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James Graham verlässt die Uni Baskets Münster

James Graham wird die Uni Baskets nach dieser Saison wieder verlassen. Der 23-jährige US-Amerikaner war Ende November kurzfristig verpflichtet worden, um die Verletzung von Carlos Carter aufzufangen. Nach gut fünf Monaten im Münsteraner Jersey wechselt Graham innerhalb der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

Abschied mit Wehmut

„Wir hätten James gerne gehalten, sein Talent war für alle zu sehen. Wir können und wollen aber nicht um jeden Preis mit den Top-Teams der Liga mitbieten und wünschen ihm nur das Beste“, erklärt Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets Münster, den Hintergrund der Personalie.

Der Small Forward zeigte nach kurzer Anlaufzeit, welche Klasse in ihm steckt. Cheftrainer Götz Rohdewald: „Es ist sehr schade, dass wir James nicht halten konnten. Wir hätten ihn sehr gerne weiter bei uns gesehen. Wir können es leider nicht ändern, freuen uns, ihn nächstes Jahr wiederzusehen, und wünschen ihm viel Erfolg!“

„Ich liebe Münster, sowohl unter dem Aspekt meiner Karriere als auch privat. Die Geschichte und die Seele der Stadt können einem etwas geben, was man sonst nirgendwo so bekommt. Die Entscheidung bricht mir ehrlich gesagt das Herz, und ich bin mir sicher, dass es nicht das letzte Mal sein wird, dass ich Münster sehe – egal wie mein Leben verläuft“, sagt James Graham. Seine in der Saison 2023/24 begonnene Profikarriere wird der Modellathlet bei einem anderen Klub der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA fortsetzen, der seine Verpflichtung in Kürze bekannt geben wird.

Über James Graham

James Graham wechselte im November 2023 nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Carlos Carter in seiner ersten Profi-Saison vom österreichischen Erstligisten Oberwart Gunners zu den Uni Baskets Münster. Insgesamt kommt der Small Forward auf 26 Pflichtspieleinsätze für die Uni Baskets in der Hauptrunde. Dabei erzielte er in durchschnittlich 17:39 Minuten Spielzeit 10,2 Punkte pro Spiel. In Münsters drei Playoff-Partien gegen Trier spielte Graham durchschnittlich 23:49 Minuten und lieferte 13,3 Punkte pro Playoff-Partie.

Quelle: Uni Baskets Münster/Christoph Worsch

Erster Abgang bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier: Moritz Krimmer wechselt zu den Bamberg Baskets in die BBL.

Der erste Abgang bei den RÖMERSTROM Gladiators Trier steht fest. Power Forward Moritz Krimmer wird in der Saison 2024/25 nicht mehr an der Mosel spielen und wechselt zu den Bamberg Baskets. Beim Tabellenelften der abgelaufenen Erstliga-Saison trifft Krimmer auf Headcoach Anton Gavel, unter dem er bereits in Ulm auf Korbjagd ging. In der abgelaufenen ProA-Saison gehörte Krimmer zu den stärksten deutschen Spielern der gesamten Liga und absolvierte alle 42 Saisonspiele für die Moselstädter. In der regulären Saison erzielte der 23-Jährige starke Mittelwerte von 11,3 Punkten und 4,6 Rebounds pro Partie, die er in den Playoffs auf 12,9 Punkte und 6,3 Rebounds steigern konnte.

“Ich hatte bei den Gladiators in Trier ein wirklich tolles und erfolgreiches Jahr. Unsere Fans waren absolut erstklassig und es war eine Ehre vor ihnen auflaufen zu dürfen. Ich möchte mich bei meinen Teammates, Coaches, dem Management und Office und natürlich auch Aggy für das wunderschöne letzte Jahr bedanken. Für mich ist es nun an der Zeit den nächsten Schritt zu gehen, es fällt mir nach diesem erfolgreichen Jahr aber definitiv nicht leicht, Trier zu verlassen. Vielen Dank für alles!”, sagt Moritz Krimmer zu seinem Abschied aus der ältesten Stadt Deutschlands.

