Schlagwortarchiv für: 13. Spieltag

Nachberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 79:93

Zum 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ging es für die Bozic Knights nach Münster. Beim Tabellenletzten gelang den Rittern ein 93:79 Auswärtserfolg und damit ein guter Start in die mit vielen Partien gespickte Endphase der Vorrunde. Mit 26 Punkten und elf Rebounds erzielt Tylan Pope ein Double Double und die beste Punkteausbeute des Abends.

Nick Spinoso per Dreier zwang den Coach der Gastgeber Götz Rohdewald früh zur Auszeit (14:6). Doch es war vor allem das fehlende Wurfglück aus der Distanz, dass eine höhere Führung der Ritter verhinderte. Auf der Gegenseite hatte die Defensive der Knights das gefährliche Münsteraner Duo, bestehend aus den US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen, gut im Griff. Aber die Hausherren spielten mit viel Herz. Die Rollenspieler sprangen in die Bresche und kämpften verbissen.

Nach dem ersten Viertel (21:16) war es vor allem Cosmo Grühn, der traumwandlerisch sicher von jenseits der Dreierlinie einnetzte und Münster holte sich die Führung zurück (33:32). Kurz vor der Halbzeit eine Schlüsselszene. Aufbauspieler Larry musste nach seinem zweiten unsportlichen Foul das Parkett verlassen. Knights Guard Gian Aydinoglu verwandelte drei der folgenden vier Freiwürfe. Den folgenden Ballbesitz netzte Nil Failenschmid per Dreier zur 45:40 Pausenführung ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Schwaben auf eine Acht-Punkte Führung die, ähnlich wie in der ersten Halbzeit, direkt von Münster gekontert wurde. Drei erfolgreiche Kirchheimer Dreier sorgten jedoch zum Viertelende für die 67:60 Führung nach 30 Spielminuten. Die Vorentscheidung lag dann in den Händen von Knights Guard Phillip Russell.

Der Kirchheimer Topscorer hatte bis dahin einen ruhigen Abend, lief nun jedoch innerhalb kürzester Zeit komplett heiß und traf teilweise sehr schwere Würfe für einen persönlichen 9:0 Lauf und die 76:60 Führung. Zwar kämpften die Baskets nochmals um den Anschluss, die Ritter verwalteten den Vorsprung jedoch im zweistelligen Bereich und holten sich letztlich verdient die Punkte.

 

19.12.2025 19:30 Uhr // SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen 81:77

Mit ernster Miene ging es für Michael „Mike“ Koch nach der Partie in Richtung Pressekonferenz. Mit 77:81 unterlagen die Leverkusener Korbjäger in einer intensiven Begegnung bei den SBB Baskets in Magdeburg. Eine verdiente Niederlage, wie der Europameister von 1993 eingesteht: „Zunächst möchte ich Wolmirstedt zu diesem tollen Erfolg gratulieren, welcher in Ordnung geht.“

Die Farbenstädter zeigten in der Anfangsphase eine konzentrierte Leistung. BAYER führte schnell mit 4:11 (4. Spielminute) bevor die SBB Baskets immer besseren Zugriff auf die Begegnung fanden. Punkt um Punkt machten die Gastgeber auf Leverkusen gut und gingen, nach einem 11:0-„Run“, verdient mit 18:14 in Front. Die ersten zehn Minuten endeten beim Spielstand von 21:16.

Im zweiten Abschnitt wurden die „Giganten“ stärker und kamen wieder heran. Nun begegneten sich beide Klubs auf absoluter Augenhöhe, ohne dass sich ein Team einen nennenswerten Vorteil erspielen konnte. Mit 39:39 ging es folgerichtig in die Pause: „Wir haben in den zweiten zehn Minuten einige Dinge richtig gut gemacht und uns nicht aufgegeben“ analysiert Koch treffend. „Die Jungs waren im Spiel und haben sich nach der Aufholjagd von Wolmirstedt nicht einschüchtern lassen.“

Der Bruch kam dann in der dritten Periode. Bei den „Riesen vom Rhein“ wollte der Ball nicht mehr durch die Reuse des Gegners fallen. Es war wie verhext: Die Wurfquote sank rapide, während die Ostdeutschen souverän agierten. In Person der beiden US-Amerikaner Daivien Williamson (24 Punkte) und Michael Hughes ll (20) setzen sich die Baskets ab. Nach dreißig absolvierten Minuten lag der ProB-Finalist aus 2025 mit neun Zählern vorne (59:50).

Doch die Rheinländer hatten noch die Hoffnung das Spiel drehen zu können. Sebastian Brach, Donte Nicholas & Co. setzten alles auf eine Karte, um für die Wende zu sorgen und in der Tat: In der 35. Spielminute brachte John Williams Jr. den ProB-Champion wieder auf vier Zähler heran (68:64). Doch es war nur ein kurzer Zwischenspurt. Wolmirstedt zog das Tempo noch einmal an und brachte den 81:77 Sieg am Ende verdient über die Zeit.

 

20.12.2025 16:30 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum 94:86

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA traten die VfL SparkassenStars erstmals in der ÖVB Arena in Bremen an. Grund dafür sind die Renovierungsarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven. Die Eisbären mussten also nach Bremen ausweichen.

Das erste Viertel werden die SparkassenStars schnell vergessen wollen. Sie wurden regelrecht überrollt, von den Eisbären. Insbesondere in der Zone waren die Bremerhavener teilweise völlig frei und konnten einfache Punkte machen. In der Offense lief auch nicht viel zusammen und so kam es zu einem deutlichen Spielstand nach dem ersten Viertel. 13:37 stand es aus der Sicht der Bochumer.

Im zweiten Viertel drehte sich das Spiel komplett. Headcoach Felix Banobre änderte die Defense und plötzlich lief es auch in der Offense. Nun wirkten die Eisbären völlig paralysiert und die SparkassenStars kamen mit großen Schritten näher heran. Insbesondere Myreon Jones und Antonio Williams gingen in dieser Phase voran. Zur Halbzeit war die Partie wieder völlig offen, denn es stand nur noch 47:49 aus Sicht der Gäste.

Im dritten Viertel agierten die beiden Teams auf Augenhöhe. In einer immer intensiver werdenden Partie konnten die SparkassenStars am Ende des Viertels das Momentum aber auf ihre Seite ziehen. Psychologisch wichtig traf Matthew Strange mit dem Viertel-Buzzer aus der Ecke für Drei und sorgte für den Zwischenstand von 70:65 für die SparkassenStars.

Die Eisbären drehten das Spiel aber wieder. Baker und Miller trafen wichtige Würfe in der Schlussphase und den SparkassenStars merkte man nun die kräftezehrende Aufholjagd an. 2:40 Min vor Schluss versenkte Niklas Geske einen Korbleger und verringerte den Rückstand auf zwei Punkte. Baker konterte das mit zwei Dreiern und die Partie war entschieden. Am Ende mussten sich die SparkassenStars nach großem Kampf mit 94:86 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim 83:81

Noch drei Spiele absolvieren die HAKRO Merlins bevor das neue Jahr startet. Begonnen haben die Crailsheimer ihren Jahresendspurt am Samstagabend bei den RheinStars Köln.

Der Start in die Partie verlief für beide Teams holprig. Auf den zweiten Versuch netzte Gardner von Downtown ein und eröffnete so die Partie. Nach vier Minuten unterbrach Russell den 8:0-Lauf Gardners und brachte Köln damit erstmals ins Spiel (3:8). Unbeirrt agierten die Crailsheimer in der Defensive und konnten sich durch drei Steals immer wieder Punkte sichern. Per Tip-In gelang es Miller als letzte Aktion des ersten Viertels den Vorsprung der Gäste wieder einstellig werden zu lassen (14:23).

Das zweite Viertel begannen die Kölner so, wie sie das erste beendet hatten. Erst traf Miller die Reuse, anschließend erhöhte Günther für die Hausherren und startete so eine Aufholjagd der RheinStars. In der Folge nahm Headcoach David McCray seine erste Auszeit des Spiels (24:33). Auch daraufhin verkürzten die Gastgeber per Korbleger, mussten jedoch dabei zusehen, wie Langley sofort auf der anderen Seite traf. Von der Freiwurflinie verschaffte Otto den Zauberern zur Halbzeit wieder etwas Luft und schickte beide Mannschaften bei einem Stand von 34:40 in die Kabinen.

Aus den Kabinen starteten die Gastgeber mit einem klaren Ziel – dem Ausgleich. Von Downtown netzte Miller ein, ehe Onyejiaka bis auf einen Punkt heranrückte.  Weiterhin blieb die Partie eng. Ihre Führung verteidigten die Crailsheimer konstant, die Kölner blieben ihnen jedoch dicht auf den Fersen. Geduldig bauten die Gäste ihren Vorsprung aus, lagen zwischenzeitlich wieder fünf Punkte in Führung, doch Russell verkürzte mit der Schlusssirene von der Drei-Punkt-Linie erneut (55:61).

Die finalen zehn Minuten begannen die Kölner wacher. Erst trafen Miller und Watson, ehe Rohwer von der Freiwurflinie zur ersten Führung der Kölner traf. Bis auf sechs Punkte konnten sich die Hausherren freispielen, bevor Shahid den Lauf stoppte. Die letzten 16 Sekunden standen auf der Uhr und Ogunsipes Korbleger wurde geblockt. Die Kölner traten erneut an die Freiwurflinie. Danach konnte Gardner den Buzzer Beater nicht verwandeln. Nach 40 Minuten mussten sich die Merlins somit bei einem Stand von 81:83 geschlagen geben.

 

20.12.2025 18:30 Uhr // BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC 78:91

Die BG Göttingen hat in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr verloren. Die Mannschaft von BG-Headcoach Fabian Strauß musste sich am Samstagabend den Nürnberg Falcons 78:91 (42:51) geschlagen geben.

Die Veilchen taten sich gegen die aggressive Verteidigung der Nürnberger zu Beginn schwer. Die BG fing sich dann ein wenig und ging durch einen Dreier von Daniel Kirchner erstmalig in Führung (9:7). Die Göttinger fanden in die Partie, zwangen die Falcons zu schwierigen Würfen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung (16:11). Die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken. Angeführt von Friederici schlossen sie den Abschnitt mit einem 0:6-Lauf zum 18:23 ab.

Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 20:27 aus (11.). Nach einer Strauß-Auszeit spielten die Veilchen mit mehr Energie und verkürzten durch einen 5:0-Lauf auf 25:27. Doch erneut hatten die Falcons eine Antwort und zogen wieder davon (27:35). Einen Dreier von Mathis Mönninghoff konterte Trevor Baskin zum 36:44. Die fränkischen Gäste hingegen zeigten sich von der Dreier-Linie sehr treffsicher, Christian Feneberg stellte den 42:51 Halbzeitstand her.

Nach dem Seitenwechsel blieb es für die Veilchen ein schwieriges Duell. Es dauerte mehr als drei Minuten, bis Mönninghoff die ersten BG-Punkte des Abschnitts zum 45:61 erzielte (24.). Die Göttinger versuchten, sich zurück in die Partie zu kämpfen. Einen 7:0-Lauf schloss Hendrik Drescher zum 56:69 ab, vergab dann aber die Chance, noch weiter zu verkürzen. Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einem 56:71-Rückstand.

Im letzten Abschnitt warfen die Hausherren noch einmal alles in die Waagschale. Zach Jackson schloss einen 6:0-Lauf zum 62:72 ab und zwang Falcons-Headcoach Ralph Junge zu einer Auszeit. Diese wirkte, sodass die Franken ihren Vorsprung wieder ausbauten (62:80). Doch die Veilchen gaben sich noch nicht geschlagen. Mönninghoff und Sears brachten ihr Team auf 73:82 heran. Doch am Ende reichten Zeit und Kraft nicht aus, um die Nürnberger noch einmal in Bedrängnis zu bringen.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen 72:78

Nach einer 41:33-Halbzeitführung musste der BBC Bayreuth heute Abend vor 3.000 Zuschauern in der nahezu ausverkauften Oberfrankenhalle am 13. Spieltag in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga noch eine 72:78-Niederlage gegen die Tigers Tübingen quittieren. Vor allem die starke Tübinger Defensive nach der Halbzeit war ausschlaggebend für den Sieg.

Rayshawn Mart brachte den BBC schnell mit 2:0 in Führung, Lenny Liedtke traf dann nach fast dreieinhalb Minuten zum 4:2. Nat Diallo ließ einen Dunk zum 6:2 folgen. Die Gäste kamen dann etwas stärker auf und glichen zum 8:8 aus. Die Führung wechselte schließlich wieder, Tübingen lag mit 16:12 vorne, ehe Willem Brandwijk seine ersten Heimpunkte zum 14:16 traf. Liedtke traf zum 16:18, aber Tübingen war jetzt besser im Spiel und ging mit 23:16 in die erste Viertelpause.

KeVaughn Allen, Mart und Brandwijk verkürzten zu Beginn des zweiten Viertels mit einem Blitzstart auf 22:23. Brandwijk brachte mit dem ersten Bayreuther Distanztreffer den BBC mit 27:26 in Front. Der holländische Neuzugang erhöhte von der Freiwurflinie weiter auf 29:26. Diallo stellte auf 31:28 Diallo machte mit dem 39:28 den 10:0-Lauf perfekt, der Vorsprung des BBC war jetzt zweistellig. Nach einem weiteren Korb von Moritz Plescher ging es mit 41:33 für den BBC in die Halbzeit.

Diallo machte die ersten Bayreuther Punkte im dritten Viertel zum 43:35. Tübingen spielte jetzt intensiver und arbeitete sich auf 42:44 heran. Tübingen war defensiv aufgewacht und zwang Bayreuth zu Ballverlusten. Moreaux glich für die Gäste von der Freiwurflinie zum 44:44 aus und brachte seine Farben anschließend mit 46:44 in Front. Brandwijk verkürzte auf 48:52. Leroy Ikejiaku traf von der Freiwurflinie zweimal zum Zwischenstand von 53:54 nach dem dritten Viertel.

Brandwijk brachte den BBC zu Beginn des vierten Viertels wieder mit 55:54 in Front, Tübingen schlug jedoch zurück und lag nach gut vier Minuten im Schlussabschnitt nach einem abschließenden Monsterdunk von Miles Tension mit 66:57 vorne. Brandwijk hielt mit einem Dreier zum 60:66 dagegen und Allen traf zum 62:68. Liedtke verkürzte mit einem Dreier auf 67:72. Bayreuth kam aber nicht näher heran. Tübingen siegte schließlich mit 78:72.

 

20.12.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets 103:63

Nichts zu holen gab es für Paderborn im NRW-Derby bei Tabellenführer und Aufstiegskandidat Phoenix Hagen: Mit 63:103 (31:66) unterlagen die Baskets am 13. ProA-Spieltag klar gegen spielstarke Gastgeber.

Hagen nutzte den Faktor, dass Paderborn auf der Point Guard-Position geschwächt in die Partie ging, von Beginn an geschickt aus und baute bereits dort sehr viel Druck auf. Phoenix präsentierte sich auf eigenem Parkett dominant, physisch stark, treffsicher und spielte sich in einen Flow, den Paderborn defensiv nicht stoppen konnte.

Ein 15:0-Lauf zu Beginn des zweiten Viertels von 29:15 auf 44:15 legte den Grundstein für die hohe 66:31-Führung der Gastgeber nach den ersten 20 Spielminuten. So frustrierend der Zwischenstand zur Pause für Paderborn auch war: Sich aufgeben wollten die Baskets nicht – und so hielten sie in der zweiten Hälfte mit hohem Einsatz mutig mit allem dagegen, was sie hatten, und schafften es, eine Partie auf Augenhöhe zu liefern.

Trotz besserer Defense konnten sie den Vorsprung jedoch nicht verringern, das ließ Hagen an diesem Abend nicht mehr zu. Am Ende feierten die Hagener Fans einen verdienten 103:63-Erfolg, der Phoenix weiter an der Tabellenspitze bleiben lässt.

Milos Stankovic (Head Coach Paderborn Baskets): „In der ersten Halbzeit haben wir kaum etwas von dem aufs Feld gebracht, was wir wollten. Die Physis und der Wille, den es gegen Hagen gebraucht hätte, waren nicht vorhanden. Umso schöner, dass die Mannschaft nach der Pause mehr Contra gegeben und mutig gespielt hat – das müssen wir in die kommenden Partien rund um Weihnachten mitnehmen.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr // Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers 107:100

Die Artland Dragons haben am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen hochklassigen und offensiv geprägten Schlagabtausch für sich entschieden. Vor heimischer Kulisse setzte sich das Team von Headcoach Hendrik Gruhn mit 107:100 (27:20, 23:23, 29:32, 28:25) gegen die GIESSEN 46ers durch.

Amir Hinton eröffnete die Partie mit einem Dreier zur 3:0-Führung, wenig später setzte Linus Ruf mit einem Dunk nach Lanmüller-Assist nach und stellte auf 7:2. Kyle Castlin verkürzte per Korbleger auf 7:4. In der Folge zogen die Dragons das Tempo an: Lastring traf per Floater, Burnham tippte nach Offensivrebound ein, ehe Dominik Dolic per Stepback-Dreier auf 19:12 stellte. Den Schlusspunkt des ersten Viertels setzte schließlich Dejan Bruce, der per Dreier auf 27:20 stellte.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Korbleger von Goodman, doch Lanmüller antwortete umgehend per Dreier nach. Aiden Warnholtz konterte per Dreier, Gruhn nahm die Auszeit. Nach Wiederbeginn traf Hinton aus der Mitteldistanz, kassierte jedoch kurz darauf ein technisches Foul wegen Floppings. Die 46ers kämpften sich zurück und glichen nach Freiwürfen zum 40:40 aus. Anthony, Ndi und Dolic sorgten für einen 10:3-Lauf, sodass Quakenbrück mit einer 50:43-Führung in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel meldete sich Hinton direkt mit einem Midrange Jumper zurück. Castlin antwortete von außen, doch Ruf und Hinton stellten rasch auf 56:46. Gießen blieb gefährlich, verkürzte mehrfach, doch Dreier von Bruce und Lanmüller hielten die Dragons zunächst vorne. In den Schlusssekunden des Viertels traf Petrone per Dreier zum 79:72, ehe Castlin mit der Sirene ebenfalls von draußen zum 79:75 verkürzte.

Gießen legte zum Start in das letzte Viertel einen 0:11-Lauf hin und drehte die Partie auf 79:86. Nach einer Quakenbrücker Auszeit übernahm Hinton Verantwortung und brachte die Drachen zurück zum 86:86. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Hinton traf zwei schwere Dreier zur 91:89- und 94:89-Führung, Castlin und Krajcovic hielten dagegen. Ballverluste der Gäste und sichere Abschlüsse von Hinton und Ndi an der Linie sorgten schließlich für die Entscheidung.

 

20.12.2025 19:30 Uhr // EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS 88:82

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wäre mehr drin gewesen für die PS Karlsruhe LIONS. Zu Gast bei den EPG Baskets Koblenz leistete sich das Team von Headcoach Demond Greene allerdings ein äußerst schwaches zweites Viertel. In einer spannenden Crunchtime waren es dann die Hausherren, die das bessere Ende für sich behielten. Endstand am 20. Dezember: 88:82.

Die Partie begann munter und es dauerte keine anderthalb Minuten, bis es 5:5 stand. Im weiteren Verlauf der Anfangsphase waren die Hausherren jedoch das effektivere Team und führten nach vier Spielminuten mit 14:9. Die Gäste arbeiteten sich schrittweise in die Begegnung hinein, holten sich mehr und mehr Spielanteile und hielten Anschluss. Mit den etwas besseren Trefferquoten gegen Ende des Viertels nahmen die Baskets eine 30:26-Führung mit in die erste Pause.

Danach ging es zwar rasant weiter. Doch waren Treffer auf beiden Seiten zunächst Mangelware. Koblenz blieb gar drei Minuten ohne Korberfolg, was die kurzzeitige LIONS-Führung ermöglichte. Auf diese reagierten die Gastgeber jedoch mit fünf schnellen Punkten – und Greene mit der ersten Auszeit des Spiels. Das Selbstvertrauen der Hausherren wuchs unaufhaltsam, dadurch bauten sie mit den letzten Sequenzen vor der Halbzeitpause ihre Führung auf 56:38 aus.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein gänzlich anderes Bild. Die LIONS starteten deutlich entschlossener, was sich in einem 9:2-Run binnen weniger als zwei Minuten niederschlug. Zur Mitte des dritten Viertels pendelte sich die Differenz zwischen beiden Teams bei etwa zehn Punkten ein. Den Schlusspunkt hinter den dritten Abschnitt setzten aber wiederum die LIONS. So war beim Stand von 69:63 zu Beginn des Schlussviertels wieder alles offen.

