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Vorberichte ProB Nord // 10.Spieltag

6. Dezember 2024/in APP, ProB Nord 24/25

07.12.2024 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. Bayer Giants Leverkusen

Zum 10. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord kommt hoher Besuch in die Sporthalle Charlottenburg. Die Berlin Braves 2000 haben am Samstag den Tabellenführer aus Leverkusen zu Gast.
In der aktuellen Spielzeit steht die Truppe von Trainer Michael Wende, mit einer Bilanz von fünf Siegen und vier Niederlagen, auf dem neunten Tabellenplatz in der Nordstaffel. Die Hauptstädter sind mit vielen Veränderungen in 2024/25 unterwegs. So verließen die Leistungsträger Andreas Seiferth (Karriereende), Andreii Kozhemiakin (TKS 49ers) oder Vincent Friederici (während der Saison nach Nürnberg) die Berliner. Sein Glück bei den Braves versucht dagegen Badu Buck. Der Floor General, der im Vorjahr ProB-Meister mit den Dragons Rhöndorf wurde, schloss sich im Oktober den Berlinern an und hat gleich großen Einfluss auf das Spielgeschehen des Teams genommen: Mit durchschnittlich 12,6 Punkten und 3,0 Assists pro Partie ist der Shooting Guard drittbester Scorer seiner Farben. Ein wenig besser als Buck weiß Emanuel Schüler zu punkten. War der 21-Jährige im Vorjahr lediglich Rotationsspieler der Braves, verbesserte der Flügelspieler sich in allen statistisch relevanten Kategorien deutlich. So konnte Schüler den Itzehoe Eagles am 7. Spieltag beispielsweise 20 Zähler einstreuen, des Weiteren griff der 1,96 Meter große Akteure stolze acht Rebounds gegen die Norddeutschen ab. Seine Mittelwerte von 13,0 Punkten und 5,9 eingesammelten Abprallern pro Spielrunde können sich sehen lassen. Der unangefochtene Topscorer der Charlottenburger heißt Adrian Worthy. Der gebürtige Bamberger wechselte in der Sommerpause aus der ProB-Süd (BBC Coburg) zum Meister der Regionalliga Nord 2023 und hat dem Spiel seines neuen Arbeitgebers gleich seinen Stempel aufgedrückt. Der athletische Comboguard ist vor allem im Zwei-Punkte-Bereich sehr dominant und ist einer der besten Balldiebe der gesamten Liga (2,6 Steals pro Spiel). Mit im Schnitt 15,3 Zählern pro Begegnung hat der frühere Würzburger (2018 bis 2020) seinen Wert im Dress des Teams schnell unter Beweis gestellt.
Nur im Spitzenspiel in Wolmirstedt gaben die Bayer Giants bisher Punkte ab. Bei allen anderen acht Gegnern gingen die Riesen am Ende als Sieger vom Platz. Der rote Faden in allen Spielen: die Verteidigung. Mit knapp 62 Punkten lässt in dieser Saison kein Team weniger zu als die Giants. Auffällig ist auch, dass die Bayer Giants bereits drei enge Spiele für sich entscheiden konnten. Dennis Heinzmann (11,9 Punkte und 8,1 Rebounds pro Spiel) und Sören-Eyke Urbansky sorgen mit 2,16 m bzw. 2,14 m für viel Präsenz unter den Körben, im Backcourt glänzen US-Routinier Donte Nicholas (13,9 Punkte, 6 Assists und 6,8 Rebounds pro Spiel) sowie Distanzschützen wie Sebastian Brach (41,3% Dreierquote) und Luca Kahl (34,8%).

07.12.2024 18:00 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Itzehoe Eagles

Die SBB Baskets peilen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B den sechsten Sieg im sechsten Heimspiel der Saison an: In der Halle der Freundschaft sind am Samstag (Beginn: 18 Uhr) die Itzehoe Eagles zu Gast.

Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt hat in dieser Saison noch kein Spiel zu Hause verloren. Es sei ein sehr tief besetztes Team, das auf jeder Position Spiele entscheiden könne, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Sie spielen sehr groß und rebounden exzellent.“ Für die Itzehoer werde es darum gehen, defensiv besser zu stehen, weniger zweite Chancen zuzulassen und insgesamt die eigene Zone besser zu schützen. Fehlen werden dabei Anell Alexis und Tino Wohltmann, Sorgen gibt es zudem um Adam Paige, wie Völkerink berichtet: „Ob er spielen kann, wird sich nach muskulären Problemen erst am Wochenende zeigen.“

Itzehoe erlebt bislang eine schwierige Saison. Acht Niederlagen steht lediglich ein Sieg gegenüber, gleichbedeutend mit dem vorletzten Tabellenplatz. Anfang November wurde Cheftrainer Flavio Stückemann durch seinen Vorgänger Timo Völkerink ersetzt. Zuletzt zeigten die Eagles einen Aufwärtstrend, gewannen am vorletzten Spieltag gegen Rostock ihre erste Partie der Saison.

07.12.2024 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. LOK BERNAU

Am Samstagabend empfangen die TSV Neustadt temps Shooters als Tabellenletzter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord den Tabellensechsten LOK BERNAU.

Bei den Gastgebern lief die Woche nach der Niederlage in Schwelm nicht so, wie man es sich erhofft hat. Am Montag kugelte sich Nico Lagerman einen Finger aus und wird höchstwahrscheinlich nicht auflaufen können. Mit Leif Zentgraf und Shawn Scott II mussten weitere Spieler im Training kürzer treten oder aussetzen, so dass der Freitag abgewartet werden muss, welche Spieler am Samstag auflaufen können. Trotz allem hat Allen Ray Smith die Zeit mit dem Team genutzt und weiter an ein paar Stellschrauben geschraubt, um am Samstag eine gute Leistung auf das Feld zu bringen. „Wir erwarten ein junges hungriges Team, das man nicht unterschätzen darf, nur weil es sehr jung ist. Die Spieler sind alle sehr talentiert und haben einen Auftrag und dieser ist es dem Gegner das Leben so schwer wie möglich zu machen. Unsere Schwäche waren bisher immer sehr viele Ballverluste und genau das ist die Stärke der Bernauer, die den Gegner früh unter Druck setzen, um diese Fehler zu bestrafen. Daher haben wir viel daran gearbeitet und müssen am Samstag zu jederzeit voll konzentriert sein. Die Zuschauer sollen sehen, dass wir als Team auftreten und einen neuen Teamgeist zeigen, den es benötigt, um Spiele zu gewinnen, denn das ist das, was wir aktuell brauchen“, so Shooters Coach Allen Ray Smith.

Das Farmteam von ALBA Berlin konnte bisher fünf Spiele, vier davon zu Hause, gewinnen und ist somit im Kampf um die Playoffplätze mittendrin, statt nur dabei. Die letzten beiden Spiele konnte man gegen Schwelm und die BSW Sixers relativ sicher für sich entscheiden und zeigte dabei eine aggressive Ganzfeldverteidigung, die die Gegner zu vielen Ballverlusten trieben. LOK’s amerikanischer Headcoach Dan Oppland hat eine sehr junge Mannschaft (19,9 Jahre im Schnitt), die aus einigen Doppellizenzspielern von ALBA Berlin besteht. Unter diesen befinden sich z.B. die Leistungsträger Dorian Grosber, Anton Nufer und Amon Levi Dörries, die zusammen knapp 25 Punkte im Schnitt erzielen. Aktueller Topscorer ist US Pointguard Uzziah Khalil Dawkins mit 18,8 Punkten pro Spiel, vor Rückkehrer Abdulah Kameric (15,0). Der erfahrene Kapitän und 210cm große Center Akim-Jamal Jonah folgt mit 14,8 Punkten und 8,1 Rebounds pro Partie.

07.12.2024 19:30 Uhr // Iserlohn Kangaroos vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Gegner der Gartenzaun24 Baskets Paderborn, die aktuell Rang 3 der Tabelle belegen, ist am 10. Spieltag der Saison 24/25 der Tabellenzweite Iserlohn Kangaroos. Die Partie der beiden momentan formstärksten Teams in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB steigt am Samstag, 7. Dezember 2024, um 19:30 Uhr in der Iserlohner Hemberg-Sporthalle.

Zwischen Paderborn und Iserlohn gibt es gleich mehrere Verbindungen: Mit Johannes Konradt steht ein Ex-Paderborner im Aufgebot Iserlohns, Paderborns Head Coach Stankovic kennt die Kangaroos zudem aus seiner Zeit als Jugendkoordinator und ProB Head Coach bestens. Iserlohn konnte, wie Paderborn zuletzt drei Partien in Serie gewinnen. In der Tabelle liegen sie zwei Punkte vor den Baskets, darüber hinaus sind sie in eigener Halle bisher unbesiegt. Alles bereit also für einen richtig heißen Tanz auf dem Parkett!

Head Coach Toni Prostran zeigt sich beeindruckt vom Gegner: „Paderborn hat ein Team zusammengestellt, das für den Aufstieg gebaut wurde. Sie verfügen über Top-Spieler, angefangen bei ihrem spanischen Point Guard, Jose Joaquin Carrasco Martin, und dem amerikanischen Combo-Guard, Kevin Lamont Hunt Jr, bis hin zu ihrem dominanten Big Man, Tine Kotnik. Diese drei sind Schlüsselspieler, aber auch ihre Bank ist stark besetzt. Zudem sieht man die Handschrift ihres Coaches Milos Stankovic, der hervorragende Arbeit leistet.“ Prostran betont jedoch, dass die Kangaroos sich nicht verstecken werden: „Wir respektieren Paderborn, aber unser Ziel ist es, ihnen unser Spiel aufzuzwingen. Sie spielen gerne ein langsames, systematisches Spiel – das wollen wir verhindern. Wir werden mit hoher Intensität und schnellem Tempo spielen, die Defensive wird der Schlüssel sein. Alles beginnt bei uns mit der Verteidigung. Wenn wir konzentriert und mit Energie auftreten, können wir das Spiel gewinnen.“

08.12.2024 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. EN BASKETS Schwelm

Am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr treten die EN BASKETS Schwelm bei den TKS 49ers aus Stahnsdorf an.

Die Mannschaft aus dem Berliner Süden wird im ersten Jahr von Dorian Coppola gecoacht. Momentan stehen die TKS 49ers auf dem elften Tabellenplatz und haben drei Siege und sechs Niederlagen. Top-Scorer der TKS 49ers ist Rückkehrer Andrii Kozhemiakin. Der Ukrainer kommt auf rund 15 Punkte pro Spiel. Auch Joshua Lübken und Yannick Hildebrandt punkten mit jeweils knapp 11 Punkten zweistellig. Das Matchup zwischen den TKS 49ers und den EN Baskets Schwelm feiert an diesem Wochenende Jubiläum. Bereits zum 20. Mal treffen die ProB-Urgesteine aufeinander, wobei die Baskets 12 der bisherigen 19 Partien für sich entscheiden konnten.

Leistungsträger wie Robert Mertz, Chris Frazier oder Till Hornscheidt sind Schwelm auch in dieser Spielzeit erhalten geblieben. Mertz und Frazier sind dabei mit durchschnittlich 17 respektive 16,6 Punkten pro Partie nach neun Spieltagen die Topscorer des Teams. Doch auch die Schwelmer Neuzugänge wissen zu überzeugen. Die neuen Big Men Jonathan Almstedt (12,2 Punkte, 5 Rebounds) und Majok Gum Gum (7,2 Rebounds, 1,3 Blocks) leisten ihren Beitrag vor allem unter den Körben. Auch der aus Leverkusen gewechselte Marius Stoll spielte mit 13 Punkten sowie 6,8 Assists eine starke Saison, ehe diese leider durch einen Achillessehnenriss im November verfrüht beendet wurde. Für Ersatz auf der Guard-Position wurde jedoch wenige Wochen später gesorgt, als die Baskets den Österreicher Jakob Szkutta als Neuzugang vorstellten. Dieser steuerte in der vergangenen Woche direkt mit 13 Punkten, 7 Assists sowie 5 Rebounds zum 92:76-Heimsieg gegen Neustadt bei. Ihre sechs Saisonsiege haben die Gäste unter anderem ihrer Gefahr von außerhalb der Dreierlinie zu verdanken. Hier haben sie den zweitbesten Wert der Trefferanzahl (10,3 pro Partie) sowie den Spitzenwert der Trefferquote (36,3 %) in der ProB Nord vorzuweisen.

08.12.2024 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. ETB Miners

Am zweiten Adventventssonntag um 16 Uhr erwarten die BSW Sixers im  heimischen Sixers Dome die ETB Miners aus Essen.

Beide Teams konnten in den bisherigen Spielen jeweils 5 Siege und 4 Niederlagen verzeichnen. Genau deshalb wird dieses Spiel voraussichtlich eines der wichtigeren sein, wenn es darum geht, sich in der Tabelle abzusetzen. Die Sixers überzeugen auf den ersten Blick mit 3,4 Blocks pro Spiel im bisherigen Ligaverlauf. Gleichzeitig bilden sie mit lediglich 11,4 Assists pro Spiel das Schlusslicht der Tabelle. Zuletzt unterlagen die BSWler auswärts LOK Bernau und werden daher alles daran setzen, vor heimischem Publikum wieder zu siegen. Spieler wie Aula Maarufu Sumbry (18,5 PPS), Matej Silic (15 PPS) oder Niks Salenieks (10,8 PPS) sollten die ETBler jedoch keinesfalls aus den Augen verlieren, da hinter diesen Namen ein großer Teil der Offensivpower der Sixers steckt. Neben Silic, der 39,3 % seiner Dreier trifft, kann auch der Ex-Kölner Marley Jean-Louis mit 33,3 % von außen gefährlich werden.

Der starke Aufsteiger und Tabellennachbar der Sixers kommt nach einem deutlichen 82:65 Erfolg über die Berlin Braves mit breiter Brust in die Sandersdorfer Ballsporthalle. Das Team von Lars Wendt und Raffael Wilder hat bisher eine wechselhafte Saison hingelegt. Nachdem das Team aus dem Ruhrgebiet mit 4 Siegen in die Saison startete, gab es am fünften Spieltag eine denkbar knappe Niederlage bei den EN BASKETS Schwelm. Diese war der Auftakt für eine 4 Spiele andauernde Niederlagenserie. Die Verantwortlichen der Miners reagierten sofort und verpflichteten für den verletzten ehemaligen Sixers-Spieler Robin Danis, Maximilian Begue. Bei seinem Debüt führte sich der frühere Wolmirstedter gleich sehr gut ein und verhalf seinem neuen Team zu einem deutlichen Heimsieg über die Berlin Braves.

08.12.2024 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. SC Rist Wedel

Der SC Rist Wedel gastiert am Sonntag, 8. Dezember, bei der Seawolves Academy.

In der vergangenen Serie hatten die Wedeler zwei Kantersiege gegen den damaligen ProB-Neuling gefeiert: Einem am 19. November 2023 daheim errungenen 87:54-Triumph folgte am 4. Februar ein 100:72 an der Ostsee, wobei die Rister zum erst zweiten Mal seit dem 26. September 2021 und zum bis dato letzten Mal in einem Pflichtspiel die magische 100-Punte-Marke knackten. Als Tabellen-Achter der regulären Saison 2023/2024 schaffte die Zweitvertretung der „Seewölfe“ soeben noch den Sprung in die Play-Offs. Dort unterlag sie im Achtelfinale dem späteren ProB-Meister Dragons Rhöndorf, den der frühere Rister Trainer Stephan Dohrn (ehemals Blode) betreut, mit 1:2-Siegen. Auch in dieser Spielzeit dürfe „niemand die Rostocker unterschätzen“, warnte Attarbashi, der zudem „gewisse Parallelen“ zwischen seinem Team und dem nächsten Gegner sieht: „Die Rostocker haben ebenfalls sehr viele junge Spieler im Kader.“ Bemerkenswert: Dem 18 Akteure umfassenden Aufgebot gehören zwölf gebürtige Rostocker an, ein weiterer Spieler wuchs in Crivitz ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern auf. Attarbashi verwies zudem auf „einige sehr erfahrene Akteure“. Damit meint er vor allem den spielenden Co-Trainer Daniel Lopez (38), der auf Teneriffa aufwuchs. Aber auch Toni Nickel (22), einer der gebürtigen Rostocker, war für die Erstvertretung seines Vereins bereits in der ProA am Ball.
Personell gibt es einige Fragezeichen bei den Wedelern. Darren Egbe, der krankheitsbedingt schon die Partie gegen die TKS 49’ers verpasste, „wird vermutlich erneut ausfallen“, so Attarbashi, der zudem „abwarten muss, wie es mit Abstellungen für die Towers aussieht“. Der Rister Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg hat zwar am Wochenende in der 1.  Bundesliga spielfrei, wird aber alternativ natürlich trainieren – und empfängt am Dienstag, 12. Dezember, im Euro-Cup den spanischen Erstligisten Valencia Basket Club (19.30 Uhr/Inselpark-Arena in Hamburg-Wilhelmsburg). Es könnte gut sein, dass Jared Grey dann wieder zum Aufgebot der „Türme“ zählt. Zuletzt war der 19-Jährige, den die Verantwortlichen der Wedeler und der Hamburger im Sommer gemeinsam an die Elbe gelotst hatten, am 30. November von Towers-Trainer Benka Barloschky gegen die Frankfurt Skyliners sogar von Beginn an aufgeboten und mit einem Spezialauftrag betraut worden.

