Schlagwortarchiv für: Kaderabgang

Emotionaler Abschied: Josef Eichler verlässt die White Wings Hanau

Für Fans und Offizielle der White Wings ist es ein schwerer Tag: Nach sieben Jahren im Dienst des Hanauer Basketballclubs wird Josef Eichler seinen Vertrag nicht mehr verlängern. Der 33-jährige Power Forward wird sich in der kommenden Spielzeit neuen sportlichen Herausforderungen widmen. Damit verlieren die White Wings einen langjährigen Leistungs- und Sympathieträger. Denn „Joe“ hatte sich als Mannschaftskapitän nicht nur zum Leitwolf und Ruhepol innerhalb des Teams entwickelt, sondern war zudem auch Publikumsliebling und Identifikationsfigur des Clubs.

In der Saison 2014/15 hatte sich Josef Eichler nach Stationen in München, Landsberg, Nördlingen und Jena den EBBECKE WHITE WINGS Hanau angeschlossen. Insgesamt 181 Spiele absolvierte der 2,01- Meter-Mann für Hanau in vier Jahren ProA und drei Jahren ProB. Dabei erzielte er 1.377 Punkte und sammelte 705 Rebounds ein und war auch für das ein oder andere Highlight zuständig. Für seine Gegner galt er dabei nicht nur als schwer kontrollierbarer Arbeiter unter dem Korb, sondern stellte Verteidiger stets auch aufgrund seiner guten Trefferquote aus der 3-Punkte-Distanz vor schwierige Aufgaben. Der sportliche Höhepunkt wurde in der Saison 2017/2018 erreicht, als Eichler mit dem Team in der ProA sogar Playoff-Luft schnuppern durfte und erst nach drei kampfbetonten Spielen gegen die Crailsheim Merlins ausschied.

In den beiden letzten ProB-Saisons teilte sich Josef die Rolle des Mannschaftskapitäns mit Till-Joscha Jönke. In beiden Saisons war Josef ein essenzieller Baustein für den sportlichen Erfolg des Teams. Gerade die jungen Spieler profitierten von seiner Erfahrung und Ruhe auf und abseits des Feldes. Auch die Geburt seines Sohnes im Februar 2021 wird ihn immer mit Hanau in Verbindung bleiben lassen. Für die Saison 2021/2022 steht nun eine neue sportliche Herausforderung an.

Wohin es ihn verschlägt, steht derzeit noch nicht fest. Die White Wings bedanken sich bei Josef Eichler für seinen nimmermüden Einsatz in den letzten Jahren und wünschen ihm privat und sportlich viel Erfolg in den kommenden Jahren!

Geschäftsführer Sebastian Lübeck: “Wir sind Joe unheimlich dankbar, was er in den letzten Jahren in und für Hanau geleistet hat. Er ist ein vorbildlicher Arbeiter und zugleich Anführer und Vorbild für seine Teamkameraden. Auch wenn er sich mit Verletzungen rumschlagen musste, kam er immer wieder zurück und hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt. Das ist nicht selbstverständlich und hat Anerkennung verdient! Aufgrund des neu eingeschlagenen sportlichen Weges sowie der Planungen unseres Trainers konnten wir keine Einigung für eine weitere Zusammenarbeit finden.
Josef Eichler dazu: „Ich finde es sehr schade Hanau zu verlassen. Hanau ist wie eine zweite Heimat für mich geworden, in der ich, auf und abseits des Feldes, viele neue Freundschaften geschlossen habe, die auch nach meiner Zeit in Hanau weiterhin bestehen werden. Ich möchte mich recht herzlich bei allen Fans, Sponsoren und Unterstützern für die erfolgreichen Jahre bedanken.

