Schlagwortarchiv für: Gruppen-Playoffs

Vorberichte Playoffs ProB

28.04.2021

Gruppe 5: 18:00 Uhr FC Bayern Basketball II vs. VfL SparkassenStars Bochum

In dem ersten Gruppenspiel gegen die WWU Baskets Münster zogen die Bayern mit 80:76 knapp den Kürzeren, so dass sie bereits vor dem zweiten Spiel der Gruppe gefordert sind, wenn sie das Halbfinale der diesjährigen Playoffs erreichen wollen.

Auf die VfL SparkassenStars Bochum wartet mit dem FC Bayern ein sehr unangenehmer und schwer einzuschätzender Gegner, da nicht abzusehen ist, mit welchem Kader die Bayern antreten werden, da am gleichen Abend des Aufeinandertreffens das EuroLeague-Spiel des FC Bayern gegen Mailand auf dem Plan steht. Personell wird es bei den VfL SparkassenStars Bochum aller Voraussicht nach unverändert im Vergleich zu der Vorwoche aussehen. Während die Rückkehr von Kilian Dietz in den Kader näher rückt, werden Julian Jasinski und Marco Buljevic weiterhin aussetzen müssen.

„Wir erwarten, dass eine sehr hohe Intensität notwendig sein wird und es schwer wird, Bayern zu schlagen. Sie haben gegen uns ein Do-or-Die-Spiel und sie werden auf dieses bestens vorbereitet sein. Sie sind eine sehr gut gecoachte junge Mannschaft mit einer ungemein hohen Talentdichte und werden gegen uns ihre Presse und die Traps, sowie ihre Mann-gegen-Mann- und Zonenverteidigung spielen. Es wird eine schwierige Aufgabe für uns. Sie haben in jedem Spiel ihren Willen gezeigt, das Spiel gewinnen zu wollen und haben unabhängig von dem Ergebnis niemals aufgegeben. Ich erwarte ihre Schlüsselspieler George, Rataj, Sauer und speziell Ersek. Sie sind ein schnelles Team mit einer aggressiven Defensive, guten Offensivreboundern und einer guten Trefferquote aus der Distanz. Ein sehr talentiertes und phyisch spielendes junges Team. Ihnen machen auch drei Spiele in sechs Tagen nicht viel aus, denn sie werden ihre volle Energie in dieses Duell werfen, um zu gewinnen. Wir müssen sehr konzentriert sein und ebenfalls physisch in dieses Spiel gehen“, blickt Headcoach Felix Banobre auf das Aufeinandertreffen am Mittwoch.

Das Spiel kann hier verfolgt werden.

Gruppe 5: 20:00 Uhr WWU Baskets vs. EBBECKE White Wings Hanau

Der kommende Gegner der WWU Baskets hat mit der Playoff-Teilnahme sein gestecktes Saisonziel erreicht. Trotz Ausfalls von Leistungsträgern zog das Team von Kamil Piechucki mit dem 90:78-Erfolg über die ART Giants Düsseldorf und 80:79-Auswärtssieg bei den Wizzards Karlsruhe in die zweite Runde ein. „Sie sind zu Recht in ihrer Gruppe mit Karlsruhe, Bochum und Düsseldorf weitergekommen“, sagte Philipp Kappenstein am Dienstagnachmittag. Gut gecoachte und intelligent spielende White Wings können ohne Druck in Münster auflaufen.

„Hanau ist ein gutes Team mit vielen erfahrenen Spielern. Absolut top und an erster Stelle sicher zu nennen ist Till-Joscha Jönke, der auch schon in der BBL und ProA seine Fußspuren hinterlassen hat. Er ist in der ProB vielleicht der beste Penetrator und spielt fantastische Playoffs“, hebt der Headcoch hervor. „Till-Joscha Jöhnke ist ein absoluter Leader, der schon seit Jahren dabei ist und das Team führt“, unterstreicht WWU-Baskets-Forward Thomas Reuter. „Nicht nur spielerisch, sondern auch emotional. Er versucht wirklich, jeden Spieler mitzureißen.“ Neben Jönke und Knox trumpfen Felix Hecker und Eduardo Arquez in dieser Saison stark auf. Junge Akteure wie Justus Peuser und Marko Dordevic haben für das Weiterkommen in den Playoffs sehr wichtige Impulse gegeben. Thomas Reuter warnt neben den basketballerischen Qualitäten auch vor einem charakterstarken Team: „Sie geben nie auf. Hanau ist ein Team, das überrascht hat, was auf jeden Fall nicht zu unterschätzen ist.“

Das Spiel kann hier live verfolgt werden.

Nachberichte Playoffs ProA Spieltag 4

26.04.2021

Gruppe 2:

18:30 Uhr Eisbären Bremerhaven vs. wiha Panthers Schwenningen 83:79

Der Start in das Spiel verlief für beide Mannschaften dementsprechend eher schleppend. Erst nach knapp zweieinhalb Minuten konnte Armani Moore den Bann brechen und erzielte mit einem schönen Korbleger die ersten Punkte der Partie. Danach entwickelte sich im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts eine muntere Partie. Die Schwenninger, die erneut ohne den verletzten Felix Edwardsson und den angeschlagenen Rytis Pipiras antraten, fanden offensiv nach einer frühen Auszeit ihres Headcoaches Alen Velcic ins Spiel zurück, offenbarten in der Defensive jedoch erhebliche Lücken, weswegen die Eisbären immer wieder zu leichten Punkten kamen.

Das zweite Viertel startete sehr ausgeglichen und war von vielen Fouls, Ballverlusten und Fehlern geprägt. Diese Fehler spiegelten sich dann auch in den Wurfquoten wider, die insbesondere von jenseits der Dreierlinie auf beiden Seiten sehr ausbaufähig war. Die zweite Halbzeit begann und beide Mannschaften legten direkt los wie die Feuerwehr. Die Trefferquoten waren auf beiden Seiten hoch und Schwenningen konnte das gefürchtete Transition-Spiel umsetzen, da sich die Eisbären die eine oder andere Unkonzentriertheit erlaubten.

Der Spielfluss geriet dann mit zunehmender Spieldauer auf beiden Seiten etwas ins Stocken. So ging es nach einem Dreier des engagierten Kevin Yebo mit einer knappen 56:53-Führung in den letzten Spielabschnitt. Diesen begann erneut Moore mit einem And-One nach einem energischen Zug zum Korb, wurde jedoch vom starken Niedermanner, der die gesamten 40 Minuten auf dem Parkett stand und Panthers mit starken 23 Punkten fast alleine im Spiel hielt, direkt mit einem freien Dreier gekontert.

In dieser Phase konnten sich die Eisbären glücklicherweise auf Marvin Heckel verlassen, der nicht zu stoppen war und seine Mannschaft mit acht Punkten in Folge wieder in Führung brachte. Das Spiel blieb jedoch weiterhin eng und umkämpft. Erst drei Minuten vor Ende der Partie konnten sich die Eisbären mit acht Punkten erstmalig etwas deutlicher absetzen und zeigten sich dabei defensiv deutlich engagierter.

Die Gäste konnten ihren letzten Angriff nicht mehr in Zählbares ummünzen und Heckel erhöhte den Vorsprung von der Freiwurflinie bei noch vier Sekunden Restspielzeit auf vier Punkte Vorsprung. Somit gewannen die Eisbären ein spannendes Spiel mit 83:79.

Eisbären-Headcoach Michael Mai: „Es war ein hartes Spiel und Schwenningen ist immer ein unangenehmer Gegner, das wussten wir von den vorherigen Spielen gegen sie. Sie haben heute nochmal härter als sonst gespielt und uns trotz der Ausfälle heute alles abverlangt. Am Ende waren wir jedoch da, wenn es drauf ankam. Ich bin stolz auf mein Team und freue mich für die Mannschaft über den Sieg.“

Gruppe 1:

18:30 Uhr Artland Dragons vs. Science City Jena 87:88

Insgesamt fiel es den Dragons gegen eine aggressive Jenaer Verteidigung zunächst schwer zu guten Abschlüssen zu kommen, auf der Gegenseite war vor allem Robin Lodders für Punkte in der Zone verantwortlich. Nachdem Oehle aufgrund der Foulproblematik auf der Bank Platz genommen hatte, erlitt die Quakenbrücker Offensive einen merklichen Bruch, Julius Wolf und Zamal Nixon verschafften dem Team von Cheftrainer Frank Menz hingegen eine komfortable 17:9-Führung.

Dennis Nawrocki und Wolf in doppelter Ausführung trafen ihre Würfe sicher von außen, stellten die Jenaer Führung auf 36:24 und veranlassten Dragons-Headcoach Tuna Isler so zu seiner ersten Auszeit. Die nächste Aktion gehörte allerdings den Hausherren. Adrian Breitlauch wurde von Kasey Hill beim Dreierversuch unsportlich gefoult, traf alle drei Freiwürfe und spendierte Zach Ensminger im folgenden Ballbesitz den Offensivrebound und die folgerichtigen Punkte. Nach Okparas Treffer von Downtown in der 16. Minute hatten die Gastgeber schließlich wieder auf 32:38 an Science City aufgeschlossen. Quakenbrücker Wehrmutstropfen: Oehle und Breitlauch waren zur Halbzeitpause jeweils mit drei Fouls vorbelastet und mussten im zweiten Durchgang dementsprechend vorsichtiger agieren. Aufzuholen galt es einen Acht-Punkte-Rückstand, mit 40:48 verabschiedeten sich beide Mannschaften zunächst in die Kabine.

Den Start ins dritte Viertel bestritten beide Mannschaften zunächst im Gleichschritt. Allerdings brachten die Drachen ihre Kontrahenten früh mit fünf Fouls in Bedrängnis, was Simmons mit acht Punkten zu bestrafen wusste. Der US-Amerikanische Combo-Guard stellte den Zwischenstand nach 26 Minuten auf 50:54, im Anschluss packte Jena jedoch wieder den Dreier aus: Nixon und Demarcus Holland trafen ihre Versuche und verschafften ihrem Team wieder einen komfortablen Puffer. In diesem dritten Viertel wehrte sich allerdings insbesondere das Duo bestehend aus Simmons und Danielius Lavrinovicius gegen die drohende Niederlage.