„Ich beglückwünsche Moritz zu seinem nächsten Schritt in seiner Karriere. Ich habe selten mit einem Spieler gearbeitet, der so fokussiert und professionell in jedes Training und Spiel gegangen ist. Moritz war der beste deutsche Power Forward der ProA und es ist ein sehr herber Verlust, dass er nächstes Jahr nicht mehr unsere Farben trägt. Diese Entscheidung muss man aber akzeptieren und er wäre auch für unsere Kaderplanung in der BBL ein wichtiges Element gewesen. Nun heißt es für uns einen adäquaten Ersatz zu finden, was definitiv nicht leicht wird. Trotzdem sind wir sehr optimistisch, dass wir gute Lösungen auf der Position Vier finden werden“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der RÖMERSTROM Gladiators Trier.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier/Lisa Löwe

Patrick Flomo wechselt in den Jugendbereich der Artland Dragons

Die Artland Dragons treiben die Personalplanungen für die Saison 2024/2025 der BARMER 2. Basketball Bundesliga weiter voran. So trafen die Verantwortlichen der Artland Dragons die Entscheidung, sich auf der Position des Headcoaches neu zu orientieren. Der 43-jährige Patrick Flomo wird in Zukunft die erste Herrenmannschaft des QTSV sowie eine Mannschafft im Jugendbereich trainieren.

Sportdirektor Patrick Elzie und Geschäftsführer Marius Kröger zur Entscheidung: „Patrick Flomo hat in seinen knapp zweieinhalb Jahren als Headcoach der Artland Dragons viel bewegt. Trotz eines katastrophalen Starts hat er den Verein vor dem Abstieg bewahrt und in der Saison davor die Playoffs erreicht. Nach langen Analysen sind wir jedoch zu der Entscheidung gekommen, uns im sportlichen Bereich neu aufstellen zu wollen. Wir sind Patrick Flomo unheimlich dankbar für alles, was er für die Dragons geleistet hat und freuen uns, dass er uns weiterhin in anderer Funktion erhalten bleibt“.

Flomo ist seit dem Sommer 2019 in Quakenbrück angestellt und betreute zunächst das NBBL-Team der Young Rasta Dragons und die Regionalligamannschaft des QTSV. Zur Saison 2020/2021 wurde er Assistenzcoach von Tuna Isler, welchen er im Februar 2022 als neuer Headcoach beerbte. Unter seiner Ägide erzielten die Artland Dragons eine Bilanz von 38-47 und erreichten in der Saison 2022/2023 den sechsten Hauptrundenplatz und damit das Teilnahmerecht am BBL Pokal zu Beginn der Saison 2023/2024.

Neben Patrick Flomo wird auch Chase Griffin nicht mehr Teil des Trainerteams der Profi-Mannschaft der Artland Dragons sein. Der auslaufende Vertrag des US-Amerikaners wird nicht verlängert. Griffin spielte seit 2018 die letzten vier Jahre seiner aktiven Spielerkarriere bei den Artland Dragons, ehe er 2022 Assistenztrainer von Patrick Flomo wurde. Wir bedanken uns bei Chase für die letzten sechs Jahre voller Einsatz und Leidenschaft und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Über einen neuen Headcoach der Profimannschaft werden die Artland Dragons in Kürze informieren.

Quelle: Artland Dragons/Nina Sander

Wechsel an der Seitenlinie zur neuen Saison – LOK BERNAU bedankt sich bei Head Coach Davide Bottinelli

In der kommenden Saison wird es einen Trainerwechsel bei der 1. Herrenmannschaft von LOK BERNAU in der BARMER 2. Basketballbundesliga ProB geben. Der bisherige Head Coach, Davide Bottinelli, wird den Verein verlassen.

Nach fünf intensiven und erfolgreichen Jahren, davon zwei als Head Coach, verabschiedet sich LOK von Davide Bottinelli. Davide begann seine Trainerkarriere vor acht Jahren als Minitrainer bei ALBA Berlin / LOK Bernau und hat sich in den folgenden Jahren zu einem bedeutenden Teil des Vereins entwickelt. Zunächst sammelte er wertvolle Erfahrungen im Jugendbereich und konnte sein Wissen und seine Fähigkeiten anschließend im Herrenbereich als Assistant Coach weiter ausbauen. In den letzten zwei Jahren führte er die Bernauer Lokomotive mit großem Engagement und Fachwissen als Head Coach an.