Quelle: EBBECKE White Wings Hanau

Drei Abgänge bei den SparkassenStars – Julian Jasinski, Elijah Allen und Tim Lang

Die VfL SparkassenStars Bochum treiben nach dem Aufstieg in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ihre Kaderplanung für die Saison 2021/2022 voran. Nach den Vertragsverlängerungen von Headcoach Felix Banobre und Aufbauspieler Niklas Geske stehen nun drei Abgänge nach dieser Saison fest. Julian Jasinski, Elijah Allen und Tim Lang werden künftig nicht mehr für den VfL aktiv sein.

Julian Jasinski schloss sich im November 2020 den VfL SparkassenStars Bochum an und kehrte somit zu seinem Heimatverein zurück. Während der Saison hatte er immer wieder mit kleineren Verletzungen zu kämpfen, so dass er in 17 Spielen auf 18 Minuten im Schnitt und 5,6 Punkte und 4,5 Rebounds kam. Sein bestes Spiel war das Rückspiel der regulären Saison in Münster, in welchem der Bochumer in 21 Minuten mit 19 Punkten und 4 Rebounds glänzte und die SparkassenStars mit zur Hauptrundenmeisterschaft trug. „Julian hat uns in seiner Rolle als außergewöhnlich athletischer Spieler sehr geholfen. Wir denken, dass es für beide Seiten besser ist, dass Julian sich für das kommende Jahr ein Team sucht, in dem er eine große Rolle spielen kann. Ich bin ihm sehr dankbar für das Geleistete“, so Headcoach Felix Banobre über den Abgang von Julian Jasinski.

Elijah Allen kam vor der vergangenen Saison von den Iserlohn Kangaroos an den Stadionring. Nach einem soliden Start in die Saison musste der 31-Jährige vom 28.11.2020 bis zum Start der Playoffs am 27.03.2021 wegen einer Knieverletzung aussetzen, melde sich dann aber stark zurück und war ein wichtiger Faktor für den langen Playoff-Run der Bochumer. In dieser Spielzeit erzielte der US-Amerikaner mit deutschem Pass durchschnittlich 9,1 Punkte und traf 45% seiner Dreipunktwürfe. Sein wichtigster Dreier war mit Sicherheit jener 0,9 Sekunden vor der Schlusssirene im letzten Spiel der zweiten Gruppenphase gegen die WWU Baskets Münster, welcher den SparkassenStars den 95:92-Heimsieg bescherte und den sicheren Einzug in das Halbfinale perfekt machte. „Die Entscheidung, nicht mit Elijah weiterzuarbeiten, war sehr, sehr schwierig, denn er ist einer dieser Veteranen, die man sich im Team wünscht. Aber wir sind übereingekommen, dass er sich einen Club sucht, in dem er eine komplette reguläre Saison spielen kann, um den Saisonrhythmus wiederzugewinnen“, so Headcoach Banobre.

Zwei Jahre lang war Tim Lang für die VfL SparkassenStars Bochum in der ProB aktiv. Der 21-jährige konnte in 11 Spielen 1,9 Punkte erzielen und stand 5:50 Minuten im Schnitt pro Partie auf dem Court. „Tim war einer dieser jungen Spieler, die ich im Kader haben wollte. Wir haben viel gearbeitet nach seiner Erkrankung vor einem Jahr. Er hat eine wirklich großartige Arbeit geleistet für sich selbst. Nun benötigt er einen Verein, in dem er eine tragende Rolle und viel Spielzeit erhält, um sein Selbstbewusstsein und Rhythmus wiederzuerlangen“, so Banobre über Tim Lang.

„Ein Aufstieg in eine höhere Liga bedingt auch immer eine Umstrukturierung des Kaders. Wir haben es uns mit diesen Entscheidungen nicht leicht gemacht, denn jeder der drei Jungs war eines dieser wichtigen Puzzlestücke für den Aufstieg in diesem Jahr. Deshalb bin ich allen drei Spielern sehr dankbar für ihre Dienste und ihre harte Arbeit, die sie in diese Saison gesteckt haben und dass sie sich auch von Verletzungen nicht haben zurückwerfen lassen. Ich wünsche allen Dreien nur das Beste für die sportliche und persönliche Zukunft. Sie werden immer mit der Geschichte unseres Vereins verbunden bleiben“, verabschiedet Geschäftsführer Tobias Steinert die drei Abgänge.