Knapp drei Minuten blieb die Partie ohne Punkte, nach Tyus Treffer zum 81:73 drei Minuten vor dem Ende schien das Spiel zunächst endgültig zu Gunsten Jenas zu kippen – allerdings nicht mit diesen Drachen. Oehle und Simmons fanden immer wieder Lösungen und stellten den Zwischenstand 25 Sekunden vor der Sirene auf 80:83. Es blieb den Dragons nun also keine andere Möglichkeit mehr als zu foulen – gesagt, getan. Insgesamt wanderte Science City in den letzten 24 Sekunden sechs Mal an die Freiwurflinie, legte in Person von Wolf jedoch nur einen daneben, sodass Ensmingers Dreier mit der Sirene nicht mehr die erhoffte Overtime, sondern die 87:88-Niederlage besiegelte.

Tuna Isler (Headcoach Artland Dragons): „Heute hätten wir den Sieg absolut verdient. Wir waren spätestens ab der zweiten Halbzeit das bessere Team. Zu Beginn haben wir zweifelsohne ein paar Fehler gemacht, insbesondere Wolf hat uns mit seinen Distanz-Treffern immens weh getan. Wir haben unser Spiel in der Pause jedoch gut korrigieren und anpassen können. Für mich sind wir heute als Sieger vom Feld gegangen, auch wenn das Ergebnis etwas anderes sagt. Das ist nebensächlich. Ich habe den Jungs klar zu verstehen gegeben, dass sie das Spiel mit dem Gefühl eines Sieges verlassen sollen.“

Gruppe 2:

19:00 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. VfL Kirchheim Knights 114:118

Für die Kirchheim Knights hat sich am vergangenen Montagabend Historisches abgespielt. Im vierten Spiel der Gruppenphase der Playoffs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga schlugen die Ritter den bis dato ungeschlagenen und unangefochtenen Tabellenführer aus Heidelberg nach dreifacher Verlängerung mit 118:114. Dank einer unglaublichen Kraftanstrengung der gesamten Truppe wahren die Teckstädter damit ihre Chance auf den Finaleinzug.

Nach mehr als zwei Stunden aufopferungsvollem Kampf standen sich zwei völlig entkräftete Teams gegenüber, die wohl selber einige Momente benötigten, um zu realisieren was da gerade abgelaufen war. Was folgte war ein riesiger Jubel auf Kirchheimer Seite und die Erkenntnis der Heidelberger, dass man weiterhin alles in der eigenen Hand hat. Von Beginn an zeigten beide Mannschaften, dass sie es wissen wollten. Energische Defensive und schwierige Abschlüsse in der Offensive prägten das Geschehen.

Beide Teams stellten sich auf einen wahren Zermürbungskampf ein und dieser sollte Ausmaße annehmen, die sich zu diesem Zeitpunkt wohl in der Form niemand vorstellen konnte. Wenige Sekunden vor Schluss lagen die Knights mit zwei Zählern in Führung, doch ein Foul von Andi Kronhardt, sein Fünftes, schickte Heidelbergs Jordan Geist an die Freiwurflinie und der US-Amerikaner verwandelte sicher. Es ging in die erste Verlängerung und der Wahnsinn nahm seinen Lauf.

Die Heidelberger erspielten sich nun einen Vorteil und waren knapp 30 Sekunden vor dem Ende mit drei Punkten in Führung und in Ballbesitz. Die Kirchheimer Verteidigung hielt und nun musste es schnell gehen. Ein Pass von Leufroy auf Tim Koch, der einen schwierigen Dreier aus der Ecke und in vollem Lauf verwandelte. Die zweite Verlängerung stand an. Hier waren es nun die Kirchheimer, die die Entscheidung erzwingen wollten und mit drei Punkten in Führung lagen (106:103). Shyron Ely verwandelte sechs Sekunden vor dem Ende einen schwierigen Dreier und erneut ging es in die nächste Extrarunde.

Der erste Vorteil in der dritten Overtime ging zunächst an die Hausherren, die mit vier Punkten in Führung gingen. Nun ging ein Ruck durch die Kirchheimer Mannschaft. Im Angesicht der drohenden Niederlage zeigten die Ritter wahre Größe und ließen in den letzten zwei Minuten keinen einzigen Punkt mehr zu. In der Offensive übernahm nun Richie Williams. Nach einem erfolgreichen Korbleger des Guards waren die Knights wieder dran (114:114). Im folgenden Angriff fand Karlo Miksic den in der Ecke postierten Williams und der zog trocken ab und verwandelte für die 117:114 Führung. Erneut hielt die Defensive und Till Pape brachte den Sieg an der Freiwurflinie nach Hause. „Gratulation an beide Mannschaften. Das war das beste Spiel an dem ich teilgenommen habe. Keiner hatte es verdient zu verlieren. So viele Ups and Downs und am Ende hing es an Kleinigkeiten. Wir haben am Schluss die wichtigen Würfe getroffen, “ sagte Igor Perovic nach Spielende.

Gruppe 1:

19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Bayer Giants Leverkusen 83:96

SEAWOLVES-Headcoach Dirk Bauermann hatte seine Schützlinge gut auf die Leverkusener eingestellt, die Intensität war von Beginn an auf beiden Seiten hoch. Doch auch Rostock hatte seine Probleme, denn obwohl BAYER in der Offensive noch nicht richtig in Schwung kam, spielten sie in der Defensive wie gewohnt sehr variabel. Die Hausherren konnten also nicht wirklich Kapital aus der eher mäßigen Punkteausbeute des 14-maligen Deutschen Meisters ziehen. Dennoch war der Viertelendstand von 17:10 zu Gunsten der Hansestädter verdient.

Auch die Anfangsphase des zweiten Abschnitts gehörte zunächst den „Bauermännern“. Erstmalig in der Partie wuchs der Vorsprung der Heimmannschaft auf mehr als zehn Punkte an (23:12 – 12. Spielminute). Der Leverkusener Angriffsmotor wollte nicht anspringen und benötigte einiges an Zeit, um ans Laufen zu kommen.

Zähler um Zähler machten die GIANTS auf die SEAWOLVES gut. Ob J.J. Mann per Sprungwurf, Eddy Edigin Jr. in Brettnähe oder Sheldon Eberhardt per Dunk: Plötzlich gelang den „Riesen vom Rhein“ alles. Ein unglaublicher 15:2-„Run“ sorgte nicht nur für die erste BAYER-Führung des Spiels (32:29 – 17. Spielminute) sondern bewies erneut, was in dieser unglaublichen Truppe steckt. Zu Beginn des dritten Viertels wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften hin und her. Weder BAYER noch die SEAWOLVES konnten sich einen nennenswerten Vorteil erspielen, die Begegnung war ausgeglichen. Doch irgendwie kam dann ein Bruch in das Leverkusener Spiel, welchen die Rostocker für sich zu nutzen wussten. Plötzlich fiel jeder noch so schwere Wurf durch die Reuse der Auswärtsmannschaft.

Die Leverkusener wirkten nach wie vor in der Offensive limitiert, sie fanden keinen Zugriff auf das Spiel und so rechneten die, die es mit BAYER hielten, bereits mit einer Niederlage ihrer Mannschaft. Doch dann wurde es einmal mehr in dieser Saison verrückt. Die „Giganten“ kämpften sich langsam aber sicher wieder heran. Plötzlich landeten auch die schweren Würfe im Korb der Hansestädter und der 16-Punkte-Vorsprung der SEAWOLVES schrumpfte. Fünf Sekunden vor Ende setzt der Haris Hujic aus 10 Metern zum Wurf an, der Ball fliegt und fällt tatsächlich durch den Ring der SEAWOLVES. 79:79 – Verlängerung!

Was im bisherigen Spielverlauf den Rostockern gelang, war nun den Leverkusenern gegönnt. Die „Riesen vom Rhein“ trafen nun gute Entscheidungen im Angriff und vor allem Haris Hujic setzte seine Mitspieler mit sehenswerten Assists überragend in Szene.

Sensationelle 17 Zähler in der Overtime sorgten dafür, dass BAYER sich diese Chance nicht mehr nehmen ließ. Unter euphorischem Jubel verließen Grant Dressler, Dennis Heinzmann und Co. mit einem 96:83-Sieg das Parkett.

SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Wir waren über 35 Minuten die bessere Mannschaft und hatten im letzten Viertel einen 16-Punkte-Vorsprung. Dann haben den Jungs die Nerven einen Streich gespielt. Leverkusen hat das vermutlich gefühlt und dann sehr schwere Würfe getroffen. Ich glaube, der Mannschaft kann man keinen Vorwurf machen. Die Dinge sind jetzt so, wie sie sind. Es sind noch zwei Spiele. Nun geht es darum, sich mit Anstand aus dieser Saison zu verabschieden. Trotz der Niederlage kann man sicher stolz und sehr zufrieden sein auf diese Saison und auf die Entwicklung, die die Mannschaft genommen hat.“



Vorberichte ProA Playoffs Spieltag 4

26.04.2021 18:30 Uhr Eisbären Bremerhaven – wiha Panthers Schwenningen

Durchschnittlich lassen die Eisbären pro Partie 87 Punkte zu, konnten Schwenningen in allen drei bisherigen Aufeinandertreffen jeweils unterhalb dieses Schnitts halten. Die engste Begegnung war da noch das Rückspiel der Hauptrunde, das die Mannschaft von Eisbären-Headcoach Michael Mai mit 90:85 für sich entscheiden konnte.

