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Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

29. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

26.09.2026 18:00 Uhr // Culture City Weimar vs. SKYLINERS Juniors 81:77

Vor einer stimmungsvollen Kulisse bewiesen die Ilmstädter in den entscheidenden Momenten die nötige Nervenstärke – getragen von einem erfolgreich aufspielenden Duo aus Skandinavien. Während Weimars schwedischer Point Guard Mikai Klintman mit 20 Punkten zum Topscorer avancierte, glänzte Center Peter Beier-Christiansen als dänischer Fels unter den Körben mit einem Double-Double, bestehend aus 14 Punkten und zwölf Rebounds. Von Youngster Johann Grau mit 13 Punkten als drittem zweistellig scorenden Thüringer unterstützt, war es am Ende dennoch der pure Siegeswille des gesamten Teams. Am Ende konnten sich fast alle Spieler des Gastgebers mit mindestens einem Korberfolg in den Boxscore eintragen. Am Ende trug vor allem Weimars Dominanz im Kampf um die Rebounds (49:34) zum letztendlich verdienten erfolgreichen ProB-Debüt bei.

Nachdem sich im Startabschnitt beim zwischenzeitlichen Score von 23:19 ein überwiegend eng umkämpfter Schlagabtausch abgezeichnet hatte, gelang es Culture City, seinen Vorsprung bis zum 45:39-Halbzeitstand zu konservieren. Wesentlich dynamischer entwickelte sich die Partie dann jedoch im Verlauf des dritten Viertels. Zwar konnten die Hausherren bis zur 22. Minute mit einem 12:0-Lauf bis auf 53:41 (Klintman, 3er) enteilen, doch die Gäste antworteten ihrerseits durch einen 11:0-Run, der das Duell vor der letzten Viertelpause auf 60:59 (29., Nikolic, Dunk) stellte. Weiterhin von marginalen Vorsprüngen und sechs Führungswechseln geprägt, bewiesen die Thüringer in der Crunchtime jedoch genug Nervenstärke, um ihren Sieg über die Zeit zu bringen. Für einen würdigen letzten Korb des Weimarer Auftaktsieges sorgte Fabian Baumgarten mit einem Dunk zum Endergebnis wenige Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Basketball Löwen 96:74

Rhöndorf gelingt am Samstagabend vor 451 Zuschauern am Menzenberg ein überzeugender Start in die ProB-Saison 2026/27. Mit einem berauschenden letzten Viertel lassen die Dragons den Basketball Löwen keine Chance. Am Ende steht ein souveräner 96:74-Sieg (40:34) über Erfurt und die Erkenntnis, dass in der jungen Mannschaft um Headcaoch Max Becker eine Menge Potenzial steckt. Die Begegnung startete jedoch holprig. Beiden Teams war in den ersten Minuten eine gewisse Verunsicherung deutlich anzumerken. Entsprechend gingen auf beiden Seiten gute Korbchancen daneben. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keiner nennenswert absetzen konnte. Nach zehn Minuten stand es 23:18. Bemerkenswert war noch das Comeback von Daniel Mayr, nach über einem Jahr Verletzungspause, was mit Standing Ovation gefeiert wurde. Im zweiten Viertel übernahmen zunächst die Löwen die Initiative. Anthony Watkins (27 Pkt.) sowie Derek Emelifeonwu (15 Pkt.) machten ordentlich Druck und waren maßgeblich an der zwischenzeitlichen 33:25-Führung beteiligt. Doch Rhöndorf konterte prompt. Justin Onyejiaka (19 Pkt.) startete als Energizer und Scorer für seine Dragons voll durch. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause glichen die Dragons wieder aus und gingen mit einem knappen sechs Punkte-Vorsprung in die Kabine (20“/40:34)