Davide Bottinelli sagt in seinem Abschiedsstatement: „Insgesamt war es eine sehr wertvolle Zeit, in der ich viele tolle Menschen kennenlernen und sehr talentierte Spieler coachen durfte. Der Austausch und die Zusammenarbeit mit den engagierten und kompetenten Kollegen und Kolleginnen waren jeden Tag eine Bereicherung. Ich werde immer mit einem Lächeln an diese Zeit zurückdenken – zufrieden und stolz auf alles, was wir als Team erreicht haben. Ich hoffe, ich konnte jedem, der mit mir zusammengearbeitet hat, helfen und etwas geben, sei es in menschlicher Hinsicht oder auf den Basketball bezogen. Das ist immer mein Ansatz gewesen. Ich wünsche beiden Vereinen viel Erfolg für die Zukunft. A presto LOK-ALBA-Familie.“

Christian Leschke, Teammanager der ProB, würdigt die Zusammenarbeit: „Nach nun fünf Jahren der Zusammenarbeit mit der 1. Herrenmannschaft in der BARMER 2. Basketballbundeliga ProB, davon zwei Jahre als Head Coach, trennen sich nun unsere Wege. Diese Zeit war von Erfolgen, aber auch von in sportlicher Hinsicht schwierigen Zeiten geprägt. Wir haben während der letzten Jahre viel gelernt und uns gemeinsam weiterentwickelt, sind immer im gegenseitigen Gespräch geblieben und haben unsere Ziele nicht aus den Augen verloren. Davide, du bist ein akribischer, harter Arbeiter und ein absolut loyaler Mensch. Das schätze ich an dir! Ich wünsche dir privat, wie beruflich in deiner weiteren Trainerkarriere alles Gute und viel Erfolg. Danke Davide, es war eine tolle Zeit! One Team One Family.“

Jan Heide, der sportliche Leiter von LOK Bernau, fügt hinzu: „Nach mehreren Gesprächen haben wir uns darauf geeinigt, in Zukunft getrennte Wege zu gehen. Davide hat in den letzten fünf Jahren großartige Arbeit geleistet und zusammen haben wir gute Strukturen geschaffen, jedoch konnten wir uns nicht auf einen gemeinsamen Weg für die nächsten Jahre festlegen. Ich wünsche Davide viel Erfolg bei seinen neuen Aufgaben. Er ist ein toller Trainer und super Mensch. Er hat sich stets sehr loyal und aufopferungsvoll um das Team und unseren Verein gekümmert.“

LOK BERNAU bedankt sich bei Davide Bottinelli für seine herausragende Arbeit und seinen Einsatz für den Verein. Sein Engagement und seine Leidenschaft haben das Team geprägt und viele positive Entwicklungen angestoßen. Für seine zukünftigen Aufgaben wünscht der Verein ihm von Herzen alles Gute und viel Erfolg.

Quelle: LOK Bernau

Veränderung im Coaching Staff der Bozic Estriche Knights Kirchheim – Albin Mauz wechselt zum 3×3

Nach der Saison ist vor der Saison. Hinter den Kulissen der Bozic Knights wird fleißig am Kader der Ritter für die kommende Spielzeit gearbeitet. Die erste Personalentscheidung im Coaching Team steht nun fest. Assistant Coach Albin Mauz verlässt nach zwei Jahren die Ritter und wechselt zum 3X3.

Die erste von vermutlich einigen Veränderungen im Kader der Bozic Knights für die Spielzeit 2024/2025 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga steht fest. Assistant Coach Albin Mauz wird sich nach zwei Jahren an der Seite von Head Coach Igor Perovic beruflich verändern und zum 3X3 wechseln. Die neue und überaus erfolgreiche Streetball ähnliche Sportart wird bei den kommenden olympischen Spielen erstmals ausgetragen. Mauz war bereits zu Beginn des 3X3 Formats Feuer und Flamme für das neue Basketballprodukt. „Wir bedauern die Entscheidung von Albin sehr. Er hat in den letzten beiden Jahren einen wesentlichen Beitrag zu unseren erfolgreichen Spielzeiten und dem Aufbau der letztjährigen Mannschaft geleistet. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe,“ so Knights Sportchef Chris Schmidt.