Genau das wollen die Eisbären um Kapitän Maximilian Ugrai auch im Rückspiel der Playoff-Gruppenphase schaffen. Helfen sollen neben der soliden Defensive dabei auch die große Rotation sowie die Ausgeglichenheit der Eisbären. Fünf Spieler legen in den bisher gespielten Playoff-Partien zweistellige Werte bei den Punkten auf. Angeführt werden sie dabei von ihren zwei deutschen Topspielern Maximilian Ugrai und Leon Friederici. Ugrai legt in den Playoffs bislang überragende 17,6 Punkte pro Spiel auf und wird von Friederici tatkräftig unterstützt, der mit 16,3 Punkten pro Spiel fast vier Punkte über seinem normalen Saisonschnitt steht. Dahinter kommen die drei US-Amerikaner Trey Davis mit 15,6 Punkten pro Spiel sowie Will Daniels und Armani Moore mit jeweils 13,3 Punkten pro Spiel. Die Eisbären sind somit für jeden Gegner schwer auszurechnen, da immer jemand aus diesem Quintett heiß laufen kann.

Eisbären-Headcoach Michael Mai sieht seine Mannschaft für den weiteren Verlauf der Playoffs gut gerüstet und zeigt sich für das Spiel gegen die Panthers zuversichtlich: „Ich denke, dass wir auch aus dem letzten Spiel trotz des Sieges einige Dinge lernen können und uns noch besser auf die Panthers einstellen müssen. Ich denke, Schwenningen wird das Gleiche tun. Wenn wir ihre Schützen und ihre Transition-Offense im Open Court kontrollieren, wird das Spiel so verlaufen, wie wir uns das erhoffen und wir könnten uns am Ende mit unserem zweiten Playoff-Sieg belohnen.“

„Vergleicht man unsere Mittel mit denen der Konkurrenz, dann fahren wir eigentlich mit einem Käfer bei einem Sportwagenrennen mit“, erläuterte Panthers-Trainer Alen Velcic jüngst. „Um eine Chance auf den Sieg haben zu können, muss der Wagen dann wirklich permanent auf Hochtouren laufen. Unser Käfer gerät aber leider immer mal wieder ins Stocken und dadurch machen wir uns das Leben selbst unnötig schwer.“

26.04.2021 18:30 Uhr Artland Dragons – Science City Jena

Headcoach Tuna Isler bleibt trotz der drei Niederlagen zum Start weiter optimistisch: „Die Herausforderung ist für uns interessant und anstrengend zugleich. Unterm Strich haben wir die Playoff-Luft über die vergangenen drei Spiele mehr und mehr angenommen. Die stetige Steigerung ist in unseren Augen klar erkennbar. Es geht gerade nur um Kleinigkeiten. Und das nicht nur am Ende des Spiels. Um in dieser Gruppe zu siegen, müssen wir noch konstanter und effektiver spielen. Wenn wir allerdings die bisherige Lernkurve weiterhin nach oben schnellen lassen, werden wir uns nicht sieglos aus diesen Playoffs verabschieden.“ Das beste Indiz für die angesprochene Entwicklung, ist die Punktedifferenz, mit der die Quakenbrücker ihre jeweiligen Hinrundenpartien verloren geben musste: 18 gegen Leverkusen, 12 in Rostock und 3 in Jena. Die Drachen kommen dem ersten ProA-Playoffssieg ihrer Geschichte also auch statistisch gesehen immer näher.

26.04.2021 19:00 Uhr MLP Academics Heidelberg – VfL Kirchheim Knights

Kirchheims Zweitligabasketballer stehen bereits am 4.Spieltag der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga unter Zugzwang. Nur mit einem Sieg können die theoretischen Chancen auf den Gruppensieg am Leben erhalten werden. Für Gastgeber Heidelberg eröffnet sich heute die große Chance einen entscheidenden Schritt in Richtung easyCredit BBL zu gehen.

Mit zwei Niederlagen und einem Sieg stehen die Teckstäter punktgleich mit Schwenningen und Bremerhaven in der Gruppentabelle. Über diesen drei Teams thronen die Heidelberger mit der maximalen Punkteausbeute aus drei Spielen. Der Gruppensieg geht also nur über Heidelberg, was für die Schwaben aus Kirchheim bedeutet, dass man nur mit zwei Punkten heute Abend im Rennen bleibt. „In unserer Gruppe ist die Richtung klar, aber wir haben erst Halbzeit. Wir wollen nochmals alle Reserven und unser Maximum abrufen. Wir dürfen uns eine Schwächephase wie im Hinspiel nicht leisten, sonst bringt es uns auch nichts, wenn wir eine Halbzeit lang klar besser sind, “ sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Das Spiel wurde aufgrund der geltenden Ausgangsbeschränkungen um eine Stunde nach vorne verschoben und startet nun um 19 Uhr.

26.04.2021 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES – Bayer Giants Leverkusen

Nach drei Spielen in den „Gruppen-Playoffs“ liegen die Rostocker auf dem dritten Platz mit zwei Punkten, hinter Jena (4) und den bislang ungeschlagenen Leverkusenern (6). Nur der Gruppenerste erreicht das Finale und qualifiziert sich sportlich für den Aufstieg in die 1. Liga.

Beim letzten Aufeinandertreffen mit den Bayer Giants starteten die Rostocker gut, gerieten dann aber im zweiten Viertel zweistellig in Rückstand. Im dritten Viertel kontrollierten sie die Partie, krallten sich die Führung. Im letzten Abschnitt fanden die SEAWOLVES jedoch kein Mittel gegen den 2,16-Meter-Hünen Dennis Heinzmann und die Nervenstärke von Wyatt Lohaus. Am Ende unterlagen sie mit acht Zählern (77:85) in der Farbenstadt.

Bislang trafen Rostock und Leverkusen in der ProA in der regulären Saison und in den Playoffs insgesamt fünf Mal aufeinander und stets gewann die Heimmannschaft die Partie. Coach Bauermann gibt sich kämpferisch: „Wir wollen den Leverkusenern zeigen, wer zurecht Erster und wer zurecht Fünfter in der Hauptrunde war.“

Alle Spiele werden LIVE und KOSTENLOS bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Nachberichte Playoffs ProB

23.04.2021 19:00 Uhr TKS 49ers – FC Bayern Basketball II 76:78

Mit einem furiosen Finish in den letzten rund 20 Sekunden hat die zweite Mannschaft der Bayern-Basketballer das schon verloren geglaubte Entscheidungsspiel um den Einzug in die zweite Playoff-Runde noch für sich entschieden: Das jüngste ProB-Team lag in Stahnsdorf 20 Sekunden vor Schluss 71:76 hinten – ehe ein Freiwurf des überragenden Erol Ersek, ein Offensivrebound von Michael Rataj, ein Dreier von  Maxwell Dongmo Temoka, ein Steal von Matej Rudan und schließlich noch ein Dreier Erseks für sieben Zähler zum umjubelten Sieg führten. Der letzte Wurf der konsternierten Gastgeber verfehlte das Ziel. „Ein großen Lob an unser Team. Wahnsinn, was sie da in den letzten 20 Sekunden geleistet haben“, freute sich Co-Trainer Khee Rhee nach seinem ersten Spiel in der ProB an der Seitenlinie. „Der Dank geht aber auch an die Betreuer und Trainer, vor allem an Florian Wedell und an Andreas Wagner, der uns beiden das Vertrauen geschenkt hat, für ihn zu übernehmen. Es war kein allzu schönes Spiel, aber die Mentalität hat das Spiel heute für uns entschieden. Solche Spiele musst du dann auch einfach mal gewinnen. Ich hoffe, dass wir den Schwung und diesen Charakter in die nächste Runde mitnehmen und mit gutem Selbstbewusstsein die kommenden Aufgaben angehen.“
Nach dem Spiel zog 49ers-HeadcoachVladimir Pastushenko ein letztes Fazit zum Spiel und der Saison: „Ohne unsere zwei Import-Spieler können wir heute mit dem Spiel zufrieden sein, mit dem Ergebnis jedoch nicht. Solche Situationen am Ende können immer passieren, doch aus Fehlern lernt man bekanntlich auch, sodass uns diese hoffentlich nicht wieder unterlaufen. Wir hoffen auf einige Jungs, die man heute gesehen hat, auch nächste Saison bauen zu können. Ich bin extrem stolz auf das gesamte Team. Wir blicken auf eine wirklich gute Saison zurück, in der wir das beste Ergebnis seit 7 Jahren erzielen konnten. Ein besonderer Dank geht auch an alle Fans, die trotz dieser schwierigen Bedingungen zu uns halten und uns auf allen möglichen Wegen unterstützt haben! Wir sehen uns hoffentlich nächste Saison endlich wieder.“

24.04.2021 18:00 Uhr BSW Sixers – Itzehoe Eagles 71:93

Bis zur Mitte des zweiten Viertels blieb das Spiel ausgeglichen, dann traf Chris Hooper, dem das Leben in Korbnähe schwer gemacht wurde, einen Dreier zum 30:26. Der starke Erik Nyberg (neun Punkte in der ersten Hälfte) ließ drei getroffene Freiwürfe folgen, zur Halbzeit führten die Eagles mit 42:34. Bis dahin hatte Yasin Kolo bei sehr guter Quote 13 Punkte erzielt, „er war einfach bärenstark unter dem Korb“, sagte Coach Patrick Elzie.

Besagter Korb war im dritten Viertel teilweise nicht der Freund der Itzehoer, einige Würfe verfehlten mit viel Pech ihr Ziel. Ein anderes Problem: „Da waren wir teilweise zu leichtfertig“, sagte Kapitän Flavio Stückemann. Zudem gelangten die Sixers deutlich häufiger als in der ersten Hälfte an die Freiwurflinie und blieben dran, bis Kolo und Stückemann die Führung doch noch auf 65:56 erhöhten.

