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Nachberichte ProA // 20. Spieltag

22.01.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. BBC Bayreuth 93:95

EPG Guardians Koblenz unterliegen in einem Basketballkrimi knapp dem BBC Bayreuth mit 93:95 (43:50).

Im ersten Viertel erlebten die Zuschauer in der EPG Arena ein sehr unterhaltsames Spiel. Beide Mannschaften zeigten sich in Punktelaune und so ging es munter das Parkett auf und ab. Besonders der Bayreuther Demarcus Marquette Demonia, derzeit bester Werfer der Liga, glänzte mit einem hervorragenden Start. Der Small Forward verwandelte gleich zu Beginn sicher zwei Dreipunktewürfe und kam im ersten Viertel bereits auf 14 Punkte ohne Fehlwurf. David Böhm und Leo Friederici hielten mit ebenfalls verwandelten 3ern dagegen, jedoch zeigte sich bereits in dieser Phase eine deutliche Überlegenheit der Bayreuther bei der Trefferquote. Das Viertel endete 22:27. Das zweite Viertel startete spektakulär für Koblenz. Den Guardians gelangen mehrere schöne Anspiele auf den freien Mitspieler und spektakuläre Abschlüsse, durch die man den Rückstand nicht nur aufholen, sondern sich durch erneute Dreipunktewürfe von Friederici und Böhm erstmals mit 34:29 leicht absetzen konnte. Neben den guten Offensivaktionen zeigten sich die Koblenzer besonders engagiert in der Verteidigung und stark im Rebounding. Doch die Bayreuther blieben exzellent in der Ausbeute ihrer Dreipunktewürfe und konnten Koblenz erneut überholen. Neben der starken Wurfquote von außen fanden sie immer wieder durch kluges Passspiel den freien Mann und konnten den Vorsprung zur Halbzeit schließlich auf 43:50 ausbauen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit startete Bayreuth souverän und konnte zunächst den Vorsprung auf zwölf Punkte ausbauen. Doch die Guardians zeigten Kampfgeist und verkürzten den Rückstand wieder. Das dritte Viertel ging mit 27:24 knapp an die Guardians, doch blieb Bayreuth in einer spannenden Schlussphase durch wichtige Treffer von Demonia und Baker knapp mit 70:74 in Führung. Das letzte Viertel blieb bis zur letzten Sekunde hoch spannend. Die Guardians kämpften sich weiter heran, doch Bayreuth konterte immer wieder souverän. Die letzten beiden Minuten wurden zum Krimi. Immer wieder war es Ty Cockfield, der mit seinem unvergleichlichen Zug zum Korb für Koblenzer Punkte sorgte. Bei 39 verbleibenden Sekunden lagen die Koblenzer nur noch einen Punkt hinten, bei Ballbesitz für Bayreuth. Was nun folgte, war eine Abfolge taktischer Spielerwechsel und taktischer Fouls, denn beide Mannschaften hatten die Mannschaftsfoulgrenze überschritten und unterbrachen durch schnelle Fouls den gegnerischen Angriff, in der Hoffnung darauf, dass ein Spieler Nerven zeigt und einen Wurf verlegt. Dem war nicht der Fall und so blieb Michael Bradley drei Sekunden vor Schluss nur noch die Möglichkeit, den letzten Freiwurf bewusst zu verwerfen, in der Hoffnung, den Offensivrebound in sprichwörtlich der letzten Sekunde zu verwandeln, um so eine Verlängerung zu forcieren. Tatsächlich ging dieser Plan fast auf. Dami Ade-Eri konnte sich mit vollem Einsatz den Rebound sichern, doch gelang es ihm nicht, den Ball vor Ablauf der Zeit in den Korb zu bringen. Somit sicherte sich der BBC Bayreuth mit 93:95 einen hart erkämpften Sieg.

25.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Uni Baskets Münster 92:83

Die ART Giants Düsseldorf besiegen die Uni Baskets Münster mit 92:83 (43:35).

Im ersten Viertel übernahmen die Giants schnell die Kontrolle durch aggressive Verteidigung und gute Reboundarbeit. Nach vier Minuten führten sie mit 9:4. Ihre konzentrierte Offensive und enge Verteidigung zwangen Münster zu schwierigen Würfen, wodurch Düsseldorf seinen Vorsprung trotz einiger Fehlwürfe halten und ausbauen konnte. In der letzten Minute des Viertels erreichten die Giants erstmals eine zweistellige Führung (25:14). Münster begann das zweite Viertel spürbar fokussierter auf beiden Seiten des Feldes, kam über zwei Distanztreffer von Stefan Weß und Adam Touray erneut heran (28:27, 15.). Die Gäste waren deutlich besser in der Begegnung, defensiv aggressiver als noch in Abschnitt eins, und fanden einen Rhythmus aus der Distanz. Dreier Nummer sechs der Gäste durch Jasper Günther sorgte in der Schlussminute der ersten Halbzeit dafür, dass es „nur“ 39:35 stand. Kurz vor der Halbzeit gelang Brandon Spearman noch ein wichtiger Buzzerbeater, der den Halbzeitstand auf 43:35 für die Giants setzte.

Auch im dritten Viertel blieb das Spiel hart umkämpft. Die Giants zeigten einige Schwächen im Angriff mit Fehlwürfen und überhasteten Abschlüssen, was Münster erlaubte, den Rückstand zu verkürzen (47:44, 23. Minute). Das Spiel wurde zeitweise hektisch, besonders im Angriff der Giants (26. Minute). Gegen Ende des Viertels beruhigte sich das Geschehen etwas, die Giants konnten ihren knappen Vorsprung halten (59:56, 28. Minute). Ein 7:2-Lauf der Giants vergrößerte den Vorsprung kurzzeitig (66:58), aber einige Fehlwürfe ließen Münster wieder herankommen. Das Viertel endete mit 66:63 für die Giants. Früh im letzten Abschnitt glich Jasper Günther mit dem achten Münsteraner Dreier nicht nur aus. Die Uni Baskets bewegten den Ball in dieser Spielphase sehr gut und trafen erneut über Paul Viefhues aus der Distanz zur ersten Gästeführung (66:69, 32.), der diese per Fastbreak-Dunk stützte (71:74, 34.). In dieser Phase hätten die Uni Baskets das Momentum endgültig gegen wackelnde Giants auf ihre Seite ziehen können, trafen aber in der Offensive nicht die besten Entscheidungen und ihre Würfe nicht mehr. Diese „Hilfestellungen“ nutzte der Gastgeber, bestrafte mit Konsequenz. Nach zwei Hart-Dreiern zum 90:79 war die Partie entschieden.

25.01.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Eisbären Bremerhaven 77:75

RASTA Vechta II hat den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Samstagabend gewann das Team von Head Coach Hendrik Gruhn mit 77:75 gegen die favorisierten Eisbären Bremerhaven.

Mit sechs Punkten in Serie (zwei Dreier von Kaya Bayram) konnten sich die Gastgeber eine erste Führung (8:6, 3.) herauswerfen, bekamen aber postwendend neun Zähler von den Eisbären Bremerhaven eingeschenkt – 8:15, Auszeit RASTA II (5.). Routinier Adrian Breitlauch bereitete den Gastgebern große Probleme. Der 31-Jährige machte zehn Punkte im 1. Viertel, sein Team insgesamt 22 Punkte in der Zone. Dass RASTA II nach zehn Minuten mit 20:27 hinten lag, hatte seine Gründe auch in schon vier Ballverlusten und fünf verworfenen Freiwürfen. Zwei Threeballs von Jonathan Klussmann und ein Dunk von Luc van Slooten brachten die Vechtaer auf 28:30 (12.) heran. Das Gruhn-Team blieb zunächst auf Tuchfühlung zu den Bremerhavenern, kassierte dann aber einen 0:10-Lauf zum 34:45-Rückstand (18.). Das Farmteam hatte aber weiterhin ein heißes Händchen von jenseits der 6.75 Meter und traf noch vor dem Seitenwechsel die Dreier Nummer sieben und acht. Der besagte achte war spektakulär: Van Slooten traf mit Ablauf der 20. Minute von der Mittellinie, also aus rund 13 Metern, zum 40:48.
Nach fast 50 kassierten Punkten in Halbzeit eins und u.a. neun Ballverlusten war die Vechtaer Defense nun voll da. Erst nach fast dreieinhalb Minuten kamen die Eisbären wieder aufs Scoreboard, was umgehend Klussmann per Dreier zum 48:50 (25.) konterte. Hatten die Gäste bis dahin kaum Fortune vom Perimeter gehabt, so trafen sie dann aber binnen nicht einmal einer Minute gleich dreimal von außen – 50:59 für die Eisbären, Auszeit für RASTA II (27.). Die Vechtaer gerieten auch erneut zweistellig in Rückstand (50:60, 28.), kassierten im 3. Viertel aber trotzdem nur 13 Punkte und kamen so auf 58:61 heran. In Minute 32 war dann der Ausgleich: Luke House hatte, natürlich, per Dreier das 62:62 erzielt. Auch wenige später besorgte der US-Amerikaner aus der Distanz den nächsten Gleichstand – 69:69 (35.). 3:24 Minuten vor dem Ende war es dann Linus Trettin, der sich stark bedrängt in der Zone durchsetzte und die Gastgeber mit 73:72 (37.) in Führung brachte, was Steven Esterkamp zu einer Auszeit veranlasste. Nach starkem Offensiv-Rebound von Phil Carr und Traumpass von Kaya Bayram auf den freien Trettin, traf dieser aus der Ecke zum 76:72 (40.) – wieder Auszeit Bremerhaven, bei noch 34 Sekunden auf der Uhr. RASTA II verteidigte den Vorsprung trotz Nervenflatterns und nahezu leerer Akkus bis zum Ende, gewann mit 77:75.

25.01.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 71:66

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten sich die Bozic Knights beim neuen Tabellendritten aus Bochum mit 71:66 knapp geschlagen geben.

Die Ritter aus Kirchheim erwischten den besseren Start in die Partie. Vor allem aus der Distanz trafen die Knights überdurchschnittlich hochprozentig, während die SparkassenStars glücklos im Abschluss blieben. Mit einem Spielstand von 12:23 ging es in die erste Viertelpause. Das Blatt wendete Sich dann im zweiten Viertel. Mit einem 9:0 Lauf zündeten die SparkassenStars die Rundsporthalle regelrecht an. Cam Henry sorgte aber mit einem Dreier und einem Korbleger zunächst dafür, dass die Knights knapp in Führung blieben. Doch die SparkassenStars wollten mehr. Tom Alte sorgte durch einen Korbleger für den umjubelten Ausgleich zum 31:31. Lars Kamp schnappte sich einen defensiven Rebound und erzielte from Coast to Coast die erste Führung für die SparkassenStars. Das Sahnehäubchen: Beim Korbleger wurde er noch von Cam Henry gefoult und verwandelte auch den zusätzlichen Freiwurf zum 36:34. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich eine intensive und packende Partie. Zur Halbzeit stand es 40:39 für die SparkassenStars.

Das erste Highlight im dritten Viertel waren dann die ersten ProA-Punkte von Young Gun Henning Gustrau, der sich, nach Assist von Keith Braxton, gegen gleich zwei Kirchheimer unter dem Korb durchsetzen konnte. Die SparkassenStars erarbeiteten sich jetzt einen kleinen Vorsprung. Psychologisch wichtig war dann der Buzzer Beater von Keith Braxton, der für die 59:54 Führung der SparkassenStars vor dem letzten Viertel sorgte. Braxton war es auch, der die Führung der SparkassenStars im Schlussviertel durch einen Dreier weiter hochschraubte. Tom Alte und Peter Kalthoff legte nach und brachten ihr Team näher an den Sieg. Nach einem Foul von Niklas Geske an Lucas Mayer entschieden sich die Unparteiischen nach minutenlangen Diskussionen am Kampfgericht dazu, Niklas Geske ein technisches Foul zu geben. Das war sein fünftes Foul. Der Kapitän der SparkassenStars musste das Feld verlassen. 2:49 Min vor Ende der Partie war es erneut Peter Kalthoff, der für eine zweistellige Führung sorgte. Elf Punkte lagen die SparkassenStars nun in Front, was den Kirchheimer Headcoach Igor Perovic zu einem Timeout zwang. Lucas Mayer verkürzte danach per Dreier auf acht Punkte, worauf Bochums Headcoach Felix Banobre mit einem Timeout reagierte. Bochum brachte den Sieg aber ungefährdet mit 71:66 ins Ziel.

25.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 70:78

Den Nürnberg Falcons ist am 20. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ein unerwarteter Auswärtssieg bei Phoenix Hagen geglückt. Das Team von Ralph Junge siegte am Samstagabend mit 70:78 (34:37.

Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (18:18), konnte sich Hagen Mitte des zweiten Viertels erstmals nennenswert absetzen (32:25). Die Falken behielten aber die Nerven und beendeten Halbzeit 1 mit einem 12:2-Run und einem 3 Punkte-Vorsprung (34:37).  In der zweiten Hälfte knüpften die Falken daran an und erspielten sich dank tollem Team-Basketball eine zweistellige Führung (34:46). Nach 26 Spielminuten stellte der starke Damian Forrest auf 42:57, was für die Gastgeber eine Art „Wake-Up Call“ war. Angeführt von Lennart Boner kamen die Feuervögel pünktlich zum Schlussabschnitt auf 53:60 heran. Dort hielt Hagen Anschluss, Nürnberg aber mit aller Kraft dagegen. 160 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit nahm Ralph Junge beim Stand von 65:71 eine wichtige Auszeit, um seine Spieler auf die Crunch-Time einzustellen. Vincent Friederici wurde beim anschließenden Dreier-Versuch gefoult und traf zweimal an der Linie zum 65:73. Matchball Nürnberg. Damian Forrest sorgte wenig später nach einem starken Offensiv-Rebound dann für die Entscheidung (65:75). Am Ende gewannen die Nürnberg Falcons mit 70:78.

25.01.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. HAKRO Merlins Crailsheim 86:87

HAKRO Merlins Crailsheim entscheiden das Duell der heißesten Teams mit 86:87 für sich.

Der Sprungball in Trier ging an die VET-CONCEPT Gladiators, die die ersten Punkte von der Freiwurflinie verpassten. Anthony Gaines besorgte anschließend per krachendem Dunk die ersten Zähler der Begegnung – Vinnie Shahid ergänzte von Downtown (0:5, 2. Min.). Den Lauf erhöhte erneut Gaines auf 8:0, ehe Linßen erstmals Trierer Punkte auf das Scoreboard brachte. Von Anfang an war die Spitzenspiel-Atmosphäre in der lautstarken SWT-Arena spürbar und verschaffte beiden Vertretungen intensive Anfangsmomente (4:9, 4. Min.). In Marco Hollersbach kamen die Gladiators nach einem 6:0-Lauf erstmals in Front. In der Folge entwickelte sich das Spiel weiter zu einem Dunk-Festival: Griffin und Linßen vollendeten auf beiden Seiten des Courts spektakulär (14:13, 7. Min.). Weitere ausgeglichene Minuten später wussten die HAKRO Merlins in Devon Goodman erst auszugleichen, Shahid ließ die Gäste aus Crailsheim in Führung liegend in die erste Viertelpause gehen (18:20, 10. Min.). Auch im zweiten Viertel blieb die Partie physisch und umkämpft. Beide Teams schenkten sich defensiv nichts und kamen nur sehr selten zu einfachen Abschlüssen. So entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem es keiner Mannschaft gelang sich abzusetzen. Die Dreier wollten auf Trierer Seite nicht fallen, doch auch auf Crailsheimer Seite blieben die Wurfquoten unter dem bisherigen Saisonschnitt. Die Merlins konnten in den letzten Minuten der ersten Halbzeit nochmals besseren Zugriff auf die Partie bekommen und ihren bisher knappen Vorsprung auf neun Punkte ausbauen – mit 35:44 ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gladiatoren offensiv etwas besser in die Partie und erspielten sich dank schneller und präziser Ballbewegung gleich mehrere gute Abschlüsse. Doch auch die Merlins fanden nun bessere offensive Lösungen und waren vor allem aus der Mitteldistanz sehr gefährlich. Das Spiel blieb ausgeglichen, doch wie schon in der ersten Halbzeit konnten die Gäste ihren knappen Vorsprung verteidigen und ließen die Moselstädter nur schwer zurück in die Partie finden. Während die Gladiatoren zwischenzeitlich nochmal auf 60:62 (26. Spielminute) an die Merlins herankamen, zogen diese bis zum Ende des vorletzten Viertels noch einmal auf 67:74 davon und stellten die Trierer so vor eine schwierige Aufgabe im letzten Spielabschnitt. Youngster David Engelhart eröffnete das Schlussviertel für die Crailsheimer und legte postwendend nach. Die HAKRO Merlins begannen die letzten Minuten optimal und zwangen Trier in das Timeout (67:78, 32. Min.). Brock Gardner verhalf den Zauberern zum Elf-Punkte-Vorsprung, David Engelhart zog nach. Selbstbewusst und abgezockt hielten die HAKRO Merlins Trier nun kontinuierlich auf Abstand. 75:85 lautete der Vorsprung der Gäste zu Beginn der letzten vier Minuten, de Oliveira ergänzte. Purer Nervenkitzel und beste Basketballunterhaltung gesellte sich nun zu höchstspannenden letzten Minuten des Spiels. Von der Freiwurflinie startete Trier in die letzten 120 Sekunden, der erfolgreiche Dreier von Yakhchali ließ die Arena in Trier beben und verkürzte gleichzeitig zu Gunsten der Gladiators (83:87, 38. Min.) – Auszeit Crailsheim. In der Schlussminute verpassten die Zauberer dann erst den Ausbau der Führung, Trier traf von Downtown – die Crailsheimer Führung schmolz auf einen Punkt (86:87, 39. Min.). Mit knapp 20 Restsekunden lag der Ballbesitz auf Seiten der Hausherren, die jedoch erfolglos blieben. Eine nervenaufreibende und knappe Schlussphase endet final mit dem besseren Ergebnis für die HAKRO Merlins, die das so wichtige Spiel gegen Trier mit 86:87 zu ihren Gunsten entschieden.

25.01.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Science City Jena 73:99

Die Tigers Tübingen haben ihr Heimspiel gegen Science City Jena in der Paul Horn-Arena mit 73:99 (42:39) verloren.

Nachdem sich beide Teams zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert hatten, gelang es den Thüringern sich durch einen Dreier von Zach Cooks auf 8:14 (5.) abzusetzen und ihren Vorsprung bis zur Viertelpause beim Stand von 15:22 zu konservieren. Ein gegensätzlicher Verlauf entwickelte sich im anschließenden zweiten Abschnitt, den die Schwaben effektiv nutzten, um das Duell in ihre Richtung zu drehen. Tübingens Center Vincent Neugebauer kippte die Partie in der 15. Minute mit einem 3-Punkt-Spiel auf 34:32 und brachte die Gastgeber erstmalig in Front. Science City Jena wirkte in dieser Phase nicht nur beim Kampf um die Rebounds zu nachlässig, sondern hatte sich zudem etliche Turnover geleistet, die bis zum Kabinengang auf zehn Ballverluste angewachsen waren.

