt. Das im Dezember geplante Hinspiel wurde wegen des Terroranschlages in Magdeburg verlegt.

Schwelm rangiert mit einer Bilanz von neun Siegen und sechs Niederlagen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Die SBB Baskets sind mit zehn Siegen und fünf Niederlagen derzeit Dritter. Zum Wiedersehen kommt es mit dem ehemaligen SBB-Profi Jan Bergen. Schwelms Anführer Chris Frazier musste zuletzt verletzt passen. Beide Teams durften am vergangenen Spieltag einen Derby-Sieg bejubeln. Schwelm sicherte sich einen 78:77-Auswärtssieg gegen Iserlohn. Zuvor hatten die Gastgeber dreimal in Folge verloren. Die SBB Baskets konnten sich zuletzt daheim souverän mit 86:67 gegen die BSW Sixers durchsetzen.

Das in der Nähe Magdeburgs gelegene Wolmirstedt ist seit vielen Jahren ein sehr schwieriger Gegner. Besonders zu Hause sind die SBB Baskets stark. Das mussten auch die Top-platzierten Leverkusener spüren, die dort ohne Punkte blieben. Dass die Wolmirstedter aber auch zwei verschiedene Gesichter haben, zeigen zum Beispiel die Niederlagen gegen die BSW Sixers und Itzehoe in der Hinrunde. Welches dieser Gesichter der Gastgeber diesmal zeigt, können die EN Baskets nur bedingt beeinflussen. In den letzten Wochen sind die Wolmirstedter aber in Fahrt gekommen und bezwangen am letzten Spieltag die BSW Sixers deutlich. Dauerbrenner Martin Bogdanov führt in dieser Saison sein Team im Scoring mit über 13 Punkten und 7 Assists an. Ihm folgt der 2,11m große Litauer Modestas Paulaukas mit knapp 13 Punkten und 9 Rebounds. Aber auch der Amerikaner Derreck Brooks, Bill Borekambi oder auch Fabien Kondo scoren stabil für die SBB Baskets und zeigen, wie tief der Kader mit Qualität besetzt ist.

01.02.2025 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. Berlin Braves 2000

Für die Gartenzaun24 Baskets Paderborn steht das nächste Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord auf dem Programm: Gegner der Ostwestfalen in der heimischen „Maspernhölle“ sind die Berlin Braves 2000.

Sich für die Leistung vom vergangenen Wochenende und die 63:66-Niederlage bei den TKS 49ers rehabilitieren: Das ist das Ziel der Gartenzaun24 Baskets Paderborn in der anstehenden Heimpartie gegen die Berlin Braves 2000. Zwar sind die Ostwestfalen weiterhin Tabellenzweiter, dennoch wurde in der hinter ihnen liegenden Trainingswoche viel analysiert und darüber diskutiert: Besonders darüber, warum ausgerechnet nach der Glanzleistung gegen Iserlohn und einer richtig guten Trainingswoche gegen die 49ers kaum etwas so lief, wie geplant, und das Team eine unerwartete, aber verdiente Niederlage einstecken musste. Gegen Berlin soll es nun in allen Bereichen besser laufen. Zu bieten haben die Baskets schließlich genug: die meisten Assists (311), die meisten Blocks (69), die zweitbeste Defense und die zweitwenigsten Turnover (219) der Liga. Mit diesen Qualitäten will Paderborn vor eigenem Publikum Revanche für das mit 71:76 verloren gegangene Hinspiel nehmen. Hinter dem Einsatz von Lars Lagerpusch steht aufgrund von Knieproblemen dabei noch ein Fragezeichen, alle anderen Akteure sind fit.
Die Berlin Braves reisen nach zwei souveränen Siegen, zuletzt in eigener Halle mit 86:66 gegen die Itzehoe Eagles, mit breiter Brust nach Paderborn. Aktueller Topspieler nicht nur in dieser Partie (37 Punkte, 6/12 Dreier, 8 Rebounds) ist Point Guard Adrian Worthy, mit 292 Punkten einer der Topscorer der Liga. Die Braves haben in der ProB Nord bisher die zweithöchste Anzahl an Distanzwürfen (489), die zweitmeisten Punkten (1346) und den zweitbesten Wert an Steals (170) erzielt. Alles ist also angerichtet für ein feuriges Duell am Samstagabend!

01.02.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. TSV Neustadt temps Shooters

Der Februar beginnt mit der nächsten bedeutsamen Partie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord: Samstag um 19.30 Uhr treffen die Itzehoe Eagles im heimischen Sportzentrum am Lehmwohld auf die TSV Neustadt temps Shooters.

Im Hinspiel fehlte bei den Eagles mit dem erfahrenen Anell Alexis ein wichtiger Spieler und auch der im Januar verpflichtete Sven Cikara war damals nicht dabei. Beide Spieler werden am Wochenende mitspielen und versuchen, mit den restlichen Mitspielern das schwache Hinspiel vergessen zu lassen. Bester Akteur der Gastgeber ist der formstarke Kanadier Adam Paige, der zuletzt zweimal Spieler der Woche war und einen Schnitt von 18,2 Punkten und 7,7 Rebounds auflegt. Ihm zur Seite steht Ex-Shooter Alan Kikwaki, der in seinem ersten ProB Jahr mit 13,2 Punkten und 6,5 Rebounds im Schnitt sehr gute Werte erzielt. Ebenfalls zweistellig punkten der angesprochenen Alexis (12,9) und Kapitän Erik Nyberg (12,0). Mit dem Trainerwechsel (Anfang November) von Flavio Stückemann auf Timo Völkerink gelang dem ehemaligen ProA Ligisten der Umschwung und das Team tritt wieder als Einheit auf.

Aktuell stehen die Eagles auf dem zwölften Platz, die Shooters belegen direkt dahinter den ersten Abstiegsrang, mit einem Sieg würde der Aufsteiger vorbeiziehen. Es werde ein sehr schwieriges Spiel, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Der Gegner gehöre derzeit zu den Teams in der Liga, die den besten Basketball spielen, und habe sich stabilisiert. Der aktuelle Tabellenplatz spiegele nicht das Leistungsvermögen der Neustädter wider – da sieht der Eagles-Trainer eine Parallele zu seinem eigenen Team. Es werde darum gehen, die Aufbauspieler Anthony Watkins und Shawn Scott in den Griff zu bekommen: „Die beiden gehören zu den besten Guards der Liga.“ Doch die Mannschaft aus Niedersachsen könne auf vielen Positionen überraschen. Es werde gegen Neustadt nicht nur auf taktische Details ankommen, sondern auch auf die richtige Einstellung, um den Kampf anzunehmen und den Ton zu setzen, sagt Völkerink. „Das ist uns zuletzt nicht gelungen, es ist die große Challenge für dieses Spiel.“ Er erwartet ein 50:50-Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden.

02.02.2025 11:30 Uhr // Seawolves Academy vs. Bayer Giants Leverkusen

Die Seawolves Academy steht am Sonntag vor einer großen Herausforderung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Die Rostocker empfangen den Aufstiegsfavoriten Bayer Giants Leverkusen in der StadtHalle Rostock. Das Spiel beginnt bereits um 11:30 Uhr, da im Nachgang um 15:00 Uhr die BBL-Partie gegen Heidelberg im Rahmen eines Double Headers ausgetragen wird.

Die Seawolves Academy steht in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit dem Rücken zur Wand. Das Team des neuen Headcoach Tom Schmidt rangiert in der Tabelle mit drei Siegen und 13 Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Nordstaffel. Doch es hat sich einiges im Kader der Nordlichter getan. Vor Ende der Verpflichtungsdeadline konnte man mit Michael „Mitch“ Jost und Beyuan Hendricks zwei Neuzugänge präsentieren. Jost ist schon längst zu einer Legende in Reihen der Seawolves geworden. Der 36-Jährige stand in insgesamt 137 Begegnungen für den Klub aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Feld und war bereits letztes Jahr Teil der Zweitvertretung. Mit durchschnittlich 11,6 Punkten und 5,2 Rebounds pro Begegnung wusste Jost in 2023/24 zu überzeugen. Hendricks spielte zu Saisonbeginn noch in Georgien für den BC Batumi (1. Liga) und war ein wichtiger Rotationsspieler des Vereins (7,3 Zähler pro Spiel). Zuvor hat sich der Guard in die Geschichtsbücher seiner Hochschule, der Lee University (NCAA ll), gespielt. So stand er beim legendären Spiel gegen Alabama im März 2024 stolze 65 Minuten auf dem Parkett, welches erst nach fünffacher Verlängerung entschieden wurde. Die Uni verließ er mit 16,9 Punkten und 5,6 Assists pro Paarung im Schnitt: „Wir haben uns natürlich schon Videos und seine Zahlen angesehen“, gibt Koch zu Protokoll. „Aber anders vorbereitet haben wir uns nicht auf den Gegner, denn Rostock verfügt über einige weitere Waffen.“ Recht hat der Headcoach der Giants und verweist u.a auf Mika Freitag. Das Eigengewächs der Seawolves ist erst 18 Jahre jung und immer zur Stelle, wenn er benötigt wird. Bereits im Hinspiel ärgerte der quirlige Point Guard die Bayer-Verteidigung und kam schlussendlich auf 21 Zähler.

