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Schlagwortarchiv für: 27. Spieltag

Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 71:63

Es ist ein hartes Pensum früh in der Saison: Für den TV Langen standen drei Spiele innerhalb von sieben Tagen auf dem Plan. Zwei Spiele sind nun absolviert – und beide endeten mit einem Sieg für die Giraffen vor heimischem Publikum. Gegen die Basketball Löwen aus Erfurt endete die Partie mit 71:63. Im ersten Viertel waren zunächst vor allem die Hausherren das dominierende Team. Erfurt scheiterte insbesondere in der ersten Hälfte des ersten Viertels immer wieder im Abschluss. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende stand es bereits 15:5, Erfurt konnte am Ende aber noch auf ein 19:10 herankommen. Den Schwung nahm Langen mit ins zweite Viertel. Ein früher Run sorgte für ein 26:10 und letztlich die höchste Führung des Abends. Dann aber zerfaserte die Partie: Angriffe wurden mitunter zu hektisch und übereilt gespielt und es fehlten zunehmend häufiger die wichtigen Abschlüsse. So kam Erfurt zurück ins Spiel. Die Löwen erkannten die Schwächephase, stellten auf eine harte Pressverteidigung um und setzten Langen stark unter Druck. Mit Erfolg: Eine Minute vor Schluss stand es plötzlich 29:30, Langen ging mit einem etwas ernüchternden 32:30 in die Halbzeitpause. „Das Ziel war heute in jedem Fall, alle Jungs spielen zu lassen. Das haben wir in der ersten Halbzeit auch so durchgezogen. Als wir in dann endlich unseren Rhythmus gefunden hatten, haben uns die Wechsel leider auch ein wenig aus dem Flow gebracht“, erklärt Headcoach Tobias Jahn diesen Spielverlauf. Zurück in den Rhythmus fand die Mannschaft glücklicherweise nach der Halbzeitpause. Jahn setzte nun wieder stärker auf seine erfahrenen Spieler, die das Ruder herumreißen konnten. In den ersten vier Minuten ließ Langen keine Gegentreffer zu, brachte selbst sieben Zähler auf das Scoreboard. So wuchs der Abstand auf Erfurt am Ende auf ein 50:42 – noch war an diesem Abend jedoch für beide Teams alles möglich.

Im letzten Viertel konnte Langen an die gute Leistung des ersten Viertels anknüpfen: Taktisch besser aufgestellt und mit wichtigen Rebounds und Defensivaktionen gelang es erneut, einen zweistelligen Abstand herzustellen. Neben Cooper Creek und Noah Kamdem, der sein drittes Double-Double im dritten Spiel erzielte, war in dieser Phase auch Mika Kröner ein wichtiger Offensivakteur, der zum richtigen Zeitpunkt seine Freiwürfe traf. Bei 3:46 Restzeit hatten sich die Giraffen beim Spielstand von 66:51 ein komfortables Polster erarbeitet. Auf der Gegenseite fielen für Erfurt zwar einige starke Dreier, letztlich fehlte den Gästen jedoch ein guter Run, um den Spielstand noch einmal zu drehen. Der Sieg ging am Ende mit 71:63 an den TV Langen, der damit zu Hause vorerst ungeschlagen bleibt. „Das war heute sicherlich kein schönes Spiel, aber wir haben es fokussiert heruntergespielt und den Sieg eingefahren“, sagt Jahn nach Abpfiff. „Trotzdem war es wichtig, allen ein paar Minuten zu geben, zumal wir ja in wenigen Tagen schon wieder auf dem Feld stehen. Ich hätte einigen gerne auch noch mehr Spielanteile gegeben und unsere Leistungsträger ein wenig geschont, das hat so aber nicht funktioniert.“ Bereits am Freitag wartet schon das nächste Spiel auf das Team. In Speyer treffen die Giraffen auf die Ahorn Camp Baskets. Speyer wartet (Stand 14. Oktober vor dem Spiel gegen die Bayer Giants Leverkusen) noch auf die ersten Ligapunkte. Die ersten drei Spiele gegen Reutlingen, Leitershofen und Dresden gingen mitunter knapp verloren, womit sie den letzten Tabellenplatz einnehmen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets 76:73

Die BAYER GIANTS haben sich am späten Mittwochabend in einem echten Krimi der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd mit 76:73 gegen die Ahorn Camp Baskets durchgesetzt. In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen behielten die Leverkusener gegen Speyer die Nerven. „Wir haben in der zweiten Halbzeit viele einfache Fehler gemacht, die uns arg wehgetan haben“, resümierte GIANTS-Coach Michael „Mike“ Koch: „Speyer hat uns zugesetzt und in den letzten beiden Vierteln einen tollen Job gemacht. Wir können froh sein, dass wir diese wichtigen Punkte eingefahren haben.“ Dabei erwischten die Hausherren ihren bislang besten Start in die noch junge Saison 2026/27. Nach gerade einmal fünf Minuten lagen die Farbenstädter mit 14:1 in Führung: „Die Jungs sind mit großer Spielfreude auf das Parkett gekommen und haben genau das gemacht, was wir Trainer uns erhofft hatten“, freute sich Koch. Zwar fanden die Baskets in der Folge besser ins Spiel und konnten den Rückstand zwischenzeitlich verkürzen, doch die GIANTS bestimmten weiterhin das Geschehen. Die 904 Zuschauer in der Ostermann-Arena sahen eine souveräne Anfangsphase der Gastgeber, die Speyer kaum zur Entfaltung kommen ließen. Die 24:12-Führung nach dem ersten Viertel war entsprechend verdient. Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Leverkusen zunächst tonangebend. Auf jeden erfolgreichen Korb der Gäste fanden die BAYER-Korbjäger eine passende Antwort. Allerdings ließen sich auch die Rheinland-Pfälzer nicht abschütteln und hielten offensiv dagegen. So entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die GIANTS bewahrten jedoch die Kontrolle und nahmen beim Stand von 49:38 einen komfortablen Vorsprung mit in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel schien es zunächst, als könnten die „Riesen vom Rhein“ bereits für die Vorentscheidung sorgen. Dennis Heinzmann erhöhte in der 23. Minute auf 58:43. Vor allem den 2,16 Meter großen Center bekamen die Gäste kaum in den Griff, denn immer wieder setzte sich der Routinier am Korb durch. Doch Speyer gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich in den Schlussminuten des dritten Viertels zurück. Mit einem 6:0-Lauf verkürzten die Domstädter den Rückstand, sodass es vor dem Schlussabschnitt nur noch 64:56 für die Hausherren stand. Dann wurde es richtig dramatisch: Im Schlussviertel entwickelte sich ein echter Krimi mit ständig wechselnden Führungen. In der Offensive wollte den GIANTS zunächst kaum noch etwas gelingen. Ganze 5:30 Minuten dauerte es, bis Leverkusen erstmals im vierten Viertel einen Feldkorb erzielte. Diese Schwächephase nutzten die Gäste konsequent aus. Angeführt vom überragenden Oluwadamilola Ade-Eri (19 Punkte / 10 Rebounds) übernahmen die Speyerer beim Stand von 65:64 in der 35. Minute sogar erstmals die Führung. Die Partie stand nun auf Messers Schneide, und jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen. Erst in der Schlussphase setzte sich Leverkusen entscheidend durch: Branden Maughmer behielt die Nerven und sorgte dafür, dass die GIANTS am Ende mit 76:73 jubeln durften. Damit feierte BAYER den dritten Sieg in Serie! Auch individuell wussten die Leverkusener zu überzeugen. Dennis Heinzmann war mit 15 Punkten, elf Rebounds und einer Effektivität von 19 der statistisch stärkste Akteur der GIANTS. Für den 35-Jährigen war es bereits das zweite Double-Double in Folge. Auch Jug Bogdan überzeugte erneut: Der Guard steuerte 13 Punkte und fünf Rebounds bei. Finn Fleute (12 Punkte), Branden Maughmer (12) und Agust Godi Kjartansson (11) punkteten ebenfalls zweistellig.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf 73:70

Die SKYLINERS Juniors haben ihren ersten Sieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd eingefahren. Im ersten Heimspiel der Saison drehten die Frankfurter einen 13-Punkte-Rückstand im letzten Viertel und setzten sich in einer bis zur letzten Sekunde offenen Partie mit 73:70 gegen die Dragons Rhöndorf durch. Die Juniors erwischten einen starken Start und zogen schnell auf 13:3 davon. Nach einer Auszeit kämpften sich die Gäste aber zurück, nach zehn Minuten stand es 19:16 für Frankfurt. Im zweiten Viertel fand Rhöndorf deutlich besser in die Partie. Bei den Juniors wollten vor allem die Dreier nicht fallen: Zur Halbzeit lag die Dreierquote bei nur 15 Prozent. Mit 31:41 ging es in die Kabine.

Auch im dritten Viertel entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, doch den Frankfurtern gelang es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Vor dem Schlussviertel lagen die Gäste mit 61:48 vorne. Dann drehten die Juniors auf: Mit einem 14:1-Lauf zu Beginn des letzten Viertels glichen sie zum 62:62 aus und zwangen Rhöndorf zur Auszeit. Die Gäste fanden danach kaum noch Lösungen in der Offense. 24 Sekunden vor dem Ende führte ein Steal zum Fast-Break-Dunk von Dusan Nikolic zum 70:64. Spannend wurde es trotzdem noch einmal: Nach einem Ballverlust punkteten die Rhöndorfer und verkürzten auf 70:69. Die Mannschaft von Troy Culley blieb in den letzten Sekunden aber konzentriert und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im BCM wurde der 73:70-Heimsieg lautstark gefeiert!

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg 79:55

Die Dresden Titans gewinnen das vierte Spiel der Saison gegen den BBC Coburg mit 79:55 (16:7, 24:17, 12:14, 27:17) Die Dresden Titans können ihre Serie gegen den BBC Coburg fortführen. Im Duell mit den Franken bestimmen die Elbriesen von der ersten Minute an das Spielgeschehen und feiern unter Jubel der Fans den völlig verdienten Heimerfolg. Die Partie wird direkt mit einem richtigen Kracher seitens des BBC Coburgs eröffnet: Benjamin Koppke kann den Ball völlig frei wuchtig durch die Reuse stopfen. Sein Gegenspieler auf der Centerposition Alex Leiba antwortet aber mit schnellen sechs Punkten. Die Gäste tun sich in der Folge schwer, offensiv in den Rhythmus zu kommen und Cheftrainer Patrick Seidel reagiert mit einer Timeout beim Stand von 11:5. Nach der Auszeit gerät aber auch der Angriffs-Motor der Elbriesen ins Stocken. In kurzer Zeit verbucht die Heimmannschaft gleich drei Turnover. Wie schon letzte Woche zeigt sich Pavle Pisic als Punktegarant von der Bank und führt die Titans mit zwei erfolgreichen Mitteldistanzwürfen zum Viertelentstand von 16:7. Savion Brown zeigt sich zu Beginn der zweiten Spielperiode weiter als einzig verlässliche Quelle im Coburger Angriffsspiel. Der US-Amerikaner verwandelt schon seinen dritten Wurf, ehe die Dresdner mit mehreren einfachen Körben im Fastbreak ihre Führung weiter ausbauen. Im Anschluss entwickelt sich eine deutlich ausgeglichenere Phase der Partie, in der vor allem Titans-Kapitän Sebastian Heck am gegnerischen Brett besticht. Das Highlight folgt in der 15. Minute als Heck beim Wurfversuch gefoult wird und im Fallen noch die zwei Zähler mitnehmen kann. Als dann bei den Elbriesen noch die Dreier fallen, steigt die Stimmungskurve in der Cyberport-Arena und die Führung weiter nach oben. Mit 40:24 geht es in die Pause.

Ein Spieler mit titanischem Hintergrund legt für die ersten Punkte in der zweiten Halbzeit auf: Nico Wenzl. Der ist aber, zum Argwohn der Gastgeber, mittlerweile im Dress des BBC´s und assistiert den nächsten Distanztreffer von Mitspieler Brown. Relativ schnell geht es dann, dass die Coburger, das Punktepolster der Dresdner, immer dünner werden lässt. Umso erlösender ist es für die Titans, als Georg Kupke und Luca Kellig mit erfolgreichen Würfen hinter der Dreierlinie die Aufholjagd fürs Erste egalisieren. So können die Elbriesen mit einem komfortablen 52:38-Vorsprung auf den Schlussabschnitt blicken. Höchste Wachsamkeit ist nun bei den Coburgern gefragt. Doch den Start in die letzten zehn Minuten verkorksen die Schützlinge von Seidel komplett. Ein 5:0-Lauf zwingt den Trainer nach gerade einmal 29 Sekunden zu einer Auszeit. Sein Händchen gefunden hat jetzt auf Dresdner Seite vor allem Wisdom Uboh, der mit gleich drei verwandelten Versuchen aus der Ferne seine Chancen erhöht, mal wieder Topscorer seines Teams zu werden. Aber auch im Kollektiv spielen sich die Hausherren in einen Rausch, der mit ablaufender Spieluhr auf immer weniger Gegenwehr trifft. Einzig Brown hält die Coburger hoch. Seine starke Ausbeute von 31 Zählern kann die haushohe Niederlage von 79:55 auch nicht vermeiden. Die Elbriesen gewinnen deutlich mit 79:55 gegen Coburg und bleiben weiterhin vor heimischer Kulisse ungeschlagen.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics 84:93

Dank eines sensationellen Schlussviertels, welches die Gleißental-Riesen mit 35:21 für sich entscheiden konnten,  sicherten sich die Tropics hochverdient den Sieg in einem ausgeglichen Münchener Derby. Die knapp 300 Oberhachinger Fans feierten Ihr Team nach dem Spiel mit minutenlangem Szenenapplaus und sorgten für eine Gänsehaut-Atmosphäre im BWM Park. In einem vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassigen Spiel bekamen die Zuschauer alles zu sehen, was das Herz begehrt. Spektakuläre Aktionen auf beiden Seiten und viele Highlights machten das spannende Derby zu einer Partie, die man nicht so schnell vergessen wird. In einer eher defensiv geführten ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Auf Seiten der Gelbhemden war es vor allem Nedzad Muratovic, der immer wieder Punkte auf die Anzeigetafel brachte. Bei den Gastgebern waren es die beiden Jerkic-Brüder, die immer wieder erfolgreich für die Bayern waren. Mit einer knappen 34.32 Führung ging es die Kabine.

Ab dem dritten Viertel entwickelte sich ein offensiver Schlagabtausch und die Würfe vielen nun hochprozentiger. Die Mutapcic-Truppe nutzte immer wieder Ihre enorme Athletik und punktete oft aus zweiten Chancen. Vor allem Will Miklic war hier nicht zu stoppen. Die Bayern führten vor dem Schlussviertel mit 63:58. Doch die Tropics ließen sich nie abschütteln und blieben immer in Schlagdistanz. Philipp Bode führte zusammen mit Andrej Mangold überragend Regie und kam am Ende auf 14 Assists. Vor allem Dzenis Hodovic , Freddy Müller und der erneut bärenstarke Max May profitieren immer wieder vom tollem Teamplay. In der Crunchtime waren es dann vor allem Freddy Müller, der immer wieder energisch zum Korb zog, sowie Dzenis Hodovic die Verantwortung übernahmen. Der 18-jährige Hodovic traf im ganz wichtigen Moment aus alles Lagen und belohnte sich für seine starke Leistung. Ein grandioser Sieg, über den man sicherlich in Oberhaching noch lange reden wird, wurde nicht nur erspielt sondern auch vom Team erkämpft. Am kommenden Sonntag findet das letzte Spiel der englische Woche statt. Zu Gast sind die Dresden Titans, die ebenfalls mit einer starken 3-1 Bilanz in die Liga gestartet sind. Mario Matic: „ Glückwunsch an mein Team, aber auch an Muki und die Bayern für die hochklassige Partie. Sie haben uns alles abverlangt. Das Spiel heute war vor allem in der zweiten Halbzeit Werbung für den Basketball. Wir haben am Ende die Big-Shots getroffen und in einem ausgeglichen Spiel letztendlich verdient gewonnen. Wir haben über 40 Minuten an uns geglaubt und alles auf dem Parkett gelassen. Das Glück haben wir uns hart erarbeitet. Nun gilt es am Sonntag nachzulegen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg 70:62

Die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen hat am Mittwochabend die Partie in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA gegen die PORSCHE BBA Ludwigsburg mit 70:62 für sich entschieden. Nach diesem Erfolg befinden sich die Kangaroos nun mit 6:2 Punkten auf Platz fünf in der Tabelle, allerdings punktgleich mit dem Tabellenzweiten Oberhaching. Inzwischen hat bis auf Überraschungsaufsteiger SI Ravens Reutlingen jedes Team in der Liga mindestens eine Partie verloren. Trotz des ungünstigen Termines unter der Woche waren noch beachtliche 572 Fans in die Stadtberger Halle gekommen. Die Gäste aus der Barockstadt mussten mit Daniel Mack und Lucas Modic auf wichtige Kräfte unter den Körben verzichten und hatten noch dazu einen Tag weniger Ruhezeit und eine lange Auswärtsfahrt am Sonntag nach Erfurt in den Knochen. Bei der BG fehlte weiterhin der verletzte Joscha Eckert. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Stadtberger von Beginn an überlegen waren. Kapitän Joanic Bacoul eröffnete zum 2:0, eine Führung für die Gäste sollte es an diesem Abend hingegen dann nicht mehr geben. Die ersten Minuten standen im Zeichen der guten Verteidigungsarbeit auf beiden Seiten, es fielen wenig Körbe. Nach 10 Minuten lautete der Score 19:15 für die Kangaroos, anschließend wuchs der Abstand sukzessive bis zur Halbzeit (35:26). Auch nach der Halbzeit ging es munter weiter, mit einem schönen Korbleger erhöhte Luca Sarnowska in der 31. Minute auf 59:41. Das war mit 18 Punkten Differenz der höchste Vorsprung des Abends. Die Gäste gaben aber noch nicht auf, überzeugten kämpferisch, während die stark rotierenden Leitershofer jetzt doch wieder den ein oder anderen Turnover zu viel einbauten und auch die Wurfquote etwas zurückging. Vier Minuten vor dem Ende leuchtete plötzlich nur noch ein 61:56 Vorsprung für die BG von der Anzeigetafel. Die an diesem Abend sehr gut aufgelegten Friedrich Feldrappe und Brendan Gregori sorgten aber schnell wieder für klare Verhältnisse und am Ende wurde der Sieg souverän nach Hause gefahren, die Fans konnten sich zufrieden auf den Heimweg machen. Am kommenden Wochenende sind die Kangaroos spielfrei. Weiter in der Liga geht es dann am Sonntag darauf auswärts bei Culture City Weimar, ehe am 31. Oktober um 19.30 Uhr gegen die Dresden Titans wieder ein Heimspiel ansteht. Genug Zeit also für die BG, zu regenerieren.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers 92:70

Dass die BARMER 2. Bundesliga Pro B Süd eine ausgeglichene Liga ist, ist allen Verantwortlichen bewusst. Das auch nicht erst seit dem 1. Spieltag als die hochfavorisierten Bayer Giants Leverkusen bei den Oberhaching Tropics untergingen, sondern das haben auch schon die vergangenen Saisons gezeigt. Gestern Abend haben, dass auch nun die Fellbach Flashers auf schmerzvolle Art und Weise erfahren müssen. Beim ambitionierten Aufsteiger starten die Fellbacher sehr gut in die Partie. Nach 5 gespielten Minuten stand es 13:7 für die Flashers. Dann fanden die Gastgeber jedoch immer besser in die Partie und der Rest des Spiels ist schnell erzählt. Die Reutlinger zeigten den größeren Siegeswillen und waren den Flashers in allen Bereichen überlegen. Sowohl defensiv und offensiv stimmte nicht die Kommunikation bei den Fellbachern. Ein Beleg dafür sind auch die nur 10 Assists, die das gesamte Team verbuchen konnte. Viele Einzelaktionen die leider nicht von Erfolg gekrönt waren. Deutlich verunsichert lagen die Fellbacher vor dem letzten Viertel mit 73:51 zurück und konnten den stark aufspielenden Gastgebern nichts entgegensetzen. Am Ende des Abends ist es ein hochverdienter Erfolg mit 90:72 für den Aufsteiger, die den Flashers eine Lektion erteilt haben, aus der sie hoffentlich ihre Lehren ziehen werden.

Das Gute an Doppelspieltagen ist, dass man ziemlich schnell die Möglichkeit wieder in die Spur zu finden und Charakter zu zeigen. Das Gesamte Team und der Trainerstab können sich bereits kommenden Samstag von einer besseren Seite präsentieren. Dann treten die Flashers bei den Dragons aus Rhöndorf an. Der ehemalige Bundesligist, der mittlerweile als Farmteam für die Telekom Baskets Bonn fungiert steht in der aktuellen Saison mit 2 Siegen und 2 Niederlagen da. Der junge Head Coach Max Becker hat ein sehr ausgeglichenes Team beisammen. Vielversprechende Talente, wie Kenan Reinhardt oder Dušan Ilić die immer für Furore sorgen können, oder auch erfahrene Spieler wie Mychael Paulo, der amerikanische Forward Sahmi Willoughby oder der bereits Bundesliga erprobte Justin Onyejiaka. Besonders freuen sich die Flashers jedoch auf Daniel Mayr. Daniel verbrachte eine großartige Saison 2024/25 in Fellbach, bevor er zu seinen Wurzeln zurückkehrte. Dabei hinterließ Daniel nicht nur auf dem Court bleibenden Eindruck. Auch in der Flashers Community ist Daniel weiterhin sehr geschätzt. Das Alles zählt jedoch am Samstag nicht. Beide Teams haben nun etwas gutzumachen. Die Dragons haben das Mittwochabend Spiel sehr unglücklich nach einer hohen Führung gegen die Frankfurter noch aus der Hand gegeben.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Nachberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:21:572026-10-15 17:21:57Nachberichte ProB Süd 27. Spieltag

Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

15. Oktober 2026/in Allgemein, APP, ProB Süd 26/27

13.10.2026 19:00 Uhr // TV Langen vs. Basketball Löwen 

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Bayer Giants Leverkusen vs. Ahorn Camp Baskets

Die Ahorn Camp Baskets sind noch auf der Suche nach ihrer Form. Die ersten drei Saisonspiele gingen allesamt verloren. Am vergangenen Wochenende unterlag Speyer vor heimischer Kulisse den Dresden Titans mit 61:68. Für Mike Koch ist dies allerdings kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Ergebnisse sagen nichts aus, auch wenn Speyer noch nach dem offensiven Flow sucht. Wir haben aber gegen Weimar und vor allem Oberhaching gemerkt, dass Statistiken nicht zählen. Die Tagesform wird entscheidend sein. Von daher sind wir auf der Hut.“ Bei den Rheinland-Pfälzern um Headcoach Carl Mbassa gibt Daryl „DJ“ Woodmore den Ton an. Der US-Amerikaner läuft bereits in seiner elften Saison für die Baskets auf und überzeugt seit Jahren mit konstanten Mittelwerten im zweistelligen Punktzahlen. Auch in der laufenden Spielzeit ist der 34-Jährige mit durchschnittlich 13,3 Punkten pro Partie ein wichtiger Faktor im Speyerer Spiel. Koch weiß um die Qualitäten des Routiniers: „Ein besonderer ProB-Spieler, der diese Liga ungemein bereichert.“
Der bislang erfolgreichste Speyerer Scorer heißt allerdings Austin Fadal. Der Nigerianer spielte unter anderem für die Eastern Washington Eagles in der NCAA Division I und schloss seine Collegezeit 2024 an der Adams State University in der NCAA Division II ab. Nach zwei Jahren im spanischen Basketball ist der Combo-Guard nun in der ProB angekommen – und hinterlässt direkt Eindruck: Fadal erzielt durchschnittlich 14,3 Punkte pro Partie und kommt zudem auf 2,7 Ballgewinne.
Christoph Rupp, der in den ersten beiden Saisonwochen nicht zum Einsatz kam, feierte am dritten Spieltag gegen Dresden sein Comeback. Der erfahrene Small Forward (insgesamt 162 Einsätze in der ProB) konnte zwar nur vier Punkte erzielen, griff gegen Dresden jedoch stolze neun Rebounds ab. Für die Gäste ist der 27-Jährige ein immens wichtiger Teil der Rotation. Doch worauf kommt es für die BAYER-Korbjäger an? „Für uns wird es wichtig sein, den eigenen Ballbesitz gewinnbringend zu nutzen. Zuletzt haben wir im Spielaufbau einfach Fehler gemacht. Obwohl Speyer eher langsam spielt, sind sie in der Kategorie ‚Steal‘ nicht zu unterschätzen“, gibt Koch zu bedenken. „Des Weiteren ist unser Angriff natürlich ein großes Thema. Uns gelingt es noch nicht, über einen längeren Zeitraum einen konstanten Rhythmus beizubehalten. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und möchten am Mittwoch gerne den nächsten Schritt in unserer Entwicklung gehen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // SKYLINERS Juniors vs. Dragons Rhöndorf

Drei Spiele innerhalb einer Woche sind schon ein echter Stresstest. Nach Hessing Leitershofen am vergangenen Wochenende, steht am Mittwoch (14.10., 19:30 Uhr) für Rhöndorf das Duell mit den Skyliners Juniors auf dem Programm. Nur drei Tage später (17.10., 19:00 Uhr) bitten im DragonDome dann die Fellbach Flashers, der aktuelle Tabellenführer zum Tanz. Das „Tripple “ liefert den Rheinländern eine wertvolle Standortbestimmung. Was das Team um Headcoach Max Becker in Frankfurt erwartet, verdeutlichte die Begegnung zwischen den Skyliners und den besagten Flashers am letzten Sonntag. Da unterlagen die Hessen bei Fellbach erst nach Overtime mit 95:90. Bei der unter dem Strich unglücklichen Niederlage stellte die Mannschaft von Trainer Troy Aaron Culley unter Beweis, dass sie im Kern und schon länger zusammen und ein gut eingespieltes Kollektiv sind. Vor allem in der heimischen „Basketball City Mainhattan“ ist das Team erfahrungsgemäß nicht leicht zu knacken.

Wie üblich sind die Juniors mit einem breitem Kader in die Saison gestartet, der ähnlich wie die Dragons mit einigen hoffnungsvollen Doppellizenz-Spielern gespickt ist. Eine Klasse für sich ist Ivan Crjnac, aktueller deutscher Juniorennationalspieler und mit 2,04 Meter ein großer sowie beweglicher Small Forward. Der 19-Jährige bringt das gesamte spielerische Paket mit und steuert bislang 13 Punkte pro Spiel bei. Nicht minder beeindruckt Lukas Smazak als Spielmacher. Der Tscheche ist ebenfalls 19 Jahre alt und ein brandgefährlicher Distanzschütze, was durchschnittlich 18 Punkte belegen. Moses Pölking verfügt hingegen mit seinen 28 Jahren schon über reichlich ProA-Erfahrung, gesammelt in Diensten von Koblenz und Bremerhaven. Der wuchtige 2,06-Meter lange Center liefert bislang mehr als solide ø 11,5 Punkte und sechs Rebounds. Dusan Nikolic ist in den ersten Spielen durch einen starken Zug zum Korb aufgefallen. Die Drives des 21-jährigen Guards sind nur schwer zu stoppen und brachten ihm starke 20 Punkte pro Partie ein. Insgesamt betrachtet haben die Frankfurter einige Spieler an Bord, die Begegnungen ihren Stempel aufdrücken können. Die hat Rhöndorf allerdings auch. Außerdem haben die Dragons bereits zwei Siege auf der Habenseite, die Juniors warten noch aufs erste Erfolgserlebnis. Am Ende wird mit entscheidend sein, wer die Enttäuschung vom vergangenen Wochenende am besten abschütteln kann.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // Dresden Titans vs. BBC Coburg

Vorbericht folgt in Kürze.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // FC Bayern Basketball II vs. TSV Oberhaching Tropics

Nach dem bärenstarken Auftritt und Heimsieg gegen Coburg gehen die Oberhachinger Basketball mit viel Rückenwind ins Münchner Derby. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im BMW und der Eintritt zum Derbykracher ist frei. Unsere befreundeten Nachbarn haben bisher einen Sieg auf dem Konto und mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen Rhöndorf und Langen einstecken. Gespickt mit hochtalentierten Spielern, die zu den größten Talenten Europas gehören, gehen die Gastgeber trotzdem leicht favorisiert in das Spiel. Desmond Yiamu, die Brüder Jerkic, Susic sowie Kilian Fischer sind auch im Kader der ersten Mannschaft und haben eine ganz große Zukunft vor sich. Mit den beiden Slowenen Cevizovic und Miklic verpflichte der FC Bayern zudem zwei gestandene Profis, die der jungen Truppe die notwendige Erfahrung geben. Der größte Star jedoch sitz auf der Bank. Emir Mutapcic ist eine Basketball-Legende. Der Taktikfuchs gewann deutsche Meisterschaften und war sogar deutscher Bundestrainer. Mit allem Wassern gewaschen ist Muki der Erfolgsgarant der kleinen Bayern. Mario Matic: „ Hoffentlich finden wie in den letzten Jahren viele Oberhachinger Fans den Weg in den BMW Park. Bayern ist favorisiert, aber Derbys haben eigene Gesetze und wir wollen alles in die Waagschale werfen. Für mich ist es wie immer eine Ehre gegen so eine Ikone wie Mutapcic coachen zu dürfen.“

 

14.10.2026 19:30 Uhr // BG Hessing Leitershofen vs. Porsche BBA Ludwigsburg

Zu ungewohnter Zeit bestreitet die BG Hessing Leitershofen/Stadtbergen ihr Heimspiel am 4. Spieltag in der BARMER 2. BASKETBALL BUNDESLIGA.  Am Mittwochabend (Spielbeginn 19.30 Uhr) trifft man auf die PORSCHE BBA Ludwigsburg. Der Termin kam zu Stande, weil die Süd-Staffel der PRO B kurzfristig auf 15 Teams erhöht werden musste. Und aufgrund des engen Rahmenterminplanes jedes Team nun zwei Mal im weiteren Saisonverlauf unter der Woche antreten muss. Dabei wurde auch Wert daraufgelegt, dass die Reisen zu diesen Matches bezüglich der Entfernungen möglichst kurzgehalten werden. Dass die Kangaroos am kommenden Wochenende dann gar nicht spielen, liegt hingegen daran, dass eben immer eine Mannschaft an jedem Spieltag spielfrei ist.