Die Sixers, obwohl dezimiert, hätten starke junge Akteure und sehr gute Führungsspieler um Luka Petkovic (16 Punkte), sagte Elzie. Sie machten es den Eagles so schwer, wie er erwartet hatte: „Ich hatte immer das Gefühl, dass es kippen könnte.“ Aber auch die Gäste spielten gut – sie mussten gewinnen, „und das scheint uns ganz gut zu tun“, so Stückemann. In den Playoffs brauche es Vollgas, aber das Team habe auch wieder kontrollierter gespielt. Hinzu kam ein taktischer Kniff des Coaches: „Die Zone hat gesessen“, sagte Elzie. Mit dieser Verteidigung kamen die Gastgeber in der Schlussphase nicht zurecht, während in der Offensive Johannes Konradt (alle 17 Punkte in der zweiten Hälfte) und Chris Hooper heiß liefen. Die Führung wurde zweistellig und wuchs weiter, doch der Trainer ließ sein Team durchziehen, ohne groß zu wechseln. „Der Sieg war sehr wichtig, auch in der Höhe“, sagte Elzie. „Es ging um jeden Punkt.“

24.04.2021 19:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum – EBBECKE WHITE WINGS Hanau 104:90

Niklas Geske erzielte dann 48 Sekunden vor Ende des ersten Viertels die erste Führung der SparkasenStars beim Stand von 29:28, welche die Bochumer in der Folgezeit nicht mehr aus den Händen geben sollten.

Der zweite Spielabschnitt begann dann mit einem 6:0-Lauf der Bochumer über Elijah Allen, Johannes Joos und Miki Servera, welcher den Gastgebern ein 37:28-Polster ermöglichte, ehe Till-Joscha Jönke von der Freiwurflinie die Gäste wieder aufschließen ließ. Der starke Lars Kamp konnte mit einem getroffenen Dreier erstmals nach 3:31 Minuten im zweiten Viertel den Vorsprung der Hausherren beim Stand von 42:32 in den zweistelligen Punktebereich bringen und ließ umgehen noch drei weitere Treffer von der Freiwurflinie zum 45:32 folgen.

Niklas Geske erzielte dann 48 Sekunden vor Ende des ersten Viertels die erste Führung der SparkasenStars beim Stand von 29:28, welche die Bochumer in der Folgezeit nicht mehr aus den Händen geben sollten.

Der zweite Spielabschnitt begann dann mit einem 6:0-Lauf der Bochumer über Elijah Allen, Johannes Joos und Miki Servera, welcher den Gastgebern ein 37:28-Polster ermöglichte, ehe Till-Joscha Jönke von der Freiwurflinie die Gäste wieder aufschließen ließ. Der starke Lars Kamp konnte mit einem getroffenen Dreier erstmals nach 3:31 Minuten im zweiten Viertel den Vorsprung der Hausherren beim Stand von 42:32 in den zweistelligen Punktebereich bringen und ließ umgehen noch drei weitere Treffer von der Freiwurflinie zum 45:32 folgen.

Nach der Halbzeitpause bedeuteten fünf Zähler von Lars Kamp und drei Punkte von Noah Dickerson einen 8:1-Run der SparkassenStars zur 67:46-Führung nach 2:30 Minuten im dritten Viertel. Ein Freiwurftreffer von Niklas Bilski zum 79:53 nach 6:17 Minuten markierte dann die höchste Führung der Hausherren in dieser Partie, bevor die Gäste aus Hanau bis zum Viertelende die SparkassenStars-Führung auf 82:65 reduzieren konnten.

Im Schlussabschnitt gewährte Headcoach Felix Banobre auch den jungen Spielern um Tim Lang, Ben Böther und Lasse Bungart Einsatzzeiten auf dem Parkett, ohne dass die Führung des VfL ernsthaft ins Wanken kommen sollte.

Zwar konnten die Gäste aus Hanau mit einem 6:0-Run über Dordevic und Hecker noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, aber am Ausgang des Spiels änderten sie nichts mehr.

„Ich bin sehr, sehr glücklich über diesen Sieg, denn es war wichtig für uns, in die zweite Gruppenphase mit einem Erfolgserlebnis zu starten. Das Spiel war gut aus unserer Sicht. Zu Beginn haben wir eine Menge einfache Körbe zugelassen, doch dann haben wir unsere Defense umgestellt und waren aggressiver in der Verteidigung. Im zweiten Viertel konnten wir uns dann durch gute Fastbreaks einen entscheidenden Vorteil erspielen. Von da an waren alle Spieler sehr gut im Spiel. Ein besonderes Lob geht an die Performance von Lars Kamp und an das Comeback von Niklas Geske. Das Team hat heute einen großartigen Job gemacht. Ich bin sehr happy“, freute sich Headcoach Felix Banobre nach dem Spiel.

25.04.2021 16:00 Uhr WWU Baskets Münster – FC Bayern Basketball II 80:76

Auch von der dreiwöchigen Spielpause und einem stärkeren FC Bayern München II als vor Monatsfrist ließen sich die WWU Baskets in der Aufstiegsrunde der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB nicht aus dem Tritt bringen. In der Halle Berg Fidel triumphierten die Uni-Städter mit 80:76 (37:30) im ersten Spiel der zweiten Gruppenphase und bewahrten ihre makellose Playoff-Bilanz 2021 mit vier Siegen. „Wir haben jetzt eine super Ausgangsposition“, sagte Philipp Kappenstein am Sonntagabend. „Wir haben einen ersten Schritt gemacht und sind einen Sieg vielleicht nur vom Finale um den Aufstieg entfernt.“

Es fiel kein Dreier im Auftaktviertel, dafür aber waren die Münsteraner sicher an der Linie (9 von 9). Den Bayern war nicht nur deutlich anzumerken, nicht frühzeitig chancenlos wie vor einem Monat hinterherzulaufen, sondern sie waren unbeeindruckt. Stefan Weß fuhr mit einem klasse Fastbreak und Move die ersten Münsteraner Punkte im Schlussviertel zum 69:56 ein. Die Bayern übernahmen jetzt über eine starken Auftritt ihres Topscorers Matej Rudan (26 Punkte), verkürzten zunächst auf 69:60. Noch einmal gelang über ein schönes Anspiel Jasper Günthers an Malcolm Delpeche die vermeintlich beruhigende 14-Punkte-Führung (74:60, 35.) Fortan aber war das Momentum klar auf Seiten der Münchener. Mit 7:0-Lauf kamen sie bedrohlich nahe (74:67, 37.). In einer etwas wilden Schlussphase vergaben beide Teams Großchancen. Rudan von draußen, ein Dreipunktspiel von Michael Rataj, 31 Sekunden vor der Schlusssirene glaubten die Bayern an den Coup (78:76). Doch die WWU Baskets bestanden die Nervenprobe. Jasper Günther spielte Malcolm Delpeche frei, der den Ball zum Sieg im Korb unterbrachte.


Nachberichte ProA Playoffs Spieltag 3

23.04.2021 18:00 Uhr Bayer Giants LeverkusenROSTOCK SEAWOLVES 85:77

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben auch das dritte Spiel in den BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA-Playoffs für sich entscheiden können. Der Rekordmeister bezwang die ROSTOCK SEAWOLVES in einer hochumkämpften Begegnung mit 85:77 (47:37). Mit dem Erfolg bleiben die „Riesen vom Rhein“ Tabellenführer der Gruppe 1. Trainer Hansi Gnad versuchte nach dem Spiel Worte zu finden: „Es ist wirklich schwierig für mich, diese tolle Leistung der Mannschaft zu beschreiben. Vor der Saison und auch vor den Playoffs hat niemand damit gerechnet, dass wir so unglaublich stark aufspielen. Wir waren realistisch was die Zielsetzung angeht und wollten unter die ersten Acht der Liga kommen. Was das Team gerade macht ist unglaublich und gebührt größten Respekt!“ Doch wo lag der Schlüssel zum Sieg über den Gegner: „Wir wussten, dass Rostock über einen starken Kader verfügt und wir alles auf dem Feld lassen müssen um zu gewinnen. Einmal mehr gibt es so viele gute Leistungen von Spielern, die man gar nicht hoch genug anerkennen kann. Sei es Grant, Dennis, Haris, J.J. oder Wyatt – jeder hat seinen Beitrag zu diesem grandiosen Erfolg geleistet. Das beweist wie stark wir im Kollektiv sind und das hat Rostock heute zu spüren bekommen.“
SEAWOLVES-Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: „Die Jungs haben sich deutlich gesteigert und es wirklich gut gemacht. Natürlich hätten wir uns einen Sieg sehr gewünscht, aber Leverkusen ist schwer zu spielen. Wir waren ganz nah dran und durchaus in der Lage, die zwei Punkte aus Leverkusen mitzunehmen. Wir lagen in der zweiten Halbzeit auch immer wieder in Führung. Das dritte Viertel haben wir dominiert. Es war eines der besten, wenn nicht sogar das beste Viertel in diesem Jahr. Am Ende hatte Leverkusen einfach das glücklichere Händchen. Für uns ist noch nichts verloren. Jetzt müssen wir die nächsten drei Spiele gewinnen. Wir denken, dass es dann auf einen Dreiervergleich mit Leverkusen und Jena hinausläuft. Nun werden wir zwei Tage regenerieren. Dann wollen wir den Leverkusenern zeigen, wer zurecht Erster und wer zurecht Fünfter in der Hauptrunde war.“

23.04.2021 19:00 Uhr wiha Panthers SchwenningenEisbären Bremerhaven 71:80

Nach der Auswärtsniederlage am Mittwoch gegen Heidelberg verlieren die wiha Panthers auch ihr Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Dabei gerieten die Doppelstädter früh in Rückstand und mussten am Ende eine 71:80-Niederlage hinnehmen. Nach dem Spiel äußerte sich Pipiras enttäuscht: „Wir müssen in der Offensive einfach bessere Entscheidungen treffen und uns weniger in Eins-gegen-Eins-Situationen aufreiben.“
Eisbären-Headcoach Michael Mai freute sich sehr über den Sieg seiner Mannschaft: „Ich bin stolz auf die Entschlossenheit, die das Team heutegezeigt hat. Nach den ersten beiden Niederlagen haben wir trotzdem nicht aufgegeben. Das Team hat weitergekämpft. Jeder hat heute alles gegeben und einen positiven Einfluss auf das Spiel gehabt“.