Foto: Gartenzaun24 Baskets Paderborn

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Vorberichte-ProB-Nord-10.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-06 17:04:202024-12-07 13:42:14Vorberichte ProB Nord // 10.Spieltag

Vorberichte ProB Süd // 10. Spieltag

6. Dezember 2024/in APP, ProB Süd 24/25

07.12.2024 18:00 Uhr // TEAM EHINGEN URSPRING vs. BBC Coburg

Der 10. Spieltag könnte für den BBC Coburg und das TEAM EHINGEN URSPRING ein durchaus wegweisender für den Verlauf der restlichen Saison werden. Mit dem Gastspiel des Tabellen-12. aus Coburg beim vorletzten aus Ehingen am Samstagabend kommt es zum Aufeinandertreffen zweier direkter Tabellennachbarn.

Nach zwei Siegen an den ersten beiden Spieltagen konnte Ehingen keine Partie mehr für sich entscheiden. Sieben Spiele dauert die Pleitenserie der Ehinger bereits an. Zusätzlich musste das „Team in Green“ Anfang November den Abgang ihres langjährigen Cheftrainers Johannes Hübner hinnehmen, der aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Nach einer Interimslösung in den vergangenen Begegnungen präsentierte Ehingen diesen Mittwoch mit dem Slowaken Jan Hricko einen neuen Headcoach. Dieser will das Talent und Potenzial, das in seiner Mannschaft steckt, nun voll und ganz ausschöpfen und die Ehinger wieder weiter nach oben in der Tabelle führen. Vor Kurzem konnte mit Jaylen Alston, der gegen Coburg sein erstes Heimspiel bestreiten wird, eine neue Spielerverpflichtung bekanntgegeben werden.

Auch die Gäste hatten zuletzt fünf Niederlagen in Folge zu verkraften und stehen damit ebenfalls vor einem richtungsweisenden Spiel gegen einen direkten Konkurrenten. Deshalb haben auch die Coburger mit Adrian Petkovic nun personell einen Leistungsträger, der eigentlich im BBL-Kader der Bamberger ist, intern „verpflichtet“. Mit Ausnahme von US-Amerikaner Zachary Hinton, der seine Mannschaft mit 16.9 Punkten pro Spiel anführt, gibt es einige Akteure des BBC, die um die 10 Punkte-Marke punkten. Die Verteidigung der Hausherren kann sich daher nicht nur auf Hinton konzentrieren, sondern muss auch stets auf die anderen Akteure von Headcoach Patrick Seidel ein Auge werfen.

07.12.2024 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Mit der nächsten Auswahl an hochtalentierten Nachwuchsakteuern bekommen es die RheinStars am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu tun. Mit der Porsche BBA aus Ludwigsburg erwarten die Kölner als Tabellenführer der Südgruppe nach Ulm, München oder Frankfurt die nächste Ausbildungsfiliale eines Erstligisten.

Der Vize-Meister der vergangenen Spielzeit möchte die endgültige Rückkehr in die ProA bewerkstelligen und hat, neben der dafür noch notwendigen Klärung der Hallensituation, qualitativ das vermutlich beste Team der Liga. Das Duo Rupert Hennen (22,0 PpS / 7,2 ApS) und Björn Rohwer (21,1 / 8,8 RpS) ist dahingehend nicht nur sehr erfahren, sondern auch tonangebend. Der 27-jährige Guard und der 29-jährige Center möchten Köln zum Aufstieg führen und können sich auf eine breite Rotation verlassen, in der neben den drei Import-Profis – Malik Riddle (Vereinigte Staaten | 16,7 PpS), Kemy Lagab (Frankreich | 8,9) und D‘Andre Bernard (Kanada | 7,6) – auch jüngere Deutsche wie Jannis von Seckendorff (22 Jahre | 29:22 Minuten | 8,9 / 4,6 RpS) und Davi Remagen (17 | 18:57 | 5,4) viel Verantwortung tragen.

Im engen Mittelfeld der Südgruppe ist der Ludwigsburger Elite-Nachwuchs in den vergangenen Spielen abgerutscht. Nach vier Siegen in der ersten fünf Saisonspielen und dem Erfolg bei Meister Dragons Rhöndorf kam in den jüngsten vier Partien kein Erfolg mehr hinzu. So steht die Akademie aktuell auf dem achten Platz gerade noch in den Playoff-Rängen, allerdings mit einer positiven Auswärtsbilanz (3:2). Die Hauptlast im Kader von Coach Kheeryoung Rhee tragen derzeit Dominykas Pleta (18.6 Punkte im Schnitt), Lenny Anigbata (16), Simon Feneberg (13.3) und Julius Baumer (10/7 Assists). Baumer zählt ebenso wie Pleta und Anigbata auch zum Erstligakader der MHP Riesen, spielte zuletzt dort regelmäßig beim derzeitigen Achten der obersten Spielklasse.

07.12.2024 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. OrangeAcademy

Am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gastiert die OrangeAcademy bei den Dragons Rhöndorf.

In den bisherigen Saisonspielen der Dragons zeigt sich eine gewisse Auffälligkeit: Die Spiele gestalten sich fast immer eng – in neun Saisonspielen gab es nur ein einziges, welches am Ende mehr als zehn Zähler Differenz aufwies. Auf heimischem Parkett haben die Rheinländer noch Schwierigkeiten: In vier Heimspielen konnten sie das Parkett lediglich einmal als Sieger verlassen. Auswärts stehen die Dragons mit vier Siegen aus fünf Spielen deutlich besser da. Mit bereits 200 Zählern in 9 Spielen ist der Guard Timothy Smith die tragende Kraft im System der Rhöndorfer. Der ehemalige North Alabama Lion markiert zusätzlich 2,8 Vorlagen und 5,2 Rebounds pro Partie. Das Eigengewächs Janne Müller nimmt auch in der aktuellen Spielzeit wieder eine zentrale Rolle ein: Mit 13,2 Punkten, 2,2 Vorlagen und 2,0 Rebounds zählt der Shooting Guard zu den besten Akteuren der Mannschaft. Ebenso bemerkenswert ist das Ausgeglichene Scoring im Team – neben Timothy Smith (22,2 Pkt.) und Janne Müller (13,7) kommen vier weitere Akteure auf eine zweistellige Punkteausbeute (Pilipovic 12,5; Kazakevicius 11,7; Omojola 11,2; Lagerman 10,3). Mit Mamadou Diallo treffen die Orangenen auf einen ehemaligen Teamkameraden – mit Ulmer Jervis Scheffs kehrt ein ehemaliger Dragon zurück an seine alte Wirkungsstätte.

Nach gründlicher Video-Analyse weiß Rhöndorfs Cheftrainer: „Ulm hat hoch talentierte Spieler, die auf verschiedene Art und Weise punkten können.“ Der 18-jährige Spielmacher Jordan Müller (ø 15,4 Pkt.) beispielweise hat in dieser Saison schon mehrfach die 20 Punkte-Marke geknackt. Auf der Flügelposition kann Alec Anigbata (ø 15,5 Pkt.) viel Druck ausüben. Ebenso Shooting Guard Jervis Scheffs (ø 10,2 Pkt.). Das Trio sei für eine extrem junge Truppe (ø 18,5 Jahre) nur exemplarisch genannt. „Gegen dieses Team muss man körperlich spielen, sich gegenseitig helfen und jederzeit wach sein, damit sie nicht ins Laufen kommen“, warnt der Dragons-Coach. Das bei einem Farmteam die Ausschläge in die eine wie andere Richtung groß sein können, belegen ihre Ballverluste. Von neun bis 23 ist alles möglich.

07.12.2024 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. VR-Bank Würzburg Baskets Akademie

Am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfangen die SKYLINERS Juniors den Aufsteiger VR-Bank Würzburg Baskets Akademie.

Im Mainderby der beiden Bundesliga-Farmteams trifft die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie auf zwei alte Bekannte: Frankfurts Headcoach Sepher Tarrah war bis 2019 zwei Jahre lang Trainer im Würzburger Nachwuchsprogramm, Spielmacher Philipp Hadenfeldt hat in 76 seiner 171 ProB-Partien das Würzburger Trikot getragen (2017 bis 2020). Die SKYLINERS Juniors sind mit 85 Punkten pro Partie offensiv ähnlich erfolgreich wie die Gäste aus Würzburg (84,3), erzielen aber deutlich mehr Punkte von der Dreierlinie und holen die meisten Rebounds aller Teams im ProB-Süden. Topscorer sind Bruno Albrecht (22,8 Punkte/43 Prozent Dreierquote) und der 2,15 Meter lange Center Malick Kordel (13,6 Punkte/10,1 Rebounds), die beide auch zum BBL-Kader von SKYLINERS-Headcoach Denis Wucherer gehören.

Die Würzburger sind wie die Juniors eine junge Mannschaft. Neben jungen Spielern ergänzen zwei erfahrene Amerikaner das Team. Mit Point Guard Tyrese Williams, der nach drei gespielten Spielen 37,3 Punkte pro Partie auflegt und Big man Hannes Steinbach (26,2 PKT im Schnitt) haben die Baskets die beiden Spieler in ihren Reihen, die die Liga in der Kategorie Punkte pro Spiel anführen. Mit Guard Calvin Wishart haben sie zudem einen weiteren Spieler aufzuweisen, der durchschnittlich mehr als 20 Punkte im Schnitt erzielt. Dennoch weisen die Würzburger eine eher niedrige Feldwurfquote auf (44,3%), was besonders an der schwachen Quote aus dem Dreipunktebereich liegt (30,4%).

07.12.2024 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. SV Fellbach Flashers

Am zehnten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd sind die SV Fellbach Flashers bei den Ahorn Camp Baskets zu Gast.

Zuletzt handelte es sich bei den Gegnern der Flashers mehrfach um Farmteams. Dies ist bei den Baskets jedoch nicht der Fall. Speyer ist ein sehr erfahrenes und eingespieltes Team. Ein besonderes Augenmerk müssen die Flashers dabei auf Topscorer Daryl Woodmore (18,0 Punkte pro Spiel) und den Aufbauspieler Carlos Hidalgo (13,4 Punkte pro Spiel) legen. Die sehr gute Rotation wird ergänzt von jungen Talenten wie Marko Dordevic oder Dennis Diala oder erfahrenen Spielern wie Christoph Rupp. In der letzten Saison waren es auch sie, die sich im Kampf um den letzten Playoff-Platz gegen die Flashers durchsetzten. Damals entschied der direkte Vergleich über den Einzug in die Playoffs, welchen Speyer mit 86:72 gewinnen konnte.

„Die Fellbacher sind ein unangenehmer Gegner, der hinten sehr stabil ist. Es wird voraussichtlich eine Defensiv-Schlacht“, sagt Baskets Head Coach Mbassa vor dem Duell der derzeit besten Abwehrreihen in der Südgruppe der Liga. In der Tabelle sind die Württemberger mit fünf Siegen und vier Niederlagen gleichauf mit dem Team aus Speyer. Zuletzt haben die Flashers die Auswahl der Basketball-Akademie Ludwigsburg deutlich in die Schranken verwiesen. Leistungsträger der Fellbacher, die in der vergangenen Saison als Aufsteiger knapp die Aufstiegsrunde verpassten, sind Schütze Malik Whitaker, Center Daniel Mayr und Aufbauspieler Zaire Thompson. Zudem steht SV-Trainer Kristiyan Borisov der erfahrene Brian Butler zur Verfügung.

08.12.2024 15:00 Uhr // CATL Basketball Löwen vs. FC Bayern Basketball II

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

08.12.2024 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TSV Oberhaching Tropics

Am kommenden Sonntag kommt es zum Spitzenspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Die Oberhachinger Basketball sind zu Gast bei den BG Hessing Kangaroos Leitershofen.

Das Trio mit Geschäftsführer Wayne „Chico“ Pittmann, Leitershofens Legende Stefan Goschenhofer und Erfolgscoach Emanuel Richter konnte diesen Sommer durch den neuen Etat einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen. Neben starken deutschen Akteuren lockte man sogar aktuelle A-Nationalspieler Ihrer Heimatländer sowie zwei starke US-Profis nach Augsburg.  Die bisherigen Spiele laufen in der Regel wie folgt ab. Es stellt sich nicht die Frage, ob Leitershofen gewinnt, sondern wie hoch Sie gewinnen. Richters Truppe geht mit 20-25 Punkten in Führung und die Spiele sind spätestens im dritten Viertel entschieden. Die Gegner betreiben dann im Schlussabschnitt Ergebniskosmetik.

Mit 13 bzw. 14 Ballverlusten pro Partie treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die im bisherigen Saisonverlauf von allen Teams die wenigsten Turnovers pro Partie zu verzeichnen hatten. Der sonntägliche Gast aus dem malerischen Gleißental kann auf eine überaus eingespielte Truppe bauen, die in dieser Konstellation schon sehr lange zusammenspielt. Die Mannschaft weist einen guten Mix auf aus den sehr erfahrenen Akteuren um Topscorer Omari Knox, Peter Zeis, Jörg Dippold und Janosch Kögler, drei wirklichen Kanten am Brett mit Fynn Fischer, Benjamin Sadikovic und dem sprunggewaltigen Maxwell Dongmo Temoka. Für die bereits erwähnten wenigen Ballverlusten stehen die drei Guards Niklas Schüler, Philipp Bode und der sehr talentierte Mateo Jukic. Weitere Nachwuchsspieler aus der Kooperation mit Jahn München ergänzen den Oberhachinger Kader. Kangaroos-Headcoach Emanuel Richter hat großen Respekt, aber natürlich keine Angst vor dem Gegner: „Wir treffen auf die Mannschaft der Stunde, nach der jüngsten Siegesserie steht Oberhaching verdient auf Platz drei. Sie haben eine starke Mannschaft, gespickt mit erfahrenen Spielern, die auch teilweise Bundesliga Erfahrung besitzen. Sie sind dazu hin jede Woche hervorragend gecoacht. Wir müssen 40 Minuten voll konzentriert sein, um zu bestehen. Natürlich freut es mich, Mario wieder zu treffen und gegen ihn zu coachen“, blickt Richter gespannt auf die Partie.

 

Foto: BG Hessing Leitershofen

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Vorberichte-ProB-Sued-10.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-06 16:03:532024-12-06 16:03:53Vorberichte ProB Süd // 10. Spieltag

Anthony Watkins und Troy Cracknell nicht mehr Teil der Artland Dragons

6. Dezember 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Die Artland Dragons geben bekannt, dass die Zusammenarbeit mit den beiden Shooting Guards Anthony Watkins und Troy Cracknell einvernehmlich beendet worden ist. Beide Spieler verlassen das Team mit sofortiger Wirkung.

Troy Cracknell, der im Sommer 2024 aus Aserbaidschan nach Quakenbrück kam, konnte in der laufenden Saison 3,1 Punkte pro Spiel erzielen bei einer Wurfquote von 29,4 %. Trotz seines Engagements blieb er hinter den sportlichen Erwartungen zurück, weshalb sich beide Seiten entschieden, die Zusammenarbeit vorzeitig zu beenden.

Bei Anthony Watkins wurde nach intensiven Gesprächen klar, dass die Vorstellungen für die persönliche und sportliche Zukunft nicht übereinstimmen. Um beiden Seiten eine bestmögliche Weiterentwicklung zu ermöglichen, ist die Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen beendet worden.

Geschäftsführer Marius Kröger erklärt:
„Wir haben uns entschieden, den Vertrag mit Troy Cracknell zu beenden, da die sportliche Entwicklung leider nicht seinen und unseren Erwartungen entsprochen hat. Im Fall von Anthony Watkins haben wir in den Gesprächen gemeinsam festgestellt, dass unsere Vorstellungen für die Zukunft nicht mehr übereinstimmen. Wir danken beiden Spielern für ihren Einsatz und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute.“

Die Artland Dragons bedanken sich bei Anthony Watkins und Troy Cracknell für ihren Einsatz und ihr Engagement während ihrer Zeit in Quakenbrück und wünschen ihnen sowohl sportlich als auch persönlich viel Erfolg für die Zukunft.

Text: Artland Dragons

Foto: Achim Kunetka/ Stefan Pieper

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Anthony-Watkins-und-Troy-Cracknell.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-06 11:32:582024-12-06 11:32:58Anthony Watkins und Troy Cracknell nicht mehr Teil der Artland Dragons

Jan Hricko wird neuer Trainer in Ehingen

4. Dezember 2024/in APP, Kadernews ProB, ProB Süd 24/25

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat den Nachfolger für den kürzlich zurückgetretenen Johannes Hübner gefunden. Jan Hricko übernimmt ab sofort die Geschicke der ProB-Mannschaft. Der gebürtige Slowake weist sowohl als Spieler, als auch als Coach ein hohes Maß an Erfahrung im Profi- und Nachwuchsbasketball auf. Nach seiner aktiven Karriere leitete Hricko bereits Clubs in fünf unterschiedlichen Nationen und war zuletzt auch Nationaltrainer der dänischen U18W, während er zeitgleich bei dem renommierten Programm der Svendborg Rabbits bis ins Halbfinale der Basketligaen assistierte. Aber auch als Headcoach konnte er in der jüngeren Vergangenheit erfolgreiche Spielzeiten (Halbfinale) beim IK EOS Lund in der schwedischen Superettan vorweisen. „Seit der Kontaktaufnahme hatte ich ein richtig gutes Gefühl, welches sich bei meinem Besuch letzte Woche vor Ort direkt bestätigte. Ich stehe vollkommen hinter der Philosophie, die in Ehingen und Urspring gelebt wird und mir gefällt die professionelle Herangehensweise, mit der ich mich und meine Arbeitsweise identifizieren kann. Das Ziel für die verbleibende Saison: Unsere Spieler bestmöglich weiterzuentwickeln und so in der Tabelle Stück für Stück nach oben zu klettern. Unser Kader steckt voller Talent und Potenzial, welches es nun auszuschöpfen gilt. ‚The future is bright‘…“, freut sich der 43-Jährige mit einer gesunden Portion Optimismus auf seine neuen Aufgaben. In der momentanen Situation übernimmt der Ex-Profi das TEAM EHINGEN URSPRING auf dem vorletzten Tabellenplatz, wobei noch ein weiter Weg in der Saison zu gehen ist. Bevor es in die kurze Weihnachtspause geht, stehen allerdings drei wichtige Spiele innerhalb von einer Woche vor der Brust. Die Eingewöhnungszeit für den sympathischen Übungsleiter fällt aufgrund dessen äußerst kurz aus, weshalb die Mannschaft auch weiter auf die grandiose (Heimspiel-)Unterstützung baut. „Mit Jan bekommen wir neue Facetten ins TEAM EHINGEN URSPRING und das gesamte Nachwuchsförderprogramm. Er steht für internationales Flair gepaart mit einer gehörigen Portion Erfahrung. Jan ist Familienvater, steht voll im Leben und kann sehr gut mit Menschen umgehen. All diese Dinge kombiniert mit seiner Basketballexpertise machen ihn zu einem echten Glücksfall in einer für uns sehr spannenden Zeit“, bewertet Manager Merlin Stamm den Zugewinn für den Coaching-Staff.