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Carlo Schmid für Rhöndorfs erste zweistellige Führung in der Partie (21“/44:34). Geschlagen waren die Thüringer aber noch lange nicht. In der 28. Minute war Erfurt wieder bis auf einen Zähler dran (52:51). Rückblickend sorgten Tom Viehöfer (12 Pkt.) per Dreier und Dušan Ilic mit einem Buzzer für den entscheidenden Dämpfer. Zwar betrug der Rückstand für die Löwen nach dem dritten Viertel nur drei Punkte (30“/59:56), es war aber ein Wirkungstreffer. Im Schlussabschnitt brannten die Dragons ein wahres Dreier-Feuerwerk ab. Dušan Ilic, Tom Viehöfer und Malik Idbihi (12 Pkt.) ließen den Ball jenseits der Dreierlinie fliegen und trafen nach Belieben. Eine Dreierquote von 47 Prozent ist schon eine Hausnummer. Als David Böning zwei Minuten vor Schluss per Korbleger auf 91:72 stellte, war die Begegnung längst entschieden.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 58:72

Die Ahorn Camp Baskets sind mit einer enttäuschenden Vorstellung in die neue Saison der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Die Mannschaft von Cheftrainer Carl Mbassa verlor völlig verdient mit 58:72 (29:35) gegen Aufsteiger TSG Ravens Reutlingen. „Es war wie während der Saisonvorbereitung; wir haben riesige Baustellen, an denen wir hart arbeiten müssen“, sagte Mbassa nach dem rabenschwarzen Abend vor rund 400 Zuschauern in der heimischen Nordhalle. Nach ausgeglichenem ersten Viertel waren die Gastgeber vielversprechend in den zweiten Durchgang gestartet. „In dieser Phase haben wir gezeigt, dass wir guten Basketball spielen können“, betonte der Ahorn-Camp-Coach. In der Folge musste er aber auch die Schwächen seiner Auswahl zur Kenntnis nehmen, die den Schwaben einen 13:0- Lauf zum Pausenstand gestatteten.

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Reutlinger von den schwachen Speyerern nicht mehr von ihrem Erfolgskurs abbringen. Mitentscheidend für den Auftaktsieg des Liganeulings waren dessen Überlegenheit bei den Rebounds sowie die deutlich bessere Wurfquote aus der Nahdistanz. Überragender Akteur auf dem Feld war allerdings ein Speyerer: Kapitän DJ Woodmore, den Trainer Mbassa anschließend als „Alleinunterhalter“ lobte. Der Routinier erzielte 19 Zähler – 15 durch Drei-Punkte-Würfe – und war sieben Mal bei Rebounds zur Stelle. Zweistellig punktete für die Pfälzer auch Neuzugang Bessanty Saragba (12). Beste Werfer der Reutlinger waren Roy Krupnikas (15), Nemanja Nadjfeji (11) und Kilian Fischer (11).

 

27.09.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dresden Titans 83:80

„Intensität“ ist ein Stichwort, das Titans-Cheftrainer Valentino Lott schon vor dem Spiel von der Zweitvertretung des FC Bayern München erwartet hat. Trotzdem schafft es sein Team in den Anfangsminuten nicht, gegen die giftige Defense der Münchener eine Antwort zu finden. Offensive Eingewöhnungszeit brauchen die Gastgeber hingegen nicht, bei denen vor allem Desmond Yiamu unter dem Korb mit acht Punkten Akzente setzt. Auf der anderen Seite ist es das Guard-Gespann aus Wisdom Uboh und Georg Kupke, das die Elbriesen fast im Alleingang in der Partie hält. Caspar Vossenberg setzt mit einem langen Zweier im letzten Angriff den Schlussstrich unter ein für die Gäste gelungenes Auftaktviertel mit einem Stand von 27:19. Ein Dunk zu Beginn der zweiten Periode von US-Neuzugang Alex Leiba macht auf Dresdner Seite Hoffnungen auf einen Momentum-Wechsel, doch der soll erstmal ausbleiben. Innerhalb der nächsten fünf Minuten greift Lott gleich zu zwei Auszeiten. Grund dafür: zu viele Turnover im Angriff und der fehlende Zugriff in der Verteidigung. Die Basketballer aus der Isar-Metropole verwandeln in der ersten Hälfte ganze 69 % ihrer Feldwürfe. Freuen kann sich wenig später trotzdem ein Titan. Anton Bock, gerade einmal 17 Jahre alt, verwandelt aus der Ecke einen Dreier und damit auch seine ersten professionellen Punkte. Der Korberfolg stiftet bei den Elbriesen neuen Mut, der den Rückstand vor dem Gang in die Kabine auf 48:37 verkürzen können.