23.04.2021 19:30 Uhr Science City Jena – Artland Dragons 84:81

Die Artland Dragons kommen ihrem ersten Playoffsieg in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA zwar immer näher, ganz gereicht hat es jedoch auch am Freitagabend nicht. Die Quakenbrücker unterlagen Science City Jena in fremder Halle nach großem Kampf und starker Leistung mit 81:84 (40:43), haben jedoch bereits in drei Tagen die Möglichkeit zur Revanche. Drachen-Topscorer war Point Guard Zach Ensminger mit 22 Punkten.
Dragons-Headcoach Tuna Isler: „Dieses Spiel nicht gewonnen zu haben, ist sehr schade und tut wirklich weh. Wir haben guten Basketball gespielt und waren über weite Strecken das bessere Team, was mich sehr stolz macht. Wir haben extrem hart verteidigt und uns im Vergleich zu den ersten beiden Spielen nochmal stark verbessert präsentiert. Ich bin heute sehr stolz auf unsere jungen Spieler. Zach Ensminger ist eine Wucht und legt mit seinen 19 Jahren bereits eine ungemeine Reife an den Tag. Dazu hat er Ruhe in unser Spiel gebracht und harte Defense gespielt. Auch Jacob Knauf hat gut verteidigt, auch wenn es nicht leicht war, die Jenaer Frische von der Bank zu matchen. Adrian Breitlauch ist in der Verteidigung dazu als Kapitän gut vorangegangen. Insgesamt kann man den Jungs heute nichts vorwerfen, dass wir uns für diese Leistung nicht belohnen konnten, ist extrem ärgerlich. Diese Mannschaft verdient es einfach in dieser schweren Gruppe einen Playoffsieg einzufahren. Daran arbeiten wir unermüdlich weiter, damit es sobald wie möglich klappt.“

23.04.2021 20:00 Uhr VfL Kirchheim Knights – MLP Academics Heidelberg 83:89

Bei strahlendem Sonnenschein kamen die MLP Academics Heidelberg fast drei Stunden vor Spielbeginn an. Somit war auch noch Zeit für einen Spaziergang in der schönen Kirchheimer Innenstadt drin, den die Spieler dankend annahmen, um noch ihre Beine vor diesem wichtigen Spiel zu vertreten. Mit der gewohnten Startformation ging es in die Partie, in welcher die Ritter, bei denen der wiedergenesene Karlo Miksic mit von der Partie war, die frühe Anfangsphase dominierten. In der Defense physisch agierend zwangen sie die Academics in den ersten drei Minuten zu schwierigen Würfen, weshalb sich die Gastgeber früh auf 6:0 absetzen konnten. Doch die in dieser Saison neue Stärke beim Offensivrebound sorgte insbesondere im letzten Viertel für etliche zweite Chancen, die hin und wieder genutzt werden konnten. Da auch die Knights in der Offense schwächelten, im Gegensatz zu den Heidelbergern aber weniger Abpraller sammeln konnten, setzten sich die Academics durch zwei Punkte von Heyden sowie vier erfolgreichen Freiwürfen in Serie von Jordan Geist 10 Sekunden vor Ende entscheidend auf 81:87 ab.
„Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt und im dritten Viertel leider etwas den Faden verloren. Die Jungs haben toll gekämpft und wir können stolz auf die Leistung sein, aber heute haben wir eine große Möglichkeit liegen lassen und das schmerzt uns natürlich. Wir müssen das jetzt verdauen und am Montag alles raushauen was da ist, “ sagte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt nach Spielende.

Vorberichte Gruppen-Playoffs ProA 3. Spieltag

Die Playoff-Gruppenphase biegt langsam in ihre heiße Phase ein. Mit dem dritten Spieltag haben die insgesamt acht teilnehmenden Vereine die Hälfte der Endrunde hinter sich gebracht. Noch ist es schwierig zu erkennen in welche Richtung die Mannschaften steuern. Doch spätestens am morgigen Freitagabend gegen 22 Uhr wird das Tabellenbild schon recht genau Auskunft darüber geben, wie der aktuelle „Stand der Dinge“ im Kampf um den sportlichen Aufstieg in die easyCredit-BBL aussieht.

Gruppe 1:

23.04.2021 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. ROSTOCK SEAWOLVES

Nach zwei Siegen in Serie haben die Leverkusener ordentlich Selbstbewusstsein getankt und so geht Coach Hansi Gnad mit seinem Team hochmotiviert in das morgige Heimspiel: „Wenn die beiden ersten Begegnungen der Playoffs eines bewiesen haben dann , dass wir uns vor der Konkurrenz nicht zu verstecken brauchen. Unsere Gegner sind nun sicherlich gewarnt und wissen, dass sie hochkonzentriert zu Werke gehen müssen, um die GIANTS zu bezwingen. Wir freuen uns auf alles was noch kommt, der Optimismus ist groß.“

Es gilt also für die Farbenstädter sich arg zu strecken: „Vom Papier her sind Rostock oder Jena wahrscheinlich besser als wir es sind“, weiß Gnad zu berichten. „Doch auf dem Parkett zählt all das nicht mehr. Wir wollen unsere Chance nutzen und werden uns, mit allem was wir haben, gegen die SEAWOLVES stemmen. Das dies nicht einfach werden wird ist klar, dennoch glaube ich an meine Jungs. Basketball-Deutschland hat in den letzten sechs Tagen gesehen, wozu wir in der Lage sind.“

„Wir können nach dem Sieg gegen die Artland Dragons in Leverkusen etwas befreiter aufspielen und gehen mit breiter Brust in die Partie“, sagt Bauermann. „Ich glaube, es wird ganz viel darauf ankommen, dass wir den Rhythmus der Giants brechen. Sie bewegen den Ball sehr gut und spielen sehr mannschaftsdienlich – ähnlich wie wir. Ich denke, dass wir Kombinationen auf dem Spielfeld haben, die ihnen weh tun können. Insofern sind wir optimistisch, wohlwissend dass es eine ganz enge Partie werden wird.“

Gruppe 2:

23.04.2021 19:00 Uhr wiha Panthers Schwenningen vs. Eisbären Bremerhaven

Trotz der Niederlage in Heidelberg sind die Schwenninger noch immer im Rennen um Platz 1 in der Playoff-Gruppe 2, der zur Teilnahme am ProA-Finale berechtigt. Mit einem Sieg und einer Niederlage stehen die Panthers derzeit auf Rang 2 hinter den ungeschlagenen Heidelbergern. Punktgleich auf Platz 3 stehen die Kirchheim Knights vor den noch sieglosen Eisbären Bremerhaven. In der Hauptrunde konnten die Eisbären beide Partien gegen die wiha Panthers für sich entscheiden. Im November setzte es in Schwenningen eine 70:86-Niederlage. In Bremerhaven mussten sich die Doppelstädter knapp mit 85:90 geschlagen geben.

Eisbären Headcoach Michael Mai: „Schwenningen kreiert durch ihre großen und vielseitigen Spieler, die viele Positionen gleichzeitig abdecken können, viele MatchupProbleme. Wir müssen bereit sein, uns auf ihr Spiel einzustellen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen. Schaffen wir es, den Panthers ihr schnelles Umschaltspiel wegzunehmen und bekommen wir Stockard kontrolliert, können wir um den Sieg mitspielen.“

Gruppe 1:

23.04.2021 19:30 Uhr Science City Jena vs. Artland Dragons

In der Neuauflage des Saison-Heimspiels vom 08.April 2021 kann es für Science City letztendlich nur die Devise „Heimsieg“ geben. Das Duell vor gut zwei Wochen gewannen die Saalestädter knapp mit 97:93, mussten allerdings bis in die Schlusssekunden viel Kraft und Konzentration investieren, um die bis zur Schlusssirene gefährlichen Dragons zu bezwingen. Schon im Hinspiel, am 16.02.2021 in der Artland-Arena, hatten lediglich Nuancen über Sieg und Niederlage entschieden, damals allerdings noch mit dem besseren Ende für das Team von Headcoach Tuna Isler, dass sich mit 94:89 durchsetzen konnte.

Während es Gerel Simmons, dem Liga-Topscorer des regulären ProA-Spieljahres in den beiden ersten Playoff-Duellen gelang, seinen bisherigen Schnitt (19.7 PpG) in der Finalrunde auf 25.0 Punkte pro Partie zu steigern, wird sich Science City auf einen heißer Tanz einstellen müssen. Ungeachtet der Qualitäten des 27-jährigen US-Amerikaners, der als schärfste Waffe der Niedersachsen gilt, wartet in den Matchups mit Center Robert Oehle, Point Guard Zach Ensminger, Adrian Breitlauch sowie einigen weiteren individuell starken Akteuren einer keinesfalls zu unterschätzenden Quakenbrücker Rotation genug Arbeit auf die Defense der Thüringer.

Gruppe 2:

23.04.2021 20:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. MLP Academics Heidelberg

Es ist ein Duell zweier Mannschaften, die sich seit Jahren kennen und viele Verbindungen zueinander pflegen. Sowohl bei den Offiziellen, wie auch beim Trainergespann gibt es regelmäßigen Austausch. Und natürlich ist es für die beiden Coaches Frenki und Igor ein Duell der ganz besonderen Sorte, pflegen die beiden doch seit Jahren eine enge Freundschaft. „Heidelberg ist eine der besten Mannschaften der Liga. Sie sind sehr erfahren und haben viele Schlüsselspieler, die seit Jahren zusammen spielen. Jede Position ist doppelt und ausgezeichnet besetzt. Sie haben sehr viele verschiedene Waffen. Es wird ein schwieriges Spiel für uns, aber wir haben bereits gezeigt, dass wir sie schlagen können. Wir werden unser Bestes versuchen, “ sagte Knights-Coach Perovic. Den Beweis, dass die Ritter die Heidelberger besiegen können, zeigten die Mannen um Kapitän Wohlrath in der Rückrunde. Bei einem intensiven und hochspannenden Spiel sorgte Max Mahoney praktisch mit der Schlusssirene für den knappen Sieg und ein emotionales Saison Highlight.

