Leevi Erkkilä passt perfekt zu den Itzehoe Eagles

Er wartet schon eine Weile. Auf Spiele vor vielen Fans. Und auf die Chance, sich in einer höheren Liga zu beweisen. Jetzt bekommt er sie: Leevi Erkkilä trägt in der kommenden Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga das Trikot der Itzehoe Eagles mit der Nummer 10.

„Er passt perfekt in unser junges Team“, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. „Wir versuchen, eine Gruppe junger Spieler zusammenzustellen, die sich schon kennen.“ So solle kompensiert werden, dass die Eagles aus der ProA kein richtiges Fundament mitbrächten. „Da sind wir aktuell auf einem sehr guten Weg.“

Erkkilä wuchs in Lübeck auf, seine Mutter ist Deutsche, sein Vater Finne, der 21-Jährige hat beide Staatsangehörigkeiten. Im Grundschulalter kam er zum Basketball bei der Lübecker Turnerschaft, mit 16 wechselte er ins Sportinternat nach Hamburg. Für die Hamburg Towers spielte Erkkilä in der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga NBBL, für den SC Rist Wedel in der 2. Regionalliga. Mit dem ProB-Team trainierte er, doch Einsatzzeit auf dem Feld bekam er nicht. „Ich wollte immer ProB spielen“, sagt der Eagles-Neuzugang. „Jetzt bin ich da.“

Zuvor war Erkkilä in der Regionalliga unterwegs, zuletzt beim VfL Stade in der 1. Regionalliga. Mit einem zweistelligen Punkteschnitt konnte er sich dort in der Vorsaison beweisen, mehrfach bremsten allerdings in den vergangenen Jahren Hüftoperationen seine Karriere. Vollständig wiederhergestellt ist der 21-Jährige noch nicht wieder, umso motivierter sei er, sich gut auf die neue Spielzeit vorzubereiten: „Deswegen bin ich jetzt auch schon hier.“ Der Neu-Itzehoer trainiert in der Halle und im Fitness-Studio.

Nach der Saison sprach Erkkilä viel mit Eagles-Spieler Semjon Weilguny, mit dem er seit der Hambuger Zeit befreundet ist. Seinen neuen Coach kannte der Deutsch-Finne bereits aus der NBBL – und auf dem Niveau eines ProB-Spielers habe er sich schon länger gesehen. So fiel die Entscheidung für die Eagles, parallel würde Erkkilä am liebsten Psychologie studieren, wenn es mit dem Studienplatz klappt. Weitere Optionen seien eine Ausbildung im Bereich Marketing oder Medienmanagement.

Als professioneller Basketballer wolle er sich auf dem Feld professionell verhalten, und wie sein Trainer betont der Neuzugang den Vorzug eines Teams, in dem sich viele Spieler kennen. Den Klassenerhalt schnell sichern und die Playoffs anpeilen, nennt der 21-Jährige als Ziel. Sich selbst beschreibt er als Werfer sowie smarten und harten Verteidiger. Und als Kämpfer: Da er nicht der Athletischste und Schnellste sei, habe er lernen müssen, sich für ein höheres Niveau anzustrengen.

Mit seiner Größe von 1,94 Metern bringe Erkkilä eine gewisse Größe für die Position des Shooting Guards mit, könne aber auch auf dem Flügel eingesetzt werden, sagt Völkerink. Er sei ein sehr gefährlicher Werfer: „Tiefe Dreier sind eine seiner Stärken. Dazu ist er ein sehr kompletter Verteidiger. Ich bin sehr froh, dass wir einen so vielseitigen Spieler für unser Projekt gewinnen konnten.“

Der wiederum hat nach den vergangenen Regionalliga-Jahren, die von Corona dominiert wurden, viel Lust auf die Stimmung in der Lehmwohldhalle: „Ich freue mich sehr auf laute Fans und intensive emotionale Momente.“

Quelle | Foto: Itzehoe Eagles

Weiter geht’s mit Energiebündel Sredojevic

Stephan Blode hat eine Fernsehwerbung vor Augen, wenn er über Nikola Sredojevic spricht. In dieser Reklame schlägt eine ganz Horde Plüschhäschen auf Trommeln ein, bis nichts mehr geht, bis die Batterien ihren Geist aufgeben. Eines der Spielzeuge hält durch, macht einfach nicht schlapp. Was das Unternehmen als Langlebigkeit seines Energiespeichers verkauft, ist zum Sinnbild für schier unerschöpfliche Ausdauer, Einsatz und Quirligkeit geworden.