Der Tabellenführer aus dem Rheinland, seit acht Partien ungeschlagen, hat in den bisherigen 16 Ligaspielen nur eine Niederlage erlitten. SEAWOLVES-Fans dürfen sich am Sonntag auf die Rückkehr eines alten Bekannten freuen, denn auf Leverkusener Seite ist seit dieser Spielzeit Donte Nicholas der Dreh- und Angelpunkt (15,7 Punkte, 7,0 Rebounds, 5,2 Assists, 1,9 Steals pro Spiel). Der 37-jährige US-Amerikaner ging in der Saison 2018/2019 für die 1. Mannschaft der SEAWOLVES in der ProA auf Korbjagd. Am Sonntag trifft er u.a. auf Rückkehrer Mitch Jost, mit dem er damals bei den Wölfen in einem Team stand. “Mit Leverkusen kommt die wohl beste Mannschaft der bisherigen ProB-Saison zu uns. Sie sind das heißeste Team der Liga und haben zuletzt acht Siege in Folge geholt. Wir gehen als Underdog in die Partie”, sagt Coach Tom Schmidt. “Leverkusen hat in den letzten Spielen bewiesen, welche enorme Qualität sie im Kader haben, sind sehr gut von Mike Koch gecoacht. Wir müssen schnell einen Rhythmus mit unseren Neuzugängen [Beyuan Hendricks und Mitch Jost] finden. Es ist eine äußerst große Herausforderung für uns. Meine Spieler sind dennoch heiß auf das Spiel in der Stadthalle. Wenn wir ein perfektes Spiel erwischen, besteht vielleicht die Möglichkeit, einen Sieg gegen den Favoriten zu klauen.”

02.02.2025 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. Iserlohn Kangaroos

Am kommenden Sonntag, den 2. Februar, empfängt der SC Rist Wedel die Iserlohn Kangaroos in der Steinberghalle. Der Tip-Off erfolgt um 17 Uhr.

Der SC Rist Wedel musste zuletzt mehrere krankheitsbedingte Ausfälle verkraften. Während Nelson Martin nach einer Erkältung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist und voraussichtlich zur Verfügung stehen wird, ist der Einsatz von Al-Fayed Alegbe aufgrund einer Zehenentzündung fraglich. Trotz der personellen Herausforderungen zeigte das Team in den vergangenen Spielen eine starke Leistung und konnte Siege gegen die EN Baskets Schwelm sowie die ETB Miners Essen einfahren. Die Mannschaft von Trainer Hamed Attarbashi möchte diesen Schwung mitnehmen und vor heimischer Kulisse erneut punkten. Im Hinspiel mussten sich die Wedeler knapp mit 76:78 geschlagen geben und streben nun die Revanche an.

Die Iserlohn Kangaroos legten einen starken Saisonstart hin und gewannen acht ihrer ersten zehn Spiele. In den letzten Wochen konnte das Team jedoch nur eines der vergangenen sechs Spiele für sich entscheiden. Zuletzt unterlagen die Iserlohner knapp mit 77:78 gegen die EN Baskets Schwelm. Um auf diese Phase zu reagieren, verpflichtete der Verein kurz vor Ende der Transferfrist Aleksa Bulajic von den Kirchheim Knights. Mit Spielern wie US-Center Diante Bah (17 Punkte pro Spiel) und dem spanischen Spielmacher Jorge Mejias (16,8 Punkte pro Spiel) verfügt Iserlohn über starke individuelle Akteure.

Foto: BSW Sixers

Vorberichte ProB Süd // 17. Spieltag

31.01.2025 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. OrangeAcademy

Am Freitag, 31.01.2025 wollen sich die jungen Ulmer nachlegen und sich den Sieg im Auswärtsspiel in München sichern.

Die OrangeAcademy kann sich bisher in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit einer ausgeglichenen Bilanz von 8 Siegen und 8 Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz halten. Der FC Bayern Basketball II kann bisher nur 2 Siege zu 14 Niederlagen vorweisen. Dieser vermeintlichen Favoritenrolle wollen die Orangenen auch gerecht werden und mit einem Auswärtssieg am Freitag, 31.01.2025 untermauern. Vergangenen Sonntag, 26.01.2025 hat die OrangeAcademy die Dragons Rhöndorf besiegt. Mit einem 89:73 holten sich die jungen Ulmer den Sieg auf heimischem Parkett. Das war ein sehr wichtiger Erfolg für die OrangeAcademy, denn die Dragons Rhöndorf sind amtierender ProB Meister. Umso mehr erfreute es die jungen Ulmer, dass sie sich gegen die Drachen durchsetzen konnten.

01.02.2025 15:30 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. RheinStars Köln

Am Samstag gastieren die Kölner RheinStars zur Nachmittagszeit (15.30 Uhr) bei der Porsche BBA in Ludwigsburg.

In den vergangenen Wochen musste BBA-Headcoach Kheeryoung Rhee sein Improvisationstalent beständig unter Beweis stellen. Aufgrund von Verletzungen konnte er bei den knappen Niederlagen in Frankfurt (86:95) und Speyer (74:82) jeweils nur acht Spieler einsetzen. So rutschten die Süddeutschen mit sechs Siegen aus zehn Spielen ans untere Ende des engen Mittelfelds in der Südgruppe. Tragende Säulen in den Spielen waren Julis Bäumer und Simon Feneberg, die mit ihren 13.7 bzw. 13.9 Punkten zu den Topscorern der BBA zählen. Dazu wird der zuletzt verletzte Topspieler Dominykas Pleta (18.8) wieder im Spieltagskader stehen. Für Lenny Anigbata (13.6) kommt ein Einsatz noch zu früh.

Der Start ins Jahr 2025 war für die Domstädter eher schwach: In den vier Januar-Partien gab’s je zwei Heimsiege (vs. Ehingen & vs. Frankfurt) und zwei Auswärtsniederlagen (@ Oberhaching & @ Leitershofen) und damit einen Verlust der Tabellenführung. Fortan haben Stephan Baeck und seine Schützlinge ihr Hauptrunden-Schicksal im Sinne des angestrebten Platzes an der Sonne nicht mehr in eigener Hand. Da aber zumindest der Direktvergleich gegen die BG Hessing Leitershofen gesichert wurde und nur ein Erfolgserlebnis zwischen beiden Klubs liegt, haben die Rheinländer weiterhin realistische Chancen auf den Top-Seed in der Postseason. Dabei helfen soll der tragische Held der Vorwoche, Malik Riddle (13,8 Punkte), der per Buzzerbeater-Dreier die Siegchancen vergab und Rupert Hennen. Der vielleicht beste Point Guard der ProB (19,8 / 7,8 Assists) führt seine Mannschaft exzellent an, ist Topscorer und Kapitän. Seinen großen Erfahrungsschatz nutzt Hennen dabei hervorragend. Beim Hinrunden-Duell (97:72) nahm sich der 27-Jährige im Scoring zurück, drückte der Partie aber mit einem Double-Double (12 / 11) seinen Stempel auf, während D’Andre Bernard (20), Jannis von Seckendorff (16), Luca Michels (14), Tim Fritz Lang (14) und Riddle (12) ebenfalls alle zweistellig scorten und Fan-Klub Flying Flönz, der sein Kommen auch in der Rundsporthalle in Aussicht gestellt hat, begeisterten.

01.02.2025 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. SKYLINERS Juniors

17. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd und das TEAM EHINGEN URSPRING empfängt die SKYLINERS Juniors.

Die jungen SKYLINERS Juniors treffen dabei am Samstag auf eine ebenfalls junge Mannschaft aus Ehingen, die allerdings mit dem Amerikaner Jaylen Gregory Alston, im Dezember einen erfahrenen Flügelspieler neu verpflichten konnten. Alston, der im Schnitt 21 Punkte erzielt, ist gleichzeitig der Topscorer des Teams. Mit nur rund 76 erzielten Punkten sind die Ehinger eines der schlechtesten Offensivteams der Liga. Das zeigen auch die Feldwurfquoten: Sowohl aus dem Zweipunktebereich, als auch jenseits der Dreierlinie sind die Baden-Württemberger eines der schwächsten Teams der Süd Division. Ihre Stärken haben die Ehinger ganz klar am defensiven Ende. Mit ihrer physischen Spielweise machen sie es jedem Gegner schwer, ins Spiel zu finden. Neben Topscorer Alston, punkten auch Point Guard Jorke Aav und big man Finn Döntgens regelmäßig zweistellig.

Im Februar stehen für Ehingen aufgrund von Spielverlegungen und FIBA-Break lediglich zwei (Heim-)Spiele auf dem Programm. Headcoach Jan Hricko bietet sich mit der Nachverpflichtung von Simon Fransis nun eine neue Kaderoption für das kommende Heimspiel gegen die Frankfurter, in dem der Schwede bereits zum Einsatz kommen wird. Auch die Juniors haben trotz ihres tollen Saisonstarts mit Chukwuma nochmals einen finnischen Leistungsträger nachgelegt. Inzwischen finden sich die SKYLINERS auf dem 8. Tabellenplatz wieder. Das übliche Problem der Truppe, die traditionell gespickt mit jungen Talenten und erfahrenen Veteranen ist: die Auswärtsschwäche. Während zu Hause souverän ein Spiel nach dem anderen gewonnen wird, mussten die Frankfurter auswärts zuletzt vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Diese Anfälligkeit wollen die Hausherren natürlich ausnutzen. Dass sie gegen die Juniors gewinnen können, haben diese ja bereits am 1. Spieltag – sogar in der Basketball City Mainhattan – gezeigt.

01.02.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SV Fellbach Flashers

Im ersten Spiel unter der Ägide von Coach Marko Zarkovic müssen sich Dragons Rhöndorf gegen die Fellbach Flashers beweisen.