Der Schlussspurt der Titans erntet zum Start der zweiten Halbzeit seine Früchte: Mit einem Dunk ist das Defizit das erste Mal seit längerer Zeit wieder einstellig. Andrija Susic, der das Spiel der Bayern zum Start der dritten Spielperiode entscheidend prägt, sorgt mit einem Treffer aus der Distanz aber für den Stimmungsdämpfer und erhöht die Differenz auf die Dresdner auf vierzehn Zähler. In der Folge entwickelt sich ein punktereicher Schlagabtausch, der mit der Schlusssirene des dritten Viertels 66:54 endet. Wie wichtig der Sieg für beide Teams ist, können die Zuschauer in der zunehmenden Physis der Partie zu Beginn des letzten Abschnittes beobachten. Primärer Anker im Angriffsspiel der Elbriesen ist in dieser Phase nun Moritz Heck, der durch seine energischen Drives zum Korb die Defensive der Münchner wiederholt vor Probleme stellt. Diese machen sich mit laufender Spieluhr für die Gastgeber auch auf der Anzeigetafel bemerkbar, sodass Trainer Emir Mutapcic seine junge Truppe per Timeout zu sich ruft. Das zeigt aber nur bedingt Wirkung. Alex Leiba ist es im Anschluss, der mit mehreren And-Ones seinen Wert für sein neues Team unterstreicht und den Rückstand auf zwei Punkte verkürzt. Niko Jerkic verschafft im Gegenzug durch einen erfolgreichen Dreier für kurze Zeit ein wenig Verschnaufraum, aber Wisdom Uboh antwortet wenig später ebenfalls mit drei Zählern. Nur noch neun Sekunden zu spielen, hat Leiba sogar die Chance, an der Linie auszugleichen, die kann der stark aufspielende US-Amerikaner aber nicht nutzen. Nachdem die Titans die Münchner per Foul zum Freiwurf zwingen, haben die Elbriesen einen letzten Wurf, der das Spiel in die Overtime schicken könnte. Uboh vergibt und die Dresdner können die starke Aufholjagd nicht belohnen.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Bayer Giants Leverkusen 86:68

Die Ausgangslage vor der Partie war klar. Während die junge neuformierte Oberhachinger Mannschaft von vielen sogenannten Experten als Abstiegskandidat gehandelt wird, stand auf der Gegenseite mit Leverkusen der große Titelaspirant. Die Tropics waren in der Partie eigentlich ohne Chance, doch genau diese nutzen Sie eindrucksvoll und schafften nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf die große Sensation. Die 4-0 Führung der Gäste , die von der deutschen Basketballikone Mike Koch trainiert werden, sollte der einzige Vorsprung der Riesen vom Rhein werden. In den ersten Minuten war es vor allem Freddy Müller, der Punkte auf die Anzeigetafel brachte und gekonnt von seinen Mitspielern eingesetzt wurde. Defensiv kämpften die Gleißental-Basketballer wie verbissen in jeder Sequenz. Während Neuzugang Max May gegen den 216cm Hünen Dennis Heinzmann dagegenhielt entnervte das Duo Bode/Hodovic den US-Star Branden Maughmer. Auch als Trainerduo Matic/Block die ersten Wechsel vornahm kam kein Bruch ins Spiel, sondern ganz im Gegenteil frischer Wind. Daniel Riedrich traf zwei Dreier, Aminu Abibu zeigte tolle Allroundqualitäten, Sebastian Hubrich verteidigte hart und Niklas Schüler brachte Spielwitz in die Partie. Wermutstropfen war die Verletzung von Youngstar David Galusic, der leicht umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Der Forward sorgte kurz vor seiner Verletzung, die vermutlich nicht so schwerwiegend ist, mit einem spektakulären Alley oop Dunk für ein absolutes Highlight. Mit einer 21:11 Führung ging es in die Viertelpause.