Ein deutlich verändertes Bild sorgte nach der Pause für einen frühen Umschwung. Speziell Lorenz Bank schien nun kaum zu bremsen. Jenas Youngster war es 109 Sekunden nach Start in die zweite Hälfte vorbehalten, zunächst auf 42:42 auszugleichen, bevor er in offensivstarken Kombination mit Robin Christen, Zach Cooks und Raymar Morgan statistische Fakten schuf. Seine Dreier mit der Routine eines Veteranen versenkend, lieferte Jenas 23-jähriges Juwel allein im dritten Viertel stabile elf Punkte ab und brachte das Harmsen-Team auf Kurs in Richtung Auswärtssieg. Mit optischen Highlights wie dem Bilderbuch-Floater von Zach Cooks zum 52:62 (27.) oder Alex Herreras Dunk zum 55:64 (28.) hatte der Tabellenführer kurzzeitig das Gaspedal durchgetreten und sich eine relativ komfortable Führung erspielt. Die finalen Momente des Abschnitts gehörten dann aber wieder Jenas Nummer 25, als er knapp 30 Sekunden vor der letzten Pause defensiv mit einem Block gegen Till-Joscha Jönke glänzte, um einen Wimpernschlag vor der Sirene einen vergebenen Dreier zu antizipieren und zum 57:68 zu versenken. Bank eröffnete das letzte Viertel nach 20 Sekunden per Dreier zum 57:71. Der junge deutsche Spieler war nun voll im Spiel und legte nach. Nach genau 31 Minuten erhöhte die Nummer 25 der Gäste erneut per Dreier auf 59:74 und war mit 20 Zählern nun neuer Topscorer des Spiels. Die Thüringer machten nun ernst und wollten das Spiel frühzeitig entscheiden. Für Alexander Herrera (Jena) war die Begegnung in Minute 35 beim Stand von 65:81 mit dem fünften Foul beendet. Für den Ausgang des Spiels war dies jedoch irrelevant. Die Thüringer dominierten nun ganz klar die Partie. Raphael Falkenthal erhöhte mit einer schönen Einzelleistung auf 20 Zähler Differenz für die Gäste. Der Jungspund erzielte in Minute 36 das 65:85. Die Raubkatzen mussten nun stark abreißen lassen. Cooks traf mit Ablauf der Uhr in der 39. Minute noch aus der Distanz zum 69:95. Wenig später war die Begegnung beendet: Jena setzte sich mit 73:99 durch.

25.01.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers 76:97

Stark gestartet, am Ende ohne Siegchance – PS Karlsruhe LIONS verlieren gegen die GIESSEN 46ers mit 76:97.

Das Team von Headcoach Aleksandar Scepanovic startete beherzt und erfolgreich. Nach mehreren schnell ausgeführten Offense-Aktionen lag das Karlsrudel nach 2 ½ Minuten bereits mit 9:2 vorn. Gießens Cheftrainer Branislav Ignjatovic reagierte mit einer Auszeit, in deren Folge seine Schützlinge besser ins Spiel fanden. Begünstigt durch den einen oder anderen Fehlwurf der Hausherren hielten die Gäste Anschluss und die Begegnung war zur ersten Pause nicht nur im Hinblick auf den Zwischenstand von 25:25 ausgeglichen. Auch im zweiten Abschnitt ging es zunächst temporeich – manchmal fast überhastet – weiter. Die Dynamik fand ihren Ausdruck in mehreren Führungswechseln. Doch zur Mitte des zweiten Viertels verflachte das Spiel etwas. Die LIONS versuchten es nun häufig mit Distanzwürfen, trafen aber nicht. Die 46ers kamen keineswegs auf bessere Trefferquoten, jedoch angesichts ihrer Rebound-Überlegenheit auf viel mehr Versuche, was in einem Halbzeitstand von 41:46 resultierte.

War es bis dahin ein Duell auf Augenhöhe gewesen, so avancierten die 46ers wenige Minuten nach dem Seitenwechsel zum klar besseren Team, das sich weniger Fehler leistete und insgesamt den smarteren Eindruck hinterließ. Karlsruhe kämpfte, kam aber aus dem laufenden Spiel heraus kaum mehr zum Korberfolg. Das letztlich vorentscheidende dritte Viertel endete beim Stand von 54:75. Die 46ers blieben auf dem Gas und eröffneten den Schlussabschnitt gleich mit einem Dreier als Statement. Was aus LIONS-Sicht positiv festzuhalten blieb: Das Team gab sich zu keinem Zeitpunkt auf, kämpfte um jeden Ball, drückte den Rückstand nochmals unter die 20-Punkte-Marke und stemmte sich gegen die nicht mehr abwendbare Niederlage. Endstand 76:97.

26.01.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. Dresden Titans 93:104

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gewinnen die Dresden Titans bei den Artland Dragons mit 93:104.

Die ersten punkte des Abends gingen an die Gastgeber, die durch Green direkt zweimal von jenseits der Dreierlinie trafen. Für Dresden eröffnete Dreamer im zweiten Angriff mit zwei Punkten. Dann starteten auch Ragsdale und Sapwell vom Perimeter durch und verkürzten auf 13:11. Kurz darauf brachte Kirchner die „Elbriesen“ mit dem vierten Distanztreffer erstmals in Führung, die sie mit 24:26 mit in die erste Pause nahmen. Nach Foul an der Dreierlinie verwandelte Lucien Schmikale alle seine drei Freiwürfe. Dreamer legte mit einem Wurf aus der Ecke sowie einem Dunk fünf Zähler nach, sodass die Dresdener Führung auf 26:34 wuchs. Als der US-Amerikaner abermals von „Down-Town“ traf, sammelten sich die Dragons zur Auszeit auf der Bank. Viele Fehlwürfe und Unkonzentriertheiten in der Verteidigung der Niedersachsen gaben den Titans die Möglichkeit mit 35:52 in die Halbzeit zu gehen.

Artland begann wie im ersten Viertel mit zwei Dreiern. Dreamer, Sapwell und Zerner egalisierten den guten Start der Hausherren allerdings schnell mit acht Zählern. Letzterer klaute seinem Gegenspieler kurz darauf den Ball und stopfte ihn zum 41:64 durch die Reuse. Daraufhin zog Quakenbrücks Coach Jackson die nächste Timeout. Danach brach der Dresdner Rhythmus ein wenig und die „Drachen“ eroberten wieder das Momentum. So verkürzten sie zwischenzeitlich auf 13 Punkte, aber „Elbflorenz“ zog wieder an und ging mit einer 61:81-Führung in die letzte Pause. Wieder mit zwei Treffern von der Dreierlinie eröffnete Artland das letzte Viertel. Die Titans hatten keine Antwort parat und fanden sich nach drei Minuten nur noch mit einer 71:81-Führung wieder. Nach einer Auszeit von Fabian Strauß setzte Koen Sapwell ein Zeichen mit einem perfekten „And One“. Das Spiel war nun wieder spannend und Dresdens Führung schrumpfte zwischenzeitlich auf sieben Zähler. Daniel Kirchner übernahm jetzt Verantwortung, machte von der Freiwurflinie den 100. Punkt, verwandelte im Anschluss einen Kunstwurf und blockte defensiv gegen den starken Tajh Green. So gewann die sächsische Truppe am Ende mit 93:104.

 

Foto: Jörg Laube

Vorberichte ProA // 20. Spieltag

22.01.2025 19:30 Uhr // EPG Guardians Koblenz vs. BBC Bayreuth

Am Mittwoch, 22.01.2025, empfangen die EPG GUARDIANS Koblenz den Tabellennachbarn BBC Bayreuth zur vorgezogenen Partie des 20. Spieltags der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA.

In der vergangenen ProA-Saison schafften der damalige Aufsteiger EPG Guardians Koblenz als Tabellen-16. gerade so den Klassenerhalt. In der laufenden Spielzeit hat das Team des früheren Bayreuther Headcoaches Marco van den Berg bislang sechs Siege in 19 Partien erreicht und steht auf Tabellenplatz 13 – mit einem Sieg Vorsprung einen Rang vor dem BBC. Nach der Niederlage in Bayreuth haben die Rheinland-Pfälzer drei weitere Partien verloren – neben zwei deutlichen Pleiten mit 48:103 in Jena und zuletzt mit 72:107 bei den HAKRO Merlins Crailsheim gab es auch eine schmerzliche 72:82-Heimniederlage gegen die ART Giants Düsseldorf. Ein Grund für die schwächeren Spiele war ein Virusinfekt, der das Team von Marco van den Berg schwächte. In Crailsheim waren am vergangenen Samstag jedoch bis auf Michael Bradley und Dominique Johnson wieder alle Mann, auch der allerdings noch nicht wieder in Topform befindliche Topscorer Ty Cockfield, im Kader. Bradley und Johnson sollen auch zeitnah wieder dabei sein, so dass Koblenz am Mittwoch gegen den Tabellennachbar Bayreuth einen neuen Aufwärtstrend einleiten will. Herausragender Akteur des Teams vom Deutschen Eck ist bislang Ty Cockfield mit einer Wurfquote von aktuell 18,5 Punkten im Schnitt. Der US-Amerikaner, der zu Saisonbeginn von der kosovarischen Mannschaft Proton Cable Prizreni kam, ist ein Wunschspieler von Headcoach van den Berg. Bereits noch im alten Jahr hat Ty Cockfield sein Engagement am Deutschen Eck bis zum Ende der Saison 2025/26 verlängert, was dem Team Kontinuität verleiht. Weitere herausragende Scorer des Teams sind die beiden aus dem Team der vergangenen Saison bekannten Guards Dominique Johnson mit 10,6 Zählern und Leon Friederici mit 11,1 Punkten im Schnitt. Benjamin Stevens ist mit 5,7 abgegriffenen Bällen im Schnitt der aktuell beste Rebounder im Team.

Auch der BBC hat eine negative Serie vorzuweisen und verlor drei Spiele am Stück. Der letzte Sieg des BBC Bayreuth war im Hinspiel Anfang Januar gegen Koblenz (87:77). Seitdem verlor der BBC in Karlsruhe und Trier sowie gegen Kirchheim. Der Kader der Oberfranken wurde mit dem 29-jährigen Guard Kevaughn Allen verstärkt, der in seiner ersten Partie auf sieben Punkte kam. Topscorer ist weiterhin Demarcus Demonia (20.1 Punkte pro Spiel), gefolgt von Tehree Horn (12.4 PpS). Beide Spieler waren auch im Hinspiel die besten Korbschützen des BBC, Horn kam auf 23 Punkte, Demonia auf 22. „In der aktuellen Situation ist natürlich wichtig, dass wir realisieren, mit welchen Teams wir uns messen müssen“, erklärt BBC-Headcoach Florian Wedell. „Zu diesen Teams gehört natürlich Koblenz dazu und für uns gibt es allen Grund, selbstbewusst in das Spiel rein zu gehen, wenn man anschaut, dass wir gegen die Teams aus unserer Tabellenregion bislang weitaus mehr Siege eingefahren haben als wir Niederlagen realisieren mussten. Wir haben auch im Hinspiel gegen Koblenz einen hervorragenden Job gemacht, trotz vier verletzter Spieler – und so ein wichtiges Heimspiel gewonnen. Wir wollen die Leistung, die wir Anfang Januar gegen Koblenz gezeigt haben, wiederholen. Die Guardians Koblenz haben auf den Guard-Positionen sehr viel Qualität und mit Ty Cockfield aktuell einen der dominantesten Downhill-Guards der Liga. Wir müssen schauen, ihn aus der Zone zu halten und seine Pain-Touches zu limitieren. Leon Friederici müssen wir so viel wie möglich in seinem Scoring einschränken und gegen Bradley sehr physisch spielen. Zusätzlich wird unser Defensiv-Reboundverhalten ein Riesen-Faktor sein. Wir haben im Hinspiel viel zu viele Offensive-Rebounds abgegeben. Koblenz spielte damals auch unglaublich aggressiv. Wir müssen von Anfang an mit der richtigen Physis dagegen angehen und den Koblenzern keine einfachen zweiten Chancen zulassen“.

25.01.2025 17:00 Uhr // ART Giants Düsseldorf vs. Uni Baskets Münster

Zum NRW-Klassiker reisen die Uni Baskets am Samstag (17.00 Uhr) zu den ART Giants Düsseldorf in das CASTELLO, gegen die die Münsteraner seit vier Spielen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga unbesiegt sind.

Nach dem Trainerwechsel von Andac Yapicier nach der Niederlage in Münster zu Achmadschah Zazai zeigte die Formkurve sowohl mit einer 5:5-Bilanz als auch stärkeren Leistungen bei den Giants eindeutig nach oben. In der Coaching-Zone steht nun mit Zazai ein ehemaliger erfahrener ProA- und BBL-Spieler. Zuvor coachte er während seiner ersten Trainerstation die Berlin Braves 2000 in der ProB. Mit aktuell 10 Punkten liegt Düsseldorf nach dem Kaderumbau zwei Zähler vor den Abstiegsrängen und ist für die Uni Baskets nicht zuletzt deshalb ein schwieriger Gegner, zudem wegen des Derbycharakters der Begegnung des 20. Spieltags. Einzudämmen gilt es für Münster das Düsseldorfer Offensivspiel um das Trio Ade Sanni (19,6 Punkte), Isaiah Hart (16,3 Punkte, 5,9 Assists) und Brandon Spearman (14,3 Punkte) mit seiner individuellen Klasse.

Aufpassen müssen die Rheinländer beim Thema Rebounding – hier ist Münster deutlich besser als die Giants. Die Uni Baskets Münster haben einen Traumstart in das neue Jahr erwischt, der erst im letzten Spiel in buchstäblich letzter Sekunde bei der knappen Niederlage gegen Trier unterbrochen wurde. Die Westfalen wollen natürlich ihren aktuellen Platz 6 halten – bei vier punktgleichen Teams hinter den Münsteranern soll daher ein Sieg her. Die Münsteraner reisen allerdings mit leichten Verletzungssorgen an: Captain Cosmo Grühn wird fehlen und Shooting Guard Bo Hodges wird voraussichtlich ebenfalls ausfallen.

25.01.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. Eisbären Bremerhaven

Am Samstag kommen die siebtplatzierten Eisbären Bremerhaven in den RASTA Dome.

Als RASTAs Farmteam vor gut vier Monaten zum ersten Saisonspiel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA antrat, gab’s gleich mal eine herbe Abreibung. Mit 64:111 unterlagen die Vechtaer bei den Eisbären Bremerhaven, waren über 40 Minuten chancenlos. Sage und schreibe 24 Ballverluste hatten sich Hendrik Gruhns Schützlinge in der Stadthalle erlaubt. „Seit diesem Spiel sind vier Monate vergangen. In dieser Zeit sind wir als Mannschaft sehr gewachsen. Es gab auch personelle Veränderungen bei uns. Wir sind also ein ganz anderes Team als damals. Daher bin ich auch optimistisch, dass es diese Mal nicht so läuft wie in Bremerhaven“, sagt Gruhn. Seit diesem 22. September ist tatsächlich viel passiert bei RASTA II. Setzte es zunächst weitere, teils hohe Niederlagen, so sind die Vechtaer mittlerweile absolut konkurrenzfähig. Am Samstag holte sich das Gruhn-Team mit dem 83:72-Auswärtserfolg bei den Nürnberg Falcons den zweiten Saisonsieg.
Die Gäste von Head Coach Steven Esterkamp verloren zuletzt bei den Dresden Titans (79:92) und Zuhause gegen die PS Karlsruhe LIONS (76:94) und verpassten somit vier wichtige Punkte im Playoff-Rennen. Sechs Profis des Tabellensiebten, angeführt von Top-Scorer Elijah Miller (14.1 Punkte), machen acht oder mehr Punkte im Spiel. Und mit Peter Hemschemeier (53%), Adrian Breitlauch und Daniel Norl (beide 40%) hat Bremerhaven drei sehr gute Distanzschützen im Team. „Die Eisbären sind ein sehr guter Gegner. Sie spielen in der Offensive wahnsinnig gut als Mannschaft zusammen, weil sie den Ball extrem gut bewegen. Das müssen wir möglichst stoppen. Wir müssen die im Eins-gegen-Eins starken Guards Elijah Miller und Jabo Biss vor uns halten. In unserer Offensive wollen wir mit Selbstvertrauen spielen, wollen uns gute Würfe herausspielen und Zuhause hoffentlich ein paar davon reinschmeißen“, sagt Hendrik Gruhn.

25.01.2025 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim

Nach drei Auswärtsspielen in Folge kehren die VfL SparkassenStars am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA wieder in die Rundsporthalle zurück. Zu Gast sind am Samstag die Bozic Estriche Knights Kirchheim.

Die Ritter aus Kirchheim unter Teck fügten den SparkassenStars am dritten Spieltag die erste Saisonniederlage zu. Mit 63:70 musste sich das Team von Headcoach Felix Banobre in der Sporthalle Stadtmitte geschlagen geben. Die offensive Hauptlast der Hausherren trägt US-Amerikaner Keith Braxton. Der erfahrene Small Forward erzielt im Schnitt 19,8 Punkte, 6,8 Rebounds und 4,4 Assists pro Partie. Außergewöhnliche Werte, die dem 27-jährigen gute Chancen bei der Wahl zum besten Spieler der Saison einräumen werden. Ihm zur Seite stehen mit Niklas Geske (14,9 Punkte pro Spiel), Peter Kalthoff (14,8 PpS) und Jonas Grof (10,8 PpS) weitere korbgefährliche Akteure.

Traditionell sind die ProA-Urgesteine aus der Nähe von Stuttgart Playoff-Anwärter, so auch in dieser Saison. Aktuell liegt das von Headcoach Igor Perovic trainierte Team mit elf Siegen auf dem zehnten Tabellenplatz. Der achte Platz, den man erreichen muss um an den Playoffs teilzunehmen, ist nur einen Sieg entfernt. Traditionell hat man in Kirchheim auch ein gutes Händchen bei den Import-Spielern. Der aktuelle PLAYER OF THE WEEK der ProA kommt aus Kirchheim. Cam Henry zeigte beim Auswärtssieg in Bayreuth eine beeindruckende Leistung und schrappte mit 25 Punkten, 12 Rebounds und 8 Assists nur knapp am Triple Double vorbei. Auch in den anderen Spielen zeigte der US-Shooting Guard konstante Leistungen. In 18 Spielen erzielte Henry 16,3 Punkte im Durchschnitt und schnappte sich dazu noch 5,6 Rebounds pro Spiel. Doch es gab nicht nur Jubel nach dem Sieg in Bayreuth. Miryne Thomas musste das Parkett verletzungsbedingt im dritten Viertel aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk verlassen. Ob der Shooting Guard seinem Team in Bochum helfen kann ist aktuell fraglich.

25.01.2025 19:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC

20. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die Nürnberg Falcons reisen zum Auswärtsspiel beim Tabellendritten der ProA, Phoenix Hagen.

Die Mannschaft von Chris Harris zeigte jüngst zwei Gesichter. Nach dem 83:80-Heimerfolg im BBL-Throwback-Duell gegen Giessen gab es eine schmerzhafte Auswärtsniederlage in Karlsruhe, gefolgt von einem furiosen Heimsieg gegen Tübingen. Damit halten die Feuervögel wieder Schritt mit dem Spitzen-Duo Jena und Trier. Die Konkurrenz dahinter lauert aber und möchte mit Blick auf Heimrecht in den Playoffs ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Beim ersten Aufeinandertreffen zwischen Nürnberg und Hagen am 26. November war es insbesondere der gute Start der Falken, der an diesem Tag den Unterschied machen sollte. Die Gastgeber gewannen das erste Viertel 22:11 und brachten es fertig, Hagen bis zum Ende der Partie auf Distanz zu halten.

15 Partien haben die Nürnberg Falcons in der regulären Saison 2024/2025 noch zu absolvieren. Spätestens seit der Heimniederlage gegen RASTA Vechta II am letzten Wochenende steht fest: Es werden 15 Endspiele sein. Mit acht Punkten belegen die Falken in der ProA aktuell Rang 17. Der Abstand auf das untere Mittelfeld der Tabelle wurde jüngst eher größer als kleiner. Diverse Konkurrenten haben gepunktet, einige noch einmal personell nachgelegt. Nürnberg braucht dringend Punkte und das so schnell wie möglich. „Wir sind uns alle der prekären Lage bewusst. Ohne Frage ist diese Saison bisher nicht so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben. So groß der Frust und die Enttäuschung nach dem Spiel gegen Vechta auch waren, so groß ist die Rückendeckung und der Zuspruch von Seiten unserer Partner und Fans, der uns in den letzten Tagen erreicht und auch ein bisschen überwältigt hat. Die Mannschaft weiß, dass sie es auf dem Feld richten muss. Dafür hat sie maximalen Rückhalt“, so Nicolas Hinrichsen, Geschäftsführer der Nürnberg Falcons.

25.01.2025 19:30 Uhr // VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Zum Spitzenspiel des 20. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gastieren die HAKRO Merlins Crailsheim (Tabellenplatz 5) bei den VET-CONCEPT Gladiators aus Trier (Tabellenplatz 2). Mit acht respektive elf Siegen in Folge treffen zudem die beiden formstärksten Teams der Liga aufeinander.