Die Dragons stehen aktuell auf den zehnten Tabellenplatz mit 8 Siegen und 8 Niederlagen, jedoch punktgleich mit vier anderen Teams (bis Platz 6). Dass das Team nicht konstant gute Leistungen wie im Vorjahr abliefert liegt zum einen am Umbruch, der im Team stattfand und am Verletzungspech. Auch die Doppelbelastungen mancher Spieler ist nicht hilfreich.  Die Dragons sind Kooperationspartner der Telekom Baskets Bonn aus der Bundesliga und einige Spieler trainieren bzw. sind sogar mit einer Doppellizenz ausgestattet. Dies trifft, zum Beispiel, auf den 18-jährigen Janne Müller zu. Der junge Guard überzeugt mit 14,6 Punkte pro Spiel und einer starken Dreierquote von 44,4%. Topscorers des Meisters ist der amerikanische Forward Tim Smith Jr. Mit 19,2 Punkten pro Spiel. Er wusste auch im ersten Spiel gegen die Flashers bei der 75:78 Fellbacher Heimniederlage im September mit 27 Punkten besonders zu überzeugen. Bei der letzten Niederlage gegen die Orange Acadamy (89:73) konnte Smith jedoch verletzungsbedingt nicht mitwirken. Ob er am Samstag zu Einsatz kommt, oder der zweite amerikanische Spieler, Center Daniel Westbrook, bleibt abzuwarten. Diese Entscheidung wird jedoch nicht mehr vom bisherigen Meister Coach Stephan Dohrn getroffen, welcher diese Woche entlassen wurde. Der neue Chef Coach ist jedoch kein Unbekannter in Bonn. Der Serbe Marko Žarković kennt den Verein bestens und trainierte bisher die U16 und U18 Teams sowie das Regionalliga Team des Kooperationspartners Telekom Baskets Bonn. Wie so oft nach einem Trainerwechsel wird das Team extra motiviert sein, um zu zeigen, dass sie eigentlich deutlich besser sind als der bisherige Tabellenplatz vermuten lässt.

Die Jungs aus der Nähe von Stuttgart rangierten derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und gelten als Team der Stunde im Süden der ProB. Sie kompensieren Woche für Woche fast schon selbstverständlich Ausfälle und beeindrucken ihre Gegner mit geschlossenen Mannschaftsleistungen. Davon können die CATL Baskets Löwen ein Liedchen singen, die zuletzt vor heimischer Kulisse von den Flashers mit 79:83 geschlagen wurden. Insofern überraschend, weil Fellbachs Coach Kris Borisov ohne gelernten Point Guard die Reise nach Thüringen antreten musste. Wie die Badem-Württemberger die Ausfälle der erfahrenen Zaire Thompson (29 Jahre) sowie Tauras Ulevicius (27 Jahre) und dem jungen Mikey DeSousa (21 Jahre) kompensiert haben? Ganz einfach, man hat die Verantwortung auf viele Schultern verteilt. Gleich fünf Spieler scorten zweistellig, wobei Brian Butler (18 Pkt.) schon die Rolle des Leitwolfs einnahm. Der bullige Power Forward dürfte in der Region aus seiner Zeit bei den Baskets Koblenz noch bestens bekannt sein. Gleiches trifft auf Daniel Mayr zu, der im Oktober 2024 zu den Flashers gestoßen ist. Der 2,18 Meter lange Center ist der Sohn von Dragons Urgestein Rolf „Bibo“ Mayr und stellt jede Defensive der Liga vor sprichwörtlich „riesige“ Probleme.

01.02.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSV Oberhaching Tropics

Die drittplatzierten Ahorn Camp Baskets sind am Samstag, 1. Februar, ab 19.30 Uhr in der Nordhalle Gastgeber des Tabellenfünften TSV Oberhaching Tropics.

Ohne Zweifel zählt der kommende Gegner der Gleisental-Riesen zu den positiven Überraschungen der aktuellen Saison. Doch eigentlich verwundert es in Expertenkreisen niemanden, dass Speyer aktuell auf dem dritten Tabellenplatz steht. Mit dem langjährigen Trainer Carl Mbassa hat man einen absoluten Fachmann an der Seitenlinie, der für Kontinuität und Erfolg bei den Domstädtern steht. Zudem schafft es Manager Gerd Kopf immer wieder die Leistungsträger zu halten und Jahr für Jahr talentierte Akteure zu den Baskets zu locken. Zuletzt musste Speyer verletzungsbedingt auf den etatmäßigen Aufbauspieler Carlos Hidalgo Guijo verzichten. Der Spanier laboriert an einer Fußverletzung und fehlte seinem Team zuletzt an allen Ecken und Enden. Dank der internationalen Kontakte von Kopf gelang es aber schnell einen starken Ersatz zu finden. Mit Felix Angerbauer konnte ein junger Österreicher, der in seinem Heimatland bereits einige Erstligapartien auf dem Buckel hat, kurzfristig nachverpflichtet werden. Aus einem starken Kollektiv und Teamgefüge sticht immer noch der US-Amerikaner DJ Woodmore heraus. Der langjährige Importspieler der Kurpfälzer legt im Schnitt über 17 Punkte pro Spiel bei hervorragenden Quoten auf.

Die Tropics-Truppe gilt als sehr erfahrene Mannschaft, zu deren Leistungsträgern die Flügelspieler Omari Knox, Maxwell Temoka und Fynn Fischer zählen. TSV-Coach Mario Matic will mit seinen Schützlingen wie in der vergangenen Saison die Playoffs erreichen und erklärte nach dem jüngsten Heimsieg gegen die Baskets Akademie aus Würzburg: „Nun gilt es in Speyer nachzulegen. Wir haben noch zehn weitere Endspiele um die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde.“ Im Hinspiel unterlagen Zeis und Co. mit 78:86. Ein Endergebnis, welches den tatsächlichen Spielverlauf jedoch nicht widerspiegelte. Speyer dominierte die Tropics über weite Strecken des Spiels und die Oberhachinger konnten im letzten Viertel nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

02.02.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. BBC Coburg

Mit zuletzt zwei Siegen im Gepäck macht sich der BBC Coburg am kommenden Sonntag zum fränkisch-thüringischen Derby nach Erfurt auf. Tip-off in der Riethsporthalle ist um 16 Uhr.

Nach zwei Niederlagen zum Start in den Januar sprangen für die Vestestädter aus den vergangenen beiden Spielen zwei Siege heraus. Den deutlichen Erfolg in Fellbach untermauerte die Mannschaft von Patrick Seidel am darauffolgenden Spieltag zuhause gegen Ehingen mit einem abgeklärten 90:78. Mit dem nun bevorstehenden Derby in Erfurt und den beiden anschließenden Heimspielen gegen die Farmteams aus Ludwigsburg und München trifft der BBC ausschließlich auf Teams, die hinter einem selbst in der Tabelle stehen, weshalb die kommenden Wochen aus Coburger Sicht von enormer Wichtigkeit sind.

Nicht nur von der geografischen Lage her, sondern auch tabellarisch gesehen ist das Aufeinandertreffen zwischen den Löwen und den Vestestädtern ein Nachbarschaftsduell. Wie bereits im Hinspiel empfängt der Tabellenelfte den Zehntplatzierten, nur dieses Mal mit vertauschten Rollen. Denn seit dem 102:86-Erfolg der Coburger kurz vor Weihnachten, durch welchen sich der BBC an den Thüringern vorbeischob, gewannen beide Mannschaften jeweils zwei ihrer vier Spiele. Dabei bleibt die Saison der Erfurter weiterhin schwierig zu greifen. Schwacher Auftritt in Fellbach zum Jahresstart, am nächsten Spieltag ein 29-Punkte-Erfolg gegen den amtierenden Meister aus Rhöndorf. Zuletzt konnten die Löwen ebenfalls souverän gegen Ehingen bestehen, mussten sich aber erneut, dieses Mal allerdings deutlich knapper, Fellbach geschlagen geben. Im Hinspiel waren Adrian Petkovic und Zach Hinton die Matchwinner in einer durch die Bank weg gut funktionierenden Coburger Mannschaft, während bei den Erfurtern ausschließlich Center Noah Kamdem und Flügelspieler Tyseem Lyles für Gefahr sorgten. BBC-Forward Tim Herzog steuerte im Hinrundenduell starke 15 Punkte und sechs Rebounds zum Derbysieg bei. Für ihn ist die Partie gegen Erfurt eine ganz besondere. Über viele Jahre hinweg durchlief Coburgs Nummer 10 den Jugendbereich der Löwen und sammelte dort seine ersten Erfahrungen auf ProB-Niveau.

02.02.2025 17:15 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. BG Hessing Leitershofen

Viel Zeit, die vor einer Woche eroberte Tabellenführung in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd zu feiern, bleibt der Die BG Hessing Leitershofen nicht. Am Sonntag gastieren die Kangaroos bei der VR-Bank Würzburg Basket Akademie.

Wenn man das Hinspiel mit 95:51 gegen einen Gegner gewonnen hat, wie es die BG eben am ersten Spieltag der Hauptrunde Ende September gegen die Mainfranken geschafft hatte, könnte man vielleicht von einer Pflichtaufgabe ausgehen. Doch weit gefehlt. Denn damals war das Team von Trainer und Ex-BBL Bundesligaspieler Alex King nur mit einer Rumpftruppe in Stadtbergen angereist. Auch danach lief es noch etwas holprig für den letztjährigen Aufsteiger aus der Regionalliga Südost, es folgten einige weitere, aber bereits meist knappe Niederlagen. Anschließend startete das Farmteam des BBL-Teams Würzburg Baskets aber durch, man holte aus zwölf Spielen zehn Siege, darunter einen 91:81 Erfolg gegen das Spitzenteam der RheinStars Köln. Auch weil man fortan die Doppellizenzspieler aus der ersten Liga einsetzen konnte. Allen voran Hannes Steinbach. Der 2,04 Meter Mann, erst 18 Jahre alt, ist mit rund 26 Punkten pro Partie Topscorer der Liga und mit 12,4 Rebounds auch bei den Rebounds auf Platz eins einer anderen wichtigen Statistik notiert. Er ist in der BBL auch kein Ergänzungsspieler, sondern steht oftmals dort in der Starting Five und auch über 30 Spielminuten auf dem Feld. Am Main träumt man berechtigterweise von einer neuen Ära wie damals bei Dirk Nowitzki, der vor über 25 Jahre ebenfalls bei den Würzburgern seine beeindruckende Weltkarriere im Herrenbereich gestartet hatte. Aber auch der US-Amerikaner Calvin Wishart (20,9 Punkte pro Match), Christian Skladanowski (13 Punkte) zählen zum BBL-Kader, dazu wurde im Herbst mit dem Litauer Matas Narvillas (10,2 Punkte) ein weiterer wichtiger Spieler verpflichtet. Kapitän Lukas Roth weist ebenfalls einen zweistelligen Score pro Partie auf.