Nun tat sich auf dem Scoreboard zunächst wenig, wenngleich inzwischen vermehrt Spannung in der Luft lag. Ende der 35. Minute brachte David Ejah die Badener mit einem Dreier bis auf einen Punkt heran. Die Baskets fanden zunächst die passende Antwort, mussten aber wenig später beim Stand von 74:73 in höchster Bedrängnis ein Timeout nehmen. Die Koblenzer Mannschaft war nun wieder präsenter und auf Karlsruher Seite fehlte die letzte Konsequenz, um das Duell noch zu drehen.

 

Vorberichte ProA 13. Spieltag

18.12.2025 20:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Zum 13. Spieltag reisen die Bozic Knights zum Tabellenschlusslicht nach Münster. Dort wartet mit den Uni Baskets eine schwierige Aufgabe auf das Ritterteam. Nach dem Höhenflug gegen die Artland Dragons (5.) und Phoenix Hagen (1.) ist gegen die Münsteraner (18.) ein kampfbetontes Spiel angesagt. Die Gastgeber setzten am vergangenen Wochenende einen bedeutenden Befreiungsschlag.

Nach fünf Siegen aus den vergangenen sechs Partien sind die Ritter das momentan heißeste Team der Liga. Grundlage dafür ist die ligaweit beste Verteidigungsreihe. Nur 78 Punkte im Schnitt werden pro Partie zugelassen. Und gerade in der Offensive drückt der Schuh bei den Münsteraner Gastgebern. Die Baskets erzielen pro Partie 76 Punkte und liegen damit auf dem letzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

„Das hat nichts zu bedeuten. Viel hängt von der Tagesform ab und wir müssen die Aufgabe konzentriert und engagiert angehen. Der Sieg in Tübingen hat ein anderes Gesicht von Münster gezeigt. Darauf müssen wir uns einstellen,“ sagte Head Coach Igor Perovic. Der Mannschaft von Trainer Götz Rohdewald gelang nach sieben Niederlagen hintereinander bei den Tigers aus Tübingen ein beeindruckender 83:71 Erfolg. Damit sind sie nun punktgleich mit Wolmirstedt, Paderborn und Köln.

Viel hängt an den beiden US-Amerikanern Julian Larry und Nick McMullen. Erwischen sie einen guten Tag, hat Münster gegen jeden Gegner gute Karten. Mit 17,2 Punkten und 10,4 Rebounds pro Partie liefert vor allem McMullen unglaubliche Statistiken. Der bullige Power Forward spielt mit hoher Intensität und viel Leidenschaft. Point Guard Larry folgt mit 13,9 Zählern pro Spiel. Diese Beiden gehören zu den Topspielern der Liga.

Im ersten Saisondrittel hatte Münster mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Am schlimmsten ist dabei wohl der Ausfall von Center Adam Touray aufgrund eines Bandscheibenvorfalls. „Wenn Münster ins Laufen kommt und mit viel Leidenschaft und Energie spielt, wird es für jeden Gegner schwer. Daher müssen wir das Tempo kontrollieren und mit hoher Intensität spielen,“ ergänzt Perovic.

 

19.12.2025 19:30 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. Bayer GIANTS Leverkusen

Den SBB Baskets steht in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A ein wichtiger Doppelspieltag bevor: Am Freitagabend gastieren ab 19.30 Uhr die Bayer Giants Leverkusen in der Wolfgang-Lakenmacher-Halle in Magdeburg. Nur zwei Tage später (Sonntag, 18.30 Uhr) spielen die SBB Baskets bei den Uni Baskets Münster. Zwei Spiele gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

Leverkusen sicherte sich in der vergangenen Saison ebenfalls den Aufstieg in die Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A, gewann in der Finalserie gegen die SBB Baskets. Aktuell rangiert die Mannschaft von Cheftrainer Michael Koch auf dem 14. Tabellenplatz, also einen Rang vor den SBB Baskets mit einem Sieg mehr auf dem Konto.

Fixpunkt ist auch in der neuen Liga wieder der wuchtige Center Dennis Heinzmann, dem nicht nur 14,2 Punkte, sondern auch 8,5 Rebounds im Schnitt gelingen. Auch die US-Amerikaner John Williams Jr. (14,2 Punkte pro Partie) und Kobe Langley (14) strahlen große Gefahr aus.

Die SBB Baskets konnten am vergangenen Spieltag aufatmen: Im wichtigen Duell beim Aufsteiger Paderborn sicherte sich die Mannschaft von Cheftrainer Eiko Potthast einen verdienten 87:74-Auswärtssieg und holte den dritten Erfolg der Saison. Hinter Leverkusen liegen schwere Wochen. Zuletzt musste sich der Liganeuling sechsmal in Serie geschlagen geben. Den letzten Sieg gab es Anfang November.

SBB-Cheftrainer Eiko Potthast sagt: „Leverkusen ist sehr physisch auf der Position fünf. Wir müssen Heinzmann kontrollieren. Sie haben eine sehr eingespielte Achse, da müssen wir hellwach sein an beiden Enden des Feldes. Wir haben auch noch eine Rechnung offen aus dem Finale der vergangenen Saison. Wir wollen weiter zusammenwachsen und auch mal wieder vor unseren Fans ein starkes Spiel abliefern.“

 

20.12.2025 16:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA werden die VfL SparkassenStars Bochum in einer Halle antreten, in der sie bisher noch nicht gespielt haben. Aufgrund der Umbauarbeiten in der Stadthalle Bremerhaven tragen die Eisbären Bremerhaven ihre Heimspiele aktuell in der ÖVB-Arena in Bremen aus. Am Samstag um 16:30 Uhr treffen zwei Teams aufeinander, die nur ein Sieg und drei Plätze in der Tabelle trennt.

Die Eisbären Bremerhaven konnten bereits früh in der Preseason wichtige Vertragsverlängerungen vermelden. Wichtige Stammkräfte konnten in „Fischtown“ gehalten werden. Auch Headcoach Steven Esterkamp steht weiterhin an der Seitenlinie der Eisbären. Nicht überraschend befinden sich die Bremerhavener auch im oberen Tabellendrittel. Ihr Ziel ist der Aufstieg in die easyCredit BBL. Acht Siege stehen bisher zu Buche. Allerdings verloren die Eisbären ihre letzten drei Spiele.

In Crailsheim standen Esterkamp allerdings auch nur neun Spieler zur Verfügung. Topscorer des Teams ist der Kanadier Elijah Miller, der in elf Partien durchschnittlich 14,6 Punkte erzielte und dazu 6,9 Assists pro Spiel verteilte. Damit ist er der beste Assistgeber der gesamten Liga.

Die SparkassenStars mussten eine herbe Klatsche in der Preseason bei einem Testspiel in Bremerhaven einstecken. Mit einer sehr physischen Spielweise holte sich das Team von Steven Esterkamp seinerzeit den Sieg. Nach der starken Leistung in Hagen und dem dominanten Sieg in Karlsruhe strotzt das Team von Headcoach Felix Banobre vor Selbstvertrauen und hat gegen Bremerhaven nichts zu verlieren. Mit einem Sieg könnten die SparkassenStars mit den Eisbären gleichziehen.

„Bremerhaven ist ein Top-4-Team, und sie zeigen genau, warum sie dorthin gehören. Sie haben einen starken und tief besetzten Kader, der in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen. Sie sind sehr gut organisiert und spielen nun schon seit zwei Jahren in dieser Formation zusammen, mit viel Qualität. Jedes Spiel ist anders, und für uns ist es wichtig, auf unsere Identität, unsere Energie zu vertrauen und über 40 Minuten fokussiert und als Einheit aufzutreten“, so Headcoach Felix Banobre.

 

20.12.2025 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Einen der bestbesetzten Kader der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die RheinStars am kommenden Wochenende. In Düsseldorf erwarten die Kölner den ehemaligen Bundesligisten und Drittplatzierten HAKRO Merlins Crailsheim. Schon bei früheren Duellen in dieser Spielklasse waren die Aufeinandertreffen der beiden Teams meist Garanten für spektakuläre Auseinandersetzungen.

Allein von den Voraussetzungen gehen die RheinStars wie schon gegen die Spitzenklubs aus Hagen, Göttingen oder Bremerhaven als Außenseiter in die Partie. Dort aber konnten die Mannen von Headcoach Zoran Kukic zwar noch keine Punkte auf der Habenseite einfahren. Allerdings verkleinerten sich die Abstände zu den Kontrahenten von Partie zu Partie bzw. legten die RheinStars stetig etwas zu.

Auch wenn es nicht zum Sieg reichte, beim 76:81 nach Verlängerung, erinnert sich Stephan Baeck als Geschäftsführer Sport gerne an den 27. Oktober 2017 in der LANXESS Arena. Der spätere Nationalspieler Max DiLeo hatte die RheinStars mit einem wilden Dreier vier Sekunden vor Ende der Partie in die Overtime geworfen, doch die Mannschaft der Gäste um ihren noch jungen Coach Tuomas Isalo bestand die Feuertaufe in Köln.

2024 stiegen die Merlins allerdings wieder ab und versuchen seitdem, wieder an die Glanzzeiten anzuknüpfen. Headcoach David McGray verfügt in seinem zweiten Dienstjahr über einen sehr Kader, bei dem sechs Mann regelmäßig zehn Punkte und mehr auflegen. Topscorer ist aktuell Anthony Malik Gaines mit durchschnittlich 14.8 Zählern vor Brock Boone Gardener (14.3) und Marvin Ogunsipe (12.4). Zudem bereichern klangvolle Namen den Roster.

So findet sich dort unter anderem der 35 Jahre alten Maurice Stuckey, den viele aus 429 Bundesligaspielen für Bamberg, Oldenburg, Würzburg oder eben Crailsheim kennen. Aktuell fehlt der Kapitän seinem Team allerdings wegen eines länger zurückliegenden Zeckenbisses. Ebenfalls im Kader: Nic Welp, ein Sohn des vor zehn Jahren verstorbenen ehemaligen Nationalspielers Chris Welp, der gemeinsam mit Stephan Baeck 1993 Europameister wurde.

 

20.12.2025 18:30 Uhr BG Göttingen vs. Nürnberg Falcons BC

Vor Weihnachten steht für die BG Göttingen noch ein Doppelpack auf dem BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Spielplan. Das Team von BG-Headcoach Fabian Strauß empfängt am Samstag, 20. Dezember, die Nürnberg Falcons (18:30 Uhr, Sparkassen-Arena) und reist am Dienstag, 23. Dezember, zu den GIESSEN 46ers (20 Uhr, Sporthalle Gießen-Ost) bevor es in eine kleine Weihnachtspause geht.

„Sowohl Nürnberg als auch Gießen spielen gerne in Systemen und verlangsamen das Tempo“, sagt BG-Assistenztrainer Patrick Carney. Die Personalsituation bleibt bei den Göttingern angespannt. Janis Jünemann und Robin Lodders fallen weiterhin aus; ein Einsatz von Kevin Buckingham ist unwahrscheinlich. „Wir mussten zusehen, dass wir die Trainingseinheiten gut managen und den gesunden Jungs so viel Zeit wie möglich zur Regeneration geben“, so Carney.

Die Nürnberger stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen momentan auf dem neunten Tabellenplatz. Vergangenes Wochenende leistete sich das Team von Falcons-Headcoach Ralph Junge ein spannendes Duell mit den Artland Dragons, das sie nach Verlängerung 92:104 verloren. Die Verlängerung erst möglich gemacht hat Nürnbergs Forward Julius Wolf, Sohn von Ex-Veilchen-Spieler und BG-Sponsoringleiter Horst Wolf, der den Dreier zum 82:82 traf.

Auf eine zweistellige Punkteausbaute kommen durchschnittlich pro Spiel US-Guard Evan Taylor (14,6), US-Forward Brandton Chatfield (14,0), der deutsche Guard Vincent Friederici (13,3) sowie US-Forward Trevor Baskin (12,9). Die meisten Rebounds holen Chatfield (7,4), Baskin (6,8) und Wolf (5,2). Nachdem Junge Aufbauspieler Cameron Parker gegen Carter Whitt ausgetauscht hat, ist der deutsche Guard Tim Köpple bester Vorlagengeber (3,1 Assists pro Spiel).

„Wolf ist als werfender großer Spieler eine Herausforderung für uns, insbesondere weil uns gerade Größe fehlt“, sagt Carney. „Baskin und Chatfield sind starke Offensiv-Rebounder – sie müssen wir vom Brett weghalten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Nürnberg während eines Angriffs mehrfach die Chance bekommt zu punkten.“

 

20.12.2025 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. Tigers Tübingen

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge treten die Tigers Tübingen am kommenden Samstag, den 20. Dezember 2025, beim BBC Bayreuth an. Sechs Siege und sechs Niederlagen bedeuten für die Raubkatzen aktuell nur zehnten Tabellenplatz in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Die Franken stehen ihrerseits auf Rang 13, vier Erfolge stehen acht Niederlagen gegenüber. Die Mannschaft von Trainer Florian Wedell hat vier Partien aus den letzten fünf Spielen verloren.

Die sportliche Situation hat sich bei den Tigers Tübingen mit der Verletzung von Point Guard JaCobi Wood (Stressfraktur) weiter dramatisch verschärft. Zu Wochenbeginn konnte Trainer Henrik Sonko nur fünf gesunde Spieler im Training zählen. Bis zum Spieltag bleibt abzuwarten, wie viele und welche Akteure überhaupt einsatzfähig sind. „Die personellen Situation ist derzeit enorm schwierig. Wir hoffen, dass wir bis Samstag noch einige Spieler zurückbekommen“, berichtet der Schwede.

In Bayreuth wird man mit dem bisherigen Saisonverlauf auch nicht zufrieden sein. Die Schlussphase der vergangenen Spielzeit 2024/2025 gestaltete sich mit fünf Siegen aus den letzten acht Partien durchaus positiv. Am Ende sprang mit 13 Erfolgen und 21 Niederlagen der 13. Tabellenplatz heraus – die gleiche Position wie man aktuell einnimmt. Dank des guten Endspurts kamen die Wedell-Schützlinge nicht mehr in akute Abstiegsgefahr. Es folgte Kontinuität im Kader.

Leistungsträger wie Moritz Plescher, KeVaughn Allen, Tehree Horn, Lenny Liedtke und Nate Diallo tragen auch weiterhin des Trikots des fränkischen Traditionsvereins. Der erwünschte positive Effekt der personellen Kontinuität ist (bis jetzt) noch ausgeblieben. „Bayreuth ist in der Transition ein sehr gefährliches Team. Sie haben gute Guards, die viel Druck ausüben können, gleichzeitig bekommen sie durch offensive Rebounds immer wieder zweite Wurfchancen“, sagt Troy Culley, Co-Trainer der Tigers Tübingen.

Ein Schlüsselspieler des BBC Bayreuth ist der US-Amerikaner Rayshawn Mart. Unter den Körben ist der Ukrainer Artem Kovalov, ebenso wie der deutsche Rookie Cantia Rahming mit eine wichtige Stützte. Der 24-jährige Power Forward spielte bis zuletzt noch am College für die University of South Alabama (NCAA I) in den USA. Für beide Kontrahenten gewinnt diese Begegnung aufgrund der aktuellen sportlichen Lage eine große Bedeutung.

 

20.12.2025 19:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Paderborn Baskets

Im letzten Heimspiel vor Heiligabend kommt es in der Ischelandhalle zu einem NRW-Derby, welches nach einem Jahr Zwangspause neu belebt wird. Mussten die Paderborn Baskets am Ende der Saison 2023/2024 den ungeliebten Gang zurück in die ProB antreten, kehrten die Ostwestfalen vergangenen Sommer durch eine Wildcard zurück in Deutschlands zweithöchste Spielklasse.

Und so ergibt sich die schöne Konstellation, dass den Fans aufgrund der kurzen Distanz zwischen beiden Standorten – Ischelandhalle und Maspernplatz liegen nur rund 120 Kilometer auseinander – ein spannendes, vorweihnachtliches Rendezvous bevorsteht.

Die Gäste aus der Domstadt haben ihr volles Potenzial bislang aufgrund von Verletzungssorgen kaum entfalten können. Erst beim jüngsten 74:87 gegen Wolmirstedt musste Headcoach Milos Stankovic auf seine Spielmacher Branden Maughmer sowie Eyassu Worku verzichten. Umso mehr verlagert sich die Verantwortung auf den Flügel, wo mit Efosa Osawe (19,5 Punkte, 8,6 Rebounds) und Jonathan Klussmann (18,4 Punkte) gleich zwei Akteure ganz genau wissen, wo der Korb hängt.

Dass die Baskets sich aktuell im Tabellenkeller befinden, lässt sich auf die ausbaufähige Auswärtsbilanz (1-5) zurückführen. Doch gerade hier ist Obacht geboten: Nach fünf Pleiten in Folge auf fremdem Terrain wusste Paderborn am Nikolaustag in Münster ein 90:84 zu entführen.

Chris Harris: (HC Phoenix Hagen): „Das letzte Heimspiel vor Heiligabend gegen Paderborn zu bestreiten, ist für alle Beteiligten schön. Die Fans feiern ein NRW-Derby, und wir als Team bekommen es mit einem spannenden Gegner zu tun, der deutlich gefährlicher ist, als es die Tabelle vermuten lässt. Die Baskets verfügen über viel offensives Potenzial, das nur darauf wartet, sich entfalten zu können.“

 

20.12.2025 19:30 Uhr Artland Dragons vs. GIESSEN 46ers

In Quakenbrück steht am Samstag (19.30 Uhr) am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA das durchaus richtungsweisend Verfolgerduell bei den Artland Dragons auf dem Programm. Rein in den warmen Bus, ab ins kuschelige Hotel und dann ein hoffentlich heißer Tanz in der Artland-Arena, in der die 46ers den „Drachen“ Feuer machen wollen.

„Sie haben vernünftig investiert. Deshalb ist aus einem Absteiger ein Top-Team mit Playoff-Qualität geworden“, hat Branislav Ignjatovic Respekt vor der Truppe seines Kollegen Hendrik Gruhn, der in der Vorsaison noch bei Kooperationspartner RASTA Vechta II auf der Bank saß. Dem erst 31-Jährigen ist es gelungen, aus starken Übersee-Akteuren, gestandenen ProA-Profis und herausragenden Talenten eine Einheit zu formen.

Der Gießener Übungsleiter ist jedoch optimistisch, „dass wir in Quakenbrück etwas holen können.“ Zum einen haben die „Drachen“ vor eigenem Publikum bereits gegen die Uni Baskets Münster (69:71), gegen die BG Göttingen (83:104) und gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim (94:108) gepatzt, zum anderen stimmt die Unterhaus-Bilanz der Mittelhessen gegen die Männer aus Quakenbrück. Von bisher sechs Duellen gewann Gießen fünf.

Und dann ist da natürlich noch Neuerwerbung Abu Kigab, von dem „Frenki“ Ignjatovic vier Tage nach seiner Ankunft in Deutschland noch keine Wunder erwartet, von dem er sich allerdings erhofft, „dass er uns besonders defensiv helfen wird.“ Denn die Quakenbrücker „Abteilung Attacke“ hat es in sich. Mit dem syrischen Internationalen Amir Hinton und US-Rookie Ben Burnham (beide im Schnitt 19 Punkte) verfügen die Dragons über zwei der aktuell drei besten Scorer der Liga.

Mit dem ehemaligen Gießener Robert Oehle, mit Dejan Bruce sowie den Ex-Vechtaern Linus Ruf und Fynn Lastring hat die Truppe aus Quakenbrück unter den Brettern Körpergröße zu bieten, außerdem erfährt Connor van Anthony in Dominic Dolic wertvolle Unterstützung beim Spielaufbau. Und von außen sind der ehemalige Frankfurter Timo Lanmüller, der Kanadier Nate Patrone, Linus Trettin und der Ex-Karlsruher Elijah Ndi jederzeit stets in der Lage, zweistellig zu punkten.