Nun geht es bei Sredojevic nicht ums Trommeln, aber er rennt, er springt, er kämpft. „Ich glaube, er hat irgendwo einen Tank oder eine Batterie versteckt, die 99 Prozent der Menschheit nicht hat“, sagt der Trainer über den 19-Jährigen. „Er kommt ins Training, und es ist, als wenn du so einen Duracell-Hasen aufziehst, der sich das ganze Training über abarbeitet“, erzählt er. „Es ist schwer zu begreifen, warum manche Menschen mehr Energie haben als andere, aber irgendwie hat er das“, meint Blode und freut sich, auch 2022/23 auf seinen Schützling bauen zu können.

Diese Eigenschaft kommt Sredojevic bevorzugt dann zugute, wenn er in der Verteidigung zur Tat schreitet. Da sei das Kraftpaket bisweilen der Mann für Sonderaufgaben, so Christoph Roquette. „Ich erinnere mich an eine Situation, als wir gegen Iserlohn gespielt haben“, sagt der Sportliche Leiter. Der Franzose Tidjan Keita machte den Wedelern in jener Partie ordentlich zu schaffen. „Stephan hat sich zur Bank umgedreht und gefragt: ‚Wer ist denn in der Lage, diesen Keita zu stoppen?‘ Da hat sich Nikola gemeldet“, so Roquette. Dass zwischen dem Franzosen in Sauerländer Diensten und dem 1,90 Meter großen Rister rund 20 Zentimeter Größenunterschied bestehen, schreckte Sredojevic nicht. Er bearbeitete Keita, der angesichts des deutlich kleineren Gegenspielers zunächst einmal gar nicht wusste, wie ihm geschah. „Nikola hat das im Eins-gegen-Eins sehr gut gemacht, er hat Keita entnervt“, sagte Blode damals Anfang November.

In der Offensive wünschen sich Blode und Roquette von ihrem Schützling noch ein größeres Inerscheinungtreten. „Er weiß auch, dass er daran arbeiten muss, die Möglichkeiten, die er da durch offene Würfe bekommt, konstant zu nutzen“, sagt der Trainer. Sredojevic hat sich nicht nur basketballerisch, sondern auch beruflich an Wedel gebunden: Er beginnt ein duales Studium und wird bei der Firma Medac arbeiten.

Quelle: SC Rist Wedel

Quirin Emanga schließt sich den 49ers an

Erster Neuzugang der Saison 2022/23

Der Kader der TKS 49es nimmt weiter Form an… Nach inzwischen sieben Vertragsverlängerungen steht die erste Neuverpflichtung für die kommende Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga fest. Mit Quirin Emanga kommt ein deutscher Shooting Guard mit BBL-Erfahrung direkt vom College zu den 49ers.

Der achte Spieler im Kader der TKS 49ers für die im Herbst startende Saison in der ProB Nord ist in trockenen Tüchern: Quirin Emanga Noupoue! Der erst 21-jährige Deutsche mit kamerunischen Wurzeln hat schon eine Menge Erfahrung auf hohem Niveau vorzuweisen. Die letzten drei Spielzeiten verbrachte Emanga in weiter Ferne, am College in den USA. Hier lief er in der NCAA Division I für die Northeastern University in Boston auf. Die meiste Einsatzzeit bekam der 1,93 Meter große Shooting Guard in seinem zweiten Studienjahr, hier nutzte er seine rund 22 Minuten pro Spiel für 4,1 Punkte sowie 2,4 Rebounds im Schnitt. Vor seiner Zeit in den vereinigten Staaten durchlief er viele Jahre in Ludwigsburg sowohl den Jugend- als auch Herrenbereich. Mit der Porsche BBA Ludwigsburg holte er in der JBBL den deutschen Meistertitel, in der NBBL wurde er zum All-Star gewählt. Im Alter von gerade einmal 18 Jahren gab Emanga dann sein Debüt in der BBL, Deutschlands höchster Spielklasse, für die MHP Riesen Ludwigsburg. Insgesamt bestritt er in der Saison 2018/19 elf BBL- und neun Champions League-Einsätze für die Riesen. Nebenbei durchlief der in Wissembourg an der deutsch-französischen Grenze geborene Emanga zudem einige Stationen in den deutschen Jugendnationalmannschaften. Hier wurde er im Jahr 2018 auch ins 3 gegen 3-Nationalteam in der Altersklasse U18 berufen, wo er an der Seite vom langjährigen 49er Max Stölzel die deutsche Meisterschaft gewann und in der Europameisterschaft das Viertelfinale erreichte. Emanga freut sich daher bald auch seinen früheren Teammate wiederzusehen: „Nach drei Jahren durchwachsener Basketball-Erfahrung auf dem College freue ich mich wieder in Deutschland zu spielen. Ich bin mir sicher, dass ich mich hier bei den 49ers sehr wohl fühlen werde und mich als Spieler gut weiterentwickeln kann. Mit Max gibt es auch schon jemanden im Team, den ich gut kenne und mit dem ich schon einige Erfolge feiern konnte. Eins meiner Ziele für das Team ist es, sich für die Playoffs zu qualifizieren und auch dort so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Erstmal steht aber die Preseason an, in der ich es kaum erwarten kann, meine neuen Teammates kennenzulernen!“

