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Lizenzierung und Ligeneinteilung der Saison 2020/21 stehen fest

Keine Absteiger aus der ProA und der ProB – RheinStars Köln, Eimsbütteler TV, Arvato College Wizards (Karlsruhe) und die EPG Baskets Koblenz steigen aus den Regionalligen in die ProB auf. Die Eisbären Bremerhaven ziehen ihren Lizenzantrag für die easyCredit BBL zurück.

Nach intensiver Prüfung der Lizenzierungsunterlagen kann die BARMER 2. Basketball Bundesliga heute die Lizenzen für die Spielzeit 2020/2021 in der ProA und ProB bekannt geben.

Der sportliche Aufsteiger, NINERS Chemnitz, befindet sich derzeit noch im Lizenzierungsverfahren bei der easyCredit BBL. Der ProA-Tabellenzweite der durch die Corona-Pandemie abgebrochenen Saison 2019/2020, die Eisbären Bremerhaven, verzichtet auf das sportliche Aufstiegsrecht in die 1. Liga und spielt somit auch in der Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. In dieser Spielzeit wird es zudem keinen sportlichen Absteiger aus der easyCredit BBL in die BARMER 2. Basketball Bundesliga geben. Die schlussendliche Ligenzusammensetzung der ProA bleibt durch das noch laufende Lizenzierungsverfahren der easyCredit BBL zurzeit noch ungeklärt.

Zudem hat die BARMER 2. Basketball Bundesliga beschlossen, dass es aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison 2019/2020 keine Absteiger aus der ProA in die ProB und keine Absteiger aus der ProB in die Regionalligen geben wird.

Mit dem Schalke 04 Basketball hat ein Verein aus der vergangenen ProA-Saison keinen Lizenzantrag für die Saison 2020/21 eingereicht und verzichtet damit auf das sportliche Teilnahmerecht am Spielbetrieb der ProA.

Der Erstplatzierte aus der ProB Nord, die Itzehoe Eagles, verzichten auf das Aufstiegsrecht in die ProA und werden in der Saison 2020/2021 wieder in der ProB an den Start gehen. Die scanplus baskets Elchingen haben als Erstplatzierter der ProB Süd während des Lizenzierungsverfahrens einen Verzicht auf das sportliche Teilnahmerecht in der ProA und ProB erklärt und werden somit nächste Saison nicht mehr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga starten.  

Mit den Baunach Young Pikes, der TG s.Oliver Würzburg II und den Baskets Juniors Oldenburg haben drei weitere ProB-Ligisten den Lizenzantrag für die ProB zurückgezogen und spielen somit in der kommenden Saison nicht mehr in der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Die sportlichen Aufsteiger in die ProB aus den Regionalligen sind die drei Regionalligameister RheinStars Köln, Eimsbütteler TV und die Arvato College Wizards. Die EPG Baskets Koblenz erhalten zudem eine Lizenz als 24. Mannschaft für die ProB der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

ProA:

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz ohne Auflagen:

Eisbären Bremerhaven, NINERS Chemnitz, TEAM EHINGEN URSPRING, Phoenix Hagen, Science City Jena, VfL Kirchheim Knights, Nürnberg Falcons BC, Uni Baskets Paderborn, Artland Dragons, ROSTOCK SEAWOLVES, RÖMERSTROM Gladiators Trier, Tigers Tübingen

Folgende Clubs erhalten eine ProA Lizenz mit Auflagen und/oder unter Bedingungen:

MLP Academics Heidelberg, Bayer Giants Leverkusen, PS Karlsruhe LIONS, wiha Panthers Schwenningen

ProB:

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz ohne Auflagen:

VfL SparkassenStars Bochum, Dresden Titans, FRAPORT SKYLINERS Juniors, Depant GIESSEN 46ers Rackelos, Itzehoe Eagles, FC Bayern Basketball II, EN BASKETS Schwelm, OrangeAcademy, SC Rist Wedel

Folgende Clubs erhalten eine ProB Lizenz mit Auflagen oder unter Bedingungen: 

LOK Bernau, BSW Sixers, BBC Coburg, Basketball Löwen, ART Giants Düsseldorf, EBBECKE WHITE WINGS Hanau, Iserlohn Kangaroos, WWU Baskets Münster, MORGENSTERN BIS Baskets Speyer, TKS 49ers, TSV Oberhaching Tropics, Eimsbütteler TV, RheinStars Köln, Arvato College Wizards Karlsruhe, EPG Baskets Koblenz

Folgende Clubs haben keine sportliche Qualifikation für die ProB erworben: 

Dragons Rhöndorf, MTB Baskets Hannover SC Langenhagen

Gegen eine Entscheidung unter Bedingungen oder Auflagen kann Widerspruch einlegt werden. Der Widerspruch ist schriftlich zu begründen. Er muss binnen einer Woche nach Zustellung der Entscheidung bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingegangen sein.