Auf die Kangaroos wartet ein interessanter Gegner. Die Barockstädter sind das Farmteam des BBL-Ligisten MHP-Reisen Ludwigsburg und stellen mit das jüngste Team der Liga. Ziel des auch noch sehr jungen Trainerteams Jordi Salto und Ognjen Veljkovic ist, junge Talente an die erste Mannschaft heranzuführen. Und von diesen hat die BBA auch dieses Jahr einige Hoffnungen im Kader: Vor allem Yohann Tchouaffe und der erst 16-jährige Kenan Youdom gelten als absolute Toptalente in Deutschland und haben langjährige Verträge in Ludwigsburg unterzeichnet. Aber auch Spieler wie Lars Danziger, Armin Pivac oder Lukas Modic zählen bereits zum erweiterten Kader der BBL- Mannschaft. Auf dem Transfermarkt wurde man auch aktiv: Aus Berlin kam mit Max Riedel (19) ein Ausnahmespieler aus Berlin, dazu der marokkanische Juniorennationalspieler Saad Mouachi Aouaj (17), der auch einen spanischen Pass besitzt. Oder der überaus athletische Theophilus Badu Agyemang (21), der aus Fellbach zum Team gestoßen ist. Dazu kehrte Josia Gentischer (20) aus den USA zurück und Lino Tomas Duarte (21) kam aus Reutlingen. Ein bekannter Name in Leitershofen, sein Bruder Noel spielte drei Jahre bei den Kangaroos und ist bei der BG noch in der besten Erinnerung. Bisher steht für die BBA ein Sieg gegen Oberhaching (88:75) und zwei Niederlagen gegen Coburg (66:87) und Erfurt (64:76) zu Buche. Kangaroos Geschäftsführer Wayne Chico Pittman hat schlechte Erinnerungen an den Gegner vom Mittwoch: „Wir haben da noch eine kleine Rechnung offen. Letztes Jahr überrannte Ludwigsburg uns förmlich in eigener Halle und nahm aus Stadtbergen einen 23-Punkte Sieg mit. Das wollen wir am Mittwoch aber natürlich nicht wieder zulassen“, so Pittman. BG-Coach Emanuel Richter und sein Team durften sich also nicht lange über den grandiosen Sieg in Rhöndorf freuen, die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Württemberger ist kurz: „Die BBA stellt ein junges, dynamisches und hervorragend eingestelltes Team. Sie üben über 40 Minuten hinweg sehr viel Druck auf den Gegner aus und spielen selbst ein sehr hohes Tempo. Am Sonntag haben sie beim Spitzenteam Erfurt nur hauchdünn verloren. Es wird eine anspruchsvolle Partie für uns und wir bauen auf die Unterstützung unserer großartigen Fans“, so Richter.“. An Selbstvertrauen sollte es der BG nicht fehlen, überzeugte man in Rhöndorf nicht nur spielreich und kämpferisch sowie mit mannschaftlicher Geschlossenheit, sondern fuhr auch die Turnovers auf 11 Ballverluste zurück und steigerte die Treffer von der Dreipunktelinie auf rund 35%. Quoten, mit denen man im weiteren Saisonverlauf sehr gut leben könnte. Wohlwissend, dass die junge Leitershofer Mannschaft auch weiterhin der ein oder anderen Leistungsschwankung unterworfen sein wird. Auf die vielen ehrenamtlichen Helfer der Kangaroos wartet ein hartes Stück Arbeit angesichts der Partie unter der Woche. Einlass in die Halle ist dieses Mal daher erst ab 18.45 Uhr.

 

14.10.2026 19:30 Uhr // TSG Schöller SI Ravens Reutlingen vs. SV Fellbach Flashers

Vorbericht folgt in Kürze.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/10/Vorberichte_Spieltag_27_ProB_Sued.jpg 563 1000 Lea /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Lea2026-10-15 17:13:292026-10-15 17:13:29Vorberichte ProB Süd 27. Spieltag

Nachberichte ProA 27. Spieltag

16. März 2026/in APP, ProA 25/26

13.03.2026 19:30 Uhr // SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 78:81

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben sich mit einem knappen Auswärtssieg in Magdeburg vorzeitig das Ticket für die Playoffs gesichert. Mit 81:78 setzten sich die Zauberer gegen den Aufsteiger aus der ProB Nord durch. Topscorer der Partie wurde Anthony Gaines, dem mit 18 Punkten und 13 Rebounds ein Double-Double gelang. Auch Kapitän Moe Stuckey überzeugte und punktete erstmals seit seiner Rückkehr wieder zweistellig. Nach dem Ende der elf Spiele andauernden Siegesserie gegen Koblenz hatten die Crailsheimer nur zwei Tage später die Chance auf Wiedergutmachung. Headcoach David McCray musste dabei auf Big Man Brock Gardner verzichten, der sich im vorherigen Spiel am Knöchel verletzt hatte.

Die Merlins starteten konzentriert in die Partie und setzten die Gastgeber früh unter Druck. Ein erfolgreicher Beginn mündete in einem 8:0-Lauf, der den Crailsheimern eine komfortable Führung verschaffte. Offensiv lief es rund, sodass der Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels auf zehn Punkte anwuchs (29:19). Im zweiten Abschnitt kamen die Hausherren besser ins Spiel und verkürzten zwischenzeitlich, doch die Merlins behielten die Kontrolle. Nach einer Auszeit fanden die Gäste wieder ihren Rhythmus und bauten den Vorsprung erneut aus. Zur Halbzeit lagen die Hohenloher mit 48:37 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel verteidigten die Crailsheimer zunächst stabil und hielten den Abstand konstant. Wolmirstedt ließ sich jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich im Laufe des dritten Viertels Punkt für Punkt heran. Kurz vor der Viertelpause drohte der Führungswechsel, doch ein Dreier von Moe Stuckey stellte den Vorsprung wieder her (64:60).

Im Schlussviertel legten die Merlins erneut vor. Gaines und Blunt sorgten mit wichtigen Punkten für eine zwischenzeitliche Zehn-Punkte-Führung. Dennoch blieb die Partie spannend, da Wolmirstedt in den letzten Minuten noch einmal verkürzen konnte. In der Crunchtime behielten die Crailsheimer jedoch die Nerven. Ein sicher verwandelter Freiwurf von Vinnie Shahid sorgte schließlich für den entscheidenden Abstand, ehe ein verfehlter Buzzer-Beater der Gastgeber den 81:78-Auswärtssieg besiegelte. Neben Gaines punkteten auch Vinnie Shahid (16), Tyreese Blunt (12), Moe Stuckey (12) und Marvin Ogunsipe (10) zweistellig.

Headcoach David McCray sagte nach der Partie: „Es war ein sehr kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften haben sehr physisch gespielt. Basketballerisch war es kein gutes Spiel. Nach der Niederlage am Mittwoch, der langen Anreise und einigen verletzten Spielern war die Situation für uns schwierig. Trotzdem müssen wir besser spielen als heute. Mit der Einstellung und Intensität bin ich aber sehr zufrieden. Wir haben in der Verteidigung 26 Ballverluste erzwungen. An der Stelle möchte ich auch Wolmirstedt loben, sie haben das Spiel sehr unangenehm gemacht.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr // VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 82:75

Die VfL SparkassenStars Bochum haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Gegen die Eisbären Bremerhaven setzte sich das Team von Headcoach Felix Banobre mit einer starken Teamleistung durch und verbuchte damit den ersten Erfolg der Saison gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel. Trotz des Ausfalls von Kapitän Niklas Geske überzeugten die Bochumer mit mannschaftlicher Geschlossenheit und verteidigten ihren Playoffplatz. Die Gäste aus Bremerhaven erwischten zunächst den besseren Start und entschieden das erste Viertel mit 22:18 für sich. Im zweiten Abschnitt fanden die SparkassenStars jedoch besser in die Partie. Besonders Antonio Williams übernahm offensiv Verantwortung und erzielte bis zur Halbzeit bereits 14 Punkte. Mit einer engagierten Leistung drehten die Bochumer das Spiel und gingen mit einer 39:35-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine intensive Begegnung. Bremerhaven drängte immer wieder auf den Ausgleich, doch die SparkassenStars hatten stets die passende Antwort. Vor allem Myreon Jones übernahm nun mehr Verantwortung im Angriff, während die Bochumer Defensive den Gästen kaum einfache Würfe erlaubte. Die ansonsten treffsicheren Bremerhavener wurden von der Dreierlinie bei nur 15 Prozent gehalten. Vor dem Schlussabschnitt lag Bochum knapp mit 60:58 in Führung. Im letzten Viertel bauten die Gastgeber ihren Vorsprung weiter aus. Fünf Minuten vor dem Ende erhöhte Antonio Williams die Führung auf neun Punkte. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich Myreon Jones mit einem Dreier zum 78:70 rund eine Minute vor Schluss. In der Folge behielten die SparkassenStars auch an der Freiwurflinie die Nerven und sicherten sich den wichtigen Heimsieg.

Headcoach Felix Banobre sagte nach der Partie: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg, gegen ein sehr starkes Team aus Bremerhaven. Meine Spieler haben einen hohen Aufwand betrieben und sowohl in der Offensive als auch der Defensive das umgesetzt, was wir geplant haben.“ Geschäftsführer Tobias Steinert ergänzte: „Mein großer Respekt vor dieser Teamleistung. Wir haben von der ersten Sekunde an viel Energie in dieses Spiel investiert und haben eine gute Bremerhavener Mannschaft mit unserer intensiven Verteidigung immer wieder vor Probleme gestellt. So haben wir das Spiel bis zum Ende offen gehalten und am Ende verdient den Sieg eingefahren. Es war eine fantastische Teamleistung“.

 

14.03.2026 19:00 Uhr // GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 111:89

Die GIESSEN 46ers haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der Altmeister setzte sich in der Osthalle souverän mit 111:89 gegen die Bozic Estriche Knights Kirchheim durch und feierte damit bereits den sechsten Sieg in Serie. Mit der offensivstarken Vorstellung bestätigten die Mittelhessen ihre derzeitige Topform in der Liga. Erfolgreichster Werfer der Partie auf Seiten der Gastgeber war Till Gloger mit 18 Punkten, während auch Kyle Castlin und Viktor Kovacevic jeweils 17 Zähler beisteuerten. Die 46ers übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Früh setzte sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic ab und überzeugte vor allem durch starke Trefferquoten sowie klare Vorteile im Reboundspiel. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Gastgeber eine komfortable Führung, die sie im zweiten Abschnitt weiter ausbauten. Nach rund 15 Minuten lagen die Gießener bereits deutlich vorne und gingen schließlich mit einer klaren 66:41-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Hausherren nicht nach. Mit aggressiver Verteidigung, schnellen Ballgewinnen und konsequent ausgespielten Angriffen kontrollierten die 46ers weiterhin das Geschehen. Besonders Till Gloger zeigte sich unter dem Korb treffsicher und verwandelte neun seiner elf Würfe aus der Nahdistanz. Kirchheim, das unter anderem auf mehrere Leistungsträger verzichten musste, fand nur selten Mittel gegen das temporeiche Spiel der Gastgeber. Im Schlussabschnitt überschritten die Gießener schließlich auch die 100-Punkte-Marke. Jonathan Maier sorgte mit seinem Treffer zum 101:80 für den lautstarken Jubel in der Osthalle. In der Folge verwalteten die 46ers ihren Vorsprung souverän und brachten den deutlichen 111:89-Erfolg sicher über die Zeit. Neben Gloger punkteten für Gießen auch Kyle Castlin (17 Punkte), Viktor Kovacevic (17 Punkte), Robin Benzing (14 Punkte) und Adnan Arslanagic (12 Punkte) zweistellig. Die Gastgeber überzeugten zudem mit starker Reboundarbeit, acht Ballgewinnen und nur zehn eigenen Ballverlusten. Headcoach Branislav Ignjatovic sagte nach der Partie: „Wahrscheinlich werden wir auch in dieser Saison noch Spiele verlieren, wir sollten aber jetzt erstmal das Momentum genießen.“

 

14.03.2026 19:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 87:67

Die Tigers Tübingen haben das Heimspiel gegen die RheinStars Köln mit 87:67 gewonnen und damit einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt gemacht. Vor 2.080 Zuschauern zeigte die Mannschaft von Trainer Eric Detlev eine energiereiche Leistung und dominierte nach einem ausgeglichenen Beginn über weite Strecken der Partie. Topscorer der Begegnung wurde Lukas Milner mit 16 Punkten und neun Rebounds. Auch Bernard Pelote überzeugte mit einem Double-Double aus 14 Punkten und 13 Rebounds, während Jhivvan Johnson mit 13 Punkten, neun Assists und sechs Rebounds das Spiel lenkte. Die Gäste aus Köln starteten zunächst besser in die Partie und führten nach drei Minuten mit 8:4. Doch die Tigers fanden zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen Schritt für Schritt die Kontrolle. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (21:21) setzten sich die Gastgeber im zweiten Abschnitt ab. Dank mehrerer erfolgreicher Distanzwürfe und einer verbesserten Reboundarbeit erspielten sich die Schwaben bis zur Halbzeit eine 48:35-Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Tigers spielbestimmend. Vor allem Milner und Pelote sorgten mit wichtigen Punkten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Zwar versuchten die RheinStars im dritten Viertel noch einmal zu verkürzen, doch Tübingen verteidigte konsequent und ging mit einer komfortablen 65:53-Führung in den Schlussabschnitt. Im letzten Viertel stemmten sich die Gäste zwar noch einmal gegen die Niederlage, doch die Tigers hielten dem Druck stand. Ein Alley-Oop-Dunk von Pelote nach Pass von Johnson sowie mehrere erfolgreiche Abschlüsse von Milner sorgten frühzeitig für die Vorentscheidung. Mit einem Dunk von Melkisedek Moreaux zum 81:61 machten die Gastgeber schließlich den Deckel auf die Partie. Am Ende stand ein souveräner 87:67-Heimsieg für die Schwaben auf der Anzeigetafel. Neben Milner punkteten für Tübingen auch Bernard Pelote (14 Punkte) und Jhivvan Johnson (13 Punkte) zweistellig. Bei den Gästen waren Hall Elisias und Cedric Russell Jr. mit jeweils zwölf Punkten die erfolgreichsten Werfer.

Trainer Eric Detlev sagte nach der Partie: „Erstmal vielen Dank für die Glückwünsche. Ich hab aus unserer Sicht ein cooles Basketballspiel gesehen, dazu mit vielen Emotionen. Wir haben den Ball ordentlich bewegt und primär eine gute Spielfreude an den Tag gelegt. Wir sind mit viel Energie zu Werke gegangen, was für uns das Wichtigste war. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg mehr als verdient. Auch in kritischen Phasen hat das Team dem Druck standgehalten.“ Kölns Trainer Zoran Kukić erklärte: „Glückwunsch an Coach Eric Detlev und seine Tübinger Mannschaft zu diesem verdienten Sieg. Sie waren über 40 Minuten das bessere Team, wir haben heute sehr schlecht gespielt. Es sind noch sieben Partien zu spielen und ich hoffe, dass wir die Saison auf eine gute Art und Weise zu Ende bringen können.“

14.03.2026 19:30 Uhr // Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 74:95

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert. Die Rheinländer setzten sich bei den Paderborn Baskets mit 95:74 durch und feierten damit den fünften Erfolg aus den vergangenen neun Partien. In der Tabelle kletterten die Leverkusener auf Rang 15. Die GIANTS starteten konzentriert in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Mit strukturiertem Offensivspiel und einer aufmerksamen Defensive erspielten sich die Gäste schnell Vorteile. Vor allem im Angriff traf Leverkusen gute Entscheidungen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent. Der erste Spielabschnitt ging folgerichtig mit 28:18 an die Mannschaft von Headcoach Michael Koch. Auch im zweiten Viertel blieben die Leverkusener tonangebend. Zwar kam Paderborn immer wieder zu erfolgreichen Abschlüssen, doch die Gäste fanden meist die passende Antwort und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.

Mit einer verdienten 53:39-Führung ging Leverkusen schließlich in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die Dominanz der GIANTS zunächst fort. Zwischen der 23. und 27. Minute starteten die Gäste einen 11:0-Lauf, den Kobe Langley zum 68:45 abschloss. Die Gastgeber verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels zwar noch einmal, dennoch blieb Leverkusen mit 72:57 in Führung. Im Schlussabschnitt ließen die GIANTS nichts mehr anbrennen. Die Rheinländer behielten die Kontrolle über das Spiel und verwalteten ihren Vorsprung souverän bis zur Schlusssirene. Am Ende stand ein deutlicher 95:74-Auswärtssieg. Topscorer der Partie war Kobe Langley mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Lök Wur (16 Punkte), Dennis Heinzmann (14 Punkte), Luca Finn Kahl (13 Punkte) und John Williams Jr. (11 Punkte).

Headcoach Michael Koch sagte nach der Partie: „Für uns war das, ähnlich wie für Paderborn, eine ganz wichtige Begegnung. Man kann fast schon von einem ‚Vier-Punkte-Spiel‘ sprechen. Von Beginn an waren wir voll da und haben uns auch von Rückschlägen nicht aus dem Konzept bringen lassen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs – jeder hat seinen Beitrag zu diesem Teamerfolg geleistet. Jetzt haben wir alles in eigener Hand.“

14.03.2026 19:30 Uhr // PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 72:78

Der BBC Bayreuth hat am 27. Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Trotz personeller Probleme setzten sich die Oberfranken bei den PS Karlsruhe Lions mit 78:72 (40:33) durch und feierten damit ihren elften Saisonsieg. Bayreuth musste in Karlsruhe auf mehrere deutsche Spieler verzichten. Neben den langzeitverletzten Moritz Plescher und Noah Wabersich fehlten auch der erkrankte Nat Diallo sowie Lenny Liedtke, der sich zuletzt eine Bänderverletzung zugezogen hatte. Dennoch zeigte der BBC eine engagierte und physisch starke Leistung. Die Partie begann zunächst ausgeglichen, ehe sich Bayreuth im ersten Viertel mit einem 12:0-Lauf absetzen konnte. Nach zehn Minuten führten die Gäste mit 19:11.

Auch im zweiten Abschnitt blieb der BBC spielbestimmend und ging mit einer 40:33-Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel baute Bayreuth den Vorsprung zwischenzeitlich auf zehn Punkte aus. Die Lions versuchten immer wieder zu verkürzen, doch der BBC fand in den entscheidenden Momenten Antworten. Besonders im Rebound-Duell verschafften sich die Gäste Vorteile und kontrollierten über weite Strecken das Spiel. Im Schlussviertel kam Karlsruhe noch einmal heran, angeführt von Isaiah Hart, der zwei wichtige Dreier traf. Bayreuth behielt jedoch die Nerven. Wichtige Punkte von Kyle Sturdivant sowie ein Tip-In von Willem Brandwijk sorgten in der Schlussphase für die Entscheidung, sodass der BBC den Auswärtssieg mit 78:72 über die Zeit brachte.

Kyle Sturdivant war mit 25 Punkten und vier Assists der überragende Spieler auf Bayreuther Seite. Willem Brandwijk steuerte elf Punkte bei, während Tehree Horn und Rayshawn Mart jeweils zehn Zähler erzielten. Cantia Rahming kam auf neun Punkte und dominierte mit 16 Rebounds unter den Körben. Für Karlsruhe war Kilian Binapfl mit 23 Punkten Topscorer, Isaiah Hart erzielte 19 Zähler. BBC-Headcoach Lukas Hofer zeigte sich nach der Partie zufrieden:

„Wir hatten Schwierigkeiten angesichts der fehlenden deutschen Spieler in der Rotation, spielten teilweise ohne nominellen Vierer und versuchten, einfach den Ball in die Hände der besten Spieler zu geben. Wir haben in dieser Saison schon ein paar schöne Spiele verloren, und heute macht es Spaß, mal ein nicht so schönes Spiel zu gewinnen. Wir waren mental voll da und haben die Mentalität, dass verletzte Hunde am gefährlichsten sind, voll implementiert. Dementsprechend wollten wir von Anfang an Vollgas geben. Der elfte Saisonsieg ist wichtig, um uns nach unten abzusichern. Das war heute ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt. Alle Spiele nach Sicherstellung der ProA-Zugehörigkeit sind on Top, wir werden auf jeden Fall weiterhin kämpfen wie die Löwen“.

15.03.2026 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 90:77

Phoenix Hagen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. Vor 3.019 Zuschauern in der Ischelandhalle setzten sich die Hagener mit 90:77 gegen den Nürnberg Falcons BC durch und fuhren damit ihren 23. Saisonsieg ein. Nach einem schwierigen Start übernahmen die Gastgeber im letzten Viertel die Kontrolle über das Spiel. Topscorer der Partie auf Hagener Seite war Devin Schmidt mit 20 Punkten. Die Gäste aus Nürnberg starteten mit hohem Tempo in die Begegnung und setzten Phoenix früh unter Druck. Die Falcons trafen in der Anfangsphase besser und entschieden das erste Viertel mit 24:16 für sich. Auch im zweiten Abschnitt taten sich die Hagener zunächst schwer, fanden jedoch zunehmend besser in die Partie und verkürzten den Rückstand bis zur Halbzeit auf 38:43.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch. Phoenix erhöhte den Druck in der Verteidigung und brachte das Spiel häufiger ins Halbfeld, wodurch die Gastgeber mehr Kontrolle über das Tempo bekamen. Ende des dritten Viertels gelang schließlich der Ausgleich zum 56:56, womit die Partie wieder völlig offen war. Im Schlussabschnitt drehten die Hagener dann endgültig auf. Mit starken Aktionen von Tim Uhlemann sowie wichtigen Treffern aus der Distanz erspielten sich die Gastgeber erstmals eine deutliche Führung. Besonders im letzten Viertel zeigte Phoenix eine starke Teamleistung und setzte sich Schritt für Schritt ab. Am Ende stand ein verdienter 90:77-Heimsieg für die „Feuervögel“. Neben Schmidt punkteten für Hagen auch Mike Carroll (15 Punkte) sowie Marcus Graves und Tim Uhlemann mit jeweils zehn Punkten zweistellig.

Hagen-Headcoach Chris Harris sagte nach der Partie: „Unser Plan war zunächst, das von Nürnberg bevorzugte hohe Tempo mitzugehen. Das hat im Gang nach vorn aber zu Fehlern geführt, die wiederum zu leichten Punkten für die Falcons führten – so haben wir gleich doppelt gelitten. Wir mussten wirklich an unsere Grenzen gehen, um irgendwie Zugriff aufs Tempo und die Partie zu bekommen.“ Falcons-Trainer Ralph Junge ergänzte: „Viele unserer Spiele verlaufen zuletzt ähnlich. Nach gutem Beginn machen wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler hintereinander, um uns selbst mit einem Sieg zu belohnen. Phoenix hat es geschafft, in genau diesem Moment mit viel Qualität die Kontrolle zu übernehmen und hat völlig verdient gewonnen.“

15.03.2026 17:00 Uhr // Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 96:90

Die Artland Dragons haben in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen wichtigen Heimsieg gefeiert. In einer lange offenen und intensiven Partie setzten sich die Quakenbrücker mit 96:90 gegen die EPG Baskets Koblenz durch und kletterten damit zurück auf Tabellenplatz fünf. Überragender Spieler des Abends war Amir Hinton mit 33 Punkten und sieben verwandelten Dreiern. Die Dragons erwischten einen guten Start in die Partie. Timo Lanmüller eröffnete das Spiel mit einem And-One, wenig später erhöhte Ben Burnham von der Freiwurflinie auf 5:0. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel mit mehreren Führungswechseln, ehe Quakenbrück mit einer 21:16-Führung in die erste Pause ging. Im zweiten Abschnitt übernahmen zunächst die Gäste aus Koblenz das Kommando. Besonders Decorian Jeffries und Calvin Wishart sorgten dafür, dass die Baskets zwischenzeitlich in Führung gingen. Die Dragons gerieten phasenweise unter Druck, blieben jedoch in Schlagdistanz. Kurz vor der Halbzeit traf Lanmüller nach einem Foul beim Dreier zunächst zwei Freiwürfe und verwandelte anschließend den Rebound direkt mit der Schlusssirene zum 49:48-Halbzeitstand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung eng. Koblenz konnte immer wieder ausgleichen oder kurzzeitig in Führung gehen, doch die Dragons hatten stets eine Antwort parat. Vor allem Amir Hinton übernahm in dieser Phase Verantwortung und sorgte mit mehreren erfolgreichen Distanzwürfen für eine knappe Führung. Mit einem Dreier kurz vor Ende des dritten Viertels stellte er den Spielstand auf 75:70. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste jedoch erneut zurück. Nach einem 5:0-Lauf gelang Koblenz früh der Ausgleich, und die Partie blieb bis in die Schlussminuten offen. In der Crunchtime zeigten die Dragons jedoch die besseren Nerven. Zunächst traf Burnham zur Führung, anschließend verwandelte Hinton wichtige Freiwürfe. Ein Offensivrebound von Linus Ruf sowie weitere Punkte in der Schlussphase sorgten schließlich für den entscheidenden Vorsprung. Neben Hinton punkteten auch Ben Burnham (20 Punkte) und Buzz Anthony (15 Punkte) zweistellig für die Dragons.

Headcoach Hendrik Gruhn sagte nach der Partie: „Es war ein toughes Spiel und am Ende wieder ein Arbeitssieg. Wir haben heute nicht unser bestes Spiel gemacht und vor allem defensiv nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. In der Schlussphase sind wir dann aber die richtigen Plays gelaufen, haben defensiv noch einmal angezogen und insgesamt mit mehr Intensität gespielt als zuvor. Es tut gut, jetzt zweimal in Folge solche Spiele zu gewinnen, nachdem wir uns in den Wochen davor trotz guter Leistungen nicht belohnen konnten.“

 

15.03.2026 18:00 Uhr // Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 55:100

Die BG Göttingen hat am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert und damit die Teilnahme an den Playoffs perfekt gemacht. Die Mannschaft von Headcoach Fabian Strauß setzte sich bei den Uni Baskets Münster klar mit 100:55 durch. Bester Werfer der Partie war Jordan Sears mit 22 Punkten. Die Gäste aus Göttingen starteten mit viel Energie in die Begegnung und übernahmen früh die Kontrolle. Drei Freiwürfe von Mathis Mönninghoff brachten die Veilchen früh in Führung, anschließend setzte sich die BG mit einer starken Defensivleistung weiter ab. Münster fand gegen die aggressive Verteidigung der Gäste kaum Lösungen, sodass Göttingen das erste Viertel deutlich mit 22:4 für sich entschied.

Auch im zweiten Abschnitt blieb die BG spielbestimmend. Zwar kamen die Uni Baskets offensiv etwas besser in die Partie, doch die Göttinger hielten das Tempo hoch und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Ein Dreier von Jordan Sears sorgte kurz vor der Pause für eine klare Führung, mit der die Gäste beim Stand von 51:23 in die Halbzeit gingen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener. Münster verkürzte zwischenzeitlich durch Adam Touray etwas, doch Göttingen antwortete mit einem 13:2-Lauf und stellte den Abstand schnell wieder deutlich her. Bis zum Ende des dritten Viertels wuchs die Führung der Veilchen auf 78:35 an. Auch im Schlussabschnitt blieb Göttingen überlegen. Zach Jackson, Mönninghoff und Sears sorgten dafür, dass der Vorsprung weiter anwuchs. Schließlich stellte Nils Schmitz von der Freiwurflinie die 100 Punkte für die Gäste sicher, ehe Münster per Dreier den 100:55-Endstand herstellte.

Neben Sears punkteten für Göttingen auch Mathis Mönninghoff (15 Punkte), Julius Böhmer (13 Punkte) und Leon Drescher (12 Punkte) zweistellig. Headcoach Fabian Strauß sagte nach der Partie: „Dieses Spiel war für uns extrem wichtig, um uns daran zu erinnern, was wir als Mannschaft können und wofür wir in den vielen Wochen gestanden haben. Die Jungs haben das umgesetzt, war wir wollten. Und sie haben das, was sie sich als Hausaufgabe gegeben haben, sehr gut durchgesetzt. Wir haben den Ball phasenweise sehr schön bewegt, immer noch einen zusätzlichen Pass gegeben und den offenen, den einfachsten Wurf gefunden. Da muss ich meinen Jungs ein Riesenlob aussprechen. Aber ich weiß auch, in welcher Situation Münster sich befindet, deshalb bin ich respektvoll und weiß, dass wir nicht der Gegner waren, den sich Münster gewünscht hat.“

 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/ProA-aktuell.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-16 17:27:342026-03-16 19:39:10Nachberichte ProA 27. Spieltag

Vorberichte ProA 27. Spieltag

13. März 2026/in APP, ProA 25/26

Alle Spiele der ProA sind LIVE und EXKLUSIV bei Sporteurope.TV zu sehen!

13.03.2026 19:30 Uhr SBB Baskets vs. HAKRO Merlins Crailsheim 

Crunchtime in der Hauptrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Das letzte Saisonviertel wird eingeläutet, der Kampf um Playoff- und Abstiegsplätze ist in vollem Gange. Für die Zauberer endete am Mittwochabend die Siegesserie. Die bis dato 2026 ungeschlagenen HAKRO Merlins mussten beim Heimauftritt gegen die EPG Baskets Koblenz eine bittere 76:78-Niederlage hinnehmen. Lagen sie in einem teilweise zerfahrenen Spiel nahezu über die komplette Spieldauer in Front, steckten die Gäste nie auf, entschieden das Schlussviertel für sich und holten den Überraschungssieg in Ilshofen. Die Merlins stehen dadurch weiter auf Tabellenplatz zwei mit jeweils einem Sieg Vorsprung auf Göttingen und Bremerhaven.