Text: TEAM EHINGEN URSPRING

Foto: TEAM EHINGEN URSPRING

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Jan-Hricko-1.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-04 14:02:062024-12-04 14:06:08Jan Hricko wird neuer Trainer in Ehingen

HAKRO Merlins Crailsheim verpflichten Brock Gardner

3. Dezember 2024/in APP, Kadernews ProA, ProA 24/25

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den Forward Brock Gardner nachverpflichtet. Der 27-jährige kommt mit Europa-Erfahrung in Österreich und den Niederlanden im Gepäck nach Hohenlohe und wird zukünftig im Zauberer-Jersey mit der Nummer 4 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf Korbjagd gehen.

Bis Februar 2025 darf nachverpflichtet werden – doch die HAKRO Merlins reagieren schon jetzt und holen den flexibel einsetzbaren Forward Brock Gardner. In Arizona geboren und aufgewachsen, ging er für ein Jahr nach Virginia ans College und spielte dort für die Liberty Flames. Nach seiner ersten Saison wechselte Gardner die Universität und ging für drei Jahre nach Kalifornien auf die christliche Master’s University.

Seine erste Profispielzeit verbrachte Brock Gardner in Portugal – anschließend zog es ihn nach Österreich. Bei den Redwell Gunners Oberwart spielte der 2.01-Meter große Forward zwei Saisons. Mit durchschnittlich 14 Punkten und 5,3 Rebounds unterstrich er dort sein Talent.

In der letzten Saison lief er in Mexico für Panteras de Aguascalientes auf und hing nach Ende der Saison in Südamerika noch insgesamt 24 Spiele bei ZZ Leiden in den Niederlanden dran. Schnell wurde er dort sowohl im FIBA Europe Cup als auch in der BNXT League zum Leistungsträger und führte Leiden bis ins Finale, wo man aber gegen Oostende verlor. Mit durchschnittlich 12,9 Punkten und 5 Rebounds legte der Forward überzeugende Statistiken auf.

HAKRO Merlins Headcoach David McCray sagt zum Neuzugang: „Wir freuen uns, dass es mit Brock geklappt hat. Er ist ein sehr vielseitiger Spieler, der sowohl auf der Position 3 als auch 4 spielen kann und uns Tiefe geben wird. Brock wird uns mit seiner Toughness, seiner Reboundstärke und seinem Scoring in vielen Bereichen weiterhelfen. Außerdem passt er menschlich super in unsere Gruppe – das war uns sehr wichtig. Von daher sind wir sehr glücklich, dass er jetzt bei den HAKRO Merlins ist.“

„Ich freue mich auf die Merlins-Familie und will dem Team helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Ich will mich schnell in die Mannschaft integrieren und hart arbeiten. Ich werde alles auf dem Feld geben, um mit dem Verein unsere Ziele zu erreichen“, sagt Brock Gardner.

 

Text: HAKRO Merlins Crailsheim

Foto: The Master’s University Athletics

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Brock-Gardner.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-03 17:50:452024-12-03 17:51:59HAKRO Merlins Crailsheim verpflichten Brock Gardner

Nachberichte ProB Nord // 9.Spieltag

3. Dezember 2024/in APP, ProB Nord 24/25

30.11.2024 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. BSW Sixers 93:79

Am Samstagabend gelang LOK BERNAU ein 93:79-Erfolg gegen die BSW Sixers aus Sandersdorf.

Das Spiel begann mit einem starken Statement von Bernau. Obwohl die Gäste die ersten Punkte des Spiels erzielten, übernahmen die Gastgeber mit einem 15:0-Lauf die Kontrolle und setzten sich frühzeitig ab. Angeführt von einer aggressiven Verteidigung und präzisen Abschlüssen ließ Bernau den Sixers kaum Raum für ihre Spielentwicklung. Das erste Viertel endete mit einer komfortablen 28:14-Führung für Bernau. Im zweiten Viertel zeigten die Sixers mehr Widerstand und kamen phasenweise besser ins Spiel. Doch Bernau hielt die Intensität hoch und ließ keine größere Aufholjagd zu. Mit einer stabilen Defense und gutem Zusammenspiel in der Offensive behielten die Gastgeber stets die Kontrolle. Zur Halbzeit stand ein 44:34 auf der Anzeigetafel.

Das dritte Viertel war geprägt von Bernauer Dominanz. Mit schnellen Ballbewegungen und konsequentem Druck in der Verteidigung bauten sie den Vorsprung auf bis zu 21 Punkte aus. Trotz einiger Fehler blieb Bernau stabil und entschied das Viertel mit 21:16 für sich. Im Schlussabschnitt setzten die Sixers alles daran, das Spiel noch zu drehen, doch Bernau blieb konzentriert. Das letzte Viertel war geprägt von einem offenen Schlagabtausch mit vielen Punkten auf beiden Seiten. Die Sixers konnten zwar phasenweise den Abstand leicht verkürzen, doch Bernau kontrollierte das Spielgeschehen und hielt den Vorsprung konstant im zweistelligen Bereich. Das punktreiche letzte Viertel gewannen die Gäste knapp mit 28:29 und Bernau sicherte sich am Ende einen 93:79-Erfolg.

30.11.2024 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Berlin Braves 2000 82:65

Am 9. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord setzten sich die ETB Miners mit 82:65 zu Hause gegen die Berlin Braves 2000 durch.

Die Miners Starting Five, bestehend aus Brian Dawson, Maximilian Begue, Isiah Sanders, Niclas Sperber und Reik Gäbler, stand vor der Herausforderung, vor heimischem Publikum über sich hinauszuwachsen. Doch nach knapp vier Minuten brachte Malik Eichler die Braves mit einem Dunk zum 4:11 in Führung. Erst in der zweiten Hälfte des ersten Viertels fanden die Miners besser ins Spiel. Samuel Mpacko, der an diesem Abend 33 Minuten auf dem Feld stand, eröffnete in der 5. Spielminute mit einem Dreier die erste kämpferische Phase der Essener. Nach einigen Fouls auf beiden Seiten zeigte der erst 17-jährige Lukas Ophelders offensiv sein Talent und verkürzte mit einem Korbleger auf 9:11. Kurz darauf bewies der Essener Neuzugang Maximilian Begue, aus welchem Holz er geschnitzt ist: Erst versenkte er einen Dreier, dann legte er einen Zweier nach, was den Miners eine knappe Führung zum Viertelende (12:13) einbrachte. Trotz des personellen Engpasses agierte der ETB clever und knüpfte in den zweiten zehn Minuten an die Erfolge der ersten vier Spieltage an. Youngster Lukas Ophelders brachte die Miners mit einem beherzten Korbleger erstmals an diesem Abend mit 16:15 in Führung. Kurz darauf traf der US-Amerikaner Isiah Sanders einen Dreier, und die Essener erzielten einen beeindruckenden 10:0-Lauf. Offensiv lief es plötzlich wie geschmiert bei Essen: Westerhaus, Dawson, Sperber, Sanders, Mpacko, Begue und Ophelders trafen nun, wie es sich die Fans wünschten. Lediglich die Berliner Dreierschützen Adrian Worthy und Badu Buck bereiteten den Miners noch Schwierigkeiten. Dennoch ging der ETB mit einer soliden 43:27-Führung in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel entwickelte sich allerdings zur Aufholjagd der Berliner. Bis zur 25. Minute erzielten die Miners keinen Punkt, während die Braves mit einem 0:12-Lauf den Rückstand auf 43:39 verkürzten. Die Spannung stieg, doch in der Schlussphase dieses Viertels behielten Brian Dawson und Isiah Sanders die Nerven. Dank zehn verwandelter Freiwürfe ging das Viertel mit 55:45 an die Gastgeber. Im letzten Abschnitt dominierten erneut die Miners. Ein immer aggressiver spielender und treffsicherer Isiah Sanders, ein stabilisierender Samuel Mpacko sowie die starken Auftritte von Maxi Begue und Lukas Ophelders brachten die Entscheidung. Am Ende feierte Essen einen 82:65-Sieg in der Sporthalle „Am Hallo“.

30.11.2024 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters 93:76

Trotz neuem Coach an der Seitenlinie unterlagen die TSV Neustadt temps Shooters beim viertplatzierten Team aus Schwelm mit 93:76.

Die Gäste starteten mit Scott II, Lagerman, Jelovcic, Kwilu und Zejdl und lagen zu Beginn direkt mal mit 7:2 im Rückstand. Nach einer Auszeit von Headcoach Smith und der Einwechselung von Zentgraf, wurde das Spiel der temps Shooters besser und Doekhi brachte seine Shooters in der 7. Minute mit 11:13 in Führung. Wenig später endete das 1. Viertel mit 17:17. Im 2. Viertel blieb das Spiel auf Augenhöhe, beide Teams konnten treffsicherer ihre Angriffe abschließen und die Führung wechselte hin und her. Nach einem Dunk von Knörig in der 15. Minute, musste Schwelms Trainer Möller beim Stand von 27:31 mit einer Auszeit reagieren. Die Gastgeber fingen sich und gingen in der letzten Minute der 1. Halbzeit mit 39:36 in Führung. Shooters Spieler Jelovcic stellte drei Sekunden vor der Halbzeitsirene mit einem Dreier den 39:39 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel stellten die Schwelmer auf eine Zonenverteidigung um und sollten damit den Gästen aus Neustadt den Zahn ziehen. Die Gastgeber feuerten einen Dreier (6 in Folge) nach dem anderen durch die Reuse und legten innerhalb von sieben Minuten einen 31:8 Lauf zum 70:47 Stand hin. Vor den letzten zehn Minuten stand es letztlich 74:52 und das Spiel war damit entschieden. Im Schlussviertel fingen sich die Gäste wieder, konnten dieses sogar mit 19:24 gewinnen, doch das war nur Kosmetik. Am Ende steht ein klarer 93:76-Sieg für die EN Baskets Schwelm.

30.11.2024 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. SBB Baskets Wolmirstedt 96:83

Die SBB Baskets aus Wolmirstedt mussten nach zuletzt vier Siegen in Serie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga wieder eine Niederlage hinnehmen. Am Samstagabend verloren sie mit 83:96 im Spitzenspiel bei den Gartenzaun24 Baskets Paderborn.

Von Beginn an entwickelte sich eine kämpferische Partie. Die Mentalität stimmte auf beiden Seiten. Nach dem ersten Viertel war die Partie beim 21:21 ausgeglichen. Zur Halbzeit führten die Gastgeber knapp mit zwei Punkten (43:41). Trotz hoher Foulbelastung hielten die SBB Baskets das Spiel gegen den ProA-Absteiger nach dem Seitenwechsel offen, lagen nur mit 66:70 zurück. Im Schlussabschnitt machte sich das Fehlen einiger Leistungsträger und das frühe Ausscheiden von Bill Borekambi mit fünf Fouls bemerkbar und Wolmirstedt zog den Kürzeren. SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Wir haben einen guten Kampf abgeliefert. Durch die Foulprobleme auf den großen Positionen haben wir uns im Spielverlauf aber schwer getan. Für uns war es dann schwierig, die Physis mitzugehen. Offensiv haben wir gute Lösungen gefunden. Martin hatte ein Premium-Spiel. Was uns dort aber wehgetan hat, waren die vielen verworfenen Freiwürfe. Wir arbeiten weiter und der Fokus liegt jetzt auf Itzehoe.“

30.11.2024 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos 79:96

Das Warten auf den ersten Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga geht weiter für die Itzehoe Eagles. So gewannen die Gäste aus Iserlohn mit 96:79.

Gleich im ersten Angriff brachte Kevin Strangmeyer die Iserlohner in Führung. Im Gegenzug glichen die Eagles aus und sammelten davor gleich mal drei Offensivrebounds. Die Kangaroos zogen zu Beginn der Partie immer wieder erfolgreich zum Korb. Daniel Zacek und Diante Bah sorgten schnell für den ersten größeren Vorsprung der Iserlohner (4:10, 4.), der auch noch zum Ende des ersten Viertels Bestand hatte, obwohl sich die Distanzschützen der Kangaroos noch nicht so zielsicher präsentierten und Iserlohn in der Schlussphase des Viertels geschlagene drei Minuten ohne einen einzigen Korberfolg blieb. Das sollte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnittes aber zunehmend ändern. Jetzt streuten auch Joe Konradt, Ruben Dahmen und Jordan Iloyana auch von „down under“ erfolgreich Punkte ein, so dass sich der Kangaroos-Vorsprung weiter vergrößerte. Für ein spektakuläres Highlight sorgte Diante Bah, der ein maßgerechtes Anspiel von Jorge Mejias per Alley-Hoop-Dunk im Itzehoer Korb versenkte. Ein weiterer Dunking von Iserlohns Center sorgte erstmals für eine Zehn-Punkte-Führung (16.), die das Prostran-Team bis zur Halbzeit auf 35:50 noch weiter ausbaute.

Der Start in die zweite Hälfte misslangden Gastgebern. Die ersten fünf Zähler gehörten den Kangaroos zur 20-Punkte-Führung. Doch die Itzehoer brauchten nicht einmal anderthalb Minuten, um durch Kikwaki und Nyberg bis zum 45:55 aufzuholen. Einige Male sei das Team auf dem Weg gewesen, um zurückzuschlagen, sagte Völkerink. Doch es sei auch anzuerkennen, dass der Gegner die richtigen Antworten gefunden habe. In diesem Fall war es ein Dreier des starken Jorge Mejias (25 Punkte), der den Tabellenzweiten wieder auf Kurs brachte. Ähnliche Situationen gab es noch mehrfach, aber es gelang den Itzehoern, die sich in der zweiten Hälfte defensiv steigerten, einfach nicht, den Rückstand unter zehn Punkte zu drücken. So gelang Iserlonh am Ende ein 96:79 Auswärtssieg in Itzehoe.

01.12.2024 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Seawolves Academy 92:64

Mit 92:64 gewinnen die Bayer Giants Leverkusen zu Hause gegen die Seawolves Academy.

In einer gut gefüllten Ostermann-Arena (1.335 Zuschauer) sahen die Fans der Bayer-Basketballer eine zunächst verhaltene Anfangsphase ihrer Mannschaft. Die Leverkusener benötigten einige Minuten, um sich auf dem Parkett an der Bismarckstraße offensiv zurechtzufinden. Die mäßige Wurfquote auf Seiten der Hausherren konnte Rostock aber nicht für sich nutzen, denn auch die Mannen von der Ostsee taten sich im Angriff schwer. In der Folge übernahm der Rekordmeister mehr und mehr die Initiative. Nach sieben Minuten führte der ProB-Meister von 2019, durch einen erfolgreichen Freiwurf von Sören-Eyke Urbansky, erstmalig zweistellig (18:8). Ein schließlich munterer erster Durchgang endete mit dem Ergebnis von 26:12. Ähnlich souverän traten die Farbenstädter auch im zweiten Abschnitt auf. Die Verteidigungsreihe der Koch-Mannschaft arbeitete gut und stellte die Rostocker immer wieder vor arge Probleme. Die junge Truppe aus Mecklenburg-Vorpommern kam mit der hohen Intensität der „Bayer-Boys“ in der Defensive nicht klar, während die Leverkusener auf der anderen Seite sich Punkt um Punkt absetzen konnten. Neben sehenswerten Einzelaktionen erzielten die Giants viele Punkte mit toll herausgespielten Würfen. Eine starke erste Halbzeit des 14-maligen Deutschen Meisters endete mit 52:25.

Auch nach der Pause dominierten die Gastgeber das Geschehen nach Belieben. Coach Michael „Mike“ Koch rotierte fleißig und gab vor allem seinen jungen Akteuren Spielzeit. Dies zahlten ihm u.a. Joel Moketo Lungelu, Calin Nita und Dimitrije Djordjevic mit guten Leistungen zurück. Die Rostocker dagegen konnten keinen positiven statischen Wert beherrschen. Spätestens nach dem dritten Viertel (77:38) war die Paarung vorentschieden. In den letzten zehn Minuten präsentierten sich die Seawolves ein wenig bissiger, die Giants fuhren ein bis zwei Gänge zurück. Die Rostocker, in Person von Mika Freitag, verwerteten ihre Dreipunktversuche nun besser und konnten so, zumindest ansatzweise, Ergebniskosmetik betreiben. Unter dem Jubel ihrer Fans konnten die Bayer-Korbjäger einen niemals gefährdeten 92:64-Sieg einfahren.