Die Ligeneinteilung der ProB:

Nachdem damit alle Teams für die Saison 2020/2021 feststehen, konnte die Ligeneinteilung der ProB vorgenommen werden. Die Aufsteiger RheinStars Köln und Eimsbütteler TV werden in der ProB Nord antreten. Die Aufsteiger Arvato College Wizards und EPG Baskets Koblenz nehmen Plätze in der ProB Süd ein. Zudem werden die Dresden Titans in der kommenden Saison in die ProB Süd wechseln.

ProB NordProB Süd
ART Giants DüsseldorfArvato College Wizards Karlsruhe
BSW SixersBasketball Löwen
EN BASKETS SchwelmBBC Coburg
Eimsbütteler TVDepant GIESSEN 46ers Rackelos
Iserlohn KangaroosDresden Titans
Itzehoe EaglesEBBECKE WHITE WINGS Hanau
LOK BernauEPG Baskets Koblenz
RheinStars KölnFC Bayern Basketball II
SC Rist WedelFRAPORT SKYLINERS Juniors
TKS 49ersMORGENSTERN BIS Baskets Speyer
VfL SparkassenStars BochumOrangeAcademy Ulm
WWU Baskets MünsterTSV Oberhaching Tropics

Eisbären Bremerhaven nehmen sportliches Aufstiegsrecht nicht wahr

Nach gründlicher Prüfung – insbesondere vor dem Hintergrund der weltweiten Corona-Krise und der damit verbundenen Unsicherheiten – haben sich die Verantwortlichen der Eisbären Bremerhaven entschlossen, 2020-21 in der 2. BARMER Basketball Bundesliga ProA anzutreten.

Durch die Corona-bedingte Aussetzung zentraler Gesichtspunkte der BBL-Lizenzstatuten hatte sich zunächst im Frühjahr 2020 das Fenster eines direkten Wiederaufstiegs geöffnet. Denn nach dem Abbruch der ProA-Saison am 17.03.2020 wurden die Eisbären Bremerhaven als Tabellenzweiter geführt und hatten das damit verbundene sportliche Aufstiegsrecht erteilt bekommen. Nun wird aber Planungssicherheit – soweit in Corona-Zeiten möglich – für die Saison 2020-21 geschaffen.
Im Sommer 2019 hatten sich die Eisbären in Zeiten großen Umbruchs neu aufgestellt und einen Prozess der Konsolidierung gestartet, der noch nicht abgeschlossen ist. Ziel war und bleibt es, das Umfeld weiter aufzubauen, die Eisbären-Community enger zusammenzubringen, das Vertrauen der Partner in eine nachhaltige Entwicklung zu festigen und
eine sportlich ambitionierte Perspektive mit der Vision der Bundesliga-Tauglichkeit zu entwickeln.

Nach nahezu drei Jahrzehnten im unermüdlichen Einsatz für die Eisbären Bremerhaven hat sich Eisbären-Gründer Wolfgang Grube aus Altersgründen entschlossen, seinen Ruhestand zu genießen. Nach zweieinhalb Jahren intensiver Begleitung in der Übergangsphase haben Wolfgang Grube und Marc Bergmann die Geschäftsführung nun
abgegeben und Nils Ruttmann wird als alleiniger Geschäftsführer die Eisbären Bremerhaven weiterführen.

Wolfgang Grube: „Es war mir sehr wichtig, dass die Eisbären Bremerhaven nach dem Abstieg im vorigen Jahr nicht aufgegeben, sondern mit neuen Zielen weitergeführt wurden. Nach dieser schweren Übergangszeit kann der Weg der Eisbären nun weitergegangen werden. Selbstverständlich werde ich den Eisbären als Sponsor und Unterstützer erhalten bleiben – das ist eine Herzensangelegenheit für mich.“