Mauz war von den MLP Academics aus Heidelberg in die Teckstadt gewechselt, nachdem er bereits vor über zehn Jahren seine ersten Erfahrungen als Assistant Coach von Frenkie Ignjatovic in Kirchheim sammeln konnte. Mit ebenjenem Ignjatovic gelang in Heidelberg der Aufstieg in die easycredit BBL. Nach einer ersten Saison in der Topliga Deutschlands zog es Mauz zurück in die schwäbische Heimat. „Ich bin dankbar für die letzten beiden Jahre. Es war eine tolle Zeit und die Knights sind etwas sehr Besonderes für mich. Ich werde oft als Zuschauer in der Halle dabei sein und möchte mich besonders bei Igor und Chris für das Vertrauen bedanken,“ so der 36-jährige. Mauz wird auch weiterhin im Raum Kirchheim leben und von dort aus die Turniere und Projekte im 3X3 Bereich begleiten. „Albin trägt viel von dem was wir als Werte bei den Knights leben in sich, weswegen er sicher eine Lücke hinterlassen wird. Seine offene und herzliche Art hat sehr gut zu uns gepasst. Es freut uns, dass er in der Nähe wohnen bleibt und wir daher den Kontakt halten können. Wir wünschen ihm alles Gute bei seiner neuen Aufgabe,“ ergänzt Knights Geschäftsführerin Bettina Schmauder.

Quelle: Bozic Estriche Knights Kirchheim/Nina Sander

Viktor Ziring kehrt von den Iserlohn Kangaroos zu den JobStairs GIESSEN 46ers zurück

Die JobStairs GIESSEN 46ers haben die erste Neuverpflichtung für die Saison 2024/25 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA an Land gezogen. Und zugleich einen waschechten Gießener davon überzeugt, wieder in seiner Heimatstadt aktiv zu sein.

Vom Nord-ProB-Ligisten Iserlohn Kangaroos kehrt Viktor Ziring an die Lahn zurück. Und dies mit hohen Erwartungen und jeder Menge Vorschusslorbeeren. „Ich möchte mich in der Liga etablieren und meinen Anteil daran haben, dass Gießen erfolgreich spielt“, ist der 26-Jährige fest davon überzeugt, unter Trainer „Frenki“ Ignjatovic Einsatzzeiten zu bekommen. „Die muss er sich natürlich erst noch verdienen“, lacht der Cheftrainer bei der Aussage des Combo-Guards, dem er allerdings einen „guten Schuss und eine top Athletik“ bescheinigt und ihn als „akribischen Arbeiter“ bezeichnet. „Er hat mit uns schon des Öfteren trainiert, er hat in jedem Fall das Level, sich im Unterhaus zu zeigen.“

Was Viktor Ziring ähnlich sieht: „Ich habe in Liga drei unter Beweis gestellt, dass ich das Zeug dazu habe, in der 2. Bundesliga mitzumachen. Die Gespräche mit Frenki waren überragend, deshalb freue ich mich extrem, bald in der Osthalle vor diesen großartigen Fans auflaufen zu können.“

Der 1,88 Meter große Modellathlet, der unlängst sein Bachelor-Studium abschloss und in Gießen zumindest einige Kurse seines Master-Studiums belegen möchte, kam 2017 von seinem Heimatverein MTV 1846 Gießen an den Iserlohner Hemberg und absolvierte drei Spielzeiten mit den Kangaroos. 2020 zog es ihn dann für zwei Jahre zurück in die Heimat, ehe er sich 2022 den EN Baskets Schwelm anschloss.