01.12.2024 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TKS 49ers 78:75

Für die TKS 49ers sollte es am 9. Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB wieder nichts mit dem Auswärtssieg sein. In einem hoch intensiven Spiel konnte sich der Gastgeber vom SC Rist Wedel am Ende durch einen Gamewinner 0,8 Sekunden vor Schluss mit 78:75 (38:35) durchsetzen.

Am 1. Advent entwickelte sich das Spiel der TKS 49ers gegen den SC Rist Wedel zu einem spannenden und intensiven Duell, bei dem sich beide Teams über die gesamte Spielzeit nichts schenkten. Nie konnte sich eine Mannschaft mit mehr als sechs Punkten absetzen, was die Bedeutung des Spiels für beide Seiten unterstrich – sowohl in Richtung Playoffs als auch im Abstiegskampf. Die 49ers hielten bis zum Ende den Anschluss, auch wenn Wedel kurz vor Spielende mit fünf Punkten in Führung ging. Doch die 49ers kämpften sich zurück. Durch einen Steal, schnelle Punkte und einen Dreier von Andrii Kozhemiakin 10 Sekunden vor dem Ende konnte man noch einmal ausgleichen. Als dann alles nach Verlängerung aussah, traf Wedels Linus Hoffmann in der letzten Sekunde seinen insgesamt vierten Dreier und entschied somit das Spiel. Der Versuch der 49ers in den letzten 0,8 Sekunden verfehlte das Ziel.

Foto: Reiner Stöter/Lars Peter Ehrich

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Nachberichte-ProB-Nord-9.Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-03 14:41:102024-12-03 14:41:10Nachberichte ProB Nord // 9.Spieltag

Nachberichte ProB Süd // 9.Spieltag

3. Dezember 2024/in APP, ProB Süd 24/25

30.11.2024 14:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. RheinStars Köln 96:97

Zum Start in den neunten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gewannen die RheinStars Köln mit 97:96 (56:46) beim FC Bayern Basketball II.

Erstmals in dieser Saison war der FCBB II komplett, somit auch mit Luis Wulff, Sermpezis und Andrija Susic. Die Bayern leisteten sich gleich in den ersten fünf Minuten nicht weniger als zehn Ballverluste – nach dem ersten Viertel waren es ein Dutzend –, die Gäste hatten es somit sehr einfach (7:15/5.). Die jüngste Mannschaft der Liga war dennoch nicht weit weg und hielt sich über Dreier von Ivan Volf und Dominik Dolic in Schlagdistanz (15:23/7.). Der erste Abschnitt endete 22:35. Debütant Andrija Susic zeigte gleich in seinem ersten Saisonspiel für das ProB-Team seine Qualitäten und konnte doppelt am Brett punkten (30:37/22.). Die Bayern robbten sich immer weiter heran und forderten den Aufstiegsfavoriten nun ebenbürtig (35:39/15.). Sermpezis fügte sich mit zehn Punkten in der ersten Halbzeit gut ein, Problem für sein Team war jedoch die wenig griffige Verteidigung.

Auch im dritten Viertel blieben die Bayern-Youngster stets unbequem, Ivan Volf traf den nächsten Dreier und Dominik Dolic legte nach – Auszeit Köln, nur noch 63:65 (27.). Bei den Gastgebern klappte jetzt viel, Youngster Caspar Vossenberg traf mit seiner ersten Ballberührung einen weiteren Dreier (68:69/28.). Im Schlussabschnitt konnten sich die Rheinländer zunächst absetzen (77:85/34.), ehe Marco Frank mit sieben Punkte die Bayern nah an den Coup heranbrachte (92:91/38.). Doch Köln traf am Ende eiskalt zwei Dreier aus der Ecke.

30.11.2024 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. Porsche BBA Ludwigsburg 74:56

Die SV Fellbach Flashers feiern einen 74:56 Sieg gegen die Porsche BBA Ludwigsburg!

Der erste Abschnitt wurde den Erwartungen an ein spannendes Spiel der beiden punktgleichen Mannschaften gerecht. Es ging hin und her, bis Lukas Modic die Ludwigsburger mit einem Dreier auf einen Abstand von vier Zählern bringen konnte (12:16). Ein Korbleger von Nik Schlipf verhinderte jedoch zum Abschluss des Viertels, dass sich die Gäste weiter absetzen konnten (14:16). Die Flashers legten daraufhin ein stärkeres zweites Viertel hin (21:13). Sie übernahmen nach zwei Minuten eine Führung von 18:17, worauf die erste Auszeit vonseiten der Gäste folgte. Erwartungsgemäß zeigten die Flashers eine gute Defensivleistung. Sie konnten insbesondere in Form des 2,18 m großen Center Daniel Mayr mit physischen Vorteilen gegenüber dem zweitjüngsten Team der ProB punkten. Aber auch in der Offensive lief bei der Heimmannschaft mehr zusammen als noch im ersten Viertel: Sie lagen nun bei einer Zweierwurfquote von 55 % – im Vergleich zu 21 % ihrer Gegner. Die Halbzeit endete mit einer 35:29-Führung der Flashers.

Deutlich näher am Optimum agierten nach den Kabinenansprachen dann aber beinahe ausschließlich die weiß-schwarz gekleideten Gastgeber. Die Mannschaft von Kristiyan Borisov nutzte die eigenen Gelegenheiten und die verhältnismäßig lockere Linie der Schiedsrichter exzellent aus, setzte sich Punkt für Punkt ab. Auf Gäste-Seite machte sich Frust breit, der aber nicht zum Abschenken der Partie, sondern eher zu weiteren Fehlern, zu kurz geratenen Anspielen, unnötigen Ballverlusten und ausgelassenen 50:50-Aktionen führte. Die Barockstädter deuteten immer wieder ihr Potenzial an, nutzten dieses aber kaum. Da zudem die Impulse von der Bank (Auszeiten, Wechsel) relativ wirkungslos blieben, war die Partie nach drei Vierteln entschieden (57:46, 30.) und der Schlussabschnitt beidseitig eher eine Randnotiz – und sicherlich keine Glanzleistung. Fellbach machte das Nötigste, um die Führung ins Ziel zu bringen. Ludwigsburg war nicht gut genug, um wieder ernsthaften Zugriff zum Spiel zu erlangen, musste weiter abreißen lassen und sich letztlich deutlich geschlagen geben.

30.11.2024 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. CATL Basketball Löwen 91:72

Die Ahorn Camp Baskets haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Sie besiegten in der heimischen Nordhalle die CATL Basketball Löwen deutlich mit 91:72 (49:37.

Überragender Akteur auf dem Feld war der Speyerer Flügelspieler Dennis Diala. „Obwohl wir als Team gewonnen haben, war er der Spieler des Tages“, lobte Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa seinen 20 Jahre alten Schützling. Diala markierte nicht nur 28 Punkte, er engte auch die Kreise des etatmäßigen Erfurter Leistungsträgers Tyseem Lyles entscheidend ein. „Ich bin sehr zufrieden“, betonte Mbassa: „Wir haben das Spiel von Anfang an auch dank unserer starken Defensive dominiert.“ Die Speyerer, die während keiner Phase der Partie einen Rückstand aufholen mussten, legten im ersten Viertel, das sie mit 29:20 zu ihren Gunsten entschieden, den Grundstein zum fünften Saisonsieg. Sie gingen konzentriert zu Werke und überzeugten mit gelungenen Ballstafetten. Dank eines 16:0-Laufs hatten sie im Schlussabschnitt ihren Vorsprung für kurze Zeit sogar auf 27 Punkte ausgebaut.

01.12.2024 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. Dragons Rhöndorf 58:62

Gegen den amtierenden Meister unterlag der BBC Coburg am 9. Spieltag der ProB vor heimischer Kulisse knapp mit 58:62.

Die Wurfquoten waren auf beiden Seiten schwach, was das 10:13 nach dem ersten Spielabschnitt belegt. Im zweiten Viertel initiierte Marco Rahn durch zwei Dreier einen 8:0-Lauf, der die Dragons erstmals zweistellig in Führung brachte (18“/16:28). In dieser Phase beherrschte Rhöndorf den Rebound (29:20), schraubte die Trefferquote leicht nach oben und erarbeitete sich eine 20:34-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich zu Ungunsten der Coburger Fans weiter dasselbe Bild. Nur elf Zähler erzielte die Mannschaft von Patrick Seidel im dritten Viertel, machte den Gästen defensiv das Leben aber weiter schwer. Trotzdem wuchs der Vorsprung der Dragons peu à peu an. Doch nach einer Auszeit zu Beginn des Schlussviertels, als der Rückstand aus Coburger Sicht bereits 21 Punkte betrug, wirkten die Vestestädter offensiv wie ausgewechselt. Nach mehreren schweren Korblegern von Simon Franke und dem ersten! getroffenen Dreier im 15. Versuch durch Adrian Petkovic war der Rückstand nach langer Zeit wieder im einstelligen Bereich. Mit noch 35 Sekunden auf der Uhr stellte Zach Hinton sogar auf 55:60, ehe erneut Simon Franke dieses Mal per Dreipunktewurf nach einem getroffenen Rhöndorfer Freiwurf auf drei Zähler verkürzte. Jedoch traf Smith auf der Gegenseite wiederum einen Freiwurf und brachte das Spiel für die Dragons somit nach Hause.

01.12.2024 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. OrangeAcademy 90:79

Am neunten Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd musste sich die OrangeAcademy auswärts in Oberhaching mit 90:79 geschlagen geben.

Das Spiel begann gut für die Mannschaft von Cheftrainer Florian Flabb. Endurance Aiyamenkhue zeigte sich zu Beginn dominant unter den Brettern: Mit zwei offensiv Rebounds erarbeitete sich der Center vier Zähler im Nachsetzen. Die Gastgeber hielten die Partie dank eines starken Benjamin Sadikovic erstmal offen – Ulmer Schütze Jonas Zilinskas antwortete trocken mit zwei Dreiern. Zu Beginn des zweiten Viertels konnte der Este Oliver Kullamäe auf sich Aufmerksam machen: Ein erfolgreicher Korbleger und ein Treffer aus der Distanz halten den Vorsprung der Orangenen bei vier Punkten. Im Anschluss konnten die Skandinavischen Top-Scorer der Ulmer mit zwei Dreiern einen Lauf einleiten, welcher in eine acht Punkte Führung zur Pause mündete (37:45).

Im dritten Viertel erlebten die Zuschauer ein wahres Basketballfest. Angeführt vom nun überragenden Omari Knox liefen die Tropics nicht nur heiß, sondern sorgten für tropische Hitze in der Grundschule. Neben Knox glänzte nun auch Pointguard Niklas Schüler mit einen Zauberanspielen, die vor allem von Jörg Dippold hochprozentig verwertet wurden. Während die sonst wurfstarken Ulmer Spatzen verkrampft wirken, fand bei den Tropics nahezu jeder Wurf sein Ziel. Mit 31:13 konnten die Hausherren den Spielabschnitt für sich entscheiden und ließen sich in der verbliebenen Spielzeit die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

01.12.2024 16:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. SKYLINERS Juniors 94:88

Am neunten Spieltag der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd unterlagen die SKYLINERS Juniors gegen die BG Hessing Leitershofen mit 88:94.

Der Gastgeber aus Leitershofen begann das Spiel mit einem 8:1 Lauf. Die Frankfurter hatten zu Beginn große Schwierigkeiten zu punkten. Der erste Korb aus dem Spiel gelang den Juniors erst nach über sieben gespielten Minuten. Einzig die sehr gute Freiwurfquote sorgte dafür, dass der Rückstand der Hessen im ersten Spielabschnitt nicht noch größer ausfiel. Mit zehn von elf verwandelten Freiwürfen und nur zwei Treffern aus dem Feld, ging es für die Juniors mit einem Stand von 14:24 in die erste Viertelpause.  Zu Beginn des zweiten Viertels verwandelte Philipp Hadenfeldt den ersten Dreier des Spiels für die Gäste. Ab dem Zeitpunkt fanden die jungen Frankfurter offensiv besser ins Spiel und konnten durch gute Anspiele auf Big man Malick Kordel, die einen oder anderen einfachen Punkte herausspielen. Auch die weiter gute Freiwurfquote sorgte dafür, dass sie immer in Schlagdistanz blieben. Die Leitershofener fanden aber ihrerseits immer die passende Antwort und ließen den Vorsprung selten in den einstelligen Bereich fallen. Mit einem Rückstand von 13 Zählern (33:46) für die Gäste ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel starten die Kangaroos erneut sehr agil. Elias Marei bediente aus der tiefen Position immer wieder Dragos Diculescu und Ferenc Gille, die beide seit Wochen in absoluter Topform aufspielen. Demzufolge wuchs der Vorsprung wieder auf 55:38 an. Bei den Gästen übten die routinierten Felix Hecker und Philipp Hadenfeldt weiterhin viel Druck aus. Dazu blieb Topscorer Bruno Albrecht, bis dato an der Dreierlinie unter seiner Quote (was sich später noch ändern sollte), weiterhin von der Freiwurflinie erfolgreich und hielt seine Farben halbwegs im Spiel. Er hatte in der 28. Minute bereits 26 Punkte gescort, am Ende waren es beeindruckende 36 Zähler. Christian Hinckson brachte nach tollem Einsatz von Tin Udovicic, der den Ball in der Luft fast schon von der Tribüne wieder zurück aufs Feld beförderte, per Dreier zum 71:53 zum Kochen. Die Skyliners hielten sich mit weiteren Freiwürfen im Spiel und verkürzten den Rückstand bis Ende des dritten Viertel wieder auf 12 Punkte (59:71), für Spannung war also weiterhin gesorgt. Im Schlussabschnitt setze sich die ungleiche Foulverteilung der Partie weiter fort, bereits nach knapp zwei Minuten hatten die Kangaroos die Mannschaftsfoulgrenze erreicht. Udovicic per Dreier zum 76:60, Albrecht, nun zunehmend sicherer von der Dreierlinie, verkürzte wieder auf 76:65, Ferenc Gille mit tollem Ballgewinn und anschließend tollem Move zum Korb wieder zum 80:65 (34. Spielminute). So ging es nun einige Zeit hin und her. Angesichts der enorm hohen Foulbelastung (vier Kangaroos Akteure mit nunmehr vier Fouls) blieb das Match aber spannend. 2,15 Meter Mann Kordel kam dadurch auch zunehmend immer besser ins Spiel und zeigte dem Publikum auch einige spektakuläre Dunkings. Elias Marei per Dreier zum 90:73 sorgte dann für die Vorentscheidung (39. Minute). Danach gelang den bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll kämpfenden Hessen noch eine Ergebnis Verbesserung, auch weil die Kangaroos gegen die Pressdeckung der Skyliners einige kleiner Unkonzentriertheiten zeigten, trotz des 88:94 Endstandes war der Sieg der Kangaroos aber zu keiner Zeit mehr in Gefahr.

01.12.2024 17:15 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. TEAM EHINGEN URSPRING 89:60

Dritter Sieg in Serie für die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Ehingen präsentierte mit Jaylen Alston einen Neuzugang, der ihre sechs Spiele dauernde Niederlagenserie stoppen sollte. Der US-Amerikaner hielt sein Team mit sieben Punkten in der Anfangsphase im Spiel, 15:12 lautete der Spielstand dank ihm in der 6. Minute. Den 9:0-Lauf der Hausherren zum 24:12 nach dem ersten Viertel konnte er aber nicht verhindern. Im zweiten Abschnitt erzielten die Baskets die ersten sieben Punkte und machten mit konzentrierter Verteidigung, großer Dominanz beim Rebound und starker Dreierquote einen viertel-übergreifenden 16:0-Lauf daraus. Nach einem Dunk von Hannes Steinbach, der in der ersten Halbzeit bereits 15 Punkte, 9 Rebounds und 2 Ballgewinne verzeichnete, lagen die Gastgeber in der 12. Minute mit 31:12 vorne. Beim Seitenwechsel hatten sie ihren Vorsprung auf 47:25 ausgebaut, Mitte des dritten Viertels war beim Stand von 62:32 eine Vorentscheidung gefallen. Die höchste Führung im Verlauf der vierzig Spielminuten warf David Pisic mit zwei Dreiern zum 71:37 in der 29. Minute heraus, damit stand die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie endgültig als Sieger fest.

Foto: Chiara Greve

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Nachberichte-ProB-Sued-9.Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-03 12:23:262024-12-03 12:23:26Nachberichte ProB Süd // 9.Spieltag

Nachberichte ProA // 11.Spieltag

2. Dezember 2024/in APP, ProA 24/25

30.11.2024 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen 85:78

Die Eisbären Bremerhaven zeigen ein weiteres Mal wie heimstark sie diese Saison sind und besiegen Phoenix Hagen mit 85:78.

Nachdem Daniel Norl den Eisbären die erste Führung der Partie bescherte (3:2), setzten sich die Gäste etwas ab (5:10) Doch ein Dreier von Breitlauch startete einen Bremerhavener 14:4-Lauf und drehte die Partie. Jake Biss schloss diesen per Dreier ab und zwang Hagen zur Auszeit (19:14). Zwei Freiwürfe von Jordan Samare später ging es mit einem 21:16 in die erste Viertelpause. Die Eisbären Big Man spielten weiter stark auf. Samare versenkte einen weiteren Korbleger und anschließend erzielte Hendrik Warner fünf Punkte in Folge (29:25). Auch defensiv agierten die Seestädter stark und zwangen die Hagener zu schweren Würfen. Offensiv leitete Elijah Miller das Spiel, fand sowohl Jordan Samare, der einen Dreier versenkte, und setzte selbst einen nach. Somit bauten die Eisbären ihre Führung aus (46:37). Mit sieben Punkten Führung ging es in die Halbzeitpause (46:39).