Turbulent war die vergangene Woche vor allem beim Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. Als Reaktion auf die Niederlagenserie – die SBB Baskets holten in diesem Kalenderjahr nur einen Sieg aus zehn Spielen – wurde überraschenderweise Headcoach Eiko Potthast freigestellt. Der Trainer kam 2018 als Assistant Coach von Rodrigo Pastore aus Chemnitz nach Wolmirstedt und wurde dort 2019 zum Cheftrainer befördert. Mit ihm an der Seitenlinie stieg der Provinz-Klub von der Regionalliga bis in die ProA auf. Nun übernahm der ehemalige Bundesligaspieler Achmadschah „Cha Cha“ Zazai das Ruder an der Seitenlinie. Unter anderem für Braunschweig, Quakenbrück und Gießen stand der frühere Point Guard selbst insgesamt 125-Mal auf BBL-Parkett.

Zazai mit guten Erinnerungen an die Merlins Direkt nach seiner Spielerkarriere startete Zazai seine Laufbahn an der Seitenlinie. Zunächst führte er die Berlin Braves von der Regionalliga in die ProB und dort als Aufsteiger direkt ins Halbfinale, anschließend heuerte er im November 2024 bei den damals stark abstiegsbedrohten Giants Düsseldorf an und führte diese noch zum sportlichen Klassenerhalt. Einen wichtigen Erfolg auf dem Weg holten die Nordrhein-Westfalen im März 2025 bei den HAKRO Merlins – Zazais Team gewann in der Arena Hohenlohe mit 85:75. Einstand geglückt

Nun möchte er also erneut ein Team zum Ligaverbleib führen. Einen ersten Schritt dazu machten die Baskets am vergangenen Montag – nach nur einer Trainingseinheit mit neuem Übungsleiter bezwang man den BBC Bayreuth 75:74. Acht Spieltage vor Saisonende befindet sich der Verein mit einem Sieg Rückstand auf das rettende Ufer auf Tabellenrang 17 der ProA. Für Zazai und seine Mannschaft geht es jetzt erneut vor heimischer Kulisse um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beim zweiten von insgesamt vier Heimspielen in Folge möchten sie die nächste Überraschung landen und den Favoriten aus Hohenlohe bezwingen.

 

14.03.2026 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum vs. Eisbären Bremerhaven 

Am 27. Spieltag erwartet die VfL SparkassenStars Bochum mit den Eisbären Bremerhaven eine schwierige Aufgabe. Sowohl das Duell in der Preseason als auch das Hinspiel entschieden die Norddeutschen für sich – am Samstag wollen die Bochumer den Spieß nun umdrehen. Die Eisbären stehen aktuell auf dem vierten Tabellenplatz und haben bereits 19 Siege eingefahren. Das Ziel ist klar: Der Aufstieg in die easyCredit BBL. Headcoach Steven Esterkamp hatte diese Ambitionen mit der Verpflichtung des mehrfachen BBL-MVPs John Bryant unterstrichen. Der Center verletzte sich jedoch bereits im ersten Training schwer und wird voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. Trotzdem gehören die Eisbären zu den stärksten Teams der Liga. Hinter Tabellenführer Phoenix Hagen stellen sie die Mannschaft mit der zweitbesten Dreierquote.

Ihr Spiel ist schnell und physisch. Im Hinspiel waren die SparkassenStars jedoch nah dran an einer Überraschung. In der HVB-Arena in Bremen blieb die Partie bis in die Schlussphase offen, ehe Bremerhaven in der Crunchtime die besseren Nerven bewies. Aktuell befinden sich die Eisbären zudem in starker Form und konnten ihre letzten fünf Partien gewinnen, darunter auch das Duell gegen Tabellenführer Hagen. Auf die SparkassenStars wartet also eine anspruchsvolle Aufgabe. Dennoch hat das Team von Headcoach Felix Banobre nach dem hart erkämpften Auswärtssieg in Köln – nach zuvor drei Niederlagen in Folge – neues Selbstvertrauen gesammelt. Nun wollen die Bochumer auch gegen ein Team aus dem oberen Tabellendrittel ein Ausrufezeichen setzen. Mit der Unterstützung der Fans in der Baskets-Vest-Arena könnten die Gastgeber dem favorisierten Team aus dem Norden durchaus gefährlich werden.

„Bremerhaven ist eine sehr solide und tief besetzte Mannschaft, die in dieser Saison konstant gute Leistungen zeigt. Für uns liegt der Fokus darauf, weiter an unserer Identität zu arbeiten und mit Disziplin, Energie und Zusammenhalt an beiden Enden des Feldes zu spielen. Wir wollen mit der richtigen Mentalität auftreten und unsere Execution auf dem Weg nach vorne kontinuierlich verbessern“, sagt Headcoach Felix Banobre. Auch Geschäftsführer Tobias Steinert erwartet eine schwierige Aufgabe: „Bremerhaven kämpft nicht nur um die Playoffqualifikation, sondern auch um das Heimrecht in der ersten Playoffrunde und haben sich hier ein gutes Polster erarbeitet. Nun können sie sogar noch nach oben schauen und ihre Platzierung weiter verbessern. Wir haben im Hinspiel gut dagegen gehalten, doch wissen, dass dieses Rückspiel nicht einfach wird und wir unsere beste Leistung abrufen müssen, um eine Siegchance zu haben. Wir werden jedenfalls alles versuchen, um den Schwung aus dem Köln-Sieg mitzunehmen.“

 

14.03.2026 19:00 Uhr GIESSEN 46ers vs. Bozic Estriche Knights Kirchheim 

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA empfangen die GIESSEN 46ers die Bozic Estriche Knights Kirchheim. Die Mittelhessen gehen mit Rückenwind in die Partie: Nach zuletzt fünf Siegen in Serie hat sich das Team von Headcoach Branislav „Frenki“ Ignjatovic auf Tabellenplatz sieben verbessert. Ignjatovic sieht die aktuelle Phase seines Teams dennoch mit der nötigen Gelassenheit. „Die Saison ist kein 100-Meter-Lauf, sondern ein Marathon“, sagt der Gießener Trainer und betont zugleich: „Es tut gut, dass wir in der entscheidenden Phase unseren besten Basketball zeigen.“ Gleichzeitig warnt der Serbe vor dem kommenden Gegner: „Der Gegner hat eine große Qualität. Wir müssen weiter auf der Hut sein.“

Auch Kirchheim hat sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisiert. Nach nur einem Sieg aus den ersten sechs Partien folgten mehrere überzeugende Auftritte, darunter Siege gegen Topteams der Liga. Ignjatovic erwartet deshalb ein intensives Duell: „Die haben richtig starke Jungs in ihrem Kader, das wird ein ganz, ganz heißes Match.“ Personell hoffen die 46ers auf den Einsatz von Spielmacher Simon Krajcovic, der zuletzt eine Hüftprellung erlitt. Fraglich bleibt dagegen der Einsatz von Guard Aiden Warnholtz, der weiterhin mit einer Handverletzung zu kämpfen hat. Ignjatovic zeigt sich optimistisch: „Er ist ein toller Junge. Ich drücke ihm sehr die Daumen, dass er bald wieder fit ist. Er hat es so sehr verdient.“

Brisanz erhält die Partie auch durch die persönliche Verbindung der Trainer: Ignjatovic arbeitete mehrere Jahre in Kirchheim und empfahl damals sogar Igor Perovic als Trainer bei den Knights. „Wir telefonieren fast täglich“, sagt Ignjatovic mit einem Lächeln. „Vor den Duellen reden wir weniger miteinander, ab Sonntag wird sich das aber wieder ändern.“ Mit einem weiteren Erfolg wollen die GIESSEN 46ers ihre Siegesserie ausbauen und ihre Position im engen Rennen um die Playoff-Plätze festigen.

14.03.2026 19:30 Uhr Tigers Tübingen vs. RheinStars Köln 

Am 27. Spieltag der Saison 2025/2026 empfangen die Tigers Tübingen die RheinStars Köln. Beide Teams gehen mit einem Sieg und einer Niederlage aus dem vergangenen Doppelspieltag in die Partie. In der Tabelle stehen die Rheinländer mit einer Bilanz von 11:15-Siegen auf Rang zwölf. Der Klassenerhalt scheint für den Aufsteiger in greifbarer Nähe, dennoch richten die Kölner ihren Blick weiterhin vorsichtig in Richtung Playoff-Plätze. Die Tigers Tübingen kämpfen derweil um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach dem knappen 86:83-Auswärtssieg bei den Nürnberg Falcons BC verbesserten sich die Schwaben mit nun neun Siegen auf Platz 14, liegen jedoch weiterhin nur zwei Siege vor dem ersten Abstiegsrang.

Personell müssen die Tigers weiterhin auf die Langzeitverletzten JaCobi Wood, Larry Thomas und Joshua Schwaibold verzichten. Auch hinter den Einsätzen von Connor Nelson und Miles Tention steht ein Fragezeichen. Patrick Emilien kehrt nach Knieproblemen hingegen wieder in den Kader zurück. „Der Fokus muss weiter auf uns selbst liegen. Der Sieg in Nürnberg hat gutgetan, gerade im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Für uns gilt weiter, dass wir die Fehlerrate minimieren, besser rebounden und unsere Chancen konsequenter nutzen“, sagt Co-Trainer Troy Culley. Die RheinStars Köln starteten mit fünf Niederlagen in Folge in die Saison, konnten sich nach einem Trainerwechsel und mehreren Nachverpflichtungen jedoch stabilisieren.

Seit der Übernahme von Zoran Kukić sowie personellen Verstärkungen gewann das Team fünf seiner letzten zehn Spiele. Zuletzt unterlagen die Domstädter allerdings knapp mit 89:93 gegen die VfL SparkassenStars Bochum. Culley erwartet daher ein anderes Spiel als im ersten Aufeinandertreffen: „Köln hat sich im Vergleich zum Hinspiel personell und spielerisch deutlich verbessert. Es wird ein komplett anderes Spiel. Vor allem offensiv haben sie einige starke Optionen.“ Zu den wichtigsten Spielern der RheinStars zählt Neuzugang Cedric Russell Jr., der seit November durchschnittlich 15 PPG erzielt. Auch Forward Kenny Baptiste (12,4 PPG, 6,2 RPG) sowie die deutschen Leistungsträger Björn Rohwer (12,1 PPG) und Haris Hujic (9,8 PPG) prägen das Spiel der Kölner. Das Hinspiel entschieden die Tigers deutlich mit 80:59 für sich.

14.03.2026 19:30 Uhr Paderborn Baskets vs. Bayer Giants Leverkusen 

Die nächste Auswärtstour in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führt die BAYER GIANTS Leverkusen nach Ostwestfalen. Am Samstag treffen Sebastian Brach, Kobe Langley und Co. um 19:30 Uhr im Sportzentrum Maspernplatz auf die Paderborn Baskets. Nach dem Doppelspieltag wartet damit direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf die Rheinländer. Unterstützung erhält das Team dabei von rund 50 mitgereisten Fans. „Es geht manchmal unter, was unsere Anhänger für einen tollen Job in den verschiedensten Hallen der Bundesrepublik machen“, sagt Headcoach Michael „Mike“ Koch. „Dass nach Paderborn wieder so viele Fans reisen, ist klasse und hilft uns in dieser schwierigen Situation. Die gesamte Mannschaft weiß diesen Aufwand zu schätzen.“

Die Gastgeber stehen aktuell einen Platz vor den GIANTS auf Rang 15 und weisen eine Bilanz von neun Siegen und 17 Niederlagen auf. Am vergangenen Wochenende mussten die Schützlinge von Headcoach Milos Stankovic allerdings zwei Niederlagen hinnehmen – gegen Quakenbrück (87:94) und gegen Gießen (59:92). Entsprechend werden die Baskets vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Im Mittelpunkt des Paderborner Spiels steht Point Guard Jonathan Klussmann. Der dänische Nationalspieler ist Dreh- und Angelpunkt der Offensive und überzeugt mit durchschnittlich 19,6 PPG und 3,7 APG. Auch im Hinspiel gegen Leverkusen zeigte der 23-Jährige seine Qualitäten und erzielte 22 Punkte. „Er ist sicherlich jemand, den wir stoppen müssen. Da ist unsere Verteidigungsarbeit gefragt“, betont Koch.

Neben Klussmann sorgt auch Kevin Osawe regelmäßig für Gefahr. Der Kanadier wechselte im November 2025 nach Paderborn und ist mit durchschnittlich 17,3 PPG und 7,8 RPG sowie einer Effektivität von 20,1 statistisch der wertvollste Spieler seines Teams. Auch Karl Bühner ist den Leverkusenern noch in Erinnerung geblieben. Der 2,01 Meter große Power Forward erzielte im Hinspiel 15 Punkte und traf drei seiner vier Dreipunktewürfe. Am Ende unterlagen die GIANTS damals mit 73:84. Koch: „Das wird eine ganz heiße Nummer.“

14.03.2026 19:30 Uhr PS Karlsruhe Lions vs. BBC Bayreuth 

Der BBC Bayreuth gastiert im Rahmen des 27. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am Samstag (14. März, 19:30 Uhr) bei den PS Karlsruhe Lions. Während sich die Bayreuther nach der knappen 74:75-Niederlage bei den SBB Baskets Wolmirstedt weiterhin mit aktuell zehn Siegen im unteren Tabellenbereich befinden, kämpfen die Karlsruher noch um den Einzug in die Playoffs. Mit zwölf Erfolgen liegen die Badener derzeit nur einen Sieg hinter Rang acht. Die Lions konnten fünf ihrer vergangenen zehn Partien gewinnen. Zuletzt mussten sie jedoch nach vier Siegen in Serie wieder eine Niederlage hinnehmen. Im Baden-Württemberg-Derby bei den Bozic Estriche Knights Kirchheim unterlag das Team von Headcoach Demond Greene mit 70:89. Während die Partie zur Halbzeit noch offen war, setzten sich die Knights nach dem Seitenwechsel deutlich ab. Auffällig war dabei insbesondere die Rebound-Statistik: Karlsruhe kam lediglich auf 28 Rebounds, während Kirchheim 48 Abpraller einsammelte.

Topscorer der Karlsruher ist der im November verpflichtete US-Point Guard Isaiah Hart. Der 26-Jährige erzielt im Schnitt 14,8 PPG und verteilt zudem 4,7 APG. Ebenfalls zu den Leistungsträgern zählt Power Forward David Ejah, der durchschnittlich 14 Punkte und acht Rebounds auflegt. Unter dem Korb sorgt außerdem der erfahrene Center Maurice Pluskota mit 13,4 PPG und 7,2 RPG pro Spiel für Präsenz. Weitere wichtige Rollen nehmen Small Forward Kilian Binapfl (11,5 PPG), Shooting Guard Tyrese Williams (11,6 PPG) sowie Aufbauspieler David Cohn ein, der mit einer Dreierquote von 44,8 Prozent zu den treffsichersten Distanzschützen im Kader gehört. Das Hinspiel am 1. November in Bayreuth entschieden die Oberfranken mit 97:82 für sich. Zur Halbzeit lagen die Karlsruher noch mit 48:44 vorne, ehe Bayreuth im zweiten Durchgang das Spiel deutlich drehte. Maßgeblichen Anteil daran hatte Moritz Plescher, der mit 28 Punkten Topscorer der Partie war. Der Co-Kapitän fällt inzwischen allerdings verletzt bis zum Saisonende aus.

Auch für die PS Karlsruhe Lions geht es weiterhin um wichtige Punkte im Rennen um die Playoffs. Mit einer Bilanz von 12:14-Siegen belegt Karlsruhe aktuell Rang neun der Tabelle. Nach zuvor vier Erfolgen in Serie mussten die Badener zuletzt einen Rückschlag in Kirchheim hinnehmen. Vor heimischem Publikum wollen sie nun wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. BBC-Headcoach Lukas Hofer erwartet eine physisch geprägte Partie: „Mit Karlsruhe wartet ein Team auf uns, das sehr viel individuelle Klasse hat und sehr physisch spielt, ähnlich wie Wolmirstedt zuletzt. Der erste Schritt für uns wird sein, diese Physis zu matchen. Karlsruhe ist eher eine Slow-Pace-Mannschaft, die viel über ihre Set-Offense kommt. Für uns heißt das, dass wir versuchen müssen, ihre Aktionen zu stören. Seit der Verpflichtung von Isaiah Hart hat ihr Spiel zudem einen anderen Look bekommen. Viel läuft über ihn, deshalb werden wir versuchen, ihn so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen.“

15.03.2026 16:00 Uhr Phoenix Hagen vs. Nürnberg Falcons BC 

Nach der gesicherten Playoff-Teilnahme richtet Phoenix Hagen den Blick auf das nächste Zwischenziel: den Heimvorteil in der ersten Runde der Postseason. Um dieses Ziel zu erreichen, muss der aktuelle Tabellenführer der ProA weiter punkten. Am Sonntag empfängt das Team von Headcoach Chris Harris in der Ischelandhalle den Nürnberg Falcons BC. Mit dem 91:85-Arbeitssieg in Leverkusen am vergangenen Wochenende machte Phoenix bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs. Nun wollen Marvin Omuvwie und Co. nachlegen. Zu Gast ist allerdings eine Mannschaft, die selbst noch Chancen auf die Meisterschaftsrunde besitzt. Im Hinspiel dominierte Phoenix die Partie deutlich und gewann mit 119:88.

Dabei erzielte Marcus Graves mit 30 Punkten einen teaminternen Saisonbestwert. Insgesamt war es die viertbeste Punkteausbeute der Vereinsgeschichte. Nürnberg kämpft um Anschluss an die Playoffs Die Nürnberg Falcons gehörten lange zu den positiven Überraschungen der Saison. Zuletzt geriet das Team von Trainer Ralph Junge jedoch ins Straucheln. Sechs Niederlagen in Serie warfen die Franken auf Tabellenplatz zwölf zurück, zwei Siege hinter den Playoff-Rängen. Für Nürnberg ist die Marschroute deshalb klar: Nur ein Erfolg in Hagen hält die Hoffnung auf die Postseason am Leben. Besonders schmerzlich wiegt dabei der Ausfall von Julius Wolf. Der Veteran (9,1 PPG, 4,1 RPG) war eine wichtige Stütze im Spiel der Falcons – sowohl als Scorer als auch als Spielmacher aus dem Lowpost. Seine Rolle muss nun auf mehrere Schultern verteilt werden.

Vor allem Brandton Chatfield ist gefragt. Der Big Man gehört mit durchschnittlich 14,2 PPG und 6,4 RPG zu den produktivsten Spielern der ProA. Harris warnt vor Nürnberger Teamspiel Phoenix-Coach Chris Harris erwartet trotz der Nürnberger Negativserie eine schwierige Aufgabe. „Mit Nürnberg treffen wir auf eine Mannschaft, gegen die wir uns mental keine Pause erlauben dürfen. Vor allem in der Verteidigung sind wir als Kollektiv gefordert, da die Falcons sehr teamdienlich agieren und den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen lassen“, sagt Harris. „Das macht sie offensiv wenig ausrechenbar, da sie uneigennützig nach dem besten Wurf suchen – unabhängig davon, wer diesen nimmt.“ Statistisch bringt Phoenix weiterhin die gefährlichste Offensive der Liga aufs Parkett. Mit durchschnittlich 96,0 PPG stellt Hagen den besten Angriff der ProA. Auch bei den Assists führen die Hagener mit 22,5 Vorlagen pro Partie die Liga an. Nürnberg rangiert mit 83,2 PPG und 18,3 APG jeweils im oberen Mittelfeld der Statistik.

 

15.03.2026 17:00 Uhr Artland Dragons vs. EPG Baskets Koblenz 

Nach dem wichtigen Auswärtssieg bei den Paderborn Baskets kehren die Artland Dragons am kommenden Sonntag in die heimische Artland Arena zurück. Um 17:00 Uhr empfangen die Quakenbrücker die EPG Baskets Koblenz. Nach dem Ende der Niederlagenserie wollen die Dragons vor eigenem Publikum direkt nachlegen. Beim Auswärtsspiel in Paderborn gelang dem Team von Headcoach Hendrik Gruhn zuletzt ein hart erkämpfter 94:87-Erfolg. In einer intensiven Partie entschieden die Dragons das Spiel vor allem im Schlussviertel für sich und konnten damit nach vier Niederlagen in Serie wieder einen wichtigen Sieg einfahren.

Das Hinspiel gegen Koblenz verlief deutlich zugunsten der Dragons. In der EPG-Arena setzten sich die Quakenbrücker mit 113:83 durch und überzeugten dabei mit einer starken Teamleistung sowie hoher Wurfquote. Mehrere Dragons punkteten zweistellig, während Ben Burnham mit 23 Punkten und zehn Rebounds eine dominante Vorstellung zeigte. Die EPG Baskets Koblenz stehen aktuell mit zwölf Siegen aus 26 Spielen auf Tabellenplatz zehn und befinden sich damit im Tabellenmittelfeld. Der Abstand zu den Playoffplätzen ist jedoch überschaubar, sodass für die Rheinländer weiterhin einiges auf dem Spiel steht. Zuletzt sorgten die Koblenzer für eine Überraschung, als sie auswärts bei den HAKRO Merlins Crailsheim mit 78:76 gewannen und damit deren Serie von elf Siegen beendeten.

Offensiv gehört Koblenz zu den produktiveren Teams der Liga und erzielt durchschnittlich 87,9 PPG. Besonders von der Dreierlinie zeigen sich die Baskets treffsicher und kommen auf eine Quote von 35,1 Prozent. Gleichzeitig agieren sie sehr physisch und begehen mit rund 25 Fouls pro Partie die meisten der Liga. Die offensive Verantwortung verteilt sich im Team auf mehrere Spieler. Calvin Wishart ist mit 16,0 PPG, 5,6 APG und 4,2 RPG der zentrale Spielmacher und wurde zuletzt zum Player of the Month Februar in der ProA gewählt. Unterstützung erhält er von Timothy Smith, der mit 14,6 PPG und einer Dreierquote von 48,5 Prozent zu den gefährlichsten Distanzschützen der Liga zählt. Auch Aleksa Kovacevic sorgt mit 10,3 PPG und 3,0 APG für zusätzliche Kreativität im Offensivspiel. Im Hinspiel gegen die Dragons erzielte der Guard starke 42 Punkte.

Personell könnten die Koblenzer jedoch angeschlagen in die Partie gehen. Aleksa Kovacevic fällt aufgrund einer Wadenverletzung aus, zudem sind die Einsätze von Calvin Wishart und Timothy Smith nach Blessuren aus dem Crailsheim-Spiel fraglich. Dragons-Headcoach Hendrik Gruhn erwartet dennoch eine schwierige Aufgabe: „Koblenz ist ein sehr starkes Team, das hat man auch beim Sieg in Crailsheim wieder gesehen. Sie sind durch ihre Größe und Variabilität offensiv schwer zu verteidigen. Gleichzeitig wollen wir uns treu bleiben. Ich finde, dass wir uns in den letzten Wochen spielerisch deutlich verbessert haben. Nach dem Arbeitssieg in Paderborn wollen wir diese Entwicklung nun auch zuhause bestätigen.“

15.03.2026 18:00 Uhr Uni Baskets Münster vs. BG Göttingen 

Die Göttinger wollen nach zuletzt schwierigen Wochen wieder in die Spur finden. „Nach den vergangenen Spielen ging und geht es in dieser Trainingswoche mehr um uns als um den Gegner. Es ist gut, dass wir Rückschläge haben und lernen darauf zu reagieren“, sagt Assistenztrainer Patrick Carney. „Die größte Herausforderung ist unser Selbstvertrauen zurückzugewinnen.“ Auch der kommende Gegner steckt aktuell in einer schwierigen Phase. Die Uni Baskets Münster haben ebenfalls ihre vergangenen drei Spiele verloren und stehen mit nur sechs Siegen am Tabellenende der ProA. Hoffnung im Abstiegskampf macht den Münsteranern jedoch die Rückkehr von Center Adam Touray, der nach Rückenproblemen zuletzt wieder auf dem Parkett stand.

Der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt aktuell lediglich zwei Siege. „Münster hatte sehr viel Verletzungspech und dadurch einige Veränderungen im Kader. Vieles ist für sie in dieser Saison schiefgelaufen“, sagt Carney. „Aber man muss ihnen Respekt zollen; sie geben sich nicht auf.“ Im Vergleich zum Hinspiel, das Göttingen mit 81:63 gewann, hat sich der Münsteraner Kader verändert. US-Guard Julian Larry hat den Klub in Richtung Koblenz verlassen. Neu im Team sind die Guards Deshon Taylor und Curtis Jones Jr. sowie Forward Philip Alston, der zuletzt allerdings aufgrund von Kniebeschwerden pausieren musste. 7

Offensiv gehören die Uni Baskets zu den punkteschwächsten Teams der Liga und erzielen im Schnitt 74,2 PPG. Topscorer ist US-Forward Nick McMullen mit durchschnittlich 14,2 PPG und 9,5 RPG. Dahinter folgt Alston mit 12,6 PPG. Die meisten Assists verteilt Aufbauspieler Thore Dilschmann (3,1 APG). Im Hinspiel bereiteten insbesondere die deutschen Forwards Neil Masnic und Cosmo Grühn den Göttingern Probleme. Der Fokus der BG liegt dennoch vor allem auf dem eigenen Spiel. „Wir haben uns darauf konzentriert, unsere Identität wiederzufinden. Wir wollen schnell spielen, den Ball laufen lassen, offene Würfe nehmen und aggressiv sein“, betont Carney. „Die Mentalität auf beiden Seiten wird am Sonntag eine große Rolle spielen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2026/03/Pro-A-13.03-1.jpg 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2026-03-13 14:17:322026-03-16 18:07:50Vorberichte ProA 27. Spieltag

Nachberichte ProA // 27. Spieltag

11. März 2025/in APP, ProA 24/25

09.03.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers 78:77

Der BBC Bayreuth hat sich in einer packenden Partie der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gegen die GIESSEN 46ers mit 78:77 durchgesetzt.

Gießen startete konzentriert und setzte sich bereits im ersten Viertel mit einem 14:2-Lauf deutlich ab. Während Bayreuth Probleme hatte, ins Spiel zu finden, zeigten die 46ers ein solides Zusammenspiel und gingen mit einer 21:10-Führung in die erste Pause. Auch im zweiten Abschnitt dominierten die Gäste zunächst und bauten ihren Vorsprung auf bis zu 16 Punkte aus. Bayreuth kämpfte sich jedoch zurück, angeführt von Dejan Kovacevic und KeVaughn Allen, die mit einem 13:2-Lauf das Spiel wieder offen gestalteten. Zur Halbzeit führten die Gießener nur noch mit 40:33.

Nach der Pause versuchten die 46ers, ihre Führung erneut auszubauen, doch Bayreuth ließ sich nicht abschütteln. Besonders Tehree Horn und Demarcus Demonia hielten die Hausherren mit wichtigen Treffern im Spiel. Gießen ging mit einer 62:54-Führung ins letzte Viertel, hatte das Momentum aber bereits verloren. Im Schlussabschnitt drehte Bayreuth das Spiel mit einer beeindruckenden Energieleistung. Die Gastgeber kämpften sich Punkt für Punkt heran und übernahmen 101 Sekunden vor Schluss erstmals seit dem ersten Viertel wieder die Führung. In einer dramatischen Schlussphase besiegelte ein Steal von KeVaughn Allen den Sieg für Bayreuth, da Gießen in den letzten Sekunden keinen erfolgreichen Abschluss mehr fand.

09.03.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons 112:73

Die Eisbären Bremerhaven feierten einen beeindruckenden 112:73-Sieg gegen die Artland Dragons und festigten damit ihren Playoff-Platz.

Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich Bremerhaven gegen Ende des ersten Viertels erstmals ab. Ein 10:0-Lauf, eingeleitet von Peter Hemschemeier, brachte die Gastgeber mit 26:15 in Führung. Im zweiten Viertel kämpften sich die Dragons durch schnelle Dreier von Buzz Anthony zwischenzeitlich auf einen Punkt heran. Doch defensive Nachlässigkeiten nutzte Bremerhaven konsequent aus und erspielte sich bis zur Halbzeitpause wieder eine komfortable 47:39-Führung.

Nach der Pause dominierten die Eisbären das Spiel vollends. Mit einer starken Trefferquote von jenseits der Dreierlinie und einem 13:0-Lauf setzten sie sich schnell deutlich ab. Die Dragons fanden keine Antworten auf das Offensivfeuerwerk der Gastgeber, die das dritte Viertel klar mit 37:14 für sich entschieden. Im Schlussabschnitt war das Spiel bereits entschieden. Bremerhaven blieb weiter dominant und gewann auch das letzte Viertel mit 28:20. Am Ende stand ein überzeugender 112:73-Erfolg für die Eisbären auf der Anzeigetafel.

09.03.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. EPG Guardians Koblenz 94:91

Die Partie zwischen den Nürnberg Falcons BC und den EPG Guardians Koblenz bot alles, was ein packendes Basketballspiel ausmacht.