Alle Spiele werden LIVE uns KOSTENLOS bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Nachberichte Gruppen-Playoffs ProA 2. Spieltag

Gruppe 1:

20.04.2021 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Science City Jena 99:84

In einer intensiven Begegnung bezwangen die Rheinländer das Team von Science City Jena mit 99:84 (48:41). Damit verteidigen die Schützlinge von Trainer Hansi Gnad die Tabellenführung der Gruppe 1.
Trainer Hansi Gnad war in seinem Statement zur Begegnung happy: „Das was wir hier heute erlebt haben zeigt, wieso dieser Sport einfach so toll ist. Was die Mannschaft gegen Jena abgeliefert hat war einfach unfassbar. Es war genau das was wir uns gemeinsam vorgestellt haben und das, obwohl wir nicht viel Zeit hatten um uns auf den Gegner vorzubereiten. Von der ersten Sekunde haben wir auf dem Feld unsere Energie in eine tolle Leistung umgewandelt. Es galt über die gesamten 40 Minuten hinweg den Fokus hochzuhalten, gegen einen sehr guten Gegner. Das Team war immer wieder in der Lage noch eine Schippe draufzulegen, nochmal die Zügel anzuziehen und wichtige „Big Plays“ abzurufen, die in heiklen Phasen sehr wichtig waren. Darauf können wir sehr stolz sein.“ Einen bestimmten Akteur wollte der Leverkusener Headcoach nicht herausheben: „Dafür haben wir als Einheit viel zu gut gespielt“, so Gnad. „Jeder Spieler hatte seine Aktionen und die waren genauso viel wert wie die des Anderen. Das zeigt einfach, wie ausgeglichen besetzt wir sind.“

20.04.2021 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Artland Dragons 78:66

Mit hoher Intensität und viel Energie kamen die SEAWOLVES aus der Kabine und zeigten nach der 81:85-Niederlage gegen Jena zum Playoff-Auftakt die erwartete Reaktion. Im ersten Viertel ging der Ball nach Pick-and-Roll-Spielzügen immer wieder in die Zone. Dort empfing Center Keith Wright das Leder für Korbleger oder krachende Dunks. Allein zehn Zähler gingen im ersten Durchgang auf das Konto des US-Amerikaners. Die Gäste aus Quakenbrück wurden von den Wölfen buchstäblich überrannt und fanden keinen Zugriffs aufs Spiel.

Im zweiten Abschnitt fanden die Artland Dragons besser ins Spiel und konnten durch Freiwürfe und die Scoring-Qualitäten des US-Amerikaners Gerel Simmons den Rückstand verkürzen. Die SEAWOLVES blieben zwar in Führung, doch zur Pause trennten beide Teams nur vier Punkte (36:32). Mit neuer Energie kamen die Wölfe in der zweiten Hälfte aus der Kabine und erarbeiteten sich nach einem Dreier von Sid-Marlon Theis erneut eine zweistellige Führung (45:35, 13. Min). Im Schlussviertel versenkte Zakis einen Dreipunktewurf zum 66:54 (32. Min). Die komfortable Führung schmolz jedoch blitzartig, nachdem Gäste-Flügel Gerel Simmons einen Dreier plus Foul verwandelte und einen 8:0-Lauf seines Teams initiierte. Plötzlich lagen die Rostocker nur noch mit vier Punkten vorn (68:64, 37. Min).

Konzentriert und treffsicher zeigten sich die Wölfe dann in der Schlussphase: Auf einen Dreier von Lacey folgte ein Dreier plus Foul von Yakhchali. Auf der Gegenseite lief die 24-sekündige Angriffsuhr der Dragons ab; die Defensive der Wölfe hatte Erfolg. Ein krachender beidhändiger Dunk von Theis wie auch ein Dreier mit Brett aus gut neun Metern mit abgelaufener Wurfuhr krönten den hart erkämpften 78:66-Playoff-Heimsieg der ROSTOCK SEAWOLVES.

Head Coach Dirk Bauermann nach dem Spiel: “Ich glaube, man hat der Mannschaft den Druck angesehen, das Spiel zu gewinnen. Sie hat ein bisschen verkrampft gespielt und offensiv nicht mit der Lockerheit und Sicherheit wie sonst geworfen. Aber so sind die Situationen und dann muss man über eine gute Verteidigung das Spiel kontrollieren. Das ist uns heute gelungen. Insofern ist es sehr wichtig, diesen ersten Sieg eingefahren zu haben.”

Dragons-Headcoach Tuna Isler: „In defensiver Hinsicht haben wir unser Spiel heute gemacht. Rostock trotz 18 Turnovern bei 78 Punkten zu halten, ist ein Indiz für eine gute Defense. In der Offense waren wir allerdings als Team nicht gefährlich genug. Wir hatten zwar trotz des langen Rückstandes unsere Runs und Momente, und haben uns zwei Mal stark zurückgekämpft. In den entscheidenden Momenten ist es uns dann allerdings nicht gelungen offensive Big-Plays aufs Parkett zu bringen. Fehlender Einsatz ist zwar keinem meiner Jungs vorzuwerfen, es müssen dann allerdings auch die Würfe getroffen werden. Wenn du das nicht tust, ist es schwer gegen einen solchen Gegner zu gewinnen. Für unseren Auftritt müssen wir uns nicht verstecken – wir sind alles andere als frustriert. Und trotzdem ist es schade, weil wir uns gerne belohnt hätten und die Chance dazu auch zweifelsohne hatten.“

Gruppe 2:

20.04.2021 20:00 Uhr Kirchheim Knights vs. Eisbären Bremerhaven 105:102

Im zweiten Spiel der Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga haben die Kirchheimer Basketballer ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. In der heimischen Sporthalle Stadtmitte setzten sich die Teckstädter in einer hart umkämpften und bis zum Ende spannenden Partie mit 105:102 gegen die Eisbären aus Bremerhaven durch. Somit verlieren die Bremerhavener auch ihr zweites Playoff-Spiel äußerst knapp und unglücklich und müssen sich starken Kirchheimern geschlagen geben, die sich mit dem Sieg für die Auftaktniederlage in Schwenningen rehabilitieren konnten und somit weiterhin auf ein Weiterkommen hoffen dürfen. Für die Eisbären könnte es nach der zweiten Niederlage hingegen schwer werden, den Anschluss an die Tabellenspitze wieder herzustellen.

Den besseren Start in die Begegnung hatten die Kirchheimer, denen man vom Start weg den Willen auf Widergutmachung für den verpatzten Start in die Playoffs ansehen konnte. Die Eisbären hingegen starteten langsam in die Partie und ließen die Knights von der Dreierlinie heiß laufen, sodass Eisbären-Headcoach Michael Mai nach knapp viereinhalb Minuten beim Stand von 10:18 seine erste Auszeit nehmen musste. Anschließend wirkten die Bremerhavener defensiv zwar wacher, konnten den Rückstand bis zum Viertelende jedoch nicht entscheidend verkürzen. Der zweite Spielabschnitt begann für die Eisbären so, wie der erste geendet hatte: Kirchheims Topscorer Kyle Leufroy netzte einen weiteren Dreier, offensiv fanden die Eisbären um Kapitän Maximilian Ugrai einfach keinen Rhythmus, sodass der Vorsprung der Knights auf zwischenzeitlich fast 20 Punkte anwuchs. In das letzte Viertel starteten die Eisbären mit deutlich mehr Elan und verringerten den Rückstand nach einem schön herausgespielten Sprungwurf durch Leon Friederici auf sieben Punkte. Die Knights hatten zunächst immer noch eine Antwort auf die Bemühungen der Bremerhavener und verteidigten ihre Führung mit allem, was sie hatten. In den letzten drei Minuten schwanden auf Seiten der Gastgeber dann merklich die Kräfte, wodurch sich die Eisbären in den letzten Minuten Punkt für Punkt heranarbeiten konnten. Der an diesem Abend unaufhaltbare Brauner konterte jedoch mit einem eiskalten Drei-Punkte-Wurf und brachte seine Mannschaft mit zwei Punkten erneut in Front. Den folgenden Angriff konnten die Eisbären nicht verwerten, sodass das Spiel mit 102:105 an die Kirchheim Knights ging.

Eisbären-Headcoach Michael Mai: „Wir haben speziell in der ersten Halbzeit defensiv zu viel zugelassen, aber ich bin stolz darauf, wie sich das Team in der zweiten Halbzeit zurück in das Spiel gekämpft hat. Wir werden immer weiter hart spielen und arbeiten, egal, wie hoch der Rückstand auch sein mag. “

„Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Das hat man in jeder Phase des Spiels gesehen. Die Jungs haben toll gekämpft und sich den Sieg redlich verdient,“ sagte Knights-Geschäftsführer Chris Schmidt.

21.04.2021 19:00 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. wiha Panthers Schwenningen 93:79

Im Duell um die Tabellenführung in der Playoff-Gruppe 2 mussten die wiha Panthers am Mittwochabend eine klare 79:93 Niederlage in Heidelberg hinnehmen. Nach offenem Spielverlauf in der 1. Halbzeit verloren die Schwenninger in Durchgang zwei den Faden und schließlich die Partie. Nach einer offenen Partie in der 1. Halbzeit, handelten sich die Schwenninger in einem schwachen 3. Viertel einen deutlichen Rückstand ein, der am Ende nicht mehr aufzuholen war.

Nach drei frühen Ballverlusten in den ersten Minuten gingen zunächst die Acadamics in Führung. Doch die wiha Panthers zeigten sich anschließend hellwach in der Verteidigung und forcierten mehrere Ballverluste der Heidelberger. Auch aus der Distanz waren die Schwenninger treffsicher. Auch im zweiten Viertel zeigten sich die Doppelstädter stark in der Verteidigung und ließen die „Akademiker“ hart für ihre Punkte arbeiten. Dabei lief der Ball in der Offensive gut und die Trefferquote aus der Distanz blieb weiter hoch. Chris Frazier brachte, mit einem weiteren Distanzwurf, die Panthers letztmalig in Führung (34:36). Mit einem knappen 43:40 ging es in die Pause. Aus dieser kamen die Academics konzentrierter und bauten binnen zwei Minuten ihre Führung erstmals in den zweistelligen Bereich aus. Während sich die Schwenninger zu viele Ballverluste und einfache Fehler erlaubten, drehte Heidelbergs Topscorer Jordan Geist auf und erzielte sieben Punkte in Serie (54:42). Panthers-Trainer Alen Velcic nahm zwei Auszeiten innerhalb kurzer Zeit, um seine Mannschaft wachzurütteln und neu einzustellen.So sehr die Panthers sich auch bemühten, den Anschluss zurückzugewinnen, die Academics zeigten sich jetzt sehr gefestigt und hatten immer eine gute Antwort parat. Heidelberg gab sich nun keine Blöße mehr und kontrollierte das Spiel im Stil einer Spitzenmannschaft.