Köln, Fellbach und Speyer haben es vorgemacht: Sie haben den Spitzenreiter der ProB Süd (13 Siege/3 Niederlagen) in dieser Saison bezwingen können. Unschlagbar ist die BG Hessing Leitershofen, die sich den ProA-Aufstieg zum Ziel gesetzt und ihren Kader entsprechend besetzt hat, also keineswegs. Leitershofen hat mit dem Rumänen Dragos Diculescu, dem US-Amerikaner Asa Williams und dem deutschen Center Ferenc Gille drei schwer zu stoppende Scorer in seinen Reihen, das Trio hat im Hinspiel 51 Punkte aufgelegt. Akademie-Headcoach Alex King: „Wir haben in Leitershofen am ersten Spieltag eine Klatsche bekommen, als mehr als die Hälfte der Mannschaft krank oder verletzt war. Das wollen wir am Sonntag natürlich viel besser machen. Es gibt Fragezeichen hinter dem Einsatz von Hannes Steinbach, der in den letzten vier Spielen in der Bundesliga und der Champions League im Schnitt mehr als 30 Minuten gespielt hat. Ich hoffe aber auf einen Einsatz von Calvin Wishart und Christian Skladanowski. Wir können nach der knappen Niederlage in Oberhaching ohne die drei mit sehr viel Selbstvertrauen in das Heimspiel gehen und freuen uns auf drauf. Leitershofen spielt sehr guten Basketball, sie sind individuell top besetzt und haben starke Spieler auf allen Positionen. Wir müssen uns auf ein schnelles und physisches Spiel einstellen. Wir haben aber schon beim Heimsieg gegen Köln gezeigt, dass wir gegen die Topteams mithalten können. Wir hoffen auf große Fan-Unterstützung und gute Stimmung in der Feggrube.“

 

Foto: TEAM EHINGEN URSPRING

Nachwuchs-Check bei Eisbären Bremerhaven

ProA-Ligist mit Bronze-Plakette ausgezeichnet

Mitte Januar besuchte ein Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. die Eisbären Bremerhaven zum Standortbesuch des Nachwuchsprogramms und zeichnete die Arbeit der Eisbären mit der Bronze-Plakette aus.

Im Rahmen des Besuchs machte sich das Team ein Bild von den Strukturen, Maßnahmen und Aktivitäten im Nachwuchsprogramm der Eisbären. Nach Analyse- und Reflexionsgesprächen mit Mitarbeitenden des Nachwuchs-Programms folgte ein Feedbackgespräch mit Handlungsempfehlungen für die zukünftige Entwicklung. Neuer zusätzlicher Bestandteil des Standortbesuchs war ein gemeinsamer Entwicklungsworkshop. Gemeinsam mit den betroffenen Coaches wurden Arbeits- und Kommunikationsprozesse innerhalb der Arbeitsstruktur beleuchtet, systematisiert und weiterentwickelt.

Clemens Dittmann, Nachwuchsleiter der Eisbären Bremerhaven, freute sich über den Standortbesuch: „Der Nachwuchs-Check ist ein wichtiges Tool der Basketball Bundesligen, um unsere Nachwuchsarbeit nachhaltig voranbringen zu können. Mit dem zusätzlichen Workshop dieses Jahr können wir nicht nur anhand des hilfreichen konstruktiven Feedbacks von außen unsere Entwicklung beurteilen und mögliche Schritte planen, sondern haben direkt die Möglichkeit im Austausch die ersten Schritte zu gehen, um uns langfristig weiterzuentwickeln. Vielen Dank an Jonas Stehling und Christian Steinberg für den Besuch!“

Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst in einem Reporting mittels Online-Fragebogen quantitative Daten erhoben. Im Anschluss erfolgt ein Standortbesuch, um sich in Gespräch mit Beteiligten der Nachwuchsarbeit am Standort ein Bild über alle Aktivitäten machen zu können. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten über die Analyse hinausgehend zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend erhalten die Bundesligisten die Möglichkeit, an einer Projektförderung zu partizipieren.

Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Schwedischer Neuzugang beim TEAM EHINGEN URSPRING

Am letzten Tag der Transferperiode wurde das TEAM EHINGEN URSPRING vergangenen Freitag nochmals aktiv und konnte den Forward Simon Fransis für sich gewinnen. Der 29-jährige Schwede ist bereits in Ehingen vor Ort und bringt als nun ältester Spieler viel Erfahrung in die junge Truppe. Für Headcoach Hricko ist der Neuling ab sofort einsetzbar, womit das Donau-TEAM auf den Abgang von Albert Prior reagiert und sich für den Abstiegskampf nochmal neu aufstellt.

„Wir begrüßen mit Simon einen erfahrenen und variablen Forward, der schon auf vier verschiedenen Kontinenten aktiv war. Sein breites Skillset, kombiniert mit seiner Größe und dem gefestigten Charakter, wird unserem Kader eine neue Facette geben, die wir dringend brauchen“, kommentiert Manager Merlin Stamm den Neuzugang. Neben Stationen in Island, Spanien und Irland war der ehemalige College-Akteur auch schon in Deutschland aktiv. In der vergangenen Saison 23/24 stieß er im Februar zum Regionalligisten aus Wolfenbüttel und kam dort in 8 Spielen zum Einsatz. Dabei konnte er 16,0 Punkte, 6,8 Rebounds sowie 2,1 Steals pro Partie bei Quoten von 45,1% (2P) und 31,1% (3P) auflegen.

„Ich möchte mit dem TEAM so viele Siege wie möglich einfahren, mich als Leader in die Mannschaft einbringen und meine Mitspieler in positiver Art und Weise motivieren. Dabei ist es mir wichtig als Vorbild für die jungen Spieler zu agieren und als Beispiel voranzugehen. Auf dem Feld bin ich vielseitig einsetzbar und kann für das nötige Spacing sorgen“, betont Simon seine Aufgaben in der neuen Rolle.

 

Text: TEAM EHINGEN URSPRING

Foto: TEAM EHINGEN URSPRING

Dragons Rhöndorf beurlauben Headcoach Stephan Dohrn

Stephan Dohrn ist mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben bei den Dragons freigestellt. Neuer Headcoach beim ProB-Ligisten wird Marko Zarkovic. Die Verantwortlichen in Rhöndorf sowie beim Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn erhoffen sich von dem Trainerwechsel, nach zuletzt wechselhaften Leistungen, mehr Stabilität im Kampf um die Playoffs.

Seit seinem Amtsantritt 2023 leitete Stephan Dohrn als Cheftrainer das Rhöndorfer ProB Team nun mehr im zweiten Jahr. Er konnte auf Anhieb mit den Dragons in der vergangenen Saison die Meisterschaft erringen. Da das Aufstiegsrecht in die ProA nicht wahrgenommen werden konnte und aufgrund der geänderten Ausrichtung des Profibereichs, hat der 37-jährige Berliner der Vereinsführung vor zwei Wochen mitgeteilt, dass er die Dragons zum Saisonende verlassen wird.

Auch wenn Rhöndorf aktuell nur ein Sieg von der erneuten Playoff-Qualifikation trennt, stellten die Verantwortlichen im Rahmen einer Zwischenanalyse fest, dass das Team sein Leistungsvermögen zur Zeit nicht ausschöpft. Entsprechend sind neue Impulse erforderlich, um die Mannschaft wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Daher haben die Dragons gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner Telekom Baskets Bonn beschlossen, bereits jetzt den Trainerwechsel vorzunehmen.

Übernehmen wird Marko Zarkovic. Kein unbeschriebenes Blatt in der Basketball-Region. Er betreute in der abgelaufenen Saison das U18- und Regionalliga-Team der Baskets. Folglich kennt Marko die jungen Spieler der Dragons noch bestens aus der damaligen Trainingsarbeit. Der 40-jährige Serbe, der mit seiner Familie in Bonn lebt, freut sich auf die neue Herausforderung.