Darüber hinaus haben sich Wolfgang Grube und Marc Bergmann aus Verärgerung über die BBL wegen der für 20-21 geltenden Lizenzstatuten, die alleine den Eisbären Bremerhaven die Lizenzerlangung mit einer im Sport einzigartigen Regelung zum positiven Eigenkapital unmöglich machen – entschlossen, ihre Gesellschaftsanteile an den Eisbären Bremerhaven abzugeben: „Die Enttäuschung über das Verhalten der BBL im Umgang mit den Eisbären Bremerhaven in den letzten Jahren und insbesondere in jüngster Zeit haben uns in diesem Schritt bekräftigt. Trotzdem ist die Zukunft der Eisbären Bremerhaven gesichert – sowohl für die Profiabteilung als auch die umfangreiche Nachwuchsarbeit.“

Inzwischen zählt der 2015 gegründete Eisbären Bremerhaven e.V. 463 Mitglieder, die in 32 Teams spielen. Zahlreiche Teams trainieren und spielen in der Eisbären Grundschulliga, während Projekte wie das GEWOBA-Camp, Basketballnächte, Körbe gegen Gewalt, das Betreute Wohnen oder die Kooperation mit dem Schulzentrum Carl-von-Ossietzky nur einige Meilensteine des sozialen Engagements der Eisbären darstellen. Nicht zuletzt konnte die CvO-Spielhalle gemeinsam mit Seestadt Immobilien mit einer modernen Korbanlage ausgestattet werden. Insgesamt liegt das jährliche Fördervolumen für den Nachwuchs bei nahezu einer halben Million Euro. Die Übernahme sozialer Verantwortung in der Nachwuchsarbeit wird damit auch künftig festes Ziel der Eisbären Bremerhaven sein.

(Eisbären Bremerhaven)

LOK BERNAU plant für ProB / Zusammenarbeit mit René Schilling läuft weiter

Der SSV LOK BERNAU hat seinen Lizenzantrag für die kommende Saison fristgerecht bis zum 15. April bei der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Köln eingereicht und plant somit weiter für die ProB. LOK-Coach René Schilling wird dabei auch weiterhin federführend an der Seitenlinie stehen.

Anders als in den vorherigen Jahren haben die Vereine der ProA und ProB in der Corona-Krise nun noch bis Juni Zeit weitere Planzahlen und wirtschaftliche Nachweise bei der Liga einzureichen. Die Bernauer Verantwortlichen gehen zwar auch von Einschnitten aus, setzen aber alles daran, den Basketball auf hohem Niveau in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB zu erhalten. Entscheidend wird dabei die Unterstützung aus der lokalen und regionalen Wirtschaft sein. „Wir halten gerade zu vielen unserer Sponsoren Kontakt und hören da auch von unterschiedlichsten wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie“, berichtet Teammanager Christian Leschke. „Nach und nach werden wir aber erst in den nächsten Wochen und Monaten konkrete Gespräche führen. Wir hoffen und wünschen uns natürlich, dass möglichst viele die Krise gut überstehen und uns weiterhin unterstützen können.“

Die in dem Zusammenhang vor gut zwei Wochen vom SSV LOK BERNAU initiierte Spendenaktion „LOKalpatriot“ brachte bisher schon eine Spendensumme von deutlich über 4.000,00 Euro ein. Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen Fans für die Unterstützung. Die angebotenen Shirts befinden sich gerade in der Herstellung und werden dann voraussichtlich in der kommenden Woche an die Spender versendet.

Fest steht darüberhinaus, dass René Schilling die Bernauer Basketballer auch weiterhin als Headcoach betreuen wird. Er geht in seine neunte Saison bei LOK BERNAU. 2012 übernahm der 40-Jährige das Traineramt in der Hussitenstadt und ist seitdem nicht nur für die 1. Herrenmannschaft verantwortlich, sondern begleitete auch etliche Teams im Nachwuchsbereich. Der gebürtige Cottbusser schaffte 2016 mit den Bernauern nach einer makellosen Saison ohne Niederlage den Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands. In den vier abgelaufenen Spielzeiten in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB qualifizierte sich LOK unter Schilling drei Mal für die Playoffs und sicherte sich damit vorzeitig den Klassenerhalt.

LOK-Coach René Schilling: „Trotz des abrupten Saisonendes hat mir die Arbeit mit dem Team viel Spaß gemacht. Ich war positiv überrascht, dass es nach dem großen Umbruch in der Mannschaft und vieler junger Spieler so gut lief. Die Hälfte der Spiele haben wir gewonnen, auch wenn wir nur selten komplett gespielt haben. Und trotzdem waren wir immer auch in der Lage, die Spiele zu gewinnen. Die nächste Saison wird ganz sicher auf vielen Ebenen eine große Herausforderung. Darauf freue ich mich aber jetzt schon. Zumal durch die lange Zwangspause gerade viel Zeit bleibt, um Kraft zu tanken.“

Wiha Panthers beantragen ProA-Lizenz – Virtual Slam läuft bis 26.4.