Auch TKS-Headcoach Vladimir Pastushenko ist gespannt auf seinen neuen Schützling: „Quirin ist ein Spieler, der uns mit seiner starken Defense und Athletik sehr helfen kann. Wir hoffen und erwarten, dass er auch offensiv zu einem wichtigen Puzzleteil der Mannschaft wird und sich über die Saison individuell weiterentwickeln kann.“

Quelle: TKS 49ers

Foto: Gunnar Rübenach

Pat Elzie wird neuer Headcoach der EPG Baskets Koblenz

Mit dem gebürtigen Amerikaner Pat Elzie, der seit 1994 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, sichern sich die Baskets einen erfahrenen Headcoach, der in den letzten sieben Jahren für die Itzehoe Eagles tätig war.

Über Pat Elzie:

Der 61-jährige Elzie wechselte nach seinem College-Abschluss 1984 zum Bundesligisten MTV Gießen, für den er, mit einer kurzen Unterbrechung, knapp 100 Bundesligaspiele absolvierte. Nach Stationen in Lich, Bramsche, Braunschweig und Hamburg begann er 1996 seine Trainerkarriere in Paderborn und coachte in der Folgezeit viele Teams in der ersten und zweiten Bundesliga. Im Jahr 2009 wechselte Elzie zum damaligen ProB-Ligisten Rasta Vechta und führte die Niedersachen, bei denen er 2013 in der ProA zum Coach des Jahres gewählt wurde, innerhalb von vier Jahren in die Bundesliga. 2015 schloss sich Elzie dann den Itzehoe Eagles an, mit denen er 2020 Meister der ProB Nord und zum Trainer des Jahres gekürt wurde. Itzehoe zog den Lizenzantrag für die ProA jedoch zurück, trat erneut in der ProB an und erreichte die Endspiele in den Playoffs, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht ausgetragen wurden. Dieses Mal nahmen die Eagles das Aufstiegsrecht wahr, verpassten jedoch als Vorletzter in der abgelaufenen Saison den Klassenerhalt in der ProA. Nach dem letzten Saisonspiel trat Elzie nach sieben Jahren als Headcoach der Eagles zurück und wird ab August 2022 auf der Trainerbank der Baskets Platz nehmen.

Stimmen zum neuen Headcoach:

Thomas Klein, Vorstand Sport & Marketing: „Ich kenne Pat noch aus meiner aktiven Basketballzeit beim TVG Trier. Pat war früher der Charles Barkley der Bundesliga. Er hat immer mit sehr viel Energie gespielt und war aber gleichzeitig mit knapp 2,00 m Körpergröße eher ein kleiner Innenspieler, der die körperlichen Nachteile aber mit seiner Dynamik und Physis sehr gut kompensieren konnte. Ich denke, dass gerade unsere großen Spieler sicherlich viel von seiner Erfahrung lernen können. Als Coach ist Pat sehr erfahren und kann sich aufgrund dieser jahrzehntelangen Erfahrung auf die unterschiedlichen Spielermentalitäten sehr gut einstellen. Nic Sperber hat ja in Itzehoe schon unter ihm gespielt. Wir freuen uns auf einen echten Basketball-Experten, der auch den gewissen Touch zu den Fans und Umfeld haben wird.“

Pat Elzie, neuer Headcoach der EPG Baskets Koblenz: „Ich freue mich sehr auf die Baskets und die neue Herausforderung in Koblenz. Man merkt, dass in Koblenz etwas zusammenwächst und ich bin bereit meinen Teil dazu beizutragen.“

Quelle: EPG Baskets Koblenz

Routinier Peter Zeis verlängert seinen Vertrag bei den Tropics

„Luke Sikma von Oberhaching“ bleibt dem TSV erhalten

Mit der Vertragsverlängerung von Peter Zeis können die Verantwortlichen einen weiteren wichtigen Spieler des Erfolgsteam weiterhin an den Verein binden.