Alle Zuschauer, die nun einen Gegenschlag der übermächtigen Riesen vom Rhein erwartet haben, rieben sich im zweiten Viertel verwundert die Augen. Die Tropics profitierten von der schwachen Dreierqoute der der Rheinländer und konnten daher die Zone komplett dicht machen in der Defense. Im Angriff war es neben Nedzad Muratovic nun vor allem der junge 18 jährige Neuzugang Dzenis Hodovic, der immer wieder hochprozentig traf. Kapitän Bode, der neben einer unfassbaren Defensivleistung, führte gekonnt Regie und brachte seiner Mitspieler immer wieder in gute Position. Max May zeigte nun immer mehr, warum er der große Hoffnungsträger der neuformierten jungen Truppe ist. Nicht nur defensiv war der Centerspieler überragend, sondern zeigte auch im Angriff seine Vielseitigkeit. Der 202cm Hüne ist kein klassischer Brettspieler, sondern jemand der auch gut für seine Mitspieler Situation herausspielen kann. Nach einer 47-22 Halbzeitführung war die Partie zwar noch nicht gewonnen, doch die Vorentscheidung war gefallen. Spätestens als die Tropics im dritten Viertel den Vorsprung sogar nochmal ausbauten, war klar dass David den Goliath geschlagen hat. Als Hodovic erfolgreich in Traffic neben 216cm Ex-Nationalspieler Heinzmann dunkte, gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Im letzten Viertel zeigten die Gäste nun eindrucksvoll, warum Sie als Meisterschaftsfavorit gehandelt werden. Leverkusen traf nun reihenweise Ihre Dreier. Doch der Rückstand war zu groß um nochmal in die Partie zu kommen. Die Gelbhemden sorgte an diesem zweiten Wiesn Wochenende für eine absolute Sensation. Nun gilt es am kommenden Samstag in Ludwigsburg nachzulegen. Die neu formierte Mannschaft hat Freude auf mehr gemacht.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BBC Coburg 66:87

Viel Talent, viel Potenzial und viel Arbeit: Ludwigsburg illustriert zum Saison-Start all das, was ein junges respektive unerfahrenes Team ausmacht. Was nach dem ersten Spieltag gleichermaßen positiv wie negativ ist – und viel Arbeit für Jordi Saltó und Ognjen Veljkovic beinhalten wird. Das Duo konnte beim Heim-Auftakt auf eine Vielzahl an Akteuren setzen, nicht aber aus dem Vollen schöpfen: Lino Tomas Duarte (DNP nach Aufbautraining) und Armin Pivac (verletzt) fehlten im 12er-Aufgebot, das sich zunächst schwer tat, aber dennoch einen Zugriff auf das Spiel fand. Die Hausherren kamen ins Laufen, brachten in Person von Lars Danziger, Max Riedel und Lukas Modic Punkte aufs Scoreboard, ließen defensiv aber auch Diverses zu. Coburg bestimmte das Tempo des Spiels, erzwang zahlreiche Ballverluste und ließ sein eigenes Spiel dabei durchaus leicht aussehen (19:22, 10. Spielminute).