Die Dragons Rhöndorf-Familie bedankt sich bei Stephan Dohrn für das Geleistete und insbesondere eine herausragende Saison 2023/24. Wir wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Klaus Beydemüller (Vorsitzender Dragons Rhöndorf): „Solche Entscheidungen sind von außen zum Teil nur schwer nachzuvollziehen. Umso mehr, wenn es um einen Trainer geht, mit dem man noch vor wenigen Monaten die ProB-Meisterschaft gefeiert hat. Letztendlich muss man jedoch akzeptieren, dass sich im Sport Gegebenheiten und persönliche Präferenzen stetig ändern und man flexibel darauf reagieren muss. Ich wünsche Stephan sehr, dass er eine Stelle findet, an der er sein großes Potenzial und seine Expertise als Basketball-Coach voll umsetzen kann.“

Savo Milovic (Sportlicher Leiter Telekom Baskets Bonn): „Es ist mir bewusst, dass mitten in der Saison, wo noch einiges möglich ist, ein Trainerwechsel überraschend kommt. Die Entwicklung der Mannschaft der letzten Wochen hat uns auf der sportlichen Ebene zum Nachdenken gebracht. Natürlich müssen wir uns auch selber an der Nase packen und die Verfügbarkeit sowie Präsenz der Doppel-Lizenzspieler besser koordinieren. Aber nichtsdestotrotz ist der diesjährige Kader breit aufgestellt und verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen sowie jungen talentierten Spielern. Meiner Meinung nach ist das Potenzial dieser Mannschaft in vergangenen Wochen nicht erreicht worden und wir möchten deshalb einen neuen Impuls setzen. Stephan wird immer einer der Meister sein und das kann ihm keiner nehmen. Ich bitte die Dragons Familie zu zeigen, was sie am besten kann und ein weiteres Mal mit ihrer Unterstützung, der Mannschaft den nötigen Rückenwind in Richtung Playoffs gibt.“

Stephan Dohrn: „Vielen Dank an die damaligen Verantwortlichen für die Chance, Trainer in diesem tollen Verein zu werden. Vielen Dank an die Fans, die uns in diesen zwei Saisons so fantastisch unterstützt haben. Die Meisterschaft letztes Jahr und jeder Heimsieg gehören euch. Selbstverständlich danke ich meinem Trainerteam, dem Staff und natürlich den Spielern, die mit Hingabe, Leidenschaft und großem Eifer jeden Tag dabei sind und für den Verein das Maximale herausholen wollen. Auch wenn ich mir gewünscht hätte, die Saison gemeinsam zu Ende zu führen, werde ich die Dragons Rhöndorf mit ausschließlich guten Erinnerungen verlassen. Es war mir eine Ehre, hier coachen zu dürfen.“

 

Text: Dragons Rhöndorf

Nachwuchs-Check: Science City Jena erhält Gold-Auszeichnung

Nachhaltig und akribisch hat der Verein in den zurückliegenden Jahren darauf hingearbeitet. Erstmals in der Geschichte des Jenaer Basketballs erringt Science City das Qualitätssiegel „Gold“ im Rahmen des jährlichen Nachwuchs-Check durch den Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V. in Zusammenarbeit mit der BARMER 2. Basketball Bundesliga und der easyCredit BBL. Die nur selten vergebene, höchste Auszeichnung bei der Bewertung hinsichtlich Standortentwicklung und der Nachwuchsarbeit als Grundlage eines zukunftsfähigen Profispielbetriebs ist Anerkennung und Verpflichtung gleichermaßen für das Ausbildungsprogramm der Ostthüringer.

„Wir freuen uns über diese großartige Auszeichnung und sind sehr stolz, als nur einer von zwei Zweitligavereinen bisher die Gold-Plakette erhalten zu haben. Dies ist eine wichtige Bestätigung für unsere Arbeit, aus der sehr gute Strukturen und Bedingungen erwachsen sind. Gleichermaßen sagt diese Auszeichnung über die hervorragenden Möglichkeiten viel aus, die Spieler in unserem Programm im Laufe ihrer Entwicklung in Anspruch nehmen dürfen. Um diesen Status zu erreichen, haben wir sehr viel Arbeit und Mittel investiert. Natürlich möchten wir dieses Level für die Zukunft verstetigen. Unser großes Ziel ist und bleibt es, junge Spieler auszubilden und ihnen über die Altersstufen hinweg zu ermöglichen, irgendwann in unserer ersten Mannschaft zu spielen. Insbesondere Farsin Hamzei als Trainer bei Culture City Weimar und Präsident des SCJ e.V., Marius Linartas als NBBL- und Individualtrainer sowie Tino Stumpf, der als ehemaliger Nachwuchsleiter und inzwischen als Landestrainer viel an der Entwicklung mitgewirkt hat, sind viele Jahre wichtige und prägende Mitgestalter dieser Entwicklung. Wir bedanken uns weiterhin bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, allen Förderern und Sponsoren, die diesen Erfolg mit möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt den Thomas Fleddermann, Benjamin Engelhardt und natürlich Lars Eberlein in unserer Geschäftsführung, die immer wieder großzügig Mittel für den Nachwuchs freigegeben oder gar selbst zur Verfügung gestellt haben. Denn letztendlich lassen sich goldene Ressourcen nicht ohne entsprechende finanzielle Zuwendungen entwickeln“, so Torsten Rothämel als Akademieleiter“, so Torsten Rothämel als Akademieleiter.

„Der Gold-Status ist eine sehr schöne Bestätigung für die grundlegende Arbeit im Kinder- und Jugendbereich, da wir gerade in dieser Altersklasse einen enorm hohen Zuwachs an Projekten und Mitgliedern zu verzeichnen hatten. Angefangen bei den sozialen Projekten von SPORT VERNETZT mit Friederike Fischer, in der Weiterführung über Eric Bethge, der im Bereich der Schulen versucht, möglichst viele Kinder für den Sport und den Verein zu begeistern. Zudem zählen vereinsinterne Angebote wie Basketball-Camps, hier beginnend mit der U8, ebenso hinzu, wie gute Trainingseinheiten unter bestmöglichen Bedingungen. Insofern macht uns das Ergebnis in Summe sehr stolz, weil dort der Grundstein der ganzen Arbeit zu finden ist. Unser Anspruch für die Zukunft besteht darin, dieses Niveau trotz der Auszeichnung weiterhin zu verbessern und die Strukturen perspektivisch mit einer weiteren Stelle im Hauptamt zu verstärken“, sagt Felix Böckel als Vereinsmanager des Science City Jena e.V..

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Der Nachwuchs-Check der Klubs der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgt gemeinsam mit der easyCredit Basketball-Bundesliga und dem Deutschen Basketball Ausbildungsfonds e.V.. In einem dreistufigen Verfahren werden zunächst in einem Reporting mittels Online-Fragebogen quantitative Daten erhoben. Im Anschluss erfolgt ein Standortbesuch, um sich in Gespräch mit Beteiligten der Nachwuchsarbeit am Standort ein Bild über alle Aktivitäten machen zu können. Ein zusätzliches Workshopformat ermöglicht es den Bundesligisten über die Analyse hinausgehend zukunftsgerichtete Entwicklungsprozesse anzustoßen. Abschließend erhalten die Bundesligisten die Möglichkeit, an einer Projektförderung zu partizipieren. Als Feedback- und Beurteilungsformat werden Bundesliga-Standorte mit besonders guter Nachwuchsförderung mit einem Status (Gold, Silber, Bronze) sichtbar ausgezeichnet. Der Status spiegelt somit die Nachwuchsarbeit unter Berücksichtigung der lokalen Standortbedingungen wider.

Albert Prior und TEAM EHINGEN URSPRING gehen getrennte Wege

Das TEAM EHINGEN URSPRING und der Power Forward Albert Prior Ruiz einigen sich auf eine vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Beidseitig hat man sich die Zusammenarbeit anders vorgestellt, womit nun der richtige Schritt für beide Parteien gegangen wird.

Der 2,05m große Spanier konnte in den 12 Spielen, die er für das TEAM EHINGEN URSPRING absolvierte 8,8 Punkte sowie 5,9 Rebounds auflegen. Dabei lagen seine Quoten aus dem Zwei-Punkt-Bereich bei 44,4% und aus der Distanz bei 16,1%, womit er einen durchschnittlichen Effektivitätswert von 9,5 erreicht.

Manager Merlin Stamm zum Abgang: „Ich bedanke mich bei Albert herzlich und wünsche ihm für seine weiteren Karriereschritte nur das Beste. Wir haben gemeinsam, in menschlich feinster und professioneller Manier festgestellt, dass man sich trotz gegenseitiger Wertschätzung nicht weiter helfen kann.“

 

Text: TEAM EHINGEN URSPRING

Foto: Victoria Sokol

Nachberichte ProB Süd // 16. Spieltag

22.01.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Porsche BBA Ludwigsburg 95:86

Am 16. Spieltag der Barmer 2.Basketball Bundesliga ProB Süd konnten die SKYLINERS Juniors zu Hause gegen die Porsche BBA Ludwigsburg den nächsten Heimsieg einfahren. In einem umkämpften Spiel setzte sich die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig am Ende mit 95:86 durch.

In der Begegnung zwischen dem Tabellenachten und dem Tabellenzwölften der Division sahen die Zuschauer im Basketball City Mainhattan eine spannende Partie. Ersatzgeschwächte Ludwigsburger fanden von Beginn an gut ins Spiel und hielten mit nur acht Spielern gut dagegen. Das erste Viertel verlief sehr ausgeglichen. Die Gäste fanden immer Antworten auf die Frankfurter Angriffe und konnten Mitte des ersten Viertels sogar mit 10:18 in Führung gehen, bevor die Frankfurter das Viertel mit einem Run ihrerseits beendeten. Nach den ersten zehn Minuten lautete das Ergebnis 23:22. Im zweiten Viertel lief die Offensive der Juniors besser. Durch gute Ballbewegung kam das Team zu einfachen Punkten. Besonders Malick Kordel profitierte von den guten Zuspielen seiner Mannschaftskollegen und konnte unterm Korb seine Athletik ausspielen. Zur Pause erspielten sich die Frankfurter so einen zehn Punkte Vorsprung (50:40).

Nach dem Seitenwechsel und beginnend mit einem eigenen 5:0-Lauf durch Feneberg und Masic (55:48, 24.) waren die Ludwigsburger dann omnipräsent. Angeführt von ihrer #20, der mit 33 Punkten einen neuen Karriere-Bestwert aufstellen sollte, kämpften sich die Barockstädter auf Basis einer starken Defensivleistung Zähler für Zähler heran. Zahlreiche Big-Plays, samt eines Fastbreaks der durch einen sehenswerten Putback-Dunk von Daniel Mack abgeschlossen wurde, prägten den Abschnitt, in dem die BBA’ler bis auf zwei Zähler herankamen (64:62) und die Partie insgesamt wieder komplett offenhielten (69:64, 30.). Auch im letzten Viertel kamen die Ludwigsburger immer wieder heran. Fünf Minuten vor Spielende trennte die beiden Teams nur ein einziger Zähler. Die Frankfurter schafften es aber am Ende die entscheidenden Plays zu machen und gewannen das Spiel gegen stark kämpfende Ludwigsburger mit 95:86.