Die wiha Panthers Schwenningen haben die Lizenzunterlagen für eine weitere Saison in Deutschlands zweithöchster Spielklasse fristgerecht bei der Ligazentrale der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingereicht. Um das angestrebte Ziel der 10.000 Euro erreichen zu können, wurde die Virtual Slam-Aktion um eine Woche verlängert.

Nach einer starken Debütsaison in der zweithöchsten Spielklasse Deutschlands haben die wiha Panthers Schwenningen die Weichen für die erneute Teilnahme an der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA gestellt. Fristgerecht wurden gestern alle nötigen Unterlagen eingereicht, damit die Schwenninger Basketballer in ihre zweite Saison in der ProA gehen können.
„Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir trotz der allgemein und wirtschaftlich schwierigen Zeit unsere Hausaufgaben gemacht haben und nächste Saison wieder in der ProA starten werden“, kommentierte Panthers-Trainer Alen Velcic optimistisch.
Eigentlich würden am kommenden Wochenende die Playoffs in der ProA beginnen. Doch die Corona-Pandemie hat bekanntlich die Durchführung sportlicher Veranstaltungen unmöglich gemacht. Daher hat man sich bei den wiha Panthers schon vor rund einem Monat dafür entschieden, ein fiktives Playoffspiel zu veranstalten.
Für den „Virtual Slam“ können Fans Tickets kaufen und dabei exklusive Preise gewinnen. Schon ab 9 Euro ist man dabei! Unterstützer können dann ihre Namen auf dem „Walk Of Fan“ auf dem Parkettboden in der Schwenninger Deutenberghalle finden. Nur mit dem Fan-Ticket kann man sich sein exklusives Playoff-T-Shirt sichern! In weiteren Kategorien wird die Möglichkeit eröffnet, dem Team ganz nah zu kommen. Unter allen Platin Fan Ticket-Käufern werden ein „Meet&Eat“ mit dem Lieblingsspieler, dem „Best Seat“ ein Platz auf der Teambank und ein „Road Trip“ mit der Mannschaft verlost.

Bei der Aktion sind bisher starke 4725 Euro eingenommen worden. Um die fünfstelligen Verluste, die durch den Ausfall von drei Heimspielen entstanden sind, auffangen und dem Ziel der der 10.000 Euro-Marke näher kommen zu können, wurde die Virtual Slam-Aktion nun um eine Woche verlängert. Noch bis zum 26. April können Fans und Unterstützer ihren Beitrag
dazu leisten, dass der Basketball-Standort Villingen-Schwenningen gesichert wird und weiter auf soliden Beinen steht.

Tigers Tübingen reichen Lizenzunterlagen fristgerecht ein

Trotz Corona-Pandemie werden bei den Tigers Tübingen aktuell zahlreiche Maßnahmen getroffen, um auch in der Saison 2020/2021 weiterhin professionellen Basketball in der Universitätsstadt am Neckar anbieten zu können. So wurden zum Stichtag 15. April 2020 die Lizenzunterlagen für die kommende Spielzeit in der ProA fristgerecht bei der Zentrale der BARMER 2. Basketball Bundesliga in Köln eingereicht.

Über weitere Entwicklungen in Sachen Spielbetrieb in der Saison 2020/2021 sowie über Informationen rund um Dauerkarten werden wir berichten, sobald es diesbezüglich spruchreife Neuigkeiten zu vermelden gibt.