 

20.12.2025 19:30 Uhr EPG Baskets Koblenz vs. PS Karlsruhe LIONS

Zum Auftakt des Doppelspieltages vor Weihnachten empfangen die EPG Baskets Koblenz am Samstag, den 20.12. um 19:30 Uhr die PS Karlsruhe Lions in der heimischen EPG-Arena. Vor dem 13. Spieltag gehen beide Teams als direkte Tabellennachbarn in die Partie. Mit sechs Siegen und sechs Niederlagen stehen die Baskets aktuell auf dem 11. Tabellenplatz, während die Lions mit fünf Siegen und sieben Niederlagen Rang 12 belegen.

Nach dem jüngsten Auswärtserfolg gegen die Bayer Giants Leverkusen (95:83) stehen die EPG Baskets erstmals bei einer Siegesserie von drei Erfolgen in Serie. Die Karlsruher mussten am vergangenen Wochenende eine Niederlage gegen die SparkassenStars Bochum hinnehmen (96:77). Die Ausgangslage verspricht damit nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation, sondern auch wegen der aktuellen Form beider Teams eine spannende Partie in der EPG-Arena.

In der Offensive haben die Koblenzer die Nase vorne: In der laufenden Saison erzielten sie knapp 100 Punkte mehr als die Gäste aus Karlsruhe. Die Offensive bleibt eine der großen Stärken der Baskets, was sich weiterhin in stabilen Trefferquoten widerspiegelt.  Im vergangenen Spiel gegen Leverkusen überzeugten sie mit einer überragenden Quote von 50% von jenseits der Dreipunktelinie. Zu den zentralen Offensivakteuren zählen Calvin Wishart sowie Decorian Jeffries.

Auf Seiten der Karlsruher sorgen insbesondere die beiden Neuverpflichtungen für neuen Schwung. Sowohl Brandon Angelo Porter als auch Isaiah Rayshaud Hart konnten von Beginn an mit ihren Qualitäten überzeugen. Zu den weiteren Schlüsselspielern der Lions gehört zudem der ex-Koblenzer Center Maurice Pluskota

Headcoach Stephan Dohrn ordnet die Aufgabe entsprechend ein und richtet den Blick auf die Stärken des Gegners: „Mit Karlsruhe kommt das athletischste Team der Liga auf uns zu. Sie haben den Kader während der Saison verändert, was sie noch besser und gefährlicher macht. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen sind die Karlsruher absolute Playoff Kandidaten.“

Nachberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr // OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers 88:82

Im Weihnachtsspiel der OrangeAcademy fahren die jungen Ulmer dank einer überragenden Schlussperformance von Matchwinner Faye ihren neunten Saisonsieg ein. Gegen die Fellbach Flashers endet das Derby mit 88:82.

Die Anfangsminuten gehörten den Hausherren. Fellbach hatte massive Probleme damit, die großgewachsenen jungen Ulmer unter dem Korb in Schach zu halten. Immer wieder waren es Marko Dordevic und Endurance Aiyamenkhue, die Punkte in der Zone oder von der Freiwurflinie beisteuerten. Erst der defensive Wechsel auf eine 2-3-Zone brachte neuen Schwung für die Flashers, den sie auch in zählbares ummünzen konnten (21:20; Q1).

Schwungvoll starteten die jungen Ulmer auch in die zweiten zehn Minuten. Ein schneller 14:7-Lauf stellte die anfänglich erspielte Führung wieder her und zwang Fellbach zur nächsten Auszeit (14). Nach dieser fanden die Gäste weiterhin keinen wirklichen Rhythmus. Gerade von der Freiwurflinie ließen sie einige Punkte liegen. Dementsprechend gingen die Doppelstädter mit einer komfortablen Führung in die Halbzeitpause (47:38; Q2).

Nach der Pause änderten sich die Verhältnisse. Fellbach erhöhte die Intensität auf beiden Seiten des Feldes und bereitete den jungen Ulmern massive Probleme. Da abgesehen von Aiyamenkhue nahezu nichts mehr bei den Hausherren funktionierte, eroberten die Flashers sich die Führung zurück und zwangen OrangeAcademy Cheftrainer Florian Flabb zur Auszeit (26). Die Gäste konnten im Gegensatz zur ersten Halbzeit nun auch ihre Freiwürfe nutzen (62:64; Q3).

Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Probleme hatten beide Mannschaften mit der eigenen Ballbehandlung. Vermehrte Ballverluste nahmen der Partie etwas den Spielfluss. Nach einer Auszeit gehörte die Bühne Meissa Faye. Der Franzose war nicht mehr zu stoppen und versenkte fünf Dreier in Folge. Ein Offensivrebound von Lenni Kunzewitsch besiegelte den Erfolg kurz vor Spielende (88:82; Q4).

 

13.12.2025 15:00 Uhr // VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg 97:93

Mit 93:97 musste sich der BBC Coburg am 13. Spieltag der ProB Süd bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie geschlagen geben. Somit kassierten die Coburger nach dem 71:87 gegen Ulm aus der Vorwoche die zweite Niederlage in Folge. Aufgrund der Coburger Niederlage in Würzburg und dem Heimsieg der Ulmer gegen Fellbach stehen nun die Schwaben an der Tabellenspitze der ProB Süd.

Schlafmützig starteten die Coburger in das Frankenderby hinein und zwangen den BBC-Cheftrainer nach gerade einmal zwei Minuten zu einer Auszeit (2:9). Danach arbeiteten sich die Vestestädter des Öfteren an die Freiwurflinie, bauten so ihren Rhythmus auf und gingen dank eines Dreiers von Nico Höllerl Mitte des ersten Viertels in Führung (18:16). Zwei weitere erfolgreiche Wenzl-Distanzwürfe, ein Alley-Oop Dunk von Theiß und ein And-One von Dawson brachten die Coburger nach den ersten zehn Minuten mit 29:23 in Front.

Auch im zweiten Viertel ging die offensive Herrlichkeit des BBC nahtlos weiter. Wieder ein Höllerl-Dreier gepaart mit fünf Zählern von Dylan Fasoyiro bauten den Vorsprung bis auf zwölf Punkte aus (40:28). Doch dann begann Würzburgs David Pisic allmählich Feuer zu fangen. Zwei Drei-Punkte-Würfe des Flügels verkürzten auf 44:37. Ein Dreier von Würzburgs Kapitän Lukas Roth und zwei weitere von Pisic brachten den BBC-Vorsprung bis zur Pause zum Schmelzen (53:48).

Dieser Trend riss auch nach der Halbzeit nicht ab. Würzburg spielte sich in einen Rausch und übernahm, nachdem Petric zum wiederholten Male die Coburger Defense überrannte, die Führung (61:63). Damit nicht genug. Acht weitere Zähler von Pisic zu nur zwei Coburger Freiwürfen stellten auf 63:71. Die Vestestädter steckten die Köpfe aber keineswegs in den Sand und kamen über Einzelaktionen von Fasoyiro und Dawson wieder auf einen Punkt heran (74:75).

76:86 lagen die Baskets bei der letzten Coburger Auszeit dreieinhalb Minuten vor dem Ende in Führung. Der BBC probierte noch einmal alles, packte die Ganzfeldpresse aus und rückte 17 Sekunden vor Schluss bis auf 89:93 heran. Tatsächlich erzwangen die Vestestäder den Turnover der Baskets und verkürzten durch Fasoyiro bei noch sieben Sekunden auf der Uhr auf 91:93. Am Ende brachte Würzburg das Spiel über die Zeit und macht das Derby-Comeback perfekt.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen 82:86

Die SKYLINERS Juniors mussten sich am Samstagabend den CATL Basketball Löwen Erfurt knapp mit 82:86 geschlagen geben. In einer über 40 Minuten intensiv geführten Partie entschied sich das Spiel erst in der Schlussminute zugunsten der Gäste.

Von Beginn an war zu spüren, welche Bedeutung die Partie für beide Teams hatte. Beide Mannschaften kämpften um jede Possession, Abschlüsse waren hart umkämpft und die Intensität hoch. Die Juniors fanden gut in die Partie und konnten sich leichte Vorteile erspielen. Nach den ersten zehn Minuten führte Frankfurt knapp mit 24:23.

Im zweiten Viertel trafen die Basketball Löwen Erfurt dann etwas konstanter aus dem Feld und nutzten kleinere Unkonzentriertheiten der Juniors aus. Frankfurt hielt dagegen, musste die Gäste aber zur Halbzeit knapp ziehen lassen. Mit einer 45:50-Führung ging Erfurt in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel zeigte das Team von Headcoach Markus Klusemann eine klare Reaktion. Die defensive Intensität wurde deutlich erhöht, Erfurt fand kaum noch zu einfachen Punkten. Frankfurt zwang den Gegner zu schwierigen Würfen und drehte das Spiel Stück für Stück. Mit einem knappen 64:63-Vorsprung gingen die Juniors in den Schlussabschnitt.

Auch im vierten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft und auf Augenhöhe. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, jede Aktion hatte Gewicht. Erst in der letzten Minute gelang es den Gästen, angeführt von Headcoach Florian Gut, sich entscheidend auf 86:82 abzusetzen. Die Juniors fanden darauf keine Antwort mehr und mussten sich am Ende unglücklich geschlagen geben.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans 94:98

Nach schwachem Start kämpfen sich die Dresden Titans mit starker Defensive, hohem Tempo und konsequentem Umschaltspiel zurück in die Partie und drehen das Spiel noch vor der Halbzeit. Trotz einer späten Aufholjagd der Tropics behalten die Elbriesen die Nerven und sichern sich mit mannschaftlicher Geschlossenheit den 94:98-Auswärtssieg. (22:15; 14:27; 18:27; 40:29)

Die Dresden Titans erwischen in Oberhaching einen holprigen Start. Mit viel Tempo und beeindruckender Treffsicherheit zeigen die Tropics, warum sie als offensivstärkstes Team der Liga gelten und setzen sich auf 16:5 ab. Angeführt von einer aggressiveren Verteidigung kämpfen sich die Titans über Ballgewinne und kompromisslose Blocks zurück in die Partie. Vor allem Dimitrov setzt mit einem Buzzerbeater zum 20:13 ein erstes Ausrufezeichen.

Defensiv stehen die Dresdner nun stabil, verpassen es jedoch zunächst, aus ihrer starken Verteidigungsarbeit Kapital zu schlagen. Zu häufige Ballverluste und unsaubere Abschlüsse verhindern eine Führung. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit platzt der offensive Knoten: Mit deutlich mehr Konsequenz im Abschluss drehen die Titans die Partie und gehen nach schwierigem Auftakt mit einer 36:42-Führung in die Pause.

Trotz kurzer Rotation kommen die Dresdner mit enormer Energie aus der Kabine. Das Umschaltspiel bringt die Tropics immer wieder in Bedrängnis. Gegen Ende des dritten Viertels reißt Kevin Kollmar das Spiel endgültig an sich: Zwei schnelle Dreier zwingen Oberhaching zur Auszeit. In der zweiten Halbzeit ist vor allem Duje Putnik nicht zu kontrollieren und führt die Titans zu einem Lauf, der im Viertelstand von 54:69 endet.

Zu Beginn des Schlussabschnitts setzt Leonardo Benitez an beiden Enden des Feldes wichtige Akzente und hält den Druck hoch. Doch die Tropics geben sich nicht geschlagen. Mit fallenden Dreiern und einem stärker in Szene gesetzten Topscorer Zeisberger kämpfen sie sich Stück für Stück zurück. Zwar bäumt sich Oberhaching noch einmal auf, doch in den Schlussminuten behalten die Titans die Nerven. Am Ende bringen die Dresdner den 94:98-Auswärtssieg über die Ziellinie.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II 74:96

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen 76:92

Dem TV Langen ist am Wochenende ein weiterer wichtiger Schritt in der Spielzeit 2025/26 der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB gelungen. Das Team von Headcoach Tobias Jahn ging als Underdog ins Spiel gegen die BG Hessing Leitershofen – und triumphierte am Ende bei einem Endstand von 76:92. Es ist der vierte Sieg in Folge für die Südhessen.

Wie schon in der Vorwoche ließen die Langener zunächst aber in einem durchwachsenen ersten Viertel zu viele Gegenpunkte zu. Dabei ließen sie Leitershofen vor allem zu einfach von der Dreierlinie abschließen, die Gastgeber bedanken sich dafür mit 27 Punkten.

Langens Trainer Jahn steuerte nach und das Team verteidigte in der Folge im zweiten Viertel deutlich solider. Auch offensiv lief es noch ein wenig runder. Langen konnte mit einem letzten Punkt sechs Sekunde vor der Halbzeit das Spiel dann sogar auf ein 46:47 drehen.

Besonders positiv für diesen Abend: Langen knüpfte an die Form des zweiten Viertels an und gewann letztlich beide Viertel der zweiten Halbzeit. Gerade im letzten Spielabschnitt drehten die Giraffen ordentlich auf. Egal ob aus kurzer oder langer Distanz – immer wieder fanden die Spieler freie Abschlüsse. Defensiv hielten sie die Gastgeber in Schach und ließen nur noch zwölf Gegenpunkte zu.

„Der Gameplan hat heute sehr gut funktioniert. In der Halbzeit mussten wir ein paar Details in unserem Spiel ändern, die uns dann zum Erfolg gebracht haben. Es ist ein tolles Gefühl, kurz vor Ende dieser Hinrunde nun mit vier Siegen dazustehen. Wir hatten eine schwierige Vorbereitung und wir mussten mit schweren Verlusten zurechtkommen. Anschließend haben wir hart gearbeitet – und jetzt belohnen wir uns dafür“, lobt Jahn.

 

Nachberichte ProB Nord 13. Spieltag

13.12.2025 18:00 Uhr // BSW Sixers vs. RASTA Vechta II 84:56

Am zweiten Wochenende in Serie haben RASTA Vechtas Talente in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord Lehrgeld bezahlt. Nach dem 76:82 gegen die TKS 49ers, dem Vorletzten, am vergangenen Spieltag setzte es nun eine 56:84-Auswärtspleite bei den BSW Sixers in Sandersdorf, einem bis heute weiteren Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Nun steht RASTA Vechta II nach der Hinrunde bei nur zwei Siegen und somit auf einem Abstiegsplatz.

Vor 690 Zuschauern gerieten die Gäste schon im 1. Viertel unter die Räder (13:22) und kamen bis zur Halbzeitpause nur auf 26 eigene Punkte (26:39). Ein 0:10-Lauf zum 46:71-Rückstand versetzte dem Team von Head Coach Harm-Ubbo Horst, der am Samstag seinen 27. Geburtstag feierte, im 4. Viertel den endgültigen Push Richtung elfter Saisonniederlage.

Zu der hatten 23 Ballverluste, 19 zugelassene Offensiv-Rebounds und eine praktisch nicht existente 3er-Quote (2/19) wesentlich beigetragen. US-Import AJ Sumbry war mit 16 Punkten und elf Rebounds mit Abstand Vechtas bester Akteur. Auf Seiten der BSW Sixers scorten gleich sechs Spieler zweistellig, darunter auch Ex-RASTAner Jarne Jürgens (10 Punkte & fünf Rebounds).

Harm-Ubbo Horst (Head Coach Vechta II): „Das war heute ein rabenschwarzer Tag für uns. Es hat den Anschein gemacht, als wären wir nie wirklich richtig angekommen in der Halle, als säßen wir noch im Bus. Wir haben es nicht geschafft, Sandersdorf zu matchen. Wir müssen das schnellstmöglich abhaken, daraus aber eben auch die Lehren ziehen und dann am nächsten Wochenende zuhause gegen Itzehoe in die Rückrunde starten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Hertener Löwen vs. SC Rist Wedel 61:58

Die knappste und bisher wohl auch unnötigste Niederlage dieser Saison kassierte der SC Rist Wedel zum Hinrunden-Abschluss. Am Sonnabend gab es ein 58:61 (28:30) beim diesjährigen Aufsteiger Hertener Löwen. So beenden die Gelb-Grünen die Hinserie zwar mit einer leicht negativen Bilanz (sechs Siege bei sieben Niederlagen), stehen zur Saison-Halbzeit mit zwölf Punkten als Tabellen-Achter aber trotzdem auf einem Play-Off-Platz.

In der Sporthalle der Rosa-Parks-Gesamtschule kamen die Wedeler nicht gut in die Partie hinein. So gingen die Hausherren mit 10:4 in Führung (5. Minute) und erzielten im den ersten zehn Minuten insgesamt doppelt so viele Punkte wie die Gäste, was ein Viertel-Ergebnis von 18:9 ergab. „Wir haben uns dann aber gut hineingekämpft, stark verteidigt und das Spiel über weite Strecken dominiert“, stellte Wedels Headcoach Attarbashi fest.

So gelang den Wedelern mit einem 9:0-Lauf im zweiten Abschnitt schnell der Ausgleich (20:20). In der Folge gab es wechselnde, knappe Führungen, wobei es bei den Zwischenständen von 41:35 (27.) und 51:46 (34.) gut aussah für die Rister. Sie litten allerdings nicht nur unter schlechten Wurfquoten aus dem Spiel heraus, sondern vor allem unter einer katastrophalen Freiwurf-Bilanz: Lediglich sechs ihrer 17 Versuche von der Freiwurflinie landeten im Ziel.

Schien das Momentum dank ihrer erfolgreichen Aufholjagd lange für die Wedeler zu sprechen, kippte die Partie in der Schlussphase wieder zugunsten der Westfalen. Dass Tomas Bjarkason einen von zwei Freiwürfen zum 54:53 verwandelte, bedeutete die letzte Gäste-Führung des Tages (54:53/36.). Darauf folgten mehrere Fehlwürfe, Fehler und Fouls der Wedeler, was die Löwen zu einem 5:0-Lauf nutzten.

Als noch eine Minute auf der Uhr war, verkürzte Rist-Kapitän Linus Hoffmann per Sprungwurf auf 56:59. Zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr – stattdessen bedeuteten zwei vom Heim-Team versenkte Freiwürfe fünf Sekunden vor Ultimo die endgültige Entscheidung. Mit dem Ertönen der Schlusssirene verkürzte Aleksandar Postic noch zum 58:61-Endstand, was aber höchstens am Saisonende in Bezug auf den direkten Vergleich noch interessant sein könnte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos 103:87

Die Iserlohn Kangaroos haben am heutigen Abend in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB auswärts bei LOK Bernau eine 103:87-Niederlage hinnehmen müssen. Nach einem furiosen ersten Viertel und einer starken Anfangsphase verlor das Waldstadt-Team im weiteren Spielverlauf zunehmend den Zugriff und musste sich am Ende verdient geschlagen geben.

Nach einem frühen Ballverlust direkt nach dem Tip-Off, der Bernau einfache zwei Punkte bescherte, fanden die Kangaroos schnell in die Partie. Vor allem aus der Distanz präsentierten sich die Iserlohner treffsicher: Drei von drei Dreiern zum Auftakt unterstrichen früh die offensive Gefahr von außen. Insgesamt überzeugten die Gäste im ersten Viertel mit starken Quoten (4/5 Dreier, 9/12 Zweier) sowie engagierter Reboundarbeit und setzten sich verdient auf 34:20 ab.

Auch der zweite Spielabschnitt begann aus Iserlohner Sicht optimal, als Daniel Zacek direkt mit einem Dreier eröffnete. In der Folge kippte der Rhythmus jedoch etwas zugunsten der Gastgeber. Zwar erspielte sich Iserlohn weiterhin gute Fastbreak-Möglichkeiten nutzte diese aber nicht konsequent. Zur Halbzeit war der Vorsprung auf 52:49 zusammengeschmolzen.

Nach dem Seitenwechsel taten sich die Kangaroos offensiv zunächst schwer und gaben erstmals die Führung ab. Bernau nutzte diese Phase, kam zunehmend besser ins Spiel und übernahm klar die Kontrolle. Zwischenzeitlich setzten sich die Gastgeber bis auf 13 Punkte ab. Den Kangaroos gelang jetzt der Zugriff nicht mehr, sodass es mit einem 68:79-Rückstand aus Iserlohner Sicht in das Schlussviertel ging.