23.01.2025 19:30 Uhr // BBC Coburg vs. TEAM EHINGEN URSPRING 90:78

Mit 90:78 entschied der BBC Coburg die Partie zu ihren Gunsten und fuhren somit einen wichtigen Erfolg mit Hinblick auf die Playoffplätze ein.

Vor allem Center Ben Diederichs unter dem Korb und Coburgs norwegischer Scharfschütze Tobias Rotegaard drückten dem Spiel im ersten Viertel ihren Stempel auf. Während Rotegaard in den ersten zehn Minuten drei Dreier einnetzte, ließ Diederichs die Ehinger Defensive gleich mehrmals alt aussehen. Ganze 16 Zähler erzielte der Big Man im ersten Viertel. Alle 25 Coburger Punkte gingen auf das Konto der beiden. Dennoch blieben die Gäste vorerst in Schlagdistanz und nach einer kleinen offensiven Durststrecke auf beiden Seiten Mitte des zweiten Spielabschnitts verkürzte Ehingen sogar auf 33:31. Die Antwort des BBC folgte prompt. Mit einem 16:3-Lauf beendeten die Vestestädter die erste Hälfte. Abgeschossen wurde der Run durch Marlon Stephan, der per erfolgreichen Korbleger den 49:34-Halbzeitstand herstellte.

Zu Beginn von Halbzeit zwei brach der Lauf der Coburger nicht ab. Sechs schnelle Punkte durch Diederichs und Rotegaard, der an diesem Tag mit 20 Zählern sein bis dato bestes Spiel im BBC-Trikot bestritt, bauten die Führung auf 55:34 aus. Nach Punkten von Tim Herzog Mitte des dritten Viertels betrug der Coburger Vorsprung gar 25 Zähler. Doch das „Team in Green“ setzte noch einmal alle Kräfte in Bewegung und nach einem Dunk von Jaylen Alston zum Ende des Viertels betrug der Rückstand aus Ehinger Sicht nur noch 13 Punkte (70:57). Tatsächlich stellte Ehingens Topscorer Jorke Aav sechs Minuten vor Schluss mit einem getroffenen Dreier sogar auf 73:65. Näher kamen die Gäste aus dem Schwabenland allerdings nicht mehr heran. In Person von Nico Wenzl und besonders Nico Höllerl, der im Schlussabschnitt gleich drei Dreier traf, brachte der BBC die Partie schließlich über die Ziellinie und feierte den dritten Heimsieg in dieser Saison.

25.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Ahorn Camp Baskets 71:76

Die Ahorn Camp Baskets haben den dritten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB verteidigt. In einer weitgehend ausgeglichen Partie setzten sich die Speyerer mit 76:71 (37:38) bei Schlusslicht FC Bayern Basketball II durch.

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte das jüngste ProB-Team im dritten Viertel (17:22) etwas abreißen lassen müssen. Die Münchner hatten Probleme mit der stetig wechselnden Verteidigung der Gäste von Zone auf Mann-Mann. 1:11 Dreier nach der Pause waren der Ausdruck einer gewissen Verunsicherung, ehe Ivan Volf der zweite Treffer glückte – plötzlich war München bis auf einen Zähler dran (64:65/37.). Desmond Yiamus Dunk zum 68:72 verkürzte nochmals, ehe Woodmore zweimal erfolgreich zum Korb zog, während der FCBB II seine Jumper verzog.

25.01.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. RheinStars Köln 94:92

Die BG Hessing Leitershofen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd am Samstagabend die Tabellenführung in der Süd-Gruppe übernommen. In einem gleichsam hochklassigen und hochdramatischen Spitzenspiel bezwang Leitershofen die RheinStars Köln hauchdünn mit 94:92 (41:47).

Beide Teams konnten in Bestbesetzung antreten, bei den Kangaroos hatten die Mannschaftsärzte der Hessing Kliniken ganze Arbeit geleistet und die angeschlagenen Jannik Westermeir, Dragos Diculescu und Basti März in zahlreichen Sonderschichten spiel fit gebracht. Und die Ärzte waren schnell wieder gefordert. In der 7. Spielminute musste Schiedsrichter Julian Diel mit Kreislaufproblemen behandelt werden und das Spiel wurde längere Zeit unterbrochen. Dem Unparteiischen ging es später schon wieder deutlich besser, an die Fortsetzung der Spielleitung war aber nicht zu denken. Die Liga war jedoch gut organisiert, nach einigen Telefonaten mit dem Schiedsrichtkaderbetreuer gelang es, mit Hannes Pflug einen Ersatzmann nach Stadtbergen zu lotsen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Kölner mit 11:17. Sie waren zu Beginn der Partie etwas routinierter und abgezockter und hatten mit Aufbauspieler Rupert Hennen den überragenden Mann auf dem Platz. Die Kangaroos waren etwas nervös, boten in der Defense einige Optionen zu viel an und produzierten auch den ein oder anderen Ballverlust. Auch nach der ungeplanten Pause lief es besser für die Gäste, sie bauten den Vorsprung auf 23:32 aus. Langsam, aber sicher kehrte die BG aber ins Geschehen zurück. Vier Dreier in Folge, davon drei durch Kapitän Westermeir, sorgten für den 35:35 Ausgleich. Nach einer Auszeit durch Coach Stefan Baeck zeigten sich die Rhein Stars aber unbeeindruckt, Rupi Hennen bekam nun viel Unterstützung vom Amerikaner Malik Riddle und dem 17-jährigen Toptalent und Juniorennationalspieler Davi Remagen und die Rheinländer nahmen eine 6-Punkte Führung mit in die Halbzeit.

Im dritten Viertel spielten die Kangaroos unglaublich. Mit einem 10:0 Lauf gingen sie wieder in Führung. Nun war Asa Williams nicht mehr zu stoppen. Dreier, Dunkings, er streute alles ein, was Basketball attraktiv macht. Am Ende hatte „Mr. Three“ wieder 8 erfolgreiche Würfe von jenseits der 6,75 Meter Linie auf dem Konto. Das Spiel ging nun hin und her, die Trefferquote war enorm auf beiden Seiten, beim Spielstand von 70:63 für die Leitershofer in der 29. Minute dachten die Fans schon an eine kleine Vorentscheidung. Doch weit gefehlt. Köln wäre nicht Tabellenführer, wenn man sich davon hätte beindruckend lassen. Die Kulisse schien den Gästen egal, mit einem eigenen 13:2 Lauf drehten sie wieder das Blatt. Im letzten Viertel wechselte die Führung erneut ständig, Dramatik pur. 70 Sekunden vor dem Ende brachte Ferenc Gille mit einem Dreier, übrigens der 21. (!) an diesem Abend für seine Farben, die BG wieder mit 93:88 in Front. Riddle verkürzte 20 Sekunden vor dem Ende auf 92:93. Danach Stop Clock Freiwürfe erneut für Gille, der einen traf. Sechs Sekunden vor dem Ende dann der letzte Angriff für Köln. Wer erneut als Hennen mit einem Diagonaltraumpass auf Riddle, der aus der Ecke frei zum Dreier kommt. Dieser Wurf verfehlte die Reuse knapp und Jannik Westermeir sicherte den letzten Rebound des Abends.

26.01.2025 16:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. SV Fellbach Flashers 79:83

Die SV Fellbach Flashers gewinnen auswärts bei den CATL Basketball Löwen mit 79:83.

Zu Beginn des Spiels waren beide Teams offensiv gut aufgelegt. Besonders die Hausherren konnten mit hohen Trefferquoten aus dem Feld und jenseits der Dreipunktlinie überzeugen. Das erste Viertel konnten die Flashers trotzdem 26:28 für sich entscheiden. Im zweiten machten die Löwen genau da weiter, wo sie aufgehört haben, und konnten sich zwischenzeitlich leicht absetzen. Kurz vor der Halbzeitpause betrug der Vorsprung teilweise 11 Punkte. Besonders der aus der Distanz sehr gut aufgelegte Lorenz Schiller (4 von 5 Dreiern) war in dieser Phase nur schwer zu stoppen. Somit konnten die Hausherren mit einem leichten Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. (54:48)

Im Gegensatz zum letzten Spiel zeigten nun die Flashers im dritten Abschnitt wieder einmal eine hervorragende Defensivleistung und konnten das Spiel und das Momentum auf ihre Seite bringen. Ganze 10 Punkte ließen die Flashers nun zu und erzielten selbst 19. Diesen Vorsprung konnten die Fellbacher bis in die letzten Sekunden verteidigen. In einer hoch spannenden Schlussphase hatten die Hausherren noch die Möglichkeit zum Ausgleich mit einen Dreipunktwurf. Die Fellbach Flashers retteten den knappen Vorsprung jedoch über die Zeit und entschieden am Ende die Partie mit 79:83 für sich.

26.01.2025 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie 88:84

Das ProB-Team der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie hat im vierten Spiel des neuen Jahres die erste Niederlage einstecken müssen: Die Mannschaft von Headcoach Alex King unterlag bei den TSV Oberhaching Tropics mit knapp mit 88:84.

Die erfahrene Truppe der Gastgeber erwischte den besseren Start in die Partie und lag nach sechs Minuten bereits zweistellig in Führung (16:6). Dann bekamen die Unterfranken besseren Zugriff auf ihre Gegenspieler, kämpften sich bis zum Ende des ersten Viertels auf 26:23 heran und drehten die Partie im zweiten Abschnitt. Zur Halbzeit führten die Baskets mit 43:48.