Eine noch längere Siegesserie als die HAKRO Merlins haben aktuell nur die VET-CONCEPT Gladiators Trier vorzuweisen. Am 10. November verloren die Gladiatoren letztmals ein Pflichtspiel. Seither gingen elf Duelle, unter anderem auch das Hinspiel in Ilshofen, nach Trier. Wie in der Vorsaison, als Trier das Playoff-Halbfinale der ProA erreichte, besticht das Team aus der ältesten Stadt Deutschlands durch eine große Kaderqualität. Ihr Topscorer ist der nachverpflichtete Guard Jordan Roland. Der ehemalige Rostocker, der 2022 mit den Seawolves in die BBL aufstieg und dort 24 Bundesligaspiele absolvierte, kam Anfang November nach Trier und ist dort mit 16,2 Punkten der offensive go-to-guy. Neben ihm punkten auch Shooting Guard Clayton Guillozet (13,3 Punkte), Behnam Yakhchali (13), Marten Linßen (10,4) und Aufbauspieler Marcus Graves (10) zweistellig. Die deutsche Rotation wird zudem durch den Center-Routinier Maik Zirbes sowie die Flügelspieler Marco Hollersbacher, Hendrik Drescher, Nolan Adekunle und Evans Rapieque erweitert.

Angeführt werden die Crailsheimer von ihrer starken Import-Guard-Rotation. Point Guard Vincent Shahid ist aktuell Topscorer der Mannschaft und legt im Schnitt 16,3 Punkte pro Spiel auf. Auch die beiden weiteren US-Guards Devon Goodmann (12,1) und Anthony Gaines (11) erzielen zweistellige Punktewerte und strahlen viel offensive Gefahr aus. Auch die deutsche Rotation um Daniel Keppeler (10,6), Gabriel de Oliveira (9,8), Tyreese Blunt (8,6) und Maurice Stuckey (7,4) liefern solide Mittelwerte und verfügen über viel BBL- und ProA-Erfahrung. Auch im statistischen Teamvergleich zeigt sich die große Qualität beider Mannschaften, vor allem in der Offensive. Bei der Trefferquote aus dem 2er-Bereich liegen die Gladiatoren auf dem zweiten Platz, nur kurz vor den Merlins auf Platz Drei. Keiner erzielt außerdem durchschnittlich mehr Punkte als Trier (91,8) und Crailsheim (90,7). Auch im Hinspiel sahen die Zuschauer in der Arena Hohenlohe ein echtes Offensivspektakel. Mit 114:102 setzten sich damals die Gladiators durch. Somit haben die Rheinland-Pfälzer aktuell auch den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit am Saisonende den Unterschied ausmacht, auf ihrer Seite.

25.01.2025 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. Science City Jena

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

25.01.2025 19:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. GIESSEN 46ers

Im kommenden Heimspiel am 25. Januar ist das Team um Headcoach Aleksandar Scepanovic maximal gefordert. Denn der Gegner ist kein Geringerer als die GIESSEN 46ers.

Die PS Karlsruhe LIONS haben im Vergleich zum 66:64-Erfolg der 46ers im Hinspiel einige Neue in ihren Reihen haben. Maurice Pluskota ist aus Koblenz zurückgekehrt. Dass sich die Rückhol-Aktion des ehemaligen Gießener Centers gelohnt hat, zeigen seine im Schnitt 13 Punkte und sieben Rebounds. Gegen die Top-Teams aus Bochum und Hagen gelangen ihm sogar jeweils Double-Double. Der junge Finne Joel Mantynen startete die Saison bei Patrioti Levice in der Slowakei, ehe er unter den Löwen-Körben aufzuräumen begann. Zehn Punkte und vier Rebounds pro Match lassen sich für den 23-jährigen Forward durchaus sehen. Top-Neuzugang Michael Miller, der 2023/24 noch für die Kirchheim Knights wirbelte, ist nach einer halbjährigen Verletzungspause wieder an Deck und punktete bei den Siegen gegen Hagen und Bremerhaven anständig. US-Pointguard O‘Showen Williams, der zwei Monate pausieren musste, meldete sich vor einer Woche mit immerhin acht Zählern und fünf Assists zurück. Und Abu Haef al Magid Sultan Kigab, ein Senegalese mit kanadischem Pass, der in der vergangenen Saison in der BBL für die MLP Academics Heidelberg unterwegs war, avancierte in Karlsruhe zum Topscorer. Gegen Bremerhaven zog er sich allerdings eine Knieverletzung zu und wird sechs Wochen ausfallen. Auch Flügel Melvin Jostmann (Schienbein), Guard Jesse Ani (Kreuzbandriss) und Dennis Tunstall (Innenbandriss im rechten Knie), der den 46ers beim Playoff-Aus noch mächtig zusetzte, stehen auf der Verletztenliste.

LIONS und 46ers trennen zwar auf dem Tableau nur drei Plätze. Doch dieses Bild ist etwas verzerrt. Während das Karlsrudel bei sieben Siegen und zwölf Niederlagen steht, ist das Verhältnis beim Team aus der Universitätsstadt an der Lahn genau umgekehrt. Die Mannschaft hat einen starken Kader und mit Branislav Ignjatovic einen äußerst erfahrenen Headcoach, der ein besonderes Augenmerk auf die Defense legt. Nur Tabellenführer Jena hat bisher weniger Punkte kassiert. Das Hinspiel Ende September war ein Lowscoring-Game gewesen, in dem die Hausherren am Ende hauchdünn die Nase vorn hatten. In der vergangenen Spielzeit gingen beide Hauptrundenbegegnungen an die 46ers, bevor die LIONS die Viertelfinalserie mit 3:1 für sich entschieden. Die Statistik wird vervollständigt durch die Duelle in der Saison 2022/2023 in denen Karlsruhe zweimal die Oberhand behielt. Insgesamt traf man somit binnen zwei Jahren bereits neunmal aufeinander. Auch die zehnte Begegnung verspricht spannende Basketball-Unterhaltung.

26.01.2025 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. Dresden Titans

Die Dresden Titans treffen diesen Sonntag, den 26.01.2025, um 17:00 Uhr auswärts auf die Artland Dragons.

Artland ist aktuell das formschwächste Team der ProA und konnte seit dem 12. Oktober 2024 kein Spiel mehr gewinnen. Dabei startete die Saison mit vier Erfolgen in Serie sehr gut und die Dragons schlugen unter anderem auch die Titans mit 96:109. Nun gab es für die Mannschaft von Patrick Elzie seit 15 Spielen keinen Sieg mehr, was mit großer Wahrscheinlichkeit mit der hohen Rate an fabrizierten Ballverlusten zusammenhängt. Im Schnitt verlieren die „Drachen“ in einem Spiel 17,2-mal das orange Leder. Das ist Liga weit der schwächste Wert. Um diese Statistik aufzubessern und die Dragons aus dem Abstiegskampf zu helfen wurde in der vergangenen Woche Nikolaos Chouchoumis nach verpflichtet. In seinem ersten Spiel gegen Jena legte der 28-Jährige direkt beachtliche 33 Zähler und fünf Assists auf.

Natürlich wollen sich Fabian Strauß und die „Elbriesen“ für die Niederlage am dritten Spieltag revanchieren. Dabei gilt es den Fokus auf sich selbst zu lenken und die eigenen Stärken gegen die Dragons auszuspielen. So zum Beispiel der Wurf vom Perimeter, der im ersten Aufeinandertreffen in 50% der Fälle seinen Weg durch den Ring fand. Aber auch an den Brettern müssen die sächsischen Jungs wieder wach agieren. In der letzten Woche klappte das trotz dem Fehlen von Aaron Kayser sehr gut und die Titans gewannen das Rebound-Duell gegen Gießen.

Foto: dieLICHTBUILDER Klamann & Bauer Fotografie GbR

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

17.02.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Porsche BBA Ludwigsburg 68:70

Wieder Ehingen, wieder Krimi, wieder Sieg: Die Porsche Basketball-Akademie gewinnt das Rückrunden-Duell gegen das TEAM EHINGEN URSPRING 70:68, feiert den dritten Sieg in Serie und konsolidiert sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zunehmend in den Playoff-Rängen.

Die BBA erwischte in Ehingen einen guten Start (0:5, 3. Spielminute), sah sich in den folgenden 40 Minuten aber einem fortwährenden Führungswechsel gegenüber. Mal waren die schwarz gekleideten Ludwigsburger, mal die grün gekleideten Ehinger in Front – zumindest innerhalb der ersten zehn Minuten hatten die Hausherren dabei Vorteile. Die Gäste agierten anfänglich offensiv zu hektisch, defensiv zu fahrlässig, was dazu führte, dass mehrere Würfe nicht den erhofften Weg durch das Netz fanden und Ehingen physisch unter dem Korb Akzente setzte (23:19, 10.).

Das Gesehen sollte sich in dieser Art und Weise auch bis zum Gang in die Kabinen fortsetzten. Nachdem Rhee und Johannes Hübner ihren Teams ein Mehr an Verteidigung ans Herz gelegt hatten, gingen Ludwigsburger und Ehinger ab dem dritten Viertel nochmals deutlich physischer zu Werke, was die Partie zwar ungemein spannend machte, gleichwohl deshalb aber nicht unbedingt ansehnlicher.

Auch im Schlussabschnitt war die Verteidigung weiterhin stark und der Defensivverbund stabil: Die Gäste zwangen Ehingen zu 24 Ballverlusten, klauten selbst 12-fach das Spielgerät. Das Mehr an Ballbesitz nutzten sie für einen kleinen Zwischenspurt (64:68, 36.), der gepaart mit dem Einsatz unter dem eigenen Korb siegbringend werden sollte. Denn obwohl die BBA’ler in den letzten vier Minuten nur noch zwei Zähler markierten, genügten diese zum Auswärtserfolg.


17.02.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. SV Fellbach Flashers 85:78

Nach einer schwachen ersten Hälfte zeigte der BBC vor allem im Schlussviertel wieder seine Comeback Fähigkeiten und bezwang die SV Fellbach Flashers mit 85:78.

BBC-Kapitän Sven Lorber: „Die erste Halbzeit haben wir leider komplett verschlafen und es hat die ganze Intensität und das Vertrauen in die eigenen Stärken gefehlt. In der zweiten Halbzeit haben wir am Anfang offensiv auch ein bisschen gebraucht um reinzukommen, defensiv war die Zone mal wieder unsere Rettung. Durch diese konnten wir einige Stopps kreieren, dadurch schnell nach vorne spielen, was uns eigentlich auch ausmacht und hatten so einfache und schnelle Abschlüsse. Am Ende ist es einfach wichtig, dass wir auch solche Spiele dieses Jahr gewinnen. Es war auf jeden Fall ein ekliges Spiel, aber solche muss man am Ende trotzdem erstmal für sich entscheiden, um oben in den Playoffs zu bleiben. Wir haben es am Ende als Team wieder sehr gut hinbekommen. Nächstes Spiel wäre es mal schön das ganze über 40 Minuten zu zeigen und nicht erst in der zweiten Hälfte, aber wir sind einfach eine Zweite-Hälfte-Mannschaft.“

Vor allem im letzten Viertel zeigte der BBC seine offensiven Fähigkeiten und drehte die Partie mit einem Schlussspurt. 31 zu 14 entschieden die Coburger das vierte Viertel für sich, nachdem man noch bis zum Ende des dritten Viertels mit zehn Zählern zurücklag. Die funktionierende Zonenverteidigung, starke offensive Rebounds von Adrian Worthy und ein Dreier von Kolten Mortensen läuteten die Aufholjagd ein. Ein weiterer Dreier von ihm und nachfolgend fünf Punkte von Nico Höllerl brachten die Coburger dann zum 69:69 Ausgleich. Den entscheidenden Dreier verwandelte Kapitän Lorber, 50 Sekunden vor Ende der Partie zur vier Punkte Führung, die Gäste aus Fellbach konnten darauf nicht mehr antworten und so endete die Partie schlussendlich mit 85:78 für die Hausherren.


17.02.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 97:82

In der ersten Halbzeit waren es die Kurpfälzer, die besser in die Partie fanden. Die Oberhachinger Basketballer hatten Probleme gegen die gefürchtete 2-3 Zone der Baskets und leisteten sich teilweise unnötige Turnover. Die Ballverluste wurden von den Gästen eiskalt bestraft. Als die Anzeigetafel zu Beginn des zweiten Viertels einen 16:28 Rückstand aufzeigte war das Momentum klar auf der Seite der Truppe von Trainerikone Carl Mbassa. In dieser heiklen Phase waren es die Routiniers Omari Knox und Jörg Dippold die den Rückstand verkürzen konnten. Zudem stand die Abwehr um Philipp Bode und Maxwell Temoka Dongmo stand nun stabiler. Mit einem knappen 36:39 Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

In Viertel drei ließ Daniel Urbano von den Tropics ließ sein offensives Potential aufblitzen und scorte sowohl von der Dreierlinie als auch mit starkem Drive zum Korb. Temoka Dongmo und Fischer dominierten am Brett und Bode zeigte nun, dass er viel mehr ist als nur ein Defensivspezialist. Das dritte Viertel wurde von den Tropics sensationell mit 34:10 gewonnen. Der Vorsprung wurde im letzten Spielabschnitt weiter ausgebaut.

Mit dem 97:82 machten die Tropics einen großen Schritt in Richtung Playoffs. Um die Teilnahme an der Meisterschaftsrunde zu sichern, benötigt man jedoch noch drei Siege aus den verbleibenden sechs Spielen.


17.02.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy 79:89

Der Start verlief für die Kangaroos sehr gut, 884 Zuschauer in der Stadtberger Sporthalle erfreuten sich an einer ersten 11:2 Führung der Ihren. Danach wendete sich aber das Blatt, Ulm kam immer besser in Fahrt und gewann das erste Viertel mit 25:22. Danach baute man den Vorsprung weiter aus, ehe die Stadtberger mit viel Engagement und Kampf sich doch wieder eine minimale Halbzeitführung sicherten. Ähnlich verlief es im dritten Viertel, in einer nun sehr hochklassigen Partie wechselte die Führung ständig. Jannik Westermeir hielt die Seinen mit einem Buzzer Beater zum 63:64 vor dem Schlussviertel weiter im Rennen. In diesem schien das Momentum zunächst auf Seiten der BG. Ein 70:64 leuchtete nach 33 Minuten auf der Anzeigetafel, in der 36. Minute stand es zumindest noch 75:72 für die Einheimischen. Dann aber zeigte Ulm seine ganze Klasse. Die Zonenverteidigung der Kangaroos wurde gnadenlos ausgespielt, dazu war Sisoho Seikou nun nicht mehr zu stoppen. Der 23-jährige Spanier steuerte selbst drei Dreier ein und zahlreiche weitere Assists. Als das 16-jährige Toptalent Jervis Scheffs dann fünf Punkte in Folge gelangen, war die Messe für Leitershopfen gelesen. Vor allem weil die Stadtberger im Angriff nun selbst gar nichts mehr zu Stande bekamen. Haarsträubende Fehlpässe nicht verwandelte Freiwürfe und ein viel zu statisches Spiel machten in den letzten drei Minuten alles kaputt, was man sich zuvor mühsam erarbeitet hatte.


18.02.2024 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 80:56

Zunächst war das Spiel auf beiden Seiten recht fahrig. Frankfurt verließ sich zu sehr auf Distanzwürfe, die aber nicht fielen. Stück für Stück schlugen die Schwenninger Kapital aus der Wurfmisere der Gäste, die gegen die Zonenverteidigung der Panthers überhaupt kein Mittel fanden. Jerema Agyepong erzielte sieben sein insgesamt zwölf Punkte im ersten Viertel, das die Gastgeber mit 17:13 für sich entschieden.

In die zweiten zehn Minuten starteten die Panthers mit einem 7:0-Lauf durch Punkte von Kjartansson, Mayr und Lagerman und schraubten ihre Führung erstmals in den zweistelligen Bereich. Auch als die Frankfurter sich langsam auf die Schwenninger Zonenverteidigung eingestellt hatten, blieben die Schwarzwälder in Front und gingen mit einer Führung von acht Punkten in die Halbzeit (35:27).

Oft hatten die Schwenninger in dieser Saison den Start in die zweite Halbzeit verschlafen. Doch diesmal waren die Panthers hellwach und strahlten Selbstvertrauen aus. Körpersprache, Einstellung und Kampfbereitschaft stimmten! Dank eines frühen 11:0-Laufs bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus (48:30). Auch wenn der Bundesliga-erfahrene Nolan Adekunle von außen nun langsam sein Visier eingestellt hatte und zwei Distanzwürfe traf, blieben die Gäste weiterhin zu harmlos. Die Panthers kontrollierten die Partie auf beiden Seiten des Feldes und erzielten starke 27 Punkte im sonst oft so kritischen dritten Viertel.

Auch der Start ins Schlussviertel glückte den Gastgebern. Nachdem Damezi Anderson per Distanzwurf die Führung auf zwanzig Zähler ausgebaut hatte (67:47), war die Partie praktisch entschieden. Die Panthers nahmen nun deutlich das Tempo aus dem Spiel und konnten den komfortablen Vorsprung bis zum Spielende weiter ausbauen. Erleichtert reckten die Schwenninger Spieler nach dem Ende der Partie die Arme in die Luft und feierten mit ihren Fans den langersehnten Erfolg.


18.02.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. Dragons Rhöndorf 74:89

Trotz einger Ausfälle starteten die Dragons unbeeindruckt ins Spiel. Nach einer Phase des Abtastens, ging Rhöndorf nach fünf Minuten in Führung (9:7) und baute den Vorsprung, dank einem bestens aufgelegtem Kelvin Omojola, nach dem ersten Viertel auf 22:13 aus. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Rhöndorf am Drücker. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr kontrolliert und präzise gespielt“, meinte Stephan Dohrn. So baute der Tabellenführer die Distanz nach sieben Minuten auf 20 Punkte aus (45:25). Und spätestens nachdem Badu Buck mit der Halbzeitsirene einen Dreier zum 55:32 durch die Reuse schickte, schien Breitengüßbach vorzeitig auf der Verliererstraße.

Ein Eindruck, der sich nach der Pause weiter verstärkte. Zwei Minuten waren im dritten Viertel gespielt, als der beruhigende Zwischenstand aus Rhöndorfer Sicht 61:34 lautete. Dann nahm TSV-Coach Marko Völkl eine richtungsweisende Auszeit und stellte sein Team auf eine Zonenverteidigung ein. Mit Erfolg, denn fortan sollte die Partie zusehends kippen. „Die Zone von Breitengüßbach hat uns Probleme im Kopf bereitet“, räumte Dragons-Coach Stephan Dorn ein. „Wir haben den Ball ganz vernünftig bewegt, manchmal aber den letzten Pass vermissen lassen und reihenweise gute Wurfchancen daneben gesetzt.“ Bei Breitengüßbach drehte nun Marlon Stephan voll auf, der mit 22 Punkten zum Topscorer der Begegnung avancierte und maßgeblich am finalen 11:0-Lauf beteiligt war, der sein Team bis auf vier Punkte (25“/73:69) heranbrachte. Eine Herausforderung, die Rhöndorf in dieser Saison schon mehrfach erfolgreich bewältigt hat. Kurzum, auch diesmal: Als Kollektiv zog man Breitengüßbach mit intensiver Defensivarbeit in den letzten Minuten den Zahn und versenkte den Ball auch wieder sicher im gegnerischen Korb.

Dragons-Coach Stephan Dohrn: “Ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit der Leistung des Teams. In der ersten Halbzeit waren wir spielerisch und in der zweiten kämpferisch sehr gut. Manchmal kippt ein Basketballspiel ein wenig, manchmal richtig heftig, dann entscheidet der Charakter. Aber Breitengüßbach hat das in der zweiten Halbzeit auch richtig gut gemacht und schwierige Würfe getroffen. Wir im Gegenzug so gut wie nichts mehr. In solchen Momenten muss man die richtige Mentalität zeigen, dass haben die Jungs heute klasse gemacht. Auch als der Gegner eine 24 Punkteführung von uns auf vier reduziert hat, haben wir weitergespielt und eine Antwort gefunden. Daher bin ich gar nicht unzufrieden mit der zweiten Halbzeit.“


20.02.2024 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Spiel hat noch nicht stattgefunden.