Der Auftakt ins vierte Viertel gehörte Trey Hubbard, der mit einem Dreier, einem Korbleger mit anschließendem schnellen Steal und erneuten Korbleger ein starkes persönliches Zeichen setzte. Seine sieben schnellen Punkte wurden jedoch immer wieder postwendend von Bernauer Korberfolgen beantwortet, sodass der Rückstand nicht entscheidend verkürzt werden konnte. Der Endstand von 103:87 fällt etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf widerspiegelte.

 

13.12.2025 19:00 Uhr // Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 88:64 

Drei Niederlagen in Serie hatten die zuvor stark in die Saison gestarteten Baskets Juniors / TSG Westerstede zuletzt kassiert, jetzt folgte das Ende dieser Negativserie. Im Heimspiel gegen die Seawolves Academy feierte der Aufsteiger einen deutlichen 88:64-Erfolg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

Das deutliche Endresultat verriet derweil nicht die ganze Wahrheit hinter der Partie am Samstagabend, denn die Gastgeber erspielten sich erst im Verlauf der zweiten Halbzeit die entscheidenden Vorteile. Zuvor wurde den Zuschauern eine lange Zeit recht ausgeglichene Partie geboten, in der sich im ersten Viertel die Baskets Juniors (23:15) und im zweiten die Seawolves (28:19) jeweils phasenweise Vorteile erkämpften.

Und auch die zweite Halbzeit verlief zunächst noch auf Augenhöhe, im Schlussspurt dieses Abschnitts (24:13) und vor allem im finalen Viertel (22:8) setzten sich die Schützlinge von Headcoach Artur Gacaev aber schließlich vorentscheidend ab. Für den Neuling in der Nord-Staffel war es der sechste Sieg im 13. Spiel und damit ein erfreulicher Abschluss einer ordentlichen ersten Saisonhälfte.

„Es war ein guter Start in die Partie, meine Jungs haben sehr aggressiv gespielt. Rostock ist zunächst noch wieder ins Spiel gekommen, auch dank einiger Treffer aus der Distanz in Serie.“ Dass es am Ende zum klaren Sieg reichte, war aus Westersteders Headcoach Gacaevs Sicht vor allem der Verteidigung zu verdanken: „Wir haben in der Defensive in der zweiten Hälfte noch eine Schippe draufgelegt. Durch diese starke Verteidigung haben wir uns dann auch in der Offensive belohnt.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr // TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm 70:81

Für das letzte Heimspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga im Jahr 2025 war alles angerichtet. Beide Teams hatten mit Marc Klesper (Schwelm) und Matej Jelovcic (Neustadt) zwei wichtige Spieler nicht dabei. Zudem entschieden die Neustädter Verantwortlichen unter der Woche den Vertrag von Center David Lee Craig aufzulösen, sodass der Südafrikaner zum letzten Mal in Zivil mit auf der Bank Platz nahm und am Sonntag in die Heimat zurückkehrt.

Die temps Shooters fingen sehr fokussiert an und führten dank Aime Olma und Emil Loch in der 6. Minute mit 15:4 und zwangen Gästetrainer Falk Möller zu einer frühen Auszeit. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste allerdings besser ins Spiel und konnten den Rückstand vor dem letzten Angriff auf 15:13 verkürzen. Samuel Mpacko gelang zum Abschluss ein sehenswerter Dreier zur 18:13 Führung nach dem 1. Viertel.

Der an diesem Abend sehr gut aufgelegte Loch sorgte im zweiten Viertel mit weiteren 12 Punkten dafür, dass sein Team den Vorsprung zwischendurch auf 34:21 ausbauen konnte. Die Schwelmer fanden offensiv zu diesem Zeitpunkt des Spiels nicht statt und hatten Mühe den Ball im Korb unterzubringen, was allerdings auch daran lag, dass die Neustädter Spieler mit viel Einsatzbereitschaft verteidigten. In die Halbzeit ging es mit einem 36:24 für die temps Shooters.

In der Halbzeitpause bekamen die Neustädter Spieler anscheinend Beruhigungstee statt Wasser gereicht, denn was dann passierte, ist schwer zu erklären. Das Team erzielte acht Minuten keinen einzigen Punkt und kassierte bis dahin einen 0:24 Lauf, der das Spiel für die Baskets aus Schwelm drehte und auf die Siegerstraße brachte. Dank eines Dreiers von Amar Licina kurz vor dem Viertelende ging es mit einem 41:54 für die Gäste in das Schlussviertel.

Dort angekommen kämpften die Gastgeber gegen die drohende 6. Niederlage in Folge und schafften es den Rückstand auf 5-6 Punkte zu verkürzen. Doch anschließend zeigten die Gäste keine Nerven mehr und versenkten wichtige Würfe oder Layups, um die Neustädter nicht noch näher kommen zu lassen. Die Gäste verwandelten noch einige Freiwürfe und siegten durch ein phänomenales drittes Viertel verdient mit 70:81 und bleiben damit unter den besten vier Teams der Liga.

 

13.12.2025 19:30 Uhr // Itzehoe Eagles vs. Dragons Rhöndorf 85:74

Itzehoe wird seiner Favoritenrolle gerecht und bezwingt Rhöndorf mit 85:74 (38:30). Es war allerdings ein Duell, bei dem die Dragons unter ihren Möglichkeiten blieben. Für die Rheinländer war der Korb über weite Strecken wie vernagelt. So reichten den Eagles unter dem Strich eine solide Zonenverteidigung und ein wenig bessere Wurfquoten zum Heimsieg.

Benjamin Sadikovic war gesundheitlich angeschlagen mit nach Itzehoe gereist. Bei der ohnehin dünnen Personaldecke, gerade auf der Center-Position, sorgt so etwas schon für Unordnung bei einem so jungen Team. Entsprechend verunsichert starteten die Dragons in die Begegnung und ließen gleich zwei hundertprozentige Korbchancen aus und produzierten eine Reihe Ballverluste. Ein Umstand den die Hausherren zur 9:3-Führung (5“) nutzten.

In der Folge überließen die Eagles dann den Dragons die Initiative. Juhwan Harris-Dyson läutete einen 11:2-Lauf der Gäste ein und war letztendlich für die Rhöndorfer Führung verantwortlich (11:14). Die hatte aber nicht lange Bestand. Itzhoes Coach Timo Völkerink ordnete eine Zonenverteidigung an, auf die die Dragons keine Antwort fanden. So antworten die Eagles mit einer 9:0-Serie und gingen nach den ersten 20 Minuten verdient mit 38:30 in die Kabine.

Ins dritte Viertel startete Rhöndorf mit viel Energie, hebelte die Defensive der Gastgeber nun häufiger mit Drives in die Zone aus und schloss konsequenter ab. In der 24. Minute war Itzehoes Vorsprung auf drei Punkte geschmolzen (42:39). Aber wieder fanden die Eagles dank größerer Routine die passende Antwort. Sinnbildlich war der Buzzer-Dreier von Toni Nickel zum 63:50 zum Abschluss Viertels.

Im Schlussviertel drohten die Dragons phasenweise deutlicher unter die Räder zu kommen. Sechs Minuten vor Schluss lag Rhöndorf mit 20 Punkten hinten (78:58). Doch das Team um Coach Max Becker raffte sich noch einmal auf und betrieb erfolgreich Ergebniskosmetik. Das Endresultat von 85:74 ist einerseits ansehnlicher, auf der anderen Seite aber aus der Sicht der Gäste ärgerlich.

 

14.12.2025 16:00 Uhr // TKS 49ers vs. ETB Miners 75:97

Die ETB Miners Essen präsentierten sich bei den TKS 49ers überzeugend und konnten am Ende einen deutlichen 97:75-Auswärtserfolg feiern.

Nach dem gewonnenen Tip-Off erzielten die Miners direkt die ersten Punkte der Partie. Lukas Wagner konterte jedoch auf Seiten der Gastgeber mit einem Dreier. Essen übernahm früh die Kontrolle. Marc Friederici erhöhte in der fünften Spielminute von jenseits der Dreierlinie auf 10:21. Yannick Hildebrandt versuchte, die 49ers zurück ins Spiel zu bringen, doch die Miners hielten dagegen. Nach einem weiteren Distanztreffer der Gastgeber stand es nach zehn Minuten 17:31.

Zu Beginn des zweiten Viertels arbeiteten die Miners weiter an ihrer Dreierquote. Mychael Paulo traf erneut von außen. Nach rund zwölf Minuten Spielzeit kam Jordan Zimmerman zu seinen ersten Minuten in dieser Partie. In der Schlussphase der ersten Halbzeit erhöhten die Miners nochmals den Druck und sorgten mit schnellem Passspiel für Tempo. Marc Friedericiv traf von außen zum 40:55 nach. Zur Halbzeit führten die Miners mit 58:45.

Essen kam stark aus der Kabine, nutzte die Fehler der 49ers konsequent aus und baute den Vorsprung weiter aus. Stahnsdorf stellte sich danach defensiv besser ein. Der Vorsprung schrumpfte zwischenzeitlich auf 66:55. Zudem häuften sich bei den Miners einige Turnover. Die Gastgeber präsentierten sich an der Freiwurflinie stark und verkürzten nach 27 Minuten auf 72:64. Die Miners schlossen das Viertel mit einer 77:64-Führung ab.

Der ETB startete konzentriert ins Schlussviertel. Die 49ers gaben sich jedoch nicht auf. Marc Friederici kam trotz seiner vier Fouls zurück aufs Feld und beendete eine kurze punktlose Phase der Miners mit dem Treffer zum 82:69. Dennoch wurde es rund vier Minuten vor Schluss beim Stand von 82:73 noch einmal enger, begünstigt durch erneute Ballverluste der Gäste.

Das Team von Coach Lars Wendt fand jedoch die passende Antwort, zog das Tempo wieder an und setzte sich entscheidend ab. Beim Stand von 88:73 war die Vorentscheidung gefallen. Friederici erhöhte zwei Minuten vor dem Ende auf 90 Punkte für Essen. In der Schlussminute traf Mychael Paulo per Dreier zum 94:75 nach einem spektakulären Assist von Marc Friederici. Den Schlusspunkt setzte Niclas Sperber ebenfalls von außen zum 97:75-Endstand.

 

Vorberichte ProB Süd 13. Spieltag

12.12.2025 18:00 Uhr OrangeAcademy vs. Fellbach Flashers

In der BARMER 2. Basketball Bundesliga Pro B steht am kommenden Wochenende ein duell trächtiges Südderby bevor: Der Tabellenzweite der Ulmer Orange Academy trifft auf die viertplatzierten Fellbach Flashers. Beide Teams gehen mit klaren Ambitionen in dieses richtungsweisende Matchup, für beide kann das Ergebnis erheblichen Einfluss auf die Spitzenregion der Tabelle haben.

Der Gastgeber geht mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in das Heimspiel. Erst vor wenigen Tagen gelang ihnen ein beeindruckender Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer – ein Statement, das die Ambitionen des jungen, dynamischen Teams unterstreicht.

Durch diesen Erfolg sicherten sich die Ulmer nicht nur Rang zwei, sondern brachten sich wieder in unmittelbare Schlagdistanz zum ersten Tabellenplatz. Ein weiterer Sieg gegen die Flashers könnte diesen sogar greifbar machen. Besonders positiv verläuft weiterhin die Entwicklung der zahlreichen Nachwuchsspieler, von denen erneut mehrere in den Kader integriert wurden. Das bewährte Ulmer Konzept, junge Talente früh an das Pro-B-Niveau heranzuführen, trägt seit Jahren Früchte.

Einen besonderen Blick werden Coach Borisov und sein Team auf die Stärken von Meissa Faye werfen. Der 17-jährige Franzose, der ebenso im Profikader von ratiopharm Ulm steht, erzielte allein am vergangenen Wochenende beim Tabellenführer seine Saisonbestleistung mit 31 Punkten.

Die Fellbach Flashers reisen mit dem klaren Vorsatz an, nach der schmerzhaften Heimniederlage am vergangenen Sonntag wieder zu alter Stabilität zurückzufinden. Vor allem defensiv und bei der allgemeinen Konzentration sieht Coach Kris Borisov deutlichen Verbesserungsbedarf. Dennoch blickt Fellbach optimistisch nach vorn: Mit einem Erfolg könnten sie nicht nur zwei wertvolle Punkte aus Ulm entführen, sondern, je nach Tabellenkonstellation, sogar selbst bis auf Rang zwei vorrücken.

 

13.12.2025 15:00 Uhr VR-Würzburg Baskets Akademie vs. BBC Coburg

Zwei Pflichtspiele hat der BBC Coburg in diesem Kalenderjahr noch vor der Brust, angefangen mit dem Frankenderby am kommenden Samstagnachmittag bei der VR-Bank Würzburg Baskets Akademie, die nach drei Wochen Pause gegen die Vestestädter wieder in der Spielbetrieb einsteigt. Spielbeginn in der tectake ARENA Würzburg ist um 15 Uhr.

Tabellenvorletzter vs. Tabellenerster lauten die Vorzeichen für das fränkische Derby zwischen dem Nachwuchs der Würzburg Baskets und dem BBC, das gleichzeitig auch den Abschluss der ersten Saisonhälfte für beide Mannschaften bildet. Mit neun Siegen zu zwei Niederlagen weilen die Coburger trotz der am Ende etwas zu hoch ausgefallenen Heimniederlage gegen Ulm im Topspiel weiterhin an der Spitze der ProB Süd.

Für den fränkischen Rivalen aus Würzburg, der die Hauptrunde der abgelaufenen Saison noch auf Tabellenplatz fünf abschloss, läuft es bisher alles andere als erfolgreich. Platz zwölf, die wenigsten Punkte im Schnitt (72 Punkte), die schlechteste Quote aus dem Zweipunkt-Bereich und nur zwei Siege aus elf Spielen stehen für die Mannschaft, die von BBL-Legende Alex King trainiert wird, bislang zu Buche. Bereits seit vier Partien wartet die Baskets Akademie auf ein Erfolgserlebnis.

Auf die derzeitige Niederlagenserie und eine generell unzufriedenstellende Tabellenplatzierung reagierten die Verantwortlichen der Unterfranken diesen Dienstag mit einem Neuzugang, der es in sich hat. Mit dem 24-jährigen Jason George kommt ein ehemaliger BBL-, EuroLeague- und deutscher Nationalspieler an den Main. Nach dem Absitzen seiner zweijährigen Dopingsperre unterschrieb der 2,02 Meter große Forward Ende August einen Kontrakt in Leitershofen.

Beim Aufeinandertreffen mit Leitershofen Mitte Oktober hatten die Coburger bereits das Vergnügen mit dem einstigen Münchner Top-Talent. Den 77:69-Erfolg des BBC konnte George trotz seiner 21 Punkte bei sieben von zehn Würfen aus dem Feld zwar nicht verhindern, erwies sich aber als der bei weitem gefährlichste Schütze der Kangaroos.

 

13.12.2025 19:00 Uhr SKYLINERS Juniors vs. CATL Basketball Löwen

Am kommenden Samstag um 19:00 Uhr empfangen die SKYLINERS Juniors die CATL Basketball Löwen Erfurt im Basketball City Mainhattan. Für die Frankfurter bietet sich dabei eine wichtige Chance, um nach unten Abstand zu gewinnen und gleichzeitig in der Tabelle in der BARMER 2.Basketball Bundesliga ProB Süd Boden gutzumachen.

Die Gäste aus Thüringen stehen aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und reisen entsprechend mit großem Druck nach Frankfurt. Trainer Florian Gut setzt dabei vor allem auf seine zwei offensiven Leistungsträger: Michael Tyrone Mitchell Jr. (20,9 Punkte pro Spiel) und Musa Abra (18,5 Punkte pro Spiel). Beide sorgen regelmäßig für Gefahr und können auch in engen Phasen Spiele offenhalten. Trotz der tabellarischen Situation sollten die Löwen daher keinesfalls unterschätzt werden.

Die SKYLINERS Juniors stehen derzeit auf dem elften Platz – und das Team um Headcoach Markus Klusemann möchte mit einem Heimsieg die nächsten Schritte nach oben machen. Besonders Youngster Jamie Edoka, mit 18,4 Punkten pro Partie Top-Scorer der Frankfurter, bildet weiterhin eine zentrale offensive Säule und könnte auch in dieser Partie wieder eine Schlüsselrolle einnehmen.

Die Juniors wollen von Beginn an ihre Intensität aufs Parkett bringen, defensiv Akzente setzen und das Tempo kontrollieren. Ein konzentrierter Auftritt über 40 Minuten wäre ein wichtiger Baustein, um die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf einzufahren. Das Duell ist nicht nur tabellarisch bedeutsam – es ist auch ein Spiel, das in Sachen Selbstvertrauen und Rhythmus eine Rolle spielen kann. Mit einem Sieg könnten sich die Juniors weiter nach oben arbeiten und gleichzeitig Erfurt auf Distanz halten.

Headcoach Markus Klusemann schätzt die Partie folgendermaßen ein: „Auch wenn Erfurt in der Tabelle hinten steht, dürfen wir sie nicht unterschätzen. Sie haben individuell starke Spieler und können jederzeit heiß laufen. Für uns geht es darum, klar und konsequent aufzutreten, unser Tempo zu spielen und defensiv stabil zu bleiben. Wenn wir das tun, haben wir eine sehr gute Chance, die Punkte im BCM zu behalten.“

 

13.12.2025 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Dresden Titans

Nach der phänomenalen Vorstellung gegen Speyer steht ein schwieriges Auswärtsspiel an. Gegen die TSV Oberhaching Tropics geht es gegen den aktuell Drittplatzierten und dem Überraschungsteam der Liga. Angeführt von Topscorer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd Jonathan Zeisberger, wartet eine echte Offensiv-Macht auf die Titans, die durch routiniertes Zusammenspiel jede Mannschaft vor keine einfachen Aufgaben stellt.

Was für eine Geschichte schreibt diese Saison die Gemeinde südlich von München. Noch im vergangenen Jahr schrammten die Tropics nach einem ernüchternden zehnten Platz an den Play-Offs vorbei – nun mischen sie völlig überraschend ganz oben in der ProB Süd mit und stehen aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Damit gerechnet hat vor der Saison nicht mal Cheftrainer Mario Matić, der als Ziel den Klassenerhalt ausgab.

Ein zentraler Baustein dieses Höhenflugs: ein Transfer-Sommer, der rückblickend kaum besser hätte laufen können. Mit Zeisberger, Muratovic und Müller holte Oberhaching drei Spieler, für die der Club die erste Station im ProB-Basketball ist und sich auf Anhieb als Volltreffer erwiesen haben. Zeisberger liefert beeindruckende 24,9 Punkte pro Spiel, Muratovic steht ihm mit 19,1 Zählern kaum nach und auch Müller steuert starke 15,5 Punkte zur überraschenden Offensivpower des Teams bei.

Routinier Peter Zeis, mittlerweile 36 Jahre alt, ist dabei einer der wichtigsten Säulen der Mannschaft. Um ihn herum wurde ein Team geformt, das durch ein vergleichsweises hohes Durchschnittsalter von 24,3 Jahren eingespielt, abgeklärt und taktisch reif agiert. Die Erfahrung hat aber auch ihre Kehrseiten. Die Tropics gehören körperlich nicht zu den spritzigsten Teams, dass sich defensiv bemerkbar macht. Mit 87,5 zugelassenen Punkten pro Partie zählt die Defensive nicht zu den Aushängeschildern der Liga.

Auch wenn mit den Oberhaching Tropics nun ein absolutes Top-Team auf die Elbriesen wartet, hat die Mannschaft in den vergangenen Wochen eindrucksvoll bewiesen, dass sie mit der Spitze der Liga Schritt halten kann. Mut, Formstärke und ein klar erkennbarer Zusammenhalt machen die Titans derzeit zu einem Gegner, der niemandem in dieser Liga einen leichten Abend beschert. Der Trend zeigt nach oben – und die Elbriesen wollen mehr.

 

13.12.2025 19:30 Uhr Ahorn Camp Baskets vs. FC Bayern Basketball II

Bericht folgt in Kürze.

13.12.2025 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. TV Langen

Auf die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen wartet in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA das letzte Heimspiel im Kalenderjahr 2025. Am Samstagabend empfangen die Kangaroos den TV Langen, Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtbergen.

Es treffen zwei Teams aufeinander, welche zuletzt mit je drei Siegen in Folge auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Leitershofer gewannen bekanntlich zu Hause gegen Würzburg und anschließend auswärts in Oberhaching und Erfurt. Die Südhessen bezwangen an denselben Spieltagen Frankfurt, ebenfalls Erfurt und durchaus beachtenswert auswärts den FC Bayern München Basketball II. Das Team von Trainer Tobias Jahn ist ein wenig die Mannschaft der Stunde.