Quelle: VfL SparkassenStars Bochum

Headcoach JJ Strasser verlässt die RheinStars – Ein Abschied für einen neuen Anfang

Eigentlich war er im Basketball schon alles – außer vielleicht geneigter Zuschauer oder Fan. Aber nun könnte es was werden, denn Johannes Strasser zieht sich mit dieser Saison erst einmal aus dem Basketball zurück. Nach reiflichen Überlegungen und einer intensiven Saison hat er sich gegen seinen Lieblingssport entschieden – und für seine Familie und den Weg in eine andere berufliche Welt. So wird aus dem ehemaligen Nationalspieler, aktuellen Trainer der RheinStars Köln nun mit fast 39 Lebensjahren der Grundschullehrer Johannes Strasser.

„Es ist eine Entscheidung, die sich lange entwickelt hat. Mit meiner Vergangenheit im Kölner Basketball, Anfang 2000 als Spieler. Und dann, mit dem Start der RheinStars, waren es ja bis heute nochmal acht Jahre. Wir haben in diesem spannenden Projekt viel erlebt, angestoßen und jetzt Grundlagen geschaffen für die kommenden Jahre“, sagt JJ rückblickend. „Aber ich habe jetzt die Chance, den Schritt ins Lehrerdasein zu gehen. Diese Möglichkeit wollte und musste ich auf jeden Fall ergreifen. Die Doppelbelastung in der vergangenen Saison war einfach zu hoch für mich, für alle.“

Vollzeitstelle an der Schule, die mitlaufende pädagogische Ausbildung für den ehemaligen Sport-Studenten. Der Trainingsbetrieb in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProB, die junge Familie. Am Ende zu viel für zwei Schultern. „Deshalb musste ich mich für eine Sache entscheiden. Ich kenne den Basketballrhythmus, aber jetzt die Abende einfach mal mit meiner Familie verbringen können und die Wochenenden zu Hause zu sein, das wollte ich wahrnehmen. Ich sehne mich nach einem anderen Lebensrhythmus.“

Die RheinStars jedenfalls lassen „JJ“ nur sehr ungern in sein neues Leben ziehen. „JJ ist und bleibt ein Teil von uns. Immer dort, wo er sich intensiv einbringen konnte, hat er sehr erfolgreich gearbeitet. Als Spieler, als Leiter Schul-Entwicklung, als Assistant Coach und zuletzt als Cheftrainer“, sagt Manager Stephan Baeck. Gemeinsam mit seinen Assistant Coaches Katharina Arnold und Oli Elling hat er den RheinStars nach dem Abstieg aus der ProB eine Spielidee zurückgegeben und einen guten Geist. Viele Stunden haben die drei in der Regionalliga-Saison Basketball diskutiert, analysiert und höchst attraktiv spielen lassen.

Doch mit dem Aufstieg in die ProB kam gleichzeitig die Chance auf eine Vollzeitstelle – und die Pandemie zurück. „Wir verstehen uns alle und dir drei haben das mit aller Routine hinbekommen. Aber letztlich kann ich JJ verstehen, wenn er nun die Entscheidung so trifft“, sagt Manager Baeck. Und Strasser fügt noch hinzu: „Schade, dass wir letztes Jahr so viele verletzte Spieler hatten. Wären wir einigermaßen gesund durch die Saison gekommen, so wären wir mit den Jungs und unserer Spielidee unter den ersten vier gelandet”