Nach einem weiteren Jahr in Iserlohn, in dem er für den Elften der abgelaufenen ProB-Saison in durchschnittlich 28 Minuten auf dem Parkett elf Punkte bei fünf Assists und knapp drei Rebounds beisteuerte, ist Viktor Ziring nun wieder bei den 46ers gelandet. Seine persönlichen Höhepunkte in der abgelaufenen Runde hatte er im Oktober gegen die Itzehoe Eagles, als er sechs Dreier bei neun Versuchen versenkte und schließlich auf 20 Punkte kam. Gegen die Berlin Braves und gegen die TKS 49ers steuerte er je zehn Assists bei, gegen Schwelm und Berlin glänzte der Mann aus dem Team des kroatischen Headcoachs Toni Prostran, der im Februar Dennis Shirvan ablöste, zudem mit sechs eingesammelten Abprallern.

„Viktor ist ein echt guter Junge. Er wird unserem Team guttun“, ist sich Branislav Ignjatovic sicher, mit Ziring einen guten Fang gemacht zu haben.

Quelle: JobStairs GIESSEN 46ers

Jack Fritsche geht: Itzehoe Eagles verlieren Co-Kapitän

19 Punkte und vier Dreier – mit einer sehr starken Leistung in der zweiten Hälfte zeigte Jack Fritsche seinen Wert für die Itzehoe Eagles, als diese sich gegen die Bayer Giants Leverkusen den Klassenerhalt in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sicherten. Es war sein letztes Heimspiel für die Itzehoer: Der 28-Jährige verlässt die Eagles.
Dabei gehe es ihm nicht um einen Vereinswechsel, betont Fritsche. Die Eagles hätten ihn sehr gut aufgenommen, die vergangenen zwei Jahre mit ihren Höhen und Tiefen habe er genossen. Jetzt wolle er sich mehr auf seine Karriere abseits des Basketballs konzentrieren: „Es ist einfach für mich an der Zeit, einen Schritt zurück vom Basketball zu machen, um mehr Zeit für andere Dinge zu haben.“ Dem Verein und der ganzen Organisation danke er für die gemeinsame Zeit.

Den Dank kann Eagles-Coach Flavio Stückemann nur zurückgeben. Den Co-Kapitän, der im Schnitt 9,5 Punkte erzielte und fast 44 Prozent seiner Dreier-Versuche, traf, lässt er ungern ziehen: „Jack war bei uns eine feste Säule, ich hätte gern noch seine Entwicklung mit mehr Verantwortung bei uns gesehen.“ Fritsche habe sich als Anführer ebenso hervorgetan wie mit einem guten analytischen Ansatz, so Stückemann. Seine Qualitäten seien nicht ohne Weiteres bei einem anderen Spieler wiederzubekommen, doch die Entscheidung des Hamburgers sei zu respektieren und akzeptieren. Fritsche gebühre großer Dank, dass er die Eagles zwei Jahre lang bereichert habe.

Quelle: Itzehoe Eagles

Abschied von Cheftrainer Enrico Kufuor bei den CATL Basketball Löwen und sportliche Neuaufstellung

Die CATL Basketball Löwen verabschieden nach zwei erfolgreichen Jahren ihren Cheftrainer Enrico Kufuor. Der 36-jährige Berliner führte die Erfurter Profimannschaft in der Saison 2022/2023 bis ins Viertelfinale der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB und in der zurückliegenden Spielzeit als Tabellenfünfter erneut in die Playoffs.

Löwen-Sportdirektor Florian Gut: „Wir sind Enrico Kufuor sehr dankbar für die erfolgreiche Zeit und die äußerst positive Zusammenarbeit. Unsere Profimannschaft hat sich unter seiner Leitung auf hohem ProB-Level etabliert und äußerst modernen sowie attraktiven Basketball gespielt. Dabei gelang es ihm, unsere jungen Eigengewächse wie Musa Abra gut zu integrieren, was für unseren Klub von großer Bedeutung ist. Wir sind sicher, dass er in den nächsten Jahren einen erfolgreichen Weg im Profibasketball gehen wird. Dafür wünschen wir ihm alles Gute!“