Der 33-jährige Routinier und Teamkapitän geht in seine fünfte Saison bei den Tropics. Mit 8,5 Punkten und 5,3 Rebounds im Schnitt bei starken Wurfqouten aus dem Feld spielte der ehemalige Erstligaprofi seine statistisch beste Saison seit dem Bundesligaaufstieg der Kyberg-Riesen. Viel wichtiger als seine Punkte im Angriff ist seine Fähigkeit das Spiel zu lesen. Auch wenn der gebürtige Bamberger meistens auf der Position des Power Forwards zum Einsatz kommt, ist mit seinen Passfähigkeiten oft der Spielgestalter bei den Gelbhemden. Viele Trainer in der Liga bezeichnen den Realschullehrer daher als „Mini Luke Sikma“, da er dem amerikanischen Flügelspieler von Alba in der Spielanlage ähnelt.

Der Realschullehrer ist von seinem Charakter her ein wichtiger Führungspieler und zudem ein sehr wichtiger Ansprechpartner für die jungen Spieler in der Mannschaft.

1.Vorstand Bernd Schubert: „Wir freuen uns sehr, dass Peter nochmal ein Jahr dranhängt. Er ist auf und neben dem Platz eine wichtige Persönlichkeit und ein Vorbild für unsere Jugend.“

Quelle: TSV Oberhaching Tropics

Qualität, Athletik und Erfahrung: Mpacko kommt aus Düsseldorf

Gute, schnelle und zielführende Gespräche machen aus einem Kontrahenten der Vorsaison ein Mosaikteilchen für die neue Spielzeit: Samuel Mpacko wechselt von den ART Giants Düsseldorf zu den Iserlohn Kangaroos und verstärkt den Backcourt im Kader von der Headcoach Dennis Shirvan.

Zwei Mal ist Mpacko in der vergangenen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gegen die Kangaroos aufgelaufen. Zwei Mal überzeugte er. Kombiniert erzielte der 24-Jährige 14,0 Punkte sowie je 3,5 Rebounds und Assists gegen Shirvans Schützlinge. Nach dem Aufstieg der Düsseldorfer hat sich der frischgebackene DM-Dritte im 3X3 nach neuen Herausforderungen umgeschaut. Und ist in Iserlohn fündig geworden.

„Dennis und ich haben uns erst telefonisch ausgetauscht, dann persönlich kennengelernt und gemeinsam trainiert. Und dann ging alles relativ schnell“, erzählt der gebürtige Hamburger. „Die Perspektiven, die der Verein mir bietet, haben mich überzeugt, dass ich hier gut aufgehoben bin.“ Gelistet ist der 1,87 Meter große Spielmacher als Point Guard. Aber ebenso wie Ruben Dahmen und Toni Prostran kann er beide Guard-Positionen bekleiden.

„Die Kombination, die wir durch Samuel im Backcourt haben, ist schon außergewöhnlich. So können wir jederzeit variabel agieren und haben gleich drei starke Spieler mit großem Spielverständnis und enorm guter Übersicht auf dieser Position“, sagt Dennis Shirvan. Und Geschäftsführer Michael Dahmen ergänzt: „Die Gespräche mit Samuel waren sehr unkompliziert und angenehm. Entsprechend froh bin ich, dass er sich für die Kangaroos entschieden hat und mit uns gemeinsam in die neue Saison geht. Er gibt uns durch seine Spielweise Qualität, Tiefe und bringt seine vielfältigen Erfahrungen im organisierten Basketball und im 3X3 ins Team ein.“

Darüber hinaus bringt Mpacko auch ein starkes Stück Athletik mit ins Team der Kangaroos und strahlt jederzeit Gefahr für die gegnerische Defense aus. Egal, ob durch seinen Zug zum Korb oder aus der Distanz. Knapp 36 Prozent seiner Würfe von Downtown jagte der Fern-Uni-Student in der vergangenen Spielzeit durch die Reuse. Und war nach seiner Verpflichtung ein wichtiger Faktor im Spiel der Düsseldorfer. Ein wichtiger Baustein im Team soll er auch in Iserlohn werden. Neue Herausforderungen, neue Möglichkeiten – und mehr Verantwortung inklusive. „Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben bei den Kangaroos. Und habe das Gefühl, dass sowohl zwischenmenschlich als auch sportlich alles passt“, sagt Mpacko.