Mit dem Sieg erobern die Academics die Tabellenführung in der Playoff-Gruppe 2. Die wiha Panthers stehen mit ausgeglichenem Punktekonto auf Rang 2.

Vorberichte Gruppen-Playoffs ProA 2. Spieltag

Gruppe 1:

20.04.2021 18:00 Uhr Bayer Giants Leverkusen vs. Science City Jena

Nicht nur Science City, auch die Riesen vom Rhein, hatten in ihrem letzten Duell allen Grund zum Jubeln. Während die Saalestädter mit einem wichtigen Heimsieg gegen Rostock erste statistisch-wertvolle Fakten schafften, gelang es dem Team von Ex-Nationalspieler Hans-Jürgen-Gnad einen ebenfalls kostbaren 102:94-Auswärtserfolg bei den Artland Dragons einzutüten.

„Leverkusen gehört zweifellos zu den besten Offensiv-Teams der Liga“, blickt Jenas Headcoach Frank Menz auf diese Partie. „Sie verfügen über die zweitbeste Feldwurfquote, erzielen nach Bremerhaven und Heidelberg die drittmeisten Punkte. Die Giants sind sehr schwer zu spielen, da sie ihre Verteidigung mehrfach wechseln, um den Rhythmus des Gegners zu stören. Sie haben viele abgezockte und spielintelligente Jungs in ihrem Kader. Das konnten sie im Verlauf dieser Saison mehrfach erfolgreich unter Beweis stellen. Hinsichtlich der Qualitäten befindet sich Leverkusen sehr nah an den Top4. Für uns ist das ein absolutes Schlüsselspiel. Taktisch wird das im Gegensatz zu den bisherigen Begegnungen eine andere Partie“, so Frank Menz.

GIANTS-Coach Hansi Gnad gibt sich keinen Illusionen hin. Der 57-Jährige weiß, das mit Science City Jena ein Team in die Farbenstadt reist, welches nur schwer zu bezwingen ist: „Mit Jena kommt eine Mannschaft zu uns, die ein gehöriges Wort um den Aufstieg in die easyCredit-BBL mitreden wird. Gegen Rostock hatten sie einen tollen Start in die Playoffs gehabt. Zwischenzeitlich hat Science City gar mit 20 Punkten geführt, was einmal mehr beweist, wie groß die Qualität dieses Kaders ist. Die Truppe ist geprägt von starken Guards und guten Brettspielern wie Julius Wolf oder Robin Lodders. Das wird schon eine Mammutaufgabe werden.“ Doch wie kann man so einen Gegner in Schach halten: „Wir müssen vor allem engagiert verteidigen und Jena die Stärken nehmen“, so Gnad. „Dazu gehört, dass wir ihren guten Werfer den Platz nehmen und dass wir das Spiel auch in Sachen Physis annehmen.“

20.04.2021 19:30 Uhr ROSTOCK SEAWOLVES vs. Artland Dragons

Der Hauptrundengewinner aus Rostock, der seinen Playoffauftakt gegen Jena mit 81:85 verloren geben musste steht deswegen gegen die Dragons somit bereits gewaltig unter Druck. Die Mannschaft von Headcoach Dirk Bauermann ist mit dem klaren Ziel „Aufstieg“ in die Saison gestartet, anders als die Quakenbrücker haben die Wölfe also tatsächlich etwas zu verlieren. Das Rostocker Team, das von den Drachen im März bereits an den Rand einer Niederlage gebracht worden war, ist dennoch von individuellen Top-Spielern gespickt. Gleich sieben Akteure legen im Schnitt zweistellige Punktzahlen auf – dass Leute wie Chris Carter, Ronalds Zakis, Till Gloger oder Tyler Nelson in dieser Riege gar nicht erst vorkommen, unterstreicht die Rostocker Qualität einmal mehr. Und dennoch macht sich bei den Dragons eine gewisse Vorfreude auf den wohl größtmöglichen Härtetest breit: „Bei unserem letzten Auftritt in Rostock haben wir uns trotz der Niederlage gut präsentiert. Dass wir bei einer geringer Fehlerquote guten Basketball spielen und mit einem Team eines solchen Kalibers mithalten können, haben wir vor sechs Wochen gesehen. Rostock wird nach der Niederlage gegen Jena einen gewissen Druck spüren, gegen ein aufgewecktes Team der Artland Dragons wird das Ganze mit Sicherheit sehr interessant. Wenn wir die Fehler minimieren und effektiver auftreten, werden wir eine Menge Spaß haben. Dafür ist das Einhalten der basketballerischen Grundtugenden jedoch essenziell“, so Isler abschließend.

„Trotz der hohen Niederlage gegen Leverkusen ist Artland eine hochgefährliche Mannschaft, die Leverkusen über weite Strecken – vor allem in der ersten Halbzeit – fast überlegen, zumindest aber ebenbürtig war, dann aber irgendwie in sich zusammengebrochen ist“, sagt Bauermann. „Ich denke, wir müssen am Dienstag unsere überragende Tiefe nutzen, die Dragons müde machen und von Anfang an hellwach sein, um nicht noch einmal einem relativ hohem Rückstand hinterher laufen zu müssen.“

Gruppe 2:

20.04.2021 20:00 Uhr VfL Kirchheim Knights vs. Eisbären Bremerhaven

Gerade zuhause konnte die Truppe von Head Coach Igor Perovic zumeist überzeugen. Dies galt jedoch nicht für das Heimspiel gegen Bremerhaven vor wenigen Wochen. Der morgige Gegner zog sein Spiel auch in Kirchheim voll durch und dominierte nach Belieben. Mit 97:73 besiegten die Eisbären die Ritter Ende März. Ca. drei Wochen später steht nun das erste Playoff Duell der beiden Gruppengegner an. Beide Teams mussten sich zum Auftakt geschlagen geben. Während für die Schwaben in Schwenningen eine deutliche Niederlage zu Buche stand, mussten sich die Eisbären von Trainer Michael Mai dem Favoriten aus Heidelberg zuhause nach Verlängerung denkbar knapp geschlagen geben. Dennoch gehen die Bremerhavener als klarer Favorit in die Partie. „Bremerhaven ist eine sehr gute Mannschaft. Sie haben viel individuelle Klasse und Erfahrung. Ähnlich wie Schwenningen spielen sie mit viel Tempo und haben mit Davis einen sehr starken Point Guard. Mit Moore, Ugrai, Friederici und weiteren Akteuren sorgen sie für sehr viel Gefahr. Das wird eine enorme Herausforderung für uns und wir müssen deutlich besser auftreten,“ sagte Perovic.

21.04.2021 19:00 Uhr MLP Academics Heidelberg vs. wiha Panthers Schwenningen

Beim 86:68-Heimsieg über die Kirchheim Knights haben die wiha Panthers sich im ersten ProA-Playoffspiel in starker Form präsentiert.Nach der Partie zeigte sich Stockard hochzufrieden und optimistisch mit Blick auf die weiteren Spiele: „Wir hatten uns vorgenommen, gegen Kirchheim hart zu arbeiten und der Trainer hat uns gut auf das Spiel eingestimmt. Dieses Spiel wird uns viel Selbstvertrauen geben und mit so einer Leistung ist für uns im weiteren Playoff-Verlauf noch einiges möglich.“Auch die MLP Academics sind mit einem Sieg in die Playoffs gestartet. Bei den Eisbären Bremerhaven gelang den Akademikern am Samstag ein wichtiger 100:96-Erfolg nach Verlängerung.

In der Hauptrunde gewannen beide Teams jeweils ihre Heimspiele. In Heidelberg unterlagen die wiha Panthers Ende November nach komplett verschlafener erster Halbzeit mit 83:90. Dabei holten die Schwenninger in Durchgang zwei einen zwischenzeitlichen Rückstand von 23 Punkten auf, bevor im Schlussspurt die Kraftreserven aufgebraucht waren. In der Deutenberghalle feierten die Schwenninger im März beim 82:67 ihren höchsten Heimsieg in der regulären Saison.

Alle Spiele werden live und kostenlos bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Nachberichte Playoffs ProB

Gruppe 1:

18.04.2021 17:00 Uhr VfL SparkassenStars Bochum – Arvato College Wizards 83:81

Am Sonntagnachtmittag unterlagen die Karlsruher den VfL Sparkassenstars Bochum auswärts mit 81:83 (44:35) und haben als Tabellendritter keine Chance mehr in die nächste Runde der Playoffs zu kommen. Lange sah es in Bochum nach einer Überraschung aus – in der Overtime mussten sich die KIT-Basketballer dann aber geschlagen geben. „Wir haben heute über weite Strecken des Spiels eine starke Leistung gezeigt und waren absolut ebenbürtig. Leider haben wir uns im dritten Viertel zu viele Fehler geleistet und die Bochumer so wieder stark gemacht. Doch obwohl wir heute ausgeschieden sind, bin ich mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. Rückblickend haben wir eine tolle Saison in der ProB gespielt und die Liga auf dem vierten Tabellenplatz abgeschlossen. Das hätten wir nach unserem Aufstieg aus der Regionalliga nicht für möglich gehalten“, so Wizards-Manager Zoran Seatovic. 