Bei den RheinStars wissen sie auch, dass sie sich nun zwar erst einmal verabschieden müssen, aber vielleicht ja nicht für immer und ewig. Schon einmal ist JJ nach einer Weltreise zurückgekommen zum Basketball und den RheinStars – und so ganz traut er sich wohl selbst nicht.  „Ob das jetzt für immer ist, kann ich natürlich nicht sagen. Ich werde jetzt erstmal komplett als Lehrer arbeiten. Dann schauen wir, wohin da die Reise geht. Ich werde den Basketball weiterverfolgen und auch in Kontakt mit allen bleiben. Wir schauen, wie sich das alles entwickelt.“ Und dann muss er lachen: „Unser Sohn Bene wird sicher auch irgendwann Basketball spielen wollen. Deswegen werde ich da nicht so weit weg sein.“

Quelle: RheinStars Köln

Foto: Gero Müller-Laschet

Science City Jena verabschiedet Co-Trainer Steven Clauss

Science City Jena verabschiedet Assistenztrainer Steven Clauss. Der Deutsch-Amerikaner war im Sommer 2019 unmittelbar nach Frank Menz von den Basketball Löwen aus Braunschweig an die Saale gewechselt und komplettierte bis zum Ende der zurückliegenden Saison den Trainerstab des Thüringer Basketball-Bundesligisten. Während der 63-Jährige neben seiner Position als Co-Trainer auch temporär die Verantwortung als Interimscoach übernahm, möchte sich Science City bei Steven Clauss für sein Engagement in zwei Spielzeiten unter besonderen Rahmenbedingungen bedanken.

„Ich war sehr gern in Jena und habe mich sowohl im Club als auch in der Stadt trotz der Corona-bedingten Einschränkungen sehr wohl gefühlt. Science City verfügt im Leistungs- und im Nachwuchsbereich über die Bedingungen eines Erstliga-Standorts. Ungeachtet meiner Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung, wünsche ich dem Team und dem gesamten Programm für die Zukunft viel Erfolg.“

Quelle: Science City Jena

Foto: Christoph Worsch

EN Baskets Schwelm bestätigen Abschied von Robin Singh!

Nach 5 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen den EN Baskets/RE Baskets Schwelm und Coach Robin Singh wird das Engagement für die kommende Spielzeit nicht verlängert.
Die Gründe liegen in den Ambitionen des 37-jährigen, der den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen möchte, die durch eine Fortführung der Zusammenarbeit unter Umständen ausgebremst würde. Beide Seiten sahen den passenden Zeitpunkt gekommen und trennen sich auch mit ein wenig Wehmut. „Robin Singh hat 5 Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet und eine erfolgreiche Zeit der RE 1 als Head Coach und als Co-Trainer von Falk Möller bei den EN Baskets mitgeprägt. Bei der Vertragsverlängerung zur vergangenen Saison waren wir uns einig, dass die Zusammenarbeit nach der abgelaufenen Meisterschaft enden würde.“ So Omar Rahim, Geschäftsführer der EN Baskets und ergänzt:
„Robin ist sehr ehrgeizig, möchte hochklassig und vor allem hauptverantwortlich Teams betreuen und langsam die Position des Co-Trainers verlassen. Ich würde mich nicht wundern, wenn er bald irgendwo in der 1. Regionalliga oder Pro B als Head Coach arbeitet.“
Der Vertrag mit Robin Singh läuft in wenigen Monaten aus. Bis dahin wird er noch zusammen mit Falk Möller in der Halle stehen und gemeinsam die Trainingseinheiten leiten.
„Der Abschied fällt mir sehr schwer, denn ich hatte eine grandiose Zeit in Schwelm. Der Verein und die Fans sind einfach sensationell. Ein so familiäres Umfeld findet man nur selten auf diesem Level. Ich verlasse daher keine Arbeitskollegen, sondern Freunde. Nichtsdestotrotz endet hier nach 5 Jahren ein Zyklus und der Zeitpunkt ist für beide Seiten nun am besten.
Ich bedanke mich bei allen Beteiligten und besonders bei Omar und Falk für die damalige Chance, das in mich gesetzte Vertrauen und die überragende Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.“
Robin Singh kam vor der Saison 2016/2017 von Kult-Sport Wuppertal zunächst zu den RE Baskets Schwelm. Dort betreute er als Head Coach die 1. Herrenmannschaft. Er führte das Team anschließend in jedem Jahr zu teilweise unerwarteten Erfolgen. So gelangen dem Team allein in den beiden vergangenen Spielzeiten jeweils starke 3. Plätze in der Liga und in der Saison 2018/2019 der überraschende Einzug ins WBV-Pokal Halbfinale.
Noch wichtiger war die Plattform RE 1 für junge Spieler, die sowohl spielerisch als auch charakterlich an die Pro B herangeführt werden sollen. Gerade hier war Singhs Engagement von großer Bedeutung für die Entwicklung der Nachwuchsspieler.
Zur Spielzeit 2017/2018 wurde Robin Singh Assistant Coach bei den EN Baskets Schwelm. Die Doppelfunktion aus Head Coach im Hauptverein und Co bei den Blau-Gelben meisterte er hervorragend. Genauso hatte Singh großen Anteil an den jüngeren Erfolgen der EN Baskets mit der Vizemeisterschaft der Pro B Nord im vergangenen Jahr und dem sensationellen Run bis ins Halbfinale in den diesjährigen Playoffs.
Die EN Baskets bedanken sich für tolle Jahre, seinen enormen Einsatz und wünschen Robin Singh alles erdenklich Gute für seine Zukunft. Vielleicht sieht man sich in der ein oder anderen Halle bald wieder!

