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Schlagwortarchiv für: 1. Spieltag

Nachberichte ProA 1. Spieltag

29. September 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

25.09.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons 91:87

Bevor auf dem Parkett aber die orangefarbene Kugel durch die Luft geworfen wurde, wurde zunächst der kürzlich verstorbenen Vereinsikone Ernie Butler gedacht. Hallensprecher Carsten Schäfer fand berührende Worte, erinnerte selbstverständlich an die legendären Schlusssekunden gegen Osnabrück 1965, als Butler dem MTV Gießen mit Ablaufen der Uhr den ersten Meistertitel bescherte. Und er hielt fest, dass der Basketball in Gießen ohne Butler nicht der sei, der er heute ist. Die Fans widmeten dem Verstorbenen nicht nur ein Transparent mit Butlers legendärer Aussage „Basketball is Jazz“, sondern ebenso ein Spruchband: „Du gabst den Takt vor – Wir spielen ihn weiter!“ Gespielt wurde nach der folgenden Schweigeminute auf dem Parkett. Und die Quakenbrücker aus dem Landkreis Osnabrück waren von Anfang an nicht gewillt, sich einfach abschießen zu lassen. Die Dragons waren nicht nur heiß auf die Partie in der Osthölle, sondern auch aggressiv in der Verteidigung. „Es war das typische erste Saisonspiel“, gab 46ers-Headcoach Frenki Ignjatovic im Anschluss der Partie auf der Pressekonferenz zu Protokoll. Der 59-Jährige hatte zuvor eine Begegnung gesehen, die zwar nicht immer wunderschön anzusehen war, die aber durch den Kampfgeist beider Teams stets spannend und nervenaufreibend war. So ging es fehlerbelastet und munter gleichermaßen hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft großartig von der anderen abzusetzen wusste.

Beim 40:32 (16.) waren die 46ers erstmals ein paar Punkte weiter vorn. Als aus dieser 9-Punkte- kurz darauf eine 12-Punkte-Führung wurde (44:32), schienen sich die Mittelhessen endgültig von den Drachen distanzieren zu können. Doch immer dann, wenn ein kleines Polster bestand, wurde dieses peu à peu von den Gästen wieder abgetragen. Etwa weil die Gießener dazu neigten, sich für überhastete Würfe zu entscheiden, anstatt einen Angriff konzentriert zu beenden. Oder weil die Dragons zeitweise ebenso geschickt verteidigten, wie die Rot-Weißen auf der anderen Seite. „Wir“, wusste Neuzugang Chris Carter hinterher, „haben oft die falschen Entscheidungen getroffen. Wir haben zu oft schnell gespielt, obwohl wir hätten besser das Tempo herausnehmen müssen.“ Auch wurden von den 43 Freiwürfen nur 29 verwandelt. „Daraus müssen wir lernen“, sprach der Small Forward von „einem ekligen Spiel“. Aber auch so eins muss erst einmal gewonnen werden. Doch die 46ers hielten ihren Gegner konsequent hinter sich. Weil Chris Carter ohne Ende rackerte. Weil Alexander Williams stets wuselig war und mit sechs Rebounds nach Viktor Kovacevic (7) die meisten pflückte. Weil Luis König Figge (Ignjatovic: „Hat offensiv und defensiv ein sehr gutes Spiel gemacht“) im Schlussviertel aufdrehte und nicht einen seiner Würfe neben die Reuse setzte. Weil Kapitän Robin Benzing einmal mehr von der Freiwurflinie (7 von 8) als auch aus der Distanz (3 von 4) verlässlich punktete. Und weil Zachary Cooks mit 22 Punkten den Dragons den Zahn zog.

 

26.09.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. SBB Börde Baskets 87:58

Nach einer erfolgreichen Vorbereitung mit vier Siegen in vier Duellen gegen ProA-Ligisten, wollten die Mannen von Head Coach Igor Perovic an die bis dato positive Entwicklung anknüpfen und mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison starten. Die Vorbereitung auf die Partie verlief alles andere als rhythmisch. Watson, sowie Philip Alston mussten unter der Woche aufgrund von kleineren Blessuren pausieren. Ebenfalls für einige Tage fehlte Kapitän Tyrel Morgan, der mit einer Erkältung das heimische Bett hütete. Rechtzeitig wurden alle drei fit und standen allesamt in der Startformation die Perovic aufs Feld schickte. Vor allem Watson lief bereits nach wenigen Minuten heiß und erzielte im Anfangsviertel eine zweistellige Punkteausbeute und legte damit den Grundstein zur 24:14 Führung. Die Ritter hatten das Spiel deutlich unter Kontrolle und nutzten ihre physische Überlegenheit immer wieder aus. Lukas Zerner und Tyrel Morgan verdienten sich Bestnoten im Defensivbereich. Immer wieder attackierten die Schwaben das gegnerische Brett und sammelten insgesamt 17 Offensivrebounds. Dies sorgte auch für eine deutliche Dominanz im zweiten Viertel, welches die Kreisbau Knights ebenfalls mit 20:10 für sich entscheiden konnten. Mit einem beruhigenden 46:24 Polster zur Halbzeit ging es in die Kabinen.

Wer aus Sicht der Gäste nun gehofft hatte die Kirchheimer würden nachlassen, musste nach wenigen Minuten im dritten Viertel erkennen, das dem nicht so war. Hochkonzentriert gingen die Ritter zu Werke. Johannes Patrick und CJ Hines führten glänzend Regie und setzten ihre Mitspieler immer wieder toll in Szene. Bei einigen Passstafetten ging ein Raunen durch die Sporthalle Stadtmitte. Die selbstlose Spielweise der neuformierten Mannschaft beeindruckte das Publikum. Insbesondere defensiv ließen die Gastgeber kaum etwas zu und zwangen die Baskets zu schwierigen Abschlüssen. Beim Stand von 76:43 nach drei Vierteln war die Partie entschieden. Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie vor sich hin. Die Gäste betrieben noch ein wenig Ergebniskosmetik, aber am Ausgang des Spiels änderte sich nichts mehr. „Gratulation an meine Mannschaft. Sie haben sehr fokussiert und konzentriert gespielt. Es ist ein guter erster Schritt, aber wir haben noch viel Arbeit vor uns,“ sagte Knights Coach Perovic nach Spielende. Bereits am kommenden Wochenende findet der erste Doppelspieltag statt. Am 2.10. geht es für die Rittertruppe nach Ulm. Zwei Tage später empfangen die Knights die Mannschaft aus Bayreuth in der SHSM.

 

26.09.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. RheinStars Köln 80:83

Göttingen, 26. September 2026 – Die BG Göttingen hat zum Auftakt in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Saison verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Martins Gulbis musste sich am Samstagabend den RheinStars Köln knapp 80:83 (37:45) geschlagen geben. Vor 2.018 Zuschauern in der Sparkassen-Arena fingen sich die südniedersächsischen Gastgeber nach schlechtem Start und gingen Mitte des dritten Viertels erstmalig in Front. Von da an schenkten sich die beiden Kontrahenten nichts. Am Ende entschieden Kleinigkeiten die Partie zugunsten der Gäste. Bester BG-Werfer war Zach Jackson mit 24 Punkten. Für Köln traf Cedric Russell Jr. am häufigsten (21 Zähler). Die Highlights gibt’s später bei Sporteurope.TV. Die Veilchen, die auf Zac Watson (Oberschenkelverletzung) verzichten mussten, erwischten keinen guten Start in die Partie und lagen schnell 4:14 zurück (4.). Nach einer Gulbis-Auszeit lief es etwas besser für die Hausherren, die durch vier Zähler in Folge auf 9:14 verkürzten (5.). Doch die Kölner tankten immer mehr Selbstbewusstsein und trafen ihre Würfe. Ex-Veilchen Haris Hujic komplettierte ein Vier-Punkte-Spiel zum 11:27 (7.). Die Göttinger kämpften und verringerten den Rückstand bis zum Viertelende auf 16:29. Im zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber langsam besser in die Partie. Doch die Rheinländer hatten zunächst immer die richtigen Antworten und blieben zweistellig in Front (25:41/16.). Gulbis nahm eine weitere Auszeit, die wirkte. Jackson und Omar Pajic brachten die BG immer weiter heran, sodass sie nur noch mit einem 37:45-Rückstand in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel ließ Mathis Mönninghoff gleich die Veilchen-Fans durch seinen Dreier zum 40:45 jubeln (21.). Jackson legte mit fünf Punkten in Folge zum 45:46 nach und zwang RheinStars-Headcoach Zoran Kukic zu seiner ersten Auszeit (23.). Doch die Göttinger ließen nicht locker und hatten das Selbstvertrauen nun auf ihrer Seite. Jackson glich per Dreier zum 48:48 aus; Mönninghoff brachte die Göttinger ebenfalls von außen zum ersten Mal in der Partie in Front (51:50/24.). Das Duell blieb nun auf Augenhöhe. Köln holte sich die Führung zurück (55:58/26.); die BG konterte zum 66:63 (29.) und behielt die Führung bis zum Viertelende (67:65). Im Schlussabschnitt bewahrten die Göttinger zunächst ihre knappe Führung und hatten auf Kölner Punkte immer eine Antwort (74:70/33.). Allerdings bekamen die Gastgeber dann Foulprobleme – Robin Lodders musste schon Mitte des Viertels mit seinem 5. Foul auf der Bank Platz nehmen. Kurz darauf glich Köln zum ersten Mal seit längerem wieder aus (76:76/35.). Doch auch dieses Mal konterte die BG und nutzte ein technisches Foul von Kukic, um den Abstand wieder zu vergrößern (80:76/37.). In den letzten Minuten der Partie leisteten sich die Hausherren aber unnötige Unaufmerksamkeiten, die Köln bestrafte und wieder in Front ging (80:81/39.). Bei der BG fielen die Würfe nun nicht mehr – am Ende hatten Mönninghoff und Nils Schmitz die Chance, ihr Team in der Verlängerung zu retten, trafen ihre Dreier aber nicht.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. MLP Academics Heidelberg 75:83

Die Tigers Tübingen haben den Saisonauftakt gegen die MLP Academics Heidelberg vor 1.982 Zuschauern in der Paul Horn-Arena, darunter etwa 100 Fans aus Heidelberg, mit 75:83 (50:32) verloren. Trotz der Niederlage konnten die Schützlinge von Trainer Félix Bañobre mit erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Gegen einen der Titelkandidaten für die Meisterschaft und den Aufstieg in die easyCredit BBL zeigten die Schwaben eine beherzte kämpferische Leistung und forderten dem Favoriten alles ab. Vor allem die erste Hälfte war aus Tübinger Sicht spektakulär: Nach 20 Minuten führten die Raubkatzen mit 50:32, was gleichzeitig die höchste eigene Führung in der Begegnung war. Die Schwaben starteten mit einem 11:0-Lauf in den ersten 115 Sekunden. Die Tübinger Fans waren vor allem in der ersten Halbzeit begeistert vom Spiel des eigenen Teams. Nach der Halbzeitpause drehte sich das Blatt jedoch komplett. Das Team von Trainer Carlo Finetti agierte deutlich aggressiver, holte sich mehr Rebounds und machte den Zugang zum eigenen Korb für die Raubkatzen deutlich schwerer. Schritt für Schritt verkürzten die Kurpfälzer den Rückstand und drehten die Partie final im letzten Viertel zum Sieg. Die Rebounds gingen knapp mit 35:33 an den Sieger, dazu die Assists mit 20:13. Die MLP Academics Heidelberg trafen am Ende zehn von 21 Würfen aus der Distanz, was starke 48 Prozent bedeuteten. In der 37. Minute hatten die Gäste beim Stand von 80:69 die höchste Führung inne. Topscorer des Spiels war Charles Harris Jr. mit 20 Zählern für den Gewinner, auf Tübinger Seite punkteten mit Isaac Haney (19 Zähler), Aiden Warnholtz (15 Punkte, sechs Assists) und Tim Smith mit elf Zählern drei Kräfte zweistellig. Aus der Distanz verbuchten die Schwaben zwölf Treffer bei 36 Versuchen (33 Prozent). Youngster Aron Heberle debütierte in seinem ersten Spiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Schwaben. In 8:20 Minuten holte der 22-Jährige einen Rebound und stand vor allem in der Defense seinen Mann.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. HAKRO Merlins Crailsheim 67:81

Der Auftakt in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA hat den ETB Miners Essen am 1. Spieltag direkt gezeigt, wie schmal der Grat in der neuen Spielklasse ist. Vor einer stimmungsvollen Kulisse von 1.043 Zuschauern in der Sporthalle am Hallo unterlagen die Essener dem Aufstiegsfavoriten HAKRO Merlins Crailsheim nach zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten mit 67:81 (44:35).

Die Miners erwischten vor den eigenen Fans einen extrem starken Start auf dem neuen Parkett. Mit der Starting Five um Tre Beard, Benjamin Uzoma, Isaiah Sanders, Niclas Sperber und JJ Mann setzten die Hausherren von der ersten Sekunde an spielerische Akzente und begegneten den Gästen aus Crailsheim (Starting Five: Booker Coplin, Lucas Mayer, Hendrik Drescher, Luc van Slooten, Simon Krajcovic) mit hoher Intensität. Mit konsequenter Vertikalität und treffsicherer Offensive sicherte sich Essen das erste Viertel verdient mit 20:14. Auch im zweiten Abschnitt behielten die Hausherren die Kontrolle und bauten ihren Vorsprung durch diszipliniertes Teamplay bis zur Halbzeitpause auf 44:35 aus. Nach dem Seitenwechsel erhielten die Miners jedoch einen echten Willkommensgruß in der ProA. Crailsheim schaltete defensiv wie offensiv zwei Gänge höher und zog das Tempo spürbar an. Die Gäste nutzten eine Essener Schwächephase im dritten Viertel knallhart aus und drehten die Partie mit einem 22:10-Lauf. Auch im Schlussabschnitt (13:24) fanden die Miners gegen die abgeklärte Rotation der Merlins nicht mehr zu ihrem Rhythmus zurück und mussten sich am Ende trotz leidenschaftlichem Kampf geschlagen geben.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum 77:81

Paderborn legte den besseren Start auf das Parkett: Die Baskets begannen konzentriert, ließen sich von der von Beginn an tollen Stimmung mitreißen, agierten effektiv mit erfolgreichen Angriffen in der Zone und erspielten sich so eine frühe 15:7-Führung (6.). Danach machte sich bei den Hausherren jedoch Nervosität breit, kleine Fehler schlichen sich ein und die Treffsicherheit, in der ersten Hälfte vor allem aus der Distanz, ließ spürbar nach. Bochum übernahm in den kommenden sieben Minuten das Momentum: Angetrieben von Kapitän Niklas Geske und Neuzugang JaMonta Black zogen sie die Intensität defensiv und offensiv hoch und erspielten sich viertelübergreifend einen 19:0-Lauf (15:26, 13.). Besonders der spätere Topscorer Black entpuppte sich mehr und mehr als dominanter Spieler der Partie, der Shooting Guard traf aus allen Positionen und war von der Paderborner Defensive kaum zu stoppen. Anschließend wurde die Partie zerfahrener, beide Teams kreierten diverse vielversprechende Würfe, brachten diese aber häufig nicht in der Reuse unter. Bochum konnte sich nicht entscheidend absetzen, im Gegenteil: Paderborn schaffte es trotz einiger liegengelassener Chancen, bis zur Halbzeit wieder auf nur fünf Punkte Rückstand
heranzukommen (30:35, 20.). Viertel 3 (20:21) | Viertel 4 (27:25)

Mit Beginn der zweiten Hälfte wandelte sich das Bild: Die Trefferquoten stiegen auf beiden Seiten, die Partie nahm richtig Schwung auf und entwickelte sich zu einem spannenden, offenen Schlagabtausch auf Augenhöhe mit einigen spektakulären Momenten. Beide Teams fighteten intensiv und schenkten sich defensiv nichts. Bochum legte über JaMonta Black regelmäßig vor, Paderborn blieb aber hartnäckig und nutzte mit hohem Einsatz einige zweite Chancen für Punkte – auch die Dreier fielen nun für die Baskets ins Netz. Vor den finalen zehn Minuten lagen die Gäste weiterhin mit sechs Punkten vorn (50:56, 30.).
Das sollte sich jedoch ändern: Paderborn zeigte jetzt noch mehr Einsatz und kämpfte sich mit großer Unterstützung des eigenen Anhangs zurück in die Partie. Zwei erfolgreiche Distanzwürfe von Neuzugang Jon’Il Fuggett und Eyassu Worku sorgten für den Führungswechsel, Worku legte per Korbleger direkt nach (64:61, 35.) – Auszeit Bochum. Der VfL fand nach dieser zurück in seinen Rhythmus, die Partie wurde von Sekunde zu Sekunde spannender, beide Teams scorten hochprozentig: Zwei Minuten vor dem Ende stand es 75:75 (38.). Crunchtime! Und in dieser präsentierten sich die SparkassenStars nervenstärker: Ein Foul und zwei Turnover führten zu vier Freiwürfen für Bochum, die durch Matchwinner JaMonta Black und Jaylen Wesley sicher verwandelt wurden. VfL-Kapitän Niklas Geske erzielte noch einen letzten Korbleger, Fuggett für Paderborn zwei Punkte von der Freiwurflinie. Am Ende belohnten sich die Bakets nicht für ihren großen Kampf und unterlagen den in den entscheidenden Momenten abgezockteren Bochumern mit 77:81 (40.).

 

26.09.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons 79:83

Der erste Heimspieltag der Saison 2026/27 ist vorbei. Die PSK LIONS mussten sich den Nürnberg Falcons in einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie mit 79:83 geschlagen geben. Von Beginn an entwickelte sich in der Europahalle ein ausgeglichenes Spiel. Nach dem ersten Viertel stand es 18:18. Im zweiten Abschnitt konnten sich die LIONS erstmals einen kleinen Vorsprung erspielen und gingen mit einer 43:40-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Nürnberg kam zurück und übernahm im dritten Viertel knapp die Führung. Vor den letzten zehn Minuten lagen die Falcons mit 60:59 vorne. Auch im Schlussabschnitt schenkte keine Mannschaft etwas her. Die LIONS kämpften weiter um jeden Ball und hielten das Spiel bis in die Schlussphase offen. Am Ende konnten sich die Nürnberg Falcons mit 83:79 durchsetzen.

Kilian Binapfl war mit 25 Punkten der Top-Scorer der PS Karlsruhe LIONS, gefolgt von Martel Williams mit 17 Punkten. Damit endet der Heimauftakt für das Karlsrudel mit einer knappen Niederlage. Rund 2.000 Zuschauer sahen eine umkämpfte Partie, in der die LIONS bis zum Schluss alles daransetzten, das Spiel noch zu drehen. Trotz des Ergebnisses zeigte die Mannschaft über die gesamte Spielzeit Einsatz. Bereits in der kommenden Woche warten die nächsten Aufgaben auf die PS Karlsruhe LIONS. Weiter geht es direkt mit einem Doppelspieltag. Am Freitag, den 02.10.26, steht zunächst die Auswärtspartie bei den Medikamente per Klick Bayreuth an (19:00 Uhr), ehe am Sonntag wieder im Löwenkäfig gegen die HAKRO Merlins Crailsheim gespielt wird (04.10.26, 17:30 Uhr).

 

27.09.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. OrangeAcademy 92:93

Der Wendepunkt: Von Beginn an entwickelte sich in Bremerhaven ein enges Duell mit zahlreichen Führungswechseln. Nach holprigem Start fanden die Gastgeber zunächst besser ins Spiel und konnten sich mit Distanzwürfen etwas absetzen. Die jungen Uuulmer ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und kämpften sich im zweiten Viertel zurück. Treffer von Kiehlneker, Failenschmid und Maker Bol brachten die OrangeAcademy mehrfach in Führung, ehe Failenschmid mit einem Dreier in den Schlusssekunden die Halbzeitführung sicherte. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die jungen Uuulmer am Drücker. Fischer und Failenschmid sorgten von außen für wichtige Treffer und bauten den Vorsprung zwischenzeitlich aus. Im Schlussviertel entwickelte sich erneut ein packendes Duell. Maker Bol brachte die jungen Uuulmer in der letzten Minute per Dreier in Führung, ehe die Eisbären kurz vor Schluss wieder vorlegten. Doch Namori Omog behielt die Nerven und sorgte mit seinen Punkten direkt im Anschluss für die endgültige Uuulmer Führung. Am 02. und 04. Oktober gehört der OrangeCampus wieder den jungen Uuulmern. Die OrangeAcademy kämpft live vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte, mit Tempo, Leidenschaft und dem unbedingten Willen, alles auf dem Parkett zu lassen. Sichere dir jetzt deine Tickets und motiviere deine jungen Uuulmer von den Rängen aus.

Der Gamechanger: Im Schlussviertel bewiesen die jungen Uuulmer Nervenstärke. Lucas Fischer brachte die OrangeAcademy gleich zweimal zurück auf Gleichstand, Tobias Holbach legte ebenfalls mit wichtigen Ausgleichstreffern nach. Als es in den letzten Sekunden um alles ging, übernahm Namori Omog Verantwortung und versenkte den entscheidenden Zweier zum 93:92-Auswärtssieg. Von jenseits der Dreierlinie zeigte sich die OrangeAcademy treffsicher und kam auf 48 Prozent, gegenüber 35 Prozent bei den Eisbären. Gleichzeitig leisteten sich die jungen Uuulmer weniger Ballverluste (22:26).

Uuulmer des Spiels: Lucas Fischer avancierte zum Topscorer der Partie und führte sein Team mit starken 20 Punkten an. Dahinter reihten sich Namori Omog mit 16 und Nil Failenschmid mit 14 Punkten ein. Felix Kiehlneker komplettierte die Scorerliste mit 10 Punkten. Das bedeutet der Sieg: Mit einer konzentrierten Teamleistung und viel Energie in der Defensive hat die OrangeAcademy die lange Auswärtsreise mit einem verdienten Erfolg gekrönt. „Ich freue mich sehr für meine Spieler und für den Einsatz, den sie jeden Tag im Training zeigen. Das war eine sehr lange Reise und wir haben gegen eine sehr talentierte Mannschaft gespielt. Wir konnten die Rebounds sehr gut kontrollieren. Wir wissen, dass diese Mannschaft aus der Distanz sehr gefährlich sein kann. Unsere Verteidigung war gut. Wir haben viele Dreier getroffen. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob wir das in jedem Spiel schaffen, nehmen wir das für dieses Spiel gerne mit. Die Jungs geben wirklich jeden Tag ihr Bestes, deswegen haben sie das sehr verdient. Jetzt müssen wir uns schnell erholen. Am kommenden Wochenende stehen zwei Spiele an und wir müssen gut trainieren, um weiter aufzubauen und weiter besser zu werden“, betonte Head Coach Mehdy Mary nach Spielende.

 

27.09.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Medikamente per Klick Bayreuth 109:90

Mit kurzer Rotation, aber viel Kampfgeist gab Medikamente per Klick Bayreuth am heutigen 1. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA alles, konnte aber eine 90:109 (42:57)-Niederlage bei den EPG Baskets Koblenz nicht verhindern. MpK Bayreuth trat in Koblenz personell geschwächt ohne die verletzten Moritz Plescher, Noah Wabersich, Leroy Ikejiaku und Nic McClain an, außerdem wurde „Scharfschütze“ Matt Frierson geschont, der sich beim Medikamente per Klick-Cup eine Schulterverletzung zugezogen hatte und sein Einsatz ein zu großes Risiko für einen längerfristigen Ausfall mit sich gebracht hätte.