Der Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest musste zu Beginn der Saison gleich sechs Niederlagen hinnehmen. In Coburg startete man sogar mit einer 59:100 Packung. Das brachte den ehemaligen Erstligisten aus den 80-er und 90-er Jahren des letzten Jahrhunderts und noch immer ersten der ewigen Zweitligatabelle aber nicht aus dem Konzept. Die Niederlagen wurden fortan von Spiel zu Spiel knapper und anschließend folgten dann vier Siege aus fünf Spielen, darunter die bereits erwähnte Dreierserie.

Besonders auffällig: In den letzten Partien spielte man auch verletzungsbedingt eigentlich nur mit einer 6-Mann Rotation. Diese bürgt aber für Qualität. Allen voran die beiden Topscorer, US-Center Jacob Washington sowie Forward Alexander Lagermann, welche beide 19,9 Punkte pro Match erzielen und auf Platz drei der ligaweiten Scorerwertung notiert sind. Die Fäden im Aufbau zieht Niclas Pons, Henk Droste, Drago Crnjac und Risto Vasiljevic zählen ebenfalls zu den Leistungsträgern des TVL.

Auf Seiten der BG möchte man die eigene Siegesserie weiter ausbauen und die Chance nutzen, sich mit einem Sieg in der eng getakteten Tabelle ordentlich nach vorne zu schieben. Ob Centerspieler Tom Alte bereits nach seiner Verletzung ins Team zurückkehren wird, ist fraglich, dazu steht auch Jason George nach seinem Transfer zu den Würzburg Baskets natürlich nicht mehr im Kader.

 

Vorberichte ProB Nord 13. Spieltag

13.12.2025 18:00 Uhr BSW Sixers vs. RASTA Vechta II

Nach dem mit 76:82 verlorenen Kellerduell gegen die TKS 49ers kommt es für RASTA Vechta II nun erneut zu einem „Vier-Punkte“-Spiel. Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB-Nord, also dem letzten in der Hinrunde, treten die Talente am Samstag mit Head Coach Harm-Ubbo Horst bei den BSW Sixers in Sandersdorf an. Die Sixers stehen in der Tabelle auf Platz 12, sechs Punkte vor RASTA II.

Und somit stehen die Vechtaer schon recht ordentlich unter Druck, wollen sie doch nicht nur die individuelle Entwicklung vorantreiben, sondern auch als Mannschaft gerne den Klassenerhalt schaffen. Mit erst zwei Siegen auf dem Konto hat das Horst-Team aber eben schon drei Siege Rückstand auf die BSW Sixers.

„Wir hatten ja schon vor dem letzten Spiel gegen die 49ers gesagt, dass uns die Tabellensituation durchaus bewusst ist. Auch junge Spieler müssen lernen, in einer Situationen – in denen der Gegner eine große Chance sieht, einen Konkurrenten im Abstiegskampf hinter sich zu lassen -, nicht zu verkrampfen, sondern Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und in ihre Mitspieler zu haben“, so Horst.

Dieses Selbstvertrauen spiegelte sich am letzten Samstag nicht wirklich wieder. Die eigenen 76 Punkte waren satte 37 weniger als zwei Wochen zuvor im gewonnenen Heimspiel gegen die Dragons Rhöndorf (113:90). „Obwohl wir gut gestartet sind und zweistellig geführt haben (27:17), fehlte uns zunehmend die Leichtigkeit in der Offense. Wir haben daran in dieser Woche gearbeitet und machen nun in Sandersdorf sicherlich schon einen Schritt nach vorne“, ist Vechtas Head Coach optimistisch.

Für ihn und seine Spieler gibt es in der Ballsporthalle Sandersdorf ein Wiedersehen mit den beiden 20-jährigen Big Men Jarne Jürgens und Paul Schwabe, die einst an der Pariser Straße ausgebildet wurden. In Sandersdorf warten auf RASTA II noch zwei weitere mehr als zwei Meter große Profis: Robert Holmes und Emanuel Ozike. Auch Point Guard Toby Okwuokei (25, Nigeria) räumt unter den Körben den Müll weg (7.0 Rebounds) und ist dazu mit 17.2 Punkten und 3.8 Assists Dreh- und Angelpunkt des Sixers-Spiels.

 

13.12.2025 19:00 Uhr Hertener Löwen vs. SC Rist Wedel

Am Samstag, dem 13. Dezember 2025, steht für die Hertener Löwen das letzte Spiel der Hinrunde an. Um 19:00 Uhr empfangen die Hertener Löwen in der Rosa-Parks-Schule den SC Rist Wedel – ein Duell zweier unmittelbarer Konkurrenten im vorderen Tabellenmittelfeld der ProB Nord.

Die Löwen gehen mit einem ausgeglichenen Punktekonto und 6 Siegen aus 12 Spielen als Tabellensechster in die Partie. Eine starke Zwischenbilanz für den Aufsteiger, der sich bislang selbstbewusst und stabil präsentiert. Direkt dahinter lauert aber bereits der kommende Gegner aus Wedel. Ebenfalls 6 Saisonsiege, ebenfalls im Bereich der Playoff-Plätze und Teil eines kompakten Trios auf den Rängen 6 bis 8, das punktgleich um jeden Sieg kämpft.

Während die Löwen zuletzt eine empfindliche Niederlage gegen Iserlohn hinnehmen mussten, meldete sich Wedel mit einem überzeugenden Erfolg über Oldenburg II zurück. Die Ausgangslage könnte somit kaum spannender sein, denn beide Teams wollen sich mit einem Sieg im oberen Mittelfeld festsetzen.

Wedel – Nachbarstadt Hamburgs und seit vielen Jahren eine konstante Größe in der ProB – setzt traditionell stark auf die eigene Nachwuchsarbeit. Das Team besitzt eine klare Identität, spielt mit viel Energie und überzeugt vor allem defensiv. In der Verteidigung zählen die Gäste zu den Topteams der Liga – nur Herten und Schwelm lassen noch weniger Punkte zu.

Angeführt werden die Schleswig-Holsteiner vom brandgefährlichen Point Guard Niklas Krause (#5), der im Schnitt 16 Punkte erzielt und das Spiel der Gäste lenkt. Unter dem Korb sorgt der erfahrene Center Lincoln James Rosebush (#33) mit 15 Punkten und 8 Rebounds für Stabilität. Doch Wedel kann keineswegs nur auf zwei Spieler reduziert werden. Gleich 8 Spieler kommen regelmäßig auf über 20 Minuten Einsatzzeit. Ein ausgeglichenes, schwer ausrechenbares Team.

 

13.12.2025 19:00 Uhr LOK BERNAU vs. Iserlohn Kangaroos

Nach dem 12. Spieltag steht LOK Bernau weiterhin auf Platz 2 der Tabelle – trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende. Die Iserlohn Kangaroos stehen aktuell auf Platz 11 (5 Siege / 7 Niederlagen). Ihr letztes Heimspiel gegen die Hertener Löwen haben sie gewonnen, doch auswärts haben sie 4 von 6 Spielen verloren.

LOK BERNAU weiß aus eigener Erfahrung, dass Tabellenplätze in dieser Saison trügerisch sind. Die ProB Nord bleibt eng: Zwischen Platz 2 und Platz 11 liegen trotzdem nur wenige Siege. Die Tabelle kann sich mit jedem Spieltag völlig verändern. Auch Teams aus der unteren Hälfte können jedes Spiel gewinnen – siehe Dragons Rhöndorf letzte Woche.

In den vergangenen Jahren waren die Begegnungen zwischen LOK Bernau und den Iserlohn Kangaroos immer hart umkämpft. In der Saison 2023/24 gelang Bernau ein kleiner Durchmarsch: Beide Spiele wurden gewonnen. In der darauffolgenden Saison 2024/25 drehte sich das Bild leicht. LOK gewann zwar das Heimspiel souverän, musste sich jedoch auswärts geschlagen geben.

Die Kangaroos haben in dieser Saison ein sehr interessantes Team zusammengestellt, das durch mehrere Schlüsselspieler geprägt wird. Allen voran steht Tyson Leitao – der neue dominante Center aus Kap Verde. Dann ist da noch ein alter Bekannter: Christopher Schultz, physisch, erfahren, unermüdlich. In der letzten Saison war er einer der Hauptgründe, warum LOK das Auswärtsspiel in Iserlohn verlor. Neu im Team ist außerdem Glynn Hubbard III, der amerikanische Point Guard. Direkt aus der Carson-Newman University kommend, zeigt er keine Eingewöhnungszeit.

Eine weitere besonders spannende Personalie ist Luca Michels. Viele LOK-Fans erinnern sich noch gut an die Playoffs 2025 gegen die RheinStars Köln – damals wirkte Michels gegen Bernau noch ungefährlich. Er war präsent, aber keineswegs der Spieler, der ein Team trägt. In Iserlohn blüht er auf. Mit 13 Punkten pro Spiel spielt er jetzt aggressiv, selbstbewusst und mit deutlich gesteigerter Verantwortung.

 

13.12.2025 19:00 Uhr Baskets Juniors TSG Westerstede vs. Seawolves Academy 

Den Resultaten nach sind die ProB-Basketballer der Baskets Juniors / TSG Westerstede in den vergangenen Wochen aus dem Tritt geraten. Die Chance, den Trend der vergangenen Wochen umzukehren, haben die Schützlinge von Trainer Artur Gacaev an diesem Samstag, 13. Dezember: Um 19 Uhr trifft das junge Team in der Westersteder Hössenhalle auf die Seawolves Academy, Talentschmiede der ROSTOCK SEAWOLVES aus der easyCredit BBL.

Ähnlich wie bei den Baskets Juniors ragen auch bei der Seawolves Academy zwei Akteure offensiv heraus: Jalen Page (20,5 Punkte pro Spiel) und Jonas Zilinskas (18,6) bereiten jeder gegnerischen Defensive Kopfzerbrechen. Seawolves-Headcoach Domenik Reinboth deutete vor der Saison an, was sich die Verantwortlichen von seiner Verpflichtung versprachen: „Jalen bringt vor allem vielseitiges Scoring und sehr viel Athletik mit, kann in der ProB auf drei Positionen spielen und ist ein sehr guter Typ.“

Aus dem Kader des Teams von der Ostsee ragt zudem ein Name heraus: Chris Frazier. Der 35-jährige Routinier wechselte nach seiner Zeit am College nach Deutschland und verbrachte seine gesamte Profikarriere in der BBL, ProA und ProB; nach Stationen in Magdeburg, Crailsheim, Quakenbrück, Rostock, Iserlohn, Schwenningen und Schwelm läuft er seit dem vergangenen Sommer zum zweiten Mal an der Ostsee auf.

„Rostock hat sich zuletzt gut präsentiert und beispielsweise Neustadt deutlich geschlagen“, sagt Artur Gacaev. „Der Point Guard spielt sehr dominant und gleichzeitig mannschaftsdienlich, die Big Men der Seawolves sind ebenfalls stark einzuschätzen. Meine Jungs sind ready und bis auf ein, zwei Spieler, die sich mit Erkrankungen herumschlagen, voll im Training. Wir wollen die Niederlagenserie stoppen.“

In der Tabelle begegnen sich die beiden Kontrahenten momentan auf Augenhöhe. Die Baskets Juniors sind mit einer 5:7-Bilanz Neunter, die Gäste aus Rostock stehen mit 6:6 Siegen unmittelbar davor auf Rang acht.

 

13.12.2025 19:00 Uhr TSV Neustadt temps Shooters vs. EN BASKETS Schwelm

In den letzten Wochen lief bei den TSV Neustadt temps Shooters nicht gerade viel zusammen. Nach sieben Siegen in Folge folgten zuletzt fünf Niederlagen und der Absturz auf Platz fünf in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Mit einer Bilanz von 7:5 steht man trotzdem noch gut da und hat einen aktuell noch beruhigenden Abstand auf die Abstiegsplätze. Am Samstag soll aber nach dem Spiel gegen die EN Baskets Schwelm das Basketballjahr erfolgreich beendet werden.

Die Gäste stehen aktuell mit einem Sieg mehr auf dem 3. Tabellenplatz und konnten zuletzt vier Siege aus fünf Spielen feiern. Auf heimischem Parkett sind die Schwelmer bisher noch ungeschlagen, während es auswärts nicht immer so gut aussah und sie zuletzt auch bei Kellerkind Stahnsdorf unterlagen. Das Team von Headcoach Falk Möller wurde im Sommer sehr gut verstärkt und zudem kam der langzeitverletzte Aufbauspieler Marius Stoll zurück.

Topscorer der Baskets ist der US-Amerikaner Zyon Patterson. Der Small Forward erzielt im Schnitt 19,0 Punkte pro Einsatz. Der Kader der Gäste umfasst nicht sonderlich viele Spieler, dafür ist er sehr tief besetzt und darum ein klarer Playoff Kandidat, der auf das Heimrecht in der 1. Runde schielt. Mit den Schwelmern kommen auch zwei Ex-Shooters Akteure nach Neustadt gereist. Marc Klesper und Jascal Knörig.

Die Gastgeber haben zuletzt nicht überzeugt und mussten einige vermeidbare Niederlagen hinnehmen. Beim Auswärtsspiel letzte Woche verletzte sich zu allem Überfluss auch noch der bisher beständigste Akteur der Neustädter. Matej Jelovcic wird erst ab Januar wieder im Einsatz sein können.

„Wir müssen endlich mal wieder so Basketball spielen, wie wir es können und dann gewinnen wir auch wieder. Natürlich wollen wir uns und unseren Fans zeigen, dass nicht alles „lost“ ist und wir immer noch im Spiel um die Topplätze in der Liga dabei sind. Vor allem müssen wir den Baskets die zweiten Chancen wegnehmen und die Rebounds kontrollieren“, so Neustadt-Coach Allen Ray Smith.

 

13.12.2025 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. Dragons Rhöndorf

Fast auf den Tag genau einen Monat ist es her, dass die Itzehoe Eagles in eigener Halle aufgelaufen sind. Nun steht das letzte Heimspiel des Jahres an: Samstag, 13. Dezember, 19.30 Uhr, geht es am Klarsicht-Spieltag im Sportzentrum am Lehmwohld gegen die Dragons Rhöndorf.

Vor der Saison habe er die Mannschaft aus Bad Honnef bei Bonn unter den vier Erstplatzierten gesehen, sagt Eagles-Coach Timo Völkerink. Dann habe die Verletzung von 2,18-Meter-Mann Daniel Mayr ein großes Loch in der Kaderplanung verursacht – der erfahrene Center riss sich im September die Achillessehne. Mit bislang fünf Siegen stehen die Nordrhein-Westfalen auf dem zehnten Platz.

„Trotzdem sind sie in der Lage, jedes Team zu schlagen“, sagt Völkerink. Das haben die Dragons schon mehrfach gezeigt, am vergangenen Wochenende besiegten sie den Tabellenzweiten Bernau: „Das sollte uns Warnung genug sein. Auffallend sei die hohe Punkteausbeute der Rhöndorfer bei ihren Siegen, deshalb sagt der Eagles-Trainer: „Wir müssen den Schlüssel zum Sieg in der Verteidigung suchen.“

Besonders in der Defensive gegen das schnelle Spiel des Gegners gelte es, hellwach zu sein. Als einziger Itzehoer Akteur ist aktuell Tobias Möller angeschlagen, der mit Rückenproblemen aussetzen muss. Dennoch wollen die Eagles nach drei Auswärtssiegen in Serie nun auch ihre Heimbilanz aufpeppen und ihren Platz unter den ersten Vier weiter festigen.

 

14.12.2025 16:00 Uhr TKS 49ers vs. ETB Miners

Im letzten Heimspiel der TKS49ers vor Weihnachten müssen die Gastgeber sich dem Favoriten aus Essen stellen, am Sonntag um 16 Uhr in der BBS in Kleinmachnow.

Die Tabellenführer, ETB Miners, haben mit 10 Siegen aus 12 Spielen die beste Bilanz zum letzten Spiel der Hinrunde. Hinzu kommt, dass ihre Offensive ebenso die Liga anführt. Getragen wird diese von ihrem amerikanischen Import Quashawn Tyrese, welcher mit 16,9 Punkten pro Spiel elfter bester Scorer der Liga ist. In ihrer Starting Fünf erzielen vier Spieler mehr als 10 Punkte pro Spiel, weswegen sie dementsprechend auf eine kleine Rotation setzen.

Doch trotzdem konnten sie ihr letztes Spiel gegen die Itzehoe Eagles auf dem Tabellenplatz 4, nicht für sich entscheiden. In einem knappen Spiel, wo die Miners im 3. Viertel sogar mit zwischendurch 12 Punkten geführt haben, mussten sie sich am Ende mit zwei Punkten geschlagen geben. Durch schwächeres Rebounding und prozentualen Abschluss aus dem Feld lief es für die Miners nicht nach ihrem Sinne.

Die 49ers konnten hingegen in den letzten beiden Spielen den bisherigen schwachen Start etwas ausgleichen. Mit einem Sieg gegen den klaren Favoriten Schwelm und im Kellerduell gegen Vechta konnten sie zum ersten Mal Momentum aufbauen. Des Weiteren werden sie in voller Aufstellung antreten können, da Jenö Pildner nach einem erkältungsbedingten Ausfall gegen Vechta wieder zurückkehren wird. Somit können die 49ers ihre volle Kraft gegen den Favoriten aufwenden.

 

Nachberichte ProB Süd // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Porsche BBA Ludwigsburg 93:76

Die Porsche Basketball-Akademie startet mit einer 76:93-Niederlage in Würzburg ins Jahr 2025.

Obwohl Lukas Roth von Beginn auf Betriebstemperatur war und die sehr gute Ludwigsburger Verteidigung mit herablaufender Uhr aus der Distanz bestrafte, waren es die Gäste, die das Spiel beherrschten. Die BBA’ler waren im Rebound besser, liefen den Fastbreak konsequenter und kamen eben da auch zu, verhältnismäßig einfachen, Korberfolgen. Zudem funktionierte, wie exemplarisch beim Buzzerbeater-Putback-Lay-Up von Sebastian Kuhn, zwar nicht alles – gleichwohl waren die Gelb-Schwarzen aber höchst konzentriert und erarbeitete sich hierdurch entscheidende Vorteile, im Zweifelsfall im Zweitversuch (18:22, 10. Spielminute).  Daran sollte sich im zweiten Abschnitt nur etwas zum Positiven ändern: Geburtstagskind Julis Baumer, Simon Feneberg, Lenny Anigbata, Dominykas Pleta und Ognjen Veljkovic gestatteten sich, ihrem Team und den Franken keinerlei Verschnaufpausen. Die Rhee-Schützlinge kontrollierten Hannes Steinbach und Christian Skaldanowski erfolgreich, setzten sich ab (20:29 / 29:36). Nichtsdestotrotz mussten sie sich beim Gang in die Kabinen ärgern: Sie ließen Würzburg zu leicht zurück ins Spiel kommen, gestatteten nach einer Auszeit von Baskets-Coach Alex King zu viele Zähler von zu vielen Spielern in der Zone (43:45, 20.).

Ab Beginn des dritten Viertels zeigten die Gastgeber dann die nötige Energie und Konsequenz in der Verteidigung, arbeiteten besser beim Rebound und drehten damit die Partie. Sie starteten mit einem 15:2-Lauf in die zweite Halbzeit, lagen dadurch nach 25 gespielten Minuten mit 58:47 zum ersten Mal zweistellig in Führung und gestatteten den Barockstädtern im Anschluss kein Comeback mehr. Neben Hannes Steinbach, der mit 19 Punkten und 10 Rebounds erneut ein „Double-Double“ auflegte, sorgten Christian Skladanowski (16 Punkte / 12 Rebounds / Effizienzwert 25 / +30), Matas Narvilas (16 Punkte), Calvin Wishart mit 10 Assists sowie David Pisic und Lukas Roth mit insgesamt sieben erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen für einen Sieg, der nur noch einmal kurz in Gefahr geriet. Knapp sieben Minuten vor dem Ende kämpfte Ludwigsburg sich noch einmal auf 73:67 heran, musste die Gastgeber in der Schlussphase aber wieder davonziehen lassen. In den letzten fünf Spielminuten gelangen den Schwaben gegen die konzentrierte Baskets-Verteidigung nur noch drei Punkte, so dass es am Ende ein deutlicher Würzburger Heimsieg wurde.