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

17.02.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles 87:73

Da war mehr drin – das galt schon häufiger für die Itzehoe Eagles in dieser Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Und es traf auch wieder auf die Partie bei den Berlin Braves 2000 zu: Aus einem deutlichen Rückstand machten die Itzehoer eine Führung, verloren dann aber doch mit 73:87 (14:26, 13:14, 31:17, 15:30).

„Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren“, stellte Völkerink fest. Zehn Minuten lang habe die Mannschaft dann sehr guten Basketball gespielt und – insbesondere in Person von Erik Nyberg und Tobias Möller – sehr stark verteidigt. Doch die Intensität habe leider nur für zehn und nicht für zwanzig Minuten aufrecht erhalten werden können, so der Coach. Insgesamt habe die Konstanz gefehlt, um ein Topteam wie die Berliner schlagen zu können.


17.02.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Iserlohn Kangaroos 87:75

In Viertel Nummer eins beginnen die Kangaroos entschlossen und selbstbewusst, die Defensive greift gut und in der Offensive erarbeiten sich die Iserlohner einige gute Abschlüsse. So sind es die Waldstädter, die zu Beginn der Partie die Führung übernehmen. Es gelingt den Kangaroos, viele Spielzüge der Kölner zu vereiteln, doch RheinStars Point Guard Rupert Hennen erwischte heute einen Sahne-Abend und hielt seine Domstädter in dieser Phase fast eigenhändig im Spiel. Frustrierend für die Iserlohner und Coach Prostran: “Wir haben es geschafft, über die ersten 20 Sekunden der Angriffe fast nichts zuzulassen, umso bitterer das Hennen dann einen tiefen Dreier nach dem nächsten spät in der Wurfuhr trifft.”

Kölns Manager und Trainer Stephan Baeck zeigte sich vor allem mit der Leistung vor der Pause sehr einverstanden. „Ich habe mich gefreut, wie wir ins Spiel gekommen sind. Wir haben intensiv verteidigt, keine einfachen Würfe zugelassen und aus der Transition gepunktet.“ So erarbeiteten sich die Hausherren auch ohne die fehlenden Steffen Hauffs und Andrej Mangold mit der Zeit ein Übergewicht, das in einem 10:0-Lauf zum Halbzeitstand von 43:29 mündete.

Baeck: „Weniger hat mir dann der Start in die zweite Hälfte gefallen, da waren wir nicht bereit genug. Allerdings haben sich die Jungs dann gefangen und sich zum verdienten Erfolg gekämpft und gespielt.“ Allen voran dabei Kapitän Rupert Hennen. Es war eines der besten Spiele von „Rupi“ im Kölner Trikot, vielleicht sogar das Beste bislang. Der Pointguard diktierte Tempo und Rhythmus seiner Mitspieler, setzte diese gut ein, war ein unangenehmer Verteidiger und hatte die Lage jederzeit im Griff.  Resultat: Effektivitätswert 39. Persönliche Bestleistung ebenso wie die 31 Punkte. Der 26 Jahre alte Sportstudent traf fünf seiner sieben Dreierversuche, spielte sechs Assists, holte sieben Rebounds und drei Steals.


17.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU 70:68

Erstmals in dieser Saison konnte SBB-Cheftrainer Eiko Potthast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Nach dem ersten Viertel lagen die SBB Baskets mit vier Zählern zurück (19:23). Zur Halbzeit stand ein 36:38-Rückstand auf der Anzeigetafel. Auch nach dem dritten Viertel führte Bernau (52:54). In den letzten Momenten des Spiels behielten die Hausherren allerdings die Nerven. Fünf Sekunden vor Schluss startete schließlich der spielentscheidende Angriff, den Bill Borekambi mit einem erfolgreichen Wurf aus der Mitteldistanz vollendete. Ein hart erkämpfter elfter Saisonsieg für die SBB Baskets.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Bernau hat einen großen Kampf abgeliefert, Respekt dafür. Am Ende war es ein bisschen Glück, das entschieden hat. Wir haben mit viel Energie gespielt, Gas gegeben und auch das Rebound-Duell gewonnen. Aber viele individuelle Fehler und unsere schlechte Dreier-Quote haben Bernau lange im Spiel gehalten. Da müssen wir weiter dran arbeiten.“

LOK-Coach Davide Bottinelli äußerte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seines Teams trotz der Niederlage. Er dankte den Fans für ihre Unterstützung und lobte die Einstellung seiner Spieler. Bottinelli betonte jedoch: „Schade für die viele 2. Chancen, die wir zu Wolmirstedt abgegeben haben, sie haben den Unterschied gemacht.“


17.02.2024 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm 74:54

Mit der Niederlage gegen Wedel ist die unglaubliche Serie von 10 Siegen für Schwelm gerissen. Dazu kommt, dass Wedel auch den direkten Vergleich gewonnen hat, falls dieser am Ende entscheidend sein sollte.

Falk Möller: „Das waren heute Männer gegen Kinder. Wir haben einfach physisch nicht dagegengehalten. Ich hoffe, dass alle den Schuss vor den Bug verstanden haben und wir nächste Woche bei den BSW Sixers wieder anders auftreten.“

Vor allem im zwischen Durchgang schnürten die Rister den Gästen, die mit Robert Merz einen wichtigen Mann ersetzen mussten, in der Korbverhinderung zeitweise die Luft ab, allein in den ersten 20 Spielminuten unterliefen Schwelm 14 Ballverluste. „Wir wollten das Tempo vorgeben, um die wichtigsten Schwelmer Spieler müde zu machen“, so Wegner.

Mit einem 8:0-Lauf kurz vor der Halbzeit schraubten die Rister ihre Führung auf 19 Punkte hoch (39:20), die in leicht veränderter Form (41:22) auch noch in der Pause Bestand hatte. Anschließend legten die Rister noch einen drauf, setzten sich auf 52:28 ab und dachten auch später nicht daran, in ihrem Wirken nachzulassen. 66:38 führte die Heimmannschaft Mitte des letzten Abschnitts.


17.02.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Seawolves Academy 80:85

In den ersten 20 Minuten taten sich die Ademax Ballers vor allem offensiv extrem schwer, leisteten sich viele Ballverluste und trafen die Würfe nicht. Die Folge war ein verdienter 30:37-Rückstand zur Pause. Dann jedoch ging ein Ruck durch die Gastgeber. 14 Zähler betrugt der Rückstand, als die Ademax Ballers, getragen von einer unglaublichen Stimmung in der „Hölle Ost“, ein Wahnsinns-Comeback starteten und drei Minuten vor dem Ende mit 75:70 in Führung gingen. Dann jedoch leisteten sich die Ibbenbürener zu viele schlechte Entscheidungen vorne, die Seawolves schlugen ein weiteres Mal zurück und entschieden das enge Duell in der Schlussphase mit 85:80 für sich.

Ademax Ballers-Headcoach Naoufal Uariachi: „Es wartet das erwartet schwere Spiel, für uns ein weiteres Endspiel. Es war eine verpasste Möglichkeit, wir haben am Ende zu viele Fehler gemacht und Rostocks überragende Individualisten haben das Spiel gewonnen. Ich bin trotzdem stolz auf die Jungs für ihr Comeback, nachdem wir Denzel verloren haben. Die Fans haben uns unglaublich geholfen, sie sind einfach die besten Fans der ProB.“


18.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. BBG Herford 86:73

Spielbericht folgt.


18.02.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. TKS 49ers 71:70

TKS_Kapitän Robin Jorch verletzte sich nach acht Minuten Spielzeit beim Kampf um den Rebound an der Hand und konnte von dort an nicht wieder in Aktion treten. Wie ernst die Verletzung ist, wird sich erst im Laufe der Woche zeigen können. Dies kam dem bis dato ohnehin schon durchwachsenen Spiel der 49ers nicht unbedingt zugute. Denn vor allem Sandersdorfs Center Hendrik Warner bereitete dem Team von Vladimir Pastushenko mit seinem offensiven Rebounding und Scoring anfangs Probleme. Was das anging, fingen jedoch die verbleibenden Big Men Leo Hampl und Yannick Hildebrandt die fehlende Präsenz von Robin Jorch unter dem Korb gut auf. Nachdem die 49ers im ersten Viertel mit 20:6 in Rückstand lagen, kämpften sie sich im zweiten Viertel kurzzeitig bis auf drei Zähler heran. Trotz sehr schlechter Wurfquoten lag man somit zur Halbzeit „nur“ mit 35:28 zurück. Über das ganze Spiel hinweg fanden die 49ers kaum Wege, sich in die Nähe des Korbes zu arbeiten und verfehlten bei etlichen freien Dreierversuchen ihr Ziel. Letztere fingen jedoch im letzten Abschnitt, vor allem bei TKS-Topscorer Mikheieiv, immer mehr an zu fallen, weshalb das Team den Sixers anderthalb Minuten vor Schluss beim Stand von 68:67 endgültig im Nacken saß. Eine letzte Chance, das Comeback zu vollenden, blieb den 49ers mit der Sirene nach einem chaotischen siebensekündigen Fastbreak, doch es konnte leider kein kontrollierter Wurf mehr herausgespielt werden. Nach der 71:70-Niederlage fasste sich TKS-Headcoach Pastushenko kurz: „Wir können stolz sein, dass wir uns als Team zurückgekämpft haben. Doch leider lag es heute zum wiederholten Male an kleinen Fehlern und den Trefferquoten. Wir werden versuchen, die spielfreie Woche bestmöglich zu nutzen, um den Kopf frei zu kriegen.“ 

„Wir hatten einen guten Start in die Partie, speziell defensiv haben wir wenig zugelassen und super gereboundet. Offensiv haben wir als Mannschaft gut den Ball geteilt und die freien Leute gefunden. Mit zunehmender Spieldauer haben wir dann zwar etwas den Fokus verloren und sind zu oft von unserem offensiven Plan abgewichen, doch die Moral und der Kampf haben absolut gestimmt. Dieser Sieg ist natürlich enorm wichtig für das Selbstvertrauen, wir müssen nun den Schwung mitnehmen.“ erklärt ein erleichterter Sixers-Trainer Chris Schreiber.

Vorberichte ProB Süd 20. Spieltag

17.02.2024 18:00 Uhr TEAM EHINGEN URSPRING vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Im Vorfeld der zweiwöchigen Länderspielpause gastiert die Porsche Basketball-Akademie in Ehingen und möchte im Alb-Donau-Kreis den jüngst eroberten Playoff-Platz in der ProB Süd mit dem dritten Sieg in Folge verteidigen.

Alles kann, nichts muss. Einerseits. Andererseits sind die Ludwigsburger in den vergangenen Wochen und Monaten auf den Geschmack gekommen und haben sich nun, da die Playoffs in Reichweite sind, die erstmalige Postseason-Teilnahme auch zum Ziel gesetzt.

In dieses Unterfangen starten die Ludwigsburger mit einem Auswärtsspiel in Ehingen und damit gegen einen Klub, der in dieser Spielzeit einzig und allein (noch) um den Klassenverbleib kämpft. Die Donaustädter sind mit einer 5:12-Bilanz momentan Zwölfter, punktgleich mit Breitengüßbach, die Stand jetzt den Gang in die Regionalliga antreten müssten.Im

Vorfeld der Weihnachtspause wurde das Hinrunden-Aufeinandertreffen erst in der Verlängerung entschieden. Die BBA gewann 103:100 und hatte mit Aeneas Jung (24 Punkte / 10 Rebounds), Esli Edigin (20 / 6) und Nico Santana Mojica (18 / 5 / 7 Assists) die entscheidenden Akteure in den eigenen Reihen, bekam gleichzeitig die Zonenverteidigung und das Duo Valtteri Mervola (23 / 4 / 10) und Vincent Neugebauer (20 / 11) aber erst im letzten Moment in den Griff.


17.02.2024 19:00 Uhr BBC Coburg vs. SV Fellbach Flashers

Nach dem wichtigen Erfolg im Derby bei den Erfurter Löwen trifft der BBC Coburg am kommenden Samstagabend vor heimischer Kulisse auf die Fellbach Flashers.

Mit dem Derbysieg beim Spitzenteam aus Erfurt am vergangenen Sonntag unterstrichen die Coburger den aufsteigenden Trend der letzten Wochen. Kein Wunder also, dass der Verein sich dazu entschlossen hat, den Vertrag mit Cheftrainer Patrick Seidel um ein weiteres Jahr zu verlängern. Mit vier Siegen aus fünf Spielen in der Rückrunde rangieren die Vestestädter aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben den Heimvorteil in den Playoffs damit fest im Blick. Durch die vorzeitige Vertragsverlängerung des Head Coaches ist es dem BBC nun möglich, die Kaderplanung für die kommende Spielzeit weiter voranzutreiben.

Gegen einen erneuten Sieg hätte der frisch verlängerte Head Coach Patrick Seidel mit Sicherheit nichts einzuwenden, doch zuvor müssen die Coburger mit der teils ungewöhnlichen Spielweise der Fellbacher zurechtkommen: „Fellbach ist eigentlich viel unangenehmer zu spielen, als man denkt. Mit Brian Butler haben sie auch einen sehr guten athletischen Spieler, der immer mal wieder Spiele verändern kann und auch sonst haben sie eine relativ erfahrene Truppe, die uns gefährlich werden kann. Sie spielen öfter mal eine Zone und Zonenpresse, was andere Mannschaften in der Liga nicht machen. Vor allem die Zonenpresse ist extrem hoch und aggressiv, darauf müssen wir uns auf jeden Fall vorbereiten und wenn wir die wie im Hinspiel wieder knacken können, sind wir denke ich ganz gut aufgestellt.“


17.02.2024 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer

Am kommenden Samstag steht die nächste richtungsweisende Partie für die Oberhachinger Basketballer an. Die Gäste aus Speyer, die derzeit neun Siege auf dem Konto haben, kämpfen genau wie die Gelbhemden um den Einzug in die Playoffs. Zuletzt konnten die Baskets vier Ihrer letzten fünf Spiele gewinnen und spielen derzeit in bestechender Form.

Mit Topscorer DJ Woodmore haben die Speyerer einen absoluten Ausnahmespieler in den Reihen, der auf und neben dem Feld der Leader des Teams ist. Mit Carlos Hidalgo Guijo gelangt es Gerd Kopf, der über sehr gute internationale Kontakte verfügt, ein Glücksgriff auf der zweiten Ausländerposition zu verpflichten. Der spanische Wirbelwind organisiert gekonnt den Spielaufbau und ist selber brandgefährlich. Flügelspieler Christoph Rupp (ehemals KIT Karlsruhe) und 211cm Centerhüne David Aichele spielen seit Jahren in der Liga eine sehr gute Rolle. Zudem konnte man talentierte und junge Spieler wie Djordevic und Franke aus Hanau nach Speyer locken.

Die Offense muss diesmal gegen die starke Zonenverteidung von Mbassa und Kalamorz eine Lösung finden. Defensiv gilt es vor allem den starken Distanzschützen auf den Füßen zu stehen.


17.02.2024 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. OrangeAcademy

Bericht folgt


18.02.2024 17:00 Uhr Black Forest Panthers vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors

Nach zwei Heimspielen in Folge geht es nun für die FRAPORT SKYLINERS Juniors für die nächsten drei Spiele auswärts weiter. Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd reisen die Juniors zu den Black Forest Panthers nach Schwenningen.

Nach einem weiteren beeindruckenden Sieg der Juniors gegen Leitershofen – 81:56, wollen die Frankfurter ihre Serie weiter ausbauen und auch gegen Schwenningen ihre starken Leistungen aus den vergangenen Wochen weiter fortsetzen. In der Hinrunde konnte Frankfurt vor heimischem Publikum sich mit 83:73 durchsetzen. Die Juniors haben insbesondere Richtung Playoff Plätze den Anspruch sich weiter zu festigen, denn der Blick auf die Tabelle zeigt, dass jeder Sieg, jede Niederlage die Konstellation schlagartig verändern kann. Lediglich vier Punkte trennen den Tabellen vierten und elften. Frankfurt steht vor der nächsten Partie aktuell auf dem 5. Platz, während Schwenningen um den Klassenerhalt kämpft und das Schlusslicht der Tabelle bildet. Das anstehende Spiel ist somit für beide Teams von enormer Wichtigkeit, in der jeder Punkt für den weiteren Verlauf der Saison zählt.

SKYLINERS Headcoach Sepehr Tarrah: „Uns erwartet ein sehr schweres Spiel in Schwenningen. Sie kämpfen um den Klassenerhalt und brauchen wirklich jeden Sieg. Doch auch wir haben unsere Ziele und wollen in Schwenningen bestehen. Dafür wird es zunächst wichtig sein, dass wir uns auf uns konzentrieren und es schaffen auch auswärts unsere Qualität unter Beweis zu stellen. Wir wollen vor der Pause noch einmal nachlegen und uns Richtung Playoffs weiter festigen.“


18.02.2024 17:00 Uhr TSV Tröster Breitengüßbach vs. Dragons Rhöndorf

Wenn der Spitzenreiter auf den Vorletzten der Tabelle trifft ist die Favoritenrolle klar verteilt. Ein Sieg der Dragons Rhöndorf bei TSV Tröster Breitengüßbach sollte eine Pflichtaufgabe sein. Doch Vorsicht, die Oberfranken haben den Klassenerhalt noch lange nicht abgeschrieben und sind ein gefährlicher Underdog.

Das belegen die jüngsten Ergebnisse von Breitengüßbach eindrucksvoll. Auswärts besiegte das Team um Headcoach Mark Völkl unlängst den Dragons-Bezwinger OrangeAcademy mit 76:67. Beim Tabellenzweiten, die CATL Basketball Löwen, musste man sich zwar knapp geschlagen geben (77:72), landete aber einen Achtungserfolg. Überhaupt ist die Liste von knappen Niederlagen für den TSV in dieser Saison lang.

So betrachtet war die 100:59-Schlappe bei Ahorn Camp BIS Speyer am letzten Wochenende kein Maßstab. „Wenn ein Team einen sehr guten und das andere einen sehr schlechten Tag erwischt, kann so etwas schon mal passieren“, relativiert Stephan Dohrn. „Die Ergebnisse gegen Ulm und Erfurt entsprechen eher dem Leitungsvermögen von Breitengüßbach“, so der Dragons-Coach.

Rhöndorfs Headcoach Stephan Dohrn hebt jedenfalls warnend den Finger: „Breitengüßbach ist eine mental gefestigte Einheit und kein typischer Abstiegskandidat. Ich bin generell ein Mensch, der bei jedem Gegner zunächst die Stärken sieht, die es zu nehmen gilt, um erfolgreich zu sein. Aktuell sieht es so aus, dass drei Mannschaften um den Klassenerhalt und der Rest um die Playoffs kämpfen. Es geht also für jeden um viel. Mit mentalen Hintertürchen beschäftigte ich mich ohnehin nicht. Wir müssen am Sonntag schlicht die eigenen Erwartungen erfüllen. Bedeutet: Offensiv klare Strukturen wahren und den Ball konsequent zu teilen. Dann sind wir nur schwer zu verteidigen. Blamieren kann man sich in Breitengüßbach ehe nicht, dafür sind sie zu gut. Ich erwarte ein Spiel, was in beide Richtungen gehen kann.“


20.02.2024 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. CATL Basketball Löwen

Bericht folgt.

Vorberichte ProB Nord 20. Spieltag

17.02.2024 15:00 Uhr Berlin Braves 2000 vs. Itzehoe Eagles

Bei den Berlin Braves läuft es nach dem schwachen Start ins neue Jahr aktuell wieder rund. An den letzten drei Spieltagen konnte das Team überzeugende Siege gegen Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld sammeln.

Der nächste Gegner der Berlin Braves sind die Itzehoe Eagles, die aktuell auf dem elften Tabellenplatz stehen und mit frischem Selbstbewusstsein in die Hauptstadt fahren. Am vergangenen Wochenende konnten die Eagles ihren Negativtrend von drei Niederlagen in Folge brechen und einen wichtigen Last-Minute-Sieg gegen die BSW Sixers einfahren.

Aufgrund der Tabellensituation und den letzten Siegen, gehen die Berlin Braves 2000 absolut favorisiert in das Heimspiel gegen die Itzehoe Eagles. Zudem konnten die Braves auch das Hinspiel mit 80:86 für sich entscheiden. Aber unterschätzen sollten sie die Eagles absolut nicht. Die Itzehoer fahren mit der Moral und der Euphorie aus dem Last-Minute-Sieg gegen die BSW Sixers nach Berlin und wollen sicherlich ein Stolperstein für den Berliner Flow sein.