Glen Abram brachte MpK schnell mit einem Dreier mit 3:0 in Front. Kevin Wohlrath erhöhte von der Freiwurflinie auf 5:0. Die Koblenzer ließen sich nicht beirren, glichen zum 5:5 aus, Joshua Bonga antwortete jedoch mit einem weiteren Bayreuther Dreier zur 8:5-Führung der Gäste. Dann kamen die Koblenzer besser ins Spiel und gingen mit 13:8 in Front. Glen Abram antwortete mit einem weiteren Distanztreffer zum 11:13 nach drei Minuten. Taje Kelly glich zum 13:13 aus, anschließend traf Collin Metcalf zum 15:15. Koblenz setzte sich dann mit einem 7:0-Lauf auf 22:15 ab. Luis Wulff traf in der Folge eine Dreier zum 18:22 und Simon Hildebrandt stellte von der Freiwurflinie auf 20:24 und anschließend mit einem Korbleger auf 22:27. Collin Metcalf stellte schließlich mit dem 24:30 den Stand nach dem ersten Viertel her. Die Dreierquote lag nach dem ersten Viertel bei 44 Prozent für MpK Bayreuth, man hatte zudem fünf Turnovers zu verzeichnen (Koblenz drei). Kevin Wohlrath brachte MpK zu Beginn des zweiten Abschnitts auf 26:30 heran, Ferenc Gille antwortete jedoch postwendend mit dem 32:26 für die EPG Baskets. Glen Abram traf in der Folge seinen nächsten Dreier zum 29:36. Nach 13 Minuten lag Koblenz mit 40:29 vorne, der Vorsprung war erstmals zweistellig. Taje Kelly verkürzte zwar auf 31:40, Koblenz zog jedoch weiter auf 45:31 davon, MpK-Headcoach Vincent van Sliedregt bat seine Mannen schließlich zur Auszeit. Glen Abram traf dann aus der Distanz seinen vierten Dreier zum 34:45, Joshua Bonga ließ das 36:47 folgen. Collin Metcalf verkürzte mit einem Treffer bei zwei Freiwürfen auf 37:49, die EPG-Baskets bauten den Vorsprung aber weiter auf 54:37 aus. Joshua Bonga traf ein Drei-Punkte-Spiel zum 40:54. Letztlich ging es mit 57:42 für Koblenz in die Halbzeit, Joshua Bonga hatte auch die letzten Bayreuther Punkte der ersten Hälfte gescort. Bei den Rebounds lag Koblenz mit 18:17 vorne, Bayreuth hatte aber nach 20 Minuten bereits 15 Turnovers zu verzeichnen (Koblenz 8). Die Dreierquote bei MpK lag bei 38 Prozent (EPG Baskets 42 Prozent).

Die Gastgeber bauten ihre Führung zu Beginn des dritten Viertels weiter auf 61:42 aus, Glen Abram verkürzte auf 44:61, Joshua Bonga sorgte mit einem weiteren Drei-Punkte-Spiel für das 47:63. Taje Kelly verwandelte zwei Freiwürfe zum 49:66. Emanuel Prospere verkürzte mit einem Hakenwurf auf 51:68, Joshua Bonga verwandelte nach einem Foul beim Dreierversuch drei Freiwürfe zum 54:68 nach 25 Minuten. Simon Hildebrandt traf einen Dreier zum 57:71 und Emanuel Prospere brachte MpK weiter auf 59:71 heran. Cameron Tongue antwortete jedoch postwendend mit einem Distanztreffer zum 74:59 für Koblenz. Zwei Freiwurftreffer von Joshua Bonga stellten den Score auf 61:74, Taje Kelly traf ebenfalls von der Freiwurflinie zum 63:76. Es gelang den Bayreuthern trotz aller Bemühungen nicht, den Rückstand nachhaltig auf weniger als zehn Punkte zu verkürzen. Glen Abram mit einem Freiwurftreffer machte das 64:76. Dann aber kam Koblenz wieder stärker auf, führte mit 79:64. Luis Wulff und Joshua Bonga trafen dann zwei Dreier zum 70:79, Koblenz machte mit einem 5:0-Lauf zum Viertelende den Vorsprung aber mit 84:70 gleich wieder zweistellig. Simon Hildebrandt traf zu Beginn des Schlussabschnitts zwei von drei Freiwürfen zum 72:84 und dunkte anschließend zum 74:86. Bayreuth kämpfte, die Kräfte schienen aber langsam nachzulassen. Koblenz zog wieder auf 92:74 davon, der starke Joshua Bonga verkürzte jedoch auf 76:92 nach 35 Minuten. Taje Kelly ließ das 78:92 folgen und abermals Joshua Bonga sorgte für das 80:92 – ein Bayreuther 6:0-Lauf war perfekt. Simon Hildebrandt traf zum 82:94. Emanuel Prospere stellte von der Freiwurflinie auf 84:98. Camero Tongue machte mit dem 100:84 das Ergebnis für Koblenz dreistellig. Joshua Bonga ließ noch einen Dreier zum 87:102 folgen, Simon Hildebrandt dunkte zum 89:104 und Glen Abram traf einen seiner zwei Freiwürfe zum 90:106. Letztlich gewannen die EPG Baskets mit 109:90. Bei den Rebounds lag Koblenz am Ende mit 31:30 vorne, bei den Assists unterstrichen die Koblenzer mit 25:14 ihren guten Teambasketball, in der zweiten Hälfte begrenzte MpK die Turnovers auf 22 (Koblenz 17). Die Bayreuther Dreierquote lag am Ende bei 34 Prozent (EPG Baskets 36 Prozent), bei der Zwei-Punkte-Quote dominierte Koblenz jedoch mit 73 Prozent gegenüber 57 Prozent bei Bayreuth.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Nachberichte_ProA_Spieltag_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-29 10:18:582026-09-29 10:18:58Nachberichte ProA 1. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

29. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

26.09.2026 16:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers 70:75

Der SC Rist Wedel verlor zum Start der Saison 2026/2027 in der 2. Bundesliga ProB mit 70:75 (43:33) gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06, kurz „BSW Sixers“ genannt. „Wir sind Wettkämpfer, weshalb es sich natürlich nicht gut anfühlt, die erste Partie zu verlieren, und dann auch noch zuhause“, klagte Witt. Allerdings hatte der 31-Jährige bei seinem Pflichtspiel als Rist-Trainer auch „viele gute Dinge gesehen“ und stellte fest: „Wenn wir eine Nacht über die Geschehnisse geschlafen und das Spiel auf Video analysiert haben, werden wir viel Positives daraus ziehen können.“ Die Stimmung in der Steinberghalle war prächtig, die Rister Anhänger feuerten die junge Mannschaft immer wieder an. Und obwohl die Wedeler in der Anfangsphase mit 0:4 (1. Minute) und 4:7 (3.) in Rückstand geraten waren, stellte Witt zufrieden fest: „Grundsätzlich sind wir mit der nötigen Intensität in das erste Viertel hineingekommen.“ Seine Schützlinge hätten „so aggressiv und hart verteidigt, wie wir es uns vorgenommen hatten“, und daraus resultierend „viele einfache Punkte im Fastbreak erzielt“, frohlockte der Coach. Vor allem Nelson Martin und Darren Egbe konnten immer wieder mit einstudierten Spielzügen Lücken für ihre Mitspieler schaffen. So wurde per 7:0-Lauf ein 6:7-Rückstand (3.) gedreht in eine13:7-Führung (5.), die bis auf neun Punkte ausgebaut wurde (21:12/8.). Dass die Hausherren nicht noch deutlicher in Front lagen, war vor allem ihrer Schwäche bei den Abprallern unter dem eigenen Korb geschuldet. „Wir waren im Defensivrebound nicht gut – das hat uns daran gehindert, uns schon in der ersten Halbzeit abzusetzen, und den Gegner im Spiel gehalten“, haderte Witt. Die Zahlen geben ihm Recht: Die Wedeler eroberten insgesamt 37 abprallende Bälle, die Gäste 49.

Die mit nur zehn Spielern im Kader angereisten Sixers, deren Akteure im Schnitt älter als die der Wedeler waren, hätten „einen Tick physischer agiert“ und „die nötige Abgeklärtheit gehabt, die Hände dann herauszunehmen, wenn sie sie raus nehmen mussten“, stellte Witt fest. Mit ihrer Körperlichkeit gelang es den Gästen auch, sich einige Male energisch zum Wedeler Korb durchzutanken. So konnten sie ihren Rückstand, der beim 32:43 (20.) am höchsten und auch beim 40:50 (25.) noch einmal zweistellig war, in der Schlussphase sukzessive verkürzen. Trotzdem lag das Heim-Team bis zur 33. Minute (60:58) durchgehend und letztmals beim 68:66 (35.) in Front. Und das nötige Quäntchen Glück, natürlich immer gepaart mit Können. Die BSW Sixers hatten beides, als zweimal Mohamed Ibrahim (zum 63:64/33. und 66:64/35. aus Gäste-Sicht) sowie Daniel Vorsovsky (69:68/36.) gleich drei Dreierwürfe in Folge versenkten. „Dagegen hatten wir kein Wurfglück, vor allem bei einigen Versuchen von außen – das war dann so ein bisschen die Geschichte des Spiels“, befand Witt. Diese Wahrnehmung stützt ein Blick in die Zahlen. Denn während lediglich vier von 22 Rister Fernwürfen im gegnerischen Korb zappelten, was einer 18-Prozent-Quote entspricht, versenkten die Gäste immerhin sieben von 24 Fernwürfen (29 Prozent).

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. BBA Hagen 88:73

Hertener Löwen gewinnen zum Saisonauftakt mit 88:73 gegen BBA Hagen. Besser hätte der Start in die neue Saison für die Hertener Löwen kaum laufen können: erstes Saisonspiel, erster Sieg! Die Hertener Löwen schlagen BBA Hagen in der heimischen Löwenhöhle mit 88:73. Dabei erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Hagen eröffnete die Partie mit einem schnellen Dreier. Die Löwen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und antworteten direkt mit einem 5:0-Lauf. Von Beginn an war die Marschroute klar: Tempo machen und nach vorne spielen. Mit einer nahezu unveränderten Starting Five aus der vergangenen Saison, ergänzt durch Neuzugang Jaro Abrams, starteten die Löwen mit viel Energie in die neue Spielzeit.

Die ersten Punkte der neuen Saison erzielte Kapitän Dario Fiorentino höchstpersönlich, bevor Bryant Allen mit einem weiteren Statement-Dreier das nächste Ausrufezeichen setzte. Die Löwenhöhle war damit endgültig auf Betriebstemperatur. Mitte des zweiten Viertels erwischte Hagen eine starke Phase und startete einen kleinen Lauf und setzte sich wieder mit 3 Punkten in Front. Doch statt nervös zu werden, antwortete Herten auf dem Parkett. Der Lauf der Hagener wurde gestoppt und die Löwen holten sich die Führung zurück. Ab diesem Zeitpunkt gaben sie sie nicht mehr aus der Hand. Und nicht nur das: Die Löwen entschieden jedes einzelne Viertel für sich. Stück für Stück wurde der Vorsprung ausgebaut, bis am Ende ein souveräner, aber hart umkämpfter 88:73-Heimsieg auf der Anzeigetafel stand. Der Sieg war vor allem eines: eine echte Teamleistung. Gleich fünf Löwen punkteten zweistellig. Angeführt wurde das Team von Faton Jetullahi und Bryant Allen, die mit jeweils 24 Punkten die Topscorer der Partie waren.

Bei den Gästen war Juri Glavovic mit ebenfalls 24 Punkten der erfolgreichste Punktesammler der BBA Hagen. Auch die Zahlen unterstreichen den starken Auftritt der Löwen. Herten traf insgesamt starke 69 % seiner Zwei-Punkt-Würfe und versenkte 40 % der Dreipunktwürfe. Auf der anderen Seite konnten die Hagener ihre Würfe von außen nicht wie gewohnt treffen. BBA Hagen kam lediglich auf eine Dreierquote von 17 % und blieb damit an diesem Abend deutlich unter den eigenen Erwartungen. Doch die Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. Was die Löwenhöhle vor allem zu sehen bekam, war der gewohnt intensive Defensivkampf, gepaart mit vier Vierteln konstantem Basketball und einer Mannschaft, die auch in schwierigen Phasen zusammengehalten hat. Ein toller Auftakt für die Hertener Löwen und ein kleines Ausrufezeichen zum Start in die neue Saison. Lange Zeit zum Feiern bleibt den Löwen allerdings nicht. Am Tag der Deutschen Einheit, Samstag, den 3. Oktober 2026, geht es für Herten zum ersten Auswärtsspiel der Saison in den hohen Norden. Dort wartet mit den Itzehoe Eagles die nächste Herausforderung auf die Löwen.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 87:68

Besser hätte der Start in die dritte ProB-Saison kaum laufen können: Die TSV Neustadt temps Shooters haben am Samstagabend ihr erstes Heimspiel der Saison 26/27 gegen die EN Baskets Schwelm mit 87:68 gewonnen und den ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord mit einem Ausrufezeichen eröffnet. Das neu formierte Team von Head Coach Allen Ray Smith zeigte vor heimischem Publikum in der Gymnasiumsporthalle, dass die Vorbereitung Früchte getragen hat. Die Vorzeichen waren gut: Erstmals stand der komplette Kader zur Verfügung, auch die zuletzt angeschlagenen Matej Jelovcic und Simonas Paukste waren einsatzbereit. In die Starting Five schickte Coach Smith mit Al-Fayed Alegbe-Issifou und Robert Beasley III gleich zwei Neuzugänge, dazu die bewährten Kräfte Jelovcic, Christenvie Kwilu und Robin Kniss. Für Evan Rietsch, Terry Haarmann, Waldemar Weber und Edin Redzepovic war es ebenfalls das erste Pflichtspiel im Shooters-Trikot.

Überragender Akteur des Abends war einmal mehr Matej Jelovcic, der mit 25 Punkten Topscorer der Partie war und sein Team von der Aufbauposition aus führte. Stark auch das Debüt von US-Guard Robert Beasley III, der mit 17 Punkten gleich in seinem ersten ProB-Spiel überzeugte. Christenvie Kwilu steuerte 15 Punkte bei, Al-Fayed Alegbe-Issifou traf zweistellig (10). Mit Evan Rietsch (7), Leonard Musahl (6) und Waldemar Weber (3) trugen sich auch die Spieler von der Bank in die Scorerliste ein, was ein Zeichen für die Breite ist, auf die Coach Smith in dieser Saison setzt. Vor dem Spiel war vor allem vor Schwelms Distanzschützen gewarnt worden, denn im Testspiel gegen Bochum hatten die Gäste zwölf von 27 Dreiern getroffen. Am Samstag ließen die Neustädter das über weite Strecken nicht zu und gestatteten den Gästen lediglich 68 Punkte. Auf Schwelmer Seite waren Juhwan Harris-Dyson (21) und Pablo Estelle (16) die einzigen Spieler mit zweistelliger Ausbeute.

 

26.09.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Seawolves Academy 86:80

Nach großem Kampf musste sich die Seawolves Academy am 1. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord bei den ART Giants Düsseldorf mit 80:86 (43:46) geschlagen geben. In einem über weite Strecke offenen Schlagabtausch gingen die Gastgeber in der 35. Minute zweistellig in Führung (64:75). Die Rostocker wehrten sich bis zum Schluss, konnten jedoch die Kehrtwende nicht mehr herbeiführen. Bruno Loll und Mika Freitag kamen zusammen auf 43 Punkte. Youngster Carlos Prado beeindruckte bei seinem Debut mit zwölf Punkten. Das junge Team von Coach Domenik Reinboth musste das Spiel ohne seinen US-Amerikaner Isayah Owens antreten, der noch auf die Spielfreigabe wartet. Am kommenden Samstag (03.10.) um 18:30 Uhr empfängt die Rostocker ProB-Auswahl in der Arena Rostock die temps Shooters aus Neustadt.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Itzehoe Eagles 98:79

Die Vorfreude im ersten Saisonspiel der Uni Baskets Münster war an diesem Samstagabend spürbar: Die Halle Berg Fidel war schon bei der Teamvorstellung elektrisiert. Und dann sorgten 1.625 Fans im Wechselspiel der Energien mit den Spielern der Uni Baskets für eine stimmungsvolle Atmosphäre und einen verdienten Saisonauftakterfolg. Beim 98:79 (54:43) entschied das Rohdewald-Team über dominante Viertel vor und nach der Halbzeit sowie 57:28 Rebounds die Partie. Alle Münsteraner Akteure punkteten, fünf von ihnen zweistellig. Die Uni Baskets – in Bestbesetzung – freuten sich über die makellose 6:0-Führung (4.). Ansonsten agierten beide Seiten in den Anfangsminuten der Saison noch etwas nervös im Abschluss. Ab Mitte des Auftaktviertels gefielen dann Baskets und Eagles im offensiven Schlagabtausch. Die Münsteraner erhöhten zunächst über die ersten ProB-Punkte ihres Youngsters Lukas Freitag und ihren ersten Saison-Dreier in persona Bo Nguidjol auf 11:5 (6.), die Eagles konterten zur ersten knappen Gästeführung 14:15 (8.), die bis zur Viertelpause hielt. Der blitzsaubere Buzzer-Dreier von Emmanuel Bandoumel zum 24:25 leitete furiose Münsteraner Minuten ein.

Bandoumels Energiebooster sorgte für nun defensiv deutlich agilere Gastgeber. Steals von Robert Merz und Thorben Döding oder die acht Sekunden, die Oli Pahnke seinem Gegenüber im Ballvortrag in der gegnerischen Hälfte von der Uhr nahm, zündeten die Halle an. Nach dem letzten Führungswechsel und einem 11:0-Lauf über vier Münsteraner Scorer setzte sich der Gastgeber erstmals deutlicher ab (37:28, 14.) und genoss die ersten Standing Ovations der neuen Saison in die Auszeit von Gäste-Coach Max Rockmann hinein. Nach einem Dreipunktspiel und Mitteldistanztreffer von Thore Dilschmann gegen seinen Ex-Klub hatten die Uni Baskets auch zur Pause eine 9-Punkte-Führung inne (54:43). Furios beschleunigten die Uni Baskets aus dem Rebound konsequent nach dem Seitenwechsel. Halbzeitübergreifend begeisterten sie ihre Fans mit einem 19:0-Lauf wie im Rausch. Das Publikum honorierte begeistert diese Phase der Premiere. Die Partie war mit einer 25-Punkte-Führung nach Adam Tourays Korbleger beim 68:43 (24.) früh quasi entschieden. Dem hohen Münsteraner Energielevel unterliefen nun Schwankungen. Über Freiwürfe und vor allem ihren Topscorer Jamahri Harvey näherten sich die Eagles noch mal bis auf 72:58 (27.) an. Adam Touray und Emmanuel Bandoumel setzten mit zwei krachenden Dunks energische Stoppzeichen. 80:62 vor dem Schlussviertel.

Das Schlussviertel gefiel Cheftrainer Götz Rohdewald über einige Minuten weniger, die Konzentration ließ nach. Nachlässigkeiten verhinderten die deutlichere Führung. Itzehoes Christopher Herget erhielt drei offene Dreier nacheinander (91:74, 36.). Am offensiven Brett griffen die Uni Baskets zum Ende hin aber wieder entschlossen und in Serie zu – beispielhaft der Touray-Dunk nach tollem Assist von Robert Merz. Das Publikum honorierte begeistert die Saisonpremiere.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. LOK BERNAU 79:101

Zum Auftakt der neuen ProB-Saison feierte der SSV LOK BERNAU einen überzeugenden Auswärtssieg bei den EWE Baskets Juniors TSG Westerstede. Mit 79:101 setzte sich das Team von Headcoach Dan Oppland deutlich durch und eroberte damit nach dem 1. Spieltag direkt die Tabellenspitze der ProB Nord. Dabei brauchten die Bernauer in der Hössenhalle keine lange Anlaufzeit. Von Beginn an spielte die LOK mit viel Tempo, suchte konsequent den Weg zum Korb und setzte die Gastgeber mit aggressiver Verteidigung unter Druck. Bereits das 1. Viertel ging mit 16:25 an Lok. Auch im 2. Abschnitt blieb Bernau spielbestimmend. Westerstede versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch die LOK fand immer wieder die passende Antwort. Besonders in Korbnähe agierten die Bernauer konzentriert und effizient. Mit einem 39:49-Vorsprung ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel legte Bernau defensiv noch einmal eine Schippe drauf. Die Gastgeber wurden früh unter Druck gesetzt, zu Ballverlusten gezwungen und kamen offensiv kaum noch in ihren Rhythmus. Ganze 17 Steals sammelte die LOK im Verlauf der Partie – Westerstede leistete sich insgesamt 26 Ballverluste. Das 3. Viertel entschied Bernau mit 12:22 für sich und baute die Führung damit vor dem Schlussabschnitt auf 51:71 aus. Spätestens jetzt war die Mannschaft endgültig auf Kurs Auswärtssieg. Doch zurücklehnen wollte sich an diesem Nachmittag niemand. Auch im letzten Viertel blieb das Tempo hoch. Westerstede zeigte Moral und erzielte noch einmal 28 Punkte, doch offensiv war die LOK weiterhin kaum zu stoppen. Mit weiteren 30 Zählern im Schlussabschnitt machte Bernau den überzeugenden Auftaktsieg perfekt.

Der Blick auf die Statistik zeigt, wo an diesem Nachmittag eine der großen Stärken der Bernauer lag: Von insgesamt 57 Zwei-Punkte-Würfen fanden 37 ihr Ziel – eine starke Trefferquote von 65 Prozent. Von außen wollte der Ball bei der LOK dagegen noch nicht regelmäßig fallen. Lediglich 3 der 15 Dreierversuche landeten im Korb. Westerstede zeigte sich zunächst treffsicherer und hatte zur Halbzeit bereits 6 von 17 Versuchen von jenseits der Linie verwandelt. Nach der Pause stellte sich die Bernauer Defensive jedoch besser darauf ein: In der gesamten 2. Hälfte trafen die Gastgeber nur noch 2 ihrer 13 Dreierversuche. Die LOK ließ sich von der eigenen niedrigen Dreierquote nicht aus dem Konzept bringen, attackierte weiterhin konsequent die Zone und erarbeitete sich insgesamt 30 Freiwürfe, von denen 18 verwandelt wurden. Auch beim Rebound hielten die Bernauer gegen die körperlich starken Gastgeber dagegen. Westerstede erarbeitete sich zwar 20 Offensivrebounds, doch Bernau kontrollierte mit 26 defensiven Rebounds viele wichtige Situationen unter dem eigenen Korb. Entscheidend war vor allem das Zusammenspiel aus hohem Tempo, aggressiver Verteidigung und konsequenten Abschlüssen. Während Westerstede nur 11 Ballgewinne verbuchte, kam Bernau auf 17 Steals und machte aus vielen dieser Situationen schnelle, einfache Punkte. Die höchste Führung der Partie betrug zwischenzeitlich 26 Zähler.

27.09.2026 18:30 Uhr // SG Braunschweig vs. Iserlohn Kangaroos 72:89

Nachbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Nachberichte_ProB_Nord_Spieltag_2.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-29 10:14:282026-09-29 10:14:28Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

29. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

26.09.2026 18:00 Uhr // Culture City Weimar vs. SKYLINERS Juniors 81:77

Vor einer stimmungsvollen Kulisse bewiesen die Ilmstädter in den entscheidenden Momenten die nötige Nervenstärke – getragen von einem erfolgreich aufspielenden Duo aus Skandinavien. Während Weimars schwedischer Point Guard Mikai Klintman mit 20 Punkten zum Topscorer avancierte, glänzte Center Peter Beier-Christiansen als dänischer Fels unter den Körben mit einem Double-Double, bestehend aus 14 Punkten und zwölf Rebounds. Von Youngster Johann Grau mit 13 Punkten als drittem zweistellig scorenden Thüringer unterstützt, war es am Ende dennoch der pure Siegeswille des gesamten Teams. Am Ende konnten sich fast alle Spieler des Gastgebers mit mindestens einem Korberfolg in den Boxscore eintragen. Am Ende trug vor allem Weimars Dominanz im Kampf um die Rebounds (49:34) zum letztendlich verdienten erfolgreichen ProB-Debüt bei.