04.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dragons Rhöndorf 78:108

Die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer hat zum Abschluss der ProB Süd Hinrunde ihr Heimspiel im BMW Park mit 78:108 (38:54) gegen die Dragons aus Rhöndorf verloren.

Der Auftakt der Begegnung war zäh. Beide Teams rangen in den ersten drei Minuten um Spielrhythmus und ihre Distanzwürfe verfehlten reihenweise das Ziel. Dann legten die Dragons die Nervosität ab und initiierten binnen 120 Sekunden einen 12-0-Lauf zur ersten zweistelligen Führung der Partie (9:19). Ab diesem Zeitpunkt hatte Rhöndorf die Kontrolle übers Spiel übernommen und gab sie nicht ab. Im zweiten Viertel ließen die Dragons die Zügel ein wenig schleifen und München konnte das Spiel prompt ausgeglichener gestalten. In der 15. Minute verkürzten die Gastgeber den Rückstand auf neun Punkte (26:35). Aber näher sollten die Bayern nicht mehr herankommen. Immer wenn München drauf und dran war Spannung aufkommen zu lassen, kühlten die Rheinländer mit gelungenen Offensiv-Aktionen den Kampfgeist des Gegners ab. Zur Halbzeit lag Rhöndorf wieder mit 16 Punkten vorne (38:54).

Im dritten Spielabschnitt verloren die Dragons vorübergehend die Souveränität. Mehrere Minuten gelang Rhöndorf kein Korberfolg mehr. Die Hausherren zeigten ihre stärkste Phase, übten erfolgreich Druck aus und entschieden das Viertel mit 21:15 für sich (30“/59:69). Zu Beginn der letzten zehn Minuten wackelten die Drachen nochmals kurz. Beim Zwischenstand von 65:74 (33“) hatte München die Chance noch näher heranzurücken, doch wie zuvor schlug Rhöndorf kaltschnäuzig zurück und Antonio Pilipovic (13 Pkt.) machte in der 37. Minute per Dreier den Deckel drauf (69:90). In der Folge spielten sich die Dragons in einen Rausch, während München komplett auseinanderbrach. Als Kenan Reinhart (12 Pkt.) die 100 Punkte-Marke für die Gäste vollmachte und dann auch noch Josh Behrendt sowie Aurel Burcur trafen, wurde auf der Rhöndorfer Bank kollektiv gefeiert. Den Schlusspunkt zum 108:78 setzte dann Lagui Diallo (9 Pkt.) per Dreier.

04.01.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. TEAM EHINGEN URSPRING 84:81

Die RheinStars Köln schlagen das TEAM EHINGEN URSPRING am Samstagabend zum Jahresauftakt mit 84:81 (45:37).

Schnell, spielfreudig, es machte Spaß, dass Geschehen zu verfolgen. 25:13 stand es nach temporeichen zehn Auftaktminuten – es schien, als ob den dezimierten Gästen ein übler Abend blühen könnte. Schließlich war der Tabellenvorletzte nur mit neun Mann inklusive reaktiviertem Assistant Coach angereist. „Die Jungs wollten wohl, aber konnten es nicht aufs Feld bringen. Heute“, sagte Headcoach Stephan Baeck. „Es fehlte der Rhythmus und die Weihnachtspause ist offensichtlich noch nicht überwunden. Aber wir sollten auch Ehingen Respekt zollen, die großartig gekämpft und sich nie aufgegeben haben.“

In den folgenden Vierteln erlahmte das Tempo bei den Hausherren zusehends. Sie gefielen sich im Halten des Vorsprungs, trafen nicht immer die besten Entscheidungen in der Offensive – spielten Situationen nicht konsequent bis zum Ende oder schlossen zu schnell ab. Wäre das Spiel ein Western gewesen, hätte jemand bemerken können, die Kölner ritten zu sorglos gen Sonnenuntergang. So wurde es ein knappes Spiel, das hätte kippen können. Die Ehinger glichen nach einem 10:0-Run aus zum 70:70 (34.) und lagen bei 79:80 sogar in Führung. Durch einen Dreier ihres nachgemeldeten Assistant Coaches Henning Ballhausen 68 Sekunden vor dem Ende. Allerdings nur für neun Sekunden und eine Auszeit. Schließlich rissen sich die Kölner zusammen, holten sich die Führung zurück – und versenkten den entscheidenden Ball im Pressbreak-Vortrag über Rohwer und Bernard in Person von Seckendorff.

04.01.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors 77:63

Am 13. Spieltag der Barmer 2.Basketball Bundesliga ProB Süd mussten sich die SKYLINERS Juniors geschlagen geben. Gegen die TSV Oberhaching Tropics unterlag die Mannschaft von Sepehr Tarrah und Sean Molvig mit 77:63.

Nach einem verhaltenen Start beider Mannschaften in die Partie konnten sich die Oberhachinger bereits zum Ende des ersten Viertels deutlich absetzen. Auf Seite der Frankfurter ging es vor allem in der Offensive sehr schleppend los und daher ging man mit einem 25:11 in die erste Viertelpause. Dieser Trend setzte sich im zweiten Viertel weiter fort und die Bayern konnten sich zur Halbzeit weiter auf 45:24 absetzen und hatten damit zur Halbzeit eine sehr komfortable 21-Punkte-Führung aufgebaut. Die Frankfurter konnten besonders von der 3er-Linie kaum erfolgreiche Würfe verbuchen und trafen im gesamten Spielverlauf nur 21% ihrer 3er-Versuche.

Im dritten Spielabschnitt schafften es die Frankfurter nun etwas besser, die Offensive der Oberhaching Tropics zu bremsen. Die eigene Offensive jedoch konnte diesem Trend nicht folgen und erzielte nur 14 Punkte. So ging auch das dritte Viertel an die Gastgeber, die sich weiter absetzen konnten. Mit 62:38 ging es ins letzte Viertel und erst dann konnten die SKYLINERS Juniors offensiv mehr Erfolge verbuchen. Die Hessen konnten sich wieder etwas herankämpfen, aber der Vorsprung der Oberhachinger war einfach zu groß. So ging der letzte Spielabschnitt mit 15:25 klar an die Frankfurter, der Endstand blieb mit 77:63 für die Heimmannschaft aus Oberhaching aber trotzdem relativ deutlich.

04.01.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. BG Hessing Leitershofen 81:69

BG-Cheftrainer Emanuel Richter fehlte mit einem grippalen Infekt. Das Coaching an der Seitenlinie der Leitershofer übernahmen die Assistenztrainer Martin Jankov und Andreas Finsinger. Sie sahen in der ersten Halbzeit eine etwas zerfahrene Partie, in welcher wenig Körbe fielen. Bei einer 14:12 Führung für die Baskets nach zehn Minuten durfte zunächst getrost von einem sogenannten „Low-Score-Game“ gesprochen werden. Die Kangaroos versäumten in dieser Phase, aus einigen guten Ballgewinnen Tribut zu schlagen, hatten aber kurz vor der Halbzeit dann ihre beste Phase: Einen 29:26 Rückstand wandelte Leitershofen zum Pausentee in eine eigene 6-Punkte Führung. Auch weil Jannik Westermeier und Dragos Diculescu endlich zwei von nur drei erfolgreichen Dreiern in der ersten Halbzeit für die BG in der Reuse versenkten. Noch schlechter hatten die Gastgeber bis dato das Visier eingestellt, sie trafen bei 16 Versuchen sogar keinen einzigen Wurf von jenseits der 6,75 Meter Linie.

Auch in der zweiten Halbzeit kamen die Stadtberger zunächst besser ins Spiel und setzen ihre kleine Serie fort. Asa Williams erhöhte mit einem weiteren Dreier auf 29:39, kurz darauf stand es 34:42 für die BG (24. Minute). Danach kamen die Gastgeber aber in das Match zurück. Sie zeigten sich nun wesentlich treffsicherer als die Leitershofer und gingen in der 27. Spielminute erstmals wieder mit 47:46 in Führung, vor allem der spanische Guard Carlos Hidalgo und Powerforward Marko Dordevic hatten nun eine sehr gute Phase. Diesen einen Punkt Vorsprung nahm das Team von Trainer Carl Mbassa auch in die letzte Viertelpause mit (54:53). Die Kangaroos mühten sich nach Kräften, in dieser Phase war der Gegner aber immer einen Tick besser und schneller. Drei Minuten vor dem Ende war beim Spielstand von 68:66 für Speyer aber noch alles drin für die BG. Allerdings gelang den Kangaroos dann in der Schlussphase wenig. Die Angriffe wurden nicht mehr sauber vorgetragen, die Verteidigung war auch nicht mehr komplett auf der Höhe, wodurch die Rebounds zum Problem wurden. Das fünfte Foul von Ferenc Gille tat ein Übriges. Die Baskets erledigten den Rest clever und mit ihrer ganzen Routine und bewiesen, weshalb sie sich vor Weihnachten still und heimlich in die Spitzengruppe der Liga hochgearbeitet haben.

05.01.2025 16:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg 102:94

Ohne den verletzten Topscorer Zach Hinton unterlag der BBC Coburg nach zuvor drei Siegen in Serie bei der OrangeAcademy Ulm mit 94:102.

Die Coburger begannen stark. Von Sekunde eins an war der nötige Fokus da und das spiegelte sich auch schnell im Ergebnis wider. Nach gut vier Minuten führten die Vestestädter erstmals zweistellig mit 5:15. Immer wieder fanden die Coburger dabei ihren Big Man Ben Diederichs am Korb. Auch die Würfe von außen fielen. Ganze 29 Zähler erzielte der BBC im ersten Viertel und startete auch konzentriert in Abschnitt zwei. Sean Ludwig baute den Vorsprung Anfang des zweiten Viertels auf 24:38 aus. Doch nach einer Ulmer Auszeit kamen die Hausherren deutlich besser hinein. Ein 9:0-Lauf der Schwaben war die Folge. Darauf folgte dasselbe Spiel auf der anderen Seite: Auszeit Coburg, 8:0-Run des BBC. Und so pendelte die Vestestädter Führung bis zur Halbzeit immer zwischen sieben und zwölf Punkten. Mit bereits 23 Coburgern Assists und einem 47:54 ging es zum Pausentee.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann ein wahrer Schlagabtausch zwischen den beiden jungen Teams. Die Ulmer robbten sich immer näher an die Coburger heran und übernahmen Mitte des dritten Viertels durch ihren Topscorer Alec Anigbata zum ersten Mal die Führung (61:60). Doch erneut war nach einem BBC-Timeout ein Coburger 10:0-Lauf die Folge, sodass die Vestestädter im Anschluss daran sogar zeitweise wieder auf 10 Punkte davonziehen konnten. Im Schlussabschnitt waren es dann aber die Ulmer, die nicht aufsteckten und sich vor allem einige Coburger Lücken in der Defensive zunutze machten. So wechselte die Führung sechs Minuten vor Ende wieder und alles steuerte auf eine spannende Crunchtime hin. Adrian Petkovic brachte seine Mannschaft drei Minuten vor Schluss an der Freiwurflinie auf 91:90 heran. Aber Ulm konterte und nutzte die vielen Coburger Fouls aus, um sich selbst immer wieder an die Linie zu bringen. Satte 40 Freiwürfe erlaubten die Vestestädter der OrangeAcademy, von denen diese 33 traf. BBC-Topscorer Tim Herzog erzielte nach sechs unbeantworteten Ulmer Zählern selbst vier Punkte und so ging es mit 96:94 aus Coburger Perspektive in die Schlussminute. Dort vergaben die Gäste allerdings mehrere Chancen, die Partie noch einmal endgültig zu drehen, und die Schwaben behielten an der Freiwurflinie die Nerven.

05.01.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen 64:52

Trotz einer starken Verteidigungsleistung verlieren die CATL Basketball Löwen ihr Auswärtsspiel bei den SV Fellbach Flashers. Die Erfurter kassierten zwar nur 64 Punkte, zeigten sich im Korbabschluss jedoch zu oft glücklos und kamen nur auf 52 eigene Punkte.
Die CATL Basketball Löwen traten ohne Tyseem Lyles (Verletzung am Oberschenkel) und Musa Abra (Krankheit) beim Tabellenvierten an. Nach dem ersten Viertel führten die Erfurter mit einem Punkt (18:17). Jedoch gewannen die Fellbacher das zweite Viertel (13:8) und lagen zur Halbzeit mit vier Punkten vorne (30:26). Im dritten Viertel bauten die Favoriten aus der Region Stuttgart den Vorsprung um drei Punkte aus (46:39) und behielten auch im Schlussabschnitt die Oberhand (18:13). Löwen-Trainer Florian Gut fasste die Partie folgendermaßen zusammen: „Wir hatten uns in den letzten Wochen oftmals in der Verteidigung schwer getan und sehr viele Punkte kassiert. Daran haben wir in den letzten Trainingstagen intensiv gearbeitet. Defensiv konnten wir in Fellbach einen klaren Schritt nach vorne machen. Das ist die erste Partie, in der wir dem Gegner weniger als 70 Punkte zuließen. Leider taten wir uns offensiv sehr schwer und trafen deutlich zu wenig. Klar ist, wir wissen woran wir arbeiten müssen und wir blicken mit viel Vorfreude auf die nächsten Monate. Wir wollen uns in der Rückrunde schrittweise steigern und uns einen Platz in den Playoffs erarbeiten!“

 

Foto: Ahorn Camp Baskets

Nachberichte ProB Nord // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt 63:99

Mit einem deutlichen 63:99 entführten die SBB Wolmirstedt im letzten Hinrundenspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zwei Punkte aus Berlin.

Nach einem Blitzstart der Gäste (0:7) übernahmen die Berlin Braves 2000 das Kommando. Drives führten zu Freiwürfen (7/8), das Reboundverhalten der Wolmirstedter wurde stark eingeschränkt (ein Offensivrebound), ebenso der Spielaufbau, bei dem sich die Gäste 7 Ballverluste leisteten. Kevin Kollmar erzielte per Fastbreak die erste Berliner Führung (14:13), doch mit einem Buzzer Beater von Topscorer Derreck Brooks (21 Punkte, davon 5/6 Dreier) ging das Viertel an die Gäste. Der kleine Funke der Hoffnung wurde nach der ersten Viertelpause von den SBB Wolmirstedt schnell wieder im Keim erstickt. Lennard Winter und Modestas Paulauskas hatten maßgeblichen Anteil an den Steals (4) und dem 0:11-Lauf, mit dem die Gäste erstmals zweistellig in Führung gingen (18:32). Headcoach Wende versuchte mit zwei Auszeiten in Folge Ruhe ins Spiel zu bringen, konnte den Rhythmus der Gäste aber nicht bremsen. Das Berliner Eigengewächs Marc Friederici und wieder Derreck Brooks bauten mit drei Treffern von Downtown den Vorsprung auf 19 Punkte aus (28:47/17.) Das Muster wiederholte sich nach der Halbzeitpause. Die Baskets verhinderten jegliche Reaktion der Hausherren und sorgten bereits in der 23. Minute durch ein Vierpunktespiel von Eamonn Joyce sowie die erwartete Reboundkontrolle (am Ende 49:29) und vier Blocks für die Vorentscheidung (37:60/23.). Nach dem dritten Viertel stand eine 74:49-Führung für Wolirstedt auf der Anzeigetafel, die im Schlussabschnitt sogar noch weiter ausgebaut werden konnte.

04.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TKS 49ers 101:71

Das erste Heimspiel des Jahres in der Sparkassen Arena Bernau bot den 1.356 Zuschauern ein Basketballfest, das mit einem deutlichen 101:71-Sieg der LOK Bernau über die TKS 49ers endete.

Das Spiel begann ausgeglichen, mit Nervosität auf beiden Seiten. Beide Teams zeigten, warum sie in dieser Saison nicht zu unterschätzen sind. Stahnsdorf konnte durch schnelle Steals und aggressive Defense immer wieder Ballverluste erzwingen, während Bernau im Angriff noch den Rhythmus suchte. Das erste Viertel endete knapp mit 21:22. Im zweiten Viertel fand Bernau zur gewohnten Stärke zurück. Nach einem kurzen Lauf der Gäste legte LOK mit einem beeindruckenden 10:0-Lauf vor, den die TKS 49ers auch nach einer Auszeit nicht stoppen konnten. Mit präzisem Teamspiel und einer konzentrierten Defense baute Bernau den Vorsprung kontinuierlich aus. Zwei weitere Runs brachten Bernau eine komfortable 50:37-Führung zur Halbzeit.

Die 49ers kamen mit neuer Energie aus der Kabine und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf neun Punkte. Doch eine gut getimte Auszeit von LOK brachte die nötige Ruhe ins Spiel. Bernau antwortete mit zwei schnellen 5:0-Läufen und stellte die Führung wieder auf 17 Punkte. Das dritte Viertel verlief ausgeglichen und endete 19:19, mit einem Gesamtstand von 69:56. Im letzten Viertel zeigte Bernau, warum sie in der Liga zu den Teams mit der größten Entwicklung gehören. Mit einem 11:0-Lauf zu Beginn setzten sie ein deutliches Zeichen. Die TKS 49ers, die kämpferisch nicht nachließen, fanden offensiv keine Lösungen und mussten weitere Runs der Gastgeber hinnehmen. Ein abschließender 14:0-Lauf sorgte für die höchste Führung des Spiels. Das Viertel endete 32:15, und Bernau siegte ungefährdet mit 101:71.

04.01.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Iserlohn Kangaroos 84:89

Mit 84:89 konnten sich die Iserlohn Kangaroos bei den ETB Miners durchsetzen.

Die ersten zwei Punkte für den ETB legte Dzemal Selimovic gleich zu Beginn des ersten Viertels ins gegnerische Netz. Die Miners starteten solide und strukturiert in die ersten Minuten und führten mit drei Punkten, ehe die Kangaroos nach sechs Minuten zum 12:12 ausglichen und von dort an maximal vier Punkte in Führung lagen. Besonders der US-Amerikaner Diante Bah und der Spanier Jorge Mejias zeigten in diesen ersten zehn Minuten immer wieder, warum die Kangaroos sie im Kader haben und brauchen. Zum Ende des Viertels kämpften sich die Miners auf ein stark erarbeitetes 18:19 heran. Im zweiten von vier Vierteln legten die Kangaroos offensiv nach. Nach einem versenkten Freiwurf von Kevin Strangmeyer trafen auch der ehemalige Essener Sadiq Ajagbe und David Pavljak für zwei und drei Punkte. Von außen gelang den Miners nicht alles, was sie sich vorgenommen hatten. Deshalb entschieden sie sich immer wieder dafür, Dzemal Selimovic unter dem Korb anzuspielen, um zu scoren und die Gäste nicht zu weit davonziehen zu lassen. Und irgendwie kam er dann auch in dieser Partie wieder zum Vorschein – der seit Wochen thematisierte Kampfgeist, der die Mannschaft von Lars Wendt ein weiteres Mal beflügelte, um jeden Ball zu fighten. So ging es mit einem 39:39 in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel eröffnete der Essener Amerikaner Isaiah Sanders, der schon im ersten Viertel mit einem wunderschönen Slamdunk klarstellte, dass man hier heute bis zur letzten Sekunde alles geben würde. Er erzielte drei Punkte für den ETB. Auch Sam Mpacko und Tim Schneider schlossen sich dieser mentalen Einstellung an und spielten sich offensiv wie defensiv in die Herzen der Zuschauer. Bis zur 27. Spielminute kamen die Essener durch Sanders sogar auf 59:60 heran, mussten dann aber durch Punkte von Ruben Dahmen, Sadiq Ajagbe und Kevin Strangmeyer mit 61:67 ins letzte Viertel starten. Der letzte Durchgang begann, und nun übernahm auch Niclas Sperber mehr Verantwortung auf dem Essener Court. Zudem störte der in der ersten Hälfte ebenfalls dunkende Ben Uzoma das Spiel der Kangaroos in der Zone immer wieder, sodass die Gäste gezwungen waren, schwierigere Würfe zu nehmen. Dennoch drehte Jorge Mejias bei den Iserlohnern mächtig auf und scorte, was das Zeug hielt. Bei den Essenern erkannte Tim Schneider, dass es neben Sanders und Selimovic noch mehr Offensivpower brauchte, um das Spiel Am Hallo so eng wie möglich zu halten. Sechs Sekunden vor Schluss setzte er nach einem Assist von Isaiah Sanders mit einem Alley-Oop-Dunk einen Schlusspunkt, der zum Endstand von 84:89 führte.