Quelle: EN Baskets Schwelm

Müller verlängert / Babkauskas geht

Die TKS 49ers feilen weiter am Kader der Saison 2021/22. Nun wurden zwei weitere Entscheidungen gefällt, beide Personalien auf der Point Guard-Position. Eigengewächs Jordan Müller bleibt den 49ers erhalten, Karolis Babkauskas wird den Verein hingegen verlassen.

Mit dem 23-jährigen Jordan Müller hat ein weiterer Spieler der Vorsaison seinen Vertrag bei den TKS 49ers um ein weiteres Jahr verlängert. „Wir freuen uns sehr, mit Jordan eines unserer Eigengewächse vom RSV ein weiteres Jahr bei uns zu haben. Er ist diese Saison, insbesondere in der Zeit, als wir durch verletzungsbedingte und berufliche Ausfälle sehr dünn auf der Eins besetzt waren, mit tollen Leistungen in die Bresche gesprungen“, loben die Verantwortlichen. Der deutsch-amerikanische Aufbauspieler spielt seit klein auf beim RSV Eintracht, durchlief JBBL sowie NBBL und spielte einige Jahre in der 2. Herrenmannschaft. 2017 gab er bereits sein Debüt in der ProB, war auch beim Wiederaufstieg 2019 dabei. Diese Saison konnte er durchschnittlich 3,1 Punkte und 3,2 Assists auflegen, erzielte dabei Karrierebestleistungen von 10 Assists sowie 10 Punkten.
Jordan Müller: „Ich freue mich, dass ich ein weiteres Jahr bei den 49ers verlängern konnte und bin auf mein insgesamt 15. Jahr im Verein sehr gespannt. Ziel ist es natürlich, mit der Mannschaft erneut die Playoffs zu erreichen und ich persönlich will der Mannschaft noch mehr helfen als letzte Saison.“Karolis Babkauskas bleibt nichtEiner der großen Leistungsträger der 49ers aus der Saison 2020/21 wird seinen Vertrag nicht verlängern. Karolis Babkauskas zieht es vorerst in seine Heimat nach Litauen zurück. Ob er sich einem anderen Team anschließt oder sich aufgrund seiner häufigen Verletzungen ganz aus dem Profisport zurückzieht, ist uns derzeit nicht bekannt. Der Point Guard war mit 14,6 Punkten zweitbester Scorer des Teams, mit seinen 7,3 Assists pro Spiel war er sogar ligaweit auf Platz 4.
Wir danken Karolis für seine spektakulären Pässe und verrückten Dreier und wünschen alles Gute für die Zukunft!