Die Gäste aus Koblenz starteten stark in die Begegnung und profitierten von einer unsicheren Defensive der Falcons. Besonders Alexandre Bouzidi und Kapitän Dominique Johnson setzten früh offensive Akzente, sodass sich Koblenz schnell eine zweistellige Führung erspielte. Nürnberg fand erst spät ins Spiel, konnte den Rückstand jedoch bis zum Viertelende auf 17:30 reduzieren. Im zweiten Viertel drehten die Gastgeber auf. Mit verbesserter Verteidigung und klügerem Passspiel zwangen sie Koblenz zu Fehlern und holten Punkt um Punkt auf. 90 Sekunden vor der Halbzeit gelang Damian Forrest der Ausgleich, bevor Vincent Friederici und Leo Saffer Nürnberg erstmals in Führung brachten. Mit einem 42:38-Vorsprung gingen die Falcons in die Kabine und sorgten für eine aufgeheizte Stimmung in der heimischen Kia Metropol Arena.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, wobei Dominique Johnson und William Lee für Koblenz wichtige Impulse setzten. Die Falcons hielten dagegen, sodass es nach drei Vierteln 58:58 stand. Die Partie blieb eng und ließ für das Schlussviertel ein dramatisches Finish erahnen. Im letzten Abschnitt erspielte sich Nürnberg zunächst einen Vorsprung, doch Koblenz kämpfte sich erneut heran. 36 Sekunden vor dem Ende glich William Lee zum 81:81 aus. Beide Teams hatten noch Chancen auf den Sieg, konnten diese jedoch nicht nutzen, sodass es in die Verlängerung ging. In der Overtime behielt Nürnberg knapp die Oberhand. Nachdem beide Mannschaften sich erneut einen offenen Schlagabtausch lieferten, war es schließlich Gabe Kalscheur, der neun Sekunden vor Schluss mit einem Dreipunktewurf den Endstand von 94:91 besiegelte.

09.03.2025 15:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier 71:86

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier haben ihr Auswärtsspiel bei den Tigers Tübingen souverän mit 86:71 gewonnen und damit ihren zweiten Sieg an diesem Doppelspieltag eingefahren.

Trier startete konzentriert in die Partie und setzte vor allem defensiv starke Akzente. Tübingen fand offensiv nur schwer ins Spiel, was sich in zahlreichen Ballverlusten bemerkbar machte. Während die Gäste ihre Chancen konsequenter nutzten, liefen die Tigers früh einem Rückstand hinterher. Nach zehn Minuten stand es 23:12 für die Gladiators. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Trierer das dominierende Team. Während die Tigers versuchten, sich heranzukämpfen, hielten die Gäste den Vorsprung konstant zweistellig. Offensiv zeichnete sich Trier durch eine bessere Wurfauswahl und konsequente Reboundarbeit aus. Zwar blieb Tübingen kämpferisch, doch zur Halbzeit lag das Team mit 32:45 zurück.

Nach der Pause kamen die Tigers stärker aus der Kabine. Mit verbesserter Reboundarbeit und präziseren Abschlüssen verkürzten sie den Rückstand zwischenzeitlich auf sechs Punkte. Doch Trier zeigte sich unbeeindruckt und antwortete mit wichtigen Distanzwürfen. Vor dem Schlussabschnitt stellten die Gäste den Vorsprung wieder auf 68:57. Die Gladiators ließen nichts mehr anbrennen und verwalteten die Führung souverän. Mit kluger Ballbewegung und effektiver Arbeit unter dem Korb hielten sie Tübingen auf Distanz. Die Tigers fanden offensiv keine Lösungen mehr, während Trier seinen Spielstil konsequent durchzog. Am Ende sicherte sich das Team von Jacques Schneider einen 86:71-Erfolg.

09.03.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. ART Giants Düsseldorf 92:77

Vor einer großartigen Kulisse in der Ischelandhalle entwickelte sich eine lange Zeit ausgeglichene Partie.

Phoenix Hagen traf früh hochprozentig aus der Distanz, insbesondere Tyler Stephenson-Moore und Tim Uhlemann fanden ihren Rhythmus. Doch Düsseldorf hielt mit konsequenter Zonenverteidigung dagegen, sodass sich das erste Viertel auf Augenhöhe gestaltete (29:28). Im zweiten Abschnitt nutzten die Gastgeber eine Schwächephase der Giants, um sich erstmals zweistellig abzusetzen. Doch die Gäste reagierten stark: Nach einer Auszeit kämpften sie sich zurück und hielten das Spiel bis zur Halbzeit offen (51:49). Besonders die Physis am Brett machte Hagen zu schaffen, während Düsseldorf sich vermehrt durch Einzelaktionen in Szene setzte.

Nach der Pause intensivierte Phoenix seine Defensive und zwang die Gäste zu schwierigen Abschlüssen. Gleichzeitig lief der Ball nun besser durch die eigenen Reihen – das spiegelte sich auch in der Assist-Statistik wider. Die Giants hingegen fanden kaum offensive Lösungen, sodass sich Hagen erstmals deutlicher absetzen konnte (73:63). Im Schlussviertel ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Düsseldorf versuchte eine weitere Aufholjagd, doch Phoenix dominierte die Rebounds und zwang die Gäste zu schwierigen Würfen. Am Ende stand ein 92:77-Erfolg für Hagen, der mit einer starken Teamleistung und 20 Offensivrebounds untermauert wurde.

09.03.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Science City Jena 73:94

Mit einem am Ende souverän herausgespielten 94:73-Auswärtssieg kehrt Zweitliga-Tabellenführer Science City Jena aus Baden-Württemberg zurück.

Die Bozic Estriche Knights Kirchheim starteten stark in die Partie gegen den Tabellenführer Science City Jena und konnten mit einer engagierten Defensivleistung das erste Viertel mit 15:9 für sich entscheiden. Die Hausherren begegneten der Intensität der Gäste auf Augenhöhe und nutzten ihre Heimstärke, um sich eine frühe Führung zu erspielen. Im zweiten Viertel fanden die Jenaer zunehmend ihren Rhythmus und übernahmen mit ihrer offensiven Klasse die Kontrolle. Mit 30 Punkten in diesem Abschnitt drehten sie das Spiel und gingen mit einer knappen 39:35-Führung in die Halbzeitpause. Kirchheim hatte Schwierigkeiten, das hohe Tempo aufrechtzuerhalten und konnte die offensive Welle der Gäste nicht eindämmen.

Nach dem Seitenwechsel setzte Jena ein frühes Ausrufezeichen, legte innerhalb der ersten zwei Minuten zehn Punkte nach und zwang Kirchheims Trainer Igor Perovic zur schnellen Auszeit. Der erste zweistellige Rückstand stand auf der Anzeigetafel, und die Gäste ließen sich diesen Vorteil nicht mehr nehmen. Während Kirchheim weiter kämpfte, fanden die erfahrenen Spieler von Jena stets die richtigen Antworten und bauten die Führung bis zum Ende des dritten Viertels auf 72:56 aus. Im Schlussabschnitt verwaltete Jena das Spiel souverän und ließ keine Zweifel am 14. Sieg in Folge aufkommen. Kirchheim zeigte Moral, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. Mit einem letztlich verdienten 94:73-Auswärtssieg sicherte sich Science City Jena zwei weitere Punkte und bleibt im Jahr 2025 ungeschlagen.

09.03.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. HAKRO Merlins Crailsheim 71:84

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA trafen RASTA Vechta II und die HAKRO Merlins Crailsheim aufeinander. Die favorisierten Gäste aus Crailsheim setzten sich am Ende mit 84:71 durch.

Das erste Viertel begann mit einem starken 5:0-Start für die Gastgeber, doch Crailsheim konterte mit einem beeindruckenden 15:0-Lauf. Nach einer Auszeit von Vechta fand das Heimteam wieder ins Spiel und verkürzte auf 13:16. Die Merlins blieben jedoch souverän und sicherten sich eine 23:14-Führung nach den ersten zehn Minuten. Im zweiten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung weiter aus und führten zeitweise mit 31:17. Während Vechta an der Dreierlinie schwächelte, hielt vor allem Jonathan Klussmann sein Team mit 13 Punkten in diesem Abschnitt im Spiel. Trotz guter Reboundarbeit der Gastgeber blieb Crailsheim zur Halbzeit mit 42:30 in Front.

Nach der Pause zeigte sich Vechta kämpferisch. Klussmann eröffnete die zweite Halbzeit mit einem erfolgreichen Dreier, und ein Dunking von Linus Trettin sorgte für Begeisterung auf den Rängen. Mitte des dritten Viertels verkürzte Vechta den Rückstand auf unter zehn Punkte (42:51). Beide Teams suchten vermehrt den Weg an die Freiwurflinie, doch die Merlins hielten ihren Vorsprung und gingen mit 66:51 ins Schlussviertel. Im letzten Abschnitt setzte sich Crailsheim weiter ab und führte zwischenzeitlich mit 76:55. Doch Vechta gab nicht auf und kämpfte sich mit mehreren erfolgreichen „And-One“-Aktionen bis auf 68:77 heran. Ein Dreier von Anthony Gaines in der Schlussminute besiegelte schließlich den ungefährdeten 84:71-Erfolg der HAKRO Merlins, die sich mit diesem Sieg auf den dritten Tabellenplatz verbesserten.

09.03.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Dresden Titans 77:102

Die Dresden Titans haben am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA einen deutlichen 102:77-Auswärtssieg gegen die PS Karlsruhe LIONS gefeiert.

Beide Teams starteten mit hoher Intensität in die Partie. Die Gäste aus Dresden erwischten den besseren Beginn und gingen schnell mit 6:0 in Führung, doch die LIONS konterten und drehten das Spiel zwischenzeitlich auf 11:9. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell mit starker Verteidigung auf beiden Seiten. Nach zehn Minuten führten die Hausherren knapp mit 18:17. Im zweiten Viertel blieb das Spiel zunächst eng. Ein Dreier von Lucien Schmikale und ein Layup von Sebastian Heck brachten die Titans wieder in Führung, doch Karlsruhe antwortete mit einem eigenen 7:0-Lauf. Vor allem Dreamer übernahm nun für die Gäste und sammelte wichtige Punkte. Zusammen mit seinem Teamkollegen Ragsdale sorgte er für eine knappe, aber vielversprechende 41:36-Führung der Titans zur Halbzeit.

Nach der Pause setzten die Titans ein klares Zeichen. Ein Dunk von Sapwell brachte erstmals eine zweistellige Führung, und innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung weiter an. Karlsruhe fand keine Mittel gegen die aggressive Defensive der Gäste und verlor offensiv den Rhythmus. Mit einem 55:74-Rückstand ging es für die LIONS ins Schlussviertel. Auch im letzten Abschnitt ließ Dresden nichts mehr anbrennen. Zwar kämpften sich die LIONS kurzzeitig auf 14 Punkte heran, doch die Titans fanden stets die passende Antwort. Angeführt von Sapwell bauten sie ihren Vorsprung wieder aus und erreichten mit einem Dreier von Bertone die 100-Punkte-Marke. Am Ende feierten die Gäste einen ungefährdeten 102:77-Sieg und bewiesen insbesondere in der zweiten Halbzeit ihre spielerische Klasse.

09.03.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VfL SparkassenStars Bochum 89:98

In einem hochintensiven NRW-Derby sicherten sich die VfL SparkassenStars Bochum mit einem 98:89-Erfolg gegen die Uni Baskets Münster ihren ersten ProA-Sieg gegen die Gastgeber.

Bochum erwischte den besseren Start und dominierte das erste Viertel mit starker Trefferquote und intensiver Defense. Besonders Peter Kalthoff und Keith Braxton waren kaum zu stoppen und sorgten für eine 20:26-Führung nach zehn Minuten. Im zweiten Viertel drehten die Uni Baskets das Spiel mit einem beeindruckenden 20:3-Lauf. Angetrieben von den eigenen Fans und starker Ballbewegung erarbeiteten sie sich ihre höchste Führung der Partie. Doch Bochum fand mit kämpferischer Leistung zurück und glich die Partie bis zur Halbzeitpause wieder aus (49:49).

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die SparkassenStars erneut die Kontrolle. Mit hochprozentigen Distanzwürfen und starker Defense erspielten sie sich eine zweistellige Führung (68:78). Münster kämpfte weiter, doch einfache Fehlwürfe verhinderten ein engeres Spiel. Das letzte Viertel bot Dramatik pur. Die Uni Baskets kämpften sich bis auf vier Punkte heran und brachten die Halle zum Beben. Doch Bochum zeigte Nervenstärke in der Crunchtime und entschied das Spiel letztlich über verwandelte Freiwürfe für sich. Topscorer war Keith Braxton mit 32 Punkten, 6 Rebounds und 4 Assists. Mit diesem Sieg halten die SparkassenStars den direkten Vergleich und machen einen wichtigen Schritt im Kampf um die Playoff-Plätze.

 

Foto: Sebastian Neddermann

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/03/Nachberichte-ProA-27.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-03-11 13:51:342025-03-11 13:51:34Nachberichte ProA // 27. Spieltag

Vorberichte ProA // 27. Spieltag

8. März 2025/in APP, ProA 24/25

09.03.2025 15:00 Uhr // BBC Bayreuth vs. GIESSEN 46ers

Am kommenden Sonntag, den 9. März, empfängt der BBC Bayreuth im Rahmen des 27. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die GIESSEN 46ers. Die Partie beginnt um 15 Uhr in der Oberfrankenhalle.

Der BBC Bayreuth befindet sich in einer entscheidenden Phase der Saison und konnte zuletzt einen wichtigen Sieg gegen die Eisbären Bremerhaven verbuchen. Mit diesem Erfolg sicherte sich das Team den achten Saisonsieg und schuf eine gute Ausgangslage für die verbleibenden Spiele. Die Mannschaft von Headcoach FLorian Wedell geht als Außenseiter in die Begegnung, möchte jedoch mit Unterstützung der eigenen Fans eine Überraschung gegen den favorisierten Gegner aus Gießen erzielen.

Die GIESSEN 46ers rangieren aktuell mit 18 Siegen und acht Niederlagen auf dem dritten Tabellenplatz der ProA und haben weiterhin den möglichen Aufstieg in die easyCredit BBL im Blick. Nach zuvor sechs Siegen in Serie musste das Team von Trainer „Frenki“ Ignjatovic zuletzt eine 71:77-Niederlage bei den Nürnberg Falcons hinnehmen. Trotz dieses Rückschlags verfügen die Hessen über eine ausgeglichene und leistungsstarke Mannschaft, in der mehrere Spieler zweistellige Punktwerte erzielen. Spielmacher Kevin McClain, Kyle Castlin, Mladen Vujic, Simon Krajcovic und Viktor Kovacevic gehören zu den wichtigsten Akteuren. Letzterer ist zudem der beste Rebounder des Teams. Nach einer längeren Verletzungspause ist inzwischen auch Aiden Warnholtz wieder im Kader.

09.03.2025 15:00 Uhr // Eisbären Bremerhaven vs. Artland Dragons

Am Sonntag, den 09.03.2025, treffen die Eisbären Bremerhaven auf die Artland Dragons aus Quakenbrück.

Die Eisbären Bremerhaven gehen mit dem Ziel in die Begegnung, ihre Heimstärke unter Beweis zu stellen und wertvolle Punkte zu sichern. In dieser Saison konnten sie bereits mehrere überzeugende Auftritte vor heimischem Publikum zeigen und wollen diesen Trend fortsetzen. Mit einer stabilen Teamleistung und einer konzentrierten Defensive möchten sie gegen die Gäste aus Quakenbrück bestehen.

Die Artland Dragons befinden sich derzeit im Kampf um den Klassenerhalt und haben zuletzt wichtige Erfolge verbuchen können. Nach mehreren Veränderungen im Kader konnte insbesondere die Nachverpflichtung von Niko Chouchoumis für neue Impulse sorgen. Der Point Guard liefert im Schnitt 20.8 Punkte und 4.8 Assists pro Spiel und hatte maßgeblichen Anteil an den jüngsten Siegen gegen Münster (92:69) und Nürnberg (75:62). Mit diesem Aufschwung im Rücken werden die Dragons mit viel Motivation in Bremerhaven antreten.

09.03.2025 15:00 Uhr // Nürnberg Falcons BC vs. EPG Guardians Koblenz

Am kommenden Sonntag treffen die Nürnberg Falcons in der Kia Metropol Arena auf die EPG Guardians Koblenz.

Die Nürnberg Falcons konnten sich nach einem schwierigen Saisonstart stabilisieren und arbeiten sich kontinuierlich aus der Abstiegszone heraus. Ein wichtiger Wendepunkt war der knappe 80:78-Auswärtssieg gegen Koblenz, der zugleich den ersten Saisonsieg markierte. Unter Trainer Ralph Junge, der wenige Wochen zuvor das Amt übernommen hatte, verzeichnete das Team eine positive Entwicklung. Der Kader blieb weitgehend unverändert, wodurch die Mannschaft weiter an Eingespieltheit gewann.

Die EPG Guardians Koblenz hingegen nutzten die Wechselperiode intensiv, um ihren Kader weiterzuentwickeln. Seit der letzten Begegnung mit den Falcons gab es einige personelle Veränderungen, darunter die Verpflichtung von William Lee, der zuvor bereits in Nürnberg aktiv war. Mit diesen Anpassungen strebt Koblenz eine Verbesserung der bisherigen Ergebnisse an und wird versuchen, in der anstehenden Partie ein anderes Ergebnis als im ersten Aufeinandertreffen zu erzielen.

09.03.2025 15:30 Uhr // Tigers Tübingen vs. VET-CONCEPT Gladiators Trier

Am Sonntag, den 9. März 2025, treffen die Tigers Tübingen auf die VET-CONCEPT Gladiators Trier.

Die Tigers Tübingen befinden sich aktuell auf dem neunten Tabellenplatz und haben damit gute Chancen, sich für die diesjährigen ProA-Playoffs zu qualifizieren. Das Team von Headcoach Daniel Reinboth konnte sich zuletzt mit einem knappen 75:73-Auswärtssieg in Vechta. Bereits am ersten Spieltag der Saison 2024/2025 gewannen die Tübinger das Hinspiel in Trier mit 77:69. Allerdings muss die Mannschaft derzeit verletzungsbedingte Ausfälle verkraften. Nachverpflichtung Jamison Overton wird nicht zur Verfügung stehen, und auch Topscorer Kenneth Cooper (18,8 Punkte pro Spiel) fiel zuletzt aus. Weitere wichtige Akteure im Team sind Samuel Idowu (14,1 Punkte pro Spiel), Melkisedek Moreaux (11,0), David Cohn (9,4), Till-Joscha Jönke (6,6), Marvin Heckel (5,9) sowie Jonas Niedermanner (6,6), der in der Vergangenheit bereits für Trier auflief.

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier stehen derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und sind erster Verfolger von Spitzenreiter Science City Jena. Die Mannschaft von Trainer Jacques Schneider konnte 8 der letzten 10 Partien gewinnen und hat sich trotz Verletzungssorgen als eines der stärksten Teams der Liga etabliert. Der US-Amerikaner J. J. (John Stuart) Mann fehlt seit Saisonbeginn mit einem Kreuzbandriss, und Nachverpflichtung Amir Hinton musste nach einer Adduktorenverletzung knapp vier Monate pausieren. Hinton kehrte kürzlich beim 96:73-Auswärtssieg gegen Bochum zurück. Mit Jordan Roland wurde ein weiterer Leistungsträger verpflichtet, der mit 15,2 Punkten pro Spiel Topscorer des Teams ist. Weitere Schlüsselspieler sind Clayton Guillozet (13,3 ppg), Behnam Yakhchali (13,2 ppg, 5,3 rpg, 3,4 apg), Marten Linßen (11,1 ppg, 5,0 rpg), Marcus Graves (10,8 ppg, 6,1 apg) und der ehemalige deutsche Nationalspieler Maik Zirbes (10,8 ppg, 4,1 rpg).

09.03.2025 16:00 Uhr // Phoenix Hagen vs. ART Giants Düsseldorf

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.03.2025 17:00 Uhr // Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Science City Jena

Ein ausführlicher Vorbericht folgt in Kürze.

09.03.2025 17:00 Uhr // RASTA Vechta II vs. HAKRO Merlins Crailsheim

Am Sonntagabend kommt es im RASTA Dome in Vechta zum Aufeinandertreffen zwischen RASTA Vechta II und den HAKRO Merlins Crailsheim.

RASTA Vechta II stellt das jüngste Team der Liga und setzt auf die kontinuierliche Entwicklung seiner Nachwuchsspieler. Nach 26 Saisonspielen stehen vier Siege zu Buche, wobei das Team von Hendrik Gruhn insbesondere in der Rückrunde Fortschritte zeigt und drei seiner Erfolge in dieser Phase einfahren konnte. Mehrere knappe Niederlagen, darunter gegen Tübingen (73:75) und Münster (83:85), verdeutlichen, dass die Mannschaft mit der Konkurrenz mithalten kann. Schlüsselspieler wie der dänische Shooting Guard Jonathan Klussmann (22 Jahre, 14,4 Punkte pro Spiel) sowie die deutschen Talente Kaya Bayram (21 Jahre, 9,1 Punkte) und Roy Krupnikas (18 Jahre, 7,7 Punkte) übernehmen bereits früh Verantwortung. In der vergangenen Saison schafften zudem Jack Kayil und Johann Grünloh den Sprung in den Profibasketball.

Die HAKRO Merlins Crailsheim gehen als eines der Spitzenteams der ProA in die Partie und belegen aktuell den vierten Tabellenplatz – punktgleich mit dem Drittplatzierten aus Gießen. Nach dem überzeugenden 95:75-Auswärtserfolg bei den Artland Dragons am Freitag will das Team von Headcoach McCray den Schwung mitnehmen und auch das zweite Spiel der Niedersachsen-Reise für sich entscheiden. Der Sieg in Quakenbrück wurde durch eine starke Defensivleistung in der zweiten Halbzeit ermöglicht, in der die Crailsheimer nur 26 Punkte zuließen. Offensiv zeigte sich die Mannschaft variabel, fünf Spieler punkteten zweistellig. Jeder weitere Sieg kann entscheidend für eine gute Platzierung in den Playoff-Rängen sein, da die Teams in der oberen Tabellenhälfte eng beieinander liegen.

09.03.2025 17:30 Uhr // PS Karlsruhe LIONS vs. Dresden Titans

Am kommenden Sonntag, den 09. März 2025, treffen die Dresden Titans auswärts auf die PS Karlsruhe LIONS.

Die PS Karlsruhe LIONS konnten in den letzten Partien Selbstvertrauen tanken und sich tabellarisch verbessern. Nach drei Siegen in Folge und einem Erfolg im direkten Vergleich gegen Nürnberg steht das Team aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz. Auch wenn die Playoff-Teilnahme mit bereits 16 Niederlagen in weiter Ferne liegt, bleibt die Mannschaft in heimischer Halle eine ernstzunehmende Herausforderung. Besonders Maurice Pluskota, der mit einer Zweier-Quote von 63,9 % und durchschnittlich 13,7 Punkten pro Partie überzeugt, könnte eine Schlüsselrolle einnehmen. Zudem spielt Karlsruhe zu Hause deutlich stärker als auswärts und wird auf die Unterstützung der eigenen Fans setzen.

Die Dresden Titans führen aktuell die Verfolgergruppe der oberen Tabellenhälfte an. Im Hinspiel gegen Karlsruhe zeigten sie eine dominante Leistung und konnten mit einem deutlichen 30-Punkte-Vorsprung gewinnen. Allerdings musste das Team am 7. März bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier eine klare Niederlage hinnehmen, bei der die Dresdner mit 80:108 unterlagen. Dennoch haben die Titans über die Saison hinweg konstant gute Leistungen gezeigt und werden versuchen, sich in Karlsruhe zu rehabilitieren.

09.03.2025 18:30 Uhr // Uni Baskets Münster vs. VfL SparkassenStars Bochum

Am Sonntagabend (18.30 Uhr) kommt es in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zum Aufeinandertreffen der Uni Baskets Münster und der VfL SparkassenStars Bochum.

Die Uni Baskets Münster stehen vor einem wichtigen Heimspiel. Acht Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde haben sie noch die Chance, sich eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu sichern. Trotz der Niederlage in Bremerhaven am Freitag hat das Team von Götz Rohdewald weiterhin alles in eigener Hand. Ein Sieg gegen Bochum könnte nicht nur den Punktestand angleichen, sondern auch den direkten Vergleich sichern. Die Mannschaft setzt dabei auf ihre Heimstärke und die Unterstützung des Publikums in der Halle Berg Fidel. Ein Schlüssel zum Erfolg wird es sein, von Beginn an mit hoher Intensität zu spielen und die defensive Stabilität zu bewahren. Besonders nach der knappen Niederlage gegen Bremerhaven sieht Kapitän Cosmo Grühn Verbesserungsbedarf in der Energie und Entschlossenheit des Teams.

Die VfL SparkassenStars Bochum gehören zu den auswärtsstarken Teams der Liga und konnten in dieser Saison bereits 16 Punkte in fremden Hallen sammeln. Allerdings mussten sie in den letzten beiden Auswärtsspielen deutliche Niederlagen hinnehmen. Mit einem überzeugenden 98:83-Erfolg gegen Vechta II im Rücken reist das Team von Felix Banobre nun nach Münster, um sich für die knappe Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren und den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Eine wichtige Rolle spielt dabei Neuzugang Tamenang Choh, der das Team seit Ende Januar verstärkt und mit durchschnittlich 17 Punkten pro Spiel eine wertvolle Ergänzung darstellt. Gemeinsam mit Topscorer Keith Braxton soll er für offensive Impulse sorgen.

 

Foto: Achim Kunetka

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2025/03/Vorberichte-ProA-27.-Spieltag.png 563 1000 Liam /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Liam2025-03-08 14:57:132025-03-08 14:57:13Vorberichte ProA // 27. Spieltag

Nachberichte ProA 27. Spieltag

18. März 2024/in APP, ProA 23/24

16.03.2024 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Die Jungen Vechtaer erwischten den Favoriten zunächst auf dem falschen Fuß und führten schnell mit 21:6. Als die Gäste dann mental angekommen waren in Vechta, drehten sie die Partie und erspielten sich gegen Ende eine 87:79-Führung. RASTA II zeigte über das gesamte Spiel Nehmerqualitäten, ließ letztlich aber zu viele Chancen liegen, um eine weitere Überraschung zu schaffen. Fünf Vechtaer punkteten zweistellig, Joshi Bonga kam auf 16 Punkte bei 4/6 getroffenen Dreiern. Top-Scorer der Partie wurde Gießens Duane Wilson mit 19 Zählern. 

Hendrik Gruhn (Head Coach Vechta II): „Erst einmal Glückwunsch an Frenki und sein Team, die dieses Spiel verdient gewonnen haben. Ich bin, ehrlich gesagt, ein bisschen enttäuscht. Denn wir hatten über das gesamte Spiel so viele Chancen, uns weiter abzusetzen. Wir hätten dieses Spiel definitiv gewinnen können – wenn nicht sogar müssen. Ja, wir treffen 17 Dreier mit einer Quote von 47%. Aber wir lassen sechs Freiwürfe liegen, wir haben 13 Ballverluste und machen am Ende haarsträubende Fehler. Wir erlauben Gießen zehn Offensiv-Rebounds, angefühlt hat es sich nach noch viel, viel mehr. Das tut in diesem Moment einfach weh. Wir müssen Fehler von jungen Spielern akzeptieren, das ist mir natürlich bewusst. Aber trotzdem tut diese Niederlage, wenn man den Spielverlauf gesehen hat und das Gefühl hatte, alle Chancen der Welt zu haben, um zu gewinnen, im ersten Moment weh. Wir haben noch sieben weitere Spiele, in denen wir versuchen werden, die zwei, drei fehlende Siege zum Klassenerhalt noch zu holen. Kompliment jetzt noch an Joshi Bonga, der in der 1. Halbzeit ein überragendes Spiel gemacht hat. Er ist wirklich selbstbewusst aufgetreten. Man sieht einfach, dass seine Entwicklung in die richtige Richtung geht. Das freut mich einfach für den Jungen, weil er hart arbeitet und in den letzen zwei Jahren keine einfach Phase hatte. Gießen wünsche ich alles Gute für den Rest der Saison! Wir werden in der nächsten Woche weiter an uns arbeiten und versuchen in Nürnberg zu gewinnen.“

Branislav Ignjatovic (Head Coach Gießen): „Am Ende musste es wahrscheinlich so kommen, dass wir nur mit einem Punkt gewinnen. Denn auch gegen Ende, als wir mit sieben, acht Punkten vorne lagen, hatte man nie das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben. Ich hatte vor dem Spiel bereits gesagt dass RASTA II eine der talentiertesten Mannschaften ist, die ich in den letzten Jahren in der ProA gesehen habe. Sie erwischen heute einen sehr guten Tag, treffen 17 Dreier bei einer Quote von fast 50%. Wenn man das so sieht, ist es schwer zu glauben, dass wir gewonnen haben. Aber ich denke, dass wir in der 2. Halbzeit besser verteidigt haben. In den letzen drei Vechtaer Aktionen haben wir noch einmal drei Dreier kassiert. Aber bis dahin waren es lange Zeit nur vier in den Vierteln drei und vier. Das ist dann schon ein ganz, ganz großer Unterschied, wenn man die zehn Dreier von 15 Versuchen Vechtas aus der 1. Halbzeit gegenüberstellt. Großes Kompliment an meine Jungs, die einen ganz wichtigen Sieg gegen einen heimstarken Gegner errungen haben. Wir haben an uns geglaubt, weiter gekämpft und am Ende einen Weg gefunden, dieses für uns wichtige Spiel zu gewinnen.“


16.03.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. PS Karlsruhe LIONS

In einer vorab mit Spannung erwarteten Partie erwischte Medipolis SC Jena einen Start nach Maß. Nach drei erfolgreichen Distanzwürfen von Blake Francis bis 3. Minute auf 11:5 enteilt, konservierten die Hausherren ihren Vorsprung über 19:13 (6., Robin Lodders) bis zum krachenden Dunk von Kapitän Rasheed Moore (7., 21:15). Mit einer 26:19-Führung in den zweiten Abschnitt startend, konservierten die Thüringer ihren Vorsprung zunächst konstant. Unmittelbar vor der Halbzeitsirene mit 42:34 (18., Amir Hinton) in Front liegend, konterten die Badener Löwen jedoch noch einmal und verkürzten 5.7 Sekunden vor dem Kabinengang durch einen Tip In von Dennis Tunstall auf 42:38.