Im dritten Viertel wurde es immer wieder eng, doch die Eisbären fanden in Person von Jake Biss, Daniel Norl und Jordan Samare immer wieder die passenden Antworten. Als Elijah Miller mit der Schlusssirene des Viertels einen Sprungwurf traf, ging es sogar mit einer 11-Punkte-Führung ins letzte Viertel. Erst als Hagen im letzten Durchgang defensiv mehr Zugriff aufs Geschehen bekam und Devonte McCall offensiv Akzente zu setzen wusste, wendete sich das Blatt ob eines 14:3-Laufs zugunsten der Gäste (72:73, 36. Minute). Doch wieder zeigten die Eisbären, dass sie auch auf Rückschläge gute Antworten haben. Jake Biss setzte Jordan Samare am Korb in Szene und Carlos Carter schloss ebenfalls stark am Korb ab (76:73). Auch Elijah Miller übernahm Verantwortung, traf zahlreiche wichtige Freiwürfe und sicherte so den 85:78 Sieg der Eisbären.

30.11.2024 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsruhe LIONS 85:69

Am elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA setzten die VfL SparkassenStars Bochum ihre Serie fort und besiegten den amtierenden ProA-Meister PS Karlsruhe LIONS mit 85:69.

Beide Teams mussten auf Schlüsselspieler verzichten. Bei den SparkassenStars musste Jonas Grof aufgrund von muskulären Problemen passen. Auf Seiten der Lions fiel Point Guard O`Showen Williams kurzfristig mit Rückenproblemen aus. Die ersten Highlights der Partie setzten die Lions durch Center Maurice Pluskota, der mit zwei krachenden Dunks ein Statement setzte. Auf der anderen Seite glich der Center der SparkassenStars, Tom Alte, die Partie aber ebenfalls mit einem Dunk zum 4:4 aus. Das war symptomatisch für große Teile des ersten Spielabschnitts Beide Teams schenkten sich nichts. Der Karlsruher Neuzugang Abu Kigab spielte etwas zu physisch und geriet recht schnell in Foul Trouble. Zuvor deutete er aber an, welches Potenzial in ihm steckte. Die Karlsruher trafen eher inside, während die SparkassensStars schon früh ihre Sicherheit bei den Distanzwürfen fanden. Besonders die beiden Bochumer Sniper Lars Kamp und Matthew Strange zeigten sich sehr treffsicher. 1 1/2 Minuten vor Ende des ersten Viertels starteten die SparkassenStars dann einen 8:0 Lauf und sorgten somit für eine 28:20 Führung zur Viertelpause. In der zwölften Minute nahm LIONS-Headcoach Aleksandar Scepanovic die erste Auszeit, denn die Hausherren drohten, sich abzusetzen. Dank ihrer sicheren Dreierschützen lagen die SparkassenStars allerdings bald darauf bereits zehn Punkte vorn. Karlsruhe bemühte sich weiter um die Initiative und ließ den Ball laufen, jedoch ohne die nötige Effektivität im Abschluss. Nach einiger Zeit war das Spiel spürbar langsamer geworden. Bochum lag weiterhin vorn, konnte sich aber nicht weiter absetzen und die vielen foulbedingten Unterbrechungen taten eher den LIONS gut, die zweieinhalb Minuten vor der Halbzeitpause plötzlich wieder bis auf zwei Punkte herangerückt waren (41:39). Doch wie im ersten Abschnitt waren es die Gastgeber, die in den letzten Sequenzen den Ton angaben. Das resultierte in einem Zwischenstand von 53:41 zur Spielmitte.

Mit dem Selbstbewusstsein aus zuletzt vier Siegen und angesichts einer 20-Punkte-Führung nach 25 Minuten waren die Hausherren auf dem besten Weg, ihre Serie auszubauen. Genau in dieser Phase fand Karlsruhe wieder zurück ins Spiel, schob sich Punkt um Punkt heran und brachte den Spielstand in Minute 29 wieder in den einstelligen Bereich. Durch getroffene Freiwürfe von Niklas Geske und dem gebürtigen Karlsruher Tom Alte blieben die SparkassenStars aber trotzdem vor dem letzten Spielabschnitt zweistellig in Führung. 69:58 stand es in der letzten Viertelpause. Mit 69:58 ging es ins Schlussviertel, in dem tatsächlich nochmals Hoffnung bei den Badenern aufkam, als die Differenz ein letztes Mal einstellig wurde. Doch erneut war es in der Folge die fehlende Treffsicherheit aus der Distanz, die verhinderte, dass man auf Schlagdistanz kam. In Hälfte zwei ließ Karlsruhe zwar nur 32 gegnerische Punkte zu, scorte jedoch selbst nur 28-fach – viel zu wenig, um die Siegpunkte mitzunehmen. Am Ende stand ein 85:69 Sieg für Bochum. Spielentscheidend waren am Ende die guten Wurfquoten der Bochumer und die unterdurchschnittlichen der Karlsruher, die lediglich 2 von 24 Dreiern trafen (8%). Die SparkassenStars trafen hingegen 11 von 32 Dreier (34%) und trafen auch 71% ihrer Mitteldistanzwürfe (22/31). Topscorer der SparkassenStars war wieder Keith Braxton mit 20 Punkten und 4 Assists. Kapitän Niklas Geske gelang ein Double-Double mit 13 Punkten und 10 Assists.

30.11.2024 19:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Artland Dragons 83:77

Nach 10 Niederlagen in Folge gelingt unter der Führung des neuen Headcoaches „Chacha“ der Befreiungsschlag und die Giants gewinnen gegen die Artland Dragons das erste Spiel der Saison.

Es war ein hartumkämpftes Spiel, das die Rheinländer am Ende mit 83:77 für sich entscheiden konnten.  Mit einem 21-0 Lauf in den ersten knapp 6:30 Minuten legten sie dabei zudem ihren bei weitem besten Start hin. Die ersten Punkte der Artland Dragons konnte nach 8 Minuten und 13 Sekunden Taylor Johnson mit einem Dreier sichern. Das erste Viertel entschieden die Düsseldorfer damit mit 26-9 für sich. Im zweiten Viertel konterte Artland mit einen 14-0 Lauf und verkürzte damit den Zwischenstand auf 26-21. Vor allem dank zweiter Chancen durch Offensiv-Rebounds hielten sich die Dragons im Spiel. Zur Halbzeit ging es bei einem Stand von 42:34 in die Kabine.

In der Halbzeitansprache schien Patrick Elzie die richtigen Worte an seine Schützlinge gefunden zu haben. So entschieden die Artland Dragons das dritte Viertel für sich und sicherten sich vor Beginn des letzten Viertels bei einem Zwischenstand von 56:57 sogar ihre erste Führung des Spiels. Turbulent ging es im letzten Viertel weiter. Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt, wobei es den Giants letztendlich durch gute Defense und gute Arbeit am offensiven Brett gelang den ersten Sieg der Saison vor heimischem Publikum zu erringen. Dragons-Coach Patrick Elzie zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Der Start von uns heute war katastrophal. Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass wir ein Viertel so hergeben. Die Hypothek nimmst du dann über den Rest des Spiels mit und dann hilft es auch nicht, wenn du in Viertel zwei und drei überlegen bist. Das reicht einfach nicht. Ich bin sehr enttäuscht über das Auftreten meiner Mannschaft.“

30.11.2024 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. GIESSEN 46ers 87:79

Überzeugender Heimauftritt der VET-CONCEPT Gladiators Trier am 11.Spieltag. Trier schlägt Gießen mit 87:79.

Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie, attackierten den Trierer Korb mit viel Tempo und führten nach zweieinhalb Minuten mit 0:8. Doch nur wenige Ballbesitze später waren auch die Gladiatoren in der Partie angekommen, standen defensiv nun sehr stabil und fanden ihrerseits gute Abschlüsse aus der Distanz. Nach einem zum Ende hin ausgeglichenen ersten Viertel stand es 23:22 aus Trierer Sicht. Im zweiten Spielabschnitt übernahmen die Hausherren dann mehr und mehr Kontrolle über das Spieltempo. Vor allem Behnam Yakhchali lief nun aus der Dreipunkte-Distanz heiß und sorgte somit auch für Platz im Inside-Spiel. Das Spieltempo verlangsamte sich mit der Zeit etwas und beide Teams suchten nun das Eins gegen Eins oder ihre Big Men unter den Körben. Dank einer weiterhin aggressiven Defense und guter Entscheidungsfindung in der Offensive gingen die Moselstädter dann mit einer 42:36 Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte sich das Spieltempo wieder deutlich, was vor allem an guten Defensivaktionen und anschließenden Ballgewinnen beider Teams lag. Mit fortlaufender Spielzeit gelang es den Gladiatoren sich etwas weiter abzusetzen und führten dank eines getroffenen Dreiers von Hendrik Drescher zwischenzeitlich zweistellig (51:41, 23. Spielminute). Weiterhin blieb die Trierer Defensive variabel und präsent und auch im Rebounding erfolgreicher. Zwar gelang es Trier nicht, sich weiter abzusetzen, dennoch ging es mit einer 68:60 in die letzte Viertelpause. Zum Start in das letzte Viertel erhöhten die Gäste nochmal den Druck in der Defensive und trafen vorne ihre Dreipunkte-Würfe mit hoher Sicherheit. Weiterhin war es die Trierer Defense, die eine direkte Gießener Aufholjagd verhinderte und auch in der Offensive war Trier im Eins gegen Eins immer wieder erfolgreich. Clay Guillozet stellte mit einem starken Dreier bei gut drei Minuten Restspielzeit auf 80:69 für die Gladiatoren. Zwar gelangen den Gießenern noch Distanztreffer um den Rückstand zu verkürzen, wirklich spielentscheidend konnten die 46ers letztlich nicht mehr eingreifen. So sichern sich die VET-CONCEPT Gladiators den dritten Sieg in Folge und schlagen die GIESSEN 46ers mit 87:79.

30.11.2024 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 85:89

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim haben sich am 11. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA beim bisherigen Tabellenzweiten aus Münster in einer spannenden Partie mit 89:85 durchgesetzt.

Beim bisherigen Überraschungsteam aus Münster, die im bisherigen Saisonverlauf erst zwei Niederlagen einstecken mussten, starteten die Ritter mit einem 8:2 Lauf. Doch auch die Münsteraner waren nach ihrer deutlichen Niederlage gegen die Topmannschaft aus Trier gewillt, vor heimischem Publikum in die Erfolgsspur zurückzukehren. Noch während des ersten Viertels übernahmen die Hausherren die Führung (18:17). In die erste Viertelpause ging es mit einem 25:25 Zwischenstand. Dominierender Mann auf dem Parkett war Cam Henry. Der US-Amerikaner hatte bis dato bereits 16!! Punkte auf seinem persönlichen Konto. Im zweiten Viertel blieb es zunächst ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, bis die Kirchheimer zu einem 11:0 Lauf ansetzten und ihrerseits in Führung gingen. Mit drei Dreiern sorgte der ehemalige Münsteraner James Graham für einen entscheidenden Zwischenspurt. Dieser Lauf sorgte für den Halbzeitstand von 45:50.

Früh in der zweiten Halbzeit ließen die Münsteraner Chancen ungenutzt oder verzettelten sich in zu vielen Aktionen Eins gegen Eins, während sich die Knights mental bereit zeigten. Sie nutzten die Schwächen der Gastgeber, der in dieser Spielphase keinen Rhythmus aufnehmen konnte, konsequent und enteilten über einen 0:12-Lauf auf zum 53:71. Der 18-Punkte-Vorsprung hatte die Halle verstummen lassen, die frühe Entscheidung lag in der Luft. Und doch kam Münster wie schon in Bochum nach hohem Rückstand zurück, weil das nun erfolgversprechende Spiel an den Korb konsequenter gesucht wurde. Jonas Weitzel, Bo Hodges und Adam Touray verkürzten auf 63:74 nach Viertel drei. 30:18 lautet die Bilanz der Punkte in der Zone vor, 44:22 nach dem Schlussviertel zugunsten der Uni Baskets, die spät den Schlüssel zur Partie gefunden hatten. James Graham war nicht zu bremsen. Sein fünfter Dreier hielt auch knapp vier Minuten vor dem Ende den Gästen einen zweistelligen Vorsprung (70:82). Die Uni Baskets kamen erneut zurück, weil sie die Zone dominierten, die Rebounds ergatterten und ihre Chancen nutzten. 10 Sekunden vor der Schlusssirene stellte Adam Touray mit seinen sechs Zählern in Folge auf 85:87. Münsters schneller Ballgewinn ließ den Lärmpegel nach oben schrauben. Und der verstummte, als der spielentscheidende Distanzwurf von Sigu Jawara sein Ziel verfehlte.

30.11.2024 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Dresden Titans 97:100

Dresden Titans kehren siegreich aus der Länderspielpause zurück und schlagen Rasta Vechta II in fremder Halle mit 97:100.

Die ersten Punkte des Abends erzielte Neuzugang Carr per Korbleger für die heimischen Rastaner. Die Titans starteten jedoch ebenfalls mit Elan in die Partie und antworteten kurzerhand mit einem Zehn-Punkte-Lauf. Wes Dreamer und Matthew Ragsdale per Dreier sowie Daniel Kirchner und erneut Dreamer für zwei spielten die schnelle Führung heraus (2:10). Besonders Scharfschütze Ragsdale sah jedoch keinen Grund für Diplomatie und versenkte umgehend zwei weitere Distanzwürfe zum zwischenzeitlichen 6:19. Das junge Team aus Vechta, seines Zeichens Nachwuchsplattform des örtlichen BBL-Kaders, musste sich sortieren. Zählbares brachte fortan vor allem die Einwechslung von Jonathan Klussmann. Der 22-jährige Shooting Guard aus Dänemark erzielte noch bis zur Viertelpause elf Punkte und trug maßgeblich zur Reduktion des Rückstands auf 23:30 bei. Nach den sechs Titans-Dreiern im 1. Viertel ließen sie im zweiten weitere sieben folgen – bei zehn Versuchen. RASTA II stand dem in kaum etwas nach, traf seinerseits fünf von acht Versuchen. Einer dieser von Linus Trettin bedeutete in Minute 14 das 34:37. Nach Ragsdales Threeball zum 38:48 (17.) lagen die Gastgeber aber wieder zweistellig zurück und wenig später nach dem nächsten Dreier von Dresdens #24 sogar mit 14 Punkten – 41:55 (18.). Es folgte noch eine ganz heiße Phase von Vechtas Luke House: Der Forward traf in den letzten 73 Sekunden der 1. Halbzeit drei Dreier, so dass RASTA II zur großen Pause nur mit 54:63 hinten lag.

Die zweite Spielhälfte begann für Vechta als Melange aus den ersten beiden Vierteln. Carr eröffnete, anschließend punktete House. Die beiden Importe trugen ihr Team jetzt, erzielten gemeinsam 13 Zähler in fünf Spielminuten und ließen sich auch durch einen zwischenzeitlichen 7:0-Lauf der Titans nicht beirren: House gelangen fünf weitere Punkte am Stück (67:75). Zunehmend wurde die Partie dabei jedoch zerfahrener. Etliche Ballverluste sowie eine Spieldisqualifikation von Koen Sapwell durch zwei schnelle Technische Fouls verhinderten einen wirklichen Spielfluss. Passend dazu „arbeitete“ Lukas Zerner den vorläufigen Schlusspunkt und traf nach Offensivrebound zum 75:81 aus Sicht der Gäste. Ganze drei Minuten dauerte es, bis RASTA II im 4. Viertel aufs Scoreboard kam. Kaya Bayram traf von Downtown zum 78:82 (33.). Auch die nächsten Vechtaer Treffer gingen auf das Konto des Point Guards, beides waren Dreier, RASTA II führte mit 84:83 – Auszeit Dresden (36.). Nach dieser machten die Gäste sieben Punkte in Serie (90:84, 37.), was wiederum Hendrik Gruhn in eine Auszeit zwang. Dreamer und Ragsdale übernahmen nun erneut für die Dresden Titans. Gut eine Minute vor dem Ende war Ragsdale mit seinen Punkten 27 und 28 für das 94:99 (39.) verantwortlich. RASTA II gab sich nicht geschlagen, erkämpfte sich eine letzte Chance. Mit noch knapp neun Sekunden auf der Spieluhr bekamen die Vechtaer in Dresdens Hälfte den Wilson, hätten per Dreier das 100:100 erzielen und somit eine Verlängerung erreichen können. Luc van Slootens Wurf verfehlte sein Ziel jedoch deutlich und so zitterten sich die Titans schlussendlich zum 97:100-Auswärtssieg.

01.12.2024 16:00 Uhr // Science City Jena vs. HAKRO Merlins Crailsheim 89:87

Zum elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unterliegen die HAKRO Merlins Crailsheim bei Science City Jena mit 89:87.