Foto | Quelle: TKS49ers

Domenik Reinboth verlässt Ehingen/Urspring

Die Leitung der Urspringschule als Träger der Urspring Basketball Akademie und Domenik Reinboth, der Sportliche Leiter der Basketball Akademie, haben gemeinsam vereinbart, den zum Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

„Es waren tolle gemeinsame neun Jahre, in denen Domenik, die letzten Jahre auch als ProA-Trainer in Ehingen, die Basketball Akademie entscheidend mitgestaltet hat“ sagt Hans-Martin Meth, Vorstandsmitglied in Urspring und beim Bundesligisten Team Ehingen/Urspringschule e.V. „Domenik hat als Mentor und Jugendtrainer in Urspring angefangen und hat Urspring seitdem quasi geatmet. Als JBBL- und NBBL-Trainer ist er letztlich aus Urspring heraus als Chefcoach nach Ehingen gewandert“, so Hans-Martin Meth und fährt fort: „Auf Anhieb gelang ihm dort der ProB-Meistertitel in der Saison 2015/16 und der damit verbundene sofortige Wiederaufstieg in die ProA, was ihm richtigerweise auch die Auszeichnung zum „Trainer des Jahres“ einbrachte. 2018/19 dann gelang ihm die nächste Erfolgsgeschichte, als eine überragende Hauptrunde auf dem siebten Tabellenplatz abgeschlossen werden konnte und damit die bis dato erst dritte ProA-Playoff Teilnahme überhaupt von TEAM EHINGEN URSPRING gefeiert werden konnte. Diese Erfolge werden sicherlich für immer in Erinnerung bleiben und mit Domenik in Verbindung gebracht werden – genauso wie die jederzeit von ihm gelebte „Urspring DNA“: junge Talente zu formen, auf ihrem Weg zu begleiten und ihnen zu helfen, ihre Träume und Ziele zu verwirklichen. Natürlich wird Domenik fehlen, wenn er jetzt seinen eingeschlagenen Weg weitergeht. Aber auch hier freuen wir uns, seine weiteren Schritte in seiner Karriere mitzuerleben. Nach Ralph Junge, Michael Spöcker und Domenik Reinboth wird das ProA-Team in der neuen Saison somit von einem neuen Chefcoach trainiert werden. Mit Merlin Opitz, Oliver Heptner und Johannes Hübner stehen Nico Drmota als Operativem Leiter der Basketball Akademie und Manager der ProA in Urspring auch in der neuen Saison erstklassige Jugendtrainer beiseite.“ Nico Drmota ergänzt: „Im Namen aller Urspringer und Ehinger möchte ich mich bei Domenik von ganzem Herzen für sein Geleistetes bedanken. Er hat die vergangenen Jahre maßgeblich mitgeprägt, sich dem Programm verschrieben und dafür immer 150% gegeben. Er hat sich weit über das Normalmaß hinaus auch in der Organisation der Basketball Akademie und dem Management des TEAM EHINGEN URSPRING eingebracht. Wir sind zuversichtlich, kurzfristig personelle wie organisatorische Entscheidungen präsentieren zu können, die unter anderem die sportliche Entwicklung sowohl für das Team Ehingen Urspring, als auch für die Basketball Akademie in Urspring sicherstellen.“