Das Team der Kangaroos für die Saison 2022/23
Joshua Dahmen, Ruben Dahmen, Toni Prostran, Emil Loch, Elias Marei, Mathias Groh, Samuel Mpacko…

Quelle: Iserlohn Kangaroos

Booker Coplin bleibt den ART Giants treu

In den Kaderplanungen für die kommende Saison können die Verantwortlichen der ART Giants Düsseldorf ein wichtiges Ausrufezeichen setzen. Mit dem US-Amerikaner Booker Coplin verlängert der absolute Leistungsträger der vergangenen Saison seinen Vertrag bei den Rheinländern.

Mit der Vertragsverlängerung von Booker Coplin ist es den ART Giants gelungen, ihren stärksten Akteur und Leistungsträger der Aufstiegssaison zu halten. Mit durchschnittlich 19,1 Punkten, 5,5 Rebounds und 5,0 Assists war Coplin nicht nur erfolgreichster Spieler in den Reihen der Düsseldorfer, sondern zählte ligaweit zu den stärksten Schützlingen. In seiner ersten Profisaison wusste der aus Minnesota stammende Shooting Guard vor allem durch sein selbstbewusstes Auftreten und seine bei Gegnern gefürchtete Kaltschnäuzigkeit auf dem Parkett zu überzeugen. Durch seine beachtlichen Leistungen hatte Coplin maßgeblichen Anteil an der mehr als erfolgreichen Saison, die schließlich mit dem Aufstieg in die ProA gekrönt wurde. Trotz vieler Anfragen diverser Clubs hat sich Coplin nun dazu entschieden den Weg bei den Giganten weiterzugehen. In Düsseldorf wird in der neuen Saison also weiterhin „gebookert“, wie es in der örtlichen Presse zuletzt so schön formuliert wurde. Große Freude dürfte auch bei allen Fans der ART Giants aufkommen, die Coplin vor wenigen Wochen online noch zum „Giganten des Jahres“ gewählt hatten.

Booker Coplin: „Ich freue mich sehr über die Vertragsverlängerung und darauf, schon bald wieder nach Düsseldorf zu kommen. In der letzten Saison habe ich so viele super Charaktere auf und neben dem Spielfeld kennenlernen dürfen, weshalb ich unbedingt bleiben wollte und auf unseren bisherigen Erfolg aufbauen möchte. Ein Aufstieg bringt immer neue Herausforderungen mit sich, aber ich bin mir sicher, dass wir unsere Ziele erreichen können. Ich möchte immer gewinnen, und zwar häufig.“

Florian Flabb (Headcoach): „Wir sind alle super glücklich, dass Booker auch in der kommenden Saison weiterhin für uns auflaufen wird. Er hatte einen großen Anteil an unserer erfolgreichen Aufstiegssaison und wir hoffen, dass er sich auch im nächsten Jahr genauso weiterentwickeln und gemeinsam mit uns den nächsten Schritt gehen wird.“

Quelle: ART Giants Düsseldorf

CJ Oldham bleibt bei den EN Baskets

Die EN Baskets können den ersten Erfolg auf dem Spielermarkt verkünden: Calvin Eugene Oldham bleibt der Mannschaft von Head-Coach Falk Möller erhalten: „Ich freue mich auf die kommende Saison. Diesmal bin ich von Anfang an dabei und hoffe, dass wir unsere Saisonziele steigern und erreichen können.“

Oldham kam im Winter zu den Blau-Gelben und überzeugte sofort mit sehr guten Leistungen. Der 31-Jährige sorgte nach einem holprigen Saisonstart für die Wende bei den Baskets. Mit ihm war die Mannschaft in der Verteidigung viel stabiler und aggressiver. Das Team startete eine Serie mit sechs Siegen.

In insgesamt 15 Spielen stand der US-Amerikaner im Durchschnitt gute 30 Minuten auf dem Feld, markierte 10,1 Punkte pro Spiel und angelte sich knapp 8 Rebounds.