Das vierte Viertel war hart umkämpft von beiden Teams. Die Führung wechselte beinahe mit jedem Angriff hin und her. Als Johannes Joos 36 Sekunden vor Ende der Partie das Ergebnis in der Rundsporthalle auf 72:69 stellte, roch es nach einer Vorentscheidung in dieser Partie, doch Sean Flood traf mit dem nächsten Angriff der Gäste seinen Dreipunktwurf und glich erneut zum 72:72 aus. Da in den restlichen 32 Sekunden auf dem Feld kein zählbarer Erfolg mehr zustande kam, ging die Partie in die Overtime. Johannes Joos traf in den letzten Sekunden einen seiner zwei Freiwürfe zum 83:81 und da die Gäste ihren letzten Dreipunktwurf von Aaron Schmitz mit Ablauf der Spielzeit nicht in der Reuse des VfL unterbringen konnten, behalten die Bochumer ihre weiße Playoff-Weste und ziehen als Gruppensieger in die zweite Gruppenphase ein.

„Ich bin sehr froh über diesen heutigen Sieg. Es war nicht unser bestes Spiel in dieser Saison, aber wir sind am Ende als Sieger vom Parkett gegangen und das ist wichtig für das Selbstbewusstsein. Nun freuen wir uns alle auf die zweite Playoffrunde“, so Geschäftsführer Tobias Steinert.

Gruppe 6:

18.04.2021 18:00 Uhr EN BASKETS Schwelm – BSW Sixers 71:49

Die EN Baskets traten bereits am vergangenen Freitagabend gegen die Itzehoe Eagles an, hatten körperlich viel investiert, um den Sieg zu holen und gingen mit müden Knochen in die Partie gegen die Sixers. Entsprechend verdient lagen die Gäste nach 10 Minuten mit 22:13 vorne. Ab dem 2.Abschnitt änderte sich die Begegnung aber völlig. Aus einer müden und wackeligen Mannschaft wurde auf einmal eine um jeden Ball kämpfende Maschinerie, die zunächst bis zur Halbzeitpause gefährlich an die Sixers herankam und die Auseinandersetzung offener gestaltete. Die BSW Sixers fanden einfach nicht die richtige Antwort auf das Abwehr-Bollwerk der Hausherren und blieben in diesem Abschnitt bei mageren 9 Zählern. Getragen von den Erfolgserlebnissen in der Defense, bekamen die EN Baskets einen Energieschub in der Offensive und zogen zweistellig an ihren Kontrahenten davon. Die 56:44-Führung der EN Baskets nach 30 gespielten Minuten war bis hierhin schon eine herausragende Leistung.

Als wäre es nicht genug, setzten sie im finalen Abschnitt noch einen drauf! Es war überhaupt kein Energieabfall bei den Blau-Gelben zu erkennen. Eine aggressive Defense ließ diesmal nur noch 5 Sixers-Punkte zu, während vorne die Spielsysteme geduldig und clever runtergespielt wurden. Am Ende leuchtete ein unglaublich starkes 71:49 auf der Anzeigetafel auf und das Team feierte nach der Schlusssirene einen weiteren Sieg in der 2.Playoff-Runde.

Nachberichte Gruppen-Playoffs ProA 1. Spieltag

Gruppe 1:

17.04.2021 18:00 Uhr Science City Jena – ROSTOCK SEAWOLVES 85:81

Die ROSTOCK SEAWOLVES haben das erste Spiel der Playoffs 2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mit 81:85 (35:54) bei Science City Jena verloren. Nach einer schwachen ersten Halbzeit kämpften sich die Wölfe im dritten Viertel zurück. Im Schlussabschnitt wechselte die Führung mehrfach. Rostock erzielte in den letzten 5:17 Minuten der Partie keine Punkte mehr. So waren es am Ende die Thüringer, die einen hart umkämpften Sieg davontrugen. Coach Dirk Bauermann sagte nach der Partie: “Alles in allem war es keine schlechte Leistung der Mannschaft. Das Problem war sicher der Start ins Spiel, den wir uns komplett anders vorgestellt hatten. Aber Jena ist schnell in gutes Fahrwasser gekommen und hat sich dann ein wenig in einen Rausch gespielt. Wir haben die Blutung dann gestoppt. In der Halbzeit haben wir offensiv wie defensiv ein paar Änderungen vorgenommen. Dann sind wir richtig gut marschiert. Im vierten Viertel hatten wir über einige Minuten eine knappe Führung. Ich finde, dass wir in dieser Phase auch deutlich besser verteidigt haben. Wir haben aber offene Dreier und korbnahe Würfe, die man in einer solchen Situation verwandeln muss, nicht verwandelt. Sonst trifft der Gegner – genau das hat Kasey Hill dann aus der Mitteldistanz getan. (…) So war die Partie dann verloren. Die Mannschaft hat sich nach der schwierigen Situation zu Beginn zurück gekämpft, viel investiert und guten Basketball gespielt hat. Leider wurde sie für die Aufholjagd nicht belohnt. So schön es gewesen wäre, in Jena zu gewinnen, ist es für uns kein Beinbruch. Allerdings müssen am Dienstag die beiden Punkte gegen Artland zu Hause bleiben. Das ist dringend notwendig.”

17.04.2021 19:30 Uhr Artland DragonsBayer Giants Leverkusen 84:102

Die BAYER GIANTS Leverkusen haben am 1. Spieltag der Playoffrunde 2021 den ersten Erfolg einfahren können. Das Team von Headcoach Hansi Gnad bezwang die Artland Dragons mit 102:84 (49:52). Mit dem Sieg sind die Farbenstädter erster Tabellenführer der Gruppe l. GIANTS-Headcoach Hansi Gnad fasste die Begegnung wie folgt zusammen: „Wir wussten, dass die Artland Dragons ein sehr guter Gegner sind. Wer es in die Playoffs schafft, hat dies ohne Wenn und Aber verdient. Das hat Quakenbrück auch schnell bewiesen, in der ersten Halbzeit hatten wir ziemliche Probleme. Dies lag vor allem an der physischen Spielweise der Gastgeber, die die Bretter dominiert haben und das Duell um den Rebound deutlich für sich entscheiden konnten. So war die erste Hälfte hart umkämpft. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen richtig guten Job gemacht und den Dragons ihre Waffen im Angriff genommen.“
Dragons-Headcoach Tuna Isler: „In den Playoffs kommt es vor allem auf die Einstellung und Mentalität an. Leverkusen war heute einfach insgesamt taffer als wir. Basketballerisch sind wir gut in die Partie gekommen und haben unsere Würfe getroffen. In der Halbzeit haben wir über die vielen Ballverluste, die uns bereits in den ersten 20 Minuten begleitet haben, gesprochen, allerdings auch gefordert, dass die Jungs die physische Spielweise der Leverkusener annehmen. Wir sind sogar noch recht gut ins dritte Viertel gestartet, haben dann allerdings wieder zu oft den Ball weggeworfen. Anschließend hat unser Spiel einen Bruch erlitten. Wir haben dem Gegner einfache Punkte erlaubt und das Spiel dadurch verloren. Man gewinnt einfach kein Playoffspiel mit 21 Turnovern. Dazu war unsere Körpersprache heute einfach nicht wie gewünscht. Unser Motto sagt es bereits aus: wir haben nichts zu verlieren. Dass wir das Spiel verloren haben, ist ärgerlich, bringt uns allerdings nicht von unserem Weg ab. Das war heute eine gute und wichtige Erfahrung für meine Jungs – dafür sind sie hier. Wir sind eine Organisation, die ein junges Team zusammengestellt hat und aus diesen Fehlern nur lernen kann. Das ist in Ordnung und wird uns weiterbringen. Insgesamt war das heute ein lehrreiches erstes Spiel – so sehen Playoffs aus. Es wird nicht einfacher, dennoch ist es eine Herausforderung, die wir annehmen.“

Gruppe 2:

17:04.2021 18:00 Uhr wiha Panthers SchwenningenVfL Kirchheim Knights 86:68

Zum Auftakt der Playoff-Runde in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA haben sich die wiha Panthers in bestechender Form präsentiert. Beim überzeugenden 86:68-Heimerfolg ließen die Schwenninger den Kirchheim Knights keine Chance und übernehmen die Tabellenführung in Playoff-Gruppe 2. Das war ein Auftakt nach Maß! Die wiha Panthers starten bei ihrer ersten Playoff-Teilnahme in Deutschlands zweithöchster Spielklasse mit einem souveränen Sieg über die Kirchheim Knights. Nachdem die Hauptrunde mit zwei hohen Niederlagen abgeschlossen wurde, präsentierte sich die Mannschaft pünktlich zum Saisonhöhepunkt wieder in Bestform.
„Gratulation an Schwenningen. Sie haben ein tolles Spiel gemacht. Wie in der regulären Saison hatten wir große Probleme ihr Tempo zu stoppen. Zwar machen Britt und Stockard den Unterschied, aber letztlich wurden wir auf jeder Position dominiert. Wir müssen deutlich besser spielen, “ sagte Perovic nach Spielende. Die Ritter haben wenig Zeit dieses Spiel zu verdauen. Bereits am Dienstag empfangen die Teckstädter die Eisbären aus Bremerhaven in der heimischen Sporthalle Stadtmitte.

17.04.2021 19:00 Uhr Eisbären Bremerhaven – MLP Academics Heidelberg 96:100

Die Eisbären verlieren ihre erste Playoff-Begegnung gegen die MLP Academics Heidelberg mit 96:100 nach Verlängerung. Das Spiel hatte alles, was man sich von einer Auftaktpartie in den Playoffs wünschen konnte. So agierten beide Teams mit vielen Emotionen, hoher Intensität und viel Einsatz und schenkten sich von Beginn an nichts. Eisbären-Headcoach Mai: „Wir haben das Spiel heute leider im zweiten Viertel verloren, indem wir Heidelberg 33 Punkte erlaubten und unseren Fokus verloren haben. Vielleicht waren wir uns nach unserem guten ersten Viertel schon zu sicher. Wir haben uns trotz hoher Rückstände immer wieder in die Partie zurückgekämpft, müssen aber lernen, dass wir vier Viertel konzentriert agieren müssen, um ein Team wie Heidelberg besiegen zu können.“