Big Man Keppeler startete zielsicher von Downtown und markierte von dort die ersten sechs Zähler der Gäste. Crailsheim war früh gut in der Partie, Big Man Mo Sillah erhöhte nach schönem Zuspiel von Devon Goodman auf 15:12 (7. Minute). Die Intensität von der Auswechselbank, die davor montierte LED-Bande gab Ende des ersten Viertels nach, was eine fünfminütige Spielunterbrechung zur Folge hatte, übertrug sich aber auch auf das Parkett. Die HAKRO Merlins kämpften wahrlich um jeden Ballbesitz und gaben keinen Ball verloren. Nach intensiven ersten zehn Minuten ging es mit 17:15 für die Hausherren in die erste Viertelpause. Zum Start in den zweiten Spielabschnitt ließ es Gabriel de Oliveira krachen und glich aus, die Gastgeber hatten in Person von Rasheed Moore prompt die richtige Antwort parat. Der Flügelspieler traf seine ersten beiden Dreier innerhalb von 37 Sekunden und brachte seine Farben mit 23:17 in Führung. Nun zeigte sich Jena vor allem von jenseits der Dreierlinie erfolgreich, Robin Christen traf zweimal und erhöhte Mitte des zweiten Viertels auf 35:25. Der deutsche Meister von 2023 übernahm nun offensiv für sein Team. Auf der anderen Seite blieben die Zauberer vor allem durch Anthony Gaines dran. Als dann Moe Stuckey aus der Ecke seinen ersten Dreier war der Rückstand nahezu vollständig aufgeholt (40:36, 18. Minute). Nach einem erfolgreichen Freiwurf von Callum Lawson ging es mit einem knappen 40:37 in die Halbzeitpause.

Während sich das umkämpfte Duell auch nach dem Kabinengang über enge Zwischenstände bis zur 27. Minute gehangelt hatte, konnten die Gäste bei den zwischenzeitlichen Etappen 47:51 (24., Griffin FTs), 54:58 (27., Goodman) sowie 59:63 (30., Keppeler) ihre höchsten Führungen herauswerfen. Dass der Vorsprung vor dem Auftakt ins Schlussviertel doch noch schrumpfte, war Jenas Flügel Rasheed Moore zuzuschreiben, der mit seinem Dreier zum 62:63 kurz vor der letzten Pause die Rolle des Spielverderbers übernahm. Weiterhin im Kopf-an-Kopf-Modus durch die ersten Minuten der Crunchtime gehend, verlief das Spiel bis zur 36. Minute beim Stand von 75:75 auf Messers Schneide. Ein intensiver 6:0-Lauf zum 81:75 (37. Christen, FTs) sorgte zwar für ein kurzes Durchatmen unter den Jenaer Fans, doch auch diese Führung war noch kein Persilschein für den Heimsieg. Als Robin Christen 59.8 Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zum 85:79 verwandeln konnte, schien die Entscheidung dann allerdings gefallen. Doch auch diese Differenz wurde von den Crailsheimern zunächst wieder auf 85:83 gekappt, bevor Dramatik und Spannung ihren Siedepunkt erreichten. Mit 18.7 Sekunden Restspielzeit hatte Robin Christen an der Freiwurflinie auf 87:83 vorgelegt, bevor Tyreese Blunt neun Sekunden vor Ultimo der spektakulärste Wurf des Abends gelang. Alle Diskussionen, ob dieser Korb tatsächlich regulär erzielt wurde, erübrigen sich. Der Wurf zählte und zu allem Überfluss gab es noch einen Freiwurf hinterher. Der US-Import hatte mit seinem Zirkus-Shot aus der Distanz im Fallen auf 87:86 verkürzt und an der Linie auf 87:87 erneut ausgeglichen. Als sich Fans schon fast auf eine Verlängerung einstellen wollten, übernahm Zach Cooks den Ball hinter der eigenen Freiwurflinie und dribbelte und dribbelte und dribbelte. Innerhalb der noch verbliebenen sieben Sekunden schaffte er es bis zur Merlins-Zone, um seinen hoch angesetzten Gamewinner über das Brett durch die Gästereuse rutschen zu lassen.

01.12.2024 16:30 Uhr // BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC 86:72

Der Sieg im Frankenderby in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA geht nach Oberfranken: Mit 86:72 (52:43) besiegte der BBC Bayreuth die Nürnberg Falcons.

Die Partie startete ausgeglichen, nach zwei Minuten stand es 4:4. Moritz Plescher brachte den BBC mit dem ersten Dreier der Partie mit 7:4 in Front. Kurz darauf setzte er seinen zweiten Distanztreffer zum 10:6 für den BBC drauf und traf auch den dritten Dreier in Serie zum 13:8 nach fünf Minuten. Dejan Kovacevic erhöhte für Bayreuth auf 15:9. Nürnberg spielte eine sehr druckvolle Abwehr auf die Guards des BBC. Nach zwei Freiwurftreffern von Lenny Liedtke stand es 17:11 für Bayreuth. Abermals Liedtke traf zum 19:13, ehe es Dejan Kovacevic per Dunk zum 21:13 krachen ließ. Nach zwei weiteren Freiwurftreffern von Callum Baker und einem Buzzerbeater-Dreier von Vincent Friederici ging es mit einem 23:18 und damit einem Fünf-Punkte-Vorsprung des BBC in die erste Viertelpause. Bei den Rebounds hatte Bayreuth ein deutliches Übergewicht. Callum Baker erhöhte mit einem Drei-Punkt-Spiel auf 26:18, Nat Diallo sorgte dann für das 28:18 und einen erstmaligen Zehn-Punkte-Vorsprung der Bayreuther. Ein offener Dreier von Demarcus Demonia brachte das 31:20 für den BBC. Nürnberg kam in der Folge wieder etwas auf 24:31 heran. Demarcus Demonia sorgte mit drei Freiwurftreffern zum 34:24 wieder für einen zweistelligen Abstand und erhöhte anschließend gleich weiter auf 36:24. Nach 16 Minuten stand es 38:28 für Bayreuth, Demarcus Demonia scorte in dieser Phase herausragend, so auch von der Drei-Punkte-Linie zum 41:30. Callum Baker erhöhte weiter auf 43:30. Der Nürnberger Headcoach Ralph Junge rief sein Team daraufhin zur Auszeit an die Seitenlinie. Das Spiel der Falcons wurde dadurch vorübergehend befruchtet, man verkürzte auf 43:35, Demarcus Demonia setzte jedoch ein Drei-Punkte-Spiel zum 46:35 drauf. Gabriel Kalscheur verkürzte per Dreier auf 46:38, BBC-Headcoach Florian Wedell nahm daraufhin eine Auszeit. Letztlich ging es nach einem Dreier von Lenny Liedtke und einem Drei-Punkte-Spiel von Damian Forrest mit dem Buzzer mit 52:43 für Bayreuth in die Halbzeitpause. Der BBC hatte in der ersten Hälfte eine 60-Prozent-Dreierquote, bei Nürnberg lag dieser Wert lediglich bei 25 Prozent.

In Halbzeit 2 waren die Falken dann besser. Eine gute Verteidigung und richtige Entscheidungen in der Offensive brachten sie Mitte des dritten Viertels in unmittelbare Schlagdistanz (53:51). Auszeit Bayreuth. Beim anschließenden Play verloren die Oberfranken den Ball und Nürnberg hatte die Chance zum Ausgleich. Diese wurde jedoch nicht genutzt und der Ball leichtfertig abgegeben. Demonia sagte „Danke“, dunkte spektakulär zum 55:51 und initiierte damit einen vorentscheidenden Bayreuther 10:2-Run auf 63:53. Im Schlussviertel konnte der BBC diesen Vorsprung verwalten und sich am Ende verdient mit 86:72 durchsetzen

01.12.2024 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. Tigers Tübingen 80:73

Spektakel bis zur letzten Sekunde – sehr starke EPG Guardians Koblenz schlagen die Tigers aus Tübingen mit 80:73 (43:38).

Die Raubkatzen starteten in der Defense mit einer Zone. Samuel Idowu erzielte nach 64 Sekunden die ersten Tübinger Punkte aus der Distanz zum 2:3. Auf Koblenzer Seite nahmen Ty Cockfield und Leon Friederici das Spiel in die Hand. Idowu war auch beim zweiten Versuch jenseits der 6,75-Meter-Linie erfolgreich und sorgte in der dritten Minute für das 2:6. Und weil es so schön war, versenkte der US-Amerikaner auch seinen dritten Dreier zum 6:9 nach vier Minuten. Der Gastgeber verteidigte in der Defense intensiv und machte es den Schwaben schwer, klare Spielzüge zu Ende zu bringen. Miles Tention sorgte im Anschluss mit fünf Zählern in Serie für das 8:14 – van den Berg nahm bei noch 4:19 Minuten auf der Uhr die erste Auszeit im Spiel. Das Spiel der Hausherren wirkte in der Offense bis dahin noch etwas zerfahren. Nach fast vier Minuten ohne Punkte erzielte Michael Bradley fünf Zähler in Minute acht zum 13:14-Anschluss. Cockfield kassierte 61 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels ein unsportliches Foul, Heckel traf jedoch nur ein Wurf zum 13:16. Für den Point Guard der Koblenzer war es bereits das zweite Vergehen. Wenig später ging es mit einem 16:19-Zwischenstand für die Schwaben in die erste kurze Pause. Koblenz startete mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen durch Leon Friederici in das zweite Viertel. Der Spielverlauf des ersten Viertels setze sich fort und die Guardians konnten nicht nur den Anschluss halten, sondern ausgleichen. 2:30 Minuten vor Ende der ersten Hälfte gelang es den Hausherren erstmalig in Führung zu gehen. Bradleys Dreier war es, der die Zuschauer in der gut besuchten CGM Arena nicht mehr auf den Sitzen hielt. Den Tübingern gelang aufgrund der enormen Energie der Koblenzer in der Defensive nahezu kein erfolgreicher Angriff mehr und die Guardians konnten sich mit 43:38 leicht absetzen.

Koblenz kam besser aus der Pause. Friederici erzielte in Minute 22 per Korbleger das 47:37. Es war die erste zweistellige Führung im Spiel. Der Gastgeber trat nun auch spielerisch besser auf. Moses Pölking sorgte per Dunking für das 51:39 nach 23 Minuten. Die Schwaben wirkten immer wieder ideenlos. Dazu machte die aggressive Defense den Gästen zu schaffen. Vor allem gegen Cockfield hatten die Tübinger kaum Mittel, den flinken US-Amerikaner zu stoppen. Der Point Guard war nach 24 Minuten beim Stand von 51:41 mit elf Zählern bester Punktesammler seines Teams. In Minute 25 kassierte Böhm ein unsportliches Foul gegen Melkisedek Moreaux, der beide Freiwürfe zum 51:46 in den gegnerischen Korb ablegen konnte. Auch Idowu kassierte nach einem Ballverlust ein unsportliches Foul. Allin Blunt traf nach 26 Minuten beide Freiwürfe zum 57:48. Vincent Neugebauer verkürzte nach 28 Minuten per Korbleger auf 57:53. Reinboth war nicht zu halten und kassierte umgehend danach ein technisches Foul. Blunt legte den Freiwurf jedoch daneben. 1:29 Minuten vor Ende des dritten Viertels bat Reinboth seine Mannschaft erneut zum Gespräch auf die Bank. Spielstand: 61:53. Wenig später ging es mit dem 63:55 in den letzten zehn Minuten. Das letzte Viertel wurde schließlich durch die vielen Rebounds sowohl in der Defensive als auch in der Offensive entschieden. Für die Punkte in der Offensive sorgten bei Koblenz vor allem Cockfield, Bradley, Friederici und Böhm, denen spielentscheidende Dreier gelangen. Eine souverän spielende und körperlich starke Koblenzer Mannschaft brachte den Sieg letztendlich über die Zeit. Das Spiel endete 80:73.

 

Foto: Christoph Worsch

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/12/Nachberichte-ProA-11.Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-12-02 17:05:142024-12-02 17:05:14Nachberichte ProA // 11.Spieltag

Vorberichte ProB Nord // 9.Spieltag

29. November 2024/in APP, ProB Nord 24/25

30.11.2024 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. BSW Sixers

Nach zweiwöchiger Ligapause geht es endlich wieder los: Am kommenden Samstag, den 30. November, empfängt LOK Bernau die BSW Sixers aus Sandersdorf in der heimischen Sparkassen-Arena.

Bernau, mit neuer Halle und neuem Headcoach in die Saison gestartet liegen mit einem ausgeglichenen Punkte Verhältnis aktuell auf Platz 9 in der Tabelle. Drei ihrer vier Siege errang die Lok dabei vor heimischem Publikum. Zuletzt gab es einen 97:86 Erfolg gegen die hoch gehandelten Schwelmer Baskets. Dabei erzielten die beiden Guards Abdulah Kameric und Uzziah Khalil Dawkins fast 60 % aller Bernauer Punkte. Gemeinsam mit dem starken Center Akim-Jamal Jonah bilden sie eines der stärksten Trio’s in der Pro B.

Die BSW Sixers verfügen über eine der besten Starting Fives der Liga. Spieler wie Sumbry, Silic, Salenieks, Jean-Louis und Heck punkten regelmäßig zweistellig und sind gefährlich von der Dreierlinie sowie im Zug zum Korb. Für Bernau wird es entscheidend sein, die 1×1-Defense zu stärken und Sandersdorf keine leichten Würfe zu erlauben. Statistisch sind die Teams etwa gleich auf, wobei Bernau offensiv etwas mehr Punkte (80,4) erzielt als Sandersdorf (73). Die Sixers überzeugen dagegen in der Defensive mit im Schnitt nur 72 zugelassenen Punkten und holen mit 36,4 Rebounds pro Spiel mehr Abpraller als LOK (31). Für die Bernauer wird es wichtig sein, ihre Stärke im Teamplay (16,3 Assists pro Spiel) und die höhere Zweierquote (51,6 %) auszuspielen.

30.11.2024 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Berlin Braves 2000

Am Samstag, den 30.11.2024, ist es nach der Länderspielpause endlich wieder so weit: Um 19:30 Uhr startet der 9. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Die ETB Miners empfangen in der Sporthalle Am Hallo die Berlin Braves 2000.

Nach einem starken Saisonstart mit vier Siegen in Folge konnten die Miners zuletzt nicht an diese Erfolge anknüpfen. Die Miners kämpfen derzeit mit einigen Personalproblemen. Robin Danes fällt aufgrund einer bevorstehenden Knieoperation aus, und auch Ole Bongartz sowie Ben Uzoma werden nicht spielen. Zudem ist der Einsatz von Dzemal Selimovic noch fraglich. Das bedeutet, dass die Rotationsmöglichkeiten am Wochenende stark eingeschränkt sind. Besonders junge Spieler wie Gianluca Pavlidis und Lukas Ophelders könnten daher auf mehr Spielzeit hoffen, um Leistungsträger wie Dawson, Sanders und Mpacko phasenweise zu entlasten. Positiv aus Sicht der Gastgeber ist, dass der nachverpflichtete Maximilian Begue sein Debüt für die Miners geben wird.

Die Braves verloren ihr letztes Spiel knapp mit 73:77 gegen die BSW Sixers. Entsprechend motiviert dürften sie sein, gegen den Aufsteiger aus Essen ihren fünften Saisonsieg einzufahren. Die Berlin Braves belegen aktuell den 7. Tabellenplatz der ProB Nord, wobei sie durch einen Punkteabzug in der Tabelle zurückgeworfen wurden. Die Miners folgen knapp dahinter auf Platz 8 – dem letzten Playoff-Platz. Die Braves punkten im Schnitt 90,9 Mal pro Spiel und zeichnen sich durch gleich vier Spieler aus, die regelmäßig zweistellig scoren: Worthy (15,4 Punkte), Schüler (12,3 Punkte), Buck (11,8 Punkte) und Daubner (10 Punkte). Zudem verteidigt das Team aus Berlin aggressiv und wird den Miners den Sieg sicherlich nicht leicht machen.

30.11.2024 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. TSV Neustadt temps Shooters

Die Länderspielpause ist vorbei und der Tabellenletzte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB möchte nun endlich den ersten Saisonsieg bei den EN BASKETS Schwelm feiern.

Bei den Gastgebern wurde die Länderspielpause genutzt, um die Akkus wieder voll zu laden und einige verletzte Spieler wieder ins Team einzubinden. Zu seinem ersten Spiel im Dress der Schwelmer wird Pointguard Neuzugang Jakob Szkutta kommen. Der 25-jährige Österreicher wurde als Ersatz für den schwer verletzten Marius Stoll verpflichtet und soll das Team zusammen mit dem 34-jährigen Kapitän Chris Frazier führen. Zuletzt verlor das Team von Headcoach Falk Möller zweimal in Folge zu Hause gegen die Iserlohn Kangaroos und auswärts bei Lok Bernau. Bester Punktesammler bei den Gastgebern ist Robert Merz mit 16,6 Punkten im Schnitt. Ebenfalls zweistellige Punktezahlen legen neben ihm auch noch Chris Frazier (15,9), Jonathan Almestedt (12,5), Till Hornscheidt (12,1) und Ex-Shooters Akteur Marc Klesper (10,0) auf. Unter dem Korb sind die BASKETS mit dem Kanadier Majok Gum Gum und Ex-Shooter Michail Margaritis mit zwei 206cm großen Spielern sehr gut aufgestellt, zu denen sich auch noch Power Forward Almstedt (208cm) gesellt.

Der Aufsteiger steht aktuell mit acht Niederlagen aus acht Spielen als einziges siegloses Team am Tabellenende. Nach der letzten Niederlage gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn wurde der Aufstiegstrainer Lars Buss entlassen und mit Allen Ray Smith direkt ein Nachfolger präsentiert. Smith hatte nun durch die Länderspielpause zwei Wochen Zeit, mit dem Team zu arbeiten. Bekanntester Neuzugang der Shooters ist wohl Shawn Scott, der von BBA Hagen kam und gleich mit fast 19 Punkten pro Spiel Top-Scorer seines Teams wurde. Im Scoring folgen ihm Nicolas Lagerman mit 16 Punkten und Duje Dujmovic mit knapp 12 Punkten. Zweiter Ausländer im Team ist der kroatische Aufbauspieler Matej Jelovic, der schon über viel ProB-Erfahrung verfügt.