Nachdem sich im Startabschnitt beim zwischenzeitlichen Score von 23:19 ein überwiegend eng umkämpfter Schlagabtausch abgezeichnet hatte, gelang es Culture City, seinen Vorsprung bis zum 45:39-Halbzeitstand zu konservieren. Wesentlich dynamischer entwickelte sich die Partie dann jedoch im Verlauf des dritten Viertels. Zwar konnten die Hausherren bis zur 22. Minute mit einem 12:0-Lauf bis auf 53:41 (Klintman, 3er) enteilen, doch die Gäste antworteten ihrerseits durch einen 11:0-Run, der das Duell vor der letzten Viertelpause auf 60:59 (29., Nikolic, Dunk) stellte. Weiterhin von marginalen Vorsprüngen und sechs Führungswechseln geprägt, bewiesen die Thüringer in der Crunchtime jedoch genug Nervenstärke, um ihren Sieg über die Zeit zu bringen. Für einen würdigen letzten Korb des Weimarer Auftaktsieges sorgte Fabian Baumgarten mit einem Dunk zum Endergebnis wenige Sekundenbruchteile vor der Schlusssirene.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Basketball Löwen 96:74

Rhöndorf gelingt am Samstagabend vor 451 Zuschauern am Menzenberg ein überzeugender Start in die ProB-Saison 2026/27. Mit einem berauschenden letzten Viertel lassen die Dragons den Basketball Löwen keine Chance. Am Ende steht ein souveräner 96:74-Sieg (40:34) über Erfurt und die Erkenntnis, dass in der jungen Mannschaft um Headcaoch Max Becker eine Menge Potenzial steckt. Die Begegnung startete jedoch holprig. Beiden Teams war in den ersten Minuten eine gewisse Verunsicherung deutlich anzumerken. Entsprechend gingen auf beiden Seiten gute Korbchancen daneben. So entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keiner nennenswert absetzen konnte. Nach zehn Minuten stand es 23:18. Bemerkenswert war noch das Comeback von Daniel Mayr, nach über einem Jahr Verletzungspause, was mit Standing Ovation gefeiert wurde. Im zweiten Viertel übernahmen zunächst die Löwen die Initiative. Anthony Watkins (27 Pkt.) sowie Derek Emelifeonwu (15 Pkt.) machten ordentlich Druck und waren maßgeblich an der zwischenzeitlichen 33:25-Führung beteiligt. Doch Rhöndorf konterte prompt. Justin Onyejiaka (19 Pkt.) startete als Energizer und Scorer für seine Dragons voll durch. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause glichen die Dragons wieder aus und gingen mit einem knappen sechs Punkte-Vorsprung in die Kabine (20“/40:34)

Unmittelbar nach dem Seitenwechsel sorgte Carlo Schmid für Rhöndorfs erste zweistellige Führung in der Partie (21“/44:34). Geschlagen waren die Thüringer aber noch lange nicht. In der 28. Minute war Erfurt wieder bis auf einen Zähler dran (52:51). Rückblickend sorgten Tom Viehöfer (12 Pkt.) per Dreier und Dušan Ilic mit einem Buzzer für den entscheidenden Dämpfer. Zwar betrug der Rückstand für die Löwen nach dem dritten Viertel nur drei Punkte (30“/59:56), es war aber ein Wirkungstreffer. Im Schlussabschnitt brannten die Dragons ein wahres Dreier-Feuerwerk ab. Dušan Ilic, Tom Viehöfer und Malik Idbihi (12 Pkt.) ließen den Ball jenseits der Dreierlinie fliegen und trafen nach Belieben. Eine Dreierquote von 47 Prozent ist schon eine Hausnummer. Als David Böning zwei Minuten vor Schluss per Korbleger auf 91:72 stellte, war die Begegnung längst entschieden.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen 58:72

Die Ahorn Camp Baskets sind mit einer enttäuschenden Vorstellung in die neue Saison der Zweiten Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Die Mannschaft von Cheftrainer Carl Mbassa verlor völlig verdient mit 58:72 (29:35) gegen Aufsteiger TSG Ravens Reutlingen. „Es war wie während der Saisonvorbereitung; wir haben riesige Baustellen, an denen wir hart arbeiten müssen“, sagte Mbassa nach dem rabenschwarzen Abend vor rund 400 Zuschauern in der heimischen Nordhalle. Nach ausgeglichenem ersten Viertel waren die Gastgeber vielversprechend in den zweiten Durchgang gestartet. „In dieser Phase haben wir gezeigt, dass wir guten Basketball spielen können“, betonte der Ahorn-Camp-Coach. In der Folge musste er aber auch die Schwächen seiner Auswahl zur Kenntnis nehmen, die den Schwaben einen 13:0- Lauf zum Pausenstand gestatteten.

Nach dem Seitenwechsel ließen sich die Reutlinger von den schwachen Speyerern nicht mehr von ihrem Erfolgskurs abbringen. Mitentscheidend für den Auftaktsieg des Liganeulings waren dessen Überlegenheit bei den Rebounds sowie die deutlich bessere Wurfquote aus der Nahdistanz. Überragender Akteur auf dem Feld war allerdings ein Speyerer: Kapitän DJ Woodmore, den Trainer Mbassa anschließend als „Alleinunterhalter“ lobte. Der Routinier erzielte 19 Zähler – 15 durch Drei-Punkte-Würfe – und war sieben Mal bei Rebounds zur Stelle. Zweistellig punktete für die Pfälzer auch Neuzugang Bessanty Saragba (12). Beste Werfer der Reutlinger waren Roy Krupnikas (15), Nemanja Nadjfeji (11) und Kilian Fischer (11).

 

27.09.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dresden Titans 83:80

„Intensität“ ist ein Stichwort, das Titans-Cheftrainer Valentino Lott schon vor dem Spiel von der Zweitvertretung des FC Bayern München erwartet hat. Trotzdem schafft es sein Team in den Anfangsminuten nicht, gegen die giftige Defense der Münchener eine Antwort zu finden. Offensive Eingewöhnungszeit brauchen die Gastgeber hingegen nicht, bei denen vor allem Desmond Yiamu unter dem Korb mit acht Punkten Akzente setzt. Auf der anderen Seite ist es das Guard-Gespann aus Wisdom Uboh und Georg Kupke, das die Elbriesen fast im Alleingang in der Partie hält. Caspar Vossenberg setzt mit einem langen Zweier im letzten Angriff den Schlussstrich unter ein für die Gäste gelungenes Auftaktviertel mit einem Stand von 27:19. Ein Dunk zu Beginn der zweiten Periode von US-Neuzugang Alex Leiba macht auf Dresdner Seite Hoffnungen auf einen Momentum-Wechsel, doch der soll erstmal ausbleiben. Innerhalb der nächsten fünf Minuten greift Lott gleich zu zwei Auszeiten. Grund dafür: zu viele Turnover im Angriff und der fehlende Zugriff in der Verteidigung. Die Basketballer aus der Isar-Metropole verwandeln in der ersten Hälfte ganze 69 % ihrer Feldwürfe. Freuen kann sich wenig später trotzdem ein Titan. Anton Bock, gerade einmal 17 Jahre alt, verwandelt aus der Ecke einen Dreier und damit auch seine ersten professionellen Punkte. Der Korberfolg stiftet bei den Elbriesen neuen Mut, der den Rückstand vor dem Gang in die Kabine auf 48:37 verkürzen können.

Der Schlussspurt der Titans erntet zum Start der zweiten Halbzeit seine Früchte: Mit einem Dunk ist das Defizit das erste Mal seit längerer Zeit wieder einstellig. Andrija Susic, der das Spiel der Bayern zum Start der dritten Spielperiode entscheidend prägt, sorgt mit einem Treffer aus der Distanz aber für den Stimmungsdämpfer und erhöht die Differenz auf die Dresdner auf vierzehn Zähler. In der Folge entwickelt sich ein punktereicher Schlagabtausch, der mit der Schlusssirene des dritten Viertels 66:54 endet. Wie wichtig der Sieg für beide Teams ist, können die Zuschauer in der zunehmenden Physis der Partie zu Beginn des letzten Abschnittes beobachten. Primärer Anker im Angriffsspiel der Elbriesen ist in dieser Phase nun Moritz Heck, der durch seine energischen Drives zum Korb die Defensive der Münchner wiederholt vor Probleme stellt. Diese machen sich mit laufender Spieluhr für die Gastgeber auch auf der Anzeigetafel bemerkbar, sodass Trainer Emir Mutapcic seine junge Truppe per Timeout zu sich ruft. Das zeigt aber nur bedingt Wirkung. Alex Leiba ist es im Anschluss, der mit mehreren And-Ones seinen Wert für sein neues Team unterstreicht und den Rückstand auf zwei Punkte verkürzt. Niko Jerkic verschafft im Gegenzug durch einen erfolgreichen Dreier für kurze Zeit ein wenig Verschnaufraum, aber Wisdom Uboh antwortet wenig später ebenfalls mit drei Zählern. Nur noch neun Sekunden zu spielen, hat Leiba sogar die Chance, an der Linie auszugleichen, die kann der stark aufspielende US-Amerikaner aber nicht nutzen. Nachdem die Titans die Münchner per Foul zum Freiwurf zwingen, haben die Elbriesen einen letzten Wurf, der das Spiel in die Overtime schicken könnte. Uboh vergibt und die Dresdner können die starke Aufholjagd nicht belohnen.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Bayer Giants Leverkusen 86:68

Die Ausgangslage vor der Partie war klar. Während die junge neuformierte Oberhachinger Mannschaft von vielen sogenannten Experten als Abstiegskandidat gehandelt wird, stand auf der Gegenseite mit Leverkusen der große Titelaspirant. Die Tropics waren in der Partie eigentlich ohne Chance, doch genau diese nutzen Sie eindrucksvoll und schafften nach 40 Minuten bedingungslosem Kampf die große Sensation. Die 4-0 Führung der Gäste , die von der deutschen Basketballikone Mike Koch trainiert werden, sollte der einzige Vorsprung der Riesen vom Rhein werden. In den ersten Minuten war es vor allem Freddy Müller, der Punkte auf die Anzeigetafel brachte und gekonnt von seinen Mitspielern eingesetzt wurde. Defensiv kämpften die Gleißental-Basketballer wie verbissen in jeder Sequenz. Während Neuzugang Max May gegen den 216cm Hünen Dennis Heinzmann dagegenhielt entnervte das Duo Bode/Hodovic den US-Star Branden Maughmer. Auch als Trainerduo Matic/Block die ersten Wechsel vornahm kam kein Bruch ins Spiel, sondern ganz im Gegenteil frischer Wind. Daniel Riedrich traf zwei Dreier, Aminu Abibu zeigte tolle Allroundqualitäten, Sebastian Hubrich verteidigte hart und Niklas Schüler brachte Spielwitz in die Partie. Wermutstropfen war die Verletzung von Youngstar David Galusic, der leicht umknickte und nicht mehr weiterspielen konnte. Der Forward sorgte kurz vor seiner Verletzung, die vermutlich nicht so schwerwiegend ist, mit einem spektakulären Alley oop Dunk für ein absolutes Highlight. Mit einer 21:11 Führung ging es in die Viertelpause.

Alle Zuschauer, die nun einen Gegenschlag der übermächtigen Riesen vom Rhein erwartet haben, rieben sich im zweiten Viertel verwundert die Augen. Die Tropics profitierten von der schwachen Dreierqoute der der Rheinländer und konnten daher die Zone komplett dicht machen in der Defense. Im Angriff war es neben Nedzad Muratovic nun vor allem der junge 18 jährige Neuzugang Dzenis Hodovic, der immer wieder hochprozentig traf. Kapitän Bode, der neben einer unfassbaren Defensivleistung, führte gekonnt Regie und brachte seiner Mitspieler immer wieder in gute Position. Max May zeigte nun immer mehr, warum er der große Hoffnungsträger der neuformierten jungen Truppe ist. Nicht nur defensiv war der Centerspieler überragend, sondern zeigte auch im Angriff seine Vielseitigkeit. Der 202cm Hüne ist kein klassischer Brettspieler, sondern jemand der auch gut für seine Mitspieler Situation herausspielen kann. Nach einer 47-22 Halbzeitführung war die Partie zwar noch nicht gewonnen, doch die Vorentscheidung war gefallen. Spätestens als die Tropics im dritten Viertel den Vorsprung sogar nochmal ausbauten, war klar dass David den Goliath geschlagen hat. Als Hodovic erfolgreich in Traffic neben 216cm Ex-Nationalspieler Heinzmann dunkte, gab es auf den Rängen kein Halten mehr. Im letzten Viertel zeigten die Gäste nun eindrucksvoll, warum Sie als Meisterschaftsfavorit gehandelt werden. Leverkusen traf nun reihenweise Ihre Dreier. Doch der Rückstand war zu groß um nochmal in die Partie zu kommen. Die Gelbhemden sorgte an diesem zweiten Wiesn Wochenende für eine absolute Sensation. Nun gilt es am kommenden Samstag in Ludwigsburg nachzulegen. Die neu formierte Mannschaft hat Freude auf mehr gemacht.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BBC Coburg 66:87

Viel Talent, viel Potenzial und viel Arbeit: Ludwigsburg illustriert zum Saison-Start all das, was ein junges respektive unerfahrenes Team ausmacht. Was nach dem ersten Spieltag gleichermaßen positiv wie negativ ist – und viel Arbeit für Jordi Saltó und Ognjen Veljkovic beinhalten wird. Das Duo konnte beim Heim-Auftakt auf eine Vielzahl an Akteuren setzen, nicht aber aus dem Vollen schöpfen: Lino Tomas Duarte (DNP nach Aufbautraining) und Armin Pivac (verletzt) fehlten im 12er-Aufgebot, das sich zunächst schwer tat, aber dennoch einen Zugriff auf das Spiel fand. Die Hausherren kamen ins Laufen, brachten in Person von Lars Danziger, Max Riedel und Lukas Modic Punkte aufs Scoreboard, ließen defensiv aber auch Diverses zu. Coburg bestimmte das Tempo des Spiels, erzwang zahlreiche Ballverluste und ließ sein eigenes Spiel dabei durchaus leicht aussehen (19:22, 10. Spielminute).

Die BBA’ler versuchten viel, ließen aber Konsequenz und Stringenz vermissen. Mal fehlten beim Wurf Zentimeter, mal standen Gegenspieler etwas zu offen, mal die eigene Konzentration nicht ideal. All das führte zu einem (Ab)Bruch der eigenen Leistung, die die Franken im Stile eines Spitzenteams zu nutzen wussten. Zunächst Erik Neunhoeffer, phasenweise Nico Wenzl und immer wieder Benjamin Koppke sorgten dafür, dass sich Coburg Schritt für Schritt absetzte (30:44, 20. / 46:68, 30.). Ludwigsburg mühte sich auf dem Parkett nach Kräften, Saltó versuchte viele Personal-Optionen und Seitenlinien-Ansprachen und die Gelb-Schwarzen ihr Bestes; bis auf den für das Ergebnis irrelevanten Schlussabschnitt (20:19) entschieden sie aber keine Sequenz und erst recht kein Viertel nachhaltig zu den eigenen Gunsten. Im Anschluss an eine erklärbar zerstückelte Saison-Vorbereitung im Spagat zwischen Herren I, Herren III und U19m fehlte es an einer Basis aus Absprachen, Automatismen und Antworten, was Coburg seinerseits ausnutzte und das schwäbische Talent mit Hausaufgaben zurückließ. Weiter geht’s, mit der nächsten Siegchance und der Möglichkeit für einer bis drei A-Antworten, erneut in eigener Halle. Am Einigkeitsfeiertag empfangen die Schwaben Oberhaching (03.10.; 16:00 Uhr) zum Heimspiel in der RSH.

 

27.09.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen 82:64

Die Fellbach Flashers starten furios in die neue Saison. Nach einem Blitzstart erkämpft sich das Team von Head Coach Kris Borisov souverän den ersten Saisonsieg in der BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd mit 82:64 gegen die BG Hessing Leitershofen. Von Anfang an war zu spüren, dass beide Teams den Saisonstart kaum erwarten konnten. Die harten Wochen der Vorbereitungen, Testspiele, etc., das Alles war jetzt nun vorbei und endlich konnte man sich für die harte Arbeit belohnen. Beide Teams legten gut los und spielten mit hohem Tempo und Intensität. In den letzten Minuten des ersten Viertels zogen die Flashers etwas davon. Hauptverantwortlich dafür war die Defensive. Die Gäste aus Leitershofen wurden permanent unter Druck gesetzt und hatten Schwierigkeiten die Offensive zu organisieren. Wie so fot im Basketball führ gute Verteidigung zu einfachen und schnellen Punkten. Hier konnte vor allem der amerikanische Neuzugang Dmonte Brown mit seiner Schnelligkeit und Athletik überzeugen. Beim Stand von 31:23 nach den ersten Viertel war das Spiel jedoch noch lange nicht entschieden. Die Gäste aus Leitershofen zeigten, wieso sie weiterhin zu den stärkeren Teams der Liga gehören, und kämpften sich in die Partie zurück. Kurz vor der Halbzeitpause war das Spiel mit 40:38 wieder völlig offen eher sich die Flashers wieder das Tempo anzogen und mit einem 49:40 Vorsprung in die Pause gingen. Im Dritten Viertel ein ähnliches Bild, die Fellbacher spielten weiterhin mit hoher Intensität und zwangen die Kangeroos zu Ballverlusten, 26 Turnovers sollten es am Ende bei den Gästen sein. Beim Stand von 68:50 gegen Ende des dritten Viertels war das Spiel daher auch schon gefühlt entschieden und das Tempo wurde etwas gedrosselt. An der Intensität änderte sich jedoch nicht viel. Beide Teams wussten, dass jeder Punkt im Saisonverlauf wichtig werden kann. Am Ende sprang jedoch ein ungefährdeter 82:64 Heimsieg für die Flashers heraus.

Direkt nach Abpfiff war eine unglaubliche Erleichterung bei Coach, Verantwortlichen und Fans zu spüren. Die Vorzeichen standen nämlich nicht gut für die Flashers. Einige angeschlagene Spieler unter der Woche, Best Otakho, der neue Big Man fällt ebenfalls noch aus. Die Hiobsbotschaft war jedoch das überraschende und kurzfriste Ausscheiden des Kapitäns Jakob Hanzalek. Kuba verlässt die Flashers nach knapp einem Jahr auf eigenen Wunsch. Die Flashers Familiy wünscht ihm Alles Gute auf seinem weiteren Weg. Ein Ersatz für den Point Guard soll schnellstmöglich bekannt gegeben werden. Es steht daher trotzdem wieder jede Menge Arbeit für Head Coach Kris Borisov und seinen Assistenten Cyril DaSilva an den bereits kommenden Sonntag kommt das nächste unangenehme Team nach Fellbach, der BBC Coburg.

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Nachberichte_ProB_Sued_Spieltag_2.png 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-29 10:13:332026-09-29 10:13:33Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

25. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Nord 26/27

26.09.2026 16:00 Uhr // SC Rist Wedel vs. BSW Sixers

Endlich geht es wieder los! Auf den Tag genau sechs Monate, nachdem in der Steinberg-Halle letztmals eine Partie in der 2. Bundesliga ProB ausgetragen wurde, steht für den SC Rist Wedel das erste Spiel der neuen Saison 2026/2027 an. Am Sonnabend, 26. September, geht es um 16 Uhr gegen die BG Bitterfeld-Sandersdorf-Wolfen 06, kurz „BSW Sixers“ genannt. Damit beginnt beim SC Rist auch eine neue Ära: Es ist das erste Pflichtspiel unter der Regie Stanley Witt, der in diesem Sommer das Traineramt von Hamed Attarbashi übernahm.

Witt verriet, dass es bei ihm „natürlich schon ordentlich kribbeln“ würde: „Ich bin voller Vorfreude und es ist schön, dass nach den Testspielen jetzt die erste Liga-Partie ansteht.“ In dieser hat der Coach, was die personelle Besetzung angeht, die Qual der Wahl: Alle 17 Spieler, die dem Rister ProB-Kader angehören, stehen zur Verfügung. „Zum Glück ist niemand verletzt“, sagte Witt. Und eine Überschneidung mit den Spielen des Kooperationspartners Veolia Towers Hamburg gibt es auch nicht: Die „Türme“ kämpfen am Freitagabend (20 Uhr, gegen Chemnitz) und am Sonntag (16.30 Uhr, in Oldenburg) um Bundesliga-Punkte. Auf die Frage, ob er schon wissen würde, welche zwölf Spieler er nominieren wird, entgegnete Witt am Mittwoch: „Ich habe zehn Namen im Kopf, die aller Voraussicht nach dabei sein werden.“ Die übrigen Akteure hätten in den noch ausstehenden Übungseinheiten die Chance, „Pluspunkte zu sammeln“, um ebenfalls in den Spieltagskader zu rutschen. Die Zuschauer, auf deren lautstarke Unterstützung alle Rister Spieler und Verantwortlichen hoffen, können also gespannt sein, welche Akteure am Sonnabend auf dem Parkett in Aktion treten werden.

Über den Gegner, der aus dem Landkreis Anhalt-Bitterfeld im Südosten Sachsen-Anhalts anreist, sagte Witt: „Dieser Verein verfügt, wie auch wir, über eine große Basketball-Tradition und ist schon sehr lange in der ProB aktiv.“ Wahre Worte, denn seit 2018 spielen die „Sixers“ durchgehend in Deutschlands dritthöchster Spielklasse, in der sie sich seither 16 Mal mit den Wedelern duellierten. Die Gesamtbilanz spricht mit neun Siegen knapp für die Gelb-Grünen, die zudem vier der letzten fünf Partien und ihre jüngsten drei Heimspiele allesamt gewannen.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. BBA Hagen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm

Am Samstag, den 26. September, rollt um 19:00 Uhr in der Gymnasiumsporthalle wieder der Ball. Zum ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord empfangen die TSV Neustadt temps Shooters die EN Baskets Schwelm. Die Vorzeichen auf Neustädter Seite sind gut: Head Coach Allen Ray Smith hat alle Spieler an Bord, auch die zuletzt angeschlagenen Matej Jelovcic und Simonas Paukste. Somit hat das Trainerduo die Qual der Wahl welche Spieler das Auftaktspiel bestreiten dürfen.

Darauf müssen die Shooters bei Schwelm achten: Das Team von Head Coach Falk Möller hat beim Testspiel gegen den ProA-Ligisten VfL SparkassenStars Bochum bereits gezeigt, wo seine Stärken liegen. Beim 72:85 war Juhwan Harris-Dyson mit 26 Punkten und sieben Rebounds mit Abstand bester Schwelmer Werfer. In die Partie gestartet waren die Blau-Gelben mit Harris-Dyson, Pablo Estelle, Kapitän Marius Stoll, Jascal Knörig und Erik Nyberg. Wichtige Impulse von der Bank setzte Tim Ludwig, der zwölf Punkte beisteuerte, Luka Zajic kam auf acht Zähler. Vorsicht ist vor allem von außen geboten: Gegen Bochum nahmen die Schwelmer 27 Dreier und trafen davon zwölf. Wer ihnen zu viel Raum lässt, wird bestraft. Neu im Kader ist Guard Dyami Janeck. Der 20-Jährige bringt ProB-Erfahrung von den Dragons Rhöndorf mit, spielte zuletzt beim niederländischen Erstligisten LWD Basket Leeuwarden in der BNXT-League und lief für die niederländische U20-Nationalmannschaft auf. Sein Coach lobt neben dem Spielverständnis besonders seine Defensivqualitäten.