Nach der Rückkehr in die zweite Hälfte blieb das Duell zunächst knapp und unvorhersehbar, speziell aufgrund der kurzzeitig aufflammenden Stärke der Lions aus der Distanz. O’Showen Williams und Bakary Dibba hatten ihre Würfe jenseits des Perimeters verwandeln können und in der 22. Minute bis auf 45:44 verkürzt, ehe Williams zum 50:47 nachlegte. Die verbleibenden sechs Minuten dieses Viertels standen dann jedoch ganz im Zeichen der Jenaer, die mit einem starken 13:0-Lauf auf 63:47 vorlegten (28., Stephan Haukohl 3er) und sich bis zur letzten Viertelpause den richtungsweisenden Vorsprung herausarbeiten konnten. Nicht zuletzt Jenas Center Alex Herrera war in dieser Phase, der mit sechs verwandelten Freiwürfen maßgeblich zum Run in Richtung Heimsieg beitragen konnte und auch am anderen Ende des Parketts mit defensiver Präsenz glänzte.

Mit einer 66:49-Führung den Schlussabschnitt gehend, fiel die endgültige Entscheidung bereits innerhalb der ersten beiden Jenaer Offensiv-Sequenzen. Vuk Radojicic hatte sein Visier scharfgestellt, einen Dreier sowie einen Mitteldistanzwurf zum 71:49 verwandelt und die Lions zur taktischen Auszeit gezwungen. Das Karlsruher Timeout konnte Jenas Lauf zum 12. Heimsieg allerdings nicht mehr stoppen. Vielmehr war es dem talentierten Guard mit der Nummer 44 anschließend gelungen, erneut aus der Distanz zum 76:49 nachzulegen, bevor Blake Francis in der 33. Minute mit seinem Korb zum 79:51 den höchsten Vorsprung der Partie erzielte. Während die Fächerstädter in der verbliebenen Spielzeit Ergebniskosmetik betreiben konnten, stand der Sieger des Duells ab diesem Zeitpunkt jedoch bereits fest.

Aleksandar Scepanovic (Headcoach PS Karlsruhe Lions): „Gratulation an Jena zu einem dominanten Sieg und einer dominanten Vorstellung vom Beginn bis zum Ende. Wir haben heute nicht gut reagiert, waren zu soft und sind nicht dazu gekommen, unser wahres Gesicht zu zeigen. Wenn dein Gegner 62 Rebounds holt, darunter 22 Offensiv-Rebounds, wird es schwer ein Spiel zu gewinnen. Unser größtes Problem war jedoch, dass wir Jesse Ani verletzungsbedingt verloren haben, der sich aller Wahrscheinlichkeit nach seinen Arm gebrochen hat. Das hat sich natürlich maßgeblich auf die Wechsel unserer deutschen Spieler ausgewirkt und wird unsere Rotation auch in den kommenden Wochen verkürzen. Insofern müssen wir Lösungen finden, um trotz dieses schwerwiegenden Ausfalls konkurrenzfähig zu bleiben. Abschließend noch einmal „Glückwunsch an Jena, das Team, die Coaches und das Programm, dem ich alles Gute wünsche.“

Björn Harmsen (Headcoach Medipolis SC Jena): „Vielen Dank an Aleks für die Glückwünsche. Es war ein Duell zweier unterschiedlicher Teams. Die einen, die sehr viel Druck und Aggressivität aufgebaut haben, während die anderen versucht haben, ihre Physis auszuspielen. In der ersten Halbzeit ging es hin und her. Zunächst haben wir das Spiel dominiert, dann Karlsruhe. In der zweiten Hälfte haben wir es besser verstanden, unsere Vorteile auszuspielen und den Ball häufiger in den Low Post bekommen. Daraus resultierend haben wir den Ball dann ganz gut bewegt und nach Fehlwürfen sehr häufig den Offensiv-Rebound bekommen. Das war heute entscheidend. Insofern Glückwunsch an meine Jungs. Das war heute keinesfalls einfach ohne Joshiko und Lorenz aufzulaufen. Deswegen haben wir unser Spiel noch einmal umgestellt, haben Blake auf der Eins starten lassen. Er hat das ganz gut gelöst, vor allem gegen ein Team, welches so viel Druck erzeugen kann wie Karlsruhe. Am Ende haben wir uns zwar 19 Ballverluste erlaubt, konnten diese jedoch mit unserem starken Rebounding kompensieren.“


16.03.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Nürnberg Falcons BC

Die Saison geht in Richtung Endspurt und die Basketballer der Bozic Knights liegen voll auf Kurs Playoffs. Durch die zeitgleiche Niederlage von Bayreuth haben die Mannen von Head Coach Perovic nun zehn Punkte Abstand auf Platz neun, bei noch sieben ausstehenden Partien. Die Qualifikation für die Top acht ist damit auch rechnerisch greifbar nahe. Der Blick richtet sich auch auf Platz sechs und die ersten vier Plätze, die das Heimrecht in der ersten Playoffrunde erhalten. „Wir bleiben uns treu und schauen von Spiel zu Spiel. Natürlich wäre Heimrecht in der 1. Runde sensationell, aber die Teams die vor uns stehen sind enorm stark und stabil. Eine Qualifikation für den Pokal wäre einzigartig für unseren Standort. Ein ganz besonderes Ereignis. Wir können nur unsere Spiele kontrollieren und werden dort alles versuchen, um weiter Punkte einzufahren,“ sagte Sportchef Chris Schmidt. Das es das benötigt, zeigte der erneute Kraftakt vom vergangenen Samstagabend in der Sporthalle Stadtmitte. Für die im Tabellenmittelfeld liegenden Nürnberger war es die letzte Chance nochmals die Playoffs anzugreifen. Entsprechend motiviert gingen die Jungs von Head Coach Virgil Matthews zu Werke. Zu Beginn fehlte das letzte bisschen Wurfglück und da auch bei den Rittern offensiv nicht viel zusammenpasste, bekamen die Zuschauer im ersten Abschnitt eine verteidigungsintensive Partie zu sehen (17:13).

Dies besserte sich im zweiten Viertel, in dem die Franken einen Zahn zulegten und nun auch hochprozentig verwerten konnten. Point Guard Gaines und Center Alexander stellten die Hausherren immer wieder vor Probleme. Folgerichtig der knappe 40:38 Rückstand zur Halbzeit aus Sicht der Bozic Knights. Perovic schien in der Kabine die richtigen Schlüsse gezogen zu haben, den die Ritter traten nun dominanter und kontrollierter auf. Zwar fehlte offensiv weiterhin ein kräftiger Schluck Zielwasser, doch die nötige Intensität und Energie war nun da. Die Knights matchten die schnelle Spielweise der Falcons und es entwickelte sich eine spannende Partie, in der sich die Schwaben leichte Vorteile erspielten. Die Führung wechselte (59:54) und in der Crunch Time wandten sich die Ritter an Mike Miller. Der US-Guard übernahm nun das Kommando und erzielte im Schlussviertel 15 der insgesamt 23 Kirchheimer Punkte. Diesem Lauf hatten die Nürnberger nichts mehr entgegen zu setzen. „Wir haben defensiv gut gestanden und konzentriert gespielt. Leider hat heute lange die Energie gefehlt, aber als es drauf ankam waren wir da,“ so Perovic nach Spielende. Mit 21 Punkten erzielte Center Nick Muszynski den Topwert des Abends. Zusätzlich holte der US-Amerikaner noch zehn Rebounds und erzielte damit ein Double-Double. Weiterhin bleibt es in der Tabelle der ProA unglaublich spannend.

Da Münster sich nach doppelter Verlängerung knapp gegen Bayreuth durchsetzen konnte, stehen zwischen Platz zwei und sieben nur sechs Punkte. Die Karlsruhe Lions, auf Platz acht stehend, mussten sich Jena geschlagen geben, wodurch der Vorsprung der Bozic Knights nun sechs Punkte auf den badischen Nachbarn beträgt. Damit würde man dem Duell gegen Tabellenführer Trier in der ersten Runde der Playoffs aus dem Weg gehen. Für die Teckstädter geht es am kommenden Samstag mit dem Auswärtsspiel in Bremerhaven weiter. Die Mannschaft reist bereits am Vortag in den Norden zum entferntesten Auswärtsspiel der Saison.


16.03.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum

Das erste Viertel verlief schwierig für die SparkassenStars, zwar war die Energie vorhanden und auch beim Rebound war man auf Augenhöhe, aber die Würfe fielen nicht. Trier spielte seinerseits solide und konnte bereits nach dem Ende des ersten Viertels eine zweistellige Führung vorweisen. Mit einem Spielstand von 23:12 für Trier ging es in die Viertelpause.

Bochums Headcoach Felix Banobre schien die richtigen Worte in der Pause gefunden zu haben, denn das zweite Viertel verlief deutlich ausgeglichener. Keith Williams war in dieser Phase der Go-to Guy auf Seiten der Bochumer, aber insgesamt gingen die Wurfquoten auch nach oben. Trier blieb auf gleichem Niveau, konnte die Führung aus dem ersten Viertel behaupten und ging mit einer 44:32 Führung in die Halbzeitpause.

Mitte des dritten Viertels starteten die SparkassenStars einen 7:0 Lauf und kamen dadurch wieder in Schlagdistanz. Die Gladiators wackelten nun, Bochum witterte seine Chance und konnte das Spiel nach zwei unsportlichen Fouls von Maik Zirbes und einem technischen Foul gegen den Trierer Headcoach Don Beck durch die fälligen Freiwürfe und einen Mitteldistanzwurf von Keith Williams ausgleichen.Triers Star-Center Maik Zirbes wurde des Feldes verwiesen. Trier fing sich danach aber wieder und konnte eine knappe 64:61 Führung über die Zeit retten.

Im letzten Viertel änderte sich die Situation völlig. Trier spielte seine ganze Klasse aus und legte einen 18:2 Lauf hin. Bei den SparkassenStars lief in dieser Phase nicht viel zusammen. Die Würfe fielen nicht und der ein oder andere vermeidbare Turnover kam auch hinzu. Das Spiel ging mit einem deutlichen Vorsprung verdient an die Gladiators und endete mit 97:75.

„Wir wussten, dass es eine sehr schwere Aufgabe sein wird in Trier zu bestehen. Sie haben ein sehr stark besetztes Team in dem fast jeder ein Spiel entscheiden kann. Am Ende des dritten Viertels hatten wir die Chance ins Spiel zurückzukommen, waren danach aber nicht sehr smart. Wir haben alles gegeben und müssen uns auf die nächsten Spiele fokussieren“, so Headcoach Felix Banobre.

„Es war ein zerfahrenes Spiel, bei welchem wir in der ersten Halbzeit gegen den Favoriten aus Trier ins Hintertreffen geraten sind, da wir von Beginn des Spiels an mit unserer Abschlussquote von jenseits der Dreipunktelinie gehadert haben. Nach der Pause sind wir dann stark zurückgekommen und konnten uns zum Ende des dritten Viertels auf 60:60 heranarbeiten. Doch dann ist unsere Offensive komplett ins Stocken geraten und Trier hat dies im Stile einer Topmannschaft zu einem 18:2-Lauf genutzt. Wir müssen jetzt den Mund abwischen und nach vorne schauen. Gegen Dresden vor heimischem Publikum wollen wir in die Erfolgsspur zurückkehren“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.


16.03.2024 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Ohne den weiterhin erkrankten Kilian Binapfl starteten die Drachen gut in die Partie. Brandon Thomas versenkte seine ersten beiden Versuche vom Perimeter und gab den Fans in der Artland Arena Grund zur Hoffnung, dass sich die starken Wurfquoten aus dem Spiel gegen Tabellenführer Trier auch in dieses Spiel übertragen würden. Über die restlichen 38 Minuten des Spiels sollten die Dragons aber nur noch zwei weitere Dreier treffen. Nach dem guten Start der Drachen folgte ein ebenso schneller Einbruch. Defensiv verschliefen die Dragons ein ums andere Mal Rotationen, während man sich offensiv von der aggressiven Verteidigung der Baskets aus dem Konzept bringen ließ. Die Gäste hingegen trafen in der ersten Halbzeit hochprozentig von draußen und erspielten sich zum Ende des Viertels einen Vorsprung von 12 Punkten. Mit einem 13:25 aus Sicht der Drachen ging es in die Viertelpause.

Während die Drachen offensiv zumindest solide ins zweite Viertel starteten, hatten ihre Probleme in der Defensive weiterhin bestand. Man ließ den Paderbornern zu viel Platz am Perimeter und auch das Pick ‚n‘ Pop mit Lars Lagerpusch bekamen die Drachen zunächst nicht verteidigt. Nachdem man auch offensiv zur Mitte des zweiten Viertels in eine Dürreperiode geriet, wuchs der Rückstand auf über 20 Punkte an (25:51). Die Drachen fingen sich in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit etwas, dennoch sah man sich zur Pause einem großen Defizit von 21 Punkten gegenüber. Mit einem 32:53 ging es in die Halbzeitpause.

Die Marschrichtung in der zweiten Hälfte war klar: die Drachen mussten nicht nur offensiv ihr Wurfglück wiederfinden, sondern vor allem defensiv deutlich strukturierter agieren, wenn sie noch eine Chance in diesem immens wichtigen Spiel haben wollten. Dies gelang zunächst aber nur mittelmäßig. Die Gäste starteten mit einem 5:0 Lauf und hielten die Drachen weiterhin auf Distanz. Auch offensiv wollte es zunächst nicht besser laufen für die Drachen. Viele ihrer Würfe schauten schon tief in den Ring, ehe sie doch noch raussprangen. Mitte des dritten Viertels lag der Rückstand der Drachen weiterhin bei satten 21 Punkten. Nach einer Paderborner Auszeit kehrten die Drachen jedoch mit einem komplett anderen Gesicht zurück. Während man offensiv nun bemüht war, vermehrt den Weg in die Zone zu suchen, schaltete man defensiv nun in den sechsten Gang. Man ließ in den letzten vier Minuten des Viertels keinen einzigen getroffenen Wurf aus dem Feld zu, lediglich von der Freiwurflinie waren die Paderborner ein Mal erfolgreich. So kamen die Dragons nach und nach wieder ran und gingen mit einem 53:64 in den Schlussabschnitt.

Es lag etwas in der Luft in der Artland Arena. Sollten es die Dragons wirklich schaffen, dieses Spiel noch zu gewinnen, nachdem man schon mit 26 Punkten zurück lag? Der Start ins vierte Viertel ließ zumindest Hoffnung aufkeimen. Defensiv dominierten die Drachen vor allem Dank Jordan Ratton und Anthony Watkins weiterhin, die nach jedem Ball sprangen und wichtige Rebounds holten. Offensiv lief es zwar weiterhin nicht so flüssig wie in den vergangenen Spielen, dennoch gelang es den Dragons schnell, ihren Rückstand zum ersten Mal seit Mitte des ersten Viertels wieder einstellig zu gestalten. Ein Dreier von Chappell stellte vier Minuten vor Ende der Partie zwar wieder auf -9 aus Sicht der Burgmannstädter, dennoch war die Halle nun hinter den Quakenbrückern und peitschte sie weiter nach vorne. Auch ein weiterer wilder Dreier von Washington brachte die Drachen nicht aus der Ruhe. Ein 7:0 Lauf brachte die Drachen eine Minute vor Ende des Spiels wieder auf einen Punkt ran und zwang Gäste-Coach Steven Esterkamp zu einer Auszeit.

Die Drachen verteidigten den folgenden Angriff solide und hatten noch 25 Sekunden auf der Uhr, um den Wurf zum Sieg zu treffen. Der erste Versuch von Buzz Anthony landete zwar nur am Ring, der US-Amerikaner gab jedoch nicht auf und klaute den Ball zurück. Joanic Grüttner Bacoul bediente den freistehenden Anthony Watkins unterm Korb und dieser versenkte den Layup zur ersten Führung seit dem ersten Viertel. Die ekstatische Artland Arena explodierte nun völlig, dennoch mussten die Drachen noch 5 Sekunden überstehen. Einige Zuschauer freuten sich etwas zu frenetisch und warfen einen Bierbecher aufs Spielfeld, weswegen die Partie zunächst unterbrochen werden musste. Die Artland Dragons verurteilen das Verhalten dieser Zuschauer und entschuldigen sich für die entstandene Spielunterbrechung. Nach dem auch Dragons-Geschäftsführer Marius Kröger zum Mob griff konnte endlich der letzte Angriff der Gäste ausgespielt werden. Washington, Ex-Kollege von Drachen-Guard Nikos Chouchoumis, stellte sich der Verantwortung, doch sein Versuch fand nicht den Weg durch die Reuse. Somit gewannen die Artland Dragons nach fulminanter Aufholjagd mit 73:72 gegen die Gartenzaun24 Baskets Paderborn und feiern ihren zweiten Sieg in Serie.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ein unglaubliches Spiel. Paderborn ist extrem gut in die Partie gestartet. Sie haben uns mit ihrer aggressiven Defensive aus unserem Rhythmus gebracht und auf der anderen Seite extrem hochprozentig abgeschlossen. Vor allem unsere Bank hat uns heute Energie gegeben. Michael Besselink, Anthony Watkins und Jordan Ratton haben defensiv extrem wichtige Plays gemacht und uns auf die Siegerstraße gebracht. Wir haben lediglich 19 Punkte in der zweiten Halbzeit zugelassen, was einmal mehr den Charakter meiner Mannschaft unterstreicht. Am Ende war zwar auch etwas Glück auf unserer Seite, aber wir haben uns den Sieg durch defensive Big Plays in der zweiten Halbzeit verdient“


16.03.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth

Von Beginn an wollten bei den Uni Baskets gut herausgespielte Würfe noch nicht fallen. Bayreuth fand stark in die Partie und führte schnell 8:0. Eine Tempoverschärfung der Münsteraner erzwang die Wende. Hilmar Pétursson und Nathan Scott konterten aus der Distanz, nach Stefan Weß’ Ausgleich zum 12:12 (5.) war der Faktor Berg Fidel im Spiel. Münsters Fans feierten dann den Abschluss eines 7:0-Laufs von Nathan Scott per Dunk zum Dreipunktspiel und 19:14-Führung (7.). James Graham sorgte mit fünf Zählern für die höchste Führung des Gastgebers (25:16, 9.), der Vorsprung schmolz leicht nach zehn Minuten ein (27:21).

Beide Teams waren präsent, lieferten attraktiven Offensivbasketball auf hohem Niveau, mit wenig Ballverlusten. Der glänzend aufgelegte Nathan Scott klaute clever den Ball zum schön ausgespielten Fastbreak mit Avi Toomer: 38:30 Mitte des zweiten Viertels. James Graham stellte über seine fünf Zähler auf 45:38 (18.). Nach klasse Ballbewegungen erspielten sich die Uni Baskets über Distanztreffer von Pétursson und Scott den ersten zweistelligen Vorsprung (53:43). Dem überragenden Bayreuther Shane Gatling (Topscorer mit 32 Punkten) waren die letzten Zähler von allein 50 beider Teams in Viertel zwei vorbehalten: 53:45 zur Halbzeitpause.

Das Team von Götz Rohdewald fand weiter spielstarke Lösungen gegen den Druck der Bayreuther, erzeugte immer wieder Räume abseits des Balles und startete mit 7:0-Lauf nach Wiederbeginn (60:45). Carlos Carter feierte das Publikum nach seinem Dreier zum 66:52 mit besonderem Gespür. Münster hatte die Kontrolle und nutzte den Flow über das 71:58 über einen Günther-Floater zur höchsten Führung der Partie mit 17 Punkten nach einem Distanztreffer von Stefan Weß (79:62). Erneut verkürzte Shane Gatling zum 79:65 vor dem Schlussviertel.

Als Stefan Weß viertelübergreifend seinen dritten Dreier nacheinander zum 85:71 verwandelte (32.) und die Fans aus dem Häuschen waren, schienen die Weichen auf den dritten Sieg nacheinander gestellt. Doch der BBC Bayreuth kam zurück. Und wie! Schritt für Schritt pulverisierten sie nicht nur den Rückstand bis zum 90:90-Ausgleich 2:34 Minuten vor dem Ende, sondern führten gar wenig später 93:92. In dramatischen Schlusssekunden der regulären Spielzeit fanden beim Stand von 95:95 zwei Münsteraner Distanzversuche nicht in den Korb – Verlängerung!

In der fanden beide Teams im spannungsgeladenen Wechsel vor allem über den Weg ans offensive Brett zum Erfolg. Beim Stand von 101:100 pflückte sich Cosmo Grühn den Defensivrebound, Hilmar Pétursson erhöhte im Gegenzug mit Freiwürfen auf 103:100. Jasper Günther verwarf zehn Sekunden vor der Schlusssirene mit Ablauf der Wurfuhr den Dreier, Bayreuth brauchte selbigen. Und bekam ihn 0,1 Sekunden vor dem Ende durch Shane Gatling. Nächste Verlängerung!

Über die Saison haben sich die Münsteraner immer mehr zu Mentalitätsmonstern entwickelt. Auch diesen Tiefschlag steckten sie weg, hauten gemeinsam mit ihren längst stehenden Fans im Hexenkessel Berg Fidel alles rein. Und hatten mehr zuzusetzen. Jasper Günther setzte den Floater zum 107:104, Hilmar Pétursson wurde hart gefoult und machte daraus Energie frei, um spektakulär am Korb zum 109:105 zu vollenden. Bayreuth schlug mit 5:0-Lauf zurück: 109:110, noch 65 Sekunden.

Die Uni Baskets konterten. Spielentscheidend! Nathan Scott traf den weiten Dreier (112:110), das Defensivbollwerk stand, Cosmo Grühn nervenstark von der Linie und Stefan Weß’ Fastbreak mündete in grenzenlosem Jubel. Völlig erschöpft sanken Cosmo Grühn und Adam Touray zu Boden. In der „dritten Overtime“ vermeldete Social-Media-Expertin Christin Pohler das Reißen der 10.000er-Grenze bei den Instagram-Followern der Uni Baskets.


17.03.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Eisbären Bremerhaven

Die FRAPORT SKYLINERS kamen gut aus den Startlöchern, was die Gäste schon früh im ersten Viertel zu zwei Auszeiten zwang (14:2, 6. Minute). Spätestens ab da entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der Frankfurt jedoch meist die Oberhand hatte und alles nach einem klaren Heimsieg in der Süwag Energie ARENA aussah. Doch die Gäste aus dem hohen Norden kamen nach dem Seitenwechsel vor allem ob einiger Treffer aus der Distanz zurück und übernahmen kurzzeitig sogar die Führung (52:56, 28. Minute). Da die Hausherren im letzten Abschnitt allerdings den nötigen Zug zum Korb entwickelten – welcher mit zehn Trips an die Linie belohnt wurde – errangen die „Mainhattan Giganten“ noch die Oberhand und brachten das 84:78 letztlich souverän ins Ziel.


Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS):

„Die Zeremonie für Tez war ungemein berührend und emotional – das hat der Club wunderbar organisiert und inszeniert. Entsprechend einfach war meine Ansprache an die Mannschaft: Wir wollten so spielen, wie Tez es immer gemacht hat, mit Intensität und Leidenschaft, sich nach jedem Ball werfend und alles auf dem Feld lassend. Das ist uns über drei Viertel der Partie gut gelungen, haben Bremerhaven jedoch phasenweise zu viele einfache Würfe aus der Distanz gegeben. Wenn wir die schweren Aufgaben der kommenden Wochen erfolgreich bestreiten wollen, müssen wir in der Verteidigung weiter unbequem bleiben.“

Steven Key (HC Eisbären Bremerhaven):

„Es ist großartig, was die Organisation für Tez Robertson hier heute organisiert hat. Dass wir als Mannschaft dieser bewegenden Zeremonie beiwohnen durften, war auch für uns besonders. Die Energie des Publikums ist definitiv aufs Feld übergesprungen, auch wenn wir zu Beginn in der Verteidigung noch einige leichte Fehler gemacht haben. In dieser Liga reichen leider keine 30 gute Minuten, um zu gewinnen. Hier brauchen wir mehr Konstanz, um gegen die Playoff-Mannschaften nicht bloß mithalten, sondern auch erfolgreich bestehen zu können.“


17.03.2024 16:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen

Düsseldorf hatte zunächst Probleme in dieses Derby hineinzufinden. Durch den defensiven Druck der Gäste aus Hagen und einer schlechten Wurfauswahl, rannte man gleich einem Rückstand hinterher (0:6). Raiquan Clark erlöste die heimischen Fans dann mit einer starken Einzelaktion unter dem Korb und weckte seine Teamkollegen damit auf. Die Giganten legten als passende Antwort einen 9:0-Run aufs Parkett und das NRW-Duell war die ausgeglichene Partie, die sich im Vorfeld alle gewünscht hatten. Trotz einiger erfolgreicher Dreier von Phoenix, aber dank des guten Teamplays im Offensivspiel der ART Giants, ging die Mannschaft von Headcoach Yapicier mit einem knappen Rückstand in die erste Viertelpause (22:24).

Mit dem Start ins zweite Viertel hatten die Giganten weiterhin Probleme mit dem variablen Ballvortrag des Gegners, sie stemmten sich aber kämpferisch dagegen. Weiterhin war es allen voran Daniel Norl, der seine Mannschaft mit teilweise schwierigen Distanzwürfen in Schlagdistanz hielt (29:35). Dann kam Hagen deutlich ins Rollen, nutzte leichtfertige Ballverluste der Gastgeber, weshalb die Düsseldorfer zur Halbzeit weiter hinterher rennen mussten (43:49).

Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Fehler im Angriffsspiel der Giganten weiter fort. Hagen hatte leichtes Spiel, kam immer wieder schnell an den Ball und verwandelte die einfachen Zähler im Tempogegenstoß ohne große Mühen, um den Rückstand der Gastgeber weiter wachsen zu lassen (48:67). Das Yapicier-Team wollte sich dennoch nicht aufgeben und versuchte sich über die Physis und erfolgreiche Dreier durch Marquill Smith im Derby zu halten. Trotzdem ging es mit 62:76 in die letzten zehn Minuten.

Und zu Beginn des letzten Abschnitts zahlte sich das Kämpferherz, das man den Düsseldorfern an diesem Tag keinesfalls absprechen konnte, auch auf der Anzeigetafel aus. Defensiv agierten die Hauherren nun noch energischer und auch offensiv fand man bessere Lösungen (69:78). Doch als im Castello sieben Minuten vor Spielende nochmal Hoffnung aufkam bei den heimischen Fans, erstickte Phoenix diese umgehend im Keim. Aus der Distanz waren die Gäste an diesem Tag nicht nur unglaublich treffsicher, sondern für die ART Giants spürbar nicht unter Kontrolle zu kriegen, weshalb man sich verdient geschlagen gegeben musste (80:96).

Andaç Yapicier (Headcoach): „Wir sind sehr enttäuscht von dieser Niederlage. Im Vorfeld wussten wir natürlich, dass Hagen mit einer der stärksten Offensiven der gesamten Liga anreist. Defensiv wollten wir stabil agieren, um ihre Effektivität im Angriffsspiel einzudämmen. Vor allem im dritten Viertel haben wir erneut zu viele Fehler im eigenen Spiel verursacht, wenngleich die Mannschaft über die gesamte Spielzeit gekämpft hat. Jetzt warten zwei unglaublich wichtige Spiele als nächstes auf uns und wir haben es immer noch selbst in der Hand, was wir daraus machen.“


17.03.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. EPG Baskets Koblenz

Nachdem Koblenz die ersten Punkte des Spiels gemacht hatte, legte Lukas Zerner als erster Dresdner den Ball in den Korb. Kurz darauf bescherte Koen Sapwell den „Elbriesen“ die erste Führung des Nachmittags. Das nächste Highlight lieferte Sebastian Heck, der das Parkett für seinen Gegenspieler zur Eisbahn werden ließ und per Lob-Pass Isemann bediente. Kurz darauf stand wieder der Vorlagengeber im Vordergrund, der mit der Sirene zum 18:13 traf. 

Und auch den zweiten Spielabschnitt eröffnete die Nummer 25 der Titans, ging mit einer eleganten Drehung am Gegner vorbei und schloss erfolgreich ab. Es ging sehenswert weiter als Murphy per Dreier zum 27:15 traf und Isemann mit einem Block den Korb sauber hielt. Besonders der US-Amerikaner drehte in den nächsten zwei Minuten richtig auf und machte noch sieben weitere Zähler. Die Gäste fanden in dieser Phase des Spiels kein Mittel gegen die Offensive aus „Elbflorenz“ und so wurde der Vorsprung immer größer, bis er auf 48:21 angestiegen war. 

Nach der Halbzeit machte Daniel Kirchner munter weiter. Als Koblenz von außen traf, antwortete Dresdens Down-Under-Boy Sapwell mit gleich zwei Treffern von „Downtown“. Nach einem 6:0-Lauf der Baskets war dann auch auf der Titans-Bank mal eine Auszeit an der Tagesordnung. Diese beendete den Run allerdings nicht und die Gastmannschaft verkürzte auf 60:43. Till Isemann setzte mit einem Dunk stilecht einen Punkt hinter die starke Sequenz von Koblenz. Zwei Distanztreffer von Kirchner und Teichmann stellten vor dem letzten Abschnitt auf 69:45. 

Mit einem Layup von Isemann und einem Treffer aus der Ferne von Murphy wuchs Dresdens Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels wieder an. Auch Casey Benson und Lucien Schmikale schrieben sich in die Liste der erfolgreichen Schützen ein, wodurch jeder Spieler der Heimmannschaft mindestens einmal zu Punkten kam. Bei diesem grandiosen Teamplay war der 87:59 Sieg am Ende nur Formsache. Gleichzeitig machte die Truppe von Fabian Strauß zum ersten Mal in dieser Saison eine Serie aus vier Siegen perfekt. 