17.02.2024 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. Iserlohn Kangaroos

„Wir werden gegen Iserlohn wie im Hinspiel eine sehr gute Leistung brauchen, um uns wieder durchsetzen zu können“, sagt Manager und Trainer Stephan Baeck.

Zwar fügten die RheinStars ihren kommenden Gästen beim 105:86 in Iserlohn die höchste Heimniederlage zu, doch bei den Kangaroos hat sich seit Anfang Dezember einiges getan. So wurde der langjährige Headcoach Dennis Shrivan vor zwei Spieltagen von seinen Aufgaben entbunden. Aktuell lenkt der Assistenztrainer und ehemalige Pointguard Toni Prostran die Geschicke von der Seitenlinie. Der Grund: Nach einem passablen Saisonstart (5:4 Siege) gewannen die Iserlohner nur noch eines ihrer letzten zehn Spiele und stecken überraschend als Drittletzter mitten im Abstiegskampf. Aber: Seit dem Trainerwechsel entwickelt sich die Form wieder in die gewünschte Richtung. Auch wenn es in Wolmirstedt und gegen die Bayer Giants am Ende zwei weitere, wenn auch knappe Niederlagen gab.

„Wir sind auf jeden Fall gewarnt, denn die Kangaroos verfügen über einen mit guten Spielern besetzten Kader. Außerdem geht es für uns nach wie vor darum, unsere eigene Leistung zu entwickeln und zu stabilisieren“, sagt Trainer Baeck. Im Hinspiel beschäftigte vor allem ein Akteur die RheinStars. US-Forward Travis Henson markierte 41 Zähler und traf aus allen Lagen.


17.02.2024 18:00 Uhr SBB Baskets Wolmirstedt vs. LOK BERNAU

Mit acht Siegen und elf Niederlagen belegt Bernau aktuell den zehnten Tabellenplatz. Bislang durchlebt der Klub eine bewegte Saison, geprägt von zahlreichen personellen Wechseln. Bester Werfer der Lok ist Akim-Jamal Jonah mit durchschnittlich 15,8 Punkten pro Partie. Außerdem sammelt der Center 10,1 Rebounds im Schnitt. SBB-Profi Marc Friederici trifft auf seinen ehemaligen Verein.

Die SBB Baskets gehen mit zwei Siegen in Folge in die Partie: Am vergangenen Wochenende wurde der SC Rist Wedel auswärts mit 93:84 besiegt. Davor gewann Wolmirstedt daheim mit 79:76 gegen Iserlohn. Bernau musste sich am vergangenen Spieltag deutlich Schwelm mit 67:94 geschlagen geben. Das Hinspiel gegen Bernau konnten die SBB Baskets auswärts mit 83:60 für sich entscheiden.

SBB-Coach Eiko Potthast sagt: „Bei Bernau geht es in dieser Saison auf und ab, aber in den vergangenen Wochen ist ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Wenn sie den Dreier treffen, sind sie sehr gefährlich für jedes Team der Liga. Das müssen wir versuchen, so gut wie möglich zu verhindern. Bernau kann heiß laufen und schnell spielen. Da müssen wir fokussiert sein, dürfen uns wenige Ballverluste erlauben und müssen uns offensiv viele gute Würfe kreieren. Wir freuen uns, wieder ein Heimspiel zu haben. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir unsere kleine Siegesserie ausbauen und einen weiteren Schritt in Richtung einer guten Platzierung für die Play-offs gehen.“


17.02.2024 19:00 Uhr SC Rist Wedel vs. EN BASKETS Schwelm

Die Mannschaft von Falk Möller aus Schwelm reist mit dem Rückenwind aus zehn Erfolgen am Stück in den Norden und möchte dort natürlich ihre Erfolgsserie fortsetzen.

Dass die Gastgeber ein unangenehmer Gegner sind, mussten die Schwelmer schon am eigenen Leib erfahren. Am ersten Spieltag siegten die Wedler mit 79:75 in der Schwelm-ArENa. Mittlerweile sind viereinhalb Monate vergangen und die stimmungsvolle Steinberghalle kann sich auf ein Spitzenspiel freuen.

Auf dem Papier erwartet der Tabellenfünfte den Tabellenzweite. Während die Saison von Khalil Miller und seinen Teamkollegen konstant verlief, erlebten die Schleswig-Holsteiner eine Saison voller Aufs und Abs. Am vergangenen Wochenende verloren die Wedeler, ebenfalls vor heimischer Kulisse, mit 84:93 gegen die SBB Baskets.

Davor siegte die Mannschaft von Hamed Attarbashi zweimal souverän und deutlich. Die Gastgeber sind eine schwierig einzuschätzende Mannschaft, die aber jederzeit jeden Gegner schlagen kann. Mitverantwortlich dafür ist die Bigman-Riege, bestehend aus Topscorer Cameron Reese (15 PpS u. 11,2 RpS) und dem Schweden Daniel Johansson (13,7 PpS u. 6,5 RpS). Khalil Miller dürfte also alle Hände voll zu tun haben, um die Bretter, wie in den vergangenen Wochen, zu dominieren.

Falk Möller sagt folgendes über die anstehende Aufgabe: „Wir haben jetzt das zweite Auswärtsspiel hintereinander und Wedel ist eine Playoff-Mannschaft. Natürlich ist das eine harte Aufgabe, aber wir haben in Bernau ein hervorragendes Auswärtsspiel gezeigt und wollen daran anknüpfen. Wenn uns das gelingt, können wir auch in Wedel bestehen.“


17.02.2024 19:00 Uhr Ademax Ballers Ibbenbüren vs. Seawolves Academy

Bericht folgt.


18.02.2024 16:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. BBG Herford

Acht Siege in Serie, zuletzt ein wichtiger Erfolg bei den Iserlohn Kangaroos (79:73), mit welchem man erfolgreich die Tabellenspitze in der ProB-Nord verteidigen konnte.

Bei den Herfordern Korbjägern hat sich seit der letzten Begegnung gegen Leverkusen, die die GIANTS mit 93:69 deutlich für sich entscheiden konnten, eine Menge getan. Die Ostwestfalen mussten gleich zweimal ihren US-Import austauschen. Auf den verletzten Tristan Harper folgte im November 2023 Forward Marquis Moore. Doch Anfang dieses Jahres nahmen die Verantwortlichen der BBG noch einmal eine Veränderung vor und ersetzten Moore mit dem Comboguard Collin Turner. Der erfahrene 28-Jährige (spielte u.a. schon im Aserbaidschan und in Georgien) überragt seit seiner Ankunft in Herford mit durchschnittlich 22,4 Punkten, 7,8 Assists und 5,2 Rebounds pro Spiel. Dies bedeutet eine Effektivität von 29,0 pro Begegnung. Bestwert in der gesamten ProB.
Nicht nur Turner ist neu bei unserem Gegner, auch der Übungsleiter an der Seitenlinie trägt einen anderen Namen: Christos Diktapanidis, der frühere Trainer der Herforder, verließ den Klub aus privaten Gründen und wurde durch Miikka Sopanen ersetzt.

Trainer Hansi Gnad beschreibt den kommenden Gegner wie folgt: „Herford steht zwar derzeit auf einem Abstiegsplatz, wir wissen aber um die Qualitäten des Teams. Mit Collin Turner und Shawn Gulley verfügt die BBG über zwei absolute „Go-To-Guys“, welche zu jedem Zeitpunkt punkten können. Zusammen kommen die beiden im Durchschnitt auf 47 Punkte pro Spiel. Hinzukommt mit Luca Michels ein weiterer Scorer, der beide im Angriff gut entlastet. Wir müssen, wie in den vergangenen Wochen, vor allem in der Verteidigung hart arbeiten und Herford unter Druck setzen. Dann ergeben sich für uns in der Offense Freiräume um erfolgreich zu sein. Es gilt daher geduldig zu sein. Die Jungs müssen versuchen ihre Stärken auf das Parkett zu bringen, ohne sich beeindrucken zu lassen.“


18.02.2024 16:00 Uhr BSW Sixers vs. TKS 49ers

Für den 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord begeben sich die TKS 49ers auf eine kurze Auswärtsreise zu den BSW Sixers. Die Bedeutsamkeit der Partie ist schnell an der Tabellensituation abzulesen. Die 49ers rangieren auf dem achten und damit letzten Playoffplatz, die Sixers stehen als direkter Verfolger auf Rang neun.

Beide Vereine würden sich am 20. Spieltag wohl eine bessere Ausgangslage für solch ein wichtiges Aufeinandertreffen wünschen. Die TKS 49ers blicken auf ihre inkonstantesten zwei Wochen der Saison zurück. Nachdem man Aufstiegskandidat Köln auswärts beeindruckend mit 57:77 schlagen konnte, folgte vergangenen Sonntag vor heimischem Publikum eine desaströse Vorstellung gegen den Tabellenletzten aus Ibbenbüren. Ähnlich wie die letztwöchigen Gegner sind auch die BSW Sixers vor dem Spiel gegen die 49ers nicht in ihrer besten Form. Mit sieben Niederlagen stecken sie in der aktuell längsten Negativserie der ProB Nord fest. Besonders bitter war hierbei die letzte Niederlage auswärts bei den Itzehoe Eagles.

Bei der Begegnung in der Hinrunde konnten sich die 49ers in Kleinmachnow mit 77:71 gegen BSW durchsetzen. Schon damals stellten die Dauerbrenner der Sixers, Donte Nicholas und Hendrik Warner, das Team von Vladimir Pastushenko vor einige Probleme. US-Forward Nicholas erzielt diese Saison durchschnittlich 16,9 Punkte, 4,7 Assists und 7,2 Rebounds pro Partie, Big Man Warner kommt auf 14,1 Punkte und 8,1 Rebounds. Es besteht zudem die Möglichkeit, dass BBL-Doppellizenzspieler Ralph Hounnou eingesetzt wird. Der Shooting Guard unterstützte BSW Ende Januar bei seinem bisher einzigen Auftritt mit 18 Punkten und fünf Assists. 49ers Co-Trainer Dorian Coppola prognostiziert ein spannendes Spiel: „Es wird intensiv, denn beide Teams wissen, was auf dem Spiel steht. Sowohl wir als auch die Sixers sind nicht gut in dieses Jahr gestartet und brauchen dringend einen Sieg, um etwas aufzuatmen.“

Nachberichte 20. Spieltag ProA

02.02.2024 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta II 106:61

Die Gäste von Head Coach Hendrik Gruhn fanden gegen die Bochumer Offense mit deren Debütant Ray Thornton (25 Punkte) überhaupt keine Mittel, während die eigene Offensive einen ganz schlechten Tag erwischt hatte.

Neun Ballverluste in Halbzeit eins, 19 nach 40 Minuten, eine Wurfquote von nur 29% – RASTA II hatte einen mehr als gebrauchten Abend erwischt. Bochums Europapokal-erfahrener Neuzugang Ray Thornton hingehen hatte ein perfektes Debüt hingelegt: Der 28-jährige Power Forward traf alle seine zwölf Würfe aus dem Feld und einen Freiwurf für insgesamt 25 Punkte. Selbst 15 Offensiv-Rebounds hatten den Niedersachsen am Ende kaum etwas eingebracht, da sie zweite Chancen nicht nutzten und insgesamt in der Zone deutlich unterlegen waren

„Ich bin sehr stolz auf meine Spieler. Es war ein sehr kraftvolles Spiel und wir wussten vorher, dass es ein sehr wichtiges Spiel ist. Der Schlüssel war heute die Kraft in unserer Defense. Wir brauchten so ein Spiel, denn die Spieler haben sich das mit der harten Arbeit im Training erarbeitet“, so Headcoach Felix Banobre.

03.02.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven 74:69

Nach einer sehr starken ersten Halbzeit ließen die Eisbären Bremerhaven den Gegner in den zweiten zwanzig Minuten immer mehr zum Zug kommen und kamen selbst nur noch auf 23 Punkte. So mussten sich die Seestädter am Ende des umkämpften letzten Viertels mit 74:69 geschlagen geben.

Beide Mannschaften starteten offensiv stark ins Spiel. Nachdem die Gießener in Person von Stefan Fundic zunächst noch ausgleichen konnten, übernahmen die Seestädter durch einen Tip-In von Nick Hornsby die Führung und sollten sie lange nicht mehr abgeben (9:11). Hornsby legte direkt zwei weitere Körbe nach und zwang die 46ers zur ersten Auszeit (9:15). Kapitän Robert Oehle und seine Mitspieler legten weiter munter nach und erhöhten die Führung. Den letzten Korb des Viertels erzielte Hendrik Drescher per Dreier und baute die Führung auf 13 Punkte aus (13:26). Die Eisbären starteten gut aufgelegt in das zweite Viertel.

Drei Minuten vor der Halbzeit machte Adrian Breitlauch die Führung wieder zweistellig (30:42). Nach weiteren Körben von Reischel und Drescher ging es auch mit diesem Vorsprung in die Halbzeitpause (32:46).

Den besseren Start in die zweite Hälfte der Partie hatten die Hausherren. Adrian Breitlauch konterte direkt per Dreipunktwurf (38:49), doch bis zum Ende des Viertels schien der Korb teilweise wie vernagelt aus Sicht der Eisbären und die Offensivaktionen wurden nur sehr selten belohnt. Am Ende waren vier Feldkörbe im dritten Viertel zu wenig und die komfortable Führung der Seestädter schrumpfte damit auf vier Punkte (51:55).

Nach fünf gespielten Minuten im vierten Abschnitt übernahmen die Hausherren aus Gießen erstmals seit Anfang des Spiels wieder die Führung (62:60). Die Eisbären kamen in der Folge zwar immer wieder nah an die 46ers heran, konnten die Führung aber nie zurückgewinnen und mussten sich am Ende knapp mit 74:69 geschlagen geben.

03.02.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. ART Giants Düsseldorf 76:71

Beide Teams mussten ohne ihren jeweiligen Topscorer ins Spiel gehen. Der nachverpflichtete Besnik Bekteshi gab gegen Düsseldorf sein Debüt im BBC-Trikot. 

Die Rheinländer hatten zu Beginn jedoch Schwierigkeiten sich gute Würfe zu erspielen. Auch nach dem Seitenwechsel erwies sich Norl (17 Punkte) erneut als treffsicherer Werfer, als er einen weiteren Dreier aus der tiefen Ecke einnetzte. Dann wurde es etwas hitziger in der mit 2.231 Zuschauern gut gefüllten Obernfrankenhalle, da die Hausherren nun im Angriff bissiger agierten und den ART Giants immer wieder ein Schritt zum Ball fehlte (49:42). Zum Start in den letzten Abschnitt brachte das Yapicier-Team wieder mehr Tempo aufs Parkett, was dem Spiel der Gäste sichtlich gut tat. Nur kurz darauf tankte sich Alex Möller gut durch die gegnerische Zone und die ART Giants übernahmen die Führung (61:62). Düsseldorf hatte sich das ausgeglichene Spiel hart erarbeitet und bis in die Schlussminuten sollte es so eng bleiben. Früh hatte der BBC die Foulgrenze erreicht, agierte aber clever in der Verteidigung und fand in Shane Gatling (20 Punkte) einen Akteur, der das Spiel in die Hand nahm und den Oberfranken eine Führung erspielte. Als Giganten-Neuzugang Carson, der eine gute zweite Halbzeit spielte, eine Minute vor Spielende einen wichtigen Freiwurf nicht verwandelte und Bayreuth wieder erfolgreich einnetzte, war die Partie entschieden.

Das sagt BBC-Topscorer Aaron Carver: „Es war wichtig, dass wir heute die Niederlagenserie gestoppt haben. Der Schlüssel zum Sieg war heute Leadership, unser Kapitän Philipp Jalalpoor hat uns immer wieder angetrieben. Ich persönlich habe an allen Ecken und Enden geholfen, um die Lücke, die der Ausfall von Esa Ahmad gerissen hat, zu schließen. Mit einem Double-Double von mir als einzig verbliebenem Center hat dies gut geklappt. Jetzt wollen wir am kommenden Mittwoch im Heimspiel gegen Jena nachlegen.“ 

Andaç Yapicier (Headcoach ART Giants): „Wir sind aufgrund von Krankheiten im Team mit einer kleineren Rotation von nur neun Spielern nach Bayreuth gereist. Trotz aller Schwierigkeiten hat unsere Mannschaft eine wirklich gute Leistung gezeigt und alles reingeworfen, darauf bin ich stolz. In den letzten drei Minuten haben wir dann zu viele einfache Fehler gemacht. Wir haben noch einige Spiele vor uns, auf die wir uns jetzt konzentrieren werden.“

03.02.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons 93:87

Die Artland Dragons mussten bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim vor 3400 Zuschauern in der EWS-Arena eine bittere Niederlage hinnehmen. Beim 87:93 war es erneut die fehlende Physis am eigenen Brett, die letztendlich zur Niederlage führte.

Die Drachen starteten dabei extrem gut in die Partie. Die Gastgeber brauchten hingegen etwas, bis sie ins Spiel fanden.Kirchheim erwischte den besseren Start ins zweite Viertel. Besonders die Schwächen im Defensivrebound der Drachen machte sich nun bemerkbar und man schenkte den Gastgebern unzählige zweite Gelegenheiten. Diese Gelegenheiten nutzten die Knights, um die Führung der Drachen sukzessive abzuarbeiten. Auch offensiv hatten die Drachen Mitte des Viertels eine kleine Dürrephase, die die Aufholjagd Kirchheims weiter begünstigte. Dennoch blieben die Dragons bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit in Führung, ehe Liga-Topscorer Flowers aufdrehte und den Knights ihre erste Führung des Spiels schenkte. Der Auftakt ins dritte Viertel war zunächst ausgeglichen. Zwar konnten die Drachen den ersten Stich setzen, doch Kirchheim hielt stetig mit. Viele Führungswechsel waren die Folge dieser Ausgeglichenheit und die Fans in der EWS-Arena sahen guten Basketball auf beiden Seiten. Mit dem Anbruch der 27. Spielminute gelang es den Dragons dann, sich wieder etwas abzusetzen. Den Schwung aus den Schlussminuten des dritten Viertels konnten die Drachen aber nicht in das vierte Viertel transportieren. Man blieb die ersten zwei Minuten komplett ohne Punkte, was die Gastgeber dazu nutzten, sich die Führung wieder zu holen (69:71). Immer wieder suchten sie nun Jake Forrester, der Ballbesitz um Ballbesitz in der Zone schuftete und die Drachen mit dem Ende der 39. Spielminute wieder auf zwei Punkte ran brachte (85:87). Wieder nahmen die Teckstädter eine Auszeit und scorten aus dieser heraus in Person von Miller mit Foul. Im darauffolgenden Ballbesitz machte Flowers dann per Wurf aus der Mitteldistanz den Deckel auf die Partie, zum Leidwesen der mitgereisten Fans der Drachen.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Das ist eine wirklich bittere Auswärtsniederlage. Wir wussten, dass es nicht einfach wird gegen Kirchheim zu siegen. Wir sind gut in die Partie gestartet, haben dann aber zu wenig Physis beim Rebound gegen ein athletisches Kirchheimer Team an den Tag gelegt. Die guten Defensiv-Ballbesitze die wir hatten, konnten wir leider nicht in Stops ummünzen, in dem wir uns den Rebound schnappen. Zudem haben wir in zwei Vierteln insgesamt 55 Punkte zugelassen, was deutlich zu viel ist. Am Ende waren es kleine mentale Schwächen in der Defensive, die Kirchheim das Vertrauen gegeben hat, auch die schweren Würfe in dieser Partie zu treffen. Viel Zeit, um über diese Niederlage nachzudenken bleibt uns jedoch nicht, denn bereits am Mittwoch erwartet uns gegen Bochum eins der wichtigsten Spiele des Jahres“.