Nach der Halbzeit erhöhten die Oberhachinger die Intensität und verteidigten deutlich aggressiver. Insgesamt 19 Steals, davon Phillip Bode und Mateo Jukic sogar zusammen 11, konnte Oberhaching als Team verbuchen und zwang die Gäste zu 21 Ballverlusten. Aber während die Tropics an diesem Tag eine sehr schwache Wurfqoute von der Dreierlinie hatten, spielten sich die jungen Unterfranken in einen Rausch und trafen traumwandlerisch sicher Ihre Würfe. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keiner der beiden Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Phillip Bode traf knapp 90 Sekunden einen enorm wichtigen Dreier zur 83:81 Führung, der das Momentum zu Gunsten der Tropics kippte. Den anschließenden Wurfversuch von Lukas Roth blockte Maxwell Dongmo Temoka spektakulär. Nun nahm Routinier Omari Knox das Heft in die Hand und zeigte an der Freiwurflinie keine Nerven. Ein Turnover bescherte Würzburg jedoch Sekunden vor Spielende noch die Möglichkeit auszugleichen. Ausgerechnet der treffsichere David Gerhard, der bis dahin drei seiner vier Dreierversuche traf, war alleine an der Dreipunktlinie und warf den Ball Richtung Korb. Der Basketballgott war an diesem Nachmittag aber auf Seiten der Tropics. Der Wurf verfehlte sein Ziel. Oberhaching sicherte sich den Defensivrebound und somit die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite.

26.01.2025 17:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Dragons Rhöndorf 89:73

Die OrangeAcademy holt sich mit 89:73 den Rückrundensieg über den amtierenden ProB Meister Dragons Rhöndorf.

Die jungen Ulmer eröffneten die Partie mit fünf schnellen Punkten. Die physische Spielweise der OrangeAcademy brachte ihnen vier schnelle Fouls ein, die Starter Frederik Drejer mit zwei Fouls auf die Bank zwangen. Starke Ulmer Wurfquoten von außen (3/5 3PTS) zwangen die Gäste bei einem Spielstand von 15:10 zur ersten Auszeit. Vor allem Joel Cwik konnte unterm Korb auftrumpfen, während Jordan Müller und Jervis Scheffs von außen überzeugten. Das erste Viertel ging mit einem Plus von elf Punkten (24:13) an die OrangeAcademy. Auch in zweiten zehn Minuten hatten die Dragons Probleme Ulms Offensive im 1-zu-1 zu matchen. Da Rhöndorf auch bei den Abschlüssen unter seinen Möglichkeiten blieb und den Orange-Jungs zu viele zweite Wurfchancen einräumte, blieb ihr Rückstand zunächst konstant. Ab 15. Minute konnte Rhöndorf seine Wurfquoten dann Stück für Stück aufbessern, die Partie ausgeglichen gestalten und das zweite Viertel knapp gewinnen (23:24). Dennoch gingen die Dragons mit zehn Punkten Rückstand in die Pause (47:37).

Mit dem Seitenwechsel entschleunigte sich die Offense der OrangeAcademy deutlich, nach einem 5:0-Lauf der Dragons holte Florian Flabb seine Schützlinge in die erste Ulmer Auszeit. Nach zwei Minuten ohne Scoring-Erfolge holte Jordan Müller die ersten Punkte an der Freiwurflinie. Die Gäste legten zunehmend von außen nach, während die OrangeAcademy zunehmend Schwierigkeiten hatte an ihre bisherige Souveränität von außen anzuknüpfen. In dieser schwierigen Phase konnte der Rückkehrer Tobias Holbach, welcher verletzungsbedingt für zwei Monate aussetzte, mit leidenschaftlichem Einsatz in der Defensive und neun Rebounds, davon vier am offensiven Brett, überzeugen. Viertel drei ging mit 18:24 an die Gäste (65:61). Was dann im Abschlussviertel passierte, werden die Dragons-Fans am liebsten ganz schnell vergessen. Erst wurde Rhöndorf von den Ulmern binnen drei Minuten mit einem 13:0-Lauf überrollt (78:61), dann kassierte Kelvin Omojola sein fünftes Foul und schließlich brachen die Dragons völlig ein. Die Schwaben spielten sich angeführt von Jervis Scheffs (17 Pkt.) Jordan Müller (15 Pkt.), Joel Cwik (15 Pkt.) sowie Alec Anigbata (13 Pkt.) in einen Rausch und fünf Minuten vor Schluss drohten die Dragons komplett unter die Räder zu kommen (83:62). Kampflos ins Schicksal ergeben wollte sich Rhöndorf dann aber doch nicht und betrieb noch ein wenig Ergebniskosmetik (89:73).

 

Foto: TSV Oberhaching Tropics

Nachberichte ProB Nord // 16. Spieltag

25.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Seawolves Academy 113:97

Vor 1.173 Zuschauenden in der Sparkassen Arena Bernau konnte LOK Bernau am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord einen wichtigen 113:97-Sieg gegen die Seawolves Academy feiern.

Das Spiel begann zunächst ausgeglichen, beide Teams suchten ihren Rhythmus. Nach den ersten fünf Minuten setzte Bernau jedoch mit mehreren Läufen ein Zeichen. Mit einem 15:0-Lauf zogen die Gastgeber davon und beendeten das erste Viertel mit 31:22. Besonders auffällig war die starke Ballbewegung der Bernauer, die bereits 10 Assists verbuchen konnten. Im zweiten Viertel fanden die Rostocker jedoch zurück ins Spiel und beeindruckten mit einer überragenden Trefferquote von der Dreierlinie. Acht von zehn Versuchen fanden ihr Ziel, was die Gäste zurück ins Spiel brachte. Stück für Stück glichen sie den Rückstand aus und gewannen das zweite Viertel mit 31:22. Zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 53:53 völlig offen, und es zeichnete sich ein High-Scoring-Game ab.

Nach der Pause kam Bernau zunächst besser ins Spiel, doch Rostock blieb hartnäckig. Ein 10:0-Lauf der Gäste brachte ihnen eine kurzzeitige 9-Punkte-Führung. Bernau hatte in dieser Phase große Probleme in der Defensive, konnte aber mit einer Auszeit die Kontrolle zurückgewinnen. Das Viertel war hart umkämpft und endete 24:27 aus Sicht der Gastgeber. Mit einem knappen 77:80 ging es in die letzten zehn Minuten. Das Schlussviertel gehörte dann komplett den Bernauern. Mit viel Energie und Siegeswillen starteten sie einen beeindruckenden 21:5-Lauf, der sie auf die Siegerstraße brachte. Rostock geriet früh in Foulprobleme, und Bernau nutzte dies konsequent aus. Zwar konnten die Gäste den Rückstand zwischendurch nochmal auf unter zehn Punkte verkürzen, doch die Gastgeber legten erneut nach und zogen schließlich auf bis zu 16 Punkte davon. Das letzte Viertel wurde mit 36:17 klar von Bernau dominiert, und am Ende stand ein 113:97.

25.01.2025 19:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. ETB Miners 79:69

Platz 9 gegen Platz 7 – das Duell der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord am 25.01.2025: Die ETB Miners trafen in der Rückrunde auswärts auf den SC Rist Wedel.

Die ETB Miners starteten äußerst schlecht in die Partie und erzielte in den ersten knapp drei Minuten keine Punkte, während die Gastgeber mit einem 7:0-Run loslegten. Erst Niclas Sperber erlöste Essen nach einem Assist von Brian Dawson mit einem Dreier zum 7:3 aus der Punktlosigkeit. Kurz darauf schnappte sich Ben Uzoma einen Offensivrebound nach einem erneuten Dreierversuch von Sperber und dunkte die Gäste zum 7:5 heran. Anschließend regnete es auf beiden Seiten Treffer von außen. Brian Dawson und Isaiah Sanders führten den ETB mit zwei aufeinanderfolgenden Threepointern wieder auf 11:11 heran. Doch der Wedeler US-Amerikaner Camron James Reece, Linus Hoffmann und Jared Grey legten nach. Bei den Miners schlich sich der Fehlerteufel ein, sodass es nach dem ersten Viertel 24:11 stand. Im zweiten Viertel fielen die ersten Punkte zwar zunächst auf Seiten des ETB, doch dann folgten drei schnelle Treffer aus der Distanz durch Dion Braimoh und Isaiah Sanders. Im weiteren Verlauf des Viertels gab es zahlreiche Pfiffe seitens der Offiziellen, technische Fouls, die Überschreitung der 3-Sekundenregel und Pässe, die keine Abnehmer fanden. All das verhinderte, dass die Miners in Führung gehen konnten. Dennoch setzte man Sanders immer wieder in Szene, der die Miners offensiv bis zur Halbzeit im Spiel hielt. Mit einem knappen 35:34 ging es in die Kabinen.

Das dritte Viertel verlief ähnlich wie die ersten 20 Minuten des Spiels. Wedel setzte sich unter anderem durch Treffer von Agyepong, Krause und Hoffmann bis auf 43:34 ab. Zudem gab es ein unsportliches Foul gegen Tim Schneider in der 25. Minute. Beim Stand von 51:41 entschied sich Lars Wendt für die Twin-Tower-Aufstellung mit Uzoma und Selimovic, um größeren Schaden zu vermeiden. Neben Sanders und Selimovic traf schließlich auch Tim Schneider, sodass sich die Miners nach 30 Minuten Spielzeit auf ein 57:55 herankämpften. Besonders die Defensivrebounds der Gastgeber machten den Miners das gesamte Spiel über zu schaffen. Hinzu kamen vergebene Chancen, die Vorbelastung von Sanders mit vier Fouls und eine Partie, die sich im letzten Viertel von Pfiff zu Pfiff zog. Zähler von Sam Mpacko und Brian Dawson dienten letztlich nur noch der Schadensbegrenzung, und Wedel gewann mit 79:69.