04.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 65:85

Das erste Viertel begann für die Blau-Gelben noch vielversprechend. Schnell führte Schwelm 10:4. Doch dann kamen die Gäste immer besser in Schwung. Besonders defensiv zeigten sich die großen athletischen Paderborner sehr stark und nahmen den EN Baskets viele Optionen weg. Konnten die Blau-Gelben in der ersten Halbzeit noch dagegen halten und das Spiel, wenn auch oft durch Einzelaktionen, offen halten, so schwieriger war es dann in der zweiten Halbzeit. Paderborn glänzte durch gutes Teamplay sowohl offensiv, wie defensiv, hatte hohe Trefferquoten. Die EN Baskets kamen gegen die starke Verteidigung der Gäste kaum noch zu guten Würfen. 26 Punkte in der zweiten Halbzeit zeigen das deutlich. Paderborn brachte das Spiel im Stile einer Spitzenmannschaft nach Hause. Head-Coach Falk Möller nach dem Spiel: „Paderborn hat das Spiel auch in der Höhe verdient gewonnen. Sie waren deutlich körperlicher als wir. Wir bereiten uns nun auf das kommende Auswärtsspiel in Neustadt vor.“

05.01.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TSV Neustadt temps Shooters 89:81

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben das erste Spiel im Jahr 2025 für sich entscheiden können. Der Tabellenführer der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord bezwang die TSV Neustadt temps Shooters mit 88:81.

In den ersten Minuten der Partie gaben die Hausherren den Takt auf dem Parkett an. Giants-Coach Michael „Mike“ Koch hatte seine Jungs gut auf die Gäste eingestellt. Schnell führte Leverkusen mit 9:5 (4. Spielminute), bevor die Shooters immer stärker wurden. Angeführt von ihrem Neuzugang Anthony Watkins konnte der TSV nicht nur an Boden gutmachen, sondern ging in der 6. Spielminute erstmalig in Front (11:13). In der Folge gelang es den Niedersachsen gar sich abzusetzen. Nach einem krachenden Dunk durch den gut aufspielenden Nicholas Lagerman lag Neustadt mit sechs Zählern in Front (12:18 – 8. Spielminute). Den Abstand konnte Bayer zum Viertelende nicht mehr reduzieren und so ging es mit dem Ergebnis von 18:25 in den zweiten Durchgang. Im 2. Viertel agierte der Tabellenelfte weiterhin sehr abgeklärt und konnte sich in der 13. Minute auf 22:33 absetzen. Die Gastgeber versuchten alles, um den Rückstand schnellstmöglich wieder zu verringern, doch immer, wenn dies gelang, antworteten die Shooters mit eigenen Punkten und führten in der 18. Minute weiterhin mit 29:38. Danach leistete Neustadt sich allerdings eine kurze Schwächephase bis zur Halbzeit und statt mit einer Führung in die Pause zu gehen, drehten die Giants das Spiel durch zwei Dreier in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit zum 41:40 Halbzeitstand.

So richtig ins Rollen kam der „Giants-Express“ aber auch nach der fünfzehnminütigen Pause nicht. Zwar konnten sich die Rheinländer zunächst weiter absetzen (50:42 – 24. Spielminute), doch Neustadt steckte nicht auf und hielt mit allen Mitteln dagegen. So blieb die Paarung weiterhin eng, ohne dass sich ein Team auf dem Parkett einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Die Zuschauer sahen ein Viertel welches von vielen foulbedingten Unterbrechungen geprägt war. Ein wirklicher Rhythmus kam in den Offensivreihen der Mannschaften nicht zustande. Mit 59:55 führte der ProB-Meister von 2019 gegen den TSV. In dem abschließenden Viertel entwickelte sich eine packende Begegnung, in der es hin und her ging. Für die Gäste waren es immer wieder Watkins und Lagerman, die wichtige Punkte beisteuerten, während bei den Giants Brach alles verwandelte, was er herausgespielt bekommen hat. 90 Sekunden vor dem Ende leuchtet ein 81:79 für die Giants auf der Anzeigetafel, woraufhin Donte Nicholas von den Giants einen einfachen Layup bekam und diesen verwandelte. Auf der anderen Seite verlor Shawn Scott II folgenschwer den Ball und foulte anschließend zum vorentscheidenden And-one zum 86:79 für die Gastgeber. Am Ende behält der Tabellenführer aus Leverkusen die Punkte und baut diese durch einen 89:81 Sieg weiter aus.

05.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Seawolves Academy 77:38

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

05.01.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 97:61

Die Itzehoe Eagles haben den ersten Heimsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord eingefahren. Und das in beeindruckender Manier: Sie gewannen das Landesderby gegen den SC Rist Wedel mit 97:61.

Vor ebenso vollen wie lauten Rängen legten beide Teams mit hoher Intensität los, bald übernahmen die Gastgeber das Kommando, weil sich zur starken Verteidigung ein gut funktionierender Angriff gesellte. Nach Adam Paiges Dreier zum 20:9 brauchte Wedel die Auszeit, die letzte Szene des Viertels zeigte den Willen der Eagles an diesem Tag: Nach einem Fehlwurf von außen holte Tim Schlegel den Offensivrebound, sein Versuch ging daneben, doch Tobias Möller tippte ihn mit der Schlusssirene in den Korb. Zu Beginn des zweiten Viertels erhöhten die Störstädter zunächst auf 26:11 (11. Minute), ehe die Wedeler einen 7:0-Lauf hinlegten und noch einmal auf 26:18 herankamen (15.). „Aber unter dem Strich waren bei uns in der ersten Halbzeit zu viele Dinge schlecht, als dass dieses eine Aufbäumen hätte reichen können, um die Partie zu drehen“, stellte die Rister Co-Trainerin Constanze Wegner fest. Die Itzehoer schlugen zurück, sodass sie zur Halbzeitpause weiterhin mit elf Punkten in Front lagen.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt: Die Eagles dominierten mit weiter starker Defensive, auch vorn klappte sehr viel, sodass der Vorsprung immer weiter wuchs und auch Szenen für die Galerie drin waren. „Dass offensiv der Knoten mal platzen musste, wussten wir zu jeder Zeit“, sagte Völkerink. Während des gesamten Spiels habe es bei Itzehoe keine größeren Einbrüche gegeben, verbunden mit einer guten Wurfquote über 50 Prozent. Herauszuheben sei die gute Leistung von Sven Cikara, der gleich das geliefert habe, was sich die Eagles von ihm erhofft hätten. Itzehoe erreichte einen Effektivitätswert von 125, dafür habe es in der Vergangenheit teilweise drei Spiele gebraucht, so der Trainer. „Die Jungs haben sich den Frust von der Seele gespielt und absolut verdient gewonnen.“ Wichtig sei es jetzt, den Sieg nicht überzubewerten. „Das Ganze soll für uns der Start in eine neue Zeit sein“, hob Völkerink hervor.

Foto:

Vorberichte ProB Süd // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // VR-Bank Würzburg Baskets Akademie vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Die Hinrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB endet für Headcoach Alex King und sein Team an diesem Samstag um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Porsche BBA Ludwigsburg im TGW-Sportzentrum Feggrube.

Auf Würzburger Seite kann King sehr wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen: Die FIT/One Würzburg Baskets spielen an diesem Wochenende schon am Freitag (03.01.; 20:00 Uhr) und daheim gegen Tabellenschlusslicht Göttingen und gewannen im Dezember ihre Gruppe in der Basketball Champions League, sodass dahingehend auch keine zusätzliche Play-In-Belastung bedacht werden muss – und die drei Besten dabei sein können. Namentlich sind das Hannes Steinbach und Clavin Wishart sowie, mit Abstrichen, Tyrese Williams. Der 18-jährige Steinbach (26,3 Punkte / 13,3 Rebounds / 3,7 Assists) und der 25-jährige Wishart (21,3 / 4,4 / 7,4) waren von Beginn an als Leistungsträger vorgesehen, (über)erfüllen die in sie gesteckten Erwartungen komplett. Dies gilt auch für Williams, der mit 37,3 Punkten pro Partie in der ProB überqualifiziert wirkt und deshalb auch eine Rolle im easyCredit BBL-Kader innehat. Hinter diesem Trio verfügt Würzburg mit Christian Skladanowski (31:19 Minuten | 12,4 PpS), Lukas Roth (28:47 | 12,2), Matas Narvilas (23:18 | 10,3) und Jonas März (24:53 | 9,5) über drei bis vier exzellente Optionen, die viel Verantwortung übernehmen und Scoringlast schultern.

Ganze zwei Siege trennen die Unterfranken (5 Siege / Platz 12) in der sehr ausgeglichenen Südstaffel von den Ahorn Camp Baskets aus Speyer auf dem dritten Tabellenplatz. Gleichzeitig haben sie trotz der Niederlage in München kurz vor Weihnachten zwei Siege Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Das gilt auch für die Gäste aus Ludwigsburg, die auf Rang zehn ebenfalls fünf Siege aus zwölf Partien geholt haben. Vier davon hatten sie bereits nach fünf Spieltagen auf dem Konto, dann folgte für das Team des 29-jährigen Cheftrainers Kheeryoung Rhee eine Durststrecke mit fünf Niederlagen in Serie. Mit Jacob Patrick (153 BBL-Spiele), Julis Bauer, Lenny Anigbata und Dominykas Pleta stehen gleich vier BBA-Akteure auch im easyCredit BBL-Kader der MHP RIESEN Ludwigsburg und kommen zusammen auf 182 BBL-Einsätze. Pleta (17,4 Punkte pro Spiel) und Anigbata (15,1) sind in der ProB die gefährlichsten Angreifer der Ludwigsburger. In Szene gesetzt werden sei vom 20-jährigen Spielmacher Simon Feneberg, der im Schnitt mehr als 36 Minuten auf dem Feld steht und dabei 11,9 Punkte erzielt und 5,3 Assists verteilt.

04.01.2025 16:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. Dragons Rhöndorf

Am Samstag, den 6. Januar 2025, trifft die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball auf die Dragons Rhöndorf. Die Partie wird um 16:30 Uhr im BMW Park in München angepfiffen.

Die Münchner gehen mit gemischten Gefühlen in die Partie. Nach einem schwierigen Saisonstart und lediglich zwei Siegen aus zwölf Spielen stehen sie derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Dennoch konnte das Team um Head Coach Muki Mutapcic vor der Weihnachtspause ein wichtiges Erfolgserlebnis verbuchen, als sie Würzburg besiegten. Der Fokus der Bayern liegt auf der Entwicklung junger Talente, und diese Aufgabe wird nicht leichter, wenn sie gegen ein erfahrenes Team wie die Dragons antreten. Besonders gefragt wird die Eins-gegen-eins-Defense sein, wie Co-Trainer Federico Perego betonte: „Wir müssen den Rhythmus des Spiels versuchen zu kontrollieren, denn Rhöndorf möchte sehr schnell spielen.“

Die Dragons Rhöndorf reisen mit einer ausgeglichenen Bilanz (6:6) als Tabellensiebter an. Das Team von Trainer Stephan Dohrn zählt auf eine Mischung aus erfahrenen Akteuren und talentierten Nachwuchsspielern. Kelvin Omojola, der das Spiel als Point Guard lenkt, bringt neben durchschnittlich vier Assists 10,9 Punkte pro Spiel auf das Scoreboard. Topscorer der Mannschaft ist Timothy Smith, der mit 21 Punkten und 5,6 Rebounds pro Spiel eine konstante Offensivwaffe darstellt. Unter den Körben setzt der Litauer Danas Kazakevicius (11,1 Punkte, 8,7 Rebounds pro Spiel) starke Akzente und wird besonders die jungen Big Men der Bayern fordern.

04.01.2025 18:00 Uhr // RheinStars Köln vs. TEAM EHINGEN URSPRING

Am Samstag, den 6. Januar, treffen die RheinStars Köln und das TEAM EHINGEN URSPRING in der ASV-Sporthalle aufeinander. Tip-off ist um 18:00 Uhr.

Die RheinStars Köln gehen mit einer beeindruckenden Hinrunde in das erste Spiel des Jahres. Mit einer starken Bilanz stehen die Kölner an der Tabellenspitze und haben sich als ernsthafter Titelkandidat etabliert. Unter der Leitung von Manager und Headcoach Stephan Baeck konnte das Team ohne große Personalwechsel durch die Hinrunde navigieren. Baeck betont die Wichtigkeit der kommenden Wochen: „In den kommenden Wochen müssen wir die nächsten Schritte gehen, um uns auf die Playoffs vorzubereiten. Und als Spitzenreiter werden wir in jedem Spiel das gejagte Team sein.“ Die RheinStars überzeugten in der bisherigen Saison durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und Konstanz in den entscheidenden Momenten. Gegen Ehingen erwartet das Team ein intensives Spiel, da jeder Gegner hochmotiviert ist, dem Tabellenführer ein Bein zu stellen.

Das TEAM EHINGEN URSPRING hat eine turbulente Hinrunde hinter sich, zeigt jedoch zuletzt eine positive Entwicklung. Nach einem schwierigen Saisonstart und mehreren personellen Veränderungen konnte das Team im letzten Spiel des Jahres ein beeindruckendes Zeichen setzen. Beim 108:88-Sieg über die Dragons Rhöndorf glänzte Neuzugang Jaylen Alston mit 26 Punkten, 11 Rebounds und 6 Assists. Der Erfolg gibt den Süddeutschen neuen Auftrieb im Kampf um den Klassenerhalt. Die Mannschaft von Headcoach Jan Hricko überzeugt insbesondere durch ihren Offensiv-Rebound. Mit 29 Offensivrebounds im Spiel gegen Rhöndorf stellte Ehingen erneut unter Beweis, warum sie in dieser Kategorie zu den besten Teams der Liga gehören.

04.01.2025 19:00 Uhr // TSV Oberhaching Tropics vs. SKYLINERS Juniors

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd reisen die SKYLINERS Juniors nach Oberhaching.

Im vergangenen Jahr konnten die Juniors beide Duelle gegen die Tropics für sich entscheiden. Nach einem deutlichen Sieg in Oberhaching, war das Rückspiel in Frankfurt ein echter Krimi, den die Juniors mit 67:66 für sich entscheiden konnten. Entsprechend ihres aktuellen Tabellenplatzes befinden sich die Bayern in fast allen statistischen Kategorien der Liga im Mittelfeld. In der Kategorie Turnover macht sich allerdings die unterschiedliche Erfahrung der beiden Teams bemerkbar: Die Juniors führen die Statistik mit fast 20 Turnover pro Spiel an, wobei die Oberhachinger eines der Teams mit den wenigsten Turnover sind. Als sehr ausgeglichene Mannschaft verteilt sich das Scoring der Oberhachinger auf mehrere Schultern. Gleich sechs Spieler punkten dabei im Durchschnitt zweistellig. Allen voran Routinier Shooting Guard Omari Knox, der im Schnitt 16,4 PKT erzielt.

Die Hessen, die bisher sechs Siege auf dem Konto haben, spielen einen sehr modernen Basketball. Mit Sepehr Tarrah, der in der Szene nicht nur wegen seiner verblüffenden optischen Ähnlichkeit gerne mit Andrea Trienchieri verglichen wird, haben die Gäste einen absoluten Fachmann an der Seitenlinie. Der 30-jährige Coach formt Jahr für Jahr aus talentierten Akteuren eine Mannschaft, die den Ball extrem gut bewegt. Mit Bruno Albrecht und Felix Hecker haben die Gäste zwei brandgefährliche Dreipunktschützen, die Spiele im Alleingang entscheiden können. Mit dem 2,15 Hünen Malick Kordel entdeckte Tarrah vor der Saison ein großes Talent und lotste es ins Frankfurter Programm. Der 21-jährige Center, der bisher nur Fachleuten ein Begriff war, hat in Mainhatten eine enorme Entwicklung genommen und dominiert mit über 13 Punkten und knapp 10 Rebounds die Bretter. Mit dem erstligaerfahrenen Aufbauspieler Philipp Hadenfeldt haben die Frankfurter zudem einen starken Denker und Lenker in Ihren Reihen. Der 17-jährigen Ivan Crnjac, der ebenfalls einen zweistelligen Punkteschnitt hat, gilt in seinem Jahrgang als eines der größten europäischen Talente.

04.01.2025 19:30 Uhr // Ahorn Camp Baskets vs. BG Hessing Leitershofen

Am Samstagabend gastiert die BG Hessing Leitershofen auswärts bei den Ahorn Camp Baskets in Speyer, es ist das Duell des Tabellendritten gegen den Tabellenzweite.

Zwar haben die Kangaroos zusammen mit den Rhein Stars Köln aktuell sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten, diesen Dritten trennen aber gerade einmal vier Punkte vom aktuellen Zwölften im Klassement. Jeder kann jeden schlagen, diese Aussage ist in der Liga sicherlich nicht nur eine Floskel. Die Baskets aus Rheinland-Pfalz haben die Gelegenheit genutzt und sich still und heimlich in der Tabelle nach vorne gearbeitet. Nach etwas durchwachsenem Start mit drei Niederlagen in Folge kam das Team von Trainer Carl Mbassa (46) immer besser in Form. Danach verbuchte man sieben Siege aus acht Partien, lediglich gegen Tabellenführer Köln unterlag man knapp 84:86. Der Höhenflug wurde dann am letzten Spieltag auswärts in Rhöndorf gestoppt, als man nach langer Zeit wieder einmal verlor. Eine Parallele also zu den Stadtbergern, deren Siegesserie ja ebenfalls direkt vor Weihnachten von den Fellbach Flashers (91:93) beendet wurde. In Rhöndorf fehlte den Speyrern allerdings ihr überragender Aufbauspieler, der Spanier Carlos Hidalgo Guijo (27; Der Aufbauspieler kehrt am Wochenende nach seiner Fußverletzung in den Kader der Pfälzer zurück.). Zusammen mit dem US-amerikanischen Topscorer Daryl Woodmore (32) zieht er die Fäden im Spiel der Baskets. Auf dem Zettel muss man beim samstäglichen Gegner aber sicherlich auch 2,12 Meter Center David Aichele (25), Dreipunktespezialist Christoph Rupp (30), den Ex-Ulmer Latrell Grosskopf (23) sowie die beiden Youngstars in dem sehr erfahrenen Team, Dennis Diala (21) und Marko Dordevic (21) haben. Insbesondere Diala gelang in dieser Saison eine fulminante Entwicklung, er steht meist über 30 Minuten auf dem Spielfeld.

„Die Basketball-Gemeinschaft steht zu Recht da oben. Sie ist unbestritten einer der Favoriten auf den Aufstieg in die ProA“, sagt Ahorn-Camp-Coach Carl Mbassa vor dem Spitzenspiel. Die Schwaben haben bei ihren Verpflichtungen vor dem Saisonstart Volltreffer gelandet. Sowohl Flügelspieler Dragos-Andrej Diculescu als auch Schütze Asa Williams oder Center Ferenc Gille zählen zu den Leistungsträgern in der Auswahl von Trainer Emanuel Richter, der mit dem bisherigen Rundenverlauf „sehr zufrieden“ ist. Dennoch kündigte er vor dem Kräftemessen in Speyer an: „Wir müssen und wollen noch besser werden.“ „Diese physisch starke Mannschaft ist auf allen Positionen doppelt und dreifach besetzt“, sagt Mbassa über den favorisierten Widersacher.

05.01.2025 16:00 Uhr // OrangeAcademy vs. BBC Coburg

Am kommenden Sonntag, den 7. Januar, trifft die OrangeAcademy Ulm im Rahmen des 13. Spieltags der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf den BBC Coburg. Die Begegnung markiert den Abschluss der Hinrunde. Spielbeginn am OrangeCampus ist um 16 Uhr.