Enrico Kufuor: „Die letzten zwei Jahre in Erfurt waren eine besondere Zeit für mich, da ich hier die Chance bekommen habe, mich auf dem professionellen Level als Trainer zu beweisen und weiterzuentwickeln. Dafür möchte ich mich beim Management und bei den Gesellschaftern für das Vertrauen bedanken! Vielen Dank auch an die Löwen-Fans für die stetige Unterstützung – in den guten aber auch schwierigeren Phasen. Ein besonderer Dank gilt natürlich meinem Team, das in den letzten beiden Jahren unfassbar mitgezogen hat. Danke! Ich bin gespannt, welche neuen Herausforderungen auf mich als Trainer warten und werde auch die weitere Entwicklung der Basketball Löwen aus der Ferne aufmerksam verfolgen, denen ich viel Erfolg für die Zukunft wünsche!“

In der gemeinsamen Analyse der letzten Jahre entschieden sich der Löwen-Vereinsvorstand und der Gesellschafterkreis der Profisportabteilung dafür die Profimannschaft in der nächsten Saison rund um den bestehenden Kern an erfahrenen Leistungsträgern und unter der verstärkten Einbindung weiterer eigener Nachwuchsspieler neu aufzustellen. Dafür werden die Strukturen rund um die Profimannschaft, die Farmmannschaft und das U19-Bundesligateam noch stärker zusammengeführt. Löwen-Sportdirektor Florian Gut übernimmt für die kommende Saison in Personalunion die Aufgaben des Profitrainers und leitet damit den sportlichen Prozess aus einer Hand. Ein wesentlicher Faktor für den angestrebten Zeitplan ist die geplante Eröffnung der eigenen Trainingshalle LÖWENPARK, die im Laufe der Saison 2025/2026 stattfinden und die sportlichen Perspektiven des Nachwuchsbereichs sowie der Spitzensportentwicklung entscheidend verbessern wird.

Michael Bätz, Sprecher des Gesellschafterkreis und Präsident der CATL Basketball Löwen: „Im Kern unserer Philosophie steht das Zusammenspiel aus Spitzensport, Nachwuchsförderung und dem gesellschaftlichen Engagement als wichtiger sozialer Akteur in der Region. In den letzten Jahren haben wir uns stetig weiterentwickelt und sind in verschiedenen Bereichen stark gewachsen. Jetzt standen wir vor der Entscheidung entweder kurzfristig noch mehr in die Profimannschaft zu investieren, um einen schnellstmöglichen Aufstieg in die ProA zu erreichen oder weiterhin konsequent die ganzheitliche Entwicklung unseres Vereins zu verfolgen. Dafür haben wir auch die langfristige Entwicklung verschiedener erfolgreicher Klubs näher betrachtet, die in den letzten zehn Jahren einen ähnlichen Weg bis in die 1. Liga gegangen sind. Wir sind davon überzeugt, dass sich unsere überlegte und geduldige Herangehensweise auszahlen wird und wir durch die geplanten Schritte unsere ambitionierten Zielsetzungen in der Zukunft umso erfolgreicher verfolgen können. In diesem Zusammenhang sind wir unserem Sportdirektor Florian Gut ausgesprochen dankbar, dass er diesen Weg unterstützt und sich bereit erklärt hat, in der kommenden, sicherlich besonders herausfordernden Saison der sportlichen Neuaufstellung selbst als Trainer zu fungieren.“

Quelle: CATL Basketball Löwen

Itzehoe Eagles künftig ohne Robert Heise

In den vergangenen zwei Jahren war er ein fester Bestandteil des ProB-Teams der Itzehoe Eagles. Doch in der neuen Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB wird Robert Heise nicht mehr dabei sein: Der 23-jährige Power Forward setzt andere Prioritäten.

Die vergangene Saison mit viel Auf und Ab habe sehr viel Kraft gekostet, sagt Heise. Zumal er nebenbei seinen Bachelor International Management im Luftverkehrsmanagement machte und auch noch jobbte. Im Oktober startet er ins Masterstudium und will deshalb im Sport den Aufwand reduzieren und dafür einen Schritt zurück machen: „Ich muss erstmal durchatmen und wieder Spaß am Basketball gewinnen“, sagt Heise.