Eisbären Bremerhaven stellen Lizenzantrag für BBL und ProA

Die Eisbären Bremerhaven haben fristgerecht die Lizenzanträge sowohl für die easycredit BBL als auch die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eingereicht. Durch eine tolle Zweitligasaison mit dem damit verbundenen zweiten Tabellenplatz in der am 17.03.2020 vorzeitig beendeten Saison haben sich die Eisbären das sportliche Aufstiegsrecht gesichert. Aufgrund weltweiter wirtschaftlicher Unsicherheiten, bedingt durch die CoronaPandemie, haben sowohl die easycredit BBL als auch die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA entschieden, Veränderungen im Lizenzierungsverfahren vorzunehmen. Die easycredit BBL hat dabei zentrale Punkte des Lizenzierungsverfahren ausgesetzt. Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann: „Wir begrüßen es, dass die easycredit BBL es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Klubs bei der Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs zu unterstützen und frühzeitig die Lizenzierungsvoraussetzungen ausgesetzt hat. Anhand der Zahlen der letzten Monate, die wir vorgelegt haben, erkennt man, dass sich unsere finanzielle Lage vor dem Eintritt der Krise positiv entwickelt hatte. Wir hoffen, dass der Gutachterausschuss den Konsolidierungskurs honorieren wird. Ganz besonders bedanken wir uns bei unseren Fans und Sponsoren für die tolle Unterstützung in der vergangenen Saison und werden versuchen, unsere Hausaufgaben bestmöglich zu erledigen, um möglicherweise auch in der kommenden Saison wieder Bundesligabasketball am Standort Bremerhaven anbieten zu können.“ Die anhaltende Corona-Krise zwingt nun in Basketball-Deutschland die ersten Klubs in die Knie: Mit Schalke 04 und den scanplus baskets Elchingen (beide sportlich ProA-berechtigt) haben bereits zwei Clubs ihren Rückzug von der Landkarte der Profi-Standorte erklärt.

Science City reicht Lizenzunterlagen für die Saison 2020/2021 ein

Ungeachtet des vorzeitigen Saisonabbruchs in der BARMER 2. Basketball Bundesliga sowie den ausgefallenen Playoffs 2020 arbeitet Science City Jena am Fundament für die Zukunft. Nach dem 3. Platz des abrupt beendeten Spieljahres stellten die Thüringer fristgerecht den Lizenzantrag zur Teilnahme an der kommenden ProA-Saison. Mit sportlicher Qualifikation statt einer Wildcard sowie spannenden Playoffs statt der Erwartung auf mögliche Hintertürchen will Science City in der Zweitliga-Saison 2020/2021 an einer Rückkehr in die easyCredit BBL kämpfen.

„Wir haben bewusst keinen Lizenzantrag für die BBL gestellt, da wir keinen Aufstieg am grünen Tisch möchten. Wir wollen einen sportlichen Aufstieg mit spannenden Playoffs, einer ordentlichen Aufstiegsfeier und das hoffentlich schon in der kommenden Saison“, sagte Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein.

Die Zweitliga-Saison 2019/2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17. März in Frankfurt a.M. abgebrochen. Hinsichtlich der Auf-und Abstiegsregelung wurde entschieden, die bis dato bestehenden Tabellenstände der ProA und ProB als Abschlusstabellen zu erklären. Der Erst- und Zweitplatzierte der ProA (die NINERS Chemnitz, die Eisbären Bremerhaven) erhielt das sportliche Aufstiegsrecht in die easyCredit BBL.

EN Baskets Schwelm – Lizensierungsunterlagen eingereicht

Die letzten Corona-Wochen wurden unter anderem dazu genutzt, die Lizensierungsunterlagen für die Liga vorzubereiten. Am Osterwochenende haben die EN Baskets Schwelm ihre Lizenz für die kommende Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga eingereicht.

Die Verantwortlichen der EN Baskets zeigen sich auch unter den aktuellen Corona-Umständen höchst motiviert und möchten unbedingt ganz bald wieder Basketball spielen und zeigen. Jetzt müssen die EN Baskets noch seitens der Liga auf die finale Vergabe der Lizenzen warten. Das Verfahren wurde erstmalig in zwei Phasen aufgeteilt, da in der Liga, wie in fast allen Branchen noch eine große Unsicherheit besteht wann Normalität einkehrt und ein regelmäßiger Trainingsbetrieb stattfinden kann. Ebenso besteht, sowie im Fußball, keine Klarheit wann ein Event mit entsprechenden Zuschauerzahlen realisiert werden kann.

Die ersten Vertragsverlängerungen wurden bereits in der laufenden Saison kommuniziert, somit sind die beiden Kapitäne Nikita Khartchenkov und Dario Fiorentino sowie der Center Daniel Mayr fest im Team, weitere Spielergespräche und -beobachtungen laufen an.

BBL-Lizenz: Nürnberg Falcons rufen Schiedsgericht erneut an

Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist. In diesem Bewusstsein haben sich die Verantwortlichen der Nürnberg dazu entschlossen, Einspruch gegen die jüngste Entscheidung aus Köln einzulegen und erneut das Schiedsgericht anzurufen. Gutachter- und Ligalizenausschuss hatten den Mittelfranken auch im zweiten Anlauf keine Lizenz für die BBL-Saison 2019/2020 erteilt. Das letzte Wort hat nun das Schiedsgericht. 