03.02.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier 93:101

Das Team aus Jena von Trainer Björn Harmsen hatte sich im Verlauf eines lange verlorengeglaubten Duells und trotz des Rückstands von massiven 23 Punkten (25., 45:68, Evans Rapieque) während des Schlussviertels zurückgekämpft und lag beim 82:80 (38., Amir Hinton) erstmalig in Front, bevor das Ergebnispendel in der Verlängerung doch noch zu Gunsten der Moselstädter ausschlug.

In einem Drama mit fünf Akten hatten die Gäste einen deutlich besseren Start und die Thüringer eiskalt erwischt. Erst mit zunehmender Spielzeit des zweiten Abschnitts fanden die Saalestädter besser in die Partie, verkürzten zwischenzeitlich auf 25:34 (12. Lorenz Bank) und 30:37 (14., Joshiko Saibou), ehe sich beide Kontrahenten mit dem Score von 39:49 in die Halbzeitkabinen verabschiedeten.

Entgegen der Jenaer Hoffnungen auf einen schnellen und intensiven Richtungswechsel nach der Pause blieben die Moselstädter zunächst auch weiterhin der klar spielbestimmende Part. Nach einem haarsträubenden Ballverlust der Gastgeber hatte Triers Veteran JJ Mann nicht viel Mühe, um wieder auf 43:57 (23.) vorzulegen, bevor Gäste-Center Maik Zirbes mit seinem Korb zum 43:63 (24.) erstmals die neuralgische Marke eines 20-Punkte-Vorsprungs knackte. Die statistische Talsohle war jedoch erst nach einem Three-point-Play von Evans Rapieque erreicht, der Trier in der 26. Minute mit 43:68 in Front brachte. Medipolis SC Jena zeigte sich in dieser Phase zwar um Anschluss bemüht, fand jedoch nur punktuell so etwas wie offensiven Rhythmus.

Während die Gladiators nach dem Start in das finale Viertel ihren souveränen Vorsprung bis zum 56:78 (31., JJ Mann) ausbauen konnten und sich eine derbe Klatsche abzeichnete, zog Jenas Coach die taktische Handbremse eines Timeouts. Was auch immer in dieser kurzen Interaktion besprochen wurde, es hatte Eindruck hinterlassen. Plötzlich agierten die Jenaer wie verwandelt. Medipolis SC Jena war am Drücker und stellte das Duell im Verlauf eines mindestens furiosen 21:0-Laufs komplett auf den Kopf. 

Doch abermals konterten die Moselstädter, ausgerechnet durch Center Maik Zirbes, erfolgreich aus der Distanz und egalisierten auf 89:89. Nach dem letzten Baseline-Einwurf versuchte Amir Hinton für die Entscheidung zu sorgen, verfehlte den Korb jedoch knapp, bevor Robin Lodders den Offensiv-Rebound in die Hände bekam und den Ball mit der Schlusssirene zum vermeintlichen 91:89-Sieg im Trierer Korb unterbrachte. Nach Beratung der Referees – ohne die Möglichkeit eines Replays – gab das Trio der Unparteiischen diesen Korb nicht – Overtime. Triers Leistungsträger Behnam Yakhchali eröffnete die fünfminütige Verlängerung mit einem Dreier und während Amir Hinton mit einem Korb zur 93:92-Führung das Momentum noch einmal kurz zu Gunsten der Hausherren kippen konnte, erwies sich letztendlich die Hypothek der Jenaer Aufholjagd als zu hoch.

03.02.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC 86:94

In stimmungsvoller Atmosphäre begann der Gastgeber, der den erneuten Ausfall von Center Jonas Weitzel verkraften musste, mit hohem Tempo, bewegte den Ball in den Auftaktminuten hervorragend und fand die offenen Dreier.

Das Inside-Spiel des Teams von Matthew Virgil bekamen die Uni Baskets zu selten gestoppt, führte zum ersten Führungswechsel durch Nürnbergs Kaba-Fofana (37:39, 18.). Münsters offensiver Spielfluss stockte inzwischen, Punkte mussten eher über Einzelaktionen hart gegen die sehr physische Gäste-Defensive erarbeitet werden. James Graham tat sich durchsetzungsstark dreimal in Folge in der Zone hervor, Hilmar Pétursson sicherte über zwei Freiwurfzähler immerhin die knappe Halbzeitführung (45:44).

Nach dem Seitenwechsel konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Münster legte vor, die Nürnberger blieben stets dran. Es war ein intensives Kampfspiel, ein Ringen um die kleinen Vorteile zweier Kontrahenten um die Playoff-Plätze, anders noch als im Hinspiel auf Augenhöhe.

Es wäre angesichts so einiger verpasster Chancen im Schlussabschnitt mehr dringewesen, doch die Falcons spielten noch härter und übernahmen nach einem Touray-Korbleger zum 70:69 erfolgreich. Über die erfahrenen Bastian Doreth und Julius Wolf setzten die Franken zwei Dreier zum vorentscheidenden 10:0-Lauf und zur 79:70-Führung. Als Adam Touray dunkte, waren die Uni Baskets auf 76:81 heran, nach seinen Freiwurfzählern und vorherigem Grühn-Dreier auf 81:85 (36.). Die Halle brodelte, Münsters Fans pushten kämpferische Gastgeber. Alles offen – Jasper Günthers Dreier zum möglichen 84:86 in der Crunchtime fiel leider nicht. Dann entschieden Gaines und Meredith mit starken Aktionen zum entscheidenden Vorsprung der Falcons. Münsters Comeback kam zu spät, um ganz enge Schlusssekunden zu erzwingen.

04.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. EPG Baskets Koblenz 74:71

In einem spannenden Krimi in einem defensiv geprägten Spiel besiegen die Fraport Skyliners die EPG Baskets Koblenz nach zweifacher Verlängerung mit 74-71.

Bereits im Auftaktviertel konnte man die Ausrichtung beider Teams erkennen, offensiv lief nicht viel zusammen, aber defensiv standen beide Teams gut. Durch einen Dreier von Caleb Huffmann gingen die Baskets mit einer knappen 13-11 Führung in die erste Viertelpause. Im zweiten Viertel zeigten beide Teams offensiv einen besseren Basketball, absetzen konnte sich jedoch niemand. Koblenz verteidigte immer eine knappe Führung, Frankfurt ließ sich aber nicht abschütteln und so ging Koblenz nur mit einer 34-31 Führung in die Halbzeitpause. Aus dieser kamen die Baskets besser heraus und bauten ihren Vorsprung schnell auf neun Punkte aus. Bis zum Viertelende konnten die Baskets den Vorsprung verteidigen, versäumten es jedoch sich entscheidend abzusetzen (53-43).

Im vierten Viertel verkürzte Frankfurt sukzessive den Rückstand und vor allem offensiv lief für die Baskets nichts. Zwei verwandelte Freiwürfe von Maurice Pluskota zum 57-50 waren bei noch über fünf Minuten Restspielzeit die letzten Koblenzer Punkte in der regulären Spielzeit. Frankfurt glich von der Linie kurz vor dem Ende aus und so ging es beim Stand von 57-57 in die Verlängerung. Dort schenkten sich beide Teams nichts und Koblenz hatte kurz vor Ende der ersten Verlängerung beim Stand von 63-60 die Chance auf den Sieg, doch der Frankfurter Henry traf aus der Distanz und schickte beide Teams in die zweite Verlängerung. In diese startete Frankfurt besser und führte mit 65-71, ehe sich Koblenz wieder herankämpfte und Richmond von der Linie zum 71-71 ausgleichen konnte. Es verblieb auf der Spieluhr jedoch noch genug Zeit, Frankfurt nahm eine Auszeit und sorgte nach dieser für die Entscheidung: Aiden Warnholtz behielt die Nerven, ging an der Dreierlinie hoch und versenkte den Wurf zum Endstand von 74-71.

Denis Wucherer (Headcoach FRAPORT SKYLINERS):
„Großes Kompliment an Koblenz, das uns mit einer tollen Einstellung vor einige Probleme gestellt hat, auf die wir erst spät eine passable Lösung finden konnten. Es hat bis in die Verlängerung gebraucht, ehe sich bei uns ein ordentlicher offensiver Fluss eingestellt hat und Cam sowie Aiden uns mit wichtigen Treffern getragen haben. Doch vor allem war unsere Verteidigung der Schlüssel dazu, dass wir auf der Zielgeraden überhaupt das Momentum erlangen und dann mit dem Sieg vom Feld gehen konnten.“

Marco van den Berg (Headcoach EPG Baskets Koblenz):
„Grundsätzlich bin ich damit zufrieden, wie wir heute in und gegen Frankfurt aufgetreten sind. Die Mannschaft hat gekämpft, war präsent, hat sich nicht aufgegeben. Jetzt liegt unsere Herausforderung in einer Woche mit insgesamt drei Spielen darin, solche Spiele auch siegreich zu beenden – die nächste Chance dazu erhalten wir schon am Mittwoch.“

04.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS 89:92

Das Spiel startete mit Punkten der Gäste. Lukas Zerner und Arne Wendler sorgten mit ihren Zählern dafür, dass „Elbflorenz“ vorerst den Anschluss nicht verlor (5:6). Doch darauffolgend gab es wieder ein paar Ballverluste der Gastgeber, wodurch Karlsruhe auf 9:19 stellen konnte. Mit einem Dunk von Isemann und einem Distanztreffer durch Schmikale schrumpfte der Rückstand vor der ersten Viertelpause noch auf 23:26.

Nach der kurzen Pause ging die Aufholjagd weiter und Sapwell verkürzte auf 27:28. Die Löwen antworteten allerdings schnell mit einem 0:10-Lauf und erhöhten wieder auf 27:38. Die Gäste überzeugten besonders von jenseits des Perimeters, trafen sechs ihrer 13 Würfe und ließen den Titans keine Chance aufzuholen. So ging die erste Halbzeit mit 42:51 an die Badener. 

Nach zwei vergeblichen Angriffen beider Teams war es Tunstall Jr, der zuerst für die PSK Lions traf. Die Titansfans in der Arena mussten drei Minuten lang ihre Beine bemühen, bis Koen Sapwell traf und sich alle wieder setzen konnten. Bei noch rund sechs Minuten auf der Uhr erzielte Tanner Graham seinen 1000. Punkt im Titans-Dress zum 54:61. Nach chaotischen letzten Minuten in diesem Viertel, in denen Titans Coach Strauß die Halle verlassen musste, zog Karlsruhe noch auf 55:69 davon. 

Mit perfektem „And One“ zum Viertelbeginn wollte Sapwell die erneute Aufholjagd starten. Diese erstickte Lachlan Dent mit seinem vierten Dreier allerdings direkt. Aufgegeben hatten sich die „Titanen“ allerdings noch lange nicht und rückten fünf Minuten vor Schluss wieder auf 69:75 heran. Doch Karlsruhe behielt stets die Oberhand und selbst ein Buzzer-Beater von hinter der Dreierlinie durch Heck reichte nur zum 89:92. 

Patrick Carney (Assistent Coach Dresden Titans): „Das größte Problem war, dass heute bis ins dritte Viertel unser Einsatz nicht ausgereicht hat. Als Fabian (Strauß) dann die Halle verlassen musste, war das wie ein Wachrüttler für das Team. Da waren wir allerdings schon zu weit weg um gegen ein Team wie Karlsruhe das Spiel drehen zu können.“

04.02.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn 100:92

Bericht folgt

Foto: Christoph Worsch

Vorberichte 20. Spieltag ProA

02.02.2024 19:30 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. RASTA Vechta II

Die SparkassenStars wollen nach zwei Niederlagen in Folge wieder punkten und einen Schritt Richtung Klassenerhalt gehen.

In der Hinrunde, am 4. November, feierten die Vechtaer gegen Bochum ihren ersten Heimsieg, hatten dabei in der 1. Halbzeit 55 Punkte gemacht und am Ende mit 98:86 gewonnen. Mit Luc van Slooten (22 Punkte), Kevin Smit (21) und Johann Grünloh (20) hatten damals gleich drei Gruhn-Schützlinge 20 oder mehr Punkte erzielt, während die Bochumer Feldwurf-Quote mit 39% praktisch nicht siegfähig gewesen war. Es war das erste Spiel von David Cohn im Trikot der SparkassenStars, der mit 17 Punkten und 6 Assists Topscorer für sein Team war.

„Bochum bleibt seinem schnellen, auf sehr viele Abschlüsse ausgelegten Stil immer treu“, sagt Hendrik Gruhn. „Wir sind ein junges Team und müssen dieses Tempo und diese Energie matchen können. Wir wollen in Bochum selber schnell umschalten und zu einfachen Abschlüssen kommen.“ Vechta belegt aktuell den 15. Tabellenplatz und hat bereits sieben Siege eingefahren. Am letzten Spieltag schlugen sie den Playoff-Anwärter Dresden Titans im RASTA Dome mit 83:79. Zuvor konnte das Team von Headcoach Hendrik Gruhn auch mit Siegen gegen Giessen und Hagen für Aufsehen sorgen.

„Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, aber ich muss zugeben, dass dieses Spiel wichtig für uns ist. Wir kennen die Stärken von Vechta und müssen sehr aufmerksam sein, aber insgesamt müssen wir eine starke Defense und Offense über die gesamten 40 Minuten spielen. Wir werden bereit sein und freuen uns auf das Spiel“, so Headcoach Felix Banobre.

03.02.2024 19:00 Uhr JobStairs GIESSEN 46ers vs. Eisbären Bremerhaven

„Meine Jungs haben Selbstvertrauen getankt, sie haben die drei Niederlagen gegen Trier, in Jena und gegen Vechta vergessen lassen und spielen besonders in der Abwehr so, wie ich mir das seit Monaten vorgestellt habe“, weiß Branislav Ignjatovic, dass eine gute Offense Matches, eine starke Defense aber Titel gewinnt. „Unsere Ausgangsposition gefällt mir“, hat der 57-Jährige die kommenden drei Monate im Blick. „Bis auf Frankfurt und Trier kommen alle Mitkonkurrenten im Ringen um die ersten acht Plätze zu uns“, denkt er an die Heimaufgaben gegen Bremerhaven, Jena, Karlsruhe, Kirchheim, Hagen und Dresden. „Vor eigenem Publikum sind wir nicht so leicht zu schlagen.“

Dennoch: Der 46ers-Übungsleiter weiß, dass Bremerhaven keine Laufkundschaft ist. „Sie sind das Team der Stunde“, verweist „Frenki“ Ignjatovic auf die letzten drei deutlichen Erfolge der Eisbären in Quakenbrück (91:80), gegen Karlsruhe (93:76) und in Nürnberg (79:65). Nach somit sieben Siegen aus den letzten zehn Partien nach der Niederlage gegen Gießen hat sich die Truppe des ehemaligen Gießener Cheftrainers Steven Key auf Rang neun vorgearbeitet und befindet sich somit auf dem besten Weg, Vorjahresrang sieben und den damit verbundenen Einzug in die K.o.-Runde wieder ins Auge fassen zu können.

03.02.2024 19:00 Uhr BBC Bayreuth vs. ART Giants Düsseldorf

„Das Einzige, was uns bleibt, ist die Partie schnell abzuhaken“, sagte Head Coach Mladen Drijencic nach der Niederlage gegen Gießen eine Woche zuvor. Nun bietet sich dem BBC eine neue Chance, sich „in schwierigen Zeiten“ zu behaupten. So hatte Drijencic die Situation im Angesicht zahlreicher Verletzungen zuletzt bezeichnet.

Mit dem Bayreuther Publikum im Rücken möchte das Team nun die nächste Chance ergreifen, nicht nur als Einheit zu bestehen, sondern auch zu wachsen. „Die momentane Situation ist nicht einfach. Wir sind zwar sehr talentiert, aber auch noch unerfahren“, sagt Kapitän Philip Jalalpoor. In einer starken und ausgeglichenen Liga führe das zu Leistungsschwankungen. Führungsspieler Jalalpoor gibt sich kämpferisch: „Wir werden alles daransetzen, die Situation so erfolgreich wie möglich zu meistern.“

Im Hinspiel am Rhein hat der BBC über drei Viertel lang gut mitgehalten, ehe man sich den Art Giants doch geschlagen geben musste. Nun soll die Revanche gelingen. Erstmals auf Seiten Bayreuths mitwirken könnte dabei Besnik Bekteshi. Der nachverpflichtete Routinier soll dem Spiel des BBC zusätzliche Struktur verleihen. Die ART Giants aus Düsseldorf stehen aktuell auf Tabellenplatz 14 und haben zwei Siege weniger auf dem Konto aus der BBC. Am letzten Spieltag überraschten die Rheinländer mit einem Heimsieg gegen Tabellenführer Jena. Davor setzte es jedoch zwei Niederlagen.

Shooting Guard Raiquan Clark wusste auf Seiten der ART Giants im Hinspiel mit 21 Punkten zu gefallen. Er mischt mittlerweile unter den Top-Performern der Liga mit. Seine Kreise sollen maßgeblich eingeschränkt werden. „Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Fans“, weiß der Kapitän den Support von der Tribüne zu schätzen. Überträgt der sich auf das Parkett, könnte das nächste Erfolgserlebnis bereits am Wochenende verbucht werden.

03.02.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Artland Dragons

Extase, Jubel, Begeisterung. Mit diesen Emotionen haben sich die Bozic Knights im Jahr 2023 aus Göppingen in die Weihnachtstage verabschiedet. Der Buzzerbeater von Michael Flowers dürfte nicht nur den eingefleischten Basketballfans, sondern jedem der ca. 3.700 Zuschauer in der EWS Arena in Göppingen in Erinnerung geblieben sein. Genau diese Emotionen benötigen die Bozic Knights auch am 20. Spieltag der ProA bei ihrer Rückkehr in die Staufferstadt mehr denn je. Noch stehen die Knights zwar auf dem letzten der begehrten acht Playoff-Plätze, allerdings musste die Mannschaft um Headcoach Igor Perovic zuletzt vier Niederlagen in Folge verkraften. Bei der Suche nach der Trendwende hoffen die Knights dabei erneut auf die „Göppinger Magie“ in der Hölle Süd.

Seit dem letzten Spiel in Göppingen ist viel passiert und die Bozic Knights um ihren Kapitän Michael Flowers konnten in den seitdem gespielten sechs Spielen nur gegen Paderborn das Feld als Sieger verlassen. Ganz anders verläuft das Jahr 2024 hingegen bei den Gästen aus der Samtgemeinde Artland. Im Jahr 2023 noch Tabellenletzter und designierter Absteiger mit gerade einmal einem Sieg in den ersten 14 Spielen, hat die Mannschaft aus Quakenbrück nochmals auf dem Transfermarkt nachgelegt und konnte von fünf Spielen im Jahr 2024 drei gewinnen und die Abstiegsränge verlassen. Trotz des nach wie vor bestehenden 16. Tabellenranges kommt damit ein Team nach Göppingen, das nicht unterschätzt werden darf. „Die Dragons sind mit dem Team der Hinrunde nicht mehr zu vergleichen. Das wird ein sehr schwieriges und enges Spiel. Wir wollen unbedingt wieder in die Erfolgsspur, erwarten aber eine knifflige Partie,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Die Wende für die Dragons leitete der zum Jahreswechsel verpflichtete Grieche Nikolaos Chouchoumis ein. Dieser erzielt nicht nur aus dem Stand über 16 Punkte pro Spiel, sondern scheint auch die Gewinnermentalität wieder nach Quakenbrück gebracht zu haben. Dass der Neuzugang aber nicht alleine verantwortlich für den Aufschwung der Dragons ist, zeigen Spieler wie Killian Binapfl, Jakob Forrester, Brandon Thomas und Connor van Anthony, die allesamt dafür sorgen, dass sich Quakenbrück aufmacht, die Versprechungen vor der Saison nunmehr doch noch zu erfüllen.

Die Knights müssen sich also nicht nur mit der eigenen Form beschäftigen, sondern erwarten am Samstag eines der heißeren Teams der Liga in ihrem zweiten Zuhause. Dass die Knights vor der sensationellen Kulisse in Göppingen über sich hinauswachsen können, haben Sie in der Vergangenheit bereits gezeigt.