 

26.09.2026 19:15 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Seawolves Academy

Am Samstagabend um 19:15 Uhr starten die 2. Männer ins neue Spieljahr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. Sie sind zu Gast bei den ART Giants Düsseldorf, die als Neuling in der Liga große Ambitionen haben. Die Partie wird live auf sportdeutschland.tv übertragen. „Sechs interessante und lehrreiche Wochen der Vorbereitung liegen hinter uns. Die Jungs haben sich gut entwickelt, wir haben tolle Fortschritte gemacht mit dieser wirklich sehr jungen Mannschaft, die sich erst mal finden musste und immer noch findet. Wir haben dabei aus meiner Sicht gute Schritte gemacht. Das ist immer schwer zu sagen zu diesem Zeitpunkt, da muss man auch immer erst die ersten 2 bis 3 Spiele abwarten“, meint ProB-Coach Domenik Reinboth. „Mit Düsseldorf erwartet uns ein großes Fragezeichen. Wir treffen auf eine Mannschaft, die man schwer einschätzen kann, da sie letztes Jahr eigentlich in der ProA gespielt hätte, aber aufgrund von wirtschaftlichen Gründen ein Jahr gar nicht gespielt hat und jetzt in der ProB antritt mit komplett neuen Spielern, neuen Coaching Staff, neuer Spielhalle, neuem Vorstand – also alles ist neu und mit sehr vielen Fragezeichen. Ich glaube, das ist ihre größte Gefahr, weil man sie schwer einschätzen kann. Umso mehr müssen wir uns auf uns konzentrieren, dass wir unsere Dinge richtig machen. Vor uns liegt auch die längste Auswärtsfahrt der Saison. Das wird eine Herausforderung für uns, aber ich glaube, alle sind sehr freudig aufgeregt und können es kaum abwarten, dass es am Samstag losgeht.“ Im Sommer gab es einige Veränderungen im Kader. Bekannte und beliebte Spieler sind nicht mehr dabei, neue Talente kamen an die Ostsee. Die ProB-Mannschaft stellt mit dem 24-jährigen US-Amerikaner Isayah Owens den ältesten Spieler, alle anderen Spieler sind 20 Jahre oder jünger. Damit zählen die Rostocker zu den jüngsten Teams der gesamten Liga. Wer das Team live sehen und unterstützen möchte, hat am 3. Oktober ab 18:30 Uhr in der Arena Rostock die Gelegenheit dazu. Nach dem Gastspiel in Düsseldorf am 26. September empfangen die Rostocker eine Woche später die temps Shooters aus Neustadt in eigener Halle.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Itzehoe Eagles

Die Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga startet – und viel schwerer könnte die erste Aufgabe für die Itzehoe Eagles nicht sein. Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr treten sie bei den Uni Baskets Münster an. Das Spiel ist kostenlos im Livestream zu sehen auf Sporteurope.tv. Seit mehr als einem Monat trainieren die Eagles für diesen Tag: „Nach einer intensiven Vorbereitung freuen sich alle, dass es endlich losgeht“, sagt Headcoach Max Rockmann. „Natürlich ist ein Spiel auswärts bei einem der stärksten Teams der Liga keine leichte Aufgabe, aber die Jungs sind bereit und freuen sich auf die Herausforderung.“ Diese verdient das Prädikat groß, denn nach mehreren Jahren in der ProA strebt Münster den direkten Wiederaufstieg an. Der Kern der Mannschaft spielt seit vielen Jahren zusammen, ergänzt wurde das Team mit sehr talentierten Akteuren. Münster spiele sehr aggressiv, sowohl offensiv als auch defensiv, stellt Rockmann fest. „Für einen Sieg brauchen wir deshalb hohe Intensität und absolute Konzentration über 40 Minuten.“

27.09.2026 16:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. LOK BERNAU

Vorbericht folgt in Kürze.

27.09.2026 18:30 Uhr // SG Braunschweig vs. Iserlohn Kangaroos

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Vorberichte_ProBNord_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-25 12:36:292026-09-25 12:36:29Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 1. Spieltag

25. September 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

26.09.2026 18:00 Uhr // Culture City Weimar vs. SKYLINERS Juniors

Am Samstag um 18:00 Uhr starten die SKYLINERS Juniors in die neue Saison 2026/27 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd. Zum Eröffnungsspiel geht es zu Aufsteiger Culture City Weimar, für den es zugleich das erste Spiel in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands ist. Unter dem neuen Headcoach Troy Culley haben die Juniors eine intensive Preseason hinter sich und sind bereit für die Herausforderung zum Auftakt. Die SKYLINERS Juniors blicken auf eine spannende Saison 2025/26 zurück, in der sie sich nach einer sehr starken Rückrunde für die Playoffs qualifizierten. Dort war in der ersten Runde gegen die ETB Miners Essen Schluss, die sich anschließend die ProB-Meisterschaft und den Aufstieg in die ProA sicherten. Für die neue Saison konnten die Juniors den Großteil des Kaders um Leistungsträger wie Jamie Edoka, Ivan Crnjac, Moses Pölking und Dusan Nikolic halten. Dazu stoßen mit Christoph Gördes, Xavier Trotter und Lenny Benczak drei neue Gesichter aus dem eigenen U19-Bereich zum Team. Die Gastgeber aus Thüringen spielten in der vergangenen Saison noch in der 1. Regionalliga und sind als Aufsteiger in die ProB Süd gekommen. Trainiert wird das Team von Headcoach Farsin Hamzei. Der Kader ist mit einem Altersdurchschnitt von 20,1 Jahren sehr jung und wird nur von wenigen erfahreneren Akteuren ergänzt. Mit der Euphorie des Aufstiegs und dem Heimpublikum im Rücken dürfte Weimar hochmotiviert in ihr erstes ProB-Spiel gehen. Player to Watch ist Daniel Biel, der bis letzte Saison noch NBBL für Science City Jena spielte und in deren BBL-Team bereits Minuten auf dem höchsten Niveau in Deutschland sammeln konnte. Auch Fabian Baumgarten wird wohl hochmotiviert in die Partie kommen. Der Forward spielte bis vor 2 Jahren noch bei den SKYLINERS Juniors, bevor er dann über den TV Langen in dieser Off-Season den Weg zu den Weimarern fand.

 

26.09.2026 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. Basketball Löwen

Passend zur neuen Halle, die noch im laufenden Jahr bezugsfertig sein soll, haben die Basketball Löwen diese Saison die Messlatte deutlich höher gelegt. Selbstbewusst peilen die Verantwortlichen mittelfristig die ProA an. Aber auch schon in der anstehenden Spielzeit soll’s ein bisschen mehr sein, als nur der Klassenerhalt. Der Umbruch im Erfurter Team ist jedenfalls unverkennbar. Der Kader wurde mit gleich acht neuen Spielern aufgefrischt. Prominente Abgänge wie Paul Albrecht, Tyseem Lyles und Musa Abra wurden mindestens ebenwürdig neu besetzt. Ilias Amin wechselte von BSW Sixers zu den Löwen. Für Sandersdorf erzielte der Point Guard durchschnittlich 11,7 Punkte und verteilte 3,9 Assists pro Spiel. Ein vergleichbar gutes Scoring legte Anthony Watkins beim Halbfinalisten LOK Bernau mit ø 13,4 Punkten auf. Eine sprichwörtlich etablierte Größe in der Basketballszene ist der 30-jährige Marko Bacak. Der 2,10 Meter lange Center, zuletzt bei Koblenz in der ProA, markierte dort im Schnitt solide 4,8 Punkte und 3,2 Rebounds. Bemerkenswert seine Trefferquote von 27,1 Prozent an der Dreierlinie. Nicht zu vergessen Derek Emilifeonwu. Der irische Power Forward ist ein ähnlich athletischer Typ wie Rhöndorfs Sahmi Willoughby, stand zuletzt beim Australischen Erstligisten Mackay Meteors unter Vertrag und machte dort beachtliche ø 11,4 Punkte. Nicht minder interessant ist der EU-Import Jacob Hadi aus Schweden von den Norrkoping Dolphins, ein Perspektivspieler auf der Flügelposition.

Ein spannendes Talent aus eigenen Reihen ist Luca Förster. Der 19-jährige Shooting Guard hat übrigens als Gastspieler auch schon im Trikot der Telekom Baskets bei der Youth Basketball Champions League gespielt. Ebenfalls eine Rheinländische Historie hat natürlich Samuel Nellessen. Der echte Honnefer kehrt als Flügelspieler nach Rhöndorf zurück, der in der vergangenen Saison mit ø 8,5 Punkten und 5,3 Rebounds einen großen Entwicklungsschritt gemacht hat. Von Kooperationspartner BIG Gotha haben drei Talente den Sprung in den ProB-Kader geschafft (Luke-Johan Kiraly, Bastian Rehbein und Léonar Fliege), ein Beleg für gute Nachwuchsförderung. Auf jeden Fall muss man mit den neuformierten Löwen rechnen. Dragons Coach Max Becker hält Erfurt für stark genug um sich in der oberen Tabellenhälfte der ProB-Süd zu etablieren. Also dort, wo auch die Dragons Rhöndorf hinwollen. Folglich ist gleich am ersten Spieltag für ordentlich Zündstoff gesorgt.

26.09.2026 19:00 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. TSG Schöller SI Ravens Reutlingen

Vorbericht folgt in Kürze.

 

27.09.2026 15:00 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dresden Titans

Vorbericht folgt in Kürze.

 

27.09.2026 16:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Bayer Giants Leverkusen

Die Sommerpause ist vorbei und es geht wieder um Punkte in der BARMER 2.ten Basketball Bundesliga. Im ersten Saisonspiel gastiert mit Bayer Leverkusen der deutsche Rekordmeister und absolute Topfavorit auf die Meisterschaft in der Grundschule Deisenhofen. Spielbeginn ist Sonntag 16 Uhr. Zum Wies’n Spieltag haben sich die Verantwortlichen eine besondere Aktion einfallen lassen. Alle Zuschauer die in Dirndl oder Lederkosen kommen, erhalten ein Freibier. Für alle Kinder und Jugendlichen gibt es eine kleine Überraschung. Unterstützung von den Rängen wird die Mannschaft um Kapitän Phillip Bode nötig haben im Auftaktspiel. Die Bayer-Truppe will den Betriebsunfall und Abstieg aus der Pro A umgehend korrigieren und wird von den Experten als absoluter Meisterschaftsfavorit gehandelt. Mit Mike Koch hat Leverkusen eine deutsche Basketball Legende an der Kommandobrücke. Der Europameister von 1993 gewann als Spieler alles, was man in Europa gewinnen kann und unter anderem 11 nationale Titel. Bei Panathinaikos Athen, mit denen er mehrfach die Euroleague gewann, konnte er sich von Zeljko Obradovic einiges abschauen und sehr viel für seine spätere Trainerlaufbahn mitnehmen. Als Headcoach arbeitete Koch später unter anderem in Bayreuth, Bonn und im Ausland. Mit den Telekom Baskets feierte der inzwischen 60-jährige auch als Trainer große Erfolge.

Auch der Kader der Riesen vom Rhein hat es in sich. Unterm Korb ist Ex-Nationalspieler Dennis Heinzmann mit seinen 216cm eine Bank und dominierte vergangene Saison auch in der Pro A die Bretter. Königstransfer Branden Maughmer, der aus Paderborn zu den Giants wechselte, dürfte einer der stärksten Ausländer der Liga werden. Mit Luca Michels ( Iserlohn), dem isländischen Nationalspieler Kjartansson ( FC Bayern), David Gerhard ( Würzburg ) und Finn Fleute ( Itzehoe ) konnte Leverkusen zudem weitere starke Akteur verpflichten. Für Oberhaching ist es das erste Mal in der Geschichte, dass man gegen Bayer spielt. Als die Riesen vom Rhein in den 90er Jahren mit Mike Koch als Spieler und Dirk Bauermann als Trainer Serienmeister waren arbeiteten sich die Tropics mit dem damaligen Trainer Toni Hed, der heute als hauptamtlicher Jugendtrainer im Verein arbeitet, langsam und stetig von der Kreisliga nach oben. Am Sonntag spielen die Gelbhemden nun gegen den deutschen Rekordmeister. Mario Matic:“ Leverkusen wird völlig zu Recht als der Topfavorit der diesjährigen Runde gehandelt. Nicht nur die Mannschaft ist bärenstark, sondern mit Mike Koch steht eine deutsche Basketballikone an der Seitenlinie. Koch hat in Europa alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Nur noch nicht in Oberhaching. Wir können völlig befreit aufspielen. Haben absolut nichts zu verlieren, weil jeder mit einem klaren Sieg von Bayer rechnet. Aber wir haben viel zu gewinnen. Um den Riesen vom Rhein Paroli zu bieten müssen wir jedoch über uns hinauswachsen und brauchen die Unterstützung der Fans.“

 

27.09.2026 16:00 Uhr // Porsche BBA Ludwigsburg vs. BBC Coburg

Das lange Warten hat ein Ende! Gut viereinhalb Monate nach dem verlorenen Halbfinale gegen den späteren ProB-Meister aus Essen und dem damit verbundenen Ende der besten Spielzeit der Vereinshistorie startet der BBC Coburg mit neuem, aber auch altbekannten Personal in die inzwischen bereits 10. Saison in Deutschlands dritthöchster Spielklasse. Zum Auftakt wartet am kommenden Sonntagnachmittag mit dem Auswärtsspiel beim Nachwuchs der RIESEN aus Ludwigsburg gleich einmal ein Vorjahres-Viertelfinalist auf die Mannschaft von Head Coach Patrick Seidel. Tip-off in der Rundsporthalle Ludwigsburg ist um 16 Uhr. „Consistency is key“, hieß das Motto auch in diesem Sommer in der Vestestadt. Nach dem großen Umbruch vor zwei Jahren, bei dem damals bis auf zwei Spieler einmal alles auf links gedreht wurde, dürfen die Coburger Fans ähnlich zur Vorsaison auch in dieser Spielzeit gleich neun bekannte Gesichter willkommen heißen. Neben den vier Youngstern Felix Egger, Erik Neunhoeffer, Julian Günther und Jonas Mendl, der vom Trainingsspieler in den Kader befördert wurde, kehrt mit Kapitän Nico Wenzl, Forward Tim Herzog, Aufbauspieler Pepe Lahr und den beiden Big Men Leo Ćosić und Marc Deinlein ein Grundgerüst unter die Fittiche von Cheftrainer Patrick Seidel zurück. Auf der Abgangsseite wiegen dagegen allen voran die Verluste von Topscorer Dylan Fasoyiro und Allrounder Darius Dawson, der in der kommenden Spielzeit für Essen in der ProA auf Korbjagd gehen wird, schwer. Ebenfalls in der zweiten Liga will sich nach fünf Jahren im Coburger Dress auch Nico Höllerl beweisen, der mit den HAKRO Merlins Crailsheim Angriff auf die BBL nehmen möchte, während die beiden Center Ole Theiß (Iserlohn Kangaroos) und Finn Döntgens (University of Charleston) die ProB Nord bzw. am College aufmischen wollen. Doch für Ersatz wurde gesorgt: Mit Savion Brown entschied sich erneut ein vielversprechender US-Guard für das Coburger Basketballprojekt. Der 22-jährige überzeugte in den Vorbereitungsspielen bereits ein ums andere Mal mit seiner Treffsicherheit von jenseits der Dreipunktelinie, erwies sich aber auch am defensiven Ende als durchaus wichtiger Faktor im BBC-Spiel. Für ein äußerst scharf eingestelltes Visier von außen steht auch Erik Larsen, der im Sommer aus Paderborn den Schritt nach Oberfranken wagte. Hinzu kommen die beiden Doppellizenzspieler Benjamin Koppke und Jakob Lang, die sich neben dem dunkelblauen Trikot auch im feuerroten Jersey von Coburgs Kooperationspartner aus Bamberg in der Bundesliga zeigen dürfen. Tatsächlich heißt der Gegner für die beiden am Wochenende gleich zweimal Ludwigsburg. Denn bereits am Samstag trifft der amtierende Pokalsieger in heimischer Halle auf die MHP RIESEN, ehe es keine 48 Stunden später zum Duell zwischen den jungen RIESEN und dem BBC kommt. Abgerundet wird die Liste der Coburger Neuzugänge mit Theodor Reyels, Leonard Kant und Jakob Fölbach, die allesamt nicht nur an die Itz, sondern auch zeitgleich an die Baunach wechseln und dort in der 2. Regionalliga auf sich aufmerksam machen sollen. Aufmerksamkeit zog in der abgelaufenen Saison auch der alte und neue BBC-Kapitän Nico Wenzl auf sich. Mit 11 Punkten und 6,4 Assists war der 25-jährige der Denker und Lenker auf dem Parkett. Der Aufbauspieler entschied sich nach seiner persönlich besten Spielzeit als Profi im Sommer für einen Verbleib und geht damit mit kurzer Unterbrechung in seine insgesamt vierte Spielzeit in der Vestestadt. Die Vorfreude auf die anstehenden Monate ist groß, hält aber auch einige Aufgaben bereit, wie Coburgs Nummer 8 meint: „Zunächst einmal bin ich froh, dass es endlich wieder losgeht. Wir haben in den letzten Wochen eine intensive und lehrreiche Preseason hinter uns, die uns aufgezeigt hat, wo unsere Stärken, aber auch unsere Schwächen liegen. Diese gilt es von nun an, Stück für Stück anzugehen und abzustellen. Die Vorbereitung hat uns aber auch gezeigt, was unsere Teamidentität sein wird. Wir wollen hart verteidigen und in der Offensive schnellen und attraktiven Teambasketball spielen. Dabei kommt mit Ludwigsburg zum Start ein immer sehr unangenehmes Auswärtsspiel auf uns zu, da Ludwigsburg immer mit sehr viel Größe, Athletik und hektischer Defense überzeugt und man vor allem jetzt nicht so wirklich weiß, wer bei ihnen mit dabei sein wird.“

Denn im Gegensatz zu den Coburgern nahm der Viertelfinalist aus der Vorsaison gleich zahlreiche Veränderungen auf einmal im Kader vor. Die wichtigste fand dabei auf der Position des Head Coaches statt: Kheeryoung Rhee stieg nach vier Jahren als ProB- und NBBL-Hauptübungsleiter zum Assistant Coach des Ludwigsburger BBL-Teams auf. An seiner Stelle unterschrieb Jordi Saltó Sabaté bei den Gelb-Schwarzen, der zuvor noch Co-Trainer unter Lubu-Legende David McCray in Crailsheim war. Gemeinsam mit seinem „Chef“ folgte auch der Spanier dem Lockruf aus der rund 100 Kilometer entfernten Barockstadt, während McCray die Rolle des Sportlichen Leiters übernimmt. Aber auch auf Spielerseite rückten mit Toptalent Julis Baumer (12,9 Punkte in der Vorsaison) und Maxwell Dongmo Temoka (6,9 Punkte) zwei Spieler vollends in die erste Mannschaft auf. Dazu wechselte Topscorer Simon Feneberg (13,7 Punkte) zum ProA-Nachbarn nach Tübingen, während es Marko Masic (10,1 Punkte) ans College zog. Ersetzen wollen die Schwaben das abgewanderte Scoring mit Talenten aus dem eigenen Nachwuchs. Dazu holte man sich mit Lino Duarte und Max Riedel weitere Qualität von außerhalb ins eigene Haus. Duarte kommt vom ProB-Süd-Aufsteiger aus Reutlingen, wo er vergangene Spielzeit mit knapp 12 Punkten im Schnitt und einer Dreierquote von 37 Prozent gehörigen Anteil an der Meisterschaft der Ravens hatte. Auch Riedel, der zuletzt für Charlottenburg in der Regionalliga auflief (15 Punkte pro Partie) und bereits einige starke Auftritte in der Vorbereitung zu verzeichnen hat, schnürt seine Schuhe ab sofort in der Barockstadt.

 

27.09.2026 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. BG Hessing Leitershofen

Die lange Basketball Sommerpause ist vorüber. An diesem Wochenende beginnt die Saison 2026/2027 in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA. Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen startet in ihre fünfte Saison seit dem Wiedersaufsteig am Sonntagnachmittag auswärts bei den SV Fellbach Flashers (Spielbeginn 17.30 Uhr, Gäuäckersporthalle I, Fellbach, Livestream auf der Ligahomepage oder über die Liga APP). Der sonntägliche Gegner um Cheftrainer Kristiyan Borisov (37) wird von den Experten zu den TOP-4 Teams der Südgruppe gezählt, neben den Teams aus Leverkusen, Rhöndorf und Erfurt. Vor den Toren Stuttgarts wurde kräftig in den Kader investiert. Für Aufsehen sorgte insbesondere die Verpflichtung des letztjährigen Liga-Topscorers Jonathan Zeisberger aus Oberhaching. Den 19-jährigen Aufbauspieler hatten viele in einer höheren Liga erwartet. Aber auch Daniel Zacek (25/neu aus Iserlohn), Dennis Diala (22/neu aus Speyer) und 2,16 Meter Hüne Osasere Best Otakho (25/aus Dresden) waren schon letztes Jahr in der PRO B Leistungsträger bei direkten Ligakonkurrenten. Die Importspieler Dmonte Brown (26) und Jason Edokpayi (24) kommen ebenfalls mit sehr viel Vorschusslorbeeren neu ins Remstal, mit Marko Lavric (20) wechselte dazu hin ein weiterer 2,06 Meter großer Center vom Lokalrivalen MTV Stuttgart aus der Regionalliga hinüber zu den Flashers. Mit Jakob Hnazalek (23) steht auch ein Ex-Kangaroo in den Reihen der Württemberger, der zweite ehemalige Leitershofer, Brian Butler, hingegen hat den Verein in Richtung Schwarzwald verlassen und spielt künftig für Komusina Haiterbach in der Regionalliga. BG-Cheftrainer Emanuel Richter schätzt den Gegner wie folgt ein: „Fellbach dürfte in diesem Spiel der klare Favorit sein. Sie spielen zu Hause, haben eine eminent gut besetzte Starting-Five und besitzen sehr viel individuelle Qualität und eine hervorragende Athletik“, so Richter.

Bei den Kangaroos hängen in diesem Jahr die Trauben wohl etwas niedriger. Mit der Favoritenrolle auf den Aufstieg kam die Mannschaft der letzten Saison nicht besonders gut zurecht und schied dann im Play-Off Achtelfinale aus. Und nachdem auch der Etat in dieser Spielrunde deutlich unter dem der Vorsaison liegt, musste und wollte auch eine neue Mannschaft zusammenstellen. Diese ist im Altersdurchschnitt nun deutlich jünger. Kangaroos-Geschäftsführer Wayne Chico Pittman ist aber wie immer Daueroptimist: „Es ist uns gelungen, eine unglaublich ehrgeizige, dynamische und teamorientierte Mannschaft zusammenzustellen, die Lust auf attraktiven und schnellen Basketballsport hat. Von den sechs Vorbereitungsspielen haben wir fünf Matches gewonnen, lediglich gegen das PRO-A Team aus Nürnberg verloren, aber auch da haben wir einen großen Kampf geboten. Mein Gefühl sagt mir, dass von dieser Mannschaft der Funke auf das Publikum überspringen kann und wir mit Begeisterung die vielleicht mangelnde Erfahrung auch kompensieren können“, so Pittman. Trainer Richter möchte mit dem neuen Team dann auch auf jeden Fall wieder die Play-Offs erreichen: „Wir haben das Team bewusst sehr jung mit zwei erfahrenen Führungsspielern zusammengestellt. Diese jungen Spieler wollen wir entwickeln und ihnen Verantwortung übertragen. Ein Saisonstart auswärts in Fellbach ist eine Nummer. Wir fahren dort aber ohne großen Druck hin, aber natürlich mit viel Ambition und wollen ihnen über 40 Minuten hinweg das Leben natürlich möglichst schwer machen,“, so der BG-Headcoach. In der runderneuerten Mannschaft sind mit Kapitän Jannik Westermeier und Guard Brendan Gregori nur noch zwei Akteure aus dem Vorjahr dabei.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Vorberichte_ProBSued_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-25 12:35:552026-09-25 12:35:55Vorberichte ProB Süd 1. Spieltag

Vorberichte ProA 1. Spieltag

25. September 2026/in Allgemein, APP, ProA 26/27

Alle ProA-Spiele des ersten Spieltags könnt ihr live auf Sporteurope.TV verfolgen!