ProA oder BBL? Die Antwort auf diese Frage ist für die Nürnberg Falcons weiterhin ungeklärt. Zweimal wurde dem ProA-Vizemeister und sportlichen Aufsteiger die BBL-Lizenz verweigert. Nun ruft Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge noch einmal das Schiedsgericht an:

„Gemeinsam mit unseren Anwälten haben wir fristgerecht Einspruch gegen die neuerliche Entscheidung der BBL eingelegt. Somit wird die Schiedsgerichtsverhandlung wieder aufgenommen.“

Insbesondere die Zusagen der Stadt Nürnberg wurden bisher kontinuierlich abgeschmettert. Durch den so entstandenen Zeitverlust seit dem ersten Lizenzantrag vom 15. April 2019, verschiebt sich die Umsetzung der neuen Spielstätte in Nürnberg immer weiter. Zusätzliche Ausweichspiele werden nötig sein. Nicht nur für Fans und Sponsoren eine unschöne Situation, auch in sportlicher Hinsicht ist jedes „Heimspiel“ außerhalb Nürnbergs ein Nachteil für den potentiellen Aufsteiger.

Was bisher geschah

Mitte April hatten die Nürnberg Falcons ihre Erstliga-Lizenz eingereicht, nachdem sie die reguläre Saison als Tabellendritter abgeschlossen hatten und nach einem 3:0 gegen Trier in der 2. Playoff-Runde standen. Die sportliche Qualifikation erreichte das Team von Head Coach Ralph Junge wenig später durch ein 3:1 im Playoff-Halbfinale gegen Heidelberg am 29. April. Im ersten Schritt wurde den Falcons dann die Lizenz am 9. Mai von Seiten der BBL verweigert, woraufhin das Schiedsgericht in Köln angerufen wurde. Dieses kam am 31. Mai zusammen, vertagte sich, gab den Mittelfranken aber Gelegenheit nachzubessern und weitere Unterlagen vorzulegen. Gutachter- und Ligalizenzausschuss kamen in der vergangenen Woche nun erneut zu dem Ergebnis, den Nürnberg Falcons die Tauglichkeit für Liga 1 abzusprechen, da wesentliche Anforderungen nicht erfüllt seien. Über allem schwebt dabei das Thema „Hallenbau“. Hier konnte Nürnberg sowohl Garantien der Stadt als auch Ausweich-Spielorte vorweisen. Nun wird das Schiedsgericht final entscheiden. #dontquit

 

(Nürnberg Falcons BC)

Lizenzierung 2018/2019 – Ehingen verbleibt in der ProA

Besetzung der Spielgruppen komplett – TEAM EHINGEN URSPRING verbleibt für die RheinStars Köln in der ProA, keine Chance für Eröffnung eines Wildcardverfahrens.

 

Nachdem die 2. Basketball-Bundesliga am 14. Mai erste Informationen zu den Lizenzerteilungen bekannt geben konnte, ist nun auch über die finale Besetzung der ProA entschieden.

Auf- und Abstieg schienen klar geregelt, doch durch den freiwilligen Verzicht der RheinStars Köln Anfang Mai kam kurz vor Verkündung der Lizenzentscheidungen Unsicherheit in die Besetzung der zweithöchsten deutschen Spielklasse und erzeugte eine Situation, die es in dieser Form bisher nicht gegeben hat.

Nach aktuellem Stand und auf Basis der bereits verkündeten Lizenzentscheidungen finden beide Absteiger aus der easyCredit BBL den Weg in die 2. Basketball-Bundesliga ProA.

Ferner bewirkt der fristgerechte Rückzug der Kölner gemäß § 5 der Spiel- und Veranstaltungsordnung der 2. Basketball-Bundesliga die Einordnung auf den letzten Tabellenplatz der ProA in der Saison 2017/2018 und sorgt somit dafür, dass das TEAM EHINGEN URSPRING als 14. der Abschlusstabelle in der ProA verbleibt. Die Anpassung der Abschlusstabelle erfolgt in den kommenden Tagen.

Damit sind alle 16 Startplätze in der ProA und alle 24 Startplätze in der ProB besetzt. Auf Grundlage des jetzigen Sachstands wird daher ein mögliches Wildcardverfahren aufgrund der fehlenden Notwendigkeit nicht weiter verfolgt.