03.02.2024 19:30 Uhr Medipolis SC Jena vs. RÖMERSTROM Gladiators Trier

Als Spitzenreiter reisen die RÖMERSTROM Gladiators Trier nach Thüringen, wo das Aufeinandertreffen mit dem aktuell Zweitplatzierten wartet. Ganze neun Wochen marschierten Jena und Trier im Gleichschritt an der Tabellenspitze und erst am letzten Spieltag endete die Siegesserie von Medipolis in Düsseldorf, während die Gladiatoren ihr Gastspiel in Kirchheim siegreich gestalten konnten und mit neun Siegen in Folge die Tabellenführung übernahmen. Doch nicht nur die beeindruckende Siegesserie der Thüringer attestiert die hohe Qualität des Teams von Headcoach Björn Harmsen. Im Hinspiel mussten sich die Moselstädter erst- und letztmalig in der Hinrunde in der eigenen Halle geschlagen geben und Jena entführte einen 95:83-Sieg aus der ältesten Stadt Deutschlands.

Während Jena mit einer Dreierquote von 38% die gesamte Liga anführt, sind die Trierer weiterhin führend bei der Trefferquote aus dem Zwei-Punkte-Bereich (56,4%). Bei den Rebounds belegen Trier (40,9) und Jena (39,9) ebenfalls die ersten beiden Plätze des ligaweiten Vergleichs. Auch bei den erzielten Punkten pro Spiel gehören beide Kontrahenten zu den Top-Fünf der ProA und verfügen somit über starke Offensiven, die es am Samstag in Schach zu halten gilt.

„Jena hat eine extrem tiefbesetzte Mannschaft, vor allem auf den Guard-Positionen. Wir müssen defensiv einen sehr guten Job machen um die starken Scorer von Jena zu stoppen. Sie bekommen sehr gute und effiziente Unterstützung von ihren Rotationsspielern, wie zum Beispiel den Big Men. Auch dort haben sie sehr gute Spieler, die vielleicht nicht so großartige Zahlen wie die Guards auflegen, aber dennoch extrem gefährlich sind. Es wird ein wirklich wichtiges und interessantes Spiel. Wir freuen uns sehr auf diese Herausforderung des Spitzenspiels am Samstag“, sagt Headcoach Don Beck mit Blick auf die Partie in Jena.

03.02.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. Nürnberg Falcons BC

Auch nach der knappen 72:77-Niederlage nach großem Kampf in Karlsruhe am vergangenen Wochenende bleibt die Ausgangslage der Uni Baskets eine gute. Nach 19 Spieltagen stehen die Münsteraner mit 22 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz, weiterhin vier Zähler vor den drei punktgleichen Verfolgern Bremerhaven, Dresden und Bayreuth auf den ersten Nicht-Playoff-Plätzen. Nur weitere zwei Zähler dahinter die Nürnberg Falcons, gegen die unbedingt die nächsten zwei Punkte her sollen, um die eigene Playoff-Position zu festigen.

Allerdings sind die Vorzeichen im Vergleich zum Münsteraner 84:62-Hinspielerfolg gegen die Mittelfranken nur einen Monat später deutlich veränderte. „Nürnberg hat zuletzt zwei Spiele gewonnen. Vor allem das Hagen-Spiel wird ihnen Selbstvertrauen gegeben haben“, sagte Götz Rohdewald am Donnerstag. „In der Liga kann jeder jeden schlagen. Von daher müssen wir mit 100 Prozent in dieses Spiel gehen, wenn wir das gewinnen wollen“, forderte der Cheftrainer der Uni Baskets ein. Ob der angeschlagene Jonas Weitzel (Rückenprobleme) in die Partie gehen kann, ist völlig offen.

Richtungweisende Partie am Berg Fidel für die Nürnberg Falcons: Als Tabellenzwölfter beträgt der Abstand auf die Playoff-Plätze für die Falken mittlerweile nur noch vier Zähler, der Vorsprung auf die Abstiegszone schon acht. Nach dem erfolgreichen Schlussspurt in den letzten Partien 2023, waren die Nürnberger nach dem Jahreswechsel von ihrem Weg abgekommen und die Playoffs in weite Ferne gerückt. Inzwischen aber haben die Franken nach ihren beiden Siegen in Folge diesen Eindruck kräftig revidiert. Am vergangenen Spieltag schlug das Team um den 96-fachen Nationalspieler Bastian Doreth mit Phoenix Hagen erstmals in dieser Spielzeit ein Topteam (89:85). Eine Woche zuvor gewannen die Nürnberger in Koblenz 83:76.

Mit der richtigen Einstellung will die Mannschaft von Virgil Matthews nun an die letzten Erfolge anknüpfen. Für den suspendierten Kai Huntsberry verpflichteten die Franken den letztjährigen Trierer Leistungsträger Dan Monteroso nach und verfügen nunmehr über einen breiteren Backcourt. Sorgen bereitet den Mittelfranken die deutsche Rotation, denn bis auf Weiteres müssen sie auf Kapitän Sebastian Schröder und Christian Feneberg verzichten.

Götz Rohdewald (Cheftrainer Uni Baskets): „Wie schon vor dem Hinspiel gesagt, mit Gaines, Alexander, Sanders, der heißlaufen kann und einem guten deutschen Gerüst mit Wolf und Doreth ist natürlich genug Qualität bei den Falcons da. Wir müssen auf einige Spieler aufpassen und das Spiel so ähnlich gestalten wie in Nürnberg, dass wir versuchen, defensiv sehr gut zu sein. Offensiv haben wir da eines unserer besten Spiele gemacht. Das heißt nicht, das wir das im Rückspiel wiederholen werden.“

04.02.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. EPG Baskets Koblenz

Es ist erst knapp einen Monat her, da trafen die FRAPORT SKYLINERS im ersten Spiel des Jahres 2024 auf den Aufsteiger aus Koblenz. Beim umkämpften 69:54-Sieg zeigten die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer dabei vor allem nach der Pause eine defensiv starke Vorstellung und erlaubten der Truppe vom Deutschen Eck die im Saisonverlauf bislang wenigsten gegnerischen Punkte. Die Erinnerungen an das Stelldichein sind entsprechend noch frisch und die Vorfreude auf das Rückspiel riesig.

Für Frankfurt steht seither eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen zu Buche, während Koblenz zunächst drei weitere Pleiten kassierte, ehe vergangenes Wochenende in Paderborn ein 79:75-Befreiungsschlag gelang. Damit verschafften sich die Gäste im tabellarischen Mittelfeld etwas Luft und rangieren derzeit auf Platz 13 (Bilanz: 7-12), die SKYLINERS indes könnten mit einem weiteren Erfolg mindestens den derzeit vierten Rang (14-5) festigen.

Während bei den SKYLINERS personelle Konstanz vorherrscht und Bruno Vrcic weiterhin an seinem Comeback arbeitet, haben die Baskets innerhalb des zurückliegenden Monats ihrem Kader einen frischen Anstrich verpasst. Mit Ryan Richmond wurde ein Aufbauspieler verpflichtet, der 2022/2023 noch an der Seite von Booker Coplin in Düsseldorf aktiv war. Dazu lockten die Verantwortlichen nach der Trennung von Trainer-Legende Pat Elzie unlängst den in Basketball-Deutschland ebenfalls bestens bekannten Marco van den Berg in die ProA – der Niederländer feiert gegen Frankfurt seinen Einstand als Baskets-Trainer.

Denis Wucherer (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Koblenz ist ein spannender Standort, der ob seiner Ambitionen eine echte Bereicherung für die Liga darstellt. Durch den Trainerwechsel ist deutlich unklarer, was aus taktischer Sicht auf uns zukommt. Sicher ist, dass wir es mit einer Mannschaft zu tun bekommen, die aufgrund der neuen Impulse mit viel Energie auftreten wird. Damit verbunden ist für uns die Chance, sich noch mehr auf die eigenen Qualitäten und Stärken zu fokussieren. Es wird alle Konzentration und Intensität brauchen, um mit unserem Heimpublikum im Rücken entsprechend gegenwirken zu können. Gleichzeitig ist dies ein interessanter Test, inwiefern wir während der Begegnung auf eben jene Veränderungen im Koblenzer Spiel reagieren, die wir noch nicht scouten konnten.“

04.02.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. PS Karlsruhe LIONS

Mit elf siegreichen Spielen stehen die Lions aus Karlsruhe aktuell auf dem sechsten Platz der ProA. Besonders überzeugend ist der beste Shotblocker der Liga, Bakary Dibba sowie Nachverpflichtung O‘Showen Williams, der seit dem sechsten Spieltag immer zweistellig punktete. Bei der 91:86 Hinspielniederlage stand er den „Löwen“ noch nicht zur Verfügung und trotzdem gelang der Mannschaft aus Karlsruhe ein Comeback nach 20 Punkten Rückstand. 

Es ist also noch eine Rechnung offen und ein Ausrutscher wie im Hinspiel soll am Wochenende vermieden werden. Ein Sieg wäre nach zuletzt drei erfolglosen Spielen enorm wichtig, um im Rennen um die Playoffs Schritt zu halten. Zwei „Elbriesen“, die schon im Hinspiel gut funktionierten, waren Tanner Graham und Koen Sapwell. Beide erzielten 16 Zähler und Sapwell blieb in einem turnoverreichen Spiel sogar ohne Ballverlust. Ballsicherheit ist am Sonntag auf jeden Fall wieder gefragt, denn Karlsruhe klaut in der Barmer-Liga am häufigsten das Spielgerät.

Titans Headcoach Fabian Strauß – „Um gegen Karlsruhe erfolgreich spielen zu können, darf man ihnen kaum zweite Chancen am Brett geben. Zudem muss man sie dazu zwingen im Halbfeld zu spielen, da Spieler wie Bakary Dibba, Garai Zeeb und O‘Showen Williams im Fastbreak kaum zu stoppen sind.“ 

04.02.2024 17:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

Nachberichte ProB Nord 20. Spieltag

Foto: Stativ & Linse Fotoagentur

Spieltag 20: 15.02.2023 18:00 Uhr RASTA Vechta II vs. BBG Herford 94:65

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 18:00 Uhr RheinStars Köln vs. LOK BERNAU 74:89

Möglicherweise mit einem gehörigen Kater werden Mannschaft und Fans der RheinStars am Sonntag nach dem Karnevalsspiel erwachen. Zu deutlich war der Unterschied zwischen den Kölnern und Tabellenführer Lok Bernau am Samstagabend am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord. 74:89 (25:43) endete das an diesem Abend ungleiche Duell mit dem Farmteam von Alba Berlin in der ASV-Sporthalle vor etwas über 400 Fans. Inzwischen müssen die RheinStars nach der fünften Niederlag in Folge sehr ernsthaft um den Einzug in die Playoffs fürchten.

Die Pause kommt sicherlich gerade zur rechten Zeit. Nicht allein im Spiel gegen Bernau offenbarten die noch vor der Weihnachtspause so stabilen RheinStars viele Risse in ihrem Spielgebilde. „Seit Wochen trainieren wir mit dem Gefühl, das wird schon irgendwie reichen für uns – und so spielen wir dann auch“, kritisierte Manager und Trainer Stephan Baeck. „Aber gegen einen so guten Gegner reicht das offensichtlich nicht. So scheitern wir vor allem an unseren individuellen Fehler. Und die Foulverteilung im Spiel mit 18:28 Fouls gegen uns tut dann ein Übriges.“

Die Geschichte des Spiels ist kurz erzählt. Köln startet mit einem 2:14-Lauf in den ersten drei Minuten in die Partie. Die Richtung ist vorgegeben. Zwar kommen die RheinStars noch mal auf 12:16 (7.) heran, doch die überlegenen Gäste kontrollieren nach Belieben. Köln ist langsam im Aufbau, bewegt im Angriff den Ball oft zu spät und trifft mitunter merkwürdige Entscheidungen im Abschluss. Bernau hingegen diktiert die Begegnung nach Belieben. Bezeichnend: Immer, wenn Köln zumindest im Ansatz wieder etwas Luft schnappt im Spiel kommen die Leistungsträger der Gäste zurück ins Spiel – und liefern. Ein Beleg ist die Plus-Minus-Statistik: Isiah Small (+39), Abdulah Kameric (+39), Rafail Lanaras (+25) und Akim-Jamal Jonah (+20) sind am Ende jeweils nicht länger als 18 Spielminuten auf dem Feld zu finden. Trotzdem sorgen sie für schnelles, schnörkelloses Spiel und einen sorglosen Abend ihres Teams.

Köln hingegen hat mit Anthony Bauer (Double-Double mit 18 Punkten und zehn Rebounds) und dem 15 Jahre alten Kenan Reinhart nur zwei Mann im positiven Bereich. Etatmäßige Leistungsträger wie Ali Sow (-17) oder Rupert Hennen (-12) kommen dagegen nicht zurecht. Immerhin wird Kapitän Hennen mit 23 Zählern Topscorer des Spiels. Wobei die Kölner das letzte Viertel (30:18) von ihren Gästen zur Ergebniskosmetik quasi geschenkt bekommen. Zuvor sind sie mit einem 44:71 aus dem dritten Viertel gegangen. Baeck: „Positiv ist für mich auf jeden Fall, das die Jungs trotz des hohen Rückstands bis zum Schluss gekämpft haben. Trotzdem bleibt unter Strich stehen, wenn wir nicht anfangen, eine andere Einstellung an den Tag zu legen, dann werden wir die Playoffs nicht schaffen.“

Coach Davide Bottinelli: „Ich bin mit diesem Sieg sehr zufrieden, es war eine sehr solide Leistung von jedem Spieler. Wir konnten den Game Plan sehr gut umsetzen, sowohl defensiv als offensiv. Wir haben die Kontrolle von Anfang an übernommen und waren nach der Halbzeitpause sehr konsequent, um Köln keine Comeback Chancen zu geben. Dazu
zeigt eine breite Spieler Rotation, wo jeder mindestens 10 Minuten gespielt hat, unsere Qualität als Team.“

18.02.2023 19:00 Uhr Dragons Rhöndorf vs. BSW Sixers 97:90

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:30 Uhr Iserlohn Kangaroos vs. SBB Baskets Wolmirstedt 83:92

Vier Spiele hatten sie zuletzt in Folge gewonnen, nun mussten die Iserlohn Kangaroos in der Matthias-Grothe-Halle ihre zehnte Saisonniederlage hinnehmen. Über weite Strecken der Partie lagen die Iserlohner in Führung, am Ende bewiesen die Gäste etwas mehr Cleverness. In der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord belegen die Kangaroos aktuell noch Platz acht und damit einen Playoff-Platz.

Iserlohns Headcoach Dennis Shirvan zeigte sich nach der 83:92-Niederlage gelassen: „Jede Serie reißt irgendwann einmal“, so der 39-Jährige. „Dann starten wir jetzt halt eine neue Serie!“ Am frühen Abend sah es für die Kangaroos nach einem weiteren Heimerfolg aus, im ersten Viertel konnten sie das offensivstärkste Team der Liga (86.6 Punkte pro Spiel) bei 16 Punkten halten. Am anderen Ende des Parketts war vor allem Marko Boksic früh wach und erzielte fünf schnelle Punkte. Zusammen mit Mike Cubbage hatten sie nach dem ersten Viertel bereits 15 Punkte, nur einen weniger als die Wolmirstedter. Während es aus der Distanz im ersten Abschnitt noch nicht lief (2/10 Dreiertreffern), waren die Gastgeber aus dem Zweierbereich eiskalt (6/7).

Obwohl die Iserlohner die erste Hälfte in Führung lagen, blieb das Spiel durchgehend eng. Die höchste Führung der Sauerländer betrug acht Punkte (33:25). Eine Minute vor der Pause kassierten sie den Ausgleich, konnten aber eine drei Punkte Führung in die Pause retten. Mike Cubbage konnte nach 20 Minuten bereits 14 Punkte auflegen, beim Schlusspfiff wies er starke 27 Punkte auf. Nach dem Seitenwechsel wollten die Hausherren den Abstand wieder vergrößern. „Wir haben im dritten Viertel viel Energie auf das Feld gebracht“, erkannte Dennis Shirvan. Letztlich konnten sie sich aber nicht dagegen wehren, Mitte des dritten Viertels das erste Mal seit dem 0:3 wieder in Rückstand zu geraten. Von da an war es ein Auf und Ab. Dass es nach dem dritten Viertel einen Gleichstand gab, überraschte vor allem beim Blick auf die Turnover. Schließlich leisteten sich die SBB Baskets bis dahin zwölf Ballverluste, die Kangaroos hatten nur vier. Am Ende stand es nach Ballverlusten 17:8.

Das vierte Viertel ging weiter eng zu, Marko Boksic und Joshua Dahmen sorgten gegen Spielende noch einmal für Jubel und Hoffnung auf den Tribünen der Matthias-Grothe-Halle. Nach einem hart erkämpften Steal assistierte Boksic dem Kangaroos-Kapitän, der den Highlight-Spielzug mit einem And-One zum 78:78 vollendete. Dem Gegenüber standen in der Schlussphase leichtsinnige Fehler, gleich zweimal schafften es die Iserlohner nicht, den Ball rechtzeitig einzuwerfen. „Als es drauf ankam, haben wir keine guten Entscheidungen  getroffen“, haderte der Kangaroos-Headcoach. Vor allem das Verfehlen von Freiwürfen und Würfen aus dem Feld in der Endphase sah er als Grund für die späte Niederlage: „Der Gegner hat da bessere Würfe genommen und dann auch die ‚Big Shots‘ getroffen.“

Mit einem 10:3-Lauf in den letzten 75 Sekunden haben die SBB Baskets Wolmirstedt das Ergebnis deutlicher gemacht, als es der Spielverlauf hergab. Nach der 83:92-Niederlage kommt es für die Shirvan-Schützlinge gelegen, dass sie jetzt zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Spiel haben. Dann treffen sie auswärts auf den direkten Konkurrenten TKS 49ers. Bis dahin hat Dennis Shirvan schon einen genauen Plan: „Wir werden jetzt bis Freitag weiterhin hart arbeiten und dann ein freies Wochenende genießen. Bis zum nächsten Spiel werden wir analysieren, was wir besser machen müssen.“

18.02.2023 19:30 Uhr Itzehoe Eagles vs. SC Rist Wedel 110:73

Kampf. Einsatz. Intensität. Typische Derby-Zutaten, die auch beim Aufeinandertreffen der Itzehoe Eagles und des SC Rist Wedel in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord für Würze sorgten. Doch etwas fehlte: Spannung. Die Eagles zeigten am Klarsicht-Heimspieltag eine sehr starke Vorstellung und landeten einen klaren Sieg: 110:73 (32:19, 25:21, 22:15, 31:18).

Druck auf den dünn besetzten Spielaufbau der Gäste und viel Tempo hatte Eagles-Coach Timo Völkerink verordnet. Und sein Team legte sofort los. Als Emil Marshall den ersten seiner sechs Dreier traf und Shaquille Rombley einen langen Pass von Erik Nyberg per Alley-oop-Dunk zum 9:2  versenkte, stand die randvolle Halle schon früh kopf. Bis zum 22:13 machten Marshall, Rombley und Trey McBride alle Punkte der Itzehoer, für die Gäste versuchte vor allem Harrison Cleary dagegen zu halten. 19 Zähler markierte er in der ersten Hälfte, danach musste er, wie von Völkerink angestrebt, der hohen Belastung Tribut zollen und kam nur noch auf vier weitere Zähler.

Einmal wackelten die Eagles im zweiten Viertel, als Wedel den Rückstand beim 29:38 (14. Minute) unter zehn Punkte drücken konnte. Der Eagles-Coach nahm die Auszeit, danach gewann seine Mannschaft einige Bälle und baute durch Nybergs sichere Dreier die Führung wieder deutlich aus. Der Ball lief, in den Systemen gut herausgespielte Würfe wurden hochprozentig verwandelt. Eines von vielen Highlights: McBride traf mit der Schlusssirene den Dreier zum 57:40-Halbzeitstand.

In Gefahr gerieten die Itzehoer nicht mehr, langweilig wurde die Partie dennoch nicht. Wedel versuchte weiterhin alles mit aggressiver Spielweise, die Eagles hatten weiterhin ständig gute Antworten parat. Der Vorsprung pendelte sich bei gut 20 Punkten ein und wuchs im letzten Viertel noch einmal deutlich, als Marshall einen Wurf nach dem anderen traf.