Head-Coach Falk Möller freut sich über den Verbleib des 2,02m-Mannes: „Nach den Abgängen bin ich froh, mit CJ einen Schlüsselspieler aus der vergangenen Saison weiterhin im Team zu haben. Nach dem schwierigen Start letztes Jahr hat er uns vor allem in der Verteidigung sehr viel Stabilität gegeben. Mit seinem hohen Basketball IQ ist er ein wichtiges Puzzleteil für unsere Mannschaft in der nächsten Saison.“

„CJ hat in der letzten Saison ab seinem ersten Spiel einen Unterschied und die Mannschaft insgesamt besser gemacht. Das schaffen nicht viele Spieler. Daher hatte seine Weiterverpflichtung eine hohe Priorität und wir mussten uns sehr strecken, um es zu schaffen.“, so EN Baskets Geschäftsführer Stephan Völkel.

CJ Oldham wird Anfang August mit seiner Frau Jessica Lee in Schwelm erwartet und freut sich auf die kommende Saison.

Welcome back, CJ!

Calvin Eugene Oldham

geb. 26.02.1991

Größe: 2,02m – Gewicht: 97 kg

Position: Forward

Bisherige Stationen:

EPG Baskets Koblenz

scanplus Elchingen

BayerGiants Leverkusen 

Quelle: EN Baskets Schwelm

Jung, hungrig, talentiert: Gabriel Kuku will sich in Hanau weiterentwickeln

Mit Gabriel Kuku haben die WHITE WINGS Hanau einen weiteren ProB-erfahrenen jungen Spieler für die neue Saison verpflichtet. Der 1,90 Meter große Guard wechselt aus der Nordstaffel vom SC Rist Wedel in die Brüder-Grimm-Stadt. In seinem zweiten Jahr als Profi möchte sich Kuku erneut weiterentwickeln und sich dabei auch für mehr Spielanteile und eine tragende Rolle im Team empfehlen.

Vor seinem Wechsel nach Wedel spielte der 20-Jährige zunächst in verschiedenen Teams im Großraum München und war zudem Teil der International Basketball Academy Munich. Anschließend wechselte er in die Regionalliga und zeigte beim VfL Stade eine sehr gute Leistung, holte im Schnitt 19,6 Punkte pro Spiel – und musste dann den coronabedingten Abbruch der Saison hinnehmen. In der Spielzeit 2021/22 konnte er dann erstmalig beim SC Rist Wedel Profi-Luft in der ProB schnuppern. Hier erzielte er in der abgelaufenen Saison in 10 Minuten Spielzeit durchschnittlich 3 Punkte und einen Rebound.

Gabriel Kuku überzeugt mit einer guten Athletik und einem guten Zug zum Korb. Überdies ist Kuku flink, hat schnelle Hände und kann so in der Defense immer wieder Bälle abgreifen. In Wedel scorte er wiederholt zweistellig, darunter auch im Playoff-Viertelfinale gegen die späteren Aufsteiger aus Dresden.

Der Vertrag ist zunächst auf die kommende Saison befristet.

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: “Gabriel hat in den Tryouts einen guten Eindruck hinterlassen und wir sind uns sicher, dass er die Aufgabe als BackUp auf den Flügelpositionen ordentlich ausfüllen wird. Er muss und wird vor allem an seinem Wurf arbeiten, um hier wieder mehr Konstanz anbieten zu können. Körperlich und athletisch bringt er bereits ein sehr gutes Paket mit.“

Quelle: WHITE WINGS Hanau

Daniel Mayr wechselt zu den wiha Panthers Schwenningen

Daniel Mayr wird die EN Baskets in Richtung Süden zu den Wiha Panthers Schwenningen in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA verlassen.

Drei Spielzeiten lang hatte der 2,18m-Center das Trikot der Blau-Gelben getragen und hatte maßgeblichen Anteil am Erfolg der vergangenen Spielzeiten.

Head-Coach Falk Möller: „Daniel hat nach seiner langen Verletzungspause bei uns wieder Fuß gefasst und den Weg zurück zum Leistungssport gefunden. Ein Spieler mit seiner Länge weckt immer Begehrlichkeiten bei anderen Vereinen, er hat die Chance noch einmal höher anzugreifen und ich drücke ihm die Daumen, dass es klappt.“

Die EN Baskets freuen sich mit Daniel Mayr, dass es ein weiterer Spieler geschafft hat, sich für eine höhere Liga zu empfehlen, bedanken sich für sein Engagement in den vergangenen Jahren und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Quelle: EN Baskets Schwelm