Die OrangeAcademy, das Nachwuchsteam von ratiopharm Ulm, steht nach zwölf Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen im Mittelfeld der Tabelle. Unter der Leitung von Headcoach Florian Fabb hat die junge Mannschaft, deren Durchschnittsalter bei nur 18,5 Jahren liegt, bisher immer wieder ihr Talent unter Beweis gestellt. Neun Spieler punkten durchschnittlich zwischen sechs und 15 Zählern, was die Vielseitigkeit des Teams unterstreicht. Herausragend ist Kristian Henning Sjolund, der 25-jährige Norweger, der als erfahrenster Spieler seine Mannschaft mit durchschnittlich zehn Punkten, sechs Rebounds und einer beeindruckenden Dreierquote von über 47 Prozent anführt. Trotz der individuellen Klasse fehlt es den Ulmern jedoch noch an Konstanz, weshalb sie im Heimspiel gegen Coburg nachlegen wollen.

Für den BBC Coburg verlief der Jahresausklang ideal. Nach einem umkämpften Derbysieg gegen Erfurt stehen die Vestestädter aktuell bei ebenfalls sechs Siegen und sechs Niederlagen. Der Erfolg gegen Erfurt war der dritte Sieg in Folge, womit die Coburger als eines der formstärksten Teams der Liga ins neue Jahr starten. Trainer Patrick Seidel kann dabei auf eine geschlossene Teamleistung und die Unterstützung von Neuzugang Tobias Rotegaard bauen. Der Norweger zeigte in seinem Debüt mit sechs Punkten, drei Rebounds und sieben Assists eine vielversprechende Leistung, die auf mehr hoffen lässt. Coburg wird in Ulm versuchen, seinen positiven Lauf fortzusetzen und sich weiter von den unteren Tabellenregionen abzusetzen.

05.01.2025 17:30 Uhr // SV Fellbach Flashers vs. CATL Basketball Löwen

Am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd empfangen die SV Fellbach Flashers am Sonntag die CATL Basketball Löwen aus Erfurt. Das Spiel beginnt um 17:30 Uhr in der Gäuckerhalle I.

Die Fellbach Flashers gehen mit einer starken Ausgangslage in diese Partie. Mit sieben Siegen und fünf Niederlagen stehen sie aktuell auf einem soliden vierten Tabellenplatz. Vor der Pause gelang ihnen ein beeindruckender Auswärtserfolg beim Spitzenreiter BG Hessing Leitershofen mit 91:93, der das Team mit zusätzlichem Schwung ins neue Jahr starten lässt. Die Mannschaft wird angeführt von einer geschlossenen Teamleistung und kann sich auch weiterhin auf ihre Heimstärke und die lautstarke Unterstützung der Fans verlassen.

Die CATL Basketball Löwen reisen mit einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen an und belegen damit momentan den zehnten Rang. Obwohl sie in der vergangenen Saison als Tabellenfünfter die Playoffs erreichten, verlief die aktuelle Spielzeit bisher durchwachsen. Leistungsträger wie Tyseem Lyles (17,3 Punkte pro Spiel), Paul Albrecht (12,5 Punkte und 8,1 Rebounds pro Spiel) und Noah Kamdem (21,3 Punkte und 8 Rebounds pro Spiel) bilden weiterhin das Gerüst der Mannschaft. Unter dem neuen Trainer Florian Gut zeigte das Team jedoch schwankende Leistungen, etwa einen knappen Auswärtssieg bei den Kölner RheinStars (92:93), aber auch eine deutliche Niederlage beim BBC Coburg (102:86).

 

Foto: Dragons Rhöndorf

Vorberichte ProB Nord // 13. Spieltag

04.01.2025 15:00 Uhr // Berlin Braves 2000 vs. SBB Baskets Wolmirstedt

Am 16. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA treffen die Berlin Braves 2000 und die SBB Baskets Wolmirstedt aufeinander.

Die Berlin Braves 2000 stehen in ihrer zweiten ProB-Saison vor der Herausforderung, die Konstanz der Debütsaison wiederzufinden. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und sieben Niederlagen befindet sich das Team von Coach Tobias Langer aktuell im Rennen um die Play-offs, jedoch auf wackeligem Fundament. Leistungsträger wie Guard Adrian Worthy, der mit durchschnittlich 16,7 Punkten pro Spiel herausragt, und Forward Philipp Daubner, der 9,1 Punkte und 5,8 Rebounds pro Spiel beisteuert, spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Braves zeichnen sich durch eine Mischung aus aufstrebenden jungen Spielern und erfahrenen Akteuren aus, die ihre Energie auf das Spielfeld bringen.

Für die SBB Baskets Wolmirstedt beginnt das neue Jahr mit diesem Auswärtsspiel in der Hauptstadt. Nach der unfreiwilligen Pause durch die kurzfristige Absage des Weihnachtsspiels gegen Schwelm – aufgrund des tragischen Anschlags in Magdeburg – richtet sich der Fokus des Teams nun wieder auf den Ligabetrieb. Trainer Eiko Potthast betonte die Bedeutung, nach der dreiwöchigen Pause schnell in den Rhythmus zu finden. Mit einer voraussichtlich vollständigen Besetzung kann Wolmirstedt in Bestbesetzung antreten und setzt auf eine aggressive Spielweise.

04.01.2025 19:00 Uhr // LOK BERNAU vs. TKS 49ers

Am Samstag, den 4. Januar 2025, empfangen die TKS 49ers aus Stahnsdorf LOK BERNAU zum mit Spannung erwarteten Derby in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB.

LOK BERNAU geht als Tabellenachter mit sechs Siegen aus zwölf Spielen in das neue Jahr. Mit einer durchschnittlichen 2-Punkte-Wurfquote von 51,4 % und einer soliden 3-Punkte-Quote von 34,9 % beweist das Team sowohl offensiv als auch defensiv Stärke. Besonders diese junge Mannschaft (Durchschnittsalter 20,1 Jahre) zeigte bislang starke Leistungen und ist mit 82,8 Punkten pro Spiel gefährlich in der Offensive. In den letzten Spielen konnte das Team von Trainer Dan Oppland jedoch nicht vollends überzeugen. Nach einer Niederlage gegen Essen zum Jahresende ist die Mannschaft entschlossen, die Rückkehr ins neue Jahr mit einem Sieg im Derby zu krönen. Die Herausforderung wird vor allem darin bestehen, die offensive Stärke der 49ers zu kontrollieren, die den Bernauern in der Vergangenheit oft Probleme bereitet hat. Ein Schlüssel zum Erfolg wird das Rebounding sein, das bereits gegen die Berliner Braves und Essen eine Rolle spielte.

Die TKS 49ers, aktuell auf dem zehnten Tabellenplatz, sind mit einem knappen 79:77-Sieg gegen die Berlin Braves 2000 ins neue Jahr gestartet. Mit einem ähnlichen Leistungsniveau wollen die 49ers auch im Derby gegen Bernau bestehen. Das Team von Headcoach Dorian Coppola kommt mit zwei Siegen aus den letzten zwei Partien nach Bernau und hat das Momentum auf seiner Seite. Mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 75,8 pro Spiel und einer Reboundzahl von 38,2 pro Spiel sind die 49ers besonders unter dem Korb stark. Ein Blick auf die individuelle Leistung der 49ers zeigt die Bedeutung von Rückkehrer Andrii Kozhemiakin, der in der Saison 2022/23 für das Team bereits eine herausragende Rolle spielte und mit durchschnittlich 19,3 Punkten pro Spiel brillierte. Kozhemiakin, der nach einem Jahr bei den Berlin Braves 2000 zurückgekehrt ist, wird erneut ein entscheidender Faktor in der Offensive der 49ers sein. Zudem wird es darauf ankommen, die Defensive zu stabilisieren und die eigenen Wurfquoten zu verbessern, um Bernau vor heimischem Publikum zu besiegen.

04.01.2025 19:30 Uhr // ETB Miners vs. Iserlohn Kangaroos

Am 04. Januar 2025 treffen die ETB Miners in ihrem ersten Heimspiel des Jahres auf die Iserlohn Kangaroos.

Die ETB Miners stehen vor einer schwierigen Aufgabe und müssen sich einer starken Mannschaft aus Iserlohn stellen. Besonders in den Bereichen Rebounds, Freiwürfe und Blocks konnten sie in bisherigen Spielen überzeugen, doch die Personalsituation sorgt für Sorgenfalten. Drei Spieler, darunter wichtige Leistungsträger, sind krankheitsbedingt fraglich, was die Ausgangslage zusätzlich erschwert. Trotz der Herausforderungen schöpfen die Miners Hoffnung aus dem bisherigen Schwung, den sie aus dem Ende des letzten Jahres mitnehmen wollen. Headcoach Lars Wendt unterstreicht die Bedeutung einer geschlossenen Teamleistung: „Zum Abschluss der Hinrunde treffen wir auf ein echtes Topteam der ProB. Vor allem das Dreigestirn um Zacek, Bah und ihren spanischen Aufbau sorgt offensiv für mächtig Wirbel. Wir wollen den Schwung aus dem letzten Spiel 2024 auch ins neue Jahr mitnehmen!“

Die Iserlohn Kangaroos reisen als Tabellendritter nach Essen und haben eine Bilanz von acht Siegen aus zwölf Spielen vorzuweisen. Trotz zuletzt zwei Niederlagen gegen Leverkusen (73:101) und die BSW Sixers (78:96) bleibt das Team um Trainer Toni Prostran eines der offensivstärksten der Liga. Herausstechend sind die Topscorer der Kangaroos: Diante Bah, Jorge Mejias und Daniel Zacek, die alle im Schnitt über 15 Punkte pro Spiel erzielen. Besonders gefährlich ist auch Ex-Miner Sadiq Ajagbe, der mit einer beeindruckenden Dreierquote von 66,7 % brilliert. Daniel Zacek hingegen ist mit einer Trefferquote von 55 % der fleißigste Schütze von jenseits der Dreipunktlinie. Trainer Prostran wird mit seiner Mannschaft alles daransetzen, den Negativtrend zu stoppen und mit einem Sieg die Heimreise anzutreten. Ein Auswärtserfolg bei den Miners wäre ein wichtiger Schritt, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

04.01.2025 19:30 Uhr // EN BASKETS Schwelm vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Am Samstag, den 04. Januar 2025, treffen die EN Baskets Schwelm und die Gartenzaun24 Baskets Paderborn am 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord aufeinander. Der Tipp-Off erfolgt um 19:30 Uhr in der Schwelm ArENa.

Die EN Baskets Schwelm stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe gegen einen starken Gegner. Mit einer engagierten Defensive und Kampfgeist möchte das Team von Head Coach Falk Möller versuchen, dem Favoriten ein Bein zu stellen. Die Schwelmer setzen auf eine geschlossene Teamleistung, um gegen die individuell stark besetzten Paderborner bestehen zu können. „Paderborn hat einen sehr starken und tief besetzten Kader, sie gehören zu den Favoriten in unserer Gruppe. Wir sind Außenseiter, wollen uns zu Hause so teuer wie möglich verkaufen“, betonte Coach Möller vor der Partie.

Die Gartenzaun24 Baskets Paderborn reisen als eines der Top-Teams der ProB Nord nach Schwelm. Der Absteiger aus der ProA zeigt sich in dieser Saison stark und konstant. Unter der Leitung von Milos Stankovic, dem früheren Coach der Iserlohner, hat das runderneuerte Team bereits mehrfach überzeugt. Top-Scorer Kevin Hunt liefert im Schnitt 16,2 Punkte pro Spiel, während Lars Lagerpusch mit seiner BBL-Erfahrung und 12,4 Punkten eine zentrale Rolle einnimmt. Unterstützt werden sie von Jose Joaquin Carrasco Martin, Janis Sonnefeld und Nicolas Marty-Decker, die regelmäßig zweistellig punkten. Mit einem tief besetzten und ausgeglichenen Kader zählt Paderborn zu den Favoriten auf den Aufstieg in dieser Saison.

05.01.2025 16:00 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. TSV Neustadt temps Shooters

Am letzten Spieltag der Hinrunde 2024/25 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB empfangen die Bayer Giants Leverkusen den Aufsteiger, das Team der TSV Neustadt temps Shooters.

Nach zuletzt zwei Siegen in den vergangenen drei Partien, schöpft der Aufsteiger aus Niedersachsen wieder ein wenig Hoffnung im Abstiegskampf. Auf der anderen Seite steht der Mannschaft am Sonntag das Schwergewicht in der Nordstaffel gegenüber, das sich sicher nicht wie kurz vor Weihnachten nochmal von einem Underdog ärgern lassen will, als das Spiel in Wedel nur durch ein gefühltes Wunder noch an die Giants ging. Topscorer der Leverkusener ist der 22-jährige Flügelspieler Sebastian Brach, der mit seinen Fähigkeiten eigentlich mindestens eine Liga höher spielen müsste. 14,9 Punkte, 4,1 Assists und 3,3 Rebounds sprechen für den jungen Deutschen. Der effektivste Spieler der Giants ist allerdings der US Amerikaner Donte Nicholas mit 14,3 Punkten, 7,0 Rebounds und 6,2 Assists pro Spiel. Unter den Körben ist der wohl beste Center der Liga zu Hause. Mit 216cm ist Dennis Heinzmann einer der größten Spieler in der Liga und legt dazu in nur 22 Minuten pro Spiel beeindruckende Zahlen auf. Neben 11,8 Punkten kommen noch 8,8 Rebounds pro Spiel dazu. Der Kader von dem bekanntesten Trainerduo der Liga, Michael Koch und Hansi Gnad, umfasst weitere ganz wichtige Rotationsspieler, die dazu beitragen, dass die Leverkusener zurecht ganz oben in der Tabelle stehen.

Die TSV Neustadt temps Shooters, spielen 2024/25 erstmalig in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB. Die Niedersachsen (Neustadt am Rübenberge liegt ca. 30 Kilometer von der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover entfernt) sind 2024 Meister der 1. Regionalliga Nord geworden. Ein langgehegter Traum wurde damit vollendet. Die Wirklichkeit in der ProB holte die Verantwortlichen des Klubs allerdings schnell ein. Neustadt hatte zunächst Schwierigkeiten sich in der Liga zurechtzufinden. Das Team verlor die ersten neun Saisonspiele allesamt was zur Folge hatte, dass der Aufstiegstrainer Lars Buss freigestellt wurde. Sein Nachfolger wurde Anfang Dezember 2024 der bisherige Assistenztrainer Allen Ray Smith, welcher erste Erfolge feiern konnte. Unter seiner Führung konnte der TSV zwei von insgesamt drei Begegnung für sich entscheiden. Damit steht man aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz (12.). Dies lag auch an einer Nachverpflichtung, welche die Shooters präsentierten. Mit Anthony Watkins schloss sich vor gut vier Wochen ein US-Amerikaner mit deutschen Pass dem Neuling an. Der Shooting Guard spielte seit 2023 für die Artland Dragons in der ProA und verließ Quakenbrück in gegenseitigen Einvernehmen. In Neustadt hat sich der 24-Jährige gleich in den Vordergrund gespielt, erzielt er im Durchschnitt stolze 15,0 Punkte und verteilt 3,3 Assists pro Partie. Absoluter „Go-To-Guy“ der Neustädter Korbjäger ist allerdings Shawn Scott ll. Der Forward wechselte im Sommer 2024 von BBA Hagen aus der 1. Regionalliga West zu den temps Shooters und kennt die Ostermann-Arena ganz gut. 2022/23 lief Scott für den BG TV Olpe / TV Jahn (1. RLW) auf und erzielte gegen die Leverkusener Zweitvertretung ein „Quadruple-double“, sprich vier statistisch positive Werte im zweistelligen Bereich (35 Punkten, 11 Assists, 11 Rebounds und zehn Steals). Im bisherigen Saisonverlauf ist Scott mit 18,8 Zählern, 6,5 Rebounds und 4,3 Korbvorlagen pro Begegnung effektivster Spieler der Gäste. Bester einheimischer Akteur des Turn- und Sportvereins ist Nicolas Lagerman. Der gebürtige Frankfurter ist seit Saisonbeginn für den Aufsteiger aktiv, zuvor spielte der Swingman für Leitershofen (14,4 PpS). Mit guten Zahlen von 13,8 Zählern und einer soliden Quote aus dem Zwei-Punkte-Bereich (45,7 Trefferquote) weiß Lagerman durchaus zu überzeugen.

05.01.2025 16:00 Uhr // BSW Sixers vs. Seawolves Academy

Am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr treffen die BSW Sixers und die Rostock Seawolves Academy im Sixers Dome aufeinander. Die Partie markiert den 13. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd und zugleich das erste Spiel im neuen Jahr für beide Teams.

Die BSW Sixers starten von Tabellenplatz sechs aus ins Jahr 2025, nachdem sie ihre erste Saisonhälfte mit einer positiven Bilanz von sieben Siegen aus zwölf Spielen abschlossen. Ihr jüngster Erfolg war ein überzeugender Auswärtssieg gegen die Iserlohn Kangaroos, der das Team mit Selbstbewusstsein in die zweite Saisonhälfte gehen lässt. Head Coach Lukas Varga kann am Sonntag auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen, inklusive Kapitän Moritz Schneider, der rechtzeitig zum Neujahrsauftakt wieder einsatzbereit ist. Die Fans im Sixers Dome können sich auf eine hochmotivierte Mannschaft freuen, die vor heimischem Publikum ihre Position in der oberen Tabellenhälfte festigen möchte.

Die Rostock Seawolves Academy reist als 13. der Tabelle in den Sixers Dome und hofft, ihre Formkurve nach einer schwierigen Phase zu verbessern. Nach einem soliden Saisonstart, in dem Erfolge gegen LOK BERNAU, die Neustadt temps Shooters und die ETB Miners Essen eingefahren wurden, geriet das Team zuletzt in eine Negativserie mit fünf Niederlagen in Folge. Dennoch verfügt die Mannschaft über Potenzial, das sie bei ihren bisherigen Siegen unter Beweis stellte. Gegen die stark aufspielenden Sixers wird es entscheidend sein, defensiv stabil zu stehen und offensiv die eigenen Stärken auszuspielen.

05.01.2025 17:00 Uhr // Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel

Am Sonntag, den 5. Januar, empfangen die Itzehoe Eagles im Sportzentrum am Lehmwohld den SC Rist Wedel. Tip-Off ist um 17:00 Uhr, und die Partie markiert sowohl den Jahresauftakt als auch den Abschluss der Hinrunde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord.

Die Itzehoe Eagles gehen als Tabellenletzter in die Partie und wollen den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Trotz einer schwierigen Hinrunde mit zahlreichen Verletzungen und Umstellungen im Kader zeigt sich Head Coach Timo Völkerink zuversichtlich: „Wir haben einen besseren Mix im Team und werden Woche für Woche Fortschritte machen.“ Besonders im Fokus steht Neuzugang Sven Cikara, der als Spielmacher von BAL Weert kam und laut Völkerink „seinen Wert schon am Sonntag zeigen wird“. Ergänzt wird er von Adam Paige, der seit seiner Verpflichtung Ende Oktober der Topscorer der Eagles ist. Die Eagles konnten bislang zwei Siege in der Fremde feiern, darunter ein 90:83-Erfolg nach Verlängerung bei den SBB Baskets Wolmirstedt. Allerdings warten sie noch auf den Befreiungsschlag vor heimischem Publikum. Mit einer starken Trainingswoche und dem Willen, die Abstiegsplätze zu verlassen, wollen sie das Derby nutzen, um den Knoten am Lehmwohld zu lösen.

Die Gäste aus Wedel reisen mit einem knappen 63:64 gegen Spitzenreiter Leverkusen im Rücken nach Itzehoe und belegen derzeit den 9. Tabellenplatz. Die Mannschaft von Head Coach Hamed Attarbashi zeigt trotz vieler personeller Herausforderungen großen Kampfgeist. „Wir haben eine kleine, aber feine Mannschaft, die hart gearbeitet hat,“ lobte Attarbashi. Fraglich sind die Einsätze von Jared Grey und Camron Reece, die zuletzt auch für den Kooperationspartner Veolia Towers Hamburg aktiv waren. Wedels Stärke liegt in der Fähigkeit, Spiele eng zu gestalten. Mit Camron Reece haben sie zudem einen der besten ausländischen Centerspieler der Liga in ihren Reihen. Trotz körperlicher Unterlegenheit gegenüber den großgewachsenen Eagles zeigte Wedel zuletzt gegen Leverkusen, dass sie in der Lage sind, gegen jede Mannschaft in der Liga zu bestehen. „Wir werden Vollgas geben und alles in dieses Spiel investieren,“ versprach Attarbashi.

 

Foto: SBB Baskets Wolmirstedt