Offensiv sei er überragend gewesen, sagte Völkerink, betonte aber die starke Teamleistung, gerade defensiv. Das war das, was er sehen wollte nach zuletzt schwächeren Auftritten in der Verteidigung: „Ein exzellentes Spiel, eine absolute Energieleistung.“ Die starke Defense sei der Schlüssel für die gute Offensive gewesen, die mit einer Dreierquote von 52 Prozent bei 17 Treffern brillierte. Völkerink zeigte sich stolz auf die Leistung seines Teams: „Wenn wir so verteidigen, sind wir in der Lage, jedes Team zu ärgern.“

Eine Erklärung für die Klatsche fand der Wedeler Trainer am Abend der Niederlage nicht. „Ich habe darauf keine Antwort. Natürlich trage ich als Trainer eine große Verantwortung, wenn wir so verlieren, das ist ganz klar. Man hat nicht auf alles im Leben eine Antwort. Dinge passieren einfach. Manchmal fällt ein Stein vom Himmel und heute haben wir eben hoch verloren“, erklärte Blode.

19.02.2023 17:30 Uhr ROTH Energie Giessen Pointers vs. TKS 49ers 69:72

Stark gekämpft, am Ende trotzdem verloren: Vor heimischer Kulisse in der Sporthalle Gießen-Ost unterlagen am Sonntagabend die Gießen Pointers den TKS 49ers Stahnsdorf ganz knapp mit 69:72 (36:40). Der Siegtreffer für die Brandenburger fiel lediglich eine Sekunde vor dem Abpfiff der regulären Spielzeit. Damit bliebt es auch nach dem 20. Spieltag bei erst einem Saisonsieg für das Dörr-Team.

Erst vor einer Woche gewannen die TKS 49ers überraschend gegen die BSW Sixers, welche zu diesem Zeitpunkt Spitzenreiter der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Nord waren. Heute waren die Gegner die Giessen Pointers, welche sich derzeit am anderen Ende der Tabelle befinden. Dennoch bekamen die Zuschauer:innen am Sonntagabend einen über das gesamte Spiel offenen Schlagabtausch zu sehen. Keines der beiden Teams schaffte es, in diesem Match eine Führung von mehr als sechs Punkten aufzubauen. Auch die Viertelergebnisse entschieden die Mannschaften abwechselnd für sich. Die Gastgeber entschieden Viertel eins und drei für sich, die Gäste Viertel zwei und vier sowie demnach das Spiel. Auch das Ende der Begegnung hätte kaum spannender verlaufen können. Nachdem Giessens Topscorer Jacob Ledoux (26 Pkt) den Spielstand 25 Sekunden vor Schluss durch drei versenkte Freiwürfe ausgleichen konnte, hatten die 49ers im letzten Angriff die Chance zum Sieg. Diese Chance wurde in Person von Andrii Kozhemiakin genutzt, der einen Dreier nach mehr oder weniger missglücktem Pick and Roll rund eine Sekunde vor der Sirene verwandelte.

Max Stölzel (9 Pkt, 5 Ass, 7 Reb) fasste die Partie im Nachhinein aus seiner Sicht zusammen: „Das war ein typisches Spiel für uns. Wir haben uns extrem schwer getan gegen Giessener, die nach jedem Strohhalm greifen. Am Ende sind solche Spiele aber die Hausaufgaben, die wir machen müssen. Wir haben den Kampf angenommen und am Ende mit dem berühmten Quäntchen Glück und Andriis heißen Händchen gewonnen.“

Nachberichte ProB Süd 20. Spieltag

Foto: Gerd Käser

Spieltag 20: 18.02.2023 15:30 Uhr Porsche BBA Ludwigsburg vs. FRAPORT SKYLINERS Juniors 73:83

Am 20. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB musste sich die Mannschaft der Porsche BBA Ludwigsburg am Samstag im Heimspiel gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 73:83 (39:46) geschlagen geben.

Ohne die Leistungsträger Nico Santana Mojica (Sperre), Emmanuel Ugbo und Sebastian Hartmann (beide Pokal TOP4)
gingen die Hausherren in der Rundsporthalle stark ersatzgeschwächt in die Partie, gestalteten die Anfangsphase gegen den Tabellenfünften jedoch zunächst ausgeglichen (7:8). Ein Zwischenspurt der Frankfurter brachte die Gäste dann allerdings erstmals zweistellig in Führung (9:22), ehe Edonis Paqarada die Porsche BBA mit zwei erfolgreichen Dreiern wieder heranbrachte und Abdulhay Kömürkara nach schönem Zuspiel von Ognjen Veljkovic weiter verkürzte. Lukas Modic sorgte wenig später mit seinen ersten Punkten in der BAMRER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd für den 21:26 Zwischenstand, ehe es mit acht Zählern Rückstand aus den ersten zehn Minuten ging. Im zweiten Spielabschnitt dominierte Frankfurt phasenweise das offensive Brett und schraubte den Abstand durch einen 7-0 Run auf 24:36, ehe Ludwigsburg einen Weg fand unter den Körben wieder besser dagegenzuhalten. Bis zur Halbzeitpause entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und so ging es beim Stand von 39:46 in die Kabine.

Die Gastgeber kamen mit einem gelungenen Spielzug zurück auf das Parkett und verkürzten auf 41:46, ehe Felix Hecker zweimal von der Dreierlinie erfolgreich war und Frankfurt wenig später durch einen 9-0 Lauf auf 14 Punkte enteilte. Nolan Adekunle, mit 28 Punkten Topscorer der Partie, bereitete den Barockstädtern erhebliche Probleme in der Defensive und
so konnten die Gäste beim 55:76 Zwischenstand vor den letzten zehn Minuten schon fast für die Vorentscheidung sorgen. Das Porsche BBA-Team konnte im Schlussviertel zwar wie gewohnt noch einmal stark zurückkommen, mehr als mit den letzten acht Punkten des Spiels den 73:83 Endstand herzustellen war am heutigen Tag jedoch nicht mehr möglich, sodass
man sich am Ende in der heimischen Rundsporthalle geschlagen geben musste. Trotz der Niederlage zeigte die junge Mannschaft von Trainer Kheeryoung Rhee eine respektable Leistung und verkaufte sich ohne drei der wichtigsten Leistungsträger teuer gegen die auf Playoff-Kurs befindlichen Frankfurter.

18.02.2023 16:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. TEAM EHINGEN URSPRING 74:80

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.02.2023 19:00 Uhr WHITE WINGS Hanau vs. EPG Baskets Koblenz 73:96

Im letzten Spiel im abgelaufenen Jahr 2022 haben die White Wings gegen den Aufstiegsaspiranten Koblenz gewonnen – eine kleine Sensation für das Team und die Fans. Seither sehnten sich die Rheinländer nach einer Revanche. Diese gelang nun im Rückspiel: mit 73:96 siegten die EPG Baskets Koblenz deutlich vor einer Rekordkulisse in der Hanauer Main-Kinzig-Halle.

Die White Wings starteten dabei mit großen Schwierigkeiten ins Spiel. Während die Gäste schnell, effektiv und insbesondere durch Distanzwürfe zum Punkten kamen, taten sich die Grimmstädter äußerst schwer im Abschluss. Nach einem initialen Korbleger durch Sebastian Brach dauerte es bis zur siebten Spielminute, ehe der Ball erneut durch die Reuse ging – zum Zwischenstand von 5:15. In der Folge konnten die Hanauer dann zumindest durch wiederholte Freiwürfe ein paar Zähler gutmachen – dennoch blieb es bei einem Rückstand von 13:22. Im zweiten Viertel agierten die Hanauer etwas mehr auf Augenhöhe mit ihren Gegnern und waren insbesondere dank des späteren Topscorers Philipp Walz, der sich von der Drei-Punkte-Linie warmgeschossen hatte, offensiv erfolgreicher als im ersten Spielabschnitt. Näher heran kam das Team am Ende dennoch nicht: Beim Zwischenstand von 38:47 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause.

Die White Wings kamen anschließend stark in die zweite Hälfte in Form einer Neun-Punkte-Serie und damit dem Ausgleich zum 47:47. Der Koblenzer Coach Patrick Elzie nahm entsprechend eine Auszeit, um sein Team wieder auf Kurs zu bringen. Die Worte zeigten Wirkung: Nachdem sich die Hanauer gerade erst stark zurückgekämpft hatten, liefen sie nur drei Minuten später direkt wieder einem Neun-Punkte-Rückstand hinterher. „Wir waren heute mit unserer Defensivleistung eigentlich sehr zufrieden. Trotzdem haben die Baskets es oft geschafft, mit big plays zu antworten, wenn es darauf ankam“, so Zamora weiter. Im dritten Viertel funktionierte das Koblenzer Spiel insbesondere über viel offensiven wie defensiven Druck. Entsprechend häufig brachten die Hanauer ihre Gegner an die Freiwurflinie und die Gäste bedankten sich mit vielen Punkten. Allein Kapitän Marvin Heckel holte sieben Punkte von der Linie. Der offensive Rhythmus der Grimmstädter, der die Anfangsphase des Viertels beherrscht hatte, war wieder ein wenig verflogen und das Momentum wechselte hinüber zu Koblenz, die am Ende des dritten Viertels sogar auf ein 55:68 stellten. „Wir haben an uns geglaubt, hart gearbeitet und kamen so zurück ins Spiel. Durch die starke Physis, die Koblenz heute in der Defense gezeigt hat und die uns über den gesamten Spielverlauf vor Probleme stellte, haben wir es nicht geschafft, die Aufholjagd effektiv zu nutzen. Dazu hat uns auch Konsistenz im Offensivspiel gefehlt“, sagt Hanaus Headcoach Marti Zamora.

Im letzten Viertel nahm die Mannschaft dann noch einmal den Kampf an, schaffte es aber nicht mehr, Koblenz noch effektiv etwas entgegen zu setzen. In der Offensive brauchten die White Wings deutlich zu viele Versuche, um noch einmal zurückzukommen. Am Ende gewannen die Gäste deutlich mit 73:96. „Die 23 Punkte Rückstand fühlen sich ein wenig zu hoch an. Zur Wahrheit gehört aber selbstverständlich zu sagen, dass Koblenz eines der stärksten Teams der gesamten ProB sind. Heute haben sie sehr gut und effizient gespielt und sich den Sieg verdient“, so das erste Fazit von Marti Zamora.

18.02.2023 19:00 Uhr TSV Oberhaching Tropics vs. Ahorn Camp BIS Baskets Speyer 85:88

Die Ahorn Camp BIS Baskets Speyer bleiben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd auf Kurs in Richtung Aufstiegsrunde. Die Pfälzer setzten sich auch ohne ihren verletzten Kapitän DJ Woodmore mit 88:85 (35:43) bei TSV Oberhaching Tropics durch und feierten nach dem sechsten Auftritt in diesem Jahr den fünften Erfolg. „Meine Mannschaft hat ein Superspiel gezeigt“, schwärmte BIS-Coach Carl Mbassa nach der Partie bei den favorisierten Bayern.

Als Janosch Kögler kurz nach der Pause den Vorsprung per Dreier auf 12 Punkte ( 47:35 ) erhöhte, schien die Welt noch in Ordnung. Doch ab diesem Moment stellten die Gastgeber das Verteidigen ein. Zuerst traf Dejan Bruce einen Dreier und anschließend kamen die Baskets zu mehreren einfachen Fastbreakpunkten, da die Gelhemden viel zu langsam in die Defense zurückkamen. Innerhalb von drei Minuten war der Vorsprung weg und die Gäste hatten nun Blut geleckt. Es entwickelte sich ab diesem Moment ein Spiel auf Augenhöhe. Bei den Ahorn Campern waren es vor allem die jungen Spieler Schally und Schmitt, die Ihr Team mit Distanzwürfen immer wieder im Spiel hielten.

Im letzten Spielviertel war den Tropics anzusehen, dass nun das Selbstvertrauen fehlte. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge und der Tatsache, dass man den Gegner im dritten Viertel sehr stark gemacht hat, war nun vor allem in den vielen Fehlwürfen und Ballverlusten zu erkennen. Zwar hatte man in den letzten Spielminuten mehrfach die Chance das Spiel zu drehen, doch im Gegensatz zu den Gästen fielen die wichtigen Würfe nicht.

Die Enttäuschung nach dem Spiel war sehr groß. Der komfortable Vorsprung auf einen Nicht-Playoff Platz, den man vor drei Spieltagen noch hatte, ist nun auf ein Minimum geschrumpft. Aus den verbliebenen fünf Spielen, braucht die Matic-Truppe noch mindestens zwei Sieg um in die Meisterschaftsrunde einzuziehen. Durch den FIBA Break ist kommende Woche spielfrei. Danach geht es zu den Frankfurt Skyliners.

Mario Matic: „ Erstmals Gratulation an Carl Mbassa und Gerd Kopf. Speyer hat hier verdient gewonnen. Ich bin sehr enttäuscht über das Auftreten meiner Mannschaft. Zum erneuten Male hat uns der Fokus sowie die richtige Einstellung gefehlt. Wenn wir die ganze Woche darüber reden, dass man das starke Fastbreak des Gegners stoppen muss und dann im dritten Viertel so überlaufen wird, gibt es hierfür keine Entschuldigung. Klassenerhalt ist längst gesichert. Wenn wir aber Playoffs spielen möchten, dürfen wir uns ab sofort nicht mehr so präsentieren. Ich hoffe mein Team begreift, dass wir wieder 100% geben müssen über 40 Minuten um Spiele zu gewinnen. Wir haben noch fünf Endspiele, in denen wir zwei Siege holen müssen.“

18.02.2023 19:30 Uhr BG Hessing Leitershofen vs. Basketball Löwen 74:83

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat auch das dritte Spiel der englischen Woche in der BARMER 2. Basketball Bundesliga verloren. Am Samstagabend unterlag man den Basketball Löwen Erfurt verdient mit 74:83 und rutscht dadurch in der Tabelle auf den elften Platz ab.
 
Beide Teams mussten gehandicapt in die Partie gehen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Kapitän Max Uhlich sowie Nicolas Lagermann nach seiner Zahnverletzung aus dem Ulm Spiel. Erfurt musste krankheitsbedingt auf Guy Edi, Alieu Ceesay, Rick Stafford und Jan Heber verzichten. Die Thüringer kamen mit dem Selbstvertrauen von drei Siegen in Folge nach Stadtbergen, die Kangaroos eher mit der Bürde des Kräfteverschleiß aus dem Mittwoch Spiel gegen die Orange Academy. Und irgendwie lief auch so das gesamte Spiel. Erfurt war heiß, ging jedem Ball nach, hatte einen unbändigen Siegeswillen. Die Leitershofer mühten sich redlich, von der ersten Minute an fehlte aber immer ein wenig die letzte Intensität. Bereits in den ersten fünf Minuten lief das Spiel ein wenig an der BG vorbei, ein 3:11 leuchtete da von der Anzeigetafel. Kurz darauf war das erste Viertel beim Spielstand von 16:23 auch schon gelaufen. In den zweiten zehn Minuten schien eine Wende möglich, nach und nach kämpfte sich das Team von Trainer Emanuel Richter vor 682 Zuschauern wieder an die Gäste heran, bis zur Halbzeit betrug der Rückstand nur noch vier Zähler Differenz.
 
In der 22. Minute folgte dann die erste und einzige Führung der Stadtberger, Lucas Mayer netzte zum 44:43 ein. So richtig Hoffnung keimte nur kurz auf, denn die Löwen konterten sofort wieder und nahmen einen 63:55 Vorsprung mit in das Schlussviertel. Man konnte den Kangaroos das Bemühen nicht absprechen, aber irgendwie sollte es an diesem Abend nicht sein. Der Rückstand schwankte von nun an immer zwischen sechs und elf Punkten Abstan, mehr war an diesem Abend gegen einen besseren Gegner nicht drin. Die Play-Off Ränge sind nun schon drei Siege für die BG entfernt, der Abstiegsrang ebenfalls. Nun geht es in die einwöchige Länderspielpause und anschließend haben die nach einer mehr als intensiven Spielwoche gebeutelten Kangaroos Zeit, frische Kräfte für die sechs Spiele bis zum Saisonende zu sammeln und noch das Maximum aus der ersten Zweitligasaison herauszuholen.

19.02.2023 16:00 Uhr BBC Coburg vs. SEEBURGER College Wizards 80:81

In der letzten Minute gab der BBC Coburg am Sonntagnachmittag den Sieg aus der Hand. Gegen die Seeburger College Wizards verloren sie knapp mit 80:81 (42:47) nachdem sie lange Zeit deutlich geführt hatten. Ersatzgeschwächt fuhren die Vestestädter die nächste Heimniederlage in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB ein. An Gelegenheiten, die Partie für sich zu entscheiden, mangelte es den Hausherren aber nicht. BBC-Center Leon Bulic präsentierte sich in Topform und wurde mit 33 Punkten und 13 Rebounds bester Werfer und effektivster Spieler der Begegnung.

Den besseren Start erwischten die Gäste. Im Post setzten sie immer wieder Moritz Bär gut in Szene. Der Karlsruher Center beendete später das Spiel mit einer perfekten Wurfausbeute, alle fünf Feldversuche und ebenso alle fünf Freiwürfe gingen rein. Nach vier Minuten führten die Baden mit 8:4. Für Coburg kam Bulic auf Touren und versenkte seinen ersten Dreier,
wodurch der BBC auf einen Punkt herankam. Das erste Viertel verlief ausgeglichen, die Führung wechselte einige Male, die Wizards nahmen einen knappen 21:20-Vorsprung in den zweiten Durchgang mit. Nun waren es die Hausherren, die das Momentum auf ihrer Seite hatten. Nachdem Leon Bulic einen Karlsruher Angriff mit einem Steal unterbrach, brachte Milan Suput die Vestestädter mit 24:21 in Führung. Jedoch schaffte es Coburg in dieser Phase trotz einiger Stopps nicht, sich
abzusetzen. In der Offensive schenkten die Vestestädter einige Male den Ball unter dem Korb her. Wie in der Vorwoche fielen auch einige gut herausgespielte Dreier nicht. Folgerichtig führten die Wizards auch zur Pause mit 47:42.

Auch in der zweiten Hälfte hatte der BBC das Wurfglück zunächst nicht auf seiner Seite. Christian Rodriguez machte es für Karlsruhe besser und stellte mit einem Treffer vom Parkplatz auf 57:50 aus Sicht der Baden. Prompt hatte Leon Bulic aber die richtige Antwort (27.) und traf ebenso einen Dreier. Der Coburger Center lief heiß und glich die Partie per Dunk zum 57:57 (29.) aus. Weil Bulic dann noch einmal aus der Distanz traf, nahmen die Gastgeber eine 62:59-Führung in den Schlussdurchgang mit. Nachdem das Momentum weiterhin Seitens des BBC war, erhöhten die Vestestädter ansehnlich per Alley-Oop von Worthy auf Lorber zum 66:59 (32.). Der Kapitän zwang Gäste-Trainer Rouven Roessler mit einem erneuten Triple dann zu einer Auszeit. Zu diesem Zeitpunkt (34.) führte Coburg mit elf Punkten. Allerdings verpasste es das Team abermals, den Sack zuzumachen.

Ein erneuter Ballverlust des BBC veranlasste Milan Suput, den Gegenzug unerlaubt zu stoppen, weshalb das Spiel für ihn nach seinem fünften Foul beendet war. Die anschließenden Freiwürfe verwandelte Christoph Rupp für die Gäste. Und wieder war es ein Schrittfehler, der die Wizards in Ballbesitz brachte. Nun versenkte Rodriguez seine Freiwürfe. Rupp traf fünf Sekunden vor dem Ende den spielentscheidenden Dreier zum 80:81, Coburg kam nochmals in Ballbesitz, verpasste aber auch hier die Gelegenheit, zu antworten. Wizards-Coach Rouven Roessler nahm den knappen Sieg mit, schätzte den BBC aber als das stärkere Team ein. “Riesenkompliment an Coburg, die waren heute sehr ersatzgeschwächt. Sie haben uns einen harten Fight gegeben und eigentlich haben wir auch nicht verdient gewonnen”, sagte der ehemalige Wizards-Spieler nach der Begegnung. Sein Team hätte zwischenzeitlich die Intensität missen lassen, führte er weiter aus. “Wenn man gewinnt, fragt keiner mehr nach, wie es war. Wir sind einfach nur froh, die Jungs haben Charakter bewiesen.“