30.11.2024 19:30 Uhr // Gartenzaun24 Baskets Paderborn vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am 9. Spieltag der ProB Barmer 2. Basketballbundesliga, Saison 24/25, empfangen die Ostwestfalen zum Spitzenspiel den Tabellenzweiten SBB Baskets Wolmirstedt.

Als Absteiger aus der ProA zählt Paderborn naturgemäß zu den Aufstiegsfavoriten in dieser Saison, sicherlich auch gemessen an den finanziellen wie strukturellen Möglichkeiten. Der Saisonstart verlief vor diesem Hintergrund solide: fünf Siegen stehen drei Niederlagen gegenüber, gleichbedeutend mit dem fünften Tabellenplatz. Gelenkt wird das Paderborner Spiel vom spanischen Guard Jose Joaquin Carrasco Martin, der im Schnitt nicht nur 10,4 Punkte pro Partie erzielt, sondern auch 6,1 Vorlagen verteilt.

Wolmirstedt selbst reist mit reichlich Rückenwind nach Paderborn: Vor der Länderspielpause gelang den SBB Baskets ein 68:66-Heimsieg gegen den bis dahin ungeschlagene Tabellenführer Bayer Giants Leverkusen – der vierte Sieg in Serie für Wolmirstedt. Aktuell rangieren die SBB Baskets mit insgesamt sechs Erfolgen und zwei Niederlagen auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Team ist tief und mit viel Routine besetzt: Playmaker Martin Bogdanov und auch Bill Borekambi, beide 32, haben bereits viele Partien in der ProA und ProB hinter sich. Derreck Brooks (30) spielte in der Vorserie für den österreichischen Meister Oberwart und auch schon für Phoenix Hagen. Der Litauer Modestas Paulauskas und der Ire Eamann Joyce besitzen internationale Erfahrungen. Lennard Winter allerdings wird im Aufgebot fehlen: Der Sohn des Paderborners Manfred Winter, der im Jahr 1994 dem Baskets-Team angehörte, das in die 1. Liga aufstieg, laboriert weiter an einem Daumenbruch. Für ihn hatte Wolmirstedt mit Alvin Onyia daher einen zusätzlichen Akteur verpflichtet.

30.11.2024 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Iserlohn Kangaroos

Ihren ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben die Itzehoe Eagles in Rostock geholt. Der erste Heimerfolg fehlt ihnen allerdings noch – das soll sich im fünften Anlauf endlich ändern.

Das Team aus Nordrhein-Westfalen ist aktuell Tabellendritter und „für mich die größte Überraschung der Saison“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Sie spielen sehr konstant, gewinnen durch gutes Coaching ihre engen Spiele und haben eine bemerkenswerte Tiefe.“ Der Spanier Jorge Melias sei mit 17 Punkten und knapp acht Vorlagen im Schnitt der Kopf des Teams. Shooting Guard Daniel Zacek und der amerikanische Center Diante Bah gehörten ebenfalls zu den effektivsten Spielern der Liga. Dazu kämen gute Werfer – zum Beispiel Ex-Eagle Johannes Konradt, der wieder einmal in seiner Heimatstadt aufläuft. Mit 710 Punkten in acht Spielen stellen die Kangaroos die zweitbeste Offensive der Liga. Deshalb sagt Völkerink: „Wir brauchen defensiven Zugriff, wenn wir ein offenes Spiel wollen.“

01.12.2024 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Seawolves Academy

Die Bayer Giants Leverkusen bekommen es am 9. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB 2024/25 mit der Seawolves Academy aus Rostock zutun.

Trainer Mike Koch erwartet ein schwieriges Spiel: „Die Seawolves werden es uns schwermachen, gar keine Frage. Das Team kommt mit einem neuen Headcoach und wir wissen noch nicht recht was uns erwartet. Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie und Vorstellungen von einem Spiel. Deshalb ist Rostock in gewisser Weise auch eine Wundertüte. Was wir allerdings wissen ist, dass die Seawolves mit hoher Geschwindigkeit spielen. Sie sind jung, sind permanent in der Laufbewegung und forcieren vor allem das „Eins-gegen-Eins“. Wenn dies nicht funktioniert suchen sie den Wurf aus der Distanz. Es gilt für uns extrem wachsam zu sein und dem Gegner die Stärken zu nehmen. Wenn uns dies gelingt, wir in der Offensive und Verteidigung hart arbeiten, dann haben wir die große Chance Zuhause zu gewinnen.“ Weiterhin ausfallen wird Lennart Litera aufgrund von Leistenproblemen.

Gleich fünf Spieler der Ostdeutschen punkten im Durchschnitt zweistellig. Vorweg geht Mika Freitag. Der erst 18-jährige Guard erzielt 15,0 Zähler pro Partie und überragt mit seinen Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins. Auch in der NBBL ist Freitag (23,5 PpS) im Angriff kaum zu bändigen. Ebenfalls überzeugend spielt Daniel Lopez Dittert auf. Mit 38 Jahren auf dem Buckel ist der Center der erfahrene Haudegen der Rostocker auf dem Feld. Der Deutsch-Spanier war viele Jahre in der zweiten spanischen Liga aktiv, bevor er 2014 zu den Seawolves wechselte. Bei den Hansestädtern wurde der 2,06 Meter große Innenspieler schnell zum Publikumsliebling und läuft seit 2018 für die zweite Mannschaft des Vereins auf. In 2024/25 kommt Lopez auf Mittelwerte von 11,4 Punkten und 4,9 Rebounds pro Paarung. Zurückgekehrt nach Mecklenburg-Vorpommern ist Nicolas Buchholz. Der Flügelspieler stammt aus der Rostocker Jugend, spielte drei Jahre (2018 – 2021) für die erste Mannschaft der Seawolves und wechselte schließlich 2022 zu den Dragons Rhöndorf, wo er in seiner Premierensaison überragende 17,4 Zähler pro Spiel markierte. Im Anschluss ging es noch einen Schritt weiter, nämlich nach Paderborn in die ProA (3,7 PpS), bevor es ihn im Sommer 2024 wieder in die alte Heimat zog. Für die Academy hat Buchholz seinen Wert längst unter Beweis gestellt (11,3 Zähler pro Spielrunde). Erwähnenswert sind auch die guten Leistungen des Niederländers Sydnee Bijlsma (10,6 PpS) und Small Forward Darren Aidenojie (10,5).

01.12.2024 17:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. TKS 49ers

Am 9. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga dürfen die ProB-Ligisten nach zwei Wochen Pause wieder spielen. Darunter auch die TKS 49ers, welche auswärts vom SC Rist Wedel empfangen werden.

Der SC Rist Wedel steht momentan auf Rang 12 mit einer Bilanz von zwei Siegen und sechs Niederlagen. Trotz der tabellarischen Ausgangslage darf die Mannschaft von Headcoach Dorian Coppola die Gastgeber keinesfalls unterschätzen. Wedel hat von seinen sechs Niederlagen lediglich zwei mit einem zweistelligen Rückstand hinnehmen müssen. Besonders die Defensive der 49ers wird vor einer großen Herausforderung stehen, denn mit Camron Reece haben die Gäste einen dominanten Center in ihren Reihen, der in der bisherigen Saison beeindruckende Werte auflegt. Der US-Amerikaner erzielt durchschnittlich 16 Punkte und holt 10,7 Rebounds pro Spiel, ein verlässliches Double-Double in 31 Minuten Spielzeit. Neben Reece ist Niklas Krause ein weiterer Leistungsträger. Krause kommt auf durchschnittlich 14,6 Punkte und 3,8 Assists pro Partie und gehört zu den wichtigsten Offensivoptionen von Wedel.

Der letzte Sieg der Brandenburger am Steinberg datiert vom 2. Oktober 2022, als sie zum Start der vorletzten Serie mit 75:71 gewannen. Aktuell überzeugten die Korbjäger aus Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf vor zwei Wochen bei ihrem 72:64-Triumph gegen die ETB Miners aus Essen mit einer aggressiven Verteidigung. Diese möchte TKS-Trainer Dorian Coppola nun in Wedel wieder sehen und zudem den Teambasketball weiter perfektionieren. Er sprach von „einem wegweisenden Spiel“ und weiß: „Mit einem Sieg können wir an unsere Play-Off-Hoffnungen glauben – deswegen müssen wir 40 Minuten lang konzentriert auftreten.”
Zudem bauen die Brandenburger auf ihren Topscorer Andrii Kozhemiakin: Der Ukrainer liegt mit 110 Punkten (im Schnitt 15,7 pro Partie) nur knapp unter den Saison-Werten der besten Wedeler Schützen Niklas Krause (117/14,6) und Camron Reece (113/16,0). Auffällig ist zudem die Stärke der TKS 49’ers bei Würfen aus der Distanz: Mehr als jeder dritte ihrer Dreier-Würfe (73 von 214, also 34,1 Prozent) zappelten bisher im Korb – bei den Ristern gab es bei einer fast identischen Anzahl an Versuchen (215) lediglich 44 Treffer (20,5 Prozent).

Foto: Frank Fankhauser

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/11/Vorberichte-ProB-Nord-9.Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2024-11-29 18:47:222024-11-29 18:47:22Vorberichte ProB Nord // 9.Spieltag

Vorberichte ProA // 11.Spieltag

29. November 2024/in APP, ProA 24/25

30.11.2024 18:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Phoenix Hagen

Nach der Länderspielpause geht es mit einem Heimspiel für die Eisbären Bremerhaven weiter. Zu Gast im Eisbärenkäfig ist Phoenix Hagen.

Sowohl Hagen als auch die Eisbären weisen derzeit eine Bilanz von sieben Siegen und drei Niederlagen vor. Für Chris Harris ist der Trip gleichzeitig eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte, arbeitete der Kanadier doch zwischen 2014 und 2018 bei den Hanseaten. Wenn die „Feuervögel“ in der Stadthalle ihre Visitenkarte abgeben, treffen sie in der gegnerischen Coaching Box auf einen alten Bekannten: Steve Esterkamp wechselte vergangenen Sommer von Paderborn zu den Eisbären und lockte unter anderem mit Peter Hemschemeier (Jhg. 2003) seinen ehemaligen Baskets-Schützling an die Küste – der Guard zahlt das in ihn gesetzte Vertrauen in Form von 10,9 Punkten und 3,5 Assists zurück.

Topscorer der Nordrhein-Westfalen ist in dieser BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA Saison Sincere Carry (15.7 Pkt, 5.5 Ass, 4.4 Reb). Neben ihm erzielt der ProA-erfahrene Nazihar Bohannon 14.8 Punkte und 5.4 Rebounds pro Spiel. Gleichzeitig sind die Hagener ein sehr breit und tief aufgestelltes Team. So überzeugen auf den Guard und Flügelpositionen weitere ProA- und Bundesligaerfahrene Spieler mit z.B. Bjarne Kraushaar (10.1 Pkt, 4.6 Ass), Dennis Nawrocki (9.2 Pkt) und Devonte McCall (7.4 Pkt).

30.11.2024 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. PS Karlsruhe LIONS

Die FIBA-Pause ist vorbei und nun geht es am Samstag um 19 Uhr mit dem elften Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA für die VfL SparkassenStars Bochum weiter. Gegner ist der amtierende ProA-Meister PS Karlsruhe LIONS.

Nach drei Siegen in Folge strotzt das Team von Headcoach Felix Banobre vor Selbstvertrauen. Kilian Dietz, der krankheitsbedingt beim Auswärtserfolg in Crailsheim fehlte, wird wieder im Kader der Bochumer stehen. Lars Kamp wird nach einer verletzungsbedingten Pause auch wieder zurückkehren. „Es ist ungewöhnlich Karlsruhe auf so einem Tabellenplatz zu sehen. Im letzten Jahr haben sie die Meisterschaft gewonnen und ihr signifikantes Potenzial und ihre Stärke gezeigt. In dieser Saison haben einige Verletzungen dazu geführt, dass sie bisher nicht zu alter Stärke finden konnten. Aber die Verpflichtung von Kigab und Pluskota und die Rückkehr von Miller wird ihr Spiel ohne Zweifel positiv beeinflussen. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, weil jedes Spiel eine neue Herausforderung ist. In der FIBA-Pause konnten wir gut regenerieren. Wir müssen uns wieder voll fokussieren und erwarten ein sehr physisches Spiel“, so Headcoach Felix Banobre.

Nach dem sensationellen Erfolg in der Saison 2023/2024 haben die Lions in dieser Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen, die den Start in die Liga erschwerten. Lediglich drei Spiele konnten die Karlsruher bisher gewinnen und stehen damit auf dem 14. Tabellenplatz. Damit kann man nicht zufrieden sein in der Fächerstadt. Die FIBA-Pause wurde genutzt, um mit Abu Kigab einen hochkarätigen Neuzugang zu verpflichten. Der athletische Power Forward, der die sudanesische und kanadische Staatsbürgerschaft hat, lief in der vergangenen Saison für die MLP Academics Heidelberg in der easyCredit BBL auf. Dazu haben die Lions vor gut zwei Wochen den „verlorenen Sohn“ Maurice Pluskota von den EPG Guardians Koblenz verpflichtet. Wie schon in der Meisterschafts-Saison, wird das Spiel der Löwen auch in der aktuellen Spielzeit von US Point Guard O’Showen Williams getragen. 12,6 Punkte erzielte Williams bisher im Durchschnitt und verteilte dazu noch 4,1 Assists. Ein Hochkaräter im Karlsruher Kader dürfte am Wochenende sein Saisondebüt feiern. Michael Jordan Miller hatte sich im BBL-Pokal verletzt und könnte nun wieder zu seinem Team stoßen. Miller kam von den Bozic Estriche Knights Kirchheim zu den Lions.

30.11.2024 19:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Artland Dragons

Duell der Neutrainer: Artland Dragons zu Gast bei den ART Giants Düsseldorf.

Andac Yapicier übernahm das Traineramt in Düsseldorf im Dezember 2023, doch die Ergebnisse blieben aus. Seine saisonübergreifende Bilanz: 5-24. Nach der neunten Niederlage in der laufenden Saison musste Yapicier seinen Posten räumen. Nun steht der Ex-ProA-Spieler Achmadschah Zazai an der Seitenlinie. Vor zwei Wochen feierte er gegen Koblenz sein Debüt, das jedoch knapp mit 84:87 verloren ging. Auch der Kader der Düsseldorfer hat sich in den ersten Spieltagen stark verändert. Kürzlich gab der Verein die Verpflichtung von Forward Kayne Henry, einem ehemaligen Spieler der Kirchheim Knights, bekannt. Zuverlässige Scorer wie Brandon Spearman (17,0 Punkte pro Spiel) und Isaiah Hart (18,7 Punkte, 5,3 Assists) sind jedoch weiterhin eine Gefahr. Hart überzeugte vor zwei Wochen in Koblenz mit 25 Punkten und 9 Assists. Zudem steht mit Leon Okpara ein ehemaliger Drache im Kader der Rheinländer.

Die Gäste aus Quakenbrück kämpfen mit einer ähnlichen Situation: nach fünf Niederlagen in Folge trennten sich die Dragons vom bisherigen Cheftrainer Vince Macaulay, Sportdirektor Patrick Elzie, der zunächst nur als Interimscoach fungierte, übernimmt die Mannschaft als neuer Headcoach. Ähnlich wie bei den Rheinländern verloren die Quakenbrücker das erste Spiel unter neuer Leitung ebenfalls knapp. Am Samstag wird entscheidend sein, welches Team die Länderspielpause besser weggesteckt hat und welche Mannschaft sich besser auf den jeweils neuen Trainer umstellen kann.

30.11.2024 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. GIESSEN 46ers

Nächstes Traditionsduell in der SWT Arena. VET-CONCEPT Gladiators Trier empfangen GIESSEN 46ers am Samstag um 19:30 Uhr.

Die ersten beiden ProA-Duelle der Traditionsclubs endeten jeweils mit Erfolgen (89:71, 91:88) der Männer aus der ältesten Stadt Deutschlands, die nach ihrem souveränen ersten Platz aus der Vorsaison nun alles andere als zufriedenstellend in die Spielzeit 2024/25 gestartet sind. Der überragende 114:102-Erfolg am Mittwochabend im Nachholspiel bei BBL-Absteiger HAKRO Merlins Crailsheim bedeutete allerdings eine Trendwende für die Truppe von Coach Jacques Schneider, der zuvor bereits Niederlagen gegen Tübingen (69:77), gegen Bremerhaven (68:87), gegen Hagen (75:78) und in Dresden (82:89) zu quittieren hatte. In Crailsheim allerdings trumpften die Gladiatoren von Anfang an auf. Neuzugang Jordan Roland steuerte 30 Punkte bei. Die Langen wie Maik Zirbes, Hendrik Drescher, Marco Hollersbacher und Marten Linßen zeichneten für 44 Punkte und 18 Rebounds verantwortlich. Insgesamt schwebten 17 der 34 abgefeuerten Dreier in die Reuse der „Zauberer“, die schon zur Halbzeit mit einem 19-Punkte-Rückstand aussichtslos zurücklagen. Hinzu kamen starke 24 Trierer Assists und eine 81-prozentige Freiwurfquote, während Crailsheim gleich zwölf Punkte an der ominösen Linie liegenließ. Eben jene zwölf, die im Endergebnis den Unterschied machten …

Nach zehn gespielten Partien stehen die Gießener aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und konnten sieben Spiele – und damit eines mehr als die Gladiatoren – für sich entscheiden. Das Team von Trainer-Urgestein Frenkie Ignjatovic kommt mit dem Rückenwind aus zwei siegreichen Partien an die Mosel: auswärts bei den Artland Dragons gewann man mit 86:78, am vergangenen Spieltag schlug man dann die Dresden Titans mit 97:68. Auch in dieser Saison verfügen die 46ers über einen tiefen und ausgeglichenen Kader. Statistisch übernimmt Guard Kevin McClain mit 14,6 Punkten am meisten offensive Verantwortung, ihm folgen die Importspieler Kyle Castlin (13,7), Mladen Vujic (12,6) und Simon Krajcovic (10,7). Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Robin Benzing erzielt durchschnittlich 9,7 Zähler pro Spiel und führt damit die sehr erfahrene deutsche Rotation um Jonathan Maier, Roland Nyama und Luis Figge an. Bei den Teamstatistiken zeigt sich die große Gefahr, die die Gießener aus der Distanz ausstrahlen. Mit starken 40,5 % Dreierquote als Team führen die 46ers die Liga in dieser Kategorie an und auch bei den Turnovern leisten sie sich mit 10,9 die wenigsten Ballverluste aller ProA-Ligisten.