 

25.09.2026 20:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Artland Dragons

Die Gastgeber gehen mit großen Ambitionen in die neue Saison. Die GIESSEN 46ers wollen sich bis 2030 dauerhaft unter den zwölf besten Klubs Deutschlands etablieren. In der vergangenen Spielzeit blieb die Mannschaft aus Mittelhessen allerdings hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach der Hauptrunde belegten die 46ers den siebten Tabellenplatz. In den Playoffs setzte sich Gießen zunächst mit 3:1 gegen die Crailsheim Merlins durch, ehe im Viertelfinale gegen die Kirchheim Knights das Aus folgte. An der Seitenlinie steht weiterhin Branislav Ignjatovic. Der erfahrene Coach geht bereits in seine fünfte Saison als Trainer der 46ers und kann dabei auf einen großen Erfahrungsschatz aus insgesamt 18 ProA-Spielzeiten zurückgreifen. Für die neue Saison setzt Ignjatovic auf eine Mischung aus bekannten Gesichtern und gezielten Verstärkungen. Mit Chris Carter (3,1 Punkte, 1,2 Rebounds, 1,0 Assists in der vergangenen Saison) kehrt dabei ein Spieler in die ProA zurück, der in der Saison 2024/25 noch maßgeblich am Aufstieg von Science City Jena in die Basketball Bundesliga beteiligt war. Der Guard gilt als defensivstarker Taktgeber und soll gemeinsam mit Zachery Cooks (6,7 Punkte, 1,4 Rebounds, 2,9 Assists), der ebenfalls aus dem damaligen Jenaer Aufstiegsteam kam und nun über Bonn nach Gießen wechselte, für neue Impulse sorgen. Auch auf den großen Positionen verfügen die 46ers über viel Erfahrung. Viktor Kovacevic und der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Robin Benzing (12,0 Punkte, 2,6 Rebounds, 2,0 Assists) gehören weiterhin zum Kader. Im Backcourt hat Gießen zudem weitere offensive Optionen hinzugewonnen. Mit Nigel Scantlebury (17,4 Punkte, 5,9 Assists, 2,6 Rebounds), der aus Slowenien nach Gießen wechselte, und Daniel Norl (7,1 Punkte, 2,1 Rebounds, 1,3 Assists) stehen weitere Spieler zur Verfügung, die für Punkte sorgen können. Insgesamt verfügt der Kader damit über eine große individuelle Qualität und zahlreiche Spieler, die offensiv Verantwortung übernehmen können.

Gleichzeitig hat sich die Zusammensetzung der Mannschaft im Vergleich zu den vergangenen Jahren verändert. Während Ignjatovic in der Vergangenheit häufig auf physisch geprägten und eher langsamen Basketball setzte, ist der aktuelle Kader stärker auf die Guards ausgerichtet. Die beiden Duelle zwischen den Dragons und den 46ers in der vergangenen Spielzeit gingen jeweils an Quakenbrück. Am 13. Spieltag setzte sich die Mannschaft vor heimischem Publikum mit 107:100 durch. Auch im Rückspiel am 18. Spieltag behielten die Dragons die Oberhand und gewannen in Gießen mit 79:87. Nun kommt es zum nächsten Aufeinandertreffen. Für beide Mannschaften beginnt dabei eine neue Saison und damit die Jagd nach den ersten Punkten der Spielzeit. Die Partie in Gießen ist gleichzeitig der Startschuss für die gesamte ProA-Saison. Tip-Off in der Sporthalle Gießen-Ost ist am kommenden Freitag um 20:00 Uhr. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Partie live und kostenpflichtig auf SportEurope.TV zu verfolgen.

 

26.09.2026 18:00 Uhr // Kreisbau Kirchheim Knights vs. SBB Börde Baskets

Es geht wieder los in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Nach einem kurzen Sommer und mit runderneuertem Team startete Head Coach Igor Perovic Anfang August in die Vorbereitung auf die Spielzeit 2026/2027. Und auf die Schwaben wartet mit den SBB Baskets aus Wolmirstedt auch direkt die erste große Herausforderung. Nicht wenige trauen der Mannschaft von Headcoach Zazai Großes zu. Mit Kenny Cooper, der bereits für Tübingen mit 16,2 Punkten pro Partie in der ProA zu überzeugen wusste, Marcus Evans und Dennis Nawrocki haben die Magdeburger viel Qualität und Erfahrung ihrem Kader hinzugefügt. Vor wenigen Wochen folgte dann ein weiterer Kracher mit Forward Brook Gardner, der zuletzt in Crailsheim aktiv war. Mit Aeneas Jung und Akim Jonah spielen zudem zwei ehemalige Knights Akteure für die Baskets. „Das sind absolute Top Spieler und damit gehören sie auch zu den favorisierten Teams der Liga. Sie haben viel in den Kader investiert und nach einem ersten Jahr in der ProA die notwendigen Erfahrungen gesammelt um erfolgreich zu sein,“ sagte Knights Sportchef Chris Schmidt über den kommenden Gegner. Aufgrund eines Lizenzverstoßes erhielten die Baskets eine Strafe von vier Punkten seitens der Liga und treten mit einer entsprechenden Hypothek an.

Die Kirchheimer konzentrierten sich nach dem späten Saisonende praktisch umgehend auf die Neuformierung ihres Kaders. „Der Prozess hatte schon im März begonnen, aber nach dem Finale mussten wir uns nochmal die Frage stellen, ob wir den Fokus stärker auf neue Spieler richten, oder versuchen wollen, letztjährige zu halten. Wir haben uns dann primär für neue Akteure entschieden,“ ergänzt Schmidt. Die Ausnahme bildeten Lukas Zerner, Nico Bretzel und Tyrel Morgan. Dieses Trio spielte bereits in der Saison 2025/2026 unter der Teck. Letztgenannter wurde vor wenigen Wochen zum Kapitän der Rittermannschaft ernannt. Neu mit an Bord sind die US-Amerikaner Philip Alston, CJ Hines und Desmond Watson. Ihnen zur Seite stehen Johannes Patrick, Paul Viefhues und Julius Wolf. Den ersten heftigen Nackenschlag mussten die Teckstädter früh verdauen. Neuzugang Adrian Worthy verletzte sich im Training und wird nach einem Knöchelbruch mindestens drei Monate, und damit den Großteil der Hinrunde, verpassen. Ihn ersetzten die Verantwortlichen mit dem bundesligaerfahrenen Christoph Philipps, der bereits für Ulm, Frankfurt und Würzburg in der ersten Liga aktiv war und nach einer von Verletzungen geprägten Vorsaison wieder in den Rhythmus kommen möchte. Er wurde mit einem Vertrag bis Saisonende ausgestattet. Diese zehn sollen es also primär richten. Ergänzt wurde der Kader um die Perspektivspieler Alex Stief, Moritz Lemke und Fabian John. In der Vorbereitung machten die Kreisbau Knights Lust auf mehr. Die direkten Duelle gegen die ProA Konkurrenten aus Tübingen, Heidelberg, Crailsheim und Ulm wurden allesamt gewonnen. Im ersten Pflichtspiel der noch jungen Saison – dem Pokalduell gegen Ludwigsburg – unterlagen die Knights jedoch deutlich, zeigten aber phasenweise ihr Potenzial. „Die Vorbereitungsergebnisse spielen keine Rolle. Es gibt genügend Beispiele von Mannschaften die alles verloren haben und dann gut gestartet sind und umgekehrt,“ so Knights Head Coach Igor Perovic. Der Routinier an der Kirchheimer Seitenlinie weiß um die Arbeit, die noch vor der Mannschaft steht. Unter der Woche hatten die Ritter einige Ausfälle und angeschlagene Spieler zu verschmerzen, daher ist noch unklar wer am Wochenende letztlich zur Verfügung stehen wird. Dennoch werden die Hausherren versuchen, vor heimischem Publikum gut in die Saison zu kommen.

 

26.09.2026 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. RheinStars Köln

Stand der Dinge: Die Göttinger haben in den vergangenen zwei Wochen gegen starke Gegner gespielt. Gegen den SYNTAINICS MBC(Netto BBL Pokal) und die House of Talents Spurs Kortrijk (Testspiel) verloren sie deutlich. Für die Kölner ist das Duell das erste Pflichtspiel der Saison. Ihre Vorbereitung lief sehr gut – von sechs Testspielen gewannen sie fünf, vier davon gegen BNXT-Teams. Nur gegen Liga Neuling ETB Miners verloren die Rheinländer 78:86. Spieler im Fokus: Bei den Göttingern war Zach Jackson im Pokalspiel Topscorer (20 Punkte); gegen Kortrijk punktete Radvilas Kneizys am häufigsten (14). Gehalten haben die RheinStars ihren Topscorer aus der vergangenen Saison, Cedric Russell (15,4 Zähler pro Spiel). Der US Guard war in drei Vorbereitungsspielen bester Punktesammler mit jeweils mehr als 20 Zählern. Auch der neue Center James „Biggie“ Patterson III ließ sein Talent aufblitzen und erzielte in zwei Testspielen jeweils mehr als 20 Punkte. In Haris Hujic kehrt ein ehemaliger BG Spieler in die Sparkassen-Arena zurück. Der deutsche Guard trug das Veilchen-Trikot in der Saison 2021/22 und ist seit Sommer 2025 bei den Kölnern.

Gut zu wissen: Die Veilchen möchten das Erlebnis der Fans rund ums Spiel verbessern und haben neue Angebote im Sortiment. Im kulinarischen Bereich dürfen sich Fans auf das Catering von Schwanebeck Events auf dem Arena-Vorplatz freuen. An den Theken im Arena-Foyer gibt es ab sofort auch Wein (rosé/weiß). Ebenfalls auf dem Arena-Vorplatz animiert der neue „BG Fun Court“ kleine und große Fans selbst aktiv zu werden. Zudem steht eine Hüpfburg zum Austoben zur Verfügung. In der Halbzeitpause sollten Fans nicht die neue Halbzeitshow mit verschiedenen Gewinnen verpassen. Nach dem Spiel lädt der Fantalk mit einem BG-Profi im Foyer zum Verweilen ein. Fünf Neuzugänge stehen im RheinStars-Kader. Die beiden deutschen Akteure Nat Diallo (kam aus Bayreuth) und Karl Bühner (Paderborn) sowie der US-Guard Antonio William (Bochum) kennen die Liga bereits. Neu sind US-Forward Kris Monroe (Österreich)
und Patterson (Rookie vom College). Im Testspiel gegen Kortrijk wiesen die Veilchen trotz Niederlage positive Statistiken auf. Bei 76 erzielten Punkte gaben die Göttinger 21 Assists. Zudem holten sie 13 Offensiv-Rebounds und reduzierten ihre Ballverluste gegenüber den anderen Testspielen deutlich (14). Bei den RheinStars übernahm Zoran Kukic den Headcoach-Posten im Laufe der vergangenen Saison und löst damit Geschäftsführer Stephan Baeck ab, der freiwillig zurücktrat. Der in Wien geborene Kukic besitzt die bosnische und österreichische Staatsbürgerschaft und lebt seit seiner aktiven Zeit beim damaligen Erstligisten RheinEnergy Cologne in Köln. Für Veilchen-Headcoach Martins Gulbis ist es die erste ProA-Partie.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. MLP Academics Heidelberg

Die Tigers Tübingen empfangen zum ersten Spieltag der Saison 2026/27 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga die MLP Academics Heidelberg. Hochball ist am Samstag, den 26. September 2026, um 19:30 Uhr in der Paul Horn-Arena. Auf Trainer Félix Bañobre und seine neuformierte Mannschaft wartet damit direkt zum Auftakt ein echter Gradmesser. Die Kurpfälzer zählen für viele Experten zum Kreis der Titelkandidaten und gehen auf dem Papier als Favorit in die Partie. Allerdings befinden sich viele Teams vor dem ersten Spieltag meistens noch im Findungsprozess – beste Voraussetzungen also für die eine oder andere Überraschung. Die Schwaben können zudem auf die Unterstützung der heimischen Fans in der Paul Horn-Arena setzen. Die Begegnung wird wie immer live und exklusiv auf sporteurope.tv kostenpflichtig übertragen. Die Kommentatoren Rouven Hänig und Marius Dieterle gehen um 19:10 Uhr auf Sendung. Nach der Partie steht Kapitän Till Jönke beim AlpiFantalk in der Paul Horn-Arena für Fragen zur Verfügung.

Beide Kontrahenten blicken auf eine ereignisreiche Vorbereitung zurück. Die Raubkatzen konnten den Season Opener gegen die Starwings Basket Regio Basel aus der Schweiz deutlich mit 111:53 für sich entscheiden. Insgesamt wurden drei Spiel siegreich gestaltet, drei Begegnungen gingen verloren. Heidelberg musste sich im letzten Härtetest mit dezimiertem Kader den Kreisbau Kirchheim Knights auswärts mit 66:94 geschlagen geben. Zuvor waren die Gäste in der ersten Runde des Netto BBL Pokals am Bundesligisten EWE Baskets Oldenburg gescheitert. Mit Erol Ersek kehrt ein bekanntes Gesicht in die Paul Horn-Arena zurück. Der heute 27-Jährige trug von 2021 bis 2024 das Trikot der Tigers Tübingen und feierte mit den Raubkatzen im Jahr 2023 den Aufstieg in die easyCredit BBL. Im Anschluss folgte der Wechsel in die Kurpfalz, wo Ersek aktuell in seine dritte Spielzeit geht. Auch Head Coach Carlo Finetti stand in der Saison 2023/2024 als Assistant Coach bei den Schwaben unter Vertrag.

Die MLP Academics Heidelberg peilen nach dem Abstieg aus der ersten Liga den direkten Wiederaufstieg an. Mit Paul Zipser, Niklas Würzner, Erol Ersek und Kevin McClain stehen weiterhin mehrere Akteure aus dem letztjährigen BBL-Kader im Aufgebot. Zusätzliche Qualität bringen die US-Amerikaner Frank Champion, Chuck Harris Jr. und Nick Muszynski mit. Champion kam von UU Korihait aus Finnland in die Kurpflaz, Harris wechselte nach einer starken ProA-Saison mit den Kreisbau Kirchheim Knights nach Heidelberg während der 2,11 Meter große Muszynski bereits 2023/2024 in Kirchheim als bester Center der ProA ausgezeichnet wurde. Mit den deutschen Neuzugängen Lorenz Brenneke und Joschka Ferner verfügt die Finetti-Truppe vor allem auf den deutschen Positionen über einen tiefen und hochkarätig besetzten Kader.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // ETB Miners vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Endlich hat das Warten für alle Ruhrpott-Basketballfans ein Ende! Am 1. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA steht für die ETB Miners sofort eine echte Standortbestimmung auf dem Programm. Am Samstag, den 26. September 2026, empfangen die Essener um 19:30 Uhr mit den HAKRO Merlins Crailsheim einen der ambitioniertesten und traditionsreichsten Klubs der Liga in der Sporthalle am Hallo. Die Gäste aus Hohenlohe reisen mit der klaren Zielsetzung an, im Kampf um die vorderen Tabellenplätze ein gewichtiges Wort mitzureden. Unter Headcoach Florian Flabb absolvierte Crailsheim eine intensiv durchgeplante Pre-Season mit insgesamt sieben Testspielen – darunter namhafte Vergleiche gegen Düsseldorf und Tübingen sowie ein Vorbereitungsturnier in Salzburg. Den ersten echten Pflichtspiel-Härtetest erprobten die „Zauberer“ zudem bereits im Netto BBL-Pokal. Gegen den Erstliga-Aufsteiger Phoenix Hagen lieferten sie sich über 40 Minuten einen packenden Fight auf Augenhöhe und schrammten beim 86:93 nur knapp an einer Überraschung vorbei. Das Team reist somit mit hoher Physis, spürbarer Wettkampfhärte und gefestigten Abläufen nach Essen.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. VfL SparkassenStars Bochum

Paderborn Baskets gegen VfL SparkassenStars Bochum: Ein NRW-Duell, das zum Saisonstart der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA Spannung verspricht. In der vergangenen Saison gingen beide Partien an die Ruhrgebietler, allerdings beide Male heiß umkämpft: Im Hinspiel musste sich Paderborn in Bochum erst nach Overtime knapp und unglücklich mit 92:94 geschlagen geben, im Rückspiel verloren die Baskets in eigener Halle mit 75:83. Ansporn genug für die Hausherren, es in der neuen Saison besser zu machen, und zwar in einer neuen Heimspielstätte: Nach Jahrzehnten verließ das Paderborner Team die zwar stimmungsvolle, aber höchst sanierungsbedürftige „Maspernhölle“ und trägt mit Beginn der Saison 2026/27 in einer neuen und profigerechten Location seine Heimspiele aus. Die PHOENIX CONTACT arena in Lemgo ist für die kommenden Jahre das neue Zuhause des einzigen Profibasketballclubs aus ganz Ostwestfalen-Lippe – und soll sich mit Unterstützung einer ganzen Menge alter und auch neuer Fans zu einer ebenso begeisternd-atmosphärischen „Hölle“ entwickeln wie die bisherige sportliche Heimat. Die Paderborn Baskets haben nach dem erfolgreichen Klassenerhalt zwei Drittel ihres Kaders neu aufgestellt: Mit den beiden Kapitänen Eyassu Worku und Nico Marty-Decker sowie Leonard Kröger Matej Silic und Tom Brüggemann stehen vier Akteure aus der vergangenen Saison im Kader. Neu hinzugekommen ist eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern – ein Team mit einem guten Spirit, das sein Potential in der Preseason bereits diverse Male hat aufblitzen lassen: Lediglich zwei Testspiele gingen verloren, darunter eines nur knapp mit 72:75 beim starken niederländischen Erstligisten ZZ Leiden.

Die Gäste des VfL SparkassenStars Bochum haben eine gute Vorbereitungsphase mit einigen überzeugenden Leistungen hinter sich. Der neue Head Coach Alvaro Paredes kann auch in der neuen Saison auf einen eingespielten Kern an deutschen Akteuren setzen: Kapitän Niklas Geske, Kilian Dietz und Jonas Grof tragen weiterhin das Bochumer Jersey. Hinzu kommen neben jungen Talenten auch einige erfahrene Neuverpflichtungen, die in ihren vorherigen Clubs tragende Rollen spielten: Jaylen Wesley, Neil Masnic (ehemaliger Paderborner), Ja’Monte Black, Gabriel Kuku und Tommy Kamarad zählten in den letzten Test Games zu den auffälligsten, punktestärksten Spielern.

 

26.09.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Nürnberg Falcons

Mit einem runderneuerten Kader gehen die Nürnberg Falcons in ihre elfte Zweitliga-Saison. Auch auf der Trainerposition gab es eine Veränderung: Tim Black folgte auf Ralph Junge und soll das Team in einer starken und ausgeglichenen Liga weiterentwickeln und nach vorne bringen, vom 1. Spieltag an. „Ich freue mich sehr auf unser erstes Spiel und darauf, welche Erfahrungen unsere neuen Spieler dabei machen werden. Am ersten Spieltag geht es jedem in der Liga ähnlich: Aufregung, Nervosität und sicher auch der eine oder andere Aberglaube sind allgegenwärtig. Das Spiel, das wir lieben und für das wir arbeiten, wird plötzlich zu mehr als nur einem Spiel. Die große Herausforderung besteht darin, im Moment zu bleiben und sich daran zu erinnern, dass es am Ende genau das ist: ein Spiel. Wir haben die gesamte Preseason trainiert, gespielt und gereist, um auf diesen Moment hinzuarbeiten. Jetzt geht es darum, die Halle zu betreten und das zu zeigen. Natürlich gibt es Taktik und einen Plan, aber irgendwann geht es einfach darum, zu kämpfen und sich zu behaupten“, so Tim Black. Die Liga scheint spannender denn je. Starke Aufsteiger, ein ambitionierter BBL-Absteiger und gleich mehrere Teams, die sich für den großen Wurf in Position bringen wollen. Mittendrin sind die Nürnberg Falcons, hinter denen eine Marathon Preseason mit insgesamt 19 Testspielen liegt. Ihnen gegenüber steht am Samstagabend eine Mannschaft, die den Mittelfranken am 34. Spieltag der vergangenen Saison den letzten verbliebenen Playoff-Platz vor dem Schnabel wegschnappte. Trainer Demond Green geht bei den LIONS in sein zweites Jahr. Auch beim Kader ist Kontinuität angesagt – mit einem starken deutschen Kern und interessanten Neuzugängen. Tim Black schätzt den ersten Gegner der neuen Saison wie folgt ein: „Karlsruhe ist eine hungrige und aggressive Mannschaft, die auf jeder Position gefährlich ist. Es wartet viel Arbeit auf uns, aber ich vertraue meinen Jungs und bin überzeugt, dass sie bereit sind.“ Tip-off zur Partie der PS Karlsruhe LIONS gegen die Nürnberg Falcons ist am Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr. DiePartie gibt es live in der Karlsruher Europahalle sowie auf sporteurope.tv zu sehen. Hier haben die Fans die Wahl zwischen verschiedenen Pass-Modellen. Egal ob Einzelspiel oder All-Access-Pass: Mit jedem Produkt können die Nürnberg Falcons unmittelbar unterstützt werden.

 

27.09.2026 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. OrangeAcademy

Vorbericht folgt in Kürze.

 

27.09.2026 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. Medikamente per Klick Bayreuth

Medikamente per Klick Bayreuth startet mit einem Auswärtsspiel am Sonntag, 27. September, um 17 Uhr bei den EPG Baskets Koblenz in die neue Saison 2026/27 der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA. Die Koblenzer gingen in der vergangenen Spielzeit mit 26 Punkten als Tabellen-14. der Hauptrunde über die Ziellinie, vier Punkte hinter dem Zehnten Bayreuth und sechs Punkte vor dem Tabellen-17. und damit erstem Absteiger Bayer Giants Leverkusen. Nach dem Aufstieg geht das Team vom Deutschen Eck mittlerweile in seine vierte ProA-Saison. Aus dem Kader der vergangenen Spielzeit blieben den EPG Baskets auf den deutschen Positionen die Shooting Guards Badu Buck (27) und David Lars Gaspers (27) erhalten. Die Power Forwards Jonas Niedermanner (29) und Jannis Sonnefeld (24) sowie der 28-jährige Center Alexander Möller und der türkische Nachwuchsspieler Small Forward Ömer Girgin (18) blieben den Koblenzern ebenfalls treu. Als Neuzugang wurde in der Sommerpause der deutsch-kanadische Guard Mason Kraus vorgestellt. Für den 24-Jährigen ist Koblenz die erste Station nach der College-Zeit. Vorstand Sport und Marketing Thomas Klein sieht in dem 1,90 Meter großen Akteur „einen sehr dynamischen und offensivstarken Spielmacher, der seine Mitspieler gut in Szene setzen und selbst punkten kann, wenn es darauf ankommt“. Mit dem 26-jährigen Rumänen Dragos Diculescu verpflichteten die EPG Baskets für die Guard/Wing-Position einen erfahrenen Profi, der bereits in Rumänien, den Niederlanden, Island, Schweden und der deutschen Pro B gespielt hat. In der Saison 2024/25 bei der BG Hessing Leitershofen wurde der 1,96 Meter große Small Forward zum MVP der ProB gewählt. In der vergangenen Saison war Diculescu für die Koping Stars in Schweden aktiv und erreichte bei 30 durchschnittlich gespielten Minuten im Schnitt 16,2 Punkte, 5,7 Rebounds und vier Assists. Headcoach Stephan Dohrn freut sich auf einen „sehr vielseitigen, schlauen Spieler, der von Natur aus einen Führungsanspruch hat, gleichzeitig aber auch hungrig ist, sich in der ProA zu beweisen“. Mit dem deutschen Power Forward Ferenc Gille verpflichteten die Koblenzer einen Neuzugang, der in der Saison 2023/24 zusammen mit dem heutigen EPG Baskets-Headcoach Stephan Dohrn in Rhöndorf die ProB-Meisterschaft gewonnen hat. Mit einer Größe von 2,03 Metern ist der 27-Jährige auch auf der Center-Position einsetzbar. Zuletzt war Gille bei der BG Hessing Leitershofen in der ProB aktiv und hatte im Schnitt 11,4 Punkte und 4,5 Rebounds auf dem Scoreboard stehen. Als „Big Man“ verpflichteten die Koblenzer den 2,01 Meter großen, sehr beweglichen und flexibel als Center oder Power Forward einsetzbaren US-Amerikaner Camaron Tongue. Nach dem Durchlaufen des renommierten College-Programms der Santa Clara Broncos in Kalifornien von 2021 bis 2025 wagte der 25-Jährige den Sprung über den großen Teich und war in der vergangenen Saison beim estnischen Topclub BC Kalev/Cramo Tallin aktiv und war neben der nationalen Liga auch international im Einsatz. Direkt vom College-Programm der Dartmouth Big Green aus New Hampshire wechselte der US-amerikanische Small Forward Jayden Williams (22) ans Deutsche Eck. Der 1,98 Meter große, athletische Flügelspieler erzielte in seiner Senior-Saison durchschnittlich 11,8 Punkte pro Spiel, verwandelte 64 Dreipunktewürfe bei einer Quote von 35,6 Prozent und überzeugte zudem mit starken 84,8 Prozent von der Freiwurflinie. Vom Boston College aus der NCAA kam der 1,93 Meter große US-Combo Guard Chase Forte Johnson zu den EPG Baskets. Im Laufe seiner College-Karriere entwickelte sich der athletische Guard zu einem der besten Verteidiger seiner Liga und wurde in der Saison 2024/25 als Defensive Player of the Year der Summit League ausgezeichnet. Der außergewöhnlich intensive 25-jährige Verteidiger soll die gegnerischen Ballhandler konstant unter Druck setzen. Als letztes Puzzleteil des Kaders wurde der US-amerikanische Point Guard Tyren Moore verpflichtet. Der 25-jährige, 1,80 Meter große und 84 Kilogramm schwere Akteur war in den vergangenen beiden Spielzeiten bei den Georgia Southern Eagles aktiv. In der vergangenen Saison wurde Tyren Moore ins Sun Belt All-Tournament Team berufen. Über die Spielzeit hinweg verwandelte Moore insgesamt 120 seiner 310 Dreipunktewürfe und kam dabei auf durchschnittlich mehr als acht Dreierversuche pro Spiel – Werte, die seine Rolle als äußerst selbstbewusster und konstanter Distanzschütze eindrucksvoll unterstreichen. Insgesamt wird der Spielstil der EPG Baskets angesichts der Struktur des neuen Kaders wohl noch einmal deutlich an Aggressivität und Dynamik in Offensive und Defensive zulegen. Mateo Santamarina wird künftig als Assistant Coach an der Seite von Head Coach Stephan Dohrn arbeiten, der in seiner zweiten Spielzeit bei den EPG Baskets engagiert ist. Der Spanier Santamarina tritt die Nachfolge von Kai Schallenberg an und bringt neben internationaler Erfahrung im Profi- und Nachwuchsbereich vor allem eine große Expertise in den Bereichen Scouting, Videoanalyse und Spielvorbereitung mit.