Zum bereits zweiten Mal war er zwei Jahre für die Itzehoer aktiv, es sei ein Erlebnis gewesen, wieder in die Eagles-Familie zurückzukommen, das sehr viel Spaß gemacht habe. Gerade die erste Saison sei mit der Playoff-Teilnahme sehr erfolgreich gewesen – und für ihn sehr lehrreich, auf diesem Niveau eine neue Rolle einzunehmen. Zudem habe er dabei mit vielen früheren Weggefährten zusammenarbeiten können inklusive der Coaches Timo Völkerink und Dennis Wesselkamp, sagt Heise: „Eine der besten Basketball-Erfahrungen, die ich hatte.“ Nun sei ihm die Entscheidung nicht leicht gefallen, „doch ich denke, dass es für beide das Richtige ist“. Den Eagles sei er dankbar, wünsche viel Erfolg und werde sicher den Kontakt halten.

Knapp 17 Minuten stand der Power Forward in der vergangenen Saison durchschnittlich für die Eagles auf dem Feld, machte dabei 4,3 Punkte, holte 3,3 Rebounds und war insbesondere in der Defensive ein wichtiger Anker. „Wir verlieren einen Kämpfer und einen sehr teamorientierten Spieler“, sagt Eagles-Coach Flavio Stückemann. Heise gebühre Respekt dafür, wie er den Leistungssport, Studium und Job unter einen Hut gebracht habe: „Die Leidenschaft, die er für den Sport in allen Bereich mitbringt, ist für jedes Team ein Riesen-Mehrwert. Wir können Robert nur danken für seinen Einsatz bei den Eagles und wünschen ihm alles Gute.“

Quelle: Itzehoe Eagles

Hilmar Pétursson geht vorerst in die Heimat

Eine ganz dicke Träne im Knopfloch und zugleich großes Verständnis für seine Entscheidung: Hilmar Pétursson kehrt – vorerst – in seine Heimat Island zurück, um sein unterbrochenes Studium fortzusetzen. Die Verantwortlichen der Uni Baskets hatten bis zuletzt in persönlichen Gesprächen versucht, den beliebten Aufbauspieler zu halten.

Lange war gesprochen worden: Die Uni Baskets Münster wollten den auslaufenden Vertrag mit Hilmar Pétursson (seit 2022 im Klub) erneut verlängern. Nun musste der Zweitligist die persönlich erforderliche Entscheidung des 24-jährigen isländischen Nationalspielers hinnehmen. Dass Pétursson in der ersten isländischen Liga neben der Fortsetzung seines Studiums spielen wird, ist bereits klar. „Hilmar war eine absolute Bereicherung in den letzten beiden Jahren. Ich bin von seiner erwachsenen Entscheidung beeindruckt. Ich hoffe, wir sehen ihn nochmal wieder bei uns in der Halle“, erklärte Helge Stuckenholz, Manager der Uni Baskets.

In eine ähnliche Kerbe schlägt Cheftrainer Götz Rohdewald: „Hilmar war ein wichtiger Bestandteil beider erfolgreicher ProA-Jahre. Er war auch menschlich gut integriert. Alle mochten ihn als Typen. Es ist schade, dass er jetzt nicht mehr – zumindest die nächsten ein, zwei Jahre – da sein wird. Aber das heißt ja nicht, dass er nicht wiederkommen kann. Von daher wünschen wir ihm alle ein gutes Studium und eine gute Basketballzeit zu Hause in Island. Vielleicht auf ein Wiedersehen!“

Hilmar Pétursson lebte in Münster seinen Kindheitstraum vom Basketball im Ausland und kämpfte mit seiner Entscheidung: „Ich bin dankbar für alles. Münster ist meine Heimat seit zwei Jahren und nach Island meine zweite Heimat geworden. Aber ich habe mein Studium unterbrochen, um im Ausland Basketball spielen zu können. Mein Ziel muss jetzt sein, die Universität abzuschließen, bevor ich meine Karriere als professioneller Basketballspieler fortsetze.“

Hilmar Pétursson schaffte nach einigen Stationen bei isländischen Erstligisten bei den Uni Baskets den Sprung in die 2. Basketball Bundesliga. Für die Münsteraner absolvierte der 24-Jährige zwischen 2022 und 2024 insgesamt 70 Pflichtspiele in der 2. Bundesliga und erzielte 718 Punkte (10,3 pro Partie).

Quelle: Uni Baskets Münster/Markus Holtrichter