30.11.2024 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Ein echtes Highlight-Duell wartet nach der Länderspielpause in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Der Tabellenzweite Uni Baskets Münster empfängt am Samstagabend den Tabellenvierten Bozic Estriche Knights Kirchheim.

„Der Erfolg von Münster basiert auf mehreren Faktoren, die in den Clubstrukturen mitbegründet sind. Es gibt kaum einen Standort der so klar, nachhaltig, ruhig und selbstreflektiert agiert. Das ist kein Zufall, dass sie seit ihrem Aufstieg so erfolgreich sind,“ beschreibt Knights Sportchef Chris Schmidt den kommenden Gegner. In der aktuellen Saison ist es die Breite innerhalb des Teams, die den Erfolg Münsters ausmacht. Mit Adam Touray (14,7 Punkte pro Partie), Seikou Jawara (14,1), Tim Hodges (10,1), Jasper Günther (11), Ty Groce (12,7), Nick Stampley (9,1) und Jonas Weitzel (10,6) gibt es gleich sieben Akteure, die im bisherigen Saisonverlauf schon für einzelne Erfolge verantwortlich waren und regelmäßig einen wesentlichen Beitrag zum Mannschaftserfolg beitragen. „Münster ist ein sehr schwerer Gegner. Sie sind physisch, athletisch, schnell, verfügen über gute Werfer und spielen ein ausgezeichnetes System. Sie gehören zu den besten Teams der Liga,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic. Für Neu Ritter James Graham ist es die Rückkehr an seine letzte Wirkungsstätte. Graham wechselte im vergangenen Sommer von Münster zu den Rittern.

Das Überraschungsteam der letzten ProA-Saison hatte mit Platz sechs die diesjährige BBL-Pokalteilnahme erreicht und den personellen Umbruch in die aktuelle Saison glänzend gemeistert. Viele Experten sehen in den Teckstädtern einen Anwärter auf eine Top-4-Position. Immerhin hatten die Schwaben den Wechsel vom Liga-Topscorer der Erfolgssaison Michael Flowers zu den Antwerpen Giants in die belgisch-niederländische BNXT-League zu verkraften. Durch den Abgang des scorenden Spielmachers hat sich die Spielidee des Teams von Igor Perovic verändert. Der neue US-Spielmacher Braden Norris hat noch mehr die Organisation des Spiels der Teckstädter übernommen (4,5 Assists), weiß aber auch zu punkten (14,8 Punkte). Gemeinsam mit den Pro-erfahrenen Neuzugängen James Graham von den Uni Baskets und Cameron Henry vom BBL-Aufsteiger Frankfurt sorgt er für ausgewogenes Scoring, das Small Forward Miryne Thomas abrundet (12,4 Punkte, 5 Rebounds). Vor allem die Kreise des offensiv- und reboundstarken Duos Small Forward Graham (15 Punkte, knapp 5 Rebounds) und Shooting Guard Henry (15,6 Punkte, 5,6 Rebounds) gilt es für den Gastgeber einzuengen. Der Ex-Münsteraner Graham ragt mit einer fantastischen Quote von 57,7 Prozent aus dem Feld heraus.

30.11.2024 19:30 Uhr // RASTA Vechta II vs. Dresden Titans

Zum 11. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trifft RASTA Vechta II auf die Dresden Titans.

Die Mannschaft von Trainer Hendrik Gruhn konnte in der laufenden Saison noch keinen Sieg erringen. Während die im Durchschnitt 20 Jahre alten Spieler zu Saisonstart oft deutlich unterlegen waren, werden die Ergebnisse nun immer knapper und Rasta kann über lange Strecken der Spiele mithalten. So auch vor der Länderspielpause in Tübingen. Dort führte Rasta bis zur Halbzeit, konnte das hohe Tempo der Tigers im dritten Viertel allerdings nicht mitgehen und verloren mit 85:69. Knapper war es hingegen in Hagen, wo die Niedersachsen nur mit einem Zähler verloren und ihr bisher bestes Spiel machten. Außerdem wird RASTA Vechta II mit einem neuen Power Forward auflaufen. Im Spiel gegen die Dresden Titans kann Head Coach Hendrik Gruhn auf den US-Amerikaner Phil Carr (29) setzen. Der 2.03 Meter große und 95 Kilogramm schwere Big Man bringt reichlich Erfahrung in das junge Farmteam des easyCredit Basketball-Bundesligisten. Carr spielte nach seiner College-Zeit bereits in der Slowakei, in Schweden, in Italien und in Portugal. Mit jetzt 17.4 Punkten, 9.9 Rebounds, 2.0 Assists und 1.5 Steals war der 29-Jährige bei den Tauranga Whai in Neuseeland der Leistungsträger schlechthin. Mitte September wirkte der US-Amerikaner noch in zwei Spielen der Basketball Champions League-Qualifikation für die Norköpping Dolphins mit.

Nicht in Bestbesetzung hatte der nächste Gegner von RASTA II im letzten Spiel antreten können. Bei den GIESSEN 46ers musste Dresdens Head Coach Fabian Strauß auf Kapitän Sebastian Heck, auf Go-to-Guy Wes Dreamer (14.9 Punkte & 6.0 Rebounds) sowie auf Spielmacher Daniel Kirchner (11.6 Punkte & 7.1 Assists) verzichten. Und so waren die Sachsen dann auch chancenlos, verloren mit 68:97 (32:44). Von bisher zehn Spielen gewann Dresden drei, steht auf Platz 13. „Die Titans spielen mit einem sehr hohen Tempo. Sie wollen schnell abschließen, auch nachdem sie Punkte kassiert haben. Unsere Transition-Defense muss also funktionieren“, fordert Hendrik Gruhn. Vechtas Trainer hatte in dieser Woche einmal mehr das Rebounding, die Eins-gegen-Eins-Defense und die defensive Rotation in den Fokus gerückt. „Wo immer sich in unserer Defense Lücken auftun, muss jeder bereit sein, seinem Mitspieler zu helfen. Das erfordert eine hohe Aufmerksamkeit. Außerdem wollen wir den Ball bewegen und so den bestmöglichen Wurf rausspielen – nicht nur den sehr guten“, so Gruhn.

01.12.2024 16:00 Uhr // Science City Jena vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sind die HAKRO Merlins Crailsheim beim Tabellenführer Science City Jena gefordert.

Die Zauberer treffen auf die älteste Mannschaft der Liga, das Team von Science City Jena ist durchschnittlich 27,7 Jahre alt (HAKRO Merlins-Altersdurchschnitt: 24,9 Jahre). Der Kader ist gespickt mit BBL-Erfahrung. Aufbauspieler Chris Carter kam für Vechta und Rostock auf 97 Bundesligaeinsätze, Flügelspieler Rasheed Moore für Frankfurt auf 67 Spiele im Oberhaus. Raymar Morgan wurde 2017 sogar MVP der stärksten Liga Deutschlands und blickt auf 120 Einsätze für Göttingen und Ulm zurück, Robin Christen konnte neben seinen 175 Bundeligaeinsetzen für Vechta, Hamburg und Ulm auch die Meisterschaft 2023 mit den Donaustädtern gewinnen. Ergänzt wird das erfahrene Quartett, alle Spieler sind mindestens 29 Jahre alt, von den Flügelspielern Zachery Cooks (12,8 Punkte), Lorenz Bank (8,9 PKT) und Kristofer Krause (8,1 PKT). Bereits früh in der Saison ließ Jena wenig Zweifel an ihrer Favoritenrolle in diesem Jahr. Die ersten fünf Spiele wurden gewonnen, ehe eine knappe Heimniederlage gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier folgte. Davon zeigten sich die Thüringer unbeeindruckt und meldeten sich mit Siegen gegen Tübingen, in Gießen, gegen Kirchheim und zuletzt deutlich mit 104:72 in Karlsruhe eindrucksvoll zurück. Mit einer 9:1-Bilanz steht Science City Jena somit an der Tabellenspitze der ProA.

Bei den Gästen nur auf den 10. Platz zu schielen oder sie anhand ihrer letzten Resultate beurteilen zu wollen, wäre mehr als fahrlässig. Trotz der sich aktuell durchwachsen lesenden 5:5-Bilanz haben die HAKRO Merlins viel Qualität im Kader versammelt. In der 1. Runde des BBL-Pokals gegen die erstklassigen ROSTOCK SEAWOLVES mit 79:77 siegreich, unterlag man in Runde 2 gegen die Basketball-Hauptstädter von ALBA Berlin unglücklich knapp mit 74:75. In der Liga lief dafür zunächst alles nach Plan. Nach einem erfolgreichen 3:0-Saisonauftakt wurde Crailsheim erstmals am 19.10. mit einer 93:101-Niederlage in Münster kalt erwischt, bevor das Ergebnis-Thermometer im ProA-November (1:4-Bilanz) deutliche in den Minusbereich rutschte. Mit zwei Niederlagen (A- Hagen, 77:84 / H – Bochum, 87:94) und genügend Optimierungsbedarf verabschiedeten sich die Merlins in die knapp zweiwöchige Länderspielpause. Doch auch nach ihrer Rückkehr am Mittwochabend gegen Trier gelang auf dem heimischen Parkett kein Turnaround. Die Merlins unterlagen den Rheinland-Pfälzern mit 102:114 und kassierten ihre dritte Niederlage in Folge. Entsprechend giftig und aggressiv werden die Hohenloher Franken um Kapitän Maurice Stuckey und Topscorer Vincent Shahid (19.5 PpG, 4.8 ApG, 2.2 RpG) das Parkett der Sparkassen-Arena betreten

01.12.2024 16:30 Uhr // BBC Bayreuth vs. Nürnberg Falcons BC

Ein hochinteressantes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe, die beide ihre aktuell aufsteigenden Formkurven bestätigen wollen, ist beim Frankenderby in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga Pro A zu erwarten, wenn am Sonntag, 1. Dezember, um 16.30 Uhr der BBC Bayreuth die BC Nürnberg Falcons empfängt.

„Nürnberg ist eine sehr interessante Mannschaft mit einigen sehr talentierten Spielern, insbesondere auf den Import-Positionen sind mit Gabriel Kalscheur und Calhoun Sardaar zwei Akteure dabei, die richtig Scoren können, was sie in den vergangenen Spielen auch unter Beweis gestellt haben. Vom Spielstil unterscheiden sich der BBC und die Falcons etwas, wobei Nürnberg nach dem Trainerwechsel nochmal einen etwas anderen Stil entwickeln wird. Alles, was unter dem neuen Headcoach gespielt wird, ist aktuell noch nicht absehbar. Insofern wird interessant zu sehen sein, wie Nürnberg aus der Länderspielpause herauskommt. Ich gehe davon aus, dass da einiges noch entwickelt und nachjustiert wurde. Die Falcons haben jedenfalls Potenzial und sicher auch Selbstbewusstsein aufgebaut. Für uns geht es darum, dass selbst auch gefundene Selbstbewusstsein nach dem tollen Sieg in Kirchheim zu bestätigen und nach der Länderspielpause nochmal eine ähnliche energetische Leistung zu zeigen. Ich gehe davon aus, dass Tehree Horn nach seiner Verletzungspause ins Team zurückkehrt und wir somit personell gestärkt in die Partie gegen Nürnberg gehen. Wir haben ein paar gute freie Tage hinter uns und sind wieder intensiv ins Training eingestiegen. Am Sonntag ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten mit toller Intensität und zwei Teams, die beide ihre aufsteigende Formkurve bestätigen wollen. Für uns geht es darum, unsere Gewohnheiten weiter zu festigen und mit hoher Intensität und Kampfbereitschaft ins Spiel zu gehen. Wir wollen von Anfang an unser Tempo dem Spiel aufdrücken und Nürnberg in unsere Art zu spielen zwingen“, kündigte Florian Wedell an.

Aktueller Topscorer der Falcons mit im Schnitt 18,4 Punkten ist der aus der NBA G-League zu den Falcons gewechselte Gabriel Kalscheur. Kalscheur war zuletzt beim Sieg in Koblenz auch mit 29 Zählern Top-Scorer. Seit drei Spielen läuft der nachverpflichtete Calhoun Sardaar, der aus Nord-Mazedonien aus der ABA-League nach Nürnberg kam, für das Team aus der Noris auf und hat bisher im Schnitt 16 Punkte gescored. Top-Rebounder der Falcons ist Julius Wolf mit durchschnittlich 7,1 abgegriffenen Bällen. Unter den Brettern arbeitet der aus Koblenz gekommene und im Bamberger Nachwuchsprogramm ausgebildete, 2,12 Meter große Leo Saffer. Aus der College-Liga NCAA kam der 2,06 Meter große US-Neuzugang Damian Forrest. Neu ist auch der U18-Europameister Tom Stoiber. Im Backcourt wichtig sind ferner die etablierten Akteure Dan Monteroso und Tim Köpple. Jüngst wurde noch Vincent Friederici für den Kader nachverpflichtet. Der gebürtige Berliner, der in der vergangenen Saison in Bochum spielte, dann in seine Heimat zu den Berlin Braves in die Pro B ging und dessen kürzlich angestrebter Wechsel nach Kanada mittlerweile gescheitert ist, erhofft sich in Nürnberg eine neue Chance, sein Können in der Pro A zu beweisen.

01.12.2024 17:00 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. Tigers Tübingen

Hinter den meisten Mannschaften der BARMER 2. Basketball Bundesliga liegt ein spielfreies Wochenende. Für die Tigers Tübingen startet der Dezember mit insgesamt fünf Partien am Sonntag, den 1. Dezember 2024, mit dem Auswärtsspiel bei den EPG GUARDIANS Koblenz.

Zuletzt gelang Koblenz ein wichtiger 87:84-Auswärtserfolg bei den noch sieglosen ART Giants Düsseldorf. Routinier Dominique Johnson führte das Team mit 21 Zählern an. Interessant: Sieben von zehn Spielen gingen maximal mit einer Differenz von zehn Zählern aus. Personell schmerzt natürlich der Abgang von Center Maurice Pluskota nach fünf Partien zu den PS Karlsruhe LIONS. Angeführt wird das Team von Point Guard Ty Cockfield. Der US-Amerikaner kommt bisher auf 19,9 Zähler pro Partie. Die identische Ausbeute wie auf Tübinger Seite Kenny Cooper. Im ligainternen Ranking liegen die beiden Spielermacher auf den Plätzen fünf und sechs. Cockfield steuert zudem jeweils 3,4 Rebounds und Assists bei. Ebenfalls zweistellig punkten Johnson (10,6 ppg) und Neuzugang David Böhm (10,0 ppg) aus Tschechien. Weitere Leistungsträger sind zudem die US-Amerikaner Allin Blunt (9,9 ppg, 4,3 rpg) und Michael Bradley (9,3 ppg, 4,3 rpg) sowie Leon Friederici (9,1 ppg, 4,8 rpg). Zu einem Wiedersehen kommt es dabei auch mit Venelin Berov. Der 36-jährige Co-Trainer der Koblenzer war in der Vergangenheit in Tübingen in der Jugend und bei den Aktiven tätig.

Ein anderes Bild bei den Raubkatzen. Mit acht Siegen aus zehn Begegnungen belegen die Schützlinge von Trainer Domenik Reinboth den dritten Tabellenplatz. Das Klassement ist jedoch wahnsinnig eng beisammen. Der letztjährige Hauptrundensieger, die VET-CONCPET Gladiators Trier belegen nach dem jüngsten Auswärtssieg bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 6:4-Erfolgen aktuell nur den neunten Tabellenplatz. In den kommenden Begegnungen kann sich die Tabelle schnell neu zusammenstellen. Die Raubkatzen hatten nach dem letzten Spiel gegen RASTA Vechta II insgesamt vier Tage Zeit, um die Akkus aufzuladen und sich körperlich und mental auf die anstehenden Aufgaben vorzubereiten. Personell kehrten Vincent Neugebauer sowie Marvin Heckel nach kleineren Verletzungen wieder ins Mannschaftstraining zurück. Auch bei Jonas Niedermanner steht nach seiner Sprunggelenksverletzung im Spiel gegen die PS Karlsruhe LIONS vor drei Wochen kurz vor der Rückkehr in den regulären Trainingsbetrieb. Ob ein Einsatz bereits am Sonntag in Koblenz möglich ist, wird kurzfristig entschieden. Ansonsten kann Reinboth derzeit auf alle sonstigen Kräfte zurückgreifen.

Foto: Florian Wolf

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