Die Vorbereitungsspiele der Koblenzer verliefen durchaus erfolgreich. In sieben Testspielen gab es fünf Siege, zuletzt wurden die PS Karlsruhe Lions mit 104:74 deutlich distanziert. Erfolge gab es unter anderem auch gegen die Ligakonkurrenten Artland Dragons (88:78), mit 96:88 bei den VfL SparkassenStars Bochum und mit 88:81 gegen die GIESSEN 46ers. Verloren wurde mit 80:94 gegen ProA-Aufsteiger ETB Essen Miners und mit 79:82 bei den Bayer Giants Leverkusen, dem ProA-Absteiger der vergangenen Saison. Bei Medikamente per Klick Bayreuth verlief die Vorbereitung sehr durchwachsen. Gebeutelt von Verletzungen und Blessuren im Team stand Headcoach Vincent van Sliedregt oft nur eine kurze Rotation zur Verfügung. Nach dem knappen nichtöffentlichen Auftaktsieg gegen Pro B-Ligist BBC Coburg wurde anschließend teils deutlich gegen den tschechischen Erstligisten BK Armex Decin (87:109), im Rahmen des Medikamente-per-Klick-Cups gegen Ligakonkurrent Nürnberg Falcons (73:84) und gegen den slowakischen Erstligisten Blue Wings Nitra (76:93), gegen Bundesligist Mitteldeutscher BC (56:108) und bei Ligakonkurrent SBB Börde Baskets Wolmirstedt (65:90) verloren. Auf dem Heimweg vom einwöchigen Trainingslager im italienischen Bormio, das erst in der vorletzten Woche vor dem Saisonstart durchgeführt wurde, testete MpK noch bei der „Orange Academy“, dem in die ProA aufgestiegenen Farmteam von ratiopharm Ulm. Hierbei feierten die Bayreuther mit 91:83 einen wichtigen Erfolg für das Selbstbewusstsein acht Tage vor Saisonbeginn. Ob die Bayreuther jetzt quasi „auf den Punkt“ konkurrenzfähig sind, wird sich beim ersten Saisonspiel am Sonntag zeigen.

Foto: dieLICHTBUILDER

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/09/Vorberichte_ProA_1.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-09-25 12:35:172026-09-25 12:35:17Vorberichte ProA 1. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

1. Oktober 2025/in ProB Süd 25/26

27.09.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. FC Bayern Basketball II 78:75

Spannung, Härte und viel Kampf. Die OrangeAcademy lieferte sich einen abwechslungsreichen Schlagabtausch mit dem Farmteam des Münchener Nachwuchsprogramms. In einer sehr körperbetonten Auseinandersetzung kam es auf die Kleinigkeiten an. Gerade unter den Brettern zeigten die jungen Ulmer eine dominante Vorstellung. Am Ende waren der Wille und ein gutes Teamspiel der entscheidende Schlüssel zum Sieg.

Ein heißer Start der Gastgeber machte Lust auf mehr. Dank aggressiver Defense kamen die Ulmer offensiv zu guten Abschlussgelegenheiten. Joel Cwik wusste diese nicht nur gekonnt, sondern auch äußerst spektakulär zu nutzen. Auf Seiten der Bayern kam erst im zweiten Viertel Schwung in die Partie. Hier erhöhten die Münchener die Intensität in der Defensive sichtbar. Eigengewächs Nikolas Sermpezis zog oftmals erfolgreich zum Korb und verhalf den Bayern mit 17 Zählern im ersten Durchgang, das Spiel offen zu halten (42:42; Q2).

Gespannt warteten alle auf den einen entscheidenden Schritt und dieser erfolgte im zweiten Durchgang. Mit einem 13:0-Lauf stellten die jungen Ulmer die Weichen auf Sieg. Gerade das Guard-Duo Omog-Cwik war für die Bayern nicht mehr zu stoppen, suchten die beiden den Weg zum Korb wurde es für die Münchener Defensive schwer. Es waren einfache Ballverluste der Bayern und starke Abschlüsse der Doppelstädter, die fortan den Unterschied machten. Nach einem starken Comeback der Gäste, war es Kapitän Marko Dordevic, der mit einem spektakulären Monsterblock in letzter Sekunde den Sieg festhielt. (78:75; Q4)

„Wir haben gut in die Partie reingefunden und unseren Gameplan im ersten Viertel umgesetzt. Dann haben wir die Bayern und ihre physisch starken Big Men aber wieder ins Spiel zurückkommen lassen. Im dritten Viertel haben wir dann gezeigt, wie viel Potenzial in uns steckt. Am Ende war das Ergebnis knapp, doch der Sieg ist alles, was zählt. Ein gut aufgelegter Joel Cwik hatte einen großen Anteil an diesem Erfolg “, erklärt der Ulmer Headcoach Florian Flabb.

 

27.09.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp Baskets 98:112

Die Überraschung zum Saisonauftakt gegen die favorisierten Speyerer blieb aus. Die Gäste um Coach Carl Mbassa trafen zu hochprozentig und bestraften gnadenlos die schwache defensive Vorstellung der Tropics.

Zu Beginn der Partie konnten die Gelbhemden die Partie noch offen gestalten. Allen voran Jonathan Zeisberger, der immer wieder punktete und von den Kurpfälzern nicht zu stoppen war. Doch bereits im ersten Viertel offenbarten sich viele defensive Schwächen im Team von Trainerduo Matic/Block. Neben schlechter Rückwärtsbewegung waren vor allem große Abstimmungsprobleme in der neu zusammengestellten Mannschaft unverkennbar. Die Gäste bestraften eiskalt die Fehler der Oberhachinger Basketballer und zeigten Ihre starke Qualität.

Während man defensiv unterirdisch agierte, zeigte die jungen Tropics-Truppe offensiv sehr starke Ansätze. Dank dem Trio Zeisberger/Muratovic/Müller blieb man bis kurz vor der Halbzeit im Spiel und verkürzte den Rückstand zwischenzeitlich auf 47:52. Doch die Kurpfälzer hatten immer wieder die richtige Antwort auf die Läufe von Zeis & Co.

Auch nach der Halbzeit fand man keinen Weg, um die offensive Show der Ahorn Camp Baskets zu stoppen. Die Truppe von Mbassa traf 15 Ihrer 27 Dreipunktversuche, was einer Traum Quote von 57 Prozent entspricht, und baute den Vorsprung im Schlussviertel zwischenzeitlich auf 74:94 aus. Doch die Tropics gaben sich nicht auf und konterten nochmals mit einem 11:0 Zwischenspurt. Aber Speyer hatte die passende Antwort und erstickte das Aufbäumen der Gleißental-Riesen im Keim.

Mario Matic sieht Möglichkeiten zur Verbesserung an seiner Mannschaft: „Speyer hat heute verdient gewonnen und eindrucksvoll gezeigt, warum sie dieses Jahr als Top4 Mannschaften gelten. Sie haben unsere vielen defensiven Fehler gnadenlos bestraft. Für die Hälfte unserer jungen Mannschaft war es das erste Spiel in der Bundesliga und wir haben heute Lehrgeld gezahlt. Wir werden den Fokus in der Trainingsarbeit auf die Verteidigung legen und müssen es am kommenden Wochenende besser machen.“

 

27.09.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. SKYLINERS Juniors 90:79

Kapitän Jannik Westermeier eröffnete die neue Saison für Leitershofen mit einem schönen Distanzwurf zum 2:0. Da konnte noch keiner der 800 Zuschauer in der Stadtberger Sporthalle erahnen, dass die Gäste aus Frankfurt in diesem Match kein einziges Mal in Führung gehen sollte. Schnell erspielten sich die Stadtberger einen Vorsprung gegen einen keinesfalls schwachen Kontrahenten und entschieden das erste Viertel mit 28:19 für sich.

Angetrieben vom neuen Aufbauspieler Brian Dawson lief der Ball auch in den zweiten zehn Minuten schnell durch die Reihen. Gesucht wurde vor allem der schnelle Abschluss und verteidigt wurde zumeist über das ganze Feld hart und kompromisslos. Neun Sekunden vor der Sirene war es dann tatsächlich der junge Heinrich, der per Korbleger zur 24-Punkte Halbzeitführung abschloss.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schalteten die Gastgeber spürbar einen Gang herunter und die Gäste kamen sichtlich motiviert wieder aus der Pause. Die beiden Aufbauspieler Jamie Edoka und Alvin Onyia gestalten nun den Spielaufbau, der erst 18-jährige Julius Messer traf einige Dreier in Folge und unter dem Korb gab es für die Leitershofer Defense gegen den kantigen Florian Dietrich Schwerstarbeit zu verrichten. Das dritte Viertel entscheiden die Skyliners mit sage und schreibe 24:13 für sich.

Die Kangaroos agierten zwar im letzten Viertel wieder deutlich intensiver und konzentrierter, lange Zeit fielen aber vor allem die Dreipunktwürfe nicht mehr. Mehr als auf 10 Punkte Differenz ließ man Frankfurt aber nie herankommen und kurz vor dem Ende war auch die Dreierblockade wieder beendet, als Brian Dawson und Zion Richardson dann doch von jenseits der 6,75-Meter Linie trafen.

BG-Headcoach Emanuel Richter sieht die Leistung seiner Mannschaft sehr positiv: „Das erste Spiel ist nie einfach, weil es wenig Material gibt, den Gegner zu scouten. Wir haben eine sehr starke erste Halbzeit gespielt, in der wir klar dominiert haben. Im zweiten Durchgang gab es dann einen Spannungsabfall. Noch sind wir nicht in der Lage, die vollen 40 Minuten konstant unser Niveau abzurufen. Daran müssen wir arbeiten.“

 

28.09.2025 16:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademi vs. Porsche BBA Ludwigsburg 53:77

Die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie ist mit einer Heimniederlage in die neue Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd gestartet. In der tectake ARENA hatten die Schützlinge von Headcoach Alex King am Sonntagnachmittag vor allem in der ersten Halbzeit große Probleme im Angriff und unterlag im Farmteam-Duell gegen die Porsche BBA Ludwigsburg. Topscorer der Begegnung war David Gerhard mit 16 Punkten.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt: Die Hausherren leisteten sich bei ihrem Saisonauftakt 26 Ballverluste (Ludwigsburg: 20) und hielten in der ersten Halbzeit nicht gut und physisch genug dagegen. In der Offensive gelangen den Baskets gegen die Verteidigung der Gäste bis zum Seitenwechsel nur wenige gute Aktionen. Ludwigsburg traf sowohl aus dem Zweierbereich als auch von der Freiwurflinie deutlich besser und lag daher nach dem ersten Viertel bereits mit 20:7 und nach zwanzig Minuten mit 37:13 in Führung.

Nach der Halbzeitansprache hielten die Gastgeber besser dagegen, konnten gegen weiter konzentrierte Ludwigsburger den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verringern. Nach einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit musste die VR-Bank Würzburg Baskets Akademie daher eine deutliche 53:77-Niederlage hinnehmen.

Headcoach Alex King sieht, dass die Ludwigsburger sich gut auf den Gegner eingestellt hatten: „Ludwigsburg war gut auf uns vorbereitet, und wir haben einfach nicht physisch genug gespielt. Im Angriff haben wir es nicht geschafft, gute Blöcke zu stellen und das Timing hat gefehlt. Wir haben aber viele junge Spieler, die noch etwas Zeit brauchen. Daher müssen wir Geduld mit ihnen haben. Wir müssen uns jetzt schnell fangen, die Fehler analysieren und an unseren Schwächen arbeiten.“

 

28.09.2025 16:00 Uhr // BBC Coburg vs. TV Langen 100:49

Perfekt auf den Gegner eingestellt, griffig in der Defense und fokussiert in der Offensive, so startete der BBC Coburg in ihr erste Spiel gegen den Aufsteiger aus Langen. Früh wurde deutlich, dass es für den Aufsteiger aus Langen keine Willkommensgeschenke geben würde. Die Hausherren setzten sich frühzeitig ab. Die „Giraffen“ aus Langen hatten unterdessen große Probleme offensiv einen Rhythmus zu finden.

Es dauerte knapp über sieben Minuten, bis die Gäste durch Risto Vasiljevic zu ihren ersten ProB-Punkten nach über zehn Jahren kamen – nur stand es da schon 18:0 für die Coburger. Diese machten im Anschluss einfach unbehelligt weiter, ließen hinten so gut wie. Mit einem krachenden Dunk von Tim Herzog zum 27:4 rundete die Mannschaft von Patrick Seidel das erste Viertel ab.

Auch in den zweiten zehn Minuten lief die Coburger Maschinerie wie geölt. Zwar kam Langen nun vereinzelt immer wieder zu Zählern, allerdings blieben die Vestestädter davon schlichtweg unbeeindruckt. Von außen fielen die Dreier und auch unter dem Korb dominierten die Big Men um Darius Dawson, Tim Herzog und Leo Ćosić. Letzterer stellte den Pausenstand zum 53:21 her.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte der BBC nahtlos da an, wo man in der ersten Hälfte aufgehört hatte. So wuchs der Vorsprung immer weiter und betrug Mitte des dritten Spielabschnitts schon 40 Punkte. Bei Coburg wurden die jungen Wilden losgelassen und zahlten das Vertrauen ihres Coaches mit beherzten und engagierten Minuten zurück. Kurz vor Schluss war es Egger, der die 100 Punkte eintütete und den Coburger Sieg schließlich perfekt machte.

Viele lobende Worte für seine Schützlinge fand auch BBC-Headcoach Patrick Seidel nach der Partie: „Unser Anfang war sehr stark. Wir haben den Ball schön bewegt, aggressiv verteidigt und haben nicht umsonst gleich eine so hohe Führung herausgespielt, auf die wir uns das ganze Spiel über auch nicht ausgeruht, sondern die wir immer weiter ausgebaut haben. Defensiv haben wir im letzten Viertel auch noch einmal kleine Schritte im Taktischen nach vorne gemacht.“

 

28.09.2025 17:00 Uhr // Dresden Titans vs. SV Fellbach Flashers 60:67

Bei ProA Absteiger Dresden waren am ersten Spieltag die Fellbach Flashers zu besuch. Dabei gelingt es der Mannschaft von Headcoach Valentino Lott nicht die Punkte in Dresden zu behalten. Die Flashers nutzten die nervöse Anfangsphase besser und spielten sich über das zwischenzeitliche 4:9 einen Vorsprung von bis zu 11 Punkten heraus. Wechselnde Scorer von Sebastian Heck, Kevin Kollmar und ein 3-Punkte Wurf von Samuel Schally verkürzten zum Ende des 1. Viertels auf 19:26.

Mit Beginn des 2. Spielabschnitts bekamen die Gäste in der Dresdner Margon Arena dann ein deutlich strukturierteres Spiel zu sehen. Spielzüge vollendeten Duje Putnik, Lokalmatador Georg Kupke und erneut Kollmar zum zwischenzeitlichen 29:31. Bis zur Pause setzten sich die Gäste erneut mit einem Vorsprung von acht Punkten ab (36:44).

Hatten sich die 1.196 Titans-Fans in der Folge auf weitere Highlight Spielzüge gefreut, blieben beide Teams diese zunächst schuldig. Auch durch viele Spielunterbrechungen gelang es beiden Mannschaften nur selten den Punktestand zu verändern. Mit einem unveränderten Abstand von acht Punkten, endete das 3. Viertel mit 47:55.

Und auch im letzten Viertel stand vor allem der Kampf im Vordergrund. Diesen nahmen die Elbriesen besser an, zeigten eine bissige Ganzfeldverteidigung und konnten den Rückstand verkürzen. Zwei Minuten vor Ende der Partie sorgte Samuel Schally mit einem langen 2- Punkte-Wurf für das 59:59. Am Ende war es Fellbachs Import-Spieler Tyseem Lyles, der das Pendel zugunsten der Schwaben ausschlagen ließ und mit gelungenen Einzelaktionen die 60:67-Niederlage der Titans besiegelte.

Dresdens Headcoach Valentino Lott sieht in der Niederlage einen Schritt in die richtige Richtung: „Die erste Hälfte ist leider zu holprig und kostet uns letztendlich das Spiel. Wir kämpfen uns mit Hilfe der Fans ran, aber kommen leider nicht ganz über den Berg. Als Mannschaft war das unsere erste Niederlage und wir müssen aus den kleinen Sachen unsere Schlüsse ziehen. All in all war es ein Schritt in die richtige Richtung.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/09/Nachberichte-1.-Spieltag-ProB-Sued-Beitragsbild.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-01 19:28:122025-10-02 11:42:37Nachberichte ProB Süd 1. Spieltag

Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

1. Oktober 2025/in ProB Nord 25/26

27.09.2025 18:00 Uhr // Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos 86:84

Die Iserlohn Kangaroos haben ihr erstes Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord nach großem Kampf knapp verloren. Beim Gastspiel bei der Seawolves Academy in Rostock stand es nach 40 hochintensiven Minuten 86:84 für die Hausherren.

Die Partie war über weite Strecken ausgeglichen. Während in der ersten Hälfte die Kangaroos noch die Nase vorn hatten, stand es nach dem dritten Viertel 61:61. Am Ende machten kleine Details den Unterschied: Während die Gastgeber alle ihre 17 Freiwürfe sicher verwandelten, trafen die Kangaroos lediglich 17 von 26 (65 %).

Herausragend im Iserlohner Trikot war Chris Schultz, der mit 19 Punkten und 8 Rebounds wichtige Impulse setzte und das Team in entscheidenden Phasen pushte. Noch dominanter agierte Tyson Leitao, der mit 20 Punkten sowie 10 Rebounds (davon 8 offensiv) ein Double-Double verbuchte. Auf Seiten der Rostocker war Jalen Page mit 27 Punkten und 6 Assists kaum zu stoppen.

Trotz verletzungsbedingter Ausfälle wichtiger Leistungsträger trat das Waldstadt-Team geschlossen auf und ließ sich nicht unterkriegen. Headcoach Toni Prostran war nach der Partie stolz auf seine Mannschaft: „Die Jungs haben alles gegeben und sind bis zur letzten Sekunde drangeblieben. Mit dieser Energie werden wir in den kommenden Spielen unsere Chancen bekommen.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. Hertener Löwen 76:75

Die Gäste gingen hochmotiviert in das Spiel und führte schnell mit 3:8. Es entwickelte sich frühzeitig eine enge Partie, in deren Folge die TSV Neustadt temps Shooters mit fortlaufender Spielzeit jedoch die Kontrolle übernahmen. Die volle Halle und die lautstark unterstützenden Heimfans pushten die Neustädter und die Löwen fanden im ersten Durchgang nicht zu ihrer sonst starken Defense. Am Ende des ersten Viertels stand es 22:18 für die Gastgeber.

Dabei hatten die Hertener den 2,18-Meter-Riesen David Craig stets unter Kontrolle – die Defensive war gut auf dem dominanten Center eingestellt und erlaubte ihm in der gesamten Partie nur 2 Punkte und 5 Rebounds. Dafür übernahm mit Matej Jevlovcic jedoch ein anderer Spieler bei Neustadt das Kommando. Immer wieder generierte er Offensiv-Rebounds für das Heimteam. Mit 42:34 für die Gastgeber ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel kam die Hertener wie ausgewechselt aus der Kabine – nun bekamen die Löwen immer mehr Zugriff auf das Spiel und die Defense funktionierte deutlich besser. Nach kurzer Zeit konnten die Gäste bereits ausgleichen – in der Folge entwickelte sich nun ein spannendes und enges Spiel auf Augenhöhe. Die Löwen steigerten nochmals die Intensität in der Verteidigung. Dies zeigte Wirkung beim. Mit 17:21 endete das dritte Viertel zugunsten der Gäste – beim Spielstand von 59:55 ging es in den letzten Abschnitt.

Auch hier waren die Löwen weiterhin das bessere Team. Doch Unkonzentriertheiten und zu viele Ballverluste verhinderten immer wieder einen Führungswechsel. Insgesamt standen 16 Turnover zu buche. Kurz vor Ende der Partie 73:67 für die „Shooters“. Die Hertener bewiesen Moral, drehten das Spiel und legten einen starken 8:0-Lauf hin. Fünf Sekunden vor Schluss verwandelte Emil Loch von Neustadt einen schwierigen 3-Punkte-Wurf zum 76:75-Endstand

Nach dem Spiel haderte Herten Coach Robin Singh mit dem Ergebnis: „Es war grundsätzlich kein schlechtes Spiel von uns, aber mit 16 Turnovern und nur einer guten Halbzeit kann man auf diesem Level kein Spiel gewinnen. In Zukunft wird es darauf ankommen, unsere Leistung konstanter über 40 Minuten abzurufen.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // Dragons Rhöndorf vs. SC Rist Wedel 82:67

Vor dem Tip-Off war die Zuversicht beim Gros der Dragon-Fans noch verhalten. Zu tief steckte der Frust über die schwere Verletzung von Daniel Mayr und das Fehlen von Mejias. Ohne zwei designierte Leistungsträger schien ein Sieg außer Reichweite.

Entsprechend engagiert gingen Die Dragons gingen von Anfang an engagiert zur Sache. Die Mannschaft wirkte kein Stück verunsichert, sondern legte offensiv selbstbewusst los und ein 11:8 vor. Lediglich in der Verteidigung erlaubte sich Rhöndorf den ein oder anderen vermeidbaren Fehler, den man jugendlichen Leichtsinn zuordnen konnte. Rist Wedel erlebte einen rabenschwarzen Tag aus der Distanz und verwandelte nur zwei von 22 Dreierversuchen. In den ersten 20 Minuten hatte die Mannschaft um Max Becker das Geschehen fest im Griff und ging mit einer 38:31-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber bis zur 24. Minute am Drücker (46:36), dann kassierte Benjamin Sadikovic (12 Pkt./8 Reb.) sein viertes persönliches Foul und Rhöndorfs Spiel geriet vorübergehend ins Stocken. Auf der Gegenseite markierte Rist Wedel einen 8:0-Lauf und kam auf 46:44 ran. Eine kritische Phase, die Lagui Diallo mit einem Dreier beendete.