„Urspring wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Ich nehme so viel mit für meinen weiteren Weg, dafür bin ich unendlich dankbar. Hervorhebend möchte ich Ralph Junge erwähnen, der mich vor neun Jahren nach Urspring holte. Außerdem Manager Nico Drmota und Hans Martin Meth als Vorstand des TEAM EHINGEN URSPRING und als Wirtschaftsleiter der Urspringschule. Er gab einem damals jungen unerfahrenen Trainer in der Saison 2015/16 die Chance als Headcoach und Sportlicher Leiter. Es gibt so viele Menschen die mir, dem Team und dem Verein in den letzten Jahren geholfen haben, dass ich leider nicht alle einzeln aufzählen kann. Ich möchte von Herzen allen Mitarbeitern und Schülern der Urspringschule, den Mitgliedern des Vereins TEAM EHINGEN URSPRING, allen Partnern und Sponsoren, den Green Infernos und allen Fans, den Jumping Mosquitos, allen Helfern und Freiwilligen, all meinen Kollegen der letzten Jahre und besonders allen ehemaligen und aktuellen Spielern meinen Dank aussprechen. Es ist nicht in Worte zu fassen, was mir eure Unterstützung und Zusammenarbeit bedeutet hat. Ehingen und Urspring wird auch immer ein besonderer Ort für meine Familie und mich sein und ist in den letzten neun Jahren zu einer zweiten Heimat geworden. Jetzt freue ich mich auf eine neue Herausforderung, doch werde immer ein Unterstützer dieses einzigartigen Programms sein. Es war wirklich keine leichte Entscheidung, aber es ist Zeit. Wir sehen uns wieder! Vielen Dank“, ergänzte Domenik Reinboth abschließend.

Quelle: TEAM EHINGEN URSPRING

Jonathan Dubas und Matt Freeman kehren nicht an die Mosel zurück.

Beide Power Forwards kamen als Nachverpflichtungen nach Trier. Sowohl Dubas als auch Freeman mussten sich ebenfalls Operationen unterziehen und fielen längerfristig aus.

Mit Matt Freeman und Jonathan Dubas stehen zwei weitere Abgänge im Kader der RÖMERSTROM Gladiators fest. Die beiden Big-Men kamen als Nachverpflichtung für die verletzten Jermaine Bucknor und Brody Clarke an die Mosel, laborierten im Saisonverlauf jedoch selbst an hartnäckigen Verletzungen und fielen lange aus. Dubas zog sich früh in der Saison eine Fraktur der linken Hand zu und musste sich einer Operation unterziehen und auch Freeman musste aufgrund einer Infektion im linken Knie zum Ende der Saison operiert werden. Während der schweizer Nationalspieler Dubas die zweite Saisonhälfte fast vollständig absolvieren konnte, fehlte Freeman im wichtigen Saisonendspurt.

„Mit Matt und Jonathan verlassen uns zwei unserer Nachverpflichtungen aus der letzten Saison. Wir danken beiden für ihr Engagement bei den RÖMERSTROM Gladiators und wünschen ihnen alles Gute für ihren weiteren Weg. Es war für beide nicht einfach sich kurzfristig in den Kader zu integrieren, was natürlich auch der allgegenwärtigen Corona-Problematik geschuldet war. Dass sich die beiden ebenfalls verletzt haben, war natürlich großes Pech. Vor allem bei Matt’s Knieverletzung können und wollen wir jedoch kein Risiko bei einer Weiterverpflichtung eingehen. Wie schwer uns das Verletzungspech erwischen kann, hat die letzte Spielzeit leider gezeigt“, sagt Geschäftsführer Achim Schmitz zum Abgang der beiden Big Men.

Dubas kam in der letzten Saison auf insgesamt 17 Einsätze für die Gladiatoren, in denen er durchschnittlich 8,9 Punkte, 6,4 Rebounds und 1,7 Assists auflegte. Der Neuseeländer Freeman wechselte erst im Dezember vom College an die Mosel und lief in insgesamt 15 Partien auf. Durchschnittlich erzielte er dabei 11,7 Punkte, 3,7 Rebounds und 1,3 Assists pro Spiel. Wohin die Wege der beiden Power Forwards führen werden, ist aktuell noch nicht bekannt. Damit wird der Umbruch im Kader der RÖMERSTROM Gladiators, nach dem verpassten Saisonziel in der Vorsaison, weiter vorangetrieben.