25.01.2025 19:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles 86:66

Die Berlin Braves 2000 feierten mit dem 86:66 gegen die Itzehoe Eagles den ersten Heimsieg seit Anfang November und machten einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Die Partie begann punktearm, nach einigen Minuten erspielten sich die Itzehoer Vorteile. Dabei blieb es aber nicht lange: „Wir haben früh im Spiel viele unnötige Ballverluste gehabt und zugelassen, dass Berlin durch zweite Wurfchancen mehr und mehr Selbstvertrauen getankt hat“, sagte Eagles-Coach Timo Völkerink. So nutzten die Gastgeber eine längere Phase, in der die Itzehoer ohne Punkte blieben, um sich langsam abzusetzen. Dabei halfen immer wieder erfolgreiche Distanzwaffen, insgesamt 40 Versuche von außen feuerten die Berliner ab und trafen dabei 18 Mal. Zum Vergleich: Bei den Eagles spielte diese Waffe mit drei Treffern bei elf Versuchen keine Rolle.

Nach dem 39:27 zur Halbzeit fielen die Itzehoer im dritten Viertel bis auf 20 Punkte zurück. Doch nun schafften sie es, die Offensive der Berliner zu stoppen, und kämpften sich Zähler für Zähler heran. Als Anell Alexis kurz vor dem Viertelende zwei Freiwürfe versenkte, stand es nur noch 55:49. Danach allerdings übernahmen die Braves wieder das Kommando. Zwar hielten die Eagles den Abstand noch eine Weile unter zehn Punkten, doch die Berliner trafen zum richtigen Zeitpunkt ihre Dreier und konnten sich auf Adrian Worthy verlassen, der 37 Punkte erzielte sowie als Rebounder und Passgeber glänzte.

25.01.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Bayer Giants Leverkusen 68:72

Mit einem 68:72-Erfolg über die TSV Neustadt temps Shooters feierten die Korbjäger der Bayer Giants ihren insgesamt 15. Saisonerfolg und bauen ihre Siegesserie weiter aus.

Die ersten Punkte des Abends erzielte Dujmovic mit einem Dreier, nach knapp einer Minute. Giants Akteur Donte Nicholas legte kurze Zeit später für sein Team ebenfalls durch einen Dreier nach. Leverkusen zeigte sich in der Anfangsphase bärenstark und bestimmte die Partie durch hochprozentige Abschlüsse. In der 6. Minute war es wieder Nicholas, dem mit einem Dreier die höchste Leverkusener Führung (5:19) an diesem Abend gelang. Angetrieben von Shooters Routinier Dyon Doekhi und Lagerman, fanden die Gastgeber in der Offensive langsam in ihren Rhythmus und verkürzten den Rückstand zum Viertelende auf 15:19. Im 2. Viertel waren es zu Beginn wieder die Giants, die durch einen 0:8 Lauf die Führung auf 15:27 ausbauten und scheinbar alles im Griff hatten. Die Gastgeber schraubten in der Folge die Intensität in der Defensive nochmal auf ein anderes Level und fighteten sich durch Ballgewinne und schnellen Teambasketball zurück in das Spiel. Ein sagenhafter 21:2 Lauf drehte die Partie bis zum Ende der ersten Halbzeit komplett, sodass der Tabellenvorletzte unter tosendem Applaus der Zuschauer mit einer 36:29 Führung in die Kabine ging.

Nach dem fünfzehnminütigen Break betrat Leverkusen deutlich konzentrierter das Feld an der Lindenstraße. Die Giants machten das, was sie am besten können, nämlich verteidigen. So setze die gut arbeitende Giants-Defensive den Angriffsbemühungen der Heimmannschaft arg zu. Zwar wusste der zweifache ProB-Meister in der Offensive nicht wirklich zu überzeugen, aber die Schützlinge von Coach Michael „Mike“ Koch pirschten sich wieder an die Neustädter heran. In der 27. Spielminute konnten sie in Person von Sören-Eyke Urbansky gar die Führung zurückerobern (46:47). Die Führung blieb aber am Ende des Viertels bei den temps Shooters, die mit einer knappen 54:52 Führung in die letzten zehn Minuten gingen. Die Schlussperiode ähnelte einer Achterbahnfahrt, welche erst in der Endphase der Paarung Fahrt aufnahm. Es war ein hin und her, keine Mannschaft konnte sich absetzen und so sahen die Zuschauer eine Begegnung auf Augenhöhe. Jedoch startete Bayer genau zum richtigen Zeitpunkt den Turbo und setzte sich ein wenig ab. Nach einem verwerteten Wurfversuch durch Donte „Te“ Nicholas aus der Mitteldistanz führte Leverkusen zwei Minuten vor dem Ende mit 60:67. Es schien so, als seien die Gäste noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, doch die Neustädter bewiesen einmal mehr Moral. So kamen die Shooters 40 Sekunden vor dem „Schlussbuzzer“ auf einen Zähler heran (66:67), doch dem Meister der 1. Regionalliga Nord 2023/24 fehlte die nötige Zeit. An der Freiwurflinie blieben die Giants cool und gewannen schlussendlich mit 68:72.

25.01.2025 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. EN BASKETS Schwelm 77:78

Die EN BASKETS Schwelm gewinnen ein hart umkämpftes Derby bei den Iserlohn Kangaroos mit 77:78.

Schnell fanden beide Teams ihren Rhythmus. Es wurde um jeden Ballbesitz gekämpft. Am Ende des ersten Viertels stand es 20:22 für Schwelm. Im zweiten Viertel konnten sich die Baskets dann aber deutlicher absetzen. Jakob Szkutta führte gekonnt Regie, Majok Gum reboundete und scorte, auch Till Hornscheidt fand besser ins Spiel. Zudem gelang es immer mehr, die Kreise vom Iserlohner Top-Scorer Diante Bah einzuschränken, so dass der kaum zum Zuge kam. 32:42 stand es zur Halbzeit.

Der Start in die zweite Halbzeit verzögerte sich, da ein Korbnetz ausgetauscht wurde. Die Iserlohner starteten deutlich besser in das dritte Viertel und holten mit einem 13:0-Lauf auf und gingen sogar in Führung. Die EN Baskets waren in dieser Phase völlig verunsichert und hatten ihren Rhythmus aus der ersten Halbzeit verloren. Stand nach dem dritten Viertel 57:55 für Iserlohn. Im letzten Abschnitt wurde das Spiel dann zum richtigen Derby. Es ging um jeden Ballbesitz, das Spiel blieb immer knapp. Mitte des Viertels holten sich die Baskets die Führung zurück und konnten sie auch ins Ziel bringen. Einen letzten Angriff der Iserlohner konnten sie stoppen. Endstand 77:78.

26.01.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 66:63

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB setzten die TKS 49ers ein Statement im Abstiegskampf, indem sie einen Heimsieg gegen den Aufstiegskandidaten der Gartenzaun24 Baskets Paderborn feierten.

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven… Bis zum letzten Angriff war an diesem Sonntagnachmittag alles offen, die Zuschauenden in der BBIS bekamen einen wahren Krimi zu sehen. Darüber hinaus führten zuvor viele Fouls, Freiwürfe, Ballverluste und vergebene Dreier zu einem offensiv zähen Aufeinandertreffen. Und das, obwohl die TKS 49ers gut in die Partie starteten und nach gut zwei Minuten bereits erstmals mit zwei Körben Differenz (9:4) in Führung gingen. Trotz des erneuten Fehlens der verletzten Thure Peters und Joshua Lübken schaffte es das Team von Dorian Coppola, noch vor der Halbzeit ihren höchsten Vorsprung von 13 Punkten (38:25) herauszuspielen. Nach der Pause kamen die Baskets Paderborn jedoch besser aus der Kabine und drehten die Partie in der 29. Spielminute (42:44). Grund dafür war abermals die fehleranfällige Offensive der 49ers (20 Turnover) sowie Paderborns Justin Andrew, der 19 Punkte erzielen konnte. Ihre Führung hielten die Tabellenzweiten bis zwei Minuten vor Schluss, dann drehte Andrii Kozhemiakin in der Crunchtime auf. Einen Layup, einen Freiwurf sowie den spielentscheidenden Dreipunktewurf konnte der Aufbauspieler der 49ers versenken und auf diese Weise seinem Team doch noch den Kopf aus der Schlinge ziehen. Headcoach Dorian Coppola zog folgendes Fazit: „Jeder einzelne Spieler hat seinen Beitrag geleistet und wir haben das geschafft, was wir uns vorgenommen haben: alles rauskitzeln und den Fans ein gutes Spiel liefern. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und allen Helfern sowie Fans dankbar für den Support!“

26.01.2025 16:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. BSW Sixers 86:67

In der heimischen Halle der Freundschaft haben sich die SBB Baskets den Sieg im Derby der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die BSW Sixers gesichert. Souverän setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast mit 86:67 durch.

Für die SBB Baskets war der Erfolg gegen die BSW Sixers ein Start-Ziel-Sieg. Nach dem ersten Viertel lagen die Hausherren mit sechs Zählern vorn (23:17). Zur Halbzeit führten die SBB Baskets dann mit 40:26 und setzten ihre konzentrierte Vorstellung auch im Anschluss fort. Nach dem dritten Viertel stand ein 58:42 auf der Anzeigetafel. Im letzten Spielabschnitt brachten die Gastgeber den zehnten Saisonsieg souverän ins Ziel. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Wir hatten sehr gute Phasen, in denen wir den Ball sehr gut bewegt haben und sehr aggressiv haben. Das müssen wir jetzt noch über 40 Minuten schaffen, um auch im weiteren Saisonverlauf erfolgreich zu sein.“

 

Foto: Felix Becker/ @felix_visuals