Im letzten Viertel legte dann Rémi Völkers entfesselt los und machte für seine Dragons den Deckel auf die Begegnung. Als dann der starke Kenan Reinhart, mit 20 Punkten Topscorer des Spiels, in der 37. Minute seinen zweiten Dreier zum 76:57 einklinkte, war der Sieg vorzeitig perfekt. Trotz der schwerwiegenden Ausfälle ist Rhöndorf Coach Max Becker zufrieden: „Wir haben es heute geschafft unsere Ausfälle als Team zu kompensieren und unsere Identität aufs Feld zu bringen. Wir glauben an unser Team und vertrauen jedem einzelnen Spieler, genau das hat sich heute ausgezahlt. Am Ende ist es uns gelungen mit einem Heimsieg zu starten und haben den Fans gezeigt, was sie von uns in der Saison erwarten dürfen.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // LOK Bernau vs. RASTA Vechta II 89:74

In der ProB stand für LOK Bernau der Saisonstart an und dabei trafen sie auf die zweite Mannschaft von RASTA Vechta.

Auf dem Feld legte Bernau los wie die Feuerwehr: aggressive Defense, konzentrierte Abschlüsse und eine starke Quote von der Dreierlinie. Gleich fünf Dreier rauschten im ersten Viertel durch die Reuse. Vechta bekam in den ersten Minuten kaum Luft zum Atmen, Bernau stand hinten kompakt und war vorne effektiv. LOK führte nach zehn Minuten mit 26:18.

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber das Spiel fest im Griff. Immer wieder gelangen schnelle Ballgewinne, die sofort in Punkte umgemünzt wurden. Zwischendurch lag LOK sogar mit 22 Punkten vorn. Erst gegen Ende der Halbzeit fing sich Vechta etwas und verkürzte. Trotzdem ging es mit 48:33 für Bernau in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Gäste, warum sie als Farmteam von RASTA traditionell stark besetzt sind. Mit viel Energie, guten Würfen von außen und starkem Rebounding kamen sie Punkt für Punkt näher. Das dritte Viertel ging mit 17:23 an Vechta – plötzlich war es ein offenes Spiel. Bernau hielt dagegen und verteidigte die Führung: 65:56 nach drei Vierteln.

Die letzten zehn Minuten hatten alles, was Basketball spannend macht. Vechta wollte den Sieg mit aller Macht – und kam tatsächlich bis auf einen Punkt heran. Nach einem Dreier von Epke Kruthaup stand es nur noch 72:71 für die Hausherren. In den letzten vier Minuten ließ LOK keinen einzigen Punkt mehr zu. Die Spieler von Bernau warfen sich in jeden Ball, verteidigten kompromisslos und spielten vorne eiskalt. Ein paar Dreier, sichere Freiwürfe und kluge Aktionen am Brett machten alles klar.

 

27.09.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. BSW Sixers 94:74

Am ersten Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord überzeugten die ETB Miners Essen in der Sporthalle Am Hallo. Das Spiel begann mit einem ersten Viertel, in dem die Miners dank solider Defensivarbeit und herausragenden Leistungen von Quashawn Lane, Mychael Paulo und Marc Friderici mit 30:17 in Führung gingen. Die Sixers hatten in diesem ersten Durchgang nicht allzu viele Antworten auf die Spielweise der Essener.

Im zweiten Viertel hielten die Miners den Vorsprung, und so stand es zur Halbzeit 52:39. Besonders hervorzuheben war die hohe Freiwurfquote sowie die Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt bereits alle Miners-Spieler Spielanteile erhalten hatten. Bei den Sixers hingegen traf lediglich Ilias Amin einen von neun Dreierversuchen und war damit zusammen mit Robert Joseph Holmes die offensiv antreibende Kraft der Gäste. Im dritten Viertel setzten die Miners ihren Lauf fort, trafen weiterhin 95 % ihrer Freiwürfe und erzielten eine starke Dreierquote von bis dahin 44 %. Die BSW Sixers hatten hingegen weiter Probleme von der Dreierlinie und trafen nur 7 % ihrer Versuche, was den Rückstand weiter vergrößerte.

Im letzten Viertel zeigte sich erneut die Stärke des Essener Teams: eine ausgeglichene Punktverteilung und ein starker Teamgeist führten schließlich zum verdienten 94:74-Sieg. Gleich fünf Spieler trafen zweistellig. Klar sitzt zum Saisonauftakt noch nicht jeder Handgriff perfekt und hier und da ruckeln die Systeme noch etwas. Trotzdem war Headcoach Lars Wendt war nach dem Spiel sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir sind glücklich, mit einem Sieg in die Saison starten zu können. Den Vorsprung, den wir uns in den ersten Minuten herausgespielt haben, haben wir souverän verteidigt und sukzessive ausgebaut. Jetzt wartet eine schwere Woche mit zwei Spielen auf uns, danach werden wir sehen, wo wir leistungstechnisch wirklich stehen.“

 

27.09.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm 64:69

Die neue Saison 2025/26 begann für die EN Baskets im hohen Norden bei den Itzehoe Eagles. Die Baskets starten gut ins Spiel, gehen konzentriert zu Werke. 5:9 nach vier Minuten. Das erste Viertel bleibt jedoch eng und keines der beiden Teams kann sich absetzen. 14:16 heißt es nach dem ersten Viertel für die Gäste.

Die Hausherren starten stark ins zweite Viertel, haben direkt einen 5:0-Lauf zum 19:16. Die Antwort der Schwelmer lässt nicht lange auf sich warten und sie drehen die Partie wieder zu ihren Gunsten mit 21:22. Den Vorsprung können die Gäste bis zur Pause halten. Die Itzehoer kommen nach dem Pausentee gut in die Partie und starten mit einem Dreier, aber auch darauf haben die Schwelmer, in Form von Reichstadt mit zwei Dunks, eine Antwort parat. Die Gäste lassen nicht nach, setzen sich zur Viertelpause ab und führen mit 43:54.

Auch im Schlussviertel sind die Baskets wieder am Drücker. 46:61 nach vier Minuten. Zwei Ballverluste der Gäste bringen die Eagles jedoch wieder auf 50:61 heran. In der Folge entwickelt sich eine Nervenschlacht. Beim Spielstand von 61:65 mit noch 16 Sekunden macht ausgerechnet Ex-Eagle Erik Nyberg für seine Baskets den Deckel drauf. Am Ende heißt es 64:69 für die EN Baskets aus Schwelm.

Head-Coach Falk Möller ist nach dem Spiel glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit unserem Spiel. Besonders die Verteidigung war heute stark. Wir werden kommende Woche weiter hart trainieren und freuen uns jetzt auf das erste Heimspiel am Freitag gegen Rhöndorf.“

 

28.09.2025 15:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TKS 49ers 102:71

Die Baskets Juniors TSG Westerstede haben eine erste Duftmarke in der ProB gesetzt. Gegen die TKS49ers siegte das junge Team in der Hössensporthalle in Westerstede mit 102:71 und übernimmt auch die Tabellenführung.

Ab der ersten Minute agierten die Baskets Juniors mit enormer Energie und Tempo, setzten sich angeführt von einem starken Duo Jon’il Fugett und Beni Fungula zweistellig ab und führte nach dem ersten Viertel bereits mit 33:13.

Die Gastgeber, die immer wieder klug den Ball aus der Zone zu den Schützen fanden und unter dem Korb hochprozentig abschlossen, blieben auch im zweiten Viertel stabil und konnten sich auf eine tiefe Rotation verlassen. Nach 20 Minuten stand es 46:30.

Die Gäste versuchten vieles, waren vor allem im Rebounding deutlich unterlegen und konnten so keine Läufe starten, um das Spiel noch einmal zu öffnen. Im Gegenteil wurde es im letzten Viertel deutlich.

„Das war ein sehr gutes erstes Spiel. Wir waren von Beginn an ready, hatten defensiv eine gute Einstellung und offensiv Rhythmus. Wir haben nur sehr kleine Läufe zugelassen und hatten Kontrolle. Es war eine gute Teamleistung, mit diesem Auftakt bin ich sehr zufrieden“, so Head Coach Artur Gacaev.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/09/Nachberichte-1.-Spieltag-ProB-Nord-Beitragsbild-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-01 19:27:502025-10-02 11:42:05Nachberichte ProB Nord 1. Spieltag

Nachberichte ProA 1. Spieltag

1. Oktober 2025/in APP, ProA 25/26

26.09.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. Uni Baskets Münster 69:71

40 Minuten Tempo, Kampf bis zum Umfallen und Dramatik pur: Das Saisoneröffnungsspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA der Uni Baskets Münster bei den Artland Dragons bot am Freitagabend alles, was Basketball-Kämpferherzen verzückt.

Die Uni Baskets begannen mit einer aggressiven Defensive sowie gutem Rebounding und waren sofort präsent und hellwach. Bis zur 7. Minute ließen die Münsteraner ganze sieben Zähler zu. Beide Mannschaften taten sich zu Beginn schwer offensiv einen Rhythmus zu finden. Kurz vor dem Ende des ersten Viertels traf Nate Petrone einen Dreier zur 18:15-Führung.

Nachdem sich am Anfang des zweiten Viertel keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte, justierte Baskets-Coach Rohdewald mit einer Auszeit erfolgreich nach. Jason Ani setzte mit seinem sprunggewaltigen Offensivrebound nicht nur ein Statement, den er zum 27:27-Ausgleich verwertete, sondern mit seinem Distanztreffer zum Führungswechsel gleich ein weiteres. Bis zur Halbzeitpause dominierten in der ungemein intensiven Partie beide Defensivreihen

Auch nach Wiederbeginn hielten die Uni Baskets defensiv die nötige Energie. Beide Teams hatten – für ein erstes Saisonspiel plausibel – offensiv so ihre Probleme, aber die Leidenschaft war auf beiden Seiten beeindruckend. Die Atmosphäre, die von den Quakenbrücker und Münsteraner Fans erzeugt wurde, nahmen Kontrahenten auf und lieferten bis zur Schlusssirene einen dramatischen Kampf um jeden Zentimeter, um jeden Ballbesitz und jeden Rebound.

Die Schlussphase war nichts für schwache Nerven. Zu Beginn des Schlussabschnitts riss Thore Dilschmann die Fäden der Uni-Städter an sich. Über Drives zum Korb leitete er mit vier Zählern in Folge die erste „größere“ Führung ein, die Nick McMullen nach einem 8:0-Lauf der Münsteraner auf 64:58 stellte. Die Führung schmolz auf einen Ballbesitz (69:71). Nach einer Auszeit von Hendrik Gruhn lief der letzte Angriff über Amir Hinton. Dieser nahm wenige Sekunden vor dem Ende einen schweren Dreier über den heranspringenden Jason Ani hinweg, der Ball prallte am Ring ab und die Sirene besiegelte die hauchdünne Niederlage der Dragons.

 

27.09.2025 18:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. SBB Baskets Wolmirstedt 76:69

Die Eisbären Bremerhaven sind gegen die SBB Baskets Wolmirstedt mit einem 76:69- Heimsieg in die neue ProA-Saison gestartet. Lange war das Spiel umkämpft. Am Ende machte ein starkes Schlussviertel der Eisbären den Unterschied. Topscorer der Partie war Neuzugang Jannis von Seckendorff mit 16 Punkten.

Die Eisbären Bremerhaven gingen mit viel Selbstvertrauen in die Partie und die Eisbärenfans bekamen viele bekannte Gesichter zu sehen. Insgesamt sieben Spieler aus der Vorsaison sind dem Team von Steven Esterkamp erhalten geblieben – fast schon eine Seltenheit im Basketball. Dementsprechend eingespielt starteten die Eisbären in das Auftaktspiel. Die Gäste aus Wolmirstedt jedoch hatten sich viel vorgenommen, kamen etwas besser in die Partie und setzten sich auf 12:17 ab.

Durch Punkte von Jannis von Seckendorff und einem Dreier von Adrian Breitlauch gewannen die Bremerhavener doch noch das erste Viertel (18:17). Der kleine Lauf setzte sich fort und die Hausherren setzten sich etwas ab (27:19). Nach einem Timeout der Gäste spielten sie sich in einen Lauf und übernahmen überraschend die Führung mit in die Halbzeitpause (34:37).

Nachdem sich die Mannschaften im dritten Viertel gegenseitig in Schach hielten, übernahmen die Eisbären im letzten Viertel das Ruder und spielten ihre Erfahrung aus. Nach einem Dreier von Jordan Samare übernahmen diese die Führung und gaben diese bis zur Schlusssirene nicht mehr her.

Headcoach Steven Esterkamp zeigte sich recht zufrieden mit dem Heimsieg. „Wir sind mit der richtigen Energie und Aggressivität ins Spiel gestartet. Unsere Defense war größtenteils gut, auch wenn wir uns noch weiter verbessern werden. Unsere Offense muss besser werden unter anderem unsere Execution und unsere Entscheidungsfindung. Wir haben viel Arbeit vor uns in der kommenden Woche und werden dann bereit für das Spiel in Münster sein.“

 

27.09.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. RheinStars Köln 101:74

Zwar starteten die RheinStars in die erste ProA-Saison nach sieben Jahren Pause in der BARMER 2. Basketball Bundesliga mit einer Niederlage. Doch angesichts der Umstände zogen sich die Kölner bei einem der favorisierten Teams der zweithöchsten deutschen Spielklasse ehrenhaft aus der Affäre. Vor 3.012 Zuschauern unterlag der Neuling in der stimmungsvollen Ischelandhalle bei Phoenix Hagen mit 74:101 (32:54) am Samstagabend.

„Angesichts unserer heutigen Möglichkeiten haben wir das in der zweiten Halbzeit sehr ordentlich gemacht, nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft“, sagte Manager und Headcoach Stephan Baeck. Bis auf Björn Rohwer fehlten den Kölnern eigentlich alle auf den großen Positionen eingeplanten Spieler. Hall Elisias, Adam Paige und Zac Watson gingen angeschlagen und eben nicht spielfähig aus der Trainingswoche.

Aufgrund der Besetzung waren die Erwartungen entsprechend gedämpft vor dem Auftritt in Hagen – und anfangs schienen sich die schlimmsten Befürchtungen zu bewahrheiten. Mit 31 Punkten führten die Hausherren (52:21) kurz vor der Pause, Köln schien ein Spielball für den Abend zu werden. Aber dann packten die RheinStars entschlossener zu, verkürzten auf 22 Zähler Rückstand (32:54) bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel brachten sie eine ordentliche Vorstellung aufs Parkett. Es wurde besser verteidigt, aufmerksamer gearbeitet und entsprechend gepunktet. Allein 20 Zähler entsprangen dabei aus Fastbreaks, 17 davon nach der Halbzeit.

So fiel das Fazit von Headcoach Baeck mehr anerkennend, denn kritisch aus. Besonders Maxi Begue und Timmy Davis ragten dabei in einer nicht aufgebenden Mannschaft hervor. „Wir hatten heute viele gute bis ordentliche Spieler auf dem Feld und mit Maxi und Tim zwei sehr gute. Ich freue mich aber trotzdem darauf, irgendwann alle wieder fit im Kader zu haben.

 

27.09.2025 19:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Giessen 46ers 61:79

Auf der Cannstatter Wasen, dem größten Schaustellerfest Europas, erleuchteten am Samstagabend die rund 300 Buden und Fahrgeschäfte den nächtlichen Himmel über Stuttgarts Osten neon-hell. Einige Kilometer weiter knipsten die GIESSEN 46ers ihrem Kontrahenten zur gleichen Zeit das Licht aus. Erbarmungslos. Professionell. Routiniert.

Vor etwas über 3.000 Zuschauern in der Göppinger EWS Arena präsentierten sich die extrem junge und neuformierte Kirchheimer Mannschaft erstmals ihren Fans in einem Saisonspiel. Der Saisonauftakt hielt die undankbare Aufgabe bereit, gegen die im Kern seit etwa zwei Jahren eingespielte Giessener Mannschaft zu bestehen.„Gießen hat eine eingespielte Truppe, wir standen im Sommer vor einem kompletten Neuanfang. So etwas merkt man früh in der Saison“, stellt Kirchheim Coach Igor Perovic nach dem Spiel klar.

Recht hatte der Mann aus Belgrad, der schon zeitig die Gießener Dominanz zu spüren bekam. Beim 58:27 und einem versenkten Freiwurf von Domagoj Vukovic betrug der Vorsprung der Gäste bereits  31 Zähler. Erst ein 13:0-Lauf der Schwaben zum 40:58 korrigierte den Auftritt Kirchheims etwas. „Die lange Phase ohne Punkt hat uns letztlich gekillt. Die ersten Minuten haben sich gar nicht so deutlich angefühlt, aber es fiel einfach kein einziger Ball mehr und dann kuckt man auf die Anzeigetafel und liegt deutlich hinten,“ beschreibt Knights Sportchef Chris Schmidt die entscheidende Spielphase.Die Höhepunkte, die die ganz in Rot gekleideten 46ers-Anhänger hinreißen ließen, lagen eindeutig auf Gießener Seite.

Kein Wunder also, dass Robin Benzing, Kyle Castlin und Roland Nyama schon eins, zwei Minuten vor der Schlusssirene auf der Bank ihren Spaß hatten. Zu einem Zeitpunkt, an dem die 46ers ihrem Kontrahenten zum Saisonstart längst das Licht ausgeknipst hatten.Beim nächsten Spiel bedarf es einer klaren Leistungssteigerung der Kirchheimer, den dann wartet mit Crailsheim bereits die nächste schwierige Aufgabe bei einem weiteren Aufstiegsaspiranten.

 

27.09.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Nürnberg Falcons BC 81:100

Genau 1.834 Zuschauer, darunter eine hörbare Delegation aus Nürnberg, wollten den Saisonauftakt der Tigers Tübingen gegen die Nürnberg Falcons BC in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga sehen. Zumindest die Tübinger Fans wurden dabei enttäuscht.

Eigentlich war die Begegnung bereits nach dem ersten Viertel entschieden, welches die Gäste mit sage und schreibe 31:7 für sich entscheiden konnten. Zwar gab sich die Mannschaft von Trainer Henrik Sonko sichtbar niemals auf, und gewann in Summe die restlichen drei Viertel mit 74:69, aber ein Spiel geht nun mal über vier Viertel.

Mitte des letzten Abschnitts kamen die Raubkatzen nochmals auf 14 Punkte heran (68:82), zu mehr sollte es an diesem Abend aber nicht mehr reichen. Der offensive Totalausfall von Bernard Pelote (zwei Punkte) und Melkisedek Moreaux (drei Zähler) war nicht zu kompensieren. Nur zehn Dreier bei 29 Versuchen waren zu wenig für ein besseres Ergebnis. Beste Punktesammler bei den Tigers Tübingen waren Miles Tention und Wood mit jeweils 13 Punkten, beim Nürnberg wurde Brandon Chatfield mit 20 Punkten Topscorer der Partie. Dazu erzielte der US-Amerikaner mit zehn Rebounds auch ein Double Double.

Der Nürnberger Trainer Junge war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Mit einem solchen Sieg in die Saison zu starten, ist natürlich toll. Vor allem auch bei einem ambitionierten Team wie die Tigers Tübingen. Wir haben das Spiel von Beginn an kontrolliert und den Vorsprung bis zum Spielende gehalten. Es war schön zu sehen, dass jeder Spieler heute seinen Beitrag zu diesem Sieg geleistet hat. Heute gibt es für mich als Trainer nichts zu bemängeln.“

 

27.09.2025 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs BBC Bayreuth 73:94

Erstes Spiel in der Pro A nach dem Wiederaufstieg für die Paderborn Baskets: Und es war alles angerichtet – eine großartige Atmosphäre mit über 1.700 Fans traf auf zwei motivierte Teams, die beide mit einem positiven Erlebnis in die neue Saison starten wollten. Sehr früh wurde deutlich, dass die Gäste an diesem Abend einen echten Sahnetag bei den Distanzwürfen erwischt hatten: Bereits nach dem engen ersten Viertel, dass sie knapp mit 26:23 für sich entscheiden konnten, hatte der BBC vier Dreier versenkt, Paderborn keinen einzigen.

Schnell, physisch und mit attraktiven Plays ging es im zweiten Viertel weiter. Weitere erfolgreiche Dreipunktewürfe von Bayreuth, Dunks auf beiden Seiten – Paderborner, die auf jedes Momentum der Bayreuther eine gute Antwort hatten. Kurz vor der Pause versenkte dann Tom Brüggemann den ersten Distanzwurf für die Ostwestfalen und verkürzte auf 46:49. Bayreuth antwortete direkt mit einem Dreier: Plescher stellte auf den 52:46-Halbzeitstand für die Gäste.

Die Bayreuther kamen nach der Pause besser zurück in die Partie, trafen weiter von außen und erarbeiteten sich so die erste zweistellige Führung. Paderborn steckte nicht auf und kämpfte sich mit einem Lauf zur Mitte des Viertels zurück bis auf 53:60. Dann zog Bayreuth physisch vor allem in der Defense weiter an. Nach einem 13:0-Lauf lagen die Gäste wieder deutlich mit 75:56 vorn. Paderborn konnte noch einmal verkürzen – die 75:59-Führung des BBC vor dem Schlussviertel fiel dennoch komfortabel aus.

Im letzten Viertel schafften es die Paderborn Baskets trotz hohem Einsatz nicht mehr, den Vorsprung der Gäste entscheidend zu verkürzen. Bayreuth verwaltete geschickt die hohe Führung und sicherte sich so einen 94:73-Auswärtssieg zum Saisonbeginn.

Milos Stankovic Analyse fiel nach dem Spiel recht einfach aus: „In der ersten Halbzeit haben wir heute auf Augenhöhe mit Bayreuth agieren können. Das war defensiv und offensiv in der zweiten Hälfte dann nicht mehr der Fall – hinzu kam unsere schlechte Wurfquote von außen. Bayreuth hingegen hat heute bei den Dreiern einfach einen Sahnetag erwischt, da ist es dann für den Gegner einfach äußerst schwierig, zu gewinnen.“

 

28.09.2025 17:00 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. BG Göttingen 80:98

Auf dem Papier war es vor der Begegnung eine recht klare Angelegenheit: Der Aufsteiger aus der Saison 2022/23 in die 2. Basketball Bundesliga ProA trifft auf den Absteiger aus der 1. Basketball Bundesliga. Doch sah es im ersten Viertel nicht danach aus, als sollten die Gäste in der Schängelstadt dominieren. Trotz einer sehr aggressiven Verteidigung und einer offensichtlichen Überlegenheit in der individuellen Qualität der Gäste, behielten die Baskets einen kühlen Kopf und ließen den Ball offensiv gut laufen, so gelang es ihnen, das erste Viertel offen zu gestalten.

Im zweiten Viertel war von der Verve der Koblenzer nicht mehr viel zu spüren. Durch routinierte Spielzüge gelang es den Göttingern schnell, sich auf zehn Punkte abzusetzen. Bei Koblenz lief nunmehr wenig zusammen. Es schlichen sich vermehrt Fehler ein, die zu Turnovers führten. Auch beim Rebounding zog der Gastgeber deutlich den Kürzeren, was letztlich zu einem Halbzeitstand von 37:52 führte.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt dieser Trend an. Die 1317 Zuschauer in der EPG Arena sahen eine Koblenzer Mannschaft, die deutlich an ihre Grenzen geführt wurde und die in der zweiten Halbzeit trotz guter Moral zu keiner Zeit eine Chance hatte, wieder an Göttingen heran zu kommen. Zwischenzeitlich konnten die Gäste dank starker Offensivleistungen von Hendrik Drescher und Daniel Kirchner auf 25 Punkte davonziehen.

Auch wenn die Schängel das letzte Viertel für sich entscheiden konnten, fanden die Männer aus Göttingen doch immer eine passende Antwort auf erfolgreiche Koblenzer Offensivaktionen. Die Partie endete schließlich mit einem deutlichen 80:98. Göttingens Trainer Fabian Strauß hatte nach dem Spiel anerkennende Worte für die Koblenzer Leistung: „Wir haben Koblenz streckenweise zu viel Freiraum gegeben, was sie gut ausgenutzt haben. Deswegen glaube ich auch, dass sich Koblenz in den nächsten Wochen gut entwickeln wird.“

 

28.09.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Bayer Giants Leverkusen 81:66

Die Spannung war groß am Oberrhein, vor Beginn der neuen Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Wie würde sich das weitgehend neu zusammengestellte Team der PS Karlsruhe LIONS gegen die Bayer Giants Leverkusen schlagen?