Headcoach Fabian Strauß – „Für uns war sehr wichtig von der ersten Sekunde an richtig Tempo zu machen. Wir wussten vorher, dass wenn wir die Pace und den Rebound bestimmen, wir eine sehr gute Chance auf den Sieg haben. Zudem fehlt Koblenz über die gesamte Saison schon der Rhythmus, was es für sie natürlich noch schwerer gemacht hat. Es geht jetzt mit drei Schlüsselspielen weiter. Wir wollen Bayreuth hinter uns lassen, um im besten Fall noch in die Playoffs zu rutschen.“

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/37.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-03-18 11:42:282024-03-18 11:42:29Nachberichte ProA 27. Spieltag

Vorberichte ProA 27. Spieltag

15. März 2024/in APP, ProA 23/24

16.03.2024 17:00 Uhr RASTA Vechta II vs. JobStairs GIESSEN 46ers

In der Hinrunde hatte Aufsteiger RASTA Vechta II mit dem in letzter Sekunde errungenen Auswärtssieg bei den JobStairs GIESSEN 46ers für reichlich Furore gesorgt. Jetzt kommen die Mittelhessen als selbstbewusster Tabellenvierter in den RASTA Dome. Tip-Off an diesem 27. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist am Samstag um 17 Uhr. Die Partie wird auch live und kostenlos bei sportdeutschland.tv übertragen.

Während RASTA II aus einer schmerzhaften 77:89-Auswärtsniederlage bei den Gartenzaun24 Baskets Paderborn kommt, gewannen die JobStairs GIESSEN 46ers seit ihrem Ausrutscher gegen Vechta Mitte Januar acht von neun Spielen und haben nur zwei Punkte Rückstand auf Platz 2 und können für die Playoffs planen. „Inzwischen glaube ich fest an unseren Heimvorteil. 21 Siege hatten wir in der vergangenen Saison auf dem Konto, nun wollen wir mehr!“, sagt Gießens Head Coach und Sportlicher Leiter Frenki Ignjatovic (57).

Ignjatovic’ fast 30 Jahre jüngerer Gegenspieler am Samstag, Farmteam-Head Coach Hendrik Gruhn (29), weiß um die Tatsache, dass die Mittelhessen ganz sicher Revanche nehmen wollen für die Niederlage in der Sporthalle Gießen-Ost: „Ganz klar, sie werden alles daran setzen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Gießen hat sehr viel individuelle Qualität im Kader und sie haben gerade einen guten Lauf.“

Ein „super gutes Team“ seien die Gießener, so Gruhn. Belege erwünscht? Das Ignjatovic-Team trifft ligaweit am besten, macht die drittmeisten Punkte, hat die wenigsten Turnovers und kassiert auch lediglich 81.0 Gegenpunkte. Mit Duane Wilson (17.7 Punkte | 39% 3er) und Simon Krajcovic (11.9|41%) stehen sehr gute Schützen im Team. Dazu kommen die Big Men Stefan Fundic (12.5 Punkte | 7.8 Rebounds) und Jonathan Maier (9.7|4.6). „Wir müssen als Team die im Vergleich zu den Gießenern fehlenden Zentimeter und Kilos wettmachen und unsere Schnelligkeit nutzen“, sagt Gruhn.

Der bekannteste Name bei den Gästen ist natürlich der von Robin Benzing. 167 Länderspiele machte der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft, wurde 2014 Deutscher Meister mit dem FC Bayern München. Ob der 35-Jährige im RASTA Dome dabei sein wird, steht aber noch nicht fest, da er unter der Woche erkrankt war, heißt es aus Gießen. „Wir lassen uns überraschen, ob er am Samstag unseren Mannschaftsbus besteigen kann oder nicht“, so Ignjatovic.


16.03.2024 19:00 Uhr Medipolis SC Jena vs. PS Karlsruhe LIONS

Acht Spiele sind es noch bis zum Ende der regulären Saison und während in der BARMER 2. Basketball Bundesliga das große Gerangel um die ersten acht Plätze begonnen hat, gastieren am Samstagabend des 16. März zur Prime Time ab 20.00 Uhr die Karlsruhe Löwen in der Sparkassen-Arena. Die heiße Phase dieser Spielzeit ist in vollem Gange und auch die Resultate an den Wochenenden verdeutlichen regelmäßig, dass keine Überraschung absurd genug ist, um nicht passieren zu können. Nachdem im bisherigen Saisonverlauf jedes Team mindestens zwei- oder dreimal eiskalt erwischt wurde, wartet zur Jenaer Arena-Safari am Samstagabend gegen die Lions ein echt zäher Knochen.

„In Karlsruhe konnten wir kurz nach dem Saisonstart ein relativ gutes Spiel abliefern. Auch da gab es Phasen, in denen sie uns aufgrund ihrer energischen Spielweise vor Herausforderungen gestellt hatten. Dies konnten wir im Hinspiel kontern, weil es uns gelungen ist, die Ruhe zu bewahren. Bei unserer Rotation müssen wir abwarten, wen wir letztendlich aufs Parkett schicken können. Am Ende ist es, wie in dieser Saison so oft, auch eine Frage der Tagesform. In dieser Liga ist es nicht mehr möglich, mit nur 80 Prozent ein Spiel zu gewinnen“, mahnt Jenas Coach sein Team, das zweifellos vorhandene Potenzial von Beginn an abzurufen.

Die Badener rangieren derzeit mit einer Bilanz von 15 Siegen und elf Niederlagen auf dem 7. Tabellenplatz und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf das Playoff-Viertelfinale machen. Um diesen Status zu untermauern, wird die Mannschaft von Cheftrainer Aleksandar Scepanovic trotz ihrer vermeintlichen Rolle als Underdog auf Sieg spielen. Während das Hinspiel am 07. Oktober 2023 zumindest gefühlt schon wieder etliche Monde zurückliegt, Medipolis SC Jena nach einem knappen und umkämpften Verlauf in Karlsruhe mit 91:83 gewinnen konnte, wird man sich auch am Samstagabend auf eine enge Kiste einstellen müssen.

Mit dem Rückenwind des von über 150 mitgereisten Auswärtsfans lautstark umjubelten 82:64-Auswärtssieges in Koblenz gilt es für das Team von Trainer Björn Harmsen nach der bisher überzeugend starken 11:2-Heimbilanz das Dutzend vollzumachen. Unter personellen Gesichtspunkten dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach Flügelspieler Lorenz Bank aufgrund seiner in Bayreuth erlittenen Gehirnerschütterung abermals ausfallen.

Selbsterklärend wird dieses Heimspiel kein einfacher Gang. Schließlich gehören die Gäste, wie so viele andere Kontrahenten aus dem oberen Tabellendrittel, in die ProA-Rubrik „unangenehm und unberechenbar“. Vom durchschnittlich zweistellige punktenden Trio O‘Showen Williams (15.7 PpG), Bakary Dibba (15.0 PpG) und Garai Zeeb (13.3 PpG) angeführt, lohnt es sich, ein Auge auf Bakary Dibba zu richten. Der erst 22-jährige Däne gehört definitiv zu den positiven Überraschungen der aktuellen Saison, präsentierte sich bereit im Hinspiel gegen Jena mit 20 Punkten als zweithungrigster Löwe (Lions-Topscorer war Point Guard Garai Zeeb, 21, Amir Hinton erzielte für Jena satte 29 Punkte) und wird auch am Samstag das ein oder andere Highlight abliefern (wollen).


16.03.2024 19:00 Uhr Bozic Estriche Knights Kirchheim vs. Nürnberg Falcons BC

Am kommenden Samstag treffen die Basketballer der Bozic Knights auf die Nürnberg Falcons. Beim Heimspiel in der Sporthalle Stadtmitte steht die seit sieben Partien anhaltende Siegesserie auf dem Spiel. Die Franken stehen derzeit im Niemandsland der Tabelle und kämpfen um die Resthoffnung auf eine Playoff Platzierung, während es für die Ritter darum geht den Anschluss an die Top Teams zu halten.

Der Blick auf die Tabelle der BARMER 2. Basketball Bundesliga dürfte im Kirchheimer Schwabenland Freude bei den Ritter Fans auslösen. Mit acht Punkten Abstand auf Platz neun stehen die Basketballer auf Platz sechs und damit inmitten der Mannschaften, die sich für die im Mai beginnenden Playoffs qualifizieren. Doch bei den Bozic Knights beschäftigt man sich mit anderen Dingen. „Es bringt ja nichts. Wir sind noch mittendrin in der Saison und dass es schnell gehen kann, haben sowohl der Januar (negativ), wie auch der Februar (positiv) gezeigt. Entscheiden ist noch nichts. Wir spielen Spiel für Spiel und schauen dann am Ende wofür es reicht,“ so Sportchef Chris Schmidt.

Das dabei auch die Mannschaft von Head Coach Igor Perovic mitzieht haben die letzten Wochen eindrucksvoll bewiesen. Auch wenn viele Ergebnisse der Siegesserie knapp ausfielen, konnten die Teckstädter dennoch ihre Ambitionen deutlich untermauern. Noch acht Spieltage stehen vor den Rittern und der nächste Gegner kommt aus Nürnberg. Die Mannschaft von Head Coach Virgil Matthews steht auf Platz zwölf mit reichlich Abstand zu den Abstiegsrängen (sechs Punkte), sowie zu den Top Acht (zehn Punkte). Nach einem eindrucksvollen Zwischenlauf mit drei Siegen in Serie im Januar (gegen Münster, Hagen und Koblenz), mussten die Franken zuletzt vier Niederlagen hintereinander einstecken. Besonders bitter war dabei die knappe und unnötige 97:95 Niederlage in Bayreuth beim Derby.

Im Hinspiel am 3. Spieltag konnten sich die Ritter knapp mit 92:86 in Nürnberg durchsetzen. Im Kader der Franken tummelt sich ein Mix aus erfahrenen Haudegen wie dem langjährigen ProA Spieler Julius Wolf, sowie dem ehemaligen Nationalspieler Bastian Doreth, und jungen ambitionierten Spielern wie bspw. den US-Amerikanern Anthony Gaines und Courtney Alexander. Die Ausgeglichenheit im Kader der Nürnberger ist die große Stärke. Mit 13,4 Punkten pro Partie führt Wolf das teaminterne Ranking an. Gefolgt von Gaines (11,3 PpS), Alexander (11,3) und Dan Monteroso (10,5). „Wir dürfen Nürnberg nicht unterschätzen. Es ist praktisch ihre letzte Chance nochmals oben anzugreifen. Sie haben die individuelle Klasse um Spiele zu gewinnen und wir müssen konzentriert und fokussiert agieren,“ beschreibt Perovic den kommenden Gegner.


16.03.2024 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. VfL SparkassenStars Bochum

Nach der Niederlage bei den Artland Dragons wollen die Gladiatoren vor heimischem Publikum zurück in die Erfolgsspur finden und den nächsten wichtigen Sieg mit Blick auf die Playoff-Platzierungen sichern. Die Qualifikation zur Entscheidungsrunde können die Moselstädter schon bei einem Sieg gegen die Bochumer festmachen und somit das erste Saisonziel frühzeitig erreichen. Die SparkassenStars stehen aktuell auf dem 15. Tabellenplatz und kämpfen somit um wertvolle Punkte gegen den Abstieg. Acht Siege konnte sich das Team aus dem Ruhrpott bisher erspielen, zuletzt gab es jedoch zwei sehr enge Niederlagen gegen die Playoffkandidaten Karslruhe (92:96) und Kirchheim (83:84). Das Hinspiel in Bochum ging aus Trierer Sicht mit 97:103 verloren und so haben die Moselstädter am Samstag die Chance auf Revanche. Darüber hinaus kommt es zu einem Wiedersehen mit den ehemaligen Gladiatoren Kilian Dietz und Jonas Grof.

Die SparkassenStars sind für einen schnellen und wurfintensiven Basketball bekannt, mit dem sie jeden Gegner vor große Probleme stellen können. Statistisch werden die Bochumer von ihren beiden Nachverpflichtungen Ray Thornton (17,3 Punkte pro Spiel) und Keith Williams (15) angeführt. Auch David Cohn kam nachträglich nach Bochum, absolvierte mittlerweile jedoch bereits 18 Partien in blau und legt mit 14,5 Punkten und 7,1 Assists pro Spiel starke Mittelwerte auf. Auch die deutsche Rotation um Niklas Geske (13,7), Vincent Friederici (11,5), Lars Kamp (6,9) und Daniel Zdravevski (5,8) bringen eine Menge Talent und ProA-Erfahrung mit. Die Offensivstärke der Bochumer zeigt sich auch im Teamvergleich, die SparkassenStars erzielen durchschnittlich 85,4 Punkte pro Spiel und gehören auch bei der Dreier-Quote zu den stärksten Teams der Liga.

„Bochum hat seit der FIBA Pause starken Basketball gespielt und wichtige Spiele wie gegen Artland, Paderborn oder Bayreuth gewonnen. Mit Thornton und Williams konnten sie zwei Spieler zu ihrem ohnehin starken Team hinzufügen, die ihrem Spiel eine neue Dimension geben. Sie hatten eine schwierige Niederlage gegen Kirchheim zu verkraften und werden dementsprechend motiviert nach Trier reisen. Ihre kleineren Lineups werden uns sicherlich – wie schon im Hinspiel – vor eine Herausforderung stellen. Wir werden aber gut vorbereitet sein und freuen uns sehr auf das nächste Spiel in unserer Arena und vor unseren Fans“, sagt Headcoach Don Beck vor dem Heimspiel gegen die VfL SparkassenStars Bochum.


16.03.2024 19:30 Uhr Artland Dragons vs. Gartenzaun24 Baskets Paderborn

Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.


16.03.2024 19:30 Uhr Uni Baskets Münster vs. BBC Bayreuth

Auch diese Partie nach dem Rekordspiel vor 7.528 Fans in Bremen verspricht einiges: Mit dem BBC Bayreuth empfangen die Uni Baskets Münster am Samstagabend den aktuell direkten Kontrahenten um den letzten Playoff-Platz. „Es wird auf jeden Fall spannend und ein guter Fight werden“, erwartet Cheftrainer Götz Rohdewald. „Ich hoffe, dass die Halle richtig, richtig voll ist, weil wir jede Unterstützung brauchen.“ Mit einem Heimsieg kann der Achtplatzierte in seiner zweiten Zweitliga-Saison den oberfränkischen Erstliga-Absteiger auf sechs Zähler distanzieren. Obendrein käme der Vorteil des direkten Vergleichs.

Den Schwung aus Bremen mitnehmen! So lautet die Devise vor der Heimpartie der Uni Baskets gegen BBC Bayreuth. Dank einer überzeugenden Leistung bezwangen die Münsteraner am Sonntag Eisbären Bremerhaven 91:83. „Bremen war etwas besonderes. In der ProA spielst Du normalerweise nicht in so einer BBL-Arena. Das ist wahrscheinlich eine der schönsten Hallen in Deutschland. Großartig, dass so viele Zuschauer und so viele Münsteraner gekommen sind“, blickte Götz Rohdewald zurück. „Nach einer nicht so guten Phase war Bremerhaven im vierten Viertel vorne, aber wir lassen uns dadurch nicht verunsichern und spielen die letzten drei, vier Minuten sehr, sehr konzentriert runter und gewinnen. Das ist eine Qualität, die uns Selbstvertrauen gibt“, sagte der Cheftrainer der Uni Baskets vor dem Duell mit den Wagner-Städtern.

Im Hinspiel knackten die Münsteraner die schwere Auswärtsnuss „Oberfrankenhölle“ mit 2.041 Fans mit einer Gala-Leistung in der ersten Halbzeit, sicherten sich mit einer abgeklärten Vorstellung in den zweiten zwanzig Minuten einen verdienten 89:86-Auswärtserfolg. „Für uns wir es wichtig sein, die Bayreuther Aufbauspieler unter Kontrolle zu halten. Shane Gatling, Selim Fofana oder Kapitän Philip Jalapur können alle 20 bis 30 Punkte in einem Spiel machen. Da müssen wir richtig aufpassen. Wie in jedem Spiel geht es darum, Rebounds zu gewinnen und unser Spiel durchzuziehen“, forderte Götz Rohdewald.

Eine Personalie liefert in Bayreuth vor der Partie in Münster Schlagzeilen. Cheftrainer Mladen Drijencic machte von einer vertraglichen Ausstiegsoption Gebrauch und verlässt den BBC Bayreuth zum Saisonende. Nach dem Abstieg aus der easyCredit BBL zeichnete der erstligaerfahrene Coach für einen Umbruch mit komplett neuem Kader verantwortlich. Um für die Saisonvorgabe Playoffs vor den restlichen Spieltagen der Hauptrunde eine gute Ausgangsposition zu haben, müssen die Oberfranken in Münster punkten. 26 Punkte sammelte der BBC aus seinen bisherigen 26 Partien.

Die Wagner-Städter haben eine mit vielen guten Spielern im Eins gegen Eins besetzte Mannschaft, die es zu kontrollieren gilt. Dazu ist sie am offensiven Brett sehr stark. Immerhin hat Bayreuth „einen der höchsten Etats in der Liga. Vermutlich haben sie sehr viel Geld in ihre Ausländer investiert“, sagte Baskets-Coach Rohdewald am Donnerstag. Esa Ahmad und Aaron Carver warten mit europäischer und höherklassiger Erfahrung unter dem Korb auf. Ebenso haben die Aufbauspieler Selim Fofana und Shane Gatling europäisch gespielt. „Von daher sind das sehr gute individuelle Spieler. Mit Philip Jalapur, der derzeit sehr, sehr gut spielt, sind sie das Prunkstück, der ebenfalls mit 30 Jahren viel Erfahrung hat, auch BBL in Bayreuth gespielt hat“, meinte Götz Rohdewald über den kommenden Gegner.

Götz Rohdewald (Cheftrainer Uni Baskets): „Das Spiel gegen Bayreuth ist ähnlich wie gegen Bremerhaven, gegen einen direkten Verfolger. Natürlich wollen beide Mannschaften das Spiel unbedingt gewinnen. Das ist unsere Herangehensweise, das wird die von Bayreuth sein. Wir freuen uns auf das Spiel und versuchen, das so ähnlich wie gegen Bremerhaven mit viel Konzentration und Teamgeist anzugehen und zu gewinnen.“


17.03.2024 15:00 Uhr FRAPORT SKYLINERS vs. Eisbären Bremerhaven

Wenn Frankfurt die Mannen aus dem hohen Norden empfängt, kommt es sowohl auf dem Parkett als auch an der Seitenlinie zu spannenden Matchups. Immerhin arbeiteten Denis Wucherer und Steven Key in der Vergangenheit bereits mehrfach zusammen. Von 2015 bis 2017 entwickelte das Tandem einen mittelhessischen Club weiter und führten diesen beinahe in die Bundesliga-Playoffs, von 2018 bis 2021 zeichneten sie für die Würzburger Geschickte verantwortlich.

Die FRAPORT SKYLINERS gehen als Tabellenzweiter (Bilanz: 19-7) in die Partie, die Eisbären Bremerhaven reisen als Rangelfter (12-14) an den Main. Während Frankfurt die jüngsten beiden Begegnungen siegreich bestritt, kassierten die Nordlichter zeitgleich zwei Niederlagen – und entfernten sich damit zwangsläufig ein wenig von den Playoff-Plätzen. Diese aktuelle Tendenz darf jedoch nicht dazu führen, die Hanseaten zu unterschätzen. Immerhin verteilt Bremerhaven mit durchschnittlich 18,9 Assists ligaweit die fünftmeisten Vorlagen (Frankfurt: 16,9). Genau hier müssen die Hessen defensiv ansetzen, immerhin bereiteten die Eisbären seit dem Jahreswechsel in vier ihrer sieben Siege jeweils über 21 Treffer aus dem Feld mit einem Pass vor. 

Denis Wucherer (HC FRAPORT SKYLINERS): „Nach zuletzt drei Auswärtsspielen in Folge freuen wir uns auf eine volle Heimhalle, unsere Fans, und natürlich die Trikotzeremonie von Tez Robertson. Bei all diesen emotionalen Faktoren müssen wir versuchen dennoch den Fokus zu bewahren, da uns mit Bremerhaven ein schwieriger und gefährlicher Gegner erwartet. Wenn die Eisbären im Renn um die Playoffs noch ein Wort mitreden wollen, müssen sie auf der Zielgeraden der regulären Saison nochmal zulegen – darauf sind wir gefasst. Für uns beginnt es damit, dass wir über unsere Verteidigung das Tempo der Begegnung bestimmen und vor allem das gute Passspiel Bremerhavens unterbinden wollen.“


17.03.2024 16:00 Uhr ART Giants Düsseldorf vs. Phoenix Hagen

„Hagen ist in Playoff-Reichweite und ligaweit eine der besten Mannschaften im Umschaltspiel. Sie kommen nach vier verlorenen Spielen nach Düsseldorf, für sie ist diese Partie mindestens genauso wichtig, wie für uns“, ordnet ART Giants-Headcoach Andaç Yapicier das bevorstehende Westderby ein. Tatsächlich stehen nicht nur die Giganten, die sich durch sieben Niederlagen in Serie wieder mitten im Abstiegskampf befinden, unter Zugzwang. Auch Hagen blieb zuletzt viermal in Folge sieglos und rutschte damit auf den fünften Tabellenplatz ab. Auf dem Papier bleibt Phoenix aber ohne Fragen der klare Favorit für diese Begegnung und ein gefährlicher Gegner. „Wir müssen ihre Transition stoppen, indem wir die Turnover minimieren und hoch konzentriert sind. Wir haben in den letzten Wochen gute Arbeit in der Halbfeldverteidigung geleistet. Wir müssen uns jetzt noch konzentrierter an den Gameplan halten und konsequent bleiben“, so Yapicier.

Ein Wiedersehen wird es am Sonntag indes mit dem ehemaligen Düsseldorfer Publikumsliebling Lennart Boner geben. Der Centerspieler wechselte im Sommer nach Hagen und kommt bei den Feuervögeln im Durchschnitt auf 5,6 Punkte und 7,0 Rebounds pro Spiel. Eine besondere Begegnung dürfte es aber nicht nur für den 31-Jährigen werden, auch in Düsseldorf freut man sich auf das bevorstehende NRW-Derby. „Es sind die Derbys, die unseren Sport noch wertvoller machen. Und für uns gibt es wirklich genug Gründe, um diesen Sieg zu holen“, macht der Düsseldorfer Headcoach klar.

Um die Chance auf einen Heimerfolg zu erhöhen, wird es für den türkischen Übungsleiter auch darauf ankommen seine Mannschaft wieder rechtzeitig aufzurappeln und trotz der Niederlagenserie mit Selbstvertrauen in die Partie zu gehen. „Natürlich ist die Mannschaft enttäuscht, dass wir nach einer wirklich guten Leistung zuletzt nicht gewinnen konnten. Wir haben darüber gesprochen, dass wir defensiv stabil spielen wollen und zusammen kämpfen müssen. Wir glauben an uns“, so Yapicier. Im Falle einer Niederlage könnten die ART Giants zum ersten Mal in dieser Saison auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Sollten die Giganten das Derby gewinnen, so könnte man immerhin kurzfristig erstmal wieder ein wenig Luft holen im Tabellenkeller. Für die Rheinländer kann die Marschroute also nur lauten, an sich selbst zu glauben und gemeinschaftlich aufzutreten. „Es gab bis jetzt viele negative Situationen, aber wir verstecken uns nicht hinter diesen Dingen oder hinter Ausreden. Unsere Zukunft liegt allein in unserer Hand. Wir müssen uns auf die Details und unseren Plan konzentrieren und dabei positiv bleiben. Nur so können wir unsere prekäre Lage überwinden“, fasst Yapicier zusammen.


17.03.2024 16:00 Uhr Dresden Titans vs. EPG Baskets Koblenz

Am Sonntag ist SACHSENLOTTO-Gameday in der Margon Arena und die Dresden Titans empfangen zum 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA die EPG Baskets Koblenz. Neben einem spannenden Basketballmatch wird auch Sachsenlotto mit einem Wurfspiel für ordentlich Spaß in der Halle sorgen.

Koblenz ist nach ihrer dritten Niederlage in drei Spielen aktuell auf dem 14. Tabellenplatz unterwegs. Das Team von Marko van den Berg baut mehr auf die Defensive als auf offensive Leistungen. Mit einer Punkteausbeute von 74,9 Zählern pro Partie erzielen die Baskets die wenigsten Körbe der Liga. Die Saison am Deutschen Eck läuft trotz der soliden Defensive ziemlich turbulent ab. Insgesamt liefen in dieser Spielzeit schon 17 verschieden Spieler im Trikot der Koblenzer auf. Eine der konstantesten Saison spielt dabei Jose Gabriel de Oliveira, der in seinen 25 Einsätzen im Schnitt 11,1 Punkte, 3,8 Rebounds sowie 1,4 Assists auflegt. 

Mit drei Siegen im Gepäck kommen die „Elbriesen“ am Sonntag wieder zurück in die Margon Arena. Nachdem die Truppe von Fabian Strauß in Hagen über die ersten drei Viertel sehr konzentriert und überlegen agierten soll es am SACHSENLOTTO-Gameday mit dem vierten Sieg in Serie klappen. Letzte Saison glückte der Viererpack genau einmal. Damals gewann man das dritte Match auch am 26. Spieltag in Hagen und am nächsten Spieltag siegten die Titans dann zu Hause gegen Schwenningen. Die Sterne stehen am Sonntag also ideal für das Team, welches seit letzter Woche wieder auf Grayson Murphy zählen kann. Der US-Guard zeigte am vergangenen Wochenende direkt wieder viel Spielwitz, erzielte acht Punkte und Rebounds sowie vier Assists. 

Titans Headcoach Fabian Strauß: „Koblenz hat in den letzten Wochen eine neue defensive Identität bekommen. Sie verteidigen physisch, sehr kompakt und wissen genau, welche Sachen sie abgeben wollen. Die wenigen Punkte, die sie pro Partie zulassen, spiegeln das perfekt wider. Wir hoffen aber natürlich mit unserem etwas offensiveren sowie frechen Spielstil dagegen arbeiten zu können und ihnen einige Zähler einschenken zu können.“ 

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2024/01/27.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2024-03-15 11:12:132024-03-15 11:12:14Vorberichte ProA 27. Spieltag

Nachberichte ProA 27. Spieltag

20. März 2023/in APP, ProA 22/23

Foto: Norbert Schulz

Spieltag 27: 18.03.2023 18:00 Uhr Dresden Titans vs. wiha Panthers Schwenningen 85:74

Zum 27. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA sicherten sich die Dresden Titans den vierten Sieg in Folge. Damit gehört die Mannschaft von der Elbe zu den aktuell formstärksten Teams der Liga und festigte gleichzeitig den vierten Tabellenplatz. Gegen die auf Platz 18 stehenden Panthers aus Schwenningen hatte die Mannschaft trotzdem phasenweise zu Kämpen, konnte sich Schlussendlich aber mit 85:74 durchsetzen.

Die Titans starteten mit richtig Power in die Partie und Georg Voigtmann stopfte die ersten Punkte durch den Korb. Lucien Schmikale legte im nächsten Angriff per Fernwurf nach. Die Schwenninger, Knauf und Kotieno taten es ihm jedoch gleich. Dadurch stand nach den ersten vier Minuten ein ausgeglichenes 13:10 auf der Anzeige. Aber dies änderte sich in den nächsten Augenblicken. Durch Turnover und verworfene Versuche der Gäste zogen die Titans auf 26:12 davon. Dazu kam ein Tanner Graham der vier seiner fünf Dreier im ersten Viertel versenkte. Die „Elbriesen“ ließen in dieser Phase den Ball exzellent laufen und kreierten dadurch drei freie Dreier. Zur Viertelpause kamen noch zwei Punkte dazu und es stand 28:15.

Den zweiten Spielabschnitt eröffnete Grant Teichmann mit dem siebten Titans-Dreier. Er legte direkt zwei weitere Punkte nach und schickte Schwenningen bereits das zweite Mal in die Timeout. Die Gäste schienen diese gut genutzt zu haben und punkteten per Dunk sowie einem Wurf von Downtown. Aber auch Teichmann zeigte wieder, dass er den Distanzwurf beherrschte und versenkte gleich zwei aufeinanderfolgend. Die Panthers gaben alles und konnten den Rückstand durch verbesserte Wurfquoten (58% FG) auf 39:30 verkürzen. Nachdem sie einen 0:8-Run hinlegten, zog auch Fabian Strauß seine erste Auszeit. Mit dem Buzzer zur Halbzeit jagte Daniel Kirchner nochmals einen Dreier durch die Reuse. Dieser erhöhte die Führung der Titans wieder auf 45:38.

Per „And One“ brachte Jacob Knauf die Gäste aus der Kabine. Selbiger legte im nächsten Schwenninger Angriff zwei weiter Punkte nach und verkürzte den Rückstand auf 45:43. Schließlich war es nach zweieinhalb Minuten Chase Adams, welcher die ersten Titans-Punkte in Hälfte zwei erzielte. Gleichzeitig brachte er einen 7:0-Lauf für „Elbflorenz“ ins Rollen. Die Panthers waren besonders von der Dreierlinie eingeschossen. Durch die 60% Treffergenauigkeit der Gäste gelang es den Dresdnern nicht mehr so einfach einen Vorsprung aufzubauen. Ganz im Gegenteil, Schwenningen rückte immer näher und Strauß zog beim 57:55 die nächste Auszeit. Diese erzielte den gewünschten Effekt, die Titans fanden zurück in den Rhythmus und machten sechs schnelle Punkte. Zum Ende des dritten Abschnitts konnten sie sich mit 67:60 wieder etwas absetzen.

Zur Eröffnung der Crunchtime gab es wieder einen Voigtmann-Dunk zu bestaunen. Zusätzlich machte David Kachelries vier schnelle Fastbreak-Zähler und schickte Schwenningen, welche nicht punkteten, in die Auszeit. Ein weiteres Highlight bot Daniel Kirchner, welcher einen perfekten Pass auf den heran rauschenden Voigtmann spielte. Die Nummer 13 der „Titanen“ versenkte das Zucker-Anspiel per Dunk zum 77:69. Zunehmend merkte man, wie den sieben Spielern aus Baden-Württemberg die Puste ausging. Es kamen immer häufiger zum Ablauf der Wurfuhr oder zu Turnovern. So gewannen die Dresden Titans mit 85:74 und sicherten sich den vierten Sieg in Folge.