Die BBA’ler versuchten viel, ließen aber Konsequenz und Stringenz vermissen. Mal fehlten beim Wurf Zentimeter, mal standen Gegenspieler etwas zu offen, mal die eigene Konzentration nicht ideal. All das führte zu einem (Ab)Bruch der eigenen Leistung, die die Franken im Stile eines Spitzenteams zu nutzen wussten. Zunächst Erik Neunhoeffer, phasenweise Nico Wenzl und immer wieder Benjamin Koppke sorgten dafür, dass sich Coburg Schritt für Schritt absetzte (30:44, 20. / 46:68, 30.). Ludwigsburg mühte sich auf dem Parkett nach Kräften, Saltó versuchte viele Personal-Optionen und Seitenlinien-Ansprachen und die Gelb-Schwarzen ihr Bestes; bis auf den für das Ergebnis irrelevanten Schlussabschnitt (20:19) entschieden sie aber keine Sequenz und erst recht kein Viertel nachhaltig zu den eigenen Gunsten. Im Anschluss an eine erklärbar zerstückelte Saison-Vorbereitung im Spagat zwischen Herren I, Herren III und U19m fehlte es an einer Basis aus Absprachen, Automatismen und Antworten, was Coburg seinerseits ausnutzte und das schwäbische Talent mit Hausaufgaben zurückließ. Weiter geht’s, mit der nächsten Siegchance und der Möglichkeit für einer bis drei A-Antworten, erneut in eigener Halle. Am Einigkeitsfeiertag empfangen die Schwaben Oberhaching (03.10.; 16:00 Uhr) zum Heimspiel in der RSH.

 

27.09.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 82:64

Die Fellbach Flashers starten furios in die neue Saison. Nach einem Blitzstart erkämpft sich das Team von Head Coach Kris Borisov souverän den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd mit 82:64 gegen die BG Hessing Leitershofen. Von Anfang an war zu spüren, dass beide Teams den Saisonstart kaum erwarten konnten. Die harten Wochen der Vorbereitungen, Testspiele, etc., das Alles war jetzt nun vorbei und endlich konnte man sich für die harte Arbeit belohnen. Beide Teams legten gut los und spielten mit hohem Tempo und Intensität. In den letzten Minuten des ersten Viertels zogen die Flashers etwas davon. Hauptverantwortlich dafür war die Defensive. Die Gäste aus Leitershofen wurden permanent unter Druck gesetzt und hatten Schwierigkeiten die Offensive zu organisieren. Wie so fot im Basketball führ gute Verteidigung zu einfachen und schnellen Punkten. Hier konnte vor allem der amerikanische Neuzugang Dmonte Brown mit seiner Schnelligkeit und Athletik überzeugen. Beim Stand von 31:23 nach den ersten Viertel war das Spiel jedoch noch lange nicht entschieden. Die Gäste aus Leitershofen zeigten, wieso sie weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga gehören, und kämpften sich in die Partie zurück. Kurz vor der Halbzeitpause war das Spiel mit 40:38 wieder völlig offen eher sich die Flashers wieder das Tempo anzogen und mit einem 49:40 Vorsprung in die Pause gingen. Im Dritten Viertel ein ähnliches Bild, die Fellbacher spielten weiterhin mit hoher Intensität und zwangen die Kangeroos zu Ballverlusten, 26 Turnovers sollten es am Ende bei den Gästen sein. Beim Stand von 68:50 gegen Ende des dritten Viertels war das Spiel daher auch schon gefühlt entschieden und das Tempo wurde etwas gedrosselt. An der Intensität änderte sich jedoch nicht viel. Beide Teams wussten, dass jeder Punkt im Saisonverlauf wichtig werden kann. Am Ende sprang jedoch ein ungefährdeter 82:64 Heimsieg für die Flashers heraus.

Direkt nach Abpfiff war eine unglaubliche Erleichterung bei Coach, Verantwortlichen und Fans zu spüren. Die Vorzeichen standen nämlich nicht gut für die Flashers. Einige angeschlagene Spieler unter der Woche, Best Otakho, der neue Big Man fällt ebenfalls noch aus. Die Hiobsbotschaft war jedoch das überraschende und kurzfriste Ausscheiden des Kapitäns Jakob Hanzalek. Kuba verlässt die Flashers nach knapp einem Jahr auf eigenen Wunsch. Die Flashers Familiy wünscht ihm Alles Gute auf seinem weiteren Weg. Ein Ersatz für den Point Guard soll schnellstmöglich bekannt gegeben werden. Es steht daher trotzdem wieder jede Menge Arbeit für Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva an den bereits kommenden Sonntag kommt das nächste unangenehme Team nach Fellbach, der BBC Coburg.

 

Schlagworte: 1. Spieltag, Nachberichte, ProB Süd
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