Quelle: RÖMERSTROM Gladiators Trier

Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE

Zavier Simpson kehrt vorzeitig in die USA zurück

Unmittelbar nach Beendigung seiner 14-tägigen Quarantäne im Hotel ist Zavier Simpson eigenverantwortlich in die USA zurückgekehrt. Der 23-jährige Aufbauspieler hat die Thüringer am heutigen Dienstagmorgen auf eigenen Wunsch verlassen und befindet sich bereits auf dem Weg in die Heimat.

Während Science City derzeit mit Hochdruck daran arbeitet, die vertraglichen Rahmenbedingungen mit dem Spieler und seinen Agenten zu klären, wird der US-Amerikaner nicht mehr für die Saalestädter auflaufen. Nachdem die Thüringer somit noch vor dem Start in die bevorstehende Saison der BARMER 2. Basketball Bundesliga ihren ersten Abgang zu verzeichnen haben, befindet sich der Verein erneut auf der Suche nach einem etatmäßigen Aufbauspieler.

Jacob Engelhardt verlässt die Farbenstadt

Der Shooting Guard wird in der Saison 2020/21 nicht mehr für den Rekordmeister auflaufen. Eine neue sportliche Herausforderung hat Engelhardt bereits gefunden.

Der 23-Jährige wechselte im Sommer 2016 nach Leverkusen und wurde dort vor allem in der zweiten Herren des Vereins zu einem Leistungsträger des Teams. 2017/18 gewann Jacob mit der „Zwoten“ die Meisterschaft in der Oberliga, in der Saison darauf den Titel der 2. Regionalliga. In der gerade abgelaufenen Spielzeit 2019/20 war Engelhardt mit insgesamt 254 Punkten (11,0 Zähler pro Partie) bester Scorer seiner Farben. Der TSV Bayer 04 Leverkusen ll belegte in der Abschlusstabelle der 1. Regionalliga West schlussendlich den siebten Rang. Für die BAYER GIANTS lief Jacob in insgesamt 13 Begegnungen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf. 2018/19 war er Teil der ProB-Meistermannschaft der „Riesen vom Rhein“.

Nun ist es an der Zeit neue Wege einzuschlagen und der treffsichere Distanzwerfer wird sich einem anderen Verein der Regionalliga anschließen. Engelhardt kann über die „Giganten“ nur positive Dinge sagen: „Ich möchte mich bei meinen Coaches, den Verantwortlichen, allen Mitspielern und Fans recht herzlich für die Unterstützung in den vergangenen Jahren bedanken. Leverkusen hat mich sportlich unheimlich weit gebracht und mir viele Türen geöffnet. Ich wünsche dem gesamten Verein alles Gute für die Zukunft und werde den GIANTS-Basketball weiter intensiv verfolgen.“

Jacques Schneider hat Jacob als Trainer über die Jahre hinweg begleitet. Der NBBL-Coach sieht den Abgang des gebürtigen Luxemburgers mit einem weinenden und lachenden Auge: „Jacob hat bei uns eine sehr gute Ausbildung erhalten und war in den letzten drei Spielzeiten Leistungsträger unserer Zweitvertretung. Für uns ist sein Abgang zu einem direkten Ligakonkurrenten der Herren ll sicherlich bitter, dennoch ist dies auch eine Art Qualitätssiegel für unsere tolle Arbeit. Engelhardt kann den nächsten Schritt auf finanzieller Ebene machen und dies hat er aufgrund seiner Leistungen mehr als verdient. Wir sind Jacob sehr dankbar für seinen Einsatz und ich wünsche ich ihm im Namen des gesamten Trainerstabs und seiner Teamkollegen alles Gute für die Zukunft.“

Nach Dzemal Selimovic (Elephants Grevenbroich / 1. Regionalliga West) und Marcel Kirsch (VfL Stadt / 1. Regionalliga Nord) ist Engelhardt der dritte Abgang des TSV Bayer 04 ll. In den kommenden Wochen werden weitere Informationen zum Kader von Headcoach Karsten Schul und seinem Assistenten Henning Kuhl auf unserer Homepage bekanntgegeben.

Quelle: Bayer Giants Leverkusen