„Wir sind mit der Einstellung nach Dresden gefahren, hier zu gewinnen“, kommentierte Jacob Knauf nach der Partie. „Aber uns sind in den entscheidenden Spielphasen einfach zu viele Fehler unterlaufen. Es ist schon hart, wenn man nur zu siebt spielt und einem am Ende dann die Kräfte ausgehen. Aber wir werden weiter alles geben und bis zum Ende kämpfen!“

18.03.2023 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Medipolis SC Jena 81:69

Bis zum letzten Viertel der Partie sah es nach einer Wiederholung des knappen Hinspiels am 4. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA aus. Zum Schluss drehten die Eisbären jedoch noch einmal auf: Mit einem 10:0-Lauf zu Beginn des Endabschnitts sicherten sich das Team um Kapitän Robert Oehle einen 12-Punkte Sieg in der Stadthalle Bremerhaven.

Obwohl die Hausherren zunächst besser in das Duell starteten und sich einen frühen 8:2-Vorsprung erspielen konnten, war es Medipolis SC Jena gelungen, Schritt zu halten. Bis zum 10:6 (3.) durch Alex Herrera, war es ausnahmslos Jenas Center, der für die Gäste erfolgreich abschloss, bevor Sergio Kerusch und Brandon Thomas die Partie erstmaligen in Richtung der Thüringer drehten (10:11). Fortan wechselten die Führungen praktisch in regelmäßig unregelmäßiger Taktung, ohne dass es einer der beiden Mannschaften gelang, sich nennenswert abzusetzen. Die logische Folge, ein mit 21:21 ausgeglichenes Auftaktviertel, begann auch im zweiten Abschnitt kontinuierlich auf Augenhöhe verlaufend. Immer wieder abwechselnd punktend oder auch ohne Korb aus der Offense in die Verteidigung umschaltend, lebte das Spiel bis zur Halbzeit primär von seiner Spannung sowie individuellen Momentaufnahmen. Eine dieser Einzelaktionen war es dann auch, die Medipolis SC Jena mit einer knappen 35:34-Führung in die Kabine gehen ließ. Sergio Kerusch hatte 59 Sekunden vor der Pausensirene aus gut acht Metern mit einem Dreier übers Brett abgeschlossen, erfolgreich den vorherigen Bremerhavener Frierson-Dreier (34:32) gekontert und seinem Team mit dieser persönlichen Note das bessere Ende der ersten Hälfte beschert.

Während das dritte Viertel begann, wie die erste Halbzeit geendet hatte, sich beide Kontrahenten weiterhin im Gleichschritt neutralisierten, fanden die Norddeutschen von Minute zu Minute besser zu ihrem Spielrhythmus. Durch den ersten erwähnenswerten Run des Spiels von 39:39 auf 53:40 (26., Krajcovic) enteilt, gerieten die Saalestädter erstmalig unter größeren Druck, den Eisbären statistisch zu folgen. Nachdem das Duell aufgrund dieser ersten zweistelligen Führung fast schon den Eindruck einer Vorentscheidung vermittelt hatte, kämpfte sich das Team von Michael Mai allerdings noch einmal treffsicher und willensstark zurück. Speziell Nils Schmitz war es, der mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen erheblichen Anteil an Jenas Zwischenspurt hatte und den vorletzten Abschnitt mit einem erträglichen 58:54-Rückstand ausklingen ließ.

Zurück in Schlagdistanz, fingen sich die Thüringer nach dem Start in die letzten zehn Minuten jedoch prompt den nächsten Lauf der Eisbären. Von Center Robert Oehle eingeleitet, legten die Nordseestädter zunächst wieder auf 68:54 (32., Breitlauch, 3er) vor, trotz einer sich direkt anschließenden Jenaer Auszeit zum 72:56 (34., Khalid Thomas) nach und ebneten in dieser Phase den Weg zu ihrem letztendlich verdienten Heimsieg. Medipolis SC Jena blieb zwar bis in die Schlussminuten um Resultatsverbesserung bemüht, fand offensiv jedoch zu selten die passenden Antworten, um Bremerhaven noch einmal ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

„Wir haben heute unser Spiel durchgezogen und uns auch durch das Herankommen des Gegners nicht verunsichern lassen. Es war wichtig, dass mit Adrian und Daniel zwei weitere deutsche Stammspieler wieder einsatzbereit waren. Nun wollen wir diesen Rückenwind in die nächste Partie gegen Dresden mitnehmen“, resümierte Head Coach Steven Key nach dem heutigen Sieg.

18.03.2023 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Phoenix Hagen 62:64

Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2022/2023 müssen sich Kirchheims Korbjäger gegen Phoenix Hagen denkbar knapp mit 64:62 geschlagen geben. In einer intensiven Partie kämpfen sich die Schwaben zurück ins Spiel und sind am Ende drauf und dran das Spiel zu drehen. Doch auf Seiten der Hagener übernimmt ein Routinier und schaukelt den knappen Sieg nach Hause.

Das war bitter. Erneut mussten die Kirchheim Knights eine überaus knappe und unnötige Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoffs hinnehmen. Nach der Auswärtsniederlage in Paderborn eine Woche zuvor (84:80), waren es bei der 64:62 Niederlage erneut nur wenige Zähler, die den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachten. Beiden Mannschaften war zu Beginn des Spiels die Bedeutung anzumerken. Hagen konnte sich in Bezug auf die Playoffs Luft verschaffen, während die Ritter dringend Punkte benötigten um den Anschluss an die Top acht zu halten. Und dies merkte man den Hausherren an. Bei vielen Offensivaktionen wurde gute Wurfoptionen ausgelassen. Es fehlte an Mut und Überzeugung. So gelangen den Teckstädtern nur elf mickrige Punkte im ersten Abschnitt und Hagen führte 22:11. Doch die Ritter fingen sich ein. Besonders Defensiv zeigten die Kirchheimer eine herausragende Leistung und erschwerten den Hagenern jeden Wurf. Auf der umgekehrten Seite standen die Spieler von Phoenix dem jedoch in kaum etwas nach und überzeugten ebenfalls mit aggressiver und kompromissloser Defensive. In die Halbzeit ging es beim Stand von 33:25. Angestachelt vom Publikum traten die Kirchheimer nun weiter aggressiv und mutig auf, jedoch fehlte weiterhin die letzte Überzeugung und auch ein wenig Wurfglück, weshalb man zwar den Anschluss schaffte, jedoch (noch) nicht in Führung gehen konnte. Dies gelang erst wenige Minuten vor Schluss. Ty Nash sorgte mit dem 53:52 für die Kirchheimer Führung bei noch knapp vier Minuten zu spielen. Und Hagen wandte sich nun an seinen Go to Guy. JJ Mann hatte bis dahin eine sehr schwache Partie abgeliefert, doch als es wirklich zählte war der US-Amerikaner da. Zehn schwierige Punkte erzielte der Forward in Serie. Darunter sehr gut verteidigte Aktionen. Damit sorgte er für den letzten Nackenschlag, den die Teckstädter zwar versuchten zu kontern, doch die Zeit lief nun gegen die Hausherren.

„Das war sicher kein Spiel für Basketball Feingeister, aber defensiv war das sehr hohes Niveau auf beiden Seiten. Kleinigkeiten machen am Ende den Unterschied aus und wir haben 2-3 Fehler zu viel gemacht. Das ist bitter,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt. Mit 18 Punkten wurde Aitor Pickett Topscorer auf Seiten der Knights. Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz hat sich an der Ausgangslage für die Ritter kaum etwas verändert. Weiterhin beträgt der Rückstand auf Platz acht vier Punkte.

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18.03.2023 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. ART Giants Düsseldorf 97:94

Bei den Gladiators Trier mussten die Basketballer der ART Giants Düsseldorf am 27. Spieltag die dritte knappe Niederlage in Folge hinnehmen. In Rheinland-Pfalz unterlagen die Giganten mit 97:94. Topscorer mit starken 39 Punkten war Jordan Johnson

Es ist mit Worten nur schwer zu beschreiben, von welcher Pechsträhne der Zweitliga-Aufsteiger aus Düsseldorf derzeit verfolgt wird. Nach den hauchdünnen Niederlagen in Tübingen (87:86) und gegen Gießen (69:70) mussten die ART Giants beim 97:94 in Trier nun die nächste bittere Pleite einstecken. Zunächst sah es in der Arena Trier nach einer eindeutigen Angelegenheit aus. Die Gastgeber gaben vom Start weg den Ton an und legten im ersten Viertel einen 10:0-Lauf hin, den die Giganten zwar ihrerseits mit einem 7:0-Run beantworten konnten, dennoch übernahmen die Gladiators sofort das Ruder und blickten nach dem ersten Viertel auf eine 26:18-Führung.

Über die gesamte erste Halbzeit hinweg hatten es die Düsseldorfer ihrem US-Amerikaner Booker Coplin zu verdanken, dass die Hausherren nicht völlig davoneilten. Coplin erwischte einen absoluten Sahnetag und avancierte am Ende mit bärenstarken 31 Punkten und 6 Rebounds zum Topscorer der ART Giants. Trotz des mittlerweile energischeren Auftritts der Gäste fand Trier immer wieder die richtigen Lösungen, um in Person von Jordan Johnson (39 Punkte) ihre Führung weiterhin in Sicherheit zu wägen. Dank der wichtigen Treffer von Coplin und seinem Teamkollegen Ryan Richmond betrug der Rückstand zur Halbzeitpause nicht mehr als 14 Punkte (52:38).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten die Gäste aus Düsseldorf dann ein völlig anderes Gesicht. Immer wieder kam die Mannschaft von Headcoach Florian Flabb über das Pick-and-Roll zum Erfolg und verkürzte Minute für Minute weiter den Rückstand. Die Giganten traten nun als geschlossene Einheit auf und stemmten sich mit viel Energie und schönem Teamplay gegen die drohende Niederlage. Während Coplin weiterhin das Offensivspiel der ART Giants steuerte, kamen nun auch Melkisedek Moreaux und Lennart Boner unter den Körben zu besseren Abschlüssen zum Ende des dritten Viertels (72:68).

Nun begriffen auch die Gladiators, dass die Düsseldorfer diese Partie noch längst nicht aufgegeben hatten, und eröffneten das Schlussviertel ihrerseits mit einem 6:0-Lauf. Düsseldorf ließ sich davon nicht abschütten, packte nun auch bei den Rebounds entschlossener zu und es entwickelte sich ein absoluter Krimi in der Arena Trier, der in der Schlussminute seinen Höhepunkt fand. In der Crunchtime drücke Richmond dem Spiel der Gäste verstärkt seinen Stempel auf und behielt an der Freiwurflinie mehrfach die Nerven. Gleiches tat jedoch auch der überragende Johnson für die Gladiators, der in der letzten Minute von der Freiwurflinie abgezockt auf 97:94 stellte. Einen letzten Wurfversuch durch Coplin konnten die ART Giants dann mit Ablauf der Spielzeit nicht mehr im Korb unterbringen (97:94).

Jermaine Bucknor (Headcoach RÖMERSTROM Gladiators Trier): „Unsere Jungs haben es geschafft im letzten Viertel als Einheit zusammenzustehen und zu arbeiten. Wir haben gezeigt, dass wir zu unserem Gameplan zurückkehren könnnen und das Spiel auf die richtige Art und Weise zu Ende gespielt haben. Defensiv konnten wir Düsseldorf immer wieder vor Probleme stellen und haben offensiv die wichtigen Würfe getroffen. Das hat uns geholfen, das Spiel am Ende für uns zu entscheiden. Nun liegt der Fokus auf der schweren Auswärtsaufgabe bei Phoenix Hagen am Wochenende“.

18.03.2023 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Artland Dragons 83:90

Den Artland Dragons ist die Revanche für die Niederlage im Hinspiel gegen die Bayer Giants Leverkusen in der Verlängerung geglückt. Am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga setzte man sich in der Overtime mit 90:83 durch. In einem bis zum Schluss engen Spiel war William Christmas mit 25 Punkten der treffsicherste Drache.

Beide Mannschaften begannen die Partie schwungvoll. Während Oliveira die ersten Punkte des Spiels für die Gastgeber erzielte, versenkte Dragons Big De’Vondre Perry den ersten Dreier. Bald darauf zeigte sich zum ersten Mal eins der größten Muster der Partie. Beide Teams nahmen über die gesamten 45 Minuten zusammen 56 Freiwürfe. Das Spiel wurde dementsprechend oft unterbrochen, was zunächst für eine offensive Dürreperiode in der Partie sorgte. Dies nutzten die Leverkusener um zunächst in Führung zu gehen, ehe Jannes Hundt und Joanic Grüttner Bacoul zwei Dreier in Folge trafen (13:12). Das Momentum sollte aber wieder in Richtung der Hausherren kippen, da die Burgmannsstädter hinten zu viele einfache Punkte zuließen und vorne ihre Gelegenheiten nicht nutzten, selbst zu punkten. So gingen die Drachen mit einem Rückstand von acht Punkten ins zweite Viertel (18:24). Der Auftakt ins zweite Viertel gehörte zunächst den Dragons. Der gut aufgelegte Damari Milstead und Zdravevski vom Perimeter brachten die Drachen wieder auf drei Punkte ran. Drei Turnover in Folge ließen Leverkusen den alten Rückstand jedoch schnell wieder herstellen (27:35). Erneut brachen viele Pfiffe, gepaart mit Turnovern, den Rhythmus des Spiels. Perry vom Perimeter brach endlich den Bann für die Drachen, doch auf der anderen Seite tat es ihm Crews gleich und traf ebenfalls einen Dreier. Mit der Sirene gelang es William Christmas erneut für drei zu treffen, weswegen es mit einem 36:42 in die Halbzeitpause ging.

Wie so häufig in dieser Saison schien Headcoach Patrick Flomo die richtigen Worte in der Halbzeitansprache gewählt zu haben. Die Dragons spielten vor allem in der Defensive mit einem anderen Gesicht und ließen über die ersten drei Minuten des dritten Viertels keine Punkte der Gastgeber zu. Gleichzeitig arbeiteten sie sukzessive den Rückstand ab und gingen durch Center Marko Bacak erstmals wieder in Führung (45:44).Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Damari Milstead die Dragons mit einem Dreier mit vier Punkten in Führung brachte. Crews konterte mit einem persönlichen 4:0 Lauf für die Leverkusener und glich das Spiel wieder aus. Keiner der beiden Kontrahenten gelang es sich weiter abzusetzen, weswegen es mit einem 54:54 ins vierte Viertel ging. Auch der Beginn ins vierte Viertel war vor allem von den Drachen geprägt. Das amerikanische Trio der Drachen erhöhte die Schlagzahl und brachte die Burgmannsstädter mit zwei Dreiern von Christmas und Perry und einem anspruchsvollen Floater von Milstead mit sieben Punkten in Führung (63:56). Diese Führung konnten die Drachen zunächst auch verteidigen, ehe die Leverkusener früh in den Bonus kamen und ein ums andere Mal an die Linie geschickt wurden. In der Offensive gelang den Dragons wiederum wenig, weswegen die Gastgeber 40 Sekunden vor Schluss durch einen Freiwurf in Führung gingen. Auf der Gegenseite konnte William Christmas einen Layup ins Ziel bringen und wurde im darauffolgenden Angriff an die Linie geschickt. Seine beiden Freiwürfe fanden den Weg durch die Reuse und ließen den Leverkusenern noch 19 Sekunden Zeit für eine Antwort. Einen Versuch vom Perimeter von Kadre Gray verteidigte William Christmas zu eng und schickte den Kanadier für drei Versuche an die Freiwurflinie. Dort zeigte der Leverkusener keine Nerven und die Drachen brachten keinen Versuch mehr auf den Korb, weswegen es fünf Minuten Nachschlag für die mitgereisten Fans der Drachen gab (73:73).

Die Overtime wurde durch einen Turnover von De’Vondre Perry eingeläutet, dies sollte jedoch der einzige Fehler der Drachen in der Verlängerung sein. Zwar konnten die Leverkusener zunächst noch Schritt halten, ehe drei Dreier von Christmas, Perry und Milstead die Partie zugunsten der Dragons entschieden. Leverkusen kam zu keinen guten Würfen mehr und musste Milstead ein ums andere Mal an die Linie schicken, um die Zeit zu stoppen. Dieser gab sich jedoch keine Blöße und traf alle sechs Versuche von der Freiwurflinie. So zurrte er den 90:83 Sieg der Artland Dragons fest, mit dem sie nun bei einer Bilanz von 18-9 stehen und den dritten Platz verteidigen konnten.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Ein schwieriges Spiel gegen einen schwierigen Gegner, der uns im Hinspiel eine empfindliche Niederlage hinzugefügt hat. Wir wussten, dass es ein Kampf werden würde. Unser breiter Kader hat uns heute sehr geholfen, vor allem auf den Big Man Positionen. Leverkusen hatte ein gutes erstes Viertel, danach haben wir unsere Defensive verbessert und einfache Punkte aus guten Defensivballbesitzen  generiert. Zudem haben unsere Jungs von der Bank, insbesondere Döding, Zdravevski und Milstead, hervorragende Minuten gegeben. Damari findet sich immer besser zurecht und hat schon einige beeindruckende Auftritte als Rookie hingelegt. Er hat an beiden Enden des Courts einen guten Job gemacht. Alles im Allen ein wichtiger Sieg für das Team, der uns näher an die Playoffs bringt.“

18.03.2023 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. PS Karlsruhe LIONS 83:107

Die PS Karlsruhe LIONS unterstrichen am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre momentan bestechende Form und kamen bei den Uni Baskets Paderborn zu einem nie gefährdeten und klaren Erfolg. Das 83:107 am Abend des 18. März markierte gleichzeitig den fünften Karlsruher Sieg in Folge und sicherte dem Löwenrudel den fünften Tabellenrang. Damit bleiben die Badener ein heißer Kandidat für die Playoffs, die nach Abschluss der 34 Hauptrunden-Spieltage beginnen.

Anfangs fielen im Sportzentrum Maspernplatz ausschließlich Dreier. Nach drei Minuten stand es 6:9 und rund 30 Sekunden später hatten die Uni Baskets bereits die Teamfoulgrenze erreicht – eine Konsequenz der engagierten und aggressiven Defense der Ostwestfalen. Zu deren Pech ließen sich die LIONS davon aber nicht in ihrem gewohnt hohen Tempo ausbremsen und suchten von Beginn an konsequent den Weg zum Korb. Nach sieben Minuten war die Karlsruher Führung auf zehn Punkte angewachsen und 50 Sekunden vor der ersten Pause nahm Paderborn – inzwischen beim Stand von 15:29 ernsthaft in Bedrängnis – die erste Auszeit. Mit 17:32 ging es in den folgenden Spielabschnitt, der sich zunächst etwas ausgeglichener gestaltete. Die LIONS setzten weiter auf ihr Erfolgsrezept, das schnelle Spiel, das aber nun nicht mehr so durchschlagend war, da sich die Defense der Uni Baskets inzwischen besser sortiert hatte und vermehrt Karlsruher Abschlüsse verhinderte. Zudem setzten die Hausherren nun eigene Akzente im Angriff und wenige Minuten vor der Halbzeitpause sah es kurze Zeit so aus, als würde Paderborn wieder in Schlagdistanz gelangen können. Doch sofort schalteten die Gäste nochmals einen Gang hoch und waren schnell 19 Punkte enteilt, bis den Uni Baskets wieder ein paar Stops mit anschließenden erfolgreichen Gegenstößen gelangen. Doch Lorenzo Cuginis Dreier-Buzzerbeater zum 37:56 stand sinnbildlich für eine erste Spielhälfte, in der dem Löwenrudel fast alles gelingen zu schien, während sich die Gastgeber an den Badenern abarbeiteten, ohne jedoch deren Rhythmus ernsthaft zu stören.

Ein 11:2-Run der LIONS kurz nach Wiederbeginn bestätigte diesen Eindruck und leitete die Vorentscheidung ein. Nach 27 Minuten war der Karlsruher Vorsprung auf zwischenzeitlich 29 Punkte angewachsen. Angesichts dieser Situation litt nun bei den Gästen etwas die Konzentration. Karlsruhe ließ Chancen liegen, Paderborn steckte nicht auf und knabberte kurz vor der letzten Pause ein paar Punkte vom großen Rückstand ab. So stand es 58:82 zu Beginn der abschließenden zehn Minuten, in denen die LIONS nicht mehr durchgehend mit dem Fokus zu Werke gingen, der sie in den vorherigen Phasen des Spiels ausgezeichnet hatte. Trotzdem knackte das Team zum dritten Mal in den letzten vier Spielen die 100-Punkte-Marke und entschied nicht nur die Begegnung, sondern auch den direkten Vergleich für sich. Denn das Hinspiel am 30. Oktober hatte Karlsruhe mit 69:83 und damit 14 Punkten Differenz verloren.

18.03.2023 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. VfL SparkassenStars Bochum 85:64

Der 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA führte die VfL SparkassenStars Bochum am vergangenen Samstagabend, dem 18.03.2023, zum Tabellenführer RASTA Vechta. Die SparkassenStars verschliefen die erste Halbzeit und verloren am Ende nach einer durchwachsenen Offensivleistung im mit 3.140 Zuschauern ausverkauften RASTA Dome mit 64:85.

Headcoach Felix Banobre standen in dem Spiel beim Tabellenführer in Vechta alle elf Profis des Kaders der SparkassenStars zur Verfügung. Er schickte zum Tip-Off Niklas Geske, Lars Kamp, Conley Garrison, Bernie Andre und Hendrik Drescher auf das Parkett. Ryan Schwieger erzielte dann die ersten fünf Punkte für die Gastgeber, bevor Hendrik Drescher per Korbleger zum 2:5 verkürzte. Die Hausherren behielten fortan die Oberhand und konnten sich schnell ein kleines Punktepolster beim Stand von 7:14 erarbeiten. Bis auf 10:23 setzte sich der Tabellenführer ab, bevor Kilian Dietz mit einem Freiwurf und Garrett Sams mit einem Dreier mit dem Buzzer den VfL auf 14:23 zum Viertelendstand heranbrachten. Im zweiten Viertel legte RASTA mit einem Dreier von Nazihar Bohannon los, den Jalen Bradley zwar im direkten Gegenzug, ebenfalls von jenseits der Dreipunktelinie, egalisierte, doch am Verlauf des Viertels änderte dies nichts. Vechta behielt die Kontrolle über die Partie und setzte sich beständig weiter vom VfL, der mit den eigenen Trefferquoten haderte, ab. Mit einem 25:41-Halbzeitrückstand ging es für die Bochumer in die Kabine.

Nach der Pause kamen die SparkassenStars mit einer erhöhten Intensität aus der Kabine. Bernie Andre und Niklas Geske verkürzten schnell auf 29:41, doch nach einer Auszeit von Vechta trafen die Gastgeber zwei Dreier in Folge durch Joel Aminu und Ryan Schwieger, welche sie wieder in Front brachten. Der VfL biss sich nun zwar in die Partie, doch näher als auf einen 13-Punkte-Rückstand kamen sie in diesem Viertel nicht an RASTA heran und so ging es mit einem 47:61 in das letzte Viertel. Nazihar Bohannon eröffnete für Vechta mit einem Korbleger und dann kamen die SparkassenStars durch zwei Punkte von Tom Alte und sechs Zähler von TJ Crockett stark in die Partie und verkürzten 7:11 Minuten vor Ende der Partie auf 55:63. Die Hoffnung keimte noch einmal auf im SparkassenStars-Lager, doch die Hausherren kamen stark durch einen Korbleger und einen Dreier von Joel Aminu aus der Auszeit zurück und entfernten sich innerhalb von 30 Sekunden auf 13 Zähler. Der VfL kämpfte zwar, doch die Gastgeber hatten die passenden Antworten und trugen die Partie zum 64:85-Endstand im Anschluss sicher nach Hause.

„Vechta hat eine sehr intensive Defense gespielt und sie wussten, wie sie uns stoppen konnten. Wir haben vieles versucht, aber es hat heute einfach nicht funktioniert. Die erste Halbzeit war sehr schwierig für uns, weil RASTA mit sehr viel Power in die Partie gegangen ist. Wir wussten, dass Vechta zu Hause ein anderes Gesicht zeigt als auswärts, gerade nach einer Auswärtsniederlage, und das habe ich dem Team auch vorher so gesagt. Wir haben alles versucht und haben versucht, unsere Stärken zu nutzen, aber es hat heute nicht gereicht“, so Headcoach Felix Banobre.

19.03.2023 17:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen 98:105

Die Tigers Tübingen haben sich für die Niederlage bei den VfL SparkassenStars Bochum rehabilitiert. Vor 2.016 Zuschauern in der Kia Metropol Arena Nürnberg hat die Mannschaft von Trainer Danny Jansson gegen die Nürnberg Falcons BC mit 105:98 (52:54) gewonnen. Damit hält der Negativlauf der Franken weiter an – mit der achten Niederlage in Serie müssen die Schützlinge von Trainer Derrick Taylor nun intensiv um den Klassenverbleib bangen.

Im ersten Viertel traf Tübingen hochprozentig von außen. Sieben Spieler waren hier erfolgreich, während die Falcons vor allem in Korbnähe scorten. Dabei tat sich insbesondre Rocky Kreuser hervor, der die Hälfte der Nürnberger Punkte in diesem Durchgang erzielte (20:27).

Im zweiten Viertel blieb das Tempo hoch. Die Falcons spielten begeisternden Team-Basketball und standen den favorisierten Gästen in nichts nach, bei denen Bakary Dibba nun offensiv übernahm. Ihm war es zu verdanken, dass die Tigers bis kurz vor der Pause in Führung blieben und Nürnberg nie wirklich einen Run starten konnte. Das änderte sich in der 20 Spielminute. Sebastian Schröder fasste sich von jenseits der 6,75 Meter-Linie ein Herz und traf zum viel umjubelten 50:50-Ausgleich. Doch damit nicht genug. Mit der letzten Aktion markierte Nürnbergs Kapitän nach einer tollen Defensiv-Sequenz per Layup die 54:52-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel hätten die Falken nur zu gerne ihren Vorsprung ausgebaut, doch die Gäste aus Baden-Württemberg kamen besser aus der Kabine. Wieder waren es die Distanzwürfe von Erol Ersek und Co., die Nürnberg wehtaten und für Tübinger Oberwasser sorgten (58:61). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach 25 Minuten führten die Hausherren 69:66, doch dieser Vorsprung schmolz im weiteren Spielverlauf und verwandelte sich nach 30 Spielminuten in einen 8 Punkte-Rückstand (74:82). Würde Nürnberg im Schlussviertel noch einmal zurückkommen? Moritz Krimmer und seine Mitspieler taten ihr Bestes und kämpften sich Punkt um Punkt heran. Dreieinhalb Minuten vor Schluss war Nürnberg wieder in unmittelbarer Schlagdistanz (90:95), doch für mehr sollte es nicht reichen. Die Chancen waren da, konnten aber nicht genutzt werden. Stattdessen traf Mateo Seric 100 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit den Dagger zum 90:98. Zu allem Überfluss bekam Rocky Kreuser bei diesem Play ein unsportliches Foul, was einen zusätzlichen Freiwurf und Ballbesitz Tübingen zur Folge hatte (90:99). Die Spieler von Derrick Taylor stemmten sich nochmals mit allen Kräften gegen die sich anbahnende Niederlage und wurden dabei lautstark von ihren Fans unterstützen und gefeiert. Am Ende gewannen die Tigers Tübingen aber 98:105 und Nürnberg stand erneut mit leeren Händen da, jedoch nicht ohne Werbung für den Basketball Sport in der Metropolregion und die neuen POWERKARTEN gemacht zu haben. 

 

Danny Jansson (Trainer Tigers Tübingen): „Es war ein schöner Sieg. Jedoch hat uns heute die Offense getragen. Und das ist nicht was wir eigentlich. Es haben ein paar mehr Stopps gefehlt und vielleicht ein wenig mehr häßlicheren Basketball von unserem Team. Leider haben uns die letzten zwei Wochen gezeigt, dass unsere Defense gebrochen ist. Diese müssen wir dringend wieder reparieren.“

19.03.2023 18:00 Uhr WWU Baskets Münster vs. JobStairs GIESSEN 46ers 74:84

Eine Woche nach dem 75:70-Heimerfolg gegen Nürnberg verpassen die WWU Baskets einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt: Vor 2.150 Zuschauern unterlagen die Münsteraner am Sonntagabend in der Halle Berg Fidel gegen favorisierte JobStairs GIESSEN 46ers 74:84 (41:42). Der Aufsteiger zeigte ein intensives und kampfstarkes Spiel, das er bis zur Crunchtime offen gestaltete (67:69, 36.). Die Gäste aus Gießen fanden jedoch im Schlussviertel über ihr reiferes Spiel zunehmend die besseren Antworten.