Beide Teams starteten mit Zug zum gegnerischen Korb, jedoch ohne wirklich Durchschlagskraft zu entwickeln. Die Vorteile lagen zunächst dennoch bei den Giants, die bessere Trefferquoten verbuchen konnten und von Anfang an in Führung lagen. Zwei gute Sequenzen brachten die LIONS zum Ende des ersten Viertels immerhin bis auf 13:16 heran. Kurz nach Wiederbeginn folgte sogar ein Sieben-Punkte-Lauf zur ersten Führung der Hausherren, die jedoch zunächst nur von kurzer Dauer war.

Die Begegnung war umkämpft, aber in technischer Hinsicht nur selten hochklassig. Zu viele Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten verhinderten nennenswerte Zuwächse auf dem Scoreboard. Doch in den entscheidenden Momenten vor der Halbzeitpause gelang es Leverkusen, sich ein kleines bisschen abzusetzen und mit 33:39 ging es in die Kabinen.

Mit einem knappen Rückstand von 53:55 ging es ins Schlussviertel. Hier herrschte zunächst Korbflaute. Es dauerte über zweieinhalb Minuten bis zum 55:55-Ausgleich und eine weite Minute, bis die Giants erstmals in diesem Spielabschnitt punkten konnten. Die Partie hatte allerdings keine echte Crunchtime mehr zu bieten. Das Momentum lag nämlich aufseiten der LIONS, die sich überraschend absetzten und den Sieg früh absichern konnten. Topscorer der LIONS wurde David Ejah mit 18 Punkten, bei den Bayer Giants war es Nicholas Donte der 22 Punkte für sich verbuchen konnte.

BAYER-Trainer Michael „Mike“ Koch war mit dem Auftreten seiner Schützlinge nicht unzufrieden, im Gegenteil: „Das war ein von uns sehr solider Auftakt in die neue ProA-Saison 2025/26. Wir haben gegen einen Playoffaspiranten, welcher über fünf Importspieler verfügt, lange Zeit mitgehalten und sogar geführt. Die Jungs haben von Beginn an gefightet und sich nie aufgegeben.“

 

28.09.2025 18:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. HAKRO Merlins Crailsheim 84:110

Der Aufstiegsfavorit Crailsheim wurde seiner Rolle gerecht und die SparkassenStars haben noch viel Arbeit vor sich. Das könnte die Essenz aus der deutlichen Niederlage der Bochumer gegen die fränkischen Zauberer sein. Mit hoher Geschwindigkeit, variablem Spiel und Team-Basketball stellten die Crailsheimer früh klar, dass heute für die Bochumer nicht zu holen war.

Im zweiten Viertel kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, ohne wirklich auf Augenhöhe zu sein. Langley und Gardner erzielten bis zur Halbzeit beide jeweils 13 Punkte, bei den Bochumer schaffte keiner der Akteure eine zweistellige Punktzahl. Zur Halbzeit stand es bereits 37:60 aus Sicht der Mannschaft von Trainer Felix Banobre.

Nach der Pause zeigten sich die SparkassenStars weiterhin kämpferisch und konnten auch individuell immer wieder Highlights zeigen. Antonio Williams kämpfte sich immer öfter mit großem Willen und Physis durch die Crailsheimer Defense, jedoch wirkten die Merlins insgesamt wesentlich eingespielter. Am Ende des dritten Viertels standen für die Franken 24 Assists auf dem Statistik-Bogen und für die Bochumer vier. Vor dem letzten Viertel stand es 86:58 für die Merlins.

Das letzte Viertel verlief ausgeglichen. Am Ende verlieren die SparkassenStars die Partie mit 87:110. Banobre hofft, aus dieser Niederlage in der Analyse wichtige Erkenntnisse zu gewinnen: „Der Plan hat nicht funktioniert. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber wir müssen das analysieren. Crailsheim war stärker als wir und hat mit mehr Kraft gespielt. Wir müssen nun die richtigen Schlüsse aus der Niederlage ziehen und uns auf das nächste Spiel vorbereiten.“

Auf der anderen Seite ist Merlins Trainer McCray mit der Leistung zufrieden, sieht aber noch Verbesserungspotenzial: „Wir sind natürlich zufrieden, dass wir hier einen Sieg eingefahren haben. Es ist nicht einfach hier in Bochum zu spielen. Es lief vieles schon sehr gut, aber wir haben immer noch viel Arbeit vor uns. Topscorer der Partie waren Antonio Williams mit 22 Punkten auf Seiten der SparkassenStars und Brock Gardner mit 23 Punkten für die Merlins.

 

 

 

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/09/Nachberichte-1.-Spieltag-ProA-Beitragsbild.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-10-01 19:27:012025-10-01 19:27:01Nachberichte ProA 1. Spieltag

Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag

26. September 2025/in APP, ProB Nord 25/26

27.09.2025 18:00 Uhr Seawolves Academy vs. Iserlohn Kangaroos

Die Seawolves Academy mit dem neuen Coach Domenik Reinboth will nach der holprigen letzten Saison früh in ruhiges Fahrwasser und erfolgreich ins neue Spieljahr starten. Die Ziele lauten: Spielerentwicklung und Klassenerhalt. Im Sommer ist der Kader durchgewirbelt worden; insgesamt 17 Spieler haben eine Lizenz für die ProB. Bis auf die Routiniers Chris Frazier und Daniel Lopez sind alle anderen Akteure auf dem Feld 23 Jahre und jünger.

Am Samstag um 18:00 Uhr betritt das neu formierte Team um die Neuzugänge Jalen Page, Alan Topic, Luis Wulff, Jonas Zilinskas, Benedict Baumgarth und Thibaut Blommaert erstmals die ProB-Bühne in der Arena Rostock. Zu Gast sind die Iserlohn Kangaroos, die aus den bisherigen acht Vergleichen mit Rostock ein Unentschieden teilen; bislang konnten beide Teams vier Siege einfahren.

Seawolves Coach Reinboth verrät, was die Fans in der neuen Saison von der Rostocker ProB-Truppe erwarten dürfen: “Wir wollen und werden viel Intensität aufs Feld bekommen. Wir wollen eine Mannschaft sein, die unangenehm zu spielen ist. Wir bilden die Mannschaft in diese Richtung hin aus. Vor allem aber wollen wir Spaß in die Halle bringen! Die Zuschauer sollen sehen, dass da junge Spieler sind, die besser werden wollen und sich aufopfern. Ich glaube, das ist das Entscheidende für Fans, um in die Halle zu kommen.”

 

Alle Spiele der ProB laufen ab der Saison 2025/2026 kostenfrei auf SporteuropeTV

 

27.09.2025 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs SC Rist Wedel

Rhöndorf erwartet zum Auftakt SC Rist Wedel. Wie üblich sind die ersten Begegnungen immer eine Wundertüte. Mehr als ein dezenter Fingerzeig waren die Testspiele der Preseason nicht. Der Sieg gegen den Kooperationspartner der Veolia Hamburg Towers vor wenigen Wochen sollte jedenfalls nicht überbewertet werden.

Da hatten die Dragons das Team aus dem Norden deutlich geschlagen (64:48). Im Grunde genommen ein Muster ohne Wert. Denn beim Turnier in Neustadt fehlten Coach Hamed Attarbashi einige Schlüsselspieler, die am Samstag sehr wahrscheinlich mit von der Partie sind, da die Towers erst am Sonntag in die BBL-Saison einsteigen. Alleine mit ihren beiden Import-Centern Lincoln James Rosebush und Tómas Atli Bjarkason hat Rist Wedel eine andere offensive Durchschlagskraft.

Hinzu kommen mit Jared Grey und Janne Müller zwei starke Doppellizenz-Spieler. Wozu letzterer im Stande ist, dürfte in Rhöndorf bestens bekannt sein. Denker und Lenker im Spiel der Nordlichter sind Niklas Krause, mit 1,97 Meter ein Guard mit Gardemaß sowie Nelson Martin, die perfekt zum schnellen Spielsystem von Rist Wedel passen. Überhaupt, das junge Team fackelt nicht lange, sondern wirft bei jeder sich bietenden Gelegenheit und aus allen Lagen.

Die schnelle Spielweise in Verbindung mit einer aggressiven Defensive und ordentlicher Firepower von außen sind für jeden Gegner eine unangenehme Kombination. Dies bekamen in der Preseason unter anderem TSK 49ers aus Stahnsdorf und BK Kongsberg Miners, der Norwegische Vizemeister, zu spüren. Beide mussten sich Rist Wedel geschlagen geben. Rhöndorf ist also entsprechend vorgewarnt.

Die erste Standortbestimmung der Saison wird für Rhöndorf also eine hoch spannende Angelegenheit.

 

27.09.2025 19:00 Uhr LOK Bernau vs. RASTA Vechta II

Am Samstag, den 27. September um 19 Uhr steigt in der Sparkassen-Arena Bernau, für LOK Bernau, der erste Spieltag der neuen Saison. Gegner ist kein Geringerer als RASTA Vechta II – ein Team mit einer spannenden Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten.

Die Niedersachsen mussten nach einer Saison in der ProA wieder zurück in die ProB und wollen nun in der neuen Liga schnell Fuß fassen. Das Farmteam von RASTA ist traditionell stark besetzt, weil es junge Talente mit erfahrenen Spielern kombiniert. Ein Blick in den Kader zeigt: Veteran Kevin Smit (34 Jahre) bringt Routine auf der Guard-Position, während Joel Moketo Lungelu (von Bayer Giants Leverkusen) als kräftiger Power Forward für Stabilität unterm Korb sorgen soll. Ebenfalls viel Erfahrung bringt Malte Giljan mit, der schon seit Jahren im Vechta-Programm spielt. Dazu haben sich in der vergangenen Saison schon Fynn Lastring und Roy Krupnikas in Vechta etabliert – beide sind seit 2024 im Team und zählen mittlerweile zu den festen jungen Kräften. Neu hinzugekommen ist unter anderem Ivan Volf (vorher FC Bayern Basketball II).

Gefährlich ist die Mischung allemal: Mit den erfahrenen Stützen und einer ganzen Reihe hungriger Nachwuchsspieler hat Vechta auf den Guard- und Flügelpositionen viel Tempo, während die Big Men für Physis am Brett sorgen. Für LOK heißt das: volle Konzentration beim Rebound und wachsam bleiben gegen die schnellen Guards.

Für Bernau ist es schwer, schon am ersten Spieltag eine klare Hierarchie im Kader zu erkennen – und vielleicht ist genau das ihre Stärke. Headcoach Dan Oppland hat viele Optionen, und die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten verspricht jede Menge Energie.

Guy Artman bringt Tempo und Übersicht ins Spiel – beim Saisoneröffnungsspiel glänzte er direkt mit einem Double Double (12 Punkte / 10 Assists). Marco Rahn ist der Fels in der Defensive und hat gleichzeitig gezeigt, dass er offensiv wichtige Akzente setzen kann. Emanuel Schüler sorgt auf dem Flügel für Druck und ist jederzeit für einen starken Drive gut. Nevio Bennefeld überzeugte in der Vorbereitung ebenfalls mit starker Offensivleistung und war beim Test gegen Itzehoe mit 14 Punkten Topscorer.

Neu im Team: Anthony Watkins. Vergangene Saison hat er noch als Gegenspieler Bernau richtig Probleme bereitet – jetzt trägt er Schwarz-Gelb. Weil er erst diese Woche ins Team gestoßen ist, konnte er in den Testspielen noch nicht integriert werden.

Bittere Nachricht: Shawn Scott fällt nach seiner Hand-OP mehrere Monate aus und wird die Spiele von Bernau nur von der Bank aus verfolgen können. Auch Center Akim-Jamal Jonah hatte zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen – LOK hofft, dass er zum Auftakt wieder eingreifen kann.

Dazu kommen viele junge Spieler, die in der Vorbereitung gezeigt haben, dass sie hungrig sind und richtig Druck machen können.

 

27.09.2025 19:00 Uhr TSV Neustadt teemps Shooters vs. Hertener Löwen

Nach dem hauchdünnen sportlichen Abstieg gelang es Neustadt als einer von drei Nachrückern weiterhin in der BARMER 2. Basketball Bundesliga dabei zu sein. Der spielfreie Sommer war also besonders für die Geschäftsführung des TSV, eine ereignisreiche Zeit und man ist natürlich froh, den eigenen Fans auch weiterhin Bundesliga Basketball anzubieten. Der Kader der Neustädter hat sich fast komplett verändert, einzig Matej Jelovcic, Chris Kwilu und Elias Pohl sind weiterhin für die Shooters aktiv. Trainer Allen Ray Smith ist ebenfalls geblieben und hat seine Wünsche zur Zusammenstellung des Kaders geäußert und viel neues Blut ins Team bekommen. Die Vorbereitung der Basketballer aus Neustadt am Rübenberge verlief nicht so, wie man sich das vorgestellt hatte. Kein einziges Spiel wurde gewonnen, die Ergebnisse waren zwar immer knapp, aber das Erfolgserlebnis blieb aus. Zudem ist Kapitän und Führungsspieler Samuel Mpacko aufgrund seiner im Sommer unterzogenen Meniskus OP weiterhin nicht einsatzfähig. Wie lange der Shooting Guard noch ausfällt, ist aktuell nicht abzusehen, es könnten allerdings noch einige Wochen sein. Anfang September verletzte sich beim Testspiel in Bochum dann auch noch Pointguard Neuzugang Amar Licina an der Hand und musste operiert werden. Inzwischen kann Amar zwar wieder an seiner Rückkehr arbeiten, muss aber ebenfalls noch mindestens drei Wochen pausieren. „Unser Team ist trotz der Ausfälle total heiß auf den Saisonstart und möchte vor heimischen Publikum die ersten Punkte einfahren, um somit gut in die englische Woche zu starten“, so Geschäftsführer Sport Jan Gebauer.

Die Hertener Löwen sind Aufsteiger und vom Aufstieg ein wenig überrascht gewesen, weil keiner so richtig daran geglaubt hatte. Am Ende konnte sich der Außenseiter allerdings dank des starken Zusammenhaltes im Team gegen den Favoriten BBA Hagen durchsetzen und den Aufstieg feiern. Viele der Spieler gehen den Weg in die ProB mit und der Club konnte sich zudem einige interessante Neuzugänge sichern. Der aktuelle Kader ist mit einem Altersschnitt von 27,5 Jahren der mit Abstand älteste der Liga. Die Aufstiegshelden und Leistungsträger David Ewald, Bryant Allen, Faton Jetullahi, Müslim Özmeral, Gilbert Kofi Gyamfi und Dario Fiorentino werden ihre Erfahrung einbringen und alles dafür tun, um das Saisonziel Klassenerhalt zu schaffen. Mit den aus der 1. Regionalliga West kommenden Neuzugängen Manuel Bojang, Tim Elkenhans und Tarik Jakupovic konnte man drei entwicklungsfähige Topspieler der Regionalliga sichern, die nun den nächsten Step in der ProB machen wollen. Aus der ProB Süd kam zudem mit Christian Matthew Hinckson ein EU Small Forward, der in Leitershofen zu überzeugen wusste und dort im Schnitt knapp 10 Punkte und vier Rebounds pro Partie auflegte. Trainer Robin Singh wird auch in diesem Jahr auf eine eingeschworene Truppe bauen, die vor allem um jeden Ball kämpfen wird und hart verteidigt. In den Testspielen zeigten die Hertener Löwen, dass man auf jeden Fall mit dem Team rechnen muss und es kein Aufsteiger ist, der einfach zu schlagen ist. Zuletzt gelang ein knapper Auswärtssieg bei Playoff Kandidat Baskets Schwelm.

 

27.09.2025 19:30 Uhr ETB Miners vs. BSW Sixers

Am Samstag, den 27. September 2025 starten die ETB Miners Essen in die neue Saison und zwar mit einem Heimspiel in der Sporthalle „Am Hallo“ gegen die BSW Sixers. Ein Termin, auf den Mannschaft, Trainerteam und Fans schon lange gespannt warten.

Der Kader der Essener ist weitgehend neu zusammengestellt. Neben erfahrenen Kräften wie Ben Uzoma, Niclas Sperber, Lukas Ophelders und Reik Gäbler, die aus der Vorsaison geblieben sind, kamen zahlreiche neue Gesichter hinzu. Mit Leon Kalinic (EU-Spot) und dem US-Point Guard Quashawn Lane wurden Schlüsselpositionen verstärkt. Junge Talente wie Jordan Zimmerman und Simon Rentz sollen zusätzliche Tiefe bringen und in wichtigen Momenten Akzente setzen.

Die Vorbereitung verlief laut Trainer Lars Wendt und sportlichem Leiter Raphael Wilder vielversprechend: Fitnessniveau gut, Fokus auf Verteidigung, Taktik und Mannschaftszusammenhalt. Die Zielsetzung ist klar: Nicht nur den Klassenerhalt sichern, sondern um die Playoffs mitspielen.

Die Sixers sind ein Gegner, der den Miners aus der letzten ProB-Spielzeit gut bekannt ist. Diesmal kommen die Sandersdorfer mit einem besonders jungen, hungrigen Team nach Essen: Mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren sind die Sixers im Schnitt 3,4 Jahre jünger als die Miners. Dazu kommt ein Größenvorteil: Mit durchschnittlich 1,97 Metern Körpergröße bringt die Mannschaft rund drei Zentimeter mehr auf das Parkett als die Essener. Auch individuell hat das Team spannende Verstärkungen: Der Amerikaner Robert Joseph Holmes sowie der Nigerianer Toby Okwuokei, der aus Grevenbroich nach Sandersdorf wechselte, sorgen für frischen Wind und zusätzliche Dynamik im Kader. Für die Miners bedeutet das: volle Konzentration in der Defensive, cleveres Ausnutzen der eigenen Erfahrung und Nervenstärke im Offensivspiel.

Ein Heimspiel „Am Hallo“ bedeutet für die ETB Miners: Die Fans sind gefragt! Ein gutes Publikum kann einen wichtigen Unterschied machen. Wichtig ist auch, dass möglichst alle Spieler gesund ins Spiel gehen – gerade angesichts der vielen Neuzugänge, die sich an das Niveau und Tempo der ProB gewöhnen müssen.

Raphael Wilder, Trainer der Essener, ordnet die Ausgangslage seiner Mannschaft vor dem Duell mit den Sixers wie folgt aus:

„Die Vorbereitung war aus meiner Sicht zufriedenstellend – stellenweise gut, stellenweise nicht so gut. Dennoch hoffen wir, dass alle am Samstag gesund sind. Das erste Spiel ist immer ein schweres Spiel, unabhängig vom Gegner. Außerdem wünschen wir uns, dass die Aufregung uns nicht zu sehr daran hindert, ein gutes Spiel zu machen, denn wir haben bekanntlich neun neue Spieler, von denen viele auch noch nie ProB gespielt haben. Dazu kommt, dass es das erste Heimspiel ist, das wir natürlich gerne gewinnen wollen. Der Druck ist also da – besonders bei denen, die diese ProB-Atmosphäre noch nicht erlebt haben.“

Die Ausgangslage ist spannend: Auf der einen Seite viele Änderungen im Team, auf der anderen Seite große Ambitionen und eine gute Vorbereitung. Mit den physisch starken und jungen Sixers wartet gleich zum Auftakt ein echter Härtetest.

„Endlich starten wir in die neue Saison – und das gleich mit einer Neuauflage des letztjährigen Viertelfinals. Beide Mannschaften haben sich stark verändert, und es wird spannend zu sehen, wer diesen Umbruch besser bewältigt hat. Die Sixers haben einen sehr athletischen Kader und spielen dementsprechend mit viel Intensität und Galligkeit, die wir matchen und clever ausspielen müssen. Wir hoffen, dass wir komplett sein werden, auch wenn noch ein, zwei Fragezeichen bestehen“, so Lars Wendt vor der ersten Ligabegegnung.

 

27.09.2025 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. EN BASKETS Schwelm

Die Saison der Eagles in der BARMER 2. Basketball Bundesliga startet direkt mit einem Heimspiel: Samstag, 27. September um 19:30 Uhr, geht es im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die EN Baskets Schwelm.

Zum Auftakt hätten es die Eagles gleich mit einem Schwergewicht der Liga zu tun, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Der Kader der Gäste aus Nordrhein-Westfalen sei in dieser Saison tiefer besetzt als zuletzt, mit dem Franzosen Arthur Noba unter dem Korb und dem amerikanischen Flügelspieler Zyon Patterson hätten sie zwei sehr gefährliche Akteure, die Spiele entscheiden könnten.

Besondere Aufmerksamkeit gilt auch Erik Nyberg: Der langjährige Eagles-Spieler und Kapitän läuft erstmals mit seinem neuen Team am Lehmwohld auf – seine Treffsicherheit ist dort bestens bekannt, und sein Guard-Kollege Marius Stoll habe ähnliche Qualitäten, warnt Völkerink.

Mit seiner Mannschaft hat er zusammen mit Cotrainer Max Rockmann in der letzten Woche vor dem Start noch intensiv trainiert. Es werde ein 50:50-Spiel, in dem am Ende die Kleinigkeiten entscheiden, sagt der Coach. „Unser Rebounding wird dabei eine wichtige Rolle spielen.“

 

28.09.2025 15:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. TKS 49ers

Mit einem Heimspiel startet ProB-Aufsteiger Baskets Juniors TSG Westerstede an diesem Sonntag, 28. September, in die neue Saison. Tipoff in der Hössenhalle in Westerstede ist um 15 Uhr, zu Gast sind dann die TKS 49ers aus Stahnsdorf.

Für die Baskets Juniors beginnt damit ein neues Kapitel in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, denn nach dem Rückzug aus der ProB im Jahr 2020 war die 1. Regionalliga fünf Jahre lang die sportliche Heimat. Headcoach Artur Gacaev, der in seine zehnte Saison geht, sagt vor dem Saisonstart: „Ich bin mit der Vorbereitung sehr zufrieden. Es ist ein Vorteil, dass wir die überwiegende Anzahl an Spielern aus der Vorsaison bei uns behalten haben.“

Im Team der Baskets Juniors überwiegen tatsächlich die bekannten Gesichter, darunter befinden sich in Jon’il Fugett und Joel Harms auch zwei Akteure, die vor Kurzem mit den Profis der EWE Baskets Oldenburg im Trainingslager in Zlatibor waren. Vier Neuzugänge stehen zum Saisonstart im Kader: Andre Galler kam vom Oldenburger Turnerbund, der Schwede Beni Fungula aus Irland, Luca Mevius aus Rendsburg und Noah Wendland aus Würzburg.

Im jungen Team stehen in Fritz Hemschemeier und U18-Europameister Colin Schroeder neben Fugett und Harms zwei weitere Spieler, die bereits mehrfach BBL-Minuten mit den EWE Baskets gesammelt haben, hinzu kommen auch die beiden Brüder Lazar und Djordje Klaric. Der 16-jährige Djordje holte 2024 mit den Baskets Juniors die Deutsche Meisterschaft in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) und zählt jetzt zu den Akteuren, die auch im Team der Baskets Juniors in der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL) auflaufen.

Zum Auftakt in die Saison 2025/2026 treffen die Niedersachsen auf einen Club mit langer ProB-Historie. Bei den Gästen aus Brandenburg steht dabei ein Trainer an der Seitenlinie, der einst als aktiver Spieler in Berlin (dort holte er 1997 das Double aus Meisterschaft und Pokal), Bonn, Köln und Braunschweig in der Bundesliga im Einsatz gewesen ist: Drazan Tomic. Der 83-malige deutsche Nationalspieler (1999 und 2001 spielte er an der Seite von Dirk Nowitzki jeweils bei der EM) und gebürtige Berliner hat in diesem Sommer das Traineramt bei den TKS 49ers übernommen.

Die Gäste-Mannschaft wird angeführt vom 28-jährigen Yannick Hildebrandt, der in seine mittlerweile zehnte Saison geht. Bemerkenswert: Die TKS 49ers (TKS steht für: Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf) treten in der ProB ohne ausländischen Akteur an. „Wir legen den Fokus voll auf uns und unser Spiel“, sagt Artur Gacaev mit Blick auf den Saisonstart, der – wie alle ProB-Spiele – live bei Sporteurope.tv gestreamt wird.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/09/PROBN_1_VB.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-09-26 14:25:132025-09-26 14:25:13Vorberichte ProB Nord 1. Spieltag
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