 Die Gießener waren zunächst besser im Spiel, die Baskets suchten ihren Rhythmus. Die Münsteraner erarbeiteten sich gute Wurfchancen, aber von der Dreierlinie ging zunächst nicht viel: Einzig Marek Doležaj traf einen der freien Dreier. Mit sechs Ballverlusten erschwerten sich die Münsteraner ihr Auftaktviertel. Harmsen erwirkte beim 3:11 eine Auszeit nach gut drei Minuten. Den WWU Baskets gelang weiter wenig gegen die gallige Defensive der 46ers (6:19, 7.). Dann endlich traf Thomas Reuter den nächsten Dreier. Münster fand nun seinen Rhythmus, belohnte sich mit einem ersten Lauf (7:0) und rückte auf 16:21 heran (8.). Aus dem ersten Viertel gingen die Baskets mit einer 7-Punkte-Hypothek (18:25). Gießen ließ keinen Deut nach, erhöhte den Vorsprung schnell auf 10 Punkte (20:30, 12.). Adam Touray mobilisierte die Fans, als er durchsetzungsstark im Nachsetzen das 22:30 markierte. Münster hechelte weiter hinterher. Wunderbar herausgespielte Dreier von Connor Hardning und Hilmar Pétursson ließen dann die Halle Berg Fidel erbeben (29:34, 14.). Die anfangs stotternde Baskets-Motor war angesprungen, die Ergebniswende lag nun in der Luft. 43% ihrer Dreiversuche versenkten die Baskets in der ersten Halbzeit. Und kurz vor der Pause war es endlich so weit: Die Baskets gingen nach Seiferth-Korbleger 29 Sekunden vor der Pause erstmals in Führung (41:40). Gießen behielt dennoch knapp die Oberhand zur Halbzeit (41:42).

Die Baskets hatten erneut Anlaufschwierigkeiten in der zweiten Halbzeit, während das Topteam aus Gießen konstanter agierte. Marek Doležaj, der ein gutes Spiel ablieferte und spielintelligent korbgefährlich wurde, stellte auf 45:47 (33.), ehe Gießen sich in den Folgeminuten absetzte. Mit der starken Gießener Defensive tat sich Münster schwer (49:57, 27.), spielte mit zu wenig Ballbewegung. Wie so oft waren eine gute Defensive und daraus resultierende Stops eine ausgezeichnetes Fundament für eine Aufholjagd – und es funktionierte: Knapp drei Minuten bis zur Viertelpause gestatte Münster den Gästen keine Zähler mehr. Ein 8:0-Lauf war die logische Folge. Knisternde  Spannung nach dem dritten Viertel: 57:57

Münsters „weiße Wand“, sehr viele Fans waren dem Aufruf „alle in weiß“ gefolgt, sorgte im Schlussabschnitt für herrlich knisternde Stimmung. Gießen ließ nie nach und keine einfachen Zähler zu. So wiederholten sich die Geschehnisse auf dem Parkett: Gießen legte vor, Münster legte viel Energie rein, um dranzubleiben. Zu viel, um in der Schlussphase dem reiferen Spiel der Gäste standzuhalten. Hilmar Pétursson steuerte wichtige Zähler von jenseits der Drei-Punkte-Linie bei (64:66, 34.). Ein derber Nackenschlag dann ein technisches Foul gegen den wiederholt physisch enorm attackierten Andreas Seiferth beim Stand von 67:71: Drei Minuten vor der Schlusssirene nutzten Jordan Barnes und anschließend Stefan Fundic diese Vorlage eiskalt zur 74:67-Führung der 46ers. Münster versuchte es noch einmal verstärkt aus der Distanz, doch die Dreier fielen nicht. Gießen blieb im Stile eines Topteams cool, fuhr souverän beide Zähler ein.

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Kämpferisch waren wieder sehr stark. Unser Defensivplan ist sehr gut gelungen. Probleme hatten wir bei den defensiven Rebounds. Man hat gesehen, dass Münster das Wasser bis zum Hals steht, sie sind sehr aggressiv zum Rebound gegangen. Die Kulisse war toll und es war nicht einfach für uns dort zu spielen. Das einzig Negative waren die 20 Offensivrebounds, ansonsten haben wir die Partie über Weiterstrecken kontrolliert und zum Schluss souverän gewonnen. Karlo Miksic hat wahrscheinlich seine bisher beste Leistung im Gießener Trikot geliefert. Aber es war eine Teamleistung, wo jeder seinen Teil dazu beigetragen hat. Dies war nach dem überraschenden Ausfall von Nyama nicht selbstverständlich, aber wir haben uns über unsere Defense die Energie geholt und verdient gewonnen.“   

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

https://www.2basketballbundesliga.de/wp-content/uploads/2023/03/Beitragsbilder-ProA-Nachberichte-Kopie-2.png 563 1000 Ole /wp-content/uploads/2013/04/proa.png Ole2023-03-20 15:42:192023-03-20 15:42:20Nachberichte ProA 27. Spieltag

Vorberichte ProA 27. Spieltag

17. März 2023/in APP, ProA 22/23

Foto: VFL SparkassenStars Bochum

Spieltag 27: 18.03.2023 18:00 Uhr Dresden Titans vs. wiha Panthers Schwenningen

Am kommenden Samstag gastiert der Tabellenletzte der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bei den Dresden Titans. Die whia Panthers Schwenningen befinden sich aktuell auf dem letzten Tabellenplatz und konnten diese Saison erst fünfmal punkten.

In den letzten Spielen traten die wiha Panters stark dezimiert an, wie auch beim letzten Sieg gegen Bochum (98:94). Am vergangenen Wochenende spielten lediglich sechs Schwenninger gegen Bremerhaven. Eine bisher sportlich überschaubare Saison mit mittlerweile 20 Niederlagen und zusätzlichen Punktabzügen sorgte dafür, dass die Panthers abgeschlagen auf Platz 18 der Liga stehen. Zu unterschätzen ist die Mannschaft um Trainer Alen Velcic dennoch nicht. Sie waren diese Spielzeit schon für einige Überraschungen zu haben, wie beispielsweise einen Sieg gegen Hagen. Auch das Hinspiel gegen die Titans war eine knappe Angelegenheit, welches die „Elbriesen“ erst drei Sekunden vor Schluss für sich entscheiden konnten (74:75). Am Samstag erwartet uns aber ein komplett anderes Match, denn beide Mannschaften werden personell verändert auftreten als am ersten Spieltag.

„Elbflorenz“ konnte mit diesem ersten Sieg im Oktober eine kleine Erfolgsgeschichte starten. Die Mannschaft sammelte von da an 16 Siege und etablierte sich in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Aktuell stehen die Männer auf Platz drei und haben den Klassenerhalt vorzeitig gesichert. In die Partie gegen die Mannschaft aus Süddeutschland gehen die „Elbriesen“ mit drei Siegen im Rücken. Am vergangenen Samstag konnte man sich in einem spannenden Spiel in Hagen mit 85:89 durchsetzen. Die erste Halbzeit bot der Kanadier Tanner Graham eine sehr starke Leistung. Er konnte in den ersten 20 Minuten offensiv oft nur per Foul gestoppt werden und auch defensiv brachte er viel gute Aktionen auf das Parkett. Diese Saison steuert er im Durchschnitt 11,8 Punkte bei und ist prozentual aktuell der beste Dreierschütze der Dresdner (41,6%). Der Power Forward spielt im Schnitt 23 Minuten und ist fester Bestandteil der blau-weißen Starting-Five. Diese wird hoffentlich auch am Samstag einen guten Einstieg für das Team ermöglichen. Wenn die Titans am Wochenende siegreich seien sollten, wäre dies der vierte Sieg in Folge. Dieser Coup glückte den Männern bei bisher zwei Versuchen in dieser Saison noch nicht.

„Individuell ist der Kader der Dresdener gar nicht mal so besonders gut besetzt“, urteilt Panthers-Head Coach Alen Velcic. „Im Kollektiv wissen sie aber durch ihr starkes Teamplay zu überzeugen. Nach dem guten Start haben viele gedacht, dass sie nach der Anfangseuphorie als Aufsteiger irgendwann einbrechen würden. Aber die Titans ziehen einfach ihr Ding durch und haben sich oben festgesetzt. Das ist wirklich sehr beeindruckend und beweist, wie weit man kommen kann, wenn man als Team diszipliniert spielt und an einem Strang zieht! Im Hinrundenspiel haben wir unglücklich gegen sie verloren, konnten aber zeigen, dass wir wissen, wie man gegen sie spielen muss. Auch mit kurzer Rotation werden wir gut vorbereitet in die Partie in Dresden gehen. Wenn wir so wie im Schlussviertel gegen Bremerhaven auftreten, an uns glauben und unser Spiel umsetzen können, werden wir unsere Chance in Dresden haben!“

18.03.2023 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. Medipolis SC Jena

Knapp eine Woche nach dem mentalen sowie sportlich wichtigen Brustlöser im Heimsieg gegen Leverkusen (85:78) steht Medipolis SC Jena die nächste anspruchsvolle Bewährungsprobe bevor. Die Thüringer gastieren am Samstag an der Nordsee, um sich auf dem Parkett der Stadthalle Bremerhaven mit den gastgebenden Eisbären zu duellieren.

Mit dem neuen Head Coach der Thüringer kommt ein alter Bekannter nach Bremerhaven. Michael Mai war von 2019 bis Mai des letzten Jahres Cheftrainer der Eisbären Bremerhaven und wurde vor der Länderspielpause im Februar 2023 als Nachfolger von Marius Linartas in Jena vorgestellt. Dieser war im Dezember 2022 nach der Entlassung von Domenik Reinboth zum Head Coach aufgestiegen.

Das Bremerhavener Trainergespann erwartet ein ähnlich umkämpftes Spiel wie in der Hinrunde. „Jena ist ein individuell sehr stark besetztes Team. Nach dem zweiten Trainerwechsel und einem veränderten Spielstil sind sie eine gefährliche Mannschaft, deren Qualität deutlich besser ist, als es der aktuelle Tabellenplatz widerspiegelt. Für uns wird es darum gehen, weiter unser Spiel durchzuziehen und mit einer geschlossenen Defensivleistung gegen ihre starke Offensive zu bestehen“, so Steven Key vor dem anstehenden Duell.

Ich erwarte einen harten Kampf und ein knappes Duell, das wir am Ende hoffentlich für uns entscheiden können“, sagt Jenas Headcoach Michel Mai vorab. „Natürlich freue ich mich darauf, ein paar bekannte Gesichter wiederzusehen. Unabhängig davon spielt meine Zeit in Bremerhaven keine gesonderte Rolle. Es ist ein wichtiges Spiel in einer Serie wichtiger Spiele, die wir in den kommenden Wochen mit Jena noch zu absolvieren haben. Möglicherweise ist es ein kleiner Vorteil, dass ich ein paar Jungs der Eisbären kenne, da ich sie selbst noch trainiert habe. Wir haben einen Plan für dieses Spiel und können unser Potenzial hoffentlich ebenso gut ausschöpfen, wie bei den Siegen in Nürnberg und gegen Leverkusen. Taki wird noch einmal fehlen, bevor er nächste Wochen hoffentlich wieder ins Training einsteigen kann“, so Michael Mai mit Blick auf die Partie am Samstagabend.

18.03.2023 19:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Phoenix Hagen

Noch acht Saisonspiele stehen vor Kirchheims Korbjägern in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und für die Schwaben geht es weiterhin um die Playoffs. Am kommenden Samstag steht das Duell gegen den Tabellensechsten aus Hagen an. Bei einer Niederlage dürften die Top Acht in weite Ferne geraten. Jedoch bei einem Sieg wären die Ritter wohl wieder in Schlagdistanz.

Es bleibt spannend in Deutschlands zweithöchster Spielklasse. Weiterhin kämpft eine Vielzahl von Mannschaften um die Qualifikation für die diesjährige Meisterschaftsrunde, die direkt im Anschluss an die reguläre Spielzeit erfolgt. Mittendrin stehen die Kirchheim Knights. Mit vier Punkten Abstand zu Platz acht und noch acht ausstehenden Spielen, haben die Ritter noch alles selbst in der Hand. Doch ein Sieg gegen die direkten Konkurrenten ist dafür zwingend notwendig. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich am Samstag. Dann empfangen die Schwaben die Mannschaft von Phoenix Hagen in der heimischen Sporthalle Stadtmitte. Das dies alles andere als ein einfaches Unterfangen werden dürfte zeigte nicht zuletzt das Hinspiel. Nach langem Kampf gingen die Ritter eine Minute vor Schluss erstmals in Führung und hatten einige Möglichkeiten die Partie frühzeitig für sich zu entscheiden, doch die Hagener steckten zu keinem Zeitpunkt auf und schafften es in die Verlängerung. Dort hatten dann die Hausherren den längeren Atem und siegten. Seitdem ist viel passiert. Mitch Lightfoot, der in diesem Spiel mit 27 Zählern Topscorer wurde, verletzte sich wenige Wochen nach dem Spiel in Hagen und musste die Spielzeit frühzeitig beenden. Auch die Hagener hatten mit dem einen oder anderen Ausfall im Saisonverlauf zu kämpfen.

„Hagen ist eine sehr tief besetzte und gut organisierte Mannschaft. Sie gehören zu den besten Mannschaften der Liga. Wenn wir in die Playoffs wollen, müssen wir zuhause diese Teams schlagen,“ sagte Head Coach Igor Perovic. Der Trainer der Teckstädter kann am Samstag wieder auf Tim Koch und Kayne Henry zurückgreifen, die zu Wochenbeginn in den Kader zurückkehrten. Auch Nick Muszynski hat seine anhaltenden Rückenbeschwerden in den Griff bekommen.

18.03.2023 19:30 Uhr RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. ART Giants Düsseldorf

Für den Zweitliga-Aufsteiger ART Giants Düsseldorf geht es am 27. Spieltag auswärts zu den Gladiators Trier. In Rheinland-Pfalz wollen die Giganten bei einem erstarkten Gegner endlich wieder wichtige Punkte für den Abstiegskampf sammeln.

Die große Stärke der Rheinländer ist der tief besetzte Backcourt, gleich die fünf besten Punktesammler sind auf den Guard-Positionen beheimatet. Topscorer Ryan Richmond (15,9 Punkte pro Spiel), Scharfschütze Booker Coplin (15,7), Shooting Guard Travion Hollowell (10,9) und CJ Anderson (10,1), der als Nachverpflichtung im Laufe der Saison zu den Giants stieß bilden dazu auch die ausländische Rotation der Düsseldorfer. Shooting Guard Vincent Friederici (10 Punkte pro Spiel) ist erfolgreichster deutscher Scorer des Teams. Die weitere deutsche Rotation wird von Forward Melkisedek Moreaux, Big Man Lennart Boner, Alexander Möller, Mark Gebhardt und Daniel Mayr gebildet, der im Laufe der Saison aus Schwenningen nach Düsseldorf wechselte. Im statistischen Teamvergleich stehen die Giganten vom Rhein in nahezu allen Kategorien im ligaweiten Mittelfeld, lediglich bei den gespielten Assists rangieren sie auf dem drittletzten Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Die soliden Mittelwerte bei den Wurfquoten, Punkten, Rebounds und der Effizienz sind ein klares Zeichen dafür, dass die Giants trotz ihres Tabellenplatzes auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen.

Das weiß auch Gladiators Headcoach Jermaine Bucknor und sagt im Vorlauf des Heimspiels am Samstag: „Düsseldorf hat einen der tiefsten Backcourts der gesamten Liga. Sie haben verschiedene gefährliche Waffen auf den Guardpositionen. Wir werden über die gesamte Spielzeit hochfokussiert arbeiten müssen, um diese Spieler in den Griff zu bekommen. Daher möchte ich nochmal alle Gladiators-Fans motivieren uns am Samstag in der Arena zu unterstützen. Die Energie der Fans gibt der Mannschaft einen besonderen Push, der uns hilft dieses wichtige Heimspiel für uns zu entscheiden“.

18.03.2023 19:30 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Artland Dragons

Noch acht Spieltage sind zu gehen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga und die Dragons sind mitten drin im Rennen um die Playoffs. Als nächstes steht für die Drachen am Samstag ein Auswärtstrip nach Leverkusen an.

Der Sieg gegen Trier war ein wichtiges Erfolgserlebnis für die Artland Dragons. Nachdem man zuvor gegen einen direkten Konkurrenten um die Playoff-Plätze in Dresden verlor, konnte man einen deutlichen 96:77 Erfolg vor heimischem Publikum feiern. Nun stehen die Burgmannsstädter vor der nächsten schwierigen Aufgabe. Mit den Bayer Giants Leverkusen treffen die Drachen auf eine Mannschaft, die ihnen im Hinspiel die Leviten gelesen hat. Als Favorit in die Partie gehend, verlor man deutlich in der heimischen Artland Arena mit 64:83. Damals nicht im Kader stand Center Marko Bacak, der sich noch von seiner Schulterverletzung erholte und dementsprechend nicht im Einsatz war gegen seinen Ex-Club. Dieses Mal sind jedoch sowohl der Big Man als auch seine Teamkollegen fit und brennen darauf, sich für die Heimniederlage im Hinspiel zu revanchieren.

Die Giganten vom Rhein spielen eine für ihre Verhältnisse äußerst inkonstante Saison. Bezeichnend dafür ist, dass die Giants nach dem Sieg gegen die Dragons im Hinspiel vier weitere Spiele in Folge gewannen, nur um lediglich einen Sieg aus den letzten fünf Spielen zu holen. Zuletzt gab es eine schmerzhafte 78:85 Niederlage gegen Jena, die die Männer vom Rhein in arge Bedrängnis im Kampf gegen den Abstieg bringt. Weiterhin verzichten müssen die Leverkusener dabei auf ihren Kapitän Dennis Heinzmann.  Der Center verletzte sich bereits vor der Saison schwer am Fuß und erlitt einen Rückschlag in der Reha, weswegen er in dieser Saison nicht mehr für Leverkusen auflaufen wird. Das Verletzungspech verfolgt die Giganten schon das ganze Jahr über, weswegen sie immer wieder mit Nachverpflichtungen reagieren mussten. Eine dieser Nachverpflichtungen ist der Kanadier Kadre Gray. Der Nationalspieler ist einer von nur vier Spielern, die dem renommierten 50/40/90 Klub angehören und hochprozentig aus allen Bereichen des Feldes treffen. Unterstützt wird er dabei von Hujic und Veteran Nick Hornsby, die im Schnitt 14 Punkte pro Partie erzielen.

Headcoach Patrick Flomo zum Spiel: „Leverkusens Bilanz zeigt nicht die tatsächliche Qualität ihres Spiels. Sie haben hervorragende Guards und spielen extrem physisch. Verletzungspech führte dazu, dass sie momentan im unteren Tabellendrittel zu finden sind. Wir wissen, wie gut sie sind, schließlich haben wir die erste Partie gegen sie verloren. Wir sind auf ein physisches Spiel eingestellt, müssen uns vor allem beim Rebounding anders präsentieren als noch im Hinspiel. Uns stehen anders als noch vor ein paar Wochen alle Big Man zur Verfügung, was uns helfen wird, unser Spiel durchzusetzen. In Hujic und Hornsby haben sie zwei gefährliche Scorer, deren Wege es einzuschränken gilt. Am Ende müssen wir Präsenz in der Zone zeigen und ihnen unser Spiel aufzwingen, wenn wir etwas aus Leverkusen mitnehmen wollen.“

18.03.2023 19:30 Uhr Uni Baskets Paderborn vs. PS Karlsruhe LIONS

„Ein ausführlicher Spielbericht folgt in kürze“

18.03.2023 19:30 Uhr RASTA Vechta vs. VfL SparkassenStars Bochum

Die VfL SparkassenStars Bochum sind am 27. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA am kommenden Samstag zu Gast beim Tabellenführer RASTA Vechta in Niedersachen.

Mit einer eindrucksvollen Bilanz von 21 Siegen und nur fünf Niederlagen steht RASTA Vechta derzeit auf dem ersten Tabellenrang der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und hat die Hauptrundenmeisterschaft fest im Visier. Das Team von Headcoach Ty Harrelson hat sich vor der Saison zum Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga aufgemacht und ist bislang nicht von seinem Weg abgewichen. Topscorer des stark besetzten RASTA-Kaders ist US-Forward Tajuan Agee, der 15,6 Punkte und 8,1 Rebounds im Schnitt zum Erfolg der Niedersachsen beiträgt. Ihm folgt Joel-Sadu Aminu, der 14,3 Punkte im Durchschnitt beiträgt. US-Flügel Ryan Schwieger erzielt seine 13,9 Zähler pro Partie mit einer Dreierquote von 40,2 Prozent und Andrew Jones steuert 11,1 Punkte pro Spiel bei.

Mit Joschka Ferner, Chavares Flannigan, Robin Lodders und Julius Wolf hat Vechta weitere erfahrene ProA-Akteure im Kader, die der Mannschaft die notwendige Tiefe für einen langen Playoffrun geben sollen. In dieser Saison hat RASTA alle seine bislang 13 Heimspiele gewonnen, doch am vergangenen Wochenende kassierte der Tabellenführer eine 81:92-Auswärtsniederlage bei den PS Karlsruhe LIONS. Während der Partie lagen RASTA bereits mit 23 Punkten zurück.

Die SparkassenStars haben am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen die Tigers Tübingen gezeigt, dass sie sich auch vor Topteams der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nicht zu verstecken brauchten und fuhren mit dem deutlichen 98:82-Heimsieg wichtige Punkte in der Tabelle ein, welche sie in das Playoff-Rennen eingreifen lassen. Diesen Lauf wollen die Schützlinge von Headcoach Felix Banobre selbstverständlich auch in Vechta fortsetzen. Das Hinspiel Ende Oktober verloren die SparkassenStars knapp mit 85:91 in der Rundsporthalle und waren über die vollen 40 Minuten in Schlagdistanz zum derzeitigen Tabellenführer.

„Vechta hat bisher eine großartige Saison gespielt und deshalb sind sie mit voller Dominanz Tabellenführer. Sie haben eine sehr hohe individuelle Qualität. Nun kommen sie aus einer unerwarteten Niederlage, was das Spiel für uns noch härter werden lässt, denn sie haben bislang noch kein Heimspiel verloren und wollen diesen Run aufrechterhalten. Wir freuen uns darauf, dieses Spiel zu spielen. Die Trainingswoche ist gut verlaufen und Spieler, Coaches und Staff freuen sich auf das Wochenende. Wir können ohne Druck in dieses Spiel gehen und werden versuchen, unsere beste Leistung abzurufen“, so Headcoach Felix Banobre.

„In Vechta wird es ein besonderes Spiel. Anders als zur letzten Saison ist RASTA enorm stark und dominant in der Liga unterwegs. Das Hinspielergebnis war eng und der Sieg gegen Tübingen am vergangenen Wochenende hat uns weiteren Auftrieb gegeben. Es erwartet und seine ausverkaufte Halle mit über 3.000 Besuchern und es wird, wie immer in Vechta, besonders laut. Das Team freut sich auf das Spiel und ich denke, wir werden bereit für diese besondere Atmosphäre sein“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

19.03.2023 17:00 Uhr Nürnberg Falcons BC vs. Tigers Tübingen

Die Nürnberg Falcons und ihre Fans erwartet am 27. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu Hause ein echter Härtetest. Mit den Tigers Tübingen kommt der Tabellenzweite der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA nach Mittelfranken, der sich in dieser Saison wohl nur selbst schlagen kann. Die Falken wollen es dennoch versuchen, am Sonntag in der Kia Metropol Arena beim S Rookie Day – präsentiert von der Sparkasse Nürnberg.

Die Nürnberg Falcons BC waren ursprünglich auch als ein heißer Kandidat für die Playoffs gestartet. Mittlerweile müssen die Franken aber auch ein wenig nach hinten schauen. Zwar sind es nur drei Siege bis zu den Playoffs, jedoch auch nur drei Siege Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Und die Formkurve zeigt aktuell steil abwärts. Die letzten sieben Begegnungen gingen allesamt verloren. Der Traum von den Playoffs ist wahrscheinlich abermals ausgeträumt. Seit Anfang Dezember des vergangenen Jahres betreut Derrick Taylor die Mannschaft, nachdem Vytautas Buzas von seinen Aufgaben entbunden wurde. Nach einem guten Start mit drei Siegen in Folge ist die Bilanz des US-Amerikaners mit sechs Erfolgen und zehn Niederlagen negativ. Buzas wurde mit einer Bilanz von jeweils von fünf Siegen und Niederlage vor die Türe gesetzt.

Auffallend ist, dass die Franken als einziges Team in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA keine Nachverpflichtung getätigt haben. So tritt die Taylor-Truppe zumeist maximal zu neunt an. Ein herber Nachteil für eine lange Saison mit 34 Spieltagen. Geht es nach den Zahlen, so gehen die Schwaben als klarer Favorit in die Begegnung. Alle Wertungen liegen nämlich bei den Schwaben. Spannend dürfte das Duell um die Rebounds werden, denn die Franken greifen sich mit 32,9 Korbabprallern die wenigsten Rebounds im ligainternen Vergleich. Die Jansson-Truppe ist hier aber nur unwesentlich, wo man mit 33,9 Rebounds nur den dritten Podestplatz von hinten belegt.

Auffälligste Spieler der Franken sind zweifelsohne die beiden US-Amerikaner Thomas Wilder (13,0 ppg, 4,1 apg, 3,8 rpg) und Jackson Kreuser (13,0 ppg, 5,6 rpg). Kapitän und Routinier Sebastian Schröder zeigt mit stolzen 34 Lenzen immer noch was in ihm steckt. Neben 9,8 Punkten pro Partie ist „Mr. Nürnberg“ mit einer Quote von 50,8 Prozent ferner der beste Distanzschütze im Team.

Wie der Kader der Tigers Tübingen am Sonntag aussehen wird, ist noch unklar. Einige Spieler plagen sich angeschlagen im Training herum. Einzig sicher ausfallen wird Daniel Keppeler (Finger) beim Spiel in seiner Heimatstadt ausfallen. „Das ist schon ärgerlich. So viele Leute wollten kommen“, berichtet der 26-Jährige. Aatu Kivimäki wird nach seiner Pause wieder in den Kader stoßen.

19.03.2023 18:00 Uhr WWU Baskets Münster vs. JobStairs GIESSEN 46ers

Abermals Auswärts müssen die JobStairs GIESSEN 46ers in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA antreten. Diesmal geht es zu den WWU Baskets Münster, die wie die Mittelhessen am vergangenen Wochenende einen wichtigen Erfolg einfahren konnten. Das Duell der Gießener Playoff-Aspiranten gegen die abstiegsbedrohten Nordrhein-Westfalen findet am Sonntag in der Sporthalle Berg Fidel statt. Dabei treffen auch mit den beiden Big Men Andreas Seiferth und Stefan Fundic zwei prägende Figuren der Liga aufeinander.

Das Hinspiel in der Sporthalle Gießen-Ost hatte der Traditionsclub deutlich mit 90:76 gewonnen. Doch über lange Strecken gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen, wobei die Big Men Stefan Fundic, der mit 14 Punkten und elf Rebounds abermals sein obligatorisches Double-Double erzielte, und auf der Gegenseite Routinier Andreas Seiferth, der ihn mit 18 Zählern und 15 Rebounds sogar übertrumpfte, sich ein kolossales Match-up boten. Das Center-Duo rangiert bei den effizientesten Spielern der Liga eng beieinander. Der ehemalige deutsche Nationalspieler Seiferth legt einen Wert von 21.4 auf das Parkett und übernimmt damit die Pole-Position, der Gießener Publikumsliebling liegt mit einem Schnitt von 19.2 auf Platz drei in diesem Ranking.

Beim Tabellenfünfzehnten ist Seiferth auch mit 15.6 PpS, 8.4 RpS und 4.0 ApS die Lebensversicherung und der bestimmende Mann im Kader. Er ist auch der einzige Baskets-Akteur der im Schnitt zweitstellig scort. Doch zuletzt konnten mit Spielmacher Japser Günther (14 Punkte), Stefan Weiß (10) und Jordan Terrence Jones (12) weitere Spieler wichtigen Output liefern, sodass es beim 75:70-Heimerfolg über Nürnberg ein gewisses Durchatmen gab. Man steht nun zwei Siege vor Leverkusen und der Abstiegszone. In heimischen Gefilden weißen die Mannen von Headcoach Björn Harmsen mit sechs Siegen bei sieben Niederlagen eine fast ausgeglichene Bilanz auf. Diese kommt mit einem homogenen Kader zustande. Weitere Eckpfeiler sind dabei die Importe Hilmar Petursson (9.5 PpS) und Connor Jax Harding (9.1) sowie der ehemalige Frankfurter Cosmo Grühn (8.2, 5.5 RpS) und Aufbauspieler Jasper Günther (8.0, 4.1 ApS).

Mit dem angesteuerten dritten Sieg in Folge würden die Gießener weiter den Abstand zum neunten Platz wahren (derzeit zwei Siege Vorsprung) und bei einem Ausrutscher der Konkurrenz im Klassement steigen. Hagen und Karlsruhe weilen punktgleich auf Rang fünf und sechs. Dresden, die den direkten Vergleich gegen die 46ers verloren haben, haben aktuell einen Erfolg mehr zubuche und den vierten Platz inne, der den wertvollen Heimvorteil in der Endrunde zu bieten hat. 

Branislav „Frenki“ Ignjatovic (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Wenn man über Münster redet, muss man unweigerlich über den Trainer sprechen. Björn Harmsen ist einer der erfahrensten Coaches innerhalb der Liga und der Aufstieg, wie auch der wahrscheinliche Klassenverbleib, werden mit seinen Namen verknüpft werden. Wir haben unzählige Duelle schon gegeneinander geführt und in Gießen ist er nach seinem Engagement bei den 46ers ja auch kein unbekannter. In Münster hat er eine starke Mannschaft geformt und mit dem Königstransfer Andi Seiferth hat man dafür gesorgt, dass man in einer so ausgeglichenen Liga schon zehn Siege erreicht hat. Bereits in der Pre-Season, wie auch im Hinspiel, haben sie sich sehr physisch präsentiert. Dabei sind sie aggressiv in der Verteidigung und gerade zuhause vor 3.000 Zuschauern sind sie sehr unangenehm zu spielen. Wir müssen zusehen, dass wir unsere Defense weiter so beibehalten und die Gegner unter 80 Punkte halten. Stabilisieren wir weiter unsere Verteidigung, trotz des Ausfalls von Nico Brauner, bin ich guter Dinge, dass wir eine Chance in Münster haben, um unserem Ziel Playoffs näher zu kommen. Dies wird bestimmt ein spannender Kampf bis zum Ende und eine Prognose in dieser Liga ist unmöglich!“ 

Alle Spiele werden Live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

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